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Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums (WRM) und Fondation Corboud und Randbebauung - Baubeschluss

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 1051/2020 vom 18.05.2020

Stand: Am 18.06.2020 im Rat ungeändert beschlossen.

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  • Anlage 2 - Energiecheckliste

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    Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 1/3 | Energie-Checkliste Projektangaben Bezeichnung Projekt: PSP-Nr: Adresse: Martinstr. / Marsplatz / Steinweg Kap. Thema liegt vor Anmerkung 4. Hochbau 4.1.3 Tageslichtkonzept erarbeitet, Lichtumlenksysteme berücksichtigt 4.1.5 Sonnenschutz mit Hinterlüftung und Lichtlenkung 4.2.1 Neubauten: Passivhausbauteile U-Werte nach Leitlinien 8 [77 m in 4.2.3 Gebäudedichtheit 4.2.4 Gebäudemodernisierung: U-Werte nach Leitlinien 4.2.4 Gebäudemodernisierung: alternativ Primärenergienachweis nach EnEV 5. Heizungstechnik 5.2 Ermittlung der Heizwärme- leistung nach Rechenverfahren (ausführlich oder vereinfacht) 4.2.2 Wärmebrücken I 5.3 Fernwärmeversorgung möglich, ı Antwort auf Anschlussanfrage liegt vor 5.4 Auslegung der Systemtemperaturen auf max. 60° C Vorlauf 5.6 Aufteilung der Heizkreise nach unterschiedlichen Raumtemper- raturen und Nutzungsbereichen 5.8 Thermostatventile mit fest einstellbarer oberer Temperatur- begrenzung und Frostschutz 13 | 5.9 Einsatz alternativer Heiztechnik mit Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung 6. Raumlufttechnik 6.2 Wärmerückgewinnungssysteme mit entsprechender Rückwärmezahl vorgesehen 12 6.3 Ventilatorleistung gleich oder besser als SFP3 nach EN 13779 Tabelle 9 Begründung in Stichworten eintragen nur sinngemäße Umsetzung: Die Tageslichtnutzung wird innerhalb des Entwurfs vollumfänglich im ja und energetisch wie bauphysikalisch optimiert; im Vordergrund stehen aber konservatorische [EI] nein |Anforderungen (Strahlungsschutz), daher keine Nachweisführung TQ ja |Keine Anforderungen infolge Museumskonzept; [7] nein |Sonnenschutzmaßnahmen erfüllen die musealen Anforderungen IE Die in Kapitel 4.2.1 aufgeführten Anforderungsswerte werden umgesetzt. Aktuelle D Planwerte sind dem jeweiligen Planstand Bauphysik zu entnehmen. Falls später Ulnein Abweichung nötig, werden diese separat abgest. u. freigegeben EI] ja [Es wird mindestens ein Wärmebrückenzuschlag AUWB s 0,05 W/m? K angestrebt. Die Ok Nachweisführung erfolgt in der Ausführungsplanung. Es wird eine Luftdichtigkeit von n50 s 0,6 1/h angestrebt. Die Nachweisführung erfolgt jwährend/nach der Ausführung durch die Bauunternehmen oder Drite. OJja |Es handelt sich um Neubauten, daher ist zu diesem Kapitel keine BJ nein [weitere Dokumentation notwendig OJja |Es handelt sich um Neubauten, daher ist zu diesem Kapitel keine [7] nein |weitere Dokumentation notwendig Os nein Dia = ja [_| nein Die Heizlast wird in LP3 berechnet Die Zielsetzung der EL wird gleichwertig verfolgt/umgesetzt. Technisch begründete Abweichungen im Detail möglich (Details, siehe Umsetzungsstrategie, Fernwärme als vorrangig festgelegt nein een Anlage_2a_Energiecheckliste_2017_v1.1_Museum_(20200427).xis Eneragieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 2/3 | Energie-Checkliste | Projektangaben Bezeichnung Projekt: PSP-Nr: Adresse: Martinstr. / Marsplatz / Steinweg (mr mm | Kap. Thema liegt vor Anmerkung 1 Ein entsprechendes Regelungskonzept wird erstellt, die in den EL aufgestellten 6.4 RLT Anlage Regelungskonzept liegt vor 16 17 | 6.5 Kühlung von Sonderzonen erforderlich 18 | 6.6 Berücksichtigung der freien Kühlung bei geplanten Kälteanlagen 7. Gebäudeautomation 19 | 7.2 Automationsstationen (AS) mit Optimierungsprogrammen It. Leitlinien (Anhang Anforderungen Gebäudeautomation) 20 | 7.3 Datenübetragung der AS zur Bedien- und Managementebene des Energiemanagement. (Objekte Sondervermögen GW. 21 | 7.4 Erweiterung AS Bestand, Angaben Bestand: Fabrikat, Typ, Alter (ca.) 8. Sanitärtechnik, Trinkwasser 8.2 Einhaltung der Durchfluss- Mengenbegrenzung bei WC- Spülung,Waschtischen und Duschen 23 | 8.2 Selbstschlussarmaturen vorgesehen 8.3 Warmwasserbereitung zentral oder dezentral gem. Vorgaben 8.5 Versickerungsflächen für Hof- und Wegentwässerung vorgesehen, Dachbegrünung geprüft? 9. Elektrotechnik 9.5 Vorlage von Tabelle mit Ziel- /Planwerte der install.Beleuchtung je Raumtyp: Ergebnis angeben (Ziel- /Grenz-Jinstallierter Wert) 9.7 Beschreibung Grundkonzept für die Steuerung der Beleuchtung einschließlich Funktionsschema 9.8 werden Präsenzmelder der Beleuchtung auch für RLT Anlagen Dlja inhaltlichen Forderungen größtenteils, aber nicht umfänglich (z.B. Betriebsanzeige) m) nein umgesetzt. Details, siehe Umsetzungsstrategie Dia Ja, sowohl Sonderzonen als auch weitere Zonen sind zu kühlen; nein Details, siehe Umsetzungsstrategie ja [nein ja [nein Dlja U nein Da Gemäß erfolgter Abstimmung ist eine anlagentechnische @] nein Anbindung an den Bestand nicht sinnvoll ja [nein lie [nein Dia [nein ja |Lagebedingt keine Versickerung vorgesehen, alle Prüfpflichten 1; nein |gemäß EL jedoch berücksichtigt Zielwert I installierter Wert / Grenzwert: RN SI Wim? --> Ziele werden verfolgt, Dokumentationsform im weiteren Verlauf abzustimmen. Unterschreitung des Grenzwerts als projektspezifisches Ziel. Details, siehe Umsetzungsstrategie ‚Annahme: es handelt sich um Kapitel 9.8 Zielsetzung der EL wird verfolgt, es findet jedoch keine Aktuell nicht geplant, u.a. infolge der Konzentration auf konservatorische Anforderungen, mehr als auf Fragen der CO2- genutzt 29 [9.10 Leistungsmessung für Gesamt- anschlusswert > 30kW Da Konzentration. (Hinweis: Anforderung wird in EL nicht ausgeführt) a N ei Anlage_2a_Energiecheckliste_2017_v1.1_Museum_(20200427).xis Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 313 | Energie-Checkliste | Projektangaben Bezeichnung Projekt: PSP-Nr: ' Adresse: Martinstr. / Marsplatz / Steinweg Kap. Thema ; liegt vor f Anmerkung 10. Photovoltaik 10.1 Ist die Dachfläche für Photovoltaik- anlage geeignet? Verschattungsfreie Flächengröße in m?. Flachdach/ Schrägdach mit Neigungswinkel Die Realisierung einer PV-Anlage wird infolge des Entwurfs und der begrenzten Flächen aktuell nicht als gesichert angesehen. Auf Basis der LP2 findet eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu den zur Verfügung stehenden Flächen statt, auf deren Basis final 31 [10.1 Installation der PV-Anlage durch Gebäudewirtschaft, Kombination mit Dachbegrünung? 32 |10.2 Anforderungen Eigenerzeug- ungsanlagen werden eingehalten 11. Konzeption Energiezähler 11.1 Konzeption Energiezähler Im Detail, bzw. weiteren Planungsverlauf zu klären. Museum und It. Leitlinien, Datenfernübertragung Blockrand erhalten gemeinsame Technikflächen und damit zum Versorgungsnetz gemäß gemeinsame Hauptzähler gegenüber EVU, anschließend TAB des EVU Unterzähler (Details siehe Umsetzungsstrategie) 11.2 Konzeption Energiezähler (Unterzähler) It. Leitlinien, Anschluss | Zlja an GA (AS) mit M-Bus nein Vorlage für: [] Weiterplanungsbeschluss U) Baubeschluss Sonstiges Umfangreichere Erläuterungen zu jedem Punkt der Energieleitlinien sind dem Dokument "9099_WRM_Umsetzungsstrategie_EL_Köln_20200414" zu 'entnehmen Planungsstand (Datum): Vorplanung [I] Entwurfsplanung Kommentar 261/43 - Energiemanagement: Wiedervorlage bis: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln ET 17272 Anlage_2a_Energiecheckliste_2017_v1.1_Museum_(20200427).xis Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 E 1/3 Energie-Checkliste Projektangaben Bezeichnung Projekt: Nr. |Kap. Thema 4. Hochbau 4.1.3 Tageslichtkonzept erarbeitet, Lichtumlenksysteme berücksichtigt 4.1.5 Sonnenschutz mit Hinterlüftung und Lichtlenkung 4.2.1 Neubauten: Passivhausbauteile U-Werte nach Leitlinien 4 4.2.2 Wärmebrücken ID I 4.2.3 Gebäudedichtheit ion & [4.2.4 Gebäudemodernisierung: U-Werte nach Leitlinien T 14.2.4 Gebäudemodernisierung: alternativ Primärenergienachweis nach EnEV 5. Heizungstechnik 5.2 Ermittlung der Heizwärme- leistung nach Rechenverfahren (ausführlich oder vereinfacht) 5.3 Fernwärmeversorgung möglich, ‚Antwort auf Anschlussanfrage liegt vor 5.4 Auslegung der Systemtemperaturen auf max. 60° C Vorlauf 5.6 Aufteilung der Heizkreise nach unterschiedlichen Raumtemper- raturen und Nutzungsbereichen 5.8 Thermostatventile mit fest einstellbarer oberer Temperatur- begrenzung und Frostschutz 13 | 5.9 Einsatz alternativer Heiztechnik mit Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung 6. Raumlufttechnik 14 | 6.2 Wärmerückgewinnungssysteme mit entsprechender Rückwärmezahl vorgesehen 15 | 6.3 Ventilatorleistung gleich oder besser als SFP3 nach EN 13779 Tabelle 9 Martinstr 30 - 32; Steinweg 10 - 14 PSP-Nr: _ Adresse: Begründung in Stichworten eintragen Anforderungen der EL werden umgesetzt. Abweichungen, die sich aus der weiteren el 2 Bearbeitungen ergeben, sind detailiert abzustimmen und freizugeben. nein En ja Anforderungen der EL werden umgesetzt. Abweichungen, die sich aus der weiteren Ulnei Bearbeitungen ergeben, sind detailiert abzustimmen und freizugeben. (Notwendigkeit nein [eines Sonnenschutzes im EG aktuell in Prüfung) IE] Die in Kapitel 4.2.1 aufgeführten Anforderungsswerte werden umgesetzt. Aktuelle nn ja ei Planwerte sind dem jeweiligen Planstand Bauphysik zu entnehmen. Falls später nein Abweichung nötig, werden diese separat abgest. u. freigegeben ja [Es wird mindestens ein Wärmebrückenzuschlag AUWB < 0,05 W/m? K angestrebt. Die A ren Nachweisführung erfolgt in der Ausführungsplanung. IE Es wird eine Luftdichtigkeit von n50 s 0,6 1/h angestrebt. Die Nachweisführung erfolgt je jwährend/nach der Ausführung durch die Bauunternehmen oder Driite. nein OJja |Es handelt sich um Neubauten, daher ist zu diesem Kapitel keine nein |weitere Dokumentation notwendig OJja |Es handelt sich um Neubauten, daher ist zu diesem Kapitel keine nein |weitere Dokumentation notwendig in Die Heizlast wird in LP3 berechnet Ü nein Dia U) nein ja U]nein PR Die Zielsetzung der EL wird gleichwertig verfolgt/umgesetzt. ur ein Technisch begründete Abweichungen im Detail möglich (Details, siehe Umsetzungsstrategie; Dia Ben Fernwärme als vorrangig festgelegt ja Ol nein U nein Anlage_2b_Energiecheckliste_2017_v1.1_BLR_(20200427).xis Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 2/3 | Energie-Checkliste | Projektangaben Bezeichnung Projekt: PSP-Nr: Adresse: Martinstr 30 - 32; Steinweg 10 - 14 Ifd. Nr. |Kap. Thema liegt vor Anmerkung Ein entsprechendes Regelungskonzept wird erstellt, die in den EL aufgestellten inhaltlichen Forderungen größtenteils, aber nicht umfänglich (z.B. Betriebsanzeige) umgesetzt. Details, siehe Umsetzungsstrategie 16 | 6.4 RLT Anlage Regelungskonzept liegt ja vor [nein 17 | 6.5 Kühlung von Sonderzonen Ds Ja, sowohl Sonderzonen als auch weitere Zonen sind zu kühlen; erforderlich nein Details, siehe Umsetzungsstrategie 18 | 6.6 Berücksichtigung der freien Kühlung bei geplanten Kälteanlagen A, in 7. Gebäudeautomation 19 | 7.2 Automationsstationen (AS) mit Optimierungsprogrammen It. Dlja Leitlinien (Anhang Anforderungen L_| nein Gebäudeautomation) 20 | 7.3 Datenübetragung der AS zur Bedien- und Managementebene Dlja des Energiemanagement. (Objekte Ulnein 21 | 7.4 Erweiterung AS Bestand, Angaben m} Gemäß erfolgter Abstimmung ist eine anlagentechnische Bestand: Fabrikat, Typ, Alter (ca.) BD] nein Anbindung an den Bestand nicht sinnvoll 8. Sanitärtechnik, Trinkwasser 8.2 Einhaltung der Durchfluss- Mengenbegrenzung bei WC- Spülung,Waschtischen und Duschen 23 | 8.2 Selbstschlussarmaturen vorgesehen ” [nein 24 | 8.3 Warmwasserbereitung zentral oder Dlja dezentral gem. Vorgaben nein 25 | 8.5 Versickerungsflächen für Hof- und Lagebedingt keine Versickerung vorgesehen, alle Prüfpflichten Wegentwässerung vorgesehen, gemäß EL jedoch berücksichtigt Dachbegrünung geprüft? 