Mandari Insight

1051/2020

Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums (WRM) und Fondation Corboud und Randbebauung - Baubeschluss

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 18.05.2020

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 18.06.2020, TOP 10.17

Anlage 1 - qualifizierte Kostenschätzung nach DIN aktuell.

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Ansehen

Anlage 2 - Energiecheckliste

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Ansehen

Anlage 8 -Kostenvergleich_Planungsbeschluss Baubeschluss

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Ansehen

Anlage 1a - Baubeschreibung

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Ansehen

Anlage 6 - Leistungsphasen

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Anlage 3 - Risikobetrachtung

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Anlage 7 - Kostenentwicklung

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Ansehen

Anlage 5 - Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

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Ansehen

Anlage 4 - Pläne

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Ansehen

Anlage 1 - qualifizierte Kostenschätzung nach DIN aktuell.

5282 Zeichen

Baukosten Titel 1+Titel 2 - zum Baubeschluss
Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und Verwaltungsflächen,
Obenmarspforten (am Kölner Rathaus), 50667 Köln
alle Angaben brutto
KG 100 Grundstück                          
KG 200 Herrichten und Erschließen                            
KG 300 Bauwerk-Baukonstruktionen                          
KG 400 Bauwerk-Technische Anlagen                          
KG 500 Außenanlagen                            
KG 600 Ausstattung und Kunstwerke                            
Bemusterungen Mockup                            
KG 700 Baunebenkosten                          
Zwischensumme Kostengruppen 200-700 (ohne Grundstück)                          
                         
Summe Kostengruppen 200-700 (ohne Grundstück)                          
Gesamtkosten inklusive Risikozuschlag und Grundstückskosten                        
siehe auch: Anlage Risikobetrachtung
aufgestellt 263-10, 28.04.2020
Risikozuschlag gem. Risikobetrachtung: 25% der KG 200-700

Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und VerwaltungsflächenBaukosten nach Bauteilen - zum Baubeschlussalle Angaben bruttoKostengruppeERErweiterung MuseumVEVerbindungs- bauwerkAnpassungen im BestandMAGemeinschaftshaus + ServicehausSTArbeitshaus200Herrichten und Erschließen                                   -                                                                 300 Bauwerk-Baukonstruktionen                                                                                 400 Bauwerk-Technische Anlagen                                                                                      500Außenanlagen                                        -                                                                 600 Ausstattung und Kunstwerke                                       -                                                                 Bemusterungen + Mockups                                        -                                              -                                                                                                                      700                            Baukosten gesamt Titel 1 + Titel 2zzgl. Risikozuschlag 25% der KG 200-700              zzgl. Grundstückskosten              Gesamtkosten aufgestellt 263-10, 28.04.2020                                                  Baukosten gesamt nach Titeln                                                                                                        Titel 1 (Museum) Titel 2 (Blockrand)Herstellungskosten nach Bauteilen Herstellungskosten nach Titeln                                                     Die Nebenkosten werden dem Titel 1 zu 2/3 und dem Titel 2 zu 1/3 zugeordnet                                                      
2 95.067.218€

Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und VerwaltungsflächenÜberschlägliche Baukosten nach Bauteilen - zum Baubeschluss:  Weiterplanung ohne Bauteile Martinstrasse 30+32alle Angaben bruttoKostengruppeERErweiterung MuseumVEVerbindungs- bauwerkAnpassungen im BestandMAGemeinschaftshaus + ServicehausSTArbeitshaus200Herrichten und Erschließen                                   -                           300 Bauwerk-Baukonstruktionen                                                 400 Bauwerk-Technische Anlagen                                                      500Außenanlagen                                        -                           600 Ausstattung und Kunstwerke                                       -                           Bemusterungen + Mockups                                        -                                                                         entfällt              700              Baukosten gesamt nach Titeln              Baukosten gesamt Titel 1 + Titel 2zzgl. Risikozuschlag 25% der KG 200-700              Grundstückskosten (keine)-                          Gesamtkosten                                                                                                        (überschlägliche Ermittlung) * entfällt**Die Nebenkosten - zzgl. Umplanungskosten - werden dem Titel 1 zu 2/3 und dem Titel 2 zu 1/3 zugeordnet.                                                                                                          
Titel 1 (Museum) Titel 2 (Blockrand)Herstellungskosten nach BauteilenHerstellungskosten nach Titeln                                                    
3

Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und VerwaltungsflächenÜberschlägliche Baukosten nach Bauteilen - zum Baubeschluss:  Weiterplanung ohne Bauteile Martinstrasse 30+32
*** aufgestellt 263-10, 28.04.2020Die Nebenkosten/Honorare wurden nicht gemindert, da insbesondere für die Generalplanerleistungen ein Pauschalfesthonorar vereinbart ist. Es wurde ein zusätzliches überschläglich kalkuliertes Honorar für die gesondert zu vergütenden Umplanungen berücksichtigt. Mittels Machbarkeitsstudie zur Nutzung des Bauteils Steinweg wäre zu ermitteln inwieweit dieses Bauteil zur Kompensation für Museumsflächen oder für Verwaltungsflächen zur Verfügung stehen kann.Zur überschläglichen Ermittlung der Baukosten für das Bauteil Steinweg wurden deshalb hier die höheren Kostenkennwerte je m² Bruttogeschossfläche für 
1/4

Anlage 2 - Energiecheckliste

14037 Zeichen

Energieleitlinien Stadt Köln

Anlage 2 1/3

| Energie-Checkliste

Projektangaben
Bezeichnung Projekt:

PSP-Nr:

Adresse:

Martinstr. / Marsplatz / Steinweg

Kap. Thema liegt vor Anmerkung

4. Hochbau

4.1.3 Tageslichtkonzept erarbeitet,
Lichtumlenksysteme berücksichtigt

4.1.5 Sonnenschutz mit Hinterlüftung und
Lichtlenkung

4.2.1 Neubauten: Passivhausbauteile
U-Werte nach Leitlinien

8 [77 m

in

4.2.3 Gebäudedichtheit

4.2.4 Gebäudemodernisierung: U-Werte
nach Leitlinien

4.2.4 Gebäudemodernisierung: alternativ
Primärenergienachweis nach EnEV

5. Heizungstechnik

5.2 Ermittlung der Heizwärme-
leistung nach Rechenverfahren
(ausführlich oder vereinfacht)

4.2.2 Wärmebrücken

I

5.3 Fernwärmeversorgung möglich,
ı Antwort auf Anschlussanfrage liegt
vor

5.4 Auslegung der Systemtemperaturen
auf max. 60° C Vorlauf

5.6 Aufteilung der Heizkreise nach
unterschiedlichen Raumtemper-
raturen und Nutzungsbereichen

5.8 Thermostatventile mit fest
einstellbarer oberer Temperatur-
begrenzung und Frostschutz

13 | 5.9 Einsatz alternativer Heiztechnik mit
Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung

6. Raumlufttechnik

6.2 Wärmerückgewinnungssysteme mit
entsprechender Rückwärmezahl
vorgesehen

12

6.3 Ventilatorleistung gleich oder besser
als SFP3 nach EN 13779 Tabelle 9

Begründung in Stichworten eintragen
nur sinngemäße Umsetzung: Die Tageslichtnutzung wird innerhalb des Entwurfs vollumfänglich

im ja und energetisch wie bauphysikalisch optimiert; im Vordergrund stehen aber konservatorische
[EI] nein |Anforderungen (Strahlungsschutz), daher keine Nachweisführung TQ
ja |Keine Anforderungen infolge Museumskonzept;
[7] nein |Sonnenschutzmaßnahmen erfüllen die musealen Anforderungen
IE Die in Kapitel 4.2.1 aufgeführten Anforderungsswerte werden umgesetzt. Aktuelle
D Planwerte sind dem jeweiligen Planstand Bauphysik zu entnehmen. Falls später
Ulnein Abweichung nötig, werden diese separat abgest. u. freigegeben
EI] ja [Es wird mindestens ein Wärmebrückenzuschlag AUWB s 0,05 W/m? K angestrebt. Die
Ok Nachweisführung erfolgt in der Ausführungsplanung.
Es wird eine Luftdichtigkeit von n50 s 0,6 1/h angestrebt. Die Nachweisführung erfolgt
jwährend/nach der Ausführung durch die Bauunternehmen oder Drite.
OJja |Es handelt sich um Neubauten, daher ist zu diesem Kapitel keine
BJ nein [weitere Dokumentation notwendig
OJja |Es handelt sich um Neubauten, daher ist zu diesem Kapitel keine
[7] nein |weitere Dokumentation notwendig

Os

nein

Dia
=

ja

[_| nein

Die Heizlast wird in LP3 berechnet

Die Zielsetzung der EL wird gleichwertig verfolgt/umgesetzt.

