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2025/0181

Nutzung der Freiflächen westlich des Kunstdepots durch den Verein Osthang e.V. für das Nachfolgeprojekt Osthang-West

Magistratsvorlage 02.06.2025

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2025/0181

6181 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
11.06.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat III 
 
Amt: Dezernat I 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0181 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 252080 
Kostenstelle:  041-005-5090 Investitionsnummer:  24041-5 
Kostenträger:  2520-82 Sachkonto:       
 
Betreff: Nutzung der Freiflächen westlich des Kunstdepots durch den Verein Osthang e.V. für 
das Nachfolgeprojekt Osthang -West 
 
Vorlage vom: 02.06.2025  
 
Beschlussvorschlag:  
1. Der kulturellen Nutzung von Teilen der Freiflächen westlich des Kunstdepots – in 
unmittelbarer Nachbarschaft zur Weststadt Bar und zum Ponyhof – durch den Verein 
Osthang e.V. wird zugestimmt.  
 
2. Die wiederverwendbaren Elemente der Main Hall werden an die sem Standort im Zuge der 
Ausstellung World Design Capital 2026 mit dem Osthang e. V. aufgebaut.  
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 2 - 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 02.06.2025 
 
 
Im Sommer 2014 fand auf der Mathildenhöhe unmittelbar südöstlich der Hochschule 
Darmstadt – Fachbereich Gestaltung über die Dauer von sechs Wochen eine vom Darmstädter 
Architektursommer e.V. in Kooperation mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt 
organisierte „Summer School“ für experimentelles Bauen statt. Im sogenannten „Osthang 
Project“ wurden Konzerte, Vorträge und Ausstellungen veranstaltet. 
 
Im Anschluss an dieses Projekt wurden die temporären Bauten, wie u. a. die große Main Hall, 
stehengelassen und für weitere Veranstaltungen von studentischen Gruppen sowie von 
städtischen Institutionen, wie das Institut Mathildenhöhe, genutzt. Seit 2022 gibt es den OHA 
als Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, einen niederschwelligen Zugang zu Kultur zu 
ermöglichen und einen Ort für Begegnungen aller Art zu schaffen.  
 
Von Beginn an war klar, dass es sich um eine temporäre kulturelle Nutzung handeln würde. 
Aufgrund der 2017 erstellten Masterplanstudie „Standortuntersuchung Besucherzentrum“ des 
Kasseler Büros ANP, Architektur- und Planungsgesellschaft mbH steht der Osthang als 
Standort des neuen Infozentrums schon lange fest. Auf dieser Studie fußte auch der mit großer 
Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Bebauungsplan O32. 
 
Dennoch hat der Osthang e.V. das kulturelle Leben in der Stadt in besonderem Maße gestaltet 
und bereichert. Um dieses Potenzial auch weiterhin zu erhalten und zu fördern, hat 
Oberbürgermeister Hanno Benz das Areal an der Mainzer Straße neben dem Kunstdepot dem 
Verein für die weitere kulturelle Nutzung angeboten.  
 
Das Grundstück im Pallaswiesen-Mornewegviertel ist besonders für eine Kulturinitiative sehr 
spannend. Die Lautstärkeproblematik auf dem Osthang, die wiederholt zu Konflikten mit den 
Anwohnenden geführt hat, ist im PaMo-Viertel nicht zu befürchten. Der Standort ist daher für 
multimediale Veranstaltungen besonders geeignet. Das integrierte städtebauliche 
Entwicklungskonzept (ISEK) für das Viertel hat zudem das Ziel, es zum Kultur- und 
Kreativgebiet zu entwickeln.  
 
Dabei sollen neue Potenziale für die Kreativ- und Kulturwirtschaft erschlossen und mit 
soziokulturellen Angeboten für die Bewohner verknüpft werden. Der OHA würde sich 
hervorragend in diesen Kontext einfügen und könnte maßgebliche Impulse setzen sowie 
kreative Perspektiven und innovative Ideen in den städtebaulichen Prozess einbringen.  
 
Dadurch eröffnen sich Möglichkeiten soziale und kulturelle Aspekte zu berücksichtigen, die für 
die Gesellschaft wichtig sind. Künstlerische Projekte, kulturelle Veranstaltungen und die 
Einbeziehung von Kunst in den öffentlichen Raum könnten maßgeblich dazu beitragen, dass 
Stadtbild zu beleben und zur Identität des Ortes beizutragen.  
 
Im Rahmen des World-Design-Capital (WDC) 2026 soll ein Kick-Off-Jahr für das Areal 
durchgeführt werden, in dem die benötigten Elemente der Infrastruktur aufgebaut und 
inklusive, partizipative sowie barrierefreie Vorträge, Konzerte und Aktionen stattfinden können.  
 
