2022/0274
Verkehrsrechtliche Anbindung des Ludwigshöhviertels: Durchbindung der Straßenbahntrasse bis zur Heidelberger Straße; Umgestaltung der Ludwigshöhstraße; Umgestaltung und Verlegung der Cooperstraße
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anlage 22
40577 Zeichen
1
Sachverständigenbüro Leitsch GmbH Im Neugrund 13 64521 Groß-Gerau / Österholzstraße 5 99428 Nohra
Gutachtenerweiterung – Wurzelsuchgrabung in der
Ludwigshöhstraße
Gutachten – Nr. 222_0014_02
Datum der Auftragserteilung 21.01.2022
Zeitraum der Wurzelsuchgrabung
05.07.2022 – 08.07.2022
Zeitraum der Gutachtenerstellung
Überarbeitung am
15.08.2022 – 17.08.2022
25.08.2022
Gutachter
Nora Boysen
(B. Sc. Arboristik, M. Sc. Ökologie, Evolution, Naturschutz,
FLL-zertifizierte Baumkontrolleurin)
Firma
SVB Leitsch GmbH
Österholzstraße 5
99428 Nohra
E-Mail/Telefon
n.boysen@svb-leitsch.de / 01511-1987147
Projektbezeichnung
BV Anbindung Ludwigshöhviertel
Auswertung der Wurzelsuchgrabung im Bereich der
Ludwigshöhstraße
Auftraggeber
DB Engineering & Consulting GmbH
Part of DB & E.C.O. Group
Umwelt-& Geoservices (I.TV-MI-U)
Frau Dipl.-Ing. Susanne Weimer
Saonstraße 3
60528 Frankfurt am Main
2
Inhaltsverzeichnis
1 Gegenstand des Gutachtens ................................ ................................ ................................ ...... 6
1.1 Aufgabenstellung ................................ ................................ ................................ ................ 6
1.2 Mitarbeit ................................ ................................ ................................ ............................ 6
2 Hintergründe und Durchführung der Wurzelsuchgrabung ................................ ........................... 7
2.1 Bearbeitungsgebiet / betroffene Bäume ................................ ................................ .............. 7
2.2 Zusammenfassung der Einschätzung aus Gutachten 222_0014 ................................ ........... 12
2.3 Auswahl der Bäume für die Durchführung der Wurzelsuchgrabung ................................ ..... 18
3 Ergebnisse der Suchgrabung ................................ ................................ ................................ .... 21
3.1 Kopflöcher 1 bis 3 ................................ ................................ ................................ .............. 21
3.2 Suchgrabung an Rosskastanie 2 ................................ ................................ ......................... 21
3.3 Suchgrabung an den Rosskastanien 9 und 10 ................................ ................................ ..... 22
3.4 Suchgrabung an Rosskastanie 13 ................................ ................................ ....................... 25
3.5 Suchgrabung an Rosskastanie 16 ................................ ................................ ....................... 27
3.6 Suchgrabung an Platane 36 ................................ ................................ ................................ 29
3.7 Suchgrabung an Rosskastanie 41 ................................ ................................ ....................... 30
3.8 Suchgrabung an veredelter Kastanie 44 ................................ ................................ ............. 31
4 Auswertung und Maßnahmenempfehlung ................................ ................................ ............... 32
4.1 Zusammenfassung: Intensität der Durchwurzelung im Bereich der jeweils geplanten Eingriffe
32
4.2 Maßnahmenempfehlung ................................ ................................ ................................ ... 33
5 Zusammenfassung................................ ................................ ................................ ................... 35
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Zu schützender Wurzelbereich des Baumes sowie Mindestabstand zum Baum in „zu
begründenden Ausnahmefällen“ (nach RAS-LP 4 und DIN 18 920) ......................................................... 12
Tabelle 2: Handlungsempfehlung zum Umgang mit den Bäumen hinsichtlich des Bauvorhabens;
Erhaltungsfähigkeit bzgl. Bauvorhaben ergibt sich wie folgt unter Berücksichtigung der Schutzabstände
3
und der Schwere der jeweiligen geplanten Eingriffe: EFB = Erhalt (gegebenenfalls unter Berücksichtigung
von Schutzmaßnahmen) möglich, EFB (fett geschrieben) = Schutzabstände werden unterschritten, Erhalt
möglicherweise kritisch und abhängig von der Umsetzung von Schutzmaßnahmen bzw.
Plananpassungen, EFB = Erhalt v or dem Hintergrund des Bauvorhabens nicht möglich;
Handlungsempfehlungen fußen auf der Erhaltungsfähigkeit bezüglich BV, sowie der
Erhaltungswürdigkeit und Erhaltungsfähigkeit unabhängig von der Baumaßnahme; Bäume die seitens
der Planung zur Entfernung vor gesehen sind, werden zur erhöhten Übersichtlichkeit mit roter
Baumnummer dargestellt ........................................................................................................................ 15
Tabelle 3: Baumnummern, Grunddaten; Entwicklungsphase: JPH=Jugendphase, RPH =Reifephase,
APH=Alterungsphase ................................................................................................................................ 20
Tabelle 4: Wurzelfunde an Rosskastanie 9 und 10; Übersicht ................................................................. 25
Tabelle 5: Wurzelfunde an Rosskastanie 13; Übersicht ........................................................................... 25
Tabelle 6: Wurzelfunde an Rosskastanie 16; Übersicht ........................................................................... 27
Tabelle 7: Wurzelfunde an Platane 36; Übersicht .................................................................................... 29
Tabelle 8: Wurzelfunde an Rosskastanie 41; Übersicht ........................................................................... 30
Tabelle 9: Durchwurzelungsintensitäten und Betroffenheit der Bäume durch den (ggf. kombinierten)
Eingriff ...................................................................................................................................................... 33
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Bearbeitungsgebiet, einzelne Teilbereiche mit begutachteten Bäumen rot markiert; Quelle:
https://www.google.de/maps/ (Zugriff: 02.03.2022) ................................................................................ 7
Abbildung 2: Regelquerschnitt im Bereich von Kastanie 34 und 36 Ludwigshöhstraße (Wendeschleife);
Quelle: HEAG mobilo GmbH ....................................................................................................................... 8
Abbildung 3: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 1 (nördlichster
Ausschnitt), begutachtete Bäume nachträglich mit Nummern markiert, rot = nach Einsch ätzung GA
222_0014 nicht zu erhalten, gelb = nach Einschätzung GA 222_0014 kritisch durch Gleisbauarbeiten
betroffen; Quelle: HEAG mobilo GmbH ..................................................................................................... 9
4
Abbildung 4: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 2, begutachtete Bäume
nachträglich mit Nummern markiert, rot = nach Einschätzung GA 222_0014 nicht zu erhalten, gelb =
kritisch durch Gleisbauarbeiten betroffen, or ange (Nr. 9 – 16) = zusätzlich kritisch durch Leitungsbau
betroffen; Quelle: HEAG mobilo GmbH ................................................................................................... 10
Abbildung 5: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 3 (südlichster Abschnitt),
begutachtete Bäume nachträglich mit Nummern markiert, rot = nach Einschätzung GA 222_0014 nicht
zu erhalten, gelb = kritisch durch Gleisbauarbeiten betroffen, orange (Nr. 9 – 16) = zusätzlich kritisch
durch Leitungsbau betroffen; Quelle: HEAG mobilo GmbH .................................................................... 11
Abbildung 6: Lage der Suchgräben im nö rdlichen Straßenabschnitt, rot markiert; Ausschnitt aus dem
koordinierten Gesamtleitungstrassenplan Ludwigshöhstraße; Quelle: Schüßler -Plan
Ingenieurgesellschaft mbH ....................................................................................................................... 19
Abbildung 7: Lage der Suchgräben im südlichen Straßenabschnitt, rot markiert; Ausschnitt aus dem
koordinierten Gesamtleitungstrassenplan Ludwigshöhstraße; Quelle: Schüßler -Plan
Ingenieurgesellschaft mbH ....................................................................................................................... 19
Abbildung 8: links: Kopfloch 1, mittig: Kopfloch 2, rechts: Kopfloch 3 .................................................... 21
Abbildung 9: Suchgraben an Rosskastanie 2, links: Übersichtsbild, rechts: Detailaufnahme gelb
markierter Schwachwurzelfund ............................................................................................................... 22
Abbildung 10: Straßenseitiger Wurzelsuchgraben an den Bäumen 9 und 10; links: Übersichtsbild Graben,
rechts im Bild Stamm von Baum 9, weiter hinten im Bild Stamm von Baum 10 (Jungbaum); rechts:
Detailaufnahme erster Grabenabschnitt, keine Wurzelfunde ................................................................. 23
Abbildung 11: Straßenseitiger Wurzelsuchgraben an den Bäumen 9 und 10; links: Wurzelfunde im
Bereich von Baum 9, Starkwurzel rot markiert; rechts: Wurzelfunde im Bereich von Baum 10 ............. 23
Abbildung 12: Gehwegseitiger Wurzelsuchgraben an Baum 9 und 10, links: Übersichtsbild, hinten links
im Bild Stamm von Baum 10; rechts: Schwachwurzelfunde im ersten Grabenabschnitt, Baum 9
zuzuordnen ............................................................................................................................................... 24
Abbildung 13: Gehwegseitiger Wurzelsuchgraben an Baum 9 und 10, links: Schwach -, Stark - und
Grobwurzelfunde, wahrscheinlich Baum 9 zuzuordnen; rechts: Schwachwurzelfunde und 1
Grobwurzelfund, vermutlich Baum 10 zuzuordnen ................................................................................. 24
5
Abbildung 14: Straßenseitiger Wurzelsuchgraben an Rosskastanie 13; links: Übersichtsbild; rechts:
Detailaufnahme Wurzelfunde (Grob- und Starkwurzeln rot markiert) ................................................... 26
Abbildung 15: Gehwegseitiger Wurzelsuc hgraben an Rosskastanie 13; links: Übersichtsbild, rechts:
Detailaufnahme Starkwurzelfunde (rot markiert) ................................................................................... 26
Abbildung 16: Straßenseitige Wurzelsuchgrabung an Rosskastanie 16; links: Übersichtsbild Suchgraben;
rechts. Detailaufnahme Wurzelfunde, hier ausnahmsweise nur die Starkwurzel rot markiert und die 3
Grobwurzeln gelb markiert ...................................................................................................................... 28
Abbildung 17: Gehwegseitige Wurzelsuchgrabung an Rosskastanie 16; links: Übersichtsbild Suchgraben;
rechts. Detailaufnahme Wurzelfunde ...................................................................................................... 28
Abbildung 18: Suchgrabung an Platane 36; links: Übersichtsbild; rechts: Detailaufnahme
Starkwurzelfund (rot markiert) und oberflächennahe Feinst- und Feinwurzeln (gelb markiert) ............ 29
Abbildung 19: Suchgraben und Starkwurzelfund an Rosskastanie 41 ..................................................... 30
Abbildung 20: Suchgraben an veredelter Kastanie 44 ohne Wurzelfunde; links: Übersichtsbild; rechts:
Detailaufnahme ........................................................................................................................................ 31
6
1 Gegenstand des Gutachtens
1.1 Aufgabenstellung
Die vorliegende Gutachtenergänzung bezieht sich auf das im Frühjahr 2022 erstellte
Baumschutzgutachten Nr. 222_0014. Im Gutachten war festgestellt worden, dass die Baumreihe an der
Ludwigshöhstraße von besonders umfassenden Eingriffen im Wurzelraum betroffen ist. Diese ergeben
sich vordergründig durch die Herstellung des Stützbereichs für das neue Gleisbett. Dazu ko mmen im
Rahmen einer anderen Baumaßnahme Leitungsbauarbeiten im zukünftigen Gehwegbereich, also auf der
dem Gleisbett abgewandten Baumseite. Für diese Bäume liegt somit ein beidseitiger Eingriff vor. Eine
Abschätzung über die Erhaltungsfähigkeit der Bäume vor dem Hintergrund des Bauvorhabens ist nur
unter Berücksichtigung der tatsächlich vorliegenden Durchwurzelung innerhalb der betroffenen
Bereiche möglich. Diese Daten lagen zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung noch nicht vor , wurden
aber im Zuge der Wurzelsu chgrabung vom 05.07.2022 – 08.07.2022 stichprobenartig an 8 der
betroffenen Bäume erhoben. Aufgrund der Ergebnisse wird in der vorliegenden Gutachtenerweiterung
eine Einschätzung der Betroffenheit der untersuchten Bäume durch die Baumaßnahme vorgenommen.
Das vorliegende Gutachten wurde am 25.08.2022 überarbeitet, um der veränderten Situation von Baum
26 (vormals als Entfall gewertet) Rechnung zu tragen.
Eine Definition der im Gutachten verwendeten Begrifflichkeiten findet sich in der Anlage.
1.2 Mitarbeit
Die Dokumentation der Wurzelsuchgrabung vor Ort erfolgte durch Herrn Thomas Hjordthuus (SVB
Leitsch GmbH). Die Erstellung des Gutachtens erfolgte durch die Unterzeichnerin des Gutachtens.
7
2 Hintergründe und Durchführung der Wurzelsuchgrabung
2.1 Bearbeitungsgebiet / betroffene Bäume
Das Bearbeitungsgebiet des Gutachtens 222_0014 umfasst große Teile der Ludwigshöhstraße,
Cooperstraße, Heidelberger Straße und des Karl -Plagge-Platzes in Darmstadt. Abb. 1 zeigt ein Luftbild
der Örtlichkeit . Die vorliegende Erweiterung besteht in der Auswertung der Wurzelsuchgrabung im
Teilbereich Ludwigshöhstraße (markierter Abschnitt ganz oben im Bild).
Abbildung 1: Bearbeitungsgebiet, einzelne Teilbereiche mit begutachteten Bäumen rot markiert ; Quelle:
https://www.google.de/maps/ (Zugriff: 02.03.2022)
Im Einflussbereich der Gleisbaumaßnahme an der Ludwigshöhstraße stehen 41 Bäume. 14 davon sind
so stark durch die Baumaßnahme betroffen (meist durch direkte Beanspruchung der Baumstandorte) ,
dass ein Erhalt vor dem Hintergrund des Bauvorhabens im Baumschut zgutachten als nicht möglich
8
eingestuft wurde. Die verbleibenden 2 7 wurden aufgrund der geplanten Eingriffe im Wurzelraum als
kritisch zu erhalten eingestuft. 8 davon sind durch die geplante Leitungstrasse in Gehwegbereich von
einem zusätzlichen erhebliche n Eingriff in den Wurzelraum betroffen. Die nachfolgende Abbildung 2
zeigt den Regelquerschnitt im Bereich von Kastanie 34 und 36. Abbildung 3 bis 5 zeigen die
Baumstandorte entsprechend dem Gutachten 222_0014 . Die Bäume im Einflussbereich der
Gleisbaumaßnahme wurden in der vorliegenden Ergänzung farblich verändert. Die 15 nicht zu
erhaltenden Bäume wurden rot markiert, die 26 kritisch zu erhaltenden, bei denen der Erhalt von der
Durchwurzelungssituation abhängig ist wurden orange oder gelb markiert – orange hervorgehoben sind
die Bäume, die zusätzlich zu den Gleisbauarbeiten auch durch die geplante Leitungstrasse im
Wurzelraum betroffen sind, also Baum 9 bis 16.
Abbildung 2: Regelquerschnitt im Bereich von Kastanie 34 und 36 Ludwigshöhstraße (Wendeschleife); Quelle: HEAG mobilo
GmbH
9
Abbildung 3: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 1 (nördlichster Ausschnitt) , begutachtete
Bäume nachträglich mit Nummern markiert , rot = nach Einschätzung GA 222_0014 nicht zu erhalten, gelb = nach
Einschätzung GA 222_0014 kritisch durch Gleisbauarbeiten betroffen; Quelle: HEAG mobilo GmbH
32M
46
42B
42A
42
43
44
45
45A
11
4
41A
40
41
39
40A
11
5
32B
34A
34
36
38
32F
32G
32I
32H
32E
32D
32P
32O
32N
32L
32K
32J
32Q
32
32V 32U
32T 32S
32R
31
32Q
32T
32S
32R
32V
32U
10
Abbildung 4: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 2, begutachtete Bäume nachträglich mit
Nummern markiert, rot = nach Einschätzung GA 222_0014 nicht zu erhalten, gelb = kritisch durch Gleisbauarbeiten betroffen,
orange (Nr. 9 – 16) = zusätzlich kritisch durch Leitungsbau betroffen; Quelle: HEAG mobilo GmbH
31
Douglasiengruppe
32Q – 32 V
30
29
22
27
29A
26
25
24
21
16
20
19
15
14
13
21A
8
9
10
12
11
11
Abbildung 5: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 3 (südlichster Abschnitt), begutachtete
Bäume nachträglich mit Nummern markiert , rot = nach Einschätzung GA 222_0014 nicht zu erhalten, gelb = kritisch durch
Gleisbauarbeiten betroffen, orange (Nr. 9 – 16) = zusätzlich kritisch durch Leitungsbau betroffen; Quelle: HEAG mobilo GmbH
3
4
5
9
6
7
8
1B
1A
1
2
12
2.2 Zusammenfassung der Einschätzung aus Gutachten 222_0014
Die Herleitung der einzuhaltenden Schutzabstände der Bäume nach RAS -LP 4 und DIN 18920, d er
Erhaltungsfähigkeit und -würdigkeit der Bäume, sowie der Handlungsempfehlung sind im Gutachten
222_0014 genauer beschrieben. Für die vorliegende Gutachtenergänzung werden diese Werte noch
einmal in Tab. 1 und Tab. 2 für die 2 7 durch die Gleisbauarbeiten betroffenen Bäume der
Ludwigshöhstraße, für welche eine kritische Erhaltungsfähigkeit vor dem Hintergrund des Bauvorhabens
festgestellt wurde, zusammengefasst.
Tabelle 1: Zu schützender Wurzelbereich des Baumes sowie Mindestabstand zum Baum in „zu begründenden
Ausnahmefällen“ (nach RAS-LP 4 und DIN 18 920)
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
1 Ludwigshöh-
straße
4 68 3,5 2,7
1/A Ludwigshöh-
straße
11 158 7 6,3
1/B Ludwigshöh-
straße
9 133 6 5,3
2 Ludwigshöh-
straße
8 130 5,5 5,2
3 Ludwigshöh-
straße
4 94 3,5 3,8
4 Ludwigshöh-
straße
4 72 3,5 2,9
5 Ludwigshöh-
straße
13 200 8 8,0
13
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
6 Ludwigshöh-
straße
7 118 5 4,7
9 Ludwigshöh-
straße
11 210 7 8,4
10 Ludwigshöh-
straße
5 66 4 2,6
11 Ludwigshöh-
straße
6 127 4,5 5,1
12 Ludwigshöh-
straße
7 115 5 4,6
13 Ludwigshöh-
straße
7 132 5 5,3
14 Ludwigshöh-
straße
5 63 4 2,5
15 Ludwigshöh-
straße
6 75 4,5 3,0
16 Ludwigshöh-
straße
5 80 4 3,2
26 Ludwigshöh-
straße
4 68 3,5 2,7
31 Ludwigshöh-
straße
4 56 3,5 2,5*
32 Ludwigshöh-
straße
5 79 4 3,2
14
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
34 Ludwigshöh-
straße
11 257 7 10,3
36 Ludwigshöh-
straße
15 157 9 6,3
40 Ludwigshöh-
straße
5 93 4 3,7
41 Ludwigshöh-
straße
6 123 4,5 4,9
42 Ludwigshöh-
straße
8 127 5,5 5,1
43 Ludwigshöh-
straße
12 157 7,5 6,3
44 Ludwigshöh-
straße
12 204 7,5 8,2
46 Ludwigshöh-
straße
8 118 5,5 4,7
15
Tabelle 2: Handlungsempfehlung zum Umgang mit den Bäumen hinsichtlich des Bauvorhabens; Erhaltungsfähigkeit bzgl.
Bauvorhaben ergibt sich wie folgt unter Berücksichtigung der Schutzabstände und der Schwere der jeweiligen geplanten
Eingriffe: EFB = Erhalt (gegebenenfalls unter Berücksichtigung von Schutzmaßnahmen) möglich, EFB (fett geschrieben) =
Schutzabstände werden unterschritten, Erhalt möglicherweise kritisch und abhängig von der Umsetzung von
Schutzmaßnahmen bzw. Plananpassungen, EFB = Erhalt vor dem Hintergrund des Bauvorhabens nicht möglich;
Handlungsempfehlungen fußen auf der Erhaltungsfähigkeit bezüglich BV, sowie der Erhaltungswürdigkeit und
Erhaltungsfähigkeit unabhängig von der Baumaßnahme; Bäume die seitens der Planung zur Entfe rnung vorgesehen sind,
werden zur erhöhten Übersichtlichkeit mit roter Baumnummer dargestellt
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
1
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
1/A
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
1/B
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
2
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
3
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
4
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF2 EW2 EFB Erhalt kritisch
5
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
16
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
6
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus spec.
Kastanie
EF2 EW2 EFB Erhalt kritisch
9
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
10
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
11
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
12
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
13
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
14
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
15
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
16
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
17
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
26
Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
31
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
32
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
34
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
36
Ludwigs-
höhstraße
Platanus x
acerifolia,
Gewöhnliche
Platane
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
40
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
41
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
42
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
43
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
18
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
44
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus spec.
Kastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
46
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
2.3 Auswahl der Bäume für die Durchführung der Wurzelsuchgrabung
Bei der Auswahl der 8 Bäume für die stichprobenhafte Wurzelsuchgrabung wurde darauf geachtet, dass
Bäume verschiedener Dicken - und Altersstufen untersucht werden. Ein weiteres Kriterium war, dass
sowohl Rosskastanien, als auch eine veredelte Kastanie und eine Platane mit aufgenommen werden. Die
Bäume sollten möglichst über den gesamten Straßenzug verteilt stehen. 4 der 8 Bäume sind zusätzlich
zu dem Eingriff für die Herstellung des neuen Gleisbereichs auch durch die Leitungstrasse im
Gehwegbereich betroffen. Bei diesen Bäumen wurde eine beidseitige Suchgrabung durchgeführt. Die
ungefähre Lage und die Abmaße der Suchgraben sind in Abb. 6 und 7 dargestellt. Im Bereich der
Wendeschleife wurden außerdem punktuelle Suchgrabungen im Bereich der geplanten
Abspannungsmasten durchgeführt. Diese Grabungen sind in Abb. 6 als rote Punkte abgebildet mit den
roten Ziffern 1 bis 3 markiert und werden im Folgenden als Kopfloch 1 bis 3 bezeichnet. Tab. 3 zeigt die
Grunddaten der Bäume, an denen eine Suchgrabung durchgeführt wurde.
19
Abbildung 6: Lage der Suchgräben im nördlichen Straßenabschnitt, rot markiert; Ausschnitt aus dem koordinierten
Gesamtleitungstrassenplan Ludwigshöhstraße; Quelle: Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH
Abbildung 7: Lage der Suchgräben im südlichen Straßenabschnitt, rot markiert; Ausschnitt aus dem koordinierten
Gesamtleitungstrassenplan Ludwigshöhstraße; Quelle: Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH
1 2 3
20
Tabelle 3: Baumnummern, Grunddaten; Entwicklungsphase: JPH=Jugendphase, RPH=Reifephase, APH=Alterungsphase
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
2 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
2 10 8 130 APH
9 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 11 11 210 APH
10 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 9 5 66 JPH
13 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 11 7 132 RPH
16 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 12 5 80 RPH
36 Ludwigshöh-
straße
Platanus x acerifolia,
Gewöhnliche Platane
1 18 15 157 APH
41 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 14 6 123 RPH
44 Ludwigshöh-
straße
Aesculus spec.
Kastanie
1 14 12 204 APH
21
3 Ergebnisse der Suchgrabung
Im Zuge der Suchgrabung wurden die Wurzelvorkommen dokumentiert und für die Fotodokumentation
mit Sprayfarbe markiert. Gelb markiert wurden Wurzeln bis zur Größenkategorie Schwachwurzel, also
Wurzeln bis zu einem Durchmesser bis 2 cm. Rot markiert wurden Grobwurzeln (Durchmesser von über
2 bis 5 cm) und Starkwurzeln (Durchmesser über 5 cm). Diese Wurzeln sind von besonderer Wichtigkeit
für die Verankerung des Baumes im Boden und prioritär zu erhalten.
3.1 Kopflöcher 1 bis 3
Abbildung 8 zeigt den Blick von oben in die freigelegten punktuellen Suchschächte. Zwischen Kopfloch
1 und 2 steht Baum 36, zwischen Kopfloch 2 und 3 Baum 34. In Kopfloch 1 wurden ausschließlich
Feinstwurzeln angetroffen, in Kopfloch 2 und 3 jeweils 3 Schwachwurzeln.
Abbildung 8: links: Kopfloch 1, mittig: Kopfloch 2, rechts: Kopfloch 3
3.2 Suchgrabung an Rosskastanie 2
Die Wurzelsuchgrabung an Rosskastanie 2 wurde stark erschwert durch die extrem verdichtete
Beschaffenheit der wassergebundenen Wegedecke unterhalb der Asphaltschicht . Es konnte nur eine
Grabentiefe von im Mittel etwa 40 cm, punktuell von maximal 70 cm erre icht werden. Innerhalb der
einsehbaren Tiefe wurde lediglich eine Schwachwurzel gefunden (siehe Abb. 9). Es ist grundsätzlich von
einer allenfalls geringfügigen Durchwurzelung des nicht einsehbaren Bereichs bis in 1 m Tiefe
auszugehen, da der stark verhärt ete Untergrund naturgemäß kein für Wurzeln attraktives Milieu
darstellt.
22
Abbildung 9: Suchgraben an Rosskastanie 2, links: Übersichtsbild, rechts: Detailaufnahme gelb markierter
Schwachwurzelfund
3.3 Suchgrabung an den Rosskastanien 9 und 10
Rosskastanie 9 und 10 gehören zu den Bäumen, welche sowohl von der geplanten Leitungstrasse, als
auch von der Neuanlage des Gleisbetts betroffen sind. Für diese Bäume wurde daher beidseitig ein
Suchgraben angelegt, auf der Gehwegseite durch gängig, auf der Straßenseite mit einer geringfügigen
Unterbrechung. Abb. 10 und 11 zeigen den straßenseitigen Suchgraben, Abb. 12 und 13 den wegseitigen
Suchgraben. Die Wurzelfunde fallen im Bereich der Vegetationsfläche (Gehwegseite) deutlich
umfangreicher aus und sind in Tab. 4 zusammengefasst.
23
Abbildung 10: Straßenseitiger Wurzelsuchgraben an den Bäumen 9 und 10 ; links: Übersichtsbild Graben, rechts im Bild
Stamm von Baum 9, weiter hinten im Bild Stamm von Baum 10 (Jungbaum); rechts: Detailaufnahme erster Grabenabschnitt,
keine Wurzelfunde
Abbildung 11: Straßenseitiger Wurzelsuchgraben an den Bäumen 9 und 10; links: Wurzelfunde im Bereich von Baum 9,
Starkwurzel rot markiert; rechts: Wurzelfunde im Bereich von Baum 10
24
Abbildung 12: Gehwegseitiger Wurzelsuchgraben an Baum 9 und 10, links: Übersichtsbild, hinten links im Bild Stamm von
Baum 10; rechts: Schwachwurzelfunde im ersten Grabenabschnitt, Baum 9 zuzuordnen
Abbildung 13: Gehwegseitiger Wurzelsuchgraben an Baum 9 und 10, links : Schwach -, Stark - und Grobwurzelfunde,
wahrscheinlich Baum 9 zuzuordnen; rechts: Schwachwurzelfunde und 1 Grobwurzelfund, vermutlich Baum 10 zuzuordnen
25
Tabelle 4: Wurzelfunde an Rosskastanie 9 und 10; Übersicht
Wurzelsuchgrabung an Rosskastanie 9 und 10
Wurzelfunde straßenseitiger Suchgraben
Schwachwurzeln Grob- und Starkwurzeln
An Baum 9: 2 oberflächennahe Schwachwurzeln
An Baum 10: 2 Schwachwurzeln
An Baum 9: 1 Starkwurzel in ca. 90 cm Tiefe
An Baum 10: keine Grob- oder Starkwurzelfunde
Wurzelfunde gehwegseitiger Suchgraben
Schwachwurzeln Grob- und Starkwurzeln
An Baum 9: 4 Schwachwurzeln
An Baum 10: 2 Schwachwurzeln
An Baum 9: 1 Grobwurzel, 3 Starkwurzeln in ca. 50 cm
Tiefe
An Baum 10: 1 Grobwurzel in ca. 30 cm Tiefe
3.4 Suchgrabung an Rosskastanie 13
Rosskastanie 13 gehört ebenfalls zu den Bäumen, welche fußweg- und straßenseitig durch die geplanten
Eingriffe betroffen sind. Der Umfang der größeren Wurzelfunde verhält sich hier zwischen Straßen- und
Gehwegseite ähnlich, die Vegetationsfläche weist allerdings mehr Feinst- und Feinwurzeln auf. Abb. 14
und 15 zeigen die Suchgräben und Detailaufnahmen der Wurzelfunde, Tab. 5 fasst die Ergebnisse
zusammen.
Tabelle 5: Wurzelfunde an Rosskastanie 13; Übersicht
Wurzelsuchgrabung an Rosskastanie 13
Wurzelfunde straßenseitiger Suchgraben
Schwachwurzeln Grob- und Starkwurzeln
Keine Schwachwurzeln, nur Feinst- und Feinwurzeln 1 Grobwurzel und 3 Starkwurzeln ab ca. 70 cm Tiefe
Wurzelfunde gehwegseitiger Suchgraben
Schwachwurzeln Grob- und Starkwurzeln
4 Schwachwurzeln 3 Starkwurzeln
26
Abbildung 14: Straßenseitiger Wurzelsuchgraben an Rosskastanie 13; links: Übersichtsbild; rechts: Detailaufnahme
Wurzelfunde (Grob- und Starkwurzeln rot markiert)
Abbildung 15: Gehwegseitiger Wurzelsuchgraben an Rosskastanie 13; links: Übersichtsbild, rechts: Detailaufnahme
Starkwurzelfunde (rot markiert)
27
3.5 Suchgrabung an Rosskastanie 16
Rosskastanie 16 gehört zu den beidseitig von einem Eingriff betroffenen Bäumen. Das
Wurzelaufkommen ist insgesamt als umfangreich zu bewerten, wo bei innerhalb der Vegetationsfläche
eine deutlich intensivere Durchwurzelung festgestellt wurde (siehe Abb. 16 und 17). Tab. 6 fasst die
Wurzelfunde für beide Suchgräben zusammen.
Tabelle 6: Wurzelfunde an Rosskastanie 16; Übersicht
Wurzelsuchgrabung an Rosskastanie 16
Wurzelfunde straßenseitiger Suchgraben
Schwachwurzeln Grob- und Starkwurzeln
Keine Schwachwurzeln, nur Feinst- und Feinwurzeln 3 Grobwurzeln und 1 Starkwurzel ab ca. 50 cm Tiefe
Wurzelfunde gehwegseitiger Suchgraben
Schwachwurzeln Grob- und Starkwurzeln
4 Schwachwurzeln 2 Grobwurzeln und 4 Starkwurzeln ab ca. 40 cm Tiefe
28
Abbildung 16: Straßenseitige Wurzelsuchgrabung an Rosskastanie 16; links: Übersichtsbild Suchgraben; rechts.
Detailaufnahme Wurzelfunde, hier ausnahmsweise nur die Starkwurzel rot markiert und die 3 Grobwurzeln gelb markiert
Abbildung 17: Gehwegseitige Wurzelsuchgrabung an Rosskastanie 16; links: Ü bersichtsbild Suchgraben; rechts.
Detailaufnahme Wurzelfunde
29
3.6 Suchgrabung an Platane 36
Platane 36 befindet sich nicht mehr im Bereich der Leitungstrasse im Gehwegbereich. Im Straßenraum
wurden 2 Starkwurzeln in 90 cm Tiefe sowie eine intensive oberflächennahe Durchwurzelung im Feinst-
und Feinwurzelbereich gefunden. Tab. 7 fasst die Ergebnisse zusammen, Abb. 18 zeigt den Suchgraben.
Tabelle 7: Wurzelfunde an Platane 36; Übersicht
Wurzelsuchgrabung an Platane 36
Wurzelfunde straßenseitiger Suchgraben (Baum außerhalb des Bereichs der Leitungstrasse)
Schwachwurzeln Grob- und Starkwurzeln
3 Schwachwurzeln, viele Feinst- und Feinwurzeln 2 Starkwurzeln ab ca. 90 cm Tiefe
Abbildung 18: Suchgrabung an Platane 36; links: Übersichtsbild; rechts: Detailaufnahme Starkwurzelfund (rot markiert) und
oberflächennahe Feinst- und Feinwurzeln (gelb markiert)
30
3.7 Suchgrabung an Rosskastanie 41
An Rosskastanie 41 wurden im Straßenraum eine Starkwurzel in 60 cm Tiefe, sowie zahlreiche zum Teil
oberflächennahe Feinst- und Feinwurzeln gefunden (siehe Tab. 8 und Abb. 19).
Tabelle 8: Wurzelfunde an Rosskastanie 41; Übersicht
Wurzelsuchgrabung an Rosskastanie 41
Wurzelfunde straßenseitiger Suchgraben (Baum außerhalb des Bereichs der Leitungstrasse)
Schwachwurzeln Grob- und Starkwurzeln
Keine Schwachwurzeln, zahlreiche Feinst- und
Feinwurzeln 1 Starkwurzeln in 60 cm Tiefe (Durchmesser 10 cm)
Abbildung 19: Suchgraben und Starkwurzelfund an Rosskastanie 41
31
3.8 Suchgrabung an veredelter Kastanie 44
An der veredelten Kastanie Nr. 44 wurden innerhalb des Suchgrabens keine Wurzeln gefunden (siehe
Abb. 20).
Abbildung 20: Suchgraben an veredelter Kastanie 44 ohne Wurzelfunde; links: Übersichtsbild; rechts: Detailaufnahme
32
4 Auswertung und Maßnahmenempfehlung
Grundsätzlich gilt: Für Bäume, die einer Baumschutzsatzung oder sonstigen Rechtsvorschriften
unterliegen, sind jegliche Eingriffe in den Baum mit der zuständigen Behörde abzustimmen.
Verbotstatbestände in den Satzungen beziehen sich i. A. auf Schädigungen und Beeinträchtigungen im
Kronen-, Stamm- und Wurzelraum und erfordern gegebenenfalls eine Genehmigung durch die Behörde.
Das vorliegende Gutachten ersetzt dieses Genehmigungsverfahren nicht.
4.1 Zusammenfassung: Intensität der Durchwurzelung im Bereich der jeweil s geplanten
Eingriffe
Grundsätzlich wächst Betroffenheit der Bäume durch d ie jeweils geplanten Eingriffe mit steigendem
Wurzelvorkommen. Für die hier vorliegende Betrachtung wurde darum je Baum (und im Fall der
beidseitig betroffenen Bäume 9, 10, 13 und 16 auch je Seite) die Durchwurzelungsintensität eingestuft
und in Tab. 9 zusammengefasst. Die verwendeten Stufen sind:
1 = keine oder schwache Durchwurzelung
2 = mittel ausgeprägte Durchwurzelung
3 = intensive Durchwurzelung
Auf Basis der Durchwurzelungsintensität wurde eine Einstufung der Schwere der geplanten Eingriffe für
den Baum vorgenommen. Schwere Eingriffe bedeuten entweder die Notwendigkeit einer
Plananpassung (insbesondere bezüglich der Leitungstrasse, durch die 3 der 4 im entsprechenden Bereich
untersuchten Bäume schwer betroffen sind) oder die Notwendigkeit von Folgemaßnahmen. Die ggf. zu
ergreifenden Folgemaßnahmen sind im Unterkapitel 4.2 aufgeführt.
33
Tabelle 9: Durchwurzelungsintensitäten und Betroffenheit der Bäume durch den (ggf. kombinierten) Eingriff
Baum Durchwurzelungs-
intensität
straßenseitig
Durchwurzelungs-
intensität
gehwegseitig
Einstufung des (ggf. kombinierten) Eingriffs
am Baum
2 1 - geringfügig
9 2 3
schwerwiegend, insbesondere aufgrund der
geplanten Leitungstrasse, Folgemaßnahmen
notwendig
10 1 2 nötigenfalls vertretbar
13 3 3 schwerwiegend, Folgemaßnahmen notwendig
16 2 3
schwerwiegend, insbesondere aufgrund der
geplanten Leitungstrasse, Folgemaßnahmen
notwendig
36 3 -
nötigenfalls vertretbar, bei Erhalt der beiden
Starkwurzeln im Stützbereich voraussichtlich
keine Folgemaßnahmen notwendig
41 2 -
nötigenfalls vertretbar, bei Erhalt der
Starkwurzel im Stützbereich voraussichtlich
keine Folgemaßnahmen notwendig
44 1 - geringfügig
4.2 Maßnahmenempfehlung
Die folgende Einschätzung und Maßnahmenempfehlung beruh en auf der stichprobenartigen
Untersuchung der 8 vorgenannten Bäume. Eine Übertragbarkeit auf den gesamten Straßenzug ist
anzunehmen, jedoch lassen sich unerwartete Abweichungen nicht vollständig ausschließen.
Grundsätzlich wird der straßenseitige Eingriff durch die Herstellung des Stützbereichs als nicht
unvereinbar mit dem Baumerhalt gewertet. Voraussetzung dafür ist, dass die Freilegung schonend
mittels eines Saugbaggers geschieht und unbedingt alle Stark - sowie nach Möglichkeit auch die
Grobwurzeln innerhalb des herzustellenden Stützbereichs erhalten werden. Es wurden zwar mehrere
34
Wurzeln dieser Kategorien im Straßenraum gefunden, jedoch lagen diese an den untersuchten Bäumen
so, dass die Freilegung des darum bef indlichen Bereichs durch ihr Auftreten nicht grundsätzlich
unmöglich gemacht wird. Die Wurzeln müssen nach Freilegung schonend mit Sand und Jute umhüllt und
außerdem feuchtgehalten werden, solange der Straßenraum geöffnet bleibt. Wurzelverluste im Feinst-
, Fein- und Schwachwurzelbereich werden sich nicht vollständig vermeiden lassen. Hier ist ggf. ein
sauberer Nachschnitt der Wurzeln erforderlich. Eine Herabsetzung der Standsicherheit ist durch solche
Wurzelverluste bei Erhalt der Stark - und Grobwurzeln nicht zu erwarten, Bäume mit stärkerer
Betroffenheit sollten allerdings vermehrt auf Totholzbildung kontrolliert werden. Die individuelle
Notwendigkeit kann durch die dendrologische Baubegleitung eingeschätzt werden. Vitalitätseinbußen
kann entgegengewirkt we rden, indem die Bäume vorab der Maßnahmenausführung im nicht
betroffenen Wurzelraum gedüngt werden, um dort die Feinwurzelbildung anzuregen, und während der
Maßnahmenausführung, sowie in den Folgejahren, konstant gewässert werden. Es ist vorstellbar, dass
die Auswirkungen auf die Bäume mit einer nur geringfügig reduzierten Eingriffstiefe deutlich
abgemindert werden könnten. So liegen etwa an Baum 36 die beiden unbedingt zu erhaltenden
Starkwurzeln in 90 cm Tiefe.
Innerhalb der Vege tationsfläche wurde erwartungsgemäß insgesamt eine intensive Durchwurzelung
festgestellt. Die Anlage der Leitungstrasse ist somit als stark eingreifende Maßnahme für die betroffenen
Bäume 9 bis 16 zu werten. Somit empfiehlt sich prinzipiell eine geschlosse ne Bauweise als
baumschonende Variante. Muss in offener Bauweise gebaut werden, sollten unbedingt zumindest alle
Wurzeln erhalten werden, die nicht direkt im Konflikt mit der Leitung stehen, z.B. also jene in der
Bettungsschicht. Bei zwingender Notwendigke it von Rückschnitten im Starkwurzelbereich (dann
unbedingt nach Freilegung mittels Saugbagger und mit sauberem Schnitt , sowie anschließender
Versorgung), sind Vitalitätseinbußen wahrscheinlich. Dazu kommen ein erhöhter Kontrollaufwand und
die Notwendigkeit der Durchführung von wiederholten Zugversuchen an den Bäumen, da eine
Herabsetzung der Standsicherheit möglich ist. Eine Fällung ist auch bei offener Bauweise nicht
grundsätzlich notwendig. Es ist jedoch wie oben aufgeführt mit deutlich erhöhten Folgekost en im
Unterhalt der Bäume und ggf. verkürzten Reststandzeiten zu rechnen.
Die Kopflöcher 1 bis 3 wiesen geringe bis mittlere Durchwurzelung auf. Das Herstellen von Fundamenten
in den untersuchten Bereichen wird als vertretbar gewertet, da keine Wurzeln stä rkerer Durchmesser
betroffen sind, und außerdem ein deutlich höherer Stammabstand gewahrt bleibt, als bei den
vorgenannten Eingriffen.
35
5 Zusammenfassung
Die vorliegende Gutachtenergänzung wertet die Ergebnisse der erfolgten Wurzelsuchgrabung zur
Abschätzung von Möglichkeiten des Erhalts jener Bäume der Ludwigshöhstraße, die nach Einschätzung
aus dem Gutachten 222_0014 voraussichtlich kritisch durch die Arbeiten am Gleisbett betroffen sind.
Bei 8 dieser Bäume kommt durch eine externe Baumaßnahme auch ein Ein griff auf der der Straße
abgewandten Baumseite durch die Anlage einer Leitungstrasse im zukünftigen Gehweg hinzu. Es wurden
stichprobenartig 8 Bäume untersucht – alle 8 sind durch die geplanten Gleisbauarbeiten betroffen, 4
zusätzlich durch die Leitungstra sse. Im Straßenraum wurden sehr verschiedene
Durchwurzelungsintensitäten, von vollständig fehlender bis hin zu relativ intensiver Durchwurzelung,
festgestellt. Im Bereich der geplanten Leitungstrasse war grundsätzlich eine intensivere Durchwurzelung
feststellbar. Ein Erhalt der Grob - und Starkwurzeln innerhalb des Bettungsbereichs für die Gleise wird
aktuell als möglich angenommen, weshalb der Eingriff bei Einhaltung entsprechender
Schutzmaßnahmen als vereinbar mit dem Baumerhalt gewertet wird. Der zusätzliche Eingriff innerhalb
der Vegetationsfläche ist als bei offener Bauweise als kritisch zu werten. Es werden dadurch nicht
grundsätzlich Fällungen nötig, jedoch ist bei Abtrennung der gefundenen Stark - und Grobwurzeln mit
Vitalitätseinbußen, erhöhten Folgekosten und einer ggf. reduzierten Reststandzeit zu rechnen.
