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1480/2017

Kostensteigerung bei Großprojekten

Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HA) 07.07.2017

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Nächste Beratung: Finanzausschuss, Sitzung am 25.09.2017, TOP 2.2

Anlage 3

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Beantwortung einer Anfrage (Rat) (1)

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Anlage 4 Auszug Rat 11.07.2017 TOP 4.1

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Anlage 1

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Anlage 2

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Anlage 3

4809 Zeichen

*“Kostensicherheit bei Bauprojekten – Bessere Voraussetzungen durch die DIN 276-1“, Ingeborg Dusatko, Wolfdietrich Kalusche, Lehrstuhl 
Planungs- und Bauökonomie BTU Cottbus 
 
Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/VI 
 
 
Vorlagen-Nummer 
 0602/2016 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Rat 15.03.2016 
 
Kostensteigerungen bei Großprojekten  
Anfrage der Fraktion Die Linke aus der Ratssitzung am 15.12.2015, AN/1886/2015 
 
In der Anfrage wird unterschieden zwischen „geplanten“ und „durchgeführten“ Großprojekten. Diese differe n-
zierte Sichtweise entspricht den unterschiedlichen Stadien von Planung und Umsetzung, die ein Gro ßprojekt 
von der Grundlagenermittlung bis zur Ausführung durchläuft. In der Honorarordnung für Architekten - und Inge-
nieurleistungen (HOAI) wird bereits der Prozess der Planung in verschiedene Leistungsphasen aufgeteilt. S o-
wohl die Tragwerksplanung als auch die Leistungsbilder Gebäude und Innenräume bauen nach HOAI auf fo l-
gende Leistungsphasen auf:   
Leistungsphase 
Nr. 
Inhalt  
1 Grundlagenermittlung 
2 Vorplanung 
3 Entwurfsplanung 
4 Genehmigungsplanung 
5 Ausführungsplanung 
6  Vorbereitung der Vergabe 
7 Mitwirkung bei der Vergabe 
8 Bauoberleitung bzw. Objektüberwachung, Bauüberwachung und Dokumentation 
9 Objektbetreuung 
 
Je weiter die Planung voranschreitet, desto größer werden die Anforderungen an die Kostenprognose: „Im 
Rahmen der vom Architekten zu erbringenden Grundleistungen werden an den Genauigkeitsgrad von Koste n-
ermittlungen mit zunehmendem Planungsfortschritt größere Anforderungen gestellt. In der Fachliteratur und den 
bisher zu diesem Thema ergangenen Gerichtsurteilen werden die Grenzlinien d er Toleranzbereiche wie folgt 
definiert […].“*: 
 
 
 
 
 
Stand Kostenentwick-
lung 
Zuordnung zu Leistungs-
phase nach HOAI 
Gerichtlich anerkannte Toleranz in der 
Kostenentwicklung 
Vorvertragliche Kosten-
schätzung 
1 +- 40 % 
Kostenschätzung 2 +- 30 % 
Kostenberechnung 3 +- 20 % 
Kostenanschlag 6 und 7 +- 10 % 
Kostenfeststellung 8 und 9 +- 0 % 
Anlage 3

2 
 
 
 
Um Planung von Großprojekten überhaupt aufnehmen zu können, wird vorab ein Kostenvoranschlag für den 
Haushaltsplan benötigt. Dieser erfolgt in der Regel auf der  Basis einer groben Schätzung, die in diesem frühen 
Stadium der Grundlagenermittlung noch mit zahlreichen Unsicherheiten behaftet ist und gar nicht genau sein 
kann. Detailinformationen verdichten sich erst im Laufe der Vor- und  der Entwurfsplanung. Dementsprechend 
muss das finanzielle Projektvolumen immer wieder dem Stand der Planung angepasst werden. Die oben darg e-
stellte Spannbreite gerichtlich anerkannter Abweichungen wird in der Fachliteratur wie folgt abgebildet:  
 
 
 
Abb.: KOCHENDÖRFER, Bau-Projekt-Management, 2010, S. 150 
 
Für ein Großprojekt muss also mindestens die Leistungsphase 3 HOAI (Entwurfsplanung) abgeschlossen sein, 
um eine gesicherte Kostenberechnung nach DIN 276 vornehmen zu können. Erst diese Kostenberechnung ist 
Grundlage für eine Überprüfung durch das Rechnungsprüfungsamt. Darauf aufbauend wird der jeweilige Bau-
beschluss dem Rat zur Entscheidung vorgelegt. Wie oben dargelegt, erkennen Gerichte selbst nach abg e-
schlossener Kostenberechnung Schwankungen des Projektvolumens von plus/minus 20 % an.  
 
Es ist somit nicht nur legitim, sondern auch unausweichlich, dass sich das Projektvolumen während der Lei s-
tungsphasen 1 bis 3 mit fortschreitender und erweiterter Planung spezifiziert. Daher kann als Grundlage für eine 
nachträgliche Beurteilung der Kostenentwicklung aus dem Gebot der Sachlichkeit heraus nur die Kostenbe-
rechnung als Basis des Baubeschlusses verwendet werden. Erst ab diesem Zeitpunkt (Baubeschluss inklusive 
Kostenberechnung) kann von einer Kostensteigerung gesprochen werden.  
 
Auch nach dem Baubeschluss können sich Kostensteigerungen ergeben, unter anderem zum Beispiel aufgrund 
abweichender Submissionsergebnisse oder eines erhöhten Nachtragsaufkommens. Bei den Großsanierungen 
der Bestandsbauwerke des Amtes für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau, wie aktuell bei den Sanierungen der 
Rheinbrücken, werden oft erst während der Bauarbeiten vorab nicht erkennbare Sanierungserfordernisse fes t-
gestellt. Diese sind aufgrund des Alters der Bauwerke und auf Grundlage der alten Bauwerksbestandspläne 
bzw. -bücher trotz sorgfältigster Planung im Vorfeld oft nicht erkennbar und damit auch nicht kalkulierbar.

