Mandari Insight

2014/0297

Bericht der HEAG über den Einzel- und Konzernabschluss zum 31.12.2013

Stadtverordnetenvorlage 01.09.2014

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Geschäftsbericht 2013 
BLICKRICHTUNG ZUKUNFT.
AUsRICHTUNG wACHsTUm.

Geschäftsbericht 2013 
BLICKRICHTUNG ZUKUNFT.
AUsRICHTUNG wACHsTUm.

INHALT
Die heAG in Geschäftsfeldsicht  6
Die stadtwirtschaft in
Geschäftsfeldsicht  7
Vorwort des Vorstands  8
Mitglieder des Aufsichtsrats 10
synergien nutzen, Potenziale heben
Wachstumsziele realisieren 13
KONZERNLAGEBERICHT UND
KONZERNABsCHLUss 2013
Konzernlagebericht 26
Konzernbilanz
  Aktiva  36
  Passiva  37
Konzern-Gewinn-  
und Verlustrechnung  38
Konzern-Kapitalflussrechnung  39
Konzerneigenkapitalspiegel  40
Konzernanhang  42
 Konzernanlagenspiegel  44
 Anteilsbesitz  46
bestätigungsvermerk 59
LAGEBERICHT  
UND JAHREsABsCHLUss 2013
Lagebericht  62
bilanz
  Aktiva  66
  Passiva  67
Gewinn-  
und Verlustrechnung  68
Kapitalflussrechnung  69
Anhang  70
 Anlagenspiegel  70
Anteilsbesitz 72
 Gewinnverwendungsvorschlag 75
bestätigungsvermerk 76
bericht des Aufsichtsrats 77
impressum  78

6 7HEAG Geschäftsbericht 2013 Geschäftsfeldsicht
DIE sTADTwIRTsCHAFT IN GEsCHäFTsFELDsICHTDIE HEAG IN GEsCHäFTsFELDsICHT
ENERGIE
• HEAG südhessische Energie AG (HsE)
• HsE Regenerativ GmbH
• Global Tech I Offshore wind GmbH
• HsE solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
• HsE solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
• HsE solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
• HsE windpark Binselberg GmbH & Co. KG
• HsE windpark Erksdorf GmbH
• HsE windpark Haiger GmbH & Co. KG
• HsE windpark schlüchtern GmbH
• Industriekraftwerk Breuberg GmbH
• Hessenwasser GmbH & Co. KG
• HsE Netz AG
•  Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-main-
Neckar GmbH & Co. KG
• HsE Technik GmbH & Co. KG
• ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
• COUNT+CARE GmbH & Co. KG
• ENTEGA GmbH & Co. KG
• ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG
• citiworks AG
• Forest Carbon Group AG
• HsE NATURpur Energie AG
•  NATURpur Institut für Klima- und Umwelt-
schutz gemeinnützige GmbH
weitere
 
ImmOBILIEN
• bauverein AG
• BVD Gewerbe GmbH
• HEAG wohnbau GmbH
• BVD Heimbau GmbH & Co. KG
•  BVD Immobilien GmbH & Co.  
Postsiedlung KG
• BVD New Living GmbH & Co. KG
•  Gemeinnützige Baugesellschaft  
mit beschränkter Haftung Erbach
• HsE wohnpark GmbH & Co. KG
• Immoselect GmbH
• sOPHIA Hessen GmbH
•  wohnungsgesellschaft HEGEmAG GmbH  
& Co. Nordhessen KG
•  wohnungsgesellschaft HEGEmAG GmbH  
& Co. südhessen KG
weitere
•   eigenbetrieb immobilienmanagement 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (iDA)
•  GVD Grundstücksentwicklungs- und  
Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbh
• institut Wohnen und Umwelt Gmbh
• Neue Wohnraumhilfe gGmbh
mOBILITäT
• HEAG mobilo GmbH
• HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
• HEAG mobiserv GmbH
• HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
• Nahverkehr-service GmbH (NVs)
weitere
•  DADiNA – Darmstadt-Dieburger  
Nahverkehrsorganisation
•  ivm Gmbh (integriertes Verkehrs-  
und Mobilitätsmanagement region  
frankfurt rheinMain)
• rhein-Main-Verkehrsverbund Gmbh (rMV)
 
GEsUNDHEIT
• Klinikum Darmstadt Gmbh
•  Darmstädter gemeinnützige  
Kinderklinikenbetriebs-Gmbh
• Klinikum catering service Gmbh
•  Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft 
südhessen mbh
•  Medizinisches Versorgungszentrum  
am Klinikum Darmstadt Gmbh
• sanitätshaus am Klinikum Gmbh
• ssG starkenburg service Gmbh
• eigenbetrieb bäder der stadt Darmstadt
•  eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten  
und Wohneinrichtungen
•  Dienstleistungs- und einkaufsgemeinschaft 
kommunaler Krankenhäuser e. G.  
im Deutschen städtetag
•  Zweckverband Gesundheitsamt der stadt 
Darmstadt und des Landkreises  
Darmstadt-Dieburg
KULTUR & KONGREssE
•  HEAG Kulturfreunde Darmstadt  
gemeinnützige GmbH
•  eigenbetrieb bürgerhäuser und Märkte  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
•  eigenbetrieb Kulturinstitute  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
•  Gemeinnützige Kulturfonds frankfurt 
rheinMain Gmbh
• Kulturregion frankfurtrheinMain gGmbh
•  Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt Gmbh & co. KG
• frankfurt ticket rheinMain Gmbh
TELEKOmmUNIKATION
• HsE medianet GmbH
weitere
 
ENTsORGUNG & ABwAssER
• HsE Entsorgung GmbH
• HsE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
•  eigenbetrieb für kommunale Aufgaben 
und Dienstleistungen (eAD)
• ArGe Kilb / DeD
• ArGe Meinhardt / DeD
• awatech Gmbh
• biolog Gmbh
•  Darmstädter entsorgungs- und  
Dienstleistungs Gmbh (DeD Gmbh)
•  Darmstädter recycling Zentrum Gmbh 
(DrZ Gmbh)
•  sAVAG südhessische Abfall-Verwertungs 
Gmbh
•  ZAs Zweckverband Abfallverwertung 
südhessen
weitere
wEITERE AKTIVITäTEN
•  HEAG Holding AG – Beteiligungsmanage-
ment der wissenschaftsstadt Darmstadt 
(HEAG)
• HEAG Versicherungsservice GmbH
•  cesah Gmbh centrum  
für satellitennavigation hessen
•  frankfurtrheinMain Gmbh international 
Marketing of the region
•  Gernsheimer hafenbetriebs  
Gesellschaft mbh
• stadt- und Kreis-sparkasse Darmstadt
•  süddeutsche Zuckerrübenverwertungs-
Genossenschaft e. G.
•  WDb Wissenschaftsstadt Darmstadt  
beteiligungs Gmbh & co. KG
•  Wissenschaftsstadt Darmstadt  
Marketing Gmbh
ENERGIE
• HEAG südhessische Energie AG (HsE)
• HsE Regenerativ GmbH
• Global Tech I Offshore wind GmbH
• HsE solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
• HsE solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
• HsE solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
• HsE windpark Binselberg GmbH & Co. KG
• HsE windpark Erksdorf GmbH
• HsE windpark Haiger GmbH & Co. KG
• HsE windpark schlüchtern GmbH
• Industriekraftwerk Breuberg GmbH
• Hessenwasser GmbH & Co. KG
• HsE Netz AG
•  Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-main-
Neckar GmbH & Co. KG
• HsE Technik GmbH & Co. KG
• ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
• COUNT+CARE GmbH & Co. KG
• ENTEGA GmbH & Co. KG
• ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG
• citiworks AG
• Forest Carbon Group AG
• HsE NATURpur Energie AG
•  NATURpur Institut für Klima- und Umwelt-
schutz gemeinnützige GmbH
weitere
ImmOBILIEN
• bauverein AG
• BVD Gewerbe GmbH
• HEAG wohnbau GmbH
• BVD Heimbau GmbH & Co. KG
•  BVD Immobilien GmbH & Co.  
Postsiedlung KG
•  BVD New Living GmbH & Co. KG
•  Gemeinnützige Baugesellschaft  
mit beschränkter Haftung Erbach
• HsE wohnpark GmbH & Co. KG
• Immoselect GmbH
• sOPHIA Hessen GmbH
•  wohnungsgesellschaft HEGEmAG GmbH 
& Co. Nordhessen KG
•  wohnungsgesellschaft HEGEmAG GmbH 
& Co. südhessen KG
weitere
mOBILITäT
• HEAG mobilo GmbH
• HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
• HEAG mobiserv GmbH
• HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
• Nahverkehr-service GmbH (NVs)
weitere
KULTUR & KONGREssE
•  HEAG Kulturfreunde Darmstadt  
gemeinnützige GmbH
TELEKOmmUNIKATION 
• HsE medianet GmbH
weitere
 
ENTsORGUNG & ABwAssER
• HsE Entsorgung GmbH
• HsE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
weitere
wEITERE AKTIVITäTEN
•  HEAG Holding AG – Beteiligungsmanage-
ment der wissenschaftsstadt Darmstadt 
(HEAG)
• HEAG Versicherungsservice GmbH
sonstige 
betriebliche 
Aufwendungen
investitionen Dividende Personalaufwand
Aufwendungen 
für bezogene 
Leistungen
steuern wERTsCHÖPFUNG DEs HEAG-KONZERNs FÜR DIE sTADT UND DIE REGION
2.065 Millionen eUr Umsatz konnte der heAG-Konzern im Jahr
2013 generieren. es ergibt sich daraus eine Wertschöpfung für die
stadt und die region von rund 644 Millionen eUr. im einzelnen
setzt sich die Wertschöpfung, unter berücksichtigung des jeweiligen
regionalen Anteils, wie links dargestellt zusammen.

8 9HEAG Geschäftsbericht 2013 Vorwort des Vorstands
sEHR GEEHRTE LEsERINNEN,
sEHR GEEHRTE LEsER,
seit Mehr ALs eiNeM JAhrhUNDert ist Die he AG fest iN Der WisseNschAftsst ADt 
DArMstADt VerWUrZeLt. GeMeiNsAM Mit ihreN tOchterUNterNehMeN ist sie MitVer-
ANtWOrtLich fÜr Die eNtWicKLUNG UND DAs WAchstUM Der stADtWirtschAft. iM 
JAhr 2013 WUrDeN VieLe ANstreNGUNGeN UNterNOMMeN, UM KÜNftiG DAs WAchs-
tUM ZU GestALteN UND sO eiNe frUchtbAre UND fUNKtiONiereNDe stADtWirtschAft 
ZU erMÖGLicheN.
Die kommunalen Unternehmen tragen eine besondere Verantwortung für die Daseinsvor-
sorge in der region. ein ausgeglichenes beteiligungsportfolio, zukunftsfähige strategien 
und vorausschauende Unternehmensführung sind notwendige b austeine, um dieser 
Verantwortung auch weiterhin gerecht zu werden. Als gute und vor allem die Unterneh-
men verbindende beispiele seien hier die stadtwirtschaftsstrategie und der seit 2013 in 
vielen städtischen beteiligungen angewendete Darmstädter beteiligungskodex genannt. 
Gemeinsam ist es den Unternehmen der heAG-Gruppe 2013 gelungen, für stadt und 
region eine Wertschöpfung von rund 644 Mio. eUr zu generieren.
Wie sie sehen, ist der Geschäftsbericht 2013 kompakter als gewohnt. informationen über 
unsere tochtergesellschaften lesen sie in den jeweiligen Geschäftsberichten (unter www.
heag.de). Wir haben uns auf die wesentlichen themen konzentriert.
eines wollen wir vorwegnehmen: Die bauverein AG feiert in 2014 ihr 150-jähriges beste-
hen zu dem wir sehr herzlich gratulieren. besonders erfreulich ist, dass die bauverein AG 
mit 150 eUr pro Aktie in ihrem Jubiläumsjahr die höchste Ausschüttung der Unterneh -
mensgeschichte vornimmt. Oder bildlich gesprochen: Aus einer zarten Pflanze, die 1864 
zu wachsen begonnen hat, ist durch weitsichtige Pflege ein ertragreicher b aum der  
Darmstädter stadtwirtschaft geworden.
Zukünftiges Wachstum ist Grundlage für den Wohlstand von stadt und region und die 
heAG wird alles dafür tun, dieses Wachstum zu fördern. Und damit sie bereits heute am 
Wachstum teilhaben können, haben wir ihnen in diesem Jahr ein besonderes Lesezei-
chen beigelegt. Denn es ist mehr, als es auf den ersten blick zu sein scheint – es enthält 
samen, die bei guter Pflege zu lebendigen Pflänzchen heranwachsen. 
Wir wünschen viel erfolg beim Wachsen lassen und eine anregende und interessante Lektüre,
DR. mARKUs HOsCHEKDR. KLAUs-mICHAEL AHREND

10 11HEAG Geschäftsbericht 2013 Mitglieder des Aufsichtsrats
DER AUFsICHTsRAT
DER HEAG
1   JOCHEN PARTsCH 1)
 Oberbürgermeister, Darmstadt,
 Vorsitzender
2  ANDRé sCHELLENBERG
 Dipl.-Volkswirt, stadtkämmerer,
 Darmstadt, 
 1. stellvertretender Vorsitzender
3   mARGIT sTÖVEs AND 2) 
rechtsanwältin, frankfurt, 
2. stellvertretende Vorsitzende,
 ab 23. August 2013
 
4   DAGmAR mETZGER 1) 
rechtsanwältin,  
Justitiarin sparkasse Darmstadt,  
stadtverordnete, Darmstadt,  
3. stellvertretende Vorsitzende
5   YÜCEL AKDENIZ
 Dipl.- sozialpädagoge,
 s tadtverordneter, Darmstadt
6   RALF ARNEmANN
 Dipl.-Mathematiker, Darmstadt
7  HANs-wERNER ERB
 Dipl.-Kfm., Mitglied des Vorstandes
 der sparkasse Darmstadt, Mühltal
8  PETER FRANZ 1)
 r echtsanwalt, stadtverordneter,
 Darmstadt
9  HANs FÜRsT
 Ltd. Angestellter (AtZ),
 s tadtverordneter, Darmstadt
10  HEINZ GLäsER 2) 
 kfm. Angestellter, reichelsheim, 
 ab 23. August 2013
 
11  sILKE HABICH 1) 2)
 rechtsanwältin, egelsbach, 
 ab 23. August 2013
 
12 wILHELm KINs
 Vorstandsvorsitzender GhV Darmstadt,
 s tadtverordneter, Darmstadt
13  ULRICH PAKLEPPA
 s tadtrat, Darmstadt,  
 ab 10. April 2014
14  GÖRAN PERKUHN 2)
 kfm. Angestellter, reinheim
15  BIRGIT PÖRTNER
 Dipl.-sozialpädagogin, 
 s tadtverordnete, Darmstadt,
 ab 23. August 2013
 
16  sABINE sEIDLER 
 Vors. richterin a. D.,
 s tadträtin, Darmstadt, 
 ab 23. August 2013,
 
17  RONALD sPEIsER 2)
 kfm. Angestellter, reichelsheim
18  RAINER wÜsT 2)
  kfm. Angestellter, fischbachtal
Die Mitglieder hanno benz, stadtverordne-
ter; iris bachmann, stadträtin; Katja funk 2), 
Dipl-Kffr., kfm. Angestellte; Willi heleine 2), 
kfm. Angestellter und isabelle Welpot 2), 
Dipl.-betriebswirtin, kfm. Angestellte sind 
am 23. August 2013 ausgeschieden und 
das Mitglied brigitte Lindscheid, stadträtin, 
am 28. februar 2014.
1) Mitglied im Personalausschuss
2) Arbeitnehmervertreter
1 2
4 5
10 11
7 8
13 14
3
6
12
9
1 2
4 5
10 11
7 8
13 14 15
16 17 18

12 13HEAG Geschäftsbericht 2013
sYNERGIEN NUTZEN, POTENZIALE HEBEN 
–  wACHsTUmsZIELE REALIsIEREN 
Die heAG ist eiN VerLässLicher PArtNer Der WisseNschAftsstADt DArMstADt. Mit 
hOheM eNGAGeMeNt, stets AM KUNDeN OrieNtiert, Leistet Der NAchhALtiGKeitsKON-
ZerN eiNeN WichtiGeN beitrAG ZUr DAseiNsVOrsOrGe UND ZUr stANDOrtqUALität.  
Die heAG bÜNDeLt WirtschAftLiches POteNZiAL UND VerNetZt UNterNehMeN, Die DeN 
ALLtAG Der MeNscheN iN Der reGiON VieLseitiG PräGeN. GeMeiNsAM Mit DeN iMPULs-
GebeNDeN UNterNehMeN Der he AG-GrUPPe Verf OLGt sie DAs ZieL, eiNe ZUKUNfts-  
UND LeistUNGsfähiGe DArMstäDter stADtWirtschAft ZU GestALteN.
Geschäftsfelder strategisch weiterentwi-
ckeln, Prozesse ineinander verzahnen, 
dabei alle Aktivitäten darauf ausrichten, 
stadtrendite zu steigern, sind zentrale 
Aufgaben der heAG holding AG – betei-
ligungsmanagement der Wissenschafts-
stadt Darmstadt (heAG). Die stadtrendite 
umfasst dabei nicht nur monetäre Ziele, 
sondern auch den Nutzen für die bürge-
rinnen und bürger in stadt und region. 
Neben ihrer funktion als führungsgesell-
schaft des heAG-Konzerns mit seinen fünf 
tochterunternehmen, heAG südhessische 
energie AG (hse), bauverein AG, heAG 
mobilo Gmbh, heAG Kulturfreunde Darm-
stadt gemeinnützige Gmbh und heAG 
Versicherungsservice Gmbh, verantwortet 
die heAG darüber hinaus das beteili-
gungsmanagement der Wissenschafts -
stadt Darmstadt. ihre Kernaufgaben sind 
beteiligungscontrolling und -verwaltung, 
die betreuung städtischer Mandatsträger 
in den Aufsichtsgremien sowie die Verbes-
serung der transparenz. Darüber hinaus 
erarbeitet sie handlungsempfehlungen, 
um die beteiligungen sowie das Portfo-
lio weiterzuentwickeln. Aktuell gliedert 
es sich in acht Geschäftsfelder: energie, 
immobilien, Mobilität, Gesundheit, Kultur 
& Kongresse, telekommunikation, entsor-
gung & Abwasser sowie weitere Aktivitä-
ten. Die heAG nimmt auch querschnitts -
funktion wahr, z.b. cash-Management und 
shared services. 
AKTIV FÜR DIE ZIELE DER sTADT
rund 160 städtische beteiligungen wer-
den von der he AG unterstützt. Damit 
betraut, kommunale Vorgaben in den 
beteiligungen zu verankern, hat die 
heAG zahlreiche Projekte eingeleitet und 
begleitet. stadtbezogene Prozesse werden 
von ihr koordiniert und vorwärtsgebracht. 
Dies betrifft insbesondere Projekte aus der 
stadtwirtschaftsstrategie, die erstmals im 
Dezember 2009 in der stadtverordneten-
versammlung beschlossen wurde. Dieser 
Leitfaden für die wirtschaftliche entwick-
lung definiert Wachstums- und entwick-
lungsziele der stadtwirtschaft.
2013 lag der schwerpunkt darauf, struk-
turen neu zu organisieren, die effizienz zu 
erhöhen und ergebnisse zu verbessern. so 
wurden von der heAG Vorschläge erarbei-
tet, die Konzernsteuerquote zu optimieren. 
Diese Vorschläge betrafen überwiegend 
die hse und wurden in enger Koopera-
tion mit dem hse -Vorstand umgesetzt. 
Zwischen der hse und tochtergesellschaf-
ten wurden im vergangen Jahr ergebnis-
abführungsverträge geschlossen. Zudem 
wurden rechtsformumwandlungen im 
hse-Konzern durchgeführt. Auf diesem 
Weg lässt sich nachhaltig die Konzern-
steuerquote senken: Künftig – und auch 
rückwirkend für das Geschäftsjahr 2013 
– werden bei der hse einsparpotenziale 
erschlossen.
im Juni 2012 erwarb die heAG 40 Prozent 
hse-Anteile vom energiekonzern e.ON. 
seitdem hält die heAG 93 Prozent an der 
hse und rekommunalisierte sie damit. 
Der strategisch wichtige Kauf der Anteile 
führte im Geschäftsjahr 2013 zu zahlreichen 
Vorteilen. einer Neuordnung des Vorstands 
der hse folgte die, eng mit der heAG abge-
stimmte, entwicklung einer Vorwärtsstrate-
gie. ebenso konnten im Geschäftsjahr 2013 
besonders hohe bilanzgewinne realisiert 
werden, die auch zu einer höheren Wert-
schöpfung in der region führten. Dieses 
ergebnis ermöglichte eine Ausschüttung 
von 85,5 Millionen eUr, die im rahmen der 
Ausgründung der strom- und Gasnetze in 
die hse Netz AG im Jahr 2007 vereinbart 
war. Um den investitionsspielraum der hse zu 
erhalten, hat die heAG ihren Gewinn anteilig 
als sachdividende entgegengenommen. so 
wurde im vergangenen Jahr ein rund sechs 
prozentiger Anteil der bauverein AG von

