1051/2020
Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums (WRM) und Fondation Corboud und Randbebauung - Baubeschluss
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Anlage 1 - qualifizierte Kostenschätzung nach DIN aktuell.
5282 Zeichen
Baukosten Titel 1+Titel 2 - zum Baubeschluss
Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und Verwaltungsflächen,
Obenmarspforten (am Kölner Rathaus), 50667 Köln
alle Angaben brutto
KG 100 Grundstück
KG 200 Herrichten und Erschließen
KG 300 Bauwerk-Baukonstruktionen
KG 400 Bauwerk-Technische Anlagen
KG 500 Außenanlagen
KG 600 Ausstattung und Kunstwerke
Bemusterungen Mockup
KG 700 Baunebenkosten
Zwischensumme Kostengruppen 200-700 (ohne Grundstück)
Summe Kostengruppen 200-700 (ohne Grundstück)
Gesamtkosten inklusive Risikozuschlag und Grundstückskosten
siehe auch: Anlage Risikobetrachtung
aufgestellt 263-10, 28.04.2020
Risikozuschlag gem. Risikobetrachtung: 25% der KG 200-700
Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und VerwaltungsflächenBaukosten nach Bauteilen - zum Baubeschlussalle Angaben bruttoKostengruppeERErweiterung MuseumVEVerbindungs- bauwerkAnpassungen im BestandMAGemeinschaftshaus + ServicehausSTArbeitshaus200Herrichten und Erschließen - 300 Bauwerk-Baukonstruktionen 400 Bauwerk-Technische Anlagen 500Außenanlagen - 600 Ausstattung und Kunstwerke - Bemusterungen + Mockups - - 700 Baukosten gesamt Titel 1 + Titel 2zzgl. Risikozuschlag 25% der KG 200-700 zzgl. Grundstückskosten Gesamtkosten aufgestellt 263-10, 28.04.2020 Baukosten gesamt nach Titeln Titel 1 (Museum) Titel 2 (Blockrand)Herstellungskosten nach Bauteilen Herstellungskosten nach Titeln Die Nebenkosten werden dem Titel 1 zu 2/3 und dem Titel 2 zu 1/3 zugeordnet
2 95.067.218€
Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und VerwaltungsflächenÜberschlägliche Baukosten nach Bauteilen - zum Baubeschluss: Weiterplanung ohne Bauteile Martinstrasse 30+32alle Angaben bruttoKostengruppeERErweiterung MuseumVEVerbindungs- bauwerkAnpassungen im BestandMAGemeinschaftshaus + ServicehausSTArbeitshaus200Herrichten und Erschließen - 300 Bauwerk-Baukonstruktionen 400 Bauwerk-Technische Anlagen 500Außenanlagen - 600 Ausstattung und Kunstwerke - Bemusterungen + Mockups - entfällt 700 Baukosten gesamt nach Titeln Baukosten gesamt Titel 1 + Titel 2zzgl. Risikozuschlag 25% der KG 200-700 Grundstückskosten (keine)- Gesamtkosten (überschlägliche Ermittlung) * entfällt**Die Nebenkosten - zzgl. Umplanungskosten - werden dem Titel 1 zu 2/3 und dem Titel 2 zu 1/3 zugeordnet.
Titel 1 (Museum) Titel 2 (Blockrand)Herstellungskosten nach BauteilenHerstellungskosten nach Titeln
3
Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und VerwaltungsflächenÜberschlägliche Baukosten nach Bauteilen - zum Baubeschluss: Weiterplanung ohne Bauteile Martinstrasse 30+32
*** aufgestellt 263-10, 28.04.2020Die Nebenkosten/Honorare wurden nicht gemindert, da insbesondere für die Generalplanerleistungen ein Pauschalfesthonorar vereinbart ist. Es wurde ein zusätzliches überschläglich kalkuliertes Honorar für die gesondert zu vergütenden Umplanungen berücksichtigt. Mittels Machbarkeitsstudie zur Nutzung des Bauteils Steinweg wäre zu ermitteln inwieweit dieses Bauteil zur Kompensation für Museumsflächen oder für Verwaltungsflächen zur Verfügung stehen kann.Zur überschläglichen Ermittlung der Baukosten für das Bauteil Steinweg wurden deshalb hier die höheren Kostenkennwerte je m² Bruttogeschossfläche für
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Anlage 2 - Energiecheckliste
14037 Zeichen
Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 1/3 | Energie-Checkliste Projektangaben Bezeichnung Projekt: PSP-Nr: Adresse: Martinstr. / Marsplatz / Steinweg Kap. Thema liegt vor Anmerkung 4. Hochbau 4.1.3 Tageslichtkonzept erarbeitet, Lichtumlenksysteme berücksichtigt 4.1.5 Sonnenschutz mit Hinterlüftung und Lichtlenkung 4.2.1 Neubauten: Passivhausbauteile U-Werte nach Leitlinien 8 [77 m in 4.2.3 Gebäudedichtheit 4.2.4 Gebäudemodernisierung: U-Werte nach Leitlinien 4.2.4 Gebäudemodernisierung: alternativ Primärenergienachweis nach EnEV 5. Heizungstechnik 5.2 Ermittlung der Heizwärme- leistung nach Rechenverfahren (ausführlich oder vereinfacht) 4.2.2 Wärmebrücken I 5.3 Fernwärmeversorgung möglich, ı Antwort auf Anschlussanfrage liegt vor 5.4 Auslegung der Systemtemperaturen auf max. 60° C Vorlauf 5.6 Aufteilung der Heizkreise nach unterschiedlichen Raumtemper- raturen und Nutzungsbereichen 5.8 Thermostatventile mit fest einstellbarer oberer Temperatur- begrenzung und Frostschutz 13 | 5.9 Einsatz alternativer Heiztechnik mit Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung 6. Raumlufttechnik 6.2 Wärmerückgewinnungssysteme mit entsprechender Rückwärmezahl vorgesehen 12 6.3 Ventilatorleistung gleich oder besser als SFP3 nach EN 13779 Tabelle 9 Begründung in Stichworten eintragen nur sinngemäße Umsetzung: Die Tageslichtnutzung wird innerhalb des Entwurfs vollumfänglich im ja und energetisch wie bauphysikalisch optimiert; im Vordergrund stehen aber konservatorische [EI] nein |Anforderungen (Strahlungsschutz), daher keine Nachweisführung TQ ja |Keine Anforderungen infolge Museumskonzept; [7] nein |Sonnenschutzmaßnahmen erfüllen die musealen Anforderungen IE Die in Kapitel 4.2.1 aufgeführten Anforderungsswerte werden umgesetzt. Aktuelle D Planwerte sind dem jeweiligen Planstand Bauphysik zu entnehmen. Falls später Ulnein Abweichung nötig, werden diese separat abgest. u. freigegeben EI] ja [Es wird mindestens ein Wärmebrückenzuschlag AUWB s 0,05 W/m? K angestrebt. Die Ok Nachweisführung erfolgt in der Ausführungsplanung. Es wird eine Luftdichtigkeit von n50 s 0,6 1/h angestrebt. Die Nachweisführung erfolgt jwährend/nach der Ausführung durch die Bauunternehmen oder Drite. OJja |Es handelt sich um Neubauten, daher ist zu diesem Kapitel keine BJ nein [weitere Dokumentation notwendig OJja |Es handelt sich um Neubauten, daher ist zu diesem Kapitel keine [7] nein |weitere Dokumentation notwendig Os nein Dia = ja [_| nein Die Heizlast wird in LP3 berechnet Die Zielsetzung der EL wird gleichwertig verfolgt/umgesetzt. Technisch begründete Abweichungen im Detail möglich (Details, siehe Umsetzungsstrategie, Fernwärme als vorrangig festgelegt