SVB Leitsch GmbH
Nora Boysen
B. Sc. Arboristik
M. Sc. Ökologie, Evolution, Naturschutz
FLL-zertifizierte Baumkontrolleurin
anlage 19
16214 Zeichen
Anlage 19: Übersicht über die zu erhaltenden und zu entnehmenden Bäume Insgesamt wurden 139 Bäume im Zuge der Planung betrachtet. Hiervon wurden 133 Bäume in einem ge- sonderten Baumgutachten (Sachverständigenbüro Leitsch, April 2022, überarbeitet August 2022) unter- sucht. 6 Bäume wurden vorab bereits beurteilt. Da es sich zum einen teilweise um nicht heimische Neo- phyten handelt und zum anderen bereits in der Voruntersuchung ein schlechter Erhaltungszustand (ge- kappte Krone, Kronenschäden, Rindenschäden) festgestellt wurde, waren diese nicht Teil des Baumgut- achtens. Tabelle 1: Übersichtstabelle zur Anzahl der untersuchten Bäume und der Handlungsempfehlungen Handlungsempfehlung Anzahl Zu erhaltende Bäume 33 Mit besonderen Maßnahmen zu erhaltende Bäume 51 Zu entnehmende Bäume 55 (43 + 12) Untersuchte Bäume 139 Erläuterungen zur Tabelle (Quelle: Baumschutzgutach ten, Sachverständigenbüro Leitsch, April 2022, überarbeitet August 2022) und Ergänzungen. EF = Erhaltungsfähigkeit (Baum kann nach aktuellem Stand des Wissens und der Technik mit baumpflegerischen Mitteln erhalten werden) EF1: kurzfristig erhaltungsfähig (aufgrund aktueller Schäden) EF2: mittelfristig erhaltungsfähig EF3: längerfristig erhaltungsfähig EW = Erhaltungswürdigkeit (Einstufung durch Sachverständigenbüro unter Berücksichtigung von Baumfunktion, Bedeutung, Baumalter, Raumwirkung sowie Stand- und Wuchsform) EW1: gering erhaltungswürdig (der Baum übernimmt keine prägende, gestalterische, ökologische oder mikroklimatische Funktion) EW2: neutral erhaltungswürdig (der Baum übernimmt die Grundfunktionen urbanen Grüns) EW3: hoch erhaltungswürdig (der Baum übernimmt besondere Funktionen in gestalterischer, ökologischer und/oder mikroklimatischer Hinsicht) EFB = Erhaltungsfähigkeit mit Bezug auf das geplante Bauvorhaben (EFB = Erhalt möglich EFB (fett geschrieben) = Erhalt möglicherweise kritisch, besondere Maßnahmen erforderlich EFB (rot geschrieben) = Erhalt vor dem Hintergrund des Bauvorhabens nicht möglich) B-Plan= Lage innerhalb des B-Plans. Für die Ermittlung von Baumschutzmaßnahmen sind die Bäume aber zu berücksichtigen und daher in der Tabelle aufgeführt. B-Plan= Diese Bäume wurden bereits im Verfahren zum B-Plan als Entfall bilanziert und berücksichtigt. Alle Bäume, die als zu erhalten gekennzeichnet sind, werden während der Baumaßnahmen mit den fachlich notwendigen Schutzmaßnahmen versehen. Tabelle 2: Detailtabelle der untersuchten Bäume Lfd. Nr. Baum Bereich Gattung/Art EF EW EFB Handlungsempfehlung B-Plan 1 1 Cooper- straße Quercus rubra, Amerikanische Roteiche EF3 EW3 EFB Erhalt 2 2 Cooper- straße Quercus rubra, Amerikanische Roteiche EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 3 O 1 Cooper- straße Fagus sylvatica, Rotbuche EF3 EW3 EFB Erhalt 4 O 2 Cooper- straße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Erhalt 5 O 3 Cooper- straße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Entnahme 6 O 3/A Cooper- straße Prunus avium, Vogelkirsche EF3 EW1 EFB Erhalt 7 O 3/B Cooper- straße Prunus avium, Vogelkirsche EF3 EW1 EFB Erhalt 8 O 3/C Cooper- straße Prunus avium, Vogelkirsche EF3 EW1 EFB Erhalt 9 O 3/D Cooper- straße Prunus avium, Vogelkirsche EF3 EW1 EFB Erhalt 10 O 4 Cooper- straße Carpinus spec., Hainbuche EF3 EW2 EFB Entnahme 11 O 5 Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Entnahme 12 O 6 Cooper- straße Quercus petraea, Traubeneiche EF1 EW2 EFB Entnahme 13 O 7 Cooper- straße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Entnahme 14 O 8 Cooper- straße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Entnahme 15 O 9 Cooper- straße Fagus sylvatica, Rotbuche EF3 EW3 EFB Entnahme 16 10/A Cooper- straße Fagus sylvatica, Rotbuche EF2 EW3 EFB Entnahme 17 11 Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 18 11/A Cooper- straße Cedrus atlantica, Atlas-Zeder EF3 EW3 EFB Entnahme 19 12 Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 20 12/A Cooper- straße Fagus sylvatica, Rotbuche EF3 EW3 EFB Entnahme Lfd. Nr. Baum Bereich Gattung/Art EF EW EFB Handlungsempfehlung B-Plan 21 13 Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF2 EW2 EFB Entnahme 22 13/A Cooper- straße Fagus sylvatica, Rotbuche EF2 EW3 EFB Entnahme 23 14 Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt 24 14/A Cooper- straße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Entnahme 25 15 Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Erhalt 26 15/A Cooper- straße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Entnahme 27 16 Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF2 EW3 EFB Erhalt 28 16/A Cooper- straße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Entnahme 29 17 Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt 30 17/A Cooper- straße Fagus sylvatica, Rotbuche EF3 EW3 EFB Entnahme 31 20 Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt 32 21 Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt 33 22 Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt 34 23 Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt 35 24 Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt 36 25 Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt 37 28 Cooper- straße Quercus petraea, Traubeneiche EF2 EW3 EFB Erhalt 38 28/A Cooper- straße Quercus robur, Stieleiche EF3 EW3 EFB Erhalt 39 28/B Cooper- straße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt Lfd. Nr. Baum Bereich Gattung/Art EF EW EFB Handlungsempfehlung B-Plan 40 30 Cooper- straße Acer pseudoplatanus, Bergahorn EF1 EW1 EFB Entnahme (auch aus Gründen der Verkehrssicherheit) 41 33 Cooper- straße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 42 34 Cooper- straße Fagus sylvatica, Rotbuche EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 43 Z 1 Heidel- berger Straße Robinia pseudoacacia Gewöhnliche Robinie / / / Entnahme 44 Z 2 Heidel- berger Straße Robinia pseudoacacia Gewöhnliche Robinie / / / Entnahme 45 Z 3 Heidel- berger Straße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 46 Z 4 Heidel- berger Straße Fagus sylvatica, Rotbuche EF3 EW3 EFB Erhalt 47 Z 5 Heidel- berger Straße Pinus spec., Kiefer EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 48 Z 6 Heidel- berger Straße Tilia spec., Linde EF3 EW2 EFB Erhalt 49 Z 7 Heidel- berger Straße Tilia spec., Linde EF3 EW3 EFB Entnahme 50 Z 8 Heidel- berger Straße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Entnahme 51 Z 9 Heidel- berger Straße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Entnahme 52 Z 10 Heidel- berger Straße Juglans regia, Walnuß EF3 EW2 EFB Entnahme 53 Z 11 Heidel- berger Straße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 54 Z 12 Heidel- berger Straße Fagus sylvatica, Rotbuche EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 55 Z 13 Heidel- berger Straße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 56 Z 14 Heidel- berger Straße Pinus spec., Kiefer EF3 EW3 EFB Erhalt Lfd. Nr. Baum Bereich Gattung/Art EF EW EFB Handlungsempfehlung B-Plan 57 Z 15 Heidel- berger Straße Pinus spec., Kiefer EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 58 Z 16 Heidel- berger Straße Quercus petraea, Traubeneiche nicht ab- schlie ßend bewer tbar EW3 EFB Entnahme 59 Z 17 Heidel- berger Straße Fagus sylvatica, Rotbuche EF3 EW3 EFB Erhalt 60 Z 18 Heidel- berger Straße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 61 318 Heidel- berger Straße Tilia spec., Linde EF3 EW3 EFB Entnahme 62 269 Karl- Plagge- Platz Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF2 EW2 EFB Entnahme 63 295 Karl- Plagge- Platz Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Entnahme 64 296 Karl- Plagge- Platz Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Entnahme 65 1 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 66 1/A Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 67 1/B Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 68 2 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 69 3 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 70 4 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF2 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 71 5 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 72 6 Ludwigs- höhstraße Aesculus spec. Kastanie EF2 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen Lfd. Nr. Baum Bereich Gattung/Art EF EW EFB Handlungsempfehlung B-Plan 73 7 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF2 EW2 EFB Entnahme 74 8 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Entnahme 75 9 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 76 10 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 77 11 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 78 12 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 79 13 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 80 14 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 81 15 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 82 16 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 83 19 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF2 EW3 EFB Entnahme 84 20 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Entnahme 85 21 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Entnahme 86 21/A Ludwigs- höhstraße Quercus petraea, Traubeneiche EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 87 22 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Entnahme 88 24 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Entnahme 89 25 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Entnahme Lfd. Nr. Baum Bereich Gattung/Art EF EW EFB Handlungsempfehlung B-Plan 90 26 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 91 27 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Entnahme 92 29 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Entnahme 93 29/A Ludwigs- höhstraße Quercus robur, Stieleiche EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 94 30 Ludwigs- höhstraße Aesculus spec. Kastanie EF1 EW2 EFB Entnahme 95 31 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 96 32 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 97 32/B Ludwigs- höhstraße Acer saccharinum, Silberahorn EF3 EW3 EFB Entnahme 98 32/D Ludwigs- höhstraße Tilia platyphyllos, Sommerlinde EF3 EW3 EFB Entnahme 99 32/E Ludwigs- höhstraße Pinus spec., Kiefer EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 100 32/F Ludwigs- höhstraße Quercus spec., Eiche EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 101 32/G Ludwigs- höhstraße Prunus spec., Kirsche, Pflaume EF1 EW1 - Entnahme 102 32/H Ludwigs- höhstraße Betula pendula, Sandbirke EF3 EW2 EFB Erhalt 103 32/I Ludwigs- höhstraße Prunus spec., Kirsche, Pflaume EF3 EW2 EFB Entnahme 104 32/J Ludwigs- höhstraße Acer negundo, Eschenahorn EF2 EW1 EFB Entnahme 105 32/K Ludwigs- höhstraße Pseudotsuga menziesii, Douglasie EF3 EW3 EFB Erhalt 106 32/L Ludwigs- höhstraße Acer platanoides, Spitzahorn EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 107 32/M Ludwigs- höhstraße Platanus / acerifolia, Gewöhnliche Platane EF3 EW3 EFB Erhalt 108 32/N Ludwigs- höhstraße Acer campestre, Feldahorn EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 109 32/O Ludwigs- höhstraße Acer negundo, Eschenahorn EF3 EW2 EFB Entnahme Lfd. Nr. Baum Bereich Gattung/Art EF EW EFB Handlungsempfehlung B-Plan 110 32/P Ludwigs- höhstraße Acer platanoides, Spitzahorn EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 111 32/Q Ludwigs- höhstraße Pseudotsuga menziesii, Douglasie EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 112 32/R Ludwigs- höhstraße Pseudotsuga menziesii, Douglasie EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 113 32/S Ludwigs- höhstraße Pseudotsuga menziesii, Douglasie EF3 EW2 EFB Erhalt 114 32/T Ludwigs- höhstraße Pseudotsuga menziesii, Douglasie EF3 EW2 EFB Erhalt 115 32/U Ludwigs- höhstraße Pseudotsuga menziesii, Douglasie EF3 EW2 EFB Erhalt 116 32/V Ludwigs- höhstraße Pseudotsuga menziesii, Douglasie EF1 EW1 EFB Entnahme 117 34 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 118 34/A Ludwigs- höhstraße Ulmus spec., Ulme EF3 EW2 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 119 36 Ludwigs- höhstraße Platanus / acerifolia, Gewöhnliche Platane EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 120 38 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Entnahme 121 39 Ludwigs- höhstraße Platanus / acerifolia, Gewöhnliche Platane EF3 EW3 EFB Entnahme 122 40 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 123 40/A Ludwigs- höhstraße Ulmus spec., Ulme EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 124 41 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 125 41/A Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 126 42 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen Lfd. Nr. Baum Bereich Gattung/Art EF EW EFB Handlungsempfehlung B-Plan 127 42/A Ludwigs- höhstraße Juglans regia, Walnuß EF2 EW2 EFB Erhalt 128 42/B Ludwigs- höhstraße Acer pseudoplatanus, Bergahorn EF3 EW2 EFB Erhalt 129 43 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 130 44 Ludwigs- höhstraße Aesculus spec. Kastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 131 45 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Entnahme 132 45/A Ludwigs- höhstraße Prunus avium, Vogelkirsche EF3 EW2 EFB Erhalt 133 46 Ludwigs- höhstraße Aesculus hippocastanum, Roßkastanie EF3 EW3 EFB Erhalt mit besonderen Maßnahmen 134 114 Ludwigs- höhstraße Crataegus spec., Weißdorn EF3 EW2 EFB Entnahme 135 115 Ludwigs- höhstraße Juglans spec., Walnuß EF3 EW2 EFB Entnahme 136 W5A Ludwigs- höhstraße Picea abies, Fichte / / EFB Entnahme 137 W5B Ludwigs- höhstraße Picea abies, Fichte / / EFB Entnahme 138 W6A Ludwigs- höhstraße Prunus avium, Vogelkirsche / / EFB Entnahme 139 W6B Ludwigs- höhstraße Prunus avium, Vogelkirsche / / EFB Entnahme
anlage 13
3086 Zeichen
2.5% 2.5% Flucht versetzte denkmalgeschützter MauerFGU: Sonderformanalog Haltestelle Schloss Regelquerschnitt 04Karl-Plagge-PlatzHaltestelle Ludwigshöhviertel TB 10x30 TB 10x30 RichtungBessungen 12,006,001,253,501,253,003,00 3,003,00HaltestelleHaltestelle Oberbau HaltestelleBetonpflastersteinPflasterbett8,0 cm4,0 cmGesamtdicke Haltestelle40,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 1 45 MN/m²80 MN/m²Schottertragschicht28,0 cm Kasseler SonderbordKasseler Sonderbord PflastersteinSand14,0 cm4,0 cm Gesamtdicke Bahnkörper≥ 82,5 cm60 MN/m²100 MN/m² Oberbau BahnkörperEingedeckte Pflasterfahrbahn Schottertragschicht 0/45≥ 35,0 cmBodenaustausch20,0 cmAufbau gem. VDV 600 mitBezug auf RStO 12 B-Plan Straßenbahnkorridor2x Verstärkungsleitung Innere ErschließungInnere ErschließungBesonderer Bahnkörper 1820 1820 Masttyp: Konisch mit ÖffnungMasttyp: Konisch mit Öffnung 2.5%2.5%2.5%2.5% B-Plan Straßenbahnkorridor FüllbodenFüllboden Bestandsgeländeoberkante C20/25 C20/25 Umgrenzung des lichten Raumes einschl. Sicherheitsabstand RichtungCooperstraße GeotextilAussparung(alle 10m)1:401:401:401:40100 MN/m²60 MN/m² BL Betontragplatte mit Rillenschiene 60R2 27,0 cmEs sind nicht alleHaltestellenaustattungs-elemente im Querschnittdargestellt 6.556.70 6.556.70 Masttyp gemäß entsprechenderTypzustimmung HEAG.Masttyp gemäß entsprechenderTypzustimmung HEAG. RohrgründungRohrgründung Elemente der Fahrleitungsanlage(Seile, Ausleger und Einzelbauteile)sind konzeptionell und skizzenhaftdargestellt Leitungsdarstellung:Abstimmungsergebnis Leitungskoordinierung Stand 07/22 Kabel-korridor(nachrichtlich,InnereErschließung) RegenwasserkanalDN400 (nachrichtlich,innere Erschließung) SchmutzwasserkanalDN250 (nachrichtlich, innereErschließung) DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin HEAG mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Regelquerschnitt 04Karl-Plagge-Platz 07/22 1:506DarmstadtLudwigshöhstraßeLudwigshöhviertel 07/22Buc/Gie02/22AGr/GBunt Haltestelle Ludwigshöhviertel 02.09.2022 19.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Bosch gez. Lübbe gez. Krehbiehl gez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.2022 03.08.2022
anlage 2
3356 Zeichen
Ausbaugrenze 0,0 Achse A101E Achse A102E km 0,0+00.000NW=162.067 20.081 m -5.000 ‰ 41.754 m -3.797 ‰ ra = 9000.000 lt = 5.413 a = 0.002 km 0,0+00.000 NW=162.129 16.263 m -3.500 ‰ 41.720 m -5.286 ‰ ra = 6000.000 lt = 5.359 a = -0.002 km 0,0+41.754NW=161.908 41.754 m -3.797 ‰ 65.349 m +1.000 ‰ ra = 2000.000 lt = 4.797 a = 0.006 km 0,0+41.720NW=161.908 41.720 m -5.286 ‰ 65.466 m +1.000 ‰ ra = 2000.000 lt = 6.286 a = 0.010 Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze S S Achse A101E Ausbildung als Pendelrinne Ausbildung als Pendelrinne R = 6 HB +15 TB +0 TB +0HB +15 HB +15 TB +0 Trennstreifen, TB +0RB +1 HB +15 RB +4 RB +4 M1 M2 FKA Anschluss an Blatt 2 2.30 5.41 0.35 1.75 W W W W W W S S S W W W SS S W W S W W WW W W WW S S S W W W W W W WG W S S SS G G G S S S G 2.30 5.41 35 1.753.501.502.002.88 2.45 2.00 Legende Planung Damm Einschnitt Parkplatz Grünfläche/ Rasengitter Fahrbahn / halbstarre Decke Mulde / Versickerungsbecken Stützwand Grunderwerb erforderlich B-Plan Verkehrskorridor B-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlich B-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich Fremdplanung (nachrichtlich) Asphaltgleis Grüngleis Bahnsteig Gehweg Geh-/Radweg Radweg Rückbau / Abbruch H Haltestelle H Schottergleis Strassenbahn/Bus Grundstückszufahrten Pflastergleis Drittplanung Standort FL-Mast Baumbestand Bodenmarkierung VZ 151 Fahrradstellplatz Anhebung Fahrbahn Standort Signalmast Rodung Baumbestand Standort Haltestellen- beleuchtung (HEAG) Gepflasterter BÜ Maßnahme Erschütterungsschutz +20cm Abrückmaß Haltestellenbereich Standort Signalmast, vorübergehend Standort städtische Beleuchtung (nachrichtliche Darstellung) Verteilerkasten EEA Steuerschrank Schmieranlage (Drittplanung) Steuergerät Signalisierung Rückleiterschrank EEA Lageplan Oberflächen Blatt 1 Verkehrsanlagen 1:2502.1 Darmstadt Ludwigshöhstraße Ludwigshöhstraße 07/22 AGr/Buc 07/22 AGr/Buc 07/22 nt Datum ZeichenNr. Art der Änderung Datum Name bearb. geprüft gez. HEAG mobilo GmbH Straßenbahnnetz Klappacher Straße 172 64285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 3 2 Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbH Lindleystrasse 11 60314 Frankfurt am Main Schüßler-Plan Tel. 069 / 96 88 57-0 Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbH Hahnstraße 52 60528 Frankfurt am Main Region Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.: Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, den Mobilitätsamt Datum: SGL 66.1.4 ABL 66.1 Z. Mitzeichnung 66.267 6156 Michael Kolmer Stadtrat Dipl. Ing. Metzker Amtsleiterin HEAG mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V. (Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den (Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. 55239255523950552397555240005524025552405055240755524100 3475000 3475025 3475050 3475075 3475100 3475125 5524125 5524100 5524075 5524050 5524025 5524000 5523975 3475175 3475150 3475125 3475100 3475075 3475050 02.09.2022 19.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Bosch gez. Lübbe gez. Krehbiehl gez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.2022 03.08.2022
anlage 3
4663 Zeichen
RQ 01-01 Ausbaugrenze Ausbaugrenze RQ 01-01 Ausbaugrenze erforderlicher Grunderwerb/Flächeninanspruchnahmebis ca. 57 m² Ersatz-Haltestelle Bstg 2 Ersatz-Haltestelle Bstg 3 Ersatz-Haltestelle Bstg 1 25-1:2.6615 25-1:2.661525-1:2.6615 25-1:2.6615 Vorhaltung Flächefür 2 Toilettenboxen erforderlicher Grunderwerb/Flächeninanspruchnahmebis ca. 27 m² erforderlicher Grunderwerb/Flächeninanspruchnahmebis ca. 15 m² 0,10,2 km 0,1+07.114NW=161.97465.349 m+1.000 ‰ 59.946 m+18.000 ‰ra = 2000.000lt = 17.000a = 0.072 km 0,1+67.081NW=163.05359.946 m+18.000 ‰ 29.201 m+10.000 ‰ra = 1200.000lt = 4.800a = -0.010 km 0,1+96.282NW=163.34529.201 m+10.000 ‰ 37.795 m+27.000 ‰ ra = 1000.000lt = 8.500a = 0.036 km 0,2+34.077NW=164.36537.795 m+27.000 ‰ 200.545 m+36.000 ‰ra = 1000.000lt = 4.500a = 0.010 km 0,1+07.072NW=161.97465.466 m+1.000 ‰ 59.665 m+18.000 ‰ra = 2000.000lt = 17.000a = 0.072 km 0,1+66.586NW=163.04859.665 m+18.000 ‰ 29.647 m+10.000 ‰ ra = 1200.000lt = 4.800a = -0.010 km 0,1+96.233NW=163.34429.647 m+10.000 ‰ 37.820 m km 0,0-01.407NW=162.50729.616 m+18.000 ‰ 22.947 m+17.500 ‰o.A. Achse A211E W304 W305W306 W303 Krzg. 35 Krzg. 34 Krzg. 36 SS W WS S W G WW S G S GG S W G WWWW WW S S Ausbildung als Pendelrinne +2cm +2cm+2cm +2cm +2cm+2cm HB +15HB +15TB +0TB +0, TrennstreifenTB +0TB +6 R = 6 R = 22,5 R = 23,5 R = 5 R = 23,5 R = 23,5 R = 4 R = 3 HB +15TB +0 HB +15TB +0 HB +15TB +0 RB +4 RB +4 HB +15TB +0TB +0 RB +4TB +0TB +0 HB +15TB +0 Trennstreifen, TB +0 HB +15TB +0TB +0, Trennstreifen HB +15TB +0TB +0, Trennstreifen RB +4 HB +15 HB +15TB +0TB +0, Trennstreifen RB +4 HB +15HB +15TB +0TB +0, TrennstreifenTB +0TB +6HB +15 HB +15 HB +15 HB +15TB +0TB +0, TrennstreifenTB +0TB +6 HB +7 HB +7TB +0 RB +4 RB +4 HB +5 HB +5 +1+6+1 +1 +6 +1 +1 +1 +1 +1 M22 M28M30M32M34M38 M15 M13 M2 M17 M18 M19 M20M24M26 M36M40 M11 M42M43 M44 M16 M14 M10 M8 M7 M6 M5 M4M3 M12 Anschluss an Blatt 3 Anschluss an Blatt 1 2.305.410.351.75 341 SS W WS S W G WW SS S G S GG S W G WWWW WW S S S 4.50 4.50 1.505.00 2.50 8.00 1.50 1.50 1.505.001.502.50 2.50 Ersatz-Haltestelle Bstg 2 Ersatz-Haltestelle Bstg 3 Ersatz-Haltestelle Bstg 13.013.001.453.253.254.943.10 2,5%2,5%2,5%2,5% 2,5%2,5% 2.305.41351.753.501.502.002.882.45 2.302.10 2,5%2,5%2,5%2,5% 2,5%2,5% 2.00 Legende Planung DammEinschnittParkplatzGrünfläche/ Rasengitter Fahrbahn / halbstarre DeckeMulde / Versickerungsbecken StützwandGrunderwerb erforderlichB-Plan VerkehrskorridorB-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlichB-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich Fremdplanung (nachrichtlich) AsphaltgleisGrüngleisBahnsteigGehwegGeh-/RadwegRadweg Rückbau / AbbruchHHaltestelleH Schottergleis Strassenbahn/BusGrundstückszufahrten PflastergleisDrittplanung Standort FL-MastBaumbestandBodenmarkierung VZ 151 Fahrradstellplatz Anhebung Fahrbahn Standort SignalmastRodung Baumbestand Standort Haltestellen-beleuchtung (HEAG) Gepflasterter BÜMaßnahme Erschütterungsschutz +20cmAbrückmaßHaltestellenbereichStandort Signalmast, vorübergehendStandort städtische Beleuchtung(nachrichtliche Darstellung)Verteilerkasten EEASteuerschrank Schmieranlage(Drittplanung)SteuergerätSignalisierungRückleiterschrank EEA Lageplan Oberflächen Blatt 2Verkehrsanlagen1:2502.1 DarmstadtLudwigshöhstraße- 07/22AGr/Buc07/22AGr/Buc07/22nt DatumZeichen Nr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 13 2Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.2 6761 56 Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin HEA G mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. 5523750 5523775 5523800 5523825 5523850 5523875 5523900 5523925 347505034750753475100347512534751503475175 5523950 5523925 5523900 5523875 5523850 5523825 5523800 34752003475175347515034751253475100 02.09.2022 19.08.2022 15.08.2022 gez. Richtergez. Samaan gez. Boschgez. Lübbe gez. Krehbiehlgez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.202203.08.2022
anlage 20
135236 Zeichen
1
Sachverständigenbüro Leitsch GmbH Im Neugrund 13 64521 Groß-Gerau / Österholzstraße 5 99428 Nohra
Gutachten
Gutachten – Nr. 222_0014_01
Datum der Auftragserteilung 21.01.2021
Datum der Ortsbesichtigung
09.02.2022, 10.02.2022, 11.02.2022
Zeitraum der Gutachtenerstellung
Überarbeitung
02.03.2022 – 17.03.2022
24.05.2022 und 25.08.2022
Gutachter
Nora Boysen
(B. Sc. Arboristik, M. Sc. Ökologie, Evolution, Naturschutz,
FLL-zertifizierte Baumkontrolleurin)
Firma
SVB Leitsch GmbH
Österholzstraße 5
99428 Nohra
E-Mail/Telefon
n.boysen@svb-leitsch.de / 01511-1987147
Projektbezeichnung
BV Anbindung Ludwigshöhviertel
Prüfung der Einbindung des Baumbestandes in eine
geplante Baumaßnahme
Auftraggeber
DB Engineering & Consulting GmbH
Part of DB & E.C.O. Group
Umwelt-& Geoservices (I.TV-MI-U)
Frau Dipl.-Ing. Susanne Weimer
Saonstraße 3
60528 Frankfurt am Main
2
Inhaltsverzeichnis
1 Gegenstand des Gutachtens ................................ ................................ ................................ ...... 6
1.1 Aufgabenstellung ................................ ................................ ................................ ................ 6
1.2 Mitarbeit ................................ ................................ ................................ ............................ 6
1.3 Ortsbesichtigung ................................ ................................ ................................ ................. 7
2 Ergebnisse ................................ ................................ ................................ ................................ . 7
2.1 Bearbeitungsgebiet ................................ ................................ ................................ ............. 7
2.2 Baumerfassung und Verkehrssicherheit ................................ ................................ ............... 8
2.3 Erhaltungsfähigkeit der Bäume unabhängig der Baumaßnahme ................................ ......... 21
2.4 Erhaltungswürdigkeit der Bäume unabhängig der Baumaßnahme ................................ ...... 22
3 Bauvorhaben ................................ ................................ ................................ .......................... 30
3.1 Planung ................................ ................................ ................................ ............................. 30
3.2 Schutzabstände ................................ ................................ ................................ ................. 44
3.3 Abstände Eingriffsgrenzen zu Baumstandorten ................................ ................................ .. 56
4 Bewertung der Bäume hinsichtlich des Bauvorhabens ................................ .............................. 72
5 Maßnahmenempfehlung Baumschutz ................................ ................................ ...................... 87
5.1 Allgemeine Schutzmaßnahmen ................................ ................................ .......................... 87
5.2 Spezielle Schutzmaßnahmen ................................ ................................ ............................. 87
5.2.1 Vor der Baumaßnahme ................................ ................................ ................................ .. 87
5.2.2 Während der Baumaßnahme ................................ ................................ .......................... 90
• den Grünstreifen um die Kastanienreihe Nr. 11 bis 25 in der Cooperstraße ...................... 91
• die Bäume 28, sowie 33 und 34 in der Cooperstraße ................................ ....................... 91
• die an die Baustelle angrenzenden Waldgebiete der Heidelberger Straße ........................ 91
• den Grünstreifen um die Bäume östlich der Ludwigshöhstr. ................................ ............ 91
5.2.3 Nach Fertigstellung der Baumaßnahme................................ ................................ ........... 91
6 Zusammenfassung................................ ................................ ................................ ................... 92
Anlage ................................ ................................ ................................ ................................ .......... 93
Fotodokumentation ................................ ................................ ................................ ...................... 93
3
Verkehrssicherheit der begutachteten Bäume ................................ ................................ .............. 147
Begrifflichkeiten ................................ ................................ ................................ .......................... 157
a. Verkehrssicherheit ................................ ................................ ................................ ................... 158
b. Handlungsstufen ................................ ................................ ................................ ..................... 159
c. Regelkontrollintervalle ................................ ................................ ................................ ............. 160
d. Vitalitätsansprache ................................ ................................ ................................ .................. 160
e. Alterseinstufung ................................ ................................ ................................ ...................... 161
f. Erhaltungswürdigkeit ................................ ................................ ................................ ............... 161
g. Erhaltungsfähigkeit ................................ ................................ ................................ .................. 162
Schutz von Bäumen auf Baustellen ................................ ................................ .............................. 162
a. Schutz der Wurzeln ................................ ................................ ................................ .................. 163
b. Schutz des oberirdischen Baumkörpers ................................ ................................ .................... 167
c. Schadensbegrenzung durch Wurzelvorhang ................................ ................................ .............. 168
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Baumnummern, Grunddaten .................................................................................................... 9
Tabelle 2: Erhaltungsfähigkeit unabhängig der geplanten Baumaßnahme und Erhaltungswürdigkeit .. 23
Tabelle 3: Zu schützender Wurzelbereich des Baumes sowie Mindestabstand zum Baum in „zu
begründenden Ausnahmefällen“ (nach RAS-LP 4 und DIN 18 920) ......................................................... 45
Tabelle 4: Abstände der Bäume zum nächstgelegenen Eingriffspunkt gemessen aus den vorliegenden
Planunterlagen; bei Unterschreiten der ausgewiesenen Schutzabstände fett (diese Bäume sind unter
Umständen kritisch zu erhalten) und bei Bäumen, die bei planmäßiger Umsetzung der Baumaßname
nicht erhaltungsfähig sind, rot dargestellt; bei Bäumen die laut Planung zur Entfernung vorgesehen sind,
sind Baumnummer und Objektname rot dargestellt ............................................................................... 56
Tabelle 5: Handlungsempfehlung zum Umgang mit den Bäumen hinsichtlich des Bauvorhabens;
Erhaltungsfähigkeit bzgl. Bauvorhaben ergibt sich wie folgt unter Berücksichtigung der Schutzabstände
4
und der Schwere der jeweiligen geplanten Eingriffe: EFB = Erhalt (gegebenenfalls unter Berücksichtigung
von Schutzmaßnahmen) möglich, EFB (fett geschrieben) = Schutzabstände werden unterschritten, Erhalt
möglicherweise kritisch und abhängig von der Umsetzung von Schutzmaßnahmen bzw.
Plananpassungen, EFB = Erhalt vor dem Hintergrund des Bauvorhabens nicht möglich;
Handlungsempfehlungen fußen a uf der Erhaltungsfähigkeit bezüglich BV, sowie der
Erhaltungswürdigkeit und Erhaltungsfähigkeit unabhängig von der Baumaßnahme; Bäume die seitens
der Planung zur Entfernung vorgesehen sind, werden zur erhöhten Übersichtlichkeit mit roter
Baumnummer dargestellt ........................................................................................................................ 73
Tabelle 6: Verkehrssicherheit, zugehörige Maßnahmen, Dringlichkeitsstufen, Kontrollintervall ......... 147
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Bearbeitungsgebiet, einzelne Teilbereiche mit begutachteten Bäumen rot markiert; Quelle:
https://www.google.de/maps/ (Zugriff: 02.03.2022) ................................................................................ 8
Abbildung 2: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Cooperstraße Teil 1 (öst licher Abschnitt),
begutachtete Bäume nachträglich mit Nummern markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH ..................... 31
Abbildung 3: Regelquerschnit t im Bereich zwischen Kastanie 22 und 23 Cooperstraße; Quelle: HEAG
mobilo GmbH ........................................................................................................................................... 32
Abbildung 4: Regelquerschnitt im Bereich zwischen Baum 28 und 30 Cooperstraße; Quelle: HEAG mobilo
GmbH ........................................................................................................................................................ 32
Abbildung 5: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Cooperstraße T eil 2 (westlicher Abschnitt),
begutachtete Bäume nachträglich mit Nummern markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH ..................... 33
Abbildung 6: Regelquerschnitt im Bereich bei Baum Z 5 Heidelberger Straße (Bäume auf Fußwegseite);
Quelle: HEAG mobilo GmbH ..................................................................................................................... 34
Abbildung 7: Regelquerschnitt im Bereich bei Baum Z 13 Heidelberger Straße (Bäume auf Fußwegseite);
Quelle: HEAG mobilo GmbH ..................................................................................................................... 35
Abbildung 8: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Heidelberger Straße, begutachtete Bäume
nachträglich mit Nummern markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH ........................................................ 36
5
Abbildung 9: Regelquerschnitt im Bereich bei Baum 269 Karl -Plagge-Platz; Quelle: HEAG mobilo GmbH
.................................................................................................................................................................. 37
Abbildung 10: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Karl -Plagge-Platz, begutachtete Bäume
nachträglich mit Nummern markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH ........................................................ 38
Abbildung 11: Regelquerschnitt im Bereich von Kastanie 34 und 36 Ludwigshöhstraße (Wendeschleife);
Quelle: HEAG mobilo GmbH ..................................................................................................................... 39
Abbildung 12: Regelquerschnitt im Bereich von Eiche 21 A Ludwigshöhstraße (neue Haltestelle); Quelle:
HEAG mobilo GmbH ................................................................................................................................. 40
Abbildung 13: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 1 (nördlichster
Ausschnitt), begutachtete Bäume nachträglich mit Nummern markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH . 41
Abbildung 14: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 2, begutachtete Bäume
nachträglich mit Nummern markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH ........................................................ 42
Abbildung 15: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhs traße Teil 3 (südlichster
Abschnitt), begutachtete Bäume nachträglich mit Nummern markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH ... 43
6
1 Gegenstand des Gutachtens
1.1 Aufgabenstellung
Das vorliegende Gutachten behandelt Möglichkeiten zur Einbindung von insgesamt 133 Bäumen im
Ludwigshöhviertel Darmstadt, in die vorgesehene Erweiterung der vorhandenen
Straßenbahnanbindung. Der betroffene Baumbestand gliedert sich in die 4 Teilabschnitte
Ludwigshöhstraße, Cooperstraße, Heidelberger Straße und Karl-Plagge-Platz.
Am 24.05.2022 fand eine Überarbeitung des Gutachtens statt, die neue , nach Gutachtenerstellung
gewonnene, Erkenntnisse mit einbezieht. Insbesondere wurden Bäume im Waldrandgebiet entlang der
Heidelberger Str. neu und exakter eingemessen, weshalb sich teilweise neue Abstände zum
nächstgelegenen Eingriff und abweichende Handlungsempfehlungen ergeben. Dies betrifft die Bäume
Z13, Z14, Z15 und Z16.
Eine weitere Überarbeitung am 25.08.2022 trägt der Tatsache Rechnung, dass für Baum 26 zunächst
eine direkte Beanspruchung des Baumstandorts und folglich die Notwendigkeit des Entfalls
angenommen wurde, was durch eine Verschiebung der Haltestelle n un nicht mehr zutrifft. Die
Einschätzung des Baumes wird somit in „Erhalt kritisch“ abgeändert.
Im Gutachten werden die Bäume hinsichtlich ihrer Verkehrssicherheit, ihrer Erhaltungsfähigkeit und
Erhaltungswürdigkeit eingestuft. Die Ausweisung von baumpfleg erischen Maßnahmen ist Teil der
Verkehrssicherheitskontrolle. Darüber hinaus erfolgt die Prüfung der Einbindung des Baumbestandes in
die geplante Baumaßnahme auf Grundlage des vorliegenden Planungsstandes.
Eine Definition der im Gutachten verwendeten Begrifflichkeiten findet sich in der Anlage.
1.2 Mitarbeit
Die Erstellung des Gutachtens erfolgte durch die Unterzeichnerin des Gutachtens.
7
1.3 Ortsbesichtigung
Am 09.02.2022, 10.02.2022 und 11.02.2022 erfolgte eine Ortsbesichtigung zur visuellen Begutachtung
des Baumbestandes durch die Unterzeichnerin des Gutachtens . Eine Aufnahme von Grunddaten fand
für Teile des Baumbestand es bereits vorab durch Herrn Tobias Reinhard statt, es wurden jedoch alle
Bäume auch im Zuge der Ortsbesichtigung vom 09.02. 2022-11.02.2022 einzeln begutachtet. Die
nachfolgend ausgesprochenen Empfehlungen zur Herstellung der Verkehrssicherheit beziehen sich also
auf diesen Stand.
Die Ergebnisse und die fo tografischen Dokumentationen wurden während dieser Termine gewonnen,
sofern nicht anders vermerkt.
2 Ergebnisse
2.1 Bearbeitungsgebiet
Das Bearbeitungsgebiet umfasst große Teile der Ludwigshöhstraße, Cooperstraße, Heidelberger Straße
und des Karl-Plagge-Platzes in Darmstadt. Abb. 1 zeigt ein Luftbild der Örtlichkeit. Die Baumstandorte
sind im Unterkapitel 3.1 Planung visualisiert.
8
Abbildung 1: Bearbeitungsgebiet, einzelne Teilbereiche mit begutachteten Bäumen rot markiert; Quelle:
https://www.google.de/maps/ (Zugriff: 02.03.2022)
2.2 Baumerfassung und Verkehrssicherheit
Die begutachteten Bäume bilden einen durchmischten Bestand unterschiedlicher Baumarten in
verschiedenen Altersstufen. Gut vertreten sind Altbäume und Bäume am Ende der Reifephase. Die
Baumvitalitäten, sowie Art und Umfang der Vorschäden sind stark unterschiedlich. Die angrenzenden
Straßen und Gehwege werden deutlich frequentiert. Die berechtigte Sicherheitserwartung des Verkehrs
wird somit grundsätzlich als hoch eingestuft.
9
Der Stammumfang wurde mittels Maßbandes gemessen und der Kronendurchmesser durch Abschreiten
geschätzt. Die Baumhöhe wurde mittels eines Höhenmessgerät es ermittelt . Die Grunddaten der
Einzelbäume sind in Tabelle 1 dargestellt. Neben den Grunddaten wird die Verkehrssic herheit der
Bäume geprüft und gegebenenfalls baumpflegerische Maßnahmen festgelegt. Die festgelegten
Maßnahmen orientieren sich an der ZTV -Baumpflege1. Eine Tabelle mit einer Übersicht über die zur
Herstellung der Verkehrssicherheit notwendigen Maßnahmen befindet sich im Anhang.
Tabelle 1: Baumnummern, Grunddaten
Vitalität siehe Anhang Punkt I. c; Entwicklungsphase: JPH=Jugendphase, RPH=Reifephase, APH=Alterungsphase, siehe Punkt
I.
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
1 Cooper-
straße
Quercus rubra,
Amerikanische
Roteiche
1 21 20 292 APH
2 Cooper-
straße
Quercus rubra,
Amerikanische
Roteiche
1 21 21 271 APH
O 1 Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
2 25 23 383 APH
O 2 Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
2 15 19 229 APH
O 3 Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
2 15 18 234 APH
O 3/A Cooper-
straße
Prunus avium,
Vogelkirsche
1 6 5 65 RPH
O 3/B Cooper-
straße
Prunus avium,
Vogelkirsche
1 13 7 76 RPH
1 Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (2017): ZTV -Baumpflege. Zusätzliche
Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege
10
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
O
3/C
Cooper-
straße
Prunus avium,
Vogelkirsche
1 11 7 60 RPH
O
3/D
Cooper-
straße
Prunus avium,
Vogelkirsche
1 12 6 80 RPH
O 4 Cooper-
straße
Carpinus spec.,
Hainbuche
1 12 13 109 RPH
O 5 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
2 13 9 171 APH
O 6 Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
3 16 16 251 APH
O 7 Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
2 20 17 241 APH
O 8 Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
3 18 13 161 APH
O 9 Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
2 14 16 243 APH
10/A Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
3 20 248 APH
11 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 12 9 133 APH
11/A Cooper-
straße
Cedrus atlantica,
Atlas-Zeder
1 20 11 141 RPH
12 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 13 8 131 APH
11
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
12/A Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
2 21 9 228 APH
13 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
0 7 4 41 JPH
13/A Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
2 15 7 150 APH
14 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 11 10 146 APH
15 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 5 2 20 JPH
16 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
2 15 13 230 APH
17 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
2 10 7 87 RPH
20 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 14 11 201 APH
21 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
2 11 9 126 APH
22 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
2 12 10 191 APH
12
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
23 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 14 9 152 APH
24 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 14 10 187 APH
25 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 15 10 205 APH
28 Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
2 16 16 244 APH
28/A Cooper-
straße
Quercus robur,
Stieleiche
2 12 12 181 APH
28/B Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 13 8 102 RPH
30 Cooper-
straße
Acer
pseudoplatanus,
Bergahorn
3 9 6 87 RPH
33 Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
1 19 19 314 APH
34 Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
2 17 15 301 APH
Z 3 Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
2 20 14 269 APH
Z 4 Heidelberger
Straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
2 24 17 293 APH
13
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
Z 5 Heidelberger
Straße
Pinus spec., Kiefer 1 21 7 150 RPH
Z 6 Heidelberger
Straße
Tilia spec., Linde 1 14 7 93 RPH
Z 7 Heidelberger
Straße
Tilia spec., Linde 2 24 12 308 (148
+ 160)
APH
Z 8 Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
1 27 15 221 APH
Z 9 Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
2 32 10 274 APH
Z 10 Heidelberger
Straße
Juglans regia,
Walnuß
0 7 6 55 RPH
Z 11 Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
1 30 12 270 APH
Z 12 Heidelberger
Straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
2 30 13 219 APH
Z 13 Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
2 30 16 312 APH
Z 14 Heidelberger
Straße
Pinus spec., Kiefer 2 24 6 128 APH
14/A Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
1 23 10 212 APH
Z 15 Heidelberger
Straße
Pinus spec., Kiefer 2 24 7 178 APH
15/A Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
2 27 10 206 APH
Z 16 Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
1 23 14 183 APH
14
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
16/A Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
1 24 11 182 APH
Z 17 Heidelberger
Straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
2 20 11 243 APH
17/A Heidelberger
Straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
2 22 9 145 APH
Z 18 Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
1 24 16 300 APH
318 Heidelberger
Straße
Tilia spec., Linde 2 21 10 148 APH
269 Karl-Plagge-
Platz
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
3 12 11 163 APH
295 Karl-Plagge-
Platz
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
2 14 8 173 APH
296 Karl-Plagge-
Platz
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 10 9 107 RPH
1 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
2 7 4 68 RPH
1/A Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 13 11 158 RPH
1/B Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 9 9 133 RPH
15
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
2 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
2 10 8 130 APH
3 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 8 4 94 RPH
4 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 8 4 72 RPH
5 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
2 12 13 200 APH
6 Ludwigshöh-
straße
Aesculus spec.
Kastanie
1 10 7 118 RPH
7 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 7 3 50 JPH
8 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 9 4 56 JPH
9 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 11 11 210 APH
10 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 9 5 66 JPH
16
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
11 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 11 6 127 RPH
12 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 13 7 115 RPH
13 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 11 7 132 RPH
14 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 9 5 63 RPH
15 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 9 6 75 RPH
16 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 12 5 80 RPH
19 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 12 12 216 APH
20 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 12 6 80 RPH
21 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 5 2 25 JPH
17
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
21/A Ludwigshöh-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
1 19 16 236 APH
22 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 12 6 106 RPH
24 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 9 5 60 RPH
25 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 13 6 110 RPH
26 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 8 4 68 RPH
27 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 12 6 105 RPH
29 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 6 2 47 JPH
29/A Ludwigshöh-
straße
Quercus robur,
Stieleiche
1 16 16 182 APH
30 Ludwigshöh-
straße
Aesculus spec.
Kastanie
1 13 10 154 APH
31 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 8 4 56 RPH
18
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
32 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 10 5 79 RPH
32/B Ludwigshöh-
straße
Acer saccharinum,
Silberahorn
1 19 18 359 (106
+ 128 +
125)
RPH
32/D Ludwigshöh-
straße
Tilia platyphyllos,
Sommerlinde
1 18 14 148 RPH
32/E Ludwigshöh-
straße
Pinus spec., Kiefer 1 13 11 152 RPH
32/F Ludwigshöh-
straße
Quercus spec., Eiche 1 14 10 137 RPH
32/G Ludwigshöh-
straße
Prunus spec.,
Kirsche, Pflaume
2 6 5 75 RPH
32/H Ludwigshöh-
straße
Betula pendula,
Sandbirke
1 16 7 120 RPH
32/I Ludwigshöh-
straße
Prunus spec.,
Kirsche, Pflaume
1 11 7 108 RPH
32/J Ludwigshöh-
straße
Acer negundo,
Eschenahorn
2 11 6 90 RPH
32/K Ludwigshöh-
straße
Pseudotsuga
menziesii, Douglasie
1 25 11 170 RPH
32/L Ludwigshöh-
straße
Acer platanoides,
Spitzahorn
1 12 7 80 RPH
32/M
Ludwigshöh-
straße
Platanus x acerifolia,
Gewöhnliche Platane
1 13 10 108 RPH
32/N Ludwigshöh-
straße
Acer campestre,
Feldahorn
1 9 6 55 RPH
19
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
32/O Ludwigshöh-
straße
Acer negundo,
Eschenahorn
2 13 12 120 RPH
32/P Ludwigshöh-
straße
Acer platanoides,
Spitzahorn
1 10 6 86 RPH
32/Q Ludwigshöh-
straße
Pseudotsuga
menziesii, Douglasie
2 19 6 108 RPH
32/R Ludwigshöh-
straße
Pseudotsuga
menziesii, Douglasie
1 21 12 164 RPH
32/S Ludwigshöh-
straße
Pseudotsuga
menziesii, Douglasie
1 20 8 135 RPH
32/T Ludwigshöh-
straße
Pseudotsuga
menziesii, Douglasie
2 21 5 120 RPH
32/U Ludwigshöh-
straße
Pseudotsuga
menziesii, Douglasie
2 16 5 93 RPH
32/V Ludwigshöh-
straße
Pseudotsuga
menziesii, Douglasie
3 20 10 173 RPH
34 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
2 15 11 257 APH
34/A Ludwigshöh-
straße
Ulmus spec., Ulme 1 12 11 230 (88 +
65 + 57)
RPH
36 Ludwigshöh-
straße
Platanus x acerifolia,
Gewöhnliche Platane
1 18 15 157 APH
38 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 11 7 125 RPH
39 Ludwigshöh-
straße
Platanus x acerifolia,
Gewöhnliche Platane
1 19 14 185 APH
20
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
40 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 14 5 93 RPH
40/A Ludwigshöh-
straße
Ulmus spec., Ulme 1 13 10 152 RPH
41 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 14 6 123 RPH
41/A Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 14 10 130 RPH
42 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 13 8 127 RPH
42/A Ludwigshöh-
straße
Juglans regia,
Walnuß
1 13 10 174 RPH
42/B Ludwigshöh-
straße
Acer
pseudoplatanus,
Bergahorn
1 16 8 87 RPH
43 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 14 12 157 RPH
44 Ludwigshöh-
straße
Aesculus spec.
Kastanie
1 14 12 204 APH
45 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 13 8 125 RPH
21
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
45/A Ludwigshöh-
straße
Prunus avium,
Vogelkirsche
1 11 6 85 RPH
46 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 13 8 118 RPH
114 Ludwigshöh-
straße
Crataegus spec.,
Weißdorn
1 8 4 106 RPH
115 Ludwigshöh-
straße
Juglans spec.,
Walnuß
2 11 7 98 RPH
2.3 Erhaltungsfähigkeit der Bäume unabhängig der Baumaßnahme
Erhaltungsfähig ist ein Baum, wenn er nach dem aktuellen Stand des Wissens und der Technik mit
baumpflegerischen Mitteln in seinem Habitus und seinen positiven Baumfunktionen erhalten werden
kann. Wesentliche Grundlage ist die ZTV -Baumpflege2 in ihrer aktuellen Fassung. Monetäre Aspekte
werden nicht berücksichtigt und stehen dem Baumeigentümer zur Entscheidung an. Sie ist von einer
Vielzahl von baumbiologischen Faktoren wie Vi talität, Entwicklungsphase, Standortbedingungen,
Abschottungsverhalten oder Schadensursache abhängig. Bezüglich der Reststandzeit kann keine
konkrete bzw. abschließende Bewertung getroffen werden, da beispielweise klimatische Einflüsse oder
die Auswirkung von Schaderregern nicht prognostiziert werden können. Die Erhaltungsfähigkeit wird
wie folgt eingeteilt:
EF1: kurzfristig erhaltungsfähig (aufgrund aktueller Schäden)
EF2: mittelfristig erhaltungsfähig
EF3: längerfristig erhaltungsfähig
2 Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (2017): ZTV -Baumpflege. Zusätzliche
Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege
22
Der Großteil des Baumbestand es ist langfristig erhaltungsfähig. 12 Bäume werden aufgrund von
Defekten oder nachlassenden Vitalitäten als mittelfristig erhaltungsfähig eingestuft . 5 Bäume mit
schwerwiegenderen Defekten werden als kurzfristig erhaltungsfähig ein gestuft. Diese Einstufung geht
zumeist einher mit einer Empfehlung zur Entnahme aus Gründen der Verkehrssicherheit.
Die Ergebnisse sind in Tab. 2 dargestellt.
2.4 Erhaltungswürdigkeit der Bäume unabhängig der Baumaßnahme
Die Erhaltungswürdigkeit versteht ein e sachverständige Abwägung der Baumfunktion, der Bedeutung
des Baumes im Hinblick auf die Baumart, das Baumalter, wertvolle Habitatstrukturen, Raumwirkung
sowie die Stand- und Wuchsform. Die Erhaltungswürdigkeit eines Baumes wird neutral anhand der Vor-
Ort-Situation eingeschätzt. Weitergehende persönliche Interessen und emotionale Bindungen an einen
Baumbestand sind auf diese Weise nicht greifbar. Insoweit kann die Erhaltungswürdigkeit durch die
Interessenparteien differenziert eingestuft werden. Baumfunkti onen können gestalterischer,
kulturhistorischer, klimatischer oder ökologischer Art sein. Die Einstufung der Erhaltungswürdigkeit
umfasst eine qualifizierende Bewertung von „hoch“ bis „gering“. In den Tabellen wird die Codierung
farblich und nummerisch vorgenommen. Die Erhaltungswürdigkeit der Bäume wird wie folgt eingestuft:
EW1: gering erhaltungswürdig ( der Baum übernimmt keine prägende, gestalterische,
ökologische oder mikroklimatische Funktion)
EW2: neutral erhaltungswürdig (der Baum übernimmt die Grundfunktionen urbanen Grüns)
EW3: hoch erhaltungswürdig (der Baum übernimmt besondere Funktionen in gestalterischer,
ökologischer und/oder mikroklimatischer Hinsicht)
Da unter den begutachteten Gehölzen zahlreiche Altbäume, beziehungsweise Bäume am Ende der
Reifephase, sind, welche zudem häufig in ortsbildprägenden Baumreihen stehen, wird ein Großteil des
Baumbestandes (79 Bäume) einer hohen Erhaltungswürdigkeit zugeordnet. 46 Bäume weisen eine
neutrale Erhaltungswürdigkeit auf, wären also durch ange messene Nachpflanzungen mittelfristig
prinzipiell ersetzbar. 8 Bäumen wird eine geringe Erhaltungswürdigkeit zugeordnet. Häufig geht dies auf
weitreichende Defekte zurück, die bereits den optischen Wert des Baumes beeinträchtigen , oder aber
auf einen ungünstigen Baumstandort mit schlechten Entwicklungsmöglichkeiten.
23
Die Ergebnisse sind in Tab. 2 dargestellt.
Tabelle 2: Erhaltungsfähigkeit unabhängig der geplanten Baumaßnahme und Erhaltungswürdigkeit
Baum Nr. Objekt Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Bemerkung
1 Cooper-
straße
EF3 EW3
2 Cooper-
straße
EF3 EW3
O 1 Cooper-
straße
EF3 EW3
O 2 Cooper-
straße
EF3 EW3
O 3 Cooper-
straße
EF3 EW3
O 3/A Cooper-
straße
EF3 EW1 Kirschengruppe, Wildaufwuchs,
gegenseitige Konkurrenz
O 3/B Cooper-
straße
EF3 EW1 Kirschengruppe, Wildaufwuchs,
gegenseitige Konkurrenz
O 3/C Cooper-
straße
EF3 EW1 Kirschengruppe, Wildaufwuchs,
gegenseitige Konkurrenz
O 3/D Cooper-
straße
EF3 EW1 Kirschengruppe, Wildaufwuchs,
gegenseitige Konkurrenz
O 4 Cooper-
straße
EF3 EW2
O 5 Cooper-
straße
EF3 EW3
O 6 Cooper-
straße
EF1 EW2 abgängig, Stammfußfäule
O 7 Cooper-
straße
EF3 EW3
O 8 Cooper-
straße
EF3 EW3
O 9 Cooper-
straße
EF3 EW3
10/A Cooper-
straße
EF2 EW3 schlechte Vitalität
11 Cooper-
straße
EF3 EW3
11/A Cooper-
straße
EF3 EW3
12 Cooper-
straße
EF3 EW3
12/A Cooper-
straße
EF3 EW3
24
Baum Nr. Objekt Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Bemerkung
13 Cooper-
straße
EF2 EW2 Stammschaden
13/A Cooper-
straße
EF2 EW3 mäßige Vitalität,
Stammschaden
14 Cooper-
straße
EF3 EW3
15 Cooper-
straße
EF3 EW2
16 Cooper-
straße
EF2 EW3 Hohlklang Stamm
17 Cooper-
straße
EF3 EW3
20 Cooper-
straße
EF3 EW3
21 Cooper-
straße
EF3 EW3
22 Cooper-
straße
EF3 EW3
23 Cooper-
straße
EF3 EW3
24 Cooper-
straße
EF3 EW3
25 Cooper-
straße
EF3 EW3
28 Cooper-
straße
EF2 EW3 mäßige Vitalität,
Stammschaden mit
Rindenlösen und lokaler Fäule
28/A Cooper-
straße
EF3 EW3
28/B Cooper-
straße
EF3 EW3
30 Cooper-
straße
EF1 EW1 abgängig, Verdacht auf
Rußrindenkrankheit
33 Cooper-
straße
EF3 EW3
34 Cooper-
straße
EF3 EW3
Z 3 Heidelberger
Straße
EF3 EW3
Z 4 Heidelberger
Straße
EF3 EW3
Z 5 Heidelberger
Straße
EF3 EW2
25
Baum Nr. Objekt Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Bemerkung
Z 6 Heidelberger
Straße
EF3 EW2
Z 7 Heidelberger
Straße
EF3 EW3
Z 8 Heidelberger
Straße
EF3 EW3
Z 9 Heidelberger
Straße
EF3 EW3
Z 10 Heidelberger
Straße
EF3 EW2
Z 11 Heidelberger
Straße
EF3 EW3
Z 12 Heidelberger
Straße
EF3 EW3
Z 13 Heidelberger
Straße
EF3 EW3
Z 14 Heidelberger
Straße
EF3 EW3
14/A Heidelberger
Straße
EF3 EW3
Z 15 Heidelberger
Straße
EF3 EW3
15/A Heidelberger
Straße
EF3 EW3
Z 16 Heidelberger
Straße
nicht
abschließend
bewertbar
EW3 Pilzbefall (vmtl.
Eichenfeuerschwamm) und
Spechtloch
16/A Heidelberger
Straße
EF3 EW3
Z 17 Heidelberger
Straße
EF3 EW3
17/A Heidelberger
Straße
EF3 EW3
Z 18 Heidelberger
Straße
EF3 EW3
318 Heidelberger
Straße
EF3 EW3
269 Karl-Plagge-
Platz
EF2 EW2 Stammschaden
295 Karl-Plagge-
Platz
EF3 EW3
296 Karl-Plagge-
Platz
EF3 EW2
26
Baum Nr. Objekt Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Bemerkung
1 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
1/A Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
1/B Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
2 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
3 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
4 Ludwigshöh-
straße
EF2 EW2 Stammschaden
5 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
6 Ludwigshöh-
straße
EF2 EW2 Stammschaden
7 Ludwigshöh-
straße
EF2 EW2 Stammschaden
8 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
9 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
10 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
11 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
12 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
13 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
14 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
15 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
16 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
19 Ludwigshöh-
straße
EF2 EW3 Stammfäule
20 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
21 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
21/A Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
27
Baum Nr. Objekt Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Bemerkung
22 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
24 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
25 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
26 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
27 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
29 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
29/A Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
30 Ludwigshöh-
straße
EF1 EW2 Stammfußhöhlung
31 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
32 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
32/B Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
32/D Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
32/E Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
32/F Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
32/G Ludwigshöh-
straße
EF1 EW1 Pilzbefall
(Pflaumenfeuerschwamm)
32/H Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
32/I Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
32/J Ludwigshöh-
straße
EF2 EW1 Stammschäden,
Stämmlingsabschnitt,
ungünstiger Baumstandort
32/K Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
32/L Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
32/M Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
28
Baum Nr. Objekt Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Bemerkung
32/N Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
32/O Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
32/P Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
32/Q Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
32/R Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
32/S Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
32/T Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
32/U Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
32/V Ludwigshöh-
straße
EF1 EW1 schlechte Vitalität
34 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3 lokale Stammfußhöhlung
34/A Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
36 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
38 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
39 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
40 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
40/A Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
41 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
41/A Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
42 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
42/A Ludwigshöh-
straße
EF2 EW2 Höhlungen, Rindenschäden
42/B Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
43 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
29
Baum Nr. Objekt Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Bemerkung
44 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
45 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
45/A Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
46 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3
114 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
115 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2
30
3 Bauvorhaben
3.1 Planung
Die Planung sieht die Herstellung einer neuen Straßenbahnanbindung durch den Bereich der ehemaligen
Kaserne am Karl-Plagge-Platz vor. Diese geht einher mit umfassenden Erdarbeiten, insbesondere der
Anlage von Stützbereichen unterhalb und Böschungen seitlich des Gleiskörpers. Die geplanten Eingriffe
werden im Folgenden gesondert nach den für das vorliegende Gutachten verwendeten Teilbereichen
vorgestellt. Tab. 5 gibt außerdem eine Übersicht über die relevantesten Eingriffe auf Einzelbaumebene.