14 15HEAG Geschäftsbericht 2013
der hse auf die heAG übertragen. Dies 
diente auch der Portfoliobereinigung im 
stadtkonzern.
Weiteres Optimierungspotenzial wurde 
durch die bündelung von querschnitts -
funktionen erreicht: das konzernweite 
cash-Management wurde ausgebaut, 
ebenso der gemeinsame einkauf inner-
halb der stadtwirtschaft. indem beispiels-
weise büromaterial, Kopierer, reifen oder 
Diesel gemeinsam beschafft wurden, 
konnten Ausgaben reduziert werden. Und 
die 2013 gegründete heAG Versicherungs-
service Gmbh wird dafür sorgen, dass 
die beschaffung von Versicherungen für 
Unternehmen der stadtwirtschaft effizient 
gebündelt wird. 
sTRATEGIE FÜR DIE KOmmENDEN JAHRE
Nach vielen erfolgreich umgesetzten 
Projekten hat die heAG 2013 begonnen, 
die stadtwirtschaftsstrategie neuzuentwi-
ckeln. Die strategie wird aktuell in enger 
Absprache mit den Dezernenten, den frak-
tionen der stadtverordnetenversammlung, 
den kommunalen beteiligungen, externen 
fachleuten und dem stadtwirtschaftskoor-
dinator erarbeitet. Der stadtwirtschafts-
koordinator ist der Ansprechpartner für 
die städtischen belange des beteiligungs-
managements. eckpunkte der stadtwirt-
schaftsstrategie wurden beim fünften 
stadtwirtschaftsforum vorgestellt. e nde 
2014 soll die s trategie den städtischen 
Gremien zum beschluss vorgelegt werden. 
Die neue strategie bezieht erstmals auch 
Produkte der stadtwirtschaft ein und soll 
bis ins Jahr 2020 Gültigkeit haben.
Die Darmstädter compliance-Leitlinien 
legen ein gemeinsames Verständnis 
der einhaltung von rechtsvorschriften, 
stadtweiten und internen regelwerken 
fest. Die compliance-Leitlinien hat die 
heAG 2013 ebenfalls im Dialog mit dem 
beteiligungsdezernenten, dem stadt-
wirtschaftskoordinator, den Dezernenten 
sowie den wichtigsten beteiligungen 
entwickelt. Die nutzbringende compliance 
erfüllt alle gestellten Anforderungen, 
dient der risikovermeidung und definiert 
als Wertekanon und Verhaltenskodex 
eckpfeiler einer gemeinsamen Unterneh-
menskultur. Wirksam werden die Leit-
linien ab 2014.
ZU TRANsPARENZ VERPFLICHTET
Die heAG veranstaltet jährlich ein   stadt-
wirtschaftsforum, bei dem sich ausge-
wählte städtische beteiligungen den 
politisch Verantwortlichen aus stadtver-
ordnetenversammlung und Magistrat 
vorstellen und aktuelle Projekte präsen-
tieren. Das Ziel dieser regelmäßigen Ver- 
anstaltung ist die förderung des gegen-
seitigen Austauschs zwischen Politik und 
stadtwirtschaft sowie die erhöhung der 
transparenz.
Auch der Darmstädter beteiligungskodex 
soll die transparenz erhöhen. er definiert 
unter anderem standards für eine gute 
und verantwortungsvolle Unternehmens-
führung und -aufsicht. Der Kodex wurde 
2012 im sinne einer Public c orporate 
Governance maßgeblich von der he AG 
entwickelt. seit 2013 findet er bei den 
meisten städtischen beteiligungen An-
wendung. Neben vielen anderen Unter-
nehmen der stadtwirtschaft haben auch 
heAG-Aufsichtsrat und heAG-Vorstand im 
vergangenen Geschäftsjahr dem Kodex 
entsprochen. (Die entsprechenserklärung 
ist abrufbar unter www.heag.de.)
Der von der heAG erstellte beteiligungsbe-
richt informiert jährlich über Unternehmen 
der stadtwirtschaft, an denen die stadt 
mittelbar oder unmittelbar mindestens  
20 Prozent der Anteile hält. er gibt de-
tailliert Auskunft über Anteilserwerbe, 
Veräußerungen und Neugründungen. 
2013 erschien er bereits zum 15. Mal, 
bundesweit erstmalig auch als App für 
smartphones und tablets. Neben multi-
medialen features wie der Videobotschaft 
des Oberbürgermeisters Jochen Partsch, 
können die App-benutzer über eine suche 
beispielsweise nach Personen recherchie -
ren oder mit einem Unternehmen Kontakt 
aufnehmen. Dem gedruckten exemplar 
wurde erneut ein großes faltposter beige-
legt, das beteiligungsstrukturen übersicht-
lich darstellt.
in regelmäßigen quartalsberichten setzt 
die heAG den Magistrat der Wissenschafts-
stadt Darmstadt über die entwicklung 
von 30 ausgewählten beteiligungen in 
Kenntnis. Die berichte führen Gewinn- und 
Verlustrechnungen, unternehmensspe -
zifische Kennzahlen sowie Angaben zu 
Abweichungen und zur risikolage auf. 
Der Magistrat erlangt durch die berichte 
einblick in die aktuelle wirtschaftliche Lage 
der kommunalen beteiligungen und kann 
– wenn nötig – frühzeitig auf die weitere 
entwicklung einfluss nehmen. Außerdem 
bietet die heAG den Verantwortlichen der 
stadt über eine Konzerndatenbank Zugriff 
zu informationen wie s atzungen, Ge -
schäftsordnungen, Aufsichtsgremien und 
Geschäftsleitungen. Zur weiteren erhöhung 
der transparenz hat die heAG 2013 begon-
nen, ihr berichtswesen zu überarbeiten.
Grundsätzlich ist die he AG der wesent-
liche berater der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt in wirtschaftlichen fragen. in 
Personalfragen stand sie bei der suche 
nach neuen hse-Vorständen und einem 
zweiten Vorstand für die bauverein AG 
zur seite und wirkte bei der Auswahl des 
Nachfolgers von heAG mobilo-Geschäfts-
führer Karl-heinz holub mit. ebenfalls 
beteiligt war die heAG an der suche nach 
einem neuen eigenbetriebsleiter für den 
eigenbetrieb immobilienmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (iDA), nach 
einem neuen Geschäftsführer für das Kli-
nikum Darmstadt sowie an der besetzung 
weiterer Geschäftsführerpositionen in der 
stadtwirtschaft. Mit iris bachmann wurde 
zudem eine neue Geschäftsführerin für die 
heAG Kulturfreunde Darmstadt gemein-
nützige Gmbh gefunden. Außerdem über -
nahm heAG-Vorstand Dr. Klaus-Michael 
Ahrend interimistisch Geschäftsführerposi-
tionen bei der Klinikum Darmstadt Gmbh, 
mehreren tochtergesellschaften des Kli-
nikums sowie beim eigenbetrieb immobi-
lienmanagement der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt. 
Die heAG unterstützte darüber hinaus die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt dabei, die 
centralstation zu kommunalisieren und 
damit ihren fortbestand zu sichern. sie 
wurde damit beauftragt, eine Lösung für 
den attraktiven Kulturbetrieb zu erar -
beiten. im ergebnis wurde die c entral-
station Veranstaltungs-Gmbh als t ochter 
der Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt Gmbh & c o. KG gegründet.  
Als weiteren service bietet die heAG einen 
rechtsnewsletter an, der regelmäßig die 
politisch Verantwortlichen der Aufsichts-
gremien über geschäftsfeldspezifische 
rechtsfragen informiert. 
für den service und die zahlreichen Auf-
gaben, die ganz im Zeichen des Dienst-
leistungsgedankens und mit einem hohen 
Maß an transparenz erfüllt werden, erhielt 
die heAG 2013 erneut das Zertifikat „ser-
vicequalität Deutschland“.
ENGAGIERT IN NACHHALTIGKEIT
Neben ihrem hohen Anspruch an das 
Niveau ihrer Dienstleistungen ist die 
heAG auch ein Nachhaltigkeitskonzern. 
Als beteiligungsmanagement hat sie 
eine Vorbildfunktion, die sie konsequent 
wahrnimmt: sie entspricht als erste 
eckpunkte der neuen s tadtwirt-
schaftsstrategie wurden beim fünften 
stadtwirtschaftsforum vorgestellt, das 
von Oberbürgermeister Jochen Partsch 
eröffnet wurde.
Die heAG unterstützte die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt bei der 
Kommunalisierung der centralstation 
und half dabei, den fortbestand des 
attraktiven Kulturbetriebs zu sichern.
Die Klinikum Darmstadt Gmbh wurde 
interimistisch von heAG-Vorstand  
Dr. Klaus-Michael Ahrend geführt.  
Auch hat die heAG 2013 die suche  
nach einem medizinischen Geschäfts-
führer koordiniert.

16 17HEAG Geschäftsbericht 2013
schaft und -verwaltung. Von seiten der 
Wirtschaft beteiligten sich unter anderem 
die hse, die bauverein AG und die hse 
Medianet Gmbh. Von städtischer seite 
nahmen beispielsweise das bürger- und 
Ordnungsamt, stadtplanungsamt und die 
städtische f euerwehr teil. Das cross-
Mentoring ist ein beispiel für die gelebte 
Kooperation innerhalb der stadtwirtschaft.
seit Jahren engagiert sich die heAG au-
ßerdem verstärkt für Darmstädter Kinder 
und Jugendliche, indem sie eine jährlich 
wechselnde schulpatenschaft übernimmt. 
sie verfolgt damit das Ziel, bei den jungen 
Menschen das interesse für Wirtschaft und 
Politik zu fördern und ihren einstieg in 
das berufsleben zu erleichtern. beispiels-
weise führt sie betriebsbesichtigungen 
durch, unterstützt Projekte, hilft bei der 
Praktikumssuche und informiert über 
Ausbildungsmöglichkeiten im s tadtkon-
zern. 2013 ging die schulpatenschaft in 
die fünfte runde. erstmals war die heAG 
als Pate für eine berufsschule aktiv. Mit 
über 2.000 schülerinnen und schülern 
war die Peter-behrens- schule bislang 
die größte Patenschule. Leider sind auch 
Darmstädter schulen nicht immer frei von 
seelischer und körperlicher Gewalt. Daher 
hat die heAG ein seminar zur Gewaltprä-
vention ermöglicht, das vom institut für 
Psychologie und bedrohungsmanagement 
entwickelt wurde. Unter dem Motto 
„intervention statt repression“ wurden 
Lehrerinnen und Lehrer darauf vorbereitet, 
auf bedrohlichen situationen angemessen 
zu reagieren.
Die stärkung der Kooperation zwischen 
Wissenschaft und stadtwirtschaft sowie 
die Präsentation aktueller, die Geschäfts-
felder der heAG betreffende wissen-
schaftliche forschungsergebnisse wa-  
ren die Ziele des symposiums „stadtle-
ben“, das die heAG gemeinsam mit der  
tU Darmstadt veranstaltet hat. eine Neuauf-
lage des symposiums wird 2015 stattfin-
den. Großen besucherzuspruch hatte auch 
die Ausstellung „Die heAG-bilderkammer 
– Darmstadt und die Künste 1846  - 1976“. 
bei der Ausstellung auf der Mathildenhö-
he konnten interessierte bürgerinnen und 
bürger erstmals einen blick auf Kunstwer-
ke werfen, die lange Jahre in der bilder-
kammer der heAG gelagert waren.
Die heAG ist ein Unternehmen mit langer 
tradition und Geschichte. Die über hun-
dertjährigen Wurzeln geben ihr die fähig-
keit, innovative Konzepte zu entwickeln 
und umzusetzen. Alle Aufgaben, die die 
kommunale beteiligungsholding dem 
Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK), 
der vom rat für Nachhaltige entwicklung 
im Auftrag der bundesregierung definiert 
wurde. Dieser legt s tandards für trans-
parenz und Nachhaltigkeitsmanagement 
von Unternehmen fest. Die Vorgaben des 
Kodex werden ergänzt durch die Nachhal-
tigkeitsleitlinien, welche bei der heAG seit 
2013 in Kraft sind. (entsprechenserklärung 
und Leitlinien sind abrufbar unter www.
heag.de.)
ein Ziel der stadtwirtschaftsstrategie ist 
ein aktiver beitrag der Unternehmen 
zum Umweltschutz. so arbeitet die heAG 
bereits seit 2011 als erste kommunale 
holding in hessen komplett cO2-neutral. 
Als einziges Darmstädter Unternehmen 
hat sie sich an der hessenweiten Aktion 
„sauberhafter Geschäftstag 2013“ be -
teiligt und den friedensplatz von Unrat 
befreit. Die heAG motiviert ihre beschäf-
tigten, das fahrrad für den Weg zur Arbeit 
zu nutzen: Wer mit dem fahrrad zur Arbeit 
fährt, fördert die Gesundheit und schützt 
zugleich die Umwelt. entsprechend sind 
die rahmenbedingungen im Unterneh-
men. Der Allgemeine Deutsche fahrrad-
club e. V. (ADfc) hat die he AG dafür 
mit dem Zertifikat „fahrradfreundlicher 
betrieb“ ausgezeichnet. Als besonderen 
Anreiz hat die heAG im vergangenen Jahr 
das Leasing von fahrrädern eingeführt. 
Mit dem Programm „rad & tat“ können 
alle heAG-beschäftigte seit 2013 fahrräder 
jeder Art, ob Mountain-, city- oder e-bike, 
durch eine brutto-entgeltumwandlung 
vergünstigt leasen. Die heAG führte dies 
als eines der ersten Unternehmen in 
Darmstadt ein. Möglich wurde dieses 
innovative Angebot durch eine Gesetzes-
novelle, die bei der sogenannten „1-Pro-
zent-regel“ zur Versteuerung des privaten 
Nutzungsanteils neben Dienstwagen seit 
ende 2012 auch fahrräder berücksichtigt. 
in der Praxis suchen sich die beschäftigten 
bei einem fahrradhändler ein Wunschfahr-
rad aus und sparen im Vergleich zu einem 
Direktkauf bis zu 40 Prozent.
FÜR DIE mENsCHEN Im UNTERNEHmEN 
UND IN DER sTADT
Nachhaltiges, umsichtiges handeln zeigt 
die heAG auch in ihrer Personalpolitik. 
schließlich sind die beschäftigten die 
Voraussetzung für den erfolg der s tadt-
wirtschaft. Mit der charta der Vielfalt 
bekennt sich die he AG zur Vielfalt im 
Unternehmen und einer Arbeitskultur, die 
frei ist von Vorurteilen und die Persönlich-
keit aller beschäftigten wertschätzt. Die 
heAG schafft rahmenbedingungen, um 
beruf und familie besser zu vereinbaren. 
Mit Plätzen in einer Kindernotfallbetreu-
ung, die seit 2010 zur Verfügung stehen, 
können berufstätige eltern beispielswei-
se kurzfristig auf betreuungsengpässe 
reagieren. Die heAG hat dafür das „fluggis 
Abenteuerland“ als Partner gewonnen. 
Auch mehrere andere kommunale be-
triebe nutzen das Angebot der Kinderta-
gesstätte. seit 2013 bietet die heAG ihren 
beschäftigten zudem zahlreiche Angebote 
zur Vereinbarkeit von beruf und Pflege. 
so wurde unter anderem ein Modell zur 
teilstationären Kurzzeitpflege eingeführt, 
auf das beschäftigte mit pflegebedürfti-
gen Angehörigen zurückgreifen können, 
wenn die häusliche Pflege aufgrund eines 
Notfalls nicht möglich ist.
Mit dem cross-Mentoring-Programm der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt und der 
heAG werden potenzielle Nachwuchs -
führungskräfte aus s tadtwirtschaft und 
stadtverwaltung gefördert. Unter der 
schirmherrschaft von Oberbürgermeister 
Jochen Partsch fand das Projekt 2013 
zum zweiten Mal statt. ein Merkmal dieser 
Personalentwicklungsmaßnahme ist der 
intensive Austausch zwischen stadtwirt-
heAG im Laufe eines Jahres erfüllt, haben 
stets ein Ziel vor Augen: die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt als nachhaltigen 
und lebendigen standort für alle bürge-
rinnen und bürger.
innovativ die Umwelt schützen: Mit 
dem Programm „rad & tat“ können 
alle heAG-beschäftigte seit 2013 
fahrräder jeder Art durch eine brutto-
entgeltumwandlung vergünstigt leasen.
eine Auswahl der 70 bilder und 
skulpturen wurde von der städti-
schen Kunstsammlung Darmstadt  
im frühjahr 2013 auf der Mathilden-
höhe im Museum Künstlerkolonie 
präsentiert.

18 19HEAG Geschäftsbericht 2013 energie
Im mai 2013 wurde beim Bau  
des windparks Global Tech I ein  
wichtiger meilenstein erreicht:  
Die parkinterne Umspannstation  
wurde erfolgreich installiert.

20 21HEAG Geschäftsbericht 2013 immobilien
greenageone, das zweite Passivhaus 
der bauverein AG, entstand im Rahmen 
des europäischen Projektes BuildTog 
(„building together“). Dabei wurde der 
Ursprungsentwurf eines französischen 
Architekten an die jeweiligen länder- 
und klimaspezifischen Bedingungen  
der Teilnehmer adaptiert.

22 23HEAG Geschäftsbericht 2013 Mobilität
Moderner, komfortabler und sicherer –  
so präsentiert sich nach rund dreieinhalb 
Monaten bauzeit die haltestelle „franken-
stein“. in zwölf sprachen findet sich der 
schriftzug "Gute fahrt" an den scheiben 
der haltestelle. Neu sind die schattenriss-
artigen figuren.

24 25HEAG Geschäftsbericht 2013
ZAHLEN + 
DATEN
LAGEBERICHTE, ZAHLENsPIEGEL, FINANZEN

26 27HEAG Geschäftsbericht 2013 Konzernlagebericht
UNTERNEHmENssITUATION 2013
HEAG südhessische Energie AG (HsE)
Auch das Geschäftsjahr 2013 war von 
der fortführung des hse-konzernweiten 
investitionsprogramms in erneuerbare 
energien, einer zunehmenden Wettbe-
werbsintensität im energievertrieb und 
von den politischen rahmenbedingungen 
im Zusammenhang mit der energiewende 
geprägt. Die Preisentwicklung am strom-
markt sowie stark gesunkene Preise für 
emissionszertifikate wirkten sich negativ 
auf die Wirtschaftlichkeit bereits vorge-
nommener investitionen und auf lang-
fristige stromlieferverträge aus.
Der hse-Konzern begegnet diesen her-
ausforderungen u. a. durch die entwick-
lung einer „Vorwärtsstrategie“, die darauf 
abzielt, den Konzern strategisch neu 
auszurichten, die Wettbewerbsfähigkeit 
in allen Wertschöpfungsstufen zu sichern 
sowie das operative ergebnis durch Maß-
nahmen für Wachstum und Optimierung 
zu erhöhen.
Die Umsetzung der Vorwärtsstrategie stellt 
eine Veränderung gegenüber der Vergan-
genheit dar:
•  Die Geschäftsmodelle aller Geschäftsfel-
der wurden neu definiert. Dabei wurde 
der fokus auf wettbewerbsfähige Kern-
kompetenzen und die regionale stärke 
des hse-Konzerns gelegt.
•  in allen Geschäftsfeldern wurden Maß-
nahmen für eine effizienzsteigerung 
definiert, z. b. durch die Konsolidierung 
auf eine Vertriebsmarke, die bereinigung 
der Produkt- und Assetportfolios um 
unrentable Aktivitäten / Assets sowie  
die Absenkung interner service-Levels.
•  Gleichzeitig werden profitable Wachs-
tumschancen z. b. in der entwicklung 
von Windparks in der region, aber auch 
mit innovativen dezentralen Produkten 
und Dienstleistungen genutzt.
Der hse-Konzern lieferte im Jahr 2013 
erdgas von 8,9 Mrd. kWh (Vorjahr: 8,2 
Mrd. kWh). Der Anstieg ist überwiegend 
auf Mengeneffekte im handelsbereich 
zurückzuführen. Witterungsbedingte Men-
geneffekte und endkundenveränderungen 
saldierten sich weitgehend. Die direkten 
stromlieferungen an endkunden liegen 
mit 6,1 Mrd. kWh um rund 6 % unter dem 
Vorjahresniveau. Die über die citiworks AG 
getätigten stromlieferungen im Großhan-
delsbereich reduzierten sich plangemäß 
im Jahr 2013 auf 5,3 Mrd. kWh nach  
6,1 Mrd. kWh im Vorjahr. Der Wasser-
absatz liegt mit 13,6 Mio. m 3 auf dem 
Niveau des Vorjahres. Der Wärmeabsatz 
erreicht im Geschäftsjahr 434 Mio. kWh 
und liegt witterungsbedingt um 7,5 % 
über dem Vorjahreswert.
Die schwerpunkte des investitionspro-
gramms liegen unverändert im fortgesetz-
ten Ausbau der erneuerbaren energien 
und in ersatzinvestitionen im bereich der 
Netzinfrastruktur. An erneuerbaren strom-
erzeugungsanlagen hat der hse-Konzern 
damit zum ende des Jahres 2013 insge-
samt erzeugungskapazitäten von etwa 
284 Megawatt (MW) elektrischer Leistung 
in bau und betrieb gesichert.
Mit Global tech i ist der hse-Konzern am 
ersten frei finanzierten Offshorewind-
park in Deutschland beteiligt. Der im bau 
befindliche Offshorewindpark mit einer 
elektrischen Leistung von 400 MW, an 
dem die hse mit 24,9 % beteiligt ist, wur-
de im Laufe des Jahres durch die Projekt-
gesellschaft Global tech i Offshore Wind 
Gmbh technisch und wirtschaftlich weiter 
vorangetrieben. im berichtsjahr wurde die 
Umspannstation, über die alle 80 Anlagen 
des Windparks den produzierten strom 
zum geplanten Offshore-Netzanschluss 
einspeisen, in betrieb genommen. Die 
elektrische inbetriebnahme ist im frühjahr 
2014 geplant. ein weiterer schwerpunkt 
der bauaktivitäten lag auf der installation 
der tripod-Gründungsstrukturen. Zum  
Abschluss des berichtsjahres waren insge-
samt 75 tripoden erfolgreich im baufeld 
errichtet. Weiterhin wurde die errichtung 
der Windenergieanlagen begonnen. im 
Jahr 2013 wurden insgesamt vier türme 
und Gondeln installiert, die rotorstern-
montage wird in 2014 folgen.
entsprechend der allgemeinen vorherr-
schenden situation bei der errichtung 
neuer Windparks in der Nordsee konnte 
auch bei Global tech i die Netzanschluss-
station durch den Übertragungsnetzbe-
treiber tennet bislang noch nicht errich-
tet werden. Zur Kompensation solcher 
netzanschlussbedingten Verzögerungen 
greift eine Offshore-haftungsregelung in 
§ 17e energiewirtschaftsgesetz (enWG). 
Diese haftungsregelung wurde durch 
Global tech i erstmalig im berichtsjahr in 
Anspruch genommen.
im ersten halbjahr 2014 soll der Wind-
park ans Netz gehen und ab herbst 2014 
dann im Vollausbau jährlich ca. 450.000 
haushalte mit Ökostrom versorgen. Der 
hse-Konzern erhält dann anteilige Kapazi-
täten, die umgerechnet mehr als 115.000 
haushalte versorgen können.
beim weiteren Ausbau der erneuerbaren 
energien legt die hse ihren schwerpunkt 
auf Windkraftanlagen in der region, 
aber auch bundesweit. Dazu prüft das 
Unternehmen derzeit unterschiedliche 
standorte auf ihre Umsetzbarkeit. Die hse 
setzt dabei verstärkt auf die finanzielle 
beteiligung von bürgern. so beteiligte sich 
im september 2013 die energiegenossen-
schaft starkenburg mit 10 % am Windpark 
binselberg. im Jahr 2014 soll die ener -
giegenossenschaft Odenwald ebenfalls 
10 % der Anteile am Windpark erwerben. 
Die energiegenossenschaft haiger hat im 
Dezember einen Kaufvertrag über 33,3 % 
der Anteile am hse-Windpark haiger un-
terzeichnet. Die finanzierung erfolgt durch 
GEsAmTwIRTsCHAFTLICHE ENTwICKLUNG
Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich 
nach Angaben des internationalen Wäh- 
rungsfonds (iWf) im Jahr 2013 leicht auf 
3,0 % (Vorjahr: 3,1 %) abgeschwächt. Ur-
sächlich dafür war vor allem die andauern-
de rezession in der eurozone. in Deutsch-
land hat sich das Wirtschaftswachstum 
ebenfalls leicht verlangsamt. so verzeich-
nete das deutsche bruttoinlandsprodukt 
(biP) 2013 laut statistischem bundesamt 
ein Plus von 0,4 % nach 0,7 % im Vorjahr. 
Die entwicklung auf dem Arbeitsmarkt war 
positiv. Mit 41,8 Millionen erwerbstätigen 
wurde ein neuer höchststand erreicht.  
Die Arbeitslosenquote betrug durchschnitt-
lich 6,9 % (Vorjahr: 6,8 %).
ORGANIsATIONssTRUKTUR  
DEs HEAG-KONZERNs
Die heAG holding AG - beteiligungsmana-
gement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(heAG) hat die Aufgaben einer strategi-
schen Managementholding inne. Darüber 
hinaus nimmt sie das beteiligungsma-
nagement der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt wahr. Durch hohes engagement und 
Orientierung am Kunden leisten die heAG 
und ihre beteiligungen einen wichtigen 
beitrag zur Daseinsvorsorge.
bereinigt um Mehrfachbeteiligungen wer-
den unter der heAG 106 beteiligungen des 
insgesamt 157 beteiligungen umfassenden 
Portfolios der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
gebündelt. in dem teilkonzern heAG süd-
hessische energie AG (hse) zählen hierzu 
80 beteiligungen, die bauverein AG hält  
22 beteiligungen und die heAG mobilo 
Gmbh (heAG mobilo) ist Anteilseignerin 
von 6 beteiligungen.
im Wesentlichen zählen hierzu folgende 
Gesellschaften:
KONZERNLAGEBERICHT DER HEAG HOLDING AG –  
BETEILIGUNGsmANAGEmENT DER wIssENsCHAFTssTADT 
DARmsTADT (HEAG) 
HEAG Holding AG
Beteiligungsmanagement der w issenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
Energie
HEAG südhessische Energie AG (HsE)
• hse regenerativ Gmbh
•  hse solarpark Lauingen Gmbh & co. KG
•   hse solarpark Leiwen Gmbh & co. KG
•   hse solarpark thüngen Gmbh & co. KG
•  hse Windpark binselberg Gmbh & co. KG
•  hse Windpark schlüchtern Gmbh
•  industriekraftwerk breuberg Gmbh
•  hessenwasser Gmbh & co. KG
•  hse Netz AG
•  Verteilnetzbetreiber (VNb)  
rhein-Main-Neckar Gmbh & co. KG
•  hse technik Gmbh & co. KG
•  eNteGA energieeffizienz Gmbh & co. KG
•   cOUNt + cAre Gmbh & co. KG
•  eNteGA Geschäftskunden Gmbh & co. KG
•  eNteGA Gmbh & co. KG
•  citiworks AG
•  forest carbon Group AG
•   hse entsorgung Gmbh
•  hse Medianet Gmbh
•  hse Abwasserreinigung Gmbh & co. KG
•  hse NAtUrpur energie AG
•  NAtUrpur institut für Klima- und  
Umweltschutz gemeinnützige Gmbh
•   weitere
Immobilien
bauverein AG 
•  bVD Gewerbe Gmbh
•  heAG Wohnbau Gmbh
•   bVD heimbau Gmbh & co. KG
•  Gemeinnützige baugesellschaft  
mit beschränkter haftung erbach
•  bVD immobilien Gmbh & co.  
Postsiedlung KG
• immoselect Gmbh
• sOPhiA hessen Gmbh
•  Wohnungsgesellschaft  
heGeMAG GMbh & co. Nordhessen KG
•  Wohnungsgesellschaft  
heGeMAG GMbh & co. südhessen KG
•  weitere
Verkehr 
HEAG mobilo GmbH
•  heAG mobibus Gmbh & co. KG
•  heAG mobitram Gmbh & co. KG
•  heAG mobiserv Gmbh
•  Nahverkehr-service Gmbh (NVs)
•  weitere
HEAG Versicherungsservice GmbH
HEAG Kulturfreunde Darmstadt 
gemeinnützige GmbH

