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2022/0095

Stadtteilschule Arheilgen, Modernisierung und Erweiterung der Gebäude B und Gebäude C

Magistratsvorlage 24.03.2022

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356 Zeichen

Anhang 1  
Planunterlagen 
 
Lageplan 
 
 
 
 
 
 
Perspektive Eingangsbereich/Treppenhaus

2  
 
 
 
 
 
 
Gebäude B, Grundriss Erdgeschoss 
 
 
 
 
 
 
Gebäude B, Grundriss 1. + 2. Obergeschoss

3  
 
 
Gebäude C, Grundriss Erdgeschoss 
 
 
 
Gebäude C, Grundriss 1.Obergeschoss 
 
 
 
Gebäude C, Grundriss 2. Obergeschoss

4  
 
 
Außenanlagenplan

5

6

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248 Zeichen

Punkt 9: Stadtteilschule Arheilgen, Modernisierung und Erweiterung der Gebäude B und 
Gebäude C 
 (V-Nr. 2022/0095) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Umweltschutz und Nachhaltigkeit der 
Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.

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264 Zeichen

Punkt 3: Stadtteilschule Arheilgen, Modernisierung und Erweiterung der Gebäude B und 
Gebäude C 
 (V-Nr. 2022/0095) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Bauen, Stadtplanung, Verkehr und 
Liegenschaften der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.

2022/0095

15637 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
30.03.2022 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat V 
Dezernat IV 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2022/0095 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  16-00022-02-03 Investitionsnummer:  INV00384 
Kostenträger:  201 Sachkonto: 951010 
 
Betreff: Stadtteilschule Arheilgen, Modernisierung und Er weiterung der Gebäude B und 
Gebäude C 
 
Vorlage vom: 24.03.2022  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat stimmt der Fortführung der Entwurfsplanung der Stadtteilschule, Gebäude 
B und C, Erweiterung von 4 -zügig auf 5-zügig zu. 
 
2. Um die Zielsetzung des Stavo -Beschlusses V -Nr. SV-2019/0053 zur CO2 -Reduktion 
umzusetzen, erfolgt eine Teilfinanzierung aus den Mitteln des Klimaschutzkonzeptes von 
IDA.  
 
 
Anlagen: Anhang 1 - Planunterlagen 
Anhang 2 - Stadtteilschule Kostenberechnung  
Anhang 3 - Folgekosten Stadtteilschule

- 2 - 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  24.03.2022  
 
Begründung: 
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis: 
 
Die Stadtteilschule besteht aus mehreren Gebäuden: 
Gebäude A, Hauptgebäude wurde in 2015 grundlegend saniert 
Gebäude D, Mensa und Fachklassentrakt wurde im Jahr 2012 errichtet.   
Gebäude E, Turnhalle steht im Sanierungsfahrplan ab 2026. 
Gebäude B, Klassengebäude wird mit dieser Vorlage modernisiert und erweitert  
Gebäude C, Klassengebäude wird mit dieser Vorlage modernisiert und erweitert. 
 
Gebäude B und Gebäude C: 
Diese beiden Gebäude sind zeitgleich in den 1969 Jahren errichtet worden und in der Substanz 
der 70/80er Jahre unverändert und dringend sanierungsbedürftig. 
 
1. Der Magistrats-Beschluss Nr. 230 vom 12.06.2020 stimmte der Gesamtsanierung mit 
Kosten in Höhe von 13,5 Mio € zu. 
Die ursprüngliche Finanzierung über KIP II mit 7,5 Mio konnte aufgrund der 
notwendigen 
Erweiterung als künftig 5 -zügige kooperative Gesamtschule, die Förder kriterien nicht 
erfüllen. Der Zubau ist im KIP II – Programm ausgeschlossen. Als Ersatzmaßnahme 
wurde die Sanierung der Ernst -Elias-Niebergallschule ins KIP II – Programm bei der WI-
Bank bewilligt. 
 
2. Beschlossen wurde die Umsetzung des Raumprogramms des Schulamtes mit ca. 3.005 
qm Programmfläche, die am Standort mit 2.253 qm Bruttogeschossfläche im Bestand 
und einem Neubauanteil von mindestens 752 qm Bruttogeschossfläche zu beplanen 
war. 
 
3. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, vertreten durch das Immobilienmanagement  
Darmstadt, hat für die Sanierung der beiden Bestandsgebäude und deren 
Erweiterungsneubaus der Stadtteilschule für alle Planerleistungen VgV – Verfahren 
durchgeführt. 
 Als Architekt hat das Architekturbüro Herzig Architekten den Zuschlag erhalten.  
 
4. Auf Grund des Stadtverordneten Beschlusses V -Nr. SV -2019/0053 "Höchste Priorität 
für den Klimaschutz" wird für die Sanierung der Stadtteilschule, Gebäude B und C ein 
umfassendes energetisches Konzept entwickelt. 
Über einen Forschungsauftrag des Landes Hessen unterstützt das Passivhaus.Institut 
als Beratung und Begleitung dieses Projekt.  
 
5.  In der Entwurfsplanung wurden der geringstmögliche Verbrauch an „grauer Energie“ 
berücksichtigt sowie das „Prinzip Cradle to Cradle“ (Wiege zu Wiege) und nicht wie 
früher Cradle to grave angewandt. 
Geplant werden die Gebäude als Hybridbau als Verzahnung zwischen Bestand - und 
Neubau mit dem höchstmöglichen Standard für „Nicht – Wohngebäude“ gemäß den 
aktuellen Leitlinien „Standards für den Hochbau der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

- 4 - 
6. Anträge für einen Zuschuss bei der KfW, Neubau als Energieeffizienzhaus 55 für beide 
Gebäude wurden vor dem Anmeldestopp am 24.01.2022 gestellt. Aufgrund d er 
Annahmeverpflichtung der örtlichen Fernwärme mit „fossilen“ Brennstoffen und dem 
Beiwert kann ein Energieeffizienzhaus 40 trotz geplanten PV -Anlagen auf beiden 
Dächern und Passivhaus -Standard nicht erreicht werden. E -Netz plant in den 
kommenden Jahren eine Umstellung im Bereich der Fernwärme.  
Beantragungen der KFW -Zuschüsse für den Bestand beider Gebäude als 
Energieeffizienzhaus 55 werden noch gestellt und mit der Landesenergiebehörde 
weitere Fördermöglichkeiten geprüft.  
 
7. Für die Sanierung und Erwei terung der Gebäude B und C ist die Aufstellung einer 
temporären Anlage erforderlich. Das Interim, geplant als zwei 2geschossigen Container -
Gebäuden für insgesamt 24 Klassen. Standort soll westlich des Bestandsgebäudes sein. 
Berücksichtigt bei der Position sind die bestehenden Sanitäranschlüsse auf dem 
Grundstück sowie die Feuerwehrzufahrt und die notwendige Aufstellfläche für das 
Anleitern Gebäude D. 
 
8. Terminplan 
 Stellung der temporären Interimsunterkunft:  Januar 2023  
 Beginn Schadstoffsanierung und Entkernung:  März  2023 
 Baubeginn:      Juni   2023 
 Fertigstellung:      Dezember 2024 
 
9. Gebäudekennwerte Stand vom 23.02.2022: 
Grundstücksgröße: 18.495 m², Grillparzerstr. 33, 64291 Darmstadt  
       Gebäude B   Gebäude C 
• Bruttogeschossfläche (BGF):     2.867 m²  2.170 m² 
• Bruttorauminhalt (BRI):   10.357 m³  7.799 m³ 
• Nutzfläche (NUF):      2.415 m²  1.771 m² 
Anzahl der Vollgeschosse:  3     Gebäudeklasse:   3 Lageplan

- 5 - 
 
 
 
Erläuterungsbericht 
 
Der vorliegende Entwurf ist mit allen Fachdisziplinen und den Nutzern abgeklärt. Die 
technischen Überprüfungen des Vorentwurfs sind so eingearbeitet, dass auf Grundlage des 
Entwurfs die Genehmigungsplanung erstellt werden kann.  
Unter Zugrundelegung des ta bellarischen Raumprogramms waren die Aspekte, Innere Er -
schließung, Barrierefreiheit, Äußere Erschließung, Konstruktion, Baulicher Brandschutz so 
umzusetzen, dass die Bedürfnisse der Nutzer erfüllt werden und Architektur entsteht, die 
nachhaltig und wirtschaftlich zu bauen ist. 
 
