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V/0487/2025

Stadtwerke Münster GmbH: Konzernabschluss 2024

Vorlagen 13.08.2025

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 03.09.2025, TOP 13.4

Anlage A

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V_0487_2025 - Anlage 1 - AR-Vorlage 17_2025 Konzernabschluss 2024 SWMS final

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Beschlussvorlage

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V_0487_2025 - Anlage 2 - Konzernabschluss und Konzernlagebericht 2024 SWMS - Kurztestat - final

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Anlage A

2223 Zeichen

Anlage A zur V/0487/2025 
Kurzüberblick 
Die Zuständigkeiten der Ratsausschüsse sind mit Ratsbeschluss vom 09.12.2020 (Vorlage 
V/1003/2020), zuletzt geändert durch Ratsbeschluss vom 14.06.2022, festgelegt worden. Das 
Rückholrecht durch einen Ratsbeschluss besteht, da die Delegation auf einem einfachem Rats-
beschluss beruht und § 19 Abs. 1 Satz 2 Hauptsatzung dies vorsieht. 
Die Stadt Münster ist Alleingesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH (SWMS). Zuständig für 
die Beschlussfassung über die Feststellung des Konzernabschlusses ist gem. § 9.4 lit. f. des Ge-
sellschaftsvertrages der SWMS die Gesellschafterversammlung. 
Zur Ermächtigung der Vertretung der Stadt Münster in der Gesellschafterversammlung der SWMS 
ist ein Beschluss des Rates notwendig. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Der SWMS obliegt gemäß Gesellschaftsvertrag die Versorgung der Bevölkerung mit Energie und 
Wasser, der Öffentliche Personennahverkehr, der Hafenbetrieb, die Straßenbeleuchtung bzw. de-
ren Betriebsführung, die Beteiligung an Unternehmen der Versorgungs- und Verkehrswirtschaft, die 
Beteiligung an sonstigen Unternehmen, insoweit, als diese geeignet sind, den Gesellschaftszweck 
zu fördern, die Telekommunikation, der Bau und der Betrieb von Gebäuden, die kommunalen Zwe-
cken dienen, auf eigenen oder auf fremden Grundstücken, das Betreiben und Bereitstellen von 
Mobilitätsdienstleistungen (z.B. CarSharing, Fahrradverleihsysteme) und die Erbringung der mit 
den vorgenannten Aufgaben im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen und Geschäften, die 
der Erreichung des Gesellschaftszwecks mittelbar oder unmittelbar zu dienen bestimmt sind. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 1501 Produkt 150101 Stadtwerke Münster GmbH 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Es ergeben sich keine direkten Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt Münster 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist X vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
Gem. Gesellschaftsvertrag und § 290 HGB 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
k.A.

V_0487_2025 - Anlage 1 - AR-Vorlage 17_2025 Konzernabschluss 2024 SWMS final

4390 Zeichen

((Logo eingeblendet, wird aber nicht gedruckt)) 
 
Vorlage an den Aufsichtsrat Nr. 17/2025 
 
 
Betreff 
Konzernabschluss und Konzernlagebericht 2024 der Stadtwerke Münster GmbH 
 
 
Berichterstatter 
Sebastian Jurczyk 
 
 
Anlage 
Prüfungsbericht des Abschlussprüfers einschließlich Bestätigungsvermerk, darin 
jeweils als Anlage 
 
Konzernabschluss zum 31.12.2024 
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024 
 
 
Antrag 
Der Aufsichtsrat wolle beschließen: 
 
Der Gesellschafterversammlung wird folgender Beschluss zur Annahme empfohlen: 
 
1) Der Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH für das Geschäftsjahr 2024 
in der vorliegenden, vom Jahresabschlussprüfer BKP Dr. Bergmann Kauffmann 
und Partner GmbH & Co. KG, Dortmund,  mit einem uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk vom 31.07.2025 testierten Fassung, wird von der Stadt 
Münster als alleiniger Gesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH gebilligt.  
 
2) Der Konzernlagebericht wird zur Kenntnis genommen. 
 
 
 
Münster, 15.07.2025  
 
Anlage 1 zur Beschlussvorlage V/0487/2025

Seite 2 von 4 
 ((Logo eingeblendet, wird aber nicht gedruckt)) 
Begründung 
Die Stadtwerke Münster GmbH als Mutterunternehmen i. S. von § 290 HGB hat für das 
Geschäftsjahr 2024 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. 
 
In den Konzernabschluss wurden neben den Stadtwerken Münster als 
Muttergesellschaft die folgenden Gesellschaften einbezogen. Die Angaben erfolgen 
jeweils zum 31.12.2024. 
 
Als verbundene Unternehmen wurden vollkonsolidiert: 
 
Name / Sitz Kapitalanteil in % 
Stadtnetze Münster GmbH, Münster 100 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG, Löningen 100 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH, Münster 100 
Bädermanagement Münster GmbH, Münster 100 
Westfälische Bauindustrie GmbH, Münster 99 
Glasfaser Münster GmbH & Co. KG, Münster 70 
Glasfaser Münster Verwaltungs-GmbH, Münster 70 
Seck GmbH, Münster 51 
 
Als assoziierte Unternehmen wurden "at equity" einbezogen: 
 
Name / Sitz Kapitalanteil in % 
smart OPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück 32 
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH, Osnabrück 50 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 35 
items management GmbH, Münster 29 
Stadtteilauto CarSharing Münster GmbH, Münster 29

Seite 3 von 4 
 ((Logo eingeblendet, wird aber nicht gedruckt)) 
Folgende assoziierte Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten bewertet: 
 
Name / Sitz Kapitalanteil in % 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH, Borkum 49,9 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Münster 25 
 
Die Unternehmen wurden gemäß §  311 Abs. 2 HGB nicht "at equity" bewertet, weil ihr 
Einfluss auf die Vermögens -, Finanz - und Ertragslage des Konzerns - auch 
zusammengefasst - von untergeordneter Bedeutung ist. Die Beurteilung erfolgte unter 
Berücksichtigung der jeweiligen Jahresabschlüsse und der nur sehr gering 
ausgeprägten Konzernverflechtungen. 
 
Die nachfolgend aufgeführten Beteiligungen im Sinne von §  271 Abs. 1 HGB wurden zu 
Anschaffungskosten bewertet: 
 
Name / Sitz Kapitalanteil in % 
Green Gecco Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Troisdorf 7,75 
Green Gecco Beteiligungsgesellschaft Verwaltungs-GmbH, Troisdorf 7,75 
Westfälische Landeseisenbahn GmbH, Lippstadt 
(Vorläufige Werte 31.12.2024) 
14,13 
Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr – Lippe GmbH, Münster 3,57 
 
Der Konzernjahresüberschuss beträgt 8,1 Mio. € . Unter Berücksichtigung des 
Gewinnvortrags (8,6 Mio. € ), der Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen 
(./. 3,5 Mio. €) und der Ergebniszurechnung an nicht beherrschte Anteile von (0,5 Mio. €) 
ergibt sich ein Konzernbilanzgewinn von 13,7 Mio. €. 
 
Nähere Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung des Konzerns im Jahr 202 4 sowie die 
Prognose für 2025 sind dem beigefügten Konzernlagebericht zu entnehmen. 
 
Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 202 4 sind von 
der BKP Dr. Bergmann Kauffmann und Partner GmbH & Co. KG, Dortmund,  geprüft 
worden. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. Der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk wurde erteilt.

Seite 4 von 4 
 ((Logo eingeblendet, wird aber nicht gedruckt)) 
 
Die Vorlage des Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes an den Aufsichtsrat 
ergibt sich aus § 52 GmbHG in Verbindung mit § 170 AktG, die Vorlage an die 
Gesellschafterversammlung erfolgt nach § 46 GmbHG. 
 
Stadtwerke Münster GmbH 
gez. Sebastian Jurczyk  gez. Frank Gäfgen

Beschlussvorlage

3082 Zeichen

V/0487/2025 
V/0487/2025 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Stadtwerke Münster GmbH: Konzernabschluss 2024 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   03.09.2025 Hauptausschuss Vorberatung 
   03.09.2025 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
Abweichend von der durch Ratsbeschluss vom 09.12.2020 auf den Ausschuss für Wohnen, Liegen-
schaften, Finanzen und Wirtschaft übertragenen Zuständigkeit für Beteiligungsangelegenheiten (Zif-
fer II (Zuständigkeiten der Ratsausschüsse), 2.2.2 5. Spiegelstrich) zieht der Rat diese Angelegen-
heiten an sich und beschließt: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
Die Vertretung der Stadt Münster in der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Münster GmbH 
wird ermächtigt, folgende Entscheidung zu treffen: 
 
1) Der Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH für das Geschäftsjahr 2024 in der vorlie-
genden, von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BKP Dr. Bergmann Kauffmann und Partner 
GmbH & Co. KG, Dortmund, mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 
31.07.2025 testierten Fassung, wird von der Stadt Münster als alleiniger Gesellschaft erin der 
Stadtwerke Münster GmbH gebilligt (Anlage 2). 
 
2)  Der Konzernlagebericht wird zur Kenntnis genommen. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es entstehen keine finanziellen Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt Münster.  
 
 
Begründung: 
 
Die Zuständigkeiten der Ratsausschüsse sind mit Ratsbeschluss vom 09.12.2020 (Vorlage 
V/1003/2020), zuletzt geändert durch Ratsbeschluss vom 14.06.2022, festgelegt worden. Das 
Rückholrecht durch einen Ratsbeschluss besteht, da die Delegation auf einem einfachen Ratsbe-
Amt für Finanzen und 
Beteiligungen 
 
25.08.2025 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Rothermundt 
Telefon: 492-2006 
Rothermundt@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0487/2025 
schluss beruht und § 19 Abs. 1 Satz 2 Hauptsatzung dies vorsieht. 
 
Die Stadt Münster ist Alleingesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH (SWMS). Zuständig für 
die Beschlussfassung über die Feststellung des Konzernabschlusses ist gem. § 9.4 lit. f. des Ge-
sellschaftsvertrages der SWMS die Gesellschafterversammlung. 
 
Die SWMS ist als Mutterunternehmen i. S. d. § 290 HGB verpflichtet, für das Geschäftsjahr 2024 
einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Die Wirtschaftsprüfungsge-
sellschaft BKP Dr. Bergmann, Kauffmann und Partner GmbH & Co. KG, Dortmund, hat den Kon-
zernabschluss und den Konzernlagebericht 2024 der SWMS geprüft und einen uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Einzelheiten zum Konzernabschluss 2024 der SWMS können der beigefügten Vorlage an den Auf-
sichtsrat der SWMS Nr. 17/2025 (Anlage 1) und den Bestandteilen des Konzernabschlusses sowie 
des Konzernlageberichtes der SWMS (Anlage 2) entnommen werden. Der Aufsichtsrat der SWMS 
wird über die Beschlussvorlage am 27.08.2025 beraten. 
 
 
i. V. 
 
 
gez. 
Christine Zeller 
Stadtkämmerin 
 
 
Anlagen: 
Anlage A 
Anlage 1:  Vorlage an den Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH Nr. 17/2025 
Anlage 2: Konzernabschluss und Konzernlagebericht 2024 der Stadtwerke Münster GmbH

V_0487_2025 - Anlage 2 - Konzernabschluss und Konzernlagebericht 2024 SWMS - Kurztestat - final

129076 Zeichen

Konzernabschluss 
 
zum 31. Dezember 2024 
 
 
Stadtwerke Münster GmbH 
Münster 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dr. Bergmann, Kauffmann und Partner GmbH & Co. KG  
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  
Steuerberatungsgesellschaft 
Partnerschaftsregister: AG Essen PR 2988  
UStIdNr.: DE 294 190 990 
Sitz der Gesellschaft: 
  44263 Dortmund
        Phoenixseestraße 21
Internet: www.breidenbach-wp.de
Telefon +49 231 628566-0 
 Telefax  +49 231 628566-9

Anlage 2 zur Beschlussvorlage V/0487/2025

Anlage 1
Konzernbilanz der Stadtwerke Münster GmbH, Münster, zum 31.12.2024
Stand Stand Stand Stand Stand Stand
31.12.2024 31.12.2024 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2024 31.12.2023
Aktivseite EUR EUR EUR Passivseite EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstände I. Gezeichnetes Kapital 51.200.000,00 51.200.000,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 13.367.666,25 7.414.330,87 II. Kapitalrücklage 117.132.060,45 116.835.330,45
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.744.591,99 2.187.461,86 III. Gewinnrücklagen
17.112.258,24 9.601.792,73 Andere Gewinnrücklagen 100.097.933,63 97.543.498,23
II. Sachanlagen IV. Konzernbilanzgewinn 13.685.475,14 15.077.252,01
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten V. Nicht beherrschende Anteile 13.318.489,45 9.904.975,93
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 109.352.380,25 107.695.200,17 295.433.958,67 290.561.056,62
2. Verteilungsanlagen 312.620.616,41 286.114.705,58
3. Glasfaseranlagen 56.173.391,61 32.325.282,47
4. Sonstige technische Anlagen und Maschinen 56.405.010,96 56.313.633,39
5. Fahrzeuge für Personenverkehr 21.809.612,05 22.622.729,00
6. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.324.579,38 13.515.217,38 B. Rückstellungen
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 175.412.950,78 97.849.878,00
747.098.541,44 616.436.645,99 1. Rückstellungen für Pensionen und
III. Finanzanlagen ähnliche Verpflichtungen 71.172.274,00 68.075.364,00
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 8.764.477,62 9.149.273,79 2. Steuerrückstellungen 10.413.074,90 17.354.059,99
2. Beteiligungen 2.152.043,50 2.288.990,43 3. Sonstige Rückstellungen 59.741.310,75 56.641.195,41
3. Ausleihungen an Unternehmen , mit denen ein 141.326.659,65 142.070.619,40
Beteiligungsverhältnis besteht 15.250.003,53 10.599.865,68
4. Sonstige Ausleihungen 1.635.501,47 1.584.565,32
27.802.026,12 23.622.695,22
792.012.825,80 649.661.133,94
B. Umlaufvermögen C. Verbindlichkeiten
I. Vorräte 1. Genussscheinkapital 950.000,00 1.100.000,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 12.701.705,57 12.351.693,82 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 335.495.623,80 245.815.101,57
2. Unfertige Leistungen 9.113.071,73 17.670.132,17 3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.956.547,17 15.101.592,96
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 663.512,63 300.809,61 4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 107.549.745,61 105.559.383,94
4. Emissionsrechte 3.635.722,94 4.253.699,61 5. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gese llschafter 97.610.653,20 30.856.977,82
26.114.012,87 34.576.335,21 - davon Nachrangdarlehen E UR 90.000.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen , mit denen
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 114.224.042,88 135.265.012,65 ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.446.427,79 1.715.811,75
2. Forderungen gegen den Gese llschafter 11.644.796,77 13.471.488,74 7. Sonstige Verbindlichkeiten 40.799.073,51 33.536.392,89
3. Forderungen gegen Unternehmen , mit denen ein - davon aus Steuern EUR 10.884.798,16
Beteiligungsverhältnis besteht 869.042,05 2.116.694,67                      ( i. Vj.  EUR   8.148.396,36 )
4. Sonstige Vermögensgegenstände 44.823.402,13 40.881.641,76 - davon im Rahmen der sozialen Sicherhei t EUR 15.002,41
171.561.283,83 191.734.837,82                                                                ( i. Vj. E UR 597,40 )
- davon Nachrangdarlehen E UR 4.820.500,00
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 74.797.395,61 22.939.817,96 589.808.071,08 433.685.260,93
272.472.692,31 249.250.990,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.327.817,58 1.963.035,11 D. Rechnungsabgrenzungsposten 40.244.646,29 34.558.223,09
1.066.813.335,69 900.875.160,04 1.066.813.335,69 900.875.160,04

Anlage 2
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der Stadtwerke Münster GmbH, Münster,
für das Geschäftsjahr 2024 (01.01. - 31.12.)
2024 2024 2023
EUR EUR EUR
1. Brutto-Umsatzerlöse 910.699.263,08 1.091.109.375,65
Abzüglich darin enthaltener Energiesteuer -32.691.911,71 -31.392.181,20
878.007.351,37 1.059.717.194,45
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen (Vorjahr Erhöhung) -8.590.392,18 6.668.589,15
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 23.192.356,70 18.553.655,18
4. Sonstige betriebliche Erträge 24.697.394,77 19.312.395,09
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für 
bezogene Waren 470.631.973,51 696.774.028,49
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 187.875.014,71 160.153.407,12
658.506.988,22 856.927.435,61
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 87.586.878,71 77.804.039,97
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung  
und für Unterstützung 26.013.088,21 21.812.146,83
davon für Altersversorgung EUR 8.226.140,83 113.599.966,92 99.616.186,80
                                 (i. Vj. EUR  7.317.883,77)
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 44.094.876,35 35.516.829,23
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft
üblichen Abschreibungen überschreiten 230.000,00 4.367.465,03
44.324.876,35 39.884.294,26
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Konzessionsabgaben 17.739.180,72 17.466.192,67
b) Übrige betriebliche Aufwendungen 60.026.875,02 52.744.588,83
77.766.055,74 70.210.781,50
9. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen -61.237,75 364.549,70
10. Erträge aus sonstigen Beteiligungen 802.760,85 673.577,31
11. Erträge aus anderen Wertpapieren 
und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 343.401,21 199.672,55
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.529.161,93 1.110.334,53
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen 296.730,00 3.883.456,02
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.890.296,17 7.673.583,59
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.931.103,74 14.582.054,73
16. Ergebnis nach Steuern 9.604.779,76 13.822.175,45
17. Sonstige Steuern 1.488.972,75 1.567.968,32
18. Konzernjahresüberschuss 8.115.807,01 12.254.207,13
19. Nicht beherrschende Anteile -507.416,12 -181.480,02
20. Gewinnvortrag 8.577.252,01 8.312.064,86
21. Einstellung in andere Gewinnrücklagen 3.515.000,00 5.670.500,00
22. Konzernbilanzgewinn 13.685.475,14 15.077.252,01

Anlage 3
TEUR TEUR TEUR
Konzernjahresüberschuss 8.116 12.254 -4.138
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 45.223 39.632 5.591
Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens aus Equity-Bewertung -365 -362 -3
Zunahme der Rückstellungen 5.225 14.976 -9.751
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen 230 4.367 -4.137
Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -2.458 -3.243 785
Abnahme (im Vorjahr Zunahme) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 
anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 35.073 -97.460 132.533
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der 
Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 5.272 49.446 -44.174
Zinsaufwendungen/Zinserträge 10.938 6.364 4.574
Sonstige Beteiligungserträge -802 -674 -128
Ertragsteueraufwand/-ertrag 2.931 14.582 -11.651
Ertragsteuerzahlungen -16.465 -7.655 -8.810
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 92.918 32.227 60.691
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -7.451 -1.691 -5.760
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 2.777 1.459 1.318
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -185.681 -153.108 -32.573
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 920 2.029 -1.109
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -5.862 -6.604 742
Einzahlungen aus der Veräußerung von Anteilen 0 4.530 -4.530
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -1.530 -4.152 2.622
Erhaltene Zinsen 1.852 1.284 568
Erhaltene Dividenden 486 674 -188
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -194.489 -155.579 -38.910
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 297 3.883 -3.586
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 4.620 8.190 -3.570
Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 236.142 74.148 161.994
Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -83.931 -6.441 -77.490
Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 14.253 16.191 -1.938
Gezahlte Zinsen -10.490 -6.401 -4.089
Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -7.500 -6.500 -1.000
Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -15 0 -15
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 153.376 83.070 70.306
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 51.805 -40.282 92.087
Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -1.259 348 -1.607
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 22.919 62.853 -39.934
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 73.465 22.919 50.546
          davon Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 74.797 22.940 51.857
          davon andere kurzfristige Kreditaufnahmen mit Zurechnung zur Liquiditätsdisposition -1.332 -21 -1.311
Der Finanzmittelfonds setzt sich im Berichtsjahr aus den Kassenbeständen und den Guthaben bei Kreditinstituten (74.797 T€) sowie aus
anderen kurzfristigen Kreditaufnahmen zur Liquiditätsdisposition zusammen (-1.332 T€). Die anderen kurzfristigen Kreditaufnahmen zur
Liquiditätsdisposition sind in der Konzernbilanz unter dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber dem  Gesellschafter (-1.254 T€) und
unter dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-78 T€) enthalten.
Konzern-Kapitalflussrechnung der Stadtwerke Münster GmbH
für das Geschäftsjahr 2024 (01.01. - 31.12.)
2024 2023 Veränderung

