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2012/0466

Fluglärm a) Mitwirkung in Institutionen, Prozessen und Verfahren b) Kurzexpose zur Auswertung der Abflüge vom Frankfurter Flughafen über Darmstadt

Magistratsvorlage 26.11.2012

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2012/0466

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
27.11.2012 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat III  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Fluglärmbeauftragte/r 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2012/0466 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.: 561030 
Kostenstelle: 561-010-1000 Investitionsnummer:       
Kostenträger: 5610-31 Sachkonto:       
 
Betreff: Fluglärm 
a) Mitwirkung in Institutionen, Prozessen und Verfahren 
b) Kurzexpose zur Auswertung der Abflüge vom Frankfurter Flughafen über Darmstadt 
 
Vorlage vom: 26.11.2012 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Bericht wird zur Kenntnis genommen. 
 
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.11.2012  
 
Auf mehrfach geäußerten Wunsch wird über die  Mitwirkung der Wissenschaftsstadt Darmstadt in 
Institutionen, Prozessen und Verfahren zum Frankfurter Flughafen berichtet. Aus gegebenem 
Anlass werden ergänzend erste Ergebnisse einer Auswertung der Abflüge vom Frankfurter 
Flughafen  über Darmstadt präsentiert.  
 
a) Mitwirkung in Institutionen, Prozessen und Verfahren 
 
Der Frankfurter Flughafen und das Thema Fluglärm gehören zu elementaren Themen in der Region 
Rhein/Main! Im Dienste Ihrer Bürger und Bürgerinnen hat sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit 
anderen Kommunen und Institutionen zu folgenden Vereinigungen zusammengeschlossen bzw. 
arbeitet(e) in den nachfolgend aufgeführten Organisationen mit: 
 
1. Kommunale Arbeitsgemeinschaft Flughafen Frankfurt, Status: aktiv 
Die Stadt Darmstadt ist seit 1990 Mitglied in der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft. 
 
Aufgabe der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft ist es, gemeinsam berührende Angelegenheiten im 
Zusammenhang mit dem Flughafen Frankfurt am Main zu beraten und ein abgestimmtes, 
kommunales Vorgehen gegenüber dem Flughafen Frankfurt am Main und allen sonstigen Beteiligten 
sicherzustellen. 
 
2. Kommission zur Abwehr des Fluglärms (KAF), Status: aktiv 
zusätzlich Unterarbeitsgruppen 
Seit 1985 arbeitet die Wissenschaftsstadt Darmstadt in der Kommission zur Abwehr des Fluglärms am 
Frankfurter Flughafen mit.  
Die Kommission hat beratende Funktion; in der KAF sitzen Vertreter der Fraport AG, der Deutschen 
Flugsicherung, der Airlines und ausgesuchte Vereinigungen und Kommunen. 
 
Seit Anbeginn und in regelmäßigen Abständen hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt Anträge zur 
Modifikation von Flugrouten und Lärmentlastungen eingereicht zu: 
 
• Flugroutenstreuung über gesamt Darmstadt 
• Flugroutenverlegung KNG nach nördlich Wixhausen 
• Anhebung Steigwinkel 
• Aufbau von Lärmmessstationen 
• Kontingentierung etc. 
 
3. Mediationsverfahren, Status: abgeschlossen 
Die Entwicklung des Frankfurter Flughafens hat für die Region und auch für das Land Hessen eine 
große wirtschaftliche Bedeutung.  Die Vereinbarung wirtschaftlicher Aspekte mit den Interessen der 
betroffenen Bürger war Hauptthema des Mediationsverfahrens von 1998 bis 2000. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat neben weiteren betroffenen Kommunen am Mediations-
verfahren zu Fragestellungen rund um den Flughafenausbau mitgewirkt. Die Mediationsgruppe hat mit 
der Vorlage ihres Endberichtes im Januar 2000 ihre Arbeit beendet.  
Das Mediationsverfahren stellte sich Fragestellungen zur Optimierung des bestehenden Systems, 
Prüfung der Möglichkeiten zur Verbesserung des damaligen Systems am Boden und in der Luft. 
Nach ursprünglich etwa 20 Varianten hat die Mediationsgruppe sieben unterschiedliche Möglichkeiten 
für eine neue Bahn betrachtet  und die Auswirkungen auf die Lärmbelastung sowie auf Wald, Natur, 
Luft und Wasser ermittelt. Das Ergebnis des Mediationsverfahrens stellt die Auswirkungen der 
verschiedenen Nicht-Ausbau- und Ausbau-Varianten detailliert dar.

