A-R/0068/2023
Pflege von Streuobstwiesen aus einer Hand gewährleisten
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
A-R-0068-2023-IF-Streuobstwiesenpflege_2023_12_05
2238 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0068/2023 Internationale Fraktion Die PARTEI/ÖDP – Weseler Str. 19-21 – 48151 Münster 0251/13651766 – buero@fraktion-ms.de – Fraktionssprecher: Lars Nowak Münster, den 05.12.2023 Antrag gem. § 3 Abs. 2 der Geschäftsordnung des Rates Pflege von Streuobstwiesen aus einer Hand gewährleisten Der Rat möge beschließen: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Pflege von Streuobstwiesen, die die Stadt als Ausgleichsflächen ausgewiesen hat, vollständig auf den Naturschutzbund Deutschland e.V. Kreisverband Münster (NABU) zu übertragen. 2. Dazu wird sie mit dem NABU in Verhandlungen treten und eine Lösung bis zum Ablauf des dritten Quartals 2024 erarbeiten und umsetzen. 3. Über den Prozess berichtet die Verwaltung im AUKB fortlaufend. 4. Die Finanzierung erfolgt aus dem Budget des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit. Begründung: Die Stadt Münster hat bei den städtebaulichen Planungen u.a. das Biot op Streuobstwiese als Ausgleich für Eingriffe in Natur und Landschaft festgesetzt. Diese Entscheidungen sind grundsätzlich zu begrüßen, da der ho he ökologische Wert der Streuobstwiesen unbestritten ist. Um den größtmöglichen ökologischen Nutzen zu erreichen, muss die Pflege der Flächen „aus einer Hand“ erfolgen. Nur dadurch erreichen die hochstämmigen Obstbäume ein hohes Alter und bieten dann als Höhlenbäume für verschiedene Vogel - und Fledermausarten Brutquartiere und für Insektenarten Reproduktionshabitat e. Unterschiedliche Betreuungsregelungen über den Lebenszyklus der Flächen führen dabei zu Kommunikationsproblemen und bieten keinen erkennbaren Vorteil. Der NABU engagiert sich bereits seit 1988 im Obstwiesenschutz. Dazu gehören die Bereiche Baumpflege, B eratung und Fachseminare, ökologische Maßnahmen, Sortenerhalt, Obstverwertung, Vermarktung und Streuobstpädagogik. Die langjährige Erfahrung führt dazu, dass auf Landes- und Bundesebene die Expertise des NABU gefragt ist. Seit 1996 fördert die Stadt Münster das Projekt „Obstwiesenschutz“ des NABU. Mit der aktuellen Förderung ist aber nur die Pflege einiger Biotope bzw. nur die zeitweise Pflege neuangelegter Flächen verbunden. gez. Lars Nowak Dr. Georgios Tsakalidis Michael Krapp
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Weseler Straße 19
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- A-R/0068/2023
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 05.12.2023
- Erstellt
- 05.12.2023 14:30