Anlage 4
K o n z e r n
Gezeichnetes 
Kapital
Kapitalrücklage nach
§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB
Andere
Gewinnrücklagen Konzernbilanzgewinn Eigenkapital
Nicht beherr-
schende Anteile
vor Jahresergebnis
Auf nicht beherr-
schende Anteile
entfallende 
Gewinne/Verluste
Eigenkapital Konzerneigenkapital
€ € € € € € € € €
Stand 31.Dezember 2022 51.200.000,00 112.951.874,43 92.836.107,45 14.812.064,86 271.800.046,74 315.830,17 5.794,85 321.625,02 272.121.671,76
Einstellung in Rücklagen 2023 - 3.883.456,02 5.670.500,00 -5.670.500,00 3.883.456,02 9.764.830,93 - 9.764.830,93 13.648.286,95
Entnahmen aus Rücklagen 2023 - - - - - - - - -
Ausschüttung 2023 - - - -6.500.000,00 -6.500.000,00 - - - -6.500.000,00
Sonstige Veränderungen 2023 - - -963.109,22 - -963.109,22 - - - -963.109,22
 Konzern-
 Jahresüberschuss 2023 - - - 12.435.687,15 12.435.687,15 - -181.480,02 -181.480,02 12.254.207,13
Stand 31.Dezember 2023 51.200.000,00 116.835.330,45 97.543.498,23 15.077.252,01 280.656.080,69 10.080.661,10 -175.685,17 9.904.975,93 290.561.056,62
Einstellung in Rücklagen 2024 - 296.730,00 3.515.000,00 -3.515.000,00 296.730,00 4.620.000,00 - 4.620.000,00 4.916.730,00
Entnahmen aus Rücklagen 2024 - - - - - - - - -
Ausschüttung 2024 - - -1.000.000,00 -6.500.000,00 -7.500.000,00 - -15.000,00 -15.000,00 -7.515.000,00
Änderungen des Konsolidierungskreises - - 39.435,40 - 39.435,40 -684.070,36 - -684.070,36 -644.634,96
Sonstige Veränderungen 2024 - - - - - - - - -
 Konzern-
 Jahresüberschuss 2024 - - - 8.623.223,13 8.623.223,13 - -507.416,12 -507.416,12 8.115.807,01
Stand 31.Dezember 2024 51.200.000,00 117.132.060,45 100.097.933,63 13.685.475,14 282.115.469,22 14.016.590,74 -698.101,29 13.318.489,45 295.433.958,67
Konzern-Eigenkapitalspiegel der Stadtwerke Münster GmbH für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 (01.01. - 31.12.)
M u t t e r u n t e r n e h m e n M i n d e r h e i t e n g e s e l l s c h a f t e r
Entwicklung
Posten

Anlage 5/1 
 
Konzernanhang der Stadtwerke Münster GmbH 
für das Geschäftsjahr 2024 (01.01. – 31.12.) 
Handelsregister B des Amtsgerichts Münster, Handelsregisternummer HRB 343 
 
 
I. Darstellung von Konzernbilanz und Konzern-GuV 
 
Die Konzernbilanz und die Konzern -GuV der Stadtwerke Münster GmbH, Münster (nachfol-
gend: Stadtwerke Münster) wurden nach den für große Kapitalgese llschaften geltenden Vor-
schriften gegliedert. Unter Berücksichtigung der aus der Art des Betriebs folgenden Besonder-
heiten wurde die Darstellung der Aktiv- und Passivposten in der Konzernbilanz erweitert (§ 265 
Abs. 5 HGB): 
 
Die Sachanlagen wurden um die Posten Verteilungsanlagen (für Energie- und Wasserversor-
gung), Glasfaseranlagen (Infrastruktur für die Datenübertragung auf Glasfaserbasis) und Fahr-
zeuge für Personenverkehr ergänzt. Die Darstellung der Vorräte wurde um den Posten Emis-
sionsrechte erweitert. 
 
Für den gesonderten Ausweis der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesell-
schafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) wurden entsprechend bezeichnete Posten unter den Forderun-
gen und sonstigen Vermögensgegenständen bzw. den Verbindlichkeiten ergänzt. 
 
Die Konzern-GuV wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 
 
 
II. Konsolidierungskreis und Konzernanteilsbesitz 
 
In den Konzernabschluss wurden neben den Stadtwerken Münster als oberste Muttergesell-
schaft die nachfolgend genannten Gesellschaften einbezogen. Die Angaben erfolgen jeweils 
zum 31.12.2024. 
 
Als verbundene Unternehmen wurden vollkonsolidiert: 
 
Name / Sitz Kapitalanteil in % 
Stadtnetze Münster GmbH, Münster 100 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG, Löningen 100 
Bürgerwindpark Löningen Verwaltungs-GmbH, Münster 100 
Bädermanagement Münster GmbH, Münster 100 
Westfälische Bauindustrie GmbH, Münster 99 
Glasfaser Münster GmbH & Co. KG, Münster 70 
Glasfaser Münster Verwaltungs-GmbH, Münster 70 
Seck GmbH, Münster 51 
  
Zum Sticht ag 31.01.2024 hat die Stadtnetze Münster GmbH 51% der Ante ile an der Seck 
GmbH erworben. Die Seck GmbH führt Bauleistungen insbesondere im Rohrleitungsbau und 
Kabelleitungsbau innerhalb der Stadt Münster aus. Mit dem Ante ilserwerb sicher n sich die 
Stadtwerke Münster Tiefbaukapazitäten für die zukünftigen Investitionen in die Versorgungs-
netze. Die im Vorjahr noch im Konso lidierungskreis enthaltene Bauwerke Münster GmbH ist 
durch Anteilsverkauf an die Stadt Münster zum 01.01.2024 aus dem Konsolidierungskreis aus-
geschieden.

Anlage 5/2 
 
Als assoziierte Unternehmen wurden "at equity" einbezogen: 
 
Name / Sitz Kapitalanteil in % 
smart OPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück 32 
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH, Osnabrück 50 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 35 
Items management GmbH, Münster 29 
Stadtteilauto CarSharing Münster GmbH, Münster 29 
 
 
Folgende assoziierte Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten bewertet: 
 
Name / Sitz Kapitalanteil in % 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH, Borkum 49,9 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Münster 25 
 
Die Unternehmen wurden gemäß § 311 Abs. 2 HGB nicht "at equity" bewertet, weil deren Ein-
fluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns - auch zusammengefasst - 
von untergeordneter Bedeutung ist. Die Beurteilung erfolgte unter Berücksichtigung der jewei-
ligen Jahresabschlüsse und der nur sehr gering ausgeprägten Konzernverflechtungen. 
 
Die nachfolgend aufgeführten Beteiligungen im Sinne von § 271 Absatz 1 wurden zu Anschaf-
fungskosten bewertet: 
 
Name / Sitz Anteil (%) 
am Kapital 
31.12.2024 
Eigenkapital 
(TEUR) 
31.12.2024 
Ergebnis 
(TEUR)  
2024 
Green Gecco Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Troisdorf 7,75 29.183 3.001 
Green Gecco Beteiligungsgesellschaft Verwaltungs-GmbH, Troisdorf 7,75 49 1 
Westfälische Landeseisenbahn GmbH, Lippstadt 
(Vorläufige Werte 31.12.2024) 
14,13 3.527 -2.634 
Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr – Lippe GmbH, Münster 3,57 60 3

Anlage 5/3 
 
III. Konsolidierungsmethoden 
 
Die nachfolgende Übersicht gibt die im Rahmen der Kapitalkonsolidierung der Ve rrechnung 
von Beteiligungsbuchwert und anteiligem Eigenkapital jewe ils zugrunde gelegten Methoden 
und Verrechnungszeitpunkte wieder.  
 
Kurzbezeichnung einbezogene Gesell-
schaft 
Stichtag 
Erstkonsoli-
dierung 
Erstmalige 
Einbezie-
hung 
Erwerb / 
Gründung 
Methode Variante 
Westfälische Bauindustrie GmbH 31.12.1997 31.12.1997 - Erwerbsmethode Buchwert 
Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 31.12.1997 31.12.1997 - Equity-Methode Buchwert 
items management GmbH (bis 2008) 31.12.1999 - 21.05.1999 Erwerbsmethode Buchwert 
items Management GmbH (ab 2009) - - - Equity-Methode Buchwert 
Stadtnetze Münster GmbH 31.12.2005 - 24.09.2005 Erwerbsmethode Neubewertung 
smartOptimo GmbH & Co. KG 31.12.2008 - 23.12.2008 Equity-Methode Buchwert 
smartOptimo Verwaltungs-GmbH 31.12.2008 - 23.12.2008 Equity-Methode Buchwert 
Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 31.12.2013 01.01.2013 - Erwerbsmethode Neubewertung 
Bürgerwindpark Verwaltungs-GmbH 31.12.2013 01.01.2013 - Erwerbsmethode Neubewertung 
Bädermanagement Münster GmbH 31.12.2019 - 17.04.2019 Erwerbsmethode Neubewertung 
Stadtteilauto CarSharing Münster GmbH 31.12.2020 - 31.03.2020 Equity-Methode Buchwert 
Glasfaser Münster GmbH & Co. KG 31.12.2023 - 03.05.2023 Erwerbsmethode Neubewertung 
Glasfaser Münster Verwaltungs-GmbH 31.12.2023 - 03.05.2023 Erwerbsmethode Neubewertung 
Seck GmbH 31.12.2024 - 31.01.2024 Erwerbsmethode Neubewertung 
 
Forderungen und Verbindlichkeiten, aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten sowie 
Aufwendungen und Erträge zwi schen den konso lidierten Unternehmen wurden im Rahmen 
von Schuldenkonsolidierung und Aufwands- und Ertragseliminierung miteinander verrechnet. 
 
Für die in den Konzernab schluss übernommenen Vermögensgegenstände, die auf Lieferun-
gen oder Leistungen zwi schen den in den Konzernab schluss ei nbezogenen Unternehmen 
beruhen, wurden Zwischenergebnisse eliminiert. 
 
Negative Equity-Werte wurden zum Erinnerungswert von 1  EUR unter den Beteiligungen an 
assoziierten Unter nehmen angesetz t. Zum 31. 12.2024 ergab sich aus der statistischen 
Wertfortschreibung ein zum Vorjahr verminderter negativer Beteiligungsbuchwert bzw. Equity-
Wert in Höhe von -2.970 TEUR.

Anlage 5/4 
 
IV. Erläuterungen zu Posten von Konzernbilanz und Konzern-GuV 
 
1. Auf Aktiva angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
 
Soweit Ansatzwahlrechte ausgeübt wurden, sind diese bei den Angaben zu Posten der Bilanz 
erläutert. 
 
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und 
die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. 
 
Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten die direkt zurechenbaren Einzel-
kosten sowie Lagergemeinkosten. Für Vermögensgegenstände der Energie - und Wa sser-
netze werden darüber hinaus Regiegemeinkosten berü cksichtigt. Die Zuschlagsätze für die 
Regiegemeinkosten betragen in Abhängigkeit von den maßnahmenbete iligten techni schen 
Funktionsbereichen zwischen 0,25 und 5,7 Prozent. Sie bemessen sich nach den Herstel-
lungskosten vor Regiegemeinkosten. Der Zuschlagsatz für Lagergemeinkosten beträgt 12 
Prozent auf Lagermaterialentnahmen. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten 
eingegangen. Erhaltene Zuschüsse sind – soweit es sich nicht um v on Anschlussnehmern 
erhaltene Baukostenzuschüsse für das vorgelagerte Netz (BKZ) und Netzanschlusskostenbei-
träge (NAK) handelt - von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt worden. 
 
Erneuerungsmaßnahmen im bestehenden Netz, die eine Länge von 50 Metern und mehr er-
reichen, werden ab dem 01.01.2022 aktiviert. Bis zum 31.12.2021 wurden Erneuerungsmaß-
nahmen ab einer Leitungslänge von 200 Metern aktiviert. 
 
Den planmäßigen Abschreibungen liegen grundsätzlich die betriebsgewöhnlichen Nutzungs-
dauern der Vermögensgegenstände zugrunde. Zugänge werden seit dem Geschäftsjahr 2011 
linear (zuvor degressiv) abgeschrieben. 
 
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu 250 EUR wurden als Auf-
wand gebucht. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250 EUR 
bis 800 EUR wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und inventarisiert. 
 
Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern im Anlagevermögen betragen: 
 
Anlageklasse Nutzungsdauer (in Jahren) 
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 – 7 
Grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7 – 50 
Verteilungsanlagen 20 – 55 
Glasfaseranlagen 10 – 20 
Technische Anlagen und Maschinen 5 – 22 
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 – 14 
 
Aus der erstmaligen Einbeziehung der Seck GmbH zum Erwerbsstichtag 31.01.2024 resultiert 
ein Geschäfts- oder Firmenwert, der linear über eine Nutzungsdauer von sieben Jahren abge-
schrieben wird. Die Nutzungsdauer von sieben Jahren nimmt Bezug auf den für die Errichtung 
passiver Glasfaserinfrastrukturen in Münster geplanten Ausbauzeitraum und die vor diesem 
Hintergrund erfolgte Absicherung von Tiefbaukapazitäten im Bereich von Rohrbau - und Ka-
belbauleistungen. 
 
Der Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts wurde - soweit aus der in 2013 erfolgten 
Erstkonsolidierung der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG resultierend - mit einem 
Abschreibungszeitraum von 17 Jahren die planmäßige Restnutzungsdauer der zum Windpark

Anlage 5/5 
 
gehörenden Windenergieanlagen im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung zugrunde gelegt. Soweit 
der Ge schäfts- oder Firmenwert aus der in 2014 erfolgten Ve rrechnung nachträg licher 
Anschaffungskosten für die Ante ile am Bürgerwi ndpark Löningen resultiert, wurde der 
Abschreibung mit einem Zeitraum von noch 16 Jahren die zum Jahresende 2014 verbliebene 
Restnutzungsdauer der Windenergieanlagen des Bürgerwindparks zugrunde gelegt. 
 
Die Bete iligungen an a ssoziierten Unternehmen wurden mit dem anteiligen Eigenkapital 
gemäß § 312 HGB angesetzt. Der Unterschiedsbetrag von 783 TEUR nach § 312 Abs. 1 Satz 
2 HGB zum Erwerbszeitpunkt 31.03.2020 betraf ausschließlich einen Geschäfts- oder Firmen-
wert bei der Stadtteilauto Carsharing Münster GmbH. Dieser wird in Orientierung an der Nut-
zungsdauer der durch die Gesellschaft genutzten Fahrzeugflotte auf 6 Jahre abgeschrieben. 
 
Die Bewertung der sonstigen Ausleihungen erfolgte zum Nennwert.  Die übrigen Finanzanla-
gen werden zu Anschaffungskosten abzüglich vorgenommener Wertberichtigungen aufgrund 
voraussichtlich dauernder Wertminderung ausgewiesen. Soweit die Gründe für die Wertbe-
richtigungen zum B ilanzstichtag nicht mehr bestanden, ist entsprechend § 253 Abs. 5 HGB 
zugeschrieben worden. 
 
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden unter Berücksichtigung von Abschreibungen gemäß 
§ 253 Abs. 4 HGB zu fortge schriebenen, durchschnittlichen An schaffungskosten oder zum 
niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag bewertet. 
 
Der Bewertung der zum Bilanzstichtag unfertigen Leistungen wurden die Herstellungskosten, 
bestehend aus Einzelkosten und notwendigen Gemeinkosten, zugrunde gelegt.  Soweit die 
Herstellungskosten den Wert, der den Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizu-
legen war, überschritten haben, wurde auf diesen Wert abgeschrieben. 
 
Die unter den fertigen Erzeugnissen und Waren ausgewiesenen, für den Vertrieb bestimmten 
CO2-Zertifikate und Wasservorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet. 
 
Die unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte nach § 9 TEHG (Treibhausgas-Emissionshan-
delsgesetz) i. V. m. §§ 7 und 8 ZuG 2012 (Zuteilungsgesetz 2012) sind mit dem Wert von  
1 EUR ausgewiesen. Erworbene Emissionsrechte wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem 
niedrigeren beizulegenden Wert (Marktwert) zum Bilanzstichtag bewertet. 
 
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flü ssige Mi ttel wurden zum Nennwert  
oder - soweit erforderlich - unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. 
 
 
2. Auf Passiva angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
 
Ertragszuschüsse im Zeitraum vom 01. 01.2003 – 31.12.2019 wurden in Bezug auf die Was-
ser- und Wärmenetze direkt gegen die Positionen des Anlagevermögens ve rrechnet und wir-
ken sich entsprechend den dort geltenden Nutzungsdauern abschreibungsmindernd aus. Für 
Anschlüsse an die der R egulierung nach Energiewirt schaftsrecht unterliegenden Netze der 
Strom- und Gasversorgung von den An schlussnehmern an den Netzbetreiber gezahlte Er-
tragszuschüsse wur den dagegen als Netzentgeltvorau szahlungen betrachtet und in einen 
passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt, der über 20 Jahre erfolgswirksam aufge-
löst wird. 
 
In Folge der zum 01.01.2020 durchgeführten Ausg liederung der Versorgungsnetze von den 
Stadtwerken Münster auf die Stadtnetze Münster und dem damit verbundenen Übergang des 
Eigentums an den Versorgungsnetzen auf die Stadtnetze Münster war die B ilanzierung der 
Ertragszuschüsse ab dem 01.01.2020 anzupassen: Die ab diesem Datum vereinnahmten Er-
tragszuschüsse wer den einheit lich über a lle Versor gungsnetze (Strom, Gas, Wa sser u nd 
Wärme) im pa ssiven Rechnungsabgrenzungsposten erfasst und über 20 Jahre erfolgswirk-
sam aufgelöst.

Anlage 5/6 
 
Die Rückstellungen für Pensionen und ähn liche Verpflichtungen wurden nach dem versiche-
rungsmathematischen Verfahren der "projected unit credit method" (Methode der laufenden 
Einmalprämie) ermittelt. Diese Methode geht davon aus, dass in jedem Dienstjahr ein zusätz-
licher Teil des endgültigen Leistungsanspruchs erarbeitet wird, und bewertet jeden dieser Leis-
tungsbausteine separat, um so die endgültige Verpf lichtung aufzubauen. Gemäß § 253 Abs. 
2 S. 1 HGB wurden die Rü ckstellungen mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durch-
schnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen ze hn Geschäftsjahren ergibt, ab-
gezinst. Entsprechend dem Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB wurde eine Restlaufzeit 
von pauschal 15 Jahren angenommen. Mit 1,90 % wurde der Abzinsung der von der Deut-
schen Bundesbank nach Maßgabe der Abzinsung sverordnung für den 31.12.202 4 ermittelte 
Abzinsungssatz für Restlaufzeiten von 15 Jahren zugrunde gelegt.  Als Rechnungsgrundlage 
dienten die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.  
 
Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen für Direktzusagen wurde für die Entwicklung 
von Renten und Gehältern eine Erhöhung von 2,00 % p. a. in die versicherungsmathemati-
schen Berechnungen einbezogen. 
 