- 4 - 
Die Mediationsgruppe hat entsprechend ihres Auftrags Empfehlungen zur Zukunft des Frankfurter 
Flughafens abgegeben. Diese Empfehlungen sind in einem Paket gebündelt worden, das aus fünf 
Einzelteilen besteht. Das Mediationspaket wurde in dieser Form von allen Vertretern der 
Mediationsgruppe einvernehmlich verabschiedet. Es umfasst die Teile: 
 
• Optimierung des bestehenden Systems 
• Kapazitätserweiterung des Flughafens durch den Bau einer neuen Bahn 
• Nachtflugverbot 
• Anti-Lärm-Pakt 
• Regionales Dialogforum 
 
4. Regionales Dialogforum (RDF), Status: abgeschlossen 
 
Das Regionale Dialogforum war Bestandteil des in dem Mediationsverfahren um den Frankfurter 
Flughafen verabschiedeten Mediationspakets. Es wurde als vermittelndes Verfahren am 23. Juni 2000 
ins Leben gerufen und begleitete die Umsetzung des Mediationsergebnisses bis 2008.  Seit Gründung 
des RDF vertrat die Stadt Darmstadt dort Ihre Interessen und die Belange der Bürgerschaft, 
gemeinsam mit anderen Kommunen und Institutionen. 
 
Viele Fragen zum möglichen Ausbau des Frankfurter Flughafens blieben auch nach dem 
Mediationsverfahren noch offen. Um diese Fragen zu klären hat das RDF fünf Projektteams (PT) 
eingerichtet, in denen inhaltlich gearbeitet wurde: 
 
• PT Nachtflugverbot 
• PT Optimierung 
• PT Anti-Lärm-Pakt 
• PT Langfristperspektiven 
• PT Ökologie und Gesundheit 
 
In diesem umfänglichen Verfahren wurden Gutachten beauftragt und bewertet u.a. zu: 
 
• die Konkretisierung des Nachtflugverbotes 
• Maßnahmen zur Vermeidung von Fluglärm in der Mediationsnacht im Bestand 
• Optimierungsmöglichkeiten am Flughafen 
• Kooperationen von Flughäfen 
• Kooperationen zwischen Luftverkehr und Schiene 
• FAA-Gutachten und Variantendiskussion 
• Ausbau des Lärmmonitoringsystems 
• Maßnahmen zum Lärmschutz 
• Lärmwirkungen auf Siedlungsstruktur und -entwicklung 
• Regionale Lärmminderungsplanung 
• Immobilienmanagement 
• Langfristentwicklung der Region und des Flughafens 
• Externe Kosten und Nutzen des Luftverkehrs 
• Mittel- und Langfristentwicklung auf dem Arbeitsmarkt 
• Erfassung und Monitoring zur Lebensqualität und Gesundheit der Bevölkerung 
• Diskussion regionaler Belastungsgrenzen und Festlegung von Umweltqualitätszielen 
 
5. Forum Flughafen und Region (FFR), Status: aktiv 
zusätzlich Unterarbeitsgruppen 
 
Die Landesregierung hat im Juni 2008 beschlossen, ein Forum Flughafen und Region einzu-richten. 
Das Forum Flughafen und Region setzt den mit der Mediation begonnenen und dem Regionalen 
Dialogforum weitergeführten Dialog zwischen der Region und der Luftverkehrs-wirtschaft zum 
Flughafen Frankfurt Main fort.  
Im Zentrum der Diskussionen steht die Erörterung der positiven und negativen Auswirkungen des 
Luftverkehrs mit besonderem Bezug auf den Flughafen Frankfurt Main und die Region Rhein-Main. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt arbeitet gemeinsam mit anderen Kommunen aktiv  im FFR mit. 
 
