2014/0297
Bericht der HEAG über den Einzel- und Konzernabschluss zum 31.12.2013
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Geschäftsbericht 2013 BLICKRICHTUNG ZUKUNFT. AUsRICHTUNG wACHsTUm. Geschäftsbericht 2013 BLICKRICHTUNG ZUKUNFT. AUsRICHTUNG wACHsTUm. INHALT Die heAG in Geschäftsfeldsicht 6 Die stadtwirtschaft in Geschäftsfeldsicht 7 Vorwort des Vorstands 8 Mitglieder des Aufsichtsrats 10 synergien nutzen, Potenziale heben Wachstumsziele realisieren 13 KONZERNLAGEBERICHT UND KONZERNABsCHLUss 2013 Konzernlagebericht 26 Konzernbilanz Aktiva 36 Passiva 37 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 38 Konzern-Kapitalflussrechnung 39 Konzerneigenkapitalspiegel 40 Konzernanhang 42 Konzernanlagenspiegel 44 Anteilsbesitz 46 bestätigungsvermerk 59 LAGEBERICHT UND JAHREsABsCHLUss 2013 Lagebericht 62 bilanz Aktiva 66 Passiva 67 Gewinn- und Verlustrechnung 68 Kapitalflussrechnung 69 Anhang 70 Anlagenspiegel 70 Anteilsbesitz 72 Gewinnverwendungsvorschlag 75 bestätigungsvermerk 76 bericht des Aufsichtsrats 77 impressum 78 6 7HEAG Geschäftsbericht 2013 Geschäftsfeldsicht DIE sTADTwIRTsCHAFT IN GEsCHäFTsFELDsICHTDIE HEAG IN GEsCHäFTsFELDsICHT ENERGIE • HEAG südhessische Energie AG (HsE) • HsE Regenerativ GmbH • Global Tech I Offshore wind GmbH • HsE solarpark Lauingen GmbH & Co. KG • HsE solarpark Leiwen GmbH & Co. KG • HsE solarpark Thüngen GmbH & Co. KG • HsE windpark Binselberg GmbH & Co. KG • HsE windpark Erksdorf GmbH • HsE windpark Haiger GmbH & Co. KG • HsE windpark schlüchtern GmbH • Industriekraftwerk Breuberg GmbH • Hessenwasser GmbH & Co. KG • HsE Netz AG • Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-main- Neckar GmbH & Co. KG • HsE Technik GmbH & Co. KG • ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG • COUNT+CARE GmbH & Co. KG • ENTEGA GmbH & Co. KG • ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG • citiworks AG • Forest Carbon Group AG • HsE NATURpur Energie AG • NATURpur Institut für Klima- und Umwelt- schutz gemeinnützige GmbH weitere ImmOBILIEN • bauverein AG • BVD Gewerbe GmbH • HEAG wohnbau GmbH • BVD Heimbau GmbH & Co. KG • BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG • BVD New Living GmbH & Co. KG • Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach • HsE wohnpark GmbH & Co. KG • Immoselect GmbH • sOPHIA Hessen GmbH • wohnungsgesellschaft HEGEmAG GmbH & Co. Nordhessen KG • wohnungsgesellschaft HEGEmAG GmbH & Co. südhessen KG weitere • eigenbetrieb immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (iDA) • GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbh • institut Wohnen und Umwelt Gmbh • Neue Wohnraumhilfe gGmbh mOBILITäT • HEAG mobilo GmbH • HEAG mobiBus GmbH & Co. KG • HEAG mobiserv GmbH • HEAG mobiTram GmbH & Co. KG • Nahverkehr-service GmbH (NVs) weitere • DADiNA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation • ivm Gmbh (integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement region frankfurt rheinMain) • rhein-Main-Verkehrsverbund Gmbh (rMV) GEsUNDHEIT • Klinikum Darmstadt Gmbh • Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-Gmbh • Klinikum catering service Gmbh • Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft südhessen mbh • Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt Gmbh • sanitätshaus am Klinikum Gmbh • ssG starkenburg service Gmbh • eigenbetrieb bäder der stadt Darmstadt • eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen • Dienstleistungs- und einkaufsgemeinschaft kommunaler Krankenhäuser e. G. im Deutschen städtetag • Zweckverband Gesundheitsamt der stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg KULTUR & KONGREssE • HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH • eigenbetrieb bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt • eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt • Gemeinnützige Kulturfonds frankfurt rheinMain Gmbh • Kulturregion frankfurtrheinMain gGmbh • Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Gmbh & co. KG • frankfurt ticket rheinMain Gmbh TELEKOmmUNIKATION • HsE medianet GmbH weitere ENTsORGUNG & ABwAssER • HsE Entsorgung GmbH • HsE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG • eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (eAD) • ArGe Kilb / DeD • ArGe Meinhardt / DeD • awatech Gmbh • biolog Gmbh • Darmstädter entsorgungs- und Dienstleistungs Gmbh (DeD Gmbh) • Darmstädter recycling Zentrum Gmbh (DrZ Gmbh) • sAVAG südhessische Abfall-Verwertungs Gmbh • ZAs Zweckverband Abfallverwertung südhessen weitere wEITERE AKTIVITäTEN • HEAG Holding AG – Beteiligungsmanage- ment der wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) • HEAG Versicherungsservice GmbH • cesah Gmbh centrum für satellitennavigation hessen • frankfurtrheinMain Gmbh international Marketing of the region • Gernsheimer hafenbetriebs Gesellschaft mbh • stadt- und Kreis-sparkasse Darmstadt • süddeutsche Zuckerrübenverwertungs- Genossenschaft e. G. • WDb Wissenschaftsstadt Darmstadt beteiligungs Gmbh & co. KG • Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing Gmbh ENERGIE • HEAG südhessische Energie AG (HsE) • HsE Regenerativ GmbH • Global Tech I Offshore wind GmbH • HsE solarpark Lauingen GmbH & Co. KG • HsE solarpark Leiwen GmbH & Co. KG • HsE solarpark Thüngen GmbH & Co. KG • HsE windpark Binselberg GmbH & Co. KG • HsE windpark Erksdorf GmbH • HsE windpark Haiger GmbH & Co. KG • HsE windpark schlüchtern GmbH • Industriekraftwerk Breuberg GmbH • Hessenwasser GmbH & Co. KG • HsE Netz AG • Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-main- Neckar GmbH & Co. KG • HsE Technik GmbH & Co. KG • ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG • COUNT+CARE GmbH & Co. KG • ENTEGA GmbH & Co. KG • ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG • citiworks AG • Forest Carbon Group AG • HsE NATURpur Energie AG • NATURpur Institut für Klima- und Umwelt- schutz gemeinnützige GmbH weitere ImmOBILIEN • bauverein AG • BVD Gewerbe GmbH • HEAG wohnbau GmbH • BVD Heimbau GmbH & Co. KG • BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG • BVD New Living GmbH & Co. KG • Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach • HsE wohnpark GmbH & Co. KG • Immoselect GmbH • sOPHIA Hessen GmbH • wohnungsgesellschaft HEGEmAG GmbH & Co. Nordhessen KG • wohnungsgesellschaft HEGEmAG GmbH & Co. südhessen KG weitere mOBILITäT • HEAG mobilo GmbH • HEAG mobiBus GmbH & Co. KG • HEAG mobiserv GmbH • HEAG mobiTram GmbH & Co. KG • Nahverkehr-service GmbH (NVs) weitere KULTUR & KONGREssE • HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH TELEKOmmUNIKATION • HsE medianet GmbH weitere ENTsORGUNG & ABwAssER • HsE Entsorgung GmbH • HsE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG weitere wEITERE AKTIVITäTEN • HEAG Holding AG – Beteiligungsmanage- ment der wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) • HEAG Versicherungsservice GmbH sonstige betriebliche Aufwendungen investitionen Dividende Personalaufwand Aufwendungen für bezogene Leistungen steuern wERTsCHÖPFUNG DEs HEAG-KONZERNs FÜR DIE sTADT UND DIE REGION 2.065 Millionen eUr Umsatz konnte der heAG-Konzern im Jahr 2013 generieren. es ergibt sich daraus eine Wertschöpfung für die stadt und die region von rund 644 Millionen eUr. im einzelnen setzt sich die Wertschöpfung, unter berücksichtigung des jeweiligen regionalen Anteils, wie links dargestellt zusammen. 8 9HEAG Geschäftsbericht 2013 Vorwort des Vorstands sEHR GEEHRTE LEsERINNEN, sEHR GEEHRTE LEsER, seit Mehr ALs eiNeM JAhrhUNDert ist Die he AG fest iN Der WisseNschAftsst ADt DArMstADt VerWUrZeLt. GeMeiNsAM Mit ihreN tOchterUNterNehMeN ist sie MitVer- ANtWOrtLich fÜr Die eNtWicKLUNG UND DAs WAchstUM Der stADtWirtschAft. iM JAhr 2013 WUrDeN VieLe ANstreNGUNGeN UNterNOMMeN, UM KÜNftiG DAs WAchs- tUM ZU GestALteN UND sO eiNe frUchtbAre UND fUNKtiONiereNDe stADtWirtschAft ZU erMÖGLicheN. Die kommunalen Unternehmen tragen eine besondere Verantwortung für die Daseinsvor- sorge in der region. ein ausgeglichenes beteiligungsportfolio, zukunftsfähige strategien und vorausschauende Unternehmensführung sind notwendige b austeine, um dieser Verantwortung auch weiterhin gerecht zu werden. Als gute und vor allem die Unterneh- men verbindende beispiele seien hier die stadtwirtschaftsstrategie und der seit 2013 in vielen städtischen beteiligungen angewendete Darmstädter beteiligungskodex genannt. Gemeinsam ist es den Unternehmen der heAG-Gruppe 2013 gelungen, für stadt und region eine Wertschöpfung von rund 644 Mio. eUr zu generieren. Wie sie sehen, ist der Geschäftsbericht 2013 kompakter als gewohnt. informationen über unsere tochtergesellschaften lesen sie in den jeweiligen Geschäftsberichten (unter www. heag.de). Wir haben uns auf die wesentlichen themen konzentriert. eines wollen wir vorwegnehmen: Die bauverein AG feiert in 2014 ihr 150-jähriges beste- hen zu dem wir sehr herzlich gratulieren. besonders erfreulich ist, dass die bauverein AG mit 150 eUr pro Aktie in ihrem Jubiläumsjahr die höchste Ausschüttung der Unterneh - mensgeschichte vornimmt. Oder bildlich gesprochen: Aus einer zarten Pflanze, die 1864 zu wachsen begonnen hat, ist durch weitsichtige Pflege ein ertragreicher b aum der Darmstädter stadtwirtschaft geworden. Zukünftiges Wachstum ist Grundlage für den Wohlstand von stadt und region und die heAG wird alles dafür tun, dieses Wachstum zu fördern. Und damit sie bereits heute am Wachstum teilhaben können, haben wir ihnen in diesem Jahr ein besonderes Lesezei- chen beigelegt. Denn es ist mehr, als es auf den ersten blick zu sein scheint – es enthält samen, die bei guter Pflege zu lebendigen Pflänzchen heranwachsen. Wir wünschen viel erfolg beim Wachsen lassen und eine anregende und interessante Lektüre, DR. mARKUs HOsCHEKDR. KLAUs-mICHAEL AHREND 10 11HEAG Geschäftsbericht 2013 Mitglieder des Aufsichtsrats DER AUFsICHTsRAT DER HEAG 1 JOCHEN PARTsCH 1) Oberbürgermeister, Darmstadt, Vorsitzender 2 ANDRé sCHELLENBERG Dipl.-Volkswirt, stadtkämmerer, Darmstadt, 1. stellvertretender Vorsitzender 3 mARGIT sTÖVEs AND 2) rechtsanwältin, frankfurt, 2. stellvertretende Vorsitzende, ab 23. August 2013 4 DAGmAR mETZGER 1) rechtsanwältin, Justitiarin sparkasse Darmstadt, stadtverordnete, Darmstadt, 3. stellvertretende Vorsitzende 5 YÜCEL AKDENIZ Dipl.- sozialpädagoge, s tadtverordneter, Darmstadt 6 RALF ARNEmANN Dipl.-Mathematiker, Darmstadt 7 HANs-wERNER ERB Dipl.-Kfm., Mitglied des Vorstandes der sparkasse Darmstadt, Mühltal 8 PETER FRANZ 1) r echtsanwalt, stadtverordneter, Darmstadt 9 HANs FÜRsT Ltd. Angestellter (AtZ), s tadtverordneter, Darmstadt 10 HEINZ GLäsER 2) kfm. Angestellter, reichelsheim, ab 23. August 2013 11 sILKE HABICH 1) 2) rechtsanwältin, egelsbach, ab 23. August 2013 12 wILHELm KINs Vorstandsvorsitzender GhV Darmstadt, s tadtverordneter, Darmstadt 13 ULRICH PAKLEPPA s tadtrat, Darmstadt, ab 10. April 2014 14 GÖRAN PERKUHN 2) kfm. Angestellter, reinheim 15 BIRGIT PÖRTNER Dipl.-sozialpädagogin, s tadtverordnete, Darmstadt, ab 23. August 2013 16 sABINE sEIDLER Vors. richterin a. D., s tadträtin, Darmstadt, ab 23. August 2013, 17 RONALD sPEIsER 2) kfm. Angestellter, reichelsheim 18 RAINER wÜsT 2) kfm. Angestellter, fischbachtal Die Mitglieder hanno benz, stadtverordne- ter; iris bachmann, stadträtin; Katja funk 2), Dipl-Kffr., kfm. Angestellte; Willi heleine 2), kfm. Angestellter und isabelle Welpot 2), Dipl.-betriebswirtin, kfm. Angestellte sind am 23. August 2013 ausgeschieden und das Mitglied brigitte Lindscheid, stadträtin, am 28. februar 2014. 1) Mitglied im Personalausschuss 2) Arbeitnehmervertreter 1 2 4 5 10 11 7 8 13 14 3 6 12 9 1 2 4 5 10 11 7 8 13 14 15 16 17 18 12 13HEAG Geschäftsbericht 2013 sYNERGIEN NUTZEN, POTENZIALE HEBEN – wACHsTUmsZIELE REALIsIEREN Die heAG ist eiN VerLässLicher PArtNer Der WisseNschAftsstADt DArMstADt. Mit hOheM eNGAGeMeNt, stets AM KUNDeN OrieNtiert, Leistet Der NAchhALtiGKeitsKON- ZerN eiNeN WichtiGeN beitrAG ZUr DAseiNsVOrsOrGe UND ZUr stANDOrtqUALität. Die heAG bÜNDeLt WirtschAftLiches POteNZiAL UND VerNetZt UNterNehMeN, Die DeN ALLtAG Der MeNscheN iN Der reGiON VieLseitiG PräGeN. GeMeiNsAM Mit DeN iMPULs- GebeNDeN UNterNehMeN Der he AG-GrUPPe Verf OLGt sie DAs ZieL, eiNe ZUKUNfts- UND LeistUNGsfähiGe DArMstäDter stADtWirtschAft ZU GestALteN. Geschäftsfelder strategisch weiterentwi- ckeln, Prozesse ineinander verzahnen, dabei alle Aktivitäten darauf ausrichten, stadtrendite zu steigern, sind zentrale Aufgaben der heAG holding AG – betei- ligungsmanagement der Wissenschafts- stadt Darmstadt (heAG). Die stadtrendite umfasst dabei nicht nur monetäre Ziele, sondern auch den Nutzen für die bürge- rinnen und bürger in stadt und region. Neben ihrer funktion als führungsgesell- schaft des heAG-Konzerns mit seinen fünf tochterunternehmen, heAG südhessische energie AG (hse), bauverein AG, heAG mobilo Gmbh, heAG Kulturfreunde Darm- stadt gemeinnützige Gmbh und heAG Versicherungsservice Gmbh, verantwortet die heAG darüber hinaus das beteili- gungsmanagement der Wissenschafts - stadt Darmstadt. ihre Kernaufgaben sind beteiligungscontrolling und -verwaltung, die betreuung städtischer Mandatsträger in den Aufsichtsgremien sowie die Verbes- serung der transparenz. Darüber hinaus erarbeitet sie handlungsempfehlungen, um die beteiligungen sowie das Portfo- lio weiterzuentwickeln. Aktuell gliedert es sich in acht Geschäftsfelder: energie, immobilien, Mobilität, Gesundheit, Kultur & Kongresse, telekommunikation, entsor- gung & Abwasser sowie weitere Aktivitä- ten. Die heAG nimmt auch querschnitts - funktion wahr, z.b. cash-Management und shared services. AKTIV FÜR DIE ZIELE DER sTADT rund 160 städtische beteiligungen wer- den von der he AG unterstützt. Damit betraut, kommunale Vorgaben in den beteiligungen zu verankern, hat die heAG zahlreiche Projekte eingeleitet und begleitet. stadtbezogene Prozesse werden von ihr koordiniert und vorwärtsgebracht. Dies betrifft insbesondere Projekte aus der stadtwirtschaftsstrategie, die erstmals im Dezember 2009 in der stadtverordneten- versammlung beschlossen wurde. Dieser Leitfaden für die wirtschaftliche entwick- lung definiert Wachstums- und entwick- lungsziele der stadtwirtschaft. 2013 lag der schwerpunkt darauf, struk- turen neu zu organisieren, die effizienz zu erhöhen und ergebnisse zu verbessern. so wurden von der heAG Vorschläge erarbei- tet, die Konzernsteuerquote zu optimieren. Diese Vorschläge betrafen überwiegend die hse und wurden in enger Koopera- tion mit dem hse -Vorstand umgesetzt. Zwischen der hse und tochtergesellschaf- ten wurden im vergangen Jahr ergebnis- abführungsverträge geschlossen. Zudem wurden rechtsformumwandlungen im hse-Konzern durchgeführt. Auf diesem Weg lässt sich nachhaltig die Konzern- steuerquote senken: Künftig – und auch rückwirkend für das Geschäftsjahr 2013 – werden bei der hse einsparpotenziale erschlossen. im Juni 2012 erwarb die heAG 40 Prozent hse-Anteile vom energiekonzern e.ON. seitdem hält die heAG 93 Prozent an der hse und rekommunalisierte sie damit. Der strategisch wichtige Kauf der Anteile führte im Geschäftsjahr 2013 zu zahlreichen Vorteilen. einer Neuordnung des Vorstands der hse folgte die, eng mit der heAG abge- stimmte, entwicklung einer Vorwärtsstrate- gie. ebenso konnten im Geschäftsjahr 2013 besonders hohe bilanzgewinne realisiert werden, die auch zu einer höheren Wert- schöpfung in der region führten. Dieses ergebnis ermöglichte eine Ausschüttung von 85,5 Millionen eUr, die im rahmen der Ausgründung der strom- und Gasnetze in die hse Netz AG im Jahr 2007 vereinbart war. Um den investitionsspielraum der hse zu erhalten, hat die heAG ihren Gewinn anteilig als sachdividende entgegengenommen. so wurde im vergangenen Jahr ein rund sechs prozentiger Anteil der bauverein AG von 14 15HEAG Geschäftsbericht 2013 der hse auf die heAG übertragen. Dies diente auch der Portfoliobereinigung im stadtkonzern. Weiteres Optimierungspotenzial wurde durch die bündelung von querschnitts - funktionen erreicht: das konzernweite cash-Management wurde ausgebaut, ebenso der gemeinsame einkauf inner- halb der stadtwirtschaft. indem beispiels- weise büromaterial, Kopierer, reifen oder Diesel gemeinsam beschafft wurden, konnten Ausgaben reduziert werden. Und die 2013 gegründete heAG Versicherungs- service Gmbh wird dafür sorgen, dass die beschaffung von Versicherungen für Unternehmen der stadtwirtschaft effizient gebündelt wird. sTRATEGIE FÜR DIE KOmmENDEN JAHRE Nach vielen erfolgreich umgesetzten Projekten hat die heAG 2013 begonnen, die stadtwirtschaftsstrategie neuzuentwi- ckeln. Die strategie wird aktuell in enger Absprache mit den Dezernenten, den frak- tionen der stadtverordnetenversammlung, den kommunalen beteiligungen, externen fachleuten und dem stadtwirtschaftskoor- dinator erarbeitet. Der stadtwirtschafts- koordinator ist der Ansprechpartner für die städtischen belange des beteiligungs- managements. eckpunkte der stadtwirt- schaftsstrategie wurden beim fünften stadtwirtschaftsforum vorgestellt. e nde 2014 soll die s trategie den städtischen Gremien zum beschluss vorgelegt werden. Die neue strategie bezieht erstmals auch Produkte der stadtwirtschaft ein und soll bis ins Jahr 2020 Gültigkeit haben. Die Darmstädter compliance-Leitlinien legen ein gemeinsames Verständnis der einhaltung von rechtsvorschriften, stadtweiten und internen regelwerken fest. Die compliance-Leitlinien hat die heAG 2013 ebenfalls im Dialog mit dem beteiligungsdezernenten, dem stadt- wirtschaftskoordinator, den Dezernenten sowie den wichtigsten beteiligungen entwickelt. Die nutzbringende compliance erfüllt alle gestellten Anforderungen, dient der risikovermeidung und definiert als Wertekanon und Verhaltenskodex eckpfeiler einer gemeinsamen Unterneh- menskultur. Wirksam werden die Leit- linien ab 2014. ZU TRANsPARENZ VERPFLICHTET Die heAG veranstaltet jährlich ein stadt- wirtschaftsforum, bei dem sich ausge- wählte städtische beteiligungen den politisch Verantwortlichen aus stadtver- ordnetenversammlung und Magistrat vorstellen und aktuelle Projekte präsen- tieren. Das Ziel dieser regelmäßigen Ver- anstaltung ist die förderung des gegen- seitigen Austauschs zwischen Politik und stadtwirtschaft sowie die erhöhung der transparenz. Auch der Darmstädter beteiligungskodex soll die transparenz erhöhen. er definiert unter anderem standards für eine gute und verantwortungsvolle Unternehmens- führung und -aufsicht. Der Kodex wurde 2012 im sinne einer Public c orporate Governance maßgeblich von der he AG entwickelt. seit 2013 findet er bei den meisten städtischen beteiligungen An- wendung. Neben vielen anderen Unter- nehmen der stadtwirtschaft haben auch heAG-Aufsichtsrat und heAG-Vorstand im vergangenen Geschäftsjahr dem Kodex entsprochen. (Die entsprechenserklärung ist abrufbar unter www.heag.de.) Der von der heAG erstellte beteiligungsbe- richt informiert jährlich über Unternehmen der stadtwirtschaft, an denen die stadt mittelbar oder unmittelbar mindestens 20 Prozent der Anteile hält. er gibt de- tailliert Auskunft über Anteilserwerbe, Veräußerungen und Neugründungen. 