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2016/0416

Jahresbericht 2015 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals

Magistratsvorlage 04.10.2016

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2016/0416

2131 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
05.10.2016 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Dezernat IV 
 OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Mag istrat 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2016/0416 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Jahresbericht 2015 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie 
des Alice-Hospitals 
 
Vorlage vom: 04.10.2016  
 
Beschlussvorschlag : 
Die Jahresberichte 2015 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Al i-
ce-Hospitals werden zur Kenntnis genommen.  
 
 
 
 
Anlagen: Jahresbericht 2015 KDA  
Jahresbericht 2015 Alice -Hospital 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 04.10.2016: 
 
Nach § 7 Absatz 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes sind die zu erstellenden Jahresb e-
richte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des 
Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen.  
 
Die Jahresberichte 2015 werden beigefügt als Anlage 1 und 2 zur Kenntnis gegeben.  
 
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt liegt dessen G e-
schäftsführung  vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und verzic h-
tet daher auf eine Stellungnahme.  
 
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Alice -Hospitals liegt dessen Geschäft s-
führung ebenfalls vor. Die Geschäftsführung hat dem Beric ht nichts hinzuzufügen und ve r-
zichtet daher auf eine Stellungnahme.  
 
Darmstadt, 04.10.2016  
 
Dezernat IV 
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer

anlage 1

7378 Zeichen

KlinikumDarmstädt

Akademisches
Lehrkrankenhaus

Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
-Dezernat IV-

Herrn Stadtkämmerer

Andre Schellenberg

Postfach 111061

64225 Darmstadt

Patientenfürsprecherinnen
des Klinikums Darmstadt
Petra Diefenbach

Bärbel Freund

lise Marie Willimezik

Jahresbericht 2015 der Patientenfürsprecherinnen Klinikum Darmstadt GmbH

Das Klinikum Darmstadt hat als einziger Maximalversorger eine herausgehobene Bedeutung für die
Gesundheitsversorgung in Südhessen. Jährlich vertrauen dem Krankenhaus rund 100.000 ambulante
und 40.000 stationäre Patientinnen und Patienten ihre Gesundheit an. Sie werden in 21 Kliniken und
Instituten auf höchstem Niveau mit modernsten diagnostischen und therapeutischen Verfahren
behandelt. 2013 wurde das Klinikum Darmstadt vom Land Hessen als Koordinationshaus für das
Onkologische Zentrum Südhessen innerhalb des Hessischen Onkologiekonzeptes benannt.
Zahlreiche Zertifizierungen belegen die fachliche Expertise.

Das ganze Haus und die Klinik für Neonatologie/Frühgeborenenintensivstation sind KTQ-zertifiziert.
Zertifizierungen in den medizinischen Bereichen haben die Chest Pain Unit, Diabetologie (Stufe 2
Anerkennung der DDG), Gefäßzentrum (Zertifizierung durch drei Fachgesellschaften DRG, DGA,
DGG), Gynäkologisches Krebszentrum Darmstadt, Hauttumorzentrum Darmstadt, Nephrologische
Schwerpunktklinik, Zentrum für Hypertonie, Südhessisches Brustzentrum Darmstadt, Überregionale
Stroke Unit und Überregionales Traumazentrum.

Zertifizierungen liegen auch in folgenden weiteren Einheiten vor: Akkreditierung des Zentrums für
Labormedizin, Apotheke, Tochtergesellschaft KCS GmbH und Tochtergesellschaft SSG GmbH nach
DIN EN ISO 9001.

Der Wahlspruch „Mit Sicherheit gut versorgt“ ist ein Versprechen: Das Klinikum Darmstadt lebt ihn an
24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, Jahr für Jahr bis in die Details hinein. So zeichnet sich das
Haus durch ein umfassendes Qualitätsmanagement und eine exzellente Krankenhaushygiene aus.
Nach jüngsten Untersuchungen waren wir das hessische Krankenhaus mit der niedrigsten
nosokomialem Infektionsrate — mit anderen Worten: Die Gefahr, sich in einem Krankenhaus an einem
der sogenannten Krankenhauskeime anzustecken, ist im Klinikum Darmstadt hessenweit am
geringsten.

L

In

KlinikumDarmstädt

Akademisches
Lehrkrankenhaus

Im vergangenen Herbst wurde das Beschwerdemanagement völlig neu aufgestellt. Im Lob- und
Beschwerdebüro, das jetzt zur Abteilung Qualitätsmanagement gehört, arbeiten zwei Kolleginnen, die
sich um Lob und Kritik kümmern und diese ins Haus spiegeln - immer mit dem Ziel, Beschwerden
nachhaltig auszuräumen.

Im Klinikum Darmstadt sind zudem Grüne Damen und Herren tätig. Der Besuchsdienst der
Ökumenischen Krankenhaus-Hilfe kommt auf die Stationen, besucht Patienten am Krankenbett und
bringt Zeit für ein Gespräch mit.

