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2020/0277

Ludwig-Georgs-Gymnasium, Gesamtsanierung B-Bau

Magistratsvorlage 19.10.2020

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2020/0277

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9244 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
09.11.2020 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
Dezernat II 
Dezernat IV 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 65 
II 40 
IV 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2020/0277 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
342 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle: 11-00026-02 Investitionsnummer: INV00357 
Kostenträger: 201 Sachkonto: 0951010 
 
Betreff: Ludwig-Georgs-Gymnasium, Gesamtsanierung B -Bau 
 
Vorlage vom: 19.10.2020 
 
Beschlussvorschlag: 
 
1. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung stimmen der notwendigen 
Mittelerhöhung für die Gesamtsanierung des Ludwig -Georgs-Gymnasium, B-Bau zu. 
 
2. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) wird beauftragt, die Planung 
und Erstellung inkl. Beauftragung der notwendigen Planungs - und Bauleistungen 
umzusetzen. 
 
 
Anlagen: Kostenaufstellung zur Baumaßnahme

- 3 - 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 18.11.2020 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.10.2020  
 
 
Erläuterungsbericht 
 
Das Ludwigs-Georgs-Gymnasium im Herzen von Darmstadt ist einer der fünf realisierten 
Meisterbauten (Baujahr 1955-58) und steht unter Denkmalschutz. 
 
Bauteil B besteht aus einem zweigeschossigen Riegel im Schnittpunkt der Bauteile C und D. 
 
Die Gesamtsanierung des B-Baus des Ludwig-Georgs-Gymnasium soll umgesetzt werden, 
nachdem bereits an Bauteil A umfangreiche Maßnahmen und in bereits vorangehenden 
einzelnen Maßnahmen Sanierungen an Bauteil B erfolgt sind.  
 
Am 05.04.2016 kam es zu einem großen Wasserschaden im A-Bau, der eine großflächige 
Sanierung des A-Baus nach sich zog. Ausgenommen von der Sanierung waren die Verwaltung, 
das Untergeschoß und ein paar einzelne Räume, die bereits teilsaniert worden waren. Im 
Bauteil B besteht sowohl bzgl. der Innenräume als auch der Fassade und des Daches und der 
Deckenqualität großer Sanierungsbedarf. Die Räume entsprechen technisch, optisch und 
schadstofftechnisch nicht dem Niveau der frisch sanierten Räume im A-Bau. Der Missstand 
fällt hierdurch als besonders auf. Deshalb wurden bereits im IDA Wirtschaftsplan 2019 für die 
Sanierung des Gebäude B 2.500.000 € eingestellt. 
 
Da die Baustruktur der Gebäude A und B identisch ist und die Vorgaben der Denkmalpflege in 
gleicher Weise umgesetzt werden müssen, soll das Planungsteam, das am Bauteil A tätig war 
auf Grund der bereits gewonnenen Erfahrung auch für die nächsten Leistungsphasen 
beauftragt werden. Für die Sanierung Gebäude B sind folgende Planer mit der 
Kostenberechnung Leistungsphase 3 beauftragt. 
 
Architekt: Architekturbüro Hinkel Darmstadt 
Tragwerk und Bauphysik: Schlier und Partner Darmstadt 
Elektrotechnik: Ingenieurbüro Weidermann 
Umweltingenieure: CDM Smith, Bickenbach 
 
In einem folgenden und letzten Sanierungsabschnitt ist die Gesamtsanierung der Sporthalle (D-
Bau) vorgesehen und abschließend die Sanierung der Außenanlagen (nicht Gegenstand dieser 
Vorlage). 
 
Bereits erfolgte Maßnahmen: 
 
Die Chemie-Räume wurden 1992 vom A-Bau in den B-Bau verlegt. In diesem Bereich wurde der 
Bodenaufbau inkl. dem PAK-belasteten Gussasphalt ausgebaut und es wurden neue Akustik-
Decken unter Beibehalt der vorhandenen beschädigten Rabitzdecken eingebaut. Es wird 
geprüft, ob dieser Bereich auf Grund der heutigen Brandschutzauflagen saniert werden muss. 
 
Abgesehen von der Fenstersanierung aus den Jahren 2011/12 wurden in Bauteil B keine 
weiteren wesentlichen Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.

