Mandari Insight

3010/2015

Planungsbeschluss Tiefgarage Ebertplatz

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 20.06.2017

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 05.09.2017, TOP 5.1

Anlage 03_Projektbeschreibung TG Donnersbergerstrasse München

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 11a_Antrag CDU-Grüne aus VA 27.06.2017

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Anlage 06_Oberfläche VA_D-01

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Anlage 07_TG V A_ING_A-02

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Anlage 04_Oberfläche VA_A-01

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Anlage 09_TG V C_ING_C-02

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Anlage 10_TG V D_ING_D-02

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Anlage 14 - Auszug Verkehrsausschuss 05.09.2017

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Anlage 11_ Auszug Verkehrsausschuss 27.06.2017

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Anlage 13_Auszug StEA 06.07.2017

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Anlage 02_Kostenberechnung

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Anlage 08_TG V B_ING_B-02

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Anlage 01_Bericht - Machbarkeitsstudie

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Anlage 05_Oberfläche VA_B_C-01

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Anlage 12_Auszug BV Innenstadt 29.06.2017

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Anlage 03_Projektbeschreibung TG Donnersbergerstrasse München

11223 Zeichen

Fahrzeuge im „Parkregal“

Landeshauptstadt
München
Baureferat

Automatische Anwohnertiefgarage an
der Donnersbergerstraße

Der Realisierung des Projektes Anwohnertiefgarage Donnersbergerstraße gin-
gen umfangreiche Untersuchungen voraus. Die Aufgabe bestand darin, eine
leistungsfähige Parkgarage mit möglichst vielen Stellplätzen wegen der
schwierigen Platzverhältnisse auf engstem Raum zu planen und anschließend
so kostengünstig wie möglich zu errichten. Der Stadtrat stimmte schließlich nach
sorgfältiger Abwägung dem Bau einer automatischen Tiefgarage als Pilotanlage
zu. Rampen, Ein- und Ausfahrten sind bei diesem System überflüssig. Im Ver-
gleich zu einer klassischen Tiefgarage lassen sich bei gleichem Volumen doppelt
so viele Fahrzeuge unterbringen. 6.000 Quadratmeter Gesamtparkfläche verteilt
auf vier Ebenen verbergen sich unter der Donnersbergerstraße, was in etwa der
Größe eines Fußballfeldes entspricht. Vor einer Entscheidung über weitere Pro-
jekte dieser Art, muss sich die Pilotanlage allerdings erst im Betrieb bewähren.

Im Januar 2004 fiel der Startschuss zur Realisierung der ersten automatischen
Anwohnertiefgarage unter öffentlichem Straßenraum in Deutschland. Das Bau-
werk stellte hohe Anforderungen an Bautechnik und Organisation. Der Rohbau
wurde in so genannter Deckelbauweise von „oben nach unten“ errichtet. Dafür
waren Spezialtiefbauarbeiten mit bis zu 19 Meter tiefen Bohrpfählen notwendig.
Dem Bau des Tiefgaragendeckels im März 2005 folgte darunter dann der ab-
schnittweise Aushub und das Betonieren der Sohle. Die Anwohnertiefgarage
besteht aus zwei voneinander unabhängigen Anlagenteilen Nord und Süd. Im
Hinblick auf die späteren Abläufe in der Automatik war eine präzise, passgenaue
Montage der rund neun Meter hohen Regale gefordert. Jeweils zwei Regal-
bediengeräte pro Anlagenteil ordnen jetzt die Fahrzeuge nach der Übergabe aus
den Kabinen in die verfügbaren Plätze ein. 284 Fahrzeuge können so unter der
Straße verstaut werden. Das Herz der Anlage, der Technikraum, befindet sich
zwischen Gebäudeteil Nord und Süd. Über vier Boxen an der Straßenoberfläche
können die Fahrzeuge mittels Chipkarte ein- und ausgeparkt werden. Ein Aus-
parkvorgang dauert durchschnittlich zwei Minuten. Ein 24-Stunden-Fullservice-
angebot sorgt im Bedarfsfall mit einem qualifizierten Notdienst für schnelle Hilfe.

Übergabekabinen zur Tiefgarage
Kabinendetail
Der Einparkvorgang

Kabinenausfahrt

Bauherr
Landeshauptstadt München
Baureferat

Gesamtprojektleitung
Abteilung Ingenieurbauwerke und
Gewässer (T 4)

Planung

Entwurf Übergabekabinen sowie
gestalterische Beratung
Sachgebiet Gestaltung öffentlicher
Raum (H 55)
Oberflächengestaltung

Abteilung Straßenplanung

und -bau (T 1)

Sachverständiger
Gesellschaft für innovative
Verkehrstechnologie mbH
Herr Dr. Irmscher

Berlin

Generalübernehmer
Wöhr + Bauer GmbH
München

Objekt- und Tragwerksplanung
ISP Scholz Beratende Ingenieure AG
München

u
Baumaßnahme IE \ De
Neubau einer Anwohnertiefgarage Wilderich-Lang-Straße _

unter der Donnersbergerstraße mit
284 Stellplätzen

Standort
München - Neuhausen

Baukörper:

Länge 117 m

Breite 11,80 m

Tiefe 8,87 m
Bruttorauminhalt : 19.000 m?

Baukosten: 11,35 Mio. Euro

Baubeginn: 09/2004
Inbetriebnahme: 05/2006

Herausgeber:
Landeshauptstadt München
Baureferat

Friedenstraße 40

81660 München

Text: Baureferat
Fotos: Andy Schulz, Baureferat

Juli 2006

Landeshauptstadt
München
Baureferat

PROJEKTDATEN

Anwohnertiefgarage Donnersbergerstraße

Bauherr

Landeshauptstadt München
Baureferat (Tiefbau)

Projektleitung Baureferat

Tiefbau

Dipl.Ing. Ulrich Schönemann
Vorplanung Cronauer Beratung Planung -

Beratende Ingenieure GmbH, München
GIVT - Gesellschaft für
Innovative VerkehrsTechnologien mbH, Berlin

Genehmigung Bedarfsprogramm

19. September / 04. Oktober 2000

Ausführungsgenehmigung

28. Januar 2004

Herstellung der Tiefgarage

WÖHR + BAUER GmbH, München

Baubeginn Kanalbauarbeiten

01. Juni 2004

Baubeginn Tiefgarage

04. Oktober 2004

Fertigstellung

Mai 2006

Gesamtkosten

11,35 Millionen Euro

Herausgeber: Landeshauptstadt München, Baureferat, Presse und Kommunikation

Telefon: (089) 233-600 07, Telefax: (089) 233-600 15

Automatische Anwohnertiefgarage
an der Donnersbergerstraße

Die Donnersbergerstraße im Jahr 2004 -

eine unschöne Straßenschlucht, ohne Bäume,
mit wild parkenden Autos im Bereich der alten
Straßenbahnschienen.

Der Parkdruck im Stadtviertel war immens
hoch, ein freier Stellplatz Mangelware. Ein ge-
zieltes Parkraummanagement war nötig, um
über die "Mangelverwaltung" hinaus ein zusätz-
liches Angebot an Stellplätzen zu schaffen.

Die Planung

Der Realisierung des Projekts "Anwohnertief-
garage Donnersbergerstraße" gingen umfang-
reiche Untersuchungen voraus. Unsere
Aufgabe war es, eine leistungsfähige Park-
garage mit möglichst vielen Stellplätzen auf
engstem Raum zu planen und so kostengünstig
wie möglich im öffentlichen Straßengrund zu
errichten.

Fotomontage “Parkregal unter der Donnersbergerstraße"

Die Donnersbergerstraße im Jahr 2006 -
ein städtebauliches Vorzeigejuwel

Die Oberfläche ist mit vier gläsernen Übergabe-
kabinen, Grüninseln für Sträucher und Bäume
sowie Parkbuchten gegliedert und optisch auf-
gewertet. In der deutschlandweit größten
automatischen Anwohnertiefgarage unter einer
öffentlichen Straße finden seit Mai 2006
insgesamt 284 Fahrzeuge Platz.

Warum eine automatische Tiefgarage?
Entscheidungsgründe für die Parkautomatik

Wirtschaftliche Ausnutzung der unterirdischen
Bauhülle:

Die Fahrzeuge werden in einem Stahlregallager
automatisch optimiert angeordnet. Fahrgassen,
Treppenhäuser und Personenaufzüge entfallen.
Im Vergleich zu einer klassischen Tiefgarage
lassen sich dadurch bei gleichem Volumen
mehr als doppelt so viele Fahrzeuge unter-
bringen.

Sicherheit für Nutzer und Fahrzeuge:

Die automatische Tiefgarage bietet Sicherheit
gegen Diebstahl und Vandalismus. Die
abgestellten Fahrzeuge sind vor
Witterungseinflüssen geschützt.

Helle, transparent gestalteten Übergabe-
kabinen vermitteln ein hohes Sicherheitsgefühl.
Das beklemmende Gefühl in dunklen
Tiefgaragen gehört der Vergangenheit an.

Fotomontage "Übergabekabinen”

Landeshauptstadt
München
Baureferat

Tiefbau

Baukörper:
Länge: 117m
Breite: 11,80 m
Höhe: 8,87 m

Stellplatzanzahl:
bis 1,70 m Höhe: 220
bis 2,00 m Höhe: 64

Baukosten:
11,35 Mio. €

Baubeginn: "Erster Bohrpfahl" 09/2004
Inbetriebnahme: 05/2006

Bauherr:
Landeshauptstadt München
Baureferat - Tiefbau

Gesamtprojektleitung:
‚Abt. Ingenieurbauwerke und Gewässer

Projektbeteiligte:

‚Abt. Straßenplanung und -bau

Baureferat - Hochbau, Sachgebiet Gestaltung
öffentlicher Raum

Umweltfreundlicheres Parken:

Die Lärmentwicklung und Abgasemissionen der
Fahrzeuge beim Ausparken ist geringer als dies
z.B. bei der Rampenauffahrt aus einer
klassischen Tiefgarage der Fall wäre.

Geringerer Platzbedarf an der Oberfläche:

Lange Zufahrtsrampen, die erheblichen
Platzbedarf verursachen, sind bei einer
automatischen Tiefgarage überflüssig. An der
Oberfläche ist dadurch Platz für weitere
dringend erforderliche Stellplätze.