Pädagogisches Konzept: 
Schule und Schulamt haben sich, neben dem Zuwachs eines weiteren Klassenzuges, auf ein 
offenes Lernkonzept in beiden Gebäuden verständigt. Die Prozessbegleitung wurde von  
Lern|Land|Schaft übernommen. Um das Ja hrgangsoffene Konzept ohne hohen technischen 
Aufwand umzusetzen, wurde die pädagogische Raumentwicklung von Beginn mit einem 
Brandschutzkonzept begleitet.  
 
Städtebauliches Konzept: 
Der Gebäudekomplex Stadtteilschule Arheilgen befindet sich an der Grillpar zerstraße am 
Ortsrand. Die für die Erfüllung des Raumprogramms notwendigen Raumflächen werden durch 
eine Erweiterung der Gebäude B und C realisiert. Da sich auf dem Grundstück zwischen den 
Gebäuden A und B sowie A und C schützenswerte Bäume befinden, erfol gt die Erweiterung von 
Gebäude B in Richtung Ost und Süd, von Gebäude C in Richtung Süd.  
 
Funktionales / organisatorisches Konzept:  
Die innere Gebäudestruktur folgt dem pädagogischen Konzept „Lerncluster“. Im Gebäude B 
befinden sich die Jahrgänge 5 bis 7  mit geschossweiser Anordnung der Lerncluster. Die 
Jahrgänge 8 und 9 sind in sogenannten Jahrgangshäusern im Gebäude C untergebracht. 
Erschlossen werden beide Gebäude über die bereits bestehenden Zugänge. Diese werden mit 
Windfängen im Gebäudeinneren ergän zt. Für die innere Erschließung werden die 
Treppenhäuser im Bestand genutzt und im Neubau jeweils eine Aufzugsanlage. Die 
bestehenden Klassenräume werden weiterhin als diese genutzt. Zusätzlich flexible 
Lernbereiche werden im Erweiterungsbau auf ausgewiese nen Differenzierungsflächen 
angeboten. Besonderheit im Gebäude B ist die Fläche ‚Marktplatz‘ in den Klassenstufen 5 bis 
7. Im Gebäude B wird die Differenzierungsfläche durch Räume für Beratung und 
Lehrervorbereitung gegliedert. Im Gebäude C verteilen sich diese Funktionen vertikal auf die 
Ebenen des jeweiligen Jahrgangshauses. Der Bereich zwischen dem Bestands - und 
Erweiterungsbau wird als ca. 1,00m breite Multifunktionszone ausgebildet. Um Eingriffe in der 
bestehenden Bausubstanz zu vermeiden, erfolgt hier  die vertikale Verteilung der TGA -
Installationen. Darüber hinaus dient diese Zone als Stauraum. Die für den Brandschutz und 
das pädagogische Konzept notwendigen Sichtbezüge aus den Klassenräumen in die 
Lernlandschaft, werden mittels verglasten Wandelementen sichergestellt. 
 
Ausführung unter Beachtung der Klimaschutzziele: 
 
Einschätzung des Passivhaus Institutes zum gegenwärtigen Planungsstand:  
Die Sanierung der Gebäude B und C der Stadtteilschule in Arheilgen soll als qualitätsgeprüftes 
Passivhaus bzw. als  Sanierung mit Passivhaus -Komponenten ('EnerPHit') realisiert werden.

