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1051/2024

Leitbild "Kulturelle Teilhabe in Vielfalt": Aktualisierte Fassung nach Änderungsantrag

Mitteilung Ausschuss 11.04.2024

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Nächste Beratung: Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik, Sitzung am 18.06.2024, TOP 4.9

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 Leitbild Synopse

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Mitteilung Ausschuss

1711 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/2 
 
Vorlagen-Nummer  05.04.2024. 
 1051/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 16.04.2024 
Ausschuss Kunst und Kultur 30.04.2024 
Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik 17.06.2024 
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 18.06.2024 
 
Leitbild "Kulturelle Teilhabe in Vielfalt": Aktualisierte Fassung nach Änderungsantrag 
Die Entwicklung des Leitbildes „Kulturelle Teilhabe in Vielfalt“ ist eine Maßnahme der 
Kulturentwicklungsplanung, deren Umsetzung am 8. September 2022 vom Rat der 
Stadt Köln beschlossen wurde (Session Nr. 2152/2022). 
 
Im Laufe des Jahres 2023 wurden die Inhalte des Leitbildes partizipativ mit zahlrei-
chen Mitarbeiter*innen der städtischen Kultureinrichtungen unter anderem in fünf vom 
KEP-Team organisierten Workshops erarbeitet. 
 
In seiner Sitzung am 30. Januar 2024 hat der Ausschuss Kunst und Kultur das Leitbild 
„Kulturelle Teilhabe in Vielfalt“ unter Berücksichtigung des Ergänzungsantrages der 
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik (Session Nr. AN/0111/2024) geändert be-
schlossen (Session Nr. 3533/2023). 
 
Die geänderten Textpassagen sind der als Anlage beigefügten Synopse (hier: Seiten 
11 und 15-17) zu entnehmen. 
 
Der im Ergänzungsantrag genannte Maßnahmenvorschlag „Der Bestand ist hinsicht-
lich der gegebenen Teilhabe -Möglichkeiten zu prüfen. Machbare Vorschläge zur Ver-
besserung sind vorzulegen.“ fließt in die Maßnahme „In Vielfalt durch Vielfalt - Nach-
haltige Strukturentwicklung in den städtischen Kulturinstitutionen“ (Session Nr. 
1040/2024) ein, die als KEP-Maßnahme für 2024 im April/Mai in den Gremienlauf 
geht.  
 
 
Anlage: 
Anlage 1 Leitbild Synopse 
 
 
gez. Charles

Anlage 1 Leitbild Synopse

61284 Zeichen

1 
 
In Vielfalt durch Vielfalt 
 
Kulturelle Teilhabe an den Kulturinstitutionen  
der Stadt Köln  
 
Ein Leitbild 
Stand: 11.10.23 
 
 
Inhalt 
Vorwort (wird zum Schluss ergänzt) ................................ ........................ 2 
Erarbeitung des Leitbilds: Genese und Vorgehensweise ......................... 2 
Die städtischen Kulturinstitutionen................................ ........................... 4 
Bevölkerungsstruktur................................ ................................ ............... 4 
Das Leitbild ................................ ................................ ............................. 5 
Begriffsbestimmung ................................ ................................ ............. 5 
Grundverständnis und Wertebasis ................................ ....................... 6 
Leitziele ................................ ................................ ...............................  7 
Handlungsansätze ................................ ................................ ............... 9 
Vielfalt durch: Vielfaltsorientierte und diversitätssensible 
Organisationskultur ................................ ................................ .............. 9 
Vielfalt durch: Abbau von Barrieren ................................ .................... 10 
Vielfalt durch: Vielfalt und Vielfaltskompetenzen im Personal ............ 12 
Vielfalt durch: Vielfalt im Programm ................................ ................... 13 
In Vielfalt durch Vielfalt 
 
Kulturelle Teilhabe an den Kulturinstitutionen  
der Stadt Köln  
 
Ein Leitbild 
Stand: 15.03.24 
 
 
Inhalt 
Vorwort (wird zum Schluss ergänzt) ................................ ........................ 2 
Erarbeitung des Leitbilds: Genese und Vorgehensweise ......................... 2 
Die städtischen Kulturinstitutionen ................................ .......................... 4 
Bevölkerungsstruktur ................................ ................................ .............. 4 
Das Leitbild ................................ ................................ ............................. 5 
Begriffsbestimmung ................................ ................................ ............. 5 
Grundverständnis und Wertebasis ................................ ....................... 6 
Leitziele ................................ ................................ ...............................  7 
Handlungsansätze ................................ ................................ ............... 9 
Vielfalt durch: Vielfaltsorientierte und diversitätssensible 
Organisationskultur ................................ ................................ .............. 9 
Vielfalt durch: Abbau von Barrieren ................................ ................... 10 
Vielfalt durch: Vielfalt und Vielfaltskompetenzen im Personal ............ 12 
Vielfalt durch: Vielfalt im Programm ................................ ................... 13

2 
 
Vielfalt durch: Vergrößerung von Kontaktflächen und 
Beziehungsaufbau ................................ ................................ ............. 14 
Vielfalt durch: Vielfalt in der Vermittlung und Kulturellen Bildung ........ 14 
Vielfalt durch: Aktualisierung und Erneuerung von Organisations- und 
Budgetstrukturen ................................ ................................ ............... 16 
Vielfalt durch: Strategie und Steuerung ................................ .............. 17 
 
 
 
Vorwort (wird zum Schluss ergänzt) 
 
Erarbeitung des Leitbilds: Genese und Vorgehensweise  
 
Das Leitbild für kulturelle Teilhabe in Vielfalt für die städtischen 
Kulturinstitutionen in Köln ist eine Maßnahme der 
Kulturentwicklungsplanung (KEP) der Stadt Köln. Als ein wesentliches 
kulturpolitisches Steuerungsinstrument zeigt die KEP Potenziale, 
Grundsätze und Lösungswege einer zukünftigen Kulturpolitik für Köln auf 
und entwickelt Perspektiven und Ziele. Die im April 2019 beschlossene 
KEP ist eine Fortentwicklung des Kulturentwicklungsplans aus 2009.  
Das Leitbild für Kulturelle Teilhabe in Vielfalt gehört zu den 
Entwicklungsideen der KEP 2019. Die Erarbeitung des Leitbilds wurde im 
März 2022 vom KEP-Lenkungskreis empfohlen und am 8. September 
2022 auf der Grundlage eines Konzeptionspapiers der Kulturverwaltung 
vom Rat der Stadt Köln beschlossen. Die externe Begleitung, 
Moderation, Auswertung und Erstellung des Textentwurfs übernahm 
Annette Ziegert (Fachberaterin für Kulturelle Teilhabe in Vielfalt).  
Die Erarbeitung des Leitbilds baut auf den partizipativ erarbeiteten 
inhaltlichen Schwerpunkten des Förderkonzepts Kulturelle Teilhabe des 
Kulturamts Köln und den Ergebnissen aus dem Workshop „Kulturteilhabe 
Vielfalt durch: Vergrößerung von Kontaktflächen und 
Beziehungsaufbau ................................ ................................ ............. 14 
Vielfalt durch: Vielfalt in der Vermittlung und Kulturellen Bildung........ 14 
Vielfalt durch: Aktualisierung und Erneuerung von Organisations- und 
Budgetstrukturen ................................ ................................ ............... 16 
Vielfalt durch: Strategie und Steuerung ................................ ............. 17 
 
 
 
Vorwort (wird zum Schluss ergänzt) 
 
Erarbeitung des Leitbilds: Genese und Vorgehensweise  
 
Das Leitbild für kulturelle Teilhabe in Vielfalt für die städtischen 
Kulturinstitutionen in Köln ist eine Maßnahme der 
Kulturentwicklungsplanung (KEP) der Stadt Köln. Als ein wesentliches 
kulturpolitisches Steuerungsinstrument zeigt die KEP Potenziale, 
Grundsätze und Lösungswege einer zukünftigen Kulturpolitik für Köln auf 
und entwickelt Perspektiven und Ziele. Die im April 2019 beschlossene 
KEP ist eine Fortentwicklung des Kulturentwicklungsplans aus 2009.  
Das Leitbild für Kulturelle Teilhabe in Vielfalt gehört zu den 
Entwicklungsideen der KEP 2019. Die Erarbeitung des Leitbilds wurde im 
März 2022 vom KEP-Lenkungskreis empfohlen und am 8. September 
2022 auf der Grundlage eines Konzeptionspapiers der Kulturverwaltung 
vom Rat der Stadt Köln beschlossen. Die externe Begleitung, 
Moderation, Auswertung und Erstellung des Textentwurfs übernahm 
Annette Ziegert (Fachberaterin für Kulturelle Teilhabe in Vielfalt).  
Die Erarbeitung des Leitbilds baut auf den partizipativ erarbeiteten 
inhaltlichen Schwerpunkten des Förderkonzepts Kulturelle Teilhabe des 
Kulturamts Köln und den Ergebnissen aus dem Workshop „Kulturteilhabe