nein een Anlage_2a_Energiecheckliste_2017_v1.1_Museum_(20200427).xis Eneragieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 2/3 | Energie-Checkliste | Projektangaben Bezeichnung Projekt: PSP-Nr: Adresse: Martinstr. / Marsplatz / Steinweg (mr mm | Kap. Thema liegt vor Anmerkung 1 Ein entsprechendes Regelungskonzept wird erstellt, die in den EL aufgestellten 6.4 RLT Anlage Regelungskonzept liegt vor 16 17 | 6.5 Kühlung von Sonderzonen erforderlich 18 | 6.6 Berücksichtigung der freien Kühlung bei geplanten Kälteanlagen 7. Gebäudeautomation 19 | 7.2 Automationsstationen (AS) mit Optimierungsprogrammen It. Leitlinien (Anhang Anforderungen Gebäudeautomation) 20 | 7.3 Datenübetragung der AS zur Bedien- und Managementebene des Energiemanagement. (Objekte Sondervermögen GW. 21 | 7.4 Erweiterung AS Bestand, Angaben Bestand: Fabrikat, Typ, Alter (ca.) 8. Sanitärtechnik, Trinkwasser 8.2 Einhaltung der Durchfluss- Mengenbegrenzung bei WC- Spülung,Waschtischen und Duschen 23 | 8.2 Selbstschlussarmaturen vorgesehen 8.3 Warmwasserbereitung zentral oder dezentral gem. Vorgaben 8.5 Versickerungsflächen für Hof- und Wegentwässerung vorgesehen, Dachbegrünung geprüft? 9. Elektrotechnik 9.5 Vorlage von Tabelle mit Ziel- /Planwerte der install.Beleuchtung je Raumtyp: Ergebnis angeben (Ziel- /Grenz-Jinstallierter Wert) 9.7 Beschreibung Grundkonzept für die Steuerung der Beleuchtung einschließlich Funktionsschema 9.8 werden Präsenzmelder der Beleuchtung auch für RLT Anlagen Dlja inhaltlichen Forderungen größtenteils, aber nicht umfänglich (z.B. Betriebsanzeige) m) nein umgesetzt. Details, siehe Umsetzungsstrategie Dia Ja, sowohl Sonderzonen als auch weitere Zonen sind zu kühlen; nein Details, siehe Umsetzungsstrategie ja [nein ja [nein Dlja U nein Da Gemäß erfolgter Abstimmung ist eine anlagentechnische @] nein Anbindung an den Bestand nicht sinnvoll ja [nein lie [nein Dia [nein ja |Lagebedingt keine Versickerung vorgesehen, alle Prüfpflichten 1; nein |gemäß EL jedoch berücksichtigt Zielwert I installierter Wert / Grenzwert: RN SI Wim? --> Ziele werden verfolgt, Dokumentationsform im weiteren Verlauf abzustimmen. Unterschreitung des Grenzwerts als projektspezifisches Ziel. Details, siehe Umsetzungsstrategie ‚Annahme: es handelt sich um Kapitel 9.8 Zielsetzung der EL wird verfolgt, es findet jedoch keine Aktuell nicht geplant, u.a. infolge der Konzentration auf konservatorische Anforderungen, mehr als auf Fragen der CO2- genutzt 29 [9.10 Leistungsmessung für Gesamt- anschlusswert > 30kW Da Konzentration. (Hinweis: Anforderung wird in EL nicht ausgeführt) a N ei Anlage_2a_Energiecheckliste_2017_v1.1_Museum_(20200427).xis Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 313 | Energie-Checkliste | Projektangaben Bezeichnung Projekt: PSP-Nr: ' Adresse: Martinstr. / Marsplatz / Steinweg Kap. Thema ; liegt vor f Anmerkung 10. Photovoltaik 10.1 Ist die Dachfläche für Photovoltaik- anlage geeignet? Verschattungsfreie Flächengröße in m?. Flachdach/ Schrägdach mit Neigungswinkel Die Realisierung einer PV-Anlage wird infolge des Entwurfs und der begrenzten Flächen aktuell nicht als gesichert angesehen. Auf Basis der LP2 findet eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu den zur Verfügung stehenden Flächen statt, auf deren Basis final 31 [10.1 Installation der PV-Anlage durch Gebäudewirtschaft, Kombination mit Dachbegrünung? 32 |10.2 Anforderungen Eigenerzeug- ungsanlagen werden eingehalten 11. Konzeption Energiezähler 11.1 Konzeption Energiezähler Im Detail, bzw. weiteren Planungsverlauf zu klären. Museum und It. Leitlinien, Datenfernübertragung Blockrand erhalten gemeinsame Technikflächen und damit zum Versorgungsnetz gemäß gemeinsame Hauptzähler gegenüber EVU, anschließend TAB des EVU Unterzähler (Details siehe Umsetzungsstrategie) 11.2 Konzeption Energiezähler (Unterzähler) It. Leitlinien, Anschluss | Zlja an GA (AS) mit M-Bus nein Vorlage für: [] Weiterplanungsbeschluss U) Baubeschluss Sonstiges Umfangreichere Erläuterungen zu jedem Punkt der Energieleitlinien sind dem Dokument "9099_WRM_Umsetzungsstrategie_EL_Köln_20200414" zu 'entnehmen Planungsstand (Datum): Vorplanung [I] Entwurfsplanung Kommentar 261/43 - Energiemanagement: Wiedervorlage bis: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln ET 17272 Anlage_2a_Energiecheckliste_2017_v1.1_Museum_(20200427).xis Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 E 1/3 Energie-Checkliste Projektangaben Bezeichnung Projekt: Nr. |Kap. Thema 4. Hochbau 4.1.3 Tageslichtkonzept erarbeitet, Lichtumlenksysteme berücksichtigt 4.1.5 Sonnenschutz mit Hinterlüftung und Lichtlenkung 4.2.1 Neubauten: Passivhausbauteile U-Werte nach Leitlinien 4 4.2.2 Wärmebrücken ID I 4.2.3 Gebäudedichtheit ion & [4.2.4 Gebäudemodernisierung: U-Werte nach Leitlinien T 14.2.4 Gebäudemodernisierung: alternativ Primärenergienachweis nach EnEV 5. Heizungstechnik 5.2 Ermittlung der Heizwärme- leistung nach Rechenverfahren (ausführlich oder vereinfacht) 5.3 Fernwärmeversorgung möglich, ‚Antwort auf Anschlussanfrage liegt vor 5.4 Auslegung der Systemtemperaturen auf max. 60° C Vorlauf 5.6 Aufteilung der Heizkreise nach unterschiedlichen Raumtemper- raturen und Nutzungsbereichen 5.8 Thermostatventile mit fest einstellbarer oberer Temperatur- begrenzung und Frostschutz 13 | 5.9 Einsatz alternativer Heiztechnik mit Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung 6. Raumlufttechnik 14 | 6.2 Wärmerückgewinnungssysteme mit entsprechender Rückwärmezahl vorgesehen 15 | 6.3 Ventilatorleistung gleich oder besser als SFP3 nach EN 13779 Tabelle 9 Martinstr 30 - 32; Steinweg 10 - 14 PSP-Nr: _ Adresse: Begründung in Stichworten eintragen Anforderungen der EL werden umgesetzt. Abweichungen, die sich aus der weiteren el 2 Bearbeitungen ergeben, sind detailiert abzustimmen und freizugeben. nein En ja Anforderungen der EL werden umgesetzt. Abweichungen, die sich aus der weiteren Ulnei Bearbeitungen ergeben, sind detailiert abzustimmen und freizugeben. (Notwendigkeit nein [eines Sonnenschutzes im EG aktuell in Prüfung) IE] Die in Kapitel 4.2.1 aufgeführten Anforderungsswerte werden umgesetzt. Aktuelle nn ja ei Planwerte sind dem jeweiligen Planstand Bauphysik zu entnehmen. Falls später nein Abweichung nötig, werden