Stadtgestalterische Aspekte:

Die Zufahrten konventioneller Tiefgaragen
würden im Straßenverlauf den Eindruck von
"schwarzen Löchern" assozileren. Die Über-
gabekabinen hingegen lassen sich in das
Stadtbild integrieren.

Fotomontage "Ein- und Ausfahrtsrampen einer konventionellen Tiefgarage”

Automatische Anwohnertiefgarage

an der Donnersbergerstraße

Die Realisierung

Im Januar 2004 fiel der Startschuss für das
Pilotprojekt: Der Stadtrat beauftragte das
Baureferat mit der schlüsselfertigen Errichtung
der ersten automatischen Anwohnertiefigarage
unter öffentlichem Straßenraum in Deutschland.

Wie eine Parkanlage unter die Erde kommt

Die Errichtung des Bauwerks im innerstädt-
ischen Bereich und unter einer bestehenden
Straße stellte hohe Anforderungen an Bau-
technik und Organisation. Die Enge des
Baufeldes sowie die ständige Erreichbarkeit der
benachbarten Bebauung war ein logistische
Herausforderung in der Rauabwicklung

Zunächst mussten die unter der Straße liegen-
den Versorgungsleitungen verlegt werden. Das
Bild zeigt die Kanalbauarbeiten.

Der Rohbau der Tiefgarage wurde in so
genannter Deckelbauweise von "oben nach
unten" errichtet. Dafür waren Spezialtiefbau-
arbeiten mit bis zu 19 Meter tiefen Bohrpfählen
(294 Stück) notwendig.

Schnitt durch die autematisehe Tiefgarage

Nach dem Bau der Tiefgaragendecke folgte
darunter dann der abschnittsweise Erdaushub
und das Betonieren der wasserdichten Sohle.

Landeshauptstadt
München
Baureferat

Tiefbau

Im Hinblick auf die späteren Abläufe in der
Parkautomatik war anschließend eine präzise,
passgenaue Montage der rund neun Meter
hohen Stahlregale gefordert.

nl

Im letzten Schritt wurden die oberirdischen
Bauteile wie Übergabekabinen, Zugang zum
Servicebereich und die Be- und Entlüftungs-
anlagen errichtet.

Automatische Anwohnertiefgarage

an der Donnersbergerstraße

Das Bauwerk und die Technik

Insgesamt 6.000 m? Gesamtparkfläche verteilt
auf vier Ebenen verbergen sich unter der
Donnersbergerstraße, was in etwa der Größe
eines Fußballfeldes entspricht. 284 Fahrzeuge
können so unter der Straße verstaut werden.

Gm \ We

Wilderich-Lang-Straße

Donnersbergerstraße

N en

Die Anwohnertiefgarage besteht aus zwei
voneinander unabhängigen Anlagenteilen Nord
und Süd. Das Herz der Anlage, die Technik-
zentrale, befindet sich zwischen diesen
Gebäudeteilen.

Über vier Kabinen ("A" bis "D") an der Straßen-
oberfläche können die Fahrzeuge mittels einer
Chipkarte (Zugangsberechtigung) ein- und
ausgeparkt werden. Die Übergabekabinen der
nördlichen Anlage sind rollstuhlgerecht
ausgebildet.

Auf einer Palette abgestellt, werden die Fahr-
zeuge nach Verlassen des Raumes auloma-
tisch mit einem Lift in die Garage verfahren.

Jeweils zwei Regalbediengeräte pro Anlage
ordnen jetzt die Fahrzeuge in die verfügbaren
Plätze ein. Auf gleiche Weise werden die
Fahrzeuge auch wieder mit der Chipkarte
angefordert und an die Oberfläche geholt.

N
t

Ein Ausparkvorgang dauert durchschnittlich
zwei Minuten. Die eingesetzten Schnelllauftore
tragen durch ihre sehr kurze Schließ- und
Öffnungszeit von 2,5 Sekunden zum Nutzer-
komfort bei.

Ein 24-Stunden-Fullserviceangebot sorgt im
Bedarfsfall mit einem qualifizierten Notdienst
für schnelle Hilfe.

Landeshauptstadt
München
Baureferat

Tiefbau

Die Gestaltung der Übergabekabinen

Die Übergabekabinen sind die einzigen
Bestandteile der automatischen Anwohnertief-
garage, die im städtebaulichen Erscheinungs-
bild und für den Nutzer sichtbar sind. Ihrer
Gestaltung kam daher eine besondere
Bedeutung zu.

Sie müssen sowohl den innovativen Charakter
der automatischen Anwohnertiefgarage im
städtebaulichen Ensemble reflektieren, als
auch ein Höchstmaß an Benutzerfreundlichkeit
bieten.

Aus stadtgestalterischer Sicht war es wichtig,
den Kabinen ihren neuen Platz in der Straße zu
geben, ohne dabei im Stadtbild zu dominieren.

Die Übergabekabinen als Schnittstelle
zwischen dem Nutzer und der "Parktechnik"
fügen sich in die ca. 100 Jahre alte
Nachbarbebauung aus der Gründerzeit ein.

Der hohe Glasanteil sorgt tagsüber für eine
bauliche Auflösung und nachts für die nötige
Transparenz um sich sicher fühlen zu können.

Beschlussvorlage Rat

12456 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/69/690/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 3010/2015 
Freigabedatum 
20.06.2017 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Planungsbeschluss Tiefgarage Ebertplatz 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat stellt den Bedarf zur Planung und dem Bau einer Tiefgarage unterhalb der Platzfläche 
des Ebertplatzes nicht fest und stimmt zu, die Planung für die Tiefgarage nicht weiterzuver-
folgen. 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, nunmehr die Gestaltungsplanung (unter Berücksichtigung der 
Leitlinien für die Ringstraßen) für den Ebertplatz wieder aufzunehmen, eine geeignete Ab-
grenzung zur Umgebung zu schaffen und für die Beteiligung der Stadtgesellschaft einen ge-
eigneten Verfahrensvorschlag zu erarbeiten sowie im dritten Quartal 2017 den zuständigen 
Ausschüssen und der Bezirksvertretung eine Zeit- und Kostenplanung des Verfahrens vorzu-
legen. 
3. Die Verwaltung wird beauftragt unabhängig zur Planung Ebertplatz eine Konzeptausschrei-
bung für Parken in Kombination mit Wohnen auf der städtischen Fläche an der Turiner Straße/ 
Dagobertstraße zu veranlassen und die Voraussetzungen für eine Umsetzung zu schaffen. 
Darüber hinaus sollen in einem erweiterten Suchraum Optionen zur Realisierung von Anwoh-
nerparkflächen geprüft werden, z.B. nächtliche Nutzung von Einzelhandelsparkplätzen, Nut-
zung der Bahnbögen etc.  
 
Der Verkehrsausschuss verzichtet auf einen 2. Durchgang, sofern die Bezirksvertretung Innenstadt 
und der Stadtentwicklungsausschuss der Vorlage uneingeschränkt zustimmen.  
 
 
Alternative 
keine Alternative 
 
Verkehrsausschuss 27.06.2017 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 29.06.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 06.07.2017 
Verkehrsausschuss  
Rat 11.07.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung 
 
Auftrag aus der Politik 
 
In der Ratssitzung der Stadt Köln vom 13.10.2011 wurde folgender Beschlussvorschlag für die An-
passung der an die Platzfläche angrenzenden Ingenieurbauwerke (Fußgängertunnel und Stadtbahn-
haltestelle) beschlossen: 
„Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Planung für die Anpassung der vorhandenen an die Platz-
fläche angrenzenden Ingenieurbauwerke als vorbereitende Maßnahmen für die Umgestaltung des 
Ebertplatzes auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans Innenstadt Köln.“ 
 
Dieser Beschlussvorschlag wurde zudem um den Auftrag ergänzt, dass „der mögliche Bau einer Tief-
garage unterhalb des Ebertplatzes im Rahmen der weiteren Planung tiefer untersucht“ werden soll. 
„Dabei werden neben den bereits untersuchten Varianten auch die in die politische Diskussion einge-
brachten Vorschläge mit eingeschlossen.“ „Darüber hinaus soll die Verwaltung weitere Varianten vor-
schlagen, die geeignet sind, eine Quartiersgarage in relativer Nähe zum Ebertplatz mit Blick auf In-
vestitionskosten und mögliche Mieteinnahmen zu verwirklichen.“ 
 
Letztlich wurde am 05.12.2013 im Verkehrsausschuss der Stadt Köln der Beschluss gefasst, der 
Verwaltung den Arbeitsauftrag zu geben, eine externe Vergabe zur Durchführung einer Machbar-
keitsstudie für eine Quartiersgarage unterhalb der Platzfläche des Ebertplatzes zu beauftragen. 
 
 
Machbarkeitsstudie 
 
Das Büro BPR Dipl.-Ing. Bernd F- Künne & Partner wurde damit beauftragt, die ingenieurtechnische 
Machbarkeit des Baus einer Tiefgarage unter der Platzfläche des Ebertplatzes zu prüfen.  
Es wurden drei bereits in einfacher Form von der Verwaltung betrachtete Varianten und zusätzlich 
zwei weitere Vorschläge aus der Politik untersucht, beurteilt, miteinander verglichen und bewertet. 
Für alle fünf Varianten wurden zeichnerische Darstellungen erarbeitet, für die aus städtebaulicher 
Sicht verträglicheren Varianten wurden zusätzlich die Kosten geschätzt und Anmerkungen zur Wirt-
schaftlichkeit gemacht. 
 
 
Varianten 
 
Die in der Beauftragung enthaltenen fünf Varianten wurden in zwei Stufen unterschiedlicher Ausarbei-
tungstiefe untersucht. Die erste Stufe (Variante Nummer 1 bis 5) dient dazu, die städtebauliche Ver-
träglichkeit insbesondere der entstehenden Rampen zu beurteilen. Nach Abstimmung mit dem Stadt-
planungsamt verblieben 4 Varianten, die in der vertiefenden zweiten Stufe (Variante A bis D) auf die 
technische Machbarkeit überprüft wurden. Danach wurden diese Varianten so weit ausgearbeitet, 
dass eine Kostenschätzung erstellt werden konnte. 
 