Um dem Verein langfristige Planungssicherheit zu geben, soll ein Pachtvertrag geschlossen 
werden, mit dem Ziel einen langfristig nutzbaren kreativen Raum zu schaffen.

- 4 - 
Um das jahrelang gewachsene Engagement des Osthangs zu würdigen und auch ‚physisch‘ den 
alten mit dem neuen Standort zu verbinden, wird die Main Hall, die der Stadt gehört, an den 
neuen Standort umgezogen werden. Dabei wird die DSE Wasser- und Stromanschlüsse legen.  
 
Das Areal in der Mainzer Straße schließt an ein aktuelles Projekt des Grünflächenamts für die 
Neugestaltung der Gleise von der Kirschenallee zur Mainzer Straße an. Diese Gleise führen 
direkt zum neuen Gelände des Osthangs. 
 
Förderung 
 
Unter dem Arbeitstitel „Osthang.West“ soll ein Antrag für das Kick-Off-Jahr im Rahmen des 
WDC 2026 – World Design Capital gestellt werden.  
 
Das Institut Mathildenhöhe wird für die WDC-Ausstellung „A Step Ahead“ beim Kulturfonds 
FrankfurtRheinMain einen Förderantrag stellen. Veranstaltungen im Rahmenprogramm der 
Mathildenhöhe-Ausstellung könnten dann auch im „Osthang.West“ stattfinden. 
 
Darmstadt, 02.06.2025  
 
 
 
 
Hanno Benz Michael Kolmer  
Oberbürgermeister  Stadtrat

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6255 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
11.06.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat III 
 
Amt: Dezernat I  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 41 
III 67 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0181 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
218 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 252080 
Kostenstelle:  041-005-5090 Investitionsnummer:  24041-5 
Kostenträger:  2520-82 Sachkonto:       
 
Betreff: Nutzung der Freiflächen westlich des Kunstdepots durch den Verein Osthang e.V. für 
das Nachfolgeprojekt Osthang -West 
 
Vorlage vom: 02.06.2025  
 
Beschlussvorschlag:  
1. Der kulturellen Nutzung von Teilen der Freiflächen westlich des Kunstdepots – in 
unmittelbarer Nachbarschaft zur Weststadt Bar und zum Ponyhof – durch den Verein 
Osthang e.V. wird zugestimmt.  
 
2. Die wiederverwendbaren Elemente der Main Hall werden an die sem Standort im Zuge der 
Ausstellung World Design Capital 2026 mit dem Osthang e. V. aufgebaut.  
 
 
Anlagen:

- 3 - 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 11.06.2025 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 02.06.2025  
 
 
Im Sommer 2014 fand auf der Mathildenhöhe unmittelbar südöstlich der Hochschule 
Darmstadt – Fachbereich Gestaltung über die Dauer von sechs Wochen eine vom Darmstädter 
Architektursommer e.V. in Kooperation mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt 
organisierte „Summer School“ für experimentelles Bauen statt. Im sogenannten „Osthang 
Project“ wurden Konzerte, Vorträge und Ausstellungen veranstaltet. 
 
Im Anschluss an dieses Projekt wurden die temporären Bauten, wie u. a. die große Main Hall, 
stehengelassen und für weitere Veranstaltungen von studentischen Gruppen sowie von 
städtischen Institutionen, wie das Institut Mathildenhöhe, genutzt. Seit 2022 gibt es den OHA 
als Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, einen niederschwelligen Zugang zu Kultur zu 
ermöglichen und einen Ort für Begegnungen aller Art zu schaffen.  
 
Von Beginn an war klar, dass es sich um eine temporäre kulturelle Nutzung handeln würde. 
Aufgrund der 2017 erstellten Masterplanstudie „Standortuntersuchung Besucherzentrum“ des 
Kasseler Büros ANP, Architektur- und Planungsgesellschaft mbH steht der Osthang als 
Standort des neuen Infozentrums schon lange fest. Auf dieser Studie fußte auch der mit großer 
Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Bebauungsplan O32. 
 
Dennoch hat der Osthang e.V. das kulturelle Leben in der Stadt in besonderem Maße gestaltet 
und bereichert. Um dieses Potenzial auch weiterhin zu erhalten und zu fördern, hat 
Oberbürgermeister Hanno Benz das Areal an der Mainzer Straße neben dem Kunstdepot dem 
Verein für die weitere kulturelle Nutzung angeboten.  
 
