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2013/0368

Kindertagesstätte „E44 in Darmstadt-Eberstadt, Thomasstr. 50“

Magistratsvorlage 13.12.2013

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2013/0368

11700 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
15.01.2014 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III  an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2013/0368 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:        
Kostenstelle:  21-11468-01 Investitionsnummer:  INV 00218 
Kostenträger:  201 Sachkonto:  0951010 
 
Betreff: Kindertagesstätte „E44 in Darmstadt-Eberstadt, Thomasstr. 50“ 
 
Vorlage vom: 13.12.2013 
 
Beschlussvorschlag : 
1.  Der Magistrat nimmt den Bau der Kindertagesstätte „E44 in Darmstadt- Eberstadt, 
Thomasstr. 50“ mit Gesamtkosten in Höhe von 3.390.000 € zur Kenntnis. 
 
2.  Der Magistrat nimmt in Abhängigkeit von der Trägerschaft die Etatisierung der Folgekosten 
gemäß Anlage in den folgenden Wirtschaftsplänen zur Kenntnis. 
 
 
Anlagen: Folgekostenberechnung_KitaE44 
Pläne_KitaE44 
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 2 - 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 13.12.2013 
 
 
Zur Steigerung der Versorgungsquote an Betreuungsplätzen des Jugendamts für Kinder unter 
6 Jahren und vor dem Hintergrund des gesetzlich garantierten Betreuungsanspruchs ab August 
2013, soll die Kindertagesstätte „E 44 in Darmstadt-Eberstadt, Thomasstr. 50“ als 6-gruppige 
Einrichtung für insgesamt 90 Kinder entstehen.  
3 Gruppen für die Altersklasse 0 - 3 Jahre je 10 Kinder = 30 Kinder 
3 Gruppen für die Altersklasse 3 - 6 Jahre je 20 Kinder = 60 Kinder 
 
Beschreibung der Einrichtung 
 
Lage: 
Das Grundstück liegt zwischen Boskoopweg und Thomasstrasse am Ostende des 
Quartiersplatzes, der im Westen an die Luise-Dittmar-Strasse grenzt. Im Westen grenzt das 
Grundstück an einen öffentlichen Weg, jenseits dessen sich die Streuobstwiesen erstrecken. 
Der zweigeschossige, nicht unterkellerte Baukörper mit begrüntem Flachdach und Sheddach-
elementen zur Belichtung von oben liegt auf der westlichen Baufenstergrenze und grenzt so 
das Außenspielgelände vom Quartiersplatz ab. 
 
 
Bauliches Konzept: 
Der Baukörper ist in zwei Bereiche gegliedert: Zum Platz hin die Nebenraumzone mit massiven 
Wänden, zum Außengelände hin die Gruppenräume als Stahlbeton-Skelettkonstruktion mit 
leichten Trennwänden und nichttragenden Fassaden. Vorgelagert ist eine Balkonzone, die dem 
Zugang zum Außengelände und als Fluchtweg aus den Gruppenräumen dient. 
Im EG ist die Betreuung der unter 3-jährigen mit den dazugehörigen Räumen vorgesehen, im 
OG die der über 3-jährigen. 
Die Küche im EG und der Mehrzweckraum im OG dienen beiden Bereichen; die Einheit aus 
Mehrzweckraum und Küche ist auch außerhalb der Öffnungszeiten der Kindertagesstätte 
nutzbar. 
 
 
Konstruktion: 
Die Tragkonstruktion wird massiv in Mauerwerk und Stahlbeton ausgeführt. Leichte 
Trennwände sind in Trockenbauweise geplant, die nichttragenden Fassaden in 
Holzelementbauweise mit Außenbekleidungen aus Holzwerkstoffplatten. 
Die Brandschutzqualitäten der Bauteile entsprechen den Vorgaben im Brandschutzkonzept. 
 
