1106/2024
Aktionsprogramm Ankommen nach Corona; hier: Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen"
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle IV/40/404 Vorlagen-Nummer 22.04.2024 1106/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 22.04.2024 Gesundheitsausschuss 23.04.2024 „Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen – gemeinsames Konzept der verschiedenen städtischen Dienststellen und der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Köln„ Aktionsprogramm Ankommen und Aufholen nach Corona: Schwerpunkt Kinder und Ju- gendliche in psychischen Notlagen Im November 2021 startete das Land NRW das Aktionsprogramm Ankommen und Aufho- len nach Corona, um pandemiebedingten Beeinträchtigungen bei Kindern und Jugendlichen bedarfsgerecht und flexibel entgegenzuwirken. Bei den Bedarfsmeldungen häuften sich sehr schnell die Hinweise auf die seelischen Belas- tungen der Kinder und Jugendlichen. Zusammen mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Köln starteten deshalb das Amt für Kinder, Jugend und Familie und das Amt für Schulentwicklung (im Rahmen ihrer jeweils eigenen Förderrichtlinien) gemeinsam das Projekt „Anschluss finden nach Corona: Aufsuchende und/oder digitale psychosoziale Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit besonderer Belastung während der Covid-Pandemie“ (Laufzeit:01.02.- 31.12.2022). Das Projekt richtete sich an Kinder und Jugendliche, die aufgrund der erhöhten Nachfrage mit längeren Wartezeiten auf einen Therapieplatz konfrontiert waren, mit dem Projekt sollten diese Wartezeiten überbrückt werden. Das Projekt bot damit eine erste Anlaufstelle, um Über- lastungen und drohenden psychiatrischen Erkrankungen vorzubeugen. Dieses Projekt war - wie alle Maßnahmen der Kölner Schulträgerin im Aktionsprogramm - so- zialindiziert ausgerichtet; adressiert waren vor allem die Kinder und Jugendlichen in herausge- forderten Lebenslagen. Die Entwicklung der Projektarbeit wurde von den o.g. Fachstellen ämterübergreifend begleitet. Zur abschließenden Auswertung kamen Kolleg*innen des Gesundheitsamtes, des Schul- psychologischen Dienstes und der Schulsozialarbeit dazu, weil deutlich wurde, dass die wirksame Förderung der Kinder- und Jugendgesundheit und die entsprechende Verschrän- kung der jeweiligen Initiativen und Ressourcen den gemeinsamen Blick der städtischen und stadtgesellschaftlichen Akteur*innen benötigt. 2 Die Abschlussauswertung des Projektes machte deutlich, dass seitens der adressierten Ziel- gruppe hinsichtlich des vollumfänglichen Abrufes der Angebote noch Optimierungsbedarf be- steht. Dies wurde von den Expert*innen vor allem zwei Faktoren zugerechnet: Für eine effiziente Verschränkung ihrer eingebrachten Ressourcen ist es erforderlich, dass die Kooperationspartner*innen mit den Arbeitsweisen und Rahmenbedingungen der jeweils anderen Einrichtungen besser bekannt sind. Die sozialindizierte Herangehensweise war hier - wie auch in anderen Maßnahmen des Aktionsprogramms - mit besonderen Herausforderungen verbunden und hätte z. T. eine grundsätzliche Umstrukturierung und Neugestaltung bestehender Arbeits- und Angebotsstrukturen erfordert. Das Förderprogramm konnte genutzt werden, um erfor- derliche Anpassungen zu initiieren – von einer weiterführenden Angebotsanpassung versprechen sich die Kooperationspartner*innen eine nachhaltige Absicherung nieder- schwelliger Zugänge. Dies wird im nächsten Schritt konzipiert. Die an der Abschlussauswertung beteiligten Fachstellen und Expert*innen verständigten sich darauf, als Arbeitsgruppe in 2023 an diesen beiden Schlüsselfaktoren weiterzuarbeiten, um 1. ihre Angebotsstrukturen noch transparenter darzustellen und 2. „Niedrigschwelligkeit“ als zentrale Anforderung einer sozialindizierten Angebotsstruktur zu definieren. Mit dem angehängten Dokument: „Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen – gemeinsames Konzept der verschiedenen städtischen Dienststellen und der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Köln“ informiert die Arbeitsgruppe über die Ergebnisse ihrer bisherigen Zusammenarbeit. Abschlie- ßend definieren die Expert*innen die nächsten anstehenden Schritte, die es im Verbund der städtischen und stadtgesellschaftlichen Akteur*innen gemeinsam anzugehen gilt, um Köl- ner Kinder und Jugendliche in psychischen Notlagen niedrigschwellig und effektiv zu versor- gen. Die Expert*innen erklären, in diesem Zusammenschluss weiterhin mitzuwirken, eine entspre- chende Koordinationsstruktur wird verwaltungsintern derzeit abgestimmt. Die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe ergibt sich aus dem Umsetzungskontext des „Akti- onsprogramms Ankommen und Aufholen nach Corona“. Mitglieder der Arbeitsgruppe: Für die Stadt Köln Gesundheitsamt: Kinder- und jugendpsychiatrischer Dienst, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Amt für Kinder, Jugend und Familie: Grundsatzangelegenheiten ASD und WJH, Fach- und Finanzcontrolling, Stabsstelle Kinderschutz Amt für Schulentwicklung: Schulsozialarbeit, Regionales Bildungsbüro Familienberatung und Schulpsychologischer Dienst Universitätsklinik Köln - Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psy- chotherapie des Kindes- und Jugendalters Prof. Dr. Stephan Bender (Direktor) Dr. med.Janina Michel (Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychothe- rapie, Funktionsoberärztin) Dr.med.Jasper Vöckel (Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychothera- pie, Funktionsoberarzt) Als niedergelassene Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie 3 Beate Mauerer-Bonnen (niedergelassene Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiat- rie und –psychotherapie) Gez. Voigtsberger
Konzept_28.02.2024_FINAL
27206 Zeichen
Regionales Bildungsbüro Köln
1 In Deutschland hat bereits 2020 und seitdem in mehreren Wellen die COPSY-Studie nachgewiesen, dass die Anzahl von Kindern und
Jugendlichen mit ängstlichen oder depressiven Symptomen und auch mit Essstörungen stark angestiegen ist und erhöht bleibt : Über fünf
Untersuchungszeitpunkte von Mai 2020 bis Oktober 2022 zeigte die COPSY-Studie einen Anstieg von Kindern und Jugendlichen während
der Pandemie von 15 % (präpandemisch) auf 48 % im ersten Jahr an, die über eine geminderte gesundheitsbezogene Lebensqualität be-
richteten. Dieser Anteil reduzierte sich 2022 auf 27 %. Damit lag der Wert noch deutlich über dem vor Beginn der Pandemie. Einen ähnli-
chen Verlauf ergaben die Ergebnisse für psychische Auffälligkeiten: Deren Prävalenz stieg von 18 % (präpandemisch) auf 31 % a n und
reduzierte sich 2022 auf 23 %. Symptome für Ängstlichkeit und Depressivität folgten dem Trend. Lediglich Symptome der Depressivität
sanken auf das präpandemische Niveau zurück (Ravens-Sieberer, U., Kaman, A., Devine, J. & Reiß, F. (2023). Die COVID-19-Pandemie – Wie
hat sie die Kinderpsyche beeinflusst? Monatsschrift Kinderheilkunde).
2 Die Regelstrukturen können dieser Unterversorgung nur eingeschränkt begegnen: Diese Unterversorgung wird nur im Rahmen aufsu-
chender, d.h. auch niedrigschwelliger pädagogischer und therapeutischer Arbeit sichtbar – d.h.: in Kitas, Schulen, Familien, Jugendfrei-
zeiteinrichtungen etc. Die Kommunikation der Versorgungsbedarfe von dort zu den Entscheidungsträgern weist Optimierungsbedarfe auf;
systematisch erfasst werden sie aktuell nicht.
Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen –
gemeinsames Konzept der verschiedenen städtischen Dienststellen und der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Köln
Ausgangslage
Kinder, Jugendliche und ihre Familien wurden durch die coronabedingten Maßnahmen besonders belastet – mit deutlichen und anhaltenden Be-
einträchtigungen auch ihrer psychischen Gesundheit.1 Quer durch die Stadtgesellschaft und entlang der Bildungskette melden die Fachämter
steigende Bedarfe an Beratung, Behandlung und Prävention zur psychischen Gesundheit. In diesen Zusammenhang gehören auch die deutliche
Zunahme von Schulabsentismus und Aggression in allen Schulformen.