Technisch begründete Abweichungen im Detail möglich (Details,
siehe Umsetzungsstrategie,

Fernwärme als vorrangig festgelegt

nein

een

Anlage_2a_Energiecheckliste_2017_v1.1_Museum_(20200427).xis

Eneragieleitlinien Stadt Köln

Anlage 2 2/3

| Energie-Checkliste |

Projektangaben
Bezeichnung Projekt:

PSP-Nr:

Adresse:

Martinstr. / Marsplatz / Steinweg

(mr mm | Kap. Thema liegt vor Anmerkung
1

Ein entsprechendes Regelungskonzept wird erstellt, die in den EL aufgestellten

6.4 RLT Anlage Regelungskonzept liegt
vor

16
17 | 6.5 Kühlung von Sonderzonen
erforderlich

18 | 6.6 Berücksichtigung der freien Kühlung
bei geplanten Kälteanlagen

7. Gebäudeautomation

19 | 7.2 Automationsstationen (AS) mit
Optimierungsprogrammen It.

Leitlinien (Anhang Anforderungen
Gebäudeautomation)

20 | 7.3 Datenübetragung der AS zur Bedien-
und Managementebene

des Energiemanagement. (Objekte
Sondervermögen GW.

21 | 7.4 Erweiterung AS Bestand, Angaben
Bestand: Fabrikat, Typ, Alter (ca.)

8. Sanitärtechnik, Trinkwasser

8.2 Einhaltung der Durchfluss-
Mengenbegrenzung bei WC-

Spülung,Waschtischen und Duschen

23 | 8.2 Selbstschlussarmaturen vorgesehen

8.3 Warmwasserbereitung zentral oder
dezentral gem. Vorgaben

8.5 Versickerungsflächen für Hof- und
Wegentwässerung vorgesehen,
Dachbegrünung geprüft?

9. Elektrotechnik

9.5 Vorlage von Tabelle mit Ziel-
/Planwerte der install.Beleuchtung je
Raumtyp: Ergebnis angeben (Ziel-

/Grenz-Jinstallierter Wert)

9.7 Beschreibung Grundkonzept für die
Steuerung der Beleuchtung
einschließlich Funktionsschema

9.8 werden Präsenzmelder der
Beleuchtung auch für RLT Anlagen

Dlja

inhaltlichen Forderungen größtenteils, aber nicht umfänglich (z.B. Betriebsanzeige)

m) nein umgesetzt. Details, siehe Umsetzungsstrategie
Dia Ja, sowohl Sonderzonen als auch weitere Zonen sind zu kühlen;
nein Details, siehe Umsetzungsstrategie
ja
[nein
ja
[nein
Dlja
U nein
Da Gemäß erfolgter Abstimmung ist eine anlagentechnische
@] nein Anbindung an den Bestand nicht sinnvoll
ja
[nein
lie
[nein
Dia
[nein
ja |Lagebedingt keine Versickerung vorgesehen, alle Prüfpflichten
1;

nein |gemäß EL jedoch berücksichtigt

Zielwert

I installierter Wert / Grenzwert:
RN SI

Wim?

--> Ziele werden verfolgt, Dokumentationsform im weiteren Verlauf
abzustimmen. Unterschreitung des Grenzwerts als projektspezifisches Ziel.
Details, siehe Umsetzungsstrategie

‚Annahme: es handelt sich um Kapitel 9.8
Zielsetzung der EL wird verfolgt, es findet jedoch keine

Aktuell nicht geplant, u.a. infolge der Konzentration auf

konservatorische Anforderungen, mehr als auf Fragen der CO2-

genutzt

29 [9.10 Leistungsmessung für Gesamt-
anschlusswert > 30kW

Da

Konzentration. (Hinweis: Anforderung wird in EL nicht ausgeführt)

a N ei

Anlage_2a_Energiecheckliste_2017_v1.1_Museum_(20200427).xis

Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 313

| Energie-Checkliste |

Projektangaben

Bezeichnung Projekt: PSP-Nr: ' Adresse:

Martinstr. / Marsplatz / Steinweg
Kap. Thema ; liegt vor f Anmerkung

10. Photovoltaik
10.1 Ist die Dachfläche für Photovoltaik-
anlage geeignet? Verschattungsfreie
Flächengröße in m?. Flachdach/
Schrägdach mit Neigungswinkel

Die Realisierung einer PV-Anlage wird infolge des Entwurfs und der
begrenzten Flächen aktuell nicht als gesichert angesehen. Auf
Basis der LP2 findet eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu den zur
Verfügung stehenden Flächen statt, auf deren Basis final

31 [10.1 Installation der PV-Anlage durch
Gebäudewirtschaft, Kombination mit
Dachbegrünung?

32 |10.2 Anforderungen Eigenerzeug-
ungsanlagen werden eingehalten

11. Konzeption Energiezähler

11.1 Konzeption Energiezähler Im Detail, bzw. weiteren Planungsverlauf zu klären. Museum und
It. Leitlinien, Datenfernübertragung Blockrand erhalten gemeinsame Technikflächen und damit
zum Versorgungsnetz gemäß gemeinsame Hauptzähler gegenüber EVU, anschließend
TAB des EVU Unterzähler (Details siehe Umsetzungsstrategie)

11.2 Konzeption Energiezähler
(Unterzähler) It. Leitlinien, Anschluss | Zlja
an GA (AS) mit M-Bus nein

Vorlage für:

[]  Weiterplanungsbeschluss

U) Baubeschluss
Sonstiges

Umfangreichere Erläuterungen zu jedem Punkt der Energieleitlinien sind dem Dokument "9099_WRM_Umsetzungsstrategie_EL_Köln_20200414" zu
'entnehmen

Planungsstand (Datum):

Vorplanung

[I]  Entwurfsplanung

Kommentar 261/43 - Energiemanagement:

Wiedervorlage bis: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
ET 17272

Anlage_2a_Energiecheckliste_2017_v1.1_Museum_(20200427).xis

Energieleitlinien Stadt Köln

Anlage 2 E 1/3

Energie-Checkliste

Projektangaben
Bezeichnung Projekt:

Nr. |Kap. Thema

4. Hochbau

4.1.3 Tageslichtkonzept erarbeitet,
Lichtumlenksysteme berücksichtigt

4.1.5 Sonnenschutz mit Hinterlüftung und
Lichtlenkung

4.2.1 Neubauten: Passivhausbauteile
U-Werte nach Leitlinien

4 4.2.2 Wärmebrücken

ID

I

4.2.3 Gebäudedichtheit

ion

& [4.2.4 Gebäudemodernisierung: U-Werte
nach Leitlinien
T

14.2.4 Gebäudemodernisierung: alternativ
Primärenergienachweis nach EnEV

5. Heizungstechnik

5.2 Ermittlung der Heizwärme-
leistung nach Rechenverfahren
(ausführlich oder vereinfacht)

5.3 Fernwärmeversorgung möglich,
‚Antwort auf Anschlussanfrage liegt
vor

5.4 Auslegung der Systemtemperaturen
auf max. 60° C Vorlauf

5.6 Aufteilung der Heizkreise nach
unterschiedlichen Raumtemper-
raturen und Nutzungsbereichen

5.8 Thermostatventile mit fest

einstellbarer oberer Temperatur-
begrenzung und Frostschutz

13 | 5.9 Einsatz alternativer Heiztechnik mit
Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung

6. Raumlufttechnik

14 | 6.2 Wärmerückgewinnungssysteme mit
entsprechender Rückwärmezahl
vorgesehen

15 | 6.3 Ventilatorleistung gleich oder besser
als SFP3 nach EN 13779 Tabelle 9

Martinstr 30 - 32; Steinweg 10 - 14

PSP-Nr: _ Adresse:

Begründung in Stichworten eintragen

Anforderungen der EL werden umgesetzt. Abweichungen, die sich aus der weiteren

el 2 Bearbeitungen ergeben, sind detailiert abzustimmen und freizugeben.

nein
En ja Anforderungen der EL werden umgesetzt. Abweichungen, die sich aus der weiteren
Ulnei Bearbeitungen ergeben, sind detailiert abzustimmen und freizugeben. (Notwendigkeit

nein [eines Sonnenschutzes im EG aktuell in Prüfung)
IE] Die in Kapitel 4.2.1 aufgeführten Anforderungsswerte werden umgesetzt. Aktuelle
nn ja ei Planwerte sind dem jeweiligen Planstand Bauphysik zu entnehmen. Falls später

nein

Abweichung nötig, werden diese separat abgest. u. freigegeben

ja [Es wird mindestens ein Wärmebrückenzuschlag AUWB < 0,05 W/m? K angestrebt. Die
A ren Nachweisführung erfolgt in der Ausführungsplanung.

