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2012/0062

Schlussbericht der Feuerwehr im Rahmen der Teilnahme der Wissenschaftsstadt Darmstadt als Projektpartner am Forschungsprojekt 'SoKNOS-Dialog' (SoKNOS = Service-orientierte ArchiteKturen zur Unterstützung von Netzwerken im Rahmen Oeffentlicher Sicherheit) gemäß Magistratsbeschluss Nr. 377/2009

Magistratsvorlage 15.02.2012

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Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt Feuerwehr 
Forschungsprojekt SoKNOS - Dialog Schlussbericht 
Das diesem Bericht zugrunde liegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01IS09031C gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt Feuerwehr Schlussbericht zum Forschungsprojekt SoKNOS - Dialog --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 
Inhaltsverzeichnis 
I. Kurze Darstellung.......................................................................................................... 1 1. Aufgabenstellung...................................................................................................... 1 2. Voraussetzungen, unter denen das Vorhaben durchgeführt wurde............................. 2 3. Planung und Ablauf des Vorhabens........................................................................... 2 4. Wissenschaftlicher und technischer Stand, an den angeknüpft wurde........................ 3 5. Zusammenarbeit mit anderen Stellen........................................................................ 4 II. Eingehende Darstellung .................................................................................................... 4 1. Verwendung der Zuwendung und des erzielten Ergebnisses im Einzelnen, mit Gegenüberstellung der vorgegebenen Ziele ............................................................... 4 2. Die wichtigsten Positionen des zahlenmäßigen Nachweises..................................... 28 3. Notwendigkeit und Angemessenheit der geleisteten Arbeit...................................... 28 4. Voraussichtlicher Nutzen, insbesondere Verwertbarkeit des Ergebnisses im Sinne des fortgeschriebenen Verwertungsplans....................................................................... 29 5. Während der Durchführung des Vorhabens dem ZE bekannt geworden Fortschritt auf dem Gebiet des Vorhabens bei anderen Stellen....................................................... 29 6. Erfolgte oder geplante Veröffentlichungen des Ergebnisses ..................................... 29 
Anlagen 1. Diagramm Projektzeitplan und tatsächlicher Verlauf 2. Darstellung der eingesetzten Hardware (B2M) 3. Bilder von der Stabsübung

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I. Kurze Darstellung 1. Aufgabenstellung Im Rahmen des Projektes SoKNOS-Dialog sollten Forschungsergebnisse aus dem Verbundprojekt SoKNOS (Service-Orientierte ArchiteKturen zur Unterstützung von Netzwerken im Rahmen Oeffentlicher Sicherheit) in einem erweiterten Kontext mit Anwendern in der Praxis erprobt werden. Das Ziel der Anwendungspartner war es, in vertrauter Umgebung neue Technologien kennen zu lernen und erproben zu können und Anforderungen zu erarbeiten, um zukünftige Produktent- wicklungen im Sinne ihrer spezifischen Nutzungsmöglichkeiten beeinflussen zu können. Der Einblick in die aktuelle Forschung war hierbei hilfreich, um bessere Informationen und Planungssicherheit für zukünftige IT-Einführungsprojekte zu erhalten. Über den Weg, die im Projekt SoKNOS entwickelten Konzepte und Methoden prototypisch auf eine SAPSoftware-Basis zu übertragen, sollte es ermöglicht werden, eine schnellere und ganzheitlichere Erprobung einzelner Konzepte von SoKNOS durchzuführen und somit eine erweiterte Evaluierung vorzubereiten, die dann in einem praxisnahen Einsatz erfolgte. Im Rahmen von SoKNOS-Dialog sollten die Werksfeuerwehr Merck und die Berufsfeuerwehr Darmstadt die Gelegenheit nutzen, ihre spezifischen Abläufe und Bedürfnisse in den weiteren Entwicklungsprozess mit einzubringen. Das Zusammenspiel zwischen Werksfeuerwehr und Berufsfeuerwehr ist sehr komplex und zusätzlich bzgl. der Kommunikation kritisch, z.B. wenn es sich um einen Unfall auf einem Firmengelände handelt. Aus Fällen in anderen Landkreisen weiß man, dass sich gerade diese Zusammenarbeit auf Grund von Gesetzen und Vorschriften zur Regelung der Zuständigkeiten problematisch gestalten kann. Eine frühzeitige Information und Vorbereitung aller Beteiligten kann jedoch hilfreich oder sogar entscheidend sein, um die Folgen zu minimieren. Aus diesem Grund wurden auch die Stadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg in die Evaluierungsinfra- struktur mit eingebunden. Durch frühzeitigen Austausch von notwendigen Daten konnten die Beteiligten das Geschehen bereits im Anfangsstadium beobachten und beurteilen. So konnten die Feuerwehren gegebenenfalls schon Maßnahmen planen, die für ihren Zuständigkeitsbereich im Katastrophenfall - den Schutz der Gesamtbevölkerung in der Stadt und im Landkreis - notwendig sind und ihnen noch genügend Zeit gab, ihre Aufgaben zu erfüllen. Sie konnten frühzeitig ergänzende Funktionen einnehmen, die sonst verzögert eingeleitet würden. Die Chance, die diese Praxiserprobung bot, sollte genutzt werden, um besonders den Dialog der Beteiligten untereinander in der Stabsarbeit noch besser zu erfassen und besser zu unterstützen. Die Evaluierung sollte auf einem zwischen den Anwendern bereits entwickelten Szenario aus der herkömmlichen Übungspraxis basieren. Der Schwerpunkt der zu evaluierenden SoKNOS-Dialog-Lösung lag auf der Unterstützung bei den folgenden zentralen Aktivitäten einer Stabsarbeit: Erhebung des Lagebildes: Die Lageerhebung und -visualisierung sollte IT-unterstützt auf Basis von in SoKNOS entwickelten Konzepten erfolgen. Insbesondere sollten die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Einsatzstäben untersucht werden (Feuerwehr Darmstadt, Werk- feuerwehr Merck, Landkreis Darmstadt - Dieburg und Verwaltungsstab der Stadt Darmstadt). Ebenso sollte auch die Lageerhebung in der Leitstelle und die Weitergabe an den Führungsstab eingehend untersucht werden.