Haustechnikkonzept: 
 
Sanitär: 
Die Dachentwässerung wird über Flachdacheinläufe und Fallrohre zu Grundleitungen geführt, 
und in den städtischen Regenwasserkanal geführt.  
Das Gebäude liegt unter der Rückstauebene. Deshalb wird das anfallende Schmutzwasser über 
eine Hebeanlage geführt. Die Küchenabwässer werden in einen Fettabscheider vor dem 
Gebäude entwässert und über die gemeinsame Hebeanlage und Übergabeschacht in den 
nördlichen Schmutzwasserkanal geführt. 
Die Warmwasserbereitung wird dezentral elektrisch weitgehend mit der Photovoltaik erzeugt.

- 4 - 
 
Heizung: 
Die Wärmeerzeugung erfolgt mit Gasbrennwerttechnik mit der Fußbodenheizung in den 
Gruppenräumen betrieben. Die restlichen Räume sind mit Heizkörper ausgestattet. Zur 
Ergänzung wird die dezentrale Lüftung mit Lufterwärmern ergänzt, so dass eine schnelle 
Aufheizung und Regelbarkeit besteht.  
 
 
Lüftung: 
Die Gruppenräume werden mit dezentralen Fassadenlüftungsgeräten ausgerüstet, die kein 
Kanalnetz benötigen. Die Geräte sind mit Wärmerückgewinnung und luftqualitätsabhängiger 
Regelung ausgerüstet. Für die Küche ist eine separate Lüftungsanlage mit 
Wärmerückgewinnung und Entlüftung über Dach geplant. Die innenliegenden Nassräume 
werden über Dach entlüftet. 
 
 
Elektro: 
Auf dem Sheddach sind Photovoltaikpanelle zur Eigennutzung installiert. Die zusätzlich 
benötigte Leistung wird über einen Niederspannungsanschluss aus dem öffentlichen Netz 
bezogen. Die Beleuchtung wird energiesparend größtenteils in LED Technik ausgeführt und 
tageslicht- und präsenzabhängig geregelt. Die Jalousien werden in das Lichtmanagement 
einbezogen. Die Kommunikation geschieht über EIB. Das Gebäude ist mit einer 
Blitzschutzanlage KAT. III versehen 
 
 
Barrierefreiheit: 
Alle Zugänge sind schwellenlos geplant. Die vertikale Erschließung erfolgt über den dem Foyer 
zugeordneten barrierefreien Personenaufzug.  
Gleichfalls dem Foyer angegliedert ist das barrierefreie WC. Die in diesem Raum geplante 
bodenebene Dusche ist für die allgemeine Nutzung vorgesehen, sie erfüllt nicht die 
Anforderungen an eine barrierefreie Dusche. 
 
 
Nutzung: 
Beide Geschosse sind über ein gemeinsames Foyer im EG neben der zentralen Treppe über 
einen Personenaufzug erschlossen. Dieser dient auch dem Transport von Speisen und 
Geschirr. 
Die Küche ist als Aufwärmküche für Kinder und Personal geplant. 
 
 
Raumprogramm Erdgeschoss: 
 
3 Gruppenräume mit 3 angeschlossenen Intensivräumen und 3 Sanitärräume mit Wickeltisch,   
erschlossen über einen Flur zwischen Gruppenraum- und Nebenraumzone 
1 Raum für Leitung 
1 Elternaufenthalt 
1 WC Behinderte/Besucher, 4 WC Personal Kindertagesstätte (2 männlich, 2 weiblich je eine 
pro Geschoss, 1 WC Küchenpersonal 
1 Küche mit Lagerraum

- 5 - 
1 Putzraum 
1 Abstell-/Materialraum 
1 Wäscheraum 
1 Matschzone im Spielflur mit Zugang zum Außenspielgelände 
1 Technikraum 
1 Personalraum 
 
Raumprogramm Obergeschoss: 
Die im Obergeschoss angeordnete Betreuung der über 3-jährigen wird nach einem offenen 
Konzept geplant. Daher gibt es keine definierten Gruppen- und Intensivräume. 
 
