2014/0205
Versorgungsbericht Kindertagesbetreuung 2013
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Jugendhilfeplanung
Bericht Versorgungsquote (Kindertagesbetreuung)
2013
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Jugendamt - Jugendhilfeplanung, Marc Krämer 1 von 36
Inhalt:
1 Die wichtigsten Ergebnisse ............................................................... 2
2 Vorbemerkungen .................................... .......................................... 3
3 Versorgungsquoten der Kindertagesbetreuung im Stadtgebiet ........... 6
3.1 Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren (U3-Bereich) ......................... 6
3.2 Kinder im Alter von über 3 bis unter 6,5 Jahren (Ü3-Bereich) ............ 10
3.3 Kinder im Alter von über 6,5 bis unter 12 Jahren .............................. 14
4 Entwicklung der Geburtsjahrgänge .................................................. 17
5 Entwicklung des Platzbedarfs ......................................................... 18
5.1 Entwicklung des Platzbedarfs im U3-Bereich .................................... 18
5.2 Entwicklung des Platzbedarfs im Ü3-Bereich .................................... 19
6 Künftiger Ausbaubedarf U3- und Ü3-Plätze ..................................... 22
6.1 Bisherige Ausbaubemühungen ......................................................... 22
6.2 U3-Bereich ........................................ ............................................. 24
6.3 Ü3-Bereich ........................................ ............................................. 26
Anhang ............................................................................................... .... 27
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1 Die wichtigsten Ergebnisse
I. Zum 31.12.2013 stieg die Versorgungsquote für den U 3-Bereich auf 41,3% an . Für
4.265 Kinder stehen insgesamt 1.760 Betreuungsplätze zur Verfügung, davon 1.236 in
Einrichtungen der Tagesbetreuung und 524 bei Tagesp flegepersonen. (Zum
31.12.2012: Versorgungsquote 37,33%; 1.593 Betreuungsplätze für 4.267 Kinder).
II. Zum 31.12.2013 stieg die Versorgungsquote im Ü3-Ber eich auf 97,4% . Für 4.826
Kinder stehen insgesamt 4.699 Betreuungsplätze zur Verfügung. (Zum 31.12.2012:
Versorgungsquote 93,34%; 4.538 Betreuungsplätze für 4.861 Kinder).
III. Die Versorgung mit Plätzen ist weiterhin durch eine große regionale Diskrepanz ge-
kennzeichnet. Im U3-Breich: Kranichstein mit 22,8% im Gegensatz zu West mit 61,5%.
Im Ü3-Bereich: DA-Mitte mit 64,9% im Gegensatz zu Bessungen mit 149,2%.
IV. Um im U3-Bereich eine Versorgungsquote von 45% zu e rreichen, fehlten zum
31.12.2013 noch 159 Betreuungsplätze. 1 Um im Ü3-Bereich eine Versorgungsquote
von zunächst 100% zu erreichen, fehlten zum 31.12.2 013 noch 127 Betreuungsplät-
ze.
V. Weiterhin sind derzeit im U3-Bereich 220 Plätze und im Ü3-Bereich 560 Plätze in Pro-
jekten registriert. Demnach könnten bei Konkretisierung insgesamt 780 P lätze im U3-
und Ü3-Bereich realisiert werden. Die Versorgungsqu ote im U3-Bereich würde damit
auf 46,4% und im Ü3-Bereich auf 109% ansteigen.
VI. Die Kinderzahl im U3-Bereich blieb nahezu gleich. D er Bedarf an Plätzen wird sich auf-
grund von Jahrgangsstärken zwischen 1.400 und 1.450 Kindern voraussichtlich hin-
sichtlich einer Gesamtzahl von Kindern der entsprec henden Altersgruppe an einer Grö-
ßenordnung von 4.200 bis 4.350 orientieren .2
VII. Die Kinderzahl im Kindergarten-Bereich wird aufgrun d nachrückender geburtenstarker
Jahrgänge steigen. Der Bedarf an Plätzen, um eine Versorgungsquote von zumindest
100% zu erhalten, wird sich bis 2015 von derzeit ca. 4.800 auf ca. 4.950 erhöhen.
1 Die Entwicklung der Platzzahl nach Pflegeerlaubnis im Bereich der Tagespflege ist hierbei unberücksichtigt.
2 Einwohnerentwicklung bezüglich Konversion noch unberücksichtigt.
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2 Vorbemerkungen
Die vorliegende Statistik zur Ermittlung der Versor gungsquote der Kindertagesstätten basiert
auf den Rohdaten des Berichtes „Sozialraumorientier te Daten zur Kinderbetreuung“
3 bzw. dem
Bericht „Versorgungsgrad Kindertagesbetreuung 2012 (1. Halbjahr)“4 und wurde entsprechend
fortgeschrieben und ergänzt.
Auf die grundsätzlichen Vorbemerkungen des zweitgen annten Berichtes wird an dieser Stelle
verwiesen. Die Begriffsklärungen „Versorgungsquote“ und „Betreuungsquote“ seien hier jedoch
aufgrund ihrer Grundsätzlichkeit und der immer noch unklaren Verwendung der Begrifflichkei-
ten nochmals angeführt:
Die Versorgungsquote weist den Anteil der Betreuungsplätze aus, die für Kinder
unter drei Jahren zur Verfügung stehen. Die auf dem Krippengipfel 2007 vereinbar-
te Zielvorgabe von 35% bezieht sich auf die Versorg ungsquote. Sie dient als Orien-
tierungswert für den Stand der Kinderbetreuung hins ichtlich der genannten Pro-
zentzahl. Sie ergibt sich aus der Zahl der angebote nen Plätze, die in Kindertages-
einrichtungen und Kindertagespflege vorgehalten wer den, bezogen auf die Gesamt-
zahl der Kinder im genannten Alter in der jeweiligen Gebietskörperschaft.
Die Betreuungsquote wird auf das Land Hessen bezogen einmal pro Jahr d urch die
Kinder- und Jugendhilfestatistik ermittelt. Sie bez iffert den Anteil der in Kinderta-
geseinrichtungen oder in öffentlich geförderter Kin dertagespflege betreuten Kinder
unter drei Jahren an allen Kindern dieser Altersgru ppe. Sie dient als Anhaltspunkt
für das Ausmaß der tatsächlich betreuten Kinder hin sichtlich der genannten Pro-
zentzahl. Sie ergibt sich aus der Anzahl der tatsäc hlich betreuten Kinder, die in
Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege betr eut werden, bezogen auf die
Gesamtzahl der Kinder im genannten Alter in der jeweiligen Gebietskörperschaft.
3 Vgl. Schlosser, S. (2012): „Sozialraumorientierte Daten zur Kinderbetreuung“ vom 05.03.2012; Stand
31.12.2011.