- 5 - 
    Lageplan 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anstehende Maßnahmen 
Am Gebäude B sollen die am Gebäude A abschnittsweise durchgeführten Maßnahmen in einen 
durchgehenden Bauabschnitt bearbeitet werden, wobei lärmintensive Arbeiten in die 
Ferienzeiten verlagert werden. 
 
Grundrissänderungen 
Im Zuge der anstehenden Sanierung sind keine wesentlichen funktionellen 
Grundrissänderungen geplant. 
 
Schadstoffsanierung 
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Thema Schadstoffe. Die Asbestfaserzement-Fensterbänke 
wurden größtenteils im Vorgriff ausgebaut. Es ist bekannt, dass sich PAK im Fußbodenaufbau 
(Gussasphalt und Parkettkleber) befindet. Analog zum A-Bau ist vorgesehen, die PAK-
belasteten Materialien auszubauen und fachgerecht zu entsorgen. Ebenfalls analog zum A-Bau 
ist mit Vorkommen von KMF, Blei und Asbestfasern in Putz- und Spachtelmassen zu rechnen. 
Entsprechende Voruntersuchungen müssen noch veranlasst werden. Die Kosten wurden gemäß 
den Vorkommen in Bauteil A ermittelt. Die Schadstoffsanierung muss von Fachingenieuren 
begleitet werden. 
 
Haustechnik 
Hinsichtlich der Haustechnik entspricht insbesondere die Elektrik und Sicherheitstechnik nicht 
dem aktuellen Standard. Hier ist eine komplette Erneuerung vorgesehen. In Abstimmung mit 
dem Schulamt und den Nutzern wurden die Unterrichtsräume im A-Bau mit Whiteboards mit 
interaktiven Beamern ausgestattet. Um in einem System zu bleiben, ist dieselbe Ausstattung 
der Unterrichtsräume im B-Bau vorgesehen.

- 6 - 
Bezüglich Heizung/Sanitär ist die Erneuerung der Heizkörper vorgesehen. Die vorhandenen 
Wasser- und Abwasserleitungen müssen im Zuge der Rückbauarbeiten überprüft und ggf. ganz  
 
oder teilweise erneuert werden. Der Risikoanteil für dieses Gewerk wurde entsprechend höher 
(20%) veranschlagt. 
 
Energetische Sanierung Fassade und Dach 
Aufgrund des Denkmalschutz-Status ist eine energetische Sanierung der Fassade mit einer 
Außendämmung nicht möglich. Eine Innendämmung über Mindestwärmeschutzstandard 
hinaus ist auf Grund der großen Fensterflächen und der schlanken Betonstützen nicht möglich. 
Nur die Heizkörpernischen werden mit diffusionsoffener Innendämmung in maximal möglicher 
Schichtstärke gedämmt. Eine energetische Verbesserung der Fensterflächen wurde durch die 
Erneuerung der Fenster in 2011/12 bereits erreicht, indem die vorhandene Einfachverglasung 
durch Doppel-Isolierverglasung ausgetauscht wurde.  
 
Eine Ausnahme bildet die geschlossene Wand nach Norden hin – hier ist das Aufbringen einer 
diffusionsoffenen Innendämmung auf einer großen Fläche möglich. 
 
Die Dachfläche wird entsprechend der aktuellen Bauteil Anforderungen energetisch saniert. 
Die Aufbringung einer Dachbegrünung und oder Fotovoltaik ist aus statischen Gründen nicht 
möglich. Verbesserungen zur CO2-Neutralität können nur mit Entsiegelung der Außenanlagen 
(nicht Bestandteil dieser Maßnahme) und einer begrenzten mit dem Denkmalschutz 
abzustimmenden Fassadenbegrünung an der Nordseite erreicht werden. 
 
Betonsanierung/Austausch Fliesen Fassade 
Im Bereich der Fassade ist eine Betonsanierung  erforderlich, die von einer entsprechenden 
Fachfirma unter Begleitung von Fachplanern durchgeführt werden muss. 
Schadhafte Fliesen im Bereich der Fassade werden voraussichtlich reproduziert werden 
müssen. 
 
Brandschutzsanierung 
Im Hinblick auf Brandschutz wird davon ausgegangen, dass die Betonrippendecken analog 
zum A-Bau nicht die heutige Anforderung F90 erfüllen und brandschutztechnisch ertüchtigt 
werden müssen. Hierdurch würde eine Bauantragstellung mit Brandschutzkonzept erforderlich. 
 