Für die unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesenen Deputatverpflichtungen wurde von 
einer Kostensteigerung in Höhe von 2,50 % ausgegangen. Der Ermittlung der Deputatver-
pflichtungen wurde des Weiteren eine Fluktuation von 2 % p. a. bei einem Alter von bis zu 30 
Jahren bzw. 1 % p. a. bei einem Alter ab 31 Jahren und von 0 % ab einem Alter von 40 Jahren 
zugrunde gelegt. 
 
Die Rückstellung zur Abde ckung der Unterde ckung von Versorgungsverpflichtungen in der 
Kommunalen Versorgungskasse Westfalen-Lippe (KVW), Münster, wurde auf Basis versiche-
rungsmathematischer Gutachten zum 31.12.2024 bewertet (Rechnungszins 1,90 %, Ge-
haltstrend 1,50 % p. a., Rententrend 1,0 % p. a.). Für die hiernach auf den Konzern entfallen-
den mittelbaren Pensionsverpflichtungen wurde zum Stichtag 31.12.2024 ein Unterdeckungs-
betrag von 113.273 TEUR ermittelt. Unter Berücksichtigung der von den versicherten Mitar-
beitern durchschnittlich noch zu leistenden Arbeit szeiten bis zum Eintri tt der Verpf lichtung 
wurde die Rückstellung anteilig dotiert. Im Berichtsjahr wurden der Rückste llung insgesamt 
2.964 TEUR zugeführt. Die Rückstellung beträgt zum 31.12.2024 58.865 TEUR. Die nicht bi-
lanzierte Unterdeckung beträgt 54.408 TEUR. Es ist vorgesehen, diese Deckungslücke durch 
ratierliche Rückstellungszuführungen in den kommenden Jahren systematisch zu schließen. 
 
Die Altersteilzeitrückstellung ist gemäß IDW RS HFA 3 gebildet; die Abzinsung erfolgt gemäß 
§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durch schnittlichen Marktzinssatz unter Berücksichti gung 
eines Gehaltstrends von 2,00 % p. a. Der vertrag lichen Ausgestaltung der Alt ersteilzeitver-
pflichtung liegt ausschließlich das Blockmodell zugrunde.  
 
Der Buchwert der Aufwandsrückstellungen nach § 249 Abs. 2 HGB a. F., die gemäß Artikel 67 
Abs. 3 Satz 1 EGHGB beibehalten wurden, beträgt zum 31.12.2024 1.929 TEUR. 
 
Die übrigen Rü ckstellungen wurden in Höhe des nach vernün ftiger kaufmännischer Beurtei-
lung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. 
 
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Zur Sicherung von Bank-
darlehen werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt, die mit den Schuldposten zu han-
delsrechtlichen Bewertungseinheiten zusammengefasst werden. 
 
Die Energiebeschaffungs- und Energieabsatzverträge (Strom und Gas) werden in Anwendung 
des IDW RS ÖFA 3 abweichend vom Grundsatz der Einzelbewertung zu Vertragsportfolien 
zusammengefasst. Es besteht ein angemessenes energiewirtschaftliches Steuerungssystem, 
aus dem die geb ildeten Vertragsportfolien nach der Homogenität der Risiken abgeleitet wur-
den. Daran orientiert sich der Aufbau der Mengen-, Preis- und Ergebnisplanung der Portfolien. 
Die konkreten Beschaffungs- und Vermarktungsprozesse sowie deren Überwachung setzen

Anlage 5/7 
 
die Vorgaben des Steuerungssystems um. Die durch den Abschluss von Verträgen mit Kun-
den zu liefernden Mengen an Strom oder Gas werden durch das Portfoliomanagement je Kun-
denvertrag einzeln (back – to – back) oder zusammengefasst beschafft. Ebenso werden vom 
Portfoliomanagement die für die Energieerzeugung in der Gas - und Dampfturbinen-Anlage 
(GuD-Anlage) und den weiteren Erzeugungseinheiten (Blockheizkraftwerke, BHKW) benötig-
ten Mengen Gas beschafft sowie der erzeugte Strom vermarktet. Das Por tfoliomanagement 
strukturiert die Beschaffung und den Absatz der Energiemengen Strom oder Gas jewe ils ge-
trennt in Bücher, das Vertriebsbuch, das Erzeugungsbuch und das Hedgebuch, sowie den 
darin geführten Portfolien. 
 
Das implementierte Risikomanagementsystem erfasst die aggregierten Positionen im Hedge-
buch auf Basis von vorgegebenen Risiko limiten, die ebenso wie die zur Angebot skalkulation 
und zur Bewertung verwendeten Prei skurven täglich durch das Risikocontro lling überwacht 
werden. Die implementierte Deckungsbeitragsrechnung erfasst jedes gebildete Vertragsport-
folio. Dabei werden interne Geschäfte zwischen den Vertragsportfolien zu marktüblichen Be-
dingungen abge schlossen und in die jewe ilige De ckungsbeitragsrechnung e inbezogen. 
Zurechenbare Gemeinkosten werden angemessen berücksichtigt. Die Bewertungszeiträume 
bestehen aufgrund der ro llierenden Durchführung der Sicherungstransaktionen für einen un-
begrenzten Zeitraum. Aktuell sind Zeiträume bis zum Lieferjahr 2027 betroffen. 
 
Bei einem negativen Deckungsbeitrag eines Vertragsportfolios wird eine Drohverlustrückstel-
lung gebildet. Bis zum Bilanzstichtag wurden für negative Deckungsbeiträge Drohverlustrück-
stellungen in Höhe von 6.396 TEUR gebildet. 
 
 
3. Verzicht auf Bewertungsanpassungen bei assoziierten Unternehmen 
 
Die at-equity einbezogene FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH hat in dem von ihr auf 
den 31.12.2024 aufgestellten Konzernabschluss teilweise abweichende Bewertungsmethoden 
angewandt: Für geringwertige Wirt schaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 
250 EUR bis 1.000 EUR hat die Gesellschaft entsprechend § 6 Abs. 2a EStG einen Sammel-
posten gebildet, der im Jahr der Bildung und in den darauffolgenden vier Geschäftsjahren mit 
einem Fünftel abgeschrieben wird. Aus der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften 
auf die Pensionsrückstellungen der Gesellschaft in 2010 resultiert ein Unterschiedsbetrag, den 
die Gesellschaft in Ausübung des Wahlrechts nach Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB ratierlich 
den Pensionsrückstellungen zuführt. Zum 31.12.2024 wurde der Unterschiedsbetrag vollstän-
dig den Pensionsrückstellungen zugeführt. Eine Rückstellung für die mittelbare Verpflichtung 
aus der Unterde ckung von Versorgungsansprüchen der M itarbeiter gegenüber der KVW 
(Kommunale Versorgungskassen Westfalen-Lippe) wurde nicht gebildet. 
 
Die at-equity einbezogene smart OPTIMO GmbH & Co. KG hat in ihrem Jahresabschluss von 
dem Ansatzwahlrecht für selbst ge schaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anla-
gevermögens Gebrauch gemacht. Zum Bilanzstichtag 31.12.2024 werden selbst geschaffene 
immaterielle Vermögensgegenstände im Wert von 4.987 TEUR ausgewiesen. Im Konzernab-
schluss der Stadtwerke M ünster wurde von dem Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch ge-
macht. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250 EUR bis 
1.000 EUR bildet die Gesellschaft einen über fünf Jahre linear aufzulösenden Sammelposten 
gemäß § 6 Abs. 2a EstG. Der Bewertung der Rü ckstellung für Jubiläumsverpflichtungen hat 
die Gesellschaft das Teilwertverfahren zugrunde gelegt. Im Konzern wurde die Rü ckstellung 
für Jubiläumsverpflichtungen nach der sogenannten PUC-Methode (Projected Unit Credit Me-
thod) ermittelt. 
 
 
In diesen Fä llen wurde auf eine Anpassung der Bewertung im Konzernab schluss in Anwen-
dung des § 312 Abs. 5 HGB verzichtet.

Anlage 5/8 
 
4. Angaben zu Aktivposten der Konzernbilanz 
 
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage zum Konzernanhang gezeigt. 
 
 
Aus der erstmaligen Einbeziehung der Seck GmbH zum Erwerbsstichtag 31.01.2024 resultiert 
ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 2.242 TE UR. Der Ge schäfts- oder Firmenwert 
wird linear über eine Nutzungsdauer von sieben Jahren mit jährlich 320 TEUR abgeschrieben. 
Die Nutzungsdauer von sieben Jahren nimmt Bezug auf den für die Errichtung passiver Glas-
faserinfrastrukturen in Münster geplanten Ausbauzeitraum und die vor diesem Hintergrund er-
folgte Absicherung von Kapazitäten im Bereich von Rohrbau - und Kabelbauleistungen. Zum 
31.12.2024 beträgt der Restbuchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts 1.921 TEUR. 
 
Aus der in 2013 erfolgten Erstkonsolidierung der Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG 
resultierte ein Geschäfts - oder Firmenwert in Höhe von 5.885  TEUR. Für in 2014 hierauf 
angefallene nachträgliche Anschaffungskosten in Höhe von 295 TEUR wurde der Geschäfts- 
oder Firmenwert entsprechend erhöht. Der Abschreibung des Geschäfts - oder Firmenwerts 
wurde mit einem Abschreibungszeitraum von 17 Jahren - für den goodwill aus der Erstkonso-
lidierung in 2013 - bzw. von 16 Jahren - angewandt auf den Zugang in 2014 - jeweils die 
planmäßige, stichtagsbezogene Restnutzungsdauer der zum Windpark gehörenden Win d-
energieanlagen zugrunde gelegt. Zum 31.12.2024 beträgt der Restbuchwert des Ge schäfts- 
oder Firmenwerts 1.823 TEUR (Vorjahr 2.187 TEUR). 
 
Auf die Beteiligungen an der Westfälischen Landeseisenbahn GmbH, Lippstadt, (WLE) wur-
den außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Absatz 3 Satz 5 HGB in Höhe von insge-
samt 297 TEUR vorgenommen. 
 
Die sonstigen Ausleihungen beinhalten Forderungen aus Festgeldguthaben, die zum Zwecke 
der Besicherung langfristiger Bürgschaften sicherungsübereignet wurden (1.146 TEUR; Vor-
jahr 1.167 TEUR). Darüber hinaus sind im Wesentlichen Optionsrechte „Virtual Stock Options“ 
(306 TEUR; Vorjahr 20 0 TEUR) und niedrig verzins liche Mitarbeiterdarlehen enthalten 
(184 TEUR; Vorjahr 212 TEUR). Die Bewertung erfolgte jeweils zum Nennwert der Forderun-
gen. 
 
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (114.224 TEUR; Vorjahr 135.265 TEUR) 
sind auch die Forderungen aus der Abgrenzung der Energie- und Wasserlieferungen zwischen 
letztem Ablesestichtag und dem Bilanzstichtag enthalten, die mit den hierfür bis zum B ilanz-
stichtag aufgelaufenen Abschlagszahlungen saldiert wurden. 
 
Den Forderungen gegen den Gesellschafter (11.645 TEUR; Vorjahr 13.471 TEUR) liegen zum 
Stichtag 31.12.202 4 insbesondere Energie- und Wa sserlieferungen (6.209 TEUR; Vorj ahr 
6.832 TEUR), Forderungen aus der Abrechnung des Deutschlandticket Schule für das Schul-
jahr 2024/2025 (3.504 TE UR), Netzbaumaßnahmen (727 TE UR; Vorjahr 564 TEUR) sowie 
Planungsleistungen für das Stadthaus IV (105 TEUR; Vorjahr 3.209 TEUR) zugrunde. 
 
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Bete iligungsverhältnis besteht  
(869 TEUR; Vorjahr 2.117 TEUR), betreffen im Wesentlichen Kostenerstattungen und Forde-
rungen aus Energie- und Wasserlieferungen. 
 
Die sonstigen Vermögensgegenstände (44.823 TEUR; Vorjahr 40.882 TEUR) beinhalten im 
Wesentlichen Forderungen aus noch nicht abziehbarer Vorsteuer, vornehmlich entfallend auf 
Energiebezüge (12.437 TEUR; Vorjahr 8.166 TEUR), Erstattungsansprüche aus der Abrech-
nung der Energiepreisbremsen (8.159 TE UR; Vorjahr 15. 896 TEUR), die Energiesteuer auf 
Erdgas betreffende Entlastungsbeträge (7.224 TEUR; Vorjahr 6.120 TEUR), insbesondere re-
sultierend aus dem Erdgasbezug für die GuD-Anlage, Stromsteuerguthaben (4.802 TE UR; 
Vorjahr 2.555 TEUR) und überzahlte Ertragsteuern (5.972 TEUR; Vorjahr 57 TEUR).

Anlage 5/9 
 
Die Restlaufzeiten der Forderungen betragen nicht mehr als ein Jahr. 
 
Die nachfolgende Übersicht gibt die aktiven und pa ssiven Steuerlatenzen in Bezug auf die 
Konzernabschlussebene und die betroffenen Hauptabschlussposten wieder. Auf die Steuerla-
tenzen ist aufgrund des regionalen Schwerpunkts des Konzerns grundsätzlich ein konzernweit 
einheitlicher Ertragsteuersatz in Höhe von 31,9  % (Vorjahr 31,9  %) zur Anwendung gekom-
men. Steuerlatenzen von Personengese llschaften waren hiervon abweichend mit einem 
standortbezogenen Gewerbesteuersatz von 14,14% zu bewerten. Auf Steuerlatenzen, denen 
Bewertungsdifferenzen für zu Anschaffungskosten bewertete Beteiligungen an Personenge-
sellschaften zugrunde liegen, war ein Steuersatz von 15,83 % anzuwenden. 
 
 HB I 
(TEUR) 
HB II 
(TEUR) 
∑ Konzern 
(TEUR) 
Latente  
Steuern (TEUR) 
Aktive latente Steuern     
Immaterielle Vermögensgegenstände 16  16 5 
Sachanlagen 3.974  3.974 562 
Beteiligungen an Kapitalgesellschaften 136  136 44 
Beteiligungen an Personengesellschaften 1.311  1.311 207 
Umlaufvermögen 3.629  3.629 1.159 
Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflich-
tungen 
65.082 447 65.529 20.920 
Sonstige Rückstellungen 18.431  18.431 5.788 
Verbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten 1.970  1.970 629 
Rechnungsabgrenzungsposten 18.444  18.444 5.888 
Summe Aktivlatenzen aus Buchwertdifferenzen 112.993 447 113.440 35.202 
Passive latente Steuern     
Sachanlagen -39.670 -6.753 -46.423 -14.099 
Sonderposten mit Rücklageanteil -2.087  -2.087 -666 
Summe Passivlatenzen aus Buchwertdifferenzen -41.757 -6.753 -48.510 -14.765 
Überhang aktive latente Steuern  71.236 -6.306 64.930 20.437 
 
 
Auf die Aktivierung des sich bis auf Konzernebene ergebenden Überhangs von aktiven laten-
ten Steuern in Höhe von 20.437 TEUR (Vorjahr 23.683 TEUR) wurde verzichtet. 
 
 
5. Angaben zu Passivposten der Konzernbilanz 
 
Das gezeichnete Kapital beträgt zum Vorjahr unverändert 51.200 TEUR. 
 
Der Kapitalrücklage (117.132 TEUR; Vorjahr 116.835 TEUR) wurden aus Gesellschaftermit-
teln 297 TEUR zugeführt. Der Zuführung liegt die Erstattung der anteilig von den Stadtwerken 
Münster übernommene Verlustausgleichszahlung auf den Verlust 2024 der Westfälische Lan-
deseisenbahn GmbH, Lippstadt, in Höhe von 297 TEUR zugrunde. 
 
Die Konzern -GuV für das Ge schäftsjahr 20 24 weist ei nen Konzernjahres überschuss von 
8.116 TEUR aus (Vorjahr  12.254 TEUR). Der zum Konzernjahresüberschu ss hinzuzurech-
nende, auf andere Gesellschafter entfallende Verlust beträgt -507 TEUR (Vorjahr -181 TEUR).

Anlage 5/10 
 
Der Gewinnvortrag beträgt 8.577 TEUR (Vorjahr 8.312 TEUR). In die anderen Gewinnrückla-
gen wurden 3.515 TEUR eingestellt (Vorjahr 5.670 TEUR). Es ergibt sich für das Berichtsjahr 
ein Konzernbilanzgewinn in Höhe von 13.685 TEUR (Vorjahr: 15.077 TEUR). 
 
Die Rü ckstellungen für Pensionen und ähn liche Verpf lichtungen (71.172 TEUR; Vorjahr 
68.075 TEUR) umfassen Rückstellungen zur Abdeckung von Versorgungsverpflichtungen in 
der KVW (Komm unale Versorgung skassen Wes tfalen-Lippe; 58.865 TEUR; Vorjahr 
55.901 TEUR), Rü ckstellungen für Deputatverpf lichtungen ( 10.141 TEUR; Vorj ahr 
9.911 TEUR), sowie Rückstellungen für Pension sverpflichtungen (2.166 TEUR; Vorjahr 
2.263 TEUR). 
 
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Absatz 6 HGB zwi schen dem Ansatz der Rü ckstellun-
gen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssat-
zes der vergangenen zehn Jahre und dem Ansatz der Rüc kstellungen nach Maßgabe des 
durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre beträgt 999 TEUR (Vorjahr 
1.289 TEUR).  
 
Die erwarteten Zahlungen aus der Abrechnung der Strom- und Energiesteuer 2024 
(3.707 TEUR; Vorjahr 3.147 TEUR) und den im Wesent lichen ertragsabhängigen Steuern  
(6.706 TEUR; Vorjahr 14.207 TEUR) sind unter den Steuerrückstellungen ausgewiesen 
(10.413 TEUR; Vorjahr 17.354 TEUR). 
 
Die sonstigen Rückstellungen (59.741 TEUR; Vorjahr 56.641 TEUR) betreffen insbesondere 
Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, im Wesentlichen entfal-
lend auf den Energievertrieb (7.464 TEUR; Vorjahr 16.417 TEUR) und den Ausbau der passi-
ven Glasfaserinfrastruktur (5.767 TEUR; Vorjahr 4.459 TEUR). 
Des Weiteren bestehen  Rückstellungen für Zuschu ssrückzahlungen zum ÖPNV -Rettungs-
schirm (10.082 TEUR; Vorjahr 4.979 TEUR), für ungewisse Verbindlichkeiten des Verkehrs-
betriebs aus der Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen unter den Verkehrsunternehmen der Ver-
kehrsgemeinschaft Münsterland (VGM) (8.175 TE UR; Vorjahr 4.168 TEUR), für die Rückab-
wicklung eines Grundstü cksverkaufs (5.337 TEUR), für Ansprüche der Mitarbeiter aus Leis-
tungszulage, Urlaubsrückständen und Gleitzeitguthaben (6.262 TEUR; Vorjahr: 6.491 TEUR), 
für Entsorgungsverpflichtungen (1.929 TEUR; Vorjahr 4.118 TEUR); Rückbauverpflichtungen 
(1.760 TEUR; Vorjahr: 1.608 TEUR) und Altersteilzeitverpflichtungen (1.158 TEUR; Vorjahr 
1.296 TEUR). 
 
Den Drohverlustrückstellungen liegen insbesondere Unterdeckungen in den zu Vertragsport-
folien zusammengefa ssten Energiebe schaffungs- und Absat zverträgen Strom und Gas zu-
grunde. Für negative De ckungsbeiträge in den Vertragspor tfolien bestehen Drohverlustrück-
stellungen in Höhe von 6.396 TEUR (Vorjahr 8.076 TEUR). Auf drohende Verluste aus dem 
Glasfaserausbau entfällt eine Rückstellung in Höhe von 5.767 TE UR (Vorjahr 4.459 TEUR). 
Für von Besitzstandsregelungen begleitete betrieb liche Umstrukturierungen bestehen Rück-
stellungen in Höhe von 1.024 TEUR (Vorjahr 1.141 TEUR). 
 
