2015/0061
Stand der Planungen / Umsetzungen im Thema Schulwegplänen
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anlage 1
6166 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
04.09.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Straßenverkehrs -
und Tiefbauamt OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
III 66
IV 20
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0061
Magistratsbeschluss -Nr.
472
Internetfähig
Produkt-Nr.: 511060
Kostenstelle: 066-200-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5110-61 Sachkonto: 6779120
Betreff: Stand der Planungen / Umsetzungen im Thema Schulwegplänen
Vorlage vom: 02.09.2015
Beschlussvorschlag :
1.) Der Magistrat ist von der Wichtigkeit des schulischen Mobilitätsmanagements überzeugt und
erkennt die Notwendigkeit an, für alle Darmstädter Schulen Schul -Mobilitätspläne zu erar -
beiten an.
2.) Der Magistrat stimmt zu, dass für die laufende und nachfolgende Erarbeitung von Schul -
Mobilitätsplänen jährlich 5.000,00 Euro als Aufwandsentschädigung für die Themengruppe
Netzwerk, Schule und Mobilität aus der Kostenstelle 066 -200-1000, Sachkonto 6779120,
zur Verfügung gestellt werden.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
- 3 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 14.09.2015
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 02.09. 2015:
Erstklässler stehen durch den Schulweg vor einer völlig neuen und unbekannten Situation.
Gerade durch ihre Vorbildfunktion sollten Eltern mit ihren Kindern vorab den Schulweg üben
und ihnen dadurch richtiges und vorausschauendes Verhalten im Straßenverkehr beibringen.
Die Vorbereitung auf den Schulweg ist eine wichtige Aufgabe der Eltern, um ihren Kindern das
nötige Selbstvertrauen zu geben, damit diese den Schulweg dann später alleine bewältigen
können.
Dazu gehört es auch, den sichersten Weg herauszufinden, der nicht unbedingt der kürzeste
sein muss.
Gemäß Erlasslage des Landes Hessen stehen die Schulen in der Pflicht für die Jahrgänge 1 bis
7 einen Schulwegplan aufzustellen. Bei der Darstellung dieser Schulwegpläne stehen
Straßenverkehrsbehörde und Polizei als Berater unterstützend zur Seite.
Zur Unterstützung von Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung in den Schulen hat sich in
Darmstadt im Rahmen der Lokalen Agenda 21 im Jahre 2009 das „Netzwerk Schule +
Mobilität“ gebildet, ein Zusammenschluss von rund 20 Institutionen aus den Bereichen Schule
und Verkehr der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. In diesem Netzwerk
treffen sich seitdem regelmäßig verschiedene Akteure, die mit dem Themenfeld Schule +
Mobilität befasst sind. Die in ihren Aufgaben von schulischem Mobilitätsmanagement
betroffenen Ämter, insbesondere das Agenda-Büro, das Schulamt, das Straßenverkehrs- und
Tiefbauamt, das Vermessungsamt und die ÖPNV-Koordination, beteiligen sich gemäß
Magistratsbeschluss Nr. 181 zur Vorlage 2009/0111 an dem Netzwerk und unterstützen seine
Aktivitäten im Rahmen ihrer Aufgabenerfüllung.
Das Netzwerk Schule + Mobilität hat festgestellt, dass die Qualität der bereits bestehenden
Schulwegpläne im Stadtgebiet häufig verbesserungswürdig ist. Dies betrifft sowohl die
Darstellungsweise als auch die empfohlenen Wege, die häufig nicht mehr dem heutigen Stand
der Verkehrssicherheitsarbeit entsprechen. Daher werden Schulwegpläne zur Verbesserung der
Qualität in einem einheitlichen Verfahren neu erstellt.
Mittlerweile wurden durch die Initiative des Netzwerks Schule + Mobilität für die Georg -August-
Zinn Schule, die Wilhelm-Busch-Schule, die Astrid-Lindgren-Schule, die Elly-Heuss-Knapp
Schule, die Bessunger Schule, die Heinrich-Heine Schule, die Ludwig-Schwamb Schule unter
- 5 -
Einbeziehung von Schulen, Eltern und Schulkindern neue Schulwegpläne in vereinheitlichter
und besserer Darstellung erstellt. Zugleich wurden gemeinsam mit den Schulen Konzepte
erstellt, in denen die Aktivitäten der Schule im Bereich Verkehrserziehung und
Mobilitätsbildung definiert sind.
Aktuell ist der Schulwegplan der Goetheschule in Bearbeitung. Im Kalenderjahr 2015 ist
beabsichtigt, die Schulwegpläne der Andersenschule, der Heinrich-Hoffmann-Schule und der
Sabine-Ball Schule neu aufzustellen. Bis zum Jahresende werden somit zehn der 19
Darmstädter Grundschulen mit neuen Schulwegplänen ausgestattet sein.
