2615/2017
Gewässerunterhaltungsplan 2017/2018
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GIE_M8
4390 Zeichen
1/5 Giesbach Maßnahmen-Nr.: GIE_M8 Bearbeitungstrecke: von km 0+350 bis 1,04km Bearbeitungslänge: 690 m Funktionselement: Strahlweg Gewässertyp: Sandgeprägter Tieflandbach Übersichtsplan Beschreibung Ist-Zustand Der Giesbach entspringt nördlich des Forstbaches in Rösrath und fließt entlang der Gemeindegrenze in südwestlicher Richtung etwa 7,3 km bis zum Schloss Röttgen südlich von Köln Heumar. Dabei durchfließt der Bach das Naturschutzgebiet Königsforst. Auf dem Grundstück des Schloss Röttgen versickert der Giesbach in zwei kleineren Teichen. Von einem Überlauf gelangt das Wasser von dort in den Rheinkanal. Der Giesbach verläuft im Maßnahmenbereich GIE M8 durch das Anwesen Schloß Rötgen. Das Gewässerbett verläuft in im oberen Abschnitt tiefer in Gelände eingeschnitten. Im weiteren Verlauf Bereichsweise in einer Dammlage, bevor das Gewässer in die Teiche einmündet. Es gibt natürlich entstandene Überflutungsbereiche. Im Uferbereich stehen die Ortstypischen Bäume Erlen, Hainbuchen, vereinzelt Eschen, Spitzahrhorn und Stieleichen. Das Baumholz reicht von mittel bis stark. Sträucher kommen vereinzelnd vor. Der Anteil von Totholz ist im gesamten Maßnahmenabschnitt ausreichend. Als standortfremde Gehölze wachsen im Uferrandstreifen Nadelgehöze. Eigentümer: ☒ privat ☐ öffentlich 2/5 Foto Ist-Zustand (GIE M8), 3/5 Umsetzungsfahrplan (Stand März 2012) Maßnahmenbeschreibung Umsetzungsfahrplan In dieser Maßnahme sollen standortuntypische Gehölze entfernt und ein Gehölzsaum ergänzt bzw. angelegt werden. 4/5 Restriktionen Boden Der Giesbach fließt am Rande der Rheinischen Nieder- und Mittelterrasse. Seine Auen werden dominiert von Gley, z. T. Braunerde-Gley stellenweise auch Auengley oder Anmoorgley. Im weiteren Umfeld findet man zunächst Podsol-Braunerde. Nachdem der Bach die Autobahn unterquert hat, dominiert Braunerde. Diese hier lehmigen Sandböden findet man großflächig in meist ebener Lage bei Köln-Dellbrück, im Königsforst, in der Wahner Heide und bei Siegburg. Sie besitzen einen hohen Kiesanteil und sind daher sehr wasserdurchlässig. Im letzten Laufabschnitt weiten sich in den Auen anstehende Gleyböden auch das weitere Bachumfeld aus. Vegetation Für den Wasserwechselzonenbereich wurden keine Pflanzen kartiert. Hier könnte gem. dem 4. Gewässerbericht der Kölner Bäche die Gesellschaft des Hainbuchen-Rotbuchenwaldes vorliegen, eine Subassiation des Perlgras-Buchenwaldes (Melico uniflorae-Fagetum). Desweiteren könnte der Farn Buchenwald (Melico-Fagetum dryopteridetosum) vorliegen. Zur abschließenden Bestimmung müssten jedoch weitere Kartierungen vorgenommen werden. Natur- und Landschaftsschutz Der Gewässerlauf des Giesbaches ist im Maßnahmenabschnitt 8 in das L22 LSG „Landschaftsraum Gut Leidenhausen und Freiräume Brück“ integriert. Artenschutz: Im Maßnahmenabschnitt 8 befindet sich Totholz, welches Rückzugs- und Lebensraum sowie Nahrungsmittel für Pilze, Insekten, Vögel, Säugetiere und Amphibien anbietet. Im Verlauf des Giesbaches kreuzen 3 Wege den Bachlauf. Die Wege sind zur Erschließung des Grundstückes notwendig und können nicht Zurückgebaut werden. Der übrige Bereich verläuft durch ungestörte Waldflächen, in denen vorkommende Tiere wenig gestört werden. Die Durchführung der Maßnahme sollte in der vegetationsfreien Zeit erfolgen, wenn kein Brutgeschäft und keine Amphibienwanderung stattfinden. Grundstück Das Grundstück befindet sich im Waldbereich und wird durch die Stiftung „Mehl-Mülhens“ verwaltet. Der Forstbestand wird über die Stiftung vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft betreut. Grundstück: Die Flächen gehören zur Mehl-Mülhens Stiftung an. Genehmigungsverfahren ☒ Gewässerunterhaltung ☐ § 68 WHG ☐ § 99 LWG 5/5 Entwurf Maßnahmenbeschreibung Entwurf Die nicht standortgerechten Nadelgehölze werden im Bereich des Gewässerrandstreifens entfernt. Es sind Stellenweise Initialpflanzungen mit standorttypischen Bäumen durchzuführen. Zudem ist eine Betonbrücke abzubrechen, die Durchgängigkeit eines „außer Betrieb“ genommenen Sandfangs wiederherzustellen und die Durchgängigkeit an einem Querbauwerk mittels einer Steinschüttung wiederherzustellen. Die Maßnahme ist mit dem Verwalter vom Gestüt Röttgen, Herr Niederprüm abzustimmen. Bauzeiten: voraussichtlich 2018/2019
GIE_M6
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1/4 Giesbach Maßnahmen-Nr.: GIE_M6 Bearbeitungstrecke: von km 1+790 bis km 1+900 Bearbeitungslänge: 110 m Funktionselement: Strahlweg Gewässertyp: Sandgeprägter Tieflandbach Übersichtsplan Beschreibung Ist-Zustand Der Giesbach entspringt nördlich des Forstbaches in Rösrath und fließt entlang der Gemeindegrenze in südwestlicher Richtung etwa 7,3 km bis zum Schloss Röttgen südlich von Köln Heumar. Dabei durchfließt der Bach das Naturschutzgebiet Königsforst. Auf dem Grundstück des Schloss Röttgen versickert der Giesbach in zwei kleineren Teichen. Von einem Überlauf gelangt das Wasser von dort in den Rheinkanal. Der Giesbach verläuft im Maßnahmenbereich GIE M6 durch das Waldgebiet Wahner Heide. Das Gewässerbett ist breit und natürlich mit Steinen befestigt. Es gibt natürlich entstandene Überflutungsbereiche. Im Uferbereich stehen die ortstypischen Bäume wie Erlen, Hainbuchen, vereinzelt Spitzahrhorn und Stieleichen. Das Baumholz reicht von mittel bis stark. Sträucher kommen vereinzelnd vor. Der Anteil von Totholz ist im gesamten Maßnahmenabschnitt ausreichend. Als ortsuntypisch wachsen im Uferrandstreifen Nadelgehöze und vereinzelnd späte Traubenkirche. Eigentümer: ☐ privat ☒ öffentlich 2/4 Foto Ist-Zustand (GIE M6), Umsetzungsfahrplan (Stand März 2012) Maßnahmenbeschreibung Umsetzungsfahrplan In dieser Maßnahme sollen standortuntypische Gehölze entfernt und ein Gehölzsaum ergänzt bzw. angelegt werden. 