4 Krämer, M. (2012): „Bericht Versorgungsquote Kindertagesbetreuung 2012 – 1. Halbjahr“ vom 26.08.2012.
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Die folgenden Aufschlüsselungen der Versorgungsquot en folgen der räumlichen Gliederung des
Kindertagesstättenentwicklungsplans: 5
5 Institut Wohnen und Umwelt (1994): Entwicklungsplan Kindertagesstätten in Darmstadt.
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Folgend wird dargestellt, wie ausreichend die zur Verfügung stehende Anzahl von Plätzen der
Kindertagesbetreuung die jeweilige Altersgruppe im Stadtteil versorgt. Gegenübergestellt wird
demnach, wie viele Kinder der entsprechenden Altersgruppe im jeweiligen Stadtteil gemeldet
sind und wie viele Betreuungsplätze vor Ort im Stadtteil dem gegenüber stehen.
In der Realität kommt es vor, dass Kinder in einem Stadtteil ihren Wohnort haben, aber in ei-
nem anderen Stadtteil einen Betreuungsplatz in Anspruch nehmen. Zu einer entsprechenden
Darstellung kommt es im Rahmen dieses Berichtes aufgrund der hierfür ungenerierbaren Da-
ten nicht.
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3 Versorgungsquoten der Kindertagesbetreuung im Sta dt-
gebiet
3.1 Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren (U3-Be reich)
Zum 31.12.2013 waren
4.265
Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren in Darmstadt gemeldet. Davon waren zum Stichtag anzahl-
mäßig (absolut) die meisten Kinder in Darmstadt-Nord gemeldet (939 Kinder). Die kleinste
Gruppe der 0-3 Jahre alten Kinder war in Wixhausen gemeldet (157 Kinder).
Standen zum 31.12.2012 für 4.267 Kinder unter 3 Jah ren insgesamt 1.593 Plätze (Kinderta-
geseinrichtungen 1.103 Plätze nach Betriebserlaubni s; Tagespflege 490 Plätze nach Pflegeer-
laubnis) zur Verfügung, können diesbezüglich zum 31.12.2013
1.760
vermeldet werden (davon 1.236 Plätze in Einrichtung en der Kindertagesbetreuung und 524
Plätze bei Tagespflegepersonen). Daraus resultiert eine Versorgungsquote von
41,3%
für das gesamte Stadtgebiet Darmstadts.
Die Entwicklung der Platzzahlen in der Kindertagesb etreuung zeigt folgende Tabelle auf (in den
vergangenen Jahren wurden unterschiedliche Rechenmo delle verfolgt; die Zahlen ab dem Jahr
2011 sind vergleichbar).
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Bilanz
Tageseinrichtungen
(Plätze nach BE)
Tagespflegeplätze
(Plätze nach PE) Summe Kinder
Versorgungs-
quote
31.12.2006 504 117 621 3.900 15,9 %
01.03.2010 728 ca. 300 ca. 1.028 4.331 23,7 %
31.12.2011 1.002 428 1.430 4.258 33,6 %
30.06.2012 1.063 461 1.524 4.231 36,0 %
31.12.2012 1.103 490 1.593 4.267 37,3 %
31.12.2013 1.2 36 524 1.7 60 4.265 41,3 %
Die vorangegangene Tabelle lässt den für das U3-Bet reuungsangebot wichtigen Bereich der
Kindertagespflege erkennen. Die U3-Platzzahlen in E inrichtungen der Kindertagesbetreuung
haben sich im betrachteten Zeitraum mehr als verdop pelt, die U3-Plätze in der Tagespflege
mehr als vervierfacht. Der Anteil der Tagespflege a m U3-Betreuungsangebot in Darmstadt ver-
deutlicht folgende Grafik:
In Darmstadt stellen die Tagespflegepersonen 30% de r U3-Plätze, im Bundesdurchschnitt liegt
der Anteil der Kindertagespflege an der Betreuung b islang bei 12%.
6 Das Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sieht den Ausbau der Kindertagespflege als tragende
Säule zu einer gleichberechtigten Teilhabe beider E lternteile, insbesondere aber von Frauen,
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am Arbeitsmarkt. „Gleichzeitig kommt der Ausbau der Kindertagespflege als wichtiger Bau-
stein frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuu ng den Kindern zugute.“ 7 Wie an dem An-
teil der Tagespflegeplätze zu entnehmen, schätzt di e Wissenschaftsstadt Darmstadt diesen
wichtigen Baustein und fördert hinsichtlich der Sic herung des Wunsch- und Wahlrechtes der
Darmstadt Bürgerinnen und Bürger den weiteren Ausbau der Kindertagespflege.
Die Versorgungsquote konnte, wie ersichtlich, aufgr und der Maßnahmen des U3-Platzausbaus
in Einrichtungen und bei Tagespflegepersonen auf 41 ,3% gesteigert werden. Allerdings ist das
Platzangebot, insbesondere in den nördlichen Außenb ezirken Kranichstein und Arheilgen bzw.
dem südlichen Außenbezirk Eberstadt, weiterhin noch deutlich hinter dem mittelfristigen Ziel
der Ausbauplanung im U3-Bereich von 50%.
6 Vgl. http://www.handbuch-kindertagespflege.de/files/pdf/application/pdf/1.pdf , Seite 11.
7 http://www.handbuch-kindertagespflege.de/files/pdf/application/pdf/1.pdf , Seite 11.
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Bei den nördlichen Außenbezirken kommt erschwerend hinzu, dass
• der Platzbedarf auch nicht von angrenzenden Planung sräumen aufgefangen werden
kann und
• Arheilgen, Kranichstein und Wixhausen mit ihrer Flä che zu erheblichen Teilen in der
Schutzzone hinsichtlich des Fluglärmes liegen und für diese Bauverbot besteht. 8
Derzeit werden zusätzliche 220 Plätze im U3-Bereich durch die Realisierung der im Anhang
genannten Projekte angestrebt. Dies würde zu einer erheblichen Ausweitung des Platzangebo-
tes führen:
9
Stadtteil Vquote
U3
Vquote U3
inkl. "Pro-
jekte"
Plätz e
projektiert
Plätze
fehlen
zu 45%
Plätze
fehlen
zu 50%
Stadtmitte 47,2% 47,2% 0 -11 13
Nord 44,6% 47,8% 30 -26 21
Ost 41,6% 41,6% 0 11 28
Bessungen 49,0% 51,8% 10 -24 -7
West 61,5% 61,5% 0 -73 -51
Arheilgen 35,6% 48,0% 60 -15 10
Eberst adt 30,9% 40,0% 60 33 67
Wixhausen 40,1% 59,2% 30 -22 -15
Kranichstein 22,8% 29,8% 30 66 87
insgesamt: 41,3% 46,4% 220 -61 153
Würden alle derzeit projektierten Vorhaben so umges etzt, würde die Wissenschaftsstadt Darm-
stadt im U3-Bereich eine Versorgungsquote von 46,4% erreichen. Dabei ist die weitere Ent-
wicklung des Platzangebotes bei Tagespflegepersonen noch unberücksichtigt.