diese separat abgest. u. freigegeben ja [Es wird mindestens ein Wärmebrückenzuschlag AUWB < 0,05 W/m? K angestrebt. Die A ren Nachweisführung erfolgt in der Ausführungsplanung. IE Es wird eine Luftdichtigkeit von n50 s 0,6 1/h angestrebt. Die Nachweisführung erfolgt je jwährend/nach der Ausführung durch die Bauunternehmen oder Driite. nein OJja |Es handelt sich um Neubauten, daher ist zu diesem Kapitel keine nein |weitere Dokumentation notwendig OJja |Es handelt sich um Neubauten, daher ist zu diesem Kapitel keine nein |weitere Dokumentation notwendig in Die Heizlast wird in LP3 berechnet Ü nein Dia U) nein ja U]nein PR Die Zielsetzung der EL wird gleichwertig verfolgt/umgesetzt. ur ein Technisch begründete Abweichungen im Detail möglich (Details, siehe Umsetzungsstrategie; Dia Ben Fernwärme als vorrangig festgelegt ja Ol nein U nein Anlage_2b_Energiecheckliste_2017_v1.1_BLR_(20200427).xis Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 2/3 | Energie-Checkliste | Projektangaben Bezeichnung Projekt: PSP-Nr: Adresse: Martinstr 30 - 32; Steinweg 10 - 14 Ifd. Nr. |Kap. Thema liegt vor Anmerkung Ein entsprechendes Regelungskonzept wird erstellt, die in den EL aufgestellten inhaltlichen Forderungen größtenteils, aber nicht umfänglich (z.B. Betriebsanzeige) umgesetzt. Details, siehe Umsetzungsstrategie 16 | 6.4 RLT Anlage Regelungskonzept liegt ja vor [nein 17 | 6.5 Kühlung von Sonderzonen Ds Ja, sowohl Sonderzonen als auch weitere Zonen sind zu kühlen; erforderlich nein Details, siehe Umsetzungsstrategie 18 | 6.6 Berücksichtigung der freien Kühlung bei geplanten Kälteanlagen A, in 7. Gebäudeautomation 19 | 7.2 Automationsstationen (AS) mit Optimierungsprogrammen It. Dlja Leitlinien (Anhang Anforderungen L_| nein Gebäudeautomation) 20 | 7.3 Datenübetragung der AS zur Bedien- und Managementebene Dlja des Energiemanagement. (Objekte Ulnein 21 | 7.4 Erweiterung AS Bestand, Angaben m} Gemäß erfolgter Abstimmung ist eine anlagentechnische Bestand: Fabrikat, Typ, Alter (ca.) BD] nein Anbindung an den Bestand nicht sinnvoll 8. Sanitärtechnik, Trinkwasser 8.2 Einhaltung der Durchfluss- Mengenbegrenzung bei WC- Spülung,Waschtischen und Duschen 23 | 8.2 Selbstschlussarmaturen vorgesehen ” [nein 24 | 8.3 Warmwasserbereitung zentral oder Dlja dezentral gem. Vorgaben nein 25 | 8.5 Versickerungsflächen für Hof- und Lagebedingt keine Versickerung vorgesehen, alle Prüfpflichten Wegentwässerung vorgesehen, gemäß EL jedoch berücksichtigt Dachbegrünung geprüft? 9. Elektrotechnik 28 | 9.5 Vorlage von Tabelle mit Ziel- /Planwerte der install.Beleuchtung je Raumtyp: Ergebnis angeben (Ziel- Zielwert /installierter Wert / Grenzwert: = I Wim? --> Ziele werden verfolgt, Dokumentationsform im weiteren Verlauf abzustimmen. Unterschreitung des Grenzwerts als projektspezifisches Ziel. Details, siehe Umsetzungsstrategie IGrenz-Jinstallierter Wert) 27 | 9.7 Beschreibung Grundkonzept für die R Annahme: es handelt sich um Kapitel 9.8 Steuerung der Beleuchtung einschließlich Funktionsschema 9.8 werden Präsenzmelder der Aktuell nicht geplant, im Planungsverlauf abzustimmen. (Hinweis: Anforderung wird in EL nicht ausgeführt) Beleuchtung auch für RLT Anlagen genutzt 29 |9.10 Leistungsmessung für Gesamt- ja anschlusswert > 30kW U] nein Anlage_2b_Energiecheckliste_2017_v1.1_BLR_(20200427).xIs Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 3.43 Energie-Checkliste | Projektangaben Bezeichnung Projekt: B PSP-Nr: Adresse: Martinstr 30 - 32; Steinweg 10 - 14 E Kap. Thema liegt vor Anmerkung 10. Photovoltaik 30 |10.1 Ist die Dachfläche für Photovoltaik- anlage geeignet? Verschattungsfreie Flächengröße in m?. Flachdach/ Die Realisierung einer PV-Anlage wird infolge des Entwurfs und der begrenzten Flächen aktuell nicht als gesichert angesehen. Auf Basis der LP2 findet eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu den zur Verfügung stehenden Flächen statt, auf deren Basis final entschieden wird. 31 [10.1 Installation der PV-Anlage durch Ok s. Ifd. Nr. 30 Gebäudewirtschaft, Kombination mit Onein Dachbegrünung? 32 |10.2 Anforderungen Eigenerzeug- m s. Ifd. Nr. 30 ' ungsanlagen werden eingehalten nein 11. Konzeption Energiezähler 33 [11.1 Konzeption Energiezähler It. Leitlinien, Datenfernübertragung Dia zum Versorgungsnetz gemäß Ulnein TAB des EVU Schrägdach mit Neigungswinkel Im Detail, bzw. weiteren Planungsverlauf zu klären. Museum und Blockrand erhalten gemeinsame Technikflächen und damit gemeinsame Hauptzähler gegenüber EVU, anschließend Unterzähler (Details siehe Umsetzungsstrategie) 34 [11.2 Konzeption Energiezähler (Unterzähler) It. Leitlinien, Anschluss Dia an GA (AS) mit M-Bus Ulnein Planungsstand (Datum): Vorlage für: E7 Vorplanung [] Weiterplanungsbeschluss Entwurfsplanung E [I] Baubeschluss [] Sonstiges Umfangreichere Erläuterungen zu jedem Punkt der Energieleitlinien sind dem Dokument "9099_WRM_Umsetzungsstrategie_EL_Köln_20200414" zu entnehmen Kommentar 261/43 - Energiemanagement: BIT, bis: Otto Datum/Unterschrift Projektleitung GW Datum/Unterschrift: 2614 3-En Anlage_2b_Energiecheckliste_2017_v1.1_BLR_(20200427).xis
Anlage 8 -Kostenvergleich_Planungsbeschluss Baubeschluss
1486 Zeichen
Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und Verwaltungsflächen Vergleich: Planungsbeschluss - Baubeschluss (LPH2+) Flächen Planungsbeschluss 2017 (ohne Martinstrasse 32) Flächen Baubeschluss LPH2+ (mit Martinstrasse 32) GF Museum (m²) 3.568 GF Museum (m²) 3.800 GF Verwaltungsfläche (m²) 2.207 GF Blockrand (m²) 2.603 Flächen gesamt (m²) 5.775 Flächen gesamt (m²) 6.403 Kosten in Mio. EUR Kosten in Mio. EUR Brutto 61,5 Brutto 76,1 Risikobudget 9,2 Risikobudget 19,0 Flächenzuwachs (Mengeneffekt) Seit dem Planungsbeschluss (1832/2017) aus Juni 2017 haben sich die Flächen im Projekt um 628 m² erhöht. Ausgehend von einem m²-Preis auf der Basis des Planungsbeschlusses aus Juni 2017 ergeben sich Baukosten von 68,2 Mio. EUR. Darin enthalten ist der Effekt, dass mit fortschreitender Planungreife (Entwurfsreife in den Bereichen: Hochbau, technische Gebäudeausrüstung, Statik und Tiefbau etc.) die Kosten steigen. Kostensteigerung (Preiseffekt I) Der verbleibende Kostensaldo von 7,9 Mio. EUR (76,1 Mio. EUR abzgl. 68,2 Mio. EUR) entspricht einer jährlichen Kosten- steigerung von rd. 4 %. Risikozuschlag (Preiseffekt II) Zum Thema Kampfmittel liegen uns heute umfangreiche Informationen aus dem Bauvorhaben MIQUA vor, das in unmittelbarer Nähe zu unserem Grundstück liegt. Beim Thema Baugrund / Gründung wurden Bodengutachten erstellt und Risikozonen (Bodendenkmäler, U-Bahn-Trassen) genauer betrachtet. aufgestellt 263-10, 07.05.2020 1/1