IE Es wird eine Luftdichtigkeit von n50 s 0,6 1/h angestrebt. Die Nachweisführung erfolgt
je jwährend/nach der Ausführung durch die Bauunternehmen oder Driite.

nein

OJja  |Es handelt sich um Neubauten, daher ist zu diesem Kapitel keine
nein |weitere Dokumentation notwendig
OJja |Es handelt sich um Neubauten, daher ist zu diesem Kapitel keine
nein |weitere Dokumentation notwendig

in Die Heizlast wird in LP3 berechnet

Ü nein

Dia

U) nein

ja

U]nein

PR Die Zielsetzung der EL wird gleichwertig verfolgt/umgesetzt.

ur ein Technisch begründete Abweichungen im Detail möglich (Details,
siehe Umsetzungsstrategie;

Dia

Ben Fernwärme als vorrangig festgelegt

ja
Ol nein

U nein

Anlage_2b_Energiecheckliste_2017_v1.1_BLR_(20200427).xis

Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 2/3

| Energie-Checkliste |

Projektangaben

Bezeichnung Projekt: PSP-Nr: Adresse:

Martinstr 30 - 32; Steinweg 10 - 14

Ifd.
Nr. |Kap. Thema liegt vor Anmerkung

Ein entsprechendes Regelungskonzept wird erstellt, die in den EL aufgestellten
inhaltlichen Forderungen größtenteils, aber nicht umfänglich (z.B. Betriebsanzeige)
umgesetzt. Details, siehe Umsetzungsstrategie

16 | 6.4 RLT Anlage Regelungskonzept liegt ja
vor [nein

17 | 6.5 Kühlung von Sonderzonen Ds Ja, sowohl Sonderzonen als auch weitere Zonen sind zu kühlen;
erforderlich nein Details, siehe Umsetzungsstrategie

18 | 6.6 Berücksichtigung der freien Kühlung
bei geplanten Kälteanlagen A, in

7. Gebäudeautomation

19 | 7.2 Automationsstationen (AS) mit

Optimierungsprogrammen It. Dlja
Leitlinien (Anhang Anforderungen L_| nein
Gebäudeautomation)

20 | 7.3 Datenübetragung der AS zur Bedien-
und Managementebene Dlja

des Energiemanagement. (Objekte Ulnein

21 | 7.4 Erweiterung AS Bestand, Angaben m} Gemäß erfolgter Abstimmung ist eine anlagentechnische
Bestand: Fabrikat, Typ, Alter (ca.) BD] nein Anbindung an den Bestand nicht sinnvoll

8. Sanitärtechnik, Trinkwasser

8.2 Einhaltung der Durchfluss-
Mengenbegrenzung bei WC-

Spülung,Waschtischen und Duschen

23 | 8.2 Selbstschlussarmaturen vorgesehen ”
[nein

24 | 8.3 Warmwasserbereitung zentral oder Dlja
dezentral gem. Vorgaben nein

25 | 8.5 Versickerungsflächen für Hof- und Lagebedingt keine Versickerung vorgesehen, alle Prüfpflichten
Wegentwässerung vorgesehen, gemäß EL jedoch berücksichtigt

Dachbegrünung geprüft?

9. Elektrotechnik
28 | 9.5 Vorlage von Tabelle mit Ziel-
/Planwerte der install.Beleuchtung je
Raumtyp: Ergebnis angeben (Ziel-

Zielwert /installierter Wert / Grenzwert:

= I Wim?
--> Ziele werden verfolgt, Dokumentationsform im weiteren Verlauf
abzustimmen. Unterschreitung des Grenzwerts als projektspezifisches Ziel.
Details, siehe Umsetzungsstrategie

IGrenz-Jinstallierter Wert)

27 | 9.7 Beschreibung Grundkonzept für die R Annahme: es handelt sich um Kapitel 9.8
Steuerung der Beleuchtung

einschließlich Funktionsschema

9.8 werden Präsenzmelder der Aktuell nicht geplant, im Planungsverlauf abzustimmen. (Hinweis:

Anforderung wird in EL nicht ausgeführt)

Beleuchtung auch für RLT Anlagen
genutzt

29 |9.10 Leistungsmessung für Gesamt- ja
anschlusswert > 30kW U] nein

Anlage_2b_Energiecheckliste_2017_v1.1_BLR_(20200427).xIs

Energieleitlinien Stadt Köln Anlage 2 3.43

Energie-Checkliste |

Projektangaben

Bezeichnung Projekt: B PSP-Nr: Adresse:

Martinstr 30 - 32; Steinweg 10 - 14
E Kap. Thema liegt vor Anmerkung

10. Photovoltaik

30 |10.1 Ist die Dachfläche für Photovoltaik-
anlage geeignet? Verschattungsfreie
Flächengröße in m?. Flachdach/

Die Realisierung einer PV-Anlage wird infolge des Entwurfs und der
begrenzten Flächen aktuell nicht als gesichert angesehen. Auf
Basis der LP2 findet eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu den zur
Verfügung stehenden Flächen statt, auf deren Basis final
entschieden wird.

31 [10.1 Installation der PV-Anlage durch Ok s. Ifd. Nr. 30
Gebäudewirtschaft, Kombination mit Onein
Dachbegrünung?

32 |10.2 Anforderungen Eigenerzeug- m s. Ifd. Nr. 30

' ungsanlagen werden eingehalten nein

11. Konzeption Energiezähler

33 [11.1 Konzeption Energiezähler
It. Leitlinien, Datenfernübertragung Dia
zum Versorgungsnetz gemäß Ulnein
TAB des EVU

Schrägdach mit Neigungswinkel

Im Detail, bzw. weiteren Planungsverlauf zu klären. Museum und
Blockrand erhalten gemeinsame Technikflächen und damit
gemeinsame Hauptzähler gegenüber EVU, anschließend
Unterzähler (Details siehe Umsetzungsstrategie)

34 [11.2 Konzeption Energiezähler
(Unterzähler) It. Leitlinien, Anschluss Dia
an GA (AS) mit M-Bus Ulnein

Planungsstand (Datum): Vorlage für:
E7

Vorplanung []  Weiterplanungsbeschluss

Entwurfsplanung E [I]  Baubeschluss

[] Sonstiges
Umfangreichere Erläuterungen zu jedem Punkt der Energieleitlinien sind dem Dokument
"9099_WRM_Umsetzungsstrategie_EL_Köln_20200414" zu entnehmen

Kommentar 261/43 - Energiemanagement:

BIT, bis:
Otto

Datum/Unterschrift Projektleitung GW Datum/Unterschrift: 2614 3-En

Anlage_2b_Energiecheckliste_2017_v1.1_BLR_(20200427).xis

Anlage 8 -Kostenvergleich_Planungsbeschluss Baubeschluss

1486 Zeichen

Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und Verwaltungsflächen 
Vergleich: Planungsbeschluss - Baubeschluss (LPH2+)
Flächen Planungsbeschluss 2017 (ohne Martinstrasse 32) Flächen Baubeschluss LPH2+ (mit Martinstrasse 32) 
GF Museum (m²) 3.568 GF Museum (m²) 3.800 
GF Verwaltungsfläche (m²) 2.207 GF Blockrand (m²) 2.603 
Flächen gesamt (m²) 5.775 Flächen gesamt (m²) 6.403 
Kosten in Mio. EUR Kosten in Mio. EUR 
Brutto 61,5 Brutto 76,1 
Risikobudget 9,2 Risikobudget 19,0 
 