3 
 
 
Zusätzlich sollte die zeitliche Dauer der Umsetzung vieler Projekte (einige sogar mit Baubeschluss aus dem 
Jahr 2009) berücksichtigt werden. Das statistische Bundesamt hat - je nachdem, ob es sich um eine Tiefbau- 
oder Hochbaumaßnahme handelt - eine Baupreissteigerung von rd. 1,5 bis 2,5 Prozentpunkte per anno errech-
net.

Beantwortung einer Anfrage (Rat) (1)

2510 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/VI 
 
07.07.2017 
Vorlagen-Nummer 
 1480/2017 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Rat 11.07.2017 
 
Kostensteigerung bei Großprojekten 
Anfrage der Fraktion Die Linke. im Rat der Stadt Köln vom 24.03.2017, AN/5014/2017 
 
Ausgangslage: 
 
Als Grundlage für eine Beurteilung der Kostenentwicklung von Großprojekten dient die Kostenbe-
rechnung zum Baubeschluss. Hierzu wird auf die Ausführungen in der Beantwortung der letzten tur-
nusmäßigen Anfrage hingewiesen, s. Vorlagen Nr. 0602/2016 bzw. Extrakt aus dem Text der Mittei-
lung in Anlage 3.  
 
Demnach wird erst nach Vorliegen eines Baubeschlusses (inkl. Kostenberechnung) im Falle eines 
Kostenanstiegs von einer Kostensteigerung gesprochen. Die Kostenentwicklung für sämtliche Groß-
projekte nach Vorliegen eines Baubeschlusses durch den Rat ist in Anlage 1 erfasst. 
 
Alle übrigen Großprojekte, die sich noch innerhalb der Planung der Leistungsphasen 1-3 HOAI befin-
den, werden nachrichtlich in Anlage 2 abgebildet. In diesen Fällen konnte aufgrund des frühen Pla-
nungsstadiums noch keine Kostenberechnung erstellt und damit auch noch kein Baubeschluss ge-
fasst werden. Hier wird somit nicht die Kostensteigerung, sondern die natürliche Spezifizierung des 
voraussichtlichen Projektvolumens mit fortschreitender und erweiterter Planung dargestellt. 
 
Das Projekt der nutzungsunabhängigen Haldenstabilisierung des Kalkbergs wurde nicht in die Auf-
stellung mit aufgenommen, da es nach aktueller Beschlusslage (Vorlagen Nrn. 1992/2016 und 
4158/2016) unter der 10 Mio. € Grenze liegt. Die parallel vorgesehene Beschlussfassung für die Lose 
2 und 3 in der Ratssitzung am 11.07.2017 (Vorlagen Nr. 1575/2017) kann nicht vorweg genommen 
werden. 
 
Auswertung: 
 
Unter Einbeziehung aller Maßnahmen, bei denen eine Kostensteigerung ermittelt werden konnte, 
ergibt sich eine durchschnittliche Kostensteigerung von 7,22 %. Der Vorjahreswert lag bei 6,50 %. 
 
Für die Generalsanierung Bühnen wurde gegenüber der Kostenberechnung von 253 Mio € bei Bau-
beschluss eine Kostensteigerung zwischen 292 Mio. € (entspricht 115,42 %) und 310 Mio. € (ent-
spricht 125,30 %) ermittelt. Bezieht man diese Kostenprognose in die Berechnung der durchschnittli-
chen Kostensteigerung aller städtischen Großprojekte mit ein, ergibt sich im besten Falle eine durch-
schnittliche Kostensteigerung von 32,19 % und im schlechtesten Falle von 34,47 %. 
 
gez. Reker

Anlage 4 Auszug Rat 11.07.2017 TOP 4.1

759 Zeichen

Anlage 4 
 
 
 
Geschäftsführung  
Rat 
Frau Kramp 
Telefon:  (0221) 221-22061  
Fax       :  (0221) 221-26570 
E-Mail:  Petra.Kramp@stadt-koeln.de 
Datum: 17.07.2017 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 30. Sitzung des Rates vom 
11.07.2017 
öffentlich 
4 Anfragen gemäß § 4 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirks-
vertretungen 
4.1 Anfrage der Fraktion Die Linke. betreffend "Kostensteigerungen bei 
Großprojekten" 
AN/0514/2017 
 Antwort der Verwaltung vom 07.07.2017 
1480/2017 
 
Hierzu liegt eine schriftliche Antwort der Verwaltung vor. Ratsmitglied Detjen bittet, 
die Antwort auch dem Stadtentwicklungsausschuss und den Finanzausschuss zur 
Kenntnis zu geben. Die Oberbürgermeisterin ist mit dem Verfahrensvorschlag ein-
verstanden.

Anlage 1

16574 Zeichen

Kostenentwicklung bei Großbauprojekten in den Bereichen Hochbau, Straßenbau, Stadtplanung, Landschaftspflege und Grünflächen, Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau                             
      