Anlage 1a - Baubeschreibung
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Anlage 1a Anlage 1a zur Beschlussvorlage Projektbezeichnung 1. Planungsauftrag genehmigt von Fachausschuss/Rat: 2. Raumprogramm Museumserweiterung und Verwaltungsflächen 3. Verwaltungsgebäude Umbauter Raum m³ m² Nutzfläche (HNF+NNF+TF) m² 70,3% m² 29,7% m² 100,0% 4. Sparte: Verwaltungsgebäude m2 Reinigungskosten €/Jahr sonst. Nebenk. €/Jahr 13,90 € /m 2/Monat Nutzfläche 1.093,11 9.448,54 € 32.793,30 € Verkehrsfläche 509,00 3.871,70 € 15.270,00 € 1.712 m² Sanitärräume 78,95 3.336,29 € 2.368,50 € 285.562 € /Jahr Küche 30,94 470,69 € 928,20 € 0,00 - € - € 1.712 m² 0,00 - € - € 354.049 € /Jahr Gesamt 1.712,00 17.127,22 51.360,00 Vorgesehener Baubeginn Voraussichtliche Fertigstellung danach Inbetriebnahme und Möblierung 5. Planung Bauleitung 6. Rechnungsprüfungsamt prüft zur Zeit die Kostenberechnung; das Ergebnis wird bis zur Sitzung als Anlage nachgereicht 2. Halbjahr 2025 Miete inkl. Reinigung + NK Nettomiete Mietfläche 1.712,00 Flächenverrechnungspreis Nebenkosten 2. Halbjahr 2022 10.103,93 Bruttogrundfläche 2.603,00 1.203,00 Verkehrsfläche (VF) 509,00 Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud und Blockrandbebauung Obenmarspforten Ratsbeschluss v. 28.06.2012 (0533/2012, 1.Planungsbeschluss) Ratsbeschluss v. 11.07.2017 (1832/2017, 2.Planungsbeschluss) Ratsbeschluss v. 04.04.2019 (0692/2019, 3.Planungsbeschluss - Übertragung an GP) Ratsbeschluss v. 26.09.2019, (1568/2019, Nutzungskonzept) Generalplaner Christ & Gantenbein Architekten Basel mit Drees + Sommer Basel X Generalplaner Christ & Gantenbein Architekten Basel mit Drees + Sommer Basel Seite 1
Anlage 6 - Leistungsphasen
1042 Zeichen
Objektüberwachung Überwachen und Koordinierung der Ausführung, Organisation behördlicher Abnahmen LPH 8 Objektbetreuung und Dokumentation Objektverwaltung, Überwachung der WartungsleistungenLPH 9 Neun Leistungsphasen eines Bauvorhabens Bedarfsplanung Klärung der Nutzungsidee, ProjektplanungLPH 0 Grundlagenermittlung Ortsbegehung, Klärung der Aufgabenstellung, BudgetLPH 1 Vorplanung Planungskonzept, zeichnerische Darstellung, KostenschätzungLPH 2 Entwurfsplanung Erstellung Gesamtentwurf, KostenberechnungLPH 3 Ausführungsplanung Detail- und Konstruktionszeichnungen einarbeiten und prüfenLPH 5 Vorbereitung der Vergabe Grundlage für Leistungsbeschreibungen aller GewerkeLPH 6 Mitwirkung bei der Vergabe Einholen und Prüfen der Angebote, KostenplanLPH 7 GenehmigungsplanungLPH 4 Politik Entscheidung im Rat Ziel: Baubeschluss, Kosten, Termin, Qualitäten Verwaltung Bauantrag Prüfung durch Rechnungsprüfungs- und Bauaufsichtsamt Ziel: Baugenehmigung, Planungsrecht Rückkopplung zum Rat bei Kosten- fortschreibung Bauphase
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
VI/26
Vorlagen-Nummer
1051/2020
Freigabedatum
18.05.2020
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums (WRM) und Fondation Corboud und
Randbebauung - Baubeschluss
Beschlussorgan
Rat
Gremium Datum
Beschluss:
1. Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Fortführung der Planung und dem
Bau
a) des Neubaus der Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums und Fondation Corboud
(WRM) inklusive eines Verbindungsbauwerks und Anpassung im Bestandsgebäude
(Titel 1) auf dem Grundstück Obenmarspforten, sowie
b) der sogenannten Blockrandbebauung mit städtischen Verwaltungsflächen (Titel 2) mit
Bauteilen am Steinweg und der Martinstrasse, die sich an den Erweiterungsbau an-
schließt.
2. Der Rat trifft seine Entscheidung auf der Grundlage des vorgelegten Vorentwurfes und dem
Ergebnis der qualifizierten Kostenschätzung mit Gesamtkosten in Höhe von rund 76,1 Mio.
Euro brutto zuzüglich der Kosten eines möglichen Grunderwerbs
(siehe separate Vorlage 1051/2020/1).
Auf den Erweiterungsbau des WRM entfällt hiervon ein Betrag von rund 48,8 Mio. Euro, auf
die Blockrandbebauung ein Betrag von rund 24,4 Mio. Euro.
Darüber hinaus fallen für die Ausstattung noch 2,9 Mio. Euro an.
3. Der Rat genehmigt einen Risikozuschlag bezogen auf die nicht indizierten Baukosten gemäß
Kostenschätzung in Höhe von 25 Prozent. Dies entspricht einem Betrag von rund 19 Mio.
Euro brutto.
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 08.06.2020
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 08.06.2020
Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 09.06.2020
Finanzausschuss 15.06.2020
Rat 18.06.2020
2
Die Verwaltung darf über dieses Risikobudget nur bei Risikoeintritt und nach einer entspre-
chenden Mitteilung im Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und im Betriebsausschuss
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud verfügen.
Wegen der Besonderheiten und Risiken der Maßnahme besteht eine hohe Wahrscheinlich-
keit, dass der Risikozuschlag in Anspruch genommen werden muss.
4. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass sich das Projekt noch in einem frühen Planungsstadium
befindet. Die Entwurfsplanung ist noch nicht erstellt. Es sind noch Festlegungen zu treffen.
Aufgrund des Baugrundes besteht ein erhöhtes Risiko.
Bei Vergabe an einen Generalunternehmer wird dessen Preis eine Management–Fee und
Kosten für das unternehmerische Risiko (Vergaberisiko und so weiter) enthalten.
Es bleibt abzuwarten, ob vor diesem Hintergrund das Risikobudget auskömmlich ist.
5. Der Rat beschließt die Finanzierung der Erweiterung des WRM (Titel 1) im Wirtschaftsplan
des Eigenbetriebes WRM. Die Refinanzierung erfolgt ab dem Jahr der Inbetriebnahme durch
einen jährlichen Zuschuss (für Tilgung, Zinsen und bilanzielle Abschreibung) aus dem
Haushalt der Stadt Köln in Höhe von circa 2.150.000 Euro im Produktbereich 04 Kultur und
Wissenschaft, Produktgruppe 0401 Museumsreferat, Zeile 15 Transferaufwendungen.
Die Finanzierung der notwendigen Ausstattung des Museumsbaus erfolgt aus dem
Wirtschaftsplan des WRM.