8 Vgl. § 5 (1) FlugLärmG – Bauverbote: In einem Lärmschutzbereich (Tag- und Nachtschutzzonen) dürfen
Krankenhäuser, Altenheime, Erholungsheime und ähnliche in gleichem Maße schutzbedürftige Einrichtungen
nicht errichtet werden. In den Tag-Schutzzonen des Lärmschutzbereichs gilt Gleiches für Schulen, Kindergärten
und ähnliche in gleichem Maße schutzbedürftige Einrichtungen. Die nach Landesrecht zuständige Behörde kann
Ausnahmen zulassen, wenn dies zur Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen Einrichtungen oder sonst im
öffentlichen Interesse dringend geboten ist.
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3.2 Kinder im Alter von über 3 bis unter 6,5 Jahren (Ü3-Bereich)
Zum 31.12.2013 waren
4.826
Kinder im Alter von 3 bis 6,5 Jahren gemeldet. Davon waren zum Stichtag anzahlmäßig (abso-
lut) die meisten Kinder ebenfalls in Darmstadt-Nord gemeldet (884 Kinder). Die kleinste Grup-
pe der 3 bis 6,5 Jahre alten Kinder war wiederum in Wixhausen gemeldet (196 Kinder).
Zum Stichtag 31.12.2012 lag die Versorgungsquote fü r den Ü3-Bereich noch bei 93,34%
(4.861 Kinder bei 4.538 Plätzen). Für die nun zum 3 1.12.2013 gemeldeten 4.826 Kindern der
entsprechenden Altersgruppe stehen zum genannten Stichtag nunmehr
4.699
Plätze zur Verfügung. Daraus resultiert eine Versor gungsquote für das Stadtgebiet Darmstadt
von
97,4%
9 Auf der Basis der Kinderzahlen zum 31.12.2013; Entwicklung der Platzzahlen in der Kindertagespflege unbe-
rücksichtigt.
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Die Zuordnung der Ü3-Plätze zu den entsprechenden T rägern, ergibt für Darmstadt folgendes
Bild:
Defizite in der örtlichen Versorgung bestehen beson ders für den Planungsraum Mitte. Dort
liegt die besondere Problematik darin, dass es weit erhin nahezu keine Möglichkeiten zum
Platzausbau gibt.
Allerdings liegt das Platzangebot auch in West, Ost , Kranichstein und Eber-
stadt bis zu diesem Zeitpunkt noch hinter den städt ischen Ausbauzielen zurück, wie die nach-
folgende Grafik zeigt.
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Bei den nördlichen Außenbezirken kommt – wie bereit s bei den Ausführungen für den U3-
Bereich erwähnt – hinzu, dass der Platzbedarf nur b edingt von den angrenzenden Planungs-
räumen aufgefangen werden kann und in diesem Zusamm enhang speziell Kranichstein mit
seiner Fläche zu erheblichen Teilen in der Schutzzo ne hinsichtlich des Fluglärmes liegt, für die
Bauverbot besteht.
Weiterhin werden derzeit weitere 560 Plätze im Ü3-B ereich durch die Realisierung der im An-
hang genannten Projekte angestrebt. Dies würde auch hier zu einer deutlichen Ausweitung des
Platzangebotes im Bereich Ü3 führen:
10
10 Auf der Basis der Kinderzahlen zum 31.12.2013.
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Stadtteil Vquote
Ü3
Vquote Ü3
inkl. "Projek-
te"
Plätze
projektiert
Plätze
fehlen
zu 100%
Plätze
fehlen
zu 105%
Stadtmitte 64,9% 64,9% 0 162 185
Nord 117,3% 124,1% 60 -213 -169
Ost 102,9% 113,4% 40 -51 -32
Bessungen 149,2% 149,2% 0 -193 -173
West 80,6% 106,0% 140 -33 -5
Arheilgen 100,0% 107,1% 40 -40 -12
Eberstadt 80,2% 105,5% 220 -48 -5
Wixhausen 100,0% 100,0% 0 0 10
Kranichstein 91,8% 103,3% 60 -17 9
insgesamt: 97,4% 109,0% 560 -433 -192
Gesamtstädtisch würde die Umsetzung der derzeit pro jektierten Vorhaben (ohne Anfragen)
einen Anstieg der Versorgungsquote im Ü3-Bereich von 97,4% auf 109% bedeuten.
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3.3 Kinder im Alter von über 6,5 bis unter 12 Jahre n
Zum 31.12.2012 waren 6.898 Kinder im Alter von 6,5 bis 12 Jahren gemeldet. Zum Stichtag
31.12.2013 waren nun
7.003
Kinder im genannten Alter in Darmstadt gemeldet. Davon waren anzahlmäßig (absolut) die
meisten Kinder in Darmstadt-Nord gemeldet (1.224 Kinder; im Vorjahr Eberstadt mit 1.252
Kindern). Die kleinste Gruppe der 6,5 bis 12 Jahre alten Kinder war wieder in Wixhausen ge-
meldet (303 Kinder; im Vorjahr 310 Kinder). Dieser Kinderzahl steht ein Betreuungsangebot im
Hortbereich und seitens der Schulkindbetreuung 11 von
1.257
Hort
1.601
Schulkindbetreuung
Plätzen zur Verfügung. Daraus resultieren für die genannte Altersgruppe an Kindern Versor-
gungsquoten von
17,9%
Nur Hort
22,9%
Nur Schulkindbetreuung
12
11 Zahlen wurden seitens des Schulamtes, Frau Bettina Kroh (Schulentwicklungsplanerin) zur Verfügung ge-
stellt.
12 Die hier die Schulkindbetreuung betreffende Versorgungsquote wurde aus Gründen der Übersichtlich- und
besseren Verständlichkeit der Systematik des Berichtes angepasst. Die Anzahl der Betreuungsplätze wird hier
auf die Altersgruppe der 6,5 bis 12-Jährigen bezogen. Es sei an dieser Stelle für nähere Informationen auf die
entsprechende Aufstellung des Schulamtes verwiesen. In dieser Aufstellung werden die Betreuungsplätze auf die
tatsächlichen Schülerinnen/Schülerzahlen bezogen. Aus dieser Betrachtungsweise ergibt sich ein Versorgungs-
grad der Schulkindbetreuung von 32,68%. Die genannten Versorgungsgrade stehen sich nicht in Bezug von
„Falsch“ und „Richtig“ gegenüber, sondern sind der unterschiedlichen Betrachtungsweisen geschuldet.