Cooperstraße
Im östlichen Teil de r Cooperstraße ist eine Erneuerung der Fahrbahn und der seitlichen Fußwege
geplant. Dies betrifft insbesondere die Kastanien der Baumreihe 11 bis 25 (Siehe Abb. 2).
Abb. 3 zeigt den Regelquerschnitt im Bereich der Kastanien 22 und 23. Zwischen Grünfläche und Straße
ist hier ein Hochbord mit Betonpflasterrinne vorgesehen. Als Abgrenzung zwischen Grünfläche und
Gehweg soll ein Tiefbord gesetzt werden.
Im westlichen Teil der Cooperstraße (siehe Abb. 2 und 5) soll die Straße in südlicher Richtung verschoben
werden, um Platz für die neu anzulegenden Gleise zu schaffen. Darüber hinaus ist die Anlage einer
Böschung durch Abgrabung vorgesehen (siehe Abb. 4). Dies betrifft die Baumstandorte auf der
nördlichen Straßenseite. Auf der Südseite werden die Baumstandorte in diesem Bereich direkt durch die
Planung der versetzten Straße beansprucht.
31
Abbildung 2: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Cooperstraße Teil 1 (östlicher Abschnitt), begutachtete Bäume
nachträglich mit Nummern markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH
1
2
11
12
13
14
15
20
O2
O1
16
17
21
O4
O3
25
24
23
22
O3D
O3C
O3B
O3A
O6
O5
30
28A
28B
28
O3C
O3D
O3B
O3A
32
Abbildung 3: Regelquerschnitt im Bereich zwischen Kastanie 22 und 23 Cooperstraße; Quelle: HEAG mobilo GmbH
Abbildung 4: Regelquerschnitt im Bereich zwischen Baum 28 und 30 Cooperstraße; Quelle: HEAG mobilo GmbH
33
Abbildung 5: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Cooperstraße Teil 2 (westlicher Abschnitt), begutachtete Bäume
nachträglich mit Nummern markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH
O8
O7
O9
34
33
30
10A
12A
11
A
13A
34
Heidelberger Straße
Im Bereich der Heidelberger Straße ist die Anbindung der neuen Verbindung durch die Cooperstraße an
die bestehende Verbindung in der Heidelberger Straße geplant. Im Kreuzungsbereich ist außerdem ein
neuer Haltestellenbereich vorgesehen. Die Baumstandorte 14A , 15A, 16A und 17A sind davon direkt
betroffen und vollständig überplant.
Im Bereich der Bäume Z 3 bis Z 6 soll der Gehweg erweite rt und befestigt werden. Außerdem ist ein
Materialabtrag zur Absenkung des Gehweges geplant (siehe Abb. 6).
Im Bereich der Bäume Z 11 bis Z 18 soll ebenfalls ein Ausbau des Fußweges stattfinden, hier ist allerdings
kein Materialabtrag, sondern ein Auftrag geplant (siehe Abb.7). Der Gehweg soll an einigen Stellen in
Rücksicht auf den Baumbestand verschmälert werden.
Einen Überblick über die Planung im Bereich Heidelberger Straße gibt Abb. 8.
Abbildung 6: Regelquerschnitt im Bereich bei Baum Z 5 Heidelberger Straße (Bäume auf Fußwegseite); Quelle: HEAG mobilo
GmbH
35
Abbildung 7: Regelquerschnitt im Bereich bei Baum Z 13 Heidelberger Straße (Bäume auf Fußwegseite); Quelle: HEAG mobilo
GmbH
36
Abbildung 8: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Heidelberger Straße, begutachtete Bäume nachträglich mit
Nummern markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH
Z2
31
8
Z4
Z5
Z6
Z3
Z8
Z7
Z9
Z1
Z15
Z12
Z11
Z10
Z13
15A
16A
17A
Z18
Z17
Z16
14A
Z11
Z8
Z4
Z2
Z15
Z12
Z14
37
Karl-Plagge-Platz
Im Bereich Karl-Plagge-Platz (zwischen den alten Kasernengebäuden) ist die Neuanlage von Gleisen
vorgesehen. Der Stützbereich greift hier ca. 1,5 m über die Planung hinaus in den Boden ein (siehe
Abb.9). Für die Bäume 269, 295 und 296 ist somit ein deutlich umfassenderer Eingriff geplant, als es die
Übersicht in Abb. 10 zunächst nahelegt.
Abbildung 9: Regelquerschnitt im Bereich bei Baum 269 Karl-Plagge-Platz; Quelle: HEAG mobilo GmbH
38
Abbildung 10: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Karl-Plagge-Platz, begutachtete Bäume nachträglich mit Nummern
markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH
269
295
296
39
Ludwigshöhstraße
Im Bereich Ludwigshöhstraße sind eine Erneuerung der bestehenden Gleise sowie ein Ausbau der Geh-
und Radwege zu beiden Seiten der Straße vorgesehen. Die bestehende Wendeschleife soll ausgebaut
und verbreitert werden. Der geplante Stützbereich für den Gleiskörper soll mit dem Bestandsbord
abschließen, welcher beibehalten werden soll (siehe Abb. 11).
Im Bereich von Eiche 21 A auf der gegenüberliegenden Straßenseite (Westseite) ist ein neuer
Haltestellenbereich geplant. Der Baum wird in der Planung zwischen Haltestelle und neu anzulegendem
Radweg eingefasst (siehe Abb. 12).
Abb. 13, 14 und 15 zeigen eine Übersicht über die Planung im Bereich Ludwigshöhstraße.
Abbildung 11: Regelquerschnitt im Bereich von Kastanie 34 und 36 Ludwigshöhstraße (Wendeschleife); Quelle: HEAG mobilo
GmbH
40
Abbildung 12: Regelquerschnitt im Bereich von Eiche 21 A Ludwigshöhstraße (neue Haltestelle); Quelle: HEAG mobilo GmbH
41
Abbildung 13: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 1 (nördlichster Ausschnitt) , begutachtete
Bäume nachträglich mit Nummern markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH
32M
46
42B
42A
42
43
44
45
45A
11
4
41A
40
41
39
40A
11
5
32B
34A
34
36
38
32F
32G
32I
32H
32E
32D
32P
32O
32N
32L
32K
32J
32Q
32
32V 32U
32T 32S
32R
31
32Q
32T
32S
32R
32V
32U
42
Abbildung 14: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 2, begutachtete Bäume nachträglich mit
Nummern markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH
31
Douglasiengruppe
32Q – 32 V
30
29
22
27
29A
26
25
24
21
16
20
19
15
14
13
21A
8
9
10
12
11
43
Abbildung 15: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 3 (südlichster Abschnitt), begutachtete
Bäume nachträglich mit Nummern markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH
3
4
5
9
6
7
8
1B
1A
1
2
44
3.2 Schutzabstände
Hinweise für Schutzmaßnahmen von Bäumen im Zusammenhang mit Baumaßnahmen sind der RAS -LP
43 und der DIN 18 9204 entnommen. Ein Baum muss u. a. gegen mechanische Schäden durch sämtliche
Bauvorgänge im Kronen-, Stamm- und Wurzelraum wirksam geschützt werden. Die Ausdehnung dieses
Schutzraumes bezieht sich auf den Wurzelbereich, der als Bodenfläche unter der Krone
(Kronentraufbereich) zuzüglich 1,50 m definiert ist. Bei Gehölzen in Säulenform beträgt der seitliche
Zuschlag 5 m. Sind bauliche Maßnahmen (Gräben, Baugruben, Gründungen etc.) im Wurzelbereich in
begründeten Ausnahmenfällen nicht vermeidbar, ist mindestens e in Abstand vom Baum zu m Eingriff
mit dem vierfachen Stammumfang einzuhalten, bei Bäumen unter 20 cm Stammdurchmesser
mindestens 2,50 m (die Schutzabstände solcher Bäume sind in Tab. 4 mit einem Sternchen markiert). In
diesen Fällen ist wurzelschonend zu arbeiten, durch die Einleitung und Ausführung von
Schutzmaßnahmen (siehe Abschnitt 4). Üblicherweise liegt der vierfache Stammumfang unt er dem
theoretischen Wurzelraum (Kronentraufe + 1,50 m), durch erfolgte Rückschnitte, beengte bauliche
Verhältnisse oder Dichtstand kann es jedoch zu einer Umkehrung kommen. Für mehrstämmige Gehölze
kann an dieser Stelle nur der theoretische zu schützende Wurzelraum angegeben werden.
Mit diesen Angaben sind die Schutzabstände zwischen Baum und Bau klar definiert, bleiben jedoch stets
theoretischer Art, da die Eigenheiten des Baumes, des Bodens und damit der tatsächlichen
Wurzelausdehnung nicht berücksichtigt werden. Tab. 4 stellt die grundsätzlichen Schutzabstände für die
Bäume dar. Eine Übertragung der eingemessenen Baumstandorte, der Stammumfänge und der
Kronenradien zzgl. Schutzzone in die Planunterlagen ist zu empfehlen.
3 Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (1999): Richtlinien für die Anlage von Straßen. Teil: Landschaftspflege. Abschnitt 4:
Schutz von Bäumen, Vegetationsbeständen und Tieren bei Baumaßnahmen
4 DIN 18 920 (2014): Schutz von Bäumen, Pflanzenbeständen und Vegetationsflächen bei Baumaßnahmen
45
Tabelle 3: Zu schützender Wurzelbereich des Baumes sowie Mindestabstand zum Baum in „zu begründenden
Ausnahmefällen“ (nach RAS-LP 4 und DIN 18 920)
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
1 Cooper-
straße
20 292 11,5 11,7
2 Cooper-
straße
21 271 12 10,9
O 1 Cooper-
straße
23 383 13 15,3
O 2 Cooper-
straße
19 229 11 9,2
O 3 Cooper-
straße
18 234 10,5 9,4
O 3/A Cooper-
straße
5 65 4 2,6
O 3/B Cooper-
straße
7 76 5 3,0
O 3/C Cooper-
straße
7 60 5 2,5*
O 3/D Cooper-
straße
6 80 4,5 3,2
O 4 Cooper-
straße
13 109 8 4,4
O 5 Cooper-
straße
9 171 6 6,8
O 6 Cooper-
straße
16 251 9,5 10,0
46
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
O 7 Cooper-
straße
17 241 10 9,6
O 8 Cooper-
straße
13 161 8 6,4
O 9 Cooper-
straße
16 243 9,5 9,7
10/A Cooper-
straße
248 1,5 9,9
11 Cooper-
straße
9 133 6 5,3
11/A Cooper-
straße
11 141 7 5,6
12 Cooper-
straße
8 131 5,5 5,2
12/A Cooper-
straße
9 228 6 9,1
13 Cooper-
straße
4 41 3,5 2,5*
13/A Cooper-
straße
7 150 5 6,0
14 Cooper-
straße
10 146 6,5 5,9
15 Cooper-
straße
2 20 2,5 2,5*
47
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
16 Cooper-
straße
13 230 8 9,2
17 Cooper-
straße
7 87 5 3,5
20 Cooper-
straße
11 201 7 8,0
21 Cooper-
straße
9 126 6 5,0
22 Cooper-
straße
10 191 6,5 7,6
23 Cooper-
straße
9 152 6 6,1
24 Cooper-
straße
10 187 6,5 7,5
25 Cooper-
straße
10 205 6,5 8,2
28 Cooper-
straße
16 244 9,5 9,8
28/A Cooper-
straße
12 181 7,5 7,2
28/B Cooper-
straße
8 102 5,5 4,1
30 Cooper-
straße
6 87 4,5 3,5
48
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
33 Cooper-
straße
19 314 11 12,6
34 Cooper-
straße
15 301 9 12,0
Z 3 Heidelberger
Straße
14 269 8,5 10,8
Z 4 Heidelberger
Straße
17 293 10 11,7
Z 5 Heidelberger
Straße
7 150 5 2,5*
Z 6 Heidelberger
Straße
7 93 5 3,7
Z 7 Heidelberger
Straße
12 308 7,5 mehrstämmig
Z 8 Heidelberger
Straße
15 221 9 8,8
Z 9 Heidelberger
Straße
10 274 6,5 11,0
Z 10 Heidelberger
Straße
6 55 4,5 2,5*
Z 11 Heidelberger
Straße
12 270 7,5 10,8
Z 12 Heidelberger
Straße
13 219 8 8,8
49
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
Z 13 Heidelberger
Straße
16 312 9,5 12,5
Z 14 Heidelberger
Straße
6 128 4,5 5,1
14/A Heidelberger
Straße
10 212 6,5 8,5
Z 15 Heidelberger
Straße
7 178 5 7,1
15/A Heidelberger
Straße
10 206 6,5 8,2
Z 16 Heidelberger
Straße
14 183 8,5 7,3
16/A Heidelberger
Straße
11 182 7 7,3
Z 17 Heidelberger
Straße
11 243 7 9,7
17/A Heidelberger
Straße
9 145 6 5,8
Z 18 Heidelberger
Straße
16 300 9,5 12,0
318 Heidelberger
Straße
10 148 6,5 5,9
269 Karl-Plagge-
Platz
11 163 7 6,5
50
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
295 Karl-Plagge-
Platz
8 173 5,5 6,9
296 Karl-Plagge-
Platz
9 107 6 4,3
1 Ludwigshöh-
straße
4 68 3,5 2,7
1/A Ludwigshöh-
straße
11 158 7 6,3
1/B Ludwigshöh-
straße
9 133 6 5,3
2 Ludwigshöh-
straße
8 130 5,5 5,2
3 Ludwigshöh-
straße
4 94 3,5 3,8
4 Ludwigshöh-
straße
4 72 3,5 2,9
5 Ludwigshöh-
straße
13 200 8 8,0
6 Ludwigshöh-
straße
7 118 5 4,7
7 Ludwigshöh-
straße
3 50 3 2,5*
8 Ludwigshöh-
straße
4 56 3,5 2,5*
51
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
9 Ludwigshöh-
straße
11 210 7 8,4
10 Ludwigshöh-
straße
5 66 4 2,6
11 Ludwigshöh-
straße
6 127 4,5 5,1
12 Ludwigshöh-
straße
7 115 5 4,6
13 Ludwigshöh-
straße
7 132 5 5,3
14 Ludwigshöh-
straße
5 63 4 2,5
15 Ludwigshöh-
straße
6 75 4,5 3,0
16 Ludwigshöh-
straße
5 80 4 3,2
19 Ludwigshöh-
straße
12 216 7,5 8,6
20 Ludwigshöh-
straße
6 80 4,5 3,2
21 Ludwigshöh-
straße
2 25 2,5 2,5*
21/A Ludwigshöh-
straße
16 236 9,5 9,4
52
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
22 Ludwigshöh-
straße
6 106 4,5 4,2
24 Ludwigshöh-
straße
5 60 4 2,5*
25 Ludwigshöh-
straße
6 110 4,5 4,4
26 Ludwigshöh-
straße
4 68 3,5 2,7
27 Ludwigshöh-
straße
6 105 4,5 4,2
29 Ludwigshöh-
straße
2 47 2,5 2,5*
29/A Ludwigshöh-
straße
16 182 9,5 7,3
30 Ludwigshöh-
straße
10 154 6,5 6,2
31 Ludwigshöh-
straße
4 56 3,5 2,5*
32 Ludwigshöh-
straße
5 79 4 3,2
32/B Ludwigshöh-
straße
18 359 10,5 mehrstämmig
32/D Ludwigshöh-
straße
14 148 8,5 5,9
53
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
32/E Ludwigshöh-
straße
11 152 7 6,1
32/F Ludwigshöh-
straße
10 137 6,5 5,5
32/G Ludwigshöh-
straße
5 75 4 3,0
32/H Ludwigshöh-
straße
7 120 5 4,8
32/I Ludwigshöh-
straße
7 108 5 4,3
32/J Ludwigshöh-
straße
6 90 4,5 3,6
32/K Ludwigshöh-
straße
11 170 7 6,8
32/L Ludwigshöh-
straße
7 80 5 3,2
32/M Ludwigshöh-
straße
10 108 6,5 4,3
32/N Ludwigshöh-
straße
6 55 4,5 2,5*
32/O Ludwigshöh-
straße
12 120 7,5 4,8
32/P Ludwigshöh-
straße
6 86 4,5 3,4
54
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
32/Q Ludwigshöh-
straße
6 108 4,5 4,3
32/R Ludwigshöh-
straße
12 164 7,5 6,6
32/S Ludwigshöh-
straße
8 135 5,5 5,4
32/T Ludwigshöh-
straße
5 120 4 4,8
32/U Ludwigshöh-
straße
5 93 4 3,7
32/V Ludwigshöh-
straße
10 173 6,5 6,9
34 Ludwigshöh-
straße
11 257 7 10,3
34/A Ludwigshöh-
straße
11 230 7 mehrstämmig
36 Ludwigshöh-
straße
15 157 9 6,3
38 Ludwigshöh-
straße
7 125 5 5,0
39 Ludwigshöh-
straße
14 185 8,5 7,4
40 Ludwigshöh-
straße
5 93 4 3,7
55
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
40/A Ludwigshöh-
straße
10 152 6,5 6,1
41 Ludwigshöh-
straße
6 123 4,5 4,9
41/A Ludwigshöh-
straße
10 130 6,5 5,2
42 Ludwigshöh-
straße
8 127 5,5 5,1
42/A Ludwigshöh-
straße
10 174 6,5 7,0
42/B Ludwigshöh-
straße
8 87 5,5 3,5
43 Ludwigshöh-
straße
12 157 7,5 6,3
44 Ludwigshöh-
straße
12 204 7,5 8,2
45 Ludwigshöh-
straße
8 125 5,5 5,0
45/A Ludwigshöh-
straße
6 85 4,5 3,4
46 Ludwigshöh-
straße
8 118 5,5 4,7
114 Ludwigshöh-
straße
4 106 3,5 4,2
56
Baum
Nr.
Objekt Krone, DM Stamm-
umfang
zu schützender
Wurzelbereich
(Kronenradius + 1,50 m)
Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
[m] [cm] [m] [m]
115 Ludwigshöh-
straße
7 98 5 3,9
3.3 Abstände Eingriffsgrenzen zu Baumstandorten
Tab. 4 fasst die voraussichtlichen Eingriffe an den einzelnen Baumstandorten zusammen und gibt die
Entfernung zwischen der Außenkante des Stammes und dem nächstgelegenen Eingriffspunkt an. Zur
Übersicht wird der Mindestabstand bei zw ingend erforderlichen Arbeite n als der zumeist geringere
Abstand ebenfalls mit dargestellt. Wird der danebenstehende Abstand des Eingriff es zum Stamm fett
geschrieben, bedeutet dies, dass mindestens einer der beiden in Tab. 3 ausgewiesenen Schutzabstände
unterschritten wurde. Sofern i n einem solchen Fall der Mindestabstand (4fache r Stammumfang)
niedriger liegt als der Abstand des Eingriffes (z.B. bei Baum O 3A und O 3B), bedeutet dies also, dass der
4fache Stammumfang zwar eingehalten wird, jedoch ein Eingriff im äußeren Bereich des
anzunehmenden Wurzelraumes vorliegt.
Die Planung sieht bereits Teile des Baumbestand es zur Entfernung vor (Fällung oder Verpflanzung),
zumeist bei direkter Beanspruchung des Baumstandort es. Diese Bäume werden zur Orientierung im
Folgenden mit roter Baumnummer dargestellt.
Tabelle 4: Abstände der Bäume zum nächstgelegenen Eingriffspunkt gemessen aus den vorliegenden Planunterlagen; bei
Unterschreiten der ausgewiesenen Schutzabstände fett (diese Bäume sind unter Umständen kritisch zu erhalten) und bei
57
Bäumen, die bei planmäßiger Umsetzung der Baumaßname nicht erhaltungsfähig sind, rot dargestellt; bei Bäumen die laut
Planung zur Entfernung vorgesehen sind, sind Baumnummer und Objektname rot dargestellt
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
1 Cooper-straße 11,7 3,1 Gehweg
2 Cooper-straße 10,9 0,7 Gehweg
O 1 Cooper-straße 15,3 5,4 Straße
O 2 Cooper-straße 9,2 2,4 Straße
O 3 Cooper-straße 9,4 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
O 3/A Cooper-straße 2,6 1,8 Mulde
O 3/B Cooper-straße 3,0 3,2 Mulde
O 3/C Cooper-straße 2,5* 2,9 Mulde
O 3/D Cooper-straße 3,2 6,2 Mulde
O 4 Cooper-straße 4,4 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
O 5 Cooper-straße 6,8 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
O 6 Cooper-straße 10,0 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
O 7 Cooper-straße 9,6 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
O 8 Cooper-straße 6,4 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
O 9 Cooper-straße 9,7 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
58
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
10/A Cooper-straße 9,9 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
11 Cooper-straße 5,3 0,3 Gehweg
11/A Cooper-straße 5,6 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
12 Cooper-straße 5,2 0,5 Gehweg
12/A Cooper-straße 9,1 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
13 Cooper-straße 2,5* 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
13/A Cooper-straße 6,0 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
14 Cooper-straße 5,9 1,5
Fahrbahnneugestaltung mit
Mulde (+ Gehweg in 1,8 m
Entfernung auf anderer
Baumseite)
15 Cooper-straße 2,5* 1,5
Fahrbahnneugestaltung mit
Mulde (+ Gehweg in 1,8 m
Entfernung auf anderer
Baumseite)
16 Cooper-straße 9,2 1,5
Fahrbahnneugestaltung mit
Mulde (+ Gehweg in 1,8 m
Entfernung auf anderer
Baumseite)
59
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
17 Cooper-straße 3,5 1,5
Gehweg (+
Fahrbahnneugestaltung mit
Mulde in 1,8 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
20 Cooper-straße 8,0 1,1
Gehweg (+
Fahrbahnneugestaltung mit
Mulde in 2,2 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
21 Cooper-straße 5,0 1,3
Gehweg (+
Fahrbahnneugestaltung mit
Mulde in 2,4 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
22 Cooper-straße 7,6 1,5
Gehweg (+
Fahrbahnneugestaltung mit
Mulde in 3,4 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
23 Cooper-straße 6,1 1,3
Gehweg (+
Fahrbahnneugestaltung mit
Mulde in 4,6 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
24 Cooper-straße 7,5 1,3
Gehweg (+
Fahrbahnneugestaltung mit
Mulde in 6,4 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
60
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
25 Cooper-straße 8,2 2,4 Gehweg
28 Cooper-straße 9,8 3,5 Böschung (Abgrabung)
28/A Cooper-straße 7,2 5,6 Böschung (Abgrabung)
28/B Cooper-straße 4,1 3,2 Böschung (Abgrabung)
30 Cooper-straße 3,5 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
33 Cooper-straße 12,6 1,8 Böschung (Abgrabung)
34 Cooper-straße 12,0 1,2 Böschung (Abgrabung)
Z 3
Heidelberger
Straße
10,8 1,5 Gehweg
Z 4
Heidelberger
Straße
11,7 2,9 Gehweg
Z 5
Heidelberger
Straße
2,5* 2,5 Gehweg
Z 6
Heidelberger
Straße
3,7 3,5 Gehweg
Z 7
Heidelberger
Straße
mehrstämmig 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
Z 8
Heidelberger
Straße
8,8 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
Z 9
Heidelberger
Straße
11,0 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
Z 10
Heidelberger
Straße
2,5* 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
61
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
Z 11
Heidelberger
Straße
10,8 0,4
Böschung und Radweg,
Bodenauftrag ca. 40 cm hoch
Z 12
Heidelberger
Straße
8,8 2,1
Böschung und Radweg,
Bodenauftrag ca. 40 cm hoch
Z 13
Heidelberger
Straße
12,5 1,8
Böschung und Radweg,
Bodenauftrag ca. 40 cm hoch
Z 14
Heidelberger
Straße
5,1 4,3
Böschung und Radweg,
Bodenauftrag ca. 40 cm hoch
14/A
Heidelberger
Straße
8,5 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
Z 15
Heidelberger
Straße
7,1 2,0
Böschung und Radweg,
Bodenauftrag ca. 40 cm hoch
15/A
Heidelberger
Straße
8,2 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
Z 16
Heidelberger
Straße
7,3 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
16/A
Heidelberger
Straße
7,3 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
Z 17
Heidelberger
Straße
9,7 5,5
Böschung und Radweg,
Bodenauftrag ca. 40 cm hoch
(ungenaue Einmessung der
Baumstandorte)
17/A
Heidelberger
Straße
5,8 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
62
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
Z 18
Heidelberger
Straße
12,0 1,8
Radweg (ungenaue
Einmessung der
Baumstandorte)
318
Heidelberger
Straße
5,9 0,0
Baumstandort direkt
beansprucht durch bereits
bekannte Planung von
westlichem Anschlussprojekt,
zusätzlich Ampelmast in 1,8 m
Entfernung – unter- und
oberirdischer Konflikt
269
Karl-Plagge-
Platz
6,5 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
295
Karl-Plagge-
Platz
6,9 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
296
Karl-Plagge-
Platz
4,3 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
1
Ludwigshöh-
straße
2,7 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,1 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
1/A
Ludwigshöh-
straße
6,3 2,2 Gleiskörper mit Stützbereich
1/B
Ludwigshöh-
straße
5,3 2,2 Gleiskörper mit Stützbereich
63
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
2
Ludwigshöh-
straße
5,2 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
3
Ludwigshöh-
straße
3,8 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
4
Ludwigshöh-
straße
2,9 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
5
Ludwigshöh-
straße
8,0 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
6
Ludwigshöh-
straße
4,7 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
7
Ludwigshöh-
straße
2,5* 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
8
Ludwigshöh-
straße
2,5* 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
64
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
9
Ludwigshöh-
straße
8,4 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
10
Ludwigshöh-
straße
2,6 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite,
Abspannungsmast in 2,3 m
Entfernung)
11
Ludwigshöh-
straße
5,1 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite,
Abspannungsmast in 2,5 m
Entfernung)
12
Ludwigshöh-
straße
4,6 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
13
Ludwigshöh-
straße
5,3 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
65
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
14
Ludwigshöh-
straße
2,5 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite,
Abspannungsmast in 1,9 m
Entfernung)
15
Ludwigshöh-
straße
3,0 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite,
Abspannungsmast in 2,1 m
Entfernung)
16
Ludwigshöh-
straße
3,2 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
19
Ludwigshöh-
straße
8,6 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
20
Ludwigshöh-
straße
3,2 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
21
Ludwigshöh-
straße
2,5* 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
66
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
21/A
Ludwigshöh-
straße
9,4 0,1
Tiefbord (zusätzlich Tiefbord
auf anderer Stammseite in 1,9
m Entfernung)
22
Ludwigshöh-
straße
4,2 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
24
Ludwigshöh-
straße
2,5* 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
25
Ludwigshöh-
straße
4,4 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
26
Ludwigshöh-
straße
2,7 0,7
Nach neueren Erkenntnissen
(Verschiebung der Haltestelle,
in den verwendeten Plänen
nicht dargestellt) keine direkte
Beanspruchung des
Baumstandorts, aber
Betroffenheit durch
Gleiskörper mit Stützbereich
sowie Gehweg in ca. 2 m
Entfernung
27
Ludwigshöh-
straße
4,2 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
29
Ludwigshöh-
straße
2,5* 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
67
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
29/A
Ludwigshöh-
straße
7,3 0,1 Gehweg
30
Ludwigshöh-
straße
6,2 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
31
Ludwigshöh-
straße
2,5* 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
(Eingriff durch Gehweg in ca.
1,7 m Entfernung)
32
Ludwigshöh-
straße
3,2 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite)
32/B
Ludwigshöh-
straße
mehrstämmig 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
32/D
Ludwigshöh-
straße
5,9 0,4 Bahnsteig
32/E
Ludwigshöh-
straße
6,1 1,2 Bahnsteig
32/F
Ludwigshöh-
straße
5,5 0,5 Gehweg
32/G
Ludwigshöh-
straße
3,0 - Baum nicht eingemessen
32/H
Ludwigshöh-
straße
4,8 3,1 Mast
68
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
32/I
Ludwigshöh-
straße
4,3 0,0
Baumstandort voraussichtlich
direkt beansprucht durch
Stützbereich
32/J
Ludwigshöh-
straße
3,6 0,0
Baumstandort voraussichtlich
direkt beansprucht durch
Stützbereich
32/K
Ludwigshöh-
straße
6,8 5,0 Mast
32/L
Ludwigshöh-
straße
3,2 - Baum nicht eingemessen
32/M
Ludwigshöh-
straße
4,3 3,5 Mast
32/N
Ludwigshöh-
straße
2,5* - Baum nicht eingemessen
32/O
Ludwigshöh-
straße
4,8 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
32/P
Ludwigshöh-
straße
3,4 - Baum nicht eingemessen
32/Q
Ludwigshöh-
straße
4,3 2,8 Bahnsteig
32/R
Ludwigshöh-
straße
6,6 1,6 Bahnsteig
32/S
Ludwigshöh-
straße
5,4 5,5 Bahnsteig
69
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
32/T
Ludwigshöh-
straße
4,8 3,2 Bahnsteig
32/U
Ludwigshöh-
straße
3,7 5,0 Bahnsteig
32/V
Ludwigshöh-
straße
6,9 2,3 Bahnsteig
34
Ludwigshöh-
straße
10,3 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsbord (Gehweg
in 2,0 m Entfernung auf
anderer Baumseite,
Abspannungsmast in 5,7 m
Entfernung)
34/A
Ludwigshöh-
straße
mehrstämmig - Baum nicht eingemessen
36
Ludwigshöh-
straße
6,3 0,7
Gleiskörper Baumstandort
direkt beansprucht durch
Stützbereich (Gehweg in 2,0 m
Entfernung auf anderer
Baumseite, Abspannungsmast
in 4,5 m Entfernung)
38
Ludwigshöh-
straße
5,0 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
39
Ludwigshöh-
straße
7,4 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
70
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
40
Ludwigshöh-
straße
3,7 0,7
Gleiskörper Baumstandort
direkt beansprucht durch
Stützbereich (Gehweg in 2,0 m
Entfernung auf anderer
Baumseite)
40/A
Ludwigshöh-
straße
6,1 - Baum nicht eingemessen
41
Ludwigshöh-
straße
4,9 0,7
Gleiskörper Baumstandort
direkt beansprucht durch
Stützbereich (Gehweg in 2,0 m
Entfernung auf anderer
Baumseite, Abspannungsmast
in 4,2 m Entfernung)
41/A
Ludwigshöh-
straße
5,2 - Baum nicht eingemessen
42
Ludwigshöh-
straße
5,1 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde
(zusätzlich Gehweg in 1,6 und
2,0 m Entfernung)
42/A
Ludwigshöh-
straße
7,0 2,3 Gehweg
42/B
Ludwigshöh-
straße
3,5 6,1 Gehweg
71
Baum
Nr.
Objekt Mindestabstand bei
zwingend
erforderlichen
Arbeiten
im Wurzelbereich
(4 * Stammumfang)
Abstand
Außenkante
Stamm –
nächstgelegener
Eingriffspunkt
Bemerkung
[m] [m]
43
Ludwigshöh-
straße
6,3 0,6
Gehweg nördlich (zusätzlich
Gleiskörper mit Stützbereich in
je ca. 0,7 m Entfernung,
Abspannungsmast in 2,1 m
Entfernung)
44
Ludwigshöh-
straße
8,2 0,7
Gleiskörper mit Stützbereich,
Erhalt Bestandsborde
(zusätzlich Gehweg in 1,6 und
2,0 m Entfernung)
45
Ludwigshöh-
straße
5,0 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
45/A
Ludwigshöh-
straße
3,4 1,4 Gehweg
46
Ludwigshöh-
straße
4,7 1,0 Gehweg
114
Ludwigshöh-
straße
4,2 0,0
Baumstandort direkt durch
Planung beansprucht
115
Ludwigshöh-
straße
3,9 0,0
starker Konflikt zwischen
Baumkrone und geplanter
Abspannung
72
4 Bewertung der Bäume hinsichtlich des Bauvorhabens
Durch das Bauvorhaben werden viele der begutachteten Bäume erheblich beeinträchtigt. Tab. 5 fasst
noch einmal die Art der Gehölze, ihre Erhaltungswürdigkeit und Erhaltungsfähigkeit zusammen, gibt eine
Übersicht über die Erhaltungsfähigkeit hinsichtlich der Baumaßnahme und beinhaltet die darauf
basierenden Handlungsempfehlungen im Umgang mit den einzelnen Bäumen. Bei Bäumen, die nach
aktuellem Planstand nicht erhaltungsfähig sind, wird dies durch die Handlungsempfehlung „Entnahme“
zum Ausdruck gebracht. Die Alternative besteht hier immer in umfassenden Planänderungen. Hiervon
sind insgesamt 49 der 133 begutachteten Bäume betroffen.
Bei einigen Bäumen ist noch nicht abschließend zu bestimmen, ob ein Erhalt im Rahmen des
Bauvorhabens möglich ist, da dieser auc h stets abhängig von der tatsächlichen
Durchwurzelungssituation ist. Teilweise ist der Erhalt auch abhängig von der Umsetzung bisher nicht
vorgesehener Schutzmaßnahmen, die dann in der Maßnahmenempfehlung in Kapitel 5 genauer
beschrieben werden. Dies betrifft 45 Bäume, die mit dem Vermerk „kritisch zu erhalten“ versehen sind.
Zu den 45 kritisch zu erhaltenden Bäumen zählt auch ein Großteil der Baumreihe östlich der
Ludwigshöhstraße. Der für diese Einstufung ursächliche Eingriff ist die Abgrabung zur Einbrin gung der
neuen Stützschicht unter dem Gleiskörper. Maßgeblich für den Erhalt der Bäume ist hier die
Durchwurzelungssituation im Bereich jenseits der Bestandsborde, welche erhalten bleiben sollen. Hier
grenzt aktuell eine bestehende Straße an, weshalb es möglich ist, dass dieser Bereich nur in geringem
Umfang durch Wurzeln erschlossen wurde. Bei geringer Durchwurzelung kann der Eingriff ohne eine
wesentliche Schädigung der Bäume stattfinden, vorausgesetzt, es werden beim Bau des Gehweges auf
der anderen Baum seite die vorgeschlagenen Schutzmaßnahmen berücksichtigt. B ei starkem
Wurzelaufkommen, kann der Baumerhalt von Plananpassungen abhängen.
Zusätzlich sind 6 Bäume mit dem Vermerk „evtl. kritisch zu erhalten“ versehen. Hierbei handelt es sich
um Bäume (teilweise auch größere), welche nicht eingemessen sind , jedoch aufgrund der spontanen
Einschätzung vor Ort im Zuge der Baumbegutachtung als in möglicherweise kritischer Nähe zu geplanten
Eingriffen stehend eingeschätzt wurden. Für eine genauere Abschätzung wird empfohlen, diese Bäume
ebenfalls einzumessen und inklusive der im Gutachten angegebenen Schutzabstände in der Planung zu
visualisieren.
Für 3 3 Bäume ergeht die Handlungsempfehlung „Erhalt“. Auch hier liegen meist Eingriffe in den
Wurzelraum der Bäu me vor (wenngleich weniger einschneidende als bei den kritisch zu erhaltenden
73
Bäumen) und der tatsächliche Erhalt ist letztendlich abhängig von der Umsetzung der vorgeschlagenen
Schutzmaßnahmen.
Tabelle 5: Handlungsempfehlung zum Umgang mit den Bäumen hinsichtlich des Bauvorhabens; Erhaltungsfähigkeit bzgl.
Bauvorhaben ergibt sich wie folgt unter Berücksichtigung der Schutzabstände und der Schwere der jeweiligen geplanten
Eingriffe: EFB = Erhalt (gegebenenfalls unter Berücksichtigu ng von Schutzmaßnahmen ) möglich, EFB (fett geschrieben) =
Schutzabstände werden unterschritten , Erhalt möglicherweise kritisch und abhängig von der Umsetzung von
Schutzmaßnahmen bzw. Plananpassungen, EFB = Erhalt vor dem Hintergrund des Bauvorhabens nicht möglich;
Handlungsempfehlungen fußen auf der Erhaltungsfähigkeit bezüglich BV, sowie der Erhaltungswürdigkeit und
Erhaltungsfähigkeit unabhängig von der Baumaßnahme ; Bäume die seitens der Planung zur Entfernung vorgesehen sind,
werden zur erhöhten Übersichtlichkeit mit roter Baumnummer dargestellt
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
1
Cooper-
straße
Quercus rubra,
Amerikanische
Roteiche
EF3 EW3 EFB Erhalt
2
Cooper-
straße
Quercus rubra,
Amerikanische
Roteiche
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
O 1
Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
EF3 EW3 EFB Erhalt
O 2
Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB Erhalt
O 3
Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB Entnahme
O 3/A
Cooper-
straße
Prunus avium,
Vogelkirsche
EF3 EW1 EFB Erhalt
O 3/B
Cooper-
straße
Prunus avium,
Vogelkirsche
EF3 EW1 EFB Erhalt
O 3/C
Cooper-
straße
Prunus avium,
Vogelkirsche
EF3 EW1 EFB Erhalt
O 3/D
Cooper-
straße
Prunus avium,
Vogelkirsche
EF3 EW1 EFB Erhalt
74
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
O 4
Cooper-
straße
Carpinus spec.,
Hainbuche
EF3 EW2 EFB Entnahme
O 5
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Entnahme
O 6
Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF1 EW2 EFB Entnahme
O 7
Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB Entnahme
O 8
Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB Entnahme
O 9
Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
EF3 EW3 EFB Entnahme
10/A
Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
EF2 EW3 EFB Entnahme
11
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
11/A
Cooper-
straße
Cedrus atlantica,
Atlas-Zeder
EF3 EW3 EFB Entnahme
12
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
12/A
Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
EF3 EW3 EFB Entnahme
13
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF2 EW2 EFB Entnahme
75
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
13/A
Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
EF2 EW3 EFB Entnahme
14
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt
15
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt
16
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF2 EW3 EFB Erhalt
17
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt
20
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt
21
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt
22
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt
23
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt
76
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
24
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt
25
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt
28
Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF2 EW3 EFB Erhalt
28/A
Cooper-
straße
Quercus robur,
Stieleiche
EF3 EW3 EFB Erhalt
28/B
Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt
30
Cooper-
straße
Acer
pseudoplatanus,
Bergahorn
EF1 EW1 EFB
Entnahme
(auch aus
Gründen der
Verkehrssicher
heit)
33
Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB
Erhalt kritisch
(Abgrabung im
Wurzelraum)
34
Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
EF3 EW3 EFB
Erhalt kritisch
(Abgrabung im
Wurzelraum)
Z 3
Heidel-
berger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
77
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
Z 4
Heidel-
berger
Straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
EF3 EW3 EFB Erhalt
Z 5
Heidel-
berger
Straße
Pinus spec., Kiefer EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
Z 6
Heidel-
berger
Straße
Tilia spec., Linde EF3 EW2 EFB Erhalt
Z 7
Heidel-
berger
Straße
Tilia spec., Linde EF3 EW3 EFB Entnahme
Z 8
Heidel-
berger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB Entnahme
Z 9
Heidel-
berger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB Entnahme
Z 10
Heidel-
berger
Straße
Juglans regia,
Walnuß
EF3 EW2 EFB Entnahme
Z 11
Heidel-
berger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
Z 12
Heidel-
berger
Straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
78
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
Z 13
Heidel-
berger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
Z 14
Heidel-
berger
Straße
Pinus spec., Kiefer EF3 EW3 EFB Erhalt
14/A
Heidel-
berger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB Entnahme
Z 15
Heidel-
berger
Straße
Pinus spec., Kiefer EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
15/A
Heidel-
berger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB Entnahme
Z 16
Heidel-
berger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
nicht ab-
schließend
bewertbar
EW3 EFB Entnahme
16/A
Heidel-
berger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB Entnahme
Z 17
Heidel-
berger
Straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
EF3 EW3 EFB Erhalt
17/A
Heidel-
berger
Straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
EF3 EW3 EFB Entnahme
79
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
Z 18
Heidel-
berger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
318
Heidel-
berger
Straße
Tilia spec., Linde EF3 EW3 EFB Entnahme
269
Karl-Plagge-
Platz
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF2 EW2 EFB Entnahme
295
Karl-Plagge-
Platz
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Entnahme
296
Karl-Plagge-
Platz
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Entnahme
1
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
1/A
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
1/B
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
2
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
80
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
3
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
4
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF2 EW2 EFB Erhalt kritisch
5
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
6
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus spec.
Kastanie
EF2 EW2 EFB Erhalt kritisch
7
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF2 EW2 EFB Entnahme
8
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Entnahme
9
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
10
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
11
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
81
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
12
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
13
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
14
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
15
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
16
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
19
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF2 EW3 EFB Entnahme
20
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Entnahme
21
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Entnahme
21/A
Ludwigs-
höhstraße
Quercus petraea,
Traubeneiche
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
82
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
22
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Entnahme
24
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Entnahme
25
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Entnahme
26
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
27
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Entnahme
29
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Entnahme
29/A
Ludwigs-
höhstraße
Quercus robur,
Stieleiche
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
30
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus spec.
Kastanie
EF1 EW2 EFB Entnahme
31
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
32
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
83
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
32/B
Ludwigs-
höhstraße
Acer saccharinum,
Silberahorn
EF3 EW3 EFB Entnahme
32/D
Ludwigs-
höhstraße
Tilia platyphyllos,
Sommerlinde
EF3 EW3 EFB Entnahme
32/E
Ludwigs-
höhstraße
Pinus spec., Kiefer EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
32/F
Ludwigs-
höhstraße
Quercus spec.,
Eiche
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
32/G
Ludwigs-
höhstraße
Prunus spec.,
Kirsche, Pflaume
EF1 EW1 - Entnahme
32/H
Ludwigs-
höhstraße
Betula pendula,
Sandbirke
EF3 EW2 EFB Erhalt
32/I
Ludwigs-
höhstraße
Prunus spec.,
Kirsche, Pflaume
EF3 EW2 EFB Entnahme
32/J
Ludwigs-
höhstraße
Acer negundo,
Eschenahorn
EF2 EW1 EFB Entnahme
32/K
Ludwigs-
höhstraße
Pseudotsuga
menziesii,
Douglasie
EF3 EW3 EFB Erhalt
32/L
Ludwigs-
höhstraße
Acer platanoides,
Spitzahorn
EF3 EW2 -
Erhalt evtl.
kritisch
32/M
Ludwigs-
höhstraße
Platanus x
acerifolia,
Gewöhnliche
Platane
EF3 EW3 EFB Erhalt
32/N
Ludwigs-
höhstraße
Acer campestre,
Feldahorn
EF3 EW2 -
Erhalt evtl.
kritisch
84
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
32/O
Ludwigs-
höhstraße
Acer negundo,
Eschenahorn
EF3 EW2 EFB Entnahme
32/P
Ludwigs-
höhstraße
Acer platanoides,
Spitzahorn
EF3 EW2 -
Erhalt evtl.
kritisch
32/Q
Ludwigs-
höhstraße
Pseudotsuga
menziesii,
Douglasie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
32/R
Ludwigs-
höhstraße
Pseudotsuga
menziesii,
Douglasie
EF3 EW2 EFB Erhalt kritisch
32/S
Ludwigs-
höhstraße
Pseudotsuga
menziesii,
Douglasie
EF3 EW2 EFB Erhalt
32/T
Ludwigs-
höhstraße
Pseudotsuga
menziesii,
Douglasie
EF3 EW2 EFB Erhalt
32/U
Ludwigs-
höhstraße
Pseudotsuga
menziesii,
Douglasie
EF3 EW2 EFB Erhalt
32/V
Ludwigs-
höhstraße
Pseudotsuga
menziesii,
Douglasie
EF1 EW1 EFB Entnahme
34
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
34/A
Ludwigs-
höhstraße
Ulmus spec., Ulme EF3 EW2 -
Erhalt evtl.
kritisch
85
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
36
Ludwigs-
höhstraße
Platanus x
acerifolia,
Gewöhnliche
Platane
EF3 EW3 0,7 Erhalt kritisch
38
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Entnahme
39
Ludwigs-
höhstraße
Platanus x
acerifolia,
Gewöhnliche
Platane
EF3 EW3 EFB Entnahme
40
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
40/A
Ludwigs-
höhstraße
Ulmus spec., Ulme EF3 EW3 -
Erhalt evtl.
kritisch
41
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
41/A
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 -
Erhalt evtl.
kritisch
42
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
42/A
Ludwigs-
höhstraße
Juglans regia,
Walnuß
EF2 EW2 EFB Erhalt
86
Baum Objekt Gattung/Art
Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Erhaltungs-
fähigkeit
bzgl. BV
Handlungs-
empfehlung
42/B
Ludwigs-
höhstraße
Acer
pseudoplatanus,
Bergahorn
EF3 EW2 EFB Erhalt
43
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
44
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus spec.
Kastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
45
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Entnahme
45/A
Ludwigs-
höhstraße
Prunus avium,
Vogelkirsche
EF3 EW2 EFB Erhalt
46
Ludwigs-
höhstraße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
EF3 EW3 EFB Erhalt kritisch
114
Ludwigs-
höhstraße
Crataegus spec.,
Weißdorn
EF3 EW2 EFB Entnahme
115
Ludwigs-
höhstraße
Juglans spec.,
Walnuß
EF3 EW2 EFB Entnahme
87
5 Maßnahmenempfehlung Baumschutz
Grundsätzlich gilt: Für Bäume, die einer Baumschutzsatzung oder sonstigen Rechtsvorschriften
unterliegen, sind jegliche Eingriffe in den Baum mit der zuständigen Behörde abzustimmen.
Verbotstatbestände in den Satzungen beziehen sich i. A. auf Schädigungen und Beeinträchtigungen im
Kronen-, Stamm- und Wurzelraum und erfordern gegebenenfalls eine Genehmigung durch die Behörde.
Das vorliegende Gutachten ersetzt dieses Genehmigungsverfahren nicht.
5.1 Allgemeine Schutzmaßnahmen
Hintergründe zum Schutz von Bäumen, speziell im Bereich von Baustellen, werden im Anhang
ausgeführt. Hier werden zudem sämtliche allgemeine Schutzmaßnahmen genannt, die vor, während
und ggf. nach Bauablauf einzuhalten sind.
5.2 Spezielle Schutzmaßnahmen
Im nachfolgenden Abschnitt werden die speziellen Maßnahmen benannt, die aus sachverständiger Sicht
zum Schutz der Bäume und deren Erhaltungsfähigkeit einzuhalten sind.
5.2.1 Vor der Baumaßnahme
5.2.1.1 Prüfung auf Anpassung der Planung: Beibehalt der bestehenden Borde
Wo möglich sollten baumnahe Bestandsborde unbedingt erhalten werden, um den Eingriff in den
Wurzelraum abzumildern und unnötige Wurzelverletzungen zu vermeiden. Dies ist insbesondere an der
Kastanienreihe in der Cooperstraße erforderlich , um realistische A ussichten auf einen Baumerhalt zu
schaffen. (An der Baumreihe an der Ludwigshöhstraße ist der Beibehalt der Bestandsborde bereits
Planbestandteil und ebenfalls unbedingt notwendig, um eine Entnahme der Bäume zu vermeiden. Dazu
Näheres im Unterkapitel 5.2.1.4.)
88
5.2.1.2 Prüfung auf Anpassung der Planung: Wege und Borde an Eiche 21 A / Wurzelsuchgrabung
An Baum 21 A ist ein Tiefbord in unmittelbarer Baumnähe vorgesehen. Bei Herstellung des Fundamentes
nach aktueller Planung ist mit massiven Wurzelkonflikten zu rechnen. Ebenso kann es zu Konflikten mit
der Schottertragschicht der umlaufenden Wege kommen. Hier sollt e mit Wurzelbrücken gearbeitet
werden. Außerdem sollte die Gehwegbreite von 3,0 m hinter der Haltestelle im Bereich des Baumes
reduziert werden, um mehr Abs tand zu gewinnen. Ebenso ist ein Abrücken des Radweges / der
Stichstraße auf der anderen Baumseite anzustreben. Eine Wurzelsuchgrabung im Bereich der geplanten
Eingriffe kann Aufschluss über die Durchwurzelungssituation geben und die genauere Festlegung de r
zum Baumerhalt notwendigen Maßnahmen bzw. Spezifikation der benötigten Wurzelbrücken
ermöglichen.
5.2.1.3 Prüfung auf Anpassung der Planung: Gehwege im Bereich der Heidelberger Straße /
Wurzelsuchgrabung
Die Planung sieht bereits eine Verschmälerung des Geh - und Radweges an den Baumstandorten vor.
Dennoch findet durch die Anlage des Weges ein Bodenauftrag von ca. 40 cm in unmittelbarer
Stammnähe statt. Hier soll ten Drähnrohre eingebaut werden, um die Belüftung des bestehenden
Wurzelhorizontes aufrechtzuerhalten. Auch hier wird eine Wurzelsuchgrabung im Bereich der kritisch
zu erhaltenden Bäume (Z 3, Z 4, Z 5, Z 11, Z 12, Z 13, Z 16 und Z 17) empfohlen, um die Planung der
tatsächlichen Durchwurzelungssituation anpassen und gegebenenfalls passende Wurzelbrücken
einbauen zu können.
5.2.1.4 Prüfung auf Anpassung der Planung: Baumreihe östlich Ludwigshöhstraße /
Wurzelsuchgrabung
Im Bereich der Baumreihe östlich der Ludwigshöhstraße soll ab den zu erhaltenden Bestandsborden
abgegraben werden und ein Stützbereich für die neuen Gleise eingebracht werden. Hier sollte vorab des
Bauvorhabens die Durchwurzelungssituation im Bereich der geplanten Abgrabung ermittelt werden, um
das Ausmaß der zu erwartenden Wurzelkonflikte und die Durchführbarkeit der aktuellen Planung zu
89
bestimmen. Auf der gegenüberliegenden Baumseite ist in je ca. 2 m Abstand ein Gehwegausbau mit
Tiefborden geplant. Hier ist damit zu rechnen, dass Konflikte mit oberflächenna hen Wurzeln auftreten
können und mit Wurzelbrücken gearbeitet werden muss. Auch hier kann eine Wurzelsuchgrabung vorab
Aufschluss über die notwendigen Anpassungen geben.