Das Forum Flughafen und Region ist das „Dach“, unter dem sich die verschiedenen 
Organisationseinheiten bilden:

- 5 - 
• Koordinierungsrat 
• Konvent Flughafen und Region 
• Expertengremium Aktiver Schallschutz (ExpASS) 
• Umwelt- und Nachbarschaftshaus 
Zu den wesentlichen Aufgaben und bisherigen Leistungen des FFR gehören: 
• Aufbau eines umfassenden Fluglärm-Monitorings bestehend aus den Komponenten 
o Airtraffic Live 
o Flugtore 
o Air Traffic Noise 
o Fluglärmkonturenkarten 
o Noise Footprint 
o DROps 
o Betriebsrichtungsprognose 
 
• Aufbau eines umfassenden Umweltmonitorings 
Im Fokus des Umweltmonitorings stehen neben Flora und Fauna auch die Schutzgüter 
Wasser, Boden, Klima, Luft und Landschaft.  
• Aufbau eines umfassenden Sozialmonitorings 
Das Sozialmonitoring hat die Auswirkungen des Flughafens Frankfurt auf die Sozial- und 
Wirtschaftsstruktur der umliegenden Kommunen im Blick. 
• Lärmwirkungsstudie NORAH 
Untersucht werden Aspekte zu Lärmbelästigung und  Lebensqualität, Gesundheit und 
kognitive Leistungen und gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Kindern unter Einfluss von 
Fluglärm und anderen Verkehrslärmquellen. 
• Erstes Maßnahmenpaket Aktiver Schallschutz 
Mit dem im Juni 2010 vorgelegten Bericht zum 1. Maßnahmenpaket aktiver Schallschutz am 
Frankfurter Flughafen wurden diverse Anregungen aufgegriffen und zusammen mit weiteren 
Vorschlägen im Detail geprüft und empfohlen. In den städtischen Gremien wurden die 
Maßnahmen und die Wirkung auf Darmstadt umfänglich vorgestellt 
o Optimierung kontinuierlicher Sinkflug (Continous Descent Approach – CDA) 
o Dedicated Runways Operations (bevorzugte Bahnnutzung, DROps) 
o Segmented RNAV (GPS) Approach 
o Anhebung des Anfluggleitwinkels 
o Umrüstung der Boeing-737-Flotte der Lufthansa 
o Optimierung beim Betriebsrichtungswechsel je nach Rückenwind 
o Vertikale Optimierung von Abflugverfahren 
Weiter Maßnahmen aktiven Schallschutzes befinden sich derzeit im Prüfverfahren, insbesondere bei 
ExpASS 
 
 
6. Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V, Status: aktiv 
Seit 2010 ist die Stadt Darmstadt Mitglied in der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. 
Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. ist ein unabhängiger, gemeinnütziger eingetragener 
Verein, in dem fast 100 Schutzvereinigungen an Verkehrs- und Militärflughäfen sowie an 
Landeplätzen der Allgemeinen Luftfahrt zusammen geschlossen sind – dazu kommen ca. 40 Städte

- 6 - 
und Gemeinden aus dem Umland von Flughäfen. 
Zweck des Vereins ist die Förderung des Umweltschutzes. Dabei stehen der Schutz vor Fluglärm 
sowie der Schutz der Landschaft in der Umgebung der Flughäfen im Vordergrund. Ziel ist die 
Sicherung des Lebensraumes der Menschen und vor allem der Schutz der Nachtruhe, letzteres auch 
ein besonderes Anliegen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
7. Fluglärmschutzverein, Status: beantragt 
Zu Beginn 2013 ist die Aufnahme der Stadt Darmstadt als Mitglied in den Fluglärmschutz-verein 
beantragt. 
 