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Meldewesen (Sichter und Vierfachvordruck): Hier sollte insbesondere eine Umsetzung der bundesweit einheitlichen Meldezettel (Vierfachvordruck / FW DV 100) mit einer Umsetzung der in SoKNOS entwickelten Konzepte betrachtet werden. Ziel war es, die Kommunikation innerhalb der Führungsstäbe und auch zwischen Führungsstäben zu vereinfachen. Dokumentation: Dieser Aufgabenbereich beinhaltete die Evaluierung einer Lösung zur Dokumentation der Tätigkeit des Führungsstabes. Dies umfasste den Einsatzablauf in zeitlicher Folge, d.h. Informationen, wie z.B.: die Ergebnisse der Lagefeststellung, die Befehle an die Einsatzkräfte und besondere Vorkommnisse und Erkenntnisse sowie Informationen zur Planung des Einsatzes und die Dokumentation aus- und eingehender Meldungen. 2. Voraussetzungen, unter denen das Vorhaben durchgeführt wurde Es wurde ein Szenario gewählt (Bahnunfall auf dem Güterbahnhof in Darmstadt-Kranichstein), welches einerseits in seiner Ausgangslage zunächst einsatztaktisch noch überschaubar war, andererseits in seinen Auswirkungen (z.B. Vorbereitung einer Evakuierung) viele katastrophen- schutzspezifischen Aspekte beinhaltete. Gespielt wurde ein Rangierunfall, bei dem mehrere Kesselwagen mit Benzin entgleist sind und brennen. Eine besondere Gefahr bestand darin, dass das Feuer auf einen oder mehrere Kesselwagen mit Acetonitril übergreifen könnte. Die Hauptbeteiligten an diesem Szenario waren die Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Werkfeuerwehr der Firma Merck. Die Fa. SAP war insbesondere für die Entwicklung des SoKNOS-Systems zuständig. Mit der Beschaffung der Hardware wurde die Fa. B2M unterbeauftragt. 3. Planung und Ablauf des Vorhabens Das Projekt wurde über einen Zeitraum von 18 Monaten geplant und dementsprechend durchgeführt. Planungsdaten: Projektstart: 01.11.2009 Projektende: 30.04.2011 Die Umsetzung wurde planerisch in mehreren Schritten als Arbeitspakete (AP) unterteilt: AP 1: Anforderungen und Szenario - Detaillierung Szenariobeschreibung - Anforderungsanalyse - Datenanalyse und -strukturierung AP 2: Experimentelle Entwicklung - Evaluierungsumgebung - Experimentelle Entwicklung des SoKNOS-Dialog-Systems - Datenbereitstellung

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AP 3: Stabsübung und Evaluierung - Evaluierungskonzept - Organisation und Planung - Dokumentation und Einweisung (Schulung) - Evaluierung einer Stabsübung - Auswertung Tatsächlich konnte die vorgesehene Zeitplanung für die Umsetzung der einzelnen Arbeits- pakete nicht ganz eingehalten werden (siehe auch die beigefügte Anlage 1): Die Feuerwehr Darmstadt war hauptsächlich bei der Umsetzung der Arbeitspakete 1 und 3 beteiligt. Beim AP 1 ging es zunächst um die detaillierte Beschreibung / Ausgestaltung der Arbeits- schritte des Szenarios (Drehbuch) in Form von unterteilten Einzelaktionen (33 Szenarioschritte und innerhalb derer 238 Einzelaktionen). Bei der Umsetzung des Arbeitspaketes 3 wurde das mitwirkende Personal der Feuerwehr in die Funktionalität der entwickelten Software (Meldungskomponente, Lagekarte) eingearbeitet / geschult. Aufgrund des Erfordernisses, die Szenarioschritte in konkrete Einzelmaßnahmen darzustellen und diese zu beschreiben, war der damit verbundene Zeitaufwand deutlich höher, als ur- sprünglich geplant. Die Teilnehmer des Workshops mussten viel miteinander kommunizieren und diskutieren, um zu insgesamt tragfähigen Lösungen zu kommen. Die Zeit, die zwangs- läufig hierfür investiert werden musste, fehlte zum Schluss etwas für den Schulungsbedarf (AP 3). Darüber hinaus war der zeitliche Aufwand für die Entwicklung (SAP) ebenso höher als ursprünglich veranschlagt. 4. Wissenschaftlicher und technischer Stand, an den angeknüpft wurde Die Feuerwehr Darmstadt beschäftigt über insgesamt 168 Mitarbeiter/Innen (Einsatzkräfte, Leitstelle und Verwaltung). Folgende Aufgabenbereiche werden dort wahrgenommen: - Brandschutz und Allgemeine Hilfe - Katastrophenschutz - Rettungsdienst Die Werkfeuerwehr der Fa. Merck nimmt im Ereignisfall die Aufgaben einer Gefahrstoff-ABC- Messzentrale wahr. · Angabe bekannter Konstruktionen, Verfahren und Schutzrechte, die für die Durch- führung des Vorhabens benutzt wurden (derzeitiger technischer Stand): - Leitstellensoftware (Fa. ISE) für die Übernahme der Fahrzeugdaten in das SoKNOS- System - 4-fach Vordruck zur Nachrichtenübermittlung - Manuelle Führung der Lagekarte mit taktischen Zeichen, Einsatzübersichten, Memo usw. - Verschiedene Vordrucke als Hilfsmittel im Kats-Stab (z.B. Kräfteübersichten, Lagemeldungen) - Medientechnik im KatS-Stabsraum: Telefon, PC, Beamer, Fernsehgerät, Aufzeichnungsgeräte - EIS: Einsatzinformations-System: Erreichbarkeiten, Einsatzpläne, Maßnahmenkataloge (aus dem Netz)