3 
 
und Vielfalt“ des KEP-Lenkungskreis im März 2022 auf. Aspekte des 
Diversity Konzepts der Stadt Köln und weitere Konzepte, wie z.B. das 
Konzept zur Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft, das 
Handlungskonzept Behindertenpolitik und der Aktionsplan der Stadt Köln 
zur Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt flossen in die 
Erarbeitung ein. Das Leitbild bezieht sich zunächst auf die städtischen 
Kulturinstitutionen. Idee ist, es zu einem späteren Zeitpunkt auch auf die 
Freie Szene zu übertragen und entsprechend anzupassen.  
Die städtischen Kulturinstitutionen sowie städtische Expert*innen aus 
dem Bereich Vielfalt wurden im Mai und Juni 2023 eingeladen, 
gemeinsam in einer Reihe von fünf Workshops die Inhalte des Leitbildes 
zu erarbeiten. Die städtischen Kulturinstitutionen wurden je nach 
Workshop von Mitarbeiter*innen unterschiedlicher Organisationsbereiche 
vertreten (darunter Geschäftsführung, Künstlerische Leitung, 
Stellvertreter*innen der Hausleitung, (Programm-)kurator*innen, 
Personalverwaltung, Vermittlung, Öffentlichkeitsarbeit). Die 
Entscheidung, welche Mitarbeitenden an welchen Workshops 
teilnehmen, lag bei den Kulturinstitutionen. Die Teilnahme war freiwillig, 
eine Mehrfachteilnahme der Mitarbeitenden möglich.  
Die Schwerpunktsetzungen der Workshops waren:  
 Abbau von Barrieren 
 Kulturvermittlung 
 Programm 
 Personal 
 Gesamtorganisation 
Die Ergebnisse dieser Workshops sind in das Leitbild eingeflossen. Die 
Workshop-Teilnehmenden hatten außerdem die Möglichkeit, sich mit 
Redigiervorschlägen an der Entwurfsfassung des Leitbildes zu beteiligen. 
Auch dem KEP-Lenkungskreis und dem Arbeitskreis Vielfalt wurde die 
Entwurfsfassung zur Überarbeitung zur Verfügung gestellt. 
 
und Vielfalt“ des KEP-Lenkungskreis im März 2022 auf. Aspekte des 
Diversity Konzepts der Stadt Köln und weitere Konzepte, wie z.B. das 
Konzept zur Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft, das 
Handlungskonzept Behindertenpolitik und der Aktionsplan der Stadt Köln 
zur Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt flossen in die 
Erarbeitung ein. Das Leitbild bezieht sich zunächst auf die städtischen 
Kulturinstitutionen. Idee ist, es zu einem späteren Zeitpunkt auch auf die 
Freie Szene zu übertragen und entsprechend anzupassen.  
Die städtischen Kulturinstitutionen sowie städtische Expert*innen aus 
dem Bereich Vielfalt wurden im Mai und Juni 2023 eingeladen, 
gemeinsam in einer Reihe von fünf Workshops die Inhalte des Leitbildes 
zu erarbeiten. Die städtischen Kulturinstitutionen wurden je nach 
Workshop von Mitarbeiter*innen unterschiedlicher Organisationsbereiche 
vertreten (darunter Geschäftsführung, Künstlerische Leitung, 
Stellvertreter*innen der Hausleitung, (Programm-)kurator*innen, 
Personalverwaltung, Vermittlung, Öffentlichkeitsarbeit). Die 
Entscheidung, welche Mitarbeitenden an welchen Workshops 
teilnehmen, lag bei den Kulturinstitutionen. Die Teilnahme war freiwillig, 
eine Mehrfachteilnahme der Mitarbeitenden möglich.  
Die Schwerpunktsetzungen der Workshops waren:  
 Abbau von Barrieren 
 Kulturvermittlung 
 Programm 
 Personal 
 Gesamtorganisation 
Die Ergebnisse dieser Workshops sind in das Leitbild eingeflossen. Die 
Workshop-Teilnehmenden hatten außerdem die Möglichkeit, sich mit 
Redigiervorschlägen an der Entwurfsfassung des Leitbildes zu beteiligen. 
Auch dem KEP-Lenkungskreis und dem Arbeitskreis Vielfalt wurde die 
Entwurfsfassung zur Überarbeitung zur Verfügung gestellt.

4 
 
Die städtischen Kulturinstitutionen 
 Artothek – Raum für Junge Kunst 
 Bühnen: Die Oper, das Schauspiel Köln sowie die Tanz Köln 
 Gürzenich Orchester 
 Historisches Archiv / Rheinisches Bildarchiv 
 Kölnisches Stadtmuseum 
 Kulturamt 
 Kunst- und Museumsbibliothek 
 Museum für Angewandte Kunst Köln 
 Museumsdienst Köln 
 Museum für Ostasiatische Kunst  
 Museum Ludwig 
 Museum Schnütgen  
 NS-Dokumentationszentrum 
 Puppenspiele 
 Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt 
 Römisch-Germanisches Museum 
 Stadtbibliothek 
 Wallraf-Richartz Museum & Fondation Corboud 
 
 
 
Bevölkerungsstruktur 
In Köln lebten 2022 1.092.118 Menschen, davon 
 bezogen über 113.000 Kölner*innen die Grundsicherung nach 
SGB II, dies entspricht einem Anteil von ca. 10,4% der 
Gesamtbevölkerung Kölns, 
 hatten über 453.000 Kölner*innen einen Migrationshintergrund, 
dies entspricht einem Anteil von ca. 41,5% der 
Gesamtbevölkerung Kölns, 
Die städtischen Kulturinstitutionen 
 Artothek – Raum für Junge Kunst 
 Bühnen: Die Oper, das Schauspiel Köln sowie die Tanz Köln 
 Gürzenich Orchester 
 Historisches Archiv / Rheinisches Bildarchiv 
 Kölnisches Stadtmuseum 
 Kulturamt 
 Kunst- und Museumsbibliothek 
 Museum für Angewandte Kunst Köln 
 Museumsdienst Köln 
 Museum für Ostasiatische Kunst  
 Museum Ludwig 
 Museum Schnütgen  
 NS-Dokumentationszentrum 
 Puppenspiele 
 Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt 
 Römisch-Germanisches Museum 
 Stadtbibliothek 
 Wallraf-Richartz Museum & Fondation Corboud 
 
 
 
Bevölkerungsstruktur 
In Köln lebten 2022 1.092.118 Menschen, davon 
 bezogen über 113.000 Kölner*innen die Grundsicherung nach 
SGB II, dies entspricht einem Anteil von ca. 10,4% der 
Gesamtbevölkerung Kölns, 
 hatten über 453.000 Kölner*innen einen Migrationshintergrund, 
dies entspricht einem Anteil von ca. 41,5% der 
Gesamtbevölkerung Kölns,

5 
 
 hatten über 82.000 Kölner*innen eine Schwerbehinderung, davon 
über 44.000 mit einem Grad der Behinderung von 70 und mehr, 
dies entspricht einem Anteil von ca. 7,5% bzw. 4,0% der 
Gesamtbevölkerung Kölns, 
 bezeichneten sich über 87.000 Personen zwischen 18 und 75 
Jahren als lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, inter* oder queer, 
kurz: LSBTIQ. Das entspricht einer 10,6 Prozent, 
 waren über 193.000 Kölner*innen älter als 65 Jahre dies 
entspricht einem Anteil von ca. 17,8% der Gesamtbevölkerung 
Kölns (dieser Anteil wird perspektivisch weiter steigen), 
 waren über 176.000 Kölner*innen jünger als 18 Jahre, dies 
entspricht einem Anteil von ca. 16,2% der Gesamtbevölkerung 
Kölns.  
 
 
Das Leitbild 
 
Begriffsbestimmung  
 Mit Kulturteilhabe ist sowohl die Rezeption von Kultur als auch die 
aktive Gestaltung von Kultur gemeint. Sie bezieht sich auf 
(potenzielle) Besucher*innen/Publikum, Akteur*innen/Künstlerisches 
Personal und Mitarbeitende im Management. Kulturteilhabe ist ein 
Menschenrecht.  
 Kulturteilhabe meint die individuelle Teilhabe ebenso wie die 
Teilhabe im Miteinander. 
 Vielfalt umfasst Kerndimensionen von Diversität (Alter, Geschlecht 
und Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, Religion und 
Weltanschauung, kulturelle und ethnische Herkunft, Behinderung 
sowie soziale Herkunft) unter Berücksichtigung ihrer 
Überschneidungen und Wechselwirkungen (Intersektionalität). Diese 
 hatten über 82.000 Kölner*innen eine Schwerbehinderung, davon 
über 44.000 mit einem Grad der Behinderung von 70 und mehr, 
dies entspricht einem Anteil von ca. 7,5% bzw. 4,0% der 
Gesamtbevölkerung Kölns, 
 bezeichneten sich über 87.000 Personen zwischen 18 und 75 
Jahren als lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, inter* oder queer, 
kurz: LSBTIQ. Das entspricht einer 10,6 Prozent, 
 waren über 193.000 Kölner*innen älter als 65 Jahre dies 
entspricht einem Anteil von ca. 17,8% der Gesamtbevölkerung 
Kölns (dieser Anteil wird perspektivisch weiter steigen), 
 waren über 176.000 Kölner*innen jünger als 18 Jahre, dies 
entspricht einem Anteil von ca. 16,2% der Gesamtbevölkerung 
Kölns.  
 
