Mandari Insight

2018/0228

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2017 (20. Beteiligungsbericht)

Magistratsvorlage 13.08.2018

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Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 20 17

VORWORT DES HEAG-VORSTANDS 
Die HEAG  leistet  als  Führungsgesellschaft der Beteiligungen  der  Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und Muttergesellschaft der ENTEGA AG, der bauverein AG und der HEAG 
mobilo GmbH, seit 1912 einen unerlässlichen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Die Leis-
tungen der Unternehmen des HEAG-Konzerns erfüllen nicht nur die hohen Qualitäts-
standards für die  Bürgerinnen und Bürger der  Stadt Darmstadt, sondern sind  auch 
wichtiger Baustein für einen attraktiven Wirtschafts-, Wohn- und Wissenschaftsstand-
ort. 
Die HEAG blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurück. Der Schwerpunkt lag dabei 
auf der  Umsetzung  der  in der  Stadtwirtschaftsstrategie 2020  festgelegten Projekte. 
Dazu zählten die Unterstützung der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei der Beteiligung 
am Wettbewerb „Digitale Stadt“ des Bitkom e. V. sowie bei der auf den Gewinn fol-
genden Gründung  der  Digitalstadt  Darmstadt  GmbH,  die  Erweiterung  des  Online-
Portals www.darmstadtimherzen.de und der Aufbau eines Coaching Angebots für Ve r-
eine. Weiterhin wurde das  Beratungsangebot für junge Gründerinnen und Gründer, u. 
a. durch Finanzierungsberatung  in  Kooperation  mit  der  Stadt-  und  Kreissparkasse 
Darmstadt und einer Beratung zum Produktprototyping ausgebaut. Im Fokus standen 
außerdem die Weiterentwicklung des Lincoln-Areals durch die bauverein AG, die Ent-
wicklung eines  Mobilitätskonzepts  für  dasselbe  Quartier  durch  die  HEAG  mobilo 
GmbH sowie  der  Ausbau  der  On-  und  Offshore-Windenergie  durch  d ie ENTEGA-
Gruppe. 
Der Beteiligungsbericht zeigt detailliert die wirtschaftliche Situation der Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft. Er  dient  damit  als  Informationsgrundlage, mit der 
sich interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Gesamtüberblick über die wirtschaft-
liche Lage der Beteiligungen verschaffen können. In  diesem Jahr werden im Beteil i-
gungsbericht 1
12 Unternehmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt berichtet. Im Jahr 
2017 haben  die  im  Folgenden  vorgestellten Beteiligungen  eine Gesamtleistung  von 
2.243 Mio. EUR erzielt. Die Unternehmen weisen eine Bilanzsumme von 4.528 Mio. 
EUR auf, haben Investitionen von 280 Mio. EUR geleistet und 8.437 Personen be -
schäftigt. Diese Kennzahlen zeigen den Rahmen der starken Darmstädter Stadtwir t-
schaft.

VORWORT DES HEAG-VORSTANDS 
In der Einzelbetrachtung wird deutlich, welche Beiträge jedes Unternehmen des 
Darmstädter Stadtkonzerns leistet. Viele der 112 Unternehmen erwirtschaften Jahr für 
Jahr einen positiven Ergebnisbeitrag. Dieser ermöglicht es, vorhandene Mittel in B e-
reichen einzusetzen, die strukturbedingt ein negatives Ergebnis vorweisen, jedoch au f-
grund ihrer besonderen Bedeutung für alle unverzichtbar sind.  
Hierzu zählen bei-
spielsweise die Diens t-
leistungen der G e-
sundheitsversorgung, 
die kulturellen Angeb o-
te in Darmstadt sowie 
die Leistungen des Ö f-
fentlichen Personennahverkehrs. Diese Dienstleistungen werden traditionell zu guten 
Teilen durch die Überschüsse der Geschäftsfelder Energie & Wasser, Immobilien, 
Telekommunikation & IT sowie der Sparkasse ermöglicht.

VORWORT DES HEAG-VORSTANDS 
Die HEAG steht den Unternehmen der Stadtwirtschaft als Beteiligungsmanagement 
und zentraler Partner für alle beteiligungsrelevanten Themen und Fragen zur Seite. 
Wichtige Aufgaben liegen in der standortorientierten Steuerung und Begleitung der 
Beteiligungen sowie der Vernetzung an zentraler Stelle. Die HEAG hebt Synergien in 
der Stadtwirtschaft, berät als zentrale interne Unternehmens- und Personalberatung 
die Beteiligungen, entwickelt Leitlinien, schafft Transparenz und entwickelt das Bete i-
ligungsportfolio nachhaltig weiter. Für die Dienstleistungsorientierung wurde die HEAG 
erneut mit dem Zertifikat „ServiceQualität Deutschland“ ausgezeichnet. 
Die Grundlage für den Erfolg der Darmstädter Stadtwirtschaft ist die enge Zusammen-
arbeit mit den Verantwortlichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Beteil i-
gungen. Daher möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Beschäftigten und G e-
schäftsleitungsmitgliedern im Stadtkonzern für die gute Zusammenarbeit und das 
entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Im Sinne der Zukunftsfähigkeit und der 
Transparenz werden wir gemeinsam weiter daran arbeiten, die Leistungen der Unte r-
nehmen unserer Stadtwirtschaft weiterzuentwickeln. 
Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend Dr. Markus Hoschek

INHALTSVERZEICHNIS 
Die Bedeutung der Darmstädter Kommunalwirtschaft 1 
Rechtsformen städtischer Unternehmen 2 
Geltungsbereich 4 
Veränderungen gegenüber dem Vorjahr 8 
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 10 
Darmstädter Beteiligungskodex 13 
Frauenenteile innerhalb des Stadtkonzerns 15 
Finanz-, Leistungs- und Wirkungsziele 16 
Die Geschäftsfelder der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsfeldübersicht 18 
Zahlenspiegel 20 
HEAG-Konzern 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 30 
Darmstadt (HEAG) 
HEAG-Konzern 38 
Teilkonzern bauverein AG 42 
Teilkonzern ENTEGA AG 46 
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 52 
Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH 56 
Geschäftsfeld Energie & Wasser 
Überblick über das Geschäftsfeld 60 
 citiworks AG 62 
 Effizienz:Klasse GmbH 66 
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 70 
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 74 
ENTEGA AG 76 
ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH & Co. KG 82 
ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel Verwaltungs-GmbH 86 
ENTEGA Energie GmbH 88 
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 92 
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 96 
ENTEGA NATURpur AG 98 
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 102 
ENTEGA Netz AG 106 
ENTEGA Regenerativ GmbH 110 
ENTEGA STEAG Wärme GmbH 116 
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 120 
ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 124 
ENTEGA Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 128

ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 130 
 ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 134 
 ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 140 
 ENTEGA Windpark Schlüchtern GmbH 142 
 Global Tech I Offshore Wind GmbH 146 
 Hessenwasser GmbH & Co. KG 150 
 Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 154 
 HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 156 
 HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 160 
 HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 162 
 HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 166 
 HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 168 
 HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 172 
 HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 174 
 HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 178 
 Industriekraftwerk Breuberg GmbH 180 
 JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 186 
 Luxstream GmbH 190 
 NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH i. L. 194 
 Piecki Sp. z o.o. (Polen) 198 
 WEO GmbH & Co. KG 202 
 WEO Verwaltungs GmbH 206 
Geschäftsfeld Immobilien 
Überblick über das Geschäftsfeld 208 
 bauverein AG 210 
 BVD Gewerbe GmbH 216 
 BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 220 
 bvd Mittelhessen GmbH 224 
 BVD New Living GmbH & Co. KG 228 
 BVD Südhessen GmbH 232 
 BVD Südhessen Verwaltungs-GmbH 236 
 BVD Verwaltungs-GmbH 238 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG (DSG) 240 
 Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH (DSG) 244 
 Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) 246 
 Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH (DSE) 252 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 254 
 Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 258 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 262 
 HEAG Wohnbau GmbH 266 
 HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 270 
 HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 274 
 ImmoSelect GmbH 276 
 Institut Wohnen und Umwelt GmbH 280 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 284 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 290 
 Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 292

Geschäftsfeld Mobilität 
Überblick über das Geschäftsfeld 298 
 DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 300 
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 306 
 HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 310 
 HEAG mobilo GmbH 312 
 HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 318 
 HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 322 
 Nahverkehrs-Service GmbH (NVS) 324 
Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales 
Überblick über das Geschäftsfeld 328 
 Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 330 
 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 334 
 Emilia Seniorenresidenz GmbH 338 
 Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 342 
 Klinikum Catering Service GmbH 346 
 Klinikum Darmstadt GmbH 350 
 Marienhospital Darmstadt gGmbH 356 
 Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 360 
 SOPHIA Hessen GmbH 364 
 SSG Starkenburg Service GmbH 368 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt DA 372 
 und des LaDaDi 
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit 
Überblick über das Geschäftsfeld 376 
 Centralstation Veranstaltungs-GmbH 378 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 384 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 388 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 392 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 396 
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT 
Überblick über das Geschäftsfeld 400 
 COUNT+CARE GmbH & Co. KG 402 
 COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 406 
 Digitalstadt Darmstadt GmbH 408 
 ENTEGA Medianet GmbH 412 
 PEB Breitband GmbH & Co. KG  416 
 PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 420 
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
Überblick über das Geschäftsfeld 422 
 ARGE Kilb/DED GbR 424 
 ARGE Meinhardt/DED GbR 428 
  awaTech GmbH 432 
 Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 436

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 440 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 444 
 ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 448 
 ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 452 
 MW-Mayer GmbH 454 
 Orgabo GmbH 458 
 OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 462 
 Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 466 
 ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 470 
Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement 
Überblick über das Geschäftsfeld 476 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 478 
 Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 482 
Anhang 
Darmstädter Beteiligungskodex – Empfehlungen und Abweichungserläuterungen 4 88 
aller abgegebenen Entsprechenserklärungen für das Geschäftsjahr 2017 
Erläuterung der Kennzahlen 534 
Leistungsbeziehungen mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt 540 
Übersicht der Wirtschaftsprüfer 2017 542 
Quellenverzeichnis 545 
Kenntnisnahme und Erörterung 
der städtischen Gremien 
Magistrat: 22.08.2018 
Stadtverordnetenversammlung: 27.09.2018

BEDEUTUNG DER DARMSTÄDTER KOMMUNALWIRTSCHAFT 
A
rtikel 28 Abs. 2 Grundgesetz garantiert Gemeinden das Recht, im Rahmen der G e-
setze alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft in eigener Verantwortung, also 
durch Selbstverwaltung, zu regeln . Diese verfassungsmäßig normierte Selbstverwa l-
tungsgarantie räumt den Kommunen neben der Personal- , Finanz- und Vermögensho-
heit insbesondere auch die Organ isationshoheit ein, d. h. das Recht zu entscheiden, 
auf welche Art und Weise die Erfüllung der Aufgaben erfolgen soll.  
Die Kommunalverfassungen der Bundesländer regeln die jeweiligen Zulässigkeitsvo -
raussetzungen für die wirtschaftliche Betätigung von Kommunen. Nach § 121 Abs. 1 
der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) darf sich eine Gemeinde wirtschaftlich betä-
tigen, wenn  
1. der öffentliche Zweck die Betätigung rechtfertigt,
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur
Leistungsfähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtlichen Bedarf steht und
3. der Zweck nicht ebenso gut und wirtschaftlich durch  einen privaten Dritten e r-
füllt wird oder erfüllt werden kann.
Dies entspricht dem strengen Subsidiaritätsprinzip. Soweit Tätigkeiten vor dem 
1.
April 2004 ausgeübt wurden, sind sie ohne die in  Drittens genannte Einschränkung
zulässig. Ebenfalls ohne die  oben genannten Einschränkungen zulässig sind Tätigke i-
ten, die gem. § 121 Abs. 2 HGO nicht als  wirtschaftliche Betätigung gelten. Dies sind
Tätigkeiten,
 zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist,
 auf den Gebieten des Bildungs -, Gesundheits - und So zialwesens, der Kultur,
des Sports, der Erholung, der Abfall- und Abwasserbeseitigung, der Breitban d-
versorgung sowie
 zur Deckung des Eigenbedarfs.
Für das kommunalpolitische Ziel, die Versorgung der Bevölkerung im Sinn der D a-
seinsvorsorge in vollem Umfang zu gewährleisten und dabei die finanziellen Belastu n-
gen der Bürger der Wi ssenschaftsstadt Darmstadt und der Wirtschaft so niedrig wie 
möglich zu hal ten, hat d ie Wissenschaftsstadt Darmstadt einen Teil ihrer vielfältigen 
Aufgaben an Unternehmen verschieden er Rechtsformen ihres Stadtkonzerns übertr a-
gen. 
Es sind hierfür leistungsfähige Beteiligungen erforderlich, die bei der Aufgabenerfü l-
lung dem ökologi schen, technischen und wirtschaftlichen Strukturwandel gewachsen 
sind und über die unternehmensbezogenen Ziele hinaus im Interesse der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt bei der Verwirklichung nach stehender allgemeiner Ziele tätig 
werden, wie zum Beispiel bei der 
 Verbesserung der öffentlichen Rahmenbedingungen und Unterstützung der
strukturpolitischen Ziele der Stadt
 Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen
 Förderung des Umweltschutzes
 Unterstützung der sozialen und kulturellen Aufgaben der Wissenschaftsstadt
Darmstadt.
Der vorliegende B eteiligungsbericht bietet mit den beigefügten Beteilig ungsübersich-
ten einen Überblick über das Beteiligungsportfolio der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Im Einzelnen sind zu den Beteiligungen sowohl allgemeine Informationen als auch 
betriebs- und finanzwirtschaftliche Daten der Jahre 20 15-2017 zusammengetragen, 
die ein Bild der wirtschaftlichen und finanziellen Lage vermitteln.  
- 1 -

RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN 
 
Wie andere Kommunen auch, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt vielfältige Aufg a-
ben der Daseinsvorsorge zu erfüllen und zahlreiche öffentliche Dienstleistungen zu 
erbringen. Viele dieser Aufgaben werden außerhalb der „normalen“ Verwaltungsstru k-
tur der Ämter und Dezernate durch besondere organisatorische Einheiten erbracht. 
Die Rechtsformen dieser „Unternehmen der Stadt“ sind höchst unterschiedlich, um 
haftungsrelevanten und steuerlichen Anforderungen zu entsprechen. Bei allen Recht s-
formen bleibt jedoch eine kommunalrechtliche Verantwortung und Haftung, insbeso n-
dere dann, wenn es sich um die Übertragung von kommunalen Tätigkeiten handelt 
oder wenn die Stadt Weisungen erteilt hat. Nachstehend erfolgen Hinweise zu den 
wichtigsten Unternehmensformen. 
 
Regiebetriebe 
 
Regiebetriebe gehören zur unmittelbaren Kommunalverwaltung und sind rechtlich u n-
selbständige Anstalten des öffentlichen Rechts . Sie sind am ehesten mit der „klass i-
schen Ämterstruktur“ vergleichbar, denn sie sind w eder rechtlich, noch organisat o-
risch, noch wirtschaftlich selbständig. Sie werden aufgrund verwaltungsinterner A n-
ordnungen geschaffen und haben den gleichen rechtlichen Status wie jede andere 
Dienststelle innerhalb der Stadt. Regiebetriebe sind eine organisatorische Einheit i n-
nerhalb des Haushaltes. Sie dienen der Erfüllung von Aufgaben im Rahmen gesetzlich 
festgelegter oder freiwillig übernommener Aufgaben des Verwaltungsträgers. Über die 
Regiebetriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird in dem vorliegenden Beteil i-
gungsbericht nicht berichtet. 
 
Eigenbetriebe 
 
Eigenbetriebe sind Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit, die – obwohl Teil 
der Gemeindeverwaltung – über eine vom Gemeindehaushalt getrennte, eigene Wir t-
schaftsführung (Planung, Buchführung und Rechnungslegung sowie über eine eigene 
Personalwirtschaft) verfügen. Damit unterscheiden sie sich klar von den vorgenannten 
Regiebetrieben. Finanzwirtschaftlich gelten sie als Sondervermögen der Kommune. An 
der Spitze des Eigenbetriebes steht eine Betriebsleitung. Dienstvorgesetzter aller B e-
schäftigten des Eigenbetriebes ist der Oberbürgermeister. An wichtigen Entscheidu n-
gen ist neben der kommunalen Verwaltungsspitze in der Regel die Betriebskommiss i-
on zu beteiligen. Rechtliche Grundlage ist das Hessische Eigenbetriebsgesetz in der 
Fassung vom 09.06.1989, zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 14. Juli 
2016.  Über die Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird in dem vorli e-
genden Beteiligungsbericht auf freiwilliger Basis berichtet.  
 
Zweckverbände 
 
Zweckverbände sind eine häufige Konstruktion, um kommunale Zusammenarbeit zu 
organisieren, etwa wenn sektor enbezogene Aufgaben (z. B. im Gesundheitsamt) zu 
lösen oder langfristige Regelungen (etwa in der Regionalplanung) umzusetzen sind. 
Ebenso wie Eigenbetriebe gehören sie zu den öffentlich-rechtlichen Unternehmen s-
formen (Körperschaften des öffentlichen Rechts). Anders als beim Eigenbetrieb ist die 
Stadt hier jedoch nicht Träger, sondern Mitglied. Über ausgewählte Zweckverbände 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird in dem vorliegenden Beteiligungsbericht auf 
freiwilliger Basis berichtet. 
 
Kapitalgesellschaften 
 
Die Stadt kann unter Beachtung der Vorschriften der §§ 121 ff. HGO auch Beteiligu n-
gen an privatrechtlichen Unternehmen eingehen. Privatrechtliche Unternehmen einer 
Gemeinde sind in der Regel Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) oder 
Aktiengesellschaften (AG). Eine Aktiengesellschaft soll die Gemeinde nur errichten,  
- 2 -

RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN 
 
übernehmen, wesentlich erweitern oder sich daran beteiligen, wenn der öffentliche 
Zweck des Unternehmens nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform erfüllt werden 
kann (§ 122 Abs. 3 HGO). Daher ist die Anzahl der in dieser Rechtsform geführten B e-
teiligungen mit einer Anzahl vo n sechs im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Unte r-
nehmen gering (vgl. Grafik). Aufgrund der weitest gehenden Einflussmöglichkeiten der 
Kommune ist die GmbH unter den Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
mit Abstand die gebräuchlichste Form. Durch Festlegungen des Gesellschaftsvertr a-
ges, durch die Besetzung des Aufsichtsrates und durch das Weisungsrecht der Gesel l-
schafterversammlung gegenüber der Geschäftsführung kann die Stadt direkt Einfluss 
ausüben. Insgesamt ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt mittelbar und unmittelbar 
an 71 Unternehmen, die in der Rechtsform der GmbH geführt werden, beteiligt (vgl. 
Grafik). 
 
Personengesellschaften 
 
Die Beteiligung an einer Personengesellschaft (Kommanditgesellschaft/ KG) durch die 
Stadt ist möglich, wenn als vo ll haftender Gesellschafter (Komplementär) eine GmbH 
eingesetzt wird und somit faktisch eine Haftungsbeschränkung gegeben ist. In diesem 
Fall handelt es sich um die Rechtsform einer GmbH & Co. KG. Hier leistet die Kom-
plementär GmbH keine Einlage und beschränkt sich auf die Übernahme der G e-
schäftsführung sowie auf die persönliche, faktisch aber begrenzte Haftung. Möglich ist 
ebenfalls eine Beteiligung als Kommanditistin bei der Kommanditgesellschaft. 
 
Weitere Rechtsformen 
 
Daneben gibt es für Kommunen noch weitere Möglichkeiten, spezielle Rechtsformen 
für Ihre Betätigung zu wählen. Als Beispiel sind Stiftungen und Anstalten des öffentl i-
chen Rechts (z.B. die Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt) oder langfristige A r-
beitsgemeinschaften (ARGE) zu nennen. Eine mögliche privatrechtliche Organisation s-
form ist ferner die eines rechtsfähigen Vereins. Über Stiftungen und Vereine der Wi s-
senschaftsstadt Darmstadt wird jedoch aufgrund von § 123a, Abs. 1 HGO in dem vo r-
liegenden Beteiligungsbericht nicht berichtet. Über die Stadt- und Kreis-Sparkasse 
Darmstadt der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird in dem vorliegenden Beteiligung s-
bericht auf freiwilliger Basis berichtet.  
 
Rechtsformen in der Stadtwirtschaft zum 31.12.2017 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
* eine Gesellschaft aus Polen, die Sparkasse sowie zwei Arbeitsgemeinschaften  
- 3 -

GELTUNGSBEREICH 
D
er Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfüllt die Anforderungen 
des § 123a der Hessischen Gemeindeordnung. Es werden alle Unternehmen in einer 
Privatrechtsform berichtet, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt zu  mindes-
tens 20 Prozent unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist. Des Weiteren erfolgen Ang a-
ben auf freiwilliger Basis zu den Eigenbetrieben, ausgewählten Zweckverbänden und 
der Stadt- und Kreis-Sparkasse. 
Die Berichte der einzelnen Beteiligungen enthalten die gesetzlich geforderten sowie 
freiwilligen Angaben u.a. über 
 den Gegenstand des Unternehmens,
 den Stand der Erfüllung des öffentlichen Zwecks durch das Unternehmen,
 die Beteiligungsverhältnisse und die Beteiligungen des Unternehmens,
 die Besetzung der Organe und deren Vergütung,
 die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung,
 Kennzahlen zu Bilanz, Gewinn - und Verlustrechung (inklusive Bankverbindlich -
keiten, die Hinweise zu Kreditaufnahmen enthalten) sowie Personalkennzahlen
 die wirtschaftliche Lage , gegebenenfalls mit Informationen über Kapitalzufü h-
rungen und -entnahmen durch die Gemeinde.
D
ie Vergütung der Mitglieder der Geschäftsleitungen sowie der Aufsichtsorgane  wer-
den in der Regel sowohl in Summe je Organ als auch personalisiert ausgewiesen . 
Meist setzt sich die Vergütung der Geschäftsleitung aus einem fixen und einem  ziel-
orientierten variablen Bestandteil zusammen. Maßgeblich für die Ermittlung der B e-
züge sind die im Geschäftsjahr geleisteten Zahlungen, die Angaben nach § 285 Abs. 9 
HGB sind zu G runde zu legen. Die Mitglieder der Aufsichtsorgane werden mit einem 
Stand zum 31.12. 2017 ausgewiesen. Die Darstellung der Vergütung erfolgt entspr e-
chend. Aus diesem Grund kann es zu Abweichungen zu den Werten in den Prüfberich-
ten der Gesellschaften kommen. Die ausgewiesenen Bezüge setzten sich zusammen 
aus Grundvergütung und Sitzungsgeld.  
Die
 Bürgschaften und Zuschüsse der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind in einer ge-
sonderten Übersicht unter dem Abschnitt „Leistungsbeziehungen mit der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt“ am Ende des Berichts aufgeführt. 
Für die im Folgenden aufgeführten Unternehmen wurde eine komprimierte Darstel-
lung gewählt bzw. vollständig auf die Berichterstattung verzichtet. 
a) Unternehmen, die als Komplementäre fungieren ( Verwaltungsgesellschaften ohne
operatives Geschäft)
Komplementärgesellschaften 
BVD Südhessen Verwaltungs-GmbH 
BVD Verwaltungs-GmbH 
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 
Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH (DSG) 
Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH (DSE) 
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH
- 4 -

GELTUNGSBEREICH 
 
Komplementärgesellschaften 
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
WEO Verwaltungs GmbH 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 
 
b) Unternehmen, bei denen aus wettbewerb srechtlichen Gründen eine vollständige 
Veröffentlichung nicht zielführend ist: 
 
 
Gesellschaft 
 
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
 
c) Unternehmen, die dieses Jahr nicht in den Beteiligungsbericht aufgenommen 
wurden: 
 
 
Gesellschaft 
 
Begründung 
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH i.L. in Liquidation 
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH kein operatives Geschäft 
HSE Beteiligungs-GmbH kein operatives Geschäft 
Luxstream Asia Pacific Ltd. in Integration 
Technologie- und Gründerzentrum Verwaltungs-
GmbH i. G. in Gründung 
 
 
 
 
- 5 -

GELTUNGSBEREICH 
 
d) Zweckverbände bzw. Unternehmen, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
mittel- bzw. unmittelbar eine Beteiligung geringer als 20 % hält und daher nicht 
berichtet werden: 
 
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungs-
quote der Stadt 
Wasserverband Hessisches Ried Wissenschaftsstadt Darmstadt Abh. von Wasser-
verbrauch 
Wasserverband Schwarzbachge-
biet-Ried Wissenschaftsstadt Darmstadt <20,00% 
Netzeigentumsgesellschaft Mör-
felden-Walldorf GmbH & Co. KG ENTEGA AG 16,71% 
Netzeigentumsgesellschaft Mör-
felden-Walldorf Verwaltungs-GmbH ENTEGA AG 16,71% 
Holzenergie Odenwald GmbH & 
Co. KG i.L. ENTEGA AG 15,85% 
Neue Wohnraumhilfe gGmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 12,20% 
Wasserverband Modaugebiet Wissenschaftsstadt Darmstadt 11,68% 
8KU GmbH ENTEGA AG 11,07% 
SWM Wind Havelland Holding 
GmbH & Co. KG ENTEGA Regenerativ GmbH 11,07% 
cesah GmbH Centrum für Satelli-
tennavigation Hessen Wissenschaftsstadt Darmstadt 10,00% 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH ENTEGA AG 9,79% 
Stadtwerke Langen GmbH ENTEGA AG 8,86% 
Stadtwerke Langen Immobilien 
GmbH Stadtwerke Langen GmbH 8,86% 
Gemeinnützige Kulturfonds Frank-
furt RheinMain GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 8,33% 
Gemeinschaftskraftwerk Irsching 
GmbH ENTEGA AG 7,97% 
Bayerische Rhöngas GmbH Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 4,89% 
Kulturregion Frankfurt RheinMain-
gemeinnützige Gesellschaft mit 
beschränkter Haftung 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 4,38% 
Fernwärmeversorgung Ochsenfurt 
GmbH 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 3,26% 
Gasversorgung Miltenberg 
Bürgstadt GmbH 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 3,26% 
Ivm GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 3,11% 
Rhein-Main-Verkehrsverbund 
GmbH (RMV) Wissenschaftsstadt Darmstadt 2,78% 
FrankfurtRheinMain Corporation 
Chicago 
Frankfurt RheinMain GmbH Intern. 
Marketing of the Region 2,00% 
FrankfurtRheinMain GmbH Inter-
national Marketing of the Region Wissenschaftsstadt Darmstadt 2,00% 
Frankfurt Ticket RheinMain GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH 1,92% 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 6 -

GELTUNGSBEREICH 
 
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungs-
quote der Stadt 
Energiegenossenschaft Darmstadt-
Dieburg eG ENTEGA Regenerativ GmbH 1,78% 
Zweckverband Tierkörperbeseiti-
gung Hessen-Süd Wissenschaftsstadt Darmstadt 1,02% 
Gemeinnützige Baugenossenschaft 
eG Stadtwerke Langen GmbH 0,80% 
Nassauische Heimstätte Woh-
nungs- und Entwicklungsgesell-
schaft mbH 
bauverein AG 0,71% 
Kurgesellschaft Bad König GmbH ENTEGA AG 0,04% 
gewobau Gesellschaft für Wohnen 
und Bauen Rüsselsheim mbH bauverein AG 0,02% 
 
WEITERE HINWEISE 
 
 Aufgrund der Darstellung in TEUR im weiteren Verlauf des Berichts können sich 
Rundungsdifferenzen ergeben. Die Firmierung der Unternehmen im Beteiligung s-
bericht wird zum Stand 31.12.2017 ausgewiesen. 
 
 Die Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt wird in dem Geschäftsfeld „Beteili-
gungsmanagement“ aufgeführt. Eine Einbeziehung in die im Folgenden dargestel l-
ten Grafiken sowie Geschäftsfeldspezifika wurde nicht vorgenommen, da es sich 
lediglich um eine Trägerschaft und keine Beteiligung handelt. 
 
 Die in den Einführungsseiten dargestellten Embleme unter der Rubrik Auszeic h-
nung sowie die vorgestellten Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
stellen einen Auszug der vorhandenen Aktivitäten dar. Die Definition „Auszeich-
nung“ im oben genannten Zusammenhang umfasst sowohl Zertifikate, Gütesiegel 
und Qualitätsstandards, als auch Merkmale, die das jeweilige Geschäftsfeld hi n-
sichtlich der Qualität der Leistungserbringung bzw. des Angebotsspektrums aus-
zeichnen. Dies kann auch Kooperationen und Netzwerke umfassen. 
 
 Durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) entfällt das außerordentl i-
che Ergebnis in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ab dem Geschäftsjahr 
2016. Für den Jahresabschluss 2015 gilt noch die alte Rechtslage bzw. das alte 
GuV-Schema mit dem Ausweis des außerordentlichen Ergebnisses. 
 
 Im Berichtsjahr 2017 wurde die Kennzahl „Beschäftigte über 50 Jahre“ angepasst. 
Die Vorjahreszahlen beinhalten weiterhin die Anzahl der Beschäftigten über 55 
Jahre.  
 
 Bei den Kennzahlen neu hinzugekommen ist das Auswertungszeichen „-/-“, das für 
die Aussage „nicht relevant“ steht. Abzugrenzen ist dies von  „k.A.“, welches sich 
auf nicht zur Verfügung gestellte Daten bezieht. So werden bspw. personenbez o-
gene Kennzahlen bei Unternehmen ohne Beschäftigte mit „-/-“ dargestellt, wä h-
rend nicht zur Verfügung gestellte personenbezogene Kennzahlen bei vorhandenen 
Beschäftigten mit „k.A.“ ausgewiesen werden. 
 
 
- 7 -

VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR 
Erwerb der Anteile an: Erwerb der Anteile durch: alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
Luxstream GmbH ENTEGA AG 0,00% 25,10%
Luxstream Asia Pacific Ltd. ENTEGA AG (mittelbar über Erwerb Luxstream GmbH) 0,00% 25,10%
ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel Verwaltungs-GmbH ENTEGA Regenerativ GmbH 0,00% 98,00%
ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH & Co. KG ENTEGA Regenerativ GmbH 0,00% 98,00%
Klinikum Catering Service GmbH Emilia Seniorenresidenz GmbH 70,00% 100,00%
Mainsee 1112. V V GmbH BVD Südhessen GmbH 0,00% 100,00%
Anteilserwerbe
neu gegründete Gesellschaft Anteilseigner
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
NATURpur Institut für Klima- und 
Umweltschutz gemeinnützige GmbH i.L.
Technologie- und Gründerzentrum 
Verwaltungs-GmbH i.G.
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Neugründungen
Prozentsatz
100,00%
50,00%
Veräußerung der Anteile an: (ehemaliger) Anteilseigner: alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
Parc éolien Baudignécourt SAS HSE Energie France SAS 100,00% 0,00%
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS HSE Energie France SAS 100,00% 0,00%
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS HSE Energie France SAS 100,00% 0,00%
EW Medien und Kongresse GmbH ENTEGA AG 5,70% 0,00%
GasLINE Telekomm.mbH ENTEGA AG 2,00% 0,00%
GasLINE Telekomm.mbH & Co. KG ENTEGA AG 2,00% 0,00%
GasLINE CP Customer Projects GmbH
ENTEGA AG 
(über GasLINE Telekomm.mbH & Co. KG)
(indirekt) 2,00% 0,00%
Sanitätshaus am Klinikum GmbH Klinikum Darmstadt GmbH 100,00% 0,00%
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-
Walldorf GmbH & Co. KG
ENTEGA AG 20,97% 18,87%
Anteilsveräußerungen
ehemalige Gesellschaft bisheriger Anteilseigner Begründung ehemaliger Prozentsatz
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH ENTEGA AG Verschmelzung 100,00%
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH ENTEGA Medianet GmbH Verschmelzung 100,00%
HSE Energie France SAS ENTEGA Regenerativ GmbH Verschmelzung 100,00%
Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG Wissenschaftsstadt Darmstadt Verschmelzung 100,00%
Nicht mehr bestehende Gesellschaften
- 8 -

VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR 
 
Gesellschaft ehemaliger Anteilseigner neuer Anteilseigner Prozentsatz
ENTEGA NATURpur AG
NATURpur Institut für Klima- und 
Umweltschutz gemeinnützige GmbH i.L.
ENTEGA Regenerativ 
GmbH
100,00%
Klinikum Catering Service GmbH Emilia Seniorenresidenz GmbH
Klinikum Darmstadt 
GmbH
100,00%
SSG Starkenburg Service GmbH Emilia Seniorenresidenz GmbH
Klinikum Darmstadt 
GmbH
100,00%
Umhängungen
 
 
bisherige Firma
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Schlüchtern GmbH
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Beteiligungs GmbH & Co. KG
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Verwaltungs GmbH
Digitalstadt Darmstadt GmbH
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
Mainsee 1112. V V GmbH
ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
ENTEGA Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Windpark Schlüchtern GmbH
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH i. L.
Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG
BVD Südhessen Verwaltungs-GmbH
neue Firma
Änderung der Firma
 
 
 
 
Entwicklung ausgewählter Kerngrößen des Stadtkonzerns in Geschäftsfeldsicht1 
 
Energie & 
Wasser Immobilien Mobilität Gesundheit & 
Soziales
Kultur & 
Freizeit
Telekom-
munikation & 
IT
Entsorgung 
& Abwasser
Beteiligungs-
management Summe
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 119 75 11 47 6 9 13 0 280
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.352 1.462 164 369 152 123 211 696 4.528
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.455 202 89 245 9 96 144 4 2.243
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 21 13 -28 -3 -15 4 -1 -14 -23
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20%  aus Sicht der Stadt 42 25 7 11 5 6 13 3 112
Anzahl der Beschäftigten 1.995 526 752 3.479 337 400 914 34 8.437
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 112 53 11 30 2 10 10 0 228
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.380 1.421 163 391 152 119 206 707 4.540
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.455 189 82 225 10 104 140 3 2.208
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 17 18 -36 -13 -15 5 6 -12 -30
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20%  aus Sicht der Stadt 42 24 7 12 5 6 13 4 113
Anzahl der Beschäftigten 1.978 520 729 3.174 313 412 904 26 8.056
Geschäftsjahr 2015
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 79 79 15 16 2 8 17 1 217
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.385 1.396 192 330 151 132 211 696 4.430
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.450 180 89 185 9 108 143 4 2.168
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 11 -5 -32 -10 -1 6 9 -14 -40
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20%  aus Sicht der Stadt 43 30 8 13 5 8 14 4 125
Anzahl der Beschäftigten 2.027 573 722 3.143 319 432 911 34 8.161
Geschäftsjahr 2017
Geschäftsjahr 2016
 
 
1 Die Werte der abgebildeten Tabelle ergeben sich aus den Konzern bzw. Unternehmensangaben der jeweiligen G e-
schäftsjahre und entsprechen den in den jeweiligen Beteiligungsberichten veröffentlichten Kerngrafiken (Vorwort des 
Vorstandes). Nachträglich eingetretene Änderungen wurden der Berechnungsgrund lage zu einem späteren Zeitpunkt 
nicht zugrunde gelegt.  
- 9 -

DIE BETEILIGUNGEN DER WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT 
 
Die folgende Übersicht zeigt alle unmittelbaren Beteiligungen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt auf. 
 
 
 Übersicht der Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden 
 Beteiligungsübersicht der direkten städtischen Beteiligungen 
 
- 10 -

Eigenbetriebe
Eigenbetrieb 
Kulturinstitute der Stadt 
Darmstadt
Kapital:
Eigenbetriebe
Eigenbetrieb für 
kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD)
Kapital:
Eigenbetrieb Bürgerhäuser 
und Märkte der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
Kapital:
Eigenbetrieb Bäder der 
Stadt Darmstadt
Kapital:
Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
Kapital:
17.000 TEUR
1.000 TEUR
Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kapital:          
Anteile:
Kapital:           
Anteile:
48.533 TEUR
7,72 %
Kapital:           
Anteile:                     
48.533 TEUR
11,74 %
Kapital:     
Anteile:
Kapital:   
Anteile:       
Kapital:        
Anteile:      
25 TEUR
50,00 %
202 TEUR
100,00 %
0 TEUR
50,00 %
Kapital:   
Anteile:       
0 TEUR
50,00 %
Kapital: 
Anteile:           
25 TEUR
100,00 %
Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (IDA)
Kapital:         15.500 TEUR10.000 TEUR
HEAG HEAG
Darmstädter Entsorgungs- und 
Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
ARGE Meinhardt/DED
ARGE Kilb/DED
Darmstädter Recycling Zentrum 
GmbH (DRZ GmbH)
awaTech GmbH
HEAG
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Landkreis Darmstadt-Dieburg
Kapital:                 
Anteile:
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Landkreis Darmstadt-Dieburg
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Landkreis Darmstadt-Dieburg
- Müllabfuhr-Zweckv. Odenwald (MZVO)
DADINA - Darmstadt-Dieburger 
Nahverkehrsorganisation
Zweckverband Verwaltungsverband für das 
Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi
ZAS Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen
SAVAG Südhessische Abfall-
Verwertungs GmbH 
Mitgliedschaften in Zweck-
und Wasserverbänden
Die Höhe der Mitgliedschaften in den Zweck-
verbänden bemisst sich auf Basis einzelner 
Parameter, die jährlich differieren. Daher werden 
im Folgenden keine Mitgliedschaftsanteile 
ausgewiesen.
48.533 TEUR
32,79 %
52 TEUR
25,00 %
M M
M
8.000 TEUR 6.200 TEUR
Kapital:           
Anteile:                     
48.533 TEUR
3,89 %
HEAG
M
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
-Landkreis Darmstadt-Dieburg
-W e i t e r e
Wasserverband Hessisches Ried
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
Wasserverband Modaugebiet
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
Wasserverband Schwarzbachgebiet-Ried 
- 11 -

Direkte Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kapital: 
Anteile:
Kapital:                     
Anteile:
33.000 TEUR
100,00 %
100 TEUR
90,00 %
Kapital:                       
Anteile:
Kapital:                     
Anteile:
42 TEUR
12,19 %
241 TEUR
3,11 %
Kapital:              
Anteile:
Kapital:  
Anteile:
50 TEUR
100,00 %
26 TEUR
1,92 %
Kapital:                       
Anteile:
25 TEUR
10,00 %
Kapital:        
Anteile:          
48.533 TEUR
38,85 %
Kapital:              
Anteile:                        
Kapital:            
Anteile:
200 TEUR
40,00 %
115 TEUR
100,00 %
Kapital:         
Anteile:                  
10.000 US-$
100,00 %
Kapital:                  
Anteile:
250 TEUR
2,00 %
Kapital:        
Anteile:
184.185 TEUR
5,86 %
bauverein AG
cesah GmbH Centrum für 
Satellitennavigation Hessen
FrankfurtRheinMain GmbH 
International Marketing of the Region
FrankfurtRhineMain 
Corporation Chicago
Darmstädter Stadtentwicklungs 
GmbH & CO. KG
HEAG
Institut Wohnen und Umwelt 
GmbH
ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und 
Mobilitätsmanagement Region 
Frankfurt Rhein-Main) 
Kapital:        
Anteile:
Kapital:
Anteile:
50 TEUR
25,00 %
25 TEUR
100,00 %
Kapital:        
Anteile:
Kapital:               
Anteile:
26 TEUR
50,00 %
50 TEUR
25,00 %
Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Gesundheits- und Pflege-
berufe DA–GG GmbHM
Gesundheits- und Pflege-
berufe DA-GG GmbH
Medizinisches 
Versorgungszentrum am 
Klinikum Darmstadt GmbH
Neue Wohnraumhilfe gGmbH
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH
Frankfurt Ticket RheinMain 
GmbH
Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG
Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt Verwaltungs-GmbH
Kapital:
Anteile:
690 TEUR
3,70 %
Rhein-Main-Verkehrsverbund 
GmbH (RMV)
Kapital:             
Anteile:
106 TEUR
100,00 %
Emilia Seniorenresidenz 
GmbH
Direkte Beteiligungen
Kapital = gezeichnetes Kapital 
Beteiligungsgesellschaft 1. Grades
Beteiligungsgesellschaft 2. Grades
Beteiligungsgesellschaft 3. Grades
Mehrfachbeteiligung
Stand: 31.12.2017
M
Legende
M
M
Kapital:                     
Anteile:
26 TEUR
0,59 %
Kapital:              
Anteile:                        
63 TEUR
0,34 %
HEAG mobiBus 
GmbH & Co. KG
HEAG mobiBus 
Verwaltungs-GmbH
M
M
Trägerschaft: 60,00 %
Stadt- und Kreis-Sparkasse 
Darmstadt
Kapital:                         
Anteile:
8.000 TEUR
100,00 %
Klinikum Darmstadt GmbH
M
Kapital:              
Anteile:                        
25 TEUR
100,00 %
Darmstädter Sportstätten 
Verwaltungs-GmbH
Kapital:                     
Anteile:
200 TEUR
100,00 %
Darmstädter Sportstätten 
GmbH & Co. KG
Kapital:            
Anteile:
Darmstädter Stadtentwicklungs 
Verwaltungs-GmbH
25 TEUR
100,00 %
Kapital:               
Anteile:
25 TEUR
90,00 %
Marienhospital Darmstadt 
gGmbH
Kapital:
Anteile:
120 TEUR
8,33 %
Gemeinnützige Kulturfonds 
Frankfurt RheinMain GmbH
Kapital:
Anteile
30 TEUR
4,38 %
Kulturregion Frankfurt 
RheinMain-gemeinnützige 
Gesellschaft mit beschränkter 
Haftung
Kapital: 
Anteile: 
5.120 TEUR
5,01 %
HEAG Wohnbau GmbH
M
Kapital:
Anteile:
225 TEUR
100%
Digitalstadt Darmstadt GmbH
Kapital:
Anteile:
50 TEUR
50 %
Technologie- und Gründerzentrum 
Verwaltungs-GmbH i.G.
Kapital:              
Anteile:
25 TEUR
100 %
Centralstation 
Veranstaltungs-GmbH
Kapital:             
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
SSG Starkenburg Service 
GmbH
Kapital:             
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
Klinikum Catering Service 
GmbH
- 12 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich zur weiteren Verbesserung von Unterne h-
mensleitung, -steuerung und -transparenz in 2012 entschlossen, einen "Darmstädter 
Beteiligungskodex" zu erarbeiten. Mit der Einführung des Kodex zählt Darmstadt zu 
den ersten Kommunen in Hessen, die diese Herausforderung angenommen und umge-
setzt haben.  
 
Bei der Ausarbeitung des Darmstädter Beteiligungskodex im Sinne eines Public Co r-
porate Governance Kodex ging es darum, die kommunalen Anforderungen herausz u-
stellen. Der Kodex soll das Vertrauen der Öffentlichkeit in Entscheidungen von Politik, 
Verwaltung, Beteiligungsmanagement und kommunalen Beteiligungsunternehmen 
weiter erhöhen. 
 
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt haben den Darmstädter Beteiligungskodex im Jahr 2012 mit der Maßgabe b e-
schlossen, dass die Regelungen für die Mehrheitsbeteiligungen (> 50 %) der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt zu einer einheitlichen Handlungsleitlinie werden. Mit der 
Überarbeitung des Kodex in 2014 wurden neue Entwicklungen der Public Corporate 
Governance berücksichtigt, z. B. Compliance und gleichberechtigte Berücksichtigung 
von Frauen und Männern.  
 
Als Beteiligung im Sinne des Darmstädter Beteiligungskodex werden neben den Per-
sonen- und Kapitalgesellschaften, wie GmbH & Co. KG bzw. GmbH und AG, auch die 
Eigenbetriebe als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie Zwec k-
verbände, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt gemeinsam mit maximal einer 
weiteren Gebietskörperschaft beteiligt ist, gesehen. Diese Definition ist unabhängig 
von der juristischen Definition einer Beteiligung. 
 
Von den im Beteiligungsbericht dargestellten 113 Beteiligungen (einschließlich Stadt- 
und Kreis-Sparkasse Darmstadt) fallen 80 Beteiligungen (Vorjahr: 84) in den Ge l-
tungsbereich des Beteiligungskodex. Darüber hinaus wenden zwei Beteiligungen auf 
freiwilliger Basis den Darmstädter Beteiligungskodex an. 
 
 
 
 
 
 
 
Von den 82 Beteiligungen haben 72 eine Entsprechenserklärung abgegeben. 
- 13 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
Die 10 Beteiligungen, die keine Entsprechenserklärung abgeben , haben ihre operative 
Tätigkeit noch nicht in oder erst gegen Ende 2017 aufgenommen, konnten den Abg a-
betermin nicht einhalten oder deren jeweilige Gesellschafter haben der Anwendung 
des Kodex nicht zugestimmt.  
 
Die Empfehlungen1 aus dem Darmstädter Beteiligungskodex werden von den Beteil i-
gungen zu hohen Anteilen erfüllt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Erfüllungsgrad 
der Empfehlungen verbessert. 96 % der Beteiligungen (Vorjahr: 94 %) erfüllen mehr 
als 75 % der Empfehlungen. Obwohl weniger Entsprechenserklärungen als im Vorjahr 
(72 statt 77) abgegeben wurden, hat sich die Entsprechensquote erhöht. Dies zeigt 
die Auswertung der 72 abgegebenen Entsprechenserklärungen: 
 
 
 
 
Im Anhang ist der vollständige Darmstädter Beteiligungskodex mit den einzelnen 
Empfehlungen und zusätzlich den Erläuterungen der Unternehmen bei vorliegenden 
Abweichungen dargestellt. 
 
 
 
 
 
 
 
1 Je nach Rechtsform und Gesellschaftszweck gibt es bis zu 83 Empfehlungen. 
- 14 -

FRAUENANTEILE INNERHALB DES STADTKONZERNS 
 
  Anteil Frauen in Geschäftsleitungen 
 
 
 
Anteil Frauen in Aufsichtsgremien 
 
 
 
Anteil Frauen an Gesamtbelegschaft (inkl. Auszubildende) 
 
 
 
 
 
 
 
 
1Die Summe der dargestellten Beschäftigten bezieht sich auf die zur Verfügung gestellten Beschäftigtenzahlen, bei 
denen eine Unterteilung der Geschlechter vorgenommen wurde. Die Gesamtsumme der Beschäftigten des Stadtko n-
zerns inkl. Auszubildende beläuft sich auf 8.437 (Vorjahr: 8.056) Personen. 
 
 
Summe aller besetzten
Geschäftsleitungspositionen:
190 (Vj.:190)
Anteil männlich:
78,9%  (Vj.: 79,5% )
Anteil weiblich:
21,1%  (Vj.: 20,5% )
78,9%
21,1%
Summe aller besetzten
 Positionen in Aufsichtsgremien:
374 (Vj.: 386)
Anteil männlich:
72,5%  (Vj.: 71,2% )
Anteil weiblich:
27,5%  (Vj.: 28,8% )
72,5%
27,5%
Summe Beschäftigte1:
8.437 (Vj.: 8.056)
Anteil männlich:
51,0%  (Vj.: 52,4% )
Anteil weiblich:
49,0%  (Vj.: 47,6% )
51,0%
49,0%
- 15 -

FINANZ-, LEISTUNGS- UND WIRKUNGSZIELE 
 
Die folgenden Kennzahlen ausgewählter Unternehmen werden durch die jeweiligen 
Gesellschaften quartalsweise gegenüber dem Beteiligungsmanagement der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt (HEAG) berichtet und für Steuerungszwecke verwendet. 
 
 
Gesellschaft Kerngröße 1 Kerngröße  2 Kerngröße  3 Kerngröße  4
HEAG ROCE Beschäftigte 
Beteiligungsmanagment
Verschuldungsgrad HEAG Prognostizierte 
Ausschüttung
HEAG-Konzern ROCE Beschäftigte Auszubildende Investitonen in 
immaterielle Sachanlagen 
Teilkonzern E N TE GA AG ROCE Beschäftigte Anlagendeckungsgrad II 
Teilkonzern
Verschuldungsgrad 
Teilkonzern
ENTEGA AG ROCE Beschäftigte Anlagendeckungsgrad II 
ENT EGA
Verschuldungsgrad 
ENT EGA
ENTEGA Netz AG ROCE Stromnetz Gasnetz Strom-Hausanschlüsse
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ROCE Beschäftigte - -
ENTEGA Regenerativ GmbH ROCE Beschäftigte Regenerative 
Erzeugungskapaz.
Anlagevermögen ENTEGA 
Regenerativ
ENTEGA Medianet GmbH ROCE Beschäftigte Glasfasernetz Kundenverträge
ENT EGA Energie GmbH ROCE Beschäftigte Stromkunden Verträge Gaskunden Verträge
COU NT+CARE GmbH  & Co. KG ROCE Beschäftigte - -
citiworks AG ROCE Beschäftigte Bürgschaftsauslastung -
Teilkonzern bauverein AG EK-Quote Wohnungsleerstandsquote Ergebnis BVD Gewerbe Ergebnis HEAG Wohnbau 
bauverein AG Eigenkapitalrendite Wohnungsleerstandsquote Mieterprivatisierung Fluktuation 
(Neuvermietung)
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH Adj. Jahresüberschuss Wertzuwachs durch 
Fördermittel
Fahrgäste HEAG-Bus und   
-Straßenbahn
vermiedene CO2-
Emissionen
HEAG mobilo GmbH Kostendeckungsgrad Mitarbeiter Infrastruktur Fremdüberwachung 
Leitstelle
Nf-Quote 
Straßenbahnhaltestelle
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG ROCE Mitarbeiter 
Omnibusbetrieb
Fahrgäste mobiBus Betriebsleistung
HEAG mobiTram Gmbh & Co. KG ROCE Mitarbeiter 
Straßenbahnbetrieb
Fahrgäste mobiTram Betriebsleistung
Nahverkehrs-Service GmbH (NVS) ROCE Mitarbeiter 
Omnibusbetrieb
Fahrgäste NVS Betriebsleistung
Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) Kostendeckungsgrad Beschäftigte DB aus Drittmitteln Anzahl betreuter Projekte
Klinikum Darmstadt GmbH Kostendeckungsgrad Auslastung Case Mix Fallzahl 
Verwaltungsverband Gesundheitsamt Kostendeckungsgrad Medizinische 
Untersuchungen
Belehrungen IfSG -
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD)
Kostendeckungsgrad Gebühren am Umsatz Qualitätsnote Sauberkeit Verwertungs-Beseitigungs-
Quote
ZAS Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen
Angelieferte Müllmenge davon: EAD davon: Riedwerke davon: Abfälle zur 
Verwertung
DADINA Kostendeckungsgrad Entwicklung Fahrgastzahl Pünktlichkeit Zufriedenheit
Wissenschafts- u. Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG
Kostendeckungsgrad Beschäftigte Veranstaltungen Besucher
Eigenbetrieb Kulturinstitute Kostendeckungsgrad Beschäftigte Ausleihungen 
Stadtbibliothek
Eintrittserlöse 
Mathildenhöhe
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing 
GmbH
Kostendeckungsgrad - - -
- 16 -

GESCHÄFTSFELDER DER STADTWIRTSCHAFT

2017
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
ENTEGA AG
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH
555
1.118.349
37.565
108
Teilkonzern ENTEGA AG
342.538 46.316 3.08438.332
18
88.558
112
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
- 88,57%
-
-
-
-
94,99% - 48.533
48.533
146.278
184.185
10.752
146.278
132.921
281.895
-
2.956
17.552
-
- -
- -27.137
-869
4.081
1.760.319
403.958 250
189.648
722
2.730.078
An dieser Stelle werden Werte aus den jeweiligen Teilkonzernabschlüssen verwendet.
37.453
26.474 1.562.941
695.439
137.999
-
-
-
34
30.361
2.939
-
3,6%
HEAG Konzern
Effizienz:Klasse GmbH -
-
191.023
130.491 1.951
-
1,9%
-4,8%
-
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
991.174
8,9%
51.325 10.870
232
1.234 101 3.446 14.863 267 225
1.598.203
22,9%88,57%
4,5%
--
Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH
Teilkonzern bauverein AG
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
3 -
7,7%
13,9%
-
100
citiworks AG
14.781
0 8
160.244 25.569
43,40% 225 -33 25 42 154 2
17.650 18.646 69.146 29
88,57% 0
392.394 458
0,5%- - 234.692 87 8.000
0 2 25 29
0
88,57%
88,57%
88,57% 459.927 3.891 11,0%
-
330.263 52.882
- 68,3%
-
31 0 0 7,2% -
-
348.108 2.126 20.000 8.310
85,9%
Geschäftsfeld Energie & Wasser 
- 20 -

2017
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel
 Verwaltungs-GmbH - 86,80% 0 1 25 26 33
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
1.000 3.351ENTEGA NATURpur AG 4.071 22 0 4,4% -
0 6 25
8.671ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
1.186 180
6,4%
88,57% 1.954
2
-
0
-36.011
1
- 43,40%
ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel
 GmbH & Co. KG
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
ENTEGA Netz AG
88,57% 26.000 30.0630 0
0
ENTEGA Windpark Binselberg
 Verwaltungs-GmbH
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz 
gemeinnützige GmbH i.L. -
-
-
-
0
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
10.403 3 0
646.055
31 39
0- 86,80%
88,57%- 11.413
0ENTEGA Regenerativ GmbH
88,57%
-
-1,8%
0
30 31 0
14.523 -
1.979
-
0
5.858
-
7,2%
-
0 0 5,3% -
29 31 0
1.171
ENTEGA Windpark Schlüchtern GmbH
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH
0
88,57% 635 157
7.455
20,5% -
12.920
25
-
6,6%
30.081
4.372
248.130
- 43,40% 3.220 696
-0,2%
25
1.329 100 1.987 73.632 8.393
1.073 239 100 0 0
0
2.950
1.712
9.006
88,57%
-
79,71%
0
88,57% 0
0 3,9% -
100
3,6%
56.825
347
2.519
225,7%
78,60%
2.668
- 43,40% 1 29 31 0 0 3,6%
64.022
142
- 43,40%
0
88,57%
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
26.823 4,8%
- 88,57% 0 -17 10.000 10.371
1.355
200.000
1 4.544 18.496 0 0
12.099 0 0 4,7%60
5,7%
-
-
-
4.079
0 7,1%
-
0
-
-
25
7,8%
0 -456 1 4.595 16.016
-
-
-
25
0
- 21 -

2017
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
k.A.
13
0
6,4% -
-
819 101
25.939 0
1.000
6.870
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
2.333 11.898
43,40% 12.449
24,15% 89.615
- 271.199
24,15%
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
1.189 11.467 4.068 0 17,2% -1.139 50
4.879
10,0%
-18,1%
--3,9%
-1
Industriekraftwerk Breuberg GmbH -
Piecki sp. z o.o. (Polen)
Ausweis erfolgt in Polnischen Zloty
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
150
0
- 88,57%
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG
Hessenwasser GmbH & Co. KG
1.026.108
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. 
Betriebs KG
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
WEO GmbH & Co. KG
WEO Verwaltungs GmbH
Global Tech I Offshore Wind GmbH
Luxstream GmbH -
65,54%
HSE Beteiligungs-GmbH
1.534
k.A. k.A.
ENTEGA STEAG Wärme GmbH -
77 84 0 0
-
12.021
33
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH
-
ENTEGA Energie GmbH
k.A.
-
-
- 43,40% 3.635
1.269
25 41
-
-4.141
79.508
0 2,1% -
0 1 25 29 31 0 0 3,6%
4,0%
0
29,52% 0 -586
3
-
1.705.041
-
-
87.113 5
447
-
53 0
43,40% 0
- 29,52% 8.846 752
-
6,0%
29,0%- 88,57%
-
k.A. k.A. -
-5.549
31 0 0 3,6%
2.450 208
-- 29,52% 0 3
6,3%
7.057 24.983
43.340
3,7%
- 43,40%
- 66,34% 790 41 100 979 3.205 82 0 3,9%
6.953 286.907
k.A.
-
37.573 -
22,05%
- 43,40%
0 0
31
-3.117
-
1 25 29
43,40% 5.740 1.417 10.929 12.346 35.646 0 0 6,8% -
-
0
16.500 43.706 123.202 10.304 376
27.698
k.A.
23.591 774 38
200 -
-22,24% 2.027 -223 25 - 1.673 30
- 22 -

2017
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
56 0 5,8% -
bvd Mittelhessen GmbH
BVD Südhessen GmbH
-
475
-
122
28
63.470
10,1%
1
201
BVD Verwaltungs-GmbH
-
-
3,4%
1,9%31.463
184.185
3.184
918
174
251 -
100,7%-
-
-
8.799 - 102.734 215.196
-0
0
387
0
10.204
805.149
5
-
0
7,2%
-
328
8
65,2%
-
16
-
5.120
1.500947
BVD New Living GmbH & Co. KG
ImmoSelect GmbH
123.362
208 2 25
3.307
27
9.258
8.071
154
10.892
-422
15.613
-
95,31%
0
1.043
595
-
-
BVD Südhessen Verwaltungs-GmbH
90,34%
95,31%
95,31%
16
Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 100,00% - 1.109
Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH
-Gemeinnützige Baugesellschaft 
Erbach mbH
76
5.180
6158
1096
362
100,00%
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG -
-
95,31%
2.822
200
8.800
25
95,31%
100
95,31% 0
-
25
25
25
BVD Gewerbe GmbH
- 89,59% 15.597
1.061
-
5,86%
0
-
5,5%
4.660 807 3 - 142,4%
13,4%
-
19.330 298
316.704
31.078
bauverein AG
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Südhessen KG
HEAG Wohnbau GmbH
0
0
- 1.510
95,54%
88,89%
-1,0%
0
0
5
2
0
26
3,6%
126.110
29.841
95,54% 4.938
25
95,31%
0
14.476
25
93.393
48.874616
87
0
4 11,9%
Geschäftsfeld Immobilien 
- 23 -

2017
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
- 89,6%
3
37
710
1.481 1.681
-
1
-1.847
- 88,57%
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & 
Co. KG -5.572
136
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
147
0
2.330
2.600
- 706
55.793
-
5.491
100,00%
100,00% -
100,00%
33.000-
88,57%
221.617
200
44.618
20.452
100,00%
Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft 
mbH
-
-90,00%
0
7740,00%
1314
2.175200
100
-
20.452
-1.892
344.541
55.933
26
39 0
2
2.717 10.000
8.000
28
9.303
52.786 34,6%
00
20.574
0 -0
-
- 51,2%
55,9%
0
39
-
-
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt 
Verwaltungs-GmbH
29
27 75 0 1 - 101,4%
Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 100,00% - 320 -43 115
-
104,8%189
3,9%
26
171,7%
12,9%
0 25
437
-
- 24 -

2017
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
61.017
50
25
266
304
-129
27.034
-
6.360
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Klinikum Catering Service GmbH
1.245
23.260
100,00%
1
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-
GmbH
0,59%
100,00%
-430
69,46%
Emilia Seniorenresidenz GmbH
-1.412
70,29%
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
37.889-
69,81%
-
30.633
100,00%
Klinikum Darmstadt GmbH
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Gesundheits- und Pflegeberufe DA - GG GmbH 
Bildungszentrum für Gesundheit 
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum 
Darmstadt GmbH (MVZ)
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
HEAG mobilo GmbH
0
340
-28.692
0,34%
16.922
-
34
Marienhospital Darmstadt gGmbH -
70,29%
100,00%
-
16.073
144
298 2.002
26
8.000
26- 17.502
-
90,00%
70,29% 127.950
847
4.657
-
50
70,29%
1.017
- 3.779
-
30.487
6.033
26.140
15.755
-
-
9.636
10.752
88
120
37,50%
50,00%
1.178
212.242
36
-
100,00%
33
8.133
32.989
20.169
25 34.426
38
-
35.623
8.709
1.404
35
25
-
101
-
2.724
1
12
112
189
197
92
3,3%
205
236
98,9%
1.297
33
2.290
-
32
0
22
466
-
-
-
380
22,8%
-
40,0%
17 -
-
355
8,5%
317.267 45.763
491
726
106
5053
25
100,8%
-
93,3%
-
0
-794
50
802
-
-
69,8%
9,7%
3,0%
-
106,6%
0
0
3,3%
0
13
87
3,1%
-
1.257 4.699
6.170
1.0823.116
4,8%
-
-0,6%
0
0
-
Geschäftsfeld Mobilität 
Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales 
- 25 -

2017
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
0 6,3% -
-37,6%
-8.947
-93
100,00%
45,17%
100,00%
-
- 66,34% 0 2 25 33 35 0
SSG Starkenburg Service GmbH
COUNT+CARE GmbH & Co. KG
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
Digitalstadt Darmstadt GmbH - 9 -5
100,00%
-
-
45,17%
-
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
-
100,00%
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
-
100,00% -
SOPHIA Hessen GmbH
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gGmbH
12.084
2.133
676
-ENTEGA Medianet GmbH
PEB Breitband GmbH & Co. KG -
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt DA 
und des LaDaDi
88,57%
0
66,34% 65.478
29.505
599
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH
95,31%
-
Centralstation Veranstaltungs-GmbH
5.825
221
79
6
290
225 241 491 0 0
48.570
2.568
-
4
4.507
-
62.762- 3.241
94,99%
100,00%
111 25
110
25
17.000
1.260
68.353
2.14915
38
25
43.699
0
-1 183
1
25
474
-6.007
-3.350
169
35
1.500
257
25
1.188
39
22
412
2.851 400 11.001 78.142 17,5%
321
-
39
1.683
-
91
7
-
24
0,7%
0
3
40,3%
32
69
71,0%
-
-
45,3%
1,4%
-
0
-
5.059
12.004
-
0
-
2.473
-541
241
2.159
844
15.500
96,5%
25,3%
-
100,2%
2.196
-
86.210
-
25
-0,6%
0
50
-
2,8%
15 -
4,9%
0
0
0
4.136
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit 
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT 
- 26 -

2017
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
671
-
0
0
675
69.738
256
35 22,5%
2.854
55
0
1.261
143
2.095
13,6%
0
25
4.047
5.479
-OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH
-
- 93,92% 28 10
0
25
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG  
34
0
4.425.693
0
25197
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
202
-
-
-
3
-
16.000
k.A.
554
100,0%
136,7%
407
-
51 69
37.706
1.030
13 6
778 k.A. -
-9,3%
7.625
12.226
613
0
-1.495 -0,8%
- 379.727
5.060
-
-
-
-
103,6%
-16.123 57.057
25
88,57%
-
261151
-
-
-
2,6%
25,0%
0
6
0,5%
0
53
50,00%
0421
28
1.473
88,57%
- 24,8%
2
-
32
-
362 -
27
2.005
234
64.504
0
227 86
-847 6.200
0
0 16,3%
0
21.841
0
Orgabo GmbH
-
-
- 179
-48 110
k.A.
517
3.832
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH
-
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
-
22,23%
HEAG Versicherungsservice GmbH
32.747
-
MW-Mayer GmbH
25,68%
1.454
577 0
0 15,0%
1.996
11428
- 60,00% k.A.
-
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH 
(DRZ GmbH)
awaTech GmbH
0
18.312
50,00%-
-
50,00%-
-
100,00% 53.504
661
ARGE Kilb / DED
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD)
ARGE Meinhardt / DED
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH 
(DED GmbH)
6084,14%
45-
84,14%
100,00%
50,00% 1.935
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement 
- 27 -

Konzern

HEAG 
Anschrift: Im Carree 1, 
64283 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 709 2000 
info@heag.de 
http://www.heag.de 
Gründung: 15.04.1912 
Handelsregister: HRB 1059, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung des Beteiligungsmanagements für die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Das Unternehmen ist diesbezüglich insbesondere für alle 
mittelbaren und unmittelbaren Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und, soweit 
rechtlich möglich, für Eigenbetriebe und Mitgliedschaften der Wissenschaftsstadt Darmstadt in 
Zweckverbänden zuständig. Ferner nimmt es die Holdingfunktion für Unternehmen 
unterschiedlicher Rechtsformen durch die Be teiligung, den Erwerb, das Halten und die Verwaltung 
und Verwertung anderer Unternehmen sowie von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere solcher 
Unternehmen, deren Geschäftszweck die Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser, Wärme, 
Anlagenbau, Wohnungswir tschaft, Entsorgung, Telekommunikation, IT und Verkehr ist, wahr. 
Daneben kann das Unternehmen die Verwaltung und den Erwerb von Grundstücken, 
grundstücksgleichen Rechten und anderen Vermögensgegenständen zu diesem Zweck vornehmen.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 94,99% 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 5,01% 
Beteiligungen 
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 100,00% 
ENTEGA AG 93,24% 
bauverein AG 85,42% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 80,00% 
HEAG mobilo GmbH 74,00% 
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
Vorstand 
Name, Vorname Position Vergütung 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied 335,2 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 335,4 TEUR 
Bezüge des Vorstandes 
Im Geschäftsjahr 2017 betrugen die Bezüge des Vorstandes 671 TEUR. 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 9,1 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer 1. stv. Vorsitzender 6,9 TEUR 
Stövesand, Margit 2. stv. Vorsitzende 6,9 TEUR 
Metzger, Dagmar Stadtverordnete 3. stv. Vorsitzende 7,9 TEUR 
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter Mitglied 5,9 TEUR 
Arnemann, Ralf Stadtrat a.D. Mitglied 5,8 TEUR 
Erb, Hans-Werner Mitglied 5,8 TEUR 
Franz, Peter Stadtverordneter Mitglied 7,1 TEUR 
Fürst, Hans Stadtverordneter Mitglied 5,9 TEUR 
Gläser, Heinz Mitglied 5,9 TEUR 
- 30 -

HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Habich, Silke Mitglied 7,1 TEUR 
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 5,8 TEUR 
Pakleppa, Ulrich Stadtrat a.D. Mitglied 5,9 TEUR 
Perkuhn, Göran Mitglied 5,6 TEUR 
Pörtner, Birgit Stadtverordnete Mitglied 5,8 TEUR 
Seidler, Sabine Stadträtin a.D. Mitglied 5,9 TEUR 
Speiser, Ronald Mitglied 5,9 TEUR 
Wüst, Rainer Mitglied 5,9 TEUR 
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich in 2017 auf 115 TEUR. 
- 31 -

HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 623.054 622.644 622.362 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 43 35 17 
   Sachanlagen 9.688 9.189 8.849 
   Finanzanlagen 613.322 613.420 613.496 
Umlaufvermögen 67.249 79.071 69.515 
   Vorräte 28 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 41.895 41.659 47.715 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 25.326 37.412 21.801 
Rechnungsabgrenzungsposten 994 945 912 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 3.303 3.118 2.650 
Summe Aktiva 694.599 705.778 695.439 
Passiva 
Eigenkapital 400.058 401.391 403.958 
   Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533 
   Kapitalrücklagen 329.445 329.445 329.445 
   Gewinnrücklage 19.942 20.442 21.442 
   Bilanzergebnis 2.138 2.971 4.538 
Rückstellungen 15.189 14.801 16.746 
Verbindlichkeiten 279.184 289.423 274.576 
Rechnungsabgrenzungsposten 168 162 159 
Summe Passiva 694.599 705.778 695.439 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 3.600 3.001 4.081 
   Umsatzerlöse 3.600 3.029 4.081 
   Bestandsveränderungen 0 -28 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 219 31 110 
Betriebsleistung 3.819 3.032 4.191 
Betriebsaufwand -6.603 -6.329 -8.053
   Materialaufwand -721 -862 -1.843
   Personalaufwand -3.165 -3.216 -4.263
   Abschreibungen -523 -531 -530
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.194 -1.719 -1.417
Betriebsergebnis -2.784 -3.297 -3.862
Finanzergebnis 2.496 5.042 6.871 
   Erträge aus Beteiligungen 26.383 26.385 29.575 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 41 5 4 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 157 599 37 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -54 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -11.234 -9.151 -9.949
   Aufwendungen aus Verlustübernahme -12.796 -12.796 -12.796
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -288 1.746 3.009 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -13 0 0 
Sonstige Steuern -65 -24 -53
Jahresergebnis -366 1.722 2.956 
- 32 -

HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 108,9% 108,8% 109,4% 
Anlagenintensität 89,7% 88,2% 89,5% 
Abschreibungsquote  0,1% 0,1% 0,1% 
Investitionen (TEUR) 556 140 250 
Investitionsquote 0,1% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 419,9% 279,9% 476,6% 
Eigenkapital (TEUR) 400.058 401.391 403.958 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 48.533 48.533 48.533 
Eigenkapitalquote 57,6% 56,9% 58,1% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 265.826 263.546 261.257 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -22.709 10.240 -14.847
Verschuldungsgrad 73,6% 75,8% 72,2%
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -10,2% 57,4% 72,4% 
Return on Investment (ROI) -0,1% 0,2% 0,4% 
Eigenkapitalrentabilität -0,1% 0,4% 0,7% 
Gesamtkapitalrentabilität 1,6% 1,5% 1,9% 
Materialintensität 18,9% 28,4% 44,0% 
Rohertrag (TEUR) 2.879 2.139 2.239 
EBIT (TEUR) 10.789 10.297 12.922 
EBITDA (TEUR) 11.366 10.829 13.452 
ROCE 1,6% 1,6% 1,9% 
Personal 
Personalintensität 82,9% 106,1% 101,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 16 13 16 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 18 13 18 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 34 26 34 
Frauenanteil Beschäftigte 52,9% 50,0% 52,9% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 10 10 10 
Beschäftigte über 50 Jahre 7 8 12 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 48 48 47 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 93 124 125 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 27,8% 27,8% 27,8% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 33 -

HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) hat die 
Aufgaben einer strategischen Managementholding inne. Weiterhin nimmt sie das 
Beteiligungsmanagement für die Wissenschaftsstadt Darmstadt wahr. Durch hohes Engagement und 
Orientierung am Kunden leistet die HEAG einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Zum 
31.12.2017 hält die Wissenschaftsstadt Darmstadt, bereinigt um Mehrfachbeteiligungen, 112 
Beteiligungen (mittelbare bzw. unmittelbare Anteilsquote min. 20 %). Hiervon hält die HEAG, ebenfalls 
um Mehrfachbeteiligungen bereinigt, Beteiligungen an 78 Unternehmen. 
In den Umsatzerlösen von 4.081 TEUR (Vorjahr: 3.029 TEUR) sind im Wesentlichen die Erlöse aus der 
Vermietung, die Erlöse aus Dienstleistungsverträgen und  die Umlagen der Verwaltungskosten für die 
HEAG PZK enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträge von 110 TEUR (Vorjahr: 31 TEUR) werden 
neben den sonstigen Erträgen die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit 54 TEUR 
(Vorjahr: 8 TEUR) sowie periodenfremde Erträge von 45 TEUR ausgewiesen. 
Der Anstieg des Materialaufwands in 2017 ist überwiegend durch die Aufwendungen für die Sanierung 
der Schlossgaragen bedingt. Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 250 TEUR 
getätigt.  
Die Beteiligungserträge von 29.575 TEUR (Vorjahr: 26.385 TEUR) enthalten die phasengleich 
bilanzierten Dividenden der bauverein AG mit 11.230 TEUR (Vorjahr: 11.230 TEUR) und der 
ENTEGA AG mit 18.345 TEUR (Vorjahr: 15.155 TEUR). Der jährlich zu übernehmende Verlust der 
HEAG mobilo GmbH ist aufgrund des im Jahr 1995 mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem 
Landkreis Darmstadt-Dieburg geschlossenen Vertrages auf 12.782 TEUR begrenzt. 
Der Zinsaufwand ist vor allem durch das Sinken des Abzinsungssatzes für die Bewertung von 
Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen und ähnliche 
Verpflichtungen) von 9.151 TEUR auf 9.949 TEUR gestiegen. 
Aufgrund der beschriebenen Effekte ergibt sich für das Jahr 2017 ein Jahresüberschuss von 
2.956 TEUR (Vorjahr: 1.722 TEUR). 
Die Bilanzsumme der HEAG ist im Jahr 2017 von 705.778 TEUR auf 695.439 TEUR zurückgegangen. 
Die Verminderung ist im Wesentlichen auf den niedrigeren Bestand der Flüssigen Mittel im Rahmen 
des Cash-Managements mit der HEAG mobilo GmbH zurückzuführen. Die Zahlungsfähigkeit war 
während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Das Eigenkapital beträgt 403.958 TEUR und die 
Eigenkapitalquote 58,1 % (Vorjahr: 56,9 %). 
Der Bilanzgewinn beträgt 4.538 TEUR (Vorjahr: 2.971 TEUR). Der Gewinnverwendungsvorschlag für 
das Geschäftsjahr 2017 sieht eine Ausschüttung von 389 TEUR (Vorjahr: 389 TEUR) an die Sparkasse 
Darmstadt und 2.700 TEUR an die Wissenschaftsstadt Darmstadt vor.  
Das Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz geeigneter Kontroll- und 
Managementsysteme zu begrenzen. Insgesamt ist festzustellen, dass zum Jahresende keine Risiken 
vorlagen, die bestandsgefährdende Auswirkungen haben könnten.  
Die HEAG bleibt die primäre Ansprechpartnerin der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der 
Beteiligungen in allen Fragen des Beteiligungsmanagements. Das Jahr 2018 wird geprägt sein durch 
die Umsetzung der in der Stadtwirtschaftsstrategie 2020 festgehaltenen Maßnahmen und Projekte. 
Die HEAG unterstützt die Wissenschaftsstadt Darmstadt und Digitalstadt Darmstadt GmbH bei der 
Umsetzung der geplanten Projekte. Die Fortschreibung des Nahverkehrsplans für Darmstadt und 
Landkreis Darmstadt-Dieburg durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird weiterhin unterstützt. Der 
Prozess der Direktvergabe von Straßenbahnverkehren durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt an die 
HEAG mobilo GmbH wird durch die HEAG begleitet. Die HEAG plant den Aufbau eines Angebots von 
Aktuardienstleistungen für die Unternehmen des Stadtkonzerns. Das Angebot des 
Stadtwirtschaftsportals „Darmstadt im Herzen“ wird weiter ausgebaut. Die HEAG plant, ihr 
strategisches Beteiligungs-Portfolio durch die Gründung der HEAG book’n‘drive GmbH und den Erwerb 
eines Unternehmens zur Heiz- und Hausnebenkostenabrechnung im Immobilienbereich zu erweitern. 
Am 16. Juni plant die HEAG die Durchführung des dritten Tags der Stadtwirtschaft gemeinsam mit 
den Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft und Partnern. Die HEAG plant die Ausweitung des 
E-Learning-Angebots für Beschäftigte auf die Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft sowie der
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Das Coaching-Angebot für Vereine soll ausgebaut werden. Das
Beratungsangebot für junge Unternehmensgründerinnen und -gründer soll 2018 konsequent
fortgesetzt werden.
- 34 -

HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 werden Ausschüttungen der ENTEGA AG und der bauverein AG 
von jährlich zusammen rd. 29.000 TEUR erwartet. Die strukturbedingt negativen Ergebnisse der HEAG 
mobilo GmbH wirken sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages in Verbindung mit dem 
Verlustbegrenzungsvertrag mit jährlich 12.800 TEUR auf das Ergebnis der HEAG aus. Für die 
Geschäftsjahre 2018 und 2019 sind Ausschüttungen der HEAG von rd. 400 TEUR pro Jahr zu 
erwarten. 
Die CSR-Maßnahmen der HEAG sind im Lagebericht veröffentlicht. 
Die Jahresabschlussprüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers 
GmbH hat zu keinen Einwänden geführt. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung wurde bis zur 
Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  
- 35 -

Gewinnausschüttungen der HEAG an die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Für die Geschäftsjahre 2007 bis 2017 zahlte die HEAG Dividenden in Höhe von insgesamt 
97,4 Mio. EUR an die Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Die Dividenden für das Geschäftsjahr 2012 wurden in zwei Tranchen ausgeschüttet. Die erste 
Tranche wurde i n 2013 ausgezahlt (12.175 TEUR), die zweite Tranche wurde in 2015 ausg e-
zahlt. 
Entwicklung der HEAG-Dividende für die Geschäftsjahre 2007 – 2017 (inkl. Kapitalertragsteuer) 
Anteilseigner der HEAG 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 94,99 % 900.000  Stückaktien 
davon: Eigenbetrieb Kulturinstitute 32,79 % 310.718  Stückaktien 
davon:  Eigenbetrieb Bäder   7,72 %   73.170  Stückaktien 
davon: 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser 11,74 % 111.195  Stückaktien 
davon: BgA Vivarium    3,89 % 036.842  S tückaktien 
davon: BgA Kindertagesstätten 38,85 % 368.075  Stückaktien 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt   5,01 %   47.504  Vorzugsaktien 
- 36 -

HEAG-Konzern 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 2.011.642 1.975.941 2.022.088 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 5.882 5.389 4.992 
   Sachanlagen 1.632.158 1.602.378 1.641.989 
   Finanzanlagen 373.602 368.174 375.107 
Umlaufvermögen 754.474 740.208 684.068 
   Vorräte 62.243 69.391 76.248 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 323.426 290.394 275.015 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 368.805 380.423 332.805 
Rechnungsabgrenzungsposten 20.220 20.654 14.381 
Aktive latente Steuern 8.737 7.585 6.891 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 3.888 4.110 2.650 
Summe Aktiva 2.798.961 2.748.498 2.730.078 
Passiva 
Eigenkapital 156.899 179.214 191.023 
   Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533 
   Kapitalrücklagen 64.774 64.774 64.774 
   Erwirtschaftetes und übriges Konzerneigenkapital 7.725 29.524 39.673 
   Anteil anderer Gesellschafter 35.867 36.383 38.043 
Sonderposten 532 334 388 
Empfangene Investitionszuschüsse 85.592 87.343 96.831 
Rückstellungen 623.952 630.021 627.861 
Verbindlichkeiten 1.851.283 1.772.699 1.734.342 
Rechnungsabgrenzungsposten 60.308 59.365 63.179 
Passive latente Steuern 20.395 19.522 16.454 
Summe Passiva 2.798.961 2.748.498 2.730.078 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 1.752.491 1.747.959 1.760.319 
   Umsatzerlöse 1.756.905 1.730.578 1.736.513 
   Bestandsveränderungen -15.453 5.960 7.708 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 11.039 11.421 16.098 
Sonstige betriebliche Erträge 86.370 57.885 59.664 
Betriebsleistung 1.838.861 1.805.844 1.819.983 
Betriebsaufwand -1.743.096 -1.714.535 -1.741.924
   Materialaufwand -1.320.760 -1.321.109 -1.332.975
   Personalaufwand -201.804 -199.860 -200.243
   Abschreibungen -79.371 -70.849 -73.279
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -141.161 -122.717 -135.427
Betriebsergebnis 95.765 91.309 78.059 
Finanzergebnis -87.029 -66.733 -68.118
   Erträge aus Beteiligungen 2.850 731 4.706
   Erträge aus Gewinnabführung 252 180 174
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 14.242 14.762 16.140
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.883 9.188 2.686 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -1.664 -16.732 -3.975
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -105.473 -74.767 -87.756
   Aufwendungen aus Verlustübernahme -119 -95 -93
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 8.736 24.576 9.941 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -14.879 -8.833 -6.526
Sonstige Steuern -4.479 -4.658 -4.284
Ergebnisübernahme 19.638 14.921 15.909 
Jahresergebnis 9.016 26.006 15.040 
- 38 -

HEAG-Konzern 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 75,1% 72,7% 71,2% 
Anlagenintensität 71,9% 71,9% 74,1% 
Abschreibungsquote  3,9% 3,6% 3,6% 
Investitionen (TEUR) 134.443 153.444 189.648 
Investitionsquote 6,68% 7,77% 9,38% 
Liquidität 3. Grades 94,2% 89,6% 86,1% 
Eigenkapital (TEUR) 156.899 179.214 191.023 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 48.533 48.533 48.533 
Eigenkapitalquote 5,6% 6,5% 7,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 1.120.173 1.026.927 980.589 
Kreditaufnahmen (TEUR) 74.109 70.629 54.157 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -162.130 -78.584 -38.357
Verschuldungsgrad >1000% >1000% >1000%
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -0,6% 0,6% 0,0% 
Return on Investment (ROI) -0,4% 0,4% 0,0% 
Eigenkapitalrentabilität -6,8% 6,2% -0,5%
Gesamtkapitalrentabilität 3,4% 3,1% 3,2%
Materialintensität 71,8% 73,2% 73,2% 
Rohertrag (TEUR) 431.731 426.850 427.344 
EBIT (TEUR) 111.326 90.155 95.011 
EBITDA (TEUR) 192.361 177.736 172.265 
ROCE 5,0% 4,7% 4,8% 
Personal 
Personalintensität 11,0% 11,1% 11,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich k.A. k.A. k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich k.A. k.A. k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2.885 2.822 2.825 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich k.A. k.A. k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich k.A. k.A. k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 119 116 114 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  67 68 68
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 39 -

HEAG-Konzern 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die HEAG hat die Aufgaben einer strategischen Managementholding inne. Darüber hinaus nimmt sie 
das Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt wahr. Durch hohes Engagement und 
Orientierung am Kunden leisten die HEAG und ihre Beteiligungen einen wichtigen Beitrag zur 
Daseinsvorsorge. Bereinigt um Mehrfachbeteiligungen werden unter der HEAG 78 Beteiligungen des 
insgesamt 112 Beteiligungen umfassenden Portfolios der Wissenschaftsstadt Darmstadt gebündelt. 
Im ENTEGA-Konzern zählen hierzu 55 Beteiligungen, die bauverein AG hält 14 Beteiligungen und die 
HEAG mobilo GmbH ist Anteilseignerin von fünf Beteiligungen. Außerdem ist die HEAG an der HEAG 
Versicherungsservice GmbH und der HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH direkt 
beteiligt. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden im HEAG-Konzern Umsatzerlöse von 1,737 Mio. EUR erwirtschaftet. 
Die Gesamtleistung erhöhte sich von 1,748 Mio. EUR auf 1,760 Mio. EUR. Zu dem Wachstum trugen 
sowohl die Umsatzerlöse wie auch die Bestandsveränderungen und die aktivierten Eigenleistungen bei. 
Der Rückgang der Umsatzerlöse um 5,9 Mio. EUR durch die Endkonsolidierung der französischen 
Windparkgesellschaften wurde durch die Inbetriebnahme des Windparks Hausfirste ausgeglichen. 
Zudem wurden gesunkene Umsätze im Energievertrieb bedingt durch Preis- und Mengeneffekte durch 
höhere Umsätze im Energiehandel überkompensiert. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr um 1,8 Mio. EUR auf 59,664 Mio. E UR 
angestiegen. Die Position beinhaltet Erträge aus Endkonsolidierungen und dem Abgang von 
Finanzanlagen von insgesamt 13,728 Mio. EUR (Vorjahr: 19,373 Mio. EUR). Die Erträge aus der 
Auflösung von Rückstellungen fallen mit 26,361 Mio. EUR deutlich höher aus als im Vorjahr mit 
14,177 Mio. EUR. Weiterhin sind hier die Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagen mit 
5,927 Mio. EUR (Vorjahr: 7,173 Mio. EUR) enthalten. 
Proportional zur Gesamtleistung ist der Materialaufwand auf 1,333 Mio. EUR gestiegen. Für eine 
marktbezogene Risikovorsorge für langfristige Strombezugsverträge ist weiterhin ein belastender 
Sondereffekt von 35,5 Mio. EUR (Vorjahr: 31,8 Mio. EUR) im Materialaufwand enthalten. Das 
Rohergebnis ist von 484,735 Mio. EUR auf 487,007 Mio. EUR gestiegen. 
Bei kaum verändertem Personalstand ist der Personalaufwand im Geschäftsjahr mit 200,243 Mio. 
EUR im Vorjahresvergleich konstant. 
Die Abschreibungen liegen um 2 ,4 Mio. EUR über dem Niveau des Vorjahres. Dies ist im Wesentlichen 
auf außerplanmäßige Abschreibungen zurückzuführen. Ansonsten stehen geringeren Abschreibungen 
aufgrund der Endkonsolidierungen im Geschäftsjahr höhere Abschreibungen aus der Inbetriebnahme 
eines Windparks gegenüber. 
Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist eine Erhöhung auf 135,427 Mio. EUR (Vorjahr: 
122,717 M
io. EUR) zu verzeichnen. Der Anstieg ist überwiegend auf Einmaleffekte im Energiebereich, 
unter anderem aus der Risikovorsorge für ungewisse Verbindlichkeiten sowie gestiegenen 
Aufwendungen für Werbung im Rahmen der Einführung der Marke „SimplyGreen“, zurückzuführen. 
Im Zusammenhang mit den vorgenannten Effekten verringerte sich das Betriebsergebnis (inklusive 
sonstige Steuern) im HEAG-Konzern von 86,651 Mio. EUR auf 73,775 M io. EUR.  
Das 
Finanzergebnis ist mit minus 68,118 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr mit minus 66,733 M io. 
EUR n
ahezu unverändert. Gegenläufig wirkt hier insbesondere die Belastung aus dem Absinken des 
Zinssatzes für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen und die niedrigeren Abwertungen auf 
Beteiligungen im Bereich der regenerativen Energieerzeugung im Vergleich zum Vorjahr. 
Für das Jahr 2017 wird ein Jahresüberschuss von 15,040 Mio. EUR ausgewiesen (Vorjahr: 
26,006 M
io. EUR). 
Die Bilanzsumme des HEAG-Konzerns verringerte sich im Geschäftsjahr von 2.748,498 Mio. EUR um 
0,7 % auf 2.730,078 Mio. EUR. 
Im Vergleich zum Vorjahr ist das Anlagevermögen um 46,1 Mio. EUR auf 2.022,088 Mio. EUR 
angestiegen. Die Erhöhung der Sachanlagen ist vor allem auf die Investitionstätigkeit im Energie- und 
Immobilienbereich zurückzuführen. Gegenläufig wirkt hier die Endkonsolidierung der französischen 
Windparkgesellschaften. Der Anstieg der Finanzanlagen ist unter anderem durch weitere Ausleihungen 
an die Global Tech I bedingt. 
- 40 -

HEAG-Konzern 
Das Konzerneigenkapital erhöhte sich auf 191,023 Mio. EUR, vor allem durch den 
Konzernj
ahresüberschuss von 15,040 Mio. EUR abzüglich der überwiegend an 
Minder
heitsgesellschafter ausgezahlten Dividenden von 3,257 Mio. EUR. 
Die Rückstellungen werden zum Bilanzstichtag mit 627,861 Mio. EUR ausgewiesen und liegen damit 
um 2
,2 Mio. EUR niedriger als im Vorjahr. Wesentliche Zuführungen betreffen unter anderem die 
Pensionsrückstellungen aufgrund des Absinkens des Rechnungszinses sowie sonstige Rückstellungen 
für drohende Verluste aus langfristigen Strombezugsverträgen im Energiebereich. 
Die Verbindlichkeiten sind im Berichtsjahr von 1.772,699  Mio. EUR auf 1.734,342 Mio. EUR 
zurückgegangen. Ursächlich ist dabei überwiegend die Verminderung der Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten. Diese haben sich vorrangig durch die Endkonsolidierungen im Geschäftsjahr um 27 
Mio. EUR und durch Darlehenstilgungen reduziert. 
Der HEAG-Konzern investierte im Jahr 2017 insgesamt 189,648 Mio. EUR. 
Der Schwerpunkt der Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in das 
Sachanlagevermögen liegt bei der Netzinfrastruktur und regenerativen Energieerzeugungsanlagen im 
Energiebereich, bei dem Erwerb von Liegenschaften und der Errichtung von Gebäuden im 
Immobilienbereich sowie im Verkehrsbereich bei Infrastrukturmaßnahmen und der Beschaffung von 
Omnibussen. Die Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen betreffen überwiegend die 
Auszahlung für weitere Ausleihungen an den Offshore-Windpark Global Tech I sowie die Neuanlage von 
Mitteln des gemeinnützigen Bereichs (NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige 
GmbH i. L., ENTEGA NATURpur Institut gGmbH) in langfristige Wertpapiere. Demgegenüber enthalten 
die Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen den vorhergegangenen Verkauf der Wertpapiere. 
Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz geeigneter Management- und 
Kontrollsysteme zu begrenzen. Die Gestaltung des Risikomanagements innerhalb des HEAG-Konzerns 
trägt den gesetzlichen Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im 
Unternehmensbereich (KonTraG) Rechnung. Die wesentlichen Risiken des Energiebereichs zum 
Jahresende beziehen sich auf den Bereich der regulierten Energienetze und die auf die Rentabilität 
des Gasturbinenkraftwerks und der Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH sowie das 
Ergebnispotenzial langfristiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestaltungen von Marktdesign und 
Marktpreisniveau. Neben den üblichen Risiken im Bereich der Wohnungswirtschaft ist im 
Immobilienbereich – vor allem im Hinblick auf das geplante hohe Bauvolumen der nächsten Jahre – 
die Entwicklung der Baukosten von besonderer Bedeutung. Gleichzeitig sind Ertragschancen durch die 
Mietpreisbremse begrenzt. Keine dieser Risiken erscheinen für sich oder in ihrem Zusammenhang als 
unternehmensgefährdend. 
Der HEAG-Konzern bietet vielen Menschen in Darmstadt einen attraktiven und sicheren Arbeitsplatz. 
Im Jahr 2017 zählten hierzu 2.939 Beschäftigte (Vorjahr: 2.938), davon befanden sich 114 (116) in 
der Ausbildung. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden zahlreiche Möglichkeiten zur 
Weiterbildung, ein aktiver Gesundheitsschutz sowie die Möglichkeiten zur Information und 
Kommunikation geboten. 
Unter Berücksichtigung der vorgenannten Entwicklungen der Teilkonzerne wird für das Geschäftsjahr 
2018 ein deutlich höheres positives Ergebnis im HEAG-Konzern erwartet. 
- 41 -

Teilkonzern bauverein AG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 856.323 858.018 880.941 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 378 272 467 
   Sachanlagen 833.442 846.078 877.014 
   Finanzanlagen 22.503 11.667 3.460 
Umlaufvermögen 131.726 117.363 109.414 
   Vorräte 30.565 31.556 31.878 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 40.891 38.924 39.321 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 60.270 46.883 38.216 
Rechnungsabgrenzungsposten 801 861 819 
Aktive latente Steuern 0 0 0 
Summe Aktiva 988.850 976.242 991.174 
Passiva 
Eigenkapital 312.802 324.738 330.263 
   Gezeichnetes Kapital 184.185 184.185 184.185 
   Kapitalrücklagen 29.702 29.702 29.702 
   Erwirtschaftet und übriges Konzerneigenkapital 98.308 110.238 115.756 
   Anteil anderer Gesellschafter 607 614 620 
Sonderposten 0 0 0 
Rückstellungen 44.144 50.337 51.374 
Verbindlichkeiten 625.709 594.225 601.763 
Rechnungsabgrenzungsposten 3.384 3.920 4.526 
Passive latente Steuern 2.813 3.021 3.248 
Summe Passiva 988.850 976.242 991.174 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 134.175 131.418 132.921 
   Umsatzerlöse 132.879 128.445 129.180 
   Bestandsveränderungen 64 1.208 1.660 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 1.233 1.765 2.081 
Sonstige betriebliche Erträge 16.909 20.584 10.107 
Betriebsleistung 151.085 152.003 143.028 
Betriebsaufwand -113.036 -109.599 -106.727
   Materialaufwand -71.292 -67.910 -65.870
   Personalaufwand -14.433 -16.069 -15.806
   Abschreibungen -18.068 -17.779 -18.116
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.243 -7.841 -6.935
Betriebsergebnis 38.049 42.404 36.301 
Finanzergebnis -17.547 -13.700 -13.651
   Erträge aus Beteiligungen 170 160 43 
   Erträge aus Gewinnabführung 252 180 174 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 423 307 199 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 184 542 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -20 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -18.437 -14.794 -13.977
   Aufwendungen aus Verlustübernahme -119 -95 -93
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 20.502 28.704 22.649 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -559 -1.460 -1.460
Sonstige Steuern -3.274 -3.281 -3.638
Jahresergebnis 16.669 23.963 17.552 
- 42 -

Teilkonzern bauverein AG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 101,8% 99,3% 98,2% 
Anlagenintensität 86,6% 87,9% 88,9% 
Abschreibungsquote  2,1% 2,1% 2,1% 
Investitionen (TEUR) 60.216 33.084 52.882 
Investitionsquote 7,03% 3,86% 6,00% 
Liquidität 3. Grades 118,9% 100,2% 92,8% 
Eigenkapital (TEUR) 312.802 324.738 330.263 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 184.185 184.185 184.185 
Eigenkapitalquote 31,6% 33,3% 33,3% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 535.540 503.603 509.707 
Kreditaufnahmen (TEUR) 69.778 28.150 26.437 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -39.984 -31.484 7.538 
Verschuldungsgrad 216,1% 200,6% 200,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 12,4% 18,2% 13,2% 
Return on Investment (ROI) 1,7% 2,5% 1,8% 
Eigenkapitalrentabilität 5,3% 7,4% 5,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,6% 4,0% 3,2% 
Materialintensität 47,2% 44,7% 46,1% 
Rohertrag (TEUR) 62.883 63.508 67.051 
EBIT (TEUR) 38.755 42.956 36.625 
EBITDA (TEUR) 56.843 60.735 54.741 
ROCE 3,9% 4,4% 3,6% 
Personal 
Personalintensität 9,6% 10,6% 11,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 101 111 114 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 102 92 105 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 203 203 219 
Frauenanteil Beschäftigte 50,2% 45,3% 47,9% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 3 5 8 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 7 8 5 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 10 13 13 
Frauenanteil Auszubildende 70,0% 61,5% 38,5% 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 44 45 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  68 74 68 
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen 
Anzahl verwaltete Wohnungen 17.353 16.605 16.587 
Wohnungsleerstandsquote 3,1% 3,0% 250,0% 
Anzahl Mietprivatisierung 91 54 50 
Ertrag Mietprivatisierung (TEUR) 7.288 6.163 5.509 
Aufwand Instandhaltung u. Modernisierung (TEUR) 27.419 28.083 26.607 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 43 -

Teilkonzern bauverein AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Der Teilkonzern hat das Jahr 2017 mit einem Jahresüberschuss von 17.552 TEUR abgeschlossen, der 
Konzernjahresüberschuss hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 6.411 TEUR vermindert. Das 
Geschäftsjahr 2017 war erneut von einer anhaltend großen Nachfrage nach Immobilien und 
Grundstücken in Südhessen geprägt. Die Erträge aus Portfoliobereinigungen und der 
Wohnungsprivatisierung haben mit einen Ertrag von 5.509 TEUR das Ergebnis 2017 wesentlich 
bestimmt. Die intensive Modernisierungs- und Instandhaltungstätigkeit wurde unverändert fortgesetzt, 
die Instandhaltungskosten beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 auf 26.607 TEUR. 
Das Rohergebnis aus der Hausbewirtschaftung fiel gegenüber 2016 um 8.865 TEUR niedriger aus. 
Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um 10.478 
TEUR. Hier waren in 2016 die Sondereffekte aus dem Verkauf der Beteiligungen an den at-equity-
Gesellschaften in Freiberg enthalten. Darüber hinaus lagen die Aufwendungen aus der 
Hausbewirtschaftung auf Grund von gestiegenen Instandhaltungskosten um 1.326 TEUR höher als im 
Vorjahr. Gegenläufig stiegen die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung um 2.942 TEUR. 
Die Bilanzsumme der Konzerngruppe ist gegenüber dem Vorjahr um 14.933 TEUR auf 991.174 TEUR 
gestiegen. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt auf Grund der gesunkenen 
Bilanzsumme und des leicht erhöhten Eigenkapitals 33,3 % (Vorjahr 33,2%). Auf Grund der Zugänge 
abzüglich Abschreibungen ist das Anlagevermögen gegenüber dem Vorjahr um 22.924 TEUR auf 
880.941 TEUR gestiegen. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen beliefen sich 2017 auf 
insgesamt 55.522 TEUR. Die flüssigen Mittel verminderten sich um 8.667 TEUR auf 38.216 TEUR. Die 
zum Verkauf bestimmten Grundstücke und andere Vorräte sowie die Forderungen haben sich in 2017 
im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 719 TEUR auf 71.199 TEUR erhöht. 
Zum Bilanzstichtag 2017 bestanden 90,8 % aller Verbindlichkeiten des Teilkonzerns gegenüber 
Kreditinstituten und anderen Kreditgebern. Bei den Objektfinanzierungen handelt es sich überwiegend 
um auf eigenen Grundbesitz abgesicherte Darlehen von Kreditinstituten und anderen Kreditgebern, die 
unmittelbar im Zusammenhang mit den jeweiligen Investitionen in die besicherten Grundstücke 
stehen. Die Finanzlage des Konzerns ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. 
Die integrierte Unternehmensplanung des Konzerns geht für 2018 von einem Jahresüberschuss von 
rd. 29.400 TEUR aus. Mit dem anvisierten Jahresüberschuss werden eine Eigenkapitalrendite 
zwischen 9,5 % und eine Gesamtkapitalrendite von 4,3 % angestrebt. Bei Annahme eines erwarteten 
Jahresüberschusses und einer geplanten Ausschüttung an die Aktionäre der bauverein AG wird sich 
die Eigenkapitalquote auf 30,7 % verändern.  
Der Konzern ist wesentlich geprägt von den Risiken, denen sich die bauverein AG stellt. Wesentliches 
Risiko bei der bauverein AG ist die Zukunftsfähigkeit des Bestands, der überwiegend aus den 50er und 
60er Jahren stammt und zu hohen Modernisierungsaufwendungen in den kommenden Jahren führen 
wird. Gleichzeit führen erhöhte energetische Anforderungen und steigende Baukosten sowie die 
Mietpreisbremse zu einer Verringerung der Wirtschaftlichkeit. Nach wie vor ist die Abarbeitung von 
Brandschutzauflagen von großer Bedeutung, zumal die Maßnahmen einen erheblichen zeitlichen 
Vorlauf benötigen. Dies wird die bauverein AG daher in den kommenden Jahren weiterhin intensiv in 
der Umsetzung beschäftigen. Aufwandsseitig sind auch die Pensionsverpflichtungen ein steigender 
Einflussfaktor. Die dauerhaft niedrigen Zinsen führen seit Jahren zu erheblichen Anstiegen bei den 
Pensionsrückstellungen. 
Chancen werden auf Grund der Marktsituation in Darmstadt im weiterhin sehr geringen Leerstand 
gesehen. Erhebliche Investitionen in Neubau und Großmodernisierung werden dazu beitragen, den 
Bestand marktfähig zu halten. Ein intensiver Strategieprozess sorgt zudem für eine zukunftsorientierte 
Veränderung des bauverein-Konzerns. 
Die bauverein AG gibt seit 2009 jährlich einen eigenen Corporate Social Responsibility-Bericht heraus. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 des bauverein-Konzerns durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird für die Einzelgesellschaften mit wenigen Ausnahmen 
angewendet. 
- 44 -

Teilkonzern ENTEGA AG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 1.024.901 987.601 1.011.921 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 5.473 4.683 4.080 
   Sachanlagen 672.433 641.843 651.392 
   Finanzanlagen 346.995 341.075 356.449 
Umlaufvermögen 521.181 536.449 503.550 
   Vorräte 23.147 26.269 25.780 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 231.384 214.259 206.436 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 266.650 295.921 271.334 
Rechnungsabgrenzungsposten 18.123 18.857 12.567 
Aktive latente Steuern 28.023 29.069 34.903 
Summe Aktiva 1.592.228 1.571.976 1.562.941 
Passiva 
Eigenkapital 74.015 79.361 88.558 
   Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278 
   Kapitalrücklagen 105.336 105.336 105.336 
   Erwirtschaftet und übriges Konzerneigenkapital -183.038 -177.833 -167.494
   Anteil anderer Gesellschafter 5.439 5.580 4.438
Sonderposten 532 334 388 
Empfangene Investitionszuschüsse 85.204 87.323 96.907 
Rückstellungen 494.956 504.528 516.314 
Verbindlichkeiten 882.216 846.325 803.202 
Rechnungsabgrenzungsposten 55.305 54.105 57.572 
Summe Passiva 1.592.228 1.571.976 1.562.941 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 1.584.040 1.585.406 1.598.203 
   Umsatzerlöse 1.592.669 1.572.468 1.578.162 
   Bestandsveränderungen -17.084 4.702 7.306 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 8.455 8.236 12.735 
Sonstige betriebliche Erträge 54.290 32.668 43.418 
Betriebsleistung 1.638.330 1.618.074 1.641.621 
Betriebsaufwand -1.573.500 -1.541.009 -1.584.624
   Materialaufwand -1.237.817 -1.245.943 -1.257.755
   Personalaufwand -166.293 -141.340 -157.851
   Abschreibungen -50.040 -42.364 -44.339
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -119.350 -111.362 -124.679
Betriebsergebnis 64.830 77.065 56.997 
Finanzergebnis -39.311 -47.735 -28.167
   Erträge aus Beteiligungen 3.647 3.407 4.379
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 13.442 14.101 15.637
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.363 2.691 2.600 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -6.032 -20.608 -3.989
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -52.731 -47.326 -46.794
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 25.519 29.330 28.830 
Außerordentliches Ergebnis -2.280 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.904 -5.826 -1.878
Sonstige Steuern -900 -1.177 -478
Jahresergebnis 18.435 22.327 26.474 
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Teilkonzern ENTEGA AG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 49,9% 47,4% 44,6% 
Anlagenintensität 64,4% 62,8% 64,7% 
Abschreibungsquote  4,9% 4,3% 4,4% 
Investitionen (TEUR) 88.292 123.739 130.491 
Investitionsquote 8,61% 12,53% 12,90% 
Liquidität 3. Grades 84,1% 83,5% 79,1% 
Eigenkapital (TEUR) 74.015 79.361 88.558 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 146.278 146.278 146.278 
Eigenkapitalquote 4,6% 5,0% 5,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 281.520 227.485 185.425 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 60.903 26.517 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -90.859 -35.891 -43.123
Verschuldungsgrad >1000% >1000% >1000%
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 1,2% 1,4% 1,7% 
Return on Investment (ROI) 1,2% 1,4% 1,7% 
Eigenkapitalrentabilität 24,9% 28,1% 29,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,5% 4,4% 4,7% 
Materialintensität 75,6% 77,0% 76,6% 
Rohertrag (TEUR) 346.223 339.463 340.448 
EBIT (TEUR) 75.887 73.965 73.024 
EBITDA (TEUR) 131.959 136.937 121.352 
ROCE 8,0% 8,2% 8,9% 
Personal 
Personalintensität 10,2% 8,7% 9,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1.518 1.384 1.361 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 528 505 504 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2.046 1.889 1.865 
Frauenanteil Beschäftigte 25,8% 26,7% 27,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 74 73 76 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 16 12 10 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 90 85 86 
Frauenanteil Auszubildende 17,8% 14,1% 11,6% 
Altersdurchschnitt Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  78 72 81
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen 
Durchgeleitete Menge Strom (GWh) 8.800 8.750 10.796 
Durchgeleitete Menge Gas (GWh) 4.700 4.660 4.917 
Abgesetzte Menge Wärme (GWh) 262 276 268 
Abgesetzte Menge Trinkwasser (Mio. m³) 14 13 13 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
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Teilkonzern ENTEGA AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Der ENTEGA-Konzern ist einer der führenden Energie- und Infrastrukturdienstleister Deutschlands und 
mit seiner Tochtergesellschaft ENTEGA Energie GmbH einer der größten Ökostromanbieter. Zu den 
Geschäftsfeldern des Konzerns gehören die umweltschonende Energieerzeugung, der Bau und Betrieb 
von Infrastruktur- und Energieerzeugungsanlagen, der Betrieb von Energie- und Trinkwassernetzen, die 
Abfallentsorgung und Abwasserreinigung, Telekommunikationsdienstleistungen und 
Energiedatenmanagement, der Vertrieb von Energie und Trinkwasser sowie die Bereitstellung von 
Energieeffizienzlösungen. 
Auch das Geschäftsjahr 2017 war für den ENTEGA-Konzern von einer zunehmenden 
Wettbewerbsintensität im Energievertrieb und weiterhin geringen Erzeugerpreisen für Strom geprägt, 
entsprechend konsequent wurde die bereits im Jahr 2013 begonnene Vorwärtsstrategie auch 2017 
weiterverfolgt. Alle Geschäftsfelder haben die Maßnahmenumsetzung aktiv vorangetrieben. So konnten 
von den insgesamt rund 300 definierten Maßnahmen 263 bis Ende des Jahres 2017 umgesetzt 
werden. Die für dieses Jahr vorgesehenen Ziele der Vorwärtsstrategie sind vollumfänglich erreicht 
worden.  
Der ENTEGA-Konzern hat auch im Jahr 2017 den Bereich der regenerativen Energieerzeugung weiter 
ausgebaut. Zum Ende des Geschäftsjahres befanden sich insgesamt Erzeugungskapazitäten von etwa 
275 MW elektrischer Leistung in Bau oder Betrieb, womit dieser zentrale nichtfinanzielle 
Leistungsindikator im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um 9 MW sank. Beim weiteren Ausbau der 
regenerativen Energien legt der ENTEGA-Konzern seinen Schwerpunkt auf die Onshore-Windenergie 
sowohl in der Region als auch bundesweit. Der im Dezember 2016 in Betrieb genommene Windpark 
Hausfirste im Kaufunger Wald (Nordhessen) hat in den ersten Monaten des Berichtsjahres die 
Inbetriebnahme erfolgreich durchlaufen und den Regelbetrieb aufgenommen. Die zehn installierten 
Windenergieanlagen verfügen über eine Gesamtleistung von 30 MW. Nachdem die Genehmigung nach 
Bundesimmissionsschutzrecht im Dezember 2016 erteilt wurde, hat die ENTEGA Regenerativ GmbH 
in der Nähe von Wald-Michelbach die Errichtung von fünf Windenergieanlagen für den Windpark 
Stillfüssel mit einer Gesamtleistung von 17,3 MW begonnen. Mit der Inbetriebnahme wird im Jahr 
2018 gerechnet. Beim Stromabsatz war 2017 die an Endkunden gelieferte Menge mit 5,8 Mrd. kWh 
rückläufig (Vorjahr 6,5 Mrd. kWh). Der Gasabsatz an Endkunden belief sich auf 4,5 Mrd. kWh und lag 
damit leicht über dem Niveau des Vorjahres mit 4,4 Mrd. kWh. Im Großhandelsbereich wurden 
hingegen deutlich größere Mengen als im Vorjahr gehandelt, hier ist ein Anstieg von 2,3 Mrd. kWh auf 
5,0 Mrd. kWh im Bereich Strom und von 0,25 Mrd. kWh auf 0,41 Mrd. kWh im Bereich Gas zu 
verzeichnen. Der Wasserabsatz lag mit 13,3 Mio. m³ leicht über dem Niveau des Vorjahres (+1,34 %). 
Der Wärmeabsatz fiel mit 268,0 Mio. kWh etwas geringer aus (-3,1 %). 
Der ENTEGA-Konzern generierte im Geschäftsjahr 2017 eine Gesamtleistung (Umsatzerlöse, 
Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen) von 1.598,2 Mio. EUR (+0,8 %). Zu diesem 
Wachstum trugen alle drei Positionen bei. Die Umsatzerlöse stiegen um 5,7 Mio. EUR bzw. 0,4 % trotz 
der Entkonsolidierung der französischen Windparkgesellschaften, die im Vorjahr noch mit 4,5 Mio. 
EUR zu den Konzernumsätzen beigetragen hatten. Letzteres wurde im Geschäftsfeld Erzeugung durch 
die Inbetriebnahme des Windparks Hausfirste ausgeglichen. Zudem wurde der durch Preis- und 
Mengeneffekte um 79,4 Mio. EUR bzw. 7,0 % gesunkene Umsatz im Geschäftsfeld Vertrieb 
überkompensiert durch einen mehr als doppelt so hohen Umsatz (+88,6 Mio. EUR) im Geschäftsfeld 
Handel. Proportional zur Gesamtleistung stieg der Materialaufwand um 11,8 Mio. EUR bzw. 0,9 % auf 
1.257,8 Mio. EUR. Der Rohertrag stieg entsprechend im Jahresvergleich leicht um 1,0 Mio. EUR auf 
340,5 Mio. EUR. Der Materialaufwand enthält hierbei weiterhin einen belastenden Sondereffekt aus 
der Zuführung zur notwendigen marktbezogenen Risikovorsorge für langfristige Strombezugsverträge 
von 35,5 Mio. EUR (Vorjahr 31,8 Mio. EUR).  
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 43,4 Mio. EUR (Vorjahr 32,7 Mio. EUR) sind in beiden 
Jahren stark von Einmaleffekten geprägt. Im Geschäftsjahr 2017 konnten Erträge aus dem Verkauf der 
französischen Windparkgesellschaften und der Beteiligung an der GasLINE GmbH & Co. KG sowie der 
EW Medien und Kongresse GmbH in Höhe von 13,5 Mio. EUR vereinnahmt werden. Im Vorjahr waren 
in dieser Position Erträge aus Zuschreibungen und dem anteiligen Verkauf von regenerativen 
Erzeugungskapazitäten in Höhe von 12,0 Mio. EUR enthalten. Zudem fielen die Erträge aus der 
Auflösung von Rückstellungen mit 23,7 Mio. EUR deutlich höher aus als im Vorjahr mit 11,5 Mio. EUR. 
Im ENTEGA-Konzern belaufen sich die Personalaufwendungen des Geschäftsjahres 2017 auf 
insgesamt 157,9 Mio. EUR, was einen Anstieg zum Vorjahr von 16,5 Mio. EUR bzw. 11,7 % darstellt. 
Während sich die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl von 1.988 auf 1.962 leicht verringerte, ist der 
höhere Aufwand im Wesentlichen auf das Absinken des Zinssatzes für die Abzinsung der 
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Teilkonzern ENTEGA AG 
Pensionsrückstellungen zurückzuführen, nachdem im Vorjahr im Rahmen einer Änderung der 
gesetzlichen Grundlagen dieser Zinssatz einmalig geringfügig gestiegen war. 
Die Abschreibungen liegen um 4,7 % bzw. 2,0 Mio. EUR über dem Niveau des Vorjahres, was zum 
größeren Teil aus außerplanmäßigen Abschreibungen resultiert. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen befinden sich 2017 mit 124,7 Mio. EUR wieder auf einem 
höheren Niveau als im Vorjahr (+12,0 %). Dieser Anstieg von 13,3 Mio. EUR beruht im Wesentlichen 
auf Einmaleffekten aus der Risikovorsorge für ungewisse Verbindlichkeiten, gestiegenen Aufwendungen 
für Werbung u.a. im Rahmen der Einführung der Marke  „SimplyGreen“ sowie einem Zuschuss an die 
Betreibergesellschaft des Gemeinschaftskraftwerks Irsching als Ersatz für den aktuell ausgesetzten 
Liefervertrag mit derselben. In den Vorjahren waren die sonstigen betrieblichen Aufwendungen seit 
2013 kontinuierlich gesunken und auch das Niveau des Jahres 2017 liegt unter Berücksichtigung der 
außerordentlichen Aufwendungen um 22,2 % unter dem des Jahres 2013. 
Das Beteiligungsergebnis als Summe der Erträge aus Beteiligungen und Ausleihungen sowie dem 
Aufwand aus der Abwertung derselben hat sich mit einem Saldo von 16,0 Mio. EUR, im Vergleich zum 
Vorjahreswert von -3,1 Mio. EUR, deutlich verbessert. Ursächlich hierfür ist, dass in beiden 
Geschäftsjahren Abwertungen auf Beteiligungen im Bereich der regenerativen Erzeugung 
vorgenommen wurden, die allerdings im Jahr 2016 um 16,7 Mio. EUR höher ausfielen. 
Das Zinsergebnis als Summe der Zinserträge und -aufwendungen verbesserte sich leicht um 1,0 % auf 
-44,2 Mio. EUR. Die Entkonsolidierung der französischen Windparkgesellschaften wurde hier teilweise
ausgeglichen durch die Zinsaufwendungen aus der Projektfinanzierung der neuen Windparks
Hausfirste und Stillfüssel.
Unter Berücksichtigung des Aufwands aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von 1,9 Mio. EUR 
(im Vorjahr 5,8 Mio. EUR) liegt das Konzernergebnis mit 26,5 Mio. EUR um 4,1 Mio. EUR bzw. 18,6 % 
über dem Vorjahreswert.  
Die Konzernumsatzerlöse werden sich im Geschäftsjahr 2018 voraussichtlich auf rund 1,6 Mrd. EUR 
belaufen. Aufgrund der 2018 erstmals nicht mehr notwendigen Zuführung zu den Rückstellungen für 
die Belastungen aus langfristigen Strombezugsverträgen wird trotz eines höheren Personalaufwandes 
für das EBIT, ein Anstieg auf rund 76 Mio. EUR erwartet. Der Jahresüberschuss wird mit einem Wert 
zwischen 24 und 25 Mio. EUR das gute Ergebnis des Jahres 2017 bestätigen. 
In Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ist der Konzern grundsätzlich Ausfallrisiken 
hinsichtlich der von uns gehaltenen Unternehmensbeteiligungen und der Ausleihungen und 
Forderungen an Beteiligungsunternehmen sowie Zinsrisiken hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus 
Darlehen ausgesetzt. Die wirtschaftliche Entwicklung und Risikolage der Unternehmensbeteiligungen, 
insbesondere der Beteiligung an der Global Tech I Offshore Wind GmbH und an anderen 
Minderheitsbeteiligungen wird fortlaufend überwacht. Eventuell notwendige Steuerungsmaßnahmen 
werden frühzeitig ergriffen. Das Zinsänderungsrisiko für den variabel verzinslichen Teil der 
Schuldscheindarlehen wird ebenfalls fortlaufend überwacht und gegebenenfalls durch 
Sicherungsmaßnahmen gemindert.  
Zudem bestehen Preisänderungsrisiken aus dem Strom- und Gasbezug für getätigte Absatzgeschäfte, 
die durch den Abschluss von Forwardgeschäften für Strom, Gas und Emissionszertifikate sowie  
Strom-, Kohle- und Gas-Swaps im Rahmen der Beschaffung minimiert werden. Weiterhin gelten 
Mengenlimits für offene Positionen innerhalb der Portfolien. Liquiditäts- und Ausfallrisiken aus diesen 
Geschäften begegnet der Konzern durch ein zentrales Portfoliomanagement, 
Aufrechnungsvereinbarungen und Auswahl von solventen Handelspartnern. Neben allgemeinen Markt- 
und Betriebsrisiken bestehen erzeugungs-, bezugs- und absatzseitige Chancen wie auch Risiken 
aufgrund der künftigen Preisentwicklung auf den Energiemärkten sowie der Umsetzung der 
strategischen Ausrichtung des ENTEGA-Konzerns. Wesentliche Risiken betreffen hierbei insbesondere 
den Bereich der regulierten Energienetze und die auf die Rentabilitäten des Gasturbinenkraftwerks und 
des Gemeinschaftskraftwerks Irsching sowie das Ergebnispotenzial langfristiger Bezugsverträge 
wirkenden Ausgestaltungen von Marktdesign und Marktpreisniveau. Weitere regulatorische Chancen 
und Risiken können sich aus Änderungen gesetzlicher Anforderungen an Energieunternehmen 
ergeben. Chancen bestehen insbesondere in dem weiterhin steigenden Datenvolumen im 
Telekommunikationsbereich und dem daraus resultierenden Bedarf an Breitbandanschlüssen. Den 
Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement unter Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden. 
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Teilkonzern ENTEGA AG 
Die ENTEGA AG gibt jährlich einen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften des Teilkonzern 
ENTEGA AG angewendet. 
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Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 93.572 89.792 87.692 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 611 594 678 
   Sachanlagen 85.667 83.211 82.418 
   Finanzanlagen 7.294 5.988 4.596 
Umlaufvermögen 68.122 65.866 50.150 
   Vorräte 6.041 6.085 7.007 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 49.708 55.792 37.421 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 12.373 3.989 5.722 
Rechnungsabgrenzungsposten 29 11 157 
Aktive latente Steuern 0 0 0 
Summe Aktiva 161.723 155.669 137.999 
Passiva 
Eigenkapital 34.738 35.898 37.453 
   Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752 
   Kapitalrücklagen 22.236 22.236 22.236 
   Erwirtschaftet und übriges Konzerneigenkapital 1.750 2.910 4.465 
Sonderposten 0 0 0 
Rückstellungen 52.067 48.956 39.638 
Verbindlichkeiten 73.466 69.622 59.973 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.452 1.193 935 
Summe Passiva 161.723 155.669 137.999 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 49.099 51.926 51.325 
   Umsatzerlöse 47.956 51.681 50.176 
   Bestandsveränderungen 423 -697 445 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 720 943 703 
Sonstige betriebliche Erträge 3.623 4.173 6.794 
Betriebsleistung 52.721 56.100 58.119 
Betriebsaufwand -77.459 -80.571 -80.746
   Materialaufwand -27.197 -29.345 -27.104
   Personalaufwand -34.389 -35.201 -35.836
   Abschreibungen -10.068 -10.362 -10.595
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.804 -5.664 -7.211
Betriebsergebnis -24.737 -24.472 -22.627
Finanzergebnis -7.053 -1.975 -4.425
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 310 247 180 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 99 820 19 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -241 -8 -76
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.221 -3.033 -4.549
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -31.790 -26.446 -27.052
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3 -3 -3
Sonstige Steuern -121 -94 -83
Ergebnisübernahme 32.421 27.703 28.692 
Jahresergebnis 507 1.160 1.555 
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Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 115,1% 113,4% 101,8% 
Anlagenintensität 57,9% 57,7% 63,5% 
Abschreibungsquote  10,8% 11,5% 12,1% 
Investitionen (TEUR) 14.570 11.170 10.870 
Investitionsquote 15,57% 12,44% 12,40% 
Liquidität 3. Grades 129,6% 125,0% 105,0% 
Eigenkapital (TEUR) 34.738 35.898 37.453 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.752 10.752 10.752 
Eigenkapitalquote 21,5% 23,1% 27,1% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 37.184 33.451 25.291 
Kreditaufnahmen (TEUR) 10.200 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 5.977 -3.844 -9.649
Verschuldungsgrad 365,5% 333,6% 268,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -65,0% -51,1% -52,9%
Return on Investment (ROI) -19,7% -17,1% -19,7%
Eigenkapitalrentabilität -91,9% -73,9% -72,5%
Gesamtkapitalrentabilität -15,3% -15,1% -16,4%
Materialintensität 51,6% 52,3% 46,6%
Rohertrag (TEUR) 21.902 22.581 24.220
EBIT (TEUR) -24.668 -24.233 -22.523
EBITDA (TEUR) -14.359 -13.863 -11.852
Kostendeckungsgrad 62,6% 68,4% 68,3%
Personal 
Personalintensität 65,2% 62,7% 61,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 598 607 608 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 96 103 95 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 694 710 703 
Frauenanteil Beschäftigte 13,8% 14,5% 13,5% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 15 16 15 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 4 4 4 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 19 20 19 
Frauenanteil Auszubildende 21,1% 20,0% 21,1% 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46 46 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  48 48 50 
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen 
Anzahl Straßenbahntriebwagen 48 48 48 
Anzahl Straßenbahnbeiwagen 30 30 30 
Anzahl Omnibusse 107 100 99 
Fahrgäste in Mio. 45,1 48,2 50,5 
Nutzungsquote je Einwohner 115,0 121,0 126,2 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
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Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Im Januar 2017 kam es zu einem zweiwöchigen Streik in vielen hessischen Städten im ÖPNV, so auch 
in Darmstadt. Auslöser waren die Tarifverhandlungen im Landesverband Hessischer 
Omnibusunternehmen. In dieser Zeit verkehrten die HEAG-Omnibuslinien in weiten Teilen nicht. 
Darüber hinaus folgte auch das Straßenbahnfahrpersonal dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi und trat 
in einen Solidaritätsstreik. Erst ein Schlichtungsverfahren brachte den Tarifabschluss. Der 
Stundenlohn der Omnibusfahrer steigt demnach schrittweise um insgesamt 12,5 % von 12,00 EUR je 
Stunde auf 13,50 EUR im Dezember 2018. 
Um auch in Zukunft einen leistungsfähigen und barrierefreien öffentlichen Nahverkehr anzubieten, 
nutzte die HEAG mobilo die Sommerferien erneut für umfangreiche Baumaßnahmen an Gleisen und 
Haltestellen. So wurden in der Heidelberger Straße zwischen Eschollbrücker und Cooperstraße 
mehrere Gleisabschnitte erneuert und in der Rheinstraße die Haltestellen „Rhein -/Neckarstraße“ und 
„Berliner Allee“ saniert. Zudem erhielt die Nahverkehrsspur zwischen Luisenplatz und Neckarstraße 
stellenweise eine neue Fahrbahndecke, da die Oberfläche durch die tägliche Nutzung der Omnibusse 
stark beschädigt war.  
Für eine bessere Anbindung der Lincoln-Siedlung an den ÖPNV wurde eine neue zusätzliche 
Straßenbahnhaltestelle errichtet. Die neue Haltestel le „Lincoln-Siedlung“ befindet sich zwischen den 
Haltestellen „Landskronstraße“ und „Marienhöhe“ und bietet mit ihrer zentralen Lage für die 
Bewohner der Lincoln-Siedlung kurze Wege. Im Zuge der Neugestaltung des Friedensplatzes in 
Darmstadt wurde dort die Fahrleitung für die Straßenbahn verstärkt und zudem die Aufhängung so 
verändert, dass die Anzahl der Masten rund um das Schloss weiter reduziert werden konnte.  
Die Umsatzerlöse des HEAG Verkehrskonzerns fallen niedriger aus als 2016. Der Vorjahreswert wa r 
durch Erlöse aus Baumaßnahmen für Dritte geprägt. Es ist zu beachten, dass die Erlöse 2017 aus 
dem RMV-Einnahmeaufteilungsverfahren lediglich Prognosewerte darstellen. Erst mit Vorliegen der 
Ergebnisse aus der RMV-Verkehrszählung besteht Gewissheit über die tatsächlichen Erlöse. Die 
sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Der 
Materialaufwand ist durch Aufwendungen für Baumaßnahmen beeinflusst. Die im Vergleich zum 
Vorjahr geringere Bautätigkeit führt zum Rückgang des Materialaufwandes. Der Personalaufwand 
berücksichtigt die Auswirkungen der neuen Tarifabschlüsse. Die sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen liegen über dem Vorjahresniveau. Der Zinsaufwand stieg um 1.500 TEUR und ist durch 
den Zinsfuß bei der Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen belastet. Das strukturbedingt negative 
Ergebnis vor Verlustübernahme beträgt -27.100 TEUR und ist wesentlich durch 
Instandhaltungsmaßnahmen im Streckennetz geprägt.  
Der HEAG Verkehrskonzern investierte 8.800 TEUR nach Zuschüssen in Sachanlagen und immaterielle 
Vermögensgegenstände. Die Investitionen betrafen dabei Infrastrukturmaßnahmen, wie 
Fahrgastunterstände, den barrierefreien Ausbau von Haltestellen, Anlagen zur Fahrgastinformation 
und Fahrscheinverkaufssysteme sowie den Ersatz von Omnibussen. Der Anteil der Sachanlagen und 
immateriellen Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme steigt auf 60,2 % (Vorjahr: 53,8 %) bei 
niedrigerer Bilanzsumme. Bei gesunkener Bilanzsumme und konstantem Eigenkapital ergibt sich eine 
höhere Eigenkapitalquote von 27,1 % (Vorjahr: 23,1 %). Der Rückgang der Bilanzsumme auf der 
Passivseite ist auf die planmäßige Tilgung von Darlehen zur Finanzierung der Straßenbahnen vom Typ 
ST14 und Infrastrukturmaßnahmen sowie geringere Rückstellungen zurückzuführen. 
Für einen möglichst weitreichenden Klimaschutz setzt der HEAG Verkehrskonzern auf klimaneutrale 
Energiequellen. Seit 2008 werden die Straßenbahnen ausschließlich mit Ökostrom betrieben und seit 
2010 wird auch für sämtliche Betriebsanlagen ausschließlich Ökostrom genutzt. Seit Anfang 2012 
werden die Betriebsgebäude mit klimaneutralem Erdgas beheizt. Der eingeschlagene Weg im Klima- , 
Umwelt- und Ressourcenschutz wird konsequent weiterverfolgt. 2014 wurden Dachflächen am 
Betriebshof Böllenfalltor saniert und eine Dämmung eingebracht, die der aktuellen 
Energieeinsparverordnung entspricht. Seit 2010 befindet sich auf dem Dach der Omnibusabstellhalle 
am Böllenfalltor eine Photovoltaik-Anlage mit einer Gesamtfläche von 800 m 2. Eine weitere Anlage ist 
auf dem Dach des Straßenbahndepots in Darmstadt-Kranichstein installiert. 95 Prozent der 
Dieselbusse erfüllen die momentan höchste Euro 6-/EEV-Norm. Es ist beabsichtigt bis 2025 den 
Omnibusfuhrpark schrittweise auf Elektroantrieb um zustellen. Die ersten beiden Elektrobusse werden 
im Sommer 2018 erwartet. Weitere CSR-Maßnahmen sind im Lagebericht der HEAG mobilo GmbH 
veröffentlicht. 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden wirksame 
Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Dabei werden 
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Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 
sowohl Eintrittswahrscheinlichkeit als auch Schadenshöhe bewertet. Eingeleitete Maßnahmen werden 
auf ihre Wirksamkeit überprüft. Neben der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete 
Risiken eine Berichterstattungspflicht.  
Auch 2018 sind umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen im Gleisnetz geplant. Zu nennen sind hier 
Sanierungsmaßnahmen an der Schlossumfahrung und Arbeiten in der Heidelberger Straße, die 
fortgesetzt werden. Um die gesetzlichen Vorschriften zur Barrierefreiheit zu erfüllen, müssen weitere 
Haltestellen im Netz modernisiert werden. Schon heute ist der Anteil mit 76,6 % barrierefrei 
ausgebauter Straßenbahnhaltestellen vergleichsweise hoch. Im Landkreisgebiet sind bereits all e 
Straßenbahnhaltestellen barrierefrei. 
Die Auswirkungen der RMV-Fahrgastzählung 2015 sind im Detail noch unbekannt, daher basiert die 
Erlösplanung auf Einschätzungen der DADINA auf Basis der alten Einnahmeaufteilung. Für 2018 wird 
ein strukturbedingt negatives Ergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von -36.700 TEUR erwartet. 
Neue Grundlage für die Einnahmenaufteilung ab 2017 wird die verbundweite Fahrgasterhebung des 
RMV aus dem Jahr 2015 sein. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Fahrgastzählung sind jedoch 
im Detail nicht bekannt.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird für die Einzelgesellschaften angewendet. 
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Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH 
 