28 29HEAG Geschäftsbericht 2013
Kunde auf dieser Grundlage Maßnahmen 
in Auftrag geben möchte, kann er über 
die angeschlossene Vergabeplattform 
Angebote direkt von kooperierenden 
handwerksbetrieben einholen.
Nachdem die hse Medianet Mitte 2012 
alle städte und Gemeinden des Oden-
waldkreises an das Glasfasernetz ange-
schlossen hat, wird das Unternehmen 
jetzt auch das breitbandnetz im Kreis 
bergstraße betreiben. bis ende 2014 
werden zehn städte und Gemeinden 
im Kreis an dem 230 Kilometer langen 
hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen 
sein. Dann steht rund 44.000 haushalten 
sowie 4.800 Unternehmen und institutio-
nen schnelles internet mit einer Daten-
übertragungsrate von bis zu 50 Megabit 
pro sekunde zur Verfügung. Das Land 
hessen unterstützt die breitbandinitiative 
finanziell durch bürgschaftsübernahme. 
für die Umsetzung des Projektes wurde 
der eigenbetrieb iKbit - interkommunales 
breitbandnetz gegründet. Die iKbit ist für 
die finanzierung und die Projektsteuerung 
zuständig. Die hse Medianet ist für den 
betrieb des Kommunikationsnetzes und 
die Vermarktung verantwortlich.
Mit „Well2Wheel“ ist in 2013 ein folge-
projekt von „Web2energy“ gestartet. es 
untersucht die integration von elektro-
mobilität in die intelligenten stromvertei-
lungsnetze der Zukunft. 
ebenfalls 2013 startete ein zweites for-
schungsprojekt mit den Namen „solVer“. 
im Pilotprojekt „solVer“ entwickeln die 
hse und die hochschule Darmstadt ge-
meinsam mit dem speicherhersteller ads-
tec eine handelsplattform für stationäre 
batteriespeicher. Ziel des Projektes ist die 
realisierung einer offenen, unabhängigen 
handelsplattform für speicherdienstleis-
tungen in Verteilnetzen, die diskriminie-
rungsfrei, abwicklungssicher und netz-
stabilisierend arbeitet und damit einen 
beitrag zum Gelingen der energiewende 
leistet.
rückwirkend zu beginn des Jahres 2013 
wurde der teilbetrieb Gebäudetechnik der 
hse technik Gmbh & co. KG in die eNteGA 
energieeffizienz Gmbh & co. KG integ-
riert. hierdurch wird eine fokussiertere 
Kundenansprache und insbesondere die 
nachhaltige Positionierung des Geschäfts-
kundenvertriebs, erweitert um service- 
komponenten, ermöglicht.
Die eNVirO-Gruppe wurde im berichtsjahr 
verkauft und ist somit in der Konzernbi-
lanz per 31. Dezember 2013 nicht mehr 
enthalten.
im November wurde die hse mit dem 
Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 aus-
gezeichnet. Der hse-Konzern erhielt die 
Auszeichnung in der Kategorie „Deutsch-
lands nachhaltigste Zukunftsstrategien“.
im Jahr 2013 legte der hse-Konzern 
seinen dritten Nachhaltigkeitsbericht vor. 
im hinblick auf die Vollständigkeit der 
berichterstattung wurde von der Global 
reporting initiative die höchste Anwen-
dungsebene A+ bestätigt. 
Über die NAtUrpur institut für Klima- 
und Umweltschutz gGmbh (iKU) und die 
hse-stiftung wurden auch im Jahr 2013 
forschung und soziales unterstützt.
bauverein AG
Das immobilienportfolio des bauverein-
Konzerns setzte sich am 31. Dezember 
2013 wie unten stehend zusammen.
regionale Kreditinstitute mit Unterstützung 
der WGZ bank. Der Kaufvertrag steht je- 
doch unter Vorbehalt, da die energiege-
nossenschaft noch die Zulassung durch die 
bundesanstalt für finanzdienstleistungs-
aufsicht benötigt.
Die hse hat in den letzten Jahren in zwei 
hochmoderne Gaskraftwerke investiert. 
Die beiden Gaskraftwerke der hse, das 
Gemeinschaftskraftwerk irsching (GKi) 
und das Gasturbinenkraftwerk Darmstadt 
(GtKW), leiden jedoch ökonomisch unter 
der aktuellen Marktsituation. Diese ist 
geprägt von zunehmender erzeugung 
von erneuerbaren energien und einem 
gleichzeitigen Verfall der Zertifikate-Preise 
für cO2-emissionen, der zu einem Anstieg 
des Kohlestroms führte. Die ökonomische 
situation dieser Gaskraftwerke wird sich 
erst durch erhebliche Veränderungen im 
Markt, beispielsweise durch einen regula-
torischen eingriff oder durch die heraus-
nahme von Überkapazitäten, verbessern.
Zur Verbesserung des ergebnisses aus 
der beteiligung der hse an der Gemein-
schaftskraftwerk irsching Gmbh und zur 
Vermeidung der stilllegung des von dieser 
Gesellschaft betriebenen GKi wurde ein 
Vertrag mit dem Übertragungsnetzbe-
treiber tennet mit einer Laufzeit von drei 
Jahren ab April 2013 abgeschlossen. Der 
Vertragsabschluss wurde von der bundes-
netzagentur begleitet und ermöglicht den 
weiteren betrieb des GKi zur sicherung 
der regionalen Versorgung und gleichzei-
tig als Kraftwerk, das wie zuvor am Wett-
bewerb der erzeuger im Markt teilnimmt. 
Der Vertrag hat die ertragslage des GKi 
verbessert.
Nach technischen Anpassungen der 
turbinen des GtKW und erzielung einer 
kommerziellen einigung mit dem her-
steller hat das Kraftwerk im August 2013 
den regelbetrieb unter den dargelegten 
Marktbedingungen aufgenommen. Das 
GtKW ist seit ende November 2013 von 
der bundesnetzagentur als systemrelevan-
tes Kraftwerk eingestuft. im berichtsjahr 
wurden vielfältige Optimierungsmöglich-
keiten zur Verbesserung der ergebnissitu-
ation identifiziert und bewertet, letztlich 
musste auf basis der aktuellen bedin-
gungen jedoch eine außerplanmäßige 
Abschreibung auf die herstellungskosten 
des Kraftwerks vorgenommen werden.
schließlich wirken die vorgenannten 
Markteffekte auch auf den langfristigen 
strombezugsvertrag mit e.ON. Dieser 
Vertrag führt aufgrund des derzeitigen 
Preisniveaus auf den strom- und emissi-
onsrechtemärkten sowie durch den hohen 
fixkostenbestandteil für den hse-Konzern 
unverändert zu einer deutlichen ergebnis-
belastung.
Die hse ordnete im Jahr 2013 ihren ener-
gievertrieb neu. Dazu wurden in mehreren 
schritten die bisherigen Vertriebsgesell-
schaften eNteGA Privatkunden Gmbh & co. 
KG, eNteGA Geschäftskunden Gmbh & co. 
KG und e-ben Gmbh & co. KG unter dem 
Namen eNteGA zusammengeführt. es hat-
te sich gezeigt, dass durch die bisherige 
Vertriebsstrategie mit drei Vertriebsgesell-
schaften die Marktposition nicht gestärkt 
wurde. Mit der bündelung des Vertriebes 
werden die schlagkraft am Markt gestärkt, 
die Kostenstruktur verbessert und die Ab-
läufe im sinne der Kunden optimiert. Von 
der Zusammenführung sind in den drei 
Gesellschaften rund 200 Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter betroffen.
im Vertrieb wurde der schwerpunkt wie-
der stärker auf die region gelegt. hierzu 
wurden die nationalen Marketing-Aktivi-
täten zurückgefahren und im Gegenzug 
die regionalen Aktivitäten verstärkt. 
Mit der neuen Marketing-Kampagne 
„Powersparer“ und dem neuen slogan 
„entega - preis. werte. energie“ wurde 
in der Kommunikation der Aspekt der 
Preiswürdigkeit der eNteGA-Produkte in 
den Vordergrund gestellt. Darüber hinaus 
hat das Unternehmen im Oktober 2013 
neue, besonders günstige Online-tarife für 
Ökostrom und erdgas eingeführt.
Obwohl die eeG-Umlage zum 1. Januar 
2014 um 0,963 cent auf 6,240 cent pro 
Kilowattstunde erhöht wurde, hat die 
eNteGA diesen Kostenanstieg nicht an ihre 
Kunden weitergegeben und stattdessen 
zum Jahresbeginn 2014 und darüber hin-
aus die energiepreise stabil gehalten.
Die hse und ihre Vertriebstochter eNteGA 
wollen gemeinsam mit Partnern ver-
stärkt die ökonomischen chancen der 
energiewende für die region nutzen. in 
Kooperationen mit Kommunen, indust-
rie, handwerk und Wissenschaft sollen 
die hier vorhandenen Kompetenzen zur 
Umsetzung der energiewende gebündelt 
und regionale Wertschöpfung erschlossen 
werden.
ein wichtiger baustein dabei ist eine neue 
Plattform für beratung und Vermittlung 
von handwerkerleistungen und Produkten 
im bereich energieeffizienz. Dazu gründe-
te die hse im Dezember 2013 mit ihren 
Partnern den Verein „regionale energie-
gemeinschaft südhessen e. V.“. beteiligt 
sind vorerst die Kreishandwerkerschaften 
Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und Oden-
wald, die Wissenschaftsstadt Darmstadt, 
die sparkasse Darmstadt, die handwerks-
kammer frankfurt rhein-Main sowie 
hse und eNteGA. Zudem sollen über 400 
handwerksbetriebe der region beteiligt 
werden. Neben dem Verein als organisa-
torische basis wird im Laufe des Jahres 
2014 unter dem Namen effizienz:Klasse 
Gmbh eine neutrale beratungs- und 
Vermittlungsplattform an den start gehen. 
Zukünftig können sich Privat- oder Gewer-
bekunden in den räumen der handwerks-
kammer in Darmstadt von unabhängigen 
energieexperten beraten lassen. Wenn der 
Konzernlagebericht
 woh-
nungen
sonstige 
mieteinheiten
bauverein AG (eigener Grundbesitz) 10.097 5.741
Wohnungsgesellschaft heGeMAG Gmbh & co. südhessen KG 4.406 668
Wohnungsgesellschaft heGeMAG Gmbh & co. Nordhessen KG 2.100 272
bVD heimbau Gmbh & co. KG 171 107
Gemeinnützige baugesellschaft mit beschränkter haftung erbach 205 162
bVD immobilien Gmbh & co. Postsiedlung KG 315 92
bVD immobilien Gmbh & co. freiberg KG 930 210
bVD Gewerbe Gmbh 0 422
heAG Wohnbau Gmbh (eigener Grundbesitz) 510 427
heAG Wohnbau Gmbh (für Dritte verwalteter Grundbesitz) 126 115
Gesamt 18.860 8.216
Der Wohnungsbestand der bauverein AG 
ist im Geschäftsjahr 2013 um 74 Wohnun-
gen auf 10.097 (Vorjahr: 10.171) Woh-
nungen leicht gesunken. Die Veränderung 
resultiert im Wesentlichen aus dem Ab- 
gang von 89 Verkaufswohnungen aus 
verschiedenen Geschäftsfeldern.
Zusammen mit den angemieteten und 
den im bestand der tochtergesellschaften 
des bauverein-Konzerns befindlichen Woh-
nungen verwaltet die bauverein AG zum  
31. Dezember 2013 insgesamt 18.860 (Vor-
jahr: 19.012) Wohnungen. Die langfristige 
strategie sieht vor, den Wohnungsbestand 
im bauverein-Konzern in etwa auf dem 
Niveau von 16.000 einheiten in südhessen 
zu halten und Wohnungsverkäufe in der 
Mieterprivatisierung durch Neubauten, ins-
besondere in Darmstadt, zu kompensieren.
im Geschäftsjahr 2013 sind 1.367 Woh-
nungskündigungen eingegangen. Dies 
entspricht – bezogen auf den vom Miet-

30 31HEAG Geschäftsbericht 2013
im rahmen von einzelmodernisierungen 
bei Mieterwechsel konnten durch den 
bereich bau und instandhaltung im abge-
laufenen Geschäftsjahr 156 Wohnungen 
mit einem Aufwand von 3,5 Mio. eUr mo-
dernisiert werden. Das entspricht einem 
durchschnittlichen Modernisierungsauf-
wand von 22  teUr je Wohnung.
Der bauverein-Konzern hat ein Mehrfa-
milienhaus in der „Lauteschlägerstraße 
13, 15“ in Darmstadt erworben. Die 19 
Wohnungen sind vollständig an die Neue 
Wohnraumhilfe gGmbh zur Unterbrin-
gung von sozial benachteiligten bzw. 
von Obdachlosigkeit bedrohten Personen 
vermietet. 
ebenfalls erwarb der bauverein-Konzern 
mit Übergabe zum 1. Januar 2013 eine 
6.035 m² große Grundstücksfläche in der 
„blütenallee“ in Darmstadt-Arheilgen von 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt. hier ist 
die realisierung von 88 sozialwohnungen 
und einer Kinderkrippe projektiert.
in der „Michaelisstraße 6–12“ wurde 
eine unbebaute Grundstücksteilfläche 
von 5.291 m² ebenfalls auf der b asis 
eines bieterverfahrens veräußert und 
übergeben. Der erwerber plant auf dem 
Grundstück die errichtung von günstigen 
reihenhäusern.
im Jahr 2013 wurden u. a. nachfolgende 
bauträgermaßnahmen in Planung und 
Abwicklung durchgeführt:
Die Arbeiten in dem Passivhaus „green-
ageone“ wurden termingerecht abge-
wickelt, sodass die bereits verkauften 
Wohnungen zum 1. februar 2014 an die 
Käufer übergeben werden konnten. Die 
Messung der Luftdichtheit – ein Kriterium 
für die Zertifizierung zum Passivhaus –  
hat im ergebnis einen n50-Wert von 0,27 
gebracht, der Grenzwert liegt bei 0,6. 
folglich wurde hier ein hoher qualitäts-
standard erzielt. Die befestigten flächen im 
Außenbereich konnten aufgrund der guten 
Wetterlage straßenseitig hergestellt wer-
den, ebenso die zugehörigen Parkplätze.
Die tiefgarage, welche die beiden Gebäu-
de „greenageone“ und „6punkt1“ mitei-
nander verbindet, konnte fertiggestellt 
werden, sodass die Nutzung rechtzeitig 
zum bezug des hauses „elisabeth-hatte-
mer-straße 2–4“ möglich wird.
für das effizienzhaus nach eneV 2009 
„6punkt1“ konnten noch vor Weihnachten 
die Arbeiten für das Anbringen des WDVs 
aufgenommen werden, ebenso wurde der 
innenputz in zwei von drei hauseingängen 
eingebracht. Die Dachabdichtungsarbei-
ten sind weitgehend abgeschlossen; die 
fensterarbeiten sind komplett fertigge-
stellt. im ersten quartal 2014 wurden die 
heizungsleitungen in den Wohnungen 
fertig montiert und anschließend der 
estrich eingebaut. Die Arbeiten verlaufen 
entsprechend der terminplanung.
im Geschäftsjahr 2013 konnte der bau-
verein-Konzern im Geschäftsfeld Mieterpri-
vatisierung 80 Wohnungen aus dem Priva-
tisierungsbestand von 382 Wohnungen mit 
einem Gewinn von 7.770  teUr (Vorjahr: 
8.647  teUr) an die Käufer übergeben. Dar-
unter waren 19 Wohnungen, die bereits im 
Geschäftsjahr 2012 protokolliert wurden. 
Zusätzlich wurden im berichtsjahr Kaufver-
träge über 31 Wohnungen geschlossen, die 
erst im Jahr 2014 gewinnwirksam werden. 
Weiterhin wurden sieben Wohnungsver-
käufe aus früheren bauträgermaßnahmen 
ergebniswirksam. 
HEAG mobilo GmbH
Die heAG mobilo Gmbh (heAG mobilo) 
bietet Mobilitätsdienstleistungen im öf-
fentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)  
für den raum südhessen und ist das größ-
te ÖPNV-Unternehmen in der region. 
Als infrastrukturunternehmen ist die heAG 
mobilo vor allem in den drei bereichen 
straßenbahnanlagen, Verkehrsmanage -
ment und Vertrieb tätig: im bereich 
straßenbahn kümmert sie sich um ihren 
straßenbahnfuhrpark sowie den erhalt 
und den Ausbau des schienennetzes. 
Mit ihrem leistungsfähigen und moder-
nen Verkehrsmanagement überwacht 
und steuert sie nicht nur konzerneigene 
ÖPNV-Linien, sondern sämtliche lokalen 
Verkehre im Gebiet der Darmstadt-Diebur-
ger Nahverkehrsorganisation (DADiNA). 
ln ihrer Verkehrsleitstelle kümmert sie 
sich unternehmensübergreifend um einen 
möglichst reibungslosen Linienbetrieb in 
der region. Zudem sammelt und erfasst 
sie im Auftrag anderer Verkehrsunterneh-
men oder der Aufgabenträger umfangrei-
ches Datenmaterial zur qualitätsüberwa-
chung und sorgt für eine umfassende und 
aktuelle fahrgastinformation.
Wie bereits das Vorjahr, war das Ge -
schäftsjahr 2013 geprägt durch die  
grundhafte s anierung der t rasse in  
der heidelberger Landstraße, bei der  
die Gleisanlage zudem von einem schot-
ter- in ein rasengleis umgewandelt wur-
de. ln diesem Zuge hat die heAG mobilo  
in dem betreffenden Abschnitt zwei 
haltestellen barrierefrei ausgebaut. Da-
rüber hinaus wurden noch zwei weitere 
straßenbahnhaltestellen im Darmstädter 
stadtgebiet modernisiert, darunter die 
haltestelle „frankenstein“ am betriebshof 
der heAG mobilo in Darmstadt-eberstadt.
im herbst 2013 hat hessen Mobil die seit 
mehr als sieben Jahren geplante erneue-
rung der b26-brücke über die Autobahn 
A5 begonnen. Um den s traßenbahnbe -
trieb während der etwa zweijährigen 
bauzeit aufrechtzuerhalten, wurde eine 
behelfsbrücke errichtet. Die heAG mobilo 
ist an den Kosten dafür beteiligt.
seit 2008 fahren die straßenbahnen der 
heAG mobilo ausschließlich mit Ökostrom. 
management verwalteten bestand von 
18.860 Wohneinheiten – einer fluktuati-
onsquote von 7,2 %.
Der bauverein-Konzern realisiert die  
Maßnahme im sozialen Wohnungsbau in  
der „binger straße 2–6“, Darmstadt. hier 
entstehen nach einem Umbau der ersten 
drei etagen und einer Aufstockung 30 
geförderte Wohnungen. Die fertigstellung 
erfolgte ende März 2014, mit Vermie-
tungsbeginn zum 1. April 2014.
Nachdem das stadtplanungsamt eine 
Überarbeitung des staffelgeschosses 
gefordert hatte, wurde die baugenehmi-
gung für den Neubau in der „elisabeth-
schumacher-straße (PAc)“, Darmstadt, mit 
41 barrierefreien Wohnungen am 4. Juni 
2013 erteilt. elf Wohnungen werden nach 
Auflage der bauaufsicht rollstuhlgerecht 
ausgeführt. Mit den rohbauarbeiten wur-
de ende Juli 2013 begonnen. Die Grund-
steinlegung fand ende september 2013 
statt. Das Projekt liegt im terminplan. 
Die Genehmigung zur Ausnahme gemäß 
§ 5 fluglärmgesetz für die errichtung einer 
Kindertagesstätte des Neubaus mit 88 öf-
fentlich geförderten Wohneinheiten in der 
„blütenallee“ in Darmstadt-Arheilgen ist 
vom regierungspräsidium erteilt worden. 
Der tenor des bauantrages wurde durch 
die Nutzungsänderung im teilbereich des 
erdgeschosses im laufenden baugeneh-
migungsverfahren geändert. ebenso wird 
der förderantrag bei der Wirtschafts- und 
infrastrukturbank hessen aktualisiert. Die 
baugenehmigung wird ende März 2014 
erwartet. in der laufenden Ausführungs-
planung werden die durch die Vertreter 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt ge -
nannten Nutzungsanforderungen der Kita 
berücksichtigt. Die einhaltung des KfW-
70-standards sowie „Das erneuerbare-
energien-Wärmegesetz (eeWärmeG)“ mit 
den gewählten haustechnischen Anlagen 
wird bestätigt. Die Versorgung mit Wärme 
soll in enger Zusammenarbeit mit der 
heAG südhessische energie AG (hse)  
erfolgen. Der baubeginn ist für Anfang  
April 2014 vorgesehen.
bei dem Projekt in der „Moltkestraße 
21–25“ in Darmstadt werden nach einem 
Umbau der ersten drei etagen und einer 
Aufstockung 30 Wohnungen entstehen. 
Das Projekt entsteht in direkter Nähe zum 
Projekt „binger straße 2–6“. Auch hier ist 
der bauverein-Konzern für die realisierung 
der Maßnahme verantwortlich. Die fertig-
stellung erfolgte ende februar 2014, mit 
Vermietungsbeginn zum 1. März 2014.
im frühjahr 2013 wurden durch eine 
wiederkehrende bauaufsichtliche Prüfung 
konstruktive Mängel in der „Justus-Liebig-
Garage, holzstraße“, an die Konzerngrup-
pe bauverein AG gemeldet. Die Konzern-
gruppe beauftragte daraufhin einen 
sachverständigen mit der detaillierten 
Prüfung der vorhandenen bausubstanz. 
Die ingenieurtechnische bearbeitung 
wird parallel im sinne eines Prüfingeni-
eurs begleitet, der auch den Kontakt zur 
baubehörde hält. seit 18. september 2013 
liegt nun ein Kurzbericht zur bestands-
analyse vor. Demnach liegen erhebliche 
Korrosionsschäden in den tragelementen 
des Parkhauses sowie schäden an der 
Dachdichtung vor. eine umfangreiche 
sanierung ist unumgänglich. ein randbe -
reich mit insgesamt 36 s tellplätzen wur -
de aufgrund fehlender s tandsicherheit 
gesperrt. technische Anlagenteile nebst 
schrankenanlage sind zu modernisieren. 
Der beginn der s anierungsmaßnahmen 
ist witterungsbedingt ab April 2014 
geplant.
Auch im Jahr 2013 hat der bauverein-Kon-
zern in nennenswertem Umfang Moderni-
sierungen durchgeführt. insgesamt hat die 
baufreundliche Wetterlage im herbst 2013 
die realisierung von geplanten Maßnah-
men sehr positiv beeinflusst.
Konzernlagebericht
Die heAG mobilo war eines der ersten 
Verkehrsunternehmen in Deutschland, das 
seinen bedarf an fahrstrom ausschließlich 
aus regenerativen energiequellen bezieht. 
seit 2010 bezieht sie – für sämtliche be -
triebsanlagen – ausschließlich Ökostrom. 
Den eingeschlagenen Weg im Klima-, 
Umwelt- und ressourcenschutz verfolgt 
sie konsequent weiter. Daher bezieht die 
heAG mobilo seit dem 1. Januar 2012 auch 
klimaneutrales erdgas zum beheizen ihrer 
betriebsgebäude.
es war auch naheliegend, die erzeugung 
von strom aus regenerativen energie-
quellen zu unterstützen. seit 2010 bietet 
die busabstellhalle auf dem betriebshof 
böllenfalltor Platz für die zweitgrößte 
Photovoltaik-Anlage in Darmstadt und seit 
2011 befindet sich auch auf dem Dach des 
neuen straßenbahndepots in Darmstadt-
Kranichstein eine weitere Anlage.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
im Geschäftsjahr 2013 wurden im heAG-
Konzern Umsatzerlöse von 2.065 Mio. eUr 
erwirtschaftet. Wesentliche Ursache für 
den rückgang der Gesamtleistung von 
2.144 Mio. eUr auf 2.091 Mio. eUr ist die 
entkonsolidierung der enviro-Gruppe. Ge-
genläufig wirkte sich unter anderem ein 
Anstieg der Umsätze aus Netznutzungs-
entgelten aus.
 
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen 
erträge ist überwiegend auf die erträ-
ge aus der Veräußerung der enviro-
Gruppe mit 27 Mio. eUr zurückzufüh-
ren. Daneben enthalten die sonstigen 
betrieblichen erträge 40 Mio. eUr aus 
der Auflösung von rückstellungen. 
Wesentliche t eilbeträge betreffen den 
energiebereich in f olge der einigung im 
Wasserkartellverfahren und die das Ge -
meinschaftskraftwerk irsching betreffen-
de Vereinbarung mit dem Übertragungs -
netzbetreiber.