Flächenzuwachs (Mengeneffekt) 
Seit dem Planungsbeschluss (1832/2017) aus Juni 2017 haben sich die Flächen im Projekt um 628 m² erhöht. Ausgehend von 
 einem m²-Preis auf der Basis des Planungsbeschlusses aus Juni 2017 ergeben sich Baukosten von 68,2 Mio. EUR. 
Darin enthalten ist der Effekt, dass mit fortschreitender Planungreife (Entwurfsreife in den Bereichen: Hochbau, technische 
Gebäudeausrüstung, Statik und Tiefbau etc.) die Kosten steigen. 
Kostensteigerung (Preiseffekt I) 
Der verbleibende Kostensaldo von 7,9 Mio. EUR (76,1 Mio. EUR abzgl. 68,2 Mio. EUR) entspricht einer jährlichen Kosten- 
steigerung von rd. 4 %. 
Risikozuschlag (Preiseffekt II) 
Zum Thema Kampfmittel  liegen uns heute umfangreiche Informationen aus dem Bauvorhaben MIQUA vor, das in unmittelbarer 
Nähe zu unserem Grundstück liegt. 
Beim Thema  Baugrund / Gründung  wurden Bodengutachten erstellt und Risikozonen (Bodendenkmäler, U-Bahn-Trassen) 
genauer betrachtet. 
aufgestellt 263-10, 07.05.2020 
1/1

Anlage 1a - Baubeschreibung

1863 Zeichen

Anlage 1a 
Anlage 1a zur Beschlussvorlage 
Projektbezeichnung 
1. Planungsauftrag 
genehmigt von Fachausschuss/Rat: 
2. Raumprogramm Museumserweiterung und Verwaltungsflächen 
3. Verwaltungsgebäude 
Umbauter Raum m³ 
m² 
Nutzfläche (HNF+NNF+TF) m² 70,3% 
m² 29,7% 
m² 100,0% 
4. 
Sparte: Verwaltungsgebäude m2 Reinigungskosten 
€/Jahr 
sonst. Nebenk. 
€/Jahr 
13,90 € /m 2/Monat Nutzfläche 1.093,11 9.448,54 €                32.793,30 €              
Verkehrsfläche 509,00 3.871,70 €                15.270,00 €              
1.712 m² Sanitärräume 78,95 3.336,29 €                2.368,50 €                
285.562 € /Jahr Küche 30,94 470,69 €                   928,20 €                   
0,00 -  €                        -  €                         
1.712 m² 0,00 -  €                        -  €                         
354.049 € /Jahr Gesamt 1.712,00 17.127,22 51.360,00 
Vorgesehener Baubeginn 
Voraussichtliche Fertigstellung 
danach Inbetriebnahme und Möblierung 
5. Planung 
Bauleitung 
6. Rechnungsprüfungsamt 
prüft zur Zeit die Kostenberechnung; das Ergebnis wird bis zur Sitzung als Anlage nachgereicht 
2. Halbjahr 2025 
Miete inkl. 
Reinigung + NK 
Nettomiete 
Mietfläche 1.712,00 
Flächenverrechnungspreis 
Nebenkosten 
2. Halbjahr 2022 
10.103,93 
Bruttogrundfläche 2.603,00 
1.203,00 
Verkehrsfläche (VF) 509,00 
Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud und 
Blockrandbebauung Obenmarspforten 
Ratsbeschluss v. 28.06.2012 (0533/2012, 
1.Planungsbeschluss) 
Ratsbeschluss v. 11.07.2017 (1832/2017, 
2.Planungsbeschluss) 
Ratsbeschluss v. 04.04.2019 (0692/2019, 
3.Planungsbeschluss - Übertragung an GP) 
Ratsbeschluss v. 26.09.2019, (1568/2019, 
Nutzungskonzept) 
Generalplaner Christ & Gantenbein Architekten Basel mit Drees + Sommer Basel 
X
Generalplaner Christ & Gantenbein Architekten Basel mit Drees + Sommer Basel 
Seite 1

Anlage 6 - Leistungsphasen

1042 Zeichen

Objektüberwachung   Überwachen und Koordinierung der Ausführung, Organisation behördlicher Abnahmen LPH 8
Objektbetreuung und Dokumentation   Objektverwaltung, Überwachung der WartungsleistungenLPH 9
Neun Leistungsphasen eines Bauvorhabens
Bedarfsplanung   Klärung der Nutzungsidee, ProjektplanungLPH 0
Grundlagenermittlung   Ortsbegehung, Klärung der Aufgabenstellung, BudgetLPH 1
Vorplanung   Planungskonzept, zeichnerische Darstellung, KostenschätzungLPH 2
Entwurfsplanung   Erstellung Gesamtentwurf, KostenberechnungLPH 3
Ausführungsplanung   Detail- und Konstruktionszeichnungen einarbeiten und prüfenLPH 5
Vorbereitung der Vergabe   Grundlage für Leistungsbeschreibungen aller GewerkeLPH 6
Mitwirkung bei der Vergabe   Einholen und Prüfen der Angebote, KostenplanLPH 7
GenehmigungsplanungLPH 4
Politik
Entscheidung im Rat
Ziel: Baubeschluss, Kosten, Termin, Qualitäten
Verwaltung
Bauantrag 
Prüfung durch Rechnungsprüfungs- und Bauaufsichtsamt
Ziel: Baugenehmigung, Planungsrecht
Rückkopplung
zum Rat
bei Kosten-
fortschreibung
Bauphase

Beschlussvorlage Rat

18997 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 
 1051/2020 
Freigabedatum 
18.05.2020  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums (WRM) und Fondation Corboud und 
Randbebauung - Baubeschluss 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Fortführung der Planung und dem 
Bau 
a) des Neubaus der Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums und Fondation Corboud 
(WRM) inklusive eines Verbindungsbauwerks und Anpassung im Bestandsgebäude 
(Titel 1) auf dem Grundstück Obenmarspforten, sowie 
b) der sogenannten Blockrandbebauung mit städtischen Verwaltungsflächen (Titel 2) mit 
Bauteilen am Steinweg und der Martinstrasse, die sich an den Erweiterungsbau an-
schließt. 
2. Der Rat trifft seine Entscheidung auf der Grundlage des vorgelegten Vorentwurfes und dem 
Ergebnis der qualifizierten Kostenschätzung mit Gesamtkosten in Höhe von rund 76,1 Mio. 
Euro brutto zuzüglich der Kosten eines möglichen Grunderwerbs  
(siehe separate Vorlage 1051/2020/1). 
Auf den Erweiterungsbau des WRM entfällt hiervon ein Betrag von rund 48,8 Mio. Euro, auf 
die Blockrandbebauung ein Betrag von rund 24,4 Mio. Euro.  
Darüber hinaus fallen für die Ausstattung noch 2,9 Mio. Euro an. 
3. Der Rat genehmigt einen Risikozuschlag bezogen auf die nicht indizierten Baukosten gemäß 
Kostenschätzung in Höhe von 25 Prozent. Dies entspricht einem Betrag von rund 19 Mio.  
Euro brutto. 
 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 08.06.2020 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 08.06.2020 
Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 09.06.2020 
Finanzausschuss 15.06.2020 
Rat 18.06.2020