In Köln waren kommunale Fachdienste, niedergelassene Kinder- und Jugendpsychiater*innen sowie auch die Uniklinik Köln bereits vor der Pan-
demie ausgelastet, bereits vor der Pandemie musste eine Unterversorgung festgestellt werden und bereits vor der Pandemie war deutlich, dass
von dieser Unterversorgung insbesondere diejenigen betroffen sind, die auch ansonsten in ihren Teilhabemöglichkeiten eingeschränkt sind und
die den Regelstrukturen eher fern und fremd sind – Armut, Behinderung, Zuwanderung sind hier die zentralen Risikofaktoren. 2
Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen
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3 Als Antwort auf die steigenden und gewandelten Bedarfe von Kindern und Jugendlichen hat sich inzwischen eine sehr dynamische Ange-
botslandschaft entwickelt; regionale und überregionale Akteur*innen platzieren eine Vielzahl von Maßnahmen und Initiativen ru nd um
„mental health“. Für Kinder, Jugendliche und ihre Familien wie auch für die Fachkräfte von Ang eboten und Strukturen sind die Angebote
in ihrer Qualität und Wirksamkeit nicht oder nur sehr schwer einzuordnen.
Um die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern, braucht es deshalb nicht nur mehr von dem, was es schon gibt, sondern e s braucht dar-
über hinaus auch veränderte Angebote: Die Angebotsstrukturen müssen sich systematisch daraufhin überprüfen, ob sie niedrigschwellig genug
sind, um Zugang für alle zu bieten und ob sie auf die spezifischen Bedarfslagen der einzelnen Risikolagen passend antworten.
Auch hier wird also deutlich, was für alle Corona-Auswirkungen gilt: Die Pandemie wirkt als Verstärker bereits zuvor bestehender Ungleichheiten
und Entwicklungsrisiken und die Kommune ist gefordert, Versorgung und Unterstützung so zu gestalten, dass sie diesen Entwicklungsrisiken
entgegenwirken.
Der Rat hat sich in seiner Sitzung vom 21.05.2019 darauf verständigt, den Sozialindex weiterzuentwickeln und breiter anzuwenden für
mehr Bildungs- und Versorgungsgerechtigkeit. Im Zuge der Umsetzung dieses Beschlusses sind die kommunalen Dienste gefordert, sich in ihren
Strukturen so auf- und umzustellen, dass ihre eingesetzten Ressourcen bedarfsgerecht insbesondere auch in Risikolagen zugänglich sind.
Die Evaluation des Kooperationsprojektes „Anschluss finden nach Corona: Aufsuchende und/oder digitale psycho -soziale Unterstüt-
zung für Kinder und Jugendliche mit besonderer Belastung während der CoVid -Pandemie“ machte deutlich, dass Niedrigschwelligkeit
in der Angebotsstruktur eine anspruchsvolle Zielvorgabe darstellt: Die wirksame Ausrichtung der vorhandenen Angebote und Strukturen auf die
Bedarfe und Möglichkeiten o.g. Zielgruppen und der qualifizierte Aus- bzw. Umbau der Angebotsstrukturen hin zu einer funktionierenden Öff-
nung erfordert umfängliche Kooperation unter den Expert*innen und verlässliche Abstimmung mit den zustän digen Entscheidungsträger*innen
aus Politik und Verwaltung.
Im Projekt wurde deutlich:
Die Projektpartner*innen wissen viel – aber nicht sehr viel voneinander: Es bestehen Lücken im Fach- und Systemwissen der anderen
Einrichtungen. Niedrigschwellige Angebote setzen aber genaue Detailkenntnisse voraus: Wer macht was wo? Wie greifen die Angebote
ineinander – wo greifen sie ins Leere?
„Niedrigschwelligkeit“ bleibt oft abstrakt und unscharf: Wo liegen die Hindernisse bei der Inanspruchnahme von Beratung, Prävention und
Behandlung psychotherapeutischer Angebote? Wie können Angebotsstrukturen wirksam umgestaltet werden?
Für die pädagogischen Fachkräfte in den Einrichtungen entlang der Bildungskette fehlt es an fachlicher Sicherheit bei der Ein ordnung der
Bedarfslagen und der zugehörigen Angebotsstrukturen – passgerechte Information ist nicht einfach zugänglich.
Fazit:
Niedrigschwelligkeit in der Versorgung zu berücksichtigen, zu organisieren und finanziell abzusichern, zeigt sich als anspruchsvolle und erfolgs-
entscheidende Aufgabe der Kommune, wenn es darum geht, sicherzustellen, dass die eingesetzten Ressourcen auch tatsächlich allen offenste-
hen.3
Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen
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Der Ausschuss Schule und Weiterbildung hat sich in mehreren Sitzungen mit der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen befasst.