9. Elektrotechnik 28 | 9.5 Vorlage von Tabelle mit Ziel- /Planwerte der install.Beleuchtung je Raumtyp: Ergebnis angeben (Ziel- Zielwert /installierter Wert / Grenzwert: = I Wim? --> Ziele werden verfolgt, Dokumentationsform im weiteren Verlauf abzustimmen. Unterschreitung des Grenzwerts als projektspezifisches Ziel. Details, siehe Umsetzungsstrategie IGrenz-Jinstallierter Wert) 27 | 9.7 Beschreibung Grundkonzept für die R Annahme: es handelt sich um Kapitel 9.8 Steuerung der Beleuchtung einschließlich Funktionsschema 9.8 werden Präsenzmelder der Aktuell nicht geplant, im Planungsverlauf abzustimmen. (Hinweis: Anforderung wird in EL nicht ausgeführt) Beleuchtung auch für RLT Anlagen genutzt 29 |9.10 Leistungsmessung für Gesamt- ja anschlusswert > 30kW U] nein Anlage_2b_Energiecheckliste_2017_v1.1_BLR_(20200427).xIs Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 3.43 Energie-Checkliste | Projektangaben Bezeichnung Projekt: B PSP-Nr: Adresse: Martinstr 30 - 32; Steinweg 10 - 14 E Kap. Thema liegt vor Anmerkung 10. Photovoltaik 30 |10.1 Ist die Dachfläche für Photovoltaik- anlage geeignet? Verschattungsfreie Flächengröße in m?. Flachdach/ Die Realisierung einer PV-Anlage wird infolge des Entwurfs und der begrenzten Flächen aktuell nicht als gesichert angesehen. Auf Basis der LP2 findet eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu den zur Verfügung stehenden Flächen statt, auf deren Basis final entschieden wird. 31 [10.1 Installation der PV-Anlage durch Ok s. Ifd. Nr. 30 Gebäudewirtschaft, Kombination mit Onein Dachbegrünung? 32 |10.2 Anforderungen Eigenerzeug- m s. Ifd. Nr. 30 ' ungsanlagen werden eingehalten nein 11. Konzeption Energiezähler 33 [11.1 Konzeption Energiezähler It. Leitlinien, Datenfernübertragung Dia zum Versorgungsnetz gemäß Ulnein TAB des EVU Schrägdach mit Neigungswinkel Im Detail, bzw. weiteren Planungsverlauf zu klären. Museum und Blockrand erhalten gemeinsame Technikflächen und damit gemeinsame Hauptzähler gegenüber EVU, anschließend Unterzähler (Details siehe Umsetzungsstrategie) 34 [11.2 Konzeption Energiezähler (Unterzähler) It. Leitlinien, Anschluss Dia an GA (AS) mit M-Bus Ulnein Planungsstand (Datum): Vorlage für: E7 Vorplanung [] Weiterplanungsbeschluss Entwurfsplanung E [I] Baubeschluss [] Sonstiges Umfangreichere Erläuterungen zu jedem Punkt der Energieleitlinien sind dem Dokument "9099_WRM_Umsetzungsstrategie_EL_Köln_20200414" zu entnehmen Kommentar 261/43 - Energiemanagement: BIT, bis: Otto Datum/Unterschrift Projektleitung GW Datum/Unterschrift: 2614 3-En Anlage_2b_Energiecheckliste_2017_v1.1_BLR_(20200427).xis
  • Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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    Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 1051/2020 Stand: 27.07.2026 Sachstandsbericht Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums (WRM) und Fondation Corboud und Randbebauung - Baubeschluss Beschluss: 1. Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Fortführung der Planung und dem Bau a) des Neubaus der Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums und Fondation Corboud (WRM) inklusive eines Verbindungsbauwerks und Anpassung im Be- standsgebäude (Titel 1) auf dem Grundstück Obenmarspforten, sowie b) der sogenannten Blockrandbebauung mit städtischen Verwaltungsflächen (Titel 2) mit Bauteilen am Steinweg und der Martinstrasse, die sich an den Erweite- rungsbau anschließt. 2. Der Rat trifft seine Entscheidung auf der Grundlage des vorgelegten Vorentwurfes und dem Ergebnis der qualifizierten Kostenschätzung mit Gesamtkosten in Höhe von rund 76,1 Mio. Euro brutto zuzüglich der Kosten eines möglichen Grunderwerbs (siehe separate Vorlage 1051/2020/1). Auf den Erweiterungsbau des WRM entfällt hiervon ein Betrag von rund 48,8 Mio. Euro, auf die Blockrandbebauung ein Betrag von rund 24,4 Mio. Euro. Darüber hinaus fallen für die Ausstattung noch 2,9 Mio. Euro an. 3. Der Rat genehmigt einen Risikozuschlag bezogen auf die nicht indizierten Baukosten gemäß Kostenschätzung in Höhe von 25 Prozent. Dies entspricht einem Betrag von rund 19 Mio. Euro brutto. Die Verwaltung darf über dieses Risikobudget nur bei Risikoeintritt und nach einer ent- sprechenden Mitteilung im Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und im Betriebsaus- schuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud verfügen. Wegen der Besonderheiten und Risiken der Maßnahme besteht eine hohe Wahr- scheinlichkeit, dass der Risikozuschlag in Anspruch genommen werden muss. 4. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass sich das Projekt noch in einem frühen Planungssta- dium befindet. Die Entwurfsplanung ist noch nicht erstellt. Es sind noch Festlegungen zu treffen. Aufgrund des Baugrundes besteht ein erhöhtes Risiko. Bei Vergabe an einen Generalunternehmer wird dessen Preis eine Management–Fee und Kosten für das unternehmerische Risiko (Vergaberisiko und so weiter) enthalten. Es bleibt abzuwarten, ob vor diesem Hintergrund das Risikobudget auskömmlich ist. 5. Der Rat beschließt die Finanzierung der Erweiterung des WRM (Titel 1) im Wirt- schaftsplan des Eigenbetriebes WRM. Die Refinanzierung erfolgt ab dem Jahr der In- betriebnahme durch einen jährlichen Zuschuss (für Tilgung, Zinsen und bilanzielle Ab- schreibung) aus dem Haushalt der Stadt Köln in Höhe von circa 2.150.000 Euro im Produktbereich 04 Kultur 2 und Wissenschaft, Produktgruppe 0401 Museumsreferat, Zeile 15 Transferaufwendun- gen. Die Finanzierung der notwendigen Ausstattung des Museumsbaus erfolgt aus dem Wirtschaftsplan des WRM. 6. Der Rat beschließt die Finanzierung der Baumaßnahme Blockrandbebauung (Titel 2) aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Nach Fertigstellung der Blockrandbebauung fallen laufende Betriebs- und Bewirtschaftungsaufwendungen in Höhe von rund 900.000 Euro (Abschreibung, Instandhaltung, Zinsen, Personal- und Sachkosten) an. Die Refinanzierung der laufen- den Kosten erfolgt über den Flächenverrechnungspreis für die Sparte Verwaltungsge- bäude. Der Flächenverrechnungspreis wird im Haushalt der Stadt Köln eingeplant. Nach dem derzeitigen Stand ergäbe sich eine jährliche Miete inklusive Reinigungskos- ten und Nebenkosten von rund 354.000 Euro brutto. Die Finanzierung der notwendigen Ausstattung für die Blockrandbebauung erfolgt im Haushaltsplan der Stadt Köln. 7. Die Investitionen für das Projekt sind im Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft vorfi- nanziert. Die Betriebsleitungen des WRM beziehungsweise der Gebäudewirtschaft und die Verwaltung werden aufgefordert, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Maß- nahme in den jeweiligen Plänen inklusive Folgejahre entsprechend zu berücksichtigen. 8. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die jeweils erforderlichen Mittel in den entsprechen- den Wirtschaftsplänen sowie im Haushalt der Stadt Köln bereit zu stellen. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Grundlage für das Bauvorhaben ist der ursprüngliche Baubeschluss des Rates der Stadt Köln, dessen finanzieller Rahmen im Januar 2025 durch eine haushaltsrechtliche Unterrichtung (Vorlage 3605/2024) auf ein Gesamtbudget von 129,7 Millionen Euro brutto erweitert wurde. Darin ist ein Risikoanteil von 16,9 Millionen Euro brutto für unvorhergesehene Ereignisse ent- halten. Die vorbereitenden Tiefbauarbeiten und die Erstellung der Baugrube waren von unvorherge- sehenen Herausforderungen im Baugrund geprägt. Insbesondere der Fund von Quecksilber- resten und die umfangreichen archäologischen Ausgrabungen in Verbindung mit der römi- schen Pfahlwand führten zu einer Verzögerung im Bauablauf. Die Kosten für die Schad- stoffsanierung sowie die baulichen und zeitlichen Auswirkungen der archäologischen Doku- mentation konnten aus den dafür vorgesehenen Risikorückstellungen gedeckt werden. Berich- tet wurde hierzu im Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss im Januar 2026. Im Mai 2026 starteten die Rohbauarbeiten für die Untergeschosse. Um den technischen Her- ausforderungen der komplizierten unterirdischen Geometrie zu begegnen und den Bauablauf auch zeitlich zu optimieren, wurde das Abdichtungsverfahren der Untergeschosse planerisch auf ein Frischbeton-Verbund-Folien-System (FBVS) umgestellt, dessen Ausführung ebenfalls begonnen hat. Der Baukran ist inzwischen errichtet und die Arbeiten an den Fundamenten und ersten aufgehenden Bauteilen schreiten voran. Parallel dazu laufen die Detailplanungen und Bemusterungen für Fassade und Innenausbau. Nächste Schritte: Die Arbeiten in den kommenden Monaten konzentrieren sich auf den abschnittsweisen Roh- bau der komplexen Untergeschosse. Um ab August 2026 die Tiefbauarbeiten für den unterir- dischen Verbindungsgang zum bestehenden Museumsbau aufnehmen zu können, wird die Martinstraße im Baustellenbereich ab dem 20. Juli 2026 gesperrt. Durch die Umstellung im 3 Bauablauf können im Rahmen der Tiefbauarbeiten entstandene Verzögerungen weiter redu- ziert werden. Parallel dazu laufen die Detailplanungen und Bemusterungen für die Fassade und den Innenausbau. Ab September 2026 finden Bemusterungstermine der Fassaden-Mock- Ups im Deutzer Hafen statt. Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: 27.07.2027
  • Anlage 3 - Risikobetrachtung