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· Angabe der verwendeten Fachliteratur sowie der benutzten Informations- und Dokumentationsdienste - Fachbibliothek Feuerwehr: Führen in Großschadenslagen 5. Zusammenarbeit mit anderen Stellen Für die Beschaffung der Hardware wurde die Fa. B2M beauftragt und diese per Leasing finanziert. Bei den Workshops war mindestens ein Mitarbeiter von B2M regelmäßig vertreten, damit das Beschaffungsverfahren im Hinblick auf Art und Zeit grundlegend abgestimmt werden konnte. 
II. Eingehende Darstellung 1. Verwendung der Zuwendung und des erzielten Ergebnisses im Einzelnen, mit Gegenüberstellung der vorgegebenen Ziele Arbeitspaket 1 - Anforderungen und Szenario Detaillierung Szenariobeschreibung Diesem Projekt lag das Szenario „Unfall Güterbahnhof Kranichstein“ zu Grunde. Das Szenario beschrieb den Anwendungsfall und bildete somit eine grobe Basis für die erforderliche Funktio- nalität des Systems, das die im Szenario genannten Akteure bei ihren Aktivitäten unterstützen sollte. In diesem Task erfolgte die Detaillierung der geplanten Szenarienbeschreibung im Dialog mit den Anwendern. Die detaillierte Beschreibung musste so gestaltet werden, dass eine systematische und vollständige Ableitung von Anforderungen an das System in dem nächsten Task vorbereitet wurde. Die Anwender brachten ihre praktischen Erfahrungen über den Anwendungsfall ein, die Partner SAP und B2M ihre Fähigkeiten in der zielgerichteten und strukturierten Beschreibung von Szenarien als Vorbereitung einer Softwareevaluierung. Die detaillierte Beschreibung wurde durch B2M und SAP vorgenommen. Das Szenario, ein Schadenereignis im Güterbahnhof Kranichstein, ist in einer Vorhabensbe- schreibung dargestellt und bildete somit den Rahmen für die Funktionalität des Systems. Das Arbeitspaket wurde in mehreren Workshops, Sitzungen und Besprechungen aller am Projekt Beteiligten (Stadt Darmstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Firma Merck, SAP und B2M) ausgiebig behandelt, die einzelnen Schritte des Szenario überarbeitet und detailliert, sodass die systematische und vollständige Ableitung von Anforderungen an das System möglich wurde. Die Feuerwehr Darmstadt war personell in der Umsetzung dieses Arbeitspaketes wie folgt eingebunden: - insgesamt 19 Workshops mit 4 bis 5 Mitarbeiter - insgesamt 10 Abstimmungssitzungen mit jeweils 2 bis 3 Mitarbeiter Nach ausgiebiger Analyse und Datenstrukturierung wurde festgelegt, welches Kartenmaterial erforderlich ist. Dieses Material wurde in digitaler Form von der Wissenschaftsstadt Darmstadt bereitgestellt.

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Anforderungsanalyse Auf der Basis der detaillierten Szenariobeschreibung wurden die abzubildenden Abläufe fest- gelegt. Die speziellen Anforderungen der Anwender an das zu evaluierende System wurden erhoben und dokumentiert. Die technischen und räumlichen Voraussetzungen für den zu entwickelnden Prototypen wurden detailliert und strukturiert. Die Arbeitsteilung zwischen Anwender auf der einen Seite und B2M und SAP auf der anderen Seite war die gleiche wie bei dem vorherigen Task. Die Dokumentation der Anforderungen erfolgte durch SAP und B2M und wurde interaktiv mit den Anwendern erarbeitet und abgestimmt. Datenanalyse und -strukturierung Nach ausgiebiger Analyse und Datenstrukturierung wurde festgelegt, welches Kartenmaterial erforderlich ist: Ø Stadtplan der Stadt Darmstadt Ø Feuerwehreinsatzplan Ø Beschallungsplan (Sirenen, Auslösebereiche) Ø Messpunkte (für Gefahrstoffe) Ø Statistische Bezirke Ø Haltestellen des ÖPNV (= Sammelpunkte bei Evakuierungen) Es wurden die Einsatzmittel, die im Leitstellensystem hinterlegt sind, betrachtet und festge- legt, welche der gespeicherten Daten in den Demonstrator übernommen worden sind. Arbeitspaket 2 - Experimentelle Entwicklung Geräte und Ausstattung, die zur Umsetzung des Projektes erforderlich waren, wurden entsprechend beschafft. Evaluierungsumgebung In diesem Task wurde die Basis-, Software und Systemkomponenten in eine Testumgebung integriert, die die Grundlage für die experimentelle Entwicklung bildete. Dieser Task umfasste u.a. die Installation und Konfiguration des Basissystems, der Arbeitsplatzrechner, der externen Kommunikationskomponenten und des Netzwerkes. Es wurden alle benötigten Geräte und IT- Systeme an das Verbundnetzwerk angeschlossen. Diese Arbeiten wurden in erster Linie durch den Unterauftragnehmer der Feuerwehr Darmstadt (B2M) durchgeführt (sh. Angebot zum AZA). Bei diesen Arbeiten handelte es sich um keine Forschungsaktivitäten, sondern um klassische IT-Installationsdienstleistungen, die von der Feuerwehr Darmstadt nicht selbst erbracht werden konnten. Die Anwender dienten als Abstimmpartner für die zu treffenden Gestaltungsentscheidungen. SAP brachte die technologischen Anforderungen aus Sicht von SoKNOS ein.