Flankierend zum Beschluss vom 16.10.2023 und zur Verwaltungsvorlage SessionNr. 2554/2023 hat die Verwaltung angekündigt, zusammen mit
der Uniklinik Köln ein Konzept zu erarbeiten, um die vorhandenen professionellen Strukturen transparent und niedrigschwellig aufzustellen, so
dass Kinder und Jugendliche mit psychotherapeutischem Interventionsbedarf auch künftig erreicht werden.
Mit dem vorliegenden Konzept liefern die Kölner Expert*innen
1. Übersicht über die Leistungsschwerpunkte der Kölner Fachdienststellen
2. Erste Einordnung der vorhandenen Angebote und Strukturen: Welche Angebote sind niedrigschwellig?
3. Exkurs: Abgleich mit Bedarfen der Zielgruppe - welche Bedarfe sind aktuell nicht gedeckt?
4. Planungsschritte für den niedrigschwelligen Aus- und Umbau bestehender Angebotsstrukturen
5. Empfehlungen für darüberhinausgehende, notwendige Innovationen für eine bedarfsgerechte Versorgung
Diese Expert*innen sind
Stadt Köln - Gesundheitsamt Kinder- und jugendpsychiatrischer Dienst
Stadt Köln - Amt für Kinder, Jugend und Familie
Stadt Köln – Amt für Schulentwicklung - Schulsozialarbeit
Stadt Köln - Familienberatung und Schulpsychologischer Dienst
Universitätsklinik Köln - Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes - und Jugendalters
niedergelassene Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen
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1. Übersicht über die Leistungsschwerpunkte der Kölner Fachdienststellen
Die Kölner Fachdienststellen bieten - Leistungsschwerpunkte dieser Fachstellen:
Leistungsschwerpunkte
der Kölner Fachdienststellen zur
Versorgung der Kölner Kinder
und Jugendlichen in psychischen
Notlagen
Institution:
...................
zuständig für
............
Institution:
Amt für Schulentwicklung - Schulsozialarbeit
zuständig für:
niedrigschwellige sozialpädagogische /
sozialarbeiterische Beratung vor Ort für Kinder,
Jugendliche, Erziehungsberechtigte und
Lehrkräfte
präventive Angebote für alle Kinder-
und Jugendlichen in Schule
Vernetzung
Institution:
Amt für Kinder, Jugend und Familie
zuständig für
Beratung und Unterstüzung für Kinder, Jugendliche und
Erziehungsberechtigte
Hilfe zur Erziehung (HZE)
Eingliederungshilfe
Kinderschutz
Institution:
Universitätsklinik Köln - Klinik und Poliklinik für Psychiatrie,
Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und
Jugendalters
zuständig für
Früherkennung
klinische Versorgung
Versorgungsforschung
Institution:
Familienberatung und Schulpsychologischer Dienst
zuständig für
psychologische/pädagogische Beratung von Kindern, Jugendlichen und
Erziehungsberechtigten – auch online
Sprechstunden vor Ort in Schulen und in den Zweigstellen der Familien-
beratung
Unterstützung der Fachkräfte in Schulen und Kindertageseinrichtungen :
Fortbildungen, Supervision, Fallbesprechung, Einzelfallberatung, Coaching
Institution:
Gesundheitsamt _ Kinder- und jugendpsychiat-
rischer Dienst
zuständig für
Clearing
Aufklärung/ Beratung
Lotsen
Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen
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etwas genauer:
Diese bestehenden kommunalen Unterstützungssysteme decken mit ihren Strukturen ein breites Spektrum der Bedarfe von Kindern, Jugendli-
chen und ihren Familien grundständig ab: Qualifiziertes, vernetztes Personal gewährleistet eine begründete Einschätzung der Bedarfslagen, bie-
tet Prävention, Beratung, Clearing, Diagnostik und Therapie in unterschiedlichen Formaten und ermöglicht damit eine umfassende und nachhal-
tige Begleitung von Kindern und Jugendlichen in psychischen Notlagen.
Mit ihren differenzierten Angeboten antworten die Kölner Fachstellen auf die unterschiedlichen Bedarfe der Kinder, Jugendlichen und ihrer Fami-
lien – je nach situativem Kontext unterscheiden sich die Bedarfe der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien:
Frühzeitige, flächendeckende Prävention ist zentraler Baustein zeitgemäßer „Gesundheitskompetenz“ von Kindern und Jugendlichen, um psychi-
schen Krisen, Erkrankungen und ihren Chronifizierungen früh entgegen zu wirken: Gemeinsames Ziel aller Fachstellen ist es, so früh wie möglich
Präventions- und Versorgungsbedarfe festzustellen und zeitnahe Hilfen zur Verfügung zu stellen, so dass dauerhafte psychische Beeinträchtigun-
gen vermieden werden können.