Ergänzt wird dieser Besuchsdienst im Klinikum Darmstadt durch 50 Blaue Damen. Ihr Einsatz ist
einmalig und beispielhaft in Deutschland - und das seit 50 Jahren. Auch die Blauen Damen stehen als
Ansprechpartnerinnen für Auskünfte und Begleitungen bereit, sie besetzen die Info-Points im Haus
und sind in der Zentralen Notaufnahme oder auf den Stationen tätig, wenn sie gebraucht werden.

Das Klinikum Darmstadt hat auch im vergangenen Jahr viele Verbesserungen im Ambiente und
Service für die Patientinnen und Patienten erreicht. Dazu gehören die Umsiedlung und Erweiterung
des Kiosks an der Grafenstraße, die Eröffnung eines Besuchercaf6s in der Neuen Medizinischen
Klinik, Sanierung und Umzug der Patientenaufnahme in Eberstadt, der Untersuchungskabinen und
des Bodenbelags der Hautklinik in Eberstadt, die Fertigstellung der Sanierung und Umgestaltung des
Foyers des Gebäudes 5 mit der Zentralen Notaufnahme, Rezeption, Patientenaufnahme,
Liegendvorfahrt und Hintereingang in das Gebäude sowie die Komplettsanierung der Station 19.

Weitere einheitliche Beschilderungen und die Neuauflage eines gut lesbaren Lageplans sind ebenfalls
zu nennen.

Gemäß der Richtlinien des Hessischen Krankenhausgesetzes waren 2015 drei
Patientenfürsprecherinnen im Klinikum tätig.

Neu berufen zum 1. April 2015 wurde Frau Bärbel Freund.
Petra Diefenbach Klinikum Grafenstraße

Bärbel Freund Klinikum Grafenstraße
Ilse Marie Willimezik Klinikum Eberstadt

Während unserer Sprechzeiten waren wir jeweils persönlich vor Ort erreichbar:

in Darmstadt montags 15:00 - 17:00 Uhr
in Eberstadt mittwochs 09:00 - 11:00 Uhr

Durch unsere Bereitschaft und Flexibilität außerhalb der Sprechzeiten für die Patienten da zu sein,
konnte in dringenden Fällen zeitnah und effektiv eine Problemlösung herbeigeführt werden.
Schriftliche Beschwerden gelangten über die ausgewiesenen Briefkästen, jeweils im Eingangsbereich
der Klinikgebäude, an uns.

Die optimale Vernetzung der Bereiche Qualitätsmanagement, Lob- und Beschwerdebüro, Grüne und
Blaue Damen sowie die Institution der Hausdame Frau Rodehau gewährleistete eine nachhaltige,
schnelle und lösungsorientierte Bearbeitung der Beschwerden.

Das Zusammenspiel der obengenannten Bereiche ermöglichte es, dass der Patient mit seiner
Beschwerde nicht allein gelassen wurde. Durch persönliche Gespräche, direkt mit den Mitarbeitern
des Klinikums, den Klinikdirektoren und der Klinikleitung, konnte in 98% der Fälle das jeweilige
individuelle Anliegen noch am selben Tag geklärt werden.

Diese mittlerweile engen Kommunikationswege führten dazu, dass wir im Jahr 2015 weit weniger
Beschwerden, Wünsche und Anregungen entgegen nehmen mussten.

KlinikumDarmstädt

Akademisches
Lehrkrankenhaus

Auch für das Jahr 2015 galt es, die unterschiedlichsten Aufgaben zu bearbeiten.
Kommunikationsprobleme zwischen Patienten oder Angehörigen und Ärzten oder Pflegepersonal,
lange Wartezeiten in der Zentralen Notaufnahme, unbefriedigende räumliche Ausstattung (im
Gebäude 6 ist das Raumklima im Sommer unerträglich bei über 30 Grad).

Im Pflegebereich haben wir in diesem Jahr viel Lob über kompetente und liebevolle Betreuung gehört,
aber auch zum Teil heftige Kritik entgegennehmen müssen.

Nahezu alle Patienten, die sich an uns gewandt haben, hatten den Eindruck, dass es zu wenig
Pflegepersonal gibt und die Schwestern und Pfleger zeitlich und arbeitsmäßig überlastet seien.

Die medizinische Versorgung wurde von über 95% der Lob- und Beschwerdeführer als ausgezeichnet
befunden.

Auch in diesem Jahr wurde von Seiten der Angehörigen darauf hingewiesen, das Pflegepersonal
hinsichtlich Umgangsänderungen mit Demenzkranken zu sensibilisieren und zu schulen.
Demenzpatienten würde außerhalb der Neurologie nicht genügend Hilfe, Zeit und Verständnis
entgegengebracht.

Die vorab geschilderten Beispiele beschreiben unsere persönlich geführten Gespräche.