- 6 - 
Hierzu erstellt Passivhaus Institut die Energiebilanz für die beiden Gebäude mit Hilfe des PHPP 
(Passivhaus-Projektierungs-Paket). Alle energetisch relevanten Eigenschaften der Komponenten 
des Gebäudes werden erhoben. Die Energiebilanz wird während des gesamten  
Planungsprozesses bezüglich aller Änderungen und der Auswahl der einzelnen Komponenten 
und deren Eigenschaften aktuell gehalten. Nach derzeitigem Planungsstand (Februar 2022) 
kann festgehalten werden, dass die Planung zur Sanierung der beiden Gebäude B und  C 
hinsichtlich der Energiebilanz gut optimiert wurde. Ein ausführlicher Zwischenbericht und das 
PHPP für beide Gebäude wurde erstellt. Darin sind alle Eigenschaften der Komponenten und 
deren quantitative Auswirkung auf den Energiebedarf der Gebäude dokume ntiert. Vorbehaltlich 
dieser Planungsgrundlage und vorbehaltlich der konkreten Auswahl der Komponenten (z.B. 
Fenster, Lüftungsgeräte), werden beide Gebäude den vom PHI definierten Standard 'EnerPHit' 
erreichen und es wird ein entsprechendes Zertifikat für 'Qualitätsgeprüfte Sanierung EnerPHit' 
für die Gebäude ausgestellt werden können. 
 
Konstruktion und Technischen Anlagen 
Die Bestandsgebäude werden vollständig entkernt, alle nichttragenden Wände werden 
rückgebaut. 
Die Erweiterung der Gebäude B und C werden  in „Hybridbauweise“ errichtet. Hierbei handelt 
es sich um einen Stahlbetonskelettbau mit einer selbsttragenden vorgehängten Fassade, die 
als vorgefertigte Holzrahmenbau ausgeführt wird. Die energetische Sanierung der bestehenden 
Außenwände aus ungedämmten  Sichtbeton erfolgt ebenfalls mit einer vorgefertigte 
Holzrahmenbau. Die Außenwandbekleidung wird als hinterlüftete Fassade mit einer 
Holzunterkonstruktion und Fassadenplatten ausgeführt . Diese Materialien sind natürlich, 
weitestgehend wartungsfrei und sta bil, sodass Folgekosten aus dem Bauunterhalt minimiert 
werden können.  Jeweils an einer Stirn - und einer Längsseite wird eine bodengebundene 
Fassadenbegrünung. Alle Fenster und Fenstertüren werden als Holz -Aluminium-Fenster 
ausgeführt. Der sommerliche Wärme schutz erfolgt an allen Fenstern durch elektrisch 
betriebene außenliegende Sonnenschutz-Lamellenraffstores. 
Zur Erreichung des Passivhausstandards wird die bestehende Bodenplatte von Gebäude B und 
C raumseitig gedämmt und der Erdgeschoss Bodenaufbau um ein e Treppensteigung (15,5cm) 
angehoben. 
Für die Umsetzung des Lüftungskonzepts wird eine GK -Lochdecke ausgeführt inkl. teil - oder 
vollflächiger Akustikauflage entsprechend den Anforderungen der Raumakustik.  
Beide Dächer werden als Flachdach mit extensiver Be grünung ausgeführt. Eine PV -Anlage ist 
auf beiden Dächern geplant. Die Lieferung der PV -Anlage erfolgt über einen externen Betreiber 
und ist in den Kosten nicht erfasst. Aufgrund der Anforderungen Passivhaus ist als 
Unterkonstruktion für die bauseitige PV -Anlage ein System bestehend aus Aluminiumrahmen 
auf Basisträgerplatte ohne Durchdringung der Dachhaut gewählt. 
Lüftungszentralgerät zur Versorgung aller Klassenraum - und Lernbereiche sowie zur Abfuhr 
von WC–Abluft werden auf den Dächern von Gebäude B und C  aufgestellt. Lüftungskanäle für 
die be - und entlüftenden Bereiche werden in der Installationszone im Flur angeordnete. 
Aufschaltung von Fensterkontakten, Luftqualitätsfühler (VOC), Stellmotoren an 
Volumenstromreglern und Raumbediengerät auf Zonenmodul.  
Die Beheizung an kalten Tagen erfolgt über klassische Heizkörper. Im Bereich Marktplatz und 
Differenzierung flache Überflurkonvektoren zur Montage hinter Sitzbank im 
Fensteranschlussbereich. LED -Leuchten werden Im gesamten Gebäude verbaut, je nach 
Raumanforderungen sind die Leuchten dimmbar bzw. BAP -tauglich zu wählen. In allen von 
Schülern und Gästen genutzten Räumen wird eine SAA-Anlage installiert.  
Die Ausstattung wurde mit Nutzer und Schulamt abgestimmt. Der Kostenberechnung zugrunde 
liegende feste Einbauten, die zum reibungslosen Betrieb der Einrichtung erforderlich sind, sind