 
Variante A (entwickelt aus Variante 1.1) 
Die Tiefgarage befindet sich vollflächig unter der Platzfläche. Die Ein- und Ausfahrt erfolgt über den 
Hansaring. Der bestehende Kanal muss großräumig verlegt werden, das bedingt einen kostenintensi-
ven Neubau des Kanalbauwerks. Aus Sicht der Stadtentwässerungsbetriebe steht eine Erneuerung 
der Kanäle am Ebertplatz frühestens in 20 bis 30 Jahren an.  
Auf einer ca. 6.000 m² Grundfläche werden insgesamt 222 Stellplätze realisiert. Die Kosten pro Stell-
platz betragen brutto 56.000 Euro ohne und 74.000 Euro mit Berücksichtigung der Kosten für eine 
Kanalverlegung. Die Überschüttungshöhe über der Tiefgarage beträgt über den gesamten Bereich

3 
des Ebertplatzes ca. 1,40 m, so dass Bäume gepflanzt werden können. Die Gesamtkosten werden 
sich voraussichtlich auf ca. 12.500.000,- bis 16.500.000,- Euro (brutto) belaufen. 
 
 
 
 
Variante B (entwickelt aus Variante 4.0) 
Eine im Vergleich zu den anderen Varianten kleinere Tiefgarage befindet sich unterhalb des westli-
chen Bereichs der Platzfläche. Die Ein- und Ausfahrt erfolgt über den Hansaring. In den Abmessun-
gen der bisherigen Fußgängerunterführung wird sie neu gebaut und etwas nach Osten ausgedehnt. 
So können für eine Tiefgarage optimierte Rastermaße realisiert werden. Auf einer ca. 2.100 m² gro-
ßen Grundfläche werden insgesamt 74 Stellplätze realisiert. Die Kosten pro Stellplatz betragen brutto 
62.000 Euro. Die Überschüttungshöhe beträgt über den gesamten Bereich ca. 0,70 m, so dass keine 
Großbäume gepflanzt werden können. Allerdings ist der größere Teil des Platzes nicht unterbaut, so 
dass für diesen Bereich keine Einschränkungen bestehen. Im westlichen Bereich können Bauteile 
des bestehenden Fußgängertunnels wie Außenwände, Bodenplattenteile und Unterführungen kon-
struktiv weiterverwendet werden. Die Gesamtkosten werden sich voraussichtlich auf ca. 4.600.000,- 
Euro (brutto) belaufen.

4 
 
 
 
Variante C (entwickelt aus Variante 4.1) 
Wie bei Variante B befindet sich die kleinere Tiefgarage unterhalb des westlichen Bereichs des 
Ebertplatzes. Die Ein- und Ausfahrt erfolgt über den Hansaring. Es werden die Abmessungen der 
bisherigen Fußgängerunterführung weitestgehend genutzt. Die Fußgängerunterführung ist aufgrund 
der Anordnung der tragenden Wände und Stützen nur bedingt als Garage nutzbar, da keine Raster-
maße für KFZ-Parken vorliegen. Auf einer Grundfläche von ca. 2.400 m² werden insgesamt 55 Stell-
plätze realisiert. Die Kosten pro Stellplatz betragen brutto 54.000 Euro. Die mögliche Überschüt-
tungshöhe ist im Bereich der Tiefgarage minimal, so dass nur eine extensive Begrünung möglich ist. 
Die restliche, nicht unterbaute Platzfläche hat keinerlei Einschränkungen für eine Begrünung. We-
sentliche Bauteile des bestehenden Fußgängertunnels wie Außenwände, Bodenplattenteile und Un-
terführungen können konstruktiv weiterverwendet werden, auf der östlichen Seite muss die Konstruk-
tion ergänzt werden. Die Gesamtkosten werden sich voraussichtlich auf ca. 3.000.000,- Euro (brutto) 
belaufen. 
 
 
 
 
Variante D (entwickelt aus Variante 5) 
Wie bei Variante 5 befindet sich die Tiefgarage unterhalb des westlichen und nördlichen Bereichs der 
Platzfläche und somit nördlich des Kanalbauwerkes und der Wagenkammer. Unter Ausnutzung der 
freien Platzfläche entwickelt sich die Geometrie der Tiefgarage. Die Ein- und Ausfahrten liegen in 
Mittellage auf dem Hansaring. Auf einer Grundfläche von ca. 4.550 m² werden insgesamt 141 Stell-
plätze realisiert. Die Kosten pro Stellplatz betragen brutto 70.000 Euro. Die Parkebene wird so gestal-
tet, dass in Teilbereichen die maximale Überschüttungshöhe von 1,40 m erreicht werden kann, so 
dass Bäume gepflanzt werden können. Die Gesamtkosten werden sich voraussichtlich auf ca. 
9.900.000,- Euro (brutto) belaufen.

5 
 
 
 
Kostenschätzung 
 
Für die vier Varianten A, B, C und D wurden Bruttokosten mit Nebenkosten und Mehrwertsteuer ge-
schätzt. Die Kosten wurden insgesamt, auf den einzelnen Stellplatz und auch auf die Grundfläche der 
Tiefgarage bezogen ermittelt. Um eine Vergleichbarkeit sicherzustellen wurde davon ausgegangen, 
dass der gegenwärtige umgrenzende Straßenraum an der Oberfläche in vorhandener Geometrie und 
Qualität wieder hergestellt wird und für alle Varianten ein gleichartiger Aufbau für die Überschüttung 
der Tiefgarage neben den Verkehrsanlagenflächen berücksichtigt wird. 
 
 
Variante A Variante B Variante C Variante D 
Grundfläche (ohne  
Rampe) 6.000 m² 2.100 m² 2.400 m² 4.550 m² 
Anzahl Stellplätze 222 St. 74 St. 55 St. 141 St. 
Höhe Überschüttung 140 cm 70 cm 0 cm 140 cm 
entfallene Baum-
standorte (gem. Mas-
terplan) 
1 St. 8 St. 8 St. 12 St. 
Anpassung Sammel- 
kanal erforderlich ja nein nein nein 
          
Kosten gesamt 16.437.880 Euro 4.606.728 Euro 2.990.232 Euro 9.844.632 Euro 
Kosten pro Stellplatz 74.045 Euro 62.253 Euro 54.368 Euro 69.820 Euro 
Kosten pro m² 2.740 Euro 2.194 Euro 1.246 Euro 2.164 Euro 
          
Wirtschaftlichkeit 
Multiplikatorverfahren 
(Miete pro Stellplatz) 230 Euro 190 Euro 170 Euro 215 Euro 
 
Auf Grundlage der Kostenschätzung wurde auch eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erstellt. Danach 
sind für die wirtschaftlichste Variante C Mieten von 170 Euro pro Stellplatz erforderlich. Für die Vari-

6 
ante A mit deutlich mehr Stellplätzen müssen Mieten von 230 Euro pro Stellplatz zugrunde gelegt 
werden. 
 
 
Fazit 
 
Aufgrund der hohen Kosten pro Stellplatz und der daraus resultierenden hohen Mietpreise pro Stell-
platz kann keine der untersuchten Varianten seitens der Verwaltung empfohlen werden. 
Des Weiteren zeigen die Varianten, dass eine stadträumliche Einbindung der Zufahrten zur TG in 
keiner der Varianten zufriedenstellend gelöst werden kann; vielmehr ist festzustellen, dass das städ-
tebauliche Potential für eine Neugestaltung des Ebertplatzes nicht verwirklicht werden kann, da Ram-
pen und Zufahrten die trennende Wirkung für den Platz beibehalten.  
 
Daher schlägt die Verwaltung vor, das Referenzprojekt Hansaring / Ebertplatz / Theodor-Heuss-
Anlage aus dem städtebaulichen Masterplan, unter Berücksichtigung der Leitlinie Kölner Ringstraßen, 
wieder aufzunehmen und eine Gestaltung zu entwickeln. Dabei ist es erforderlich, dass die Stadtge-
sellschaft, die in Teilen den Ebertplatz in seiner baulichen Ausformung erhalten wissen will, in einer 
angemessenen Form an dem Planungsprozess beteiligt wird. Hierzu eignet sich ein gestuftes Werk-
stattverfahren. Die Verwaltung beabsichtigt dafür, die Rahmenbedingungen mit der Aufgabenstellung, 
die dabei Teilnehmenden sowie einem Zeit- und Kostenplan im dritten Quartal 2017 den zuständigen 
Ausschüssen und der Bezirksvertretung Innenstadt vorzulegen. 
 
Unabhängig von einer Tiefgarage am Ebertplatz, wird die Verwaltung eine Konzeptausschreibung für 
Parken in Kombination mit Wohnen auf der städtischen Fläche an der Turiner Straße/ Dagobertstraße 
veranlassen und die Voraussetzungen für eine Umsetzung der Maßnahme schaffen. 
 
 
Begründung der Dringlichkeit 
 
Um Planungssicherheit für die weitere Vorgehensweise für das Leitprojekt Ebertplatz des städtebauli-
chen Masterplanes Innenstadt zu bekommen, soll die Vorlage noch vor der langen Sommerpause in 
die Politik eingebracht werden; andernfalls würde sich das Projekt weiter verzögern. Eine frühere Ein-
bringung war nicht möglich, da auf Basis der Machbarkeitsstudie intensive dezernatsübergreifende 
Abstimmungen notwendig waren.  
 