Das Genussscheinkapital (950 TEUR; Vorjahr 1.100 TEUR) ist zum Erfüllungsbetrag ange-
setzt. Die Rückzahlung des Genussscheinkapitals erfolgt im Wesentlichen in jährlichen Raten 
von 10% des Genussscheinkapitals. Die Genussrechte haben sich im Jahr 2024 mit Zinssät-
zen von 4,6 % bis 8,0 % verzinst (52 TEUR Zinsen im Berichtsjahr; im Vorjahr 55 TEUR). 
 
Die Verbind lichkeiten gegenüber Kreditinstituten ( 335.496 TEUR; Vorj ahr 245.815 TEUR) 
resultieren insbesondere aus den in den Jahren 2012 und 2021 bzw. 2022 zur Finanzierung 
strategischer Investitionen in mehreren Darlehenstranchen aufgenommenen endfälligen 
Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 70.000 TEUR bzw. 115.000 TEUR. Der Rest-
buchwert dieser Schuldscheindarlehen zum Bilanzstichtag 31.12.2024 beträgt 131.500 TEUR. 
Im Berichtsjahr wurden zur weiteren Finanzierung der Strategie 2030 neue endfällige Schuld-
scheindarlehen im Wert von 156.500 TE UR aufgenommen. Zum Stichtag 31. 12.2024 sum-
miert sich der Restbuchwert der Schuldscheindarlehen auf insgesamt 288.000 TEUR.

Anlage 5/11 
 
Insbesondere für die Finanzierung regenerativer Stromerzeugungsanlagen und Investitionen 
in den Netzausbau wurden Einzeldarlehen aufgeno mmen, deren Restbuchwert sich zum 
31.12.2024 auf 26.822 TEUR beläuft. 
 
Zur Zinssicherung von variabel verzinslichen Darlehen wurden Zinsswaps abgeschlossen. Zur 
preislichen Absicherung von Dieselbezügen im Bereich ÖPNV wurden Dieselswaps abge-
schlossen. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Swapgeschäfte: 
 
Nr. Produkt Laufzeit Betrag in TEUR Marktwert in TEUR 
1 Sparkasse Münsterland Ost/ 
Landesbank Baden-Württemberg 
LBBW 
Zinsswap 30.05.25 – 30.06.43 19.290 560 
2.Sparkasse Münsterland Ost/ 
Helaba 
Zinsswap 01.09.17 – 30.06.37 6.800 210 
3.Sparkasse Münsterland Ost/ 
Helaba 
Zinsswap 30.03.12 – 30.12.26 5.300 0 
 
4.Sparkasse Münsterland Ost/ 
Helaba 
Zinsswap 22.10.17 – 22.10.27 2.550 -9 
5. Sparkasse Münsterland Ost Zinsswap 30.08.12 – 30.06.27 3.000 3 
6 Sparkasse Münsterland Ost Zinsswap 14.12.21 – 30.12.46 7.500 1.120 
∑ Zwischensumme Zinsswaps  44.440 1.884 
7 UniCredit Bank GmbH Dieselswap 01.01.24 – 31.12.24 130 - 
Gesamt   44.570 1.884 
 
 
Für die Darlehen weisen die Grundgeschäfte und die Sicherungsgeschäfte (Zinsswaps) neben 
der Betragsidentität auch die gleiche Laufzeit auf. Sie wurden in Bewertungseinheiten zusam-
mengefasst (critical-term-match-Methode im Rahmen des Micro-Hedging). Nach bankinternen 
Berechnungsmodellen beträgt der Marktwert der Zinsswaps per 31.12.2024 1.884 TEUR. 
 
Den erhaltenen Anzahlungen auf Beste llungen (5.956 TEUR; Vorjahr 15.102 TEUR) liegen 
Vorleistungen im Rahmen schwebender Geschäfte zugrunde. Ausgewiesen werden erhaltene 
Anzahlungen auf Hausanschlüsse (2.100 TEUR) und auf Vorbereitungs- und Planungsleistun-
gen für die Errichtung einer zentralen Unterbringungseinrichtung für Flücht linge sowie für die 
Sanierung und Weiterentwicklung des ehemaligen Heerde-Kollegs in einen Produktionsort für 
Kunst und Kultur (2.038 TEUR). Für den Ausbau und die Modernisierung des städtischen Sta-
dions wurden Anzahlungen in Höhe 1.819 TEUR vereinnahmt. Die Abnahme im Vergleich zum 
Vorjahreswert resultiert aus der Fertigstellung des städtischen Hallenbads „Südbad Münster“ 
im Berichtsjahr. 
 
Die Verbi ndlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (107.550 TEUR; Vorjahr 
105.559 TEUR) resultieren vornehmlich aus dem Strom- und Gasbezug. Darüber hinaus ent-
fallen wesentliche Beträge auf die an Übertragungsnetzbetreiber zu entrichtende n Netzent-
gelte und Umlagen sowie auf die Beauftragung von Busfahrleistungen im ö ffentlichen Linien-
verkehr. 
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gese llschafter (97.611 TEUR; Vorjahr 30.857 TEUR) 
betreffen im Wesent lichen drei Nachrangdarlehen der Stadt Münster über insgesamt 
90.000 TEUR.

Anlage 5/12 
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, 
(1.446 TEUR; Vorjahr: 1.716 TEUR) betreffen im Wes entlichen Verpflichtungen gegenüber 
der items GmbH aus dem Bezug von IT-Dienstleistungen in Höhe von 1.415 TEUR (Vorjahr 
1.693 TEUR). 
 
Die sonstigen Verbindlichkeiten (40.799 TEUR; Vorjahr: 33.536 TEUR) betreffen im Wesentli-
chen erhaltene noch nicht abgerechnete Zuschüsse, die im Wesentlichen auf den Glasfaser-
ausbau (6.491 TEUR) und die ÖPNV-Infrastruktur (4.679 TEUR) entfallen, Umsatzsteuer 
(5.518 TEUR), Kundenguthaben aus Energie - und Wasserlieferungen (5.379 TE UR), Nach-
rangdarlehen aus der Bürgerbete iligung an Projekten zur regenerativen Stromerzeugung  
(4.821 TEUR), Verbi ndlichkeiten aus der Rü ckzahlung von Strompreisen -Erstattungen im 
Rahmen der Energiepreisbremsen (4.672 TEUR), und Energiesteuern (3.203 TEUR). 
 
Die Restlaufzeiten der Verbind lichkeiten zum Stichtag von Berichtsjahr und Vorjahr sind d en 
nachfolgenden Tabellen zu entnehmen. 
 
Restlaufzeitenübersicht der Verbindlichkeiten per 31.12.2024 (alle Angaben in TEUR): 
 
31.12.2024  Konzernbilanz Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre 
Genussscheinkapital 950 150 750 50 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 335.496 7.903 32.668 294.925 
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.956 5.956 - - 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leis-
tungen 
107.550 107.292 140 118 
Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesell-
schafter 
97.611 7.611 - 90.000 
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, 
mit denen ein Beteiligungs-verhältnis besteht 
1.446 1.446 - - 
Sonstige Verbindlichkeiten 40.799 35.978 - 4.821 
Gesamt 589.808 166.336 33.558 389.914 
 
Restlaufzeitenübersicht der Verbindlichkeiten per 31.12.2023 (alle Angaben in TEUR): 
 
31.12.2023  Konzernbilanz Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre 
Genussscheinkapital 1.100 150 750 200 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 245.815 84.051 23.597 138.167 
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.102 15.102 - - 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leis-
tungen 
105.559 105.158 280 121 
Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesell-
schafter 
30.857 857 - 30.000 
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, 
mit denen ein Beteiligungs-verhältnis besteht 
1.716 1.716 - - 
Sonstige Verbindlichkeiten 33.536 32.711 - 825 
Gesamt 433.685 239.745 24.627 169.313 
 
Der Gesamtbetrag der Verbind lichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähn liche Rechte gesi-
chert sind, beträgt 26.738 TEUR (Vorjahr 25.372 TEUR). Auf die Besicher ung durch Grund-
schulden entfallen davon 18.943 TEUR (Vorjahr 16.759 TEUR), auf Sicherungsübereignungen 
7.795 TEUR (Vorjahr 8.613 TEUR). Grundschulden und Sicherungsübereignungen betreffen

Anlage 5/13 
 
vollständig die Absicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Darüber hinaus 
bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche Sicherheiten. Mit ei-
ner Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. 
 
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten (40.245 TEUR; Vorjahr 34.558 TEUR) beinhaltet 
im Wesentlichen die von den Kunden als Netzanschlussbeiträge (Baukostenzuschüsse und 
Hausanschlusskostenbeiträge) vorausgezahlten Netzentgelte für die Netze der Energie - und 
Wasserversorgung in Höhe von 33.893 TEUR (Vorjahr: 33.010 TEUR). Die Auflösung dieser 
Beträge erfolgt jährlich mit 5 % gegen die Umsatzerlöse. 
 
 
6. Angaben zu Posten der Konzern-GuV 
 
Die Umsatzerlöse haben sich im Berichtsjahr für die Tätigkeitsbereiche wie folgt entwickelt: 
 
Tätigkeitsbereich  2024 (TEUR) 2023 (TEUR) Veränderung (%) 
Energie- und Wasserversorgung 799.037 994.482 -19,65 
Busverkehr ÖPNV 39.615 39.244 0,95 
Parken 12.737 12.000 6,14 
Kommunale Bauleistungen 16.387 4.282 282,70 
Sonstiges 10.231 9.709 5,38 
Gesamt 878.007 1.059.717 -17,15 
 
Der Tätigkeitsbereich Sonstiges beinhaltet insbesondere Umsatzerlöse aus der Immobilienbe-
wirtschaftung. 
 
Die Bestandsminderung (- 8.590 TEUR; Vorjahr Bestandserhöhung 6.669 TEUR) resultiert 
insbesondere aus der Fertigste llung des Ha llenbads „Südbad Münste r“ im Berichtsj ahr 
(- 14.142 TEUR) und gegenläufigen Bestandserhöhung en für die Modernisierung und den 
Ausbau des städtischen Stadions - LVM-Preußenstadion - (2.884 TEUR) sowie weitere Bau-
leistungen für die Stadt Münster (2.542 TEUR). 
 
Die anderen aktivierten Eigenleistungen (23.192 TEUR; Vorjahr 18.554 TEUR) entfallen ins-
besondere auf Investitionen in die Energie- und Wassernetze (17.985 TEUR).  
 
Die s onstigen betrieb lichen Erträge (24.697 TEUR; Vorjahr 19.312 TEUR) resultieren im 
Wesentlichen aus Rückstellungsauflösungen (8.445 T EUR), Schadensersatzansprüchen 
(7.263 TEUR) und Anlagenabgängen (2.575 TEUR). Die Schadensersatzansprüche basieren 
überwiegend auf Zuwendungen zum Ausgleich nicht gedeckter Ausgaben im öffentlichen Per-
sonennahverkehr im Zusammenhang mit dem Deutschlandticket. 
 
Die Aufw endungen für Roh -, H ilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren  
(470.632 TEUR; Vorjahr 696.774 TEUR) sind im Wesentlichen geprägt durch Bezugsaufwen-
dungen für Energie- und Wasserlieferungen (439.889 TEUR), Einspeisevergütungen für Strom 
aus EEG- und KWK -Anlagen (17.714 TEUR) und de n Verbrauch von Lagermateria lien 
(12.687 TEUR). Die Reduzierung der Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr ergab sich vor 
allem aus gesunkenen Kosten für den Energiebezug. 
 
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (187.875 TEUR; Vorjahr: 160.153 TEUR) betref-
fen insbesondere die an Übertragungsnetzbetreiber und andere fremde Netzbetreiber zu ent-
richtenden Netznutzungsentgelte (110.068 TEUR), die Aufwendungen aus der Anmietung von 
Busfahrleistungen im ÖPNV (19.220  TEUR), den Betrieb und die Instandhaltung der Verteil-
netze für Energie und Wa sser (9.780 TEUR), Aufwendungen für den Mes sstellenbetrieb, die

Anlage 5/14 
 
Messdienstleistungen und die zugehörigen Pachtaufwendungen für das Zählerwesen 
(7.848 TEUR) sowie die Aufwendungen für die Betriebssparte Parken (5.248 TEUR). 
 
Die Glasfaseranlagen wurden in Höhe von 3.000 TE UR außerplanmäßig auf den niedrigeren 
beizulegenden Wert abgeschrieben. Der Abschreibung ging eine Zwischenverlusteliminierung 
in gleicher Höhe voran. 
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (77.766 TEUR; Vorjahr: 70.211 TEUR) enthalten 
neben der Konzessionsabgabe (17.739 TEUR) im Wesentlichen Aufwendungen für IT-Dienst-
leistungen (12.661 TEUR), Aufwendungen für Verwaltung und Vertrieb (8.260 TEUR), für War-
tung und Pflege von Software (7.060 TEUR), für Provisionen (5.496 TEUR), für Öffentlichkeits-
arbeit (4.106 TEUR), für Prüfung und Beratung (3.415 TEUR), Miet-, Pacht- und Leasingauf-
wendungen (2.087 TEUR), für Versicherungen (1.944 TEUR), Aufwendungen für Personal-
schulungen (1.583 TEUR) sowie für Portokosten (1.026 TEUR). 
 
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betragen 297 TEUR (Vorjahr 3.884 TEUR). Ihnen lie-
gen Wertberichtigungen nachträglicher Anschaffungskosten aus Einzahlungen in das Eigen-
kapital der Bete iligungsgesellschaft Westfälische Landeseisenbahn GmbH, Lippstadt, zu-
grunde. 
 
Der Zinsaufwand des Berichtsjahres ( 12.890 TEUR; Vorjahr 7.674 TEUR) setzt sich im 
Wesentlichen aus den Zinsen für die Fremddarlehen ( 11.543 TEUR; Vorjahr 6.099 TEUR) 
sowie aus den Zinsen für die Aufzinsung langfrist iger Personalrückstellungen (1.331 TEUR; 
Vorjahr 1.289 TEUR) zusammen. Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung verteilen sich im 
Wesentlichen auf die mittelbaren Pensionsverpflichtungen aus der Unterdeckung der Kommu-
nalen Versorgungskassen Westfalen-Lippe (KVW) (1.080 TEUR; Vorjahr: 993 TEUR), auf De-
putatzusagen ( 178 TEUR; Vorjahr: 174 TEUR) und auf Direktzusagen ( 40 TEUR; Vorjahr: 
44 TEUR). 
 
Die sonstigen Steuern in Höhe von 1.489 TEUR (Vorjahr 1.568 TEUR) entfallen im Wesentli-
chen auf Grundsteuer (7 89 TEUR; Vorjahr 7 01 TEUR), Energiesteuer (564 TEUR; Vorjahr 
515 TEUR), Stromst euer ( 46 TEUR; Vorjahr 289 TEUR), KFZ -Steuer ( 46 TEUER; Vorjahr 
32 TEUR) und Umsatzsteuer (44 TEUR; Vorjahr 31 TEUR). 
 
 
V. Haftungsverhältnisse 
 
Zugunsten der Westfälischen Landeseisenbahn GmbH, Lippstadt, bestehen zwei Bürgschaf-
ten (Vorjahr drei Bürgsc haften) mit einer Bürgschaftsvaluta zum B ilanzstichtag in Höhe von 
288 TEUR (Vorjahr: 481 TEUR) für drei Darlehen. Die Westfälische Landeseisenbahn GmbH, 
Lippstadt, hat 2014 ein Darlehen über 2.700 TE UR mit einer Laufzeit von 15 Jahren, im Jahr 
2015 ein Darlehen über 2.000  TEUR mit einer Laufzeit von 20 Jahren und im Jahr 2018 ein 
weiteres Darlehen über 1.300 TE UR mit einer Laufzeit von 20 Jahren aufge nommen. Diese 
Darlehen werden durch die drei Hauptgesellschafter Kreis Warendorf, Kreis Soest und Stadt-
werke Münster GmbH verbürgt. Aufgrund eine r bestehenden Verlustausgleichsregelung ist 
das Risiko einer Inanspruchnahme nahezu auszuschließen. 
 
Des Weiteren besteht jeweils eine Bürgschaft zugunsten der Projektgesellschaft Stubengasse 
Münster mbH mit einer Bürg schaftsvaluta zum B ilanzstichtag in Höhe von 138 TEUR bzw. 
zugunsten der Aachener Grundvermögen Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH mit einer Bürg-
schaftsvaluta zum Bilanzstichtag in Höhe von 220 TE UR. Die Bürgschaften dienen der Besi-
cherung von Ansprüchen aus Pachtverträgen, deren Gegenstand ein auf dem Grundstück 
Stubengasse, Münster, gelegene Tiefgarage bzw. Parkhausflächen im Einkaufszentru m 
Münster Arkaden, Münster, sind. Zur Absicherung dieser Bürg schaften wurden Festgelder in 
Höhe von 360 TE UR verpfändet. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der Ertrags - und 
Finanzlage des Schuldners nicht zu rechnen.

Anlage 5/15 
 
VI. Ergänzende Angaben 
 
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 
 
Die Beste llverpflichtungen im Investitions bereich be liefen sich zum 31. 12.2024 auf 
127.409 TEUR. Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen mit Laufzeiten zwischen 1 und 5 Jah-
ren resultieren jährliche Verpflichtungen von 657 TEUR. Aus langfristen Pacht- und Erbbau-
rechtsverträgen resultieren jähr liche Verpflichtun gen von 2.509 TEUR – insgesamt 29.864 
TEUR. Aus mit der smart OPTIMO GmbH & Co. KG, Os nabrück, geschlossenen Pacht- und 
Dienstleistungsverträgen zur Durchführung von Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen 
ergeben sich jährliche Zahlungsverpflichtungen, deren Höhe mit dem Auftrag svolumen vari-
iert. Im Berichtsjahr fielen hierfür Aufwendungen in Höhe von 8.449 TEUR an. 
 
Zur Absicherung von Lieferverpf lichtungen aus bestehenden Verträgen mit Sondervertrags - 
und Tarifkunden des Versorgungsbereichs sind Verträge über den Bezug von Energie zum 
Nominalwert von 358.723 TEUR geschlossen worden. 
 
 
2. Gesamtbezüge von Geschäftsführung und Aufsichtsrat 
 
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen für das Berichtsjahr 808 TEUR. Sie setzen 
sich wie folgt zusammen (Angaben in TEUR): 
 
 Sebastian Jurczyk Frank Gäfgen 
Festvergütung* 308 260 
Leistungsorientierte Vergütung 80 70 
Arbeitgeberfinanzierte  
Beiträge zur Altersversorgung 
50 40 
Gesamt 438 370 
 
* inkl. geldwertem Vorteil 
 
Für die frühere Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen wurden im Berichtsjahr Gesamtbe-
züge in Höhe von 192 TEUR gewährt. Für sie bestehen per 31.12.2024 Pensionsrückstellun-
gen in Höhe von 2.167 TEUR. 
 
