Mandari Insight

1449/2026

Sachstandsbericht Projekte gegen Rassismus und für Demokratie und Akzeptanz 2023 und 2024

Mitteilung Ausschuss 22.05.2026

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Anlage 1 - Sachberichte ARM 2023 und 2024

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Sachberichte ARM 2023 und 2024

103510 Zeichen

Übersicht der nach der Richtlinie gegen Rassismus und für Demokratie und Akzeptanz geförderten Projekte im Jahr 2023 
Zur Auswertung der 23 im Jahr 2023 geförderten Projekte haben wir sie versucht in verschiedene Bereiche zu c lustern um die vielfältigen 
Dimensionen der Förderung sichtbar zu machen. Die Gesamtfördersumme betrug 150.000 Euro.  
Es hat sowohl eine zielgruppenorientierte - als auch eine themen- und formatspezifische Zuordnung stattgefunden. I n den  untenstehenden 
Diagrammen sieht man die Zuordnung nach Diskriminierungsform, gegen welche sich die Projekte engagiert haben oder besondere Zielgruppen, 
für die sie sich eingesetzt haben und Formate. 
Es richteten sich von den 23 Projekten 2 gegen Anti-Muslimischen Rassismus, 2 gegen Gadjé-Rassismus, 2 gegen Anti-Schwarzen Rassismus, 
1 gegen Anti-Asiatischen Rassismus und 1 gegen Antisemitismus . Zudem behandelten 15 der Projekte allgemeine Themenstellungen gegen 
Rassismus und Diskriminierung.  Die Formate  und besondere Zielgruppen  waren unterschiedlich, so dass sowohl Empowerment als auch 
Sensibilisierungs- und Bildungsansätze verfolgt wurden. 6 von den Projekten waren an Kinder und Jugendliche gerichtet und 1 an Frauen. Bei 7 
der Projekte handelte es sich um Bildungs- und Empowerment Angebote, 5 der Projekte lassen sich unter dem Cluster Event oder Veranstaltung 
zusammenfassen und 4 der Projekte näherten sich dem Thema Rassismus und Diskriminierung über Kunst, Kultur und Sport.

Nr. Projektname Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
1 Rice and Roots Festival Sophia Liu ca. 350 
 Das Festival fand am 20. und 21.05.2023 im Bürgerzentrum in Ehrenfeld statt und bot eine Plattform der Begegnung, des Austausches, 
Vernetzens und des Sichtbarwerdens für deutsch-asiatische Gruppen, Einzelpersonen und Communitys. 
Mit einem vielfältigen Programm aus Diskussionsrunden, fachlichen Inputs, Workshops, Filmscreenings, einer Lesung, 
kreativen/künstlerischen Beiträgen und Vernetzungs-, Austausch und Empowerment Aktivitäten rückte das Festival die 
Lebensrealitäten, Perspektiven von Menschen, die sich als asiatisch-deutsch positionieren, an diesem Wochenende in den Fokus. 
Dabei wurden hauptsächlich Referent*innen und Beitragende aus der Umgebung angefragt und via Open Calls eingeladen. Der 
städtischen Öffentlichkeit und Besucher*innen aus der Mehrheitsgesellschaft/ ohne eigene negative Rassismuserfahrungen, sowie 
anderen BIPoC communities bot dies die Möglichkeit, asiatisch-positionierten Menschen auf eine selbstbestimmte Weise zu begegnen, 
ihre Stimmen und Beiträge zu erleben und somit diese oft als homogen oder „unsichtbar“ wahrgenommene Personengruppe in ihrer 
Diversität und Vielstimmigkeit kennenzulernen. 
Bestandteile des Festivals waren zwei Beteiligungswerkstätten (Empowerment-Workshop für Deutsch-Asiat*innen “create together!” 
und Creative Writing Workshop für queere asiatisch-Deutsche), fünf Veranstaltungen mit gesellschaftspolitischen Bildungsinhalten 
(Konzerte, ein DJ-Set, Kurzfilmprogramme und ein Open Mic Performance Programm) sowie drei kreative/mediale/kulturelle 
Beteiligungsplattformen. 
Zahlreiche regionale und bundesweite Netzwerkpartner*innen haben das Festival beworben und durch ihre aktive Teilnahme oder 
Unterstützung bereichert. 
Die direkt erreichte Zielgruppe von ca. 350 Personen fungierte zudem als Multiplikator*innen in einen weiteren Kreis an indirekten 
Zielgruppen, indem sie über die Veranstaltung hinaus erworbenes Wissen, Erfahrungen und Netzwerke weitergetragen und auch 
ressourcenorientierte Handlungs-Strategien und neue Initiativen (z. B. über Antidiskriminierungs-/Antirassismus-Beratungsstellen, 
Community Gruppen/Interessenvertretungen, neue Kooperationen zwischen communities und mit etablierten Institutionen und Trägern 
auf städtischer, Landes- und Bundesebene) für neue Zielgruppen bekannter gemacht und somit die direkt beim Festival erzielte 
Reichweite/ Organisierungsgrad noch im Nachgang vergrößert haben. 
Das Festival ist durchweg auf sehr positive Resonanz gestoßen und es hat nicht nur Menschen aus Köln und Umgebung angezogen, 
sondern aus ganz Deutschland. Es gab u.a. Besucher*innen aus Leipzig, München, Berlin und Hamburg. 
Nr. Projektname Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
2 Aktionswoche zum Tag gegen Rassismus vom Kölner 
Forum gegen Rassismus und Diskriminierung 
Multikulturelles Forum e.V. über 300 
 Das Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung setzte im Rahmen der internationalen Woche gegen Rassismus 2023 
gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen eine öffentliche Auftaktveranstaltung, einen Aktionstag sowie weitere Veranstaltungen

unter dem Thema „Critical Wellbeing – Die Bedeutung von Self-Care im Kontext von Rassismus“ um. Die Veranstaltungen richteten 
sich als Hauptzielgruppen sowohl an von Rassismus betroffene Personen als auch an Fachkräfte in der rassismuskritischen Arbeit.  
Die Auftaktveranstaltung fand im FORUM Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum (als Kooperationspartner) statt und wurde 
von einem Theaterstück der Theater AG der Peter-Ustinov-Realschule eröffnet. Zahlreiche weitere künstlerische Beträge, eine 
Podiumsdiskussion und ein anschließendes Get-together mit musikalischer Begleitung und Catering trugen zum Gelingen der 
Veranstaltung bei. 
Im „Haus der Vielfalt“ der Nathanael-Kirchengemeinde im Bilderstöckchen fand der Aktionstag statt. Organisiert von mehreren 
Mitgliedsorganisationen des Forums, gestaltete sich das Programm aus vielfältigen Veranstaltungen, die teilweise parallel und 
zielgruppenspezifisch stattfanden. 
Daneben wurden im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus 2023 durch die Mitgliedsorganisationen des Forums 
zahlreiche Online- sowie Hybrid- und Präsenzveranstaltungen umgesetzt. 
Das Projekt hat erfolgreich für das Thema der psychischen und physischen Auswirkungen von Rassismus sensibilisiert. Es konnte ein 
Bewusstsein geschaffen werden, wie Rassismus Erfahrungen sich als Schmerz in Körper und Geist manifestieren und welche Rolle 
Wellbeing dabei spielt. Die Vielfalt der Formate und Methoden hat es ermöglicht, verschiedene Zielgruppen anzusprechen und 
einzubeziehen. Insgesamt haben alle Maßnahmen zur Aufklärung, Sensibilisierung und Netzwerkbildung im Themengebiet 
beigetragen, wichtig auch als Plattform für die Bildung eines öffentlichen Bewusstseins für die Thematik und die politische Dimension 
des Projektthemas. 
 
Nr. Projektname Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
3 Wie wollen und können wir uns erinnern? Integrationshaus e.V. 75 
 Die zentrale Idee des Projektes beinhaltete den Versuch, westliche und dominante Perspektive auf Geschichte und Gegenwart zu 
erweitern und Perspektiven der ehemals Kolonialisierten sowie der in der Gegenwart marginalisierten Stimmen ins Zentrum zu stellen. 
Hierzu wurden drei Workshopformate konzipiert und mit verschiedenen Zielgruppen durchgeführt. Zu den Themen „Deutsche 
Kolonialgeschichte und multiperspektivische Erinnerungskultur“, „Rassismuskritische Perspektiven auf historische Ereignisse“ und 
„Kolonialismus in unserer Stadt (Schwerpunkt Flora)“ fanden je drei Konzeptionsworkshops und drei Praxisworkshops statt. Zielgruppe 
waren Schüler*innen im Alter zwischen 17 und 18 Jahren sowie Multiplikator*innen aus verschiedenen Arbeitsfeldern. Neben den 
Workshops fanden auch Austauschtreffen mit den Referierenden inklusive externer Referierender statt. 
Durch die verschiedenen Themenschwerpunkte konnten unterschiedliche Zugänge zum Thema Kolonialgeschichte geschaffen werden. 
Die unterschiedlichen Zielgruppen wurden für die Auswirkungen der Kolonialzeit sensibilisiert und praktische 
Dekolonialisierungsprozesse wurden andiskutiert. 
Ein großer Vorteil der konzipierten Workshopformate war (und ist), dass die komplexen Themen insbesondere von jungen Menschen 
besser erfasst werden können, wenn sie direkt vor Ort, wie z.B. in der Kölner Flora oder auch im ethnologischen Museum, angetroffen 
werden.

Bei allen Workshops sowie den Austauschtreffen gab es unterschiedliche Methoden zur Auswertung. Insgesamt waren die 
Teilnehmenden mit der Organisation und der Durchführung der Angebote so zufrieden, dass sie auch nochmals an ähnlichen Formaten 
teilnehmen würden. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
4 B/OR/DER ST/OR/IES Pamoja Afrika e.V. 7.400 Besucher wurden ca. 
erreicht 
 Ein gemeinnütziger Kölner Verein aus der Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit führte 2023 das Projekt „B/OR/DER 
ST/OR/IES“ durch. Im Mittelpunkt stand eine Ausstellung mit Rahmenprogramm, die sich kritisch mit politischen Grenzen und deren 
Auswirkungen auf Gesellschaft, Ungleichheit und Rassismus auseinandersetzte – sowohl historisch als auch im aktuellen lokalen und 
globalen Kontext. 
Die Ausstellung war vom 25. Mai bis 25. August 2023 im Rautenstrauch-Joest-Museum als Intervention in die Dauerausstellung 
integriert und für alle Besucher*innen zugänglich. Sie beleuchtete neben physischen Grenzen auch mentale Grenzen und deren 
Überwindung. Inhalte wurden über Texte, Fotos, Interviews, QR-Codes und Audioformate vermittelt. Fünf thematische Stationen 
behandelten u.a. Rassismus, Ausgrenzung, Kolonialismus, Nationalismus sowie Menschenrechte und Widerstand. 
Begleitend fanden Führungen, eine Eröffnungsveranstaltung mit Podiumsdiskussion sowie eine öffentliche Round-Table-Diskussion im 
Rahmen der ECAS-Konferenz statt. Ziel war Aufklärung, Sensibilisierung und der Abbau von Vorurteilen, insbesondere innerhalb der 
Mehrheitsgesellschaft, sowie Empowerment und Vernetzung für Betroffene. Insgesamt erreichte die Ausstellung rund 7.400 
Besucher*innen. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
5 Unity Cup – Sport gegen Rassismus Küpe e.V. 80 (ohne Gäste und 
Zuschauende) ca. 100 -125 
Personen wurden aktiviert 
 Das erfolgreich abgeschlossene Projekt konzentrierte sich auf die Förderung interkultureller Begegnungen verschiedener Kulturen und 
Ethnien, mit einem besonderen Augenmerk auf die jüdische Gemeinschaft in Köln und den Abbau von Rassismus, Diskriminierung und 
Antisemitismus. 
Orte wie die Synagoge in der Roonstraße und der Turn- und Sportverein TuS Makkabi Köln waren in der Vergangenheit wiederholt Ziel 
antisemitischer Angriffe. Besonders im Sport gab es Skandale mit antisemitischen und rassistischen Übergriffen auf jüdische und nicht-
jüdische Mitglieder. Daher entstand der Unity-Cup, ein Sportevent, indem Mannschaften mit unterschiedlicher Migrationsbiographie, 
sportlich aufeinandertreffen und Barrieren abbauen. Die Fußballabteilung von TuS Makkabi Köln ist ein herausragendes Beispiel für 
Diversität und interkulturelle Integration, da hier Menschen unterschiedlichster Nationen, Ethnien und Glaubensrichtungen 
zusammenkommen. Das Projekt demonstrierte eindrucksvoll, wie Antirassismus, Vielfalt, Teilhabe und ein friedliches, demokratisches 
Miteinander im Sport umgesetzt werden können. Durch gemeinsame Sport- und Fußballturniere, wie den Unity-Cup, werden diese

Werte praktisch gelebt und gefördert. Solche Veranstaltungen bieten Gelegenheiten für Erstkontakte, gegenseitige Anerkennung und 
Akzeptanz und zeigen, dass Vielfalt eine Bereicherung darstellt. 
Zu den eingeladenen Zielgruppen gehörten jüdische Mitbürger, muslimische, alevitische, christliche und non-konfessionelle 
Spieler*innen, die in lokalen Sportvereinen aktiv sind, aber auch geflüchtete Spieler*innen, Spieler mit internationaler 
Familiengeschichte, und Neuzugewanderte waren vertreten. Diese Vielfalt spiegelte die kulturelle und religiöse Vielfalt Kölns wider und 
bot eine Plattform für den Austausch und das Verständnis zwischen diesen Gemeinschaften für Antirassismus. Durch ihre Teilnahme 
am Turnier konnten diese Menschen nicht nur ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen, sondern auch ein tieferes Verständnis 
füreinander entwickeln 
Der Dachverband Makkabi Deutschland wurde mit dem Julius-Hirsch-Preis des Deutschen Fußball Bundes DFB für sein Engagement 
für Vielfalt, Menschenwürde und ein respektvolles Miteinander sowie gegen Diskriminierung, Antisemitismus und Rassismus 
ausgezeichnet, wovon der UnityCup als Teil jüdischer Bemühungen angesehen wurde. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
6 93 Alevitisches Kulturzentrum e.V. 200 und insgesamt wurden 235 
Personen erreicht 
 Es wurde ein Theaterstück aufgeführt und ein Dokumentarfilm erstellt. Thematisiert wurden hierbei die Entstehung von Rassismus und 
die rassistisch motivierte Gewaltausübung. Im Vordergrund standen die Brandanschläge von 1993 in Solingen und in Sivas (Türkei). 
Die 7 Theaterstücke wurde von der Theatergruppe Simurg aus der Türkei aufgeführt und fand ein umfangreiches Publikum und konnte 
dieses zum Nachdenken und auch zu Gesprächen im Anschluss verleiten. 
Der Dokumentarfilm „93 ‘ wurde von Jugendlichen initiiert. Bei der Premiere wurde das Publikum im Rahmen einer Podiumsdiskussion 
eingebunden. Hier haben etliche Teilnehmer*jnnen ihre Erinnerungen aus der der Zeit beiden Brandanschläge und ihre damaligen 
Empfindungen als Migrant*innen in Deutschland oder aus alevitischer Sicht zu Tage getragen. Insbesondere die Erinnerungen an den 
Brandanschlag in Sivas, wurden hier vorgetragen. 
Das oberste Ziel, Präventions- und Aufklärungsarbeit zu leisten, konnte mit beiden Projektinhalten gut erreicht werden. Es wurde 
veranschaulicht, wie Rassismus entsteht und sich kritisch damit auseinandergesetzt, wie es dazu kommt, dass viele Menschen 
aufgehetzt werden. Dies geschah insbesondere bei dem Brandanschlag auf ein Hotel in Sivas. Die Auseinandersetzung hat dabei 
geholfen, zu erkennen wie Rassismus auf niedrigster Stelle entstehen kann und wie Populisten versuchen, Menschen auf diesem 
Wege zu aktivieren und rassistische Tendenzen zu verbreiten und stammtischfähig zu machen. 
Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren haben an der Erstellung des Dokumentarfilms teilgenommen. Diese konnten durch 
Bekanntmachung im Verein und direkte Ansprache hierzu gewonnen werden. Bei den Interviews zu dem Dokumentarfilm konnten die 
Jugendlichen aus der Expertise der Interviewpartner schöpfen und die Zusammenhänge besser aufarbeiten. Hier haben sie auch 
gesehen, wie leicht Vorurteile gestreut werden und wie sie auch in der Alltagssprache verankert sein können. Die Jugendlichen 
konnten erlernen, Vorurteile zu erkennen und haben sich mit Rassismus und Diskriminierung auseinandergesetzt.