Allgemeine Präven-
tion
Beratung – Clearing -
Früherkennung
Niedrigschwelliges psycho-
therapeutisches Angebot
kassenärztliche/ klinische
Versorgung
Prävention: Jeder Beitrag zu ei-
ner gesunden Entwicklung von
Kindern und Jugendlichen stellt
auch eine Prävention seelischer
Erkrankungen dar.
Insoweit lässt sich hier auch an-
knüpfen an das NRW-Konzept
„Kinderstark“.
Die nächste Stufe der Prävention
ist an eine Früherkennung ge-
koppelt: je früher Belastungen,
Dispositionen und Störungen
wahrgenommen werden, um so
leichter kann pädagogische/sozi-
ale Unterstützung sowie psycho-
logische Beratung zur Vermei-
dung schwererer seelischer Er-
krankung wirksam werden.
Bei bereits erkannter Be-
Die nächste Stufe der Präven-
tion ist an eine Früherkennung
gekoppelt: Je früher Belastun-
gen, Dispositionen und Störun-
gen wahrgenommen werden,
umso leichter kann pädagogi-
sche/soziale Unterstützung sowie
psychologische Beratung zur Ver-
meidung schwererer seelischer
Erkrankung wirksam werden.
lässt sich hier anknüpfen an das
NRW-Konzept: Kinder stark ma-
chen.
Die nächste Stufe der Prävention
ist an eine Früherkennung ge-
koppelt: je früher Belastungen,
Dispositionen und Störungen
wahrgenommen werden, um so
leichter kann pädagogische/sozi-
ale Unterstützung sowie psycho-
Bei bereits erkannter Behandlungsnotwendigkeit
müssen Zugänge zu psychotherapeutisch/psychiatrischer
Behandlung niedrigschwellig neu gedacht werden: woh-
nortnah, möglicherweise in Schulen, niederfrequent, für
Jugendliche eigenständig zugänglich, nicht privatwirt-
schaftlich organisiert.
ggf. kassen-
ärztliche/
klinische
Versorgung
Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen
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2. Erste Einordnung der vorhandenen Angebote und Strukturen:
Welche Angebote sind wirksam im Sinne der Bildungs- und Verteilungsgerechtigkeit - welche Angebote sind
niedrigschwellig?
niedrigschwellige
Angebote für Kölner
Kinder und Jugendliche
in psychischen Notlagen
der Kölner
Fachdienststellen
Institution:
Amt für Schulentwicklung - Schulsozialarbeit
niedrigschwelliges Angebot:
permanent vor Ort in Schule (wo
vorhanden!) mit Beratungs- und
Präventionsangeboten
intensive Begleitung von Familien und
ggf. Zuführung in therapeutische oder
psychiatrische Angebote
Hausbesuche
Institution:
Universitätsklinik Köln - Klinik und
Poliklinik für Psychiatrie,
Psychosomatik und Psychotherapie
des Kindes- und Jugendalters
niedrigschwelliges Angebot:
aufsuchende Behandlung
("home-treatment")
Videosprechstunden
AppEinsatz
Institution:
Amt für Kinder, Jugend und Familie
niedrigschwelliges Angebot:
aufsuchende Hilfen zur Erziehung (HZE)
Identfizierung von psychosozialen und
psychotherapeutischen Bedarfslagen und
Zuführung zu entsprechenden Angeboten
Institution:
Gesundheitsamt
Kinder- und jugendpsychiatrischer
Dienst
niedrigschwelliges Angebot
o.g. Angebote in aufsuchender
Form:
wohnortnahe Beratungs-
angebote u.ä.)
Schulsprechstunden
offene Stadtteilsprechstunden
Hausbesuche
Institution:
Familienberatung und Schulpsychologischer Dienst
niedrigschwelliges Angebot:
Schulsprechstunden vor Ort
Offene Sprechstunden in den Zweigstellen der Familienberatung
Online-Beratung für Jugendliche (E-Mail, Video, Chat) und Eltern
Gruppenangebote für Schüler*innen z. B. zu Prüfungsangst, Resi
lienz, Umgang mit Stress
Krisenbereitschaftsdienst für Schulen bei Kindern/Jugendlichen in
psychischen Krisen und Notlagen
Beratungen von Eltern in den Familienzentren und Schulen
Angebote für Elterngruppen zur Stärkung der Erziehungskompe-
tenz
Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen
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etwas genauer:
Die verschiedenen Fachstellen sind mit ihren Angeboten auf die unterschiedlichen Bedarfe der Kölner Kinder und Jugendlichen a usgerich-
tet – die Niedrigschwelligkeit dieser Angebote gilt es hier laufend an die sich ändernden Bedarfe und Möglichkeiten der Kinder, Jugendli-
chen und ihrer Familien hin anzupassen.