6. Der Rat beschließt die Finanzierung der Baumaßnahme Blockrandbebauung (Titel 2) aus dem
Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln.
Nach Fertigstellung der Blockrandbebauung fallen laufende Betriebs- und
Bewirtschaftungsaufwendungen in Höhe von rund 900.000 Euro (Abschreibung,
Instandhaltung, Zinsen, Personal- und Sachkosten) an. Die Refinanzierung der laufenden
Kosten erfolgt über den Flächenverrechnungspreis für die Sparte Verwaltungsgebäude. Der
Flächenverrechnungspreis wird im Haushalt der Stadt Köln eingeplant. Nach dem derzeitigen
Stand ergäbe sich eine jährliche Miete inklusive Reinigungskosten und Nebenkosten von rund
354.000 Euro brutto.
Die Finanzierung der notwendigen Ausstattung für die Blockrandbebauung erfolgt im
Haushaltsplan der Stadt Köln.
7. Die Investitionen für das Projekt sind im Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft vorfinanziert.
Die Betriebsleitungen des WRM beziehungsweise der Gebäudewirtschaft und die Verwaltung
werden aufgefordert, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Maßnahme in den jeweiligen
Plänen inklusive Folgejahre entsprechend zu berücksichtigen.
8. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die jeweils erforderlichen Mittel in den entsprechenden
Wirtschaftsplänen sowie im Haushalt der Stadt Köln bereit zu stellen.
3
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen 76,1 Mio. Euro
davon Stadt Köln (Museum) 44,8 Mio. Euro
davon GW (Verwaltungsteil) 24,4 Mio. Euro
davon Stadt Köln (Ausstattung) 2,9 Mio. Euro
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2026
circa 2.504.000 Euro
(davon Miete Verwaltungsteil (Kaltmiete, Reinigungs - und sonstige Nebenkosten) circa 354.000 Euro,
bilanzielle Abs chreibungen Museum (Nutzungsdauer 80 Jahre) circa 650.000 Euro,
Zinsen Museum (anfänglich, 1% Zinsen) circa 600.000 Euro
und Sachaufwand Museum (Instandhaltung, Reinigungs -, Betriebs - & sonst. NK) circa 900.000 Euro)
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Auswirkungen auf den Klimaschutz
Nein
Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)
Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)
Die Bauaktivität und der Betrieb des Gebäudes führen zu einem Ressourcenverbrauch,
der eine Zunahme der CO2- Emissionen über den Lebenszyklus bewirkt.
Begründung
Historie
Mit Beschluss vom 28. Juni 2012 (Vorlagen-Nummer 0533/2012) beauftragte der Rat die Verwaltung
mit der Planung der Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud durch einen
Investor in Öffentlich Privater Partnerschaft. Nach Abschluss des Architektenwettbewerbs und
Durchführung eines Investorenwettbewerbs kam das Verfahren wegen einer zunächst erfolgreichen
Vergaberüge zum Stillstand.
Der Rat beschloss deshalb, das Investoren-Vergabeverfahren aufzuheben und beauftragte die
Verwaltung, den Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud mit Verbindungs-
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bauwerk und die Blockrandbebauung in eigener Realisierung zu planen und zu errichten
(Beschluss 1832/2017 vom 11.07.2017).
Für die Blockrandbebauung an der Martinstrasse und am Steinweg sollten dabei repräsentative und
technisch geeignete Verwaltungs- und Konferenz-Räumlichkeiten mit vielseitigen Nutzungsmöglich-
keiten zur Verfügung gestellt werden.
In einer Ergänzung wurde am 04.04.2019 beschlossen, die Planung an einen Generalplaner zu über-
tragen (Vorlagen-Nummer 0692/2019).
Am 26.09.2019 wurde als Nutzungskonzept für die zukünftige Blockrandbebauung festgelegt:
Das Gebäude Martinstraße wird als „Gemeinschaftshaus“ konzipiert und das Gebäude Steinweg wird
als „Arbeitshaus und Büroheimat“ konzipiert (Vorlagen-Nummer 1568/2019).
Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum (WRM)
Das Teilprojekt Erweiterungsbau Museum setzt sich zusammen aus den folgenden Maßnahmen,
Funktionen und Bauteilen:
- Anpassungsmaßnahmen im Bestandsgebäude WRM (BE) (zum Beispiel Öffnung zum
Verbindungsbauwerk, Anpassung Garderoben). Nach Optimierung gegenüber der Planung
zur Investorenausschreibung wurden die notwendigen Eingriffe in den Bestand auf ein nötiges
Minimum reduziert. Die gestalterischen Urheberrechte des Architekten O.M. Ungers sind hier-
durch berücksichtigt und werden auch im weiteren Verlauf einvernehmlich abgestimmt.
- Ein Verbindungsbauwerk (VE) unterhalb der Martinstrasse ermöglicht den barrierefreien
Übergang von Alt zu Neu und enthält die zusätzlich notwendigen Toilettenanlagen, sowie
Nebenräume. Die Museumserweiterung erhält keinen eigenen Hauptzugang für den
Besucherverkehr, sondern wird über den Haupteingang des Bestandsgebäudes und dann
über das Verbindungsbauwerk erschlossen.
- Dem Erweiterungsbau (ER) mit 3 großen Ausstellungsräumen in 3 Geschossen,
zwei Treppenhäusern (Publikum und Beschäftigte), sowie der Marsstube.
Der Ausstellungsraum im obersten Geschoss erhält Oberlichter und ein vom Institut für
Tageslicht Stuttgart entwickeltes Lichtlenkungssystem, das eine feinstufige Lichtregulierung
bis zur Komplettverdunkelung ermöglicht.
Die Hülle des Gebäudes setzt die mit dem Wettbewerbsentwurf vorgeschlagene Gestaltung
um. Die entsprechend der Nutzung als Museum weitgehend geschlossene Ziegelfassade
lagert auf einem Betonsockel, der den Schriftzug „Wallraf-Richartz-Museum“ abbildet.
Im Bereich der Marsstube, als Eventraum für Empfänge, Vernissagen und ähnliches, ist der
Schriftzugsockel verglast.
- Anlieferungsgebäude für die Kunstan- und ablieferung mit LKW-Zufahrt von der Martinstrasse,
die zum Einbruchschutz und für die Akklimatisierung der Kunst als Schleuse ausgebildet wird.
- Im Untergeschoss, das sich über das gesamte Baufeld erstreckt, befinden sich Spezialräume
zur Lagerung und zum Transport von Kunst (Depots, Pack- und Quarantäneräume), sowie die
gesamte haustechnische Ausstattung; insbesondere auch die Klimatechnik zur Sicherung von
stabilen konservatorischen Bedingungen.
Blockrandbebauung (BB)
Das Teilprojekt Blockrandbebauung mit städtischen Verwaltungsflächen setzt sich zusammen aus
den folgenden Maßnahmen, Funktionen und Bauteilen:
- Martinstrasse: Das sogenannte „Gemeinschaftshaus“ ist als Versammlungs- und Konferenz-
haus geplant. Es entstehen zwei multifunktionale Säle in 2 Geschossen.
Der Veranstaltungsraum im Erdgeschoss hat einen starken Außenraumbezug zur
Martinstraße und bietet Platz für circa 50 bis 60 Personen. Die Fläche ist multifunktional,
repräsentativ, offen und bürgernah und bietet Raum für verschiedene öffentliche und/oder
halb-öffentliche Ereignisse wie zum Beispiel Sitzungen, Pressekonferenzen,
Informationsveranstaltungen, Bürgerbeteiligungsverfahren, Empfänge und/oder
Feierlichkeiten. Ferner sind auch temporäre Arbeitsplätze, zum Beispiel für Journalisten, als
sogenannte «Break-Out Zone» möglich.