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Im Einzelnen handelte sich um die Beschaffung folgender Hardware: Ø Notebooks für 11 Arbeitsplätze Ø Projektoren (Beamer) für 4 Standorte Ø Videotelefonie inkl. Bildschirme für 3 Standorte Ø Netzwerk-Equipment (WLAN, Router, Switches) Ø Server - Applikationsserver für das SoKNOS-Dialog-System - ArcGIS-Server für Geodaten Ø Internetzugänge (2 Mb/s SDSL) für 4 Standorte Ø Smartphones inkl. Verträge für 4 Fahrzeuge Aus der als Anlage Nr. 2 beigefügten Übersicht (B2M) geht der Aufbau und die Verteilung dieser Hardware an die Anwender hervor. Experimentelle Entwicklung des SoKNOS-Dialog-Systems Ziel des Projekts war die Entwicklung eines innovativen und einsatzbereiten Prototyps zur Unterstützung der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), anderer staatlicher Organisationen und privater Unternehmen bei Großschadenslagen. Im Rahmen des Projekts wurden innovative Systemkomponenten entwickelt, die neuartige Dienste für den Katastrophenschutz realisieren. In dieser Task wurden Konzepte aus dem SoKNOS-Projekt erweitert und in ein prototypisches, evaluationsfähiges System mit dem speziellen Fokus auf der Zusammenarbeit unterschiedlicher Organisationen überführt. Die Ausführung dieses Tasks übernahm SAP. Die Teilnehmer der Berufsfeuerwehr (Anwender) wurden in Workshops von SAP im Umgang mit der Meldungskomponente (inkl. Einsatztagebuch/Brieftagebuch) und der Führung der Lagekarte geschult. Datenbereitstellung Der entwickelte Prototyp wurde in diesem Task mit szenariospezifischen Inhalten erweitert und entsprechend konfiguriert. Für die Einbindung der Informationen aus den externen Kommunikationskomponenten wurde vom Unterauftragnehmer (B2M) der Feuerwehr Darmstadt eine Adaptionssoftware implementiert. Hierzu gehörte der Entwurf und die Programmierung der Adaptionssoftware sowie die Durchführung von funktionalen Tests und die Fehlerbehebung. Abschließend wurde eine Dokumentation erstellt. Auch bei diesen Arbeiten handelte es sich um keine Forschungsaktivitäten, sondern um klassische IT- Dienstleistungen, die von der Feuerwehr Darmstadt nicht selbst erbracht werden konnten. Dieser Task umfasste auch die Einbindung des notwendigen Kartenmaterials, die Integration der Adaptionssoftware in das Basissystem und u.U. einmalige Datenübernahmen. Die Projektpartner B2M und SAP arbeiteten bei den funktionalen Tests und der Integration der Adaptionssoftware in das Basissystem mit. Im Rahmen dieses Tasks wurden von der Berufsfeuerwehr Darmstadt folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt, die als Daten in das System überführt wurden: Ø Daten (Fahrzeuge) aus dem Einsatzleitrechner der Leitstelle Ø Katastrophenschutzplan Ø Stabsdienstordnung mit taktischen Zeichen Ø Maßnahmenkatalog Alarmierung/Warnung/Information (mit Formulare für Warntexte) Ø Maßnahmenkatalog Evakuierung Ø Einsatzplan Ortsbeschreibung / statistische Angaben

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Das digitale Kartenmaterial der Feuerwehr Darmstadt wurde auf dem GIS-Server des Demonstrators vom Projektpartner SAP hinterlegt. Die Messpunkte, die Einsatzmittel, die Haltestellen und die anderen Objekte wurden vom genannten Projektpartner im Demonstrator eingerichtet. Arbeitspaket 3 – Stabsübung und Evaluierung Die praktische Umsetzung des Gesamtprojektes mündete in einer Abschlussübung (vorher Probe), an der alle Projektpartner beteiligt waren. Dieses Arbeitspaket umfasste die Arbeiten zur Evaluierung des Gesamtsystems. Die Evaluie- rung hat sich an einer so genannten Stabsrahmenübung orientiert. Stabsrahmenübungen simulieren eine vorgegebene Großschadenslage und bildeten somit eine sehr gute Grundlage für die Evaluierung des Forschungsprototyps. Im Rahmen der Evaluierung sollte insbesondere die Zusammenarbeit verschiedener Organisationen und deren KatS-Einrichtungen (Feuerwehr Darmstadt, Fa. Merck, Verwaltungsstab der Stadt Darmstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg und Hilfsorganisationen) untersucht werden und erarbeitet werden, wie eine verbesserte Planungssicherheit bei einer IT-Einführung zur Unterstützung der Stabsarbeit erreicht wird. Evaluierungskonzept In diesem Task wurden ein gemeinsames Evaluierungskonzept und ein entsprechendes Konzept zur Ergebnissicherung entwickelt. Das Konzept beinhaltete die Fragestellungen der Evaluierung, die Evaluierungsmethodik, die Form der Ergebnisdokumentation, die Aktivitäten im Rahmen der Evaluierung, eine Beschreibung der Rollen der Beteiligten und die notwendigen zeitlichen und örtlichen Rahmenbedingungen. Das Evaluierungskonzept wurde hauptsächlich durch SAP erstellt. Die Anwender brachten ihre praktischen Erfahrungen über den Ablauf einer Stabsübung ein. Die Fa. B2M steuerte ihre Kenntnis über die aufgebaute Evaluierungsumgebung bei. Die Generalprobe und die Übung wurden auf der Grundlage des Drehbuchs (einzelne Aktionen als Arbeitsschritte zum Szenario) durchgeführt. Die beteiligten Mitarbeiter / -Innen wurden an 2 Terminen geschult. Hierbei waren nicht nur die Teilnehmer des Workshops, sondern der erweiterte Kreis der gesamten personellen Besetzung der mitwirkenden Einrichtungen beteiligt. Nach der Abschlussübung wurden an alle Beteiligten Fragebögen zur Auswertung verteilt. Organisation und Planung Auf Basis des entwickelten Evaluierungskonzeptes erfolgte hier die Detailplanung und Orga- nisation der Stabsübung. Für eine Stabsrahmenübung mit so vielen Beteiligten und neuer Technik war eine detaillierte Vorbereitung notwendig. Ein Ergebnis dieses Tasks war ein detaillierter Aktivitätenplan mit Zeitangaben und Zuständigkeiten. Außerdem umfasste dieser Task alle Aktivitäten der namentlichen Festlegung von Teilnehmern an der Evaluierung, deren Information und Einladung sowie die Festlegung und Reservierung der Räume, usw. SAP und B2M haben die Hauptlast dieses Tasks getragen. Die Anwender koordinierten die Kommu- nikation mit den weiteren Mitarbeitern / -Innen aus ihrem Bereich, die an der Evaluierung teilnahmen. Außerdem mussten Räume und sonstige Sachmittel von den Anwendern bereitgestellt werden. Der an der Generalprobe und an der Übung teilnehmende Personenkreis wurde zunächst im Rahmen einer hausinternen Informationsveranstaltung über das Projekt und dessen Verlauf in Kenntnis gesetzt. In gemeinsamer Abstimmung der Projektpartner wurden vor der Durchführung der Generalprobe und der Abschlussübung noch 2 Termine für die Schulungen angesetzt. Es stellte sich im Nachhinein heraus, dass die 2 Schulungstermine für den Umgang mit der Software nicht ausreichend waren.