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40,8%
Hort und Schulkindbe-
treuung
Die Zuordnung der Hortplätze zu den entsprechenden Trägern ergibt für Darmstadt folgendes
Bild:
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Die grafische Darstellung der Versorgungsquote Hort und Schulkindbetreuung auf die Stadttei-
le Darmstadts bezogen, kann wie folgt dargestellt werden:
Im Rahmen dieses Berichtes wird das Augenmerk auf die Betreuungssituation der Altersgrup-
pen 0-3 Jahre und 3-6,5 Jahre gelegt, da ein Platzausbau im Hortbereich (Altersgruppe 6,5-12
Jahre) nicht vorgesehen ist.
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4 Entwicklung der Geburtsjahrgänge
Gegensätzlich zum bundes- und landesweiten Trend si nkender Geburten und dem damit ein-
hergehenden Bevölkerungsverlust, steigt in Darmstad t vom Trend her die Zahl der Geburten
13
leicht an bzw. hält sich stabil. Die Geburten übers chritten in den Jahren 2009 (1.508) und
2011 (1.507) erstmals seit 1970 (1.577) die Marke v on 1.500 Geburten im Jahresverlauf. Im
Jahr 2012 und im Jahr 2013 fiel die Anzahl der Gebu rten mit je 1.470 wieder leicht schwächer
aus.
Durch Besiedlung der Konversionsflächen ist in nahe r Zukunft mit einem weiteren Bevölke-
rungswachstum zu rechnen.
13 Anzahl der Lebendgeburten von ortsansässigen Müttern.
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5 Entwicklung des Platzbedarfs
Einhergehend mit relativ hohen Geburtenzahlen und s teigendem Bevölkerungswachstum ver-
größern sich die entsprechenden Anspruchsgruppen im Bereich der U3- und der Ü3-
Betreuungsplätze.
Die folgenden Ausführungen zeigen, dass die Entwick lung des Platzbedarfs zwar momentan
richtig eingeschätzt wird, mittelfristig aber wohl vor Allem wegen der zu besiedelnden Konver-
sionsflächen angehoben werden muss, um steigende Versorgungsquoten erreichen zu können.
5.1 Entwicklung des Platzbedarfs im U3-Bereich
Die Anzahl der Kinder, die der Anspruchsgruppe der U3-Versorgung zuzurechnen sind, be-
stimmt sich durch die Geburtenzahl und die Wanderun gsbilanz der entsprechenden Geburts-
jahrgänge. Maßgeblich werden hier die zum genannten Stichtag gemeldeten Kinder angegeben.
Eine entsprechende Übersicht ist als Anlage diesem Bericht beigefügt.
In den Jahren 2009 und 2011 war die Geburtenzahl so hoch wie seit 1970 nicht mehr – es
wurden im Zeitraum von 2009 bis 2011 insgesamt 4.50 0 Kinder von ortsansässigen Müttern
geboren – allerdings waren am 31.12.2011 in der ent sprechenden Altersgruppe lediglich 4.258
Kinder in Darmstadt gemeldet (rechnerischer Wanderu ngsverlust von 242 Kindern im Alter von
0 bis unter 3 Jahren). Auch zum 31.12.2012 standen 4.462 Geburten der Jahrgänge 2010 bis
2012 tatsächlich gemeldeten 4.267 Kindern (rechneri scher Wanderungsverlust von 195 Kin-
dern im Alter von 0 bis unter 3 Jahren) gegenüber. Im abgelaufenen Jahr 2013 lässt sich die-
ser Trend weiterhin beobachten: Im Zeitraum 2011 bi s 2013 wurden 4.447 Kinder geboren,
allerdings waren zum 31.12.2013 lediglich 4.265 Kin der im Alter von 0-3 Jahren in Darmstadt
gemeldet.
Für die U3-Versorgung sollte für die Jahre 2013 ff. aufgrund dieser Betrachtungsweise in die
Vergangenheit deshalb kurzfristig, wie seither, von einer Jahrgangsstärke im U3-Bereich von
1.400 – 1.450 Kinder ausgegangen werden. Dies bestä tigt die Halbjahreszahlen 2012 und
2013 (4.231 bzw. 4.227 Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren) sowie die zum 31.12.2012 gemel-
deten 4.267 und zum 31.12.2013 gemeldeten 4.265 Kinder in der Altersgruppe 0 bis 3 Jahre.
Durch die Besiedlung der Konversionsflächen müssen diese angenommenen Jahrgangsstärken
nach oben korrigiert werden. Hierzu wird auf den en tsprechenden Abschnitt dieses Berichtes
verwiesen.
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5.2 Entwicklung des Platzbedarfs im Ü3-Bereich
Die Anzahl der Kinder, die der Anspruchsgruppe der Ü3-Versorgung zuzurechnen sind, be-
stimmt sich analog zum vorherigen Abschnitt zum U3- Bereich durch die Geburtenzahl und die
Wanderungsbilanz der entsprechenden Geburtsjahrgäng e. Maßgeblich werden hier die zum
genannten Stichtag gemeldeten Kinder angegeben. Ein e entsprechende Übersicht ist als Anla-
ge ebenfalls diesem Bericht beigefügt.
In den Prognosen des Bedarfsplanes von 2010 wurde für
2011 von ca. 4.700
2012 von ca. 4.800
2013 von ca. 4.850
Kindern ausgegangen. Diese Plangröße gilt unter der im vorangegangen Abschnitt geschilder-
ten rückwärtigen Betrachtungsweise vor einem kurzfristigen Zeithorizont weiterhin:
Kinderanzahl der 3 bis unter 6,5-Jährigen
31.12.2011: 4.778
30.06.2012: 4.749
31.12.2012: 4.861
30.06.2013: 4.797
31.12.2013: 4.826
Anhand der Geburtsjahrgänge 2008 bis 2010, welche m omentan im Anspruchsbereich Ü3 und
zum 31.12.2013 unter einer Jahrgangsstärke von je 1 .400 geblieben sind, kann man bei den
Folgejahren durch das Aufrücken der Jahrgänge 2011 und 2012 (zum 31.12.2013: 1.456 und
1.460) von einer weiter steigenden Anzahl von Kindergartenkindern ausgehen:
2014 von ca. 4.900
2015 von ca. 4.950
2016 von ca. 4.900 – 4.950
Bei diesen Prognosen wird eine jährliche negative W anderungsbilanz – ein Wanderungsverlust
von 300 Kindern der entsprechenden Jahrgänge – ange nommen. Fiele diese prognostizierte
Wanderungsbilanz – beispielsweise durch Zuzug hinsi chtlich der Besiedlung der Konversions-
flächen – geringer aus, so würde die Anzahl der Kin der, die einen Anspruch auf einen Kinder-
gartenplatz haben weiter bzw. stärker ansteigen.