Im 2. Obergeschoss befindet sich ein Konferenzraum, der sich für halb-öffentliche oder nicht-
öffentliche Sitzungen, wie zum Beispiel Schulungen oder Gremiensitzungen mit in der Regel
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circa 30 bis 40 Personen eignet. Dieser Konferenzbereich hat im Gegensatz zum Veranstal-
tungsraum im Erdgeschoss einen vertraulicheren Charakter.
Die Konferenzräume erhalten eine der Nutzung entsprechende Einrichtung mit Sprecherpult,
Podium und Medientechnik-Infrastruktur (zum Beispiel Bodentanks, Wandschränke, et cetera
für IT- und A/V-Ausrüstung für Veranstaltungen, sowie Lademöglichkeiten für IT Geräte)
Die Flachdachfläche wird für die Unterbringung von Rückkühlgeräten genutzt.
Eine entsprechend Attikahöhe sowie eine Gitterrost-Struktur dienen dem Schutz und der
optischen Kaschierung der Technik. Die repräsentative Höhe des Gebäudes, die Flachdach-
ausbildung, sowie die hinterlüftete Fassade aus Sichtmauerwerk korrespondiert mit dem
Bauteil Museum.
- Martinstrasse: Das sogenannte „Service-Haus“ ergänzt das Gemeinschaftshaus um Service-
flächen für den Konferenz- und Veranstaltungsbetrieb.
Das Erdgeschoss bietet eine großzügige Aufenthaltsfläche für stehendes Publikum, sowie
eine Theke mit Kaffee-Wein-Bar-Ambiente und bedient die Konferenzflächen im Erdgeschoss
des Gemeinschaftshauses vor und nach Veranstaltungen, sowie in Pausen.
Im 1. Obergeschoss befinden sich die Sanitäranlagen; im 2. Obergeschoss eine weitere
Theke sowie Nebenräume.
Über einen großen Aufzug ist ein barrierefreier Zugang von allen Veranstaltungsbereichen aus
gewährleistet.
Das Gebäude erhält ein Satteldach und eine hinterlüftete Fassade aus verputztem Mauerwerk
und korrespondiert hierdurch formal mit der südlich anschließenden Wohnbebauung.
- Steinweg (STW): Das sogenannte „Arbeitshaus“ stellt Büroflächen in 3 Vollgeschossen und
einem Dachgeschoss bereit. So soll grundsätzlich ein „Neue Arbeitswelten“-Konzept in Form
von flexibler Multispace-Bürolandschaft, mit einem Verhältnis offener zu geschlossener Fläche
von 70 zu 30 Prozent, entstehen. Es sind je Vollgeschoss 3 Szenarien möglich:
- „Open Space“ (Großraum) mit bis zu 20 Arbeitsplätzen,
- „Bürolandschaft“ mit bis zu 14 Arbeitsplätzen, oder
- „Einzelbüros“ mit bis zu 8 Arbeitsplätzen.
Es kann eine, je nach Nutzung durch eine städtische Organisationseinheit, gewählte Kombina-
tion der 3 Szenarien entstehen. Das Dachgeschoss, mit schrägen Dachflächen, wird durch
großzügige Gauben belichtet und ergänzt das Raumprogramm um weitere Arbeits- oder Be-
sprechungsräume.
- Das Gebäude erhält ein Satteldach und eine hinterlüftete Fassade aus verputztem Mauerwerk
und korrespondiert hierdurch formal mit der südlich anschließenden Wohnbebauung.
Mit der vorliegenden Planung der Blockrandbebauung wird das Ergebnis des Workshops zur
Programmermittlung (gemäß Ratsbeschluss 1568/2019 vom 26.09.2019) umgesetzt.
Für die formale und städtebauliche Ausbildung der Blockrandbebauung, die sich von dem
Wettbewerbsentwurf unterscheidet, liegt eine Zustimmung des Gestaltungbeirates vor.
Besonderheiten und Risiken (exemplarisch)
Das Bauvorhaben ist, über seine städtebauliche Komplexität und die unterschiedlichen hochwertigen
Nutzungen hinaus, anspruchsvoll.
- Innenstadtlage: Das historische Stadtzentrum ist eng, hochfrequentiert, und steht den Kölner
Bürgerinnen und Bürgern für diverse regelmäßige Feste (Karneval, CSD, Weihnachtsmärkte,
et cetera) zur Verfügung. Zudem befinden sich weitere Großbauvorhaben in nächster Nähe. In
direkter Nachbarschaft wird aktuell das MiQua errichtet. Es bedarf deshalb einer aufwändigen
und eng abgestimmten Verkehrslenkungs-, Termin- und Logistikplanung. Aktuell ist das Bau-
feld Standort für die Baustelleneinrichtung des Bauvorhabens MiQua. Es ist davon auszuge-
hen, dass die Baustelleinrichtung phasenweise für beide Bauvorhaben zur Verfügung stehen,
durch Brückenkonstruktionen ergänzt und auch später mehrmals umgebaut werden muss.
- Gründungskonzept: Die Gründung der Gebäude ist aus diversen Gründen hochkomplex.
Der Baugrund ist für eine herkömmliche Gründung (Flachgündung, Streifenfundamente) nicht
tragfähig und deshalb mittels Bohrpfählen herzustellen.
Es sind diverse zu erhaltende Bodendenkmäler bekannt und diese Bereiche im Gründungs-
konzept zu berücksichtigen und von Bebauung freizuhalten. Dies führt zu aufwändigen
Brückenkonstruktionen zur Einbringung der Bohrpfähle. Weitere Funde im Rahmen der
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vorgelagerten denkmalpflegerischen Arbeiten sind, laut Auskunft der Bodendenkmalpflege,
nicht auszuschließen und können die Anpassung von Planung, Terminen und Kosten
notwendig machen.
Die unterhalb des Steinwegs verlaufende U-Bahn-Trasse tangiert die Blockrandbebauung im
südlichen Bereich. Eine Pfahlgründung ist in diesem tangierten Bereich prinzipiell ausge-
schlossen, weil von den U-Bahn-Röhren ein Mindestabstand einzuhalten ist.
Die Pfahlgründungen müssen hier unterhalb eines Abfangträger-Balkens seitlich von den
U-Bahn-Röhren eingebracht werden.
- Vor Einbringen der Bohrpfahlgründung ist jede Bohrpfahlposition auf Kampfmittel zu
sondieren. Die Erfahrungen mit dem benachbarten Bauvorhaben MiQua lassen darauf
schließen, dass wegen metallischer Gegenstände im Baugrund die Sondierungsbohrungen
den Kampfmittelverdacht auslösen und aufwändige Handschachtungen notwendig werden.
Umsetzung Energieleitlinien
Die Energieleitlinien der Stadt Köln werden, unter Berücksichtigung der Musealen Besonderheiten,
umgesetzt.
Barrierefreiheit
Die aktuelle Landesbauordnung NRW fordert ein Barrierefrei-Konzept, das zum Antrag auf Bauge-
nehmigung erstellt wird. Das Barrierefrei-Konzept wird durch die entsprechende verwaltungsinterne
Fachstelle erarbeitet. Die vorliegende Planung wurde bereits von der Fachstelle begleitet.
Das Gebäude wird gemäß DIN 18040-1 barrierefrei geplant und errichtet.