Maßnahme Baubeschluss aus
Kostenberechnung bei 
Baubeschluss (bisher 
vom Rat genehmigtes 
Budget)                                   
in €
Kostenentwicklung
(Steigerung +
Senkung -) in € Prognose aktuell in €
Ursachen und Anmerkungen                                                                                                           
(enthalten sind Verweise auf Mitteilung v. 14.03.2016, Vorlagen Nr. 0602/2016)
Verlängerung der 
Industriestraße (Merianstraße 
bis Mennweg) 2014 12.737.000 -4.737.000 8.000.000
Der Hauptauftrag (zzgl. Nachträge) bleibt voraussichtlich deutlich unter der ursprünglichen 
Kostenschätzung. Baubeginn erfolgte am 04.11.2014. Die Maßnahme wurde im Juni 2016 für den 
Verkehr frei gegeben. Derzeit werden lediglich noch kleinere Abschlussarbeiten, wie Rasen säen, 
Lärmschutzwall u.ä. ausgeführt. 
Rheinboulevard (Projekt aus 
Regionale 2010) 2014 24.828.000 1.140.000 25.968.000
Das Projekt wurde in 12/2016 abgeschlossen.
Die Kostenänderungen haben sich u. a. im Zusammenhang mit den archäologischen Ausgrabungen 
im Baufeld Süd ergeben und wurden dem Rat bereits mitgeteilt. 
Straßentunnel Grenzstraße
2012 31.000.000 0 31.000.000
Aufgrund der in den fertiggestellten  Decken- und Wandbereichen festgestellten erheblichen Mängel 
ist ein Beweissicherungsverfahren in der Durchführung. Es laufen intensive Verhandlungen zwischen 
Stadt und der beauftragten Arge mit dem Ziel, dass die erforderliche Mängelbeseitigung so zügig wie 
möglich durchgeführt werden kann. Ob und inwiefern die Bauzeitverzögerung zusätzliche städtische 
Kosten verursacht, kann derzeit nicht seriös kalkuliert werden. 
Stadtbahnbauprojekt 
Bocklemünd/Mengenich, 2. 
Baustufe 2014 6.769.000 0 6.769.000 Keine weitere Änderung gegenüber der Mitteilung aus 2016.
Nord-Süd Stadtbahn, 3. 
Baustufe (netto-Beträge; Bau 
incl. 
Grunderwerb/Abrissgebäude 
und Schallschutzmaß-nahmen) 2015 64.689.741 0 64.689.741 Keine weitere Änderung gegenüber der Mitteilung aus 2016.     
Mülheimer Brücke 2016 101.420.220 0 101.420.220
Im Zuge der  Planungen während der LPH 1 bis 3 HOAI hatte sich für alle Bauwerksbereiche und 
insbesondere für die rechtsrheinische Rampe eine deutliche Verschlechterung des 
Bauwerkszustandes gezeigt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die ursprüngliche 
Sanierungsplanung in Höhe von rd. 38,8 Mio. € aus 2010 nichts mehr mit dem Baubeschluss gemein 
hat. Das Bauwerk wird nicht nur generalerneuert, sondern darüber hinaus den zukünftigen 
verkehrlichen Anforderungen ( incl. Erhöhung der Tragfähigkeit für höhere Lastenklassen) 
entsprechend verstärkt. Fortschreitende vertiefende Untersuchungen und Planungen haben auch 
ergeben, dass eine ursprünglich angedachte Sanierung der rrh. Rampe nicht mehr zielführend, 
sondern aufgrund des Bauwerkszustandes ein Abriss und Neubau der kompletten Rampe sachlich 
geboten ist.. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung hat die Vorgehensweise zusätzlich bestätigt. Im Juni 
2016 wurde der Baubeschluss (1105/2016)  gefasst, welcher mit einer Kostensumme von insgesamt 
101.420.220 € abschliesst. Ergänzend ist noch zu erwähnen, dass aufgrund der Erhöhung der 
Tragfähigkkeit für höhere Lastklassen ein Zugang zur Förderung der Baumaßnahme durch das Land 
NRW erfolgt ist. Ein eingereichter Förderantrag wird derzeit geprüft, eine Förderung würde den 
städtischen Eigenanteil erheblich senken. Die Maßnahme befindet sich im Vergabeverfahren.
Severinstraße; 
Generalsanierung FWG 2010 20.457.000 9.839.000 30.296.000
Die Kostensteigerung wurde bereits in 2016 mitgeteilt und begründet sich wie folgt: Bauliche 
Maßnahmen, die aufgrund von Belästigungen für den Schulbetrieb zwingend in den Ferien 
durchzuführen waren, Massenmehrungen und Nachträge, Begleitung vorgerichtlicher Verfahren mit 
am Bau beteiligten Firmen
Anlage 1 
1/5

Kostenentwicklung bei Großbauprojekten in den Bereichen Hochbau, Straßenbau, Stadtplanung, Landschaftspflege und Grünflächen, Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau                             
      
Maßnahme Baubeschluss aus
Kostenberechnung bei 
Baubeschluss (bisher 
vom Rat genehmigtes 
Budget)                                   
in €
Kostenentwicklung
(Steigerung +
Senkung -) in € Prognose aktuell in €
Ursachen und Anmerkungen                                                                                                           
(enthalten sind Verweise auf Mitteilung v. 14.03.2016, Vorlagen Nr. 0602/2016)
Domumgebung 
(Projekt aus UNESCO-
Programm), Bauabschnitt 1 
(Bauphase 1, 2 und 3) und 
Bauabschnitt 3             
2012, 2013, 2014 20.160.000 8.340.000 28.500.000
Auf den Grundsatzbeschluss Vorlagen Nr. 2103/2010 wird hingewiesen. 
Ein Mehrkostenbeschluss, der prognostizierte Gesamtkosten in Höhe von
28.500.000 € für die Bauabschnitte 1 und 3 bestätigt, wurde am 15.03.2016 durch den Rat gefasst. 
Erkenntnisse über weitere Kostensteigerungen liegen derzeit nicht vor. Bauabschnitt 2 des Vorhabens 
"Städtebauliche Neuordnung der Domumgebung" wurde zunächst zurückgestellt und wird den 
Gremien im September 2017 zur Beschlussfassung über das weitere Vorgehen vorgelegt.
Die Kostensteigerung begründet sich wie folgt: 
Wenig erfolgreiche Ausschreibungen mit wenigen Bietern, bereits die Angebote lagen über den 
Kostenberechnungen. Baukostensteigerung durch zusätzliche Anforderungen parallel laufender 
Projekte wie die brandschutztechnische Ertüchtigung des Tunnels und der Umbau der Dom-
Tiefgarage. Dauerhaft gestörte Bauabläufe durch Aufrechterhaltung der komplexen Verkehrssituation, 
vielfache Baubehinderungen durch enge Bauverhältnisse und sensible Nachbarschaftsnutzungen (wie 
Dom und Museen, Philharmonie). Häufiges Umplanen und Umstellen von geplanten Bauabläufen wg. 
unbekannten Bestandssituationen im Untergrund bis hin zur Bodenarchäologie.
Kartäuserwall 40; Neubau 
Erweiterung mit 
Kammermusiksaal 2013 12.457.900 576.600 13.034.500
Die Kostensteigerung wurde bereits in 2016 mitgeteilt und ist nach bisherigem Kenntnisstand 
unverändert. Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Hauptgewerke. 
Görlinger-Zentrum 45; 
Generalinstandsetzung der 
Trakte C+E 2009, 2012 10.600.000 0 10.600.000 Keine weitere Änderung gegenüber der Mitteilung aus 2016.
Kolkrabenweg 65; Abriss u. 
Neubau 2015 24.720.000 0 24.720.000
Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Hauptgewerke. Kostensteigerungen sind zurzeit nicht 
erkennbar.
Ottostraße 87; Erweiterungbau 
Mensa / Klassen / Turnhalle 
AMG 2013 12.202.800 1.757.200 13.960.000
Die Kostensteigerung wurde bereits in 2016 mitgeteilt und ist nach bisherigem Kenntnisstand 
unverändert:  Erweiterte Außenanlagenplannung mit Wendekreis; notwendiges Gründach aufgrund 
Artenschutz und Baumfällungen; erschwerte Gründungsbedingungen; Fortschreibung der 
Kostenberechnung durch Erstellung der Leistungsverzeichnisse Rohbau, Tiefbau, Erdarbeiten und 
TGA; Baupreissteigerung 3 Jahre; notwendige Umlanung Klassenraumtüren und Austausch Trafo              
Bülowstraße; 
Generalinstandsetzung 2009 10.300.000 1.200.000 11.500.000
Die Kostensteigerung wurde bereits in 2016 mitgeteilt und ist nach bisherigem Kenntnisstand 
unverändert:  Mehraufwand für die Betonsanierung, Insolvenz Rohbaufirma dadurch 
Terminverzögerungen und Neuausschreibung
Anlage 1 
2/5