32 33HEAG Geschäftsbericht 2013
zierungstätigkeit gleicht sich der rückgang 
bei den Kreditfinanzierungen und den 
Auszahlungen an Unternehmenseigner 
und Minderheitsgesellschafter aus. im 
Vorjahr war hier der darlehensfinanzierte 
erwerb der zusätzlichen Anteile (40 %) 
an der heAG südhessische energie AG 
enthalten.
Der beitrag der einzelnen Geschäftsberei-
che zur Vermögens-, finanz- und ertrags-
lage sowie die Anzahl der beschäftigten 
und Auszubildenden kann der unten ste-
henden Übersicht entnommen werden:
Der Materialaufwand verminderte sich im 
berichtsjahr auf 1.633 Mio. eUr. im Ma-
terialaufwand ist – wie im Vorjahr – eine 
notwendige marktbezogene risikovorsor-
ge für langfristige strombezugsverträge 
von 19 Mio. eUr enthalten. Das rohergeb-
nis beträgt 568 Mio. eUr.
in der Verringerung des Personalauf -
wandes von 239 Mio. eUr auf 223 Mio. 
eUr spiegelt sich der Verkauf der enviro-
Gruppe wider. Gegenläufig sind belasten-
de effekte aus der Vorwärtsstrategie im 
energiebereich enthalten.
Die Zunahme der Abschreibungen ist 
vorrangig auf die außerplanmäßige Ab -
schreibung des Gasturbinenkraftwerks im 
energiebereich mit 27 Mio. eUr (Vorjahr:  
10 Mio. eUr) zurückzuführen. Die Not-
wendigkeit der Abschreibung ergab sich 
durch das Marktdesign sowie die Preis -
entwicklung.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
sind leicht um 2 Mio. eUr auf 171 Mio. eUr 
zurückgegangen. sie enthalten unverändert 
sondereffekte aus der risikovorsorge.
im Zusammenhang mit den vorgenannten 
effekten verminderte sich das betriebser-
gebnis im heAG-Konzern um 12 Mio. eUr 
auf 58 Mio. eUr.
Das finanzergebnis blieb mit minus 
71 Mio. eUr im Vergleich zum Vorjahr 
konstant. Der rückgang bei den Abschrei-
bungen auf finanzanlagen, nachdem im 
Vorjahr eine teilweise Abwertung der 
Anteile an der Gemeinschaftskraftwerk 
irsching Gmbh mit 8 Mio. eUr nötig war, 
wird durch höhere Zinsaufwendungen aus 
der Aufzinsung von langfristigen rück-
stellungen, bedingt durch das niedrige 
Zinsniveau, kompensiert.
Die steuern vom einkommen und vom  
ertrag enthalten im Vorjahr einen posi-
tiven sondereffekt von 17 Mio. eUr aus 
dem Abschluss einer betriebsprüfung 
sowie der korrespondierenden Korrektur 
einer aktiven latenten steuer. Die reduk-
tion des laufenden ertragsteueraufwandes 
im energiebereich ist überwiegend auf 
den Abschluss eines ergebnisabführungs-
vertrages zwischen der heAG südhessische 
energie AG (hse) und der hse Netz AG 
zurückzuführen. 
für das Jahr 2013 wird ein Jahresfehlbe-
trag von 24 Mio. eUr ausgewiesen.
Die Verringerung der bilanzsumme um 
2,7 % auf 2.991 Mio. eUr ist auf der Aktiv-
seite überwiegend in Zusammenhang mit 
dem rückgang des Anlagevermögens von 
68 Mio. eUr zu sehen. 
im Wesentlichen tragen die investitionen 
in die Netzinfrastruktur und in erzeu-
gungsanlagen für erneuerbare energien zu 
einem Anstieg der sachanlagen bei. Dage-
gen wirkte sich, neben den planmäßigen 
Abschreibungen, die außerplanmäßige 
Abschreibung auf das Gasturbinenkraft-
werk im energiebereich und die Veräuße-
rung der enviro-Gruppe mindernd auf das 
sachanlagevermögen aus.
Das Umlaufvermögen ist mit 849 Mio. eUr 
im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. 
Die erhöhung der flüssigen Mittel wird 
durch einen rückgang bei den forderungen 
und sonstigen Vermögensgegenständen 
ausgeglichen. Der rückgang der forderun-
gen und sonstiger Vermögensgegenstände 
ist insbesondere auf witterungsbedingt 
niedrigere Kundenforderungen sowie auf 
geringere Umsatzsteuerforderungen zurück-
zuführen.
Das Konzerneigenkapital reduzierte sich 
durch die beschlossenen Dividendenzah-
lungen im berichtsjahr sowie durch den 
Jahresfehlbetrag von 236 Mio. eUr auf  
177 Mio. eUr. 
Die rückstellungen betragen zum bilanz-
stichtag 529 Mio.  eUr und liegen damit 
um 21 Mio. eUr höher als im Vorjahr. We-
sentliche Zuführungen betreffen drohende 
Verluste aus langfristigen strombezugsver-
trägen, aus straßenbeleuchtungsverträgen 
sowie rückstellungen für die Vorwärtsstra-
tegie im energiebereich. 
Die Verbindlichkeiten sind im berichtsjahr 
von 2.162 Mio. eUr auf 2.110 Mio. eUr 
zurückgegangen. Den erhöhungen bei  
den Verbindlichkeiten gegenüber Kredit-
instituten aufgrund der Platzierung von 
schuldscheindarlehen im Volumen von  
70 Mio. eUr und fremdkapitalaufnahmen 
der im regenerativen bereich tätigen 
Projektgesellschaften im energiebereich 
stehen witterungsbedingt geringere Lie-
ferantenverbindlichkeiten und geringere 
sonstige Verbindlichkeiten überwiegend 
aufgrund niedrigerer steuerverbindlichkei-
ten gegenüber.
Der Anstieg des passiven rechnungsab-
grenzungspostens steht im Zusammen-
hang mit einer im Geschäftsjahr abge-
schlossenen finanzierung im bereich der 
öffentlich-rechtlichen betriebsführungen.
Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt 
im Geschäftsjahr eine zahlungswirksame 
erhöhung des finanzmittelfonds von  
115 Mio. eUr. Dabei befindet sich der 
cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 
nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. 
Die Veränderung des cashflows aus der 
investitionstätigkeit von minus 167 Mio. 
eUr auf minus 27 Mio. eUr ist überwie-
gend auf geringere Auszahlungen für 
investitionen im Zusammenhang mit dem 
Projektfortschritt bei der errichtung des 
Offshorewindparks sowie bei dem inves-
titionsprogramm in erneuerbare energien 
zurückzuführen. Daneben ergaben sich 
höhere einzahlungen aus Desinvestitionen 
im Wesentlichen durch den Verkauf der 
enviro-Gruppe. im cashflow aus der finan-
Energie Immobilien Verkehr
2013 2012 2013 2012 2013 2012
mIO. EUR mIO. EUR mIO. EUR mIO. EUR mIO. EUR mIO. EUR
Auszug aus der Konzernbilanz
Anlagevermögen  1.113  1.180  866  883  97  102
Umlaufvermögen  623  683  116  90  63  62
eigenkapital  43  158  316  305  36  35
fremdkapital  1.708  1.727  667  670  123  129
Auszug aus der
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse  1.912  1.975  128  134  42  37
Materialaufwand  1.552  1.580  75  66  24  27
ebit *)  71  71  40  45 -23 -32
mitarbeiterdaten im Jahresdurchschnitt
Zahl der beschäftigten  2.220  2.595  194  193  613  596
(davon Auszubildende) (95) (126) (8) (9) (18) (9) 
ZAHLENsPIEGEL FÜR DIE GEsCHäFTsBEREICHE DEs HEAG-KONZERNs (TEILKONZERNZAHLEN)
Konzernlagebericht
*) ohne erträge aus der Verlustübernahme
Das operative ergebnis vor Zinsaufwen-
dungen und ertragsteuern (ebit) im ener-
giebereich ist wie im Vorjahr von sonder-
effekten geprägt. im berichtsjahr sind hier 
vor allem die Abwertung des Gasturbinen-
kraftwerks sowie rückstellungsbildungen 
für die marktbezogene risikovorsorge für 
langfristige strombezugsverträge hervor-
zuheben.
Das ebit im immobilienbereich ist infolge 
niedrigerer ergebnisse aus der haus -
bewirtschaftung im berichtsjahr leicht 
rückläufig.
Die Verbesserung des ebit im Verkehrsbe-
reich ist vorrangig auf höhere Umsatzerlö-
se aus Verkehrsleistungen und geringere 
Aufwendungen für instandhaltungsmaß-
nahmen zurückzuführen.
Nachtragsbericht 
Weitere besondere ereignisse, die das  
im Konzernabschluss und Konzernlagebe-
richt vermittelte bild über die finanz-, Ver-
mögens- und ertragslage der Gesellschaft 
maßgeblich beeinflussen, sind nach dem 
bilanzstichtag nicht eingetreten.
Risikobericht 
Ziel des risikomanagements ist es, die 
risiken durch den einsatz geeigneter 
Management- und Kontrollsysteme zu 
begrenzen. Die Gestaltung des risiko -
managements innerhalb des he AG-Kon-
zerns trägt den gesetzlichen Anforde -
rungen des Gesetzes zur Kontrolle und 
transparenz im Unternehmensbereich 
(KontraG) rechnung. 
es werden risiken in risikokategorien 
eingeteilt und mit einer eintrittswahr -
scheinlichkeit und schadenshöhe 
bewertet. Neben der regelmäßigen 
berichterstattung, die quartalsweise 
dem Aufsichtsrat vorgelegt wird, gibt 
es auch für unerwartete risiken eine 
berichtspflicht.

34 35HEAG Geschäftsbericht 2013
in freiberg weiter stabilisiert und die 
risiken der zukünftigen e ntwicklung dort 
sinken, versprechen diese i nvestitionen 
langfristig positive e rgebnisbeiträge.
Die integrierte Unternehmensplanung 
des bauverein-Konzerns geht für 2014 bei 
einem moderaten Anstieg der Umsatzer -
löse von einem Jahresüberschuss von 
rund 17,5 Mio. eUr aus. infolge der stark 
ansteigenden investitionen 2014 und 
dem damit verbundenen Anstieg der 
Abschreibungs- und Zinsaufwendungen 
sowie einem Anstieg bei den geplan -
ten Personalaufwendungen 2014 bleibt 
das Konzernjahresergebnis hinter dem 
Konzernjahresüberschuss für 2013 zurück. 
Zudem war der Konzernjahresüberschuss 
2013 infolge außerplanmäßiger e ffekte 
bei den Anlagenverkäufen besonders 
positiv beeinflusst. Die Planungen 2014 
gehen von deutlich geringeren Gewinnen 
aus der Veräußerung von Wohnungen im 
rahmen der Mieterprivatisierung aus.
Die Konzerngruppe bauverein AG ist wirt -
schaftlich solide aufgestellt und auf die 
Anforderungen der Zukunft vorbereitet. 
Die bestände werden im hinblick auf die 
demografischen Veränderungen entwi -
ckelt und kontinuierlich verbessert. Das 
Unternehmen setzt seine b emühungen 
um hohe servicequalität und technische 
innovationskraft weiter fort. Die bestände 
der Konzerngruppe bauverein AG liegen im 
Wesentlichen in der wirtschaftlich stabilen 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, für die auch 
zukünftig einwohnerzuwächse prognosti-
ziert werden. Dadurch ergibt sich zwar nach 
wie vor ein angespannter Wohnungsmarkt. 
im Jubiläumsjahr 2014 wird die bauverein 
AG sich jedoch zwei wesentlichen her -
ausforderungen widmen: Zum einen ist 
die integration von rund 700 städtischen 
Wohnungen vorgesehen, zum anderen ist 
es nach jahrelangen Verhandlungen gelun-
gen, dass die bauverein AG als Partner der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt die Konversi-
onsflächen der ehemaligen Lincoln-siedlung 
übernehmen und in den nächsten Jahren 
entwickeln wird, sodass hier dringend benö-
tigter Wohnraum geschaffen werden kann.
HEAG mobilo GmbH
Als Verkehrs- und lnfrastrukturdienstleis-
ter sichert die heAG mobilo die Mobilität 
der Menschen in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-
Dieburg. Mit der prognostizierten positiven 
bevölkerungsentwicklung im Verkehrsge-
biet ist weiterhin eine hohe Nachfrage im 
ÖPNV zu erwarten. Angesichts steigender 
Kraftstoffkosten und eines wachsenden 
Umweltbewusstseins werden busse und 
bahnen zudem weiter an bedeutung ge-
winnen. Vor dem hintergrund des demo-
grafischen Wandels passt die heAG mobilo 
ihre ÖPNV-Leistungen an die Mobilitätsan-
forderungen älterer Menschen an.
Die von der stadtverordnetenversamm-
lung der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
beschlossene straßenbahnanbindung des 
standortes „Lichtwiese“ der technischen 
Universität Darmstadt wird den ÖPNV 
weiter stärken. Des Weiteren sind die 
Anbindung der Konversionsflächen im 
bereich der ehemaligen cambrai-fritsch-
Kaserne sowie eine streckenerweiterung 
nach roßdorf und Groß-Zimmern in der 
politischen Diskussion. Diese Angebots-
erweiterungen werden die Nachfrage im 
ÖPNV weiter steigern und zu einer positi-
ven entwicklung der Gebiete führen.
Wegen der erneuerung der Autobahn-
brücke A5 erfolgt der eingleisige stra-
ßenbahnbetrieb zwischen Darmstadt und 
Griesheim noch bis herbst 2014 über eine 
separate behelfsbrücke, an deren Kosten 
sich die heAG mobilo beteiligt. ein wei-
teres umfassendes bauvorhaben ist die 
errichtung einer neuen Nahverkehrsspur 
in der bismarckstraße. Mit den Vorarbeiten 
für den westlichen teilabschnitt zwischen 
Poststraße und Dolivostraße wurde im 
sommer 2013 begonnen. Die Gleisbau-
arbeiten werden voraussichtlich ab ende 
2014 erfolgen.
Nicht nur Gleissanierungen werden die 
heAG mobilo in den kommenden Jahren 
beschäftigen, auch die fortsetzung des 
barrierefreien Umbaus von weiteren stra-
ßenbahnhaltestellen ist in den nächsten 
Jahren geplant.
Um die fahrstromversorgung für die 
straßenbahnen zu sichern, stehen in den 
nächsten Jahren umfangreiche erneue-
rungen an fahrleitungs- und fahrstrom-
versorgungsanlagen an. Die bestehenden 
Anlagen entsprechen nicht mehr dem aus 
betriebserweiterungen resultierenden 
höheren fahrstrombedarf. Die damit ver-
bundenen verschiedenen teilmaßnahmen 
sollen über einen mehrjährigen Zeitraum 
umgesetzt werden. Mit der realisierung 
der ersten teilmaßnahmen soll 2014 
begonnen werden.
Durch steigende fahrgeldeinnahmen ist 
für 2014 mit einem leichten Anstieg der 
Umsatzerlöse zu rechnen. Als ergebnis 
wird ein strukturbedingter Verlust von 
31,5 Mio. eUr erwartet.
Bericht nach § 312 Aktiengesetz
Der Vorstand der heAG holding AG – be-
teiligungsmanagement der Wissenschafts-
stadt Darmstadt (heAG) erklärt: „Unsere 
Gesellschaft erhielt bei jedem im bericht 
über beziehungen zu verbundenen Un-
ternehmen aufgeführten rechtsgeschäft 
eine angemessene Gegenleistung und 
wurde durch die im bericht angegebenen 
und getroffenen Maßnahmen nicht be-
nachteiligt. Dieser beurteilung liegen die 
Umstände zu Grunde, die uns im Zeitpunkt 
der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt 
waren.“
Die zum Jahresende beobachteten wesentli-
chen risiken betreffen den energiebereich. 
Die risiken beziehen sich auf den bereich 
der regulierten energienetze und die auf 
die rentabilität des Gasturbinenkraftwerks 
und der Gemeinschaftskraftwerk irsching 
Gmbh sowie das ergebnispotenzial lang-
fristiger energiebeschaffungsverträge wir-
kenden Ausgestaltungen von Marktdesign 
und Marktpreisniveau.
Daneben bestehen allgemeine Markt- und 
betriebsrisiken sowie erzeugungs-, bezugs- 
und absatzseitige chancen und risiken auf-
grund der künftig zu erwartenden volatilen 
Preisentwicklung auf den energiemärkten 
sowie der Umsetzung der strategischen 
Ausrichtung des energiebereichs.
Keine dieser risiken erscheinen für sich 
oder in ihrem Zusammenhang als unter-
nehmensgefährdend.
Personal
Der heAG-Konzern bietet vielen Menschen 
in Darmstadt einen attraktiven und si-
cheren Arbeitsplatz. im Jahr 2013 zählten 
hierzu 3.063 beschäftigte, davon befan-
den sich 121 in der Ausbildung.
Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 
werden zahlreiche Möglichkeiten zur fort- 
und Weiterbildung, ein aktiver Gesund-
heitsschutz sowie die Möglichkeiten zur 
Kommunikation, zum beispiel in form von 
Mitarbeiterzeitungen und dem Zugang 
zum intranet, geboten.
Ausblick
HEAG südhessische Energie AG (HsE)
Der hse-Konzern sieht sich in den kom-
menden Geschäftsjahren vor großen 
strategischen herausforderungen und 
Aufgaben, deren bewältigung bzw. kon-
sequente Umsetzung zu einer steigerung 
der ertragskraft des Konzerns führen 
werden.
Die Maßnahmen, die im rahmen der „Vor-
wärtsstrategie“ definiert wurden, werden 
nach ersten positiven effekten im abge-
schlossenen Geschäftsjahr bereits im Jahr 
2014 eine erhebliche ergebnisverbesserung 
erbringen. Mittelfristig (ab 2016) soll da-
durch das ergebnis vor steuern und Zinsen 
um über 90 Mio. eUr gesteigert werden.
ein weiterer schwerpunkt wird im Jahr 
2014 auf der intensivierung der regiona-
len Vertriebsaktivitäten sowie der Prüfung 
neuer strategischer Optionen bei Wind-
Onshore und fernwärme liegen. hierzu 
werden Maßnahmen ergriffen, die durch 
Optimierung bestehender Vertriebsstruk-
turen freiräume zur intensivierung der 
Marktbearbeitung schaffen werden. Die 
Ausgestaltung und inbetriebnahme der 
handwerkskooperation im Jahr 2014 wird 
einen relevanten bestandteil des regiona-
len Netzwerkes darstellen.
Als energiewirtschaftliche themen werden 
auch im Jahr 2014 einsatzmöglichkeiten 
des GtKW sowie das weitere Vorgehen im 
rahmen eines langfristigen energiebe-
zugsvertrages im Mittelpunkt stehen.
ein schwerpunktthema des Geschäftsfelds 
Netze im kommenden Jahr ist das Projekt 
„Große Netzgesellschaft“. Dieses Projekt 
sieht die bündelung großer teile des ope-
rativen Netzgeschäfts im hse-Konzern vor 
und soll die realisierung von einspar- und 
synergiepotenzialen ermöglichen. in diesem 
Zusammenhang wird die Verteilnetzbetrei-
ber (VNb) rhein-Main-Neckar Gmbh & co. 
KG voraussichtlich ab dem 1. Juli 2014 ihr 
operatives Geschäft weitgehend auf die hse 
technik Gmbh & co. KG übertragen. Die gro-
ße Netzgesellschaft wird dann unter neuem 
Namen an den start gehen.
Die begonnene Optimierung des betei-
ligungsportfolios wird im Geschäftsjahr 
2014 weiter fortgeführt.
Die Umsatzerlöse des hse-Konzerns im 
Geschäftsjahr 2014 werden sich voraus-
sichtlich auf rund 1,8 Mrd. eUr belaufen, 
bei einem annähernd ausgeglichenen 
ergebnis.
bauverein AG
Das Kerngeschäftsfeld Wohnungsver -
mietung und das Geschäftsfeld Mieter-
privatisierung werden auch in den 
kommenden Jahren die wesentlichen 
beiträge zur ertragslage leisten. b ezüglich 
der sicherung der ertragskraft in beiden 
Geschäftsfeldern dürften die e ntwicklun-
gen außerhalb Darmstadts an b edeutung 
zunehmen. Nachdem sich die e rtragslage 
Beschäftigte im 
HEAG-Konzern:
Konzernlagebericht
3.063
3.416
3.412
3.311
3.140
3.130
4.000
3.500
3.000
2.500
2.000
2008 2009 201220112010 2013

36 37HEAG Geschäftsbericht 2013
KONZERNBILANZ DER HEAG ZUm 31. DEZEmBER 2013
AKTIVA
2013 2012
TEUR TEUR
ANLAGEVERmÖGEN    2.119.807  2.187.823
Immaterielle Vermögensgegenstände    13.669  18.362
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche schutzrechte
und ähnliche rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen rechten und Werten    11.371  13.333
Geschäfts- oder firmenwert    2.298  5.029
sachanlagen    1.753.818  1.812.085
Grundstücke, grundstücksgleiche rechte und bauten
einschließlich der bauten auf fremden Grundstücken   989.818 1.011.490
technische Anlagen und Maschinen   649.744  606.774
Andere Anlagen, betriebs- und Geschäftsausstattung   82.874  95.183
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im bau   31.382  98.638
Finanzanlagen    352.320  357.376
Anteile an verbundenen Unternehmen   1.180  1.405
Ausleihungen an verbundene Unternehmen   200  3.786
beteiligungen an assoziierten Unternehmen   38.119  40.549
beteiligungen   141.112  142.839
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein beteiligungsverhältnis besteht   127.375  119.688
Wertpapiere des Anlagevermögens   25.011  26.079
sonstige Ausleihungen   19.323  23.030
UmLAUFVERmÖGEN    848.615  856.259
Vorräte   65.582  80.314
roh-, hilfs- und betriebsstoffe   13.221  16.303
Unfertige erzeugnisse, unfertige Leistungen   43.024  47.069
fertige erzeugnisse und Waren   2.300  4.624
Geleistete Anzahlungen   841  5.565
emissionsrechte   6.196  6.753
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   343.649  451.815
forderungen aus Lieferungen und Leistungen   215.090  281.465
forderungen gegen verbundene Unternehmen   443  1.229
forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein beteiligungsverhältnis besteht   11.183  10.882
sonstige Vermögensgegenstände   116.933  158.239
wertpapiere
sonstige Wertpapiere   150  210
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   439.234  323.920
Rechnungsabgrenzungsposten   14.061  15.944
Aktive latente steuern   3.030  2.498
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   5.163  11.640
Bilanzsumme   2.990.676  3.074.164
PAssIVA
2013 2012
TEUR TEUR
EIGENKAPITAL    176.778  236.436
Gezeichnetes Kapital    48.533  48.533
Kapitalrücklage    329.445  329.445
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital und kumuliertes übriges Konzernergebnis - 236.651 -184.585
Anteile anderer Gesellschafter    35.451  43.043
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung    1.036  5.665
Empfangene Ertragszuschüsse    92.745  95.063
sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Emissionsrechte   653 861
Rückstellungen    529.473  508.315
rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   202.771 203.400 
steuerrückstellungen   29.026  27.646
sonstige rückstellungen   297.676  277.269
Verbindlichkeiten   2.109.605  2.161.640
Anleihen   320.000  320.000
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   1.280.204 1.219.998 
erhaltene Anzahlungen auf bestellungen   88.120  110.469
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   148.343 198.807 
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   4.620 4.922 
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein beteiligungsverhältnis besteht   1.248 2.193 
sonstige Verbindlichkeiten   267.070  305.251
(davon aus steuern) (39.750) (71.639)
(davon im rahmen der sozialen sicherheit) (95) (187)
Rechnungsabgrenzungsposten   60.273  48.462
Passive latente steuern    20.113  17.722
Bilanzsumme    2.990.676  3.074.164
Konzernbilanz

38 39HEAG Geschäftsbericht 2013
KONZERN-GEwINN- UND VERLUsTRECHNUNG DER HEAG
VOm 1. JANUAR BIs 31. DEZEmBER 2013
2013 2012
TEUR TEUR
Umsatzerlöse   2.065.237  2.128.305
erhöhung oder Verminderung des bestands an fertigen   
und unfertigen erzeugnissen und Leistungen   18.444 -139
Andere aktivierte eigenleistungen   7.187  15.793
sonstige betriebliche erträge   110.229  91.026
Materialaufwand   1.633.008  1.656.043
a)  Aufwendungen für roh-, hilfs- und   
betriebsstoffe und für bezogene Waren   1.300.499 1.344.704
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen   332.509  311.339
Personalaufwand   222.582  239.262
a) Löhne und Gehälter   179.648  192.782
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für   
Altersversorgung und für Unterstützung   42.934 46.480
(davon für Altersversorgung) (12.895) (14.777)
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 
des Anlagevermögens und sachanlagen   116.467  96.215
sonstige betriebliche Aufwendungen   170.737  173.137
erträge aus beteiligungen   5.214  3.486
(davon aus verbundenen Unternehmen) (37) (65)
erträge aus Gewinnabführungsverträgen   146 -
ergebnis aus beteiligungen an assoziierten Unternehmen   1.531  2.341
erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des finanzanlagevermögens   11.347  9.604
(davon aus verbundenen Unternehmen) (8) (87)
sonstige Zinsen und ähnliche erträge   8.660  12.397
(davon aus verbundenen Unternehmen) (80) (80)
Abschreibungen auf finanzanlagen und 
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   188  10.425
Aufwendungen aus Verlustübernahme   144  124
Zinsen und ähnliche Aufwendungen   97.850  87.934
(davon an verbundene Unternehmen) (151) (152)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 12.981 -327
steuern vom einkommen und vom ertrag   24.148  11.322
sonstige steuern   3.768  4.672
erträge aus Verlustübernahme   16.398  17.063
Jahresfehlbetrag / - überschuss - 24.499  742
KONZERN-KAPITALFLUssRECHNUNG DER HEAG
2013 2012
TEUR TEUR
Jahresergebnis vor Verlustübernahme - 40.897 -16.321
Abschreibungen / Zuschreibungen    
auf das Anlagevermögen 116.218 106.400
Veränderung der rückstellungen   39.192 -1.755
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / erträge - 40.351 -13.564
Gewinn / Verlust aus dem Abgang von
Gegenständen des Anlagevermögens - 16.636 -25.408
einzahlungen aus Dividenden von Unternehmen,
die nach der equity-bewertung bilanziert werden   2.137  2.959
Veränderung der Vorräte - 17.340 -1.738
Veränderung der forderungen   
aus Lieferungen und Leistungen 43.338 -16.868
Veränderung anderer Aktiva   41.984  24.988
Veränderung der Verbindlichkeiten  
aus Lieferungen und Leistungen - 29.709 24.474
Veränderung anderer Passiva   1.954  21.521
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit   99.890  104.688
einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen 
des sachanlagevermögens und des immateriellen   
Anlagevermögens   29.082 23.922
Auszahlungen für investitionen in das sachanlage-
vermögen und das immaterielle Anlagevermögen - 83.498 -163.195
einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen  
des finanzanlagevermögens   6.783 26.259
Auszahlungen für investitionen in 
das finanzanlagevermögen - 13.856 -53.905
einzahlungen aus dem Verkauf von
konsolidierten Unternehmen 34.900 -
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 26.589 -166.919
Auszahlungen an Unternehmenseigner 
und Minderheitsgesellschafter - 20.281 -337.052
einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten   153.638 550.015
Auszahlungen aus der tilgung von Krediten - 99.102 -175.818
Verlustübernahme    16.398  17.063
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit    50.653  54.208
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds   123.954 -8.023
Konsolidierungskreisbedingte änderung 
des finanzmittelfonds - 8.736 -208
Wechselkursbedingte änderung des finanzmittelfonds - -13
finanzmittelfonds am 1. Januar    324.609  332.853
Finanzmittelfonds am 31. Dezember    439.827  324.609
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung / Konzern-Kapitalflussrechnung

