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SV-2019/0042

Antrag der Fraktion UFFBASSE vom 4. Juni 2019 betr. Mähenfrequenz, -termine

Antrag 06.06.2019

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SV-2019/0042

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Punkt 12: Antrag der Fraktion UFFBASSE vom 4. Juni 2019 betr. Mähenfrequenz, -termine 
 (SV-Nr. 2019/0042) 
 
Die Fraktionen Bü90/Grüne, CDU und UFFBASSE bringen einen Änderungsantrag 
ein. 
  
Der Antragstext wird ersetzt durch: 
Der Magistrat der Stadt Darmstadt möge beschließen, die Biodiversität auf 
Grünflächen und Wiesen sowie Straßenbegleitgrün mit folgenden Maßnahmen zu 
unterstützen und zu fördern. 
Mähzeitpunkt und –frequenz 
• Am artenreichsten bleiben Wiesen und Grünflächen durch eine 1-3 malige Mahd 
pro Jahr (je nach Standort und Art der Pflanzen). Werden sie seltener gemäht, 
geht Vielfalt ebenso verloren wie durch Düngung und höhere Schnitthäufigkeit. 
• Ca. 90% der Flächen sollten Abschnittsweise gemäht werden. Durch das 
Abschnittsweise mähen, wird den Lebewesen nicht auf einen Schlag die  
Nahrungsgrundlage und der komplette Lebensraum genommen. Den Tieren und 
Insekten bleibt die Möglichkeit nach der Mahd auf die anliegenden Flächen 
umzusiedeln und dort weiterhin Futter und Unterschlupf zu finden. Ca. 10% der 
Flächen sollten nur alle 2-3 Jahre oder gar nicht gemäht werden. Diese Flächen 
bleiben unberührt und bieten so Nistmöglichkeiten und einen Platz zum 
Überwintern in alten Halmen. 
• Das Mahdgut sollte zudem noch einige Tage zum Trocknen auf der Fläche 
verbleiben. So können Samen ausfallen und die tierischen Wiesenbewohner haben 
Zeit, um auf die ungemähten Flächen umzusiedeln. 
• Kein Mulchen, auf naturnahen Flächen. Dabei reichern sich Nährstoffe an und die 
Anzahl der Pflanzenarten sinkt, zudem führt diese Technik zu gravierenden 
Schäden bei Insekten und kleinen Wirbeltieren. Gleichzeitig wird der Müll 
zerkleinert und verbleibt so dauerhaft auf den Flächen. 
• Es ist zu prüfen wie und in welchem Umfang eine Umstellung von Kreiselmähern 
hin zu Mähbalken umsetzbar ist. Bei dem Einsatz von Sichelmulchgerät oder 
Scheibenmähwerk wird alles gehäckselt, was in das Mähwerk gerät und hat so 
kaum Chancen zu überleben. Der Einsatz von Doppelmessermähbalken / 
Balkenmähern ist sehr viel verträglicher für Insekten und kleine Wirbeltieren. So 
müssen kleine Lebewesen beim Überfahren der Fläche nur nach oben oder unten 
ausweichen. Dabei sollte der Mähbalken nicht zu niedrig eingestellt sein.   
  
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, dem Änderungsantrag 
zuzustimmen. 
 
Gegenstimme: Fraktion UWIGA 
Stimmenthaltungen: Fraktionen AfD und FDP

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Punkt 
43.14: 
Antrag der Fraktion UFFBASSE vom 4. Juni 2019  
betr. Mähenfrequenz, -termine 
 (V-Nr. SV-2019/0042) 
 
Dem Antrag wird im Sinne des Änderungsantrags zugestimmt. 
 
Gegenstimmen: UWIGA und FDP

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Punkt 34.7: Antrag der Fraktion UFFBASSE vom 4. Juni 2019 betr. Mähenfrequenz, -termine 
 (V-Nr. SV-2019/0042) 
 
Der Antrag wird bis zur nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung 
zurückgestellt.

SV-2019/0042

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Vorlage-Nr. SV-2019/0042 
 
 
Antrag der Fraktion UFFBASSE vom 4. Juni 2019 betr. Mähenfrequenz, -termine 
 
 
 
                           Liebigstrasse 46 
                    64293 Darmstadt 
                    Tel. & Fax 06151/8606067 
              www.uffbasse-darmstadt.de 
 
Darmstadt, den 04. Juni 2019  
 
 
Antrag – Mähenfrequenz, -termine 
 
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen,  
Der Magistrat wird aufgefordert, die von der Stadt Darmstadt selbst und ihren Tochter -
gesellschaften gepflegten Grünflächen wie Straßen- und Straßenbahnbegleitgrüns, Plätze, 
Kreisel etc. nicht zu mähen wenn dort noch Pflanzen oder Blumen blühen. 
 
Begründung 
 
Biodiversität bedeutet auch das Vorkommen vieler unterschiedlicher Pflanzen und Blumen 
ebenso wie eine Vielfalt bei Insekten, Vögeln usw. die alle auf den Duft und die  Farben von 
Pfanzen reagieren. 
Eintönig mit Rasen begrünte Flächen bieten weder eine biologische noch eine optische Vielfalt 
und sollten deshalb durch einen möglichst bunten und blühenden Bewuchs ersetzt werden – 
auch wenn dieser „unkontrolliert“ durch Selbstaussaat entstanden ist. 
Mit diesem Antrag wollen wir erreichen, dass Flächen mit einer natürlich entstandenen 
blühenden Pflanzenfamilie sich weiter entwickeln können und nicht durch Mähen oder andere 
„Pflegemassnahmen“ zur Unzeit beseitigt werden. 
 
 
Weitere Begründung erfolgt mündlich 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fraktion Uffbasse 
Kerstin Lau, Marc Arnold, Georg Hang, Sebastian Schmitt

Beratungsverlauf (3)

TOP 34.7
TOP 43.15
TOP 12

Orte (1)

  • Liebigstraße 46

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Details

Vorlagen-Nr.
SV-2019/0042
Typ
Antrag
Datum
06.06.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00