In den letzten Jahren lag deshalb ein besonderer Schwerpunkt auf dem niedrigschwelligen Aus- bzw. Umbau psychosozialer Präventions-
und Unterstützungsangebote, um breiteren, inklusiven Zugang für potentiell alle Kinder und Jugendlichen zu bieten. Die damit verbunde-
nen Umstrukturierungen sind zeit- und personalintensiv.
Bewährt haben sich dabei insbesondere die offenen (psychosozialen, psychologischen und medizinischen) Sprechstunden an Schulen: mit
und ohne Terminvergabe, verlässlich und einfach vor Ort erreichen diese niedrigschwellig die Kinder und Jugendlichen in psychischen Kri-
sen und Notlagen und leisten präventiv Stabilisierung und Orientierung – auch elternunabhängig. Diese Angebote der Schulsozialarbeit,
der Schulpsychologie und des Gesundheitsamtes sind damit auch im Rahmen des Kinderschutzes von besonderer Bedeutung – auch die
Eltern und Familien können über diese Angebote gut erreicht werden.
Ein wichtiger Schritt ist der Ausbau der aufsuchenden Behandlung an der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uni Köln: Die Auslastung der
bisherigen 10 Plätze zeigt den grundsätzlichen Bedarf – weiterer Ausbau ist an zusätzliche Ressourcen gebunden.
Herausforderungen zu meistern sowie Krisen zu überwinden, gehört zum Heranwachsen dazu. An manchen Stellen benötigt es professio-
nelle Beratung und Unterstützung sowie auch Beziehungsangebote, damit Krisen überwunden werden können. Es ist ein Qualitätsme rkmal
der niedrigschwelligen Beratungsangebote von Schulsozialarbeit, Schulpsychologie und Gesundheitsamt, dass die einzelnen Bedarfslagen
der Kinder und Jugendlichen verlässlich eingeschätzt und entsprechend begleitet werden können.
Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen
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3. EXKURS: Erster Abgleich mit Bedarfen der Zielgruppe:
Welche Bedarfe sind aktuell nicht gedeckt?
Mit den o.g. Angeboten sind die Bedarfe an niedrigschwelliger Unterstützung nicht ausreichend gedeckt: Was brauchen
Kinder und Jugendliche und ihre Familien darüber hinaus, um „einfach“ Unterstützung in psychischen Notlagen zu fin-
den?
offene
Bedarfe
in der niedrigschwelligen
Versorgung der Kölner
Kinder und Jugendlichen in
psychischen Notlagen
mehr überbrückende therapeutische Angebote, um Regelversorgung möglich zu machen
verlässliche, qualifizierte Einschätzung der externen Angebote für Kinder, Jugendliche, Erziehungsberechtige und Fachkräfte
mehr kinder- und jugendpsychiatrische/ -pschotherapeutischen Versorgung in den Kölner Sozialräumen
mehr unverbindliche & elternunabhängig Beratung - mehr elternunabhängige Zugänge zu therapeutischen Angeboten
mehr Inklusion: keine Barrieren bei diversen Bedürfnislagen z.B. sprachlich, körperlich, finanziell, soziokulturell etc...d.h. nicht nur,
aber dringend auch: mehr Übersetzungs- und Sprachmittlungangebote in den verschiedenen Beratungsangeboten
mehr Angebote zu Prävention, Sensibilisierung, Aufklärung und Stärkung
als Ausbau bestehender Angebotsstrukturen: Wovon braucht es mehr?
in Ergänzung bestehender Angebotsstrukturen: Was fehlt noch?
mehr Gruppenangebote für Jugendliche und für Eltern
systematische Ermittlung der Bedarfe
transparente und bedarfsgerechte Darstellung der Angebotsstruktur
mehr aufsuchende Beratungsangebote, mehr psychologische Sprechstunden an Schulen, Aufklärung und
Stärkung
Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen
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etwas genauer:
Bei den hier genannten Bedarfen handelt es sich um die Erfahrungsberichte und Einordnungen der Fachkräfte aus den verschiedenen Ar-
beitskontexten heraus – sie sind fachlich fundiert, aber nicht systematisch erhoben.
