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2940/2024

Konzept zur Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft

Mitteilung Ausschuss 30.09.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 10.10.2024, TOP 2.4

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

4461 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/162 
 
Vorlagen-Nummer 30.09.2024 
 2940/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 08.10.2024 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 10.10.2024 
 
Konzept zur Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft 
Zusammenfassung in einfacher Sprache:  
Die Stadt Köln tut viel, damit alle Menschen in Köln gerechte Chancen haben. Hier 
geht es vor allem um Menschen, die selbst oder deren Eltern aus anderen Ländern 
nach Köln gekommen sind. Zuletzt hat die Stadt Köln 2011 alles aufgeschrieben, was 
für diese Menschen getan wird. Außerdem wurde aufgeschrieben, was noch getan 
werden muss. Die Vorschläge von damals müssen heute geprüft werden. Vielleicht 
müssen auch neue Vorschläge gemacht werden, damit weiterhin alle Menschen in 
Köln gut am Kölner Stadtleben teilhaben können. Dazu soll zunächst geschaut wer-
den, wer bei der Erarbeitung dieser Vorschläge dabei sein muss. Außerdem muss 
überlegt werden, welche Themen besonders wichtig sind. Mitarbeiter*innen der Ver-
waltung und Bürger*innen der Stadt werden dies auf der „Konferenz interkulturelles 
Köln“ am 20.11.2024 gemeinsam tun.  
 
Ausgangslage: 
Der Rat der Stadt Köln hat am 26.10.2023 das Projekt der Verwaltungsreform zur 
Kenntnis genommen, mit dem ein Verfahren zur Weiterentwicklung des „Konzeptes 
zur Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft“ transparent und beteiligungsorientiert, 
themenspezifisch und bedarfsgerecht in einem fortlaufenden Prozess eingeleitet wer-
den soll. Die entsprechende Umveranschlagung der dafür vorgesehenen Mittel in 
Höhe von 100.000 Euro wurde beschlossen (2214/2023).  
 
Sachstand: 
Der Beschluss sieht vor, dass in einer Vorstudie zunächst ein Verfahren erarbeitet 
werden soll, mit dem die Stadt Köln das 2011 beschlossene „Konzept zur Stärkung 
der integrativen Stadtgesellschaft“ fortschreiben kann. Den Auftrag zur Erarbeitung 
dieser Vorstudie haben Prof. Dr. Ottersbach, Prof. Dr. Farrokhzad und Dr. Anno Kluß 
von der TH Köln erhalten.  
Das von ihnen vorgelegte Konzept sieht eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situa-
tion (Literatur- und Dokumentenanalyse), eine Stakeholder-Analyse und eine Darstel-
lung zukünftig relevanter Handlungsfelder vor. Dazu wird fachlich einschlägige Litera-
tur zur kommunalen Integrationspolitik, zur kritischen Migrationsforschung und zur ras-
sismuskritischen und diversitätsbewussten Sozialen Arbeit berücksichtigt. Auch eine 
kritische Auseinandersetzung mit dem Integrationsbegriff ist eingeplant.

2 
 
Als Ergebnisse der Vorstudie sollen eine Prozesslandkarte für die dem Konzept zeit-
lich vorgelagerte Aufbauphase und anschließend eine Prozessskizze für die tatsächli-
che Fortschreibung des „Konzeptes zur Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft“ 
erarbeitet werden. Für die Ausgestaltung beider Teile (Prozesslandkarte und Prozess-
skizze) werden beteiligte Akteur*innen, zukünftige Handlungsfelder, einzelne Aufga-
benbereiche und Umsetzungsschritte dieser Prozesse vorgeschlagen. 
Mit der Erstellung der Vorstudie konnte im Juli 2024 begonnen werden. Die fertige 
Vorstudie soll bis zum 31.03.2025 vorgelegt werden und dient dann als Grundlage für 
die Weiterentwicklung des „Konzepts integrative Stadtgesellschaft“.  
 
Weiteres Vorgehen:  
Um die relevante Öffentlichkeit schon früh in die Erarbeitung der Vorstudie einzubin-
den, die Stakeholder zu informieren und für die weitere Zusammenarbeit zu gewinnen, 
wird die diesjährige ‚Konferenz Interkulturelles Köln‘ (KIK) des Amtes für Integration 
und Vielfalt / Kommunales Integrationszentrums der Stadt Köln, am 20.11.2024 die 
Erstellung der Vorstudie unter dem Titel „Von der integrativen zur postmigrantischen 
Gesellschaft – Wo stehen wir?“ aufgreifen. Einerseits wird es eine Vorstellung des 
Prozesses und der Vorstudie geben, andererseits sollen durch die Ergebnisse der 
dortigen Workshops Erkenntnisse zu Handlungsfeldern und Stakeholdern für die Vor-
studie gewonnen werden. So sollen möglichst die relevanten Stakeholder schon zu 
Beginn des Prozesses eingebunden werden, um von dieser vielfältigen Expertise zu 
profitieren und eine mögliche weitere Zusammenarbeit im Rahmen der Fortschreibung 
des Konzeptes einzuleiten. Die Verwaltung möchte mit diesem Weg der Transparenz 
und der frühen Einbindung die Bereitschaft erhöhen, auch im weiteren Prozess der 
Fortschreibung mitzuwirken und wird regelmäßig über den weiteren Fortgang berich-
ten.  
 
 
Gez. Reker

Beratungsverlauf (2)

08.10.2024 Integrationsrat
TOP 5.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.10.2024 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2940/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
30.09.2024
Erstellt
24.09.2024 13:39