Barrierefreiheit 
Die Herstellung der Barrierefreiheit der gesamten Schule kollidiert mit den Belangen des 
Denkmalschutzes. Das EG des B-Baus ist  barrierefrei zugänglich. Es laufen Überlegungen im 
Bereich der Lehrertoiletten im EG eine barrierefreie Toilette herzustellen um hiermit zumindest 
ein Mindestmaß an Barrierefreiheit zu gewährleisten. 
 
Innenausbau 
Das Gebäude wird bis auf den Rohbau zurückgebaut. Die Ausführung des Innenausbaus erfolgt 
gemäß den Vorgaben durch die Denkmalschutzbehörde. Für die Kostenberechnung wurde der 
Standard des A-Baus zu Grunde gelegt. 
 
Beachtung Denkmalschutz 
Ein ganz wesentlicher Aspekt der Sanierung ist der Denkmalschutz. Auf Grund des Status 
„Meisterbau“ werden besondere, teils kostspielige Lösungen gefordert und an Hand einer

- 7 - 
Befunderhebung Ausbaustandards, wie z. B. Parkett in Bezug auf Holz- und Verlegeart, 
Oberflächenbehandlung etc. definiert. 
 
 
Termine 
Die Gesamtsanierung des B-Baus kann nur durchgeführt werden, wenn die Schülerinnen und 
Schüler für die Dauer der Baumaßnahme in einer Interimsunterkunft untergebracht werden. Es 
ist geplant, hierfür das Interimsgebäude „Diesterwegschule“ zu nutzen, das nach Abschluss 
der Sanierung der Justus-Liebig-Schule zur Verfügung steht.  
Der Baubeginn ist für Februar 2022 zum zweiten Schulhalbjahr 2021/2022 vorgesehen. 
 
Grundriss EG                                                             Grundriss KG

Ansicht Ost 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
Dezernat I   Dezernat II   Dezernat IV 
 
 
 
 
Jochen Partsch  Rafael Reißer   André Schellenberg 
Oberbürgermeister  Bürgermeister   Stadtkämmerer

anlage 3

187 Zeichen

Punkt 37: Ludwig-Georgs-Gymnasium, Gesamtsanierung B-Bau 
 (V-Nr. 2020/0277) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
  
Stimmenthaltung: AfD

2020/0277

9289 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
09.11.2020 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat II 
Dezernat IV 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2020/0277 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  11-00026-02 Investitionsnummer:  INV00357 
Kostenträger:  201 Sachkonto: 0951010 
 
Betreff: Ludwig-Georgs-Gymnasium, Gesamtsanierung B -Bau 
 
Vorlage vom: 19.10.2020  
 
Beschlussvorschlag : 
 
 
1. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung stimmen der notwendigen 
Mittelerhöhung für die Gesamtsanierung des Ludwig -Georgs-Gymnasium, B -Bau zu. 
 
2. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) wird beauftragt, die Planung 
und Erstellung inkl. Beauftragung der notwendigen Planungs - und Bauleistungen 
umzusetzen.

- 2 - 
Anlagen: Kostenaufstellung zur Baumaßnahme 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  19.10.2020  
 
 
Erläuterungsbericht 
 
Das Ludwigs-Georgs-Gymnasium im Herzen von Darmstadt ist einer der fünf realisierten 
Meisterbauten (Baujahr 1955-58) und steht unter Denkmalschutz. 
 
Bauteil B besteht aus einem zweigeschossigen Riegel im Schnittpunkt der Bauteile C und D.  
 
Die Gesamtsanierung des B-Baus des Ludwig-Georgs-Gymnasium soll umgesetzt werden, 
nachdem bereits an Bauteil A umfangreiche Maßnahmen und in bereits vorangehenden 
einzelnen Maßnahmen Sanierungen an Bauteil B erfolgt sind.  
 
Am 05.04.2016 kam es zu einem großen Wasserschaden im A-Bau, der eine großflächige 
Sanierung des A-Baus nach sich zog. Ausgenommen von der Sanierung waren die Verwaltung, 
das Untergeschoß und ein paar einzelne Räume, die bereits teilsaniert worden waren. Im 
Bauteil B besteht sowohl bzgl. der Innenräume als auch der Fassade und des Daches und der 
Deckenqualität großer Sanierungsbedarf. Die Räume entsprechen technisch, optisch und 
schadstofftechnisch nicht dem Niveau der frisch sanierten Räume im A-Bau. Der Missstand 
fällt hierdurch als besonders auf. Deshalb wurden bereits im IDA Wirtschaftsplan 2019 für die 
Sanierung des Gebäude B 2.500.000 € eingestellt. 
 