Kostenentwicklung bei Großbauprojekten in den Bereichen Hochbau, Straßenbau, Stadtplanung, Landschaftspflege und Grünflächen, Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau                             
      
Maßnahme Baubeschluss aus
Kostenberechnung bei 
Baubeschluss (bisher 
vom Rat genehmigtes 
Budget)                                   
in €
Kostenentwicklung
(Steigerung +
Senkung -) in € Prognose aktuell in €
Ursachen und Anmerkungen                                                                                                           
(enthalten sind Verweise auf Mitteilung v. 14.03.2016, Vorlagen Nr. 0602/2016)
Ossietzkystraße; Neubau 
Gesamtschule 2015 39.500.000 4.193.900 43.693.900
Die Kostensteigerung wurde bereits in 2016 mitgeteilt und ist nach bisherigem Kenntnisstand 
unverändert. Aufgrund einer Vergaberüge liegt eine erhebliche Bauzeitverzögerung vor.  Daraus 
resultieren bislang erkennbare Mehrkosten von rd. 1,6 Mio Euro (Steigerung durch Baupreisindex, 
längere Standzeit Bauzaun, längere Laufzeit der Kontrollen des SiGeKo´s).
Hinzu kommen die Kosten für die Interimslösung (grobe Kostenschätzung: 2.093.900 €), resultierend 
aus der Bauzeitverlängerung.
Breitenbachstraße; Neubau 
Schule und Turnhalle sowie 
Hausmeisterwohnung 2015 13.750.000 0 13.750.000 Keine weitere Änderung gegenüber der Mitteilung aus 2016.
Genovevastraße; 
Erweiterungsbau 2014 16.062.000 538.000 16.600.000
Die in 2016 angegebenen 17.016.000,- € waren inklusive Einrichtungskosten, dies wurde korrigiert. 
Kostensteigerung durch marktbedingte Baukostensteigerung.
Rendsburger Platz 1; Neubau, 
Sanierung TH / Kita / JH 2010 14.600.000 4.492.300 19.092.300
Die Kostensteigerung wurde bereits in 2016 mitgeteilt und ist nach bisherigem Kenntnisstand 
unverändert. Die Kostensteigerung begründet sich wie folgt:  s. Mitteilung 1700/2012: 
Preisindexsteigerungen seit 2008, Planungsänderungen aufgrund neuer baulicher Anforderungen, 
nachträgliche Nutzerwünsche, unvorhersehbare Arbeiten im Bestand, provisorische bzw. 
vorgezogene Arbeiten zur Sicherstellung des Schulbetriebes, Verlängerung der Standzeit der 
Ersatzcontainer
Thymianweg; Neubau / 
Erweiterung / Umbau 2009 11.416.400 1.462.600 12.879.000
Das Projekt ist abgeschlossen und zwischenzeitlich in Betrieb, die Kosten lagen im Rahmen der 
zuletzt gemeldeten Kostensteigerung.
Bildungslandschaft Altstadt Nord 
(BAN); Sanierung und Anbau 
Hansa Gymnasium; Neubau 
Mensa- und Werkstatthaus; 
Neubau Studienhaus; Neubau 
Realschule; Neubau 
Kindertagesstätte; Sanierung 
und Anbau Grundschule; 2014+2015 60.891.270 0 60.891.270
Aufteilung des Gesamtprojektes da Bauabschnitt C (Sanierung Abendgymnasium) erst in der 
Leistungsphase 2 ist, s. auch Anlage 2
Georgsplatz 10 Erw. GT und 
Verwaltung 2016 22.216.746 1.005.870 23.222.616
Aufteilung des Gesamtprojektes, da sich die geplanten Turnhallen im Bereich des 
Beweissicherungsverfahrens der Einsturzstelle des Historisches Archivs befinden. Mehrkosten durch 
erforderliche temporäre Turnhalle.
Erweiterungsbau ohne 3-fach Turnhalle -> anerkannte Kostenberechnung gemäß Baubeschluss ->  
brutto 22.216.746 €, derzeitige Kostenprognose 21.272.616 €, jeweils inkl. Großküche, ohne sonst. 
Einrichtung.
Temporäre Turnhalle Follerstraße -> Kosten -> brutto 1.950.000 €.
Nur nachrichtlich: 3-fach Turnhalle -> Kostenschätzung vom 30.01.2015  -> brutto 8.688.983 €. Die 
Planung der 3-fach Turnhalle wurde nach der Leistungsphase 2 nicht weitergeführt. Es ist derzeit 
unklar, wann das Grundstück im Bereich der Archiveinsturzstelle zur Verfügung steht.
Anlage 1 
3/5