40 41HEAG Geschäftsbericht 2013
KONZERNEIGENKAPITALsPIEGEL DER HEAG
HEAG minderheitsgesellschafter Konzern- 
eigenkapital
Gezeich- 
netes 
Kapital
Kapital- 
rücklage
Erwirt- 
schaftetes 
Konzerneigen-
kapital
Kumuliertes übriges
Konzernergebnis
Eigen- 
kapital
minderheiten- 
kapital
Kumuliertes übriges
Konzernergebnis
Eigen- 
kapital
Ausgleichs- 
posten aus 
der Fremd- 
währungs-
umrechnung
 Andere 
neutrale 
Transak-
tionen
Ausgleichs-  
posten aus  
der Fremd- 
währungs- 
umrechnung
Andere  
neutrale 
Transak- 
tionen
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR  TEUR  TEUR
stand am 01.01.2012   48.533   329.445   45.141   102 - 16.861   406.360   196.556   202 - 28.003   168.755   575.115
Gezahlte Dividenden - - - 389 - - - 389 - 3.090 - - - 3.090 - 3.479
änderungen des Konsolidierungskreises - - - 708 - - 594 - 1.302 - 2.751 -   1.492 - 1.259 - 2.561
Veränderungen durch hinzuerwerb von Anteilen
an bereits vollkonsolidierten Unternehmen - - - 53.560   78 - 155.558 - 209.040 - 145.024 - 78   20.674 - 124.428 - 333.468
Übrige Veränderungen - - - 5 - - - 5   5 - -   5 -
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag - - - 2.294 - - - 2.294   3.036 - -   3.036   742
Übriges Konzernergebnis - - -   63 -   63 -   24 -   24   87
Konzerngesamtergebnis - - - 2.294   63 - - 2.231   3.036   24 -   3.060   829
stand am 31.12.2012   48.533   329.445 - 11.815   243 - 173.013   193.393   48.732   148 - 5.837   43.043   236.436
Gezahlte Dividenden - - - 23.867 - - - 23.867 - 7.414 - - - 7.414 - 31.281
änderungen des Konsolidierungskreises - - - 473 - 243 - 1.365 - 2.081 - 3.251 - 148   2.132 - 1.267 - 3.348
Übrige Veränderungen - - - 762 - - 14 - 776 - 12 -   258   246 - 530
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag - - - 25.342 - - - 25.342   843 - -   843 - 24.499
Konzerngesamtergebnis - - - 25.342 - - - 25.342   843 - -   843 - 24.499
stand am 31.12.2013   48.533   329.445 - 62.259 - - 174.392   141.327   38.898 - - 3.447   35.451   176.778
Konzerneigenkapitalspiegel

42 43HEAG Geschäftsbericht 2013
soweit diese nicht von untergeordneter 
bedeutung sind. bei erfolgswirksamen 
Konsolidierungsmaßnahmen werden, so-
weit sie wesentlich sind, auch die Anteile 
anderer Gesellschafter berücksichtigt.
 
BILANZIERUNG UND BEwERTUNG
entgeltlich erworbene immaterielle 
Vermögensgegenstände sind zu An-
schaffungskosten erfasst und werden 
linear über die planmäßige Nutzungsdau-
er abgeschrieben. Unter dem Geschäfts- 
oder firmenwert werden beträge aus den 
einzelabschlüssen und aus der Kapitalkon-
solidierung ausgewiesen.
sachanlagen werden zu Anschaffungs- 
oder herstellungskosten abzüglich erhal-
tener Kapitalzuschüsse, bei Gebäuden 
und beweglichen Anlagegegenständen 
abzüglich überwiegend linearer Abschrei-
bungen über die planmäßige Nutzungs-
dauer, bewertet. Die herstellungskosten 
umfassen einzelkosten sowie anteilige 
aktivierungsfähige Gemeinkosten.
bei den Finanzanlagen sind die Anteile  
an verbundenen Unternehmen, die betei-
ligungen und die Wertpapiere zu Anschaf-
fungskosten, bzw. bei dauerhafter Wert-
minderung zu niedrigeren beizulegenden 
Werten, angesetzt. Die Ausleihungen sind 
mit dem Nennwert oder dem niedrigeren 
barwert ausgewiesen.
im rahmen der saldierung nach § 246 
Abs. 2 satz 2 HGB wurden Vermögens-
gegenstände mit einem Zeitwert von 
101.960  teUr (Anschaffungskosten 
100.617  teUr) mit Pensionsverpflichtun-
gen von 104.653  teUr sowie erträge von 
724  teUr mit entsprechenden Aufwen-
dungen verrechnet. Dabei entstanden ein 
aktiver Unterschiedsbetrag von 5.163  teUr 
sowie ein passiver Unterschiedsbetrag  
von 7.856  teUr, der innerhalb der Pensi-
onsrückstellungen ausgewiesen wird.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind 
mit fortgeschriebenen durchschnittlichen 
einstandspreisen unter beachtung des 
Niederstwertprinzips bewertet. Nicht 
mehr oder nur bedingt brauchbares Mate-
rial wird abgewertet. für substratbestände 
werden festwerte gemäß § 240 Abs. 3 hGb 
gebildet.
Die unfertigen Erzeugnisse und unferti-
gen Leistungen enthalten einzelkosten 
und anteilige aktivierungsfähige Gemein-
kosten. 
Die bilanzierten, unentgeltlich zugewiese-
nen und angeschafften Emissionsrechte 
werden unter beachtung des strengen 
Niederstwertprinzips bewertet. Den un-
entgeltlich zugewiesenen nicht verbrauch-
ten rechten steht ein sonderposten auf 
der Passivseite gegenüber. 
Die Forderungen und die sonstigen 
Vermögensgegenstände sind mit ihren 
Nennwerten bilanziert. bei den forde-
rungen werden erkennbare einzelrisiken 
durch Wertberichtigungen berücksichtigt. 
Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch 
Pauschalwertberichtigungen rechnung 
getragen.
Die wertpapiere des Umlaufvermögens 
sind zu Anschaffungskosten oder dem 
niedrigeren Kurswert am bilanzstichtag 
aktiviert.
Latente steuern werden für zeitliche 
Unterschiede zwischen den handelsrecht-
lichen und steuerlichen Wertansätzen in 
den bilanzpositionen Anlagevermögen, 
forderungen und sonstige Vermögensge-
genstände und rückstellungen ermittelt. 
Darüber hinaus werden steuerliche Ver-
lustvorträge, die innerhalb der nächsten  
5 Jahre genutzt werden können, berück -
sichtigt. Die berechnung der latenten 
steuern auf basis der unternehmensindi-
viduellen steuersätze zwischen 12 % und 
31 % führte zu einem Aktivüberhang. Von 
dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven 
latenten steuerüberhangs gemäß § 274 
Abs. 1 satz 2 hGb wird kein Gebrauch 
gemacht. für Differenzen zwischen han-
delsrechtlichen und steuerlichen Wertan-
sätzen durch Konsolidierungsmaßnahmen 
werden aktive und passive latente steuern 
gemäß § 306 hGb ausgewiesen.
Die bis einschließlich 2002 empfangenen 
Ertragszuschüsse mit Wert zum stichtag 
von 19.206  teUr werden im Zugangsjahr 
mit 2,5 %, in den f olgejahren mit 5 % 
der Ursprungsbeträge zugunsten der 
Umsatzerlöse aufgelöst. Die seit dem Jahr 
2003 empfangenen ertragszuschüsse mit 
Wert zum stichtag von 73.539  teUr wer-
den analog der Nutzungsdauer und der 
Abschreibungen für die den Zuschüssen 
zuordenbaren Anlagegüter aufgelöst. 
Die Rückstellungen für Pensionen und 
ähnliche Verpflichtungen werden versi-
cherungsmathematisch nach der „Projec-
ted Unit credit Method (PUcM)“ auf der 
basis der richttafeln 2005 G von Prof. Dr. 
Klaus heubeck ermittelt. Der verwendete 
rechnungszins betrug 4,9 %, die Gehaltsdy-
namik 2,5 % und die rentendynamik 2,4 %.
rückstellungen für Altersversorgungsver-
pflichtungen oder vergleichbare langfristig 
fällige Verpflichtungen werden nach § 253 
Abs. 2 satz 2 hGb pauschal mit dem von 
der Deutschen bundesbank ermittelten 
durchschnittlichen Marktzinssatz der letz-
ten sieben Jahre abgezinst, der sich bei 
einer angenommenen restlaufzeit von  
15 Jahren ergibt.
Die sonstigen Rückstellungen berück -
sichtigen alle erkennbaren risiken und un-
gewissen Verbindlichkeiten. sie sind nach 
vernünftiger kaufmännischer beurteilung 
in höhe des erfüllungsbetrages angesetzt. 
Die derivativen Finanzgeschäfte werden 
gemäß § 254 hGb als bewertungseinheit 
unter Anwendung der einfrierungsme-
thode mit einem Grundgeschäft zusam-
mengefasst, soweit ein unmittelbarer 
sicherungszusammenhang zwischen 
Grundgeschäft und sicherungsgeschäft 
besteht. finanzgeschäfte, für die keine  
bewertungseinheit gebildet wurde, wer-
den einzeln zu Marktpreisen bewertet. 
Daraus resultierende unrealisierte Verluste 
werden ergebniswirksam berücksichtigt.
Die Verbindlichkeiten werden mit den 
erfüllungsbeträgen ausgewiesen.
VORBEmERKUNGEN
Der Konzernabschluss der heAG holding 
AG – beteiligungsmanagement der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt (heAG) ist nach 
den Vorschriften des handelsgesetzbuchs 
(hGb) und den ergänzenden bestimmun-
gen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.
Der Konzernabschluss wird beim elektro-
nischen bundesanzeiger eingereicht und 
veröffentlicht.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 
ist nach dem Gesamtkostenverfahren auf-
gestellt. Der Konzernabschluss wird auf 
den stichtag des Jahresabschlusses des 
Mutterunternehmens aufgestellt.
KONsOLIDIERUNGsKREIs
Die in den Konzernabschluss einbezoge-
nen tochterunternehmen sowie nach der 
equity-bewertung bilanzierten Unterneh-
men sind den Angaben zum Anteilsbesitz 
zu entnehmen.
Die bisher nach § 296 Abs. 2 hGb nicht 
konsolidierten tochterunternehmen Peb  
breitband Gmbh & co. KG und bVD New 
Living Gmbh & co. KG wurden aufgrund 
des gestiegenen Geschäftsumfangs im Ge-
schäftsjahr 2013 erstmals vollkonsolidiert. 
Die hse entsorgung Gmbh (ehemals: hse 
entsorgung AG) hat im Geschäftsjahr 2013 
ihre Anteile an der enviro Mondial Gmbh 
veräußert.
Die bereits vollkonsolidierten Unterneh-
men e-ben Gmbh & co. KG und bLUeNOrM 
Gmbh sowie die bisher nicht vollkonsoli-
dierte e-ben Verwaltungs-Gmbh wurden 
im berichtsjahr auf die eNte GA Gmbh 
& co. KG (ehemals: eNte GA Privatkun-
den Gmbh & co. KG) verschmolzen. Die 
eNteGA Gmbh & co. KG wird weiterhin 
im rahmen der Vollkonsolidierung in den 
Konzernabschluss einbezogen.
Die heAG Pensionszuschusskasse VVaG 
(heAG PZK) wird nicht konsolidiert, da sie 
gemäß § 296 Abs. 2 hGb für die Verpflich-
tung, ein den tatsächlichen Verhältnissen 
entsprechendes bild der Vermögens-, 
finanz- und ertragslage des heAG-Kon-
zerns zu vermitteln, von untergeordneter 
bedeutung ist. Die heAG PZK ist für die 
ergänzende Altersversorgung der Mitar-
beiter im heAG-Konzern zuständig. sie 
hat den Zweck, ihren Mitgliedern renten 
nach den bestimmungen ihrer satzung 
zu gewähren. Die finanzierung erfolgt 
über beiträge der Mitglieder und der 
Konzernunternehmen. Zum 31. Dezember 
2013 betrugen die versicherungstechni-
schen rückstellungen der heAG PZK 
224.290  teUr, denen Aktiva von insge-
samt 230.606  teUr gegenüberstanden. 
Die heAG PZK erzielte im Geschäftsjahr 
einen Jahresüberschuss von 302  teUr. 
einige weitere Gesellschaften mit gerin-
gem Geschäftsvolumen wurden gemäß 
§ 296 Abs. 2 hGb nicht in den Konzernab-
schluss einbezogen.
KONsOLIDIERUNGsGRUNDsäTZE
Grundlage für die Konsolidierung sind die 
Jahresabschlüsse der tochterunternehmen. 
Wesentliche bewertungsunterschiede 
werden im rahmen der Konsolidierung 
vereinheitlicht. Die bewertungsmethoden 
in den Jahresabschlüssen der assoziierten 
Unternehmen werden beibehalten.
bei den tochterunternehmen, die im 
rahmen der equity-bewertung einbezo-
gen werden, wird der letzte vorliegende 
Jahresabschluss zugrunde gelegt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis 
zum 31. Dezember 2009 nach der buch-
wertmethode. sich hieraus ergebende 
Unterschiedsbeträge wurden auf der 
Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt 
der erstmaligen einbeziehung in den Kon-
zernabschluss oder zum erwerbszeitpunkt 
ermittelt. Ab dem 1. Januar 2010 wird die 
Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt, 
zu dem das Unternehmen t ochterunter-
nehmen geworden ist, angewendet. 
Aktive Unterschiedsbeträge aus der 
Kapitalkonsolidierung von tochterun-
ternehmen werden den betreffenden 
Vermögensgegenständen insoweit 
zugeordnet, als deren Zeitwerte von den 
buchwerten abweichen. Verbleibende 
aktive Unterschiedsbeträge werden als 
Geschäfts- oder firmenwert aktiviert und 
über die Nutzungsdauer von 4 bis 15 
Jahren abgeschrieben. bei der ermittlung 
der Nutzungsdauer wird die branche 
des erworbenen tochterunternehmens 
berücksichtigt. 
Passive Unterschiedsbeträge aus der 
Kapitalkonsolidierung werden in den son-
derposten aus der Kapitalkonsolidierung 
eingestellt. Passive Unterschiedsbeträge, 
die darauf zurückzuführen sind, dass 
nach dem erwerb der beteiligung, aber 
vor dem stichtag der erstkonsolidierung, 
Gewinne des Unternehmens thesauriert 
worden sind, werden erfolgsneutral in  
das eigenkapital eingestellt.
Die equity-bewertung erfolgt nach der 
buchwertmethode. Der Unterschieds-
betrag zwischen den buchwerten der 
assoziierten Unternehmen und deren 
eigenkapital beträgt zum 31. Dezem-
ber 2013 4.477  teUr. Darin enthalten 
sind Geschäfts- oder firmenwerte von 
1.327  teUr sowie passive Unterschieds-
beträge von 6.007  teUr. Die Abschrei-
bungen auf Geschäfts- oder firmenwerte 
von assoziierten Unternehmen werden ab 
dem berichtsjahr in den Abschreibungen 
auf immateriellen Vermögensgegenstän-
den ausgewiesen (797 teUr). im Vorjahr 
erfolgte der Ausweis im ergebnis aus 
assoziierten Unternehmen (797 teUr).
forderungen, Verbindlichkeiten und rück-
stellungen zwischen den konsolidierten 
Gesellschaften werden gegeneinander 
aufgerechnet. Umsatzerlöse, sonstige be-
triebliche erträge und Zinserträge werden 
mit den entsprechenden Aufwendungen 
verrechnet. beteiligungserträge aus einbe-
zogenen Unternehmen werden eliminiert. 
Aufwendungen und erträge aus ergebnis-
abführungsverträgen zwischen einbezo-
genen Gesellschaften werden ebenfalls 
gegeneinander aufgerechnet. Zwischener-
gebnisse aus konzerninternen Liefer- und 
Leistungsbeziehungen werden eliminiert, 
KONZERNANHANG DER HEAG
Konzernanhang

44 45HEAG Geschäftsbericht 2013
KONZERNANLAGENsPIEGEL DER HEAG
Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
stand 
01.01.2013
Konsolidie- 
rungskreis-
änderungen
Zugänge Um- 
buchungen
Abgänge stand  
31.12.2013
stand 
01.01.2013
Konsolidie- 
rungskreis-
änderungen
Abschrei-
bungen des 
Berichtsjahres
Zuschrei-
bungen
Um- 
buchungen
Abgänge stand 
31.12.2013
stand 
31.12.2012
stand 
31.12.2013
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR  TEUR  TEUR  TEUR  TEUR  TEUR  TEUR  TEUR
Immaterielle
Vermögensgegenstände   111.058 - 7.119   5.069   129   249   108.888   92.696 - 5.173   7.874 - -   178   95.219   18.362   13.669
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche
schutzrechte und ähnliche
rechte und Werte sowie Lizenzen
an solchen rechten und Werten   78.673 - 1.944   5.069   129   92   81.835   65.340 - 1.612   6.811 - -   75   70.464   13.333   11.371
Geschäfts- oder firmenwert   32.385 - 5.175 - -   157   27.053   27.356 - 3.561   1.063 - -   103   24.755   5.029   2.298
sachanlagen   4.032.735 - 26.823   78.429 - 1.642   36.125   4.046.574   2.220.650 - 11.842   107.796 - - 300   23.548   2.292.756   1.812.085   1.753.818
Grundstücke, grundstücksgleiche
rechte und bauten
einschließlich der bauten auf
fremden Grundstücken   1.618.900 - 14.636   8.220   10.883   11.191   1.612.176   607.410 - 4.789   22.621 - - 300   2.584   622.358   1.011.490   989.818
technische Anlagen und Maschinen   2.056.227 - 4.203   40.362   88.176   20.127   2.160.435   1.449.453 - 2.599   71.298 -   9.800   17.261   1.510.691   606.774   649.744
Andere Anlagen, betriebs- 
und Geschäftsausstattung   249.148 - 6.396   3.811   296   4.300   242.559   153.965 - 4.454   13.877 - -   3.703   159.685   95.183   82.874
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im bau   108.460 - 1.588   26.036 - 100.997   507   31.404   9.822 - - - - 9.800 -   22   98.638   31.382
Finanzanlagen   394.282 - 5.608   9.251 -   12.720   385.205   36.906 -   985   437 - 154   4.415   32.885   357.376   352.320
Anteile an verbundenen
Unternehmen   4.683 - 295   70 - -   4.458   3.278 - - - - -   3.278   1.405   1.180
Ausleihungen an verbundene
Unternehmen   3.786 - 3.586   80 -   80   200 - - - - - - -   3.786   200
beteiligungen an assoziierten
Unternehmen   42.409 -   450 -   2.083   40.776   1.860 -   797 - - -   2.657   40.549   38.119
beteiligungen   167.395 - - -   6.125   161.270   24.556 - - - -   4.398   20.158   142.839   141.112
Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
beteiligungsverhältnis besteht   125.015 -   8.522 -   835   132.702   5.327 - - - - -   5.327   119.688   127.375
Wertpapiere
des Anlagevermögens   26.079 - - -   1.042   25.037 - -   180 - - 154 -   26   26.079   25.011
sonstige Ausleihungen   24.915 - 1.727   129 -   2.555   20.762   1.885 -   8   437 -   17   1.439   23.030   19.323
Anlagevermögen   4.538.075 - 39.550   92.749 - 1.513   49.094   4.540.667   2.350.252 - 17.015   116.655   437 - 454   28.141   2.420.860   2.187.823   2.119.807
Konzernanlagenspiegel

46 47HEAG Geschäftsbericht 2013
ANTEILsBEsITZ DER HEAG
Name der Gesellschaft sitz Anteil am Eigen- Jahres- Jahr Konzern-
der Gesellschaft Kapital kapital ergebnis verhältnis
% TEUR TEUR
Anteilsbesitz der HEAG:
bauverein AG Darmstadt 85,4 / 93,6 1) 316.040 19.929 2013 V
heAG mobilo Gmbh 2) Darmstadt 74,0 32.989 0 2013 V
heAG südhessische energie AG (hse) Darmstadt 93,1 283.469 -12.267 2013 V
heAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige Gmbh Darmstadt 100,0 2.271 5 2013 V
heAG Versicherungsservice Gmbh Darmstadt 100,0 25 - 2013 N
city shopping Gmbh & co. Anlagen KG i.L. Darmstadt 33,3 - - - N
Anteilsbesitz der HEAG südhessische Energie AG (HsE):
citiworks AG Darmstadt 100,0 18.832 1.053 2013 V
count + care Gmbh & co. KG Mainz 74,9 13.914 2.900 2013 V
count+care Verwaltungs-Gmbh Mainz 74,9 25 0 2013 N
eNteGA energieeffizienz Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 2.569 -539 2013 V
eNteGA energieeffizienz Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 34 2 2013 N
eNteGA Geschäftskunden Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 13.363 3.359 2013 V
eNteGA Geschäftskunden Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 27 2 2013 N
eNteGA Gmbh & co. KG (ehemals: eNteGA Privatkunden Gmbh & co. KG) Darmstadt 100,0 23.368 9.113 2013 V
eNteGA Verwaltungs-Gmbh (ehemals: eNteGA Privatkunden Verwaltungs-Gmbh) Darmstadt 100,0 46 1 2013 N
forest carbon Group AG frankfurt a. M. 49,9 -407 -537 2012 e
Global tech i Offshore Wind Gmbh hamburg 24,9 -40.946 -65.687 2012 N
hessenwasser Gmbh & co. KG Groß-Gerau 27,3 39.161 334 2012 e
hessenwasser Verwaltungs-Gmbh Groß-Gerau 27,3 62 3 2012 N
hse Abwasserreinigung Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 -3.583 184 2013 V
hse Abwasserreinigung Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 27 2 2013 N
hse AVG beteiligungs-Gmbh 2) Darmstadt 50,0 15.208 0 2013 V
hse entsorgung Gmbh (ehemals: hse entsorgung AG) Darmstadt 100,0 35.310 31.933 2013 V
hse Medianet Gmbh Darmstadt 100,0 12.411 1.595 2013 V
hse Medianet Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 23 -2 2013 N
hse Netz AG 2) Darmstadt 100,0 281.130 0 2013 V
hse regenerativ Gmbh  Darmstadt 100,0 8.611 -734 2013 V
hse technik Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 34.233 279 2013 V
hse technik Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 108 8 2013 N
hse Wasserversorgung biblis Gmbh biblis 74,9 1.013 74 2013 V
hse Wasserversorgung Groß-rohrheim Gmbh Darmstadt 100,0 37 12 2013 V
hse Wohnpark Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 -8.680 293 2013 V
hse Wohnpark Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 29 1 2013 N
industriekraftwerk breuberg Gmbh höchst i. Odw. 74,0 2.326 771 2013 V
Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg Gmbh i.L. Darmstadt 100,0 410 -4 2013 N
NAtUrpur institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige Gmbh Darmstadt 100,0 28.221 -903 2013 V
südwestdeutsche rohrleitungsbau Gmbh frankfurt a. M. 25,1 4.036 77 2012 e
Zweckgesellschaft der HEAG südhessische Energie AG (HsE):
hse Unterstützungskasse e. V. Darmstadt 0,0 1.113 -4.974 2013 V
Anteilsbesitz