Aufgabe des Vereins ist die Unterstützung der Arbeit der Fluglärmkommission! Dazu zählen: 
• das Organisieren von Erkenntnisgrundlagen zu Maßnahmen des aktiven Schallschutzes 
• das Einholen rechtlicher Beratung zu aktuellen Aufgabenstellungen 
• das Koordinieren inhaltlicher Stellungnahmen zu landes- oder bundesgesetzlichen Initiativen 
etc. 
Insgesamt gewährleistet die unterstützende Arbeit des Vereins eine verbesserte Unabhängig-keit der 
Kommission gegenüber den Stellen, die bislang ausschließlich die Ressourcen-ausstattung sowie die 
Erkenntnisgrundlagen bestimm(t)en. 
 
 
Darüber hinaus hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt an folgenden Planungsverfahren und 
Gesetzgebungsverfahren mitgewirkt, teilgenommen und die eigene Rechtspositionen sowie in 
vertretbarem Maße auch die der betroffenen Bürgerschaft progressiv vertreten. 
 
• Planfeststellungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfung zum Ausbau des Frankfurter 
Flughafens 
• Klage gegen Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Frankfurter Flughafens 
• Stellungnahmen zu Änderungen des Luftverkehrsgesetzes in Zusammenarbeit mit dem 
Deutschen Städtetag 
• Stellungnahmen zu Änderungen des Fluglärmschutzgesetzes in Zusammenarbeit mit dem 
Hessischen – und dem Deutschen Städtetag 
• Organisation von Fluglärmmessungen der Fraport in Arheilgen 
• Mitwirkung an der Frankfurter Erklärung (aller betroffenen Kommunen) zum Schutz vor 
Fluglärm 
• Beauftragung eines Gutachtens zur Auswertung von Abflügen über Darmstadt in 2012 
• Stellungnahme zum Lärmaktionsplan Frankfurt / Flughafen Frankfurt 2012 
• Stellungnahme, Beratung und Informationsveranstaltungen zur Lärmschutzbereichs-
Verordnung 2011/12 
• Grundlagenbeschaffung für Lärmwirkungsforschung NORAH im Rahmen des FFR 
• Regelmäßige Überprüfung des Nachtflugverkehrs und aktuell Erarbeitung eines Verfahrens 
(mit KAF) zur Thematik „abschwellender Flugverkehr“ 
• Stellungnahmen zu Regionalplan (Entwürfe 2007 und 2009) 
• Kriteriendiskussion zum Regionalfonds Flughafen Frankfurt 
• Modifikation des Flugraumes Fraport nach Öffnung der Landebahn Nordwest 
• Bewertung und Stellungnahme zum 1. Maßnahmenpaket (FFR) „Aktiver Schallschutz“ 
 
 
 
 
 
 
b) Kurzexpose zur Auswertung der Abflüge vom Frankfurter Flughafen über Darmstadt  
 
Aus Veranlassung zunehmender Beschwerden hinsichtlich Streuung und Höhenprofil der Abflüge 
über Darmstadt wurde Mitte 2012 beim Deutschen Fluglärmdienst (DFLD) eine Unter-suchung aller 
Abflüge vom Flughafen Frankfurt für den Zeitraum 1.8.2011 bis zum 31.7.2012 
in Auftrag gegeben. 
 
Die Untersuchung sollte  unmittelbar Antworten auf 2 konkrete Fragestellungen geben:

- 7 - 
 
1. Wie weit streuen die Abflüge auf einer  Nord/Süd-Achse zwischen Darmstadt/Wixhausen und 
Seeheim/Jugenheim?  
2. Wie ist die Höhenverteilung auf dieser Achse?  
 
Zur Beantwortung weiterer Fragestellungen wurde eine Tabelle aller Abflüge im Untersuchungs-
zeitraum erstellt. 
 