Kostenentwicklung bei Großbauprojekten in den Bereichen Hochbau, Straßenbau, Stadtplanung, Landschaftspflege und Grünflächen, Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau                             
      
Maßnahme Baubeschluss aus
Kostenberechnung bei 
Baubeschluss (bisher 
vom Rat genehmigtes 
Budget)                                   
in €
Kostenentwicklung
(Steigerung +
Senkung -) in € Prognose aktuell in €
Ursachen und Anmerkungen                                                                                                           
(enthalten sind Verweise auf Mitteilung v. 14.03.2016, Vorlagen Nr. 0602/2016)
Kantstraße Erweiterungsbau 2016 33.563.000 0 33.563.000
Die Bauarbeiten haben im Dezember 2016 begonnen.
Keine Veränderung zu den im Baubeschluss angegebenen Kosten.
Nachtigallenstr. Neubau für RS 
und Gymnasium 2016 11.323.800 0 11.323.800 Keine weitere Änderung gegenüber der Mitteilung aus 2016.
Nikolausstr. 51-55         
Erweiterungsbauten Schiller / 
EvT 2016 17.013.000 0 17.013.000 Keine weitere Änderung gegenüber der Mitteilung aus 2016.
Historisches Archiv; Neubau 2015 83.576.600 -3.038.600 80.538.000
Die genannten Kosten zum Bauschluss beinhalten die Risikoreserve. Die Vergabeverluste werden 
aus der Risikoreserve von 7.598.000 €  gedeckt. Die nicht in Anspruch genommene Risikoreserve 
wird aktuell auf  3.038.000 € progrnostiziert, so dass dieser Betrag die Verbesserung darstellt. Zu der 
Vergabeeinheit Elektro liegt eine Vergabebeschwerde vor. Diese wird zurzeit geprüft. Die 
Vergabeverluste werden aus der Risikoreserve gedeckt. Sofern es durch die Vergabebeschwerde zu 
Terminverschiebungen kommt, besteht auch ein weiteres Kostenrisiko. 
Floragaststätte; Neubau und 
Erweiterung 2011 36.000.000 7.400.000 43.400.000
Das Projekt ist abgeschlossen. Die dargestellte Kostensteigerung wurde bereits in 2016 mitgeteilt 
und ist unverändert. Die Kostensteigerung begründet sich wie folgt:  Insolvenzen, Ersatzvornahmen, 
Beschleunigungen und Wintereinhausung
MiQua (eheml. Archäologische 
Zone) Neubau /Erweiterung 2013 51.773.000 25.227.000 77.000.000
Die Optimierung der Planung erfolgte einvernehmlich mit dem Betreiber LVR.Kostenrisiken, die bisher 
noch nicht beziffert werden konnten aus Submissionen, Archäologie, Materialteuerungen, 
Umplanungen, Sicherheit und Museumspädagogik, wurden definiert u. geprüft. Mehrkosten aus 
Tiefbau, Kampfmittelsondierung , Gründungsarbeiten und Umplanungen wurden beziffert.Eine 
Ratsvorlage ist in Mitzeichnung. Hinweis:  Die prognostizierte Kostensteigerung enthältnur noch einen 
5 %igen Risikofaktor. Die aktuelle Prognose  liegt bei insgesamt 77 Mio. €.
Feuerwehrzentrum Kalk; 
Neubau 2014 27.233.100 0 27.233.100
Die Rohbauarbeiten sind nahezu abgeschlossen. Die Gesamtkosten liegen knapp innerhalb des 
Kostenplans. Hierzu beigetragen haben die umfangreichen Kostenoptimierungen in der 
Ausführungsplanung. Die im Budget eingestellten Risikokostem sind vollständig ausgeschöpft.
Hubschrauberbetriebs-   station 
Kalkberg; Neubau 2011 11.342.500 1.513.500 12.856.000 Neubaukosten inkl. Preissteigerung ohne Risiken in Folge der Schäden der Setzung.                                                              
Anlage 1 
4/5

Kostenentwicklung bei Großbauprojekten in den Bereichen Hochbau, Straßenbau, Stadtplanung, Landschaftspflege und Grünflächen, Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau                             
      
Maßnahme Baubeschluss aus
Kostenberechnung bei 
Baubeschluss (bisher 
vom Rat genehmigtes 
Budget)                                   
in €
Kostenentwicklung
(Steigerung +
Senkung -) in € Prognose aktuell in €
Ursachen und Anmerkungen                                                                                                           
(enthalten sind Verweise auf Mitteilung v. 14.03.2016, Vorlagen Nr. 0602/2016)
Hauptfeuerwehrzentrale, 
Scheibenstr. 13, Köln 
Weidenpesch; Erweiterung und 
Generalinstandsetzung 2014 40.600.000 0 40.600.000
Vor dem Hintergrund, dass erst 50 % der Gesamtmaßnahme submittiert und vergeben sind, kann 
zurzeit keine gesicherte Prognose abgegeben werden. Eintretende Risiken im Bauablauf können zu 
einer Kostenerhöhung führen.
Summe Projektvolumina bzw. 
Kostenentwicklung nach 
(aktueller Stand)     843.203.077 60.910.370 904.113.447
Prozentuale 
Kostensteigerung im Schnitt 
(aktueller Stand) 7,22%
Wert 2016 6,50%
Vergleich 0,72% Veränderung
Maßnahme Baubeschluss aus
Kostenberechnung bei 
Baubeschluss in € 
Kostenentwicklung
(Steigerung +
Senkung -) in € Stand aktuell in € Ursache und Anmerkungen
292.000.000 545.000.000
317.000.000 570.000.000
Summe Projektvolumina bzw. 
Kostenentwicklung inklusive 
Bühnen (bei einer 
Kostensteigerung von 292 Mio. 
€)     1.096.203.077 352.910.370 1.449.113.447
Prozentuale 
Kostensteigerung im Schnitt 
inklusive Bühnen (bei einer 
Kostensteigerung von 292 Mio. 
€) 32,19%
Summe Projektvolumina bzw. 
Kostenentwicklung inklusive 
Bühnen (bei einer 
Kostensteigerung von 317 Mio. 
€)     1.096.203.077 377.910.370 1.474.113.447
Prozentuale 
Kostensteigerung im Schnitt 
inklusive Bühnen (bei einer 
Kostensteigerung von 317 Mio. 
€) 34,47%
Das Projekt wurde im Sommer 2015 neu aufgegleist, seit Mai 2016 liegen Bauherrschaft und 
Projektleitung bei den Bühnen, mit einem eigenen Team von 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird 
das Projekt dort neu aufgestellt. Die Kosten- und Terminprognose vom 03.07.2017 kalkuliert 
Gesamtkosten zwischen 545 Mio.€ und 570 Mio. € und eine Fertigstellung im vierten Quartal 2022. Bühnen Köln; Generalsanierung 253.000.0002011
Anlage 1 
5/5