2013 erschien er bereits zum 15. Mal, bundesweit erstmalig auch als App für smartphones und tablets. Neben multi- medialen features wie der Videobotschaft des Oberbürgermeisters Jochen Partsch, können die App-benutzer über eine suche beispielsweise nach Personen recherchie - ren oder mit einem Unternehmen Kontakt aufnehmen. Dem gedruckten exemplar wurde erneut ein großes faltposter beige- legt, das beteiligungsstrukturen übersicht- lich darstellt. in regelmäßigen quartalsberichten setzt die heAG den Magistrat der Wissenschafts- stadt Darmstadt über die entwicklung von 30 ausgewählten beteiligungen in Kenntnis. Die berichte führen Gewinn- und Verlustrechnungen, unternehmensspe - zifische Kennzahlen sowie Angaben zu Abweichungen und zur risikolage auf. Der Magistrat erlangt durch die berichte einblick in die aktuelle wirtschaftliche Lage der kommunalen beteiligungen und kann – wenn nötig – frühzeitig auf die weitere entwicklung einfluss nehmen. Außerdem bietet die heAG den Verantwortlichen der stadt über eine Konzerndatenbank Zugriff zu informationen wie s atzungen, Ge - schäftsordnungen, Aufsichtsgremien und Geschäftsleitungen. Zur weiteren erhöhung der transparenz hat die heAG 2013 begon- nen, ihr berichtswesen zu überarbeiten. Grundsätzlich ist die he AG der wesent- liche berater der Wissenschaftsstadt Darmstadt in wirtschaftlichen fragen. in Personalfragen stand sie bei der suche nach neuen hse-Vorständen und einem zweiten Vorstand für die bauverein AG zur seite und wirkte bei der Auswahl des Nachfolgers von heAG mobilo-Geschäfts- führer Karl-heinz holub mit. ebenfalls beteiligt war die heAG an der suche nach einem neuen eigenbetriebsleiter für den eigenbetrieb immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (iDA), nach einem neuen Geschäftsführer für das Kli- nikum Darmstadt sowie an der besetzung weiterer Geschäftsführerpositionen in der stadtwirtschaft. Mit iris bachmann wurde zudem eine neue Geschäftsführerin für die heAG Kulturfreunde Darmstadt gemein- nützige Gmbh gefunden. Außerdem über - nahm heAG-Vorstand Dr. Klaus-Michael Ahrend interimistisch Geschäftsführerposi- tionen bei der Klinikum Darmstadt Gmbh, mehreren tochtergesellschaften des Kli- nikums sowie beim eigenbetrieb immobi- lienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die heAG unterstützte darüber hinaus die Wissenschaftsstadt Darmstadt dabei, die centralstation zu kommunalisieren und damit ihren fortbestand zu sichern. sie wurde damit beauftragt, eine Lösung für den attraktiven Kulturbetrieb zu erar - beiten. im ergebnis wurde die c entral- station Veranstaltungs-Gmbh als t ochter der Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Gmbh & c o. KG gegründet. Als weiteren service bietet die heAG einen rechtsnewsletter an, der regelmäßig die politisch Verantwortlichen der Aufsichts- gremien über geschäftsfeldspezifische rechtsfragen informiert. für den service und die zahlreichen Auf- gaben, die ganz im Zeichen des Dienst- leistungsgedankens und mit einem hohen Maß an transparenz erfüllt werden, erhielt die heAG 2013 erneut das Zertifikat „ser- vicequalität Deutschland“. ENGAGIERT IN NACHHALTIGKEIT Neben ihrem hohen Anspruch an das Niveau ihrer Dienstleistungen ist die heAG auch ein Nachhaltigkeitskonzern. Als beteiligungsmanagement hat sie eine Vorbildfunktion, die sie konsequent wahrnimmt: sie entspricht als erste eckpunkte der neuen s tadtwirt- schaftsstrategie wurden beim fünften stadtwirtschaftsforum vorgestellt, das von Oberbürgermeister Jochen Partsch eröffnet wurde. Die heAG unterstützte die Wissen- schaftsstadt Darmstadt bei der Kommunalisierung der centralstation und half dabei, den fortbestand des attraktiven Kulturbetriebs zu sichern. Die Klinikum Darmstadt Gmbh wurde interimistisch von heAG-Vorstand Dr. Klaus-Michael Ahrend geführt. Auch hat die heAG 2013 die suche nach einem medizinischen Geschäfts- führer koordiniert. 16 17HEAG Geschäftsbericht 2013 schaft und -verwaltung. Von seiten der Wirtschaft beteiligten sich unter anderem die hse, die bauverein AG und die hse Medianet Gmbh. Von städtischer seite nahmen beispielsweise das bürger- und Ordnungsamt, stadtplanungsamt und die städtische f euerwehr teil. Das cross- Mentoring ist ein beispiel für die gelebte Kooperation innerhalb der stadtwirtschaft. seit Jahren engagiert sich die heAG au- ßerdem verstärkt für Darmstädter Kinder und Jugendliche, indem sie eine jährlich wechselnde schulpatenschaft übernimmt. sie verfolgt damit das Ziel, bei den jungen Menschen das interesse für Wirtschaft und Politik zu fördern und ihren einstieg in das berufsleben zu erleichtern. beispiels- weise führt sie betriebsbesichtigungen durch, unterstützt Projekte, hilft bei der Praktikumssuche und informiert über Ausbildungsmöglichkeiten im s tadtkon- zern. 2013 ging die schulpatenschaft in die fünfte runde. erstmals war die heAG als Pate für eine berufsschule aktiv. Mit über 2.000 schülerinnen und schülern war die Peter-behrens- schule bislang die größte Patenschule. Leider sind auch Darmstädter schulen nicht immer frei von seelischer und körperlicher Gewalt. Daher hat die heAG ein seminar zur Gewaltprä- vention ermöglicht, das vom institut für Psychologie und bedrohungsmanagement entwickelt wurde. Unter dem Motto „intervention statt repression“ wurden Lehrerinnen und Lehrer darauf vorbereitet, auf bedrohlichen situationen angemessen zu reagieren. Die stärkung der Kooperation zwischen Wissenschaft und stadtwirtschaft sowie die Präsentation aktueller, die Geschäfts- felder der heAG betreffende wissen- schaftliche forschungsergebnisse wa- ren die Ziele des symposiums „stadtle- ben“, das die heAG gemeinsam mit der tU Darmstadt veranstaltet hat. eine Neuauf- lage des symposiums wird 2015 stattfin- den. Großen besucherzuspruch hatte auch die Ausstellung „Die heAG-bilderkammer – Darmstadt und die Künste 1846 - 1976“. bei der Ausstellung auf der Mathildenhö- he konnten interessierte bürgerinnen und bürger erstmals einen blick auf Kunstwer- ke werfen, die lange Jahre in der bilder- kammer der heAG gelagert waren. Die heAG ist ein Unternehmen mit langer tradition und Geschichte. Die über hun- dertjährigen Wurzeln geben ihr die fähig- keit, innovative Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Alle Aufgaben, die die kommunale beteiligungsholding dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK), der vom rat für Nachhaltige entwicklung im Auftrag der bundesregierung definiert wurde. Dieser legt s tandards für trans- parenz und Nachhaltigkeitsmanagement von Unternehmen fest. Die Vorgaben des Kodex werden ergänzt durch die Nachhal- tigkeitsleitlinien, welche bei der heAG seit 2013 in Kraft sind. (entsprechenserklärung und Leitlinien sind abrufbar unter www. heag.de.) ein Ziel der stadtwirtschaftsstrategie ist ein aktiver beitrag der Unternehmen zum Umweltschutz. so arbeitet die heAG bereits seit 2011 als erste kommunale holding in hessen komplett cO2-neutral. Als einziges Darmstädter Unternehmen hat sie sich an der hessenweiten Aktion „sauberhafter Geschäftstag 2013“ be - teiligt und den friedensplatz von Unrat befreit. Die heAG motiviert ihre beschäf- tigten, das fahrrad für den Weg zur Arbeit zu nutzen: Wer mit dem fahrrad zur Arbeit fährt, fördert die Gesundheit und schützt zugleich die Umwelt. entsprechend sind die rahmenbedingungen im Unterneh- men. Der Allgemeine Deutsche fahrrad- club e. V. (ADfc) hat die he AG dafür mit dem Zertifikat „fahrradfreundlicher betrieb“ ausgezeichnet. Als besonderen Anreiz hat die heAG im vergangenen Jahr das Leasing von fahrrädern eingeführt. Mit dem Programm „rad & tat“ können alle heAG-beschäftigte seit 2013 fahrräder jeder Art, ob Mountain-, city- oder e-bike, durch eine brutto-entgeltumwandlung vergünstigt leasen. Die heAG führte dies als eines der ersten Unternehmen in Darmstadt ein. Möglich wurde dieses innovative Angebot durch eine Gesetzes- novelle, die bei der sogenannten „1-Pro- zent-regel“ zur Versteuerung des privaten Nutzungsanteils neben Dienstwagen seit ende 2012 auch fahrräder berücksichtigt. in der Praxis suchen sich die beschäftigten bei einem fahrradhändler ein Wunschfahr- rad aus und sparen im Vergleich zu einem Direktkauf bis zu 40 Prozent. FÜR DIE mENsCHEN Im UNTERNEHmEN UND IN DER sTADT Nachhaltiges, umsichtiges handeln zeigt die heAG auch in ihrer Personalpolitik. schließlich sind die beschäftigten die Voraussetzung für den erfolg der s tadt- wirtschaft. Mit der charta der Vielfalt bekennt sich die he AG zur Vielfalt im Unternehmen und einer Arbeitskultur, die frei ist von Vorurteilen und die Persönlich- keit aller beschäftigten wertschätzt. Die heAG schafft rahmenbedingungen, um beruf und familie besser zu vereinbaren. Mit Plätzen in einer Kindernotfallbetreu- ung, die seit 2010 zur Verfügung stehen, können berufstätige eltern beispielswei- se kurzfristig auf betreuungsengpässe reagieren. Die heAG hat dafür das „fluggis Abenteuerland“ als Partner gewonnen. Auch mehrere andere kommunale be- triebe nutzen das Angebot der Kinderta- gesstätte. seit 2013 bietet die heAG ihren beschäftigten zudem zahlreiche Angebote zur Vereinbarkeit von beruf und Pflege. so wurde unter anderem ein Modell zur teilstationären Kurzzeitpflege eingeführt, auf das beschäftigte mit pflegebedürfti- gen Angehörigen zurückgreifen können, wenn die häusliche Pflege aufgrund eines Notfalls nicht möglich ist. Mit dem cross-Mentoring-Programm der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der heAG werden potenzielle Nachwuchs - führungskräfte aus s tadtwirtschaft und stadtverwaltung gefördert. Unter der schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jochen Partsch fand das Projekt 2013 zum zweiten Mal statt. ein Merkmal dieser Personalentwicklungsmaßnahme ist der intensive Austausch zwischen stadtwirt- heAG im Laufe eines Jahres erfüllt, haben stets ein Ziel vor Augen: die Wissen- schaftsstadt Darmstadt als nachhaltigen und lebendigen standort für alle bürge- rinnen und bürger. innovativ die Umwelt schützen: Mit dem Programm „rad & tat“ können alle heAG-beschäftigte seit 2013 fahrräder jeder Art durch eine brutto- entgeltumwandlung vergünstigt leasen. eine Auswahl der 70 bilder und skulpturen wurde von der städti- schen Kunstsammlung Darmstadt im frühjahr 2013 auf der Mathilden- höhe im Museum Künstlerkolonie präsentiert. 18 19HEAG Geschäftsbericht 2013 energie Im mai 2013 wurde beim Bau des windparks Global Tech I ein wichtiger meilenstein erreicht: Die parkinterne Umspannstation wurde erfolgreich installiert. 20 21HEAG Geschäftsbericht 2013 immobilien greenageone, das zweite Passivhaus der bauverein AG, entstand im Rahmen des europäischen Projektes BuildTog („building together“). Dabei wurde der Ursprungsentwurf eines französischen Architekten an die jeweiligen länder- und klimaspezifischen Bedingungen der Teilnehmer adaptiert. 22 23HEAG Geschäftsbericht 2013 Mobilität Moderner, komfortabler und sicherer – so präsentiert sich nach rund dreieinhalb Monaten bauzeit die haltestelle „franken- stein“. in zwölf sprachen findet sich der schriftzug "Gute fahrt" an den scheiben der haltestelle. Neu sind die schattenriss- artigen figuren. 24 25HEAG Geschäftsbericht 2013 ZAHLEN + DATEN LAGEBERICHTE, ZAHLENsPIEGEL, FINANZEN 26 27HEAG Geschäftsbericht 2013 Konzernlagebericht UNTERNEHmENssITUATION 2013 HEAG südhessische Energie AG (HsE) Auch das Geschäftsjahr 2013 war von der fortführung des hse-konzernweiten investitionsprogramms in erneuerbare energien, einer zunehmenden Wettbe- werbsintensität im energievertrieb und von den politischen rahmenbedingungen im Zusammenhang mit der energiewende geprägt. Die Preisentwicklung am strom- markt sowie stark gesunkene Preise für emissionszertifikate wirkten sich negativ auf die Wirtschaftlichkeit bereits vorge- nommener investitionen und auf lang- fristige stromlieferverträge aus. Der hse-Konzern begegnet diesen her- ausforderungen u. a. durch die entwick- lung einer „Vorwärtsstrategie“, die darauf abzielt, den Konzern strategisch neu auszurichten, die Wettbewerbsfähigkeit in allen Wertschöpfungsstufen zu sichern sowie das operative ergebnis durch Maß- nahmen für Wachstum und Optimierung zu erhöhen. Die Umsetzung der Vorwärtsstrategie stellt eine Veränderung gegenüber der Vergan- genheit dar: • Die Geschäftsmodelle aller Geschäftsfel- der wurden neu definiert. Dabei wurde der fokus auf wettbewerbsfähige Kern- kompetenzen und die regionale stärke des hse-Konzerns gelegt. • in allen Geschäftsfeldern wurden Maß- nahmen für eine effizienzsteigerung definiert, z. b. durch die Konsolidierung auf eine Vertriebsmarke, die bereinigung der Produkt- und Assetportfolios um unrentable Aktivitäten / Assets sowie die Absenkung interner service-Levels. • Gleichzeitig werden profitable Wachs- tumschancen z. b. in der entwicklung von Windparks in der region, aber auch mit innovativen dezentralen Produkten und Dienstleistungen genutzt. Der hse-Konzern lieferte im Jahr 2013 erdgas von 8,9 Mrd. kWh (Vorjahr: 8,2 Mrd. kWh). Der Anstieg ist überwiegend auf Mengeneffekte im handelsbereich zurückzuführen. Witterungsbedingte Men- geneffekte und endkundenveränderungen saldierten sich weitgehend. Die direkten stromlieferungen an endkunden liegen mit 6,1 Mrd. kWh um rund 6 % unter dem Vorjahresniveau. Die über die citiworks AG getätigten stromlieferungen im Großhan- delsbereich reduzierten sich plangemäß im Jahr 2013 auf 5,3 Mrd. kWh nach 6,1 Mrd. kWh im Vorjahr. Der Wasser- absatz liegt mit 13,6 Mio. m 3 auf dem Niveau des Vorjahres. Der Wärmeabsatz erreicht im Geschäftsjahr 434 Mio. kWh und liegt witterungsbedingt um 7,5 % über dem Vorjahreswert. Die schwerpunkte des investitionspro- gramms liegen unverändert im fortgesetz- ten Ausbau der erneuerbaren energien und in ersatzinvestitionen im bereich der Netzinfrastruktur. An erneuerbaren strom- erzeugungsanlagen hat der hse-Konzern damit zum ende des Jahres 2013 insge- samt erzeugungskapazitäten von etwa 284 Megawatt (MW) elektrischer Leistung in bau und betrieb gesichert. Mit Global tech i ist der hse-Konzern am ersten frei finanzierten Offshorewind- park in Deutschland beteiligt. Der im bau befindliche Offshorewindpark mit einer elektrischen Leistung von 400 MW, an dem die hse mit 24,9 % beteiligt ist, wur- de im Laufe des Jahres durch die Projekt- gesellschaft Global tech i Offshore Wind Gmbh technisch und wirtschaftlich weiter vorangetrieben. im berichtsjahr wurde die Umspannstation, über die alle 80 Anlagen des Windparks den produzierten strom zum geplanten Offshore-Netzanschluss einspeisen, in betrieb genommen. Die elektrische inbetriebnahme ist im frühjahr 2014 geplant. ein weiterer schwerpunkt der bauaktivitäten lag auf der installation der tripod-Gründungsstrukturen. Zum Abschluss des berichtsjahres waren insge- samt 75 tripoden erfolgreich im baufeld errichtet. Weiterhin wurde die errichtung der Windenergieanlagen begonnen. im Jahr 2013 wurden insgesamt vier türme und Gondeln installiert, die rotorstern- montage wird in 2014 folgen. entsprechend der allgemeinen vorherr- schenden situation bei der errichtung neuer Windparks in der Nordsee konnte auch bei Global tech i die Netzanschluss- station durch den Übertragungsnetzbe- treiber tennet bislang noch nicht errich- tet werden. Zur Kompensation solcher netzanschlussbedingten Verzögerungen greift eine Offshore-haftungsregelung in § 17e energiewirtschaftsgesetz (enWG). Diese haftungsregelung wurde durch Global tech i erstmalig im berichtsjahr in Anspruch genommen. im ersten halbjahr 2014 soll der Wind- park ans Netz gehen und ab herbst 2014 dann im Vollausbau jährlich ca. 450.000 haushalte mit Ökostrom versorgen. Der hse-Konzern erhält dann anteilige Kapazi- täten, die umgerechnet mehr als 115.000 haushalte versorgen können. beim weiteren Ausbau der erneuerbaren energien legt die hse ihren schwerpunkt auf Windkraftanlagen in der region, aber auch bundesweit. Dazu prüft das Unternehmen derzeit unterschiedliche standorte auf ihre Umsetzbarkeit. Die hse setzt dabei verstärkt auf die finanzielle beteiligung von bürgern. so beteiligte sich im september 2013 die energiegenossen- schaft starkenburg mit 10 % am Windpark binselberg. im Jahr 2014 soll die ener - giegenossenschaft Odenwald ebenfalls 10 % der Anteile am Windpark erwerben. Die energiegenossenschaft haiger hat im Dezember einen Kaufvertrag über 33,3 % der Anteile am hse-Windpark haiger un- terzeichnet. Die finanzierung erfolgt durch GEsAmTwIRTsCHAFTLICHE ENTwICKLUNG Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich nach Angaben des internationalen Wäh- rungsfonds (iWf) im Jahr 2013 leicht auf 3,0 % (Vorjahr: 3,1 %) abgeschwächt. Ur- sächlich dafür war vor allem die andauern- de rezession in der eurozone. in Deutsch- land hat sich das Wirtschaftswachstum ebenfalls leicht verlangsamt. so verzeich- nete das deutsche bruttoinlandsprodukt (biP) 2013 laut statistischem bundesamt ein Plus von 0,4 % nach 0,7 % im Vorjahr. Die entwicklung auf dem Arbeitsmarkt war positiv. Mit 41,8 Millionen erwerbstätigen wurde ein neuer höchststand erreicht. Die Arbeitslosenquote betrug durchschnitt- lich 6,9 % (Vorjahr: 6,8 %). ORGANIsATIONssTRUKTUR DEs HEAG-KONZERNs Die heAG holding AG - beteiligungsmana- gement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (heAG) hat die Aufgaben einer strategi- schen Managementholding inne. Darüber hinaus nimmt sie das beteiligungsma- nagement der Wissenschaftsstadt Darm- stadt wahr. Durch hohes engagement und Orientierung am Kunden leisten die heAG und ihre beteiligungen einen wichtigen beitrag zur Daseinsvorsorge. bereinigt um Mehrfachbeteiligungen wer- den unter der heAG 106 beteiligungen des insgesamt 157 beteiligungen umfassenden Portfolios der Wissenschaftsstadt Darmstadt gebündelt. in dem teilkonzern heAG süd- hessische energie AG (hse) zählen hierzu 80 beteiligungen, die bauverein AG hält 22 beteiligungen und die heAG mobilo Gmbh (heAG mobilo) ist Anteilseignerin von 6 beteiligungen. im Wesentlichen zählen hierzu folgende Gesellschaften: KONZERNLAGEBERICHT DER HEAG HOLDING AG – BETEILIGUNGsmANAGEmENT DER wIssENsCHAFTssTADT DARmsTADT (HEAG) HEAG Holding AG Beteiligungsmanagement der w issenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) Energie HEAG südhessische Energie AG (HsE) • hse regenerativ Gmbh • hse solarpark Lauingen Gmbh & co. KG • hse solarpark Leiwen Gmbh & co. KG • hse solarpark thüngen Gmbh & co. KG • hse Windpark binselberg Gmbh & co. KG • hse Windpark schlüchtern Gmbh • industriekraftwerk breuberg Gmbh • hessenwasser Gmbh & co. KG • hse Netz AG • Verteilnetzbetreiber (VNb) rhein-Main-Neckar Gmbh & co. KG • hse technik Gmbh & co. KG • eNteGA energieeffizienz Gmbh & co. KG • cOUNt + cAre Gmbh & co. KG • eNteGA Geschäftskunden Gmbh & co. KG • eNteGA Gmbh & co. KG • citiworks AG • forest carbon Group AG • hse entsorgung Gmbh • hse Medianet Gmbh • hse Abwasserreinigung Gmbh & co. KG • hse NAtUrpur energie AG • NAtUrpur institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige Gmbh • weitere Immobilien bauverein AG • bVD Gewerbe Gmbh • heAG Wohnbau Gmbh • bVD heimbau Gmbh & co. KG • Gemeinnützige baugesellschaft mit beschränkter haftung erbach • bVD immobilien Gmbh & co. Postsiedlung KG • immoselect Gmbh • sOPhiA hessen Gmbh • Wohnungsgesellschaft heGeMAG GMbh & co. Nordhessen KG • Wohnungsgesellschaft heGeMAG GMbh & co. südhessen KG • weitere Verkehr HEAG mobilo GmbH • heAG mobibus Gmbh & co. KG • heAG mobitram Gmbh & co. KG • heAG mobiserv Gmbh • Nahverkehr-service Gmbh (NVs) • weitere HEAG Versicherungsservice GmbH HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 28 29HEAG Geschäftsbericht 2013 Kunde auf dieser Grundlage Maßnahmen in Auftrag geben möchte, kann er über die angeschlossene Vergabeplattform Angebote direkt von kooperierenden handwerksbetrieben einholen. Nachdem die hse Medianet Mitte 2012 alle städte und Gemeinden des Oden- waldkreises an das Glasfasernetz ange- schlossen hat, wird das Unternehmen jetzt auch das breitbandnetz im Kreis bergstraße betreiben. bis ende 2014 werden zehn städte und Gemeinden im Kreis an dem 230 Kilometer langen hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen sein. Dann steht rund 44.000 haushalten sowie 4.800 Unternehmen und institutio- nen schnelles internet mit einer Daten- übertragungsrate von bis zu 50 Megabit pro sekunde zur Verfügung. Das Land hessen unterstützt die breitbandinitiative finanziell durch bürgschaftsübernahme. für die Umsetzung des Projektes wurde der eigenbetrieb iKbit - interkommunales breitbandnetz gegründet. Die iKbit ist für die finanzierung und die Projektsteuerung zuständig. Die hse Medianet ist für den betrieb des Kommunikationsnetzes und die Vermarktung verantwortlich. Mit „Well2Wheel“ ist in 2013 ein folge- projekt von „Web2energy“ gestartet. es untersucht die integration von elektro- mobilität in die intelligenten stromvertei- lungsnetze der Zukunft. ebenfalls 2013 startete ein zweites for- schungsprojekt mit den Namen „solVer“. im Pilotprojekt „solVer“ entwickeln die hse und die hochschule Darmstadt ge- meinsam mit dem speicherhersteller ads- tec eine handelsplattform für stationäre batteriespeicher. Ziel des Projektes ist die realisierung einer offenen, unabhängigen handelsplattform für speicherdienstleis- tungen in Verteilnetzen, die diskriminie- rungsfrei, abwicklungssicher und netz- stabilisierend arbeitet und damit einen beitrag zum Gelingen der energiewende leistet. rückwirkend