5.2.1.5 Herstellung des für die Baumaßnahme notwendigen Lichtraumprofils
In Abhängigkeit von der Höhe der benötigten Baumaschinen kann an einigen Stellen ein erweitertes
Lichtraumprofil notwendig sein. Es wird grundsätzlich empfohlen, vorab der Baumaßnahme eine
Ortsbegehung mit dem Baggerführer durchzuführen, um festzulegen, wo wie viel Baufreiheit geschaffen
werden muss, um ein Abreißen von Ästen, etwa durch den Ausleger des Baggers zu verhindern. Wo
möglich, sind zu tief hängende Äste für die Bauzeit temporär hochzubinden. Wo dies nicht umsetzbar
ist, sollte ein Lichtraumprofilschnitt durch eine Fachfirma erfolgen. Der Kronenschnitt sollte in der Zeit
vom 1. Oktober bis zum 28. Februar stattfinden, um Verbotstatbestände nach §39 BNatSchG zu
vermeiden.
5.2.1.6 Düngung zur Förderung des Wurzelwachstums in Stammnähe
Durch gezielte Dün gung kann das Wachstum von Feinwurzeln angeregt und so der Schaden durch
Wurzelverluste im Rahmen der Baumaßnahme abgemildert werden. Im vorliegenden Fall ist an nahezu
allen begutachteten Bäumen mit mehr oder minder schweren Wurzelschäden zu rechnen, weshalb die
Düngung für alle kritisch zu erhaltenden und zu erhaltenden Bäume empfohlen wird. Gedüngt werden
sollte in Stammnähe und im nicht durch die Baumaßnahme betroffenen Wurzelraum. Die Düngung sollte
so früh als möglich erfolgen, damit zum Zeitpunkt des Eingriffes bereits neue Feinwurzeln im nicht
betroffenen Wurzelraum ausgebildet wurden.
90
5.2.2 Während der Baumaßnahme
5.2.2.1 dendrologische Baubegleitung
Zur Gewährleistung der Einhaltung geforderter Schutzmaßnahmen und zur Beurteilung sowie
Dokumentation unvermeidbarer Wurzelschnitte sollten alle Arbeiten im Wurzelraum der Bäume
engmaschig durch die dendrologische Baubegleitung betreut werden . Es empfiehlt sich, zu Beginn der
Baumaßnahme die dendrologische Baubegleitung zu integrieren, um Schäden an dem Baum während
der Baustelleneinrichtung (Lagerflächen für Material klar ausweisen, Vegetationsflächen schützen usw.)
zu vermeiden und den erforderlichen Baumschutz vor Baubeginn zu prüfen.
In der Regel ist hier eine Zusammenarbeit zwischen dem Baumgutachter und dem zuständigen Polier
erforderlich. Der Polier hält den Baumgutachter über den Baufortschritt auf dem Laufenden und
informiert bei Wurzelbefunden. In der Regel gilt dies für Wurzeln mit Durchmessern > 2cm und im
Besonderen für Starkwurzeln (> 5cm). Diese Wurzeln sollten nach Möglichkeit erhalten werden. In
Abhängigkeit der Situation und in Absprache mit dem Grünflächen- bzw. Umweltamt können vereinzelte
Wurzeln, sofern diese die Arbeiten behindern, entfernt werden. Dies ist durch den Baumgutachter bzw.
durch eine Fachfirma durchzuführen und beinhaltet den Schnitt der Wurzel, die Versorgung der
Schnittstelle mit Wundbalsam und den Schutz offenliegender W urzeln mit Jute oder vergleichbaren
verrottbaren Materialien gegen Austrocknung/Frost sowie (je nach Witterung) die Wässerung der
Wurzeln. Derartige Wurzeln dürfen nicht durch die Baumaschinen abgerissen werden. Die üblichen
Maschinen sind nicht in der Lag e, durchwurzelte Bereiche verletzungsfrei freizulegen, daher sind
innerhalb der Kronentraufen Arbeiten nur in Handschachtung oder mittels eines Saugbaggers möglich.
Weiterhin umfasst die Begleitung die allgemeine Überwachung der Baumaßnahme und die
Dokumentation hinsichtlich des Baumbestandes sowie eine Teilnahme an Baubesprechungen. Die
Baubegleitung wird grundsätzlich während der gesamten Baudauer in Abhängigkeit des
Konfliktpotentials zwischen Baumbestand und Bau zum Tragen kommen.
5.2.2.2 direkter Baumschutz/ Schutz der Vegetationsfläche
91
Alle Bäume sind vor mechanischen Beschädigungen durch die Baumaßnahme zu schützen. Der Schutz
ist nach Möglichkeit in Form eines ortsfesten 2 m hohen Zaunes um den gesamten unversiegelten
Wurzelraum der Bäume zu realisieren. Standardmäßige Einzäunungen mit Bauzaun bleiben
erfahrungsgemäß nicht während der gesamten Baudauer erhalten und stellen somit auch keinen
wirkungsvollen Schutz vor einer Beanspruchung des Wurzelraumes dar. Diesem Mangel kann begegnet
werden, indem der verwendete Bauzaun mit Erdankern befestigt wird. Bei vollständig eingezäunten
Bäumen entfällt die Notwendigkeit eines Stammschutzes. Sofern unversiegelte Flächen im Wurzelraum
von Bäumen zwingend befahren werden müssen, ist ein Schutzaufbau gemäß RAS -LP 4 herzustellen.
Dazu ist zuunterst ein geokaschiertes Trenngitter auszulegen, auf dem eine mindestens 20 cm dicke
Schicht aus Kies oder Hackschnitzeln und darüber Stahlplatten aufgebracht werden. Ist ein Einzäunen
von Baumstandorten nicht möglich, ist zusätzlich zu dem oben beschriebenen Schutzaufbau ein
Stammschutz bestehend aus Polsterung und Bohlen an den Baumstämmen anzubringen.
Ein Schutzzaun wird insbesondere empfohlen für:
• den Grünstreifen um die Kastanienreihe Nr. 11 bis 25 in der Cooperstraße
• die Bäume 28, sowie 33 und 34 in der Cooperstraße
• die an die Baustelle angrenzenden Waldgebiete der Heidelberger Straße
• den Grünstreifen um die Bäume östlich der Ludwigshöhstr.
Wo zum Schutz des Bodens vor Verdichtung auf den Schutzaufbau gemäß RAS -LP 4 zurückgegriffen
werden muss, muss sichergestellt werden, dass dauerhaft ein ausreichender Gasaustausch und eine
ausreichende Wasserversorgung gegeben sind. Dies kann mit entsprechenden Sensoren überwacht
werden.
5.2.3 Nach Fertigstellung der Baumaßnahme
Nach Beendigung des Bauvorhabens ist abhängig von den dokumentierten Wurzelve rlusten vor bzw.
während der Baumaßnahme ggf. an weiteren Bäumen eine Überprüfung der Standsicherheit zu
empfehlen. Eine Abschätzung, wo ein entsprechender Zugversuch notwendig wird, kann im Rahmen der
92
dendrologischen Baubegleitung getroffen werden. Nach a ktueller Informationslage ist anzunehmen,
dass eine Überprüfung der Standsicherheit in erster Linie an den kritisch zu erhaltenden Bäumen
erforderlich wird.
Zusätzlich ist eine dreijährliche bis jährliche Kontrolle aller Bäume grundsätzlich erforderlich. Im Rahmen
der Kontrollen kann die Entwicklung des Baumbestandes weiter beobachtet und ggf. mit
entsprechenden baumpflegerischen Maßnahmen kurzfristig reagiert werden.
6 Zusammenfassung
Der Baumbestand im Bereich des Bauvorhabens weist einen großen Anteil an hoch erhaltungswürdigen
Altbäumen bzw. Bäumen am Ende der Reifephase auf. Das Bauvorhaben greift in hohem Umfang in den
überwiegenden Teil der begutachteten Baumstandorte ein. 49 der 133 begutachteten Bäume sind bei
planmäßiger Umsetzung der Baumaßnahme nicht erhaltungsfähig. Bei 5 1 weiteren Bäumen ist der
Erhalt kritisch und hängt von der noch zu ermittelnden Durchwurzelungssituation sowie der Umsetzung
der vorgeschlagenen Schutzmaßnahmen beziehungsweise Plananpassungen ab.
SVB Leitsch GmbH
Nora Boysen
B. Sc. Arboristik
M. Sc. Ökologie, Evolution, Naturschutz
FLL-zertifizierte Baumkontrolleurin
93
Anlage
Fotodokumentation
Nr. 269 Heinrich -Delp-Str., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 295 Heinrich -Delp-Str., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
94
Nr. 296 Heinrich -Delp-Str., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Rosskastanie Nr. 296 Heinrich -Delp-Str.: stammumfassende
Aufschüttung
Nr. 0 Cooperstr., Roteiche (Quercus rubra) Roteiche Nr. 0 Cooperstr.: Nest
95
Roteiche Nr. 0 Cooperstr.: Adventivwurzeln Nr. 2 Cooperstr., Roteiche (Quercus rubra)
Roteiche Nr. 2 Cooperstr.: Würgewurzeln Nr. O 1 Cooperstr., Rotbuche (Fagus sylvatica)
96
Nr. O 3 Cooperstr., Traubeneiche (Quercus petraea) Nr. O 3 Cooperstr., Traubeneiche (Quercus petraea)
Traubeneiche Nr. O 3 Cooperstr.: Kappstellen Nr. O 3A Cooperstr., Vogelkirsche (Prunus avium)
97
Nr. O 3B Cooperstr., Vogelkirsche (Prunus avium) Nr. O 3C Cooperstr., Vogelkirsche (Prunus avium)
Nr. O 3D Cooperstr., Vogelkirsche (Prunus avium) Nr. O 4 Cooperstr., Hainbuche (Carpinus betulus)
98
Nr. O 5 Cooperstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) Rosskastanie Nr. O 5 Cooperstr.: Vergabelung
Nr. O 6 Cooperstr., Traubeneiche (Quercus petraea) Traubeneiche Nr. O 6 Cooperstr., Rindenlösen und Fäule
99
Nr. O 7 Cooperstr., Traubeneiche (Quercus petraea) Nr. O 8 Cooperstr., Traubeneiche (Quercus petraea)
Nr. O 9 Cooperstr., Rotbuche (Fagus sylvatica) Nr. 11 Cooperstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
100
Rosskastanie Nr. 11 Cooperstr.: Bordstein in Stammnähe Nr. 12 Cooperstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
Rosskastanie Nr. 12 Cooperstr., Rindenschäden Wurzel Nr. 13 Cooperstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
101
Rosskastanie Nr. 13 Cooperstr.: Stammschaden Nr. 14 Cooperstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
Rosskastanie Nr. 14 Cooperstr.: Astungswunden Nr. 15 Cooperstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
102
Nr. 16 Cooperstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) Rosskastanie 16 Cooperstr.: Astungswunde
Rosskastanie 16 Cooperstr.: Rindenschaden Nr. 17 Cooperstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
103
Rosskastanie Nr. 17 Cooperstr.: Rindenschaden Nr. 20 Cooperstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
Rosskastanie 20 Cooperstr.: Nest Rosskastanie 20 Cooperstr.: Rindenschaden
104
Nr. 21 Cooperstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) Nr. 22 Cooperstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
Nr. 23 Cooperstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) Nr. 24 Cooperstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
105
Rosskastanie Nr. 24 Cooperstr.: Rindenschäden Wurzel Nr. 25 Cooperstr.: Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
Rosskastanie 25 Cooperstr.: Stammschaden Nr. 28 Cooperstr., Traubeneiche (Quercus petraea)
106
Traubeneiche 28 Cooperstr.: Rindenlösen und lokale Fäule Nr. 30 Cooperstr., Bergahorn (Acer pseudoplatanus)
Nr. 33 Cooperstr., Traubeneiche (Quercus petraea) Traubeneiche 33 Cooperstr.: Stammschaden
107
Nr. 34 Cooperstr., Rotbuche (Fagus sylvatica) Rotbuche Nr. 34 Cooperstr.: Nistlkasten
Nr. 10A Cooperstr., Rotbuche (Fagus sylvatica) Nr. 11A Cooperstr., Zeder (Cedrus sp.)
108
Nr. 12A Cooperstr., Rotbuche (Fagus sylvatica) Nr. 13A Cooperstr., Rotbuche (Fagus sylvatica)
Rotbuche 13A Cooperstr.: Efeubewuchs Rotbuche 13A Cooperstr.: Rindenlösen
109
Rotbuche 13A Cooperstr.: Rindenschaden Nr. 318 Heidelberger Str., Linde (Tilia spec.)
Linde Nr. 318 Heidelberger Str.: Astungswunde Nr. Z3 Heidelberger Str., Traubeneiche (Quercus petraea)
110
Nr. Z4 Heidelberger Str., Rotbuche (Fagus sylvatica) Rotbuche Z4 Heidelberger Str.: Astbruch
Nr. Z5 Heidelberger Str., Kiefer (Pinus spec.) Nr. Z6 Heidelberger Str., Linde (Tilia spec.)
111
Nr. Z7 Heidelberger Str., Linde (Tilia spec.) Linde Z7 Heidelberger Str.: Nest
Linde Z7 Heidelberger Str.: Stammzwiesel Nr. Z8 Heidelberger Str., Traubeneiche (Quercus petraea)
112
Traubeneiche Z8 Heidelberger Str.: Rindenschaden Stammfuß Nr. Z9 Heidelberger Str., Traubeneiche (Quercus petraea)
Nr. Z10 Heidelberger Str., Walnuß (Juglans regia) Nr. Z11 Heidelberger Str., Traubeneiche (Quercus petraea)
113
Traubeneiche Z11 Heidelberger Str.: Ausbruchswunden Nr. Z12 Heidelberger Str., Rotbuche (Fagus sylvatica)
Nr. Z13 Heidelberger Str., Traubeneiche (Quercus petraea) Nr. Z14 Heidelberger Str., Kiefer (Pinus spec.)
114
Nr. Z15 Heidelberger Str., Kiefer (Pinus spec.) Nr. Z16 Heidelberger Str., Traubeneiche (Quercus petraea)
Traubeneiche Z16 Heidelberger Str. Nr. Z17 Heidelberger Str., Rotbuche (Fagus sylvatica)
115
Nr. Z18 Heidelberger Str., Traubeneiche (Quercus petraea) Nr. 14A Heidelberger Str., Traubeneiche (Quercus petraea)
Nr. 15A Heidelberger Str., Traubeneiche (Quercus petraea) Traubeneiche 15A Heidelberger Str.: lokale Stammhöhlung
116
Nr. 16A Heidelberger Str., Traubeneiche (Quercus petraea) Traubeneiche 16A Heidelberger Str.: Astungswunde, evtl. mit
Höhlung
Nr. 17A Heidelberger Str., Rotbuche (Fagus sylvatica) Nr. 1A Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
117
Nr. 1B Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum) Nr. 1 Ludwigshöhstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
Nr. 2 Ludwigshöhstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) Rosskastanie Nr. 2 Ludwigshöhstr.: Rindenschaden Stammfuß
118
Nr. 3 Ludwigshöhstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) Rosskastanie Nr. 3 Ludwigshöhstr.: überwallter
Stammschaden
Nr. 4 Ludwigshöhstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) Rosskastanie Nr. 4 Ludwigshöhstr.: Stammschaden
119
Nr. 5 Ludwigshöhstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) Rosskastanie Nr. 5 Ludwigshöhstr.: Rindenschaden
Wurzelanlauf
Nr. 6 Ludwigshöhstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) Rosskastanie Nr. 6 Ludwigshöhstr.: Stammschaden
120
Nr. 7 Ludwigshöhstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) Rosskastanie Nr. 7 Ludwigshöhstr.: Stammschaden
Nr. 8 Ludwigshöhstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) Nr. 9 Ludwigshöhstr., Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
121
Rosskastanie Nr. 9 Ludwigshöhstr.: Astungswunde, evtl. mit
Höhlung
Nr. 10 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 11 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 12 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
122
Nr. 13 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 14 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 15 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 16 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
123
Nr. 19 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Rosskastanie 19 Ludwigshöhstr.: Rindenschaden und
eingefaulte Astungswunde
Rosskastanie 19 Ludwigshöhstr.: Stammfäule Rosskastanie 19 Ludwigshöhstr.: Nest
124
Nr. 20 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 21 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 21A Ludwigshöhstr., Traubeneiche (Quercus petraea) Traubeneiche Nr. 21A Ludwigshöhstr.: Astungswunde
125
Nr. 22 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum) Rosskastanie 22 Ludwigshöhstr.: Stammschaden
Nr. 24 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 25 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
126
Nr. 26 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 27 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 29 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum) Nr. 29A Ludwigshöhstr., Stieleiche (Quercus robur)
127
Stieleiche Nr. 29A Ludwigshöhstr.: Nest Nr. 30 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Rosskastanie 30 Ludwigshöhstr.: Astungswunde, zum Teil
eingefault Rosskastanie 30 Ludwigshöhstr.: Stammhöhlung
128
Nr. 31 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum) Rosskastanie 31 Ludwigshöhstr.: Stammschaden
Nr. 32 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum) Nr. 32A Ludwigshöhstr., Silberahorn (Acer saccharinum)
129
Silberahorn 32A Ludwigshöhstr.: Kappstelle Silberahorn 32A Ludwigshöhstr.: Stockfäule
Nr. 32B Ludwigshöhstr., Silberahorn (Acer saccharinum) Silberahorn 32B Ludwigshöhstr.: Astbrüche
130
Silberahorn 32B Ludwigshöhstr.: Kappstelle Silberahorn 32B Ludwigshöhstr.: Wurzelschäden
Nr. 32C Ludwigshöhstr., Silberahorn (Acer saccharinum) Silberahorn 32C Ludwigshöhstr.: Astungswunde evtl. mit
Höhlung
131
Silberahorn 32C Ludwigshöhstr.: Stockfäule Nr. 32D Ludwigshöhstr., Sommerlinde (Tilia platyhpyllos)
Sommerlinde 32D Ludwigshöhstr.: Rindenschäden Wurzel Nr. 32E Ludwigshöhstr., Kiefer (Pinus spec.)
132
Nr. 32F Ludwigshöhstr., Eiche (Quercus spec.) Nr. 32G Ludwigshöhstr., Pflaume (Prunus spec.)
Pflaume 32G Ludwigshöhstr.: Pilzfruchtkörper
Pflaumenfeuerschwamm Nr. 32H Ludwigshöhstr., Sandbirke (Betula pendula)
133
Nr. 32I Ludwigshöhstr., Prunus spec. Prunus 32I Ludwigshöhstr.: Kappstelle
Prunus 32I Ludwigshöhstr.: Rindenschaden Nr. 32J Ludwigshöhstr., Eschenahorn (Acer negundo)
134
Eschenahorn 32J Ludwigshöhstr.: Rindenschaden Eschenahorn 32J Ludwigshöhstr.: Stämmlingsabschnitt
Nr. 32K Ludwigshöhstr., Douglasie (Pseudotsuga menziesii) Nr. 32L Ludwigshöhstr., Spitzahorn (Acer platanoides)
135
Nr. 32M Ludwigshöhstr., Platane (Platanus spec.) Nr. 32N Ludwigshöhstr., Feldahorn (Acer campestre)
Nr. 32O Ludwigshöhstr., Eschenahorn (Acer negundo) Eschenahorn 32O Ludwigshöhstr.: beengter Standort
136
Eschenahorn 32O Ludwigshöhstr.: Kappstellen Nr. 32P Ludwigshöhstr., Spitzahorn (Acer platanoides)
Nr. 32Q Ludwigshöhstr., Douglasie (Pseudotsuga menziesii) Nr. 32R Ludwigshöhstr., Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
137
Nr. 32S Ludwigshöhstr., Douglasie (Pseudotsuga menziesii) Nr. 32T Ludwigshöhstr., Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
Douglasie 32T Ludwigshöhstr., Rindenschäden Wurzel Nr. 32U Ludwigshöhstr., Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
138
Nr. 32V Ludwigshöhstr., Douglasie (Pseudotsuga menziesii) Nr. 34 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Rosskastanie 34 Ludwigshöhstr.: Astungswunde evtl. mit
Höhlung Rosskastanie 34 Ludwigshöhstr.: Stammhöhlung
139
Nr. 34A Ludwigshöhstr., Ulme (Ulmus spec.) Ulme 34A Ludwigshöhstr.: Zwiesel mit Ausfluss
Nr. 36 Ludwigshöhstr., Platane (Platanus spec.) Nr. 38 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
140
Rosskastanie 34 Ludwigshöhstr.: Astungswunde, evtl. mit
Höhlung Nr. 114 Ludwigshöhstr., Weißdorn (Crataegus spec.)
Nr. 115 Ludwigshöhstr., Walnuss (Juglans regia) Walnuss Nr. 115 Ludwigshöhstr.: Astungswunde
141
Nr. 39 Ludwigshöhstr., Platane (Platanus spec.) Nr. 40 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Rosskastanie 40 Ludwigshöhstr.: Rindenschaden Nr. 40A Ludwigshöhstr., Ulme (Ulmus spec.)
142
Ulme 40A Ludwigshöhstr.: Rindenschaden Nr. 41 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 41A Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 42 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
143
Nr. 42A Ludwigshöhstr., Walnuss (Juglans regia) Walnuss 42A Ludwigshöhstr.: Höhlung
Walnuss 42A Ludwigshöhstr.: Rindenschaden Walnuss 42A Ludwigshöhstr.: Höhlung
144
Nr. 42B Ludwigshöhstr., Bergahorn (Acer pseudoplatanus) Nr. 43 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 44 Ludwigshöhstr., Kastanie (Aesculus spec.) Kastanie 44 Ludwigshöhstr.: Astungswunde evtl. mit Höhlung
145
Kastanie 44 Ludwigshöhstr.: Rindenschäden Wurzel Nr. 45 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum)
Nr. 45A Ludwigshöhstr., Vogelkirsche (Prunus avium) Vogelkirsche 45A, Rindenschaden
146
Nr. 46 Ludwigshöhstr., Rosskastanie ( Aesculus
hippocastanum) Rosskastanie 46 Ludwigshöhstr.: Rindenschaden Wurzel
Nr. 46 Ludwigshöhstr., Kastanie (Aesculus spec.) Kastanie 46 Ludwigshöhstr.: Ausbruchswunden
147
Verkehrssicherheit der begutachteten Bäume
Tab. 6 gibt einen Überblick über die Verkehrssicherheit der Bäume und die gegebenenfalls notwendigen
Maßnahmen.
Tabelle 6: Verkehrssicherheit, zugehörige Maßnahmen, Dringlichkeitsstufen, Kontrollintervall
Verkehrssicherheit siehe Anhang, Punkt I.; Dringlichkeitsstufen siehe Anhang, Punkt I. a.
Baum Objekt Baumpflegerische
Maßnahme
(Dringlichkeitsstufe)
Bemerkung Verkehrs-
sicherheit
Kontroll-
intervall
1 Cooper-
straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
2 Cooper-
straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
O 1 Cooper-
straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
O 2 Cooper-
straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
O 3 Cooper-
straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
O 3/A Cooper-
straße
- - V alle 2 Jahre
O 3/B Cooper-
straße
- - V alle 2 Jahre
O 3/C Cooper-
straße
- - V alle 2 Jahre
O 3/D Cooper-
straße
- - V alle 2 Jahre
O 4 Cooper-
straße
- - V alle 2 Jahre
O 5 Cooper-
straße
- - V jährlich
148
Baum Objekt Baumpflegerische
Maßnahme
(Dringlichkeitsstufe)
Bemerkung Verkehrs-
sicherheit
Kontroll-
intervall
O 6 Cooper-
straße
Fällung (3) abgängig, Fäule am
Wurzelanlauf
V jährlich
O 7 Cooper-
straße
- - V jährlich
O 8 Cooper-
straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
O 9 Cooper-
straße
- - V jährlich
10/A Cooper-
straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
11 Cooper-
straße
- - V jährlich
11/A Cooper-
straße
- - V alle 2 Jahre
12 Cooper-
straße
- - V jährlich
12/A Cooper-
straße
- - V jährlich
13 Cooper-
straße
- - V jährlich
13/A Cooper-
straße
Fremdbewuchs
entfernen
nicht abschließend
bewertbar durch
dichten Efeubewuchs
NAB jährlich
14 Cooper-
straße
- - V jährlich
15 Cooper-
straße
- - VNM alle 3 Jahre
149
Baum Objekt Baumpflegerische
Maßnahme
(Dringlichkeitsstufe)
Bemerkung Verkehrs-
sicherheit
Kontroll-
intervall
16 Cooper-
straße
eingehende
Untersuchung bis 2 m
Stamm
Hohlklang,
Restwandstärke prüfen
NAB jährlich
17 Cooper-
straße
- - V alle 2 Jahre
20 Cooper-
straße
- - V jährlich
21 Cooper-
straße
- - V jährlich
22 Cooper-
straße
- - V jährlich
23 Cooper-
straße
- - V jährlich
24 Cooper-
straße
- - V jährlich
25 Cooper-
straße
- - V jährlich
28 Cooper-
straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
28/A Cooper-
straße
Fremdbewuchs
entfernen
nicht abschließend
bewertbar durch
dichten Efeubewuchs
NAB jährlich
28/B Cooper-
straße
- - V alle 2 Jahre
30 Cooper-
straße
Fällung (3) abgängig, Verdacht auf
Rußrindenkrankheit
VNM jährlich
33 Cooper-
straße
Totholzbeseitigung (3) Straße VNM jährlich
150
Baum Objekt Baumpflegerische
Maßnahme
(Dringlichkeitsstufe)
Bemerkung Verkehrs-
sicherheit
Kontroll-
intervall
Lichtraumprofilschnitt
(3)
34 Cooper-
straße
- - V jährlich
Z 3 Heidelberger
Straße
Totholzbeseitigung (3)
- VNM jährlich
Z 4 Heidelberger
Straße
- - V jährlich
Z 5 Heidelberger
Straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
Z 6 Heidelberger
Straße
- - V alle 2 Jahre
Z 7 Heidelberger
Straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
Z 8 Heidelberger
Straße
- - V jährlich
Z 9 Heidelberger
Straße
- - V jährlich
Z 10 Heidelberger
Straße
- - V alle 2 Jahre
Z 11 Heidelberger
Straße
- - V jährlich
Z 12 Heidelberger
Straße
- - V jährlich
Z 13 Heidelberger
Straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
Z 14 Heidelberger
Straße
- - V jährlich
151
Baum Objekt Baumpflegerische
Maßnahme
(Dringlichkeitsstufe)
Bemerkung Verkehrs-
sicherheit
Kontroll-
intervall
14/A Heidelberger
Straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
Z 15 Heidelberger
Straße
- - V jährlich
15/A Heidelberger
Straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
Z 16 Heidelberger
Straße
eingehende
Untersuchung Krone
Spechtloch und
Pilzfruchtkörper in 7 m
Höhe, Restwandstärke
prüfen
NAB jährlich
16/A Heidelberger
Straße
- - V jährlich
Z 17 Heidelberger
Straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
17/A Heidelberger
Straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
Z 18 Heidelberger
Straße
Totholzbeseitigung (3)
Fremdbewuchs
entfernen
nicht abschließend
bewertbar durch
dichten Efeubewuchs
NAB jährlich
318 Heidelberger
Straße
- - V jährlich
269 Karl-Plagge-
Platz
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
295 Karl-Plagge-
Platz
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
296 Karl-Plagge-
Platz
- - V alle 2 Jahre
152
Baum Objekt Baumpflegerische
Maßnahme
(Dringlichkeitsstufe)
Bemerkung Verkehrs-
sicherheit
Kontroll-
intervall
1 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
1/A Ludwigshöh-
straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM alle 2 Jahre
1/B Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
2 Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
3 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
4 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
5 Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
6 Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
7 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 3 Jahre
8 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 3 Jahre
9 Ludwigshöh-
straße
Lichtraumprofilschnitt
(4)
- V jährlich
10 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 3 Jahre
11 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
12 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
153
Baum Objekt Baumpflegerische
Maßnahme
(Dringlichkeitsstufe)
Bemerkung Verkehrs-
sicherheit
Kontroll-
intervall
13 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
14 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
15 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
16 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
19 Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
20 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
21 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 3 Jahre
21/A Ludwigshöh-
straße
Totholzbeseitigung (2) VNM jährlich
22 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
24 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
25 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
26 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
27 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
29 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 3 Jahre
154
Baum Objekt Baumpflegerische
Maßnahme
(Dringlichkeitsstufe)
Bemerkung Verkehrs-
sicherheit
Kontroll-
intervall
29/A Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
30 Ludwigshöh-
straße
Fällung (3) ausgedehnte
Stammfäule
VNM jährlich
31 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
32 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
32/B Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
32/D Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
32/E Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
32/F Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
32/G Ludwigshöh-
straße
Fällung (3) Pilzbefall VNM jährlich
32/H Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
32/I Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
32/J Ludwigshöh-
straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
32/K Ludwigshöh-
straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
32/L Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
155
Baum Objekt Baumpflegerische
Maßnahme
(Dringlichkeitsstufe)
Bemerkung Verkehrs-
sicherheit
Kontroll-
intervall
32/M Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
32/N Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
32/O Ludwigshöh-
straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM jährlich
32/P Ludwigshöh-
straße
Fremdbewuchs
entfernen
nicht abschließend
bewertbar durch
dichten Efeubewuchs
NAB alle 2 Jahre
32/Q Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
32/R Ludwigshöh-
straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM alle 2 Jahre
32/S Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
32/T Ludwigshöh-
straße
Totholzbeseitigung (3) - VNM alle 2 Jahre
32/U Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
32/V Ludwigshöh-
straße
Fällung (3) schlechte Vitalität –
alternativ
Totholzbeseitigung
VNM jährlich
34 Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
34/A Ludwigshöh-
straße
Fremdbewuchs
entfernen
nicht abschließend
bewertbar durch
baumfremden Bewuchs
NAB alle 2 Jahre
156
Baum Objekt Baumpflegerische
Maßnahme
(Dringlichkeitsstufe)
Bemerkung Verkehrs-
sicherheit
Kontroll-
intervall
36 Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
38 Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
39 Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
40 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
40/A Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
41 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
41/A Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
42 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
42/A Ludwigshöh-
straße
eingehende
Untersuchung bis 5 m
Stamm
Stammkopfhöhlung und
eingefaulter Starkast in
3 bis 5 m Höhe
NAB jährlich
42/B Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
43 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
44 Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
45 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
157
Baum Objekt Baumpflegerische
Maßnahme
(Dringlichkeitsstufe)
Bemerkung Verkehrs-
sicherheit
Kontroll-
intervall
45/A Ludwigshöh-
straße
- - V jährlich
46 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
114 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
115 Ludwigshöh-
straße
- - V alle 2 Jahre
Begrifflichkeiten
Die durch die Sachverständigenbüro Leitsch GmbH durchgeführten Baumkontrollen werden gemäß der
FLL-Baumkontrollrichtlinie5 ausgeführt. Deren Geltungsbereich erstreckt sich auf alle Bäume, die aus
Gründen der Verkehrssicherungspflicht kontrolliert werden müssen 6. Die A rbeiten werden als visuelle
Kontrolle vom Boden aus ausgeführt. Die Maße des Kronendurchmessers beruhen auf Abmessung der
breitesten Kronenbereiche. Der Stammumfang wird in 100 cm Stammhöhe gemessen; bei
mehrstämmigen Bäumen gilt die Summe aller Stämmlinge . Als Ergebnis erfolgt eine Bewertung der
Bäume nach ihrer Verkehrssicherheit, eine Einstufung in die Regelkontrollintervalle sowie die
Ausweisung von Maßnahmen mit unterschiedlichen Dringlichkeitsstufen.
Punkt III. behandelt die Begrifflichkeiten zur Bau mkontrolle und der Verkehrssicherheit der Bäume.
Darüber hinaus erfolgt eine Einschätzung der Erhaltungswürdigkeit und der Erhaltungsfähigkeit der
Bäume. Diese Begriffe werden in Punkt II. beziehungsweise Punkt III. definiert. Abschnitt IV. beschreibt
Grundlagen zum Schutz von Bäumen auf Baustellen.
5 Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. (2010): Baumkontrollrichtlinien – Richtlinien für Regelkontrollen zur
Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen
6 vgl. §823 BGB und §839 BGB
158
a. Verkehrssicherheit
Mit der Kontrolle der Bäume wird ein fachliches Urteil über den aktuellen Zustand hinsichtlich der
Verkehrssicherheit abgegeben. Hierbei werden die folgenden drei Kategorien unterschieden:
verkehrssicher
Wenn weder Teile noch die Gesamtheit des Baumes eine vorhersehbare, konkrete Gefahr darstellen,
werden die Bäume als verkehrssicher eingestuft. Verkehrssichere Bäume bedürfen bis zur nächsten
Regelkontrolle keiner Maßnahmen. Für diese Bäume können jedoch M aßnahmen der
Dringlichkeitsstufe 4 ausgewiesen werden.
verkehrssicher nach Maßnahme:
Bedürfen Bäume einer baumpflegerischen Maßnahme zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit
oder müssen Bäume aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden, werden d iese als
verkehrssicher nach Maßnahme eigestuft. Diese Kategorie ist immer mit der Ausweisung einer oder
mehrerer konkreter Maßnahmen sowie einer zugeordneten Dringlichkeitsstufe für die Ausführung der
Maßnahme verbunden.
nicht abschließend bewertbar:
Wenn die Verkehrssicherheit von Bäumen auf Grund nicht abschätzbarer Mängel oder aufgrund von
Fremdbewuchs, dichtem Unterw uchs, massiven Stockaustrieben oder – speziell bei Platanen – bei
Verdacht auf einen Massariabefall nicht eindeutig beurteilt werden kann, werden diese als nicht
abschließend bewertbar eingestuft. Gleiches gilt für Bäume mit Kronensicherungen, deren Tauglichkeit
nicht eindeutig beurteilt werden kann.
Die entsprechenden Maßnahmen werden ohne Dringlichkeitsstufe ausgewiesen, da eine solche
Einschätzung durch die Umstände nicht möglich ist.
Dies bedeutet, dass die ausgewiesenen Maßnahmen zeitnah und ohne schuldhafte Verzögerung
durchzuführen sind. Eine Abarbeitung der Maßnahmen im Zuge einer der anderen Dringlichkeitsstufen
ist in keinem Fall ausreichend.
Wurden die Maßnahmen durchgeführt, ist nach gesonderter Beauftragung zwingend eine sofortige
Nachuntersuchung des Baumes anzuberaumen, um dessen Zustand zweifelsfrei klären zu können. Ohne
die Nachuntersuchung ist die Verkehrssicherheit des betreffenden Baumes weiterhin unklar.
159
Auch Bäume, an denen eine Eingehende Untersuchung stattfinden soll, werden als nicht abschließend
bewertbar eingestuft.
b. Handlungsstufen
Wird im Zuge der Baumkontrollen ein Handlungsbedarf festgestellt, so resultiert daraus die Festlegung
einer oder mehrerer konkreter Maßnahmen und im Regelfall die jeweilige Zuweisung einer
Dringlichkeitsstufe. Der durch die Dringlichkeitsstufe festgelegte Abarbeitungszeitraum sollte nicht
überschritten werden.
Es werden die Dringlichkeitsstufen 1 bis 4 verwendet. Auch eine Maßnahmenausweisung ohne Vergabe
einer Dringlichkeitsstufe ist möglich. Die Dringlichkeitsstufen werden wie folgt definiert:
Maßnahmenausweisung ohne Dringlichkeitsstufe
Ist einer Maßnahme keine Dringlichkeitsstufe zugeordnet, so handelt es sich um einen Baum, der nicht
abschließend bewertbar ist (siehe Abschnitt I). Ein konkreter Abarbeitungszeitraum kann für diese
Bäume nicht angegeben werden, die Abarbeitung der Maßnahme sollte aber zeitnah und ohne
schuldhafte Verzögerung erfolgen.
Stufe 1: Gefahr im Verzug
Die Ausweisung dieser Dringlichkeitsstufe erfordert eine sofortige Umsetzung der Maßnahmen, da eine
konkrete Gefahrensituation besteht. Diese Dringlichkeitsstufe kommt beispielsweise für Bäume mit
abgerissenen Kronenteilen zum Einsatz, die akut abbruchgefährdet sind oder für Bäume, die akut
standsicherheitsgefährdet sind. Der Baum wird als verkehrssicher nach Maßnahme eingestuft.
Stufe 2: Handlungsbedarf innerhalb von 2 Monaten
Die Durchführung der Maßnahmen sollte innerhalb der nächsten zwei Monate erfolgen. Der Baum wird
als verkehrssicher nach Maßnahme eingestuft.
Stufe 3: Handlungsbedarf innerhalb von 6 Monaten
Die Durchführung der Maßnahme sollte innerhalb der nächsten sechs Monate erfolgen. Der Baum wird
als verkehrssicher nach Maßnahme eingestuft.
160
Stufe 4: pflegerisch empfohlene Maßnahmen
Maßnahmen zur Bestandspflege und Bestandserhaltung werden in nächster Zeit erforderlich. Bäume,
die ausschließlich mit Maßnahmen der Stufe 4 belegt sind, sind weiterhin als verkehrssicher eingestuft.
Die Maßnahmenbeschreibung orientiert sich an der ZTV-Baumpflege7 in ihrer aktuellen Fassung.
c. Regelkontrollintervalle
Wenn nicht anders vereinbart, erfolgt die Einstufung in die Regelkontrollintervalle nach de r FLL -
Baumkontrollrichtlinie (5.3.2.2 – S. 26) sowie nach der Einschätzung der Vor -Ort-Situation durch den
verantwortlichen Baumkontrolleur. Je nach der berechtigten Sicherheitserwartung an den Verkehr
sowie dem Zustand des Baumes und dessen Entwicklungsphase werden Kontrollintervalle von einem bis
drei Jahren zugeordnet. Entsprechend der Richtlinie sollten die Regelkontrollen abwechselnd im
belaubten und unbelaubten Zustand durchgeführt werden. Die Überschreitung sollte nicht mehr als 3
Monate betragen. Fü r Bäume einer Anlage in unterschiedlichen Entwicklungsphasen, jedoch ohne
Besonderheiten, können einheitliche Intervalle festgelegt werden.
d. Vitalitätsansprache
Die Vitalitätsansprache der Bäume erfolgt in Anlehnung an die Einteilung nach ROLOFF (2001) 8. Dazu
werden die Kronenform, das Trieblängenwachstum und die Verzweigung im oberen Kronenbereich
betrachtet.
Vitalitätsstufe 0 (Explorationsphase):
Der Baum besitzt eine Kronenverzweigung aus Langtrieben mit gleichmäßiger, netzartiger Verzweigung.
Die Krone ist harmonisch geschlossen, die Belaubung dicht.
Vitalitätsstufe 1 (Degenerationsphase):
7 Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (2017): ZTV-Baumpflege. Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
und Richtlinien für Baumpflege
8 Roloff, A. (2001): Baumkronen - Verständnis und praktische Bedeutung eines komplexen Naturphänomens
161
Der Baum besitzt eine Kronenverzweigung aus kürzeren Langtrieben, die seitliche Verzweigung besteht
aus Kurztrieben (Spießstrukturen). Das Kronenbild ist zerfra nst, es findet eine Desynchronisation des
Wachstums statt.
Vitalitätsstufe 2 (Stagnationsphase):
Die Verzweigung ist durch Kurztriebe bestimmt, auch die Wipfeltriebe sind betroffen. Es beginnt eine
Verlichtung der Krone von oben, Pinselstrukturen treten auf.
Vitalitätsstufe 3 (Resignationsphase):
Die Krone zerfällt, Wipfeldürre tritt auf, es kommt zur Sekundärkronenbildung.
Vitalitätsstufe N (nicht bewertbar):
Aufgrund starker Eingriffe in die Kronenstruktur, z. B. durch Kappungen oder starken Rückschnitt, kann
die Vitalität des Baumes derzeit nicht bewertet werden. Nach einem Rückschnitt kann die Vitalität erst
nach 5 Jahren wieder beurteilt werden. Nach einer Kappung bedarf es 10 Jahren, um eine
Vitalitätsansprache sinnvoll zu ermöglichen.
e. Alterseinstufung
Die Einstufung in Altersklassen richtet sich nach der aktuellen Fassung der FLL -Baumkontrollrichtlinie.
Danach erstreckt sich die Jugendphase in der Regel über 15 Jahre Standzeit. Die Reifephase erstreckt
sich baumartabhängig von 15 bis ca . 50 bis 80 Jahre Standzeit. Ab 50 bis 80 Jahre Standzeit geht der
Baum in die Alterungsphase über; sie endet mit dem Absterbeprozess des Baumes, der sich art - und
standortspezifisch über Jahre erstrecken kann.
f. Erhaltungswürdigkeit
Die Erhaltungswürdigkeit bedeutet eine sachverständige Abwägung der Baumwirkung, der Bedeutung
des Baumes im Hinblick auf die Baumart, das Baumalter sowie die Stand - und Wuchsform. Die
Erhaltungswürdigkeit eines Baumes wird neutral anhand der Vor -Ort-Situation eingeschätzt.
162
Weitergehende persönliche Interessen und emotionale Bindungen an einen Baumbestand sind auf diese
Weise nicht greifbar. Insoweit kann die Erhaltungswürdigkeit durch die Interessenparteien differenziert
eingestuft werden.
Die ökologische Funktion der Bäume liegt in deren Nutzen insbesondere für baum- und heckenbrütende
Vogelarten, die den dichten Gehölzstreifen als Sitzwarte, Versteck und Niststandort nutzen. Darüber
hinaus weisen gesunde, belaubte Bäume immer auch positive mikroklimatische Funktionen auf, indem
sie (insbesondere im urbanen Raum) temperaturausgleichend wirken und Umweltbelastungen puffern.
Absterbende oder tote Bäume weisen grundsätzlich und aus ökologischer Sicht einen besonderen Wert
auf, da Totholz eine wichtige Substra tquelle darstellt (als Lebensraum für Insekten und sekundär als
Nahrungsquelle für Vögel, die Insekten als Nahrungsquelle nutzen).
g. Erhaltungsfähigkeit
Erhaltungsfähig ist ein Baum, wenn er nach dem aktuellen Stand des Wissens und der Technik mit
baumpflegerischen Mitteln in seinem Habitus und seinen positiven Baumfunktionen erhalten werden
kann. Monetäre Aspekte werden nicht berücksichtigt. Wesentliche Grundlage ist die ZTV-Baumpflege in
ihrer aktuellen Fassung.
Schutz von Bäumen auf Baustellen
Um kurz-, mittel- und langfristige Schäden erhaltenswerter und erhaltensfähiger Bäume zu minimieren,
ist der fachgerechte Schutz von Bäumen auf Baustellen obligatorisch. Dies betrifft neben dem
Wurzelraum auch den Stamm und die Krone.
163
Hinweise für Schutzmaßnahmen von Bäumen im Zusammenhang mit Baumaßnahmen sind der RAS -LP
49 und der DIN 18 92010 entnommen.
a. Schutz der Wurzeln
Als schützenswerter Wurzelbereich gilt generell die Bodenfläche unter der Krone (Kronentraufbereich)
zuzüglich 1,50 m. Handelt es sich um schmalkronige Bäume beträgt der seitliche Zuschlag 5,00 m.
Ist der Abstand in begründeten Ausnahmefällen nicht zu vermeiden, muss die Herstellung unter
Schonung des Wurzelwerkes erfolgen. Der Mindestabstand von Gräben, Mulden und Baugruben zum
Wurzelanlauf muss das Vierfache des Stammumfangs in 1,0 m Höhe, bei Bäumen unter 20 cm
Stammdurchmesser jedoch mindestens 2,50 m betragen. An Grob- und Starkwurzeln, die unter anderem
der Verankerung des Baumes dienen, sollten Verletzungen generell vermieden wer den. Eine
Beeinträchtigung dieser Wurzeln kann Vitalitätseinbußen und Standsicherheitsprobleme des
betroffenen Baumes nach sich ziehen.
Offenliegende Wurzeln müssen je nach Jahreszeit gegen Frosteinwirkung oder Austrocknung geschützt
werden, insbesondere wenn die Baugrube langfristig geöffnet bleibt.
Unvermeidbarer Wurzelverlust kann durch Verankerungen und/ oder Schnittmaßnahmen in der Krone
ausgeglichen werden.
Als effektiv durchwurzelter Bodenhorizont kann von einer Tiefe von bis zu 150 cm ausgegangen
werden11. Eine Prognose des tatsächlichen Wurze lverlaufs ist nicht möglich, da baumartentypisches,
genetisch bedingtes Wachstum von Wurzeln an veränderten Stadt- und Straßenstandorten außer Kraft
gesetzt wird. Die Bäume passen sich in ihrem Wurzelwachstum den standörtlichen Gegebenheiten an.
Auf verdichteten Böden entwickeln sich Wurzeln oftmals in der Horizontalen; diese Horizontalwurzeln
9 Forschungsgesellschaft für Straßen - und Verkehrswesen (1999): Richtlinien für die Anlage von Straßen. Teil:
Landschaftspflege. Abschnitt 4: Schutz von Bäumen, Vegetationsbeständen und Tieren bei Baumaßnahmen
10 DIN 18 920 (2014): Schutz von Bäumen, Pflanzenbeständen und Vegetationsflächen bei Baumaßnahmen
11 Balder, H. (1998): Die Wurzeln der Stadtbäume
164
können Distanzen von über 10 m vom Stamm erreichen und weit über die Kronentraufe hinauswachsen.
Hindernisse oder Inhomogenitäten im Boden fördern unregelmäßiges Wurzelwachstum.
Beim Anlegen von Baugruben, Einschnitten oder Gräben in der Nähe von Bäumen kann es entsprechend
zum Abreißen von Wurzeln durch Bagger und andere Maschinen kommen, die angerissenen Wurzeln
faulen in der Folge unbemerkt, unter Umständen bis zum Wurzelhals. Die Standsicherheit betroffener
Bäume kann damit eingeschränkt werden.
Grabenlose Leitungsbauverfahren halten die Schadwirkung auf den Wurzelbereich durch den wesentlich
kleineren Wirkdurchmesser gegenüber offenen Baugruben relativ gering (s. Abb. 1).
Abb. 1: Schutz bei Verlegung von Kabeln und Rohrleitungen im Wurzelbereich
Lässt sich eine offene Baugrube im Wurzelbereich nicht vermeiden, ist die Baugrubenwand im gesamten
Wurzelbereich von Hand verletzungsfrei zu schachten, beziehungsweise mit Sauggeräten auszuheben.
Die Behandlung abgeschnittener Wurzeln (Glattschnitt, Wundbehandlung) ist sorgfältig durchzuführen.
Kommt es zum Wurzelverlust, ist dementsprechend eine Kroneneinkürzung erforderlich.
Neben der direkten Schädigun g der Wurzeln sollten Aufschüttungen, Bodenabtrag und
-verdichtungen im Baumumfeld vermieden werden. Durch die genannten Eingriffe werden das
Bodengefüge und damit der Standort des Baumes nachhaltig verändert.
165
Gerade die oberflächennahen Bodenschichten s ind für die Nahrungsaufnahme von Gehölzen
entscheidend. Aus dem Abtrag des Bodens im Wurzelbereich von Gehölzen resultieren somit ein Entzug
der Nahrungsgrundlage und die Zerstörung oberflächennaher Wurzeln.
Bodenaufschüttung und Bodenverdichtung beeinträ chtigen insbesondere das Sauerstoffmilieu durch
die Veränderung der Bodenstruktur nachteilig. Durch Mangel an Sauerstoff wird der Luftaustausch im
Boden und in der Folge die Atmung der Wurzeln unterbunden.
Die genannten Eingriffe können zur irreversiblen Schädigung des Baumes führen.
Alternative Bauweisen beim Anlegen von Wegeflächen im Baumumfeld, die den Schutz des
Wurzelwerkes ermöglichen bzw. den Schaden minimieren, sind z. B. Bordsteinbrücken (s. Abb. 2) und
Wurzelbrücken (s. Abb. 3)
Abb. 2: Schadensbegrenzung durch Bordsteinbrücken
166
Abb. 3: Schutz und Schadensbegrenzung durch Wurzelbrücken
Die Einteilung der Wurzelstärken erfolgt nach der ZTV-Baumpflege:
Feinstwurzel: Wurzel mit Durchmesser von < 0,1 cm. Wesentliche Funktion: Wasser - und
Nährstoffaufnahme
Feinwurzel: Wurzel mit Durchmesser von 0,1 cm bis 0,5 cm. Wesentliche Funktion: Wasser - und
Nährstoffaufnahme
Schwachwurzel: Wurzel mit Durchmesser über 0,5 cm bis 2,0 cm. Wesentliche Funktion: Wasser - und
Nährstofftransport, Speicherung von Reservestoffen, Verankerung
Grobwurzel: Wurzel mit Durchmesser über 2,0 cm bis 5,0 cm. Wesentliche Funktion: Wasser - und
Nährstofftransport, Speicherung von Reservestoffen, Verankerung
Starkwurzel: Wurzel mit Durchmesser über 5,0 cm. Wesentliche Funkti on: Verankerung, Wasser - und
Nährstofftransport, Speicherung von Reservestoffen
167
b. Schutz des oberirdischen Baumkörpers
Eine Beeinträchtigung von Bäumen durch Baumaßnahmen betrifft neben den unterirdischen auch die
oberirdischen Strukturen, also Stamm und Krone. Hier sind insbesondere mechanische Schädigungen
durch Baustellenfahrzeuge, Baumaterial und sonstige Bauvorgänge zu nennen.
Zum Schutz gegen Schäden sollte das Baumumfeld, entsprechend dem Radius des schützenswerten
Wurzelbereichs, prinzipi ell durch einen Bauzaun umschlossen werden (s. Abb. 4). Wenn sich das
Befahren oder eine sonstige befristete Belastung des Wurzelbereichs nicht vermeiden lässt, ist eine
Schadensbegrenzung (bspw. Auflegen von bodendruckmindernden Platten, Stammschutz) vorz usehen
(s. Abb. 5).
Abb. 4: Schutz des Wurzelbereichs durch ortsfesten Zaun
168
Abb. 5: Schadensbegrenzung bei zwingend notwendigem Befahren des
Wurzelbereichs und sonstiger befristeter Belastung
c. Schadensbegrenzung durch Wurzelvorhang
Die Errichtung eines Wurzelvorhanges (s. Abb. 6) lindert die Auswirkungen von unabwendbaren
Wurzelkappungen entlang von Baugruben und fördert Wurzelneubildungen. Er ist möglichst eine
Vegetationsperiode vor Baubeginn herzustellen, spätestens jedoch direkt nach der Abgrabung.
Günstigster Zeitpunkt für den Einbau eines Wurzelvorhanges ist das Frühjahr oder der Herbst.