2 
 
Die Verwaltung darf über dieses Risikobudget nur bei Risikoeintritt und nach einer entspre-
chenden Mitteilung im Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und im Betriebsausschuss  
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud verfügen. 
Wegen der Besonderheiten und Risiken der Maßnahme besteht eine hohe Wahrscheinlich-
keit, dass der Risikozuschlag in Anspruch genommen werden muss. 
4. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass sich das Projekt noch in einem frühen Planungsstadium  
befindet. Die Entwurfsplanung ist noch nicht erstellt. Es sind noch Festlegungen zu treffen. 
Aufgrund des Baugrundes besteht ein erhöhtes Risiko.  
Bei Vergabe an einen Generalunternehmer wird dessen Preis eine Management–Fee und 
Kosten für das unternehmerische Risiko (Vergaberisiko und so weiter) enthalten.  
Es bleibt abzuwarten, ob vor diesem Hintergrund das Risikobudget auskömmlich ist. 
5. Der Rat beschließt die Finanzierung der Erweiterung des WRM (Titel 1) im Wirtschaftsplan 
des Eigenbetriebes WRM. Die Refinanzierung erfolgt ab dem Jahr der Inbetriebnahme durch 
einen jährlichen Zuschuss (für Tilgung, Zinsen und bilanzielle Abschreibung) aus dem  
Haushalt der Stadt Köln in Höhe von circa 2.150.000 Euro im Produktbereich 04 Kultur und 
Wissenschaft, Produktgruppe 0401 Museumsreferat, Zeile 15 Transferaufwendungen. 
Die Finanzierung der notwendigen Ausstattung des Museumsbaus erfolgt aus dem  
Wirtschaftsplan des WRM.  
6. Der Rat beschließt die Finanzierung der Baumaßnahme Blockrandbebauung (Titel 2) aus dem 
Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln.  
Nach Fertigstellung der Blockrandbebauung fallen laufende Betriebs- und  
Bewirtschaftungsaufwendungen in Höhe von rund 900.000 Euro (Abschreibung,  
Instandhaltung, Zinsen, Personal- und Sachkosten) an. Die Refinanzierung der laufenden 
Kosten erfolgt über den Flächenverrechnungspreis für die Sparte Verwaltungsgebäude. Der 
Flächenverrechnungspreis wird im Haushalt der Stadt Köln eingeplant. Nach dem derzeitigen 
Stand ergäbe sich eine jährliche Miete inklusive Reinigungskosten und Nebenkosten von rund 
354.000 Euro brutto. 
Die Finanzierung der notwendigen Ausstattung für die Blockrandbebauung erfolgt im  
Haushaltsplan der Stadt Köln.  
7. Die Investitionen für das Projekt sind im Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft vorfinanziert. 
Die Betriebsleitungen des WRM beziehungsweise der Gebäudewirtschaft und die Verwaltung 
werden aufgefordert, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Maßnahme in den jeweiligen  
Plänen inklusive Folgejahre entsprechend zu berücksichtigen. 
8. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die jeweils erforderlichen Mittel in den entsprechenden 
Wirtschaftsplänen sowie im Haushalt der Stadt Köln bereit zu stellen.

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   76,1 Mio. Euro 
  davon Stadt Köln (Museum)   44,8 Mio. Euro 
  davon GW (Verwaltungsteil)   24,4 Mio. Euro 
  davon Stadt Köln (Ausstattung)    2,9 Mio. Euro 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
Zuwendungen/Zuschüsse   Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2026 
          circa 2.504.000 Euro 
 
(davon Miete Verwaltungsteil (Kaltmiete, Reinigungs - und sonstige Nebenkosten)   circa    354.000 Euro,  
bilanzielle Abs chreibungen Museum (Nutzungsdauer 80 Jahre)      circa    650.000 Euro,  
Zinsen Museum (anfänglich, 1% Zinsen)         circa    600.000 Euro 
und Sachaufwand Museum (Instandhaltung, Reinigungs -, Betriebs - & sonst. NK)  circa    900.000 Euro)  
 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
Die Bauaktivität und der Betrieb des Gebäudes führen zu einem Ressourcenverbrauch,  
der eine Zunahme der CO2- Emissionen über den Lebenszyklus bewirkt. 
 
Begründung 
Historie 
 
Mit Beschluss vom 28. Juni 2012 (Vorlagen-Nummer 0533/2012) beauftragte der Rat die Verwaltung 
mit der Planung der Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud durch einen 
Investor in Öffentlich Privater Partnerschaft. Nach Abschluss des Architektenwettbewerbs und  
Durchführung eines Investorenwettbewerbs kam das Verfahren wegen einer zunächst erfolgreichen 
Vergaberüge zum Stillstand. 
Der Rat beschloss deshalb, das Investoren-Vergabeverfahren aufzuheben und beauftragte die  
Verwaltung, den Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud mit Verbindungs-

4 
bauwerk und die Blockrandbebauung in eigener Realisierung zu planen und zu errichten  
(Beschluss 1832/2017 vom 11.07.2017).  
Für die Blockrandbebauung an der Martinstrasse und am Steinweg sollten dabei repräsentative und 
technisch geeignete Verwaltungs- und Konferenz-Räumlichkeiten mit vielseitigen Nutzungsmöglich-
keiten zur Verfügung gestellt werden.  
In einer Ergänzung wurde am 04.04.2019 beschlossen, die Planung an einen Generalplaner zu über-
tragen (Vorlagen-Nummer 0692/2019). 
Am 26.09.2019 wurde als Nutzungskonzept für die zukünftige Blockrandbebauung festgelegt: 
Das Gebäude Martinstraße wird als „Gemeinschaftshaus“ konzipiert und das Gebäude Steinweg wird 
als „Arbeitshaus und Büroheimat“ konzipiert (Vorlagen-Nummer 1568/2019).  
 
Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum (WRM) 
Das Teilprojekt Erweiterungsbau Museum setzt sich zusammen aus den folgenden Maßnahmen, 
Funktionen und Bauteilen:  
- Anpassungsmaßnahmen im Bestandsgebäude WRM (BE) (zum Beispiel Öffnung zum  
Verbindungsbauwerk, Anpassung Garderoben). Nach Optimierung gegenüber der Planung 
zur Investorenausschreibung wurden die notwendigen Eingriffe in den Bestand auf ein nötiges 
Minimum reduziert. Die gestalterischen Urheberrechte des Architekten O.M. Ungers sind hier-
durch berücksichtigt und werden auch im weiteren Verlauf einvernehmlich abgestimmt.  
- Ein Verbindungsbauwerk (VE) unterhalb der Martinstrasse ermöglicht den barrierefreien 
Übergang von Alt zu Neu und enthält die zusätzlich notwendigen Toilettenanlagen, sowie  
Nebenräume. Die Museumserweiterung erhält keinen eigenen Hauptzugang für den  
Besucherverkehr, sondern wird über den Haupteingang des Bestandsgebäudes und dann 
über das Verbindungsbauwerk erschlossen.  
- Dem Erweiterungsbau (ER) mit 3 großen Ausstellungsräumen in 3 Geschossen,  
zwei Treppenhäusern (Publikum und Beschäftigte), sowie der Marsstube.  
Der Ausstellungsraum im obersten Geschoss erhält Oberlichter und ein vom Institut für  
Tageslicht Stuttgart entwickeltes Lichtlenkungssystem, das eine feinstufige Lichtregulierung 
bis zur Komplettverdunkelung ermöglicht.  
Die Hülle des Gebäudes setzt die mit dem Wettbewerbsentwurf vorgeschlagene Gestaltung 
um. Die entsprechend der Nutzung als Museum weitgehend geschlossene Ziegelfassade  
lagert auf einem Betonsockel, der den Schriftzug „Wallraf-Richartz-Museum“ abbildet.  
Im Bereich der Marsstube, als Eventraum für Empfänge, Vernissagen und ähnliches, ist der 
Schriftzugsockel verglast. 
- Anlieferungsgebäude für die Kunstan- und ablieferung mit LKW-Zufahrt von der Martinstrasse, 
die zum Einbruchschutz und für die Akklimatisierung der Kunst als Schleuse ausgebildet wird.  
- Im Untergeschoss, das sich über das gesamte Baufeld erstreckt, befinden sich Spezialräume 
zur Lagerung und zum Transport von Kunst (Depots, Pack- und Quarantäneräume), sowie die 
gesamte haustechnische Ausstattung; insbesondere auch die Klimatechnik zur Sicherung von 
stabilen konservatorischen Bedingungen.  
 