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten für die Te ilnahme an den Sitzungen ein Sitzungs-
geld. Die Bezüge für den Aufsichtsrat betrugen insgesamt 52,6 TEUR. Die nachfolgende Über-
sicht zeigt deren Verteilung auf die Aufsichtsratsmitglieder: 
 
Name Bezüge (TEUR) Name Bezüge (TEUR) 
Birkhahn, Sebastian 2,4 Pike, Wayne 2,4 
Berens, Jörg 2,4 Reher, Cornelia 2,4 
Bühl, Astrid 2,4 Rietenberg, Sylvia 2,4 
Blome, Andrea 2,4 Röhricht, Dominic 4,8 
Grimm, Steffen 2,4 Szcepanek, Anneliese 2,4 
Hugo, Hölken 2,4 Thoden, Ulrich 2,2 
Korte, Robin 2,4 Von Göwels, Walter 9,6 
Glomb, Matthias 2,4 Winkel, Maria 4,8 
Möllenhoff, Ulrich 2,4

Anlage 5/16 
 
Arbeitnehmer können nach den in einer Betriebsvereinbarung festgelegten Kriterien Darlehen 
erhalten. Arbeitnehmervertreter haben vor oder während ihrer Tätigkeit als Mitglieder des Auf-
sichtsrates aufgrund dieser Betriebsvereinbarung Darlehen erhalten. Deren Wert betrug zum 
31.12.2024 1,2 TEUR bei Zinssätzen von 0,5 % bis 2,5 %. Im Berichtsjahr wurden Tilgungen 
in Höhe von 1,2 TEUR geleistet. Lohn- und Gehaltsvorschüsse wurden nicht gewährt. 
 
 
3. Belegschaft 
 
Im Geschäftsjahr 2024 wurden durchschnittlich 1.449 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 1.297). 
Die Belegschaft bestand durchschnittlich aus 1.151 (Vorjahr: 1.031) vollzeitbeschäftigten und 
298 (Vorjahr: 266) te ilzeitbeschäftigten Mitarbeitern. Auf die erstma lige einbezogene Seck 
GmbH entfallen 51 Mitarbeiter, davon 46 Vollzeitkräfte und 5 Teilzeitkräfte. 
 
 
4. Abschlussprüferhonorar 
 
Das vom Ab schlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 berechnete 
Gesamthonorar beträgt 366 TEUR (Vorjahr: 349 TEUR). Auf Abschlussprüfungsleistungen ent-
fallen davon 204 TEUR, auf andere Bestätigungsleistungen 78 TEUR und auf sonstige Leistun-
gen 84 TEUR. Darüber hinaus wurden im Berichtsjahr für Vorjahre 45 TEUR berechnet. Diese 
Nachtragskosten verteilen sich auf andere Bestätigungsleistungen (39 TEUR) und sonstige 
Leistungen (6 TEUR). 
 
 
5. Geschäfte mit nahestehe nden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktübli-
chen Bedingungen zustande gekommen sind 
 
Im Geschäftsjahr 2024 wurden weiterhin keine Ge schäfte mit nahestehenden Unternehmen 
und Personen abgeschlossen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen 
sind. 
 
 
6. Angaben zum Ergebnisverwendungsbeschluss des Mutterunternehmens 
 
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Einzelab schlusses des Mutterunternehmens für das 
Geschäftsjahr 2024 weist einen Jahresüber schuss von 8.530 TEUR aus. Unter Anrechnung 
der Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen von 2.030 TEUR ergibt sich ein Bilanzgewinn 
von 6.500 TEUR. 
 
 
Münster, am 21. Juli 2025 
 
 
Stadtwerke Münster GmbH 
 
 
Sebastian Jurczyk    Frank Gäfgen 
(Vorsitzender der Geschäftsführung  (Geschäftsführer Mobilität) 
Geschäftsführer Energie)

Anlage 5/17
Stand Zugänge Abgänge
Umbuchunge
n Zuschüsse Zugang Konsolidierungskreis Stand Stand Abgänge Zuschreibungen Zugang Konsolidierungskreis Stand Stand Stand
Posten des 01.01.2024 2024 2024 2024 2024 2024 31.12.2024 01.01.2024 2024 2024 2024 31.12.2024 31.12.2024 31.12.2023
Anlagevermögens T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbene Konze ssionen
und ähnliche Rechte 52.084 7.451 - 2.503 988 10 61.060 44.669 pA 3.014 - - 9 47.692 13.368 7.415
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.188 2.242 - - - 8.430 4.001 pA 685 - - - 4.686 3.744 2.187
58.272 9.693 - 2.503 988 10 69.490 48.670 pA 3.699 - - 9 52.378 17.112 9.602
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks-
gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf 307.099 1.568 149 5.202 - 313.720 199.404 pA 5.035 71 - 204.368 109.352 107.695
fremden Grundstücken
2. Verteilungsanlagen 890.445 27.871 1.727 16.933 3.259 930.263 604.330 pA 14.935 1.623 - 617.642 312.621 286.115
3. Glasfaseranlagen 36.585 26.947 - 8.163 5.996 65.699 4.260 pA 2.266 - - 9.526 56.173 32.325
apA 3.000
4. Sonstige technische Anlagen
und Maschinen 260.821 4.405 3.711 4.827 1.550 725 265.517 204.507 pA 8.037 3.689 - 257 209.112 56.405 56.314
5. Fahrzeuge für Personenverkehr 35.586 3.948 3.207 - 1.837 34.490 12.963 pA 2.916 3.199 - 12.680 21.810 22.623
6. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 70.665 4.301 650 1.450 623 2.134 77.277 57.150 pA 4.208 543 - 1.137 61.952 15.325 13.515
7. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau 97.850 116.641 - -39.078 0 175.413 - - - - - 175.413 97.850
1.699.051 185.681 9.444 -2.503 13.265 2.859 1.862.379 1.082.614 pA 37.397 9.125 - 1.394 1.115.280 747.099 616.437
apA 3.000
∑ 40.397
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an
assoziierten Unternehmen 68.217 0 - - - 68.297 59.068 E 830 - E 365 59.533 8.764 9.149
E 80
2. Beteiligungen 6.991 327 167 - - 7.151 4.702 apA 297 - - 4.999 2.152 2.289
3. Ausleihungen an Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsver- 0
hältnis besteht 10.600 5.324 674 - - 15.250 - - - - - 15.250 10.600
0
4. Sonstige Ausleihungen 1.584 131 79 - - 1.636 - - - - - 1.636 1.584
87.392 5.782 920 - - 92.334 63.770 apA 297 - E 365 - 64.532 27.802 23.622
E 80 E 830
∑ 5.862 ∑ 1.127
Gesamt 1.844.715 201.156 10.364 0 14.253 2.869 2.024.203 1.195.054 pA 41.096 9.125 E 365 1.403 1.232.190 792.013 649.661
E 80 apA 3.297
∑ 201.236 E 830
∑ 45.223
Erläuterung der Abkürzungen:
pA = planmäßige Abschreibungen
apA = außerplanmäßige Abschreibungen
E = Equity-Fortschreibung
Erläuterung der Equity-Fortschreibung:
Anschaffungskosten Zugänge E:
In Wertberichtigung umgebuchte Anschaffungskostenkorrekturen in Folge von Gewinnausschüttungen
Abschreibungen Zugänge E:
Ausschüttungen assoziierter Unternehmen: 324 T€
Abschreibung Geschäfts- oder Firmenwert Stadtteilauto Carsharing Münster GmbH: 131 T€
Anteilige Jahresfehlbeträge assoziierter Unternehmen: -295 T€
Umgebuchte Anschaffungskostenkorrektur: 80 T€
Zuschreibungen E: Anteilige Jahresüberschüsse assoziierter Unternehmen: 365 T€
2024
E n t w i c k l u n g   d e s   K o n z e r n a n l a g e v e r m ö g e n s   S t a d t w e r k e   M ü n s t e r   2 0 2 4     -    A n l a g e   z u m   K o n z e r n a n h a n g
A n s c h a f f u n g s  -  u n d   H e r s t e l l u n g s k o s t e n A b s c h r e i b u n g e n  /  W e r t b e r i c h t i g u n g e n B u c h w e r t e
Zugänge

Anlage 6/1 
 
 
Konzernlagebericht  
 
der Stadtwerke Münster GmbH für das Geschäftsjahr 2024 
 
Grundlagen des Konzerns 
 
Die Stadtwerke Münster GmbH (Stadtwerke Münster) ist als 100%ige Tochtergesellschaft der 
Stadt Münster in der Versorgung von Kundinnen und Kunden mit Energie und Wa sser, im 
öffentlichen Personennahverkehr und weiteren kommunalen Dienstleistungen für Bürgerinnen 
und Bürger in Münster und der Region tätig. Zweigniederla ssungen außerhalb Münsters be-
stehen nicht. 
 
Die unternehmerische Tätigkeit der Stadtwerke Münster g liedert sich in die Ge schäftsfelder 
Energie- und Wasservertrieb, Energieerzeugung, Mobilität und Glasfaser. Die Geschäftsfelder 
Versorgungsnetze und Wa ssergewinnung werden durch die Stadtnetze Münster GmbH 
(Stadtnetze Münster) verantwortet, die eine 100%ige Tochtergese llschaft der Stadtwerke 
Münster ist. Das Geschäftsfeld Glasfaser befindet sich im Aufbau und wird zum Teil durch die 
Glasfaser Münster GmbH & Co. KG verantworte t, an der die Stadtwerke Mün ster zu 70 % 
beteiligt sind. 
 
Dem Geschäftsfeld Erzeugung ist auch die Bürgerwindpark Löningen GmbH & Co. KG zuge-
ordnet. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Westfälische Bauindustrie GmbH liegt im 
Bereich Parken (ruhender Verkehr) und ist dem Geschäftsbereich Verkehr zugeordnet. 
 
Im Laufe des Jahres 2020 haben die Stadtwerke Münster eine umfassende Strategie entwi-
ckelt, deren zeitliche Perspektive sich bis zum Jahr 2030 erstreckt und die für die langfristige 
Ausgestaltung des Unternehmens in den nächsten Jahren maßgeblich sein wird. Die Kernele-
mente der Strategie werden im Prognosebericht dargestellt. 
 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 
 
Im Ge schäftsjahr 202 4 wurden durch schnittlich 1. 449 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  be-
schäftigt (Vorjahr: 1.297). Die Belegschaft bestand durchschnittlich aus 1.151 (Vorjahr: 1.031) 
vollzeitbeschäftigten und 298 (Vorjahr: 266) teilzeitbeschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitar-
beitern. Auf die erstmalige einbezogene Seck GmbH entfallen 51 Mitarbeiterinnen und Mitar-
beiter, davon 46 Vollzeitkräfte und 5 Teilzeitkräfte.

Anlage 6/2 
 
 
Wirtschaftsbericht 
 
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 
 
Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des statisti schen Bun-
desamts preisbereinigt um 0,2 % gegenüber Vorjahr gesunken. Damit ist die deutsche Wirt-
schaft 2024 das zweite Jahr in Folge geschrumpft. Zunehmende Konkurrenz für die deutsche 
Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes 
Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten standen einer besseren wirtschaft-
lichen Entwicklung im Weg. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahresdurchschnitt 2024 um 
2,2 % gegenüber 2023 erhöht. Damit fiel die Inflationsrate im Jahr 2024 wieder deutlich gerin-
ger aus als in den drei vorangegangenen Jahren.  
 
Die Ne ttostromerzeugung sank laut Bundesnetzagentur um 4,2 % auf 432 TWh (2023: 
451 TWh). Der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms lag im Jahr 2024 bei 
59,0 % (2023: 56,0 %). Den größten Beitrag dazu leisteten Windkraftanlagen – vor allem an 
Land. On- und Offshore-Anlagen kamen gemeinsam auf einen Anteil von 31,9 %. Photovoltaik 
deckte 14,7 % ab. 
 
Die Bundesnetzagentur hat erste Zahlen zum Zubau Erneuerbarer Energien im Jahr 2024 
ermittelt. Die insta llierte Leistung von Erneuerbare -Energien-Anlagen stieg um 20 Gigawatt 
auf eine Gesamtleistung von knapp 190 Gigawatt. Im Vergleich zum Vorjahr entspric ht dies 
einer Steigerung von 12 %. Hauptanteil an dieser Entwicklung haben die Energieträger Solar 
und Wind. Die Zubau-Leistung entspricht ungefähr dem Zubau des Vorjahres. 
 
Im Jahr 2024 hat Deutschland insgesamt 844 TWh Gas verbraucht. Damit stieg der Verbrauch 
um 3,5 % im Vergleich zum Vorjahr (812 TWh). Im Vergleich zum Durchschnittsverbrauch der 
Jahre 2018-2021 wurden insgesamt rund 14 % weniger Gas verbraucht. 
 
Nach Berechnungen des Branchenverbands VDV waren 2024 rund 9,8 Mrd. Fahrgäste in 
Deutschland mit Bussen und Bahnen unterwegs, rund 300 Mio. mehr als im Vorjahr. Damit hat 
sich die Nachfrage nach jahrelangen pandemiebedingten Einbrüchen weiter erholt. Sie b leibt 
aber unter dem Rekordjahr 2019 mit 10,4 Mrd. 
 
Das Vertriebs- und Versorgungsgebiet der Stadtwerke Münster ist stark vom Handels - und 
Dienstleistungssektor sowie von Privatkundinnen und -kunden geprägt. Die konjunkturelle Ent-
wicklung wirkt sich daher grundsätzlich nur in begrenztem Maße auf die Geschäftsentwicklung 
aus. Lediglich der Absatz an unsere Geschäftskundinnen und -kunden zeigt eine stärkere Ab-
hängigkeit von der Konjunkturentwicklung. Der Absatz von Gas und Wärme hängt in starkem 
Maße von der Witterung in der Heizperiode ab.

Anlage 6/3 
 
 
Geschäftsverlauf  
 
Im Geschäftsjahr 2024 wurde bei der Konzernobergesellschaft Stadtwerke Münster GmbH mit 
einem Jahresüberschuss von 8,5 Mio. € das Ziel des Wirt schaftsplans nicht erreicht. Zu be-
achten ist, dass das Ergebnis eine außerplanmäßige Belastung aus dem Rü cktritt von einem 
Grundstücksverkauf durch den Käufer enthält. Dadurch wurde ein Veräußerungserlös aus 
dem Jahr 2018 in Höhe von 5,3 Mio. € zurückgenommen. Ohne die Belastung läge das berei-
nigte Ergebnis entsprechend höher. Bei Verkauf des betreffenden Grundstü cks in den kom-
menden Jahren wird mit einem entsprechend hohen Veräußerungsgewinn gerechnet.  
 
Durch aktives Kostenmanagement, durch die erfolgreiche Beantragung von Ausgleichsmitteln 
für den ÖPNV, durch die inte lligente Fahrweise und Vermarktung des Kra ftwerks, aber auch 
durch eine risikoadjustierte Beschaffungsstrategie konnten die Herausforderungen im opera-
tiven Geschäft, insbesondere infolge der Entwicklungen der Energiepreise, insgesamt zufrie-
denstellend bewältigt werden. 
 
Das Geschäftsfeld Mobilität war geprägt durch die Zunahme von Abokunden, unter anderem 
durch das Deutschlandticket. Durch erfolgreiche Personalgewinnung konnte das Bus-Angebot 
in 2024 wieder deutlich ausgeweitet werden. In mehreren Schritten wurde auf verschiedenen 
Linien der zeitweise reduzierte Takt wieder auf die reguläre Frequenz angehoben.  
 
Im Teilbereich Stadtnetze Münster GmbH lag das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in 
Höhe von 16,1 Mio. EUR auf dem Niveau des Wirt schaftsplans (16,1 Mio. EUR). Positiv zur 
Zielerreichung beigetragen haben Mehrerlöse im Strom- und Gasnetz, welche insbesondere 
aus höheren Verbräuchen im Vergleich zu einer konservativen Verbrauchsab schätzung im 
Wirtschaftsplan resultieren. Ebenso wurden beantragte Förderungen aus dem Preisbremsen-
gesetzen für Strom, Gas und Wärme für die betrieblichen Energieverbräuche im Geschäftsjahr 
2024 ergebniswirksam berücksichtigt. Belastend auf das Jahresergebnis haben sich dagegen 
höhere Netzverluste in den Wärmenetzen und höhere Kosten im Glasfaserausbau ausgewirkt. 
Vor dem Hintergrund der gestiegenen Kosten wurde die bestehende Rückstellung für dro-
hende Verluste im Glasfaserausbau erhöht. 
 
An der als a ssoziiertes Unter nehmen einbezogenen FMO Flughafen Münster/Osnabrück 
GmbH sind die Stadtwerke Münster mit einem Ante il von rund 35% beteiligt. Das Geschäfts-
jahr 2024 verlief außergewöhnlich gut. Mit knapp 1,3 Mio. Pa ssagieren erzielte der FMO das 
beste Ergebnis seit 13 Jahren. Während bundesweit der Lu ftverkehr um ca. 7 % wuchs, er-
zielte der FMO eine Steigerungsrate von über 30 %. Entsprechend der verkehrlichen Entwick-
lung hat sich auch die wirtschaftliche Entwicklung des FMO stabilisiert. Nach 2023 konnte der 
FMO auch in 2024 mit ca. 400 T€ ein positives Jahresergebnis erzielen. Insbesondere durch 
das Verkehrswachstum auf über 43 Mio. € gestiegene Umsatzerlöse sind  Ursache für diese 
weitere Ergebnisverbesserung. 
 
Das Konzerne rgebnis des Ge schäftsjahres 2024 mit einem Konzernjahresüberschuss von 
8,1 Mio. EUR ist in Anbetracht der herausfordernden Rahmenbedingungen als zufriedenstel-
lend zu bezeichnen.

Anlage 6/4 
 
 
Leistungsindikatoren 
 
Die Stadtwerke Münster GmbH ist die prägende Gesellschaft des Konzerns. Für den Konzern 
selbst werden keine Leistungsindikatoren definiert, da die Konzerngese llschaften dezentral 
gesteuert werden. Folgende finanzie lle und nichtfinanzie lle Leistungsindikatoren der Stadt-
werke Münster GmbH werden zur Darstellung des Geschäftsverlaufs des Konzerns herange-
zogen: 
 
 
Finanzielle Indikatoren Ist 2024 Plan 2024 Abweichung in% 
Jahresüberschuss 8,5 Mio. € 10,7 Mio. € - 20,6 
Umsatzerlöse 813,9 Mio. € 869,7 Mio. € - 6,4 
Investitionen* 58,2 Mio. € 93,3 Mio. € -37,6 
 
* Investitionen in Sachanlagevermögen inkl. immaterieller Vermögensgegenstände abzgl. Zuschüsse 
 
Nicht-finanzielle Indikatoren Ist 2024 Plan 2024 Abweichung in% 
Stromabsatz 1.151 Mio. kWh 1.321 Mio. kWh - 12,9 
Erdgasabsatz 2.155 Mio. kWh 2.302 Mio. kWh - 6,4 
Wärmeabsatz 545 Mio. kWh 573 Mio. kWh - 4,9 
Wasserabsatz 16,5 Mio. m3 17,1 Mio. m3 - 3,5 
Stromerzeugung 344 Mio. kWh 398 Mio. kWh - 13,6 
Fahrgäste 30,9 Mio. 33,0 Mio.**  - 6,4 
   
 ** Gemäß VDV-Empfehlung umgerechneter Planwert 
 
Die Umsatzerlöse lagen um 6,4 % unter dem Planansatz. Dieser Rü ckgang ist im Wesent li-
chen auf die gesunkenen Absatzmengen zurückzuführen. Im Strommarkt lagen die abgesetz-
ten Mengen um 12,9 % unter der geplanten Menge. Der gesunkene Absatz resultiert im We-
sentlichen aus Kundenabgängen aufgrund des wieder einsetzenden Preiswettbewerbs.  
 
Im Gasmarkt liegt die abgesetzte Menge um 6,4 % deut lich unter dem Plan für 2024. Der 
geminderte Absatz resultiert im Wesentlichen aus der warmen Witterung sowie Einsparungen 
durch Kundinnen und Kunden infolge der Energiekrise sowie aus Kundenabgängen. Im Wär-
memarkt ergab sich, bei nahezu konstanter Kundenzahl, aus denselben Gründen eine um 
4,9 % niedrigere Absatzmenge. 
 
Die abgesetzte Menge Wa sser lag ebenfalls unterhalb der geplanten Menge, was auf einen 
sparsamen Verbrauch durch Kundinnen und Kunden zurückzuführen ist.  
 