169
Abb. 6: Skizze Wurzelvorhang
anlage 28
357 Zeichen
Punkt 20: Verkehrsrechtliche Anbindung des Ludwigshöhviertels: Durchbindung der Straßenbahntrasse bis zur Heidelberger Straße; Umgestaltung der Ludwigshöhstraße; Umgestaltung und Verlegung der Cooperstraße (V-Nr. 2022/0274) Der Vorlage wird zugestimmt. Gegenstimmen: AfD, UWIGA/WGD und Stadtve. Dietrich (FW) Stimmenthaltung: Die Linke. und SPD
anlage 1
21019 Zeichen
3.50
2.75
3.25
3.25
3.25 0.25
0.25
Planstraße A
TP
HP
TP
HP
TP
HP
TP
HP
TP
TP
HP
TP
HP
TP
TP
HP
TP
HP
TP
HP
TP
HP
TP
TP
HP
TP
HP
TP
HP
TP
HP
TP
HP
TrS 11 - e-netzFlächenbedarf = 32,85 m²
1 x Trafo (K2000)
Öffnung stirnseitig
TrS 8 - e-netz
Flächenbedarf = 73,70 m²
1 x Trafo + POP (UF3060 + 3030)
Öffnung längsseitig
TrS 6 - e-netz
Flächenbedarf = 57,20 m²2 x Trafo (UF3060 mit Vor-bereitung für 2. Trafo)Öffnung längsseitig
TrS 7 - e-netzFlächenbedarf = 57,20 m²
2 x Trafo (UF3084)
Öffnung längsseitig
TrS 10 - e-netz
Flächenbedarf = 32,85 m²
1 x Trafo (K2000)Öffnung stirnseitig
TrS 4 - e-netzFlächenbedarf = 73,70 m²2 x Trafo + POP (UF3084 + 3030)
Öffnung längsseitig
TrS 5 - e-netzFlächenbedarf = 57,20 m²
2 x Trafo (UF3060 mit Vor-
bereitung für 2. Trafo)
Öffnung längsseitig
6x FR
V+
IV+
IV+
III+III+
IV+
IV
I (2-Feld Sporthalle)
II
I
I
II
II
III+
IV+
V+
II+
II+
II+
II+
II+
II+
II+
II+
II+
II+
II+
II+
II+
II+
II+
II+
II+
II+
II+
IV+
II+
IV+
II+
II+
II+
II+
IV+
IV+
III+
IV+
IV+
III+
IV+
IV+
IV+
IV+
III+
V+
IV+
IV+
III+
IV+
IV+
III+
IV+
IV+
IV+
IV+
IV+
Mobilitätszentrale
Bike-Sharing
Car-Sharing
4042 4043
Nachbarschaftsplatz (Planung Freianlagen)
Bildungs-Campus
Nachbarschaftsplatz (Planung Freianlagen)
Nachbarschaftsplatz (Planung Freianlagen)
III+
III+
III+
III+
III+
III+
IV+
IV+
Kindergarten
Nahversorger
Naturschutz
Nachbarschaftsplatz (Planung Freianlagen)
Fläche mit histo-
rischem Fahnenmast
bleibt erhalten
EFH=174.90
Familienzentrum
Gedenk-
stein
Achse 30
Achse 11 (Saturnstraße)
Achse 20 (Jeffersonstraße)
Achse 20
Achse 30
Achse 11 (Saturnstraße)
Achse 11 (Saturnstraße)
Achse 10 (Sonnenstraße)
Achse 10 (Sonnenstraße)
Achse 10 (Sonnenstraße)
Achse 10 (Sonnenstraße)
Achse 12
Achse 12 (Venusstraße)
Achse 12 (Merkurstraße)
Achse 18 (Merkurstraße)
Achse 16 (Marsstraße)
Achse 1
Achse 2
Achse 1 (Granitstraße)
Achse 10 (Sonnenstraße)
Achse 12 (Merkurstraße)
Achse 12 (Jupiterstraße)
Achse 12 (Jupiterstraße)
Achse 31 (Sternenallee)
Achse 31 (Sternenallee)
Achse 31 (Sternenallee)
Achse 40 (Venusstraße)
Achse 55
4xFR
4xFR
8x FR
6x FR
26x FR + 3x LR (überdacht)
10x FR + 4x LR
+10x Scooter
4xFR
26x FR + 5 x LR
Achse 56
4xFR
Achse 1
Freiflächenplanung
"Westliche Landschaftstreppe"
(Planung durch Landschaftsarchitekten)
1
2
3
46
47
48
49
50
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
64
63
62
67
66
65
69
68
70
71
72
74
75
76
78
79
80
81
82
83
84
89
90
92
91
94
95
93
Jugendtreff(Outdoor)
73
77
51
Achse 15 (Mondstraße)
85 86 87 88
Achse 13Baustraße nach Wahl des AN
Achse 13Baustraße nach Wahl des AN
Achse 13Baustraße nach Wahl des AN
Achse 14Baustraße nach Wahl des AN
Achse 16Baustraße nach Wahl des AN
Achse 17Baustraße nach Wahl des AN
Achse 57
Baustraßenach Wahl des AN
Achse 58
Vorschlag Fahrradstellplätze,
exakte Lage durch Planung
Nachbarschaftsplatz
Achse 60
Tram-Trasse
(Planung durch Schüßler-Plan)
18x FR + 2 x LR
26x FR + 3x LR
Zufahrt zum Stauraumkanal auch über innere Wegestruktur möglich
v v
v
v v v
v
v
v
v
v
v
v
v
v
v
v
v
v vv v v
v
v
v
v
v
v
v v v v
v
v
v
v
v
v
v
v
v
v
v
v
v
bestehender Eidechsenzaun
bestehender Eidechsenzaun
Trockenmauer
Trockenmauer
Trockenmauer
Trockenmauer
Trockenmauer
Trockenmauer
Trockenmauer
Eidechsenzaunkleinräumiganpassen
Eidechsenzaun
kann temporär
geöffnet werden
v
v
v
Überflutungsfläche von ca. 840 m² zur Aufnahme
von Überläufen aus privaten Grundstücken
x Sohle 171.65
x Sohle 171.33
Sickerbecken SB 1,349 m² / 381 m²
Sickerbecken SB 2,248 m² / 280 m²
Sickerbecken SB 4, 597 m² / 721 m²
x Sohle 170.00
170.30 x
170.00 x
x 170.00
170.00 x
1:3
1:3
1:3
x
171.83
171.83x
x
171.83
171.83
x
172.15
x
x
172.15
172.15x
x
172.15
x 172.66
x 172.89
173.01 x
x 172.83
< Entwässerungs-
rinne
S=170.23 x
x S=170.30
x Sohle 163.20
Sickerbecken SB 5.1121 m² / 144 m²
x Sohle 163.20
Sickerbecken SB 6, 507 m² / 567 m²
OK Damm
OK Böschung 164.00
Damm
x Sohle 163.20Sickerbecken SB 5.2 174 m² / 199 m²
x 164.00
1:1.5
1:1.5
1:1.5
1:1.5
1:1.5
1:1.5
1:1.5
1:1.5
1:1.5
1:1.5
1:1.5
1:1.5
1:1.5
1:1.5
1:1.5
x 163.60
x Sohle 163.20
Sohle 163.20 x
1:1.5
1:1.5
1:1.5
x 163.70
x 163.60
x 163.70
OK Damm
OK Damm
163.60 x
163.70 x
163.90 x
164.00 x
Damm
x 163.90
x 164.00
x 163.60
x 163.70
x 163.95
x 163.95
x 164.64
x 164.60
RS=163.50 x
RS=163.20 x
x RS=163.20
x RS=163.50
RS=171.95 x
RS=171.95 x
x RS=171.63
RS=171.63 x
ÜH=171.63 x
ÜH=163.50 x
RS=163.50 x
RS=163.50 x
x 164.80
Stauraumkanal Nord
Stauraumkanal West
Zufahrt
Zufahrt
Zufahrt
Zufahrt
x 164.73
Q4 Q4 Q2LQ1 Q1 Q1
HP
2
3
4
5
6
7
8
1
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
21
22
23
24
25
26
27
28
29
6
7
8
9
14
15
16
17
18
19
20
21
23
24
25
26
27
28
29
30
20
19
22
8 Stg. 17,2/27
8 Stg. 17,2/27
GEHWEG
GEHWEG
30
31
32
1
2
3
4
5
10
11
12
31
13
32
8 Stg. 17,2/27
8 Stg. 17,2/27
Luftraum
2
3
4
5
6
1
12
13
14
23
24
25
26
2
3
4
5
6
7
8
1
9
10
11
12
14
15
16
17
18
19
20
21
23
24
25
26
27
28
29
30
13
22
31
32
33
7
8
9
10
11
8 Stg. 17,2/27
8 Stg. 17,2/27
15
GEHWEG
GEHWEG
27
16
17
18
19
20
21
22
28
Parkgarage 2
Parkgarage 3
Artenschutzfläche (innere Erschließung)
Artenschutzfläche (innere Erschließung)
Energiezentrale
Haltestellenabstände:
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Verschiebung denkmalgeschützterMauer um ca. 1,50 m nach WestenGrunderwerb ca. 58 m²
Aufnahme der Mauerflucht
km 0,0+75.773
Anpassungsbereich Endzustand Achse 12 (Jupiterstraße)
RQ 13-13
NW=167.018
67.389 m-18.000 ‰
-18.689 ‰52.706 m
Ausbaugrenze
o.A.
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
RQ 14-14
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
RQ 14-14
RQ 13-13
RQ 12-12
RQ 12-12
RQ 15-15
RQ 10-10
RQ 07-07
RQ 06-06
RQ 07-07
RQ 06-06
RQ 05-05
RQ 04-04
RQ 05-05
RQ 04-04
RQ 03-03
RQ 03-03
RQ 15-15
RQ 09-09
RQ 09-09
RQ 08-08
RQ 08-08
RQ 02-02
RQ 01-01
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
RQ 02-02
vZv 113-9000
25-1:2.6615
25-1:2.6615
25-1:2.6615
25-1:2.6615
vZv 113-9000
Neubau Böschung
Bank BankVitrine Bank
Ausbaugrenze
RQ 01-01
Ausbaugrenze
erforderlicher Grunderwerb/Flächeninanspruchnahmebis ca. 57 m²
Ersatz-Haltestelle Bstg 2
Ersatz-Haltestelle Bstg 3
RQ 10-10
erforderlicher Grunderwerb/Flächeninanspruchnahmeca. 124 m²
RQ 11-11
RQ 11-11
0.594 m
6.490 m
0.000 %
f = 0.007 m
H = 150.000 m
hTS = 147.020 m
km = 0+000.235
6.490 m
0.000%
72.642 m
2.500 %
f = 0.012 m
H = 150.000 m
hTS = 147.020 m
km = 0+006.725
72.642 m
2.500 %
91.132 m
4.500 %
f = 0.007 mH = 150.000 mhTS = 148.836 mkm = 0+079.367
91.132 m
4.500 %
22.169 m
4.800 %
f =
0.000 mH =
0.000 m
hTS =
152.937 m
km =
0+170.499
22.169 m
4.800 %
79.076 m
4.877 %
f =
0.000 mH =
0.000 m
hTS =
154.001 m
km =
0+192.669
79.076 m
4.877 %
22.581 m
4.800 %
f = 0.000 mH =
0.000 mhTS =
157.858 mkm =
0+271.744
26.126 m
22.581 m
4.800 %
64.510 m
5.474 %
f = 0.000 mH =
0.000 mhTS =
158.942 mkm =
0+294.325
72.653 m
4.800 %
48.341 m
8.000 %
f = 0.019 m
H = 150.000 m
hTS = 165.960 m
km = 0+431.488
48.341 m
8.000 % 3.093 m
5.500 %
f = 0.016 m
H = 200.000 m
hTS = 169.828 m
km = 0+479.829
3.093 m
5.500 %
26.001 m
f = 0.000 m
H = 0.000 m
hTS = 169.998 m
km = 0+482.921
26.000 m
0.594 m
5.500 %
f = 0.000 mH = 0.000 mhTS =
171.404 mkm = 0+508.922
170.514 m
5.500 %
36.330 m
6.000 %
f = 0.000 mH = 150.000 mhTS =
171.437 mkm = 0+509.516
36.330 m
6.000 %
30.832 m
8.000 %
f = 0.007 mH = 150.000 mhTS = 173.617 mkm = 0+545.846
30.832 m
8.000 %
66.320 m
5.650 %
f = 0.017 m
H = 250.000 m
hTS = 176.083 m
km = 0+576.678
66.320 m
5.650 %
32.556 m3.300 %
f =
0.017 m
H =
250.000 m
hTS =
179.830 m
km =
0+642.998
32.556 m
3.300 %
48.906 m
2.000 %
f =
0.005 mH =
250.000 m
hTS =
180.905 m
km =
0+675.555
48.906 m
2.000 %
26.126 m
0.500 %
f =
0.007 mH =
250.000 m
hTS =
181.883 m
km =
0+724.460
0.500 %
32.977 m
12.000 %f =
0.248 m
H =
150.000 m
hTS =
182.014 m
km =
0+750.586
32.977 m
12.000 %
10.448 m
12.500 %
f =
0.000 m
H =
0.000 m
hTS =
185.971 m
km =
0+783.563
64.535 m
5.473 %
72.628 m
4.800 %
f = 0.000 m
H = 0.000 m
hTS = 162.474 m
km = 0+358.860
11.610 m0.850 %
13.041 m
4.250 %
f =
0.016 m
H =
50.000 m
hTS =
171.069 m
km =
0+005.159
13.041 m
4.250 %
1.243 m0.840 %
f =
0.007 m
H =
50.000 m
hTS =
km =
0+018.200
1.243 m0.840 %
26.000 m
f =
0.000 m
H =
0.000 m
hTS =
170.504 m
km =
0+019.443
26.000 m
2.502 m2.605 %
f =
0.000 m
H =
0.000 m
hTS =
170.993 m
km =
0+045.441
2.502 m2.605 %
28.834 m
4.000 %
f =
0.027 m
H =
50.000 m
hTS =
171.058 m
km =
0+047.943
28.834 m
4.000 %
70.688 m0.800 %
f =
0.058 m
H =
200.000 m
hTS =
169.905 m
km =
0+076.777
Zwangspunkt-gradienteKVP
Zwangspunkt-gradienteKVP
R = 13 0+000.000
R = 13
RQ 17-17
0+040.841 R = 13R = 13
Bank Bank VitrineBank
RQ 17-17
RQ 16-16
RQ 16-16
Vitrine
Bank
Vitrine
Bank
Vitrine
Bank
Vitrine
Bank
Bank
Vitrine
Bank
Bank
Vitrine
Bank
Ersatz-Haltestelle Bstg 1
BUS
BUS
Bank Bank
Bank
Vitrine
BankBank
Bank
Vitrine
Bank
Vitrine
Bank
Bank
Vitrine
Bank
Bank
Bank
BUS
25-1:2.6615
25-1:2.6615
25-1:2.6615
25-1:2.6615
Vorhaltung Fläche
für 2 Toilettenboxen
Vorhaltung Fläche fürGleisunterwerk
Haltestellenabstände:
H
Marienhöhe
Marienhöhe
<-- Ludwigshöhviertel ca. 360 m --> Cooperstraße ca. 420 m
Lichtenbergschule
<-- Lichtenbergschule ca. 320 m --> Marienhöhe ca. 360 m
H
Ludwigshöhviertel
Haltestellenabstände:
Ludwigshöh-viertel
H
<-- Ludwigshöhstraße ca. 360 m --> : Ludwigshöhviertel: ca. 320 m
Lichtenberg-schule
H
Cooperstraße
Cooperstraße
Haltestellenabstände:
R = ∞
<-- Lincoln-Siedlung ca. 545 m --> Marienhöhe ca. 420 m
Achse A600E
0+044.376
0-000.00
R = ∞
R = 150
R = 160
R = 160
0+076.150
0+160.907
R = 150
R = 300
R = ∞
R = ∞
0+198.494
R = ∞
R = 300
0+266.013
R = ∞
R = 80
0+298.851
R = ∞
R = 80
0+358.860
R = ∞
0+495.944
0+452.751
R = 300
R = 300
0+465.762
R = ∞
R = ∞
R = ∞
R = ∞
R = 190
0+524.510
R = 190
0+566.895
R = ∞R = ∞
R = 90
0+585.970
R = ∞
R = ∞
0+680.405
0+739.546
R = ∞
R = 10
0+753.605
R = 10
R = ∞
R = ∞
0+794.569
R = ∞
R = ∞
0+000.000
0+013.545
R = 150
R = 150
0+016.539
R = ∞
0+032.442
R = ∞
R = ∞
R = ∞
R = 53
0+052.112
R = 53 0+061.120
R = ∞
erforderlicher Grunderwerb/Flächeninanspruchnahmebis ca. 27 m²
erforderlicher Grunderwerb/Flächeninanspruchnahmebis ca. 15 m²
Ausbaugrenze
0,0
0,1
0,2
0,3
0,4
0,5
0,6
0,7
0,8
0,9
1,0
1,1
1,2
1,3
erforderlicher Grunderwerb/
Flächeninanspruchnahme
bis ca. 8092 m²
km 0,1+07.114
NW=161.974
65.349 m+1.000 ‰
59.946 m
+18.000 ‰ra = 2000.000
lt = 17.000a = 0.072
km 0,1+67.081
NW=163.053
59.946 m
+18.000 ‰
29.201 m
+10.000 ‰ra = 1200.000
lt = 4.800a = -0.010
km 0,1+96.282
NW=163.345
29.201 m
+10.000 ‰
37.795 m
+27.000 ‰ra = 1000.000
lt = 8.500a = 0.036
km 0,2+34.077
NW=164.365
37.795 m
+27.000 ‰
200.545 m
+36.000 ‰ra = 1000.000
lt = 4.500a = 0.010
km 0,4+34.618
NW=171.585
200.545 m+36.000 ‰
112.573 m+15.500 ‰
ra = 2000.000
lt = 20.500a = -0.105
km 0,1+07.072
NW=161.974
65.466 m+1.000 ‰
59.665 m
+18.000 ‰
ra = 2000.000
lt = 17.000a = 0.072
km 0,1+66.586
NW=163.048
59.665 m
+18.000 ‰
29.647 m
+10.000 ‰
ra = 1200.000
lt = 4.800a = -0.010
km 0,1+96.233
NW=163.344
29.647 m
+10.000 ‰
37.820 m
km 0,4+34.519
NW=171.582
200.469 m+36.000 ‰
114.430 m+15.500 ‰
ra = 2000.000
lt = 20.500a = -0.105
km 0,0-01.407
NW=162.507
29.616 m
+18.000 ‰
22.947 m
+17.500 ‰
o.A.
Achse A101E
Achse A102E
Achse A211E
km 0,0+00.000
NW=162.067
20.081 m-5.000 ‰
41.754 m-3.797 ‰ra = 9000.000
lt = 5.413a = 0.002
km 0,0+00.000
NW=162.129
16.263 m-3.500 ‰
41.720 m-5.286 ‰
ra = 6000.000
lt = 5.359a = -0.002
km 0,0+41.754
NW=161.908
41.754 m-3.797 ‰
65.349 m+1.000 ‰ra = 2000.000
lt = 4.797a = 0.006
km 0,0+41.720
NW=161.908
41.720 m-5.286 ‰
65.466 m+1.000 ‰
ra = 2000.000
lt = 6.286a = 0.010
Ausbaugrenze
innere Erschließung
Ausbaugrenze
innere Erschließung
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
+1cm
+4cm
+3cm
+0cm
+0cm
+0cm
+1cm
+1cm
+1cm
+0cm
+4cm
+2cm
+1cm
+0cm +0cm
+1cm
+1cm
+3cm+4cm
+3cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+1cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+1cm
+4cm
+2cm
+1cm
+0cm
+0cm
+2cm
+0cm +1cm +1cm
+0cm
+1cm
+0cm
+1cm
+12cm
+3cm
+23cm
+5cm
+3cm
+7cm
+0cm
+0cm
+24cm
+13cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+1cm
+1cm
+2cm
+2cm
+8cm+2cm
+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+1cm+2cm
+0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +1cm +3cm +6cm
+1cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+2cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+2cm
+5cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+2cm
+0cm
+2cm
+0cm
+1cm
+0cm
Neubau Tor
+1cm
W308
W810
W809
W807
W808
W307
W304
W305
W306
W303
Krzg. 38
Krzg. 39
Krzg. 37
Krzg. 35
Krzg. 34
Krzg. 36
Sicherheitsraum
eingeschränkter
Sicherheitsraum
Zwangspunkt-gradienteKVPZwangspunkt-
gradiente
KVP
Achse A500E
BÜ 2
BÜ 1
BÜ 3
BÜ 4
BÜ 5
BÜ 6
BÜ 7
BÜ 8
BÜ 9
BÜ 10
BÜ 11
BÜ 12
S
S
S
S
S
S
S
S S
S
S
S
S
S S S S
S S
S
S
S
S
S
S
S
S
WW
S
W
WW
W
W
S
S
W
W
S
G
W
G
W
W
W
W
W
WW
G
S
W
G
W
W
S
G
S
G
G
S
W
G
W
WW
W
WW
S
S
G
W
WWW
Achse A101E
Ausbildung als Pendelrinne
Ausbildung als Pendelrinne
Ausbildung als Pendelrinne
+2cm
+2cm
+2cm
+2cm
+2cm +2cm
RB +4
HB +15
HB +15
TB + 0
TB +0
HB +15
Betonpflaster, 1-reihig
HB +15
HB +15
HB +15
TB + 0
TB + 0
TB + 0
TB + 6
TB + 0 TB + 6
Betonpflaster, 1-reihig
HB +15
TB +0
HB +15
Betonpflaster, 1-reihig
Betonpflaster, 1-reihig
Betonpflaster, 1-reihig
TB +0
TB +0
HB +15
RB +4
RB +6
KS + 18
KS + 18
TB +0
HB +15
TB +6
HB +15
RB +6
HB +15
HB +15
HB +15
TB +0
TB +6
TB +0
HB +15
TB +0, Trennstreifen
HB +7
TB +0
TB +0
HB +15
TB +0, Trennstreifen
TB +0
HB +7
TB +0
HB +15
TB +0, Trennstreifen
HB +7
HB +15
TB +0
HB +15
HB +15
HB +15
HB +15
TB +0
TB +0, Trennstreifen
TB + 6
TB + 6
TB + 6
TB + 6
HB +15
TB +6
TB +0, Trennstreifen
TB +6
HB +7
TB +6
HB +15
HB +15
HB +15
HB +15
TB +0
TB +6 HB +15
HB +15
HB +15
TB +6
TB +6
HB +15
RB +4
RB +6
TB +0
RB +4
RB +4
RB +6
RB +6
RB +4
TB +6
TB +0
TB +0
TB +0
HB +15
HB +15
HB +15
HB +15
HB +15
HB +15
TB +6
TB +6
HB +15
TB +0
HB +15
HB +15
TB +6
TB +6
TB +0
TB +6
TB +6
TB +6
TB +6
HB +15
HB +15
TB +6
HB +3
TB +6
HB +3
TB +6
HB +15
HB +15
HB +15
HB +15
HB +15
HB +15
TB +6
TB +6
TB + 0
Betonpflaster, 1-reihig
KS + 18
HB +15
HB +15
TB +0
TB +0, Trennstreifen
TB +0
TB +6
HB +15
HB +15
TB +0
TB +0, Trennstreifen
TB +0
HB +15
TB +0
HB +15
TB +0, Trennstreifen
TB +0
HB +15
HB +15
Betonpflaster, 1-reihig
TB +0
TB + 6
TB + 6
RB +4
KS + 18
TB +6
R = 6
R = 6
R = 22,5
R = 23,5
R = 5
R = 23,5
R = 23,5
R = 4
R = 3
R = 6
R = 6
R = 10
R = 4,5
R = 16
R = 10
R = 10
R = 12
R = 4
R = 12
R = 4
R = 15
HB +15
TB +0
HB +15
TB +0
HB +15
TB +0
RB +4
RB +4
HB +15TB +0TB +0
HB +15
RB +4
TB +0
TB +0
HB +15
TB +0
Trennstreifen, TB +0
HB +15
TB +0
TB +0, Trennstreifen
RB +1
HB +15
HB +15TB +0
TB +0, Trennstreifen
RB +4
HB +15
HB +15TB +0
TB +0, Trennstreifen
RB +4
HB +15
HB +15
TB +0
TB +0, Trennstreifen
TB +0
TB +6
HB +15
HB +15
HB +15
HB +15
TB +0
TB +0, Trennstreifen
TB +0
TB +6
RB +4
RB +4
RB +4
RB +1
RB +4
TB +0
TB +0, Trennstreifen
HB +15
TB +0
HB +7
HB +7
TB +0
TB +6
TB +6
TB +0
TB +0
TB +0
TB +0, Trennstreifen
HB +15
HB +15
HB +7
HB +7
HB +7
HB +7
HB +15
HB +15
HB +15
HB +15
Straßenbündiger Bahnkörper
Besonderer Bahnkörper
TB +0
TB +0, Trennsteifen
RB +4
RB +4
HB +5
HB +5
RB +4
+1
+1
+1
+6
+1
+6
+1
+6
+6
+1
+1 +6
+1
+1
+1
+6
+1
+1
+6
+1
+6
+6
+6
+6
+6
+6
+1
+1
+6
+6
+1
+6
+1
+6
+1
+6
+1
+1
TB + 0, Trennstreifen
TB +0
TB + 0, Trennstreifen
TB + 6
+6+1
+6
+1
+1
+1
+1
+1
+6
+1
+6
+1
RB +1
RB +1
RB +1
RB +1
RB +4
RB +1
RB +1
RB +1
RB +1
+1
+1
Trennstreifen
RB +4
RB +4
M119
M152
M85
M51
M22
M28
M30
M32
M34
M38
M15
M13
M58
M57
M1
M2
M151
M117
M115
M121
M143
M147
M128
M132
M145
M141
M140
M138
M136
M134
M130
M126
M124
M122
M83
M172
M154
M100
M87
M88
M106
M90
M98
M96
M104
M94
M92
M67
M65
M63
M61
M59
M55
M53
M68
M66
M64
M62
M60
M56
M54
M52
M69
M86
M80
M78
M76
M74
M70
M75
M73
M71
M81
M79
M77
M156
M171
M170
M165
M166
M164
M168
M148
M161
M162
M160
M158
M153 M149
M110
M108
M113
M111
M109
M107
M17
M18
M50
M48
M49
M47
M19
M20
M24
M26
M36
M40
M11
M42
M46
M45
M43
M44
M16
M14
M10
M8
M7
M6
M5
M4
M3
M12
M102
WA C3
WA A4
MU 3
WA E4
G
WA A2
WA E2
MU 1
WA E1
WA E3
WA D3
WA D2
WA D1
WA D4
WA B3
WA B2
WA B4
WA B5
WA B1
WA A11
WA A10
WA A8
WA A7
WA A6
WA A5
WA A9
WA A1
WA C1
WA C2
WA A3
MU 2
MU 4
WA E6
WA A12
MU 2a
MU 2b
Bildungscampus
Jugendtreff
Süd
Landschaftstreppe
St
Garagengebäude 2
Garagengebäude 3
N
N
N
N
G1
M 1
G1
G1
G2
M 5
M 4
V1
V1
V1
V1 V2
G2
G2
G2
M 2
Anschluss an Blatt 9
Anschluss an Blatt 7
Anschluss an Blatt 6
Anschluss an Blatt 7
Anschluss an Blatt 5
Anschluss an Blatt 7
Anschluss an Blatt 4
Anschluss an Blatt 5
Anschluss an Blatt 3
Anschluss an Blatt 4
Anschluss an Blatt 2
Anschluss an Blatt 3
Anschluss an Blatt 1
Anschluss an Blatt 2
Anschluss an Blatt 8
Anschluss an Blatt 8
2.30
5.41
0.35
1.75
4.002.25
3.50
2.70
2.50
3.57
2.50
7.9976
1.25
19.39
9.11
4.67
5.98
9.00
9.19
9.15
3.48
6.38
7.50
8.05
8.24
7.18
6.02
2.53
4.00
5.50
GGGG G G
GW W
W
WW
W
S
S
S
S
S
S
S
S
S
S
S
S S
SS
S
S
S
S S
S
S
S
S
S
S
S
SS
S S S S
S
S S
S
S
S
S
S
S
S
S
S
S
S
S
W
W
G
WWW
S
W
S
S
S
S
WWW
W
WWW
WW
W
S
W
W
W
WW
G
341
W
S
S
W
W
W
S
S
W
W
S
WW
WW
W
W
WW
S
S
S
W
W
W
W W
W
WG
W
S
S
S
S
W
W
S
G
G
G
S
G
W
G
W
W
W
W
W
WW
G
S
S
W
G
W
W
S
S
S
G
S
G
G
S
W
G
W
WW
W
WW
S
S
S
S
G
W
G
3.00
2.50
1.25
4,50
2.50
4.50
2.00
6.70
3.00
2,50
3.00 1.25
3.50
4.00
2,50
1.50
5.50
Anpassung Bestandsböschung
Neubau Böschung
1.25
3.50 1.25
3.00
45
3.00
4.00
70
3.15
1,50
4.70
3.81
3.45
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
0,5%
2,5%
0%
2,5%
2,5%
3.00
3.00
1.45
6.50
4.96
3.00
3,00
2.50
2.00
50
3.25
3.25
50
2.00
2.50
5080
3.31
3.00
2.35
70
3.43
2.50
2.00
50
3.25
3.25
50
2.00
2.50
5080
2.96
4.50
4.50
1.50
5.00
2.50
8.00
1.50
1.50
1.50
5.00
1.50
2.50
2.50
2.50
3.00
1.95
2.35
3.00
3.00
2.50
2.00
50
6.50
50
2.00
40 80
3.17
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
Ersatz-Haltestelle Bstg 2
Ersatz-Haltestelle Bstg 3
Ersatz-Haltestelle Bstg 1
2.00
8.00
2.00
7.00
2.50
4.42
2.26
7.00
2.50
2.59
3.75
4.00
4.00
3.75
2.12
5.50
2.50
13
40
65
6.04
2.52
1.75
4.90
1.75
2.89
80
2.00
40
50
6.50
2.00
50
2.50
3.00
3.00
2.3570
2.68
1.25
1.16
11.77
1.20
2.13
3.00
3.50
1.25
3.00
1.25
70
1.97
54
50
3.502.503.00 1.251.253.00
35
1.40
1.26
3.81
1.64
1.503.501.50
1.22
3.81
1.31
1.22
2.01
80
50
5.70
2.00
4.002.25
3.50
2.70
2.50
3.57
2.50
3.01
3.00
1.45 3.25
3.25
4.94
3.10
2.00
2.50
5.50
50 80
21
1.75
4.50
1.75
4.29
2.50
3.25 3.25 3.50
2.21
3.21
2.36
1.43
70
2.45
1.51
30
2,5%
2,5%
4,5%
3,3%
2,5%
4,5%
3,3%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
3,3%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
0%
0%
2,5%
2,5%
1,5%
1,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
0% 1,5%
2,5%
3.00 2.64 3.503.56
2,5%
2,5%
2,5%
0%
2.5028
40
3.25
3.00
2.00
2.50
1.50
3.25
4.00
3.25
3.25
3.70
3.00
5.13
3.0050
4.00
2.30
5.41
35
1.75
3.50
1.50
2.00
2.88
2.45
10.00
4.00
2.30
2.10
3.50
2.05
2.05
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2,5%
2.00
20m Gleisbord
20m Gleisbord
7.68 < 10.00
2.00
1.00
1.00
2.85
2.00
2.50
2.50
3.50
2.50
2.50
2.50 2.50 2.50
2.50
3.00 3.00 3.000.5
5,5% 5,5%
2.05
1.80
1.83
Übersichtslageplan Oberflächen
Verkehrsanlagen
1:10001
Darmstadt
Cooperstraße/Ludwigshöhstraße
Paul-Wagner-Str bis Heidelberger Str
05/22 AGr/Buc
02/22 AGr/Buc
05/22 nt
Datum ZeichenNr. Art der Änderung
Datum Name
bearb.
geprüft
gez.
HEAG mobilo GmbH
Straßenbahnnetz
Klappacher Straße 172
64285 Darmstadt
Raum für Registratur/Ordnung
1 3 2
Lagestatus 100
Ingenieurgesellschaft mbH
Lindleystrasse 11
60314 Frankfurt am Main
Schüßler-Plan
Tel. 069 / 96 88 57-0
Fax. 069 / 96 88 57-99
DB Engeneering & Consulting GmbH
Hahnstraße 52
60528 Frankfurt am Main
Region Deutschland Mitte
Entwurfsplanung
Bezeichnung der Unterlage:
Maßstab: Projekt-Nr.:
Ortslage :
Straße :
Haltestelle :
Unterlagen-Nr.:
Anbindung Ludwigshöhviertel
15648
Darmstadt, den
Dezernat III
Darmstadt, den
Mobilitätsamt
Datum:
SGL 66.1.4 ABL 66.1
Z. Mitzeichnung
66.267 6156
Michael Kolmer
Stadtrat
Dipl. Ing. Metzker
Amtsleiterin
HEAG mobilo GmbH
Leitung Abteilung Straßenbahnnetz
Darmstadt, den
i.V.
(Dipl.-Ing. Astrid Tschann)
HEAG mobilo GmbH
Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung
Darmstadt, den
(Dipl.-Ing. Markus Klein)
i.A.
Legende Planung
Damm
Einschnitt
Parkplatz
Grünfläche/ Rasengitter
Fahrbahn / halbstarre Decke
Mulde / Versickerungsbecken
Stützwand
Grunderwerb erforderlich
B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlich
B-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich
Fremdplanung (nachrichtlich)
Asphaltgleis
Grüngleis
Bahnsteig
Gehweg
Geh-/Radweg
Radweg
Rückbau / Abbruch
H Haltestelle
H
Schottergleis
Strassenbahn/Bus
Grundstückszufahrten
Pflastergleis
Drittplanung
Standort FL-Mast
Baumbestand
Bodenmarkierung VZ 151
Fahrradstellplatz
Anhebung Fahrbahn
Standort Signalmast
Rodung Baumbestand
Standort Haltestellen-
beleuchtung (HEAG)
Gepflasterter BÜ
Maßnahme Erschütterungsschutz
Standort Signalmast, vorübergehend
Standort städtische Beleuchtung
(nachrichtliche Darstellung)
Standort Schaltkasten
Verteilerkasten EEA
Steuerschrank Schmieranlage
(Drittplanung)
Steuergerät
Signalisierung
Rückleiterschrank EEA
gez. Tschann gez. Klein
02.09.2022 19.08.2022
15.08.2022
gez. Richter gez. Samaan
gez. Kolmer gez. Metzker
gez. Bosch gez. Lübbe gez. Krehbiehl gez. Kutschera
03.08.2022 03.08.2022
anlage 5
4790 Zeichen
TP HP TP HP TrS 4 - e-netzFlächenbedarf = 73,70 m²2 x Trafo + POP (UF3084 + 3030)Öffnung längsseitig IV+ MobilitätszentraleBike-SharingCar-Sharing 40424043 Nahversorger Fläche mit histo-rischem Fahnenmastbleibt erhalten Familienzentrum Achse 30 Achse 10 (Sonnenstraße) Achse 1 Achse 10 (Sonnenstraße) Achse 31 (Sternenallee) Achse 40 (Venusstraße) 26x FR + 3x LR (überdacht)10x FR + 4x LR+10x Scooter 26x FR + 5 x LR Tram-Trasse(Planung durch Schüßler-Plan) 26x FR + 3x LR 170.30 x x 172.66 x 172.89173.01 xx 172.83 Verschiebung denkmalgeschützterMauer um ca. 1,50 m nach WestenGrunderwerb ca. 58 m² Aufnahme der Mauerflucht RQ 05-05 RQ 04-04 RQ 05-05 RQ 04-04 RQ 03-03 RQ 03-03 Ausbaugrenze VitrineBank VitrineBank VitrineBank VitrineBank Haltestellenabstände: <-- Lichtenbergschule ca. 320 m --> Marienhöhe ca. 360 mHLudwigshöhviertelLudwigshöh-viertel 0,5 0,6 0,7 Ausbaugrenzeinnere ErschließungAusbaugrenzeinnere Erschließung +1cm+4cm+3cm +0cm +0cm +0cm +1cm +1cm +1cm +0cm +4cm +1cm+3cm+4cm+3cm +0cm+0cm +0cm +0cm +1cm +0cm +0cm +0cm +1cm +4cm +12cm+3cm+23cm +5cm +3cm+7cm +0cm +0cm +24cm+13cm Sicherheitsraum eingeschränkterSicherheitsraum BÜ 10 BÜ 11 BÜ 12 GTB +0TB +0, Trennsteifen M85M83 M87M88M90 M94M92 M67 M65 M68 M66 M69 M86 M80 M78 M76 M74 M70 M75 M73M71 M81 M79M77 MU 3 MU 1 WA A9 MU 4Landschaftstreppe B-Plan StraßenbahnkorridorB-Plan Straßenbahnkorridor Anschluss an Blatt 5 Anschluss an Blatt 3 WWW G G 1.253.501.253.00 45 3.00 4.00 703.15 1,50 1.401.263.811.641.503.501.501.223.811.311.22 2.213.212.361.4370 2.45 20m Gleisbord20m Gleisbord 7.68 < 10.00 Legende Planung DammEinschnittParkplatzGrünfläche/ Rasengitter Fahrbahn / halbstarre DeckeMulde / Versickerungsbecken StützwandGrunderwerb erforderlichB-Plan VerkehrskorridorB-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlichB-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich Fremdplanung (nachrichtlich) AsphaltgleisGrüngleisBahnsteigGehwegGeh-/RadwegRadweg Rückbau / AbbruchHHaltestelleH Schottergleis Strassenbahn/BusGrundstückszufahrten PflastergleisDrittplanung Standort FL-MastBaumbestandBodenmarkierung VZ 151 Fahrradstellplatz Anhebung Fahrbahn Standort SignalmastRodung Baumbestand Standort Haltestellen-beleuchtung (HEAG) Gepflasterter BÜMaßnahme Erschütterungsschutz +20cmAbrückmaßHaltestellenbereichStandort Signalmast, vorübergehendStandort städtische Beleuchtung(nachrichtliche Darstellung)Verteilerkasten EEASteuerschrank Schmieranlage(Drittplanung)SteuergerätSignalisierungRückleiterschrank EEA Lageplan Oberflächen Blatt 4Verkehrsanlagen1:2502.1 DarmstadtKarl-Plagge-PlatzLudwigshöhviertel 07/22AGr/Buc07/22AGr/Buc07/22nt DatumZeichen Nr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 13 2Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.2 6761 56 Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin HEA G mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. DatumZeichen Nr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 13 2Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.2 6761 56 Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. 5523400 5523425 5523450 5523475 5523500 5523525 5523550 347515034751753475200347522534752503475275 5523500 5523475 5523450 5523425 5523400 5523375 5523350 347522534752003475175347515034751253475100 02.09.202219.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Bosch gez. Lübbegez. Krehbiehlgez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.202203.08.2022
anlage 6
6181 Zeichen
TP HPTP HP TP HP TP TP HPTP HP TP HP TP Öffnung längsseitig TrS 5 - e-netzFlächenbedarf = 57,20 m²2 x Trafo (UF3060 mit Vor-bereitung für 2. Trafo)Öffnung längsseitig 6x FR V+ IV+ IV+ V+ IV+ IV+IV+ IV+IV+ V+ IV+ Nachbarschaftsplatz (Planung Freianlagen) Kindergarten Achse 30 Achse 11 (Saturnstraße)Achse 11 (Saturnstraße) Achse 11 (Saturnstraße) Achse 12 Achse 16 (Marsstraße) Achse 12 (Jupiterstraße) Achse 12 (Jupiterstraße) Achse 31 (Sternenallee) Achse 31 (Sternenallee) Achse 31 (Sternenallee) 596061 6463626766656968 70 71 727475767879 7377 Achse 13Baustraße nach Wahl des ANAchse 13Baustraße nach Wahl des AN Haltestellenabstände: km 0,0+75.773 Anpassungsbereich Endzustand Achse 12 (Jupiterstraße) NW=167.01867.389 m-18.000 ‰ -18.689 ‰52.706 m Ausbaugrenze o.A. Ausbaugrenze AusbaugrenzeRQ 12-12 RQ 12-12 RQ 10-10 RQ 07-07 RQ 06-06 RQ 07-07 RQ 06-06 RQ 10-10 RQ 11-11 RQ 11-11 0.594 m 72.653 m4.800 %48.341 m8.000 % f = 0.019 mH = 150.000 mhTS = 165.960 mkm = 0+431.488 48.341 m8.000 %3.093 m5.500 % f = 0.016 mH = 200.000 mhTS = 169.828 mkm = 0+479.8293.093 m5.500 %26.001 m f = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 169.998 mkm = 0+482.921 26.000 m0.594 m5.500 % f = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 171.404 mkm = 0+508.922 170.514 m 5.500 %36.330 m6.000 % f = 0.000 mH = 150.000 mhTS = 171.437 mkm = 0+509.516 36.330 m6.000 %30.832 m8.000 % f = 0.007 mH = 150.000 mhTS = 173.617 mkm = 0+545.846 13.041 m4.250 %0.016 mH = 50.000 mhTS = 171.069 mkm = 0+005.15913.041 m4.250 % 1.243 m0.840 %f = 0.007 mH = 50.000 mhTS = km = 0+018.2001.243 m0.840 % 26.000 mf = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 170.504 mkm = 0+019.443 26.000 m 2.502 m2.605 %f = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 170.993 mkm = 0+045.441 2.502 m2.605 % 28.834 m4.000 %f = 0.027 mH = 50.000 mhTS = 171.058 mkm = 0+047.943 28.834 m4.000 % 70.688 m0.800 % f = 0.058 mH = 200.000 mhTS = 169.905 mkm = 0+076.777 Zwangspunkt-gradienteKVP Zwangspunkt-gradienteKVP R = 130+000.000 R = 130+040.841R = 13 R = 13 BankVitrine Bank BankVitrine Bank HMarienhöheMarienhöhe <-- Ludwigshöhviertel ca. 360 m --> Cooperstraße ca. 420 m Achse A600E R = ∞ 0+495.944 0+452.751R = 300R = 3000+465.762R = ∞ R = ∞ R = ∞ R = ∞ R = 190 0+524.510R = 190 0+566.895R = ∞ R = ∞0+013.545R = 150R = 1500+016.539R = ∞ 0+032.442R = ∞R = ∞ R = ∞R = 530+052.112 R = 530+061.120R = ∞ Ausbaugrenze 0,70,80,9 1,0 +2cm+1cm +0cm +2cm+1cm+0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +0cm+0cm+0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +1cm+1cm+2cm+2cm +0cm Zwangspunkt-gradienteKVP Zwangspunkt-gradienteKVP BÜ 6 BÜ 7 BÜ 8 BÜ 9 WW W HB +15 Betonpflaster, 1-reihig Betonpflaster, 1-reihigBetonpflaster, 1-reihig HB +15 HB +7TB +0 HB +15 TB +0, TrennstreifenTB +0 HB +15 HB +15 TB +0 HB +15HB +15HB +15 TB +6 HB +15 HB +15HB +15HB +15 TB +0 TB +6HB +15 HB +15TB +6 HB +15 TB +6 TB +6 TB +0 HB +15 HB +15 HB +3 TB +6 HB +3 TB +6HB +15 HB +15 TB +6HB +15 TB +6 R = 10R = 4,5 R = 16 R = 10 R = 10 R = 12 HB +7 +6+1+6 +6+1 +1 +6 +6 +1+1+6 +6 +1+6 +1 +6 +1 +6+1+1 +6+1+6+1 RB +1RB +1 RB +1 RB +1 +1+1 M119M117M115 M121M122 M100M106 M98M96M104 M94M110 M108 M113M111M109 M107 M102 G WA B3 WA B2 WA B1 WA A11 WA A10 WA A12 N V1 V1 G2 B-Plan StraßenbahnkorridorB-Plan Straßenbahnkorridor Anschluss an Blatt 7 Anschluss an Blatt 4 4.002.253.502.702.503.572.50 4.005.50 WWWW W W W 3.001.25 4,502.50 4.50 3.00 2,503.001.253.50 4.00 2,50 4.70 3.813.45 0,5% 2,5% 3,003.002.35703.43 2.502.00503.253.25502.002.5050802.96 2,5% 2.008.002.007.002.50 4.422.26 7.002.50 2.59 3.75 4.00 4.00 3.75 2.125.502.50 134065 6.042.52 1.754.901.75 4.002.253.502.702.503.572.50 1.5130 2,5% 2,5% 4,5% 3,3% 2,5% 4,5% 3,3% 2,5% 2,5% 2,5%2,5% 2,5% 2,5%2,5% 2,5% 3,3% 2,5% 2,5% 2,5% 2,5%0% 0% 2,5% 2,5% 1,5%1,5% 3.502.052.051.001.002.85 5,5% 5,5% Legende Planung DammEinschnittParkplatzGrünfläche/ Rasengitter Fahrbahn / halbstarre DeckeMulde / Versickerungsbecken StützwandGrunderwerb erforderlichB-Plan VerkehrskorridorB-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlichB-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich Fremdplanung (nachrichtlich) AsphaltgleisGrüngleisBahnsteigGehwegGeh-/RadwegRadweg Rückbau / AbbruchHHaltestelleH Schottergleis Strassenbahn/BusGrundstückszufahrten PflastergleisDrittplanung Standort FL-MastBaumbestandBodenmarkierung VZ 151 Fahrradstellplatz Anhebung Fahrbahn Standort SignalmastRodung Baumbestand Standort Haltestellen-beleuchtung (HEAG) Gepflasterter BÜMaßnahme Erschütterungsschutz +20cmAbrückmaßHaltestellenbereichStandort Signalmast, vorübergehendStandort städtische Beleuchtung(nachrichtliche Darstellung)Verteilerkasten EEASteuerschrank Schmieranlage(Drittplanung)SteuergerätSignalisierungRückleiterschrank EEA Lageplan Oberflächen Blatt 5Verkehrsanlagen1:2502.1 DarmstadtSternenalleeMarienhöhe 07/22AGr/Buc07/22AGr/Buc07/22nt DatumZeichen Nr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 13 2Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.2 6761 56 Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin H EAG mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. 5523125 5523150 5523175 5523200 5523225 5523250 5523275 5523300 5523325 5523350 5523375 347507534751003475125347515034751753475200 5523325 5523300 5523275 5523250 5523225 5523200 5523175 5523150 5523125 5523100 5523075347512534751003475075347505034750253475000 02.09.2022 19.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Boschgez. Lübbegez. Krehbiehlgez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.202203.08.2022
anlage 7
5497 Zeichen
HP IV+ IV+IV+ III+ IV+ IV+ IV+ IV+ IV+ Achse 20 (Jeffersonstraße) 8990 HP 272829303132 Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze RQ 10-10 RQ 09-09 RQ 09-09RQ 08-08 RQ 08-08 Neubau Böschung RQ 10-10 RQ 11-11 RQ 11-11 0.594 m 26.126 m 3.093 m5.500 %0.016 m200.000 m169.828 m0+479.8293.093 m5.500 % 26.001 mf = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 169.998 mkm = 0+482.921 26.000 m 0.594 m5.500 %f = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 171.404 mkm = 0+508.922 170.514 m 5.500 % 36.330 m6.000 %f = 0.000 mH = 150.000 mhTS = 171.437 mkm = 0+509.516 36.330 m6.000 % 30.832 m8.000 %f = 0.007 mH = 150.000 mhTS = 173.617 mkm = 0+545.846 30.832 m8.000 % 66.320 m5.650 % f = 0.017 mH = 250.000 mhTS = 176.083 mkm = 0+576.678 66.320 m5.650 %32.556 m3.300 % f = 0.017 mH = 250.000 mhTS = 179.830 mkm = 0+642.998 32.556 m3.300 %48.906 m2.000 %f = 0.005 mH = 250.000 mhTS = 180.905 mkm = 0+675.555 48.906 m2.000 % 26.126 m0.500 %f = 0.007 mH = 250.000 mhTS = 181.883 mkm = 0+724.460 0.500 %32.977 m12.000 % f = 0.248 mH = 150.000 mhTS = 182.014 mkm = 0+750.586 32.977 m12.000 %10.448 m12.500 % H = hTS = km = 0+783.563 11.610 m0.850 %13.041 m4.250 %f = 0.016 mH = 50.000 mhTS = 171.069 mkm = 0+005.159 13.041 m4.250 %1.243 m0.840 %f = 0.007 mH = 50.000 mhTS = km = 0+018.200 1.243 m0.840 %26.000 mf = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 170.504 mkm = 0+019.443 26.000 m2.502 m2.605 %f = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 170.993 mkm = 0+045.441 2.502 m2.605 %28.834 m4.000 %f = 0.027 mH = 50.000 mhTS = 171.058 mkm = 0+047.94328.834 m4.000 % f = 0.058 mH = 200.000 mhTS = km = Zwangspunkt-gradienteKVP Zwangspunkt-gradienteKVP R = 130+000.000 R = 130+040.841R = 13 R = 13 Achse A600E 0+495.944R = ∞ R = ∞ R = ∞ R = 190 0+524.510R = 190 0+566.895 R = ∞ R = ∞ R = 90 0+585.970R = ∞ R = ∞0+680.405 0+739.546R = ∞R = 10 0+753.605R = 10R = ∞ R = ∞ R = ∞0+000.000 0+013.545R = 150R = 1500+016.539R = ∞ 0+032.442R = ∞R = ∞ R = ∞R = 530+052.112R = 530+061.120R = ∞ Zwangspunkt-gradienteKVP Zwangspunkt-gradienteKVP WW W TB +0 RB +4 RB +6 TB +0 HB +15 HB +15 RB +6 HB +15 HB +15 HB +15HB +15HB +15 HB +15HB +15 HB +15 HB +15 HB +15HB +15 HB +15TB +0TB +6 HB +15 HB +15 HB +15 TB +6 TB +6 HB +15 RB +4RB +6 TB +0 RB +4 RB +4 RB +6 RB +6 RB +4 TB +6 TB +0 TB +0 TB +0 HB +15 HB +15 HB +15 HB +15 HB +15 HB +15 TB +6 TB +6 HB +15 TB +0HB +15HB +15 TB +6 TB +6 TB +0 TB +6 TB +6 TB +6 TB +6HB +15 HB +15TB +6 HB +3 TB +6 TB +6HB +15 HB +15 HB +15 HB +15 TB +6 HB +15 R = 10 R = 4,5R = 16 R = 10 R = 10R = 12 +6+1+6 +6+1+1 +6 +6 +1+1+6 +6+1+6 +1 +6 +1 +6+1 +1 +6+1+6+1 RB +1RB +1 +1+1 M119M117M115M113M111 G WA E2 WA E3 V1 V1 V2 G2Anschluss an Blatt 7 Anschluss an Blatt 5 7.9976 W S S S S WWW W WWW W S W 2.502.00 6.70 1.505.50 Anpassung BestandsböschungNeubau Böschung 2,5%2,5% 2,5%2,5%2,5% 2,5% 0,5% 2,5% 0% 2,5% 2,5% 2,5% 2.008.002.007.002.504.422.26 7.002.50 2.59 3.754.00 4.003.75 2.125.502.50 134065 6.042.521.754.901.75 2.0180505.702.00 2.002.505.50508021 1.754.501.754.292.50 1.5130 2,5% 2,5% 4,5% 3,3% 2,5% 4,5% 3,3% 2,5%2,5% 2,5% 2,5% 2,5% 2,5% 2,5% 2,5%3,3% 2,5%2,5% 0% 0% 2,5% 2,5% 1,5%1,5% 2,5% 5,5% 5,5% Legende Planung DammEinschnittParkplatzGrünfläche/ Rasengitter Fahrbahn / halbstarre DeckeMulde / Versickerungsbecken StützwandGrunderwerb erforderlichB-Plan VerkehrskorridorB-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlichB-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich Fremdplanung (nachrichtlich) AsphaltgleisGrüngleisBahnsteigGehwegGeh-/RadwegRadweg Rückbau / AbbruchHHaltestelleH Schottergleis Strassenbahn/BusGrundstückszufahrten PflastergleisDrittplanung Standort FL-MastBaumbestandBodenmarkierung VZ 151 Fahrradstellplatz Anhebung Fahrbahn Standort SignalmastRodung Baumbestand Standort Haltestellen-beleuchtung (HEAG) Gepflasterter BÜMaßnahme Erschütterungsschutz +20cmAbrückmaßHaltestellenbereichStandort Signalmast, vorübergehendStandort städtische Beleuchtung(nachrichtliche Darstellung)Verteilerkasten EEASteuerschrank Schmieranlage(Drittplanung)SteuergerätSignalisierungRückleiterschrank EEA DatumZeichen Nr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 13 2Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.2 6761 56 Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin H EAG mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Lageplan Oberflächen Blatt 6Verkehrsanlagen1:2502.1 DarmstadtCooperstraße Ost / Alte Bogenschneise 07/22AGr/Buc07/22AGr/Buc07/22nt 552302555230505523075552310055231255523150 3475050 3475075 3475100 3475125 3475150 3475175 3475200 3475225552315055231255523100552307555230505523025 3475225 3475200 3475175 3475150 3475125 3475100 3475075 3475050 02.09.202219.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Bosch gez. Lübbegez. Krehbiehlgez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.202203.08.2022
anlage 9
4659 Zeichen
III+ III+ III+ III+ RQ 13-13 RQ 14-14 RQ 14-14 RQ 13-13 RQ 15-15 RQ 15-15 vZv 113-9000 25-1:2.6615 25-1:2.6615 25-1:2.661525-1:2.6615 vZv 113-9000 BankBankVitrine Bank 6.490 m0.000%72.642 m2.500 %f = 0.012 mH = 150.000 mhTS = 147.020 mkm = 0+006.725 72.642 m2.500 %91.132 m4.500 % f = 0.007 mH = 150.000 mhTS = 148.836 mkm = 0+079.367 91.132 m4.500 %22.169 m4.800 % f = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 152.937 mkm = 0+170.499 22.169 m4.800 %79.076 m4.877 % f = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 154.001 mkm = 0+192.669 79.076 m4.877 %22.581 m4.800 % f = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 157.858 mkm = 0+271.74422.581 m4.800 % RQ 17-17 BankBankVitrine Bank RQ 17-17 RQ 16-16 BUSBUS BUS Vorhaltung Fläche fürGleisunterwerk HCooperstraße CooperstraßeHaltestellenabstände: R = ∞ <-- Lincoln-Siedlung ca. 545 m --> Marienhöhe ca. 420 m 0+044.376 0-000.00 R = ∞ R = 150 R = 160 R = 1600+076.150 0+160.907R = 150 R = 300 R = ∞ R = ∞0+198.494 R = 3000+266.013R = ∞ 1,2 1,3 erforderlicher Grunderwerb/Flächeninanspruchnahmebis ca. 8092 m² +0cm+0cm +1cm +0cm +2cm +0cm+1cm+1cm+8cm+2cm +0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+1cm+2cm +0cm +0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+1cm+3cm+6cm +0cm +2cm +0cm+1cm W308 W810 W809 W807W808 W307 Krzg. 38 Krzg. 39 Krzg. 37 BÜ 3 BÜ 4 BÜ 5 SS S SSSS SS SS SSSSSSS S S S HB +15TB + 0 TB +0 HB +15 Betonpflaster, 1-reihig HB +15 HB +15 HB +15TB + 0 TB + 0 TB + 0TB + 6 Betonpflaster, 1-reihigTB +0HB +15 TB +0 TB +6HB +15TB +0 TB +6 TB +0HB +15 HB +15TB +0TB +0, TrennstreifenTB + 6 TB + 6TB + 6 TB + 6 HB +15 TB +6TB +0, Trennstreifen HB +15 HB +15 TB + 0 Betonpflaster, 1-reihig TB +0TB + 6 TB + 6 RB +4 KS + 18 R = 4 R = 12 R = 4 HB +7 HB +7HB +15 HB +15 RB +4 TB + 0, Trennstreifen TB +0 TB + 0, TrennstreifenTB + 6 RB +1 RB +1 RB +1 RB +1 M152 M151 M143M147M145M141 M140M138 M136M154 M165M166 M164 M148 M161M162 M160 M153 M149 WA D1 Anschluss an Blatt 9 Anschluss an Blatt 7 1 1.25 SSS S SSS S SSSS SSS SS SSSSSSS S S S 2.353.003.002.502.00506.50502.0040803.17 2,5%2,5% 2,5% 2.89802.0040506.50 2.00502.503.003.002.35702.68 1.251.16 11.77 1.202.133.003.501.25 3.001.25701.97 3.253.253.50 3.002.643.503.56 2,5%2,5% 2,5% 0%2.5028403.253.00 2.002.501.503.25 10.004.00 2.00 2.00 2.502.50 3.50 2.502.50 2.502.502.50 2.50 2.05 1.801.83 Lageplan Oberflächen Blatt 8Verkehrsanlage1:2502.1DarmstadtCooperstraße WestCooperstraße 07/22Buc/AGr07/22Buc/AGr07/22nt Legende Planung DammEinschnittParkplatzGrünfläche/ Rasengitter Fahrbahn / halbstarre DeckeMulde / Versickerungsbecken StützwandGrunderwerb erforderlichB-Plan VerkehrskorridorB-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlichB-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich Fremdplanung (nachrichtlich) AsphaltgleisGrüngleisBahnsteigGehwegGeh-/RadwegRadweg Rückbau / AbbruchHHaltestelleH Schottergleis Strassenbahn/BusGrundstückszufahrten PflastergleisDrittplanung Standort FL-MastBaumbestandBodenmarkierung VZ 151 Fahrradstellplatz Anhebung Fahrbahn Standort SignalmastRodung Baumbestand Standort Haltestellen-beleuchtung (HEAG) Gepflasterter BÜMaßnahme Erschütterungsschutz +20cmAbrückmaßHaltestellenbereichStandort Signalmast, vorübergehendStandort städtische Beleuchtung(nachrichtliche Darstellung)Verteilerkasten EEASteuerschrank Schmieranlage(Drittplanung)SteuergerätSignalisierungRückleiterschrank EEA DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin HEA G mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. 3474600347462534746503474675347470034747253474750347477534748003474825 5523200 5523175 5523150 5523125 5523100 34748753474850347482534748003474775347475034747253474700347467534746505522975 5523000 5523025 5523050 5523075 5523100 02.09.2022 19.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Bosch gez. Lübbe gez. Krehbiehl gez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.2022 03.08.2022