Bilanz (TEUR)  2015 2016 2017 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 190.695 202.236 232.945 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 5.292 5.266 4.340 
   Sachanlagen 177.025 188.294 219.595 
   Finanzanlagen 8.378 8.676 9.010 
Umlaufvermögen 117.094 121.824 107.384 
   Vorräte 7.282 7.054 8.332 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 96.784 92.162 80.796 
   Wertpapiere 20 0 0 
   Liquide Mittel 13.008 22.608 18.256 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.147 2.397 2.209 
Aktive latente Steuern 0 0 0 
Summe Aktiva 309.936 326.457 342.538 
Passiva    
Eigenkapital 47.597 38.355 38.332 
   Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 8.000 
   Kapitalrücklagen 75.081 69.285 67.054 
   Erwirtschaftet und übriges Konzerneigenkapital -36.468 -39.439 -36.964 
   Anteil anderer Gesellschafter 984 509 242 
Sonderposten 88.014 93.131 113.082 
Rückstellungen 27.162 31.225 34.809 
Verbindlichkeiten 147.132 163.711 156.285 
Rechnungsabgrenzungsposten 31 35 30 
Summe Passiva 309.936 326.457 342.538 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
    Gesamtleistung 175.301 214.471 234.692 
   Umsatzerlöse 174.778 214.053 233.674 
   Bestandsveränderungen 523 -189 395 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 607 623 
Sonstige betriebliche Erträge 36.540 16.415 18.104 
Betriebsleistung 211.841 230.886 252.796 
Betriebsaufwand -217.086 -238.178 -251.110 
   Materialaufwand -45.016 -55.644 -62.698 
   Personalaufwand -128.493 -139.631 -146.820 
   Abschreibungen -11.178 -12.108 -12.576 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -32.399 -30.795 -29.016 
Betriebsergebnis -5.245 -7.292 1.686 
Finanzergebnis -1.105 -1.165 -965 
   Erträge aus Beteiligungen 951 327 388 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 156 151 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -800 -183 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.270 -1.465 -1.504 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -6.350 -8.457 721 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -324 -470 -617 
Sonstige Steuern -1 -238 -17 
Jahresergebnis -6.675 -9.165 87 
- 56 -

Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 51,4% 54,5% 55,5% 
Anlagenintensität 61,5% 61,9% 68,0% 
Abschreibungsquote  5,9% 6,0% 5,4% 
Investitionen (TEUR) 15.995 29.787 46.316 
Investitionsquote 8,39% 14,73% 19,88% 
Liquidität 3. Grades 94,5% 99,0% 107,2% 
Eigenkapital (TEUR) 47.597 38.355 38.332 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 8.000 8.000 8.000 
Eigenkapitalquote 15,4% 11,7% 11,2% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 44.532 65.274 83.894 
Kreditaufnahmen (TEUR) 12.500 10.000 20.000 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 147.132 16.579 -7.426
Verschuldungsgrad 551,2% 751,1% 793,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -3,8% -4,3% 0,0% 
Return on Investment (ROI) -2,2% -2,8% 0,0% 
Eigenkapitalrentabilität -14,0% -23,9% 0,2% 
Gesamtkapitalrentabilität -1,7% -2,4% 0,5% 
Materialintensität 21,2% 24,1% 24,8% 
Rohertrag (TEUR) 130.285 158.827 171.994 
EBIT (TEUR) -5.094 -6.992 2.225 
EBITDA (TEUR) 6.884 5.299 14.801 
ROCE -2,0% -2,7% 0,5% 
Personal 
Personalintensität 60,7% 60,5% 58,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich k.A. k.A. 699 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich k.A. k.A. 2.238 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2.678 2.835 2.937 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- 76,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich k.A. k.A. 34 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich k.A. k.A. 113 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 106 113 147 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- 76,9% 
Altersdurchschnitt Beschäftigte k.A. k.A. 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  46 47 48 
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen 
Fälle 37.281 45.646 45.172 
Case Mix 40.950 44.482 46.433 
Case Mix Index 1,1 1,0 1,0 
Verweildauer 5,9 5,3 4,8 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 57 -

Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist in den Krankenhausplan des Landes Hessen aufgenommen. Mit 
insgesamt 23 Fachabteilungen und Instituten (hier ist auch ein Medizinisches Versorgungszentrum in 
einer 100%-igen Tochtergesellschaft enthalten) zählt sie zu den Krankenhäusern der höchsten 
Versorgungsstufe. Des Weiteren ist die Klinikum Darmstadt GmbH als Perinatalzentrum, als 
onkologisches Schwerpunktkrankenhaus und in enger Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für 
Heimdialyse als Dialysezentrum anerkannt. Darüber hinaus besteht am Klinikum Darmstadt ein 
Institut für Notfallmedizin, das die ambulante notärztliche Versorgung im Auftrag der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt sicherstellt. 
Zur Klinikum Darmstadt-Gruppe zählt auch das Marienhospital Darmstadt, das Alten- und Pflegeheim 
in der Emilstraße sowie der Pflege- und Wohnbereich Lilienpalais. Des Weiteren wird eine 
Krankenpflegeschule in Kooperation mit dem Bildungszentrum für Gesundheit Mathildenhöhe 
betrieben. 
Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um 16.081 TEUR auf 342.538 TEUR erhöht. Dies 
resultiert im Wesentlichen aus den Investitionen im Berichtsjahr. 
Im Berichtsjahr 2017 wurden 46.316 TEUR investiert. 
Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von 87 TEUR ab 
(Vorjahr Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von -9.165 TEUR). Unter Berücksichtigung der 
Ergebnisanteile (- 157 TEUR), der auf andere Gesellschafter entfällt, ergibt sich ein 
Konzernjahresergebnis von 244 TEUR (Vorjahr: -8.690 TEUR). 
Die Geschäftsführung sieht derzeit keine akut bestandsgefährdenden Risiken. Die Finanzierung der 
zukünftigen Investitionsprojekte wurde mit den entsprechenden Gremien abgestimmt. 
Der Klinikum-Konzern ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und 
zukünftigen Generationen bewusst und beschäftigt seit Jahren in der Abteilung Arbeitssicherheit, 
Brand- und Umweltschutz einen Umweltingenieur, der sich schwerpunktmäßig um die Belange de s 
Umweltschutzes kümmert. Das Klinikum hat sich die Gewährleistung einer konstant hohen Qualität 
der medizinischen Dienstleistung bei geringstmöglicher Umweltbelastung zum Ziel gesetzt und zu 
diesem Zweck Umweltleitlinien erlassen. 
Für das Jahr 2018 erwartet die Geschäftsführung beim Klinikum Darmstadt bei leicht steigenden 
Gesamterlösen ein leicht höheres positives Jahresergebnis. 
Die Marienhospital gGmbH plant für das Geschäftsjahr 2018 bei in etwa gleichbleibender Auslastung 
Gesamterlöse von  17.181 TEUR. Der Verlust wird sich jedoch in 2018 auf 1.535 TEUR leicht erhöhen. 
Die Emilia Seniorenresidenz GmbH plant für 2018 bei leicht sinkender Auslastung mit steigenden 
Umsatzerlösen. Es wird ein Jahresergebnis in Höhe von 70 TEUR erwartet. 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2017 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
PricewaterhouseCoopers GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften des Teilkonzern 
Klinikum angewendet. 
- 58 -

Geschäftsfeld Energie & Wasser 
 ENTEGA AG
 Beteiligungsgesellschaften der ENTEGA AG, u.a.:
Ziele im Geschäftsfeld 
Der ENTEGA -Konzern ist einer der führenden Energie - und Infra-
strukturdienstleister und über seine Vertriebsmarke ENTEGA einer 
der größten Anbieter von Ökostrom und klimaneutralem Erdgas. 
Darüber hinaus investiert die ENTEGA in erneuerbare Energien mit 
dem Ziel, den Verbrauch seiner privaten Ökostromkunden aus 
selbst gemanagten Anlagen zu decken. Ein weiterer Schwerpunkt 
sind moderne Energiedienstleistungen, mit denen die Kunden i h-
ren Energieverbrauch senken können. 
Mit seinen Geschäftsfeld ern Erzeugung, Handel, Netze, Vertrieb, 
öffentlich-rechtliche Betriebsführung und Shared Services deckt 
der Konzern die gesamte Wertschöpfungskette einer nachhaltigen 
Energieversorgung und modernen Daseinsvorsorge ab. 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
Die ENTEGA beteiligt sich an nationalen und internationalen Fo r-
schungsprojekten. Darüber hinaus kooperiert das Unternehmen 
mit den Hochschulen in  Darmstadt. So unterstützt die ENTEGA 
u.a. die TU Darmstadt dabei, vielversprechende Forschungsergeb-
nisse schneller in die Anwendung zu überführen. Kernelement d a-
bei ist der  „Pioneer Fund zur Förderung von Innovationen“. Das 
ENTEGA NATURpur Institut finanziert die Stiftungsprofessur für 
Geothermie an der TU Darmstadt.  Darüber hinaus setzt sich das 
Unternehmen im Beirat des TU Darmstadt Energy Center für den 
Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ein.
 citiworks AG
 Effizienz:Klasse GmbH
 e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
 ENTEGA Energie GmbH
 ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
 ENTEGA NATURpur AG
 ENTEGA NATURpur Institut gGmbH
 ENTEGA Netz AG
 ENTEGA Regenerativ GmbH und Töchter
 ENTEGA STEAG Wärme GmbH
 Global Tech I Offshore Wind GmbH
 Hessenwasser GmbH & Co. KG
 Industriekraftwerk Breuberg GmbH
 Luxstream GmbH
Auszeichnungen* 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Energie & Wasser

citiworks AG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 404 3000 
http://www.citiworks.de 
Gründung: 18.07.2000 
Handelsregister: HRB 91126, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Energie und der Handel mit Energie und 
Energiederivaten sowie alle mit diesem Gegenstand in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen. 
Der Unternehmensgegenstand schließt insbesondere die gewerbsmäßige Anschaffung und 
Veräußerung von Energie und Energiederivaten an Energiebörsen entweder im eigenen Namen für 
eigene Rechnung oder als Dienstleistung für Dritte ein. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erf üllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
Vorstand 
Name, Vorname Position Vergütung 
Brunner, Dr. Marko Mitglied k.A.
Stewens, Christian Mitglied k.A.
Bezüge des Vorstandes 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wolff, Dr. Marie-Luise Vorsitzende k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael stv. Vorsitzender k.A.
Ditzel, Alexander Mitglied k.A.
Förster, Albrecht Mitglied k.A.
Gey, Frank Mitglied k.A.
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtsrates 
Im Geschäftsjahr 2017 beliefen sich die Bezüge des Aufsichtsrats in Summe auf 8 TEUR.  
- 62 -

citiworks AG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 587 387 161 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 469 284 73 
   Sachanlagen 118 103 88 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 81.206 69.069 68.956 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 63.149 52.399 53.391 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 18.057 16.670 15.565 
Rechnungsabgrenzungsposten 33 37 29 
Summe Aktiva 81.826 69.493 69.146 
Passiva 
Eigenkapital 20.711 18.355 18.646 
   Gezeichnetes Kapital 17.650 17.650 17.650 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 311 602 892 
   Bilanzergebnis 2.751 103 103 
Rückstellungen 6.715 5.287 3.736 
Verbindlichkeiten 54.400 45.851 46.764 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 81.826 69.493 69.146 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 562.858 460.403 459.927 
   Umsatzerlöse 562.858 460.403 459.927 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.177 1.635 1.035 
Betriebsleistung 564.035 462.038 460.962 
Betriebsaufwand -560.459 -457.521 -456.490
   Materialaufwand -555.284 -453.048 -452.044
   Personalaufwand -1.654 -1.698 -1.708
   Abschreibungen -354 -263 -255
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.167 -2.512 -2.482
Betriebsergebnis 3.576 4.517 4.472 
Finanzergebnis -306 -221 -290
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 119 89 60 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -426 -310 -351
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.270 4.296 4.182 
Außerordentliches Ergebnis -12 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -537 44 0 
Sonstige Steuern -2 -1 -1
Ergebnisabführung 0 -4.047 -3.891
Jahresergebnis 2.719 291 291 
- 63 -

citiworks AG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% >1000%
Anlagenintensität 0,7% 0,6% 0,2%
Abschreibungsquote  60,3% 67,9% 158,4%
Investitionen (TEUR) 56 63 29 
Investitionsquote 9,5% 16,3% 18,0% 
Liquidität 3. Grades 134,5% 137,3% 139,0% 
Eigenkapital (TEUR) 20.711 18.355 18.646 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 17.650 17.650 17.650 
Eigenkapitalquote 25,3% 26,4% 27,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -8.960 -8.548 913 
Verschuldungsgrad 295,1% 278,6% 270,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 0,5% 0,9% 0,9% 
Return on Investment (ROI) 3,3% 6,2% 6,0% 
Eigenkapitalrentabilität 13,1% 23,6% 22,4% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,8% 6,7% 6,6% 
Materialintensität 98,4% 98,1% 98,1% 
Rohertrag (TEUR) 7.574 7.355 7.882 
EBIT (TEUR) 3.576 4.517 4.472 
EBITDA (TEUR) 3.930 4.779 4.727 
ROCE 6,6% 10,2% 11,0% 
Personal 
Personalintensität 0,3% 0,4% 0,4% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 10 10 10 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 7 8 8 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 17 18 18 
Frauenanteil Beschäftigte 41,2% 44,4% 44,4% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 3 3 3 
Beschäftigte über 50 Jahre 2 3 5 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 42 42 43 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 97 94 95 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 33,3% 16,7% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. nein ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja (Konzern) ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 64 -

citiworks AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die citiworks AG betreibt den Energiehandel und die damit in Zusammenhang stehenden 
Dienstleistungen. Der Unternehmensgegenstand schließt insbesondere die gewerbsmäßige 
Anschaffung und Veräußerung von Energie und Energiederivaten an Energiebörsen entweder im 
eigenen Namen und auf eigene Rechnung oder als Dienstleistung für Gesellschaften des Konzerns und 
für Dritte ein. Im Jahr 2017 hat  die citiworks AG ein Stromportfolio mit einer Menge von 10,859 TWh 
bewirtschaftet, das Erdgasportfolio umfasste 5,276 TWh. Das Stromportfolio ist damit im Vergleich 
zum Vorjahr um 24,0 % deutlich gestiegen, im Gasbereich nahmen die Mengen um 4,2 % zu. Im 
Berichtsjahr beliefen sich die Umsatzerlöse auf insgesamt 459,9 Mio. EUR (Vorjahr: 460,4 Mio. EUR). 
Sie betreffen mit 452,2 Mio. EUR (Vorjahr: 452,7 Mio. EUR) überwiegend den Strom- und Gashandel. 
Ursächlich für den Rückgang waren gesunkene Preise für Strom und Gas. 
Insgesamt konnte im Geschäftsjahr 2017 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe 
von 4,2 Mio. EUR gegenüber 4,3 Mio. EUR im Jahr 2016 erwirtschaftet werden. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Das Risikomanagement ist dahingehend ausgerichtet, die Geschäftsentwicklung 
und die Lage des Unternehmens systematisch und laufend beurteilen zu können. Das 
Risikomanagement der citiworks fokussiert insbesondere auf: Marktpreisrisiken aus der Beschaffung 
und Kraftwerksbewirtschaftung (Mengen-und Preisrisiken), Kontrahentenrisiken und Operative Risiken 
im Geschäftsbetrieb. 
Die jeweiligen Risiken werden kontinuierlich erfasst, nach einheitlichen Kriterien bewertet und 
gegenüber den relevanten Gremien berichtet. Die Basis der Risikosteuerung bildet ein regelmäßiges 
Reporting. Dieses stellt eine durchgängige Transparenz sicher. Dem Vorstand sind danach keine 
Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete 
Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
Für das Jahr 2018 wird mit ähnlichen Umsätzen und einem ähnlich hohen Ergebnis vor 
Gewinnabführung des vergangenen Geschäftsjahres gerechnet. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 65 -

Effizienz:Klasse GmbH 
Anschrift: Hindenburgstraße 1, 
64295 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 360360 
http://www.effizienz-klasse.de 
Gründung: 01.04.2014 
Handelsregister: HRB 93270, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung und die Vermittlung von Dienstleistungen auf den 
Gebieten der Energie, der Energieeffizienz und der Wasserversorgung sowie die Vermittlung von 
Planungs-, Sanierungs-, Errichtungs- und Modernisierungsleistungen an Gebäuden und technischen 
Anlagen sowie die Vermittlung von Handelsgeschäften und Verträgen für Dritte in diesen Bereichen.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Handwerkskammer Frankfurt Rhein Main 51,00% 
ENTEGA AG 49,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Jung, Ludwig Geschäftsführer k.A.
Stang, Norbert Geschäftsführer k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
- 66 -

Effizienz:Klasse GmbH 
Bilanz (TEUR)  2015 2016 2017 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 3 3 3 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 3 0 
   Sachanlagen 3 0 3 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 147 138 151 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 25 45 105 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 123 92 46 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 8 0 
Summe Aktiva 150 149 154 
Passiva    
Eigenkapital 57 75 42 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 32 50 17 
Rückstellungen 22 25 4 
Verbindlichkeiten 71 49 109 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 150 149 154 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
    Gesamtleistung 139 238 225 
   Umsatzerlöse 139 238 225 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 2 5 
Betriebsleistung 139 241 229 
Betriebsaufwand -113 -214 -267 
   Materialaufwand -28 -33 -17 
   Personalaufwand -41 -53 -70 
   Abschreibungen -1 -2 -2 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -43 -126 -178 
Betriebsergebnis 26 26 -37 
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 26 26 -38 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8 -8 4 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 18 18 -33 
- 67 -

Effizienz:Klasse GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% >1000%
Anlagenintensität 1,8% 2,3% 2,1%
Abschreibungsquote  25,9% 66,5% 58,2%
Investitionen (TEUR) 3 3 2 
Investitionsquote 108,3% 86,0% 51,4% 
Liquidität 3. Grades 158,8% 186,7% 134,2% 
Eigenkapital (TEUR) 57 75 42 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 38,2% 50,5% 27,1% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 44 -22 60 
Verschuldungsgrad 162,0% 97,9% 269,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 13,0% 7,5% -14,9%
Return on Investment (ROI) 12,0% 12,1% -21,7%
Eigenkapitalrentabilität 31,5% 23,8% -80,1%
Gesamtkapitalrentabilität 12,1% 12,2% -21,6%
Materialintensität 20,0% 13,8% 7,3%
Rohertrag (TEUR) 111 205 208 
EBIT (TEUR) 26 26 -37
EBITDA (TEUR) 27 28 -36
Kostendeckungsgrad 123,0% 112,1% 85,9% 
Personal 
Personalintensität 29,7% 22,2% 30,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 1 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- 100,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 2 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 2 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- 0,0% 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- 0 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- 0 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- 23
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. k.A. ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte k.A. k.A. nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte k.A. k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte k.A. k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. k.A. nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 68 -

Effizienz:Klasse GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Effizienz:Klasse GmbH berät und vermittelt Dienstleistungen auf den Gebieten der Energie, der 
Energieeffizienz und der Wasserversorgung. Weiterhin werden Planungs-, Sanierungs-, Errichtungs- 
und Modernisierungsleistungen an Gebäuden und technischen Anlagen sowie Handelsgeschäfte und 
Verträge für Dritte in diesen Bereichen vermittelt und Beratungsingenieur- und Projektleistungen 
angeboten. 
Die Umsatzerlöse haben sich um 13 TEUR von 238 TEUR auf 225 TEUR vermindert. Der 
Betriebsaufwand hat sich um insgesamt 53 TEUR erhöht. Die Veränderung resultiert hauptsächlich 
aus der Erhöhung des Personalaufwands sowie aus der Erhöhung der Werbekosten. 
Der Jahresfehlbetrag liegt bei 33 TEUR. 
Die für das Geschäftsjahr 2017 angesetzten Planzahlen haben sich dahingehend verändert, dass sich 
die finanziellen Mittel und Ausgaben verschoben haben. Die geplanten Einnahmen aus 
Dienstleistungsverträgen sind auf 151 TEUR gesunken, der Anteil der Eigenleistung hat sich gesteigert 
und betrug 54 TEUR. Der Personalkostenanteil ist jedoch ebenfalls auf 70 TEUR gestiegen. Die Anzahl 
der Beratungen betrug 500 und blieb somit im Vergleich zum Vorjahr konstant. Das 
Vermittlungsvolumen in das Handwerk betrug 1.500 TEUR. 
Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 2 TEUR getätigt. 
Im Rahmen der Liquidität ergibt sich ein negativer Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit mit  44 
TEUR. Der Finanzmittelfonds in Höhe von 46 TEUR besteht aus den liquiden Mitteln. 
Der Markt für Energieeffizienz-Dienstleistungen ist in Deutschland bereits vergleichsweise weit 
entwickelt. Das Volumen des Marktes für Energiedienstleistungen, Energieaudits und andere 
Energieeffizienzmaßnahmen erreichte nach den aktuellen Zahlen im Jahr 2016 rund neun Milliarden 
Euro. Auf das Segment Energieberatung entfallen rund 800 Mio. EUR. Dies entspricht im Schnitt 
800.000 Beratungen pro Jahr. Mit 500 jährlichen Beratungen hält die Effizienz:Klasse einen 
Marktanteil von weniger als ein Prozent. 
Vor dem Hintergrund der politischen Rahmenbedingungen hin zu energetischer Sanierung im 
Gebäudebestand, Elektromobilität und der strukturellen Ergänzung von Ingenieurdienstleistungen im 
Portfolio der Gesellschaft ist davon auszugehen, dass die angestrebten Umsätze und Prognosen als 
realistisch anzusehen sind. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Dr. Dornbach GmbH 
& Co. KG, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Darmstadt, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 69 -

e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701-5050 
http://www.e-netz-suedhessen.de/ 
Gründung: 29.06.2005 
Handelsregister: HRA 6401, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, der Bau, der Betrieb und die Wartung von 
Erzeugungsanlagen aller Art einschließlich Heizwerken, Transportsysteme für Energie, Fernwärme, 
Wasser, Abwasser, die Herstellung von sanitären Anlagen, Brunnenbauanlagen , Pumpwerken, 
Rohrleitungen, Fernleitungen, Grundwasserabsenkungen und Baureifmachung von Grundstücken.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Verwaltungsrat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH vertreten durch:
Kalisch, Reinhard
Klein, Holger
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
Verwaltungsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Niedermaier, Andreas Vorsitzender k.A.
Wolff, Dr. Marie-Luise 1. stv. Vorsitzende k.A.
Noller, Ralf 2. stv. Vorsitzender k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied k.A.
Behr, Iris Stadträtin Mitglied k.A.
Dindorf, Ralf Mitglied k.A.
Ehinger, Bernd Mitglied k.A.
Heinz, Thomas Mitglied k.A.
Krenzke, Manuel Stadtverordneter a.D. Mitglied k.A.
Lehrian, Claudia Mitglied k.A.
Sturm, René Mitglied k.A.
Wenzel, Dieter Stadtrat a.D. Mitglied k.A.
Bezüge des Verwaltungsrates 
Die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder betrugen im Jahr 2017 in Summe 14 TEUR. 
- 70 -

e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 44.125 56.782 65.980 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 418 28 68 
   Sachanlagen 43.682 56.740 65.900 
   Finanzanlagen 25 14 12 
Umlaufvermögen 87.300 82.592 94.264 
   Vorräte 9.438 10.083 10.521 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 67.441 54.019 56.096 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 10.421 18.490 27.647 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 131.425 139.373 160.244 
Passiva 
Eigenkapital 8.883 6.184 8.310 
   Kapitalanteile 20.000 20.000 20.000 
   Rücklagen 13.953 13.953 13.953 
   Bilanzergebnis -25.070 -27.769 -25.643
Empfangene Investitionszuschüsse 5.860 7.116 15.431 
Rückstellungen 104.114 97.282 102.709 
Verbindlichkeiten 12.567 28.791 33.549 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 245 
Summe Passiva 131.425 139.373 160.244 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 328.997 354.100 348.108 
   Umsatzerlöse 325.758 350.225 338.847 
   Bestandsveränderungen -2.032 -1.222 813 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 5.271 5.098 8.449 
Sonstige betriebliche Erträge 18.701 5.058 4.069 
Betriebsleistung 347.698 359.158 352.178 
Betriebsaufwand -355.987 -359.556 -346.378
   Materialaufwand -286.443 -304.131 -290.611
   Personalaufwand -50.762 -38.016 -38.410
   Abschreibungen -2.304 -2.936 -2.546
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -16.478 -14.473 -14.810
Betriebsergebnis -8.290 -398 5.800 
Finanzergebnis -2.034 -1.910 -2.383
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 2 2 1 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 150 179 6 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.186 -2.091 -2.390
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -10.324 -2.308 3.417 
Außerordentliches Ergebnis -241 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -944
Sonstige Steuern -585 -391 -347
Jahresergebnis -11.150 -2.699 2.126 
- 71 -

e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 106,5% 78,1% 74,4% 
Anlagenintensität 33,6% 40,7% 41,2% 
Abschreibungsquote  5,2% 5,2% 3,9% 
Investitionen (TEUR) 22.041 20.838 25.569 
Investitionsquote 50,0% 36,7% 38,8% 
Liquidität 3. Grades 111,1% 94,0% 98,7% 
Eigenkapital (TEUR) 8.883 6.184 8.310 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 20.000 20.000 20.000 
Eigenkapitalquote 6,8% 4,4% 5,2% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -20.288 16.224 4.758 
Verschuldungsgrad >1000% >1000% >1000%
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -3,4% -0,8% 0,6% 
Return on Investment (ROI) -8,5% -1,9% 1,3% 
Eigenkapitalrentabilität -125,5% -43,6% 25,6% 
Gesamtkapitalrentabilität -6,8% -0,4% 2,8% 
Materialintensität 82,4% 84,7% 82,5% 
Rohertrag (TEUR) 42.554 49.969 57.497 
EBIT (TEUR) -8.288 -396 5.801 
EBITDA (TEUR) -5.984 2.541 8.347 
ROCE -49,6% -2,6% 13,9% 
Personal 
Personalintensität 14,6% 10,6% 10,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 553 431 417 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 63 52 52 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 616 483 469 
Frauenanteil Beschäftigte 10,2% 10,8% 11,1% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 74 73 76 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 16 12 10 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 90 85 86 
Frauenanteil Auszubildende 17,8% 14,1% 11,6% 
Beschäftigte in Teilzeit 27 19 21 
Beschäftigte über 50 Jahre 130 141 262 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 43 45 44 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  23 25 27 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 25,0% 25,0% 25,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 72 -

e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
Das Geschäftsmodell der e-netz Südhessen GmbH & Co. KG umfasst den zuverlässigen Betrieb und 
die innovative Weiterentwicklung der Verteilnetze für Strom und Erdgas in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und zahlreichen weiteren Kommunen in Südhessen. Dies umfasst auch die Planung und 
Projektierung sowie den Bau von Netzen und netztechnischen Anlagen für den eigenen Netzbetrieb 
und den externer Kunden (sonstige Netzbetreiber, Kommunen, Industrie und Gewerbe). Das 
Dienstleistungsspektrum beinhaltet zudem die Einrichtung von Netzanschlüssen sowie die kommunal e 
Baulanderschließung, die Planung sowie den Bau und Betrieb von Straßenbeleuchtungs- und 
Verkehrssignalanlagen sowie sonstige herstellerunabhängige Dienstleistungen für Industrie und 
Gewerbe im Bereich Anlagenbau und Betriebsführung. Die Geschäftsführung der e-netz Südhessen 
GmbH & Co. KG hat im Berichtsjahr die Umsetzung des bereits im Geschäftsjahr 2014 begonnenen 
Projektes „Vorwärtsstrategie“ mit dem Ziel vorangetrieben, die strategische Ausrichtung mit Einspar - 
und Wachstumspotenzialen im Geschäftsfeld Netze weiter zu entwickeln. Damit einher geht die 
konsequente Fortsetzung bei der Optimierung und Digitalisierung der operativen Prozesse und des 
Lagerbereichs. Außerdem wurde im Verlauf des Geschäftsjahres 2017 ein Programm für die 
Altersteilzeit umgesetzt und ein zukunftsweisendes Personal- und Weiterbildungskonzept erarbeitet. 
Die Umsatzerlöse in der Sparte Gasverteilung und sonstige Aktivitäten Gas belaufen sich auf 
insgesamt 60,1 Mio. EUR (Vorjahr: 67,9 Mio. EUR), in der Sparte Elektrizitätsverteilung sind Umsätze 
in Höhe von 246,8 Mio. EUR (Vorjahr: 244,7 Mio. EUR) erzielt worden. Die Umsatzerlöse im 
Anlagenbau und sonstigen nicht regulierten Geschäft belaufen sich im Berichtsjahr auf 32,0 Mio. EUR 
(Vorjahr: 37,6 Mio. EUR). Die aktivierten Eigenleistungen in Höhe von 8,4 Mio. EUR (Vorjahr: 
5,1 Mio. EUR) enthalten die in den Anlagen der Strom- und Gasverteilung zu aktivierenden 
Eigenleistungen der Gesellschaft. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich im Berichtsjahr auf 
4,1 Mio. EUR (Vorjahr: 5,1 Mio. EUR). Die Materialaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung 
mit 85,9 % (Vorjahr: 85,8 %) ist nahezu unverändert. Der Materialaufwand besteht im Wesentlichen 
aus dem Materialverbrauch, Aufwendungen für EEG- und KWKG-Einspeisevergütungen an dezentrale 
Erzeuger, energiewirtschaftlichen Umlagen, Aufwendungen aus der Beschaffung von Verlustenergie, 
Pachtentgelten für das Elektrizitäts- und Gasnetz der ENTEGA Netz AG, Netzentgelten an vorgelagerte 
Netzbetreiber, Aufwendungen für Instandhaltungsarbeiten, Betriebsführung und weiteren 
Aufwendungen aus Dienstleistungsverträgen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Materialaufwendungen 
insgesamt um 13,5 Mio. EUR bzw. 4,4 % auf 290,6 Mio. EUR gesunken. Die Mitarbeiteranzahl (ohne 
Auszubildende) der e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ist von durchschnittlich 483 Mitarbeitern im 
Jahr 2016 um insgesamt 14 Mitarbeiter bzw. 2,9 % auf durchschnittlich 469 Mitarbeiter im 
Berichtsjahr gesunken. Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr um 0,4 Mio. EUR bzw. rd. 1,1 % auf 
38,4 Mio. EUR gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr 
von 14,5 Mio. EUR um 0,3 Mio. EUR bzw. 2,3 % auf 14,8 Mio. EUR gestiegen. Unter Berücksichtigung 
des Finanzergebnisses und Steueraufwands verbleibt ein Jahresüberschuss von 2,1 Mio. EUR. 
Für das anstehende Geschäftsjahr wird vor dem Hintergrund vorgegebener Erlösobergrenzen mit 
einem Umsatz von rund 355,9 Mio. EUR und einem Jahresüberschuss von rund 2,5 Mio. EUR 
gerechnet. Hier zeigen sich die positiven Auswirkungen der wirtschaftlichen Ausrichtung der 
Gesellschaft aus den Vorjahren. Für das Geschäftsjahr 2018 plant die e-netz Südhessen GmbH & Co. 
KG mit Investitionen von 39,1 Mio. EUR, die im Wesentlichen auf Strom- und Gasnetze entfallen.  
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im 
Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement unter Anwendung von 
Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das vorhandene 
System zur Erfassung und Dokumentation von bestandsgefährdenden Risiken der ENTEGA AG 
eingebunden. Über relevante Risiken wird die ENTEGA AG in diesem System zeitnah informiert. Der 
Geschäftsführung der e-netz Südhessen GmbH & Co. KG sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
- 73 -

e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Dornheimer Weg 24,  
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 7010 
Gründung: 28.06.2005 
Handelsregister: HRB 6812, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der e-netz Südhessen GmbH & Co. KG. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kalisch, Reinhard Mitglied k.A.
Klein, Holger Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 8 8 8 
Eigenkapital (TEUR) 108 108 108 
Bilanzsumme (TEUR) 120 119 112 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 74 -

ENTEGA AG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 7010 
info@entega.de 
http://www.entega.ag/ 
Gründung: 01.01.2003 
Handelsregister: HRB 5151, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung mit Energie und Wasser sowie die Entsorgung 
einschließlich des Baus, Betriebs und der sonstigen Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art, 
einschließlich Heizwerken, von Transportsystemen für Energie, Wasser und Abwasser, die Planung, 
Baureifmachung, Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten und 
Grundstücken in allen Rechts - und Nutzungsformen sowie die Erbringung von D ienstleistungen in 
diesen Bereichen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
HEAG 93,24% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg und Gemeinden 5,12% 
HEAG Pensionszuschusskasse VVaG 1,20% 
Sonstige 0,44% 
Beteiligungen 
citiworks AG 100,00% 
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 100,00% 
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 100,00% 
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 100,00% 
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 100,00% 
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 100,00% 
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 100,00% 
ENTEGA Medianet GmbH 100,00% 
ENTEGA Netz AG 100,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
HSE Beteiligungs-GmbH 100,00% 
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 100,00% 
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 100,00% 
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH i. L. 100,00% 
MW-Mayer GmbH 95,00% 
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 74,90% 
COUNT+CARE GmbH & Co. KG 74,90% 
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 74,90% 
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 74,00% 
Effizienz:Klasse GmbH 49,00% 
ENTEGA STEAG Wärme GmbH 49,00% 
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 29,00% 
Hessenwasser GmbH & Co. KG 27,27% 
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 27,27% 
Luxstream GmbH 25,11% 
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 25,10% 
Global Tech I Offshore Wind GmbH 24,90% 
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH & Co. KG 18,87% 
Holzenergie Odenwald GmbH & Co. KG i.L. 17,90% 
8KU GmbH 12,50% 
Gasversorgung Unterfranken GmbH 11,05% 
Stadtwerke Langen GmbH 10,00% 
- 76 -

ENTEGA AG 
Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH 9,00% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00% 
Kurgesellschaft Bad König GmbH 0,05% 
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
Beirat 
Vorstand 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wolff, Dr. Marie-Luise Vorsitzende 460 TEUR 
Förster, Albrecht Mitglied 291 TEUR 
Niedermaier, Andreas Mitglied 333 TEUR 
Bezüge des Vorstandes 
Die Bezüge des Vorstandes beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 auf 1.084 TEUR 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 15,5. TEUR 
Noller, Ralf 1. stv. Vorsitzender 11,5 TEUR 
Reißer, Rafael Bürgermeister 2. stv. Vorsitzender 10,3 TEUR 
Angerer, Manfred 3. stv. Vorsitzender 11,4 TEUR 
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter Mitglied 6,5 TEUR 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied 9,4 TEUR 
Benz, Hanno Stadtverordneter a.D. Mitglied 7,5 TEUR 
Congdon, Michael Mitglied 6,4 TEUR 
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete, MdL Mitglied 6,5 TEUR 
Gerland, Axel Mitglied 7,5 TEUR 
Gläser, Heinz Mitglied 6,5 TEUR 
Hanke, Dirk Mitglied 6,4 TEUR 
Heinz, Thomas Mitglied 6,5 TEUR 
Kiendl, Heinrich Mitglied 7,5 TEUR 
Lehrian, Claudia Mitglied 6,4 TEUR 
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied 7,4 TEUR 
Schellhaas, Klaus Peter Landrat Mitglied 6,3 TEUR 
Storck, Ralf Mitglied 6,4 TEUR 
Thomas, Helge Mitglied 7,5 TEUR 
Umberti, Santi Stadtverordneter Mitglied 6,5 TEUR 
Bezüge des Aufsichtsrates 
Für die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Beirats entstanden im Geschäftsjahr 2017 
Aufwendungen in Höhe von 190 TEUR. Diese beinhalten auch Vergütungen von Mitgliedern, die 
unterjährig ausgeschieden sind. 
- 77 -

ENTEGA AG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 898.000 878.113 892.082 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 159 85 66 
   Sachanlagen 126.184 124.119 128.831 
   Finanzanlagen 771.658 753.910 763.186 
Umlaufvermögen 285.912 248.578 225.787 
   Vorräte 7.933 8.264 9.046 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 256.432 206.659 200.010 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 21.548 33.655 16.731 
Rechnungsabgrenzungsposten 576 514 480 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 585 992 0 
Summe Aktiva 1.185.074 1.128.197 1.118.349 
Passiva 
Eigenkapital 400.085 393.866 392.394 
   Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278 
   Kapitalrücklagen 105.336 105.336 105.336 
   Gewinnrücklage 44.110 44.110 44.110 
   Bilanzergebnis 104.361 98.142 96.670 
Sonderposten 372 308 388 
Empfangene Investitionszuschüsse 15.109 15.371 15.577 
Rückstellungen 274.824 270.663 271.759 
Verbindlichkeiten 494.579 447.581 438.037 
Rechnungsabgrenzungsposten 105 408 193 
Summe Passiva 1.185.074 1.128.197 1.118.349 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 328.867 314.526 281.895 
   Umsatzerlöse 329.102 314.163 281.865 
   Bestandsveränderungen -259 358 11 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 24 5 19 
Sonstige betriebliche Erträge 35.202 14.030 35.239 
Betriebsleistung 364.069 328.555 317.133 
Betriebsaufwand -441.046 -378.016 -354.439
   Materialaufwand -335.721 -299.879 -259.131
   Personalaufwand -44.100 -34.485 -44.076
   Abschreibungen -8.553 -8.596 -8.902
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -52.672 -35.056 -42.330
Betriebsergebnis -76.977 -49.461 -37.306
Finanzergebnis 76.671 58.920 55.818 
   Erträge aus Beteiligungen 13.380 8.865 8.600 
   Erträge aus Gewinnabführung 68.339 67.636 52.780 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 15.474 16.456 16.606 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.557 3.242 3.485 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -16.709 -4.035
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -24.079 -20.570 -21.618
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -306 9.459 18.512 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.789 817 -3.750
Sonstige Steuern -175 -242 19 
Jahresergebnis 3.309 10.034 14.781 
- 78 -

ENTEGA AG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 68,1% 67,4% 64,4% 
Anlagenintensität 75,8% 77,8% 79,8% 
Abschreibungsquote  1,0% 1,0% 1,0% 
Investitionen (TEUR) 30.274 20.731 30.361 
Investitionsquote 3,4% 2,4% 3,4% 
Liquidität 3. Grades 51,2% 47,8% 42,8% 
Eigenkapital (TEUR) 400.085 393.866 392.394 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 146.278 146.278 146.278 
Eigenkapitalquote 33,8% 34,9% 35,1% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 127.770 115.732 95.067 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 15.000 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -95.321 -46.999 -9.543
Verschuldungsgrad 196,2% 186,4% 185,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 1,0% 3,2% 5,2% 
Return on Investment (ROI) 0,3% 0,9% 1,3% 
Eigenkapitalrentabilität 0,8% 2,5% 3,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,3% 2,7% 3,3% 
Materialintensität 92,2% 91,3% 81,7% 
Rohertrag (TEUR) -6.854 14.646 22.764 
EBIT (TEUR) 20.216 26.786 36.645 
EBITDA (TEUR) 28.769 52.091 49.582 
ROCE 3,1% 3,7% 4,5% 
Personal 
Personalintensität 12,1% 10,5% 13,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 235 306 301 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 151 156 157 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 386 462 458 
Frauenanteil Beschäftigte 39,1% 33,8% 34,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 57 57 63 
Beschäftigte über 50 Jahre 77 91 205 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46 46 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 114 75 96 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 33,3% 33,3% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 10,0% 10,0% 10,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 79 -

ENTEGA AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Der ENTEGA-Konzern wird vom Mutterunternehmen ENTEGA AG geführt. Hier sind alle zentralen 
Querschnittsaufgaben wie zum Beispiel Energiebeschaffung und Energieerzeugung, Kommunikation, 
Recht, Finanzen, Einkauf, Personalverwaltung und die öffentlich-rechtliche Betriebsführung 
zusammengefasst. 
Auch das Geschäftsjahr 2017 war für die ENTEGA AG von einer zunehmenden Wettbewerbsintensität 
im Energievertrieb und weiterhin geringen Erzeugerpreisen für Strom geprägt, was sich belastend auf 
bereits getätigte Investitionen in einzelnen Erzeugungskapazitäten und auf langfristige 
Stromlieferverträge auswirkte. Insgesamt reduzierten sich die Umsatzerlöse der ENTEGA AG um 32,2 
Mio. EUR bzw. 10,3 % auf 281,9 Mio. EUR. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf konzerninterne 
Handelsumsätze für Strom, Gas und CO 2-Zertifikate zurückzuführen, die im Vergleich zum Vorjahr um 
39,0 Mio. EUR niedriger ausfielen. Die Ursache hierfür ist in erster Linie die Entwicklung der Preise, 
während der Stromabsatz von 2,9 Mrd. kWh auf 2,8 Mrd. kWh und der Gasabsatz von 3,5 Mrd. kWh 
auf 3,3 Mrd. kWh sanken. 
Korrespondierend zu dem niedrigeren Niveau an konzerninternen Handelsumsätzen verringerte sich 
der Materialaufwand um 40,7 Mio. EUR bzw. 13,6 %. Der Rohertrag stieg um 8,1 Mio. EUR auf 22,8 
Mio. EUR überproportional durch höhere positive Preiseffekte im Energiehandel und höhere 
Deckungsbeiträge aus der Abrechnung von Dienstleistungen im kaufmännischen und öffentlich-
rechtlichen Bereich. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 14,0 Mio. EUR auf 35,2 Mio. EUR gestiegen, was sich im 
Wesentlichen aus Sondereffekten aus der Zuschreibung der Beteiligung an der e-netz Südhessen 
GmbH & Co. KG und der Veräußerung der Beteiligungen an der GasLINE GmbH & Co. KG und der EW 
Medien und Kongresse GmbH (+16,6 Mio. EUR) sowie höheren Erträgen aus der Auflösung von 
Rückstellungen (+5,3 Mio. EUR) ergab. 
Die Personalaufwendungen waren im Jahr 2017 wieder stark geprägt von dem Absinken des 
Zinssatzes zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen, was einen deutlichen Anstieg der 
Aufwendungen für Altersvorsorge zur Folge hatte. Im Vorjahr fiel der Zinssatz gegen diesen Trend 
einmalig etwas höher aus, so dass im Jahresvergleich ein Anstieg der Personalaufwendungen um 9,6 
Mio. EUR bzw. 27,8 % zu verzeichnen ist, obwohl die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl mit 458 
(Vorjahr: 462) nahezu unverändert war. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fallen mit 42,3 Mio. EUR höher aus als im Vorjahr (35,1 
Mio. EUR). Während Aufwendungen für Beratung und Prüfung um 1,5 Mio. EUR sanken, sind im 
Berichtsjahr Einmaleffekte aus der Risikovorsorge für ungewisse Verbindlichkeiten sowie der Zuschuss 
an die GKI Betreibergesellschaft als Ersatz für den aktuell ausgesetzten Liefervertrag enthalten. 
Das Beteiligungsergebnis liegt mit 74,0 Mio. EUR annähernd auf dem Vorjahresniveau von 76,2 Mio. 
EUR, wobei sich die niedrigeren Abschreibungen auf Finanzanlagen im Bereich der regenerativen 
Erzeugung und die Entwicklung der Erträge aus der Ergebnisabführung aus den Bereichen Vertrieb 
und Netze annähernd ausgleichen. 
Der Saldo aus Zinserträgen und -aufwendungen entwickelte sich von -17,3 Mio. EUR auf -18,1 Mio. 
EUR im Wesentlichen aufgrund höherer Zinsaufwendungen aus konzerninternen Darlehen. 
Die Aufwendungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag fielen um 4,6 Mio. EUR höher aus, 
allerdings war hier im Vorjahr ein positiver Effekt in Höhe von 3,8 Mio. EUR aus der ertragswirksamen 
Auflösung von Rückstellungen für vergangene Veranlagungszeiträume enthalten. Der restliche Anstieg 
ist auf das verbesserte Ergebnis vor Steuern zurückzuführen. 
Letztlich überwiegen im Vergleich zum Vorjahr der höhere Rohertrag und die positiven Sondereffekte 
in den sonstigen betrieblichen Erträgen den im Jahr 2016 aufgetretenen positiven Sondereffekte im 
Personalaufwand aus der Zinssatzänderung, so dass die ENTEGA AG das Geschäftsjahr 2017 mit 
einem Jahresüberschuss von 14,8 Mio. EUR (Vorjahr: 10,0 Mio. EUR) abschließt. 
Im Einzelabschluss der ENTEGA AG erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2018, dass bei 
Umsätzen zwischen 260 und 270 Mio. EUR ein Jahresüberschuss von rund 5 Mio. EUR ausgewiesen 
wird. Dieser Prognose liegen die gleichen Annahmen zugrunde, die für den Konzern gelten. Dies 
beinhaltet u.a. das es erstmals zu keiner weiteren Zuführung zu den Rückstellungen in Bezug auf die 
Belastungen aus langfristigen Strombezugsverträgen mehr kommen wird. Der Schwerpunkt der 
Investitionen mit einem Volumen von rund 48 Mio. EUR wird auch im Jahr 2018 in den Wasser- und 
Wärmenetzen sowie den Ausleihungen liegen, allerdings in höherem Umfang als im Berichtsjahr. 
- 80 -

ENTEGA AG 
Neben allgemeinen Markt- und Betriebsrisiken bestehen erzeugungs-, bezugs- und absatzseitige 
Chancen wie auch Risiken aufgrund der künftigen Preisentwicklung auf den Energiemärkten sowie der 
Umsetzung der strategischen Ausrichtung des ENTEGA-Konzerns. Wesentliche Risiken betreffen 
hierbei insbesondere den Bereich der regulierten Energienetze und die auf die Rentabilität en des 
Gasturbinenkraftwerks und des Gemeinschaftskraftwerks Irsching sowie das Ergebnispotenzial 
langfristiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestaltungen von Marktdesign und Marktpreisniveau. 
Weitere regulatorische Chancen und Risiken können sich aus Änderungen gesetzlicher Anforderungen 
an Energieunternehmen ergeben. Chancen bestehen insbesondere in dem weiterhin steigenden 
Datenvolumen im Telekommunikationsbereich und dem daraus resultierenden Bedarf an 
Breitbandanschlüssen. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement unter Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Teil des Risikomanagements bildet das nach den Vorschriften des Aktiengesetzes 
eingerichtete konzernweite Risikofrüherkennungssystem. Dem Vorstand sind danach keine Risiken 
bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete 
Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden. 
Die ENTEGA AG gibt jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht heraus. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechungserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 81 -

ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH & Co. KG 
Anschrift: Straßburg 18, 
69483 Wald-Michelbach 
Kontakt: - 
Gründung: 07.06.2017 
Handelsregister: HRA 85905, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA Regenerativ GmbH 98,00% 
Energiegenossenschaft Odenwald e.G. 2,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Blind, Yvonne 
    Häuser, Florian 
    Koch, Simon 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
- 82 -

ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 14.523 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 
   Sachanlagen 14.523 
   Finanzanlagen 0 
Umlaufvermögen 1.493 
   Vorräte 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.208 
   Wertpapiere 0 
   Liquide Mittel 285 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 
Summe Aktiva 16.016 
Passiva 
Eigenkapital 4.595 
   Kapitalanteile 1 
   Rücklagen 5.050 
   Bilanzergebnis -456
Rückstellungen 28 
Verbindlichkeiten 11.393 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 
Summe Passiva 16.016 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2017 
Gesamtleistung 0 
   Umsatzerlöse 0 
   Bestandsveränderungen 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 
Sonstige betriebliche Erträge 211 
Betriebsleistung 211 
Betriebsaufwand -404
   Materialaufwand 0 
   Personalaufwand 0 
   Abschreibungen 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -404
Betriebsergebnis -193
Finanzergebnis -263
   Erträge aus Beteiligungen 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -278
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -456
Außerordentliches Ergebnis 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 
Sonstige Steuern 0 
Jahresergebnis -456
- 83 -

ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 67,0% 
Anlagenintensität 90,7% 
Abschreibungsquote  0,0% 
Investitionen (TEUR) 14.523 
Investitionsquote 100,0% 
Liquidität 3. Grades 23,7% 
Eigenkapital (TEUR) 4.595 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1 
Eigenkapitalquote 28,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 5.128 
Kreditaufnahmen (TEUR) 5.128 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 11.393 
Verschuldungsgrad 248,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -/- 
Return on Investment (ROI) -2,8%
Eigenkapitalrentabilität -9,9%
Gesamtkapitalrentabilität -1,1%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag (TEUR) 0 
EBIT (TEUR) -193
EBITDA (TEUR) -193
ROCE -1,8%
Personal 
Personalintensität 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A.
Bezug klimaneutrales Gas  k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/-
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/-
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/-
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 84 -

ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, 
Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb von fünf Windenergieanlagen am Standort Stillfüssel, unter 
anderem in den Gemarkungen Wald-Michelbach, Siedelsbrunn und Unter-Schönmattenwag im 
Landkreis Bergstraße in Hessen. Die installierte Gesamtnennleistung beträgt 17,25 MW. Ziel ist die 
Stromgewinnung und die Vermarktung des erzeugten Stroms. Daher sind die Rahmenbedingungen der 
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang 
Erneuerbarer Energien (EEG) in der Fassung des Zeitpunktes der Inbetriebnahme bestimmt. 
Nachdem im Dezember 2016 die Genehmigung zum Bau der Windenergieanlagen in Wald-Michelbach 
erteilt wurde, konnte im Frühjahr des Jahres 2017 die Rodung der Flächen und Zuwegung 
vorgenommen und der Tiefbau im Juni 2017 begonnen werden. Die Errichtung konnte aufgrund 
ungünstiger Wetterbedingungen nicht wie geplant im Geschäftsjahr 2017 abgeschlossen werden. 
Im Mai 2017 haben die ENTEGA Regenerativ GmbH und die Energiegenossenschaft Odenwald eG 
sämtliche Projektinhalte und –rechte an der Windparkentwicklung an die ENTEGA EGO Windpark 
Stillfüssel GmbH & Co. KG veräußert. Darüber hinaus konnte im Geschäftsjahr 2017 eine Finanzierung 
mit der Landesbank Hessen-Thüringen unterzeichnet werden. 
Im Jahr 2017 fielen in der ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH & Co. KG vorerst nur 
Aufwendungen im Rahmen der Gesellschaftsgründung und Aufwendungen im Zusammenhang mit der 
Jahresabschlusserstellung an. Außerdem wurden teilweise die Kosten und Aufwendungen der 
Komplementärin ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel Verwaltungs-GmbH erstattet. Insgesamt ergibt 
sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 456 TEUR. 
Im Geschäftsjahr 2018 wird die Fertigstellung aller Windenergieanlagen erfolgen. Diese werden dann 
den Probebetrieb absolvieren, an den sich die Abnahme aller Windenergieanlagen anschließen wird. 
Erste Arbeiten hinsichtlich des Rückbaus der Flächen und Wege werden vorgenommen und die 
anstehende Aufforstung vorbereitet. 
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden 
Windaufkommen eine jährliche elektrische Leistung von 46.885 MWh produzieren. Aus den hieraus 
resultierenden Einspeisungen erwarten wir im Geschäftsjahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe von 
2.446 TEUR sowie im Geschäftsjahr 2019 Umsatzerlöse in Höhe von ca. 3.498 TEUR. 
Den Anford erungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA 
AG eingebunden. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Die Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex befindet sich derzeit noch in Abstimmung. 
- 85 -

ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110,  
64293 Darmstadt 
Kontakt: - 
Gründung: 27.01.2017 
Handelsregister: HRB 107600, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und 
die Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich 
haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH & Co. 
KG. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA Regenerativ GmbH 98,00% 
Energiegenossenschaft Odenwald e.G. 2,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Blind, Yvonne Mitglied k.A.
Häuser, Florian Mitglied k.A.
Koch, Simon Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Übersicht 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 
Jahresergebnis (TEUR) 1 
Eigenkapital (TEUR) 26 
Bilanzsumme (TEUR) 33 
Investitionen (TEUR) 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 
- 86 -

ENTEGA Energie GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 0800/ 4800 888 
kundenservice@entega.de 
http://www.entega.de 
Gründung: 07.07.2003 
Handelsregister: HRA 6993, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Energie und die Entwicklung und Vermarktung 
von Telekommunikationsleistungen sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesen Bereichen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
HSE Beteiligungs-GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Beirat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gey, Frank Mitglied k.A.
Schmidt, Thomas Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Beirat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wolff, Dr. Marie-Luise Vorsitzende k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied k.A.
Fuchs, Sonja Mitglied k.A.
Krämer, Frank Mitglied k.A.
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A.
Ott, Rüdiger Mitglied k.A.
Ozimec, Ana-Marija Mitglied k.A.
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied k.A.
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied k.A.
Storck, Ralf Mitglied k.A.
Wandrey, Paul Georg Stadtverordneter Mitglied k.A.
Zissel, Jörg Mitglied k.A.
Bezüge des Beirates 
Zu den Bezügen des Beirats wurden keine Angaben gemacht. 
- 88 -

ENTEGA Energie GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 1.913 2.180 4.068 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 311 233 208 
   Sachanlagen 1.564 1.916 3.837 
   Finanzanlagen 38 30 22 
Umlaufvermögen 285.618 295.265 275.472 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 175.798 167.186 164.771 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 109.820 128.079 110.701 
Rechnungsabgrenzungsposten 7.909 7.698 7.367 
Summe Aktiva 295.440 305.143 286.907 
Passiva 
Eigenkapital 27.698 27.698 27.698 
   Gezeichnetes Kapital 6.953 6.953 6.953 
   Kapitalrücklagen 20.745 20.745 20.745 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Empfangene Investitionszuschüsse 0 0 653 
Rückstellungen 56.280 65.262 76.265 
Verbindlichkeiten 211.462 212.182 182.291 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 295.440 305.143 286.907 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 1.069.726 1.099.301 1.026.108 
   Umsatzerlöse 1.069.726 1.099.301 1.026.108 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 14.125 9.743 9.818 
Betriebsleistung 1.083.851 1.109.044 1.035.926 
Betriebsaufwand -1.038.699 -1.062.206 -998.248
   Materialaufwand -967.371 -998.078 -926.579
   Personalaufwand -15.800 -15.758 -16.992
   Abschreibungen -1.057 -422 -546
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -54.471 -47.948 -54.132
Betriebsergebnis 45.152 46.838 37.678 
Finanzergebnis 50 -30 -72
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 697 659 480 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -647 -689 -552
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 45.202 46.808 37.606 
Außerordentliches Ergebnis -29 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2 -739 15 
Sonstige Steuern -11 -164 -47
Ergebnisabführung -45.160 -45.905 -37.573
Jahresergebnis 0 0 0 
- 89 -

ENTEGA Energie GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% 944,0% 
Anlagenintensität 0,6% 0,7% 1,4% 
Abschreibungsquote  55,3% 19,4% 13,4% 
Investitionen (TEUR) 689 782 2.450 
Investitionsquote 36,0% 35,9% 60,2% 
Liquidität 3. Grades 110,7% 110,4% 111,1% 
Eigenkapital (TEUR) 27.698 27.698 27.698 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 6.953 6.953 6.953 
Eigenkapitalquote 9,4% 9,1% 9,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 28.714 720 -29.892
Verschuldungsgrad 966,6% >1000% 935,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 4,2% 4,2% 3,7% 
Return on Investment (ROI) 15,3% 15,0% 13,1% 
Eigenkapitalrentabilität 163,0% 165,7% 135,7% 
Gesamtkapitalrentabilität 15,5% 15,3% 13,3% 
Materialintensität 89,3% 90,0% 89,4% 
Rohertrag (TEUR) 102.355 101.223 99.529 
EBIT (TEUR) 45.152 46.838 37.678 
EBITDA (TEUR) 46.209 47.260 38.224 
ROCE 28,7% 30,0% 29,0% 
Personal 
Personalintensität 1,5% 1,4% 1,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 89 94 94 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 107 113 114 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 196 207 208 
Frauenanteil Beschäftigte 54,6% 54,6% 54,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 47 47 46 
Beschäftigte über 50 Jahre 22 26 76 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 45 45 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 81 76 82 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 30,0% 50,0% 25,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 90 -

ENTEGA Energie GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die ENTEGA Energie GmbH ist einer der erfolgreichsten Ökostromanbieter Deutschlands und betreibt 
neben dem Vertrieb von nachhaltig erzeugter Energie auch die Erbringung innovativer Dienstleistungen 
in diesem Bereich. Die im Jahr 2014 eingeschlagene Strategie mit Konzentration auf das 
Stammgebiet (Rhein-Main-Neckar-Region) wurde im Jahr 2017 im Privatkundenbereich kontinuierlich 
fortgeführt. Zielsetzung ist weiterhin die Stabilisierung bzw. der Ausbau der Marktanteile. Um sich hier 
langfristig weiter vom Wettbewerb zu differenzieren, wurden die Vertriebsaktionen mit dem 
Schwesterunternehmen ENTEGA Medianet GmbH deutlich verstärkt. Um insbesondere die 
Rückgewinnung von Kunden voranzutreiben und die vorhandenen Synergien im Konzern besser zu 
nutzen, wurde u.a. ein Bündelprodukt aus Strom-, Telefonie- und Internetflatrate entwickelt, das 
zukünftig angeboten wird. Die Strompreise konnten seit 2015 stabil gehalten werden. Nach der 
Gaspreissenkung in 2016 gab es keine Anpassungen im Segment Gas. Im Bereich 
Neukundengewinnung konnte das Stromheizungssegment stabilisiert werden. Des Weiteren haben die 
Akquisezahlen unter anderem durch die Kooperation mit der Pro-SiebenSat.1 Media SE die 
Erwartungen deutlich übertroffen. Im Bereich Kundenbindung ist es im Jahr 2017 geglückt, den 
Kundenbindungsindex erneut zu halten. Im Jahr 2014 mit einem Startwert von 75,6 Punkten konnte 
der Wert über die Jahre auf 80,0 Punkte gesteigert werden. Analog dem Privatkundenbereich wurde 
auch im Geschäftskundenbereich die eingeschlagene Strategie kontinuierlich weiterverfolgt. Die Vision 
ist die Entwicklung vom klassischen Energieversorger hin zum Energiedienstleister, der auch Strom 
und Gas anbietet. Im Jahr 2017 hat die ENTEGA Energie ihre digitalen Lösungsangebote weiter 
ausgebaut und kann eine Vielzahl maßgeschneiderter Energiedienstleistungen und modularer 
Lösungen für den Energieeinkauf und die Energieeffizienz anbieten. Über die Konzernbeteiligung an 
der Luxstream GmbH ist die ENTEGA Energie im Markt für energieeffiziente LED-Beleuchtung ak tiv. 
Im Geschäftsjahr 2017 erzielte die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 1.026,1 Mio. EUR (Vorjahr 
1.099,3 Mio. EUR). Der Rückgang um 73,2 Mio. EUR resultiert aus preisgetriebenen Faktoren im 
Geschäftskundenbereich. Von den Umsatzerlösen entfallen 833,5 Mio. EUR (Vorjahr 887,4 Mio. EUR) 
auf die Sparte Strom und 187,0 Mio. EUR (Vorjahr 207,0 Mio. EUR) auf die Sparte Gas, daneben 
bestehen sonstige Umsätze in Höhe von 5,4 Mio. EUR. Den Erlösen stehen insgesamt 
Materialaufwendungen in Höhe von 926,6 Mio. EUR (Vorjahr 998,1  Mio. EUR) gegenüber, so dass sich 
eine Materialaufwandsquote von 90,3 % (Vorjahr 90,8 %) ergibt. Die sonstigen betrieblichen Erträge 
bewegen sich mit insgesamt  9,8  Mio. EUR (Vorjahr 9,7 Mio. EUR) auf Vorjahresniveau. Das 
Jahresergebnis wird des Weiteren vor allem vom moderat steigenden Personalaufwand von 17,0 Mio. 
EUR (Vorjahr 15,8 Mio. EUR) sowie von steigenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen 54,1 Mio. 
EUR (Vorjahr 47,9 Mio. EUR) geprägt. Im Wesentlichen ist dieser Anstieg durch im Vergleich zum 
Vorjahr höhere Marketingkosten und durch eine Steigerung der Abschreibungen auf Forderungen 
begründet. Durch den Einbezug in die ertragsteuerliche Organschaft mit der ENTEGA AG als 
Organträgerin fallen bei der ENTEGA Energie GmbH seit 2015 keine Steuern vom Einkommen und 
Ertrag mehr an. In Summe wurde ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 37,6 Mio. EUR 
(Vorjahr 45,9 Mio. EUR) erwirtschaftet. 
Für das Jahr 2018 ist mit einem weiteren Anstieg des Wettbewerbs zu rechnen. Insgesamt wird für 
das Geschäftsjahr 2018 ein Anstieg des Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie ein 
Rückgang des Jahresüberschuss es vor Ergebnisabführung im mittleren einstelligen Prozentbereich 
erwartet. Die in 2018 geplanten Investitionen in Höhe von 4,3 Mio. EUR umfassen im Wesentlichen 
immaterielle Vermögensgegenstände sowie Contractinganlagen für Photovoltaik, Brennwertheizungen 
und Stromladesäulen. 
Den Anforderungen des "Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA 
AG eingebunden. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 91 -

ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 970 2000 
http://www.entega.de 
Gründung: 30.05.2005 
Handelsregister: HRA 7196, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Heizungsbau - und Sanitärgeschäftes, die 
Herstellung und Errichtung von sanitären und elektrischen Anlagen, der Ein - und Verkauf von Koch-, 
Warmwasser-, Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und Klimaanlagen und sanitären Anlagen, die Installation 
von solchen Anlagen sowie die Errichtung von Anlagen zur Trinkwassererhaltung sowie die 
Erbringung von Dienstleistungen und Durchführung von Projekten in diesen Bereichen sowie die 
Inbetriebsetzung von Zählern und die Durchführung von Zählerwechseln. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Scherrer, Martin 
    Kelnhofer, André 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
- 92 -

ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 500 611 691 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 32 27 20 
   Sachanlagen 465 581 668 
   Finanzanlagen 2 2 2 
Umlaufvermögen 14.352 15.738 14.172 
   Vorräte 4.166 5.985 3.813 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 8.218 6.960 7.173 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.967 2.794 3.186 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 14.852 16.349 14.863 
Passiva 
Eigenkapital 4.106 3.446 3.446 
   Kapitalanteile 101 101 101 
   Rücklagen 3.345 3.345 3.345 
   Bilanzergebnis 660 0 0 
Rückstellungen 5.788 5.313 5.814 
Verbindlichkeiten 4.959 7.590 5.603 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 14.852 16.349 14.863 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 38.220 38.121 37.565 
   Umsatzerlöse 38.564 32.563 32.854 
   Bestandsveränderungen -344 5.559 4.711 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 935 465 1.350 
Betriebsleistung 39.155 38.587 38.916 
Betriebsaufwand -37.476 -36.977 -37.306
   Materialaufwand -21.446 -20.736 -19.498
   Personalaufwand -12.401 -12.893 -14.555
   Abschreibungen -125 -143 -183
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.505 -3.204 -3.070
Betriebsergebnis 1.679 1.610 1.609 
Finanzergebnis -194 -154 -137
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 6 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -194 -155 -143
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.486 1.455 1.472 
Außerordentliches Ergebnis -1 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -215 -213 -202
Sonstige Steuern -31 -49 -36
Jahresergebnis 1.238 1.194 1.234 
- 93 -

ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 900,8% 629,8% 563,2% 
Anlagenintensität 3,4% 3,7% 4,6% 
Abschreibungsquote  24,9% 23,5% 26,5% 
Investitionen (TEUR) 297 254 267 
Investitionsquote 59,4% 41,6% 38,7% 
Liquidität 3. Grades 138,7% 125,9% 129,2% 
Eigenkapital (TEUR) 4.106 3.446 3.446 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 101 101 101 
Eigenkapitalquote 27,6% 21,1% 23,2% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -741 2.631 -1.987
Verschuldungsgrad 261,8% 374,4% 331,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 3,2% 3,1% 3,3% 
Return on Investment (ROI) 8,3% 7,3% 8,3% 
Eigenkapitalrentabilität 30,2% 34,7% 35,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 9,6% 8,2% 9,3% 
Materialintensität 54,8% 53,7% 50,1% 
Rohertrag (TEUR) 16.775 17.385 18.067 
EBIT (TEUR) 1.679 1.610 1.609 
EBITDA (TEUR) 1.804 1.753 1.792 
ROCE 19,7% 15,1% 22,9% 
Personal 
Personalintensität 31,7% 33,4% 37,4% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 191 196 202 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 20 21 23 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 211 217 225 
Frauenanteil Beschäftigte 9,5% 9,7% 10,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 7 7 10 
Beschäftigte über 50 Jahre 25 29 67 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 41 42 42 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  17 15 14 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 94 -

ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
Gesellschaftszweck der ENTEGA Gebäudetechnik ist der Anlagenbau in der technischen 
Gebäudeausrüstung, welches die Planung, Errichtung und Wartung von Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- 
und sanitärtechnischen Anlagen sowie deren Mess-, Steuer- und Regelsystemen beinhaltet. Dabei 
werden vom Privatkunden über Gewerbe- und Industriekunden, bis hin zum öffentlichen Auftraggeber 
nahezu sämtliche Kundengruppen angesprochen und bedient. Ergänzt wird dieses Geschäft um 
Dienstleistungen wie Installation, Inbetriebsetzung und Tausch von Strom-, Gas- und 
Wassermessstellen für den örtlichen überregionalen Netzbetreiber. 
Die gute Konjunktur in 2017 und die Investitionsfreudigkeit der Endverbraucher führten in 2017 zu 
einer guten Auslastung, die sich durch einen hohen Auftragsbestand bis zum Jahresende 2017 
fortführte.  Ein stabiler Geschäftsverlauf in 2017 führte zu einer dauerhaften Grundauslastung. Zum 
einen durch Aufträge in Großprojekten, wie bspw. die Sanierung eines Bürogebäudes eines großen 
Finanzdienstleisters in Frankfurt am Main oder die Erneuerung des Heizkessels in der Frankfurter 
Straße für die ENTEGA AG, zum anderen auch durch die gestiegen Anfragen und Auftragseingänge im 
Kleinkundensegment. In 2017 konnten qualifizierte Mitarbeiter für das Unternehmen gewonnen 
werden. Aus dem Konzern heraus konnten junge Mitarbeiter nach Ihrer Ausbildung in eine 
Festanstellung übernommen werden.  
Die Gesamtleistung ist trotz leicht gestiegener Umsätze aufgrund der gegenüber dem Vorjahr 
geringeren Bestandsveränderungen von -848 TEUR im Jahresvergleich zu 2016 geringfügig um 
556 TEUR gesunken. Der weiterhin hohe Anteil an Bestandsveränderungen ist hauptsächlich auf eine 
größere Baumaßnahme zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im 
Wesentlichen aufgrund eines Einmaleffekts aus einer Kostenweiterbelastung gegenüber dem Vorjahr 
um 885 TEUR erhöht. Der Materialaufwand entwickelte sich in Korrelation mit der Betriebsleistung, 
die Materialaufwandsquote liegt bei 51,9 % (Vorjahr: 54,4 %). Der Rückgang der 
Materialaufwandsquote resultiert hauptsächlich aus einer Verringerung der bezogenen Leistungen um 
1.948 TEUR. Hierfür ist im Wesentlichen der Aufbau des eigenen Personalbestandes verantwortlich. 
Der Personalaufwand steigt durch die Erhöhung des durchschnittlichen Personalbestandes gegenüber 
dem Vorjahr, Tariferhöhungen, durch die Zuführung von ATZ Rückstellungen um 13,0 % gegenüber 
dem Vorjahr. Der sonstige betriebliche Aufwand enthält im Wesentlichen Kosten für Fuhrpark, Miete, 
Energie, IT, Versicherungen, sowie Verwaltungskosten im Konzern. Das Finanzergebnis enthält im 
Wesentlichen die Zinsen aus Aufzinsung sowie Avalgebühren für Bürgschaften. Insgesamt konnte die 
Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 1.234 TEUR (Vorjahr 1.194 TEUR) ausweisen. 
Die Geschäftsführung erwartet in 2018 auch auf Grund der guten Auftragslage einen Anstieg der 
Gesamtleistung im einstelligen Prozentbereich sowie einen positiven Jahresüberschuss von 
1.279 TEUR.  
Den Anforderungen des "Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA 
AG eingebunden. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 95 -

ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Dornheimer Weg 24,  
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 970 2000 
https://www.entega.de 
Gründung: 20.05.2005 
Handelsregister: HRB 9493, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die 
Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, 
insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellsc hafterin an der 
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG in Darmstadt. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Scherrer, Martin Vorsitzender k.A.
Kelnhofer, André Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 32 27 29 
Bilanzsumme (TEUR) 33 29 31 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 96 -

ENTEGA NATURpur AG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 3403 
Gründung: 29.04.1999 
Handelsregister: HRB 7496, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen, 
insbesondere aus Wasserkraft, Wind, Biogas, Biomasse, Geothermie und Sonne sowie aus Kraft -
Wärme-Kopplungsanlagen einschließlich Dienstle istungen auf diesem Gebiet. Dies umfasst 
insbesondere auch die Erzeugung mittels Errichtung entsprechender eigener Anlagen oder der 
Beteiligung an solchen, sowie die Beschaffung und Vermarktung, einschließlich des Baus, Betriebs 
und der sonstigen Nutzung v on Transportsystemen für Energien sowie die Errichtung, Betreuung, 
Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorg e. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
Vorstand 
Name, Vorname Position Vergütung 
Horn, Markus Mitglied k.A.
Bezüge des Vorstandes 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Vorsitzender k.A.
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL 1. stv. Vorsitzende k.A.
Wolff, Dr. Marie-Luise 2. stv. Vorsitzende k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied k.A.
Heinz, Thomas Mitglied k.A.
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Vergütung für den Aufsichtsrat für das Jahr 2017 wird nicht berichtet. 
- 98  -

ENTEGA NATURpur AG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 3.083 2.807 2.553 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 3.083 2.807 2.553 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 418 1.076 1.498 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 95 31 489 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 323 1.044 1.009 
Rechnungsabgrenzungsposten 22 21 20 
Summe Aktiva 3.523 3.904 4.071 
Passiva 
Eigenkapital 3.055 3.194 3.351 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000 
   Kapitalrücklagen 1.550 1.550 1.550 
   Gewinnrücklage 796 796 796 
   Bilanzergebnis -290 -152 6 
Rückstellungen 50 46 75 
Verbindlichkeiten 417 664 644 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 3.523 3.904 4.071 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 648 622 635 
   Umsatzerlöse 648 622 635 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 4 2 2 
Betriebsleistung 652 624 637 
Betriebsaufwand -560 -463 -456
   Materialaufwand -227 -129 -127
   Personalaufwand -5 1 -3
   Abschreibungen -272 -276 -276
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -56 -60 -50
Betriebsergebnis 92 161 181 
Finanzergebnis -28 -22 -18
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -28 -22 -19
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 64 138 163 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -5
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 64 138 157 
- 99  -

ENTEGA NATURpur AG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 100,0% 114,8% 132,5% 
Anlagenintensität 87,5% 71,9% 62,7% 
Abschreibungsquote  8,8% 9,8% 10,8% 
Investitionen (TEUR) 0 0 22 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,9% 
Liquidität 3. Grades 95,1% 157,9% 217,9% 
Eigenkapital (TEUR) 3.055 3.194 3.351 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000 
Eigenkapitalquote 86,7% 81,8% 82,3% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -169 247 -20
Verschuldungsgrad 15,3% 22,2% 21,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 9,8% 22,3% 24,8% 
Return on Investment (ROI) 1,8% 3,5% 3,9% 
Eigenkapitalrentabilität 2,1% 4,3% 4,7% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,6% 4,1% 4,3% 
Materialintensität 34,8% 20,6% 20,0% 
Rohertrag (TEUR) 421 493 508 
EBIT (TEUR) 92 161 181 
EBITDA (TEUR) 364 436 457 
ROCE 2,6% 4,2% 4,4% 
Personal 
Personalintensität 0,8% -0,2% 0,4% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  -/- -/- -/- 
Bezug klimaneutrales Gas  -/- -/- -/- 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 100  -

ENTEGA NATURpur AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die ENTEGA NATURpur AG (NATURpur) setzt die Schwerpunkte ihrer Geschäftstätigkeit auf die 
Errichtung von regenerativen Energieerzeugungsanlagen, insbesondere im Bereich der Photovoltaik, 
sowie auf anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung. 
Die installierte Leistung aller Photovoltaikanlagen der NATURpur beträgt 1.582 kWp. Mittlerweile 
bestehen insgesamt 132 solcher Erzeugungsanlagen in insgesamt 54 Kommunen. 
Vor dem Hintergrund der Kompetenzen des ENTEGA-Konzerns im Geschäftsfeld Erzeugung bedient 
sich die NATURpur nicht eigener Mitarbeiter, sondern bezieht Dienstleistungen von ENTEGA-
Konzernunternehmen. Im Jahr 2017 beschäftigte die NATURpur keine Mitarbeiter. 
Die Umsätze erhöhten sich im Vorjahresvergleich um 13 TEUR auf 635 TEUR, was sich auf ein gutes 
Sonnenjahr zurückführen lässt. 
Die Materialaufwendungen verringerten sich im Vorjahresvergleich um 1 TEUR. 
Somit sind die Umsatz- und Materialaufwendungen annähernd auf Vorjahresniveau, dafür sind die 
sonstigen betrieblichen Aufwendungen gesunken. 
Der Personalaufwand des Jahres 2017 wird mit 3 TEUR ausgewiesen, gegenüber dem Vorjahr ergibt 
dies einen Unterschied aufgrund des Pensionsgutachtens. Das Geschäftsjahr schließt mit einem 
Jahresüberschuss in Höhe von 157 TEUR. 
Aus ökologischer Verantwortung und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus, wird sich die 
NATURpur weiter aktiv an der Energieversorgung der Zukunft in der Region beteiligen. Das 
Geschäftsmodell der NATURpur hinsichtlich der Verpachtung von Photovoltaikanlagen an 
Gebäudebesitzer wird weiter aktiv verfolgt. So konnte im zweiten Halbjahr 2017 zwei 
Photovoltaikanlagen (Gesamtleistung: rd. 17,6 kWp) auf Liegenschaften der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt errichtet werden. Die Abnahme dieser Anlagen soll Anfang 2018 erfolgen. Die 
Inbetriebnahme einer weiteren Photovoltaikanlage auf einer Sporthalle in Einhausen (Leistung 72 kWp) 
ist für das erste Quartal 2018 vorgesehen. 
Auf dem Neubau eines Fachmarktzentrums in Weiterstadt wird durch die NATURpur eine 
Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 265,7 kWp errichtet. Der erzeugte Solarstrom wird komplett 
ins örtliche Stromnetz eingespeist (Volleinspeisung) und gemäß dem Marktprämienmodell des 
Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) vergütet. 
Weitere Photovoltaikprojekte befinden sich in der Prüfung. Das geplante Investitionsvolumen liegt bei 
jährlich rund 200 TEUR. 
Für das Geschäftsjahr 2018 werden ein Umsatz von 667 TEUR und ein Jahresüberschuss in Höhe von 
117 TEUR erwartet. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und zur Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der 
ENTEGA AG eingebunden. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
- 101  -

ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: - 
Gründung: 22.12.2017 
Handelsregister: HRB 97301 
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Förderung des Umwelt - und Klimaschutzes durch finanzielle Unterstützung von 
Forschungsvorhaben und wissenschaftlichen Veranstaltungen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH i. L. 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Ortmanns, Michael Mitglied k.A.
Send, Matthias W. Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
- 102  -

ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Bilanz (TEUR) 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 10.391 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 
   Sachanlagen 3 
   Finanzanlagen 10.388 
Umlaufvermögen 12 
   Vorräte 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 12 
   Wertpapiere 0 
   Liquide Mittel 0 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 
Summe Aktiva 10.403 
Passiva 
Eigenkapital 10.371 
   Gezeichnetes Kapital 10.000 
   Kapitalrücklagen 388 
   Gewinnrücklage 0 
   Bilanzergebnis -17
Rückstellungen 2 
Verbindlichkeiten 30 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 
Summe Passiva 10.403 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2017 
Gesamtleistung 0 
   Umsatzerlöse 0 
   Bestandsveränderungen 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 
Betriebsleistung 0 
Betriebsaufwand -29
   Materialaufwand 0
   Personalaufwand 0 
   Abschreibungen 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -29
Betriebsergebnis -29
Finanzergebnis 12 
   Erträge aus Beteiligungen 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 12 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -17
Außerordentliches Ergebnis 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 
Sonstige Steuern 0 
Jahresergebnis -17
- 103  -

ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 99,8% 
Anlagenintensität 99,9% 
Abschreibungsquote  0,0% 
Investitionen (TEUR) 3 
Investitionsquote 0,0% 
Liquidität 3. Grades 37,3% 
Eigenkapital (TEUR) 10.371 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.000 
Eigenkapitalquote 99,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 30 
Verschuldungsgrad 0,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -/- 
Return on Investment (ROI) -0,2%
Eigenkapitalrentabilität -0,2%
Gesamtkapitalrentabilität -0,2%
Materialintensität -/- 
Rohertrag (TEUR) 0 
EBIT (TEUR) -17
EBITDA (TEUR) -17
ROCE -0,2%
Personal 
Personalintensität -/- 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  -/- 
Bezug klimaneutrales Gas  -/- 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 104  -

ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Zweck der  ENTEGA  NATURpur Institut  gGmbH ist  die Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes, 
insbesondere von  Forschung und Entwicklung  in den  Bereichen Erneuerbare Energien und 
Energieeffizienz sowie  die  Anregung  zum  öffentlichen Diskurs  über die  Themen Klimaschutz  und 
nachhaltige Energieversorgung. Die Ergebnisse stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung. 
Mit dem Gesellschaftervertrag vom  1.12.2017 sowie mit Nachtrag vom  19.12.2017 wurde durch den 
Übertrag von Wertpapieren im Rahmen einer Sacheinlage durch die NATURpur Institut für Klima- und 
Umweltschutz gGmbH i.L. die ENTEGA NATURpur Institut gGmbH mit Sitz in Darmstadt gegründet. 
Die alleinige Gesellschafterin hat das Institut mit einem Stammkapital von 10.000 TEUR ausgestattet. 
Das Stammkapital wird  zur  Erwirtschaftung von Zinserträgen  am Kapitalmarkt  angelegt. Aus  den 
Zinserträgen fördert  das  Institut  die  Projekte,  die  der  Erfüllung des  Satzungszweckes  dienen.  Im 
Rumpfgeschäftsjahr 2017  fanden aufgrund  der erstmaligen Aufnahme der Geschäftstätigkeit noch 
keine Förderungen statt. 
Die Vermögenslage wird auf der Aktivseite dominiert durch die Wertpapiere des Anlagevermögens, die 
99,86% der Bilanzsumme ausmachen. Das  Umlaufvermögen  umfasst im  Wesentlichen 
Zinsabgrenzungen. Die Gesellschaft finanziert  sich  hauptsächlich  über  Eigenkapital mit  einer 
Eigenkapitalquote von 99,69  %. Gemäß  dem Zweck  der  Gesellschaft  werden die  Zinserträge 
vollständig zur Förderung gemeinnütziger Projekte genutzt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
im Rumpfgeschäftsjahr 2017 resultieren größtenteils aus den Gründungskosten der Gesellschaft.  Das 
Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 17 TEUR ab. 
Die laufenden Förderprojekte werden von der NATURpur Institut gGmbH i.L. übernommen. Dazu 
zählen insbesondere die Stiftungsprofessur an der TU Darmstadt, der gemeinsam mit der TU 
Darmstadt aufgelegte Pioneer Fund, die gemeinsame Vortragsreihe mit der 
Hochschule Darmstadt (h_da), die Deutschlandstipendien sowie das Projekt zur Elektromobilität. 
Da die Verkehrswende zur Einhaltung der in Paris vereinbarten Klimaziele von herausragender 
Bedeutung ist, wird das Institut die Aktivitäten in diesem Bereich verstärken.  
Für das Jahr 2018 rechnet die Geschäftsführung bei Erträgen aus Wertpapieren in Höhe von rund 
430 TEUR mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis. Wesentliche Investitionen sind nicht geplant. 
Der Geschäftsführung sin d keine Risiken bekannt , die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind 
und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.  
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus , da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch di e Deloitt e GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wir d angewendet . Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 105  -

ENTEGA Netz AG 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: - 
Gründung: 01.07.2007 
Handelsregister: HRB 86706, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist das Halten, Verwalten und Verpachten von Eigentum an 
Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt ei nen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
Vorstand 
Name, Vorname Position Vergütung 
Röhl, Lars Mitglied k.A.
Schultze, Ines Mitglied k.A.
Bezüge des Vorstandes 
Die Bezüge des Vorstandes beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 in Summe auf 12 TEUR.  
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender k.A.
Noller, Ralf 1. stv. Vorsitzender k.A.
Reißer, Rafael Bürgermeister 2. stv. Vorsitzender k.A.
Angerer, Manfred 3. stv. Vorsitzender k.A.
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter Mitglied k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied k.A.
Benz, Hanno Stadtverordneter a.D. Mitglied k.A.
Congdon, Michael Mitglied k.A.
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete, MdL Mitglied k.A.
Gerland, Axel Mitglied k.A.
Gläser, Heinz Mitglied k.A.
Hanke, Dirk Mitglied k.A.
Heinz, Thomas Mitglied k.A.
Kiendl, Heinrich Mitglied k.A.
Lehrian, Claudia Mitglied k.A.
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied k.A.
Schellhaas, Klaus Peter Landrat Mitglied k.A.
Storck, Ralf Mitglied k.A.
Thomas, Helge Mitglied k.A.
Umberti, Santi Stadtverordneter Mitglied k.A.
Sprößler, Christel Bürgermeisterin 
(Roßdorf) 
Sachverständiger k.A.
Verst, Günter Bürgermeister a.D. 
(Breuberg) 
Sachverständiger k.A.
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder betrugen für das Geschäftsjahr 2017 in Summe 24 TEUR.  
- 106  -

ENTEGA Netz AG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 509.686 499.792 497.938 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2.363 2.275 2.187 
   Sachanlagen 506.323 497.517 495.750 
   Finanzanlagen 1.000 0 0 
Umlaufvermögen 128.658 139.372 143.843 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 44.306 56.267 70.193 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 84.351 83.105 73.649 
Rechnungsabgrenzungsposten 4.484 4.245 4.275 
Summe Aktiva 642.828 643.409 646.055 
Passiva 
Eigenkapital 248.130 248.130 248.130 
   Gezeichnetes Kapital 200.000 200.000 200.000 
   Kapitalrücklagen 48.130 48.130 48.130 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Empfangene Investitionszuschüsse 74.030 74.734 74.799 
Rückstellungen 556 462 523 
Verbindlichkeiten 320.113 320.083 322.603 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 642.828 643.409 646.055 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 66.343 63.174 56.825 
   Umsatzerlöse 66.343 63.174 56.825 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.791 382 338 
Betriebsleistung 68.134 63.556 57.163 
Betriebsaufwand -30.087 -30.287 -30.532
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand -12 -12 -12
   Abschreibungen -27.827 -28.065 -28.391
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.248 -2.210 -2.129
Betriebsergebnis 38.047 33.269 26.631 
Finanzergebnis -14.760 -16.180 -15.266
   Erträge aus Beteiligungen 0 41 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.063 3.601 4.509 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -19.823 -19.822 -19.775
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 23.287 17.090 11.366 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 121 101 
Sonstige Steuern -56 -158 -53
Ergebnisabführung -23.231 -17.053 -11.413
Jahresergebnis 0 0 0 
- 107  -

ENTEGA Netz AG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 48,7% 49,6% 49,8% 
Anlagenintensität 79,3% 77,7% 77,1% 
Abschreibungsquote  5,5% 5,6% 5,7% 
Investitionen (TEUR) 13.376 19.410 26.823 
Investitionsquote 2,6% 3,9% 5,4% 
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% >1000%
Eigenkapital (TEUR) 248.130 248.130 248.130 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 200.000 200.000 200.000 
Eigenkapitalquote 38,6% 38,6% 38,4% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -54.962 -29 2.520 
Verschuldungsgrad 159,1% 159,3% 160,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 35,0% 27,0% 20,1% 
Return on Investment (ROI) 3,6% 2,7% 1,8% 
Eigenkapitalrentabilität 9,4% 6,9% 4,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 6,7% 5,7% 4,8% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 66.343 63.174 56.825 
EBIT (TEUR) 38.047 33.310 26.631 
EBITDA (TEUR) 65.875 61.376 55.022 
ROCE 6,7% 5,7% 4,8% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 50,0% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 10,0% 13,6% 13,6% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  -/- -/- -/- 
Bezug klimaneutrales Gas  -/- -/- -/- 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja (Konzern) ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 108  -

ENTEGA Netz AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Gesellschaftszweck der ENTEGA Netz AG ist das Halten, Verwalten und Verpachten von Eigentum an 
Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften.  
Im Geschäftsjahr 2017 hat die ENTEGA Netz AG 26,8 Mio. EUR in das Sachanlagevermögen investiert. 
Im Rahmen des Konzessionswettbewerbs ergab sich in 2017 keine Veränderung bei der ENTEGA Netz 
AG. Am 28. 08.2017 hat Fitch Ratings den laufenden Rating-Prozess mit der veröffentlichten 
Bestätigung der Ratingnote BBB- abgeschlossen. Der positive Ausblick wurde bestätigt. Mit Schreiben 
vom 23.08.2017 hat Moody‘s die Ratingnote Baa3 ebenfalls bestätigt. Der Ausblick hat sich von stabil 
auf positiv verbessert. 
Die Umsätze verringerten sich im Vorjahresvergleich um 6,3 Mio. EUR auf 56,8 Mio. EUR. Die 
Gesellschaft ist Eigentümerin von Strom- und Gasnetzen in 64 südhessischen Kommunen, für die der 
Netzbetrieb an die e-netz Südhessen GmbH & Co. KG verpachtet ist. Die Pachtentgelte machen 
91,7 % (Vorjahr: 91,8 %) der Umsatzerlöse aus und verminderten sich im Vorjahresvergleich um 
5,9 Mio. EUR auf 52,1 Mio. EUR, was hauptsächlich durch eine Pachtanpassung von -6,0 Mio. EUR 
bedingt ist. Der Rückgang wurde verstärkt durch die verminderten, ebenfalls in den Umsatzerlösen 
ausgewiesenen Erträge aus der Auflösung von vereinnahmten Investitionszuschüssen (4,7 Mio. EUR; 
Vorjahr: 5,2 Mio. EUR). Die Personalaufwendungen, die Abschreibungen auf immaterielle 
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie die sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen von insgesamt 30,5 Mio. EUR sind gegenüber dem Vorjahr (30,3 Mio. EUR) nahezu 
unverändert. Der Anstieg des Zinsergebnisses um 0,9 Mio. EUR bzw. 5,6 % resultiert hauptsächlich 
aus den gestiegenen Zinserträgen von verbundenen Unternehmen, da die durchschnittlichen 
Darlehensbestände im Vorjahr niedriger waren. Insgesamt erwirtschaftete die Gesellschaft einen 
Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 11,4 Mio. EUR (Vorjahr: 17,1 Mio. EUR). Dieser wird 
aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages vollständig an die ENTEGA AG abgeführt. 
Der Ausblick der ENTEGA Netz AG wird weitgehend bestimmt durch den bestehenden langfristigen 
Pachtvertrag mit der e-netz Südhessen GmbH & Co. KG sowie durch die dreißigjährige Finanzierung 
über eine Anleihe. Für das Geschäftsjahr 2018 werden aus heutiger Sicht stabile Umsatzerlöse und ein 
Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 10,4 Mio. EUR erwartet. Die Investitionen ins 
Strom- und Gasnetz für das Jahr 2018 belaufen sich voraussichtlich auf 29,5 Mio. EUR.  
Den Anforderungen des "Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA 
AG eingebunden. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 109  -

ENTEGA Regenerativ GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
www.entega.ag/geschaeftsfelder/ 
erzeugung/windenergie/ 
Gründung: 18.02.1981 
Handelsregister: HRB 2812, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und der Betrieb von Kraftwerken im Bereich der 
erneuerbaren Energien, der Verkauf des erzeugten Stromes bzw. Einspeisung des erzeugten 
Stromes nach dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare -Energien-Gesetz - 
EEG), die Beteiligung an Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit zusammenhängende 
Tätigkeiten. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 100,00% 
Beteiligungen 
ENTEGA NATURpur AG 100,00% 
ENTEGA Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 100,00% 
ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 100,00% 
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 100,00% 
ENTEGA Windpark Schlüchtern GmbH 100,00% 
ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH & Co. KG 98,00% 
ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel Verwaltungs-GmbH 98,00% 
ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 90,00% 
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 87,50% 
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 49,00% 
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 49,00% 
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 49,00% 
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 49,00% 
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 49,00% 
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 49,00% 
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 49,00% 
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 49,00% 
Piecki Sp. z o.o. 49,00% 
WEO GmbH & Co. KG 33,33% 
SWM Wind Havelland Holding GmbH & Co. KG 12,50% 
Energiegenossenschaft Darmstadt-Dieburg eG 2,01% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Böß, Guido Mitglied k.A.
Horn, Markus Mitglied k.A.
Huisman, Hester Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
- 110  -

ENTEGA Regenerativ GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 70.578 68.445 65.860 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 129 109 88 
   Finanzanlagen 70.449 68.337 65.772 
Umlaufvermögen 15.703 8.663 7.772 
   Vorräte 7.549 1.841 944 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 7.000 4.527 5.700 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.155 2.294 1.128 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.125 0 0 
Summe Aktiva 94.406 77.108 73.632 
Passiva 
Eigenkapital 0 658 1.987 
   Gezeichnetes Kapital 100 100 100 
   Kapitalrücklagen 9.953 9.953 9.953 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -18.178 -9.395 -8.067
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.125 0 0 
Rückstellungen 705 3.435 3.225 
Verbindlichkeiten 93.700 73.015 68.421 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 94.406 77.108 73.632 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 6.778 6.467 4.372 
   Umsatzerlöse 0 12.175 5.269 
   Bestandsveränderungen 6.778 -5.707 -898
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 160 15.777 539 
Betriebsleistung 6.938 22.245 4.911 
Betriebsaufwand -7.504 -6.627 -4.644
   Materialaufwand -5.630 -4.273 -3.872
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -20 -21 -21
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.855 -2.333 -751
Betriebsergebnis -566 15.618 267 
Finanzergebnis -7.522 -4.522 1.190 
   Erträge aus Beteiligungen 2.583 509 3.994 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 647 637 506 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 98 11 3 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -6.554 -1.435 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.296 -4.245 -3.313
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -8.088 11.096 1.457 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1 -2.313 -128
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -8.087 8.783 1.329 
- 111 -

ENTEGA Regenerativ GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 1,0% 3,0% 
Anlagenintensität 74,8% 88,8% 89,4% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 2.663 10.400 8.393 
Investitionsquote 3,8% 15,2% 12,7% 
Liquidität 3. Grades 16,6% 11,3% 10,8% 
Eigenkapital (TEUR) 0 658 1.987 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,9% 2,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -5.971 -20.686 -4.594
Verschuldungsgrad -/- >1000% >1000%
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -119,3% 135,8% 30,4% 
Return on Investment (ROI) -8,6% 11,4% 1,8% 
Eigenkapitalrentabilität <=0,0% >1000% 66,9% 
Gesamtkapitalrentabilität -4,0% 16,9% 6,3% 
Materialintensität 81,1% 19,2% 78,9% 
Rohertrag (TEUR) 1.148 2.194 499 
EBIT (TEUR) -3.890 15.329 4.766 
EBITDA (TEUR) 2.683 16.785 4.787 
ROCE -4,1% 17,7% 6,6% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja (Konzern) ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 112 -

ENTEGA Regenerativ GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Der Geschäftszweck der ENTEGA Regenerativ GmbH ist die Planung und der Betrieb von Kraftwerken 
im Bereich der erneuerbaren Energien sowie die Beteiligung an Gesellschaften, die solche Kraftwerke 
betreiben und den erzeugten Strom verkaufen bzw. einspeisen. 
Im Berichtsjahr 2017 fokussierte die ENTEGA Regenerativ GmbH ihre Aktivitäten weiterhin auf die 
Entwicklung und die Realisierung von regionalen Erneuerbare-Energien-Projekten sowie auf eine 
zielgerichtete Portfoliooptimierung. In diesem Zusammenhang wurde im Berichtsjahr der Verkauf der 
verbleibenden drei französischen Windparkgesellschaften La Lande de Carmoise, Les Douves des 
Epinettes sowie Baudignécourt erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen einer ENTEGA-konzerninternen 
Transaktion hat die ENTEGA Regenerativ GmbH zudem die ENTEGA NATURpur AG von der NATURpur 
Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH i.L. (vormals ENTEGA NATURpur Institut 
gGmbH) im Berichtsjahr erworben. 
Der Ende 2016 errichtete Windpark Hausfirste im Kaufunger Wald konnte im ersten Quartal vorzeitig 
in Betrieb gehen und damit die im Berichtsjahr geplante Stromproduktion deutlich übertreffen. Im 
Zuge der erfolgreichen Umsetzung dieses Projektes konnte mit dem Flächeneigentümer HessenForst 
am Standort eine positive Einigung über die Errichtung von weiteren Windenergieanlagen erzielt 
werden. So könnten zu den nunmehr in Betrieb gegangenen zehn Windenergieanlagen voraussichtlich 
bis 2019/2020 bis zu fünf weitere Anlagen hinzukommen. 
Nachdem im Rahmen der eigenen kontinuierlichen Projektentwicklungsaktivitäten die Errichtung und 
der Betrieb des geplanten Windparks Stillfüssel in der Gemeinde Wald-Michelbach im Dezember 2016 
durch das Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt wurde, konnte mit den Baumaßnahmen im 
Berichtsjahr begonnen werden. Die fünf Windenergieanlagen des Windparks sollen spätestens im 
ersten Quartal 2018 in Betrieb genommen werden.  
Die Umsetzung des Windparks Stillfüssel erfolgt gemeinsam mit der Energiegenossenschaft Odenwald 
eG, die als Mitgesellschafter Geschäftsanteile an der für die Realisierung und Betrieb gegründete 
Windparkgesellschaft ENTEGA Windpark Stillfüssel GmbH & Co. KG hält. Dies unterstreicht, dass die 
ENTEGA die bereits in der Vergangenheit begonnene enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern 
weiter intensiv fortführt. 
Neben den dargestellten Aktivitäten wurde die Projektentwicklung von Erneuerbaren-Energie-Projekten 
für weitere Standorte fortgeführt sowie die Flächensicherung für neue Standorte vorangetrieben. Dabei 
sollen die Partnerschaften mit regionalen Energiegenossenschaften fortgesetzt bzw. ausgebaut 
werden. Wesentlicher Teil der strategischen Ausrichtung ist der Ausbau des Erzeugungsportfolios, 
insbesondere in der Wind Onshore-Technologie. In diesem Zusammenhang wird die Sicherung weiterer 
nationaler Standorte zur Planung, Bau und Betrieb von Windparks, auch in Form von strategischen 
Partnerschaften, weiterverfolgt. 
Die Ertragslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die Ertragssituation der in Betrieb 
befindlichen Windenergie- und Photovoltaikanlagen. Im Rahmen der Übertragung der  unfertigen 
Leistungen des Windparks Stillfüssel an die Betreibergesellschaft erzielte die Gesellschaft 
Umsatzerlöse von 5,3 Mio. EUR. Die Bestandsveränderung in 2017 beträgt -0,9 Mio. EUR. Auch die 
sonstigen betrieblichen Erträge sind im Wesentlichen auf Weiterberechnungen an die Windparks 
Hausfirste und Stillfüssel zurückzuführen. Es ist eine deutliche Reduzierung der sonstigen 
betrieblichen Erträge gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, was im Wesentlichen aus den 
vorjährigen Sondereffekten aus der Anteilsveräußerung aus dem Beteiligungsportfolio sowie einer 
Zuschreibung von Finanzanlagen resultiert. Maßgeblich durch die Inbetriebnahme des Windparks 
Hausfirste und durch die zeitliche Verschiebung der Vereinnahmung der Ergebnisse der PV-
Betreibergesellschaften Lauingen, Leiwen und Thüngen - aufgrund der Reduzierung der 
Geschäftsanteile in 2016 - erhöhen sich die Erträge aus Beteiligungen um 3,5 Mio. EUR gegenüber 
dem Vorjahr. Zinsen und ähnliche Aufwendungen konnten im Geschäftsjahr um 0,9 Mio. EUR reduziert 
werden. Die ENTEGA Regenerativ GmbH erzielte ein Jahresergebnis von 1,3 Mio. EUR. 
Die Liquidität der Gesellschaft ist durch den vereinfachten Cash-Flow von 1,3 Mio. EUR sowie durch 
ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten im Konzernverbund jederzeit gesichert. 
Die ENTEGA Regenerativ GmbH verfügt über kein eigenes Personal. 
- 113 -

ENTEGA Regenerativ GmbH 
Die ENTEGA Regenerativ GmbH wird die ENTEGA-Konzernstrategie, die Eigenerzeugung durch 
Investitionen in Kraftwerke zur Nutzung von erneuerbaren Energien signifikant auszubauen, in den 
kommenden Jahren weiterhin unter Berücksichtigung von markt- und technologiespezifischen 
Rahmenbedingungen umsetzen. Die Investitionsschwerpunkte werden weiterhin vor allem auf der 
Windtechnologie Onshore liegen. Der Zubau von Windparks soll dabei schwerpunktmäßig über die 
Eigenentwicklung von insbesondere regionalen, aber auch bundesweiten Standorten, erfolgen. Als 
weiteres Geschäftswachstum ist der Ausbau kleinerer und mittlerer PV-Anlagen geplant, die über die 
ENTEGA NATURpur AG realisiert werden.  
Aus den Investitionen in geeignete Erzeugungsprojekte wird das eingesetzte Kapital mittelfristig durch 
die Vergütung der Stromproduktion im Rahmen der jeweils gültigen Fördersysteme für erneuerbare 
Energien sowie zukünftig, zunehmend durch direkte Vermarktung, marktüblich verzinst werden. 
Für das Geschäftsjahr 2018 wird mit einem Jahresfehlbetrag von 0,3 Mio. EUR gerechnet. 
Umsatzerlöse sind nicht geplant. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der 
ENTEGA AG eingebunden. Der Geschäftsführung sind demnach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind oder nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können.  
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der D
armstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 114 -

ENTEGA STEAG Wärme GmbH 
Anschrift: Frankfurter Str. 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: - 
Gründung: 13.04.2015 
Handelsregister: HRB 94125, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung und die Beschaffung von Energie, insbesondere 
mit Wärme, Kälte und Strom,  die Errichtung und der Betrieb von Energieerzeugungsanlagen, 
Energietransport- und -verteilnetzen in der Stadt Darmst adt, die Versorgung und  der Handel mit 
Energie, insbesondere mit Wärme, Kälte und Strom, die Erbringung von Dienstleistungen auf den 
vorgenannten Gebieten (insbesonde re Betriebsführung, Abrechnung, Messwesen), das Halten und 
Verwalten von Grundstücken sowie Energieerzeugungsanlagen, Energietransport- und -verteilnetzen, 
insbesondere von Blockheizkraftwerken und Verbindungsleitungen jeglicher Art. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge.  Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
STEAG New Energies GmbH 51,00% 
ENTEGA AG 49,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Billotet, Thomas Mitglied k.A.
Horn, Markus Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
- 116 -

ENTEGA STEAG Wärme GmbH 
Bilanz (TEUR) 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 520 4.570 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 
   Sachanlagen 520 4.570 
   Finanzanlagen 0 0 
Umlaufvermögen 4.448 6.897 
   Vorräte 357 285 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.932 629 
   Wertpapiere 0 0 
   Liquide Mittel 2.159 5.982 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 
Summe Aktiva 4.968 11.467 
Passiva 
Eigenkapital 1.177 1.189 
   Gezeichnetes Kapital 50 50 
   Kapitalrücklagen 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 
   Bilanzergebnis 1.127 1.139 
Rückstellungen 1.167 2.268 
Verbindlichkeiten 2.623 8.010 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 
Summe Passiva 4.968 11.467 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2016 2017 
Gesamtleistung 11.819 12.449 
   Umsatzerlöse 11.819 12.449 
   Bestandsveränderungen 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 84 166 
Betriebsleistung 11.902 12.615 
Betriebsaufwand -10.239 -10.821
   Materialaufwand -9.272 -10.225
   Personalaufwand 0 0 
   Abschreibungen 0 -18
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -968 -577
Betriebsergebnis 1.663 1.794 
Finanzergebnis -20 -112
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -20 -112
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.643 1.682 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -515 -543
Sonstige Steuern 0 0 
Jahresergebnis 1.127 1.139 
- 117 -

ENTEGA STEAG Wärme GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 226,3% 126,7% 
Anlagenintensität 10,5% 39,9% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,4% 
Investitionen (TEUR) 520 4.068 
Investitionsquote 100,0% 89,0% 
Liquidität 3. Grades 117,3% 121,5% 
Eigenkapital (TEUR) 1.177 1.189 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 50 50 
Eigenkapitalquote 23,7% 10,4% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 4.600 
Kreditaufnahmen (TEUR) k.A. k.A.
Veränderung Verschuldung (TEUR) k.A. 5.387 
Verschuldungsgrad 322,0% 864,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 9,5% 9,2% 
Return on Investment (ROI) 22,7% 9,9% 
Eigenkapitalrentabilität 95,8% 95,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 23,1% 10,9% 
Materialintensität 77,9% 81,1% 
Rohertrag (TEUR) 2.547 2.224 
EBIT (TEUR) 1.663 1.794 
EBITDA (TEUR) 1.663 1.812 
ROCE 34,5% 17,2% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 118 -

ENTEGA STEAG Wärme GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Der Gegenstand des Unternehmens ENTEGA STEAG Wärme GmbH ist die Erzeugung, Beschaffung, 
Versorgung und der Handel von Energie, insbesondere mit Wärme, Kälte und Strom, und  die 
Errichtung und der Betrieb von Energieerzeugungsanlagen, Energietransport- und Verteilnetzen in der 
Stadt Darmstadt sowie die Erbringung von Dienstleistungen auf den vorgenannten Gebiete n 
(insbesondere Betriebsführung, Abrechnung, Messwesen). Die Unternehmensaufgabe beinhaltet auch 
das Verwalten und Halten von Grundstücken sowie Energieerzeugungsanlagen, Energietransport- und 
Verteilnetzen, insbesondere von Blockheizkraftwerken und Verbindungsleitungen jeglicher Art. 
Die Umsatzerlöse haben sich von 11.819 TEUR auf 12.449 TEUR erhöht. Der Materialaufwand besteht 
im Wesentlichen aus dem Energieeinsatz in Form von Gas, Strom und Stromkosten aus der EEG-
Umlage. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen vor allem Mieten für Maschinen und 
Anlagen, Versicherungskosten sowie Rechts- und Beratungskosten, Gebühren und Abgaben. 
Der Jahresüberschuss liegt mit 1.139 TEUR über dem Vorjahr mit 1.127 TEUR. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Ernst & Young 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt 
hat. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 119 -

ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Anschrift: Darmstädter Straße 25, 
68647 Biblis 
Kontakt: 06151/ 701 8022 
Gründung: 18.12.2003 
Handelsregister: HRB 62205, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmenszweck ist die Gewinnung, der Bezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung und der 
Transport von Wasser zum Zwecke der Versorgung der Bevölkerung einschließlich des Baus, 
Betriebs und der sonstigen  Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art und von Transportsystemen 
für Wasser. Die GmbH kann alle mit der Wasserversorgung zusammenhängenden Geschäfte und 
Maßnahmen einschließlich der Planung und Beratung vornehmen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unt ernehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 74,90% 
Gemeinde Biblis 25,10% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Allmrodt, Uwe Mitglied 0 TEUR 
Fischer, Horst Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge von der Gesellschaft. 
- 120 -

ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 3.134 3.018 2.941 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 48 46 45 
   Sachanlagen 3.086 2.972 2.895 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 190 238 264 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 169 197 229 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 22 41 35 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 3.324 3.256 3.205 
Passiva 
Eigenkapital 1.035 1.006 979 
   Gezeichnetes Kapital 100 100 100 
   Kapitalrücklagen 839 839 839 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 96 67 41 
Empfangene Investitionszuschüsse 358 368 405 
Rückstellungen 70 18 18 
Verbindlichkeiten 1.832 1.828 1.766 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Passive latente Steuern 29 37 36 
Summe Passiva 3.324 3.256 3.205 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 790 789 790 
   Umsatzerlöse 790 789 790 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1 9 1 
Betriebsleistung 791 797 790 
Betriebsaufwand -558 -608 -649
   Materialaufwand -353 -405 -442
   Personalaufwand 0 0 0
   Abschreibungen -159 -158 -160
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -46 -45 -47
Betriebsergebnis 232 189 142 
Finanzergebnis -89 -87 -85
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -89 -87 -85
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 143 102 57 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -47 -35 -16
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 96 67 41 
- 121 -

ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 33,0% 33,3% 33,3% 
Anlagenintensität 94,3% 92,7% 91,8% 
Abschreibungsquote  5,1% 5,2% 5,4% 
Investitionen (TEUR) 129 43 82 
Investitionsquote 4,1% 1,4% 2,8% 
Liquidität 3. Grades 10,0% 12,9% 14,8% 
Eigenkapital (TEUR) 1.035 1.006 979 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 31,1% 30,9% 30,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -76 -4 -62
Verschuldungsgrad 221,1% 223,8% 227,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 12,2% 8,5% 5,1% 
Return on Investment (ROI) 2,9% 2,1% 1,3% 
Eigenkapitalrentabilität 9,3% 6,7% 4,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,6% 4,7% 3,9% 
Materialintensität 44,7% 50,8% 55,9% 
Rohertrag (TEUR) 436 383 347 
EBIT (TEUR) 232 189 142 
EBITDA (TEUR) 392 348 301 
ROCE 5,7% 4,8% 3,9% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. k.A. k.A.
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/-
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/-
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/-
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. k.A. k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 122 -

ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Der Wasserabsatz der Wasserversorgung Biblis lag im Berichtsjahr mit 357 Tsd. m³ geringfügig über 
dem Vorjahresniveau (351 Tsd. m³). Die Entwicklung der Wasserabgabe ist mit einem überwiegenden 
Anteil an Haushalts- und Kleingewerbekunden weitgehend konjunkturunabhängig und im Wesentlichen 
witterungsbedingt. Im Geschäftsjahr 2017 wurden 82 TEUR in das Sachanlagevermögen investiert. 
Die Wasserversorgung Biblis erwirtschaftete im Berichtsjahr allein durch den Verkauf von Trinkwasser 
Umsatzerlöse in Höhe von 766 TEUR (Vorjahr: 755 TEUR). 
Die Materialaufwendungen entwickelten sich im Vergleich zu den Umsatzerlösen überproportional, 
was sich in einer um 4,7 %-Punkte auf 56,0 % gestiegenen Materialaufwandsquote bemerkbar macht. 
Der Anstieg resultiert aus höheren Aufwendungen für die Reparatur von Rohrbrüchen. Die reinen 
Bezugskosten für Wasser sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. 
Das Finanzergebnis beinhaltet im Wesentlichen den Zinsaufwand für langfristige Darlehen der 
Gesellschafterin ENTEGA AG. Insgesamt verminderte sich der Jahresüberschuss gegenüber dem 
Geschäftsjahr 2016, insbesondere bedingt durch den gestiegenen Materialaufwand, von 67 TEUR auf 
41 TEUR. Die Gesellschaft beschäftigte auch im Jahr 2017 kein eigenes Personal; die technische und 
kaufmännische Betriebsführung erfolgt durch die ENTEGA AG.  
Die Gesellschaft rechnet für das Jahr 2018 auf Basis eines Wasserabsatzes auf dem Niveau eines 
wasserwirtschaftlichen Normaljahres mit einem Umsatz auf Planniveau und einem Jahresüberschuss 
in einer Größenordnung von 50 TEUR nach Steuern. Für die Erneuerung von Trinkwasserleitungen und 
Hausanschlüssen sowie die Erschließung eines Neubaugebiets sind 270 TEUR in den Investitionsplan 
für das Jahr 2018 eingestellt. 
Die Einhaltung der Trinkwasserordnung wird durch entsprechende Kontrollen und 
Qualitätssicherungsmaßnahmen durch den Betriebsführer ENTEGA AG gewährleistet. Durch den 
Factoringvertrag mit der ENTEGA Energie GmbH wird das Forderungsausfallrisiko aus dem 
Wasserverkauf übertragen. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement unter Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 123 -

ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Anschrift: Fliederweg 3a, 
64823 Groß-Umstadt 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 23.12.2009 
Handelsregister: HRA 84106, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens  ist die Errichtung und der Betrieb von Windkraftanlagen zur 
Stromgewinnung. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte 
vorzunehmen, welche geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu 
fördern. Sie ist berechtigt, sich zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA Regenerativ GmbH 90,00% 
Energiegenossenschaft Odenwald e.G. 10,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
ENTEGA Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Janßen, Anne 
    Käsler-Simmons, Yvonne 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
- 124 -

ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 5.988 5.595 5.202 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 214 199 185 
   Sachanlagen 5.774 5.396 5.017 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 622 563 622 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 160 85 200 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 462 478 422 
Rechnungsabgrenzungsposten 42 38 34 
Summe Aktiva 6.652 6.196 5.858 
Passiva 
Eigenkapital 1.923 1.908 1.979 
   Kapitalanteile 100 100 100 
   Rücklagen 1.640 1.640 1.640 
   Bilanzergebnis 182 168 239 
Rückstellungen 60 72 66 
Verbindlichkeiten 4.669 4.216 3.813 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 6.652 6.196 5.858 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 988 946 1.073 
   Umsatzerlöse 988 946 1.073 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 2 42 0 
Betriebsleistung 990 988 1.073 
Betriebsaufwand -621 -618 -633
   Materialaufwand -48 -41 -44
   Personalaufwand 0 0 0
   Abschreibungen -393 -393 -393
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -180 -184 -196
Betriebsergebnis 369 370 440 
Finanzergebnis -206 -189 -172
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -208 -190 -172
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 162 180 268 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20 -13 -29
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 182 168 239 
- 125 -

ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 109,0% 108,7% 110,0% 
Anlagenintensität 90,0% 90,3% 88,8% 
Abschreibungsquote  6,6% 7,0% 7,6% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 495,5% 484,5% 450,1% 
Eigenkapital (TEUR) 1.923 1.908 1.979 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 28,9% 30,8% 33,8% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 4.604 4.172 3.740 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -439 -452 -403
Verschuldungsgrad 246,0% 224,8% 196,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 18,5% 17,7% 22,3% 
Return on Investment (ROI) 2,7% 2,7% 4,1% 
Eigenkapitalrentabilität 9,5% 8,8% 12,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,9% 5,8% 7,0% 
Materialintensität 4,9% 4,2% 4,1% 
Rohertrag (TEUR) 940 905 1.029 
EBIT (TEUR) 369 370 440 
EBITDA (TEUR) 762 763 833 
ROCE 5,9% 5,8% 7,2% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja (Konzern) ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 126 -

ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, 
Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die 
Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz 
für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) in der Fassung des Jahres der Inbetriebnahme 
bestimmt. 
Die zwei Windenergieanlagen mit einer elektrischen Leistung von insgesamt vier Megawatt erzeugten 
im Geschäftsjahr 2017 ca. 10.760 MWh Strom. Dieser wurde in das örtliche Verteilnetz eingespeist 
und gemäß EEG sowie der darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen 
Windenergieanlagen. Der Anlagendeckungsgrad 2 beträgt 110,0 % (Vorjahr: 108,7 %). Das 
Sachanlagevermögen in Höhe von 5.017 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 85,7 % (Vorjahr: 87,1 %) 
zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital und Verbindlichkeiten 
gegenüber Kreditinstituten 97,6 % (Vorjahr: 98,1 %) der Bilanzsumme ausmachen. Die langfristigen 
Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und ein langfristiges Darlehen 
finanziert. 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr 2016 um ca. 
127 TEUR gestiegen. Den Umsätzen stehen im Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige 
betriebliche Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen 
gegenüber. Nach einem Steueraufwand in Höhe von 29 TEUR (Vorjahr: 13 TEUR) schließt das 
Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 239 TEUR (Vorjahr: 168 TEUR) ab. Grund für 
die Abweichung zum Vorjahr 2016 sind gute Windverhältnisse. 
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden 
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von 10.450 MWh produzieren. 
Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2018 Umsatzerlöse von ca. 
1.028 TEUR und einen Jahresüberschuss von rund 148 TEUR. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
- 127 -

ENTEGA Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110,  
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 22.12.2009 
Handelsregister: HRB 88474, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann 
Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar 
dienen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Janßen, Anne Mitglied k.A.
Käsler-Simmons, Yvonne Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 7 6 6 
Eigenkapital (TEUR) 32 31 31 
Bilanzsumme (TEUR) 40 46 39 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 128 -

ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Anschrift: c/o ENTEGA AG,  
Frankfurter Straße 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 03.11.2011 
Handelsregister: HRB 91227, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Errichtung. Betriebsführung und Finanzierung von 
Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie und deren Vertrieb sowie der Erwerb und die 
Verwaltung von Kapitalbeteiligungen von Eigentums -, Finanzierungs - oder Betriebsgesellschaften 
solcher Anlagen. Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den 
Gesellschaftszweck zu fördern. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt ei nen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA Regenerativ GmbH 87,50% 
Stadtwerke Langen GmbH 12,50% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Hermann, Mathias Mitglied k.A.
Käsler-Simmons, Yvonne Mitglied k.A.
Sperling, Julia Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
- 130 -

ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 9.053 8.516 7.978 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 9.053 8.516 7.978 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.144 946 1.028 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 39 119 221 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.106 827 808 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 10.198 9.462 9.006 
Passiva 
Eigenkapital 2.975 2.874 2.950 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 2.746 2.746 2.746 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 204 104 180 
Rückstellungen 163 157 221 
Verbindlichkeiten 7.060 6.431 5.835 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 10.198 9.462 9.006 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 1.296 1.082 1.186 
   Umsatzerlöse 1.296 1.082 1.186 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 2 0 0 
Betriebsleistung 1.298 1.082 1.186 
Betriebsaufwand -758 -761 -772
   Materialaufwand -37 -32 -36
   Personalaufwand 0 0 0
   Abschreibungen -538 -538 -538
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -183 -191 -199
Betriebsergebnis 540 320 413 
Finanzergebnis -175 -169 -156
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13 4 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -188 -173 -158
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 366 152 257 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -96 -48 -77
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 270 104 180 
- 131 -

ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 110,1% 108,9% 109,7% 
Anlagenintensität 88,8% 90,0% 88,6% 
Abschreibungsquote  5,9% 6,3% 6,7% 
Investitionen (TEUR) 1 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 493,6% 493,8% 404,0% 
Eigenkapital (TEUR) 2.975 2.874 2.950 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 29,2% 30,4% 32,8% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 6.991 6.396 5.801 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -3.204 -629 -596
Verschuldungsgrad 242,8% 229,2% 205,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 20,8% 9,6% 15,2% 
Return on Investment (ROI) 2,6% 1,1% 2,0% 
Eigenkapitalrentabilität 9,1% 3,6% 6,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,5% 2,9% 3,7% 
Materialintensität 2,8% 3,0% 3,0% 
Rohertrag (TEUR) 1.260 1.050 1.150 
EBIT (TEUR) 540 320 413 
EBITDA (TEUR) 1.078 858 951 
ROCE 4,6% 3,0% 3,9% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 66,7% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja (Konzern) ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 132 -

ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen der 
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang 
Erneuerbarer Energien (EEG) in der Fassung des Jahres der Inbetriebnahme bestimmt.  
Das Geschäftsjahr 2017 ist das fünfte volle Betriebsjahr. Die drei Windenergieanlagen mit einer 
elektrischen Leistung von zusammen 6,9 MW erzeugten im Jahr 2017 insgesamt rund 12,0 Mio. kWh 
Strom. Der erzeugte Strom wurde in das örtliche Verteilnetz eingespeist und gemäß EEG sowie der 
darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen 
Windenergieanlagen. Die Anlagendeckung beträgt 37,0 % (Vorjahr: 33,8 %). Das Sachanlagevermögen 
in Höhe von 7.978 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 88,6 % (Vorjahr: 90,0 %) zur Bilanzsumme der 
Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital sowie Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten, verbundene Unternehmen und Gesellschaftern 97,2 % (Vorjahr: 98,0 %) der 
Bilanzsumme ausmachen. Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über 
Eigenkapital und langfristige Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 32,8 % nach 
30,4 % im Vorjahr. 
Die Liquidität der Gesellschaft ist aufgrund eines positiven vereinfachten Cashflows in Höhe von 749 
TEUR jederzeit gesichert. 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 9,6 % 
auf 1.186 TEUR gestiegen. Grund hierfür ist, dass das Windjahr besser war als 2016. Den Umsätzen 
stehen im Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie 
durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das 
Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 180 TEUR ab.  
Die Gesellschaft verfügt über kein eigenes Personal. 
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden 
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von 13,2 Mio. kWh produzieren. 
Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2018 Umsatzerlöse von 1.275 TEUR 
und einen Jahresüberschuss von 185 TEUR. 
Für das Geschäftsjahr 2018 sind keine Investitionen geplant. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
- 133 -

ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 09.10.2015 
Handelsregister: HRA 85556, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und d er Betrieb von zehn Windenergie anlagen zur 
Stromgewinnung, insbesondere im Kaufunger Wald, mit dem Ziel, den erzeugten Strom zu 
verkaufen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Gevers, Peter 
    Poneß, Ulrike 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
- 134 -

ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 54.338 53.740 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 
   Sachanlagen 54.338 53.740 
   Finanzanlagen 0 0 
Umlaufvermögen 9.348 10.282 
   Vorräte 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 4.276 1.287 
   Wertpapiere 0 0 
   Liquide Mittel 5.072 8.995 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 
Summe Aktiva 63.686 64.022 
Passiva 
Eigenkapital 10.639 12.920 
   Kapitalanteile 100 100 
   Rücklagen 10.301 10.301 
   Bilanzergebnis 238 2.519 
Rückstellungen 2.194 2.388 
Verbindlichkeiten 50.853 48.714 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 
Summe Passiva 63.686 64.022 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2016 2017 
Gesamtleistung 914 8.671 
   Umsatzerlöse 914 8.671 
   Bestandsveränderungen 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1 0 
Betriebsleistung 915 8.671 
Betriebsaufwand -257 -4.803
   Materialaufwand -29 -276
   Personalaufwand 0 0
   Abschreibungen 0 -3.266
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -228 -1.261
Betriebsergebnis 658 3.868 
Finanzergebnis -392 -887
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41 32 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -433 -919
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 267 2.981 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -17 -462
Sonstige Steuern 0 0 
Jahresergebnis 250 2.519 
- 135 -

ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 97,5% 111,4% 
Anlagenintensität 85,3% 83,9% 
Abschreibungsquote  0,0% 6,1% 
Investitionen (TEUR) 54.388 2.668 
Investitionsquote 100,1% 5,0% 
Liquidität 3. Grades 87,1% 246,3% 
Eigenkapital (TEUR) 10.639 12.920 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 
Eigenkapitalquote 16,7% 20,2% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 42.317 46.928 
Kreditaufnahmen (TEUR) 42.317 4.611 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 50.853 -2.139
Verschuldungsgrad 498,6% 395,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 27,3% 29,0% 
Return on Investment (ROI) 0,4% 3,9% 
Eigenkapitalrentabilität 2,3% 19,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 1,1% 5,4% 
Materialintensität 3,2% 3,2% 
Rohertrag (TEUR) 885 8.395 
EBIT (TEUR) 658 3.868 
EBITDA (TEUR) 658 7.134 
ROCE 1,3% 5,7% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 136 -

ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, 
Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb von zehn Windenergieanlagen zur Stromgewinnung, 
insbesondere im Kaufunger Wald, mit dem Ziel den erzeugten Strom zu verkaufen. Daher sind die 
Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz 
für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) in der Fassung des Jahres der Inbetriebnahme 
bestimmt. 
Nachdem die zehn Windenergieanlagen im Zeitraum September bis Dezember 2016 in den 
Testbetrieb überführt wurden, konnte dieser im Februar 2017 erfolgreich abgeschlossen werden. Die 
ersten Abnahmen der Windenergieanlagen sind erfolgt und die Rückbaumaßnahmen wurden fast 
vollständig abgeschlossen. Die zehn Windenergieanlagen mit einer elektrischen Leistung von 
insgesamt 30 Megawatt konnten im Geschäftsjahr 2017 ca. 102.147 MWh Strom erzeugen. Dieser 
wurde in das örtliche Verteilnetz eingespeist und gemäß EEG sowie der darin vorgesehenen 
Direktvermarktung vergütet. 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen 
Windenergieanlagen. Die Anlagendeckung beträgt 24,5 % (Vorjahr 19,6 %). Das Sachanlagevermögen 
in Höhe von 53,7 Mio. EUR (Vorjahr 54,3 Mio. EUR) trägt auf der Aktivseite mit 83,9 % (Vorjahr 
85,3 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital und 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 93,5 % (Vorjahr 83,1 %) der Bilanzsumme ausmachen. 
Die Eigenkapitalquote steigt im Wesentlichen durch den Jahresüberschuss auf 20,2 % (Vorjahr 
16,7 %). Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und 
ein langfristiges Darlehen finanziert. 
Die Investitionen für das Windparkprojekt belaufen sich bisher auf 57,0 Mio. EUR (Vorjahr 
54,3 Mio. EUR), die größtenteils über die Finanzierung abgedeckt wurden. Entsprechend erhöhten sich 
die Darlehensverbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr von 42,3 Mio. EUR auf 46,9 Mio. EUR trotz 
einer ersten Tilgung von 0,9 Mio. EUR.  
Im Umlaufvermögen zeigt sich im Jahresvergleich der Rückgang der Vorsteuerforderungen in den 
sonstigen Vermögensgegenständen um 3,4 Mio. EUR sowie der im Wesentlichen hieraus resultierende 
Anstieg der flüssigen Mittel von 5,1 Mio. EUR auf 9,0 Mio. EUR. Die Forderungen aus Lieferungen und 
Leistungen über 0,7 Mio. EUR (Vorjahr 0,6 Mio. EUR) gehen auf noch nicht gezahlte 
Einspeisevergütungen durch den Übertragungsnetzbetreiber zurück.  
Auf der Passivseite führt die Beendigung der Bauphase zu geringeren Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen in Höhe von nunmehr 1,5 Mio. EUR (Vorjahr 8,4 Mio. EUR). Des Weiteren 
stiegen die Steuerrückstellungen um 0,5 Mio. EUR analog zur Entwicklung des Steueraufwands. 
Die Liquidität der Gesellschaft ist aufgrund des positiven vereinfachten Cash-Flows von 5 ,8 Mio. EUR 
jederzeit gesichert. 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen von 8,7 Mio. EUR sind im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum 
Vorjahr 2016 um 7,8 Mio. EUR gestiegen, weil alle zehn Anlagen nach dem Probebetrieb 
erwartungsgemäß einspeisen. Den Umsätzen stehen Materialaufwendungen, Abschreibungen und 
sonstige betriebliche Aufwendungen gegenüber, die aufgrund des 2017 erstmals ganzjährigen 
Betriebs ebenfalls stark anstiegen (+4,5 Mio. EUR). Der im Vergleich zum Vorjahr höhere 
durchschnittliche Bestand an Darlehensverbindlichkeiten führte zudem zu einem Anstieg der 
Zinsaufwendungen von 0,4 Mio. EUR auf 0,9 Mio. EUR. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit 
einem Jahresüberschuss in Höhe von 2,5 Mio. EUR  (Vorjahr 0,3 Mio. EUR) ab. 
Im Geschäftsjahr 2018 erfolgen noch die verbleibenden Abnahmen und die Fertigstellung des 
Windparks. Die gesamten Investitionen werden sich voraussichtlich auf ca. 59 Mio. EUR belaufen. Im 
Geschäftsjahr 2018 wird mit Umsatzerlösen von 8,4 Mio. EUR und mit einem Jahresüberschuss von 
1,9 Mio. EUR gerechnet. Die Windenergieanlagen werden ab 2018 bei einem im langjährigen Mittel 
liegenden Windaufkommen eine jährliche elektrische Leistung von 99.164 MWh produzieren. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
- 137 -

ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 138 -

ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110,  
64293 Darmstadt 
Kontakt: - 
Gründung: 09.10.2015 
Handelsregister: HRB 94992, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme 
der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die 
Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der ENTEGA Windpark 
Hausfirste GmbH & Co. KG. Darüber hinaus ist sie nicht geschäftstätig. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gevers, Peter Mitglied k.A.
Poneß, Ulrike Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 0 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 0 28 30 
Bilanzsumme (TEUR) 0 31 31 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 140 -

ENTEGA Windpark Schlüchtern GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 08.01.2009 
Handelsregister: HRB 88668, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Errichtung, Betriebsführung und Finanzierung von 
Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien und deren Vertrieb sowie der Erwerb und die 
Verwaltung von Kapitalbeteiligungen von Eigentums -, Finanzierungs - oder Betriebsgesellschaften 
solcher Anlagen. Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den 
Gesellschaftszweck zu fördern. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt ei nen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Häuser, Florian Mitglied k.A.
Westhäuser, Anne Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
- 142 -

ENTEGA Windpark Schlüchtern GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 12.219 11.376 10.538 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 13 5 0 
   Sachanlagen 12.206 11.372 10.538 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.375 1.393 1.480 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 326 138 349 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.049 1.254 1.131 
Rechnungsabgrenzungsposten 142 91 80 
Summe Aktiva 13.736 12.860 12.099 
Passiva 
Eigenkapital 4.059 3.954 4.079 
   Gezeichnetes Kapital 60 60 60 
   Kapitalrücklagen 3.877 3.877 3.877 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 122 17 142 
Rückstellungen 165 90 110 
Verbindlichkeiten 9.512 8.816 7.910 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 13.736 12.860 12.099 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 2.012 1.849 1.954 
   Umsatzerlöse 2.012 1.849 1.954 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 315 38 20 
Betriebsleistung 2.327 1.887 1.974 
Betriebsaufwand -1.538 -1.380 -1.333
   Materialaufwand -68 -90 -58
   Personalaufwand 0 0 0
   Abschreibungen -842 -842 -839
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -627 -448 -437
Betriebsergebnis 789 507 641 
Finanzergebnis -500 -462 -424
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -502 -462 -424
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 289 44 217 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -94 -28 -75
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 195 17 142 
- 143 -

ENTEGA Windpark Schlüchtern GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 96,7% 96,1% 97,7% 
Anlagenintensität 89,0% 88,5% 87,1% 
Abschreibungsquote  6,9% 7,4% 8,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 71,5% 72,4% 82,0% 
Eigenkapital (TEUR) 4.059 3.954 4.079 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 60 60 60 
Eigenkapitalquote 29,5% 30,7% 33,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 7.753 6.983 6.214 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -730 -696 -906
Verschuldungsgrad 238,4% 225,3% 196,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 9,7% 0,9% 7,3% 
Return on Investment (ROI) 1,4% 0,1% 1,2% 
Eigenkapitalrentabilität 4,8% 0,4% 3,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,1% 3,7% 4,7% 
Materialintensität 2,9% 4,8% 3,0% 
Rohertrag (TEUR) 1.944 1.759 1.896 
EBIT (TEUR) 789 507 641 
EBITDA (TEUR) 1.632 1.349 1.479 
ROCE 5,2% 3,8% 4,7% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja (Konzern) ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 144 -

ENTEGA Windpark Schlüchtern GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die ENTEGA Windpark Schlüchtern GmbH ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen der 
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang 
Erneuerbarer Energien (EEG) in der Fassung des Jahres der Inbetriebnahme bestimmt. 
Die Windenergieanlagen mit einer elektrischen Leistung von zehn Megawatt erzeugten bis zum 
31.12.2017 insgesamt 19,6 Mio. kWh Strom. Der erzeugte Strom wurde in das örtliche Verteilnetz 
eingespeist und gemäß EEG sowie der darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. Damit liegt die 
erzeugte Energiemenge über dem Niveau des Vorjahres. 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen 
Windenergieanlagen. Die Anlagendeckung beträgt 38,7 % (Vorjahr: 34,8 %). Das Sachanlagevermögen 
in Höhe von 10.538 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 87,1 % (Vorjahr: 88,5 %) zur Bilanzsumme der 
Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital sowie Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten und Gesellschaftern 98,4 % (Vorjahr: 97,6 %) der Bilanzsumme ausmachen. Die 
Eigenkapitalquote beläuft sich auf 33,7 % nach 30,7 % im Vorjahr. Die langfristigen 
Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und langfristige Darlehen 
finanziert. 
Die Liquidität der Gesellschaft ist aufgrund des positiven vereinfachten Cash-Flows von 997 TEUR 
jederzeit gesichert. 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des 
durchschnittlichen Windangebots um 5,6 % auf 1.954 TEUR gestiegen. 
Den Umsätzen stehen im Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche 
Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. 
Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 142 TEUR ab. 
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden 
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von ca. 20,0 Mio. kWh produzieren. 
Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2018 Umsätze in Höhe von ca. 
2.031 TEUR und einen Jahresüberschuss von ca. 198 TEUR. Es sind keine Investitionen für das Jahr 
2018 geplant. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im  Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA 
AG eingebunden. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 145 -

Global Tech I Offshore Wind GmbH 
Anschrift: Am Sandtorkai 62, 
20457 Hamburg 
Kontakt: info@globaltechone.de 
http://www.globaltechone.de 
Gründung: 06.06.2008 
Handelsregister: HRB 117586, Amtsgericht Hamburg 
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmenszweck ist die Entwicklung, Errichtung, der Betrieb und die Vermarktung von Offshore -
Windparks und von dafür bestimmten Anlagen, ferner das Halten und Verwalten von Beteiligungen 
im Bereich erneuerbare Energien, insbesondere im Bereich der Windenergie. Der Gegenstand des 
Unternehmens der Gesellschaft kann von der Gesellschaft selbst oder durch 
Beteiligungsunternehmen verfolgt werden. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen  erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Weitere 7 Unternehmen 26,10% 
ENTEGA AG 24,90% 
Stadtwerke München GmbH 24,90% 
Axpo International S.A. 24,10% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Schmeer, Detlef Mitglied k.A.
Steindam, Hendrik Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
- 146 -

Global Tech I Offshore Wind GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 1.634.575 1.506.379 1.368.516 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 145.845 140.136 133.838 
   Sachanlagen 1.488.730 1.366.243 1.234.678 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 66.274 215.488 181.580 
   Vorräte 824 1.179 1.406 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 33.956 118.482 40.098 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 31.494 95.826 140.077 
Rechnungsabgrenzungsposten 5.992 20 312 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 165.297 150.491 154.632 
Summe Aktiva 1.872.138 1.872.377 1.705.041 
Passiva 
Eigenkapital 0 0 0 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -166.297 -151.491 -155.632
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 165.297 150.491 154.632
Sonderposten 280.317 280.317 280.317 
Rückstellungen 48.469 79.296 81.742 
Verbindlichkeiten 1.543.352 1.512.763 1.342.981 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 1 1 
Summe Passiva 1.872.138 1.872.377 1.705.041 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 108.616 242.135 271.199 
   Umsatzerlöse 108.616 242.135 271.199 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 61.568 133.073 31.972 
Betriebsleistung 170.184 375.208 303.171 
Betriebsaufwand -150.364 -245.081 -199.454
   Materialaufwand -6.670 -31.640 -32.720
   Personalaufwand -7.324 -7.596 -7.754
   Abschreibungen -87.992 -136.911 -138.675
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -48.378 -68.933 -20.304
Betriebsergebnis 19.821 130.127 103.717 
Finanzergebnis -109.010 -106.853 -106.372
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 6 259 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -109.011 -106.859 -106.630
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -89.189 23.274 -2.654
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.590 -4.373 -1.486
Sonstige Steuern 31 -2 -1
Jahresergebnis -92.749 18.899 -4.141
- 147 -

Global Tech I Offshore Wind GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 52,3% 49,8% 40,4% 
Anlagenintensität 87,3% 80,5% 80,3% 
Abschreibungsquote  5,4% 9,1% 10,1% 
Investitionen (TEUR) 69 7.682 819 
Investitionsquote 0,0% 0,5% 0,1% 
Liquidität 3. Grades 9,0% 25,6% 20,8% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 855.622 750.457 552.797 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -12.749 -30.588 -169.782
Verschuldungsgrad -/- -/- -/- 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -85,4% 7,8% -1,5%
Return on Investment (ROI) -5,0% 1,0% -0,2%
Eigenkapitalrentabilität <=0,0% <=0,0% <=0,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,9% 6,7% 6,0% 
Materialintensität 3,9% 8,4% 10,8% 
Rohertrag (TEUR) 101.947 210.495 238.479 
EBIT (TEUR) 19.821 130.127 103.717 
EBITDA (TEUR) 107.813 267.039 242.393 
ROCE 0,9% 7,0% 6,3% 
Personal 
Personalintensität 4,3% 2,0% 2,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 65 68 80 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 28 23 21 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 93 91 101 
Frauenanteil Beschäftigte 30,1% 25,3% 20,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 8 8 9 
Beschäftigte über 50 Jahre 7 8 10 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 38 38 38 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 79 83 77 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. ja nein 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. ja nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. k.A. k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 148 -

Global Tech I Offshore Wind GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Der Offshore-Windpark Global Tech I (GT I) liegt ca. 180 km in nordwestlicher Richtung vor 
Bremerhaven und besteht aus 80 Windenergieanlagen der 5-Megawatt-Klasse und hat somit eine 
Anschlussleistung von insgesamt 400 Megawatt.  
Das Herzstück des Windparks ist eine bemannte Umspannstation, die sich im Zentrum des Windparks 
befindet. Die Plattform stellt die zuverlässige Umsetzung von geplanten Wartungsarbeiten sowie 
zeitnahe Entstörungseinsätze und damit eine hohe Verfügbarkeit der Windenergieanlagen sicher. Über 
sie fließt der Strom der 80 Windenergieanlagen (WEA) zusammen, wird transformiert und 
anschließend in südwestlicher Richtung zur Konverterplattform „BorWin Beta“ des 
Übertragungsnetzbetreibers TenneT weitergeleitet. Von dort aus wird der Strom über ein Seekabel ans 
Festland bis zum Umspannwerk in Niedersachsen transportiert und ins deutsche Stromnetz 
eingespeist. 
Der Unternehmenssitz der GT I befindet sich in der Hamburger HafenCity. Hier befindet sich der 
Betriebsleitstand, der für die allgemeine Betriebsüberwachung des Windparks, die 
Netzbetriebsführung und die Seeraum- und Wetterbeobachtung verantwortlich ist. 
Der gesamte Umsatz 2017 beträgt 271 Mio. EUR. Mit 266 Mio. EUR (Vorjahr: 242 Mio. EUR) lagen die 
Stromerlöse in 2017 um 12 Mio. EUR unter den geplanten 278 Mio. EUR. Dies entspricht einem 
Stromabsatz von 1.375 GWh (Vorjahr: 1.248 GWh). Die Mindererlöse resultieren hauptsächlich aus 
der noch nicht zufriedenstellenden Verfügbarkeit der Windenergieanlagen. Die Verfügbarkeit hat sich 
jedoch im Laufe des Jahres verbessert. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen im Jahr 2017 bei 32 Mio. EUR (Vorjahr: 133 Mio. EUR). 
Größter Posten waren die periodenfremde Erträge mit 25 Mio. EUR (Vorjahr: 64 Mio. EUR, davon 63 
Mio. EUR durch gewonnene Rechtsverfahren), welche primär durch die Kompensation entgangener 
Stromerlöse (Spitzabrechnung) zustande kamen. Weitere Erträge ergaben sich aus der Herabsetzung 
von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen. 
Die Abschreibungen in Höhe von 138,7 Mio. EUR und der Zinsaufwand in Höhe von insgesamt 
106,6 Mio. EUR bewegen sich im Rahmen der Planung. 
In 2017 konnte, wie geplant, der Pflichtschuldendienst aus der Bankenfinanzierung in voller Höhe 
(123 Mio. EUR) aus eigener Kraft geleistet werden. Darüber hinaus wurde das ergänzende Contingent 
Loan der finanzierenden Banken in 2017 vollständig getilgt. Insgesamt wurden in 2017 
244,9 Mio. EUR für den Schuldendienst und die Befüllung von Reservekonten eingesetzt. 
Insgesamt hat die GT I in 2017 den Routinebetrieb des Windparks erfolgreich ausbauen können und 
ist sämtlichen finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich nachgekommen. Für 2018 zeichnet sich 
durch weiter steigende Umsatzerlöse und die fortschreitende Fremdkapitaltilgung eine weitere 
Verbesserung der wirtschaftlichen Gesamtsituation ab. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die KPMG AG 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 149 -

Hessenwasser GmbH & Co. KG 
Anschrift: Taunusstraße 100, 
64521 Groß-Gerau 
Kontakt: 069/ 254 900 
info@hessenwasser.de 
http://www.hessenwasser.de 
Gründung: 19.12.2003 
Handelsregister: HRA 53394, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Wassergewinnung, der Wasserbezug sowie die Aufbereitung, 
die Speicherung, der Transport und die Lieferung an Gesellschafterkunden und sonstige Dritte 
sowie die Entsorgung von Abwasser. Zu diesem Zweck kann sie eigene Anlagen zur 
Wassergewinnung, zum Transport und zur Abwasserentsorgung betreiben. Die Gesellschaft kann 
insbesondere Anlagen und Einrichtungen aller Art, die den genannten Zwecken zu dienen geeignet 
sind, erwerben, errichten und betreiben, a lleine oder gemeinsam mit anderen, für eigene oder 
fremde Rechnung. Sie kann auch alle sonstigen mit dem Beschaffungs - und Transportbereich 
zusammenhängenden Geschäfte und Maßnahmen einschließlich der Aufgaben der 
Abwasserreinigung sowie des Betriebs von E ntwässerungsanlagen sowie Planung und Beratung auf 
allen diesen Gebieten übernehmen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw.  es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Mainova AG 36,37% 
ENTEGA AG 27,27% 
ESWE Versorgungs-AG 18,18% 
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau 18,18% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Jreisat, Elisabeth 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreterin der Geschäftsführung erhält ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
- 150 -

Hessenwasser GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 100.408 99.788 101.704 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 3.523 3.986 3.968 
   Sachanlagen 96.536 95.479 97.463 
   Finanzanlagen 348 323 272 
Umlaufvermögen 15.745 14.540 21.374 
   Vorräte 56 57 57 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 10.608 12.526 12.577 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 5.081 1.956 8.740 
Rechnungsabgrenzungsposten 231 186 124 
Summe Aktiva 116.384 114.514 123.202 
Passiva 
Eigenkapital 43.422 44.083 43.706 
   Kapitalanteile 16.500 16.500 16.500 
   Rücklagen 22.327 22.327 22.327 
   Bilanzergebnis 4.595 5.256 4.879 
Sonderposten 1.395 1.997 2.293 
Rückstellungen 8.482 9.247 8.198 
Verbindlichkeiten 62.940 59.062 68.870 
Rechnungsabgrenzungsposten 145 125 134 
Summe Passiva 116.384 114.514 123.202 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 74.373 88.297 89.615 
   Umsatzerlöse 73.526 87.549 88.805 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 847 748 811 
Sonstige betriebliche Erträge 12.378 610 642 
Betriebsleistung 86.751 88.906 90.257 
Betriebsaufwand -79.210 -80.729 -82.546
   Materialaufwand -39.354 -39.802 -42.968
   Personalaufwand -26.766 -27.924 -26.783
   Abschreibungen -8.106 -8.163 -7.913
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.985 -4.841 -4.881
Betriebsergebnis 7.541 8.177 7.712 
Finanzergebnis -1.946 -1.781 -1.720
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 4 4 3 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 125 5 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -41
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.075 -1.790 -1.683
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.595 6.396 5.992 
Außerordentliches Ergebnis -41 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -776 -975 -952
Sonstige Steuern -182 -166 -160
Jahresergebnis 4.595 5.256 4.879 
- 151 -

Hessenwasser GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 99,5% 97,0% 103,3% 
Anlagenintensität 86,3% 87,1% 82,6% 
Abschreibungsquote  8,1% 8,2% 7,8% 
Investitionen (TEUR) 11.588 7.674 10.304 
Investitionsquote 11,5% 7,7% 10,1% 
Liquidität 3. Grades 105,1% 93,2% 136,3% 
Eigenkapital (TEUR) 43.422 44.083 43.706 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 16.500 16.500 16.500 
Eigenkapitalquote 37,3% 38,5% 35,5% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 53.988 50.058 58.562 
Kreditaufnahmen (TEUR) 8.500 0 12.500 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 360 -3.878 9.809 
Verschuldungsgrad 168,0% 159,8% 181,9% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 6,2% 6,0% 5,4% 
Return on Investment (ROI) 3,9% 4,6% 4,0% 
Eigenkapitalrentabilität 10,6% 11,9% 11,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,7% 6,2% 5,3% 
Materialintensität 45,4% 44,8% 47,6% 
Rohertrag (TEUR) 35.019 48.495 46.647 
EBIT (TEUR) 7.545 8.181 7.674 
EBITDA (TEUR) 15.651 16.344 15.627 
ROCE 6,5% 7,0% 6,0% 
Personal 
Personalintensität 30,9% 31,4% 29,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 277 276 270 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 88 86 88 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 365 362 358 
Frauenanteil Beschäftigte 24,1% 23,8% 24,6% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 12 12 12 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 8 7 6 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 20 19 18 
Frauenanteil Auszubildende 40,0% 36,8% 33,3% 
Beschäftigte in Teilzeit k.A. 43 60 
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. 111 200 
Altersdurchschnitt Beschäftigte k.A. 47 47 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  13 13 13 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 152 -

Hessenwasser GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Für die Hessenwasser GmbH & Co. KG sind die Erträge aus der Trinkwasserabgabe von 75.117 TEUR 
auf 76.138 TEUR angestiegen. Die nutzbare Wasserabgabemenge lag mit 106.729.749 m³ etwas über 
dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 105.082.956 m³). Hierbei ist hervorzuheben, dass dieser positive Effekt 
insbesondere auf die hohen Absätze in den trockenen Wintermonaten zurückzuführen ist. 
Die Wasserbezugskosten verhielten sich in etwa proportional zu den Erträgen und stiegen von 
19.983 TEUR im Geschäftsjahr 2016 auf 22.328 TEUR im Geschäftsjahr 2017. Hierzu haben 
insbesondere die bezogenen Mehrmengen bei den Stadtwerken Mainz sowie die Rückkehr zu den 
Planmengen beim Wasserbezug aus den Nördlichen Bereichen beigetragen. 
Die Investitionen in immaterielle Anlagen, Sach- und Finanzanlagen betrugen im Jahr 2017 
10.304 TEUR (Vorjahr: 7.674 TEUR). Diese wurden im Wesentlichen aus dem Cashflow aus laufender 
Geschäftstätigkeit sowie Bankdarlehen finanziert. 
Insgesamt ist das Jahresergebnis nach Steuern gegenüber dem Vorjahr mit 5.256 TEUR auf 
4.879 TEUR gesunken. 
Für das Jahr 2018 erwartet die Hessenwasser ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 5.9 00 TEUR. 
Voraussetzung hierfür ist neben der weiterhin strikten Umsetzung der Kostenoptimierung das 
Eintreten der in der Planung angenommenen sonstigen Rahmenbedingungen. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die KPMG AG, 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 153 -

Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Taunusstraße 100,  
64521 Groß-Gerau 
Kontakt: 069/ 254 900 
info@hessenwasser.de  
http://www.hessenwasser.de 
Gründung: 24.07.2003 
Handelsregister: HRB 54935, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die 
Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften. Die 
Gesellschaft ist insbesondere berufen, bei der Kommandi tgesellschaft unter der Firma 
Hessenwasser GmbH & Co. KG die Rechtsstellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin 
einzunehmen und deren Geschäfte zu führen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Mainova AG 36,37% 
ENTEGA AG 27,27% 
ESWE Versorgungs-AG 18,18% 
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau 18,18% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Jreisat, Elisabeth Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Niedermaier, Andreas Vorsitzender k.A.
Alsheimer, Dr. Constantin 1. stv. Vorsitzende k.A.
Pschiebl, Michael 2. stv. Vorsitzende k.A.
Abram, Matthias Mitglied k.A.
Breidenbach, Norbert Mitglied k.A.
Diehl, Hildebrand Mitglied k.A.
Ehrlich, Franz Mitglied k.A.
Ehrlich, Ronny Mitglied k.A.
Jung, Anne-Rose Mitglied k.A.
Klinger, Dr. Julia Mitglied k.A.
Lipinski, Artur Mitglied k.A.
Marie, Hannelore Mitglied k.A.
Müller, Heiko Mitglied k.A.
Oschinski, Hans-Joachim Mitglied k.A.
Schodlock, Ralf Mitglied k.A.
Will, Thomas Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Vergütung des Aufsichtsrats im Jahr 2017 beträgt in Summe 36 TEUR. 
- 154 -

Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 3 3 3 
Eigenkapital (TEUR) 71 74 77 
Bilanzsumme (TEUR) 77 88 84 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 155 -

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 
Anschrift: c/o Gut Helmeringen, Helmeringen 43, 
89415 Lauingen an der Donau 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
regenerativ@hse.ag 
Gründung: 23.12.2009 
Handelsregister: HRA 17176, Amtsgericht München 
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur 
Stromgewinnung, insbesondere in Lauingen, Bayern, mit dem Ziel den erzeugten Strom zu 
verkaufen. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und R echtsgeschäfte vorzunehmen, 
welche geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist 
berechtigt, sich zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
LHI SolarWind Beteiligungs GmbH 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Biehle, Patrick 
    Heim, Matthias 
    Heinze, Thomas 
    Porr, Oliver 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
- 156 -

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 19.179 17.809 16.439 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 19.179 17.809 16.439 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.700 2.227 1.942 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 141 117 330 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.560 2.110 1.613 
Rechnungsabgrenzungsposten 137 126 114 
Summe Aktiva 21.016 20.161 18.496 
Passiva 
Eigenkapital 4.300 4.808 4.544 
   Kapitalanteile 1 1 1 
   Rücklagen 3.727 4.300 3.847 
   Bilanzergebnis 572 508 696 
Rückstellungen 103 69 52 
Verbindlichkeiten 16.613 15.284 13.900 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 21.016 20.161 18.496 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 3.261 3.106 3.220 
   Umsatzerlöse 3.261 3.106 3.220 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 64 195 
Betriebsleistung 3.261 3.169 3.415 
Betriebsaufwand -1.710 -1.763 -1.710
   Materialaufwand -161 -118 -121
   Personalaufwand 0 0 0
   Abschreibungen -1.366 -1.370 -1.370
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -183 -275 -219
Betriebsergebnis 1.551 1.407 1.704 
Finanzergebnis -881 -814 -745
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -882 -814 -745
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 670 593 959 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -96 -83 -263
Sonstige Steuern -2 -2 0 
Jahresergebnis 572 508 696 
- 157 -

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 108,9% 112,4% 111,8% 
Anlagenintensität 91,3% 88,3% 88,9% 
Abschreibungsquote  7,1% 7,7% 8,3% 
Investitionen (TEUR) 58 0 0 
Investitionsquote 0,3% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% >1000%
Eigenkapital (TEUR) 4.300 4.808 4.544
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1 1 1 
Eigenkapitalquote 20,5% 23,8% 24,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 16.594 15.211 13.829 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.623 -1.329 -1.384
Verschuldungsgrad 388,7% 319,3% 307,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 17,6% 16,4% 21,6% 
Return on Investment (ROI) 2,7% 2,5% 3,8% 
Eigenkapitalrentabilität 13,3% 10,6% 15,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 6,9% 6,6% 7,8% 
Materialintensität 4,9% 3,7% 3,5% 
Rohertrag (TEUR) 3.100 2.988 3.099 
EBIT (TEUR) 1.551 1.407 1.704 
EBITDA (TEUR) 2.917 2.776 3.074 
ROCE 7,0% 6,6% 7,8% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/-
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/-
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/-
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja (Konzern) ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 158 -

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG, Lauingen (Donau), ist eine Zweckgesellschaft zur 
Projektierung, Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb einer Photovoltaik-Freiflächenanlage 
(PV-Anlage). Daher werden die Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die 
Einspeisevergütung regelnde Gesetz zum Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) in der Fassung des 
Jahres der Inbetriebnahme bestimmt. 
Im Geschäftsjahr 2017 hat die PV-Anlage insgesamt 9,9  GWh (Vorjahr 9,6 GWh) Solarstrom erzeugt 
und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. Der eingespeiste Strom wird gemäß EEG einschließlich der 
darin enthaltenen Direktvermarktung vergütet. 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen PV-
Anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 16.4 39 TEUR (Vorjahr 17.809 TEUR) trägt auf der 
Aktivseite mit  88,9 % (Vorjahr: 88,3 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der 
Passivseite Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 99,3 % (Vorjahr: 99,3 %) 
der Bilanzsumme ausmachen. Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent 
über Eigenkapital und ein langfristiges Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 
24,6 % (Vorjahr: 23,8 %) bei rückläufiger Bilanzsumme (-8,3 %) durch die weiter voranschreitende 
Abschreibung des Sachanlagevermögens und Tilgung der Darlehen. 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund 
höherer Sonneneinstrahlung um 3,7 % auf 3.220 TEUR gestiegen. Den Umsätzen stehen im 
Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die 
Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Der Steueraufwand liegt im 
Wesentlichen aufgrund eines Einmaleffekts aus periodenfremder Gewerbesteuer um 195 TEUR über 
dem Vorjahresniveau. In gleicher Höhe ist dieser Effekt auch in den sonstigen betrieblichen Erträgen 
enthalten, da die Gewerbesteuer an die Kommanditistin ENTEGA Regenerativ GmbH weiterbelastet 
wird. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 696 TEUR 
(Vorjahr: 508 TEUR) ab. 
Die PV-Anlage wird in den Folgejahren bei einer im langjährigen Mittel liegenden Sonneneinstrahlung 
eine jährliche elektrische Arbeit von ca. 9,7 GWh produzieren. 
Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2018 Umsätze in Höhe von 
3.141 TEUR und einen Jahresüberschuss von 643 TEUR. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der 
ENTEGA AG eingebunden. Der Geschäftsführung sind demnach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind oder nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können.  
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 159 -

HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110,  
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 02.11.2009 
Handelsregister: HRB 88576, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte 
jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar diene n. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
BITASUS Verwaltung GmbH (ehemals LHI SolarWind Beteiligungs 
GmbH) 
51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Biehle, Patrick Mitglied k.A.
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Heinze, Thomas Mitglied k.A.
Porr, Oliver Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 27 28 29 
Bilanzsumme (TEUR) 29 37 31 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 160 -

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 29.12.2009 
Handelsregister: HRA 84355, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur 
Stromgewinnung, insbesondere in Leiwen, mit dem Ziel, den erzeugten Strom zu verkaufen. Die 
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet 
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich 
zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
LHI SolarWind Beteiligungs GmbH 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Biehle, Patrick 
    Heim, Matthias 
    Heinze, Thomas 
    Porr, Oliver 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
- 162 -

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 7.329 6.803 6.277 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 7.329 6.803 6.277 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.014 1.262 1.164 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 67 62 147 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 948 1.200 1.017 
Rechnungsabgrenzungsposten 14 14 14 
Summe Aktiva 8.358 8.079 7.455 
Passiva 
Eigenkapital 1.390 1.628 1.712 
   Kapitalanteile 0 0 0 
   Rücklagen 1.365 1.390 1.365 
   Bilanzergebnis 25 238 347 
Rückstellungen 22 50 207 
Verbindlichkeiten 6.946 6.400 5.535 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 8.358 8.079 7.455 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 1.194 1.128 1.171 
   Umsatzerlöse 1.194 1.128 1.171 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 26 0 122 
Betriebsleistung 1.220 1.128 1.293 
Betriebsaufwand -684 -692 -673
   Materialaufwand -70 -74 -61
   Personalaufwand 0 0 0
   Abschreibungen -529 -526 -526
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -85 -92 -85
Betriebsergebnis 536 436 620 
Finanzergebnis -286 -164 -118
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -287 -164 -118
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 250 272 502 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4 -34 -155
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 246 238 347 
- 163 -

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 109,6% 113,3% 115,1% 
Anlagenintensität 87,7% 84,2% 84,2% 
Abschreibungsquote  7,2% 7,7% 8,4% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 313,3% 339,2% 508,0% 
Eigenkapital (TEUR) 1.390 1.628 1.712 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 0 0 0 
Eigenkapitalquote 16,6% 20,2% 23,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 6.644 6.079 5.513 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -562 -546 -865
Verschuldungsgrad 501,3% 396,2% 335,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 20,6% 21,1% 29,6% 
Return on Investment (ROI) 2,9% 2,9% 4,7% 
Eigenkapitalrentabilität 17,7% 14,6% 20,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 6,4% 5,0% 6,2% 
Materialintensität 5,8% 6,5% 4,7% 
Rohertrag (TEUR) 1.123 1.055 1.110 
EBIT (TEUR) 536 436 620 
EBITDA (TEUR) 1.065 962 1.146 
ROCE 6,4% 5,0% 6,4% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/-
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/-
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/-
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja (Konzern) ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 164 -

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb einer Photovoltaik-Freiflächenanlage. Daher sind die 
Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz 
für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) in der Fassung des Jahres der Inbetriebnahme 
bestimmt. 
Im Geschäftsjahr 2017 hat die Photovoltaik-Anlage insgesamt 3,7 GWh (Vorjahr 3,5 GWh) Solarstrom 
erzeugt und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. Der eingespeiste Strom wird gemäß EEG sowie der 
darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen PV-
Anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 6.277 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 84,2 % 
(Vorjahr: 6.803 TEUR bzw. 84,2 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der 
Passivseite das Eigenkapital und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 97 % (Vorjahr: 
95,4 %) der Bilanzsumme ausmachen. Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit 
fristenkongruent über Eigenkapital und ein langfristiges Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote 
beläuft sich auf 23,0 % (Vorjahr: 20,2 %) bei rückläufiger Bilanzsumme (-7,7 %) durch die weiter 
voranschreitende Abschreibung des Sachanlagevermögens und Tilgung der Darlehen. 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund 
höherer Sonneneinstrahlung um 3,9 % auf 1.171 TEUR gestiegen. Den Umsätzen stehen im 
Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die 
Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber, welche durch die Umschuldung im Jahr 
2016 dauerhaft halbiert wurden. Da die Umschuldung sich im Vorjahr noch nicht auf das komplette 
Geschäftsjahr ausgewirkt hatte, sinkt der Zinsaufwand im Jahr 2017 erneut um 27,9 %. Der 
Steueraufwand liegt im Wesentlichen aufgrund eines Einmaleffekts aus periodenfremder 
Gewerbesteuer um 119 TEUR über dem Vorjahresniveau. In gleicher Höhe sind auch die sonstigen 
betrieblichen Erträge höher ausgefallen, da die Gewerbesteuer an die Kommanditistin ENTEGA 
Regenerativ GmbH weiterbelastet wird. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem 
Jahresüberschuss in Höhe von 347 TEUR (Vorjahr: 238 TEUR) ab. 
Die PV-Anlage wird in den Folgejahren bei einer im langjährigen Mittel liegenden Sonneneinstrahlung 
eine jährliche elektrische Arbeit von ca. 3,4 GWh produzieren. 
Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2018 Umsätze von 1.105 TEUR und 
einen Jahresüberschuss von 294 TEUR. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der 
ENTEGA AG eingebunden. Der Geschäftsführung sind demnach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind oder nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 165 -

HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110,  
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 02.11.2009 
Handelsregister: HRB 88575, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte 
jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
BITASUS Verwaltung GmbH (ehemals LHI SolarWind Beteiligungs 
GmbH) 
51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Biehle, Patrick Mitglied k.A.
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Heinze, Thomas Mitglied k.A.
Porr, Oliver Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 27 28 29 
Bilanzsumme (TEUR) 29 36 31 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 166 -

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 13.06.2000 / Eintritt HSE: 07.10.2010 
Handelsregister: HRA 84367, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur 
Stromgewinnung, insbesondere in Thüngen, Bayern, mit dem Ziel, den erzeugten Strom zu 
verkaufen. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vor zunehmen, 
welche geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist 
berechtigt, sich zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
LHI SolarWind Beteiligungs GmbH 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Biehle, Patrick 
    Heim, Matthias 
    Heinze, Thomas 
    Porr, Oliver 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
- 168 -

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 36.180 33.701 31.219 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 36.180 33.701 31.219 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 3.425 4.811 4.258 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 113 156 451 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 3.313 4.654 3.807 
Rechnungsabgrenzungsposten 195 182 169 
Summe Aktiva 39.800 38.693 35.646 
Passiva 
Eigenkapital 12.196 13.273 12.346 
   Kapitalanteile 10.929 10.929 10.929 
   Rücklagen 0 1.267 0 
   Bilanzergebnis 1.267 1.077 1.417 
Rückstellungen 306 279 628 
Verbindlichkeiten 27.298 25.141 22.672 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 39.800 38.693 35.646 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 5.762 5.592 5.740 
   Umsatzerlöse 5.762 5.592 5.740 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 11 1 340 
Betriebsleistung 5.773 5.593 6.080 
Betriebsaufwand -3.170 -3.285 -3.261
   Materialaufwand -231 -281 -269
   Personalaufwand 0 0 0
   Abschreibungen -2.481 -2.481 -2.481
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -458 -522 -510
Betriebsergebnis 2.603 2.309 2.819 
Finanzergebnis -1.193 -1.060 -963
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3 0 6 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.196 -1.060 -969
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.409 1.248 1.856 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -143 -172 -439
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 1.267 1.077 1.417 
- 169 -

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 109,0% 113,3% 111,8% 
Anlagenintensität 90,9% 87,1% 87,6% 
Abschreibungsquote  6,9% 7,4% 7,9% 
Investitionen (TEUR) 0 2 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 899,2% 921,9% 573,5% 
Eigenkapital (TEUR) 12.196 13.273 12.346 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.929 10.929 10.929 
Eigenkapitalquote 30,6% 34,3% 34,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 27.223 24.898 22.558 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -2.278 -2.157 -2.469
Verschuldungsgrad 226,3% 191,5% 188,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 22,0% 19,3% 24,7% 
Return on Investment (ROI) 3,2% 2,8% 4,0% 
Eigenkapitalrentabilität 10,4% 8,1% 11,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 6,2% 5,5% 6,7% 
Materialintensität 4,0% 5,0% 4,4% 
Rohertrag (TEUR) 5.531 5.311 5.471 
EBIT (TEUR) 2.603 2.309 2.819 
EBITDA (TEUR) 5.084 4.790 5.300 
ROCE 6,2% 5,6% 6,8% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/-
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/-
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/-
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja (Konzern) ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 170 -

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG, Darmstadt, ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, 
Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb einer Photovoltaik-Freiflächenanlage (PV-Anlage). Daher 
sind die Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung 
regelnde Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) in der Fassung des Jahres der 
Inbetriebnahme bestimmt. 
Im Geschäftsjahr 2017 hat die PV-Anlage insgesamt 19,9 GWh (Vorjahr 19,4 GWh) Solarstrom erzeugt 
und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. Der eingespeiste Strom wird gemäß EEG sowie der darin 
enthaltenen Direktvermarktung vergütet. 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen PV-
Anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 31.219 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 87,6 % 
(Vorjahr: 87,1 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital und 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 97,9% (Vorjahr: 98,7 %) der Bilanzsumme ausmachen. 
Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und ein 
langfristiges Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 34,6 % (Vorjahr: 34,3 %) bei 
rückläufiger Bilanzsumme (-7,9 %) durch die weiter voranschreitende Abschreibung des 
Sachanlagevermögens und Tilgung der Darlehen. Bilanzpositionen mit wesentlichen Veränderungen 
zum Vorjahr sind zudem die trotz höheren Jahresergebnisses ausschüttungsbedingt um 862 TEUR 
gesunkenen flüssigen Mittel sowie die Steuerrückstellungen (+303 TEUR), in denen ein Einmaleffekt 
aus periodenfremder Gewerbesteuer abgebildet ist. 
Die Umsätze aus Einspeiseerlöse sind im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund 
höherer Sonneneinstrahlung um 2,6 % auf 5.740 TEUR gestiegen. Den Umsätzen stehen im 
Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die 
Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Der Steueraufwand liegt im 
Wesentlichen aufgrund eines Einmaleffekts aus periodenfremder Gewerbesteuer um 3 03 TEUR über 
dem Vorjahresniveau. In gleicher Höhe sind auch die sonstigen betrieblichen Erträge höher 
ausgefallen, da die Gewerbesteuer an die Kommanditistin ENTEGA Regenerativ GmbH weiterbelastet 
wird. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.4 17 TEUR 
(Vorjahr: 1.077 TEUR) ab. 
Die PV-Anlage wird in den Folgejahren bei einer im langjährigen Mittel liegenden Sonneneinstrahlung 
eine jährliche elektrische Arbeit von ca. 19,6 GWh produzieren. 
Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2018 Umsätze von 5.631 TEUR und 
einen Jahresüberschuss von 1.364 TEUR. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der 
ENTEGA AG eingebunden. Der Geschäftsführung sind demnach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind oder nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können.  
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 171 -

HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110,  
64293 Darmstadt 
Kontakt: regenerativ@hse.ag  
06151/ 701 1071 
Gründung: 08.09.2010 
Handelsregister: HRB 89209, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte 
jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder m ittelbar dienen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
BITASUS Verwaltung GmbH (ehemals LHI SolarWind Beteiligungs 
GmbH) 
51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Biehle, Patrick Mitglied k.A.
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Heinze, Thomas Mitglied k.A.
Porr, Oliver Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 27 28 29 
Bilanzsumme (TEUR) 35 36 31 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 172 -

HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 02.07.2012 
Handelsregister: HRA 7204, Amtsgericht Wetzlar 
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen zur 
Stromgewinnung, insbesondere in Haiger (Lahn -Dill-Kreis), mit dem Ziel, den erzeugten Strom zu 
verkaufen. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, 
welche geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist 
berechtigt, sich zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
LHI SolarWind Beteiligungs GmbH 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Heim, Matthias 
    Heinze, Thomas 
    Lemeš, Dr. Zijad 
    Porr, Oliver 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
- 174 -

HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 24.292 22.498 20.708 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 24.292 22.498 20.708 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 2.301 2.510 4.058 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 512 585 761 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.790 1.925 3.297 
Rechnungsabgrenzungsposten 212 228 216 
Summe Aktiva 26.805 25.236 24.983 
Passiva 
Eigenkapital 6.632 6.610 7.057 
   Kapitalanteile 150 150 150 
   Rücklagen 6.450 6.460 6.482 
   Bilanzergebnis 32 0 425 
Rückstellungen 281 367 657 
Verbindlichkeiten 19.892 18.259 17.268 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 26.805 25.236 24.983 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 3.217 3.157 3.635 
   Umsatzerlöse 3.217 3.157 3.635 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 248 
Betriebsleistung 3.217 3.157 3.883 
Betriebsaufwand -2.638 -2.696 -2.780
   Materialaufwand -218 -162 -256
   Personalaufwand 0 0 0
   Abschreibungen -1.822 -1.823 -1.823
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -597 -711 -700
Betriebsergebnis 580 461 1.103 
Finanzergebnis -521 -483 -449
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20 6 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -541 -489 -449
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 58 -22 654 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 23 0 -207
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 81 -22 447 
- 175 -

HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 108,7% 110,1% 116,4% 
Anlagenintensität 90,6% 89,2% 82,9% 
Abschreibungsquote  7,5% 8,1% 8,8% 
Investitionen (TEUR) 14 30 33 
Investitionsquote 0,1% 0,1% 0,2% 
Liquidität 3. Grades 569,9% 533,2% 465,0% 
Eigenkapital (TEUR) 6.632 6.610 7.057 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 150 150 150 
Eigenkapitalquote 24,7% 26,2% 28,2% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 19.769 18.155 17.053 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -2.323 -1.633 -991
Verschuldungsgrad 304,2% 281,8% 254,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 2,5% -0,7% 12,3% 
Return on Investment (ROI) 0,3% -0,1% 1,8% 
Eigenkapitalrentabilität 1,2% -0,3% 6,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,3% 1,8% 3,6% 
Materialintensität 6,8% 5,1% 6,6% 
Rohertrag (TEUR) 2.999 2.995 3.378 
EBIT (TEUR) 580 461 1.103 
EBITDA (TEUR) 2.402 2.284 2.926 
ROCE 2,3% 1,9% 3,7% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/-
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/-
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/-
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja (Konzern) ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 176 -

HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen der 
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang 
Erneuerbarer Energien (EEG) in  der Fassung des Jahres der Inbetriebnahme bestimmt. 
Die Windenergieanlagen mit einer Leistung von zusammen 13,8 Megawatt (MW) erzeugten im 
Geschäftsjahr 2017 insgesamt 35,9 GWh Strom (Vorjahr: 31,7 GWh), der in das örtliche Verteilnetz 
eingespeist und gemäß EEG vergütet wurde. Trotz der besonderen Witterungseinflüsse (Eisansatz) in 
den Wintermonaten konnte aufgrund eines weitgehend störungsfreien Betriebs und dem guten 
Windjahr 2017 das bisher höchste Ergebnis seit Bestehen des Windparks erzielt werden. 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund 
höherer Winderträge um 15,1 % auf 3.635 TEUR gestiegen. Den Umsätzen stehen im Wesentlichen 
konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die Tilgung 
kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Der Steueraufwand liegt im Wesentlichen 
aufgrund eines Einmaleffekts aus periodenfremder Gewerbesteuer um 207 TEUR über dem 
Vorjahresniveau. In gleicher Höhe sind auch die sonstigen betrieblichen Erträge höher ausgefallen, da 
die Gewerbesteuer an die Kommanditistin ENTEGA Regenerativ GmbH weiterbelastet wird. Insgesamt 
schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 447 TEUR  (Vorjahr: 
Jahresfehlbetrag 22 TEUR) ab. 
Die Gesellschaft verfügt über kein eigenes Personal. 
Die Windenergieanlagen werden mit zunehmender Optimierung der Steuerung sowie der 
witterungsbedingten Verfügbarkeit in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden 
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von 36,9 GWh produzieren. 
Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2018 Umsätze von 3.707 TEUR und 
einen Jahresüberschuss von 487 TEUR. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der 
ENTEGA AG eingebunden. Der Geschäftsführung sind demnach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind oder nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können.  
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 177 -

HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110,  
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 02.07.2012 
Handelsregister: HRB 91335, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte 
jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
BITASUS Verwaltung GmbH (ehemals LHI SolarWind Beteiligungs 
GmbH) 
51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Heinze, Thomas Mitglied k.A.
Lemeš, Dr. Zijad Mitglied k.A.
Porr, Oliver Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 27 28 29 
Bilanzsumme (TEUR) 30 31 31 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 178 -

Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Anschrift: Höchster Str. 48, 
64747 Breuberg 
Kontakt: 06163/ 71 27 35 
Gründung: 27.10.1982 
Handelsregister: HRB 70368, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb eines Heizkraftwerks in 
Breuberg/ Odenwald. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck 
unmittelbar oder mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und 
sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 74,00% 
Pirelli Deutschland GmbH 26,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Beirat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Deuker, Joachim Mitglied k.A.
Gauger, Frank Mitglied k.A.
Ripper, Gerd Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Beirat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wolff, Dr. Marie-Luise Vorsitzende 0 TEUR 
Krein, Joachim Mitglied 0 TEUR 
Wendt, Michael Mitglied 0 TEUR 
Bezüge des Beirates 
Die Beiratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr keine Vergütung von der Gesellschaft. 
- 180 -

Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 7.487 6.450 6.516 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 91 46 0 
   Sachanlagen 7.396 6.405 6.516 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 3.717 3.211 5.354 
   Vorräte 209 80 157 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.836 2.654 4.276 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 672 477 921 
Rechnungsabgrenzungsposten 27 27 28 
Summe Aktiva 11.231 9.688 11.898 
Passiva 
Eigenkapital 2.324 2.525 2.333 
   Gezeichnetes Kapital 1.534 1.534 1.534 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 20 20 25 
   Bilanzergebnis 770 971 774 
Sonderposten 160 26 0 
Rückstellungen 595 953 776 
Verbindlichkeiten 8.152 6.184 8.789 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 11.231 9.688 11.898 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 24.209 23.587 23.591 
   Umsatzerlöse 24.184 23.544 23.536 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 25 44 55 
Sonstige betriebliche Erträge 520 506 194 
Betriebsleistung 24.729 24.093 23.785 
Betriebsaufwand -23.385 -22.590 -22.505
   Materialaufwand -19.136 -17.923 -17.900
   Personalaufwand -2.534 -2.661 -2.832
   Abschreibungen -1.277 -1.395 -1.204
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -438 -611 -570
Betriebsergebnis 1.344 1.503 1.280 
Finanzergebnis -261 -117 -167
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 53 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -262 -170 -167
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.084 1.386 1.112 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -313 -414 -338
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 770 971 774 
- 181 -

Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 73,2% 81,6% 82,3% 
Anlagenintensität 66,7% 66,6% 54,8% 
Abschreibungsquote  17,0% 21,6% 18,5% 
Investitionen (TEUR) 2.202 358 1.269 
Investitionsquote 29,4% 5,6% 19,5% 
Liquidität 3. Grades 66,5% 73,0% 81,9% 
Eigenkapital (TEUR) 2.324 2.525 2.333 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.534 1.534 1.534 
Eigenkapitalquote 20,7% 26,1% 19,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 2.966 2.540 2.818 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 800 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 465 -1.968 2.606 
Verschuldungsgrad 383,3% 283,6% 410,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 3,2% 4,1% 3,3% 
Return on Investment (ROI) 6,9% 10,0% 6,5% 
Eigenkapitalrentabilität 33,1% 38,5% 33,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 9,2% 11,8% 7,9% 
Materialintensität 77,4% 74,4% 75,3% 
Rohertrag (TEUR) 5.073 5.665 5.691 
EBIT (TEUR) 1.344 1.503 1.280 
EBITDA (TEUR) 2.621 2.898 2.483 
ROCE 10,9% 13,3% 10,0% 
Personal 
Personalintensität 10,2% 11,0% 11,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 33 34 37 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 33 34 38 
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% 0,0% 2,6% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 0 0 0 
Beschäftigte über 50 Jahre 9 9 19 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 35 35 k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 77 78 75
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  nein nein nein 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein k.A. k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein k.A. ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 182 -

Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Industriekraftwerk Breuberg GmbH (IKB) ist Eigentümerin eines Heizkraftwerkes in Breuberg zur 
ausschließlichen Dampf- und Stromversorgung des dortigen Industriestandorts. Zum 0 1.01.2014 
traten neue Verträge in Kraft, die eine Verpachtung des Anlagevermögens der Gesellschaft an den 
Industriekunden zum Gegenstand haben. Damit erhält der Industriekunde den gleichzeitigen Status 
als Eigenerzeuger und Letztverbraucher. Die Gesellschaft führt den operativen Betrieb für den 
Industriekunden fort und liefert hierzu auch die benötigten Brennstoffe und den Zusatzstrom. 
Das Berichtsjahr 2017 ist geprägt von ausgelasteten Kapazitäten des Industriekunden, die zu einem 
auf hohem Niveau stabilisierten Energiebedarf führen. Während von den witterungsbedingten 
Rahmenbedingungen keine Zunahme des Wärmebedarfes ausgeht, wird die höhere Nachfrage nach 
Produktionsdampf von den in den Vorjahren umgesetzten Energieeffizienzmaßnahmen mittlerweile 
überkompensiert. 
Ein nahezu störungsfreier Betrieb bewirkt eine hohe Verfügbarkeit der Gasturbine, die gleichzeitig gute 
Durchschnittsleistung erreicht. Der Austausch des nahezu zwanzig Jahre alten Generators zum 
Jahresende begründet eine installationsbedingte Stillstandsphase der Turbine im Dezember. Dies 
mündet in einer Stromerzeugung von mehr als 76.500 MWh, die damit aber um -9,2% unter dem 
Vorjahresniveau liegt. Die Dampf-/Wärmeproduktion lag gegenüber dem Vorjahr aufgrund der bereits 
erwähnten Einflüsse um -3,3% geringer. 
Bei zwar weiterhin hoher Energieeigenerzeugung nehmen die Brennstofflieferungen in Verbindung mit 
den umgesetzten Effizienzprojekten um -4,8% gegenüber 2016 ab, während die 
Zusatzstromlieferungen auf Grund des Generatorwechsels und eines gestiegenen Strombedarfs des 
Kunden gleichzeitig um 18,5 % stiegen. Die Zusatzstromlieferungen für das Werk CAR des 
Industriekunden konnte mit einem um -1,1 % niedrigeren Preis beziffert werden, dem gegenüber stieg 
der Strombezugspreis für das Werk MOTO um 6,7 %. In der Gesamtheit inklusive der Preisvorteile 
beim Gasbezug resultieren hieraus im Vergleich zum Vorjahr fast identische Umsätze. Bei ebenfalls 
nahezu gleichen Betriebsstoffkosten verändert sich der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr nur 
marginal um 0,2%.  
Im Berichtsjahr fielen keine nennenswerten sonstigen betrieblichen Erträge an, die zur Ausschüttung 
einer Sonderdividende vergleichbar der Schadensersatzleistung aus dem Jahr 2016 führen würden. 
Unter Berücksichtigung der in den übrigen Erlös- und Kostenpositionen enthaltenen Veränderungen 
ergibt sich damit ein gegenüber dem Vorjahr reduziertes Ergebnis nach Steuern. Das Geschäftsjahr 
2017 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 774 TEUR. 
Die Investitionen des Berichtsjahres betrugen 1.269 TEUR, wovon allein 532 TEUR in geplante, jedoch 
noch nicht abgeschlossene Maßnahmen für den Generatortausch flossen. Es wurden bisher 220 TEUR 
in eine Mittelspannungskompensationsanlage investiert, die zur Vermeidung von Blindstromkosten für 
den Industriekunden führen sollen. Für den Brandschutz des Kraftwerks wurden 57 TEUR verwendet, 
die noch auf das in 2014 realisierte Großprojekt Gasturbinen-Optimierungen zurückzuführen sind. 
Beim neuen Automatisierungsserver mit 35 TEUR und den 26 TEUR für die Leittechnik (Servertausch) 
handelt es sich um Investitionen in die IT-Infrastruktur des Kraftwerks. 62 TEUR entfielen auf das 
(mehrjährige) Projekt „Neue Speisewasserversorgung“. In eine Ansaugluftvorwärmung der Gasturbine 
wurden weitere 9 TEUR, zur Verbesserung der Dampfmengenmessung 8 TEUR und 7 TEUR in eine 
neue Gasleitung investiert. Für die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden 40 TEUR aufgewendet. 
Darüber hinaus wurden für die im Jahr 2020 vorgesehene Beschaffung einer Austauschturbine 
Anzahlungen vorgenommen. 
Zur Finanzierung der im Vorjahr nicht geplanten Anlage zur Blindstromkompensation nahm die 
Gesellschaft ein Darlehen in Höhe von bis zu 600 TEUR auf. Hiervon wurde bis zum Jahresende ein 
Betrag in Höhe von 300 TEUR abgerufen. Ebenso erfolgt die Finanzierung des Generatoraustauschs 
auf Basis eines Darlehens in Höhe von bis zu 500 TEUR, das im Berichtsjahr in Höhe von 300 TEUR in 
Anspruch genommen wurde. Die übrigen Investitionen finanzieren sich aus den Abschreibungen. 
Für das Jahr 2018 und das Folgejahr werden entsprechend der vertraglich geregelten Kapi-
talverzinsung Umsätze und Ergebnisse auf dem Niveau des Jahres 2017 erwartet. Positive Grundlage 
hierfür ist, dass der Industriekunde vollausgelastete Produktionskapazitäten verzeichnet. Dies wird bei 
der Gesellschaft auch zu stabilen Energielieferungen führen. 
Für 2018 sind Investitionen in Höhe von 680 TEUR geplant, die vollständig für Maßnahmen zur 
weiteren Verbesserung der Kraftwerksinfrastruktur vorgesehen sind und sich überwiegend aus 
Abschreibungen und Eigenmitteln finanzieren. 
- 183 -

Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der 
ENTEGA AG eingebunden. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können.  
Die Chancen- und Risikosituation bleibt vor dem Hintergrund des Geschäftsmodells für die Folgejahre 
stabil. Es ergeben sich lediglich Risiken aus dem operativen Kraftwerksbetrieb und betreffen im 
Wesentlichen den Ausfall der Gasturbine. Kreditrisiken wurden durch den Abschluss eines 
Factoringvertrags minimiert. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Das Unternehmen wendet den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an. 
- 184 -

JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 
Anschrift: Querfurter Straße 28, 
06279 Obhausen - Esperstedt 
Kontakt: - 
Gründung: 01.06.2011 
Handelsregister: HRA 3239, Amtsgericht Stendal 
Darstellung Unternehmenszweck 
Die JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG befasst sich mit der Errichtung und dem 
Betrieb von Windkraftanlagen am Standort Obhausen, Ortsteil Esperstedt.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
WEO GmbH & Co. KG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
WEO Verwaltungs GmbH vertreten durch: 
    Musick, Torsten 
    Nickel, Oliver 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
- 186 -

JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 37.807 34.015 30.224 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 37.807 34.015 30.224 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 3.821 3.967 5.716 
   Vorräte 46 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.370 1.741 1.542 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 2.406 2.226 4.175 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.046 880 823 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 7.183 7.666 6.578 
Summe Aktiva 49.858 46.528 43.340 
Passiva 
Eigenkapital 0 0 0 
   Kapitalanteile 200 200 200 
   Rücklagen 2.200 2.200 2.200 
   Bilanzergebnis -9.583 -10.066 -8.978
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 7.183 7.666 6.578
Rückstellungen 393 495 850 
Verbindlichkeiten 48.968 45.564 42.047 
Rechnungsabgrenzungsposten 496 470 444 
Summe Passiva 49.858 46.528 43.340 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 8.060 7.321 8.846 
   Umsatzerlöse 8.060 7.321 8.846 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 359 386 54 
Betriebsleistung 8.419 7.707 8.899 
Betriebsaufwand -6.665 -6.080 -6.251
   Materialaufwand 0 -35 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -3.792 -3.792 -3.792
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.873 -2.253 -2.460
Betriebsergebnis 1.754 1.627 2.648 
Finanzergebnis -2.324 -2.110 -1.896
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13 5 23 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.337 -2.115 -1.919
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -570 -483 752 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 24 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -547 -483 752 
- 187 -

JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 96,4% 95,6% 94,6% 
Anlagenintensität 75,8% 73,1% 69,7% 
Abschreibungsquote  10,0% 11,1% 12,5% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 29,5% 29,3% 40,0% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 200 200 200 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 36.428 32.513 28.598 
Kreditaufnahmen (TEUR) 666 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -2.704 -3.405 -3.517
Verschuldungsgrad -/- -/- -/- 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -6,8% -6,6% 8,5% 
Return on Investment (ROI) -1,1% -1,0% 1,7% 
Eigenkapitalrentabilität <=0,0% <=0,0% <=0,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,6% 3,5% 6,2% 
Materialintensität 0,0% 0,5% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 8.060 7.286 8.846 
EBIT (TEUR) 1.754 1.627 2.648 
EBITDA (TEUR) 5.546 5.419 6.440 
ROCE 3,7% 3,6% 6,4% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  -/- k.A. k.A.
Bezug klimaneutrales Gas  -/- k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- k.A. -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- k.A. -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- k.A. -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht -/- k.A. k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 188 -

JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG befasst sich mit der Errichtung und dem Betrieb 
von Windkraftanlagen an dem Standort Obhausen, Ortsteil Esperstedt, Sachsen-Anhalt. Zum 
31.12.2017 besteht der Windpark aus 16 Anlagen. Die elektrische Energie des Windparks wird über 
das gesellschaftseigene Umspannwerk Querfurter Platte in das Netz der Mitteldeutschen 
Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ) eingespeist. 
Das Ergebnis der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG wird im Wesentlichen durch die 
Umsatzerlöse insbesondere durch das vorherrschende Windaufkommen bestimmt. Im Umsatz sind 
ausschließlich die Erlöse entsprechend dem Unternehmensgegenstand enthalten.  
Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 8.846 TEUR und sind im Vergleich zum Vorjahr um 
+21,4 % gestiegen. Diese betreffen im Wesentlichen Erlöse aus Direktvermarktung.
Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 54 TEUR beinhalten im Wesentlichen Erträge für 
Netzsicherungsmaßnahmen. 
Die Abschreibung des Anlagevermögens erfolgte linear in Höhe von 3.792 TEUR. Die sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Reparaturen und Wartung 
(983 TEUR) sowie Pachtaufwendungen (650 TEUR). Die Zinsaufwendungen verringerten sich 
insbesondere durch die planmäßigen Tilgungen um 212 TEUR.  
Das Geschäftsjahres 2017 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 752 TEUR ab. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 189 -

Luxstream GmbH 
Anschrift: Hilpertstraße 16-18, 
64295 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 629 42 - 0 
kontakt@luxstream.de 
https://www.luxstream.de/ 
Gründung: 08.06.2009 
Handelsregister: HRB 8790, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist die Entwicklung, Produktion, Montage sowie der Groß - und 
Einzelhandel mit Elektronikartikeln jedweder Art, insbesondere LED -Leuchtmittel und dazugehörige 
Komponenten. Überdies ist die Gesellschaft zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die 
zur Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig oder nützlich erscheinen. Dazu zählen auch die 
Erbringung von kaufmännischen, technischen, planerischen und organ isatorischen 
Beratungsleistungen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Rolf Neubauer 27,04% 
ENTEGA AG 25,11% 
Daniel Hermann 25,05% 
Daniel San Jocic 11,40% 
Thomas Bosiacki 11,40% 
Beteiligungen 
Luxstream Asia Pacific Ltd. 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Jocic, Daniel San Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
- 190 -

Luxstream GmbH 
Bilanz (TEUR) 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 17 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 4 
   Sachanlagen 13 
   Finanzanlagen 0 
Umlaufvermögen 1.573 
   Vorräte 966 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 457 
   Wertpapiere 0 
   Liquide Mittel 150 
Rechnungsabgrenzungsposten 19 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 64 
Summe Aktiva 1.673 
Passiva 
Eigenkapital 0 
   Gezeichnetes Kapital 25 
   Kapitalrücklagen 494 
   Gewinnrücklage 0 
   Bilanzergebnis -583
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 64
Rückstellungen 63 
Verbindlichkeiten 1.611 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 
Summe Passiva 1.673 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2017 
Gesamtleistung 2.027 
   Umsatzerlöse 2.045 
   Bestandsveränderungen -18
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0
Sonstige betriebliche Erträge 18 
Betriebsleistung 2.046 
Betriebsaufwand -2.241
   Materialaufwand -1.612
   Personalaufwand -369
   Abschreibungen -30
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -230
Betriebsergebnis -195
Finanzergebnis -26
   Erträge aus Beteiligungen 0
   Erträge aus Gewinnabführung 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -28
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -222
Außerordentliches Ergebnis 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 
Sonstige Steuern -1
Jahresergebnis -223
- 191 -

Luxstream GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 >1000%
Anlagenintensität 1,0%
Abschreibungsquote  174,0%
Investitionen (TEUR) 30 
Investitionsquote 173,8% 
Liquidität 3. Grades 107,8% 
Eigenkapital (TEUR) 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 
Eigenkapitalquote 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 215 
Kreditaufnahmen (TEUR) 651 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 1.611 
Verschuldungsgrad -/- 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -11,0%
Return on Investment (ROI) -13,3%
Eigenkapitalrentabilität <=0,0% 
Gesamtkapitalrentabilität -11,6%
Materialintensität 78,8%
Rohertrag (TEUR) 415 
EBIT (TEUR) -195
EBITDA (TEUR) -166
ROCE -18,1%
Personal 
Personalintensität 18,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 11 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 11 
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 2 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 2 
Frauenanteil Auszubildende 0,0% 
Beschäftigte in Teilzeit k.A.
Beschäftigte über 50 Jahre k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 28
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  nein 
Bezug klimaneutrales Gas  nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 192 -

Luxstream GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Luxstream GmbH ist Hersteller innovativer und hochwertiger LED-Leuchtmittel für professionelle 
Anwendungen in Industrie und Gewerbe. Die Gesellschaft wurde in 2017 von der ENTEGA AG anteilig 
erworben. 
Im  Geschäftsjahr 2017 betragen die Umsatzerlöse 2.045 TEUR. Demgegenüber steht hauptsächlich 
der Materialaufwand mit 1.612 TEUR. Die Umsatzrentabilität weist eine Quote von -10,9% auf. Die 
Materialintensität beträgt 79,5%. 
Der Jahresfehlbetrag beläuft sich zum Abschluss 2017 auf 223 TEUR. 
Im Geschäftsjahr 2017 tätigte die Gesellschaft Investitionen in Höhe von 30 TEUR. 
Durch das neues Produkt der Luxstream GmbH „LED komplett - LED Audit & Lichtmiete“, welches in 
Kooperation mit der ENTEGA Energie GmbH vertrieben wird, wird eine positive Auswirkung auf den 
vertrieblichen Erfolg in den kommenden Jahren erwartet 
Durch die Kompetenzenbündelung der Luxstream GmbH mit der ENTEGA AG werden in 2018 positive 
Effekte angenommen. Die bedeutende Weichenstellung für die Zukunft bietet allen Beteiligten eine 
große Chance, das angestrebte Wachstumspotential in den kommenden Jahren realisieren zu können 
und vorangegangene Verluste zügig zu kompensieren. 
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017 wurde durch die R. Haensel
Steuerberatungsgesellschaft GmbH, Bürstadt, erstellt. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 193 -

NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH i. L. 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 1060 
info@naturpur-institut.de 
http://www.naturpur-institut.de/ 
Gründung: 2008 
Handelsregister: HRB 87149, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Umwelt - und Klimaschutzes, insbesondere der 
Wissenschaft und interdisziplinären Forschung zum nachhaltigen Umweltschutz sowie zur 
Energieeffizienz und zu den regenerativen Energien, der Weiterentwicklung des Einsatzes fossiler 
Brennstoffe unter ökologischen Gesichtspunkten, des nachhaltigen Schutzes der Natur und de r 
Bewahrung einer lebenswerten Umwelt insbesondere unter Berücksichtigung des Klimawandels und 
des nachhaltigen Klimaschutzes. Soweit sich aus unmittelbarer Forschung Erkenntnisse über die 
Weiterentwicklung des Einsatzes fossiler Brennstoffe unter ökologis chen Gesichtspunkten ergeben, 
werden diese der Allgemeinheit vollständig und unverzüglich zur Verfügung gestellt.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 100,00% 
Beteiligungen 
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Kuratorium 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Ortmanns, Michael Mitglied 0 TEUR 
Send, Matthias W. Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft. 
- 194 -

NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH i. L. 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 25.339 20.372 25.753 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 13 0 
   Finanzanlagen 25.339 20.359 25.753 
Umlaufvermögen 2.849 8.145 4.188 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 293 280 307 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 2.556 7.865 3.881 
Rechnungsabgrenzungsposten 281 209 140 
Summe Aktiva 28.469 28.725 30.081 
Passiva 
Eigenkapital 28.452 28.708 30.063 
   Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000 
   Kapitalrücklagen 2.333 2.333 2.333 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 119 375 1.730 
Rückstellungen 2 2 9 
Verbindlichkeiten 14 15 9 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 28.469 28.725 30.081 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 0 0 0 
   Umsatzerlöse 0 0 0 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1 80 1.259 
Betriebsleistung 1 80 1.259 
Betriebsaufwand -773 -494 -1.076
   Materialaufwand 0 -1 -2
   Personalaufwand 0 0 0
   Abschreibungen 0 -10 -7
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -773 -483 -1.068
Betriebsergebnis -772 -415 182 
Finanzergebnis 811 671 1.172 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 811 685 1.174 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -15 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -2
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 40 256 1.355 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 40 256 1.355 
- 195 -

NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH i. L. 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 112,3% 140,9% 116,7% 
Anlagenintensität 89,0% 70,9% 85,6% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,1% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 36.011 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 139,8% 
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% >1000%
Eigenkapital (TEUR) 28.452 28.708 30.063
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26.000 26.000 26.000
Eigenkapitalquote 99,9% 99,9% 99,9%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 0 1 -7
Verschuldungsgrad 0,1% 0,1% 0,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -/- -/- -/- 
Return on Investment (ROI) 0,1% 0,9% 4,5% 
Eigenkapitalrentabilität 0,1% 0,9% 4,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,1% 0,9% 4,5% 
Materialintensität 0,0% 0,8% 0,1% 
Rohertrag (TEUR) 0 -1 -2
EBIT (TEUR) 39 256 1.356 
EBITDA (TEUR) 39 281 1.363 
Kostendeckungsgrad 105,1% 150,3% 225,7% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  -/- -/- -/- 
Bezug klimaneutrales Gas  -/- -/- -/- 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 196 -

NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH i. L. 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Zweck der NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH i.L. („Institut“) ist 
die Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes, insbesondere von Forschung und Entwicklung in den 
Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sowie die Anregung zum öffentlichen Diskurs 
über die Themen Klimaschutz und nachhaltige Energieversorgung. Die Ergebnisse stehen der 
Öffentlichkeit zur Verfügung. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden die Kooperationen mit der Technischen Universität Darmstadt (TUD) 
und der Hochschule Darmstadt (h_da) fortgeführt. Die Vermögenslage wird auf der Aktivseite 
dominiert durch die Wertpapiere des Anlagevermögens, die 85,61 % (Vorjahr: 70,92 %) der 
Bilanzsumme ausmachen. Die Steigerung des Anlagevermögens in Höhe von 5.381 TEUR ist auf die 
Neuanlage von Geldern in Wertpapiere des Anlagevermögens sowie das Aufdecken von stillen Reserven 
im Rahmen der Neugründung durch Sacheinlage der 100%igen Tochtergesellschaft ENTEGA 
NATURpur Institut gGmbH zurückzuführen. Dies überwog den Rückgang der Finanzanlagen durch den 
Verkauf der 100%igen Beteiligung an der ENTEGA NATURpur AG. Das Umlaufvermögen umfasst im 
Wesentlichen Zinsabgrenzungen und liquide Mittel. Die Gesellschaft finanziert sich unverändert 
hauptsächlich über Eigenkapital mit einer Eigenkapitalquote von 99,9 % (Vorjahr: 99,9 %). Gemäß 
dem Zweck der Gesellschaft werden die Zinserträge vollständig zur Förderung gemeinnütziger Projekte 
genutzt. Wesentliche Aufwendungen des Geschäftsjahres stehen im Zusammenhang mit der Förderung 
der genannten Hochschulen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind größtenteils aufgrund des 
erhöhten Spendenniveaus zum Vorjahr um 585 TEUR gestiegen. Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit 
einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.355 TEUR (Vorjahr: 256 TEUR) ab. 
Mit Gesellschafterbeschluss vom 02.01.2018 wurde die Liquidation der Gesellschaft begonnen. Im 
Laufe des weiteren Liquidationsverfahrens werden die Aktiva und Passiva so weit wie möglich liquidiert 
und anschließend zusammen mit den flüssigen Mitteln an die Gesellschafterin maximal bis zur Höhe 
der eingezahlten Kapitalanteile und dem gemeinen Wert von geleisteten Sacheinlagen ausgekehrt. 
Darüber hinaus gehendes Vermögen wird an die ENTEGA Stiftung ausgekehrt, die dieses 
ausschließlich zu gemeinnützigen Zwecken verwenden wird. Die erzielbaren Veräußerungserlöse 
werden voraussichtlich den Buchwerten der Vermögensgegenstände nach Abzug der Schulden 
entsprechen. Kosten der Liquidation werden nicht erwartet. Abschließend wird die Gesellschaft nach 
Beendigung der Liquidation gelöscht. Die laufenden Projekte werden zukünftig von der ENTEGA 
NATURpur Institut gGmbH fortgeführt. 
Der Geschäftsführung sind keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind 
und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.  
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 197 -

Piecki Sp. z o.o. 
Anschrift: Wybreze Kosciuszkowskie 41, 
00_638 Warschau, Polen 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
Gründung: 02.08.2007/ Erwerb: 21.12.2010 
Handelsregister: HRS Nummer: 0000 297 596 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung und der Betrieb von Windparks, was die folgenden 
Tätigkeiten umfasst: die Erzeugung, die Durchleitung, der Vertrieb und der Verkauf von elektrischer 
Energie, Arbeiten verbunden mit der Errichtung von Übermittlungsrohrleitungen und 
Verteilungsnetzwerken, Vorbereitungsarbeiten zur Durchführung von Bauarbeiten an der Baustelle, 
Durchführung von Bauprojekten verbunden mit der Errichtung von Gebäuden, Bauarbeiten 
verbunden mit der Errichtung sonstiger Land - und Wasseringenieurobjekte, anderswo nicht 
genannt, Tätigkeit im Bereich des Ingenieurwesens und damit verbundene technische Beratung 
sowie Durchführung von Fertigungsarbeiten am Bau. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
RWE Renewables Polska Sp. z o.o. 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Lemeš, Dr. Zijad Mitglied 0 TPLN 
Schneider, Roman Mitglied 0 TPLN 
Weite, Uwe Mitglied 0 TPLN 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge von der Gesellschaft. 
- 198 -

Piecki Sp. z o.o. 
Bilanz (TPLN) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 141.770 72.342 67.173 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 106 54 50 
   Sachanlagen 141.664 72.287 67.123 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 16.248 10.579 8.241 
   Vorräte 2.300 1.129 1.035 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3.922 3.070 2.464 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 10.027 6.380 4.742 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 158.333 94.497 87.113 
Passiva 
Eigenkapital 151.941 88.097 79.508 
   Gezeichnetes Kapital 7.645 7.145 6.870 
   Kapitalrücklagen 144.490 135.040 129.842 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -194 -54.087 -57.205
Rückstellungen 4.058 4.286 5.374 
Verbindlichkeiten 2.334 2.114 2.231 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 158.333 94.497 87.113 
Gewinn- und Verlustrechnung (TPLN) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 17.714 11.694 12.021 
   Umsatzerlöse 17.714 11.694 12.021 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 217 121 67 
Betriebsleistung 17.931 11.815 12.088 
Betriebsaufwand -17.665 -76.871 -14.359
   Materialaufwand -8.212 -7.399 -9.189
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -9.452 -69.471 -5.168
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1 -1 -2
Betriebsergebnis 266 -65.056 -2.271
Finanzergebnis 193 128 120 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 193 186 121 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -58 -1
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 459 -64.928 -2.151
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -653 11.034 -966
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -194 -53.894 -3.117
- 199 -

Piecki Sp. z o.o. 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 107,2% 121,8% 118,4% 
Anlagenintensität 89,5% 76,6% 77,1% 
Abschreibungsquote  6,7% 96,0% 7,7% 
Investitionen (TPLN) 18 43 5 
Investitionsquote 0,0% 0,1% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 254,2% 165,3% 108,4% 
Eigenkapital (TEUR) 151.941 88.097 79.508 
davon Gezeichnetes Kapital (TPLN) 7.645 7.145 6.870 
Eigenkapitalquote 96,0% 93,2% 91,3% 
Bankverbindlichkeiten (TPLN) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TPLN) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TPLN) 29 -220 117 
Verschuldungsgrad 4,2% 7,3% 9,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -1,1% -460,9% -25,9%
Return on Investment (ROI) -0,1% -57,0% -3,6%
Eigenkapitalrentabilität -0,1% -61,2% -3,9%
Gesamtkapitalrentabilität -0,1% -57,0% -3,6%
Materialintensität 45,8% 62,6% 76,0% 
Rohertrag (TPLN) 9.502 4.296 2.832 
EBIT (TPLN) 266 -65.056 -2.271
EBITDA (TPLN) 9.718 4.415 2.897
ROCE -0,1% -61,0% -3,9%
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TPLN) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. k.A. k.A.
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/-
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/-
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/-
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. k.A. ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 200 -

Piecki Sp. z o.o. 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Piecki SP z o.o. mit Sitz in Polen wurde im August des Jahres 2007 gegründet. Der Erwerb durch 
die ENTEGA Regenerativ GmbH erfolgte Ende des Jahres 2010. Unternehmensgegenstand ist die 
Stromerzeugung, die Stromverteilung, die Stromübertragung und der Stromvertrieb. 
Im Geschäftsjahr 2017 hat die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von 12.021 TPLN (Vorjahr: 
11.694 TPLN) erzielt. Dem stehen im Wesentlichen Abschreibungen in Höhe von 5.168 TPLN, 
Fremdleistungen in Höhe von 5.221 TPLN sowie Steuern und Gebühren in Höhe von 3.782 TPLN 
gegenüber. Der Jahresüberschuss belief sich auf -3.117 TPLN nach -53.894 TPLN im Vorjahr. 
Die Gesellschaft zahlte keine Vergütung an die Geschäftsführer. In der Gesellschaft gibt es keinen 
Aufsichtsrat. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Sp. Z o.o., welche, nach polnischem Recht, 
den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
- 201 -

WEO GmbH & Co. KG 
Anschrift: Reinhardstraße 29, 
10117 Berlin 
Kontakt: - 
Gründung: 10.11.2010 
Handelsregister: HRA 52610, Amtsgericht Charlottenburg 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Windenergieanlagen, der Verkauf des erzeugten 
Stromes bzw. die Einspeisung des erzeugten Stromes nach dem Gesetz für den Vorrang 
Erneuerbarer Energien (Erneuerbare -Energien-Gesetz - EEG) oder im Wege der Direktvermarktung, 
die Beteiligung an Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit zusammenhängende Tätigkeiten. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA Regenerativ GmbH 33,33% 
N-ERGIE Regenerativ GmbH 33,33% 
Stadtwerke Leipzig GmbH 33,33% 
Beteiligungen 
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 100,00% 
WEO Verwaltungs GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
WEO Verwaltungs GmbH vertreten durch: 
    Musick, Torsten 
    Nickel, Oliver 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
- 202 -

WEO GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 15.730 15.718 15.527 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 15.730 15.718 15.527 
Umlaufvermögen 3.073 3.524 4.278 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.440 2.013 2.582 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.634 1.511 1.696 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.331 5.542 6.134 
Summe Aktiva 23.135 24.784 25.939 
Passiva 
Eigenkapital -610 0 -1
   Kapitalanteile -4.356 -4.946 -5.549
   Rücklagen 25 0 0
   Bilanzergebnis -610 -596 -586
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.331 5.542 6.134 
Rückstellungen 116 8 9 
Verbindlichkeiten 23.628 24.775 25.931 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 23.135 24.784 25.939 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 41 0 0 
   Umsatzerlöse 41 0 0 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 44 48 
Betriebsleistung 41 44 48 
Betriebsaufwand -82 -70 -65
   Materialaufwand 0 0 0
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -82 -70 -65
Betriebsergebnis -41 -26 -17
Finanzergebnis -568 -570 -569
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 571 570 570 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.139 -1.140 -1.139
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -610 -596 -586
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -610 -596 -586
- 203 -

WEO GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 -3,9% 0,0% 0,0% 
Anlagenintensität 68,0% 63,4% 59,9% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 12,9% 14,2% 16,5% 
Eigenkapital (TEUR) -610 0 -1
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) -4.356 -4.946 -5.549
Eigenkapitalquote -2,6% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 1.149 1.147 1.156 
Verschuldungsgrad <-1000% -/- <-1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität <-1.000% -/- -/- 
Return on Investment (ROI) -2,6% -2,4% -2,3%
Eigenkapitalrentabilität <=0,0% <=0,0% <=0,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,3% 2,2% 2,1% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 41 0 0 
EBIT (TEUR) -41 -26 -17
EBITDA (TEUR) -41 -26 -17
ROCE 2,3% 2,2% 2,1% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. k.A. k.A.
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/-
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/-
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/-
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. k.A. k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 204 -

WEO GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Windenergieanlagen, der Verkauf des erzeugten 
Stroms bzw. die Einspeisung des erzeugten Stroms nach dem EEG oder im Wege der 
Direktvermarktung, die Beteiligung an Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit 
zusammenhängende Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist die einzige Kommanditistin der JWP Jade 
Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG mit einer Hafteinlage in Höhe von 200 TEUR.  
Das Ergebnis der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG wird im Wesentlichen durch die 
Umsatzerlöse insbesondere durch das vorherrschende Windaufkommen bestimmt. 
Im Umsatz sind ausschließlich die Erlöse entsprechend dem Unternehmensgegenstand enthalten. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge von 48 TEUR (Vorjahr: 44 TEUR) beinhalten die 
Dienstleistungspauschale der Windparkgesellschaft. Dem stehen hauptsächlich sonstige betriebliche 
Aufwendungen von 65 TEUR (Vorjahr: 70 TEUR) entgegen. Daneben sind im negativen Jahresergebnis 
von 586 TEUR insbesondere Zinsaufwendungen von 1.139 TEUR (Vorjahr: 1.140 TEUR) sowie 
Zinserträge in Höhe von 570 TEUR (Vorjahr: 570 TEUR) enthalten. 
Die Bilanzsumme stieg zum Bilanzstichtag um 1. 155 TEUR auf 25.939 TEUR und beinhaltet auf der 
Aktivseite überwiegend Finanzanlagen von 15.527 TEUR (59,9 %). Die Passivseite wird im 
Wesentlichen von den Verbindlichkeiten gegenüber den Kommanditisten von 25.820 TEUR (99,5 %) 
geprägt. Zum Geschäftsjahresende 2017 besteht ein nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter 
Verlustanteil der Kommanditisten in Höhe von 6.134 TEUR. Die bilanzielle Überschuldung ist vor 
allem darauf zurückzuführen, dass in der bisherigen Betriebszeit der Windenergieanlagen der JWP 
Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG deren Ergebnisse durch höhere Zinsaufwendungen 
belastet wurden. Diese werden sich erst in den Folgejahren voraussichtlich durch die Tilgung der 
Darlehensverbindlichkeiten vermindern und die bilanzielle Überschuldung abgebaut werden .  
Nach Ende des
 Geschäftsjahres wurden keine Risiken oder Vorgänge von besonderer Bedeutung 
identifiziert, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und 
Ertragslage wesentlich beeinträchtigen. 
Nach den bisherigen Planungen wird für das Geschäftsjahr 2018 mit einem negativen Jahresergebnis 
gerechnet. Das Finanzierungsmodell sieht mittelfristig bis zum Geschäftsjahr 2019 noch keine 
positiven Jahresergebnisse vor. Langfristig werden jedoch positive Jahresergebnisse erwartet. Die 
Wirtschaftlichkeitsberechnungen für die Windparkanlagen der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. 
Betriebs KG ergeben langfristig einen positiven Barwert. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat.  
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 205 -

WEO Verwaltungs GmbH 
Anschrift: Reinhardstraße 29,  
10117 Berlin 
Kontakt: - 
Gründung: 18.08.2010 
Handelsregister: HRB 168637, Amtsgericht Charlottenburg 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist es, als Komplementärin die Geschäftsführung und die 
Verwaltung des Betriebsvermögens der WEO GmbH & Co. KG und weiterer Windpark -Gesellschaften 
zu übernehmen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
WEO GmbH & Co. KG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Musick, Torsten Mitglied k.A.
Nickel, Oliver Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 4 2 3 
Eigenkapital (TEUR) 36 38 41 
Bilanzsumme (TEUR) 47 48 53 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 206 -

Geschäftsfeld Immobilien 
 
 bauverein AG  
 Beteiligungsgesellschaften der bauverein AG 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
 Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
 HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
 Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG (darmstadtium) 
 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
Das Geschäftsfeld Immobilien bietet ein breit gefächertes Angebot 
an Wohn -, Gewerbe - und Nutzflächen zum Leben und Arbeiten. 
Gebäude für die städtischen Organisationseinheiten werden zur 
Verfügung gestellt und auch betrieben.  
Ziel der Unternehmen ist es, die Weiterentwicklung  des Immob i-
lien-Portfolios durch ein nachhaltiges Portfoliomanagement sicher-
zustellen und durch Einführung eines stadtkonzernweiten Fl ä-
chenmanagements die bestehenden städtischen Gewerbe - und 
Nutzflächen zu optimieren. Durch eine kontinuierliche Sanierung 
kommunaler Liegenschaften soll eine Verbesserung der Gebäude -
substanz erreicht werden. Das Geschäftsfeld beteiligt sich immer 
wieder an Energiesparprojekten. Seiner sozialen Verantwortung 
kommt das Geschäftsfeld u.a. durch sein Engagem ent in den B e-
reichen Mehrgenerationen -Wohnen, betreutes Wohnen (Angebot 
von seniorenspezifischen Dienstleistungen) sowie energieeffiziente 
Sanierungen nach. 
 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
Um, wie von der Bundesregierung angestrebt, den Energieve r-
brauch bis 2050 zu halbieren und die CO 2-Emissionen zu senken, 
sind innovative Ansätze notwendig. Hier setzt das Forschungspr o-
jekt SWIVT an, an dem auch bauverein AG und TU Darmstadt b e-
teiligt sind. Bei SWIVT wird nicht das Einzelgebäude betrachtet, 
sondern ganze Quartiere. Auch steht nicht die Sanierung im Vo r-
dergrund, sondern die Nutzung innov ativer Energieerzeugungs - 
und Speichermethoden sowie intelligenter Steuerungskonzepte. 
Auszeichnungen * 
 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Immobilien 
 
Green Building Award

bauverein AG 
Anschrift: Siemensstraße 20, 
64289 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 2815-444 
http://www.bauvereinag.de 
Gründung: 08.10.1864 
Handelsregister: HRB 1261, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist vorrangig die Wohnungsversorgung breiter Schichten der 
Bevölkerung. Die Gesellschaft orientiert sich dabei an dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, dem 
kostengünstigen Bauen und der  Sozialverträglichkeit sowie an den Zielen der Stadtentwicklung 
Darmstadts. Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts - 
und Nutzungsformen. Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städteba us 
und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und 
veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
HEAG 85,42% 
bauverein AG 8,72% 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 5,86% 
Beteiligungen 
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH i.L. 100,00% 
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 100,00% 
bvd Mittelhessen GmbH 100,00% 
BVD New Living GmbH & Co. KG 100,00% 
BVD Südhessen GmbH 100,00% 
BVD Verwaltungs-GmbH 100,00% 
ImmoSelect GmbH 100,00% 
SOPHIA Hessen GmbH 100,00% 
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 99,90% 
BVD Gewerbe GmbH 94,99% 
GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 94,79% 
bauverein AG 8,72% 
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH 0,75% 
gewobau Gesellschaft für Wohnen und Bauen Rüsselsheim mbH 0,02% 
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
Vorstand 
Name, Vorname Position Vergütung 
Niedenthal, Armin Mitglied 273,2 TEUR 
Wegerich, Sybille Mitglied 273,0 TEUR 
Bezüge des Vorstandes 
Die Vergütung des Vorstandes betrug im Geschäftsjahr 2017 insgesamt 546,2 TEUR.  
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter Vorsitzender 8,9 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus 1. stv. Vorsitzender 8,6 TEUR 
Klein-Obeth, Monika 2. stv. Vorsitzende 6,1 TEUR 
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete, MdL 3. stv. Vorsitzende 7,1 TEUR 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat 4. stv. Vorsitzender 7,5 TEUR 
- 210 -

bauverein AG 
Akdeniz, Barbara Stadträtin Mitglied 5,0 TEUR 
Bauer, Daniel Mitglied 2,6 TEUR 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 6,3 TEUR 
Beller, Rita Stadträtin Mitglied 6,5 TEUR 
Diefenbach, Yvonne Mitglied 5,0 TEUR 
Engeldrum, Andreas Mitglied 5,1 TEUR 
Franz, Andreas Mitglied 6,7 TEUR 
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 6,5 TEUR 
Kissel, Markus Mitglied 6,6 TEUR 
Sturm, Anna-Maria Stadtverordnete a.D. Mitglied 5,0 TEUR 
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf 95,9 TEUR. 
- 211 -

bauverein AG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 710.174 708.004 744.911 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 322 272 467 
   Sachanlagen 558.757 568.991 592.692 
   Finanzanlagen 151.094 138.740 151.752 
Umlaufvermögen 89.474 74.046 59.516 
   Vorräte 34.910 34.316 35.259 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 18.024 13.604 9.420 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 36.540 26.127 14.837 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.049 942 722 
Summe Aktiva 800.697 782.992 805.149 
Passiva 
Eigenkapital 306.024 313.092 316.704 
   Gezeichnetes Kapital 184.185 184.185 184.185 
   Kapitalrücklagen 29.702 29.702 29.702 
   Gewinnrücklage 80.042 87.110 90.722 
   Bilanzergebnis 12.095 12.095 12.095 
Rückstellungen 39.588 45.743 47.974 
Verbindlichkeiten 453.158 421.606 437.228 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.927 2.551 3.242 
Summe Passiva 800.697 782.992 805.149 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 120.427 120.244 123.362 
   Umsatzerlöse 121.279 118.880 120.223 
   Bestandsveränderungen -2.085 -401 1.058 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 1.233 1.765 2.081 
Sonstige betriebliche Erträge 18.916 15.858 8.607 
Betriebsleistung 139.342 136.101 131.968 
Betriebsaufwand -114.265 -113.015 -111.745
   Materialaufwand -81.050 -77.492 -77.031
   Personalaufwand -12.479 -14.284 -14.173
   Abschreibungen -14.446 -14.711 -15.104
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.291 -6.528 -5.437
Betriebsergebnis 25.077 23.086 20.223 
Finanzergebnis 2.471 215 -123
   Erträge aus Beteiligungen 983 915 162
   Erträge aus Gewinnabführung 12.607 7.858 8.249 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 839 444 361 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 180 521 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -20 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -11.991 -9.420 -8.796
   Aufwendungen aus Verlustübernahme -126 -102 -100
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 27.548 23.301 20.100 
Außerordentliches Ergebnis 142 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -519 -1.200 -1.247
Sonstige Steuern -2.981 -3.034 -3.241
Jahresergebnis 24.190 19.067 15.613 
- 212 -

bauverein AG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 98,6% 95,5% 93,5% 
Anlagenintensität 88,7% 90,4% 92,5% 
Abschreibungsquote  2,0% 2,1% 2,0% 
Investitionen (TEUR) 79.377 29.269 63.470 
Investitionsquote 11,2% 4,1% 8,5% 
Liquidität 3. Grades 90,6% 70,9% 56,5% 
Eigenkapital (TEUR) 306.024 313.092 316.704 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 184.185 184.185 184.185 
Eigenkapitalquote 38,2% 40,0% 39,3% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 372.287 340.924 356.180 
Kreditaufnahmen (TEUR) 66.664 24.348 24.992 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 45.179 -31.552 15.622 
Verschuldungsgrad 161,6% 150,1% 154,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 20,1% 15,9% 12,7% 
Return on Investment (ROI) 3,0% 2,4% 1,9% 
Eigenkapitalrentabilität 7,9% 6,1% 4,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,5% 3,6% 3,0% 
Materialintensität 58,2% 56,9% 58,4% 
Rohertrag (TEUR) 39.377 42.752 46.331 
EBIT (TEUR) 39.360 32.200 28.895 
EBITDA (TEUR) 53.826 46.912 43.998 
ROCE 5,1% 4,1% 3,4% 
Personal 
Personalintensität 9,0% 10,5% 10,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 92 103 106 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 85 77 86 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 177 180 192 
Frauenanteil Beschäftigte 48,0% 42,8% 44,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 3 5 4 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 8 5 5 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 11 10 9 
Frauenanteil Auszubildende 72,7% 50,0% 55,6% 
Beschäftigte in Teilzeit 34 34 33 
Beschäftigte über 50 Jahre 20 45 85 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 45 45 48 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 66 75 71 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 50,0% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 46,7% 46,7% 46,7% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 213 -

bauverein AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Das Jahr 2017 war bei der bauverein AG vor allem geprägt durch die Fortsetzung der 2016 
begonnenen strategischen Neuausrichtung. Mit der Reorganisation der wichtigsten 
Unternehmensbereiche, die im April umgesetzt wurde, soll die Wirtschaftlichkeit in allen 
Unternehmensbereichen erhöht und der Kundenservice verbessert werden.  
Die bauverein AG hat das Jahr 2017 mit einem Jahresüberschuss von 15.613 TEUR abgeschlossen. 
Dies bedeutet eine Ergebnisverringerung gegenüber 2016 von 3.455 TEUR. Das für 2017 
prognostizierte Rohergebnis aus der Hausbewirtschaftung wurde mit 53.600 TEUR übertroffen. 
Maßgeblich waren hier im Wesentlichen besser als geplant ausfallende sonstige betriebliche Erträge in 
Höhe von 3.600 TEUR sowie höhere Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung von 1.600 TEUR. Die 
in 2017 anfallenden aufwandswirksamen Instandhaltungskosten von 25.500 TEUR lagen leicht über 
dem prognostizierten Wert. 
Das Sachanlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 23.701 TEUR (4,2 %) gestiegen. Dies ist im 
Wesentlichen auf einen Anstieg bei den Anlagen in Bau auf Grund der Neubau- und 
Modernisierungsmaßnahmen in der Lincoln-Siedlung zurückzuführen. Das Finanzanlagevermögen ist 
hauptsächlich auf Grund der Kapitalerhöhung bei der BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
um 13.012 TEUR (9,4 %) gestiegen. 
Zum Bilanzstichtag 2017 bestanden 88,9 % aller Verbindlichkeiten der bauverein AG gegenüber 
Kreditinstituten und anderen Kreditgebern. Bei den Objektfinanzierungen handelt es sich überwiegend 
um auf eigenen Grundbesitz abgesicherte Darlehen von Kreditinstituten und anderen Kreditgebern, die 
unmittelbar im Zusammenhang mit den jeweiligen Investitionen in die besicherten Grundstücke 
stehen. Die Finanzlage ist geordnet und die bauverein AG konnte ihre finanziellen Verpflichtungen 
jederzeit fristgerecht erfüllen. 
Die Eigenkapitalquote hat sich in 2017 mit 39,3 % gegenüber dem Vorjahr (40,0 %) leicht verringert. 
Die bauverein AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Gewinnausschüttung in Höhe von 12.000 
TEUR vorgenommen. 
Die integrierte Unternehmensplanung der bauverein AG geht für 2018 von einem Jahresüberschuss 
von rd . 11.000 TEUR bis 14.000 TEUR aus. Mit dem anvisierten Jahresüberschuss werden eine 
Eigenkapitalrendite zwischen 3,0 % und 5,0 % und eine Gesamtkapitalrendite zwischen 2,0% und 3,0 
% angestrebt. Bei Annahme des erwarteten Jahresüberschusses und einer geplanten Ausschüttung an 
die Aktionäre in Höhe von 12.000 TEUR in 2018 wird sich die Eigenkapitalquote auf 33,5 % bis 
36,5 % reduzieren.  
Wesentliches Risiko bei der bauverein AG ist die Zukunftsfähigkeit des Bestands, der überwiegend aus 
den 50er und 60er Jahren stammt und zu hohen Modernisierungsaufwendungen in den kommenden 
Jahren führen wird. Gleichzeit führen erhöhte energetische Anforderungen und steigende Baukosten 
sowie die Mietpreisbremse zu einer Verringerung der Wirtschaftlichkeit. Nach wie vor ist die 
Abarbeitung von Brandschutzauflagen von großer Bedeutung, zumal die Maßnahmen einen 
erheblichen zeitlichen Vorlauf benötigen. Dies wird die bauverein AG daher in den kommenden Jahren 
weiterhin intensiv in der Umsetzung beschäftigen. Aufwandsseitig sind auch die 
Pensionsverpflichtungen ein steigender Einflussfaktor. Die dauerhaft niedrigen Zinsen führen seit 
Jahren zu erheblichen Anstiegen bei den Pensionsrückstellungen. 
Chancen werden auf Grund der Marktsituation in Darmstadt im weiterhin sehr geringen Leerstand 
gesehen. Erhebliche Investitionen in Neubau und Großmodernisierung werden dazu beitragen, den 
Bestand marktfähig zu halten. Ein intensiver Strategieprozess sorgt zudem für eine zukunftsorientierte 
Veränderung der bauverein AG. 
Die bauverein AG gibt seit 2009 jährlich einen eigenen Corporate Social Responsibility-Bericht heraus. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 der bauverein AG Darmstadt durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 214 -

BVD Gewerbe GmbH 
Anschrift: Bad Nauheimer Straße 11, 
64289 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 2815 292 
gewerbe@bauvereinag.de 
http://www.bvd-gewerbe.de 
Gründung: 15.06.1950 
Handelsregister: HRB 1195, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von 
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender 
Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere änliche Gesellschaften zu übernehmen oder sich 
an ihnen zu beteiligen. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des 
Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
bauverein AG 94,99% 
HEAG Wohnbau GmbH 5,01% 
Beteiligungen 
HEAG Wohnbau GmbH 94,99% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Müller, Jürgen Mitglied 142,5 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge für die Geschäftsführung beliefen sich in 2017 auf 142,5 TEUR. 
- 216 -

BVD Gewerbe GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 28.212 28.160 28.108 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 906 854 802 
   Finanzanlagen 27.306 27.306 27.306 
Umlaufvermögen 1.581 2.211 2.969 
   Vorräte 173 159 232 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.130 863 1.248 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 278 1.189 1.489 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 29.793 30.371 31.078 
Passiva 
Eigenkapital 13.251 14.089 14.476 
   Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500 
   Kapitalrücklagen 10.459 10.459 10.459 
   Gewinnrücklage 1.010 1.010 1.010 
   Bilanzergebnis 282 1.120 1.507 
Rückstellungen 844 838 842 
Verbindlichkeiten 15.699 15.445 15.760 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 29.793 30.371 31.078 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 959 1.034 947 
   Umsatzerlöse 955 1.048 874 
   Bestandsveränderungen 4 -13 73 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 29 34 80 
Betriebsleistung 988 1.069 1.028 
Betriebsaufwand -1.310 -1.257 -1.386
   Materialaufwand -576 -599 -606
   Personalaufwand -440 -478 -504
   Abschreibungen -52 -52 -52
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -242 -127 -224
Betriebsergebnis -322 -188 -358
Finanzergebnis 645 1.069 788 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 1.419 1.807 1.489 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -774 -738 -701
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 323 881 430 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -41 -43 -43
Jahresergebnis 282 838 387 
- 217 -

BVD Gewerbe GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 83,9% 86,0% 86,8% 
Anlagenintensität 94,7% 92,7% 90,4% 
Abschreibungsquote  0,2% 0,2% 0,2% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 25,8% 35,9% 44,4% 
Eigenkapital (TEUR) 13.251 14.089 14.476 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.500 1.500 1.500 
Eigenkapitalquote 44,5% 46,4% 46,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 10.405 10.130 9.912 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.316 -254 315 
Verschuldungsgrad 124,8% 115,6% 114,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 29,4% 81,0% 40,9% 
Return on Investment (ROI) 0,9% 2,8% 1,2% 
Eigenkapitalrentabilität 2,1% 5,9% 2,7% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,5% 5,2% 3,5% 
Materialintensität 58,3% 56,1% 59,0% 
Rohertrag (TEUR) 383 435 341 
EBIT (TEUR) 1.098 1.619 1.131 
EBITDA (TEUR) 1.150 1.671 1.183 
ROCE 3,7% 5,4% 3,6% 
Personal 
Personalintensität 44,5% 44,7% 49,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 3 4 4 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 5 5 5 
Frauenanteil Beschäftigte 60,0% 80,0% 80,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit k.A. k.A. k.A.
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. k.A. k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46 46 47
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 88 96 101 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 218 -

BVD Gewerbe GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die BVD Gewerbe GmbH bewirtschaftet 14 sonstige Mieteinheiten und ein Parkhaus mit 410 
Stellplätzen in zwei eigenen Liegenschaften in Darmstadt. Darüber hinaus verwaltet sie im 
Geschäftsjahr 2017 im Rahmen von Geschäftsbesorgungsverträgen weitere 299 Gewerbeeinheiten. 
Des Weiteren betreut die BVD Gewerbe GmbH über einen Geschäftsbesorgungsvertrag mit der HEAG 
Holding AG für die Schlossgarage mit 615 PKW-Stellplätzen und 1 Gewerbeeinheit sowie weitere 9 
Gewerbeeinheiten, 2 Wohnungen und 18 Tiefgaragenstellplätze. 
Die Gesellschaft hat das Jahr 2017 mit einem Jahresüberschuss von 387 TEUR abgeschlossen. Dies 
bedeutet einen Rückgang gegenüber 2016 um 451 TEUR. Das Betriebsergebnis hat sich um 171 
TEUR zum Vorjahr auf -358 TEUR im Geschäftsjahr 2017 verringert. Der Betriebsaufwand ist um 129 
TEUR auf 1.386 TEUR gestiegen. 
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 707 TEUR auf 31.078 TEUR erhöht. Der Anteil des 
Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 46,6 %.  
Im Geschäftsjahr 2017 hat sich das Anlagevermögen um die planmäßigen Abschreibungen auf 
insgesamt 28.108 TEUR vermindert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft 
sich auf 90,4 % (Vorjahr: 92,7 %). Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus der Beteiligung 
an der HEAG Wohnbau GmbH. Innerhalb des Umlaufvermögens ist der Finanzmittelbestand gegenüber 
dem Vorjahr auf 1.489 TEUR gesunken.  
Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Kapitalstruktur der Gesellschaft 2017 verbessert. Das Verhältnis 
von Eigen- und Fremdkapital verdeutlicht die solide Finanzpolitik. Die Gesellschaft wird derzeit neben 
Darlehen von Kreditinstituten auch konzernintern durch ihre Tochtergesellschaft finanziert. Zum 
Bilanzstichtag 2017 bestanden 62,9 % aller Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber 
Kreditinstituten und anderen Kreditgebern. Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die 
Liquidität war jederzeit gegeben. 
Für die Gesellschaft wird in 2018 keine Veränderung erwartet. Auch soll der Geschäftsbereich in 2018 
fortgeführt werden. Der geplante Verkauf der Bahngalerie und des Parkhauses wurde zunächst 
zurückgestellt.  
Die integrierte Unternehmensplanung der Gesellschaft geht für 2018 von einem Jahresüberschuss von 
rd. 210 TEUR aus. Mit dem anvisierten Jahresüberschuss werden eine Eigenkapitalrendite von 1,4 % 
und eine Gesamtkapitalrendite von 2,9 % angestrebt.  
Es bestehen die im Immobiliengeschäft üblichen Geschäftsrisiken (Mietausfallrisiko, Leerstandsrisiko). 
Die Wettbewerbsrisiken auf dem gewerblichen Immobilienmarkt beeinflussen die Entwicklung des 
Leerstandes sowie Bewirtschaftungsfähigkeit der eigenen Immobilien. Des Weiteren bestehen 
Liquiditätsrisiken im Zusammenhang mit den Tilgungsverpflichtungen der bestehenden 
Darlehensverbindlichkeiten. Die Gesellschaft wird insbesondere aufgrund der geplanten 
Gewinnabführungen ihrer Tochter HEAG Wohnbau GmbH in der Lage sein, ihren 
Tilgungsverpflichtungen auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. Weitere Risiken 
sind derzeit nicht ersichtlich. Wesentliche Auswirkungen auf die voraussichtliche Entwicklung der 
Gesellschaft ergeben sich zum Bilanzstichtag nicht. 
Besondere Chancen werden derzeit aufgrund der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft nicht gesehen. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Corporate Social Responsibility-Bericht heraus, da die 
Konzernmuttergesellschaft bauverein AG seit 2009 jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 der BVD Gewerbe GmbH durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 219 -

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
Anschrift: Siemensstraße 20, 
64289 Darmstadt 
 
Kontakt: info@bvd-postsiedlung.de 
Gründung: 09.07.1998 
Handelsregister:  HRA 83386, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Entwicklung, Verwaltung und Vermietung von 
Grundstücken und grundstücksgleichen  Rechten, insbesondere der Wohngebäude in Darmstadt -
Bessungen, Moltkestraße 3 -14, Oppenheimer Straße 1, 2, 3 -19, Binger Straße 1 -23 und 2 -16. Die 
Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Rechtshandlungen berechtigt, die geeignet sind, den 
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 99,90% 
HEAG Wohnbau GmbH 0,10% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname 
BVD Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Niedenthal, Armin   
    Nogueira Perez, German   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten keine Vergütung. 
   
