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Lehrkräfte der Freiluga
Mitteilung Ausschuss 1267/2017 vom 04.05.2017
Stand: Am 09.05.2017 im Jugendhilfeausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/51/512 Vorlagen-Nummer 1267/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 09.05.2017 Lehrkräfte der Freiluga Im Zuge der Gestaltung des äußeren Grüngürtels wurde im Mai 1925 die städtische Freiluft- und Gar- tenarbeitsschule (Freiluga) gegründet. Sie sollte Kölner Kindern als Naherholungsgebiet dienen, vor allem aber auch der Reformpädagogik der 20iger Jahre –Lernen mit Kopf, Herz und Hand – Rech- nung tragen. Kölner Schülerinnen und Schüler, vor allem der innerstädtischen Schulen, sollten hier in Naturkunde und gärtnerischer Tätigkeit unterrichtet werden. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wurde bereits damals ein Lehrer von der Tätigkeit an seiner Schule freigestellt und mit der unterricht- lichen Betreuung in der Freiluga beauftragt. Der Unterricht fand im Freien statt. Vor, während und nach der Kriegszeit, oblag die pädagogische „Leitung“ der Freiluga dem städti- schen Schulamt. Die pflegerische und gärtnerische Betreuung der gesamten Anlage wurde durch städtische Gärtner gewährleistet. Mit der Errichtung von zwei Fertigbauklassen als „Schulbiologisches Zentrum“ und dem Bau eines Gewächshauses 1972 sollten die Angebote in der Freiluga erweitert werden. Forschender Biologieun- terricht und Umwelterziehung traten in den Mittelpunkt. Zur Unterrichtsbetreuung von je zwei Besucherklassen wurde zunächst ein Lehrer –unterstützt von Referendaren, Lehramtsstudium Biologie - abgeordnet. 1985 erfolgte dann die dauerhafte Freistel- lung eines zweiten Lehrers. Im Zuge der Dezernatsneuordnung 1991 wurde die Kompetenz der Freiluga vom Schulverwaltungs- amt auf das damalige Amt für Kinderinteressen - heute Amt für Kinder, Jugend und Familie – übertra- gen. Verwaltung, Pflege, Unterhaltungsarbeiten, Verkehrssicherungspflicht, werden vom Amt koordi- niert. Mit Schreiben vom 11.02.2016 teilte die Bezirksregierung Köln mit, dass eine verbindliche Neurege- lung für die Abordnung von Lehrkräften an außerschulischen Lernorten Kölns getroffen werden soll. In einigen Gesprächen zwischen der Bezirksregierung und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie wurde nachfolgende Lösung erarbeitet, um den laufenden Betrieb in der Freiluga aufrecht zu erhal- ten. Eine Lehrkraft bleibt im Umfang einer vollen Stelle erhalten. Die zweite Lehrkraft (die im Sommer aus Altersgründen ausscheidet) wird in zwei Teilzeitstellen aufgeteilt. Die Ausschreibung ist erfolgt und die Vorstellungsgespräche finden im Mai statt. Der JHA wird über die weitere Entwicklung infor- miert. Gez. Dr. Klein
Beratungsverlauf
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