Das Theaterstück war für jedermann zugänglich, auch hier gab es zahlreiche Kinder und Jugendliche unter dem Publikum. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
7 Mala Don – Kick Rassismus out of Kölle Jama Nyeta e.V. über 350 
 Das Projekt zielte darauf ab, in Köln ein klares Zeichen gegen Rassismus und für ein solidarisches Miteinander zu setzen. Es richtete 
sich insbesondere an Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte, vorrangig aus Westafrika sowie aus anderen Weltreligionen. 
Durch Informationsvermittlung, Empowerment und das Schaffen eines Bewusstseins für die Themen Rassismus und Diskriminierung 
wurden Betroffene unterstützt und die Kölner Bevölkerung sensibilisiert. 
Im Rahmen der Förderung wurden diverse Maßnahmen durchgeführt: 
Insgesamt sechs Veranstaltungen speziell für Jugendliche boten einen geschützten Raum für den Austausch und das Lernen im 
Umgang mit Rassismus. Sie wurden von einem erfahrenen Koordinator geleitet und dienten dazu, den Jugendlichen Strategien im 
Umgang mit Rassismus und Diskriminierung zu vermitteln. 
Es wurden zwei Besuche bei wichtigen Vernetzungspartnern organisiert. Diese Besuche zielten darauf ab, die Zusammenarbeit zu 
stärken und Synergien zu schaffen, um die Unterstützung für die Zielgruppe zu optimieren. 
Es wurden zwei Fortbildungsveranstaltungen für ehrenamtlich Aktive angeboten, um die Kompetenzen ehrenamtlich Engagierter, im 
Umgang mit Rassismus und Diskriminierung, zu stärken. Sie richteten sich an Personen, die in Ihrer Arbeit direkt mit der Zielgruppe in 
Kontakt stehen. 
In Kooperation mit Jugendlichen und Fachkräften fanden drei Workshops zur Erstellung von Materialen statt. Sie fokussierten sich auf 
die Entwicklung von informativen und ansprechenden Materialien für die Zielgruppe. 
Mit allen Maßnahmen konnten gezielt Personen mit Flucht- und Migrationsgeschichte erreicht und aktiviert werden. Sie boten vielfältige 
Plattformen zur Interaktion und zur Sensibilisierung. Insbesondere die Safer Spaces Veranstaltungen und die Workshops zur 
Materialerstellung wurden als sehr positiv bewertet, da sie praktische Werkzeuge und Strategien anboten, um mit Herausforderungen 
umzugehen. 
Die Resonanz auf die geförderten Maßnahmen war durchweg positiv, sowohl in den Zielgruppen, als auch in der weiteren 
Öffentlichkeit. Die Vernetzung zwischen Betroffenen und Unterstützungsorganisationen konnte verbessert werden. Die öffentliche 
Aufmerksamkeit für die Thematik konnte erhöht werden. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
8 Gemeinsam gegen Rassismus Agisra e.V. 137 
 Insgesamt konnten im Förderzeitraum acht Workshops und ein WenDo-Kurs (Selbstverteidigung und Selbstbehauptung) für geflüchtete 
Frauen angeboten werden. Die Workshops waren auf die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen zugeschnitten, darunter jüngere und 
ältere Schüler*innen und Fachkräfte aus der Beratungsarbeit. Abwandlungen der Inhalte wurden je nach konkreter

Teilnehmendengruppe vorgenommen, sodass immer auch ein Mehrwert für die jeweilige Profession oder Lebensrealität gewährleistet 
werden konnte. 
Ziel war es im Wesentlichen, das rassismuskritische Bewusstsein der Teilnehmenden zu fördern, die Auseinandersetzung mit 
internalisierten Rassismen anzuregen und direkte Handlungsmöglichkeiten für den Alltag zu erarbeiten. Für viele der Teilnehmenden, 
sowohl aus der Schule als auch aus der Beratung, war die explizite Konfrontation mit den eigenen rassistischen Stereotypen eine neue 
Erfahrung. Die positiven Rückmeldungen bestätigten den Erfolg der gewählten Ansätze. Die Entwicklung einer rassismuskritischen 
Haltung ist jedoch komplex und nur schwer innerhalb eines (dreistündigen) Workshops zu verwirklichen. Bei aller Methoden- und 
Beispielvielfalt wurde deutlich - so die selbstkritische Einschätzung des Trägers – dass der Komplexität dieser Aufgabe auch 
angesichts der unterschiedlichen Erfahrungshorizonte der Teilnehmenden nicht immer in Gänze gerecht werden konnte. Als besonders 
geeignet erwies sich aber der aktivierende Charakter der Workshops, da so alle Teilnehmenden zu Wort kommen und in die Aktion 
finden konnten. Die Vielfalt der Methoden erlaubte es, verschiedene Charaktere anzusprechen, in die Thematik einzuführen und in die 
Gruppe einzubinden. Der Wechsel von Inputeinheiten und Arbeitsphasen erlaubte es den Teilnehmenden, die neuen Eindrücke und 
Perspektiven zu verarbeiten und sich schnell darüber austauschen zu können. 
Das Angebot stieß auf große Resonanz. Vor allem Schulgruppen fragen den Träger bereits seit einigen Jahren immer wieder zum 
Thema Rassismuskritik an. Mit der Förderung dieses Projekts konnten diese Anfragen nun endlich angenommen und Workshops für 
Schüler*innen der Vorbereitungsklassen an drei Schulen umgesetzt werden. 
Viele der Teilnehmenden der Workshops gaben zu Beginn an, sich über das Vorhandensein von Rassismus innerhalb der Gesellschaft 
bewusst zu sein. Nur wenige sahen sich selbst als Akteur*innen, die rassistische Stereotype reproduzieren. Die jeweiligen 
abschließenden Feedback-Runden offenbarten dahingehend einen wichtigen Perspektivwechsel. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
9 Gadjé-Rassismus begegnen BüZe Ehrenfeld e.V. 15 
 Nach einer inhaltlichen Auslegung des Begriffs Gadjé-Rassismus unter Beteiligung von Jugendlichen, die das Bürgerzentrum 
besuchen, wurden Workshops im offenen Treff des Bürgerzentrums organisiert und durchgeführt und per Flyer beworben. Gemeinsam 
mit den Jugendlichen, überwiegend aus Sinti*zze und Rom*nja-Familien, wurde über den Begriff, die Sachlage und den herrschenden 
Rassismus gegenüber Sinti*zze und Rom*nja gesprochen. 
Der Begriff Gadjé-Rassismus war für viele der Beteiligten neu. Dank der intensiven Vorarbeit, auch mit aktiven Vereinen, konnten die 
Beteiligten abgeholt und ein roter Faden ausgearbeitet werden. 
Auch wenn die Initiator*innen sich eine viel breitere Teilnahme durch die Mainstream-Gesellschaft erhofft hatten, konnten sich die 
Teilnehmen insgesamt ein Bild über den Gadjé-Rassismus machen.

Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
10 Aliadas für die Vielfalt Aliadas e.V. 91 (bei den 
Präsenzveranstaltungen) 
 Im Projektzeitraum wurden zahlreiche Maßnahmen rund um den Themenkomplex Antidiskriminierung/Rassismus/Diversität für die 
Zielgruppe Spanisch sprechender Menschen (überwiegend Frauen) aus Spanien und Lateinamerika, die in Köln leben, umgesetzt. 
Unter den Teilnehmenden waren auch Deutsche, die Spanisch sprechen. Wegen der Vielzahl der Maßnahmen werden exemplarisch 
einige davon aufgegriffen. 
Zwei Podcast-Folgen „La voz de Aliadas“ beschäftigten sich mit den Themen. In einer Episode kamen eine Sozialarbeiterin der 
Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V. sowie eine Mitarbeiterin der 
Antidiskriminierungsstelle der Caritas für den Oberbergischen Kreis zu Wort. In einer weiteren Episode berichteten einige 
Teilnehmende der Projektmaßnahmen sowie Menschen, die von Aliadas beraten wurden, über ihre Erfahrungen und es wurden die 
Projektkoordination und die Projektentwicklerin interviewt. 
Das Frauencafé „Café con aroma“ lud, inspiriert durch den Besuch der Ausstellung „Hier und jetzt: Antikoloniale Eingriffe“ im Museum 
Ludwig, ein. 
Es wurden zwei Literaturkreise zum Buch „Exit racism“ von Tupoka Ogette umgesetzt. Der zweite war nicht geplant, wurde aber 
notwendig, da sich herausstellte, dass der erste Austausch hierzu zu kurz war. 
Es fanden insgesamt drei Workshops statt zum Thema Antidiskriminierung und Rassismus mit theaterpädagogischen Elementen und 
zum Thema Diskriminierung speziell im Bildungsbereich, jeweils in Kooperation mit dem Büro Nicaragua e.V. Vor allem der zweite 
Workshop wurde sehr gut angenommen. Einige Teilnehmende hatten zunächst Bedenken wegen der theaterpädagogischen Elemente, 
aber die Methode kam sehr gut an, sodass die Referent*innen nach kurzfristiger Absage der eigentlich geplanten Referentin für den 
dritten Workshop erneut gebucht wurden. 
Am Ende jeder Projektaktivität wurde eine Umfrage durchgeführt und für Folgeaktivitäten geworben. Auch die 
Kooperationspartner*innen wurden befragt.  
Der Bekanntheitsgrad des Vereins ist gestiegen, die Lobby- und Netzwerkarbeit war sehr positiv. Der Verein hat zum Projektstart 
Kontakt zu allen Antidiskriminierungsstellen mit spanischsprachigem Personal aufgenommen, die bei ADA NRW gelistet sind. Auch 
wenn im Rahmen des Projekts nicht immer eine Zusammenarbeit zustande kam, ist von einer zukünftigen Zusammenarbeit 
auszugehen. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
11 Geschichte des Kolonialismus am Beispiel Brasiliens Mac e.V. 40 Kinder und Jugendliche und 
120 Zuschauer*innen 
 Der Verein fördert satzungsgemäß Kunst und Kultur mit Schwerpunkt auf Tanz, Musik und darstellenden Künsten sowie Vielfalt, 
Integration und interkulturellen Austausch.

Im Zeitraum vom 01.01.2023 bis 30.06.2023 wurde das Projekt „Geschichte des Kolonialismus“ umgesetzt. Ziel war es, Kindern und 
Jugendlichen im Alter von 4 bis 15 Jahren ein altersgerechtes Verständnis von Kolonialismus, insbesondere in Brasilien, zu vermitteln. 
Durch kreative Methoden wie Capoeira, Musik, Tanz, Malerei und Gespräche setzten sich die Teilnehmenden mit Themen wie 
Sklaverei, Widerstand und kultureller Identität auseinander. 
Insgesamt fanden 10 Workshops mit jeweils 2–3 Stunden statt, an denen rund 40 Kinder und Jugendliche sowie teilweise deren 
Familien teilnahmen. Die Leitung übernahmen professionelle Capoeiristas, Tänzerinnen und Pädagog*innen. Die Inhalte reichten von 
künstlerischen Aktivitäten über musikalische Einheiten bis hin zu Reflexionsrunden. 
Das Projekt stärkte das Bewusstsein für Diskriminierung, kulturelle Vielfalt und Solidarität. Besonders hervorzuheben ist die 
erfolgreiche Einbindung von Kindern aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, darunter auch neu zugewanderte Familien, was 
zu einem stärkeren Gemeinschaftsgefühl beitrug. 
Den Höhepunkt bildete eine öffentliche Abschlussveranstaltung am 23. April 2023 im Bürgerzentrum Ehrenfeld mit rund 120 Gästen. 
Dort präsentierten die Teilnehmenden eine gemeinsame Performance, die Tanz, Musik und Theater verband und positiv aufgenommen 
wurde. Zudem wurde das Projekt dokumentiert und für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
12 Ich und Du – wir sind gleich und anders 
(Rassismussensibel und stark von klein auf) 
Familienwelt e.V. 60 Kinder (plus Eltern und 
interessierte Multipliktor*innen) 
 Ziel des Projekts war die Auseinandersetzung mit Rassismus, Mobbing und Diskriminierung sowie die Förderung von Toleranz, 
Akzeptanz und gegenseitigem Respekt im Alltag. 
Teilgenommen haben Kinder mit und ohne Behinderung sowie ihre Eltern aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, darunter 
Familien mit Migrationserfahrung und Fluchthintergrund aus verschiedenen Ländern. Die interkulturell gemischte Gruppe arbeitete 
gemeinsam in Teams, wodurch soziale und emotionale Kompetenzen sowie das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wurden. 
Im Projekt wurden kulturelle Unterschiede thematisiert, insbesondere bei Kommunikations- und Begrüßungsformen. Durch Methoden 
wie Rollenspiele, Gespräche und kreative Ansätze lernten die Kinder konstruktive Konfliktlösung und verbesserten ihre 
Kommunikationsfähigkeiten. Eigene Erfahrungen, etwa im Umgang mit dem eigenen Namen oder mit Diskriminierung, wurden 
reflektiert und gemeinsam besprochen. 
Ein wichtiger Bestandteil war die Einbindung der Eltern, unter anderem durch eine spezielle Veranstaltung zum Thema Stärkung der 
Kinder sowie durch die gemeinsame Vorbereitung der Abschlussaktivitäten. 
Das Projekt nutzte vielfältige Methoden wie Empowerment-Arbeit, kreatives Gestalten, Bewegung und Biografiearbeit. Die 
Durchführung erfolgte durch qualifiziertes Fachpersonal und gewährleistete eine hohe Qualität der pädagogischen Arbeit.

Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
13 Bocklemünd macht sich auf den Weg 
(Empowerment für Frauen mit Rassismuserfahrung und 
Sensibilisierung zur rassismuskritischen Arbeit für 
Fachkräfte) 
Aktion Nachbarschaft e.V. 56 
 Mit den Projektmitteln wurden im Stadtteil Bocklemünd zwei zweitägige Workshops „Kritisches Weißsein“ für Fachkräfte und 
Akteur*innen sowie zwei Einführungen in das Konzept Empowerment für Frauen of Color durchgeführt. 
Zusätzlich fanden zwei halbtägige Empowerment- Workshops für Frauen of Color aus dem Stadtteil statt. Ein vorangegangener 
Infotermin vom Antidiskriminierungsbüro Köln (im Rahmen der Elterncafés) hat Frauen aus Bocklemünd/ Bickendorf für die Thematik 
sensibilisiert. Alle Workshops wurden von qualifizierten Trainerinnen durchgeführt. 
Mit dem Projekt wurde die rassismuskritische Arbeit im Stadtteil angestoßen bzw. für die Notwendigkeit sensibilisiert. Mit den beiden 
Workshops zum kritischen Weißsein wurden die Teilnehmenden mit ihrer weißen und sozialisierten Sichtweise konfrontiert und zum 
Perspektivwechsel angeregt. Alle Teilnehmende haben mit dem Workshop den Auseinandersetzungsprozess begonnen bzw. 
fortgeführt. Die Wichtigkeit der eigenen Auseinandersetzung und eine aktive Eigenleistungsbereitschaft wurden den Teilnehmenden mit 
dem Workshop verdeutlicht. 
Aus den Workshops hat sich eine freiwillige Austauschgruppe gebildet, die sich je nach Bedarf mit der Thematik gemeinschaftlich 
austauscht, unterstützt und weiterbildet. 
Mit dem Input der Konzepte im AK-Bocklemünd sind viele Träger, Gruppen und Einzelpersonen auf die Thematik aufmerksam 
geworden, so dass großes Interesse an den Workshops sichtbar wurde. 
Größtenteils bewerteten die teilnehmenden Personen die Workshops als hilfreich für den Prozess ihrer eigenen Auseinandersetzung 
mit der Thematik. Zum Teil wurden die Workshops als emotional herausfordernd erlebt und die Phasen der Auseinandersetzung waren 
deutlich sichtbar. Bei späteren Treffen (Austauschtreffen oder anderen Gelegenheiten) berichteten die Teilnehmenden, dass durch ihre 
Teilnahme bei den Workshops die Auseinandersetzung in ihrem Arbeitsumfeld bzw. privaten Umfeld mit der Thematik zugenommen 
hat. 
Die Empowerment-Workshops waren für Schwarze Frauen geschützte Räume, die ihnen die Möglichkeit gegeben haben, sich 
gemeinsam mit der Thematik zu befassen. Viele der Teilnehmenden habe in verschiedensten anderen Zusammenhängen von dem 
Empowerment-Angebot gesprochen. Die Workshops wurden als wichtig und hilfreich empfunden. Die Teilnehmenden haben gelernt, 
dass sie nicht alleine mit ihren Erfahrungen sind, Diskriminierung nicht hinnehmen müssen und von gegenseitiger Unterstützung 
profitieren. Die Frauen konnten in den Workshops Bedürfnisse, Wünsche und Ziele äußern und die Thematik in die Familien, die 
Communities oder auch in den Arbeitskontext tragen.

Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
14 MinDset+: Rassismen von und gegen Muslim*innen in 
Deutschland erkenn und bewältigen 
Begegnungs- und 
Fortbildungszentrum 
muslimischer Frauen e.V. 
(BFmF) 
69 
 Im Rahmen des Projektes MinDset+ hat der Verein eine Veranstaltungsreihe durchgeführt, in der unterschiedliche Vorurteile und 
Diskriminierungen innerhalb der muslimischen Community gegenüber muslimischen Minderheiten aufgeklärt und diskutiert wurden. 
Muslim*innen unterschiedlicher Herkunftsländer und Glaubensausrichtungen hatten die Gelegenheit, Berührungsängste abzubauen, 
neue und bisher unbekannte Ausrichtungen des Islams kennenzulernen, das eigene Denken über diese zu reflektieren und sich über 
Diskriminierungserfahrungen auszutauschen. 
Es konnten verschiedene Kooperationspartner*innen muslimischer Minderheitsgemeinden für das Vorhaben gewonnen werden. Das 
Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden, indem die Kooperation mit der alevitischen Gemeinde und einer weiteren 
Veranstaltung zum Alevitentum und Diskriminierungserfahrungen fortgeführt wurde. 
Alle Veranstaltungen wurden über verschiedene Kanäle (Social Media, Website, Aushänge, E-Mail-Verteiler, Flyer) beworben. Vor und 
nach den Veranstaltungen gab es ausreichend Gelegenheit zum Netzwerken. Der innermuslimische Dialog konnte gestärkt werden. 
Muslimische Vielfalt wurde sichtbar gemacht und ihr konnte gleichberechtigt Raum verschafft werden. 
Insgesamt wurden zwei Gesprächskreise, zwei Führungen in den Gemeindehäusern und ein abschließendes Seminar veranstaltet. Am 
Ende einer jeden Veranstaltung sind Feedback-Bögen an die Teilnehmenden verteilt worden (sowohl analog als auch digital). Der 
Großteil der Resonanz fiel sehr positiv aus. Allerdings wurden auch negative Kommentare etwa zu Werbe-Flyern über Instagram 
deutlich, was wiederum bestätigt, wie wichtig solche Begegnungen sind. 
MinDset+ hat deutlich gemacht, dass homogenisierende Fremdzuschreibungen und Überfokussierungen auf „die Muslime“ und „den 
Islam“ nicht nur antimuslimischen Rassismus befeuern, sondern teilweise auch der innermuslimischen Community jenes Denken zu 
Stigmatisierung und dem Ausschluss von manchen muslimischen Minderheiten genutzt wird. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
15 Akzeptanz – jeden Tag! Audiovita e.V. Nicht bekannt 
 Das Projekt bestand aus einem professionell- pädagogisch begleiteten Jugendtreff gerichtet an Jugendliche, die von Rassismus 
betroffen sind. Es gab eine gute Resonanz auf das Projekt, die Teilnehmenden konnten neue Freundschaften schließen Durch das 
Zusammenkommen und das gemeinsame Essen ist ebenfalls eine gute Gruppendynamik entstanden und ein reger Austausch fand 
statt. Die Teilnehmenden kamen aus finanziell und sozial schwachen /Familien / Stadtgebieten Kölns.  
Die Teilnehmende hatten die Möglichkeiten sich Themenbezogen schulen zu lassen und sich in der Freizeitzeit auszutauschen. Es 
wurde gemeinsam gekochte, gegessen und anschließend wurde in die Thematik eigetaucht. Zudem konnte gezeichnet und sich 
künstlerisch ausgedrückt werden, so wurde sich dem Thema Rassismus auf verschiedenen Ebenen genährt. Großen Anklang fand die

Form des Ausdruckes durch das Erstellen eines Podcast, hier konnten die Teilnehmenden dem Thema eine Stimme und eine 
Professionalität verleihen. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
16 Theodor Wonja Michael Bibliothek Sonnenblumen Community 
Development Group e.V. 
297 Personen 
 Die Theodor-Wonja-Michael-Bibliothek feierte am 19. Februar 2023 ihr einjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde ein Tag der 
offenen Tür veranstaltet. An diesem Tag kamen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zusammen, um am Programm 
teilzunehmen und die Räumlichkeiten zu besichtigen. Im Rahmen des Programms gab es Lesungen aus Büchern durch die 
Teammitglieder und geladene Gäste. Zudem gab es die Möglichkeit, per Zoom von zu Hause aus zuzuschalten. Parallel zu den 
Lesungen gab es im Untergeschoss ein Kinderprogramm mit Betreuung. Live-Musikbeiträge und Essen aus dem westafrikanischen 
Raum gehörten ebenfalls zum Programm. An dem Tag kamen etwa 90 Menschen vorbei, darunter auch Kinder. 
Veranstaltung 2: Afrohaar Workshop für weiße (adoptiv-) Eltern und Bezugspersonen Schwarzer Kinder Der Afrohaar-Workshop für 
weiße Eltern Schwarzer Kinder war innerhalb weniger Tage von 25 Eltern ausgebucht. Schwarze bzw. afrodeutsche Kinder sind in 
Deutschland Rassismuserfahrungen ausgesetzt, die ihre weißen Bezugspersonen nicht erleben. Ausgrenzungen und 
Diskriminierungen sind für Kinder besonders schmerzhaft und erschweren die Entwicklung eines gesunden Selbstbildes. Umso 
wichtiger ist es deshalb, dass weiße Bezugspersonen ihre Schwarzen Kinder bewusst stärken und ihnen vermitteln: Du bist in Ordnung 
und schön, so wie du bist! Gerade das Thema Haare ist dabei zentral. Die Jubiläumsfeier in der TWM-Bibliothek war ein Erfolg. Das 
Ziel, Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten zusammenzubringen, wurde erreicht. 
Im ersten Teil (90 Minuten) des Workshops gab es einen Input zur Politisierung von Afrohaar. Dabei wurden gemeinsam Strategien 
und der Umgang mit Afrohaar und Rassismus erarbeitet. Anschließend stand der Raum für Fragen und Austausch zur Verfügung. 
Der zweite Teil (4 Stunden) des Workshops befasste sich mit dem praktischen Teil. Hier ging es um Pflegeprodukte und Pflegetipps 
sowie um das richtige Waschen und Kämmen, um die Haarpflege zu einem schmerzfreien und beziehungsstärkenden Erlebnis zu 
machen. Der Fokus lag dabei auf natürlichen Zutaten, die auch für kleine Kinder gut verträglich sind. Es gab viel Raum zum 
Ausprobieren und für Fragen und Antworten.  
Ein weiteres Ziel war das Empowerment Schwarzer Menschen. Das Zusammenkommen und das einjährige Bestehen zu feiern, gab 
den Menschen das Gefühl von Stolz, dass wir einen Raum für uns haben, in dem wir unsere Geschichte aufbewahren und voneinander 
lernen können. Schwarze Menschen, die in einer weißen Mehrheitsgesellschaft leben und ständig Rassismus ausgesetzt sind, werden 
durch solche Räume und Veranstaltungen gestärkt. Dies war die Rückmeldung vieler Besucher*innen of Color. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
17 Wettbewerb: Dissen – mit mir nicht! Caritasverband für die Stadt 
Köln e.V.  
500 (plus Begleitpersonen aus 
dem pädagogischen Bereich) 
 Nach den guten Erfahrungen der Vorjahre wurde wieder der Wettbewerb „Dissen mit mir nicht! – Kreativ gegen Rassismus und 
Diskriminierung“ organisiert. Ziel des Wettbewerbs ist es, dass das Thema im Unterricht und in den Jugendeinrichtungen aufgegriffen

wird, um Jugendliche und Kinder, aber auch Lehrer*innen, an Jugendeinrichtungen Tätige sowie die Kölner Öffentlichkeit für 
Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen der jungen Menschen zu sensibilisieren. Gleichzeitig soll den Kindern und Jugendlichen 
ein Raum gegeben werden, eigene Erfahrungen auszutauschen, Lösungsstrategien zu erarbeiten und sich gegenseitig zu empowern. 
Für die Teilnehmenden des Wettbewerbs lockten spannende Geld- und Sachpreise. Dafür wurden Unternehmen angeschrieben und 
animiert, Sach- und Geldpreise zur Verfügung zu stellen. 
Ausgeschrieben wurde an allen weiterführenden Schulen und Jugendeinrichtungen. Die unterschiedlichsten eingesandten Beiträge 
(Songs, Rap-Lieder, Videos, Interviews, in Stolpersteine umgewandelte, angemalte Steine, Posts, Texte, Wortwolken, Fotos, gestaltete 
Leinwände, ein kreativ gestaltetes „Anti-Dissen-Kleid“, ein selbst gebasteltes Gesellschaftsspiel bis hin zu einer aufgezeichneten 
offenen Geburtstagsfeier von 30 Kindern und Jugendlichen ohne Ausgrenzung auf dem Rathenauplatz und vieles anderes mehr) 
zeugten einmal mehr davon, wie vielfältig und kreativ junge Menschen offen, ehrlich und fordernd ihre Aussagen an alle senden. 
Insgesamt 48 Beiträge wurden einer Jury, bestehend aus Politiker*innen, Mitarbeitenden aus Vereinen und Verbänden der 
Jugendarbeit und Schüler*innensprecher*innen vorgestellt. Die Abschlussveranstaltung fand am 01.06.2023 im Georg-Büchner-
Gymnasium statt. Alle Beiträge wurden im laufenden Programm vorgestellt. Moderiert wurde die Veranstaltung von einer erfahrenen 
Trainerin, Beraterin und Referentin. Einen Sonderpreis gab es für Schüler*innen eines Gymnasiums, da sie sich über einen längeren 
Zeitraum mit den Themenfeldern Rassismus und Diskriminierung in breit gefächerter Form beschäftigt hatten. Es gab sowohl während 
der Veranstaltung als auch im Nachhinein viele positive Rückmeldungen der Teilnehmenden. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
18 Demokratie im Miteinander: Eine Workshopreihe der 180 
Grad Wende 
180 Grad-Wende e.V. 71 
 Ziel des Projektes war es, durch eine Workshop-Reihe mit Schüler*innen des Kölner Abendgymnasiums, der Abendrealschule Köln 
und des Köln-Kollegs Verschwörungstheorien vorzubeugen, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzuwirken und so die 
Demokratiebildung zu fördern. 
Im Projektzeitraum konnten zehn Workshop-Einheiten in den zwei Themenbereichen durchgeführt werden. In der Workshop-Reihe 
„Verschwörungstheorien“ setzten sich die Schüler*innen mit der Entstehung von Verschwörungserzählungen und mit der Tragweite 
und den Risiken dieser auseinander. Anhand von quellenanalytischen Methoden wurden die Teilnehmenden für einen kritischen 
Umgang mit den (sozialen) Medien sensibilisiert und die Reflexionsfähigkeit hierdurch gestärkt. In der Workshop-Reihe mit dem Thema 
„gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ wurden die teilnehmenden Schüler*innen über verschiedene Formen der 
gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit aufgeklärt. Die Tragweite wurde – auch durch persönliche Reflexionsgespräche in 
Kleingruppen – verdeutlicht. Es wurden gemeinsam Strategien und Handlungsoptionen erarbeitet, wie gruppenbezogener 
Menschenfeindlichkeit im Alltag, insbesondere in der Schule, begegnet werden kann. 
Während des Projektes wurden die Teilnehmenden zu Multiplikator*innen für Empowerment und Demokratieverständnis ausgebildet. 
Sie wurden dazu befähigt, das erlernte Wissen in die eigene Community zu streuen. Alle Teilnehmenden wurden in das Netzwerk des 
Vereins aufgenommen mit der Möglichkeit, an weiterführenden Workshops teilzunehmen und ihre Rolle als Multiplikator*innen zu

festigen und/oder weitere Beratungsangebote wahrzunehmen, der Unterstützung bei privaten oder schulischen Herausforderungen 
bietet und wichtige Anlaufstelle im schulischen und außerschulischen Umfeld darstellt. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
19 Wohin mit uns? Mosaik e.V. 6 plus Zuhörer*innen des 
Podcasts 
 Rassismus ist ein strukturelles Phänomen und sollte als solches behandelt werden. Im Projekt „Wohin mit uns?“ kamen von Rassismus 
betroffene Individuen zu Wort, die diese strukturellen Probleme kennen. Darüber hinaus wurden diese Personen angeleitet nicht nur zu 
Wort zukommen, sondern vielmehr als Wortführer*innen zu diesem Thema zu agieren. Im Podcast wurde den diskriminierten und von 
Rassismus betroffenen Personen die Möglichkeit gegeben, den strukturellen Rassismus hier in Köln aufzudecken und darüber zu 
reden. 
Durch den Aufruf für Interessierte in diversen WhatsApp-Gruppen, durch private und berufliche Kontakte, sowie über die 
Sozialberatung des Vereins und die vielen Ehrenamtlichen, wurde ein erstes Kennenlernen der Interessierten organisiert. Der gute 
Kontakt zu weiteren Vereinen in Kalk ermöglichte ein Treffen in deren Räumlichkeiten und die ständige Begleitung durch ein dort sehr 
erfahrenes Team. Der 2-tägige Workshop war zum einen dazu angesetzt, um erste Ideen festzuhalten und darüber hinaus zu erklären, 
wie ein Podcast aufgebaut sein sollte. 
Bei einem weiteren 2-tägigen Workshop (Präsenz und Online) wurde ebenfalls von einem kooperierendem Verein ein Technik-
Workshop organisiert, in dem das Team angeleitet wurde, erste Aufnahmen zu machen, sich daran zu gewöhnen, dass Gespräche und 
Diskussionen aufgenommen werden und schließlich die Aufnahmen mit einer Software zu bearbeiten und zusammenzuschneiden. 
In den folgenden Wochen ging es vor allem in weiteren Treffen darum, sich an die Mikrofone zu gewöhnen und sich mit der Technik 
vertraut zu machen. Anschließend wurden die Themen festgelegt, die Folgen aufgenommen und produziert. 
Zunächst war es eine große Herausforderung, dass sich keine Person vorher kannte und nun über Rassismuserfahrungen gesprochen 
werden sollte. Dank der hohen Bereitschaft und Motivation gelang es den Teilnehmenden aber schnell, sich vertraut zu werden und 
gemeinsam für den Podcast zu arbeiten. Es ist gelungen, ein vertrautes gut funktionierendes Team zusammenzustellen, welches mit 
hoher Motivation immer noch dabei ist (Stand März 2024), weitere Folgen zu produzieren und sich weiterzubilden, um die 
Zuhörer*innen-Zahl und die Reichweite zu steigern. Und damit schließlich auch Sensibilisierung für Rassismus in Köln weiter 
voranzubringen. 
 