Schülerinnen und Schüler haben inzwischen selbst auch vielfach auf ihre Situation und ihre Unterstützungsbedarfe zur Stärkung ihrer
psychischen Gesundheit aufmerksam gemacht. So hat u.a. der SoWi-Kurs des Königin-Luise-Gymnasiums zum „Tag der Jugend“ der
Stadt Köln mit Antrag vom 07.04.2022 Bedarfe und Erwartungen formuliert und überreicht.
Für eine passgenaue und bedarfsgerechte Versorgung ist eine systematische Erfassung notwendig - diese kann allerdings nur valide sein,
wenn sie mit niedrigschwellig arbeitenden Akteur*innen und den Kindern und Jugendlichen aller Schulformen und ihren Familien selbst
erhoben wird.
Im Sinne wirksamer Unterstützungsketten gilt es darüber hinaus, die Vernetzung der Fachkräfte weiter auszubauen, um die Angebots-
strukturen an den Schnittstellen gut zu verzahnen.
Hier sind auch die Angebote freier Akteur*innen zu berücksichtigen und einzubeziehen: Welche Angebote ergänzen bedarfsgerecht die
vorhandene Struktur und vermeiden Parallelstrukturen? Welche Angebote gewährleisten Qualität?
Gemeinsames Anliegen ist es dabei, Qualität verlässlich und nachhaltig zu sichern. Hierfür braucht es u.a. kriteriengeleitete Entscheidun-
gen über städtische Förderung von Angeboten und eine dauerhafte Finanzierung von niedrigschwelligen Angeboten.
Angesichts der sehr dynamischen Entwicklung der Bedarfslagen und auch der Angebotsstrukturen ist es wichtig, die Fachkräfte vor Ort
mit Fortbildungen und zielführender Vernetzung zu stärken und mit qualifizierten Informationen für ihre Beratungsarbeit zu unterstützen.
Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen
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4. Niedrigschwelliger Ausbau der bestehenden Angebotsstrukturen
Die Kölner Expert*innen empfehlen bzw. planen folgende Maßnahmen, um ihre bestehenden Angebote und
Strukturen niedrigschwelliger zu gestalten und die dort eingesetzten Ressourcen breiter zugänglich zu ma-
chen.
Alle empfohlenen bzw. geplanten Maßnahmen sind an den personellen Ausbau bestehender Strukturen ge-
bunden!
Empfehlungen &
Planungen der Kölner
Fachdienststellen für den
niedrigschwelligen Aus-
und Umbau der
bestehenden Angebote
Institution:
Universitätsklinik Köln - Klinik und
Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik
und Psychotherapie des Kindes- und
Jugendalters
Ausbau der aufsuchenden
Behandlung
Verbesserung der hierfür
notwendigen Infrastruktur
Mittel zur Evaluation
möglicher Maßnahmen
Institution:
Familienberatung und Schulpsychologischer Dienst
Ausbau der Sprechstunden in Schule
Ausbau der Kooperationen mit weiteren
Familienzentren
Ausbau der Online-Beratung für Fachkräfte
aus Schule und Kindertagesstätten, für
Jugendliche auch am späten
Nachmittag
Ausbau der Gruppenangebote für
Jugendliche
Institution:
Amt für Schulentwicklung -
Schulsozialarbeit
bedarfsgerechter Ausbau der
Schulsozialarbeit an allen Kölner
Schulen
Institution:
Gesundheitsamt - Kinder- und
jugendpsychiatrischer Dienst
Erweiterung des Kinder- und
Jugendspsychiatrischen Dienstes (KJPD)
um zusätzliche Kinder- und
Jugendlichentherapeut*innen
i.S. eines psychotherapeutischen
Fachdienstes
Institution:
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Ausbau der sozialräumlichen Angebote
- u.a. Familienhäuser
Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen
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etwas genauer:
Die akute Not, die aus allen Bildungs-, Beratungs - und Betreuungseinrichtungen gemeldet wird, zeigt deutlich, dass die Strukturen und
Angebote zur psychosozialen Beratung und psychotherapeutischen Intervention noch niedrigschwelliger werden müssen.