Da die Baustruktur der Gebäude A und B identisch ist und die Vorgaben der Denkmalpflege in 
gleicher Weise umgesetzt werden müssen, soll das Planungsteam, das am Bauteil A tätig war 
auf Grund der bereits gewonnenen Erfahrung auch für die nächsten Leistungsphas en 
beauftragt werden. Für die Sanierung Gebäude B sind folgende Planer mit der 
Kostenberechnung Leistungsphase 3 beauftragt. 
 
Architekt: Architekturbüro Hinkel Darmstadt 
Tragwerk und Bauphysik: Schlier und Partner Darmstadt 
Elektrotechnik: Ingenieurbüro Weidermann 
Umweltingenieure: CDM Smith, Bickenbach 
 
In einem folgenden und letzten Sanierungsabschnitt ist die Gesamtsanierung der Sporthalle 
(D-Bau) vorgesehen und abschließend die Sanierung der Außenanlagen (nicht Gegenstand 
dieser Vorlage). 
 
Bereits erfolgte Maßnahmen: 
 
Die Chemie-Räume wurden 1992 vom A-Bau in den B-Bau verlegt. In diesem Bereich wurde der 
Bodenaufbau inkl. dem PAK-belasteten Gussasphalt ausgebaut und es wurden neue Akustik-
Decken unter Beibehalt der vorhandenen beschädigten Rabitzdecken eingebaut. Es wird 
geprüft, ob dieser Bereich auf Grund der heutigen Brandschutzauflagen saniert werden muss.  
 
Abgesehen von der Fenstersanierung aus den Jahren 2011/12 wurden in Bauteil B keine 
weiteren wesentlichen Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.

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    Lageplan 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anstehende Maßnahmen 
Am Gebäude B sollen die am Gebäude A abschnittsweise durchgeführten Maßnahmen in einen 
durchgehenden Bauabschnitt bearbeitet werden, wobei lärmintensive Arbeiten in die 
Ferienzeiten verlagert werden. 
 
Grundrissänderungen 
Im Zuge der anstehenden Sanierung sind keine wesentlichen funktionellen 
Grundrissänderungen geplant. 
 
Schadstoffsanierung 
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Thema Schadstoffe. Die Asbestfaserzement -Fensterbänke 
wurden größtenteils im Vorgriff ausgebaut. Es ist bekannt, dass sich PAK im Fußbodenaufbau 
(Gussasphalt und Parkettkleber) befindet. Analog zum A-Bau ist vorgesehen, die PAK-
belasteten Materialien auszubauen und fachgerecht zu entsorgen. Ebenfalls analog zum A -Bau 
ist mit Vorkommen von KMF, Blei und Asbestfasern in Putz- und Spachtelmassen zu rechnen. 
Entsprechende Voruntersuchungen müssen noch veranlasst werden. Die Kosten wurden gemäß 
den Vorkommen in Bauteil A ermittelt. Die Schadstoffsanierung muss von Fachingenieur en 
begleitet werden. 
 
Haustechnik 
Hinsichtlich der Haustechnik entspricht insbesondere die Elektrik und Sicherheitstechnik nicht 
dem aktuellen Standard. Hier ist eine komplette Erneuerung vorgesehen. In Abstimmung mit 
dem Schulamt und den Nutzern wurden die Unterrichtsräume im A-Bau mit Whiteboards mit 
interaktiven Beamern ausgestattet. Um in einem System zu bleiben, ist dieselbe Ausstattung 
der Unterrichtsräume im B-Bau vorgesehen. 
Bezüglich Heizung/Sanitär ist die Erneuerung der Heizkörper vorgesehen. Die vorhandenen 
Wasser- und Abwasserleitungen müssen im Zuge der Rückbauarbeiten überprüft und ggf. ganz

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oder teilweise erneuert werden. Der Risikoanteil für dieses Gewerk wurde entsprechend höher 
(20%) veranschlagt. 
 