 
Das Programm beinhaltet somit: 
1 Gemeinschaftsraum 
6 in der Nutzung variable Funktionsräume,  
erschlossen durch einen von oben belichteten Spiel- u. Aufenthaltsflur. Alle vorgenannten 
Räume öffnen auf einen gemeinsamen Balkon, der über eine Außentreppe mit dem 
Außenspielgelände verbunden ist und auch als Fluchtweg dient. 
2 Kinder-Sanitärräume mit Dusch- und Matschbereich 
1 Putzraum 
5 Personal-WC 
1 WC Behinderte/Besucher 
1 Abstell-/Materialraum 
1 Mehrzweck-/Bewegungsraum mit 2 Nebenräumen. 
 
Der Mehrzweck- und der gegenüberliegende Gemeinschaftsraum können durch Wegfahren der 
mobilen Wände unter Einbeziehung des Flurs zu einer großen Funktionsfläche 
zusammengeschaltet werden. 
 
 
Tagesablauf: 
Derzeit steht noch kein Nutzer fest. 
Es ist von einer Betriebszeit von Montag bis Freitag 7:00 bis 17:00 Uhr auszugehen. 
Außerhalb der Betriebszeiten der Kindertagesstätte kann der Mehrzweckraum, ggf. zusammen 
mit der Küche im EG, als abgeschlossene Einheit für andere Nutzungen wie z.B. VHS-Kurse, 
Familienfeiern oder andere Veranstaltungen angeboten werden. 
 
 
Außengelände: 
Das Gelände wird durch einen Spielhügel mit Wasserlauf, über den auch der Zugang aus dem 
OG stattfindet, gegliedert. Um den Hügel herum gibt es einen befestigten Rundkurs, der mit 
Spielfahrzeugen und Rollschuhen befahren werden kann. Alle weiteren Freiflächen sind bis auf 
die Terrasse vor den Gruppenräumen im EG mit Rasen oder wassergebundener Decke 
versehen oder werden als Sandkasten genutzt. 
Die Spielflächen sind durch die Bepflanzung in Bereiche für die verschiedenen Altersstufen 
gegliedert und mit entsprechenden Spielgeräten versehen. 
Am Nordende des Geländes wird in Verlängerung der Ostfassade ein Schuppen zu Lagerung 
der Außenspielgeräte vorgesehen, der den Höhensprung zwischen Außenspielgelände und

- 6 - 
Boskoopweg mit aufnimmt. Außerdem ist eine Spieleinheit eingeplant. Diese wird eventuell 
durch einen Boltzplatz ersetzt. Zunächst ist jedoch die Spieleinheit vorgesehen. 
 
 
Bauzeit: 
Der Baubeginn ist für Dezember 2013 vorgesehen. Die Inbetriebnahme der Kindertagesstätte 
ist für Dezember 2014 geplant, um so den Förderrichtlinien des Landes im Rahmen des 
Landesinvestitionsprogramms zum Ausbau der U3-Plätze, erfüllen zu können.  
 
 
Baukosten, Finanzierung: 
Die Kostenschätzung für den Neubau der Kindertagesstätte beläuft sich auf  3.390.000 €. 
Das Budget enthält den genehmigten Ansatz des Wirtschaftsplan 2013 in Höhe von 300.000 €, 
sowie die im Entwurf zum Nachtragswirtschaftsplan 2013 enthaltenen Kosten von 1.000.000 € 
Weitere 1.800.000 € sind im Entwurf zum Wirtschaftsplan 2014 etatisiert. 
Das Gesamtkostenbudget erhöht sich gegenüber den Ansätzen, die vom Eigenbetrieb – 
vorbehaltlich der Planungsparameter – grob auf  3.100.000 € geschätzt wurden, um 290.000 € 
auf 3.390.000 €.  
Begründung ist der größere Bedarf an Flächen seitens des Jugendamts gegenüber dem 
Referenzprojekt Asternweg, gestiegene Baunebenkosten (neue HOAI) und insbesondere 
schwierige Gründungsverhältnisse (Flugsand), welche einen vollflächigen Bodenaustausch mit 
Nachverdichtung erfordert. 
Die sich gegenüber den Planansätzen ergebende Differenz in Höhe von 290.000 € wird aus den 
für 2014 etatisierten Mitteln für das  Kindertagesstätten-Sanierungs-Programm zur Verfügung 
gestellt. 
 