zu beginn des Jahres 2013 wurde der teilbetrieb Gebäudetechnik der hse technik Gmbh & co. KG in die eNteGA energieeffizienz Gmbh & co. KG integ- riert. hierdurch wird eine fokussiertere Kundenansprache und insbesondere die nachhaltige Positionierung des Geschäfts- kundenvertriebs, erweitert um service- komponenten, ermöglicht. Die eNVirO-Gruppe wurde im berichtsjahr verkauft und ist somit in der Konzernbi- lanz per 31. Dezember 2013 nicht mehr enthalten. im November wurde die hse mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 aus- gezeichnet. Der hse-Konzern erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Deutsch- lands nachhaltigste Zukunftsstrategien“. im Jahr 2013 legte der hse-Konzern seinen dritten Nachhaltigkeitsbericht vor. im hinblick auf die Vollständigkeit der berichterstattung wurde von der Global reporting initiative die höchste Anwen- dungsebene A+ bestätigt. Über die NAtUrpur institut für Klima- und Umweltschutz gGmbh (iKU) und die hse-stiftung wurden auch im Jahr 2013 forschung und soziales unterstützt. bauverein AG Das immobilienportfolio des bauverein- Konzerns setzte sich am 31. Dezember 2013 wie unten stehend zusammen. regionale Kreditinstitute mit Unterstützung der WGZ bank. Der Kaufvertrag steht je- doch unter Vorbehalt, da die energiege- nossenschaft noch die Zulassung durch die bundesanstalt für finanzdienstleistungs- aufsicht benötigt. Die hse hat in den letzten Jahren in zwei hochmoderne Gaskraftwerke investiert. Die beiden Gaskraftwerke der hse, das Gemeinschaftskraftwerk irsching (GKi) und das Gasturbinenkraftwerk Darmstadt (GtKW), leiden jedoch ökonomisch unter der aktuellen Marktsituation. Diese ist geprägt von zunehmender erzeugung von erneuerbaren energien und einem gleichzeitigen Verfall der Zertifikate-Preise für cO2-emissionen, der zu einem Anstieg des Kohlestroms führte. Die ökonomische situation dieser Gaskraftwerke wird sich erst durch erhebliche Veränderungen im Markt, beispielsweise durch einen regula- torischen eingriff oder durch die heraus- nahme von Überkapazitäten, verbessern. Zur Verbesserung des ergebnisses aus der beteiligung der hse an der Gemein- schaftskraftwerk irsching Gmbh und zur Vermeidung der stilllegung des von dieser Gesellschaft betriebenen GKi wurde ein Vertrag mit dem Übertragungsnetzbe- treiber tennet mit einer Laufzeit von drei Jahren ab April 2013 abgeschlossen. Der Vertragsabschluss wurde von der bundes- netzagentur begleitet und ermöglicht den weiteren betrieb des GKi zur sicherung der regionalen Versorgung und gleichzei- tig als Kraftwerk, das wie zuvor am Wett- bewerb der erzeuger im Markt teilnimmt. Der Vertrag hat die ertragslage des GKi verbessert. Nach technischen Anpassungen der turbinen des GtKW und erzielung einer kommerziellen einigung mit dem her- steller hat das Kraftwerk im August 2013 den regelbetrieb unter den dargelegten Marktbedingungen aufgenommen. Das GtKW ist seit ende November 2013 von der bundesnetzagentur als systemrelevan- tes Kraftwerk eingestuft. im berichtsjahr wurden vielfältige Optimierungsmöglich- keiten zur Verbesserung der ergebnissitu- ation identifiziert und bewertet, letztlich musste auf basis der aktuellen bedin- gungen jedoch eine außerplanmäßige Abschreibung auf die herstellungskosten des Kraftwerks vorgenommen werden. schließlich wirken die vorgenannten Markteffekte auch auf den langfristigen strombezugsvertrag mit e.ON. Dieser Vertrag führt aufgrund des derzeitigen Preisniveaus auf den strom- und emissi- onsrechtemärkten sowie durch den hohen fixkostenbestandteil für den hse-Konzern unverändert zu einer deutlichen ergebnis- belastung. Die hse ordnete im Jahr 2013 ihren ener- gievertrieb neu. Dazu wurden in mehreren schritten die bisherigen Vertriebsgesell- schaften eNteGA Privatkunden Gmbh & co. KG, eNteGA Geschäftskunden Gmbh & co. KG und e-ben Gmbh & co. KG unter dem Namen eNteGA zusammengeführt. es hat- te sich gezeigt, dass durch die bisherige Vertriebsstrategie mit drei Vertriebsgesell- schaften die Marktposition nicht gestärkt wurde. Mit der bündelung des Vertriebes werden die schlagkraft am Markt gestärkt, die Kostenstruktur verbessert und die Ab- läufe im sinne der Kunden optimiert. Von der Zusammenführung sind in den drei Gesellschaften rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen. im Vertrieb wurde der schwerpunkt wie- der stärker auf die region gelegt. hierzu wurden die nationalen Marketing-Aktivi- täten zurückgefahren und im Gegenzug die regionalen Aktivitäten verstärkt. Mit der neuen Marketing-Kampagne „Powersparer“ und dem neuen slogan „entega - preis. werte. energie“ wurde in der Kommunikation der Aspekt der Preiswürdigkeit der eNteGA-Produkte in den Vordergrund gestellt. Darüber hinaus hat das Unternehmen im Oktober 2013 neue, besonders günstige Online-tarife für Ökostrom und erdgas eingeführt. Obwohl die eeG-Umlage zum 1. Januar 2014 um 0,963 cent auf 6,240 cent pro Kilowattstunde erhöht wurde, hat die eNteGA diesen Kostenanstieg nicht an ihre Kunden weitergegeben und stattdessen zum Jahresbeginn 2014 und darüber hin- aus die energiepreise stabil gehalten. Die hse und ihre Vertriebstochter eNteGA wollen gemeinsam mit Partnern ver- stärkt die ökonomischen chancen der energiewende für die region nutzen. in Kooperationen mit Kommunen, indust- rie, handwerk und Wissenschaft sollen die hier vorhandenen Kompetenzen zur Umsetzung der energiewende gebündelt und regionale Wertschöpfung erschlossen werden. ein wichtiger baustein dabei ist eine neue Plattform für beratung und Vermittlung von handwerkerleistungen und Produkten im bereich energieeffizienz. Dazu gründe- te die hse im Dezember 2013 mit ihren Partnern den Verein „regionale energie- gemeinschaft südhessen e. V.“. beteiligt sind vorerst die Kreishandwerkerschaften Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und Oden- wald, die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die sparkasse Darmstadt, die handwerks- kammer frankfurt rhein-Main sowie hse und eNteGA. Zudem sollen über 400 handwerksbetriebe der region beteiligt werden. Neben dem Verein als organisa- torische basis wird im Laufe des Jahres 2014 unter dem Namen effizienz:Klasse Gmbh eine neutrale beratungs- und Vermittlungsplattform an den start gehen. Zukünftig können sich Privat- oder Gewer- bekunden in den räumen der handwerks- kammer in Darmstadt von unabhängigen energieexperten beraten lassen. Wenn der Konzernlagebericht woh- nungen sonstige mieteinheiten bauverein AG (eigener Grundbesitz) 10.097 5.741 Wohnungsgesellschaft heGeMAG Gmbh & co. südhessen KG 4.406 668 Wohnungsgesellschaft heGeMAG Gmbh & co. Nordhessen KG 2.100 272 bVD heimbau Gmbh & co. KG 171 107 Gemeinnützige baugesellschaft mit beschränkter haftung erbach 205 162 bVD immobilien Gmbh & co. Postsiedlung KG 315 92 bVD immobilien Gmbh & co. freiberg KG 930 210 bVD Gewerbe Gmbh 0 422 heAG Wohnbau Gmbh (eigener Grundbesitz) 510 427 heAG Wohnbau Gmbh (für Dritte verwalteter Grundbesitz) 126 115 Gesamt 18.860 8.216 Der Wohnungsbestand der bauverein AG ist im Geschäftsjahr 2013 um 74 Wohnun- gen auf 10.097 (Vorjahr: 10.171) Woh- nungen leicht gesunken. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Ab- gang von 89 Verkaufswohnungen aus verschiedenen Geschäftsfeldern. Zusammen mit den angemieteten und den im bestand der tochtergesellschaften des bauverein-Konzerns befindlichen Woh- nungen verwaltet die bauverein AG zum 31. Dezember 2013 insgesamt 18.860 (Vor- jahr: 19.012) Wohnungen. Die langfristige strategie sieht vor, den Wohnungsbestand im bauverein-Konzern in etwa auf dem Niveau von 16.000 einheiten in südhessen zu halten und Wohnungsverkäufe in der Mieterprivatisierung durch Neubauten, ins- besondere in Darmstadt, zu kompensieren. im Geschäftsjahr 2013 sind 1.367 Woh- nungskündigungen eingegangen. Dies entspricht – bezogen auf den vom Miet- 30 31HEAG Geschäftsbericht 2013 im rahmen von einzelmodernisierungen bei Mieterwechsel konnten durch den bereich bau und instandhaltung im abge- laufenen Geschäftsjahr 156 Wohnungen mit einem Aufwand von 3,5 Mio. eUr mo- dernisiert werden. Das entspricht einem durchschnittlichen Modernisierungsauf- wand von 22 teUr je Wohnung. Der bauverein-Konzern hat ein Mehrfa- milienhaus in der „Lauteschlägerstraße 13, 15“ in Darmstadt erworben. Die 19 Wohnungen sind vollständig an die Neue Wohnraumhilfe gGmbh zur Unterbrin- gung von sozial benachteiligten bzw. von Obdachlosigkeit bedrohten Personen vermietet. ebenfalls erwarb der bauverein-Konzern mit Übergabe zum 1. Januar 2013 eine 6.035 m² große Grundstücksfläche in der „blütenallee“ in Darmstadt-Arheilgen von der Wissenschaftsstadt Darmstadt. hier ist die realisierung von 88 sozialwohnungen und einer Kinderkrippe projektiert. in der „Michaelisstraße 6–12“ wurde eine unbebaute Grundstücksteilfläche von 5.291 m² ebenfalls auf der b asis eines bieterverfahrens veräußert und übergeben. Der erwerber plant auf dem Grundstück die errichtung von günstigen reihenhäusern. im Jahr 2013 wurden u. a. nachfolgende bauträgermaßnahmen in Planung und Abwicklung durchgeführt: Die Arbeiten in dem Passivhaus „green- ageone“ wurden termingerecht abge- wickelt, sodass die bereits verkauften Wohnungen zum 1. februar 2014 an die Käufer übergeben werden konnten. Die Messung der Luftdichtheit – ein Kriterium für die Zertifizierung zum Passivhaus – hat im ergebnis einen n50-Wert von 0,27 gebracht, der Grenzwert liegt bei 0,6. folglich wurde hier ein hoher qualitäts- standard erzielt. Die befestigten flächen im Außenbereich konnten aufgrund der guten Wetterlage straßenseitig hergestellt wer- den, ebenso die zugehörigen Parkplätze. Die tiefgarage, welche die beiden Gebäu- de „greenageone“ und „6punkt1“ mitei- nander verbindet, konnte fertiggestellt werden, sodass die Nutzung rechtzeitig zum bezug des hauses „elisabeth-hatte- mer-straße 2–4“ möglich wird. für das effizienzhaus nach eneV 2009 „6punkt1“ konnten noch vor Weihnachten die Arbeiten für das Anbringen des WDVs aufgenommen werden, ebenso wurde der innenputz in zwei von drei hauseingängen eingebracht. Die Dachabdichtungsarbei- ten sind weitgehend abgeschlossen; die fensterarbeiten sind komplett fertigge- stellt. im ersten quartal 2014 wurden die heizungsleitungen in den Wohnungen fertig montiert und anschließend der estrich eingebaut. Die Arbeiten verlaufen entsprechend der terminplanung. im Geschäftsjahr 2013 konnte der bau- verein-Konzern im Geschäftsfeld Mieterpri- vatisierung 80 Wohnungen aus dem Priva- tisierungsbestand von 382 Wohnungen mit einem Gewinn von 7.770 teUr (Vorjahr: 8.647 teUr) an die Käufer übergeben. Dar- unter waren 19 Wohnungen, die bereits im Geschäftsjahr 2012 protokolliert wurden. Zusätzlich wurden im berichtsjahr Kaufver- träge über 31 Wohnungen geschlossen, die erst im Jahr 2014 gewinnwirksam werden. Weiterhin wurden sieben Wohnungsver- käufe aus früheren bauträgermaßnahmen ergebniswirksam. HEAG mobilo GmbH Die heAG mobilo Gmbh (heAG mobilo) bietet Mobilitätsdienstleistungen im öf- fentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für den raum südhessen und ist das größ- te ÖPNV-Unternehmen in der region. Als infrastrukturunternehmen ist die heAG mobilo vor allem in den drei bereichen straßenbahnanlagen, Verkehrsmanage - ment und Vertrieb tätig: im bereich straßenbahn kümmert sie sich um ihren straßenbahnfuhrpark sowie den erhalt und den Ausbau des schienennetzes. Mit ihrem leistungsfähigen und moder- nen Verkehrsmanagement überwacht und steuert sie nicht nur konzerneigene ÖPNV-Linien, sondern sämtliche lokalen Verkehre im Gebiet der Darmstadt-Diebur- ger Nahverkehrsorganisation (DADiNA). ln ihrer Verkehrsleitstelle kümmert sie sich unternehmensübergreifend um einen möglichst reibungslosen Linienbetrieb in der region. Zudem sammelt und erfasst sie im Auftrag anderer Verkehrsunterneh- men oder der Aufgabenträger umfangrei- ches Datenmaterial zur qualitätsüberwa- chung und sorgt für eine umfassende und aktuelle fahrgastinformation. Wie bereits das Vorjahr, war das Ge - schäftsjahr 2013 geprägt durch die grundhafte s anierung der t rasse in der heidelberger Landstraße, bei der die Gleisanlage zudem von einem schot- ter- in ein rasengleis umgewandelt wur- de. ln diesem Zuge hat die heAG mobilo in dem betreffenden Abschnitt zwei haltestellen barrierefrei ausgebaut. Da- rüber hinaus wurden noch zwei weitere straßenbahnhaltestellen im Darmstädter stadtgebiet modernisiert, darunter die haltestelle „frankenstein“ am betriebshof der heAG mobilo in Darmstadt-eberstadt. im herbst 2013 hat hessen Mobil die seit mehr als sieben Jahren geplante erneue- rung der b26-brücke über die Autobahn A5 begonnen. Um den s traßenbahnbe - trieb während der etwa zweijährigen bauzeit aufrechtzuerhalten, wurde eine behelfsbrücke errichtet. Die heAG mobilo ist an den Kosten dafür beteiligt. seit 2008 fahren die straßenbahnen der heAG mobilo ausschließlich mit Ökostrom. management verwalteten bestand von 18.860 Wohneinheiten – einer fluktuati- onsquote von 7,2 %. Der bauverein-Konzern realisiert die Maßnahme im sozialen Wohnungsbau in der „binger straße 2–6“, Darmstadt. hier entstehen nach einem Umbau der ersten drei etagen und einer Aufstockung 30 geförderte Wohnungen. Die fertigstellung erfolgte ende März 2014, mit Vermie- tungsbeginn zum 1. April 2014. Nachdem das stadtplanungsamt eine Überarbeitung des staffelgeschosses gefordert hatte, wurde die baugenehmi- gung für den Neubau in der „elisabeth- schumacher-straße (PAc)“, Darmstadt, mit 41 barrierefreien Wohnungen am 4. Juni 2013 erteilt. elf Wohnungen werden nach Auflage der bauaufsicht rollstuhlgerecht ausgeführt. Mit den rohbauarbeiten wur- de ende Juli 2013 begonnen. Die Grund- steinlegung fand ende september 2013 statt. Das Projekt liegt im terminplan. Die Genehmigung zur Ausnahme gemäß § 5 fluglärmgesetz für die errichtung einer Kindertagesstätte des Neubaus mit 88 öf- fentlich geförderten Wohneinheiten in der „blütenallee“ in Darmstadt-Arheilgen ist vom regierungspräsidium erteilt worden. Der tenor des bauantrages wurde durch die Nutzungsänderung im teilbereich des erdgeschosses im laufenden baugeneh- migungsverfahren geändert. ebenso wird der förderantrag bei der Wirtschafts- und infrastrukturbank hessen aktualisiert. Die baugenehmigung wird ende März 2014 erwartet. in der laufenden Ausführungs- planung werden die durch die Vertreter der Wissenschaftsstadt Darmstadt ge - nannten Nutzungsanforderungen der Kita berücksichtigt. Die einhaltung des KfW- 70-standards sowie „Das erneuerbare- energien-Wärmegesetz (eeWärmeG)“ mit den gewählten haustechnischen Anlagen wird bestätigt. Die Versorgung mit Wärme soll in enger Zusammenarbeit mit der heAG südhessische energie AG (hse) erfolgen. Der baubeginn ist für Anfang April 2014 vorgesehen. bei dem Projekt in der „Moltkestraße 21–25“ in Darmstadt werden nach einem Umbau der ersten drei etagen und einer Aufstockung 30 Wohnungen entstehen. Das Projekt entsteht in direkter Nähe zum Projekt „binger straße 2–6“. Auch hier ist der bauverein-Konzern für die realisierung der Maßnahme verantwortlich. Die fertig- stellung erfolgte ende februar 2014, mit Vermietungsbeginn zum 1. März 2014. im frühjahr 2013 wurden durch eine wiederkehrende bauaufsichtliche Prüfung konstruktive Mängel in der „Justus-Liebig- Garage, holzstraße“, an die Konzerngrup- pe bauverein AG gemeldet. Die Konzern- gruppe beauftragte daraufhin einen sachverständigen mit der detaillierten Prüfung der vorhandenen bausubstanz. Die ingenieurtechnische bearbeitung wird parallel im sinne eines Prüfingeni- eurs begleitet, der auch den Kontakt zur baubehörde hält. seit 18. september 2013 liegt nun ein Kurzbericht zur bestands- analyse vor. Demnach liegen erhebliche Korrosionsschäden in den tragelementen des Parkhauses sowie schäden an der Dachdichtung vor. eine umfangreiche sanierung ist unumgänglich. ein randbe - reich mit insgesamt 36 s tellplätzen wur - de aufgrund fehlender s tandsicherheit gesperrt. technische Anlagenteile nebst schrankenanlage sind zu modernisieren. Der beginn der s anierungsmaßnahmen ist witterungsbedingt ab April 2014 geplant. Auch im Jahr 2013 hat der bauverein-Kon- zern in nennenswertem Umfang Moderni- sierungen durchgeführt. insgesamt hat die baufreundliche Wetterlage im herbst 2013 die realisierung von geplanten Maßnah- men sehr positiv beeinflusst. Konzernlagebericht Die heAG mobilo war eines der ersten Verkehrsunternehmen in Deutschland, das seinen bedarf an fahrstrom ausschließlich aus regenerativen energiequellen bezieht. seit 2010 bezieht sie – für sämtliche be - triebsanlagen – ausschließlich Ökostrom. Den eingeschlagenen Weg im Klima-, Umwelt- und ressourcenschutz verfolgt sie konsequent weiter. Daher bezieht die heAG mobilo seit dem 1. Januar 2012 auch klimaneutrales erdgas zum beheizen ihrer betriebsgebäude. es war auch naheliegend, die erzeugung von strom aus regenerativen energie- quellen zu unterstützen. seit 2010 bietet die busabstellhalle auf dem betriebshof böllenfalltor Platz für die zweitgrößte Photovoltaik-Anlage in Darmstadt und seit 2011 befindet sich auch auf dem Dach des neuen straßenbahndepots in Darmstadt- Kranichstein eine weitere Anlage. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Geschäftsjahr 2013 wurden im heAG- Konzern Umsatzerlöse von 2.065 Mio. eUr erwirtschaftet. Wesentliche Ursache für den rückgang der Gesamtleistung von 2.144 Mio. eUr auf 2.091 Mio. eUr ist die entkonsolidierung der enviro-Gruppe. Ge- genläufig wirkte sich unter anderem ein Anstieg der Umsätze aus Netznutzungs- entgelten aus. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen erträge ist überwiegend auf die erträ- ge aus der Veräußerung der enviro- Gruppe mit 27 Mio. eUr zurückzufüh- ren. Daneben enthalten die sonstigen betrieblichen erträge 40 Mio. eUr aus der Auflösung von rückstellungen. Wesentliche t eilbeträge betreffen den energiebereich in f olge der einigung im Wasserkartellverfahren und die das Ge - meinschaftskraftwerk irsching betreffen- de Vereinbarung mit dem Übertragungs - netzbetreiber. 