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Bei der Festlegung des mitwirkenden Personenkreises waren die folgenden Kriterien zu berücksichtigen: Ø Personelle Eignung Ø Verfügbarkeit für die Schulungen, die Probe und die Übung Ø Einplanung einer Doppelbesetzung der Funktionen (bei Ausfällen) Die personelle Besetzung wurde in Anlehnung an die tatsachliche personelle Planung für den Führungsstab vorgenommen. Die Umsetzung der personellen Planung war teilweise schwierig, weil die Mitarbeiter / -Innen durch den Schichtdienst, ggf. Urlaub oder Krankheit nicht hinrei- chend verfügbar waren und somit teilweise neu disponiert werden musste. Hierbei muss die Position des Lagekartenführers besonders betrachtet werden. Obwohl für diese Position mehrere Einzelschulungen durchgeführt wurden, war die Umsetzung der komplexen Anforderungen für die Lagekarte ohne Unterstützung von  SAP schwer möglich. An Zeitbedarf für die Probe und die Abschlussübung wurden jeweils 4 Stunden angesetzt, was sich als angemessen herausstellte. Dokumentation und Einweisung (Schulung) Das für die Evaluierung vorbereitete System auf Basis von SoKNOS wurde von den Teilnehmern an der Stabsrahmenübung zur Unterstützung ihrer Aktivitäten eingesetzt. Obwohl ein auf SoKNOS basierendes System intuitiv handhabbar sein soll, war eine systematische Einweisung erforderlich. In diesem Task wurde Dokumentations- und Übungsmaterial zur Schulung der Übungsteilnehmer entwickelt. Weiterhin erfolgte die Einweisung der Übungsteilnehmer/Innen in das zu evaluierende System. Die Fa. B2M hat diesen Task durchgeführt. Die Anwender haben eine Einweisung erfahren. SAP diente als Informationsgeber und übernahm die Qualitätssicherung. Am 09.02.2011 und am 24.02.2011 wurden für 21 Mitarbeiter / -Innen des Führungsstabes Schulungen (jeweils von 08:00 - 12:00 Uhr) im Lehrsaal der Feuerwehr Darmstadt durchgeführt. Eine grundsätzliche Einweisung der Mitarbeiter/Innen in die Thematik (Sinn und Zweck des Forschungsprojektes) fand am 25.01.2011 statt (ca. 1,5 Std.) Bei den beiden Schulungen wurden die Mitarbeiter/Innen im praktischen Umgang mit der Programmsoftware und dessen Möglichkeiten am Notebook geschult (Meldungskomponente, Einsatztagebuch, Lagekarte). Die Schulung selbst wurde von SAP geleitet. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass hierfür zwei Termine nicht ausreichend waren, um eine Sicherheit im Umgang mit der Programmsoftware zu erzielen. Evaluierung einer Stabsübung Dieser Task umfasste die eigentliche Durchführung und Begleitung der Stabsübung sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Die Feuerwehr Darmstadt, das Amt für Brand-, Katastrophen- schutz und Rettungsdienst des Landkreises Darmstadt-Dieburg und die beteiligten Mitarbeiter der Fa. Merck (GABC-Messzentrale) waren die Akteure der Stabsübung. Die genannten Organi- sationen stellten somit die Probanden der Evaluierung. Die Projektpartner B2M Software AG und SAP unterstützten die Stabsübung und dokumentierten insbesondere die Beobachtungser- gebnisse. Bei der Dokumentation wurden vorbereitete Protokollierungsformulare und Frage- bögen eingesetzt. Die Generalprobe (16.03.2011 von 08:00 bis 12:00 Uhr) und die Abschlussübung (13.04.2011 von 08:00 bis 12:00 Uhr) fanden im Stabsraum (Führungsstab) der Berufsfeuerwehr Darmstadt statt. An diesen Veranstaltungen nahmen jeweils 15 Mitarbeiter/Innen teil.

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Besetzt wurden die folgenden Funktionen: Führungsstab Ø Stabsleiter Ø S 1/S 4 (Personal und Versorgung) Ø S 3 (Einsatz) Ø S 2 (Lage) Ø Fachberater Ø Sichter Ø Einsatztagebuch Technische Einsatzleitung (1 Kraft) Iuk-Zentrale (2 Kräfte) Verwaltungsstab (3 Kräfte) Übungsleitung (2 Personen) Des Weiteren habenmitgewirkt: Stab des Landkreises Darmstadt-Dieburg Messzentrale der Fa. Merck Als Anlage Nr. 3 sind Bilder dieser Abschlussübung beigefügt. Es zeigte sich, dass sowohl bei der Generalprobe als auch bei der Übung die Unterstützung von SAP bei der Bedienung unverzichtbar war. Eine besondere Unterstützung war im Bereich Lagekarte erforderlich. Hierfür wurde ein Mitarbeiter von SAP abgestellt, der permanent anwesend war. Im Rahmen der Organisation der Stabsübung stellte sich heraus, dass für die Abarbeitung des Szenarios ein festes Zeitdiagramm (Gantt-chart) erstellt werden musste. Dies war insbesondere deshalb notwendig, weil die einzelnen Arbeitsschritte für die z.T. in räumlich getrennten Bereichen Beteiligten chronologisch abgestimmt waren und nur das Abspielen in einer festgelegten Folge einen szenarischen Sinn ergab. Für die Überwachung und Koordination während der Übung wurde eine Übungsleitung eingesetzt (besondere Koordinationsherausforderung bei einer notwendigen Übungsunterbrechung).