 
 
 
Anlagen 
Anlage 1: Bericht Machbarkeitsstudie 
Anlage 2: Kostenberechnung 
Anlage 3: Projektbeschreibung TG Donnersbergerstraße 
Anlage 4: Plan Oberfläche Variante A (VA A-01) 
Anlage 5: Plan Oberfläche Varianten B und C (VA BC-01) 
Anlage 6: Plan Oberfläche Variante D (VA D-01) 
Anlage 7: Plan Tiefgarage Variante A (ING A-02) 
Anlage 8: Plan Tiefgarage Variante B (ING B-02) 
Anlage 9: Plan Tiefgarage Variante C (ING C-02) 
Anlage 10: Plan Tiefgarage Varianten D (ING D-02) 
 
 
Hinweis: Die Anlagen 4 bis 10 sind über das Online-Portal der Stadt Köln abrufbar (www.stadt-
koeln.de)

Anlage 11a_Antrag CDU-Grüne aus VA 27.06.2017

2447 Zeichen

Anlage 11 a 
 
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Kölner Rat 
 
 
An den 
Vorsitzenden des  
Verkehrsausschusses  
 
Herrn  
Bürgermeister Andreas Wolter 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 27.06.2017 
 
AN/0990/2017 
 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Verkehrsausschuss 27.06.2017 
 
Planungsbeschluss Tiefgarage Ebertplatz, 3010/2015 
Sehr geehrter Herr Vorsitzender, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
wir bitten Sie, folgenden Zusatzanantrag zur o.a. Beschlussvorlage der Verwaltung in die 
Tagesordnung des Verkehrsausschusses am 27. Juni 2017 aufzunehmen: 
 
 
Beschluss: 
 
Der Beschlussvorschlag der Verwaltung soll wie folgt ergänzt werden: 
 
In Ergänzung von Ziffer 3 wird die Verwaltung mit folgenden zusätzlichen Maßnahmen 
beauftragt: 
 
a. Die vorhandenen freien Stellplatz-Kapazitäten in den Parkhäusern und Garagenein-
richtungen der nördlichen Innenstadt sollen durch die Etablierung eines Parkleitsys-
tems aktiviert werden. Dazu sind entsprechende konzeptionelle Vereinbarungen z. B. 
mit den Betreibern der Mediapark-Garage, der Saturn-Garage, der Tiefgarage Kaiser-
Wilhelm-Ring, der Garage Am Klapperhof, der Garage am Hauptbahnhof und des 
Parkhauses am RheinTriadem zu treffen. 
 
b. Für das unbebaute städtische Grundstück Am Salzmagazin soll eine 
Konzeptausschreibung für Parken in Kombination mit einer gewerblich genutzten 
Immobilie durchgeführt werden. 
 
c. Es soll geprüft werden, auf welche Art und Weise das vorhandene Potenzial von min-
destens 120 Stellplätzen in den von der Deutschen Bahn AG verpachteten Bahnbö-

- 2 - 
 
gen, insbesondere im Bereich Eintrachtstraße bis Gereonswall, als kostenpflichtige 
Stellplätze für die Allgemeinheit bereitgestellt werden könnten. 
 
 
Begründung: 
 
Infolge der geplanten Aufwertung des Ebertplatzes, des Hansarings und des Theodor -
Heuss-Rings auf Basis des städtebaulichen Masterplans für die Innenstadt und den Leitlinien 
für die Kölner Ringe (vgl. Begründung o.a. Vorlage) sowie durch die geplante Aufwertung 
des E igelsteins analog zur Severinstraße werden bislang vorhandene Stellplätze entfallen, 
die nun an anderer Stelle bereitgestellt werden sollen.  
 
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
gez. Niklas Kienitz   gez. Jörg Frank  
CDU-Fraktionsgeschäftsführer GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer

Anlage 06_Oberfläche VA_D-01

2039 Zeichen

P
Hansaring
Lübecker Straße
Lübecker Straße
B9
131
10
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F
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F
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94
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I
84-86
I
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II
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VII
VII
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I
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VII
VII
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V
VII
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I
VI
VII
I
II
I
V
IV
VI
IV
V
V
VII
VII
IV
VI
IV
II
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IV
VI
IV
IV
V
IV
VI
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F
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S
S
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S
76
16
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134
143
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7
149
98 a
119
5
15
2
141
9
8
139
135
8
4
12
132
98
133
137
13
19
1
5
151
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127
88
11
102-104
6
125
18
100
147
145
92
78
6
147
20
10
96
14
117
123
80
82
VI FD
102-104
2
FDVIII
VII 7
VII
1
4
VI FD
6
VI FD
8
FDVI
10
FDVI
12
IV FD
14
FDVII
VII FD
9
VII FD 11-13
Balkon
15-17
Balkon
Balkon
VII FD
Balkon
Balkon
I FD
-I
VII FD
19
VI 21
VII
14
VI
4
Überbauung ab 1.OG
VI
1 Treppe VD
VD
VII6
VII8
IV
10
Trep.
Überbauung
ab 1.OG
XXVII
1
3
III
5
Bestand nachrichtlich
Bestand nachrichtlich
Eigelstein
U
B
S
Turiner Straße
Neusser Straße
Sudermanstraße
Theodor-Heuss-Ring
BUS
BUS
Proje
Auftraggeber
Planung
Leistungsphase
Planbezeichnung
Projektnummer
Machbarkeitsstudie
Tiefgarage Ebertplatz
Machbarkeitsstudie
2241
BPR  Dipl.-Ing. Bernd F. Künne & Partner
Beratende Ingenieure mbB
Ostertorstraße 38/39   28195 Bremen   +49 421 33 50 20   info@bpr-bremen.de
1 : 500
Maßstab Datum Geprüft Bearbeitet
10.09.2015
Plannummer
 VA_D-01JK/MTK
2241  I  S5_LS_04.PLT  I  Plot: 11.05.16 MAR  I  Format: 120,0x55,9cm
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, +49 (0)221 221-0
 
Übersicht / Lageplan
Variante D: TG nördl. des Sammelkanals; Abbruch der westl. Unterführung
Stadt Köln 
Amt für Brückenbau und Stadtbahnbau
BPR  Dr. Schäpertöns Consult
GmbH & Co. KG
Erika-Mann-Straße 7-9   80636 München   +49 89 520 57 29 0   info@bpr-muenchen.de
Dr. Schäpertöns Consult
JW
Dipl.-Ing. Bernd F. Künne & Partner
Beratende Ingenieure mbB

Anlage 04_Oberfläche VA_A-01

2032 Zeichen

P
Hansaring
Lübecker Straße
Lübecker Straße
B9
131
10
3
F
V
F
F
94
F
I
84-86
I
IV
II
VI
VI
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I
VII
I
III
I
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IV
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I
I
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I
II
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VIII
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I
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I
VII
VII
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II
I
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76
16
9
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119
5
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141
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139
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4
12
132
98
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137
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19
1
5
151
121
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102-104
6
125
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147
145
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78
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102-104
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VII 7
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VII FD
9
VII FD 11-13
Balkon
15-17
Balkon
Balkon
VII FD
Balkon
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I FD
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VII
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VI
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Überbauung ab 1.OG
VI
1 Treppe VD
VD
VII6
VII8
IV
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Trep.
Überbauung
ab 1.OG
XXVII
1
3
III
5
Bestand nachrichtlich
Bestand nachrichtlich
Eigelstein
U
B
S
Turiner Straße
Neusser Straße
Sudermanstraße
Theodor-Heuss-Ring
BUS
BUS
Projekt
Auftraggeber
Planung
Leistungsphase
Planbezeichnung
Projektnummer
Machbarkeitsstudie
Tiefgarage Ebertplatz
Machbarkeitsstudie
2241
BPR  Dipl.-Ing. Bernd F. Künne & Partner
Beratende Ingenieure mbB
Ostertorstraße 38/39   28195 Bremen   +49 421 33 50 20   info@bpr-bremen.de
1 : 500
Maßstab Datum Geprüft Bearbeitet
10.09.2015
Plannummer
 VA_A-01JK/MTK
2241  I  S5_LS_01.PLT  I  Plot: 11.05.16 MAR  I  Format: 120,0x55,9cm
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, +49 (0)221 221-0
 
Übersicht / Lageplan
Variante A: TG über gesamte Platzfläche; Verlegung Sammelkanal
Stadt Köln 
Amt für Brückenbau und Stadtbahnbau
BPR  Dr. Schäpertöns Consult
GmbH & Co. KG
Erika-Mann-Straße 7-9   80636 München   +49 89 520 57 29 0   info@bpr-muenchen.de
Dr. Schäpertöns Consult
JW
Dipl.-Ing. Bernd F. Künne & Partner
Beratende Ingenieure mbB

Anlage 09_TG V C_ING_C-02

2040 Zeichen

VII
VII
VI
VII
VI
VI
VII VII IV
XXVII 
VII
VII
VI
VII
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VII VII IV
XXVII 
U
B
S
Deckendurchbruch
TreppeRolltreppe
BUS
BUS
BUS
BUSKAPWartebereich
Lageplan - Tiefgaragenebene  M = 1 : 500
Lageplan - Straßenebene  M = 1 : 500
Schnitt A - A  M = 1 : 200
Schnitt B - B (Rampe)  M = 1 : 200
Spange I
Spange II
Spange III
Ebene O1
PKW
normal
PKW
Rollstuhl
- -
- -
Zusammenstellung Stellplätze
Spange IV
Krad
--
6PKW
6Krad - -
-
13 4 -
4
-
17
7
14
51
Ein-/Ausfahrt
Lüftung
Treppenanlage
Treppenanlage
mit Aufzug
Treppenanlage
I-1
I-2
I-3
IV-Ro1
IV-Ro2
Technik
LüftungSprinkler
I-13
I-14
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I-16
I-17
III-1
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I-11
I-12
Treppenanlage
Treppenanlage
mit Aufzug
Treppenanlage
(Nutzung der Stellplätzenur eingeschränkt möglich)
A
A
B
B
~+49.00
+45.34
~+44.50
~+45.50
~+49.50
~+36.90
~+42.80
~+44.50
+43.25
HW200
~2.83 ~70
Schluff, sandig mit Ton
weich, feucht (braun)
Schluff, sandig
(schwarz
Mittelkies
nicht bindig
Bohrpfahl 2
Kies mit Lehm
Kies fein
Kies grob
Wasser
Bohrpfahl W2.9
 Bodenprofile Bestand 
~+49.00
+45.34
+43.25HW200
 U-Bahn 
2.10
2.83 30
5%
10%
Leistungsphase
Planbezeichnung
Projektnummer
Machbarkeitsstudie
2241
Maßstab Datum GeprüftBearbeitet Plannummer
  
