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2015/0221

SSP – Berufsschulzentrum Nord VOF-Verfahren zur Gesamt Sanierung und Architektenwettbewerb für den notwendigen Neubau Aula / Mensa / Mediathek

Magistratsvorlage 08.06.2015

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2015/0221

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18486 Zeichen

Projektstudie Berufschulzentrum Nord Darmstadt
Stand Oktober 2014

1112014 BSZND | OFB
07.10.2014 1 STIHA rolektentwicklung RSE

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt

Aufgabe

Das in die Jahre gekommene Berufsschulzentrum Nord in
Darmstadt bestehend aus den drei Schulen:

- Martin-Behaim-Schule (MBS) Baujahr 1978
- Friedrich-List-Schule (FLS) Baujahr 1983
- Heinrich-Emanuel-Merck-Schule (HEMS) Baujahr 1985

weist nach rund 30 Jahren Nutzungsdauer erheblichen
baulichen und funktionalen Sanierungsbedarf auf.

Aufgabe ist die Erstellung eines Sanierungskonzeptes zur
baulichen und wirtschaftlichen Umsetzung in Form eines
"Erbbaurecht- / Mietmodells" .

Ziele

Leitidee "aus 3 mach 1'

Zentrumsgedanke durch Bildung einer organisatorischen
Einheit unter Berücksichtigung von Synergieeffekten

Erscheinungsbild / Adresse

Schaffung eines markanten, einheitlichen Erscheinungsbildes
mit einem repräsentativen Haupteingang unter Einbindung in
den städtebaulichen Kontext am Bürgerpark

Flexibel / modern / transparent

Innere Organisation / Orientierung durch Außenbezüge klären
(natürliche Belichtung, Transparenz, Sichtbeziehungen);
Aufwertung der Außenraumqualitäten (Schulhof / Innenhöfe)

Pädagogik 2020

Flexible, barrierefreie Raumstrukturen für eine ideale
Umsetzung von modernen, zeitgemäßen pädagogischen
Lern- und Unterrichtskonzepten;

Integration der Erwachsenenbildung

1.2 Aufgabe / Ziele

Öffentliche Nutzung Aula und Mensa

Neubau zentrale Aula und Mensa zur öffentlichen und
übergeordneten Nutzung durch weitere Schulen

Nachhaltiges Gebäude

zeitgemäße energetische Sanierung unter nachhaltigen
ökologischen Gesichtspunkten;

energieeffiziente haustechnische Gebäudeausrüstung;

Berücksichtigung von Umweltaspekten wie der Einsatz
regenerativer Energien;

Optimierung Brandschutz und Rettungswege

Wirtschaftlich

geringe Investkosten;

niedrige Unterhalts- und Betriebskosten;
Minimierung von Provisorien;

Sanierung in Bauabschnitten, im laufenden Betrieb;
in überschaubarer Bauzeit;

Erbbaurecht- / Mietmodell als Finanzierungsmodell

1172014 BSZND 3 OFB

Blatt 02 07.10.2014 / STIHA Preieirentwichtung

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt 2.2 Lageplan Bestand / Eckdaten

o.__ m _ 4 Mi \
Fo de PINS
“U TPTEKT.»
= i_ »___ + €®e ni ’ ru
SE

| RR mn RE Sporthalle Sportplatz

Martin-Behaim-Schule

v BGF (m?) 9.711 Lehrer 76
wi — NF (m?) 4.869 NF /BGF 0,50
ns AR: a\ , . RER VF (m?) 3.163 VF/BGF 0,33
F Il Zi Bea Friedrich-List-Schule
Ze - 4
= mi

=
I

7 Bl BGF (m?) 9.719 Lehrer 72
NF (m?) 5.175 NF/BGF 0,53
x > Mi; VF_ (m2) 3.033 VF/BGF 0,31
27

Heinrich-Emanuel-Merck-Schule

I] Dez;

Bertojt. une 2

Brecht. u Re BGF (m?) 9.930 Lehrer 68

Schule NF (m?) 4.813 NF /BGF 0,48
VF (m?) 3.048 VF/BGF 0,31

EEE

, _ @) m 25 50 125 1112014 BSZND R
BGF = Bruttogeschossfläche inkl. aller Nutzflächen (NF), Verkehrsflächen (VF), Technik- und Konstruktionsflächen [ | Blatt 04 07.10.2014 / STIHA

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt 2.3 Bestandspläne mit Funktionsbereichen

zug

Martin Behaim Schule

Friedrich List Schule

-L--.