3/4 Restriktionen Boden Der Giesbach fließt am Rande der Rheinischen Nieder- und Mittelterrasse. Seine Auen werden dominiert von Gley, z. T. Braunerde-Gley stellenweise auch Auengley oder Anmoorgley. Im weiteren Umfeld findet man zunächst Podsol-Braunerde. Nachdem der Bach die Autobahn unterquert hat, dominiert Braunerde. Diese hier lehmigen Sandböden findet man großflächig in meist ebener Lage bei Köln-Dellbrück, im Königsforst, in der Wahner Heide und bei Siegburg. Sie besitzen einen hohen Kiesanteil und sind daher sehr wasserdurchlässig. Im letzten Laufabschnitt weiten sich in den Auen anstehende Gleyböden auch das weitere Bachumfeld aus. Vegetation Im direkten Bachumfeld würde sich ein artenarmer Stieleichen- Hainbuchenwald, stellenweise in Durchdringung oder kleinflächigem Wechsel mit einem typischen Stieleichen- Hainbuchenwald ausbilden. Dieser würde begleitet von einem Flattergras- Traubeneichen – Buchenwald. Natur- und Landschaftsschutz Die Wahner Heide ist ein Naturschutzgebiet N19, indem besonders schutzwürdige Lebensstätten oder Lebensgemeinschaften bestimmter seltener und gefährdeter Pflanzen und Tiere. Die Landschaft ist in ihrer Seltenheit, Eigenart und Schönheit zu schützen und die natürlichen Wechselbeziehungen im Gebiet selbst und im Umfeld zu fördern. Artenschutz: Im Maßnahmenabschnitt 1 befindet sich Totholz, welches Rückzugs- und Lebensraum sowie Nahrungsmittel für Pilze, Insekten, Vögel, Säugetiere und Amphibien anbietet. Da der Bereich nicht durch Wege erschlossen ist, werden vorkommende Tiere wenig gestört. Die Durchführung der Maßnahme sollte in der vegetationsfreien Zeit erfolgen, wenn kein Brutgeschäft und keine Amphibienwanderung stattfinden. Grundstück Das Grundstück befindet sich im Waldbereich und wird durch das Bundesforstamt Wahnerheide betreut. Grundstück: Die Flächen gehören der Stiftung DBU Naturerbe Genehmigungsverfahren ☒ Gewässerunterhaltung ☐ § 68 WHG ☐ § 99 LWG 4/4 Entwurf Maßnahmenbeschreibung Entwurf Die nicht standortgerechten Nadelgehölze werden im Bereich des Gewässerrandstreifens entfernt. Es sind Stellenweise Initialpflanzungen mit standortstypischen Bäumen durchzuführen. Diese Maßnahme wurde mit DBU-Naturerbe / Bundesforst abgestimmt. Bauzeiten: voraussichtlich 2017/2018
1_Gewässerunterhaltungsplan2017_2018 - Deckblatt
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Aufgestellt durch: Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR Abteilung: TB-41 – Gewässerunterhaltung, Betrieb Klärwerke und Netze Ostmerheimer Str. 555, 51109 Köln Ansprechpartner: Holger Weiffen, Tel. 0221 – 221 22732, E-Mail: holger.weiffen@steb-koeln.de für die Bäche im Kölner Stadtgebiet im Zeitraum 01.03.2017 bis 28.02.2018 Gewässerunterhaltungsplan
3_Gewässerunterhaltungsplan2017_2018 - GUP
20304 Zeichen
GEWÄSSERUNTERHALTUNGSPLAN für die Bäche im Kölner Stadtgebiet im Zeitraum 01.03.2017 bis 28.02.2018 von bis in m Beschreibung Vorflutsicherung E siehe Vorbemerkungen ganzjährig sieh e BKP --- Baumpflegearbeiten E siehe Vorbemerkungen Okt. bis Feb . --- --- Pletschbach 0,40 2,65 2.250 Einmündung in den Rhein bis Worringer Bruch Hauptreinigung E Mahd einseitig, Schlamm und Sand aus Bachlauf Sep. bis Dez. Abstimmung mit 572 --- Pletschbach 0,95 2,45 1.500 Neusser Landstr. bis Worringer Bruch Kontrolle E Kontrolle nach Öffnen des HW-Schiebers unm ittelbar --- --- Pletschbach 2,65 4,25 1.600 Worringer Bruch Keine Unterh altung --- --- --- --- Pletschbach 4,25 5,95 1.700 Worringer Bruch bis Roggendorfer Umgehungsstr. Hauptreinigung E Mahd einseitig, Schlamm und Sand aus Bachlauf Sep. bis Dez. Abstimmung mit 572 --- Vorflutsicherung E siehe Vorbemerkungen ganzjährig 6.3. 1 Baumpflegearbeiten E siehe Vorbemerkungen Okt. bis Feb . 6.3.1 Vorflutsicherung E siehe Vorbemerkungen siehe BKP Hauptreinigung E Mahd einseitig Sep. bis Dez. Abstimmun g mit 572 --- Baumpflegearbeiten E siehe Vorbemerkungen Okt. bis Feb . --- --- Vorflutsicherung E siehe Vorbemerkungen ganzjährig sieh e BKP --- Baumpflegearbeiten E siehe Vorbemerkungen Okt. bis Feb . --- --- Hauptreinigung E Mahd einseitig, zwischen OK-Böschung und Straßenbahn, Schlamm und Sand aus Bachlauf Sep. bis Dez. --- --- --- --- Berücksichtigung der Regionale 2010 in Abstimmung mit dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen --- --- --- Vorflutsicherung E siehe Vorbemerkungen ganzjährig sieh e BKP 6.2.5, 6.2.4, 6.2.3, 6.2.2 Hauptreinigung E Mahd einseitig Sep. bis Dez. --- 6.2.5, 6.2.4, 6.2.3, 6.2.2 --- G, E, E Berücksichtigung der Regionale 2010 in Abstimmung mit dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen --- --- 6.2.5, 6.2.4, 6.2.3 Altarm Frechener Bach 0,50 2,65 2.150 Militärringstraße bis Unterquerung der BAB4 Baumpflegearbeiten E siehe Vorbemerkungen Okt. bis Feb . --- 6.2.5, 6.2.4, 6.2.3 Butzbach 0,00 0,30 300 Einmündung in den 2. Teich bis Verrohrung St.- Anno-Str. Hauptreinigung G Reinigungs- und Entschlammungsarbeit en Sep. bis Dez. nach Bedarf, Abstimmung mit 572 6.5.4 Vorflutsicherung G, E siehe VorVorbemerkungen ganzjährig siehe BKP 6.5.4, 6.5.3 Baumpflegearbeiten G, E siehe Vorbemerkungen Okt. bis Feb. --- 6.5.4, 6.5.3 1000 Einmündung in den 2. Teich bis Verrohrung Reiterhof Duffesbach 5,30 Butzbach 0,00 1,00 5,90 0,00 2,65 Gleueler Bach 0,20 0,50 Frechener Bach 9100 Einmündung in den Rhein bis Stadtgrenze Haus Arff Ein-/ bzw. Überleitung über den Randkanal bis Stadtgrenze Einmündung in den Kanal bis Stadtgrenze 300 Pletschbach 0,00 9,10 900 0,00 0,90 600 Zeitraum der Ausführung lfd. Nr. aus UFP2012 bzw. KNEF2004 Bemerkung / Umsetzung Beschreibung und Begründung der Maßnahme Entwicklungs- ziel Maßnahmeart Stationierung (km) Gewässer Strecke Einmündung in die Verrohrung, Militärringstr. bis Stadtgrenze Militärringstraße bis Randkanal Altarm Frechener Bach 2650 Seite 1 von 8 GEWÄSSERUNTERHALTUNGSPLAN für die Bäche im Kölner Stadtgebiet im Zeitraum 01.03.2017 bis 28.02.2018 von bis in m Beschreibung 9100 Einmündung in den Rhein Pletschbach 0,00 9,10 Zeitraum der Ausführung lfd. Nr. aus UFP2012 bzw. KNEF2004 Bemerkung / Umsetzung Beschreibung und Begründung der Maßnahme Entwicklungs- ziel Maßnahmeart Stationierung (km) Gewässer Strecke Butzbach 0,30 1,00 700 Verrohrung St.