32 33HEAG Geschäftsbericht 2013 zierungstätigkeit gleicht sich der rückgang bei den Kreditfinanzierungen und den Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter aus. im Vorjahr war hier der darlehensfinanzierte erwerb der zusätzlichen Anteile (40 %) an der heAG südhessische energie AG enthalten. Der beitrag der einzelnen Geschäftsberei- che zur Vermögens-, finanz- und ertrags- lage sowie die Anzahl der beschäftigten und Auszubildenden kann der unten ste- henden Übersicht entnommen werden: Der Materialaufwand verminderte sich im berichtsjahr auf 1.633 Mio. eUr. im Ma- terialaufwand ist – wie im Vorjahr – eine notwendige marktbezogene risikovorsor- ge für langfristige strombezugsverträge von 19 Mio. eUr enthalten. Das rohergeb- nis beträgt 568 Mio. eUr. in der Verringerung des Personalauf - wandes von 239 Mio. eUr auf 223 Mio. eUr spiegelt sich der Verkauf der enviro- Gruppe wider. Gegenläufig sind belasten- de effekte aus der Vorwärtsstrategie im energiebereich enthalten. Die Zunahme der Abschreibungen ist vorrangig auf die außerplanmäßige Ab - schreibung des Gasturbinenkraftwerks im energiebereich mit 27 Mio. eUr (Vorjahr: 10 Mio. eUr) zurückzuführen. Die Not- wendigkeit der Abschreibung ergab sich durch das Marktdesign sowie die Preis - entwicklung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind leicht um 2 Mio. eUr auf 171 Mio. eUr zurückgegangen. sie enthalten unverändert sondereffekte aus der risikovorsorge. im Zusammenhang mit den vorgenannten effekten verminderte sich das betriebser- gebnis im heAG-Konzern um 12 Mio. eUr auf 58 Mio. eUr. Das finanzergebnis blieb mit minus 71 Mio. eUr im Vergleich zum Vorjahr konstant. Der rückgang bei den Abschrei- bungen auf finanzanlagen, nachdem im Vorjahr eine teilweise Abwertung der Anteile an der Gemeinschaftskraftwerk irsching Gmbh mit 8 Mio. eUr nötig war, wird durch höhere Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen rück- stellungen, bedingt durch das niedrige Zinsniveau, kompensiert. Die steuern vom einkommen und vom ertrag enthalten im Vorjahr einen posi- tiven sondereffekt von 17 Mio. eUr aus dem Abschluss einer betriebsprüfung sowie der korrespondierenden Korrektur einer aktiven latenten steuer. Die reduk- tion des laufenden ertragsteueraufwandes im energiebereich ist überwiegend auf den Abschluss eines ergebnisabführungs- vertrages zwischen der heAG südhessische energie AG (hse) und der hse Netz AG zurückzuführen. für das Jahr 2013 wird ein Jahresfehlbe- trag von 24 Mio. eUr ausgewiesen. Die Verringerung der bilanzsumme um 2,7 % auf 2.991 Mio. eUr ist auf der Aktiv- seite überwiegend in Zusammenhang mit dem rückgang des Anlagevermögens von 68 Mio. eUr zu sehen. im Wesentlichen tragen die investitionen in die Netzinfrastruktur und in erzeu- gungsanlagen für erneuerbare energien zu einem Anstieg der sachanlagen bei. Dage- gen wirkte sich, neben den planmäßigen Abschreibungen, die außerplanmäßige Abschreibung auf das Gasturbinenkraft- werk im energiebereich und die Veräuße- rung der enviro-Gruppe mindernd auf das sachanlagevermögen aus. Das Umlaufvermögen ist mit 849 Mio. eUr im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Die erhöhung der flüssigen Mittel wird durch einen rückgang bei den forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ausgeglichen. Der rückgang der forderun- gen und sonstiger Vermögensgegenstände ist insbesondere auf witterungsbedingt niedrigere Kundenforderungen sowie auf geringere Umsatzsteuerforderungen zurück- zuführen. Das Konzerneigenkapital reduzierte sich durch die beschlossenen Dividendenzah- lungen im berichtsjahr sowie durch den Jahresfehlbetrag von 236 Mio. eUr auf 177 Mio. eUr. Die rückstellungen betragen zum bilanz- stichtag 529 Mio. eUr und liegen damit um 21 Mio. eUr höher als im Vorjahr. We- sentliche Zuführungen betreffen drohende Verluste aus langfristigen strombezugsver- trägen, aus straßenbeleuchtungsverträgen sowie rückstellungen für die Vorwärtsstra- tegie im energiebereich. Die Verbindlichkeiten sind im berichtsjahr von 2.162 Mio. eUr auf 2.110 Mio. eUr zurückgegangen. Den erhöhungen bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kredit- instituten aufgrund der Platzierung von schuldscheindarlehen im Volumen von 70 Mio. eUr und fremdkapitalaufnahmen der im regenerativen bereich tätigen Projektgesellschaften im energiebereich stehen witterungsbedingt geringere Lie- ferantenverbindlichkeiten und geringere sonstige Verbindlichkeiten überwiegend aufgrund niedrigerer steuerverbindlichkei- ten gegenüber. Der Anstieg des passiven rechnungsab- grenzungspostens steht im Zusammen- hang mit einer im Geschäftsjahr abge- schlossenen finanzierung im bereich der öffentlich-rechtlichen betriebsführungen. Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt im Geschäftsjahr eine zahlungswirksame erhöhung des finanzmittelfonds von 115 Mio. eUr. Dabei befindet sich der cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Die Veränderung des cashflows aus der investitionstätigkeit von minus 167 Mio. eUr auf minus 27 Mio. eUr ist überwie- gend auf geringere Auszahlungen für investitionen im Zusammenhang mit dem Projektfortschritt bei der errichtung des Offshorewindparks sowie bei dem inves- titionsprogramm in erneuerbare energien zurückzuführen. Daneben ergaben sich höhere einzahlungen aus Desinvestitionen im Wesentlichen durch den Verkauf der enviro-Gruppe. im cashflow aus der finan- Energie Immobilien Verkehr 2013 2012 2013 2012 2013 2012 mIO. EUR mIO. EUR mIO. EUR mIO. EUR mIO. EUR mIO. EUR Auszug aus der Konzernbilanz Anlagevermögen 1.113 1.180 866 883 97 102 Umlaufvermögen 623 683 116 90 63 62 eigenkapital 43 158 316 305 36 35 fremdkapital 1.708 1.727 667 670 123 129 Auszug aus der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse 1.912 1.975 128 134 42 37 Materialaufwand 1.552 1.580 75 66 24 27 ebit *) 71 71 40 45 -23 -32 mitarbeiterdaten im Jahresdurchschnitt Zahl der beschäftigten 2.220 2.595 194 193 613 596 (davon Auszubildende) (95) (126) (8) (9) (18) (9) ZAHLENsPIEGEL FÜR DIE GEsCHäFTsBEREICHE DEs HEAG-KONZERNs (TEILKONZERNZAHLEN) Konzernlagebericht *) ohne erträge aus der Verlustübernahme Das operative ergebnis vor Zinsaufwen- dungen und ertragsteuern (ebit) im ener- giebereich ist wie im Vorjahr von sonder- effekten geprägt. im berichtsjahr sind hier vor allem die Abwertung des Gasturbinen- kraftwerks sowie rückstellungsbildungen für die marktbezogene risikovorsorge für langfristige strombezugsverträge hervor- zuheben. Das ebit im immobilienbereich ist infolge niedrigerer ergebnisse aus der haus - bewirtschaftung im berichtsjahr leicht rückläufig. Die Verbesserung des ebit im Verkehrsbe- reich ist vorrangig auf höhere Umsatzerlö- se aus Verkehrsleistungen und geringere Aufwendungen für instandhaltungsmaß- nahmen zurückzuführen. Nachtragsbericht Weitere besondere ereignisse, die das im Konzernabschluss und Konzernlagebe- richt vermittelte bild über die finanz-, Ver- mögens- und ertragslage der Gesellschaft maßgeblich beeinflussen, sind nach dem bilanzstichtag nicht eingetreten. Risikobericht Ziel des risikomanagements ist es, die risiken durch den einsatz geeigneter Management- und Kontrollsysteme zu begrenzen. Die Gestaltung des risiko - managements innerhalb des he AG-Kon- zerns trägt den gesetzlichen Anforde - rungen des Gesetzes zur Kontrolle und transparenz im Unternehmensbereich (KontraG) rechnung. es werden risiken in risikokategorien eingeteilt und mit einer eintrittswahr - scheinlichkeit und schadenshöhe bewertet. Neben der regelmäßigen berichterstattung, die quartalsweise dem Aufsichtsrat vorgelegt wird, gibt es auch für unerwartete risiken eine berichtspflicht. 34 35HEAG Geschäftsbericht 2013 in freiberg weiter stabilisiert und die risiken der zukünftigen e ntwicklung dort sinken, versprechen diese i nvestitionen langfristig positive e rgebnisbeiträge. Die integrierte Unternehmensplanung des bauverein-Konzerns geht für 2014 bei einem moderaten Anstieg der Umsatzer - löse von einem Jahresüberschuss von rund 17,5 Mio. eUr aus. infolge der stark ansteigenden investitionen 2014 und dem damit verbundenen Anstieg der Abschreibungs- und Zinsaufwendungen sowie einem Anstieg bei den geplan - ten Personalaufwendungen 2014 bleibt das Konzernjahresergebnis hinter dem Konzernjahresüberschuss für 2013 zurück. Zudem war der Konzernjahresüberschuss 2013 infolge außerplanmäßiger e ffekte bei den Anlagenverkäufen besonders positiv beeinflusst. Die Planungen 2014 gehen von deutlich geringeren Gewinnen aus der Veräußerung von Wohnungen im rahmen der Mieterprivatisierung aus. Die Konzerngruppe bauverein AG ist wirt - schaftlich solide aufgestellt und auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet. Die bestände werden im hinblick auf die demografischen Veränderungen entwi - ckelt und kontinuierlich verbessert. Das Unternehmen setzt seine b emühungen um hohe servicequalität und technische innovationskraft weiter fort. Die bestände der Konzerngruppe bauverein AG liegen im Wesentlichen in der wirtschaftlich stabilen Wissenschaftsstadt Darmstadt, für die auch zukünftig einwohnerzuwächse prognosti- ziert werden. Dadurch ergibt sich zwar nach wie vor ein angespannter Wohnungsmarkt. im Jubiläumsjahr 2014 wird die bauverein AG sich jedoch zwei wesentlichen her - ausforderungen widmen: Zum einen ist die integration von rund 700 städtischen Wohnungen vorgesehen, zum anderen ist es nach jahrelangen Verhandlungen gelun- gen, dass die bauverein AG als Partner der Wissenschaftsstadt Darmstadt die Konversi- onsflächen der ehemaligen Lincoln-siedlung übernehmen und in den nächsten Jahren entwickeln wird, sodass hier dringend benö- tigter Wohnraum geschaffen werden kann. HEAG mobilo GmbH Als Verkehrs- und lnfrastrukturdienstleis- ter sichert die heAG mobilo die Mobilität der Menschen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt und im Landkreis Darmstadt- Dieburg. Mit der prognostizierten positiven bevölkerungsentwicklung im Verkehrsge- biet ist weiterhin eine hohe Nachfrage im ÖPNV zu erwarten. Angesichts steigender Kraftstoffkosten und eines wachsenden Umweltbewusstseins werden busse und bahnen zudem weiter an bedeutung ge- winnen. Vor dem hintergrund des demo- grafischen Wandels passt die heAG mobilo ihre ÖPNV-Leistungen an die Mobilitätsan- forderungen älterer Menschen an. Die von der stadtverordnetenversamm- lung der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschlossene straßenbahnanbindung des standortes „Lichtwiese“ der technischen Universität Darmstadt wird den ÖPNV weiter stärken. Des Weiteren sind die Anbindung der Konversionsflächen im bereich der ehemaligen cambrai-fritsch- Kaserne sowie eine streckenerweiterung nach roßdorf und Groß-Zimmern in der politischen Diskussion. Diese Angebots- erweiterungen werden die Nachfrage im ÖPNV weiter steigern und zu einer positi- ven entwicklung der Gebiete führen. Wegen der erneuerung der Autobahn- brücke A5 erfolgt der eingleisige stra- ßenbahnbetrieb zwischen Darmstadt und Griesheim noch bis herbst 2014 über eine separate behelfsbrücke, an deren Kosten sich die heAG mobilo beteiligt. ein wei- teres umfassendes bauvorhaben ist die errichtung einer neuen Nahverkehrsspur in der bismarckstraße. Mit den Vorarbeiten für den westlichen teilabschnitt zwischen Poststraße und Dolivostraße wurde im sommer 2013 begonnen. Die Gleisbau- arbeiten werden voraussichtlich ab ende 2014 erfolgen. Nicht nur Gleissanierungen werden die heAG mobilo in den kommenden Jahren beschäftigen, auch die fortsetzung des barrierefreien Umbaus von weiteren stra- ßenbahnhaltestellen ist in den nächsten Jahren geplant. Um die fahrstromversorgung für die straßenbahnen zu sichern, stehen in den nächsten Jahren umfangreiche erneue- rungen an fahrleitungs- und fahrstrom- versorgungsanlagen an. Die bestehenden Anlagen entsprechen nicht mehr dem aus betriebserweiterungen resultierenden höheren fahrstrombedarf. Die damit ver- bundenen verschiedenen teilmaßnahmen sollen über einen mehrjährigen Zeitraum umgesetzt werden. Mit der realisierung der ersten teilmaßnahmen soll 2014 begonnen werden. Durch steigende fahrgeldeinnahmen ist für 2014 mit einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse zu rechnen. Als ergebnis wird ein strukturbedingter Verlust von 31,5 Mio. eUr erwartet. Bericht nach § 312 Aktiengesetz Der Vorstand der heAG holding AG – be- teiligungsmanagement der Wissenschafts- stadt Darmstadt (heAG) erklärt: „Unsere Gesellschaft erhielt bei jedem im bericht über beziehungen zu verbundenen Un- ternehmen aufgeführten rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung und wurde durch die im bericht angegebenen und getroffenen Maßnahmen nicht be- nachteiligt. Dieser beurteilung liegen die Umstände zu Grunde, die uns im Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren.“ Die zum Jahresende beobachteten wesentli- chen risiken betreffen den energiebereich. Die risiken beziehen sich auf den bereich der regulierten energienetze und die auf die rentabilität des Gasturbinenkraftwerks und der Gemeinschaftskraftwerk irsching Gmbh sowie das ergebnispotenzial lang- fristiger energiebeschaffungsverträge wir- kenden Ausgestaltungen von Marktdesign und Marktpreisniveau. Daneben bestehen allgemeine Markt- und betriebsrisiken sowie erzeugungs-, bezugs- und absatzseitige chancen und risiken auf- grund der künftig zu erwartenden volatilen Preisentwicklung auf den energiemärkten sowie der Umsetzung der strategischen Ausrichtung des energiebereichs. Keine dieser risiken erscheinen für sich oder in ihrem Zusammenhang als unter- nehmensgefährdend. Personal Der heAG-Konzern bietet vielen Menschen in Darmstadt einen attraktiven und si- cheren Arbeitsplatz. im Jahr 2013 zählten hierzu 3.063 beschäftigte, davon befan- den sich 121 in der Ausbildung. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden zahlreiche Möglichkeiten zur fort- und Weiterbildung, ein aktiver Gesund- heitsschutz sowie die Möglichkeiten zur Kommunikation, zum beispiel in form von Mitarbeiterzeitungen und dem Zugang zum intranet, geboten. Ausblick HEAG südhessische Energie AG (HsE) Der hse-Konzern sieht sich in den kom- menden Geschäftsjahren vor großen strategischen herausforderungen und Aufgaben, deren bewältigung bzw. kon- sequente Umsetzung zu einer steigerung der ertragskraft des Konzerns führen werden. Die Maßnahmen, die im rahmen der „Vor- wärtsstrategie“ definiert wurden, werden nach ersten positiven effekten im abge- schlossenen Geschäftsjahr bereits im Jahr 2014 eine erhebliche ergebnisverbesserung erbringen. Mittelfristig (ab 2016) soll da- durch das ergebnis vor steuern und Zinsen um über 90 Mio. eUr gesteigert werden. ein weiterer schwerpunkt wird im Jahr 2014 auf der intensivierung der regiona- len Vertriebsaktivitäten sowie der Prüfung neuer strategischer Optionen bei Wind- Onshore und fernwärme liegen. hierzu werden Maßnahmen ergriffen, die durch Optimierung bestehender Vertriebsstruk- turen freiräume zur intensivierung der Marktbearbeitung schaffen werden. Die Ausgestaltung und inbetriebnahme der handwerkskooperation im Jahr 2014 wird einen relevanten bestandteil des regiona- len Netzwerkes darstellen. Als energiewirtschaftliche themen werden auch im Jahr 2014 einsatzmöglichkeiten des GtKW sowie das weitere Vorgehen im rahmen eines langfristigen energiebe- zugsvertrages im Mittelpunkt stehen. ein schwerpunktthema des Geschäftsfelds Netze im kommenden Jahr ist das Projekt „Große Netzgesellschaft“. Dieses Projekt sieht die bündelung großer teile des ope- rativen Netzgeschäfts im hse-Konzern vor und soll die realisierung von einspar- und synergiepotenzialen ermöglichen. in diesem Zusammenhang wird die Verteilnetzbetrei- ber (VNb) rhein-Main-Neckar Gmbh & co. KG voraussichtlich ab dem 1. Juli 2014 ihr operatives Geschäft weitgehend auf die hse technik Gmbh & co. KG übertragen. Die gro- ße Netzgesellschaft wird dann unter neuem Namen an den start gehen. Die begonnene Optimierung des betei- ligungsportfolios wird im Geschäftsjahr 2014 weiter fortgeführt. Die Umsatzerlöse des hse-Konzerns im Geschäftsjahr 2014 werden sich voraus- sichtlich auf rund 1,8 Mrd. eUr belaufen, bei einem annähernd ausgeglichenen ergebnis. bauverein AG Das Kerngeschäftsfeld Wohnungsver - mietung und das Geschäftsfeld Mieter- privatisierung werden auch in den kommenden Jahren die wesentlichen beiträge zur ertragslage leisten. b ezüglich der sicherung der ertragskraft in beiden Geschäftsfeldern dürften die e ntwicklun- gen außerhalb Darmstadts an b edeutung zunehmen. Nachdem sich die e rtragslage Beschäftigte im HEAG-Konzern: Konzernlagebericht 3.063 3.416 3.412 3.311 3.140 3.130 4.000 3.500 3.000 2.500 2.000 2008 2009 201220112010 2013 36 37HEAG Geschäftsbericht 2013 KONZERNBILANZ DER HEAG ZUm 31. DEZEmBER 2013 AKTIVA 2013 2012 TEUR TEUR ANLAGEVERmÖGEN 2.119.807 2.187.823 Immaterielle Vermögensgegenstände 13.669 18.362 entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche schutzrechte und ähnliche rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen rechten und Werten 11.371 13.333 Geschäfts- oder firmenwert 2.298 5.029 sachanlagen 1.753.818 1.812.085 Grundstücke, grundstücksgleiche rechte und bauten einschließlich der bauten auf fremden Grundstücken 989.818 1.011.490 technische Anlagen und Maschinen 649.744 606.774 Andere Anlagen, betriebs- und Geschäftsausstattung 82.874 95.183 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im bau 31.382 98.638 Finanzanlagen 352.320 357.376 Anteile an verbundenen Unternehmen 1.180 1.405 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 200 3.786 beteiligungen an assoziierten Unternehmen 38.119 40.549 beteiligungen 141.112 142.839 Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein beteiligungsverhältnis besteht 127.375 119.688 Wertpapiere des Anlagevermögens 25.011 26.079 sonstige Ausleihungen 19.323 23.030 UmLAUFVERmÖGEN 848.615 856.259 Vorräte 65.582 80.314 roh-, hilfs- und betriebsstoffe 13.221 16.303 Unfertige erzeugnisse, unfertige Leistungen 43.024 47.069 fertige erzeugnisse und Waren 2.300 4.624 Geleistete Anzahlungen 841 5.565 emissionsrechte 6.196 6.753 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 343.649 451.815 forderungen aus Lieferungen und Leistungen 215.090 281.465 forderungen gegen verbundene Unternehmen 443 1.229 forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein beteiligungsverhältnis besteht 11.183 10.882 sonstige Vermögensgegenstände 116.933 158.239 wertpapiere sonstige Wertpapiere 150 210 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 439.234 323.920 Rechnungsabgrenzungsposten 14.061 15.944 Aktive latente steuern 3.030 2.498 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 5.163 11.640 Bilanzsumme 2.990.676 3.074.164 PAssIVA 2013 2012 TEUR TEUR EIGENKAPITAL 176.778 236.436 Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 Kapitalrücklage 329.445 329.445 Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital und kumuliertes übriges Konzernergebnis - 236.651 -184.585 Anteile anderer Gesellschafter 35.451 43.043 Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 1.036 5.665 Empfangene Ertragszuschüsse 92.745 95.063 sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Emissionsrechte 653 861 Rückstellungen 529.473 508.315 rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 202.771 203.400 steuerrückstellungen 29.026 27.646 sonstige rückstellungen 297.676 277.269 Verbindlichkeiten 2.109.605 2.161.640 Anleihen 320.000 320.000 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.280.204 1.219.998 erhaltene Anzahlungen auf bestellungen 88.120 110.469 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 148.343 198.807 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.620 4.922 Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein beteiligungsverhältnis besteht 1.248 2.193 sonstige Verbindlichkeiten 267.070 305.251 (davon aus steuern) (39.750) (71.639) (davon im rahmen der sozialen sicherheit) (95) (187) Rechnungsabgrenzungsposten 60.273 48.462 Passive latente steuern 20.113 17.722 Bilanzsumme 2.990.676 3.074.164 Konzernbilanz 38 39HEAG Geschäftsbericht 2013 KONZERN-GEwINN- UND VERLUsTRECHNUNG DER HEAG VOm 1. JANUAR BIs 31. DEZEmBER 2013 2013 2012 TEUR TEUR Umsatzerlöse 2.065.237 2.128.305 erhöhung oder Verminderung des bestands an fertigen und unfertigen erzeugnissen und Leistungen 18.444 -139 Andere aktivierte eigenleistungen 7.187 15.793 sonstige betriebliche erträge 110.229 91.026 Materialaufwand 1.633.008 1.656.043 a) Aufwendungen für roh-, hilfs- und betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.300.499 1.344.704 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 332.509 311.339 Personalaufwand 222.582 239.262 a) Löhne und Gehälter 179.648 192.782 b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 42.934 46.480 (davon für Altersversorgung) (12.895) (14.777) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und sachanlagen 116.467 96.215 sonstige betriebliche Aufwendungen 170.737 173.137 erträge aus beteiligungen 5.214 3.486 (davon aus verbundenen Unternehmen) (37) (65) erträge aus Gewinnabführungsverträgen 146 - ergebnis aus beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.531 2.341 erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des finanzanlagevermögens 11.347 9.604 (davon aus verbundenen Unternehmen) (8) (87) sonstige Zinsen und ähnliche erträge 8.660 12.397 (davon aus verbundenen Unternehmen) (80) (80) Abschreibungen auf finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 188 10.425 Aufwendungen aus Verlustübernahme 144 124 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 97.850 87.934 (davon an verbundene Unternehmen) (151) (152) Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 12.981 -327 steuern vom einkommen und vom ertrag 24.148 11.322 sonstige steuern 3.768 4.672 erträge aus Verlustübernahme 16.398 17.063 Jahresfehlbetrag / - überschuss - 24.499 742 KONZERN-KAPITALFLUssRECHNUNG DER HEAG 2013 2012 TEUR TEUR Jahresergebnis vor Verlustübernahme - 40.897 -16.321 Abschreibungen / Zuschreibungen auf das Anlagevermögen 116.218 106.400 Veränderung der rückstellungen 39.192 -1.755 sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / erträge - 40.351 -13.564 Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens - 16.636 -25.408 einzahlungen aus Dividenden von Unternehmen, die nach der equity-bewertung bilanziert werden 2.137 2.959 Veränderung der Vorräte - 17.340 -1.738 Veränderung der forderungen aus Lieferungen und Leistungen 43.338 -16.868 Veränderung anderer Aktiva 41.984 24.988 Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - 29.709 24.474 Veränderung anderer Passiva 1.954 21.521 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 99.890 104.688 einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des sachanlagevermögens und des immateriellen Anlagevermögens 29.082 23.922 Auszahlungen für investitionen in das sachanlage- vermögen und das immaterielle Anlagevermögen - 83.498 -163.195 einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des finanzanlagevermögens 6.783 26.259 Auszahlungen für investitionen in das finanzanlagevermögen - 13.856 -53.905 einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen 34.900 - Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 26.589 -166.919 Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter - 20.281 -337.052 einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 153.638 550.015 Auszahlungen aus der tilgung von Krediten - 99.102 -175.818 Verlustübernahme 16.398 17.063 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 50.653 54.208 Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 123.954 -8.023 Konsolidierungskreisbedingte änderung des finanzmittelfonds - 8.736 -208 Wechselkursbedingte änderung des finanzmittelfonds - -13 finanzmittelfonds am 1. Januar 324.609 332.853 Finanzmittelfonds am 31. Dezember 439.827 324.609 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung / Konzern-Kapitalflussrechnung 40 41HEAG Geschäftsbericht 2013 KONZERNEIGENKAPITALsPIEGEL DER HEAG HEAG minderheitsgesellschafter Konzern- eigenkapital Gezeich- netes Kapital Kapital- rücklage Erwirt- schaftetes Konzerneigen- kapital Kumuliertes übriges Konzernergebnis Eigen- kapital minderheiten- kapital Kumuliertes übriges Konzernergebnis Eigen- kapital Ausgleichs- posten aus der Fremd- währungs- umrechnung Andere neutrale Transak- tionen Ausgleichs- posten aus der Fremd- währungs- umrechnung Andere neutrale Transak- tionen TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR stand am 01.01.2012 48.533 329.445 45.141 102 - 16.861 406.360 196.556 202 - 28.003 168.755 575.115 Gezahlte Dividenden - - - 389 - - - 389 - 3.090 - - - 3.090 - 3.479 änderungen des Konsolidierungskreises - - - 708 - - 594 - 1.302 - 2.751 - 1.492 - 1.259 - 2.561 Veränderungen durch hinzuerwerb von Anteilen an bereits vollkonsolidierten Unternehmen - - - 53.560 78 - 155.558 - 209.040 - 145.024 - 78 20.674 - 124.428 - 333.468 Übrige Veränderungen - - - 5 - - - 5 5 - - 5 - Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag - - - 2.294 - - - 2.294 3.036 - - 3.036 742 Übriges Konzernergebnis - - - 63 - 63 - 24 - 24 87 Konzerngesamtergebnis - - - 2.294 63 - - 2.231 3.036 24 - 3.060 829 stand am 31.12.2012 48.533 329.445 - 11.815 243 - 173.013 193.393 48.732 148 - 5.837 43.043 236.436 Gezahlte Dividenden - - - 23.867 - - - 23.867 - 7.414 - - - 7.414 - 31.281 änderungen des Konsolidierungskreises - - - 473 - 243 - 1.365 - 2.081 - 3.251 - 148 2.132 - 1.267 - 3.348 Übrige Veränderungen - - - 762 - - 14 - 776 - 12 - 258 246 - 530 Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag - - - 25.342 - - - 25.342 843 - - 843 - 24.499 Konzerngesamtergebnis - - - 25.342 - - - 25.342 843 - - 843 - 24.499 stand am 31.12.2013 48.533 329.445 - 62.259 - - 174.392 141.327 38.898 - - 3.447 35.451 176.778 Konzerneigenkapitalspiegel 42 43HEAG Geschäftsbericht 2013 soweit diese nicht von untergeordneter bedeutung sind. bei erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen werden, so- weit sie wesentlich sind, auch die Anteile anderer Gesellschafter berücksichtigt. BILANZIERUNG UND BEwERTUNG entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu An- schaffungskosten erfasst und werden linear über die planmäßige Nutzungsdau- er abgeschrieben. Unter dem Geschäfts- oder firmenwert werden beträge aus den einzelabschlüssen und aus der Kapitalkon- solidierung ausgewiesen. sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder herstellungskosten abzüglich erhal- tener Kapitalzuschüsse, bei Gebäuden und beweglichen Anlagegegenständen abzüglich überwiegend linearer Abschrei- bungen über die planmäßige Nutzungs- dauer, bewertet. Die herstellungskosten umfassen einzelkosten sowie anteilige aktivierungsfähige Gemeinkosten. bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen, die betei- ligungen und die Wertpapiere zu Anschaf- fungskosten, bzw. bei dauerhafter Wert- minderung zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt. Die Ausleihungen sind mit dem Nennwert oder dem niedrigeren barwert ausgewiesen. im rahmen der saldierung nach § 246 Abs. 2 satz 2 HGB wurden Vermögens- gegenstände mit einem Zeitwert von 101.960 teUr (Anschaffungskosten 100.617 teUr) mit Pensionsverpflichtun- gen von 104.653 teUr sowie erträge von 724 teUr mit entsprechenden Aufwen- dungen verrechnet. Dabei entstanden ein aktiver Unterschiedsbetrag von 5.163 teUr sowie ein passiver Unterschiedsbetrag von 7.856 teUr, der innerhalb der Pensi- onsrückstellungen ausgewiesen wird. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit fortgeschriebenen durchschnittlichen einstandspreisen unter beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Nicht mehr oder nur bedingt brauchbares Mate- rial wird abgewertet. für substratbestände werden festwerte gemäß § 240 Abs. 3 hGb gebildet. Die unfertigen Erzeugnisse und unferti- gen Leistungen enthalten einzelkosten und anteilige aktivierungsfähige Gemein- kosten. Die bilanzierten, unentgeltlich zugewiese- nen und angeschafften Emissionsrechte werden unter beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Den un- entgeltlich zugewiesenen nicht verbrauch- ten rechten steht ein sonderposten auf der Passivseite gegenüber. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten bilanziert. bei den forde- rungen werden erkennbare einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen rechnung getragen. Die wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Kurswert am bilanzstichtag aktiviert. Latente steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrecht- lichen und steuerlichen Wertansätzen in den bilanzpositionen Anlagevermögen, forderungen und sonstige Vermögensge- genstände und rückstellungen ermittelt. Darüber hinaus werden steuerliche Ver- lustvorträge, die innerhalb der nächsten 5 Jahre genutzt werden können, berück - sichtigt. Die berechnung der latenten steuern auf basis der unternehmensindi- viduellen steuersätze zwischen 12 % und 31 % führte zu einem Aktivüberhang. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten steuerüberhangs gemäß § 274 Abs. 1 satz 2 hGb wird kein Gebrauch gemacht. für Differenzen zwischen han- delsrechtlichen und steuerlichen Wertan- sätzen durch Konsolidierungsmaßnahmen werden aktive und passive latente steuern gemäß § 306 hGb ausgewiesen. Die bis einschließlich 2002 empfangenen Ertragszuschüsse mit Wert zum stichtag von 19.206 teUr werden im Zugangsjahr mit 2,5 %, in den f olgejahren mit 5 % der Ursprungsbeträge zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Die seit dem Jahr 2003 empfangenen ertragszuschüsse mit Wert zum stichtag von 73.539 teUr wer- den analog der Nutzungsdauer und der Abschreibungen für die den Zuschüssen zuordenbaren Anlagegüter aufgelöst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versi- cherungsmathematisch nach der „Projec- ted Unit credit Method (PUcM)“ auf der basis der richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus heubeck ermittelt. Der verwendete rechnungszins betrug 4,9 %, die Gehaltsdy- namik 2,5 % und die rentendynamik 2,4 %. rückstellungen für Altersversorgungsver- pflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen werden nach § 253 Abs. 2 satz 2 hGb pauschal mit dem von der Deutschen bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letz- ten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die sonstigen Rückstellungen berück - sichtigen alle erkennbaren risiken und un- gewissen Verbindlichkeiten. sie sind nach vernünftiger kaufmännischer beurteilung in höhe des erfüllungsbetrages angesetzt. Die derivativen Finanzgeschäfte werden gemäß § 254 hGb als bewertungseinheit unter Anwendung der einfrierungsme- thode mit einem Grundgeschäft zusam- mengefasst, soweit ein unmittelbarer sicherungszusammenhang zwischen Grundgeschäft und sicherungsgeschäft besteht. finanzgeschäfte, für die keine bewertungseinheit gebildet wurde, wer- den einzeln zu Marktpreisen bewertet. Daraus resultierende unrealisierte Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit den erfüllungsbeträgen ausgewiesen. VORBEmERKUNGEN Der Konzernabschluss der heAG holding AG – beteiligungsmanagement der Wis- senschaftsstadt Darmstadt (heAG) ist nach den Vorschriften des handelsgesetzbuchs (hGb) und den ergänzenden bestimmun- gen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Der Konzernabschluss wird beim elektro- nischen bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren auf- gestellt. Der Konzernabschluss wird auf den stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. KONsOLIDIERUNGsKREIs Die in den Konzernabschluss einbezoge- nen tochterunternehmen sowie nach der equity-bewertung bilanzierten Unterneh- men sind den Angaben zum Anteilsbesitz zu entnehmen. Die bisher nach § 296 Abs. 2 hGb nicht konsolidierten tochterunternehmen Peb breitband Gmbh & co. KG und bVD New Living Gmbh & co. KG wurden aufgrund des gestiegenen Geschäftsumfangs im Ge- schäftsjahr 2013 erstmals vollkonsolidiert. Die hse entsorgung Gmbh (ehemals: hse entsorgung AG) hat im Geschäftsjahr 2013 ihre Anteile an der enviro Mondial Gmbh veräußert. Die bereits vollkonsolidierten Unterneh- men e-ben Gmbh & co. KG und bLUeNOrM Gmbh sowie die bisher nicht vollkonsoli- dierte e-ben Verwaltungs-Gmbh wurden im berichtsjahr auf die eNte GA Gmbh & co. KG (ehemals: eNte GA Privatkun- den Gmbh & co. KG) verschmolzen. Die eNteGA Gmbh & co. KG wird weiterhin im rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Die heAG Pensionszuschusskasse VVaG (heAG PZK) wird nicht konsolidiert, da sie gemäß § 296 Abs. 2 hGb für die Verpflich- tung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes bild der Vermögens-, finanz- und ertragslage des heAG-Kon- zerns zu vermitteln, von untergeordneter bedeutung ist. Die heAG PZK ist für die ergänzende Altersversorgung der Mitar- beiter im heAG-Konzern zuständig. sie hat den Zweck, ihren Mitgliedern renten nach den bestimmungen ihrer satzung zu gewähren. Die finanzierung erfolgt über beiträge der Mitglieder und der Konzernunternehmen. Zum 31. Dezember 2013 betrugen die versicherungstechni- schen rückstellungen der heAG PZK 224.290 teUr, denen Aktiva von insge- samt 230.606 teUr gegenüberstanden. Die heAG PZK erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 302 teUr. einige weitere Gesellschaften mit gerin- gem Geschäftsvolumen wurden gemäß § 296 Abs. 2 hGb nicht in den Konzernab- schluss einbezogen. KONsOLIDIERUNGsGRUNDsäTZE Grundlage für die Konsolidierung sind die Jahresabschlüsse der tochterunternehmen. Wesentliche bewertungsunterschiede werden im rahmen der Konsolidierung vereinheitlicht. Die bewertungsmethoden in den Jahresabschlüssen der assoziierten Unternehmen werden beibehalten. bei den tochterunternehmen, die im rahmen der equity-bewertung einbezo- gen werden, wird der letzte vorliegende Jahresabschluss zugrunde gelegt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis zum 31. Dezember 2009 nach der buch- wertmethode. sich hieraus ergebende Unterschiedsbeträge wurden auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen einbeziehung in den Kon- zernabschluss oder zum erwerbszeitpunkt ermittelt. Ab dem 1. Januar 2010 wird die Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen t ochterunter- nehmen geworden ist, angewendet. Aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung von tochterun- ternehmen werden den betreffenden Vermögensgegenständen insoweit zugeordnet, als deren Zeitwerte von den buchwerten abweichen. Verbleibende aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder firmenwert aktiviert und über die Nutzungsdauer von 4 bis 15 Jahren abgeschrieben. bei der ermittlung der Nutzungsdauer wird die branche des erworbenen tochterunternehmens berücksichtigt. Passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden in den son- derposten aus der Kapitalkonsolidierung eingestellt. Passive Unterschiedsbeträge, die darauf zurückzuführen sind, dass nach dem erwerb der beteiligung, aber vor dem stichtag der erstkonsolidierung, Gewinne des Unternehmens thesauriert worden sind, werden erfolgsneutral in das eigenkapital eingestellt. Die equity-bewertung erfolgt nach der buchwertmethode. Der Unterschieds- betrag zwischen den buchwerten der assoziierten Unternehmen und deren eigenkapital beträgt zum 31. Dezem- ber 2013 4.477 teUr. Darin enthalten sind Geschäfts- oder firmenwerte von 1.327 teUr sowie passive Unterschieds- beträge von 6.007 teUr. Die Abschrei- bungen auf Geschäfts- oder firmenwerte von assoziierten Unternehmen werden ab dem berichtsjahr in den Abschreibungen auf immateriellen Vermögensgegenstän- den ausgewiesen (797 teUr). im Vorjahr erfolgte der Ausweis im ergebnis aus assoziierten Unternehmen (797 teUr). forderungen, Verbindlichkeiten und rück- stellungen zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet. Umsatzerlöse, sonstige be- triebliche erträge und Zinserträge werden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. beteiligungserträge aus einbe- zogenen Unternehmen werden eliminiert. Aufwendungen und erträge aus ergebnis- abführungsverträgen zwischen einbezo- genen Gesellschaften werden ebenfalls gegeneinander aufgerechnet. Zwischener- gebnisse aus konzerninternen Liefer- und Leistungsbeziehungen werden eliminiert, KONZERNANHANG DER HEAG Konzernanhang 44 45HEAG Geschäftsbericht 2013 KONZERNANLAGENsPIEGEL DER HEAG Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte stand 01.01.2013 Konsolidie- rungskreis- änderungen Zugänge Um- buchungen Abgänge stand 31.12.2013 stand 01.01.2013 Konsolidie- rungskreis- änderungen Abschrei- bungen des Berichtsjahres Zuschrei- bungen Um- buchungen Abgänge stand 31.12.2013 stand 31.12.2012 stand 31.12.2013 TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Immaterielle Vermögensgegenstände 111.058 - 7.119 5.069 129 249 108.888 92.696 - 5.173 7.874 - - 178 95.219 18.362 13.669 entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche schutzrechte und ähnliche rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen rechten und Werten 78.673 - 1.944 5.069 129 92 81.835 65.340 - 1.612 6.811 - - 75 70.464 13.333 11.371 Geschäfts- oder firmenwert 32.385 - 5.175 - - 157 27.053 27.356 - 3.561 1.063 - - 103 24.755 5.029 2.298 sachanlagen 4.032.735 - 26.823 78.429 - 1.642 36.125 4.046.574 2.220.650 - 11.842 107.796 - - 300 23.548 2.292.756 1.812.085 1.753.818 Grundstücke, grundstücksgleiche rechte und bauten einschließlich der bauten auf fremden Grundstücken 1.618.900 - 14.636 8.220 10.883 11.191 1.612.176 607.410 - 4.789 22.621 - - 300 2.584 622.358 1.011.490 989.818 technische Anlagen und Maschinen 2.056.227 - 4.203 40.362 88.176 20.127 2.160.435 1.449.453 - 2.599 71.298 - 9.800 17.261 1.510.691 606.774 649.744 Andere Anlagen, betriebs- und Geschäftsausstattung 249.148 - 6.396 3.811 296 4.300 242.559 153.965 - 4.454 13.877 - - 3.703 159.685 95.183 82.874 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im bau 108.460 - 1.588 26.036 - 100.997 507 31.404 9.822 - - - - 9.800 - 22 98.638 31.382 Finanzanlagen 394.282 - 5.608 9.251 - 12.720 385.205 36.906 - 985 437 - 154 4.415 32.885 357.376 352.320 Anteile an verbundenen Unternehmen 4.683 - 295 70 - - 4.458 3.278 - - - - - 3.278 1.405 1.180 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.786 - 3.586 80 - 80 200 - - - - - - - 3.786 200 beteiligungen an assoziierten Unternehmen 42.409 - 450 - 2.083 40.776 1.860 - 797 - - - 2.657 40.549 38.119 beteiligungen 167.395 - - - 6.125 161.270 24.556 - - - - 4.398 20.158 142.839 141.112 Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein beteiligungsverhältnis besteht 125.015 - 8.522 - 835 132.702 5.327 - - - - - 5.327 119.688 127.375 Wertpapiere des Anlagevermögens 26.079 - - - 1.042 25.037 - - 180 - - 154 - 26 26.079 25.011 sonstige Ausleihungen 24.915 - 1.727 129 - 2.555 20.762 1.885 - 8 437 - 17 1.439 23.030 19.323 Anlagevermögen 4.538.075 - 39.550 92.749 - 1.513 49.094 4.540.667 2.350.252 - 17.015 116.655 437 - 454 28.141 2.420.860 2.187.823 2.119.807 Konzernanlagenspiegel 46 47HEAG Geschäftsbericht 2013 ANTEILsBEsITZ DER HEAG Name der Gesellschaft sitz Anteil am Eigen- Jahres- Jahr Konzern- der Gesellschaft Kapital kapital ergebnis verhältnis % TEUR TEUR Anteilsbesitz der HEAG: bauverein AG Darmstadt 85,4 / 93,6 1) 316.040 19.929 2013 V heAG mobilo Gmbh 2) Darmstadt 74,0 32.989 0 2013 V heAG südhessische energie AG (hse) Darmstadt 93,1 283.469 -12.267 2013 V heAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige Gmbh Darmstadt 100,0 2.271 5 2013 V heAG Versicherungsservice Gmbh Darmstadt 100,0 25 - 2013 N city shopping Gmbh & co. Anlagen KG i.L. Darmstadt 33,3 - - - N Anteilsbesitz der HEAG südhessische Energie AG (HsE): citiworks AG Darmstadt 100,0 18.832 1.053 2013 V count + care Gmbh & co. KG Mainz 74,9 13.914 2.900 2013 V count+care Verwaltungs-Gmbh Mainz 74,9 25 0 2013 N eNteGA energieeffizienz Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 2.569 -539 2013 V eNteGA energieeffizienz Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 34 2 2013 N eNteGA Geschäftskunden Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 13.363 3.359 2013 V eNteGA Geschäftskunden Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 27 2 2013 N eNteGA Gmbh & co. KG (ehemals: eNteGA Privatkunden Gmbh & co. KG) Darmstadt 100,0 23.368 9.113 2013 V eNteGA Verwaltungs-Gmbh (ehemals: eNteGA Privatkunden Verwaltungs-Gmbh) Darmstadt 100,0 46 1 2013 N forest carbon Group AG frankfurt a. M. 49,9 -407 -537 2012 e Global tech i Offshore Wind Gmbh hamburg 24,9 -40.946 -65.687 2012 N hessenwasser Gmbh & co. KG Groß-Gerau 27,3 39.161 334 2012 e hessenwasser Verwaltungs-Gmbh Groß-Gerau 27,3 62 3 2012 N hse Abwasserreinigung Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 -3.583 184 2013 V hse Abwasserreinigung Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 27 2 2013 N hse AVG beteiligungs-Gmbh 2) Darmstadt 50,0 15.208 0 2013 V hse entsorgung Gmbh (ehemals: hse entsorgung AG) Darmstadt 100,0 35.310 31.933 2013 V hse Medianet Gmbh Darmstadt 100,0 12.411 1.595 2013 V hse Medianet Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 23 -2 2013 N hse Netz AG 2) Darmstadt 100,0 281.130 0 2013 V hse regenerativ Gmbh Darmstadt 100,0 8.611 -734 2013 V hse technik Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 34.233 279 2013 V hse technik Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 108 8 2013 N hse Wasserversorgung biblis Gmbh biblis 74,9 1.013 74 2013 V hse Wasserversorgung Groß-rohrheim Gmbh Darmstadt 100,0 37 12 2013 V hse Wohnpark Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 -8.680 293 2013 V hse Wohnpark Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 29 1 2013 N industriekraftwerk breuberg Gmbh höchst i. Odw. 74,0 2.326 771 2013 V Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg Gmbh i.L. Darmstadt 100,0 410 -4 2013 N NAtUrpur institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige Gmbh Darmstadt 100,0 28.221 -903 2013 V südwestdeutsche rohrleitungsbau Gmbh frankfurt a. M. 25,1 4.036 77 2012 e Zweckgesellschaft der HEAG südhessische Energie AG (HsE): hse Unterstützungskasse e. V. Darmstadt 0,0 1.113 -4.974 2013 V Anteilsbesitz 48 49HEAG Geschäftsbericht 2013 Name der Gesellschaft sitz Anteil am Eigen- Jahres- Jahr Konzern- der Gesellschaft Kapital kapital ergebnis verhältnis % TEUR TEUR Anteilsbesitz der HsE Entsorgung GmbH: MW-Mayer Gmbh Darmstadt 95,0 280 -283 2013 V Odenwälder Wasser- und Abwasser-service Gmbh erbach 29,0 110 23 2012 N Anteilsbesitz der mw-mayer GmbH: OrGAbO-Gmbh Darmstadt 100,0 105 -14 2013 N Anteilsbesitz der HsE medianet GmbH: Medianet breitband Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 