Übersicht / Lageplan
1:500, 200 jg BS
Projekt
Auftraggeber
Planung
Machbarkeitsstudie
Tiefgarage Ebertplatz
BPR  Dipl.-Ing. Bernd F. Künne & Partner
Beratende Ingenieure mbB
Döhrbruch 103   30559 Hannover   +49 511 860 55 0   info@bpr-hannover.de
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, +49 (0)221 221-0
Stadt Köln 
Amt für Brückenbau und Stadtbahnbau
GmbH & Co. KG
Erika-Mann-Straße 7-9   80636 München   +49 89 520 57 29 0   info@bpr-muenchen.de
BPR
Dr. Schäpertöns Consult
BPR  Dr. Schäpertöns Consult
Variante C: TG nördlich des Sammelkanals im Bereich der Unterführung
10.09.2015
Übersicht
ING_C-02
54
H/B = 841 / 1189 (1.00m²) Allplan 2015

Anlage 10_TG V D_ING_D-02

2469 Zeichen

VII
VII
VI
VII
VI
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VII VII IV
XXVII 
VII
VII
VI
VII
VI
VI
VII VII IV
XXVII 
U
B
S
Deckendurchbruch
TreppeRolltreppe
BUS
BUS
BUS
BUSKAPWartebereich
Lageplan - Tiefgaragenebene  M = 1 : 500
Lageplan - Straßenebene  M = 1 : 500 Schnitt A - A  M = 1 : 200
Schnitt B - B (Rampe)  M = 1 : 200
Schnitt C - C  M = 1 : 500
Spange I
Spange II
Spange III
Ebene O1
PKW
normal
PKW
Rollstuhl
- -
-
Zusammenstellung Stellplätze
-
Spange IV
Spange V
Krad
--
-
6PKW
6Krad - -
- 2
34 5
7
-
7
7
56
33
11
134
Ein-/Ausfahrt
Lüftung
Lüftung
LüftungTreppenanlage
Treppenanlage
mit Aufzug
Treppenanlage
Lüftung
Sprinkler
Technik
I-1
I-2
II-1 II-2 II-3 II-4 II-5 II-6 II-7 II-8 II-9
III-1 III-2 III-3 III-4 III-5 III-6 III-7 III-8 III-9 III-10 III-11 III-12 III-13 III-14 III-15 III-16 III-17
IV-Ro1
IV-Ro2
V-Ro1 V-Ro2 V-Ro3 V-Ro4 V-Ro5 V-1 V-2 V-3 V-4 V-5 V-6 V-7 V-8 V-9 V-10 V-11 V-12 V-13 V-14 V-15 V-16 V-17 V-18
V-19
V-20
V-21
V-22
V-23
V-24
V-25
V-26
V-27
V-28
V-29
V-30
V-31
V-32
V-34
V-33
III-Kr1III-Kr2III-Kr3III-Kr4III-Kr5III-Kr6III-Kr7
III-18 III-19 III-20 III-21 III-22 III-23 III-24 III-25 III-26 III-27 III-28 III-29 III-30
III-31III-32III-33III-34III-35III-36III-37III-38III-39III-40III-41III-42III-43III-44III-45III-46III-47III-48III-49III-50III-51III-52III-53III-54III-55III-56
I-11
I-10
I-9
I-8
I-7
I-6
I-5
I-4
I-3
II-13 II-15 II-16 II-17 II-18
II-14II-12II-11II-10
II-19 II-26 II-27 II-28 II-29 II-30 II-31 II-32II-25II-24II-23II-22II-21II-20
II-33
Treppenanlage mit Aufzug
C
C
A A
B
B
~+49.00
+41.46
Sohle
Bestandskanal
MA HS 4600/3800
+44.35
2.10 75
40
1.40
~+49.00
+44.35
+47.60
~+44.95
OB 900/1250S: ~+42.12
2.40%~0.70%
2.10 75
40
1.40
2.10 44
40
~1.00
~+49.00
+45.34
+43.25HW200
 U-Bahn 
2.10
5%
10%
2.54 30
Leistungsphase
Planbezeichnung
Projektnummer
Machbarkeitsstudie
2241
Maßstab Datum GeprüftBearbeitet Plannummer
  
Übersicht / Lageplan
1:500, 200 jg BS
Projekt
Auftraggeber
Planung
Machbarkeitsstudie
Tiefgarage Ebertplatz
BPR  Dipl.-Ing. Bernd F. Künne & Partner
Beratende Ingenieure mbB
Döhrbruch 103   30559 Hannover   +49 511 860 55 0   info@bpr-hannover.de
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, +49 (0)221 221-0
Stadt Köln 
Amt für Brückenbau und Stadtbahnbau
GmbH & Co. KG
Erika-Mann-Straße 7-9   80636 München   +49 89 520 57 29 0   info@bpr-muenchen.de
BPR
Dr. Schäpertöns Consult
BPR  Dr. Schäpertöns Consult
Variante D: TG nördl. des Sammelkanals; Abbruch der westl. Unterführung
10.09.2015
Übersicht
ING_D-02
54
H/B = 841 / 1189 (1.00m²) Allplan 2015

Anlage 14 - Auszug Verkehrsausschuss 05.09.2017

2579 Zeichen

Anlage 14 
 
 
Geschäftsführung  
Verkehrsausschuss 
Frau Krause 
Telefon:  (0221) 221-25909  
Fax       :  (0221) 221-24447 
E-Mail:  angela.krause@stadt-koeln.de 
Datum: 06.09.2017 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 29. Sitzung des 
Verkehrsausschusses vom 05.09.2017 
öffentlich 
5.1 Planungsbeschluss Tiefgarage Ebertplatz 
3010/2015 
Geänderter Beschluss (entsprechend der Beschlussfassung des Stadtentwick-
lungsausschusses): 
Der Verkehrsausschuss empfiehlt dem Rat wie folgt zu beschließen: 
 
1. Der Rat stellt den Bedarf zur Planung und dem Bau einer Tiefgarage unter-
halb der Platzfläche des Ebertplatzes nicht fest und stimmt zu, die Planung 
für die Tiefgarage nicht weiterzuverfolgen. 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, nunmehr die Gestaltungsplanung (unter Be-
rücksichtigung der Leitlinien für die Ringstraßen) für den Ebertplatz wieder 
aufzunehmen, eine geeignete Abgrenzung zur Umgebung zu schaffen und für 
die Beteiligung der Stadtgesellschaft einen geeigneten Verfahrensvorschlag 
zu erarbeiten sowie im dritten Quartal 2017 den zuständigen Ausschüssen 
und der Bezirksvertretung eine Zeit- und Kostenplanung des Verfahrens vor-
zulegen. 
3. Die Verwaltung wird beauftragt unabhängig zur Planung Ebertplatz eine Kon-
zeptausschreibung für Parken in Kombination mit Wohnen auf der städtischen 
Fläche an der Turiner Straße/ Dagobertstraße zu veranlassen und die Vo-
raussetzungen für eine Umsetzung zu schaffen. 
Darüber hinaus sollen in einem erweiterten Suchraum Optionen zur Realisie-
rung von Anwohnerparkflächen geprüft werden, z.B. nächtliche Nutzung von 
Einzelhandelsparkplätzen, Nutzung der Bahnbögen etc.  
 
In Ergänzung von Ziffer 3 wird die Verwaltung mit folgenden zusätzlichen 
Maßnahmen beauftragt:

a. Die vorhandenen freien Stellplatz-Kapazitäten in den Parkhäusern und Gara-
geneinrichtungen der nördlichen Innenstadt sollen durch die Etablierung eines 
Parkleitsystems aktiviert werden. Dazu sind entsprechende konzeptionelle 
Vereinbarungen z. B. mit den Betreibern der Mediapark-Garage, der Saturn-
Garage, der Tiefgarage Kaiser-Wilhelm-Ring, der Garage Am Klapperhof, der 
Garage am Hauptbahnhof und des Parkhauses am RheinTriadem zu treffen. 
b. Es soll geprüft werden, auf welche Art und Weise das vorhandene Potenzial 
von mindestens 120 Stellplätzen in den von der Deutschen Bahn AG verpach-
teten Bahnbögen, insbesondere im Bereich Eintrachtstraße bis Gereonswall, 
als kostenpflichtige Stellplätze für die Allgemeinheit bereitgestellt werden 
könnten. 
 
Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die FDP-Fraktion

Anlage 11_ Auszug Verkehrsausschuss 27.06.2017

9424 Zeichen

1 
 
Anlage 11 
 
 
Geschäftsführung  
Verkehrsausschuss 
Frau Krause 
Telefon:  (0221) 221-25909  
Fax       :  (0221) 221-24447 
E-Mail:  angela.krause@stadt-koeln.de 
Datum: 28.06.2017 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 28. Sitzung des 
Verkehrsausschusses vom 27.06.2017 
öffentlich 
5.13 Planungsbeschluss Tiefgarage Ebertplatz 
3010/2015 
 Änderungsantrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die 
Grünen vom 27.06.2017 
AN/0990/2017 
RM Kron bedankt sich seitens der SPD-Fraktion für die vorliegende Beschlussvorla-
ge; auch seine Fraktion halte die Kosten für eine Tiefgarage für nicht vertretbar. 
Nunmehr müsse zügig und dringend eine Gestaltungsplanung für den Ebertplatz er-
arbeitet werden. Ein Ratsbeschluss am 11.07.2017 sei daher wünschenswert. 
 
Die RM Michel und Hammer weisen auf ihren Änderungsantrag, der als Tischvorlage 
verteilt wurde, hin und werben um Zustimmung.  
 
Seitens der Fraktion Die Linke.Köln macht RM Weisenstein Ausführungen zur Gene-
se dieses Projektes und kritisiert die in seinen Augen völlig unnötige Zeitverzöge-
rung. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie dürfte für keinen der Anwesenden eine 
Überraschung gewesen sein.  
 
Zur Vorlage selbst merkt er an, dass er Ziffer 3 des Beschussvorschlages für ent-
behrlich halte; die Gestaltungsplanung des Ebertplatzes müsse nunmehr im Vorder-
grund stehen. Auch an der dortigen Formulierung „Parken in Kombination mit Woh-
nen“ störe er sich; hier würden falsche Prioritäten gesetzt. Er bittet daher um Einzel-
abstimmung sowohl des Änderungsantrages als auch der Verwaltungsvorlage. 
 