  
- 220 -

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 27.400 32.885 42.467 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 27.400 32.885 42.467 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 5.378 2.443 6.364 
   Vorräte 1.377 893 933 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 586 218 150 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 3.414 1.332 5.280 
Rechnungsabgrenzungsposten 70 57 43 
Summe Aktiva 32.847 35.385 48.874 
Passiva 
Eigenkapital 15.885 18.847 31.463 
   Kapitalanteile 100 100 100 
   Rücklagen 17.106 19.106 31.106 
   Bilanzergebnis -1.322 -360 256 
Rückstellungen 10 47 50 
Verbindlichkeiten 15.516 15.138 16.091 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.437 1.353 1.270 
Summe Passiva 32.847 35.385 48.874 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 2.039 2.972 2.822 
   Umsatzerlöse 1.995 3.457 2.781 
   Bestandsveränderungen 44 -485 41 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 157 25 97 
Betriebsleistung 2.196 2.997 2.919 
Betriebsaufwand -1.280 -1.681 -1.956
   Materialaufwand -679 -1.015 -1.315
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -547 -616 -623
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -54 -50 -19
Betriebsergebnis 916 1.316 963 
Finanzergebnis -269 -280 -278
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -269 -281 -278
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 647 1.035 685 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 18 -2 -3
Sonstige Steuern -69 -71 -67
Jahresergebnis 595 962 616 
- 221 -

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 111,6% 100,4% 109,6% 
Anlagenintensität 83,4% 92,9% 86,9% 
Abschreibungsquote  2,0% 1,9% 1,5% 
Investitionen (TEUR) 55 6.102 10.204 
Investitionsquote 0,2% 18,6% 24,0% 
Liquidität 3. Grades 642,4% 238,6% 594,6% 
Eigenkapital (TEUR) 15.885 18.847 31.463 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 48,4% 53,3% 64,4% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 14.689 14.161 15.071 
Kreditaufnahmen (TEUR) 3.114 0 1.445 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 2.576 -378 953 
Verschuldungsgrad 106,8% 87,8% 55,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 29,2% 32,4% 21,8% 
Return on Investment (ROI) 1,8% 2,7% 1,3% 
Eigenkapitalrentabilität 3,7% 5,1% 2,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,6% 3,5% 1,8% 
Materialintensität 30,9% 33,9% 45,0% 
Rohertrag (TEUR) 1.360 1.957 1.507 
EBIT (TEUR) 916 1.316 963 
EBITDA (TEUR) 1.463 1.931 1.586 
ROCE 2,8% 3,7% 1,9% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. nein ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 222 -

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Gesellschaft verfügt zum 31.12.2017 über insgesamt 411 Wohnungen und 8 Gewerbeeinheiten, 
deren Verwaltung durch Geschäftsbesorgungsverträge auf die bauverein AG und BVD Gewerbe GmbH 
übertragen wurde.  
Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2017 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 616 TEUR 
ab, der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um 346 TEUR vermindert. Die 
Betriebsleistung ist um 78 TEUR auf 2.919 TEUR gesunken und der Betriebsaufwand ist um 
275 TEUR auf 1.956 TEUR gestiegen. Die Umsatzerlöse haben sich um 676 TEUR auf 2.781 TEUR 
trotz höherer Mieteinnahmen vermindert, da in 2016 ein Sondereffekt aufgrund eines Verkaufs eines 
unbebauten Grundstücks erzielt wurde. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 72 TEUR auf 
97 TEUR gestiegen. 
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 13.489 TEUR auf 48.874 TEUR gestiegen. Der Anteil 
des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 64,4 %. 
Im Geschäftsjahr 2017 ist das Anlagevermögen gegenüber dem Vorjahr um 9.582 TEUR auf 
42.467 TEUR gestiegen. Die Anlagenzugänge beliefen sich auf 10.204 TEUR durch den Erwerb zweier 
Liegenschaften. Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3.921 TEUR auf 
6.364 TEUR erhöht. 
Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Eigenkapitalquote der Gesellschaft aufgrund einer Einzahlung in 
Höhe von 12.000 TEUR in die Kapitalrücklage im Jahr 2017 erhöht. Das Verhältnis von Eigen- und 
Fremdkapital verdeutlicht die solide Finanzpolitik. Zum Bilanzstichtag 31.12.2017 bestanden 94,7 % 
aller Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber Kreditinstituten und anderen Kreditgebern. Die 
Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. 
Für die Gesellschaft wird in 2018 keine Veränderung der Geschäftstätigkeit erwartet. Die 
Geschäftstätigkeit soll in 2018 fortgeführt werden. 
Die integrierte Unternehmensplanung der Gesellschaft geht für 2018 von einem Jahresüberschuss von 
2.667 TEUR aus. Es wird eine Eigenkapitalrendite von 1,2 % und eine Gesamtkapitalrendite von 1,3 % 
angestrebt. 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Darmstadt reduzieren sich im Wesentlichen auf die 
Entwicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Immobilien. Mit den Einbringungen der 
Grundstücke der Gesellschafterin bauverein AG und dem Ankauf der Wohnungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt nahm der Anteil der Wohnimmobilien im Portfolio der Gesellschaft zu, 
was aufgrund des intakten Wohnungsmarktes in Darmstadt und der durch Quartiererneuerung seit 
2005 verbesserten Lage der Liegenschaften eine Verminderung der unternehmerischen Risiken 
bewirkt hat. Das Leerstandsrisiko für die Wohnungen ist minimal und bei Auslauf der Zinsbindungen 
werden neue Konditionen mit niedrigem Zins vereinbart. Gravierende oder bestandsgefährdende 
Risiken bestehen für die Gesellschaft weder in rechtlicher noch in wirtschaftlicher Hinsicht. 
Die Gesellschaft ist wirtschaftlich solide aufgestellt und auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Corporate Social Responsibility-Bericht heraus, da die 
Konzernmuttergesellschaft bauverein AG seit 2009 jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 der BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung 
KG durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 223 -

bvd Mittelhessen GmbH 
Anschrift: Liebigstraße 15, 
35390 Gießen 
Kontakt: 06151-2815217 
info@bvd-mittelhessen.de 
Gründung: 31.10.2011 
Handelsregister: HRB 7918, Amtsgericht Gießen 
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von 
Immobilien und sonstigen Objekten in Mittelhessen und die Durchführung aller damit im 
Zusammenhang stehender Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere ähnliche 
Gesellschaften zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
bauverein AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Backmund, Stefan Mitglied 5,4 TEUR 
Riedel, Volker Mitglied 5,4 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge für die Geschäftsführung beliefen sich in 2017 auf 10,8 TEUR. 
- 224 -

bvd Mittelhessen GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 32 13 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 31 13 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 5.619 978 918 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 850 933 899 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 4.770 45 19 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 5.651 991 918 
Passiva 
Eigenkapital 87 87 87 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 62 62 62 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 595 709 716 
Verbindlichkeiten 4.863 142 115 
Rechnungsabgrenzungsposten 106 53 0 
Summe Passiva 5.651 991 918 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 726 414 362 
   Umsatzerlöse 726 414 362 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 5.355 241 58 
Betriebsleistung 6.081 655 419 
Betriebsaufwand -1.219 -600 -395
   Materialaufwand -3 -5 -5
   Personalaufwand -665 -423 -262
   Abschreibungen -38 -14 -12
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -514 -157 -116
Betriebsergebnis 4.861 55 24 
Finanzergebnis -16 -43 -19
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -18 -43 -19
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.845 12 4 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -1 -1 0 
Ergebnisabführung -4.845 -12 -4
Jahresergebnis 0 0 0 
- 225 -

bvd Mittelhessen GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% >1000% 
Anlagenintensität 0,6% 1,3% 0,0% 
Abschreibungsquote  118,9% 111,8% >1000% 
Investitionen (TEUR) 37 6 0 
Investitionsquote 116,5% 47,3% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 112,6% 267,6% 313,5% 
Eigenkapital (TEUR) 87 87 87 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 1,5% 8,8% 9,5% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 1 1 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 3.417 -4.721 -27 
Verschuldungsgrad >1000% >1000% 950,9% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 667,7% 2,8% 1,1% 
Return on Investment (ROI) 85,7% 1,2% 0,4% 
Eigenkapitalrentabilität >1000% 13,3% 4,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 86,0% 5,5% 2,5% 
Materialintensität 0,1% 0,7% 1,1% 
Rohertrag (TEUR) 722 409 357 
EBIT (TEUR) 4.861 55 24 
EBITDA (TEUR) 4.899 69 36 
ROCE 98,4% 25,1% 11,9% 
Personal    
Personalintensität 10,9% 64,6% 62,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 5 4 4 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 10 5 5 
Frauenanteil Beschäftigte 50,0% 20,0% 20,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit k.A. k.A. k.A. 
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. k.A. k.A. 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 51 51 k.A. 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 66 85 52 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  k.A. ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte k.A. nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte k.A. nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte k.A. nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. nein ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts  
  Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen    
  
- 226 -

bvd Mittelhessen GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Gegenstand der bvd Mittelhessen GmbH mit Sitz in Gießen ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb 
und die Verwaltung von Immobilien und sonstigen Objekten in Mittelhessen und die Durchführung aller 
damit im Zusammenhang stehender Geschäfte.  
Die bvd Mittelhessen GmbH erbringt Hausmeisterdienstleistungen für Dritte in den Ortschaften 
Gießen, Alsfeld, Lauterbach, Grünberg und Nidda. Insgesamt werden 2.103 Wohn- und 
Gewerbeeinheiten durch die Mitarbeiter der bvd Mittelhessen GmbH betreut. Die geschlossenen fünf 
Hausmeisterdienstleistungsverträge haben eine feste Laufzeit bis zum 31.12.2017. 
Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2017 beträgt 4 TEUR. Dies 
bedeutet eine Reduzierung gegenüber dem Vorjahr von 8 TEUR. Die Umsatzerlöse verminderten sich 
um 52 TEUR, der Personalaufwand auf 262 TEUR (Vorjahr 432 TEUR). 
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 73 TEUR auf 918 TEUR gesunken. Der Anteil des 
Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 9,5 %. Das Anlagevermögen ist um 13 TEUR auf 
0 TEUR im Vergleich zum Vorjahr gesunken.  
Wesentliche Investitionen fanden im Geschäftsjahr 2017 nicht statt. 
Das Fremdkapital verminderte sich zum Abschlussstichtag weiter auf 831 TEUR (Vorjahr: 904 TEUR), 
was insbesondere aus gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund 
der Gewinnabführungsverpflichtung resultiert. Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die 
Liquidität war jederzeit gegeben. 
Auf Basis der Planungsprämissen für das Jahr 2018 wird ein Jahresverlust vor Verlustübernahme von 
24 TEUR erwartet. Damit werden eine Eigenkapitalrendite von -27,7 % und eine Gesamtkapitalrendite 
von -2,7 % erwartet.  
Die Geschäftstätigkeit wird eingestellt werden, die Gesellschaft wird im Jahr 2018 keine Umsatzerlöse 
realisieren. Zurzeit wird über eine strategische Neuausrichtung der Gesellschaft nachgedacht und 
verschiedene Geschäftsmodelle geprüft. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Corporate Social Responsibility-Bericht heraus, da die 
Konzernmuttergesellschaft bauverein AG seit 2009 jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 der bvd Mittelhessen GmbH Darmstadt durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 227 -

BVD New Living GmbH & Co. KG 
Anschrift: Siemensstraße 20, 
64289 Darmstadt 
Kontakt: 06151/28150 
Gründung: 15.06.2007 
Handelsregister: HRA 83603, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung und 
von Bevölkerungsgruppen und die dazu notwendigen lnfrastrukturmaßnahmen. Die Gesellschaft 
orientiert sich dabei an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit, dem kostengünstigen Bauen und der 
Sozialverträglichkeit. Die Gesellschaft ist zu allen Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen 
berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens mittelbar oder unmittelbar fördern bzw. zu 
fördern geeignet sind. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
bauverein AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
BVD Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Niedenthal, Armin 
    Nogueira Perez, German 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wegerich, Sybille Vorsitzende 0,5 TEUR 
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter stv. Vorsitzender 0,5 TEUR 
Backmund, Stefan Mitglied 0,5 TEUR 
Boczek, Dr. Barbara Stadträtin Mitglied 0,3 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0,5 TEUR 
Lott, Oliver Stadtverordneter Mitglied 0,3 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0,5 TEUR 
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtrats erhielten in 2017 Bezüge in Höhe von 3,5 TEUR, dies beinhaltet 
auch die Vergütung ausgeschiedener Mitglieder. 
- 228 -

BVD New Living GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2015 2016 2017 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 2 1 122 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 2 1 122 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 27.206 28.871 29.718 
   Vorräte 25.947 28.040 28.480 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 799 548 888 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 460 283 351 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 27.208 28.873 29.841 
Passiva    
Eigenkapital 10.000 9.679 9.258 
   Kapitalanteile 8.800 8.800 8.800 
   Rücklagen 650 650 650 
   Bilanzergebnis 550 229 -192 
Rückstellungen 10.950 9.190 7.525 
Verbindlichkeiten 6.257 10.004 13.058 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 27.208 28.873 29.841 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
    Gesamtleistung 15.937 2.153 595 
   Umsatzerlöse 36.921 59 156 
   Bestandsveränderungen -20.984 2.093 439 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 30 23 11 
Betriebsleistung 15.967 2.175 606 
Betriebsaufwand -14.417 -2.249 -726 
   Materialaufwand -13.699 -1.739 -482 
   Personalaufwand -152 -123 -62 
   Abschreibungen -4 -1 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -562 -386 -181 
Betriebsergebnis 1.550 -74 -119 
Finanzergebnis -564 -246 -194 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -565 -246 -194 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 986 -319 -313 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -265 0 46 
Sonstige Steuern 0 -2 -155 
Jahresergebnis 720 -321 -422 
- 229 -

BVD New Living GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% >1000%
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,4%
Abschreibungsquote  203,3% 112,6% 0,4% 
Investitionen (TEUR) 3 1 122 
Investitionsquote 173,7% 78,4% 99,7% 
Liquidität 3. Grades 184,4% 223,1% 144,4% 
Eigenkapital (TEUR) 10.000 9.679 9.258 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 8.800 8.800 8.800 
Eigenkapitalquote 36,8% 33,5% 31,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 2.452 6.255 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 3.802 2.182 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -29.537 3.747 3.054 
Verschuldungsgrad 172,1% 198,3% 222,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 4,5% -14,9% -70,8%
Return on Investment (ROI) 2,6% -1,1% -1,4%
Eigenkapitalrentabilität 7,2% -3,3% -4,6%
Gesamtkapitalrentabilität 4,7% -0,3% -0,8%
Materialintensität 85,8% 79,9% 79,5% 
Rohertrag (TEUR) 2.238 414 113 
EBIT (TEUR) 1.550 -74 -119
EBITDA (TEUR) 1.554 -72 -119
ROCE 7,9% -0,4% -1,0%
Personal 
Personalintensität 1,0% 5,7% 10,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 1 1 
Frauenanteil Beschäftigte -/- 0,0% 0,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- k.A. k.A.
Beschäftigte über 50 Jahre -/- k.A. k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- k.A. k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- 386 181 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 42,9% 28,6% 28,6% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 230 -

BVD New Living GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Im Jahr 2017 hat die Gesellschaft die im Sommer 2014 begonnene Konversion, Entwicklung und 
Vermarktung der ehemaligen Lincoln-Siedlung in Darmstadt fortgeführt. Es wurden zwei weitere 
Teilflächen, Baufeld N2.2 mit einer Grundstückfläche von ca. 10.537 qm und Baufeld N2.1 mit einer 
Grundstücksfläche von ca. 9.431 qm verkauft; der Besitzübergang erfolgt mit Kaufpreiszahlung. Die 
Kaufpreiszahlungen sind vertragsgemäß bisher nicht erfolgt. Die Vermarktung weiterer zu 
veräußernder Teilflächen befindet sich in Vorbereitung. 
Die Gesellschaft schließt das Geschäftsja hr 2017 mit einem Jahresfehlbetrag von 422 TEUR ab 
(Vorjahr: 321 TEUR). Dies bedeutet eine Ergebnisverschlechterung um 101 TEUR. Die Betriebsleistung 
ist um 1.569 TEUR auf 606 TEUR gesunken und der Betriebsaufwand ist ebenfalls um 1.523 TEUR auf 
726 TEUR gesunken. Die Erhöhung der Umsatzerlöse ist darauf zurückzuführen, dass im abgelaufenen 
Geschäftsjahr Baukosten sowie Personalkosten weiterbelastet wurden. Der Rückgang des 
Betriebsaufwands ist insbesondere auf gesunkene Aufwendungen für Verkaufsgrundstüc ke 
zurückzuführen. 
Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2017 29.841TEUR gegenüber 28.873 TEUR im Vorjahr. Auf der 
Aktivseite sind dabei die zum Verkauf bestimmten Grundstücke in der Erschließung mit 28.480 TEUR 
maßgeblich. Das Eigenkapital ist auf Grund des thesaurierten Jahresverlustes 2017 von 9.679 TEUR 
auf 9.258 TEUR gesunken. Die Verbindlichkeiten stiegen von 10.004 TEUR in 2016 auf 13.058 TEUR, 
im Wesentlichen auf Grund der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbunden en Unternehmen 
in Höhe von 9.284 TEUR bei gleichzeitiger Verminderung von Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten in Höhe von 6.254 TEUR. Die Eigenkapitalquote liegt nun bei 31,0 %. 
Das 
Anlagevermögen stieg von 1 TEUR auf 122 TEUR auf Grund des geplanten Baus eines Parkhauses 
auf einem Grundstück im Norden der Lincoln-Siedlung. 
Die bauverein AG ist zu 100 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert die Finanzierung der 
Gesellschaft. Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. 
Die Risiken für die Gesellschaft, die sich aus der Entwicklung der Flächen in der Lincoln-Siedlung 
ergeben, verringern sich. Der Bebauungsplan S25 Lincoln-Siedlung ist seit Mitte des Jahres 2016 
rechtskräftig; die Belastungen aus dem Ende des Jahres 2015 mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
abgeschlossenen städtebaulichen Vertrag samt Durchführungsvertrag zum Mobilitätskonzept und 
Nachtrag zum Städtebaulichen Vertrag aus dem ersten Quartal des Jahres 2017, sind budgetiert. Ein 
Abschwächen der Nachfrage nach Grundstücken in Darmstadt ist nicht zu erwarten. Die im Bestand 
der Gesellschaft verbliebenen Grundstücke in der Lincoln-Siedlung sollen - mit Ausnahme des 
Grundstücks der geplanten Parkgarage im Norden der Siedlung - verkauft werden. Es befinden sich 
lediglich auf einem Teil der Baufelder noch alte Bestandsgebäude; auf den übrigen Flächen wurden die 
Gebäude abgebrochen. Nach Durchführung eines Bieterverfahrens liegen der Gesellschaft 
Angebotspreise für drei große zu veräußernde Baufelder vor, die über den kalkulierten 
Mindestverkaufspreisen liegen.  
Gravierende oder bestandsgefährdende Risiken bestehen für die Gesellschaft weder in rechtlicher noch 
in wirtschaftlicher Hinsicht. 
Die Gesellschaft ist wirtschaftlich solide aufgestellt und auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet. 
In 2017 wurden zwei Baufelder bereits zu Preisen über dem geplanten Mindestverkaufspreis veräußert 
und bei dem verbliebenen Baufeld besteht ebenfalls die Chance einen höheren Verkaufspreis zu 
erzielen. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Corporate Social Responsibility-Bericht heraus, da die 
Konzernmuttergesellschaft bauverein AG seit 2009 jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 der BVD New Living GmbH & Co. KG Darmstadt 
durch die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat zu keinen Einwendungen geführt. Es 
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 231 -

BVD Südhessen GmbH 
Anschrift: Siemensstraße 20, 
64289 Darmstadt 
Kontakt: 06151-28150 
Gründung: 31.10.2011 
Handelsregister: HRB 90610, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von 
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit im Zusammenhang 
stehenden Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere ähn liche Gesellschaften zu 
übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
bauverein AG 100,00% 
Beteiligungen 
BVD Südhessen Verwaltungs-GmbH 100,00% 
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 94,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Haerle-Petit, Christina Mitglied 0 TEUR 
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2017 keine Vergütung. 
- 232 -

BVD Südhessen GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 118.384 117.825 117.428 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 118.384 117.825 117.428 
Umlaufvermögen 8.097 10.523 8.682 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 8.097 10.523 8.682 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 126.481 128.349 126.110 
Passiva 
Eigenkapital 93.393 93.393 93.393 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 93.368 93.368 93.368 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 8 8 8 
Verbindlichkeiten 33.080 34.948 32.710 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 126.481 128.349 126.110 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 0 0 0 
   Umsatzerlöse 0 0 0 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 4 0 0 
Betriebsleistung 4 0 0 
Betriebsaufwand -21 -18 -46
   Materialaufwand 0 0 0
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -21 -18 -46
Betriebsergebnis -18 -18 -46
Finanzergebnis 7.528 7.684 8.116 
   Erträge aus Beteiligungen 8.211 8.374 8.798 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 497 465 442 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -112 -113 -108
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.068 -1.042 -1.015
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 7.510 7.666 8.071 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisabführung -7.510 -7.666 -8.071
Jahresergebnis 0 0 0 
- 233 -

BVD Südhessen GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 102,2% 102,1% 101,9% 
Anlagenintensität 93,6% 91,8% 93,1% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 9 28 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 147,8% 131,0% 133,5% 
Eigenkapital (TEUR) 93.393 93.393 93.393 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 73,8% 72,8% 74,1% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 27.611 26.923 26.213 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 2.973 1.868 -2.239 
Verschuldungsgrad 35,4% 37,4% 35,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -/- -/- -/- 
Return on Investment (ROI) 5,9% 6,0% 6,4% 
Eigenkapitalrentabilität 8,0% 8,2% 8,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 6,8% 6,8% 7,2% 
Materialintensität 0,0% -/- -/- 
Rohertrag (TEUR) 0 0 0 
EBIT (TEUR) 8.578 8.708 9.086 
EBITDA (TEUR) 8.690 8.821 9.194 
ROCE 6,8% 6,8% 7,2% 
Personal    
Personalintensität 0,0% -/- -/- 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 50,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  k.A. ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. nein ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts  
  Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen    
  
- 234 -

BVD Südhessen GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Gesellschaft hält einen Kommanditanteil von 94,0 % an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG, Darmstadt. Mit Vertrag vom 22.12.2017 mit Wirkung zum 01.01.2018 
erwarb die Gesellschaft von der PERXIS Beteiligungsgesellschaft mbH, Düsseldorf, die restlichen 
Kommanditanteile. 
Mit Kaufvertrag vom 13.12.2017 erwarb die Gesellschaft 100 % der Geschäftsanteile der Mainsee 
1112. V V GmbH. Mit gleichem Datum wurde die Mainsee 112. V V GmbH in BVD Südhessen 
Verwaltungs-GmbH umbenannt. 
Die Gesellschaft hat das Jahr 2017 mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 
8.071 TEUR abgeschlossen. Dies bedeutet eine Ergebnissteigerung gegenüber 2016 von 405 TEUR. 
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 2.239 TEUR auf 126.110 TEUR gesunken. Der Anteil 
des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 14,1 %. 
Die BVD Südhessen GmbH hat ihre Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgesetzt. 
Die Gesellschaft erzielte aus ihrer Beteiligung an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Südhessen KG (HEGEMAG) einen Ertrag in Höhe von 8.798 TEUR, der um 424 TEUR über dem Ertrag 
des Vorjahres liegt, und Zinsen aus einer Ausleihung in Höhe von 442 TEUR. Im abgelaufenen 
Geschäftsjahr sind von der HEGEMAG Ausleihungen in Höhe von 317 TEUR zurückgeführt worden. Die 
Zunahme des Beteiligungsertrags resultiert im Wesentlichen aus bei der Wohnungsgesellschaft 
HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG gestiegenen Umsatzerlösen aus der Veräußerung von 
Sachanlage 
Im Jahr 2017 wurden Investitionen in Höhe von 28 TEUR getätigt. 
Zum Bilanzstichtag 2017 bestanden 80,1 % aller Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber 
Kreditinstituten.  
Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. 
Für die Gesellschaft wird in 2018 keine Veränderung erwartet. Auch soll der Geschäftsbereich in 2018 
fortgeführt werden. Auf Basis der Planungsprämissen für das Jahr 2018 werden Erträge aus 
Beteiligungen in Höhe von 3.271 TEUR erwartet. Die integrierte Unternehmensplanung der 
Gesellschaft geht für 2018 von einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 2.531 TEUR aus. 
Mit dem anvisierten Jahresüberschuss vor Gewinnabführung werden eine Eigenkapitalrendite von 
2,7 % und eine Gesamtkapitalrendite von 3,0 % erwartet.  
Die Gesellschaft nimmt als Kommanditistin der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Südhessen KG eine Holdingfunktion war und ist damit mittelbar deren Chancen und Risiken 
ausgesetzt. 
Gravierende oder bestandsgefährdende Risiken bestehen für die Gesellschaft weder in rechtlicher, 
noch in wirtschaftlicher Hinsicht.  
Die Gesellschaft ist wirtschaftlich solide aufgestellt und auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Corporate Social Responsibility-Bericht heraus, da die 
Konzernmuttergesellschaft bauverein AG seit 2009 jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 der BVD Südhessen GmbH Darmstadt durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 235 -

BVD Südhessen Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Siemensstraße 20, 
64289 Darmstadt 
Kontakt: - 
Gründung: 13.12.2017 
Handelsregister: HRB 97344 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigener und fremder Vermögenswerte. Die 
Gesellschaft ist berechtigt, die persönliche Haftung, die Geschäftsführung und Verwaltung von 
Kommanditgesellschaften im Bereich der Wohnungs - und Immobilienwirtschaft zu übernehmen, 
andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen, zu gründen oder sich an ihnen zu beteiligen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
BVD Südhessen GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Haerle-Petit, Christina Mitglied 0 TEUR 
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2017 keine Vergütung. 
Übersicht 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 
Jahresergebnis (TEUR) 0 
Eigenkapital (TEUR) 25 
Bilanzsumme (TEUR) 25 
Investitionen (TEUR) 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 
- 236 -

BVD Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Siemensstraße 20,  
64289 Darmstadt 
Kontakt: info@bvd-verwaltung.de 
Gründung: 15.11.2001 
Handelsregister: HRB 8577, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gesellschaftszweck ist die Verwaltung eigener und fremder Vermögenswerte. Die Gesellschaft ist 
berechtigt, die persönliche Haftung, die Geschäftsführung und Verwaltung von 
Kommanditgesellschaften im Bereich der Wohnungs - und Immobilienwirtschaft zu übernehmen, 
andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen, zu gründen oder sich an ihnen zu beteiligen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
bauverein AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Niedenthal, Armin Mitglied 0 TEUR 
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2017 keine Vergütung. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 16 16 
Jahresergebnis (TEUR) 14 10 8 
Eigenkapital (TEUR) 64 60 58 
Bilanzsumme (TEUR) 70 63 61 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 238 -

Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG (DSG) 
Anschrift: Luisenplatz 5A, 
64283 Darmstadt 
Kontakt: - 
Gründung: 11.04.2014 
Handelsregister: HRA 85232, Darmstädter Landgericht 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Umbau und der Betrieb des Böllenfalltorstadions in 
Darmstadt. Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar 
diesem Zweck zu dienen geeignet sind. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH vertreten durch: 
    Burhenne, Rainer 
    Kling, Sven 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR 
Nissen, Jes Peter Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Pörtner, Birgit Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Reißer, Rafael Bürgermeister Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für das Geschäftsjahr 2017 keine Bezüge. 
- 240 -

Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG (DSG) 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 3.368 3.245 6 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2 1 0 
   Sachanlagen 3.366 3.244 6 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.779 2.930 4.654 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.536 2.177 3.256 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 243 753 1.398 
Rechnungsabgrenzungsposten 15 9 0 
Summe Aktiva 5.162 6.183 4.660 
Passiva 
Eigenkapital 2.477 1.971 3.184 
   Kapitalanteile 200 200 200 
   Rücklagen 3.126 3.126 3.126 
   Bilanzergebnis -849 -1.355 -142
Empfangene Investitionszuschüsse 0 1.800 302 
Rückstellungen 589 580 584 
Verbindlichkeiten 2.096 1.253 379 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 580 210 
Summe Passiva 5.162 6.183 4.660 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Gesamtleistung 983 1.057 1.109 
   Umsatzerlöse 983 1.057 1.109 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 260 754 2.405 
Betriebsleistung 1.243 1.810 3.515 
Betriebsaufwand -2.086 -1.938 -2.471
   Materialaufwand -366 -235 -297
   Personalaufwand 0 -173 -130
   Abschreibungen -253 -324 -120
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.467 -1.206 -1.925
Betriebsergebnis -843 -128 1.043 
Finanzergebnis -1 -14 4 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 4 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1 -14 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -845 -141 1.048 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -4 0 -5
Jahresergebnis -849 -141 1.043 
- 241 -

Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG (DSG) 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 vorl. 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 73,5% 60,7% >1000%
Anlagenintensität 65,2% 52,5% 0,1%
Abschreibungsquote  7,5% 10,0% >1000%
Investitionen (TEUR) 1.537 850 807 
Investitionsquote 45,6% 26,2% 13710,7% 
Liquidität 3. Grades 66,3% 159,9% 483,2% 
Eigenkapital (TEUR) 2.477 1.971 3.184 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 200 200 200 
Eigenkapitalquote 48,0% 31,9% 68,3% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 2.096 -843 -874
Verschuldungsgrad 108,4% 213,7% 46,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -86,4% -13,4% 94,0% 
Return on Investment (ROI) -16,4% -2,3% 22,4% 
Eigenkapitalrentabilität -34,3% -7,2% 32,7% 
Gesamtkapitalrentabilität -16,4% -2,1% 22,4% 
Materialintensität 29,4% 13,0% 8,4% 
Rohertrag (TEUR) 617 821 813 
EBIT (TEUR) -843 -128 1.043 
EBITDA (TEUR) -590 197 1.163 
Kostendeckungsgrad 59,5% 92,8% 142,4% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 9,5% 3,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1 5 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2 5 3 
Frauenanteil Beschäftigte 50,0% 0,0% 0,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 0 0 1 
Beschäftigte über 50 Jahre 0 k.A. 1 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 45 38 39 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  734 241 642 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 14,3% 14,3% 14,3% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 242 -

Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG (DSG) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Darmstädter Sportstätten GmbH und Co. KG wurde im April 2014 gegründet. Der 
Gesellschaftszweck ist der Umbau und der Betrieb der Gesamtanlage „Stadion am Böllenfalltor“, 
sowie die Errichtung, der Umbau und der Betrieb weiterer Sportstätten im Stadtgebiet der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt.  
Im Dezember 2017 wurde die Verantwortung für den Umbau und Betrieb des Böllenfalltorstadions an 
die Wissenschaftsstadt Darmstadt zurückgegeben. Seit dem 01.01.2018 ist die Gesellschaft 
ausschließlich erbbauberechtigt für das Areal der Böllenfalltorhalle. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden Umsatzerlöse von 1.109 TEUR erzielt. Die Gesellschaft weist zum 
31.12.2017 einen Jahresüberschuss von 1.043 TEUR aus. Der Gewinn wird mit bestehenden Verlusten 
verrechnet. 
Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 807 TEUR getätigt. Die Liquidität der Gesellschaft 
war in 2017 jederzeit gewährleistet. 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2017 wurde die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
bestellt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind der Jahresabschluss und die Prüfung dieses Berichts noch nicht 
abgeschlossen. Die vorliegenden Angaben zum Jahresabschluss 2017 sind vorläufig. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für da s 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 243 -

Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH 
Anschrift: Luisenplatz 5A,  
64283 Darmstadt 
Kontakt: - 
Gründung: 11.04.2014 
Handelsregister: HRB 93267, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist  der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die 
Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften. Die 
Gesellschaft ist insbesondere berufen, bei der Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG die 
Rechtsstellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu 
führen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Burhenne, Rainer Mitglied k.A.
Kling, Sven Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Übersicht 2015 2016 vorl. 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 116 173 208 
Jahresergebnis (TEUR) 2 7 2 
Eigenkapital (TEUR) 20 27 27 
Bilanzsumme (TEUR) 55 98 96 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 1 1 1 
- 244 -

Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
Anschrift: Bessunger Straße 125, 
64295 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 3609520 
http://DSE-Darmstadt.de 
Gründung: 17. Mai 2005 
Handelsregister:  HRA 7195, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Entwicklung, die Erschließung, die Bebauung, 
die Veräußerung und die Verwaltung von Konversionsflächen (Cambray -Fritsch-Kaserne, Jefferson-
Siedlung, Kelly-Barracks) und anderen bebauten und  unbebauten Grundstücken in Darmstadt zur 
Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung mit Wohnraum - und Gewerbeflächen aller Rechts - 
und Nutzungsformen und die Durchführung der dazu notwendigen Infrastrukturmaßnahmen. 
Unternehmensgegenstand sind ferner di e Schaffung von Parkraumrichtungen nebst ihrer 
Bewirtschaftung im Gebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Projektentwicklung 
städtischer Immobilien. Außerdem ist Unternehmensgegenstand der Erwerb und die Verwaltung von 
Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt an anderen Unternehmen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Beteiligungen   
HEAG Wohnbau GmbH 5,01% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname 
Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH vertreten durch:   
    Hackmann, Andreas   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
   
Aufsichtsrat 
Nach der Verschmelzung der Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE GmbH & Co. 
KG) auf die WDB GmbH & Co. KG und der anschließenden Umfirmierung in DSE GmbH & Co. KG 
fand keine konstituierende Sitzung des neuen Aufsichtsrats bis zum 31.12.2017 statt. 
   
- 246 -

Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2016 vorl. 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 24 1.489 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 9 5 
   Sachanlagen 15 46 
   Finanzanlagen 0 1.438 
Umlaufvermögen 74 187 
   Vorräte 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 22 67 
   Wertpapiere 0 0 
   Liquide Mittel 52 120 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 5 
Summe Aktiva 99 1.681 
Passiva 
Eigenkapital 16 1.481 
   Kapitalanteile 100 115 
   Rücklagen 0 1.366 
   Bilanzergebnis -84 0 
Rückstellungen 52 10 
Verbindlichkeiten 27 185 
Rechnungsabgrenzungsposten 4 5 
Summe Passiva 99 1.681 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2016 vorl. 2017 
Gesamtleistung 111 320 
   Umsatzerlöse 111 320 
   Bestandsveränderungen 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 78 29 
Betriebsleistung 189 349 
Betriebsaufwand -266 -412
   Materialaufwand -72 -140
   Personalaufwand 0 0
   Abschreibungen -5 -12
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -190 -260
Betriebsergebnis -77 -64
Finanzergebnis 0 21 
   Erträge aus Beteiligungen 0 21 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -77 -43
Außerordentliches Ergebnis 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 
Jahresergebnis -77 -43
- 247 -

Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2016 vorl. 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 64,2% 99,4% 
Anlagenintensität 24,7% 88,6% 
Abschreibungsquote  19,0% 0,8% 
Investitionen (TEUR) 29 39 
Investitionsquote 119,2% 2,6% 
Liquidität 3. Grades 94,0% 95,9% 
Eigenkapital (TEUR) 16 1.481 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 115 
Eigenkapitalquote 15,8% 88,1% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 27 157 
Verschuldungsgrad 531,8% 13,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -69,7% -13,5%
Return on Investment (ROI) -78,2% -2,6%
Eigenkapitalrentabilität -493,8% -2,9%
Gesamtkapitalrentabilität -78,2% -2,6%
Materialintensität 38,1% 40,2% 
Rohertrag (TEUR) 39 179 
EBIT (TEUR) -77 -43
EBITDA (TEUR) -73 -31
Kostendeckungsgrad 71,0% 89,6% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 248 -

Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Entwicklung, die Erschließung, die Bebauung, die 
Veräußerung und  die Verwaltung  von Konversionsflächen  und anderen  bebauten und unbebauten 
Grundstücken in  Darmstadt zur Versorgung  breiter Schichten der  Bevölkerung  mit Wohnraum- und 
Gewerbeflächen aller  Rechts- und  Nutzungsformen und die  Durchführung der  dazu notwendigen 
Infrastrukturmaßnahmen. Unternehmensgegenstand  sind  ferner die Schaffung von 
Parkraumeinrichtungen nebst ihrer Bewirtschaftung im Gebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt und 
die Projektentwicklung städtischer Immobilien. Außerdem ist Unternehmensgegenstad der Erwerb und 
die Verwaltung von Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt an anderen Unternehmen. 
Mit Vertrag vom 15.08.2017 hat die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE GmbH & 
Co. KG) als übertragender Rechtsträger ihr Vermögen als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten auf 
die WDB  GmbH & Co.  KG als  aufnehmenden Rechtsträger  gemäß §  2 Nr. 1, §§  40  ff. UmwG 
(Verschmelzung durch  Aufnahme) übertragen. Die  Verschmelzung  erfolgte  mit Wirkung  ab dem 
01.01.2017. Die  dargestellten  Bilanz-  und GuV-Werte  des  Vorjahres  einschließlich der  Kennzahlen 
beziehen sich auf die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG. 
Der Gesellschaftsvertrag vom 14.04.2016 wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 
15.08.2017 geändert. Die Höhe der im Handelsregister eingetragenen Haftsumme beträgt unverändert 
100 TEUR, das Festkapital  beträgt  nach  der Verschmelzung 115 TEUR. Die  Gesellschaft  wurde im 
Zuge der Verschmelzung in „Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG“ umfirmiert.  
Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr kein Personal . Zur Geschäftsführung und Vertretung der 
Gesellschaft ist ausschließlich die Komplementärin berechtigt und verpflichtet. 
Im Jahr 2017 wurden  die  Grundlagen  und Prämissen  für den städtebaulichen  Ideenwettbewerb 
erarbeitet und  im Dezember  2017 wurde  dieser mit der  Entscheidung  für ein städtebauliches 
Entwicklungskonzept des Architekturbüros Speer und Partner, Frankfurt am Main beendet. 
Darüber hinaus unterstützte die DSE die Verkehrswertermittlung für das Konversionsareal durch die 
Ermittlung und Abschätzung  der voraussichtlichen Entwicklungs-  und Erschließungskosten  sowie 
durch die Ermittlung und  Abschätzung der  zukünftigen  Vermarktungsflächen.  Die Wertfindung im 
Rahmen eines kooperativen Verfahrens mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben dauert noch an. 
Weiterhin hat die DSE im Jahr 2017 als Dienstleister auf Honorarbasis das Budget-Controlling für die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt in  der Konversionsmaßnahme Lincoln-Siedlung  in Bessungen 
übernommen. Hintergrund ist die Einhaltung des geplanten Kostenrahmens von 15,40 Mio. Euro.  
Der Geschäftsbereich „Parken“ umfasste in 2017 die Bewirtschaftung des Marienplatzes in Darmstadt 
sowie die  Inbetriebnahme  der  Parkplätze  an der  Elisabeth-Selbert-Straße  in Kranichstein  sowie  des 
Parkdecks Vogelsbergstraße  Nähe Rhönring ab  dem 01.07.2017.  Für  diese  neuen 
Bewirtschaftungsobjekte wurden  Investitionen in  Parkuhren, Beschilderungen sowie  in die 
Flächenaufbereitung durch die DSE als Pächter in 2017 getätigt. 
Die Umsatzerlöse betrugen 320  TEUR, dies ist zum großen  Teil auf  Mieterlöse  aus  Liegenschaften, 
hier insbesondere die Erlöse aus der Bewirtschaftung des Parkplatzes Marienplatz (1 67 TEUR) und die 
mit der  Wissenschaftsstadt  Darmstadt abgeschlossenen  Dienstleistungsverträge über  ein Budget-
Controlling in der Konversionsmaßnahme Lincoln-Siedlung (1 8 TEUR) und über die Vorbereitung 
Grunderwerbsverhandlungen für die Konversionsflächen Cambrai-Fritsch-Jefferson (2 0 
TEUR) zurückzuführen. 
Bei den  sonstigen  betrieblichen  Erträgen handelt  sich im Wesentlichen um  die Erträge aus 
Strafgebühren für  Parken  ohne Parkschein  (27 TEUR). Die Erträge aus Beteiligungen stammen 
ausschließlich aus  der  Beteiligung  an der  HEAG  Wohnbau  GmbH.  Die KG erhält  als außenstehende 
Gesellschafterin eine jährliche Ausgleichzahlung von insgesamt 20
 TEUR. 
Der Materialaufwand resultiert im Wesentlichen aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der Miete 
des Marienplatzes  (81 TEUR) sowie  aus  der Parkplatzverwaltung (20 TEUR). Die  sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Rechts- und Beratungskosten ( 49 TEUR), 
Abschluss- und  Prüfungskosten (9 TEUR), Mietaufwendungen (5 TEUR),  Haftungsvergütungen 
(4 TEUR) und Versicherungsbeiträgen  (4 TEUR). Die Rechts- und  Beratungskosten ergeben  sich 
hauptsächlich aus Beratungsdienstleistungen  zu den Themen  EU-Beihilferecht,  Mitarbeitergestellung 
sowie der Verschmelzung. 
- 249 -

Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
Das langfristige Vermögen einhält eine Beteiligung an der HEAG Wohnbau GmbH in Höhe von 1 TEUR. 
Das kurzfristige Vermögen beinhaltet Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 
34 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) sowie flüssige Mittel von 120 TEUR (Vorjahr 64 TEUR).  
Das Festkapital wurde im Rahmen der Verschmelzung um 15 TEUR auf 115 TEUR erhöht. Die Einlage 
ist in voller Höhe eingezahlt. Der Erhöhung des variablen Kapitals (Kapitalkonto II) resultiert aus dem 
Vortrag des Jahresüberschusses 2016 in Höhe von 3 TEUR. Die Rückstellungen (10 TEUR) betreffen 
im Wesentlichen Rückstellungen für die Prüfung und Erstellung der Jahresabschlüsse und de r 
Lageberichte zum 31.12.2017 (10 TEUR).  
Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich um die an die Darmstädter Stadtentwicklungs 
Verwaltungsgesellschaft mbH noch zu leistenden Kostenerstattungen und Haftungsvergütung 
(21 TEUR) sowie um die Umsatzsteuernachzahlung 2016 (3 TEUR) und einen Erstattungsanspruch 
aus der Umsatzsteuer-Voranmeldung Dezember 2016 (-1 TEUR). 
Insgesamt schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von 43 TEUR ab. 
Im Bereich „Städtebau“ befasste sich die DSE insbesondere mit dem städtebaulichen 
Konversionsprojekt Cambrai-Fritsch-Jefferson. Ende 2017 hat der Gesellschafter entschieden, den 
Erwerb der Konversionsfläche Cambrai-Fritsch-Jefferson sowie die Umsetzung des 
Konversionsprojektes an die Bauverein AG bzw. deren Tochtergesellschaft BVD New Living GmbH & 
Co. KG zu übertragen.  
Die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG soll sich stattdessen zukünftig der 
Projektentwicklung und dem Projektmanagement strategisch wichtiger städtischer Immobilienprojekte 
widmen. Dafür erfolgt auch eine personelle Neubesetzung der Geschäftsführerposition bei der DSE im 
Jahr 2018.  
Die Zuständigkeit für die Fortführung des Geschäftsbereiches Parken ist derzeit noch nicht 
entschieden.  
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH. Zum Zeitpunkt der Erstellung des 
Berichtes sind der Jahresabschluss und die Prüfung dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die 
vorliegenden Angaben zum Jahresabschluss 2017 sind vorläufig. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 konnte aufgrund gesellschaftlicher Umstrukturierung bis zur Fertigstellung des 
Beteiligungsberichts nicht abgegeben werden. 
- 250 -

Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH 
Anschrift: Bessunger Straße 125,  
64285 Darmstadt 
Kontakt: - 
Gründung: 01.07.2015 
Handelsregister: HRB 94583, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die 
Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften. Die 
Gesellschaft ist insbesondere berufen, bei der Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. K G die 
Rechsstellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu 
führen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Hackmann, Andreas Geschäftsführer 125 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2017 auf 125 TEUR. 
Übersicht 2015 2016 vorl. 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 119 147 
Jahresergebnis (TEUR) 0 1 0 
Eigenkapital (TEUR) 0 26 27 
Bilanzsumme (TEUR) 0 36 75 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 1 1 
- 252 -

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 13-3162 
ebk@darmstadt.de 
http://www.darmstadt.de 
Gründung: 01.01.1991 
Handelsregister: - 
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Versammlungsstätten Orangerie, Justus -Liebig-Haus, das Bürgermeister -Pohl-Haus Wixhausen, 
das Bürgerhaus Zum Goldnen Löwen Arheilgen, der Ernst-Ludwig-Saal in Eberstadt und der Bereich 
"Messen und Märkte" (Organisation und Veranstaltung von Jahrmärkten, Flohmärkten, 
Wochenmärkten, Weihnachtsmärkten etc.) werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit 
(Sondervermögen mit Sonderrechnu ng) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der 
Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs - und 
Nebengeschäfte betreiben. Der Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt bzw. es besteht Bestands schutz gemäß § 121 Abs. 1 
Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Träger 
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Stadtverordnetenversammlung 
Magistrat 
Betriebsleitung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Breidert, Walter 1. Betriebsleitung 0 TEUR 
Käppler, Ilke Kfm. Betriebsleitung 0 TEUR 
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Betriebsleitung erhielt ihre Bezüge im Jahr 2017 im Rahmen der Tätigkeit in der 
Kernverwaltung. 
Betriebskommission 
Name, Vorname Position Vergütung 
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender 0 TEUR 
Daum, Andrea Mitglied 0 TEUR 
Fröhlich, Doris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR 
Jourdan, Hartwig Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Kalkhof, Sibylle Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Keller, Ralf Mitglied 0 TEUR 
Opitz, Stefan Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Schneider, Uwe Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Sigmund, Olaf Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Umberti, Santi Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhielten in 2017 keine Bezüge. 
- 254 -

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 52.620 52.401 49.638 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 8.305 7.930 7.538 
   Finanzanlagen 44.315 44.471 42.100 
Umlaufvermögen 2.048 1.470 3.139 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 838 445 587 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.210 1.026 2.552 
Rechnungsabgrenzungsposten 11 10 9 
Summe Aktiva 54.679 53.882 52.786 
Passiva 
Eigenkapital 45.538 45.479 44.618 
   Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 8.000 
   Kapitalrücklagen 42.008 40.006 37.805 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -4.470 -2.527 -1.187
Sonderposten 32 54 47 
Rückstellungen 1.481 1.461 1.442 
Verbindlichkeiten 7.628 6.888 6.679 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 54.679 53.882 52.786 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Gesamtleistung 660 693 706 
   Umsatzerlöse 660 693 706 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 74 324 147 
Betriebsleistung 734 1.017 853 
Betriebsaufwand -2.513 -2.811 -2.694
   Materialaufwand -623 -858 -670
   Personalaufwand -1.075 -1.133 -1.153
   Abschreibungen -399 -402 -394
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -416 -419 -477
Betriebsergebnis -1.779 -1.795 -1.841
Finanzergebnis 1.261 -9 -39
   Erträge aus Beteiligungen 1.359 0 0
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 155 190 144 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -253 -198 -183
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -518 -1.803 -1.880
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -11 -9 -12
Ergebnisübernahme 740 1.700 1.031 
Jahresergebnis 212 -113 -861
- 255 -

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 vorl. 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 94,0% 93,6% 96,5% 
Anlagenintensität 96,2% 97,3% 94,0% 
Abschreibungsquote  0,8% 0,8% 0,8% 
Investitionen (TEUR) 32 202 3 
Investitionsquote 0,1% 0,4% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 39,5% 30,8% 64,7% 
Eigenkapital (TEUR) 45.538 45.479 44.618 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 8.000 8.000 8.000 
Eigenkapitalquote 83,3% 84,4% 84,5% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 2.758 2.436 2.087 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -3.057 -740 -209
Verschuldungsgrad 20,1% 18,5% 18,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -80,0% -261,6% -267,9%
Return on Investment (ROI) -1,0% -3,4% -3,6%
Eigenkapitalrentabilität -1,2% -4,0% -4,2%
Gesamtkapitalrentabilität -0,5% -3,0% -3,2%
Materialintensität 84,9% 84,3% 78,6% 
Rohertrag (TEUR) 37 -165 36 
EBIT (TEUR) -420 -1.795 -1.841
EBITDA (TEUR) -21 -1.393 -1.448
Kostendeckungsgrad 81,3% 40,1% 34,6% 
Personal 
Personalintensität 146,3% 111,5% 135,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 15 15 15 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 11 11 11 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 26 26 26 
Frauenanteil Beschäftigte 42,3% 42,3% 42,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 11 11 12 
Beschäftigte über 50 Jahre 14 14 20 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 55 55 55 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 41 44 44 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 18,2% 25,0% 25,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 256 -

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Im Wirtschaftsjahr 2017 wurden insgesamt durch Vermietungen und Verpachtungen der 
Versammlungsstätten und Bürgerhäuser 310 TEUR (Vorjahr 302 TEUR) erwirtschaftet. Zum Vorjahr 
ergibt dies eine Einnahmensteigerung von 2,6 %.  
Die Erträge sind in den Versammlungsstätten Orangerie und Bürgermeister-Pohl-Haus im Berichtsjahr 
zum Vorjahr gestiegen.  
Die Erlöse der Orangerie sind im Berichtsjahr (177 TEUR) gegenüber dem Vorjahr (161 TEUR) um 
15 TEUR gestiegen. In der Orangerie sind mehr private Veranstaltungen gebucht worden und der  
Pachtpreis der Gastronomen wurde erhöht. Ebenso konnte das Bürgermeister-Pohl-Haus nach der 
Sanierung wieder voll ausgelastet werden. Die Vermietungen (29 TEUR) steigen zum Vorjahr 
(26 TEUR) um 4 TEUR an. 
Das Justus-Liebig-Haus musste trotz der günstigen Lage in der Innenstadt in dem Wirtschaftsjahr 
(57 TEUR) einen Umsatzeinbruch von 13,5 % zum Vorjahr ( 66 TEUR) verzeichnen. In 2016 war die 
Großveranstaltung der „Ferienspiele für neue Musik“ im Justus-Liebig-Haus, die alle zwei Jahre 
stattfindet und ca. 9 TEUR einbringt. Durch die kurze Karnevalskampagne hatte der Karnevalverein 
nur eine Sitzung aufgeführt, im Vorjahr waren es zwei Sitzungen (je Sitzung 1 TEUR). 
Der Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt und das Bürgerzentrum Zum Goldnen Löwen Arheilgen verzeichneten 
im Berichtsjahr einen Umsatzrückgang von 2 TEUR (- 7,1 %) bzw. 1 TEUR (- 3,2 %) gegenüber dem 
Vorjahr. 
Die Abteilung „Messen und Märkte “ ist ein weiterer Teil des Eigenbetriebes und insbesondere für die 
Vergabe des Messplatzes Alsfelder Straße, bspw. für Frühjahrsmess, Herbstmess, 
Zirkusveranstaltungen sowie für Marktplatz in der Innenstadt, für den täglich stattfindenden 
Wochenmarkt, den Darmstädter Weihnachtsmarkt, gastronomische Sondernutzungen, Präsentationen 
und zudem für die Durchführung der Kirchweihveranstaltungen zuständig. 
Die Gesamtmieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2017 aus dem Veranstaltungsbetrieb Messplatz, den 
Nutzungsgebühren für den Marktplatz und den Beschickereinnahmen aus den Kirchweihen in den 
Stadtteilen Arheilgen, Eberstadt, Wixhausen, Bessungen und Martinsviertel belaufen sich auf 
284 TEUR (Vorjahr 274 TEUR). Die Einnahmen sind gegenüber dem Vorjahr um 3,6 % gestiegen.  
Im Berichtsjahr sind Investitionen erfolgt, die nachfolgend kurz beschrieben werden: 
Für das Justus-Liebig-Haus wurde ein neues Rednerpult (2 TEUR) angeschafft. Darüber hinaus wurden 
Bürostühle im Wert von 1 TEUR gekauft. Sonst sind keine anderen Investitionen getätigt worden.  
Hinsichtlich der Risikobewertung ist anzuführen, dass der Eigenbetrieb auf eine seit Jahren gute bis 
sehr gute Auslastung in den Versammlungsstätten und Bürgerhäusern und auch im Bereich Messen 
und Märkte blicken kann und bei dem von der Betriebsführung erwarteten Fortbestand kein 
Marktrisiko und damit auch kein unternehmensstrategisches Risiko zu befürchten ist. Der seit Jahren 
kaum veränderte Personalbestand garantiert die notwendige Betriebsqualität und verhindert ein 
leistungswirtschaftliches Risiko. 
Im Rahmen der Finanzwirtschaft und Investitionen werden absehbar keine Finanzrisiken erwartet. Eine 
Änderung der rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingung ist nicht vorgesehen und somit ist auch 
ein rechtliches Risiko nicht erkennbar. 
Die Auflösung des Eigenbetriebes ist für den 31.12.2018 geplant. Die Aufgaben sollen  an 
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH und Centralstation Veranstaltungs-GmbH aufgeteilt 
werden. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2016 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
PricewaterhouseCoopers GmbH durchgeführt. Für das Geschäftsjahr 2017 liegt noch kein geprüfter 
Jahresabschluss vor, die vorliegenden Angaben zum Jahresabschluss 2017 sind vorläufig. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 257 -

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
Anschrift: Bessunger Straße 125, 
64295 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 132 645 
http://www.darmstadt.de 
Gründung: 01.01.2008 
Handelsregister: - 
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck des Eigenbetriebs ist die bedarfsgerechte Versorgung der Organisationseinheiten und 
Dienststellen der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit Grundstücken, Gebäuden und Räumen unter 
Berücksichtigung des Bedarfs des jeweiligen Nutzers und Darlegung der Vollkosten sowie die 
Verwaltung stadteigener und angemieteter Immobilien. Im Rahmen der sachgerechten 
Bewirtschaftung von Liegenschaften wird der Betrieb insbesondere in folgenden Bereic hen tätig: An- 
und Verkauf von Grundstücken und Grundstücksteilen, Bestellung, Rücknahme und Erwerb von 
Erbbaurechten, Ver- und Anmietung und Verpachtung von Grundstücken, Gebäuden, Räumen, etc. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt eine n öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Träger 
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Magistrat 
Stadtverordnetenversammlung 
Betriebsleitung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Werner, Norbert Kfm. Betriebsleitung 86,3 TEUR 
Lisowski, Joachim Techn. 
Betriebsleitung 
82,0 TEUR 
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Bezüge der Betriebsleitung beliefen sich in 2017 auf 168,3 TEUR. 
Betriebskommission 
Name, Vorname Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Dreiseitel, Sigrid Mitglied 0 TEUR 
Fürst, Hans Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR 
Huß, Tim Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Lott, Oliver Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR 
Reißer, Rafael Bürgermeister Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Würsch, Deniz Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge. 
- 258 -

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 304.082 313.237 324.121 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 189 169 166 
   Sachanlagen 303.893 313.068 323.955 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 19.494 20.221 17.762 
   Vorräte 3.259 19 10 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 12.027 15.967 15.560 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 4.208 4.235 2.191 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.528 3.039 2.658 
Summe Aktiva 326.104 336.498 344.541 
Passiva 
Eigenkapital 213.612 216.071 221.617 
   Gezeichnetes Kapital 10.000 10.000 10.000 
   Kapitalrücklagen 212.272 210.815 210.916 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -8.660 -4.744 701 
Sonderposten 3.551 3.764 3.894 
Rückstellungen 21.101 19.821 20.642 
Verbindlichkeiten 87.840 96.842 98.207 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 181 
Summe Passiva 326.104 336.498 344.541 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Gesamtleistung 37.538 46.377 55.793 
   Umsatzerlöse 37.538 46.377 55.793 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 11.281 13.429 4.892 
Betriebsleistung 48.819 59.806 60.685 
Betriebsaufwand -52.910 -52.650 -54.796
   Materialaufwand -28.757 -32.257 -32.931
   Personalaufwand -10.903 -10.058 -11.252
   Abschreibungen -8.552 -7.640 -7.636
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.698 -2.695 -2.976
Betriebsergebnis -4.091 7.155 5.888 
Finanzergebnis -3.174 -3.017 -3.069
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 367 393 424 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.541 -3.409 -3.493
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -7.265 4.139 2.819 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -357 -222 -103
Jahresergebnis -7.622 3.917 2.717 
- 259 -

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 vorl. 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 99,9% 100,8% 99,4% 
Anlagenintensität 93,2% 93,1% 94,1% 
Abschreibungsquote  2,8% 2,4% 2,4% 
Investitionen (TEUR) 13.575 18.546 20.574 
Investitionsquote 4,5% 5,9% 6,3% 
Liquidität 3. Grades 103,1% 118,5% 97,9% 
Eigenkapital (TEUR) 213.612 216.071 221.617 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.000 10.000 10.000 
Eigenkapitalquote 65,5% 64,2% 64,3% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 78.486 87.580 88.205 
Kreditaufnahmen (TEUR) 2.000 14.868 16.135 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 2.626 9.002 1.365 
Verschuldungsgrad 52,7% 55,7% 55,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -20,3% 8,4% 4,9% 
Return on Investment (ROI) -2,3% 1,2% 0,8% 
Eigenkapitalrentabilität -3,6% 1,8% 1,2% 
Gesamtkapitalrentabilität -1,3% 2,2% 1,8% 
Materialintensität 58,9% 53,9% 54,3% 
Rohertrag (TEUR) 8.781 14.120 22.861 
EBIT (TEUR) -4.091 7.155 5.888 
EBITDA (TEUR) 4.461 14.796 13.525 
Kostendeckungsgrad 87,1% 107,4% 104,8% 
Personal 
Personalintensität 22,3% 16,8% 18,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 149 127 125 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 58 65 64 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 207 192 189 
Frauenanteil Beschäftigte 28,0% 33,9% 33,9% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 50 50 39 
Beschäftigte über 50 Jahre 42 71 69 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 51 51 k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 53 52 60
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 23,1% 13,3% 16,7% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 260 -

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA) wurde zum 01.01.2008 gegründet. Nach den 
Vorschriften der Hessischen Gemeindeordnung in Verbindung mit dem Hessischen Eigen-
betriebsgesetz wird der Eigenbetrieb IDA ohne eigene Rechtspersönlichkeit als Sondervermögen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt gemäß den Bestimmungen der Betriebssatzung geführt. 
Gegenstand des Eigenbetriebes Immobilienmanagement ist die Versorgung aller städtischen 
Organisationseinheiten mit Immobilien und die Verwaltung dieser und angemieteter Objekte. Der 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement errichtet, bewirtschaftet und verwaltet Bauten. Er erledigt 
ebenfalls alle Grundstücksgeschäfte und die Abwicklung von Erbbaurechten. 
Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2.717 TEUR ab. 
Die im Berichtsjahr durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt 
und nicht zu einer veränderten Ausrichtung des Unternehmens geführt. Die Liquidität des 
Eigenbetriebes war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. 
Die Dienstvereinbarung zur flexiblen Arbeitszeit wurde eingehalten. 
Im Jahr 2017 stand die Planung und Durchführung von Großprojekten wie Neubau Kinder- und 
Jugendzentrum Martinsviertel, Sanierung Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe, Herderschule 
Sanierung und Dachgeschossaufstockung, Neubau Freiwillige Feuerwehr Arheilgen, Mornewegschule 
Turnhalle Neubau, Neubau Ludwig-Schwamb-Schule, Ernst-Elias-Niebergall-Schule Sanierung, Justus-
Liebig-Schule Gesamtsanierung, Berufsschulzentrum Nord Sanierung und Neubau, Nordbad Neubau, 
Konversion Lincoln - Neubau Grundschule und KiTa und die Erich-Kästner-Schule Neubau im Fokus 
der planerischen Aktivitäten. 
Neben dem laufenden Schulbausanierungsprogramm wurden im Rahmen des Kindertages-
stättensanierungsprogramms weitere Projekte geplant und realisiert.  
Investitionen erfolgen im Jahr 2017 in Höhe von 20.574 TEUR. 
Die Prüfungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH des 
Jahresabschlusses 2017 beginnen im Juni 2018. Der Jahresabschluss 2017 wird der 
Betriebskommission im Oktober 2018 zur Beschlussfassung vorgelegt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
- 261 -

GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Anschrift: Siemensstraße 20, 
64289 Darmstadt 
Kontakt: gbge@bauvereinag.de 
Gründung: 20.09.1920 
Handelsregister: HRB 8281, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts - und 
Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Die Gesellschaft kann außerdem 
alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden 
Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte 
ausgeben. Sie kann Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, 
soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen. Die 
Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern diese dem Gesellschaftszweck 
unmittelbar oder mittelbar dienlich sind. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
bauverein AG 94,79% 
Stadt Erbach 3,52% 
Sparkasse Odenwaldkreis 1,69% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Schmitzer, Günther Mitglied 4,8 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2017 auf 4,8 TEUR. 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wegerich, Sybille Vorsitzende 0,25 TEUR 
Buschmann, Harald Bürgermeister 
(Erbach) 
stv. Vorsitzender 0,25 TEUR 
Engelhardt, Claus Mitglied 0,25 TEUR 
Ihrig, Karlheinz Mitglied 0,25 TEUR 
Niedenthal, Armin Mitglied 0,25 TEUR 
Wörner, Franz-Peter Mitglied 0,15 TEUR 
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich in 2017 auf 1,4 TEUR. 
- 262 -

GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Bilanz (TEUR)  2015 2016 2017 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 2.751 2.660 2.569 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 2.751 2.660 2.569 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 2.209 2.452 2.611 
   Vorräte 343 333 348 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 40 50 21 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.826 2.069 2.242 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 4.961 5.112 5.180 
Passiva    
Eigenkapital 3.068 3.181 3.307 
   Gezeichnetes Kapital 154 154 154 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 2.747 2.789 2.903 
   Bilanzergebnis 168 238 251 
Rückstellungen 17 73 56 
Verbindlichkeiten 1.855 1.842 1.802 
Rechnungsabgrenzungsposten 20 16 15 
Summe Passiva 4.961 5.112 5.180 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
    Gesamtleistung 957 1.015 1.061 
   Umsatzerlöse 978 1.013 1.043 
   Bestandsveränderungen -21 1 18 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 9 23 32 
Betriebsleistung 966 1.038 1.093 
Betriebsaufwand -748 -742 -789 
   Materialaufwand -556 -557 -608 
   Personalaufwand -6 -6 -6 
   Abschreibungen -91 -91 -91 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -95 -87 -84 
Betriebsergebnis 218 296 303 
Finanzergebnis -6 -7 -7 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8 -8 -7 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 212 288 297 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -26 -32 -25 
Sonstige Steuern -19 -19 -21 
Jahresergebnis 168 238 251 
- 263 -

GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 153,1% 161,4% 171,2% 
Anlagenintensität 55,5% 52,0% 49,6% 
Abschreibungsquote  3,3% 3,4% 3,5% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 303,2% 305,9% 340,0% 
Eigenkapital (TEUR) 3.068 3.181 3.307 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 154 154 154 
Eigenkapitalquote 61,8% 62,2% 63,9% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 1.144 1.113 1.090 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -20 -13 -40
Verschuldungsgrad 61,7% 60,7% 56,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 17,5% 23,5% 23,7% 
Return on Investment (ROI) 3,4% 4,7% 4,9% 
Eigenkapitalrentabilität 5,5% 7,5% 7,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,5% 4,8% 5,0% 
Materialintensität 57,5% 53,7% 55,7% 
Rohertrag (TEUR) 401 457 453 
EBIT (TEUR) 218 296 303 
EBITDA (TEUR) 309 387 394 
ROCE 3,9% 5,4% 5,5% 
Personal 
Personalintensität 0,7% 0,6% 0,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 16,7% 16,7% 16,7% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 264 -

GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach verfügt im Geschäftsjahr 2017 über 
insgesamt 205 Wohnungen sowie 157 Garagen und Abstellplätze im eigenen Immobilienbestand, 
deren Verwaltung durch einen Geschäftsbesorgungsvertrag auf die bauverein AG übertragen ist.  
Die Gesellschaft hat das Jahr 2017 mit einem Jahresüberschuss von 251 TEUR abgeschlossen. Dies 
bedeutet eine Ergebnissteigerung gegenüber 2016 von 13 TEUR. Im Wesentlichen ist die positive 
Entwicklung auf einen Anstieg der Umsatzerlöse aus Hausbewirtschaftung zurückzuführen. Das 
Betriebsergebnis hat sich um 7 TEUR zum Vorjahr auf 303 TEUR im Geschäftsjahr 2017 verbessert. 
Die Betriebsleistung hat sich um 55 TEUR auf 1.093 TEUR verbessert und der Betriebsaufwand ist um 
47 TEUR auf 789 TEUR gestiegen. Die Zunahme der Betriebsleistung betrifft mit 29 TEUR die 
Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung und mit 17 TEUR die Abgrenzung der Betriebskosten. Das 
Rohergebnis aus der Hausbewirtschaftung hat sich um 7 TEUR gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. 
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 68 TEUR auf 5.180 TEUR gestiegen. Der Anteil des 
Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 63,9%.  
Im Geschäftsjahr 2017 hat sich das Anlagevermögen um die planmäßigen Abschreibungen auf 
insgesamt 2.569 TEUR vermindert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich 
auf 49,60 % (Vorjahr: 52,0 %). Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahr auf 2.611 TEUR 
gestiegen. 
Innerhalb des Umlaufvermögens ist der Finanzmittelbestand gegenüber dem Vorjahr um 173 TEUR 
auf 2.242 TEUR gestiegen. Investitionen fanden im Geschäftsjahr 2017 nicht statt. 
Zum Bilanzstichtag 2017 bestanden 15,9 % aller Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber 
Kreditinstituten und anderen Kreditgebern.  
Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. 
Die GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ist ausschließlich in Erbach als 
Vermieterin von eigenen Immobilien tätig. In Erbach ist ein zurückhaltender Wohnungsmarkt zu 
verzeichnen. 
Auf Basis der Planungsprämissen für 2018 werden die Umsatzerlöse leicht unter dem Niveau von 
2017 liegen. Der geplante Jahresüberschuss 2018 in Höhe von 234 TEUR wird aufgrund eines leichten 
Anstiegs der Personalkosten und der Steuern vom Ertrag niedriger als der Jahresüberschuss 2017 
liegen. 
Unter Berücksichtigung des erwarteten Jahresüberschusses und der geplanten Ausschüttung an den 
Gesellschafter im Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 125 TEUR und unter Berücksichtigung der 
Abnahme der Verbindlichkeiten wird eine Eigenkapitalquote von 64,7 % erwartet. Mit dem anvisierten 
Jahresüberschuss werden eine Eigenkapitalrendite von 7,4 % und eine Gesamtkapitalrendite von 
4,9 % erwartet.  
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft reduzieren sich im Wesentlichen auf die Entwicklung des 
Zinsniveaus und des Leerstandes bei Immobilien. Das Leerstandsrisiko für die Wohnungen wird als 
gering eingestuft und bei Auslauf der Zinsbindung werden neue Konditionen mit niedrigerem Zins 
vereinbart. Gravierende oder bestandsgefährdende Risiken bestehen für die Gesellschaft weder in 
rechtlicher noch in wirtschaftlicher Hinsicht. 
Die Gesellschaft ist wirtschaftlich solide aufgestellt und auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Corporate Social Responsibility-Bericht heraus, da die 
Konzernmuttergesellschaft bauverein AG seit 2009 jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 der GBGE Baugesellschaft mit beschränkter 
Haftung Erbach, Darmstadt durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH 
hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 265 -

HEAG Wohnbau GmbH 
Anschrift: Bad Nauheimer Straße 4, 
64289 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 3600-300 
info@heagwohnbau.de 
http://www.heagwohnbau.de 
Gründung: 08.01.1991 
Handelsregister: HRB 4747, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von 
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender 
Geschäfte. Die Gesellschaft kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des 
Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Die Gesellschaft ist 
berechtigt, andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen ode r sich an ihnen zu beteiligen. 
Weiterer Gegenstand ist die Vermittlung des Abschlusses von Verträgen über Grundstücke, 
grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume oder Wohnräume oder der Nachweis einer 
Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge. Die Gesel lschaft ist berechtigt, andere ähnliche 
Gesellschaften zu gründen, zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 12 1 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
BVD Gewerbe GmbH 94,99% 
Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 5,01% 
Beteiligungen 
BVD Gewerbe GmbH 5,01% 
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 0,10% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Backmund, Stefan Mitglied 4,8 TEUR 
Riedel, Volker Mitglied 113,8 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich im Jahr 2017 auf 118,6 TEUR. 
- 266 -

HEAG Wohnbau GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 13.816 13.397 13.281 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 8.770 8.352 8.236 
   Finanzanlagen 5.045 5.045 5.045 
Umlaufvermögen 6.234 6.139 6.049 
   Vorräte 947 960 990 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 402 368 401 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 4.885 4.810 4.657 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 20.049 19.536 19.330 
Passiva 
Eigenkapital 10.892 10.892 10.892 
   Gezeichnetes Kapital 5.120 5.120 5.120 
   Kapitalrücklagen 5.676 5.676 5.676 
   Gewinnrücklage 84 84 84 
   Bilanzergebnis 12 12 12 
Rückstellungen 1.447 1.378 1.285 
Verbindlichkeiten 7.710 7.266 7.153 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 20.049 19.536 19.330 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 4.496 4.813 4.938 
   Umsatzerlöse 4.556 4.800 4.908 
   Bestandsveränderungen -59 13 30 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 37 73 177 
Betriebsleistung 4.533 4.885 5.115 
Betriebsaufwand -3.049 -3.138 -3.591
   Materialaufwand -1.487 -1.456 -1.834
   Personalaufwand -692 -754 -799
   Abschreibungen -428 -422 -414
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -442 -507 -545
Betriebsergebnis 1.483 1.747 1.523 
Finanzergebnis 72 197 102 
   Erträge aus Beteiligungen 8 8 8 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 325 300 275 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 19 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -261 -131 -180
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.555 1.944 1.626 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4 -4 -4
Sonstige Steuern -112 -112 -112
Ergebnisabführung -1.440 -1.827 -1.510
Jahresergebnis 0 0 0 
- 267 -

HEAG Wohnbau GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 88,3% 90,8% 90,9% 
Anlagenintensität 68,9% 68,6% 68,7% 
Abschreibungsquote  3,1% 3,1% 3,1% 
Investitionen (TEUR) 64 3 298 
Investitionsquote 0,5% 0,0% 2,2% 
Liquidität 3. Grades 79,4% 83,3% 83,4% 
Eigenkapital (TEUR) 10.892 10.892 10.892 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 5.120 5.120 5.120 
Eigenkapitalquote 54,3% 55,8% 56,3% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 153 -444 -113
Verschuldungsgrad 84,1% 79,4% 77,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 32,0% 38,0% 30,6% 
Return on Investment (ROI) 7,2% 9,4% 7,8% 
Eigenkapitalrentabilität 13,2% 16,8% 13,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 8,5% 10,0% 8,7% 
Materialintensität 32,8% 29,8% 35,9% 
Rohertrag (TEUR) 3.009 3.357 3.104 
EBIT (TEUR) 1.816 2.055 1.806 
EBITDA (TEUR) 2.244 2.477 2.220 
ROCE 9,7% 11,6% 10,1% 
Personal 
Personalintensität 15,3% 15,4% 15,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 3 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 9 10 10 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 11 13 13 
Frauenanteil Beschäftigte 81,8% 76,9% 76,9% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 3 3 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 2 3 3 
Frauenanteil Auszubildende 100,0% 100,0% 100,0% 
Beschäftigte in Teilzeit k.A. k.A. k.A.
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. k.A. k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte 38 38 39
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 53 47 50
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. nein ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 268 -

HEAG Wohnbau GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Kerngeschäftsfeld der HEAG Wohnbau GmbH ist die Bewirtschaftung und Entwicklung eigener und 
fremder Mietwohnungen und Gewerbeimmobilien sowie die Bewirtschaftung und Entwicklung von 
sechs fremden Studentenwohnheimen. Die Geschäftsfelder Eigentumsverwaltung und Maklerservice 
gehören zu den Immobiliendienstleistungen.  
Zum Jahresende 2017 umfasst der gesellschaftseigene Immobilienbestand 510 Mietwohnungen, 71 
Mansarden und 4 Gewerbeeinheiten mit einer Wohn- und Nutzfläche von 36.054,77 m². Darüber 
hinaus bewirtschaftete die HEAG Wohnbau GmbH für die bauverein AG, die HEAG 
Pensionszuschusskasse VVaG und Sonstige im Rahmen von Geschäftsbesorgungs- und 
Verwalterverträgen insgesamt 883 fremde Mietwohnungen, sechs Studentenwohnheime mit 773 
Studentenwohnplätzen/Apartments, 106 weitere Wohnplätze in 33 Studentenwohnungen, 55 
Gewerbeeinheiten sowie 518 Garagen und Stellplätze.  
Zum Jahresende 2017 verwaltet die HEAG Wohnbau GmbH nach dem Wohnungseigentumsgesetz für 
65 Eigentümergemeinschaften insgesamt 1.475 Wohnungen, 15 Gewerbeeinheiten sowie 45 Garagen 
und Stellplätze. 
Das Ergebnis nach Einkommensteuern lag zum 31.12.2017 bei 1.622 TEUR (Vorjahr: 1.940 TEUR). 
Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 108 TEUR auf 4.908 TEUR. Die Aufwendungen 
aus der Hausbewirtschaftung nahmen um 374 TEUR zu. Dies resultiert im Wesentlichen aus der 
Abweichung gegenüber dem Vorjahr um 248 TEUR bei den Bestandsinvestitionen für 
Einzelwohnungssanierungen und Aufwendungen im Rahmen des Mieterwechsels. 
Die Gesellschaft tätigte Investitionen in Höhe von 298 TEUR. 
Die Bilanzsumme ist um 206 TEUR gesunken und beträgt 19.330 TEUR (Vorjahr: 19.536 TEUR). Das 
Anlagevermögen hat sich um die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 116 TEUR auf 
13.281 TEUR verringert (Vorjahr: 13.397 TEUR). Die Finanzierung erfolgt neben dem Eigenkapital 
durch ein zinsgünstiges Darlehen von 4.000 TEUR. Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2017 10.892 
TEUR, die Eigenkapitalquote liegt bei 56,4 % nach 55,8 % im Vorjahr. 
Für 2018 geht die integrierte Unternehmensplanung von einem Jahresergebnis in Höhe von 1.348 
TEUR bei Umsatzerlösen von 4.854 TEUR aus. 
Die HEAG Wohnbau GmbH stellt sich den üblichen wohnungswirtschaftlichen Risiken wie 
Forderungsausfällen und Fluktuation. Gravierende oder bestandsgefährdende Risiken bestehen für die 
Gesellschaft weder in rechtlicher noch in wirtschaftlicher Hinsicht. 
Die HEAG Wohnbau geht für 2018 von einer unverändert positiven Ertragslage aus. Der Schwerpunkt 
der Unternehmenstätigkeit wird auch in Zukunft die Bewirtschaftung und Entwicklung der 
Wohnungsbestände sein. Die Leerstandsituation wird sich wegen der konstanten Nachfrage nach 
Wohnraum in Darmstadt nicht negativ verändern.  
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Corporate Social Responsibility-Bericht heraus, da die 
Konzernmuttergesellschaft bauverein AG seit 2009 jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2017 der HEAG Wohnbau GmbH durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 269 -

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: - 
Gründung: 30.09.1993 
Handelsregister: HRA 6228, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmenszweck ist die Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten in 
allen Rechts - und Nutzungsformen, insbesondere die Errichtung eines Wohnparks im Stadtteil 
Kranichstein der Stadt Darmstadt, zu dem auch die Errichtung eines Seniorenstifts gehört.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Niedermaier, Andreas 
    Sprenger, Thomas 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
- 270 -

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 4.554 3.449 2.343 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 4.554 3.449 2.343 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 37 39 52 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 37 39 52 
Rechnungsabgrenzungsposten 166 162 159 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.051 7.458 6.748 
Summe Aktiva 12.808 11.108 9.303 
Passiva 
Eigenkapital 0 0 0 
   Kapitalanteile 20.452 20.452 20.452 
   Rücklagen 0 0 0 
   Bilanzergebnis -28.503 -27.909 -27.200
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.051 7.458 6.748
Rückstellungen 480 422 40 
Verbindlichkeiten 12.327 10.686 9.263 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 12.808 11.108 9.303 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 2.600 2.600 2.600 
   Umsatzerlöse 2.600 2.600 2.600 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 56 413 
Betriebsleistung 2.600 2.656 3.013 
Betriebsaufwand -1.583 -1.592 -1.816
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -1.109 -1.105 -1.105
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -473 -487 -711
Betriebsergebnis 1.017 1.064 1.197 
Finanzergebnis -466 -470 -484
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -466 -470 -484
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 552 593 713 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -13 0 -3
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 538 593 710 
- 271 -

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 149,6% 123,2% 69,8% 
Anlagenintensität 35,6% 31,0% 25,2% 
Abschreibungsquote  24,4% 32,0% 47,2% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 0,6% 0,6% 0,7% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 20.452 20.452 20.452 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 6.815 4.250 1.637 
Kreditaufnahmen (TEUR) k.A. k.A. 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.667 -1.641 -1.423
Verschuldungsgrad -/- -/- -/- 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 20,7% 22,8% 27,3% 
Return on Investment (ROI) 4,2% 5,3% 7,6% 
Eigenkapitalrentabilität <=0,0% <=0,0% <=0,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 7,8% 9,6% 12,8% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 2.600 2.600 2.600 
EBIT (TEUR) 1.017 1.064 1.197 
EBITDA (TEUR) 2.127 2.169 2.302 
ROCE 8,2% 10,0% 12,9% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. k.A. k.A.
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/-
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/-
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/-
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja (Konzern) ja (Konzern) k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 272 -

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die HSE Wohnpark GmbH & Co. KG ist Eigentümerin einer als Seniorenwohnanlage genutzten 
Immobilie in Darmstadt-Kranichstein, die an eine Betreibergesellschaft verpachtet ist. Die 
Verpachtung der Wohnanlage ist mindestens bis zum 30.06.2018 gesichert. Die Geschäftsführung 
erfolgt durch die Komplementärin HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH, Darmstadt. Kommanditistin ist 
die ENTEGA AG. Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 
Die Gesellschaft verfügt hauptsächlich über Anlagevermögen, das sich entsprechend den planmäßigen 
Abschreibungen verändert hat und 25,2 % (Vorjahr: 31,0 %) der Bilanzsumme ausmacht. Die 
degressiven Abschreibungen aus den Vorjahren sind im Wesentlichen der Grund für den entstandenen 
Verlust des Eigenkapitals. Das Anlagevermögen ist über ein langfristiges Darlehen eines Kreditinstituts 
mit Laufzeit bis 2018 finanziert, das im Geschäftsjahr 2017 planmäßig weiter getilgt wurde.  
Das kurz- bis mittelfristige Fremdkapital ist unter Berücksichtigung der künftigen Einzahlungen durch 
Pachteinnahmen sowie durch kurz- bis mittelfristig zu realisierende Vermögensgegenstände gedeckt. 
Durch den in 2017 von der Kommanditistin gewährten Finanzrahmen in Höhe von 8.000 TEUR sowie 
den positiven vereinfachten Cashflows in Höhe von 1.815 TEUR war die Liquidität der Gesellschaft 
stets
 gesichert. 
Die Umsatzerlöse waren mit 2.600 TEUR gegenüber dem Vorjahr unverändert und resultieren aus 
Pachteinnahmen. Auch die Abschreibungen und Zinsaufwendungen haben sich nur unwesentlich 
verändert. Das Geschäftsjahr schloss mit einem Jahresüberschuss von 710 TEUR. 
Für das Geschäftsjahr 2018 hängt die Entwicklung der Gesellschaft von der Ausgestaltung des 
Geschäftsbetriebs ab. Die Umsätze des Jahres 2018 werden vorsichtigerweise mit 2.450 TEUR etwas 
unter dem Niveau des Jahres 2017 geplant. 
Zum 31.12.2017 wurde ein Ankaufsrecht gerichtet auf die Anteile an der Gesellschaft ausgeübt. 
Aufgrund dessen wird die Gesellschaft künftig voraussichtlich nicht mehr Gegenstand des 
Beteiligungsberichts sein. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 273 -

HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110,  
64293 Darmstadt 
Kontakt: - 
Gründung: 04.10.1993 
Handelsregister: HRB 5176, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung des Wohnparks Kranichstein sowie die 
Übernahme der persönlichen Haftung (Komplementär des Wohnparks) und der Geschäftsführung. 
Die Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern dies dem Gesellschaftszweck 
mittelbar oder unmittelbar dienlich ist. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A.
Sprenger, Thomas Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 31 27 28 
Bilanzsumme (TEUR) 39 35 29 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 274 -

ImmoSelect GmbH 
Anschrift: Siemensstraße 20, 
64289 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 397 790 
mail@immoselect.com 
http://www.immoselect.com 
Gründung: 25.10.2001 
Handelsregister: HRB 8409, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und die 
Vermietung von gewerblich nutzbaren Objekten sowie der Vertrieb von Immobilien im Hinblick auf 
die Schaffung von breitgestreutem Eigentum für weite Kreise der Bevölkerung im Rahmen der 
öffentlichen Daseinsvorsorge. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 1 21 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
bauverein AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Niedenthal, Armin Mitglied 0 TEUR 
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2017 keine Vergütung. 
- 276 -

ImmoSelect GmbH 
Bilanz (TEUR)  2015 2016 2017 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 11 7 4 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 8 5 3 
   Sachanlagen 4 2 1 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 402 165 323 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 7 1 1 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 394 164 322 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 413 173 328 
Passiva    
Eigenkapital 76 76 76 
   Gezeichnetes Kapital 26 26 26 
   Kapitalrücklagen 24 24 24 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 26 26 26 
Rückstellungen 49 31 59 
Verbindlichkeiten 289 66 193 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 413 173 328 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
    Gesamtleistung 487 497 475 
   Umsatzerlöse 487 497 475 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 175 29 3 
Betriebsleistung 662 526 478 
Betriebsaufwand -410 -346 -304 
   Materialaufwand -118 -125 -158 
   Personalaufwand -175 -145 -33 
   Abschreibungen -10 -4 -3 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -107 -73 -109 
Betriebsergebnis 252 180 174 
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 252 180 174 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisabführung -252 -180 -174 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 277 -

ImmoSelect GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 677,1% >1000% >1000%
Anlagenintensität 2,7% 4,3% 1,4%
Abschreibungsquote  92,5% 49,8% 75,8%
Investitionen (TEUR) 1 0 0 
Investitionsquote 9,0% 0,0% 8,9% 
Liquidität 3. Grades 119,1% 170,2% 128,2% 
Eigenkapital (TEUR) 76 76 76 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26 26 26 
Eigenkapitalquote 18,3% 43,8% 23,1% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 216 -223 127 
Verschuldungsgrad 445,7% 128,2% 333,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 51,7% 36,2% 36,7% 
Return on Investment (ROI) 61,0% 104,3% 53,2% 
Eigenkapitalrentabilität 333,1% 238,0% 230,4% 
Gesamtkapitalrentabilität 61,0% 104,3% 53,2% 
Materialintensität 17,8% 23,7% 33,1% 
Rohertrag (TEUR) 369 372 316 
EBIT (TEUR) 252 180 174 
EBITDA (TEUR) 263 184 178 
ROCE 69,5% 127,9% 65,2% 
Personal 
Personalintensität 26,4% 27,5% 6,8% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2 2 2 
Frauenanteil Beschäftigte 50,0% 50,0% 50,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit k.A. k.A. k.A.
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. k.A. k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte 35 35 40
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 88 72 16
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 278 -

ImmoSelect GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die ImmoSelect GmbH ist hauptsächlich für die Vermarktung von Beständen der bauverein AG und 
ihren Tochtergesellschaften in Darmstadt und Umgebung als Makler tätig. Sie übernimmt auch für 
Kapitalanleger die Suche für geeignete Mieter der Immobilien. Zwischen der ImmoSelect GmbH und 
deren alleinigen Gesellschafterin bauverein AG, Darmstadt, besteht ein Gewinnabführungsvertrag, der 
im Jahr 2013 mit einer festen Laufzeit bis zum 31.12.2017 abgeschlossen wurde. 
Das Geschäftsjahr war von einer durchschnittlichen Vertriebstätigkeit geprägt. Die Gesellschaft hat für 
das Geschäftsjahr 2017 im Rahmen ihres Kerngeschäftes für die bauverein AG insgesamt 41 
Kaufverträge ergebniswirksam abgeschlossen. Für die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Südhessen KG wurden 16 Kaufverträge abgeschlossen.  
Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2017 mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in 
Höhe von 174 TEUR ab, der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung hat sich gegenüber dem Vorjahr 
um 6 TEUR vermindert. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 155 TEUR auf 328 TEUR 
gestiegen. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 23,1 %.  
Die Umsatzerlöse sind um 22 TEUR auf 475 TEUR gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind 
um 26 TEUR auf 3 TEUR gesunken, die im Vorjahr höheren Erträge waren im Wesentlichen durch die 
Auflösung von Rückstellungen für Prozesskosten, Ausbuchung von Verbindlichkeiten und 
Lohnerstattungen bedingt. Der Betriebsaufwand ist um 42 TEUR auf 304 TEUR gesunken, dies ist auf 
verminderte Personalkosten und sonstige betriebliche Aufwendungen zurückzuführen.  
Im Geschäftsjahr 2017 ist das Umlaufvermögen gegenüber dem Vorjahr um 158 TEUR auf 323 TEUR 
gestiegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Vorjahr unverändert. De r 
Finanzmittelbestand ist um 158 TEUR gestiegen. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden geringfügige Investitionen getätigt. 
Die Zunahme der Verbindlichkeiten beruht im Wesentlichen auf der höheren Verbindlichkeit gegenüber 
der bauverein AG auf 187 TEUR (Vorjahr 63 TEUR). 
Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. Da im Vorjahr 
keine Vorab-Gewinnabführung an die alleinige Gesellschafterin, die bauverein AG, erfolgte, hat sich der 
Finanzmittelbestand erhöht. 
Die Gesellschaft wird konzernintern finanziert. Die bauverein AG ist zu 100% an der Gesellschaft 
beteiligt und sichert als Gesellschafterin die Auftragslage. 
Auf Basis der Planungsprämissen für 2018 werden Umsatzerlöse in Höhe von 345 TEUR erwartet. Die 
integrierte Unternehmensplanung der Gesellschaft geht für 2018 von einem Jahresüberschuss vor 
Gewinnabführung von rd. 104 TEUR aus. Mit dem anvisierten Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 
wird eine Umsatzrentabilität von 30,1 % erwartet. 
Unter Berücksichtigung einer geplant niedrigeren Bilanzsumme bei unverändertem Eigenkapital wird 
sich die Eigenkapitalquote auf 37,7 % erhöhen. Des Weiteren werden eine Eigenkapitalrendite von 
137,3 % und eine Gesamtkapitalrendite von 51,8 % erwartet. 
Die Risiken für die Gesellschaft beschränken sich derzeitig auf unerwartete Reduzierungen innerhalb 
der Vertriebsvolumina der bauverein AG bei einem weiterhin sehr günstigen Verkäufermarkt und einer 
großen Nachfrage nach Immobilien. Gravierende oder bestandsgefährdende Risiken bestehen für die 
Gesellschaft weder in rechtlicher noch in wirtschaftlicher Hinsicht. 
Die Gesellschaft ist wirtschaftlich solide aufgestellt und auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Corporate Social Responsibility-Bericht heraus, da die 
Konzernmuttergesellschaft bauverein AG seit 2009 jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2017 der ImmoSelect GmbH Darmstadt durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH, hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 279 -

Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
Anschrift: Rheinstraße 65, 
64295 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 290 40 
info@iwu.de 
http://www.iwu.de 
Gründung: 1971 
Handelsregister: HRB 1649, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung. Die Gesellschaft soll 
durch wissenschaftliche Forschungen und Beratung in interdisziplinärer Zusammenarbeit die 
gegenwärtigen und zukünftigen Formen des Wohnens und der Umwelt untersuchen, 
Forschungsergebnisse und Reformvorschläge für Politik, Bürger und Wirtschaft unterbreiten, um 
insbesondere eine nachhaltige Verbesserung der Lebensverhältnisse förderungswürdiger und 
benachteiligter Menschen zu erreichen. Außerdem soll die effiziente, sozialverträgliche Nutzung von 
Energie und Umwelt sowie deren Auswirkungen erforscht werden. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahme n der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Land Hessen 60,00% 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 40,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Institutskonferenz 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Meyer, Dr. Monika Mitglied 117,1 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2017 auf 117,1 TEUR. 
- 280 -

Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 299 219 207 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 17 15 8 
   Sachanlagen 257 204 200 
   Finanzanlagen 26 0 0 
Umlaufvermögen 2.022 2.059 1.960 
   Vorräte 29 41 132 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 357 278 89 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.636 1.739 1.739 
Rechnungsabgrenzungsposten 22 20 7 
Summe Aktiva 2.344 2.298 2.175 
Passiva 
Eigenkapital 200 200 200 
   Gezeichnetes Kapital 200 200 200 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Sonderposten 274 219 207 
Rückstellungen 215 160 163 
Verbindlichkeiten 1.655 1.719 1.605 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 2.344 2.298 2.175 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 2.312 2.296 2.330 
   Umsatzerlöse 1.193 2.307 1.914 
   Bestandsveränderungen 1.119 -11 416 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 200 87 7 
Betriebsleistung 2.512 2.383 2.337 
Betriebsaufwand -5.058 -4.954 -4.176
   Materialaufwand -1.882 -1.441 -828
   Personalaufwand -2.415 -2.636 -2.550
   Abschreibungen -104 -86 -46
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -657 -792 -752
Betriebsergebnis -2.546 -2.572 -1.839
Finanzergebnis 0 1 -8
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 1 0
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -8
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.545 -2.570 -1.847
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisübernahme 2.545 2.570 1.847 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 281 -

Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 66,8% 91,2% 96,4% 
Anlagenintensität 12,8% 9,5% 9,5% 
Abschreibungsquote  34,8% 39,1% 22,2% 
Investitionen (TEUR) 49 32 77 
Investitionsquote 16,4% 14,4% 36,9% 
Liquidität 3. Grades 108,1% 109,6% 110,9% 
Eigenkapital (TEUR) 200 200 200 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 200 200 200 
Eigenkapitalquote 8,5% 8,7% 9,2% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 583 64 -114
Verschuldungsgrad >1000% >1000% 987,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -110,1% -112,0% -79,3%
Return on Investment (ROI) -108,6% -111,8% -84,9%
Eigenkapitalrentabilität <-1000% <-1000% -923,4%
Gesamtkapitalrentabilität -108,6% -111,8% -84,6%
Materialintensität 74,9% 60,5% 35,4%
Rohertrag (TEUR) 430 855 1.502
EBIT (TEUR) -2.546 -2.572 -1.839
EBITDA (TEUR) -2.441 -2.486 -1.793
Kostendeckungsgrad 49,7% 48,1% 55,9% 
Personal 
Personalintensität 96,1% 110,6% 109,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 23 24 23 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 15 16 14 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 38 40 37 
Frauenanteil Beschäftigte 39,5% 40,0% 37,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 20 20 18 
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. 22 21 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 52 52 49 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 64 66 69 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja nein k.A.
Bezug klimaneutrales Gas  ja nein k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 282 -

Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Dem Institut Wohnen und Umwelt GmbH werden in einem jährlich neu definierten Umfang Mittel von 
den Gesellschaftern zur Verfügung gestellt. Daneben nimmt das Institut an nationalen und 
internationalen Forschungsprojekten teil und untersucht auftragsbezogen Fragestellungen von 
allgemeinem Interesse aus den Bereichen des Gesellschaftszwecks. Mit 1.837 TEUR liegt der 
Auftragsbestand zwar unter dem Vorjahresniveau (-9,3 %), aber am oberen Ende des als auskömmlich 
erachteten Auftragsbestand von 1.500 bis 1.800 TEUR 
Die Erträge inkl. Erträge aus Verlustübernahme lagen im Jahr 2017 bei 4.153 TEUR; etwa 16% 
(-801 TEUR) unter dem Niveau des Vorjahres. Die Bilanzsumme belief sich auf 2.175 TEUR und war 
damit 123 TEUR niedriger als im Jahr 2016. Beides liegt in der Tatsache begründet, dass die 
„Hessische Energiesparaktion“, ein Landesprojekt, nicht mehr vom IWU durchgeführt wird. 
Auf Grund der gewählten Unternehmensstruktur kann abschlusstechnisch kein Jahresergebnis 
entstehen. Sich buchungstechnisch ergebende Gewinne oder Verluste werden über ein 
Ausgleichpostenkonto für Zuschüsse ausgeglichen. Dieser Posten beträgt zum Ende des abgelaufenen 
Geschäftsjahrs 1.354 TEUR und ist als Verbindlichkeit aus sonstigen Zuwendungen innerhalb der 
sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen (Vorjahr 1.542 TEUR). Die Änderung um rund 188 TEUR hat 
in Höhe von 102 TEUR den Ergebnisausgleich erhöht. Das IWU ist ein gemeinnütziges Unternehmen 
ohne Gewinnerzielungsabsicht. 
Die Gesamtinvestitionen lagen mit knapp 77 TEUR bei mehr als dem Doppelten des Vorjahres. Dies 
lag vor allem an Ersatzinvestitionen im Bereich EDV. 
Die zahlungswirksamen Aufwendungen und Investitionen in Höhe von insgesamt 4.372 TEUR wurden 
durch die institutionelle Förderung des Landes Hessen mit 1.500 TEUR, Förderung der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt mit 245 TEUR, Einnahmen aus Projekten in Höhe von 2.620 TEUR und 
sonstige Einnahmen (7 TEUR) finanziert. Der Kassenbestand erhöhte sich um 1 TEUR auf 
1.739 TEUR. 
Rund 80% unserer Aufträge kommen aus dem öffentlichen Bereich. Die gesetzlich geforderte 
Konsolidierung der öffentlichen Haushalte kann uns dabei doppelt treffen. Neben einer zu 
befürchtenden Reduzierung der Fördermittel ist auch ein Rückgang öffentlicher Forschungsaufträge 
absehbar.  
Die Mehrheit unserer Forschungsprojekte beschäftigt sich mit Ressourcenschonung und CO 2-
Minderung. Das Bürogebäude genügt dem Passivhausstandard. Alle eingesetzten elektrischen und 
elektronischen Geräte weisen eine sehr hohe Energieeffizienz auf. Flexible Arbeitszeiten und das 
Angebot von Teilzeitarbeit erleichtern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 
Die langfristig und strategisch angelegten Entscheidungen der Gesellschafter – Gewährung der 
institutionelle Förderung für das IWU durch das Land Hessen, Kostentragung der Büroräume durch die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt – stellen sicher, dass auch in Zukunft Grundlagenforschung im IWU 
betrieben werden kann. Dies ist auch in dem für 2018 aufgestellten und bereits verabschiedeten 
Haushaltsplan manifestiert.  
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2016 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
PricewaterhouseCoopers GmbH wurde im April 2017 im Institut durchgeführt. Der Prüfungsbericht 
vom 12.05.2017 liegt den Gesellschaftern vor. Auf der Gesellschafterversammlung vom 23.05. 2017 
wurde der Jahresabschluss 2016 festgestellt und die Geschäftsführung entlastet. Zum 
Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2017 wurde die PricewaterhouseCoopers GmbH bestellt , 
welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 283 -

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Anschrift: Schlossgraben 1, 
64283 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 780 60 
info@darmstadtium.de 
http://www.darmstadtium.de 
Gründung: 04.02.2004 
Handelsregister: HRA 7067, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb eines Wissenschafts - und 
Kongresszentrums für Tagungen und Veranstaltungen wissenschaftlicher, kultureller, politischer, 
gesellschaftlicher und kommerzieller Art in Darmstadt. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
Beteiligungen 
Centralstation Veranstaltungs-GmbH 100,00% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Wöhler, Lars 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
- 284 -

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 61.560 57.548 53.906 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 118 89 76 
   Sachanlagen 61.415 57.433 53.804 
   Finanzanlagen 26 26 26 
Umlaufvermögen 869 1.584 1.983 
   Vorräte 25 22 28 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 524 828 910 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 320 733 1.045 
Rechnungsabgrenzungsposten 61 81 44 
Summe Aktiva 62.490 59.213 55.933 
Passiva 
Eigenkapital 25.330 22.874 20.452 
   Kapitalanteile 33.000 33.000 33.000 
   Rücklagen 23.092 23.770 24.464 
   Bilanzergebnis -30.762 -33.896 -37.012
Rückstellungen 253 308 470 
Verbindlichkeiten 36.886 36.017 35.003 
Rechnungsabgrenzungsposten 21 14 8 
Summe Passiva 62.490 59.213 55.933 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 4.466 5.082 5.491 
   Umsatzerlöse 4.466 5.082 5.491 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 214 172 289 
Betriebsleistung 4.680 5.254 5.780 
Betriebsaufwand -9.317 -9.577 -9.770
   Materialaufwand -521 -527 -787
   Personalaufwand -1.941 -2.054 -2.150
   Abschreibungen -4.178 -4.154 -4.079
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.678 -2.843 -2.755
Betriebsergebnis -4.637 -4.323 -3.990
Finanzergebnis -1.619 -1.571 -1.519
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.620 -1.571 -1.519
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -6.257 -5.894 -5.509
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -65 -63 -63
Jahresergebnis -6.322 -5.957 -5.572
- 285 -

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 99,2% 100,0% 100,9% 
Anlagenintensität 98,5% 97,2% 96,4% 
Abschreibungsquote  6,8% 7,2% 7,6% 
Investitionen (TEUR) 439 193 437 
Investitionsquote 0,7% 0,3% 0,8% 
Liquidität 3. Grades 63,1% 95,9% 131,1% 
Eigenkapital (TEUR) 25.330 22.874 20.452 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 33.000 33.000 33.000 
Eigenkapitalquote 40,5% 38,6% 36,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 35.761 34.673 33.960 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.227 -869 -1.014
Verschuldungsgrad 146,7% 158,9% 173,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -141,6% -117,2% -101,5%
Return on Investment (ROI) -10,1% -10,1% -10,0%
Eigenkapitalrentabilität -25,0% -26,0% -27,2%
Gesamtkapitalrentabilität -7,5% -7,4% -7,2%
Materialintensität 11,1% 10,0% 13,6% 
Rohertrag (TEUR) 3.945 4.556 4.704 
EBIT (TEUR) -4.637 -4.323 -3.990
EBITDA (TEUR) -460 -169 89 
Kostendeckungsgrad 42,8% 47,1% 51,2% 
Personal 
Personalintensität 41,5% 39,1% 37,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 14 14 16 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 20 20 21 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 34 34 37 
Frauenanteil Beschäftigte 58,8% 58,8% 56,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 1 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 1 1 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 2 2 
Frauenanteil Auszubildende 0,0% 50,0% 50,0% 
Beschäftigte in Teilzeit 5 6 6 
Beschäftigte über 50 Jahre 9 5 9 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 33 39 39 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  77 79 71 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 286 -

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Der Geschäftsverlauf hat sich auch im Wirtschaftsjahr 2017 weiter positiv entwickelt. In den Monaten 
Januar, März, September, November und Dezember konnten zudem erstmals fünf monatsbezogene 
Umsatzrekorde generiert werden. Dies hat maßgeblich dazu beigetragen, das gesteckte Umsatzziel 
mit 5.491 TEUR bei weitem zu überschreiten. Lt. Prognosebericht des Vorjahres wurden für 2017 
Veranstaltungserlöse von 3.900 TEUR erwartet. Diese wurden um 668 TEUR übertroffen. Die 
geplanten Umsatzerlöse in Höhe von 4.740 TEUR stiegen auf 5.491 TEUR. Der vorgesehene 
Ausgleichsbetrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt für 2017 reduzierte sich um 350 TEUR auf 3.150 
TEUR. Das operative Ergebnis schließt mit einem Überschuss von 26 TEUR. 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 5.572 TEUR (Vorjahr: 5.957 TEUR) ab. 
Aufgrund der ausgezeichneten Buchungslage in 2017 konnten die Umsätze für Raumbereitstellung 
und damit einhergehend die Cateringerlöse gesteigert werden. Eine fehlerhafte Abrechnung in 2016 
für die Pachterlöse aus der Tiefgarage wirkte gegenläufig. Die sonstigen betrieblichen Erträge 
beinhalten erstmalig einen Förderbeitrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt für die Durchführung der 
Veranstaltung „Wissenswerte“ im D ezember 2017. Der Materialaufwand entwickelte sich 
überproportional zu den Umsatzerlösen. Die Abschreibungen sind rückläufig. Höhere Personalkosten 
wirkten gegenläufig. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen geringer aus. Der Umsatz lag 
8,04% über dem Vorjahr und 15,85% über dem Planansatz. Die sonstigen betrieblichen Erträge 
enthalten im Wesentlichen Schadenersatzleistungen, Erträge aus der Weiterberechnung an die 
Tochtergesellschaft und periodenfremde Erträge. Die Mitarbeiterzahl stieg in 2017 geringfügig an. 
Rückstellungen für Resturlaub, Mehrstunden, ausstehende Rechnungen und unterlassene 
Instandhaltung wurden gebildet. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 
periodenfremde Aufwendungen, Verluste aus Schadenfällen, Abgänge aus dem Anlagevermögen und 
Aufwendungen für Risikovorsorge ausgewiesen. 
Das Betriebsergebnis des Jahres 2017 liegt signifikant über dem Niveau, das von den vorliegenden 
Gutachten zur Betriebsführung des darmstadtiums als mögliche unterste Grenze des operativen 
Betriebsverlustes prognostiziert wurde.  
Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr um 67 TEUR auf 
169 TEUR vermindert. Die Investitionen führen zu einem Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in 
Höhe von 437 TEUR. Einzahlungen der Gesellschafterin in Höhe von 3.150 TEUR 
(Vorjahr: 3.500 TEUR) sowie Auszahlungen für planmäßige Tilgungen von Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten in Höhe von 960 TEUR (Vorjahr: 1.113 TEUR) und für Zinsen in Höhe von 1.272 TEUR 
(Vorjahr: 1.571 TEUR) führen insgesamt zu einem Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit von 
918 TEUR (Vorjahr: 841 TEUR). Der Fortbestand der Gesellschaft hängt davon ab, dass auch zukünftig 
Ausgleichszahlungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt über das Geschäftsjahr 2017 hinaus gewährt 
werden. 
Der öffentliche Betrauungsakt hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2024. Eine verbindliche Auskunft von 
Seiten des Finanzamtes Darmstadt wurde erteilt. 
Stetig neue Maßnahmen tragen zur Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit bei und sind Teil der 
ökologischen und sozialen Verantwortung. Das darmstadtium war eines der ersten Kongresszentren 
Deutschlands, das bereits 2011 mit dem internationalen „Green Globe“ -Nachhaltigkeitszertifikat für 
seine Umweltschutzmaßnahmen und Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde und nimmt seither 
regelmäßig Optimierungen vor, die bei der verbesserten Kriterienerfüllung sichtbar werden. Zudem 
war das darmstadtium weltweit das erste von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen 
zertifizierte Kongresszentrum. 
Seit der Eröffnung des darmstadtiums sind 10 Jahre vergangen. Die Aufwendungen für die 
Instandhaltung von Gebäude und Betriebsvorrichtungen werden in den Folgejahren annähernd 20% 
der Umsatzerlöse betragen. Infolgedessen existiert ein Masterplan für anstehende Investitionen, der 
kontinuierlich fortgeschrieben und weiterentwickelt wird. 
Für die kommenden Jahre kann mit einer Verstetigung des positiven operativen Ergebnisses auch im 
Wirtschaftsjahr 2018 gerechnet werden.  
Eine eventuell mit der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung einhergehende Buchungszurückhaltung 
oder Stornos von Veranstaltungen können dem Grunde nach nicht ausgeschlossen werden. Die 
jährlichen liquiditätsmäßigen Unterdeckungen resultieren aus dem vertraglich fixierten Kapitaldienst, 
der durch Ausgleichszahlungen zu decken ist. In 2018 beträgt der Ausgleichsbetrag zur Erfüllung von 
- 287 -

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Gemeinwohlinteressen laut Wirtschaftsplan und bereits genehmigtem Haushaltsplan der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 3.075 TEUR und damit einer weiteren Reduktion von 75 TEUR.  
Es gil
t für die Zukunft einerseits innovative, benutzerfreundliche Technik bereit zu stellen, aber 
andererseits auch durch attraktive Rahmenprogramm-Möglichkeiten den Erlebniswert vor Ort stabil zu 
halten. 
Die Gesellschaft untersucht systematisch die Risiken aller Bereiche. Ergebnisabweichungen werden 
regelmäßig analysiert und, soweit notwendig, entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Durch die 
variablen Abrufmöglichkeiten der finanziellen Zuwendungen der Gesellschafterin im Rahmen des 
Wirtschaftsplans bestehen zurzeit keine Liquiditätsrisiken. Forderungsausfällen wird durch ein 
stringentes Forderungsmanagement entgegengewirkt. 
Der in der Aufsichtsratssitzung vom 07.12.2017 der WKD Verwaltungs-GmbH genehmigte 
Wirtschaftsplan 2018 weist Umsatzerlöse in Höhe von 5.100 TEUR aus. Der Jahresfehlbetrag wird 
voraussichtlich 5.000 TEUR betragen. 
Die Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 288 -

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Schlossgraben 1,  
64283 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 780 60 
info@darmstadtium.de  
http://www.darmstadtium.de 
Gründung: 04.02.2004 
Handelsregister: HRB 9073, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung 
der Firma Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 90,00% 
Technische Universität Darmstadt 10,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wöhler, Lars Mitglied 178,4 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2017 auf 178,4 TEUR. 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Prömel, Prof. Dr. Hans Jürgen stv. Vorsitzender 0 TEUR 
Efinger, Dr. Manfred Mitglied 0 TEUR 
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete, MdL Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Seidler, Sabine Stadträtin a.D. Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus Gast 0 TEUR 
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten im Geschäftsjahr 2017 keine Bezüge. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 4 4 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 128 129 131 
Bilanzsumme (TEUR) 134 133 136 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 290 -

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Anschrift: Siemensstraße 20, 
64289 Darmstadt 
Kontakt: - 
Gründung: 20.12.2001 
Handelsregister: HRA 84670, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Verwaltung sowie die Veräußerung von Gebäuden 
bzw. Wohnungen in der Region von Südhessen. Die Gesellschaft stellt eine sozial verantwortbare 
Wohnungsversorgung für breite Bevölkerungskreise sicher. Genehmigungspflichtige Tätigkeiten 
gemäß § 34 c Gewerbeordnung werden nicht ausgeübt. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
BVD Südhessen GmbH 94,00% 
PERXIS Beteiligungsgesellschaft mbH 6,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
BVD Südhessen Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Haerle-Petit, Christina 
    Nogueira Perez, German 
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH vertreten durch: 
    Rosendahl, Harald 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten keine Vergütung. 
- 292 -

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 220.418 216.605 212.982 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 220.418 216.605 212.982 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 675 1.233 2.214 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 675 728 1.556 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 0 505 658 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 221.094 217.838 215.196 
Passiva 
Eigenkapital 101.964 102.411 102.734 
   Kapitalanteile 0 0 0 
   Rücklagen 102.418 102.765 103.780 
   Bilanzergebnis -454 -353 -1.046
Rückstellungen 0 0 0 
Verbindlichkeiten 119.130 115.426 112.462 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 221.094 217.838 215.196 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 15.584 15.625 15.597 
   Umsatzerlöse 15.584 15.625 15.597 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 481 401 1.110 
Betriebsleistung 16.065 16.026 16.707 
Betriebsaufwand -3.890 -3.849 -4.242
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -3.358 -3.358 -3.362
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -532 -491 -880
Betriebsergebnis 12.175 12.177 12.465 
Finanzergebnis -3.963 -3.788 -3.666
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.963 -3.788 -3.666
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 8.212 8.389 8.799 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -14 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 8.212 8.375 8.799 
- 293 -

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 94,8% 95,3% 95,8% 
Anlagenintensität 99,7% 99,4% 99,0% 
Abschreibungsquote  1,5% 1,6% 1,6% 
Investitionen (TEUR) 0 0 56 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 5,5% 10,9% 19,7% 
Eigenkapital (TEUR) 101.964 102.411 102.734 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 0 0 0 
Eigenkapitalquote 46,1% 47,0% 47,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 106.951 104.095 101.240 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -4.736 -3.703 -2.964
Verschuldungsgrad 116,8% 112,7% 109,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 52,7% 53,6% 56,4% 
Return on Investment (ROI) 3,7% 3,8% 4,1% 
Eigenkapitalrentabilität 8,1% 8,2% 8,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,5% 5,6% 5,8% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 15.584 15.625 15.597 
EBIT (TEUR) 12.175 12.177 12.465 
EBITDA (TEUR) 15.533 15.535 15.827 
ROCE 5,5% 5,6% 5,8% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. nein ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 294 -

