V/0151/2018
Antrag der FDP-Ratsfraktion an den Rat Nr. A-R/0045/2017 vom 26.06.2017, „Exzellentes digitales Münster“
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a-r-0045-2017-Exzellentes Digitales Münster
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Antrag an den Rat Nr. A-R/0045/2017 FDP-Ratsfraktion Geringhoffstraße 48 48163 Münster Tel. 0251 - 987 30 60 Fax: 0251 - 987 30 61 Email: fraktion@fdp-ms.de www.fraktion.fdp -ms.de Münster, 26.06.2017 Antrag: Exzellentes digitales Münster Der Rat möge beschließen: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, zeitnah zu prüfe n, wie sich die Stadt Münster erfolgversprechend darum bewerben kann, Standort ei nes der sechs „Exzellenz- Startup-Center“ zu werden, die die neue Landesregie rung laut Koalitionsvertrag einrichten wird. 2. Die Verwaltung wird weiter beauftragt, ebenfalls zeitnah zu prüfen, wie sich die Stadt Münster erfolgversprechend darum bewerben kann, „Di gitale Modellkommune“ zu werden. Die neue Landesregierung bietet im Rahmen e ines Wettbewerbs für eine kleinere sowie eine größere NRW-Kommune laut Koalitionsvertrag die Chance, zu einer intelligent vernetzten Stadt weiter entwickelt zu werden. Bei einem positiven Prüfungsausgang kann die Verwaltung somit möglichst schnell auf die entsprechenden Ausschreibungen des Landes mit einer Bewerbung reagieren. Begründung: Die neu gewählte Landesregierung will besondere Arb eits-Schwerpunkte im Bereich der Digitalisierung sowie der Gründerkultur setzen. Daz u sind im Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP im Landtag konkrete Projekte vereinbart worden, die zum Teil auch für die Stadt Münster von sehr großem Interesse sind, weil sie unsere Stadt weit voran bringen könnten. Denn hier würde nicht nur die Verwaltung von neuen Techniken und Verfahren profitieren, sondern auch für die Wirtschaft in Mün ster sind durch verbesserte Rahmenbedingungen und Entbürokratisierung „Entfesselungseffekte“ zu erwarten. Münster hat beste Voraussetzungen, um sich sowohl a ls Standort für ein „Exzellenz- Startup-Center“ als auch für eine Weiterentwicklung zur „Digitalen Modellkommune“ anzubieten. So kann die Stadt, die „Wissenschaft und Lebensart“ in ihrem Label trägt, mit zahlreichen, bereits erfolgreich arbeitenden Einrichtungen punkt en und sich somit – wie gefordert – auch als erfolgsversprechende Wissenschafts- und I nnovations-Region präsentieren: Zu nennen sind hier beispielsweise Universität, Fachho chschulen, der Technologiehof, die - 2 - Gründergarage, das Nano-BioTech-Institut, die bunde sweit beachtete Batterieforschung sowie die Kammern und berufsständische Organisation en. Über bereits heute bestehende Vernetzungen hinaus böte deshalb die Unterstützung des Landes bei der Gründung von Wachstums-Netzen einen unschätzbaren Anschub für di e Zukunft des Wissenschaftsstandortes Münster. Auf dem Weg zum „virtuellen Rathaus“ ist Münster al lerdings erst in kleinen Schritten unterwegs; so ist die Stadt zwar Modellkommune für den digitalen Personalausweis, andere Angebote aber lassen sich, insbesondere mit dem Ziel einer größeren Praxistauglichkeit und einer vereinfachten Nutzung für die Bürgerinnen und Bürger, noch erheblich weiterentwickeln. Das Bundesministerium des Innern hatte schon zusamm en mit den kommunalen Spitzenverbänden seit 2014 mit acht Städten und Lan dkreisen, darunter auch der Bewerbergemeinschaft Ibbenbüren sowie der Stadt Dür en in NRW, einen Versuch "Modellkommune E-Government" durchgeführt, der im S ommer 2016 abgeschlossen wurde. Aus den Erfahrungen entstand ein Leitfaden f ür die kommunale Praxis. Die Förderung als mögliche „Digitale Modell-Kommune“ in NRW würde einen weiten Sprung in die Zukunft der wachsenden und funktionierenden Sta dt bedeuten und Münster bei der Fortentwicklung einer bürgerorientierten, schlanken und effektiven Verwaltung eine erfolgversprechende Unterstützung bieten. gez. Carola Möllemann-Appelhoff Jürgen Reuter Hans Varnhagen Jörg Berens FDP-Fraktion im Rat