RM Houben macht seitens der FDP-Fraktion darauf aufmerksam, dass es hier im 
Grunde genommen nicht um eine Tiefgarage gehe sondern vielmehr um das alte 
Versprechen der Politik, Quartiersgarage zu bauen. Mit diesem Argument würden 
auch eingenommene Stellplatzablösemittel nicht dem allgemeinen Haushalt zuge-

2 
 
führt sondern quasi als Sondervermögen verwaltet. Insofern sei die Aussage des 
Gutachters, dass es sich hier um eine neu zu finanzierende Maßnahme handele, 
strukturell unehrlich. Geld für Quartiersgaragen sei de facto vorhanden. Der Park-
druck dort sei immens; von daher überrasche ihn nun der Änderungsantrag der CDU 
und der Grünen, die diesen Parkdruck offensichtlich auch sehen gleichwohl sich aber 
der Verwaltungsmeinung anschließen. 
 
Seine Fraktion lehne daher sowohl den Änderungsantrag auch die Verwaltungsvor-
lage ab. 
 
Nach kurzer weiterer Diskussion stellt Vorsitzender Wolter zunächst den Änderungs-
antrag – einzeln nach Punkten – und anschließend die Vorlage – ebenfalls einzeln 
nach Punkten – zur Abstimmung.  
1. Beschluss (Änderungsantrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis 
90/Die Grünen): 
Der Beschlussvorschlag der Verwaltung soll wie folgt ergänzt werden: 
 
In Ergänzung von Ziffer 3 wird die Verwaltung mit folgenden zusätzlichen 
Maßnahmen beauftragt: 
 
a. Die vorhandenen freien Stellplatz-Kapazitäten in den Parkhäusern und Gara-
geneinrichtungen der nördlichen Innenstadt sollen durch die Etablierung eines 
Parkleitsystems aktiviert werden. Dazu sind entsprechende konzeptionelle 
Vereinbarungen z. B. mit den Betreibern der Mediapark-Garage, der Saturn-
Garage, der Tiefgarage Kaiser-Wilhelm-Ring, der Garage Am Klapperhof, der 
Garage am Hauptbahnhof und des Parkhauses am RheinTriadem zu treffen. 
 
Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die FDP-Fraktion 
 
 
b. Für das unbebaute städtische Grundstück Am Salzmagazin soll eine 
Konzeptausschreibung für Parken in Kombination mit einer gewerblich 
genutzten Immobilie durchgeführt werden. 
 
Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die Fraktion Die Lin-
ke.Köln und die FDP-Fraktion bei  Enthaltung der SPD-Fraktion 
 
 
c. Es soll geprüft werden, auf welche Art und Weise das vorhandene Potenzial 
von mindestens 120 Stellplätzen in den von der Deutschen Bahn AG verpach-
teten Bahnbögen, insbesondere im Bereich Eintrachtstraße bis Gereonswall, 
als kostenpflichtige Stellplätze für die Allgemeinheit bereitgestellt werden 
könnten. 
 
Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die Fraktion Die Lin-
ke.Köln und die FDP-Fraktion 
 
2. Beschluss (Gesamtabstimmung über den Änderungsantrag der CDU-
Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen): 
Der Beschlussvorschlag der Verwaltung soll wie folgt ergänzt werden:

3 
 
In Ergänzung von Ziffer 3 wird die Verwaltung mit folgenden zusätzlichen 
Maßnahmen beauftragt: 
 
a. Die vorhandenen freien Stellplatz-Kapazitäten in den Parkhäusern und Gara-
geneinrichtungen der nördlichen Innenstadt sollen durch die Etablierung eines 
Parkleitsystems aktiviert werden. Dazu sind entsprechende konzeptionelle 
Vereinbarungen z. B. mit den Betreibern der Mediapark-Garage, der Saturn-
Garage, der Tiefgarage Kaiser-Wilhelm-Ring, der Garage Am Klapperhof, der 
Garage am Hauptbahnhof und des Parkhauses am RheinTriadem zu treffen. 
 
b. Für das unbebaute städtische Grundstück Am Salzmagazin soll eine 
Konzeptausschreibung für Parken in Kombination mit einer gewerblich 
genutzten Immobilie durchgeführt werden. 
 
c. Es soll geprüft werden, auf welche Art und Weise das vorhandene Potenzial 
von mindestens 120 Stellplätzen in den von der Deutschen Bahn AG verpach-
teten Bahnbögen, insbesondere im Bereich Eintrachtstraße bis Gereonswall, 
als kostenpflichtige Stellplätze für die Allgemeinheit bereitgestellt werden 
könnten. 
 
Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die FDP-Fraktion bei Ent-
haltung der Fraktion Die Linke.Köln 
 
 
3. Beschluss (Verwaltungsvorlage): 
 
1. Der Rat stellt den Bedarf zur Planung und dem Bau einer Tiefgarage unterhalb 
der Platzfläche des Ebertplatzes nicht fest und stimmt zu, die Planung für die 
Tiefgarage nicht weiterzuverfolgen. 
 
Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die FDP-Fraktion 
 
 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, nunmehr die Gestaltungsplanung (unter Be-
rücksichtigung der Leitlinien für die Ringstraßen) für den Ebertplatz wieder 
aufzunehmen, eine geeignete Abgrenzung zur Umgebung zu schaffen und für 
die Beteiligung der Stadtgesellschaft einen geeigneten Verfahrensvorschlag 
zu erarbeiten sowie im dritten Quartal 2017 den zuständigen Ausschüssen 
und der Bezirksvertretung eine Zeit- und Kostenplanung des Verfahrens vor-
zulegen. 
 
Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die FDP-Fraktion 
 
 
3. Die Verwaltung wird beauftragt unabhängig zur Planung Ebertplatz eine Kon-
zeptausschreibung für Parken in Kombination mit Wohnen auf der städtischen 
Fläche an der Turiner Straße/ Dagobertstraße zu veranlassen und die Vo-
raussetzungen für eine Umsetzung zu schaffen. 
Darüber hinaus sollen in einem erweiterten Suchraum Optionen zur Realisie-
rung von Anwohnerparkflächen geprüft werden, z.B. nächtliche Nutzung von 
Einzelhandelsparkplätzen, Nutzung der Bahnbögen etc.

4 
 
Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die Fraktion Die Lin-
ke.Köln und die FDP-Fraktion 
 
4. Beschluss (Gesamtabstimmung über die so geänderte Verwaltungsvorlage): 
Der Verkehrsausschuss verzichtet auf einen 2. Durchgang, sofern die Bezirks-
vertretung Innenstadt und der Stadtentwicklungsausschuss der Vorlage un-
eingeschränkt zustimmen und empfiehlt dem Rat wie folgt zu beschließen: 
 
1. Der Rat stellt den Bedarf zur Planung und dem Bau einer Tiefgarage unterhalb 
der Platzfläche des Ebertplatzes nicht fest und stimmt zu, die Planung für die 
Tiefgarage nicht weiterzuverfolgen. 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, nunmehr die Gestaltungsplanung (unter Be-
rücksichtigung der Leitlinien für die Ringstraßen) für den Ebertplatz wieder 
aufzunehmen, eine geeignete Abgrenzung zur Umgebung zu schaffen und für 
die Beteiligung der Stadtgesellschaft einen geeigneten Verfahrensvorschlag 
zu erarbeiten sowie im dritten Quartal 2017 den zuständigen Ausschüssen 
und der Bezirksvertretung eine Zeit- und Kostenplanung des Verfahrens vor-
zulegen. 
3. Die Verwaltung wird beauftragt unabhängig zur Planung Ebertplatz eine Kon-
zeptausschreibung für Parken in Kombination mit Wohnen auf der städtischen 
Fläche an der Turiner Straße/ Dagobertstraße zu veranlassen und die Vo-
raussetzungen für eine Umsetzung zu schaffen.Darüber hinaus sollen in ei-
nem erweiterten Suchraum Optionen zur Realisierung von Anwohnerparkflä-
chen geprüft werden, z.B. nächtliche Nutzung von Einzelhandelsparkplätzen, 
Nutzung der Bahnbögen etc.  
a) Die vorhandenen freien Stellplatz-Kapazitäten in den Parkhäusern und Gara-
geneinrichtungen der nördlichen Innenstadt sollen durch die Etablierung eines 
Parkleitsystems aktiviert werden. Dazu sind entsprechende konzeptionelle 
Vereinbarungen z. B. mit den Betreibern der Mediapark-Garage, der Saturn-
Garage, der Tiefgarage Kaiser-Wilhelm-Ring, der Garage Am Klapperhof, der 
Garage am Hauptbahnhof und des Parkhauses am RheinTriadem zu treffen. 
b) Für das unbebaute städtische Grundstück Am Salzmagazin soll eine 
Konzeptausschreibung für Parken in Kombination mit einer gewerblich 
genutzten Immobilie durchgeführt werden. 
c) Es soll geprüft werden, auf welche Art und Weise das vorhandene Potenzial 
von mindestens 120 Stellplätzen in den von der Deutschen Bahn AG verpach-
teten Bahnbögen, insbesondere im Bereich Eintrachtstraße bis Gereonswall, 
als kostenpflichtige Stellplätze für die Allgemeinheit bereitgestellt werden 
könnten. 
Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die FDP-Fraktion