Grundsätzlich ist die Überarbeitung und Neudarstellung der Schulwegpläne mit einem
deutlichen finanziellen und zeitlichen Aufwand verbunden. Der zeitliche Aufwand beinhaltet
beispielsweise die Durchführung und Auswertung von Befragungen der Eltern und der
Schulkinder ergänzt um ggf. eines Schülerprojekts zur Erfassung der Wege der Schüler
(Kreidestrichaktionen). Diese und ggf. weitere Projekte werden auf die jeweiligen örtlichen
verkehrlichen Verhältnisse abgestimmt. Eine anschließende Auswertung der einzelnen Projekte
findet in Zusammenarbeit mit Schulleitung und Schulelternbeirat statt. Die
Straßenverkehrsbehörde und die Polizei stehen hier beratend zur Seite.
Die Wissenschaftsstadt stellt dem Netzwerk Schule + Mobilität gemäß Magistratsbeschluss Nr.
34 zur Vorlage 2012/0436 als Aufwandsentschädigung für die laufende Erarbeitung von Schul -
Mobilitätsplänen jährlich 5.000,00 Euro zur Verfügung. Weitere finanzielle Beiträge leisten die
Schulen über Elternvereine u.ä. im Rahmen ihrer jeweiligen Leistungsfähigkeit. Nach den
bisherigen Erfahrungen reichen die finanziellen Beiträge für die Erarbeitung von bis zu zwei
Schul-Mobilitätsplänen pro Jahr aus.
Zur Intensivierung der Aktualisierung bzw. der Ersterstellung der Schulwegpläne werden Mittel
von 5.000 €/jährlich aus Kostenstelle „Beratung zur Verkehrsentwicklungsplanung“ zur
Verfügung zu stellen.
Darmstadt, 03.09.2015
Dezernat III Dezernat IV
Cornelia Zuschke André Schellenberg
Stadträtin Stadtkämmerer
2015/0061
6116 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
04.09.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Straßenverkehrs -
und Tiefbauamt OBW bei abschl. Be-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0061
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 511060
Kostenstelle: 066-200-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5110-61 Sachkonto: 6779120
Betreff: Stand der Planungen / Umsetzungen im Thema Schulwegplänen
Vorlage vom: 02.09.2015
Beschlussvorschlag :
1.) Der Magistrat ist von der Wichtigkeit des schulischen Mobilitätsmanagement s überzeugt und
erkennt die Notwendigkeit an, für alle Darmstädter Schulen Schul -Mobilitätspläne zu erar -
beiten an.
2.) Der Magistrat stimmt zu, dass für die laufende und nachfolgende Erarbeitung von Schul -
Mobilitätsplän en jährlich 5.000,00 Euro als Aufwandsentschädigung für die Themengruppe
Netzwerk, Schule und Mobilität aus der Kostenstelle 066 -200-1000, Sachkonto 6779120,
zur Verfügung gestellt werden.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
- 2 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 02.09.2015:
Erstklässler stehen durch den Schulweg vor einer völlig neuen und unbekannten Situation. G e-
rade durch ihre Vorbildfunktion sollten Eltern mit ihren Kindern vorab den Schulweg üben und
ihnen dadurch richtiges und vorausschauendes Verhalten im Straßenverkehr beibringen.
Die Vorbereitung auf den Schulweg ist eine wichtige Aufgabe der Eltern, um ihren Kindern das
nötige Selbstvertrauen zu geben, damit diese den Schulweg dann später alleine bewältigen
können.
Dazu gehört es auch, den sichersten Weg herauszufinden, der nicht unbedingt der kürzeste
sein muss.
Gemäß Erlasslage des Landes Hessen stehen die Schulen in der Pflicht für die Jahrgänge 1 bis
7 einen Schulwegplan aufzustellen. Bei der Darstellung dieser Schulwegpläne stehen Straße n-
verkehrsbehörde und Polizei als Berater unterstützend zur Seite.
Zur Unterstützung von Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung in den Schulen hat sich in
Darmstadt im Rahmen der Lokalen Agenda 21 im Jahre 2009 das „Netzwerk Schule + Mobil i-
tät“ gebildet, ein Zusammenschluss von rund 20 Institutionen aus den Bereichen Schule und
Verkehr der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. In diesem Netzwerk tref-
fen sich seitdem regelmäßig verschiedene Akteure, die mit dem Themenfeld Schule + Mobilität
befasst sind. Die in ihren Aufgaben von schulischem Mobilitätsmanagement betroffenen Ämter,
insbesondere das Agenda-Büro, das Schulamt, das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt, das
Vermessungsamt und die ÖPNV-Koordination, beteiligen sich gemäß Magistratsbeschluss Nr.