Um den Patienten jedoch die Möglichkeit zu geben, direkt und unbürokratisch sowohl Anregungen als
auch Kritik zu äußern, dient ein Fragebogen "Ihre Meinung ist uns wichtig". Im Jahr 2015 gaben über
1200 Patienten einen Fragebogen ab, wobei die Bewertung nach dem Notensystem erfolgt, 1 die
beste und 6 die schlechteste Bewertung.

Dabei wurden insbesondere die ärztliche Versorgung und medizinische Leistungen als auch die
pflegerische Leistungen bei über 86% der Befragten mit Note 1 und Note 2 bewertet.

Dieses gute Ergebnis der Patientenbefragung spiegelt sich auch in der Weiterempfehlungsquote von
über 91%.

ra Diefenbach Bärbel Freund Ilse Marie Willimczik

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3111 Zeichen

Patientenfürsprecherinnen Darmstadt, 02.06.2016
des ALICE-HOSPITALS in Darmstadt
Helga Engler und Isolde Sutor

Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
-Dezernat IV-

Herrn Stadtkämmerer

Andre Schellenberg

Postfach 11 10 61

64225 Darmstadt

Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital in Darmstadt
Jahresbericht 2015

Sehr geehrter Herr Stadtkämmerer Schellenberg,

hiermit erhalten Sie unseren Jahresbericht 2015 für den Patientenfürsprecherdienst im Alice-
Hospital.

Wie in den vergangenen Jahren bekommen die Patienten bei der Aufnahme einen kleinen
Fragebogen zur Bewertung ihrs Aufenthaltes. Dieser Fragebogen dient, wie schon bekannt, im
Wesentlichen dazu Patienten eine unbürokratische Möglichkeit zu geben, Anregungen an das
Alice-Hospital weiterzuleiten. Zum Ende des Jahres 2015 wurde der Fragebogen an die
Befragungen durch die Krankenkassen angeglichen und ist nun vergleichbar mit den
Ergebnissen der „weißen Liste“.

Insgesamt lag die Bewertung durch die Patienten auf einem ähnlich hohen Niveau wie im
Vorjahr. Über 500 Patienten gaben einen Fragebogen ab. Dabei wurde insbesondere die
pflegerische und ärztliche Betreuung durch die Patienten gelobt.

Dies hören wir auch immer wieder bei unseren Besuchen auf den einzelnen Stationen, ebenso
die Weiterempfehlung des Alice-Hospitals für einen notwendigen Krankenhausaufenthait

Auch bei den durchgeführten Patientenbefragungen der Krankenversicherungen AOK, Barmer
GEK und TK nimmt das Alice-Hospital wieder einen der vorderen Plätze ein.

Mit einer Weiterempfehlungsquote von 89% der befragten Patienten belegt das Alice-Hospital
ebenso den ersten Platz unter den südhessischen Krankenhäusern wie bei der Bewertung der
Reinigung. 83 % der Patienten loben die Sauberkeit im Alice-Hospital (79 % im
Bundesdurchschnitt). Das gleiche Ergebnis wurde auch im abgelaufenen Berichtsjahr erzielt.

Die gute Bewertung der Patientenbefragungen spiegelt sich in der erneuten Zertifizierung des
Patientenservice am Alice-Hospital wieder. Wie im vergangenen Jahr erhielt das Alice-Hospital
als einziges Krankenhaus wieder das Zertifikat für besonders guten Service durch den TÜV-
Süd.

Um die Versorgung der Patienten weiter zu optimieren, bezog die CPU (Brustschmerzzentrum)
neue Räume im Ärztehaus 1 am Alice-Hospital. Die Personalbesetzung der Stationen wurde
aufgestockt: es wurden 5 zusätzliche Stellen im Pflegedienst geschaffen, was sich positiv auf
die Patientenzufriedenheit auswirkte.

Eine neue Broschüre stellt die Speisenversorgung der Patienten neu dar.

Die Patientenbesuche durch die Concierge wurde gesteigert.

Der Sozialdienst hat sein Büro in das Haupthaus verlegt, wodurch noch ein engerer Kontakt zu
den Patienten entsteht.

Die Küche des Alice-Hospitals bietet zusätzlich zu den täglichen vegetarischen Gerichten zwei
Mal pro Woche ein veganes Gericht an.

Nach der Umstellung der TV- und Telefonanlage gibt es aus diesem Bereich kaum mehr
Reklamationen. Aktuell ist die Nutzung des W-LAN — Netzes in der Bearbeitung, da es hier
vermehrt Reklamationen gibt.

Mit freundlichen Grüßen

ulie fe Iosede or

Helga Engler Isolde Sutor

Beratungsverlauf (1)

TOP 528 beschließend

Orte (1)

  • Grafenstraße

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Details

Vorlagen-Nr.
2016/0416
Typ
Magistratsvorlage
Datum
04.10.2016
Erstellt
29.09.2026 00:00