Anlage 13_Auszug StEA 06.07.2017

12009 Zeichen

Anlage 13 
 
 
Geschäftsführung  
Stadtentwicklungsausschuss 
Herr Freitag 
Telefon:  (0221) 221 - 23148  
Fax       :  (0221) 221 - 24447 
E-Mail:  uwe.freitag@stadt-koeln.de 
Datum: 12.07.2017 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 26. Sitzung des 
Stadtentwicklungsausschusses vom 06.07.2017 
öffentlich 
5.8 Planungsbeschluss Tiefgarage Ebertplatz 
3010/2015 
Vorsitzender Kienitz möchte wissen, warum die Angelegenheit für die Ratssitzung 
zurückgestellt worden sei. 
Der Leiter des Amtes für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau Neweling erklärt, dass 
die Bezirksvertretung Innenstadt einen anderen Beschluss gefasst habe als der Ver-
kehrsausschuss. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die vorliegenden Auszü-
ge aus den jeweiligen Niederschriften. Demnach müsse die Sache zurück in den fe-
derführenden Verkehrsausschuss.  
RM Jahn möchte wissen, ob die Beratungsfolge bis zur Ratssitzung am 11.07.2017 
beibehalten werden könne, wenn der Stadtentwicklungsausschuss sich dem Votum 
der Bezirksvertretung Innenstadt anschließe.  
Herr Neweling verneint dies und betont, dass der federführende Verkehrsausschuss 
nach einem abweichenden Votum erneut gehört werden müsse. 
RM Frenzel fragt, wie die Verwaltung sich vorstelle das Agnesviertel parkraumtech-
nisch zu entlasten. Der vorgelegte Änderungsantrag beziehe sich hauptsächlich auf 
die Parkhaussituationen innerhalb der Ringe. In diesem Zusammenhang fragt er, ob 
die bisherigen Anregungen ausreichend seien, da der Ebertplatz eine Art Schnittstel-
le darstellt. Er schlägt vor, sich dem Beschlussvorschlag der Bezirksvertretung In-
nenstadt anzuschließen. Er hält es im Übrigen für sinnvoll, das Grundstück Am 
Salzmagazin in die Überlegungen mit einzubinden und unter Einbeziehung interes-
sierter Bürgerinnen und Bürger sowie Anlieger des Viertels ein entsprechendes 
Wettbewerbsverfahren, mit dem Ziel eines Vorschlages zur Nutzung und Gestaltung 
der Fläche, durchzuführen. Seines Erachtens sei es wichtig, einen Kompromiss zu 
erhalten, um die Konzeptausschreibung für Parken mit einer gewerblichen Nutzung 
oder auch einer Wohnraumnutzung zu kombinieren. 
Die Leiterin des Stadtplanungsamtes Müller macht darauf aufmerksam, dass sich 
das abweichende Votum auf das Salzmagazin beziehe. Dies sei für den Verkehrs-

ausschuss, im Sinne der Planung für die Tiefgarage Ebertplatz, nicht von Bedeutung. 
Deshalb könne aus ihrer Sicht der Stadtentwicklungsausschuss einen Beschluss 
fassen. Sie weist darauf hin, dass das Salzmagazin ein untergenutzter Ort sei. Aller-
dings rät sie von einer Parkhausnutzung ab. 
RM Jahn stimmt dem zu und möchte wissen, ob aus Stadtentwicklungssicht die 
Chance bestehe, den Raum um das Salzmagazin aufzuwerten und welche realisti-
sche Perspektive es hierfür gebe. Demnach könne man aus ihrer Sicht dem Votum 
der Bezirksvertretung Innenstadt zustimmen. Über die genaue Gestaltung müsse zu 
einem späteren Zeitpunkt diskutiert werden. 
RM Sterck spricht sich für die Tiefgarage am Ebertplatz aus, da nach seiner Auffas-
sung künftig mehr als 300 Parkplätze für den Bereich Agnesviertel/Eigelstein wegfal-
len und der Bedarf für eine Tiefgarage in den nächsten Jahren steigen werde. Mit 
dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie sei er grundsätzlich zufrieden. Hier werde bei-
spielsweise bestätigt, dass man die bisherige Fußgängerunterführung weitestgehend 
für die Ein- und Ausfahrt einer Tiefgarage genutzt werden könne. Die kleine Lösung 
am Ebertplatz mit etwa 75 Stellplätzen könne aus der Stellplatzablöse finanziert wer-
den und somit würden keine Steuergelder dafür benötigt. Außerdem kritisiert er, dass 
die Verwaltung keine Alternative vorgeschlagen habe, obwohl seitens des Gutach-
ters vier Alternativen angeboten worden seien.  
Vorsitzender Kienitz hebt hervor, dass in der momentanen Diskussion der Aspekt der 
Gestaltungsplanung für den Ebertplatz zu kurz komme. Für ihn sei dies schließlich 
der Kernpunkt der Beschlussvorlage.  
RM Weisenstein vertritt die Auffassung, dass durch die Debatte über die Tiefgarage 
die Umsetzung des Masterplans unnötig verzögert worden sei. Bezüglich des Be-
schlusses der Bezirksvertretung Innenstadt zum Salzmagazin (Punkt 3b des Antra-
ges) bittet er die Verwaltung um Erläuterung,  
Herr Neweling erklärt, dass die Bezirksvertretung Innenstadt, im Gegensatz zum Be-
schluss des Verkehrsausschusses, den Punkt 3b abgelehnt habe. Durch diese un-
terschiedliche Beschlusslage müsse der Verkehrsausschuss als federführendes 
Gremium erneut darüber beraten, bevor die Angelegenheit dem Rat zur Entschei-
dung vorgelegt werde. 
RM Jahn begrüßt ebenfalls, dass man nach einem entsprechenden Ratsbeschluss 
endlich mit der Gestaltungsplanung für den Ebertplatz beginnen könne. Zu der eben 
angesprochenen Stellplatzablöse ist sie der Meinung, dass es noch ganz andere 
Möglichkeiten gebe, was man mit der Stellplatzabgabe umsetzen könne. Sie nennt 
als Beispiel die Rampe an der Hohenzollernbrücke, an der Stellplätze für Fahrräder 
entstehen könnten. Im Übrigen macht sie deutlich, dass die Bürgerinitiative sich zu 
keiner Zeit für eine Tiefgarage stark gemacht habe, die zudem viel zu teuer sei. Mit 
der Konzeptausschreibung für Parken in Kombination mit Wohnen auf der Fläche an 
der Turiner Straße/Dagobertstraße werde etwas angeboten, was an der Magnus-
straße bereits realisiert worden sei. Sie weist darauf hin, dass eine Recherche erge-
ben habe, dass die in der Umgebung fußläufig zu erreichenden Tiefgaragen nicht 
immer ausgelastet seien. Dies sei ihres Erachtens zu optimieren. Beispielsweise mit 
der Nutzung privater Tiefgaragen an den Wochenenden und einem entsprechend 
abgestimmten Parkleitsystem. Sie spricht sich dafür aus, dem Votum der Bezirksver-
tretung Innenstadt zu folgen, auch unter Betracht der Aussage der Leiterin des 
Stadtplanungsamtes bezüglich des Salzmagazines. 
RM Frenzel zeigt auf, dass ihm nicht ganz klar sei, warum man mit der Vorlage so 
lange gewartet habe. Die Machbarkeitsstudie liege seines Erachtens bereits seit ge-

raumer Zeit vor. Bezüglich der Tiefgarage vertritt er die Auffassung, dass man mit 
dem Planungsbeschluss, der keine Tiefgarage vorsehe, aus gestalterischer Sicht auf 
dem richtigen Weg sei.  
RM Sterck merkt an, dass die Kosten für die Tiefgarage im Grunde bereits durch In-
vestoren bezahlt worden seien. Dadurch könne man seines Erachtens ganz andere 
Mietpreise erreichen, als in der Vorlage dargestellt. Nach seiner Auffassung könne 
man die Stellplatzablöse nicht für Fahrradstellplätze an der Rampe zur Hohenzol-
lernbrücke nutzen. Dies habe nach seinem Verständnis mit der Schaffung von Park-
raum nichts zu tun. 
Herr Neweling stellt dar, dass der Beschlussvorschlag der Verwaltung sich haupt-
sächlich auf städtebauliche und gestalterische Argumente stütze. Das Problem der 
Verkehrsführung am Hansaring müsse noch gelöst werden. Deshalb habe die Ver-
waltung keine der vorgeschlagenen Varianten empfohlen.  
RM Weisenstein teilt mit, dass er Punkt 3 des Änderungsantrages nicht in Gänze 
zustimmen werde. Deshalb beantrage er, zu den Punkten 3a bis c einzeln abzu-
stimmen. 
Vorsitzender Kienitz lässt anhand der Beschlussempfehlung der Bezirksvertretung 
Innenstadt über jeden Punkt einzeln abstimmen. 
 
1. Beschluss: (Einzelabstimmung zum geänderten Beschluss der Bezirksvertretung 
Innenstadt)  
 
1. Der Rat stellt den Bedarf zur Planung und dem Bau einer Tiefgarage unterhalb 
der Platzfläche des Ebertplatzes nicht fest und stimmt zu, die Planung für die 
Tiefgarage nicht weiterzuverfolgen. 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich zugestimmt gegen die FDP-Fraktion.  
 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, nunmehr die Gestaltungsplanung (unter Be-
rücksichtigung der Leitlinien für die Ringstraßen) für den Ebertplatz wieder 
aufzunehmen, eine geeignete Abgrenzung zur Umgebung zu schaffen und für 
die Beteiligung der Stadtgesellschaft einen geeigneten Verfahrensvorschlag 
zu erarbeiten sowie im dritten Quartal 2017 den zuständigen Ausschüssen 
und der Bezirksvertretung eine Zeit- und Kostenplanung des Verfahrens vor-
zulegen. 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich zugestimmt gegen die FDP-Fraktion.  
 
3. Die Verwaltung wird beauftragt unabhängig zur Planung Ebertplatz eine Kon-
zeptausschreibung für Parken in Kombination mit Wohnen auf der städtischen 
Fläche an der Turiner Straße/ Dagobertstraße zu veranlassen und die Vo-
raussetzungen für eine Umsetzung zu schaffen. 
Darüber hinaus sollen in einem erweiterten Suchraum Optionen zur Realisie-
rung von Anwohnerparkflächen geprüft werden, z.B. nächtliche Nutzung von 
Einzelhandelsparkplätzen, Nutzung der Bahnbögen etc.

Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich zugestimmt gegen die Fraktion Die Linke und die FDP-Fraktion.  
 