Nr. 
Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
20 Raise your voice! Comedia Theater gGmbH 5 Teilnehmende + 20 
Zuschauende zur 
Abschlussveranstaltung 
 Ziel des Vereins ist es, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Werkzeugen auszustatten, die sie dabei unterstützen, sich 
künstlerisch frei auszudrücken, ihre Identität(en) zu erforschen und mit ihrer Umgebung zu interagieren. Die Workshop-Reihe Raise

Your Voice! bot jungen Erwachsenen die Möglichkeit, sich mit dem Thema Rassismuskritik inhaltlich und künstlerisch aus einer 
intersektionalen Perspektive auseinander zu setzten. 
Die Teilnehmende hatten den Wunsch nach einer Vorstellung szenischer Resultate geäußert. Somit wurde die Abschlussveranstaltung 
als ein öffentliches Event beworben. Die Veranstaltung fand am 15. Dezember statt und war gut besucht. Die öffentliche Vorstellung 
nutzte die Couch als szenisches Element und hatte einen Improvisationscharakter. Durch die gemeinschaftliche Improvisation wurde 
der Zusammenhalt der Gruppe verdeutlicht. Die Teilnehmenden nahmen bei der stummen Improvisation große Rücksicht aufeinander 
und schafften es, einzigartige Spannungsmomente zu erzeugen. Durch die Anwesenheit der Trainer*in konnten auch spezifische 
Fragen zu den Inhalten und Methoden seitens des Publikums beantwortet werden, was neues Interesse an einer Fortführung des 
angebotenen Formats erzeugte. Der Abend sorgte für einen regen Austausch über behandelte Themenbereiche und beförderte die 
Entstehung sozialer Netzwerke 
Insgesamt ist das Ziel des Projektes, Jugendliche und junge Erwachsene für unterschiedliche Rassismuserfahrungen zu sensibilisieren 
und ein kollektives Verantwortungsgefühl zu erwecken, erreicht. Durch die Workshop-Reihe sind sowohl einzelne Teilnehmende, die 
Gruppe als solche und das Publikum sensibilisiert und gestärkt worden. Die Teilnehmenden sind nun in der Lage, verstärkt Bündnisse 
gegen Rassismus und andere Formen der Diskriminierung zu bilden. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
21 Unvergessliche Erinnerung: Eine Aktion im öffentlichen 
Raum zum Gedenken an den Genozid an Sinti:ze und 
Rom:nja 
Rom e.V. 31 + 181.364 Bruttokontakte 
durch Präsentation von 
Digitalpostern an 3 
Stadtbahnstationen 
 Das Projekt hatte das Ziel, die bisherige Lücke in der Erinnerungskultur zu schließen und die Geschichte der Verfolgung und des 
Widerstands der Roma-Community in Köln während des Nationalsozialismus angemessen darzustellen. 
Die durchgeführten Aktivitäten trugen dazu bei, das Bewusstsein für die Verfolgung von Rom:nja und Sinti:ze während der NS-Zeit zu 
erhöhen und die Erinnerungskultur dazu in Köln zu stärken. Es wurden verschiedene Zielgruppen angesprochen, darunter Menschen, 
denen das Thema neu war, ebenso wie Personen, die bereits informiert waren, aber Köln-spezifische Fakten nicht kannten. Hierzu 
wurde die Präsentation von informativen Digitalpostern an drei Stadtbahnstationen (Hans-Böckler-Platz/Bhf. West, Bhf. Köln-Messe 
Deutz und Rudolfplatz) genutzt, die eine breite Öffentlichkeit ansprachen.  
Zusätzlich wurden Schulungen für Multiplikator*innen angeboten, um die Stadtführungen an den relevanten Orten der Verfolgung und 
des Widerstands selbst durchführen zu können. Zur Anmeldung und Einführung in die Thematik wurde eine sogenannte Landingpage 
„Spuren der Geschichte“ erstellt, die gleichzeitig Neugier wecken sollte. Die Teilnehmenden wurden geschult, um aktiv an der 
Erinnerungskultur teilzunehmen und das Wissen über die Verfolgung als auch den Widerstand weiterzugeben. Hierzu wurden drei 
Schulungen angesetzt. Fast alle Teilnehmenden (hauptsächlich Ehrenamtler*innen, Pädagog*innen und/oder Personen, die in der 
Arbeit mit Geflüchteten tätig sind) konnten sich vorstellen, die Stadtführung nach Abschluss der Schulung eigenständig durchzuführen.

Die geförderten Projektmaßnahmen zeigten nachweisbare Auswirkungen, insbesondere in den Zielgruppen und der Öffentlichkeit. Eine 
Journalistin fand den Verein im Internet durch die Landingpage, was u.a. zu einem Radiobeitrag (WDR 5) über die Spuren der der 
Rom:nja führte. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
22 RE-KIT-Räume schaffen gegen Diskriminierung Interkultur e.V. 12 
 Im Rahmen des Projektes wurden drei rassismuskritische und partizipative Workshops und eine Studienfahrt zu den Erinnerungsorten 
des Nagelbombenanschlages auf der Keupstraße und des Brandanschlages in Solingen umgesetzt. 
Im ersten Workshop ging es um die Heranführung an das Thema Diskriminierung. Zunächst wurden Grundwissen und theoretisches 
Input vermittelt. Anschließend wurden eigene Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen in Einzel- und Gruppenarbeiten als 
Grundlage für die folgenden Workshops vorgestellt. 
Die beiden weiteren Workshops dienten den Teilnehmenden dazu, sich künstlerisch mit den eigenen Erfahrungen 
auseinanderzusetzen. Im Poetry-Slam- & Rap-Workshop wurden gemeinsam Texte geschrieben und in Rap-Form gebracht, um sich 
kreativ Gehör zu verschaffen. Im abschließenden Workshop konnten die teilnehmenden jungen Menschen aktiv Medienformate 
mitgestalten. 
Der gemeinsame Besuch der Erinnerungsorte an die beiden rassistischen Anschläge in Köln und Solingen machte die Relevanz einer 
lebhaften Erinnerungskultur deutlich. Gemeinsam mit dem politischen Bildner und Kunstschaffenden Bassam Ghazi konnte eine 
Sensibilisierung für die Auswirkungen von rechtem Terror erreicht werden. Die Teilnehmenden wurden durch gemeinsame Gespräche 
und konkrete Fragestellungen aktiv zur Partizipation eingeladen. Es war eine Reise in eine schmerzhafte migrantische Vergangenheit, 
die gleichzeitig der kritischen Auseinandersetzung mit der heutigen Erinnerungskultur diente. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
23 Filmdokumentation anhand von Interviews der 
Zeitzeug*innen der NSU Nagelbombenanschläge in Köln 
Lückenlos e.V. 100 
 Im Rahmen der Förderung der Stadt Köln konnte im Jahr 2023 ein weiterer zentraler Baustein für das entstehende Mahnmal an der 
Keupstraße realisiert werden: die Produktion von filmischen Interviews mit Überlebenden und direkt Betroffenen des 
Nagelbombenanschlags vom 9. Juni 2004. Diese Filme bilden – gemeinsam mit den bereits zuvor produzierten Interviews – das 
Herzstück des künftigen Erinnerungs- und Lernortes. Sie sind kein Begleitmaterial, sondern das inhaltliche Fundament eines 
Mahnmals, das sich radikal an der Perspektive der Betroffenen orientiert und damit eine neue Form des Gedenkens in Deutschland 
etabliert. 
Ziel des Projektes war es, persönliche Erinnerungen, Erfahrungen und Analysen der Überlebenden in einer würdigen, respektvollen 
und diskriminierungssensiblen Form zu dokumentieren und dauerhaft zugänglich zu machen. Dies ist gelungen. Die filmische Arbeit 
fand in enger Zusammenarbeit mit den Protagonistinnen statt und folgte Prinzipien von Transparenz, Selbstbestimmung und 
Sicherheit. Die Interviews wurden von einem professionellen Team umgesetzt, inhaltlich begleitet von Menschen, die seit Jahren im

Kontext der Keupstraße, des NSU-Komplexes und der Betroffeneninitiativen arbeiten. Besonders wichtig war dabei die Schaffung eines 
geschützten Gesprächsraums, in dem die interviewten Personen nicht Objekt, sondern aktive Gestalterinnen des Erinnerns sind. 
Der Produktionsprozess umfasste Konzeption, Vorgespräche, Dreharbeiten, Schnitt, Übersetzung, Untertitelung sowie Farb- und 
Tonbearbeitung. Auch in der technischen Umsetzung wurde Wert auf höchste Qualität gelegt, da die Filme langfristig Bestandteil eines 
dauerhaften digitalen Archivs und eines öffentlich zugänglichen Mahnmals werden. Mit Abschluss dieses Projektabschnitts liegen nun 
alle Interviews in fertig bearbeiteter Form vor und können in die nächste Phase der Mahnmalgestaltung übergehen. Vom 06.-09. Juni 
2023 Zum Gedenktag der NSU Anschläge wurden die Filme das 1. Mal gezeigt.  
Zahlreiche Besucherinnen, darunter Betroffene, Anwohnerinnen, Jugendliche, Forschende, Medienvertreter*innen und Interessierte 
aus Köln und ganz Deutschland, nahmen die Möglichkeit wahr, die Erzählungen in voller Länge zu sehen. Die Resonanz zeigte 
eindrucksvoll, wie groß das Interesse an einer authentischen, nicht institutionalisierten Erinnerungsperspektive ist – und wie notwendig 
es ist, dass diese Stimmen dauerhaft sichtbar bleiben. 
Die gesellschaftliche Bedeutung dieses Projekts reicht weit über Köln hinaus. Erstmals entsteht in Deutschland ein Mahnmal zu einem 
rassistischen Anschlag, das nicht den Staat, sondern die Betroffenen ins Zentrum stellt. Die Interviews sind zugleich Zeugnisse, 
Lernmaterialien und Dokumente historischer Wahrheit. Sie werden zukünftig in Schulen, Bildungsarbeit, Forschung, politischen 
Debatten und in der internationalen Erinnerungsarbeit nutzbar gemacht. Für die Stadt Köln bedeutet dies nicht nur die Errichtung eines 
Denkmals, sondern die aktive Stärkung einer demokratischen Erinnerungskultur, die sich gegen Rassismus und rechte Gewalt 
positioniert. 
Die Zielgruppen des Projekts waren – und bleiben – in erster Linie die Überlebenden selbst, ihre Familien und die Menschen im 
Stadtteil. Gleichzeitig richtet sich das Mahnmal bewusst an alle Kölner*innen sowie an eine bundesweite und internationale 
Öffentlichkeit. Bereits jetzt zeigt sich die Wirkung: die Filme sind Ausgangspunkt für Gespräche zwischen Generationen, 
Herkunftsgeschichten und Lebensrealitäten. Sie schaffen Verbindung statt Distanz und verdeutlichen, dass die Auseinandersetzung mit 
rassistischer Gewalt keine Frage der Vergangenheit, sondern eine Aufgabe der Gegenwart ist.

Übersicht der nach der Richtlinie gegen Rassismus und für Demokratie und Akzeptanz geförderten Projekte im Jahr 2024 
Zur Auswertung der 2 0 im Jahr 202 4 geförderten Projekte haben wir sie versucht in verschiedene Bereiche zu clustern um die vielfältigen 
Dimensionen der Förderung sichtbar zu machen. Die Gesamtfördersumme betrug 150.000 Euro.  
Es hat sowohl eine zielgruppenorientierte - als auch eine themen- und formatspezifische Zuordnung stattgefunden. I n den  untenstehenden 
Diagrammen sieht man  die prozentuale  Zuordnung nach Diskriminierungsform, gegen welche sich die Projekte engagiert en oder besondere 
Zielgruppen, für die sie sich eingesetzt haben und Formate, mit denen sich dem Thema genährt wurde. 
Es richteten sich von den 2 0 Projekten 2 gegen Gadjé-Rassismus, 1 gegen Antisemitismus, 1 gegen Anti-Schwarzen Rassismus und 1 gegen 
Anti-Muslimischen Rassismus. Zudem behandelten 15 der Projekte allgemeine Themenstellungen gegen Rassismus und Diskriminierung. Die 
Formate waren unterschiedlich, so , dass sowohl Empowerment als auch Sensibilisierungs - und Bildungsansätze verfolgt wurden. 5 von diesen 
Projekten waren an Kinder  und Jugendliche gerichtet und 1 an Frauen, bei 8 der Projekte handelte es sich um Bildungs- und Empowerment-
Angebote, 4 der Projekte lassen sich unter dem Cluster Event und Veranstaltung zusammenfassen und 2 der Projekte näherte sich dem Thema 
Rassismus und Diskriminierung über Kunst und Kultur.

