1516/2018
Bericht der drei Träger Auszugsmanagement für den Zeitraum 15.10.2015 - 31.12.2017
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Mitteilung Ausschuss
3074 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/562/2 V/56/562/21 Vorlagen-Nummer 11.06.2018 1516/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 11.06.2018 Ausschuss Soziales und Senioren 14.06.2018 Runder Tisch für Flüchtlingsfragen 15.06.2018 Bericht der drei Träger Auszugsmanagement für den Zeitraum 15.10.2015 - 31.12.2017 Seit Oktober 2011 gibt es das von der Stadt finanzierte Projekt „Auszugsmanagement“, welches Ge- flüchtete in eigenen Wohnraum vermittelt. Das Amt für Wohnungswesen hat die Träger Caritasver- band, Deutsches Rotes Kreuz und den Kölner Flüchtlingsrat mit der Durchführung beauftragt. Mit Ratsbeschluss vom 14.11.2017 ist das Auszugsmanagement als unbefristete Aufgabe übernom- men worden. Im Zuge dessen ist eine unbefristete Vollzeitstelle je Träger zugesichert worden. Die verbleibenden vier Stellen sind auf zwei Jahre befristet. Beigefügt ist der 3. gemeinsame Bericht der drei Träger. Die Verwaltung möchte zu dem Bericht folgende ergänzende Informationen geben: Eine städtische Sozialarbeiterin ist als Koordinatorin mit einer Vollzeitstelle für das Auszugsmanage- ment tätig. Ihre Aufgaben umfassen u.a. die enge Zusammenarbeit mit den städtischen Sozialarbei- tern im Flüchtlingsbereich und den Trägern des Auszugmanagements, die Kooperation mit anderen städtischen Dienststellen sowie dem Jobcenter. Sie koordiniert beispielsweise Anfragen bzgl. Freistel- lungen, Kautionsübernahmen, Mietübernahmen und Sicherheitsleistungen. Zudem ist sie die An- sprechpartnerin gegenüber der Bürgerschaft und den ehrenamtlichen Akteuren. Ein weiterer Schwer- punkt ihrer Arbeit ist die Zusammenarbeit und der regelmäßige Austausch mit der GAG. Diese stellt im Jahr circa 100 Wohnungen für geflüchtete Menschen zur Verfügung und ist somit ein wichtiger Partner des Projekts. Der Ausbau weiterer Kooperationen mit anderen Wohnungsbaugesellschaften wird angestrebt. Darüber hinaus wird durch Bauherren wie z.B. die GAG alternativ auch für Geflüchte- te ohne Wohnberechtigungsschein Wohnraum geschaffen. Die ersten dieser Wohnungen werden im November 2018 fertiggestellt. Die Einrichtung dieser städtischen Koordinierungsstelle hat sich gut bewährt. Entstandene Irritationen wie im Falle der Änderung des Verfahrensablaufes in Kooperation mit der GAG konnten unkompliziert ausgeräumt werden. Verwaltungsintern werden Lösungen gleichfalls einfach und unbürokratisch her- beigeführt und es wird stetig nach Optimierungsmöglichkeiten gesucht. 2 Ein Aufgabenschwerpunkt der laufenden vierten Periode des Projektes ist die Optimierung von Öf- fentlichkeitsarbeit, um an Wohnungsangebote zu gelangen bzw. Vermieter*innen auf dem privaten Wohnraumsektor zu gewinnen. Des Weiteren wird eine Verbesserung des Angebotes für die Nachbetreuung der in Wohnungen des regulären Wohnungsmarktes verzogenen Geflüchteten angestrebt. Dazu fanden bereits erste Ge- spräche verwaltungsintern und mit den Trägern statt. Die Gremien werden über die Ergebnisse zu gegebener Zeit informiert. Gez. Dr. Rau
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1516/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 11.06.2018
- Erstellt
- 07.05.2018 11:15