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Auswertung Die Beobachtungsergebnisse aus dem letzten Task wurden dokumentiert. Diese Beobachtungsergebnisse fungierten als Basis für die Auswertung der Evaluierung. Im Rahmen dieses Tasks wurde die Auswertung der gewonnenen Ergebnisse durchgeführt. Die im Evaluierungskonzept festgelegten Fragestellungen bilden die Grundlage für die Auswertung, die durch SAP und B2M durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der Auswertung wurden mit den Anwendern abgestimmt. Die entwickelte Bedienoberfläche für die Durchführung der Nachrichtenübermittlungen / Dokumentationen im Stab (Software für den Stab) wurden von den Beteiligten als nicht benutzerfreundlich bewertet. Das Programm erfüllte zwar die im Projekt gestellten Anforderungskriterien, war aber insgesamt zu unübersichtlich gestaltet und wenig selbsterklärend. Genau an diesem Punkt sollten die Anforderungskriterien an eine solche Software gestellt werden (selbsterklärend und einfach in der Handhabung). Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass das Personal in einem echten Einsatzfall einem erhöhtem Stress ausgesetzt ist und die Software in der Regel nicht im beruflichen Alltag verwendet wird. Die Möglichkeiten, die das Projekt im Zusammenhang mit den Darstellungen auf der Lagekarte eröffnet hatte, bieten durchaus gute Ansätze für eine Weiterentwicklung. Dies geht weit über die Führung und Darstellung von Einsatzstellen, Einsatzräumen, eingesetzten Einheiten und Kräfteübersichten hinaus. So konnten die Inhalte von (Einsatz-)Plänen, Maßnahmenkataloge und sonstige Daten auf der Lagekarte dargestellt und ggf. bearbeitet werden. Beispiele: Ø Sirenenbeschallungsplan: Darstellung der Beschallungsbereiche mit dem Ziel der Festlegung der Auslösebereiche bei einer Sirenenauslösung Ø Messpunkte: Darstellung der Messpunkte auf der Lagekarte mit dem Ziel der Festlegung von Messpunkten für den aktuellen Einsatz Ø Schulen, Kindergärten, Heime usw.: Ortsbezogene Visualisierung dieser Einrichtungen auf der Lagekarte und Festlegung im Zusammenhang mit einer Evakuierungsplanung (listenmäßige Erfassung der relevanten Objekte über die Karte) Ø Maßnahmenkatalog Alarmierung/Warnung/Information: Darstellung und Bearbeitung von Formularen für eine Warnmeldung über Rundfunk Wie diese Beispiele zeigen, gibt es durchaus Optimierungspotenzial im Sinne einer effizienteren Stabsarbeit. Dies setzt allerdings voraus, dass die zwangsläufig immer wiederkehrenden Arbeiten zur Überabreitung und Pflege aller einsatzrelevanten Daten, die in Form von verschiedenen Programmen vorgehalten werden, automatisch in das Einsatzsystem übertragen werden. Eine grundlegende Erkenntnis konnte hinsichtlich der Zusammenarbeit  zwischen dem Führungsstab der Feuerwehr und der GABC-Messzentrale bei der Fa. Merck gewonnen werden. Hier kann eindeutig ausgesagt werden, dass sich der Einsatz der Videotelefonie deutliche Vorteile bringt. Dies wurde so erlebt, als ob der Mitarbeiter der GABC-Messzentrale räumlich dem Führungsstab angegliedert war. Beide KatS-Einrichtungen waren stets im Hinblick auf Ereignisse und neue Lagen auf dem gegenseitig neuesten Stand.

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Die Teilnehmer wurden gebeten, anonym einen Fragebogen auszufüllen. 20 Teilnehmer haben den Fragebogen ausgefüllt. Die Fragen betrafen alle Funktionen des SoKNOS - Dialog - Demonstrators. Die Befragten sollten auch die Fragen zu Funktionen beantworten, die sie während der Stabsübung oder der Generalprobe nicht genutzt hatten. Für die Beantwortung solcher Fragen sollten die Teilnehmer auf Ihr Wissen aus den Schulungen zurückgreifen.  Als Erinnerungshilfe wurden ihnen Unter- lagen mit Screenshots zum Demonstrator zur Verfügung gestellt. Bei den Fragen wurde zwischen allgemeinen Fragen, Fragen zum Demonstrator und offenen Abschlussfragen unterschieden. Die Fragen zum Demonstrator umfassten Fragen nach der Nützlichkeit, der Benutzerfreundlichkeit und der Priorität einer Funktion oder einer speziellen Eigenschaft (Aspekt) der Funktion: 1. Priorität: Ist diese Programmfunktion oder Eigenschaft für Sie eine Muss- oder eine Kann-Funktion? 2. Nützlichkeit: Wie nützlich fänden Sie diese Funktion oder Eigenschaft des Prototyps für Ihre Tätigkeit im Katastrophenschutz? 3. Benutzerfreundlichkeit: Glauben Sie, es wird einfach sein, die Bedienung dieser Funktion des Prototyps  zu lernen und das System dazu zu bringen, das zu tun, was es tun soll? Was unter nützlich zu verstehen war, wurde den Befragten überlassen.

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Im Folgenden werden die Ergebnisse der Befragung dargestellt, wobei sich die Auswertungsergebnisse auf den ermittelten Durchschnitt der Fragen aller Fragebögen beziehen. Erläuterung „Std. Abw.“= Standard Abweichung: Grad der Abweichung aller Antworten bezogen auf den Durchschnitt 01 Allgemeine Fragen

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Fragekategorie: Betrachten Sie die Programmfunktion oder eine ihrer Eigenschaften als Kann - oder Muss - Funktion? 02 Meldungsfunktion

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03 Einsatztagebuch 
04 Brieftagebuch 
05 Einsatzvon Adobeformularen

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06 Stabsliste 
07 Schnittstelle zum Leitstellensystem

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08 Lagekarte

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09 Bearbeitung von Gefahrstoffmesswerten mit der Lagekarte 
10 Videokonferenzen

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Fragekategorie: Nützlichkeit 02 Meldungsfunktion (Nützlichkeit)

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03 Einsatztagebuch(Nützlichkeit) 
04 Brieftagebuch (Nützlichkeit) 
05 Einsatzvon Adobeformularen (Nützlichkeit)