Nr. Projektname Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
1 EmpowerHer 180 Grad Wende e.V. 171  
 Im Rahmen des Projekts wurden verschiedene Maßnahmen durchgeführt, die darauf abzielten, junge Frauen mit internationaler 
Familiengeschichte bzw. Frauen, die von Rassismus betroffen sind, zu stärken und ihnen Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit 
Diskriminierungserfahrungen zu vermitteln. Die Organisation der Angebote wurde von ehrenamtlich aktiven Frauen, die in eimen 
Netzwerk aktiv sind übernommen, die als Multiplikatorinnen und Vorbilder fungierten.  
Insgesamt wurden 3 Workshops zum Thema Antidiskriminierung mit den Titeln: „Psyche und Diskriminierung“, „Wie unserer Psyche 
den Körper beeinflusst“, „Soziales Umfeld und Freundschaften“ und 5 kreativ Workshops durchgeführt. Die Mischung aus 
künstlerischem Ausdruck und thematischem Austausch ermöglichten es den Teilnehmerinnen, schwierige Erfahrungen auf nonverbale 
Weise zu verarbeiten und gleichzeitig in einem geschützten Dialog zu treten. Die kulturell diversen künstlerischen Techniken trugen zur 
Wertschätzung unterschiedlicher kultureller Hintergründe bei und stärkten das Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen. Sie boten den 
Frauen eigene kulturelle Identitäten positiv zu erleben und zu präsentieren. Die Zielgruppe des Projektes waren Frauen mit 
Zuwanderungsgeschichte im Alter von 18 -27 Jahren aus Köln. Das Angebot wurde sehr gut angenommen in einigen Workshops 
waren es bis zu 30 Teilnehmerinnen. Bei der Zielgruppe handelt es sich um eine Gruppe, die durch intersektionale Diskriminierung 
einen besonderen Bedarf an präventiven und empowernden Unterstützungsangeboten hat, daher war die Nachfrage auch besonders 
hoch. Das Projekt wurde durch direktes Feedback evaluiert und die langfristige Wirkung des Projekts bei den Teilnehmerinnen wird 
durch die Einbindung dieser in das bestehende Netzwerk ermöglicht. Hier haben sie die Möglichkeit weitere empowernde Angebote 
anzunehmen und ihr Wissen auch an andere Frauen weiter zu tragen. Insgesamt konnten 171 Frauen erreicht werden. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
2 Sensibilisierung für rassismuskritische Arbeit im 
Stadtteil“ – Bocklemünd und Bickendorf machen sich 
auf den Weg 
Aktion Nachbarschaft e.V. 10  
 Es konnte ein Workshop zum Thema: „Kritisches Weißsein“ umgesetzt werden. Die Veranstaltung wurde von zwei erfahrenen 
Trainerinnen geleitet und unterstützte die Teilnehmenden dabei, ihre eigene Rolle in gesellschaftlichen Machtverhältnissen bewusster 
wahrzunehmen. Durch den interaktiven Ansatz konnten Erkenntnisse direkt in die persönliche und berufliche Praxis übertragen werden. 
Die Veranstaltung wurde von den Teilnehmenden als bereichernd empfunden und regte zur weiteren Selbstreflexion und Vernetzung 
an• Reflexion eigener Privilegien und deren Auswirkungen 
• Perspektivwechsel und Abgrenzung von Diskriminierungsformen 
• Intersektionalität und gesellschaftliche Auswirkungen 
• Erkennen von Reproduktion und heutige Wirkmacht gewachsener rassistischer Strukturen  
• Einordnung von Beispielen aus Arbeits- und Alltagskontexten  
• Sensibilisierung für eigene Weiterbildung und Vernetzung

Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
3 Melodien der Mut Alevitisches Kulturzentrum 
Köln-Porz e.V. 
430 
 Das Projekt „Melodien der Mut“ verfolgte das Ziel, gesellschaftlich relevante Themen wie Migration, Diskriminierung, Demokratie und 
interkulturelle Verständigung künstlerisch und diskursiv aufzuarbeiten. Die Verbindung aus Theater und Podiumsdiskussion sollte 
emotionale Zugänge schaffen, zur Reflexion anregen und insbesondere Menschen mit internationalen Biografien sowie die 
Stadtgesellschaft Kölns für Themen der Vielfalt und Teilhabe sensibilisieren.  
Das Projekt wurde mit beiden Kernelementen – Theateraufführung und Podiumsdiskussion – erfolgreich abgeschlossen. Die 
Teilnehmendenzahlen, Rückmeldungen und dokumentierten Inhalte belegen die Wirkung und Relevanz des Projekts. Die 
Rückmeldungen aus der Zielgruppe unterstreichen den Wunsch nach einer Fortsetzung oder Erweiterung des Formats im Sinne 
langfristiger Bildungs- und Beteiligungsarbeit. Besonders die emotionale Wirkung des Theaterstücks „Melodien der Mut“ wurde vielfach 
betont. Viele Besucher*innen gaben an, dass die Darstellungen sie zum Nachdenken über gesellschaftliche Ausgrenzung, Migration 
und den Wert demokratischer Teilhabe angeregt haben. 
1. Theateraufführung am 12.11.2024 Die Theatergruppe Simurg präsentierte ein Ein-Personen-Stück, das die Lebensrealitäten der 
ersten Generation von Gastarbeiter*innen in Deutschland beleuchtete. Zentrale Themen waren Migration, Identitätsfragen, 
Diskriminierung und politische Aufarbeitung. Die künstlerische Aufarbeitung wurde durch musikalische Elemente inspiriert von Ruhi Su 
ergänzt. Die Aufführung erreichte ein diverses Publikum aus unterschiedlichen Altersgruppen, insbesondere aus der Kölner 
Migrationsgesellschaft. Die Resonanz war äußerst positiv, die emotionale Tiefe des Stücks ermöglichte eine intensive 
Auseinandersetzung mit Fragen gesellschaftlicher Teilhabe und Vielfalt. 
2. Podiumsdiskussion im Dezember 2024 Die ursprünglich früher geplante Podiumsdiskussion „68 – Bewegungen in der Türkei und 
Deutschland“ wurde krankheitsbedingt auf Dezember verschoben. Die Veranstaltung bot Raum für einen historischen Vergleich 
zwischen den Protestbewegungen beider Länder und einen kritischen Blick auf heutige gesellschaftliche Herausforderungen im 
Kontext von Demokratie, Diskriminierung und Engagement. Die Diskussion wurde mit großem Interesse verfolgt. Besonders 
hervorzuheben ist, dass das Publikum aktiv mitdiskutierte und Verbindungen zur heutigen politischen Lage zog. 
Insbesondere die Stärkung demokratischer Werte, die Sensibilisierung für Rassismus und Diskriminierung sowie die Schaffung 
kultureller Begegnungsräume – wurden erreicht. 
Das Projekt führte zu intergenerationellem und interkulturellem Austausch, insbesondere durch die offene Diskussion und 
niedrigschwellige kulturelle Ansprache. Die Veranstaltungen erfüllten den Anspruch, öffentlich zugänglich und partizipativ zu sein. Der 
künstlerisch-politische Zugang wurde von vielen als innovatives Format bewertet. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
4 Dissen – mit mir nicht! Caritasverband für die Stadt 
Köln e.V. 
0 
 Das Projekt hat leider nicht im Förderzeitraum stattgefunden

Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
5 Empowerment Retreat Camp für von Rassismus 
betroffene Fachkräfte und Multiplikator*innen 2024 
Coach e.V. 40 Multiplikator*innen/Fachkräfte 
und 14 Kinder 
 Das Empowerment Retreat Camp für Fachkräfte und Multiplikator*innen wurde 2024 erfolgreich umgesetzt. Das 3-tägige Retreat bot 
40 Fachkräften und 14 Kindern aus unterschiedlichen sozialen Berufen die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen 
auszutauschen, ihre Resilienz zu stärken und sich in einem Safer Space mit relevanten Themen auseinanderzusetzen. Die 
Veranstaltung fand im Gut-Alte Heide in Wermelskirchen statt und wurde durch ein breit gefächertes Rahmenprogramm gestaltet, wie 
Workshops, Supervisionen, Angebote zur mentalen Gesundheit, Selfcare, Stressregulation und Umgang mit 
Diskriminierungserfahrungen, Kunst- und Kulturangebote, Lesungen, musikalische Beiträge und kreativ Sessions. Auch gehörte der 
kollegiale Austausch und der Vernetzung zum Retreat.  
Das Empowerment Retreat Camp hat sich als wirksames Instrument zur Stärkung Rassismus erfahrener Fachkräfte etabliert. Es gab 
viele positive Resonanz und Interesse an Folgeprojekten. Die Teilnehmenden stammten aus Interkulturellenzentren, 
Migrantenselbstorganisationen, Jugendzentren, Schulen, Zivilgesellschaftlichen Initiativen und neuen Deutschen Organisationen. Das 
Projekt wurde auch über die zur Verfügung stehenden Medien bekanntgemacht und die Ergebnisse verbreitet. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
6 Rassismuskritische und diversitätssensible Arbeit in 
divers positionierten Teams 
DTVK e.V. 11 Fachkräfte 
 Das Projekt „Rassismuskritische und diversitätssensible Arbeit in divers positionierten Teams“ hatte zum Ziel eine reflexive 
Auseinandersetzung mit eigenen Positionierungen und darauf aufbauend in Handlungsmöglichkeiten zu erlangen. Ziel war es eine 
Förderung der Selbstwahrnehmung sowie die Förderung und Erweiterung von Handlungskompetenzen/Spielräumen, eine Entwicklung 
von Strategien für eine machtkritische und diversitätssensible Zusammenarbeit, Wissen über Ansätze der Empowerment Arbeit sowie 
Verbündeten Arbeit zu erreichen und Antirassismus Arbeit als Querschnittsaufgabe wahrzunehmen. Der Weg war Vernetzungsarbeit 
und das Zurückgreifen auf Expertise von Organisationen, die politische Bildungsarbeit leisten. Dies erfolgte über eine Workshopreihe: 
• Einstiegsmodule zu Formen von Rassismus und Diskriminierung, Macht- und Ungleichheitsstrukturen im Kontext (Berufs-)alltag 
(Theoretischer Input und Sensibilisierungsübungen) 
• Wie kann der Blick für den (Arbeits)-alltag geschärft werden? 
• Reflexion eigener Strukturen und Arbeitsweisen 
• Rassismus und Diskriminierung in Alltagssituationen erkennen können und eigene Denkmuster reflektieren 
• Aufbaumodule zur Entwicklung von Strategien z.B. Empowerment, Verbündeten Arbeit und Awarenesskonzepte, was bedeutet 
die Umsetzung für die Zusammenarbeit im Team? Welchen Handlungsrahmen benötigt es? Wie können Ressourcen sinnvoll 
eingesetzt werden und wie kann mit unterschiedlichen Positionierungen verantwortungsvoll umgegangen werden? 
Das Angebot richtete sich an ein Team aus Multiplikator*innen und Fachkräften sozialer Einrichtungen.

Die Ganztägigen Workshops wurden an 3 Terminen mit 11 Teilnehmenden erfolgreich durchgeführt und die Projektziele wurden 
erreicht. Die Maßnahme zeigte nicht nur kurzfristige Lernfortschritte, sondern führte auch zu einer langfristigen Professionalisierung 
und Vernetzung in der Antirassismus Arbeit. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
7 Roma Mobil Museum EU-ROM e.V. Ca. 400 erreichte Personen 
 Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht die Integration von Roma in Deutschland zu fördern und Aufklärungsarbeit für die 
Mehrheitsbevölkerung zu leisten. Dadurch soll die Verständigung und auch das Verständnis füreinander verbessert und Vorurteile und 
Diskriminierung vermindert werden. 
Zuerst wurde eine Recherche durchgeführt und 20 Plakaten zum Thema Berufe der Roma erstellt, sowie 20 großen Holzrahmen 
gebaut. Die fertige Ausstellung wurde zweimal gezeigt und bot ein spezielles Programm für Schüler*innen derselben Schule. 
1. Besuch von einer Realschule in Köln. 
Die Ausstellung wurde über eine Woche gezeigt und Führungen für die Schüler*innengruppen umgesetzt. Jede Klasse mit ca.25-32 
Schüler*innen bekam 45 Minuten Zeit die Ausstellung zu besuchen und Fragen zum Leben über Realität und Kultur der Roma zu 
stellen und Antworten zu erhalten. Zuerst machten die Schüler eine kurze Runde und sahen sich die Plakate an. Im Anschluss konnten 
sie Fragen stellen. Die Rückmeldungen der Schulen waren durchweg positiv. Die Jugendlichen erweisen Toleranz, Solidarität und 
Respekt! Die Ausstellung wurde erfolgreich umgesetzt. Insgesamt wurden 12 Führungen durchgeführt mit ca. 300 Schülern aus 12 
Klassen. 
2. Die Ausstellung wurde einem spanischen Kulturzentrum gezeigt. 
100 Menschen unterschiedlichen Alters besuchten die Ausstellung. Die Teilnehmenden haben viel über die Geschichte, Kultur, 
Tradition und Sprache gelernt. Eine Auseinandersetzung mit der Thematik hat stattgefunden und Wissen über die größten Gruppen der 
Roma wurde vermittelt: Roma, Sinti, Kale, Manush, Romanichals, Banjara, Rajputana. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
8 Menschenrechte, statt rechte Menschen Forum Colonia für kulturelle 
Vielfalt e.V. 
Ca. 195 
 Das Kulturzentrum. führte das Projekt „Menschenrechte, statt rechte Menschen“ im Jahr 2024 durch. Ziel des Projekts war es das 
Bewusstsein der Teilnehmenden für Diskriminierung und Menschfeindliche Einstellungen zu schärfen, Wissen zu vermitteln und aktive 
Beiträge zur Förderung der Menschenrechte zu leisten.  
Dazu wurden wöchentlich Seminare zu den Themen Rassismus, Antisemitismus und Antimuslimischer Rassismus durchgeführt. Es 
wurden Diskussions- Reflexionsräume bereitgestellt, um den Austausch von Erfahrungen zu ermöglichen und historische und aktuelle 
Kontexte zum Thema Geschichte des Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und der Umgang mit Vorurteilen vermittelt. Zudem wurde eine 
Kulturreise zum NS-Dokumentationszentrum Köln organisiert.

Alle geplanten Vorhaben wurden erfolgreich umgesetzt und die Teilnehmenden berichteten von einem gesteigerten Bewusstsein für 
Vorurteile, verbesserten Handlungsmöglichkeiten im Alltag gegen Diskriminierungen und einem vertieften Verständnis der 
Menschenrechte.  
Insgesamt wurden 12 Seminare von 90 Minuten mit je 13-15 Personen durchgeführt, bei der Kulturreise haben alle 13-15 
Seminarteilnehmende teilgenommen. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
9 Wurzeln der Vielfalt – Empowerment Festival Freie Initiative Wurzel des 
Wandels 
53 
 Mit den Fördermitteln wurde am 17.-20.05.2024 das intersektionale Empowerment-Festival „Beginning Anew – Ein Neuanfang“ 
veranstaltet. 
Ein Ziel war es das Bewusstseins für vielfältige Zugänge im Gesundheitskontext mit Schwerpunkt „kritisches“ Wohlbefinden zu fördern. 
Dieses Ziel wurde weitgehend erreicht. Im Zentrum des Empowerment Festivals stand das Thema Wohlbefinden für marginalisierte 
und rassifizierte Menschen. Hierzu wurden diverse Räume zur „geschützten“ Erfahrung von Wohlbefinden ermöglicht. Zum anderen 
gab es Vernetzungs- und Reflexionsmöglichkeiten für alle Mitwirkenden und Teilnehmenden, um das eigene Wissen und die Zugänge 
zu Wohlbefinden um kritische Perspektiven zu erweitern. Die Fokuslegung des Festivals hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig vor allem 
die Aufklärungsarbeit in den Bereichen Wohlbefinden und der körperlichen/psychischen Gesundheit von marginalisierten Menschen ist. 
Rassismus und andere Diskriminierungsformen, die häufig miteinander verschränkt sind (Intersektionalität) stellen große, meist 
dauerhafte Belastungen für Betroffene dar, die langfristig gravierende Folgen für die Gesundheit haben können. 
Ein weiteres Ziel war es intersektionale & interkommunale Solidarität zu fördern zwischen „Communities of Color“ und „weißen 
Verbündeten & Kompliz*innen“ durch Empowerment & offene Vernetzungsräume. Auch dieses Ziel wurde weitgehend erreicht. Es 
wurden insgesamt sechs Empowerment-Räume als Safer Spaces für BIPOC angeboten. Diese waren vier communityübergreifende 
Räume sowie zwei weitere intersektionsspezifische Räume. Gerahmt wurden die Safer Spaces von acht communityübergreifenden 
Räumen, die auch weiß positionierte Verbündete und Kompliz*innen einluden. Begleitet wurde der Abschlusstag von einer parallelen 
Kinderbetreuung. 
Das 3. Ziel war die Förderung neuer Dimensionen von Awareness-Konzepten. Auch dieses Ziel wurde grundlegend erreicht. Die neuen 
Aspekte von Awareness-Arbeit bezogen sich auf Prävention, Monitoring und After Care. Alle Aspekte wurden umgesetzt und als 
wichtige Elemente für die Planung und Organisation erlebt. 
Das 4. Ziel war die nachhaltige Vernetzung und Impulse für selbstorganisierte Initiativen. Auch dieses Ziel wurde grundlegend erreicht. 
Aus dem Festival sind verschiedene weiterführende Initiativen und Vernetzungen entstanden. Es haben sich neue Empowerment-
Formate und Kollaborationen ergeben und auch eine „Critical Whiteness Gruppe“ für die Verbündeten gebildet, die seit dem Festival 
weiterhin regelmäßig im Kontakt steht.