---2-----4-----2--- 4-4

H. Emanuel Merck Schule

Ebene 0 Ebene 1 Ebene 2 Ebene 3 Ebene 4
Legende
Werkstätten Verwaltung / Lehrer
Sonderräume WC-Räume

Lager, Technik, Nebenräume,

allg. Unterricht n \
Putzmittel, Umkleiden

(Kurs- / Gruppenräume)

Dad
Eu Bau

Fachräume Verkehrsflächen

m __%0 20 50 1112014 BSZND 3 |OFB,. is|
O) I ] Blatt 05 07.10.2014 1 ST/IHA

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt 2.4 Charakteristiken und Qualitäten

Außenbereich

° die Schule ist eingebettet in eine Parklandschaft
° Gebäudefugen als "grüne Lungen" zur Verbesserung
des Mikroklimas

° extensiv begrünte Dächer wirken der Aufheizung gegen
und verbessern die Wasserbergung

Wegekreuz

Architektur

° die Sheddächer tragen zu einem markanten
Erscheinungsbild bei und sorgen für extra Tageslicht

° Materialgebrauch ist reduziert auf wenige Materialien

Sheddächer

Nordfassade Haupteingang Westfassade

Schulstraße

weitere Nutzungen neben der Erschließung

« Treffen und Kommunikation

« Aufenthalt in der Pause und Versorgung
e als Schaufenster für das Lernangebot

Schulbücherei

großzügige Schulstraße

ex . ;
Etalage für das Lernangebot Pausenaufenthalt Tischtennis

die Schulstraße hat ein Oberlicht

OFB

Projektentwicktung

112014 BSZND r
Blatt 06 07.10.2014 / STIHA

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt

r

F

3
oo.

verschachtelte Baukörper, große Hüllflächen

Fassade energetisch schlecht FIEODGBENET, mi unkantrollertemn Baumbewuchs -

Wurzelschäden

schadstoffhaltige Fassadenplatten undichte, verschmutze Dachverglasung Haupteingang nicht eindeutig unbelüftete Fluchttreppe - Hitze Reststau

Wasserschäden Vandalismus

unzulässige Türoffenhaltung stillgelegte WC-Anlagen WC-Anlagen veraltet

Bodenbelag abgenutzt

Blatt 07

2.5 Zustandsbeschreibung

Aussen

Haupteingang versteckt und schlecht erkennbar
kein Schulhof vorhanden

Aufenthaltsqualität im Außenbereich schlecht
Energieverluste duch hohen Anteil Aussenhüllfläche
zu Gebäudevolumen (A/V-Verhältnis)

starke Aufheizung durch Wärmeeintrag Dachverglasung
der Bauzeit entsprechend übliche

schadstoffhaltige Materialien

Sonnenschutz defekt

Dachundichtigkeiten

mangelnder Wärmeschutz Dach und Fassade
Betonkorrosion an Fassadenbauteilen

Innen

unzureichende Geländerhöhen

Wasserschäden im Deckenbereich

Wand-, Boden-, Deckenoberflächen in schlechtem Zustand
deutliche Gebrauchsspuren

Sanitäranlagen veraltet und z. T. stillgelegt

Innentüren und Offenhaltung defekt

11/2014 BSZND
07.10.2014 / STIHA

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt 3.1 Konzept Erschließung

Bürgerpark / Schwimmbad
4
1 ‚.
1 Pd Lage angrenzend an Innenstadt und
Festplatz 7 2 im Süden des Bürgerparks,
te | im Norden Parken und Tramhaltestelle,
eo

o im Süden und Südosten weitere Schulen
e und JuKuZ

oe |

o

Parken

| eee Haupterschließungen

Sporthalle

Sportplatz
rs Interne Verbindung / Erschließungswege
und 'Schulstraße'