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    Risikobetrachtung zu Baumaßnahme Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und Verwaltungsflächen, Obenmarspforten (am Kölner Rathaus), 50667 Köln Risikoklassen Eintrittswahrscheinlichkeit Nr. Risiko Beschreibung Bemerkung /Maßnahmen Klasse 1. Winterbau Zusätzliche Kosten durch außergewöhnliche Winterbaumaßnahmen II 2. Schäden durch höhere Gewalt Mehrkosten und/oder Verzögerungen durch Schadensbeseitigung; z.B. außergewöhnliche Wetterereignisse (Sturm, Starkregen) Besonderer Aufwand bei Baustelleneinrichtung- und sicherung II 3. Baugrund / Gründung Störung in Gründungsfläche wegen schwierigem Baugrund, Bodenkontamination, umfangreichen Tabuzonen (U- Bahn, Archäologie) in denen keine Gründung möglich ist; notwendiger Umverlegung von Medien und Leitungen, etc. Bodengutachten wurde erstellt, und bekannte Tabuzonen wurden in der Planung berücksichtigt; dennoch besteht weiterhin ein erhöhtes Risiko. Liegt nicht im Einflussbereich der GW. III 4. Archäologie Unvorhersehbare archäologiche Funde innerhalb des Baufeldes; hierdurch zeitintensivere Ausgrabungen als angenommen. Vorabstimmung bekannter Bodendenkmäler mit 4512 hat stattgefunden. Dennoch besteht weiterhin ein Risiko. Liegt nicht im Einflussbereich der GW. II/III 5. Kampfmittel Kampfmittelfunde- oder verdacht innerhalb des Baufeldes Bei Kampfmittelverdacht und positiver Kontakt- / Sondierungsbohrung ggf. umfassende Handschürfen bis zur Störquelle notwendig. IV 6. Änderungen Gesetzgebung / Richtlinien / DIN-Normen, etc. Nachträgliche Planungsänderungen aufgrund neuer Vorgaben Risiko kann nicht in Gänze ausgeschlossen werden. I 7. Anlieger- und Bürgerbeschwerden Verzögerungen im Baustart sowie Störungen im Bauablauf Anlieger- und Bürgeranfragen sowie etwaige Beschwerden werden über die Öffentlichkeitsarbeit der GW nachbarschaftlich bearbeitet und beantwortet. Risiko kann dennoch nicht in Gänze ausgeschlossen werden. I 8. Genehmigungsverfahren Gebäude Längere Laufzeit als angenommen, z.B. aufgrund von weiteren zu beteiligenden Stellen; unvorhersehbare Anforderungen mit Konsequenzen auf Planungsinhalte; Auslastungen. Abstimmungsgespräche mit Bauaufsichtsbehörde und weiteren beteiligten städtischen Stellen sind im Vorfeld erfolgt; Ein Antrag auf Vorbescheid zur Absicherung der Genehmigungs- fähigkeit wird eingereicht. Das Risiko kann dennoch nicht ausgeschlossen werden. II /III I II III IV geríng mittel groß erheblich I. Allgemeine Risiken 1/2 Risikobetrachtung zu Baumaßnahme Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und Verwaltungsflächen, Obenmarspforten (am Kölner Rathaus), 50667 Köln Risikoklassen Eintrittswahrscheinlichkeit Nr. Risiko Beschreibung Bemerkung /Maßnahmen Klasse I II III IV geríng mittel groß erheblich 9. Genauigkeit der Kostenermittlung und Vergaberisiko (Ausschreibung/Vergabe) Die Kostenschätzung LPH2 auf Basis von Kostenkennwerten unterliegt grundsätzlich einer allgemein anerkannte Ungenauigkeit i.H.v. +-30%. Im Rahmen der späteren Vergabe der Bauleistungen kann durch die allgemeine Marktsitation, das Auslastungsrisiko geeigneter Unternahmen, Verzögerungen durch Vergabebeschwerden etc. die Schwankungsbreite der Kostenermittlung zum Tragen kommen. Es wurde eine vertiefte Kostenschätzung auf Basis von Mengenermittlungen und Einheitspreisen durchgeführt Eine Schwankungsbreite in Höhe von mind. 15% wird als zu berücksichtigendes Risikobudget dennoch empfohlen. II / III 10. Baukostensteigerungen Baukostensteigerungen zwischen Aufstellung der Vertieften Kostenschätzung und Kostenanschlag Berücksichtigung einer Prognose für die Baupreisentwicklung auf von Langzeitauswertungen des statistischen Bundesamtes und unter Berücksichtigung der aktuellen Wirtschaftslage. II / III 11. Einhaltung Rahmenterminplan Mehrkosten und/oder Zeitverzüge durch Terminverzögerungen verschiedenen Ursprungs. II / III 12. Planungsänderungen auf Grund von nicht absehbaren Nutzerwünschen oder sich ändernder Anforderungen in Raumprogramm und/oder Ausstattung Die Planung im Bereich Museum ist mit den Nutzern abgestimmt; Ein Risiko besteht insbes. für den Bereich der Konferenz- und Verwaltungsflächen, da noch keine Organisationseinheit als endgültige Nutzer bekannt. II 13. Erweiterter Planungsbedarf Erfordernis von im Vorfeld nicht ersichtlichen Planungsleistungen in den weiteren Leistungsphasen. Zusätzliche Honorare II/III 14. Qualitäten Bau Unzureichende Ausührungsqualitäten bauseits, Mehrkosten durch zeitliche Verzögerungen. Qualität Objektüberwachung in LPH 8 sicherstellen, Bauleitungen intensivieren. II 15. Insolvenzrisiko Insolvenz von ausführenden Firmen mit direkte Auswirkung auf Kosten und Termine. Möglichst risikoarme Vergabestrategie. II / III aufgestellt 263-10, 21.04.'20 III. Planungs- und Ausführungsrisiken II. Risiken der Kostenermittlung 2/2
  • Anlage 8 -Kostenvergleich_Planungsbeschluss Baubeschluss