-Anno-Str. bis Verrohrung Reiterhof Hauptreinigung E Mahd einseitig Sept. bis Dez. nach Bed arf, Abstimmung mit 572 6.5.3 Seite 2 von 8 GEWÄSSERUNTERHALTUNGSPLAN für die Bäche im Kölner Stadtgebiet im Zeitraum 01.03.2017 bis 28.02.2018 von bis in m Beschreibung 9100 Einmündung in den Rhein Pletschbach 0,00 9,10 Zeitraum der Ausführung lfd. Nr. aus UFP2012 bzw. KNEF2004 Bemerkung / Umsetzung Beschreibung und Begründung der Maßnahme Entwicklungs- ziel Maßnahmeart Stationierung (km) Gewässer Strecke Butzbach 0,72 1,10 380 Grengeler Mauspfad bis Tannenweg Trittstein WRRL-UFP Entfernung von Sohl- und Uferverb au ggf. Ersatz durch naturnahen Verbau; Pflanzen von Ufergehölzen im MW-Bereich 2017 nachrichtlich: Entfernung von Uferbefestigung wurde 2015 genehmigt BUT_M3 Butzbach 0,50 0,70 200 St. Anno-Str. bis Teich 1 Strahlw eg WRRL-UFP Entfernung von Sohl- und Uferverbau ggf. Ersatz durch naturnahen Verbau; Pflanzen von Ufergehölzen im MW-Bereich 2017 nachrichtlich: Entfernung von Uferbefestigung wurde 2015 genehmigt BUT_M4 Butzbach 0,24 0,42 180 Teich1 bis Hermann- Löhns-Straße Strahlweg WRRL-UFP Entfernung von Sohl- und Uferverba u ggf. Ersatz durch naturnahen Verbau; Pflanzen von Ufergehölzen im MW-Bereich 2017 nachrichtlich: Entfernung von Uferbefestigung wurde 2015 genehmigt BUT_M6 Sandbach 0,00 2,90 2.900 Auslauf des HRB Flughafen bis verrohrung Flughafen Keine Unterhaltung B Unterhaltung erfolgt durch den Flughafen Köln / Bonn --- --- 6.5.2, 6.5.1 Sandbach 2,90 3,35 450 Verrohrung Flughafen bis Stadtgrenze Vorflutsicherung E siehe Vorbemerkungen ganzjährig sieh e BKP --- Sandbach 3,29 3,34 50 Verrohrung "Alte Kölner Landstraße" Prüfen und Optimieren vom Durchlass WRRL-UFP Optimierung der Durchgängigkeit der Verrohrung herstellen 2018 Der Kontakt zum Grundstücksverwalter DBU-Naturerbe wurde hergestellt. Gegen diese Maßnahme wurden keine Einwände erhoben. BUT_M1 Vorflutsicherung E siehe Vorbemerkungen ganzjährig sieh e BKP --- Baumpflegearbeiten E siehe Vorbemerkungen Okt. bis Feb . --- --- Kurtenwaldbach 0,75 1,65 900 Einlauf in die Verrohrung zur Rennbahn bis 200 m oberhalb Durchlass Grengeler Mauspfad (Wasserwerk) Reduktion der Unterhaltung E Entfernen von Müll und U nrat --- --- --- Kurtenwaldbach 3,75 3,97 220 oberhalb der Autobahn A3 im Bereich der Baumschule "Königsforst" Strahlweg WRRL-UFP Entfernen mehrerer Sohlabstürze Wir d zeitgleich mit KUR_M7 um- gesetzt. (Plan- feststellungsverfa hren) nachrichtlich: wurde bereits im GUP 2015/2016 genehmigt. KUR_M6 Kurtenwaldbach 4,12 4,13 10 Durchlass am Teich Waldhaus Königsforst Vorflutsicherung E Entsandung nach Bedarf ca. viertelj ährlich nach Bedarf, Abstimmung mit 572 --- Versickerung bis Durchlass unter der BAB3 Kurtenwaldbach 0,00 3,70 3700 Seite 3 von 8 GEWÄSSERUNTERHALTUNGSPLAN für die Bäche im Kölner Stadtgebiet im Zeitraum 01.03.2017 bis 28.02.2018 von bis in m Beschreibung 9100 Einmündung in den Rhein Pletschbach 0,00 9,10 Zeitraum der Ausführung lfd. Nr. aus UFP2012 bzw. KNEF2004 Bemerkung / Umsetzung Beschreibung und Begründung der Maßnahme Entwicklungs- ziel Maßnahmeart Stationierung (km) Gewässer Strecke Kurtenwaldbach 4,17 4,17 0 oberhalb des Restaurant "Asado" und der Bahntrassenquerung Herstellen der Durchgängigkeit WRRL-UFP Beseitigung einer Sohlschwelle und Ersatz durch fischpassierbare raue Gleite Wird zeitgleich mit KUR_M7 um- gesetzt. (Plan- feststellungsverfa hren) nachrichtlich: wurde bereits im GUP 2015/2016 genehmigt. KUR_M8 Vorflutsicherung E, E, E siehe Vorbemerkungen ganzjähr ig siehe BKP 6.7.3, 6.7.2, 6.7.1 Reduktion der Unterhaltung E Totholz im Bach belassen um Sedimentation zu fördern --- --- 6.7.3, 6.7.2, 6.7.1 Giesbach 4,56 4,69 130 Stadtgrenze (Wassertretstelle) standortfremde Gehölze entfernen WRRL-UFP Nadelgehölze im Gewässerrandstreifen entfernen vegetationsfreie Zeit 2017 / 2018 Nachpflanzungen werden in der Örtlichkeit festgelegt GIE_M1 Giesbach 1,79 1,9 110 Hinter dem Durchlass der Autobahn 3 standortfremde Gehölze entfernen WRRL-UFP Nadelgehölze im Gewässerrandstreifen entfernen 2018 Nachpflanzungen werden in der Örtlichkeit festgelegt GIE_M6 Giesbach 0,35 1,04 690 Durchlass Mauspfad bis Teiche standortfremde Gehölze und Querbauwerk entfernen WRRL-UFP Nadelgehölze im Gewässerrandstreifen entfernen; Querbauwerk entfernen vegetationsfreie Zeit 2018 Nachpflanzungen werden in der Örtlichkeit festgelegt GIE_M8 Selbach 0,00 4,25 4.250 Einmündung in den Flehbach (Erker Mühle) bis Stadtgrenze Vorflutsicherung B, G siehe Vorbemerkungen ganzjährig s iehe BKP 6.8.5, 6.8.4 Reduktion der Unterhaltung B, G keine Hauptreinigung - -- --- 6.8.5, 6.8.4 Baumpflegearbeiten B, G siehe Vorbemerkungen Okt. bis Feb. --- 6.8.5, 6.8.4 Hauptreinigung --- Reinigungsarbeiten, Mahd Sep. bis Dez. --- --- Vermessung --- 2 Deformationsvermessungen März und Okt. --- --- Unterhaltung des HRB --- Schieberkontrolle, Reinigung und Wartung halbjährlich --- --- Unterhaltung des HRB --- Deichschau in Abstimmung mit dem Bezirksregierung Köln März bis Juni 1 x jährlich --- --- Unterhaltung des HRB --- Erstellung des Sicherheitsberichtes Teil B Mai 2015 --- --- Vorflutsicherung E siehe Vorbemerkungen ganzjährig sieh e BKP --- Baumpflegearbeiten E siehe Vorbemerkungen Sep. bis Dez. --- Reduktion der Unterhaltung E Grünschnitt im Anlagenbe reich ganzjährig durchführen --- Abstimmung mit 572 --- Faulbach 2,25 2,53 280 Buchheimer Ring bis Sportplatz Durchgangsstrahlweg WRRL-UFP Einbringen von Totholz, Verbau an den Ufern entfernen und durch ingenieurbiologische Bauweisen sichern. Sep. bis Okt. siehe Anlage 3: Datenblatt FLE4 FLE_M4 Faulbach Rechenanlage Stegwiese bis Zusammenfluss Fleh- und Bruchbach 2.950 1,90 4,85 0,00 1,10 1.100 4450 0,30 4,75 Einmündung in den Teich (Schloss Röttgen) bis Stadtgrenze Selbach 1,04 1,04 0 Selbachdamm / HRB-Damm Einmündung in den Flehbach (Erker Mühle) Selbachdamm Selbach Giesbach Seite 4 von 8 GEWÄSSERUNTERHALTUNGSPLAN für die Bäche im Kölner Stadtgebiet im Zeitraum 01.03.2017 bis 28.02.2018 von bis in m Beschreibung 9100 Einmündung in den Rhein Pletschbach 0,00 9,10 Zeitraum der Ausführung lfd. Nr. aus UFP2012 bzw. KNEF2004 Bemerkung / Umsetzung Beschreibung und Begründung der Maßnahme Entwicklungs- ziel Maßnahmeart Stationierung (km) Gewässer Strecke Faulbach 3,50 3,55 50 Im Merheimer Felde Sanierung / In standhaltung der Uferböschung Die Uferböschung ist sehr steil und aufgrund der fehlenden Lichverhältnissen nicht bewachsen. Es werden profisorische Sicherungsmaßnahmen der Böschung durchgeführt, bis die Umsetzungsmaßnahme WRRL FLE9 eine dauerhafte Lösung schafft. ganzjährig je nach Bedarf werden Absicherungsmaßnahm en an der Böschung durchgeführt Flehbach 4,85 14,35 9.500 Zulauf Frankenforstbach (Eggerbach) bis Stadtgrenze Vorflutsicherung E siehe Vorbemerkungen ganzjährig sieh e BKP --- Flehbach 4,85 10,80 5.950 Faulbach bis Brücker Mauspfad Baumpflegearbeiten E siehe Vorbemerkungen Okt. bis Fe b. --- --- Flehbach 4,85 7,85 3.000 Faulbach bis Kleinfeldchensweg Reduktion der Unterhaltung E keine Hauptreinigung ode r nur noch nach Bedarf --- Abstimmung mit 572 --- Flehbach 5,55 5,65 100 Unterer Bruchweg Dammsanierung au fgrund Ausbrüchen notwendig Der Damm muss auf einer Länge von ca. 100m saniert werde. Die Planung wird mit den beteiligten kurzfristig abgestimmt. 