Die Stromerzeugung der GuD -Anlage blieb hinter der für das Jahr 2024 angesetzten Plan-
menge zurück. Dies lag u. a. an der geringeren Wärmeabnahme von Kundinnen und Kunden. 
Hierdurch wird im Rahmen der Kuppelproduktion weniger Strom erzeugt. Darüber hinaus war 
die Stromproduktion zeitweise weniger wirtschaftlich als der Rückverkauf von Gasmengen. 
 
Vor dem Hintergrund eines geänderten Mobilitätsverhaltens hat der Branchenverband VDV im 
Jahr 2023 seine Empfehlungen für die statistische Hochrechnung der Fahrgäste mit Zeitkarten 
(Abos) angepasst. Die bisherige Empfehlung aus dem Jahr 2012 bildet die Fahrkartennutzung

Anlage 6/5 
 
 
nicht mehr ab. Die neue Empfehlung basiert auf bundesweiter Markforschung und begleiten-
dem Mobilitätstracking. Nach Anpassung der statistischen Nutzungshäufigkeiten für Abokun-
den (u. a. Jobtickets, Semestertickets), die nicht mehr täglich zur Arbeit ins Büro oder zur Uni 
pendeln, haben sich die rechneri schen Fahrgastzahlen entsprechend ve rringert. Bei Jobti-
ckets wird eine statistische Verringerung der Nutzungshäufigkeit von 65,7 %, bei Semesterti-
ckets eine Verringerung von 50 % empfohlen. Wegen der methodis chen Umstellung liegt für 
das Jahr 2024 kein originärer Planansatz vor. Bei Umrechnung des Planansatzes auf die um-
gestellte Methodik ergibt sich eine Unterschreitung des Plans um 6,4 %. Neben der Methodik 
führte auch die zeitweise Reduzierung des Angebots wegen des Fahrermangels zu rückläufi-
gen Fahrgastzahlen. 
 
Im Jahr 2024 wurde die geplante Höhe der Investitionen um 37,6% unterschri tten. Die Inves-
titionen erfolgten insbesondere in Elektrobu sse, das Glasfasernetz und in Erzeugungsanla-
gen. Ein wesent licher Teil der Investitionen erfolgte in Anlagen, die sich zum 31.12.2024 in 
Bau befinden. 
 
Vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen sind der Geschäftsverlauf und das 
Ergebnis des Jahres 2024 in Höhe von 8,5 Mio. € als zufriedenstellend zu bezeichnen. 
 
Ertragslage 
 
Die Umsatzerlöse des Konzerns - ohne Strom- und Erdgassteuer - (878,0 Mio. EUR, Vorjahr 
1.059,7 Mio. EUR) entfallen im Wesent lichen auf den Versorgungsbereich (799,0 Mio. EUR, 
Vorjahr 994,5 Mio. EUR) und den Verkehrsbereich ink l. Parkraumbewirtschaftung (52,4 Mio. 
EUR, Vorjahr 51,2 Mio. EUR).  
 
Die Bestandsveränderung (Bestandsminderung 8,6 Mio. EUR; im Vorjahr Bestandserhöhung 
6,7 Mio. EUR) resultiert insbesondere aus der Fertigste llung des Hallenbads „Südbad Müns-
ter“ im Berichtsjahr (-14,1 Mio. EUR) und gegenläufigen Bestandserhöhungen für die Moder-
nisierung und den Ausbau des städti schen Stadions - LVM-Preußenstadion - (2,9 Mio. EUR) 
sowie weitere Bauleistungen für die Stadt Münster (2,5 Mio. EUR). 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge ( 24,7 Mio. EUR; Vorjahr 19,3 Mio. EUR ) resultieren im 
Wesentlichen aus Schadensersatzansprüchen (7 ,3 Mio. EUR), Rü ckstellungsauflösungen 
(8,4 Mio. €) und Anlagenabgängen (2 ,6 Mio. EUR). Die Schadensersatzansprüche basieren 
überwiegend auf Zuwendungen zum Ausgleich nicht gedeckter Ausgaben im öffentlichen Per-
sonennahverkehr im Zusammenhang mit dem Deutschlandticket. 
 
Die Aufw endungen für Roh -, H ilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene War en 
(470,6 Mio. EUR, Vorjahr 696,8 Mio. EUR) sind im Wesent lichen geprägt durch Bezugsauf-
wendungen für Energie- und Wasserlieferungen (439,9 Mio. EUR) und Einspeisevergütungen 
für Strom aus EEG- und KWK-Anlagen (17,7 Mio. EUR). 
 
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (187,9 Mio. EUR, Vorjahr: 160,2 Mio. EUR) be-
treffen insbesondere die an Übertragungsnetzbetreiber und andere fremde Netzbetreiber zu 
entrichtenden Netznutzungsentgelte (110,1 Mio. EUR), die Aufwendungen aus der Anmietung 
von Busfahrleistungen im ÖPNV (19 ,2 Mio. EUR) sowie den Betrieb und die Instandhaltung 
der Verteilnetze für Energie und Wasser (9,8 Mio. EUR). 
 
Die Erhöhung des Personalaufwands (113,6 Mio. E UR, Vorjahr: 99,6 Mio. E UR) ergibt sich 
aus dem Anstieg der beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aus Tariferhöhun-
gen.

Anlage 6/6 
 
 
Die Erhöhung der Abschreibungen (44,3 Mio. EUR, Vorjahr 39,9 Mio. EUR) resultiert im We-
sentlichen aus der Investitionstätigkeit. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betragen 
0,3 Mio. EUR (Vorjahr 3,9 Mio. EUR). Ihnen liegt eine Wertberichtigung nachträglicher An-
schaffungskosten aus Einzahlungen in das Eigenkapital der Beteiligungsgesellschaften West-
fälische Landeseisenbahn GmbH, Lippstadt, zugrunde. 
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (77,8 Mio. EUR; Vorjahr: 70,2 Mio. EUR) enthalten 
neben der Konzessionsabgabe (17,7 Mio. EUR) im Wesentlichen Aufwendungen für IT-Dienst-
leistungen (12,7 Mio. EUR), Aufwendungen für Verwaltung und Vertrieb (8 ,3 Mio. EUR), für 
Wartung und Pflege von Software (7,1 Mio. EUR) sowie für Provisionen (5,5 Mio. EUR). 
 
Der Zinsaufw and des Berichtsjahres ( 12,9 Mio. EUR; Vorj ahr 7,7 Mio. EUR) setzt sich im 
Wesentlichen aus den Zinsen für die Fremddarlehen (11,5 Mio. EUR; Vorjahr 6,1 Mio. EUR) 
sowie aus den Zinsen für die Aufzinsung langfristiger Personalrü ckstellungen (1,3 Mio. EUR; 
Vorjahr 1,3 Mio. EUR) zusammen.  
 
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag (2,9 Mio. EUR; Vorjahr: 14,6 Mio. EUR) entfallen auf 
Körperschaftsteuer (1,3 Mio. €) und Gewerbesteuer (1,6 Mio. €). 
 
Die sonstigen Steuern in Höhe von 1,5 Mio. EUR (Vorjahr 1,6 Mio. EUR) entfallen im Wesent-
lichen auf Grundsteuer ( 0,8 Mio. EUR; Vorj ahr 0,7 Mio. EUR), Strom- und Energiesteuer 
(0,6 Mio. EUR; Vorjahr 1,0 Mio. EUR), sowie KfZ- und Umsatzsteuer.  
 
Energie- und Wasservertrieb 
 
Das Geschäftsfeld Energie- und Wasservertrieb entwickelte sich im Geschäftsjahr 2024 trotz 
herausfordernder Rahmenbedingungen weiterhin zufriedenste llend. Im Stro mmarkt stieg die 
abgesetzte Menge bei rückläufiger Kundenzahl gegenüber dem Vorjahr um 1,0 %. Die Erlöse 
sanken insbesondere preisbedingt um 15,3 %. 
 
Im Ga svertrieb stieg die abgesetzte Menge gegenüber dem Vorjahr über a lle K undenseg-
mente um 10,5 % auf 2.155 Mio. kWh (im Vorjahr 1.951 Mio. kWh, jeweils ohne Verbrauch der 
GuD-Anlage). Über alle Kundensegmente stiegen die Erlöse preisbedingt um 2,8 %. Im Wär-
mevertrieb erhöhte sich bei leicht gestiegener Anzahl an Kundinnen und Kunden die Absatz-
menge um 8,4 % auf 545 Mio. kWh. Die Erlöse sanken preisbedingt um 24,3 % auf 86,1 Mio. €.  
 
Die abgesetzte Menge Wasser war im Geschäftsjahr 2024 mit 16,5 Mio. m³ nach 16,4 Mio. m³ 
im Jahr 2024 um 0,6 % höher. Die Erlöse stiegen um 5,8 % auf 40,4 Mio. €. 
 
Stromerzeugung 
 
Die erzeugte Menge von 344 Mio. kWh lag um 1 3,6 % unter dem Planwert. Dies lag u. a. an 
der geringeren Wärmeabnahme von Kundinnen und Kunden. Hierdurch wird im Rahmen der 
Kuppelproduktion weniger Strom erzeugt. Darüber hinaus war die Stromproduktion zeitweise 
weniger wirtschaftlich als der Rückverkauf von Gasmengen.  
 
Die Erzeugung aus erneuerbaren Energien lag etwa 24 % unter dem geplanten Ansatz, was 
insbesondere an einem wind schwachen Jahr, Anlagenausfä llen im ersten Quartal 2024 und 
der zeitlichen Verschiebung von Photovoltaikprojekten lag. Die Erlöse lagen rund 36 % unter 
den geplanten Einnahmen, insbesondere weil der geplante Verkauf einer Windenergieanlage 
nicht umgesetzt wurde.

Anlage 6/7 
 
 
Versorgungsnetze 
 
Im Geschäftsjahr 2024 wurden 85 ,2 Mio. € in das Sachanlagevermögen abzüg lich Investiti-
onszuschüsse sowie immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Die Investitionen erfol-
gen insbesondere in die Versorgungsnetze und Wa sserwerke. Neben dem kontinuierlichen 
Ausbau und der Erneuerung der Verteilernetze war ein wesentlicher Schwerpunkt der Neubau 
eines Umspannwerks im Stromnetz. Zusätzlich sind weiterhin hohe Investitionen zur Erneue-
rung der Wasserwerke getätigt worden. Aufgrund von zeitlichen Verschiebungen bei dem Neu-
bau des Umspannwerks sowie bei der Erneuerung der Wasserwerke wurde das geplante In-
vestitionsvolumen von 97,8 Mio. € nicht vollständig ausgeschöpft. 
 
Verkehr 
 
Der von den Stadtwerken Münster betriebene öffentliche Personennahverkehr wurde auch im 
Jahr 2024 von dem infolge der Corona-Pandemie geänderten Mobilitätsverhalten geprägt. Die 
Zahl der Fahrgäste bewegt sich weiterhin unterhalb des Niveaus vor der Pandemi e. Im Jahr 
2024 stieg die Zahl der statistisch erfassten Fahrgäste von 30,6 auf 30,9 Millionen. Die Fahr-
gastzahlen stiegen trotz zeitweiser Angebotseinschränkungen wegen Fahrermangels. Die Ge-
samterlöse des Verkehrsbetriebs liegen im Geschäftsjahr 2024 mit 51,5 Mio. € über dem Ni-
veau des Vorjahres. Der operative Kostende ckungsgrad Verkehr liegt bei 75,8 % und damit 
auf dem Niveau des Vorjahres (73,8 %). 
 
Zum Ausgleich nicht gede ckter Aus gaben im öffent lichen Personennahverkehr erhielt die 
Stadtwerke Münster GmbH im Zusammenhang mit dem Deut schlandticket ins gesamt rd. 
12,3 Mio. €. Von dem Betrag wurden 6,3 Mio. € für die Rü ckzahlung wegen Überzahlung zu-
rückgestellt. 
 
Glasfaser 
 
Der Glasfaserausbau in Münster erfolgt u. a. im Rahmen einer Kooperation mit der Telekom 
durch die Glasfaser Münster GmbH & Co. KG (GFMS), die eine 70 %ige Tochtergese llschaft 
der SWMS ist. Als strategischer Partner übernimmt Palladio Partners 30 % der Finanzierung 
des Ausbaus. Im Jahr 2024 verzeichnete die GFMS einen Ausbau von rd. 94 Tra ssenkilome-
tern. Außerdem wurden rd. 45 km von den SWMS im Zuge des Net zkaufs der Migrationsge-
biete Amelsbüren und Kreu zviertel an die GFMS übertragen. Zudem wurden von Seiten der 
SWMS im Jahr 2024 234 km im Rahmen des geförderten Ausbaus der weißen Fle cken neu 
verlegt. 
 
Vermögens- und Finanzlage 
 
Das Sachanlagevermögen weist einen gestiegenen Anteil von 70,0 % (Vorjahr 68,4 %) der 
Konzernbilanzsumme auf und zeigt die weiterhin hohe Anlagenintensität kommunaler Versor-
gungsunternehmen. Die Kennzahl ergibt sich aus dem Anstieg des Sachanlagevermögens um 
130,7 Mio. EUR (21,1 %) bei einem parallelen Anstieg der Bilanzsumme um 165,9 Mio. EUR 
(18,4 %).  
 
Die Finanzanlagen erhöhten sich im Geschäftsjahr um 4,2 Mio. EUR auf 27,8 Mio. EUR. Die 
Erhöhung entfiel vor allem auf die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs-
verhältnis besteht.  
 
Die Vorräte sanken um 8,5 Mio. EUR auf 26,1 Mio. EUR. Hier haben sich insbesondere ge-
sunkene Unfertige Leistungen ausgewirkt.

Anlage 6/8 
 
 
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ( 114,2 Mio. EUR; Vorjahr 
135,3 Mio. EUR) sind auch die Forderungen aus der Abgrenzung der Energie- und Wasser-
lieferungen zwischen letztem Ablesestichtag und dem B ilanzstichtag enthalten, die mit den 
hierfür bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Abschlagszahlungen saldiert wurden. 
 
Den Forderungen gegen den Gese llschafter (11,6 Mio. EUR; Vorjahr 13,5 Mio. EUR) liegen 
zum Stichtag 31.12.2024 insbesondere Energie- und Wasserlieferungen (6,2 Mio. EUR; Vor-
jahr 6,8 Mio. EUR), Forderungen aus der Abrechnung des Deut schlandticket Schule für das 
Schuljahr 2024/2025 (3 ,5 Mio. EUR), Netzb aumaßnahmen ( 0,7 Mio. EUR; Vorjahr 
0,6 Mio. EUR) zugrunde. 
 
Die liquiden Mittel sind von 22,9 Mio. EUR auf 74,8 Mio. EUR gestiegen. Die Liquidität wird 
zur Finanzier ung saisonaler Schwankungen im Bestandsge schäft und der 
Erweiterungsinvestitionen vorgehalten. Die Entwicklung der Liquidität des Konzerns ist in der 
als Anlage beigefügten Kapitalflu ssrechnung dargeste llt. Der K onzern war jederzeit in der 
Lage, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen und hat durch Kontokorrentlinien vorge-
sorgt, auch zukünftig alle finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können. Offene Investitions-
verpflichtungen in Form des Bestellobligos bestehen in Höhe von 127,4 Mio. EUR. 
 
Die Rü ckstellungen für Pensionen und ähn liche Verpf lichtungen (71 ,2 Mio. EUR; Vorjahr 
68,1 Mio. EUR) umfassen Rückstellungen zur Abdeckung von Versorgungsverpflichtungen in 
der KVW (Kommunale Versorgungskassen Westfalen-Lippe; 58,9 Mio. EUR; Vorjahr 55,9 Mio. 
EUR), Rückstellungen für Deputatverpflichtungen (10,1 Mio. EUR; Vorjahr 9,9 Mio. EUR), so-
wie Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (2,2 Mio. EUR; Vorjahr 2,3 Mio. EUR). 
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (335 ,5 Mio. EUR; Vorjahr 245,8 Mio. EUR) 
resultieren insbesondere aus den in den Jahren 2012, 2021, 2022 und 2024 zur Finanzierung 
aufgenommenen Schuldscheindarlehen. Im Berichtsjahr wurden zur Finanzierung der Strate-
gie 2030 neue endfällige Schuldscheindarlehen im Wert von 156,5 Mio. EUR aufgenommen. 
Zum Stichtag 31.12.2024 summiert sich der Restbuchwert der Schuldscheindarlehen auf ins-
gesamt 288,0 Mio. EUR. Die Verzinsung der Verbindlichkeiten ist laufzeitadäquat und markt-
üblich. Wesentliche Zinsänderungen bei den Verbindlichkeiten gab es im Geschäftsjahr nicht. 
 
Die aus der Konzernb ilanz abgeleitete Eigenkapitalquote ist durch die Erhöhung der Bilanz-
summe um 165,9 Mio. EUR (18,4 %) bei einem um 4,9 Mio. EUR (1,7 %) gestiegenen Eigen-
kapital auf 27,7 % gesunken. Unter Berü cksichtigung nachrangige r Gesellschafterdarlehen 
der Stadt Münster beträgt die wirtschaftliche Eigenkapitalquote 36,1 %. Der Anlagendeckungs-
grad (Anteil des durch Eigenkapital finanzierten Anlagevermögens) ist nach 44,7 % im Vorjahr 
auf 37,3 % im Berichtsjahr gesunken. Ursache ist insbesondere die starke Investitionstätigkeit. 
 
Die Kapitalflussrechnung weist einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe 
von 92,9 Mio. EUR auf (Vorjahr: 32,2 Mio. EUR). Diese Entwicklung ergibt sich unter anderem 
aus eingegangenen Zahlungen, die das Vorjahr betreffen (Erstattungen von Gas - und Wär-
mepreisbremsen sowie hoher Forderungsbestand zum 31.12.2023). Der negative Cashflow 
aus der Investitionstätigkeit ist  mit 194,5 Mio. EUR nach 155,6 Mio. EUR nochmals deutlich 
gestiegen. Dies wird wesentlich durch höhere Auszahlungen für Investitionen in Finanz- und 
Sachanlagen im Rahmen des strategi schen Investitionsprogramms verursacht. Die strategi-
schen Investitionen werden im nachfolgenden Berichtsteil beschrieben. 
 
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit stieg deutlich von 83,1  Mio. E UR auf 
153,4 Mio. EUR. Dies ergibt sich insbesondere aus Einzahlungen aus der Aufnahme von Kre-
diten. Die Finanzierung erfolgte im Berichtsjahr vo rrangig über die Begebung von Schuld-

Anlage 6/9 
 
 
scheindarlehen und Namen sschuldverschreibungen (156,5 Mio. EUR) sowie ein nachrangi-
ges Gese llschafterdarlehen der Stadt Münster (60 Mio. E UR). Der Fin anzmittelfonds zum 
Ende des Geschäftsjahres ist um 50,6 Mio. EUR auf 73,5 Mio. EUR (Vorjahr 22,9 Mio. EUR) 
gestiegen. 
 
Die Vermögens- und Finanzlage bildet damit weiterhin eine valide wirtschaftliche Basis für die 
weitere Strategie- und Geschäftsentwicklung.

Anlage 6/10 
 
 
Prognose-, Chancen- und Risikobericht 
 
 
Konjunkturelle Entwicklung 
 
Die Prognosen für das deutsche BIP-Wachstum im Jahr 2025 liegen überwiegend im niedrigen 
einstelligen Bereich. Einige Institute erwarten eine Stagnation, während andere ein leichtes 
Wachstum von etwa 0,2 % bis 0,4 % vorhersagen. Zu strukturellen Problemen wie dem Fach-
kräftemangel und ausufernder Bürokratie komme nun zudem enorme Unsicherheit wegen der 
US-Handelspolitik. Das Statisti sche B undesamt geht für 2025 von einer Inflationsrate von 
2,3 % aus, was in etwa auf dem Niveau von 2024 liegt. Bei den Zinsen erfolgte im April 2025 
und im Juni jeweils eine Senkung des EZB-Einlagesatzes in Höhr von 0,25 % auf 2,25 % bzw. 
2,0%. Für 2025 wird durchaus noch mit einer weiteren Zinssenkung um 0,25 % gerechnet. 
 