Mitte des Schulcampus im Bürgerpark

< neue Erschließung der Schule richtet sich
auf die Mitte des Schulcampus

Christo,
'ph-
Graupner.
Schule

Christian.
Morgen.
stern-
Schule

Innenstadt

Proltentmicktuns  [SESYF

®) m 25 so 125 1112014 BSZND 3
j ] Blatt 10 07.10.2014 / STIHA

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt 3.1 Konzept Synergien

<= SS

/
Festplatz J

I 07
LI |
I LI

Leitidee:
aus '3 mach 1'
ein Berufsschulzentrum
mit zentraler Verwaltung
mit zentralem Eingang
mit einheitlichem Erscheinungsbild

Neubau:
Aula / Mensa / Mediathek

öffentliche Nutzung der Aula auch in den Abendstunden /
Wochenende mit Orientierung zum Park

gemeinsame Nutzung der Mensa durch Berufsschulen,
Bertholt-Brecht-Schule ggf. weitere

ggf. Aufbau einer Zentralküche zur langfristigen
Bedienung aller ansässigen Schulen

& m 2 50 125 11/2014 BSZND R IGEB
j Blatt 11 07.10.2014 / STIHA TER SE

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt

Ebene 1

Ebene 2

Ebene 3

Ebene 4

3.1 Konzept Gliederung Baukörper

Bestand

+ unübersichtlich

+ verbaut

. Rettungswege vor die Fassade gesetzt
. wenig natürlich belichtbare Flächen

Klärung der Baukörperstruktur

Rückbau von Treppenhäusern / Fluchttreppen
WC-Einbauten / Anbauten und Schließen von Lichthöfen
- 4.520 m? BGF

___} Rückbau Lüftungstürme

Anpassung der Baukörperstruktur

=== zusätzliche natürlich zu belichtende Fassadenflächen

BE Neuplatzierung von 6 Innenhöfen und
Begrünung der "Gassen"

®& Erweiterung der Ebene E3 um 2-Achsen um Klassenräume
(AUR + FK) unterzubringen
+ 1.700m? BGF

Projoxtontmektung [RS J

1112014 BSZND R
Blatt 12 07.10.2014 / STIHA

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt

heutige Situation

Verwaltung

in E2 _ Neubau

Variante 1
Aula
Mediathek
Mensa Aula
Fachklassen
Verwaltung
'gestapel'
. Fachklassen E2/E4

Variante 2

Mediathek Aula

Mensa

Ebene 4

Ebene 3

Ebene 1 Ebene 2

Ebene 4

Ebene 2

3.2 Raumprogrammentwicklung

"Klären" (Aufräumen) der inneren
Organisation
räume und Fachklassen sind

"verstreut" über das Gebäude
es gibt innenliegende Räume

es fehlen
Lernlandschaften

Mediathek
Aula und Mensa

Konzept innere Organisation

« ‚Kursräume werden zusammengefasst
« 'Fachklassen werden zusammengefasst

° in der Mittelzone entsteht Raum für Lernlandschaften (L)
« die Verwaltung wird kompakt am Eingang positioniert
° neue Lichthöfe

Konzept Neubau Aula / Mensa

« Haupteingang Schule kombiniert
mit Eingang Neubau
° Mediathek in Neubau gekoppelt an Lernlandschaften

11/2014 BSZND 3
Blatt 13 07.10.2014 / STIHA

3.2 Raumprogrammentwicklung

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt

soll 2018:

ist 2014:

1
5 2
u

nd

33.992 m?