 
Das Leitbild 
 
Begriffsbestimmung  
 Mit Kulturteilhabe ist sowohl die Rezeption von Kultur als auch die 
aktive Gestaltung von Kultur gemeint. Sie bezieht sich auf 
(potenzielle) Besucher*innen/Publikum, Akteur*innen/Künstlerisches 
Personal und Mitarbeitende im Management. Kulturteilhabe ist ein 
Menschenrecht.  
 Kulturteilhabe meint die individuelle Teilhabe ebenso wie die 
Teilhabe im Miteinander. 
 Vielfalt umfasst Kerndimensionen von Diversität (Alter, Geschlecht 
und Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, Religion und 
Weltanschauung, kulturelle und ethnische Herkunft, Behinderung 
sowie soziale Herkunft) unter Berücksichtigung ihrer 
Überschneidungen und Wechselwirkungen (Intersektionalität). Diese

6 
 
Kerndimensionen können erweitert und mit fortschreitendem 
gesellschaftlichem Wandel ergänzt oder neu bewertet werden. 
 Der Leitbildentwicklung liegt ein reflexives Diversitätsverständnis zu 
Grunde, das sich aus macht- und diskriminierungskritischer 
Perspektive mit Unterscheidungslogiken und -praktiken und deren 
Auswirkungen beschäftigt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei 
auf Gruppen, die in besonderem Maße von Diskriminierung und 
Ausschlüssen betroffen sind.  
 
 
Grundverständnis und Wertebasis 
 Als städtische Einrichtungen sind die städtischen Kulturinstitutionen 
der gesamten Stadtgesellschaft und ihrer vielfältigen Bevölkerung 
verpflichtet. Kulturproduktion, Kulturrepräsentation und -teilhabe in 
Vielfalt gehören damit zu ihren zentralen Aufgaben. Sie agieren 
lokal, überregional und international. 
 Die städtischen Kulturinstitutionen gehen macht- und 
diskriminierungskritisch mit ihren Ursprüngen, 
Sammlungsbeständen, ihrem tradierten Repertoire, ihren 
Wissensbeständen, ihrem Kunstverständnis, ihrem Kompetenz- und 
Fähigkeitsverständnis, ihrer Praxis des Ausstellens, der 
Programmgestaltung und ihrem Personal um. 
 Vielfalt ist ein Qualitätsmerkmal von Kulturteilhabe an den 
städtischen Kulturinstitutionen und gleichzeitig ihre Voraussetzung. 
Die Vielfalt von Personal, Kulturproduktion und Publikum bedingen 
einander.  
 Die Aktivitäten und Produktionen der städtischen Kulturinstitutionen 
und ihre Rahmenbedingungen fußen auf den Prinzipien 
Gleichwertigkeit, Chancengerechtigkeit, Bildungsgerechtigkeit, 
Kerndimensionen können erweitert und mit fortschreitendem 
gesellschaftlichem Wandel ergänzt oder neu bewertet werden. 
 Der Leitbildentwicklung liegt ein reflexives Diversitätsverständnis zu 
Grunde, das sich aus macht- und diskriminierungskritischer 
Perspektive mit Unterscheidungslogiken und -praktiken und deren 
Auswirkungen beschäftigt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei 
auf Gruppen, die in besonderem Maße von Diskriminierung und 
Ausschlüssen betroffen sind.  
 
 
Grundverständnis und Wertebasis 
 Als städtische Einrichtungen sind die städtischen Kulturinstitutionen 
der gesamten Stadtgesellschaft und ihrer vielfältigen Bevölkerung 
verpflichtet. Kulturproduktion, Kulturrepräsentation und -teilhabe in 
Vielfalt gehören damit zu ihren zentralen Aufgaben. Sie agieren 
lokal, überregional und international. 
 Die städtischen Kulturinstitutionen gehen macht- und 
diskriminierungskritisch mit ihren Ursprüngen, 
Sammlungsbeständen, ihrem tradierten Repertoire, ihren 
Wissensbeständen, ihrem Kunstverständnis, ihrem Kompetenz- und 
Fähigkeitsverständnis, ihrer Praxis des Ausstellens, der 
Programmgestaltung und ihrem Personal um. 
 Vielfalt ist ein Qualitätsmerkmal von Kulturteilhabe an den 
städtischen Kulturinstitutionen und gleichzeitig ihre Voraussetzung. 
Die Vielfalt von Personal, Kulturproduktion und Publikum bedingen 
einander.  
 Die Aktivitäten und Produktionen der städtischen Kulturinstitutionen 
und ihre Rahmenbedingungen fußen auf den Prinzipien 
Gleichwertigkeit, Chancengerechtigkeit, Bildungsgerechtigkeit,

7 
 
Barrierefreiheit und Antidiskriminierung. Die damit verbundenen 
Verpflichtungen und Möglichkeiten der Gesetzgebung werden 
umgesetzt und ausgeschöpft. Auch das Recht auf Teilhabe fußt auf 
diesen Prinzipien. Diese Werte werden nach innen wie nach außen 
gelebt. 
 Es wird ausgeschlossen, dass Kulturteilhabe als 
Unterscheidungsinstrument einer sozialen Gruppe genutzt wird, um 
bewusst oder unbewusst Hierarchien und Machtverhältnisse zu 
Gunsten bestimmter Personen, Gruppen, Programminhalte 
aufrechtzuerhalten oder aufzubauen und Ungleichbehandlung zu 
rechtfertigen. 
 Die Entwicklung der Kulturteilhabe in Vielfalt ist Bestandteil der 
Exzellenzkriterien und Nachhaltigkeitsziele der Kölner 
Kulturinstitutionen und orientiert sich an lokaler, überregionaler und 
internationaler Best Practice. 
 Soziale Nachhaltigkeit ist Arbeitsprinzip und beinhaltet unter 
anderem den Aufbau und die Pflege langfristiger lokaler 
Beziehungen zu Akteur*innen und (potenziellem) Publikum.  
 Die städtischen Kulturinstitutionen sind Akteur*innen der 
Gesellschaft und interagieren mit anderen Gesellschaftsbereichen. 
 Barrierefreiheit wird ganzheitlich verstanden und bezieht sich sowohl 
auf die Kulturproduktion als auch alle anderen 
Organisationsbereiche. Sie ist Gestaltungskriterium für alles, was 
neu entsteht. 
 
 
Leitziele 
 Die städtischen Kulturinstitutionen sind spürbar relevant und wertvoll 
für die gesamte Kölner Stadtgesellschaft.  
Barrierefreiheit und Antidiskriminierung. Die damit verbundenen 
Verpflichtungen und Möglichkeiten der Gesetzgebung werden 
umgesetzt und ausgeschöpft. Auch das Recht auf Teilhabe fußt auf 
diesen Prinzipien. Diese Werte werden nach innen wie nach außen 
gelebt. 
 Es wird ausgeschlossen, dass Kulturteilhabe als 
Unterscheidungsinstrument einer sozialen Gruppe genutzt wird, um 
bewusst oder unbewusst Hierarchien und Machtverhältnisse zu 
Gunsten bestimmter Personen, Gruppen, Programminhalte 
aufrechtzuerhalten oder aufzubauen und Ungleichbehandlung zu 
rechtfertigen. 
 Die Entwicklung der Kulturteilhabe in Vielfalt ist Bestandteil der 
Exzellenzkriterien und Nachhaltigkeitsziele der Kölner 
Kulturinstitutionen und orientiert sich an lokaler, überregionaler und 
internationaler Best Practice. 
 Soziale Nachhaltigkeit ist Arbeitsprinzip und beinhaltet unter 
anderem den Aufbau und die Pflege langfristiger lokaler 
Beziehungen zu Akteur*innen und (potenziellem) Publikum.  
 Die städtischen Kulturinstitutionen sind Akteur*innen der 
Gesellschaft und interagieren mit anderen Gesellschaftsbereichen. 
 Barrierefreiheit wird ganzheitlich verstanden und bezieht sich sowohl 
auf die Kulturproduktion als auch alle anderen 
Organisationsbereiche. Sie ist Gestaltungskriterium für alles, was 
neu entsteht. 
 
 
Leitziele 
 Die städtischen Kulturinstitutionen sind spürbar relevant und wertvoll 
für die gesamte Kölner Stadtgesellschaft.