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06 Stabsliste (Nützlichkeit) 
07 Schnittstelle zum Leitstellensystem (Nützlichkeit)

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08 Lagekarte (Nützlichkeit)

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09 Bearbeitung von Gefahrstoffmesswerten mit der Lagekarte (Nützlichkeit) 
10 Videokonferenzen (Nützlichkeit)

Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt Feuerwehr Schlussbericht zum Forschungsprojekt SoKNOS - Dialog --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 
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Fragekategorie Benutzerfreundlichkeit 02 Meldungsfunktion (Benutzerfreundlichkeit)

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03 Einsatztagebuch (Benutzerfreundlichkeit) 
04 Brieftagebuch (Benutzerfreundlichkeit) 
05 Einsatzvon Adobeformularen (Benutzerfreundlichkeit)

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06 Stabsliste (Benutzerfreundlichkeit) 
07 Schnittstelle zum Leitstellensystem (Benutzerfreundlichkeit)

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08 Lagekarte (Benutzerfreundlichkeit)

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09 Bearbeitung von Gefahrstoffmesswerten mit der Lagekarte (Benutzerfreundlichkeit) 
10 Videokonferenzen (Benutzerfreundlichkeit)

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Arbeitspaket 4 - Projektorganisation Zur Vereinfachung der Kommunikation wurde ein für alle Beteiligten zugängiger E-Mailverteiler eingerichtet, der den schnellen Austausch und die zügige Information gewährleistete. Darüber hinaus wurde ein zentraler Server eingerichtet, auf dem alle erforderlichen und vor- handenen Dokumente des Projektes gespeichert wurden und für alle Beteiligten zugängig war. Ein nicht unerheblicher Teil der mit der Durchführung des Projektes verbundenen Aktivitäten bestand in der Planung und Organisation der Termine für die Workshops, für die Einzelab- stimmungen, für die Schulungen, für die Generalprobe und die Abschlussübung. Dies bezieht sich auf die Verfügbarkeit der Räumlichkeiten, aber insbesondere im Hinblick auf das erfor- derliche Personal. Nicht zuletzt auch aufgrund des Schichtbetriebes bei der Feuerwehr muss- ten hier immer wieder Umplanungen vorgenommen werden. 2. Die wichtigsten Positionen des zahlenmäßigen Nachweises Kostenstelle Gesamtansatz Ausgaben Ausgaben Ausgaben +/- 2009 2010 2011 Personal 16.846,00 4.161,87 4.849,24 8.985,43 + 1.150,54 Leasing Hardware 21.666,00 1.590,06 13.387,02 5.521,70 - 1.167,22 Software 85.014,00 -/- 85.013,60 -/- + 0,40 Datenverbindung 19.712,00 -/- 9.891,46 3.298,88 - 6.521,66 Summe 143.238,00 5.751,93 113.141,32 17.806,01 - 6.538,74 Die Einzelansätze konnten - bis auf die Personalkosten - eingehalten werden. Die höheren Personalkosten kommen aufgrund des vermehrten Bedarfs an Schulungen und Vorbereitungen zu den einzelnen Arbeitspunkten, insbesondere aber für die Generalprobe und die Abschlussübung, zustande. Der Gesamtansatz für das Projekt wurde nicht ausgenutzt. Es wurden Mittel in Höhe von 134.913,98 € an die Stadt Darmstadt überwiesen. Der fehlende Betrag in Höhe von 1.785,28 € wurde mit gesondertem Schreiben vom 09.09.2011 angefordert. Die Minderausgaben haben sich durch einen späteren Abschluss für die Leasinggeräte und die Anmietung von Leitungswegen ergeben. Auch eine Umplanung einzelner Gegenstände (Kameras und mobile UMTS-Router in Smartphones sowie die Anmietung von SDSL-Leitungen anstelle Vodafone Mobile Cennect Flats) hat zu verminderten Ausgaben geführt. 3. Notwendigkeit und Angemessenheit der geleisteten Arbeit Die Notwendigkeit  und Angemessenheit der geleisteten Arbeit muss ausdrücklich bestätigt werden und die Umsetzung des Projektes war nur durch einen erheblichen Einsatz der Mitarbeiter / -Innen möglich. Zusammenfassend handelte es sich um 19 Workshops, 10 Termine in kleinerer Runde für einzelne Abstimmungen, 1 Einführungstermin, 2 Schulungstermine, 1 Termin für die Generalprobe und 1 Termin für die Abschlussübung. Hinzu kommen eine Vielzahl von internen Abstimmungen, Absprachen und sonstige organisatorische Maßnahmen.

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4. Voraussichtlicher Nutzen, insbesondere Verwertbarkeit des Ergebnisses im Sinne des fortgeschriebenen Verwertungsplans Erkennung von Möglichkeiten einer besseren Zusammenarbeit Die Werkfeuerwehr Merck und die Feuerwehr Darmstadt haben dieses Szenario bereits für den traditionellen Übungsbetrieb entwickelt und konnten deshalb bei der Stabsübung im Rahmen von SoKNOS-Dialog zusätzlich den Einsatz von neuen Technologien betrachten. Dabei lag der Fokus auf der Erkennung von Verbesserungspotenzial bei den neuen Technologien und dem Herausarbeiten von Empfehlungen und Vorschlägen, die in die Weiterentwicklung der SoKNOS- Software in Richtung eines Produktes einfließen können. Anforderungen an solche Systeme Nach dem Projekt ist es möglich, die eigenen Anforderungen an solche IT-Technologien wesentlich besser zu definieren. Im Katastrophenfall kann Software nur unterstützend wirken, wenn sie keine zusätzliche Arbeit mit sich bringt oder zusätzliche Zeit benötigt, sondern intuitiv für den Anwender nutzbar ist. Die Technologie darf keine Hürde darstellen und muss für den Benutzer auf gewisse Weise „unsichtbar“ werden können. 5. Während der Durchführung des Vorhabens dem ZE bekannt geworden Fortschritt auf dem Gebiet des Vorhabens bei anderen Stellen Hierüber liegen keine Erkenntnisse vor. 6. Erfolgte oder geplante Veröffentlichungen des Ergebnisses Derzeit ist nichts beabsichtigt

anlage 2

64 Zeichen

Anlage 1 Planung zu Beginn des Projekts: 
Tatsächlicher Verlauf:

anlage 3

8 Zeichen

Anlage 2

anlage 4

8 Zeichen

Anlage 3

2012/0062

5133 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
29.02.2012 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat II  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Feuerwehr 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2012/0062 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.: 128010 Katastrophenschutz/Notfallvorsorge/Bevölkerungsschutz  
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Schlussbericht der Feuerwehr im Rahmen der Teilnahme der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt als Projektpartner am Forschungsprojekt "SoKNOS-Dialog" (SoKNOS = 
Service-orientierte ArchiteKturen zur Unterstützung von Netzwerken im Rahmen Oef-
fentlicher Sicherheit) gemäß Magistratsbeschluss Nr. 377/2009 
 