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG ist Eigentümerin von verschiedenen 
bebauten Grundstücken in der Region von Südhessen mit dazugehörenden Wohnungen. Diese hat sie 
als gewerblicher Zwischenmieter langfristig im Rahmen eines Geschäftsbesorgungs- und 
Generalmietvertrages an die bauverein AG vermietet.  
Neben der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH, Darmstadt (bis 31.12.2017 ), und der BVD 
Verwaltungs-GmbH, Darmstadt (bis 18.12.2017), die als persönlich haftende Gesellschafter ohne 
Kapitalanteil an der Gesellschaft beteiligt sind, sind auch die PERXIS Beteiligungsgesellschaft mbH, 
Düsseldorf (bis 31.12.2017) mit einem Festkapitalanteil von 1 TEUR, und die BVD Südhessen GmbH, 
Darmstadt, mit einem Festkapital von 9 TEUR als Kommanditisten an der Gesellschaft beteiligt. Die 
BVD Südhessen GmbH erw arb zum 01.01.2018 die Anteile der PERXIS Beteiligungsgesellschaft mbH. 
Die BVD Südhessen Verwaltungs-GmbH ist ab dem 18.12.2017 neue Komplementärin ohne 
Beteiligung am Kapital. 
Der Geschäftsbesorgungsvertrag für die kaufmännische Verwaltung mit der DIL Deutsche Immobilien 
Leasing GmbH wurde zum 31.12.2017 gekündigt und auf die bauverein AG übertragen. 
Die laufenden Bewirtschaftungskosten einschließlich Reparaturen und Schönheitsreparaturen werden 
im Rahmen des Geschäftsbesorgungs- und Generalmietvertrages von der bauverein AG getragen. 
Die Sachanlagen sind ganz überwiegend durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital finanziert. 
Für 2017 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 8.799 TEUR (Vorjahr: 8.375 TEUR) ausgewiesen. Der 
Anstieg des Jahresergebnisses um 424 TEUR resultiert im Wesentlichen aus einer Steigerung der 
Objektveräußerungen um 575 TEUR auf 1.427 TEUR sowie verminderten Zinsaufwendungen auf Grund 
planmäßiger Tilgungen um 122 TEUR auf 3.666 TEUR. 
Die Bilanzsumme ist zum Bilanzstichtag um 2.642 TEUR auf 215.196 TEUR gesunken. Der Anteil des 
Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 99,0 % (Vorjahr: 99,6 %). Die 
Eigenkapitalquote der Gesellschaft liegt bei 47,7 % (Vorjahr: 47,0 %). Der Rückgang der Bilanzsumme 
resultiert auf der Aktivseite insbesondere aus der Vornahme planmäßiger Abschreibungen auf 
Wohngebäude sowie aus dem Verkauf von Grundstücken. 
Auf der Passivseite resultiert der Rückgang insbesondere aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten 
gegenüber Kreditinstituten aufgrund planmäßiger und außerplanmäßiger Tilgungen sowie aus dem 
Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern aufgrund von planmäßigen 
Tilgungen. 
Im Jahr 2017 wurden Investitionen in Höhe von 56 TEUR getätigt. 
Für 2018 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 3.271 TEUR erwartet, der weit unter dem 
Jahresüberschuss von 2017 liegt. Dies resultiert aus geplanten Erlösen aus dem Verkauf von Objekten 
in Höhe von 2.490 TEUR sowie deutlich niedrigeren Mieterlösen in Höhe von 8.065 TEUR im Rahmen 
der Minderung der Leasingraten der bauverein AG an die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & 
Co. Südhessen KG. Abweichungen von den Planzahlen können sich aufgrund von geplanten aber noch 
nicht realisierten Verkäufen aus dem Portfolio ergeben. Mit dem anvisierten Jahresüberschuss wird 
mit einer Eigenkapitalquote von 48,6 % gerechnet.  
Die Wohnungen sind langfristig mit dem Recht der Untervermietung an die bauverein AG vermietet. 
Aufgrund der Bonität der bauverein AG und deren kommunalen Hintergrundes gehen wir von einer 
weiteren ordnungsgemäßen Erfüllung des Geschäftsbesorgungs- und Generalmietvertrages aus. Die 
bei Ausübung der Ankaufsrechte bzw. des Andienungsrechtes zu zahlenden Kaufpreise sind fest 
vereinbart, die Wertentwicklung des Grundbesitzes hat hierauf keinen Einfluss. 
Das Risiko eines Instandhaltungsstaus bei den Wohnobjekten ist durch vertragliche Vereinbarungen, 
wonach die bauverein AG Instandhaltungs- und Modernisierungspflichten hat, in ein Bonitätsrisiko der 
bauverein AG transferiert worden. 
Die Zinssätze für die Fremdfinanzierungsmittel sind überwiegend mittelfristig fest vereinbart. Sich 
nach dem Zinsfestschreibungszeitraum ergebende Änderungen im Zinsaufwand der Gesellschaft 
werden vertragsgemäß durch angepasste Mieten von der bauverein AG getragen. Ein 
Zinsänderungsrisiko besteht insoweit nicht. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Corporate Social Responsibility-Bericht heraus, da die 
Konzernmuttergesellschaft bauverein AG seit 2009 jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
- 295 -

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & 
Co. Südhessen KG, Darmstadt durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers 
GmbH hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 296 -

Geschäftsfeld Mobilität 
 
 HEAG mobilo GmbH 
 Beteiligungsgesellschaften der HEAG mobilo GmbH: 
 
 
 
 
 
 DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
Das Nahverkehrsangebot der HEAG mobilo ermöglicht Mobilität 
und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig ist Mobilität mit Bussen 
und Bahnen gut für den Klimaschutz und stärkt die lokalen Nac h-
haltigkeitsbestrebungen. Um den ÖPNV -Anteil am Gesamtverkehr 
weiter zu erhöhen, soll die bestehende Infrastruktur erhalten sowie 
qualitativ und quantitativ ausgebaut (z.B. Verbesserung der Barri e-
refreiheit) und an die Erfordernisse der Stadtentwicklung angepasst 
werden. Auch die Fahrgastinformation soll weiter entwickelt werden 
mit dynamischen Informationen in Fahrzeugen, an Haltestellen und 
per Smartphone-App. Die Umstellung des gesamten Linienbusve r-
kehrs in Darmstadt auf batteriebetriebenen Elektroantrieb bis 2025 
und die Verknüpfung mit anderen Mobilitätsformen sollen die A t-
traktivität des ÖPNV langfristig sichern. Die Koordination der Na h-
verkehrsleistungen und die Abstimmung mit dem RMV erfolgen 
durch die DADINA sowie die Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
 HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
 Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
  
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Die Initiative "Damit Deutschland vorne bleibt" rückt die Finanzi e-
rung der Verkehrsinfrastruktur in den Fokus. Im Bereich Verkehr s-
planung, insbesondere im Bereich Verkehrsverflüssigung,  sowie 
den Anforderungen für teilautonomes Fahren bei Straßenbahnen 
arbeitet die HEAG mobilo mit der Technischen Universität Dar m-
stadt zusammen. Um sich in dem umkämpften Arbeitnehmermarkt 
auch künftig behaupten zu können, engagiert sich die HEAG mobilo 
in der Arbeitgebermarkeninitiative  #derbesteplatz des Verbands 
Deutscher Verkehrsunternehmen.  
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Mobilität 
Auszeichnungen 
*

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Anschrift: bahnGALERIE, Europaplatz 1, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 360 510 
info@dadina.de 
http://www.dadina.de 
Gründung: 01.07.1997 
Handelsregister: keine Eintragung 
Darstellung Unternehmenszweck 
Aufgabe des Zweckverbandes ist die Wahrnehmung der öffentlichen Interessen im lokalen 
öffentlichen Personennahverkehr im Zuständigkeitsbereich seiner Mitglieder. Ihm obliegt die 
Organisation des lokalen ÖPNV und die Koordination des lokalen ÖPNV mit den Stadtverkehren im 
ÖPNV. Soweit nichts anderes vereinbart wird, bleiben die Stadtverkehre in der Zuständigkeit der 
Städte und Gemeinden. Die Mitglieder des Verbandes sti mmen die von ihnen veranlassten 
Stadtverkehre mit dem Ziel einer Integration in den lokalen ÖPNV mit dem Verband ab.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Träger 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Organe der Gesellschaft 
Zweckverbandsvorstand 
Verbandsversammlung 
Fahrgastbeirat 
Städte- und Gemeindebeirat 
Zweckverbandsvorstand 
Name, Vorname Position Vergütung 
Boczek, Dr. Barbara Vorsitzende k.A.
Fleischmann, Christel stv. Vorsitzender k.A.
Handschuh, Heiko Mitglied k.A.
Opitz, Stefan Mitglied k.A.
Streicher-Eickhoff, Marianne Mitglied k.A.
Wucherpfennig, Dagmar Mitglied k.A.
Bezüge des Zweckverbandsvorstandes 
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstandes erhielten im Geschäftsjahr 2017 eine 
Aufwandsentschädigung. Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet. 
Verbandsversammlung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Ludwig, Alexander Vorsitzender k.A.
Achilles, Dr. Albrecht Mitglied k.A.
Deicke, Prof. Dr. Jürgen Stadtverordneter Mitglied k.A.
Deutschler, Gudrun Stadtverordnete Mitglied k.A.
Freund, Boris Mitglied k.A.
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied k.A.
Hofmann, Heike Mitglied k.A.
Huß, Tim Mitglied k.A.
Kirchhöfer, Gudrun Mitglied k.A.
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied k.A.
Lott, Oliver Stadtverordneter Mitglied k.A.
Mohrmann, Hans Mitglied k.A.
Prochaska, Karl-Heinz Mitglied k.A.
Schmitt, Sebastian Mitglied k.A.
Schüßler, Ellen Stadtverordnete Mitglied k.A.
Schwaßmann, Dr. Helena Stadtverordnete a.D. Mitglied k.A.
- 300 -

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Sigmund, Olaf Stadtverordneter Mitglied k.A.
Stienen, Oliver Mitglied k.A.
Sydow, Dr. Walter Mitglied k.A.
Träxler, Tobias Mitglied k.A.
Bezüge der Verbandsversammlung 
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr 2017 eine 
Aufwandsentschädigung. Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.  
- 301 -

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Bilanz (TEUR) vorl. 2015 vorl. 2016 vorl. 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 55 59 59 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 4 1 1 
   Sachanlagen 51 58 58 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 33.377 32.502 26.057 
   Vorräte 1.140 2.218 2.219 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 31.263 29.126 23.639 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 973 1.158 199 
Rechnungsabgrenzungsposten 2 5 24 
Summe Aktiva 33.435 32.566 26.140 
Passiva 
Eigenkapital 469 166 -794
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 469 166 -794
Sonderposten 3 2 2 
Rückstellungen 124 106 97 
Verbindlichkeiten 32.838 32.292 26.835 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 33.435 32.566 26.140 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) vorl. 2015 vorl. 2016 vorl. 2017 
Gesamtleistung 44.558 42.160 37.889 
   Umsatzerlöse 44.558 42.160 37.889 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 7 3 150 
Betriebsleistung 44.565 42.164 38.039 
Betriebsaufwand -44.065 -42.576 -38.450
   Materialaufwand -43.121 -41.799 -37.616
   Personalaufwand -600 -580 -651
   Abschreibungen -20 -20 -1
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -324 -177 -182
Betriebsergebnis 500 -413 -411
Finanzergebnis -31 -31 -19
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -31 -32 -19
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 469 -444 -430
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 469 -444 -430
- 302 -

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Kennzahlen* im Überblick vorl. 2015 vorl. 2016 vorl. 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% >1000%
Anlagenintensität 0,2% 0,2% 0,2%
Abschreibungsquote  36,6% 34,2% 1,5% 
Investitionen (TEUR) 14 26 13 
Investitionsquote 25,6% 43,8% 21,6% 
Liquidität 3. Grades 185,8% 198,2% 238,2% 
Eigenkapital (TEUR) 469 166 -794
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 0 0 0 
Eigenkapitalquote 1,4% 0,5% -3,0%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 15.002 16.002 15.992 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 10.802 -546 -5.457
Verschuldungsgrad >1000% >1000% <-1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 1,1% -1,1% -1,1%
Return on Investment (ROI) 1,4% -1,4% -1,6%
Eigenkapitalrentabilität 100,0% -267,8% <=0,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 1,5% -1,3% -1,6%
Materialintensität 96,8% 99,1% 98,9% 
Rohertrag (TEUR) 1.437 362 273 
EBIT (TEUR) 500 -413 -411
EBITDA (TEUR) 520 -392 -410
Kostendeckungsgrad 101,1% 99,0% 98,9% 
Personal 
Personalintensität 1,3% 1,4% 1,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 5 5 9 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 4 5 7 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 9 10 16 
Frauenanteil Beschäftigte 44,4% 50,0% 43,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 0 1 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 0 1 
Frauenanteil Auszubildende 100,0% -/- 100,0% 
Beschäftigte in Teilzeit 3 3 8 
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. 2 4 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 41 41 37 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 60 58 38 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 33,3% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 30,0% 30,0% 30,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. nein ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte k.A. nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte k.A. ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte k.A. nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 303 -

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die DADINA finanziert sich über eine Umlage vom Landkreis Darmstadt-Dieburg und von der Stadt 
Darmstadt und schließt dadurch mit einem betriebswirtschaftlich ausgeglichenen Ergebnis ab.  
Der Jahresabschluss des Jahres 2017 liegt zum Zeitpunkt der Erstellung des Beteiligungsberichtes in 
vorläufiger Form vor. Im Jahr 2017 konnte die Abstimmung zum Jahresabschluss des Jahres 2014 
mit der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wegen der offenen Punkte „Trennung 
Umsatzerlöse zwischen Kerngeschäft und Treuhandgeschäft“ und  „Projektfinanzierung 
Haltestellenausstattung im Landkreis Darmstadt-Dieburg auf der Aktivseite der Bilanz“ abgeschlossen 
werden, so dass zur Sitzung der Verbandsversammlung im Dezember 2017 ein testierter 
Jahresabschluss für das Jahr 2014 vorgelegt werden konnte. Die Testierung des Jahresabschlusses 
2017 ist für das Jahr 2019 vorgesehen. 
Ein mehrwöchiger Streik der Bus- und Straßenbahnfahrer bei den Verkehrsunternehmen des HEAG 
mobilo-Konzerns hat zu Einnahmenausfällen v.a. im Bartarifsegment geführt. Des Weiteren sind die 
Einnahmen der beiden Abrechnungskreise „DADINA (Landkreis)“ und „DADINA (Stadt)“ nicht mit den 
Vorjahren vergleichbar, da das im Jahr 2016 bei der DADINA (Stadt) zugeordnete Linienbündel 
„Eberstadt / Pfungstadt“ der Linien EB, P, PE und PG nun dem Abrechnungskreis DA DINA (Landkreis) 
zugeteilt ist. Der Einnahmen des neuen Tarifangebotes „Schülerticket Hessen“ werden ab dem Jahr 
2017 gänzlich der DADINA (Stadt) zugerechnet, was zu Liquiditätsverschiebungen von der DADINA 
(Landkreis) zur DADINA (Stadt) geführt hat. Summiert konnten im lokalen Bereich Einnahmen über 
37,9 Mio. EUR testiert werden. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Einnahmen um 4,1 Mio. EUR 
(9,8 %) gesunken. 
Die wirtschaftliche Situation der DADINA hinsichtlich der Abrechnung der Verkehrsverträge stellt sich 
positiv dar. Dies hat u. a. folgende Ursachen: 
 Die Einsparungen an Bestellkosten wegen des Streiks übersteigen die Mindereinnahmen durch 
geringere Fahrscheineinnahmen im Bartarif. 
 Durch den neuen Bruttovertrag mit der HEAG mobiBus profitiert die DADINA direkt von den 
Mehreinnahmen. 
 Ab dem Jahr 2017 dienen die Erhebungsdaten aus der im Jahr 2015 durchgeführten 
verbundweiten Verkehrserhebung als Datengrundlage für die Einnahmenaufteilung des RMV. 
Hierbei erhöht sich der Anteil der DADINA beim Einnahmenaufteilungsverfahren um ca. 
800 TEUR (Stand 2015). 
Der Vergleich der Erlöse aus den Fahrscheinverkäufen mit dem Vorjahr zeigt ein uneinheitliches Bild. 
Im Regeltarif sind die Einnahmen der einzelnen Tarifstellen weitgehend konstant geblieben. Es ist 
festzustellen, dass sich die Einnahmen im Bartarif sowie den über das konventionelle Vertriebssystem 
vertriebenen Zeitkarten zunehmend in den elektronischen Tarif verlagern. Ebenso wird der neue Tarif 
„RMVsmart“ als Pilotprojekt gut angenommen. Bei der „65 -plus-Karte“ konnten Mehreinnahmen in 
Höhe von ca. 100 TEUR erzielt werden. Die Reduzierung der Mitarbeiterzahl bei einem großen Job-
Ticket-Kunden hat dazu geführt, dass ca. 400 TEUR weniger eingenommen wurden. Die Einnahmen 
aus dem Semesterticket sind v.a. wegen der weiteren steigenden Zahl an Studierenden um 100 TEUR 
gestiegen. Gegenüber dem  Einnahmenniveau des vormaligen Tarifangebotes MobiTick konnten bei 
der neuen hessenweiten Jahreskarte für Schüler und Auszubildende nochmal ca. 800 TEUR mehr 
vereinnahmt werden. Von diesen Mehreinnahmen muss allerdings ein Großteil abgegeben werden, da 
für das Schülerticket Hessen eine dynamisierte Alteinnahmengarantie gilt.   
Die DADINA als Regieorganisation verfügt nur über geringes Vermögen, welches sich ausschließlich 
aus der Büroausstattung der Geschäftsstätte und Investitionen für das Marketing wie z.B. 
Informationsstände zusammensetzt. Gleichwohl setzt die DADINA Maßstäbe für eine moderne 
Verkehrsinfrastruktur im Verbandsgebiet durch Vorgaben zur Fahrzeugqualität im Rahmen der 
Vergaben von Verkehrsleistungen und durch die Koordination von Investitionen zur Modernisierung der 
Haltestelleninfrastruktur im Gebiet des Landkreises Darmstadt-Dieburg. In den Verträgen fordert die 
DADINA – basierend auf dem Nahverkehrsplan – den Einsatz von Bussen mit hoher Umweltqualität. 
Sie unterstützt die Aktivitäten der Stadt Darmstadt und der HEAG mobiBus zur Einführung von 
Elektrobussen, da dies ein wichtiger Schritt für eine emissionsfreie Mobilität ist. 
Bei der Fortentwicklung der Haltestelleninfrastruktur wurde das Augenmerk auf die Errichtung von 
Bike+Ride-Anlagen an den Bahnhöfen und wichtigen Bushaltestellen auf dem Gebiet des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg gelegt. Des Weiteren wurde der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen im 
Landkreis Darmstadt-Dieburg fortgesetzt. Die Bahnhofsinfrastruktur wird u. a. an den Bahnhöfen 
Darmstadt-Eberstadt, Bickenbach und Messel verbessert. 
- 304 -

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Eine wichtige Aufgabe im Jahr 2017 war die Durchführung der Vergabeverfahren für die Linienbündel 
„Darmstadt / Ober-Ramstadt“, „Groß -Umstadt“ und „Reinheim“. Die Vergabe für die Linienbündel 
„Darmstadt / Ober -Ramstadt“ und „Reinheim“ erfolgte an die FS Omnibus GmbH aus Esslingen und 
für das Linienbündel „Groß -Umstadt“ an den bisherigen Betreiber (Busunternehmen Jun germann aus 
Groß-Umstadt). Während bei den Linienbündeln „Darmstadt / Ober -Ramstadt“ und „Reinheim“ zum 
Dezember 2017 weitgehend das im April 2017 realisierte neue Fahrplankonzept umgesetzt wurde, 
erfolgte beim Linienbündel „Groß -Umstadt“ eine grundle gende Umgestaltung des Fahrplan- und 
Linienkonzeptes. So war es möglich, beim diesem Linienbündel einen neuen Nachbarortsverkehr 
zwischen Dieburg und Münster sowie einen Wochenendverkehr einzuführen und an den Freitag- und 
Samstagabenden weitere Fahrplanverdichtungen vorzunehmen. Das Ausschreibungsergebnis bei den 
Linienbündeln „Darmstadt / Ober -Ramstadt“ und „Reinheim“ ermöglichte es u. a., das 
Fahrplanangebot am Wochenende auf der Linie MO1 auf einen Stundentakt zu verdichten. Weitere 
Planung erforderte in 2017 die Abstimmung der Durchbindung der Linien F und U zu einer 
umsteigefreien Stadt-Umland-Verbindung zwischen Darmstadt, Messel und Rödermark.  
Das betriebliche Mobilitätsmanagement konnte im Rahmen des Programms „Südhessen effizient 
mobil“ in Kooperation mit der ivm GmbH Frankfurt, der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar und 
anderen Netzwerkpartnern weiter erfolgreich vorangetrieben werden. Es wurden erneut vier Workshops 
zur Beratung von Kommunen und Unternehmen für eine umweltfreundliche Mobilität der Mitarbeiter 
veranstaltet. Neu in die Intensiv-Beratung eingestiegen sind im Jahr 2017 das Hofgut Oberfeld in 
Darmstadt sowie die Stadtverwaltung Pfungstadt. Das Beratungsangebot findet weiterhin eine sehr 
gute Akzeptanz bei den teilnehmenden Institutionen.  
Keine Änderung gibt es bei den Zuschussanteilen aus den Landesfördermitteln. Deshalb können 
Mehrkosten nur durch höhere Fahrgeldeinnahmen kompensiert werden. Bei einem 
Kostendeckungsgrad (vor Umlagen) von insgesamt ca. 60 % muss die Einnahmensteigerung immer 
ca. 1-2 Prozentpunkte über der Kostensteigerung liegen, um zu verhindern, dass die Umlage zur 
Finanzierung der Verkehre gegenüber den Gebietskörperschaften ansteigt. Bisher werden 
Zusatzleistungen auf dem Gebiet des Landkreises Darmstadt-Dieburg hälftig seitens der 
Kreiskommunen mitfinanziert. Als Status quo wird die im Jahr 1998 erbrachte Verkehrsleistung 
angesetzt. Da dies nicht mehr zeitgemäß ist, soll der Landkreis Darmstadt-Dieburg ab 2018 den 
bisher von den Landkreiskommunen gezahlten Finanzierungsanteil übernehmen. Der sich daraus 
ergebende Finanzierungsbedarf wird seitens des Landkreises Darmstadt-Dieburg über die Kreisumlage 
finanziert. Die Abstimmung zu dieser strukturellen Änderung konnte 2017 abgeschlossen werden. 
Die DADINA sieht sich bereits durch ihre Tätigkeit als Organisation mit hohem ökologischem Nutzen, 
da eine Verlagerung von Verkehren auf den ÖPNV dem Umweltschutz dient. Um auch den ÖPNV an 
sich umweltfreundlicher zu gestalten, fordert die DADINA im Nahverkehrsplan, in den 
Vergabeunterlagen und in den Verkehrsverträgen von den Verkehrsunternehmen den Einsatz möglichst 
umweltfreundlicher Fahrzeuge. Hierdurch engagiert sich die DADINA für einen umweltfreundlichen 
Verkehr und sieht sich gerüstet für eine zukunftsfähige, multimodale Mobilität. 
Im Jahr 2018 sind die neuen Verkehrsangebote „Linienbündel Groß -Umstadt“ und „Durchbindung 
F/U“ in die betriebliche Praxis umzusetzen. Weitere Anstrengungen sind im Jahr 2018 notwendig, um 
die Verkehrsprobleme zwischen dem Ostkreis und der Darmstädter Innenstadt einer Lösung 
zuzuführen. Es werden zwei Gutachten parallel bearbeitet, wobei sich ein Gutachten der Einführung 
einer Straßenbahnlinie zwischen der Darmstädter Innenstadt und einem neuen Mobilitätspunkt im 
Bereich Erbacher Straße/B 26 widmet und in einem anderen Gutachten die Reaktivierung der 
Bahnstrecke zwischen dem Darmstädter Ostbahnhof und Groß-Zimmern untersucht wird. Von der 
Einnnahmenseite her ist davon auszugehen, dass im Jahr 2018 wieder eine deutlichere 
Einnahmensteigerung für DADINA (Landkreis) und DADINA (Stadt) möglich ist. Dies wird dazu führen, 
dass sich die wirtschaftliche Situation der DADINA weiterhin positiv darstellt und somit der Landkreis 
Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt keine steigenden Umlagezahlungen zu erwarten habe n. 
Die DADINA finanziert sich weiterhin durch Kassenkredite, um die zeitliche Differenz zwischen der 
Finanzierung der Verkehrsverträge gegenüber den Busunternehmen und dem Einnahmenzufluss aus 
dem Einnahmenausgleich seitens der HEAG mobilo zu überbrücken. Für das Kerngeschäft der DADINA 
ist keine Kreditaufnahme notwendig. Im Jahr 2017 betrug das Kassenkreditvolumen 18 Mio. EUR. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Jahr 2016 ist für Oktober 2018 und des 
Jahresabschlusses 2017 für Juni 2019 vorgesehen. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird – soweit möglich – angewendet. Eine Entsprechenserklärung 
für das Geschäftsjahr 2017 wurde abgegeben. 
- 305 -

HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
Anschrift: Klappacher Straße 172,  
64285 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 709 4900 
http://www.heagmobibus.de 
Gründung: 01.01.1989 
Handelsregister: HRA 4709, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von Stadt -, Vorort - und Regionalverkehrsdiensten, 
einschließlich des Schülerverkehrs, mit Kraftfahrzeugen im Linienverkehr. Die Gesellschaft wird 
nach erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, insbesondere wird eine angemess ene 
Verzinsung des eingesetzten Kapitals angestrebt. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen 
gleicher Art übernehmen und vertreten und Beteiligungen daran erwerben. Sie kann 
Zweigniederlassungen errichten. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
HEAG mobilo GmbH 99,32% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 0,34% 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,34% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Dirmeier, Michael 
    Kalbfuss, Matthias 
    Weiland, Doris 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 20.804 22.986 23.260 
Jahresergebnis (TEUR) 412 690 1.257 
Eigenkapital (TEUR) 3.533 4.776 6.033 
Bilanzsumme (TEUR) 14.234 15.134 15.755 
Investitionen (TEUR) 5.928 2.628 4.699 
Kreditaufnahmen (TEUR) 4.200 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 198 211 236 
- 306 -

HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
Die HEAG mobiBus GmbH & Co. KG (HEAG mobiBus) ist eine Tochtergesellschaft der HEAG mobilo 
GmbH (HEAG mobilo). An der Gesellschaft sind außerdem die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der 
Landkreis Darmstadt-Dieburg beteiligt, die stimmrechtlich die Mehrheit besitzen. 
Die HEAG mobiBus erbringt Omnibusverkehrsleistungen auf dem Gebiet der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt, des Landeskreises Darmstadt-Dieburg und teilweise im Landkreis Groß-Gerau. Für alle 
Linien gibt es Dienstleistungskonzessionen. Zudem bietet das Unternehmen Leistungen im Bereich 
des Miet- und Gelegenheitsverkehres mit Omnibussen an. Darüber hinaus erbringt es 
Werkstattleistungen für den Verkehrskonzern. 
Im Januar 2017 kam es zu einem zweiwöchigen Streik in vielen hessischen Städten im ÖPNV, so auch 
in Darmstadt. Auslöser waren die Tarifverhandlungen im Landesverband Hessischer 
Omnibusunternehmen. In dieser Zeit verkehrten die HEAG-Omnibuslinien in weiten Teilen nicht. 
Darüber hinaus folgten auch das Straßenbahnfahrpersonal der HEAG mobilo dem Aufruf der 
Gewerkschaft Verdi und trat in einen Solidaritätsstreik. Erst ein Schlichtungsverfahren brachte den 
Tarifabschluss. Der Stundenlohn der Omnibusfahrer steigt demnach schrittweise um insgesamt 
12,5 % von 12,00 EUR je Stunde auf 13,50 EUR im Dezember 2018. 
Seit dem Fahrplanwechsel am 10.12.2017 gibt es neben einer Taktverdichtung beim AirLiner auch 
Verbesserungen im Nachtverkehr. Der AirLiner verkehrt nun durchgängig von 4 bis 24 Uhr alle 30 
Minuten, davon profitieren Berufspendler, Geschäftsreisende und Touristen. Auch eine zusätzliche 
Spätfahrt verbessert die Servicequalität. Insgesamt bietet der AirLiner jetzt täglich fast 40 Fahrten. 
Das entspricht einer Angebotserweiterung um 20 Prozent. Darüber hinaus gab es weitere 
Fahrplanänderungen auf den Buslinien K50, K51 und A. So wurden die Buslinien K50 und K51 auf die 
Regionalverkehre abgestimmt und um eine zusätzliche Fahrt nach Balkhausen nach Ende der 
Schulbetreuung ergänzt. Die Buslinie A verkehrt seit Mitte August auch an Sonn- und Feiertagen 
zwischen 9:30 Uhr und 19 Uhr im Halbstundentakt. Möglich wurde dies durch eine Fahrplanänderung 
an anderer Stelle. Zudem wurde der Fahrplan der Linie A auf die S3 und S4 nach Frankfurt und auf die 
Straßenbahnlinien 7 und 8 Richtung Luisenplatz abgestimmt. 
Der Anstieg der Umsatzerlöse ist auf eine Dynamisierung der Erlöse aus dem Verkehrsvertrag 
zurückzuführen. Die Dynamisierung der Erlöse aus dem Verkehrsvertrag kompensiert entsprechende 
Kostensteigerungen, die sich im Wesentlichen im Materialaufwand und Personalaufwand 
widerspiegeln. Die gegenüber dem Vorjahr deutlich höheren sonstigen betrieblichen Erträge 
resultieren aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen. Der Personalaufwand ist durch di e 
Auswirkungen des Tarifabschlusses beeinflusst und steigt deutlich über das Vorjahresniveau. Die 
planmäßige Zunahme der Abschreibungen resultiert aus der Verjüngung des Omnibusfuhrparks, da in 
der Vergangenheit die älteren Fahrzeuge schon abgeschrieben waren. Die HEAG mobiBus schließt das 
Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 1.257 TEUR ab und ist durch einmalige Effekte 
beeinflusst. 
Die HEAG mobiBus investierte 4.699 TEUR, im Wesentlichen für die Ersatzbeschaffung von 
Omnibussen. Das höhere Anlagevermögen bei gleichzeitig geringerem Umlaufvermögen führt zu einer 
leicht höheren Bilanzsumme. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme steigt daher auf 
82,6 % zum Bilanzstichtag. Die Passivseite ist im Wesentlichen durch den Anstieg des Eigenkapitals 
bei gleichzeitig geringeren Rückstellungen beeinflusst. Mit der Zuführung des positiven 
Jahresergebnisses steigen das Eigenkapital und damit die Eigenkapitalquote auf 38,3 %. 
Für das Geschäftsjahr 2018 sind weitere umfangreiche Fahrzeugneubeschaffungen geplant. Die 
geplanten Steigerungen bei den Personal- und Materialaufwendungen werden durch höhere 
Umsatzerlöse kompensiert. Für das Geschäftsjahr 2018 wird ein Jahresüberschuss von 260 TEUR 
erwartet, der im Wesentlichen durch Erlöse aus dem Verkauf alter Omnibusse geprägt sein wird. 
Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken sind wirk-
same Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Dabei 
werden – unter Berücksichtigung definierter Risikokategorien – Eintrittswahrscheinlichkeit und Scha-
denshöhe bewertet. Die eingeleiteten Maßnahmen werden auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Neben 
der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken ein e Berichterstattungspflicht. Das 
Risikomanagement für die HEAG mobiBus wird vom Gesellschafter HEAG mobilo übernommen. 
Besondere Ausfall-, Preisänderungs- oder Liquiditätsrisiken bestehen nicht. Die im Berichtsjahr 
durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt bzw. zu keiner ver än-
derten Ausrichtung des Unternehmens geführt.  
- 307 -

HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen CSR-Bericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft HEAG 
mobilo GmbH relevante CSR-Maßnahmen in ihrem Lagebericht veröffentlicht. 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH  
geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 308 -

HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Klappacher Straße 172,  
64285 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 709 4900 
http://www.heagmobibus.de 
Gründung: 15.12.1989 
Handelsregister: HRB 4569, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende 
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiBus GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft wird nach 
erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, insbesondere wird eine angemesse ne Verzinsung des 
eingesetzten Kapitals angestrebt. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
HEAG mobilo GmbH 98,82% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 0,59% 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,59% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Dirmeier, Michael Mitglied k.A.
Kalbfuss, Matthias Mitglied k.A.
Weiland, Doris Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Gesellschaft erhalten keine Vergütung von der Komplementärgesellschaft bzw. es 
wurde die Befreiung nach § 286 (4) HGB in Anspruch genommen. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 32 33 34 
Bilanzsumme (TEUR) 33 35 36 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 310 -

HEAG mobilo GmbH 
Anschrift: Klappacher Straße 172, 
64285 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 709 4000 
info@heagmobilo.de 
http://www.heagmobilo.de 
Gründung: 29.12.1989 
Handelsregister: HRB 4441, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist die Beförderung von Personen im öffentlichen Personennahverkehr. 
Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der genannte 
Gesellschaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer 
Unternehmen bedienen, an anderen Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen erwerben, 
errichten oder pachten. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz nach § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
HEAG 74,00% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 26,00% 
Beteiligungen 
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 100,00% 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 100,00% 
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 100,00% 
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 99,32% 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 98,82% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kalbfuss, Matthias Vorsitzender 253 TEUR 
Dirmeier, Michael Mitglied 231 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2017 auf 484 TEUR. 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Schüßler, Ellen Stadtverordnete Vorsitzende 6,4 TEUR 
Trautmann, Reinhold 1. stv. Vorsitzender 5,4 TEUR 
Schellhaas, Klaus Peter Landrat 2. stv. Vorsitzender 5,4 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus 3. stv. Vorsitzender 5,3 TEUR 
Schmidt, Walter Stadtverordneter a.D. 4. stv. Vorsitzender 5,0 TEUR 
Jourdan, Hartwig Stadtverordneter 5. stv. Vorsitzender 5,3 TEUR 
Boczek, Dr. Barbara Stadträtin Mitglied 3,5 TEUR 
Busch, Gerhard Stadtrat Mitglied 4,4 TEUR 
Fleischmann, Christel Erster 
Kreisbeigeordneter 
(LaDaDi) 
Mitglied 4,4 TEUR 
Korndörfer, Karl Mitglied 4,4 TEUR 
Pizzichetti, Antonio Mitglied 4,4 TEUR 
Thierolf, Axel Mitglied 4,4 TEUR 
Wegel, Hans Stadtverordneter Mitglied 4,4 TEUR 
- 312 -

HEAG mobilo GmbH 
Weidner, Felix Stadtverordneter a.D. Mitglied 4,3 TEUR 
Yilmaz, Ümit Mitglied 4,4 TEUR 
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Bezüge für die Mitglieder des Aufsichtsrats beliefen sich in 2017 auf 72,15 TEUR. Diese 
beinhalten auch die Vergütung von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.  
- 313 -

HEAG mobilo GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 85.399 80.713 76.684 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 610 594 678 
   Sachanlagen 73.644 71.332 68.610 
   Finanzanlagen 11.145 8.787 7.396 
Umlaufvermögen 63.445 61.690 51.110 
   Vorräte 5.606 5.640 6.515 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 47.042 53.046 40.201 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 10.797 3.004 4.394 
Rechnungsabgrenzungsposten 27 10 155 
Summe Aktiva 148.871 142.414 127.950 
Passiva 
Eigenkapital 32.989 32.989 32.989 
   Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752 
   Kapitalrücklagen 22.237 22.237 22.237 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 49.177 46.153 37.769 
Verbindlichkeiten 65.253 62.079 56.257 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.452 1.193 935 
Summe Passiva 148.871 142.414 127.950 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 56.155 60.767 61.017 
   Umsatzerlöse 55.007 60.476 59.854 
   Bestandsveränderungen 428 -652 459 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 720 943 703 
Sonstige betriebliche Erträge 3.975 2.875 4.757 
Betriebsleistung 60.130 63.642 65.774 
Betriebsaufwand -85.967 -89.546 -90.134
   Materialaufwand -48.631 -51.650 -50.100
   Personalaufwand -25.179 -25.658 -25.821
   Abschreibungen -7.835 -7.755 -7.986
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.321 -4.484 -6.227
Betriebsergebnis -25.837 -25.904 -24.360
Finanzergebnis -6.524 -1.728 -4.271
   Erträge aus Beteiligungen 27 34 34 
   Erträge aus Gewinnabführung 166 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 376 284 180 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 121 839 46 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -241 -8 -75
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.973 -2.876 -4.456
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -32.361 -27.632 -28.631
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2 -2 -2
Sonstige Steuern -57 -68 -58
Ergebnisübernahme 32.421 27.703 28.692 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 314 -

HEAG mobilo GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 116,7% 116,3% 105,6% 
Anlagenintensität 57,4% 56,7% 59,9% 
Abschreibungsquote  9,2% 9,6% 10,4% 
Investitionen (TEUR) 8.457 8.494 6.170 
Investitionsquote 9,9% 10,5% 8,0% 
Liquidität 3. Grades 132,9% 130,2% 111,1% 
Eigenkapital (TEUR) 32.989 32.989 32.989 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.752 10.752 10.752 
Eigenkapitalquote 22,2% 23,2% 25,8% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 31.145 28.558 21.464 
Kreditaufnahmen (TEUR) 6.000 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 2.908 -3.175 -5.821
Verschuldungsgrad 351,3% 331,7% 287,9% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -57,7% -45,6% -47,0%
Return on Investment (ROI) -21,8% -19,5% -22,4%
Eigenkapitalrentabilität -98,3% -84,0% -87,0%
Gesamtkapitalrentabilität -17,1% -17,4% -18,9%
Materialintensität 80,9% 81,2% 76,2%
Rohertrag (TEUR) 7.524 9.117 10.917
EBIT (TEUR) -25.509 -25.595 -24.221
EBITDA (TEUR) -17.433 -17.831 -16.159
Kostendeckungsgrad 65,3% 70,1% 69,8%
Personal 
Personalintensität 41,9% 40,3% 39,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 371 373 373 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 77 83 77 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 448 456 450 
Frauenanteil Beschäftigte 17,2% 18,2% 17,1% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 13 15 14 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 2 2 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 15 17 16 
Frauenanteil Auszubildende 13,3% 11,8% 12,5% 
Beschäftigte in Teilzeit 39 39 40 
Beschäftigte über 50 Jahre 116 150 244 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46 46 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 54 54 55 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 13,3% 6,7% 13,3% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 315 -

HEAG mobilo GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Hessische Landesregierung führte im Juni 2017 ein landesweites Schülerticket mit einer dreijähri-
gen Pilotphase ein und unterstützt dieses Projekt in dieser Zeit mit bis zu 20.000 TEUR jährlich. Das 
landesweite Schülerticket ersetzt bestehende Schülerjahreskarten, so auch das „MobiTick“ im Gebiet 
der DADINA. Sämtliche Fahrgeldeinnahmen aus dem „MobiTick“ ver blieben bisher im DADINA-Gebiet. 
Im Gegensatz hierzu fließen die Einnahmen aus dem neuen „Schülerticket Hessen“ in das 
Einnahmeaufteilungsverfahren des RMV. Die Nutzung im Regionalverkehr und die Abführung von 
Einnahmen an benachbarte Verbünde kann eine Minderung der Erlöse nach sich ziehen. Für die ersten 
drei Jahre besteht eine Alteinnahmengarantie. Welche finanziellen Auswirkungen das hessenweite 
Schülerticket nach Abschluss der Pilotphase auf die HEAG mobilo dauerhaft haben wird, ist derzeit 
noch ungewiss.  
Um auch in Zukunft einen leistungsfähigen und barrierefreien öffentlichen Nahverkehr anzubieten, 
wurden die Sommerferien erneut für umfangreiche Baumaßnahmen an Gleisen und Haltestellen 
genutzt. So wurden in der Heidelberger Straße zwischen Eschollbrücker und Cooperstraße mehrere 
Gleisabschnitte erneuert und in der Rheinstraße die Haltestellen „Rhein -/Neckarstraße“ und „Berliner 
Allee“ saniert. Zudem erhielt die Nahverkehrsspur zwischen Luisenp latz und Neckarstraße 
stellenweise eine neue Fahrbahndecke, da die Oberfläche durch die tägliche Nutzung der Omnibusse 
stark beschädigt war.  
Für eine bessere Anbindung der Lincoln-Siedlung an den ÖPNV wurde eine neue zusätzliche 
Straßenbahnhaltestelle „L incoln-Siedlung“ errichtet. Die neue Haltestelle befindet sich zwischen den 
Haltestellen „Landskronstraße“ und „Marienhöhe“ und bietet mit ihrer zentralen Lage für die 
Bewohner der Lincoln-Siedlung kurze Wege. Im Zuge der Neugestaltung des Friedensplatzes in 
Darmstadt wurde dort die Fahrleitung für die Straßenbahn verstärkt und zudem die Aufhängung so 
verändert, dass die Anzahl der Masten rund um das Schloss weiter reduziert werden konnte.  
Die Umsatzerlöse fallen niedriger aus als in 2016. Das Vorjahr war geprägt durch Erlöse aus Baumaß-
nahmen für Dritte. Es ist zu beachten, dass die Erlöse aus dem RMV-Einnahmeaufteilungsverfahren 
2017 lediglich Prognosewerte darstellen. Erst mit Vorliegen der Ergebnisse aus der RMV-
Verkehrszählung 2015 besteht Gewissheit über die tatsächlichen Erlöse. Die sonstigen betrieblichen 
Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Der Materialaufwand ist durch 
Aufwendungen für Baumaßnahmen und zur Erstellung der Straßenbahnverkehrsleistung beeinflusst. 
Die im Vergleich zum Vorjahr geringere Bautätigkeit führt zum Rückgang des Materialaufwandes. Der 
Personalaufwand berücksichtigt die Auswirkungen des neuen Tarifabschlusses. Die sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen liegen über dem Vorjahresniveau. Der Zinsaufwand stieg um 1.600 TEUR 
und ist durch den Zinsfuß bei der Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen belastet. Das 
strukturbedingt negative Ergebnis vor Verlustübernahme beträgt -28.692 TEUR und ist wesentlich 
durch Instandhaltungsmaßnahmen im Streckennetz geprägt.  
Die HEAG mobilo investierte 4 .100 TEUR nach Zuschüssen in Sachanlagen und immaterielle 
Vermögensgegenstände. Die Investitionen betrafen dabei Infrastrukturmaßnahmen, wie 
Fahrgastunterständen, den barrierefreien Ausbau von Haltestellen sowie Anlagen zur 
Fahrgastinformation an Haltestellen und Fahrscheinverkaufssysteme. Das Sachanlagevermögen sank, 
da die planmäßigen Abschreibungen die Investitionen im Geschäftsjahr überstiegen. Der Anteil der 
Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme steigt auf 54,2 % 
(Vorjahr: 50,7 %)  bei niedrigerer Bilanzsumme. Der Rückgang der Finanzanlagen resultiert aus der 
planmäßigen Tilgung von Ausleihungen. Bei gesunkener Bilanzsumme und konstantem Eigenkapital 
ergibt sich eine höhere Eigenkapitalquote von 25,8 % (Vorjahr: 23,2 %). Der Rückgang der 
Bilanzsumme auf der Passivseite ist auf die planmäßige Tilgung von Darlehen zur Finanzierung der 
Straßenbahnen vom Typ ST14 und Infrastrukturmaßnahmen sowie geringeren Rückstellungen 
zurückzuführen. 
Für einen möglichst weitreichenden Klimaschutz setzt die HEAG mobilo GmbH auf klimaneutrale 
Energiequellen. Seit 2008 werden die Straßenbahnen ausschließlich mit Ökostrom betrieben und seit 
2010 wird auch für sämtliche Betriebsanlagen ausschließlich Ökostrom genutzt. Seit Anfang 2012 
werden die Betriebsgebäude mit klimaneutralem Erdgas beheizt. Der eingeschlagene Weg im Klima- , 
Umwelt- und Ressourcenschutz wird konsequent weiterverfolgt. 2014 wurden Dachflächen a m 
Betriebshof Böllenfalltor saniert und eine Dämmung eingebrachte, die der aktuellen 
Energieeinsparverordnung entspricht. Seit 2010 befindet sich auf dem  Dach der Omnibusabstellhalle 
am Böllenfalltor eine Photovoltaik-Anlage mit einer Gesamtfläche von 800 m 2. Eine weitere Anlage ist 
auf dem Dach des Straßenbahndepots in Darmstadt-Kranichstein installiert. 
- 316 -

HEAG mobilo GmbH 
Die für 2017 geplante Auslieferung eines Standard- und eines Gelenkbusses mit Elektroantrieb 
verschiebt sich aufgrund eines Brandes im Herstellerwerk auf Sommer 2018. Weitere CSR-
Maßnahmen sind im Lagebericht der HEAG mobilo GmbH veröffentlicht. 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden wirksame 
Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Dabei werden 
sowohl Eintrittswahrscheinlichkeit als auch Schadenshöhe bewertet. Eingeleitete Maßnahmen werden 
auf ihre Wirksamkeit überprüft. Neben der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete 
Risiken eine Berichterstattungspflicht.  
Auch 2018 sind umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen im Gleisnetz geplant. Zu nennen sind hier 
die Sanierungsmaßnahmen an der Schlossumfahrung und Arbeiten in der Heidelberger Straße, die 
fortgesetzt werden. Um die gesetzlichen Vorschriften zur Barrierefreiheit zu erfüllen, müssen weitere 
Haltestellen im Netz modernisiert werden. Schon heute ist der Anteil mit 76,6 % barrierefrei 
ausgebauter Straßenbahnhaltestellen vergleichsweise hoch. Im Landkreisgebiet sind bereits alle 
Straßenbahnhaltestellen barrierefrei. 
Die Auswirkungen der RMV-Fahrgastzählung 2015 sind noch unbekannt, daher basiert die 
Erlösplanung auf Einschätzungen der DADINA auf Basis der alten Einnahmeaufteilung. Für 2018 wird 
ein strukturbedingt negatives Ergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von 
-36.000 TEUR erwartet. Neue Grundlage für die Einnahmenaufteilung ab 2017 wird die verbundweite
Fahrgasterhebung des RMV aus dem Jahr 2015 sein. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser
Fahrgastzählung sind jedoch im Detail nicht bekannt.
Der J
ahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH 
geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 317 -

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
Anschrift: Klappacher Straße 172, 
64285 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 709 4242 
info@heagmobitram.de 
http://www.heagmobitram.de 
Gründung: 08.12.2004 
Handelsregister: HRA 7158, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Beförderung von Personen im Straßenbahnverkehr. Die Gesellschaft 
kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen 
geeignet sind. Sie kann sich zur Erfüllung ihr er Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, an 
anderen Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder errichten oder pachten.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
HEAG mobilo GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Dirmeier, Michael 
    Dittrich, Holger 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vergütungen werden von dem Leitunternehmen des Verkehrskonzerns angegeben.  
- 318 -

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 0 0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 94 90 87 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 90 85 83 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 4 5 4 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 94 90 87 
Passiva 
Eigenkapital 50 50 50 
   Kapitalanteile 50 50 50 
   Rücklagen 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 10 2 2 
Verbindlichkeiten 34 38 35 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 94 90 87 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 28.882 29.801 30.633 
   Umsatzerlöse 28.882 29.801 30.633 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 28.882 29.801 30.633 
Betriebsaufwand -28.855 -29.767 -30.599
   Materialaufwand -28.832 -29.751 -30.583
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -23 -16 -16
Betriebsergebnis 27 34 34 
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 27 34 34 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 27 34 34 
- 319 -

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 -/- -/- -/- 
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  -/- -/- -/- 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote -/- -/- -/- 
Liquidität 3. Grades 213,6% 223,7% 233,7% 
Eigenkapital (TEUR) 50 50 50 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 50 50 50 
Eigenkapitalquote -/- -/- -/- 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 0 4 -3
Verschuldungsgrad 88,0% 80,8% 74,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 0,1% 0,1% 0,1% 
Return on Investment (ROI) 28,8% 37,8% 39,0% 
Eigenkapitalrentabilität 54,2% 68,3% 68,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 28,8% 37,8% 39,0% 
Materialintensität 99,8% 99,8% 99,8% 
Rohertrag (TEUR) 50 50 50 
EBIT (TEUR) 27 34 34 
EBITDA (TEUR) 27 34 34 
ROCE 32,2% 38,7% 40,0% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  -/- -/- -/- 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 320 -

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die HEAG mobiTram GmbH & Co. KG (HEAG mobiTram) gehört als Tochtergesellschaft der HEAG 
mobilo GmbH (HEAG mobilo) zur Nahverkehrssparte des HEAG-Konzerns. Auf der Grundlage eines 
Verkehrsleistungsvertrags erbringt die HEAG mobiTram Straßenbahnverkehrsleistungen für die HEAG 
mobilo. 
Das Jahresergebnis 2017 der HEAG mobiTram ist im Wesentlichen beeinflusst durch Umsatzerlöse 
aus Verkehrsleistungen in Höhe von 30.633 TEUR. Den Erlösen stehen Aufwendungen aus bezogenen 
Leistungen in Höhe von 30.583 TEUR gegenüber. Die HEAG mobiTram schloss das Geschäftsjahr 
2017 mit einen Jahresüberschuss von 34 TEUR ab. 
Die Aktivseite der Bilanz enthält im Wesentlichen Forderungen gegenüber der HEAG mobilo in Höhe 
von 83 TEUR. Demgegenüber stehen auf der Passivseite das Eigenkapital in unver änderter Höhe, 
Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Das Unternehmen verfügt über kein Anlagevermögen. 
Investitionen wurden im Geschäftsjahr keine getätigt. 
Durch die vertraglichen Regelungen mit der HEAG mobilo erwarten wir für das Geschäftsjahr 2018 
einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse und des Materialaufwandes bei einem Jahresergebnis in Höhe 
von 34 TEUR. 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden  wirksame 
Steuerungs- und Kontroll systeme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Dabei werden 
Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Eingeleitete Maßnahmen werden auf ihre 
Wirksamkeit überprüft. Neben der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken eine 
Berichterstattungspflicht. Aufgrund der Ausgestaltung des Verkehrsleistungsvertrages hat die HEAG 
mobiTram weder ein nennenswertes Verlustrisiko noch eine nennenswerte Gewinnchance. Der 
Bestand, bzw. die weitere Entwicklung der Gesellschaft, ist vom Fortbestand des 
Verkehrsleistungsvertrages abhängig. Anhaltspunkte für eine Kündigung oder Veränderung liegen nicht 
vor. Die im Geschäftsjahr vorgenommenen Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken 
aufgezeigt. Damit war eine veränderte Ausrichtung des Unternehmens nicht notwendig. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Corporate Social Responsibility-Bericht heraus, da die 
Konzernmuttergesellschaft HEAG mobilo GmbH relevante Corporate Social Responsibility -
Maßnahmen in ihrem Lagebericht veröffentlicht. 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH 
geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 321 -

HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Klappacher Straße 172,  
64285 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 709 4242 
info@heagmobitram.de  
http://www.heagmobitram.de 
Gründung: 29.12.2004 
Handelsregister: HRB 9362, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende 
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiTram GmbH & Co. KG. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
HEAG mobilo GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Dirmeier, Michael Mitglied k.A.
Dittrich, Holger Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vergütungen werden von dem Leitunternehmen des Verkehrskonzerns angegeben.  
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 31 32 33 
Bilanzsumme (TEUR) 32 34 35 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 322 -

Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Anschrift: Klappacher Straße 172, 
64285 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 709 4800 
info@nvs-busreisen.de 
http://www.nvs-busreisen.de 
Gründung: 08.12.1997 
Handelsregister: HRB 24904, Amtsgereicht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Organisation und Durchführung von öffentlichem 
Personen-Nahverkehr (ÖPNV). Ziel des Unternehmens ist die wirtschaftliche Erstellung von ÖPNV -
Leistungen und eine bessere Kapazitätsauslastung der Gesellschaft. Die Gesellschaft kann alle 
Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet 
sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten un d sich an gleichartigen oder ähnlichen 
Unternehmen beteiligen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandssc hutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
HEAG mobilo GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Dirmeier, Michael Mitglied 0 TEUR 
Kalbfuss, Matthias Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
- 324 -

Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 1.554 1.158 795 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 1.554 1.158 795 
   Finanzanlagen 1 1 0 
Umlaufvermögen 1.177 870 1.207 
   Vorräte 28 33 135 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 398 432 432 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 751 406 641 
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0 0 
Summe Aktiva 2.733 2.029 2.002 
Passiva 
Eigenkapital 411 881 1.178 
   Gezeichnetes Kapital 120 120 120 
   Kapitalrücklagen 2.500 2.500 2.500 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -2.209 -1.739 -1.442
Rückstellungen 1.300 837 559 
Verbindlichkeiten 1.022 311 264 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 2.733 2.029 2.002 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 3.939 3.771 3.779 
   Umsatzerlöse 3.949 3.771 3.673 
   Bestandsveränderungen -9 0 107 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 495 592 504 
Betriebsleistung 4.434 4.363 4.284 
Betriebsaufwand -4.115 -3.826 -3.970
   Materialaufwand -1.598 -1.907 -2.158
   Personalaufwand -1.356 -1.349 -1.278
   Abschreibungen -356 -311 -250
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -805 -261 -285
Betriebsergebnis 319 537 313 
Finanzergebnis -99 -62 -14
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 2 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -1
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -101 -64 -14
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 220 475 299 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -2 -5 -1
Jahresergebnis 218 470 298 
- 325 -

Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 26,4% 76,0% 148,3% 
Anlagenintensität 56,9% 57,1% 39,7% 
Abschreibungsquote  22,9% 26,8% 31,4% 
Investitionen (TEUR) 167 48 0 
Investitionsquote 10,7% 4,1% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 50,7% 75,8% 146,6% 
Eigenkapital (TEUR) 411 881 1.178 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 120 120 120 
Eigenkapitalquote 15,0% 43,4% 58,9% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -289 -710 -47
Verschuldungsgrad 564,8% 130,3% 69,9% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 5,5% 12,5% 7,9% 
Return on Investment (ROI) 8,0% 23,1% 14,9% 
Eigenkapitalrentabilität 53,0% 53,3% 25,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 11,7% 26,3% 15,6% 
Materialintensität 36,0% 43,7% 50,4% 
Rohertrag (TEUR) 2.341 1.865 1.622 
EBIT (TEUR) 319 537 313 
EBITDA (TEUR) 675 848 563 
ROCE 22,8% 48,9% 22,8% 
Personal 
Personalintensität 30,6% 30,9% 29,8% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 35 33 31 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 2 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 37 35 33 
Frauenanteil Beschäftigte 5,4% 5,7% 6,1% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 2 2 3 
Beschäftigte über 50 Jahre 18 19 19 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 50 50 52 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 37 39 39 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  nein nein nein 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 326 -

Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Nahverkehr-Service GmbH (NVS) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der HEAG mobilo 
GmbH mit Sitz in Darmstadt. Unternehmensgegenstand ist die Planung, Organisation und 
Durchführung von öffentlichem Personennahverkehr einschließlich der Betätigung auf verwandten 
Gebieten. Die NVS erbringt seit Dezember 2010 Omnibusverkehrsleistungen im Öffentlichen 
Personennahverkehr (ÖPNV) an der Bergstraße.  
Zum Fahrplanwechsel 2010/2011 hatte die NVS das Linienbündel „nördliche Bergstraße“ mit einer 
Laufzeit von acht Jahren übernommen. Der Vertrag läuft zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 
aus. Die Gesellschaft wird sich an der Ausschreibung für dieses Linienbündel nicht wieder beteiligen, 
da sie ihre wirtschaftliche Geschäftstätigkeit zum Jahresende 2018 aufgeben wird. 
Im Januar 2017 kam es zu einem zweiwöchigen Streik in vielen hessischen Städten im ÖPNV, so auch 
in Darmstadt. Auslöser waren die Tarifverhandlungen im Landesverband Hessischer 
Omnibusunternehmen. In dieser Zeit verkehrten die Omnibuslinien in weiten Teilen nicht. Darüber 
hinaus folgte auch das Straßenbahnfahrpersonal der HEAG mobilo dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi 
und trat in einen Solidaritätsstreik. Erst ein Schlichtungsverfahren brachte den Tarifabschluss. Der 
Stundenlohn der Omnibusfahrer steigt demnach schrittweise um insgesamt 12,5 % von 12,00 EUR je 
Stunde auf 13,50 EUR im Dezember 2018. 
Die Gesamtleistung der Gesellschaft liegt auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Erträge 
fallen niedriger aus, im Vorjahr waren Erträge aus der Auflösung einer Rückstellung für ein 
Abrechnungsrisiko in dieser Position enthalten. Der Materialaufwand ist durch die stärkere 
Inanspruchnahme von Fremdleistungen und der Anmietung von Omnibussen beeinflusst. In den 
letzten Jahren wurden Omnibusse verkauft, da sie altersbedingt die Anforderungen aus den 
Linienbündeln nicht mehr erfüllten. Außerdem wurden Personalabgänge vor dem Hintergrund der 
Beendigung der Linienverkehre an der nördlichen Bergstraße durch Fremdleistungen ersetzt. Vor 
Verrechnung mit dem Verlustvortrag schließt die NVS das Geschäftsjahr 2017 mit einem Ergebnis in 
Höhe von 298 TEUR ab. 
Das Anlagevermögen sank, durch die planmäßigen Abschreibungen und den Verkauf von Omnibussen. 
Der Anstieg des Umlaufvermögens resultiert aus einem stichtagsbezogenen höheren Bestand an 
Vorräten und Flüssigen Mitteln. Auf der Passivseite ist ein Rückgang der Rückstellungen und der 
Verbindlichkeiten zu verzeichnen. Ursächlich hierfür ist die planmäßige Teilauflösung der 
Drohverlustrückstellung für das Linienbünde l „Nördliche Bergstraße“ sowie geringere 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Jahresüberschuss wurde mit dem bestehenden 
Verlustvortrag aus dem Vorjahr verrechnet. Das Eigenkapital stieg auf 1.178 TEUR und die 
Eigenkapitalquote damit auf 58,9 % (Vorjahr: 43,4%). Investitionen wurden im Geschäftsjahr nicht 
getätigt. 
Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet die NVS wegen geplanter Schienenersatzverkehrsleistungen 
deutlich höhere Umsatzerlöse. Dem gegenüber stehen entsprechend höhere Fremdleistungen aus dem 
Einsatz von zusätzlichen Fahrern und Fahrzeugen. Unter Berücksichtigung des erwarteten leichten 
Dieselpreisanstieges, der Tarifsteigerung im LHO sowie der Erträge aus der Auflösung der 
Drohverlustrückstellung für das Linienbündel „Nördliche Bergstraße“ ist ein Jahresüberschuss von 
144 TEUR geplant. 
Die NVS ist durch Preis- und Lohnentwicklungen Risiken ausgesetzt. Zur frühzeitigen Erkennung, zur 
Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken sind wirksame Steuerungs- und 
Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiter entwickelt werden. Dabei werden – unter 
Berücksichtigung definierter Risikokategorien – Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe 
bewertet. Die eingeleiteten Maßnahmen werden auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Neben der regel-
mäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken Berichterstattungspflicht. Die im 
Geschäftsjahr vorgenommenen Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt. Je-
doch bestehen Risiken, die das Unternehmen näher beobachtet, um Maßnahmen einleiten zu können. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen C SR-Bericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft HEAG 
mobilo GmbH relevante CSR-Maßnahmen in ihrem Lagebericht veröffentlicht. 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH 
geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 327 -

Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales 
 Klinikum Darmstadt GmbH
 Beteiligungsgesellschaften der Klinikum Darmstadt GmbH, u.a.:
 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
 Verwaltungsverband Gesundheitsamt für die Stadt Da. und den Landkreis LaDaDi
Ziele im Geschäftsfeld 
Innerhalb des Geschäftsfeldes Gesundheit leistet das Klinikum 
Darmstadt als wachsender Gesundheitsdienstleister und als 
Krankenhaus der Maximalversorgung einen herausgehobenen Bei-
trag zur medizinischen Versorgung der Menschen in Südhessen. 
Daneben umfasst das Geschäftsfeld den Betrieb von Behinder-
tenwerkstätten und Angebote der Altenpflege. 
Ziel des Geschäftsfelds ist es, die Krankenhausversorgung auf 
hohem Niveau zu sichern und weiter auszubauen. Gleiches gilt für 
die Altenpflege und die Behindertenwerkstätten. Darüber hinaus 
gilt es jedoch auch, Kosten zu senken und damit die Wir tschaft-
lichkeit zu verbessern . Ziel des Eigenbetriebs Werkstätten und 
Wohneinrichtungen ist es, ein selbst bestimmtes und modernes 
Leben von Menschen mit Behinderung zu organisieren und zu 
ermöglichen.  
Kooperationen 
Das Geschäftsfeld Gesundheit unterhält zahlreiche Kooperationen, 
u.a. zu der TU Darmstadt, der Evangelischen Fachhochschule
Darmstadt, sowie zu den Universitäten Frankfurt, Heidelberg und
Mannheim. Themenschwerpunkte liegen im Bereich Digitalisi e-
rung und V ernetzung sowie die Bereitstellung des Angebots  des
praktischen Jahres für Medizinstudenten (Akademisches Leh r-
krankenhaus).
Auszeichnungen * 
 Darmstädter gemeinnützige
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
 Emilia Seniorenresidenz GmbH
 Gesundheits- und Pflegeberufe DA - GG
GmbH Bildungszentrum für Gesundheit
 Klinikum Catering Service GmbH
 Marienhospital Darmstadt gGmbH
 Medizinisches Versorgungszentrum am
Klinikum Darmstadt GmbH (MVZ)
 SSG Starkenburg Service GmbH
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Gesundheit & Soziales

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
Anschrift: Dieburger Straße 31, 
64287 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 402 3020 
mail@kinderkliniken.de 
http://www.kinderkliniken.de 
Gründung: 16.07.1996 
Handelsregister: HRB 6557, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft dient der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesen, der Förderung des 
Wohlfahrtswesens, die Förderung der Jugendhilfe und der Förderung von mildtätigen Zwecken. 
Gesellschaftszweck des Unternehmens ist der Betrieb von medizinischen Fachabteilungen im 
Auftrag und im Namen der Gesellschafter und unter Wahrung der bei den Gesellschaftern 
verbleibenden Versorgungsverträge, insbesonder e die Zusammenfassung der zur Zeit getrennt 
geführten Pädiatrischen Fachabteilungen einschließlich sozialpädiatrischer und Intensivbehandlung 
ohne operative Eingriffe an Kindern unter dem Namen "Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin 
Margaret". 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Klinikum Darmstadt GmbH 50,00% 
Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt 50,00% 
Beteiligungen 
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 25,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Lettgen, Dr. med. Bernhard Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
- 330 -

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 3.659 3.614 5.065 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 1 0 0 
   Sachanlagen 1.415 1.377 1.786 
   Finanzanlagen 2.243 2.237 3.279 
Umlaufvermögen 22.095 22.034 21.968 
   Vorräte 295 569 398 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 5.095 5.963 7.630 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 16.705 15.502 13.941 
Rechnungsabgrenzungsposten 8 2 1 
Summe Aktiva 25.763 25.649 27.034 
Passiva 
Eigenkapital 16.167 16.776 17.502 
   Gezeichnetes Kapital 26 26 26 
   Kapitalrücklagen 102 102 102 
   Gewinnrücklage 14.166 16.039 16.648 
   Bilanzergebnis 1.873 609 726 
Sonderposten 1.352 1.328 1.662 
Rückstellungen 1.536 1.581 1.796 
Verbindlichkeiten 6.708 5.964 6.074 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 25.763 25.649 27.034 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 25.612 29.291 30.487 
   Umsatzerlöse 25.667 29.018 30.659 
   Bestandsveränderungen -54 273 -172
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 1.854 856 1.573 
Betriebsleistung 27.467 30.148 32.060 
Betriebsaufwand -25.652 -29.577 -31.390
   Materialaufwand -4.302 -4.529 -4.702
   Personalaufwand -17.639 -19.364 -20.791
   Abschreibungen -454 -427 -438
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.257 -5.257 -5.459
Betriebsergebnis 1.815 571 670 
Finanzergebnis 72 44 60 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 78 52 87 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -6 -4
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5 -2 -23
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.887 615 730 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -6 -4
Sonstige Steuern -14 0 0 
Jahresergebnis 1.873 609 726 
- 331 -

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 441,8% 464,2% 345,5% 
Anlagenintensität 14,2% 14,1% 18,7% 
Abschreibungsquote  12,4% 11,8% 8,7% 
Investitionen (TEUR) 331 387 847 
Investitionsquote 9,0% 10,7% 16,7% 
Liquidität 3. Grades 268,0% 292,0% 279,1% 
Eigenkapital (TEUR) 16.167 16.776 17.502 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26 26 26 
Eigenkapitalquote 62,8% 65,4% 64,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 207 -744 110 
Verschuldungsgrad 59,4% 52,9% 54,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 7,3% 2,1% 2,4% 
Return on Investment (ROI) 7,3% 2,4% 2,7% 
Eigenkapitalrentabilität 11,6% 3,6% 4,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 7,3% 2,4% 2,8% 
Materialintensität 15,7% 15,0% 14,7% 
Rohertrag (TEUR) 21.310 24.763 25.786 
EBIT (TEUR) 1.815 565 666 
EBITDA (TEUR) 2.269 997 1.109 
ROCE 7,9% 2,6% 3,0% 
Personal 
Personalintensität 64,2% 64,2% 64,8% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 24 20 23 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 143 164 166 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 167 184 189 
Frauenanteil Beschäftigte 85,6% 89,1% 87,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 0 0 
Frauenanteil Auszubildende 100,0% -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 23 23 131 
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. k.A. k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte 42 42 k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 105 105 110 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 332 -

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Darmstädter gem. Kinderklinikenbetriebs-GmbH „Darmstädter Kin derkliniken Prinzessin 
Margaret“ dient der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens durch den Betrieb von 
medizinischen Fachabteilungen. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden insgesamt 6.184 stationäre und 21.726 ambulante Patienten 
behandelt. Die Einnahmen aus der stationären und der ambulanten Versorgung decken die Personal- 
und Sachaufwendungen im Jahr 2017. Die Liquidität war jederzeit gesichert. 
Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 726 TEUR (Vorjahr 
609 TEUR) ab. 
Investitionen in das Anlagevermögen erfolgten in Höhe von 847 TEUR. Finanzierungen waren nicht 
notwendig. 
Der Gesundheitsmarkt ist in Deutschland stark reglementiert. Die Regelungen durch den 
Gemeinsamen Bundesausschuss und hier insbesondere die Änderungen der Qualitätssicherungs-
Richtlinie Versorgung Früh- und Neugeborener (QFR-RL) bergen erhebliche wirtschaftliche Risiken. Die 
Darmstädter Kinderkliniken haben bereits Maßnahmen zur Umsetzung dieser Regelungen begonnen, 
die Kostensteigerungen verursachen werden. Hierzu besteht aber ein Risiko, ob die Refinanzierung 
dieser Kosten umgesetzt werden kann. 
Die Darmstädter gem. Kinderklinikenbetriebs-GmbH bietet seinen Mitarbeitern im Rahmen des 
Corporate Social Responsibility übertarifliche Vorteile und bestrebt einen ressourcenschonenden und 
umweltfreundlichen Krankenhausbetrieb. 
Für das Jahr 2018 wird eine ähnliche Behandlungs- und Ergebnisentwicklung wie im Jahr 2017 
erwartet. 
Der Jahresabschluss 2017 wurde am 26.06.2018 von der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, 
Köln, bestätigt. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 333 -

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Anschrift: Schreberweg 2, 
64289 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 97700 
wfb@darmstadt.de 
http://www.darmstaedter-
werkstaetten.de 
Gründung: 1968 
Handelsregister: - 
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit dem Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen (Werkstatt für Menschen mit geistiger Behinderung, Zweigwerkstatt für 
Menschen mit psychischen Erkrankungen, Werkstatt für berufliche Rehabilitatio n, 
Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen „Kurt -Jahn-Anlage“ und Betreutem Wohnen) 
ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte 
Zwecke“ der Abgabenordnung.  
Der Zweck des Betriebes ist die Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit 
Behinderungen in den Bereichen Arbeiten und Wohnen. 
Der Eigenbetrieb wird entsprechend den Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes geführt und kann 
alle seinen Betriebszweck fördernden und ihn wirtschaftlich berührenden Hilfs- und Nebengeschäfte 
betreiben. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 
Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Träger 
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Magistrat 
Stadtverordnetenversammlung 
Betriebsleitung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Cuntz, Wolfram 1. Betriebsleitung 76,9 TEUR 
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Bezüge der Betriebsleitung beliefen sich in 2017 auf 76,9 TEUR. 
Betriebskommission 
Name, Vorname Position Vergütung 
Akdeniz, Barbara Stadträtin Vorsitzende 0 TEUR 
Böck, Karl-Heinz Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Busch, Gerhard Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Egner, Inge Personalrätin Mitglied 0 TEUR 
Eppich, Axel Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Heilmann, Sabine Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Krämer, Philip Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Mohr, Melanie Personalrätin Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Schleith, Alexander Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Sitzmann, Florian Mitglied 0 TEUR 
Vorbach, Dr. med. Ernst-Ullrich Mitglied 0 TEUR 
Wieber, Gerd Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhielten im Geschäftsjahr 2017 keine Bezüge. 
- 334 -

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 11.188 11.044 11.136 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 1 14 
   Sachanlagen 10.969 10.821 10.899 
   Finanzanlagen 218 222 222 
Umlaufvermögen 9.192 9.158 9.034 
   Vorräte 45 131 131 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.610 1.354 2.213 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 7.536 7.673 6.690 
Rechnungsabgrenzungsposten 6 2 0 
Summe Aktiva 20.385 20.204 20.169 
Passiva 
Eigenkapital 16.340 16.202 16.073 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.017 1.017 
   Kapitalrücklagen 11.893 11.893 11.893 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 3.447 3.291 3.162 
Sonderposten 1.465 1.397 1.330 
Rückstellungen 1.642 1.759 1.763 
Verbindlichkeiten 939 847 1.003 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 20.385 20.204 20.169 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Gesamtleistung 9.112 9.366 9.636 
   Umsatzerlöse 9.112 9.366 9.636 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 247 264 272 
Betriebsleistung 9.359 9.630 9.908 
Betriebsaufwand -9.360 -9.772 -10.026
   Materialaufwand -546 -641 -625
   Personalaufwand -8.114 -8.462 -8.626
   Abschreibungen -256 -285 -264
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -443 -383 -511
Betriebsergebnis -1 -142 -117
Finanzergebnis 0 -7 3 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 67 62 13 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -67 -69 -10
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1 -149 -114
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -5 -7 -15
Jahresergebnis -6 -156 -129
- 335 -

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 vorl. 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 150,9% 150,8% 148,0% 
Anlagenintensität 54,9% 54,7% 55,2% 
Abschreibungsquote  2,3% 2,6% 2,4% 
Investitionen (TEUR) 42 138 355 
Investitionsquote 0,4% 1,3% 3,2% 
Liquidität 3. Grades 449,7% 426,3% 383,1% 
Eigenkapital (TEUR) 16.340 16.202 16.073 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.017 1.017 
Eigenkapitalquote 80,2% 80,2% 79,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 536 457 408 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 11 -92 156 
Verschuldungsgrad 24,8% 24,7% 25,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -0,1% -1,7% -1,3%
Return on Investment (ROI) 0,0% -0,8% -0,6%
Eigenkapitalrentabilität 0,0% -1,0% -0,8%
Gesamtkapitalrentabilität 0,3% -0,4% -0,6%
Materialintensität 5,8% 6,7% 6,3%
Rohertrag (TEUR) 8.566 8.725 9.011
EBIT (TEUR) -1 -142 -117
EBITDA (TEUR) 255 143 146
ROCE 0,3% -0,5% -0,6%
Personal 
Personalintensität 86,7% 87,9% 87,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 38 37 37 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 80 80 75 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 118 117 112 
Frauenanteil Beschäftigte 67,8% 68,4% 67,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 67 67 56 
Beschäftigte über 50 Jahre 39 49 63 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 50 50 51 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 69 72 77 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 16,7% 30,8% 30,8% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 336 -

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Zweck und Aufgabe des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen (EDW) ist 
die Betreuung von Menschen mit Behinderungen. Mit den drei Betriebsteilen:  
1) Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM 1)
2) Werkstatt für berufliche Rehabilitation (WfbM 2)
3) Bereich Wohnen: a) Stationär („Kurt-Jahn-Anlage“)
b) Ambulant (Betreutes Wohnen)
werden ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung verfolgt. 
Die Einnahmen für Betreuung (Kostensatzerlöse) machen ~ 90 % der Umsatzerlöse aus. Im 
Geschäftsjahr 2017 konnte die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um ~ 2 % gesteigert werden.  
Im Bereich der Werkstattgruppen wird der Umsatz mit Produktion und Dienstleistungen (Spritzgießen, 
Aktenvernichtung, Konfektionierung, Sortierarbeiten etc.) erwirtschaftet. Die Werkstatterlöse 2017 
konnten im Vergleich zum Vorjahr um ~ 10 % gesteigert werden. 
Das vorläufige Jahresergebnis 2017 des EDW weist einen Fehlbetrag von 129 TEUR aus, dieser ist 
jedoch deutlich besser als geplant und damit Zeichen wirksamer Gegensteuerung. Größter 
Aufwandsfaktor sind die Personalkosten, die ~ 93 % vom Rohergebnis ausmachen. In den 
Personalkosten sind auch die Aufwendungen für die Betreuung der Menschen mit Behinderungen 
ausgewiesen.   
Ausschüttungen gibt es beim Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen nicht. Die 
Jahresüberschüsse der Vorjahre verblieben beim EDW und wurden gem. Beschluss der EDW-
Betriebskommission, Magistrat und Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
auf das jeweilige Folgejahr übertragen. 
Im Rahmen der Geschäftstätigkeit wurden in 2017 weiterhin übliche Instandhaltungs- und 
Ersatzinvestitionen getätigt. Für die Folgejahre ist als Großprojekt die Dezentralisierung der 
Wohneinrichtung „Kurt -Jahn-Anlage“ zu erwähnen. Mit der Dezentralisierung wird auch eine 
Reduzierung der stationären Wohnplätze zu Gunsten der Ausweitung ambulanter Angebote umgesetzt.  
Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen finanziert sich aus eigenen 
Mitteln/Ergebnissen. Noch vorhandene „Alt -Darlehen“ werden kontinuierlich getilgt, eine Aufnahme 
von neuen Darlehen wird im Rahmen der Finanzierung der Dezentralisierung  geprüft.  
Im Werkstattbereich könnten verstärkt Kunden/Firmen dazu übergehen, fachlich einfachere Arbeiten 
wieder selbst zu erledigen. Es gilt hier also ein großes Spektrum an verschiedenen Arbeiten 
anzubieten. In dem Kerngeschäft des EDW, der Betreuung und Förderung der Menschen mit 
Behinderungen, ist zu befürchten, dass die so genannten Kostenträger (wie z.B. 
Landeswohlfahrtsverband) die Mittel (Kostensätze) nicht in dem Maße erhöhen, wie vergleichbar die 
Sachkosten und der Personalaufwand steigen.  
Durch die verstärkte Nutzung von dienstlichen E-Bikes und Fahrrädern und dem ÖPNV tragen wir zu 
einer umweltverträglicheren Arbeits- und Lebensweise bei.  Ganz gezielt setzen wir das auch ein, um 
bei unseren Klientinnen und Klienten eine Sensibilisierung für Umweltthemen und eine Bereitschaft für 
die Veränderung von Lebensweisen zu erreichen. Wenn alte Fahrzeuge ersetzt werden müssen, achten 
wir auf den Einsatz neuer emissionsarmer Modelle. Wir werben bei unseren Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeitern für die Nutzung des Jobtickets. 
In Zeiten knapper werdender Mittel wird es eine besondere Herausforderung sein, die einerseits 
höheren Anforderungen an die Betreuung und die damit verbundene Notwendigkeit von (noch besser) 
qualifiziertem Personal in Einklang mit den betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen zu bringen. 
Die Betriebskommission des EDW beschloss auf Ihrer Sitzung vom 13. 07.2016 das für die 
Geschäftsjahre 2016-2020 die PricewaterhouseCoopers GmbH, als Jahresabschlussprüfer zu bestellen 
ist. Der Jahresabschluss 2016 wurde mit Datum 15.02.2018 (Datum des uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerks) festgestellt. Die Jahresabschlussprüfung 2017 soll im Oktober 2018 
durchgeführt werden, die vorliegenden Angaben zum Jahresabschluss 2017 sind somit vorläufig. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde im Mai 2018 abgegeben. 
- 337 -

Emilia Seniorenresidenz GmbH 
Anschrift: Emilstraße 1, 
64289 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 107 5151 
http://emilia-seniorenresidenz.de 
Gründung: 27.03.1995 
Handelsregister: HRB 6379, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens sind die Errichtung und der Betrieb eines oder mehrerer 
Altenheime, insbesondere der Altenheime "Emilstraße" und "Lilienpalais" sowie alle hiermit 
zusammenhängenden Tätigkeiten. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Klinikum Darmstadt GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
- 338 -

Emilia Seniorenresidenz GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 6.123 5.836 6.476 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 5 14 
   Sachanlagen 6.080 5.788 6.461 
   Finanzanlagen 43 43 0 
Umlaufvermögen 2.451 2.752 2.201 
   Vorräte 13 7 3 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 908 987 929 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.529 1.758 1.269 
Rechnungsabgrenzungsposten 17 17 33 
Summe Aktiva 8.591 8.605 8.709 
Passiva 
Eigenkapital 3.135 3.137 3.116 
   Gezeichnetes Kapital 106 106 106 
   Kapitalrücklagen 2.903 2.903 2.903 
   Gewinnrücklage 720 720 598 
   Bilanzergebnis -594 -592 -491
Sonderposten 1.000 913 822 
Rückstellungen 571 803 954 
Verbindlichkeiten 3.871 3.745 3.808 
Rechnungsabgrenzungsposten 14 7 9 
Summe Passiva 8.591 8.605 8.709 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 7.173 7.683 8.133 
   Umsatzerlöse 7.173 7.683 8.133 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 459 217 259 
Betriebsleistung 7.632 7.900 8.392 
Betriebsaufwand -8.021 -7.740 -8.211
   Materialaufwand -2.521 -2.288 -2.266
   Personalaufwand -4.052 -4.126 -4.633
   Abschreibungen -307 -313 -320
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.142 -1.012 -992
Betriebsergebnis -390 160 181 
Finanzergebnis -145 -158 -80
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 72
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -145 -158 -153
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -534 2 101 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -534 2 101 
- 339 -

Emilia Seniorenresidenz GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 51,2% 53,8% 48,1% 
Anlagenintensität 71,3% 67,8% 74,4% 
Abschreibungsquote  5,0% 5,4% 4,9% 
Investitionen (TEUR) 74 27 1.082 
Investitionsquote 1,2% 0,5% 16,7% 
Liquidität 3. Grades 55,2% 60,5% 46,2% 
Eigenkapital (TEUR) 3.135 3.137 3.116 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 106 106 106 
Eigenkapitalquote 36,5% 36,5% 35,8% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 3.869 -126 63 
Verschuldungsgrad 174,0% 174,3% 179,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -7,4% 0,0% 1,2% 
Return on Investment (ROI) -6,2% 0,0% 1,2% 
Eigenkapitalrentabilität -17,0% 0,1% 3,2% 
Gesamtkapitalrentabilität -4,5% 1,9% 2,9% 
Materialintensität 33,0% 29,0% 27,0% 
Rohertrag (TEUR) 4.653 5.395 5.867 
EBIT (TEUR) -390 160 254 
EBITDA (TEUR) -82 473 574 
ROCE -4,9% 2,1% 3,3% 
Personal 
Personalintensität 53,1% 52,2% 55,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 21 20 21 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 98 103 116 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 119 123 137 
Frauenanteil Beschäftigte 82,4% 83,7% 84,7% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 3 2 2 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 6 5 5 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 9 7 7 
Frauenanteil Auszubildende 66,7% 71,4% 71,4% 
Beschäftigte in Teilzeit 86 86 95 
Beschäftigte über 50 Jahre 48 41 76 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 49 49 49 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 32 32 32 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 340 -

Emilia Seniorenresidenz GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Bis zum 14.08.2015 firmierte die Gesellschaft unter Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft 
Südhessen mbH. Unter diesem Datum wurde die neue Firma „Emilia Seniorenresidenz GmbH“ im 
Handelsregister eingetragen. 
Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2015 hat die Gesellschaft als übernehmender Rechtsträger 
die Alten- und Pflegeheime „Emilstraße“ und „Lilienpalais“ als Gesamtheit im Wege der Ausgliederung 
als aufnehmender Rechtsträger von ihrer alleinigen Gesellschafterin Klinikum Darmstadt GmbH 
übernommen. Das gezeichnete Kapital wurde im Zusammenhang mit der Ausgliederung um 1 TEUR 
erhöht. Ausgliederung und Kapitalerhöhung wurden am 14.08.2015 im Handelsregister eingetragen. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 8.133 TEUR erzielt. 
Das Jahresergebnis beträgt 101 TEUR. 
Im Berichtsjahr 2017 wurden Investitionen in Höhe von 1.082 TEUR (Vorjahr: 26 TEUR) getätigt. 
Die Finanzierung erfolgte über die Abrechnung der tagesgleichen Pflegesätze mit den Pflegekassen 
sowie aus den vorhandenen liquiden Mitteln. 
Die Gesellschaft trägt die für einen Betreiber von Alten- und Pflegeheimen üblichen Risiken: 
 Operative Risiken der Leistungserbringung (Zufriedenheit der Bewohner und Angehörigen bei
guter Qualität, Hygiene und Sicherheit)
 Erreichung einer angemessenen Auslastung
 Risiko der nachteiligen Preisentwicklung auf Beschaffungs- und Personalkosten in Relation zu
den Pflege und Investitionskostensätzen
Die Emilia Seniorenresidenz GmbH ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der 
Gesellschaft und zukünftigen Generationen bewusst und orientiert sich dabei an den Leitlinien der 
Muttergesellschaft, der Klinikum Darmstadt GmbH.  
Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2018 bei leicht sinkender Auslastung mit steigenden 
Umsatzerlösen. Aufgrund der pauschalen Entgelterhöhung rechnen wir mit einem Umsatz von 
8.209 TEUR. Dier Personalkosten werden sich wegen den im abgelaufenen Geschäftsjahr 
durchgeführten Personalmaßnahmen leicht reduzieren. Gegenläufig werden die Materialaufwendungen 
sowie Instandhaltungen leicht steigen. Es wird ein Jahresergebnis in Höhe von 70 TEUR erwartet. 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2017 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
PricewaterhouseCoopers GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 341 -

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
Anschrift: Dieburger Straße 31, 
64287 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 402-40 50 
arndt.blessing@alice-hospital.de 
Gründung: 01.03.2008 
Handelsregister: HRB 86658, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft dient der Förderung von Bildung und Erziehung und des öffentlichen 
Gesundheitswesens. Gegenstand des Unternehmens ist die Aus -, Fort- und Weiterbildung von 
Personen für Gesundheits - und Pflegeberufe zum Zweck der Sicherung von qualifiziertem Personal 
für Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheits - und Sozialwesens. Dazu dient 
insbesondere die Zusammenführung der Kranken pflegeschulen der Kreisklinik Groß -Gerau GmbH, 
der Klinikum Darmstadt GmbH, der Alice -Schwesternschaft vom Roten Kreuz Darmstadt e.V. in 
Zusammenarbeit mit der Stiftung Alice -Hospital vom Roten Kreuz und der Darmstädter 
gemeinnützigen Kinderklinikenbetriebs-GmbH "Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret". 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Alice-Care gemeinnützige GmbH 25,00% 
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 25,00% 
Klinikum Darmstadt GmbH 25,00% 
Kreisklinik Groß-Gerau GmbH 24,00% 
AGAPLESION ELISABETHENSTIFT Medizinisches Versorgungszentrum 
gemeinnützige GmbH 
1,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Niemeier, Anette Irmgard Mitglied k.A.
Raab, Erika Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführerbezüge betragen 2017 insgesamt 23 TEUR. 
- 342 -

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 135 117 115 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 135 117 115 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 308 291 375 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 95 124 226 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 213 167 150 
Rechnungsabgrenzungsposten 1 1 0 
Summe Aktiva 444 409 491 
Passiva 
Eigenkapital 178 213 266 
   Gezeichnetes Kapital 50 50 50 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 83 128 163 
   Bilanzergebnis 46 35 53 
Sonderposten 120 102 86 
Rückstellungen 11 39 33 
Verbindlichkeiten 134 55 106 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 444 409 491 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 553 697 802 
   Umsatzerlöse 553 697 802 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 27 21 41 
Betriebsleistung 580 717 843 
Betriebsaufwand -534 -682 -791
   Materialaufwand -125 -148 -133
   Personalaufwand -280 -358 -482
   Abschreibungen -26 -24 -24
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -102 -152 -151
Betriebsergebnis 46 35 53 
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 46 35 53 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 46 35 53 
- 343 -

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 132,2% 182,0% 230,3% 
Anlagenintensität 30,4% 28,6% 23,5% 
Abschreibungsquote  19,2% 20,3% 20,9% 
Investitionen (TEUR) 9 6 22 
Investitionsquote 6,7% 4,8% 19,1% 
Liquidität 3. Grades 211,9% 310,5% 269,9% 
Eigenkapital (TEUR) 178 213 266 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 50 50 50 
Eigenkapitalquote 40,1% 52,1% 54,1% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -6 -79 52 
Verschuldungsgrad 149,1% 92,0% 84,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 8,3% 5,0% 6,5% 
Return on Investment (ROI) 10,3% 8,5% 10,7% 
Eigenkapitalrentabilität 25,6% 16,3% 19,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 10,3% 8,5% 10,7% 
Materialintensität 21,6% 20,7% 15,8% 
Rohertrag (TEUR) 428 548 669 
EBIT (TEUR) 46 35 53 
EBITDA (TEUR) 72 59 77 
Kostendeckungsgrad 108,6% 105,1% 106,6% 
Personal 
Personalintensität 48,3% 50,0% 57,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 3 3 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 8 7 10 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 11 10 12 
Frauenanteil Beschäftigte 72,7% 70,0% 83,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 8 8 5 
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. 5 7 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 44 44 k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 25 36 40
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 100,0% 100,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 344 -

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Gesundhei ts- und Pflegeberufe Darmstadt-Groß-Gerau GmbH, Bildungszentrum für Gesundheit , 
dient der Förderung von Bildung und Erziehung und des öffentlichen Gesundheitswesens. Gegenstand 
des Unternehmens ist die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Personen für Gesundheits- und 
Pflegeberufe zum Zweck der Sicherung von qualifiziertem Personal für Krankenhäuser und andere 
Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden insgesamt 284 (Vorjahr: 243) Auszubildende theoretisch und praktisch 
ausgebildet. Aufgrund des Personalbedarfs der angeschlossenen Krankenhäuser ist die Anzahl der 
Auszubildenden im Jahr 2017 deutlich gestiegen. 
Die steigenden Personal- und Sachkosten im Jahr 2017 konnten durch die Erlöse des Jahres 2017 
vollständig gedeckt werden. 
Die Geschäftsführerbezüge betragen 2017 insgesamt 23 TEUR. 
Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 53 TEUR 
(Vorjahr:  35 TEUR) ab. 
Investitionen in das Anlagevermögen erfolgten im Jahr 2017 in Höhe von 22 TEUR. 
Risiken bestehen darin, dass die der Einrichtung angeschlossenen Krankenhäuser weniger ausbilden 
als geplant oder aus dem Ausbildungsverbund ausscheiden. 
Im Rahmen der Corporate Social Responsibility mit dem Schwerpunkt zu Umweltthemen bietet die 
Gesellschaft für Mitarbeiter und Auszubildende kostenfrei eine hochwertige Trinkwasserzapfanlage zur 
Vermeidung von Einweggetränkeverpackungen. 
Für das Jahr 2018 gehen wir davon aus, dass sich die Ausbildungszahlen auf dem Niveau des 
Vorjahres entwickeln werden. 
Der Jahresabschluss 2017 wurde am 12.06.2018 von der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, 
Köln, bestätigt. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 345 -

Klinikum Catering Service GmbH 
Anschrift: Grafenstraße 9, 
64283 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 107 5000 
Gründung: 05.10.2006 
Handelsregister: HRB 85432, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen jeder Art, vorwiegend 
gegenüber den Einrichtungen des Klinikums Darmstadt, der Stadt Darmstadt und ähnlich 
zweckgerichteter Einrichtungen, insbesondere die Betriebsführung der Speiseversorgung gegenüber 
Patienten, Bewohnern der Altenheime, Mitarbeitern und Besuchern des Klinikums Darmstadt.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienst - und Versorgungsleistungen f ür das 
Klinikum Darmstadt – als einer Einrichtung des Gesundheits - und Sozialwesens – geht, dient die 
Gesellschaft der Deckung des Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des 
§ 121 HGO gegeben.
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Klinikum Darmstadt GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
- 346 -

Klinikum Catering Service GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 128 558 556 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 6 5 10 
   Sachanlagen 122 268 263 
   Finanzanlagen 0 285 283 
Umlaufvermögen 833 707 846 
   Vorräte 28 28 40 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 459 486 526 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 346 193 280 
Rechnungsabgrenzungsposten 5 3 1 
Summe Aktiva 967 1.269 1.404 
Passiva 
Eigenkapital 335 369 304 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 310 344 279 
Rückstellungen 88 135 144 
Verbindlichkeiten 544 764 956 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 967 1.269 1.404 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 6.135 6.242 6.360 
   Umsatzerlöse 6.135 6.242 6.360 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 68 33 113 
Betriebsleistung 6.203 6.275 6.472 
Betriebsaufwand -6.135 -6.224 -6.421
   Materialaufwand -3.891 -3.749 -3.852
   Personalaufwand -1.692 -1.940 -1.996
   Abschreibungen -14 -43 -49
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -538 -492 -525
Betriebsergebnis 68 50 51 
Finanzergebnis 0 0 5 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 6 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -1
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 68 51 56 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -11 -16 -18
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 57 34 38 
- 347 -

Klinikum Catering Service GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 261,1% 66,2% 54,6% 
Anlagenintensität 13,3% 44,0% 39,6% 
Abschreibungsquote  11,1% 7,7% 8,8% 
Investitionen (TEUR) 110 474 50 
Investitionsquote 85,8% 84,9% 9,0% 
Liquidität 3. Grades 131,9% 78,6% 77,0% 
Eigenkapital (TEUR) 335 369 304 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 34,6% 29,1% 21,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 119 220 191 
Verschuldungsgrad 188,8% 243,6% 361,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 0,9% 0,6% 0,6% 
Return on Investment (ROI) 5,9% 2,7% 2,7% 
Eigenkapitalrentabilität 17,1% 9,3% 12,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,9% 2,7% 2,8% 
Materialintensität 62,7% 59,8% 59,5% 
Rohertrag (TEUR) 2.244 2.493 2.508 
EBIT (TEUR) 68 50 51 
EBITDA (TEUR) 82 93 100 
ROCE 10,2% 4,9% 4,8% 
Personal 
Personalintensität 27,3% 30,9% 30,8% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 30 29 28 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 64 36 63 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 94 65 91 
Frauenanteil Beschäftigte 68,1% 55,4% 69,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 2 2 1 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 2 2 1 
Frauenanteil Auszubildende 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte in Teilzeit 69 69 33 
Beschäftigte über 50 Jahre 5 12 32 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46 46 44 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 18 29 22 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 348 -

Klinikum Catering Service GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Am 05.10.2006 erfolgte die Gründung der Klinikum Catering Service GmbH (KCS). Gegenstand des 
Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen jeder Art vorwiegend gegenüber den 
Einrichtungen der Klinikum Darmstadt GmbH, der Stadt Darmstadt und ähnlich zweckgerichteter 
Einrichtungen, insbesondere die Betriebsführung der Speisenversorgung gegenüber Patienten, 
Bewohnern der Altenheime, Mitarbeitern und Besuchern der Klinikum Darmstadt GmbH. Mit 
Kaufvertrag vom 22.06.2017 hat die Emilia Seniorenresidenz GmbH, Darmstadt, die 30 % 
Geschäftsanteil von der Sodexo Services GmbH, Rüsselsheim am Main, erworben, und ist dadurch 
Alleingesellschafterin geworden. Seit dem 27.11.2017 ist die KCS eine 100%-ige Tochtergesellschaft 
der Klinikum Darmstadt GmbH. Die Emilia Seniorenresidenz GmbH hat die Geschäftsanteile der KCS 
an die Klinikum Darmstadt GmbH abgetreten. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden die Umsatzerlöse von 6.360 TEUR (Vorjahr : 6.242 TEUR) größtenteils 
aus dem Dienstleistungsvertrag mit der Klinikum Darmstadt GmbH erzielt. Die Erhöhung der Erlöse 
trotz geringerer Beköstigungstage gegenüber dem Vorjahr ergibt sich insbesondere durch die 
Steigerung der Speisenzubereitung für fremde Dritte. 
Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 56 TEUR auf insgesamt 1.996 TEUR 
(Vorjahr: 1.940 TEUR) erhöht. Dies bedeutet eine Steigerung von 2,87 % gegenüber dem Vorjahr und 
ist im Wesentlichen durch die ab dem 01.01. 2017 gültige Tariferhöhung von 2,50 %  begründet. Die 
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich um 15 TEUR auf 2.510 TEUR (Vorjahr: 
2.495 TEUR) erhöht. Als weitere große Aufwandsposition sind Aufwendungen für bezogene Leistungen 
angefallen, die um 86 TEUR auf 1.341 TEUR (Vorjahr: 1.255 TEUR) gesunken sind. Diese beinhalten 
insbesondere Personalkostenweiterbelastungen der Klinikum Darmstadt GmbH, die sich gegenüber 
dem Vorjahr um 40 TEUR auf 1.087 TEUR (Vorjahr: 1.127 TEUR) verringert haben.  
Im Geschäftsjahr 2017 wurden Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 50 TEUR getätigt (Vorjahr: 
474 TEUR). Hiervon entfielen 7 TEUR auf immaterielle Vermögensgegenstände (Vorjahr: 1 TEUR) und 
43 TEUR auf Betriebs- und Geschäftsausstattung (Vorjahr: 188 TEUR). Die Abschreibungen belaufen 
sich auf 49 TEUR (Vorjahr: 43 TEUR ). Weiterhin gewährte die Gesellschaft in 2016 eine Ausleihung an 
das verbundene Unternehmen Marienhospital Darmstadt gGmbH in Höhe von 285 TEUR, die nach den 
in 2017 erhaltenen Tilgungszahlungen noch einen Bestand am Ende des Geschäftsjahres von 
283 TEUR hatte (Vorjahr: 285 TEUR). 
Das Ergebnis nach Steuern und auch der Jahresüberschuss betragen 38 TEUR (Vorjahr: 34 TEUR). 
Somit liegt das Ergebnis des Geschäftsjahres auf Vorjahresniveau. Zusammenfassend ist das 
Jahresergebnis wegen der geringeren Materialaufwendungen, bedingt durch den neu abgeschlossenen 
Warenlieferungsvertrag, besser als erwartet ausgefallen.  
Aufgrund der geringeren Sätze pro Beköstigungstag wird laut Wirtschaftsplan für 2018 mit leicht 
niedrigeren Umsatzerlösen aus der Speisenversorgung gerechnet. Dieser Erlösrückgang aus der 
Patientenversorgung soll durch die voraussichtlic h positive Entwicklung der Cafés und Kioske 
kompensiert werden . Insgesamt wird mit einem positiven Ergebnis für 2018 in Höhe von 34 TEUR 
gerechnet. Das für 2017 geplante positive Jahresergebnis von 21 TEUR wurde im Geschäftsjahr 
übertroffen. 
Aus Sicht der KCS bestehen zurzeit keine unabsehbaren Marktrisiken, da voraussichtlich im Jahr 2018 
die wesentlichen Umsatzerlöse der KCS, wie auch in der Vergangenheit, aus der Erbringung von 
Dienstleistungen für die Klinikum Darmstadt Gruppe erwirtschaftet werden. Insgesamt sieht die 
Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken. 
Die Klinikum Catering Service GmbH ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der 
Gesellschaft und zukünftigen Generationen bewusst und orientiert sich dabei an den Leitlinien der 
Muttergesellschaft, der Klinikum Darmstadt GmbH.  
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2017 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
PricewaterhouseCoopers GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 349 -

Klinikum Darmstadt GmbH 
Anschrift: Grafenstraße 9, 
64283 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 107 0 
http://www.klinikum-darmstadt.de 
Gründung: zum 01.01.2009 
Handelsregister: HRB 88278, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere durch 
die ambulante, teilstationäre und stationäre Versorgung der Bevölkerung durch den Betrieb von 
Krankenhäusern sowie die Förderung der Altenhilfe, insbesondere durch den Betrieb von Heimen 
und Einrichtungen der Altenhilfe, die ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege von alten 
Menschen einschließlich deren sozialen und kulturellen Betreuung un d das Angebot von 
Wohngelegenheiten, vor allem des betreuten Wohnens. Des Weiteren ist die Klinikum Darmstadt 
GmbH Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Frankfurt am Main und Heidelberg -
Mannheim. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfü llt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO  erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 
1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
Beteiligungen 
Emilia Seniorenresidenz GmbH 100,00% 
Klinikum Catering Service GmbH 100,00% 
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 100,00% 
SSG Starkenburg Service GmbH 100,00% 
Marienhospital Darmstadt gGmbH 90,00% 
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 50,00% 
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 25,00% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 307 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 311,3 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2017 auf 618,3 TEUR. 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender 0 TEUR 
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter 1. stv. Vorsitzender 0 TEUR 
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Faust, Georg Mitglied 0 TEUR 
Früchtenicht, Maria Mitglied 0 TEUR 
Goldschmidt, Prof. Dr. Andreas Mitglied 0 TEUR 
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Ott, Dr. med. Ingo Mitglied 0 TEUR 
Stöveken, Christian Mitglied 0 TEUR 
Wegel, Hans Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
- 350 -

Klinikum Darmstadt GmbH 
Wirth, Dr. Harald Mitglied 0 TEUR 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Gast 0 TEUR 
Welte, Prof. Dr. Martin Gast 0 TEUR 
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr 2017 keine Bezüge. 
- 351 -

Klinikum Darmstadt GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 163.888 180.317 213.695 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2.469 2.458 1.753 
   Sachanlagen 141.240 150.774 181.373 
   Finanzanlagen 20.179 27.085 30.570 
Umlaufvermögen 112.008 114.678 101.433 
   Vorräte 6.991 6.665 7.842 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 95.788 90.023 78.110 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 9.229 17.991 15.480 
Ausgleichsposten nach dem KHG 0 0 0 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.118 2.368 2.139 
Summe Aktiva 278.014 297.363 317.267 
Passiva 
Eigenkapital 38.597 34.378 35.623 
   Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 8.000 
   Kapitalrücklagen 75.081 69.362 67.131 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -44.484 -42.984 -39.508
Sonderposten 75.349 81.319 101.357 
Rückstellungen 24.296 26.514 32.042 
Verbindlichkeiten 139.755 155.124 148.224 
Rechnungsabgrenzungsposten 17 28 22 
Summe Passiva 278.014 297.363 317.267 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 161.257 198.629 212.242 
   Umsatzerlöse 160.725 198.375 211.147 
   Bestandsveränderungen 532 -353 472 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 607 623 
Sonstige betriebliche Erträge 44.577 13.367 15.080 
Betriebsleistung 205.834 211.996 227.322 
Betriebsaufwand -209.593 -214.304 -224.569
   Materialaufwand -56.840 -62.393 -67.841
   Personalaufwand -113.112 -115.886 -122.174
   Abschreibungen -10.126 -9.741 -10.062
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -29.515 -26.283 -24.491
Betriebsergebnis -3.759 -2.308 2.753 
Finanzergebnis -1.892 -1.242 -919
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 145 156 151 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39 77 269 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -800 -183 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.276 -1.293 -1.340
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -5.651 -3.550 1.833 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -77 -450 -566
Sonstige Steuern -228 -218 -23
Jahresergebnis -5.956 -4.219 1.245 
- 352 -

Klinikum Darmstadt GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 54,2% 58,9% 59,2% 
Anlagenintensität 58,9% 60,6% 67,4% 
Abschreibungsquote  6,2% 5,4% 4,7% 
Investitionen (TEUR) 30.844 31.064 45.763 
Investitionsquote 18,8% 17,2% 21,4% 
Liquidität 3. Grades 98,5% 104,5% 113,5% 
Eigenkapital (TEUR) 38.597 34.378 35.623 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 8.000 8.000 8.000 
Eigenkapitalquote 13,9% 11,6% 11,2% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 43.627 65.274 83.894 
Kreditaufnahmen (TEUR) 12.500 10.000 20.000 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 40 15.369 -6.900
Verschuldungsgrad 620,3% 765,0% 790,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -3,7% -2,1% 0,6% 
Return on Investment (ROI) -2,1% -1,4% 0,4% 
Eigenkapitalrentabilität -15,4% -12,3% 3,5% 
Gesamtkapitalrentabilität -1,7% -1,0% 0,8% 
Materialintensität 27,6% 29,4% 29,8% 
Rohertrag (TEUR) 104.417 136.236 144.400 
EBIT (TEUR) -4.414 -2.335 2.904 
EBITDA (TEUR) 6.511 7.589 12.966 
Kostendeckungsgrad 97,3% 98,4% 100,8% 
Personal 
Personalintensität 55,0% 54,7% 53,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 444 457 470 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 1498 1532 1681 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 1942 1989 2151 
Frauenanteil Beschäftigte 77,1% 77,0% 78,1% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 23 23 31 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 82 85 108 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 105 108 139 
Frauenanteil Auszubildende 78,1% 78,7% 77,7% 
Beschäftigte in Teilzeit 1009 1009 902 
Beschäftigte über 50 Jahre 420 433 865 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 42 42 44 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 55 55 53 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 25,0% 21,4% 21,4% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 353 -

Klinikum Darmstadt GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist in den Krankenhausplan des Landes Hessen aufgenommen. Mit 
insgesamt 23 Fachabteilungen und Instituten (hier ist auch ein Medizinisches Versorgungszentrum in 
einer 100%-igen Tochtergesellschaft enthalten) zählt sie zu den Krankenhäusern der höchsten 
Versorgungsstufe. Des Weiteren ist die Klinikum Darmstadt GmbH als Perinatalzentrum, als 
onkologisches Schwerpunktkrankenhaus und in enger Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für 
Heimdialyse als Dialysezentrum anerkannt. Darüber hinaus besteht am Klinikum Darmstadt ein 
Institut für Notfallmedizin, das die ambulante notärztliche Versorgung im Auftrag der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt sicherstellt. Im Rahmen der medizinischen Versorgung hält die 
Klinikum Darmstadt GmbH eine Beteiligung in Höhe von 90% an der Marienhospital gGmbH, 
Darmstadt. 
Des Weiteren wird eine Krankenpflegeschule in Kooperation mit dem Bildungszentrum für Gesundheit 
Mathildenhöhe betrieben.  
Im September 2015 erwarb die Klinikum Darmstadt GmbH 90 % der Anteile an der St. Rochus 
Krankenhaus Dieburg gGmbH. Im Juni 2016 wurden die restlichen 10 % erworben. Im Oktober 2015 
wurde das Insolvenzverfahren im Rahmen der Eigenverwaltung beantragt. Zum 01.01.2016 wurde das 
Schutzschirmverfahren eröffnet. Durch die Planannahme zum Schutzschirmverfahren im Juli 2016 
erfolgte die anschließende Beendigung durch Aufhebung des Insolvenzverfahrens nach Rechtskraft 
zum 27.10. 2016. Zum 31.07. 2016 erfolgte die Verschmelzung der St. Rochus Krankenhaus Dieburg 
gGmbH mit der Marienhospital Darmstadt gGmbH. Am 31.10.2017 wurde die dem Insolvenzverfahren 
nachgelagerte Planüberwachungsphase endgültig und zur Zufriedenheit der Sachwalterin des 
Insolvenzverfahrens abgeschlossen.  
Im Geschäftsjahr wurden in Summe 45.763 TEUR investiert. 
Die Bilanzsumme beträgt im Geschäftsjahr 317.267 TEUR. Das Anlagevermögen hat sich auf 
213.695 TEUR erhöht. Das Umlaufvermögen weist einen Wert von 101.433 TEUR aus. 
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft 
und zukünftigen Generationen bewusst und beschäftigt seit Jahren in der Abteilung Arbeitssicherheit, 
Brand- und Umweltschutz einen Umweltingenieur, der sich schwerpunktmäßig um die Belange des 
Umweltschutzes kümmert. Das Klinikum hat sich die Gewährleistung einer konstant hohen Qualität 
der medizinischen Dienstleistung bei geringstmöglicher Umweltbelastung zum Ziel gesetzt und zu 
diesem Zweck Umweltleitlinien erlassen. 
Die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich gut entwickelt und die Gesellschaft 
schließt das Geschäftsjahr mit einem Gewinn in Höhe von 1.245 TEUR ab. 
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtrisikosituation nicht verändert. So liegt der Schwerpunkt 
der Risiken weiterhin bei den branchen- und finanzwirtschaftlichen Risiken, bestandsgefährdende 
Risiken existieren nicht.  
Für das Jahr 2018 erwartet die Geschäftsführung bei leicht steigenden Gesamterlösen von 
220.000 TEUR ein positives Jahresergebnis. Der Anstieg der Umsatzerlöse soll dabei im Wesentlichen 
aus Mengensteigerungen bei den Erlösen aus Krankenhausleistungen resultieren. 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2017 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
PricewaterhouseCoopers GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 354 -

Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Anschrift: Martinspfad 72, 
64285 Darmstadt 
Kontakt: 06151-406-0 
info@marienhospital-darmstadt.de 
http://www.marienhospital-
darmstadt.de/ 
Gründung: 11.05.2015 
Handelsregister: HRB 94202, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. 
Zweck der Körperschaft ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen 
Gesundheitspflege, der Erziehung und Bildung sowie der Wohlfahrtspflege. 
Die Satzungszwecke werden verwirklicht insbesondere durch die ambulante, teilstationäre und 
stationäre Versorgung der Bevölkerung durch den Betr ieb von Krankenhäusern und ähnlichen 
Einrichtungen sowie die Aus -, Fort - und Weiterbildung von Personen für Gesundheits - und 
Pflegeberufe. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Klinikum Darmstadt GmbH 90,00% 
Kongregation der Schwestern zur göttlichen Vorsehung 10,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Beirat 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Geschäftsführer 0 TEUR 
Maurer, Clemens Geschäftsführer 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft. 
- 356 -

Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 18.605 20.661 20.472 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 76 85 105 
   Sachanlagen 18.529 20.576 20.366 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 2.804 4.394 6.378 
   Vorräte 174 296 209 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.416 2.273 5.707 
   Wertpapiere 20 0 0 
   Liquide Mittel 195 1.825 462 
Rechnungsabgrenzungsposten 6 9 0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.625 6.164 7.576 
Summe Aktiva 23.039 31.228 34.426 
Passiva 
Eigenkapital 80 0 0 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 1.037 850 492 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -2.607 -7.039 -8.093
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.625 6.164 7.576
Sonderposten 11.665 10.899 10.903 
Rückstellungen 1.597 3.161 1.243 
Verbindlichkeiten 9.697 17.167 22.280 
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0 0 
Summe Passiva 23.039 31.228 34.426 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 12.983 13.642 16.922 
   Umsatzerlöse 13.005 13.478 17.000 
   Bestandsveränderungen -22 164 -77
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 2.686 2.729 2.494 
Betriebsleistung 15.669 16.371 19.416 
Betriebsaufwand -18.656 -20.978 -20.543
   Materialaufwand -4.133 -4.919 -5.755
   Personalaufwand -10.206 -10.592 -9.735
   Abschreibungen -1.524 -1.465 -1.487
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.793 -4.003 -3.566
Betriebsergebnis -2.986 -4.607 -1.126
Finanzergebnis -55 -89 -272
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 12 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -55 -101 -272
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.042 -4.696 -1.398
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -8 -18 -14
Jahresergebnis -3.049 -4.713 -1.412
- 357 -

Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 5,3% 0,0% 0,0% 
Anlagenintensität 80,8% 66,2% 59,5% 
Abschreibungsquote  8,2% 7,1% 7,3% 
Investitionen (TEUR) 591 4.869 1.297 
Investitionsquote 3,2% 23,6% 6,3% 
Liquidität 3. Grades 27,0% 21,6% 27,1% 
Eigenkapital (TEUR) 80 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 0,3% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 905 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 7.131 3.600 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 9.697 7.470 5.113 
Verschuldungsgrad >1000% -/- -/- 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -23,5% -34,5% -8,3%
Return on Investment (ROI) -13,2% -15,1% -4,1%
Eigenkapitalrentabilität <-1000% <=0,0% <=0,0% 
Gesamtkapitalrentabilität -13,0% -14,8% -3,3%
Materialintensität 26,4% 30,0% 29,6% 
Rohertrag (TEUR) 8.851 8.723 11.167 
EBIT (TEUR) -2.986 -4.607 -1.126
EBITDA (TEUR) -1.462 -3.142 360
Kostendeckungsgrad 83,7% 77,7% 93,3%
Personal 
Personalintensität 65,1% 64,7% 50,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 32 28 39 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 185 156 166 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 217 184 205 
Frauenanteil Beschäftigte 85,3% 84,8% 81,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 90 90 103 
Beschäftigte über 50 Jahre 65 57 89 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47 47 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 47 58 47 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 358 -

Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Gesellschaft wurde mit Eintragung in das Handelsregister am 11.05.2015 errichtet. Die 
Gesellschaft übernahm mit Übertragungsvertrag vom 12.05.2015 den Geschäftsbetrieb 
Marienhospital Darmstadt von ihrem Gesellschafter „Kongregation der Schwestern der Göttlichen 
Vorsehung Provinz Emmanuel von Ketteler, e.V.“.  Nach dem Willen der Vertragsparteien wurde die 
Übertragung mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2015 vorgenommen. 
Mit Anteilskauf- und Abtretungsvertrag vom 27.05.2015 erwarb die Klinikum Darmstadt GmbH 90% 
der Anteile an der Gesellschaft. Die Anteile gingen im September 2015 auf die Klinikum Darmstadt 
GmbH über. 
Am 29.11.2016 wurde die Verschmelzung der St. Rochus Krankenhaus Dieburg gGmbH in das 
Handelsregister eingetragen: „Die Gesellschaft ist als übernehmender Rechtsträger nach Maßg abe des 
Verschmelzungsvertrages vom 25.10.2016 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten 
Rechtsträger vom selben Tag mit der St. Rochus Krankenhaus Dieburg gGmbH mit Sitz in Darmstadt 
(Amtsgericht Darmstadt, HRB 93458) verschmolzen.“ 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 17.000 TEUR (Vorjahr 13.478 T EUR) 
erzielt. 
Das Jahresergebnis beträgt -1.412 TEUR (Vorjahr -4.713 TEUR). 
Im Berichtsjahr 2017 wurden Investitionen in Höhe von 1.297 TEUR (Vorjahr 4.869 TEUR) getätigt. 
Die duale Finanzierung im Krankenhauswesen sieht eine Finanzierung der Investitionen über die 
Fördermittel der Bundesländer vor. Da die Höhe der Fördermittel das notwendige Investitionsvolumen 
nicht deckt, ist eine ergänzende Eigenmittelfinanzierung der Investitionen notwendig. 
Die Gesellschaft unterliegt den üblichen Branchenrisiken: 
 Privatisierung kommunaler Krankenhäuser
 Jährliche Anpassung des DRG-Katalogs, des Landesbasisfallwertes und ändernde
Gesetzgebung
 Lieferantenabhängigkeiten
 Fallprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen
 Nichtfinanzierung von Personalkosten infolge eines zu geringen 
Orientierungswertes/Veränderungswertes nach dem Krankenhausentgeltgesetz
 Haftungsansprüche aus patientenbezogenen Personenschäden, die jedoch über einen
entsprechenden Versicherungsschutz abgedeckt sind
Die Marienhospital Darmstadt gGmbH ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der 
Gesellschaft und zukünftigen Generationen bewusst und orientiert sich dabei an den Leitlinien der 
Muttergesellschaft, der Klinikum Darmstadt GmbH.  
Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2018 bei etwa gleichbleibender Auslastung Gesamterlöse 
von 17.181 TEUR. Der Verlust wird sich jedoch in 2018 auf 1.535 TEUR erhöhen. In der Fachabteilung 
Gynäkologie und Geburtshilft wird aufgrund eines Wechsels eines Belegarztes mit einem geringen 
Rückgang der zu behandelden Patienten gerechnet. Dem stehen höhere Casemix-Punkte aufgrund der 
geplanten Umwandlung der Belegabteilung in eine Hauptabteilung gegenüber.  
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2017 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
PricewaterhouseCoopers GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 359 -

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Anschrift: Grafenstraße 13, 
64283 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 107 0 
http://www.klinikum-darmstadt.de 
Gründung: 12.07.2012 
Handelsregister: HRB 91386, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist der Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne von § 
95 SGB V als fachübergreifend ärztlich geleitete Einrichtung, insbesondere zur Sicherstellung der 
vertragsärztlichen ambulanten Versorgung sowie zur Ausübung der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten 
unter Berücksichtigung ärztlichen Berufsrechtes, vertragsärztlicher Vorschriften und des 
Grundsatzes der freien Arztwahl. W eitere Versorgungsformen stehen der Gesellschaft offen, soweit 
sie rechtlich zulässig sind. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Klinikum Darmstadt GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
- 360 -

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 248 502 714 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 39 291 264 
   Sachanlagen 209 212 450 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 691 385 1.725 
   Vorräte 0 0 177 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 552 302 1.177 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 138 83 371 
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0 36 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 297 446 250 
Summe Aktiva 1.237 1.334 2.724 
Passiva 
Eigenkapital 0 0 0 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -322 -471 -275
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 297 446 250
Rückstellungen 13 63 62 
Verbindlichkeiten 1.224 1.271 2.663 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 1.237 1.334 2.724 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 1.537 1.483 4.657 
   Umsatzerlöse 1.537 1.483 4.657 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 39 0 16 
Betriebsleistung 1.576 1.483 4.673 
Betriebsaufwand -1.722 -1.630 -4.447
   Materialaufwand -587 -486 -2.089
   Personalaufwand -697 -744 -1.598
   Abschreibungen -25 -57 -168
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -413 -343 -593
Betriebsergebnis -146 -146 225 
Finanzergebnis -1 -3 -29
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1 -3 -29
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -147 -149 197 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -146 -149 197 
- 361 -