8 
 
 Sie werden als nahbar, vielfaltsorientiert, gerecht, menschlich und 
transparent handelnde Institutionen erlebt.  
 Das Interesse der städtischen Bevölkerung an den städtischen 
Kulturinstitutionen Kölns als attraktive Freizeit-, Bildungs- und 
Arbeitsorte steigt. 
 Die Erfahrung von Wert und Relevanz zeigt sich qualitativ und 
quantitativ in der tatsächlichen, messbaren Teilhabe vielfältiger 
Akteur*innen, Besucher*innen und Mitarbeitenden.  
 Ihre Vielfalt spiegelt die Vielfalt der Stadtgesellschaft: Leitungsteams, 
die Mitarbeiter*innen aller Organisationsbereiche, künstlerisches 
Personal und weitere Akteur*innen sowie Publikum und 
Besucher*innen unterscheiden sich hinsichtlich nicht sichtbarer und 
sichtbarer, nicht veränderlicher und veränderlicher Merkmale, wie 
z.B. Alter, Behinderung, Geschlecht, Geschlechtsidentität, Hautfarbe, 
sexuelle Orientierung, ihrer persönlichen oder familiären Migrations- 
und Fluchtgeschichten, ihrer körperlichen und kognitiven 
Voraussetzungen, hinsichtlich ihrer Kulturpraxis und ihres 
(kulturellen) Wissens, ihrer (kulturellen) Sozialisierung und 
Vorbildung, ihrer Perspektiven und Standpunkte, Interessen, 
finanziellen Möglichkeiten und Lebensumstände.  
 Entscheidungsgremien und Findungskommissionen sind, besonders 
mit Blick auf von Diskriminierung betroffene Personengruppen, 
vielfältig besetzt.  
 Das Programm der städtischen Kulturinstitutionen wird in 
Wechselwirkung mit der sich stetig verändernden vielfältigen 
Gesellschaft, ihrer Kulturproduktion, ihren Ausdrucksformen und 
(kulturellen) Interessen entwickelt. Die städtischen Kulturinstitutionen 
bewegen sich dabei fortwährend im produktiven Spannungsfeld von 
Bewahren, Aktualisieren, Erweitern und Erneuern.  
 Die Kulturinstitutionen sind Orte, deren (Innen-)Architektur nahbare 
Raumangebote macht und große Anziehungskraft und 
Aufenthaltsqualität für ein breites (potenzielles) lokales, 
überregionales wie internationales Publikum hat. 
 Die städtischen Kulturinstitutionen sind aktiver Teil der gesamten 
Stadtgesellschaft und agieren im Beziehungsgefüge mit ihr. Sie 
 Sie werden als nahbar, vielfaltsorientiert, gerecht, menschlich und 
transparent handelnde Institutionen erlebt.  
 Das Interesse der städtischen Bevölkerung an den städtischen 
Kulturinstitutionen Kölns als attraktive Freizeit-, Bildungs- und 
Arbeitsorte steigt. 
 Die Erfahrung von Wert und Relevanz zeigt sich qualitativ und 
quantitativ in der tatsächlichen, messbaren Teilhabe vielfältiger 
Akteur*innen, Besucher*innen und Mitarbeitenden.  
 Ihre Vielfalt spiegelt die Vielfalt der Stadtgesellschaft: Leitungsteams, 
die Mitarbeiter*innen aller Organisationsbereiche, künstlerisches 
Personal und weitere Akteur*innen sowie Publikum und 
Besucher*innen unterscheiden sich hinsichtlich nicht sichtbarer und 
sichtbarer, nicht veränderlicher und veränderlicher Merkmale, wie 
z.B. Alter, Behinderung, Geschlecht, Geschlechtsidentität, Hautfarbe, 
sexuelle Orientierung, ihrer persönlichen oder familiären Migrations- 
und Fluchtgeschichten, ihrer körperlichen und kognitiven 
Voraussetzungen, hinsichtlich ihrer Kulturpraxis und ihres 
(kulturellen) Wissens, ihrer (kulturellen) Sozialisierung und 
Vorbildung, ihrer Perspektiven und Standpunkte, Interessen, 
finanziellen Möglichkeiten und Lebensumstände.  
 Entscheidungsgremien und Findungskommissionen sind, besonders 
mit Blick auf von Diskriminierung betroffene Personengruppen, 
vielfältig besetzt.  
 Das Programm der städtischen Kulturinstitutionen wird in 
Wechselwirkung mit der sich stetig verändernden vielfältigen 
Gesellschaft, ihrer Kulturproduktion, ihren Ausdrucksformen und 
(kulturellen) Interessen entwickelt. Die städtischen Kulturinstitutionen 
bewegen sich dabei fortwährend im produktiven Spannungsfeld von 
Bewahren, Aktualisieren, Erweitern und Erneuern.  
 Die Kulturinstitutionen sind Orte, deren (Innen-)Architektur nahbare 
Raumangebote macht und große Anziehungskraft und 
Aufenthaltsqualität für ein breites (potenzielles) lokales, 
überregionales wie internationales Publikum hat. 
 Die städtischen Kulturinstitutionen sind aktiver Teil der gesamten 
Stadtgesellschaft und agieren im Beziehungsgefüge mit ihr. Sie

9 
 
wirken hinein in vielfältige Kontexte und 
Bedeutungszusammenhänge, auch außerhalb des Kulturbereichs. 
Sie nehmen Impulse auf und geben Impulse in die Gesellschaft.  
 Kulturteilhabe in Vielfalt ist Kernaufgabe der städtischen 
Kulturinstitutionen. Sie ist als strategische Aufgabe aller 
Organisationsbereiche in den Personal- und Budgetstrukturen 
verankert und wird von den Leitungsteams verantwortet. 
 Die macht- und diskriminierungskritische Vielfaltsentwicklung in 
Kongruenz zur Bevölkerungsstruktur wird durch regelmäßige 
Erhebungen überprüft, Strategien werden den Ergebnissen 
entsprechend angepasst. 
 
 
Handlungsansätze  
 
Vielfalt durch: Vielfaltsorientierte und diversitätssensible 
Organisationskultur 
Vielfalt zu befördern setzt die wertschätzende Anerkennung von 
menschlicher Verschiedenheit, vielfältiger Kulturpraxis, 
Ausdrucksformen, Settings, Formaten, verschiedenen Perspektiven und 
kulturellen Interessen voraus, ohne diese zu hierarchisieren.  
Dazu gehören die faktenorientierte, differenzierte Auseinandersetzung 
mit der (kulturellen) Lebensrealität und -praxis verschiedener Menschen 
und der Abbau von strukturell bedingten und persönlichen Vorurteilen, 
Stereotypisierungen, Diskriminierung, kulturellen Hierarchisierungen 
sowie mit tradierten Abläufen und Verhaltensweisen.  
Unterstützt durch verpflichtende Fortbildung, Beratung, Supervision 
setzen sich die Leitungsteams ebenso wie alle Mitarbeitenden individuell 
und im Team macht- und diskriminierungskritisch mit ihrer Haltung und 
ihrem Handeln auseinander. Sie reflektieren ergebnisorientiert und 
setzen die aus den Erkenntnissen abgeleiteten Maßnahmen planvoll um.  
wirken hinein in vielfältige Kontexte und 
Bedeutungszusammenhänge, auch außerhalb des Kulturbereichs. 
Sie nehmen Impulse auf und geben Impulse in die Gesellschaft.  
 Kulturteilhabe in Vielfalt ist Kernaufgabe der städtischen 
Kulturinstitutionen. Sie ist als strategische Aufgabe aller 
Organisationsbereiche in den Personal- und Budgetstrukturen 
verankert und wird von den Leitungsteams verantwortet. 
 Die macht- und diskriminierungskritische Vielfaltsentwicklung in 
Kongruenz zur Bevölkerungsstruktur wird durch regelmäßige 
Erhebungen überprüft, Strategien werden den Ergebnissen 
entsprechend angepasst. 
 
 
Handlungsansätze  
 
Vielfalt durch: Vielfaltsorientierte und diversitätssensible 
Organisationskultur 
Vielfalt zu befördern setzt die wertschätzende Anerkennung von 
menschlicher Verschiedenheit, vielfältiger Kulturpraxis, 
Ausdrucksformen, Settings, Formaten, verschiedenen Perspektiven und 
kulturellen Interessen voraus, ohne diese zu hierarchisieren.  
Dazu gehören die faktenorientierte, differenzierte Auseinandersetzung 
mit der (kulturellen) Lebensrealität und -praxis verschiedener Menschen 
und der Abbau von strukturell bedingten und persönlichen Vorurteilen, 
Stereotypisierungen, Diskriminierung, kulturellen Hierarchisierungen 
sowie mit tradierten Abläufen und Verhaltensweisen.  
Unterstützt durch verpflichtende Fortbildung, Beratung, Supervision 
setzen sich die Leitungsteams ebenso wie alle Mitarbeitenden individuell 
und im Team macht- und diskriminierungskritisch mit ihrer Haltung und 
ihrem Handeln auseinander. Sie reflektieren ergebnisorientiert und 
setzen die aus den Erkenntnissen abgeleiteten Maßnahmen planvoll um.

10 
 
Sie entwickeln – unterstützt durch rechtliche Vorgaben und eine 
gesamtstädtische Strategie – Verfahrensweisen, um Diskriminierung zu 
begegnen, Vielfalt zu moderieren und eine von Gleichberechtigung, 
Wertschätzung, Respekt und Toleranz geprägte Organisationskultur zu 
schaffen, die potenziell alle Menschen als Mitarbeitende im Management, 
Kulturakteur*innen im Programm und Publikum anzieht.  
Durch ihre Haltung und ihre Programme befördern die städtischen 
Kulturinstitutionen aktiv die Begegnung verschiedener Menschen und 
den konstruktiven Diskurs kontroverser Standpunkte. Sie betonen das 
menschlich Einende und beugen aktiv gesellschaftlicher Fragmentierung 
und Spaltung vor. Sie sind sich bewusst, dass Vielfalt auch Spannung 
und Notwendigkeit demokratischer Aushandlung bedeutet. Diese 
Aushandlung erfolgt machtkritisch und auf der Basis des demokratischen 
Werteverständnisses.  
 