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    Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und Verwaltungsflächen Vergleich: Planungsbeschluss - Baubeschluss (LPH2+) Flächen Planungsbeschluss 2017 (ohne Martinstrasse 32) Flächen Baubeschluss LPH2+ (mit Martinstrasse 32) GF Museum (m²) 3.568 GF Museum (m²) 3.800 GF Verwaltungsfläche (m²) 2.207 GF Blockrand (m²) 2.603 Flächen gesamt (m²) 5.775 Flächen gesamt (m²) 6.403 Kosten in Mio. EUR Kosten in Mio. EUR Brutto 61,5 Brutto 76,1 Risikobudget 9,2 Risikobudget 19,0 Flächenzuwachs (Mengeneffekt) Seit dem Planungsbeschluss (1832/2017) aus Juni 2017 haben sich die Flächen im Projekt um 628 m² erhöht. Ausgehend von einem m²-Preis auf der Basis des Planungsbeschlusses aus Juni 2017 ergeben sich Baukosten von 68,2 Mio. EUR. Darin enthalten ist der Effekt, dass mit fortschreitender Planungreife (Entwurfsreife in den Bereichen: Hochbau, technische Gebäudeausrüstung, Statik und Tiefbau etc.) die Kosten steigen. Kostensteigerung (Preiseffekt I) Der verbleibende Kostensaldo von 7,9 Mio. EUR (76,1 Mio. EUR abzgl. 68,2 Mio. EUR) entspricht einer jährlichen Kosten- steigerung von rd. 4 %. Risikozuschlag (Preiseffekt II) Zum Thema Kampfmittel liegen uns heute umfangreiche Informationen aus dem Bauvorhaben MIQUA vor, das in unmittelbarer Nähe zu unserem Grundstück liegt. Beim Thema Baugrund / Gründung wurden Bodengutachten erstellt und Risikozonen (Bodendenkmäler, U-Bahn-Trassen) genauer betrachtet. aufgestellt 263-10, 07.05.2020 1/1
  • Anlage 7 - Kostenentwicklung

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    In der Honorarordnung für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) wird bereits der Prozess der Planung in verschiedene Leistungsphasen (LPH) aufgeteilt. Sowohl die Objektplanungen (Leistungsbilder Gebäude und Innenräume, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen), als auch die Fachplanungen (Leistungsbilder Tragwerksplanung – nur bis LPH 6 -, Techni-sche Ausrüstung) bauen nach den Leistungsbildern der HOAI auf folgende Leistungsphasen auf: LPH nach HOAI Inhalt Stand Kosten- entwicklung Gerichtlich anerkannte Tole- ranz in der Kostenentwicklung 1 Grundlagenermittlung Vorvertragliche Kostenschätzung +- 40 % 2 Vorplanung Kostenschätzung +- 30 % 3 Entwurfsplanung Kostenberech- nung +- 20 % 4 Genehmigungsplanung 5 Ausführungsplanung 6 Vorbereitung der Vergabe Kostenanschlag +- 10 % 7 Mitwirkung bei der Vergabe Kostenanschlag 8 Bauoberleitung bzw. Objektüber- wachung, Bauüberwachung und Dokumentation Kostenfeststel- lung 0 % 9 Objektbetreuung Je weiter die Planung voranschreitet, desto größer werden die Anforderungen an die Kostenprognose: „Im Rahmen der vom Architekten zu erbringenden Grundleistungen werden an den Genauigkeitsgrad von Kostenermittlungen mit zunehmendem Planungsfortschritt größere Anforderungen gestellt. In der Fachliteratur und den bisher zu diesem Thema ergangenen Gerichtsurteilen werden die Grenzlinien der Toleranzbereiche wie folgt [in obiger Tabelle] definiert […].“*: Die oben dargestellte Spannbreite gerichtlich anerkannter Abweichungen wird in der Fachliteratur wie folgt abgebildet: [*„Kostensicherheit bei Bauprojekten – Bessere Voraussetzungen durch die DIN 276-1“, Ingeborg Dusatko, Wolfdietrich Kalusche, Lehrstuhl Planungs- und Bauökonomie BTU Cottbus] Anlage 7 2 Abb.: KOCHENDÖRFER, Bau-Projekt-Management, 2010, S. 150 Es ist somit dem regulären Planungsprozess geschuldet, dass sich das Projektvolumen während der Leistungsphasen 1 bis 3 mit fortschreitender und erweiterter Planung auf Basis der ursprünglichen Kostenschätzung spezifiziert.
  • Anlage 4 - Pläne