2016/2017 Abstimmung mit 572 und Bez. Reg wegen möglicher Förderung --- Flehbach 7,42 7,50 80 Sandfang Flehbach-Aue Räumung von Sand und Schlamm Räumung des Sandfangs Sep. bis Okt. Abstimmung mit 57 2 --- Flehbach 7,84 8,55 710 Brücker Mauspfad bis Lehmbacher Weg zu entwickelnder Strahlursprung WRRL-UFP Gewässerrandstreifen herstellen bis 2018 sieh e Anlage 3: Datenblatt FLE20 FLE_M20 Hauptreinigung --- Reinigungsarbeiten, Mahd Sep. bis Feb. --- --- Vermessung --- 2 Deformationsvermessungen März und Okt. --- --- Unterhaltung des HRB --- Schieberkontrolle, Reinigung und Wartung halbjährlich --- --- Unterhaltung des HRB --- Deichschau in Abstimmung mit dem Bezirksregierung Köln März bis Juni 1 x jährlich --- --- Unterhaltung des HRB --- Erstellung des Sicherheitsberichtes Teil B Mai 2015 --- --- Reduktion der Unterhaltung E keine Hauptreinigung ode r nur noch nach Bedarf Sep. bis Dez. --- --- Baumpflegearbeiten E siehe Vorbemerkungen Okt. bis Feb. --- --- Frankenforst-, Egger- und Bruchbach 0,16 0,38 220 Einmündung in den Faulbach bis Sandfang zu entwickelnder Strahlursprung WRRL-UFP Einbringen von Totholz in diesem Bereich mi t anschließender verstärkter Beobachtung (Versuchsabschnitt) 2017 / 2018 nachrichtlich: wurde bereits im GUP 2015/2016 genehmigt. Umsetzung erfolgt 2017/2018 FRA_M1 Frankenforst-, Egger- und Bruchbach 0,38 0,44 60 Sandfang Herstellung der Durchgängigkeit WRRL-UFP Am 30.01.2017 findet zwischen der Bez. Reg. und unterer Wasserbehörde ein Abstimmungstermin statt, indem die Umsetzungsvariante festgelegt werden soll. 2017 Maßnahmenblatt wird nach Abstimmungs- termin (30.01.2017) kurzfristig nachgereicht FRA_M2 Flehbachdamm / HRB-Damm Flehbach 09,08 9,08 Einmündung Faulbach bis Dellbrücker Mauspfad Frankenforst-, Egger- und Bruchbach 0,00 2,25 2.250 Seite 5 von 8 GEWÄSSERUNTERHALTUNGSPLAN für die Bäche im Kölner Stadtgebiet im Zeitraum 01.03.2017 bis 28.02.2018 von bis in m Beschreibung 9100 Einmündung in den Rhein Pletschbach 0,00 9,10 Zeitraum der Ausführung lfd. Nr. aus UFP2012 bzw. KNEF2004 Bemerkung / Umsetzung Beschreibung und Begründung der Maßnahme Entwicklungs- ziel Maßnahmeart Stationierung (km) Gewässer Strecke Frankenforst-, Egger- und Bruchbach 0,47 1,07 600 Bereich zwischen Colonia Allee und Sandfang zu entwickelnder Strahlursprung WRRL-UFP Entwicklung von Habitaten durch Totholzdargebot und Initierung eigendynamischer Entwicklung. Anlegen eines beidseitigen 15m breiten Gewässerrandstreifens. 2018 nachrichtlich: wurde bereits im GUP 2016/2017 genehmigt. Umsetzung erfolgt 2018 FRA_M3 Frankenforst-, Egger- und Bruchbach 1,10 2,25 1.150 Bereich zwischen Mielenforster Kirchweg und Colonia Allee zu entwickelnder Strahlursprung WRRL-UFP Entwicklung von Habitaten durch Maßnahmen zum Totholzdargebot und Initierung eigendynamischer Entwicklung. Beidseitige Anlage eines mind. 5 m breiten, im Bereich angrenzender landwirtschaftlicher Nutzung eingezäunten Gewässerrandstreifens. Partiell Initialbepflanzung. 2017 / 2018 nachrichtlich: wurde bereits im GUP 2015/2016 genehmigt. Umsetzung erfolgt 2017/2018 FRA_M5 Frankenforst-, Egger- und Bruchbach 2,40 4,15 1.750 Bereich Herrenwiese Strahlursprung WRRL- UFP Entwicklungspflege der Neuanpflanzungen (Bäume und Sträucher) der Umsetzungsmaßnahme FRA_M7 3 x jährlich Die Pflegemaßnahmen beinhalten den Rückschnitt von Springkraut und Gräsern. --- Bach am Penningsfeld 0,00 0,73 730 Versickerung unterha lb des Penningfelderwegs bis Randkanal Vorflutsicherung k. A. siehe Vorbemerkungen ganzjährig siehe BKP --- Bach am Penningsfeld 0,00 0,73 730 Versickerung unterha lb des Penningfelderwegs bis Randkanal Reduktion der Unterhaltung k. A. keine Hauptreinigung --- --- --- Vorflutsicherung --- siehe Vorbemerkungen ganzjährig si ehe BKP --- Reduktion der Unterhaltung WRRL-UFP keine Hauptreinig ung oder nur noch nach Bedarf Sep. bis Dez. --- Hauptreinigung WRRL-UFP Sand und Schlamm aus dem Bach lauf bei Bedarf ganzjährig In Abstimmung mit 572 --- Baumpflegearbeiten WRRL-UFP siehe Vorbemerkungen (Nu r unter Berücksichtigung des PEPL LB 9.01, LB 9.02, LB 9.03) Okt. bis Feb. --- --- --- WRRL-UFP Berücksichtigung der Regionale 2010 in Abstimmung mit dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Ständige gegenseitige Absprache --- --- Strunder Bach 1,91 1,94 30 Iddelsfelder Straße Trittstei n WRRL-UFP Fischauf- bzw. Fischabstieg gesichert / optimieren 2017 nachrichtlich: wurde bereits im GUP 2014/2015 genehmigt. Umsetzung erfolgt 2017 STR_M7 Strunder Bach Erk bis Stadtgrenze 0,00 5,70 5.700 Seite 6 von 8 GEWÄSSERUNTERHALTUNGSPLAN für die Bäche im Kölner Stadtgebiet im Zeitraum 01.03.2017 bis 28.02.2018 von bis in m Beschreibung 9100 Einmündung in den Rhein Pletschbach 0,00 9,10 Zeitraum der Ausführung lfd. Nr. aus UFP2012 bzw. KNEF2004 Bemerkung / Umsetzung Beschreibung und Begründung der Maßnahme Entwicklungs- ziel Maßnahmeart Stationierung (km) Gewässer Strecke Strunder Bach 4,50 5,30 800 Strundener Straße bis Mühlenhofsweg Ufersicherung E Punktuelle Ausbesserung des technisch en Verbaus, z. T. Austausch mit naturnahem Verbau ganzjährig, nach Bedarf In Abstimmung mit 572 --- Vorflutsicherung B, E, G siehe Vorbemerkungen ganzjähr ig siehe BKP 6.14.7, 6.14.6, 6.14.5, 6.14.4 Reduktion der Unterhaltung B, E, G keine Mahd oder nu r noch nach Bedarf Okt. bis Dez. bei Bedarf 6.14.7, 6. 