 
 
Datenbestand: Beispiel 
 
 
 
 
 
 
 
 
Erfasst wurden im Untersuchungszeitraum  insgesamt 239.769 Abflüge, davon 70.427 Abflüge über 
der Schnittachse DA (entspricht ca. 30 %) 
 
Die Schnittachse DA besteht aus insgesamt 21 Rasterabschnitten mit individuell festgelegten 
Rasterabschnitten im Bereich des Darmstädter Nordens.

- 8 - 
 
 
Die obige Grafik zeigt die Lage der Schnittachse DA mit 21 Rasterabschnitten. 
 
Die folgende Grafik zeigt die Verteilung aller 70.427 Abflüge in den einzelnen Segmenten

- 9 - 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fazit
  
 
Flugroute 
KNG_kurz

- 10 - 
B 1) Verteilung in der Breite:   
 
Im Rasterabschnitt 4 durchquerten fast 95% aller Abflüge (186 Flüge/Tag) die Schnittachse auf der 
Sollflugroute KNG_kurz Arheilgen und Wixhausen.  
 
Im Rasterabschnitt 2 und 3 (direkt über Wixhausen)  flogen 0,6%, das sind im Tagesdurch-schnitt 1,2 
Überflüge.  
 
Der Abstand zum vielbeflogenen Abschnitt 4 (KNG_kurz) ist aber so gering, dass in Wixhausen 
trotzdem eine große Fluglärmbelastung vorhanden ist. Dies wird auch durch die Messwerte der DFLD-
Messstation in Wixhausen bestätigt.  
 
Im Rasterabschnitt 5, 6, 7 und die nördliche Hälfte von Rasterabschnitt 8 (über Arheilgen)  fliegen 
etwas mehr als 1%, das entspricht 2 Überflügen pro Tag.  
 
Der sehr kleine Abstand zum vielbeflogenen Abschnitt 4 sorgt auch in großen Bereichen von 
Arheilgen für starke Fluglärmbelastung.   
 
Der Rasterabschnitt 21 (KNG_Lang im Norden von Seeheim/Jugenheim)  wird von 2,3% 
(entspricht 4,4 Überflüge/Tag) überflogen.  
 
Alle anderen Rasterabschnitte im Stadtgebiet Darmstadt werden zwischen 0,05% und 0,13% 
überflogen, das entspricht einem Tagesdurchschnitt von 0,09 bis 0,25 Überflügen.  
 
B 2) Verteilung in der Höhe:  
 
In 19,1% (37,4 Flüge/Tag) aller Fälle erfolgen die Durchflüge durch die Rasterabschnitte in mehr als 
6.000 ft.  
 
Unterhalb von 6.000 ft wird in nennenswerter Anzahl nur Rasterabschnitt 4 (KNG_kurz) durchflogen.  
 
Im Rasterabschnitt 4 (KNG_kurz) gibt es im Tagesdurchschnitt 154,9 Flüge unterhalb von 6.000 ft. 
 
Im gesamten Untersuchungszeitraum (1 Jahr) gab es nur einen relevanten Ausreißer mit Flughöhe 
unter 2.500 ft (Mindestflughöhe). 
 
B 3: Vergleich Flughöhen:  
 
Die Abflüge durch die Schnittachse Darmstadt sind nach 15 km Flugstrecke im Durchschnitt fast 500 ft 
tiefer als die der anderen (sonstigen) Abflüge im Untersuchungszeitraum.  
 
Zu weitergehenden Fragestellungen erfolgen auf Datenbasis der DFLD-Untersuchung in absehbarer 
Zeit ergänzende Auswertungen durch den städtischen Fluglärmbeauftragten. 
 
Darmstadt, den 25.11.2012 
III-FLB 
 
 
 
 
 
 
Brigitte Lindscheid 
Stadträtin

Beratungsverlauf (4)

TOP 10
TOP 5
TOP 545
TOP 10

Details

Vorlagen-Nr.
2012/0466
Typ
Magistratsvorlage
Datum
26.11.2012
Erstellt
29.09.2026 00:00