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    Gürzenich Alt St. Alban Wallraf-Richartz Museum & Fondation Corboud Rathaus MIQUA Öffentliche Gebäude an der Via Culturalis WRM Erweiterung Verwaltungsflächen Stadt Köln DIE GEPLANTE BRUTTO-GRUNDFLÄCHE FÜR DEN ERWEITERUNGSNEUBAU MUSEUM BETRÄGT CA. 3.800 M². DIE GEPLANTE BRUTTO-GRUNDFLÄCHE FÜR DIE STADTVERWALTUNG BETRÄGT CA. 2.600 M². Flächen Erweiterungsneubau Museum inkl. Verbindungsgang Bru�o-Grundfläche (BGF) Konstruk�ons-Grundfläche (KGF) 718 3.800 Ne�o-Raumfläche (NRF) Nutzungsfläche (NUF) 1.936 3.082 Technikfläche (TF) 620 Verkehrsfläche (VF) 526 Büroflächen für die Stadtverwaltung Bru�o-Grundfläche (BGF) Konstruk�ons-Grundfläche (KGF) 525 2.603 Ne�o-Raumfläche (NRF) Nutzungsfläche (NUF) 1.203 2.078 Technikfläche (TF) 366 Verkehrsfläche (VF) 509 (Angaben in m²)
  • Beschlussvorlage Rat