Blockrandbebauung (BB)  
 
Das Teilprojekt Blockrandbebauung mit städtischen Verwaltungsflächen setzt sich zusammen aus 
den folgenden Maßnahmen, Funktionen und Bauteilen: 
 
- Martinstrasse: Das sogenannte „Gemeinschaftshaus“ ist als Versammlungs- und Konferenz-
haus geplant. Es entstehen zwei multifunktionale Säle in 2 Geschossen.  
Der Veranstaltungsraum im Erdgeschoss hat einen starken Außenraumbezug zur  
Martinstraße und bietet Platz für circa 50 bis 60 Personen. Die Fläche ist multifunktional,  
repräsentativ, offen und bürgernah und bietet Raum für verschiedene öffentliche und/oder 
halb-öffentliche Ereignisse wie zum Beispiel Sitzungen, Pressekonferenzen,  
Informationsveranstaltungen, Bürgerbeteiligungsverfahren, Empfänge und/oder  
Feierlichkeiten. Ferner sind auch temporäre Arbeitsplätze, zum Beispiel für Journalisten, als 
sogenannte «Break-Out Zone» möglich.  
Im 2. Obergeschoss befindet sich ein Konferenzraum, der sich für halb-öffentliche oder nicht-
öffentliche Sitzungen, wie zum Beispiel Schulungen oder Gremiensitzungen mit in der Regel

5 
circa 30 bis 40 Personen eignet. Dieser Konferenzbereich hat im Gegensatz zum Veranstal-
tungsraum im Erdgeschoss einen vertraulicheren Charakter.  
Die Konferenzräume erhalten eine der Nutzung entsprechende Einrichtung mit Sprecherpult, 
Podium und Medientechnik-Infrastruktur (zum Beispiel Bodentanks, Wandschränke, et cetera 
für IT- und A/V-Ausrüstung für Veranstaltungen, sowie Lademöglichkeiten für IT Geräte) 
Die Flachdachfläche wird für die Unterbringung von Rückkühlgeräten genutzt.  
Eine entsprechend Attikahöhe sowie eine Gitterrost-Struktur dienen dem Schutz und der  
optischen Kaschierung der Technik. Die repräsentative Höhe des Gebäudes, die Flachdach-
ausbildung, sowie die hinterlüftete Fassade aus Sichtmauerwerk korrespondiert mit dem  
Bauteil Museum. 
- Martinstrasse: Das sogenannte „Service-Haus“ ergänzt das Gemeinschaftshaus um Service-
flächen für den Konferenz- und Veranstaltungsbetrieb.  
Das Erdgeschoss bietet eine großzügige Aufenthaltsfläche für stehendes Publikum, sowie  
eine Theke mit Kaffee-Wein-Bar-Ambiente und bedient die Konferenzflächen im Erdgeschoss 
des Gemeinschaftshauses vor und nach Veranstaltungen, sowie in Pausen. 
Im 1. Obergeschoss befinden sich die Sanitäranlagen; im 2. Obergeschoss eine weitere  
Theke sowie Nebenräume. 
Über einen großen Aufzug ist ein barrierefreier Zugang von allen Veranstaltungsbereichen aus 
gewährleistet.  
Das Gebäude erhält ein Satteldach und eine hinterlüftete Fassade aus verputztem Mauerwerk 
und korrespondiert hierdurch formal mit der südlich anschließenden Wohnbebauung. 
- Steinweg (STW): Das sogenannte „Arbeitshaus“ stellt Büroflächen in 3 Vollgeschossen und 
einem Dachgeschoss bereit. So soll grundsätzlich ein „Neue Arbeitswelten“-Konzept in Form 
von flexibler Multispace-Bürolandschaft, mit einem Verhältnis offener zu geschlossener Fläche 
von 70 zu 30 Prozent, entstehen. Es sind je Vollgeschoss 3 Szenarien möglich:  
- „Open Space“ (Großraum) mit bis zu 20 Arbeitsplätzen, 
- „Bürolandschaft“ mit bis zu 14 Arbeitsplätzen, oder 
- „Einzelbüros“ mit bis zu 8 Arbeitsplätzen.  
Es kann eine, je nach Nutzung durch eine städtische Organisationseinheit, gewählte Kombina-
tion der 3 Szenarien entstehen. Das Dachgeschoss, mit schrägen Dachflächen, wird durch 
großzügige Gauben belichtet und ergänzt das Raumprogramm um weitere Arbeits- oder Be-
sprechungsräume. 
- Das Gebäude erhält ein Satteldach und eine hinterlüftete Fassade aus verputztem Mauerwerk 
und korrespondiert hierdurch formal mit der südlich anschließenden Wohnbebauung. 
 
Mit der vorliegenden Planung der Blockrandbebauung wird das Ergebnis des Workshops zur  
Programmermittlung (gemäß Ratsbeschluss 1568/2019 vom 26.09.2019) umgesetzt.  
Für die formale und städtebauliche Ausbildung der Blockrandbebauung, die sich von dem  
Wettbewerbsentwurf unterscheidet, liegt eine Zustimmung des Gestaltungbeirates vor.  
 
Besonderheiten und Risiken (exemplarisch) 
 
Das Bauvorhaben ist, über seine städtebauliche Komplexität und die unterschiedlichen hochwertigen 
Nutzungen hinaus, anspruchsvoll.  
- Innenstadtlage: Das historische Stadtzentrum ist eng, hochfrequentiert, und steht den Kölner 
Bürgerinnen und Bürgern für diverse regelmäßige Feste (Karneval, CSD, Weihnachtsmärkte, 
et cetera) zur Verfügung. Zudem befinden sich weitere Großbauvorhaben in nächster Nähe. In 
direkter Nachbarschaft wird aktuell das MiQua errichtet. Es bedarf deshalb einer aufwändigen 
und eng abgestimmten Verkehrslenkungs-, Termin- und Logistikplanung. Aktuell ist das Bau-
feld Standort für die Baustelleneinrichtung des Bauvorhabens MiQua. Es ist davon auszuge-
hen, dass die Baustelleinrichtung phasenweise für beide Bauvorhaben zur Verfügung stehen, 
durch Brückenkonstruktionen ergänzt und auch später mehrmals umgebaut werden muss.  
- Gründungskonzept: Die Gründung der Gebäude ist aus diversen Gründen hochkomplex.  
Der Baugrund ist für eine herkömmliche Gründung (Flachgündung, Streifenfundamente) nicht 
tragfähig und deshalb mittels Bohrpfählen herzustellen.  
Es sind diverse zu erhaltende Bodendenkmäler bekannt und diese Bereiche im Gründungs-
konzept zu berücksichtigen und von Bebauung freizuhalten. Dies führt zu aufwändigen  
Brückenkonstruktionen zur Einbringung der Bohrpfähle. Weitere Funde im Rahmen der

6 
vorgelagerten denkmalpflegerischen Arbeiten sind, laut Auskunft der Bodendenkmalpflege, 
nicht auszuschließen und können die Anpassung von Planung, Terminen und Kosten  
notwendig machen.  
Die unterhalb des Steinwegs verlaufende U-Bahn-Trasse tangiert die Blockrandbebauung im 
südlichen Bereich. Eine Pfahlgründung ist in diesem tangierten Bereich prinzipiell ausge-
schlossen, weil von den U-Bahn-Röhren ein Mindestabstand einzuhalten ist.  
Die Pfahlgründungen müssen hier unterhalb eines Abfangträger-Balkens seitlich von den  
U-Bahn-Röhren eingebracht werden.  
- Vor Einbringen der Bohrpfahlgründung ist jede Bohrpfahlposition auf Kampfmittel zu  
sondieren. Die Erfahrungen mit dem benachbarten Bauvorhaben MiQua lassen darauf  
schließen, dass wegen metallischer Gegenstände im Baugrund die Sondierungsbohrungen 
den Kampfmittelverdacht auslösen und aufwändige Handschachtungen notwendig werden.   
 
Umsetzung Energieleitlinien 
 
Die Energieleitlinien der Stadt Köln werden, unter Berücksichtigung der Musealen Besonderheiten, 
umgesetzt.  
 
Barrierefreiheit 
 
Die aktuelle Landesbauordnung NRW fordert ein Barrierefrei-Konzept, das zum Antrag auf Bauge-
nehmigung erstellt wird. Das Barrierefrei-Konzept wird durch die entsprechende verwaltungsinterne 
Fachstelle erarbeitet. Die vorliegende Planung wurde bereits von der Fachstelle begleitet.  
Das Gebäude wird gemäß DIN 18040-1 barrierefrei geplant und errichtet.   
 
Martinstraße 32 
 
Für die Umsetzung der oben vorgestellten Planung ist die Einbeziehung des im Privatbesitz  
befindlichen Grundstückes Martinstraße 32 erforderlich. Sofern diese Liegenschaft nicht zur  
Verfügung stehen sollte (Vorlagen-Nummer 1051/2020/1), würde auf die Errichtung der Bauteile 
„Gemeinschaftshaus“ (M 32) und „Servicehaus“ (M 30) verzichtet. Die dann notwendige Planungsän-
derung beinhaltet den städtebaulich neuen Anschluss der LKW-Anlieferung an den Giebel der Mar-
tinstrasse M 32 und eine teilweise Neuordnung des Raumprogramms (insbesondere Depotflächen 
und Technikflächen im Untergeschoss). Mittels Machbarkeitsstudie zur Nutzung des Bauteils Stein-
weg wäre zudem zu ermitteln, inwieweit dieses Bauteil zur Kompensation für Museumsflächen oder 
auch noch für Verwaltungsflächen zur Verfügung stehen kann. Es entstünden dann –überschläglich 
ermittelte- Gesamtkosten in Höhe von rund 72 Mio. Euro brutto, zuzüglich eines Risikozuschlages 
von rund 18 Mio. Euro brutto. Die dargestellten reduzierten Herstellungskosten und zusätzlichen 
Planungskosten sind darin bereits berücksichtigt. Durch die notwendige Umplanung ist mit einer  
Verzögerung von 9 Monaten zu rechnen. Außerdem entsteht ein Risiko bedingt durch Bauaktivitäten 
unmittelbar angrenzend an ein bestehendes Gebäude, das in Privateigentum steht. 
 