BGF soll

4.632 m?

zusätzlich erf. BGF

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt

= se__-
pr Äelder Siraggg = — = = —
DB x Ir

vn 5

Schwimmbad

®
®

[ Kurgr, | |

Verwaltung

u ) B__ l Bürgerpark"
7
7
7

3.3 Variante 1 Lageplan

Neubau Aula und Mensa
Ausrichtung zur Alsfelder Straße

Sportplatz

Merkmale

« Haupteingang über Foyer

« Ausbildung Stadtkante durch Neubau an Alsfelder Straße
° Mensa und Aula zweigeschossig

° Außenbereich Mensa im Süden

e Verwaltung in Eingangsebene

° Erschließung durch 'Kreuzgang' um Innenhof

(®) u n 125 1112014 BSZND F 2 BD.
j ] Blatt 15 07.10.2014 /STHA m | Pomtenmckung

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt 3.3 Variante 1 Ebene 1 +2

Parken

Tramnate Bürgerpark

P
PAUL Tr Tr Tr Tr Tr Wu

Tr

Hi

Raumprogramm NF E1 -E4
5.940 m? Kursräume (99)

1.350 m? Experimentierfeld Lernen

5.200 m? Fachunterichtsräume (54)

1.880 m? pädagogische Erschließungsfläche
1.880 m? Verwaltung

550 m? Aula
1.440 m? Mensa

775m? Mediathek

430 m? Foyer

LLL

»e e%° 1

Kama

BGF* Flächen EO - E4

30.840 m? BGF gesamt
24.840 m? BGF Umbau / Sanierung

1.700 m? BGF Aufstockung

4.300 m? BGF Neubau Aula / Mensa
19.445 m? Nutzfläche (0,63 NF/BGF)

TEEN EEE

LLbLll

Fachräume

* BGF a = nur allseitig umschlossene Flächen ohne Lichthöfe
ohne außenliegende Treppenhäuser

Ebene 1 Ebene 2

l j Blatt 16 07.10.2014 I STIHA

(0) m 10 20 50 11/2014 BSZND

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt 3.3 Variante 1 Ebene 3 +4

| Erweiterung |

in Ebene 3 Photovoltaik

YA

JBEBEREER|

I
(LLETPITTTTT
]

‚achräuı 7
Ebene 3 | Ebene 4

neben |

m ;6 50 50 1112014 BSZND 3 REN.
(0) I Blatt 17 07.10.2014 / STIHA ERSE

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt 3.4 Variante 2_ Lageplan

Neubau Aula und Mensa Ausrichtung
zur 'Mitte' Schulcampus

Bürgerpark
Schwimmbad

Pe

na DB _- 2
s

der Strange = —— ==
. %e-

Eu i

Sportplatz

Merkmale:

° Haupteingang über Vorplatz und Foyer
« Positionierung Neubau zur 'Mitte'

« Mensa im Erdgeschoss

« Aula und Mediathek im Obergeschoss
« Außenbereich Mensa im Osten

° 'gestapelte' Verwaltung in Ebene 2 +4

mst-E|j

las-

m 25 50 125 1112014 BSZND OFB
I ] Projoktenmwickhung

Blatt 18 07.10.2014 / STIHA

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt

7 Haltestelle
Trambahn

Fachräume
PERURTERENN Lie:

il

INN

Mensa
a]

Kursräume

Ebene 1 | Ebene 2

Bürgerpark

„, vd eve eo oe ©

ca

Pd #

#
nr ee ee oe eo oe ©

EEE |

3.4 Variante 2

Raumprogramm NF E1 -E4

5.820 m?
1.150 m?
5.100 m?
1.790 m?
1.880 m?

550 m?
1.500 m?
775 m?
315 m?

Kursräume (97)
Experimentierfeld Lernen
Fachunterrichtsräume (53)
päd. Erschließungsfläche
Verwaltung

Aula
Mensa
Mediathek
Foyer

BGF* Flächen EO - EA

30.190m?
24.840 m?
1.700 m?
3.650 m?
18.880 m?