270 -809 2013 V ODeNWALD-iNtrANet Odinet Gmbh erbach 26,0 92 0 2012 N Peb breitband Gmbh & co. KG 4) Darmstadt 51,0 48 -35 2013 V Anteilsbesitz der medianet Breitband GmbH & Co. KG: Medianet breitband beteiligungsgesellschaft mbh Darmstadt 100,0 25 0 2013 N Anteilsbesitz der PEB Breitband GmbH & Co. KG: Peb breitband beteiligungsgesellschaft mbh Darmstadt 100,0 34 0 2013 N Anteilsbesitz der HsE Netz AG: Verteilnetzbetreiber (VNb) rhein-Main-Neckar Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 -188 -4.865 2013 V Verteilnetzbetreiber (VNb) rhein-Main-Neckar Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 27 2 2013 N Anteilsbesitz der HsE Regenerativ GmbH: future energy Pissos No. 5 sArL Leon / frankreich 100,0 744 189 2013 V hse energie france sAs strasbourg / frankreich 100,0 3.101 -36 2013 V hse solarpark Lauingen Gmbh & co. KG Lauingen 100,0 3.947 219 2013 V hse solarpark Lauingen Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 32 2 2013 N hse solarpark Leiwen Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 1.399 34 2013 V hse solarpark Leiwen Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 32 2 2013 N hse solarpark thüngen Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 13.313 584 2013 V hse solarpark thüngen Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 31 2 2013 N hse Windpark binselberg Gmbh & co. KG Groß-Umstadt 90,0 1.852 111 2013 V hse Windpark binselberg Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 31 6 2013 N hse Windpark erksdorf Gmbh Darmstadt 100,0 178 47 2013 V hse Windpark haiger Gmbh & co. KG haiger 100,0 6.936 349 2013 V hse Windpark haiger Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 28 2 2013 N hse Windpark schlüchtern Gmbh Darmstadt 100,0 3.930 295 2013 V Piecki sp. Z. o. o. Warschau / Polen 49,0 40.523 949 2013 e Windpark esperstedt-Obhausen (WeO) Gmbh & co. KG Nürnberg 33,3 -1.195 -626 2012 N Anteilsbesitz 50 51HEAG Geschäftsbericht 2013 Name der Gesellschaft sitz Anteil am Eigen- Jahres- Jahr Konzern- der Gesellschaft Kapital kapital ergebnis verhältnis % TEUR TEUR Anteilsbesitz der HsE Energie France sAs: Parc éolien baudignécourt sAs rennes / frankreich 100,0 -603 -540 2013 V Parc éolien chermisey sAs rennes / frankreich 100,0 -281 -52 2013 V Parc éolien La Lande de carmoise sAs rennes / frankreich 100,0 -52 -18 2013 V Parc éolien Le charmois sAs rennes / frankreich 100,0 -1.022 -371 2013 V Parc éolien Les Douves des epinettes sAs rennes / frankreich 100,0 687 -171 2013 V Parc éolien Montafilant sAs rennes / frankreich 100,0 -369 -39 2013 V Anteilsbesitz der NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH: hse NAtUrpur energie AG Darmstadt 100,0 2.946 -19 2013 V Anteilsbesitz der bauverein AG: bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbh Darmstadt 100,0 21 -4 2013 N bVD freiberg Gmbh Darmstadt 50,0 27 2 2013 N bVD Gewerbe Gmbh 3) Darmstadt 95,0 12.152 863 2013 V bVD heimbau Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 2.596 393 2013 V bVD immobilien beteiligungs-Gmbh Darmstadt 100,0 20 -6 2013 N bVD immobilien Gmbh & co. freiberg KG Darmstadt 50,0 3.069 534 2013 e bVD immobilien Gmbh & co. Postsiedlung KG Darmstadt 99,9 15.063 -33 2013 V bVD New Living Gmbh & co. KG 4) Darmstadt 100,0 185 -301 2013 V bvd Mittelhessen Gmbh 2) Gießen 100,0 18.087 0 2013 V bVD südhessen Gmbh 2) Darmstadt 100,0 93.393 0 2013 V bVD Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 53 3 2013 N Gemeinnützige baugesellschaft erbach mbh Darmstadt 94,8 3.012 285 2013 V immo select Gmbh 2) Darmstadt 100,0 76 0 2013 N sOPhiA hessen Gmbh 2) Darmstadt 100,0 25 0 2013 N städtische Wohnungsgesellschaft freiberg / sa. mbh freiberg 49,0 62.358 1.175 2013 e Anteilsbesitz der BVD Gewerbe GmbH: heAG Wohnbau Gmbh 2) Darmstadt 95,0 10.892 0 2013 V Anteilsbesitz der bvd mittelhessen GmbH: Wohnungsgesellschaft heGeMAG Gmbh & co. Nordhessen KG Darmstadt 100,0 13.948 1.793 2013 V Anteilsbesitz der BVD südhessen GmbH: Wohnungsgesellschaft heGeMAG Gmbh & co. südhessen KG Darmstadt 100,0 101.867 10.224 2013 V Anteilsbesitz der HEAG wohnbau GmbH: bVD Gewerbe Gmbh 3) Darmstadt 5,0 12.152 863 2013 V Anteilsbesitz 52 53HEAG Geschäftsbericht 2013 Name der Gesellschaft sitz Anteil am Eigen- Jahres- Jahr Konzern- der Gesellschaft Kapital kapital ergebnis verhältnis % TEUR TEUR Anteilsbesitz der HEAG mobilo GmbH: heAG mobibus Gmbh & co. KG Darmstadt 99,0 2.363 347 2013 V heAG mobibus Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 98,8 30 1 2013 N heAG mobiserv Gmbh 2) Darmstadt 100,0 553 0 2013 V heAG mobitram Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 50 26 2013 V heAG mobitram Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 29 1 2013 N Nahverkehr-service Gmbh (NVs) Darmstadt 100,0 -16 150 2013 V Anteilsbesitz 1) Anteil am Kapital bereinigt um eigene Anteile 2) ergebnisabführungsvertrag 3) Mehrfachnennung 4) erstkonsolidierung im Geschäftsjahr V = Vollkonsolidierung N = Kein einbezug in den Konzernabschluss e = Konsolidierung „at equity“ 54 55HEAG Geschäftsbericht 2013 Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen überwiegend forde- rungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige forderungen. Die fälligkeit der forderungen ergibt sich aus nachfolgendem spiegel: 2013 2012 Restlaufzeit Restlaufzeit Gesamt > 1 Jahr Gesamt > 1 Jahr TEUR TEUR TEUR TEUR forderungen aus Lieferungen und Leistungen 215.090 8 281.465 52 forderungen gegen verbundene Unternehmen 443 - 1.229 - forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein beteiligungsverhältnis besteht 11.183 - 10.882 - sonstige Vermögensgegenstände 116.933 6.573 158.239 9.543 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 343.649 6.581 451.815 9.595 Aus Konsolidierungsmaßnahmen resultie- ren aktive latente steuern gemäß § 306 hGb von 3.030 teUr. Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 947.504 stückaktien, davon sind 47.504 auf den Namen lautende Vorzugsaktien. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapital- konsolidierung beinhaltet einen passiven Unterschiedsbetrag aus einer erstkonsoli- dierung gemäß § 301 Abs. 3 hGb. Der sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Emissionsrechte stellt den Gegenposten zu den in den Vorräten bi- lanzierten unentgeltlich zugeteilten nicht verbrauchten emissionsrechten dar. Unter den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen ausreichende beträge für personalbezogene Verpflichtungen, aus- stehende rechnungen, drohende Verluste aus energiebezugsverträgen, Prozessrisi- ken, regulierende eingriffe, unterlassene instandhaltungen und für Vertragsabga- ben erfasst. Die fälligkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgendem spiegel: 2013 2012 Restlaufzeit Restlaufzeit Gesamt < 1 Jahr > 5 Jahre Gesamt < 1 Jahr > 5 Jahre TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Anleihen 320.000 - 320.000 320.000 - 320.000 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.280.204 190.004 901.186 1.219.998 81.532 818.606 erhaltene Anzahlungen auf bestellung 88.120 76.520 - 110.469 110.469 - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 148.343 147.717 - 198.807 198.807 - Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.620 620 - 4.922 922 - Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein beteiligungsverhältnis besteht 1.248 1.248 - 2.193 2.193 - sonstige Verbindlichkeiten 267.070 90.972 128.767 305.251 146.023 116.383 Verbindlichkeiten 2.109.605 507.081 1.349.953 2.161.640 539.946 1.254.989 Die im Jahr 2011 begebene Anleihe hat eine restlaufzeit von rund 27 Jahren. sie ist besichert durch die Verpfändung ausge- wählter bankkonten sowie die Abtretung von forderungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kre- ditinstituten enthalten ein Darlehen der heAG mobilo in höhe von 28.763 teUr mit variablen Zinssätzen, hieraus entstehende Zinsrisiken sind durch ein laufzeit- und vo- lumenkongruentes Zinssicherungsgeschäft abgesichert. Der Marktwert des Zinssiche- rungsgeschäftes ist negativ und beträgt -3.596 teUr. hierbei handelt es sich um ein Mikro-hedge mit einer Laufzeit bis zum 1. Juli 2031, das nach der critical-terms- Match-Methode ermittelt wird. Von den Ver- bindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 659.078 teUr durch Grundpfandrechte, sicherungsübereignungen und forderungs- abtretungen gesichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind 57.170 teUr durch Grundpfandrechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbun- denen Unternehmen sowie gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteili- gungsverhältnis besteht, betreffen über- wiegend Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlich- keiten. Überwiegend aus der Aufdeckung von stil- len reserven im rahmen der erstkonsoli- dierung resultieren passive latente steuern gemäß § 306 hGb von 20.113 teUr. Konzernanhang 56 57HEAG Geschäftsbericht 2013 ERLäUTERUNGEN ZUR GEwINN- UND VERLUsTRECHNUNG Die Umsatzerlöse im heAG-Konzern setzen sich wie folgt zusammen: in den sonstigen betrieblichen Aufwen- dungen sind periodenfremde Aufwendun- gen mit 1.785 teUr enthalten. Aus der bewertung von Pensions- und längerfristigen sonstigen rückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 hGb sind in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträ- gen 3.413 teUr und in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen 24.339 teUr enthalten. Die Erträge aus Verlustübernahme be- treffen die von konzernfremden Gesell- schaftern aufgrund von ergebnisabfüh- rungsverträgen übernommenen Verluste konsolidierter Unternehmen. Von den Umsätzen wurden 11.709 teUr in frankreich die restlichen Umsätze im inland erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde erträge aus Auflösungen von rückstellungen mit 40.187 teUr, aus Anlageabgängen mit 18.109 teUr sowie sonstige perioden- fremde erträge von 3.301 teUr. Aus der entkonsolidierung der enviro-Gruppe resultieren erträge von 27.151 teUr. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlage- vermögens und sachanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 satz 3 hGb von 28.544 teUr. Davon betreffen 26.530 teUr das Gastur- binenkraftwerk im energiebereich. 2013 2012 TEUR TEUR energie: - handel 1.544.297 1.553.499 - Netznutzung 165.103 150.551 - betriebsführung 35.979 36.586 - telekommunikation und - informationsverarbeitung 38.505 41.902 - Umwelttechnik und - technische Dienstleistungen 49.822 113.099 immobilien 131.366 136.443 Verkehr 40.063 34.686 sonstige 60.102 61.539 Umsatzerlöse 2.065.237 2.128.305 ORGANE Aufsichtsrat Konzernanhang Jochen Partsch 1), Oberbürgermeister, Darmstadt, Vorsitzender André schellenberg, Dipl.-Volkswirt, stadtkämmerer, Darmstadt, 1. stellvertretender Vorsitzender willi Heleine 2), kfm. Angestellter, reinheim, 2. stellvertretender Vorsitzender, bis 23. August 2013 margit stövesand 2), rechtsanwältin, frankfurt, 2. stellvertretende Vorsitzende, ab 23. August 2013 Hanno Benz 1), Unternehmensberater, stadtverordneter, Darmstadt, 3. stellvertretender Vorsitzender, bis 23. August 2013 Dagmar metzger 1), rechtsanwältin, Justitiarin sparkasse Darmstadt, stadtverordnete, Darmstadt 3. stellvertretende Vorsitzende und Mitglied im Personalausschuss ab 23. August 2013 Yücel Akdeniz, Dipl.-sozialpädagoge, stadtverordneter, Darmstadt Ralf Arnemann, Dipl.-Mathematiker, Darmstadt Iris Bachmann, bibliothekarin i. r., stadträtin, Darmstadt, bis 23. August 2013 Hans-werner Erb, Dipl.-Kfm., Mitglied des Vorstandes der sparkasse Darmstadt, Mühltal Peter Franz 1), rechtsanwalt, stadtverordneter, Darmstadt, Personalausschuss ab 23. August 2013 Hans Fürst, Ltd. Angestellter (AtZ), stadtverordneter, Darmstadt Katja Funk 2), Dipl.-Kffr., kfm. Angestellte, Darmstadt, bis 23. August 2013 Heinz Gläser 2), kfm. Angestellter, reichelsheim, ab 23. August 2013 silke Habich 1) 2), rechtsanwältin, egelsbach, ab 23. August 2013 wilhelm Kins, Vorstandsvorsitzender GhV Darmstadt, stadtverordneter, Darmstadt Brigitte Lindscheid 1), rechtsanwältin, stadträtin, Darmstadt, Personalausschuss bis 23. August 2013, bis 28. februar 2014 Ulrich Pakleppa, stadtrat, Darmstadt, ab 10. April 2014 Göran Perkuhn 2), kfm. Angestellter, reinheim Birgit Pörtner, Dipl.-sozialpädagogin, stadtverordnete, Darmstadt, ab 23. August 2013 sabine seidler, Vors. richterin a. D., stadträtin, Darmstadt, ab 23. August 2013 Ronald speiser 2), kfm. Angestellter, reichelsheim Isabelle welpot 2), Dipl.-betrw. bA, kfm. Angestellte, Griesheim, bis 23. August 2013 Rainer wüst 1) 2), kfm. Angestellter, fischbachtal, Personalausschuss bis 23. August 2013 Vorstand Dr. Klaus-michael Ahrend, roßdorf Dr. markus Hoschek, Darmstadt Die Angaben zu den Organen erstrecken sich auf alle Mitglieder, die während des Geschäftsjahrs und bis zum bilanzaufstel- lungstag dem Organ angehörten. 1) = Mitglied im Personalausschuss, 2) = Arbeitnehmervertreter 58 59HEAG Geschäftsbericht 2013 Konzernanhang / bestätigungsvermerk Zur Absicherung von gaspreisbezogenen Zahlungsstromrisiken aus einem strombe- zugsvertrag wurden im berichtsjahr für die Jahre 2014, 2015 und 2016 fristen- und mengenkongruente Gaspreissicherungs - geschäfte (Gas-swaps) über 1.278 teUr (swapbewertung -174 teUr) abgeschlos- sen. Der negative Marktwert ist in den sonstigen rückstellungen berücksichtigt. Zur Absicherung von vertrieblichen Zah- lungsstromrisiken aus Gaslieferverträgen wurden im berichtsjahr derivative finanz- instrumente für das Jahr 2014 in form von Warentermingeschäften abgeschlossen, die die Voraussetzungen zur bildung einer bewertungseinheit erfüllen. Aus den ölin- dizierten Gaslieferverträgen an endkunden wurden Ölpreisrisiken für das Kalenderjahr 2014 durch fristen- und mengenkongru- ente Ölpreissicherungsgeschäfte über 2.545 teUr mittels swaps abgesichert. in Juni bis Dezember 2013 wurden hierfür -248 teUr swapergebnis realisiert. Die swapgeschäfte von Januar bis Mai 2014 werden mit -27 teUr bewertet. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Der finanzmittelfonds von 439.827 teUr umfasst die flüssigen Mittel mit 439.234 teUr, die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens mit 150 teUr und Geld- anlagen, die in den sonstigen Vermögens- gegenständen ausgewiesen werden, mit 443 teUr. Darmstadt, 23. Mai 2014 heAG holding AG – beteiligungsmanage- ment der Wissenschaftsstadt Darmstadt (heAG) Der Vorstand Dr. Klaus-Michael Ahrend Dr. Markus hoschek Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Konzernabschluss- prüfers, der Deloitte & t ouche Gmbh, für Leistungen an die heAG und einbe- zogene tochterunternehmen beträgt im Geschäftsjahr 707 teUr. Davon betreffen 489 teUr Abschlussprüfungsleistungen, 10 teUr andere bestätigungsleistungen, 132 teUr steuerberatungsleistungen und 76 teUr sonstige Leistungen. Befreiungen von der Offenlegung des Jahresabschlusses Die in den vorliegenden Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen heAG mobilo Gmbh (Darmstadt) und heAG mobiserv Gmbh (Darmstadt) sind gemäß § 264 Abs. 3 hGb, die Unternehmen heAG mobitram Gmbh & co. KG (Darmstadt) und heAG mobibus Gmbh & c o. KG (Darmstadt) gemäß § 264b hGb von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesell- schaften geltenden Vorschriften offen- zulegen. Derivative Finanzinstrumente Die derivativen finanzinstrumente werden einzeln mit dem Marktwert am stichtag bewertet. sind die Voraussetzungen zur bildung von bewertungseinheiten erfüllt, werden die sicherungs- und Grundge- schäfte im rahmen eines Mikro-hedge zu einer bewertungseinheit zusammen- gefasst. Die ermittlung der Wirksamkeit erfolgt nach der shortcut-Methode. Zahlungsstromrisiken aus einem kohlein- dizierten strombezugsvertrag wurden im berichtsjahr für die Jahre 2014, 2015 und 2016 durch fristen- und mengenkongruen- te Kohle-swaps über 86.069 teUr (swap- bewertung -19.154 teUr) abgesichert. Der negative Marktwert ist in den sonsti- gen rückstellungen berücksichtigt. sONsTIGE ANGABEN Haftungsverhältnisse im heAG-Konzern bestehen Verbindlichkei- ten aus bürgschaften im energiebereich von 46.921 teUr. Aufgrund der erwarteten wirt- schaftlichen entwicklung der Gesellschaften, für die bürgschaften abgegeben wurden, ist mit keiner inanspruchnahme zu rechnen. sonstige finanzielle Verpflichtungen es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von 51.057 teUr, aus einem bestellobligo von 47.668 teUr sowie aus sonstigen Ver- pflichtungen von 18.585 teUr. Weiterhin bestehen finanzielle Verpflichtungen aus nicht in Anspruch genommenen Darlehen von insgesamt 18.421 teUr. Bezüge des Vorstands Die bezüge des Vorstands betrugen im berichtsjahr, wie im einzelabschluss aus- gewiesen, 561 teUr, davon entfielen je 280 teUr auf herrn Dr. Ahrend und herrn Dr. hoschek. An die früheren Mitglieder des Vorstands der heAG und ihre hinter- bliebenen wurden 625 teUr gezahlt. Die für diesen Personenkreis gebildete Pensi- onsrückstellung beträgt 7.918 teUr. Bezüge des Aufsichtsrats Die Vergütungen für die Mitglieder des Aufsichtsrats der heAG einschließlich de- ren Vergütungen für die tätigkeit in an- deren Aufsichtsräten des heAG-Konzerns betrugen 149 teUr. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitneh- mer beträgt 2.942 (ohne Auszubildende). hiervon sind 1.883 Angestellte und 1.059 gewerbliche Arbeitnehmer. BEsTäTIGUNGsVERmERK Wir haben den von der heAG holding AG – beteiligungsmanagement der Wissen- schaftsstadt Darmstadt (heAG), Darmstadt, aufgestellten Konzernabschluss – beste- hend aus bilanz, Gewinn- und Verlust- rechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und eigenkapitalspiegel – und den Kon- zernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine beurteilung über den Kon- zernabschluss und über den Konzernlage- bericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprü- fung gemäß § 317 hGb unter beachtung der vom institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ord- nungsmäßiger Abschlussprüfung vorge- nommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtig- keiten und Verstöße, die sich auf die Dar- stellung des durch den Konzernabschluss unter beachtung der Grundsätze ord- nungsmäßiger buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten bildes der Vermögens-, finanz- und ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender sicherheit erkannt werden. bei der festlegung der Prüfungshandlun- gen werden die Kenntnisse über die Ge- schäftstätigkeit und über das wirtschaftli- che und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die erwartungen über mögliche fehler berücksichtigt. im rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der basis von stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernab- schluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten bilanzierungs- und Kon- solidierungsgrundsätze und der wesentli- chen einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlage- berichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen einwendun- gen geführt. Nach unserer beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 der heAG holding AG – beteiligungsmanagement der Wissen- schaftsstadt Darmstadt (heAG), Darmstadt, den gesetzlichen Vorschriften und ver- mittelt unter beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes bild der Vermögens-, finanz- und ertragsla- ge des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in einklang mit dem Konzernab- schluss, vermittelt insgesamt ein zutreffen- des bild von der Lage des Konzerns und stellt die chancen und risiken der zukünf- tigen entwicklung zutreffend dar. Mannheim, den 30. Juni 2014 Deloitte & touche Gmbh Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Prof. Dr. Leuschner Wirtschaftsprüfer Krämer Wirtschaftsprüfer 60 61HEAG Geschäftsbericht 2013 1 Mit dem ende der sommerferien 2013 schloss die heAG mobilo den mehrjährigen rasengleisausbau über eine strecke von 2.500 m in der heidelberger Landstraße vorläufig ab. 2 sechs neue standardbusse ergänzen die fahrzeugflotte des Darmstädter busunter- nehmen heAG mobibus. Die busse erfüllen die derzeit höchsten Umweltschutzanfor- derungen. sie gelten nicht nur als beson- ders sicher und sparsam im Verbrauch, sondern sie bieten auch Platz für zirka 100 Personen. 