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 0,0% 0,0% 
Anlagenintensität 20,1% 37,7% 26,2% 
Abschreibungsquote  10,0% 11,3% 23,5% 
Investitionen (TEUR) 223 311 380 
Investitionsquote 89,8% 61,8% 53,1% 
Liquidität 3. Grades 55,8% 28,9% 63,3% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 1.000 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1 47 1.391 
Verschuldungsgrad -/- -/- -/- 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -9,5% -10,1% 4,2% 
Return on Investment (ROI) -11,8% -11,2% 7,2% 
Eigenkapitalrentabilität <=0,0% <=0,0% <=0,0% 
Gesamtkapitalrentabilität -11,8% -10,9% 8,3% 
Materialintensität 37,2% 32,8% 44,7% 
Rohertrag (TEUR) 950 997 2.568 
EBIT (TEUR) -146 -146 225 
EBITDA (TEUR) -121 -90 393 
ROCE -12,2% -11,7% 8,5% 
Personal 
Personalintensität 44,3% 50,1% 34,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 10 13 14 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 9 9 18 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 19 22 32 
Frauenanteil Beschäftigte 47,4% 40,9% 56,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 20 20 23 
Beschäftigte über 50 Jahre 6 6 14 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 49 49 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 37 34 50 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 362 -

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Gründung der Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH – nachfolgend 
„MVZ“ genannt –  erfolgte zum 12.07.2012. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines 
Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne von § 95 SGB V als fachübergreifend ärztlich geleitete 
Einrichtung, insbesondere zur Sicherstellung der vertragsärztlichen ambulanten Versorgung sowie zur 
Ausübung der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten unter Berücksichtigung ärztlichen Berufsrechtes, 
vertragsärztlicher Vorschriften und des Grundsatzes der freien Arztwahl. Die Medizinisches 
Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der 
Klinikum Darmstadt GmbH, Darmstadt. 
Für die MVZ ergibt sich im Geschäftsjahr eine Steigerung der Umsatzerlöse auf 4.657 TEUR. Dies 
bedeutet eine Zunahme von 3.173 TEUR bzw. 213,96 % im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Erhöhung 
resultiert im Wesentlichen aus dem Bereich der Pathologie, die zum 01.01.2017 aus der Klinikum 
Darmstadt GmbH in die MVZ übergegangen ist. 
Den Erlösen stehen Aufwendungen von insgesamt 4.476 TEUR (Vorjahr: 1.633 TEUR) gegenüber. 
Darin sind Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 1.654 TEUR (Vorjahr: 480 TEUR ) 
enthalten. Diese beinhalten insbesondere von der Klinikum Darmstadt GmbH bezogenes Leihpersonal 
sowie technische Leistungen. Darüber hinaus sind in der MVZ Personalkosten in Höhe von 1.598 TEUR 
(Vorjahr: 744 TEUR) entstanden. Die Steigerung der Personalkosten gegenüber dem Vorjahr resultiert 
aus der höheren Personalanzahl. Bei den Beschäftigten handelt es sich um angestellte Ärzte aus den 
Fachrichtungen Pathologie, Gynäkologie, Strahlentherapie, Neurochirurgie, Nuklearmedizin und Labor 
sowie aus dem medizinisch technischen Dienst und dem Verwaltungsdienst. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden Investitionen in Höhe von 380 TEUR (Vorjahr: 311 TEUR) getätigt. 
Diese entfallen auf immaterielle Vermögensgegenstände 48 TEUR (Vorjahr: 280 TEUR) sowie 
Sachanlagen von 331 TEUR (Vorjahr: 31 TEUR). Bei den Anschaffungen handelt es sich im 
Wesentlichen um Software, Einrichtungen und Ausstattungen für die zum 01.01.2017 aus der 
Klinikum Darmstadt GmbH in die MVZ GmbH übergegangene Pathologie. Die Abschreibungen 
belaufen sich auf 168 TEUR (Vorjahr: 57 TEUR). 
Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 197 TEUR gegenüber dem Jahresfehlbetrag 149 TEUR im 
Vorjahr. Insbesondere durch die Pathologie ist das Jahresergebnis deutlich besser als erwartet 
ausgefallen, gerechnet wurde mit einem Verlust von 33 TEUR. 
Die MVZ ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und zukünftigen 
Generationen bewusst und orientiert sich dabei an den Leitlinien der Muttergesellschaft, der Klinikum 
Darmstadt GmbH.  
Für die Pränatal-Diagnostik sowie den Bereich der Gynäkologie werden weiter steigende Umsätze 
erwartet. Im Geschäftsjahr 2018 wird in Summe mit einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse 
gegenüber 2017 um 162 TEUR auf 4.819 TEUR gerechnet. Aufgrund der dadurch steigenden 
Personal- und Materialkosten sowie höheren Leasingaufwand ergibt sich ein leicht positives 
Planergebnis von 34 TEUR. 
Die Chancen liegen eindeutig im beschriebenen Hausarzt- und Fachärztemangel, für den bis 2020 von 
einer Halbierung der tätigen Ärzte ausgegangen wird. Damit werden sich durch Schließung regionaler 
Versorgungslücken, durch ambulante Versorgungsangebote durch die MVZ in sich geschlossene 
Versorgungsangebote in Kooperation mit der Klinikum Darmstadt GmbH und den verbleibenden 
Niedergelassenen schaffen lassen. 
Insgesamt sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken. 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2017 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price-
waterhouseCoopers GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 363 -

SOPHIA Hessen GmbH 
Anschrift: Rheinstraße 67, 
64295 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 780 500 
info@sophia-hessen.de 
http://www.sophia-hessen.de 
Gründung: 26.01.2009 
Handelsregister: HRB 87720, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung, Organisation und Koordination von 
Dienstleistungen im Bereich der sozialen Personenbetreuung und Hilfe im Alltag, insbesondere 
auch unter der Wort-Bildmarke "SOPHIA", sowie Erbringung komplementärer Dienste im Bereich des 
Wohnens im Bundesland Hessen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die dem 
Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehm en 
gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
bauverein AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Haerle-Petit, Christina Mitglied 0 TEUR 
Schmitzer, Günther Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2017 auf 0,2 TEUR, dies beeinhaltet auch die 
Vergütung für unterjährig ausgeschiedene Geschäftsführer. 
- 364 -

SOPHIA Hessen GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 5 4 2 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 5 4 2 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 257 247 239 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 157 123 102 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 100 125 137 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 1 0 
Summe Aktiva 263 252 241 
Passiva 
Eigenkapital 25 25 25 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 16 14 13 
Verbindlichkeiten 222 213 203 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 263 252 241 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 122 131 111 
   Umsatzerlöse 122 131 111 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 4 4 1 
Betriebsleistung 126 134 112 
Betriebsaufwand -237 -221 -197
   Materialaufwand -33 -34 -28
   Personalaufwand -122 -107 -100
   Abschreibungen -9 -11 -9
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -73 -70 -61
Betriebsergebnis -111 -87 -85
Finanzergebnis -8 -8 -7
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8 -8 -7
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -119 -95 -93
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisübernahme 119 95 93 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 365 -

SOPHIA Hessen GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 457,3% 637,6% >1000%
Anlagenintensität 2,1% 1,6% 1,0%
Abschreibungsquote  159,4% 277,4% 365,3%
Investitionen (TEUR) 7 9 7 
Investitionsquote 128,0% 232,1% 298,9% 
Liquidität 3. Grades 108,0% 109,0% 110,4% 
Eigenkapital (TEUR) 25 25 25 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 9,5% 9,9% 10,4% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 10 -9 -9
Verschuldungsgrad 951,3% 907,1% 865,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -97,4% -72,5% -83,1%
Return on Investment (ROI) -45,2% -37,6% -38,3%
Eigenkapitalrentabilität -475,3% -378,6% -370,2%
Gesamtkapitalrentabilität -42,3% -34,6% -35,3%
Materialintensität 26,5% 25,4% 25,1%
Rohertrag (TEUR) 89 97 83 
EBIT (TEUR) -111 -87 -85
EBITDA (TEUR) -103 -76 -77
ROCE -48,0% -37,5% -37,6%
Personal 
Personalintensität 97,0% 79,5% 89,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 3 2 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 3 3 
Frauenanteil Beschäftigte 75,0% 66,7% 66,7% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit k.A. k.A. k.A.
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. k.A. k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 30 36 33
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte k.A. nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte k.A. nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte k.A. nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. nein ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 366 -

SOPHIA Hessen GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Das Geschäftsjahr 2017 war durch tiefgreifende Veränderungen geprägt. Neben einem Wechsel der 
Geschäftsführung war insbesondere die Einstellung der Geschäftstätigkeit der SOPHIA living network 
GmbH, der Franchisegeberin, zum 31.12.2017 von entscheidender Bedeutung. Damit entfiel die 
entsprechende Unterstützung der Franchisegeberin, die neben der Systembereitstellung auch 
Standardverträge, Marketingmaßnahmen und ähnliches zur Verfügung stellte. Nach Abwägung aller 
Chancen und Risiken entschied sich die Geschäftsführung der SOPHIA Hessen GmbH daher zur 
Einstellung der Geschäftstätigkeit zum 31.12.2017. Dies wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 
6.11.2017 bestätigt. 
Die bestehenden Kundenverträge wurden zum 31.10.2017 fristgerecht gekündigt und für alle Kunden 
zwei alternative Betreuungsmöglichkeiten angeboten, von denen eine Vielzahl Gebrauch machte. 
Begleitet wurde dies durch mehrere Informationsveranstaltungen sowie persönliche 
Beratungsgespräche. 
Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2017 mit einem Jahresergebnis vor Verlustübernahme in 
Höhe von - 93 TEUR ab, das Ergebnis hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 2 TEUR verbessert. 
Dabei ist das Rohergebnis (Umsatzerlöse zzgl. sonstiger betrieblicher Erträge abzgl. Materialaufwand) 
aufgrund gestiegener Umsatzerlöse auf 84 TEUR gesunken. Der Betriebsaufwand ist um 24 TEUR auf 
197 TEUR gesunken. Das Finanzergebnis beträgt -7 TEUR. 
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 11 TEUR auf 241 TEUR gesunken. 
Im Geschäftsjahr 2017 ist das Umlaufvermögen gegenüber dem Vorjahr um 8 TEUR auf 239 TEUR 
gesunken. 
Innerhalb des Umlaufvermögens ist der Finanzmittelbestand gegenüber dem Vorjahr um 13 TEUR auf 
137 TEUR angewachsen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von 1 23 TEUR im 
Vorjahr sind um 21 TEUR auf 102 TEUR gesunken und resultieren im Wesentlichen aus der Forderung 
aus Verlustübernahme mit der bauverein AG. Der Anteil der Forderungen und der sonstigen 
Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme beläuft sich auf 42,1 % (Vorjahr: 48,7 %). Investitionen 
fanden im Geschäftsjahr 2017 nicht statt. 
Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. 
Die Geschäftstätigkeit der SOPHIA Hessen GmbH wurde zum 31.12.2017 beendet. Für 2018 ist die 
Liquidation der Gesellschaft geplant. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Corporate Social Responsibility-Bericht heraus, da die 
Konzernmuttergesellschaft bauverein AG seit 2009 jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2017 der SOPHIA Hessen GmbH Darmstadt durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben . 
- 367 -

SSG Starkenburg Service GmbH 
Anschrift: Grafenstr. 9, 
64283 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 107 5055 
Gründung: 08.08.2001 
Handelsregister: HRB 8296, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für das 
Klinikum Darmstadt, die Stadt Darmstadt und andere soziale Einrichtungen. Die Serviceleistungen 
können allgemeine Dienstleistungen, Versorgungsleistungen und medizinisch-technische Leistungen 
sowie die Führung der Wirtschafts - und Versorgungsbereiche des Klinikums Darmstadt im Namen, 
nach Anweisung und für Rechnung des Klinikums Darmstadt umfassen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienst - u. Versorgungsleistungen für das 
Klinikum Darmstadt als Einrichtung des Gesundheits - und Sozialwesens  geht, dient die 
Gesellschaft der Deckung des Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des 
§ 121 HGO gegeben.
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Klinikum Darmstadt GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
- 368 -

SSG Starkenburg Service GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 340 1.070 1.068 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 4 4 55 
   Sachanlagen 336 309 264 
   Finanzanlagen 0 757 750 
Umlaufvermögen 1.923 984 1.127 
   Vorräte 76 58 61 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 276 168 673 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.570 758 394 
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0 0 
Summe Aktiva 2.264 2.054 2.196 
Passiva 
Eigenkapital 849 822 844 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 824 797 819 
Rückstellungen 518 549 366 
Verbindlichkeiten 896 683 986 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 2.264 2.054 2.196 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 11.232 12.460 12.084 
   Umsatzerlöse 11.232 12.460 12.084 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 13 70 223 
Betriebsleistung 11.245 12.530 12.307 
Betriebsaufwand -11.233 -12.550 -12.286
   Materialaufwand -5.159 -5.625 -4.980
   Personalaufwand -5.539 -6.344 -6.684
   Abschreibungen -58 -72 -72
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -477 -509 -551
Betriebsergebnis 12 -20 20 
Finanzergebnis 1 0 15 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 15 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -1 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 12 -21 35 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4 -4 -10
Sonstige Steuern 0 -2 -3
Jahresergebnis 8 -27 22 
- 369 -

SSG Starkenburg Service GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 249,7% 76,8% 79,0% 
Anlagenintensität 15,0% 52,1% 48,7% 
Abschreibungsquote  17,0% 6,7% 6,8% 
Investitionen (TEUR) 135 803 91 
Investitionsquote 39,7% 75,0% 8,5% 
Liquidität 3. Grades 135,9% 79,8% 83,4% 
Eigenkapital (TEUR) 849 822 844 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 37,5% 40,0% 38,4% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -2.040 -213 303 
Verschuldungsgrad 166,6% 149,9% 160,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 0,1% -0,2% 0,2% 
Return on Investment (ROI) 0,4% -1,3% 1,0% 
Eigenkapitalrentabilität 1,0% -3,3% 2,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,4% -1,3% 1,0% 
Materialintensität 45,9% 44,9% 40,5% 
Rohertrag (TEUR) 6.073 6.834 7.104 
EBIT (TEUR) 12 -20 20 
EBITDA (TEUR) 70 52 93 
ROCE 0,6% -1,9% 1,4% 
Personal 
Personalintensität 49,3% 50,6% 54,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 107 113 127 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 156 172 194 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 263 285 321 
Frauenanteil Beschäftigte 59,3% 60,4% 60,4% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 123 123 140 
Beschäftigte über 50 Jahre 62 69 122 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47 47 44 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 21 22 21 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 370 -

SSG Starkenburg Service GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Gründung der SSG Starkenburg Service GmbH – nachfolgend „SSG“ genannt –  erfolgte zum 
08.08.2001. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für 
das Klinikum Darmstadt, die Stadt Darmstadt und andere soziale Einrichtungen, wobei diese 
Serviceleistungen allgemeine Dienstleistungen, Versorgungsleistungen, medizinisch-technische und 
betriebstechnische Leistungen sowie auch die Führung von Wirtschafts- und Versorgungsbereichen 
umfassen können. Seit dem 27.11.2017 ist die SSG eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Klinikum 
Darmstadt GmbH. Die vorherige Alleingesellschafterin, die Emilia Seniorenresidenz GmbH, hat die 
Geschäftsanteile der SSG an die Klinikum Darmstadt GmbH abgetreten. 
Die Umsatzerlöse der SSG sind im Geschäftsjahr um 376 TEUR auf 12.084 TEUR gesunken (Vorjahr: 
12.460 TEUR), und liegen somit leicht unter dem Vorjahresniveau. 
Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 340 TEUR auf insgesamt 6.684 TEUR 
(Vorjahr: 6.344 TEUR) erhöht. Dies bedeutet eine Steigerung von 5,36 % gegenüber dem Vorjahr und 
ist im Wesentlichen durch die Erhöhung der Anzahl von Beschäftigten, der Aufstockung von 
Arbeitszeiten sowie der ab dem 01.01.2017 gültigen Tariferhöhung von 2,00 % begründet . Als größte 
Aufwandsposition nach den Personalkosten sind Aufwendungen für bezogene Leistungen angefallen, 
die um 582 TEUR auf 4.712 TEUR (Vorjahr: 5.294 TEUR) gesunken sind. Diese beinhalten 
insbesondere Personalkostenweiterbelastungen der Klinikum Darmstadt GmbH, die sich gegenüber 
dem Vorjahr um 247 TEUR auf 3.835 TE UR (Vorjahr: 4.082 TEUR) reduziert haben. Die 
Materialaufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind um 64 TEUR auf 267 TEUR (Vorjahr: 
331 TEUR) gesunken. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 91 TEUR getätigt (Vorjahr: 
803 TEUR). Hiervon entfielen 53 TEUR auf immaterielle Vermögensgegenstände (Vorjahr: 3 TEUR) und 
38 TEUR auf Betriebs- und Geschäftsausstattung (Vorjahr: 42 TEUR). Die Abschreibungen belaufen 
sich auf 72 TEUR (Vorjahr: 72 TEUR). Weiterhin gewährte die Gesellschaft in 2016 eine Ausleihung an 
das verbundene Unternehmen Marienhospital Darmstadt gGmbH in Höhe von 757 TEUR, die nach den 
in 2017 erhaltenen Tilgungszahlungen noch einen Bestand am Ende des Geschäftsjahres von 750 
TEUR hatte (Vorjahr: 757 TEUR). 
Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern von 10 TEUR ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern von 
25 TEUR (Vorjahr: Fehlbetrag 25 TEUR). Nach Abzug der sonstigen Steuern von 3 TEUR (Vorjahr: 
2 TEUR) ergibt sich für 2017 ein Jahresüberschuss in Höhe von 22 TEUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 
27 TEUR). 
Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen aus den gesunkenen 
Materialaufwendungen, deren Verminderung die Erhöhung der Personalkosten und der sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen übersteigt. Zusammenfassend ist das Jahresergebnis besser als erwartet 
ausgefallen, da die Materialaufwendungen mehr als die Umsatzerlöse gesunken sind. 
Die SSG wird weiterhin hauptsächlich ihre Dienstleistungen für die Klinikum Darmstadt Gruppe 
erbringen. Durch die Vergrößerung der Klinikum Darmstadt Gruppe um das Marienhospital und die 
Ausweitung der Zentralsterilisation wird eine zusätzliche positive Ergebnisentwicklung erwartet. 
Darüber hinaus ist eine Umsatzsteigerung mit Dienstleistungen für andere Unternehmen geplant. Die 
Erbringung der Dienstleistungen für andere Unternehmen soll ausgebaut werden.  
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtrisikosituation nicht verändert. So liegt der Schwerpunkt 
der Risiken weiterhin bei den branchen- und finanzwirtschaftlichen Risiken, bestandsgefährdende 
Risiken existieren nicht. 
Die SSG ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und zukünftigen 
Generationen bewusst und orientiert sich dabei an den Leitlinien der Muttergesellschaft, der Klinikum 
Darmstadt GmbH. 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2017 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
PricewaterhouseCoopers GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 371 -

Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt DA und des LaDaDi 
Anschrift: Niersteiner Straße 3, 
64295 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 3309-0 
verwaltungsverband@gesundheitsamt-
dadi.de 
http://www.gesundheitsamt-dadi.de 
Gründung: 01.01.1950 
Handelsregister: keine Eintragung 
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt -Dieburg haben für ihre Gebiete einen 
Zweckverband für ein gemeinsames Gesundheitsamt gebildet. Er hat die Aufgaben des öffentlichen 
Gesundheitsdienstes zu erfüllen und dessen Kosten zu tragen. Der Verband führt den Namen 
"Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und  des Landkreises Darmstadt-
Dieburg". Er ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und berechtigt, Beamte hauptamtlich 
anzustellen. Sitz des Verbandes ist Darmstadt. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Ra hmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Träger 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Organe der Gesellschaft 
Zweckverbandsvorstand 
Verbandsversammlung 
Zweckverbandsvorstand 
Name, Vorname Position Vergütung 
Lück, Rosemarie Vorsitzende k.A.
Reißer, Rafael stv. Vorsitzender k.A.
Göbel, Dr. Matthias Mitglied k.A.
Pörtner, Birgit Mitglied k.A.
Bezüge des Zweckverbandsvorstandes 
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstandes erhielten im Geschäftsjahr eine 
Aufwandsentschädigung. Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.  
Verbandsversammlung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Herbst, Margrit Vorsitzende k.A.
Kins, Wilhelm Stadtverordneter stv. Vorsitzender k.A.
Battenberg, Renate Mitglied k.A.
Blaum, Dr. Ursula Stadtverordnete Mitglied k.A.
Keil, Marita Mitglied k.A.
Larem, Hans-Joachim Mitglied k.A.
Neudert, Eduard Mitglied k.A.
Tramer, Thomas Stadtverordneter Mitglied k.A.
Bezüge der Verbandsversammlung 
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. 
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet. 
- 372 -

Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt DA und des LaDaDi 
Bilanz (TEUR) vorl. 2015 vorl. 2016 vorl. 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 2.276 2.217 2.129 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 10 9 7 
   Sachanlagen 2.254 2.199 2.116 
   Finanzanlagen 12 9 6 
Umlaufvermögen 689 722 647 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 139 126 133 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 550 596 514 
Rechnungsabgrenzungsposten 61 61 59 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.495 1.495 1.495 
Summe Aktiva 4.521 4.495 4.330 
Passiva 
Eigenkapital 1.044 1.051 978 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 1.044 1.051 978 
Rückstellungen 2.488 2.488 2.488 
Verbindlichkeiten 989 956 864 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 4.521 4.495 4.330 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) vorl. 2015 vorl. 2016 vorl. 2017 
Gesamtleistung 664 668 676 
   Umsatzerlöse 664 668 676 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 394 436 460 
Betriebsleistung 1.057 1.104 1.136 
Betriebsaufwand -4.074 -4.349 -4.477
   Materialaufwand -307 -374 -373
   Personalaufwand -3.527 -3.647 -3.841
   Abschreibungen -103 -103 -103
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -137 -224 -160
Betriebsergebnis -3.017 -3.245 -3.341
Finanzergebnis -39 -28 -9
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -39 -29 -10
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.055 -3.273 -3.350
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisübernahme 3.286 3.308 3.308 
Jahresergebnis 231 35 -42
- 373 -

Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt DA und des LaDaDi 
Kennzahlen* im Überblick vorl. 2015 vorl. 2016 vorl. 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 221,8% 229,6% 235,3% 
Anlagenintensität 50,3% 49,3% 49,2% 
Abschreibungsquote  4,5% 4,7% 4,9% 
Investitionen (TEUR) 101 47 24 
Investitionsquote 4,4% 2,1% 1,1% 
Liquidität 3. Grades 71,2% 80,3% 79,4% 
Eigenkapital (TEUR) 2.539 2.546 2.473 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 0 0 0 
Eigenkapitalquote 42,2% 42,5% 42,5% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 21 57 49 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 844 -33 -92
Verschuldungsgrad 136,9% 135,3% 135,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -460,4% -489,8% -495,6%
Return on Investment (ROI) -50,8% -54,6% -57,5%
Eigenkapitalrentabilität -120,3% -128,6% -135,5%
Gesamtkapitalrentabilität -50,1% -54,2% -57,3%
Materialintensität 29,0% 33,9% 32,8%
Rohertrag (TEUR) 357 294 303 
EBIT (TEUR) -3.017 -3.245 -3.341
EBITDA (TEUR) -2.913 -3.141 -3.237
Kostendeckungsgrad 25,7% 25,2% 25,3% 
Personal 
Personalintensität 333,5% 330,3% 338,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 18 18 16 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 54 57 63 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 72 75 79 
Frauenanteil Beschäftigte 75,0% 76,0% 79,7% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 43 43 49 
Beschäftigte über 50 Jahre 33 29 40 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 52 52 50 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 49 49 49 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 16,7% 66,7% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 62,5% 43,8% 50,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 374 -

Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt DA und des LaDaDi 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Aufgabe des Zweckverbandes „Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt 
und des Landkreises Darmstadt- Dieburg“ besteht in der Erfüllung des öffentlichen 
Gesundheitsdienstes. Hierzu zählen die Förderung und der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. 
Grundlage für das Handeln des öffentlichen Gesundheitsdienstes ist das Hessische Gesetz für den 
öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD). Hierin werden die Aufgaben exakt umrissen. Mitglied bzw. 
Gewährsträger des Zweckverbandes sind die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis 
Darmstadt-Dieburg. 
Der Jahresabschluss des Gesundheitsamtes für 2017 liegt zum Zeitpunkt der Fertigstellung des 
Beteiligungsberichtes noch nicht in der Endfassung vor, daher handelt es sich bei den aufgeführten 
Daten des Geschäftsjahres 2017 um vorläufige Jahresabschlusszahlen. Die aufgeführten Daten der 
Geschäftsjahre 2015 und 2016 wurden bisher noch nicht geprüft.  
Im abgelaufenen Geschäftsjahr (01.01.2017 – 31.12.2017) hat das Gesundheitsamt ein Jahresdefizit 
in Höhe von 42 TEUR erzielt. Im Haushaltsplan war ursprünglich ein Defizit in Höhe von 253 TEUR 
eingeplant. Dass nun das Defizit deutlich geringer ausfiel ist hauptsächlich darin begründet, dass für 
neue Personaleinstellungen die entsprechenden Finanzmittel eingestellt wurden, das Personal jedoch 
erst zu einem etwas späteren Zeitpunkt den Dienst aufnahm. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 460 TEUR sind hauptsächlich durch die 
Zusatzleistungen geprägt, die das Gesundheitsamt von den Verbandsmitgliedern für die 
Aufrechterhaltung des Angebots der AIDS-Beratung sowie der sozialpsychiatrischen Beratung und 
Koordination erhält. Diese Leistungsangebote wurden im Rahmen von zeitlich begrenzten Projekten 
des Landes Hessen und des Bundes ins Leben gerufen. Um die nach Auslaufen der Projekte bereits 
etablierten und stark genutzten Angebote nicht einstellen zu müssen, beschlossen die 
Verbandsmitglieder durch zusätzliche Zuwendungen, die weitere Existenz der Dienstleistungen zu 
sichern. 
Bei den Materialaufwendungen in Höhe von 3 73 TEUR handelt es sich mit 139 TEUR um 
Aufwendungen für bezogene Leistungen, 53 TEUR für Fremdreinigung, 40 TEUR für Instandhaltung 
Gebäude und Außenanlagen, jeweils 34 TEUR für Energie, sowie für Büromaterial, -ausstattung und 
Geschäftsbedarf, 33 TEUR für Laborleistungen und 17 TEUR für Wartungskosten. Die restlichen 
23 TEUR entfielen auf zahlreiche kleinere Positionen. 
Bei der Position „Ergebnisübernahme“ in Höhe von 3.308  TEUR handelt es sich allein um die durch 
die beiden Zweckverbandsmitglieder an das Gesundheitsamt geleistete Verbandsumlage. Der Anteil 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt beträgt davon 1.147 TEUR. 
Im Berichtszeitraum ist seit der Einführung der Doppik als bestandsgefährdendes Risiko die Auflösung 
von Rückstellungen zu nennen, die mittelbar zu einer Verringerung des Finanzmittelbestandes führt. 
Dies war allein in 2017 ein Betrag in Höhe von 79 TEUR. 
Trotz der Einstellung von weiterem Personal (0,5 Stelle für 2. Springerin und 0,5 Stelle für die 
Durchführung des Prostituiertenschutzgesetzes) und einer Tarifsteigerung von 2,35 % konnte die 
Gesamtumlage auf dem Stand des Vorjahres gehalten werden. 
Die Prüfung des Jahr esabschlusses des Zweckverbandes „Verwaltungsverband für das 
Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt- Dieburg“ für das Jahr 2017 
wird von dem Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg, nach Prüfung der Haushaltsjahre 
2011 bis 2016, durchgeführt. Der Jahresabschluss für 2010 wurde in 2017 abschließend geprüft, so 
dass die weiteren Abschlüsse nun nachgeholt werden sollen. 
Auch wenn die Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Mehrheitsbeteiligung an dem Zweckverband hat, 
so wird dennoch der Darmstädter Beteiligungskodex angewendet. 
Die jeweiligen Entsprechenserklärungen für die Geschäftsjahre 2012 bis 2017 sind erfolgt, sowie vom 
Verbandsvorstand beschlossen und auch dem Beteiligungsmanagement der Stadt Darmstadt 
zugestellt worden. 
- 375 -

Auszeichnungen * 
 
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit 
 
 
 Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
 Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
bezuschusst: Staatstheater (über den städtischen Haushalt) 
 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Im europäischen Forschungsprojekt SCITHOS – geleitet von der 
NHTV Breda University of Applied Sciences, West Norway Research 
Institute, Worldline Iberia SA und der  MODUL University Vienna  – 
ist Darmstadt Mark eting Vertreter einer der sechs Partnerstädten , 
die versuchen gemeinsam Richtlinien, Hilfsmittel und Simulationen 
für nachhaltigen Städtetourismus zu entwickeln. 
 
 
 - einem  Zusammenschluss von Darmstadt Marketing, HEAG mobi-
lo, Fraunhofer IGD, TU Darmstadt, User Interface Design GmbH 
und traffic information mangament GmbH, wurde eine intelligente 
Verknüpfung verschiedener Techniken und Funktionen erforscht, 
um älteren Menschen im Alltag zu helfen, damit sie möglichst la n-
ge mobil sein können. 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Ziel dieses Geschäftsfelds ist, die kulturelle Vielfalt in Darm stadt 
zu erhalten, nach Möglichkeit weiter auszubauen  und diese den 
Bürgerinnen und Bürgern zu kostengünstigen Preisen anzubieten.  
Insgesamt werden die Entwicklung der aktuellen Strukturen hin zu 
einem übergreifenden Kulturmanagement sowie die Verankerung 
eines Kulturmarketingkonzeptes angestrebt.  
Die Kulturinst itute betreiben auch weiterhin Kulturförderung in 
Form von Zuschüssen an öffentlich -rechtliche und privatrechtliche 
Einrichtungen. Das Angebot von Märkten, Messen und sonstigen 
Veranstaltungen wird um geeignete Veranstaltungen erweitert. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH schärft das 
Profil Darmstadts in Zusammenarbeit mit Darmstädter Unterne h-
men sowie wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen als 
Wissenschafts- und Jugendstilstadt und etabliert sie als beliebtes 
Ausflugs- und Reiseziel über die Grenzen Hessens hinaus. 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Kultur & Freizeit

Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Anschrift: Schlossgraben 1, 
64283 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 7809 900 
info@centralstation-darmstadt.de 
http://www.centralstation-
darmstadt.de/ 
Gründung: 01.01.2014 
Handelsregister: HRB 93116, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung von Kultur und Kunst in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt. Die Gesellschaft erfüllt ihren Zweck mit der Durchführung von Konzert - und 
Theaterveranstaltungen und sonstigen Darbietungen aus den Bereichen der Musik, Literatur und 
darstellender Kunst in dem Gebäude und auf dem Vorplatz der HEAG Halle B. Mit den 
Veranstaltungen des Unternehmens soll in Darmst adt ein Kulturmittelpunkt von überregionaler 
Bedeutung in der Region Rhein-Main-Neckar erhalten und weiterentwickelt werden. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wöhler, Lars Vorsitzender 0 TEUR 
Heinigk, Meike Mitglied 80,6 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vergütung für die Geschäftsführung belief sich im Geschäftsjahr 2017 in Summe auf 80,6 
TEUR. 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer 1. stv. Vorsitzender 0 TEUR 
Arnold, Eva Mitglied 0 TEUR 
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR 
Hünnekens, Prof. Dr. Ludger Mitglied 0 TEUR 
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied 0 TEUR 
Kraft, Otmar Mitglied 0 TEUR 
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für das Geschäftsjahr 2017 keine Bezüge.  
- 378 -

Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 0 0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 540 484 470 
   Vorräte 0 14 14 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 458 353 300 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 82 117 157 
Rechnungsabgrenzungsposten 3 14 3 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 2 0 
Summe Aktiva 544 500 474 
Passiva 
Eigenkapital 24 0 4 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -1 -27 -21
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 2 0
Rückstellungen 128 74 92 
Verbindlichkeiten 389 420 378 
Rechnungsabgrenzungsposten 3 7 0 
Summe Passiva 544 500 474 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 1.801 2.313 2.133 
   Umsatzerlöse 1.801 2.298 2.133 
   Bestandsveränderungen 0 14 -1
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 1.199 790 916 
Betriebsleistung 3.000 3.103 3.048 
Betriebsaufwand -3.001 -3.129 -3.042
   Materialaufwand -1.150 -1.479 -1.265
   Personalaufwand -749 -807 -853
   Abschreibungen 0 0 0
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.102 -843 -924
Betriebsergebnis -1 -26 6 
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1 -26 6 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -1 -26 6 
- 379 -

Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 -/- -/- -/- 
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  -/- -/- -/- 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote -/- -/- -/- 
Liquidität 3. Grades 104,5% 98,0% 100,0% 
Eigenkapital (TEUR) 24 0 4 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 4,4% 0,0% 0,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 120 31 -42
Verschuldungsgrad >1000% -/- >1000%
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 0,0% -1,1% 0,3% 
Return on Investment (ROI) -0,1% -5,2% 1,3% 
Eigenkapitalrentabilität -2,9% <=0,0% 168,2% 
Gesamtkapitalrentabilität -0,1% -5,2% 1,3% 
Materialintensität 38,3% 47,7% 41,5% 
Rohertrag (TEUR) 651 833 868 
EBIT (TEUR) -1 -26 6 
EBITDA (TEUR) -1 -26 6 
Kostendeckungsgrad 100,0% 99,2% 100,2% 
Personal 
Personalintensität 25,0% 26,0% 28,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 6 7 7 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 6 8 7 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 12 15 14 
Frauenanteil Beschäftigte 50,0% 53,3% 50,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 1 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 1 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 0 1 
Frauenanteil Auszubildende 0,0% -/- 100,0% 
Beschäftigte in Teilzeit 7 7 7 
Beschäftigte über 50 Jahre 0 0 2 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 41 41 41 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 58 54 57 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 44,4% 44,4% 44,4% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 380 -

Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Centralstation bucht und plant federführend das Kulturprogramm der HEAG Halle B, netzwerkt 
und kooperiert hier sowohl mit lokalen als auch mit überregionalen Partnern und zeigt sich offen für 
Weiterentwicklungen und Neues. Ein wichtiger Kooperationspartner in der Wissenschaftsstadt ist das 
Staatstheater Darmstadt. Bei den Besucherzahlen hat sich in 2017 ein Rückgang eingestellt. Im 
Berichtszeitraum besuchten rund 150.000 Gäste die Veranstaltungen der Centralstation. Dies 
entspricht einer Reduktion von 39.000 Besuchern gegenüber dem Vorjahr. Es haben 237 
Kulturveranstaltungen, 80 Partyformate, 13 Firmenkundenveranstaltungen und 9 Märkte 
stattgefunden. Rund 15% der Veranstaltungen waren ausverkauft. 
Aufgrund des vorgefundenen Investitionstaus während der letzten Jahre war es erforderlich gewesen, 
einen mittelfristigen Investitionsplan für die Centralstation aufzustellen. Besonderes Augenmerk wurde 
hierbei auf Dringlichkeit und Amortisationszeit gelegt. 
Die Ticketerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr nicht gesteigert werden, was maßgeblich mit dem 
starken Rückgang der Besucherfrequenz bei den Partyformaten einherging. Die gestiegenen Erlöse aus 
Produktion sind durch eine Ausweitung von Veranstaltungen mit den Kulturfreunden geschuldet. Das 
Firmenkundengeschäft konnte ausgeweitet werden. Die Umsatzpacht der Gastronomie ist spürbar 
gegenüber Plan und Vorjahr zurückgegangen.  
Im Geschäftsjahr 2017 wurde der bewilligte Betriebskostenzuschuss in Höhe von 475 TEUR im Zuge 
der städtischen Konsolidierungsmaßnahmen um 48 TEUR reduziert. Einnahmen gegenüber 
Anzeigenkunden konnten leicht ausgeweitet werden. Im Zuge der reduzierten Umsatzerlöse konnten 
die Materialaufwendungen spürbar reduziert werden. Der Personalaufwand lag unter dem Planansatz.  
Im Geschäftsjahr 2017 wurde, mit dem Jahresüberschuss von  6 TEUR, wie erwartet ein 
ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2017, nach einem nicht durch 
Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 2 TEUR zum Vorjahresstichtag, wieder ein positives 
Eigenkapital von 4 TEUR aus. Da weiterhin mehr als die Hälfte des Stammkapitals verloren ist, hat der 
Gesellschafter auch im Jahr 2018 einen Rangrücktritt für seine Forderungen zum 31.12.2017 in Höhe 
von 47 TEUR erklärt. Mit Bewilligungsbescheid vom 14.05.2018 hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
den Kulturzuschuss für das Jahr 2018 von ursprünglich angekündigt 428 TEUR auf 465 TEUR erhöht, 
gleichzeitig jedoch die Aufwandsentschädigung für den Betrieb einer öffentlichen Toilette gestrichen. 
Die Umsatzerlöse reduzierten sich im Geschäftsjahr 2017 um 165 TEUR. Die sonstigen betrieblichen 
Erträge beinhalten im Wesentlichen den Betriebskostenzuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
428 TEUR (Vorjahr: 475 TEUR), periodenfremde Erträge 40 TEUR (Vorjahr: 24 TEUR) und 
Weiterberechnungen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt gem. Nutzungsüberlassungsvertrag vom 
01.04.2014 in Höhe von 443 TEUR (Vorjahr : 279 TEUR). Die Materialaufwendungen betragen 1.265 
TEUR (Vorjahr : 1.479 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem 
Vorjahr um 81 TEUR erhöht. 
Den kurzfristigen Fremdmitteln von 470 TEUR (Vorjahr : 501 TEUR) steht kurzfristiges Vermögen in 
Höhe von 474 TEUR (Vorjahr: 498 TEUR) gegenüber. Durch die Ausgleichszahlungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt war die Liquidität im Berichtszeitraum gesichert. Das Umlaufvermögen 
besteht im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 189 TEUR (VJ: 245 TEUR), 
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 78 TEUR (Vorjahr : 58 TEUR), aus unfertigen 
Leistungen 14 TEUR (Vorjahr: 14 TEUR) und liquiden Mitteln 157 TEUR (Vorjahr: 117 TEUR). 
Die Ge
sellschaft weist per 31.12.2017 ein Eigenkapital in Höhe von 4 TEUR aus. 
Verbindlichkeiten bestehen insbesondere aus Lieferungen und Leistungen 98 TEUR 
(Vorjahr: 111 TEUR) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe 66 TEUR 
(Vorjahr: 67 TEUR) mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Unter den erhaltenen 
Anzahlungen sind Ticketeinnahmen für die Folgejahre in Höhe von  177 TEUR (Vorjahr: 202 TEUR) 
ausgewiesen. Die gebildeten Rückstellungen dienen zur Absicherung von Urlaub, Mehrarbeit, 
Jahresabschluss sowie ausstehenden Rechnungen.  
Die Wettbewerbssituation der Centralstation Veranstaltungs-GmbH wird auf einem konstant hohen 
Niveau verbleiben.  
Soziale, ökologische und ökonomische Aspekte werden hierbei gleichermaßen berücksichtigt, um auch 
in Zukunft ein nachhaltig orientierter Kulturbetrieb zu sein. 
Für das Jahr 2018 wird nach dem Wirtschaftsplan mit einem Jahresfehlbetrag von 71 TEUR 
gerechnet. Die Centralstation Veranstaltungs-GmbH ist darauf angewiesen, dass in Zukunft ein 
- 381 -

Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Ausgleichsbetrag von der Wissenschaftsstadt Darmstadt in ausreichender Höhe zur Verfügung gestellt 
wird. 
Die Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 382 -

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151 / 132 974 
sportamt@darmstadt.de 
http://www.darmstadt.de 
Gründung: 01.01.1991 
Handelsregister:  - 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Das Nordbad, das Schul - und Trainingsbad, das Bezirksbad Bessungen, der Woog, das Mühltalbad 
Eberstadt und das Arheilger Mühlchen werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit 
(Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Für das 
Jugendstilbad besteht ein Betriebsführungsvertrag mit einem privaten Betreiber. Der Eigenbetrieb 
kann alle seinen Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berühre nde Hilfs - und 
Nebengeschäfte betreiben. Der Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs . 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 
Satz 2 HGO. 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Magistrat 
Stadtverordnetenversammlung 
 
Betriebsleitung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Rachut, Manfred 1. Betriebsleitung 0 TEUR 
Konradt, Beate Kfm. Betriebsleitung 0 TEUR 
   
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs bezog in 2017 ihre Bezüge im Rahmen ihrer Tätigkeit in der 
Kernverwaltung. 
   
Betriebskommission 
 
Name, Vorname  Position Vergütung 
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied 0 TEUR 
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Desch, Roland Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Egner, Inge Personalrätin Mitglied 0 TEUR 
Krämer, Philip Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Mohr, Melanie Personalrätin Mitglied 0 TEUR 
Molter, Dr. Dierk Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Pörtner, Birgit Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Röder, Moritz Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Sigmund, Olaf Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge. 
  
- 384 -

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 46.054 45.288 46.025 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 4 5 4 
   Sachanlagen 22.823 22.058 22.796 
   Finanzanlagen 23.226 23.226 23.226 
Umlaufvermögen 16.518 17.565 16.611 
   Vorräte 5 7 8 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 15.975 16.906 16.410 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 539 653 193 
Rechnungsabgrenzungsposten 31 132 126 
Summe Aktiva 62.603 62.985 62.762 
Passiva 
Eigenkapital 48.306 49.091 48.570 
   Gezeichnetes Kapital 17.000 17.000 17.000 
   Kapitalrücklagen 33.417 29.868 32.091 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -2.111 2.224 -522
Sonderposten 1.269 1.445 1.410 
Rückstellungen 1.402 1.313 1.087 
Verbindlichkeiten 11.626 11.135 11.695 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 62.603 62.985 62.762 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Gesamtleistung 4.005 3.975 3.241 
   Umsatzerlöse 4.005 3.975 3.241 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 722 752 745 
Betriebsleistung 4.726 4.727 3.986 
Betriebsaufwand -8.777 -8.069 -9.616
   Materialaufwand -4.057 -4.214 -5.605
   Personalaufwand -2.360 -2.344 -2.455
   Abschreibungen -933 -932 -951
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.427 -579 -605
Betriebsergebnis -4.050 -3.342 -5.630
Finanzergebnis 593 -227 -352
   Erträge aus Beteiligungen 894 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 196 187 49 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -498 -413 -401
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.457 -3.568 -5.983
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -32 -32 -24
Ergebnisübernahme 3.853 4.000 0 
Jahresergebnis 364 400 -6.007
- 385 -

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 vorl. 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 128,7% 132,7% 129,8% 
Anlagenintensität 73,6% 71,9% 73,3% 
Abschreibungsquote  2,0% 2,1% 2,1% 
Investitionen (TEUR) 398 226 1.683 
Investitionsquote 0,9% 0,5% 3,7% 
Liquidität 3. Grades 794,2% >1000% >1000%
Eigenkapital (TEUR) 48.306 49.091 48.570
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 17.000 17.000 17.000
Eigenkapitalquote 77,2% 77,9% 77,4%
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 10.351 10.400 10.510
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 500 830 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.076 -490 560 
Verschuldungsgrad 29,6% 28,3% 29,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -87,1% -90,6% -185,3%
Return on Investment (ROI) -5,6% -5,7% -9,6%
Eigenkapitalrentabilität -7,2% -7,3% -12,4%
Gesamtkapitalrentabilität -4,8% -5,1% -8,9%
Materialintensität 85,8% 89,1% 140,6% 
Rohertrag (TEUR) -52 -239 -2.364
EBIT (TEUR) -3.156 -3.342 -5.630
EBITDA (TEUR) -2.223 -2.410 -4.679
Kostendeckungsgrad 62,7% 57,9% 40,3% 
Personal 
Personalintensität 49,9% 49,6% 61,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 34 34 35 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 28 29 30 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 62 63 65 
Frauenanteil Beschäftigte 45,2% 46,0% 46,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 3 3 4 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 1 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 3 4 4 
Frauenanteil Auszubildende 0,0% 25,0% 0,0% 
Beschäftigte in Teilzeit 30 30 32 
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. 18 25 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 43 43 42 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 36 35 36 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 46,2% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 386 -

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 2017 
Aufstellung und Umsetzung des Wirtschaftsplanes stehen aufgrund der weiterhin angespannten 
finanziellen Situation des städtischen Gesamthaushaltes unter restriktiver Grundausrichtung.  
Die Besucherzahl in den Freibädern lag 2017 mit 390.000 Besuchern um 17.000 Badegästen über 
dem Vorjahresergebnis (+4 %). Insbesondere in den Monaten Mai und Juni konnten aufgrund der 
Wetterlage überdurchschnittlich viele Besucher in den Bädern empfangen werden. 
Die Hallenbäder wurden 2017 von rund 283.000 Badegästen (Öffentlichkeit, Schulen und Vereine) 
besucht. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um 19.000 Besucher (-6 %). Der Rückgang ist 
im Wesentlichen durch die vorzeitige Schließung des Nordbades zur Sommersaison begründet. Das 
Nordbad soll bis 2020 an gleicher Stelle neu errichtet werden. Um einen Winterbetrieb zu 
ermöglichen, wurde eine Traglufthalle über das anliegende Freibad errichtet. Durch diese Maßnahme  
standen der Öffentlichkeit insgesamt rund vier Wochen weniger Öffnungszeit in den Hallenbädern zur 
Verfügung. 
Im Jugendstilbad waren mit 218.000 Besuchern rund 9.000 Besucher weniger als im Vorjahr zu 
verzeichnen (-4 %). Dieser Rückgang ist mit umfangreichen Fliesenarbeiten im Außenbereich 
begründet. Hierdurch ergaben sich Einschränkungen für die Besucher. Der Zuspruch bleibt aber auf 
hohem Niveau. 
Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert, da durch den Neubau des 
Nordbades und die Entschlammung des Woog nicht aktivierungsfähige Aufwendungen entstanden 
sind. Es fand wieder keine Ausschüttung von Dividenden statt. 
Die Struktur der Eintrittspreise in den städtischen Bädern ist generell nicht darauf ausgelegt, dass 
eine Kostendeckung zu erwarten ist. Eine strukturelle Unterdeckung wird in Kauf genommen, um das 
breitgefächerte Sport- und Gesundheitsangebot mit überregionaler Bedeutung anbieten zu können. 
Anfang 2017 wurde eine moderate Preisanpassung umgesetzt. 
In 2017 wurde die Gewässersanierung Großer Woog bestehend aus dem Bau einer Vorsperre, 
Maßnahmen des Hochwasserschutzes (Schiebersanierung) und Entschlammung abgeschlossen. Damit 
wurde eine deutliche Verbesserung der Wasserqualität erreicht. Die Kosten dieser Maßnahmen 
summierte sich auf rund 2.000 TEUR (davon ca. 860 TEUR im Anlagevermögen). 
Im Zuge der Planungen für den Neubau des Nordbades wurden in 2016 und 2017 spezifische Bedarfe 
und Nutzeranmeldungen aufgenommen und in die Planung eingearbeitet. Die zusätzlichen Kosten 
hierfür wurden vom beauftragten Architekturbüro geschätzt. Hierdurch ergab sich das Erfordernis, 
Optimierungspotenziale zu erarbeiten, um das freigegebene Kostenbudget von 43,2 Mio. EUR 
einzuhalten.  
Die wesentlichen Risiken im laufenden Betrieb liegen weiterhin bei dem technisch veralteten Schul- 
und Trainingsbad, dem DSW-Freibad/der Traglufthalle und dem Eberstädter Mühltalbad. Des Weiteren 
ergeben sich Risiken beim Neubau des Nordbades durch Baupreisentwicklungen und 
Konjunktureinflüsse. 
Darüber hinaus besteht ein zunehmendes personalwirtschaftliches Risiko, da in 2017 nicht alle Stellen 
in der Wasseraufsicht und der Badreinigung besetzt werden konnten. Die Gründe hierfür liegen in 
einem bundesweiten Fachkräftemangel. 
Die Prüfungen des Jahresabschlusses 2017 erfolgt durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
PricewaterhouseCoopers GmbH . Die Prüfung ist zum Zeitpunkt des Berichts noch nicht 
abgeschlossen, es handelt sich daher bei den in der Gewinn- und Verlustrechnung dargelegten Werten 
um vorläufige Daten.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde abgegeben. 
- 387 -

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 13 33 34 
kulturamt@darmstadt.de 
http://www.darmstadt.de 
Gründung: 01.01.1991 
Handelsregister: - 
Darstellung Unternehmenszweck 
Das Institut Mathildenhöhe, der Hochzeitsturm, das Museum der Künstlerkolonie Darmstadt (Ernst -
Ludwig-Haus), das Haus Deiters, die Akademie für Tonkunst, die HEAG-Halle B (Centralstation), die 
Volkshochschule, die Stadtbibliothek, das Haus Glückert, das Haus Olbrich, das Multikulturelle 
Zentrum Bessunger Knabenschule, das Literaturhaus, das Atelierhaus Darmstadt, der 
Künstlerbahnhof Wixhausen und das Georg -Moller-Haus werden als ein Betrieb ohne eigene 
Rechtspersöhnlichkeit (Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes 
geführt. Dem Eigenbetrieb obliegt auch die Förderung von Literatur, Theater und Musik. Der 
Eigenbetrieb ka nn alle seinen Betriebszweck fördernden und ihn wirtschaftlich berührenden Hilfs - 
und Nebengeschäfte betreiben. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu de n in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 
Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Träger 
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Magistrat 
Stadtverordnetenversammlung 
Betriebsleitung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Hünnekens, Prof. Dr. Ludger 1. Betriebsleitung 0 TEUR 
Baum, Bernhard Kfm. Betriebsleitung 0 TEUR 
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Betriebsleitung erhielt ihre Bezüge im Geschäftsjahr 2017 im Rahmen ihrer Tätigkeit in der 
Kernverwaltung. 
Betriebskommission 
Name, Vorname Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Barth, Jürgen Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Dreiseitel, Sigrid Mitglied 0 TEUR 
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete, MdL Mitglied 0 TEUR 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR 
Huxhorn, Daniela Mitglied 0 TEUR 
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied 0 TEUR 
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Tramer, Thomas Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge. 
- 388 -

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bilanz (TEUR) 2015 vorl. 2016 vorl. 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 74.175 74.474 77.447 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2.630 2.553 2.481 
   Sachanlagen 26.661 27.038 30.082 
   Finanzanlagen 44.884 44.884 44.884 
Umlaufvermögen 12.664 12.094 8.728 
   Vorräte 95 21 21 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 12.019 11.840 7.878 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 550 233 829 
Rechnungsabgrenzungsposten 30 32 35 
Summe Aktiva 86.869 86.600 86.210 
Passiva 
Eigenkapital 72.363 72.037 68.353 
   Gezeichnetes Kapital 15.500 15.500 15.500 
   Kapitalrücklagen 78.277 69.311 69.311 
   Gewinnrücklage -23.224 -12.435 -14.939
   Bilanzergebnis 1.809 -339 -1.518
Sonderposten 166 160 393 
Rückstellungen 5.343 5.386 5.145 
Verbindlichkeiten 8.998 9.017 12.319 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 86.869 86.600 86.210 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 vorl. 2016 vorl. 2017 
Gesamtleistung 3.838 3.892 2.568 
   Umsatzerlöse 3.838 3.892 2.568 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 3.698 2.214 3.918 
Betriebsleistung 7.536 6.106 6.485 
Betriebsaufwand -15.920 -15.478 -16.019
   Materialaufwand -3.180 -3.091 -2.654
   Personalaufwand -8.622 -8.665 -9.025
   Abschreibungen -1.125 -1.111 -1.101
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.993 -2.611 -3.238
Betriebsergebnis -8.384 -9.372 -9.534
Finanzergebnis 4.826 344 586 
   Erträge aus Beteiligungen 5.273 770 770 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 83 126 147 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -531 -552 -330
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.558 -9.028 -8.947
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -2 -2 0 
Ergebnisübernahme 5.370 8.692 7.429 
Jahresergebnis 1.809 -339 -1.518
- 389 -

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Kennzahlen* im Überblick 2015 vorl. 2016 vorl. 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 112,9% 112,6% 107,1% 
Anlagenintensität 85,4% 86,0% 89,8% 
Abschreibungsquote  1,5% 1,5% 1,4% 
Investitionen (TEUR) 2.340 1.407 4.507 
Investitionsquote 3,2% 1,9% 5,8% 
Liquidität 3. Grades 423,1% 471,8% 303,4% 
Eigenkapital (TEUR) 72.363 72.037 68.353 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 15.500 15.500 15.500 
Eigenkapitalquote 83,3% 83,2% 79,3% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 7.451 7.769 10.516 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 1.000 3.500 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -312 19 3.302 
Verschuldungsgrad 20,0% 20,2% 26,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -92,8% -232,0% -348,5%
Return on Investment (ROI) -4,1% -10,4% -10,4%
Eigenkapitalrentabilität -4,9% -12,5% -13,1%
Gesamtkapitalrentabilität -3,5% -9,8% -10,0%
Materialintensität 42,2% 50,6% 40,9%
Rohertrag (TEUR) 659 801 -87
EBIT (TEUR) -3.110 -8.602 -8.764
EBITDA (TEUR) -1.985 -7.491 -7.663
Kostendeckungsgrad 78,4% 43,7% 45,3% 
Personal 
Personalintensität 114,4% 141,9% 139,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 76 79 77 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 138 144 140 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 214 223 217 
Frauenanteil Beschäftigte 64,5% 64,6% 64,5% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 4 4 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 5 4 4 
Frauenanteil Auszubildende 100,0% 100,0% 100,0% 
Beschäftigte in Teilzeit 208 208 160 
Beschäftigte über 50 Jahre 125 136 143 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 50 50 52 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 39 38 41 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 41,7% 50,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 390 -

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Stärken des Eigenbetriebs Kulturinstitute liegen im vielfältigen Angebot von kulturellen öffentlichen 
Veranstaltungen und in der Breite von geförderten kulturellen Projekten im privatrechtlich 
organisierten Bereich. Überregional anerkannte Kulturinstitute der Literatur, der darstellenden und 
bildenden Kunst und der Musik sind Markenzeichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Mit einer auf alle Bürgerinnen und Bürger ausgerichteten Kulturpolitik setzt die Stadt Darmstadt mit 
ihrem Eigenbetrieb auf ein Zusammenwirken verschiedener Teilnehmer an den kulturellen Projekten 
und unterstützt dieses durch weitreichende Kulturförderung. Zusammen mit weiteren 
Kultureinrichtungen, Kulturvereinen, Initiativen und einer freien Kulturszene wird versucht, ein breites 
Spektrum zu erreichen. Um diesem Ziel, auch in Hinblick auf die Daseinsvorsorge Rechnung zu 
tragen, besteht der Eigenbetrieb aus verschiedenen Betriebszweigen. 
Die dafür erforderlichen Mittel kann der Eigenbetrieb aber nicht in ausreichendem Maße selbst 
erwirtschaften, weshalb er auf Zuweisungen aus dem städtischen Kernhaushalt angewiesen ist. 
Insofern bestimmte, wie auch bereits in den vorangegangenen Jahren, die finanzielle Situation des 
städtischen Haushaltes die Planungen des Eigenbetriebs für 2017. Die städtischen Vorgaben zur 
Haushaltskonsolidierung galten somit auch für den Eigenbetrieb, wonach vorgesehene 
Mehraufwendungen durch Einsparungen oder Mehrerträge zu kompensieren sind. Darüber hinaus galt 
für die Haushaltsabwicklung eine prozentuale Einsparvorgabe. 
Trotz der Haushaltslage war es jedoch möglich, als Anerkennung für die gute Kulturarbeit der 
vergangenen Jahre, die Zuschüsse an die Freien Theater und die freien Kulturinitiativen um 100 TEUR 
zu erhöhen. Den Haushaltssperren auf der Aufwandsseite standen allerdings auch Mindereinnahmen 
auf der Ertragsseite gegenüber, da wie in den Vorjahren weder die Stadtbibliothek noch die 
Musikschule der Akademie für Tonkunst, die Volkshochschule oder das Institut Mathildenhöhe 
einschließlich Museum Künstlerkolonie die geplanten Umsatzerlöse erzielen konnten. Als Ausgleich 
sind somit höhere Zuweisungen aus dem städtischen Haushalt erforderlich. 
Ausschüttungen aus Beteiligungen konnten wie geplant realisiert werden. 
Durch die im Rahmen der Bewerbung zum Weltkulturerbe erforderlichen Abstimmungen betreffend die 
Sanierungsmaßnahme der Ausstellungshallen auf der Mathildenhöhe, konnte auch in 2017 noch nicht 
grundlegend mit der Umsetzung begonnen werden, so dass sich die Wiedereröffnung nun nach 2019 
verschiebt. Gleichwohl ist die Sanierung der Gesamtmaßnahme gesichert, entsprechende Mittel im 
Wirtschaftsplan einschließlich Finanzplanung etatisiert. 
Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass aus dem Bundesprogramm „Förderung 
von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus“ 5.000  TEUR an Fördermittel für das Projekt 
„Entwicklung Mathildenhöhe“ bewilligt wurde. Zusammen mit einer Anteilsfinanzierung der Stadt in 
Höhe von 1/3 der Fördersumme sollen die Häuser Olbrich und Glückert saniert sowie ein 
Besucherzentrum realisiert werden. 
Abgeschlossen wurde im Herbst 2 017 die Sanierungsmaßnahme „Georg -Moller-Haus“, wofür 
insgesamt rd. 3.300 TEUR verausgabt wurden. Hieran beteiligt sich der Miteigentümer, die 
Freimaurerloge „Johannes der Evangelist zur Eintracht“,  zu 20 %. Schwerpunkt der Sanierung war die 
Umsetzung der Vorgaben zum Brandschutz, barrierefreie Nutzungsmöglichkeiten mit Einbau eines 
Aufzugs und energetische Maßnahmen zur Minimierung des Energieverbrauchs. Hierzu gehörte auch 
die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes. Außerdem wurde auch eine 
Ladesäule für E-Bikes aufgestellt. 
Unter der Prämisse eines Verlustausgleiches durch den Kernhaushalt der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt sieht die Betriebsleitung insgesamt keine bestandsgefährdeten Risiken. Gleichwohl ist 
anzumerken, dass die angespannte Finanzlage der Stadt auch in den folgenden Jahren die 
wirtschaftliche Lage des Eigenbetriebs beeinflussen wird. 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2017 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
PricewaterhouseCoopers GmbH bestellt. Es liegt noch kein geprüfter Jahresabschluss vor, die 
vorliegenden Angaben zum Jahresabschluss 2017 sind vorläufig. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab dem Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine 
Entsprechenserklärung für 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
Ebenso gelten die Darmstädter Compliance-Leitlinien gemäß dem Beschluss der Betriebskommission 
vom Dezember 2017. 
- 391 -

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Anschrift: Im Carree 1, 
64283 Darmstadt 
Kontakt: Kulturfreunde@heag.de 
Gründung: 19.12.2002 
Handelsregister: HRB 8838, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des 
Abschnitts  "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die 
Förderung von Kunst und Kultur. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
HEAG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Verwaltungsrat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Bachmann, Iris Mitglied 6,4 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vergütung für die Geschäftsführung belief sich in 2017 auf 6,4 TEUR. 
Verwaltungsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR 
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied 0 TEUR 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Mitglied 0 TEUR 
Bezüge des Verwaltungsrates 
Die Verwaltungsratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr 2017 keine Bezüge. 
- 392 -

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 1.779 1.300 1.800 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 1.779 1.300 1.800 
Umlaufvermögen 382 839 359 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 21 21 11 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 362 819 348 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 2.161 2.139 2.159 
Passiva 
Eigenkapital 2.161 2.134 2.149 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 2.000 2.000 2.000 
   Gewinnrücklage 111 79 93 
   Bilanzergebnis 25 30 31 
Rückstellungen 0 5 0 
Verbindlichkeiten 0 0 10 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 2.161 2.139 2.159 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 0 0 0 
   Umsatzerlöse 0 0 0 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 24 5 
Betriebsleistung 0 24 5 
Betriebsaufwand -49 -95 -36
   Materialaufwand 0 0 0
   Personalaufwand -8 -8 -8
   Abschreibungen 0 0 0
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -41 -88 -29
Betriebsergebnis -48 -72 -32
Finanzergebnis -60 45 46 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 38 35 37 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10 10 10 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -108 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -109 -27 15 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -109 -27 15 
- 393 -

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 121,5% 164,2% 119,3% 
Anlagenintensität 82,3% 60,8% 83,4% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% >1000%
Eigenkapital (TEUR) 2.161 2.134 2.149
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 100,0% 99,7% 99,5% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 0 0 10 
Verschuldungsgrad 0,0% 0,3% 0,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -/- -/- -/- 
Return on Investment (ROI) -5,0% -1,3% 0,7% 
Eigenkapitalrentabilität -5,0% -1,3% 0,7% 
Gesamtkapitalrentabilität -5,0% -1,3% 0,7% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 0 0 0 
EBIT (TEUR) -119 -37 5 
EBITDA (TEUR) -11 -37 5 
ROCE -5,0% -1,3% 0,7% 
Personal 
Personalintensität >1.000% 32,1% 151,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  nein nein nein 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 394 -

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH ist eine 100%-ige Beteiligungsgesellschaft 
der HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), 
Darmstadt, zur Förderung von Kunst und Kultur. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar 
gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschn itts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 
(AO). 
In diesem Jahr erfolgte die Förderung von Kunst und Kultur mit rd. 26 TEUR. 
Das Eigenkapital der Gesellschaft ist in mündelsicheren Geldanlagen angelegt.  
Die Gewinnrücklage (freie Rücklage i. S. des § 58 Nr. 7 AO) beträgt rd. 93 TEUR. 
In den Jahren 2018 und 2019 wird die Förderung von Kunst und Kultur mit voraussichtlich je 
rd. 30 TEUR erfolgen. 
Die HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH gibt keinen eigenen CSR-Bericht heraus, da 
die Konzernmuttergesellschaft HEAG relevante CSR-Maßnahmen in ihrem Lagebericht veröffentlicht.  
Mit Schreiben des Regierungspräsidiums Darmstadt vom 24. August 2017 wurde die Gesellschaft ab 
dem Geschäftsjahr 2017 für insgesamt drei Jahre von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss 
und Lagebericht entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten 
Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufzustellen und prüfen zu lassen. Für diesen Zeitraum wird 
das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der Prüfung des Jahresabschlusses 
beauftragt.  
Der Jahresabschluss 2016 wurde durch die CuraCommerz GmbH, Groß-Gerau geprüft. Der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde am 24. Februar 2017 erteilt.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 395 -

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Anschrift: Luisenplatz 5, 
64283 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 134 530 
information@darmstadt.de 
http://www.darmstadt-marketing.de 
Gründung: 18.07.2006 
Handelsregister: HRB 85249, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist die Koordination, Durchführung und Umsetzung von Aktivitäten und 
Maßnahmen des Stadt - und Touristikmarketings in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dazu 
gehören insbesondere die Erarbeitung von grundlegenden Marketingstrategien, die 
Konzeptionierung, Anregung und Durchführung von Maßnahmen zur Image - und Stadtwerbung, die 
Koordination von öffentlichkeitswirksamen Maßnahme n privater und öffentlicher Unternehmen 
sowie der Stadt, die touristische Vermarktung der Destination Darmstadt, in Kooperation mit dem 
Darmstadt Citymarketing e. V. und dessen Gremien, die Übernahme von operativen Aufgaben für 
das Citymarketing, Kooperati on mit den Gewerbevereinen sowie deren fachliche Betreuung und 
Beratung im Stadtmarketing sowie die Beteiligung an übergreifenden Werbemaßnahmen der 
Region. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Das einsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
Beteiligungen 
Frankfurt Ticket RheinMain GmbH 1,92% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Herdel, Anja Mitglied 107,3 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsleitung beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 auf 107,3 TEUR. 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender 0 TEUR 
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Fröhlich, Doris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Koch, Moritz Mitglied 0 TEUR 
Umberti, Santi Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Bezüge des Aufsichtsrates 
An den Aufsichtsrat wurden im Berichtsjahr keine Bezüge geleistet. 
- 396 -

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 70 93 96 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 57 81 86 
   Sachanlagen 14 12 10 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 381 773 288 
   Vorräte 22 30 12 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 56 183 54 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 303 560 222 
Rechnungsabgrenzungsposten 19 15 28 
Summe Aktiva 470 881 412 
Passiva 
Eigenkapital 9 39 35 
   Gezeichnetes Kapital 50 50 50 
   Kapitalrücklagen 9.454 9.884 10.421 
   Gewinnrücklage -8.773 -9.298 -9.895
   Bilanzergebnis -722 -597 -541
Rückstellungen 224 378 147 
Verbindlichkeiten 237 463 230 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 470 881 412 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 911 1.231 1.260 
   Umsatzerlöse 1.090 1.231 1.260 
   Bestandsveränderungen -180 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 61 59 63 
Betriebsleistung 971 1.290 1.323 
Betriebsaufwand -1.694 -1.887 -1.857
   Materialaufwand -593 -681 -640
   Personalaufwand -699 -738 -742
   Abschreibungen -17 -36 -35
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -385 -432 -439
Betriebsergebnis -723 -596 -534
Finanzergebnis 1 1 -7
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 0
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -7
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -722 -596 -541
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 -1 0 
Jahresergebnis -722 -597 -541
- 397 -

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 vorl. 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 13,1% 41,8% 36,3% 
Anlagenintensität 14,9% 10,6% 23,3% 
Abschreibungsquote  23,8% 38,2% 36,5% 
Investitionen (TEUR) 57 59 39 
Investitionsquote 81,2% 62,9% 41,2% 
Liquidität 3. Grades 82,7% 91,8% 76,5% 
Eigenkapital (TEUR) 9 39 35 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 50 50 50 
Eigenkapitalquote 2,0% 4,4% 8,5% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 11 227 -233
Verschuldungsgrad >1000% >1000% >1000%
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -79,3% -48,5% -43,0%
Return on Investment (ROI) -153,5% -67,8% -131,6%
Eigenkapitalrentabilität <-1000% <-1000% <-1000% 
Gesamtkapitalrentabilität -153,5% -67,8% -129,8%
Materialintensität 61,0% 52,8% 48,4%
Rohertrag (TEUR) 318 551 619 
EBIT (TEUR) -723 -596 -534
EBITDA (TEUR) -706 -561 -499
Kostendeckungsgrad 57,4% 68,4% 71,0% 
Personal 
Personalintensität 72,0% 57,2% 56,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 17 13 27 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 17 13 27 
Frauenanteil Beschäftigte 100,0% 100,0% 100,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 6 5 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 5 6 5 
Frauenanteil Auszubildende 100,0% 100,0% 100,0% 
Beschäftigte in Teilzeit 16 16 19 
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. 4 10 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 37 37 39 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 32 39 23 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 50,0% 33,3% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte ja ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja k.A. k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 398 -

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Mit Eintragung im Handelsregister am 27.06.2014 ist die Gesellschaft ab dem 01.01.2015 zu einem 
Geschäftsjahr zurückgekehrt, das dem Kalenderjahr entspricht. Die Gesellschaft schloss für die Zeit 
vom 01.01. bis 31.12.2017 mit einem Fehlbetrag von 541 TEUR ab (Vorjahr -597 TEUR). 
Die Gesellschaft erhielt zur Durchführung des Gesellschaftszwecks  bis zum  31.12.2017 einen 
Zuschuss in Höhe von 537 TEUR von der Gesellschafterin zur Stärkung des Eigenkapitals. Das 
Investitionsvolumen lag für das Geschäftsjahr 2017 bei 39 TEUR (Vorjahr 59 TEUR)  und  entfällt  auf  
immaterielle  Vermögensgegenstände  (34 TEUR) und auf Sachanlagen (5 TEUR).  
Die 
im Anlagevermögen ausgewiesene Beteiligung an der Frankfurt Ticket GmbH (5 TEUR) wurde 
bereits in Vorjahren auf einen Erinnerungswert abgewertet. Zum Bestand der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Marketing GmbH gehören keine Grundstücke. Die Geschäftsräume werden angemietet. 
Die für die Durchführung der Gesellschaftszwecke notwendige Liquidität wurde im Wesentlichen durch 
den Zuschuss der Gesellschafterin (537 TEUR) sichergestellt. 
Seit Januar 2014 ist die Darmstadt Marketing GmbH für die Abwicklung der Werberechte auf 
öffentlichem Grund zuständig. Im Rahmen des Gesamtvertrages mit der Ströer Medien GmbH wurde 
auch die Werbung in den Straßenbahnwartehallen vergeben. Die Wartehallen sind Eigentum der HEAG 
mobilo GmbH. Daher werden die Einnahmen aus den Straßenbahnwartehallen an die HEAG mobilo 
GmbH ausgezahlt. Über die vertraglichen Modalitäten konnte im Februar 2017 Einigkeit erzielt 
werden. Die Rückstellungen der Jahre 2014-16 in Höhe von 275 TEUR wurden in 2017 in Anspruch 
genommen und für den vorliegenden Jahresabschluss wurde eine Rückstellung in Höhe von 76 TEUR 
gebildet. 
Ab Beginn des Jahres 2017 war Darmstadt Marketing in die Kommunikation des Digitalstadt 
Wettbewerbs der Bitkom involviert. Mit der Prämierung zur Digitalstadt Darmstadt im Juni 2017 
übernahm Darmstadt Marketing die Verantwortung des Leads „Handel“. In diesem Zusammenhang 
wurden zahlreiche Projekte für den Wettbewerbszeitraum 2018/19 ausgearbeitet und formuliert. Ein 
wesentlicher Aspekt auch für die touristische Entwicklung ist der für Anfang 2019 geplante Umbau der 
Touristinformation „Darmstadt Shop“ in eine moderne digitale Touristinformation. 
Im Juli 2017 brannte das Warenlager der Darmstadt Marketing GmbH im Carree aus. Der Schaden 
belief sich auf rund 22 TEUR. Der Betrag wurde von der Versicherung erstattet. Das Lager musste 
vollständig saniert werden und stand erst wieder ab Ende 2017 zur Verfügung.  
Mit Aufsichtsratsbeschluss vom 3. März 2015 wird die Compliancerichtlinie im Unternehmen 
angewendet. Darmstadt Marketing hat sich am Klimabericht der Darmstädter Stadtwirtschaft beteiligt. 
Die Sicherstellung der Liquidität wird durch eine Patronatsvereinbarung mit der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt gewährleistet. Am 19. Februar 2013 hatte die Wissenschaftsstadt Darmstadt einen 
öffentlichen Betrauungsakt betreffend die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH erlassen. 
Dieser soll bestätigen und konkretisieren, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse zu erbringen hat und auf diese Weise 
den Anforderungen des Europäischen Beihilferechts Rechnung trägt. Die Betrauung ist zunächst auf 
die Jahre 2013-2022 befristet. 
Durch die angespannte Finanzlage der Stadt ist auch zukünftig mit weiterer Kürzung des städtischen 
Zuschusses zu rechnen. Hierauf wird mit einer Überarbeitung der Unternehmensplanung reagiert, um 
zeitnah Leistungs- bzw. Kostenreduzierungen umzusetzen.Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 541 TEUR 
ist durch die Patronatsvereinbarung mit der Stadt Darmstadt (1.100 TEUR) abgesichert. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 wird durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH erfolgen. Der Auftrag wurde im Mai 
2018 erteilt. Es ist davon auszugehen, dass der Bestätigungsvermerk bis Oktober 2018 vorliegt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  
- 399 -

Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Das Geschäftsfeld Telekommunikation unterhält Kooperationen 
u.a. zu Gesellschaften des Stadtkonzerns, zur Wissenschaftsstadt 
Darmstadt, TU Darmstadt und zu weiteren kommunalen Unte r-
nehmen sowie Forschungseinrichtungen . Ein Beispiel stellt die 
Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Kl i-
nikum Darmstadt GmbH sowie der bauverein AG (SOPHIA Hessen 
GmbH) dar. 
Ziele im Geschäftsfeld  
 
Die ENTEGA Medianet und ihre Tochtergesellschaft, die COUNT + 
CARE GmbH & Co. KG  sowie die Digitalstadt Darmstadt GmbH  
repräsentieren das Geschäftsfeld Telekommunikation  & IT . Die 
ENTEGA Medianet vermarktet moderne Informations - und Tel e-
kommunikationsprodukte an regional a nsässige Geschäftskunden 
und investiert in eine flächendeckende Glasfaserversorgung der 
regionalen Gewerbegebiete. Sie ist Spezialist für den Ausbau von 
Breitbandnetzen sowie deren Betrieb und Vermarktung. Die 
COUNT+CARE GmbH & Co. KG bietet als erfahrener  Mess- und 
Abrechnungsdienstleister alle Geschäftsprozesse vom Messste l-
lenbetrieb über die Abrechnung bis zum Forderungsmanagement 
sowie die dazugehörigen unterstützenden IT -Systeme – modular 
oder auf Wunsch als vollintegriertes Rundum -sorglos-Paket. Auf-
gabe der Digitalstadt Darmstadt GmbH ist es, Darmstadt in den 
nächsten Jahren mit einem breiten Bündnis an Digitalunterne h-
men, Projekten und Dienstleitungen zur digitalen Modellstadt für 
Deutschland und Europa auszubauen. 
 
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT 
 
 COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
 ENTEGA Medianet GmbH und deren Tochtergesellschaft PEB Breitband GmbH & Co. KG 
 Digitalstadt Darmstadt GmbH 
 
 
Auszeichnungen * 
 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Telekommunikation & IT

COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Anschrift: Rheinallee 41, 
55118 Mainz 
Kontakt: 06151/ 404 6000 
http://www.countandcare.de 
Gründung: 26.06.2002 
Handelsregister: HRB 42043, Amtsgericht Mainz 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens  ist die Erbringung von abwicklungsorientierten Dienstleistungen, 
insbesondere in den Bereichen Zählerdatenermittlung, Energiedatenmanagement, Abrechnung und 
Forderungsmanagement sowie die Erbringung von Dienstleistungen in dem Bereich der 
Datenverarbeitung. Ziel ist die effiziente und marktpreisorientierte Sicherstellung dieser 
Dienstleistungen insbesondere für die Gesellschafter sowie die mit ihnen verbundenen Unternehmen 
und Körperschaften. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 74,90% 
Mainzer Stadtwerke AG 25,10% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Abert, Volker 
    da Torre Suárez, José David 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
- 402 -

COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 9.516 10.190 8.707 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 1.608 2.360 2.138 
   Sachanlagen 7.908 7.830 6.570 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 62.845 62.777 65.199 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 19.521 33.306 26.427 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 43.324 29.471 38.771 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.833 4.723 4.236 
Summe Aktiva 75.194 77.690 78.142 
Passiva 
Eigenkapital 11.001 11.001 11.001 
   Kapitalanteile 400 400 400 
   Rücklagen 10.601 10.601 10.601 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 52.169 52.834 51.263 
Verbindlichkeiten 12.025 13.856 15.878 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 75.194 77.690 78.142 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 72.469 69.110 65.478 
   Umsatzerlöse 72.469 69.110 65.478 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 2.303 1.243 858 
Betriebsleistung 74.773 70.353 66.336 
Betriebsaufwand -67.546 -64.230 -62.017
   Materialaufwand -9.220 -9.587 -10.464
   Personalaufwand -27.730 -24.092 -24.506
   Abschreibungen -6.720 -4.295 -6.542
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -23.876 -26.256 -20.504
Betriebsergebnis 7.227 6.123 4.319 
Finanzergebnis -682 -767 -922
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 169 125 101 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 110 88 18 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -962 -980 -1.041
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.545 5.356 3.398 
Außerordentliches Ergebnis -91 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.649 -1.059 -542
Sonstige Steuern -10 -4 -5
Jahresergebnis 4.795 4.293 2.851 
- 403 -

COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 329,2% 304,4% 373,0% 
Anlagenintensität 12,7% 13,1% 11,1% 
Abschreibungsquote  70,6% 42,1% 75,1% 
Investitionen (TEUR) 4.221 4.977 5.059 
Investitionsquote 44,4% 48,8% 58,1% 
Liquidität 3. Grades 143,3% 134,5% 142,8% 
Eigenkapital (TEUR) 11.001 11.001 11.001 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 400 400 400 
Eigenkapitalquote 14,6% 14,2% 14,1% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 1.546 1.831 2.022 
Verschuldungsgrad 583,5% 606,2% 610,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 6,6% 6,2% 4,4% 
Return on Investment (ROI) 6,4% 5,5% 3,6% 
Eigenkapitalrentabilität 43,6% 39,0% 25,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 7,7% 6,8% 5,0% 
Materialintensität 12,3% 13,6% 15,8% 
Rohertrag (TEUR) 63.249 59.523 55.014 
EBIT (TEUR) 7.396 6.248 4.420 
EBITDA (TEUR) 14.115 10.542 10.962 
ROCE 29,6% 24,2% 17,5% 
Personal 
Personalintensität 37,1% 34,2% 36,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 203 194 189 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 115 105 101 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 318 299 290 
Frauenanteil Beschäftigte 36,2% 35,1% 34,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 30 35 36 
Beschäftigte über 50 Jahre 40 49 115 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 44 46 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  75 88 71 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 404 -

COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Count+Care GmbH & Co. KG erbringt abwicklungsorientierte Dienstleistungen, insbesondere in 
den Bereichen Zählerdatenermittlung, Metering und Energiedatenmanagement, Abrechnung und 
Forderungsmanagement sowie IT-Dienstleistungen. Im Berichtsjahr hat sich die Count+Care auf ihre 
Kernkompetenzen als Shared-Service-Dienstleister konzentriert und die wirtschaftlichen Zielvorgaben 
ihrer Mutterunternehmen erfüllt. Übergeordnete Zielsetzung des Unternehmens im Jahr 2017 war die 
Fortführung und Konkretisierung der in 2016 auf der Managementebene erarbeiteten strategischen 
Ausrichtung der Gesellschaft.  
Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3.632 TEUR bzw. 5,2 % 
verringert, was auf geringere Projekt- und Produktumsätze mit den Bestandskunden zurückzuführen 
ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge fallen im Wesentlichen aufgrund geringerer Erträge aus der 
Auflösung von Rückstellungen um 385 TEUR geringer aus als im Vorjahr. 
Die Materialaufwendungen sind um 9,1% höher als im Vorjahreszeitraum, bedingt durch höhere 
bezogene Fremdleistungen für Projektumsätze. Die Personalaufwendungen haben sich um 1,7% 
gegenüber dem Vorjahr geringfügig erhöht. Der Personalbestand sank im Jahresdurchschnitt von 299 
Beschäftigten im Jahr 2016 auf 290 Beschäftigte in 2017. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
liegen um rund 5.752 TEUR unter dem Niveau von 2016, begründet durch eine einmalige 
Rückstellungsbildung in 2016. 
Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 2.851 TEUR ab. 
Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2018 einen weiteren Rückgang des Umsatzes im 
mittleren einstelligen Prozentbereich. Weiterhin wird durch einen einmaligen Ertrag aus der 
Veräußerung von Sachanlagen, ein Jahresüberschuss zwischen 7.000 und 8.000 TEUR erwartet. Die 
Investitionen für das Jahr 2018 sind mit einer Summe zwischen 8.000 und 9.000 TEUR veranschlagt. 
Die Count + Care GmbH & Co. KG wird ihre Rolle als Shared -Service-Dienstleister für die ENTEGA A G 
und die Mainzer Stadtwerke AG weiter schärfen und ihre Organisation und die Prozesse weiter entlang 
von Effizienzkriterien ausrichten. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
- 405 -

COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Rheinallee 41,  
55118 Mainz 
Kontakt: 06151/ 404 6000 
http://www.countandcare.de/ 
Gründung: 09.08.2013 
Handelsregister: HRB 44868, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der COUNT+CARE GmbH & Co. KG und die Führung deren Geschäfte. Die 
Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar 
oder mittelbar dienen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 74,90% 
Mainzer Stadtwerke AG 25,10% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Abert, Volker Mitglied k.A.
da Torre Suárez, José David Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 29 31 33 
Bilanzsumme (TEUR) 31 33 35 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 406 -

Digitalstadt Darmstadt GmbH 
Anschrift: Luisenplatz 5 A, 
64283 Darmstadt 
Kontakt: info@Digitalstadt-Darmstadt.de 
http://www.Digitalstadt-Darmstadt.de 
Gründung: 17. Mai 2005
Handelsregister: HRB 9491, Amtsgericht Damstadt
Darstellung Unternehmenszweck 
Durchführung der Digitalisierung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Unternehmen des 
Stadtkonzerns unter dem Projekt „Digitalstadt Darmstadt“. Die Gesellschaft steuert, begleitet und 
koordiniert die Einzelmaßnahmen zur Durchführung der Digitalisierung der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und der Unternehmen des Stadtkonzerns unter dem Projekt "Digitalstadt Darmstadt". 
Die Gesellschaft wirbt finanzielle und sonstige U nterstützung für die Digitalisierung der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Unternehmen des Stadtkonzerns ein und vergibt Aufträge 
zur Umsetzung der Digitalisierung. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rah men der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
da Torre Suárez, José David Mitglied k.A.
Fröhlich, Heinz Joachim Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge des Geschäftsführung beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 auf 6 TEUR.  
- 408 -

Digitalstadt Darmstadt GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 0 0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 49 52 491 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 9 10 245 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 40 42 245 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 49 52 491 
Passiva 
Eigenkapital 45 47 241 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 225 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 20 22 16 
Rückstellungen 4 5 11 
Verbindlichkeiten 1 0 238 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 49 52 491 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 7 7 9 
   Umsatzerlöse 7 7 9 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 3 3 145 
Betriebsleistung 9 10 154 
Betriebsaufwand -7 -7 -159
   Materialaufwand 0 0 -34
   Personalaufwand 0 0 -8
   Abschreibungen 0 0 0
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -7 -7 -117
Betriebsergebnis 3 3 -6
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3 3 -6
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 2 2 -5
- 409 -

Digitalstadt Darmstadt GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 -/- -/- -/- 
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  -/- -/- -/- 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote -/- -/- -/- 
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% 196,9% 
Eigenkapital (TEUR) 45 47 241 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 225 
Eigenkapitalquote 91,1% 90,4% 49,2% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 1 -1 238 
Verschuldungsgrad 9,8% 10,6% 103,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 28,8% 28,3% -58,4%
Return on Investment (ROI) 3,9% 4,1% -1,1%
Eigenkapitalrentabilität 4,2% 4,5% -2,2%
Gesamtkapitalrentabilität 3,9% 4,1% -1,1%
Materialintensität 0,0% 0,0% 22,3% 
Rohertrag (TEUR) 7 7 -25
EBIT (TEUR) 3 3 -6
EBITDA (TEUR) 3 3 -6
Kostendeckungsgrad 137,5% 133,6% 96,5% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 5,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 100,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. k.A. ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. k.A. nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 410 -

Digitalstadt Darmstadt GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Gesellschaft wurde als WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH (WDB GmbH) am 
17.05.2005 gegründet. Gegenstand des Unternehmens war es, bei der Kommanditgesellschaft unter 
der Firma WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG (WDB KG) die 
Rechtsstellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu 
führen. Die Geschäftsführung beinhaltete den Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen der WDB 
KG. Darüber hinaus haftete die WDB GmbH als Komplementärin der WDB KG. Zum 17.09.2017 trat 
die WDB GmbH als Komplementärin aus. 
Am 09.11.2017 erhielt die Gesellschaft durch Gesellschafterbeschluss einen neuen 
Gesellschaftervertrag mit Änderung der Firma, des Unternehmensgegenstandes und des 
Stammkapitals und wurde zur Digitalstadt Darmstadt GmbH. 
Die Digitalstadt Darmstadt GmbH ist ausschließlich für die Projektsteuerung des Projektes 
„Digitalstadt Darmstadt “ zuständig und arbeitet dabei eng mit dem Chief Digital Officer der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt zusammen. Die Gesellschaft ist nicht am Markt tätig. Das Projekt 
„Digitalstadt Darmstadt “ umfasst nahezu alle Bereiche der Daseinsvorsorge. Dabei steht der Nutzen 
für Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund. Viele Projekte aus diesen Bereichen dienen der effektiven 
Nutzung beschränkter Ressourcen. Gerade im Energie-, Mobilitäts- und Umweltbereich sind weiter e 
wesentliche Ziele, die Steigerung der Energieeffizienz und der Schadstoffreduzierung. Dadurch ist der 
Beitrag zur Corporate Social Responsibility hoch. 
Anfang 2018 liegt der Fokus auf dem Aufbau der GmbH, Klärung rechtlicher Rahmenbedingung, dem 
Aufbau des Multiprojektmanagements und der Fördermittelbeantragung. Das Projektportfolio befindet 
sich in der Abstimmung und Konkretisierung vor allem hinsichtlich der Ausrichtung an den 
Sponsoringleistungen. Bereits begonnene Projekte werden im 1. Halbjahr 2018 umgesetzt bzw. 
abgeschlossen. Die Konzeptionierung der Projekte schreitet voran, so dass viele weitere Projekte im 2. 
Halbjahr 2018 in die Umsetzungsphase gehen. 
Die Gesellschaft finanziert sich über Fördermittel des Landes Hessens, die sie als Projektsteuerer für 
die Wissenschaftsstadt Darmstadt als Fördermittelnehmer in nach den Fördergrundlagen des 
Bewilligungsbescheides zum Projekt „Digitalstadt Darmstadt “, erhält. Darüber hinaus gehende 
Leistungen stellt die Digitalstadt der Wissenschaftsstadt Darmstadt nach der „Vereinbarung über die 
Erbringung von Dienstleistungen im Rahmen des Projektes „Digitalstadt Darmstadt“ vom 28. 02.2018 
in Rechnung. 
Als 100%-ige Tochtergesellschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt werden die Risiken der 
Gesellschaft als gering eingestuft. Die Komplexität und Laufzeit des Projektes stellen jedoch eine 
Herausforderung dar. 
Für das Geschäftsjahr 2017 ist ein Jahresfehlbetrag von ca. 5 TEUR entstanden. Dieser soll auf das 
folgende Geschäftsjahr vorgetragen werden. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Steuerberatungs- 
und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft CuraCommerz GmbH, Groß-Gerau, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
- 411 -

ENTEGA Medianet GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 709 2900 
https://www.entega-medianet.de/ 
Gründung: 10.06.1996 
Handelsregister: HRB 6424, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist das Planen, Errichten, Betreiben und Vermarkten eines vor allem in 
der Region Südhessen gelegenen Übertragungsnetzes zu Telekommunikationszwecken und das 
Entwickeln und Vermarkten von Telekommunikationsdienstleistungen. Das Unternehmen betreibt 
auch den Daten - und Informationsaustausch zwischen kommunalen Einrichtungen und wird damit 
im Interesse der Bürger der Stadt Darmstadt tätig. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte b etreiben, 
die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie kann 
Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen  öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 100,00% 
Beteiligungen 
PEB Breitband GmbH & Co. KG 51,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Busch, Christoph Geschäftsführer k.A.
Gey, Frank Geschäftsführer k.A.
Schmidt, Thomas Geschäftsführer k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
- 412 -

ENTEGA Medianet GmbH 
Bilanz (TEUR)  2015 2016 2017 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 36.407 33.309 33.535 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 3.090 3.061 2.602 
   Sachanlagen 26.056 27.612 28.392 
   Finanzanlagen 7.261 2.637 2.541 
Umlaufvermögen 16.308 7.104 9.549 
   Vorräte -124 201 374 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 11.127 4.102 2.930 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 5.304 2.802 6.245 
Rechnungsabgrenzungsposten 231 307 615 
Summe Aktiva 52.946 40.720 43.699 
Passiva    
Eigenkapital 13.681 11.206 12.004 
   Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500 
   Kapitalrücklagen 9.316 9.316 9.316 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 2.865 389 1.188 
Empfangene Investitionszuschüsse 104 88 398 
Rückstellungen 6.594 5.307 5.339 
Verbindlichkeiten 27.887 20.482 22.680 
Rechnungsabgrenzungsposten 3.111 2.908 2.645 
Passive latente Steuern 1.568 730 634 
Summe Passiva 52.946 40.720 43.699 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
    Gesamtleistung 32.083 34.615 29.505 
   Umsatzerlöse 31.716 34.535 29.432 
   Bestandsveränderungen 191 -125 24 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 176 206 50 
Sonstige betriebliche Erträge 240 298 281 
Betriebsleistung 32.323 34.913 29.786 
Betriebsaufwand -27.811 -34.117 -27.575 
   Materialaufwand -12.338 -13.250 -11.305 
   Personalaufwand -7.702 -7.782 -7.862 
   Abschreibungen -3.852 -3.897 -4.115 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.918 -9.188 -4.294 
Betriebsergebnis 4.512 796 2.211 
Finanzergebnis -296 -271 -353 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 56 55 54 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 226 111 2 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -578 -438 -409 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.216 525 1.858 
Außerordentliches Ergebnis -13 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.333 -132 -664 
Sonstige Steuern -6 -3 -6 
Jahresergebnis 2.865 389 1.188 
- 413 -

ENTEGA Medianet GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 113,4% 95,6% 97,9% 
Anlagenintensität 68,8% 81,8% 76,7% 
Abschreibungsquote  10,6% 11,7% 12,3% 
Investitionen (TEUR) 3.311 5.424 4.136 
Investitionsquote 9,1% 16,3% 12,3% 
Liquidität 3. Grades 236,8% 137,6% 132,7% 
Eigenkapital (TEUR) 13.681 11.206 12.004 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.500 1.500 1.500 
Eigenkapitalquote 25,8% 27,5% 27,5% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 25.000 18.092 18.092 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.691 -7.405 2.198 
Verschuldungsgrad 287,0% 263,4% 264,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 8,9% 1,1% 4,0% 
Return on Investment (ROI) 5,4% 1,0% 2,7% 
Eigenkapitalrentabilität 20,9% 3,5% 9,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 6,5% 2,0% 3,7% 
Materialintensität 38,2% 38,0% 38,0% 
Rohertrag (TEUR) 19.744 21.365 18.201 
EBIT (TEUR) 4.569 852 2.265 
EBITDA (TEUR) 8.421 4.749 6.380 
ROCE 8,2% 2,7% 4,9% 
Personal    
Personalintensität 23,8% 22,3% 26,4% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 67 67 66 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 47 46 44 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 114 113 110 
Frauenanteil Beschäftigte 41,2% 40,7% 40,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 16 16 18 
Beschäftigte über 50 Jahre 11 10 31 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 43 43 43 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 68 69 71 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  -/- nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja nein ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts  
  Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen    
  
- 414 -

ENTEGA Medianet GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
Die ENTEGA Medianet GmbH (im Folgenden „Medianet“ genannt) ist ein Unternehmen der ENTEGA 
AG, Darmstadt. Ziel der Medianet als Realisierungspartner ist es, maßgeschneiderte Lösungen für 
Wirtschaftsunternehmen (insbesondere Mittelstand und Großunternehmen) sowie Einrichtungen der 
öffentlichen Hand (wie z.B. öffentliche Verwaltungen, Schulen und Kliniken) anzubieten. Das 
Produktportfolio reicht von Internet- und Sprachdiensten für Privat- und Geschäftskunden, Key 
Accounts und Carrier, über die Bereitstellung und Wartung von Telefonanlagen bis hin zu Managed 
Services und Netzwerke (VPN) mit integrierten Sicherheitskonzepten. Über Netz- und 
Kooperationspartner realisiert Medianet auch bundesweite und internationale Projekte sowie Hosting-, 
Kollokations- und Rechenzentrumsdienstleistungen. Medianet übernimmt außerdem für ihre Kunden 
und Kooperationspartner die Betriebsführung komplexer Netze. 
Das Geschäftsjahr 2017 war, wie bereits das Vorjahr, von zahlreichen Projekten geprägt. Während 
zum Ende des Geschäftsjahres 2016 die interne Neuausrichtung der Medianet erfolgreich 
abgeschlossen werden konnte, standen im Jahr 2017 drei Initiativen - Strategische Projekte, Vectoring 
im Nahbereich und Breitbandoffensive - als Grundlage für zukünftiges Wachstum im Fokus der 
Geschäftsführung.  
Die Umsätze fielen um 5,1 Mio. EUR auf 29,4 Mio. EUR, hauptsächlich durch die Bereinigung des 
internen Konzernumsatzes mit der e-netz Südhessen GmbH & Co. KG. Dabei sank der Rohertrag 
gegenüber dem Vorjahr von 21,6 Mio. EUR auf 18,5 Mio. EUR. Gegenläufig zum gesunkenen Rohertrag 
wirkte sich vor allem eine Senkung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 4,9 Mio. EUR auf 
4,3 Mio. EUR aus. Diese Veränderung wurde maßgeblich durch den Anwachsungsverlust aus der 
ehemaligen Medianet Breitband GmbH & Co KG, Darmstadt (Breitband KG) im Jahr 2016 geprägt. 
Hintergrund war die Optimierung der Konzernstruktur des ENTEGA-Konzerns, dabei wurde zum  
31. Oktober 2016 die Breitband KG durch Austritt der Komplementärin aufgelöst, so dass Vermögen 
und Schulden der Gesellschaft auf die Medianet anwuchsen. Das EBIT stieg von 0,8 Mio. EUR in 2016 
auf 2,3 Mio. EUR an. Hierbei wird deutlich, dass die Medianet trotz der Bereinigung des 
Konzernumsatzes in der Lage ist, sich den zukünftigen Anforderungen zu stellen und sich dabei 
gegenüber den Wettbewerbern durchzusetzen. Das Finanzergebnis blieb gegenüber dem Vorjahr mit 
0,3 Mio. EUR nahezu konstant. Unter Berücksichtigung der Auflösung latenter Steuern in Höhe von 
0,1 Mio. EUR entstanden Ertragsteuern auf 0,7 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss 2017 beträgt 
1,2 Mio. EUR.   
Auch im Geschäftsjahr 2018 wird sich die Entwicklung zu immer leistungsstärkeren 
Kommunikationsinfrastrukturen fortsetzen. Nach der im Geschäftsjahr 2017 vorgenommenen 
Breitbandoffensive insbesondere durch das Projekt IP-Bitstream Access wird in 2018 durch die 
Vorlaufkosten eine Ergebnisreduzierung auf 0,1 Mio. EUR erwartet. Ab dem Jahr 2019 wird mit einem 
Anstieg des Jahresüberschusses auf 1,0 Mio. EUR gerechnet. Getragen wird diese Wachstumsstrategie 
durch die bestehende Kapital- und Vermögenstruktur der Medianet. Auf der Umsatzseite wird in den 
Jahren 2018 und 2019 mit einem Anstieg auf 30,9 Mio. EUR bzw. 33,6 Mio. EUR geplant. Weiterhin 
sind elementare Umsatztreiber hierfür das weitere Wachstum im Privat- und Geschäftskundengeschäft 
sowie eine stärkere Lösungsorientierung und Individualisierung unserer Leistungen im Key-Account-
Segment. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 415 -

PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 
64293 Darmstadt 
 Kontakt: - 
Gründung: 07.05.2004 
Handelsregister:  HRA 7083, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Projektentwicklung sowie die Errichtung und der Betrieb von 
Glasfasernetzen und ähnlichen Telekommunikationsnetzen sowie die Beratung hierzu.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Medianet GmbH 51,00% 
Klenk & Sohn GmbH 49,00% 
   
Beteiligungen   
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname 
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH vertreten durch:   
    Klenk, Udo   
    Schmidt, Thomas   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
- 416 -

PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2015 2016 2017 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 33 33 33 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 33 33 33 
Umlaufvermögen 210 210 224 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 54 72 100 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 155 138 124 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 243 243 257 
Passiva    
Eigenkapital 191 184 183 
   Kapitalanteile 169 169 169 
   Rücklagen 33 33 33 
   Bilanzergebnis -11 -18 -19 
Rückstellungen 15 7 7 
Verbindlichkeiten 37 53 68 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 243 243 257 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
    Gesamtleistung 2.539 455 599 
   Umsatzerlöse 18.088 455 599 
   Bestandsveränderungen -15.549 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 9 11 0 
Betriebsleistung 2.548 466 599 
Betriebsaufwand -2.451 -472 -600 
   Materialaufwand -2.427 -446 -587 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -24 -26 -13 
Betriebsergebnis 97 -6 -1 
Finanzergebnis -1 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 95 -6 -1 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8 -1 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 87 -7 -1 
- 417 -

PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 578,3% 557,3% 553,8% 
Anlagenintensität 13,6% 13,6% 12,8% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 405,4% 354,9% 301,2% 
Eigenkapital (TEUR) 191 184 183 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 169 169 169 
Eigenkapitalquote 78,7% 75,6% 71,1% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -559 16 15 
Verschuldungsgrad 27,1% 32,2% 40,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 3,4% -1,5% -0,2%
Return on Investment (ROI) 35,9% -2,9% -0,4%
Eigenkapitalrentabilität 45,6% -3,8% -0,6%
Gesamtkapitalrentabilität 36,4% -2,8% -0,4%
Materialintensität 95,3% 95,6% 98,0% 
Rohertrag (TEUR) 112 9 12 
EBIT (TEUR) 97 -6 -1
EBITDA (TEUR) 97 -6 -1
ROCE 45,9% -3,7% -0,6%
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja (Konzern) k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 418 -

PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
Die PEB Breitband GmbH & Co. KG, Darmstadt, (im Folgenden „PEB Breitband KG“ genannt) ist eine 
Tochtergesellschaft der ENTEGA Medianet GmbH, Darmstadt (im Folgenden „Medianet“ genannt).  
Die PEB Breitband KG ist seit 2012 auf dem Breitbandmarkt tätig. Um wettbewerbsfähige Angebote in 
diesem Bereich abgeben zu können, bestand der Bedarf, aus einer Hand die Errichtung und den 
Betrieb von Breitbandnetzen anzubieten. Um diesen Bedarf zu bedienen, hat sich Medianet in 2012 
mit der Klenk & Sohn GmbH, Modautal, (im Folgenden „Klenk“ gena nnt) in der PEB Breitband KG 
zusammengeschlossen. Medianet ist mit 51 % und Klenk mit 49 % an der PEB Breitband KG beteiligt. 
Das Gemeinschaftsunternehmen bietet die Planung, Errichtung und den Betrieb von Breitbandnetzen 
an. 
Im Geschäftsjahr 2016 hat die PEB Breitband KG Angebote für die Erweiterung der 
Glasfasererschließung an die IKbit (Interkommunales Breitbandnetz, Eigenbetrieb der Gemeinde 
Fürth) erstellt und wurde hiermit beauftragt. Hierbei steht die Erschließung auf Basis Fibre to the 
Home (FttH ) - Verlegung von Lichtwellenleitern von Rechenzentren direkt bis in die Wohnung des 
Teilnehmers - im Vordergrund. Seit dem Geschäftsjahr 2017 befindet sich die PEB Breitband KG 
ausschließlich in der Vermarktungsphase. Anfragen durch Kommunen für eine neue 
Glasfasererschließung in Form eines Komplettausbaus von Telekommunikationsnetzen ruhen derzeit. 
Das zu erstellende Breitbandnetz wurde im Jahr 2015 nach Fertigstellung an die IKbit 
Interkommunales Breitbandnetz, Eigenbetreib der Gemeinde Fürth, Fürth, (im Folgenden „IKBIT“ 
genannt) übertragen. Zur Sicherstellung des Betriebes der Gesellschaft werden vom Subunternehmer 
Medianet 2 % für die Versorgung der Endkunden in der Gesellschaft einbehalten. Hierbei wurden 
599 TEUR Umsatzerlöse im Jahr 2017 erwirtschaftet. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr unter 
Berücksichtigung der Verwaltungsaufwendungen mit einem geplanten Jahresfehlbetrag in Höhe von 
1 TEUR. 
Das Datenvolumen in Deutschland nimmt entsprechend der Entwicklungen der Vorjahre weiter zu, so 
dass leistungsstarke Netze benötigt werden. Aus diesem Grund und aufgrund der Vorgaben der 
Bundesregierung zur Förderung des Breitbandausbaus wird erwartet, dass sich auch langfristig der 
Ausbau weiterer Breitbandprojekte in der Region Südhessen fortsetzen wird. Die Finanzierung der PEB 
Breitband KG mit Eigen- und Fremdmitteln durch die Gesellschafter ist auch in Zukunft gesichert. Für 
das Jahr 2018 wird aufgrund erhoffter Kundenzuwächse mit einem Anstieg der Umsatzerlöse auf ca. 
753 TEUR und einem Jahresüberschuss von 2 TEUR gerechnet. Derzeit befindet sich die Gesellschaft 
ausschließlich in der Betriebsführungsphase. Es wird damit gerechnet, dass die Gesellschaft allein 
durch die bestehende Vermarktungssituation weiterhin durch ausreichende Kundenverträge nachhaltig 
positive Jahresüberschüsse erwirtschaften wird.  
Es sind keine Investitionen geplant. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.  
 
- 419 -

PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100,  
64293 Darmstadt 
 Kontakt: - 
Gründung: 05.05.2004 
Handelsregister:  HRB 9135, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der 
Firma PEB Breitband GmbH & Co. KG. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
PEB Breitband GmbH & Co. KG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Klenk, Udo Mitglied k.A. 
Schmidt, Thomas Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2015 2016 2017 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 36 37 38 
Bilanzsumme (TEUR) 38 38 39 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
- 420 -

Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
 Beteiligungsgesellschaften des EAD:
 ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
 MW-Mayer GmbH
 OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH
 ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen
Ziele im Geschäftsfeld 
Die strategischen Ziele innerhalb des Geschäftsfelds gliedern sich 
unter anderem in die Bereiche Abfallentsorgung, Straßenreinigung 
und -unterhaltung, Kanalbetrieb, Abwasserreinigung sowie in die 
durch den ZAS erbrachten Leistungen. 
Bei der Abfallentsorgung nutzen der EAD und seine Tochterunter-
nehmen Wachstumschancen insbesondere in den Segmenten g e-
werbliche Abfälle und Containerdienste. Ziel ist es, die stoffliche 
Verwertung aus Abfällen langfristig auszubauen. 
Die Ziele der Bereiche Abwasserreinigung und Kanalbetrieb orie n-
tieren sich an der Maßgabe, die Leistungen für die Bürgerinnen 
und Bürger weiterhin kostengünstig anbieten zu können. 
Der ZAS verfügt über hoch spezialisierte Anlagen und die Möglic h-
keit, die bei der Verbrennung entstehende Abwärme weiter zu nu t-
zen und au ch zu vertreiben. Die Sicherung der Auslastung des 
Müllheizkraftwerks wird forciert. Weiter werden die Möglichkeiten 
zur Optimierung von Stoffströmen genutzt. 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
Mit dem Fachbereich Abwassertechnik der TU Darmstadt nimmt 
die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG und die ENTEGA 
AG am Projekt "ESiTI" teil. Untersucht wird, wie aus Kläranlagen 
Energie gewonnen und genutzt werden  kann. Gemeinsam mit der 
TU Darmstadt arbeitet der EAD regelmäßig an Projekten, die sich 
mit innovativen Lösungsansätzen der Abfallbeseitigung befassen.  
 ARGE Meinhardt/ DED
 ARGE Kilb/DED
 awaTech GmbH
 Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs-GmbH (DED)
 Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)
Auszeichnungen * 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Entsorgung & Abwasser

ARGE Kilb / DED GbR 
Anschrift: Sensfelderweg 33, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: - 
Gründung: April 2011 
Handelsregister: - 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Reinigungs- und Entsorgungsdienstleistungen 
für Autobahnraststätten. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 50,00% 
Kilb Städtereinigung GmbH 50,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Hofmann, Bernd Mitglied 0 TEUR 
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR 
Meinhardt, Frank-Steffen Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsleitung erhielt im Geschäftsjahr 2017 keine Vergütung. 
- 424 -

ARGE Kilb / DED GbR 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 0 0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 54 3 86 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 44 0 86 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 10 3 1 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 54 3 86 
Passiva 
Eigenkapital 0 0 0 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 0 0 0 
Verbindlichkeiten 54 3 86 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 54 3 86 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 222 72 227 
   Umsatzerlöse 222 72 227 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 222 72 227 
Betriebsaufwand -222 -72 -227
   Materialaufwand -214 -70 -219
   Personalaufwand 0 0 0
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -8 -2 -8
Betriebsergebnis 0 0 0 
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 0 0 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 0 0 0 
- 425 -

ARGE Kilb / DED GbR 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 -/- -/- -/- 
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  -/- -/- -/- 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote -/- -/- -/- 
Liquidität 3. Grades 100,0% 100,0% 100,0% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 0 0 0 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) k.A. k.A. 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -23 -51 83 
Verschuldungsgrad -/- -/- -/- 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,0% 0,0% 0,0% 
Return on Investment (ROI) 0,0% 0,0% 0,0% 
Eigenkapitalrentabilität <=0,0% <=0,0% <=0,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,0% 0,0% 0,0% 
Materialintensität 96,6% 96,8% 96,6% 
Rohertrag (TEUR) 8 2 8 
EBIT (TEUR) 0 0 0 
EBITDA (TEUR) 0 0 0 
Kostendeckungsgrad 100,0% 100,0% 100,0% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  k.A. k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts  
  Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen    
  
- 426 -

ARGE Kilb / DED GbR 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
In 2017 wurden Umsatzerlöse von 227 TEUR erzielt.  
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2017 ein neutrales Ergebnis von 0 TEUR aus. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden keine Investitionen getätigt. 
Die Liquidität der ARGE Kilb/DED war in 2017 jederzeit gewährleistet. 
Der Geschäftsumfang der ARGE Kilb/DED umfasst ausschließlich die Reinigungsdienstleistungen an 
Autobahnrastplätzen für diverse Ämter für Straßen und Verkehrswesen in der Region Südhessen. 
Die vorliegenden Jahresabschlusszahlen 2017 sind endgültig. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 427 -

ARGE Meinhardt/DED GbR 
Anschrift: Sensfelderweg 33, 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: - 
Gründung: 2004 
Handelsregister:  - 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen zur Entsorgung von Abfällen 
jeglicher Art. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 50,00% 
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 50,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR 
Meinhardt, Frank-Steffen Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2017 keine Bezüge. 
   