Finanzierung 
 
Der Kämmerei werden die Unterlagen zur Projektfinanzierung schnellstmöglich prüffähig  
nachgereicht. Dabei wird eine Zuordnung der Folgekosten auf die Wirtschaftspläne des WRM und der 
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln und eine Folgekostenbetrachtung auf der Zeitachse sowohl für die 
Wirtschaftspläne der Betriebe als auch für den städtischen Haushalt vorgenommen. 
 
Termine 
 
Der Terminplan sieht einen Baubeginn im 2. Halbjahr 2022, und die Inbetriebnahme der Gebäude 
(nach Baufertigstellung, Inbetriebnahme-Management und Einrichtung) zu Beginn des 2. Halbjahrs 
2025 vor. Für den Fall einer erforderlichen alternativen Planung, das heißt ohne Abschluss des 
Grundstücksgeschäftes, wird von einer Verlängerung der Fristen um 9 Monate ausgegangen.

7 
 
Stellungnahme zur Bewirtschaftung während der Corona-Krise 
 
Es handelt sich um die Fortführung einer bereits laufenden Maßnahme und es wurde bereits ein  
Vertrag mit einem Generalplaner abgeschlossen. 
 
 
Anlagen 
Anlage 1 - qualifizierte Kostenschätzung nach DIN 
Anlage 2 - Energiecheckliste  
Anlage 3 - Risikobetrachtung 
Anlage 4 - Pläne 
Anlage 5 - Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes 
Anlage 6 - Liste der Leistungsphasen 
Anlage 7 - Kostenentwicklung 
Anlage 8 – Vergleich: Planungsbeschluss - Baubeschluss

Anlage 3 - Risikobetrachtung

5129 Zeichen

Risikobetrachtung zu Baumaßnahme
Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und Verwaltungsflächen,
Obenmarspforten (am Kölner Rathaus), 50667 Köln
Risikoklassen 
Eintrittswahrscheinlichkeit
Nr. Risiko Beschreibung Bemerkung /Maßnahmen Klasse
1. Winterbau Zusätzliche Kosten durch 
außergewöhnliche 
Winterbaumaßnahmen
II
2. Schäden durch höhere Gewalt Mehrkosten und/oder 
Verzögerungen durch 
Schadensbeseitigung; z.B. 
außergewöhnliche Wetterereignisse 
(Sturm, Starkregen)
Besonderer Aufwand bei 
Baustelleneinrichtung- und 
sicherung II
3. Baugrund / Gründung Störung in Gründungsfläche wegen 
schwierigem Baugrund, 
Bodenkontamination, 
umfangreichen Tabuzonen (U-
Bahn, Archäologie) in denen keine 
Gründung möglich ist; notwendiger 
Umverlegung von Medien und 
Leitungen, etc. 
Bodengutachten wurde erstellt, und 
bekannte Tabuzonen wurden in der 
Planung berücksichtigt; dennoch 
besteht weiterhin ein erhöhtes 
Risiko. Liegt nicht im 
Einflussbereich der GW.
III
4. Archäologie Unvorhersehbare archäologiche 
Funde innerhalb des Baufeldes; 
hierdurch zeitintensivere 
Ausgrabungen als angenommen.
Vorabstimmung bekannter 
Bodendenkmäler mit 4512 hat 
stattgefunden. Dennoch besteht 
weiterhin ein Risiko. Liegt nicht im 
Einflussbereich der GW.
II/III
5. Kampfmittel Kampfmittelfunde- oder verdacht 
innerhalb des Baufeldes
Bei Kampfmittelverdacht und 
positiver Kontakt- / 
Sondierungsbohrung ggf. 
umfassende Handschürfen bis zur 
Störquelle notwendig.
IV
6. Änderungen Gesetzgebung / 
Richtlinien / DIN-Normen, etc.
Nachträgliche Planungsänderungen 
aufgrund neuer Vorgaben
Risiko kann nicht in Gänze 
ausgeschlossen werden. I
7. Anlieger- und Bürgerbeschwerden Verzögerungen im Baustart sowie 
Störungen im Bauablauf
Anlieger- und Bürgeranfragen sowie 
etwaige Beschwerden werden über 
die Öffentlichkeitsarbeit der GW 
nachbarschaftlich bearbeitet und 
beantwortet. Risiko kann dennoch 
nicht in Gänze ausgeschlossen 
werden.
I
8. Genehmigungsverfahren Gebäude Längere Laufzeit als angenommen, 
z.B. aufgrund von weiteren zu 
beteiligenden Stellen; 
unvorhersehbare Anforderungen 
mit Konsequenzen auf 
Planungsinhalte; Auslastungen.
Abstimmungsgespräche mit 
Bauaufsichtsbehörde und weiteren 
beteiligten städtischen Stellen sind 
im Vorfeld erfolgt; 
Ein Antrag auf Vorbescheid zur 
Absicherung der Genehmigungs- 
fähigkeit wird eingereicht. Das 
Risiko kann dennoch nicht 
ausgeschlossen werden.
II /III
I                    II                    III                    IV          
geríng            mittel             groß               erheblich
I. Allgemeine Risiken
1/2

Risikobetrachtung zu Baumaßnahme
Erweiterungsbau Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und Verwaltungsflächen,
Obenmarspforten (am Kölner Rathaus), 50667 Köln
Risikoklassen 
Eintrittswahrscheinlichkeit
Nr. Risiko Beschreibung Bemerkung /Maßnahmen Klasse
I                    II                    III                    IV          
geríng            mittel             groß               erheblich
9. Genauigkeit der Kostenermittlung 
und Vergaberisiko 
(Ausschreibung/Vergabe)
Die Kostenschätzung LPH2 auf 
Basis von Kostenkennwerten 
unterliegt grundsätzlich einer 
allgemein anerkannte 
Ungenauigkeit i.H.v. +-30%. Im 
Rahmen der späteren Vergabe der 
Bauleistungen kann durch die 
allgemeine Marktsitation, das 
Auslastungsrisiko geeigneter 
Unternahmen, Verzögerungen 
durch Vergabebeschwerden etc. die 
Schwankungsbreite der 
Kostenermittlung zum Tragen 
kommen.
Es wurde eine vertiefte 
Kostenschätzung auf Basis von 
Mengenermittlungen und 
Einheitspreisen durchgeführt Eine 
Schwankungsbreite in Höhe von 
mind. 15% wird als zu 
berücksichtigendes Risikobudget 
dennoch empfohlen. II / III
10. Baukostensteigerungen Baukostensteigerungen zwischen 
Aufstellung der Vertieften 
Kostenschätzung und 
Kostenanschlag
Berücksichtigung einer Prognose 
für die Baupreisentwicklung auf von 
Langzeitauswertungen des  
statistischen Bundesamtes und 
unter Berücksichtigung der 
aktuellen Wirtschaftslage.
II / III
11. Einhaltung Rahmenterminplan Mehrkosten und/oder Zeitverzüge 
durch Terminverzögerungen 
verschiedenen Ursprungs.
II / III
12. Planungsänderungen auf Grund von nicht absehbaren 
Nutzerwünschen oder sich 
ändernder Anforderungen in 
Raumprogramm und/oder 
Ausstattung
Die Planung im Bereich Museum ist 
mit den Nutzern abgestimmt;
Ein Risiko besteht insbes. für den 
Bereich der Konferenz- und 
Verwaltungsflächen, da noch keine 
Organisationseinheit als endgültige 
Nutzer bekannt. 
II
13. Erweiterter Planungsbedarf Erfordernis von im Vorfeld nicht 
ersichtlichen Planungsleistungen in 
den weiteren Leistungsphasen.
Zusätzliche Honorare
II/III
14. Qualitäten Bau Unzureichende 
Ausührungsqualitäten bauseits, 
Mehrkosten durch zeitliche 
Verzögerungen.
Qualität Objektüberwachung in LPH 
8 sicherstellen, Bauleitungen 
intensivieren. II
15. Insolvenzrisiko Insolvenz von ausführenden Firmen 
mit direkte Auswirkung auf Kosten 
und Termine.
Möglichst risikoarme 
Vergabestrategie. II / III
aufgestellt 263-10, 21.04.'20
III. Planungs- und Ausführungsrisiken
II. Risiken der Kostenermittlung
2/2