14.6, 6.14.5, 6.14.4 Baumpflegearbeiten B, E, G siehe Vorbemerkungen Okt. bis Feb. bei Bedarf 6.14.7, 6.14.6, 6.14.5, 6.14.4 Kemperbach 2,82 2,98 160 Stadtgrenze (Schloddericher Weg) Strahlweg WRRL-UFP Entfernung/Ersatz der Uferbefestig ung und Totholz belassen/einbringen 2017 / 2018 nachrichtlich: Abstimmungstermin mit Forst hat stattgefunden KEM_M1 Kemperbach 2,58 2,65 70 bis Waldlehrpfad Strahlursprung W RRL-UFP Rodung nicht standortgerechter Gehölze 2017 / 2018 nachrichtlich: Abstimmungstermin mit Forst hat stattgefunden KEM_M2 Kemperbach 2,50 2,52 20 Waldbereich Strahlursprung WRRL-U FP Entfernung von Sohl- und Uferverbau und Ersatz durch Ufergehölze 2017 / 2018 nachrichtlich: Abstimmungstermin mit Forst hat stattgefunden KEM_M3 Kemperbach 1,78 1,80 20 Waldbereich Strahlweg WRRL-UFP Bac hstruktur belassen, Auszäunung des Baches und des begleitenden Baumbestandes sowie die Entfernung des Unrates. 2018 nachrichtlich KEM_M6 Kemperbach 0,90 1,22 320 Wiesenstraße bis Otto- Kayser Straße Strahlursprung WRRL-UFP Fördern der eigendynamischen Entwicklung des Gewässers, Einbringen von Totholz und Anlegen eines Entwicklungsbereichs. 2018 nachrichtlich KEM_M7 Kemperbach 0,66 0,75 90 Dellbrücker Marktplatz bis Wiesenstraße Strahlursprung WRRL-UFP Uferbepflanzung wird ergänzt. 2017 nachrichtlich KEM_M8 Vorflutsicherung E siehe Vorbemerkungen ganzjährig siehe BKP 6.14.3, 6.14.2, Reduktion der Unterhaltung E keine Hauptreinigung --- b ei Bedarf 6.14.3, 6.14.2, 6.14.1 Zufluss des Umbaches bis Stadtgrenze Einmündung in den Strunder Bachkanal bis Umbach 1,88 1.880 Oberlauf Kemperbach 0,00 0,85 850 Kemperbach 0,00 Seite 7 von 8 GEWÄSSERUNTERHALTUNGSPLAN für die Bäche im Kölner Stadtgebiet im Zeitraum 01.03.2017 bis 28.02.2018 von bis in m Beschreibung 9100 Einmündung in den Rhein Pletschbach 0,00 9,10 Zeitraum der Ausführung lfd. Nr. aus UFP2012 bzw. KNEF2004 Bemerkung / Umsetzung Beschreibung und Begründung der Maßnahme Entwicklungs- ziel Maßnahmeart Stationierung (km) Gewässer Strecke Vorflutsicherung G, E siehe Vorbemerkungen ganzjährig siehe BKP 6.13.2, 6.13.1 Reduktion der Unterhaltung G, E keine Hauptreinigung - -- bei Bedarf 6.13.2, 6.13.1 Baumpflegearbeiten G, E siehe Vorbemerkungen Okt. bis Feb. bei Bedarf 6.13.2, 6.13.1 Umbach 0,08 0,31 230 Gemarkenstraße / Im Thurner Feld Strahlsprung WRRL-UFP Erhalt/Entwicklung von Lebendsraumtypischer Ufervegetation durch das Nachpflanzen von Erlen. 2017 nachrichtlich: An ausgewählten Stellen, werden in Abstimmung mit dem Forst Nachpflanzungen von Erlen vorgenommen. UMB_M1 Vorflutsicherung G, B siehe Vorbemerkungen ganzjährig s iehe BKP 6.15.2, 6.15.1 Reduktion der Unterhaltung G, B keine Hauptreinigung - -- 6.15.2, 6.15.1 Baumpflegearbeiten G, B siehe Vorbemerkungen Okt. bis Feb. 6.15.2, 6.15.1 Vorflutsicherung E siehe Vorbemerkungen ganzjährig siehe BKP --- Reduktion der Unterhaltung E keine Mahd oder nur noch nach Bedarf --- --- Baumpflegearbeiten E siehe Vorbemerkungen Okt. bis Feb. --- Vorflutsicherung E siehe Vorbemerkungen ganzjährig siehe BKP --- Reduktion der Unterhaltung E Entfernen von Müll und U nrat, nach Bedarf Mahd --- bei Bedarf --- Baumpflegearbeiten E siehe Vorbemerkungen Okt. bis Feb. --- Seitengraben 0,00 0,15 150 Vorflutsicherung E Entfernen v on Müll und Unrat, nach Bedarf Mahd ganzjährig siehe BKP --- Kempernebenbach 0,00 1,10 1.100 Einmündung in den Kemperbach bis Stadtgrenze 1,88 2,66 780 Umbach Einmündung in den Kemperbach bis Verzweigungsbauwerk Strunde Einlauf "Im Linder Bruch" bis Stadtgrenze Ostgraben 0,25 0,92 670 Einlauf „Im Bruch“ bis Stadtgrenze Senkelsgraben 1,20 2,16 960 Seite 8 von 8
FLE_M4
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Faulbach (Flehbach) Maßnahmen-Nr.: 4 Bearbeitungstrecke: von km 2,25 bis km 2,53 Bearbeitungslänge: 280 m Funktionselement: Durchgangsstrahlweg Gewässertyp: Fließgewässer der Niederungen Übersichtsplan Beschreibung Ist-Zustand Linkes Vorland: Sportplatz mit Zaun, Straßenbahnbrücke ,Wäldchen Linkes Ufer: - mit Bäumen bewachsene, steile Böschung, Regelprofil - Böschungsfuß z.T. mit Wasserbausteinen befestigt Sohle: sandig-lehmig, teilweise Verbau Rechtes Ufer: mit Bäumen bewachsene steile Böschung, Regelprofil, Böschungsfuß z.T befestigt Rechtes Vorland: Straße (Buchheimer Ring, Herler Straße) Eigentümer: ☐ privat ☒ öffentlich Bemerkung: Wassermengen: MNQ: ____ MQ: 1,04 m3/s HQ1: 6,00 m3/s HQbem: ____ Projekt 2319 1/5 Faulbach (Flehbach) Maßnahmen-Nr.: 4 Bearbeitungstrecke: von km 2,25 bis km 2,53 Foto Ist-Zustand (M4), gegen die Fließrichtung Foto Ist-Zustand (M4), Absturzbauwerk, gegen die Fließrichtung Im Paradies Schützengildeweg Sportplatz Projekt 2319 2/5 Faulbach (Flehbach) Maßnahmen-Nr.: 4 Bearbeitungstrecke: von km 2,25 bis km 2,53 Umsetzungsfahrplan (Stand März 2012) Maßnahmenbeschreibung Umsetzungsfahrplan Der oberstromige Maßnahmenabschnitt 4 (Stat. 2+530 - 2+350) bedarf einer Herstellung von Varianz durch Vitalisierung innerhalb des vorhandenen Bachprofils. Um diesen Gewässerabschnitt ökologisch zu verbessern, ist somit das Einbringen von Totholz notwendig. Diese Maßnahmen sollen bis zum Jahr 2018 realisiert werden. Restriktionen Versorger: Strom, Gas, Wasser vorhanden. Telekom, Ferngas fehlt noch, wird Kampfmittel: Abfrage erfolgt noch Boden: Sondierungen erfolgen noch Grundstück: Fußweg und Straße minimieren Gestaltungsraum Sonstiges: Höhenlage durch vorhandene Durchlässe vorgegeben; Absturzbauwerk beachten! Bewuchs: Rodungen im Winterhalbjahr Projekt 2319 3/5 Faulbach (Flehbach) Maßnahmen-Nr.: 4 Bearbeitungstrecke: von km 2,25 bis km 2,53 Gestaltungsidee Maßnahmenbeschreibung Gestaltungsidee Der Maßnahmenabschnitt FLE4 wird in die Bereiche 1. Schützengildeweg, 2. Im Paradies und 3.Sportplatz unterteilt. Der Bereich 3. Sportplatz wird aufgrund der Restriktionen belassen. Linkes Vorland: 1. Wäldchen nutzen für kleines Nebengerinne Linkes Ufer: Regelprofil aufbrechen, Sohlbreiten- und Böschungsneigunsvarianz Sohle: Strukturverbesserung durch Auflandungen, Stör- und Leitsteine, verankertem Totholz; zusätzlich Sohlbreitenvarianz schaffen mit Kehr-/Stillwasserbereichen; Absturzbauwerk verdichten Rechtes Ufer: Verbau an den Ufern entfernen und durch ingenieurbiologische Bauweisen sichern. Rechtes Vorland: Keine Veränderung möglich wegen paralleler Straßen oder ehemaliger Bachverrohrung. Zeiten: Umsetzung bis 2018 Genehmigungsverfahren ☒ Gewässerunterhaltung ☐ § 68 WHG ☐ § 99 LWG N Straßenbahntrasse Schützengildeweg Nach einer Eingriffsbewertung entfällt das Nebengerinne voraussichtlich Projekt 2319 4/5 Faulbach (Flehbach) Maßnahmen-Nr.: 4 Bearbeitungstrecke: von km 2,25 bis km 2,53 Entwurf erfolgt noch Maßnahmenbeschreibung Entwurf Linkes Vorland: Linkes Ufer: Sohle: Rechtes Ufer: Rechtes Vorland: Kosten Kostenschätzung Gestaltungsidee: 200.000€ Projekt 2319 5/5