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 1051/2020 Freigabedatum 18.05.2020 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums (WRM) und Fondation Corboud und Randbebauung - Baubeschluss Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Fortführung der Planung und dem Bau a) des Neubaus der Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums und Fondation Corboud (WRM) inklusive eines Verbindungsbauwerks und Anpassung im Bestandsgebäude (Titel 1) auf dem Grundstück Obenmarspforten, sowie b) der sogenannten Blockrandbebauung mit städtischen Verwaltungsflächen (Titel 2) mit Bauteilen am Steinweg und der Martinstrasse, die sich an den Erweiterungsbau an- schließt. 2. Der Rat trifft seine Entscheidung auf der Grundlage des vorgelegten Vorentwurfes und dem Ergebnis der qualifizierten Kostenschätzung mit Gesamtkosten in Höhe von rund 76,1 Mio. Euro brutto zuzüglich der Kosten eines möglichen Grunderwerbs (siehe separate Vorlage 1051/2020/1). Auf den Erweiterungsbau des WRM entfällt hiervon ein Betrag von rund 48,8 Mio. Euro, auf die Blockrandbebauung ein Betrag von rund 24,4 Mio. Euro. Darüber hinaus fallen für die Ausstattung noch 2,9 Mio. Euro an. 3. Der Rat genehmigt einen Risikozuschlag bezogen auf die nicht indizierten Baukosten gemäß Kostenschätzung in Höhe von 25 Prozent. Dies entspricht einem Betrag von rund 19 Mio. Euro brutto. Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 08.06.2020 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 08.06.2020 Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 09.06.2020 Finanzausschuss 15.06.2020 Rat 18.06.2020 2 Die Verwaltung darf über dieses Risikobudget nur bei Risikoeintritt und nach einer entspre- chenden Mitteilung im Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und im Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud verfügen. Wegen der Besonderheiten und Risiken der Maßnahme besteht eine hohe Wahrscheinlich- keit, dass der Risikozuschlag in Anspruch genommen werden muss. 4. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass sich das Projekt noch in einem frühen Planungsstadium befindet. Die Entwurfsplanung ist noch nicht erstellt. Es sind noch Festlegungen zu treffen. Aufgrund des Baugrundes besteht ein erhöhtes Risiko. Bei Vergabe an einen Generalunternehmer wird dessen Preis eine Management–Fee und Kosten für das unternehmerische Risiko (Vergaberisiko und so weiter) enthalten. Es bleibt abzuwarten, ob vor diesem Hintergrund das Risikobudget auskömmlich ist. 5. Der Rat beschließt die Finanzierung der Erweiterung des WRM (Titel 1) im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes WRM. Die Refinanzierung erfolgt ab dem Jahr der Inbetriebnahme durch einen jährlichen Zuschuss (für Tilgung, Zinsen und bilanzielle Abschreibung) aus dem Haushalt der Stadt Köln in Höhe von circa 2.150.000 Euro im Produktbereich 04 Kultur und Wissenschaft, Produktgruppe 0401 Museumsreferat, Zeile 15 Transferaufwendungen. Die Finanzierung der notwendigen Ausstattung des Museumsbaus erfolgt aus dem Wirtschaftsplan des WRM. 6. Der Rat beschließt die Finanzierung der Baumaßnahme Blockrandbebauung (Titel 2) aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Nach Fertigstellung der Blockrandbebauung fallen laufende Betriebs- und Bewirtschaftungsaufwendungen in Höhe von rund 900.000 Euro (Abschreibung, Instandhaltung, Zinsen, Personal- und Sachkosten) an. Die Refinanzierung der laufenden Kosten erfolgt über den Flächenverrechnungspreis für die Sparte Verwaltungsgebäude. Der Flächenverrechnungspreis wird im Haushalt der Stadt Köln eingeplant. Nach dem derzeitigen Stand ergäbe sich eine jährliche Miete inklusive Reinigungskosten und Nebenkosten von rund 354.000 Euro brutto. Die Finanzierung der notwendigen Ausstattung für die Blockrandbebauung erfolgt im Haushaltsplan der Stadt Köln. 7. Die Investitionen für das Projekt sind im Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft vorfinanziert. Die Betriebsleitungen des WRM beziehungsweise der Gebäudewirtschaft und die Verwaltung werden aufgefordert, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Maßnahme in den jeweiligen Plänen inklusive Folgejahre entsprechend zu berücksichtigen. 8. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die jeweils erforderlichen Mittel in den entsprechenden Wirtschaftsplänen sowie im Haushalt der Stadt Köln bereit zu stellen. 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 76,1 Mio. Euro davon Stadt Köln (Museum) 44,8 Mio. Euro davon GW (Verwaltungsteil) 24,4 Mio. Euro davon Stadt Köln (Ausstattung) 2,9 Mio. Euro Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2026 circa 2.504.000 Euro (davon Miete Verwaltungsteil (Kaltmiete, Reinigungs - und sonstige Nebenkosten) circa 354.000 Euro, bilanzielle Abs chreibungen Museum (Nutzungsdauer 80 Jahre) circa 650.000 Euro, Zinsen Museum (anfänglich, 1% Zinsen) circa 600.000 Euro und Sachaufwand Museum (Instandhaltung, Reinigungs -, Betriebs - & sonst. NK) circa 900.000 Euro) Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Die Bauaktivität und der Betrieb des Gebäudes führen zu einem Ressourcenverbrauch, der eine Zunahme der CO2- Emissionen über den Lebenszyklus bewirkt. Begründung Historie Mit Beschluss vom 28. Juni 2012 (Vorlagen-Nummer 0533/2012) beauftragte der Rat die Verwaltung mit der Planung der Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud durch einen Investor in Öffentlich Privater Partnerschaft. Nach Abschluss des Architektenwettbewerbs und Durchführung eines Investorenwettbewerbs kam das Verfahren wegen einer zunächst erfolgreichen Vergaberüge zum Stillstand. Der Rat beschloss deshalb, das Investoren-Vergabeverfahren aufzuheben und beauftragte die Verwaltung, den Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud mit Verbindungs- 4 bauwerk und die Blockrandbebauung in eigener Realisierung zu planen und zu errichten (Beschluss 1832/2017 vom 11.07.2017). Für die Blockrandbebauung an der Martinstrasse und am Steinweg sollten dabei repräsentative und technisch geeignete Verwaltungs- und Konferenz-Räumlichkeiten mit vielseitigen Nutzungsmöglich- keiten zur Verfügung gestellt werden. In einer Ergänzung wurde am 04.04.2019 beschlossen, die Planung an einen Generalplaner zu über- tragen (Vorlagen-Nummer 0692/2019). Am 26.09.2019 wurde als Nutzungskonzept für die zukünftige Blockrandbebauung festgelegt: Das Gebäude Martinstraße wird als „Gemeinschaftshaus“ konzipiert und das Gebäude Steinweg wird als „Arbeitshaus und Büroheimat“ konzipiert (Vorlagen-Nummer 1568/2019). Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum (WRM) Das Teilprojekt Erweiterungsbau Museum setzt sich zusammen aus den folgenden Maßnahmen, Funktionen und Bauteilen: - Anpassungsmaßnahmen im Bestandsgebäude WRM (BE) (zum Beispiel Öffnung zum Verbindungsbauwerk, Anpassung Garderoben). Nach Optimierung gegenüber der Planung zur Investorenausschreibung wurden die notwendigen Eingriffe in den Bestand auf ein nötiges Minimum reduziert. Die gestalterischen Urheberrechte des Architekten O.M. Ungers sind hier- durch berücksichtigt und werden auch im weiteren Verlauf einvernehmlich abgestimmt. - Ein Verbindungsbauwerk (VE) unterhalb der Martinstrasse ermöglicht den barrierefreien Übergang von Alt zu Neu und enthält die zusätzlich notwendigen Toilettenanlagen, sowie Nebenräume. Die Museumserweiterung erhält keinen eigenen Hauptzugang für den Besucherverkehr, sondern wird über den Haupteingang des Bestandsgebäudes und dann über das Verbindungsbauwerk erschlossen. - Dem Erweiterungsbau (ER) mit 3 großen Ausstellungsräumen in 3 Geschossen, zwei Treppenhäusern (Publikum und Beschäftigte), sowie der Marsstube. Der Ausstellungsraum im obersten Geschoss erhält Oberlichter und ein vom Institut für Tageslicht Stuttgart entwickeltes Lichtlenkungssystem, das eine feinstufige Lichtregulierung bis zur Komplettverdunkelung ermöglicht. Die Hülle des Gebäudes setzt die mit dem Wettbewerbsentwurf vorgeschlagene Gestaltung um. Die entsprechend der Nutzung als Museum weitgehend geschlossene Ziegelfassade lagert auf einem Betonsockel, der den Schriftzug „Wallraf-Richartz-Museum“ abbildet. Im Bereich der Marsstube, als Eventraum für Empfänge, Vernissagen und ähnliches, ist der Schriftzugsockel verglast. - Anlieferungsgebäude für die Kunstan- und ablieferung mit LKW-Zufahrt von der Martinstrasse, die zum Einbruchschutz und für die Akklimatisierung der Kunst als Schleuse ausgebildet wird. - Im Untergeschoss, das sich über das gesamte Baufeld erstreckt, befinden sich Spezialräume zur Lagerung und zum Transport von Kunst (Depots, Pack- und Quarantäneräume), sowie die gesamte haustechnische Ausstattung; insbesondere auch die Klimatechnik zur Sicherung von stabilen konservatorischen Bedingungen. Blockrandbebauung (BB) Das Teilprojekt Blockrandbebauung mit städtischen Verwaltungsflächen setzt sich zusammen aus den folgenden Maßnahmen, Funktionen und Bauteilen: - Martinstrasse: Das sogenannte „Gemeinschaftshaus“ ist als Versammlungs- und Konferenz- haus geplant. Es entstehen zwei multifunktionale Säle in 2 Geschossen. Der Veranstaltungsraum im Erdgeschoss hat einen starken Außenraumbezug zur Martinstraße und bietet Platz für circa 50 bis 60 Personen. Die Fläche ist multifunktional, repräsentativ, offen und bürgernah und bietet Raum für verschiedene öffentliche und/oder halb-öffentliche Ereignisse wie zum Beispiel Sitzungen, Pressekonferenzen, Informationsveranstaltungen, Bürgerbeteiligungsverfahren, Empfänge und/oder Feierlichkeiten. Ferner sind auch temporäre Arbeitsplätze, zum Beispiel für Journalisten, als sogenannte «Break-Out Zone» möglich. Im 2. Obergeschoss befindet sich ein Konferenzraum, der sich für halb-öffentliche oder nicht- öffentliche Sitzungen, wie zum Beispiel Schulungen oder Gremiensitzungen mit in der Regel 5 circa 30 bis 40 Personen eignet. Dieser Konferenzbereich hat im Gegensatz zum Veranstal- tungsraum im Erdgeschoss einen vertraulicheren Charakter. Die Konferenzräume erhalten eine der Nutzung entsprechende Einrichtung mit Sprecherpult, Podium und Medientechnik-Infrastruktur (zum Beispiel Bodentanks, Wandschränke, et cetera für IT- und A/V-Ausrüstung für Veranstaltungen, sowie Lademöglichkeiten für IT Geräte) Die Flachdachfläche wird für die Unterbringung von Rückkühlgeräten genutzt. Eine entsprechend Attikahöhe sowie eine Gitterrost-Struktur dienen dem Schutz und der optischen Kaschierung der Technik. Die repräsentative Höhe des Gebäudes, die Flachdach- ausbildung, sowie die hinterlüftete Fassade aus Sichtmauerwerk korrespondiert mit dem Bauteil Museum. - Martinstrasse: Das sogenannte „Service-Haus“ ergänzt das Gemeinschaftshaus um Service- flächen für den Konferenz- und Veranstaltungsbetrieb. Das Erdgeschoss bietet eine großzügige Aufenthaltsfläche für stehendes Publikum, sowie eine Theke mit Kaffee-Wein-Bar-Ambiente und bedient die Konferenzflächen im Erdgeschoss des Gemeinschaftshauses vor und nach Veranstaltungen, sowie in Pausen. Im 1. Obergeschoss befinden sich die Sanitäranlagen; im 2. Obergeschoss eine weitere Theke sowie Nebenräume. Über einen großen Aufzug ist ein barrierefreier Zugang von allen Veranstaltungsbereichen aus gewährleistet. Das Gebäude erhält ein Satteldach und eine hinterlüftete Fassade aus verputztem Mauerwerk und korrespondiert hierdurch formal mit der südlich anschließenden Wohnbebauung. - Steinweg (STW): Das sogenannte „Arbeitshaus“ stellt Büroflächen in 3 Vollgeschossen und einem Dachgeschoss bereit. So soll grundsätzlich ein „Neue Arbeitswelten“-Konzept in Form von flexibler Multispace-Bürolandschaft, mit einem Verhältnis offener zu geschlossener Fläche von 70 zu 30 Prozent, entstehen. Es sind je Vollgeschoss 3 Szenarien möglich: - „Open Space“ (Großraum) mit bis zu 20 Arbeitsplätzen, - „Bürolandschaft“ mit bis zu 14 Arbeitsplätzen, oder - „Einzelbüros“ mit bis zu 8 Arbeitsplätzen. Es kann eine, je nach Nutzung durch eine städtische Organisationseinheit, gewählte Kombina- tion der 3 Szenarien entstehen. Das Dachgeschoss, mit schrägen Dachflächen, wird durch großzügige Gauben belichtet und ergänzt das Raumprogramm um weitere Arbeits- oder Be- sprechungsräume. - Das Gebäude erhält ein Satteldach und eine hinterlüftete Fassade aus verputztem Mauerwerk und korrespondiert hierdurch formal mit der südlich anschließenden Wohnbebauung. Mit der vorliegenden Planung der Blockrandbebauung wird das Ergebnis des Workshops zur Programmermittlung (gemäß Ratsbeschluss 1568/2019 vom 26.09.2019) umgesetzt. Für die formale und städtebauliche Ausbildung der Blockrandbebauung, die sich von dem Wettbewerbsentwurf unterscheidet, liegt eine Zustimmung des Gestaltungbeirates vor. Besonderheiten und Risiken (exemplarisch) Das Bauvorhaben ist, über seine städtebauliche Komplexität und die unterschiedlichen hochwertigen Nutzungen hinaus, anspruchsvoll. - Innenstadtlage: Das historische Stadtzentrum ist eng, hochfrequentiert, und steht den Kölner Bürgerinnen und Bürgern für diverse regelmäßige Feste (Karneval, CSD, Weihnachtsmärkte, et cetera) zur Verfügung. Zudem befinden sich weitere Großbauvorhaben in nächster Nähe. In direkter Nachbarschaft wird aktuell das MiQua errichtet. Es bedarf deshalb einer aufwändigen und eng abgestimmten Verkehrslenkungs-, Termin- und Logistikplanung. Aktuell ist das Bau- feld Standort für die Baustelleneinrichtung des Bauvorhabens MiQua. Es ist davon auszuge- hen, dass die Baustelleinrichtung phasenweise für beide Bauvorhaben zur Verfügung stehen, durch Brückenkonstruktionen ergänzt und auch später mehrmals umgebaut werden muss. - Gründungskonzept: Die Gründung der Gebäude ist aus diversen Gründen hochkomplex. Der Baugrund ist für eine herkömmliche Gründung (Flachgündung, Streifenfundamente) nicht tragfähig und deshalb mittels Bohrpfählen herzustellen. Es sind diverse zu erhaltende Bodendenkmäler bekannt und diese Bereiche im Gründungs- konzept zu berücksichtigen und von Bebauung freizuhalten. Dies führt zu aufwändigen Brückenkonstruktionen zur Einbringung der Bohrpfähle. Weitere Funde im Rahmen der 6 vorgelagerten denkmalpflegerischen Arbeiten sind, laut Auskunft der Bodendenkmalpflege, nicht auszuschließen und können die Anpassung von Planung, Terminen und Kosten notwendig machen. Die unterhalb des Steinwegs verlaufende U-Bahn-Trasse tangiert die Blockrandbebauung im südlichen Bereich. Eine Pfahlgründung ist in diesem tangierten Bereich prinzipiell ausge- schlossen, weil von den U-Bahn-Röhren ein Mindestabstand einzuhalten ist. Die Pfahlgründungen müssen hier unterhalb eines Abfangträger-Balkens seitlich von den U-Bahn-Röhren eingebracht werden. - Vor Einbringen der Bohrpfahlgründung ist jede Bohrpfahlposition auf Kampfmittel zu sondieren. Die Erfahrungen mit dem benachbarten Bauvorhaben MiQua lassen darauf schließen, dass wegen metallischer Gegenstände im Baugrund die Sondierungsbohrungen den Kampfmittelverdacht auslösen und aufwändige Handschachtungen notwendig werden. Umsetzung Energieleitlinien Die Energieleitlinien der Stadt Köln werden, unter Berücksichtigung der Musealen Besonderheiten, umgesetzt. Barrierefreiheit Die aktuelle Landesbauordnung NRW fordert ein Barrierefrei-Konzept, das zum Antrag auf Bauge- nehmigung erstellt wird. Das Barrierefrei-Konzept wird durch die entsprechende verwaltungsinterne Fachstelle erarbeitet. Die vorliegende Planung wurde bereits von der Fachstelle begleitet. Das Gebäude wird gemäß DIN 18040-1 barrierefrei geplant und errichtet. Martinstraße 32 Für die Umsetzung der oben vorgestellten Planung ist die Einbeziehung des im Privatbesitz befindlichen Grundstückes Martinstraße 32 erforderlich. Sofern diese Liegenschaft nicht zur Verfügung stehen sollte (Vorlagen-Nummer 1051/2020/1), würde auf die Errichtung der Bauteile „Gemeinschaftshaus“ (M 32) und „Servicehaus“ (M 30) verzichtet. Die dann notwendige Planungsän- derung beinhaltet den städtebaulich neuen Anschluss der LKW-Anlieferung an den Giebel der Mar- tinstrasse M 32 und eine teilweise Neuordnung des Raumprogramms (insbesondere Depotflächen und Technikflächen im Untergeschoss). Mittels Machbarkeitsstudie zur Nutzung des Bauteils Stein- weg wäre zudem zu ermitteln, inwieweit dieses Bauteil zur Kompensation für Museumsflächen oder auch noch für Verwaltungsflächen zur Verfügung stehen kann. Es entstünden dann –überschläglich ermittelte- Gesamtkosten in Höhe von rund 72 Mio. Euro brutto, zuzüglich eines Risikozuschlages von rund 18 Mio. Euro brutto. Die dargestellten reduzierten Herstellungskosten und zusätzlichen Planungskosten sind darin bereits berücksichtigt. Durch die notwendige Umplanung ist mit einer Verzögerung von 9 Monaten zu rechnen. Außerdem entsteht ein Risiko bedingt durch Bauaktivitäten unmittelbar angrenzend an ein bestehendes Gebäude, das in Privateigentum steht. Finanzierung Der Kämmerei werden die Unterlagen zur Projektfinanzierung schnellstmöglich prüffähig nachgereicht. Dabei wird eine Zuordnung der Folgekosten auf die Wirtschaftspläne des WRM und der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln und eine Folgekostenbetrachtung auf der Zeitachse sowohl für die Wirtschaftspläne der Betriebe als auch für den städtischen Haushalt vorgenommen. Termine Der Terminplan sieht einen Baubeginn im 2. Halbjahr 2022, und die Inbetriebnahme der Gebäude (nach Baufertigstellung, Inbetriebnahme-Management und Einrichtung) zu Beginn des 2. Halbjahrs 2025 vor. Für den Fall einer erforderlichen alternativen Planung, das heißt ohne Abschluss des Grundstücksgeschäftes, wird von einer Verlängerung der Fristen um 9 Monate ausgegangen. 7 Stellungnahme zur Bewirtschaftung während der Corona-Krise Es handelt sich um die Fortführung einer bereits laufenden Maßnahme und es wurde bereits ein Vertrag mit einem Generalplaner abgeschlossen. Anlagen Anlage 1 - qualifizierte Kostenschätzung nach DIN Anlage 2 - Energiecheckliste Anlage 3 - Risikobetrachtung Anlage 4 - Pläne Anlage 5 - Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes Anlage 6 - Liste der Leistungsphasen Anlage 7 - Kostenentwicklung Anlage 8 – Vergleich: Planungsbeschluss - Baubeschluss
  • Anlage 6 - Leistungsphasen