Kindertagesstätte     1.259m²  
E44, Thomasstraße 50    6-gruppig  
Kostenschätzung   Kostengruppe   
Herrichten, Erschließen  200  €      26.180. - 
Baukonstruktion  300  € 1.552.646. - 
Techni sche Anlage 25 %  400  €    692.352. - 
Außenanlagen  500  €    225.000. - 
Kunst am Bau   600  €      35.553. - 
Erstausstattung u .Möblierung  600  €    142.800. - 
   
   Baunebenkosten 27%  700  €    715.055. - 
Zur Rundung   €           414. - 
   
Gesamtkosten (brutto) (gerundet)   € 3.390.000.- 
  
Die vom Land Hessen in Aussicht gestellten 450.000 € für drei U3-Gruppen sind im 
Wirtschaftsplanentwurf 2014 von IDA eingeplant. 
 
 
.

- 7 - 
Die Kosten für die lose Möblierung und Ausstattung werden in Höhe von 142.800 € vom 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement vorfinanziert. Diese sind in den Gesamtkosten in Höhe 
von 3.390.000 € enthalten. In Abhängigkeit der noch zu beschließenden Trägerschaft sind 
diese Kosten dem Eigenbetrieb vom Jugendamt zu erstatten. 
 
Über die künftige Etatisierung der für den Betrieb notwendigen Haushaltsmittel 
(Folgekostenberechnung Punkt 2+3) ist in Abhängigkeit der künftigen Trägerschaft gesondert 
zu entscheiden. Die hierzu notwendige Magistratsvorlage wird im 1. Halbjahr 2014 von 
Jugendamt eingebracht. 
 
Zustimmung durch die Betriebskommission: 
Dem Bau der Kindertagesstätte „E44“ in Darmstadt-Eberstadt wurde in der 
Betriebskommission des Eigenbetriebs Immobilienmanagement am 02.10.2013 zugestimmt. 
 
Projektleitung und Bauherrenvertretung 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt, Fachbereich Planung und Projektsteuerung. 
 
Architekten 
Ap88 architekten partnerschaft, Sickingenstraße 39, 69126 Heidelberg. 
 
 
 
Darmstadt, 13.12.2013 
65-11-01 
 
Die Dezernentin III   Der Dezernent IV   Die Dezern entin V 
 
 
 
 
 
Brigitte Lindscheid   André Schellenberg   Barbara Akdeniz 
Stadträtin    Stadtkämmerer   Stadträtin

anlage 1

984 Zeichen

Eigenbetrieb Immobilienmanagement

Folgekostenberechnung für;

Bezeichnung: Neubau Kinderlagesstätte "E44 in Darmstadt, Thomasstraße 50"
Kostenstelle: 21:11468-01. MN_00384
Kostenschätzung: 3.390.000 €

Geplante Inbetriebnahme: 1272014

Zuweisung  [_] Bund € [I] Kernhaushait € [[ Landkreis, ete. €

KR Land 450.000 € [I] Sonstige: €

Bemerkung:

Finanzierungsbetrag 2.940.000 €

Zinsaufwand 88.200 € (Realverzinsung 3 %)
Tilgungssatz %

Nutzungsdauer 30 Jahre Jahre
Abschreibungssatz linear 3.34%

Nolwendiges Grundstück vorhanden!

] nein/Folgekosten €
BGF geplant - 1.259 m?

Anwendung Vermieter-Mieter-Modell

[Ja U] Nein KR Trägerschaft noch nicht bekannt
Nutzer! %
Folgekostenberechnung nach Kostenwerten des BKI:

1. Verwaltungskosten KG 200 10.072 €

2. Betriebskosten KG 300 70.504 €

3. Erhaltungsaufwand KG 400 46.583 €

Sonstige Erläuterung:
| Darmstadt. 11.09.2013 - .
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| Lisowski 1. V"arnewald
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anlage 2

1680 Zeichen

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Beratungsverlauf (4)

TOP 16
TOP 12
TOP 22
TOP 12

Orte (2)

  • Thomasstraße 50
  • Asternweg

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Details

Vorlagen-Nr.
2013/0368
Typ
Magistratsvorlage
Datum
13.12.2013
Erstellt
29.09.2026 00:00