  
- 428 -

ARGE Meinhardt/DED GbR 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 0 0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 182 180 114 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 99 118 67 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 83 62 46 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 182 180 114 
Passiva 
Eigenkapital 20 51 28 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 20 51 28 
Rückstellungen 0 1 2 
Verbindlichkeiten 162 129 84 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 182 180 114 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 1.926 1.779 1.935 
   Umsatzerlöse 1.926 1.779 1.935 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 1.926 1.779 1.935 
Betriebsaufwand -1.906 -1.747 -1.907
   Materialaufwand -1.902 -1.743 -1.903
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -4 -4 -4
Betriebsergebnis 20 32 28 
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 20 32 28 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -1 -1
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 20 31 28 
- 429 -

ARGE Meinhardt/DED GbR 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 -/- -/- -/- 
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  -/- -/- -/- 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote -/- -/- -/- 
Liquidität 3. Grades 112,2% 139,0% 132,4% 
Eigenkapital (TEUR) 20 51 28 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 0 0 0 
Eigenkapitalquote 10,9% 28,1% 24,5% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) k.A. k.A. 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -287 -34 -44
Verschuldungsgrad 820,5% 256,3% 308,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 1,0% 1,7% 1,4% 
Return on Investment (ROI) 10,9% 17,1% 24,5% 
Eigenkapitalrentabilität 100,0% 60,9% 100,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 10,9% 17,1% 24,5% 
Materialintensität 98,8% 98,0% 98,3% 
Rohertrag (TEUR) 24 36 33 
EBIT (TEUR) 20 32 28 
EBITDA (TEUR) 20 32 28 
ROCE 100,0% 26,9% 24,8% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. k.A. k.A.
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/-
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/-
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/-
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. k.A. k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 430 -

ARGE Meinhardt/DED GbR 
In 2009Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Für das Geschäftsjahr 2017 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 1.935 TEUR erzielt. 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2017 ein Jahresüberschuss von 28 TEUR aus. Der Gewinn wird zu 
gleichen Teilen an die beiden Gesellschafter ausgeschüttet. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden keine Investitionen getätigt. 
Die Liquidität der ARGE Meinhardt/DED war in 2017 jederzeit gewährleistet. 
Der Geschäftsumfang der ARGE Meinhardt/DED wird nach wie vor von den Umsätzen mit einem 
Darmstädter Großunternehmen dominiert (97%). 
Die vorliegenden Jahresabschlusszahlen 2017 sind endgültig. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 431 -

awaTech GmbH 
Anschrift: Robert-Bunsen-Str. 67-69, 
64579 Gernsheim 
Kontakt: 06258/ 903 990 
info@awaTech.org 
http://www.awatech.org 
Gründung: 23.01.1984 
Handelsregister: HRB 54476, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Abwasserdienstleistungen (Kanalreinigung 
und -notdienst, TV-Inspektion für Kanäle). Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die Einsammlung 
und Verwertung kommunaler und gewerblicher Nass- und Flüssigabfälle. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Best andsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Bittner, Thomas Mitglied k.A.
Richter, Meik Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
- 432 -

awaTech GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 685 814 917 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 19 15 13 
   Sachanlagen 666 799 903 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.114 1.258 1.168 
   Vorräte 7 10 23 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 658 506 644 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 449 742 501 
Rechnungsabgrenzungsposten 8 7 11 
Summe Aktiva 1.807 2.079 2.095 
Passiva 
Eigenkapital 1.140 1.447 1.454 
   Gezeichnetes Kapital 202 202 202 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 937 1.245 1.252 
Rückstellungen 204 278 269 
Verbindlichkeiten 462 355 372 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 1.807 2.079 2.095 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Gesamtleistung 3.697 3.929 4.047 
   Umsatzerlöse 3.733 3.926 4.034 
   Bestandsveränderungen -36 3 13 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 20 5 156 
Betriebsleistung 3.717 3.934 4.202 
Betriebsaufwand -3.402 -3.486 -3.615
   Materialaufwand -640 -732 -677
   Personalaufwand -1.351 -1.428 -1.536
   Abschreibungen -222 -239 -260
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.189 -1.087 -1.142
Betriebsergebnis 314 447 588 
Finanzergebnis -3 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 311 447 588 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -88 -129 -170
Sonstige Steuern -11 -12 -10
Jahresergebnis 212 307 407 
- 433 -

awaTech GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 vorl. 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 166,4% 177,8% 158,7% 
Anlagenintensität 37,9% 39,2% 43,7% 
Abschreibungsquote  32,4% 29,4% 28,3% 
Investitionen (TEUR) 313 374 362 
Investitionsquote 45,7% 45,9% 39,5% 
Liquidität 3. Grades 167,0% 198,9% 182,3% 
Eigenkapital (TEUR) 1.140 1.447 1.454 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 202 202 202 
Eigenkapitalquote 63,1% 69,6% 69,4% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -80 -108 17 
Verschuldungsgrad 58,5% 43,7% 44,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 5,7% 7,8% 10,1% 
Return on Investment (ROI) 11,7% 14,8% 19,4% 
Eigenkapitalrentabilität 18,6% 21,2% 28,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 11,9% 14,8% 19,5% 
Materialintensität 17,2% 18,6% 16,1% 
Rohertrag (TEUR) 3.057 3.197 3.370 
EBIT (TEUR) 314 447 588 
EBITDA (TEUR) 536 687 847 
ROCE 16,4% 19,4% 25,0% 
Personal 
Personalintensität 36,4% 36,3% 36,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 31 31 30 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 3 3 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 34 34 32 
Frauenanteil Beschäftigte 8,8% 8,8% 6,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit k.A. k.A. 4 
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. k.A. 16 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 42 42 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 40 42 48 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. k.A. k.A.
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. k.A. k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 434 -

awaTech GmbH 
In 2009Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
Die Gesellschaft wurde zum 01.01.2009 in die awaTech GmbH mit Sitz in Gernsheim umgewandelt. 
Alleiniger Gesellschafter ist seit dem 01.01.2009 die DRZ GmbH. Die Geschäftsfelder der Gesellschaft 
umfassen die Bereiche Kanalreinigung, Kanalinspektion, Flüssigtransporte und Industriereinigung. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden Umsatzerlöse von 4.034 TEUR erzielt. Darüber hinaus konnten 
sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 156 TEUR verbucht werden. 
Die awaTech weist zum 31.12.2017 ein Jahresüberschuss von 407 TEUR aus. Der Gewinn wird auf 
neue Rechnung vorgetragen. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden für einen TV-Wagen, einen Absetzer, ein Opel-Pritschentransporter und 
Sonstiges Investitionen in Höhe von 362 TEUR getätigt. 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2017 jederzeit gewährleistet. 
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Klug & Engelhard GmbH aus Kriftel 
geprüft. Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorliegenden 
Jahresabschlusszahlen 2017 sind vorläufig. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
- 435 -

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
Anschrift: Sensfelderweg 33, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: - 
Gründung: 07.08.2003 
Handelsregister: HRB 9020, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und Durchführung von Entsorgungs - und sonstigen 
Dienstleistungen für Unternehmen im Großraum Darmstadt. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 100,00% 
Beteiligungen 
ARGE Kilb / DED GbR 50,00% 
ARGE Meinhardt/DED GbR 50,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft keine Vergütung. 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender 0 TEUR 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Fröhlich, Doris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Nissen, Jes Peter Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied 0 TEUR 
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr 2017 keine Bezüge. 
- 436 -

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
Bilanz (TEUR)  2015 2016 2017 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 26 35 54 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 26 35 54 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 203 240 208 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 136 161 176 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 66 79 32 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 229 275 261 
Passiva    
Eigenkapital 104 106 151 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 79 81 126 
Rückstellungen 4 9 22 
Verbindlichkeiten 122 160 88 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 229 275 261 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
    Gesamtleistung 624 627 661 
   Umsatzerlöse 624 627 661 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 624 627 661 
Betriebsaufwand -623 -639 -618 
   Materialaufwand -415 -429 -386 
   Personalaufwand -186 -188 -185 
   Abschreibungen -8 -8 -16 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -15 -15 -31 
Betriebsergebnis 1 -12 43 
Finanzergebnis 10 15 14 
   Erträge aus Beteiligungen 10 15 14 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 11 3 57 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2 0 -11 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 9 2 45 
- 437 -

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 391,2% 310,9% 281,6% 
Anlagenintensität 11,6% 12,6% 20,5% 
Abschreibungsquote  28,7% 23,2% 29,2% 
Investitionen (TEUR) 0 16 35 
Investitionsquote 0,0% 46,7% 65,4% 
Liquidität 3. Grades 161,4% 143,8% 187,8% 
Eigenkapital (TEUR) 104 106 151 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 45,2% 38,5% 57,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 2 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) k.A. k.A. 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -59 38 -71
Verschuldungsgrad 121,2% 159,6% 73,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 1,4% 0,3% 6,8% 
Return on Investment (ROI) 3,8% 0,8% 17,2% 
Eigenkapitalrentabilität 8,3% 2,1% 29,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,8% 0,8% 17,2% 
Materialintensität 66,6% 68,4% 58,3% 
Rohertrag (TEUR) 209 198 275 
EBIT (TEUR) 11 3 57 
EBITDA (TEUR) 18 11 72 
ROCE 4,6% 1,0% 22,5% 
Personal 
Personalintensität 29,8% 29,9% 28,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 2 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2 2 3 
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% 0,0% 0,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 0 0 0 
Beschäftigte über 50 Jahre 0 0 2 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46 46 52 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 93 94 62 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 28,6% 28,6% 28,6% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  nein nein k.A.
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 438 -

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 661 TEUR erzielt. Diese betreffen mit 
396 TEUR die Einsammlung von Wertstoffen und mit 246 TEUR SAP- und IT-Beratung. Hinzu kommen 
mit 8 TEUR Erlöse aus der kaufmännischen Abrechnung der ARGE und 11 TEUR aus der Vermietung 
von Elektrofahrzeugen an den EAD.  
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2017 einen Jahresüberschuss von 45 TEUR aus. Der Gewinn wird 
auf neue Rechnung vorgetragen.  
Im Geschäftsjahr 2017 wurden Investitionen in Höhe von 35 TEUR getätigt. 
Die Liquidität der DED GmbH war in 2017 jederzeit gewährleistet. 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH 
geprüft. Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts abgeschlossen. Die vorliegenden 
Jahresabschlusszahlen 2017 sind endgültig. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 konnte bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts nicht abgegeben werden. 
- 439 -

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 
Anschrift: Sensfelderweg 33, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: drz-gmbh@darmstadt.de 
Gründung: 16.08.2005 
Handelsregister: HRB 9617, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Sortierung, das Recycling und die Umladung von Abfällen 
und Abfallstoffen jeglicher Art und jeglicher Herkunft sowie alle damit in Zusammenhang stehenden 
Geschäfte und Dienstleistungen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 50,00% 
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 50,00% 
Beteiligungen 
awaTech GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Krause, Wolfgang Mitglied 0 TEUR 
Schmitz, Holger Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft keine Bezüge. 
- 440 -

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 425 683 754 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 223 480 552 
   Finanzanlagen 202 202 202 
Umlaufvermögen 733 890 1.241 
   Vorräte 65 91 87 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 387 520 687 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 280 279 467 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 1.158 1.572 1.996 
Passiva 
Eigenkapital 281 320 517 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 200 200 200 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 56 95 292 
Rückstellungen 54 64 64 
Verbindlichkeiten 823 1.188 1.415 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 1.158 1.572 1.996 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 4.536 4.945 5.479 
   Umsatzerlöse 4.536 4.945 5.479 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 56 9 
Betriebsleistung 4.536 5.000 5.488 
Betriebsaufwand -4.436 -4.910 -5.666
   Materialaufwand -3.603 -3.995 -4.620
   Personalaufwand -183 -182 -183
   Abschreibungen -103 -97 -101
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -548 -636 -763
Betriebsergebnis 99 90 -178
Finanzergebnis -27 -23 378 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 400 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -28 -23 -23
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 72 67 199 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -27 -25 -2
Sonstige Steuern -1 -3 -1
Jahresergebnis 44 39 197 
- 441 -

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 66,0% 46,8% 68,5% 
Anlagenintensität 36,7% 43,4% 37,8% 
Abschreibungsquote  24,2% 14,2% 13,4% 
Investitionen (TEUR) 59 397 234 
Investitionsquote 13,9% 58,1% 31,0% 
Liquidität 3. Grades 83,5% 71,0% 83,9% 
Eigenkapital (TEUR) 281 320 517 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 24,3% 20,3% 25,9% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) k.A. k.A. 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -127 366 227 
Verschuldungsgrad 312,3% 391,7% 286,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 1,0% 0,8% 3,6% 
Return on Investment (ROI) 3,8% 2,5% 9,9% 
Eigenkapitalrentabilität 15,6% 12,2% 38,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 6,2% 4,0% 11,0% 
Materialintensität 79,4% 79,9% 84,2% 
Rohertrag (TEUR) 933 950 860 
EBIT (TEUR) 99 90 222 
EBITDA (TEUR) 202 187 323 
ROCE 7,9% 4,7% 13,6% 
Personal 
Personalintensität 4,0% 3,6% 3,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 2 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 2 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 4 6 
Frauenanteil Beschäftigte 50,0% 50,0% 50,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 0 0 3 
Beschäftigte über 50 Jahre 0 0 4 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 49 49 52 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 46 46 30 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. k.A. k.A.
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. k.A. k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 442 -

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
In 2017 wurden Umsatzerlöse von 5.479 TEUR erzielt. 
Die DRZ weist zum 31.12.2017 ein Jahresüberschuss  von 197 TEUR aus. Der Gewinn  wird auf neue 
Rechnung vorgetragen. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden 234 TEUR in zwei neue Radlader und einen Stapler investiert. 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2017 jederzeit gewährleistet. 
Die DRZ GmbH ist seit dem 01.01.2009 alleiniger Gesellschafter der awaTech GmbH mit Sitz in 
Gernsheim.  
Die Geschäftsfelder dieser Gesellschaft umfassen die Bereiche Kanalreinigung, Kanalinspektion, 
Flüssigtransporte und Industriereinigung. 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Klug& Engelhard GmbH aus 
Kriftel geprüft. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 443 -

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Anschrift: Sensfelderweg 33, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 13 46 000 
ead@darmstadt.de 
http://www.ead.darmstadt.de 
Gründung: 01.01.1995 
Handelsregister: - 
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck des Eigenbetriebs ist die Tätigkeit in allen Angelegenheiten der Vermeidung, Verwertung und 
Beseitigung von Abfällen für die Darmstädter Bürgerschaft, die Darmstädter Betriebe/ 
Institutionen/ Dienstleistungsbereiche sowie auf öffentlichen Flächen und bei Einrichtungen der 
Stadt, die Reinigung öffentlicher Straßen und Wege nach Maßgabe der Straßenreinigungssatzung, 
die Durchführung der Straßenverkehrssicherungspflicht im  Winter sowie der Betrieb der 
Werkstätten und des Betriebshofes der Stadt Darmstadt (inkl. Unterhaltung, Wartung, 
Neuanschaffung und Einsatzsteuerung der Schulbusse). 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahm en der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 
Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Träger 
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
Beteiligungen 
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 100,00% 
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 50,00% 
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Magistrat 
Stadtverordnetenversammlung 
Betriebsleitung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kleindiek, Sabine 1. Betriebsleitung 165,8 TEUR 
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Vergütung der Betriebleitung belief sich in 2017 auf 165,8 TEUR. 
Betriebskommission 
Name, Vorname Position Vergütung 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender 0 TEUR 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied 0 TEUR 
Aslan, Yasemin Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Deicke, Prof. Dr. Jürgen Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Egner, Inge Personalrätin Mitglied 0 TEUR 
Franz, Peter Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Heldmann, Thomas Mitglied 0 TEUR 
Hübscher-Paul, Martina Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Keller, Ralf Mitglied 0 TEUR 
Schebek, Prof. Dr. Lieselotte Mitglied 0 TEUR 
Zabel, Günter Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge. 
- 444 -

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 43.773 41.962 40.879 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 106 106 112 
   Sachanlagen 41.128 40.087 39.023 
   Finanzanlagen 2.539 1.769 1.744 
Umlaufvermögen 12.502 14.174 16.117 
   Vorräte 606 554 633 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 7.776 6.347 7.044 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 4.120 7.273 8.441 
Rechnungsabgrenzungsposten 30 72 61 
Summe Aktiva 56.305 56.208 57.057 
Passiva 
Eigenkapital 15.925 16.173 16.123 
   Gezeichnetes Kapital 6.200 6.200 6.200 
   Kapitalrücklagen 1.053 1.053 1.104 
   Gewinnrücklage 705 705 705 
   Bilanzergebnis 7.967 8.215 8.114 
Rückstellungen 5.446 5.478 5.649 
Verbindlichkeiten 34.667 34.557 35.285 
Rechnungsabgrenzungsposten 268 0 0 
Summe Passiva 56.305 56.208 57.057 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 vorl. 2017 
Gesamtleistung 50.400 52.665 53.504 
   Umsatzerlöse 50.351 52.550 53.416 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 49 114 87 
Sonstige betriebliche Erträge 1.265 1.981 1.809 
Betriebsleistung 51.665 54.646 55.313 
Betriebsaufwand -51.036 -54.071 -54.911
   Materialaufwand -19.838 -20.835 -21.279
   Personalaufwand -24.641 -25.663 -26.660
   Abschreibungen -3.845 -4.242 -3.860
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.713 -3.332 -3.112
Betriebsergebnis 629 575 402 
Finanzergebnis -1.196 -1.088 -1.021
   Erträge aus Beteiligungen 450 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 53 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57 75 79 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -532 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.225 -1.163 -1.100
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -568 -514 -619
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -145 -114 -191
Sonstige Steuern -57 -56 -37
Ergebnisübernahme 465 916 853 
Jahresergebnis -305 232 7 
- 445 -

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 vorl. 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 110,2% 112,7% 112,7% 
Anlagenintensität 77,7% 74,7% 71,6% 
Abschreibungsquote  8,8% 10,1% 9,4% 
Investitionen (TEUR) 3.465 3.363 2.854 
Investitionsquote 7,9% 8,0% 7,0% 
Liquidität 3. Grades 160,6% 158,8% 146,7% 
Eigenkapital (TEUR) 15.925 16.173 16.123 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 6.200 6.200 6.200 
Eigenkapitalquote 28,3% 28,8% 28,3% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 28.887 27.693 26.471 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -191 -110 728 
Verschuldungsgrad 253,6% 247,5% 253,9% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität -1,5% -1,3% -1,6%
Return on Investment (ROI) -1,4% -1,2% -1,5%
Eigenkapitalrentabilität -4,8% -4,2% -5,3%
Gesamtkapitalrentabilität 0,8% 0,9% 0,4%
Materialintensität 38,4% 38,1% 38,5% 
Rohertrag (TEUR) 30.562 31.830 32.225 
EBIT (TEUR) 600 575 402 
EBITDA (TEUR) 4.977 4.816 4.262 
ROCE 0,9% 1,0% 0,5% 
Personal 
Personalintensität 47,7% 47,0% 48,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 389 389 395 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 244 244 265 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 633 633 660 
Frauenanteil Beschäftigte 38,5% 38,5% 40,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 8 8 6 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 6 6 5 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 14 14 11 
Frauenanteil Auszubildende 42,9% 42,9% 45,5% 
Beschäftigte in Teilzeit k.A. k.A. 237 
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. k.A. 301 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46 46 47 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 38 40 40 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 38,5% 38,5% 38,5% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. k.A. nein 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte k.A. nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte k.A. ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte k.A. nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. k.A. nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 446 -

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
In 2017 wurden Umsatzerlöse über alle Geschäftsbereiche von 53.416 TEUR erzielt. Darüber hinaus 
konnten sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 1.809 TEUR verbucht werden. 
Der EAD weist zum 31.12.2017 ein Jahresgewinn von 7 TEUR aus. Der Gewinn wird auf neue 
Rechnung vorgetragen. 
Im Geschäftsjahr 2017 wurden insgesamt 2.854 TEUR investiert. Für Fahrzeugtechnik wurden 
1.760 TEUR, für Container 250 TEUR ausgegeben. Der Restbetrag von 844 TEUR verteilt sich im 
Wesentlichen auf Anlagen im Bau, Müllgefäße (GWG), Geschäfts- und Betriebsbauten, übrige Betriebs- 
und Geschäftsausstattung, Software und Sonstiges. 
Die Liquidität des Eigenbetriebs war in 2017 jederzeit gewährleistet. 
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers geprüft. 
Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorliegenden 
Jahresabschlusszahlen 2017 sind vorläufig. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts noch nicht abgegeben. 
- 447 -

ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 4098 
Gründung: 06.12.2004 
Handelsregister: HRA 7149, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gesellschaftszweck ist die Abwasserbeseitigung des in dem Gebiet der Stadt Darmstadt anfallenden 
Abwassers einschließlich des Baus, des Betriebes und der sonstigen Nutzung von technischen 
Anlagen zur Abwasserreinigung sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich 
ausschließlich für die Stadt Darmstadt. Die Abwasserbeseitigung umfasst insbesondere die 
Abwasserreinigung (Behandeln von Abwasser), die Behandlung von Klärschlamm im 
Zusammenhang mit der Abwasserreinigung sowie die Behandlung von Kanalsedimenten.  
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Beirat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname 
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH vertreten durch: 
    Klinger, Dr. Julia 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreterin der Geschäftsführung erhält ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.  
Beirat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Niedermaier, Andreas Vorsitzender k.A.
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender k.A.
Behr, Iris Stadträtin Mitglied k.A.
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied k.A.
Lehrian, Claudia Mitglied k.A.
Mayer, Michael Mitglied k.A.
Nissen, Jes Peter Stadtverordneter Mitglied k.A.
Pakleppa, Ulrich Stadtrat a.D. Mitglied k.A.
Setz, Dr. Natalie Mitglied k.A.
Wagner, Prof. Dr. Martin Mitglied k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Gast k.A.
Bezüge des Beirates 
Die Mitglieder des Beirats erhielten im Geschäftsjahr 2017 in Summe 0,5 TEUR. Aufgrund der 
gringen Summe wird auf einen individualisierten Ausweis verzichtet. Der Beirat verfügt über keine 
Aufsichtsfunktion sondern lediglich über Informationsrechte. 
- 448 -

ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 52.750 50.584 48.873 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 27 18 9 
   Sachanlagen 52.723 50.565 48.864 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 4.306 5.788 12.580 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.301 1.000 7.643 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 2.005 4.788 4.937 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.149 3.003 3.051 
Summe Aktiva 60.204 59.374 64.504 
Passiva 
Eigenkapital 0 0 0 
   Kapitalanteile 110 110 110 
   Rücklagen 0 0 0 
   Bilanzergebnis -3.259 -3.113 -3.161
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.149 3.003 3.051
Rückstellungen 1.321 1.422 2.025 
Verbindlichkeiten 2.229 2.623 3.311 
Rechnungsabgrenzungsposten 52.089 50.789 54.489 
Passive latente Steuern 4.566 4.540 4.680 
Summe Passiva 60.204 59.374 64.504 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 17.180 17.567 18.312 
   Umsatzerlöse 17.180 17.567 18.312 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 446 104 110 
Betriebsleistung 17.626 17.671 18.422 
Betriebsaufwand -14.799 -15.044 -15.621
   Materialaufwand -4.185 -3.702 -3.996
   Personalaufwand -1.324 -4.126 -4.563
   Abschreibungen -2.987 -3.031 -2.952
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.303 -4.185 -4.110
Betriebsergebnis 2.827 2.627 2.801 
Finanzergebnis -2.253 -2.207 -2.160
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 1 82 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.253 -2.207 -2.242
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 575 421 641 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -267 -219 -634
Sonstige Steuern -54 -56 -55
Jahresergebnis 254 145 -48
- 449 -

ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 0,1% 0,1% 0,1% 
Anlagenintensität 87,6% 85,2% 75,8% 
Abschreibungsquote  5,7% 6,0% 6,0% 
Investitionen (TEUR) 1.415 969 1.261 
Investitionsquote 2,7% 1,9% 2,6% 
Liquidität 3. Grades 122,9% 144,7% 237,7% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 110 110 110 
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.342 395 687 
Verschuldungsgrad -/- -/- -/- 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 1,5% 0,8% -0,3%
Return on Investment (ROI) 0,4% 0,2% -0,1%
Eigenkapitalrentabilität <=0,0% <=0,0% <=0,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,2% 4,0% 3,4% 
Materialintensität 23,7% 20,9% 21,7% 
Rohertrag (TEUR) 12.995 13.865 14.316 
EBIT (TEUR) 2.827 2.627 2.801 
EBITDA (TEUR) 5.815 5.659 5.753 
Kostendeckungsgrad 103,4% 102,4% 103,6% 
Personal 
Personalintensität 7,5% 23,3% 24,8% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 55 55 50 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 3 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 56 58 53 
Frauenanteil Beschäftigte 1,8% 5,2% 5,7% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit 1 1 1 
Beschäftigte über 50 Jahre 15 14 28 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47 48 47 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  113 72 78 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 30,0% 27,3% 27,3% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 450 -

ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG betreibt das Zentralklärwerk Darmstadt und ist somit 
verantwortlich für die Planung, den Bau und den Betrieb der abwassertechnischen Anlagen. Sie sichert 
damit die Abwasserreinigung von ca. 29.000 Einwohnerwerten im Gebiet der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt. Die Niederschlagsmenge ist von 676 mm pro m 2 im Jahr 2016 auf 784 mm pro m 2 
gestiegen (+16 %). Die Niederschlagsmenge war durch einige Starkregenereignisse geprägt. Dies zeigt 
sich auch an der gereinigten Abwassermenge, diese ist gegenüber dem Vorjahr um 5 % von 
15,5 Mio. m3 auf 14,8 Mio. m3 leicht gesunken. 
Der Faulschlamm (Trockensubstanzgehalt ca . 2,8 %) , der als unvermeidbarer Rückstand bei der 
biologischen Abwasserreinigung anfällt , hat sich um rund 3 % auf 136 .074 m3 (Vorjahr: 132 .571 m3) 
erhöht. Dies ist auf gestiegene Zulaufschmutzfrachten zurückzuführen. Der Gesamtstromverbrauch 
konnte von 9,4 Mio . kWh im Jahr 2016 auf 9 ,3 Mio. kWh im Jahr 2017 nochmals verringert werden. 
Der Einsatz von CO-Substraten machte sich wie auch schon in den Vorjahren positiv bemerkbar. Im 
Jahr 2017 wurden 6,1 Mio. kWh (Vorjahr: 6 ,1 Mio. kWh) Strom aus Klär -/Erdgas für den 
Eigenverbrauch erzeugt. Die Investitionen in das Anlagevermögen belaufen sich auf 1.261 TEUR und 
betreffen im Wesentlichen die Neuanschaffung eines BHKW im Klärwerk Süd mit ca. 161 TEUR, den 
Austausch der Brandmeldeanlage im Zentralklärwerk mit ca. 106 TEUR und den Umbau der 
Abluftanlage in der Schlammbehandlung mit ca. 113 TEUR . Die Umsatzerlöse in Höhe von 
18.312 TEUR (Vorjahr: 17.567 TEUR) beinhalten im Wesentlichen die Abwasserbeseitigung des im 
Stadtgebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt anfallenden Abwassers. 
Die Gesamtleistung liegt mit 18.312 TEUR deutlich über der des Vorjahres (+745 TEUR). Der Anstieg 
resultiert im Wesentlichen aus dem nachfolgend erläuterten höheren Niveau an abzurechnenden 
Aufwendungen. Der Materialaufwand erhöhte sich hingegen lediglich um 294 TEUR auf 3.996 TEUR, 
was im Wesentlichen auf leicht gestiegene Instandhaltungsaufwendungen und an der Gutschrift für die 
EEG-Erlöse, die im Vorjahr unter den Energieaufwendungen gebucht wurde , zurückzuführen ist. Der 
Personalaufwand liegt mit 4.562 TEUR über dem Wert des Vorjahres (+436 TEUR) , was hauptsächlich 
auf den höheren Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen beruht. Unter Berücksichtigung der leicht 
gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (- 74 TEUR) und einem nahezu unveränderten 
Finanzergebnis von -2.160 TEUR wurde ein im Jahresvergleich um 222 TEUR gestiegenes 
vorsteuerliches Ergebnis von 586 TEUR erzielt. Da der Gewerbesteuerhebesatz von der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt von 425 % auf 454 % angehoben wurde, stiegen im Vergleich zum 
Vorjahr sowohl die Gewerbesteuer (+250 TEUR) als auch die latenten Steuern (+165 TEUR). 
Insgesamt wurde das Geschäftsjahr 2017 mit einem Jahresfehlbetrag von -48 TEUR abgeschlossen. 
Im Vorjahr wurde ein Jahresüberschuss von 145 TEUR erwirtschaftet . 
Für das Jahr 2018 gehen wir bei leicht sinkenden Umsätzen von einem Jahresergebnis zwischen 100 
TEUR und 200 TEUR aus . Darüber hinaus sieht die Planung für das Jahr 2018 
Investitionsmaßnahmen in Höhe von insgesamt 1.261 TEUR vor. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 451 -

ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110,  
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 701 4098 
Gründung: 06.12.2004 
Handelsregister: HRB 9334, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Der Gesellschaftszweck ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Klinger, Dr. Julia Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Übersicht 2015 2016 2017 
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 27 27 27 
Bilanzsumme (TEUR) 30 35 34 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
- 452 -

MW-Mayer GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 709 3250 
info@mw-mayer.de 
http://www.mw-mayer.de 
Gründung: 16.04.1986 
Handelsregister: HRB 7147, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Rinden und 
Erdenprodukten, von Bodenersatzprodukten und Brennstoffen aller Art, die Durchführung von 
Wiederaufforstungen sowie die Entwicklung weiterer ähnlicher Produkte und die Entwicklung von 
Aktivitäten, die dem Schutz der Umwelt dienen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
ENTEGA AG 95,00% 
Willi Mayer 5,00% 
Beteiligungen 
Orgabo GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Beirat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Ohland, Cornelius Mitglied k.A.
Wagner, Klaus Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Beirat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Klinger, Dr. Julia Vorsitzende k.A.
Croissant, Barbara Mitglied k.A.
Jakob, Martin Mitglied k.A.
Müller, Nicole Mitglied k.A.
Bezüge des Beirates 
Die Gesamtbezüge des Beirats beliefen sich in 2017 auf 1,3 TEUR. 
- 454 -

MW-Mayer GmbH 
Bilanz (TEUR)  2015 2016 2017 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 665 394 310 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 638 367 282 
   Finanzanlagen 28 28 28 
Umlaufvermögen 1.497 1.502 1.695 
   Vorräte 70 54 26 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 668 566 840 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 758 882 829 
Rechnungsabgrenzungsposten 16 0 0 
Summe Aktiva 2.178 1.896 2.005 
Passiva    
Eigenkapital 633 756 577 
   Gezeichnetes Kapital 256 256 256 
   Kapitalrücklagen 204 204 204 
   Gewinnrücklage 104 104 104 
   Bilanzergebnis 69 192 13 
Sonderposten 5 3 2 
Rückstellungen 698 604 946 
Verbindlichkeiten 835 530 477 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Passive latente Steuern 7 4 3 
Summe Passiva 2.178 1.896 2.005 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
    Gesamtleistung 4.412 4.130 3.832 
   Umsatzerlöse 4.399 4.146 3.860 
   Bestandsveränderungen 13 -17 -28 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 169 220 188 
Betriebsleistung 4.581 4.350 4.020 
Betriebsaufwand -4.386 -4.166 -4.067 
   Materialaufwand -3.344 -3.190 -3.293 
   Personalaufwand -417 -368 -325 
   Abschreibungen -97 -73 -57 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -527 -534 -391 
Betriebsergebnis 195 184 -47 
Finanzergebnis -2 43 60 
   Erträge aus Beteiligungen 13 48 60 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 2 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -15 -5 -3 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 193 227 14 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2 -32 2 
Sonstige Steuern -3 -3 -2 
Jahresergebnis 192 192 13 
- 455 -

MW-Mayer GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 155,3% 191,6% 186,1% 
Anlagenintensität 30,5% 20,8% 15,5% 
Abschreibungsquote  14,7% 18,5% 18,5% 
Investitionen (TEUR) 8 23 0 
Investitionsquote 1,2% 5,8% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 132,1% 132,5% 119,1% 
Eigenkapital (TEUR) 633 756 577 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 256 256 256 
Eigenkapitalquote 29,1% 39,8% 28,8% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 400 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -160 -305 -52
Verschuldungsgrad 244,1% 151,0% 247,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 4,3% 4,7% 0,3% 
Return on Investment (ROI) 8,8% 10,1% 0,7% 
Eigenkapitalrentabilität 30,3% 25,4% 2,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 9,5% 10,4% 0,8% 
Materialintensität 73,0% 73,3% 81,9% 
Rohertrag (TEUR) 1.068 939 539 
EBIT (TEUR) 208 232 14 
EBITDA (TEUR) 306 305 71 
ROCE 19,1% 24,6% 2,6% 
Personal 
Personalintensität 9,1% 8,5% 8,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 7 6 5 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 8 7 6 
Frauenanteil Beschäftigte 12,5% 14,3% 16,7% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit k.A. k.A. 1 
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. k.A. 5 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 51 51 k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 52 53 54
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 75,0% 75,0% 75,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja k.A. ja 
Bezug klimaneutrales Gas  -/- k.A. k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte ja k.A. nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte ja k.A. ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja k.A. ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 456 -

MW-Mayer GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
Die MW-Mayer GmbH hat im Jahr 2017 mit 63.091 t an verwerteten Mengen von Abfällen gegenüber 
dem Vorjahr rd. 12 % weniger umgesetzt. Dies ist überwiegend auf den Verkauf der Kompostanlage in 
Tagewerben, sowie die reduzierte Annahme der Kompostierungsanlage in Tannroda zurück zu führen.  
Die Annahme in den Bereichen Grün-, Baum- und Strauchschnitt hat deutlich zugenommen, was durch 
die Gewinnung neuer Lieferanten in Tannroda begründet ist. 
Die Verwertung von Klärschlämmen lag im Berichtszeitraum um 6 % niedriger als im Vorjahr, was im 
Wesentlichen durch die sinkende Verwertung von Klärschlämmen in der Landwirtschaft begründet ist. 
Die thermisch entsorgten Klärschlammmengen stiegen leicht um 2 %, wobei die größten Mengen im 
Kraftwerk Staudinger verbrannt wurden. 
Die Umsatzerlöse sanken im Jahresvergleich aufgrund von Mengeneffekten um 286 TEUR bzw. 6,9 % 
auf 3.860 TEUR. Hingegen dazu stieg der Materialaufwand um 103 TEUR bzw. 3,2 % auf 3.293 TEUR, 
im Wesentlichen bedingt durch höhere Entsorgungskosten am Standort Tannroda.  
Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit 188 TEUR um 32 TEUR unter dem Wert des Vorjahres, 
hauptsächlich aufgrund von niedrigeren Erträgen aus Schadensersatz (- 27 TEUR) und geringeren 
Erträgen aus der Auflösung aus Rückstellungen (- 15 TEUR). Hingegen steigen die Buchgewinne um 
24 TEUR durch den Verkauf der Kompostanlage in Leubingen.  
Der Personalaufwand liegt mit 325 TEUR unter dem Wert des Vorjahres ( 368 TEUR), bedingt durch 
den Verkauf der Kompostanlage in Tagewerben und dem damit verbundenen Mitarbeiterabgang.  
Das Finanzergebnis hat sich aufgrund des um 12 TEUR höheren Beteiligungsergebnisses der 
ORGABO-GmbH (nun 60 TEUR) und des um 5 TEUR verbesserten Zinsergebnisses gegenüber dem 
Vorjahr auf 60 TEUR verbessert. Unter Berücksichtigung des um 34 TEUR stark gesunkenen 
Steueraufwandes, der aufgrund des negativen steuerlichen Ergebnisses anfiel, wurde ein im 
Jahresvergleich erheblich geringerer Jahresüberschuss in Höhe von 13 TEUR (Vorjahr 192 TEUR) 
erwirtschaftet. 
Für das Jahr 2018 sind Investitionen in Höhe von 40 TEUR geplant. 
Für das Jahr 2018 wird ein positives Jahresergebnis über dem Niveau des Geschäftsjahres 2017 
erwartet, wobei von einem Umsatz von 3.383 TEUR ausgegangen wird. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Gesellschaft gibt keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht heraus, da die Konzernmuttergesellschaft 
ENTEGA AG jährlich einen eigenen Bericht veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
 
- 457 -

Orgabo GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 
64293 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 709 3260 
info@orgabo.de 
http://www.orgabo.de 
Gründung: 10.09.1986 
Handelsregister: HRB 3810, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Erden, Substraten und 
Bodenverbesserungsmitteln sowie der Handel mit und die Verwertung von organischen Reststoffen. 
Die Gesellschaft kann andere Unternehmen, die sich auf diesem Gebiet oder auf angrenzenden 
Gebieten betätigen, gründen, erwerben, pachten oder vertreten und sich an solchen Unternehmen 
auf jede Weise beteiligen sowie Unternehmensverträge schließen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
MW-Mayer GmbH 100,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Ohland, Cornelius Mitglied k.A.
Wagner, Klaus Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
- 458 -

Orgabo GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 0 0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 285 313 421 
   Vorräte 1 4 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 160 146 236 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 125 163 185 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 286 314 421 
Passiva 
Eigenkapital 132 167 179 
   Gezeichnetes Kapital 55 55 55 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 64 64 64 
   Bilanzergebnis 13 48 60 
Rückstellungen 20 17 14 
Verbindlichkeiten 133 129 228 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 286 314 421 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 1.539 1.466 1.473 
   Umsatzerlöse 1.550 1.462 1.477 
   Bestandsveränderungen -10 4 -4
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 1 1 2 
Betriebsleistung 1.541 1.466 1.475 
Betriebsaufwand -1.509 -1.397 -1.386
   Materialaufwand -1.388 -1.366 -1.359
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -1 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -120 -31 -27
Betriebsergebnis 32 69 88 
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 32 70 88 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8 -21 -28
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 24 48 60 
- 459 -

Orgabo GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 -/- -/- -/- 
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  -/- -/- -/- 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote -/- -/- -/- 
Liquidität 3. Grades 186,0% 214,0% 174,2% 
Eigenkapital (TEUR) 132 167 179 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 55 55 55 
Eigenkapitalquote 46,3% 53,3% 42,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -38 -4 99 
Verschuldungsgrad 116,1% 87,6% 134,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 1,6% 3,3% 4,1% 
Return on Investment (ROI) 8,5% 15,4% 14,3% 
Eigenkapitalrentabilität 18,4% 28,8% 33,7% 
Gesamtkapitalrentabilität 8,5% 15,4% 14,3% 
Materialintensität 90,1% 93,1% 92,1% 
Rohertrag (TEUR) 152 100 114 
EBIT (TEUR) 32 69 88 
EBITDA (TEUR) 33 69 88 
ROCE 9,5% 17,1% 15,0% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  k.A. k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts  
  Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen    
  
- 460 -

Orgabo GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Im Geschäftsjahr 2017 konnten rund 17.681 t Klärschlamm und 551 t Klärwerksreststoffe von den 
Kläranlagen Darmstadt, Langen-Egelsbach und Heusenstamm entsorgt werden. Die Produktion der 
ORGABO-Grundmischung am Standort Büttelborn wurde aufgrund der sich veränderten Gesetzes- bzw. 
Verordnungslage zum Ende des Jahres eingestellt. Die Herstellung und der Vertrieb von ORGABO-
Produkten haben sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der erwähnten Lage auf 4.231 t (Vorjahr: 
6.022 t) reduziert. 
Die Verwertung von Klärschlämmen und Kläranlagennebenprodukten ist gegenüber dem Vorjahr leicht 
gestiegen. Im Geschäftsjahr 2017 übernahm die ORGABO-GmbH 13.311 t (Vorjahr: 12.957 t) 
Klärschlämme von den Kläranlagen Zentralklärwerk Darmstadt (100 % energetische Verwertung) und 
Klärwerk Darmstadt-Eberstadt (rd. 57 % energetische und rd. 43 % stoffliche Verwertung) der 
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG. Auf die Kläranlagen des Abwasserverbandes Langen-
Egelsbach-Erzhausen und der Stadt Heusenstamm entfiel eine Klärschlammmenge von 4.370 t 
(Vorjahr: 4.263 t) teilentwässertem Schlamms (rd. 7 % energetische und rd. 93 % stoffliche 
Verwertung). 
Für die energetische und stoffliche Entsorgung der Klärschlämme zeichnete sich unverändert die 
Muttergesellschaft MW-Mayer GmbH verantwortlich. Neben der Klärschlammentsorgung übernahm 
das Unternehmen ca. 551 t (Vorjahr 718 t) Klärwerksnebenprodukte wie Sandfang- und Rechengut 
sowie eine geringe Menge aus der Kanalreinigung. Diese Reststoffe wurden in Rekultivierungsvorhaben 
auf Deponien nach einer vorhergehenden Kompostierung durch Partnerunternehmen verwertet. Die 
Umsatzerlöse erhöhten sich im Jahresvergleich aufgrund von Preis- und Mengeneffekten leicht um 
15 TEUR bzw. 1,0 % auf 1.477 TEUR, parallel dazu reduzierte sich der Materialaufwand um 7 TEUR 
bzw. 0,5 % auf 1.359 TEUR. Dass sich der Materialaufwand im Gegensatz zu den Umsatzerlösen 
verringerte, liegt im Wesentlichen an der Produktionseinstellung und den damit verbundenen 
niedrigeren Kosten am Standort Büttelborn. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten 
sich um 3 TEUR auf 27 TEUR aufgrund geringerer Kosten für Mieten und Pachten, bedingt durch den 
Wegfall des Mietvertrages am Standort Büttelborn. Unter Berücksichtigung des gestiegenen 
Steueraufwands (+7 TEUR) weist die Gesellschaft einen um 12 TEUR höheren Jahresüberschuss von 
60 TEUR aus; dieser entspricht dem Bilanzgewinn. 
Die novellierte Klärschlammverordnung wird aufgrund eines Ausbringungsverbotes für Klärschlamm 
aus Kläranlagen gewisser Größenklassen die thermische Verwertung und die Phosphorrückgewinnung 
stimulieren. Die ORGABO-GmbH besitzt neben dem Standbein der stofflichen Verwertung das 
Standbein der thermischen Verwertung von kommunalen Klärschlämmen. Die thermische Verwertung 
wird sukzessive ausgebaut, um die rückläufige stoffliche Verwertung zu kompensieren. Für das Jahr 
2018 sieht die Planung keine Produktion von ORGABO vor. Die Umsatzprognose für 2018 beläuft sich 
auf ca. 1.362 TEUR. Für das Jahr 2018 und Folgende gehen wir von einem Jahresüberschuss von ca. 
39 TEUR aus.  
Für das Jahr 2018 sind keine Investitionen geplant. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechungserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
- 461 -

OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
Anschrift: Werner-von-Siemens-Str. 33, 
64711 Erbach 
 Kontakt: 06062/ 633 10 
http://www.owas-gmbh.de 
Gründung: 30.03.1994 
Handelsregister:  HRB 993, Amtsgericht Michelstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmenszweck ist die Erbringung von Laborleistungen im Umweltbereich, Durchführung von 
Kontrollen entsprechend der Eigenkontrollverordnung und der Einleiterkontrolle sowie die 
Übernahme von Dienstleistungen des kommunalen Umweltschutzes. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüll t bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 29,00% 
Stadtwerke Michelstadt GmbH 16,00% 
Abwasserverband Mittlere Mümling 15,00% 
Abwasserverband Bad König 10,00% 
Abwasserverband Obere Gersprenz 10,00% 
Abwasserverband Unterzent 10,00% 
Odenwaldkreis 10,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Croissant, Barbara Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
- 462 -

OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 19 23 k.A.
   Immaterielle Vermögensgegenstände 9 6 k.A.
   Sachanlagen 9 18 k.A.
   Finanzanlagen 0 0 k.A.
Umlaufvermögen 167 197 k.A.
   Vorräte 0 0 k.A.
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 51 93 k.A.
   Wertpapiere 0 0 k.A.
   Liquide Mittel 116 104 k.A.
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0 k.A.
Summe Aktiva 187 220 k.A.
Passiva 
Eigenkapital 133 140 k.A.
   Gezeichnetes Kapital 26 26 k.A.
   Kapitalrücklagen 0 0 k.A.
   Gewinnrücklage 64 64 k.A.
   Bilanzergebnis 44 51 k.A.
Rückstellungen 34 58 k.A.
Verbindlichkeiten 20 22 k.A.
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 k.A.
Summe Passiva 187 220 k.A.
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 474 489 k.A.
   Umsatzerlöse 474 489 k.A.
   Bestandsveränderungen 0 0 k.A.
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 k.A.
Sonstige betriebliche Erträge 2 1 k.A.
Betriebsleistung 475 491 k.A.
Betriebsaufwand -447 -464 k.A.
   Materialaufwand -227 -233 k.A.
   Personalaufwand -177 -181 k.A.
   Abschreibungen -7 -10 k.A.
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -36 -40 k.A.
Betriebsergebnis 29 27 k.A.
Finanzergebnis 0 0 k.A.
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 k.A.
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 k.A.
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 k.A.
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 k.A.
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 k.A.
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 k.A.
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 k.A.
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 29 27 k.A.
Außerordentliches Ergebnis 0 0 k.A.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8 -8 k.A.
Sonstige Steuern 0 0 k.A.
Jahresergebnis 21 19 k.A.
- 463 -

OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 718,1% 598,7% k.A.
Anlagenintensität 9,9% 10,6% k.A.
Abschreibungsquote  36,6% 43,8% k.A.
Investitionen (TEUR) 12 k.A. k.A.
Investitionsquote 66,2% k.A. k.A.
Liquidität 3. Grades 309,9% 245,5% k.A.
Eigenkapital (TEUR) 133 140 k.A.
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26 26 k.A.
Eigenkapitalquote 71,2% 63,6% k.A.
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 k.A.
Kreditaufnahmen (TEUR) k.A. k.A. k.A.
Veränderung Verschuldung (TEUR) 5 2 k.A.
Verschuldungsgrad 40,5% 57,1% k.A.
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 4,3% 3,9% k.A.
Return on Investment (ROI) 11,0% 8,6% k.A.
Eigenkapitalrentabilität 15,4% 13,5% k.A.
Gesamtkapitalrentabilität 11,0% 8,6% k.A.
Materialintensität 47,7% 47,4% k.A.
Rohertrag (TEUR) 247 257 k.A.
EBIT (TEUR) 29 27 k.A.
EBITDA (TEUR) 35 37 k.A.
ROCE 15,1% 12,2% k.A.
Personal 
Personalintensität 37,2% 36,9% k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich k.A. k.A. k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich k.A. k.A. k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 k.A. k.A.
Frauenanteil Beschäftigte k.A. k.A k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 k.A. k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 k.A. k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 k.A. k.A.
Frauenanteil Auszubildende -/- k.A. k.A.
Beschäftigte in Teilzeit k.A. k.A. k.A.
Beschäftigte über 50 Jahre k.A. k.A. k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 44 k.A. k.A.
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0% 100,0% k.A.
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums -/- -/- k.A.
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  k.A. k.A. k.A.
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. k.A. k.A.
Dienstfahrräder für Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
E-Learning-Angebote für Beschäftigte k.A. k.A. k.A.
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. k.A. k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 464 -

OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2017 wurde nicht zur Verfügung 
gestellt. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.  
- 465 -

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 
Anschrift: Intzestraße 14-16, 
60314 Frankfurt am Main 
Kontakt: 069/ 9443 250 
info@swr-gmbh.de 
http://www.swr-gmbh.de 
Gründung: 1965 
Handelsregister: HRB 8960, Amtsgericht Frankfurt am 
Main 
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens bilden der Bau, die Errichtung, der Betrieb, die Vermietung und 
Verpachtung von Anlagen, die der Fortleitung von Energien und Energieträgern aller Art, auch von 
Wasser und Abwasser dienen, sowie erforderlichenfalls deren Miete und Pacht, der Tief - und 
Straßenbau, der Rohrleitungsbau (Gas, Trinkwasser, Fernwärme, Strom, Telekommunikation), die 
Beteiligung an solchen und ähnlichen Unternehmungen sowie die Erledigung aller den 
Gesellschaftszwecken mittelbar oder unmittelbar dienenden Geschäfte, Entwicklungs - und 
Forschungsarbeiten auf den vorgenannten Gebieten. Das Unternehmen kann auch 
Zweigniederlassungen errichten. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
HOCHTIEF Infrastructure GmbH 45,00% 
Mainova AG 29,90% 
ENTEGA AG 25,10% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Heesen, Dirk Mitglied k.A.
Herlitschke, Walter Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
Aufsichtsrat 
Name, Vorname Position Vergütung 
Otto, Stephan Vorsitzender k.A.
Breidenbach, Norbert stv. Vorsitzender k.A.
Huber, Lothar Mitglied k.A.
Klein, Holger Mitglied k.A.
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A.
Schenke, Dirk Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtsrates 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
- 466 -

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 3.878 3.795 3.738 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 3 38 31 
   Sachanlagen 3.875 3.757 3.707 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 7.576 7.423 8.464 
   Vorräte 1.997 2.307 1.276 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 4.224 4.309 6.437 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.355 808 751 
Rechnungsabgrenzungsposten 40 32 24 
Summe Aktiva 11.494 11.250 12.226 
Passiva 
Eigenkapital 4.599 4.706 5.060 
   Gezeichnetes Kapital 1.030 1.030 1.030 
   Kapitalrücklagen 1.177 1.177 1.177 
   Gewinnrücklage 1.524 1.524 1.524 
   Bilanzergebnis 868 975 1.329 
Rückstellungen 2.863 2.711 2.748 
Verbindlichkeiten 4.033 3.834 4.418 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 11.494 11.250 12.226 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 23.757 21.853 21.841 
   Umsatzerlöse 17.851 25.989 23.393 
   Bestandsveränderungen 5.906 -4.136 -1.552
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 97 463 121 
Betriebsleistung 23.854 22.315 21.962 
Betriebsaufwand -22.891 -21.532 -20.924
   Materialaufwand -11.411 -10.254 -9.908
   Personalaufwand -9.277 -9.469 -9.093
   Abschreibungen -659 -676 -712
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.545 -1.132 -1.212
Betriebsergebnis 962 784 1.038 
Finanzergebnis -286 -133 -131
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -287 -133 -131
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 677 650 907 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -264 -192 -301
Sonstige Steuern -52 -52 -52
Jahresergebnis 361 407 554 
- 467 -

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 191,7% 193,1% 202,3% 
Anlagenintensität 33,7% 33,7% 30,6% 
Abschreibungsquote  17,0% 17,8% 19,1% 
Investitionen (TEUR) 945 626 675 
Investitionsquote 24,4% 16,5% 18,1% 
Liquidität 3. Grades 186,6% 189,2% 181,5% 
Eigenkapital (TEUR) 4.599 4.706 5.060 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.030 1.030 1.030 
Eigenkapitalquote 40,0% 41,8% 41,4% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 1.296 1.127 962 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -119 -199 585 
Verschuldungsgrad 150,0% 139,1% 141,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 1,5% 1,9% 2,5% 
Return on Investment (ROI) 3,1% 3,6% 4,5% 
Eigenkapitalrentabilität 7,9% 8,6% 11,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,6% 4,8% 5,6% 
Materialintensität 47,8% 45,9% 45,1% 
Rohertrag (TEUR) 12.346 11.599 11.933 
EBIT (TEUR) 962 784 1.038 
EBITDA (TEUR) 1.621 1.460 1.750 
ROCE 9,1% 7,6% 9,3% 
Personal 
Personalintensität 38,9% 42,4% 41,4% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 139 136 127 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 6 6 5 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 145 142 132 
Frauenanteil Beschäftigte 4,1% 4,2% 3,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 11 10 11 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 11 10 11 
Frauenanteil Auszubildende 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte in Teilzeit 2 2 2 
Beschäftigte über 50 Jahre 55 47 62 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 45 45 k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) 59 62 64
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 0,0% 16,7% 0,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  nein nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte nein nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte nein nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte nein nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht nein nein k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 468 -

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH (SWR) ist spezialisiert auf die Erstellung von Gas- , 
Wasser-, Kanal- und Fernwärmerohrleitungssystemen sowie dem Industrierohrleitungsbau. Das 
Leistungsangebot umfasst weiterhin den Bau von Kabelkanallinien für die Deutsche Telekom, für 
Energieversorgungsunternehmen sowie für verschiedene Anbieter aus dem Bereich der 
Lichtwellenleiter (LWL)-Netzwerke. 
Das Geschäftsjahr 2017 wurde mit einer Bauleistung von 21.841 TEUR und somit auf Vorjahresniveau 
von 21.853 TEUR abgeschlossen (Delta -12 TEUR). 
Der Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres betrug 8.780 TEUR. Im Verlauf des Jahres 2017 
konnten Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 27.626 TEUR angenommen werden. Somit ergibt 
sich zum Ende des Geschäftsjahres 2017 ein erfreulicher Auftragsbestand in Höhe von 14.522 TEUR, 
mit dem in das Jahr 2018 gestartet wird. 
SWR erreichte somit im achten Jahr in Folge ein positives Ergebnis. Das Nachsteuerergebnis beläuft 
sich auf 554 TEUR (Vorjahr: 407 TEUR). 
Zur wirtschaftlichen Lage und zum Geschäftsverlauf führt die Geschäftsführung aus, dass der 
Investitionsstau und die Energiewende bei sämtlichen Versorgungsunternehmen die beherrschenden 
Themen sind. Das führt zu einer verstärkten Investitionsbereitschaft in verschiedenen Mediennetzen. 
Des Weiteren sorgt laut Aussage der Geschäftsführung der gleichzeitige Ausbau der digitalen 
Infrastruktur für eine Verknappung der Tiefbau- und Netzausbauressourcen. Im Bereich Fernwärme 
wird nach Einschätzung der Geschäftsführung zwar weiterhin auf hohem Niveau investiert, die 
Zuwachsraten aus der Vergangenheit werden jedoch nicht mehr erreicht. 
Dies zeigt sich auch darin, dass das Produktsegment Kabel in 2017 mit 34,46 % (Vorjahr: 34,71 %) 
der erbrachten Bauleistungen zum zweiten Mal in Folge das stärkste Produktsegment bleibt. 
Für 2018 erwarten wir einen unveränderten Umsatz von ca. 22.000 TEUR und ein positives Ergebnis. 
Bestandsgefährdende Risiken sind aus Sicht der Geschäftsführung derzeit nicht erkennbar. Auch 
Risiken, die über die üblichen bauvertraglichen Risiken hinausgehen, liegen nach Aussage der 
Geschäftsführung nicht vor. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft WESTPRÜFUNG Dr. Seifert & Partner OHG, Giessen, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
- 469 -

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 701 4090 
info@zas-darmstadt.de 
http://www.zas-darmstadt.de 
Gründung: 1974 
Handelsregister:  keine Eintragung 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Aufgabe des ZAS ist der Betrieb seiner Anlagen zur Abfallentsorgung im Verbandsbereich, 
insbesondere des Müllheizkraftwerks in Darmstadt. Zur Erfüllung seiner Aufgaben  kann sich der 
Verband Dritter bedienen. Die Pflicht zur Abfallentsorgung wird von den Verbandsmitgliedern nicht 
auf den ZAS übertragen. Die Aufgaben des ZAS umfassen insbesondere auch die Einleitung und 
Durchführung der erforderlichen abfall - und immissio nsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren 
für die Einrichtung neuer bzw. die Änderung bestehender ortsfester Abfallentsorgungsanlagen des 
ZAS und die Durchführung der notwendigen Maßnahmen der Rekultivierung und Nachsorge für 
verfüllte Deponien im Verbandsbereich, die Eigentum des ZAS sind. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Gemäß § 121 
Abs. 2 HGO gilt die Abfallbeseitigung nicht als wirtschaftliche Betätigung. 
  
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Landkreis Darmstadt-Dieburg  
Müllabfuhr-Zweckverband Odenwald (MZVO)  
Wissenschaftsstadt Darmstadt  
   
Beteiligungen   
RVZ Rohstoff- und Verwertungs-Zentrum Südhessen GmbH 50,00% 
SAVAG Südhessische Abfall-Verwertungs GmbH 25,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Zweckverbandsvorstand 
Verbandsversammlung 
 
Zweckverbandsvorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Schellhaas, Klaus Peter Vorsitzender k.A. 
Schellenberg, André stv. Vorsitzender k.A. 
Verst, Günter stv. Vorsitzender k.A. 
Behr, Iris Mitglied k.A. 
Fleischmann, Christel Mitglied k.A. 
Grobeis, Oliver Mitglied k.A. 
Hesser, Marco Mitglied k.A. 
Kredel, Willi Mitglied k.A. 
Schneider, Uwe Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Zweckverbandsvorstandes 
Die Mitglieder des Zweckverbandvorstands erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. 
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet. 
   
Verbandsversammlung 
 
Name, Vorname  Position Vergütung 
Freund, Boris  Vorsitzender k.A. 
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL stv. Vorsitzende k.A. 
Karl, Hans-Dieter  stv. Vorsitzender k.A. 
Likavec, Kristina Stadtverordnete stv. Vorsitzender k.A. 
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter Mitglied k.A. 
Achilles, Dr. Albrecht  Mitglied k.A. 
Aslan, Yasemin Stadtverordnete Mitglied k.A. 
Battenberg, Renate  Mitglied k.A. 
Handschuh, Heiko  Mitglied k.A. 
- 470 -

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Helfmann, Carsten Mitglied k.A.
Herbst, Margrit Mitglied k.A.
Hübscher-Paul, Martina Stadtverordnete Mitglied k.A.
Kirchhöfer, Gudrun Mitglied k.A.
Prochaska, Karl-Heinz Mitglied k.A.
Pullmann, Heinz Mitglied k.A.
Raab, Georg Mitglied k.A.
Reiter, Jürgen Mitglied k.A.
Seiler, Hedwig Mitglied k.A.
Sydow, Dr. Walter Mitglied k.A.
Völker, Sigrid Mitglied k.A.
Voos, Patrick Stadtverordneter Mitglied k.A.
Wucherpfennig, Dagmar Mitglied k.A.
Zabel, Günter Stadtverordneter Mitglied k.A.
Bezüge der Verbandsversammlung 
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. 
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet. 
- 471 -

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 58.646 58.625 61.812 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 1.635 1.089 542 
   Sachanlagen 55.882 56.580 60.471 
   Finanzanlagen 1.129 957 799 
Umlaufvermögen 17.139 14.093 7.927 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 5.939 5.314 5.164 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 11.200 8.779 2.763 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 2 0 
Summe Aktiva 75.786 72.720 69.738 
Passiva 
Eigenkapital 40.187 43.264 37.706 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 32.150 32.150 32.150 
   Bilanzergebnis 8.037 11.114 5.556 
Rückstellungen 1.851 847 1.056 
Verbindlichkeiten 33.747 28.610 30.976 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 75.786 72.720 69.738 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 33.565 31.115 32.747 
   Umsatzerlöse 33.565 31.115 32.747 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.478 2.413 1.942 
Betriebsleistung 35.042 33.528 34.689 
Betriebsaufwand -26.084 -27.151 -35.464
   Materialaufwand -22.563 -23.310 -31.279
   Personalaufwand -9 0 0 
   Abschreibungen -3.451 -3.739 -4.033
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -62 -101 -152
Betriebsergebnis 8.958 6.377 -775
Finanzergebnis -921 -776 -718
   Erträge aus Beteiligungen 278 250 191
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60 52 71 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.259 -1.079 -980
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 8.037 5.601 -1.493
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -1 -1 -2
Jahresergebnis 8.036 5.600 -1.495
- 472 -

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 113,5% 112,7% 102,4% 
Anlagenintensität 77,4% 80,6% 88,6% 
Abschreibungsquote  5,9% 6,4% 6,5% 
Investitionen (TEUR) 10.409 3.890 7.625 
Investitionsquote 17,7% 6,6% 12,3% 
Liquidität 3. Grades 186,0% 211,1% 123,3% 
Eigenkapital (TEUR) 40.187 43.264 37.706 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 0 0 0 
Eigenkapitalquote 53,0% 59,5% 54,1% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 26.385 22.780 25.602 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 3.000 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -5.393 -5.138 2.366 
Verschuldungsgrad 88,6% 68,1% 85,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 23,9% 18,0% -4,6% 
Return on Investment (ROI) 10,6% 7,7% -2,1% 
Eigenkapitalrentabilität 20,0% 12,9% -4,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 12,3% 9,2% -0,7% 
Materialintensität 64,4% 69,5% 90,2% 
Rohertrag (TEUR) 11.002 7.805 1.468 
EBIT (TEUR) 9.236 6.628 -583 
EBITDA (TEUR) 12.687 10.367 3.449 
ROCE 12,7% 9,4% -0,8% 
Personal    
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 10,0% 11,1% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 45,5% 39,1% 39,1% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  k.A. nein ja 
Bezug klimaneutrales Gas  k.A. nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht k.A. nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts  
  Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen    
  
- 473 -

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Der ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen, Darmstadt, ist eine Körperschaft des öffentlichen 
Rechts mit Sitz in Darmstadt. Verbandsmitglieder sind die Wissenschaftsstadt Darmstadt, der 
Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Müllabfuhrzweckverband Odenwald/Landkreis Odenwald. 
Der Jahresabschluss 2017 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den 
ergänzenden Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) des Landes Hessen in der Fassung 
vom 09.06.1989, zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 14.07.2016 (GVBl. S. 121), und 
unter erstmaliger Anwendung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt.  
Das Geschäftsjahr 2017 war geprägt durch einen rund sechswöchigen planmäßigen Totalstillstand des 
Müllheizkraftwerks Darmstadt (MHKW). Trotzdem konnten im MHKW immer noch rund 182.300 Mg 
Restabfall verbrannt werden (Vorjahr: 208.000 Mg). Der Stillstand war unter anderem für 
Sanierungsarbeiten im Bereich der Anlieferplattform und im Bunker sowie die Erneuerung der 20 kV-
Einspeisung erforderlich.  
Aufgrund des sechswöchigen Stillstands wurde ein negatives Ergebnis in Höhe von 2.500 TEUR im 
Wirtschaftsplan 2017 eingestellt. Erzielt wurde ein Ergebnis von -1.495 TEUR. Damit lag der ZAS rd. 
1.000 TEUR besser als im Wirtschaftsplan veranschlagt.  
Im Berichtsjahr wurden Investitionen im Gesamtvolumen von rd. 7.625 TEUR im Müllheizkraftwerk 
vorgenommen. 
Die Finanzanlagen beinhalten eine 25%ige Beteiligung an der SAVAG Südhessische Abfallverwertungs 
GmbH sowie eine 50%ige Beteiligung an der Rohstoff- und Verwertungs-Zentrum Südhessen GmbH. 
Der SAVAG wurden in den Vorjahren insgesamt acht Darlehen gewährt. Die daraus resultierenden 
Darlehensforderungen des ZAS betragen insgesamt zum 31.12.2016 noch 773 TEUR. 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen langfristige Darlehen sowie Swapgeschäfte. 
Die Verbindlichkeiten gegenüber den Verbandsmitgliedern bestehen aus erhaltenen Anzahlungen der 
Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg und zu einem geringen Teil aus Lieferungen 
und Leistungen der Stadt Darmstadt. 
Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Rückstellungen für 
Deponienachsorgeaufwendungen in Höhe von  222 TEUR, Mü llrücknahmeverpflichtungen in Höhe von 
460 TEUR, für Prozessrisiken in Höhe von 210 TEUR sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von 
150 TEUR. 
Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 192 TEUR resultieren in Höhe von 181 TEUR aus der 
Beteiligung an der Südhessische Abfall- und Verwertungs-GmbH SAVAG und in Höhe von 11 TEUR aus 
der Beteiligung an der RVZ Südhessen GmbH. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1.942 TEUR beinhalten hauptsächlich Erträge aus der 
Abrechnung der Umsatzsteuer 2017, Erträge aus der Verwendung der Verbandsumlage für die 
Grundstücke in Messel sowie Erträge aus Schadenersatz.  
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 
betrugen 4.033 TEUR (Vorjahr: 3.739 TEUR) beim Müllheizkraftwerk (MHKW). 
Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Darlehenszinsen in Höhe von 936 TEUR. 
Der ZAS beschäftigt derzeit kein eigenes Personal; er bedient sich der Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter der ENTEGA AG. 
Das Müllheizkraftwerk Darmstadt erfüllt alle gesetzlichen Auflagen und unterschreitet die 
Emissionsauflagen in der Regel erheblich. Die betrieblichen Prozessabläufe werden ständig überwacht 
und auf mögliche Verbesserungen überprüft. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses erfolgte durch die WP Koehler GmbH, Seeheim-Jugenheim, und 
hat zu keinen Einwänden geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.
- 474 -

Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement 
 HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
 HEAG Versicherungsservice GmbH
 Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt*
 Technologie- und Gründerzentrum Verwaltungs-GmbH i.G.*
* keine Einbeziehung in die abgebildeten Grafiken
Ziele im Geschäftsfeld 
Das Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement wird im Besonderen 
durch die HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wi s-
senschaftsstadt Darmstadt (HEAG) repräsentiert. Neben ihrer 
Funktion als Führungsgesellschaft des HEAG -Konzerns mit ihren 
fünf Tochterun ternehmen ENTEGA AG ( ENTEGA), bauverein AG, 
HEAG mobilo GmbH, HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützi-
ge GmbH und HEAG Versicherungsservice GmbH, verantwortet sie 
darüber hinaus das Beteiligungsmanagement der Wissenschaft s-
stadt Darmstadt. Dies stärkt Darmstadts Eigentümerfunktion in 
der Stadtwirtschaft. Hierzu verbessert die HEAG stetig die Informa-
tion über die Beteiligungen und erhöht damit die Transpa renz. Die 
HEAG verzahnt Prozesse und richtet dabei alle Aktivitäten darauf 
aus, die Stadtrendite im Sinne der Stadtwirtschaftsstrategie zu 
steigern. 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
Die HEAG unterhält Kooperationen mit den Darmstädter Hochsch u-
len. In Zusammenarbeit u.a. mit der TU Darmstadt und der Hoc h-
schule Darmstadt veranstaltet die HEAG regelmäßig das Sympos i-
um „Stadtleben“. Darüber hinaus kooperiert die HE AG mit dem 
Gründerzentrum der TU Darmstadt (HIGHEST) und stärkt damit die 
Gründungskultur in Darmstadt und der Region. 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Beteiligungsmanagement
Auszeichnungen*

HEAG Versicherungsservice GmbH 
Anschrift: Im Carree 1, 
64283 Darmstadt 
Kontakt: 06151/ 709 2000 
Gründung: 12.07.2013 
Handelsregister: HRB 92347, Amtsgericht Darmstadt 
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft nimmt die Aufgabe der Betreuung des Versicherungsportfolios nur für den 
Eigenbedarf der Wisschenschaftsstadt Darmstadt und deren unmittelbaren und mittelbaren 
Tochtergesellschaften wahr. Die Tätigkeit der Ges ellschaft umfasst insbesondere die Überprüfung 
und Feststellung des jeweiligen Versicherungsbedarfs sowie die Erbringung von 
Beratungsdienstleistungen für die Stadt sowie die Gesellschaften des Stadtkonzerns im 
Zusammenhang mit dem Abschluss von Versicherungsverträgen. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter 
HEAG 80,00% 
ENTEGA AG 5,00% 
HEAG mobilo GmbH 5,00% 
Klinikum Darmstadt GmbH 5,00% 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 5,00% 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Geschäftsführung 
Name, Vorname Position Vergütung 
Krügel, Thomas Mitglied 2,4 TEUR 
Rasch, Petra Mitglied 2,4 TEUR 
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsleitung erhielt im Geschäftsjahr 2017 in Summe 4,8 TEUR. 
- 478 -

HEAG Versicherungsservice GmbH 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Anlagevermögen 0 0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 59 61 69 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 59 61 69 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Aktiva 59 61 69 
Passiva 
Eigenkapital 31 41 51 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 6 16 26 
Rückstellungen 6 11 6 
Verbindlichkeiten 23 10 13 
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 
Summe Passiva 59 61 69 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Gesamtleistung 18 30 28 
   Umsatzerlöse 18 30 28 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 18 30 28 
Betriebsaufwand -4 -16 -14
   Materialaufwand 0 0 0
   Personalaufwand 0 -5 -6
   Abschreibungen 0 0 0
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -4 -11 -8
Betriebsergebnis 14 14 14 
Finanzergebnis 0 0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 14 14 14 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3 -4 -4
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 11 10 10 
- 479 -

HEAG Versicherungsservice GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2015 2016 2017 
Bilanz 
Anlagendeckungsgrad 2 -/- -/- -/- 
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  -/- -/- -/- 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote -/- -/- -/- 
Liquidität 3. Grades 209,1% 294,5% 380,5% 
Eigenkapital (TEUR) 31 41 51 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 52,2% 66,0% 73,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Kreditaufnahmen (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 23 -12 2 
Verschuldungsgrad 91,7% 51,4% 35,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung 
Umsatzrentabilität 59,3% 32,3% 37,0% 
Return on Investment (ROI) 17,8% 15,8% 14,9% 
Eigenkapitalrentabilität 34,2% 23,9% 20,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 17,8% 15,8% 14,9% 
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 18 30 28 
EBIT (TEUR) 14 14 14 
EBITDA (TEUR) 14 14 14 
ROCE 19,7% 19,0% 16,3% 
Personal 
Personalintensität 0,0% 15,9% 22,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte -/- -/- -/- 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende -/- -/- -/- 
Beschäftigte in Teilzeit -/- -/- -/- 
Beschäftigte über 50 Jahre -/- -/- -/- 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -/- -/- -/- 
Personalaufwand je Beschäftigte(r) (TEUR) -/- -/- -/- 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit 
Bezug Ökostrom  ja ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  ja ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte -/- -/- -/- 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte -/- -/- -/- 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht ja ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts 
Neu: Anpassung des EBIT um Abschreibungen auf Finanzanlagen 
- 480 -

HEAG Versicherungsservice GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
Die Gesellschaft nimmt die Aufgabe der Betreuung des Versicherungsportfolios nur für den 
Eigenbedarf der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Stadt) und deren unmittelbaren und mittelbaren 
Tochtergesellschaften wahr. Die Tätigkeit der Gesellschaft umfasst insbesondere die Überprüfung und 
Feststellung des jeweiligen Versicherungsbedarfs sowie die Erbringung von Beratungsdienstleistungen 
für die Stadt sowie die Gesellschaften des Stadtkonzerns im Zusammenhang mit dem Abschluss von 
Versicherungsverträgen. Darüber hinaus übernimmt die Gesellschaft die Bearbeitung städtischer 
Versicherungsfälle sowie die Beratung in und die Betreuung von Versicherungsangelegenheiten der 
Stadt und der Gesellschaften des Stadtkonzerns. 
Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Geschäftszweck unmittelbar oder mittelbar zu 
dienen geeignet sind. 
Die Bündelung des Versicherungseinkaufs für die einzelnen Gesellschaften und Konzentration dieses 
Managements auf eine bestimmte Einheit innerhalb des Stadtkonzerns verspricht die Freisetzung von 
Synergien zugunsten der sich an diesem Vorhaben beteiligenden kommunalen Konzerngesellschaften. 
Diese Zusammenarbeit stärkt damit die kommunale Daseinsvorsorge und dient ihr zugleich.  
Das Geschäftsjahr 2017 war geprägt von der Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Makler Marsh 
mit dem Ziel der weiteren Optimierung der Versicherungsportfolien sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht 
als auch in Bezug auf die jeweiligen Versicherungsbedingungen. 
Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2017 kein Personal. Auch für das Geschäftsjahr 2018 sind 
keine Personaleinstellungen geplant. 
Aufgrund der Bestrebung der Gesellschaft, die Aufwendungen für den Versicherungsschutz der 
beteiligten Gesellschafterinnen möglichst gering zu halten, ist das Ergebnis durch die Beiträge der 
Gesellschafter, die Rückstellung für die Prüfung des Jahresabschlusses sowie Beiträge für 
Pflichtmitgliedschaften, insbesondere bei der Industrie- und Handelskammer Darmstadt, geprägt.  
Für das Jahr 2017 wird ein Jahresüberschuss von 10 TEUR   ausgewiesen. Die Bilanzsumme der HEA G 
Versicherungsservice GmbH ist im Jahr 2017 von 61 TEUR auf 69 TEUR angestiegen.  
Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag beträgt 73,7%. 
Die Finanzierung und Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres 
gegeben.  
Es ist festzustellen, dass zum Jahresende keine Risiken vorlagen, die bestandsgefährdende 
Auswirkungen haben könnten. 
Aufgrund des Abschlusses der Grundlagenvereinbarung und der Gesellschaftervereinbarung erwartet 
die Geschäftsführung weiterhin positive Ergebnisse für die nächsten Geschäftsjahre durch die zu 
leistenden Beiträge der beteiligten Gesellschaften. 
Die HEAG Versicherungsservice GmbH gibt keinen eigenen CSR-Bericht heraus, da die Gesellschafter 
relevante CSR-Maßnahmen in ihren Lageberichten veröffentlichen.  
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 erfolgte durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteil hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2017 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
- 481 -

Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
Anschrift: Rheinstraße 10-12, 
64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 28160 
info@sparkasse-darmstadt.de 
http://www.sparkasse-darmstadt.de 
Gründung: 28.10.1808 
Handelsregister:  HRA 6607, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Öffentlich-rechtliche Sparkasse, mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige 
Anstalt des öffentlichen Rechts (§ 1 Abs. 2 der Satzung). 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Die Sparkasse hat die Aufgabe, als dem gemeinen Nutzen dienendes Wirtschaftsunternehmen, in 
ihrem Geschäftsgebiet geld- und kreditwirtschaftliche Leistungen zu erbringen, insbesondere 
Gelegenheit zur sicheren Anlage von Geldern zu geben (§ 2 Abs. 1 der Satzung). Die Sparkasse hat 
das Sparen und die übrigen Formen der Vermögensbildung zu fördern und dient der Befriedigung 
des örtlichen Kreditbedarfs unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitnehmer, des 
Mittelstandes, der gewerblichen Wirtschaft und der öffentlichen Hand (§ 2 Abs. 2 der Satzung) . 
   
Trägerverhältnisse 
Träger   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 60,00% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 40,00% 
   
Beteiligungen   
HEAG 5,01% 
weitere Unternehmen in der Sparkassenorganisation  
   
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Verwaltungsrat 
 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Ahnert, Dr. Sascha Vorsitzender k.A. 
Erb, Hans-Werner Mitglied k.A. 
Thomas, Jürgen Michael Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Vorstandes 
Die Vergütung des Vorstands betrug für das Geschäftsjahr 2017 in Summe 1.128 TEUR. Diese 
beinhaltet auch Vergütungen von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.  
   
Verwaltungsrat 
 
Name, Vorname  Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender k.A. 
Schellhaas, Klaus Peter Landrat stv. Vorsitzender k.A. 
Görlich, Heike  Mitglied k.A. 
Heldmann, Thomas  Mitglied k.A. 
Jakoubek, Matthias  Mitglied k.A. 
Karl, Hans-Dieter  Mitglied k.A. 
Mager, Philipp  Mitglied k.A. 
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied k.A. 
Röder, Friedel  Mitglied k.A. 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied k.A. 
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied k.A. 
Steinacker, Thomas  Mitglied k.A. 
Tengicki, Andreas  Mitglied k.A. 
Wolff, Karin Stadtverordnete, MdL Mitglied k.A. 
Wudy, Renate  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Verwaltungsrates 
Im Jahr 2017 betrugen die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder in Summe 85,5 TEUR.  
- 482 -

Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
Bilanz (TEUR) 2015 2016 2017 
Aktiva 
Barreserve 81.325 59.093 252.160 
Forderungen 
   an Kreditinstitute 318.769 86.398 22.983 
   an Kunden 2.799.991 2.963.661 3.231.515 
Schuldverschreibungen u.a.  
festverzinsliche Wertpapiere 815.173 931.088 693.828 
Aktien u. a. nicht festverzinsliche 
Wertpapiere 128.072 128.009 134.501 
Beteiligungen 39.090 39.090 39.090 
Anteile an verbundenen Unternehmen 205 205 205 
Treuhandvermögen 182 171 129 
Immaterielle Anlagewerte 71 19 54 
Sachanlagen 49.409 46.815 44.534 
Sonst. Vermögensgegenstände 6.288 6.418 6.418 
Rechnungsabgrenzungsposten 537 402 267 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 7 8 9 
Summe Aktiva 4.239.119 4.261.377 4.425.693 
Passiva 
Verbindlichkeiten 
   gegenüber Kreditinstituten 169.851 162.180 126.629 
   gegenüber Kunden 3.540.534 3.517.927 3.678.970 
   Verbriefte Verbindlichkeiten 55.595 49.133 42.618 
   Treuhandverbindlichkeiten 182 171 129 
   Sonst. Verbindlichkeiten 2.412 1.804 1.926 
Rechnungsabgrenzungsposten 782 615 613 
Rückstellungen 29.579 31.649 25.922 
Fonds für allgemeine Bankrisiken 82.457 129.171 169.159 
Eigenkapital 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklage 0 0 0 
   Gewinnrücklage 341.727 352.727 363.727 
   Bilanzgewinn 16.000 16.000 16.000 
Summe Passiva 4.239.119 4.261.377 4.425.693 
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2015 2016 2017 
Zinsergebnis 78.152 78.718 75.848 
Laufende Erträge 6.653 5.775 5.348 
Erträge/Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen 0 0 -1
Provisionsergebnis 26.052 27.308 29.953 
Nettoertrag/ -aufwand aus Finanzgeschäften 45 332 84 
Sonstige betriebliche Erträge 5.824 5.389 6.484 
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen -64.839 -66.729 -66.738
Abschreibungen und Wertberichtigungen -3.752 29.150 22.289 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.242 -3.722 -3.902
Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken -15.142 -46.714 -39.815
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 28.751 29.507 29.550 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -12.524 -13.289 -13.322
Sonstige Steuern -227 -218 -228
Jahresergebnis 16.000 16.000 16.000 
- 483 -

Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
Die Sparkasse Darmstadt ist eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt 
des öffentlichen Rechts. Träger sind die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg. Sie 
unterstützen die Sparkasse bei der Erfüllung ihrer Aufgaben mit der Maßgabe, dass ein Anspruch der 
Sparkasse gegen die Träger oder eine sonstige Verpflichtung der Träger, der Sparkasse Mittel zur 
Verfügung zu stellen, nicht besteht. Die Sparkasse haftet für ihre Verbindlichkeiten mit ihrem 
gesamten Vermögen. Darüber hinaus ist die Sparkasse dem bundesweiten Sicherungssystem der 
Deutschen Sparkassenorganisation und daneben dem Stützungsfonds des Sparkassen – und 
Giroverbandes Hessen–Thüringen angeschlossen. 
Die Bilanzsumme der Sparkasse Darmstadt erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 164.317 TEUR 
(3,86%) auf 4.425.693 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2017. Es wurde ein Bilanzgewinn von 16.000 
TEUR erwirtschaftet. Das Kreditvolumen (inklusive Treuhandkredite und unwiderrufliche 
Kreditzusagen) konnte im Geschäftsjahr um 400.867 TEUR auf 3.688.085 TEUR gesteigert werden. 
Das Volumen der Kredit- und Darlehensneuzusagen bewegte sich mit 672.241 TEUR über dem hohen 
Niveau des Vorjahres (Vorjahr 585.361 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden einschließlich 
Eigenemissionen der Sparkasse erhöhten sich um 154.529 TEUR (4,33 %) auf 3.721.589 TEUR. Die 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verzeichneten einen Rückgang um 35.551 TEUR auf 
126.628 TEUR zum 31.12.2017. Nach dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes sollen aus 
dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2017 von 16.000 TEUR 68,75 % der Sicherheitsrücklage 
zugeführt und 31,25 % an die Träger zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke ausgeschütte t 
werden. Auf die Stadt Darmstadt entfällt hiervon ein Anteil von 3/5, das sind brutto 3.000 TEUR. 
Die Sicherheitsrücklage hat sich in 2017 von 352.727 TEUR auf 363.727 TEUR erhöht. Nach 
Feststellung des Jahresabschlusses 2017 wird sich die Sicherheitsrücklage dann auf 374.727 TEUR 
belaufen. Das entspricht einer Erhöhung von 3,02 %. Im Geschäftsjahr 2017 erfolgte eine Dotierung 
des Fonds für allgemeine Bankrisiken in Höhe von 14.988 TEUR. Darüber hinaus erfolgte im Zuge des 
Jahresabschlusses zum 31.12.2017 eine Auflösung versteuerter Vorsorgereserven gem. § 340f HGB 
bei gleichzeitiger Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken gem. § 340g HGB in Höhe von 
25.000 TEUR. Der Fonds für allgemeine Bankrisiken weist zum 31.12.2017 einen Bestand von 
169.159 TEUR aus. Neben der Sicherheitsrücklage und dem Fonds für allgemeine Bankrisiken verfügt 
die Sparkasse weiterhin über umfangreiche ergänzende Eigenkapitalbestandteile in Form der 
Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB. Die Eigenkapitalquote gem. Capital Requirements Regulation 
(CRR) betrug zum Bilanzstichtag 31.12.2017 24,43 % und überschritt deutlich den vorgeschriebenen 
Mindestwert von 8 %. 
Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse Darmstadt war aufgrund einer ausgewogenen Liquiditätsplanung 
im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Unter Berücksichtigung der erforderlichen 
Bewertungsmaßnahmen und einer weiteren Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken 
ergibt sich ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 29.550 TEUR. Das bedeutet eine 
Steigerung gegenüber dem Vorjahresergebnis von 43 TEUR. 
Der Zinsüberschuss hat sich um 2.870 TEUR, das sind 3,65 %, auf 75.848 TEUR im Geschäftsjahr 
2017 reduziert. Der Zinsüberschuss war nach wie vor die bedeutendste Ertragsquelle. Der 
Provisionsüberschuss stieg um 2.645 TEUR auf 29.953 TEUR.  
Zur Risikolage der Sparkasse Darmstadt ist auszuführen, dass das von der Sparkasse Darmstadt auf 
Basis der Risikodeckungsmasse festgelegte Gesamtlimit im Jahr 2017 ausreichend war und zu keiner 
Zeit überschritten wurde. Regelmäßig durchgeführte Berechnungen zeigen, dass die 
Risikotragfähigkeit der Sparkasse auch für den Risikofall gegeben ist. Selbst bei Eintritt der darüber 
hinausgehenden aE-Stresstests (außergewöhnliche, aber plausibel mögliche Ereignisse) könnten die 
Risiken getragen werden. Das Risikomanagementverfahren entspricht der Risikolage und dem 
Risikogehalt der Sparkasse. 
Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet die Sparkasse Darmstadt von der EZB keine wesentliche 
Kurskorrektur in der Geldpolitik und stellt sich auf ein weiterhin niedriges Zinsniveau ein. Die 
Zinsprognose geht in den Jahren 2018 bis 2020 nur von leicht steigenden Marktzinsen insbesondere 
in den mittleren und langen Laufzeitbändern aus. Die auf dieser Zinserwartung basierenden 
Bilanzstrukturszenarien sehen ein weiteres Wachstum im Kundenkreditgeschäft vor. Im 
Einlagengeschäft gehen wir von einem ebenfalls, wenngleich nur moderaten, Wachstum aus. Eine 
Ausweitung des Eigengeschäftes wird nicht angestrebt. Dies führt im Ergebnis zu einem 
Bilanzsummenwachstum. Die formulierte strategische Vorgabe für die Cost –Income–Ratio (CIR) von 
- 484 -

Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
unter 62 % wird bei Eintreffen der Prognosen 2018 erreicht. Für 2018 wird ein unveränderter 
Bilanzgewinn angestrebt. 
Die Nichtfinanzielle Erklärung (Nachhaltigkeitsbericht) wird zusammen mit unserem Lagebericht im 
Bundesanzeiger veröffentlicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses der Sparkasse Darmstadt zum 31.12.2017 durch den 
Sparkassen– und Giroverband Hessen –Thüringen hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.  
Die Sparkasse Darmstadt wendet den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an. 
- 485 -

Anhang zum 
Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 20 17

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 
 
Darmstädter Beteiligungskodex 
vom 13.09.2012 
in der Fassung vom 16.10.2014 
 
 
 
Entsprechungen und 
Abweichungserläuterungen 
aller abgegebenen 
Entsprechenserklärungen  
für das Geschäftsjahr 2017

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 
Inhaltsübersicht 
 
 
1. Teil: Präambel, Geltungsbereich und Ziele ................................ ................................ ...............  490 
A  Präambel ............................................................................................................................. 490 
B  Geltungsbereich .................................................................................................................. 491 
C  Ziele ..................................................................................................................................... 492 
 
2. Teil: Entsprechenserklärung ................................ ................................ ................................ ..... 494 
A  Aufsichtsgremium .............................................................................................................. 496 
1 Zusammensetzung ............................................................................................................. 497 
2 Aufgaben und Zuständigkeiten .......................................................................................... 498 
3 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums .................... 504 
4 Interessenkonflikt ............................................................................................................... 505 
5 Vergütung ........................................................................................................................... 508 
B  Geschäftsleitung ................................................................................................................. 509 
1 Zusammensetzung ............................................................................................................. 509 
2 Aufgaben und Zuständigkeiten .......................................................................................... 512 
3 Interessenkonflikt ............................................................................................................... 520 
4 Vergütung ........................................................................................................................... 521 
5 Führung ............................................................................................................................... 526 
C  Rechnungslegung und Abschlussprüfung ......................................................................... 530

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
1. Teil: Präambel, Geltungsbereich und Ziele 
 
 
A Präambel 
 
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfordern eine gute und verantwortungsvolle 
Unternehmensführung. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich zur weiteren Verbesserung der Unternehmensleitung,  
-steuerung und -transparenz entschlossen, eine Richtlinie unter dem Titel "Darmstädter Beteili-
gungskodex" zu erlassen. 
 
Dieser ist als einer der wichtigsten Maßnahmen der am 17. Dezember 2009 von der Stadtveror d-
netenversammlung beschlossenen Stadtwirtschaftsstrategie und dem Beschluss vom 15. Mai 
2007 zum Beteiligungsmanagement zu sehen. Zudem werden die Anforderungen der Komm u-
nalaufsicht und des Landesrechnungshofes berücksichtigt.  
 
Zur Erarbeitung des vorliegenden Darmstädter Beteiligungskodex wurde ein Lenkungskreis - b e-
stehend aus dem Beteiligungsdezernenten, dem Stadtwirtschaftskoordinator und Mitgliedern der 
Stadtverordnetenversammlung - eingerichtet, der die Interessen der Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt im Sinne ihrer Bürgerinnen und Bürger verankert hat. Der Kodex ist zudem mit den Fachd e-
zernenten und den wesentlichen Beteiligungen abgestimmt. Der Darmstädter Beteiligungskodex 
wurde somit in einem Dialog mit allen Beteiligten entwickelt. Die HEAG Holding AG - Beteil i-
gungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) war hierbei federführend tätig. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex orientiert sich an bereits bestehenden Regelwerken. Neben 
den OECD-Prinzipien, der Richtlinie 2006/46/EG vom 14. Juni 2006 , dem Deut schen Corporate 
Governance Kodex und den Grundsätzen für Bundesbeteiligungen sind auch verschiedene Kodizes 
der Bundesländer und Kommunen berücksichtigt.  
 
Während der Deutsche Corporate Governance Kodex insbesondere das Vertrauen der Anleger in 
eine gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung fördern will, steht bei dem vorliegen-
den Kodex auch die besondere Verantwortung kommunaler Unternehmen für ihre Bürgerinnen 
und Bürger bei der Wahrnehmung von Aufgaben der Daseinsvorsorge im Fokus. Der Kodex trägt 
den gesetzlichen Anforderungen an die kommunale Wirtschaft Rechnung. Zu nennen sind insb e-
- 490 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
sondere die Pflicht zur sparsamen, vorsichtigen und wirtschaftlichen Haushaltsführung sowie die 
gestiegenen Anforderungen an Aufsichtsorgane bis hin zur Aufsichtsratshaftung.  
 
Der Begriff Public Corporate Governance wird als Maßstab für gute Unternehmensführung im Si n-
ne von Unternehmensleitung und -steuerung in öffentlichen Unternehmen sowie Transparenz 
dieser Unternehmen verstanden. Angestrebt wird eine Balance zwischen unternehmerischen, am 
wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen orientierten und den kommunalen, am Gemeinwohl 
ausgerichteten Zielen.  
 
Nach der Stadtwirtschaftsstrategie ist der Darmstädter Beteiligungskodex eine konsequente We i-
terentwicklung des Beteiligungsmanagements. Die Transparenz und Vernetzung der Beteiligu n-
gen werden ausgebaut, Chancenpotentiale können erschlossen werden und die frühzeitige Identi-
fikation und der Umgang mit Gefährdungspotentialen werden erleichtert. 
 
Der Kodex soll die Unternehmensführung positiv beeinflussen. So können mangelnde Transp a-
renz, fehlendes Risikobewusstsein und nachlässige Kontrolle komplexer wirtschaftlicher Zusa m-
menhänge und Abhängigkeiten z. B. als Ursachen von Finanzmarkt- und Wirtschaftskrisen identifi-
ziert werden. 
 
Mit der Überarbeitung des Beteiligungskodex in 2014 wurden neue Entwicklungen der Public Cor-
porate Governance berücksichtigt, z. B. Compliance und gleichberechtigte Berücksichtigung von 
Frauen und Männern. 
 
 
B Geltungsbereich 
 
Als Beteiligung im Sinne des Darmstädter Beteiligungskodex werden neben den Personen- und 
Kapitalgesellschaften, wie GmbH & Co. KG bzw. GmbH und AG, auch die Eigenbetriebe als Sonder-
vermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie Zweckverbände, bei denen die Wissenschafts-
stadt Darmstadt gemeinsam mit maximal einer weiteren Gebietskörperschaft Mitglied ist, ges e-
hen. Diese Definition ist unabhängig von der juristischen Definition einer Beteiligung. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wirkt darauf hin, dass der Darmstädter Beteiligungskodex für 
die Beteiligungen der Stadtwirtschaft, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt unmittelbar 
oder mittelbar mehr als 50 % der Anteile hält, eine verbindliche Grundlage darstellt.  
 
- 491 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt, in denen bereits der Deutsche Corporate 
Governance Kodex Anwendung findet, sollen diesem auch künftig folgen. Darüber hinaus wird die 
Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex empfohlen, um die speziellen Anforderungen 
und Empfehlungen an kommunale Unternehmen im Interesse der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
zu sichern. 
 
Den Unternehmen der Stadtwirtschaft, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt unmittel bar 
oder mittelbar zu 50 % oder weniger beteiligt ist, wird das Regelwerk zur Anwendung empfo h-
len. Dies gilt insbesondere, wenn die Anteilsmehrheit in der Summe Gebietskörperschaften z u-
steht. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex spiegelt die Willensbildung der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
für ihre Stadtwirtschaft wider.  
 
Die Empfehlungen des Darmstädter Beteiligungskodex sind durch die Verwendung des Wortes 
"soll" gekennzeichnet und unter dem nachfolgenden Gliederungspunkt „Entsprechense rklärung“ 
aufgeführt. Die Beteiligungen können von den Empfehlungen abweichen, sind aber verpflichtet, 
dies transparent zu machen und zu erläutern. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex verzichtet auf die Wiedergabe von Regelungen, die als ge l-
tendes Recht ohnehin von den Unternehmen zu beachten sind. Hierzu wurde ein ergänzende s 
„Handbuch zu den gesetzlichen Anforderungen an die Organe kommunaler Unternehmen“ erar-
beitet, das den Geschäftsleitungen der Beteiligungen und allen kommunalen Mitgliedern der Auf-
sichtsgremien zur Verfügung steht. 
 
 
C Ziele 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex soll zu einer verantwortungsvollen, zielgerichteten und nac h-
haltigen Unternehmensführung im Sinne von Unternehmensleitung, -steuerung und -transparenz 
anhalten. Dabei soll er die Umsetzung der Stadtwirtschaftsstrategie fördern. 
 
- 492 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
Darüber hinaus werden insbesondere folgende Ziele verfolgt: 
 
 Beschreibung der Anforderungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt an Beteiligungen der 
Stadtwirtschaft und ihren Organen, um  
 
o die effiziente Erfüllung der städtischen Aufgaben zu gewährleisten und  
o die Qualität in der Wahrnehmung der Aufsichtsmandate zu sichern.  
 
 Unterstützung einer effizienten Zusammenarbeit zwischen dem Aufsichtsgremium ( z. B. 
dem Aufsichtsrat) und der Geschäftsleitung ( z. B. dem Vorstand bzw. der Geschäftsfüh-
rung). 
 
 Förderung des Informationsflusses zwischen Beteiligungen der Stadtwirtschaft und dem 
Beteiligungsmanagement. 
 
 Steigerung von Transparenz und Vertrauen der Öffentlichkeit in Entscheidungen von Pol i-
tik, Verwaltung, Beteiligungsmanagement und Beteiligungsunternehmen.  
 
  
- 493 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
2. Teil: Entsprechenserklärung 
 
Die Entsprechenserklärung soll über den Stand der Umsetzung der nachstehenden Empfehlungen 
für eine verantwortungsbewusste und nachhaltige Unternehmensführung im Sinne von Unte r-
nehmensleitung, –steuerung und –transparenz Auskunft geben. Die Beteiligungen können von 
den Empfehlungen abweichen, haben dies jedoch transparent zu machen und zu erläutern. I n der 
jährlich von der Geschäftsleitung und, sofern vorhanden, gemeinsam mit dem Aufsichtsgremium 
abzugebenden Entsprechenserklärung ist zu bestätigen, dass den Empfehlungen des Darmstädter 
Beteiligungskodex im vorangegangenen Berichtszeitraum entsprochen wurde bzw. mit Begrü n-
dung zu erläutern, in welchen Punkten hiervon abgewi chen wurde („comply or explain“) . Bei 
Erläuterung der Abweichung ist auch darüber zu informieren, ob künftig eine Änderung ang e-
strebt wird. Eine begründete Abweichung von einer Kodexempfehlung kann im Interesse einer 
guten Unternehmensführung liegen. 
 
Das Beteiligungsmanagement wir d die Entsprechenserklärungen aller Beteiligungen, die ihm im 
Rahmen der jährlichen Berichterstattung für den Beteiligungsbericht von den Unternehmen zu 
überlassen sind, auswerten, in komprimierter Form im Beteiligungsbericht veröffentlichen und im 
Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rahmen der Vorstellung des Beteiligungsberichts 
präsentieren. Die Veröffentlichung umfasst nicht solche Erläuterungen zu Abweichungen vom 
Kodex, die seitens der Aussteller einer Entsprechenserklärung in dieser als im Unternehmensint e-
resse geheimhaltungsbedürftig gekennzeichnet sind. Den Unternehmen wird empfohlen, auf 
Nachfrage die aktuelle Entsprechenserklärung zur Verfügung zu stellen bzw. auf ihrer Homepage – 
soweit eine solche vorhanden ist – zu veröffentlichen. 
 
 
- 494 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
Für den Inhalt der Entsprechenserklärungen sind die Beteiligungen allein verantwortlich. 
 
Die HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) hat 
die abgegebenen Entsprechenserklärungen für das Geschäftsjahr 2017 aus gewertet und auf den 
Folgeseiten in komprimierter Form dargestellt.  
Sofern alle Beteiligungen einer Empfehlung entsprochen haben, ist dies mit einem  gekenn-
zeichnet. Sofern nicht alle Beteiligungen einer Empfehlung entsprochen haben, ist dies mit () 
gekennzeichnet und jede Abweichung wird nachstehend erläutert.  
Hinweis: Die Erläuterungen der Abweichung sind nicht immer identisch mit dem Wortlaut der 
Beteiligungen, da sinngemäß gleiche Antworten zusammengefasst wurden. 
 
Die Entsprechenserklärung für das Geschäftsjahr 2017 wurde von den Mehrheitsbeteiligungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt in der Rechtsform von Kapital- und Personengesellschaften, den 
Eigenbetrieben sowie den Zweckverbänden abgegeben mit folgenden Ausnahmen: 
 
 Folgende Beteiligungen wenden den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an und geben da-
her auch keine Entsprechenserklärung ab: 
- BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH  
- Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
- Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
- Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
 
 Die Entsprechenserklärung wurde bei folgenden Beteiligung en bis zur Fertigstellung des B e-
teiligungsberichts nicht abgegeben: 
- Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
 
 Die Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex wurde bzw. wird bei den nachfolgend 
genannten Beteiligungen erst im Geschäftsjahr 2018 beschlossen. Die Abgabe der Entspr e-
chenserklärung erfolgt voraussichtlich daher erstmalig für das Geschäftsjahr 2018: 
- BVD Südhessen Verwaltungs-GmbH 
- Digitalstadt Darmstadt GmbH 
- ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH 
- ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH & Co. KG 
- ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
 
- 495 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 Aufsichtsgremium 
 
Als Aufsichtsgremium gelten im Folgenden Aufsichtsrat, Verwaltungsrat, Betriebskommission und Zweckverbandsve r-
sammlung. 
 
Folgende Beteiligungen haben kein Aufsichtsgremium. Dementsprechend ist der Abschnitt A der 
Entsprechenserklärung für diese nicht relevant. 
 
BVD Gewerbe GmbH BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
bvd Mittelhessen GmbH BVD Südhessen GmbH 
BVD Verwaltungs-GmbH Count+Care GmbH & Co. KG 
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft 
mbH 
Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesell-
schaft mbH Emilia Seniorenresidenz GmbH 
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH ENTEGA Energie GmbH 
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Medianet GmbH ENTEGA Regenerativ GmbH 
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
ENTEGA Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Windpark Schlüchtern GmbH HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH HEAG Versicherungsservice GmbH 
HEAG Wohnbau GmbH HSE Beteiligungs-GmbH 
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
ImmoSelect GmbH Klinikum Catering Service GmbH 
Marienhospital Darmstadt gGmbH Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum 
Darmstadt GmbH 
MW-Mayer GmbH Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz ge-
meinnützige GmbH i. L. Orgabo GmbH 
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH PEB Breitband GmbH & Co. KG 
SOPHIA Hessen GmbH SSG Starkenburg Service GmbH 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt 
GmbH & Co. KG 
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Süd- 
Hessen KG 
 
 
- 496 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
1 Zusammensetzung 
 
1.1 Mitglieder des Aufsichtsgremiums sollen über die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der 
Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen  oder 
sich diese durch angebotene Schulungen und Informationsveranstaltungen für Mitglieder 
von Aufsichtsgremien aneignen bzw. diese vertiefen.  
 
1.2 Dem Aufsichtsgremium sollen keine ehemaligen Mitglieder der Geschäft sleitung 
angehören. Falls davon abgewichen wird, dürfen ehemalige Mitglieder der Geschäftsleitung 
frühestens 3 Jahre nach Beendigung ihrer Geschäftsleitungstätigkeit dem Aufsichtsgremium 
angehören. 
 
1.3 Bei der Zusammensetzung des Aufsichtsgremiums soll auf eine Beteiligung von Frauen und 
Männern zu gleichen Anteilen hingewirkt werden. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr keine Änderung der Zusammensetzung des Aufsichtsgremiums statt, wird die 
Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD New Living GmbH & Co. KG 
Frau Dr. Barbara Boczek hat das Aufsichtsratsmandat von Herrn Oberbürgermeister Jochen Partsch 
übernommen. Herr Oliver Lott hat das Aufsichtsratsmandat von Frau Katrin Kosub übernommen. 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Nicht erfüllt, da 4 Frauen und 8 Männer in der BK vertreten sind. 
 
1.4 Insgesamt sollen von einem Mitglied des Aufsichtsgremiums maximal 5 Mandate in Auf-
sichtsgremien unmittelbarer und mittelbarer Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt wahrgenommen werden. 
Ausnahme: Dezernenten und Dezernentinnen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und Vertreter/innen des Bete i-
ligungsmanagements sowie Vertreter/innen des Landkreises Darmstadt-Dieburg. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; ENTEGA NATURpur AG; ENTEGA Wasserversorgung 
Biblis GmbH  
Hiervon wurde für die Vorstände der ENTEGA AG im Berichtsjahr und wird auch zukünftig abgew i-
chen, da diese aufgrund der Vielzahl von Tochtergesellschaften zur Wahrung der Interessen des E N-
TEGA-Konzerns einer größeren Anzahl von Gremien angehören. 
 
 
 
()
) 
()
) 
 
 
- 497 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
1.5 Sachverständige oder Auskunftspersonen sollen vom Vorsitzenden / der Vorsitzenden des 
Aufsichtsgremiums nur zu einzelnen Gegenständen und auf den erforderlichen Umfang b e-
schränkt hinzugezogen werden. 
Ausnahme: Teilnahme des Beteiligungsmanagements auf Wunsch des Beteiligungsdezernenten / der Beteil i-
gungsdezernentin und Prokuristen/Prokuristinnen, Bereichsleiter/innen und Juristen/Juristinnen o. a. des Unter-
nehmens mit Zustimmung des Aufsichtsgremiums. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG;  
Über die Teilnahme von Sachverständigen oder Auskunftspersonen entscheidet das Plenum. 
 
1.6 Die Vertreterinnen/die Vertreter der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Stadtwirtschaft 
sollen ihr Mandat niederlegen, wenn sie das Amt, das  Grundlage für  ihre Wahl oder 
Entsendung in das Überwachungsorgan war, nicht mehr ausüben. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG 
Zwei Mitglieder sind nicht Mitglied der Stadtverordnetenversammlung bzw. des Magistrats. Aufgrund 
ihrer umfangreichen Expertise ist ihre Berufung bzw. ihr Verbleib im Aufsichtsrat vorgesehen.  
 
 BVD New Living GmbH & Co. KG
 
Ein Mitglied des Aufsichtsrates ist nicht mehr Mitglied der Stadtverordnetenversammlung / des Magis t-
rats. 
 
 ENTEGA AG, ENTEGA Netz AG 
Ein Mitglied des Gremiums hat 2016 das Amt, das Grundlage für die Wahl in den Aufsichtsrat war, ve r-
loren. Aufgrund der langjährigen Erfahrung dieses Aufsichtsratsmitglieds wurde von einem Ausscheiden 
aus dem Aufsichtsgremium abgesehen. 
 
 HEAG 
Zwei Mitglieder sind nicht mehr Mitglied der Stadtverordnetenversammlung bzw. des Magistrats. Au f-
grund ihrer umfangreichen Expertise wurde jedoch kein Wechsel vorgenommen. 
 
 HEAG mobilo GmbH 
Zwei Mitglieder des Aufsichtsrats sind nicht mehr Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung. 
 
 
2 Aufgaben und Zuständigkeiten 
 
2.1 Die Satzung soll besti mmen, dass die Anteilseignerversam mlung auch die Mitglieder des 
Aufsichtsgremiums entlasten soll (entsprechend AktG). 
Ausnahme: Eigenbetriebe, Zweckverbände. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD New Living GmbH & Co. KG 
In der Satzung ist eine ausdrückliche Regelung nicht enthalten. 
 
()
) 
()
) 
()
) 
- 498 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
2.2 Das Aufsichtsgremium soll über eine Geschäftsordnung verfügen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Eine Geschäftsordnung für den Vorstand soll erarbeitet werden. 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt; Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte  
Die Betriebskommission verfügt über keine Geschäftsordnung. 
 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
k. A. 
 
 e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Der Verwaltungsrat hat derzeit keine Geschäftsordnung, da eine Geschäftsordnung für das freiwillige 
Aufsichtsgremium aus historischen Gründen und aus Gründen der guten Zusammenarbeit nicht no t-
wendig ist. 
 
 ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Aufgrund der Größe der Gesellschaft wird dies nicht für erforderlich gehalten. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Die Satzung enthält weitgehende Regelungen für den Aufsichtsrat. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft wird eine Geschäftsordnung für nicht erforde r-
lich gehalten. 
 
 Klinikum Darmstadt GmbH 
Der Aufsichtsrat kann sich gemäß § 13 Abs. 4 des Gesellschaftsvertrages der Klinikum Darmstadt GmbH 
eine Geschäftsordnung geben.  
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg 
Bisher existiert keine Geschäftsordnung, die Entwicklung ist jedoch für die Zukunft geplant. 
 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH 
Aufgrund detaillierter Auflistung der Aufgaben des Aufsichtsrats nach § 9 des Gesellschaftsvertrages 
sowie der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder ist eine Geschäftsordnung nicht erforderlich. 
 
2.3 Das Aufsichtsgremium soll der Geschäftsleitung eine Geschäftsordnung geben, die insbe-
sondere die Ressortzuständigkeiten einzelner Geschäftsleitungsmitglieder, die der Gesam t-
geschäftsleitung vorbehaltenen Angelegenheiten sowie die erforderliche Besc hlussmehr-
heit bei Geschäftsleitungsbeschlüssen (Einstimmigkeit oder Mehrheitsbeschluss) regelt. Die 
Geschäftsleitung kann dazu dem Aufsichtsgremium ggf. einen Vorschlag unterbreiten. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD New Living GmbH & Co. KG 
Die Geschäftsordnung für die Geschäftsleitung wird von der Gesellschafterversammlung erlassen. 
 
 ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Aufgrund der Größe der Gesellschaft wird dies nicht für erforderlich gehalten. 
 
 
()
) 
()
) 
- 499 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Eine Geschäftsordnung für die Geschäftsleitung ist aufgrund des Umfangs der Geschäftstätigkeit nicht 
vorgesehen. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft ist eine Geschäftsordnung nicht erforderlich. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg 
Eine entsprechende Geschäftsordnung wird zurzeit erarbeitet. 
 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Die Satzung enthält weitgehende Regelungen für die Geschäftsleitung. 
 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH 
Nicht notwendig, da nur ein Geschäftsführungsmitglied bestellt ist. 
 
2.4 Sofern nicht bereits d ie Satzung entsprechende Regelungen enthält, soll das Aufsichtsgre-
mium bestimmen, dass bestimmte Arten von Geschäften oder Maßnahmen, die die Vermö-
gens-, Finanz - und Ertragslage des Unternehmens wesentlich verändern oder verändern 
können, nur mit seiner vorherigen Zustimmung vorgenommen werden dürfen. Der Zustän-
digkeitskatalog soll in der Geschäftsordnung der Geschäftsleitung festgelegt werden und in 
regelmäßigen Abständen auf Zweckmäßigkeit und Praktikabilität überprüft werden.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Diese Regelung ist bislang nicht getroffen. Es ist angestrebt, die Geschäftsordnung der Geschäftsleitung 
zu überarbeiten. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich.  
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg 
Eine entsprechende Geschäftsordnung wird zurzeit erarbeitet. 
 
2.5 Sofern nicht bereits die Satzung entsprechende Regelungen enthält, soll d as Aufsichtsgre-
mium unter Festlegung geeigneter Wertgrenzen  für die jeweilige Gesellschaft in der Ge-
schäftsordnung für die Geschäftsleitung bestimmen, dass folgende Geschäfte seiner  vorhe-
rigen Zustimmung bedürfen: 
 
1. Änderung der Grundsätze der Geschäftspolitik und wesentliche Änderung oder Erweiterung der Geschäft s-
felder, sofern nicht ohnehin geltendes Recht, 
 
2. Verabschiedung der Unternehmensplanung bestehend aus einer Erfolgs-, Bilanz-, Investitions *-, Kapitalfluss- 
sowie Personalplanung sowie wesentliche Änderungen der Unternehmensplanung, 
 
3. Geplante Investitionen*, Desinvestitionen und Finanzierungsmaßnahmen ab einer Höhe von ____ EUR b e-
dürfen zusätzlich der Einzelzustimmung des Aufsichtsrates, 
 
()
) 
()
) 
- 500 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
4. Investitionen*, Desinvestitionen und Finanzierungsmaßnahmen ab einer Höhe von ____ EUR, die nicht in 
den Planungen des Unternehmens enthalten sind,  
 
5. Errichtung, Erwerb, Veräußerung oder Auflösung von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unterne h-
men, 
 
6. Abschluss, Änderung und Beendigung von Unternehmensverträgen im Sinne des § 291 ff. AktG (Ausnahme 
Eigenbetrieb und Zweckverband), 
 
7. Bestellung von Sicherheiten für Dritte, wie zum Beispiel Grundsicherheiten, Bürgschaften oder Patronatse r-
klärungen ab einer Höhe von ____ EUR, 
 
8. Einleitung von Rechtsstreitigkeiten mit einem Gegenstandswert von über ____ EUR, 
 
9. Verzicht auf fällige Ansprüche und Abschluss von Vergleichen ab einer Höhe von ____ EUR, 
 
10. Erteilung von Prokuren und Generalvollmachten, zusätzlich bei einschlägigen Beteiligungsverhältnissen,  
 
11. Stimmabgabe in Gesellschafterversammlungen von unmittelbaren Mehrheitsbeteiligungen, sofern sie für 
die Gesellschaft oder die unmittelbare Beteiligung von wesentlicher Bedeutung sind, (Ausnahme Zweckve r-
band), 
 
12. Aufstellung von strategisch relevanten Konzernrichtlinien. 
 
 *Zu den Investitionen zählen die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Finanzanlagen. Dazu zählen auch 
 die Gewährung von langfristigen Darlehen sowie Grundstücksgeschäfte. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD New Living GmbH & Co. KG 
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft ist auf das Geschäftsfeld "Lincoln-Siedlung" ausgerichtet, so dass nicht 
alle Punkte erfüllt werden. 
 
 citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA AG; ENTEGA NATURpur AG; ENTEGA Netz AG ; 
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; Orgabo GmbH 
Im ENTEGA-Konzern gilt ein in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat der ENTEGA AG entwickelter Zusti m-
mungskatalog, der dem hier aufgeführten Katalog im Wesentlichen entspricht. Unternehmensspezif i-
sche Besonderheiten werden jeweils berücksichtigt. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Teilweise ist dies in der Geschäftsordnung für die Geschäftsführung enthalten, die meisten Punkte li e-
gen in der Zuständigkeit des Aufsichtsgremiums. 
 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Die zustimmungspflichtigen Geschäfte sind der Gesellschafterversammlung zugeordnet. Es ist ang e-
strebt, die Geschäftsordnung der Geschäftsleitung zu überarbeiten. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Satzung enthält bereits einen abschließenden Katalog von Geschäftsvorgängen, die der Zusti m-
mung des Aufsichtsrates bedürfen. Einer weitergehende Verlagerung der Zuständigkeiten bedarf es 
aufgrund der Gesellschaftsstruktur nicht.  
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich. 
 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Der ausführliche Bericht der Geschäftsleitung ist Bestandteil jeder Sitzung der Betriebskommission des 
EAD. Die Themen werden besprochen und protokolliert. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg 
Bisher wurden keine detaillierten Wertgrenzen festgelegt. Diese sollen jedoch in die Geschäftsordnung 
für die Geschäftsleitung eingearbeitet werden. 
- 501 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
2.6 Je nach Unternehmensgegenstand und Lage de s Unternehmens soll das Aufsichtsgremium 
weitere zustimmungsbedürftige Geschäfte und Maßnahmen beschließen. Handlungsmax i-
me ist hierbei, Risiken für das Unternehme n und – soweit möglich – auch für die Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu erkennen und abzuwenden. 
Hinweis: Wenn seitens der Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Hinweise vorliegen, dass ein Widerspruch geg e-
ben ist, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) ; Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg 
Es sollen auch Risiken für den Landkreis Darmstadt-Dieburg erkannt und abgewendet werden. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Überwachungsfunktion des Aufsichtsrats ist gesetzlich geregelt und bezieht sich auf die Risiken und 
das Wohl des Unternehmens. Der Aufsichtsrat kann dabei nicht gleichzeitig die Risiken der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt erkennen und abwenden. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich. 
 
2.7 Das Aufsichtsgremium soll die Informations- und Berichtspflichten der Gesch äftsleitung an 
das Aufsichtsgremium eindeutig festlegen.  
Hinweis: Siehe auch Abschnitt B Geschäftsleitung / 2.3. Liegt eine Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat vor, 
wird diese Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Informations- und Berichtspflichten ergeben sich aus der Satzung.  
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes und der Regelungen in der Satzung der Gesellschaft ist dies nicht 
erforderlich. 
 
2.8 Das Aufsichtsgremium soll die in der Regel schriftlich abzufassende n Informationen und 
Berichte von der Geschäftsleitung einfordern, intensiv würdigen, dazu in Sitzungen Stellung 
nehmen und in einen intensiven Dialog mit der Geschäftsleitung treten. 
 
2.9 Das Aufsichtsgremium soll im Rahmen seiner Überwachungsfunktion darauf achten, dass 
die operativen Ziele, die d as Unternehmen verfolgt, den strategischen Zielen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt nicht widersprechen, soweit dem vorrangige 
Unternehmensinteressen nicht entgegenstehen. 
Hinweis: Wenn seitens der Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Hinweise vorliegen, dass ein Widerspruch geg e-
ben ist, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
()
) 
()
) 
()
) 
 
 
- 502 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) ; Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg   
Die operativen Ziele sollen auch den strategischen Zielen des Landkreises Darmstadt-Dieburg nicht ent-
gegenstehen. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Überwachungsfunktion des Aufsichtsrates ist gesetzlich geregelt und bezieht sich auf die Interessen 
und das Wohl des Unternehmens. 
 
 HEAG mobilo GmbH 
Ebenso sind die strategischen Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg zu beachten. 
 
2.10 Das Aufsichtsgremium soll sich - im Rahmen der gesetzl ichen Möglichkeiten - aktiv für die 
Umsetzung des Darmstädter Beteiligungskodex einsetzen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) ; Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg  
Die Beteiligungsrichtlinie des Landkreises Darmstadt-Dieburg soll ebenfalls berücksichtigt werden. 
 
2.11 Jedes Mitglied des Aufsichtsgremiums soll in einem Geschäftsjahr mindestens an der Hälfte 
der Sitzungen des Aufsichtsgremiums teilnehmen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen; HEAG; HEAG mobilo GmbH 
Ein Mitglied hat nicht mindestens an der Hälfte der Sitzungen teilgenommen. 
 
2.12 Sofern im Aufsichtsgremium Ausschüsse gebildet wurden, dienen diese der effektiven Vor-
bereitung der Aufsichtsgremiumssitzung und sollen keine Entscheidungskompetenz haben. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfehlung wird dann 
als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 HEAG 
Der Personalausschuss beschließt an der Stelle des Aufsichtsrates über ausgewählte Personalentsche i-
dungen. 
 
 HEAG mobilo GmbH 
Der Personalausschuss beschließt Geschäftsführerverträge. 
 
2.13 Ausschüsse sollen in der Aufsichtsgremiumssitzung über die Ausschussarbeit berichten. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfehlung wird dann 
als erfüllt angesehen. 
 
2.14 Das Aufsichtsgremium soll gemeinsam mit der Geschäftsleitung für eine langfristige Nac h-
folgeplanung sorgen. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
()
) 
()
) 
()
) 
()
) 
 
 
- 503 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Die Nachfolgeplanung wird mit den Gesellschaftern abgestimmt. 
 
 
3 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums 
 
3.1 Der/Die Aufsichtsgremiumsvorsitzende soll mit der Geschäftsleitung und dem Beteil i-
gungsmanagement regelmäßig Kontakt halten und die Strategie, die Geschäftsentwicklung 
und das Risikomanagement des Unternehmens unter Berücksichtigung der Stadtwir t-
schaftsstrategie beraten. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg  
Es soll ebenfalls Kontakt mit dem Beteiligungsmanagement des Landkreises Darmstadt-Dieburg geha l-
ten werden, um die strategischen Ziele des Landkreises zu berücksichtigen. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Der Aufsichtsratsvorsitzende ist, wie der gesamte Aufsichtsrat, gesetzlich dem Wohle des Unterne h-
mens verpflichtet. 
 
 HEAG mobilo GmbH 
Ebenso sind die strategischen Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg zu beachten. 
 
3.2 Der/Die Aufsichtsgremiumsvorsitzende soll über wichtige Ereignisse, die für die Beurteilung 
der Lage und Entwicklung sowie für die Leitung des Unternehmens von wesentlicher B e-
deutung sind, unverzüglich durch die Geschäftsleitung informier t werden . Der /Die Auf-
sichtsgremiumsvorsitzende soll sodann das Aufsichtsgremium unterrichten und erforderl i-
chenfalls eine außerordentliche Aufsichtsgremiumssitzung einberufen. 
 
3.3 Sofern das Aufsichtsgremium für die Bestellung der Mitglieder der Geschäftsleitung zustä n-
dig ist, soll im Vorfeld derartiger Entscheidungen eine Erörterung des/der Aufsichtsgremi-
umsvorsitzenden mit dem Beteiligungsmanagement erfolgen. 
Ausnahme: HEAG 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, deren Aufsichtsgremium nicht für die Bestellung der Mit-
glieder der Geschäftsleitung zuständig ist. Die Empfehlung wird dann gleichwohl als erfüllt angesehen. 
 
3.4 Sofern ein Personalausschuss vorhanden  ist, soll d er/die Vorsitzende des Aufsichtsgrem i-
ums zugleich Vorsitzende/r dieses Ausschusses sein. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfehlung wird dann 
als erfüllt angesehen. 
 
 
 
 
()
) 
 
 
- 504 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
3.5 Den Vorsitz anderer Ausschüsse soll der /die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums nicht 
übernehmen. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfehlung wird dann 
als erfüllt angesehen. 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Klinikum Darmstadt GmbH 
(ohne Begründung) 
 
3.6 Der/Die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums soll dessen Mitglieder auf ihre Verschwiege n-
heitsverpflichtung und auf deren Einhaltung hinweisen. 
 
3.7 Der/Die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums soll dafür Sorge tragen, dass es für die im Auf-
sichtsgremium beschlossenen und noch nicht durchgeführte n Maßnahmen einmal jährlich 
einen Bericht über den Stand der Umsetzung gibt. 
 
3.8 Bei einem Wechsel des Aufsichtsgremiums soll der /die Vorsitzende des bisherigen Au f-
sichtsgremiums das neue Gremium über gefasste und noch nicht durchgeführte Beschlüsse 
informieren. 
Hinweis: Hat im Geschäftsjahr kein Wechsel des Aufsichtsgremiums stattgefunden, wird die Empfehlung als e r-
füllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt; Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
Eine Information der neuen Mitglieder über gefasste und noch nicht durchgeführte Beschlüsse ist nicht 
erfolgt. 
 
 
4 Interessenkonflikt 
Definition: Ein Interessenkonflikt kann entstehen, wenn ein Aufsichtsgremiumsmitglied aufgrund 
persönlicher oder wirtschaftlicher Verbundenheit zu anderen Gesellschaften, Unternehmen oder 
Personen in seiner Entscheidungs- und Handlungsfreiheit eingeschränkt oder beeinflussbar ist. 
 
4.1 Vertreter/innen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sollen bei ihren Entscheidungen die B e-
schlüsse der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats einbeziehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG  
Die Überwachungsfunktion des Aufsichtsrats ist gesetzlich geregelt und bezieht sich auf die Interessen 
und das Wohl des Unternehmens. 
 
 
 
()
) 
 
 
()
) 
()
) 
- 505 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA AG ; ENTEGA NATURpur AG ; ENTEGA Netz AG; 
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; Orgabo GmbH  
Generell ist bei diesem Punkt auf die vorrangig zu beachtenden Unternehmensinteressen der Gesel l-
schaft hinzuweisen. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Ob dies so ist, wird seitens der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrats nicht geprüft. 
 
4.2 Aufsichtsgremiumsmitglieder sollen keine Organfunktion oder Beratungsaufgaben bei w e-
sentlichen Wettbewerbern des Unternehmens ausüben. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 GBGE Baugesellschaft mbH Erbach 
Es ist nicht bekannt, ob solche Funktionen oder Aufgaben von den Aufsichtsratsmitgliedern ausgeübt 
werden.  
 
4.3 Jedes Aufsichtsgremiumsmitglied soll Interessenkonflikte, insbesondere solche, die au f-
grund einer Beratung oder Organfunktion bei Kunden, Lieferanten, Kreditgebern oder son s-
tigen Geschäftspartnern entstehen können, dem /der Vorsitzenden des  Aufsichtsgremiums 
gegenüber offen legen. Der/Die Vorsitzende informiert bei Vorliegen eines Interessenko n-
flikts das Aufsichtsgremium. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; ENTEGA NATURpur AG; ENTEGA Netz AG 
Interessenskonflikte werden gegenüber dem Plenum offengelegt. 
 
 ENTEGA AG 
Interessenkonflikte werden nach Ziffer 5.5.2 DCGK gegenüber dem Plenum offengelegt. 
 
 e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Interessenskonflikte sollen vom Aufsichtsgremiumsmitglied gegenüber dem Aufsichtsgremiumsvorsi t-
zenden offengelegt werden. 
 
4.4 Das Aufsichtsgremium soll in seinem Bericht an die Anteilseignerversammlung über aufg e-
tretene Interessenkonflikte von Mitgliedern des Aufsichtsgremiums und deren Behandlung 
informieren. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Es gibt keine Verpflichtung zur Erstellung eines Berichts an die Anteilseigner. Somit kann auch nicht 
über Interessenskonflikte informiert werden. 
 
4.5 Ein Aufsichtsgremiumsmitglied soll in keiner geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zu 
der Beteiligung oder deren Geschäftsleitung stehen, die einen wesentlichen und nicht nur  
vorübergehenden Interessenkonflikt begründet. 
 
()
) 
()
) 
()
) 
()
) 
- 506 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA NATURpur AG ; ENTEGA Wasserversorgung Biblis 
GmbH; Orgabo GmbH  
Diesem Punkt kann wegen der ENTEGA-Konzernstruktur und den damit verbundenen Vertretern im Au f-
sichtsrat grundsätzlich nicht entsprochen werden. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Es ist nicht bekannt, ob Beziehungen bestehen, die einen Interessenkonflikt begründen würden. 
 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Das Aufsichtsratsmitglied Santi Umberti ist ebenfalls Vorsitzender des Gewerbevereins Kranichstein, der 
Zuschüsse von Darmstadt Marketing GmbH bezieht. Der Interessenskonflikt wurde in der Sitzung am 
06.12.2016 offengelegt. Sofern sich der Aufsichtsrat mit Tagesordnungspunkten befasst, die den G e-
werbeverein betreffen, dem Herr Umberti vorsteht, nimmt Herr Umberti an der Beratung und B e-
schlussfassung nicht teil, indem er den Tagungsraum verlässt. Bei schriftlicher Abstimmung wird er sich 
ebenfalls enthalten. Das Vorgehen wurde mit dem Beteiligungsmanagement und dem Gesellschafter 
abgestimmt. 
 