anlage 12
3683 Zeichen
UMTKFMHSUS TW Tiefenlage Bestand tlw. unbekannt! 2.5% 2.5%2.5% Oberbau FahrbahnAsphaltdeckeAsphalttragschicht4,0 cm10,0 cmGesamtdicke Fahrbahn65,0 cm45 MN/m²150 MN/m²RichtungBessungenRichtungLudwigshöhviertel Katastergrenze / Anschluss an Bestand Regelquerschnitt 02LudwigshöhstraßeHaltestelle Lichtenbergschule29,924,00 4,00 6,50 3,70 3.00 3,70 4,503,253,251,254,001,25FahrbahnFahrbahnStraßenbündiger BahnkörperHaltestelleGehweg HaltestelleGehweg Gesamtdicke Gehweg40,0 cm4,0 cm8,0 cmOberbau GehwegPflasterbettBetonpflasterstein80 MN/m² Aufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 128,0 cmSchottertragschicht 0/3245 MN/m² Kasseler SonderbordKasseler Sonderbord Oberbau HaltestelleBetonpflastersteinPflasterbett8,0 cm4,0 cmGesamtdicke Haltestelle40,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 1 45 MN/m²80 MN/m²Schottertragschicht28,0 cm 62.5% 60° 60° Halbstarre DeckeAsphalttragschicht4,0 cm15,0 cm15,0 cm Gesamtdicke Bahnkörper≥ 69,0 cm60 MN/m²100 MN/m² Oberbau BahnkörperEingedeckte feste Fahrbahn Schottertragschicht 0/45≥ 35,0 cmBodenaustausch20,0 cm Betonschwellen mitbetonierten Schwellenfächernund Rillenschiene 60R2 Aufbau gem. VDV 600 mitBezug auf RStO 12 Entwässerungsrinne 2x Verstärkungsleitung EntwässerungsrinneTB 10x30 Schottertragschicht 0/4551,0 cm 50Grünfläche mit vorh. BaumZweirichtungsradweg/ Stichstraße MG 180 PERC(Planung)VW1 315 PERC(Planung)1,40MSFMBel.NS 9060 9060 MSFMBel.NS MischwasserkanalDN500 18 - 20 m Kronenhöhe 14 m Kronendurchmesser ca. 100 cm Stammdurchmesser 1820 1820 4040 35 35 0,55BLNSUSNG 2.5%2.5%2.5%2.5% Aufbau gem. RStO 12,Tafel 1, Zeile 3, Bk1,0 100 MN/m²60 MN/m²1:401:401:401:40Füllboden Füllboden Bestandsgeländeoberkante Aussparung(alle 10m)1:1,5 Stützbereichgem Ril 8361:1,5 Stützbereichgem Ril 836 C20/25C20/25C20/25 Umgrenzung des lichten Raumes einschl. Sicherheitsabstand GeotextilMischwasserkanalStillegung NahwärmeDN 125NahwärmeDN 1250,450,55 Es sind nicht alleHaltestellenaustattungs-elemente im Querschnittdargestellt 1:1.5 1:1.5TB 10x30TB 10x302.5%C20/25C20/25 Masttyp gemäß entsprechenderTypzustimmung HEAG.Masttyp gemäß entsprechenderTypzustimmung HEAG. 9.208.00 Rohrgründung Rohrgründung Elemente der Fahrleitungsanlage(Seile, Ausleger und Einzelbauteile)sind konzeptionell und skizzenhaftdargestellt Leitungsdarstellung:Abstimmungsergebnis Leitungskoordinierung Stand 07/22 DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin HE AG mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Regelquerschnitt 02Ludwigshöhstraße 07/22 1:506DarmstadtLudwigshöhstraßeLichtenbergschule 07/22Buc/Gie02/22AGr/GBunt Haltestelle Lichtenbergschule 02.09.2022 19.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Bosch gez. Lübbe gez. Krehbiehl gez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.2022 03.08.2022
anlage 11
4683 Zeichen
Planstraße A Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze RQ 15-15 RQ 15-15 vZv 113-9000 25-1:2.661525-1:2.6615 25-1:2.661525-1:2.6615 vZv 113-9000 BankBankVitrineBank 6.490 m0.000 % f = 0.007 mH = 150.000 mhTS = 147.020 mkm = 0+000.235 6.490 m0.000%72.642 m2.500 % f = 0.012 mH = 150.000 mhTS = 147.020 mkm = 0+006.725 72.642 m2.500 %91.132 m4.500 % f = 0.007 mH = 150.000 mhTS = 148.836 mkm = 0+079.367 RQ 17-17 BankBankVitrineBank RQ 17-17 RQ 16-16RQ 16-16 BUSBUS BankBankBank Vitrine BankBankBankVitrine BUS Vorhaltung Fläche fürGleisunterwerk HCooperstraße CooperstraßeHaltestellenabstände: R = ∞ <-- Lincoln-Siedlung ca. 545 m --> Marienhöhe ca. 420 m 0+044.376 0-000.00 R = ∞ R = 150 R = 160 R = 1600+076.150 erforderlicher Grunderwerb/Flächeninanspruchnahmebis ca. 8092 m² +0cm+0cm +1cm +0cm +2cm +0cm+1cm+1cm +0cm+1cm +0cm +1cm +8cm+2cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+1cm+2cm +0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+1cm+3cm+6cm +1cm +0cm+0cm+0cm+0cm+2cm +0cm+0cm +0cm+0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +0cm +0cm+0cm +2cm +5cm +2cm+0cm+2cm +0cm +1cm +1cm W308 W810W809 W807 W808 W307 Krzg. 38Krzg. 39 Krzg. 37 Achse A500E BÜ 2 BÜ 1 BÜ 3 BÜ 4 BÜ 5 S S S S S SSSSSS SS SSSS SSS SS S S SS S WWWWW HB +15 TB + 0 TB +0 HB +15Betonpflaster, 1-reihig HB +15 HB +15 HB +15TB + 0 TB + 0 TB + 0TB + 6 TB + 0TB + 6 Betonpflaster, 1-reihigHB +15TB +0HB +15 TB +6HB +15TB +0 TB +6 HB +15TB +0TB +0, TrennstreifenTB + 6 TB + 6 HB +15HB +15 TB + 0 Betonpflaster, 1-reihig HB +15 Betonpflaster, 1-reihigTB + 6 TB + 6 RB +4 KS + 18 R = 4 R = 12 R = 4 R = 15 RB +4 TB + 0, Trennstreifen TB +0 TB + 0, TrennstreifenTB + 6 RB +1 RB +1 RB +1 RB +1 M152 M151 M172 M154 M156 M171 M170 M165M166 M164 M168 M148 M161M162 M160 M158 M153 M149 Anschluss an Blatt 8 1.25 GGGGGG GWWW WWW S S SS S SS S S SS S SSSSSS S SS SS SS SSSS S SSS SS S S SSS SS S S WWG WWW 2,5%2,5% 2,5%1.251.1611.771.202.133.003.501.253.001.25701.97 54503.502.503.001.251.253.0035 3.253.253.50 3.002.643.503.56 2,5% 2,5% 2,5% 0% 2.5028403.253.002.002.501.503.25 10.00 4.00 2.00 2.00 2.502.50 3.50 2.502.50 2.502.502.50 2.50 3.003.003.000.5 2.05 1.801.83 Legende Planung DammEinschnittParkplatzGrünfläche/ Rasengitter Fahrbahn / halbstarre DeckeMulde / Versickerungsbecken StützwandGrunderwerb erforderlichB-Plan VerkehrskorridorB-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlichB-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich Fremdplanung (nachrichtlich) AsphaltgleisGrüngleisBahnsteigGehwegGeh-/RadwegRadweg Rückbau / AbbruchHHaltestelleH Schottergleis Strassenbahn/BusGrundstückszufahrten PflastergleisDrittplanung Standort FL-MastBaumbestandBodenmarkierung VZ 151 Fahrradstellplatz Anhebung Fahrbahn Standort SignalmastRodung Baumbestand Standort Haltestellen-beleuchtung (HEAG) Gepflasterter BÜMaßnahme Erschütterungsschutz +20cmAbrückmaßHaltestellenbereichStandort Signalmast, vorübergehendStandort städtische Beleuchtung(nachrichtliche Darstellung)Verteilerkasten EEASteuerschrank Schmieranlage(Drittplanung)SteuergerätSignalisierungRückleiterschrank EEA DatumZeichen Nr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 13 2Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.2 6761 56 Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin HEA G mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Lageplan Oberflächen Blatt 9Verkehrsanlagen (Planstr. A)1:2502.1 DarmstadtHeidelberger Straße / CooperstraßeCooperstraße 07/22Buc/Gie07/22Buc/Gie07/22nt 5523175 5523150 5523125 5523100 5523075 5523050 5523025 5523000 5522975 5522950 5522925 5522900 5522875 347470034746753474650347462534746003474575 5522875 5522900 5522925 5522950 5522975 5523000 5523025 5523050 5523075 5523100 5523125 5523150 5523175 3474575 3474600 3474625 3474650 3474675 3474700 02.09.202219.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Bosch gez. Lübbe gez. Krehbiehl gez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.202203.08.2022
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2953 Zeichen
0.0% Gesamtdicke Gehweg40,0 cm4,0 cm8,0 cmOberbau GehwegPflasterbettBetonpflasterstein80 MN/m²45 MN/m²Aufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 128,0 cmSchottertragschicht 0/32 TB 10x30 B-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Straßenbahnkorridor TB 10x30 1:1.81:1.5 Regelquerschnitt 11CooperstraßeKreisverkehr 6HB 15x30 9,372,59 4,42 2,36Besonderer Bahnkörper1,512,50GehwegGrünfläche Mulde 60° Vegetationsschicht≥ 19,0 cm≥ 25,0 cm Gesamtdicke Bahnkörper≥ 91,5 cm60 MN/m²Schottertragschicht 0/45≥ 35,0 cmBodenaustausch20,0 cm15 DIN EN 50122-1 Mindestabstand zuberührbaren Teilen der OL: 3,00 m3,94 beispielhafte Fundamentdarstellung 14 7030 70 70 10 cmOberbodenandeckung10 cmOberbodenandeckung SicherheitsraumSicherheitsraum Oberbau BahnkörperGrüngleis mit fester FahrbahnBetontragplatte mitVignolschiene 49E1mit Leitschiene Füllboden Bestandsgeländeoberkante C20/25 C20/25C20/25 50Rigole 50/50 mitFilterkiesRigole 50/50 mitFilterkies Umgrenzung des lichten Raumes einschl. Sicherheitsabstand Geotextil1:201:201:201:20100 MN/m²60 MN/m² MaßnahmeErschütterungsschutz,symbolische Darstellung TK 9060Trassen-korridore-netz 10,0 cm100 MN/m²HGTUnterschottermatte2,5 cm Mastdarstellung in Flucht RichtungBessungenRichtungHeidelberger Str. 5.85 Rohrgründung Masttyp gemäß entsprechenderTypzustimmung HEAG.Elemente der Fahrleitungsanlage(Seile, Ausleger und Einzelbauteile)sind konzeptionell und skizzenhaftdargestellt Entwässerungund Hinterfüllungnach RiZ Was 7 Leitungsdarstellung:Abstimmungsergebnis Leitungskoordinierung Stand 07/22 Herstellung der Entgleisungssicherheit durch Schutzschiene oderRilllenschiene möglich. Darstellung hier: Schutzschiene DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin H EAG mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Regelquerschnitt 11Cooperstraße 07/22 1:506DarmstadtCooperstraße- 07/22Buc/Gie02/22AGr/GBunt Kreisverkehr 02.09.2022 19.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Bosch gez. Lübbe gez. Krehbiehl gez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.2022 03.08.2022
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- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
21.09.2022
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Amt: Mobilitätsamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
III 66 67
IV
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2022/0274
Magistratsbeschluss -Nr.
342
Internetfähig
Produkt-Nr.: 538020, 541010, 547020
Kostenstelle: 066-040-1000; 066-140-1000
Investitionsnummer: 12066-6106
(Verlängerung Straßenbahnlinie 3)
20066-6019 (Ludwigshöhstraße)
15066-6510 (Ausbau Cooperstraße)
20066-6190 (Entwässerungstechn.
Erschließung Konversion LHV)
Kostenträger: 5470-21; 5410-11; 5380-21 Sachkonto: 0960010, 095201 0
Betreff: Verkehrsrechtliche Anbindung des Ludwigshöhviertels:
Durchbindung der Straßenbahntrasse bis zur Heidelberger Straße;
Umgestaltung der Ludwigshöhstraße;
Umgestaltung und Verlegung der Cooperstraße
Vorlage vom: 09.09.2022
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Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat stimmt der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die Planung „Anbindung
Ludwigshöhviertel“ zu.
2. Der Magistrat stimmt der Weiterführung der Planung ab Leistungsphase 5 parallel zum
Planfeststellungsverfahren zu.
3. Der Magistrat stimmt der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens zu.
4. Der Magistrat stimmt den Baunebenkosten gemäß Anlage 23 zu.
Die zur Finanzierung der Baunebenkosten ab Leistungsphase 5 notwendigen Mittel werden
auf den Investitionsnummern 12066-6106 – Verlängerung Straßenbahnlinie 3, 15066-6510
– Ausbau Cooperstraße und 20066-6019 – Ludwigshöhstr. Anbindung Ludwigshöhviertel,
Kostenstelle 066-040-1000 in den Jahren 2023 bis 2027 im Rahmen der
Haushaltsberatungen 2023 eingeplant.
Die Baunebenkosten werden anhand eines festgelegten Kostenteilungsschlüssels auf die
drei Investitionsnummern verrechnet. Die Baunebenkosten für den Kanalbau werden über
die Investitionsnummer 20066-6190 – Entwässerungstechnische Erschließung Konversion
Ludwigshöhviertel, Kostenstelle 066-140-1000, finanziert.
5. Der Magistrat stimmt den Herstellungskosten gemäß datenschutzrelevanter Anlage 24 und
der baulichen Umsetzung der Gesamtmaßnahme zu. Die entsprechend benötigten
Haushaltsmittel ab dem Haushaltsjahr 2024 werden im Rahmen der Haushaltsberatungen
2023 eingeplant. Die Herstellkosten für den Kanalbau werden über die Investitionsnummer
20066-6190 – Entwässerungstechn. Erschließung Konversion LHV, Kostenstelle 066-140-
1000, finanziert.
6. Der Magistrat stimmt dem Abschließen eines Bau- und Finanzierungsvertrages zwischen der
Wissenschaftsstadt Darmstadt und der HEAG mobilo GmbH zu.
7. Der Magistrat stimmt der Fällung von insgesamt 43 der 139 betrachteten Bäume zu.
8. Der Magistrat stimmt der Rodung von insgesamt ca. 8.000 m² gewidmeter Waldfläche zu.
9. Der Magistrat stimmt der Verkehrsanlagenplanung (ab Leistungsphase 3 und folgende) und
der baulichen Umsetzung für den Lückenschluss zwischen der Paul-Wagner-Straße und der
Haltestelle Ludwigshöhstraße zu, die in die Gesamtmaßnahme integriert wird.
- 4 -
Anlagen: Anlage-1_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Übersicht
Anlage-2_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 1
Anlage-3_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 2
Anlage-4_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 3
Anlage-5_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 4
Anlage-6_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 5
Anlage-7_Lageplan Oberflächen Verkehr sanlagen Blatt 6
Anlage-8_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 7
Anlage-9_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 8
Anlage-10_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 9
Anlage-11_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt - Planstraße A
Anlage-12_Regelquerschnitt Ludwigshöhstraße Haltestelle Lichtenbergschule
Anlage-13_Regelquerschnitt Karl -Plagge-Platz Haltestelle Ludwigshöhviertel
Anlage-14_Regelquerschnitt Sternenallee
Anlage-15_Regelquerschnitt Sternenallee Haltestelle Marienhöhe
Anlage-16_Regelquerschnitt Cooperstraße Kreisverkehr
Anlage-17_Regelquerschnitt Heidelbergerstraße Haltestelle Cooperstraße
Anlage-18_Übersichtsplan -Baumerhalt
Anlage-19_Tabelle der untersuchten Einzelbäume
Anlage-20_Baumgutachten_Leitsch
Anlage-21_Verpflanzbarkeitsgutachten_Leitsch
Anlage-22_Ergebnisgutachten_Wurzelsuchgrabung_Leitsch
Anlage-23_Baunebenkosten Gesamtprojekt (Datenschutzrelevante Anlage)
Anlage-24_Herstellungskosten Gesamtprojekt (Datenschutzrelevante Anlage)
Die Anlagen 1 bis 17 stehen w egen ihrer Größe lediglich digital zur Verfügung und zu
den Sitzungsterminen in Originalgröße einsehbar (Aktenordner). Die Anlagen 18 bis 22
stehen wegen ihres Gesamtumfanges lediglich digital zur Verfügung und sind zu den
Sitzungsterminen einsehbar (Akten ordner).
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 28.09.2022
Der Vorlage wird zugestimmt.
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Begründung zur Magistratsvorlage vom 09.09.2022
1. Veranlassung und Darstellung des Vorhabens
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt plant im Süden des Stadtgebiets im Bereich der ehemals
militärisch genutzten Flächen der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung ein
neues Wohnquartier, das Ludwigshöhviertel (LHV). Im rund 34 ha großen Areal zwischen den
Stadtteilen Bessungen und Eberstadt sollen zukünftig etwa 1.400 Wohneinheiten für gut 3.00 0
Einwohner entstehen.
Die Anbindung des Ludwigshöhviertels soll das neue Quartier im Süden von Bessungen optimal
mit der Verkehrsinfrastruktur Darmstadts verbinden und speziell die Verkehrsmittel des
Umweltverbunds fördern (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr). Die Planungen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt und der HEAG mobilo für die Anbindung des Ludwigshöhviertels sollen das
gewährleisten.
Ein wesentliches Element, mit dem auf die Verkehrswende hingearbeitet wird, ist die
Durchbindung der Straßenbahn von der heutigen Endhaltestelle „Lichtenbergschule“ durch das
Ludwigshöhviertel bis zur Heidelberger Straße. Durch diese neue Verbindung zwischen den
wichtigen Bestandstrassen der Straßenbahnlinien 1, 6, 7, 8 entlang der Heidelberger Straße
und der heutigen Straßenbahnlinie 3 ergeben sich neue Linienoptionen. Ziel ist es mit dieser
Infrastrukturplanung nicht nur ein Höchstmaß an Flexibilität für die Linienkonzepte zur
Anbindung des Ludwigshöhviertels zu bekommen, sondern auch für zukünftige neue Verkehrs -
und Linienkonzepte vorbereitet zu sein sowie bei Störungen im Betrieb flexibler reagieren zu
können (Umleitungen, Wendemöglichkeit mit Anschlusspunkt für Schienenersatzverkehr). Die
Entwicklung konkreter Linienkonzepte ist nicht Teil dieses Projekts.
Die verkehrliche Anbindung des LHV aus Richtung Norden wird sowohl für den MIV als auch für
den ÖPNV von der Ludwigshöhstraße erfolgen. Diese nördliche MIV Anbindung des Quartiers
ist gemäß Bebauungsplan S26 vorgegeben.
Innerhalb des Quartiers verläuft die ÖPNV-Achse am Westrand des Quartiersplatzes (Karl-
Plagge-Platz) sowie entlang der Promenade, zukünftig Sternenallee, welche zugleich als Haupt -
Fuß- und Radverkehrsverbindung dient. Der Zwei-Richtungs-Radweg über die Sternenallee (Teil
des Schnittstellenprojekts „Quartiersentwicklung und innere Erschließung LHV“) stellt eine
neue attraktive Verbindung zwischen den Stadtteilen Eberstadt und Bessungen dar und ist
nicht Teil dieser Maßnahme. Die Quartierstraßen werden als verkehrsberuhigte Bereiche
angeordnet.
Aus Richtung Südwesten erfolgt die MIV- und ÖPNV-Anbindung LHV von der Heidelberger
Straße über die bzw. entlang der Cooperstraße. Die Cooperstraße führt heute von der
Heidelberger Straße kommend zwischen der ehemaligen Cambrai-Fritsch-Kaserne und der
Jefferson-Siedlung bis zum Anschluss an die Alte Bogenschneise, die durch den angrenzenden
Wald auf die Marienhöhe führt. Die westliche Cooperstraße bis zur Heinrich-Delp-Straße wird
um ca. 30 m Richtung Süden verlegt, um dadurch einen leistungsfähigen Knotenpunkt mit der
Heidelberger Straße und der zukünftigen Planstraße A zu bilden. Eine Anbindung in bzw. aus
Richtung Süden über die Heinrich-Delp-Straße ist nur für den Fuß- und Radverkehr vorgesehen.
Die angrenzenden Hauptverkehrsstraßen sind im Norden die Landskronstraße und im Westen
die Heidelberger Straße. Das LHV wird, wie auch schon die Lincoln-Siedlung, als autoarmes
Quartier umgesetzt. Das Konzept zeichnet sich durch einen verminderten Stellplatzschlüssel
und die Schaffung von nachhaltigen Mobilitätsangeboten aus.
- 6 -
Die Planungen zum Projekt „Anbindung Ludwigshöhviertel“ sehen vor, die bestehende
Straßenbahntrasse zweigleisig von der derzeitigen Endhaltestelle Lichtenbergschule in der
Ludwigshöhstraße über den neuen Quartiersplatz, die Promenade und parallel zur
Cooperstraße bis zur Bestandsanbindung in der Heidelberger Straße durchzubinden. Die
Gesamtlänge der neuen Straßenbahnstrecke misst ca. 1,6 km je Fahrtrichtung. Die bestehende
Wendeschleife an der heutigen Endhaltestelle „Lichtenbergschule“ wird für den An schluss von
Schienenersatzverkehr durch eine zweigleisige, auch von Bussen benutzbare Wendeanlage
ersetzt.
Weiterer Bestandteil der Gesamtmaßnahme ist die Umgestaltung des Straßenquerschnitts der
Ludwigshöhstraße zwischen Paul-Wagner-Straße und „Torhäuschen“ Ludwigshöhviertel sowie
der Umbau der Cooperstraße zwischen „Heidelberger Straße“ und „Alte Bogenschneise“.
Eine Abstimmung mit allen Schnittstellenprojekten, unter anderem die Quartiersentwicklung,
die innere Erschließung LHV und der Planstraße A, hat projektbegleitend zu jeder Zeit
stattgefunden. Dies bleibt auch in den weiteren Planungsschritten bestehen.
2. Beschreibung der Planung
Die gesamte Planung ist dem Übersichtlageplan in Anlage 1 zu entnehmen. Die Anlage 2 bis
11 zeigt detailliert abschnittsweise die Lagepläne Oberflächen Verkehrsanlagen. Ausgewählte,
repräsentative Regelquerschnitte für die jeweiligen Streckenabschnitte sind in den Anlagen 12
bis 17 dargestellt.
Ludwigshöhstraße
In der Ludwigshöhstraße beginnt die Straßenplanung auf Höhe der Paul-Wagner-Straße. Die
Planung der Straßenbahngleise schließt direkt an die planfestgestellte Planung des
barrierefreien Ausbaus der Haltestelle „Ludwigshöhstraße“ an. Die Länge des Abschnitt es bis
zum Ludwigshöhviertel (LHV) beträgt ungefähr 510 m. Die Ludwigshöhstraße wird mit einer
Geschwindigkeit von 30 km/h bemessen.
Der Zwischenbereich der Straßenplanung zwischen der neuen Haltestelle „Ludwigshöhstraße“
und dem jetzigen Ausbauende an der Paul-Wagner-Straße soll in Zukunft planerisch
mitbetrachtet und ausgebaut werden.
Der Querschnitt der Ludwigshöhstraße südlich der Paul-Wagner-Straße wird komplett neu
geplant. Um die Baumreihe auf der östlichen Straßenseite möglichst zu erhalten, ist eine
zweigleisige, straßenbündige Führung der Straßenbahn geplant. Angeordnet werden von
Westen nach Osten ein 3 m breiter Gehweg, ein 3 m breiter Zwei-Richtungs-Radweg, ein 1,45
m breiter Grünstreifen, eine 6,50 m breite Kfz-Fahrbahn in zwei Fahrtrichtungen inklusive
Straßenbahngleisen, ein 5 m breiter Grünstreifen mit Bestandsbäumen und ein 3 m breiter
Gehweg.
Der Zwei-Richtungs-Radweg endet im Norden an der Paul-Wagner-Straße. An dieser Stelle ist
ein signalisierter Überweg eingerichtet, um den nach Norden fahrenden Radverkehr auf die
östliche Straßenseite zu führen.
Die bestehende eingleisige Wendeschleife an der Akademie für Tonkunst wird abgebrochen und
durch eine zweigleisige Wendeanlage ersetzt. Diese ermöglicht sowohl von Norden als auch von
Süden kommend Wendefahrten für Straßenbahnen und für Busse des Schienenersatzverkehrs
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(SEV). Innerhalb der Wendeschleife werden drei teilbarrierefreie Haltepunkte für den SEV -
Betrieb vorgesehen. Die Wendeschleife wird im Regelbetrieb nicht durchfahren. Die Aus - und
Einfahrt der Straßenbahn in die Wendeanlage wird signaltechnisch geregelt.
Die im Bestand noch in der Wendeschleife befindliche Haltestelle „Lichtenbergschule“ soll als
Haltestelle in die Ludwigshöhstraße südlich der Wendeschleife verlegt und barrierefr ei mit
einer signalisierten Fußgängerquerungsmöglichkeit gestaltet werden. Als Folgemaßnahme dazu
ist es notwendig, die Lage des auf der westlichen Straßenseite geplanten Zwei-Richtungs-
Radwegs mit dem dortigen Gehweg zu tauschen. Durch den Erhalt eines für das Stadtbild
prägenden Baums muss der Zwei-Richtungs-Radweg sowohl über städtische als auch private
Grundstücke verschwenkt werden. Hierfür muss teilweise Grunderwerb von Privateigentümern
getätigt bzw. Pachtverträge angepasst werden.
An der nach Osten abzweigenden Einfahrt ins nördliche LHV (Granitstraße) muss der MIV die
Straßenbahngleise queren und die Ludwigshöhstraße wird ab diesem Punkt zur Anliegerstraße.
Dieser Knotenpunkt inkl. Fußgängerquerungsmöglichkeit wird signaltechnisch geregelt. Die
Fahrsignale für die Straßenbahn werden in die städtische Knotenpunktsignalisierung integriert.
Die Straßenbahn erhält südlich der letzten Grundstückseinfahrt der Ludwigshöhstraße einen
besonderen Bahnkörper mit Pflastereindeckung, der durch die denkmalgeschüt zten
Torhäuschen in das LHV führt. In diesem Bereich schließt der Zwei-Richtungs-Radweg an den
aus dem LHV führenden Zwei-Richtungs-Radweg an. Dieser verläuft westlich des westlichen
denkmalgeschützten Bestandsgebäudes am Karl-Plagge-Platz weiter. Die Gehwege schließen
außerhalb der beiden Torhäuschen an die Gehwege im LHV an.
Als Folgemaßnahme zum Gleisbau muss der Mischwasserkanal in der Ludwigshöhstraße
zwischen dem Karl-Plagge-Platz und der Paul-Wagner-Straße verlegt werden. Die Fahrleitung
wird mit Seitenmasten ausgeführt, die auf der östlichen Straßenseite im Grünstreifen und auf
der westlichen Straßenseite an den Grundstücksgrenzen positioniert werden. Die
Straßenbeleuchtung soll an die neue Fahrleitungsanlage integriert werden.
Ludwigshöhviertel
Für den Abschnitt Ludwigshöhviertel gilt der Bebauungsplan S26. Er beinhaltet bereits die
beiden denkmalgeschützten Torhäuschen. In ihm ist ein Korridor mit einer Breite von 7,60 bis
11,50 m für die Straßenbahnanlagen freigehalten. Innerhalb des Quartiers w erden Straßen und
Geh- bzw. Radwege im Schnittstellenprojekt der inneren Erschließung geplant.
Die Straßenbahngleise führen in eine neue Haltestelle „Ludwigshöhviertel“ auf der westlichen
Seite des Karl-Plagge-Platzes. Sie erhält aus stadtplanerischen und denkmalpflegerischen
Gründen Fahrgastunterstände analog den Sonderkonstruktionen an der Haltestelle „Schloss“ in
Darmstadt.
Eine MIV-Parallelmaßnahme des Projekts „Anbindung Ludwigshöhviertel“ findet am Karl-
Plagge-Platz statt. Der Bebauungsplan S26 sieht einen Straßenbahnkorridor zwischen den
beiden südwestlich gelegenen, denkmalgeschützten Mauern vor. Er schließt auf seiner
westlichen Seite eng an die bestehende Mauer an und wird in seiner kompletten Breite für die
Straßenbahntrasse inklusive Sicherheitsräume benötigt. Daher steht westlich der Gleistrasse
kein Platz für eine Führung des Fußverkehrs auf den Karl-Plagge-Platz zur Verfügung. Diese
Verbindung ist als Ergänzung zum Gehweg östlich der Gleise jedoch aufgrund der zentralen
Bedeutung des Platzes und für die Erreichbarkeit der Haltestelle notwendig. Daher soll die
westliche der beiden Mauern um ca. 1,50 m nach Westen versetzt werden. Der Gehweg parallel
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der Gleislage an dieser Stelle wird im Rahmen des Projekts der inneren Erschließung geplant
und gebaut.
Nach der Haltestelle führt die Trasse durch die Engstelle der südwestlichen Mauern aus dem
Karl-Plagge-Platz heraus. Sie kreuzt den Zwei-Richtungs-Radweg aus der inneren Erschließung
sowie die erforderliche Kfz-Zufahrt (Sonnenstraße) für das westliche denkmalgeschützte
Gebäude und wird dann zu einem besonderen Bahnkörper mit Rasengleis, der auf der
westlichen Seite der Sternenallee parallel zum Zwei-Richtungs-Radweg geführt wird. Die
Fahrleitung wird in diesem Bereich über Mittelmaste realisiert. Als Maßnahme außerhalb
dieses Projekts sollen beidseitig der Trasse Grünstreifen mit Baumreihen angelegt werden.
Entlang der Sternenallee werden mehrere signalisierte Querungsmöglichkeiten für Fuß - und
Radverkehr sowie eine Querungsstelle für den Kfz-Verkehr (Marsstraße) vorgesehen.
Am südlichen Ende der Sternenallee, kurz vor dem geplanten Kreisverkehr der Cooperstraße,
ist eine weitere neue Haltestelle geplant. Aufgrund der räumlichen Nähe wird sie „Marienhöhe“
genannt werden, während die aktuell so benannte Straßenbahnhaltestelle an der Heidelberger
Straße zukünftig in „Cooperstraße“ umbenannt wird.
Cooperstraße
Die Sternenallee mündet in einem Kreisverkehrsplatz mit der Cooperstraße und Heinrich -Delp-
Straße. Dieser soll vor allem für die Cooperstraße eine geschwindigkeitsreduzierende
Maßnahme darstellen. Im Bereich des Kreisverkehrs besteht ein Höhenversprung zwischen
Straßenbahntrasse und dem angrenzenden Fußweg der Cooperstraße. Er wird mit einer
Stützmauer abgefangen.
Die Heinrich-Delp-Straße wird lediglich als Anliegerstraße und anschließend als Fuß- und
Radverkehrsanbindung in Richtung Süden ausgebaut.
Der östliche Abschnitt der Cooperstraße erhält auf den ca. 130 m zwischen dem Kreisverkehr
bis zur nächsten Kurve markierte Radfahrstreifen mit einer Breite von 1,75 m. Im Bereich
dieses Abschnitts der Cooperstraße ist aufgrund eines Geländeeinschnitts eine Stützwand
südlich der Straße notwendig. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse ist ein 2,50 m breiter
Gehweg in diesem Bereich ausschließlich im Norden hinter dem vorhandenen Grünsteifen mit
Bäumen vorgesehen. Unmittelbar vor der Rechtskurve wird der Gehweg per Überweg von der
Nord- auf die Südseite gebracht. Im restlichen Streckenabschnitt können aufgrund des
geringen Querschnittes keine Radverkehrsanlagen vorgesehen werden.
Der westliche Abschnitt der Cooperstraße vom Kreisverkehrsplatz bis zur Heidelberger Straße
misst ungefähr 520 Meter. Der Straßenanschluss der Cooperstraße an die Heidelberger Straße
wird so verlegt, dass der heutige Versatz zu der gegenüberliegenden Franklinstraße bzw. der
noch neu zu bauenden Planstraße A südlich der Lincoln-Siedlung beseitigt wird und ein
übersichtlicher, leistungsfähigerer Knotenpunkt entsteht.
Die Cooperstraße wird mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h konzipiert.
Der Straßenquerschnitt soll durchgängig zweistreifig eine Breite von 6,50 m haben. Zu beiden
Seiten der Cooperstraße werden baulich getrennte Radwege von 2,00 m Breite und einem
Sicherheitstrennstreifen mit 0,50 m Breite eingerichtet, die zum Knotenpunkt Heidelberger
Straße hin zu Radfahrstreifen werden. Am Kreisverkehr an der Sternenallee beginnen bzw.
enden die Radwege. Neben dem nördlichen Radweg liegt außerdem ein Gehweg mit 2,50 m
Breite auf der gesamten Länge. Zu Beginn der Grundstücke des LHV beginnt auch auf der
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südlichen Straßenseite ein Gehweg (2,50m Breite), der mit einem Fußgängerüberweg
angeschlossen wird.
Die Straßenbahntrasse biegt nach der Ausfahrt aus der neuen Haltestelle „Marienhöhe“, die
parallel zur Sternenallee gebaut wird und am Kreisverkehr liegt, nach Westen ab und folgt
nördlich auf einem eigenen Bahnkörper dem Verlauf der geplanten Cooperstraße. Hier wird ein
Grüngleis vorgesehen. Die Längsneigung der Gleise von der Haltestelle „Marienhöhe“ bis zum
Gleisdreieck an der Heidelberger Straße beträgt durchgängig 4,8%. Der bestehende
Höhenunterschied am Kreisverkehrsplatz gleicht sich im weiteren Verlauf Richtung Westen
wieder an und Straßenbahntrasse und Cooperstraße liegen gemeinsam in einem abgeböschten
Geländeeinschnitt. Dabei liegt die Gleistrasse größtenteils in der Trasse der derzeitigen
Cooperstraße. Die Querung der Gleise zur Jupiterstraße wird mittels einer Signalanlage
technisch gesichert.
Als MIV-Parallelmaßnahme wird in der geplanten neuen Cooperstraße weiterhin ein neuer
Mischwasserkanal bis zur Lincoln-Siedlung gebaut, der einen vorhandenen,
sanierungsbedürftigen Kanal im Wald nördlich der Cooperstraße ersetzen soll. Die Planung und
Bauausführung soll zur Bündelung der Maßnahmen gemeinsam mit der Anbindung
Ludwigshöhviertel erfolgen. Zur Entwässerung der Cooperstraße wird auf ganzer Länge ein
Regenwasserkanal mit einer Rigole und einem Versickerungsbecken am Knotenpunkt
Heidelberger Straße im Bereich zwischen der Cooperstraße und der Straßenbahntrasse
angelegt.
Die Cooperstraße erhält eine separate Straßenbeleuchtung mit eigenen Mastleuchten.
Gleisdreieck Heidelberger Straße / Cooperstraße
Der Anschluss an die Bestandsgleise in der Heidelberger Straße wird über ein Gleisdreieck
ermöglicht. Um für alle Fahrbeziehungen einen Haltepunkt bieten zu können, werden südlich
des neuen Gleisdreiecks sowie parallel zur Cooperstraße, östlich des Gleisdreiecks jeweils zwei
gegenüberliegende Bahnsteige gebaut. Die Haltestelle wird aufgrund der neuen Haltestelle
„Marienhöhe“ in der Sternenallee in „Cooperstraße“ umbenannt.
Während die Gleistrasse im Abschnitt Cooperstraße noch unmittelbar neben dem Fußweg der
Cooperstraße verläuft, ist am Gleisdreieck ein größerer Abstand notwendig, um ÖPNV und MIV
am Knotenpunkt leistungsfähig abwickeln zu können. Dieser Raum wird unter anderem
genutzt, um ein Unterwerk für die Bahnstromversorgung zu platzieren, welches die
notwendigen zusätzlichen Einspeisepunkte für den Streckenabschnitt LHV zur Verfügung stellt.
Die signaltechnische Regelegung der Straßenbahn erfolgt durch Integration des ÖPNV in die
städtische Knotenpunktsignalisierung Heidelberger Straße / Cooperstraße / Franklinstraße
(spätere Planstraße A). Weiterhin ist ein Versickerungsbecken zur Entwässerung der
Straßenbahnanlagen und des Straßenkörpers notwendig, welches ebenso in dieser Fläche
angeordnet wird. In dem Zug wird der gesamte Knotenpunkt barrierefrei ausgebaut und im
Knotenpunktsbereich eine Trennung des Geh- und Radverkehrs realisiert.
3. Umweltauswirkungen der Planung
Durch die geplante Maßnahme sind mehrere Einzelbäume innerhalb einer Baumreihe entlang
der Ludwigshöhstraße und der Cooperstraße / Heidelberger Straße sowie am Karl -Plagge-Platz
betroffen. Im Planungsprozess wurde durch eine intensive Abstimmung zwischen allen an der
Planung Beteiligten und unter Abstimmung mit dem Grünflächenamt und dem Umweltamt, die
Planung so optimiert, dass möglichst viele Bestandsbäume erhalten werden können.
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Insgesamt wurden 139 Bäume im Zuge der Planung betrachtet. Hiervon wurden 133 Bäume in
einem gesonderten Baumgutachten (Sachverständigenbüro Leitsch GmbH 2022 – siehe Anlage
20) untersucht. 6 Bäume wurden vorab bereits als Entfall beurteilt. Da es sich zum einen
teilweise um nicht heimische Neophyten handelt und zum anderen in der Voruntersuchung
bereits ein schlechter Erhaltungszustand (gekappte Krone, Kronenschäden, Rindenschäden)
festgestellt wurde, waren diese nicht Teil des Baumgutachtens.
Insgesamt wurden 139 Bäume betrachtet. Von diesen können 84 erhalten werden, 55 Bäum e
müssen gefällt werden.
Davon wurden 12 Bäume bereits für den Bebauungsplans S26 bilanziert und sind daher nicht
Teil des Planfeststellungsverfahrens. Für die 12 Bäume wird für das B-Planverfahren eine
naturschutzrechtliche Kompensation festgelegt. Die Bäume werden darin als „zu fällen“
eingestuft.
Damit bleiben noch 43 Einzelbäume im Planfeststellungsverfahren (überwiegend
Rosskastanien, darüber hinaus Platanen, Eichen und Buchen), die nicht mit der Maßnahme
vereinbar sind. Die Bewertung wurde durch ein Sachverständigenbüro durchgeführt. Diese
Bäume müssen gefällt werden.
Die betroffenen Einzelbäume sind der untenstehenden Tabelle und der Anlage 19 zu
entnehmen. Im Zuge der Planung sind alle Möglichkeiten intensiv geprüft worden, um
möglichst viele Bäume zu erhalten. Für alle Bäume bzw. Eingriffe werden
Kompensationsmaßnahmen ergriffen.
Bereich Nummern der betroffenen Bäume Anzahl PF-
Verfahren
Anzahl B-
Plan
Ludwigshöhstraße 7, 8, 19, 20, 21, 22, 24, 25, 27, 29, 30,
32B, 32D, 32G, 32I, 32J, 32O, 32V, 38, 39,
45, 114, 115, W5A, W5B, W6A, W6B
27
Cooperstraße 14A, 15A, 16A, 17A, O3, O4, O5, O6, O7, O8,
O9, 10/A, 11/A, 12/A, 13, 13/A, 30
6 11
Heidelberger Stra-
ße
Z1, Z2, Z7, Z8, Z9, Z10, Z16, 318 8
Karl-Plagge-Platz 295, 296, 269 2 1
Summe B-Plan 12
Summe PF-Verfahren 43
Weiterhin wurde für alle zu entfallenden Bäume ein Verpflanzbarkeitsgutachten erstellt (siehe
Anlage 21). Ergebnis ist, dass aufgrund des Alters, aufgrund von Vorschädigungen oder
aufgrund des Standortes (z.B. Verflechtungen mit vorhandenen Leitungstrassen) für keinen der
Bäume eine Verpflanzung an einen anderen Standort in Darmstadt mit vertretbarem Aufwand
empfohlen werden kann.
In der Ludwigshöhstraße ist derzeit geplant 28 Bäume der Baumreihe zwischen Paul-Wagner-
Straße und der B-Plan-Grenze zu erhalten. Allerdings war fraglich, ob die Bäume trotz
entsprechender Baum- und Wurzelschutzmaßnahmen erhalten werden können. Vorlaufend zur
Genehmigungsplanung wurden daher mittels 8 stichprobenhafter Wurzelsuchschachtungen
geprüft (siehe Anlage 22), inwiefern sich Wurzeln im Bereich des Straßenraums ausgebreitet
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haben und ob ein Erhalt der Bäume mittels Wurzelbrücken oder anderer Schutzmaßnahmen
möglich ist. Im Ergebnis können die Bäume der Baumreihe unter Berücksichtigung besonderer
Schutzmaßnahmen voraussichtlich erhalten werden. Eine Kappung von Wurzeln ist aus Sicht
der Fachgutachterin nicht in erheblichem Maß erforderlich.
Es ist geplant, die Baumreihe an der Ludwigshöhstraße komplett wieder herzustellen. Dies
wird Gegenstand des Landschaftspflegerischen Begleitplans (LBP) sein.
Im LBP werden unter Berücksichtigung der städtischen Vorgaben für Baumneupflanzung en
Ersatzpflanzungen für die entfallenden Bäume vorgesehen. Somit kann auch entlang der
Ludwigshöhstraße nach Bauabschluss eine Baumreihe erhalten bzw. neu etabliert werden.
Ein Übersichtplan mit entsprechenden Baumnummern ist in der Anlage 18 und eine Liste mit
entsprechender Baumnummer ist in der Anlage 19 zu entnehmen.
Aufgrund der Verlegung der Cooperstraße muss in diesem Bereich etwa 4.000 m² gewidmete
Waldfläche (davon ca. 3.700 m² dem Biotoptyp Mischwald zugeordnet, die Restflächen
bestehen aus Geh- und Radwegen) gerodet werden. Für die Anlage der Straßenbahntrasse wird
zusätzlich gewidmete Waldfläche von etwa 4.000 m² (davon ca. 2.700 m2 dem Biotoptyp
Mischwald zugeordnet, die Restflächen bestehen aus Geh- und Radwegen sowie Ruderalfluren
und Gebüschen) gerodet, dies führt insgesamt zu einem Verlust von etwa 8.000 m² gewidmeter
Waldfläche (davon ca. 6.400 m2 dem Biotoptyp Mischwald zugeordnet, die Restflächen
bestehen aus Geh- und Radwegen sowie Ruderalfluren und Gebüschen).
Da lediglich randlich gelegene, lineare Teilflächen des Waldes beeinträchtigt werden und die
Hauptfläche des Waldes in ihrer Funktionsfähigkeit bestehen bleibt, ergeben sich zwar für
einzelne Schutzgüter des UVPG erhebliche Beeinträchtigungen, auf die Waldfläche insge samt
bezogen wird der Eingriff jedoch als nicht erheblich bewertet. Für den Verlust an Waldfläche ist
eine flächengleiche Ersatzaufforstung vorgesehen.