Vielfalt durch: Abbau von Barrieren 
Die Auswirkungen von Barrieren auf die Kulturteilhabe sind verschieden 
und können zum vollständigen Ausschluss von Teilhabe führen. Der 
Abbau von Barrieren schafft oftmals erst die Voraussetzung für Teilhabe.  
Die Kulturinstitutionen setzen sich daher fortwährend strukturiert und 
ganzheitlich mit Barrieren und Ausschlüssen auseinander, die sie in 
Bezug auf Mitarbeitende, Akteur*innen, Publikum, kulturelle Praxis 
produzieren und bauen diese schrittweise ab.  
Sie nehmen Bedürfnisse und daraus resultierende Bedarfe für die 
Kulturteilhabe ernst und entwickeln daraus neue Vorgehensweisen, 
Qualitätskriterien und Standards. Hierbei werden rechtliche Vorgaben 
konsequent umgesetzt und neue Vorgaben erarbeitet. 
Dazu entwickeln sie ein faktenorientiertes Verständnis von Bedarfen und 
Barrieren. Diese Barrieren können sowohl baulich als auch technisch 
sein. Sie können die Sprache, das Sehen, die Mobilität, das Hören und 
(sprachliches) Verstehen betreffen; ebenso Vorurteile, Diskriminierung, 
Habitus, (kulturelles) Vorwissen und -erfahrungen, biografische 
Sie entwickeln – unterstützt durch rechtliche Vorgaben und eine 
gesamtstädtische Strategie – Verfahrensweisen, um Diskriminierung zu 
begegnen, Vielfalt zu moderieren und eine von Gleichberechtigung, 
Wertschätzung, Respekt und Toleranz geprägte Organisationskultur zu 
schaffen, die potenziell alle Menschen als Mitarbeitende im Management, 
Kulturakteur*innen im Programm und Publikum anzieht.  
Durch ihre Haltung und ihre Programme befördern die städtischen 
Kulturinstitutionen aktiv die Begegnung verschiedener Menschen und 
den konstruktiven Diskurs kontroverser Standpunkte. Sie betonen das 
menschlich Einende und beugen aktiv gesellschaftlicher Fragmentierung 
und Spaltung vor. Sie sind sich bewusst, dass Vielfalt auch Spannung 
und Notwendigkeit demokratischer Aushandlung bedeutet. Diese 
Aushandlung erfolgt machtkritisch und auf der Basis des demokratischen 
Werteverständnisses.  
 
Vielfalt durch: Abbau von Barrieren 
Die Auswirkungen von Barrieren auf die Kulturteilhabe sind verschieden 
und können zum vollständigen Ausschluss von Teilhabe führen. Der 
Abbau von Barrieren schafft oftmals erst die Voraussetzung für Teilhabe.  
Die Kulturinstitutionen setzen sich daher fortwährend strukturiert und 
ganzheitlich mit Barrieren und Ausschlüssen auseinander, die sie in 
Bezug auf Mitarbeitende, Akteur*innen, Publikum, kulturelle Praxis 
produzieren und bauen diese schrittweise ab.  
Sie nehmen Bedürfnisse und daraus resultierende Bedarfe für die 
Kulturteilhabe ernst und entwickeln daraus neue Vorgehensweisen, 
Qualitätskriterien und Standards. Hierbei werden rechtliche Vorgaben 
konsequent umgesetzt und neue Vorgaben erarbeitet. 
Dazu entwickeln sie ein faktenorientiertes Verständnis von Bedarfen und 
Barrieren. Diese Barrieren können sowohl baulich als auch technisch 
sein. Sie können die Sprache, das Sehen, die Mobilität, das Hören und 
(sprachliches) Verstehen betreffen; ebenso Vorurteile, Diskriminierung, 
Habitus, (kulturelles) Vorwissen und -erfahrungen, biografische

11 
 
Merkmale und Wohnkontexte sowie Abläufe, Kosten, Ansprache, 
Uhrzeit/Dauer.  
Mit Kosten verbundene Bedarfe, wie z.B. Mehrsprachigkeit, 
Assistenzkosten für Personal mit Behinderung, Audiodeskription oder 
Leichte Sprache werden diskriminierungsfrei anerkannt und ihre Kosten 
ebenso wie Schulungen zum Wissensaufbau in den Haushalt integriert. 
Die barrierearme (bauliche) Gestaltung der Kulturinstitutionen wird 
sukzessive verfolgt.  
Anstatt stereotypisierende Zielgruppenkategorien zu verwenden (wie z.B. 
Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit 
Behinderung), konzentrieren sich die Kulturinstitutionen darauf, welche 
Zugangshürden sie in Bezug auf welche Merkmale und Voraussetzungen 
(z.B. in Bezug auf Körper, Sinne, Sprache, kulturelles Vorwissen) 
produzieren und wie barrierearme Zugänge geschaffen werden können.  
Hierfür entwickeln sie entsprechende Konzepte und Verfahren, die 
Management-Bestandteil der Organisationsstruktur sind, von der 
Hausleitung verantwortet werden und deren Steuerung festgelegt wird. 
Die Barrierefreiheitskonzepte beziehen sich auf Personal, Programm, 
Publikum und Räume. Ihre Umsetzung wird von einem 
gesamtstädtischen Monitoring begleitet und überprüft. 
 
 
Aus der Auseinandersetzung mit Barrieren und deren Abbau resultieren 
Gestaltungskriterien, die auf alles, was neu entsteht, angewendet 
werden. In der Kulturproduktion werden Prinzipien der integrierten 
Barrierefreiheit („Aesthetics of Access“) eingesetzt.  
Die Qualitätskriterien geeigneter Maßnahmen des Barriereabbaus 
werden partizipativ mit Menschen entwickelt, die von Barrieren betroffen 
sind. Es wird ein angemessener Teil des regulären Budgets der 
Organisationen für den Abbau von Barrieren und entsprechende 
Maßnahmen verwendet.  
 
Merkmale und Wohnkontexte sowie Abläufe, Kosten, Ansprache, 
Uhrzeit/Dauer.  
Mit Kosten verbundene Bedarfe, wie z.B. Mehrsprachigkeit, 
Assistenzkosten für Personal mit Behinderung, Audiodeskription oder 
Leichte Sprache werden diskriminierungsfrei anerkannt und ihre Kosten 
ebenso wie Schulungen zum Wissensaufbau in den Haushalt integriert. 
Die barrierefreie (bauliche) Gestaltung der Kulturinstitutionen wird 
sukzessive verfolgt.  
Anstatt stereotypisierende Zielgruppenkategorien zu verwenden (wie z.B. 
Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit 
Behinderung), konzentrieren sich die Kulturinstitutionen darauf, welche 
Zugangshürden sie in Bezug auf welche Merkmale und Voraussetzungen 
(z.B. in Bezug auf Körper, Sinne, Sprache, kulturelles Vorwissen) 
produzieren und wie barrierefreie Zugänge geschaffen werden können.  
Hierfür entwickeln sie entsprechende Konzepte und Verfahren, die 
Management-Bestandteil der Organisationsstruktur sind, von der 
Hausleitung verantwortet werden und deren Steuerung festgelegt wird. 
Die Barrierefreiheitskonzepte beziehen sich auf Personal, Programm, 
Publikum und Räume. Die Maßnahmen werden mit ausreichenden 
Ressourcen für Personal- und Sachmittel im Haushalt angesetzt. Ihre 
Umsetzung wird von einem gesamtstädtischen Monitoring begleitet und 
überprüft. 
Aus der Auseinandersetzung mit Barrieren und deren Abbau resultieren 
Gestaltungskriterien, die auf alles, was neu entsteht, angewendet 
werden. In der Kulturproduktion werden Prinzipien der integrierten 
Barrierefreiheit („Aesthetics of Access“) eingesetzt.  
Die Qualitätskriterien geeigneter Maßnahmen des Barriereabbaus und 
deren Umsetzung werden partizipativ mit Menschen entwickelt, die von 
Barrieren betroffen sind. Es wird ein ausreichender Teil des regulären 
Budgets der Organisationen für den Abbau von Barrieren und 
entsprechende Maßnahmen verwendet.

12 
 
 
Vielfalt durch: Vielfalt und Vielfaltskompetenzen im Personal  
Um Personal in allen Organisationsbereichen, einschließlich der 
Leitungsteams, an Vielfalt orientiert zu entwickeln, braucht es aktive, 
strategische Maßnahmen. Hierzu zählen z.B. realistische 
Zugangsvoraussetzungen, die Erweiterung von Auswahlkriterien, der 
Abbau von Barrieren im Personalrecruiting, Verbreiterung der 
Bewerbungskanäle und gezielte Suche nach entsprechendem Personal 
sowie Diversität in Auswahlgremien und Nachwuchsförderung. Die 
Kulturinstitutionen nutzen die Rechtsgrundlage der positiven 
Maßnahmen, um aktiv die Teilhabe unterrepräsentierter 
Personengruppen zu befördern. Zielzahlen, die sich an der 
Vielfaltsstruktur der Bevölkerung orientieren, unterstützen die 
Entwicklung.  
Die Kulturinstitutionen beteiligen sich am chancengerechten Aufbau von 
(künstlerischem) Nachwuchs und signalisieren gegenüber 
Ausbildungsstätten und künstlerischen Hochschulen den Bedarf an 
vielfältigem Personal.  
Vielfältiges Wissen, vielfältige Erfahrungen, unterschiedliche Maßstäbe, 
Verschiedenheit von Kunst- und Kulturverständnis, Perspektiven, 
kulturellen Ausdrucksformen und Körperlichkeiten begünstigen Vielfalt im 
Programm und damit auch die Vielfalt von Besucher*innen. Die 
Kulturinstitutionen entwickeln ihr Personal entsprechend. Tradierte 
Vorstellungen und Konzepte von Fähigkeiten, Wissen, Kanon und 
Repertoires werden hierzu kritisch hinterfragt und erweitert. 
Vielfaltsorientierte, diversitätssensible Organisationskultur braucht 
Leitungsteams und Mitarbeitende, die entsprechende Kompetenzen 
haben. Dazu gehören u.a. die Anerkennung von und der Umgang mit 
Vielfalt, Antidiskriminierung, ein macht- und diskriminierungskritischer 
Arbeitsstil, Ambiguitätstoleranz, Flexibilität, lebenslanges Lernen und das 
Interesse an Vielfalt.  
Kompetenzen in der Gestaltung von Kulturteilhabe in Vielfalt sind Teil der 
Leistungsanforderungen an Leitung und Programmkurator*innen und 
 