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Prognose 2013 Geburten
Geb.Jahrgang 2009 1.508
Geb.Jahrgang 2008 1.484
Geb.Jahrgang 2007 1.490
Geb.Jahrgang 2006 (50 %) 695
Insgesamt: 5.177
Prognose Wanderungsbilanz: -300
Prognose 3 bis 6,5 -Jährige: ca. 4.850
Prognose 201 4 Geburten
Geb.Jahrgang 2010 1.485
Geb.Jahrgang 20 09 1.508
Geb.Jahrgang 20 08 1.484
Geb.Jahrgang 2007 (50 %) 745
Insgesamt: 5.222
Prognose Wanderungsbilanz: -300
Prognose 3 bis 6,5 -Jährige: ca. 4.900
Prognose 201 5 Geburten
Geb.Jahrgang 2011 1.507
Geb.Jahrgang 20 10 1.485
Geb.Jahrgang 20 09 1.508
Geb.Jahrgang 2008 (50 %) 742
Insge samt: 5.242
Prognose Wanderungsbilanz: -300
Prognose 3 bis 6,5 -Jährige: ca. 4.950
Prognose 201 6 Geburten
Geb.Jahrgang 2012 1.470
Geb.Jahrgang 2011 1.507
Geb.Jahrgang 20 10 1.485
Geb.Jahrgang 20 09 (50 %) 754
Insgesamt: 5.216
Prognose Wanderungsbila nz: -300
Prognose 3 bis 6,5 -Jährige: ca. 4.900 - 4.950
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Jugendhilfeplanung
Jugendamt - Jugendhilfeplanung, Marc Krämer 21 von 36
Die Anzahl der derzeit Anspruchsberechtigten (4.826 Kinder) wird sich mit Blick auf die Ent-
wicklung in der Vergangenheit aller Voraussicht nach ohne Berücksichtigung der Besiedlung
der Konversionsflächen bis 2016 weniger stark als noch zuvor um ca. 50 - 100 Kinder weiter
erhöhen (ca. 4.900 - 4.950 Kinder).
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6 Künftiger Ausbaubedarf U3- und Ü3-Plätze
6.1 Bisherige Ausbaubemühungen
Die bisherigen Ausbaubemühungen in den Jahren 2006 bis 2013 können wie folgt dargestellt
werden:
Plätze U3 Plätze Ü3 Plätze Hort
2006 47 0 0
2007 84 0 0
2008 9 3 7
2009 66 -22 25
2010 135 94 15
2011 150 45 40
2012 208 125 5
2013 45 80 0
744 325 92
Die Darstellung zeigt, dass im U3-Bereich in den Ja hren drei Jahren von 2011 bis 2013 insge-
samt 403 Betreuungsplätze
14 – und deutlich mehr Plätze als in den fünf Jahren von 2006 bis
2010 (341 Betreuungsplätze) – geschaffen wurden.
Im Ü3-Bereich wurden in den drei von Jahren 2011 un d 2013 insgesamt 250 Betreuungsplätze
– und damit deutlich mehr als das Dreifache gegenüb er der fünf Jahre von 2006 bis 2010 (75
Betreuungsplätze) – geschaffen.
14 Diese Betrachtungsweise erfolgt „netto“: zum 31.12.2013 fielen 40 U3-Plätze wegen Aufgabe weg (10 U3
Plätze Les Lutins, 30 U3-Plätze Purzelbande.
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Die in der Tabelle genannten Zahlen zum Ausbau der Kindertagesbetreuung lassen sich für den
genannten Zeitraum wie folgt den entsprechenden Stadtteilen zuordnen:
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6.2 U3-Bereich
Die in diesem Bericht aufgeführten Zahlen zeigen de utlich, dass ausgehend von der derzeitigen
Versorgungsquote von 42,1% die angestrebte Versorgu ngsquote von 45% im Laufe der Jahre
2014/2015 erreicht bzw. übertroffen wird.
Nach Vorstellung der Bundesregierung sollen davon 7 0% der Plätze in Einrichtungen der Kin-
dertagesbetreuung angeboten werden und 30% der Kind er durch Tagespflegepersonen betreut
werden.
Die Prognose der erwarteten Kinderzahlen ist einget reten, bei den Platzzahlen fast punktge-
nau. Auf den erwarteten Bedarf von 45% und mittelfr istig 50% bezogen, müsste die Platzver-
teilung wie folgt aussehen:
70%
Einrichtung
30%
Tagespflege
4.200 davon 45% = 1.890 1.323 567
4.350 davon 45% = 1.958 1.371 587
4.200 davon 50% = 2.100 1.470 630
4.350 davon 50% = 2.175 1.523 652
4.265 davon
41,3% =
1.760
1.236
(70,2%)
524
(29,8%)
4.265 davon 45% 1.919 1.343 576
4.265 davon 50% 2.133 1.493 640
Die Aufstellung bedeutet für die künftige Ausbaupla nung, dass derzeit, um bei gleich bleiben-
der Kinderzahl eine Versorgungsquote im U3-Bereich von 45% zu erreichen, insgesamt 159
Betreuungsplätze (1.919 Betreuungsplätze, um 45% Ve rsorgungsquote zu erreichen, abzüg-
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lich der aktuellen Platzzahl von 1.760) fehlen, dav on 111 in Kindertagesstätten und 48 bei
Tagespflegepersonen. Um eine Versorgungsquote von 5 0% zu erreichen, fehlen demnach ins-
gesamt 373 Betreuungsplätze (2.133 Betreuungsplätze , um 50% Versorgungsquote zu errei-
chen, abzüglich der aktuellen Platzzahl von 1.760) fehlen, davon 261 in Kindertagesstätten
und 112 bei Tagespflegepersonen. Hier sei auf Seite 9 des Berichtes verwiesen, aktuell sind
220 Betreuungsplätze in Kindertagesstätten projektiert.
Da die Kinderzahlen im U3-Bereich in den letzten Ja hren relativ stabil blieben, kann hier hin-
sichtlich der Versorgungsquote von 45% von einem Pl atzbedarf von 1.900 – 1.950 Plätzenund
bei einer Versorgungsquote von 50% von einem Platzb edarf von 2.100 – 2.150 ausgegangen
werden (Konversionsflächen unberücksichtigt).
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6.3 Ü3-Bereich
Der Ausbaubedarf im Ü3-Bereich ist – wie schon im B ericht für das Jahr 2012 beschrieben –
sogar noch höher als im U3-Bereich einzuschätzen.
Hinsichtlich des laufenden Jahres 2013 müsste minde stens ein Platzangebot von 4.826 Plät-
zen erreicht werden, um einen Versorgungsgrad von 1 00% zu erreichen. Bis 2015 werden
vermutlich die Kinderzahlen bezüglich eines Anspruc hs auf einen Ü3-Platz unter Berücksichti-
gung eines jährlichen Wanderungsverlustes von 300 K indern und den bekannten Daten der
jeweiligen Geburtsjahrgänge auf ca. 4.900 – 4.950 steigen.