- 7 - 
in KG 300 erfasst. Im Einzelnen sind dies: - Klassen: Einbauschrank mit akustisch wirksamer 
Oberfläche - Differenzierung: Einbauschrank (Installationszone) mit akustisch wirksamer  
Oberfläche, durchgehende Sitzbank an Außenwand - Marktplatz: ein Aktionsmöbel mit Podest, 
herausnehmbaren Elementen. 
IT-Ausstattung und weitere lose Möblierung oder sonstige Ausstattungen sind Bestandteil der 
KG 600 und werden über das Schulamt im Kernhaushalt finanziert.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Perspektive Marktplatz

- 8 - 
 
Regenwassernutzung 
Im Außenbereich wird eine Regenwasser -Nutzungsanlage (Zisterne) im Erdreich zwischen 
Gebäude A und B über neue Grundleitungen eingebaut . Die Regenwassertechnik zur 
Grauwassernutzung soll aller WC und Urinale in den Gebäuden B und C, sowie die 
Fassadenbegrünung Südseite, Gebäude C. versorgen.  
 
Außenbereich Schulhof 
Das Konzept des neuen Schulgeländes soll Schülerinnen und Schülern ein diffe renziertes 
Angebot an unterschiedlichen Aktivitäten in den Unterrichts - und Pausenzeiten anzubieten. Der 
Planungsansatz berücksichtigt hierbei den Erhalt der großen und den Raum prägenden 
Bestandsplatanen, die künftig stärker einbezogen werden sollen. Groß e Sitzpodeste aus Holz 
bieten unter den Bestandsplatanen schattige Sitz - und Liegemöglichkeiten, der Wurzelbereich 
der Bäume wird gleichzeitig geschützt und stärker geöffnet. Wegeverbindungen zwischen den 
Gebäuden werden durch Aufenthaltszonen ergänzt und aufgewertet. Eine zusätzliche 
Rampenausbildung sorgt für eine barrierefreie Erschließung des Gebäudes A.  Ein grünes 
Klassenzimmer entsteht südlich von Gebäude B. Südlich von Gebäude C schafft ein neues und 
großzügiges Angebot für Bewegungsaktivitäten. Es w ird ein Aktionsraum geschaffen werden, 
der in zwei Spielbereiche, einem Fußball - und Streetball - Feld und einem Balancierparcour 
aufgegliedert, und von Sitzmauern für Zuschauer gerahmt wird. Um schattenspendende Zonen 
zu schaffen, werden großkronige Laubbä ume schirmförmig auf dem Platz ergänzt.  Die 
Erschließung der Mensa durch einen Kleintransporter bleibt sichergestellt. An beiden Anbauten 
(Gebäude B und C) wird jeweils eine partielle Fassadenbegrünung vorgesehen. Eine 
Rankkonstruktion aus Stahlseilen ermö glicht die lineare vertikale Begrünung. Es werden 
ungiftige Kletterpflanzen wie Kiwi (Actinidia deliciosa), Wilder Wein (Vitis coignetiae) und 
fingerblättrige Akebie (Akebia quinata) gepflanzt.

- 9 - 
 
Alle Grundrisse-, Ansichten- und Außenanlagenpläne in Anhang 1 beigefügt. 
 
 
Dezernat I  Dezernat IV  Dezernat V 
 
 
 
 
Jochen Partsch i. V. Jochen Partsch Holger Klötzner 
Oberbürgermeister Oberbürgermeister Stadtrat

Beratungsverlauf (6)

TOP 121
TOP 6
TOP 11
TOP 9
TOP 11
TOP 3

Orte (2)

  • Grillparzerstraße 33
  • Marktplatz 8

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2022/0095
Typ
Magistratsvorlage
Datum
24.03.2022
Erstellt
29.09.2026 00:00