Martinstraße 32
Für die Umsetzung der oben vorgestellten Planung ist die Einbeziehung des im Privatbesitz
befindlichen Grundstückes Martinstraße 32 erforderlich. Sofern diese Liegenschaft nicht zur
Verfügung stehen sollte (Vorlagen-Nummer 1051/2020/1), würde auf die Errichtung der Bauteile
„Gemeinschaftshaus“ (M 32) und „Servicehaus“ (M 30) verzichtet. Die dann notwendige Planungsän-
derung beinhaltet den städtebaulich neuen Anschluss der LKW-Anlieferung an den Giebel der Mar-
tinstrasse M 32 und eine teilweise Neuordnung des Raumprogramms (insbesondere Depotflächen
und Technikflächen im Untergeschoss). Mittels Machbarkeitsstudie zur Nutzung des Bauteils Stein-
weg wäre zudem zu ermitteln, inwieweit dieses Bauteil zur Kompensation für Museumsflächen oder
auch noch für Verwaltungsflächen zur Verfügung stehen kann. Es entstünden dann –überschläglich
ermittelte- Gesamtkosten in Höhe von rund 72 Mio. Euro brutto, zuzüglich eines Risikozuschlages
von rund 18 Mio. Euro brutto. Die dargestellten reduzierten Herstellungskosten und zusätzlichen
Planungskosten sind darin bereits berücksichtigt. Durch die notwendige Umplanung ist mit einer
Verzögerung von 9 Monaten zu rechnen. Außerdem entsteht ein Risiko bedingt durch Bauaktivitäten
unmittelbar angrenzend an ein bestehendes Gebäude, das in Privateigentum steht.
Finanzierung
Der Kämmerei werden die Unterlagen zur Projektfinanzierung schnellstmöglich prüffähig
nachgereicht. Dabei wird eine Zuordnung der Folgekosten auf die Wirtschaftspläne des WRM und der
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln und eine Folgekostenbetrachtung auf der Zeitachse sowohl für die
Wirtschaftspläne der Betriebe als auch für den städtischen Haushalt vorgenommen.
Termine
Der Terminplan sieht einen Baubeginn im 2. Halbjahr 2022, und die Inbetriebnahme der Gebäude
(nach Baufertigstellung, Inbetriebnahme-Management und Einrichtung) zu Beginn des 2. Halbjahrs
2025 vor. Für den Fall einer erforderlichen alternativen Planung, das heißt ohne Abschluss des
Grundstücksgeschäftes, wird von einer Verlängerung der Fristen um 9 Monate ausgegangen.
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Stellungnahme zur Bewirtschaftung während der Corona-Krise
Es handelt sich um die Fortführung einer bereits laufenden Maßnahme und es wurde bereits ein
Vertrag mit einem Generalplaner abgeschlossen.
Anlagen
Anlage 1 - qualifizierte Kostenschätzung nach DIN
Anlage 2 - Energiecheckliste
Anlage 3 - Risikobetrachtung
Anlage 4 - Pläne
Anlage 5 - Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes
Anlage 6 - Liste der Leistungsphasen
Anlage 7 - Kostenentwicklung
Anlage 8 – Vergleich: Planungsbeschluss - Baubeschluss
Anlage 3 - Risikobetrachtung
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Risikobetrachtung zu Baumaßnahme Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und Verwaltungsflächen, Obenmarspforten (am Kölner Rathaus), 50667 Köln Risikoklassen Eintrittswahrscheinlichkeit Nr. Risiko Beschreibung Bemerkung /Maßnahmen Klasse 1. Winterbau Zusätzliche Kosten durch außergewöhnliche Winterbaumaßnahmen II 2. Schäden durch höhere Gewalt Mehrkosten und/oder Verzögerungen durch Schadensbeseitigung; z.B. außergewöhnliche Wetterereignisse (Sturm, Starkregen) Besonderer Aufwand bei Baustelleneinrichtung- und sicherung II 3. Baugrund / Gründung Störung in Gründungsfläche wegen schwierigem Baugrund, Bodenkontamination, umfangreichen Tabuzonen (U- Bahn, Archäologie) in denen keine Gründung möglich ist; notwendiger Umverlegung von Medien und Leitungen, etc. Bodengutachten wurde erstellt, und bekannte Tabuzonen wurden in der Planung berücksichtigt; dennoch besteht weiterhin ein erhöhtes Risiko. Liegt nicht im Einflussbereich der GW. III 4. Archäologie Unvorhersehbare archäologiche Funde innerhalb des Baufeldes; hierdurch zeitintensivere Ausgrabungen als angenommen. Vorabstimmung bekannter Bodendenkmäler mit 4512 hat stattgefunden. Dennoch besteht weiterhin ein Risiko. Liegt nicht im Einflussbereich der GW. II/III 5. Kampfmittel Kampfmittelfunde- oder verdacht innerhalb des Baufeldes Bei Kampfmittelverdacht und positiver Kontakt- / Sondierungsbohrung ggf. umfassende Handschürfen bis zur Störquelle notwendig. IV 6. Änderungen Gesetzgebung / Richtlinien / DIN-Normen, etc. Nachträgliche Planungsänderungen aufgrund neuer Vorgaben Risiko kann nicht in Gänze ausgeschlossen werden. I 7. Anlieger- und Bürgerbeschwerden Verzögerungen im Baustart sowie Störungen im Bauablauf Anlieger- und Bürgeranfragen sowie etwaige Beschwerden werden über die Öffentlichkeitsarbeit der GW nachbarschaftlich bearbeitet und beantwortet. Risiko kann dennoch nicht in Gänze ausgeschlossen werden. I 8. Genehmigungsverfahren Gebäude Längere Laufzeit als angenommen, z.B. aufgrund von weiteren zu beteiligenden Stellen; unvorhersehbare Anforderungen mit Konsequenzen auf Planungsinhalte; Auslastungen. Abstimmungsgespräche mit Bauaufsichtsbehörde und weiteren beteiligten städtischen Stellen sind im Vorfeld erfolgt; Ein Antrag auf Vorbescheid zur Absicherung der Genehmigungs- fähigkeit wird eingereicht. Das Risiko kann dennoch nicht ausgeschlossen werden. II /III I II III IV geríng mittel groß erheblich I. Allgemeine Risiken 1/2 Risikobetrachtung zu Baumaßnahme Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und Verwaltungsflächen, Obenmarspforten (am Kölner Rathaus), 50667 Köln Risikoklassen Eintrittswahrscheinlichkeit Nr. Risiko Beschreibung Bemerkung /Maßnahmen Klasse I II III IV geríng mittel groß erheblich 9. Genauigkeit der Kostenermittlung und Vergaberisiko (Ausschreibung/Vergabe) Die Kostenschätzung LPH2 auf Basis von Kostenkennwerten unterliegt grundsätzlich einer allgemein anerkannte Ungenauigkeit i.H.v. +-30%. Im Rahmen der späteren Vergabe der Bauleistungen kann durch die allgemeine Marktsitation, das Auslastungsrisiko geeigneter Unternahmen, Verzögerungen durch Vergabebeschwerden etc. die Schwankungsbreite der Kostenermittlung zum Tragen kommen. Es wurde eine vertiefte Kostenschätzung auf Basis von Mengenermittlungen und Einheitspreisen durchgeführt Eine Schwankungsbreite in Höhe von mind. 15% wird als zu berücksichtigendes Risikobudget dennoch empfohlen. II / III 10. Baukostensteigerungen Baukostensteigerungen zwischen Aufstellung der Vertieften Kostenschätzung und Kostenanschlag Berücksichtigung einer Prognose für die Baupreisentwicklung auf von Langzeitauswertungen des statistischen Bundesamtes und unter Berücksichtigung der aktuellen Wirtschaftslage. II / III 11. Einhaltung Rahmenterminplan Mehrkosten und/oder Zeitverzüge durch Terminverzögerungen verschiedenen Ursprungs. II / III 12. Planungsänderungen auf Grund von nicht absehbaren Nutzerwünschen oder sich ändernder Anforderungen in Raumprogramm und/oder Ausstattung Die Planung im Bereich Museum ist mit den Nutzern abgestimmt; Ein Risiko besteht insbes. für den Bereich der Konferenz- und Verwaltungsflächen, da noch keine Organisationseinheit als endgültige Nutzer bekannt. II 13. Erweiterter Planungsbedarf Erfordernis von im Vorfeld nicht ersichtlichen Planungsleistungen in den weiteren Leistungsphasen. Zusätzliche Honorare II/III 14. Qualitäten Bau Unzureichende Ausührungsqualitäten bauseits, Mehrkosten durch zeitliche Verzögerungen. Qualität Objektüberwachung in LPH 8 sicherstellen, Bauleitungen intensivieren. II 15. Insolvenzrisiko Insolvenz von ausführenden Firmen mit direkte Auswirkung auf Kosten und Termine. Möglichst risikoarme Vergabestrategie. II / III aufgestellt 263-10, 21.04.'20 III. Planungs- und Ausführungsrisiken II. Risiken der Kostenermittlung 2/2