Das Festival konnte Zielgruppen unterschiedliche BIPOC Communities in Köln erreichen. Insgesamt hatte das Festival 53 
Teilnehmende. Die primären öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen waren ein Instagram Kanal und Mailing-Listen der kooperierenden 
und unterstützenden Organisationen. 
Sichtbar war, dass sich vor allem Rassismus- und Machtkritisch gebildetes Publikum angesprochen fühlte. Die Intersektionalität und 
Inklusivität des Festivals bezog sich also schwerpunktmäßig auf bereits akademisierte post-migrantische Positionen. In den 
Intersektionen, in denen Organisator*innen selbst nicht positioniert sind, konnten eher weniger Menschen angesprochen werden. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
10 VielfaltStärken; Gemeinsam gegen Rassismus und 
Armut 
Integrationshaus e.V. (AK 
Interkulturelle Zentren) 
ca. 169 
 Das Projekt „VielfaltStärken: Gemeinsam gegen Rassismus und Armut“ wurde im Förderzeitraum 2024 erfolgreich umgesetzt. Im 
Mittelpunkt stand die Bewusstseinsbildung für die Zusammenhänge von Rassismus, Diskriminierung und Armut sowie die Entwicklung 
von Handlungsstrategien vor Ort. Dabei wurde ein Schwerpunkt auf Intersektionalität gelegt und es wurden neben den Workshops und 
der Bustour auch zwei Podcast gestaltet, die die einzelnen Themenschwerpunkte intensiver beleuchteten. Mit der Bustour, Workshops 
und einer begleitenden Öffentlichkeitskampagne wurden alle geplanten Maßnahmen realisiert. Die Resonanz aus Stadtgesellschaft, 
Politik und Verwaltung war durchweg positiv. Die Bustour, die vorrangig an politisch Verantwortliche sowie Mitarbeitende aus der 
Verwaltung gerichtet war, führte durch verschiedene Stadtteile, machte Lebensrealitäten sichtbar und eröffnete den Dialog mit 
Besucher*innen der Interkulturellen Zentren. Es gab 52 Teilnehmenden zzgl. 37 Personen an den jeweiligen Stationen, die in mehreren 
Stadtteilen aufgebaut wurden. Bei jeder Station gab es unterschiedliche Inputs zu den Schwerpunkten: Bildung, Bildungschancen in 
Köln, Frauen und Alleinerziehende in Köln, Leben mit Behinderungen in Köln, Wohnen und Wohnungslosigkeit in Köln. Durch vier 
Workshops, die an Besucher*innen der Interkulturellen Zentren und Multiplikator*innen gerichtet waren, wurde für die Verknüpfung von 
Diskriminierung, Armut und Rassismus sensibilisiert und konkrete Handlungsmöglichkeiten entwickelt. Diese Workshops (Juli–
September 2024) wurden zu den vier Schwerpunkten und in Kooperation mit verschiedenen Partnerorganisationen umgesetzt. Die 
Öffentlichkeitsarbeit trug dazu bei, Informationen weiterzugeben, und vor allem alle Beteiligten, sowohl Projektaktive als auch 
Projektteilnehmende für die Themenfelder zu sensibilisieren. Als besonders wirksam erwiesen sich die interaktiven Formate, da sie 
einen direkten Austausch zwischen Bürger*innen, Verantwortlichen und Verwaltung ermöglichten. Zudem konnte durch eine 
Kooperation mit dem LVR Köln, bei dem auch eine Station stattfand, ein Team des LVR für die Themenschwerpunkte des Projektes 
sensibilisiert werden. Ebenso konnte eine Kooperation mit dem Runden Tisch für Integration und dem Arbeitskreis barrierearmes Köln 
gestartet werden. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
11 Kein Raum für Rassismus – Damit wir atmen können InterKultur e.V. 12 
 Im Rahmen des Projektes „Kein Raum für Rassismus – Damit wir atmen können“ wurde ein Rassismus kritischer Rap-Workshop für 
Jugendliche und junge Erwachsene durchgeführt. Ziel des Projektes war die Schaffung eines geschützten Raumes zur Reflexion und 
Bearbeitung eigener Rassismus Erfahrungen sowie die Förderung von Empowerment und Selbstwirksamkeit.

Die Umsetzung erfolgte in Form mehrerer aufeinander aufbauender Workshops. Die Teilnehmenden entwickelten eigene Rap Texte 
auf Grundlage ihrer biografischen Erfahrungen. Diese wurden im Anschluss im Tonstudio aufgenommen, wodurch ein nachhaltiges 
Projektprodukt entstand. 
Die Teilnehmenden entwickelten gemeinsam Texte in Form von Rap geschrieben, um sich und den eigenen 
Diskriminierungserfahrungen künstlerisch und kreativ Gehör zu verschaffen. Darauf konnten die betroffenen jungen Menschen ihre 
selbst geschrieben Texte im Tonstudio aufnehmen und wurden durch die Künstlerische Leitung engmaschig begleitet. Die somit 
entstandenen Werke wurde sowohl über die Social-Media Kanäle des Vereins, wie auch über private Netzwerke der Teilnehmenden 
verbreitet. Darüber hinaus können die entstandenen Rapsong als Grundlage für weitere bildungspolitische Workshops, beispielsweise 
an Schulen, genutzt werden und so die Sichtbarkeit der Zielgruppe erhöhen. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
12 Veranstaltungsreihe des Kölner Forum gegen 
Rassismus und Diskriminierung zum Internationel Tag 
gegen Rassismus 
Kölner Forum gegen Rassismus 
und Diskriminierung 
c/o Pamoja Afrika e.V. 
Direkt durch Workshops 150 + 
hohe Anzahl an erreichten 
Personen im öffenlichen Raum 
durch Durchgangsverkehr, nicht 
klar bezifferbar. 
 Das Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung hat im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus 2024 
erfolgreich eine Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Gemeinsam Handeln! Gegen Rassismus und Diskriminierung“ umgesetzt. 
Ziel des Projekts war es, durch eine differenzierte Auseinandersetzung mit Formen von Rassismus und Diskriminierung, deren 
historische Verankerung, aktuelle Erscheinungsformen sowie konkrete Handlungsoptionen in Gesellschaft, Politik und Zivilgesellschaft, 
ein nachhaltiges Bewusstsein für Gleichberechtigung und Respekt zu fördern. Die Veranstaltungsreihe richtete sich an unterschiedliche 
Zielgruppen, darunter Studierende, Lehrkräfte, Mitarbeitende lokaler Bildungs- und Sozialinstitutionen sowie die breite Öffentlichkeit 
besonders an interessierte Bürger*innen der Stadt Köln. 
In den Wochen um den Internationalen Tag gegen Rassismus herum gab es dezentral in den unterschiedlichen Stadtteilen Köln, in 
denen die Mitgliedsorganisationen tätig sind, aber auch online, diverse Angebote für unterschiedliche Zielgruppen, die die Bandbreite 
der Thematik widerspiegeln konnten. Die Mitglieder organisierten die Veranstaltungen in verschiedenen Formaten wie Workshops und 
Diskussionsveranstaltungen, unter Einbezug ihrer eigenen Ressourcen wie Räumlichkeiten, personeller und finanzieller Mittel. Die 
Veranstaltungsreihe wurde über eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht. 
Am 21. März 2024, dem eigentlichen Internationalen Tag gegen Rassismus, fand ein Aktionstag statt, an dem das Kölner Forum 
gemeinsam ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung in jeglicher Form setzte. Die Perspektive der von 
Rassismus erfahrenen Menschen in Köln sollte dabei ausschlaggebend sein. Die Veranstaltung wurde sehr zentral auf der 
Schildergasse im Übergang zur Hohe Straße platziert, um eine hohe Frequentierung zu erreichen. Mit Plakaten, einer 
Trommelpräsentation und vielseitigen Informationsständen wurde Aufmerksamkeit erreicht, so dass Passanten*innen unwillkürlich das 
Angebot wahrnahmen und diejenigen, die für die Thematik offen waren, Interesse zeigen konnten. Die Mitgliedsorganisationen 
machten hier mit ihrer Präsenz durch ihre Vertreter*innen und ehrenamtlich Tätigen sowie ihr Informationsmaterial auf ihre vielfältigen

Schwerpunkte der rassismuskritischen und diskriminierungskritischen Arbeit aufmerksam. Themenfelder sind beispielsweise Anti-
Schwarzer Rassismus, Gadje-Rassismus, Anti-Asiatischer Rassismus, Antimuslimischer Rassismus, Antisemitismus, 
Rechtsextremismus / Rechtsradikalismus, Homo- und Trans*feindlichkeit. 
Es fand ein konstruktiver Austausch mit interessierten Passanten*innen, Menschen die gezielt zu der Veranstaltung kamen sowie unter 
den Fachleuten und weiteren Beteiligten statt. Darüber informierten und klärten Interessierte tiefergehend auf, indem man ins Gespräch 
kommen konnte und auch bei Bedarf auf die ADBs, Meldestellen u.ä. verweisen konnte. Gleichzeitig wurden weiterführende 
Unterstützungsmöglichkeiten wie individuelle Beratungsmöglichkeiten, zielgruppenspezifische Maßnahmen und Projekte wie stärkende 
Gruppenangebote und Weitebildungsangebote wie Trainings, Workshops sowie diverse Informationsmaterialien für erfahrene oder 
auch betroffene Personen durch unmittelbare Kontaktvermittlung geboten. Kunstpädagog*innen, Kooperationsinitiativen und engagierte 
Einzelpersonen wurden an dem Aktionstag mit unterschiedlichen Aktionen und Beiträgen miteingebunden, zudem fanden 
Mitmachaktionen auch speziell für Kinder statt. 
Mit der Veranstaltungsreihe konnte Sichtbarkeit für das Thema Rassismus und durch die Mitwirkenden auch für die Erfahrungen von 
Alltagsdiskriminierung und aktuelle kritische Entwicklungen wie den zunehmenden Antisemitismus in der hiesigen Gesellschaft 
geschaffen werden. 
Die Maßnahme hat verdeutlicht, dass das Thema Rassismus auch genau dort angesprochen werden muss, wo die Menschen es 
vielleicht nicht erwarten, wie während eines „Einkaufbummels“ in der Fußgängerzone, um die Wirkweise von Alltagsrassismus zu 
demonstrieren, der uns überall begegnet. 
Im Vorfeld gab es auch eine Flyer/ Plakataktion bei der Flyer und Sticker durch junge Menschen mit aktuellem Migrations- und 
Fluchthintergrund unter dem Motto „Was tun gegen Rassismus“ für die Aktion zum Tag gegen Rassismus entwickelt wurden. Bei dem 
Aktionstag wurden die Flyer verteilt und die Passanten aufgefordert, eigene Beiträge dazuzuschreiben. Des Weiteren wurde die 2021 
entwickelten Plakate mit dazugehörigen Flyern demonstrativ gezeigt 
Die weiteren Angebote der Veranstaltungsreihe anlässlich der Wochen gegen Rassismus waren im Überblick ein Mitmachevent „Sing 
your international Song“, ein Online-Workshop „Diskriminierungssensible Sprache“, ein Talk „Coming-out mit osteuropäischer 
Migrationsgeschichte“, ein Workshop „Unfair von der Polizei behandelt?!“, ein Workshop „Allyship“, eine SpuRom:nja Tour 2 anlässlich 
des Welt-Roma-Tags, eine Podiumsdiskussion: Der Kaiser muss weg!, ein Empowerment-Workshop: Gestärkt mit Theater gegen 
Rassismus & Sexismus, ein Workshop: Empowerment-Identity & Awareness, ein Workshop „Asyl- und aufenthaltsrechtliche Situation 
von LSBTIQ*-Geflüchteten“, ein Einstiegsworkshop: Lasst uns über Weißsein und Rassismuskritik sprechen!.  
Bei der gesamten Veranstaltungsreihe kam ein Awareness-Schutzkonzepts zum Einsatz. 
Die Vielfalt der Formate und Methoden hat es ermöglicht, verschiedene Zielgruppen anzusprechen und einzubeziehen. Dies hat dazu 
beigetragen, dass sich mehr Menschen angesprochen fühlten und aktiv an den Maßnahmen teilnehmen konnten. 
Mit dem offenen Angebot im öffentlichen Raum konnte hohe Anzahl an unterschiedlichen Personengruppen erreicht werden. Die 
genaue Anzahl ist durch den „Durchgangsverkehr“ nicht genau benennbar. Es wurde eine breite Öffentlichkeit adressiert, so dass eine 
große Interessengemeinschaft für die einzelnen Veranstaltungen ermöglicht wurde. Über die diversen online und offline Kanäle, weit

verzweigte Netzwerke und Kontakte des gesellschaftlichen Querschnitts von den vielen gut etablierten Mitgliedsorganisationen des 
Forums konnte indirekt eine sehr hohe Anzahl an Personen erreicht werden. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
13 Diskriminierungsfreie Editionen der Johannes- und 
Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach 
Kulturinitiative e.V. Ca. 10.000 auch indirekt durch 
Rundfunkbeiträge erreicht 
 Die Projektziele, die Aufführung antisemitischer Textpassagen in den Oratorien “Johannespassion” und “Matthäuspassion” von Johann 
Sebastian Bach und damit die Verbreitung antijüdischem Gedankenguts vermeiden und damit eine breite Diskussion über den Umgang 
mit problematischen Inhalten in weit verbreiteten musikalischen Werken befördern, sowie Junge Menschen zu einem aufgeklärten 
Umgang mit historischen Kunstwerken zubewegen, wurde für die „Johannespassion“ erreicht. 
Das Ergebnis ist eine Diskriminierungsfreie Libretto- und Noteneditionen zum kostenlosen und rechtefreien Download. 
Für das Diskriminierungsfreie Libretto- und Noteneditionen erarbeitete das Team alternative Texte für die betreffenden Passagen und 
mit den Vertreter*innen der Religionsgemeinschaften wurden Zwischenergebnisse diskutiert und angepasst. Danach wurden die 
Ergebnisse von hochkarätigen Künstler*innen intensiv auf ihre musikalische Qualität und ihre Aufführbarkeit hin geprüft. In einem 
letzten Schritt entstand die Editionen für den kostenlosen Download, bestehend aus Einführungen, Libretti und Partituren.  
Die Zielgruppe, bestehend aus Musiker*innen, Chorsänger*innen, Zuhörer*innen von Bachs Oratorien, die aktuell bei jeder Aufführung 
diskriminierenden, antisemitischen Inhalten in den Libretti ausgesetzt sind, wird erreicht. Die Edition liegt vor, sie wird mit Interesse 
wahrgenommen und fügt sich als ernstgenommener Beitrag in die aktuelle Diskussion über die problematischen Inhalte der Johannes- 
Passion ein.  
Einige Aktivitäten zur Edition von Critical Classics: ein 90 Minuten Vortrag und Diskussion über die Editionen von Critical Classics im 
Rahmen des Assitej Herbst-Treffens für Musiktheater (Die ASSITEJ ist die Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und 
Jugendliche. Das Netzwerk der ASSITEJ erstreckt sich über rund 80 Länder auf allen Kontinenten. Die ASSITEJ Bundesrepublik 
Deutschland ist der Interessensverband der Darstellenden Künste für junges Publikum.), ein Seminar an der Universität Hildesheim, FB 
Kulturwissenschaften und künstlerische Praxis, 3-stündiges Seminar mit Vortrag und Diskussion über die Editionen von Critical 
Classics, ein Festival für Alte Musik mit Vortrag und Diskussion über die Editionen von Critical Classics. 
Neben der eigentlichen editorischen Arbeit stellt die Durchführung von Workshops, Vorträgen und Diskussionen jeglicher Art einen 
wesentlichen Bestandteil der Aktivitäten von Critical Classics dar. Wir versuchen dabei, immer möglichst viele Menschen mit den 
Inhalten zu erreichen (z.B. auch durch Rundfunksendungen, Seminare, Panel- Diskussionen. Mit allen diesen Formaten haben wir sehr 
gute Erfahrungen gemacht. 
Geplant ist eine Aufführung der diskriminierungsfreien „Johannespassion“ an Ostern 2026.

Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
14 Raum für Alle an der Keupstraße – 
Veranstaltungsprogramm gegen Rassismus und 
Antisemitismus im 1. Halbjahr 2024 
Lückenlos e.V. Ca. 400 erreichte Personen 
 Im ersten Halbjahr 2024 konnte im „Raum für Alle“ an der Keupstraße ein vielfältiges Programm gegen Rassismus und Antisemitismus 
umgesetzt. Ziel war es, Betroffene rassistischer und antisemitischer Gewalt zu stärken, ihre Perspektiven sichtbar zu machen und die 
Kölner Stadtgesellschaft zu sensibilisieren. Der Veranstaltungsort – direkt gegenüber dem zukünftigen Mahnmal für den NSU-Anschlag 
von 2004 – diente als offener Begegnungs- und Gedenkraum.  
1. Konzert zum Gedenken an Esther Bejarano Zum Auftakt fand ein Konzert der Band Bejarano & Microphone Mafia statt – in 
Erinnerung an Esther Bejarano, Überlebende von Auschwitz, die 2024 ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte. Das Konzert verband 
Musik, politische Bildung und persönliches Gedenken und richtete sich an ein breites, vor allem junges Publikum. Im Mittelpunkt stand 
die Auseinandersetzung mit Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart.  
2. Ausstellung „5 Köln 80 – Birlikte“ Eine begleitende Ausstellung erinnerte an das „Birlikte“-Festival und die Solidaritätsbewegung nach 
dem NSU-Anschlag in der Keupstraße. Sie bot Besucher*innen einen niedrigschwelligen Zugang zur Geschichte des Widerstands und 
der Selbstorganisierung Betroffener.  
3. Gesprächsabend: In einem öffentlichen Gespräch berichteten Angehörige der NSU-Mordopfer von ihrem jahrelangen Kampf um 
Aufklärung, Anerkennung und Gerechtigkeit. Das Format ermöglichte direkten Austausch zwischen Betroffenen und Publikum und 
thematisierte die Rolle von Selbstermächtigung und Erinnerungspolitik.  
4. Veranstaltung „Wir müssen nicht alles erzählen“ – Erinnerungen an Solingen 1993 Anlässlich des 31. Jahrestags des 
Brandanschlags von Solingen wurde an die fünf getöteten Mädchen und Frauen erinnert. Die Veranstaltung schlug eine Brücke 
zwischen historischen und aktuellen Formen rassistischer Gewalt und machte deutlich, wie wichtig migrantische 
Erinnerungsperspektiven sind.  
5. Bundesweites Betroffenen- und Vernetzungstreffen Ein ganztägiges, nicht-öffentliches Treffen brachte Betroffene rassistischer 
Anschläge aus verschiedenen Städten zusammen (u. a. Köln, Solingen, Duisburg, Bonn). Ziel war Austausch, Stärkung und die 
Planung gemeinsamer politischer Forderungen. Lückenlos e.V. stellte dafür Raum, Moderation, Betreuung und technische Infrastruktur 
bereit (u. a. barrierefreie Nutzung, Ton- und Aufzeichnungstechnik).  
Das Programm richtete sich an Betroffene, Anwohnerinnen der Keupstraße, Schülerinnen, zivilgesellschaftliche Initiativen sowie die 
Kölner Stadtgesellschaft. Viele Teilnehmende hatten selbst Rassismus- oder Migrationserfahrungen, andere kamen zur solidarischen 
Unterstützung oder zur politischen Bildung.  
Das Projekt stärkte die Sichtbarkeit von Betroffenenperspektiven, förderte Empowerment und leistete einen aktiven Beitrag zur 
Erinnerungskultur in Köln. Durch die Verknüpfung von Kultur, Gedenken und Dialog entstand ein spürbarer öffentlicher Raum gegen 
Rassismus und Antisemitismus.

Für alle Veranstaltungen stellte der Verein die notwendige technische Ausstattung zur Verfügung darüber hinaus erfolgte Betreuung 
durch ehrenamtlich Engagierte sowie durch Personen mit eigener Rassismuserfahrung, was ein diskriminierungssensibles Umfeld 
sicherte. Das Projekt hat den „Raum für Alle“ weiter als festen Ort des Erinnerns, Lernens und solidarischen Handelns etabliert. Es 
gelang, Betroffenen eine Stimme zu geben, historische Kontinuitäten rassistischer Gewalt aufzuzeigen und neue Bündnisse zu fördern. 
Die Veranstaltungen bestätigten den großen Bedarf an geschützten Begegnungsräumen und empowernden Formaten im Kontext der 
Keupstraße. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
15 Rassismuskritische Veranstaltungsreihe in der 
Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen 
Pamoja Afrika e.V. 25 Kinder + 15 Fachkräfte 
 Im Rahmen der Förderung wurden die geplanten Maßnahmen vollständig umgesetzt und an die Bedarfe der Zielgruppen angepasst. 
Insgesamt fanden 2 Awareness-Schulungen und 2 Workshops für Kinder und Jugendliche sowie zwei Fachkräfte-Seminare statt  
Die Awareness-Schulungen für Kinder und Jugendlichen sollte diese Zielgruppe ermutigen und befähigen als Awareness-Begleitende 
in ihren Lebens- und Lernbereichen das Thema Rassismus und Diskriminierung einzubringen und Menschen zu sensibilisieren. Das 
setzte ein Grundverständnis von Rassismus, deren Wirkungsweisen und Strukturen voraus, aber vor allem auch, dass die Kinder sich 
empowern können und Netzwerke zur Aufarbeitung von Rassismuserfahrungen schaffen. Die eigene Vorbildfunktion wurde durch den 
„Code of Ethik“ den Kindern nahegebracht und gestärkt. Obwohl den Kindern einen Tagesablauf vorgestellt wurde, konnten die Kinder 
partizipativ eingebunden werden und ihre eigenen Themenschwerpunkte und Anliegen platzieren. 
Die Kinder und Jugendliche setzten sich aktiv mit Rassismus, Machtstrukturen und Privilegien auseinander und entwickelten eine 
eigene empathische und sensible Atmosphäre, die ihnen ermöglichte, ihre Rassismuserfahrungen in der Gruppe zu teilen und 
Lösungswege zu entwickeln. 
Mit der Übung „My Roots – My Identity“ konnten sich zum Beispiel die Teilnehmenden selbst anhand einer Vorlage darstellen. Hierbei 
spielte die Herkunftsfamilie eine große Rolle, weshalb auch Flaggen gebastelt wurden und somit kreative Ausdrucksformen für ihr 
Wurzeln und Vielfalt fanden. Dadurch wurde nicht nur das Selbstbewusstsein gestärkt, sondern auch die Vielfalt innerhalb der Gruppe 
sichtbar gefeiert. 
Das Gesamt-Projekt leistete einen wichtigen Beitrag zur offenen Kommunikation über Rassismus. 
Im Rahmen der Förderung wurden auch zwei Fachkräfte-Seminare durchgeführt, die am 23.05.2024 und am 06.06.2024, jeweils von 
10:00 bis 15:30 Uhr, stattfanden. Die Seminare richteten sich an pädagogische Fachkräfte aus Kitas, Schulen sowie aus 
unterschiedlichen Trägern und Initiativen. 
Inhaltlich befassten sich die Seminare unteranderem mit den Themen Rassismus, Awareness, Critical Whiteness, White Supremacy 
und Machtverhältnisse. Diese Themen wurden in einer für Fachkräfte aufbereiteten Form behandelt, sodass ein direkter Bezug zu ihrer 
beruflichen Praxis hergestellt werden konnte. Besonders wirksam erwies sich die Arbeit mit anschaulichen Beispielen von Menschen 
mit Rassismuserfahrungen. Anhand dieser Fallbeispiele wurden mögliche Reaktionen und Handlungsmöglichkeiten diskutiert. Dies

förderte nicht nur das Verständnis, sondern half auch dabei, konkrete Interventionsstrategien für diskriminierungskritische Situationen 
zu entwickeln. 
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Reflexion von eigenen Privilegien und der Auseinandersetzung mit Machtstrukturen innerhalb von 
Einrichtungen. Dies wurde eng mit der Frage nach der Repräsentation von Fachkräften mit diversen Hintergründen verknüpft. Auf diese 
Weise konnten die Teilnehmenden kritisch hinterfragen, wie Macht und Teilhabe im eigenen Arbeitskontext gestaltet sind. 
Darüber hinaus wurde das Awareness-Konzept vertieft behandelt. Diskutiert wurde, welche Aspekte in einem Awareness-Prozess 
berücksichtigt werden müssen, um Schutz und Sicherheit für alle Beteiligten zu gewährleisten. Hierbei war es wesentlich, dass die 
Teilnehmenden auch ihr eigene Haltung und Verhalten reflektierten – insbesondere, welche Situationen oder Verhaltensweisen sie 
selbst als herausfordernd oder belastend erleben. Dadurch wurde der Blick geschärft für die Notwendigkeit, Achtsamkeit nicht nur 
theoretisch zu kennen, sondern auch praktisch zu leben. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
16 Gemeinsam auf dem Weg 
Empowerment im Umgang mit Intersektionalität im 
Kontext Erziehung 
Pamoja Afrika e.V. 15 Elternteile und 12 
Multiplikator*innen 
 Die Workshops fanden am 16.11.2024 und 29.11.2024 in der Zeit von 10:00-16:00 Uhr statt. 
Die Anwerbung erfolgte über bekannte Netzwerke, Elterngruppen, persönliche Kontakte und soziale Medien. 
Der erste Workshop richtete sich an Eltern mit Rassismuserfahrungen sowie Eltern mit Fluchterfahrungen. Es nahmen 15 Elternteile 
ausschließlich mit Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen daran teil. Thematisch haben wir die ursprünglich geplanten 
Themenfelder zusammengelegt und sowohl intersektionale Diskriminierungserfahrungen, Rassismus und deren Wirkungsweisen 
insbesondere auf Kinder sowie Gesundheitsfürsorge, psychische Stabilität und Awareness aufgenommen. 
Sie erkannten, das Überreaktionen, Konzentrationsschwächen, fehlende Impulskontrolle und emotionale Destabilität auch mit 
traumatischen, wiederkehrenden Verletzungen in Verbindung stehen könnten. Die Eltern hatten viele Fragen und konnten durch 
Selbstreflexion erkennen, dass auch sie krankmachende Erlebnisse erfahren mussten. Die Empathie für die Kinder sind zudem 
manchmal durch die eigenen, oft vielschichtigen Belastungsfaktoren blockiert. 
Die Eltern wollen ihre Kinder schützen und sie nicht mit eigenen Herausforderungen belasten. Das Kinder traumatische Erfahrungen 
von den Eltern übernehmen, war vielen nicht bewusst. 
Der Umgang mit Diskriminierungserfahrungen bezieht immer auch Empowerment mit ein und die Eltern zeigten sich interessiert, 
stärkende Elemente für sich zu erleben und Handlungsoptionen im Umgang mit den Kindern zu erlernen. 
Der zweite Workshop richtete sich an Multiplikatoren*innen in der Erwachsenenarbeit und wurde von 12 Fachkräften, Ehrenamtlichen 
und interessierte Eltern ohne Rassismuserfahrungen besucht. Der Workshop wurde aufgrund der unterschiedlichen Wissens- und 
Erfahrungsstände der Teilnehmenden zunächst durch Basisgrundlagen zum Thema Rassismus und Intersektionalität gespeist. Die 
Auseinandersetzung mit „Weiß sein“ den Privilegien, Machtkonstrukten und internalisierten Rassismus nahm einen Großteil des ersten

Workshopsteil ein und stieß auf reges Interesse und teilweise auf Widerstände der Teilnehmenden. Es wurde erkannt, wie vielfältig und 
tief Rassismus wirkt und die Auswirkungen auf Kinder führte zu großer Betroffenheit. Das Thema Rassismus wurde nur von einigen 
tiefergehend behandelt und sie erkannten die alltäglichen Traumatisierungen, Ausgrenzungen, Diskriminierungen der Kinder. Das 
ausgerechnet Bildungseinrichtungen für Kinder Rassismuserfahrungen zulassen und auch strukturell unterstützen führte zu großem 
Entsetzen. 
Das Awareness-Konzept wurde daher mit großem Interesse verfolgt und als Handlungsoption angenommen. Es entstand ein lebhafter 
Austausch über Einsatzfelder, Anwendungsmethoden und die Implementierung in die eigene Lebensstruktur. Die eigene Haltung zu 
überprüfen und zu verändern wurde als Aufgabe verstanden. 
Beide Workshops zeigten bei den Teilnehmenden eine große Resonanz. In den Feedbackrunden wünschten sich alle TN aus beiden 
Gruppen eine Weiterführung oder die Initiierung von ähnlich angelegten Angeboten. Die Eltern zeigten sich zunächst aufgewühlt, am 
Ende aber zufrieden und empowert. Sie wollen sich stärker mit den unterschiedlichen intersektionalen Diskriminierungserfahrungen 
ihrer Kinder auseinandersetzen. 
 
Nr. 
Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
17 PROUD Pop-Up Market & More Proud e.V. 420 Personen, 24 
Kleinunternehmen 
 Die dritte Veranstaltung “PROUD Black-Owned Pop-Up Market & More” fand vom 8. bis zum 9. Juni 2024 in Köln statt. Die 
Veranstaltung bestand aus einem Markt mit Schwarzen Kleinunternehmer*innen, Workshops zu Themen wie etwa “Farming Futures: 
Landwirtschaftliche Perspektiven für die Schwarze Gemeinschaft in Deutschland und Afrika” und “Den Weg zum Erfolg für Diaspora-
Unternehmen in Deutschland gestalten”. Zudem fanden jeweils ein Musik- und Tanzauftritt mit lokalen Künstler*innen statt. 
Die Veranstaltung wurde überwiegend von Menschen aus der Schwarzen Community besucht, jedoch waren auch einige Menschen 
aus der Mehrheitsgesellschaft vor Ort, was auf unser Ziel einzahlte, einen Ort der Begegnung zu schaffen. Im Hinblick auf das Ziel der 
nachhaltigen Erhöhung der Sichtbarkeit von Schwarzen Unternehmer*innen und Kreativen, kann erst in der Zukunft eine Aussage 
getroffen werden, jedoch wird davon ausgegangen, dass hierfür einen weiteren Grundstein gelegt wurde. Die Kleinunternehmer*innen 
konnten nicht nur ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen, sondern es konnte auch ein Austausch mit Interessent*innen und 
anderen Aussteller*innen stattfinden. Zudem stellten auch Black-Owned Start-Ups aus, die sich aktuell in der Gründungsphase 
befinden. Somit konnte ihnen eine erste Plattform angeboten werden, um Sichtbarkeit zu erlangen und Kontakte zu knüpfen. 
Mit der zentral gelegenen Location war es möglich für Menschen, den ÖPNV zu nutzen. Zudem konnte im Vergleich zu den Vorjahren 
eine barrierefreie Location gesichert werden und somit konnten in diesem Jahr auch z.B. Menschen mit einer Behinderung die 
Veranstaltung besuchen.

Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
18 E dejaki chib zurarel – Muttersprache stärkt ROM e.V. 7 regelmäßige Teilnehmer*innen 
 Nach vorbereitenden Maßnahmen begann der Kurs im April, einmal in der Woche, jeweils donnerstags. 
Der Kurs war interaktiv angelegt und ermutigte die Teilnehmerinnen sich im Kurs auf Romanes auszutauschen. Ziel war es, ein 
modernes Romanes zu vermitteln, das sich im Alltag anwenden lässt. Auch ließ der Kurs Raum für die verschiedenen Romanes-
Dialekte. Die Teilnehmerinnen sprachen Arabadziski, Arliski und Dzambaski-Dialekte, konnten sich aber untereinander verständigen 
und tauschten sich im Unterricht über die Unterschiede in den Dialekten aus und lernten so auch voneinander. 
Am Unterricht nahmen anfangs fünf, seit August sieben Personen teil. In der Hauptsache waren es Jugendliche/junge Menschen 
zwischen 12 und 28 Jahren. Aber auch zwei erwachsene Frauen, die in ihren Herkunftsländern aufgrund von 
Diskriminierungserfahrungen kaum Romanes sprachen und nun die Gelegenheit nutzen, in einem safe space Romanes zu sprechen 
und ihre Kenntnisse zu vertiefen. 
Der Unterricht bestand aus allen Sprach-Modulen: Lesen, Schreiben, Sprechen, Übersetzen, Wortschatzerweiterung und Grammatik. 
Die Lehrkraft ermutigte die Teilnehmerinnen eigene Präsentationen zu verfassen, Dialoge zu schreiben und auch zu „spielen“. 
Bestandteil des Lernkonzeptes waren überdies auch Ausflüge, Filmvorführungen und gemeinsame Einkäufe. Die Idee dahinter war, in 
verschiedensten Alltagssituationen Romanes zu sprechen. Auch waren Gedenk- und Feiertage fester Bestandteil des Lernprogramms.  
Um die Stärkung der eigenen Identität zu fördern und das Bewusstsein für Herkunft, Geschichte und Tradition zu stärken, ist die 
Förderung der Muttersprache Romanes ein wichtiger Bestandteil - dies gilt insbesondere für die junge Generation. Im Laufe des Jahres 
konnten in der Zielgruppe gute Lernerfolge erzielt werden, ebenso im Hinblick auf die Stärkung der Identität. Die Nutzung der eigenen 
Sprache in alltäglichen Kontexten empowern im besten Sinne. Dass die Teilnehmerinnen regelmäßig am Unterricht teilnehmen und 
überdies auch aktiv Veranstaltungen des Vereins mitgestalteten, ist ebenfalls als Erfolg zu werten.  
Die Teilnehmerinnen am Sprachkurs nahmen aktiv an den Feierlichkeiten zum Welt.-Roma-Tag teil (mit insgesamt ca. 200 Gästen), an 
kleineren Feierlichkeiten anlässlich des Frühlingsfestes und des Tag des Romanes. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
19 PixieAllies The Beautiful Minds e.V. Ca. 14 Teilnehmende + 40 
Besucher der Ausstellung 
 Das Projekt wurde in Kooperation mit spezialisierten Trägern realisiert und hatte die Sensibilisierung für den Stellenwert von digitaler 
Zivilcourage und Stärkung der Handlungssicherheit in Hinblick auf Hassrede zum Ziel. 
Es richtete sich an junge Menschen aus sozialen Risikolagen, mit und ohne Flucht- oder Migrationserfahrung und hatte Empowerment 
der Teilnehmer*innen durch die künstlerische Verarbeitung von persönlichen Diskriminierungserfahrungen und individuellen kreativen 
Ausdruck zum Ziel.

Maßnahmen waren interaktive Workshops, kreative Beiträge und öffentliche Ausstellungen derer. Das Ziel dabei war die Entwicklung 
von erhöhtem Bewusstsein für die Problematik, Entwicklung von Gegenstrategien und aktive Bewegung gegen Gewalt und für digitale 
Zivilcourage. Die Teilnehmenden fühlten sich in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt 
In diesen regelmäßigen Workshops befassen sich die Teilnehmenden mit den Auswirkungen von Hassrede.  
Ein besonderer Höhepunkt des Projekts war die öffentliche Ausstellung der entstandenen Werke. Diese wurden im Rahmen des Labors 
für Inklusion von un-label e.V. in Köln präsentiert und stieß auf positive Resonanz. Sie bot den nicht nur den Teilnehmenden eine 
Plattform, um ihre Arbeiten vorzustellen, sondern zog auch Fachleute aus den Bereichen politische Bildung und Kultur an, die die 
kreativen Strategien gegen Hassrede würdigten. 
Nr. Projektname  Antragsteller*in Teilnehmer*innen 
20 Filmproduktion: Zeitzeug*innen der NSU-Anschläge in 
Köln 
Lückenlos e.V. Ca. 2000 Personen 
 Im Rahmen der Förderung der Stadt Köln konnte im Jahr 2024 ein weiterer zentraler Baustein für das entstehende Mahnmal an der 
Keupstraße realisiert werden: die Produktion von vier neuen filmischen Interviews mit Überlebenden und direkt Betroffenen des 
Nagelbombenanschlags vom 9. Juni 2004. 
Die Premiere der neuen Filme fand – wie geplant – am 9. Juni 2024, dem 20. Jahrestag des Anschlags, im Rahmen des Birlikte-
Festivals statt. In einer Ausstellung in der Keupstraße wurden sie gemeinsam mit den bereits zuvor entstandenen Interviews 
präsentiert. Zahlreiche Besucherinnen, darunter Betroffene, Anwohnerinnen, Jugendliche, Forschende, Medienvertreter*innen und 
Interessierte aus Köln und ganz Deutschland, nahmen die Möglichkeit wahr, die Erzählungen in voller Länge zu sehen. Die Resonanz 
zeigte eindrucksvoll, wie groß das Interesse an einer authentischen, nicht institutionalisierten Erinnerungsperspektive ist – und wie 
notwendig es ist, dass diese Stimmen dauerhaft sichtbar bleiben. 
Die gesellschaftliche Bedeutung dieses Projekts reicht weit über Köln hinaus. Erstmals entsteht in Deutschland ein Mahnmal zu einem 
rassistischen Anschlag, das nicht den Staat, sondern die Betroffenen ins Zentrum stellt. Die Interviews sind zugleich Zeugnisse, 
Lernmaterialien und Dokumente historischer Wahrheit. Sie werden zukünftig in Schulen, Bildungsarbeit, Forschung, politischen 
Debatten und in der internationalen Erinnerungsarbeit nutzbar gemacht. Für die Stadt Köln bedeutet dies nicht nur die Errichtung eines 
Denkmals, sondern die aktive Stärkung einer demokratischen Erinnerungskultur, die sich gegen Rassismus und rechte Gewalt 
positioniert. 
Die Zielgruppen des Projekts waren – und bleiben – in erster Linie die Überlebenden selbst, ihre Familien und die Menschen im 
Stadtteil. Gleichzeitig richtet sich das Mahnmal bewusst an alle Kölner*innen sowie an eine bundesweite und internationale 
Öffentlichkeit. Bereits jetzt zeigt sich die Wirkung: die Filme sind Ausgangspunkt für Gespräche zwischen Generationen, 
Herkunftsgeschichten und Lebensrealitäten. Sie schaffen Verbindung statt Distanz und verdeutlichen, dass die Auseinandersetzung mit 
rassistischer Gewalt keine Frage der Vergangenheit, sondern eine Aufgabe der Gegenwart ist. 
Mit der nun abgeschlossenen Förderphase wurde ein weiterer entscheidender Schritt zur Realisierung des Mahnmals erreicht. Die 
entstandenen Filme bilden einen unverzichtbaren Bestandteil der digitalen Plattform und der späteren Installation im Stadtraum. Sie

sichern Zeugnisse, die ansonsten verloren gehen könnten – und sie machen sichtbar, dass Erinnerung nicht von Institutionen, sondern 
von Menschen getragen wird. 
Lückenlos e.V. dankt der Stadt Köln für die Unterstützung. Ohne diese Förderung wäre die professionelle Umsetzung dieser sensiblen 
und gesellschaftlich bedeutsamen Arbeit nicht möglich gewesen. Das Projekt ist abgeschlossen, aber seine Wirkung beginnt erst: Die 
Interviews werden weiter gezeigt, diskutiert, geteilt – bis sie endgültig in das Mahnmal übergehen und Teil eines dauerhaften, offenen 
Archivs der Betroffenenperspektive werden.

Mitteilung Ausschuss

6192 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/162/2 
 
Vorlagen-Nummer 22.05.2026 
 1449/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 09.06.2026 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 11.06.2026 
 
Sachstandsbericht Projekte gegen Rassismus und für Demokratie und Akzeptanz 2023 
und 2024 
Zusammenfassung in Einfacher Sprache: 
Im Jahr 2023 und 2024 wurden von der Stadt Köln insgesamt 43 Projekte mit 150.000 Euro 
gefördert. Sie haben sich gegen Rassismus und für Demokratie und Akzeptanz eingesetzt. Es 
fanden unterschiedliche Projekte statt. Es gab verschiedene Veranstaltungen und Seminare. 
Einige richteten sich speziell an Kinder und Jugendliche. Manche dienten der Stärkung von 
Menschen die von Rassismus betroffen sind und andere haben Wissen vermittelt und zum 
Nachdenken angeregt. Im Anhang ist eine Übersicht über die Projekte, die stattgefunden ha-
ben. 
 
 
Mitteilung: 
 
Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürger*innen in ganz Köln setzen sich tagtäglich 
für ein vielfältiges, gewaltfreies und respektvolles Miteinander ein. Es ist die gemeinsame Auf-
gabe der Stadt Köln und der Zivilg esellschaft, jeder Demokratie - und Menschenfeindlichkeit 
entschieden und geschlossen entgegenzutreten.  
Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt die Stadt Köln seit dem Jahr 2007 Akteur*innen bei der 
Realisierung von Maßnahmen, im Rahmen der Förderungsrichtlinie gegen Rassismus und zur 
Stärkung von Demokratie und Akzeptanz, aus städtischen Haushaltsmitteln. Ziel ist es, Köl-
ner*innen hinsichtlich menschen - und demokratiefeindlicher Einstellungen zu sensibilisieren 
und Angebote für von Rassismus und Antisemitismus betroffene Menschen zu fördern, insbe-
sondere Formate der Selbstermächtigung.  
 
Für viele der Antragstellenden ist die rassismuskritische Arbeit ein zentraler Arbeitsschwer-
punkt. Die geförderten Träger und Initiativen verfügen oftmals über eine langjährige Erfahrung 
auf dem Gebiet der Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit. Zudem sind sie mit unter-
schiedlichen gesellschaftlichen Akteur*innen in Köln vernetzt. Zudem werden auch intersektio-
nale Aspekte, wie beispielsweise Herkunft, Geschlecht, Alter und religiöse bzw. weltanschauli-
che Vielfalt in die Projektplanung einbezogen und berücksichtigt. Jedes Jahr setzen sich auch 
neue Initiativen und Personen mit dem Themenfeld auseinander, gehen zum Teil Kooperatio-
nen ein und können von der Förderung profitieren. In ihrem Vorgehen wenden sie inhaltliche 
und methodische Vielfalt sowie innovative Elemente an.  
 
Zur Auswertung der 23 im Jahr 2023 geförderten Projekte möchten wir versuchen, die viel-
fältigen Dimensionen der Förderung sichtbar machen. Die Gesamtfördersumme betrug 150.000

2 
 
Euro. Soweit es möglich war, hat sowohl eine thematische als auch eine Format- oder Zielgrup-
penspezifische Zuordnung stattgefunden.  
Es richteten sich von den 23 Projekten 2 gegen Anti-Muslimischen Rassismus, 2 gegen Gadjé-
Rassismus, 2 gegen Anti-Schwarzen Rassismus, 1 gegen Anti-Asiatischen Rassismus und 1 
gegen Antisemitismus. Zudem behandelten 15 der Projekte allgemeine Themenstellungen ge-
gen Rassismus und Diskriminierung. Die Formate und besondere Zielgruppen waren unter-
schiedlich, so dass sowohl Empowerment als auch Sensibilisierungs- und Bildungsansätze ver-
folgt wurden. 6 von den Projekten waren an Kinder und Jugendliche gerichtet und 1 an Frauen. 
Bei 7 der Projekte handelte es sich um Bildungs- und Empowerment Angebote, 5 der Projekte 
lassen dem Cluster Event oder Veranstaltung zuordnen und 4 der Projekte näherten sich dem 
Thema Rassismus und Diskriminierung über Kunst, Kultur und Sport. 
 
Die Auswertung der 20 im Jahr 2024 geförderten Projekte, mit einem Fördervolumen von 
150.000 Euro verlief nach denselben Kriterien.  
Es richteten sich von den 20 Projekten 2 gegen Gadjé-Rassismus, 1 gegen Antisemitismus, 1 
gegen Anti-Schwarzen Rassismus und 1 gegen Anti-Muslimischen Rassismus. Zudem behan-
delten 15 der Projekte allgemeine Themenstellungen gegen Rassismus und Diskriminierung. 
Die Formate waren unterschiedlich, so, dass sowohl Empowerment als auch Sensibilisierungs- 
und Bildungsansätze verfolgt wurden. 5 von diesen Projekten waren an Kinder und Jugendliche 
gerichtet und 1 an Frauen, bei 8 der Projekte handelte es sich um Bildungs- und Empowerment-
Angebote, 4 der Projekte lassen sich dem Cluster Event und Veranstaltung zuordnen und 2 der 
Projekte näherte sich dem Thema Rassismus und Diskriminierung über Kunst und Kultur. 
In beiden Jahren wurden fast alle Fördermittel vollständig verausgabt und lediglich ein Projekt 
hat nicht stattgefunden. Alle Projektzusammenfassungen sind im Anhang zu finden. 
 
 
Die Vielfalt der Angebote - von Ausstellungen, der diskriminierungssensiblen Überarbeitung 
kirchlicher Musik, Konzerten, Filmproduktionen, mobilen Museen, Sprachkursen in Romanes 
unter Berücksichtigung verschiedener Dialekte, Rap -Workshops für Jugendliche, Empower-
ment-Workshops oder Camps, einem Unternehmer*innenmarkt für Schwarze Gewerbetrei-
bende, einem Fußballturnier, Theaterstücken, Wettbewerbe für Schüler*innen oder Einladun-
gen in die Interkulturellen Zentren zeigt auf, durch welche unterschiedlichen Wege es möglich 
ist, sich dem Thema Antirassismus und Antidiskriminierung zu nähern, um eine möglichst breite 
Sensibilisierung der Kölner Stadtgesellschaft zu erreichen, Begegnung und Austausch zu för-
dern sowie Betroffene nachhaltig zu stärken.  
 
Besonders hervorzuheben ist in beiden Jahren eine Sonderförderung von jeweils 22.500 Euro 
aus dem Gesamtbudget von 150.000 Euro. Im Rahmen dieser Projektförderung wurden Inter-
views mit Zeitzeug*innen des NSU Anschlags in Köln geführt und zu einem Film geschnitten 
und jeweils zum Jahrestag des Anschlags der Öffentlichkeit präsentiert. Die professionell ent-
standenen Filme dienen der Erinnerungskultur und bilden das inhaltliche Fundament des ent-
stehenden Mahnmals an der Keupstraße nach dem Entwurf des Künstlers Ulf Aminde, so dass 
die Stimmen der Zeitzeug*innen für immer gehört werden.  
 
Gez. Burmester 
 
 
Anlage: Sachstandsberichte der Jahre 2023 und 2024

Beratungsverlauf (2)

09.06.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
TOP 5.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung
11.06.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 4.3.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1449/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
22.05.2026
Erstellt
13.05.2026 13:11