181 zur Vorlage 2009/0111 an dem Netzwerk und unterstützen seine Aktivitäten im Rahmen
ihrer Aufgabenerfüllung.
Das Netzwerk Schule + Mobilität hat festgestellt, dass die Qualität der bereits bestehenden
Schulwegpläne im Stadtgebiet häufig verbesserungswürdig ist. Dies betrifft sowohl die Darstel-
lungsweise als auch die empfohlenen Wege, die häufig nicht mehr dem heutigen Stand der
Verkehrssicherheitsarbeit entsprechen. Daher werden Schulwegpläne zur Verbesserung der
Qualität in einem einheitlichen Verfahren neu erstellt.
Mittlerweile wurden durch die Initiative des Netzwerks Schule + Mobilität für die Georg -August-
Zinn Schule, die Wilhelm-Busch-Schule, die Astrid-Lindgren-Schule, die Elly-Heuss-Knapp Schu-
le, die Bessunger Schule, die Heinrich-Heine Schule, die Ludwig-Schwamb Schule unter Einbe-
ziehung von Schulen, Eltern und Schulkindern neue Schulwegpläne in vereinheitlichter und
besserer Darstellung erstellt. Zugleich wurden gemeinsam mit den Schulen Konzepte
- 4 -
erstellt, in denen die Aktivitäten der Schule im Bereich Verkehrserziehung und Mobilitätsbi l-
dung definiert sind.
Aktuell ist der Schulwegplan der Goetheschule in Bearbeitung. Im Kalenderjahr 2015 ist beab-
sichtigt, die Schulwegpläne der Andersenschule, der Heinrich-Hoffmann-Schule und der Sabi-
ne-Ball Schule neu aufzustellen. Bis zum Jahresende werden somit zehn der 19 Darmstädter
Grundschulen mit neuen Schulwegplänen ausgestattet sein.
Grundsätzlich ist die Überarbeitung und Neudarstellung der Schulwegpläne mit einem deutl i-
chen finanziellen und zeitlichen Aufwand verbunden. Der zeitliche Aufwand beinhaltet be i-
spielsweise die Durchführung und Auswertung von Befragungen der Eltern und der Schulkinder
ergänzt um ggf. eines Schülerprojekts zur Erfassung der Wege der Schüler (Kreidestrichakti o-
nen). Diese und ggf. weitere Projekte werden auf die jeweiligen örtlichen verkehrlichen Verhäl t-
nisse abgestimmt. Eine anschließende Auswertung der einzelnen Projekte findet in Zusam-
menarbeit mit Schulleitung und Schulelternbeirat statt. Die Straßenverkehrsbehörde und die
Polizei stehen hier beratend zur Seite.
Die Wissenschaftsstadt stellt dem Netzwerk Schule + Mobilität gemäß Magistratsbeschluss Nr.
34 zur Vorlage 2012/0436 als Aufwandsentschädigung für die laufende Erarbeitung von Schul -
Mobilitätsplänen jährlich 5.000,00 Euro zur Verfügung. Weitere finanzielle Beiträge leisten die
Schulen über Elternvereine u.ä. im Rahmen ihrer jeweiligen Leistungsfähigkeit. Nach den bis-
herigen Erfahrungen reichen die finanziellen Beiträge für die Erarbeitung von bis zu zwei Schul -
Mobilitätsplänen pro Jahr aus.
Zur Intensivierung der Aktualisierung bzw. der Ersterstellung der Schulwegpläne werden Mittel
von 5.000 €/jährlich aus Kostenstelle „Beratung zur Verkehrsentwicklungsplanung“ zur Verfü-
gung zu stellen.
Darmstadt, 03.09.2015
Dezernat III Dezernat IV
Cornelia Zuschke André Schellenberg
Stadträtin Stadtkämmerer
anlage 3
136 Zeichen
Punkt 20: Stand der Planungen / Umsetzungen im Thema Schulwegplänen (V-Nr. 2015/0061) Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.
anlage 4
174 Zeichen
Punkt 35: Stand der Planungen / Umsetzungen im Thema Schulwegplänen - Kenntnisnahme - (V-Nr. 2015/0061) Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage zur Kenntnis.
anlage 2
156 Zeichen
Punkt 3: Stand der Planungen / Umsetzungen im Thema Schulwegplänen (V-Nr. 2015/0061) - Kenntnisnahme – - Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2015/0061
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 18.03.2015
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00