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Grundstück Obenmarspforten 9 – ebenerdiger Parkplatz neben Haus Neuerburg

Anfrage nach § 4 BV1 (SPD) AN/1333/2019 vom 30.09.2019

Stand: Am 26.08.2020 in der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) beraten. Ein Ergebnis ist nicht angegeben.

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  • Anfrage (SPD BV1)

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    Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Köln, 30.09.2019 Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt Köln Sehr geehrte Herren, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der BV Inne n- stadt zu setzen: Grundstück Obenmarspforten 9 – ebenerdiger Parkplatz neben Haus Neuerburg Erläuterung zur aktuellen Si tuation: Das Grundstück wird derzeit von der Stadt Köln als Parkplatz mit ca. 20 Stellplätzen bewir t- schaftet. Ein ebenerdiger Parkplatz in dieser zentralen Lage ist in mehrfacher Hinsicht kon t- raproduktiv: So wird wertvoller Baugrund weitgehend ungenutzt g elassen und in unmitte l- barer Nachbarschaft zu drei Parkhäusern künstlich verbilligter Parkraum bereitgestellt. Das Altstadtgebiet soll bereits in unmittelbarer Nähe deutlich für Fußgänger und Radfahrer au f- gewertet werden (siehe hierzu Verkehrsführungskonze pt Altstadt und Künftige Fußgänge r- zone Altstadt); dazu passt eine entsprechende Widmung dieses Grundstückes deutlich be s- ser als eine Abstellfläche für den MIV. Hinzu kommt, dass sich die versiegelte Fläche u n- günstig auf das Stadtklima auswirkt. Eine Zuschl agung zur Fußgängerzone, wie im Konzept für die zukünftige Fußgängerzone eingezeichnet, bliebe ohne Effekt, weil es keinerlei Ve r- bindung zu den übrigen Fußgängerflächen gäbe. Zielführend wäre es, diese einmalige Reservefläche für die Unterstützung des san ften Ve r- kehrs zu ertüchtigen. Konkret wollen wir an dieser Stelle eine Radstation einrichten, wie sie bereits heute sehr erfolgreich am Breslauer Platz betrieben wird. Fahrradparkraum und - verleih mit Zusatzangeboten einer Fahrradwerkstatt und touristische n Angeboten würden an diesem City -Standort ein attraktives Angebot für Kölner und Besucher der Stadt scha f- fen und durch das Bewirtschaftungskonzept der IN VIA auch sozial nachhaltig wirken. Die Große Sandkaul/Marspfortengasse, bisher ein städtebaulicher Sc handfleck an der Rückseite der Hohen Straße, kann sich so zu einem infrastrukturellen und nach wie vor gut ansteue r- baren Hub für den Radverkehr entwickeln (vorgesehen ist Zweirichtungsverkehr mit Liefe r- verkehrseinschränkung). Es wäre dort außerdem Platz fü r eine Warenverteilstation mit La s- SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt Ludwigstraße 8 50667 Köln fon 0221. 221 913 03 fax 0221. 221 913 01 mail SPD-BV1@stadt-koeln.de web www.koelnspd.de - 2 - tenfahrrädern und andere logistische Zukunftskonzepte. Die Fassade und die Dachfläche e i- nes solchen Baus können mit geringem Aufwand begrünt werden und eine optische wie klimatische Oase bilden. Die Verwaltung wird gebete n, folgende Auskünfte bezüglich des oben genannten Grun d- stücks zu erteilen: Ist die Stadt Köln Eigentümerin des Grundstücks? Wenn ja: o Hat die Stadt Köln hier eine alternative Nutzung vorgesehen? Wenn ja:  Soll das Grundstück, wie aus dem Lageplan „Zukünf tige Fußgängerzone“ zu entnehmen ist, eine isolierte Fußgängerzone ohne Anbindung werden, abgetrennt durch die Eckstraßen Große Sandkaul und Obenmarspforten?  Oder ist ein Bauvorhaben auf dem Grundstück projektiert? o Wie beurteilt die Verwaltung die Errichtu ng eines „sanften“ Logistikstandortes mit Radstation und begrünten Außenflächen? Wenn nein: o Wer ist Eigentümer des Grundstücks? o Bestehen zwischen der Stadt Köln und dem Eigentümer Vereinbarungen über die Nutzung? Wenn ja, welche? Mit freundlichen Grüßen Gez. Dr. Regina Börschel Martin Henseler

Beratungsverlauf

  1. 26.08.2020

    Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)

    TOP 6.1.6, Entscheidung.

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