Vielfalt durch: Vielfalt und Vielfaltskompetenzen im Personal  
Um Personal in allen Organisationsbereichen, einschließlich der 
Leitungsteams, an Vielfalt orientiert zu entwickeln, braucht es aktive, 
strategische Maßnahmen. Hierzu zählen z.B. realistische 
Zugangsvoraussetzungen, die Erweiterung von Auswahlkriterien, der 
Abbau von Barrieren im Personalrecruiting, Verbreiterung der 
Bewerbungskanäle und gezielte Suche nach entsprechendem Personal 
sowie Diversität in Auswahlgremien und Nachwuchsförderung. Die 
Kulturinstitutionen nutzen die Rechtsgrundlage der positiven 
Maßnahmen, um aktiv die Teilhabe unterrepräsentierter 
Personengruppen zu befördern. Zielzahlen, die sich an der 
Vielfaltsstruktur der Bevölkerung orientieren, unterstützen die 
Entwicklung.  
Die Kulturinstitutionen beteiligen sich am chancengerechten Aufbau von 
(künstlerischem) Nachwuchs und signalisieren gegenüber 
Ausbildungsstätten und künstlerischen Hochschulen den Bedarf an 
vielfältigem Personal.  
Vielfältiges Wissen, vielfältige Erfahrungen, unterschiedliche Maßstäbe, 
Verschiedenheit von Kunst- und Kulturverständnis, Perspektiven, 
kulturellen Ausdrucksformen und Körperlichkeiten begünstigen Vielfalt im 
Programm und damit auch die Vielfalt von Besucher*innen. Die 
Kulturinstitutionen entwickeln ihr Personal entsprechend. Tradierte 
Vorstellungen und Konzepte von Fähigkeiten, Wissen, Kanon und 
Repertoires werden hierzu kritisch hinterfragt und erweitert. 
Vielfaltsorientierte, diversitätssensible Organisationskultur braucht 
Leitungsteams und Mitarbeitende, die entsprechende Kompetenzen 
haben. Dazu gehören u.a. die Anerkennung von und der Umgang mit 
Vielfalt, Antidiskriminierung, ein macht- und diskriminierungskritischer 
Arbeitsstil, Ambiguitätstoleranz, Flexibilität, lebenslanges Lernen und das 
Interesse an Vielfalt.  
Kompetenzen in der Gestaltung von Kulturteilhabe in Vielfalt sind Teil der 
Leistungsanforderungen an Leitung und Programmkurator*innen und

13 
 
Personal in der Vermittlung. Soziale Kompetenzen, Expertise in Teilhabe 
in Vielfalt, die Bereitschaft, tradierte Arbeitsweisen zu erneuern und neue 
Formate, Settings etc. auszuprobieren, werden inhaltlicher 
Fachkompetenz gleichgestellt. Bei Neueinstellungen werden sie 
berücksichtigt und in bestehenden Teams gefördert. Auswahlgremien 
und Findungskommissionen werden, besonders mit Blick auf von 
Diskriminierung betroffene Personengruppen, vielfältig besetzt und 
städtische Mitarbeiter*innen aus den Personalabteilungen entsprechend 
in ihrer Urteilskraft geschult. 
 
Vielfalt durch: Vielfalt im Programm 
Das Programm wird aus der Perspektive einer (potenziell) vielfältigen 
Besucherschaft betrachtet und in dieser Wechselwirkung erarbeitet. Das 
Programm reflektiert und repräsentiert die Vielfalt der Kulturpraxis und 
Ausdrucksformen.  
Durch den multiperspektivischen Umgang mit den eigenen Inhalten, 
Artefakten, Objekten und Materialien und der Erforschung und 
Präsentation ihrer inneren Diversität wird Teilhabe in Vielfalt begünstigt. 
Die Inhalte, Themen, Artefakte, Objekte, Materialien und Repertoires der 
Kulturinstitutionen werden vielfaltsorientiert aktualisiert und erweitert. 
Die Kölner Kulturinstitutionen identifizieren Schnittstellen ihrer Inhalte, 
Themen, Arbeitsweisen, Materialien und Artefakte mit anderen Bereichen 
der Gesellschaft mit dem Ziel, die Anschlussfähigkeit an verschiedenste 
Bedeutungszusammenhänge und Interessen zu befördern.  
Durch die Arbeit an der Schnittstelle zu Themen, Interessen, 
zeitaktuellen Fragestellungen, kulturellen Alltagspraktiken und 
Sprachgebrauch einer breiten Bevölkerung werden Anknüpfungspunkte 
vergrößert. Diese Arbeit wird nicht als Zusatzaufgabe gesehen, sondern 
als Gelegenheit zur Stärkung der eigenen Relevanz und als kreative 
Chance. 
Vermittlungsansätze und der Abbau von Barrieren werden in die 
Programmproduktion integriert und nicht nachträglich entwickelt. 
Personal in der Vermittlung. Soziale Kompetenzen, Expertise in Teilhabe 
in Vielfalt, die Bereitschaft, tradierte Arbeitsweisen zu erneuern und neue 
Formate, Settings etc. auszuprobieren, werden inhaltlicher 
Fachkompetenz gleichgestellt. Bei Neueinstellungen werden sie 
berücksichtigt und in bestehenden Teams gefördert. Auswahlgremien 
und Findungskommissionen werden, besonders mit Blick auf von 
Diskriminierung betroffene Personengruppen, vielfältig besetzt und 
städtische Mitarbeiter*innen aus den Personalabteilungen entsprechend 
in ihrer Urteilskraft geschult. 
 
Vielfalt durch: Vielfalt im Programm 
Das Programm wird aus der Perspektive einer (potenziell) vielfältigen 
Besucherschaft betrachtet und in dieser Wechselwirkung erarbeitet. Das 
Programm reflektiert und repräsentiert die Vielfalt der Kulturpraxis und 
Ausdrucksformen.  
Durch den multiperspektivischen Umgang mit den eigenen Inhalten, 
Artefakten, Objekten und Materialien und der Erforschung und 
Präsentation ihrer inneren Diversität wird Teilhabe in Vielfalt begünstigt. 
Die Inhalte, Themen, Artefakte, Objekte, Materialien und Repertoires der 
Kulturinstitutionen werden vielfaltsorientiert aktualisiert und erweitert. 
Die Kölner Kulturinstitutionen identifizieren Schnittstellen ihrer Inhalte, 
Themen, Arbeitsweisen, Materialien und Artefakte mit anderen Bereichen 
der Gesellschaft mit dem Ziel, die Anschlussfähigkeit an verschiedenste 
Bedeutungszusammenhänge und Interessen zu befördern.  
Durch die Arbeit an der Schnittstelle zu Themen, Interessen, 
zeitaktuellen Fragestellungen, kulturellen Alltagspraktiken und 
Sprachgebrauch einer breiten Bevölkerung werden Anknüpfungspunkte 
vergrößert. Diese Arbeit wird nicht als Zusatzaufgabe gesehen, sondern 
als Gelegenheit zur Stärkung der eigenen Relevanz und als kreative 
Chance. 
Vermittlungsansätze und der Abbau von Barrieren werden in die 
Programmproduktion integriert und nicht nachträglich entwickelt.

14 
 
Verschiedene Strategien der Gast-Kuration, Co-Kuration und 
Partizipation unterstützen die Vielfaltsentwicklung.  
 
Vielfalt durch: Vergrößerung von Kontaktflächen und 
Beziehungsaufbau 
Die Entscheidung zur Kulturteilhabe erfolgt nicht ausschließlich auf der 
Grundlage inhaltlicher und thematischer Interessen, sondern ebenso auf 
der Basis von Formaten, Settings, (digitaler) Aufbereitung, Orten, 
Raumumgebungen, die Art der Ansprache, die Terminierung und Dauer 
von Veranstaltungen.  
Die städtischen Kulturinstitutionen verwenden einen Teil ihres regulären 
Budgets und ihrer Personalressourcen, um neue, Vielfalt fördernde 
Formate, Settings, Raumumgebungen und Konzepte der 
Innenarchitektur zu entwickeln und in allen Kölner Stadtteilen zu wirken. 
Orientierungspunkt der Entwicklung ist lokale, überregionale und 
internationale Best Practice aus der Kultur ebenso wie aus anderen 
Gesellschaftsbereichen.  
Sie verbreitern ihre Kommunikationsstrategien und bauen Beziehungen 
auf zu Multiplikator*innen, Organisationen und Initiativen über den 
Kulturbereich hinaus. Sie bauen aktiv Kontakt auf zu denen, die fehlen. 
Sie wirken kooperierend hinein in vielfältige Kontexte und 
Bedeutungszusammenhänge, auch außerhalb des Kulturbereichs und 
arbeiten mit vielfältigen Akteur*innen, Institutionen, Initiativen, 
Interessensvertretungen aller Stadtteile zusammen, deren Kompetenzen 
und Wissen als gleichwertig anerkannt wird. Die Kooperationskontexte 
bilden die Kölner Stadtgesellschaft in der Breite ab und erstrecken sich 
über die ganze Stadt. Sie hierarchisieren diese Kontexte nicht.  
 
 
Vielfalt durch: Vielfalt in der Vermittlung und Kulturellen Bildung 
Verschiedene Strategien der Gast-Kuration, Co-Kuration und 
Partizipation unterstützen die Vielfaltsentwicklung.  
 
