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3025/2023

Beantwortung einer Anfrage der SPD-Fraktion betr. "Stillegung Wasserwerk Westhoven" (AN/1675/2023)

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 20.09.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 23.11.2023, TOP 1.3.1

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

2887 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/572 
 
Vorlagen-Nummer  20.09.2023 
 3025/2023 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 21.09.2023 
 
Beantwortung einer Anfrage der SPD-Fraktion betr. "Stillegung Wasserwerk 
Westhoven" (AN/1675/2023) 
1. Was sind die Beweggründe der Schließung? 
2. In welchem Zusammenhang steht die Stilllegung mit dem beabsichtigten Autobahn-
ausbau? 
3. Was bedeutet die Schließung für die Trinkwasserversorgung der rechtsrheinischen Be-
völkerung? 
4. Wann wurde die Aufgabe des Wasserwerks den Kölner Ratsgremien mitgeteilt?  
5. Was geschieht in Zukunft mit dem denkmalgeschützten Gebäudeensemble und wie 
können die außerschulischen Angebote erhalten bleiben? 
 
 
Antwort der Verwaltung (Beantwortung der RheinEnergie): 
 
1. Das Wasserwerk Westhoven wurde nicht stillgelegt oder aufgegeben, sondern in sei-
ner ursprünglichen Form außer Betrieb gesetzt und anlagenseitig zu einer bidirektiona-
len Druckerhöhungsanlage (DEA) weiterentwickelt. Die Wassergewinnung über die 
Brunnen am Standort ist mit dem Ziel eines übergeordnet möglichst effizienten Be-
triebs aktuell ausgesetzt. Die Druckerhöhungsanlage ist steuerungstechnisches Herz-
stück der neu geschaffenen Düker-Kopplung des links- und rechtsrheinischen Trink-
wassernetzes. Der Standort steht damit nicht zur Disposition und bleibt erhalten.  
Die Aussage zu der differenzierten Betrachtung der Standorte Hochkirchen und West-
hoven im Zuge der Abstimmung zur Autobahnerweiterung folgt der Tatsache, dass die 
Gewinnungsanlage Hochkirchen während der avisierten Baumaßnahme notwendiger-
weise in Betrieb ist, die Gewinnungsanlage Westhoven aber ruht. 
2. Das Vorgehen steht in keinem Zusammenhang zum angesprochenen Autobahnaus-
bau. Die Planungen zur Entwicklung des Standorts Westhoven gehen bereits auf vor 
2015 zurück. Zum damaligen Zeitpunkt lagen der RheinEnergie keinerlei Kenntnisse 
zu geplanten Autobahnerweiterungen vor. 
3. Die rechtsrheinische Bevölkerung erhält seit jeher ein Mischwasser aus den rechts-
rheinischen Wasserwerken in unterschiedlichen Proportionen in Abhängigkeit von der 
übergeordneten Abnahmesituation. Aktuell erfolgt die Versorgung über die Werke Hö-
henhaus, Erker Mühle und Zündorf. Eine Notversorgung existiert zudem über den Dü-
ker aus dem linksrheinischen Köln. 
4. RheinEnergie hat die zuständigen Aufsichtsbehörden und Ämter der Stadt fortlaufend 
seit 2015 über die genannten Anpassungen informiert, so z.B. die Bezirksregierung 
Köln am 18.04.2016 und das Gesundheitsamt der Stadt Köln am 07.02.2018.

2 
 
5. Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble ist Teil des weiter betriebenen Standorts 
zur Wasserversorgung und bleibt entsprechend bestehen. Auch das außerschulische 
Angebot der Wasserschule am Standort Westhoven bleibt unverändert bestehen. 
 
 
Gez. Wolfgramm

Beratungsverlauf (1)

23.11.2023 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.3.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3025/2023
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
20.09.2023
Erstellt
19.09.2023 16:21