48 49HEAG Geschäftsbericht 2013
Name der Gesellschaft sitz Anteil am Eigen- Jahres- Jahr Konzern-
der Gesellschaft Kapital kapital ergebnis verhältnis
% TEUR TEUR
Anteilsbesitz der HsE Entsorgung GmbH:
MW-Mayer Gmbh Darmstadt 95,0 280 -283 2013 V
Odenwälder Wasser- und Abwasser-service Gmbh erbach 29,0 110 23 2012 N
Anteilsbesitz der mw-mayer GmbH:
OrGAbO-Gmbh Darmstadt 100,0 105 -14 2013 N
Anteilsbesitz der HsE medianet GmbH:
Medianet breitband Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 270 -809 2013 V
ODeNWALD-iNtrANet Odinet Gmbh erbach 26,0 92 0 2012 N
Peb breitband Gmbh & co. KG 4) Darmstadt 51,0 48 -35 2013 V
Anteilsbesitz der medianet Breitband GmbH & Co. KG:
Medianet breitband beteiligungsgesellschaft mbh Darmstadt 100,0 25 0 2013 N
Anteilsbesitz der PEB Breitband GmbH & Co. KG:
Peb breitband beteiligungsgesellschaft mbh Darmstadt 100,0 34 0 2013 N
Anteilsbesitz der HsE Netz AG:
Verteilnetzbetreiber (VNb) rhein-Main-Neckar Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 -188 -4.865 2013 V
Verteilnetzbetreiber (VNb) rhein-Main-Neckar Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 27 2 2013 N
Anteilsbesitz der HsE Regenerativ GmbH:
future energy Pissos No. 5 sArL Leon / frankreich 100,0 744 189 2013 V
hse energie france sAs strasbourg / frankreich 100,0 3.101 -36 2013 V
hse solarpark Lauingen Gmbh & co. KG  Lauingen 100,0 3.947 219 2013 V
hse solarpark Lauingen Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 32 2 2013 N
hse solarpark Leiwen Gmbh & co. KG  Darmstadt 100,0 1.399 34 2013 V
hse solarpark Leiwen Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 32 2 2013 N
hse solarpark thüngen Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 13.313 584 2013 V
hse solarpark thüngen Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 31 2 2013 N
hse Windpark binselberg Gmbh & co. KG Groß-Umstadt 90,0 1.852 111 2013 V
hse Windpark binselberg Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 31 6 2013 N
hse Windpark erksdorf Gmbh Darmstadt 100,0 178 47 2013 V
hse Windpark haiger Gmbh & co. KG haiger 100,0 6.936 349 2013 V
hse Windpark haiger Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 28 2 2013 N
hse Windpark schlüchtern Gmbh Darmstadt 100,0 3.930 295 2013 V
Piecki sp. Z. o. o. Warschau / Polen 49,0 40.523 949 2013 e
Windpark esperstedt-Obhausen (WeO) Gmbh & co. KG Nürnberg 33,3 -1.195 -626 2012 N
Anteilsbesitz

50 51HEAG Geschäftsbericht 2013
Name der Gesellschaft sitz Anteil am Eigen- Jahres- Jahr Konzern-
der Gesellschaft Kapital kapital ergebnis verhältnis
% TEUR TEUR
Anteilsbesitz der HsE Energie France sAs:
Parc éolien baudignécourt sAs rennes / frankreich 100,0 -603 -540 2013 V
Parc éolien chermisey sAs rennes / frankreich 100,0 -281 -52 2013 V
Parc éolien La Lande de carmoise sAs rennes / frankreich 100,0 -52 -18 2013 V
Parc éolien Le charmois sAs rennes / frankreich 100,0 -1.022 -371 2013 V
Parc éolien Les Douves des epinettes sAs rennes / frankreich 100,0 687 -171 2013 V
Parc éolien Montafilant sAs rennes / frankreich 100,0 -369 -39 2013 V
Anteilsbesitz der NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH:
hse NAtUrpur energie AG Darmstadt 100,0 2.946 -19 2013 V
Anteilsbesitz der bauverein AG:
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbh Darmstadt 100,0 21 -4 2013 N
bVD freiberg Gmbh Darmstadt 50,0 27 2 2013 N
bVD Gewerbe Gmbh 3) Darmstadt 95,0 12.152 863 2013 V
bVD heimbau Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 2.596 393 2013 V
bVD immobilien beteiligungs-Gmbh  Darmstadt 100,0 20 -6 2013 N
bVD immobilien Gmbh & co. freiberg KG  Darmstadt 50,0 3.069 534 2013 e
bVD immobilien Gmbh & co. Postsiedlung KG  Darmstadt 99,9 15.063 -33 2013 V
bVD New Living Gmbh & co. KG 4) Darmstadt 100,0 185 -301 2013 V
bvd Mittelhessen Gmbh 2) Gießen 100,0 18.087 0 2013 V
bVD südhessen Gmbh 2) Darmstadt 100,0 93.393 0 2013 V
bVD Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 53 3 2013 N
Gemeinnützige baugesellschaft erbach mbh Darmstadt 94,8 3.012 285 2013 V
immo select Gmbh 2) Darmstadt 100,0 76 0 2013 N
sOPhiA hessen Gmbh 2) Darmstadt 100,0 25 0 2013 N
städtische Wohnungsgesellschaft freiberg / sa. mbh  freiberg 49,0 62.358 1.175 2013 e
Anteilsbesitz der BVD Gewerbe GmbH:
heAG Wohnbau Gmbh 2) Darmstadt 95,0 10.892 0 2013 V
Anteilsbesitz der bvd mittelhessen GmbH:
Wohnungsgesellschaft heGeMAG Gmbh & co. Nordhessen KG Darmstadt 100,0 13.948 1.793 2013 V
Anteilsbesitz der BVD südhessen GmbH:
Wohnungsgesellschaft heGeMAG Gmbh & co. südhessen KG Darmstadt 100,0 101.867 10.224 2013 V
Anteilsbesitz der HEAG wohnbau GmbH:
bVD Gewerbe Gmbh 3) Darmstadt 5,0 12.152 863 2013 V
Anteilsbesitz

52 53HEAG Geschäftsbericht 2013
Name der Gesellschaft sitz Anteil am Eigen- Jahres- Jahr Konzern-
der Gesellschaft Kapital kapital ergebnis verhältnis
% TEUR TEUR
Anteilsbesitz der HEAG mobilo GmbH:
heAG mobibus Gmbh & co. KG Darmstadt 99,0 2.363 347 2013 V
heAG mobibus Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 98,8 30 1 2013 N
heAG mobiserv Gmbh 2) Darmstadt 100,0 553 0 2013 V
heAG mobitram Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 50 26 2013 V
heAG mobitram Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 29 1 2013 N
Nahverkehr-service Gmbh (NVs) Darmstadt 100,0 -16 150 2013 V
Anteilsbesitz
1) Anteil am Kapital bereinigt um eigene Anteile 
2) ergebnisabführungsvertrag 
3) Mehrfachnennung 
4) erstkonsolidierung im Geschäftsjahr
V = Vollkonsolidierung 
N = Kein einbezug in den Konzernabschluss
e = Konsolidierung „at equity“

54 55HEAG Geschäftsbericht 2013
Die Forderungen gegen verbundene 
Unternehmen und gegen Unternehmen, 
mit denen ein Beteiligungsverhältnis 
besteht, betreffen überwiegend forde-
rungen aus Lieferungen und Leistungen 
sowie sonstige forderungen.
Die fälligkeit der forderungen ergibt sich 
aus nachfolgendem spiegel: 
2013 2012
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt > 1 Jahr Gesamt > 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR TEUR
forderungen aus Lieferungen und Leistungen 215.090  8 281.465  52
forderungen gegen verbundene Unternehmen   443 -  1.229 -
forderungen gegen Unternehmen, 
mit denen ein beteiligungsverhältnis besteht  11.183 -  10.882 -
sonstige Vermögensgegenstände 116.933  6.573 158.239  9.543
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 343.649  6.581 451.815  9.595
Aus Konsolidierungsmaßnahmen resultie-
ren aktive latente steuern gemäß § 306 
hGb von 3.030  teUr.
Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 
947.504 stückaktien, davon sind 47.504 
auf den Namen lautende Vorzugsaktien.
Der Unterschiedsbetrag aus der Kapital-
konsolidierung beinhaltet einen passiven 
Unterschiedsbetrag aus einer erstkonsoli-
dierung gemäß § 301 Abs. 3 hGb.
Der sonderposten für unentgeltlich 
ausgegebene Emissionsrechte stellt den 
Gegenposten zu den in den Vorräten bi-
lanzierten unentgeltlich zugeteilten nicht 
verbrauchten emissionsrechten dar.
Unter den sonstigen Rückstellungen sind 
im Wesentlichen ausreichende beträge für 
personalbezogene Verpflichtungen, aus-
stehende rechnungen, drohende Verluste 
aus energiebezugsverträgen, Prozessrisi-
ken, regulierende eingriffe, unterlassene 
instandhaltungen und für Vertragsabga-
ben erfasst.
Die fälligkeit der Verbindlichkeiten ergibt 
sich aus nachfolgendem spiegel:  
  
2013 2012
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt < 1 Jahr > 5 Jahre Gesamt < 1 Jahr > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Anleihen   320.000 -   320.000  320.000 -  320.000
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten   1.280.204   190.004   901.186 1.219.998  81.532  818.606
erhaltene Anzahlungen
auf bestellung   88.120   76.520 -  110.469  110.469 -
Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen   148.343   147.717 -  198.807  198.807 -
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen   4.620   620 -  4.922  922 -
Verbindlichkeiten gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
beteiligungsverhältnis besteht   1.248   1.248 -  2.193  2.193 -
sonstige Verbindlichkeiten   267.070   90.972   128.767  305.251  146.023  116.383
Verbindlichkeiten   2.109.605   507.081   1.349.953  2.161.640  539.946  1.254.989
Die im Jahr 2011 begebene Anleihe hat 
eine restlaufzeit von rund 27 Jahren. sie ist 
besichert durch die Verpfändung ausge-
wählter bankkonten sowie die Abtretung 
von forderungen. 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kre-
ditinstituten enthalten ein Darlehen der 
heAG mobilo in höhe von 28.763  teUr mit 
variablen Zinssätzen, hieraus entstehende 
Zinsrisiken sind durch ein laufzeit- und vo-
lumenkongruentes Zinssicherungsgeschäft 
abgesichert. Der Marktwert des Zinssiche-
rungsgeschäftes ist negativ und beträgt 
-3.596  teUr. hierbei handelt es sich um ein 
Mikro-hedge mit einer Laufzeit bis zum  
1. Juli 2031, das nach der critical-terms-
Match-Methode ermittelt wird. Von den Ver-
bindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 
sind 659.078  teUr durch Grundpfandrechte, 
sicherungsübereignungen und forderungs-
abtretungen gesichert. Von den sonstigen 
Verbindlichkeiten sind 57.170  teUr durch 
Grundpfandrechte gesichert. 
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbun-
denen Unternehmen sowie gegenüber 
Unternehmen, mit denen ein Beteili-
gungsverhältnis besteht, betreffen über-
wiegend Verbindlichkeiten aus Lieferungen 
und Leistungen und sonstige Verbindlich-
keiten.
Überwiegend aus der Aufdeckung von stil-
len reserven im rahmen der erstkonsoli-
dierung resultieren passive latente steuern 
gemäß § 306 hGb von 20.113  teUr.
Konzernanhang

56 57HEAG Geschäftsbericht 2013
ERLäUTERUNGEN ZUR  
GEwINN- UND VERLUsTRECHNUNG
Die Umsatzerlöse im heAG-Konzern setzen 
sich wie folgt zusammen:
in den sonstigen betrieblichen Aufwen-
dungen sind periodenfremde Aufwendun-
gen mit 1.785  teUr enthalten. 
Aus der bewertung von Pensions- und 
längerfristigen sonstigen rückstellungen 
gemäß § 253 Abs. 2 hGb sind in den 
sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträ-
gen 3.413  teUr und in den Zinsen und 
ähnlichen Aufwendungen 24.339  teUr 
enthalten.
Die Erträge aus Verlustübernahme be-
treffen die von konzernfremden Gesell-
schaftern aufgrund von ergebnisabfüh-
rungsverträgen übernommenen Verluste 
konsolidierter Unternehmen. 
Von den Umsätzen wurden 11.709  teUr 
in frankreich die restlichen Umsätze im 
inland erzielt.
Die sonstigen betrieblichen Erträge 
enthalten periodenfremde erträge aus 
Auflösungen von rückstellungen mit 
40.187  teUr, aus Anlageabgängen mit 
18.109  teUr sowie sonstige perioden-
fremde erträge von 3.301  teUr. Aus der 
entkonsolidierung der enviro-Gruppe 
resultieren erträge von 27.151 teUr. 
Die Abschreibungen auf immaterielle 
Vermögensgegenstände des Anlage-
vermögens und sachanlagen enthalten 
außerplanmäßige Abschreibungen gemäß 
§ 253 Abs. 3 satz 3 hGb von 28.544  teUr. 
Davon betreffen 26.530  teUr das Gastur-
binenkraftwerk im energiebereich.
2013 2012
TEUR TEUR
energie:
- handel   1.544.297  1.553.499
- Netznutzung   165.103  150.551
- betriebsführung   35.979  36.586
-  telekommunikation und
-  informationsverarbeitung   38.505  41.902
- Umwelttechnik und
- technische Dienstleistungen   49.822  113.099
immobilien   131.366  136.443
Verkehr   40.063  34.686
sonstige   60.102  61.539
Umsatzerlöse 2.065.237 2.128.305
ORGANE
Aufsichtsrat
Konzernanhang
Jochen Partsch 1), Oberbürgermeister, Darmstadt, Vorsitzender
André schellenberg, Dipl.-Volkswirt, stadtkämmerer, Darmstadt, 1. stellvertretender Vorsitzender
willi Heleine 2), kfm. Angestellter, reinheim, 2. stellvertretender Vorsitzender, bis 23. August 2013
margit stövesand 2), rechtsanwältin, frankfurt, 2. stellvertretende Vorsitzende, ab 23. August 2013
Hanno Benz 1), Unternehmensberater, stadtverordneter, Darmstadt, 3. stellvertretender Vorsitzender, bis 23. August 2013
Dagmar metzger 1), rechtsanwältin, Justitiarin sparkasse Darmstadt, stadtverordnete, Darmstadt
3. stellvertretende Vorsitzende und Mitglied im Personalausschuss ab 23. August 2013
Yücel Akdeniz, Dipl.-sozialpädagoge, stadtverordneter, Darmstadt
Ralf Arnemann, Dipl.-Mathematiker, Darmstadt
Iris Bachmann, bibliothekarin i. r., stadträtin, Darmstadt, bis 23. August 2013
Hans-werner Erb, Dipl.-Kfm., Mitglied des Vorstandes der sparkasse Darmstadt, Mühltal
Peter Franz 1), rechtsanwalt, stadtverordneter, Darmstadt, Personalausschuss ab 23. August 2013
Hans Fürst, Ltd. Angestellter (AtZ), stadtverordneter, Darmstadt
Katja Funk 2), Dipl.-Kffr., kfm. Angestellte, Darmstadt, bis 23. August 2013
Heinz Gläser 2), kfm. Angestellter, reichelsheim, ab 23. August 2013
silke Habich 1) 2), rechtsanwältin, egelsbach, ab 23. August 2013
wilhelm Kins, Vorstandsvorsitzender GhV Darmstadt, stadtverordneter, Darmstadt
Brigitte Lindscheid 1), rechtsanwältin, stadträtin, Darmstadt, Personalausschuss bis 23. August 2013, bis 28. februar 2014
Ulrich Pakleppa, stadtrat, Darmstadt, ab 10. April 2014
Göran Perkuhn 2), kfm. Angestellter, reinheim
Birgit Pörtner, Dipl.-sozialpädagogin, stadtverordnete, Darmstadt, ab 23. August 2013
sabine seidler, Vors. richterin a. D., stadträtin, Darmstadt, ab 23. August 2013
Ronald speiser 2), kfm. Angestellter, reichelsheim
Isabelle welpot 2), Dipl.-betrw. bA, kfm. Angestellte, Griesheim, bis 23. August 2013
Rainer wüst 1) 2), kfm. Angestellter, fischbachtal, Personalausschuss bis 23. August 2013
Vorstand
Dr. Klaus-michael Ahrend, roßdorf
Dr. markus Hoschek, Darmstadt
Die Angaben zu den Organen erstrecken 
sich auf alle Mitglieder, die während des 
Geschäftsjahrs und bis zum bilanzaufstel-
lungstag dem Organ angehörten.
1) = Mitglied im Personalausschuss, 2) = Arbeitnehmervertreter

58 59HEAG Geschäftsbericht 2013 Konzernanhang / bestätigungsvermerk
Zur Absicherung von gaspreisbezogenen 
Zahlungsstromrisiken aus einem strombe-
zugsvertrag wurden im berichtsjahr für die 
Jahre 2014, 2015 und 2016 fristen- und 
mengenkongruente Gaspreissicherungs -
geschäfte (Gas-swaps) über 1.278  teUr 
(swapbewertung -174  teUr) abgeschlos-
sen. Der negative Marktwert ist in den 
sonstigen rückstellungen berücksichtigt.
Zur Absicherung von vertrieblichen Zah-
lungsstromrisiken aus Gaslieferverträgen 
wurden im berichtsjahr derivative finanz-
instrumente für das Jahr 2014 in form von 
Warentermingeschäften abgeschlossen, 
die die Voraussetzungen zur bildung einer 
bewertungseinheit erfüllen. Aus den ölin-
dizierten Gaslieferverträgen an endkunden 
wurden Ölpreisrisiken für das Kalenderjahr 
2014 durch fristen- und mengenkongru-
ente Ölpreissicherungsgeschäfte über 
2.545  teUr mittels swaps abgesichert.  
in Juni bis Dezember 2013 wurden hierfür 
-248  teUr swapergebnis realisiert. Die 
swapgeschäfte von Januar bis Mai 2014 
werden mit -27  teUr bewertet.
Ergänzende Angaben  
zur Kapitalflussrechnung 
Der finanzmittelfonds von 439.827  teUr 
umfasst die flüssigen Mittel mit 439.234 
teUr, die sonstigen Wertpapiere des 
Umlaufvermögens mit 150  teUr und Geld-
anlagen, die in den sonstigen Vermögens-
gegenständen ausgewiesen werden, mit 
443  teUr.
Darmstadt, 23. Mai 2014
heAG holding AG – beteiligungsmanage-
ment der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(heAG)
Der Vorstand
Dr. Klaus-Michael Ahrend   
Dr. Markus hoschek
Abschlussprüferhonorar
Das Gesamthonorar des Konzernabschluss-
prüfers, der Deloitte & t ouche Gmbh, 
für Leistungen an die heAG und einbe-
zogene tochterunternehmen beträgt im 
Geschäftsjahr 707  teUr. Davon betreffen 
489  teUr Abschlussprüfungsleistungen, 
10  teUr andere bestätigungsleistungen, 
132  teUr steuerberatungsleistungen und 
76  teUr sonstige Leistungen.
Befreiungen von der Offenlegung  
des Jahresabschlusses
Die in den vorliegenden Konzernabschluss 
einbezogenen Unternehmen heAG mobilo 
Gmbh (Darmstadt) und heAG mobiserv 
Gmbh (Darmstadt) sind gemäß § 264 Abs. 
3 hGb, die Unternehmen heAG mobitram 
Gmbh & co. KG (Darmstadt) und heAG 
mobibus Gmbh & c o. KG (Darmstadt) 
gemäß § 264b hGb von ihrer Verpflichtung 
befreit, einen Jahresabschluss und einen 
Lagebericht nach den für Kapitalgesell-
schaften geltenden Vorschriften offen-
zulegen.
Derivative Finanzinstrumente
Die derivativen finanzinstrumente werden 
einzeln mit dem Marktwert am stichtag 
bewertet. sind die Voraussetzungen zur 
bildung von bewertungseinheiten erfüllt, 
werden die sicherungs- und Grundge-
schäfte im rahmen eines Mikro-hedge 
zu einer bewertungseinheit zusammen-
gefasst. Die ermittlung der Wirksamkeit 
erfolgt nach der shortcut-Methode.
Zahlungsstromrisiken aus einem kohlein-
dizierten strombezugsvertrag wurden im 
berichtsjahr für die Jahre 2014, 2015 und 
2016 durch fristen- und mengenkongruen-
te Kohle-swaps über 86.069  teUr (swap-
bewertung -19.154  teUr) abgesichert.  
Der negative Marktwert ist in den sonsti-
gen rückstellungen berücksichtigt.
sONsTIGE ANGABEN
Haftungsverhältnisse 
im heAG-Konzern bestehen Verbindlichkei-
ten aus bürgschaften im energiebereich von 
46.921  teUr. Aufgrund der erwarteten wirt-
schaftlichen entwicklung der Gesellschaften, 
für die bürgschaften abgegeben wurden, ist 
mit keiner inanspruchnahme zu rechnen.
sonstige finanzielle Verpflichtungen
es bestehen finanzielle Verpflichtungen 
aus Miet- und Leasingverträgen von 
51.057  teUr, aus einem bestellobligo von 
47.668  teUr sowie aus sonstigen Ver-
pflichtungen von 18.585  teUr. Weiterhin 
bestehen finanzielle Verpflichtungen aus 
nicht in Anspruch genommenen Darlehen 
von insgesamt 18.421  teUr.
Bezüge des Vorstands
Die bezüge des Vorstands betrugen im 
berichtsjahr, wie im einzelabschluss aus-
gewiesen, 561  teUr, davon entfielen je 
280  teUr auf herrn Dr. Ahrend und herrn 
Dr. hoschek. An die früheren Mitglieder 
des Vorstands der heAG und ihre hinter-
bliebenen wurden 625  teUr gezahlt. Die 
für diesen Personenkreis gebildete Pensi-
onsrückstellung beträgt 7.918  teUr.
Bezüge des Aufsichtsrats
Die Vergütungen für die Mitglieder des 
Aufsichtsrats der heAG einschließlich de-
ren Vergütungen für die tätigkeit in an-
deren Aufsichtsräten des heAG-Konzerns 
betrugen 149  teUr.
Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitneh-
mer beträgt 2.942 (ohne Auszubildende). 
hiervon sind 1.883 Angestellte und 1.059 
gewerbliche Arbeitnehmer. 
BEsTäTIGUNGsVERmERK
Wir haben den von der heAG holding AG 
– beteiligungsmanagement der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt (heAG), Darmstadt, 
aufgestellten Konzernabschluss – beste-
hend aus bilanz, Gewinn- und Verlust-
rechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung  
und eigenkapitalspiegel – und den Kon- 
zernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 
1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. 
Die Aufstellung von Konzernabschluss und 
Konzernlagebericht nach den deutschen 
handelsrechtlichen Vorschriften liegt in  
der Verantwortung des Vorstands der 
Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf 
der Grundlage der von uns durchgeführten 
Prüfung eine beurteilung über den Kon- 
zernabschluss und über den Konzernlage-
bericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprü-
fung gemäß § 317 hGb unter beachtung 
der vom institut der Wirtschaftsprüfer 
festgestellten deutschen Grundsätze ord- 
nungsmäßiger Abschlussprüfung vorge-
nommen. Danach ist die Prüfung so zu 
planen und durchzuführen, dass Unrichtig-
keiten und Verstöße, die sich auf die Dar- 
stellung des durch den Konzernabschluss 
unter beachtung der Grundsätze ord-
nungsmäßiger buchführung und durch 
den Konzernlagebericht vermittelten 
bildes der Vermögens-, finanz- und 
ertragslage wesentlich auswirken, mit 
hinreichender sicherheit erkannt werden. 
bei der festlegung der Prüfungshandlun-
gen werden die Kenntnisse über die Ge- 
schäftstätigkeit und über das wirtschaftli-
che und rechtliche Umfeld des Konzerns 
sowie die erwartungen über mögliche 
fehler berücksichtigt. im rahmen der 
Prüfung werden die Wirksamkeit des 
rechnungslegungsbezogenen internen 
Kontrollsystems sowie Nachweise für  
die Angaben in Konzernabschluss und 
Konzernlagebericht überwiegend auf  
der basis von stichproben beurteilt. Die 
Prüfung umfasst die beurteilung der 
Jahresabschlüsse der in den Konzernab-
schluss einbezogenen Unternehmen, der 
Abgrenzung des Konsolidierungskreises, 
der angewandten bilanzierungs- und Kon- 
solidierungsgrundsätze und der wesentli-
chen einschätzungen des Vorstands sowie 
die Würdigung der Gesamtdarstellung des 
Konzernabschlusses und des Konzernlage-
berichts. Wir sind der Auffassung, dass 
unsere Prüfung eine hinreichend sichere 
Grundlage für unsere beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen einwendun-
gen geführt.
Nach unserer beurteilung aufgrund der  
bei der Prüfung gewonnenen erkenntnisse 
entspricht der Konzernabschluss für das 
Geschäftsjahr 2013 der heAG holding AG 
– beteiligungsmanagement der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt (heAG), Darmstadt, 
den gesetzlichen Vorschriften und ver- 
mittelt unter beachtung der Grundsätze 
ordnungsmäßiger buchführung ein den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes 
bild der Vermögens-, finanz- und ertragsla-
ge des Konzerns. Der Konzernlagebericht 
steht in einklang mit dem Konzernab-
schluss, vermittelt insgesamt ein zutreffen-
des bild von der Lage des Konzerns und 
stellt die chancen und risiken der zukünf- 
tigen entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, den 30. Juni 2014
Deloitte & touche Gmbh
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Prof. Dr. Leuschner 
Wirtschaftsprüfer
Krämer
Wirtschaftsprüfer

60 61HEAG Geschäftsbericht 2013
1  Mit dem ende der sommerferien 2013 
schloss die heAG mobilo den mehrjährigen 
rasengleisausbau über eine strecke von 
2.500 m in der heidelberger Landstraße 
vorläufig ab.
2  sechs neue standardbusse ergänzen die 
fahrzeugflotte des Darmstädter busunter-
nehmen heAG mobibus. Die busse erfüllen 
die derzeit höchsten Umweltschutzanfor-
derungen. sie gelten nicht nur als beson-
ders sicher und sparsam im Verbrauch, 
sondern sie bieten auch Platz für zirka  
100 Personen.
2 3
4
5
6
1
7
3  2013 wurde in der heimstättensiedlung 
der Grundstein für das Projekt „elisabeth-
schumacher-straße“ gelegt. hier entstehen 
bis herbst 2014 insgesamt 41 sozialwoh-
nungen. 
4  in der rüdesheimer straße 98 entstanden 
insgesamt 19 geförderte Wohnungen. 
Das Projekt war teil der ebenfalls 2013 
mit der stadt Darmstadt abgeschlossenen 
Kooperationsvereinbarung zur schaffung 
geförderten Wohnraums.  
5  in Groß-Umstadt / heubach versorgt die 
hse ein mittelständisches Unternehmen 
mit energie aus Geothermie. Das Projekt 
ist die erste geothermische tiefenbohrung 
in hessen. Die Gesamtkosten der Anlage 
betragen rund 700.000 euro. 40 Prozent 
dieses betrages stammen aus einer 
förderung des hessischen Ministeriums 
für Umwelt, energie, Landwirtschaft und 
Verbraucherschutz (hMUeLV) aus Mitteln 
des europäischen fonds für regionale ent-
wicklung. eU-Kommissar Günther Oettinger 
informierte sich im November 2013 über 
das Projekt.
7  Die hse zeichnet im Mai 2013 beim  
schülerwettbewerb NA tUrpur-Award  
ideen rund um Klimaschutz und energie-
sparen aus. Der seit 2006 jährlich ausge-
schriebene NAtUrpur-Award ist insgesamt 
mit 10.000 euro dotiert und wird in  
sechs Kategorien vergeben. Diesmal be-
teiligten sich rund 800 schülerinnen  
und schüler von 41 schulen aus 35 städten 
und Gemeinden mit 78 Projekten. 
6  Deutscher Nachhaltigkeitspreis: im letzten 
Jahr wurden hse und eNteGA mit dem 
renommierten Deutschen Nachhaltig-
keitspreis für ihre Unternehmensstrategie 
ausgezeichnet.