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    Objektüberwachung Überwachen und Koordinierung der Ausführung, Organisation behördlicher Abnahmen LPH 8 Objektbetreuung und Dokumentation Objektverwaltung, Überwachung der WartungsleistungenLPH 9 Neun Leistungsphasen eines Bauvorhabens Bedarfsplanung Klärung der Nutzungsidee, ProjektplanungLPH 0 Grundlagenermittlung Ortsbegehung, Klärung der Aufgabenstellung, BudgetLPH 1 Vorplanung Planungskonzept, zeichnerische Darstellung, KostenschätzungLPH 2 Entwurfsplanung Erstellung Gesamtentwurf, KostenberechnungLPH 3 Ausführungsplanung Detail- und Konstruktionszeichnungen einarbeiten und prüfenLPH 5 Vorbereitung der Vergabe Grundlage für Leistungsbeschreibungen aller GewerkeLPH 6 Mitwirkung bei der Vergabe Einholen und Prüfen der Angebote, KostenplanLPH 7 GenehmigungsplanungLPH 4 Politik Entscheidung im Rat Ziel: Baubeschluss, Kosten, Termin, Qualitäten Verwaltung Bauantrag Prüfung durch Rechnungsprüfungs- und Bauaufsichtsamt Ziel: Baugenehmigung, Planungsrecht Rückkopplung zum Rat bei Kosten- fortschreibung Bauphase
  • Anlage 5 - Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