2 3 4 5 6 1 7 3 2013 wurde in der heimstättensiedlung der Grundstein für das Projekt „elisabeth- schumacher-straße“ gelegt. hier entstehen bis herbst 2014 insgesamt 41 sozialwoh- nungen. 4 in der rüdesheimer straße 98 entstanden insgesamt 19 geförderte Wohnungen. Das Projekt war teil der ebenfalls 2013 mit der stadt Darmstadt abgeschlossenen Kooperationsvereinbarung zur schaffung geförderten Wohnraums. 5 in Groß-Umstadt / heubach versorgt die hse ein mittelständisches Unternehmen mit energie aus Geothermie. Das Projekt ist die erste geothermische tiefenbohrung in hessen. Die Gesamtkosten der Anlage betragen rund 700.000 euro. 40 Prozent dieses betrages stammen aus einer förderung des hessischen Ministeriums für Umwelt, energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (hMUeLV) aus Mitteln des europäischen fonds für regionale ent- wicklung. eU-Kommissar Günther Oettinger informierte sich im November 2013 über das Projekt. 7 Die hse zeichnet im Mai 2013 beim schülerwettbewerb NA tUrpur-Award ideen rund um Klimaschutz und energie- sparen aus. Der seit 2006 jährlich ausge- schriebene NAtUrpur-Award ist insgesamt mit 10.000 euro dotiert und wird in sechs Kategorien vergeben. Diesmal be- teiligten sich rund 800 schülerinnen und schüler von 41 schulen aus 35 städten und Gemeinden mit 78 Projekten. 6 Deutscher Nachhaltigkeitspreis: im letzten Jahr wurden hse und eNteGA mit dem renommierten Deutschen Nachhaltig- keitspreis für ihre Unternehmensstrategie ausgezeichnet. 62 63HEAG Geschäftsbericht 2013 Lagebericht lichen die erlöse aus Vermietung von 1.816 teUr (Vorjahr: 1.108 teUr) und die Umlagen der Verwaltungskosten für die heAG bKK und die heAG PZK enthalten. Der Anstieg der Vermietungserlöse beruht auf der erstmaligen ganzjährigen Vermie- tung des Parkhauses „schlossgaragen“. Die sonstigen betrieblichen erträge von 146 teUr (Vorjahr: 1.905 teUr) sind durch die erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens von 114 teUr (Vorjahr: 1.859 teUr) geprägt. Die beteiligungserträge von 27.236 teUr (Vorjahr: 55.244 teUr) enthalten im Wesentlichen die phasengleich bilanzierte Dividende der bauverein AG mit 27.232 (Vorjahr: 8.217 teUr), die phasengleich bilanzierte Dividende der heAG südhessi- sche energie AG (hse) betrug im Vorjahr 47.027 teUr. Der jährlich zu übernehmende Verlust der heAG mobilo Gmbh ist aufgrund des im Jahr 1995 mit der Wissenschaftsstadt ORGANIsATIONssTRUKTUR DER HEAG Die heAG holding AG - beteiligungsma- nagement der Wissenschaftsstadt Darm- stadt (heAG) hat die Aufgaben einer strategischen Managementholding inne. Weiterhin nimmt sie das beteiligungsma- nagement für die Wissenschaftsstadt Darmstadt wahr. Durch hohes engagement und Orientierung am Kunden leistet die heAG einen wichtigen beitrag zur Daseins- vorsorge. Zum 31. Dezember 2013 hält die Wis- senschaftsstadt Darmstadt, bereinigt um Mehrfachbeteiligungen, sowohl unmittel- bar als auch mittelbar 157 beteiligungen (Anteilsquote min. 50 %). Die heAG hält, ebenfalls um Mehrfachbeteiligungen be- reinigt, beteiligungen an 106 Unterneh- men. UNTERNEHmENsENTwICKLUNG 2013 Auch im Jahr 2013 hat die heAG folgende Aufgaben und Dienstleistungen erbracht: • steuerung der töchter (als strategische Managementholding) • erstellung des beteiligungsberichts der Wissenschaftsstadt Darmstadt • betreuung der kommunalen Mandats- träger in Aufsichtsgremien • Personalsuche für die erste führungs- ebene der städtischen beteiligungen und erstellung von Geschäftsleitungsverträgen • Verankerung der städtischen Ziele bei den beteiligungen durch Vorschläge für Zielvereinbarungen für die oberste füh- rungsebene der stadtwirtschaft • regelmäßige berichterstattung zur wirtschaftlichen situation ausgewählter beteiligungen an den Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt • begleitung der städtischen beteiligungen bei der Umsetzung des umfassenden Darmstädter beteiligungskodex. für das Geschäftsjahr 2013 wurde dem Darmstädter beteiligungskodex durch LAGEBERICHT DER HEAG HOLDING AG – BETEILIGUNGsmANAGEmENT DER wIssENsCHAFTssTADT DARmsTADT (HEAG) den heAG-Aufsichtsrat und den heAG- Vorstand entsprochen. Die entsprechens- erklärung kann unter www.heag.de eingesehen werden. • interne Unternehmensberatung der stadtwirtschaft • erarbeitung von richtlinienempfehlun- gen, z. b. für die bereiche risikomanage- ment, Antikorruption, compliance und Derivate • heAG-cash-Management und finanzie- rungsberatung im Konzern • bereitstellung einer Konzerndatenbank Wesentliche Projekte 2013 waren: • Neuentwicklung der stadtwirtschaftsstrategie: 2013 hat die heAG begonnen, in enger Absprache mit den Dezernentinnen und Dezernenten, den fraktionen der stadt- verordnetenversammlung, dem stadt- wirtschaftskoordinator, den kommunalen beteiligungen sowie e xperten für die einzelnen Geschäftsfelder, die stadtwirt- schaftsstrategie neuzuentwickeln. Die neue stadtwirtschaftsstrategie, welche erstmals auch die Produkte der stadt- wirtschaft umfassen wird, soll ende 2014 zur beschlussfassung in den städtischen Gremien vorliegen • Durchführung des 5. stadtwirtschafts- forums • Maßnahmen zur Optimierung der Konzernsteuerquote • erarbeitung der Darmstädter compliance- Leitlinien • Gründung der heAG Versicherungsservice Gmbh • Ausbau gemeinsamer einkauf • Unterstützung der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei der Kommunalisierung der Kulturveranstaltungen in der c en- tralstation, in form der neu gegründeten centralstation Veranstaltungs-Gmbh • Verankerung von Nachhaltigkeit in der täglichen Arbeit durch die erarbeitung der heAG Nachhaltigkeitsleitsätze und Abgabe der entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (abrufbar unter www.deutschernachhal- tigkeitskodex.de) • Mitorganisation einer Kunstausstellung zur Geschichte der heAG im Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe • schulpatenschaft mit der Darmstädter bernhard-Adelung-schule und der Peter- behrens-schule in der erfüllung ihrer zahlreichen Auf- gaben ist die heAG ganz dem Dienst- leistungsgedanken verpflichtet. im Geschäftsjahr wurde sie erneut mit dem Zertifikat „servicequalität Deutschland“ ausgezeichnet. Dies würdigt die Ziele der heAG, transparenz durch information zu schaffen, Abläufe zu beschleunigen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Personal eine maßgebliche Voraussetzung für den erfolg der heAG sind die beschäftigten. Die schaffung geeigneter rahmenbedin- gungen, die Vereinbarkeit von beruf und familie sowie eine effektive Mitarbei- terförderung sind daher von besonderer bedeutung. Dies umfasst z. b., neben ei- nem Angebot zur Kindernotfallbetreuung, auch die Unterzeichnung der charta der Vielfalt. 2013 wurden außerdem folgende Maßnahmen realisiert: • einführung eines fahrradleasingangebots für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Programm heAG rad & tat • fortsetzung des cross-Mentoring-Pro- gramms • Unterstützung für beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen, z. b. Angebot von Ad-hoc-Kurzzeitpflege und familienpflegezeit Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage in den Umsatzerlösen von 3.805 teUr (Vorjahr: 2.900 teUr) sind im Wesent- 17.680 55.244 13.157 12.697 27.236 60.000 50.000 40.000 30.000 20.000 10.000 0 2009 2010 201320122011 Beteiligungserträge (in TEUR) Darmstadt und dem Landkreis Darm- stadt-Dieburg geschlossenen Vertrages auf 12.782 teUr begrenzt. Der Anstieg der Zinsaufwendungen beruht auf dem Ganzjahreseffekt der im Verlauf des Vorjahres aufgenommenen Darlehen. für das Jahr 2013 wird ein Jahresüber- schuss von 1.467 teUr (Vorjahr: 35.969 teUr) ausgewiesen. Die bilanzsumme der heAG ist im Jahr 2013 von 739.267 teUr auf 723.056 teUr gesunken. Die Minderung ist im Wesent- lichen auf die ausbleibende Dividende der hse zurückzuführen. Die heAG hat im Geschäftsjahr zusätzliche Anteile an der bauverein AG von der hse erworben. Dies führte zu einem Anstieg der finanzanla- gen und einem rückgang der forderungen gegen verbundene Unternehmen. Das eigenkapital beträgt 400.688 teUr, sodass sich eine eigenkapitalquote von 55,4 % (Vorjahr: 57,2 %) ergibt. Der bilanzgewinn beträgt 2.269 teUr (Vorjahr: 24.169 teUr). Die finanzierung der investitions- und finanzierungstätigkeit erfolgte aus dem cash-flow der laufenden Geschäftstätig- keit sowie bestehenden finanzmittelbe- ständen. Nachtragsbericht Weitere besondere ereignisse, die das im Jahresabschluss und Lagebericht vermittel- te bild über die finanz-, Vermögens- und ertragslage der Gesellschaft maßgeblich beeinflussen, sind nach dem bilanzstich- tag nicht eingetreten. Risikobericht Das Ziel des risikomanagements ist es, die risiken durch den einsatz geeigneter Kontroll- und Managementsysteme zu begrenzen. es werden risiken in risikokategorien ein- geteilt und mit einer eintrittswahrschein- lichkeit und schadenshöhe bewertet. Neben der regelmäßigen berichterstat- tung, die quartalsweise dem Aufsichtsrat vorgelegt wird, gibt es auch für uner - wartete risiken eine berichtspflicht. es handelt sich hierbei insbesondere um risiken, die die erträge und Werthaltigkeit der beteiligungen der heAG betreffen. Zusammenfassend ist festzustellen, dass zum Jahresende keine risiken vorlagen, die bestandsgefährdende Auswirkungen haben könnten. Ausblick Die heAG bleibt die primäre Ansprechpart- nerin der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der beteiligungen in allen fragen des beteiligungsmanagements. ein wichtiges thema wird die 2013 begonnene Neu- 64 65HEAG Geschäftsbericht 2013 entwicklung der stadtwirtschaftsstrategie sein. Nach der Abstimmung der strategie mit politischen Gremien und den Un- ternehmen der stadtwirtschaft soll diese zum Jahresende den städtischen Gremien zur beschlussfassung vorgelegt werden. im rahmen des beteiligungsmanagements begleitete die heAG den Übergang der Kulturveranstaltungen in die neugegrün- dete centralstation Veranstaltungs-Gmbh unter dem Dach der Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Gmbh & co. KG. Dies soll zum 1. April 2014 erfolgen. Weiterhin hat die heAG die Wissenschafts- stadt Darmstadt bei der Gründung der Darmstädter sportstätten Gmbh & c o. KG unterstützt, welche als maßgebliche Aufgabe den Neubau des Darmstädter böllenfalltor-stadions hat. Die heAG plant die einführung eines modernen Wissensmanagementsystems für die Unternehmen der Darmstädter stadtwirtschaft. Die Vorbereitungen zur einführung des s ystems bei der he AG erstrecken sich über das Jahr 2014. Am 27. september 2014 veranstaltet die heAG den ersten „tag der stadtwirtschaft“ in der Darmstädter innenstadt. Zahlrei- che Unternehmen der s tadtwirtschaft präsentieren sich und ihre Produkte an diesem tag unter dem Motto „Darmstadt im herzen“ den Darmstädter bürgerinnen und bürgern. für die Geschäftsjahre 2014 und 2015 werden Ausschüttungen der heAG südhes- sische energie AG (hse) und der bauverein AG von rund 24 Mio. eUr bzw. 32 Mio. eUr erwartet. Die strukturbedingt negativen ergebnisse der heAG mobilo Gmbh wirken sich aufgrund des ergebnisabführungsver- trages in Verbindung mit dem Verlustbe- grenzungsvertrag mit jährlich -12,8 Mio. eUr auf das ergebnis der heAG aus. für die Geschäftsjahre 2014 und 2015 sind Aus- schüttungen der heAG von rund 0,4 Mio. eUr bzw. 1,0 Mio. eUr zu erwarten. Bericht nach § 312 Aktiengesetz Der Vorstand der heAG holding AG – be- teiligungsmanagement der Wissenschafts- stadt Darmstadt (heAG) erklärt: „Unsere Gesellschaft erhielt bei jedem im bericht über beziehungen zu verbundenen Un- ternehmen aufgeführten rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung und wurde durch die im bericht angegebenen und getroffenen Maßnahmen nicht be- nachteiligt. Dieser beurteilung liegen die Umstände zu Grunde, die uns im Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren.“ Lagebericht 66 67HEAG Geschäftsbericht 2013 bilanz BILANZ DER HEAG ZUm 31. DEZEmBER 2013 AKTIVA 2013 2012 TEUR TEUR ANLAGEVERmÖGEN 626.230 606.732 Immaterielle Vermögensgegenstände 18 20 entgeltlich erworbene software 18 20 sachanlagen 10.697 10.956 Grundstücke, grundstücksgleiche rechte und bauten einschließlich der bauten auf fremden Grundstücken 10.629 10.888 Andere Anlagen, betriebs- und Geschäftsausstattung 68 68 Finanzanlagen 615.515 595.756 Anteile an verbundenen Unternehmen 612.283 590.942 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.140 4.710 beteiligungen - - Wertpapiere des Anlagevermögens - - sonstige Ausleihungen 92 104 UmLAUFVERmÖGEN 93.130 128.097 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 67.835 100.068 forderungen aus Lieferungen und Leistungen 305 265 forderungen gegen verbundene Unternehmen 27.558 88.178 sonstige Vermögensgegenstände 39.972 11.625 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 25.295 28.029 Rechnungsabgrenzungsposten 1.047 1.082 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 2.649 3.356 Bilanzsumme 723.056 739.267 PAssIVA 2013 2012 TEUR TEUR EIGENKAPITAL 400.688 423.088 Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 Kapitalrücklage 329.445 329.445 Gewinnrücklagen 20.441 20.941 Gesetzliche rücklage 7.080 7.080 Andere Gewinnrücklagen 13.361 13.861 Bilanzgewinn 2.269 24.169 Rückstellungen 14.531 13.990 rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 12.076 11.689 steuerrückstellungen 40 26 sonstige rückstellungen 2.415 2.275 Verbindlichkeiten 307.665 302.014 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 278.429 280.990 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 306 155 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.880 17.127 sonstige Verbindlichkeiten 13.050 3.742 (davon aus steuern) (149) (1.471) (davon im rahmen der sozialen sicherheit) (1) (51) Rechnungsabgrenzungsposten 172 175 Bilanzsumme 723.056 739.267 68 69HEAG Geschäftsbericht 2013 GEwINN- UND VERLUsTRECHNUNG DER HEAG VOm 1. JANUAR BIs 31. DEZEmBER 2013 2013 2012 TEUR TEUR Umsatzerlöse 3.805 2.900 sonstige betriebliche erträge 146 1.905 Materialaufwand 782 738 a) Aufwendungen für roh-, hilfs- und betriebsstoffe 11 7 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 771 731 Personalaufwand 3.686 3.467 a) Löhne und Gehälter 2.673 2.425 b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.013 1.042 (davon für Altersversorgung) (632) (699) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und sachanlagen 531 94 sonstige betriebliche Aufwendungen 1.653 2.411 erträge aus beteiligungen 27.236 55.244 (davon aus verbundenen Unternehmen) (27.236) (55.244) erträge aus Ausleihungen des finanzanlagevermögens 120 207 (davon aus verbundenen Unternehmen) (113) (168) sonstige Zinsen und ähnliche erträge 221 551 (davon aus verbundenen Unternehmen) (-) (-) Abschreibungen auf finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 155 - Aufwendungen aus Verlustübernahme 12.796 12.796 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.384 5.553 (davon an verbundene Unternehmen) (144) (179) Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.541 35.748 [erstattete (-)] steuern vom einkommen und vom ertrag 17 -158 sonstige steuern 57 -63 Jahresüberschuss 1.467 35.969 Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 302 - entnahme aus anderen Gewinnrücklagen 500 - einstellung in andere Gewinnrücklagen - 11.800 Bilanzgewinn 2.269 24.169 KAPITALFLUssRECHNUNG DER HEAG 2013 2012 TEUR TEUR Jahresergebnis 1.467 35.969 Abschreibungen / Zuschreibungen auf das Anlagevermögen 531 94 Veränderung der rückstellungen 537 -910 sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / erträge 155 3.139 Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens - 106 -1.858 Veränderung der forderungen aus Lieferungen und Leistungen - 40 -115 Veränderung anderer Aktiva 32.308 -76.402 Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 151 12 Veränderung anderer Passiva - 3.255 -967 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 31.748 -41.038 einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des sachanlagevermögens und des immateriellen Anlagevermögens 114 4.329 Auszahlungen für investitionen in das sachanlage- vermögen und das immaterielle Anlagevermögen - 269 -9.254 einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des finanzanlagevermögens 2.158 1.877 Auszahlungen für investitionen in das finanzanlagevermögen - 21.370 -237.713 Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 19.367 -240.761 Dividendenzahlungen an Gesellschafter - 12.867 -389 einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten - 277.500 Auszahlungen aus der tilgung von Krediten - 2.248 - Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 15.115 277.111 Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds - 2.734 -4.688 finanzmittelfonds am 1. Januar 28.029 32.717 Finanzmittelfonds am 31. Dezember 25.295 28.029 Gewinn- und Verlustrechnung / Kapitalflussrechnung 70 71HEAG Geschäftsbericht 2013 Anhang / Anlagenspiegel ANLAGENsPIEGEL DER HEAG Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte stand 01.01.2013 Zugänge Abgänge stand 31.12.2013 stand 01.01.2013 Abschreibungen des Berichts- jahres Abgänge stand 31.12.2013 stand 31.12.2012 stand 31.12.2013 TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Immaterielle Vermögensgegenstände 107 11 36 82 87 13 36 64 20 18 entgeltlich erworbene software 107 11 36 82 87 13 36 64 20 18 sachanlagen 24.139 258 26 24.371 13.183 517 26 13.674 10.956 10.697 Grundstücke, grundstücksgleiche rechte und bauten einschließlich der bauten auf fremden Grundstücken 23.808 237 - 24.045 12.920 496 - 13.416 10.888 10.629 Andere Anlagen, betriebs und Geschäftsausstattung 331 21 26 326 263 21 26 258 68 68 - - Finanzanlagen 625.791 21.350 5.987 641.154 30.035 1 4.397 25.639 595.756 615.515 Anteile an verbundenen Unternehmen 615.556 21.341 - 636.897 24.614 - - 24.614 590.942 612.283 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.710 1.570 3.140 - - - - 4.710 3.140 beteiligungen 5.420 - 4.397 1.023 5.420 - 4.397 1.023 - - Wertpapiere des Anlagevermögens - - - - - - - - - - sonstige Ausleihungen 105 9 20 94 1 1 - 2 104 92 Anlagevermögen 650.037 21.619 6.049 665.607 43.305 531 4.459 39.377 606.732 626.230 ANHANG VORBEmERKUNGEN Der Jahresabschluss der heAG holding AG – beteiligungsmanagement der Wissen- schaftsstadt Darmstadt (heAG) ist nach den Vorschriften des handelsgesetzbuchs (hGb) und den ergänzenden bestimmun- gen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. er wurde entsprechend den bestimmun- gen des § 122 hessische Gemeindeord- nung (hGO) nach den für große Kapitalge- sellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Der Jahresabschluss wird beim elektro- nischen bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. BILANZIERUNG UND BEwERTUNG entgeltlich erworbene immaterielle Ver- mögensgegenstände sind zu Anschaf- fungskosten erfasst und werden linear über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Die sachanlagen werden zu Anschaf - fungskosten, bei Gebäuden und bewegli- chen Anlagegegenständen abzüglich line- arer Abschreibungen über die planmäßige Nutzungsdauer, bewertet. für geringwerti- ge Anlagegüter wird im Jahr der Anschaf- fung ein s ammelposten gebildet und linear über fünf Jahre abgeschrieben. bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die beteiligungen zu Anschaffungskosten, bei dauernder Wertminderung zu nied- rigeren beizulegenden Werten, ange - setzt. Die Ausleihungen sind mit dem Nennwert oder dem niedrigeren b arwert ausgewiesen. im rahmen der saldierung nach § 246 Abs. 2 satz 2 HGB wurden Wertpapiere mit einem Zeitwert von 11.505 teUr (An- schaffungskosten 10.352 teUr) mit Pensi- onsverpflichtungen von 8.856 teUr sowie erträge von 97 teUr mit entsprechenden Zinsaufwendungen verrechnet. Aufgrund der bewertung zum Zeitwert un- terliegen grundsätzlich 1.153 teUr gemäß § 268 Abs. 8 hGb einer Ausschüttungs- sperre. Die sperre wirkt nicht, solange freie andere Gewinnrücklagen in gleicher höhe bestehen. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten bilanziert. bei den forderun- gen werden erkennbare einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Latente steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrecht- lichen und steuerlichen Wertansätzen in den bilanzpositionen Anlagevermögen, forderungen und sonstige Vermögensge- genstände und rückstellungen ermittelt. Dabei werden nicht nur die Unterschie- de aus den eigenen bilanzpositionen einbezogen, sondern auch solche, die bei der Organgesellschaft, an der die heAG beteiligt ist, bestehen. Die ermittlung der latenten steuern erfolgt unter beachtung der Vorschrift des § 8 Abs. 9 Körperschaft- steuergesetz, der sogenannten sparten- trennung, auf basis des kombinierten ertragsteuersatzes von 30,71 %. Der kom- binierte ertragsteuersatz umfasst Gewer- besteuer, Körperschaftsteuer und solidari- tätszuschlag. Abweichend hiervon werden latente steuern aus zeitlichen bilanzie - rungsunterschieden bei beteiligungen in der rechtsform einer Personengesellschaft auf basis eines kombinierten ertragsteu- ersatzes von 15,83 % ermittelt, der Kör- perschaftsteuer und solidaritätszuschlag berücksichtigt. im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine aktive latente steuer, die gemäß dem Wahlrecht in § 274 Abs. 1 hGb nicht aktiviert wurde. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versi- cherungsmathematisch nach der „Projec- ted Unit credit Method (PUcM)“ auf der basis der richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus heubeck ermittelt. Der verwendete rechnungszins betrug 4,9 %, die Gehalts- dynamik 4 % und die rentendynamik 3 %. Die sonstigen Rückstellungen berück - sichtigen alle erkennbaren risiken und un- gewissen Verbindlichkeiten. sie sind nach vernünftiger kaufmännischer beurteilung in höhe des erfüllungsbetrages angesetzt. Die rückstellungen für Deputate, Jubiläen und Altersteilzeit wurden versicherungs- mathematisch mit einem rechnungszins von 4,9 % und einer Gehaltsdynamik von 4 % ermittelt. Die Verbindlichkeiten werden mit den erfüllungsbeträgen ausgewiesen. 72 73HEAG Geschäftsbericht 2013 Anhang / Anteilsbesitz Name der Gesellschaft sitz Anteil Eigen- Jahres- Jahr der am kapital ergebnis Gesellschaft Kapital % TEUR TEUR bauverein AG Darmstadt 85,4 / 93,6* 316.040 19.929 2013 heAG mobilo Gmbh Darmstadt 74,0 32.989 - ** 2013 heAG südhessische energie AG (hse) Darmstadt 93,1 283.469 -12.267 2013 heAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige Gmbh Darmstadt 100,0 2.271 5 2013 heAG Versicherungsservice Gmbh Darmstadt 100,0 25 - 2013 city shopping Gmbh & co. Anlagen KG i. L. Darmstadt 33,3 - - - * = Anteilsverhältnis bereinigt um eigene Anteile ** = ergebnisabführungsvertrag i. V. m. dem Verlustbegrenzungsvertrag 2013 2012 Restlaufzeit Restlaufzeit Gesamt > 1 Jahr Gesamt > 1 Jahr TEUR TEUR TEUR TEUR forderungen aus Lieferungen und Leistungen 305 - 265 - forderungen gegen verbundene Unternehmen 27.558 - 88.178 - sonstige Vermögensgegenstände 39.972 626 11.625 851 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 67.835 626 100.068 851 Die Liste des gesamten Anteilsbesitzes, einschließlich der mittelbaren betei- ligungen, wird beim elektronischen bundesanzeiger, unter gleichem Gesell- schaftsnamen, mit dem Konzernabschluss eingereicht und veröffentlicht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen Dividendenforderungen von 27.232 teUr, die rechtlich im Jahr 2014 entstehen. Die fälligkeit der forderungen ergibt sich aus nachfolgendem spiegel: Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 947.504 stückaktien, davon sind 47.504 auf den Namen lautende Vorzugsaktien. 2013 2012 Restlaufzeit Restlaufzeit Gesamt < 1 Jahr > 5 Jahre Gesamt < 1 Jahr > 5 Jahre TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 278.429 5.417 255.951 280.990 29.738 234.231 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 306 306 - 155 155 - Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.880 36 - 17.127 17.127 - sonstige Verbindlichkeiten 13.050 11.000 - 3.742 3.742 - Verbindlichkeiten 307.665 16.759 255.951 302.014 50.762 234.231 Zwei teilbeträge der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Verpfändung von Anteilen an ver - bundenen Unternehmen bzw. eine stille forderungsabtretung gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber ver- bundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Kontokorrentverhältnisse von 15.833 teUr. ERLäUTERUNGEN ZUR GEwINN- UND VERLUsTRECHNUNG Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentli- chen Mieterlöse von 1.816 teUr (Vorjahr: 1.108 teUr) und Umlagen für Verwaltungs- kosten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthal- ten im Wesentlichen die periodenfremden erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens von 114 teUr (Vorjahr: 1.859 teUr). Die Aufwendungen aus Verlustübernahme betreffen die heAG mobilo Gmbh (12.782 teUr) und enthal- ten die Ausgleichszahlung (13 teUr) an den außenstehenden Gesellschafter. in den Zinsen und ähnlichen Aufwendun- gen ist der Aufwand aus der Aufzinsung von Pensions- und längerfristigen Personal- rückstellungen mit 1.370 teUr enthalten. sONsTIGE ANGABEN Haftungsverhältnisse Die heAG hat Verbindlichkeiten aus bür- gschaften von 21.006 teUr gegenüber verbundenen Unternehmen. ein risiko der inanspruchnahme besteht aufgrund der wirtschaftlichen und finanziellen situation dieser Unternehmen derzeit nicht. sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus gewährten nicht in Anspruch genom- menen Kontokorrentlinien besteht eine finanzielle Verpflichtung von 23.410 teUr, davon 21.140 teUr gegenüber verbunde- nen Unternehmen. Die heAG hat aus dem ergebnisabfüh- rungsvertrag mit der heAG mobilo Gmbh die Verpflichtung, Verluste der Gesellschaft auszugleichen. Durch den Defizitabde - ckungsvertrag mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt- Dieburg werden die jährlich zu über - nehmenden Verluste auf 12.782 teUr begrenzt. Weiterhin bestehen bei der heAG im rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von 688 teUr. Bezüge des Vorstandes Die bezüge des Vorstandes betrugen im berichtsjahr 561 teUr, davon entfielen je 280 teUr auf herrn Dr. Ahrend und herrn Dr. hoschek. An die früheren Mitglieder des Vorstandes der heAG und ihre hinter- bliebenen wurden 625 teUr gezahlt. Die für diesen Personenkreis gebildete Pensi- onsrückstellung beträgt 7.918 teUr. Bezüge des Aufsichtsrats Die Vergütungen für die Mitglieder des Aufsichtsrats sind der tabelle unter „Orga- ne“ zu entnehmen. Arbeitnehmer Die heAG beschäftigte durchschnittlich 36 Angestellte. im bereich beteiligungs- management waren zum bilanzstichtag, umgerechnet in Vollzeitäquivalente, 13,5 Mitarbeiter eingesetzt. Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe des Gesamthonorars des bestellten Abschlussprüfers wird unter in- anspruchnahme der befreiung nach § 285 Nr. 17 hGb verzichtet, die Angabe erfolgt im Konzernabschluss unserer Gesellschaft. Unter den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen ausreichende beträge für strompreisdeputate und weitere perso- nalbezogene Verpflichtungen sowie für ausstehende rechnungen erfasst. Die fälligkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgendem spiegel: ANGABEN ZUm ANTEILsBEsITZ DER HEAG 74 75HEAG Geschäftsbericht 2013 Anhang / Gewinnverwendungsvorschlag Tantieme sitzungsgeld summe eUr eUr eUr Jochen Partsch 1), Oberbürgermeister, Darmstadt, Vorsitzender 8.500,00 1.000,00 9.500,00 André schellenberg, Dipl.-Volkswirt, stadtkämmerer, Darmstadt, 1. stellvertretender Vorsitzender 6.500,00 700,00 7.200,00 willi Heleine 2), kfm. Angestellter, reinheim, 2. stellvertretender Vorsitzender, bis 23. August 2013 4.189,00 500,00 4.689,00 margit stövesand 2), rechtsanwältin, frankfurt, 2. stellvertretende Vorsitzende, ab 23. August 2013 2.312,00 400,00 2.712,00 Hanno Benz 1), Unternehmensberater, stadtverordneter, Darmstadt, 3. stellvertretender Vorsitzender, bis 23. August 2013 4.834,00 600,00 5.434,00 Dagmar metzger 1), rechtsanwältin, Justitiarin sparkasse Darmstadt, stadtverordnete, Darmstadt, 3. stellvertretende Vorsitzende und Mitglied im Personalausschuss ab 23. August 2013 6.213,00 700,00 6.913,00 Yücel Akdeniz, Dipl.-sozialpädagoge, stadtverordneter, Darmstadt 5.500,00 800,00 6.300,00 Ralf Arnemann, Dipl.-Mathematiker, Darmstadt 5.500,00 700,00 6.200,00 Iris Bachmann, bibliothekarin i. r., stadträtin, Darmstadt, bis 23. August 2013 3.545,00 200,00 3.745,00 Hans-werner Erb, Dipl.-Kfm., Mitglied des Vorstandes der sparkasse Darmstadt, Mühltal 5.500,00 700,00 6.200,00 Peter Franz 1), rechtsanwalt, stadtverordneter, Darmstadt, Personalausschuss ab 23. August 2013 5.856,00 600,00 6.456,00 Hans Fürst, Ltd. Angestellter (AtZ), stadtverordneter, Darmstadt 5.500,00 800,00 6.300,00 Katja Funk 2), Dipl.-Kffr., kfm. Angestellte, Darmstadt, bis 23. August 2013 3.545,00 300,00 3.845,00 Heinz Gläser 2), kfm. Angestellter, reichelsheim, ab 23. August 2013 1.956,00 400,00 2.356,00 silke Habich 1) 2), rechtsanwältin, egelsbach, ab 23. August 2013 2.312,00 400,00 2.712,00 wilhelm Kins, Vorstandsvorsitzender GhV Darmstadt, stadtverordneter, Darmstadt 5.500,00 500,00 6.000,00 Brigitte Lindscheid 1), rechtsanwältin, stadträtin, Darmstadt, bis 28. februar 2014, Personalausschuss bis 23. August 2013 6.145,00 900,00 7.045,00 Göran Perkuhn 2), kfm. Angestellter, reinheim 5.500,00 700,00 6.200,00 Birgit Pörtner, Dipl.-sozialpädagogin, stadtverordnete, Darmstadt, ab 23. August 2013 1.956,00 300,00 2.256,00 sabine seidler, Vors. richterin a. D., stadträtin, Darmstadt, ab 23. August 2013 1.956,00 200,00 2.156,00 Ronald speiser 2), kfm. Angestellter, reichelsheim 5.500,00 800,00 6.300,00 Isabelle welpot 2), Dipl.-betrw. bA, kfm. Angestellte, Griesheim, bis 23. August 2013 3.545,00 400,00 3.945,00 Rainer wüst 1) 2), kfm. Angestellter, fischbachtal, Personalausschuss bis 23. August 2013 6.145,00 800,00 6.945,00 Gesamtsumme 108.009,00 13.400,00 121.409,00 1) = Mitglied im Personalausschuss 2) = Arbeitnehmervertreter EUR Ausschüttung einer Dividende von 8,19 eUr je Aktie für 47.504 auf den Namen lautende Vorzugsaktien 389.057,76 Vortrag auf neue rechnung 1.880.391,59 2.269.449,35 GEwINNVERwENDUNGsVORsCHLAG ORGANE Aufsichtsrat Vorstand Dr. Klaus-michael Ahrend, roßdorf Dr. markus Hoschek, Darmstadt für den bilanzgewinn der heAG von 2.269.449,35 eUr schlagen wir folgende Verwendung vor: Darmstadt, 28. März 2014 heAG holding AG – beteiligungsmanage- ment der Wissenschaftsstadt Darmstadt (heAG) Der Vorstand Dr. Klaus-Michael Ahrend Dr. Markus hoschek 76 77HEAG Geschäftsbericht 2013 bestätigungsvermerk / bericht des Ausichtsrats BEsTäTIGUNGsVERmERK BERICHT DEs AUFsICHTsRATs DER HEAG HOLDING AG – BETEILIGUNGsmANAGEmENT DER wIssENsCHAFTssTADT DARmsTADT (HEAG) Der Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres 2013 vom Vorstand regel- mäßig und umfassend über die Lage der Gesellschaft, alle wesentlichen Geschäfts- vorfälle, den stand von Projektarbeiten und die entwicklung des Unternehmens und der beteiligungsunternehmen münd- lich und schriftlich berichten lassen. Anhand der Vorlagen und der erteilten Auskünfte hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz und satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die tä- tigkeit der Geschäftsführung überwacht. Die schwerpunkte im Geschäftsjahr 2013 lagen bei den beratungen über den erwerb weiterer Anteile an der bauverein AG, die bisher von der heAG südhessi- sche energie AG (hse) gehalten wurden, und die damit verbundene änderung der finanzierungsstruktur für die im Jahr 2012 erworbenen Anteile an der heAG südhessische energie AG (hse) sowie den beschlüssen zur besetzung von Geschäfts- führungspositionen und Aufsichtsgremien in tochtergesellschaften. im Geschäftsjahr 2013 fanden acht Auf- sichtsratssitzungen (davon drei außeror- dentliche sitzungen, sowie eine konstituie- rende sitzung) statt. Durch die beschlüsse zur Neubesetzung des Gremiums und der Wahl der Arbeitnehmervertreter ergaben sich zum 23. August 2013 folgende Ver- änderungen. Aus dem Gremium schieden aus: frau iris bachmann, stadträtin; herr hanno benz, stadtverordneter; frau Katja funk; herr Willi heleine und frau isabelle Welpot. folgende neue Mitglieder kamen hinzu: herr heinz Gläser; frau silke habich; frau birgit Pörtner, stadtverordnete; frau sabine seidler, stadträtin und frau Margit stövesand. in der konstituieren- den sitzung am 23. August 2013 wurden der Vorsitzende, herr Oberbürgermeister Jochen Partsch, und der 1. stellvertretende Vorsitzende, herr stadtkämmerer André schellenberg, in ihren ämtern bestätigt und frau Margit stövesand zur 2. stellver- tretenden Vorsitzenden sowie frau Dagmar Metzger, stadtverordnete, zur 3. stellver- tretenden Vorsitzenden gewählt. Zum 28. februar 2014 hat frau brigitte Lind- scheid aufgrund ihrer berufung zur regie- rungspräsidentin ihr Mandat niedergelegt. Ab dem 10. April 2014 übernahm herr Ulrich Pakleppa, stadtrat, das vakante Mandat. Der Aufsichtsrat dankt den ausge- schiedenen Mitgliedern für die geleistete Arbeit. Der Abgabe der entsprechenserklä- rung nach dem Darmstädter beteiligungs - kodex für das Geschäftsjahr 2013 hat der Aufsichtsrat in seiner sitzung am 10. April 2014 zugestimmt. Die mit der Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie der berichte über die Lage der heAG und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2013 be- auftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die Deloitte & touche Gmbh, Mannheim, hat uneingeschränkte bestätigungsver- merke nach § 322 hGb erteilt. Der Abschlussprüfer hat an der Jahresab- schlusssitzung des Aufsichtsrates teilge- nommen, über die wesentlichen ergeb - nisse seiner Prüfung berichtet und für erläuterungen zur Verfügung gestanden. Der Aufsichtsrat hat die Prüfungsergebnis- se zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden ergebnis seiner Prüfung stimmt der Aufsichtsrat dem Jah- resabschluss, dem Konzernabschluss, dem Lagebericht und dem Konzernlagebericht des Vorstands zu. er hat am heutigen tage den Jahresab- schluss festgestellt und den Konzernab- schluss gebilligt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstandes an. Der nach § 312 AktG vom Vorstand auf- zustellende bericht über die beziehungen zu verbundenen Unternehmen liegt vor. er wurde vom Abschlussprüfer geprüft und mit folgendem bestätigungsvermerk versehen: „Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des berichts richtig sind, 2. bei den im bericht aufgeführten rechts- geschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war und 3. bei den im bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere beurteilung als durch den Vorstand sprechen.“ Nach eigener Prüfung stimmt der Auf- sichtsrat dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zu und erklärt, dass gegen die erklärung des Vorstandes am schluss des berichts über die beziehun- gen zu verbundenen Unternehmen keine einwendungen bestehen. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem betriebsrat für die im Ge- schäftsjahr 2013 geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus. Darmstadt, 22. Juli 2014 Der Aufsichtsrat Oberbürgermeister Jochen Partsch Vorsitzender Wir haben den Jahresabschluss – beste- hend aus bilanz, Gewinn- und Verlustrech- nung sowie Anhang – unter einbeziehung der buchführung und den Lagebericht der heAG holding AG – beteiligungsmanage- ment der Wissenschaftsstadt Darmstadt (heAG), Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die buchführung und die Aufstel- lung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine beur- teilung über den Jahresabschluss unter einbeziehung der buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend § 317 hGb unter beachtung der vom institut der Wirtschaftsprüfer fest- gestellten deutschen Grundsätze ord- nungsmäßiger Abschlussprüfung vorge- nommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrich- tigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter beachtung der Grundsätze ord- nungsmäßiger buchführung und durch den Lagebericht vermittelten bildes der Vermögens-, finanz und ertragslage we- sentlich auswirken, mit hinreichender sicherheit erkannt werden. bei der fest- legung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätig- keit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die erwartungen über mögliche fehler berücksichtigt. im rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungs- legungsbezogenen internen Kontrollsys- tems sowie Nachweise für die Angaben in buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der basis von stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die beurteilung der angewandten bilanzierungsgrundsätze und der wesentli- chen einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prü- fung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen einwendun- gen geführt. Nach unserer beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen erkennt- nisse entspricht der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 der heAG holding AG - beteiligungsmanagement der Wissen- schaftsstadt Darmstadt (heAG), Darm- stadt, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen- des bild der Vermögens-, finanz- und ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebe- richt steht in einklang mit dem Jahresab- schluss, vermittelt insgesamt ein zutref- fendes bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die chancen und risiken der zukünftigen entwicklung zutreffend dar. Mannheim, den 27. Juni 2014 Deloitte & touche Gmbh Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Prof. Dr. Leuschner Wirtschaftsprüfer Krämer Wirtschaftsprüfer 78 HEAG Geschäftsbericht 2013 impressum Herausgeber heAG holding AG – beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (heAG) Projektleitung heAG holding AG – beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (heAG) benjamin Wesp im carree 1 64283 Darmstadt Konzept, Text, Gestaltung, Fotografie feedback werbeagentur Gmbh, Darmstadt www.manok.de Druck DrAch Print Media Gmbh, Darmstadt www.drach.de Der Geschäftsbericht kann angefordert werden bei: heAG holding AG – beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (heAG) benjamin Wesp im carree 1 64283 Darmstadt telefon 06151 709-5752 telefax 06151 709-2489 e-Mail: benjamin.wesp@heag.de Bildnachweis · seite 1 / 12 / 24 fotolia.com · seite 8 / 10 / 17 benjamin schenk · seite 14 links oben und unten heAG holding AG – beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (heAG) · seite 14 rechts Klinikum Darmstadt Gmbh · seite 15 thomas Ott · seite 16 institut Mathildenhöhe, fotograf: Marcus Kaufhold · seite 18-19 / 61 heAG südhessische energie AG (hse) · seite 20-21 feedback werbeagentur Gmbh · seite 22-23 / 60 oben und Mitte links heAG mobilo Gmbh · seite 60 Mitte rechts und unten bauverein AG ImPREssUm im carree 1 • 64283 Darmstadt
2014/0297
1780 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
03.09.2014
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Rechtsamt -
Stadtwirtschaftskoordina
tion
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2014/0297
Magistratsbeschluss-Nr.
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Bericht der HEAG über den Einzel- und Konzernabschluss zum 31.12.2013
Vorlage vom: 01.09.2014
Beschlussvorschlag :
Der Bericht der HEAG über den Einzel- und Konzernabschluss zum 31.12.2013 wird zur Kenntnis
genommen.
Anlagen: Geschäftsbericht-2013-HEAG
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 01.09.2014
Begründung:
Der Bericht der HEAG über den Einzel- und Konzernabschluss zum 31.12.2013 ist der
Magistratsvorlage als Anlage beigefügt.
Der Bericht enthält für die HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts-
stadt Darmstadt – den Jahresabschluss 2013 und den HEAG Konzernabschluss 2013 inkl.
Konzernlagebericht sowie den Zahlenspiegel für die Geschäftsbereiche des HEAG Konzerns
2013.
Erläuterungen hierzu werden von Herrn Dr. Klaus Michael Ahrend und Dr. Markus Hoschek
vorgetragen.
Darmstadt, den 01.09.2014
Jochen Partsch
Oberbürgermeister
Anlage
Beratungsverlauf (1)
Orte (13)
- Michaelisstraße 6
- Lauteschlägerstraße 13
- Heidelberger Landstraße
- Elisabeth-Schumacher-Straße
- Rüdesheimer Straße 98
- Friedensplatz
- Binger Straße 2
- Bismarckstraße
- Dolivostraße
- Blütenallee
- Holzstraße
- Poststraße
- Im Carree 1
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2014/0297
- Typ
- Stadtverordnetenvorlage
- Datum
- 01.09.2014
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00