Die mikroökonomische Vorschau auf Ebene der Stadtwerke Münster lässt für das Jahr 2025 
über alle Sparten der Geschäftsbereiche Energie und Verkehr ein Mengenwachstum erwarten. 
In den Sparten Strom, Gas und Wärme wird ein spürbares Mengenwachstum erwartet, beim 
Absatz in der Sparte Wasser ein moderates Mengenwachstum. In der Verkehrssparte ist eben-
falls mit einem moderaten Wachstum zu rechnen, einerseits durch die Rückkehr in die vorge-
sehenen Taktfrequenzen und anderseits durch das Deutschlandticket und das Münster-Abo. 
 
Energiepolitische Rahmenbedingungen 
 
Nach der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 haben CDU/CSU und SPD einen Koalitions-
vertrag ge schlossen. Die K oalitionäre halten grundsätz lich an den deutschen und europäi-
schen Klimazielen fest. Auch am System der CO2 -Bepreisung als zentralem Baustein im k li-
maschutzpolitischen Instrumentenmix soll festgehalten werden. Die Koalitionäre woll ten bis 
zur Sommerpause 2025 ein Monitoring zum zu erwartenden Strombedarf, zum Stand der Ver-
sorgungssicherheit, des Netzausbaus, des Ausbaus der Erneuerbaren Energien, der Digitali-
sierung und des Wa sserstoffhochlaufs als Grundlage der weiteren energiepo litischen Arbeit 
anfertigen lassen. Aktuell liegt das Monitoring noch nicht vor. 
 
Die Koalitionäre wollen zudem Unternehmen und Verbraucher beim Strompreis dauerhaft um 
mind. 5 ct/kWh entlasten. Das Maßnahmenpaket beinhaltet die Senkung der Stromsteuer auf 
das europäische Mindestmaß sowie die Reduzierung von Umlagen und Netzentgelten.  Die 
Senkung der Stromsteuer für alle Verbraucher wird jedoch kurzfristig nicht umgesetzt werden. 
Die Förderung von Solarenergie in Verbindung mit Speichern soll systemdienlich ausgestaltet 
werden. Die Koalitionäre lassen Zwischenziele des Windflächenbedarfsgesetzes für 2027 un-
berührt; die Flächenziele für 2032 evaluieren sie. Zudem planen die Koa litionäre ein verbes-
sertes Geothermie-Beschleunigungsgesetz auf den Weg zu bringen und Instrumente für die 
Absicherung des Fündigkeitsrisikos einzuführen. 
 
Die Wärmeversorgung der Zukunft wird dabei verschiedene technologische Bausteine benö-
tigen: Elektrifizierung und Effizienz ebenso wie Fern- und Nahwärmeversorgung sowie erneu-
erbare und dekarbonisierte Gase. Die kommunale Wärmeplanung für Münster soll spätestens 
bis zum 30.06.2026 (gesetzliche Frist) erstellt werden. 
 
Die Stadtwerke Münster sind bereit, die energiewirt schaftliche Transformation vor Ort zu ge-
stalten, benötigen aber rechtlich verbindliche und tragfähige Rahmenbedingungen, um durch 
Investitionen wirksam und wirtschaftlich sinnvoll zur Energiewende beitragen zu können.

Anlage 6/11 
 
 
 
Aktuelle Preisentwicklungen 
 
Nach deutlich sinkenden Forward-Preisen für Strom und Gas im Jahr 2023 sind die Preise im 
Jahr 2024 wieder gestiegen, die Forward -Preise für Gas deut lich stärker als die Forward -
Preise für Strom. Die Preise liegen weiterhin über dem Niveau vor der Energiekrise im ersten 
Halbjahr 2021. Der CO2-Preis unterlag erkennbaren Schwankungen und lag am Jahresen de 
rund 8 % unter den Preisen zum Jahresbeginn. Der Ölpreis ist mit einigen Schwankungen in 
beide Richtungen über das Jahr geringfügig um ca. 1 % gestiegen. De r stärkere Anstieg des 
Forward-Preises für Gas im Verhältnis zum Forward-Preis für Strom belastet den Clean-Spark-
Spread und damit die Wirtschaftlichkeit von Gaskraftwerken und insbesondere hocheffizienten 
Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Die Stadtwerke Münster beobachten die Preisentwicklungen 
engmaschig, um jederzeit kurzfristig reagieren zu können. Die mehrjährige Beschaffungsstra-
tegie der Stadtwerke Münster für Strom und Gas ist ein wichtiger Faktor, um die erheb lichen 
Herausforderungen auf den Energiemärkten bewältigen zu können. 
 
Der Strompreis für die Privatkundinnen und -kunden in der Grundversorgung wurde zum 
01.01.2024 um 0,5 % gesenkt. Wegen gestiegener Netznutzungsentgelte stieg der Strompreis 
zum 01.04.2024 um 5,9 %. Zum 01.01.2025 erfolgte keine Anpassung des Strompreises. Der 
Gaspreis wurde zum 01.02.2024 für die Privatkundinnen und -kunden in der Grundversorgung 
um 9,6 % gesenkt. Zum 01.04.2024 stieg der Preis um 11,2 % wegen des Wegfalls der ermä-
ßigten Umsatzsteuer auf Gaslieferungen. Zum 01.02.2025 stieg der Gaspreis um 6,1 %. Zum 
01.01.2024 sank der Fernwärmepreis um rd. 29,2 %. Dies lag insbesondere am gesunkenen 
Gaspreis, der sich im Rahmen der Preisformel auf den Wärmepreis auswirkt. Zum 01.04.2024 
stieg der Fernwärmepreis um 11,2 % wegen des Wegfa lls der ermäßigten Umsatzsteuer auf 
Wärmelieferungen. Zum 01.01.2025 sank der Fernwärmepreis um rd. 18,5 %.  Nach der letz-
ten Anpassung des Wasserpreises zum 01.04.2021, stieg der Preis zum 01.07.2024 um 9,5%. 
Im ÖPNV wurde neben dem Deutschlandti cket im Jahr 2023 ein neues in Münster geltendes 
Abo-Ticket („Münster Abo “) eingeführt, das für anfäng lich 29 € pro Monat bzw. seit dem 
01.08.2024 für 30,40 € zu erwerben ist. Die Finanzierung erfolgt aus einer dritten Finanzie-
rungssäule, die unter anderem aus einer deut lich intensivierten Parkraumbewirtschaftung in 
der Münsteraner Innenstadt gespeist werden soll. Zum 01.08.2025 erhöhen sich die Preise 
innerhalb des WestfalenTarifs um durchschnittlich 2,85 %. Der Preis für das MünsterA bo soll 
auf höchstens 31 € pro Monat steigen. 
 
Durch die geopolitischen Entwicklungen ist die Bedeutung von Preisrisiken für die Stadtwerke 
Münster gestiegen. Mit der langfristigen Beschaffungsstrategie und mit Preisanpassungen, die 
zur Sicherstellung der Kostendeckung erforderlich sind, sind die Stadtwerke für die anstehen-
den Herausforderungen gut aufgestellt. 
 
Entwicklung der Absatzmengen 
 
Für die Absatzmengen der wärmegeführten Sparten Gas und Fernwärme ist die Witterung im 
Verlauf des ersten Halbjahres bereits von signifikanter Bedeutung. Die Gradtagszahl als Indi-
kator für den wi tterungsbedingten Absatzverlauf lag für das erste Halbjahr le icht über dem 
Niveau des Vorjahres und etwa auf dem des langjährigen Durchschnitts. Die Absatzmenge für 
Gas und Fernwärme lag in den ersten Monaten unter Planniveau. Die Absatzmenge in der 
Sparte Strom lag ebenfalls unter Planniveau. Die Absatzmenge in der Wassersparte lag in den 
ersten Monaten auf Planniveau. Umsätze im ÖPNV steigen beim Deutschlandticket durch die 
Preiserhöhung von 49 auf 58 € an.  Die Anzahl der Fahrgäste steigt insbesondere im Jobticket 
weiter an. Im Gelegenheitsverkehr sind Umsätze und Fahrgastzahlen stabil.

Anlage 6/12 
 
 
Strategie und Chancen  
 
Im Jahr 2020 haben die Stadtwerke Münster eine umfa ssende Strategie entwickelt, die sich 
bis zum Jahr 2030 erstreckt. Die Strategie beinhaltet drei Leitgedanken, die für die langfristige 
Ausgestaltung des Unternehmens in den nächsten Jahren maßgeblich sein werden: 
 
1. Wir sorgen für den Herzschlag Münsters 
2. Mit uns wird ein Haus zum Zuhause und ein Unternehmen erfolgreich 
3. Wir gewinnen gemeinsam 
 
Wir sorgen für den Herzschlag Münsters 
 
Mit ihrer Infrastruktur, die die gesamte Stadt durchzieht – Versorgungsnetze, Erzeugungsan-
lagen und das Liniennetz mit seinen Bussen – prägen die Stadtwerke Münster und Stadtnetze 
Münster auf vielfältige Weise die Lebensadern der Stadt und sorgen damit für den Herzschlag 
Münsters. 
 
Im Rahmen einer innovativen, k limaschutzorientierten Energieversorgung werden die Stadt-
werke Münster in erheblichem Umfang in regenerative Erzeugungskapazitäten investieren. Bis 
zum Jahr 2030 wollen die Stadtwerke Münster alle Haushalte in Münster mit Wind- und Solar-
strom aus eigener Erzeugung versorgen und dabei auch gezielt Bürgerbeteiligungen ermögli-
chen, um die Menschen vor Ort am finanziellen Erfolg von regenerativen Projekten te ilhaben 
zu lassen. Im Jahr 2024 haben die Stadtwerke mehr als 63 GWh Wind - und Solarstrom in 
eigenen Anlagen erzeugt. Im Jahr 2025 soll mit drei neuen Windenergieanlagen, einer Freiflä-
chen-Photovoltaikanlage und weiteren Photovoltaik-Dachanlagen der Anteil weiter gesteigert 
werden. Diese Anlagen waren bereits für das Jahr 2024 geplant. 
 
Zudem wird der Umbau der Wärmeerzeugung auf „grüne Wärme“ eingeleitet. Angesichts der 
geologischen Ausgangssituation hat sich unter anderem der Einsatz von Tiefengeothermie als 
eine vielversprechende Option herausgeste llt. Nach positiven Ergebnissen der 2D -Seismik-
Untersuchungen erfolgte im Jahr 2024 die 3D -Seismik zur detaillierteren Erkundung des Un-
tergrunds. Die Auswertung der dabei gewonnenen Daten wird im Jahr 2025 erfolgen. Weitere 
Bausteine der Wärmestrategie sind die Solarthermie, die Wärmeerzeugung in Power-to-Heat-
Anlagen, die Nutzung von Umweltwärme mi ttels Großwärm epumpen und auch saisonale 
Großwärmespeicher. Im Jahr 2025 sollen zwei Großwärmepumpen in Betrieb gehen. Die bei-
den Anlagen waren bereits für das Jahr 2024 geplant. Eine vollständige Umstellung auf grüne 
Wärmeerzeugung wird realistisch betrachtet nicht bis zum Jahr 2030 möglich sein. Es bedarf 
Übergangslösungen, u. a. mit hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplungstechnologie. 
 
Ein weiterer wichtiger Baustein für den Her zschlag Münsters ist die Umstellung der Busflotte 
auf elektrische und emissionsfreie Antriebe sowie die Entwicklung des Verkehrs zu einem sys-
tematisch ineinandergreifenden multimodalen Mobilitätssystem. Ende 2024 waren bereits 82 
Stadtwerke-Busse mit elektrischem Antrieb in Münster unterwegs. Im Jahr 2025 so llen es 97 
Busse sein. Bis 2029 sollen 100 % der eigenen Busse elektrifiziert sein.  
 
Eine leistungsfähige Breitbandversorgung wird als Standor tfaktor für Münster zuk ünftig noch 
viel entscheidender werden, daher wo llen die Stadtwerke Münster auch den „digitalen Herz-
schlag“ ihrer Stadt sicherstellen. Bis zum Jahr 2030 sollen 80 % der Haushalte in Münster mit 
Glasfaserverbindungen bis ins Haus versorgt sein. Dazu haben wir eine Kooperation mit der 
Deutschen Telekom vereinbar t, bei der die Stadtwerke ihre Expertise für die Verlegung der 
Glasfaserleitungen einbringen werden. Um die enormen Inves titionen bis 2030 zu ste mmen,

Anlage 6/13 
 
 
haben wir ab 2023 den strategi schen Finanzpartner Palladio Partners mit einer Minderheits-
beteiligung von 30 % an der Glasfaser Münster GmbH & Co. KG bete iligt, die den Glasfaser-
netz-Ausbau umsetzt. 
 
Mit der „Herzschlag-Strategie“ möchten die Stadtwerke sowohl Mitverantwortung für eine in-
novations- und klimaschutzorientierte Weiterentwicklung in Münster übernehmen als auch sig-
nifikante finanzielle Beiträge für die Gestaltung von Münsters Zukunft leisten. So soll nachhal-
tig ein Jahresergebnis von mindestens 12 Mio. € erzielt werden, das gleichermaßen Ausschüt-
tungspotenziale für den städtischen Haushalt und Thesaurierungen zur Eigenkapitalstärkung 
ermöglicht. Darüber hinaus soll die lokale Wertschöpfung der Stadtwerke Münster mindestens 
80 Mio. € p.a. betragen. Dies umfa sst neben dem Jahresergebnis und der Abdeckung des 
Verkehrsverlustes insbesondere auch die vielfältigen Aufträge an lokale Unternehmen, die vor 
Ort wiederum Arbeitsplätze und damit lokale Kaufkraft sichern. 
 
Mit uns wird ein Haus zum Zuhause und ein Unternehmen erfolgreich 
 
Die St adtwerke Münster wo llen mit ihren Produkten und Dienstleistungen einen spürbaren 
Beitrag zur Lebensqualität in Münster und für die Münsteraner Bürgerinnen und Bürger leisten. 
 
Die besondere Attraktivität für das Produktportfolio soll neben einem exzellenten Service und 
einfacher Zugäng lichkeit über digitale Kanäle insbesondere mit der durchgängigen, konse-
quenten Ausrichtung des gesamten Produktprogramms an Klimaschutzzielen erreicht werden. 
Bereits bestehende Produkte wie das „Grüne -Strom-Label (GSL)“ zertifizierte Ökostrompro-
dukt werden sukzessive durch einen emissionsfreien Mobilitätsmix, „grüne Wärme“ und effizi-
ente Glasfaserinfrastruktur ergänzt. Zur grünen und digitalen Rund umversorgung der Stadt-
werke für die Menschen in Münster werden weitere Produkte und Services gehören. 5G -Ver-
sorgung und die Nutzung des bereits errichteten LoRaWan-Netzes eröffnen zahlreiche weitere 
Möglichkeiten für kundenorientierte smarte Anwendungen, wie das multimodale Mobilitätsma-
nagement im Mix aus intelligentem Parkraummanagement oder auch adaptive Beleuchtungs-
konzepte. 
 
Leitgedanke für all diese Aktivitäten ist, dass die Stadtwerke Münster von ihren Kundinnen und 
Kunden und den Menschen dieser Stadt noch intensiver als bisher als der gute, vertraute und 
verlässliche Nachbar wahrgenommen werden, der sie im Grunde immer schon waren. 
 
Wir gewinnen gemeinsam 
 
Die neue Ausrichtung der Stadtwerke Münster nach außen wird durch die Stärkung der „One 
Company“-Perspektive im inneren des Unternehmens unterstützt. Das unternehmensweite 
Anreizsystem stützt sich ab 2021 nicht mehr wie bisher auf individuelle Bereichsziele, sondern 
orientiert sich an monetären und qualitativen Zielen, die für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
ter der Stadtwerke Münster gleichermaßen gelten. 
 
Prozessexzellenz nach außen bedarf in hohem Maße auch Prozessexzellenz im Inneren des 
Unternehmens. Zur Unterstützung dieser Zielsetzung wurde im Rahmen der Strategieentwick-
lung ein umfangreiches neues Personalentwi cklungsprogramm erarbeitet, wozu u.a. ein e In-
tensivierung des Arbeitens in bereichsübergreifenden Teams, das Vermitteln und das Erlernen 
neuer agiler Arbeitsmethoden und die Digitalkompetenz zählen. 
Die Umsetzung der Strategie 2030 in a ll ihren Facetten wird der Belegschaft der Stadtwerke 
Münster viel Kraft und einen langen Atem abverlangen. Vor diesem Hintergrund und auch in 
Anbetracht des demographischen Wandels sind umfangreiche Angebote im betrieblichen Ge-
sundheitsmanagement Bestandteil der Strategie. Schließlich bietet eine Betriebsvereinbarung 
flexible Möglichkeiten, ortsunabhängig zu arbeiten und zwischen dem Arbeitsplatz vor Ort im

Anlage 6/14 
 
 
Unternehmen und der Arbeit im Home-Office zu wählen und so den individuellen Bedürfnissen 
der Mitarbeitenden noch besser gerecht zu werden. 
 
Qualität und Effizienz im Kerngeschäft 
 
Die neue Strategie wird von einem kontinuier lichen Maßnahmenpaket begleitet, das sich auf 
die Optimierung der internen Proze ssqualität und Prozesseffizienz richtet. Auch im R ahmen 
der laufenden SAP S/4 HANA-Einführung werden Prozesse mit dem Ziel der Vereinfachung 
und Automatisierung auf den Prüfstand geste llt. Mit dem Einsatz der „Celonis“-Software zur 
fundierten und kontinuierlichen Analyse von Massenprozessen wird zudem eine datenbasierte 
Prozessanalyse und -steuerung in verschiedensten Unternehmensbereichen ermöglicht; so ist 
die Optimierung des Order-to-Pay-Prozesses sehr weit fortgeschritten. 
 
Die Transformation der Energie - und Mobilitätsinfrastruktur erfordert zur Umsetz ung der In-
vestitionen zusätzliche Personalkapazitäten. Um allerdings die wirtschaftliche Balance halten 
zu können, ist es erforderlich, die strukturellen Kostensteigerungen auf ein verträgliches Maß 
zu begrenzen. Vor diesem Hintergrund ist für das Jahr 2025 ein Effizienzprogra mm vorgese-
hen. 
 
Die im Jahr 2020 entwi ckelte Strat egie hält dem Druck der aktue llen geopo litischen Lage 
stand. Die Maßnahmen, wie der erheb liche Ausbau von Windenergie - und PV-Anlagen oder 
die Entwicklung einer Wärmestrategie, passen zu den aktuellen Herausforderungen. 
 
Risiken 
 
Seit dem 23. Juni 2022 gilt die Alarmstufe des Notfallplans Gas. Nachdem im Jahr 2022 eine 
Gasmangellage im Winter 2022/2023 ein relevantes Risiko darstellte, wird die Gasversorgung 
in Deutschland von der Bundesnetzagentur mi ttlerweile wieder als stab il eingeschätzt. Das 
Bundesministerium für Wirt schaft und Energie (BMWE) hat in der Folge die  Alarmstufe des 
Notfallplans Gas wieder aufgehoben. Seit dem 01. Juli 2025 gilt wieder die Frühwarnstufe. 
 