Zum 31.12.2013 stehen 4.699 Plätze im Ü3-Bereich fü r 4.826 Kinder zur Verfügung. Geht
man von einer zu erreichenden Versorgungsquote von 105% aus, fehlen derzeit 368 Ü3-Plätze:
Platzzahl
Fehlende Plätze
4.900 davon 105% = 5.145 567
4.950 davon 105% = 5.198 587
4.826 davon
97,4% =
4.699
4.826 davon 100% 4.826 127
4.826 davon 105% 5.067 368
Da die Kinderzahlen im Ü3-Bereich aufgrund der star ken Geburtenjahrgänge 2009 und 2011
im zeitlichen Verlauf steigen werden, kann hier hin sichtlich der Versorgungsquote von 105%
von einem Platzbedarf von ca. 5.150 – 5.200 Plätzen in 2015/2016 ausgegangen werden.
Derzeit sind 560 Betreuungsplätze projektiert.
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Anhang
Anlage I: Entwicklung der Geburtenzahlen/Entwicklun g der Altersgruppe der 0 bis 3-
Jährigen in Darmstadt
Anlage II: Entwicklung der Geburtenzahlen/Entwicklu ng der Altersgruppe der 3 bis 6,5-
Jährigen in Darmstadt
Anlage III: Kleinräumige Analyse U3
Anlage IV: Kleinräumige Analyse Ü3
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Anlage I: Entwicklung der Geburtenzahlen/Entwicklun g der Altersgruppe der 0 bis 3-
Jährigen in Darmstadt:15
Bevölkerungszahl 31.12.2006 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2006 = 1.308 Kinder (0- bis 1-Jährige) 1.389
Geb.Jahrgang 2005 = 1.341 Kinder (1- bis 2-Jährige) 1.418
Geb.Jahrgang 2004 = 1.248 Kinder (2- bis 3-Jährige) 1.426
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 3.897 4.233
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -336
Prognose 2006 ff. 1.300 x 3 = 3.900 Kinder bei durc hschnittlich 1.400 Geburten
Bevölkerungszahl 31.12.2007 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2007 = 1.433 Kinder (0- bis 1-Jährige) 1.490
Geb.Jahrgang 2006 = 1.368 Kinder (1- bis 2-Jährige) 1.389
Geb.Jahrgang 2005 = 1327 Kinder (2- bis 3-Jährige) 1.418
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.128 4.297
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -169
Prognose 2007 ff 1375 x 3 = 4125 Kinder bei durchsc hnittlich 1425 Geburten
Bevölkerungszahl 31.12.2008 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2008 = 1.356 Kinder (0- bis 1-Jährige) 1.484
Geb.Jahrgang 2007 = 1.521 Kinder (1- bis 2-Jährige) 1.490
Geb.Jahrgang 2006 = 1.348 Kinder (2- bis 3-Jährige) 1.389
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.225 4.363
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -138
Prognose 2008 ff 1.400 x 3 = 4.200 Kinder bei durch schnittlich 1.450 Geburten
15 Bis 2009 siehe Vorlage 2010/0405; ab 2010 erweitert durch eigene Berechnungen.
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Bevölkerungszahl 31.12.2009 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2009 = 1.422 Kinder (0- bis 1-Jährige) 1.508
Geb.Jahrgang 2008 = 1.413 Kinder (1- bis 2-Jährige) 1.484
Geb.Jahrgang 2007 = 1.496 Kinder (2- bis 3-Jährige) 1.490
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.331 4.482
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -151
Prognose 2009 ff 1.425 x 3 = 4.275 Kinder bei durch schnittlich 1.500 Geburten
Bevölkerungszahl 31.12.2010 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2010 = 1.403 Kinder (0- bis 1-Jährige) 1.485
Geb.Jahrgang 2009 = 1.459 Kinder (1- bis 2-Jährige) 1.508
Geb.Jahrgang 2008 = 1.372 Kinder (2- bis 3-Jährige) 1.484
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.234 4.477
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -243
Prognose 2010 ff 1.425 x 3 = 4.275 Kinder bei durch schnittlich 1.500 Geburten
Bevölkerungszahl 31.12.2011 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2011 = 1.422 Kinder (0- bis 1-Jährige) 1.507
Geb.Jahrgang 2010 = 1.426 Kinder (1- bis 2-Jährige) 1.485
Geb.Jahrgang 2009 = 1.410 Kinder (2- bis 3-Jährige) 1.508
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.258 4.500
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -242
Prognose 2011 ff 1.425 x 3 = 4.275 Kinder bei durch schnittlich 1.500 Geburten
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Jugendamt - Jugendhilfeplanung, Marc Krämer 30 von 36
Bevölkerungszahl 31.12.2012 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2012 = 1.376 Kinder (0- bis 1-Jährige) 1.470
Geb.Jahrgang 2011 = 1.466 Kinder (1- bis 2-Jährige) 1.507
Geb.Jahrgang 2010 = 1.425 Kinder (2- bis 3-Jährige) 1.485
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.267 4.462
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -195
Prognose 2012 ff 1.425 x 3 = 4.275 Kinder bei durch schnittlich 1.500 Geburten
Bevölkerungszahl 31.12.2013 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2013 = 1.376 Kinder (0- bis 1-Jährige) 1.470
Geb.Jahrgang 2012 = 1.460 Kinder (1- bis 2-Jährige) 1.470
Geb.Jahrgang 2011 = 1.456 Kinder (2- bis 3-Jährige) 1.507
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.265 4.447
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -182
Prognose 2013 ff 1.425 x 3 = 4.275 Kinder bei durch schnittlich 1.500 Geburten
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Jugendhilfeplanung
Jugendamt - Jugendhilfeplanung, Marc Krämer 31 von 36
Anlage II: Entwicklung der Geburtenzahlen/Entwicklu ng der Altersgruppe der 3 bis 6,5-
Jährigen in Darmstadt:16
Bevölkerungszahl 31.12.2007 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2004 = 1.422 1.426
Geb.Jahrgang 2003 = 1.413 1.422
Geb.Jahrgang 2002 = 1.496 1.385
Geb.Jahrgang 2001 (50%) = 627 668
Summe der 3- bis 6,5-Jährigen = 4.453 4.901
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige -448
Bevölkerungszahl 31.12.2008 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2005 = 1.318 1.418