Anlage 2

12796 Zeichen

Spezifizierung des Projektvolumens bei Großbauprojekten  innerhalb der Leistungsphasen 1-3 HOAI in den Bereichen Hochbau, Straßenbau, Stadtplanung, Landschaftspfl. und 
Grünflächen, Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau
Maßnahme Erste 
Grobkostenschätzung in 
der Planungsphase in €
Spezifizierung des 
Projektvolumens 
aufgrund 
fortschreitender 
und erweiterter 
Planung in € 
Prognose aktuell in 
€
Ursache und Anmerkungen
Straßentunnel 
Rheinuferstraße 12.000.000 0 12.000.00 
Die Ertüchtigung des Straßentunnels Rheinuferstraße ist frühestens ab 2019 
geplant. 
Straßentunnel 
Herkulesstraße 10.170.000 16.748.000 26.918.000
Die genannten Kosten entsprechen ersten Grobkostenschätzungen, die sich 
mit fortschreitender Planung konkretisieren. Es sind noch keine 
Baubeschlüsse gefasst worden.
Stadtbahn Rhein-Sieg,
Bauabschnitt Zündorf 
Ranzeler Straße 11.160.000 -60.000 11.100.000
Die Maßnahme wurde 2002 im Rahmen einer Prioritätenliste aufgeführt und 
vom Rat beschlossen. Es gibt keinen konkreten Baubeschluss, die Kosten 
basieren auf einer Kostenschätzung.
Einbau von trockenen 
Löschwasserleitungen 
in Stadtbahntunneln 15.844.000 -12.334.000 3.510.000
Der Rat der Stadt Köln hat am 14.02.2017 die Änderung des 
Grundsatzbeschlusses vom 15.05.2001 sowie die Änderung des erweiterten 
Baubeschlusses vom 10.09.2009 beschlossen und verzichtet auf eine 
Ausstattung der Stadtbahntunnel mit trockenen Löschwasserleitungen. Der 
Einbau von trockenen Löschwasserleitungen sowie deren Einspeise- und 
Entnahmestellen in den Haltestellen wird fortgeführt. Durch den 
Ratsbeschluss werden die ursprünglich geplanten Mittel für die Ausstattung 
der Stadtbahntunnel nicht benötigt. Es besteht ein Bedarf an Mitteln für die 
Ausstattung der Haltestellen. Die Kosten für den Einbau von trockenen 
Löschwasserleitungen sowie deren Einspeise- und Entnahmestellen in den 
Haltestellen basieren auf einer Kostenschätzung.
Deutzer Brücke 23.904.396 -2.874.396 21.030.000
Aktueller Planungsstand - Arbeiten an rechtsrheinischer Rampe waren 
günstiger ausgefallen als ursprünglich angenommen. Nr-Rili hat hier keine 
Relevanz, da kein Schwerlastverkehr auf der Deutzer Brücke zugelassen ist.
Anlage 2 
1/6

Spezifizierung des Projektvolumens bei Großbauprojekten  innerhalb der Leistungsphasen 1-3 HOAI in den Bereichen Hochbau, Straßenbau, Stadtplanung, Landschaftspfl. und 
Grünflächen, Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau
Maßnahme Erste 
Grobkostenschätzung in 
der Planungsphase in €
Spezifizierung des 
Projektvolumens 
aufgrund 
fortschreitender 
und erweiterter 
Planung in € 
Prognose aktuell in 
€
Ursache und Anmerkungen
Severinsbrücke 28.054.555 11.161.445 39.216.000
Zoobrücke 37.234.238 9.476.762 46.711.000
Thusneldastr. 15-17 
Machbarkeitsstudie, 
Erw. Unterrichts- und 
Verwaltungsräume + TH 21.000.000 0 21.000.000 Keine weitere Änderung des Projektvolumens.
Ulrichgasse 1-3 
(Kartäuserwall 30) 
Neubau Turnhallen und 
Mensa 12.000.000 0 12.000.000 Keine weitere Änderung des Projektvolumens.
Raderthalgürtel           GI 
Schulgebäude + 
Turnhalle 74.000.000 74.000.000 davon ca. 7.200.000 € Auslagerungskosten.
Ulrichgasse 1-3 
(Kartäuserwall 30)       
GI Trakt A + 
Energetische Sanierung 
Trakt B und 
Werkstätten Planung wurde aufgenommen, derzeit Grundlagenermittlung.
Die vom Bund  in 2011 eingeführte und einheitliche Nachrechnungsrichtlinie 
(kurz: Nr-Rili) hat ergeben, dass die Brücken in ihrem jetzt vorhandenen 
Zustand bereits heute kaum mehr in der Lage sind, die originären 
Belastungen aus den Einstufungsberechnungen (Brückenklasse 60 nach 
DIN 1072) ermüdungssicher aufzunehmen. Dies bedeutet mittelfristig, dass 
die Tragkraft der Brücken wesentlich umfassender erhöht werden muss, dies 
war bei der ursprünglichen groben Kostenschätzung noch nicht ersichtlich. 
Wie bei der Mülheimer Brücke wird dies auch bei der Severins- und 
Zoobrücke zu einer Erhöhung des Projektvolumens führen. 
Anlage 2 Anlage 2 
2/6