BGF gesamt

BGF Umbau / Sanierung

BGF Aufstockung

BGF Neubau Aula / Mensa
Nutzfläche (0,63 NF/BGF)

* BGF a = nur allseitig umschlossene Flächen ohne Lichthöfe
ohne außenliegende Treppenhäuser

Blatt 19

11/2014 BSZND R
07.10.2014 / STIHA

Ebene 1 +2

oO

Projektentwicklung [SR] 2

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt 3.4 Variante 2 Ebene 3 +4

Kommunikation
Erweiterung ‚Ausstellung |
| inEbene 3 "Schulstraße" Photovoltaik !

m 16 3 50 11/2014 BSZND r |@EB “ Be
j Blatt 20 07.10.2014 / STIHA ERSE

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt

Kommunikation
‚Ausstellung ‚Photovoltaik
'Schulstraße' | ‚auf Neubau

| Erweiterung
| inEbene 3

1%

Schnitt

117

Gliederung der Baukörpereinheiten durch vertikale Abschlüsse

if Ian Sr
aaa m UHHHHOOTeTTT

Betonung der Vertikalen - starke Rhythmisierung bei starker Verfremdung

>

"Arkadenarchitektur" der Fassade - Gliederung in Raumeinheiten

3.5 Dach- / Fassadentypologie

Kursraum
gleichmäßige
Belichtung mit
Tageslicht auch

in die Raumtiefe
durch Sheddach
u. Fensterfassade

Außenbezug
Transparenz
Gliederung
durch Sheds
Raumhöhe

Markante Shed-
dacharchitektur

geschlossene
Ausführung

Reliefstruktur

vollverglaste
Ausführung

j Gewerbeschule Hamburg

11/2014 BSZND R
Blatt 21 07.10.2014 / STIHA

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt 3.6 Nachhaltigkeit

Eine nachhaltigen Schule vereint soziale, ökologische und ökonomische Aspekte und wird zum Vorbild.

umwelt

Gesunde bewusst

Schule

"SCHULE MACHT SCHULE" energie
bewusst

miteinander

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt lernen

transparent

Schule ein
Zentrum im
Quartier

keine
Barrieren

effizent

voneinander
lernen

gebrauchs-

freundlich

1112014 BSZND R SER „
Blatt 22 07.10.2014 I STIHA ojoxtoniwichung [RE

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt

Ebene 1 I Ebene2

Temperaturfühler

‚| elektrotherm. Stellventil

Fensterkontakte schalten
Heizkörper ab

Röhrenradiatoren

Heizungsregelung Klassenraum

Fenstermotor
\ dezentrale Lüftung

‚| Temperatur/ CO2 Regelung

Fenstermotor

dezentrale Lüftung mit freier Nachtauskühlung

feststehender
Sonnenschutz
tageslichtoptimiert

Kaltwasserumluftkühlgerät

Kühlung von Räumen mit großer Kühllast (z.B. EDV- Räume)

Heizenergiebedarf
6.000.000,00

5.000.000,00. © Mittelwert 2010-2012
4.000.000,00. © Nach Sanierung (ENEV
2014 Schulen erwartet)

3.000.000,00

kih/a

2.000.000,00
1.000.000,00. Q

0,00
2010 2012 2014 2016 2018
Jahr

CO2- Wert im Klassenraum

2500

—CO2 ohne Lüftung

2000
—— CO2 mit Lüftung

1500 -}
1000

500 -
Behaglichkeit Pettenkofer

0

SS SSESESESSS
SEITE S

Quelle: Messung enco 2011

‚Kaltwassersatz

|
E/ ) Verbraucher

Wärmetauscher

Grundwasser

Schema Brunnenwasserkühlung (optional)

3.7 Haustechnikkonzept

Heizung

- Versorgung über kommunales Energiekonzept mit Fernwärme
(Primärenergiefaktor von 0,323)

- Leitungsmaterial Stahl, 100% recyclingfähig

- Röhrenradiatoren: Werkstoff Stahl (recyclingfähig)

- Elektrische Einzelraumregelung mit Präsenzerfassung
Fensterkontaktüberwachung und Festtemperatur

© elektronische Einzelraumregelung
Grundlastabdeckung über Festtemperaturregelung (geringe Anforderung)
Fußbodenheizung Grundlast, Lüftungsanlage (Temperaturregelung)

Dezentrale Lüftung

- Qualität der Raumluft hat unmittelbaren Einfluss auf Lernqualität.
- Dezentrale Lüftungsgeräte mit sehr guter Wärmerückgewinnung.
- Über CO2 und Temperatur-Fühler in der Raumabluft wird die
Raumluftqualität raumweise erfasst und die Lüftungstechnik
bedarfsgerecht betrieben.
- Schulstraße wird über dezentral angeordnete Llüftungs-
geräte Be- und Entlüftet.

dezentrale Lüftung
dezentrale Zentral- Lüftungsgeräte

Kühlung

- Feste Verschattung der nach Westen orientierten Fenster
der Sheds zur Reduzierung der Wärmegewinne.