4.6 Wesentliche und nicht nur vorübergehende Interessenkonflikte in der Person eines Auf-
sichtsgremiumsmitglieds sollen zur Beendigung des Mandats führen. 
Hinweis: Liegen keine Interessenkonflikte vor, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA NATURpur AG ; ENTEGA Wasserversorgung Biblis 
GmbH; Orgabo GmbH  
Diesem Punkt kann wegen der ENTEGA-Konzernstruktur und den damit verbundenen Vertretern im Au f-
sichtsrat grundsätzlich nicht entsprochen werden. 
 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Das Aufsichtsratsmitglied Santi Umberti ist ebenfalls Vorsitzender des Gewerbevereins Kranichstein, der 
Zuschüsse von der GmbH bezieht. Der Interessenskonflikt wurde in der Sitzung am 0 6.12.2016 offenge-
legt. Sofern sich der Aufsichtsrat mit Tagesordnungspunkten befasst, die den Gewerbeverein betreffen, 
dem Herr Umberti vorsteht, nimmt Herr Umberti an der Beratung und Beschlussfassung nicht teil, in-
dem er den Tagungsraum verlässt. Bei schriftlicher Abstimmung wird er sich enthalten. Das Vorgehen 
wurde mit dem Beteiligungsmanagement und Gesellschafter abgestimmt.  
 
4.7 Berater-, Kredit- und sonstige Dienstleistungsverträge eines Mitgliedes oder ihm/ihr nahe-
stehender Personen oder U nternehmen außerhalb der Stadtwirtschaft mit der Beteiligung 
bzw. einem verbundenen Unternehmen sollen nicht abgeschlossen oder fortgesetzt wer-
den. Über Ausnahmen soll das Aufsichtsgremium entscheiden. 
Beispiele nahestehender Personen/Unternehmen: Familienangehörige und in häuslicher Gemeinschaft lebende 
Personen; Unternehmen, in denen ein Mitglied des Aufsichtsgremiums oder ein Familienangehöriger wesentl i-
cher Gesellschafter oder in leitender Funktion tätig ist.  
Ausnahme: Hiervon ausgenommen sind Leistungen des täglichen Lebens, die das Aufsichtsgremiumsmitglied 
oder die ihm/ihr nahestehende Person oder Unternehmen zu Bedingungen erhält, die die Beteiligung auch e i-
ner Vielzahl fremder Dritter gewährt. Gleiches gilt für die Gewährung solcher Leistungen vom Aufsichtsgrem i-
umsmitglied oder einer ihm/ihr nahestehende Person oder Unternehmen an die Beteiligung. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
()
) 
()
) 
- 507 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 HEAG  
Ein Mitglied hat als Arbeitnehmer ein zinsloses Arbeitgeberbaudarlehen erhalten. 
 
 
5 Vergütung 
 
5.1 Die Vergütung der Aufsichtsgremiumsmitglieder soll individualisiert im Jahresabschluss und 
Beteiligungsbericht ausgewiesen werden. 
Hinweis: Sofern die Mitglieder des Aufsichtsgremiums keine Vergütung erhalten, wird diese Empfehlung als e r-
füllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten gemäß Gesellschaftsvertrag eine Aufwandsentschädigung, die 
durch Beschluss der Gesellschafterversammlung festgesetzt wird. Der Beschluss steht aus. 
 
 citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA NATURpur AG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA Wa s-
serversorgung Biblis GmbH; Orgabo GmbH  
Die Vergütung der Aufsichtsgremienmitglieder wird aktuell und auch zukünftig nicht individualisiert 
ausgewiesen. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Da nur Entschädigungen gemäß Entschädigungssatzung der DADINA gezahlt werden, wird die Summe 
pauschal angegeben. 
 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Die Mitglieder der Betriebskommission des EAD erhalten keine Vergütung. 
 
 ENTEGA AG 
Die Vergütung der Aufsichtsgremiumsmitglieder wird in der Entsprechenserklärung nach DCGK individ u-
alisiert ausgewiesen. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Da es sich nur um eine geringfügige Aufwandsentschädigung von 40,00 EUR je Sitzung handelt, wird 
dies im Beteiligungsbericht nicht aufgeführt. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
()
) 
- 508 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
B  Geschäftsleitung 
 
Sofern in der Beteiligung kein Aufsichtsgremium eingerichtet ist , nimmt die Gesellschafterversammlung die 
Aufgaben und Funktionen des Aufsichtsgremiums in Bezug auf die Geschäftsleitung wahr. 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende Gesel l-
schafterin an einer GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft selbst ist nicht operativ tätig . Daher sind die Punkte 
2.1-2.7, 2.9 sowie der Abschnitt 5 für diese Verwaltungs-GmbH nicht relevant. 
 
Persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin der GmbH & Co. KG ist die entsprechende Ve r-
waltungs-GmbH. Die Geschäftsführer, welche für die Verwaltungs-GmbH bestellt sind, sind auch als orga n-
schaftliche Vertreter in dieser GmbH & Co. KG tätig. Daher sind für diese GmbH & Co. KG d ie Abschnitte 1, 3 
und 4 nicht relevant. 
 
 
1 Zusammensetzung 
 
1.1 Die Geschäftsleitung soll aus mindestens zwei Personen bestehen. 
Einzelvertretungsbefugnis soll grundsätzlich nicht erteilt werden, es sei denn, es liegt ein begründeter Einzelfall 
vor; dies gilt auch für die Erteilung einer Befreiung vom Verbot des Insichgeschäfts gem. § 181 BGB. Sofern bei 
Eigenbetrieben und nach den Kriterien des § 267 HGB kleinen Beteiligungsunternehmen aufgrund des Umfangs 
der Geschäftstätigkeit im Einzelfall nur eine Person für die Geschäftsleitung bestellt wird, soll im Sinne des Vier-
Augen-Prinzips entsprechend der Rechtsform eine stellvertretende Geschäftsleitung bzw. ein/e Prokurist/in (gilt 
nicht für Eigenbetriebe) eingesetzt und im Innenverhältnis auf eine besondere Kontrolle der Geschäftsleitungst ä-
tigkeit durch Aufsichtsgremium bzw. Gesellschafterversammlung geachtet werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Gewerbe GmbH; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Geschäftsleitung erfolgt durch einen Geschäftsführer und einen Prokuristen. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Wegen des Umfangs der Geschäftstätigkeit und der Zahl der Mitarbeiter ist dies bei der DADINA nicht 
erforderlich. 
 
 Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH 
Es gibt nur einen Geschäftsführer. Der Zweck und die Größe des Unternehmens rechtfertigt keine zwei 
Geschäftsführer. 
 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Gemäß § 4 (2) der Betriebssatzung des EAD besteht die Betriebsleitung aus einem oder mehreren B e-
triebsleitern. 
 
 ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 HGB. Die Geschäftsführung besteht aus 
einer Person, darüber hinaus sind zwei Prokuristen eingesetzt. Gemäß Vollmachtenregelung des E N-
TEGA-Konzerns gilt stets das 4-Augen-Prinzip. 
()
) 
- 509 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 ENTEGA NATURpur AG 
Aufgrund des Geschäftsumfangs und -volumens der Gesellschaft wird derzeit keine Notwendigkeit für 
eine Erweiterung des Vorstands gesehen. Das Vier-Augen-Prinzip wird durch die Bestellung von zwei 
Prokuristen entsprechend der Konzernvorgaben Anwendung gewahrt. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen satzungsmäßigen Geschäftsumfanges besteht die Geschäftsleitung nur aus einer 
Person. 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Geschäftsleitung besteht aus zwei Personen. Die Erteilung der Einzelvertretungsbefugnis an einen 
der Geschäftsführer erschien ursprünglich erforderlich, da das Geschäftsmodell möglicherweise eine E r-
laubnis vorausgesetzt hätte, die die alleinige Vertretung durch einen Volljuristen erforderlich gemacht 
hätte. Nachfolgend hat sich die Einzelvertretungsbefugnis als sinnvoll erwiesen, da die Geschäftsführe r 
räumlich getrennt tätig sind. 
 
 NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH i. L. 
Aufgrund des Geschäftsumfangs und -volumens der Gesellschaft wird derzeit keine Notwendigkeit für 
eine weitere Besetzung gesehen, das Vier-Augen-Prinzip findet insbesondere entsprechend der Ko n-
zernvorgaben Anwendung. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Nach § 267 Abs. 1 HGB treffen zwei der drei Kriterien nicht auf den Verwaltungsverband zu, so dass 
dieser nach der Definition als kleine Gesellschaft bzw. Beteiligung zu bezeichnen ist. Daher sind nur ein 
Geschäftsführer und eine Stellvertreterin eingesetzt. 
 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit und des Katalogs der Zustimmung ger e-
gelt durch die in der Satzung festgeschriebene Geschäftsordnung. Das Vier-Augen-Prinzip wird durch 
die Dienstanweisungen und erteilten Handlungsvollmachten gewährleistet. 
 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH 
Lars Wöhler wurde 2010 zum alleinigen Geschäftsführer bestellt; Verträge werden grundsätzlich von 
der jeweiligen Fachbereichsleitung (i.V.) mit unterzeichnet; Einsetzung Prokurist/in in Klärung. 
 
1.2 Die Erstbestellung von Geschäftsleitungsmitgliedern soll auf 3 Jahre beschränkt sein. 
Ausnahme: Bereits vor Beginn des Geschäftsjahres bestehende Verträge. Die Empfehlung ist hier als erfüllt anzu-
sehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing 
GmbH 
Es besteht ein unbefristeter Vertrag.  
 
 Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH 
Die Erstbestellung ist auf 5 Jahre beschränkt. 
 
 e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Verträge der derzeitigen Geschäftsführer ind i-
viduell ausgehandelt werden. 
 
 ENTEGA Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; ENTEGA Windpark 
Hausfirste Verwaltungs-GmbH  
Die Geschäftsführer sind auf unbestimmte Zeit bestellt. Die Bestellung kann allerdings jederzeit wide r-
rufen werden. 
 
()
) 
- 510 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
1.3 Bei einer neu abzuschließenden Verlängerung der Amtszeit von Geschäftsleitungsmitglie-
dern soll diese jeweils nur für höchstens 5 Jahre und höchstens ein Jahr sowie spätestens 8 
Monate vor Ablauf der Amtszeit erfolgen. 
Ausnahme: Bereits bestehende unbefristete Verträge. Die Empfehlung ist hier als erfüllt anzusehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH; e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung 
Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH ; ENTEGA Windpark Binselberg Verwa l-
tungs-GmbH 
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Verträge der derzeitigen Geschäftsführer ind i-
viduell ausgehandelt werden. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es besteht ein unbefristeter Vertrag. 
 
1.4 Bei der Besetzung der Geschäftsleitung ist im Rahmen von fachlicher und sozialer Eignung 
eine gleichberechtigte Berücksichtigung von Frauen und Männern anzustreben. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr keine Neu- bzw. Wiederbesetzung der Geschäftsleitung statt, wird die Empfe h-
lung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 ENTEGA Medianet GmbH 
Frau Sauder schied im November 2015 im gegenseitigen Einvernehmen aus der Gesellschaft aus. Sei t-
her übernehmen die Geschäftsführer der ENTEGA Energie GmbH im Nebenamt bis auf Weiteres ihre 
Funktion. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass im Geschäftsjahr 2016 Herr Christoph Busch zum 
dritten Geschäftsführer benannt wurde. Eine gleichberechtigte Berücksichtigung von Frauen und Mä n-
nern wird angestrebt. 
 
1.5 Neuabschlüsse und Verlängerungen von Anstellungsverträgen mit Geschäftsleitungsmi t-
gliedern sollen nur erfolgen, w enn das jeweilige Geschäftsleitungsmitglied der Veröffentli-
chung seiner Bezüge zustimmt und dies vertraglich fixiert wird. 
Hinweis: Fanden im Geschäftsjahr keine Neuabschlüsse und/oder Verlängerungen von Anstellungsverträgen 
statt, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH; e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Abwa s-
serreinigung Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH; 
ENTEGA Medianet GmbH; ENTEGA Netz AG; ENTEGA Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH; ENTEGA 
Windpark Erksdorf GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH; HSE 
Wohnpark Verwaltungs-GmbH; MW-Mayer GmbH; NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz 
gGmbH i. L.; Orgabo GmbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH  
Bei diesem Punkt ist grundsätzlich eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell ausgeha n-
delt werden. 
 
 ENTEGA NATURpur AG 
Hierbei ist eine Ausnahme zu erklären, da die Vorstandstätigkeit als Nebenamt wahrgenommen wird. 
Siehe 4.1 und 4.5. 
 
()
) 
()
) 
()
) 
- 511 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
1.6 Als Altersgrenze für Geschäftsleitungsmitglieder soll das gesetzliche Renteneintrittsalter 
eingehalten werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Die Geschäftsleitung verfügt über hohe Kompetenzen im kulturellen Bereich. 
 
 
2 Aufgaben und Zuständigkeiten 
 
2.1 Die Geschäftsleitung soll bei ihren Entscheidungen die Beschlüsse der jeweiligen Anteil s-
eigner einbeziehen. 
Hinweis: Wenn die Beschlüsse der Anteilseigner den Unternehmensinteressen nicht widersprechen, wird die 
Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; Count+Care & Co. KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH 
& Co. KG; ENTEGA AG; ENTEGA NATURpur AG; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA Netz AG; 
ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; ENTEGA Windpark Binselberg 
GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG; ENTEGA 
Windpark Schlüchtern GmbH; HSE Beteiligungs -GmbH; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; MW-Mayer 
GmbH; NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH i. L.; Orgabo GmbH; PEB Breitband GmbH 
& Co. KG 
Der Empfehlung wird generell entsprochen, soweit die Beschlüsse in die Gremienentscheidungen der 
Gesellschaften einfließen. Bezüglich weiterer Beschlüsse der Anteilseigner ist mangels Kenntnis der G e-
sellschaft eine Ausnahme zu erklären. 
 
2.2 Die Ziele der jeweils gültigen Stadtwirtschaftsstrategie sollen verfolgt werden. 
Hinweis: Wenn die Ziele keinen Widerspruch zu den Unternehmenszielen darstellen, wird die Empfehlung als e r-
füllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; Count+Care GmbH & Co. KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA Abwasserreinigung 
GmbH & Co. KG; ENTEGA AG; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA 
Medianet GmbH; ENTEGA NATURpur AG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Wasse r-
versorgung Biblis GmbH; ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Erksdorf 
GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Schlüchtern GmbH; HSE Beteili-
gungs-GmbH; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; MW-Mayer GmbH; NATURpur Institut für Klima - und Um-
weltschutz gGmbH i. L; Orgabo GmbH; PEB Breitband GmbH & Co. KG;  
Die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie werden in der Entscheidungsfindung mitberücksichtigt. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) ; Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg  
Die Ziele der Beteiligungsstrategie des Landkreises Darmstadt-Dieburg sollen ebenfalls erfüllt werden. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Soweit die Ziele nicht dem Unternehmensinteresse und den gesetzlichen Vorschriften der Gesellschaft 
widersprechen, werden diese in der Entscheidungsfindung mitberücksichtigt. 
 
()
) 
()
) 
()
) 
- 512 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
2.3 Die Berichtspflicht gegenüber dem Aufsichtsgremium soll - sofern nicht ohnehin zwinge n-
des Recht - sich im Inhalt und Turnus bei al len Rechtsformen nach § 90 AktG richten. Diese 
soll Planung, Jahresabschluss, Quartals - und Risiko bericht, Berichte über  unterjährige G e-
schäfte von wesentlicher Bedeutung  und über die Tochterunternehmen sowie Compliance 
umfassen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New 
Living GmbH & Co. KG; BVD Südhessen GmbH; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; 
HEAG Wohnbau GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG  
Der sich ergebende Aufwand für einen Quartalsbericht steht nicht im Verhältnis zur operativen Tätigkeit 
der Gesellschaft. Die interne Planungssystematik und das Berichtswesen an die Gesellschafterversam m-
lung werden allerdings den konzernüblichen Anforderungen gerecht.  
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es wird als ausreichend angesehen, dass die Quartalsberichte weiterhin von der Geschäftsführung g e-
genüber dem Beteiligungsmanagement abgegeben werden. 
 
 e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Zum Gang der Geschäfte wird in jeder Sitzung des Aufsichtsgremiums berichtet. Soweit in einem G e-
schäftsjahr nicht vierteljährlich, sondern nur halbjährlich eine Sitzung stattfindet, ist eine Abweichung 
zu erklären. Dies war bei der Gesellschaft im Berichtsjahr der Fall und wird voraussichtlich auch künftig 
so sein, so dass eine Abweichung zu erklären ist. 
 
 ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG verfügt nicht über ein Aufsichtsgremium. Der Gesel l-
schafterin wird jedoch monatlich Bericht erstattet. 
 
 ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Medianet GmbH; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Windpark Hau s-
firste GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Schlüchtern GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH 
Es erfolgt gemäß den Konzernvorgaben eine regelmäßige Berichterstattung an die Gesellschafterin E N-
TEGA AG. Dies war bei der Gesellschaft im Berichtsjahr der Fall und wird voraussichtlich auch künftig so 
sein. 
 
 ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Es erfolgt gemäß den Konzernvorgaben eine regelmäßige Berichtserstattung an die Gesellschaften E N-
TEGA Regenerativ GmbH und Energiegenossenschaft Starkenburg. Dies war bei der Gesellschaft im B e-
richtsjahr der Fall und wird voraussichtlich auch zukünftig so sein. 
 
 ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Es erfolgt gemäß den Konzernvorgaben eine regelmäßige Berichtserstattung an die Gesellschaft E N-
TEGA Regenerativ GmbH. Dies war bei der Gesellschaft im Berichtsjahr der Fall und wird voraussichtlich 
künftig gegenüber ENTEGA Regenerativ GmbH und Stadtwerke Langen GmbH so sein. 
 
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Die Berichtspflicht wird gegenüber dem Aufsichtsrat des Mutterunternehmens, HEAG mobilo GmbH, e r-
füllt. 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlossenen Grundlagenvereinbarung erwartet die Gesel l-
schaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Planung etc. ist daher entbehrlich. Die durch die 
Gesellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den Gesellschafterinnen zu Gute. 
 
()
) 
- 513 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
Eine Berichterstattung an den Gesellschafter erfolgt im Rahmen der im Konzern üblichen Abstände.  
 
 PEB Breitband GmbH & Co. KG  
Es gibt kein Aufsichtsgremium. 
 
2.4 Die Gesch äftsleitung soll dem Beteiligungsmanagement nach Verabschiedung in den 
Gremien ihre Fünfjahresplanung zur Verfügung stellen. Dabei ist das erste Planjahr 
quartalsscharf zu unterteilen. 
 Ausnahme: Eigenbetriebe und Zweckverbände. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New 
Living GmbH & Co. KG; BVD Südhessen GmbH; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; 
HEAG Wohnbau GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG  
Der sich ergebende Aufwand steht nicht im Verhältnis zur operativen Tätigkeit der Gesellschaft. Die i n-
terne Planungssystematik und das Berichtswesen an die Gesellschafterversammlung werden allerdings 
den konzernüblichen Anforderungen gerecht.  
 
 citiworks AG; Count+Care GmbH & Co. KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA Abwasserreinigung 
GmbH & Co. KG; ENTEGA AG; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäud etechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA 
Medianet GmbH; ENTEGA NATURpur AG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbHENTEGA Windpark 
Hausfirste GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Schlüchtern GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH; HSE Wohnpark 
GmbH & Co. KG; MW-Mayer GmbH; NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH i. L.; Orgabo 
GmbH; PEB Breitband GmbH & Co. KG  
Die Planjahre werden aktuell und auch zukünftig nicht quartalsscharf dargestellt. Eine quartalsscharfe 
Unterteilung ist momentan aus Konzernsicht nicht notwendig. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Dies erfolgt im Abschnitt "Finanzplan" des Wirtschaftsplans. Eine Unterteilung des ersten Planjahres in 
Quartale erfolgt nicht. 
 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Der Fokus in 2017 lag auf der Rückabwicklung des Erbbaurechtvertrages und der Übergabe der Immob i-
lie. Ein 5-Jahres Wirtschaftsplan entsprechend des Gesellschaftsvertrages liegt vor. Die quartalsscharfe 
Unterteilung wird in Zukunft angestrebt. 
 
 ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH  
Die Weitergabe der Planung erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlossenen Grundlagenvereinbarung erwartet die Gesel l-
schaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Planung ist daher entbehrlich. Die durch die G e-
sellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den Gesellschafterinnen zu Gute. 
 
 
 
 
()
) 
- 514 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
2.5 Die Geschäftsleitung soll bis Mitte Dezember die folgenden Werte dem 
Beteiligungsmanagement zur Verfügung stellen: 
  Trendplanung: 
  Verbale Zielsetzung für Folgejahr, 5 -Jahres-Planwerte zu Planungsprämissen, R eturn On 
Capital Employed (ROCE) bzw. Kostendeckungsgrad, Jahresergebnis, Bilanzsumme, Eigenk a-
pitalquote und Investitionsquote. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG; BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen 
GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; BVD Südhessen GmbH; citiworks AG; C ount+Care GmbH & Co. 
KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; ENTEGA AG; ENTEGA 
Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA Medianet GmbH; ENTEGA NATURpur 
AG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; ENTEGA 
Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; HEAG 
Wohnbau GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH; HSE Wohnpark GmbH & Co. 
KG; ImmoSelect GmbH; MW-Mayer GmbH; NATURpur Institut für Klima - und Umweltschutz gGmbH i. L. ; 
Orgabo GmbH; PEB Breitband GmbH & Co. KG; SOPHIA Hessen GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG  
Aktuell und auch zukünftig werden nicht alle genannten Planungsmittel angewandt. Eine Anwendung 
aller Planungsmittel ist momentan aus Konzernsicht nicht notwendig. Die interne Planungssystematik 
wird allerdings allen konzernüblichen Anforderungen und Anforderungen der Gremien gerecht. 
 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Der Fokus in 2017 lag auf der Rückabwicklung des Erbbaurechtvertrages und der Übergabe der Immob i-
lie. Ein Fünf-Jahres-Wirtschaftsplan entsprechend des Gesellschaftsvertrages liegt vor. Die Überleitung in 
eine Trendplanung wird in Zukunft angestrebt. 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Eine G+V-Trendplanung ist nicht erfolgt, weil man sich auf eine mittelfristige Investitionsplanung ko n-
zentriert hat. 
 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen 
Entfällt (siehe 2.4 Kapitel B). 
 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Nur teilweise zutreffend. 
 
 ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG  
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
 
Nach Vorgaben des Beteiligungsmanagements wird die Trendplanung für den Teilkonzern erstellt. 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlossenen Grundlagenvereinbarung erwartet die Gesel l-
schaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Planung ist daher entbehrlich. Die durch die G e-
sellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den Gesellschafterinnen zu Gute. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Die 5-Jahres-Planwerte sollen in Zukunft geplant werden. 
 
()
) 
- 515 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
2.6 Die Geschäftsleitung soll bis Mitte Dezember die folgenden Werte dem 
Beteiligungsmanagement zur Verfügung stellen: 
  Szenarioplanung: 
  Verbale Zielsetzung für Folgejahr, szenariospezifische 5 -Jahres-Planwerte zu Planungspr ä-
missen, Return On Capital Employed (ROCE) bzw. Kostendeckungsgrad, Jahresergebnis.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG; BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mi ttelhessen 
GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; BVD Südhessen GmbH; citiworks AG; Count+Care GmbH & Co. 
KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; ENTEGA AG; ENTEGA 
Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA NATURpur AG ; ENTEGA Medianet 
GmbH; ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH ; ENTEGA 
Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG ; GBGE Bauge sellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; HEAG 
Wohnbau GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH HSE Windpark Schlüchtern GmbH; HSE Wohnpark GmbH & Co. 
KG; ImmoSelect GmbH; MW-Mayer GmbH; NATURpur Institut für Klima - und Umweltschutz gGmbH i. L. ; 
Orgabo GmbH; PEB Breitband GmbH & Co. KG; SOPHIA Hessen GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG  
Aktuell und auch zukünftig werden nicht alle genannten Planungsmittel angewandt. Eine Anwendung 
aller Planungsmittel ist momentan aus Konzernsicht nicht notwendig. Die interne Planungssystematik 
wird allerdings allen konzernüblichen Anforderungen und Anforderungen der Gremien gerecht. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Die Szenarioplanung wird für die DADINA als ausreichend erachtet. 
 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Der Fokus in 2017 lag auf der Rückabwicklung des Erbbaurechtvertrages und der Übergabe der Immob i-
lie. Ein Fünf-Jahres-Wirtschaftsplan entsprechend des Gesellschaftsvertrages liegt vor. Eine Szenariopl a-
nung wird in Zukunft angestrebt. 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Die Aussagen zur Szenarioplanung werden im Rahmen des Jahresabschlusses getroffen. 
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Szenarioplanung wird nicht angewendet. 
 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Entfällt (siehe 2.4 Kapitel B). 
 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Nur teilweise zutreffend. 
 
 ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG;  
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
 HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Nach Vorgaben des Beteiligungsmanagements wird die Szenarioplanung für den Teilkonzern erstellt. 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlossenen Grundlagenvereinbarung erwartet die Gesel l-
schaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Planung ist daher entbehrlich. Die durch die G e-
sellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den Gesellschafterinnen zu Gute. Es ist nicht e r-
sichtlich, dass der Geschäftsumfang der Gesellschaft die Erarbeitung dieser Werte erforderlich macht. 
()
) 
- 516 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Die 5-Jahres-Planwerte sollen in Zukunft geplant werden. 
 
2.7 Die Geschäftsleitung soll jeweils spätestens 6 Wochen nach Beginn jedes Quartals dem 
Beteiligungsmanagement einen aussagekräftigen Quartalsbericht zur Verfügung stellen. 
Darin sollen eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie unternehmensspezifische Kennzahlen 
– jeweils mit der entsprechenden Hochrechnung und Kommentierung – enthalten sein.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG 
Der Quartalsbericht wird dem Aufsichtsrat zur Verfügung gestellt. Aufgrund der bestehenden Absprache 
mit dem Beteiligungsmanagement werden diesem die wesentlichen Kennzahlen zur Verfügung g e-
stellt. Hochrechnungen werden dabei für das 2. und 3. Quartal erstellt. 
 
 BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New 
Living GmbH & Co. KG; BVD Südhessen GmbH; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ; 
HEAG Wohnbau GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG  
Die Quartalszahlen der Tochterunternehmen werden weiterhin bei der bauverein AG zentral gesammelt 
und fließen dabei in die Berichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat der bauverein AG ein und 
werden entsprechend der Absprache mit dem Beteiligungsmanagement über die Zurverfügungstellung 
von Kennzahlen dem Beteiligungsmanagement mitgeteilt.  
 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Der Fokus in 2017 lag auf der Rückabwicklung des Erbbaurechtvertrages und der Übergabe der Immob i-
lie. Ein Fünf-Jahres-Wirtschaftsplan entsprechend des Gesellschaftsvertrages liegt vor. Eine Quartalsb e-
richterstattung wird in Zukunft angestrebt. 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Quartalsberichte entsprechend Eigenbetriebsgesetz. 
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Wegen der vorläufigen Haushaltsführung werden Berichte 1./2. Quartal, 3. Quartal und Jahresbericht 
einschließlich 4. Quartal erstellt. 
 
 ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Medianet GmbH 
Quartalsberichte werden konsolidiert durch das Konzerncontrolling der ENTEGA AG dem Beteiligung s-
management zur Verfügung gestellt. 
 
 ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; ENTEGA Windpark Hau s-
firste GmbH & Co. KG; HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; HSE Windpark Schlüchtern GmbH; HSE 
Beteiligungs-GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlossenen Grundlagenvereinbarung erwartet die Gesel l-
schaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung eines Quartalsberichts ist daher entbehrlich. Die durch 
die Gesellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den Gesellschafterinnen zu Gute. Es ist 
nicht ersichtlich, dass der Geschäftsumfang der Gesellschaft die Erarbeitung dieser Werte erforderlich 
macht. 
 
()
) 
- 517 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
2.8 Die Geschäftsleitung stellt dem Beteiligungsmanagement ihre Jahres - und ggf. 
Konzernabschlüsse bis spätestens zum 30. Juni des Folgeja hres zur Verfügung. Sollte bis zu 
diesem Zeitpunkt kein testierter Jahresabschluss vorliegen, sind vorläufige Daten zu liefern. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH 
Zeitliche Verzögerung durch Unternehmensaufbau. Eine schnellere Rechnungslegung wird angestrebt. 
 
 ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; ENTEGA Windpark Haus-
firste GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark Binselberg Gmb H 
& Co. KG; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH; HSE Beteil i-
gungs-GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. 
 
2.9 Die Geschäftsleitung soll für ein angemessenes Risikomanagement s orgen (entsprechend 
AktG) und regelmäßig das Aufsichtsgremium darüber informieren. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; 
BVD Südhessen GmbH; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; ImmoSelect GmbH ; SO-
PHIA Hessen GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG  
Das Risikomanagement ist in das Risikomanagement der bauverein AG eingebunden, das entsprechend 
an den Vorstand und Aufsichtsrat der bauverein AG berichtet.  
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Der Risikobericht ist im Erstellungsprozess. 
 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Wird angestrebt. 
 
 ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Die Gesellschaft hat kein Aufsichtsgremium. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem des 
ENTEGA-Konzerns eingebunden. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Die Berichtspflicht wird gegenüber dem Aufsichtsrat des Mutterunternehmens, HEAG mobilo GmbH, e r-
füllt. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Die Erstellung eines Risikomanagements ist ebenfalls in Zukunft geplant. 
 
()
) 
()
) 
- 518 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
2.10 Die Geschäftleitung soll  dem Beteiligungsmanagement rechtzeitig vor Vollzug 
Informationen zu geplanten Veränderungen gemäß § 51 Ziffern 11 und 12 HGO (Errichtung, 
Erweiterung, Übernahme und Veräußerung von wirtschaftlichen Unternehmen sowie 
Beteiligung an diesen, Umwandlung der Rechtsform)  zur Prüfung und Weiterleitung an das 
Referat Stadtwirtschaftskoordination vorlegen. 
Hinweis: Haben sich keine Änderungen oder Ergänzungen im Geschäftsjahr ergeben, wird diese Empfehlung als 
erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Die gleiche Regelung gilt auch für die Einbeziehung des Beteiligungsmanagements des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg. 
 
2.11 Die Geschäftsleitung soll dafür Sorge tragen, dass 
 
 die Vorgaben der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) beachtet werden.  
 
 der Darmstädter Beteiligungskodex Anwendung findet, wenn die Wissenschaftsstadt Darmstadt unmitte l-
bar oder mittelbar mehrheitlich beteiligt ist. 
 
 bei Neugründungen unabhängig von der Rechtsform ein Aufsichtsgremium mit kommunalen Mitgliedern 
entsprechend den Beteiligungsverhältnissen bei wirtschaftlich bedeutenden Beteiligungen, insbesondere 
bei einer Bilanzsumme über 50 Mio. EUR, eingerichtet wird.  
Sofern ein Aufsichtsgremium nicht eingerichtet wird, soll jedenfalls sichergestellt sein, dass Geschäfte 
dieser Gesellschaft, die nach Art und Umfang bei der Muttergesellschaft der Zustimmung ihres Aufsicht s-
gremiums unterliegen würden, dem Aufsichtsgremium der Muttergesellschaft zur Beschlussfassung vo r-
gelegt werden. Dies umfasst zumindest die Fünfjahresplanung der Gesellschaft sowie von der Planung 
abweichende Investitionen. 
 
 sofern rechtlich durchführbar, von der Möglichkeit, Mitglieder der Wissenschaftsstadt Darmstadt in das 
Aufsichtsgremium zu entsenden, möglichst umfassend Gebrauch gemacht und dies in den Satzungen der 
Unternehmen entsprechend fest gesetzt wird. Dies gilt auch entsprechend bei mittelbaren Mehrheitsb e-
teiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der Maßgabe, dass der/die Entsendeberechtigte das 
zwischengeschaltete Unternehmen ist. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG 
Diese Vorgaben werden erfüllt. Allerdings findet der Kodex in einigen Tochtergesellschaften keine A n-
wendung, bei denen die wirtschaftlichen und strukturellen Voraussetzungen nicht gegeben sind. 
 
 citiworks AG; C ount+Care GmbH & Co. KG; COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH; e-netz Südhessen GmbH & 
Co. KG; e- netz Südhessen Verwaltungs -GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG ENTEGA A b-
wasserreinigung Verwaltungs -GmbH; ENTEGA AG ; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik 
GmbH & Co. KG; ENTEGA Gebäudetechnik V erwaltungs-GmbH; ENTEGA Medianet GmbH; ENTEGA NATU R-
pur AG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH ; ENTEGA 
()
) 
()
) 
- 519 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
Windpark Erksdorf GmbH ; ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Hausfirste 
Verwaltungs-GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH; HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; HSE Windpark 
Binselberg Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; HSE 
Wohnpark Verwaltungs-GmbH; MW-Mayer GmbH; NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz 
gGmbH i. L.; Orgabo GmbH; PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Auf den Vorrang des Aktiengesetzes wird hingewiesen. Gremienstrukturen und Zustimmungskataloge 
sind im ENTEGA-Konzern im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat der ENTEGA AG festgelegt. Die Verte i-
lung der Gremienpositionen im ENTEGA-Konzern ist ebenfalls im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat 
der ENTEGA AG unter Berücksichtigung der Interessen der Gesellschaften und der Anteilseigner und der 
Mitbestimmung festgelegt. 
 
 HEAG mobilo GmbH 
Im Gesellschaftsvertrag ist keine Entsendung für Mitglieder der Wissenschaftsstadt Darmstadt vorges e-
hen. 
 
 PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Für das Berichtsjahr sowie auch zukünftig soll eine Entsprechenserklärung nach dem Darmstädter Bete i-
ligungskodex abgegeben werden. Es ist zudem nicht geplant, Beteiligungsunternehmen mit Aufsicht s-
ratsgremien zu gründen. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Die Geschäftsleitung verpflichtet sich dazu, auch im gleichen Maße für die Interessen des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg Sorge zu tragen. 
 
2.12 Sofern sich Änderungen oder Ergänzungen bei den Stammdaten, Organen, Beteiligungen, 
Finanzdaten, gesellschaftsrechtlichen Verhältnissen oder Verträgen, steuerlichen 
Verhältnissen so wie Gewinn - und Verlustrechnung und Bilanz der drei letzten 
Geschäftsjahre ergeben, sollen diese dem Beteiligungsmanagement unmittelbar mitgeteilt 
werden.  
Hinweis: Haben sich keine Änderungen oder Ergänzungen im Geschäftsjahr ergeben, wird diese Empfehlung als 
erfüllt angesehen. 
 
 
3 Interessenkonflikt 
Definition: Ein Interessenkonflikt kann entstehen, wenn ein Geschäftsleitungsmitglied aufgrund 
persönlicher oder wirtschaftlicher Verbundenheit zu anderen Gesellschaften, Unternehmen oder 
Personen in seiner Entscheidungs- und Handlungsfreiheit eingeschränkt oder beeinflussbar ist. 
 
3.1 Jedes Geschäftsleitungsmitglied soll Interessenkonflikte dem Aufsichtsgremium gegenüber 
unverzüglich offen legen und die anderen Geschäftsleitungsmitglieder hierüber informi e-
ren. 
 
 
 
 
) 
 
) 
- 520 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
3.2 Geschäfte eines Geschäftsleitungsmitglieds oder ihm /ihr nahestehender Personen oder 
Unternehmen außerhalb der Stad twirtschaft mit der Beteiligung bzw. einem verbundenen 
Unternehmen sollen nicht abgeschlossen oder fortgesetzt werden. Über Ausnahmen soll 
das Aufsichtsgremium entscheiden. 
Beispiele nahestehender Personen/Unternehmen: Familienangehörige und in häuslicher Gemeinschaft lebende 
Personen; Unternehmen, in denen ein Mitglied der Geschäftsleitung oder ein Familienmitglied wesentlicher G e-
sellschafter oder in leitender Funktion tätig ist.  
Ausnahme: Hiervon ausgenommen sind Leistungen des täglichen Lebens, die das Geschäftsleitungsmitglied oder 
die ihm/ihr nahestehende Person oder Unternehmen zu Bedingungen erhält, die die Beteiligung auch einer 
Vielzahl fremder Dritter gewährt. Gleiches gilt für die Gewährung solcher Leistungen vom Geschäftsleitungsmi t-
glied oder einer ihm/ihr nahestehende Person oder Unternehmen an die Beteiligung. 
 
3.3 Geschäftsleitungsmitglieder sollen entgeltliche Nebentätigkeiten, insb esondere Aufsicht s-
ratsmandate außerhalb des Unternehmens, nur mit Zustimmung des Aufsichtsgremiums 
übernehmen.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt; Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
Mitteilungspflicht besteht gegenüber dem Magistrat. 
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Hier: Genehmigung durch Fachdezernenten. 
 
3.4 Die Wahrnehmung von Ehrenämtern oder sonstigen Nebentätigkeiten  durch Geschäftslei-
tungsmitglieder, die nicht vergütet werden, soll dem Aufsichtsgremium gegenüber offen 
gelegt werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt; Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
Mitteilungspflicht besteht gegenüber dem Magistrat. 
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Hier: Genehmigung durch Fachdezernenten. 
 
 
4 Vergütung 
 
4.1 Im Anstellungsvertrag sollen die vom zuständigen Organ definierten Eckpunkte für die Ent-
lohnung der Geschäftsleitung festgelegt werden. 
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine vertraglichen Änderungen vorgenommen, wird die Empfehlung als e r-
füllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
()
) 
()
) 
()
) 
 
 
- 521 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 BVD Südhessen GmbH; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; ImmoSelect GmbH; Nahverkehr-Service 
GmbH (NVS); SOPHIA Hessen GmbH  
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
 ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
Die Geschäftsführerin hat einen Anstellungsvertrag bei der Gesellschaft, erhält jedoch keine Vergütung. 
 
 ENTEGA NATURpur AG; NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH i. L. 
Momentan gibt es für die Geschäftsleitung keinen Anstellungsvertrag, da die Geschäftsleitung weitere 
Funktionen im ENTEGA-Konzern ausübt. 
 
 ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 
Die Geschäftsführer sind Mitarbeiter der Muttergesellschaft ENTEGA AG. Für ihre Geschäftsführertätigkeit 
bei der Gesellschaft erhalten sie eine fixe Vergütung. 
 
 HSE Beteiligungs-GmbH 
Die Geschäftsführungsmitglieder sind hauptamtliche Geschäftsführer einer anderen Konzerngesellschaft 
bzw. Bereichsleiter der Muttergesellschaft ENTEGA AG. Für ihre Geschäftsführertätigkeit bei der HSE B e-
teiligungs-GmbH erhalten sie keine Vergütung. 
 
 PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
4.2 Die Vergütung der Geschäftsleitung sol l neben fixen auch variable Vergütungsbestandteile 
mit einer entsprechenden schriftlichen Zielvereinbarung, die möglichst messbare Ziele en t-
hält, haben. 
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine Vertragsänderungen vorgenommen, wird die Empfehlung als erfüllt a n-
gesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Verwaltungs-GmbH, BVD Südhessen GmbH; ENTEGA NATURpur AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis 
GmbH; ImmoSelect GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS); SOPHIA Hessen GmbH 
Die Geschäftsleitung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) ; Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen 
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
 ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH; HSE 
Beteiligungs-GmbH 
Die Geschäftsleitungsmitglieder sind hauptamtliche Geschäftsführer einer anderen Konzerngesellschaft 
bzw. Bereichs- oder. Abteilungsleiter der Muttergesellschaft ENTEGA AG. Für ihre Geschäftsleitungstäti g-
keit bei der Gesellschaft erhalten sie eine fixe Vergütung. Eine variable Gehaltskomponente, die sich a l-
lerdings nicht zwangsläufig auf die Gesellschaft bezieht, ist über den Anstellungsvertrag mit der Mu t-
tergesellschaft sichergestellt. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Die Vergütung ist einer Aufwandsentschädigung gleichzusetzen. 
 
()
) 
- 522 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin und des Geschäftsführers beläuft sich auf jeweils 2.400,00 EUR 
p. a.. Aufgrund der relativ geringen Vergütung erscheint ein variabler Vergütungsbestandteil nicht zie l-
führend. 
 
 HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüc h-
tern GmbH 
Es wird lediglich eine Haftungsentschädigung gezahlt. 
 
 HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
Die Verträge werden individuell ausgehandelt.  
 
 MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH 
Es wird lediglich eine fixe Vergütung ausgezahlt, die grundsätzliche Vergütung mit fixem und variablem 
Bestandteil wird über das Anstellungsverhältnis bei der ENTEGA AG gezahlt.  
 
 NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH i. L. ; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft 
mbH  
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
4.3 Die Zielvereinbarungen sollen auch Ziele im Sinne der Stadtwirtschaftsstrategie enthalten. 
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine vertraglichen Änderungen vorgenommen, wird die Empfehlung als e r-
füllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Südhessen GmbH; BVD Verwaltungs-GmbH; ENTEGA NATURpur AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis 
GmbH; ImmoSelect GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS); SOPHIA Hessen Gmb  
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung. 
 
 citiworks AG; COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH; e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Abwa s-
serreinigung Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH; 
ENTEGA Medianet GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH; MW-
Mayer GmbH; Orgabo GmbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH  
Es ist auf das vorrangige Unternehmensinteresse hinzuweisen. Vor diesem Hintergrund enthalten Zie l-
vereinbarungen die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie, soweit diese auch Ziele des Unternehmens sind. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
 ENTEGA AG 
Die Zielvereinbarungen werden vom Aufsichtsrat festgelegt, der sich dabei am vorrangigen Unterne h-
mensinteresse ausrichtet. Über die Vertreter der Stadt Darmstadt im Aufsichtsrat ist sichergestellt, dass 
die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie hier mitberücksichtigt werden. 
 
 ENTEGA Netz AG 
Bei diesem Punkt ist eine Abweichung zu erklären, da für die Vorstandsmitglieder der ENTEGA Netz AG 
keine Zielvereinbarung gilt. 
 
 ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste Verwa l-
tungs-GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 
Die Entlohnung richtet sich nach den Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber ENTEGA AG, da es sich um 
eine nebenamtliche Tätigkeit handelt. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
 
()
) 
- 523 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin und des Geschäftsführers beläuft sich auf jeweils 2.400,00 EUR 
p .a.. Aufgrund der relativ geringen Vergütung erscheint ein variabler Vergütungsbestandteil nicht zie l-
führend. 
 
 HSE Beteiligungs-GmbH 
Es ist eine Ausnahme zu erklären, da für die Geschäftsführer der HSE Beteiligungs-GmbH in ihrer Funkt i-
on als Geschäftsführer der HSE Beteiligungs-GmbH keine Zielvereinbarung gilt. Eine Zielvereinbarung ist 
über die hauptamtliche Tätigkeit allerdings sichergestellt. 
 
 NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH i. L.  
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg 
Ebenso sollen auch strategische Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg enthalten sein. 
 
4.4 Die Vergütungsvereinbarung soll vorsehen, dass die Bezüge im Rahmen der gesetzlichen 
Möglichkeiten herabgesetzt werden können, wenn die Weitergewährung nach Lage der 
Gesellschaft unbillig wäre.  
 Hinweis: Gilt nur für Aktiengesellschaft , GmbH und GmbH & Co. KG. Für andere Rechtsformen ist die Empfe h-
lung als erfüllt anzusehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bvd Mittelhessen GmbH; COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH; e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH; E N-
TEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik Verwa l-
tungs-GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH; ImmoSelect GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH 
Bei diesem Punkt ist grundsätzlich eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell ausgeha n-
delt werden. 
 
 BVD Südhessen GmbH; BVD Verwaltungs-GmbH; SOPHIA Hessen GmbH 
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung. 
 
 Centralstation Veranstaltungs-GmbH; Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH; 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH 
Das sieht die Vergütungsvereinbarung nicht vor. 
 
 citiworks AG; ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG 
Es ist eine Abweichung zu erklären, da dies die Vergütungsvereinbarung der Geschäftsleitung nicht vo r-
sieht. Allerdings gelten die entsprechenden Regelungen des Aktiengesetzes ohnehin. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
 Emilia Seniorenresidenz GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH ; 
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH; SSG Starkenburg Service GmbH 
Wird noch zwischen der Geschäftsführung und dem Gesellschafter beraten.  
 
 ENTEGA Medianet GmbH 
Die Berücksichtigung der Lage der Gesellschaften erfolgt im Rahmen der Zielvereinbarungen. 
 
 ENTEGA NATURpur AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS)  
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung. 
 
()
) 
- 524 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste Verwa l-
tungs-GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH;  
Die Vergütung richtet sich nach den Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber ENTEGA AG, da es sich um e i-
ne nebenamtliche Tätigkeit handelt.  
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.  
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin und des Geschäftsführers beläuft sich auf jeweils 2.400,00 EUR 
p. a.. Aufgrund der relativ geringen Vergütung erscheint die Möglichkeit der Herabsetzung nicht zielfü h-
rend. 
 
 HSE Beteiligungs-GmbH 
Die Geschäftsführungsmitglieder sind hauptamtliche Geschäftsführer einer anderen Konzerngesellschaft 
bzw. Bereichsleiter der Muttergesellschaft ENTEGA AG. Für ihre Geschäftsführertätigkeit bei der HSE B e-
teiligungs-GmbH erhalten sie keine Vergütung. 
 
 Klinikum Darmstadt GmbH; 
(keine Begründung) 
 
 NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH i. L.; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft 
mbH  
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
4.5 Die Einzelbezüge der Mitglieder der Geschäftsleitung (Gesamtjahresbrutto nach den für die 
Aufstellung des Jahresabschlusses des Unternehmens relevanten Rechtsnormen ) sollen im 
Jahresabschluss und Beteiligungsbericht ausgewiesen werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH ; ENTEGA 
Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Medianet GmbH; ENTEGA NATU R-
pur AG; ENTEGA Netz AG; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark Schlüchtern 
GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH; Orgabo GmbH 
Eine Offenlegung der Einzelbezüge der Geschäftsleitung ist innerhalb des ENTEGA-Konzerns nicht sin n-
voll. 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Vom Grundsatz her wird der Ausweisung zugestimmt. Da aber nur anteilige Bezüge der Geschäftsle i-
tung bzw. über Verwaltungskostenerstattung im Jahresabschluss erscheinen, ist eine Aussagekraft der 
Bezüge nicht gegeben. 
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
Die Einzelbezüge der Mitglieder der Betriebsleitung werden weder im Jahresabschluss noch im Beteil i-
gungsbericht offen gelegt, da die Betriebsleitung ihre Bezüge im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Ker n-
verwaltung erhält. Im Geschäftsbericht für 2015 ist eine Teiloffenlegung erfolgt. 
 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Entfällt. 
 
 Emilia Seniorenresidenz GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Klinikum Darmstadt GmbH; Marie n-
hospital Darmstadt gGmbH ; Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH; SSG 
Starkenburg Service GmbH  
Das Gesamtjahresbrutto der Geschäftsleitung wird nur im Beteiligungsbericht ausgewiesen. Im Jahre s-
abschluss werden hierzu keine Angaben gemacht.  
 
()
) 
- 525 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
 e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; 
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH; MW-Mayer GmbH 
Eine Offenlegung der Einzelbezüge der Geschäftsleitung ist wegen der dadurch herstellbaren Vergleic h-
barkeit der Vergütungsstruktur innerhalb des ENTEGA-Konzerns nicht sinnvoll. 
 
 ENTEGA AG 
Die Bezüge werden in der Entsprechenserklärung nach DCGK individualisiert ausgewiesen. 
 
 ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS); 
SOPHIA Hessen GmbH 
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft. 
 
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH  
Vergütungen werden beim Leitunternehmen des Verkehrskonzerns angegeben. 
 
 NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH i. L.; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft 
mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
 
5 Führung 
 
Die Beteiligung hat kein eigenes Personal. Daher sind die Punkte 5.1, 5.2, 5.4, 5.6, 5,7, 5.9 - 5.12 für diese 
nicht relevant. 
 
Die Beteiligung hat kein operatives Geschäft. Daher ist der Abschnitt 5 für diese nicht relevant. 
 
5.1 Die Geschäftsleitung soll ein Leitbild formulieren.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Im Aufbau. 
 
 citiworks AG; COUNT+CARE GmbH & Co. KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; ENTEGA Abwasserreini-
gung GmbH & Co. KG; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA Medi a-
net GmbH; MW-Mayer GmbH  
Es gilt das Leitbild der Konzernmutter ENTEGA AG, die die Ziele der aktuell gültigen Stadtwirtschaftsstr a-
tegie berücksichtigt. 
 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Ein Leitbild ist bislang nicht formuliert. Die Erstellung eines Leitbildes wird angestrebt. 
 
 Emilia Seniorenresidenz GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH; 
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH; SSG Starkenburg Service GmbH  
Das Leitbild stellt die Muttergesellschaft sicher.  
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Ebenso sollen auch strategische Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg enthalten sein. 
 
()
) 
- 526 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
5.2 Die Geschäftsleitung soll jedem der Beschäftigten die Unternehmensziele vermitteln.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
5.3 Das Unternehmen soll sich im Rahmen seiner Ziele am Gemeinwohl im Sinne des Public 
Value orientieren. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; Count+Care GmbH & Co. KG; e-netz Südhessen GmbH & Co.  KG; ENTEGA AG; ENTEGA A
b-
wasserreinigung GmbH & Co. KG; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA  Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; EN-
TEGA Medianet GmbH; ENTEGA NATURpur AG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH ; ENTEGA 
Windpark Erksdorf GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste G mbH & Co. KG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis 
GmbH; HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG ; HSE Windpark Schlüchtern GmbH ; HSE Wohnpark 
GmbH & Co. KG; MW-Mayer GmbH; NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH i. L. ; Orgabo 
GmbH; PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Es wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der Verwendung der aus Sicht der Gesellschaft unbestim m-
ten Formulierung vorsorglich eine Ausnahme erklärt wird. Es wird auf das vorrangige Unternehmensi n-
teresse hingewiesen. 
 
5.4 Die Geschäftsleitung soll klar e und messbare operative Zielvo rgaben zur Umsetzung und 
Realisierung des Unternehmensgegenstands für die Beschäftigten des Unternehmens und 
der Tochter-, Enkel- oder weiter nachgelagerten Beteiligungsgesellschaften definieren. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG 
Aufgrund der umfangreichen Umstrukturierungen im Jahr 2017, die insbesondere die Zuständigkeiten 
und Abläufe in den Bereichen Mietmanagement, Bau und Instandhaltung sowie Zentrale Dienste betr a-
fen, wurden keine Zielvorgaben zur Umsetzung und Realisierung des Unternehmensgegenstandes für 
die Beschäftigten für das Jahr 2017 definiert. 
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Die Zielvorgaben werden mit dem Vorsitzenden bzw. stellvertretenden Vorsitzenden der Betriebsko m-
mission abgestimmt. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
5.5 Die Geschäftsleitung soll die Zusammenarbeit in der Stadtwirtschaft fördern, um gemei n-
sam Synergien zu identifizieren und zu nutzen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) , Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg   
Die Geschäftsführung soll auch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg fördern, um 
gemeinsame Synergien zu identifizieren und zu nutzen. 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Es gelten die städtischen Regelungen. 
 
()
) 
()
) 
()
) 
()
) 
- 527 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
5.6 Die Geschäftsleitung soll ein betriebliches Vorschlagswesen einrichten und über das Erge b-
nis dem Aufsichtsgremium berichten.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD New Living GmbH & Co. KG; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; ImmoSelect 
GmbH 
Das Unternehmen hat nur einen Beschäftigten. 
 
 citiworks AG; Count+Care GmbH & Co. KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA Abwasserreinigung 
GmbH & Co. KG; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA Medianet 
GmbH; MW-Mayer GmbH 
Es wird aktuell und auch zukünftig das betriebliche Vorschlagswesen der Konzernmutter ENTEGA AG g e-
nutzt.  
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Es gelten die städtischen Vorgaben. 
 
 ENTEGA AG 
Die Gesellschaft hat zwar ein betriebliches Vorschlagswesen, im Aufsichtsrat wurde das Ergebnis des 
Vorschlagswesens aufgrund der Vielzahl der zu behandelnden Themen allerdings nicht explizit beric h-
tet. 
 
 Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Hierfür ist das MVZ zu klein.  
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Aufgrund der kleinen Größe des Verwaltungsverbandes existiert kein betriebliches Vorschlagswesen. 
 
5.7 Die Geschäftsleitung soll eine gute Zusammenarbeit mit der A rbeitnehmervertretung zum 
Wohle des Unternehmens und der Beschäftigten praktizieren.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
 BVD Gewerbe GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; HEAG Wohnbau GmbH; 
ImmoSelect GmbH; Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH; SOPHIA Hessen 
GmbH 
Das Unternehmen hat keine Arbeitnehmervertretung. 
 
5.8 Es soll eine Richtlinie zur Compliance und/oder Antikorruption geben.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bvd Mittelhessen GmbH; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Es gilt die Antikorruptionsrichtlinie der bauverein AG. 
 
5.9 Die Geschäftsleitung soll die Vereinbarkeit von Fami lie und Beruf durch geeignete Ma ß-
nahmen wie Gleitzeitregelungen oder Teilzeitbeschäftigungen und geeignete Kinderbetreu-
ungsmöglichkeiten fördern. 
 
()
) 
()
) 
()
) 
()
) 
- 528 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
5.10 Die Geschäftsleitung soll bei der Besetzung von Führungsfunktionen im Unternehmen im 
Rahmen von fachlicher und sozialer Eignung  eine gleichberechtigte Berücksichtigung von 
Frauen und Männern anstreben. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr keine Besetzung von Führungspositionen statt, wird die Empfehlung als erfüllt 
angesehen. 
 
5.11 Die Geschäftsleitung soll darauf hinwirken, dass bei allen Planungen und Projekten die 
Rechte von Menschen mit Behinderung b erücksichtigt werden und der jeweils zuständige 
Behindertenbeauftragte eingebunden wird. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG; BVD Gewerbe GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; GBGE Baugesellschaft mit b e-
schränkter Haftung Erbach; HEAG Wohnbau GmbH  
Aufgrund der Immobilienstruktur des Unternehmens und der wirtschaftlichen Belange kann der Em p-
fehlung nicht bei allen Projekten und Planungen entsprochen werden.  
 
 bvd Mittelhessen GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH 
Aufgrund der Unternehmensstruktur und der wirtschaftlichen Belange kann der Empfehlung nicht bei 
allen Projekten und Planungen entsprochen werden.  
 
 Emilia Seniorenresidenz GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH; SSG 
Starkenburg Service GmbH 
Sicherstellung über die Muttergesellschaft Klinikum Darmstadt GmbH. 
 
5.12 Die Geschäftsleitung soll die Gesundheit der Beschäftigten schützen, fördern und für e inen 
gesunden Lebensstil sensibilisieren.  
 
5.13 Die Geschäftsleitung soll für einen effizienten und umwel tgerechten Umgang mit natürl i-
chen Ressourcen Sorge tragen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
()
) 
 
 
- 529 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 
C Rechnungslegung und Abschlussprüfung 
 
Sofern in der Beteiligung kein Aufsichtsgremium eingerichtet ist, nimmt die Gesellschafterversammlung die Aufgaben 
und Funktionen des Aufsichtsgremiums in Bezug auf die Geschäftsleitung wahr. 
1  
1.1 Die Aufstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse soll en nach den Vorschriften für große 
Kapitalgesellschaften erfolgen, es sei denn , es liegt eine Ausnahmegenehmigung des R e-
gierungspräsidiums Darmstadt vor. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der 
Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg" erfolgt die Rechnungsprüfung und somit auch 
die Prüfung der Jahresabschlüsse durch das Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg. 
 
1.2 Unabhängig vom Grad und der Höhe der Beteiligung sollen die Anteilseigner di e Rechte 
nach den §§ 53 und 54 HGrG zugunsten der Wissenschaftsstadt Darmstadt in den Satzungen 
bzw. Gesellschaftsverträgen verankern. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Ist bei einem kommunalen Zweckverband nicht erforderlich. 
 
 MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH 
Keine Verankerung in den Satzungen oder Gesellschaftsverträgen, jedoch Prüfung im Rahmen des Ja h-
resabschlusses. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg 
Hierzu existiert zwar keine Festlegung, jedoch regeln die §§ 11 und 12 der vorgenannten Satzung die 
vorzunehmenden Prüfungen der Revisionsämter der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg. Es wird angestrebt, dass die Rechte nach den §§ 53 und 54 HGrG bei der nächsten Satzung s-
änderung zugunsten der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg verankert werden. 
 
1.3 Die Prüfung nach § 53 HGrG soll im Rahmen der Jahresa bschlussprüfung erfolgen, es sei 
denn, es liegt eine Ausnahmegenehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt vor. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Verwaltungsverband 
für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg" erfolgt die Rec h-
nungsprüfung und somit auch die Prüfung der Jahresabschlüsse durch das Revisionsamt des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg. 
 
()
) 
()
) 
()
) 
- 530 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
1.4 Die Feststellung des Jahresabschlusses soll innerhalb der ersten 8 Monate bei Personen - 
und Kapitalgesellschaften erfolgen, innerhalb von 1 Jahr bei Eigenbetrieben  und Zweckver-
bänden. 
E
ine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG; Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH
Zeitliche Verzögerung durch Unternehmensaufbau. Eine schnellere Rechnungslegung wird angestrebt.
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Ziel wird aktiv verfolgt.
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg
Aufgrund dessen, dass nach der Eröffnungsbilanz bislang nur die Jahresabschlüsse für 2009 und 2010
abgeschlossen werden konnten und die Jahresabschlüsse nun für die Jahre 2011 bis 2016 zu erstellen
sind, konnten der Jahresabschluss für 2017 noch nicht fertig gestellt werden.
1.5 Das Aufsichtsgremium oder der/die Aufsichtsgremiumsvorsitzende sollen Prüfungsschwer-
punkte für die Abschlussprüfung festlegen. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
E
ine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New
Living GmbH & Co. KG; BVD Südhessen GmbH; BVD Verwaltungs-GmbH; GBGE Baugesellschaft mit b e-
schränkter Haftung Erbach; HEAG Wohnbau GmbH; ImmoSelect GmbH, SOPHIA Hessen GmbH; Wo h-
nungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG
Die Prüfungsschwerpunkte werden im Regelfall seitens des Prüfers aufgrund seines pflichtgemäßen
Ermessens selber festgelegt.
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG
Der Aufsichtsrat hat bislang keine Prüfungsschwerpunkte festgelegt.
 Emilia Seniorenresidenz GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH ;
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH; SSG Starkenburg Service GmbH
Ein Aufsichtsgremium ist nicht vorhanden.
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Aufgrund des engen Satzungszweckes nicht erforderlich.
 HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Die Gesellschaft wird zur Zeit aufgrund einer Sondergenehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt
durch das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt geprüft.
 HEAG Versicherungsservice GmbH
Aufgrund des geringen Ausmaßes der Geschäftstätigkeit erschien bislang die Setzung von Prüfung s-
schwerpunkten entbehrlich.
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg
Aufgrund dessen, dass nach der Eröffnungsbilanz bislang nur die Jahresabschlüsse für 2009 und 2010
abgeschlossen werden konnten und die Jahresabschlüsse nun für die Jahre 2011 bis 2016 zu erstellen
sind, konnte der Jahresabschluss für 2017 noch nicht fertig gestellt werden.
()
)
()
)
- 531 -

Darmstädter Beteiligungskodex 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Durch die Beauftragung einer neuen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in 2012 erfolgten neue Schwe r-
punktfestsetzungen.
1.6 Nach 5 Jahren soll ein Wechsel der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (nicht nur des Prüfungs-
teams) erfolgen. 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Emilia Seniorenresidenz GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH ;
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH; SSG Starkenburg Service GmbH
Der Wechsel der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erfolgt aufgrund der Bündelung im Stadtkonzern erst
nach sechs Jahren.
 HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Die Gesellschaft wird zur Zeit aufgrund einer Sondergenehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt
durch das Revisionsamt des Wissenschaftsstadt Darmstadt geprüft.
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Verwaltungsverband
für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg" erfolgt die Rec h-
nungsprüfung und somit die Prüfung der Jahresabschlüsse durch das Revisionsamt des Landkreises
Darmstadt-Dieburg. Ein Wechsel ist hier nicht vorgesehen.
1.7 Bei dem Wechsel der Prüfungsgesellschaft sollen zur Auswahl der neuen Prüfungsgesell-
schaft mindestens 3 Angebote eingeholt werden. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr kein Wechsel der Prüfungsgesellschaft statt, wird die Empfehlung als erfüllt a n-
gesehen. 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Die Gesellschaft wird zur Zeit aufgrund einer Sondergenehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt
durch das Revisionsamt des Wissenschaftsstadt Darmstadt geprüft.
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Verwaltungsverband
für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg" erfolgt die Rec h-
nungsprüfung und somit die Prüfung der Jahresabschlüsse durch das Revisionsamt des Landkreises
Darmstadt-Dieburg. Ein Wechsel ist hier nicht vorgesehen.
()
)
()
)
- 532 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
Erläuterungen zu den Positionen von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung 
(GuV) finden Sie in §§ 266, 275 Handelsgesetzbuch (HGB) sowie im Internet unter 
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/bilanz.html beziehungsweise  unter  
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/gewinn-und-verlustrechnung-guv.html. 
 
Bilanz 
 
 
 Anlagendeckungsgrad 2 =   
 
 
Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt Auskunft über die Deckung des Anlagevermögens 
durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital (Pensionsrückstellungen + Ver-
bindlichkeiten ggü. Kreditinstitute). Langfristiges Vermögen soll auch langfristig f i-
nanziert sein (goldene Bilanzregel). Deshalb sollte der Anlagendeckungsgrad 2 deu t-
lich über 100% liegen (Ziel 110 bis 150%). Je weiter der Deckungsgrad 2 über 
100 % liegt, umso mehr ist neben dem Anlagevermögen auch das Umlaufvermögen 
durch langfristiges Kapital finanziert und damit eine höhere Stabilität des Unterne h-
mens gegeben.  
 
 
 Anlagenintensität =  
 
 
Als Verhältnis zwischen Anlagevermögen und Gesamtvermögen gibt die Kennzahl 
Auskunft über die Kapitalbindung innerhalb eines Unternehmens. Je größer die 
Kennzahl, desto mehr Kapital ist innerhalb des Anlagevermögens gebunden und je 
höher sind die Fixkosten. Eine hohe Anlageintensität beinhaltet ein höheres Risiko, 
da das Unternehmen bei Marktveränderungen i.d.R. nicht so schnell darauf reagieren 
kann. Der Zielwert ist stark branchenabhängig. 
 
 
 Abschreibungsquote =  
 
 
 
Das Verhältnis zwischen den Abschreibungen eines Geschäftsjahres und dem Anlage-
vermögen lässt Schlüsse über den Erneuerungszyklus von Anlagegütern (z.B. M a-
schinen) und deren Nutzungsdauer zu. Je höher die Abschreibungsquote, desto eher 
werden Anlagen nach Auslaufen der Abschreibungen weiterhin verwendet. Der Zie l-
wert ist stark branchenabhängig. 
 
 Bankverbindlichkeit 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 
 
 
 Eigenkapital  
im Gegensatz zum Fremdkapital jene Mittel, die von den Eigentümern einer U n-
ternehmung zu deren Finanzierung aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn 
im Unternehmen belassen wurden ( Selbstfinanzierung). Das davon gezeichnete 
Kapital ist das Kapital, auf das die Haftung der Gesellschafter für die Verbin d-
lichkeiten der Kapitalgesellschaft gegenüber den Gläubigern beschränkt ist 
(§ 272 I HGB). 
 
 
Anlagevermögen 
     x 100 
Bilanzsumme 
Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital  
       x 100 
Anlagevermögen 
Abschreibungen 
        x 100 
Anlagevermögen 
- 534 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
 Eigenkapitalquote =  
 
 
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital 
ist. Je höher die Eigenkapitalquote, umso höher ist die finanzielle Stabilität des U n-
ternehmens und die Unabhängigkeit gegenüber Fremdkapitalgebern. Banken bewe r-
ten daher die Bonität eines Unternehmens bei hoher Eigenkapitalquote höher. Der 
Zielwert liegt >15%, ist aber branchenabhängig. Je höher die Anlagenintensität ist, 
umso höher sollte auch die Eigenkapitalquote sein.    
 
 Investitionen = 
Summe aus den Zugängen zu Immateriellen Vermögensgegenständen , zu Sach-
anlagen sowie zu Finanzanlagen 
 
Finanzielle Mittel werden u.a. dazu verwendet, um Anlagevermögen (Gegenstände, 
die dem Geschäftsbetrieb auf Dauer dienen, beispielsweise Maschinen oder Betriebs- 
und Geschäftsausstattung) zu beschaffen. Als Investitionen werden alle Zugänge des 
Anlagevermögens ausgewiesen. 
 
 
 Investitionsquote =  
 
 
Diese Kennzahl spiegelt den prozentualen Anteil der Investition en in das Anlageve r-
mögen wider und ist somit eine Kennzahl, die einen Hinweis auf die Erneuerungsquo-
te gibt. Ist die Investitionsquote langfristig hoch, so lässt dies den Schluss zu, dass 
ständig in neue Vermögensgegenstände investiert wird . Eine langfristig niedrige I n-
vestitionsquote hingegen kann auf eine Überalterung der Anlagegüter hinweisen. Eine 
Aussage zur Notwendigkeit oder Qualität der Investitionen enthält diese Kennzahl 
jedoch nicht. Der Zielwert sollte langfristig > Null sein. 
 
 Kreditaufnahme 
Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten und aus der Begebung 
von Anleihen. 
 
 
 Liquidität 3. Grades =  
 
 
Diese Kennzahl dient der Beurteilung der Zahlungsfähigkeit ( Liquidität) eines Unte r-
nehmens. Eine Liquidität 3. Grades von beispielsweise 150% zeigt an, dass die 
Summe aus liquiden Mitteln, kurzfristigen Forderungen und Vorräten ausreicht, um 
150% der kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken. Eine Liquidität 3. Grades ab 
125% gilt als empfehlenswert. Liegt sie darunter, kann es bei der Preisgestaltung 
bzw. beim Absatz Probleme geben. Liegt sie deutlich darüber, könnten im Lager zu 
viele Produkte liegen, die das Kapital binden. Sollte die Liquidität 3. Grades unter 
100% liegen, würde das bedeuten, dass ein Teil des langfristigen Anlagevermögens 
kurzfristig finanziert worden wäre. Dies würde gegen die goldene Bilanzregel verst o-
ßen: langfristiges Anlagevermögen muss langfristig finanziert werden. 
 
 
 
Umlaufvermögen 
      x 100 
kurzfristige Verbindlichkeiten 
Eigenkapital 
    x 100 
Bilanzsumme 
Investitionen 
    x 100 
Anlagevermögen 
- 535 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 Veränderung der Verschuldung =  
Differenz zwischen den Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres und denen des 
Vorjahres  
 
Die Veränderung der Verschuldung zeigt an, in welcher Höhe sich die Verbindlich kei-
ten gegenüber dem Vorjahr verändert haben. 
 
 
 Verschuldungsgrad =  
 
 
Der Verschuldungsgrad zeigt die Relation von Fremdkapital zu Eigenkapital an und 
gibt damit Auskunft über die Finanzierungsstruktur. Eine in der Praxis herausgebilde-
te, grobe Regel besagt, dass der Verschuldungsgrad nicht höher sein sollte als 200%, 
also das Fremdkapital nicht mehr als das Doppelte des Eigenkapitals betragen sollte.  
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
 
 Betriebsergebnis =   
Differenz zwischen der Summe aus allen Betriebserträgen und der Summe aus 
allen Betriebsaufwendungen 
 
Das Betriebsergebnis oder operative Ergebnis ist der Teil des Erfolgs, der nach 
Abzug aller betrieblich bedingten Aufwendungen verbleibt. Es ist das auf den 
eigentlichen Betriebszweck zurückzuführende Ergebnis, also vor Berücksichtigung 
von Finanzergebnis und Ertragsteuern. 
 
 
 Betriebsleistung =  
Summe aus Gesamtleistung und sonstigen betrieblichen Erträgen 
 
Die Betriebsleistung (oder Gesamtleistung) ist eine wesentliche Größe, die als Bezug 
für eine Reihe von Kennzahlen verwendet wird (z.B. Personalintensität, Materialinten-
sität, usw.). In der Bilanzanalyse kommt der Betriebsleistung insbesondere bei lage r-
intensiven Unternehmen eine höhere Aussagekraft zu als den Umsatzerlösen. Zu den 
lagerintensiven Unternehmen gehören Betriebe, bei denen aus Gründen des Produ k-
tionsprozesses die Produkte nicht innerhalb einer Rechnungsperiode fertiggestellt 
sind und deshalb zu hohen Bestandsveränderungen führen. Bei Betrieben mit hoher 
Lagerumschlagshäufigkeit spielt die Gesamtleistung indes keine Rolle, weil hier ledig-
lich der Bilanzstichtag zufällig zu Lagerbeständen führt, die als Bestandsveränderung 
zu zeigen sind. 
 
 
 EBIT (earnings before interest and taxes) =  
Summe aus Betriebsergebnis, Erträgen aus Beteiligungen, Erträgen aus Gewin n-
abführung, Erträgen aus anderen Finanzanlagen abzüglich Aufwendungen aus 
Verlustübernahme und Abschreibungen auf Finanzanlagen 
 
Hierbei handelt es sich um das Unternehmungsergebnis bevor Steuern und Zinsen 
hinzugerechnet bzw. abgezogen werden. Die Kennzahl EBIT wird vor allem verwe n-
det, um die operative Ertragskraft eines Unternehmens beurteilen zu können, unab- 
 
(Bilanzsumme – Eigenkapital)  
                 x 100 
Eigenkapital 
- 536 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
hängig von regionalen Besteuerungen und unterschiedlichen Finanzierungsformen. 
Zielwert ist > 0. 
 
 
 EBITDA (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) =  
Summe aus EBIT und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Ve r-
mögensgegenstände 
 
Mit dem EBITDA wird das Betriebsergebnis ohne Verzerrungen durch Steuern, Zinsen 
und Abschreibungen dargestellt. Diese Kennzahl ist also nicht nur um das Finanze r-
gebnis und Steuern bereinigt, sondern gegenüber dem EBIT zusätzlich noch um die 
Abschreibungen. Die Ertragskennzahl EBITDA wird genutzt, um insbesondere A b-
schreibungen im Zusammenhang mit Patenten, Lizenzen und dem Goodwill (G e-
schäfts- oder Firmenwert) aus der Betrachtung der Ertragskraft eines Unternehmens 
zu eliminieren. Sie dient zur Berechnung der Zinsschranke, die die Abzugsfä higkeit 
des Zinsaufwandes auf 30% des EBITDA beschränkt. Zielwert ist > 0. 
 
 
 Eigenkapitalrentabilität =  
 
 
Diese Kennzahl soll die Verzinsung des Eigenkapitals vor Ergebnisübernahme bzw.  
-abführung zum Ausdruck bringen. Je höher der Wert der Kennzahl, desto besser ist 
die auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftete Rendite. Die Kennzahl ist stark 
branchenabhängig. Eine niedrige EK-Rentabilität kann auf überbewertetes Anlag e-
vermögen oder auf unrentabel gebundenes Kapital hinweisen. Durch die Aufnahme 
von Fremdkapital kann sich die Eigenkapitalrentabilität erhöhen. Dieser sog. Lever a-
ge-Effekt tritt ein, wenn die Gesamtkapitalrentabilität höher ist als der Fremdkapita l-
zins und sich der Verschuldungsgrad durch die Veränderung des Verhältnisses von 
Eigenkapital zu Fremdkapital durch die Fremdkapitalaufnahme erhöht. Zielwert ist 
> als der Kapitalmarktzins für langfristige Anlagen. 
 
 
 Gesamtkapitalrentabilität =  
 
 
Durch diese Kennzahl lassen sich die Verzinsung und die Effizienz des gesamten K a-
pitaleinsatzes vor Ergebnisübernahme bzw. -abführung im Unternehmen errechnen. 
Die Fremdkapitalzinsen werden dem Gewinn hinzugerechnet, da sie in derselben P e-
riode angefallen sind, jedoch als Aufwand den Gewinn schmälern. Eine Gesamtkap i-
talrentabilität in Höhe von 10% bedeutet, dass für 1 EUR Kapital, der dem Unte r-
nehmen zur Verfügung stand, im abgelaufenen Jahr 10 Cent erwirtschaftet wurden. 
Da die Gesamtkapitalrentabilität die Verzinsung des gesamten im Unternehmen, also 
inkl. Fremdkapital, investierten Kapitals angibt, ist sie aussagefähiger als die Eige n-
kapitalrentabilität. Zielwert > als der Zins für das eingesetzte Fremdkapital. 
 
 
 Gesamtleistung =  
Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen sowie aktivierter 
Eigenleistungen  
 
 
Jahresergebnis 
    x 100 
Eigenkapital 
Jahresergebnis + Fremdkapitalzinsen 
       x 100 
Bilanzsumme 
- 537 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
Bestandsveränderungen geben die Änderung innerhalb des Vorratsvermögens (u.a. 
bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ) an, aktivierte Eigenleistungen (beispielsweise in 
Form von selbst erstellten Anlagen) stellen einen Vermögensgegenstand dar . Die Ge-
samtleistung beschreibt daher den Wert, der durch die abgesetzten Produkte / 
Dienstleistungen und die selbst erstellten Güter innerhalb einer Periode geschaffen 
wurde.  
 
 
 Kostendeckungsgrad =  
 
 
Hier wird die Summe aller Erträge (Gesamtleistung, sonstige betriebliche Erträge, Er-
träge aus Beteiligungen, Erträge aus Gewinnabführung, Erträge aus anderen Finan z-
anlagen und sonstige Zinsen und ähnliche Erträge) ins Verhältnis zu allen Aufwe n-
dungen (Betriebsaufwendungen, Abschreibungen auf Finanzanlagen, Aufwendungen 
aus Verlustübernahmen, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie sonstige Steuern) 
gesetzt. Liegt der Kostendeckungsgrad über 100%, besteht Profitabilität. Liegt der 
Kostendeckungsgrad jedoch unter 100%, so entsteht eine Kostenunterdeckung (und 
somit ein Zuschussbedarf). 
 
 
 Materialintensität =  
 
 
Die Materialintensität spiegelt die Bedeutung des getätigten Materialeinsatzes wider. 
Zur Erwirtschaftung von 1 EUR Betriebsleistung, wurden X EUR an Materialaufwe n-
dungen eingesetzt. Eine hohe Quote lässt auf den Zukauf vieler Teile zur Produktion 
eines Artikels schließen, eine niedrige Quote hingegen steht für eine hohe Eigene r-
zeugung. 
 
 
 Return On Capital Employed (ROCE) =  
 
 
Im Unterschied zu der Gesamtkapitalrentabilität wird hier nur das langfristige Kapital 
vor Ergebnisübernahme bzw. -abführung zur Berechnung der Rendite herangezogen. 
Somit werden mit dieser Kennzahl langfristige Positionen in Relation gesetzt und 
dadurch kurzfristige Schwankungen der Rentabilität ausgeblendet . Der ROCE stellt 
somit die Verzinsung des langfristig eingesetzten Kapitals dar. Je höher der Wert, 
desto wirtschaftlicher arbeitet das Unternehmen. Zielwert > als der Zins für das ei n-
gesetzte Fremdkapital. 
 
 
 Rohertrag =  
Differenz zwischen Gesamtleistung und Materialaufwand 
 
Der Rohertrag zeigt, welcher Betrag für die Begleichung aller übrigen Positionen ve r-
bleibt. Der Rohertrag stellt somit die einfachste Form eines Deckungsbeitrags dar. 
Roherträge werden als Planungsgröße für sortimentspolitische Entscheidungen g e-
nutzt (Sollspanne). 
 
 
 Return on Investment (ROI) =  
Jahresergebnis                          
                                 x 
Umsatzerlöse 
Jahresergebnis + Zinsaufwendungen 
          x 100 
Bilanzsumme – unverzinsliche Verb. 
Materialaufwand 
    x 100 
Betriebsleistung 
Erträge 
    x 100 
Aufwendungen 
Umsatzerlöse                          
                                       x 100               
Bilanzsumme 
- 538 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
Der Return in Investment (ROI) ist eine Kenngröße für die Wirtschaftlichkeit einer I n-
vestition und beschreibt den Rückfluss des investierten Kapitals vor Ergebnisübe r-
nahme bzw.-abführung zurück in das Unternehmen. Zur Berechnung im Rahmen des 
Beteiligungsberichts wurden die Umsatzerlöse aus der Gleichung herausgekürzt. 
 
 
 Umsatzrentabilität =  
 
 
Diese Kennzahl lässt erkennen, wieviel das Unternehmen in Bezug auf 1 EUR Umsatz 
vor Ergebnisübernahme bzw.-abführung verdient hat. Eine Umsatzrendite von 10% 
bedeutet, dass mit jedem umgesetzten EUR ein Gewinn von 10 Cent erwirtschaftet 
wurde. Eine steigende Umsatzrentabilität deutet bei unverändertem Verkaufspreis 
auf eine zunehmende Produktivität im Unternehmen hin. 
 
 
Personal 
 
 Beschäftigte 
Als Beschäftigte gelten Angestellte und gewerbliche Mitarbeiter in Voll- und Tei l-
zeit, sowohl befristet als auch unbefristet. Hinzu zählen außerdem Arbeitne h-
mer/innen in Mutterschutz und Elternzeit, Beschäftigte in Altersteilzeit (Anspa r-
phase) und geringfügige Beschäftigte.  
 
 
 Frauenanteil Beschäftigte =  
 
 
 
Die Kennziffer gibt an, wie hoch der Anteil von Frauen an der Gesamtbelegschaft ist. 
Auf die gleiche Art und Weise berechnet sich der Frauenanteil Auszubildende und der 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung und des Aufsichtsgremiums.  
 
 
 
 Personalintensität =  
 
 
Mit jedem EUR Betriebsleistung sind durchschnittlich x EUR Personalaufwand 
verbunden. Je höher die Betriebsleistung bei gleichbleibenden Personalaufwe n-
dungen, desto geringer fällt die Quote aus. Verschlechtert sich diese Kennzahl, 
muss das nicht zwangsläufig auf eine schlechtere Auslastung hindeuten. Der Per-
sonalaufwand ergibt sich aus Löhnen, Gehältern und Sozialaufwand. Die Kennzi f-
fer ist sehr stark branchenabhängig.  
 
 Personalaufwand je Beschäftigte(r) =  
 
 
 
Die Kennziffer gibt an, wie hoch der Personalaufwand je Beschäftige(n) beziehung s-
weise Auszubildende(n) ist. 
 
 
 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich  
      x 100 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 
Personalaufwand 
          x 100 
Betriebsleistung 
Jahresergebnis 
    x 100 
Gesamtleistung 
Personalaufwand 
  
Summe Beschäftigte und Auszubildende im  
Jahresdurchschnitt 
 
 
- 539 -

LEISTUNGSBEZIEHUNGEN 
Konzessionsabgaben an die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Konzessionsabgaben sind  Entgelte, die ein Rechtsträger an einen öffentlich -rechtlichen 
Rechtsträger für eingeräumte Konzessionen zahlt. Das städtische Versorg ungsunternehmen 
ENTEGA AG (ENTEGA) zahlt Konzessionen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt dafür, dass 
die Stadt dem Unternehmen das Recht einräumt, für die Verlegung und den Betrieb von Le i-
tungen, die der unmittelbaren Verso rgung von Endverbrauchern im Stadtgeb iet mit Strom, 
Gas und Wasser dienen, öffentliche Wege zu nutzen. 
TEUR 2015 2016 2017 
Strom 6.037 6.233 6.159 
%-Anteil 69% 69% 72% 
Gas 334 368 356 
%-Anteil 4% 4% 4% 
Wasser1 2.348 2.394 2.045 
%-Anteil 27% 27% 24% 
Summe der Abgaben der ENTEGA 8.719 8.995 8.560 
%-Anteil 100% 100% 100% 
1 Geschäftsjahr 201 7: Der Betrag enthält nur die geleisteten Abschlagszahlungen. Die Endabrechnung lag zum 
 Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht vor. 
Ausschüttungen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Ausschüttungen für die Geschäftsjahre in TEUR 2015 2016 2017 
bauverein AG1 770 770 770 
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen2 655 550 k.A.
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt3 2.525 2.525 2.525 
1  Brutto-Ausschüttungen  
2 Für das Geschäftsjahr 2017 liegt noch kein Gewinnverwendungsbeschluss des ZAS vor. 
3 Kapitalertragsteuer ist im vorliegenden Fall nicht erstattungsfähig  
Zuschüsse / Verlustausgleiche 
Die nachfolgende  Übersicht umfasst alle zweckgebundenen Zuschüsse der Wissenschafts-
stadt Darmstadt inkl. Verlustausgleiche. 
TEUR 2015 2016 20171 
Eigenbetrieb Bäder 3.853 4.000 5.485 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 740 1.700 1.031 
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen 
(EAD) 
993 1.150 1.170 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA) 499 4.045 0 
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt 5.370 8.750 7.329 
- 540 -

LEISTUNGSBEZIEHUNGEN  
     
TEUR   2015 2016  20171 
HEAG mobilo GmbH   16.244 17.775 11.970 
Institut Wohnen und Umwelt GmbH   240 240 245 
Klinikum Darmstadt GmbH   0 0 0 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 3.699 3.500 3.150 
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 2   831 728 502 
Summe    21.014 22.243 15.867 
Veränderung gegenüber Vorjahr   14% 6% -28,7% 
1 einige der Jahresabschlüsse liegen noch nicht in geprüfter Form vor, die Werte sind daher z.T. vorläufig 
2 inkl. Darmstadt Citymarketing e.V. 
 
Bürgschaftsübernahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt   
          
Ende 2017 lagen die von der Wissenschaftsstadt Darmstadt insgesamt verbürgten Darl ehen 
von Beteiligungsunternehmen bei 404.510 TEUR. 
       Bürgschaften wurden gegeben für:      - bauverein AG 
- BVD Gewerbe GmbH 
- BVD New Living GmbH & Co. KG 
- HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
- HEAG mobilo GmbH 
- HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
- Klinikum Darmstadt GmbH 
- Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
 
Kapitalzuführungen/-entnahmen durch die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt  
          
Kapitalzuführungen und -entnahmen sind nur bei unmittelbaren Beteiligungen der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt möglich. In 2017 gab es keine Kapitalentnahmen. 
 
2017 wurde die Digitalstadt Darmstadt GmbH formiert. Dabei wurde eine Stammkapitalerh ö-
hung von 200 TEUR bei der WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs-GmbH mit einem 
ursprünglichen Stammkapital in Höhe von 25 TEUR beschlossen und anschließender Umfi r-
mierung der Gesellschaft. 
 
 
Auswirkungen auf die Haushaltsstabilität der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
  
          
Die Haushaltsstabilität war in 2017 durch die oben aufgeführten Leistungsbeziehungen zu ke i-
ner Zeit gefährdet. 
 
- 541 -

Beteiligung Jahr der 
Erstprüfung
BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 2016
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 2016
CuraCommerz GmbH
Digitalstadt Darmstadt GmbH 2015
Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
BVD New Living GmbH & Co. KG 2012
citiworks AG 2014
COUNT+CARE GmbH & Co. KG 2014
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 2016
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 2014
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 2013
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 2013
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 2014
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 2014
ENTEGA AG 2010
ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH & Co. KG 2017
ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel Verwaltungs-GmbH 2017
ENTEGA Energie GmbH 2014
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 2014
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 2013
ENTEGA Medianet GmbH 2014
ENTEGA NATURpur AG 2014
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 2017
ENTEGA Netz AG 2014
ENTEGA Regenerativ GmbH 2013
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 2013
ENTEGA Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 2013
ENTEGA Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 2013
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 2013
ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 2015
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 2016
ENTEGA Windpark Schlüchtern GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 2013
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 2014
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 2014
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 2014
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG n.b.
Orgabo GmbH 2014
MW-Mayer GmbH 2013
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH i.L. 2013
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 2014
PEB Breitband GmbH & Co. KG 2014
Teilkonzern ENTEGA AG 2011
WEO GmbH & Co. KG 2016
WEO Verwaltungs GmbH n.b.
Domizil-Revisions AG
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 2006
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2017 
- 542 -

ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2017
Dr. Dornbach GmbH & Co. KG
Effizienz:Klasse GmbH 2017
Ernst & Young GmbH
ENTEGA STEAG Wärme GmbH 2017
KANZLEI MÜHLHÄUSER
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 2015
Klug & Engelhard GmbH
awaTech GmbH 2008
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 2010
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG (DSG) 2014
Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH 2014
Global Tech I Offshore Wind GmbH 2016
Hessenwasser GmbH & Co. KG 2016
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 2016
PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
bauverein AG 2016
BVD Gewerbe GmbH 2016
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 2016
bvd Mittelhessen GmbH 2016
BVD Südhessen GmbH 2016
BVD Verwaltungs-GmbH 2016
Centralstation Veranstaltungs-GmbH 2016
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 2011
Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 2017
Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH 2016
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 2016
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2016
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 2016
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 2011
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 2016
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2016
Emilia Seniorenresidenz GmbH 2016
GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 2016
HEAG 2016
HEAG Konzern 2016
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 2016
HEAG mobilo GmbH 2016
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 2016
HEAG Versicherungsservice GmbH 2016
HEAG Wohnbau GmbH 2016
ImmoSelect GmbH 2016
Institut Wohnen und Umwelt GmbH 2016
Klinikum Catering Service GmbH 2016
Klinikum Darmstadt GmbH 2016
Marienhospital Darmstadt gGmbH 2016
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 2016
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 2016
SOPHIA Hessen GmbH 2016
SSG Starkenburg Service GmbH 2016
Teilkonzern bauverein AG 2016
Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH 2016
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 2016
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 2016
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 2016
- 543 -

ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2017 
 
PricewaterhouseCoopers Sp. z o.o. (Polen)
Piecki Sp. z o.o. 2008
Prüfungsgesellschaft des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt n.b.
R. Haensel Steuerberatungsgesellschaft GmbH
Luxstream GmbH n.b.
Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 2017
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 2008
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 2008
Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi 2008
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 2016
WP Koehler GmbH
Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 2016
Westprüfung Dr. Seifert & Partner OHG
- 544 -

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Rechtsquellen 
 
 Gesetz über die Grundsätze des Haushaltsrechts des Bundes und der Länder 
(Haushaltsgrundsätzegesetz – HGrG) vom 19.08.1969, zuletzt geändert durch Arti-
kel 10 des Gesetzes vom 14. August 2017 
 
 Gesetz zur Regelung der überörtlichen Prüfung kommunaler Körperschaften in He s-
sen (ÜPKKG) vom 22.12.1993, zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 
08.03.2011 
 
 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG) vom 23.05.1949, zuletzt ge-
ändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 13. Juli 2017 
 
 Hessisches Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) in der Fassung vom 09.06.1989, z uletzt 
geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 14.07.2016 
 
 Hessische Gemeindeordnung (HGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 
07.03.2005, zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 15.09.2016 
 
 Verfassung des Landes Hessen (VerfHE) vom 01.12.1946, zuletzt geändert durch 
Gesetz vom 29.04.2011 
 
 
Berichtsgrundlagen der Gesellschaften 
 
 Jahresabschlüsse zum 31.12.2015, 31.12.2016 und 31.12.2017, Prüf-, Lage- sowie 
Geschäftsberichte der im Beteiligungsbericht dargestellten Unternehmen. 
 
 
Literatur 
 
 Klaus Ade (Hrsg.), Handbuch kommunales Beteiligungsmanagement, Stut tgart,  
2. Auflage 2005 
 
 Prof. Dr. Werner Hoppe (Autor)/ Prof. Dr. Michael Uechtritz/ Hans -Joachim Reck 
(Hrsg.). Handbuch kommunale Unternehmen, Köln, 3. Auflage 2012  
 
 Dr. Michael Kaufmann/ Tobias Tebben, Die Prüfung kommunaler Unternehmen g e-
mäß § 53 Abs. 1 HGrG, Düsseldorf, 2. Auflage 2012 
 
 Kuno Schedler/ Roland Müller/ Roger Sonderegger, Führung, Steueru ng und Au f-
sicht von öffentlichen Unternehmen: Public Corporate Governance für die Praxis, 2. 
Auflage 2013 
 
 Dr. Beatrice Fabry/ Ursula Augusten (Hrsg.), Unternehmen der öffentlichen Hand, 
Handbuch, 2. Auflage 2011 
 
 
 
 
 
 
 
- 545 -

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Bild- und Textnachweise 
 
Umschlag  
 
 Bild Titelseite  
Logo Digitalstadt Darmstadt GmbH  
  
 Bild Rückseite  
HUB31:  HUB 31 Technologie- und Gründerzentrum Darmstadt, Klaus Mai 
 
 Klappentext Umschlag  
Bild 1:   Digitalstadt Darmstadt GmbH 
Bild 2:   Digitalstadt Darmstadt GmbH 
Bild 3:  HUB 31 Technologie- und Gründerzentrum Darmstadt - Klaus Mai 
Bild 4: HUB 31 Technologie- und Gründerzentrum Darmstadt - Klaus Mai 
 
 
Geschäftsfeld Energie & Wasser 
 
 Bild 1:   © wasserhahn/Udo Kroener - Fotolia.com  
 Bild 2:   ENTEGA AG, Andreas Arnold  
 Bild 3:  ENTEGA AG  
 Bild 4:   ENTEGA AG  
 Bild 5:   ENTEGA AG  
 Bild 6:   ENTEGA AG  
 Bild 7:  ENTEGA AG  
 
Geschäftsfeld Immobilien 
 
 Bild 1:   bauverein AG 
 Bild 2:   bauverein AG 
 Bild 3:   Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2010 
 Bild 4:   Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2010 
 Bild 5:  bauverein AG 
 Bild 6:   bauverein AG 
 
Geschäftsfeld Mobilität 
 
 Bild 1:   HEAG mobilo GmbH 
 Bild 2:   HEAG mobilo GmbH 
 Bild 3:  HEAG mobilo GmbH 
 Bild 4:   HEAG mobilo GmbH 
 Bild 5:   HEAG mobilo GmbH 
 Bild 6:   HEAG mobilo GmbH 
 
Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales 
 
 Bild 1:   Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 2:   Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 3:   Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 4:   Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 5:   HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
stadt Darmstadt (HEAG), Nikolaus Heiss 
 Bild 6:   Klinikum Darmstadt GmbH 
 
- 546 -

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit 
 
 Bild 1:  Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadtium, Ulrich Mathias 
 Bild 2:   Wissenschaftsstadt Darmstadt, Hoetger-Relief, Ulrich Mathias 
 Bild 3:   Wissenschaftsstadt Darmstadt, Orangerie, Ulrich Mathias 
 Bild 4:   Wissenschaftsstadt Darmstadt, Liebighaus und Stadtmauer, Alex  
Deppert 
 Bild 5:   Wissenschaftsstadt Darmstadt, Staatstheater, Ulrich Mathias 
 Bild 6:   HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
stadt Darmstadt (HEAG), Thomas Klewar 
 
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT 
 
 Bild 1:  E NTEGA Medianet GmbH  
 Bild 2:  ENTEGA Medianet GmbH 
 Bild 3:   ENTEGA Medianet GmbH 
 Bild 4:   ENTEGA Medianet GmbH 
 Bild 5:   ENTEGA Medianet GmbH 
 Bild 6:  Digitalstadt Darmstadt GmbH 
 Bild 7:  Digitalstadt Darmstadt GmbH 
 
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
 Bild 1:  EAD, Christoph Rau (www.christoph-rau.de) 
 Bild 2:   www.ead.darmstadt.de 
 Bild 3:   www.krematorium-waldfrieden.de 
 Bild 4:  ZAS Darmstadt 
 Bild 5:  EAD, Christoph Rau (www.christoph-rau.de) 
 Bild 6:  ZAS Darmstadt 
 
Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement 
 
 Bild 1:  © Zahnräder/arahan – Fotolia.com 
 Bild 2:   © 2020, Two Thousand Twenty/Olivier Le Moal – Fotolia.com 
 Bild 3:   © Dynamic Business Team/Fox – Fotolia.com 
 Bild 4:   HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
stadt Darmstadt (HEAG), Thomas Klewar 
 Bild 5:   © Netz/tom - Fotolia.com 
 Bild 6:   HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
stadt Darmstadt (HEAG) 
- 547 -

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7682 Zeichen

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt • Geschäftsjahr 2017
Zukunft gestalten 
 
Seit dem Erfolg im B itkom-Wettbewerb „Digi-
tale Stadt“ im Juni 2017 hat die Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt intensiv daran gea r-
beitet, die Voraussetzungen zu schaffen, um 
die im Wettbewerb vorgestellten Visionen 
Wirklichkeit werden zu lassen. Ein Meilenstein 
dabei war die Gründung der Digitalstadt 
Darmstadt GmbH. 
 
 
 
Die Aufgabe der Digitalstadt Darmstadt 
GmbH ist die Koordination des Gesamtprojek-
tes „Digitale Stadt“ und die Umsetzung der 
geplanten Projekte gemeinsam mit der Stad t-
verwaltung, den Unternehmen der Stadtwir t-
schaft und den zahlreichen Unterstützern aus 
Wirtschaft und Wissenschaft sowie aus allen 
gesellschaftlichen Bereichen.  
 
Das Hauptziel der vielfältigen Projekte ist, 
Bürgerinnen und Bürgern neue, digitale A n-
gebote zur Ver fügung zu stellen, die sie in 
ihrem Alltag unterstützen. Die Digitalstadt 
Darmstadt GmbH nimmt damit für Darmstadt 
die Chance wahr, Digitalisierung nicht als 
Konsument zu erleben, sondern im Sinne der 
Bürgerinnen und Bürger mitzugestalten. 
 
 
 
Doch nicht n ur Entwicklung und Durchfü h-
rung digitaler Projekte steh en im Fokus. Mit 
zahlreichen Veranstaltungen möchte die Dig i-
talstadt Darm stadt GmbH Bürgerinnen, Bü r-
gern, und Unternehmen die Digitalisierung 
und die damit verbundenen Chancen für 
Darmstadt näherbringen aber auch Ideen und 
Kritik aufnehmen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
          
 
 
 
 
 
           
 
 
                                                                                                                                                                           
 
            
Beteiligungsbericht der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
 
 
Geschäftsjahr 2017 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
Herausgeberin 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Rechtsamt 
Stadtwirtschaftskoordination 
Luisenplatz 5a 
64283 Darmstadt 
 
E-Mail rechtsamt@darmstadt.de 
Internet www.darmstadt.de 
 
 
Erstellt von 
 
HEAG Holding AG –  
Beteiligungsmanagement der  
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Im Carree 1 
64283 Darmstadt 
 
E-Mail stadtwirtschaft@heag.de 
Internet www.heag.de 
Zum App-Download

HINWEISE 
Diese  Druckschrift  wird  kostenlos  im  Rahmen  der  Öffentlichkeitsarbeit  der  Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt und zur Erfüllung ihrer Verpflichtung gemäß § 123a HGO heraus-
gegeben. Sie darf weder von Parteien noch von Wahlwerbern oder Wahlhelfern zum Zweck 
der Wahlwerbung verwendet werden. Untersagt  ist gleichfalls die Weitergabe an Dritte 
zum Zweck der Wahlwerbung. 
Bei publizistischer Verwertung ist die Angabe der Quelle und eine Übersendung eines B e-
legexemplars erbeten. 
Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte sind vorbehalten. Die Broschüre wird 
kostenlos abgegeben; jede entgeltliche Weitergabe ist untersagt. 
Diese  Broschüre  wurde  mit  großer  Sorgfalt  zusammengestellt.  Eine  Gewähr  für die  
Richtigkeit  und Vollständigkeit kann dennoch nicht übernommen werden. 
 
 Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2017 ist 
CO2-neutral auf Recyclingpapier gedruckt, ermöglicht durch die ENTEGA. 
 
Druck:  ENTEGA Hausdruckerei 
Bindung:  Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Am 13.12.2017 eröffnete das zukunftswe i-
sende Technologie - und Gründerzentrum 
HUB31 seine Tore für Gründerinnen, Gründer 
und junge Unternehmen im technischen U m-
feld. Das HUB31, ein gemeinsames Projekt 
von Wissenscha ftsstadt und IHK Darmstadt, 
bildet seitdem einen zentralen Knotenpunkt 
für das Startup-Ökosystem in Darmstadt.   
 
 
 
Stadt und IHK verstehen das Technologie - 
und Gründerzentrum als Teil der Digitalstadt -
Idee, in dem es zum Beispiel mit dem Digital 
Hub Cybe rsecurity verbunden wird. Die A t-
traktivität von Stadt und Region für  techn o-
logieorientierte Gründerinnen und Gründer 
hat sich durch die Eröffnung des HUB31 noch 
weiter erhöht. 
 
 
 
Coworking Spaces, Büros, Veranstaltung s-
räume und gemeinsame Werkstätten ste hen 
den jungen Unternehmen zur Verfügung.  
Veranstaltungsräume und tägliche Informa -
tionsangebote für Gründer und junge Unte r-
nehmen im technischen Umfeld kompletti e-
ren das Angebot. Die Idee, moderne Bür o-
konzepte mit Werkstätten für mechanische 
und chemisch e Entwicklungen zu kombini e-
ren, ist die Besonderheit des HUB31.  
Insbesondere produktionsorientierten, inn o-
vativen Gründern aus Wissenschaft und Wir t-
schaft, die industrielle Lösungen für die Z u-
kunft en twickeln, fehlen bislang solche  
Werkstatträume. 
VORWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
nimmt regelmäßig Spitzenpositionen bei 
Städte-Rankings ein, in denen es um 
Zukunftsfähigkeit und Innovationskraft 
geht. Damit Zukunftsfähigkeit auch we i-
terhin ein Markenzeichen Darmstadts 
bleibt, dürfen wir uns aber nicht auf dem 
Status quo ausruhen, sondern haben 
das Ziel , uns in diesem Bereich stetig 
weiterzuentwickeln. Mit der Gründung 
der Dig italstadt Darmstadt GmbH und 
des Technologie - und Gründerzen trums 
HUB 31 haben wir 2017 dazu zwei weg-
weisende Entscheidungen getroffen. 
 
Die Digitalisierung ist einer der en t-
scheidenden Wirtschaftsfaktoren für u n-
sere Stadt. Unsere Zukunftsfähigkeit 
wird wesentlich davon abhängen, wie wir 
auf die Chancen und Herausforderungen 
des digitalen Wandels re agieren. Durch 
den gemeinsamen und von vielen unte r-
schiedlichen Unterstützern getr agenen 
Erfolg im Bitkom -Wettbewerb „Die dig i-
tale Stadt“ und die darauffolgende 
Gründung der Digita lstadt Darmstadt 
GmbH ist es uns möglich, die Digitalisie-
rung nicht nur mitz uerleben, sondern 
von Darmstadt aus mitzugestalten. G e-
meinsam mit unseren Partnern , daru n-
ter das Land Hessen, werden wir zeigen, 
wie eine digitalisierte Zukunft eine 
Stadtgesellschaft voranbringen kann. 
 
Als ein Teil der Stadtwirtschaftsstrategie 
verstehen wir das HUB 31. Die Eröffnung 
des Technologie - und Gründerzen trums 
war ein w eiterer Meilenstein bei der Ge-
staltung der Zukunft des Wisse nschafts- 
und Wirtschaftsstandorts Darmst adt. 
Gemeinsam mit der IHK hat die Stadt 
dort die notwendigen Rahmenbedingun-
gen geschaffen, um  Gründerinnen und 
Gründer mit ihren innovativen Ideen in 
Darmstadt zu halten bzw. nach Dar m-
stadt zu holen. Das HUB 31 bietet ihnen 
nicht nur eine optimale Infrastru ktur zur 
Weiterentwicklung, es ist durch seine 
starke Vernetzung und sein umfassendes 
Veranstaltungsangebot auch ein übe r-
greifender Knotenpunkt für alle Initiat i-
ven in der StartUp-Szene. 
 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt legt 
den Beteiligungsbericht bereits zum 20. 
Mal vor. Der Beteiligungsbericht ermö g-
licht Leserinnen und Lesern ei nen trans-
parenten Einblick in die wirtschaftlichen 
Aktivitäten der 112 unmittelbaren und 
mittelbaren Beteiligungen der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt . Ich lade Sie 
herzlich dazu ein, sich über die Beteil i-
gungen der Stadt zu informi eren und 
sich aktiv in der Kommunalpolitik  
einzubringen. 
 
Sollten Sie Anregungen zu dem Beteil i-
gungsbericht 2017  haben, können Sie 
auf die Unternehmen, die politischen 
Vertreter oder auf mich zu kommen. 
Gerne können Sie uns aber auch  Ihre 
Rückmeldung über unsere App oder  
per E -Mail a n Stadtwir tschaft@heag.de 
geben. 
 
Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 
in den Beteiligungsunternehmen, den 
Mitgliedern der Geschäftsleitungen  und 
Aufsichtsgremien gilt mein herzl icher 
Dank. Ihre engagierte Arbeit ermöglicht 
den Erfolg der Darmstädter Stadtwirt-
schaft. 
 
Darmstadt, im September 2018 
 
 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister

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186 Zeichen

Punkt 11: Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2017  
(20. Beteiligungsbericht) 
 (V-Nr. 2018/0228) 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

anlage 3

6730 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
14.08.2018 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
 
Amt: Rechtsamt - 
Stadtwirtschaftskoordina
tion 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 308 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2018/0228 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
289 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2017  
(20. Beteiligungsbericht)  
 
Vorlage vom: 13.08.2018 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2017  
(20. Beteiligungsbericht) wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen: Beteiligungsbericht  2017_final  
Beteiligungsbericht 2017_final_Umschlag  
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 3 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 22.08.2018 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 13.08.2018 
 
1. Rechtsgrundlage 
Der vorliegende 20. Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2017 wurde von der HEAG 
Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) in 
Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt – Rechtsamt, „Referat 
Stadtwirtschaftskoordination“ – erstellt.  
 
Gemäß § 123 a der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) hat die Gemeinde zur Information der 
Gemeindevertretung in der Öffentlichkeit jährlich einen Bericht über ihre Beteiligungen an 
Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts z u erstellen, an denen sie mindestens 20 
Prozent mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist.  
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt enthält zudem freiwillige Angaben 
wie beispielsweise die Berichte zu öffentlich-rechtlichen Organisationsformen (Eigenbetriebe, 
Zweckverbände, Stadt - und Kreis -Sparkasse Darmstadt) sowie die Auswertung der 
Entsprechenserklärungen zum Darmstädter Beteiligungskodex. 
 
 
2. Inhalt und Aufbau  
Der Beteiligungsbericht zeigt detailliert die wirtschaftliche Situation de r Unternehmen  der 
Darmstädter Stadtwirtschaft. Er dient damit als Informationsgrundlage, mit der  sich 
interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Gesamtüberblick über die wirtschaftliche  Lage der 
Beteiligungen verschaffen können. In diesem Jahr umfasst der Berichtsumfang 112 
Unternehmen. Im Jahr  2017 haben die vorgestellten Beteiligungen eine Gesamtleistung von  
2.243 Mio. EUR erzielt. Dabei weisen sie eine Bilanzsumme von 4.528 Mio. EUR auf, haben 
Investitionen in Höhe von 280 Mio. EUR getätigt und 8.437 Personen beschäftigt. 
 
Die Anzahl der Beteiligungen ist v on 113 im Vorjahr auf 112 Beteiligungen in diesem Jahr 
weiter gesunken . Diese Verringerung erfolgte im Zuge der Umsetzung der 
Stadtwirtschaftsstrategie, die den Fokus auf Regionalität und lokale Leistun gserbringung legt. 
Die Konzentration auf wesentliche Beteiligungen im Stadtkonzern wird auch im kommenden 
Jahr weiter angestrebt nebst Verankerung von Wachstumsfeldern wie die Digitalstadt 
Darmstadt GmbH oder das Technologie- und Gründerzentrum HUB 31. 
 
Ferner steht der weitere Anstieg der durch Frauen besetzten Positionen in Geschäftsleitungen 
von 20,5 % im Vorjahr auf 2 1,1 % im Sinne der Zielsetzung des Darmstädter 
Beteiligungskodex nach gleichberechtigter Teilhabe.  
 
Wie auch in den Vorjahren ermöglicht ein Zahlenspiegel einen schnellen Überblick über die 
wesentlichen Kenngrößen der Unternehmen der Stadtwirtschaft. Danach werden die 
Gesellschaften beginnend mit der HEAG, dem HEAG Konzern und den jeweiligen Teilkonzernen 
dargestellt. Hierauf folgen die einzelnen Gesellschaften, die gegliedert nach Zugehörigkeit zu 
einem der acht Geschäftsfelder dargestellt werden. Diese beginnen jeweils mit einer 
Einführungsseite, auf denen neben den wesentlichen Beteiligungen zusätzlich die wesentlichen 
Gütesiegel, Zert ifizierungen bzw. Auszeichnungen der Unternehmen dargestellt werden und 
somit Auskunft über die qualitative Leistungserbringung geben. Des Weiteren zeigen 
wissenschaftliche Kooperationen die innovativen Bestrebungen der Gesellschaften und 
unternehmensübergreifende Geschäftsfeldziele verdeutlichen die Zusammenarbeit der 
Unternehmen untereinander.

- 5 - 
 
 
 
Bei den einzeln berichteten Unternehmen werden zunächst auf einer Übersichtsseite die 
wesentlichen Daten, wie beispielsweise die Adresse, der Unternehmenszweck, die 
Beteiligungsverhältnisse, Organe der Gesellschaft und die Geschäftsführung - in der Regel samt 
Bezügen - benannt. Dem folgen, soweit verfügbar, Bilanz, Gewinn - und Verlustrechnung sowie 
ausgewählte Kennzahlen der letzten drei Geschäftsjahre zu Bilanz, Gewinn- und 
Verlustrechnung, Personal und Nachhaltigkeit. Neu aufgenommen wurde die Kreditaufnahme 
im jeweiligen Geschäftsjahr. Der Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens enthält 
Angaben zu folgenden Bereichen (falls zutreffend): Geschäftslage,  Absatz, Jahresergebnis, 
Ausschüttung, Investitionen, Finanzierung, Risiken und Ausblick. Weiterhin ist die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft genannt, die den Jahresabschluss geprüft und den 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. Abschließend wird vermerkt, inwief ern der Darmstädter 
Beteiligungskodex angewendet wird. 
 
Von den Beteiligungen, die in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex fallen, 
haben zehn Beteiligungen keine Entsprechenserklärung abgegeben. Dafür gaben zwei 
Beteiligungen die Entsprechenserklärung auf freiwilliger Basis ab. 96 % der Beteiligungen 
(Vorjahr: 94 %), die eine Entsprechenserklärung abgegeben haben, erfüllen mehr als 75 % der 
Empfehlungen. 
 
Das beliebte Poster „Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ wurde fü r den Bericht 
2017 neu aufgelegt und liegt dem Bericht auch in diesem Jahr wieder bei . Digital wird der 
Beteiligungsbericht mittels der kostenlosen „Beteiligungsbericht-App“ übersichtlich 
aufbereitet. Anhand dieser kann der Beteiligungsbericht auch auf mob ilen Endgeräten gelesen 
werden. Abgerufen werden kann die App über die Homepage der HEAG unter  www.heag.de 
oder über den QR-Code auf der Rückseite des Beteiligungsberichts. 
 
Der Beteiligungsbericht wird gemäß § 123a HGO i n der Stadtverordnetenversammlung in 
öffentlicher Sitzung erörtert.  
 
 
Darmstadt, den 13.08.2018 
 
Dezernat I  
 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister 
 
Anlage

anlage 5

223 Zeichen

Punkt 19: Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2017  
(20. Beteiligungsbericht) 
- Kenntnisnahme - 
 (V-Nr. 2018/0228) 
 
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

2018/0228

6669 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
14.08.2018 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnete nversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Rechtsamt - 
Stadtwirtschaftskoordina
tion 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2018/0228 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2017  
(20. Beteiligungsbericht)  
 
Vorlage vom: 13.08.2018  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2017  
(20. Beteiligungsbericht) wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
 
Anlagen: Beteiligungsbericht  2017_final  
Beteiligungsbericht 2017_final_Umschlag  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 13.08.2018 
 
1. Rechtsgrundlage 
Der vorliegende 20. Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2017 wurde von der HEAG 
Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) in 
Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt – Rechtsamt, „Referat 
Stadtwirtschaftskoordination“ – erstellt.  
 
Gemäß § 123 a der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) hat die Gemeinde zur Information der 
Gemeindevertretung in der Öffentlichkeit  jährlich einen Bericht über ihre Beteiligungen an 
Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts zu erstellen, an denen sie mindestens 20 
Prozent mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist.  
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt enthäl t zudem freiwillige Angaben 
wie beispielsweise die Berichte zu öffentlich-rechtlichen Organisationsformen (Eigenbetriebe, 
Zweckverbände, Stadt - und Kreis -Sparkasse Darmstadt ) sowie die Auswertung der 
Entsprechenserklärungen zum Darmstädter Beteiligungskodex. 
 
 
2. Inhalt und Aufbau  
Der Beteiligungsbericht zeigt detailliert die wirtschaftliche Situation der Unternehmen  der 
Darmstädter Stadtwirtschaft. Er dient damit als Informationsgrundlage, mit der  sich 
interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Gesamtüber blick über die wirtschaftliche  Lage der 
Beteiligungen verschaffen können. In diesem Jahr umfasst der Berichtsumfang 112 
Unternehmen. Im Jahr  2017 haben die vorgestellten Beteiligungen eine Gesamtleistung von  
2.243 Mio. EUR erzielt. Dabei weisen sie eine Bilanzsumme von 4.528 Mio. EUR auf, haben 
Investitionen in Höhe von 280 Mio. EUR getätigt und 8.437 Personen beschäftigt. 
 
Die Anzahl der Beteiligungen ist v on 113 im Vorjahr auf 112 Beteiligungen in diesem Jahr 
weiter gesunken . Diese Verringerung erfolgte im Zuge der Umsetzung der 
Stadtwirtschaftsstrategie, die den Fokus auf Regionalität und lokale Leistungserbringung legt. 
Die Konzentration auf wesentliche Beteiligungen im Stadtkonzern wird auch im kommenden 
Jahr weiter angestrebt nebst Verankerung von Wachstumsfeldern  wie die Digitalstadt 
Darmstadt GmbH oder das Technologie- und Gründerzentrum HUB 31. 
 
Ferner steht der weitere Anstieg der durch Frauen besetzten Positionen in Geschäftsleitungen 
von 20,5 % im Vorjahr auf 2 1,1 % im Sinne der Zielsetzung des Darmstädter 
Beteiligungskodex nach gleichberechtigter Teilhabe.  
 
Wie auch in den Vorjahren ermöglicht ein Zahlenspiegel einen schnellen Überblick über die 
wesentlichen Kenngrößen der Unternehmen der Stadtwirtschaft. Danach wer den die 
Gesellschaften beginnend mit der HEAG, dem HEAG Konzern und den jeweiligen Teilkonzernen 
dargestellt. Hierauf folgen die einzelnen Gesellschaften, die gegliedert nach Zugehörigkeit zu 
einem der acht Geschäftsfelder dargestellt werden. Diese beginne n jeweils mit einer 
Einführungsseite, auf denen neben den wesentlichen Beteiligungen zusätzlich die wesentlichen 
Gütesiegel, Zertifizierungen bzw. Auszeichnungen der Unternehmen dargestellt werden und 
somit Auskunft über die qualitative Leistungserbringung  geben. Des Weiteren zeigen 
wissenschaftliche Kooperationen die innovativen Bestrebungen  der Gesellschaften  und 
unternehmensübergreifende Geschäftsfeldziele verdeutlichen die Zusammenarbeit der 
Unternehmen untereinander.

- 4 - 
 
 
Bei den einzeln berichteten Unte rnehmen werden zunächst auf einer Übersichtsseite die 
wesentlichen Daten, wie beispielsweise die Adresse, der Unternehmenszweck, die 
Beteiligungsverhältnisse, Organe der Gesellschaft und die Geschäftsführung - in der Regel samt 
Bezügen - benannt. Dem folge n, soweit verfügbar, Bilanz, Gewinn - und Verlustrechnung sowie 
ausgewählte Kennzahlen der letzten drei Geschäftsjahre zu Bilanz, Gewinn - und 
Verlustrechnung, Personal und Nachhaltigkeit. Neu aufgenommen wurde die Kreditaufnahme 
im jeweiligen Geschäftsjahr.  Der Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens enthält 
Angaben zu folgenden Bereichen (falls zutreffend): Geschäftslage, Absatz, Jahresergebnis, 
Ausschüttung, Investitionen, Finanzierung, Risiken und Ausblick. Weiterhin ist die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft genannt, die den Jahresabschluss geprüft und den 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. Abschließend wird vermerkt, inwiefern der Darmstädter 
Beteiligungskodex angewendet wird. 
 
Von den Beteiligungen, die in den Geltungsbereich des Darmstädter Betei ligungskodex fallen, 
haben zehn Beteiligungen keine Entsprechenserklärung abgegeben. Dafür gaben zwei 
Beteiligungen die Entsprechenserklärung auf freiwilliger Basis ab. 96 % der Beteiligungen 
(Vorjahr: 94 %), die eine Entsprechenserklärung abgegeben haben,  erfüllen mehr als 75 % der 
Empfehlungen. 
 
Das beliebte Poster „Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ wurde für den Bericht 
2017 neu aufgelegt und liegt dem Bericht auch in diesem Jahr wieder bei . Digital wird der 
Beteiligungsbericht mittels der kostenlosen „Beteiligungsbericht-App“ übersichtlich 
aufbereitet. Anhand dieser kann der Beteiligungsbericht auch auf mobilen Endgeräten gelesen 
werden. Abgerufen werden kann die App über die Homepage der HEAG unter  www.heag.de 
oder über den QR-Code auf der Rückseite des Beteiligungsberichts. 
 
Der Beteiligungsbericht wird gemäß § 123a HGO in der Stadtverordnetenversammlung in 
öffentlicher Sitzung erörtert.  
 
 
Darmstadt, den 13.08.2018 
 
Dezernat I  
 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister 
 
Anlage

Beratungsverlauf (3)

TOP 289
TOP 19 zur Kenntnis
TOP 11

Orte (36)

  • Heidelberger Straße
  • Rheinstraße 65
  • Berliner Allee
  • Landskronstraße
  • Emilstraße 1
  • Frankfurter Straße 110
  • Darmstädter Straße 25
  • Taunusstraße 100
  • Hilpertstraße 16
  • Siemensstraße 20
  • Bad Nauheimer Straße 11
  • Moltkestraße 3
  • Oppenheimer Straße 1
  • Binger Straße 1
  • Liebigstraße 15
  • Bessunger Straße 125
  • Elisabeth-Selbert-Straße
  • Klappacher Straße 172
  • Neckarstraße
  • Dieburger Straße 31
  • Grafenstraße 9
  • Niersteiner Straße 3
  • Luisenplatz 5a
  • Dornheimer Weg 24
  • Marktplatz
  • Schlossgraben 1
  • Europaplatz 1
  • Schreberweg 2
  • Martinspfad 72
  • Sensfelderweg 33
  • Vogelsbergstraße
  • Alsfelder Straße
  • Erbacher Straße
  • Cooperstraße
  • Im Carree 1
  • Rhönring

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2018/0228
Typ
Magistratsvorlage
Datum
13.08.2018
Erstellt
29.09.2026 00:00