Grundsätzlich hat sich gezeigt, dass niedrigschwellig wirksame Maßnahmen an den nachhaltigen Ausbau von Schulsozialarbeit, Familien-
beratung, Schulpsychologischem Dienst, Kinder- und Jugendpsychiatrischem Dienst gebunden sind: Ein flächendeckendes, inklusives Un-
terstützungsangebot für Kinder und Jugendliche bedarf der personellen Stärkung der bereits bestehenden kommunalen Angebote im Ju-
gendamt, in der Schulsozialarbeit, im Schulpsychologischen Dienst, in der Familienberatung, im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst
des Gesundheitsamtes sowie auch der Kinder- und Jugendpsychiatrien und weiterer Institutionen. Mehr Bildungs- und mehr Versorgungs-
gerechtigkeit sind an starke und verlässliche Strukturen gebunden – hier braucht es die klare Positionierung in der Verwaltung und in der
Stadtgesellschaft für nachhaltige Investitionen in Bildung und Versorgung als relevanten Standortfaktor eines zukunftsfähigen Köln: Eine
starke und gesunde Zivilgesellschaft gibt es nicht umsonst.
Darüber hinaus sind allerdings kreative Konzepte und innovative Vernetzungen gefragt: In Zeiten insgesamt knapper Ressourcen gilt es
noch einmal mehr, Strategien zusammenzuführen und gemeinsam auf die Bedarfe der Kinder, Jugendlichen und Familien zu schauen, um
miteinander möglichst viel für möglichst viele zu erreichen.
Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen
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5. Empfehlungen für darüberhinausgehende, notwendige Innovationen
Die Kölner Expert*innen empfehlen deshalb, die Arbeitsgruppe als interdisziplinäres, ämterübergreifendes Netz-
werk zu verstetigen und für die Qualitätssicherung einer niedrigschwelligen Angebotsstruktur einzusetzen:
Netzwerk Kölner Expert*innen
für
niedrigschwellige Versorgung der
Kölner Kinder und Jugendlichen in
psychischen Notlagen
AUFGABEN:
1. Seismograf: frühzeitig die Veränderungen und Konkretisierungen der Bedarfe von
Kindern und Jugendlichen wahrnehmen und einordnen - präventive Arbeit stärken, um
Kinder und Jugendliche in ihren Kompetenzen zu fördern sowie psychische Krisen und
Chronifizierungen zu vermeiden.
2. agiles Beiboot: sicher und schnell die veränderten Bedarfe transportieren und
verzahnen mit laufenden Entwicklungsstrategien (-z.B. der Kinderschutzentwicklungs-
planung, der Sozialplanung ...) und mit aktuellen Förderoptionen (u.a. über die
Krankenkassen und Gesundheitsorganisationen), um z.B. mobile Angebote vor Ort zu
installieren. Das Netzwerk trägt zur Weiterentwicklung und effektiven Nutzung
bestehender Strukturen und zur Vermeidung von Parallelstrukturen bei.
3. Treiber für Qualität: Beratung, Unterstützung und Qualifizierung der Fachkräfte -
u.a. über einen Leifaden zur Einschätzung externer Angebote, um vor Ort handlungsfähig
zu sein und unterscheiden zu können: Was hilft? Was schadet?
VISION:
weg von kurzfristigen Projekten -
hin zu einem verlässlichen Ausbau der niedrigschwelligen Strukturen
Niedrigschwellige Versorgung der Kölner Kinder und Jugendlichen in psychischen Notlagen
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Mitglieder der Arbeitsgruppe:
Einrichtung Name Vorname Funktion/ Fachlichkeit
Stadt Köln - Gesundheitsamt Kinder- und jugendpsychiatrischer Dienst Zankovich Alexandra Fachärztin für Kinder- und Jugend-
psychiatrie und -psychotherapie
Stadt Köln - Jugendamt Scharrenbach Christoph Stabsstelle Kinderschutz
Wieczorek Heiko Grundsatzangelegenheiten ASD und
WJH, Fach- und Finanzcontrolling
Stadt Köln - Familienberatung und Schulpsychologischer Dienst Schnell-Micka Ute Bereichsleiterin
Stadt Köln - Schulsozialarbeit Blaich Nadine Fachberaterin
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
des Kindes- und Jugendalters der Universität zu Köln
Bender, Prof. Dr. Stephan Direktor
Michel, Dr. med. Janina
Fachärztin für Kinder- und Jugend-
psychiatrie und –psychotherapie -
Funktionsoberärztin
Vöckel, Dr.med. Jasper
Facharzt für Kinder- und Jugend-
psychiatrie und –psychotherapie -
Funktionsoberarzt
Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie Mauerer-Bonnen Beate
niedergelassene Fachärztin für Kin-
der- und Jugendpsychiatrie und -
psychotherapie
Regionales Bildungsbüro Brockmann Ursula Koordination - Moderation
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1106/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 22.04.2024
- Erstellt
- 26.03.2024 12:48