Vorlage vom: 15.02.2012 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Schlussbericht der Feuerwehr zum Forschungsprojekt „SoKNOS-Dialog“ wird zur Kenntnis genom-
men. 
 
 
Anlagen: Schlussbericht (SoKNOS) 
Anlage 1 (Zeitplan) 
Anlage 2 (Hardware) 
Anlage 3 (Übungslage)

- 2 - 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 15.02.2012:  
 
Vor dem Hintergrund der Ziele des Sicherheitsforschungsprogrammes der Bundesregierung hat 
sich das SoKNOS-Projekt (= Service-orientierte ArchiteKturen zur Unterstützung von Netzwerken im 
Rahmen Oeffentlicher Sicherheit) zur Aufgabe gestellt, Konzepte zu entwickeln und zu erforschen, 
die staatlichen Organe, Unternehmen und andere Organisationen im Bereich öffentlicher Sicherheit 
wirksam unterstützen.  
Inhalt des Teilprojektes „SoKNOS-Dialog“ war eine praxisorientierte Umsetzung von Forschungser-
gebnissen. 
„SoKNOS-Dialog“ bezog sich auf die Arbeit der Führungsstrukturen des Katastrophenschutzes. Bei 
der praktischen Umsetzung des Projektes waren u. a. folgende Maßnahmen erforderlich: 
 
- Beschaffung und Installation der Hardware 
- Entwicklung und Implementierung der Software 
- Abstimmung (Workshops) zwischen Entwickler und Anwendern. 
 
Der detaillierte Schlussbericht der Feuerwehr ist als Anlage beigefügt. 
 
Im Folgenden ist eine kurze Zusammenfassung des Projektes „SoKNOS-Dialog“ dargestellt: 
 
Projektpartner
 
 
Folgende Projektpartner waren beteiligt: 
/head2right FA. SAP AG 
/head2right Wissenschaftsstadt Darmstadt (Feuerwehr) 
/head2right Landkreis Darmstadt-Dieburg (Brand- und Katastrophenschutz) 
/head2right Fa. Merck KGaA (Werkfeuerwehr) 
 
Projektzeitraum 
 
01.11.2009 bis 30.04.2011 (Vorlage Schlussbericht bis 30.11.2011) 
 
Aufgabenstellung/Abwicklung
 
 
Grundlage für die Aufgabenstellung war ein Szenario (Bahnunfall auf dem Güterbahnhof in Kranich-
stein). Der (realistische) Ablauf musste so detailliert beschrieben bzw. ausgearbeitet werden, dass 
eine systematische und vollständige Ableitung/Umsetzung in das System (SoKNOS) erfolgen konn-
te. Im Rahmen von vielen Workshops der Projektpartner wurden die Details ausgearbeitet, die von 
der Fa. SAP systemtechnisch umgesetzt wurden. 
Mit der Beschaffung der erforderlichen Hardware war die Fa. B2M als Unterauftragsunternehmen 
beauftragt. 
 
Das Gesamtprojekt mündete in eine Abschlussübung aller Beteiligten, in der das Szenario mit dem 
vorgegebenen Ablauf (Drehbuch) mit Hilfe des SoKNOS-Systems und seinen Möglichkeiten abge-
arbeitet wurde. 
 
 
 
 
           .  .  .  
Auswertung

- 4 - 
 
Zusammenfassend wird das Forschungsprojekt bezogen auf den Katastrophenschutz-Führungsstab 
(KatS-Stab) bei der Feuerwehr wie folgt bewertet: 
 
1. Der Führungsstab konnte die grundsätzlichen Vorteile in der Unterstützung der     
Stabsarbeit durch IT-Technologien erkennen und praktisch erproben. Dadurch ist es für 
die Zukunft wesentlich leichter, diesbezügliche Anforderungskriterien zu     definieren. 
2. Durch das Verknüpfen/Verbinden der Inhalte von unterschiedlichem Kartenmaterial und 
Einsatzplänen wurden neue und erweiternde Möglichkeiten einer effizienteren Beurtei-
lung und Bearbeitung der Einsatzlage aufgezeigt. 
 
Kosten
 
 
Die erforderlichen Haushaltsmittel (für die Wissenschaftsstadt Darmstadt: 136.699,26  €) wurden 
vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Verfügung gestellt. Die Abwicklung des Pro-
jektes – auch in rechnungsmäßiger Hinsicht – erfolgte über das Deutsche Zentrum für Luft- und 
Raumfahrt e. V. (siehe hierzu auch Ziff. II 2 des Schlussberichtes –  
die wichtigsten Positionen des zahlenmäßigen Nachweises, Seite 28). 
 
Verteiler
 
 
Gemäß den Vorgaben haben folgende Stellen den Schlussbericht erhalten: 
 
/head2right Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin 
/head2right Bundesministerium für Bildung und Forschung (Ref. Z 14 – Bibliothek) in Bonn 
/head2right Technische Informationsbibliothek (TIB) in Hannover 
 
Darmstadt, 15.02.2012 
 
Dezernat II 
 
 
 
 
Rafael Reißer 
Bürgermeister

Beratungsverlauf (1)

TOP 79

Details

Vorlagen-Nr.
2012/0062
Typ
Magistratsvorlage
Datum
15.02.2012
Erstellt
29.09.2026 00:00