- Dezentrale Kühlung mit Kühlkassetten und Ausseneinheiten

- Automatische Nachtauskühlung über Öffnung der
Seitenfenster und eines Shed-Fensters.

- Optional: Nutzung des Grundwassers zur Brunnenwasserkühlung
mit nachgeschaltetem Kaltwassersatz zur Konditionierung der
EDV- und Serverräume.

EEE Fachklassen mit Möglichkeit der mechanischen Kühlung (nach Bedarf)

OFB enco

Projoktentwicklung

1112014 BSZND F
Blatt 23 07.10.2014 / STIHA

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt

variabler Sonnenschutz
tageslichtoptimiert

feststehender
Sonnenschutz
tageslichtoptimiert

Schattenkanten-
steuerung

Präsenzmelder 360°

3.7 Haustechnikkonzept

Tageslicht

- Durch die Shed-Fenster und die seitlichen Fenster
wird der Raum nahezu optimal belichtet.

- Die Erforderlichkeit vom Kunstlicht wird
um 30%- 50% reduziert, Blickbeziehung nach
Außen werden geschaffen

Räume mit Tageslichteinfall

Kunstlicht

« Künstliches Licht mit energiesparender
LED-Beleuchtung.

« Präsenzmelder mit Helligkeitserfassung,
Licht nur bei Bedarf und in der notwendigen Menge.

- Keine Konstantlichtregelung, sondern Bereichsweise
Lichtsteuerung

- Die Einschaltung erfolgt nach Helligkeit im Klassenraum
um den natürlichen Lichteinfall zu nutzen.

Kunstlicht mit erhöhten Anforderungen
Kunstlicht für Flure, Verkehrszonen und Lernwelten

Projoktentwicklung

Se. enc9 Fe

11/2014 BSZND N
Blatt 24 07.10.2014 / ST/HA

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt

Auswertung Energieverbrauch

Fernwärme Strom
Verbrauch Kosten Verbrauch Kosten
(kWh/a) in € (kWh/a) in €
Energieverbrauch Bestand
Mittelwert 2010-2012 4.408.633 546.730 1.530.873 268.925

Energieverbrauch
nach Sanierung und Neubau 1.699.100 210.711 766.200 134.596

3.7 Energieverbrauch

Massnahmen zur Energieeinsparung
Heizung

Bauliche Ertüchtigung zur Verbesserung der thermischen Hülle
Einzelraumregelung mit Präsenzerfassung
Fensterkontaktüberwachung und Festtemperaturregelung

Lüftung

Reduzierung der Lüftungstechnik auf das notwendige Mass -
durch natürliche Belüftung und dezentrale Lüftung
mit Wärmerückgewinnung.

Belüftung innenliegende Räume.

Kühlung

Bauliche Ertüchtigung um auf die Kälteversorung im Sommer
weitestgehend zu verzichten durch Nachtkühlung, -aktivierung

Entfall der bestehenden Absorptionskälteanlage.
Verschattung mit Schattenkantenregelung.
EDV-Räume mit Umluftkühlung.

Kunstlicht

Präsenzmelder

Durch Sheddachfenster kan der Einsatz von Kunstlicht
um 30 - 50% reduziert werden.