Beschlussvorlage
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V/0151/2018 DER OBERBÜRGERMEISTER citeq Betrifft Antrag der FDP-Ratsfraktion an den Rat Nr. A-R/0045/2017 vom 26.06.2017; „Exzellentes digitales Münster„ Beratungsfolge 14.03.2018 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Haupt- und Finanzausschuss nimmt die Stellungnahme der Verwaltung zur Kenntnis. So- bald in Sachen der von der nordrhein-westfälischen Landesregierung avisierten „Exzellenz- Startup-Center“ die Bewerbungsvoraussetzungen geklärt sind, ist hierzu im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderung Münster GmbH zu berichten. 2. Der Antrag der FDP-Ratsfraktion an den Rat Nr. A-R/0045/2017 (s. Anlage) ist damit erledigt. II. Finanzielle Auswirkungen: Keine. Begründung: Am 12.07.2017 beschloss der Rat, den Antrag der FDP -Ratsfraktion „Exzellentes digitales Münster“ (A-R/0045/2017) an den Haupt- und Finanzausschuss zu verweisen. Der Antrag beauftragte die Ve r- waltung mit zwei Prüfpunkten: 1. Prüfung der Voraussetzungen einer erfolgreichen Bewerbung als eines der sechs „Exzellenz - Startup-Center“, die die neue nordrhein -westfälische Landesregierung laut Koalitionsvertrag einric h- ten wird. Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH steht bezüglich der avisierten Förderinitiative im Kontakt zum zuständigen Ministerium für Wirtschaft, Innovation und Digitalisierung des Landes NRW. Sobald die Au sschreibung vorliegt und die Rahmenbedingungen geklärt sind, ist über eine Bewerbung zu Vorlagen-Nr.: V/0151/2018 Auskunft erteilt: Herr Schoenfelder Ruf: 492-1800 E-Mail: Schoenfelder@citeq.de Datum: 19.02.2018 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0151/2018 entscheiden. Eine Einbeziehung der Partner aus dem „Hub münsterLAND.digital“ erscheint aus he u- tiger Sicht sinnvoll. Im Aufsichtsrat der Wirtschafsförderung Münster GmbH wird über den Fortgang informiert werden. 2. Prüfung der Voraussetzungen einer erfolgreichen Bewerbung als eine von zwei „Digitalen Model l- kommunen“, die die neue nordrhein-westfälische Landesregierung laut Koalitionsvertrag fördern will. Aufgrund von pe rsonellen Engpässen in der citeq war es nicht möglich, die beantragte Prüfung mit der erforderlichen Qualität durchzuführen und einen Förderantrag zu stellen: Die entsprechend qual i- fizierten Mitarbeiter/innen waren in der fraglichen Zeit (Juli - Oktober 2017) nicht verfügbar, da sie u.a. in zuvor verbindlich zugesagten Projekten und Maßnahmen gebunden waren (Neuorganisation des MEP-Teams, Projekt zur Stärkung der interkommunalen IT -Zusammenarbeit in den Kreisen Coesfeld und Warendorf, Servicekonto NRW, Pilotprojekt „Kommunales Open Government in NRW“). Die citeq beteiligt sich regelmäßig an Ausschreibungen zu Förderprojekten von Land, Bund und EU. Zu beachten ist dabei allerdings: Das Stellen von Förderanträgen und noch mehr die Durchführung von Förderprojekten binden nicht unerhebliche Personalkapazitäten. Im ersten Halbjahr 2017 wurden von der citeq Förderanträge gestellt zu „Modellkommune Open Government“ des Bundesministerium des Inneren und zu „Pilotprojekt Kommunales Open Government in NRW“ des Ministe rium für Inne- res und Kommunales NRW. I. V. gez. Wolfgang Heuer Stadtrat Anlage: Antrag Nr. A-R/0045/2017
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Geringhoffstraße 48
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Details
- Aktenzeichen
- V/0151/2018
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 16.02.2018
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37