Der Margendruck im Energievertrieb bleibt weiterhin hoch und birgt das Risiko von we ttbe-
werbsbedingten Kundenverlusten. Die Stadtwerke Münster steuern dem mit Kundenservice 
und einem aktiven Portfoliomanagement für den Energieeinkauf an den Großhandelsmärkten 
für Strom und Gas entgegen.  
 
Im Jahr 2022 wurde be schlossen, das „Deutschland-Ticket“ für anfänglich 49 € pro Monat 
einzuführen. Mittlerweile liegt der Preis bei 58 € pro Monat. Darüber hinaus wurde im Rat der 
Stadt Münster beschlossen, ein Münster Abo für anfäng lich 29 € pro Monat (a b 01.08.2024: 
30,40 €) für den Nahverkehr in Münster einzuführen. Die aus dem Münster Abo resultierende 
Finanzierungslücke soll mit Einnahmen aus dem Bewohnerparken ge schlossen werden. Da-
mit das ÖPNV -Angebot für die Stadtwerke Münster nachhaltig tragfähig und finanzierbar 
bleibt, ist es entscheidend, dass zusätzliche, externe Finanzierungssäulen (neben Kundenein-
nahmen und Verlustabde ckung durch die positiven Ergebni sse der Energiesparten) in Form 
von öffentlichen Mitteln des Bundes, der Länder und/oder der Kommunen in ausreichender 
Höhe zur Verfügung stehen. Die Stadtwerke Münster a llein können die Finanzierung aus ei-
gener Kraft nicht leisten und laufen Gefahr, den enormen Finanzmittelbedarf für weitere zent-
rale Strategiefelder, wie den Breitbandausbau und den Ausbau der regenerativen Erzeugung, 
nicht bereitstellen zu können. Die für 2025 beschlo ssenen Tarifsteigerungen werden die Fi-
nanzierungslücke nicht schließen können. 
 
Die Personalgewinnung und -nachbesetzung ist insbesondere im ÖPNV ein wesentliches Ri-
siko für die Aufrechterhaltung eines funktionierenden Angebots geworden. Die Intensivierung

Anlage 6/15 
 
 
der Personalgewinnung durch die Stadtwerke, insbesondere nach der während der Corona -
Pandemie ausgesetzten Fahr schulausbildung, hat im Ge schäftsjahr 2024 weiterhin Erfol ge 
gezeigt. Zwischenzeitlich reduzierte Fahrtakte konnten weiter aufgestockt werden. 
 
Die Entwicklung des Ölpreises und damit auch des Preises für Diesel stellt ein weiteres Risiko 
dar. Perspektivisch muss mit steigenden Preisen gerechnet werden. Bis zur vollständigen Um-
stellung der Flotte auf elektrische Antriebe werden die Stadtwerke durch die Preissteigerungen 
wirtschaftlich belastet sein. 
 
Weitere Risiken für die Stadtwerke Münster liegen nach wie vor in den politischen und rechtli-
chen Rahmenbedingungen für den Ausbau von Windenergie an Land. Das im Jahr 2020 ent-
wickelte strat egische Programm des Unternehmens sieht erheb liche Investitionen i n Wind-
energie in den nächsten zehn Jahren vor. Das absehbare Festhalten der vorau ssichtlichen 
Regierungskoalition an den Zwi schenzielen des Windflächenbedarfsgesetzes für 2027 ist zu 
begrüßen. Wichtig ist weiterhin, dass an der Vereinfachung der Planungsverfahren festgehal-
ten wird, um die Fort schritte bei der Umsetzung der ehrgeizigen und für die Umsetzung der 
Energiewende notwendigen Ausbauziele beizubehalten. 
 
Ein signifikantes Risiko für die Stadtwerke Münster als Mu ttergesellschaft und Organträgerin 
der Stadtnetze Münster liegt in der Entwi cklung der Netznutzungsentgelte in den regu lierten 
Netzsparten für Strom und Gas. Die Bundesnetzagentur übt – insbesondere über die Absen-
kung der zulässigen Eigenkapitalverzinsung des bestehenden Netzvermögens – permanenten 
Druck auf das bestehende Netzentgeltniveau aus. Ein Absinken der Netznutzungsentgelte 
wird planerisch bereits antizipiert. Die mehrjährigen Regulierungsperioden stehen zunehmend 
in einem Spannungsfeld mit dem für die Energie- und Wärmewende notwendigen erheblichen 
Ausbau der Stromnetze. Dieses Spannungsfeld verstärkt sich durch steigende Tiefbaupreise 
und Finanzierungszinsen. Die Stadtwerke Münster setzen s ich aktiv dafür ein, dieses Span-
nungsfeld aufzulösen. Ferner haben die Stadtnetze Münster im Februar 2024 eine Beteiligung 
an einem Tiefbauunternehmen (51 % an der Seck GmbH) erworben, um Risiken bei den not-
wendigen Tiefbaukapazitäten zu reduzieren. 
 
Seit dem 1.1.2025 gibt es den gesetz lich verpflichtenden Rollout von Smart Metern für Ver-
braucher ab 6.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr – für Erzeuger gilt das ab sieben Kilowatt 
(kW) installierter Leistung sowie für den Einsatz steuerbarer Verbrauchsein richtungen. Diese 
Rollout-Phase soll bis Ende 2030 zu mindestens 95 % abgeschlossen sein. Der Messstellen-
betreiber – meist ist dies der örtliche Netzbetreiber – muss diesem Wunsch innerhalb von vier 
Monaten nachkommen. Für Großverbraucher (mehr als 100.000 kWh pro Jahr) und Großer-
zeuger (mehr 100 kW insta llierte Leistung) ist eine Einbaupf licht ab 2028 vorgesehen. Auch 
nach der mehrjährigen Verzögerung beim Start ist mit Engpässen bei den Montagekapazitäten 
und nachfragebedingt erhöhten Montagekosten zu rechnen, welche die Amortisationszeit der 
installierten smarten Zähler verlängern werden, was die Stadtwerke Münster über ihre Beteili-
gung an der smartOptimo GmbH & Co. KG spüren werden. 
 
Den beschriebenen Risiken haben die Stadtwerke Münster eine proaktive Strategie entgegen-
gestellt, bei der Marktchancen in Form von neuen Produkten und Dienstleistungen und neuen 
Geschäftsfeldern, wie dem Glasfaserausbau und dem Ausbau der regenerativen Erzeugung, 
mit marktadäquaten und kundenorientierten Ge schäftsmodellen konsequent verfolgt werden. 
Die Strategie-Umsetzung orientiert sich konsequent an den Kriterien Ergebnis, Rentabilität und 
Liquidität bei gleichzeitiger Sicherstellung einer soliden Eigenkapitalquote. Dies wird gestützt 
durch eine nachhaltige Ausgestaltung der unternehmensinternen Proze ssabläufe mit moder-
nen IT-Systemen und die zunehmende Nutzung von Potenzialen zur Prozessautomatisierung.

Anlage 6/16 
 
 
Leistungsindikatoren 
 
Der geplante Jahresüberschuss des Jahres 2025 beträgt 13,7 Mio. € und repräsentiert die 
operative Ergebniserwartung. Für die finanzie llen und nichtfinanzie llen Leistungsindikatoren 
der Stadtwerke Münster GmbH wird folgende Entwicklung erwartet: 
 
Finanzielle Indikatoren Ist 2024 Plan 2025 Veränderung in% 
Jahresüberschuss 8,5 Mio. € 13,4 Mio. € + 57,6 
Umsatzerlöse 814 Mio. € 743 Mio. € - 8,7 
Investitionen* 58,2 Mio. € 43,3 Mio. € - 25,6 
 
* Investitionen in Sachanlagevermögen inkl. immaterieller Vermögensgegenstände abzgl. Zuschüsse 
 
 
Nicht-finanzielle Indikatoren Ist 2024 Plan 2025 Veränderung in% 
Stromabsatz 1.151 Mio. kWh 1.034 Mio. kWh - 10,2 
Erdgasabsatz 2.155 Mio. kWh 2.237 Mio. kWh + 3,8 
Wärmeabsatz 545 Mio. kWh 573 Mio. kWh + 5,2 
Wasserabsatz 16,5 Mio. m3 17,3 Mio. m3 + 4,8 
Stromerzeugung 344 Mio. KWh 382 Mio. kWh + 11,0 
Fahrgäste 30,9 Mio. 32,6 Mio.  + 5,5 
   
 ** Gemäß VDV-Empfehlung umgerechneter Planwert 
 
Der für 2025 geplante Jahresüberschuss von 13,4 Mio. € fällt verhältnismäßig hoch aus, da 
hierin der Verkauf eines Grundstücks als Sondereffekt berücksichtigt ist.  
 
Im Umsatz zeigt sich das nach der Energiekrise wieder gesunkene Absatzpreisniveau. In den 
geplanten Investitionen in Sachanlagen spiegelt sich die Umsetzung der Strategie 2030 der 
einzelnen Geschäftsfelder wider. Wesentliche Bestandteile sind der Ausbau der Erneuerbaren 
Energien (Wind und PV), Erzeugungsanlagen im Bereich Grüner Wärme und die E -Busbe-
schaffung. 
 
Im Geschäftsfeld Markt und Kunde geht man aufgrund des gesunkenen Absatzpreisniveaus 
von einer „Normalisierung“ des Verbraucherverhaltens aus. Allerdings wird die Wärmewende 
mit zunehmender Elektrifizierung der Wärmeversorgung zu einer teilweisen Verschiebung von 
Absatzmengen zwischen dem Strom- und Gasvertrieb führen. Im Gasvertrieb soll der Effekt 
durch Neukundengewinnung außerhalb von Münster überkompensiert werden. Im Wärmever-
trieb wird mit einem stab ilen Mengenabsatz mit einer leicht ansteigenden Tende nz aufgrund 
von Verdichtungs- und Erweiterungsmaßnahmen gerechnet. Im Planungszeitraum erhöht sich 
die Absatzmenge des Wasservertriebs bedingt durch die erwartete Zunahme der Bevölkerung. 
 
Im ÖPNV findet die schwierige Lage rund um das zurzeit kapazitätsbedingt reduzierte Leis-
tungsangebot und die noch nicht auf das Vor-Corona-Niveau zurückgekehrte Fahrgastanzahl 
Berücksichtigung. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen wird im Verlauf des Ja hres 
2025 mit einer Rückkehr auf das Niveau des im 3. Nahverkehrsplan (NVP) vereinbarten Fahr-
planangebotes gerechnet. Die volle Jahresgesamtleistung gemäß 3. N VP wird dann im Jahr

Anlage 6/17 
 
 
2026 erreicht. Für die F ahrgastzahlen ist die Wachstumsrate mit durchschni ttlich 5,5 % p.a. 
angesetzt. 
 
Bei den Stadtnetzen Münster wird f ür das Geschä ftsjahr 2025 mit einem im Vergleich zum 
Geschäftsjahr 2024 höheren Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von 18 ,1 Mio. € gerech-
net. Die Ergebnisverbesserung spiegelt insbesondere die höheren Erlöse aus Strom- und Gas-
netzentgelten sowie weiter gesunkenen Preisen für Betrieb sverbräuche und Netzverluste wi-
der. Die höheren Erlöse aus Strom- und Gasnetzentgelten resultieren unter anderem aus einer 
Verbesserung der regulatori schen Effizienzwerte der Stadtnetze Münster  sowie der zeitver-
setzten Berücksichtigung der hohen Verbraucherpreissteigerungen der vergangenen Jahre in 
den Erlösobergrenzen. Beides wirkt sich positiv auf das Ergebnis der Stadtnetze Münster aus. 
Die niedrigeren Preise für Betrieb sverbräuche und Netzverluste führen insbesondere in der 
Wasserversorgung und in den Wärmenetzen zu einer Kostenentlastung. 
 
Die "at-equity" konso lidierte FMO Fl ughafen Münster/Osnabrück GmbH sieht für das  Ge-
schäftsjahr 2025 die üblichen Marktrisiken. Insbesondere etwaige politische Unruhen, z. B. in 
der Türkei sowie eine anhaltende Zurückhaltung der Nachfrage im Geschäftsreiseverkehr sind 
in diesem Zusammenhang zu beachten. Außerdem reagiert der Markt  weiterhin sensibel auf 
Preissteigerungen. Die anhaltende Tendenz, die hoheitlichen Kosten der Flugreisen zu erhö-
hen, ist ein Problem des gesamten deutschen Marktes. Diese Kostenbelastungen treffen klei-
nere Flughäfen besonders, da aufgrund der Kostendegre ssionseffekte die Belastungen pro 
Passagier erheblich höher sind als an Großflughäfen. Der weiterhin grundsätz lich mögliche 
Nachtflug am FMO stellt einen deutlichen Wettbewerbsvorteil für den FMO dar. Auch die Tat-
sache, dass die FMO -Belegschaft bisher nicht an bundesweiten Streiks  im Luftfahrtverkehr 
teilgenommen hat, ist ein enormer Wettbewerbsvorteil und zeigt die Verlässlichkeit des FMO 
als Airlinepartner. Somit sind diese Standortvorteile im relevanten Markt durchaus positiv und 
könnten zukünftig zu Verkehrsverlagerungen zum FMO führen. 
 
Die "at-equity" konsolidierte items management GmbH plant für das Geschäftsjahr 2025 auf-
grund des Anstiegs von Kundenprojekten eine Umsatzsteigerung auf 81,2 Mio. EUR und ein 
Ergebnis der gewöhn lichen Geschäftstätigkeit von 2,5 Mio. EUR. Neben Cyberrisiken sieht 
sich die items mit erheb lichen Herausforderungen  durch den hohen internen und externen 
Personalbedarf sowie offenen System- und Plattformentscheidungen der Kunden konfrontiert. 
Hierdurch ist items immer öfter gefordert, wirtschaftlich in Vorleistung zu gehen. Der immense 
Bedarf an zusätzlichem Personal führt dazu, dass die starke Nachfrage und die umfangreichen 
Geschäftsmöglichkeiten nicht im gewünschten Umfang bedient werden können.   
 
Unter Berücksichtigung des Fortschritts bei der Umsetzung der Strategie und der Wirtschafts-
planung wird ein guter Ge schäftsverlauf und eine gute Lage der Gese llschaft zum Ende des 
Jahres 2025 erwartet. 
 
Insgesamt erwartet die Geschäftsleitung weiterhin herausfordernde Rahmenbedingungen für 
den Konzern Stadtwerke Münster. Vor dem Hintergrund der Chancen und Risiken wird ein 
positives Konzernergebnis auf dem oben genannten Niveau erwartet. 
 
Münster, den 21. Juli 2025 
 
Stadtwerke Münster GmbH 
 
Sebastian Jurczyk    Frank Gäfgen 
Vorsitzender der Geschäftsführung  Geschäftsführer Mobilität 
Geschäftsführer Energie

Anlage 7/1 
BESTÄTIGUNGSVERMERK 
An die Stadtwerke Münster GmbH 
 
Prüfungsurteile 
Wir haben den Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH  und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern)   
– bestehend aus der Konzernb ilanz zum 31. Dezember 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Kon-
zerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflu ssrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 20 24 bis zum 
31. Dezember 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs - und Bewertungsme-
thoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Stadtwerke Münster GmbH für das Geschäfts-
jahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse  
● entspricht der beigefügte Konzernabschluss in a llen wes entlichen Belangen den deut schen handelsrechtlich en 
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes B ild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 
2024 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und 
● vermittelt der beigef ügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes B ild von der Lage des Konzerns. In allen 
wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernab schluss, entspricht den 
deutschen gesetzlichen Vor schriften und stellt die Chancen und Risiken der zukün ftigen Entwicklung zutreffend 
dar. 
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungs-
mäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. 
Grundlage für die Prüfungsurteile 
Wir haben unsere Prüfung des Konzernab schlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit §  317 HGB 
unter Beachtung der vom Institut der Wirtscha ftsprüfer (IDW) festgeste llten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger 
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Ver antwortung nach diesen Vorschri ften und Grundsätzen ist im Ab schnitt 
„Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzern abschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres 
Bestätigungsvermerks weitergehend be schrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Überein-
stimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrecht lichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deut-
schen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfü llt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns 
erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Kon-
zernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.  
 
Verantwortung der ge setzlichen Vertreter und d es Aufsichtsrats  für den K onzernab-
schluss und den Konzernlagebericht 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handels-
rechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beach-
tung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes 
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermi ttelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verant-
wortlich für die inter nen Kontro llen, die sie in Ü bereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger 
Buchführung als notwendig besti mmt haben, um die Aufste llung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei 
von wesentlichen falschen Darste llungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungsle-
gung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Anlage 7/2 
Bei der Aufste llung des Konzernab schlusses si nd die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des 
Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurte ilen. Des Weiteren h aben sie die Verantwortung, Sach-
verhalte in Zusa mmenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber 
hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der For tführung der Unter-
nehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.  
 
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt 
ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernab-
schluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünf-
tigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen u nd 
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufste llung eines Konzernlageberichts in Über-
einstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetz lichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende 
geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. 
 
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsproze sses der Gesellschaft zur Aufstel-
lung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. 
 
Verantwortung d es Abschlussprüfers für die Prüf ung des Konzernab schlusses und des 
Konzernlageberichts 
Unsere Zielsetz ung is t, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernab schluss als G anzes frei von 
wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern  ist, und ob der Konzernlagebe-
richt insgesamt ein zutre ffendes Bild von der Lage des Konzerns vermi ttelt sowie in allen wes entlichen Belangen mit 
dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steh t, den deutschen 
gesetzlichen Vorschri ften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwi cklung zutre ffend darstellt, 
sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernla-
gebericht beinhaltet.  
 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit 
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deut schen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darste llung stets aufdeck t. Falsche 
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder I rrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, 
wenn vernünftigerweise erwartet werden kö nnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Kon-
zernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.  
 
Während der Prüfung üben wir pf lichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kriti sche Grun dhaltung. Darüber 
hinaus  
● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzern-
lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion 
auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage 
für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche fal-
sche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche 
falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beab-
sichtigte Unvollständigkeiten, i rreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten 
können.

Anlage 7/3 
● erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfu ng des Konzernabschlusses relevanten internen Kontr ollen und 
den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevan ten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlung en 
zu planen, die unter den Umständen angemessen sind,  jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksam-
keit der internen Kontrollen des Konzerns bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.  
● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gese tzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden 
sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen V ertretern dargestellten geschätzten Werte und damit  zusam-
menhängenden Angaben.  
● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenh eit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten  Rech-
nungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unterne hmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangt en Prü-
fungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im  Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten be -
steht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen 
können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflic htet, im 
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben i m Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmer k-
sam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir 
ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erla ngten 
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzer n sei-
ne Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.  
● beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie 
ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Gesc häftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der  Konzern-
abschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen V er-
hältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.  
● holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise  für die Rechnungslegungsinformationen der Unterneh men 
oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ei n, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Kon-
zernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung  der Kon-
zernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.  
● beurteilen wir den Einklang des Konzernlagebericht s mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und 
das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.  
● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den geset zlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben 
im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichende r geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei  insbe-
sondere die den zukunftsorientierten Angaben von de n gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeuts amen 
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ablei tung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen An nah-
men. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukun ftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liege nden 
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesent-
lich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.  
 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwort lichen unter anderem den geplanten Umfang und die Z eitplanung 
der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen , einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in int ernen Kon-
trollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. 
 
Dortmund, den 31. Juli 2025 
 
 Dr. Bergmann, Kauffmann und Partner 
 GmbH & Co. KG 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
 Steuerberatungsgesellschaft 
 
 
 
 
 (Börner) (Black) 
 Wirtschaftsprüferin Wirtschaftsprüfer 
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Beratungsverlauf (2)

03.09.2025 Hauptausschuss
TOP 8.4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
03.09.2025 Rat
TOP 13.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Stubengasse
  • Preußenstadion

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0487/2025
Typ
Vorlagen
Datum
13.08.2025
Erstellt
30.07.2025 14:05