LED-Beleuchtung

Wasser

Einsatz von wassersparenden Armaturen

1112014 BSZND F
Blatt 25 07.10.2014 / STIHA

Berufsschulzentrum Nord Darmstadt 3.8 Brandschutz

Bestand

« Brandbekämpfungsabschnitte nicht übersichtlich
° Fluchtreppenhäuser außenliegend

und vor die Fassade gesetzt
« Fluchtwege führen teilweise über Dächer

heutige Situation

Konzept Brandschutz Bestand

| Bestand | Neubau | | Bestand | Neubau
Gebäudeklasse 3, Sonderbau

12
— IE

Verwaltung

14

Variante 1

Unterrichtsräume
« 6 Brandbekämpfungsabschnitte T30-RS
mit flächendenkende Brandmeldeanlage
e Geschoßtrennung
« je 2 bauliche Rettungswege max. 35 m
« im Erdgeschoß direkte Ausgänge ins Freie

20 8

Vorwaltung

Halle (Schulstraße)
° eigener Brandbekämpfungsabschnitt
° Halle (Schulstraße) dient nicht als Rettungsweg
für Unterrichtsbereiche
° Brandlasten in Halle möglich
° Entrauchung der Halle

Variante 2

Konzept Brandschutz Neubau

Neubau als mehrgeschossige Versammlungsstätte
(gemäß Versammlungsstättenverordnung)

« 1 Brandbekämpfungsabschnitt F90
« 2 bauliche Rettungswege max. 30 m
° im Erdgeschoß direkte Ausgänge ins Freie

Ebene 1 I  Ebene2 Ebene 3 I  Ebene4

11/2014 BSZND 3
Blatt 26 07.10.2014 / STIHA

2015/0221

6019 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
10.06.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat II 
Dezernat IV 
Schulamt  
Amt: Eigenbetrieb Im-
mobilienmanag ement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0221 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: SSP – Berufsschulzentrum Nord  
VOF-Verfahren zur Gesamt Sanierung und Architektenwettbewerb für de n notwendi-
gen Neubau Aula / Mensa / Mediathek  
 
Vorlage vom: 08.06.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat stimmt dem dreigliedrigen VOF -Verfahren zur Sanierung des Berufsschulzen t-
rums Nord zu. Es werden parallel Leistungen der Architektur (Objektplanun g), des techn i-
schen Ausbaus (2 Lose: Los 1 – Elektro, Los 2 - Heizung / Lüftung / Sanitär) sowie der Tra g-
werksplanung ausgeschrieben. Die Kosten für die Verfahren belaufen sich auf ca. 85.000, - € 
brutto und werden aus Haushaltsausgaberesten innerhalb des Wirtschaftsplan 2015 finan-
ziert. 
 
2. Der Magistrat stimmt zu einen Architektenwettbewerb für den notwendigen Ne ubau Aula / 
Mensa / Mediathek  auszuloben. Die Kosten für die Wettbewe rbsauslobung inklusive Prei s-
gelder belaufen sich auf ca. 125.000, - € brutto und werden aus Haushaltsausgaberesten i n-
nerhalb des Wirtschaftsplan 2015 finanziert .

- 2 - 
 
3. Der Magistrat stimmt zu, die aus unter Punkt 1 und 2 hervorgegangenen Planer für Sani e-
rung und Neubau bis zur Leistungsphase 3 HOAI zu beauftragen, um zu einer fundierten Ko s-
tenberechnung für die weiteren Planungsschritte  zu gela ngen. 
      Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 2,8 Mio € brutto und müssen im Wirtschaftsplan 
2016 etatisiert werd en. 
 
4. Der Magistrat stimmt zu, dass die federführende Projekt leitung im Sinne der Bauherrenve r-
tretung durch den Eigenbetrieb Immobilienmanagement durchgeführt wird. Der Eigenbetrieb 
Immobilienmanag ement wird ermächtigt zur Unterstützung umgehend Angebote zu r ergän-
zenden externen Qualitätsmanagement einzuholen.  Die Kosten dafür sind zusätzlich zu etat i-
sieren.  
 
5. Der Magistrat stimmt zu, dass eine Projektsteuerung (Leistungs phase 3-9 HOAI) für die Ge-
samtsanierung und  den Neubau beauftragt und eingerichtet wird.  Die hierfür anfallenden 
Kosten betragen ca. 1,2 Mio.€ analog zur Auftragssumme  
 
6. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement wird im Hinblick auf eine sofortige U msetzung der 
Verfahren ermächtigt, sofort nach Magistratsbeschluss die zur Umsetzung der Beschlus s-
punkte 1-5 notwendigen Planungsschritte in Auftrag zu g eben. 
 