Vielfalt durch: Vergrößerung von Kontaktflächen und 
Beziehungsaufbau 
Die Entscheidung zur Kulturteilhabe erfolgt nicht ausschließlich auf der 
Grundlage inhaltlicher und thematischer Interessen, sondern ebenso auf 
der Basis von Formaten, Settings, (digitaler) Aufbereitung, Orten, 
Raumumgebungen, die Art der Ansprache, die Terminierung und Dauer 
von Veranstaltungen.  
Die städtischen Kulturinstitutionen verwenden einen Teil ihres regulären 
Budgets und ihrer Personalressourcen, um neue, Vielfalt fördernde 
Formate, Settings, Raumumgebungen und Konzepte der 
Innenarchitektur zu entwickeln und in allen Kölner Stadtteilen zu wirken. 
Orientierungspunkt der Entwicklung ist lokale, überregionale und 
internationale Best Practice aus der Kultur ebenso wie aus anderen 
Gesellschaftsbereichen.  
Sie verbreitern ihre Kommunikationsstrategien und bauen Beziehungen 
auf zu Multiplikator*innen, Organisationen und Initiativen über den 
Kulturbereich hinaus. Sie bauen aktiv Kontakt auf zu denen, die fehlen. 
Sie wirken kooperierend hinein in vielfältige Kontexte und 
Bedeutungszusammenhänge, auch außerhalb des Kulturbereichs und 
arbeiten mit vielfältigen Akteur*innen, Institutionen, Initiativen, 
Interessensvertretungen aller Stadtteile zusammen, deren Kompetenzen 
und Wissen als gleichwertig anerkannt wird. Die Kooperationskontexte 
bilden die Kölner Stadtgesellschaft in der Breite ab und erstrecken sich 
über die ganze Stadt. Sie hierarchisieren diese Kontexte nicht.  
 
 
Vielfalt durch: Vielfalt in der Vermittlung und Kulturellen Bildung

15 
 
Themen und Inhalte multidimensional, multisensorisch und -medial aus 
der Perspektive eines breiten, vielfältigen Publikums macht- und 
diskriminierungskritisch aufzubereiten, wird der Vielfalt der Bevölkerung 
gerecht und vergrößert die Kontaktfläche zu einem größeren Publikum. 
Voraussetzung hierfür ist eine konsequent nutzer*innenorientierte 
Perspektive, die die Verschiedenheit von kulturellen Kontexten und Arten 
des Wissenserwerbs, kognitiven und (formalen) 
Bildungsvoraussetzungen, Wahrnehmungskanälen und -typen 
hierarchiefrei anerkennt.   
Die Kulturinstitutionen der Stadt Köln machen die Verschiedenheit der 
Voraussetzungen von (potenziellem) Publikum zum Ausgangspunkt für 
eine vielfältige, diversitätssensible, kreative Gestaltung ihrer Themen, 
Inhalte und Produktionen. Vermittlung wird dabei nicht als dem 
Programm und der Kulturproduktion nachgeordnet verstanden, sondern 
als Perspektive in die Programmgestaltung und Produktionsplanung 
integriert. (Programm-)Kurator*innen, Regisseur*innen, Dramaturg*innen 
und Mitarbeitende aus der Vermittlung arbeiten hierbei, unterstützt durch 
externe Berater*innen, eng zusammen.  
Die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen selbst künstlerisch und 
kuratorisch tätig zu werden, Kulturpraktiken auszuprobieren, Themen 
diversitätssensibel zu diskutieren, Inhalte kritisch und kontrovers im 
Dialog zu beleuchten, befördert das Interesse an den Kulturinstitutionen 
der Stadt Köln und den partizipativen Wissensaufbau.  
Die Kulturinstitutionen der Stadt Köln verstehen sich als Orte, an denen 
gemeinsam und in Wechselwirkung mit der Vielfalt der Stadtbevölkerung 
Wissensaufbau stattfindet und die Themen und Inhalte der 
Kulturinstitutionen auf der Basis eines demokratischen 
Werteverständnisses konstruktiv diskutiert werden.  
Kulturelle Bildungsangebote wie Führungen, Workshops, Projekte und 
Dialogveranstaltungen werden diversitätsorientiert und barrierearm von 
einem vielfältigen Personal gestaltet. Sie befördern die 
diversitätssensible Begegnung von Menschen unterschiedlicher 
Themen und Inhalte multidimensional, multisensorisch und -medial aus 
der Perspektive eines breiten, vielfältigen Publikums macht- und 
diskriminierungskritisch aufzubereiten, wird der Vielfalt der Bevölkerung 
gerecht und vergrößert die Kontaktfläche zu einem größeren Publikum. 
Voraussetzung hierfür ist eine konsequent nutzer*innenorientierte 
Perspektive, die die Verschiedenheit von kulturellen Kontexten und Arten 
des Wissenserwerbs, kognitiven und (formalen) 
Bildungsvoraussetzungen, Wahrnehmungskanälen und -typen 
hierarchiefrei anerkennt.   
Die Kulturinstitutionen der Stadt Köln machen die Verschiedenheit der 
Voraussetzungen von (potenziellem) Publikum zum Ausgangspunkt für 
eine vielfältige, diversitätssensible, kreative Gestaltung ihrer Themen, 
Inhalte und Produktionen. Vermittlung wird dabei nicht als dem 
Programm und der Kulturproduktion nachgeordnet verstanden, sondern 
als Perspektive in die Programmgestaltung und Produktionsplanung 
integriert. (Programm-)Kurator*innen, Regisseur*innen, Dramaturg*innen 
und Mitarbeitende aus der Vermittlung arbeiten hierbei, unterstützt durch 
externe Berater*innen, eng zusammen.  
Die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen selbst künstlerisch und 
kuratorisch tätig zu werden, Kulturpraktiken auszuprobieren, Themen 
diversitätssensibel zu diskutieren, Inhalte kritisch und kontrovers im 
Dialog zu beleuchten, befördert das Interesse an den Kulturinstitutionen 
der Stadt Köln und den partizipativen Wissensaufbau.  
Die Kulturinstitutionen der Stadt Köln verstehen sich als Orte, an denen 
gemeinsam und in Wechselwirkung mit der Vielfalt der Stadtbevölkerung 
Wissensaufbau stattfindet und die Themen und Inhalte der 
Kulturinstitutionen auf der Basis eines demokratischen 
Werteverständnisses konstruktiv diskutiert werden.  
Kulturelle Bildungsangebote wie Führungen, Workshops, Projekte und 
Dialogveranstaltungen werden diversitätsorientiert und barrierefrei von 
einem vielfältigen Personal gestaltet. Sie befördern die 
diversitätssensible Begegnung von Menschen unterschiedlicher

16 
 
Generationen, Voraussetzungen, Herkunft und Lebenskontexte und 
stärken gesellschaftliches Miteinander. 
 
Vielfalt durch: Aktualisierung und Erneuerung von Organisations- 
und Budgetstrukturen 
Kulturteilhabe in Vielfalt strategisch zu verfolgen, bedeutet fortwährend 
Ergebnisziele (wie z.B. die Anzahl von Aufführungen und Ausstellungen, 
Arbeitsweisen, Abläufe, Organisations-, Personal- und Budgetstrukturen) 
zu reflektieren, zu aktualisieren und gegebenenfalls zu erneuern.  
Die Entwicklung von Kulturteilhabe in Vielfalt in Bezug auf Personal und 
Publikum als Kernaufgabe und nicht als zusätzliche Aufgabe zu 
begreifen, setzt ihre Implementierung in die Grundstrukturen des 
Managements voraus.  
Kulturteilhabe in Vielfalt als integrierte Aufgabe aller 
Organisationsbereiche zu begreifen und nicht nachgeordnet, erfordert 
Wissens- und Kompetenzentwicklung sowie neue Abläufe und 
Herangehensweisen in der Zusammenarbeit der Organisationsbereiche. 
Diese Entwicklung braucht Steuerung und Personalressourcen. 
Die Entwicklung kultureller Teilhabe in Vielfalt ist im Management der 
Kulturinstitutionen verankert, wird als Aufgabe aller Mitarbeitenden 
verstanden und von den Leitungsteams der einzelnen Organisationen 
verantwortet. Sie ist integrierter Bestandteil der gesamten Organisation, 
all ihrer Bereiche und wird nicht an einzelne Organisationsbereiche oder 
Personen delegiert oder ausgelagert.  
Der Informationsfluss zwischen den Organisationsbereichen wird 
organisiert und durch Zuständigkeiten geregelt. Um die Entwicklung zu 
befördern, wird bereichsübergreifend Personal zur Steuerung, 
Qualitätssicherung und Kommunikation eingesetzt, zum Beispiel durch 
Diversitätsmanager*innen. 
Organisationsbereiche wie Kulturelle Bildung, Vermittlung, Pädagogik, 
die bereits in besonderem Maße über Wissen und Expertise in 
Vielfaltsorientierung und der Begegnung von Menschen unterschiedlicher 
Generationen, Voraussetzungen, Herkunft und Lebenskontexte und 
stärken gesellschaftliches Miteinander. 
 