GIE_M1
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1/4 Giesbach Maßnahmen-Nr.: GIE_M1 Bearbeitungstrecke: von km 4+560 bis km 4+690 Bearbeitungslänge: 130 m Funktionselement: potenzieller Strahlursprung Gewässertyp: Sandgeprägter Tieflandbach Übersichtsplan Beschreibung Ist-Zustand Der Giesbach entspringt nördlich des Forstbaches in Rösrath und fließt entlang der Gemeindegrenze in südwestlicher Richtung etwa 7,3 km bis zum Schloss Röttgen südlich von Köln Heumar. Dabei durchfließt der Bach das Naturschutzgebiet Königsforst. Auf dem Grundstück des Schloss Röttgen versickert der Giesbach in zwei kleineren Teichen.Von einem Überlauf gelangt das Wasser von dort in den Rheinkanal. Der Giesbach verläuft im Maßnahmenbereich GIE M1 durch das Waldgebiet Königsforst. Das Gewässerbett ist breit und natürlich mit Steinen befestigt. Es gibt natürlich entstandene Überflutungsbereiche. Im Uferbereich stehen die Ortstypischen Bäume Erlen, Hainbuchen, vereinzelt Eschen, Spitzahrhorn und Stieleichen. Das Baumholz reicht von mittel bis stark. Sträucher kommen vereinzelnd vor. Der Anteil von Totholz ist im gesamten Maßnahmenabschnitt ausreichend. Als ortsuntypisch wachsen im Uferrandstreifen Nadelgehöze und vereinzelnd späte Traubenkirche. Eigentümer: ☐ privat ☒ öffentlich 2/4 Foto Ist-Zustand (GIE M1), Umsetzungsfahrplan (Stand März 2012) Maßnahmenbeschreibung Umsetzungsfahrplan In dieser Maßnahme sollen standortuntypische Gehölze entfernt und ein Gehölzsaum ergänzt bzw. angelegt werden. 3/4 Restriktionen Boden Der Giesbach fließt am Rande der Rheinischen Nieder- und Mittelterrasse. Seine Auen werden dominiert von Gley, z. T. Braunerde-Gley stellenweise auch Auengley oder Anmoorgley. Im weiteren Umfeld findet man zunächst Podsol-Braunerde. Nachdem der Bach die Autobahn unterquert hat, dominiert Braunerde. Diese hier lehmigen Sandböden findet man großflächig in meist ebener Lage bei Köln-Dellbrück, im Königsforst, in der Wahner Heide und bei Siegburg. Sie besitzen einen hohen Kiesanteil und sind daher sehr wasserdurchlässig. Im letzten Laufabschnitt weiten sich in den Auen anstehende Gleyböden auch das weitere Bachumfeld aus. Vegetation Im Bereich der Stadtgrenze wären die Auen mit einen artenarmen und typischen Schwarzerlen-Stieleichen-Hainbuchenwald bewachsen. Natur- und Landschaftsschutz Der Königsforst ist ein Naturschutzgebiet N 20 im Bereich der Stadt Köln und Rheinisch Bergischen Kreis mit einer Größe von ca. 957ha. Der Maßnahmenabschnitt 1 liegt auf Kölner Stadtgebiet in unmittelbarer Nähe zur Stadtgrenze. Vorrangiges Entwicklungsziel für diesen Lebensraumtyp ist die Erhaltung und Optimierung der schutzwürdigen Waldbestände und die Wiederherstellung der ursprünglichen Standortbedingungen. Weichholzauen sind meist nur noch als kleine linienförmige Rest- bestände ohne den typischen flächigen Waldcharakter erhalten. Artenschutz: Im Maßnahmenabschnitt 1 befindet sich Totholz, welches Rückzugs- und Lebensraum sowie Nahrungsmittel für Pilze, Insekten, Vögel, Säugetiere und Amphibien anbietet. Da der Bereich nicht durch Wege erschlossen ist, werden vorkommende Tiere wenig gestört. Die Durchführung der Maßnahme sollte in der vegetationsfreien Zeit erfolgen, wenn kein Brutgeschäft und keine Amphibienwanderung stattfinden. Grundstück Das Grundstück befindet sich im Waldbereich und wird durch den Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft betreut. Grundstück: Es sind keine private Flächen betroffen.. Genehmigungsverfahren ☒ Gewässerunterhaltung ☐ § 68 WHG ☐ § 99 LWG 4/4 Entwurf Maßnahmenbeschreibung Entwurf Die nicht standortgerechten Nadelgehölze werden im Bereich des Gewässerrandstreifens entfernt. Es sind Stellenweise Initialpflanzungen mit standorttypischen Bäumen durchzuführen. Bauzeiten: voraussichtlich 2017/2018
4_Gewässerunterhaltungsplan2017_2018 - Anlagenverzeichnis
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GEWÄSSERUNTERHALTUNGSPLAN für die Bäche im Kölner Stadtgebiet im Zeitraum 01.03.2017 bis 28.02.2018 Anlagenverzeichnis zu Planungen aus dem Umsetzungsfahrplan KOE-52 Anlage Gewässer Maßnahme 1 Giesbach GIE_M1 Giesbach GIE_M6 Giesbach GIE_M8 Maßnahmenblatt wird kurzfristig nachg ereicht 2 Flehbach/Faulbach FLE_M4 Flehbach/Faulbach FLE_M20 3 Frankenforstbach FRA_M2 Maßnahmenblatt wird nach Ab stimmungstermin (30.01.2017) kurzfristig nachgereicht 4 Butzbach / Sandbach BUT_M1 5 Gewässerkarten Faulbach_Flehbach 1 Faulbach_Flehbach 2 Franenforstbach Frechener Bach Gleuler Bach Kurtenwaldbach / Butzbach Pletschbach Selbach Senkelsgraben / Ostgraben Strunde Umbach / Kemperbach Bemerkung
2_Gewässerunterhaltungsplan2017_2018 - Vorbemerkungen
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GEWÄSSERUNTERHALTUNGSPLAN für die Bäche im Kölner Stadtgebiet im Zeitraum 01.03.2017 bis 28.02.2018 Stationierung Für die Stationierungen der Bäche wurd e die offizielle Kilometrierung des LANUV NW übernommen, die immer von der Mündung zur Quelle aufsteigt. Diese Stationierung diente auch als Grundlage bei der Erstellung des Umsetzungsfahrplans 2012. Die Stationierung aus Umsetzungsfahrplan und LANUV NW stimmen an den Bächen Kemperbach und Umbach nicht überein. Hier bitte ich bei den Umsetzungsfahrplänen (KEM M1, M2 und M3; UM M1) entsprechend auf die Anlagenblätter zu schauen. Baumpflegearbeiten und Neupflanzungen Arbeiten zur Verkehrssicherung gemäß der in März/April 2017 durchgeführten Baumschauen, zuzüglich der im Vorjahr festgelegten Neupflanzungen (in Abstimmung mit den anstehenden Planungen) BKP Der Bachkontrollplan ist Anhang der Dienstanweis ung Gewässerunterhaltung TB-41. (Stand 2004, Überarbeitung ist geplant) k. A. Diese Bäche sind weder im WRRL-UFP noch im KN EF berücksichtigt worden und nicht meldepflichtig. Vorflutsicherung Kontrollen gemäß Bachkontrollplan, Roste reinigen, sperrige Gegenstände aus dem Bachlauf entfernen, Unrat sammeln und abfahren WRRL-UFP Der Umsetzungsfahrplan (UFP) ist die Grundl age dieser Maßnahmen. Der UFP gilt sowohl für die berichtspflichtigen als auch für die nicht berichtspflichten Gewässer im Stadtgebiet und liegt bei 571 und 572 vor. Er kann im Internet eingesehen werden unter: http://www.steb-koeln.de/279.html Vorbemerkungen