Das Grundstück im Pallaswiesen-Mornewegviertel ist besonders für eine Kulturinitiative sehr 
spannend. Die Lautstärkeproblematik auf dem Osthang, die wiederholt zu Konflikten mit den 
Anwohnenden geführt hat, ist im PaMo-Viertel nicht zu befürchten. Der Standort ist daher für 
multimediale Veranstaltungen besonders geeignet. Das integrierte städtebauliche 
Entwicklungskonzept (ISEK) für das Viertel hat zudem das Ziel, es zum Kultur- und 
Kreativgebiet zu entwickeln.  
 
Dabei sollen neue Potenziale für die Kreativ- und Kulturwirtschaft erschlossen und mit 
soziokulturellen Angeboten für die Bewohner verknüpft werden. Der OHA würde sich 
hervorragend in diesen Kontext einfügen und könnte maßgebliche Impulse setzen sowie 
kreative Perspektiven und innovative Ideen in den städtebaulichen Prozess einbringen.  
 
Dadurch eröffnen sich Möglichkeiten soziale und kulturelle Aspekte zu berücksichtigen, die für 
die Gesellschaft wichtig sind. Künstlerische Projekte, kulturelle Veranstaltungen und die 
Einbeziehung von Kunst in den öffentlichen Raum könnten maßgeblich dazu beitragen, dass 
Stadtbild zu beleben und zur Identität des Ortes beizutragen.  
 
Im Rahmen des World-Design-Capital (WDC) 2026 soll ein Kick-Off-Jahr für das Areal 
durchgeführt werden, in dem die benötigten Elemente der Infrastruktur aufgebaut und 
inklusive, partizipative sowie barrierefreie Vorträge, Konzerte und Aktionen stattfinden können.  
 
Um dem Verein langfristige Planungssicherheit zu geben, soll ein Pachtvertrag geschlossen 
werden, mit dem Ziel einen langfristig nutzbaren kreativen Raum zu schaffen.

Um das jahrelang gewachsene Engagement des Osthangs zu würdigen und auch ‚physisch‘ den 
alten mit dem neuen Standort zu verbinden, wird die Main Hall, die der Stadt gehört, an den 
neuen Standort umgezogen werden. Dabei wird die DSE Wasser- und Stromanschlüsse legen.  
 
Das Areal in der Mainzer Straße schließt an ein aktuelles Projekt des Grünflächenamts für die 
Neugestaltung der Gleise von der Kirschenallee zur Mainzer Straße an. Diese Gleise führen 
direkt zum neuen Gelände des Osthangs. 
 
Förderung 
 
Unter dem Arbeitstitel „Osthang.West“ soll ein Antrag für das Kick-Off-Jahr im Rahmen des 
WDC 2026 – World Design Capital gestellt werden.  
 
Das Institut Mathildenhöhe wird für die WDC-Ausstellung „A Step Ahead“ beim Kulturfonds 
FrankfurtRheinMain einen Förderantrag stellen. Veranstaltungen im Rahmenprogramm der 
Mathildenhöhe-Ausstellung könnten dann auch im „Osthang.West“ stattfinden. 
 
Darmstadt, 02.06.2025  
 
 
 
 
Hanno Benz Michael Kolmer  
Oberbürgermeister  Stadtrat

anlage 3

280 Zeichen

Punkt 4: Nutzung der Freiflächen westlich des Kunstdepots durch den Verein Osthang 
e.V. für das Nachfolgeprojekt Osthang-West 
 (V-Nr. 2025/0181) 
 
Der Ausschuss für Kultur und Städtepartnerschaften empfiehlt der 
Stadtverordnetenversammlung einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.

anlage 2

282 Zeichen

Punkt 25: Nutzung der Freiflächen westlich des Kunstdepots durch den Verein Osthang 
e.V. für das Nachfolgeprojekt Osthang-West 
 (V-Nr. 2025/0181) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, 
der Vorlage zuzustimmen. 
  
Stimmenthaltung: Die Linke.

anlage 4

223 Zeichen

Punkt 11: Nutzung der Freiflächen westlich des Kunstdepots durch den Verein Osthang 
e.V. für das Nachfolgeprojekt Osthang-West 
 (V-Nr. 2025/0181) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Stimmenthaltung: 1 Stimme aus UWIGA/WGD

Beratungsverlauf (4)

TOP 4
TOP 218
TOP 25
TOP 11

Orte (2)

  • Mainzer Straße
  • Kirschenallee

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Details

Vorlagen-Nr.
2025/0181
Typ
Magistratsvorlage
Datum
02.06.2025
Erstellt
29.09.2026 00:00