Die gesamten Kompensationsmaßnahmen werden im Landschaftspflegerischen Begleitplan im
Zuge des Planfeststellungsverfahrens festgelegt.
Ein Auslösen artenschutzrechtlicher Verbotstatbestände durch das Vorhaben ist nach
gegenwärtiger Planung nicht zu erwarten. Zur Vermeidung unvorhergesehener
artenschutzrechtlicher Konflikte wird eine ökologische Baubegleitung eingesetzt.
Ökologische Baubegleitung
Aus Baumschutzgründen wird für die gesamte Baumaßnahme eine weisungsbefugte
dendrologische Baubegleitung durch einen Baumsachverständigen für alle von dem
Bauvorhaben betroffenen Bäume beauftragt. Dies betrifft alle erforderlichen
Baumsicherungsmaßnahmen und die Festlegung von technischen Maßnahmen zur
Sicherstellung des Baumerhaltes in Abstimmung mit dem Grünflächenamt.
Darüber hinaus wird eine ökologische Baubegleitung beauftragt, die alle weiteren, im
Landschaftspflegerischen Begleitplan vorgesehenen und per Planfeststellungsbeschluss
verbindlichen Schutz- und Vermeidungsmaßnahmen kontrolliert und die Einhaltung
zusätzlicher Auflagen aus dem Planfeststellungsbeschluss überwacht. Dies sind beispielsweise
Maßnahmen zum Schutz angrenzender Vegetationsbestände, Artenschutzmaßnahmen und
Gestaltungs- bzw. Begrünungsmaßnahmen nach Bauabschluss.
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4. Finanzierung
Die ÖPNV- Maßnahme wird im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt durch die HEAG
mobilo durchgeführt. Die Gesamtmaßnahme „Anbindung Ludwigshöhviertel“ w ird in
Kooperation zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der HEAG mobilo durchgeführt.
Beide Partner treten gleichwertig als Bauherren für jeweils ihre Gewerke ÖPNV und MIV auf.
Die Leistungsvergaben erfolgen über die HEAG mobilo, die dann als Vertragspartner gegenüber
Dritten auftritt.
Zur gemeinsamen Umsetzung der Maßnahme wird zwischen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt und der HEAG mobilo ein Bau- und Finanzierungsvertrag abgeschlossen, der die
notwendigen Festlegungen und Vereinbarungen u.a. zur Kostenaufteilung und zur Herstellung
der Maßnahme regelt.
Es wird angestrebt, die Maßnahme „Anbindung Ludwigshöhviertel“ nach dem
Mobilitätsfördergesetz (MobFöG) fördern zu lassen. Hierzu muss ein
Wirtschaftlichkeitsnachweis in Form einer Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) nach der
„Standardisierten Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen des öffentlichen
Personennahverkehrs“ durchgeführt werden.
Eine vereinfachte NKU wurde bereits 2014 erstellt und 2016 fortgeschrieben.
Durch Einführung eines neuen Standardisierten Verfahrens, „Version 2016+“, eingeführt am
01.07.2022, ist eine umfassende Aktualisierung der Untersuchung notwendig.
Auch infolge des schnellen Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstums in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt die Aktualisierung der NKU die Fortschreibung des
Verkehrsmodells der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf den Status quo 2019 und den
Prognosehorizont 2030 voraus. Ebenfalls ist das neue Verkehrskonzept Straßenbahn der HEAG
mobilo nach Abstimmung mit dem Fördergeber zwingend als Grundlage heranzuziehen. Mit
einem Ergebnis der endgültigen Nutzen-Kosten-Untersuchung wird im vierten Quartal des
Jahres 2022 gerechnet. Um eine Bauzeitverzögerung zu vermeiden und die Planung direkt
weiterführen zu können, erfolgt die Beschlussfassung und Etatisierung der Haushaltsmittel
ohne die Berücksichtigung zu erwartender Fördermittel.
Über das Ergebnis der NKU-Berechnung wird zu gegebener Zeit berichtet.
Die Herstellungs- bzw. Baukostenberechnung sind in der Anlage 24 beschrieben. Die Kosten
wurden seit der Vorplanung durch die weiterführenden Planungen fortgeschrieben und
konkretisiert.
Die derzeit ermittelten Herstellkosten werden im Rahmen der Haushaltsberatungen 2023 in
den jeweils nötigen Haushaltsjahren (2024ff) auf den Investitionsnummern 12066-6106 –
Verlängerung Straßenbahnlinie 3, 15066-6510 – Ausbau Cooperstraße und 20066-6019 -
Ludwigshöhstr. Anbindung Ludwigshöhviertel, Kostenstelle 066-040-1000, anhand eines
festgelegten Kostenteilungsschlüssels eingeplant.
Die Herstellkosten für den Kanalbau werden über die Investitionsnummer 20066-6190 –
Entwässerungstechn. Erschließung Konversion LHV, Kostenstelle 066-140-1000, finanziert.
Die Finanzierung der Baunebenkosten erfolgt ebenfalls aus den Investitionsnummern 12066-
6106 – Verlängerung Straßenbahnlinie 3, 15066-6510 – Ausbau Cooperstraße und 20066-
6019 - Ludwigshöhstr. Anbindung Ludwigshöhviertel, Kostenstelle 066-040-1000, anhand
eines festgelegten Kostenteilungsschlüssels.
Die notwendigen Haushaltsmittel für die Jahre 2023 bis 2027 werden im Rahmen der
Haushaltsberatungen 2023 eingeplant.
Die Aufteilung der Baunebenkosten des Projekts ist der Anlage 23 zu entnehmen. Die
Baunebenkosten für den Kanalbau werden über die Investitionsnummer 20066-6190 –
Entwässerungstechn. Erschließung Konversion LHV, Kostenstelle 066-140-1000, finanziert.
Im Rahmen der MIV- und ÖPNV-Erschließung des LHV werden Folgekosten, unter anderem
Straßenunterhaltung, entstehen. Diese können jedoch zum jetzigen Zeitpunkt und
Planungsstand noch nicht abgeschätzt werden.
Auch können die eventuellen Kostensteigerungen infolge des Ukraine Kriegs oder anderer
Marktentwicklungen nicht abgeschätzt werden.
5. Ausblick
Im nächsten Schritt des Planungsprozesses wird das Planfeststellungsverfahren beim
Regierungspräsidium Darmstadt als planfeststellende Behörde eingeleitet. Die
planfestzustellenden Bereiche sind die komplette Straßenbahntrasse sowie die Cooperstraße
West außerhalb der Grenze des Bebauungsplans bis zum Anschluss an die Heidelberger
Straße.
Die Planfeststellungsunterlagen beinhalten auch eine umfangreiche
Umweltverträglichkeitsprüfung unter Berücksichtigung aller Schutzgüter nach UVPG zur
Abarbeitung der Umweltbelange, eine Eingriff-Ausgleich-Bilanzierung und das
Artenschutzgutachten. Der Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP), als weiterer
Bestandteil der Antragsunterlagen, wird sämtliche Begrünungsmaßnahmen,
Artenschutzmaßnahmen und Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen darstellen. Das vorlaufende
Scoping Verfahren wurde bereits beim RP Darmstadt durchgeführt.
Im weiteren Verlauf erfolgt teilweise gleichzeitig zum Planfeststellungsverfahren die
Ausarbeitung der Ausführungsplanung, um einen möglichst frühen Baubeginn zu ermöglichen.
Dezernat III Dezernat IV
Michael Kolmer André Schellenberg
Stadtrat Stadtkämmerer
anlage 17
3082 Zeichen
RichtungBessungenRichtungEberstadt 1:1,5 Z13 1.5%3.0%6.0%1:1,52:1 4.0%3.0%0.20 2.5%TB 10x30HB 15x30 5,503,001,251,25Besonderer Bahnkörper2,503,50 3,000,50HaltestelleHaltestelle SchrammbordGemeinsamer Geh- undRadweg in Hochlage Entwässerungsrinne 15 Oberbau HaltestelleBetonpflastersteinPflasterbett8,0 cm4,0 cmGesamtdicke Haltestelle40,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 1 45 MN/m²80 MN/m²Schottertragschicht28,0 cm Oberbau RadwegAsphaltdecke10,0 cmGesamtdicke Radweg40,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 1 45 MN/m²80 MN/m²Schottertragschicht 0/3230,0 cm 60° 60° Regelquerschnitt 16Heidelberger StraßeHaltestelle Cooperstraße 10Spritzschutzgeländer L-Stein BSK 12L-Stein BSK 12 AsphaltdeckschichtAsphalttragschicht4,0 cm15,0 cm15,0 cm Gesamtdicke Bahnkörper≥ 69,0 cm60 MN/m²100 MN/m² Schottertragschicht 0/45≥ 35,0 cmBodenaustausch20,0 cm 1820 182040 40 35 35 1:1,5 Stützbereichgem Ril 836 1:1,5 Stützbereichgem Ril 836Füllboden1-zl. Pflastersteinrinne1:401:40100 MN/m²60 MN/m²1:401:40FüllbodenBestandsgeländeoberkante Oberbau BahnkörperEingedeckte feste FahrbahnBetonschwellen mitbetonierten Schwellenfächernund Rillenschiene 60R2 Aussparung(alle 10m) C20/25C20/25 C20/25C20/25 Umgrenzung des lichten Raumes einschl. Sicherheitsabstand 2.5%2.5%2.5% 2.5%2.5%2.5%2.5%2.5% 1,35 GeotextilFMBLFMFMFMHSHSNSUSBL 9080 Es sind nicht alleHaltestellenaustattungs-elemente im Querschnittdargestellt 10.70 Masttyp gemäß entsprechenderTypzustimmung HEAG. Elemente der Fahrleitungsanlage(Seile, Ausleger und Einzelbauteile)sind konzeptionell und skizzenhaftdargestellt Rohrgründung Leitungsdarstellung:Abstimmungsergebnis Leitungskoordinierung Stand 07/22HeidelbergerStraße, BestandTrassen-korridore-netz inkl.LeerrohreEinspeisung DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin HEAG mobilo Gm bH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Regelquerschnitt 16Heidelberger Straße 07/22 1:506DarmstadtHeidelberger StraßeCooperstraße 07/22Buc/Gie02/22AGr/GBunt Haltestelle Cooperstraße 02.09.2022 19.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Bosch gez. Lübbe gez. Krehbiehl gez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.2022 03.08.2022
anlage 18
5006 Zeichen
85 1:privater Dritter 83 1:privater Dritter 84 1:Hessen Forst Ersatz-Haltestelle Bs tg 2 Ersatz-Haltestelle Bstg 3 Vitrine Bank Vitrine Bank Vitrine Bank Vitrine Bank Ersatz-Haltestelle Bstg 1 Bank Bank Bank Vitrine 2.05 1.80 1.83 R = ∞ 0-000.00 0+266.013 0+298.851 0+495.944 R = ∞ R = ∞ 0+739.546 R = ∞ R = 10 0,0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1 1,2 1,3 Achse A101E Achse A102E Achse A211E Neubau Tor Achse A101E 1 Planstraße A S26 Ludwigshöhviertel S26 Ludwigshöhviertel S26 Ludwigshöhviertel B S26 Ludwigshöhviertel Straßenbündiger Bahnkörper Besonderer Bahnkörper Z10 34/A 32/M 32/N 32/P 40/A 32/G O8 W5/BW6/B 11/A 114 21 32/I 32/J 32/D 38 39 32/V 20 31 30 27 26 25 24 22 19 7 30 295 296 8 45 318 17/A 16/A 15/A 14/A Z18Z17 Z16 Z14Z13 Z9 Z8Z7 Z6 Z5 Z4 Z2 O7 13/A 10/A 32/E 44 32/F 32/K 36 34 43 42/B 42 41 40 32/T 32/B 29/A 32 29 21/A 16 15 14 13 12 11 10 3 1/A 269 22 15 20 21 23 24 25 1 2 11 12 13 14 16 O1 17 O2 O3/DO3 O4 O6 28/B 28/A 28 33 34 O9 1/B 12 456 9 46 45/A 09.123 B 04.110 ° 10.710 10.710 10.510 10.520 10.520 10.520 09.123 B 09.123 B 10.510 09.160 09.123 B 10.510 10.530 01.162 11.225 (B) 01.310 10.520 10.520 10.520 10.520 10.520 11.225 (B) 10.510 11.225 (B) 01.310 11.225 (B) 09.123 B 11.225 (B) 09.123 B 11.225 (B) 11.222 B 10.715 02.500 11.225 (B) 10.520 09.123 B 10.715 10.715 06.460 (B) 10.715 09.123 B 11.225 (B) 11.225 (B) 09.123 B 09.123 B 10.710 09.123 B 09.123 B 09.123 B 10.510 09.123 B 10.510 09.123 B 10.510 10.710 09.123 B 10.510 11.225 (B) 11.225 (B) 11.225 (B) 11.225 (B) 10.715 10.510 11.225 (B) 11.225 (B) 10.715 11.225 (B) 09.123 B 10.510 09.123 B 10.520 09.123 B 10.520 10.520 10.510 02.500 02.500 10.510 10.510 10.520 10.520 10.520 10.520 10.510 10.510 10.520 10.520 10.520 10.520 10.520 10.520 11.225 (B) 10.520 10.520 10.510 10.520 11.225 (B) 10.520 10.510 11.225 (B) 10.520 10.510 10.520 09.123 B 10.710 01.310 10.710 10.710 10.710 10.710 10.710 10.710 10.710 10.710 10.710 10.710 10.710 10.710 10.710 10.710 10.71010.710 10.710 10.710 10.710 01.310 04.210 ° 11.225 (B) 11.225 (B) 11.225 (B) 11.225 (B) 11.225 (B) 11.225 (B) 09.123 B 11.221 11.224 11.224 11.231 B 11.222 B 11.224 11.224 11.231 B 11.222 B 11.222 B 11.222 B 11.222 B 11.222 B 11.222 B 11.222 B 11.222 B 11.224 11.224 11.224 11.222 B 11.231 B 11.231 B 11.224 11.222 B 11.222 B 11.231 B 11.231 B 11.231 B 10.520 10.520 10.520 10.530 10.530 10.710 10.710 10.710 10.510 10.520 10.510 10.510 10.710 10.510 10.510 10.520 10.510 10.510 10.510 10.510 10.710 10.710 10.710 10.720 10.510 10.710 10.520 10.710 10.510 10.710 10.710 10.520 10.710 10.710 10.530 10.710 10.710 10.510 10.510 10.720 10.710 10.710 10.710 10.530 10.520 10.520 10.520 10.520 10.530 10.530 10.510 09.160 09.160 09.160 09.160 09.160 09.123 B 09.160 09.160 09.123 B 09.123 B 09.160 04.210 ° 04.310 ° 04.210 ° 04.210 ° 04.210 ° 04.210 ° 04.310 ° 02.500 02.500 02.500 02.200 (B) 01.310 01.310 01.161 (B) Legende Planung Straße Neubau Straßenbahn Rückbau Maßnahme Erschütterungsschutz BE-Flächen Standort FL-Mast Standort Signalmast Standort städtische Beleuchtung Standort Haltestellen- beleuchtung (HEAG) Fremdplanung (nachrichtlich) Datum ZeichenNr. Art der Änderung Datum Name bearb. geprüft gez. HEAG mobilo GmbH Straßenbahnnetz Klappacher Straße 172 64285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 3 2 Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbH Lindleystrasse 11 60314 Frankfurt am Main Schüßler-Plan Tel. 069 / 96 88 57-0 Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbH Hahnstraße 52 60528 Frankfurt am Main Region Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.: Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, den Mobilitätsamt Datum: SGL 66.1.4 ABL 66.1 Z. Mitzeichnung 66.267 6156 Michael Kolmer Stadtrat Dipl. Ing. Metzker Amtsleiterin HEAG mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V. (Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den (Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. 06/2022 06/2022 06/2022 Eck Eck Schulz Betroffenheit Einzelbäume 1 : 1000 Paul-Wagner-Str bis Heidelberger Str Cooperstraße/Ludwigshöhstraße Darmstadt 115 Z3 Z11Z12 12/A O5 32/Q 32/R32/U 32/O 32/H 32/L 42/A 41/A Z15 O3/A- Z1 W6/A W5/A Naturschutzgebiet Bessunger Kiesgrube Landschaftsschutzgebiet Stadt Darmstadt Landschaftsschutzgebiet Stadt Darmstadt Schutzgebiete Landschaftsschutzgebiet Naturschutgebiet Grenze des Bebauungsplans S 26 Erhalt Erhalt mit besonderen Maßnahmen Entnahme Ergebnis Baumgutachten Baumpunkte 04.110 °, 04.210 °, 04.310 ° Einzelbäume, Baumgruppe/Baumreihe, Allee nicht bewertet XX Baum-Nr. Baumgutachten gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 02.09.2022 19.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Bosch gez. Lübbe gez. Krehbiehl gez. Kutschera 03.08.2022 03.08.2022
anlage 26
389 Zeichen
Punkt 7: Verkehrsrechtliche Anbindung des Ludwigshöhviertels: Durchbindung der Straßenbahntrasse bis zur Heidelberger Straße; Umgestaltung der Ludwigshöhstraße; Umgestaltung und Verlegung der Cooperstraße (V-Nr. 2022/0274) Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Gegenstimmen: AfD Stimmenthaltung: SPD und Die Linke.
anlage 27
454 Zeichen
Punkt 6: Verkehrsrechtliche Anbindung des Ludwigshöhviertels: Durchbindung der Straßenbahntrasse bis zur Heidelberger Straße; Umgestaltung der Ludwigshöhstraße; Umgestaltung und Verlegung der Cooperstraße (V-Nr. 2022/0274) Der Ausschuss für Bauen, Stadtplanung, Verkehr und Liegenschaften empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Gegenstimme: AfD-Fraktion Stimmenthaltungen: Fraktionen SPD, Die Linke. und UFFBASSE
anlage 4
4643 Zeichen
I (2-Feld Sporthalle) 40424043 Bildungs-Campus Achse 30 vvvvvvvvvvvvvvvvvv bestehender Eidechsenzaun TrockenmauerTrockenmauer TrockenmauerTrockenmauer Trockenmauer TrockenmauerTrockenmauer Eidechsenzaunkann temporärgeöffnet werden x Sohle 171.65Sickerbecken SB 1,349 m² / 381 m²172.15x x172.15 172.15x x172.15RS=171.95 xRS=171.95 x Artenschutzfläche (innere Erschließung) Artenschutzfläche (innere Erschließung) Energiezentrale RQ 03-03 RQ 03-03RQ 02-02 AusbaugrenzeAusbaugrenze Ausbaugrenze RQ 02-02 erforderlicher Grunderwerb/Flächeninanspruchnahmebis ca. 57 m² erforderlicher Grunderwerb/Flächeninanspruchnahmeca. 124 m² BankVitrineBankBank VitrineBankBankBank 25-1:2.6615 LichtenbergschuleHaltestellenabstände:H<-- Ludwigshöhstraße ca. 360 m --> : Ludwigshöhviertel: ca. 320 mLichtenberg-schule 0,3 0,4 0,5 km 0,2+34.077NW=164.365200.545 m+36.000 ‰ ra = 1000.000lt = 4.500a = 0.010 km 0,4+34.618NW=171.585200.545 m+36.000 ‰112.573 m+15.500 ‰ ra = 2000.000lt = 20.500a = -0.105 km 0,4+34.519NW=171.582200.469 m+36.000 ‰114.430 m+15.500 ‰ ra = 2000.000lt = 20.500a = -0.105 Ausbaugrenzeinnere Erschließung Ausbaugrenzeinnere Erschließung +0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm +0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm Neubau Tor W306 GW GWW WWWWW G S GG G WWWWWW S G W RB +4KS + 18KS + 18KS + 18 HB +15 HB +15 TB +0TB +0, Trennstreifen TB +0 HB +15TB +0 HB +15 TB +0, Trennstreifen TB +0R = 23,5 R = 4R = 3 R = 6R = 6 HB +15 HB +15 TB +0TB +0, Trennstreifen TB +0TB +6 RB +4 RB +4RB +4RB +1 RB +4 TB +0TB +0, Trennstreifen HB +15 TB +0HB +7HB +7 TB +0 TB +6 TB +6TB +0 TB +0TB +0TB +0, Trennstreifen Straßenbündiger BahnkörperBesonderer BahnkörperTB +0TB +0, Trennsteifen RB +4RB +4 +1 +1 +1 +1 +6 +1 +6+1 +6 +6 +6 +6 +1 RB +4 Trennstreifen M51 M58 M57 M65M63M61M59M55M53 M66M64M62M60M56M54M52 M18 M50M48 M49M47 M46 M45M43 M44 Bildungscampus G1 M 1 Anschluss an Blatt 4Anschluss an Blatt 2 19.39 9.114.675.989.009.199.153.48 6.387.508.058.247.186.022.53 GW GWW WWWWW G S GG G WWWWWW S G W 3.003.001.456.504.963.00 2.503.001.95 1.401.263.811.641.503.501.501.223.811.311.22 2,5% 2,5%2,5% 2,5% 0% 1,5% 2,5% 4.003.253.253.703.005.133.0050 4.00 2,5% 2,5% 20m Gleisbord 20m Gleisbord Legende Planung DammEinschnittParkplatzGrünfläche/ Rasengitter Fahrbahn / halbstarre DeckeMulde / Versickerungsbecken StützwandGrunderwerb erforderlichB-Plan VerkehrskorridorB-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlichB-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich Fremdplanung (nachrichtlich) AsphaltgleisGrüngleisBahnsteigGehwegGeh-/RadwegRadweg Rückbau / AbbruchHHaltestelleH Schottergleis Strassenbahn/BusGrundstückszufahrten PflastergleisDrittplanung Standort FL-MastBaumbestandBodenmarkierung VZ 151 Fahrradstellplatz Anhebung Fahrbahn Standort SignalmastRodung Baumbestand Standort Haltestellen-beleuchtung (HEAG) Gepflasterter BÜMaßnahme Erschütterungsschutz +20cmAbrückmaßHaltestellenbereichStandort Signalmast, vorübergehendStandort städtische Beleuchtung(nachrichtliche Darstellung)Verteilerkasten EEASteuerschrank Schmieranlage(Drittplanung)SteuergerätSignalisierungRückleiterschrank EEA Lageplan Oberflächen Blatt 3Verkehrsanlagen1:2502.1DarmstadtLudwigshöhstraßeLichtenbergschule 07/22AGr/Buc07/22AGr/Buc07/22nt DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin HEA G mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. 552352555235505523575552360055236255523650552367555237005523725552375055237753475075 3475100 3475125 3475150 3475175 3475200 55238005523775552375055237255523700552367555236505523625552360055235755523550 3475250 3475225 3475200 3475175 3475150 02.09.2022 19.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Bosch gez. Lübbe gez. Krehbiehl gez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.2022 03.08.2022
anlage 21
61079 Zeichen
1
Sachverständigenbüro Leitsch GmbH Im Neugrund 13 64521 Groß-Gerau / Österholzstraße 5 99428 Nohra
Gutachten
Gutachten – Nr. 222_0014_01
Datum der Auftragserteilung 21.01.2021
Datum der Ortsbesichtigung
09.02.2022, 10.02.2022, 11.02.2022
Zeitraum der Gutachtenerstellung
Überarbeitung
11.04.2022 – 21.04.2022
25.08.2022
Gutachter
Nora Boysen
(B. Sc. Arboristik, M. Sc. Ökologie, Evolution,
Naturschutz, FLL-zertifizierte Baumkontrolleurin)
Firma
SVB Leitsch GmbH
Österholzstraße 5
99428 Nohra
E-Mail/Telefon
n.boysen@svb-leitsch.de / 01511-1987147
Projektbezeichnung
BV Anbindung Ludwigshöhviertel
Prüfung der Verpflanzbarkeit von 46 Bäumen vor dem
Hintergrund der geplanten Baumaßnahme
Auftraggeber
DB Engineering & Consulting GmbH
Part of DB & E.C.O. Group
Umwelt-& Geoservices (I.TV-MI-U)
Frau Dipl.-Ing. Susanne Weimer
Saonstraße 3
60528 Frankfurt am Main
2
Inhaltsverzeichnis
1 Gegenstand des Gutachtens................................ ................................ ................................ ........................ 5
1.1 Aufgabenstellung ................................ ................................ ................................ ................................ .... 5
1.2 Mitarbeit ................................ ................................ ................................ ................................ .................... 5
1.3 Ortsbesichtigung ................................ ................................ ................................ ................................ ..... 5
2 Begutachtung ................................ ................................ ................................ ................................ .................. 6
2.1 Bearbeitungsgebiet ................................ ................................ ................................ ................................ . 6
2.2 Allgemeine Angaben ................................ ................................ ................................ ............................. 15
2.3 Mängel / Besonderheiten ................................ ................................ ................................ .................... 20
3 Bewertung ................................ ................................ ................................ ................................ ...................... 27
3.1 Erhaltungswürdigkeit, Erhaltungsfähigkeit und Verkehrssicherheit ................................ .......... 27
3.2 Verpflanzbarkeit ................................ ................................ ................................ ................................ .....31
3.3 Grundsätzliche Erfordernisse der Großbaumverpflanzung ................................ ......................... 40
4 Zusammenfassung ................................ ................................ ................................ ................................ ....... 41
Anlage ................................ ................................ ................................ ................................ ................................ .... 43
Fotodokumentation ................................ ................................ ................................ ................................ ............ 43
Begrifflichkeiten ................................ ................................ ................................ ................................ ................... 73
a. Verkehrssicherheit ................................ ................................ ................................ ................................ ........... 73
b. Handlungsstufen ................................ ................................ ................................ ................................ ............. 74
c. Regelkontrollintervalle................................ ................................ ................................ ................................ .... 76
d. Vitalitätsansprache ................................ ................................ ................................ ................................ .......... 76
e. Alterseinstufung................................ ................................ ................................ ................................ ............... 77
f. Erhaltungswürdigkeit ................................ ................................ ................................ ................................ ....... 77
g. Erhaltungsfähigkeit ................................ ................................ ................................ ................................ ......... 78
3
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Baumnummern, Grunddaten ............................................................................................................... 15
Tabelle 2: Mängel und Besonderheiten der Bäume bzw. des Baumumfeldes ....................................... 20
Tabelle 3: Erhaltungsfähigkeiten und Erhaltungswürdigkeiten der Bäume; die Verkehrssicherheit der
Bäume wird wie folgt dargestellt: V = verkehrssicher VNM = verkehrssicher nach Maßnahme, NAB
= nicht abschließend bewertbar, sofern ein Baum als VNM eingestuft wurde, wird unterhalb die zur
Herstellung der Verkehrssicherheit notwendige Maßnahme inklusive Dringlichkeitsstufe in
Klammern angegeben – die Dringlichkeitsstufen richten sich nach den Maßgaben der FLL und sind
im Anhang genauer erläutert ................................................................................................................................. 28
Tabelle 4: Bewertung der Verpflanzbarkeit mit Standardmethoden mit Hinblick auf
Baumeigenschaften und mit Hinblick auf das Baumumfeld ........................................................................ 34
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Bearbeitungsgebiet, einzelne Teilbereiche mit begutachtete n Bäumen rot markiert;
Quelle: https://www.google.de/maps/ (Zugriff:02.03.2022) ............................................................................7
Abbildung 2: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Cooperstraße Teil 1 (östlicher Abschnitt),
bezüglich ihrer Verpflanzbarkeit begutachtete Bäume rot markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH . 8
Abbildung 3: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Cooperstraße Teil 2 (westlicher Abschnitt),
bezüglich ihrer Verpflanzbarkeit begutachtete Bäume rot markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH . 9
Abbildung 4: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Heidelberger Straße, bezüglich ihrer
Verpflanzbarkeit begutachtete Bäume rot markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH .............................. 10
Abbildung 5: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Heinrich -Delp-Straße, bezüglich ihrer
Verpflanzbarkeit begutachtete Bäume rot markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH .............................. 11
4
Abbildung 6 : Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 1 (nördlichster
Ausschnitt), bezüglich ihrer Verpflanzbarkeit begutachtete Bäume rot markiert; Quelle: HEAG
mobilo GmbH ............................................................................................................................................................... 12
Abbildung 7: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 2, bezüglich ihrer
Verpflanzbarkeit begutachtete Bäume rot markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH .............................. 13
Abbildung 8: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 3 (südlichster
Abschnitt), bezüglich ihrer Verpflanzbarkeit begutachtete Bäume rot markiert; Quelle: HEAG mobilo
GmbH .............................................................................................................................................................................. 14
5
1 Gegenstand des Gutachtens
1.1 Aufgabenstellung
Das vorliegende Gutachten dient als Ergänzung zum Baumschutzgutachten Nr. 222_0014 und
behandelt ursprünglich die Verpflanzbarkeit von 46 der 133 dort begutachteten Bäume. Für eine
Beurteilung der Verpflanzbarkeit wurden diejenigen Bäume ausgewählt, welche bereits seitens der
Planung zur Entnahme vorgesehen sind, sowie jene , für welche im Gutachten
darüberhinausgehend die Entnahme empfohlen wurde. Bäume, für die im Gutachten aus
Verkehrssicherheitsgründen eine Fällempfehlung ausgesprochen wurde , entfallen in der
vorliegenden Begutachtung.
Hintergrund der Verpflanzbarkeitsanalyse ist die vorgesehene Erweiterung der vorhandenen
Straßenbahnanbindung. Der betroffene Baumbestand gliedert sich in die 4 Teilabschnitte
Ludwigshöhstraße, Cooperstraße, Heidelberger Straße und Heinrich-Delp-Straße.
Die Überarbeitung am 25.08.2022 trägt der Tatsache Rechnung, dass durch Planänderungen
voraussichtlich der Erhalt von Baum 26 (Ludwigshöhstraße) möglich wird. Somit reduziert sich die
Anzahl der Bäume, für welche eine Verpflanzung in Betracht gezogen werden muss auf 45 und
Baum 26 wird aus der vorliegenden Betrachtung entfernt.
1.2 Mitarbeit
Die Erstellung des Gutachtens erfolgte durch die Unterzeichnerin des Gutachtens.
1.3 Ortsbesichtigung
Am 09.02.2022, 10.02.2022 und 11.02.2022 erfolgte eine Ortsbesichtigung zur visuellen
Begutachtung des Baumbestandes durch die Unterzeichnerin des Gutachtens. Einige Grunddaten
aus dieser Erfassung fließen in das vorliegende Gutachten mit ein. Die Begutachtung mit Hinblick
6
auf die Verpflanzbarkeit der ausgewählten Bäume erfolgte am 19.04.2022 durch Herrn Tobias
Reinhardt.
Die Ergebnisse und die fo tografischen Dokumentationen wurden während diese r Termine
gewonnen, sofern nicht anders vermerkt.
2 Begutachtung
2.1 Bearbeitungsgebiet
Das Bearbeitungsgebiet umfasst große Teile der Ludwigshöhstraße, Cooperstraße, Heinrich-Delp-
Straße und Heidelberger Straße in Darmstadt. Abb. 1 zeigt ein Luftbild der Örtlichkeit. Nachfolgend
sind die Baumstandorte der einzelnen Teilabschnitte dargestellt . Bäume, die zur Entnahme
vorgesehen sind, werden in Rot hervorgehoben. Die grün dargestellten B äume dienen
ausschließlich der Übersichtlichkeit und sind nicht Teil dieses Gutachtens.
7
Abbildung 1: Bearbeitungsgebiet, einzelne Teilbereiche mit begutachteten Bäumen rot markiert; Quelle:
https://www.google.de/maps/ (Zugriff:02.03.2022)
8
Abbildung 2: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Cooperstraße Teil 1 (östlicher Abschnitt), bezüglich ihrer
Verpflanzbarkeit begutachtete Bäume rot markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH
1
2
11
12
13
14
15
20
O2
O1
16
17
21
O4
O3
25
24
23
22
O3D
O3C
O3B
O3A
O6
O5
30
28A
28B
28
O3C
O3D
O3B
O3A
9
Abbildung 3: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Cooperstraße Teil 2 (westlicher Abschnitt), bezüglich ihrer
Verpflanzbarkeit begutachtete Bäume rot markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH
O8
O7
O9
34
33
30
10A
12A
11A
13A
10
Abbildung 4: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Heidelberger Straße, bezüglich ihrer Verpflanzbarkeit
begutachtete Bäume rot markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH
Z2
318
Z4
Z5
Z6
Z3
Z8
Z7
Z9
Z1
Z15
Z12
Z11
Z10
Z13
15A
16A
17A
Z18
Z17
Z16
14A
Z11
Z8
Z4
Z2
Z15
Z12
Z14
11
Abbildung 5: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Heinrich -Delp-Straße, bezüglich ihrer Verpflanzbarkeit
begutachtete Bäume rot markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH
269
295
296
12
Abbildung 6: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 1 (nördlichster Ausschnitt), bezüglich
ihrer Verpflanzbarkeit begutachtete Bäume rot markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH
32M
46
42B
42A
42
43
44
45
45A
114
41A
40
41
39
40A
115
32B
34A
34
36
38
32F
32G
32I
32H
32E
32D
32P
32O
32N
32L
32K
32J
32Q
32
32V 32U
32T 32S
32R
31
32Q
32T
32S
32R
32V
32U
13
Abbildung 7: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 2, bezüglich ihrer Verpflanzbarkeit
begutachtete Bäume rot markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH
31
Douglasiengruppe
32Q – 32 V
30
29
22
27
29A
26
25
24
21
16
20
19
15
14
13
21A
8
9
10
12
11
14
Abbildung 8: Planausschnitt Vorabzug Entwurfsplanung, Ludwigshöhstraße Teil 3 (südlichster Abschnitt), bezüglich ihrer
Verpflanzbarkeit begutachtete Bäume rot markiert; Quelle: HEAG mobilo GmbH
3
4
5
9
6
7
8
1B
1A
1
2
15
2.2 Allgemeine Angaben
Bei den bezüglich ihrer Verpflanzbarkeit begutachteten Bäumen handelt es sich überwiegend um
größere Gehölze in der Reife - oder Alterungsphase . Die Standorte liegen mehrheitlich am
Waldrand im Grenzbereich zu einem hoch frequentierten Fuß - und Radweg oder in Baumr eihen
entlang von Straßen. Die berechtigte Sicherheitserwartung des Verkehrs wird somit grundsätzlich
als hoch eingestuft.
Der Stammumfang wurde mittels Maßbandes gemessen und der Kronendurchmesser durch
Abschreiten geschätzt. Die Baumhöhe wurde mittels ei nes Höhenmessgerät es ermittelt . Die
Grunddaten der Einzelbäume sind in Tabelle 1 dargestellt.
Tabelle 1: Baumnummern, Grunddaten
Vitalität siehe Anhang Punkt I. c; Entwicklungsphase: JPH=Jugendphase, RPH=Reifephase, APH=Alterungs phase, siehe
Punkt I.
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
O 3 Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
2 15 18 234 APH
O 4 Cooper-
straße
Carpinus spec.,
Hainbuche
1 12 13 109 RPH
O 5 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
2 13 9 171 APH
O 7 Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
2 20 17 241 APH
O 8 Cooper-
straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
3 18 13 161 APH
16
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
O 9 Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
2 14 16 243 APH
10/A Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
3 20 248 APH
11/A Cooper-
straße
Cedrus atlantica,
Atlas-Zeder
1 20 11 141 RPH
12/A Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
2 21 9 228 APH
13 Cooper-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
0 7 4 41 JPH
13/A Cooper-
straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
2 15 7 150 APH
Z 7 Heidelberger
Straße
Tilia spec., Linde 2 24 12 308 (148
+ 160)
APH
Z 8 Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
1 27 15 221 APH
Z 9 Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
2 32 10 274 APH
Z 10 Heidelberger
Straße
Juglans regia,
Walnuß
0 7 6 55 RPH
Z 14 Heidelberger
Straße
Pinus spec., Kiefer 2 24 6 128 APH
14/A Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
1 23 10 212 APH
17
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
Z 15 Heidelberger
Straße
Pinus spec., Kiefer 2 24 7 178 APH
15/A Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
2 27 10 206 APH
16/A Heidelberger
Straße
Quercus petraea,
Traubeneiche
1 24 11 182 APH
17/A Heidelberger
Straße
Fagus sylvatica,
Rotbuche
2 22 9 145 APH
318 Heidelberger
Straße
Tilia spec., Linde 2 21 10 148 APH
269 Heinrich-
Delp-Straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
3 12 11 163 APH
295 Heinrich-
Delp-Straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
2 14 8 173 APH
296 Heinrich-
Delp-Straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 10 9 107 RPH
7 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 7 3 50 JPH
8 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 9 4 56 JPH
18
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
19 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 12 12 216 APH
20 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 12 6 80 RPH
21 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 5 2 25 JPH
22 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 12 6 106 RPH
24 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 9 5 60 RPH
25 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 13 6 110 RPH
27 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 12 6 105 RPH
29 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 6 2 47 JPH
19
Baum Objekt Gattung / Art Vitalität Baum-
höhe
Krone,
DM
Stamm-
umfang
Entwicklungs
-phase
[m] [m] [cm]
32/B Ludwigshöh-
straße
Acer saccharinum,
Silberahorn
1 19 18 359 (106
+ 128 +
125)
RPH
32/D Ludwigshöh-
straße
Tilia platyphyllos,
Sommerlinde
1 18 14 148 RPH
32/I Ludwigshöh-
straße
Prunus spec.,
Kirsche, Pflaume
1 11 7 108 RPH
32/J Ludwigshöh-
straße
Acer negundo,
Eschenahorn
2 11 6 90 RPH
32/O Ludwigshöh-
straße
Acer negundo,
Eschenahorn
2 13 12 120 RPH
38 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 11 7 125 RPH
39 Ludwigshöh-
straße
Platanus x
acerifolia,
Gewöhnliche
Platane
1 19 14 185 APH
45 Ludwigshöh-
straße
Aesculus
hippocastanum,
Roßkastanie
1 13 8 125 RPH
114 Ludwigshöh-
straße
Crataegus spec.,
Weißdorn
1 8 4 106 RPH
115 Ludwigshöh-
straße
Juglans spec.,
Walnuß
2 11 7 98 RPH
20
2.3 Mängel / Besonderheiten
In der nachfolgenden Tabelle (Tab. 2) werden eventuelle Mängel und Besonderheiten der
begutachteten Bäume gesondert nach Krone, Stamm, Wurzel und Baumumfeld dargestellt. Dazu
gehören auch im Untergrund vorhandene Leitungstrassen, welche für das vorliegende Gutachten
aus dem am 31.03.2022 durch die Ingenieurgesellschaft Schüßler -Plan bereitgestellten
Bestandstrassenplan entnommen wurden. Für den Teilbereich Heinrich -Delp-Straße (betrifft 3
Bäume) liegen keine Leitungspläne vor.
Umfassendere Defekte beziehungsweise Besonderheiten werden in der Fotodokumentation
abgebildet.
Tabelle 2: Mängel und Besonderheiten der Bäume bzw. des Baumumfeldes
Baum Objekt Krone Stamm Wurzel Baumumfeld
O 3 Cooper-
straße
Astungswunden,
Rindenschäden,
Totholzbildung
- - Leitungstrasse in ca. 1
m Stammentfernung
(Kanalnetz)
Zaun in ca. 1 m
Stammentfernung
O 4 Cooper-
straße
Astausbruch - Rinden-
schäden
Leitungstrasse in <1 m
Stammentfernung
(Fernwärme)
O 5 Cooper-
straße
Astungswunden,
Astausbruch
Zwiesel
(nicht
ausbruch-
gefährdet)
Rinden-
schäden
Leitungstrasse in ca.
1,80 m Abstand
(Beleuchtung)
O 7 Cooper-
straße
Astungswunden - Rinden-
schäden
Leitungstrasse in <1 m
Abstand
(Beleuchtung)
21
Baum Objekt Krone Stamm Wurzel Baumumfeld
O 8 Cooper-
straße
Astungswunden,
Totholzbildung
- - Leitungstrasse in <1 m
Abstand
(Beleuchtung)
O 9 Cooper-
straße
Astungswunden - Rinden-
schäden,
Würge-
wurzel
Leitungstrasse in ca. 2
m Abstand
(Beleuchtung),
Zaun und Straße in
2,30 m Abstand
10/A Cooper-
straße
Rindenschäden,
Totholzbildung,
Wipfeldürre
Rinden-
schäden,
baum-
fremder
Bewuchs
- Leitungstrasse in <1 m
Abstand
(Beleuchtung)
11/A Cooper-
straße
- - Würge-
wurzel
Leitungstrasse in ca. 2
m Abstand
(Fernwärme),
Zaun in ca. 1 m
Abstand
12/A Cooper-
straße
Astungswunden,
Kappstellen
- - Pflasterfläche in 2,70
m Entfernung, Zaun in
3 m Entfernung,
diverse
Leitungstrassen in ca.
1,20 m Entfernung
13 Cooper-
straße
- Astungs-
wunden,
Fäule im
- Bord und Straße in
0,60 m Entfernung,
Leitungstrassen in <1
m Stammentfernung
22
Baum Objekt Krone Stamm Wurzel Baumumfeld
Stammfuß-
bereich
(Trinkwasser und
Telekom)
13/A Cooper-
straße
Astungswunden,
Kappstellen
Rinden-
schäden
- Zaun in geringem
Stammabstand
Z 7 Heidelberger
Straße
- baum-
fremder
Bewuchs,
Zwiesel
- Fuß- und Radweg in
2,20 m Entfernung
(darin verlegt diverse
Leitungen),
Waldrand
Z 8 Heidelberger
Straße
Astungswunden,
Kappstellen
- Rinden-
schäden
Fuß- und Radweg in
2,60 m Entfernung
(darin verlegt diverse
Leitungen),
Waldrand
Z 9 Heidelberger
Straße
Astungswunden,
Totholzbildung
- - Fuß- und Radweg in 1
m Entfernung (darin
verlegt diverse
Leitungen),
Waldrand
Z 10 Heidelberger
Straße
- baum-
fremder
Bewuchs
- Waldrand
Z 14 Heidelberger
Straße
Rindenschäden
(reibt gegen
Krone von
Nachbarbaum)
- - Fuß- und Radweg in
1,50 m Entfernung
(darin verlegt diverse
Leitungen),
Waldrand
23
Baum Objekt Krone Stamm Wurzel Baumumfeld
14/A Heidelberger
Straße
Astungswunden,
Totholzbildung
Astungs-
wunden
- in ca. 4,5 m
Entfernung 15/A
Z 15 Heidelberger
Straße
- Rinden-
schäden
- Waldrand
15/A Heidelberger
Straße
Astungswunden,
Totholzbildung
kleinräumige
lokale
Höhlung
- in ca. 4,5 m
Entfernung 14/A
16/A Heidelberger
Straße
Rindenschäden,
Kappstellen,
Totholzbildung
lokale
Höhlung an
Astungs-
wunde
- Straße in 1,50 m
Entfernung
17/A Heidelberger
Straße
Kappstellen,
Totholzbildung
- - Straße in 3,20 m
Entfernung
318 Heidelberger
Straße
Astungswunden - - Straße in 0,90 m
Entfernung, Fußweg in
0,50 m Entfernung,
Leitungstrasse im
Fußweg (Fernmelde)
269 Heinrich-
Delp-Straße
Totholzbildung Rinden-
schäden,
Fäule
- Mauer in 3 m
Entfernung
keine Leitungspläne
vorliegend
295 Heinrich-
Delp-Straße
Astungswunden,
Rindenschäden,
Totholzbildung
- - keine Leitungspläne
vorliegend
296 Heinrich-
Delp-Straße
Astabbruch - - keine Leitungspläne
vorliegend
24
Baum Objekt Krone Stamm Wurzel Baumumfeld
7 Ludwigshöh-
straße
Astungswunden großflächige
Rinden-
schäden
- Straße in 1,10 m
Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m
Entfernung
8 Ludwigshöh-
straße
- - - Straße in 0,80 m
Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m
Entfernung
19 Ludwigshöh-
straße
Astungswunden,
Höhlungen,
Höhlungen,
Rinden-
schäden
12 Straße in 0,40 m
Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m
Entfernung
20 Ludwigshöh-
straße
- - - Straße in 0,70 m
Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m
Entfernung
21 Ludwigshöh-
straße
Astungswunden Rinden-
schäden
- Straße in 0,80 m
Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m
Entfernung
22 Ludwigshöh-
straße
Astungswunden Astungs-
wunden,
Rinden-
schäden
- Straße in 0,60 m
Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m
Entfernung
24 Ludwigshöh-
straße
- - - Straße in 0,90 m
Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m
Entfernung
25
Baum Objekt Krone Stamm Wurzel Baumumfeld
25 Ludwigshöh-
straße
Astungswunden Astungs-
wunden
- Straße in 0,80 m
Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m
Entfernung
27 Ludwigshöh-
straße
Astungswunden Rinden-
schäden
- Straße in 0,70 m
Entfernung, diverse
Leitungen in 1,60 m
Entfernung
29 Ludwigshöh-
straße
Astungswunden
einseitiger
Kronenaufbau
durch Konkurrenz
- - Glascontainer und
Mülleimer direkt
neben Baum,
Straße in 0,70 m
Entfernung, diverse
Leitungen in 1 m
Entfernung
32/B Ludwigshöh-
straße
Astbrüche,
Astungswunden
Höhlungen,
mehr-
stämmig
Rinden-
schäden
-
32/D Ludwigshöh-
straße
Astungswunden - - -
32/I Ludwigshöh-
straße
Astungswunden Astungs-
wunden,
Rinden-
schäden
- Zaun in ca. 1 m
Stammentfernung
32/J Ludwigshöh-
straße
Totholzbildung Astungs-
wunden,
Rinden-
schäden
- Gleiskörper in 2,40 m
Entfernung
26
Baum Objekt Krone Stamm Wurzel Baumumfeld
32/O Ludwigshöh-
straße
Astungswunden,
Totholzbildung
Astungs-
wunden
- Zaun in 1,30 m
Stammentfernung,
Fußweg in 1,30 m
Stammentfernung
38 Ludwigshöh-
straße
Astungswunden,
Höhlungen
- - Straße in 0,70 m
Entfernung, diverse
Leitungen in <1 m
Entfernung
39 Ludwigshöh-
straße
Astungswunden Astungs-
wunden
- Straße in 0,70 m
Entfernung, diverse
Leitungen in <1 m
Entfernung
45 Ludwigshöh-
straße
Astungswunden - - Straße in 0,70 m
Entfernung, diverse
Leitungen in <1 m
Entfernung
114 Ludwigshöh-
straße
Kappstellen - - dichtes Unterholz
115 Ludwigshöh-
straße
Astungswunden Astungs-
wunden
Rinden-
schäden
Fußweg in 1,50 m
Entfernung, darin
diverse
Leitungstrassen
27
3 Bewertung
3.1 Erhaltungswürdigkeit, Erhaltungsfähigkeit und Verkehrssicherheit
Erhaltungswürdigkeit und Erhaltungsfähigkeit der Bäume unabhängig von der geplanten
Baumaßnahme sind bereits im Gutachten 222_0014 aufgeführt und ausführlich erklärt , werden
jedoch auch in Tab. 3 dargestellt, da sie in die Bewertung der Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit
einer Baumverpflanzung mit einfließen. Die farbliche Kennzeichnung wurde wie folgt
vorgenommen:
Erhaltungsfähigkeit:
EF1: kurzfristig erhaltungsfähig (aufgrund aktueller Schäden)
EF2: mittelfristig erhaltungsfähig
EF3: längerfristig erhaltungsfähig
Erhaltungswürdigkeit:
EW1: gering erhaltungswürdig (der Baum übernimmt keine prägende, gestalterische,
ökologische oder mikroklimatische Funktion)
EW2: neutral erhaltungswürdig (der Baum übernimmt die Grundfunktionen urbanen
Grüns)
EW3: hoch erhaltungswürdig (der Baum übernimmt besondere Funktionen in
gestalterischer, ökologischer und/oder mikroklimatischer Hinsicht)
Ergänzend ist der aktuelle Verkehrssicherheitsstatus der Bäume inklusive der gegebenenfalls zur
Herstellung der Verkehrssicherheit notwendigen Maßnahmen angegeben.
28
Tabelle 3: Erhaltungsfähigkeiten und Erhaltungswürdigkeiten der Bäume; die Verkehrssicherheit der Bäume wird wie folgt
dargestellt: V = verkehrssicher VNM = verkehrssicher nach Maßnahme, NAB = nicht abschließend bewertbar, sofern ein
Baum als VNM eingestuft wurde, wird un terhalb die zur Herstellung der Verkehrssicherheit notwendige Maßnahme
inklusive Dringlichkeitsstufe in Klammern angegeben – die Dringlichkeitsstufen richten sich nach den Maßgaben der FLL
und sind im Anhang genauer erläutert
Baum Objekt Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Verkehrssicherheit
O 3 Cooper-
straße
EF3 EW3 VNM
Totholzbeseitigung (3)
O 4 Cooper-
straße
EF3 EW2 V
O 5 Cooper-
straße
EF3 EW3 V
O 7 Cooper-
straße
EF3 EW3 V
O 8 Cooper-
straße
EF3 EW3 VNM
Totholzbeseitigung (3)
O 9 Cooper-
straße
EF3 EW3 V
10/A Cooper-
straße
EF2 EW3 VNM
Totholzbeseitigung (3)
11/A Cooper-
straße
EF3 EW3 V
12/A Cooper-
straße
EF3 EW3 V
13 Cooper-
straße
EF2 EW2 V
13/A Cooper-
straße
EF2 EW3 V
29
Baum Objekt Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Verkehrssicherheit
Z 7 Heidelberger
Straße
EF3 EW3 VNM
Totoholzbeseitigung (3)
Z 8 Heidelberger
Straße
EF3 EW3 V
Z 9 Heidelberger
Straße
EF3 EW3 V
Z 10 Heidelberger
Straße
EF3 EW2 V
Z 14 Heidelberger
Straße
EF3 EW3 V
14/A Heidelberger
Straße
EF3 EW3 VNM
Totholzbeseitigung (3)
Z 15 Heidelberger
Straße
EF3 EW3 V
15/A Heidelberger
Straße
EF3 EW3 VNM
Totoholzbeseitigung (3)
16/A Heidelberger
Straße
EF3 EW3 V
17/A Heidelberger
Straße
EF3 EW3 VNM
318 Heidelberger
Straße
EF3 EW3 V
269 Heinrich-
Delp-Straße
EF2 EW2 VNM
Totoholzbeseitigung (3)
295 Heinrich-
Delp-Straße
EF3 EW3 VNM
Totholzbeseitigung (3)
30
Baum Objekt Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Verkehrssicherheit
296 Heinrich-
Delp-Straße
EF3 EW2 V
7 Ludwigshöh-
straße
EF2 EW2 V
8 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2 V
19 Ludwigshöh-
straße
EF2 EW3 V
20 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2 V
21 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2 V
22 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3 V
24 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2 V
25 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3 V
27 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3 V
29 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2 V
32/B Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3 V
32/D Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3 V
31
Baum Objekt Erhaltungs-
fähigkeit
Erhaltungs-
würdigkeit
Verkehrssicherheit
32/I Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2 V
32/J Ludwigshöh-
straße
EF2 EW1 VNM
Totholzbeseitigung (3)
32/O Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2 VNM
Totholzbeseitigung (3)
38 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3 V
39 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3 V
45 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW3 V
114 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2 V
115 Ludwigshöh-
straße
EF3 EW2 V
3.2 Verpflanzbarkeit
Im Allgemeinen hängt die Verpflanzbarkeit eines Baumes aus baumbiologischer Sicht maßgeblich
von dessen Alter (Entwicklungsphase), Vitalität, von vorhandenen Vorschädigungen und seinem
Standort ab. Neben den baumbiologischen Aspekten müssen die Baumgrunddaten (Stamm -
umfang, Höhe und Kronendurchmesser) vor allem in Bezug auf den für die Verpflanzung
vorgesehenen neuen Standort und den Transportweg zum neuen Standort bewertet und
berücksichtigt werden. Zuletzt sollten unter Beachtung der zuvor genannten Punkte die
wirtschaftlichen Aspekte einer Baumverpflanzung, besonders in Bezug auf die zu erwartende
32
Funktion des verpflanzten Baumes am neuen Standort und die fachlich einzuschätzenden Chancen
einer erfolgreichen und langfristigen Etablierung am neuen Standort, geprüft werden.