In Ergänzung von Ziffer 3 wird die Verwaltung mit folgenden zusätzlichen 
Maßnahmen beauftragt: 
a. Die vorhandenen freien Stellplatz-Kapazitäten in den Parkhäusern und Gara-
geneinrichtungen der nördlichen Innenstadt sollen durch die Etablierung eines 
Parkleitsystems aktiviert werden. Dazu sind entsprechende konzeptionelle 
Vereinbarungen z. B. mit den Betreibern der Mediapark-Garage, der Saturn-
Garage, der Tiefgarage Kaiser-Wilhelm-Ring, der Garage Am Klapperhof, der 
Garage am Hauptbahnhof und des Parkhauses am RheinTriadem zu treffen. 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich zugestimmt gegen die FDP-Fraktion.  
 
b. Entfallen 
c. Es soll geprüft werden, auf welche Art und Weise das vorhandene Potenzial 
von mindestens 120 Stellplätzen in den von der Deutschen Bahn AG verpach-
teten Bahnbögen, insbesondere im Bereich Eintrachtstraße bis Gereonswall, 
als kostenpflichtige Stellplätze für die Allgemeinheit bereitgestellt werden 
könnten. 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich zugestimmt gegen die Fraktion Die Linke und die FDP-Fraktion. 
 
2. Beschluss: (Abstimmung über die so geänderte Gesamtvorlage) 
 
Der Stadtentwicklungsausschuss empfiehlt dem Rat wie folgt zu beschließen: 
Beschluss: 
 
1. Der Rat stellt den Bedarf zur Planung und dem Bau einer Tiefgarage unterhalb 
der Platzfläche des Ebertplatzes nicht fest und stimmt zu, die Planung für die 
Tiefgarage nicht weiterzuverfolgen. 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, nunmehr die Gestaltungsplanung (unter Be-
rücksichtigung der Leitlinien für die Ringstraßen) für den Ebertplatz wieder 
aufzunehmen, eine geeignete Abgrenzung zur Umgebung zu schaffen und für 
die Beteiligung der Stadtgesellschaft einen geeigneten Verfahrensvorschlag 
zu erarbeiten sowie im dritten Quartal 2017 den zuständigen Ausschüssen 
und der Bezirksvertretung eine Zeit- und Kostenplanung des Verfahrens vor-
zulegen. 
3. Die Verwaltung wird beauftragt unabhängig zur Planung Ebertplatz eine Kon-
zeptausschreibung für Parken in Kombination mit Wohnen auf der städtischen 
Fläche an der Turiner Straße/ Dagobertstraße zu veranlassen und die Vo-
raussetzungen für eine Umsetzung zu schaffen. 
Darüber hinaus sollen in einem erweiterten Suchraum Optionen zur Realisie-
rung von Anwohnerparkflächen geprüft werden, z.B. nächtliche Nutzung von

Einzelhandelsparkplätzen, Nutzung der Bahnbögen etc.  
 
In Ergänzung von Ziffer 3 wird die Verwaltung mit folgenden zusätzlichen 
Maßnahmen beauftragt: 
d. Die vorhandenen freien Stellplatz-Kapazitäten in den Parkhäusern und Gara-
geneinrichtungen der nördlichen Innenstadt sollen durch die Etablierung eines 
Parkleitsystems aktiviert werden. Dazu sind entsprechende konzeptionelle 
Vereinbarungen z. B. mit den Betreibern der Mediapark-Garage, der Saturn-
Garage, der Tiefgarage Kaiser-Wilhelm-Ring, der Garage Am Klapperhof, der 
Garage am Hauptbahnhof und des Parkhauses am RheinTriadem zu treffen. 
e. entfallen 
f. Es soll geprüft werden, auf welche Art und Weise das vorhandene Potenzial 
von mindestens 120 Stellplätzen in den von der Deutschen Bahn AG verpach-
teten Bahnbögen, insbesondere im Bereich Eintrachtstraße bis Gereonswall, 
als kostenpflichtige Stellplätze für die Allgemeinheit bereitgestellt werden 
könnten. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich zugestimmt gegen die FDP-Fraktion.

Anlage 08_TG V B_ING_B-02

2120 Zeichen

VII
VII
VI
VII
VI
VI
VII VII IV
XXVII 
VII
VII
VI
VII
VI
VI
VII VII IV
XXVII 
U
B
S
Deckendurchbruch
TreppeRolltreppe
BUS
BUS
BUS
BUSKAPWartebereich
Lageplan - Tiefgaragenebene  M = 1 : 500
Lageplan - Straßenebene  M = 1 : 500
Schnitt A - A  M = 1 : 200
Schnitt B - B (Rampe)  M = 1 : 200
Spange I
Spange II
Spange III
Ebene O1
PKW
normal
PKW
Rollstuhl
- -
- -
Zusammenstellung Stellplätze
Spange IV
Krad
--
6PKW
6Krad - -
-
13 4 -
4
-
18
9
30
70
Ein-/Ausfahrt
Treppenanlage
Treppenanlage
Treppenanlage
mit Aufzug
Lüftung
I-1
I-2
I-3
I-4
I-5
I-6
I-7
I-8
I-9
I-10
I-11
I-12
I-13
I-14
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I-16
I-17
I-18
II-1
II-2
II-3
II-4
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II-6
II-7
II-8
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III-1
III-2
III-3
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III-6
III-7
III-8
III-9
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III-13
III-14
III-15
III-16
III-17
III-18
III-19
III-20
III-21
III-22
III-23
III-24
III-25
III-26
III-27
III-28
III-29
III-30
IV-1
IV-2
IV-3
IV-4
IV-5
IV-6
IV-7
IV-8
IV-9
IV-10
IV-11
IV-12
IV-13
IV-Ro1
IV-Ro2
IV-Ro3
IV-Ro4
Technik
LüftungSprinkler
Treppenanlage
Treppenanlage
mit Aufzug
Treppenanlage
A
A
B
B
~+44.50
~+45.50
~+49.50
~+36.90
~+42.80
~+44.50
~+49.00
+43.25
HW200
+45.34
Schluff, sandig mit Ton
weich, feucht (braun)
Schluff, sandig
(schwarz
Mittelkies
nicht bindig
Bohrpfahl 2
Kies mit Lehm
Kies fein
Kies grob
Wasser
Bohrpfahl W2.9
 Bodenprofile Bestand 
2.10 44
40
72
~+49.00
+45.34
+43.25HW200
 U-Bahn 
2.10
5%
10%
2.54 30
Leistungsphase
Planbezeichnung
Projektnummer
Machbarkeitsstudie
2241
Maßstab Datum GeprüftBearbeitet Plannummer
  
Übersicht / Lageplan
1:500, 200 jg BS
Projekt
Auftraggeber
Planung
Machbarkeitsstudie
Tiefgarage Ebertplatz
BPR  Dipl.-Ing. Bernd F. Künne & Partner
Beratende Ingenieure mbB
Döhrbruch 103   30559 Hannover   +49 511 860 55 0   info@bpr-hannover.de
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, +49 (0)221 221-0
Stadt Köln 
Amt für Brückenbau und Stadtbahnbau
GmbH & Co. KG
Erika-Mann-Straße 7-9   80636 München   +49 89 520 57 29 0   info@bpr-muenchen.de
BPR
Dr. Schäpertöns Consult
BPR  Dr. Schäpertöns Consult
10.09.2015
Variante B: TG nördlich des Sammelkanals im Bereich der Unterführung
Übersicht
ING_B-02
54
H/B = 841 / 1189 (1.00m²) Allplan 2015

Anlage 05_Oberfläche VA_B_C-01

2042 Zeichen

P
Hansaring
Lübecker Straße
Lübecker Straße
B9
131
10
3
F
V
F
F
94
F
I
84-86
I
IV
II
VI
VI
VI
F
S
V
VII
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I
VII
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III
I
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I
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III
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S
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M
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M
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IV
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VII
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V
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F
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F
F
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M
M
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M
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P
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M
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S
F
S
F
S
S
F
F
F
S
F
S
F
F
F
F
F
S
S
F
S
76
16
9
134
143
145
7
149
98 a
119
5
15
2
141
9
8
139
135
8
4
12
132
98
133
137
13
19
1
5
151
121
7
127
88
11
102-104
6
125
18
100
147
145
92
78
6
147
20
10
96
14
117
123
80
82
VI FD
102-104
2
FDVIII
VII 7
VII
1
4
VI FD
6
VI FD
8
FDVI
10
FDVI
12
IV FD
14
FDVII
VII FD
9
VII FD 11-13
Balkon
15-17
Balkon
Balkon
VII FD
Balkon
Balkon
I FD
-I
VII FD
19
VI 21
VII
14
VI
4
Überbauung ab 1.OG
VI
1 Treppe VD
VD
VII6
VII8
IV
10
Trep.
Überbauung
ab 1.OG
XXVII
1
3
III
5
Bestand nachrichtlich
Bestand nachrichtlich
Eigelstein
U
B
S
Turiner Straße
Neusser Straße
Sudermanstraße
Theodor-Heuss-Ring
BUS
BUS
Projekt
Auftraggeber
Planung
Leistungsphase
Planbezeichnung
Projektnummer
Machbarkeitsstudie
Tiefgarage Ebertplatz
Machbarkeitsstudie
2241
BPR  Dipl.-Ing. Bernd F. Künne & Partner
Beratende Ingenieure mbB
Ostertorstraße 38/39   28195 Bremen   +49 421 33 50 20   info@bpr-bremen.de
1 : 500
Maßstab Datum Geprüft Bearbeitet
10.09.2015
Plannummer
 VA_B/C-01JK/MTK
2241  I  S5_LS_02.PLT  I  Plot: 11.05.16 MAR  I  Format: 120,0x55,9cm
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, +49 (0)221 221-0
 
Übersicht / Lageplan
Variante B/C: TG nördlich des Sammelkanals im Bereich der Unterführung
Stadt Köln 
Amt für Brückenbau und Stadtbahnbau
BPR  Dr. Schäpertöns Consult
GmbH & Co. KG
Erika-Mann-Straße 7-9   80636 München   +49 89 520 57 29 0   info@bpr-muenchen.de
Dr. Schäpertöns Consult
JW
Dipl.-Ing. Bernd F. Künne & Partner
Beratende Ingenieure mbB

Beratungsverlauf (5)

27.06.2017 Verkehrsausschuss
TOP 5.13 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
29.06.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.14 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
06.07.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 5.8 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
11.07.2017 Rat
TOP 10.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
05.09.2017 Verkehrsausschuss
TOP 5.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3010/2015
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
20.06.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27