Anlage 7 - Kostenentwicklung

2046 Zeichen

In der Honorarordnung für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) wird bereits der Prozess der Planung in 
verschiedene Leistungsphasen (LPH) aufgeteilt. Sowohl die Objektplanungen (Leistungsbilder Gebäude und 
Innenräume, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen), als auch die Fachplanungen 
(Leistungsbilder Tragwerksplanung – nur bis LPH 6 -, Techni-sche Ausrüstung) bauen nach den 
Leistungsbildern der HOAI auf folgende Leistungsphasen auf:   
LPH 
nach 
HOAI 
Inhalt Stand Kosten-
entwicklung 
Gerichtlich anerkannte Tole-
ranz in der Kostenentwicklung 
1 Grundlagenermittlung Vorvertragliche 
Kostenschätzung 
+- 40 % 
2 Vorplanung Kostenschätzung +- 30 % 
3 Entwurfsplanung Kostenberech-
nung 
+- 20 % 
4 Genehmigungsplanung 
5 Ausführungsplanung 
6 Vorbereitung der Vergabe Kostenanschlag +- 10 % 
7 Mitwirkung bei der Vergabe Kostenanschlag 
8 Bauoberleitung bzw. Objektüber-
wachung, Bauüberwachung und 
Dokumentation 
Kostenfeststel-
lung 
0 % 
9 Objektbetreuung 
Je weiter die Planung voranschreitet, desto größer werden die Anforderungen an die Kostenprognose: 
„Im Rahmen der vom Architekten zu erbringenden Grundleistungen werden an den Genauigkeitsgrad 
von Kostenermittlungen mit zunehmendem Planungsfortschritt größere Anforderungen gestellt. 
In der Fachliteratur und den bisher zu diesem Thema ergangenen Gerichtsurteilen werden die 
Grenzlinien der Toleranzbereiche wie folgt [in obiger Tabelle] definiert […].“*: 
Die oben dargestellte Spannbreite gerichtlich anerkannter Abweichungen wird in der Fachliteratur wie folgt 
abgebildet: 
[*„Kostensicherheit bei Bauprojekten – Bessere Voraussetzungen durch die DIN 276-1“, Ingeborg Dusatko, Wolfdietrich 
Kalusche, Lehrstuhl Planungs- und Bauökonomie BTU Cottbus] 
Anlage 7

2 
Abb.: KOCHENDÖRFER, Bau-Projekt-Management, 2010, S. 150 
Es ist somit dem regulären Planungsprozess geschuldet, dass sich das Projektvolumen während der 
Leistungsphasen 1 bis 3 mit fortschreitender und erweiterter Planung auf Basis der ursprünglichen 
Kostenschätzung spezifiziert.

Anlage 5 - Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

2876 Zeichen

14 IP, 2020
14311
RPA-Nr. 2020/0598

26
über Dez. VI

Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums (WRM) und Fondation Corboud und
Randbebauung

Prüfung der Kostenschätzung
Ermittelte Kosten: rund 95 Mio.€ brutto (einschließlich Risikozuschlag von rund 19 Mio. €,
ohne ausstehende Grundstückskosten in Höhe von rund

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu der vorgelegten Vorentwurfsplanung mit „qualifizierter Kostenschätzung“ nimmt das RPA
nachfolgend Stellung und empfiehlt vor dem Hintergrund, dass die notwendigen Grund-
stücksgeschäfte positiv abgeschlossen werden, die bisherige Planung kostenbewusst fortzu-
führen.

Nachdem das Investoren-Verfahren aufgehoben wurde, hat der Rat der Stadt Köln bisher

beschlossen, den Erweiterungsbau mit Blockrandbebauung in eigener Bauherrenschaft zu
realisieren und die geänderten Bedarfe zur Unterbringung der Fraktionen in Rathausnähe

sowie die Notwendigkeit von Konferenzräumen zu berücksichtigen.

Weiterhin wurde beschlossen, die Planung der Baumaßnahme einem Generalplaner pau-
schal für 17.326.510,67 € Planungskosten zu übergeben. Das Nutzungsprogramm für die
Blockrandbebauung des Museums — Martinstraße als „Gemeinschaftshaus“ und Steinweg
als „Arbeitshaus und Büroheimat“ umzusetzen, wurde vom Rat am 26.09.19 entschieden.

Nach aktuellem Planungsstand wurden für die Realisierung der gesamten Baumaßnahme,
einschließlich einem Risikozuschlag von rund 19 Mio. €, Herstellkosten von rund 95 Mio. €
brutto ermittelt. Eventuelle Grundstückkosten, die bisher mit rund BE: se seven wer-
den, sind in der Summe noch nicht enthalten.

Die eigentlichen Baukosten der Kostengruppen 300- Baukonstruktion und 400- Technische
Anlagen betragen rund 43 Mio. €. Bezogen auf die Bruttogrundflächen (BGF) der einzelnen
Gebäude ergibt sich für den Museumsbau laut Projektsteuerung ein Preis von rund 7.500
€/m? BGF. Für die anderen Gebäude beträgt der Preis rund 5.000 €/m? BGF.

Wenn auch direkte Vergleichspreise nicht bekannt sind, übersteigen die Preise die angege-
benen Bezugswerte des Baukosteninformationszentrums (BKI) fast bis zum Doppelten.

Die Preise werden maßgeblich durch einen hohen Bau- und Qualitätsstandard und einen
entsprechenden Ausstattungsstandard, sowohl im Bau- als auch im Technikbereich be-
stimmt. Die Innenstadtlage und die damit verbundenen Randbedingungen wirken sich natür-
lich auch kostensteigernd aus.

12

9%

Mit rund 25 Mio. € wird ein wesentlicher Kostenansatz durch die angegebenen Bauneben-
kosten bestimmt. Auch hier liegen die Kosten mit 58%, bezogen auf die Baukosten der Kos-
tengruppen 300 und 400 von rund 43 Mio. €, deutlich über bekannten Vergleichspreisen.

Es wird empfohlen, bei der weiteren Planung vorhandenes Einsparpotential zu nutzen und
den Vorschlag der Fachdienststelle aufzugreifen, den Risikozuschlag unter Vorbehalt der
späteren Zustimmung durch den Fachausschuss zu beschließen.

Anlage 4 - Pläne

772 Zeichen

Gürzenich Alt St. Alban
Wallraf-Richartz Museum 
& Fondation Corboud Rathaus MIQUA
Öffentliche Gebäude 
an der Via Culturalis
WRM Erweiterung
Verwaltungsflächen 
Stadt Köln

DIE GEPLANTE BRUTTO-GRUNDFLÄCHE FÜR DEN ERWEITERUNGSNEUBAU MUSEUM BETRÄGT 
CA. 3.800 M².
DIE GEPLANTE BRUTTO-GRUNDFLÄCHE FÜR DIE STADTVERWALTUNG BETRÄGT CA. 2.600 M².
Flächen Erweiterungsneubau Museum inkl. Verbindungsgang 
Bru�o-Grundfläche (BGF) Konstruk�ons-Grundfläche (KGF) 
718
3.800
Ne�o-Raumfläche (NRF) Nutzungsfläche (NUF)
1.936
3.082
Technikfläche (TF)
620
Verkehrsfläche (VF)
526
Büroflächen für die Stadtverwaltung
Bru�o-Grundfläche (BGF) Konstruk�ons-Grundfläche (KGF) 
525
2.603
Ne�o-Raumfläche (NRF) Nutzungsfläche (NUF)
1.203
2.078
Technikfläche (TF)
366
Verkehrsfläche (VF)
509
(Angaben in m²)

Beratungsverlauf (4)

08.06.2020 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 5.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
08.06.2020 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 10.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
15.06.2020 Finanzausschuss
TOP 10.16 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
18.06.2020 Rat
TOP 10.17 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1051/2020
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
18.05.2020
Erstellt
06.04.2020 09:35