62 63HEAG Geschäftsbericht 2013 Lagebericht
lichen die erlöse aus Vermietung von 
1.816  teUr (Vorjahr: 1.108  teUr) und die 
Umlagen der Verwaltungskosten für die 
heAG bKK und die heAG PZK enthalten. 
Der Anstieg der Vermietungserlöse beruht 
auf der erstmaligen ganzjährigen Vermie-
tung des Parkhauses „schlossgaragen“.
Die sonstigen betrieblichen erträge von 
146  teUr (Vorjahr: 1.905  teUr) sind 
durch die erträge aus dem Abgang von 
Gegenständen des Anlagevermögens von 
114  teUr (Vorjahr: 1.859  teUr) geprägt. 
Die beteiligungserträge von 27.236  teUr 
(Vorjahr: 55.244  teUr) enthalten im 
Wesentlichen die phasengleich bilanzierte 
Dividende der bauverein AG mit 27.232 
(Vorjahr: 8.217  teUr), die phasengleich 
bilanzierte Dividende der heAG südhessi-
sche energie AG (hse) betrug im Vorjahr 
47.027  teUr.
Der jährlich zu übernehmende Verlust 
der heAG mobilo Gmbh ist aufgrund des 
im Jahr 1995 mit der Wissenschaftsstadt 
ORGANIsATIONssTRUKTUR DER HEAG
Die heAG holding AG - beteiligungsma-
nagement der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt (heAG) hat die Aufgaben einer 
strategischen Managementholding inne. 
Weiterhin nimmt sie das beteiligungsma-
nagement für die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt wahr. Durch hohes engagement 
und Orientierung am Kunden leistet die 
heAG einen wichtigen beitrag zur Daseins-
vorsorge.
Zum 31. Dezember 2013 hält die Wis-
senschaftsstadt Darmstadt, bereinigt um 
Mehrfachbeteiligungen, sowohl unmittel-
bar als auch mittelbar 157 beteiligungen 
(Anteilsquote min. 50 %). Die heAG hält, 
ebenfalls um Mehrfachbeteiligungen be- 
reinigt, beteiligungen an 106 Unterneh-
men.
UNTERNEHmENsENTwICKLUNG 2013
Auch im Jahr 2013 hat die heAG folgende 
Aufgaben und Dienstleistungen erbracht: 
•  steuerung der töchter (als strategische 
Managementholding)
•  erstellung des beteiligungsberichts  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
•  betreuung der kommunalen Mandats-
träger in Aufsichtsgremien
•  Personalsuche für die erste führungs-
ebene der städtischen beteiligungen und 
erstellung von Geschäftsleitungsverträgen
•  Verankerung der städtischen Ziele bei 
den beteiligungen durch Vorschläge für 
Zielvereinbarungen für die oberste füh-
rungsebene der stadtwirtschaft
•  regelmäßige berichterstattung zur 
wirtschaftlichen situation ausgewählter 
beteiligungen an den Magistrat  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
•  begleitung der städtischen beteiligungen 
bei der Umsetzung des umfassenden 
Darmstädter beteiligungskodex. für 
das Geschäftsjahr 2013 wurde dem 
Darmstädter beteiligungskodex durch 
LAGEBERICHT DER HEAG HOLDING AG – 
BETEILIGUNGsmANAGEmENT DER
wIssENsCHAFTssTADT DARmsTADT (HEAG)
den heAG-Aufsichtsrat und den heAG-
Vorstand entsprochen. Die entsprechens-
erklärung kann unter www.heag.de 
eingesehen werden.
•  interne Unternehmensberatung der 
stadtwirtschaft
•  erarbeitung von richtlinienempfehlun-
gen, z. b. für die bereiche risikomanage-
ment, Antikorruption, compliance und 
Derivate
•  heAG-cash-Management und finanzie-
rungsberatung im Konzern
•  bereitstellung einer Konzerndatenbank
Wesentliche Projekte 2013 waren:
•  Neuentwicklung der stadtwirtschaftsstrategie: 
2013 hat die heAG begonnen, in enger 
Absprache mit den Dezernentinnen und 
Dezernenten, den fraktionen der stadt-
verordnetenversammlung, dem stadt-
wirtschaftskoordinator, den kommunalen 
beteiligungen sowie e xperten für die 
einzelnen Geschäftsfelder, die stadtwirt-
schaftsstrategie neuzuentwickeln. Die 
neue stadtwirtschaftsstrategie, welche 
erstmals auch die Produkte der stadt-
wirtschaft umfassen wird, soll ende 2014 
zur beschlussfassung in den städtischen 
Gremien vorliegen
•  Durchführung des 5. stadtwirtschafts-
forums
•  Maßnahmen zur Optimierung der  
Konzernsteuerquote
•  erarbeitung der Darmstädter compliance-
Leitlinien
•  Gründung der heAG Versicherungsservice 
Gmbh
•  Ausbau gemeinsamer einkauf
•  Unterstützung der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt bei der Kommunalisierung  
der Kulturveranstaltungen in der c en-
tralstation, in form der neu gegründeten 
centralstation Veranstaltungs-Gmbh
•  Verankerung von Nachhaltigkeit in der 
täglichen Arbeit durch die erarbeitung 
der heAG Nachhaltigkeitsleitsätze und 
Abgabe der entsprechenserklärung 
zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex 
(abrufbar unter www.deutschernachhal-
tigkeitskodex.de)
•  Mitorganisation einer Kunstausstellung 
zur Geschichte der heAG im Museum 
Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe
•  schulpatenschaft mit der Darmstädter 
bernhard-Adelung-schule und der Peter-
behrens-schule
in der erfüllung ihrer zahlreichen Auf-
gaben ist die heAG ganz dem Dienst-
leistungsgedanken verpflichtet. im 
Geschäftsjahr wurde sie erneut mit dem 
Zertifikat „servicequalität Deutschland“ 
ausgezeichnet. Dies würdigt die Ziele der 
heAG, transparenz durch information zu 
schaffen, Abläufe zu beschleunigen und 
gemeinsame Projekte zu initiieren.
Personal
eine maßgebliche Voraussetzung für den 
erfolg der heAG sind die beschäftigten. 
Die schaffung geeigneter rahmenbedin-
gungen, die Vereinbarkeit von beruf und 
familie sowie eine effektive Mitarbei-
terförderung sind daher von besonderer 
bedeutung. Dies umfasst z. b., neben ei-
nem Angebot zur Kindernotfallbetreuung, 
auch die Unterzeichnung der charta der 
Vielfalt. 2013 wurden außerdem folgende 
Maßnahmen realisiert: 
•  einführung eines fahrradleasingangebots 
für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit 
dem Programm heAG rad & tat
•  fortsetzung des cross-Mentoring-Pro-
gramms
•  Unterstützung für beschäftigte mit 
pflegebedürftigen Angehörigen, z. b. 
Angebot von Ad-hoc-Kurzzeitpflege  
und familienpflegezeit 
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
in den Umsatzerlösen von 3.805  teUr 
(Vorjahr: 2.900  teUr) sind im Wesent-
17.680
55.244
13.157
12.697
27.236
60.000
50.000
40.000
30.000
20.000
10.000
0
2009 2010 201320122011
Beteiligungserträge (in  TEUR)
Darmstadt und dem Landkreis Darm- 
stadt-Dieburg geschlossenen Vertrages  
auf 12.782  teUr begrenzt.
Der Anstieg der Zinsaufwendungen beruht 
auf dem Ganzjahreseffekt der im Verlauf 
des Vorjahres aufgenommenen Darlehen.
für das Jahr 2013 wird ein Jahresüber-
schuss von 1.467  teUr (Vorjahr: 35.969 
teUr) ausgewiesen. 
Die bilanzsumme der heAG ist im Jahr 
2013 von 739.267  teUr auf 723.056  teUr 
gesunken. Die Minderung ist im Wesent-
lichen auf die ausbleibende Dividende 
der hse zurückzuführen. Die heAG hat im 
Geschäftsjahr zusätzliche Anteile an der 
bauverein AG von der hse erworben. Dies 
führte zu einem Anstieg der finanzanla-
gen und einem rückgang der forderungen 
gegen verbundene Unternehmen. Das 
eigenkapital beträgt 400.688  teUr, sodass 
sich eine eigenkapitalquote von 55,4 % 
(Vorjahr: 57,2 %) ergibt.
Der bilanzgewinn beträgt 2.269  teUr 
(Vorjahr: 24.169  teUr).
Die finanzierung der investitions- und 
finanzierungstätigkeit erfolgte aus dem 
cash-flow der laufenden Geschäftstätig-
keit sowie bestehenden finanzmittelbe-
ständen.
Nachtragsbericht
Weitere besondere ereignisse, die das im 
Jahresabschluss und Lagebericht vermittel-
te bild über die finanz-, Vermögens- und 
ertragslage der Gesellschaft maßgeblich 
beeinflussen, sind nach dem bilanzstich-
tag nicht eingetreten.
Risikobericht
Das Ziel des risikomanagements ist es, 
die risiken durch den einsatz geeigneter 
Kontroll- und Managementsysteme zu 
begrenzen.
es werden risiken in risikokategorien ein-
geteilt und mit einer eintrittswahrschein-
lichkeit und schadenshöhe bewertet. 
Neben der regelmäßigen berichterstat-
tung, die quartalsweise dem Aufsichtsrat 
vorgelegt wird, gibt es auch für uner -
wartete risiken eine berichtspflicht. es 
handelt sich hierbei insbesondere um 
risiken, die die erträge und Werthaltigkeit 
der beteiligungen der heAG betreffen.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass 
zum Jahresende keine risiken vorlagen, 
die bestandsgefährdende Auswirkungen 
haben könnten.
Ausblick
Die heAG bleibt die primäre Ansprechpart-
nerin der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
und der beteiligungen in allen fragen des 
beteiligungsmanagements. ein wichtiges 
thema wird die 2013 begonnene Neu-

64 65HEAG Geschäftsbericht 2013
entwicklung der stadtwirtschaftsstrategie 
sein. Nach der Abstimmung der strategie 
mit politischen Gremien und den Un-
ternehmen der stadtwirtschaft soll diese 
zum Jahresende den städtischen Gremien 
zur beschlussfassung vorgelegt werden.
im rahmen des beteiligungsmanagements 
begleitete die heAG den Übergang der 
Kulturveranstaltungen in die neugegrün-
dete centralstation Veranstaltungs-Gmbh 
unter dem Dach der Wissenschafts- und 
Kongresszentrum Darmstadt Gmbh & co. 
KG. Dies soll zum 1. April 2014 erfolgen. 
Weiterhin hat die heAG die Wissenschafts-
stadt Darmstadt bei der Gründung der 
Darmstädter sportstätten Gmbh & c o. 
KG unterstützt, welche als maßgebliche 
Aufgabe den Neubau des Darmstädter 
böllenfalltor-stadions hat.
Die heAG plant die einführung eines 
modernen Wissensmanagementsystems 
für die Unternehmen der Darmstädter 
stadtwirtschaft. Die Vorbereitungen zur 
einführung des s ystems bei der he AG 
erstrecken sich über das Jahr 2014.
Am 27. september 2014 veranstaltet die 
heAG den ersten „tag der stadtwirtschaft“ 
in der Darmstädter innenstadt. Zahlrei-
che Unternehmen der s tadtwirtschaft 
präsentieren sich und ihre Produkte an 
diesem tag unter dem Motto „Darmstadt 
im herzen“ den Darmstädter bürgerinnen 
und bürgern.
für die Geschäftsjahre 2014 und 2015 
werden Ausschüttungen der heAG südhes-
sische energie AG (hse) und der bauverein 
AG von rund 24 Mio. eUr bzw. 32 Mio. eUr 
erwartet. Die strukturbedingt negativen 
ergebnisse der heAG mobilo Gmbh wirken 
sich aufgrund des ergebnisabführungsver-
trages in Verbindung mit dem Verlustbe-
grenzungsvertrag mit jährlich -12,8 Mio. 
eUr auf das ergebnis der heAG aus. für die 
Geschäftsjahre 2014 und 2015 sind Aus-
schüttungen der heAG von rund 0,4 Mio. 
eUr bzw. 1,0 Mio. eUr zu erwarten.
Bericht nach § 312 Aktiengesetz 
Der Vorstand der heAG holding AG – be-
teiligungsmanagement der Wissenschafts-
stadt Darmstadt (heAG) erklärt: „Unsere 
Gesellschaft erhielt bei jedem im bericht 
über beziehungen zu verbundenen Un-
ternehmen aufgeführten rechtsgeschäft 
eine angemessene Gegenleistung und 
wurde durch die im bericht angegebenen 
und getroffenen Maßnahmen nicht be-
nachteiligt. Dieser beurteilung liegen die 
Umstände zu Grunde, die uns im Zeitpunkt 
der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt 
waren.“
Lagebericht

66 67HEAG Geschäftsbericht 2013 bilanz
BILANZ DER HEAG ZUm 31. DEZEmBER 2013
AKTIVA 
2013 2012
TEUR TEUR
ANLAGEVERmÖGEN      626.230  606.732
Immaterielle Vermögensgegenstände  18  20
entgeltlich erworbene software  18  20
sachanlagen    10.697  10.956
Grundstücke, grundstücksgleiche rechte und bauten
einschließlich der bauten auf fremden Grundstücken    10.629  10.888
Andere Anlagen, betriebs- und Geschäftsausstattung  68  68
Finanzanlagen    615.515  595.756
Anteile an verbundenen Unternehmen    612.283  590.942
Ausleihungen an verbundene Unternehmen    3.140  4.710
beteiligungen - -
Wertpapiere des Anlagevermögens - -
sonstige Ausleihungen  92  104
UmLAUFVERmÖGEN    93.130  128.097
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   67.835  100.068
forderungen aus Lieferungen und Leistungen   305  265
forderungen gegen verbundene Unternehmen   27.558  88.178
sonstige Vermögensgegenstände   39.972  11.625
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   25.295  28.029
Rechnungsabgrenzungsposten   1.047  1.082
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   2.649  3.356
Bilanzsumme   723.056  739.267
PAssIVA
2013 2012
TEUR TEUR
EIGENKAPITAL    400.688  423.088
Gezeichnetes Kapital    48.533  48.533
Kapitalrücklage    329.445  329.445
Gewinnrücklagen   20.441  20.941
Gesetzliche rücklage   7.080  7.080
Andere Gewinnrücklagen   13.361  13.861
Bilanzgewinn   2.269  24.169
Rückstellungen   14.531  13.990
rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen   12.076  11.689
steuerrückstellungen   40  26
sonstige rückstellungen   2.415  2.275
Verbindlichkeiten    307.665  302.014
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten   278.429  280.990
Verbindlichkeiten aus Lieferungen  
und Leistungen   306 155
Verbindlichkeiten gegenüber   
verbundenen Unternehmen   15.880 17.127
sonstige Verbindlichkeiten   13.050  3.742
(davon aus steuern) (149) (1.471)
(davon im rahmen der sozialen sicherheit) (1) (51)
Rechnungsabgrenzungsposten   172  175
Bilanzsumme   723.056  739.267

68 69HEAG Geschäftsbericht 2013
GEwINN- UND VERLUsTRECHNUNG DER HEAG
VOm 1. JANUAR BIs 31. DEZEmBER 2013
2013 2012
TEUR TEUR
Umsatzerlöse   3.805  2.900
sonstige betriebliche erträge   146  1.905
Materialaufwand   782  738
a)  Aufwendungen für roh-, hilfs-   
und betriebsstoffe   11 7
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen   771  731
Personalaufwand   3.686  3.467
a) Löhne und Gehälter   2.673  2.425
b) soziale Abgaben und Aufwendungen   
für Altersversorgung und für Unterstützung   1.013 1.042
(davon für Altersversorgung) (632) (699)
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und sachanlagen   531  94
sonstige betriebliche Aufwendungen   1.653  2.411
erträge aus beteiligungen   27.236  55.244
(davon aus verbundenen Unternehmen) (27.236) (55.244)
erträge aus Ausleihungen des finanzanlagevermögens   120  207
(davon aus verbundenen Unternehmen) (113) (168)
sonstige Zinsen und ähnliche erträge   221  551
(davon aus verbundenen Unternehmen) (-) (-)
Abschreibungen auf finanzanlagen und
Wertpapiere des Umlaufvermögens   155 -
Aufwendungen aus Verlustübernahme   12.796  12.796
Zinsen und ähnliche Aufwendungen   10.384  5.553
(davon an verbundene Unternehmen) (144) (179)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.541  35.748
[erstattete (-)] steuern vom einkommen und vom ertrag   17 -158
sonstige steuern   57 -63
Jahresüberschuss   1.467  35.969
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   302 -
entnahme aus anderen Gewinnrücklagen   500 -
einstellung in andere Gewinnrücklagen -  11.800
Bilanzgewinn   2.269  24.169
KAPITALFLUssRECHNUNG DER HEAG
2013 2012
TEUR TEUR
Jahresergebnis   1.467  35.969
Abschreibungen / Zuschreibungen   
auf das Anlagevermögen   531 94
Veränderung der rückstellungen   537 -910
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / erträge   155  3.139
Gewinn / Verlust aus dem Abgang von
Gegenständen des Anlagevermögens - 106 -1.858
Veränderung der forderungen
aus Lieferungen und Leistungen - 40 -115
Veränderung anderer Aktiva   32.308 -76.402
Veränderung der Verbindlichkeiten   
aus Lieferungen und Leistungen   151 12
Veränderung anderer Passiva - 3.255 -967
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit   31.748 -41.038
einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen   
des sachanlagevermögens und des immateriellen
Anlagevermögens   114 4.329
Auszahlungen für investitionen in das sachanlage-
vermögen und das immaterielle Anlagevermögen - 269 -9.254
einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen
des finanzanlagevermögens   2.158  1.877
Auszahlungen für investitionen in 
das finanzanlagevermögen - 21.370 -237.713
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 19.367 -240.761
Dividendenzahlungen an Gesellschafter - 12.867 -389
einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten -  277.500
Auszahlungen aus der tilgung von Krediten - 2.248 -
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 15.115  277.111
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds - 2.734 -4.688
finanzmittelfonds am 1. Januar   28.029  32.717
Finanzmittelfonds am 31. Dezember   25.295  28.029
Gewinn- und Verlustrechnung / Kapitalflussrechnung

70 71HEAG Geschäftsbericht 2013 Anhang / Anlagenspiegel
ANLAGENsPIEGEL DER HEAG
 Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
stand 
01.01.2013
Zugänge Abgänge stand 
31.12.2013
stand 
01.01.2013
Abschreibungen 
des Berichts-
jahres
Abgänge stand 
31.12.2013
stand 
31.12.2012
stand 
31.12.2013
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR  TEUR  TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände   107   11   36   82   87   13   36   64   20   18
entgeltlich erworbene software   107   11   36   82   87   13   36   64   20   18
sachanlagen   24.139   258   26   24.371   13.183   517   26   13.674   10.956   10.697
Grundstücke, grundstücksgleiche rechte und bauten
einschließlich der bauten auf fremden Grundstücken   23.808   237 -   24.045   12.920   496 -   13.416   10.888   10.629
Andere Anlagen, betriebs und Geschäftsausstattung   331   21   26   326   263   21   26   258   68   68
- -
Finanzanlagen   625.791   21.350   5.987   641.154   30.035   1   4.397   25.639   595.756   615.515
Anteile an verbundenen Unternehmen   615.556   21.341 -   636.897   24.614 - -   24.614   590.942   612.283
Ausleihungen an verbundene Unternehmen   4.710   1.570   3.140 - - - -   4.710   3.140
beteiligungen   5.420 -   4.397   1.023   5.420 -   4.397   1.023 - -
Wertpapiere des Anlagevermögens - - - - - - - - - -
sonstige Ausleihungen   105   9   20   94   1   1 -   2   104   92
Anlagevermögen   650.037   21.619   6.049   665.607   43.305   531   4.459   39.377   606.732   626.230
ANHANG 
VORBEmERKUNGEN
Der Jahresabschluss der heAG holding AG 
– beteiligungsmanagement der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt (heAG) ist nach 
den Vorschriften des handelsgesetzbuchs 
(hGb) und den ergänzenden bestimmun-
gen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. 
er wurde entsprechend den bestimmun-
gen des § 122 hessische Gemeindeord-
nung (hGO) nach den für große Kapitalge-
sellschaften geltenden handelsrechtlichen 
Vorschriften aufgestellt.
Der Jahresabschluss wird beim elektro-
nischen bundesanzeiger eingereicht und 
veröffentlicht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach 
dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
BILANZIERUNG UND BEwERTUNG
entgeltlich erworbene immaterielle Ver-
mögensgegenstände sind zu Anschaf-
fungskosten erfasst und werden linear 
über die planmäßige Nutzungsdauer 
abgeschrieben.
Die sachanlagen werden zu Anschaf -
fungskosten, bei Gebäuden und bewegli-
chen Anlagegegenständen abzüglich line-
arer Abschreibungen über die planmäßige 
Nutzungsdauer, bewertet. für geringwerti-
ge Anlagegüter wird im Jahr der Anschaf-
fung ein s ammelposten gebildet und 
linear über fünf Jahre abgeschrieben.
bei den Finanzanlagen sind die Anteile 
an verbundenen Unternehmen und die 
beteiligungen zu Anschaffungskosten, 
bei dauernder Wertminderung zu nied-
rigeren beizulegenden Werten, ange -
setzt. Die Ausleihungen sind mit dem 
Nennwert oder dem niedrigeren b arwert 
ausgewiesen.
im rahmen der saldierung nach § 246 
Abs. 2 satz 2 HGB wurden Wertpapiere 
mit einem Zeitwert von 11.505  teUr (An-
schaffungskosten 10.352  teUr) mit Pensi-
onsverpflichtungen von 8.856  teUr sowie 
erträge von 97  teUr mit entsprechenden 
Zinsaufwendungen verrechnet.
Aufgrund der bewertung zum Zeitwert un-
terliegen grundsätzlich 1.153  teUr gemäß 
§ 268 Abs. 8 hGb einer Ausschüttungs-
sperre. Die sperre wirkt nicht, solange 
freie andere Gewinnrücklagen in gleicher 
höhe bestehen.
Die Forderungen und die sonstigen 
Vermögensgegenstände sind mit ihren 
Nennwerten bilanziert. bei den forderun-
gen werden erkennbare einzelrisiken 
durch Wertberichtigungen berücksichtigt.
 