 
Anlagen: 150603_bszn_projektstudie_kuzrversion  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

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Begründung zur Magistratsvorlage vom 08.06.2015 
 
 
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis: 
 
Das Berufsschulzentrum Nord (BSZN) ist eines von zwei Berufs-Bildungszentren in Darmstadt 
und Teil des Schulcampus im Bürgerpark Nord. 
 
Der ca. 30.000 m² große Gebäudekomplex wurde in drei Bauabschnitten errichtet: 
1984 – Heinrich-Emanuel-Merck-Schule (HEMS) 
1979 – Friedrich-List-Schule (FLS) 
1974 – Martin-Behaim-Schule (MBS) 
 
Der in die Jahre gekommene Gebäudekomplex weist nach rund 30 Jahren Nutzu ngsdauer er-
heblichen baulichen und funktionalen Sanierungsbedarf auf.  
 
 
Erläuterungsbericht: 
 
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie aus dem Oktober 2014 wurde belegt, dass die für den 
Unterricht und die Verwaltung notwendigen Flächen innerhalb des vorhandene n  Gebäudekom-
plexes dargestellt werden können. 
Die Flächen für Mensa / Aula und Mediathek sind aktuell im vorhandenen Gebäude nicht b e-
rücksichtigt und können nur durch einen Zubau realisiert werden. 
 
Zudem beinhaltet die Studie eine Leitidee: „aus 3 mach 1“: 
 
Es entsteht ein Berufsschulzentrum mit zentraler Verwaltung und Eingangsbereich sowie einem 
einheitlichem Erscheinungsbild.  
Ziel ist es, ein „Haus des lebenslangen Lernens“ zu schaffen, in dem in den Abendstunden E r-
wachsenenbildung stattfindet. Abendgymnasium, Volkshochschule und Hessencampus sollen 
in dem Gebäude etabliert werden. 
 
Der Neubau der Aula / Mensa soll durch alle Schulen auf dem Campus genutzt werden können, 
vorrangig aber durch das Berufsschulzentrum Nord. 
Eine öffentliche Nutzung in den Abendstunden oder am Wochenende durch den Stadtteil ist 
geplant. 
 
Die Prognose der Kosten im Rahmen der Studie (Stand August 2014) belaufen sich auf eine 
Bausumme von ca. 46,02 Mio € netto ohne Baunebenkosten. 
Die Höhe der zu erwartenden anrechenbaren Kosten für das Honorar der Planung ist somit in 
einem Bereich, in der dieses nach HOAI frei verhandelt wird. 
Derzeit wird von einem prozentualen Anteil von 22% Nebenkosten bei der Planung und weit e-
ren 3% Nebenkosten für Genehmigungen etc. ausgegangen.  
 
KG 200 Erschließung 0,094 Mio € 
KG 300 Baukonstruktion 30,500 Mio € 
KG 400 Haustechnik 14,060 Mio € 
KG 500 Außenanlagen 1,090 Mio € 
KG 600 Ausstattung 0,282 Mio € 
Summe netto  KG 200 – 600 46,020 Mio € 
22% Baunebenkosten Planung 10,130 Mio € 
3%   Baunebenkosten  1,380 Mio € 
        Genehmigungen etc. 
Summe netto  57,710 Mio € 
zzgl 19 % MwSt 10,960 Mio € 
Summe brutto  68,670 Mio €

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Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit Schulamt, Eigenbetreib Immobilienmanag ement und 
Planern aus dem Bereich Architektur und Haustechnik erarbeitet. 
 
Darmstadt, 08.06.2015  
65-12-00 
 
 
Der Dezernent II   Die Dezernentin III  Der Dezernent IV  
 
 
 
 
Rafael Reißer   Cornelia Zuschke   André Schellenberg  
Bürgermeister    Stadträtin   Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (5)

TOP 12
TOP 258
TOP 5
TOP 9
TOP 5

Orte (2)

  • Schulstraße
  • Alsfelder Straße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2015/0221
Typ
Magistratsvorlage
Datum
08.06.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00