Spezifizierung des Projektvolumens bei Großbauprojekten  innerhalb der Leistungsphasen 1-3 HOAI in den Bereichen Hochbau, Straßenbau, Stadtplanung, Landschaftspfl. und 
Grünflächen, Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau
Maßnahme Erste 
Grobkostenschätzung in 
der Planungsphase in €
Spezifizierung des 
Projektvolumens 
aufgrund 
fortschreitender 
und erweiterter 
Planung in € 
Prognose aktuell in 
€
Ursache und Anmerkungen
Mainstr. 75
(Sürther Feld)  
Erweiterungsbau, 
Klassen, +2 TH 19.500.000 7.800.000 27.300.000
Keine weitere Änderung des Projektvolumens. Die Spezifizierung ist dem Rat 
bereits mitgeteilt worden.
Leybergstr.                     
Erweiterungsbau und 
Dreifachturnhalle 26.827.400 6.364.100 33.191.500
Die Anpassung des Projektvolumens bezieht sich auf:
- Passivhausbauweise (Planungsbeschluss gem. EvEV)
- nachträgliche Forderungen von 40 (u.a. Tribüne)
- ungünstiges Verhältnis von BRI/BGF (entwurfsabhängig)
- Erhöhung NUF um 16%
- mechan. Entrauchung Sporthalle
- Anpassung/Aktualisierung Kostenkennwert
- Anpassung Preisindex.
Heliosgelände                   
Universitätsschule 91.410.000 0 91.410.000 Keine weitere Änderung des Projektvolumens.
Castroper Str. 7                 
Erw. GT incl. 2fach-TH 14.600.000 9.554.000 24.154.000
Keine weitere Änderung des Projektvolumens. Die Spezifizierung ist dem Rat 
bereits mitgeteilt worden.
Niehler Kirchweg 120     
Erweiterungsbauten + 3 
TH + 2 GI 35.000.000 14.850.000 49.850.000
Neuer Planungsbeschluß wurde am 15.03.2016 gefasst (1822/2015) auf 
Grund von Erweiterungen des Raumprogramms (Zwei Erweiterungsbauten, 
eine zusätzliche 3fach-Turnhalle sowie eine GI und ein Parkdeck) und 
daraus resultierenden Anpassungen an die örtlichen Gegebenheiten; die 
Planungskosten der LPH 1- 3 wurden mit 1,325 Mio. € beziffert.
Die dargestellte Anpassung des Projektvolumens wurde bereits in 2016 
mitgeteilt und ist unverändert. 
Fühlinger Weg 7                   
Neubau inkl. TH 11.375.000 925.000 12.300.000
Keine weitere Änderung des Projektvolumens. Die Spezifizierung ist dem Rat 
bereits mitgeteilt worden. Aktuell laufen Ausschreibungen für die 
Hauptgewerke.
Auf dem Sandberg    
Erweiterungsbau 11.000.000 0 11.000.000 Keine weitere Änderung des Projektvolumens.
 Anlage 2 
3/6

Spezifizierung des Projektvolumens bei Großbauprojekten  innerhalb der Leistungsphasen 1-3 HOAI in den Bereichen Hochbau, Straßenbau, Stadtplanung, Landschaftspfl. und 
Grünflächen, Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau
Maßnahme Erste 
Grobkostenschätzung in 
der Planungsphase in €
Spezifizierung des 
Projektvolumens 
aufgrund 
fortschreitender 
und erweiterter 
Planung in € 
Prognose aktuell in 
€
Ursache und Anmerkungen
Im Weidenbruch          
Abriss und Neubau 
Schule  + 6 
Sportübungseinheiten 67.000.000
2.400.000 (EnEV) 
bzw.               
10.900.000 
(Passivhaus)
69.400.000 (EnEV)                 
bzw.               
77.900.000 
(Passivhaus)
2009 wurde der Planungsbeschluss für eine 6zügige Schule mit 2 
Dreifachturnhallen gefasst (5736/2008). 2013 wurde eine 
Zügigkeitserweiterung auf 8 Züge beschlossen (1864/2013), die Kosten 
wurden auf 67 Mio. € geschätzt.
2015 erfolgte eine Mitteilung zum Planungsstand (0631/2015), wonach sich 
die Kosten auf 57,4 Mio. bei einer Realisierung nach EnEV 2014 und 65,5 
Mio. € beim Bau im Passivhausstandard beliefen. Hinzu kamen nach 
damaliger Schätzung 12 Mio. € Kosten für die Auslagerung.
Im Zuge der Planung des Auslagerungsgebäudes, das in hochwertiger 
Modulbauweise errichtet werden sollte, stellte sich heraus, dass die Kosten – 
bedingt auch durch die Marktlage angesichts der Flüchtlingsunterbringungen - 
weitaus höher lagen, als geschätzt, nämlich bei ca. 35 Mio. €. Da dies für ein 
reines Interimsgebäude zu hoch erschien wurde überlegt, auf den Neubau zu 
verzichten und den Modulbau so zu gestalten, dass er sich zur endgültigen 
Nutzung eignet. Neben der finanziellen Ersparnis ist diese Lösung auch 
schneller umzusetzen, der Neubau kann voraussichtlich Mitte bis Ende 2019 
fertiggestellt sein, die Turnhalle ca. 1 1/2 Jahre später. Darüber hinaus ist nur 
ein Umzug erforderlich und die Belastungen für den Schulbetrieb durch den 
Baulärm werden deutlich reduziert. Dies wurde der Politik mit Mitteilung 
1415/2016 im Juni 2016 mitgeteilt, eine Kostenprognose erfolgte damals 
nicht. Im zweiten Halbjahr 2017 wird der Baubeschluss auf Basis der 
Kostenberechnung erwirkt.
Zentralbibliothek               
Generalsanierung 15.800.000 15.635.500 31.435.500
Keine weitere Änderung des Projektvolumens. Die Spezifizierung wurde dem 
Rat bereits mitgeteilt. Nach Abschluss der Lph 1+2 und Ratsbeschluss wurde 
ein 2-stufiges VOF-Wettbewerbs-Verfahren zur Innenarchitektur (Kosten lt. 
Kostenberechnung 6.837.300 €, die nicht in den genannten Kosten enthalten 
sind) ausgelobt sowie ein VOF-Verfahren für die Technik-Planung. Seit 
August 2016 ist das Planungsteam weitgehend komplett und bearbeitet die 
Entwurfsplanung.
2 Anlage 2 
4/6