Energetische Sanierung Fassade und Dach 
Aufgrund des Denkmalschutz-Status ist eine energetische Sanierung der Fassade mit einer 
Außendämmung nicht möglich. Eine Innendämmung über Mindestwärmeschutzstandard 
hinaus ist auf Grund der großen Fensterflächen und der schlanken Betonstützen nicht mögli ch. 
Nur die Heizkörpernischen werden mit diffusionsoffener Innendämmung in maximal möglicher 
Schichtstärke gedämmt. Eine energetische Verbesserung der Fensterflächen wurde durch die 
Erneuerung der Fenster in 2011/12 bereits erreicht, indem die vorhandene Einfachverglasung 
durch Doppel-Isolierverglasung ausgetauscht wurde.  
 
Eine Ausnahme bildet die geschlossene Wand nach Norden hin – hier ist das Aufbringen einer 
diffusionsoffenen Innendämmung auf einer großen Fläche möglich. 
 
Die Dachfläche wird entsprechend der aktuellen Bauteil Anforderungen energetisch saniert. 
Die Aufbringung einer Dachbegrünung und oder Fotovoltaik ist aus statischen Gründen nicht 
möglich. Verbesserungen zur CO2-Neutralität können nur mit Entsiegelung der Außenanlagen 
(nicht Bestandteil dieser Maßnahme) und einer begrenzten mit dem Denkmalschutz 
abzustimmenden Fassadenbegrünung an der Nordseite erreicht werden. 
 
Betonsanierung/Austausch Fliesen Fassade 
Im Bereich der Fassade ist eine Betonsanierung  erforderlich, die von einer entsprech enden 
Fachfirma unter Begleitung von Fachplanern durchgeführt werden muss. 
Schadhafte Fliesen im Bereich der Fassade werden voraussichtlich reproduziert werden 
müssen. 
 
Brandschutzsanierung 
Im Hinblick auf Brandschutz wird davon ausgegangen, dass die Betonrippendecken analog 
zum A-Bau nicht die heutige Anforderung F90 erfüllen und brandschutztechnisch ertüchtigt 
werden müssen. Hierdurch würde eine Bauantragstellung mit Brandschutzkonzept erforderlich.  
 
Barrierefreiheit 
Die Herstellung der Barrierefreiheit der gesamten Schule kollidiert mit den Belangen des 
Denkmalschutzes. Das EG des B-Baus ist  barrierefrei zugänglich. Es laufen Überlegungen im 
Bereich der Lehrertoiletten im EG eine barrierefreie Toilette herzustellen um hiermit zumindest 
ein Mindestmaß an Barrierefreiheit zu gewährleisten. 
 
Innenausbau 
Das Gebäude wird bis auf den Rohbau zurückgebaut. Die Ausführung des Innenausbaus erfolgt 
gemäß den Vorgaben durch die Denkmalschutzbehörde. Für die Kostenberechnung wurde der 
Standard des A-Baus zu Grunde gelegt. 
 
Beachtung Denkmalschutz 
Ein ganz wesentlicher Aspekt der Sanierung ist der Denkmalschutz. Auf Grund des Status 
„Meisterbau“ werden besondere, teils kostspielige Lösungen gefordert und an Hand einer 
Befunderhebung Ausbaustandards, wie z. B. Parkett in Bezug auf Holz- und Verlegeart, 
Oberflächenbehandlung etc. definiert.

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Termine 
Die Gesamtsanierung des B-Baus kann nur durchgeführt werden, wenn die Schülerinnen und 
Schüler für die Dauer der Baumaßnahme in einer Interimsunterkunft untergebracht we rden. Es 
ist geplant, hierfür das Interimsgebäude „Diesterwegschule“ zu nutzen, das nach Abschluss 
der Sanierung der Justus-Liebig-Schule zur Verfügung steht.  
Der Baubeginn ist für Februar 2022 zum zweiten Schulhalbjahr 2021/2022 vorgesehen.  
 
Grundriss EG                                                             Grundriss KG 
 
                                                                            
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ansicht Ost

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Dezernat I   Dezernat II   Dezernat IV 
 
 
 
 
Jochen Partsch   Rafael Reißer   André Schellenberg  
Oberbürgermeister   Bürgermeister    Stadtkämmerer

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Vorlagen-Nr.
2020/0277
Typ
Magistratsvorlage
Datum
19.10.2020
Erstellt
29.09.2026 00:00