Anlage 7 - Kostenentwicklung
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In der Honorarordnung für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) wird bereits der Prozess der Planung in verschiedene Leistungsphasen (LPH) aufgeteilt. Sowohl die Objektplanungen (Leistungsbilder Gebäude und Innenräume, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen), als auch die Fachplanungen (Leistungsbilder Tragwerksplanung – nur bis LPH 6 -, Techni-sche Ausrüstung) bauen nach den Leistungsbildern der HOAI auf folgende Leistungsphasen auf: LPH nach HOAI Inhalt Stand Kosten- entwicklung Gerichtlich anerkannte Tole- ranz in der Kostenentwicklung 1 Grundlagenermittlung Vorvertragliche Kostenschätzung +- 40 % 2 Vorplanung Kostenschätzung +- 30 % 3 Entwurfsplanung Kostenberech- nung +- 20 % 4 Genehmigungsplanung 5 Ausführungsplanung 6 Vorbereitung der Vergabe Kostenanschlag +- 10 % 7 Mitwirkung bei der Vergabe Kostenanschlag 8 Bauoberleitung bzw. Objektüber- wachung, Bauüberwachung und Dokumentation Kostenfeststel- lung 0 % 9 Objektbetreuung Je weiter die Planung voranschreitet, desto größer werden die Anforderungen an die Kostenprognose: „Im Rahmen der vom Architekten zu erbringenden Grundleistungen werden an den Genauigkeitsgrad von Kostenermittlungen mit zunehmendem Planungsfortschritt größere Anforderungen gestellt. In der Fachliteratur und den bisher zu diesem Thema ergangenen Gerichtsurteilen werden die Grenzlinien der Toleranzbereiche wie folgt [in obiger Tabelle] definiert […].“*: Die oben dargestellte Spannbreite gerichtlich anerkannter Abweichungen wird in der Fachliteratur wie folgt abgebildet: [*„Kostensicherheit bei Bauprojekten – Bessere Voraussetzungen durch die DIN 276-1“, Ingeborg Dusatko, Wolfdietrich Kalusche, Lehrstuhl Planungs- und Bauökonomie BTU Cottbus] Anlage 7 2 Abb.: KOCHENDÖRFER, Bau-Projekt-Management, 2010, S. 150 Es ist somit dem regulären Planungsprozess geschuldet, dass sich das Projektvolumen während der Leistungsphasen 1 bis 3 mit fortschreitender und erweiterter Planung auf Basis der ursprünglichen Kostenschätzung spezifiziert.
Anlage 5 - Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes
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14 IP, 2020 14311 RPA-Nr. 2020/0598 26 über Dez. VI Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums (WRM) und Fondation Corboud und Randbebauung Prüfung der Kostenschätzung Ermittelte Kosten: rund 95 Mio.€ brutto (einschließlich Risikozuschlag von rund 19 Mio. €, ohne ausstehende Grundstückskosten in Höhe von rund Sehr geehrte Damen und Herren, zu der vorgelegten Vorentwurfsplanung mit „qualifizierter Kostenschätzung“ nimmt das RPA nachfolgend Stellung und empfiehlt vor dem Hintergrund, dass die notwendigen Grund- stücksgeschäfte positiv abgeschlossen werden, die bisherige Planung kostenbewusst fortzu- führen. Nachdem das Investoren-Verfahren aufgehoben wurde, hat der Rat der Stadt Köln bisher beschlossen, den Erweiterungsbau mit Blockrandbebauung in eigener Bauherrenschaft zu realisieren und die geänderten Bedarfe zur Unterbringung der Fraktionen in Rathausnähe sowie die Notwendigkeit von Konferenzräumen zu berücksichtigen. Weiterhin wurde beschlossen, die Planung der Baumaßnahme einem Generalplaner pau- schal für 17.326.510,67 € Planungskosten zu übergeben. Das Nutzungsprogramm für die Blockrandbebauung des Museums — Martinstraße als „Gemeinschaftshaus“ und Steinweg als „Arbeitshaus und Büroheimat“ umzusetzen, wurde vom Rat am 26.09.19 entschieden. Nach aktuellem Planungsstand wurden für die Realisierung der gesamten Baumaßnahme, einschließlich einem Risikozuschlag von rund 19 Mio. €, Herstellkosten von rund 95 Mio. € brutto ermittelt. Eventuelle Grundstückkosten, die bisher mit rund BE: se seven wer- den, sind in der Summe noch nicht enthalten. Die eigentlichen Baukosten der Kostengruppen 300- Baukonstruktion und 400- Technische Anlagen betragen rund 43 Mio. €. Bezogen auf die Bruttogrundflächen (BGF) der einzelnen Gebäude ergibt sich für den Museumsbau laut Projektsteuerung ein Preis von rund 7.500 €/m? BGF. Für die anderen Gebäude beträgt der Preis rund 5.000 €/m? BGF. Wenn auch direkte Vergleichspreise nicht bekannt sind, übersteigen die Preise die angege- benen Bezugswerte des Baukosteninformationszentrums (BKI) fast bis zum Doppelten. Die Preise werden maßgeblich durch einen hohen Bau- und Qualitätsstandard und einen entsprechenden Ausstattungsstandard, sowohl im Bau- als auch im Technikbereich be- stimmt. Die Innenstadtlage und die damit verbundenen Randbedingungen wirken sich natür- lich auch kostensteigernd aus. 12 9% Mit rund 25 Mio. € wird ein wesentlicher Kostenansatz durch die angegebenen Bauneben- kosten bestimmt. Auch hier liegen die Kosten mit 58%, bezogen auf die Baukosten der Kos- tengruppen 300 und 400 von rund 43 Mio. €, deutlich über bekannten Vergleichspreisen. Es wird empfohlen, bei der weiteren Planung vorhandenes Einsparpotential zu nutzen und den Vorschlag der Fachdienststelle aufzugreifen, den Risikozuschlag unter Vorbehalt der späteren Zustimmung durch den Fachausschuss zu beschließen.
Anlage 4 - Pläne
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Gürzenich Alt St. Alban Wallraf-Richartz Museum & Fondation Corboud Rathaus MIQUA Öffentliche Gebäude an der Via Culturalis WRM Erweiterung Verwaltungsflächen Stadt Köln DIE GEPLANTE BRUTTO-GRUNDFLÄCHE FÜR DEN ERWEITERUNGSNEUBAU MUSEUM BETRÄGT CA. 3.800 M². DIE GEPLANTE BRUTTO-GRUNDFLÄCHE FÜR DIE STADTVERWALTUNG BETRÄGT CA. 2.600 M². Flächen Erweiterungsneubau Museum inkl. Verbindungsgang Bru�o-Grundfläche (BGF) Konstruk�ons-Grundfläche (KGF) 718 3.800 Ne�o-Raumfläche (NRF) Nutzungsfläche (NUF) 1.936 3.082 Technikfläche (TF) 620 Verkehrsfläche (VF) 526 Büroflächen für die Stadtverwaltung Bru�o-Grundfläche (BGF) Konstruk�ons-Grundfläche (KGF) 525 2.603 Ne�o-Raumfläche (NRF) Nutzungsfläche (NUF) 1.203 2.078 Technikfläche (TF) 366 Verkehrsfläche (VF) 509 (Angaben in m²)
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1051/2020
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 18.05.2020
- Erstellt
- 06.04.2020 09:35