Spezifizierung des Projektvolumens bei Großbauprojekten  innerhalb der Leistungsphasen 1-3 HOAI in den Bereichen Hochbau, Straßenbau, Stadtplanung, Landschaftspfl. und 
Grünflächen, Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau
Maßnahme Erste 
Grobkostenschätzung in 
der Planungsphase in €
Spezifizierung des 
Projektvolumens 
aufgrund 
fortschreitender 
und erweiterter 
Planung in € 
Prognose aktuell in 
€
Ursache und Anmerkungen
Schulzentrum 
Ostlandstr. 39 Neubau 
und GI, Realschulen 
Lassallestr. und 
Fürstenbergstr. Neubau 
und GI, KGS Wilh.-
Schreiber-Str.               
Neubau, Sanierung und 
Betrieb für 25 Jahre 
(ÖPP Los 3) 97.000.000 97.000.000
Das Vergabeverfahren ist in der zweiten Stufe des Verhandlungsverfahrens. 
Die Bieter geben Ende Mai ihre finalen Angebote ab. Bei dem angegebenen 
Wert handelt es sich  um die in der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung (WU) 
ermittelten Investitionskosten als Teil des PSC (Public Sector Comparator). 
Die WU wurde vor Versand der Vergabeunterlagen aktualisiert und liegt 
höher als der ursprüngliche Wert. Im wesentlichen beruhen die Anpassungen 
auf Flächenänderungen aufgrund des genaueren CAD-Aufmaßes und 
Baupreissteigerungen, insbesondere für Interimsmaßnahmen (Container). 
Um das Vergabeverfahren nicht zu beeinflussen wird der aktualisierte Wert 
der WU nicht vor Abgabe der finalen Angebote bekanntgegeben. Mit 
Abschluss des Vefahrens erfolgt ein Ratsbeschluss, bei dem die finalen 
Kosten dargestellt werden. 
Bildungslandschaft 
Altstadt Nord (BAN); 
Sanierung 
Abendgymnasium 
(Bauabschnitt C) 19.824.857 0 19.824.857
Aufteilung des Gesamtprojektes da Bauabschnitt C (Sanierung 
Abendgymnasium) erst in der Leistungphase 2 ist.
Kölnischen 
Stadtmuseum               
Neubau und 
Generalinstandsetzung 27.390.000 Eine Kostenprognose ist zurzeit nicht möglich, s. Historische Mitte.
Römisch-Germanisches-
Museum         
Erweiterung und 
Generalinstandsetzung 18.300.000
16.700.000 (ohne 
Risikokosten), 
23.700.000 (mit 
Risikokosten)
35.000.000 (ohne 
Risikokosten), 
42.000.000 (mit 
Risikokosten)
Zur Sanierung des RGM gibt es zwei Ratsbeschlüsse. Der Ratsbeschluss 
1506/2011 zur Sanierung des RGM nennt Brutto-Kosten in Höhe von 18,3 
Mio. €. Der Ratsbeschluss 1301/2015 zur Historischen Mitte einschl. 
Sanierung RGM nennt Brutto-Kosten zwischen 35 und 42 Mio. € für die 
Sanierung des Museumsgebäudes.
Die Kostenstrukturen werden zurzeit in der Verwaltung  geprüft. Eine Vorlage 
für den Planungsbeschluss wird parallel erstellt.
Anlage 2 
5/6

Spezifizierung des Projektvolumens bei Großbauprojekten  innerhalb der Leistungsphasen 1-3 HOAI in den Bereichen Hochbau, Straßenbau, Stadtplanung, Landschaftspfl. und 
Grünflächen, Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau
Maßnahme Erste 
Grobkostenschätzung in 
der Planungsphase in €
Spezifizierung des 
Projektvolumens 
aufgrund 
fortschreitender 
und erweiterter 
Planung in € 
Prognose aktuell in 
€
Ursache und Anmerkungen
Historische Mitte
Der Rat der Stadt Köln hat die Verwaltung beauftragt, drei Themen zu 
bearbeiten: einen Vorschlag zur Organisation zu machen, die Kosten präzise 
zu prüfen und den Siegerentwurf weiterzuentwickeln. Daran arbeiten Stadt 
und Hohe Domkirche gemeinsam mit dem Wettbewerbssieger, dem 
Architekturbüro Staab. Sobald die Ergebnisse vorliegen (Herbst 2017, 
Ergebnis der lfd. Machbarkeitsstudie), werden sie dem Rat und der 
Öffentlichkeit mitgeteilt, s. Vorlagen Nr. 1301/2015, Beschluss zur 
Durchführung eines Realsierungswettbewerbs und Beschluss zur Sanierung 
des RGM (s.o.). 
Wallraf-Richartz-
Museum und Fondation 
Corboud                           
Erweiterung 41.100.000
Eine Kostenprognose ist zurzeit nicht möglich, neue Vorlage zum 
Erweiterungsbau wird parallel erstellt.
Schaugewächshäuser 11.366.400
Planungsbeschluss 23.06.2015. Zur Zeit wird an der abschließenden 
Entwurfsplanung und der Kostenberechnung gearbeitet. 
Anlage 2 
6/6

Beratungsverlauf (3)

11.07.2017 Rat
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
21.09.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.09.2017 Finanzausschuss
TOP 2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1480/2017
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HA)
Datum
07.07.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27