Geb.Jahrgang 2004 = 1.222 1.426
Geb.Jahrgang 2003 = 1.295 1.422
Geb.Jahrgang 2002 (50%) = 630 692
Summe der 3- bis 6,5-Jährigen = 4.465 4.958
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige -493
16 Bis 2009 siehe Magistratsvorlage 2010/0405; ab 2010 erweitert durch eigene Berechnungen.
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Jugendhilfeplanung
Jugendamt - Jugendhilfeplanung, Marc Krämer 32 von 36
Bevölkerungszahl 31.12.2009 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2006 = 1.328 1.389
Geb.Jahrgang 2005 = 1.361 1.418
Geb.Jahrgang 2004 = 1.291 1.426
Geb.Jahrgang 2003 (50%) = 648 711
Summe der 3- bis 6,5-Jährigen = 4.628 4.944
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige -316
Bevölkerungszahl 31.12.2010 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2007 = 1.481 1.490
Geb.Jahrgang 2006 = 1.306 1.389
Geb.Jahrgang 2005 = 1.341 1.418
Geb.Jahrgang 2004 (50%) = 632 713
Summe der 3- bis 6,5-Jährigen = 4.760 5.010
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige -250
Bevölkerungszahl 31.12.2011 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2008 = 1.360 1.484
Geb.Jahrgang 2007 = 1.434 1.490
Geb.Jahrgang 2006 = 1.304 1.389
Geb.Jahrgang 2005 (2. Hj) = 680 709
Summe der 3- bis 6,5-Jährigen = 4.778 5.072
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige -294
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt - Jugendhilfeplanung, Marc Krämer 33 von 36
Bevölkerungszahl 31.12.2012 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2009 = 1.403 1.508
Geb.Jahrgang 2008 = 1.333 1.484
Geb.Jahrgang 2007 = 1.427 1.490
Geb.Jahrgang 2006 (2. Hj) = 698 695
Summe der 3- bis 6,5-Jährigen = 4.861 5.177
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige -316
Bevölkerungszahl 31.12.2013 (gemeldete Kinder) Gebu rten
Geb.Jahrgang 2010 = 1.393 1.485
Geb.Jahrgang 2009 = 1.384 1.508
Geb.Jahrgang 2008 = 1.323 1.484
Geb.Jahrgang 2007 (2. Halbj.) = 726 745
Summe der 3- bis 6,5-Jährigen = 4.826 5.222
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige -396
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt - Jugendhilfeplanung, Marc Krämer 34 von 36
Anhang III: Kleinräumige Analyse U3
0-3
jährigen Plätze davon:
Krippe
davon:
Tagespflege Vquote U3 Anteil
TagesE
Anteil
TagesP
100 DA-MITTE
472 223 173 50 47,25% 77,58% 22,42%
110 Stadtzentrum 29 20 20 0 68,97% 100,00% 0,00%
120 Rheintor/Grafenstraße 89 20 10 10 22,47% 50,00% 50,00%
130 Hochschulviertel 23 35 30 5 152,17% 85,71% 14,29%
140 Kapellplatzviertel 135 33 20 13 24,44% 60,61% 39,39%
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 196 115 93 22 58,67% 80,87% 19,13%
200 DA-NORD 939 419 351 68 44,62% 83,77% 16,23%
210 Johannesviertel 172 25 16 9 14,53% 64,00% 36,00%
220 Martinsviertel-West 173 86 71 15 49,71% 82,56% 17,44%
230 Martinsviertel-Ost 200 90 82 8 45,00% 91,11% 8,89%
240 Waldkolonie 151 71 60 11 47,02% 84,51% 15,49%
250 Mornewegviertel 25 12 12 0 48,00% 100,00% 0,00%
260 Pallaswiesenviertel 83 15 10 5 18,07% 66,67% 33,33%
270 Am Ziegelbusch 135 120 100 20 88,89% 83,33% 16,67%
300 DA-OST 329 137 103 34 41,64% 75,18% 24,82%
310 Am Oberfeld 113 13 13 0 11,50% 100,00% 0,00%
320 Mathildenhöhe 75 35 30 5 46,67% 85,71% 14,29%
330 Woogsviertel 102 24 0 24 23,53% 0,00% 100,00%
340 An den Lichtwiesen 39 65 60 5 166,67% 92,31% 7,69%
400 DA-BESSUNGEN 353 173 153 20 49,01% 88,44% 11,56%
410 Paulusviertel 143 66 57 9 46,15% 86,36% 13,64%
420 Alt-Bessungen 184 64 58 6 34,78% 90,63% 9,38%
430 An der Ludwigshöhe 26 43 38 5 165,38% 88,37% 11,63%
500 DA-WEST 441 271 213 58 61,45% 78,60% 21,40%
510 Am Südbahnhof 78 6 0 6 7,69% 0,00% 100,00%
520 Heimstättensiedlung 156 89 48 41 57,05% 53,93% 46,07%
530 Verlegerviertel 188 119 110 9 63,30% 92,44% 7,56%
540 Am Kavalleriesand 19 57 55 2 300,00% 96,49% 3,51%
600 DA-ARHEILGEN 481 171 62 109 35,55% 36,26% 63,74%
610 Alt-Arheilgen 101 39 10 29 38,61% 25,64% 74,36%
620 Arheilgen-Süd 104 53 30 23 50,96% 56,60% 43,40%
630 Arheilgen-West 233 73 20 53 31,33% 27,40% 72,60%
640 Arheilgen-Ost 43 6 2 4 13,95% 33,33% 66,67%
700 DA-EBERSTADT 663 205 99 106 30,92% 48,29% 51,71%
710 Alt-Eberstadt 153 78 34 44 50,98% 43,59% 56,41%
720 Am Lämmchesberg 115 32 10 22 27,83% 31,25% 68,75%
730 Villenkolonie 106 24 5 19 22,64% 20,83% 79,17%
740 Am Frankenstein 61 23 10 13 37,70% 43,48% 56,52%
750 Kirchtannensiedlung 228 48 40 8 21,05% 83,33% 16,67%
800 DA-WIXHAUSEN 157 63 18 45 40,13% 28,57% 71,43%
810 Wixhausen-West 47 38 8 30 80,85% 21,05% 78,95%
820 Wixhausen-Ost 110 25 10 15 22,73% 40,00% 60,00%
900 DA-KRANICHSTEIN 430 98 64 34 22,79% 65,31% 34,69%
910 Kranichstein-Süd 325 46 19 27 14,15% 41,30% 58,70%
920 Kranichstein-Nord 105 52 45 7 49,52% 86,54% 13,46%
Darmstadt-Außenbezirke 1731 537 243 294 31,02% 45,25% 54,75%
Darmstadt-Innenstadt 2534 1223 993 230 48,26% 81,19% 18,81%
Stadtgebiet insgesamt 4265 1760 1236 524 41,27% 70,23% 29,77%
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt - Jugendhilfeplanung, Marc Krämer 35 von 36
Anhang IV: Kleinräumige Analyse Ü3
3-6,5
jährigen Plätze Vquote
100 DA-MITTE 462 300 64,94%
110 Stadtzentrum 21 0 0,00%
120 Rheintor/Grafenstraße 75 50 66,67%
130 Hochschulviertel 19 40 210,53%
140 Kapellplatzviertel 129 75 58,14%
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 218 135 61,93%
200 DA-NORD 884 1037 117,31%