Vielfalt durch: Aktualisierung und Erneuerung von Organisations- 
und Budgetstrukturen 
Kulturteilhabe in Vielfalt strategisch zu verfolgen, bedeutet fortwährend 
Ergebnisziele (wie z.B. die Anzahl von Aufführungen und Ausstellungen, 
Arbeitsweisen, Abläufe, Organisations-, Personal- und Budgetstrukturen) 
zu reflektieren, zu aktualisieren und gegebenenfalls zu erneuern.  
Die Entwicklung von Kulturteilhabe in Vielfalt in Bezug auf Personal und 
Publikum als Kernaufgabe und nicht als zusätzliche Aufgabe zu 
begreifen, setzt ihre verpflichtende Implementierung in die 
Grundstrukturen des Managements voraus.  
Kulturteilhabe in Vielfalt als integrierte Aufgabe aller 
Organisationsbereiche zu begreifen und nicht nachgeordnet, erfordert 
Wissens- und Kompetenzentwicklung sowie neue Abläufe und 
Herangehensweisen in der Zusammenarbeit der Organisationsbereiche. 
Diese Entwicklung braucht Steuerung und Personalressourcen. 
Die Entwicklung kultureller Teilhabe in Vielfalt ist im Management der 
Kulturinstitutionen verankert, wird als Aufgabe aller Mitarbeitenden 
verstanden und von den Leitungsteams der einzelnen Organisationen 
verantwortet. Sie ist integrierter Bestandteil der gesamten Organisation, 
all ihrer Bereiche und wird nicht an einzelne Organisationsbereiche oder 
Personen delegiert oder ausgelagert.  
Der Informationsfluss zwischen den Organisationsbereichen wird 
organisiert und durch Zuständigkeiten geregelt. Um die Entwicklung zu 
befördern, wird bereichsübergreifend Personal zur Steuerung, 
Qualitätssicherung und Kommunikation eingesetzt, zum Beispiel durch 
Diversitätsmanager*innen. 
Organisationsbereiche wie Kulturelle Bildung, Vermittlung, Pädagogik, 
die bereits in besonderem Maße über Wissen und Expertise in 
Vielfaltsorientierung und der Begegnung von Menschen unterschiedlicher

17 
 
Voraussetzungen verfügen, brauchen eine Aufwertung im 
Organisationsgefüge und müssen von Anfang an gleichberechtigt in die 
Programmentwicklung einbezogen werden.  
Die Kulturinstitutionen verwenden einen angemessenen Teil ihres 
regulären Budgets und ihrer Ressourcen zur Entwicklung von neuen 
Arbeitsweisen, Programminhalten, Formaten, Raumumgebungen und 
Kooperationen, die dem vielfaltsorientierten Aufbau und der Entwicklung 
von Publikum und Personal sowie der Beziehungspflege gewidmet sind. 
Sie beziehen dabei externe Expertise ein. Diese Aufbau- und 
Entwicklungsarbeit ist allen anderen Aktivitäten gleichgestellt und wird 
nicht als Sonderbereich oder nachrangig betrachtet. Sie ist in das 
Gesamtgefüge der Organisationsaktivitäten integriert. Die Personal-, 
Programm- und Publikumsentwicklung im Sinne des Vielfaltskriteriums ist 
gleichwertiger Bestandteil aller anderen Kostenbereiche.  
 
 
Durch den kollegialen spartenübergreifenden Austausch mit den anderen 
Kölner Kulturinstitutionen, der Freien Szene und externer Expertise wird 
den Kulturinstitutionen ermöglicht, ihr Wissen im Sinne sozialer 
Nachhaltigkeit zu ergänzen und zu Exzellenz hin zu entwickeln. 
 
Vielfalt durch: Strategie und Steuerung 
Kulturteilhabe in Vielfalt ist Kernaufgabe der Kulturinstitutionen. Sie wird 
in den städtischen Aufgaben- und Zielstellungen ergebnisorientiert und 
messbar formuliert. Ihre Umsetzung wird überprüft. 
Innerhalb der einzelnen Kulturinstitutionen wird Kulturteilhabe in Vielfalt 
von den Leitungsteams verantwortet, gesamtorganisational bearbeitet, 
evaluiert und durch eine gesamtstädtische Strategie unterstützt. Durch 
regelmäßige Erhebungen wird die Zielerreichung überprüft und 
Handlungsstrategien gegebenenfalls angepasst.  
Da sie in alle Organisationsbereiche hineinstrahlt, kann Kulturteilhabe in 
Vielfalt nicht isoliert betrachtet werden. Verantwortet und gesteuert von 
Voraussetzungen verfügen, brauchen eine Aufwertung im 
Organisationsgefüge und müssen von Anfang an gleichberechtigt in die 
Programmentwicklung einbezogen werden.  
Die Kulturinstitutionen verwenden einen angemessenen Teil ihres 
regulären Budgets und ihrer Ressourcen zur Entwicklung von neuen 
Arbeitsweisen, Programminhalten, Formaten, Raumumgebungen und 
Kooperationen, die dem vielfaltsorientierten Aufbau und der Entwicklung 
von Publikum und Personal sowie der Beziehungspflege gewidmet sind. 
Personengruppen, die von Barrieren betroffen sind, werden frühzeitig 
beteiligt, ebenso wie entsprechendes externes Fachpersonal. Diese 
Aufbau- und Entwicklungsarbeit ist allen anderen Aktivitäten 
gleichgestellt und wird nicht als Sonderbereich oder nachrangig 
betrachtet. Sie ist in das Gesamtgefüge der Organisationsaktivitäten 
integriert. Die Personal-, Programm- und Publikumsentwicklung im Sinne 
des Vielfaltskriteriums ist gleichwertiger Bestandteil aller anderen 
Kostenbereiche.  
Durch den kollegialen spartenübergreifenden Austausch mit den anderen 
Kölner Kulturinstitutionen, der Freien Szene und externer Expertise wird 
den Kulturinstitutionen ermöglicht, ihr Wissen im Sinne sozialer 
Nachhaltigkeit zu ergänzen und zu Exzellenz hin zu entwickeln. 
 
Vielfalt durch: Strategie und Steuerung 
Kulturteilhabe in Vielfalt ist Kernaufgabe der Kulturinstitutionen. Sie wird 
in den städtischen Aufgaben- und Zielstellungen ergebnisorientiert und 
messbar formuliert. Ihre Umsetzung wird regelmäßig überprüft. 
Innerhalb der einzelnen Kulturinstitutionen wird Kulturteilhabe in Vielfalt 
von den Leitungsteams verantwortet, gesamtorganisational bearbeitet, 
evaluiert und durch eine gesamtstädtische Strategie unterstützt. Durch 
regelmäßige Erhebungen wird die Zielerreichung überprüft und 
Handlungsstrategien gegebenenfalls angepasst.  
Da sie in alle Organisationsbereiche hineinstrahlt, kann Kulturteilhabe in 
Vielfalt nicht isoliert betrachtet werden. Verantwortet und gesteuert von

18 
 
den Leitungsteams der Kulturorganisationen müssen Ziele gemeinsam 
mit Mitarbeitenden aus allen Organisationsbereichen formuliert werden.  
Jede Kulturinstitution hat eine individuelle, ihr entsprechende Strategie, 
setzt eigene Schwerpunkte inkl. Evaluation und Monitoring, die durch 
allgemeine, für alle Kulturinstitutionen verbindliche gesamtstädtische 
Anforderungen, Zielstellungen und Standards unterstützt wird.  
Die Entwicklung von Kulturteilhabe in Vielfalt in Relation und 
Wechselwirkung mit den Inhalten der Kulturinstitutionen, verstanden als 
Aufgabe der gesamten Kulturinstitution, ist eine komplexe Aufgabe, 
erfordert Wissen, (neue) operative Ziele und Umsetzungsstrategien.  
Die Kölner Kulturinstitutionen kooperieren untereinander und gemeinsam 
mit anderen Abteilungen der Stadtverwaltung in Bezug auf Wissens- und 
Erfahrungsaufbau. Der Wissensaufbau wird durch externe Expertise 
unterstützt und intern gesteuert. Erarbeitetes Wissen wird 
gesamtstädtisch gebündelt, der Informationsfluss strukturiert und 
befördert. 
 
den Leitungsteams der Kulturorganisationen müssen Ziele gemeinsam 
mit Mitarbeitenden aus allen Organisationsbereichen formuliert werden.  
Jede Kulturinstitution hat eine individuelle, ihr entsprechende Strategie, 
setzt eigene Schwerpunkte inkl. Evaluation und Monitoring, die durch 
allgemeine, für alle Kulturinstitutionen verbindliche gesamtstädtische 
Anforderungen, Zielstellungen und Standards unterstützt wird.  
Die Entwicklung von Kulturteilhabe in Vielfalt in Relation und 
Wechselwirkung mit den Inhalten der Kulturinstitutionen, verstanden als 
Aufgabe der gesamten Kulturinstitution, ist eine komplexe Aufgabe, 
erfordert Wissen, (neue) operative Ziele und Umsetzungsstrategien.  
Die Kölner Kulturinstitutionen kooperieren untereinander und gemeinsam 
mit anderen Abteilungen der Stadtverwaltung in Bezug auf Wissens- und 
Erfahrungsaufbau. Der Wissensaufbau wird durch externe Expertise 
unterstützt und intern gesteuert. Erarbeitetes Wissen wird 
gesamtstädtisch gebündelt, der Informationsfluss strukturiert und 
befördert.

Beratungsverlauf (4)

16.04.2024 Integrationsrat
TOP 5.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.04.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.06.2024 Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik
TOP 9.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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18.06.2024 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
TOP 4.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
1051/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
11.04.2024
Erstellt
19.03.2024 15:38