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Neue Kampagne für friedliche Fußballfeste – ein Reinfall?

SPD Anfrage nach § 4 AN/1482/2022 vom 24.08.2022

Stand: Am 29.08.2022 im Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • SPD Anfrage nach § 4

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    An den Vorsitzenden des AVR Herrn Bernd Petelkau Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 24.08.2022 AN/1482/2022 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 29.08.2022 Neue Kampagne für friedliche Fußballfeste – ein Reinfall? Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des AVR am 29.08.2022 zu set- zen. Ende Juli wurde auf Initiative des Kriminalpräventiven Rats (KPR) die stadtweite Kampagne „Wir freuen uns auf friedliche Fußballfeste in Köln“ ins Leben gerufen. Auf Plakaten wurde der Slogan „Wir freuen uns auf die neue Saison …“ durch Aussagen von Mitarbeitenden des Ordnungsamts, der AWB, der KVB oder der Polizei ergänzt. Mit der Kampagne sollten diejenigen Beteiligten in den Vorder- grund gerückt werden, die mit ihrer Arbeit und Leidenschaft zu friedlichen Fußballfesten beitragen. Das Anliegen ist absolut begrüßenswert. Die Machart der Kampagne stieß allerdings auf harsche Kri- tik, insbesondere bei den Fußballfans. Umstritten war hauptsächlich auch die Komplettierung des Slogans auf einem Plakat durch „besonders auf die Fangesänge, aber bitte nur im Stadion!“ Auch der neue FC-Geschäftsführer Christian Keller äußerte sich kritisch: „Wir haben da unsere Position sehr deutlich gemacht: Eine Kampagne gegen Gewalt im Fußball ist nichts, was der FC aktiv unterstützen kann. Denn sie käme quasi schon einer Vorverurteilung gleich und würde implizieren, dass wir ge- walttätige Fans hätten. Und die haben wir mitnichten.“ Laut Presseberichten wurde der 1. FC Köln an der Entstehung der Kampagne nicht beteiligt. Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung: 1. Was wurde aus der Kampagne „Wir freuen uns auf friedliche Fußballfeste in Köln“? 2. Wieso wurden weder der 1. FC Köln noch das Fanprojekt in den Entstehungsprozess der Kampagne einbezogen? 3. Wie unterstützt die Stadt das Kölner Fanprojekt und den 1. FC Köln bei deren Präventionsar- beit gegen Gewalt und Diskriminierung? 4. Gibt es Schulungen beim Ordnungsamt zum Thema Fankultur? - 2 - 5. Welche Grundlage hat die Annahme der Verwaltung, dass Fangesänge außerhalb des Stadi- ons sanktionierbar seien? Mit freundlichen Grüßen gez. Mike Homann SPD-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf

  1. 29.08.2022

    Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales

    TOP 6.2.2, Entscheidung. Ergebnis: Kenntnis genommen

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