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    14 IP, 2020 14311 RPA-Nr. 2020/0598 26 über Dez. VI Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums (WRM) und Fondation Corboud und Randbebauung Prüfung der Kostenschätzung Ermittelte Kosten: rund 95 Mio.€ brutto (einschließlich Risikozuschlag von rund 19 Mio. €, ohne ausstehende Grundstückskosten in Höhe von rund Sehr geehrte Damen und Herren, zu der vorgelegten Vorentwurfsplanung mit „qualifizierter Kostenschätzung“ nimmt das RPA nachfolgend Stellung und empfiehlt vor dem Hintergrund, dass die notwendigen Grund- stücksgeschäfte positiv abgeschlossen werden, die bisherige Planung kostenbewusst fortzu- führen. Nachdem das Investoren-Verfahren aufgehoben wurde, hat der Rat der Stadt Köln bisher beschlossen, den Erweiterungsbau mit Blockrandbebauung in eigener Bauherrenschaft zu realisieren und die geänderten Bedarfe zur Unterbringung der Fraktionen in Rathausnähe sowie die Notwendigkeit von Konferenzräumen zu berücksichtigen. Weiterhin wurde beschlossen, die Planung der Baumaßnahme einem Generalplaner pau- schal für 17.326.510,67 € Planungskosten zu übergeben. Das Nutzungsprogramm für die Blockrandbebauung des Museums — Martinstraße als „Gemeinschaftshaus“ und Steinweg als „Arbeitshaus und Büroheimat“ umzusetzen, wurde vom Rat am 26.09.19 entschieden. Nach aktuellem Planungsstand wurden für die Realisierung der gesamten Baumaßnahme, einschließlich einem Risikozuschlag von rund 19 Mio. €, Herstellkosten von rund 95 Mio. € brutto ermittelt. Eventuelle Grundstückkosten, die bisher mit rund BE: se seven wer- den, sind in der Summe noch nicht enthalten. Die eigentlichen Baukosten der Kostengruppen 300- Baukonstruktion und 400- Technische Anlagen betragen rund 43 Mio. €. Bezogen auf die Bruttogrundflächen (BGF) der einzelnen Gebäude ergibt sich für den Museumsbau laut Projektsteuerung ein Preis von rund 7.500 €/m? BGF. Für die anderen Gebäude beträgt der Preis rund 5.000 €/m? BGF. Wenn auch direkte Vergleichspreise nicht bekannt sind, übersteigen die Preise die angege- benen Bezugswerte des Baukosteninformationszentrums (BKI) fast bis zum Doppelten. Die Preise werden maßgeblich durch einen hohen Bau- und Qualitätsstandard und einen entsprechenden Ausstattungsstandard, sowohl im Bau- als auch im Technikbereich be- stimmt. Die Innenstadtlage und die damit verbundenen Randbedingungen wirken sich natür- lich auch kostensteigernd aus. 12 9% Mit rund 25 Mio. € wird ein wesentlicher Kostenansatz durch die angegebenen Bauneben- kosten bestimmt. Auch hier liegen die Kosten mit 58%, bezogen auf die Baukosten der Kos- tengruppen 300 und 400 von rund 43 Mio. €, deutlich über bekannten Vergleichspreisen. Es wird empfohlen, bei der weiteren Planung vorhandenes Einsparpotential zu nutzen und den Vorschlag der Fachdienststelle aufzugreifen, den Risikozuschlag unter Vorbehalt der späteren Zustimmung durch den Fachausschuss zu beschließen.
  • Anlage 1 - qualifizierte Kostenschätzung nach DIN aktuell.

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    Baukosten Titel 1+Titel 2 - zum Baubeschluss Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und Verwaltungsflächen, Obenmarspforten (am Kölner Rathaus), 50667 Köln alle Angaben brutto KG 100 Grundstück KG 200 Herrichten und Erschließen KG 300 Bauwerk-Baukonstruktionen KG 400 Bauwerk-Technische Anlagen KG 500 Außenanlagen KG 600 Ausstattung und Kunstwerke Bemusterungen Mockup KG 700 Baunebenkosten Zwischensumme Kostengruppen 200-700 (ohne Grundstück) Summe Kostengruppen 200-700 (ohne Grundstück) Gesamtkosten inklusive Risikozuschlag und Grundstückskosten siehe auch: Anlage Risikobetrachtung aufgestellt 263-10, 28.04.2020 Risikozuschlag gem. Risikobetrachtung: 25% der KG 200-700 Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und VerwaltungsflächenBaukosten nach Bauteilen - zum Baubeschlussalle Angaben bruttoKostengruppeERErweiterung MuseumVEVerbindungs- bauwerkAnpassungen im BestandMAGemeinschaftshaus + ServicehausSTArbeitshaus200Herrichten und Erschließen - 300 Bauwerk-Baukonstruktionen 400 Bauwerk-Technische Anlagen 500Außenanlagen - 600 Ausstattung und Kunstwerke - Bemusterungen + Mockups - - 700 Baukosten gesamt Titel 1 + Titel 2zzgl. Risikozuschlag 25% der KG 200-700 zzgl. Grundstückskosten Gesamtkosten aufgestellt 263-10, 28.04.2020 Baukosten gesamt nach Titeln Titel 1 (Museum) Titel 2 (Blockrand)Herstellungskosten nach Bauteilen Herstellungskosten nach Titeln Die Nebenkosten werden dem Titel 1 zu 2/3 und dem Titel 2 zu 1/3 zugeordnet 2 95.067.218€ Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und VerwaltungsflächenÜberschlägliche Baukosten nach Bauteilen - zum Baubeschluss: Weiterplanung ohne Bauteile Martinstrasse 30+32alle Angaben bruttoKostengruppeERErweiterung MuseumVEVerbindungs- bauwerkAnpassungen im BestandMAGemeinschaftshaus + ServicehausSTArbeitshaus200Herrichten und Erschließen - 300 Bauwerk-Baukonstruktionen 400 Bauwerk-Technische Anlagen 500Außenanlagen - 600 Ausstattung und Kunstwerke - Bemusterungen + Mockups - entfällt 700 Baukosten gesamt nach Titeln Baukosten gesamt Titel 1 + Titel 2zzgl. Risikozuschlag 25% der KG 200-700 Grundstückskosten (keine)- Gesamtkosten (überschlägliche Ermittlung) * entfällt**Die Nebenkosten - zzgl. Umplanungskosten - werden dem Titel 1 zu 2/3 und dem Titel 2 zu 1/3 zugeordnet. Titel 1 (Museum) Titel 2 (Blockrand)Herstellungskosten nach BauteilenHerstellungskosten nach Titeln 3 Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und VerwaltungsflächenÜberschlägliche Baukosten nach Bauteilen - zum Baubeschluss: Weiterplanung ohne Bauteile Martinstrasse 30+32 *** aufgestellt 263-10, 28.04.2020Die Nebenkosten/Honorare wurden nicht gemindert, da insbesondere für die Generalplanerleistungen ein Pauschalfesthonorar vereinbart ist. Es wurde ein zusätzliches überschläglich kalkuliertes Honorar für die gesondert zu vergütenden Umplanungen berücksichtigt. Mittels Machbarkeitsstudie zur Nutzung des Bauteils Steinweg wäre zu ermitteln inwieweit dieses Bauteil zur Kompensation für Museumsflächen oder für Verwaltungsflächen zur Verfügung stehen kann.Zur überschläglichen Ermittlung der Baukosten für das Bauteil Steinweg wurden deshalb hier die höheren Kostenkennwerte je m² Bruttogeschossfläche für 1/4
  • Anlage 1a - Baubeschreibung

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    Anlage 1a Anlage 1a zur Beschlussvorlage Projektbezeichnung 1. Planungsauftrag genehmigt von Fachausschuss/Rat: 2. Raumprogramm Museumserweiterung und Verwaltungsflächen 3. Verwaltungsgebäude Umbauter Raum m³ m² Nutzfläche (HNF+NNF+TF) m² 70,3% m² 29,7% m² 100,0% 4. Sparte: Verwaltungsgebäude m2 Reinigungskosten €/Jahr sonst. Nebenk. €/Jahr 13,90 € /m 2/Monat Nutzfläche 1.093,11 9.448,54 € 32.793,30 € Verkehrsfläche 509,00 3.871,70 € 15.270,00 € 1.712 m² Sanitärräume 78,95 3.336,29 € 2.368,50 € 285.562 € /Jahr Küche 30,94 470,69 € 928,20 € 0,00 - € - € 1.712 m² 0,00 - € - € 354.049 € /Jahr Gesamt 1.712,00 17.127,22 51.360,00 Vorgesehener Baubeginn Voraussichtliche Fertigstellung danach Inbetriebnahme und Möblierung 5. Planung Bauleitung 6. Rechnungsprüfungsamt prüft zur Zeit die Kostenberechnung; das Ergebnis wird bis zur Sitzung als Anlage nachgereicht 2. Halbjahr 2025 Miete inkl. Reinigung + NK Nettomiete Mietfläche 1.712,00 Flächenverrechnungspreis Nebenkosten 2. Halbjahr 2022 10.103,93 Bruttogrundfläche 2.603,00 1.203,00 Verkehrsfläche (VF) 509,00 Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud und Blockrandbebauung Obenmarspforten Ratsbeschluss v. 28.06.2012 (0533/2012, 1.Planungsbeschluss) Ratsbeschluss v. 11.07.2017 (1832/2017, 2.Planungsbeschluss) Ratsbeschluss v. 04.04.2019 (0692/2019, 3.Planungsbeschluss - Übertragung an GP) Ratsbeschluss v. 26.09.2019, (1568/2019, Nutzungskonzept) Generalplaner Christ & Gantenbein Architekten Basel mit Drees + Sommer Basel X Generalplaner Christ & Gantenbein Architekten Basel mit Drees + Sommer Basel Seite 1

Beratungsverlauf

  1. 08.06.2020

    Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft

    TOP 5.1, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  2. 08.06.2020

    Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales

    TOP 10.3, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  3. 15.06.2020

    Finanzausschuss

    TOP 10.16, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  4. 18.06.2020 zuletzt

    Rat

    TOP 10.17, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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