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/57/572 Vorlagen-Nummer 29.08.2017 2615/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 04.09.2017 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 07.09.2017 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.09.2017 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 11.09.2017 Bezirksvertretung 7 (Porz) 12.09.2017 Ausschuss für Umwelt und Grün 14.09.2017 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 18.09.2017 Gewässerunterhaltungsplan 2017/2018 Gemäß § 39 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und § 62 Landeswassergesetz (LWG) sind Gewässer ordnungsgemäß zu unterhalten. Dazu gehören: die Erhaltung des Gewässerbettes, auch zur Sicherung eines ordnungsgemäßen Wasserab- flusses, die Erhaltung der Ufer, insbesondere durch Erhaltung und Neuanpflanzung einer standortge- rechten Ufervegetation, sowie die Freihaltung der Ufer für den Wasserabfluss, die Erhaltung und Förderung der ökologischen Funktionsfähigkeit des Gewässers insbesonde- re als Lebensraum von wild lebenden Tieren und Pflanzen und die Erhaltung des Gewässers in einem Zustand, der hinsichtlich der Abführung oder Rückhal- tung von Wasser, Geschiebe, Schwebstoffen und Eis den wasserwirtschaftlichen Bedürfnis- sen entspricht. Diese Zielbestimmungen wurden durch das Land in der so genannten „blauen Richtlinie“ näher be- stimmt: http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/sonderreihen/blau/Blaue%20Richtlinie.pdf Aus diesen abstrakten Vorgaben von Bund und Land werden durch die Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR für die von ihnen zu unterhaltenden Kölner Bäche regelmäßig konkrete Maßnahmen entwi- ckelt und jeweils in so genannten Gewässerunterhaltungsplänen dargestellt, die der Genehmigung des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes als unterer Wasserbehörde im Benehmen mit der Unteren Naturschutzbehörde bedürfen. Neben den üblichen Gewässerunterhaltungsmaßnahmen beinhaltet der vorliegende Gewässerunter- haltungsplan 2017/2018 darüber hinaus Maßnahmen aus dem so genannten Umsetzungsfahrplan nach der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) für die Fließgewässer im Bereich der Stadt Köln. Hierbei handelt es sich verfahrensrechtlich um unwesentliche Maßnahmen, die keiner geson- derten wasserrechtlichen Genehmigung bedürfen, aber gewissen wasserwirtschaftlichen und gewäs- serökologischen Anforderungen genügen müssen. 2 Der Umsetzungsfahrplan wurde zur Erreichung bzw. Erhaltung des guten ökologischen und chemi- schen Zustandes als Bewirtschaftungsziel für die Gewässer aufgestellt. Die Zielerreichung ist gegen- über der Europäischen Kommission verbindlich und sollte ersten Vorstellungen der EU-Kommission zufolge ursprünglich bis 2015 abgeschlossen sein. Die Umsetzung der Maßnahmen machte aufgrund der Vielfältigkeit der zu bewältigenden Aufgaben eine neue Fristsetzung bis einschließlich 2027 er- forderlich. Der von den Stadtentwässerungsbetrieben Köln AöR vorgelegte Gewässerunterhaltungsplan 2017/2018 und die darin beinhalteten Umsetzungsmaßnahmen sind in der Anlage beigefügt. Anlagen Gez. Dr. Rau
BUT-M1_20151126_Maßnahmenblatt
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1/5 Butzbach (Sandbach) Maßnahmenabschnitt-Nr. : 1 Bearbeitungstrecke: von km 3+290 bis 3+340 Übersichtsplan Beschreibung Ist-Zustand Östlich des Flughafens Köln/Bonn erreicht der Butzbach über einen Durchlass das Kölner Stadtgebiet. Von dort fließt er auf einer Länge von ca. 400 m durch das Naturschutzgebiet Wahner Heide. Anschließend durchfließt er das Flughafengelände verrohrt in nordwestlicher Richtung sowie 2 Regenrückhaltebecken (mit Abschlag in den Rheinkanal II), bevor er dann mit gedrosseltem Abfluss weiter durch bebautes Gebiet seinem Versickerungsbereich (Urbacher und Elsdorfer Senke) zufließt. Oberhalb und unterhalb der Maßnahme BUT M1 (Durchlass) kann der Bach aufgrund seines geschwungenen Trassenverlaufes und seiner Strukturvielfalt (Sandbänke, unbefestigte Ufer usw.) als naturnah eingestuft werden. Die starke Eintiefung mindert die ökologische Wertigkeit. Der vorhandene Durchlass stellt aufgrund von fehlendem natürlichem Sohlmaterial und dem unterhalb des Durchlasses befindlichen Sohlsprungs ein Wanderhindernis dar. Foto Ist-Zustand 2/5 Butzbach (Sandbach) Maßnahmenabschnitt-Nr. : 1 Bearbeitungstrecke: von km 3+290 bis 3+340 Bauwerkstyp Rohrdurchlass Massives Betonbauwerk Durchmesser DN 1000 DN 2600/1700 (grobe Schätzung) Sediment kein Sediment kein Sediment Absturzhöhe ca. 0,20 m ca. 0,80 m (grobe Schätzungen) Bauwerkslänge ~40 m ~6 m (grobe Schätzungen) Umsetzungsfahrplan (Stand 02.2012) Maßnahmenbeschreibung und Funktion aus Umsetzungsfahrplan (Stand 03.2012) BUT M1: zu prüfen: Optimierung des Durchlasses durch Anbringen stabiler Steinschüttungen Funktionselement: Strahlursprung Rahmenbedingungen für die Maßnahme Eigentümer: privat öffentlich Versorger: Auskunft lag zum Zeitpunkt der Bearbeitu ng noch nicht vor Kampfmittel: Auskunft lag zum Zeitpunkt der Bearbei tung noch nicht vor 3/5 Butzbach (Sandbach) Maßnahmenabschnitt-Nr. : 1 Bearbeitungstrecke: von km 3+290 bis 3+340 Trinkwasserschutzgebiet: Lage in Zone III B Altlasten: Keine Altlasten bekannt Boden: Butzbach verläuft auf der Grenze zwischen P odsohl-Braunerde (norden) und typischem Gley (süden). Schutzwürdige Böden: Bereich der Podsohl-Braunerde: schutzwürdiger Boden aufgrund des Biotopentwicklungspotenzials (Extremstandort) aktuell grundwasser- und staunässefreie, tiefgründ ige Sand- oder Schuttböden Lockersyroseme, Regosole und Podsole sowie deren Ü bergangsbodentypen, die sich aus reinen Sanden oder Grobskelettsubstra ten als trockene oder sehr trockene und nährstoffarme Böden entwickelt haben Eingriffe in den Boden, insbesondere in den schutzwürdigen Boden, sind während der Bauzeit durch entsprechende Maßnahmen zu vermeiden. Natur- und Landschaftsschutz: Lage im Naturschutzgebiet, Vogelschutzgebiet und FFH-Gebiet Wahner Heide. Auswirkungen auf das FFH-Gebiet v.a. während der Bauzeit sind zu prüfen. Hydraulische Leistungsfähigkeit, Überschwemmungsflächen: • Angaben zum Abflussdargebot und zu Überschwemmungs flächen liegen nicht vor • keine Bebauung außer Alte Kölner Straße vorhanden • Alte Kölner Straße verläuft in Dammlage (geschätzt 3-4 m über Bachsohle) • Durch Dammlage der Straße sind Retentionsflächen v orhanden • Baumbestand im Gewässerumfeld durch natürliche Ein tiefung des Gewässers an Überschwemmungen angepasst (FFH-Gebiet) Beschreibung der Abwägung der Rahmenbedingungen und der daraus resultierende Planungsvorschlag (Vorzugsvariante) Der vorhandene Durchlass stellt ein unüberwindbares Durchgängigkeitshindernis zwischen hochwertigen Bachabschnitten dar. Bei Umgestaltung des Durchlasses wird die hydraulische Leistungsfähigkeit herabgesetzt (Querschnittreduzierung um ca. 10 % bei Einbringung von 15 cm Substrat). Oberhalb des Durchlasses wird der Butzbach häufiger und länger ausufern. Eine genaue Angabe ist aufgrund fehlender Angaben zum Abflussdargebot des Butzbaches nicht möglich. Es ist nur geringes Schadenspotenzial vorhanden, die vorhandene Vegetation ist an die Überschwemmungen angepasst, so dass eine Veränderung als unkritisch zu werten ist. Aufgrund der notwendigen Einbauten im Durchlass steigt die Verklausungsgefahr (höhere Wartungsaufwand als im Bestand). Aufgrund der aufgeführten Rahmenbedingungen, wird die Umgestaltung des vorhandenen Durchlasses empfohlen (vorbehaltlich Abstimmung mit dem Rheinisch-Bergischen-Kreis). 4/5 Butzbach (Sandbach) Maßnahmenabschnitt-Nr. : 1 Bearbeitungstrecke: von km 3+290 bis 3+340 Vorzugsvariante (Übersichtsplan) Maßnahmenbeschreibung Vorzugsvariante Siehe Planunterlage Erwarteter Nutzen der Maßnahme a) Aufwertung der vorhandenen Biotope innerhalb des FFH-Gebietes Wahner Heide durch Herstellung der aquatischen Durchgängigkeit (Biotopvernetzung) Durch die UWB auf Basis des UFP (Stand 03.2012) festgelegtes Genehmigungsverfahren ☐ Gewässerunterhaltung ☐ § 68 WHG ☐ § 99 LWG Das Genehmigungsverfahren ist noch zwischen StEB und UWB abzustimmen.[Herr Weiffen, hat hier bereits eine Abstimmung stattgefunden?] 5/5 Vorabzug Stand: 26.11.2015 Erstellt durch:
FLE_M20
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Flehbach Maßnahmen-Nr.: 20 Bearbeitungstrecke: von km 7,840 bis 8,550 Bearbeitungslänge: 710 m Funktionselement: zu entw. Strahlursprung Gewässertyp: Fließgewässer der Niederungen Übersichtsplan Beschreibung Ist-Zustand Linkes Vorland: teils vorhandene Sukzessionsfläche, Wald/Forstweg bzw. Fußweg/Trampelpfad Linkes Ufer: z.T. schon sehr natürliche Prallhänge und Uferabbrüche; vereinzelte Uferbefestigungen (Steinschüttung bei Gasleitung), größtenteils naturnaher Bewuchs mit standortgerechten Gehölzen Sohle: sandig-lehmig, bedeckt mit organischem Material und großer Substratdiversität (Totholz, Sturzbäume etc.); große Strömungsvarianz mit Längs- und Querbänken; vereinzelt Müll (Autoreifen) Rechtes Ufer: z.T. schon sehr natürliche Auflandungen und Uferabbrüche; vereinzelte Uferbefestigungen (Steinschüttung bei Gasleitung), größtenteils naturnaher Bewuchs mit standortgerechten Gehölzen Rechtes Vorland: Acker/Viehweide, Gewässerrandstreifen mit einer Breite von etwa b = 2-11 m Eigentümer: ☒ privat ☒ öffentlich Bemerkung: Forst und Acker/Viehweide ist öffentlich Wassermengen: MNQ: - MQ: 0,22 m³/s HQ1,1: 0,77 m³/s HQbem: ____ Projekt 2550 1/5 Flehbach Maßnahmen-Nr.: 20 Bearbeitungstrecke: von km 7,840 bis 8,550 Foto Ist-Zustand (M20), Fließrichtung Foto Ist-Zustand (M20), gegen die Fließrichtung Projekt 2550 2/5 Flehbach Maßnahmen-Nr.: 20 Bearbeitungstrecke: von km 7,840 bis 8,550 Foto Ist-Zustand (M20), rechtes Vorland Foto Ist-Zustand (M20), linkes Vorland Projekt 2550 3/5 Flehbach Maßnahmen-Nr.: 20 Bearbeitungstrecke: von km 7,840 bis 8,550 Umsetzungsfahrplan (Stand März 2012) Maßnahmenbeschreibung Umsetzungsfahrplan Der Maßnahmenabschnitt 20 (Stat. 8+600 - 7+900) ist im Umsetzungsfahrplan als zu entwickelnder Strahlursprung ausgewiesen. Dieser Bachabschnitt wurde vor wenigen Jahren durch das Amt für Land- schaftspflege und Grünflächen naturnah entwickelt. Um diesen Gewässerabschnitt weiter aufzuwerten und den Anforderungen eines Strahlursprunges zu genügen, ist die Entwicklung von Habitaten durch Initiierung eigendynamischer Entwicklung, die Schaffung von Breiten- und Tiefenvarianz, eine Totholz- förderung und das Anlegen eines 15 m breiten Gewässerrandstreifens (rechts und links) erforderlich. Dieser soll mit sichtbaren Pflöcken gekennzeichnet werden. Eine liegenschaftliche Regelung wird ausschließlich auf städtischen Grundstücken erfolgen. Diese Maßnahmen sollen bis zum Jahr 2018 realisiert werden. Restriktionen Versorger: Gasleitung (quert Gewässer) vorhanden Kampfmittel: Kampfmittelanfrage fehlt noch, wird erst zur LPh 5 abgefragt Boden: Grundstück: Verfügbarkeit der Acker- und Viehflächen im Eigentum der Stadt Köln Sonstiges: Steinschüttung im Bereich der Gasleitung erhalten; ASP und LBP beachten Bewuchs: Rodungen im Winterhalbjahr Gestaltungsidee Projekt 2550 4/5 Flehbach Maßnahmen-Nr.: 20 Bearbeitungstrecke: von km 7,840 bis 8,550 Maßnahmenbeschreibung Gestaltungsidee Linkes Vorland: Stilllegung des Fußweges ist angestrebt; Pfostenreihe für 15m breiten Gewässerrandstreifens herstellen Linkes Ufer: Besatz von standortgerechten Gehölzen, wo Neophyten (Impatiens glandulifera) etc. vorhanden Sohle: Erhöhung der Substratdiversität durch Beibehaltung und Förderung von Totholz, Geschwemmsel und Sturzbäumen; Entfernen des vereinzelten Mülls (Autoreifen) Rechtes Ufer: Sicherung des Gewässerrandstreifens/Ufers; Entfernung der Uferbefestigungen; punktuelle Entnahme der größtenteils standorttypischen Gehölze zur Förderung der Eigendynamik Rechtes Vorland: Pfostenreihe für 15m breiten Gewässerrandstreifens herstellen Zeiten: Umsetzung bis 2018 Genehmigungsverfahren ☒ Gewässerunterhaltung ☐ § 68 WHG ☐ § 99 LWG Kosten: 35.000€ Projekt 2550 5/5
Beratungsverlauf (7)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2615/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 29.08.2017
- Erstellt
- 22.08.2017 14:54