210 Johannesviertel 156 152 97,44%
220 Martinsviertel-West 154 257 166,88%
230 Martinsviertel-Ost 160 187 116,88%
240 Waldkolonie 173 205 118,50%
250 Mornewegviertel 15 68 453,33%
260 Pallaswiesenviertel 85 75 88,24%
270 Am Ziegelbusch 141 93 65,96%
300 DA-OST 382 393 102,88%
310 Am Oberfeld 117 212 181,20%
320 Mathildenhöhe 69 61 88,41%
330 Woogsviertel 146 0 0,00%
340 An den Lichtwiesen 50 120 240,00%
400 DA-BESSUNGEN 392 585 149,23%
410 Paulusviertel 167 230 137,72%
420 Alt-Bessungen 203 231 113,79%
430 An der Ludwigshöhe 22 124 563,64%
500 DA-WEST 551 444 80,58%
510 Am Südbahnhof 100 0 0,00%
520 Heimstättensiedlung 258 284 110,08%
530 Verlegerviertel 160 100 62,50%
540 Am Kavalleriesand 33 60 181,82%
600 DA-ARHEILGEN 567 567 100,00%
610 Alt-Arheilgen 119 260 218,49%
620 Arheilgen-Süd 137 109 79,56%
630 Arheilgen-West 273 180 65,93%
640 Arheilgen-Ost 38 18 47,37%
700 DA-EBERSTADT 869 697 80,21%
710 Alt-Eberstadt 190 187 98,42%
720 Am Lämmchesberg 117 40 34,19%
730 Villenkolonie 152 135 88,82%
740 Am Frankenstein 89 80 89,89%
750 Kirchtannensiedlung 321 255 79,44%
800 DA-WIXHAUSEN 196 196 100,00%
810 Wixhausen-West 59 51 86,44%
820 Wixhausen-Ost 137 145 105,84%
900 DA-KRANICHSTEIN 523 480 91,78%
910 Kranichstein-Süd 401 285 71,07%
920 Kranichstein-Nord 122 195 159,84%
Darmstadt-Außenbezirke 2155 1940 90,02%
Darmstadt-Innenstadt 2671 2759 103,29%
Stadtgebiet insgesamt 4826 4699 97,37%
2014/0205
4177 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
20.05.2014
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Jugendamt
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2014/0205
Magistratsbeschluss-Nr.
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Versorgungsbericht Kindertagesbetreuung 2013
Vorlage vom: 19.05.2014
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat nimmt den Versorgungsbericht Kindertagesbetreuung 2013 zur Kenntnis.
Anlagen: Bericht Versorgungsgrad Kindertagesbetreuung 2013 - 17.04.2014
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.05.2014
Seit Juli 2011 arbeitet der Magistrat, gemeinsam mit verschiedenen freien und kirchlichen
Trägern sowie selbst als kommunaler Träger, intensiv am Ausbau des Platzangebotes der
Kindertagesbetreuung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die weitere Ausbauplanung
sieht eine bedarfsgerechte Deckung für Darmstädter Kinder zur frühkindlichen Förderung
und für die Elternschaft zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor.
Der im August 2013 in Kraft getretene Rechtsanspruch auf einen U3-Betreuungsplatz sowie
das Recht auf Betreuung im Kindergartenalter sind für die weiteren Ausbauplanungen
handlungsleitend.
Der vorliegende Bericht für das Jahr 2013 zur Versorgungslage bei der Kindertagesbetreuung
in Darmstadt schreibt die vorangegangenen Versorgungsberichte weiter und gibt somit einen
aktualisierten Überblick zur Entwicklung der U3- und Ü3-Betreuung hinsichtlich dem
sozialraumorientierten Platzangebot, liefert die derzeitigen Versorgungsquoten und zeigt
Prognosen für die Bedarfsplanung der nächsten Jahre auf.
Diese fortgeschriebene Bestandsaufnahme soll mit Stichtag zum 31.12.2013 durch die
Berücksichtigung der projektierten Vorhaben eine transparentere Betrachtung und
differenziertere Beurteilung für die künftige Ausbauplanung ermöglichen.
Zum 31.12.2013 stieg die Versorgungsquote im U3-Bereich auf 41,3%. Weitere 220
Betreuungsplätze befinden sich in der konkreteren Planung. Daraus wird eine
Versorgungsquote von 46,4% resultieren.
Im Hinblick auf die Erfüllung des individuellen Rechtsanspruches und aus planerischer Sicht
ist es für die prosperierende Wissenschaftsstadt Darmstadt jedoch notwendig, auf die
Gesamtstadt bezogen, eine Quote von kurzfristig mindestens 45% im U-3-Bereich
anzustreben. Perspektivisch ist davon auszugehen, dass eine Versorgungsquote von 50% den
Bedarf abdecken wird.
Bei der Versorgung mit Betreuungsplätzen für die Altersgruppe der über 3 bis 6,5-Jährigen
stieg die Versorgungsquote im gesamten Stadtgebiet aufgrund des Ausbaus zum 31.12.2013
auf 97,4%. Weitere 560 Betreuungsplätze befinden sich in der konkreteren Planung. Daraus
wird eine Versorgungsquote von 109% resultieren. Hier wird – aufgrund von stetig steigenden
Gesamteinwohner/innenzahlen und zunehmender Anzahl von Integrationsmaßnahmen – eine
Versorgungsquote von über 100% angestrebt, um auch künftig, im gesetzlich geforderten
Sinne, ausreichend Betreuungsplätze vorhalten zu können.
Unberücksichtigt bleibt hierbei für den U3-Bereich die nur schwer zu prognostizierende
Entwicklung der Anzahl von Tagespflegeplätzen bei Tageseltern, die aber auch einen
wichtigen qualitativen Beitrag abbilden.
- 4 -
Der Bericht liefert zu allen Versorgungslagen detailliertes Zahlenmaterial und beschreibt den
erforderlichen Ausbaubedarf. Auch werden hier lokale Anforderungen genannt, die das
Angebot in den bisher unterdurchschnittlich ausgestatteten Sozialräumen verbessern sollen.
Darmstadt, den 19.05.2014
Dezernat V
Barbara Akdeniz
Stadträtin
Beratungsverlauf (4)
Orte (4)
- Am Oberfeld 113
- Am Kavalleriesand 19
- Am Lämmchesberg 115
- Grafenstraße 89
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2014/0205
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 19.05.2014
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00