Latente steuern werden für zeitliche 
Unterschiede zwischen den handelsrecht-
lichen und steuerlichen Wertansätzen in 
den bilanzpositionen Anlagevermögen, 
forderungen und sonstige Vermögensge-
genstände und rückstellungen ermittelt. 
Dabei werden nicht nur die Unterschie-
de aus den eigenen bilanzpositionen 
einbezogen, sondern auch solche, die bei 
der Organgesellschaft, an der die heAG 
beteiligt ist, bestehen. Die ermittlung der 
latenten steuern erfolgt unter beachtung 
der Vorschrift des § 8 Abs. 9 Körperschaft-
steuergesetz, der sogenannten sparten-
trennung, auf basis des kombinierten 
ertragsteuersatzes von 30,71 %. Der kom-
binierte ertragsteuersatz umfasst Gewer-
besteuer, Körperschaftsteuer und solidari-
tätszuschlag. Abweichend hiervon werden 
latente steuern aus zeitlichen bilanzie -
rungsunterschieden bei beteiligungen in 
der rechtsform einer Personengesellschaft 
auf basis eines kombinierten ertragsteu-
ersatzes von 15,83 % ermittelt, der Kör-
perschaftsteuer und solidaritätszuschlag 
berücksichtigt. im Geschäftsjahr ergab 
sich insgesamt eine aktive latente steuer, 
die gemäß dem Wahlrecht in § 274 Abs. 1 
hGb nicht aktiviert wurde.
Die Rückstellungen für Pensionen und 
ähnliche Verpflichtungen werden versi-
cherungsmathematisch nach der „Projec-
ted Unit credit Method (PUcM)“ auf der 
basis der richttafeln 2005 G von Prof. Dr. 
Klaus heubeck ermittelt. Der verwendete 
rechnungszins betrug 4,9 %, die Gehalts-
dynamik 4 % und die rentendynamik 3 %.
Die sonstigen Rückstellungen berück -
sichtigen alle erkennbaren risiken und un-
gewissen Verbindlichkeiten. sie sind nach 
vernünftiger kaufmännischer beurteilung 
in höhe des erfüllungsbetrages angesetzt. 
Die rückstellungen für Deputate, Jubiläen 
und Altersteilzeit wurden versicherungs-
mathematisch mit einem rechnungszins 
von 4,9 % und einer Gehaltsdynamik von 
4 % ermittelt.
Die Verbindlichkeiten werden mit den 
erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

72 73HEAG Geschäftsbericht 2013 Anhang / Anteilsbesitz
Name der Gesellschaft sitz Anteil Eigen- Jahres- Jahr
der am kapital ergebnis
Gesellschaft Kapital
% TEUR TEUR
bauverein AG Darmstadt 85,4 / 93,6* 316.040 19.929 2013
heAG mobilo Gmbh Darmstadt 74,0 32.989 - ** 2013
heAG südhessische energie AG (hse) Darmstadt 93,1 283.469 -12.267 2013
heAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige Gmbh Darmstadt 100,0 2.271 5 2013
heAG Versicherungsservice Gmbh Darmstadt 100,0 25 - 2013
city shopping Gmbh & co. Anlagen KG i. L. Darmstadt 33,3 - - -
*  = Anteilsverhältnis bereinigt um eigene Anteile
** = ergebnisabführungsvertrag i. V. m. dem Verlustbegrenzungsvertrag
2013 2012
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt > 1 Jahr Gesamt > 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR TEUR
forderungen aus Lieferungen und Leistungen   305 -  265 -
forderungen gegen verbundene Unternehmen   27.558 -  88.178 -
sonstige Vermögensgegenstände   39.972   626  11.625  851
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   67.835   626 100.068  851
Die Liste des gesamten Anteilsbesitzes, 
einschließlich der mittelbaren betei-
ligungen, wird beim elektronischen 
bundesanzeiger, unter gleichem Gesell-
schaftsnamen, mit dem Konzernabschluss 
eingereicht und veröffentlicht.
Die Forderungen gegen verbundene 
Unternehmen enthalten im Wesentlichen 
Dividendenforderungen von 27.232  teUr, 
die rechtlich im Jahr 2014 entstehen.
Die fälligkeit der forderungen ergibt sich 
aus nachfolgendem spiegel: 
Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 
947.504 stückaktien, davon sind 47.504 
auf den Namen lautende Vorzugsaktien.
2013 2012
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt < 1 Jahr > 5 Jahre Gesamt < 1 Jahr > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten   278.429   5.417   255.951  280.990  29.738  234.231
Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen   306   306 -  155  155 -
Verbindlichkeiten gegenüber   
verbundenen Unternehmen   15.880   36 -  17.127  17.127 -
sonstige Verbindlichkeiten   13.050   11.000 -  3.742  3.742 -
Verbindlichkeiten   307.665   16.759   255.951  302.014  50.762  234.231
Zwei teilbeträge der Verbindlichkeiten 
gegenüber Kreditinstituten sind durch 
die Verpfändung von Anteilen an ver -
bundenen Unternehmen bzw. eine stille 
forderungsabtretung gesichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber ver-
bundenen Unternehmen enthalten im 
Wesentlichen Kontokorrentverhältnisse  
von 15.833  teUr.
ERLäUTERUNGEN ZUR  
GEwINN- UND VERLUsTRECHNUNG
Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentli-
chen Mieterlöse von 1.816  teUr (Vorjahr: 
1.108 teUr) und Umlagen für Verwaltungs-
kosten.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthal-
ten im Wesentlichen die periodenfremden 
erträge aus dem Abgang von Gegenständen 
des Anlagevermögens von 114  teUr (Vorjahr: 
1.859  teUr). Die Aufwendungen aus 
Verlustübernahme betreffen die heAG 
mobilo Gmbh (12.782  teUr) und enthal-
ten die Ausgleichszahlung (13  teUr) an 
den außenstehenden Gesellschafter.
in den Zinsen und ähnlichen Aufwendun-
gen ist der Aufwand aus der Aufzinsung 
von Pensions- und längerfristigen Personal-
rückstellungen mit 1.370  teUr enthalten.
sONsTIGE ANGABEN
Haftungsverhältnisse 
Die heAG hat Verbindlichkeiten aus bür-
gschaften von 21.006  teUr gegenüber 
verbundenen Unternehmen. ein risiko der 
inanspruchnahme besteht aufgrund der 
wirtschaftlichen und finanziellen situation 
dieser Unternehmen derzeit nicht.
sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus gewährten nicht in Anspruch genom-
menen Kontokorrentlinien besteht eine 
finanzielle Verpflichtung von 23.410  teUr, 
davon 21.140  teUr gegenüber verbunde-
nen Unternehmen. 
Die heAG hat aus dem ergebnisabfüh-
rungsvertrag mit der heAG mobilo Gmbh 
die Verpflichtung, Verluste der Gesellschaft 
auszugleichen. Durch den Defizitabde -
ckungsvertrag mit der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-
Dieburg werden die jährlich zu über -
nehmenden Verluste auf 12.782  teUr 
begrenzt.
Weiterhin bestehen bei der heAG im 
rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs 
finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und 
Leasingverträgen von 688  teUr.
Bezüge des Vorstandes
Die bezüge des Vorstandes betrugen im 
berichtsjahr 561  teUr, davon entfielen je 
280  teUr auf herrn Dr. Ahrend und herrn 
Dr. hoschek. An die früheren Mitglieder 
des Vorstandes der heAG und ihre hinter-
bliebenen wurden 625  teUr gezahlt. Die 
für diesen Personenkreis gebildete Pensi-
onsrückstellung beträgt 7.918  teUr.
Bezüge des Aufsichtsrats
Die Vergütungen für die Mitglieder des 
Aufsichtsrats sind der tabelle unter „Orga-
ne“ zu entnehmen. 
Arbeitnehmer
Die heAG beschäftigte durchschnittlich 
36 Angestellte. im bereich beteiligungs-
management waren zum bilanzstichtag, 
umgerechnet in Vollzeitäquivalente,  
13,5 Mitarbeiter eingesetzt.
Abschlussprüferhonorar
Auf die Angabe des Gesamthonorars des 
bestellten Abschlussprüfers wird unter in-
anspruchnahme der befreiung nach § 285 
Nr. 17 hGb verzichtet, die Angabe erfolgt 
im Konzernabschluss unserer Gesellschaft.
Unter den sonstigen Rückstellungen sind 
im Wesentlichen ausreichende beträge für 
strompreisdeputate und weitere perso-
nalbezogene Verpflichtungen sowie für 
ausstehende rechnungen erfasst.
Die fälligkeit der Verbindlichkeiten ergibt 
sich aus nachfolgendem spiegel:  
   
ANGABEN ZUm ANTEILsBEsITZ DER HEAG

74 75HEAG Geschäftsbericht 2013 Anhang / Gewinnverwendungsvorschlag
Tantieme sitzungsgeld summe
eUr eUr eUr
Jochen Partsch 1), Oberbürgermeister, Darmstadt, Vorsitzender 8.500,00 1.000,00 9.500,00 
André schellenberg, Dipl.-Volkswirt, stadtkämmerer, Darmstadt, 1. stellvertretender Vorsitzender 6.500,00 700,00 7.200,00 
willi Heleine 2), kfm. Angestellter, reinheim, 2. stellvertretender Vorsitzender, bis 23. August 2013 4.189,00 500,00 4.689,00 
margit stövesand 2), rechtsanwältin, frankfurt, 2. stellvertretende Vorsitzende, ab 23. August 2013 2.312,00 400,00 2.712,00 
Hanno Benz 1), Unternehmensberater, stadtverordneter, Darmstadt, 3. stellvertretender Vorsitzender, 
bis 23. August 2013 4.834,00 600,00 5.434,00 
Dagmar metzger 1), rechtsanwältin, Justitiarin sparkasse Darmstadt, stadtverordnete, Darmstadt,
3. stellvertretende Vorsitzende und Mitglied im Personalausschuss ab 23. August 2013 6.213,00 700,00 6.913,00 
Yücel Akdeniz, Dipl.-sozialpädagoge, stadtverordneter, Darmstadt 5.500,00 800,00 6.300,00 
Ralf Arnemann, Dipl.-Mathematiker, Darmstadt 5.500,00 700,00 6.200,00 
Iris Bachmann, bibliothekarin i. r., stadträtin, Darmstadt, bis 23. August 2013 3.545,00 200,00 3.745,00 
Hans-werner Erb, Dipl.-Kfm., Mitglied des Vorstandes der sparkasse Darmstadt, Mühltal 5.500,00 700,00 6.200,00 
Peter Franz 1), rechtsanwalt, stadtverordneter, Darmstadt, Personalausschuss ab 23. August 2013 5.856,00 600,00 6.456,00 
Hans Fürst, Ltd. Angestellter (AtZ), stadtverordneter, Darmstadt 5.500,00 800,00 6.300,00 
Katja Funk 2), Dipl.-Kffr., kfm. Angestellte, Darmstadt, bis 23. August 2013 3.545,00 300,00 3.845,00 
Heinz Gläser 2), kfm. Angestellter, reichelsheim, ab 23. August 2013 1.956,00 400,00 2.356,00 
silke Habich 1) 2), rechtsanwältin, egelsbach, ab 23. August 2013 2.312,00 400,00 2.712,00 
wilhelm Kins, Vorstandsvorsitzender GhV Darmstadt, stadtverordneter, Darmstadt 5.500,00 500,00 6.000,00 
Brigitte Lindscheid 1), rechtsanwältin, stadträtin, Darmstadt, bis 28. februar 2014,  
Personalausschuss bis 23. August 2013 6.145,00 900,00 7.045,00 
Göran Perkuhn 2), kfm. Angestellter, reinheim 5.500,00 700,00 6.200,00 
Birgit Pörtner, Dipl.-sozialpädagogin, stadtverordnete, Darmstadt, ab 23. August 2013 1.956,00 300,00 2.256,00 
sabine seidler, Vors. richterin a. D., stadträtin, Darmstadt, ab 23. August 2013 1.956,00 200,00 2.156,00 
Ronald speiser 2), kfm. Angestellter, reichelsheim 5.500,00 800,00 6.300,00 
Isabelle welpot 2), Dipl.-betrw. bA, kfm. Angestellte, Griesheim, bis 23. August 2013 3.545,00 400,00 3.945,00 
Rainer wüst 1) 2), kfm. Angestellter, fischbachtal, Personalausschuss bis 23. August 2013 6.145,00 800,00 6.945,00 
Gesamtsumme 108.009,00 13.400,00 121.409,00 
 1) = Mitglied im Personalausschuss      2) = Arbeitnehmervertreter
EUR
Ausschüttung einer Dividende von 8,19 eUr je Aktie 
für 47.504 auf den Namen lautende Vorzugsaktien 389.057,76
Vortrag auf neue rechnung 1.880.391,59
2.269.449,35
GEwINNVERwENDUNGsVORsCHLAG
ORGANE
Aufsichtsrat
Vorstand
Dr. Klaus-michael Ahrend, roßdorf
Dr. markus Hoschek, Darmstadt
für den bilanzgewinn der heAG von 
2.269.449,35 eUr schlagen wir folgende 
Verwendung vor:
Darmstadt, 28. März 2014
heAG holding AG – beteiligungsmanage-
ment der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(heAG)
Der Vorstand
Dr. Klaus-Michael Ahrend   
Dr. Markus hoschek

76 77HEAG Geschäftsbericht 2013 bestätigungsvermerk / bericht des Ausichtsrats
BEsTäTIGUNGsVERmERK BERICHT DEs AUFsICHTsRATs DER HEAG HOLDING AG – 
BETEILIGUNGsmANAGEmENT DER  
wIssENsCHAFTssTADT DARmsTADT (HEAG)
Der Aufsichtsrat hat sich während des 
Geschäftsjahres 2013 vom Vorstand regel-
mäßig und umfassend über die Lage der 
Gesellschaft, alle wesentlichen Geschäfts-
vorfälle, den stand von Projektarbeiten 
und die entwicklung des Unternehmens 
und der beteiligungsunternehmen münd-
lich und schriftlich berichten lassen. 
Anhand der Vorlagen und der erteilten 
Auskünfte hat der Aufsichtsrat die ihm 
nach Gesetz und satzung obliegenden 
Aufgaben wahrgenommen und die tä-
tigkeit der Geschäftsführung überwacht. 
Die schwerpunkte im Geschäftsjahr 2013 
lagen bei den beratungen über den  
erwerb weiterer Anteile an der bauverein 
AG, die bisher von der heAG südhessi-
sche energie AG (hse) gehalten wurden, 
und die damit verbundene änderung 
der finanzierungsstruktur für die im Jahr 
2012 erworbenen Anteile an der heAG 
südhessische energie AG (hse) sowie den 
beschlüssen zur besetzung von Geschäfts-
führungspositionen und Aufsichtsgremien 
in tochtergesellschaften.
im Geschäftsjahr 2013 fanden acht Auf-
sichtsratssitzungen (davon drei außeror-
dentliche sitzungen, sowie eine konstituie-
rende sitzung) statt. Durch die beschlüsse 
zur Neubesetzung des Gremiums und der 
Wahl der Arbeitnehmervertreter ergaben 
sich zum 23. August 2013 folgende Ver-
änderungen. Aus dem Gremium schieden 
aus: frau iris bachmann, stadträtin; herr 
hanno benz, stadtverordneter; frau Katja 
funk; herr Willi heleine und frau isabelle 
Welpot. folgende neue Mitglieder kamen 
hinzu: herr heinz Gläser; frau silke habich; 
frau birgit Pörtner, stadtverordnete; 
frau sabine seidler, stadträtin und frau 
Margit stövesand. in der konstituieren-
den sitzung am 23. August 2013 wurden 
der Vorsitzende, herr Oberbürgermeister 
Jochen Partsch, und der 1. stellvertretende 
Vorsitzende, herr stadtkämmerer André 
schellenberg, in ihren ämtern bestätigt 
und frau Margit stövesand zur 2. stellver-
tretenden Vorsitzenden sowie frau Dagmar 
Metzger, stadtverordnete, zur 3. stellver-
tretenden Vorsitzenden gewählt. Zum  
28. februar 2014 hat frau brigitte Lind-
scheid aufgrund ihrer berufung zur regie-
rungspräsidentin ihr Mandat niedergelegt. 
Ab dem 10. April 2014 übernahm herr 
Ulrich Pakleppa, stadtrat, das vakante 
Mandat. Der Aufsichtsrat dankt den ausge-
schiedenen Mitgliedern für die geleistete 
Arbeit. Der Abgabe der entsprechenserklä-
rung nach dem Darmstädter beteiligungs -
kodex für das Geschäftsjahr 2013 hat der 
Aufsichtsrat in seiner sitzung am 10. April 
2014 zugestimmt.
Die mit der Prüfung des Jahresabschlusses 
und des Konzernabschlusses sowie der 
berichte über die Lage der heAG und des 
Konzerns für das Geschäftsjahr 2013 be-
auftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, 
die Deloitte & touche Gmbh, Mannheim, 
hat uneingeschränkte bestätigungsver-
merke nach § 322 hGb erteilt.
Der Abschlussprüfer hat an der Jahresab-
schlusssitzung des Aufsichtsrates teilge-
nommen, über die wesentlichen ergeb -
nisse seiner Prüfung berichtet und für 
erläuterungen zur Verfügung gestanden.
Der Aufsichtsrat hat die Prüfungsergebnis-
se zustimmend zur Kenntnis genommen. 
Nach dem abschließenden ergebnis seiner 
Prüfung stimmt der Aufsichtsrat dem Jah-
resabschluss, dem Konzernabschluss, dem 
Lagebericht und dem Konzernlagebericht 
des Vorstands zu.
er hat am heutigen tage den Jahresab-
schluss festgestellt und den Konzernab-
schluss gebilligt. Der Aufsichtsrat schließt 
sich dem ergebnisverwendungsvorschlag 
des Vorstandes an.
Der nach § 312 AktG vom Vorstand auf-
zustellende bericht über die beziehungen 
zu verbundenen Unternehmen liegt vor. 
er wurde vom Abschlussprüfer geprüft 
und mit folgendem bestätigungsvermerk 
versehen: 
„Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung 
und beurteilung bestätigen wir, dass
1.  die tatsächlichen Angaben des berichts 
richtig sind,
2.  bei den im bericht aufgeführten rechts-
geschäften die Leistung der Gesellschaft 
nicht unangemessen hoch war und
3.  bei den im bericht aufgeführten 
Maßnahmen keine Umstände für eine 
wesentlich andere beurteilung als durch 
den Vorstand sprechen.“
Nach eigener Prüfung stimmt der Auf-
sichtsrat dem Prüfungsergebnis des 
Abschlussprüfers zu und erklärt, dass 
gegen die erklärung des Vorstandes am 
schluss des berichts über die beziehun-
gen zu verbundenen Unternehmen keine 
einwendungen bestehen.
Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, 
allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 
sowie dem betriebsrat für die im Ge-
schäftsjahr 2013 geleistete Arbeit Dank 
und Anerkennung aus.
Darmstadt, 22. Juli 2014
Der Aufsichtsrat
Oberbürgermeister Jochen Partsch
Vorsitzender
Wir haben den Jahresabschluss – beste-
hend aus bilanz, Gewinn- und Verlustrech-
nung sowie Anhang – unter einbeziehung 
der buchführung und den Lagebericht der 
heAG holding AG – beteiligungsmanage-
ment der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(heAG), Darmstadt, für das Geschäftsjahr 
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 
geprüft. Die buchführung und die Aufstel-
lung von Jahresabschluss und Lagebericht 
nach den deutschen handelsrechtlichen 
Vorschriften liegen in der Verantwortung 
des Vorstands der Gesellschaft. Unsere 
Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von 
uns durchgeführten Prüfung eine beur-
teilung über den Jahresabschluss unter 
einbeziehung der buchführung und über 
den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung 
entsprechend § 317 hGb unter beachtung 
der vom institut der Wirtschaftsprüfer fest- 
gestellten deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlussprüfung vorge-
nommen. Danach ist die Prüfung so zu 
planen und durchzuführen, dass Unrich-
tigkeiten und Verstöße, die sich auf die 
Darstellung des durch den Jahresabschluss 
unter beachtung der Grundsätze ord-
nungsmäßiger buchführung und durch 
den Lagebericht vermittelten bildes der 
Vermögens-, finanz und ertragslage we- 
sentlich auswirken, mit hinreichender 
sicherheit erkannt werden. bei der fest-
legung der Prüfungshandlungen werden 
die Kenntnisse über die Geschäftstätig-
keit und über das wirtschaftliche und 
rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie 
die erwartungen über mögliche fehler 
berücksichtigt. im rahmen der Prüfung 
werden die Wirksamkeit des rechnungs-
legungsbezogenen internen Kontrollsys-
tems sowie Nachweise für die Angaben 
in buchführung, Jahresabschluss und 
Lagebericht überwiegend auf der basis 
von stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die beurteilung der angewandten 
bilanzierungsgrundsätze und der wesentli-
chen einschätzungen des Vorstands sowie 
die Würdigung der Gesamtdarstellung des 
Jahresabschlusses und des Lageberichts. 
Wir sind der Auffassung, dass unsere Prü-
fung eine hinreichend sichere Grundlage 
für unsere beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen einwendun-
gen geführt.
Nach unserer beurteilung aufgrund der 
bei der Prüfung gewonnenen erkennt-
nisse entspricht der Jahresabschluss zum 
31. Dezember 2013 der heAG holding 
AG - beteiligungsmanagement der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt (heAG), Darm-
stadt, den gesetzlichen Vorschriften und 
vermittelt unter beachtung der Grundsätze 
ordnungsmäßiger buchführung ein den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechen-
des bild der Vermögens-, finanz- und  
ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebe-
richt steht in einklang mit dem Jahresab-
schluss, vermittelt insgesamt ein zutref-
fendes bild von der Lage der Gesellschaft 
und stellt die chancen und risiken der 
zukünftigen entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, den 27. Juni 2014
Deloitte & touche Gmbh
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Prof. Dr. Leuschner
Wirtschaftsprüfer
Krämer
Wirtschaftsprüfer

78 HEAG Geschäftsbericht 2013 impressum
Herausgeber
heAG holding AG –
beteiligungsmanagement
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
(heAG)
Projektleitung
heAG holding AG –
beteiligungsmanagement
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
(heAG)
benjamin Wesp
im carree 1
64283 Darmstadt
Konzept, Text, Gestaltung, Fotografie
feedback werbeagentur Gmbh, Darmstadt
www.manok.de
Druck
DrAch Print Media Gmbh, Darmstadt
www.drach.de
Der Geschäftsbericht kann
angefordert werden bei:
heAG holding AG –
beteiligungsmanagement
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
(heAG)
benjamin Wesp
im carree 1
64283 Darmstadt
telefon  06151  709-5752
telefax  06151  709-2489
e-Mail: benjamin.wesp@heag.de
Bildnachweis
·  seite 1 / 12 / 24  
fotolia.com
·  seite 8 / 10 / 17  
benjamin schenk
·  seite 14 links oben und unten  
heAG holding AG – beteiligungsmanagement 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (heAG) 
·  seite 14 rechts  
Klinikum Darmstadt Gmbh
·  seite 15  
thomas Ott
·  seite 16  
institut Mathildenhöhe, 
fotograf: Marcus Kaufhold
·  seite 18-19 / 61  
heAG südhessische energie AG (hse)
·  seite 20-21  
feedback werbeagentur Gmbh
·  seite 22-23 / 60 oben und Mitte links  
heAG mobilo Gmbh
·  seite 60 Mitte rechts und unten  
bauverein AG
ImPREssUm

im carree 1 • 64283 Darmstadt

2014/0297

1780 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
03.09.2014 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Rechtsamt - 
Stadtwirtschaftskoordina 
tion 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2014/0297 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:        
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:        
 
Betreff: Bericht der HEAG über den Einzel- und Konzernabschluss zum 31.12.2013 
 
Vorlage vom: 01.09.2014 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Bericht der HEAG über den Einzel- und Konzernabschluss zum 31.12.2013 wird zur Kenntnis 
genommen.  
 
 
Anlagen: Geschäftsbericht-2013-HEAG 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 01.09.2014  
 
Begründung:   
 
 
Der Bericht der HEAG über den Einzel- und Konzernabschluss zum 31.12.2013 ist der 
Magistratsvorlage als Anlage beigefügt.  
 
Der Bericht enthält für die HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts-
stadt Darmstadt – den Jahresabschluss 2013 und den HEAG Konzernabschluss 2013 inkl. 
Konzernlagebericht sowie den Zahlenspiegel für die Geschäftsbereiche des HEAG Konzerns 
2013. 
 
Erläuterungen hierzu werden von Herrn Dr. Klaus Michael Ahrend und Dr. Markus Hoschek 
vorgetragen.  
 
 
Darmstadt, den 01.09.2014 
 
 
 
 
Jochen Partsch        
Oberbürgermeister   
 
Anlage

Beratungsverlauf (1)

TOP 392

Orte (13)

  • Michaelisstraße 6
  • Lauteschlägerstraße 13
  • Heidelberger Landstraße
  • Elisabeth-Schumacher-Straße
  • Rüdesheimer Straße 98
  • Friedensplatz
  • Binger Straße 2
  • Bismarckstraße
  • Dolivostraße
  • Blütenallee
  • Holzstraße
  • Poststraße
  • Im Carree 1

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Details

Vorlagen-Nr.
2014/0297
Typ
Stadtverordnetenvorlage
Datum
01.09.2014
Erstellt
29.09.2026 00:00