Die am häufigsten verwendeten Rundspatenmaschinen zur Verpflanzung von Bäumen m it
möglichst großen Wurzelballen, sind in der Lage, Bäume mit Ballendurchmessern von 2,5 bis 3 m
zu transportieren. Gemäß der ZTV-Großbaumverpflanzung (2005) sollte der Durchmesser des mit
an den neuen Standort transportierten Wurzelballens mindestens den 10-fachen Stamm -
durchmesser des verpflanzten Baumes umfassen. Nach dieser Vorgabe kann ein Stammdurch -
messer von ca. 30 cm als Richtwert zur Beurteilung einer Baumverpflanzung mit Standard -
methoden herangezogen werden. Die Verpflanzung von Bäumen mit Stamm durchmessern von
mehr als 30 cm (Stammumfang von mehr als ca. 100 cm) ist unter dem Einsatz von speziell
angefertigten, technischen Konstruktionen möglich, sollte jedoch in jedem Einzelfall auf eine
realistische Umsetzbarkeit geprüft werden.
Im Folgenden w ird daher im ersten Schritt geprüft, ob Größe, Zustand und Vitalität des
begutachteten Baumes eine Verpflanzung mit Standardmethoden grundsätzlich zulassen. Sofern
Gründe vorliegen, die einer solchen entgegenstehen, werden diese genauer beschrieben. Dabei ist
zu beachten, dass schlechte Vitalitäten oder andere umfassende Defekte (Stammhöhlungen,
Fäulen, große Ausbruchswunden etc.) unbeachtet der zu verwendenden Technik grundsätzlich als
Gründe zu verstehen sind, von einer Verpflanzung des Baumes abzusehen. Die Verpflanzung an
sich geht immer mit einschneidenden Wurzelverlusten einher und hat darum nur bei vitalen
Gehölzen mit allenfalls geringen Vorschäden Aussicht auf Erfolg.
Im zweiten Schritt wird überprüft, ob aufgrund des Baumumfeldes Schwierigkeiten bei der
Verpflanzung entstehen können. Mögliche Hindernisse sind insbesondere befestigte
Verkehrsoberflächen und unterirdische Leitungstrassen, die für eine Verpflanzung zurückgebaut
werden müssten, bzw. deren Beschädigung in Kauf genommen werden müsste. Eine Besonderheit
des hier begutachteten Baumbestand es ist, dass auch Wald(rand)bäume enthalten sind. Die
Verpflanzung ist hier problematisch, da davon auszugehen ist, dass auch Wurzeln der am Standort
zu erhaltenden Bäume im Bereich der für die Verpflanzung zu stechenden Wurzelballen
vorkommen. Eine Verpflanzung der zu entnehmenden Bäume ginge also einher mit einer
33
deutlichen Schädigung der zu erhaltenden Bäume und kann daher nur als begrenzt sinnvoll
angesehen werden.
Nur sofern die Verpflanzbarkeit mit Hinblick auf Baumeigenschaften gegeben ist und zeitgleich
keine Erschwernisse im Hinblick auf das Baumumfeld vorliegen , kann die Verpflanzung, ohne das
übliche Maß übersteigende Vorabmaßnahmen (dazu siehe Unterkapitel 3.3) , mit
Standardmethoden durchgeführt werden. Aus Tab. 4 wird ersichtlich, dass diese Kombination
ausschließlich bei Baum Z10 (Heidelberger Straße) zutreffend ist. Von einer Verpflanzung von Z10
wird dennoch abgeraten, da hier die oben geschilderte Situation eines Waldrandbaumes vorliegt.
Beim Einsatz einer Rundspatenmaschine i st also von größeren Schäden an den Wurzeln der am
Standort verbleibenden Bäume auszugehen, als der Erhalt von Z10 (einer relativ kleinen, wild
aufgewachsenen Walnuss) rechtfertigt.
Bäume, die aufgrund i hrer Größe und ihres Zustandes prinzipiell verpflanzbar wären, sind die
Kastanien 8, 20, 21 und 24 an der Ludwigshöhstraße. Hier besteht jedoch grundsätzlich das Problem
der Nähe zur Straße und der Leitungstrassen im angrenzenden Fußweg. Eine Verpflanzung dieser
Bäume ginge also einher mit einem Rückbau der Straße und der dazugehörigen Borde. Die
Leitungen sind mit ca. 2,70 m Baumabstand evtl. ausreichend weit entfernt, dass eine
Beeinträchtigung vermieden werden kann. Hier sollte aber unbedingt vorab die genaue Lage und
Tiefe der Leitungen ermittelt werden, bevor eine Verpflanzung in Betracht gezogen wird. Sofern
eine Verlegung und vorübergehende Stilllegung der Leitungen im Zuge der Baumaßnahme
vorgesehen sein sollte, dann sollte die Verpflanzung zeitl ich entsprechend in die Baumaßnahme
eingeplant werden. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass es sich bei der Baumart Kastanie um
einen schwachen Abschotter handelt, der auch empfindlich auf Wurzelverluste reagiert und am
neuen Standort möglicherweise nicht mehr gut anwächst . Daher ist hier abzuwägen, ob eine
Ersatzpflanzung in angemessener Größe eine effektivere Kompensation des Baumverlustes sein
kann. Wird sich zugunsten der Verpflanzung entschieden, sollte der verpflanzte Wurzelballen so
groß als möglich gewählt werden.
Für die Erstellung einer detaillierten Kostenübersicht wird die Sichtung des aktuellen und des
gegebenenfalls neu geplanten Baumstandortes sowie der vorgesehenen Transportwege durch eine
34
Fachfirma für Großbaumverpflanzungen empfohlen. Die zu erstellende Kostenübersicht sollte
neben der Verpflanzung des Baumes und der Herstellung der Pflanzgrube am neuen Standort auch
sämtliche Kosten , die im Rahmen der Logistik und des Transports anfallen , beinhalten.
Erfahrungsgemäß ist davon auszugehen, dass die Gesamtkosten der Groß baumverpflanzung die
Kosten für eine Kompensation durch eine Neuanpflanzung übersteigen werden. Zur Bewertung der
Kompensation durch eine Neuanpflanzung können neben den häufig verwendeten
Pflanzqualitäten mit ger ingen Stammumfängen auch Pflanzqualitäten mit größeren
Stammumfängen von 50 bis 100 cm geprüft und berücksichtigt werden.
Tabelle 4: Bewertung der Verpflanzbarkeit mit Standardmethoden mit Hinblick auf Baumeigenschaften und mit Hinblick
auf das Baumumfeld
Baum Objekt Verpflanzbarkeit mit
Standardmethoden im Hinblick
auf Baumeigenschaften
Verpflanzbarkeit im Hinblick auf das
Baumumfeld
O 3 Cooper-
straße
nicht gegeben
(mäßige Vitalität, Vorschäden, zu
großer Stammumfang)
stark erschwert
(Leitungstrasse in ca. 1 m
Stammentfernung (Kanalnetz)
Zaun in ca. 1 m Stammentfernung)
O 4 Cooper-
straße
nicht gegeben
(zu großer Stammumfang)
stark erschwert
(Leitungstrasse in <1 m
Stammentfernung (Fernwärme))
O 5 Cooper-
straße
nicht gegeben
(mäßige Vitalität, zu großer
Stammumfang)
stark erschwert
(Leitungstrasse in ca. 1,80 m Abstand
(Beleuchtung))
O 7 Cooper-
straße
nicht gegeben
(mäßige Vitalität, zu großer
Stammumfang)
stark erschwert
(Leitungstrasse in <1 m Abstand
(Beleuchtung))
O 8 Cooper-
straße
nicht gegeben
(schlechte Vitalität, zu großer
Stammumfang)
stark erschwert
(Leitungstrasse in <1 m Abstand
(Beleuchtung))
35
Baum Objekt Verpflanzbarkeit mit
Standardmethoden im Hinblick
auf Baumeigenschaften
Verpflanzbarkeit im Hinblick auf das
Baumumfeld
O 9 Cooper-
straße
nicht gegeben
(mäßige Vitalität, zu großer
Stammumfang)
stark erschwert
(Leitungstrasse in ca. 2 m Abstand
(Beleuchtung),
Zaun und Straße in 2,30 m Abstand)
10/A Cooper-
straße
nicht gegeben
(schlechte Vitalität, zu großer
Stammumfang)
stark erschwert
(Leitungstrasse in <1 m Abstand
(Beleuchtung))
11/A Cooper-
straße
nicht gegeben
(zu großer Stammumfang)
stark erschwert
(Leitungstrasse in ca. 2 m Abstand
(Fernwärme),
Zaun in ca. 1 m Abstand)
12/A Cooper-
straße
nicht gegeben
(mäßige Vitalität, zu großer
Stammumfang)
stark erschwert
(Pflasterfläche in 2,70 m Entfernung,
Zaun in 3 m Entfernung, diverse
Leitungstrassen in ca. 1,20 m
Entfernung)
13 Cooper-
straße
nicht gegeben
(Stammschaden mit Fäule)
stark erschwert
(Bord und Straße in 0,60 m
Entfernung, Leitungstrassen in <1 m
Stammentfernung (Trinkwasser und
Telekom))
13/A Cooper-
straße
nicht gegeben
(mäßige Vitalität, Vorschäden, zu
großer Stammumfang)
stark erschwert (Zaun in geringem
Stammabstand)
Z 7 Heidelberger
Straße
nicht gegeben
(zu großer Stammumfang)
erschwert
36
Baum Objekt Verpflanzbarkeit mit
Standardmethoden im Hinblick
auf Baumeigenschaften
Verpflanzbarkeit im Hinblick auf das
Baumumfeld
(Fuß- und Radweg in 2,20 m
Entfernung (darin verlegt diverse
Leitungen),
Waldrand)
Z 8 Heidelberger
Straße
nicht gegeben
(Vorschäden, zu großer
Stammumfang)
erschwert
(Fuß- und Radweg in 2,60 m
Entfernung (darin verlegt diverse
Leitungen),
Waldrand)
Z 9 Heidelberger
Straße
nicht gegeben
(zu großer Stammumfang)
stark erschwert
(Fuß- und Radweg in 1 m Entfernung
(darin verlegt diverse Leitungen),
Waldrand)
Z 10 Heidelberger
Straße
gegeben möglich, jedoch nicht
empfehlenswert, da potenziell mit
Verletzungen der am Standort
verbleibenden Bäume verbunden
(Waldrand)
Z 14 Heidelberger
Straße
nicht gegeben
(mäßige Vitaliät, Vorschäden, zu
großer Stammumfang)
stark erschwert
(Fuß- und Radweg in 1,50 m
Entfernung (darin verlegt diverse
Leitungen),
Waldrand)
14/A Heidelberger
Straße
nicht gegeben
(mäßige Vitaliät, zu großer
Stammumfang)
erschwert
(Baum 15/A in ca. 4,5 m Entfernung)
37
Baum Objekt Verpflanzbarkeit mit
Standardmethoden im Hinblick
auf Baumeigenschaften
Verpflanzbarkeit im Hinblick auf das
Baumumfeld
Z 15 Heidelberger
Straße
nicht gegeben
(mäßige Vitalität, zu großer
Stammumfang)
möglich, jedoch nicht
empfehlenswert, da potenziell mit
Verletzungen der am Standort
verbleibenden Bäume verbunden
(Waldrand)
15/A Heidelberger
Straße
nicht gegeben
(mäßige Vitalität, Vorschäden, zu
großer Stammumfang)
erschwert
(Baum 14/A in ca. 4,5 m Entfernung)
16/A Heidelberger
Straße
nicht gegeben
(Vorschäden, zu großer
Stammumfang)
stark erschwert
(Straße in 1,5 m Entfernung)
17/A Heidelberger
Straße
nicht gegeben
(mäßige Vitalität, zu großer
Stammumfang)
nicht erschwert
318 Heidelberger
Straße
nicht gegeben
(zu großer Stammumfang)
stark erschwert
(Straße in 0,90 m Entfernung,
Fußweg in 0,50 m Entfernung,
Leitungstrasse im Fußweg
(Fernmelde))
269 Heinrich-
Delp-Straße
nicht gegeben
(mäßige Vitalität, zu großer
Stammumfang)
Situation unklar, keine Leitungspläne
verfügbar
295 Heinrich-
Delp-Straße
nicht gegeben
(mäßige Vitalität, zu großer
Stammumfang)
Situation unklar, keine Leitungspläne
verfügbar
38
Baum Objekt Verpflanzbarkeit mit
Standardmethoden im Hinblick
auf Baumeigenschaften
Verpflanzbarkeit im Hinblick auf das
Baumumfeld
296 Heinrich-
Delp-Straße
nicht gegeben
(zu großer Stammumfang)
Situation unklar, keine Leitungspläne
verfügbar
7 Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(großflächiger Stammschaden)
stark erschwert
(Straße in 1,10 m Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m Entfernung)
8 Ludwigshöh-
straße
gegeben stark erschwert
(Straße in 0,80 m Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m Entfernung)
19 Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(Fäulen und Höhlungen, zu großer
Stammumfang)
stark erschwert
(Straße in 0,40 m Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m Entfernung)
20 Ludwigshöh-
straße
gegeben stark erschwert
(Straße in 0,70 m Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m Entfernung)
21 Ludwigshöh-
straße
gegeben stark erschwert
(Straße in 0,80 m Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m Entfernung)
22 Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(Vorschäden, zu großer
Stammumfang)
stark erschwert
(Straße in 0,60 m Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m Entfernung)
24 Ludwigshöh-
straße
gegeben stark erschwert
(Straße in 0,90 m Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m Entfernung)
25 Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(zu großer Stammumfang)
stark erschwert
(Straße in 0,80 m Entfernung, diverse
Leitungen in 2,70 m Entfernung)
39
Baum Objekt Verpflanzbarkeit mit
Standardmethoden im Hinblick
auf Baumeigenschaften
Verpflanzbarkeit im Hinblick auf das
Baumumfeld
27 Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(Vorschäden, zu großer
Stammumfang)
stark erschwert
(Straße in 0,70 m Entfernung, diverse
Leitungen in 1,60 m Entfernung)
29 Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(durch Konkurrenz entstandener
einseitiger Kronenaufbau kann am
neuen Standort zu Problemen
führen)
stark erschwert
(Glascontainer und Mülleimer direkt
neben Baum,
Straße in 0,70 m Entfernung, diverse
Leitungen in 1 m Entfernung)
32/B Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(Vorschäden, mehrstämmig mit
ausladendem Wuchs, zu großer
Stammumfang)
Zugänglichkeit mit schwerer Technik
erschwert durch Baumstandort in
Wendeschleife
32/D Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(zu großer Stammumfang)
nicht erschwert
32/I Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(zu großer Stammumfang)
erschwert
(Zaun in ca. 1 m Stammentfernung)
32/J Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(Vorschäden, mäßige Vitalität)
nicht erschwert
32/O Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(zu großer Stammumfang)
deutlich erschwert
(Zaun in 1,30 m Stammentfernung,
Fußweg in 1,30 m Stammentfernung)
38 Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(Vorschäden, zu großer
Stammumfang)
deutlich erschwert
(Straße in 0,70 m Entfernung, diverse
Leitungen in <1 m Entfernung)
39 Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(zu großer Stammumfang)
deutlich erschwert
40
Baum Objekt Verpflanzbarkeit mit
Standardmethoden im Hinblick
auf Baumeigenschaften
Verpflanzbarkeit im Hinblick auf das
Baumumfeld
(Straße in 0,70 m Entfernung, diverse
Leitungen in <1 m Entfernung)
45 Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(zu großer Stammumfang)
deutlich erschwert
(Straße in 0,70 m Entfernung, diverse
Leitungen in <1 m Entfernung)
114 Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(Vorschäden, zu großer
Stammumfang)
erschwert
(dichtes Unterholz)
115 Ludwigshöh-
straße
nicht gegeben
(Vorschäden)
erschwert
(Fußweg in 1,50 m Entfernung, darin
diverse Leitungstrassen)
3.3 Grundsätzliche Erfordernisse der Großbaumverpflanzung
Wird eine Großbaumverpflanzung angestrebt, sollte der Zeitpunkt möglichst in das Frühjahr oder
den Herbst gelegt werden. Eine Verpflanzung von Bäumen innerhalb der Sommer - oder
Wintermonate wird aus baumbiologischer Sicht nicht empfohlen. Nach der Verpflanzung ist auf
eine fachgerechte und regelmä ßige Bewässerung sowie gegebenenfalls Düngung zu achten. Im
Rahmen der Vorbereitung einer geplanten Großbaumverpflanzung, der Verpflanzung und des
Transports sowie der Nachbehandlung und Anwachspflege am neuen Standort sind folgende
Aspekte auf Grundlage d er ZTV -Großbaumverpflanzung (2005) zu berücksichtigen. Die vor -
bereitenden Maßnahmen sollten möglichst ein bis zwei Vegetationsperioden vor einer geplanten
Verpflanzung durchgeführt werden. Am alten Baumstandort sollte das Frei legen des zu
transportierenden Wurzelballens mit einer Grabenbreite von mindestens ca. 20 cm möglichst
abschnittsweise über zwei Vegetationsperioden verteilt erfolgen. Dabei sollte der Außenrand des
Grabens der späteren Wurzelballenaußenseite entsprechen. Beim Freigraben des Wurzelballens in
41
einem Durchgang ist auf die Gewährleistung der Standsicherheit des Baumes zu achten. Nach
fachgerechter Durchtrennung der vorhandenen Wurzeln ist der errichtete Graben mit geeignetem
Substrat oder dem gegebenenfalls aufbereiteten Aushubmaterial wieder zu verfüllen. Anschließend
ist der Graben durchdringend zu wässern. In Abhängigkeit der vorgefundenen und durchtrennten
Wurzeln sind gegebenenfalls ausgleichende Schnittmaßnahmen in der Krone durchzuführen. Der
vorbereitete Wurzelbereich ist bis zur Durchführung der Großbaumverpflanzung zu sichern und
soweit erforderlich durch eine geeignete Absperrung zu schützen. Während des Transports zum
neuen Baumstandort ist auf eine ausreichende Bewässerung des Wurzelballens zu achten. Am
neuen Standort ist die vorgesehene Pflanzgrube vor Durchführung der Verpflanzung fachgerecht
herzustellen und soweit erforderlich zu lockern. Die während des Aushubs des Wurzelballens
durchtrennten Wurzeln sind freizulegen und fachgerecht nachzuschneiden. Um den Wurzelballen
herum ist eine Rehabilitationszone mit einer Breite von mindestens ca. 40 cm zu errichten. Die
Rehabilitationszone ist mit geeignetem, gegebenenfalls aufbereitetem Boden oder Substrat zu
verfüllen. Anschließend ist eine durchdringende W ässerung der Rehabilitationszone erforderlich.
Der verpflanzte Baum ist zur Gewährleistung der Standsicherheit entsprechend zu verankern. Das
Kronenvolumen ist in Abhängigkeit der Größe des transportierten Wurzelballens fachgerecht
anzupassen. Für die Dauer der folgenden Anwachspflege ist die Bedeckung der Baumscheibe mit
Mulch zu empfehlen. Im Rahmen der Anwachspflege ist eine fachgerechte und ausreichende
Bewässerung über einen Zeitraum von mindestens 2 (bis zu 5) Jahren sicherzustellen. In
Abhängigkeit der Witterung können ca. 15 bis 20 Bewässerungsgänge pro Jahr mit ca. 200 bis 400
L je Bewässerungsgang angesetzt werden. Eine gegebenenfalls erforderliche Düngung sollte erst
nach vorheriger Bodenprobe bedarfsgerecht durchgeführt werden.
4 Zusammenfassung
Die Mehrzahl der begutachteten Bäume kommen aus baumbiologischen Gründen nicht für eine
Großbaumverpflanzung mit Standardtechnik infrage. Die Gründe dafür sind teilweise mäßige bis
schlechte Vitalitäten oder akute Vorschäden, welche eine positive Baumentwic klung am neuen
Standort unwahrscheinlich machen. Viele der Bäume sind auch so groß, dass der für die
42
Verpflanzung erforderliche Wurzelballen nicht mehr mit einer Rundspatenmaschine hergestellt
werden kann. An den meisten Baumstandorten wird die Verpflanzun g zusätzlich durch
Leitungstrassen oder bauliche Hindernisse stark erschwert. Eine relativ einfache Verpflanzung ist
voraussichtlich nur bei Baum Z10 (Heidelberger Straße) möglich, an dieser Stelle wird aber dennoch
davon abgeraten, da das Stechen des Wurz elballens umstehende Gehölze mit deutlich höherer
Erhaltungswürdigkeit schädigen würde. 4 Kastanien an der Ludwigshöhstraße sind aufgrund ihrer
Baumeigenschaften prinzipiell verpflanzbar, es käme bei einer Verpflanzung jedoch zu massiven
Konflikten mit dem Baumumfeld (Straße und Leitungstrassen) . Zusätzlich muss berücksichtigt
werden, dass die Kastanie zu den schlecht abschottenden Baumarten gehört und empfindlich auf
Wurzelverluste reagiert, weshalb die Ersatzpflanzung beispielsweise auch unter Berücksicht igung
größerer Pflanzqualitäten hier unter Umständen eine sinnvolle Alternative sein kann.
SVB Leitsch GmbH
Nora Boysen
B. Sc. Arboristik
M. Sc. Ökologie, Evolution, Naturschutz
FLL-zertifizierte Baumkontrolleurin
43
Anlage
Fotodokumentation
Nr. O 3 Cooperstraße Nr. O 3 Cooperstraße: Kappstellen
44
Nr. O 3 Cooperstraße: Baumumfeld Nr. O 4 Cooperstraße
Nr. O 4 Cooperstraße: Baumumfeld Nr. O 5 Cooperstraße
45
Nr. O 5 Cooperstraße: Baumumfeld Nr. O 7 Cooperstraße
Nr. O 7 Cooperstraße: Baumumfeld Nr. O 8 Cooperstraße
46
Nr. O 8 Cooperstraße: Baumumfeld Nr. O 9 Cooperstraße
Nr. O 9 Cooperstraße: Baumumfeld Nr. 10 A Cooperstraße
47
Nr. 10 A Cooperstraße: Baumumfeld Nr. 11 A Cooperstraße
Nr. 11 A Cooperstraße: Baumumfeld Nr. 12 A Cooperstraße
48
Nr. 12 A Cooperstraße: Baumumfeld Nr. 12 A Cooperstraße: Baumumfeld
Nr. 13 Cooperstraße Nr. 13 Cooperstraße: Stammfußschaden
49
Nr. 13 Cooperstraße: Baumumfeld Nr. 13 Cooperstraße: Baumumfeld
Nr. 13 A Cooperstraße Nr. 13 A Cooperstraße: Stammschaden und Baumumfeld
50
Nr. Z7 Heidelberger Straße Nr. Z7 Heidelberger Straße: Baumumfeld
Nr. Z8 Heidelberger Straße Nr. Z8 Heidelberger Straße: Baumumfeld
51
Nr. Z9 Heidelberger Straße Nr. Z9 Heidelberger Straße: Baumumfeld
Nr. Z10 Heidelberger Straße Nr. Z10 Heidelberger Straße: Baumumfeld
52
Nr. Z14 Heidelberger Straße Nr. Z14 Heidelberger Straße: Baumumfeld
Nr. 14 A Heidelberger Straße Nr. 14 A Heidelberger Straße: Baumumfeld
53
Nr. Z15 Heidelberger Straße Nr. Z15 Heidelberger Straße
Nr. 15 A Heidelberger Straße Nr. 15 A Heidelberger Straße: Baumumfeld
54
Nr. 15 A Heidelberger Straße: lokale Stammhöhlung Nr. 16 A Heidelberger Straße
Nr. 16 A Heidelberger Straße: Baumumfeld Nr. 17 A Heidelberger Straße
55
Nr. 17 A Heidelberger Straße: Baumumfeld Nr. 318 Heidelberger Straße
Nr. 318 Heidelberger Straße: Baumumfeld Nr. 318 Heidelberger Straße: Baumumfeld
56
Nr. 318 Heidelberger Straße: einfaulende Astungswunde Nr. 269 Heinrich-Delp-Straße
Nr. 269 Heinrich-Delp-Straße: Stammschaden Nr. 269 Heinrich-Delp-Straße: Baumumfeld
57
Nr. 295 Heinrich-Delp-Straße Nr. 295 Heinrich-Delp-Straße: Baumumfeld
Nr. 296 Heinrich-Delp-Straße Nr. 296 Heinrich-Delp-Straße: Bauumfeld
58
Nr. 7 Ludwigshöhstraße Nr. 7 Ludwigshöhstraße: Stammschaden
Nr. 7 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld Nr. 8 Ludwigshöhstraße
59
Nr. 8 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld Nr. 19 Ludwigshöhstraße
Nr. 19 Ludwigshöhstraße: Ausbruchswunde Nr. 19 Ludwigshöhstraße: Stammschaden
60
Nr. 19 Ludwigshöhstraße: Stammhöhlung Nr. 19 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld
Nr. 20 Ludwigshöhstraße Nr. 20 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld
61
Nr. 21 Ludwigshöhstraße Nr. 21 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld
Nr. 22 Ludwigshöhstraße Nr. 22 Ludwigshöhstraße: Stammschaden
62
Nr. 22 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld Nr. 24 Ludwigshöhstraße
Nr. 24 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld Nr. 25 Ludwigshöhstraße
63
Nr. 25 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld Nr. 26 Ludwigshöhstraße
Nr. 26 Ludwigshöhstraße Nr. 27 Ludwigshöhstraße
64
Nr. 27 Ludwigshöhstraße: Stammschaden Nr. 27 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld
Nr. 29 Ludwigshöhstraße Nr. 29 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld
65
Nr. 32 B Ludwigshöhstraße Nr. 32 B Ludwigshöhstraße: Rindenschäden Wurzel
Nr. 32 B Ludwigshöhstraße: eingefaulte Astungswunde Nr. 32 B Ludwigshöhstraße: Baumumfeld
66
Nr. 32 D Ludwigshöhstraße Nr. 32 I Ludwigshöhstraße
Nr. 32 I Ludwigshöhstraße: Kappstellen, Rindenschäden Nr. 32 I Ludwigshöhstraße: Baumumfeld
67
Nr. 32 J Ludwigshöhstraße Nr. 32 J Ludwigshöhstraße: Rindenschäden Stamm,
eingefaulter Stämmlingsabschnitt
Nr. 32 J Ludwigshöhstraße: Baumumfeld Nr. 32 O Ludwigshöhstraße
68
Nr. 32 O Ludwigshöhstraße: Baumumfeld Nr. 38 Ludwigshöhstraße
Nr. 38 Ludwigshöhstraße : eingefaulte Astungswunde, evtl.
mit Höhlung Nr. 38 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld
69
Nr. 38 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld Nr. 39 Ludwigshöhstraße
Nr. 39 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld Nr. 39 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld
70
Nr. 45 Ludwigshöhstraße Nr. 45 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld
Nr. 45 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld Nr. 114 Ludwigshöhviertel
71
Nr. 114 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld Nr. 114 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld
Nr. 115 Ludwigshöhstraße Nr. 115 Ludwigshöhstraße: Baumumfeld
72
73
Begrifflichkeiten
Die durch die Sachverständigenbüro Leitsch GmbH durchgeführten Baumkontrollen werden
gemäß der FLL -Baumkontrollrichtlinie1 ausgeführt. Deren Geltungsbereich erstreckt sich auf alle
Bäume, die aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht kontrolliert werden müssen 2. Die Arbeiten
werden als visuelle Kontrolle vom Boden a us ausgeführt. Die Maße des Kronendurchmessers
beruhen auf Abmessung der breitesten Kronenbereiche. Der Stammumfang wird in 100 cm
Stammhöhe gemessen; bei mehrstämmigen Bäumen gilt die Summe aller Stämmlinge. Als Ergebnis
erfolgt eine Bewertung der Bäume n ach ihrer Verkehrssicherheit, eine Einstufung in die
Regelkontrollintervalle sowie die Ausweisung von Maßnahmen mit unterschiedlichen
Dringlichkeitsstufen.
Punkt III. behandelt die Begrifflichkeiten zur Baumkontrolle und der Verkehrssicherheit der Bäume.
Darüber hinaus erfolgt eine Einschätzung der Erhaltungswürdigkeit und der Erhaltungsfähigkeit der
Bäume. Diese Begriffe werden in Punkt II. beziehungsw eise Punkt III. definiert. Abschnitt IV.
beschreibt Grundlagen zum Schutz von Bäumen auf Baustellen.
a. Verkehrssicherheit
Mit der Kontrolle der Bäume wird ein fachliches Urteil über den aktuellen Zustand hinsichtlich der
Verkehrssicherheit abgegeben. Hierbei werden die folgenden drei Kategorien unterschieden:
verkehrssicher
Wenn weder Teile noch die Gesamth eit des Baumes eine vorhersehbare, konkrete Gefahr
darstellen, werden die Bäume als verkehrssicher eingestuft. Verkehrssichere Bäume bedürfen bis
zur nächsten Regelkontrolle keiner Maßnahmen. Für diese Bäume können jedoch Maßnahmen der
Dringlichkeitsstufe 4 ausgewiesen werden.
1 Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. (2010): Baumkontrollrichtlinien – Richtlinien für Regelkontrollen
zur Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen
2 vgl. §823 BGB und §839 BGB
74
verkehrssicher nach Maßnahme:
Bedürfen Bäume einer baumpflegerischen Maßnahme zur Wiederherstellung der
Verkehrssicherheit oder müssen Bäume aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden, werden
diese als verkehrssicher nach Maßnahme eigestuft. Diese Kategorie ist immer mit der Ausweisung
einer oder mehrerer konkreter Maßnahmen sowie einer zugeordneten Dringlichkeitsstufe für die
Ausführung der Maßnahme verbunden.
nicht abschließend bewertbar:
Wenn die Verkehrssicherheit von Bäume n auf Grund nicht abschätzbarer Mängel oder aufgrund
von Fremdbewuchs, dichtem Unterwuchs, massiven Stockaustrieben oder – speziell bei Platanen –
bei Verdacht auf einen Massariabefall nicht eindeutig beurteilt werden kann, werden diese als nicht
abschließend bewertbar eingestuft. Gleiches gilt für Bäume mit Kronensicherungen, deren
Tauglichkeit nicht eindeutig beurteilt werden kann.
Die entsprechenden Maßnahmen werden ohne Dringlichkeitsstufe ausgewiesen, da eine solche
Einschätzung durch die Umstände nicht möglich ist.
Dies bedeutet, dass die ausgewiesenen Maßnahmen zeitnah und ohne schuldhafte Verzögerung
durchzuführen sind. Eine Abarbeitung der Maßnahmen im Zuge einer der anderen
Dringlichkeitsstufen ist in keinem Fall ausreichend.
Wurden die Maßnahmen durchgeführt, ist nach gesonderter Beauftragung zwingend eine sofortige
Nachuntersuchung des Baumes anzuberaumen, um dessen Zustand zweifelsfrei klären zu können.
Ohne die Nachuntersuchung ist die Verkehrssicherheit des betreffenden Baumes weiterhin unklar.
Auch Bäume, an denen eine Eingehende Untersuchung stattfinden soll, werden als nicht
abschließend bewertbar eingestuft.
b. Handlungsstufen
Wird im Zuge der Baumkontrollen ein Handlungsbedarf festgestellt, so resultiert daraus die
Festlegung einer oder mehrerer konkreter Maßnahmen und im Regelfall die jeweilige Zuweisung
75
einer Dringlichkeitsstufe. Der durch die Dringlichkeitsstufe festgelegte Abarbeitungszeitraum sollte
nicht überschritten werden.
Es werden die Dringlichkeitsstufen 1 bis 4 verwendet. Auc h eine Maßnahmenausweisung ohne
Vergabe einer Dringlichkeitsstufe ist möglich. Die Dringlichkeitsstufen werden wie folgt definiert:
Maßnahmenausweisung ohne Dringlichkeitsstufe
Ist einer Maßnahme keine Dringlichkeitsstufe zugeordnet, so handelt es sich um einen Baum, der
nicht abschließend bewertbar ist (siehe Abschnitt I). Ein konkreter Abarbeitungszeitraum kann für
diese Bäume nicht angegeben werden, die Abarbeitung der Maßnahm e sollte aber zeitnah und
ohne schuldhafte Verzögerung erfolgen.
Stufe 1: Gefahr im Verzug
Die Ausweisung dieser Dringlichkeitsstufe erfordert eine sofortige Umsetzung der Maßnahmen, da
eine konkrete Gefahrensituation besteht. Diese Dringlichkeitsstufe kommt beispielsweise für Bäume
mit abgerissenen Kronenteilen zum Einsatz, die akut abbruchgefährdet sind oder für Bäume, die
akut standsicherheitsgefährdet sind. Der Baum wird als verkehrssicher nach Maßnahme eingestuft.
Stufe 2: Handlungsbedarf innerhalb von 2 Monaten
Die Durchführung der Maßnahmen sollte innerhalb der nächsten zwei Monate erfolgen. Der Baum
wird als verkehrssicher nach Maßnahme eingestuft.
Stufe 3: Handlungsbedarf innerhalb von 6 Monaten
Die Durchführung der Maßnahme sollte innerhalb der nächsten sechs Monate erfolgen. Der Baum
wird als verkehrssicher nach Maßnahme eingestuft.
Stufe 4: pflegerisch empfohlene Maßnahmen
Maßnahmen zur Bestandspflege und Bestandserhaltung werden in nächster Zeit erforderlich.
Bäume, die ausschließlich mit Maßnahmen der Stufe 4 belegt sind, sind weiterhin als verkehrssicher
eingestuft.
76
Die Maßnahmenbeschreibung orientiert sich an der ZTV-Baumpflege3 in ihrer aktuellen Fassung.
c. Regelkontrollintervalle
Wenn nicht anders vereinbart, erfolgt die Einstufung in d ie Regelkontrollintervalle nach der FLL -
Baumkontrollrichtlinie (5.3.2.2 – S. 26) sowie nach der Einschätzung der Vor -Ort-Situation durch
den verantwortlichen Baumkontrolleur. Je nach der berechtigten Sicherheitserwartung an den
Verkehr sowie dem Zustand des Baumes und dessen Entwicklungsphase werden Kontrollintervalle
von einem bis drei Jahren zugeordnet. Entsprechend der Richtlinie sollten die Regelkontrollen
abwechselnd im belaubten und unbelaubten Zustand durchgeführt werden. Die Überschreitung
sollte ni cht mehr als 3 Monate betragen. Für Bäume einer Anlage in unterschiedlichen
Entwicklungsphasen, jedoch ohne Besonderheiten, können einheitliche Intervalle festgelegt
werden.
d. Vitalitätsansprache
Die Vitalitätsansprache der Bäume erfolgt in Anlehnung an die Einteilung nach ROLOFF (2001) 4.
Dazu werden die Kronenform, das Trieblängenwachstum und die Verzweigung im oberen
Kronenbereich betrachtet.
Vitalitätsstufe 0 (Explorationsphase):
Der Baum besitzt eine Kronenverzweigung aus Langtrieben mi t gleichmäßiger, netzartiger
Verzweigung. Die Krone ist harmonisch geschlossen, die Belaubung dicht.
Vitalitätsstufe 1 (Degenerationsphase):
3 Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. ( 2017): ZTV -Baumpflege. Zusätzliche Technische
Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege
4 Roloff, A. (2001): Baumkronen - Verständnis und praktische Bedeutung eines komplexen Naturphänomens
77
Der Baum besitzt eine Kronenverzweigung aus kürzeren Langtrieben, die seitliche Verzweigung
besteht aus Kurztriebe n (Spießstrukturen). Das Kronenbild ist zerfranst, es findet eine
Desynchronisation des Wachstums statt.
Vitalitätsstufe 2 (Stagnationsphase):
Die Verzweigung ist durch Kurztriebe bestimmt, auch die Wipfeltriebe sind betroffen. Es beginnt
eine Verlichtung der Krone von oben, Pinselstrukturen treten auf.
Vitalitätsstufe 3 (Resignationsphase):
Die Krone zerfällt, Wipfeldürre tritt auf, es kommt zur Sekundärkronenbildung.
Vitalitätsstufe N (nicht bewertbar):
Aufgrund starker Eingriffe in die Kronenstruktur, z. B. durch Kappungen oder starken Rückschnitt,
kann die Vitalität des Baumes derzeit nicht bewertet werden. Nach einem Rückschnitt kann die
Vitalität erst nach 5 Jahren wieder beurteilt werden. Nach einer Kappung bedarf es 10 Jahren, um
eine Vitalitätsansprache sinnvoll zu ermöglichen.
e. Alterseinstufung
Die Einstufung in Altersklassen richtet sich nach der aktuellen Fassung der FLL -
Baumkontrollrichtlinie. Danach erstreckt sich die Jugendphase in der Regel über 15 Jahre Standzeit.
Die Reifephase erstreckt sich baumartabhängig von 15 bis ca. 50 bis 80 Jahre Standzeit. Ab 50 bis
80 Jahre Standzeit geht der Baum in die Alterungsphase über; sie endet mit dem Absterbeprozess
des Baumes, der sich art- und standortspezifisch über Jahre erstrecken kann.
f. Erhaltungswürdigkeit
Die Erhaltungswürdigkeit bedeutet eine sachverständige Abwägung der Baumwirkung, der
78
Bedeutung des Baumes im Hinblick auf die Baumart, das Baumalter sowie die Stand - und
Wuchsform. Die Erhaltungswürdigkeit eines Baumes wird neutral anhand der Vor -Ort-Situation
eingeschätzt. Weitergehende persönliche Interessen und emotionale Bindungen an einen
Baumbestand sind auf diese Weise nicht greifbar. Insoweit kann die Erhaltungswürdigkeit durch
die Interessenparteien differenziert eingestuft werden.
Die ökologische Funktion der Bäume liegt in deren Nutzen insbesondere für baum - und
heckenbrütende Vogelarten, die den dichten Gehölzstreifen als Sitzwarte, Versteck und
Niststandort nutzen. Darüber hinaus weisen gesunde, belaubte Bäume i mmer auch positive
mikroklimatische Funktionen auf, indem sie (insbesondere im urbanen Raum)
temperaturausgleichend wirken und Umweltbelastungen puffern.
Absterbende oder tote Bäume weisen grundsätzlich und aus ökologischer Sicht einen besonderen
Wert auf, da Totholz eine wichtige Substratquelle darstellt (als Lebensraum für Insekten und
sekundär als Nahrungsquelle für Vögel, die Insekten als Nahrungsquelle nutzen).
g. Erhaltungsfähigkeit
Erhaltungsfähig ist ein Baum, wenn er nach dem aktuellen Stand des Wissens und der Technik mit
baumpflegerischen Mitteln in seinem Habitus und seinen positiven Baumfunktionen erhalten
werden kann. Monetäre Aspekte werden nicht berücksichtigt. Wesentliche Grundlage ist die ZTV-
Baumpflege in ihrer aktuellen Fassung.
anlage 8
6245 Zeichen
TPHPTP TPHPTP TP TrS 8 - e-netzFlächenbedarf = 73,70 m²1 x Trafo + POP (UF3060 + 3030)Öffnung längsseitig IV+ III+ IIIII V+ II+II+II+II+ IV+IV+ III+ III+ III+ Achse 20 (Jeffersonstraße) Achse 12 Achse 31 (Sternenallee) 89909291 23456 1 121314 23242526 2345678 1 9101112 1415161718192021 2324252627282930 13 22 313233 7891011 8 Stg. 17,2/27 8 Stg. 17,2/2715 GEHWEG GEHWEG 27 16171819202122 28 Parkgarage 3 Haltestellenabstände: km 0,0+75.773 Anpassungsbereich Endzustand Achse 12 (Jupiterstraße) RQ 13-13 NW=167.01867.389 m-18.000 ‰-18.689 ‰52.706 m Ausbaugrenze o.A. Ausbaugrenze RQ 13-13 RQ 12-12RQ 12-12 RQ 10-10 RQ 07-07 RQ 07-07 RQ 10-10 RQ 11-11 RQ 11-11 0.594 m 79.076 m4.877 %22.581 m4.800 %f = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 157.858 mkm = 0+271.744 22.581 m4.800 %64.510 m5.474 %f = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 158.942 mkm = 0+294.325 72.653 m4.800 % 48.341 m8.000 % f = 0.019 mH = 150.000 mhTS = 165.960 mkm = 0+431.488 48.341 m8.000 % 3.093 m5.500 %f = 0.016 mH = 200.000 mhTS = 169.828 mkm = 0+479.8293.093 m5.500 % 26.001 mf = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 169.998 mkm = 0+482.921 26.000 m0.594 m5.500 %f = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 171.404 mkm = 0+508.922170.514 m5.500 % 36.330 m6.000 %f = 0.000 mH = 150.000 mhTS = 171.437 mkm = 0+509.516 36.330 m6.000 % 30.832 m8.000 %f = 0.007 mH = 150.000 mhTS = 173.617 mkm = 0+545.846 64.535 m5.473 % 72.628 m4.800 % f = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 162.474 mkm = 0+358.860 11.610 m0.850 %13.041 m4.250 %f = 0.016 mH = 50.000 mhTS = 171.069 mkm = 0+005.159 13.041 m4.250 %1.243 m0.840 % f = 0.007 mH = 50.000 mhTS = km = 0+018.200 1.243 m0.840 %26.000 mf = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 170.504 mkm = 0+019.443 26.000 m2.502 m2.605 % f = 0.000 mH = 0.000 mhTS = 170.993 mkm = 0+045.441 2.502 m2.605 %28.834 m4.000 %f = 0.027 mH = 50.000 mhTS = 171.058 mkm = 0+047.94328.834 m4.000 %70.688 m0.800 % f = 0.058 mH = 200.000 mhTS = 169.905 mkm = 0+076.777Zwangspunkt-gradienteKVP Zwangspunkt-gradienteKVP R = 130+000.000 R = 130+040.841R = 13 R = 13 BankVitrineBank HMarienhöheMarienhöhe<-- Ludwigshöhviertel ca. 360 m --> Cooperstraße ca. 420 m Achse A600E R = ∞ R = 3000+266.013R = ∞ R = 800+298.851 R = ∞ R = 800+358.860R = ∞ 0+495.944 0+452.751R = 300 R = 3000+465.762R = ∞ R = ∞ R = ∞ R = ∞ 0+524.510R = 190 R = ∞R = ∞0+000.0000+013.545R = 150R = 1500+016.539R = ∞ 0+032.442R = ∞R = ∞ R = ∞R = 530+052.112R = 530+061.120R = ∞ Ausbaugrenze 0,9 1,0 1,1 +2cm+1cm+2cm+1cm +0cm +0cm+0cm+0cm +0cm+0cm+0cm+0cm+1cm+1cm +2cm+2cm Zwangspunkt-gradienteKVP Zwangspunkt-gradienteKVP BÜ 6 BÜ 7 S W WW W W HB +15 Betonpflaster, 1-reihig Betonpflaster, 1-reihig Betonpflaster, 1-reihig HB +15 TB +0, TrennstreifenHB +7 TB +0 TB +0 HB +15 TB +0, TrennstreifenTB +0 HB +7TB +0 HB +15 TB +0, TrennstreifenHB +7 HB +15 TB +0 HB +15HB +15 HB +15 TB +6 HB +7 TB +6 HB +15 HB +15HB +15 HB +15 TB +0TB +6 HB +15 HB +15TB +6 HB +15 TB +6 HB +3 TB +6 HB +3 TB +6HB +15 HB +15 TB +6 TB +6 HB +15 TB +6 R = 10 R = 4,5 R = 16 R = 10 R = 10 R = 12 HB +15 HB +15 HB +7 HB +7HB +7 HB +7 HB +15HB +15 HB +15HB +15 +6+1+6 +6+1+1 +6 +6 +1+1+6 +6 +1+6 +1 +6 +1 +6+1 +1 +6+1+6+1 RB +1 RB +1 RB +1RB +1 +1+1 M119M117M115 M121 M128 M132 M136 M134 M130 M126 M124M122 M110M113M111M109 WA E2 WA D3 WA D2 WA D1 WA B3 WA A12 Garagengebäude 3 M 5 V1 V1 V1 G2 Anschluss an Blatt 6 Anschluss an Blatt 5 Anschluss an Blatt 8 4.002.253.502.702.503.572.50 S W WWW WW W W 4,502.50 3,00 2.502.00503.253.25502.002.5050803.31 3.002.35703.432.502.00503.253.25502.002.5050802.96 2.353.003.002.502.00506.50502.0040803.17 2,5% 2,5%2,5% 2,5% 2.008.002.007.002.50 4.422.26 7.002.50 2.593.754.00 4.003.75 2.125.502.50 134065 6.042.521.754.901.75 4.002.253.502.702.503.572.50 1.5130 2,5% 2,5% 4,5% 3,3% 2,5% 4,5% 3,3% 2,5%2,5% 2,5% 2,5% 2,5% 2,5% 2,5% 2,5% 3,3% 2,5%2,5%2,5%2,5% 0% 5,5% 5,5% Lageplan Oberflächen Blatt 7Verkehrsanlagen1:2502.1 DarmstadtCooperstraße West 07/22Buc/AGr07/22Buc/AGr07/22nt DatumZeichen Nr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 13 2Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.2 6761 56 Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin HEA G mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Legende Planung DammEinschnittParkplatzGrünfläche/ Rasengitter Fahrbahn / halbstarre DeckeMulde / Versickerungsbecken StützwandGrunderwerb erforderlichB-Plan VerkehrskorridorB-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlichB-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich Fremdplanung (nachrichtlich) AsphaltgleisGrüngleisBahnsteigGehwegGeh-/RadwegRadweg Rückbau / AbbruchHHaltestelleH Schottergleis Strassenbahn/BusGrundstückszufahrten PflastergleisDrittplanung Standort FL-MastBaumbestandBodenmarkierung VZ 151 Fahrradstellplatz Anhebung Fahrbahn Standort SignalmastRodung Baumbestand Standort Haltestellen-beleuchtung (HEAG) Gepflasterter BÜMaßnahme Erschütterungsschutz +20cmAbrückmaßHaltestellenbereichStandort Signalmast, vorübergehendStandort städtische Beleuchtung(nachrichtliche Darstellung)Verteilerkasten EEASteuerschrank Schmieranlage(Drittplanung)SteuergerätSignalisierungRückleiterschrank EEA 552312555231505523175552320055232255523250 3474875 3474900 3474925 3474950 3474975 3475000 3475025 3475050 3475075 3475100 3475125 5523175552315055231255523100552307555230503475100 3475075 3475050 3475025 3475000 3474975 3474950 3474925 3474900 3474875 3474850 02.09.2022 19.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Bosch gez. Lübbegez. Krehbiehlgez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.202203.08.2022
2022/0274
33864 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
21.09.2022
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Amt: Mobilitätsamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2022/0274
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 538020, 541010, 547020
Kostenstelle: 066-040-1000; 066-140-1000
Investitionsnummer: 12066-6106
(Verlängerung Straßenbahnlinie 3)
20066-6019 (Ludwigshöhstraße)
15066-6510 (Ausbau Cooperstraße)
20066-6190 (Entwässerungstechn.
Erschließung Konversion LHV)
Kostenträger: 5470-21; 5410-11; 5380-21 Sachkonto: 0960010, 0952010
Betreff: Verkehrsrechtliche Anbindung des Ludwigshöhviertels:
Durchbindung der Straßenbahntrasse bis zur Heidelberger Straße;
Umgestaltung der Ludwigshöhstraße;
Umgestaltung und Verlegung der Cooperstraße
Vorlage vom: 09.09.2022
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat stimmt der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die Planung „Anbindung
Ludwigshöhviertel“ zu.
2. Der Magistrat stimmt der Weiterführung der Planung ab Leistungsphase 5 parallel zum
Planfeststellungsverfahren zu.
- 2 -
3. Der Magistrat stimmt der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens zu.
4. Der Magistrat stimmt den Baunebenkosten gemäß Anlage 23 zu.
Die zur Finanzierung der Baunebenkosten ab Leistungsphase 5 notwendigen Mittel werden
auf den Investitionsnummern 12066-6106 – Verlängerung Straßenbahnlinie 3, 15066-6510
– Ausbau Cooperstraße und 20066-6019 – Ludwigshöhstr. Anbindung Ludwigshöhviertel,
Kostenstelle 066-040-1000 in den Jahren 2023 bis 2027 im Rahmen der
Haushaltsberatungen 2023 eingeplant.
Die Baunebenkosten werden anhand eines festgelegten Kostenteilungsschlüssels auf die
drei Investitionsnummern verrechnet. Die Baunebenkosten für den Kanalbau werden über
die Investitionsnummer 20066-6190 – Entwässerungstechnische Erschließung Konversion
Ludwigshöhviertel, Kostenstelle 066-140-1000, finanziert.
5. Der Magistrat stimmt den Herstellungskosten gemäß datenschutzrelevanter Anlage 24 und
der baulichen Umsetzung der Gesamtmaßnahme zu. Die entsprechend benötigten
Haushaltsmittel ab dem Haushaltsjahr 2024 werden im Rahmen der Haushaltsberatungen
2023 eingeplant. Die Herstellkosten für den Kanalbau werden über die Investitionsnummer
20066-6190 – Entwässerungstechn. Erschließung Konversion LHV, Kostenstelle 066-140-
1000, finanziert.
6. Der Magistrat stimmt dem Abschließen eines Bau- und Finanzierungsvertrages zwischen der
Wissenschaftsstadt Darmstadt und der HEAG mobilo GmbH zu.
7. Der Magistrat stimmt der Fällung von insgesamt 43 der 139 betrachteten Bäume zu.
8. Der Magistrat stimmt der Rodung von insgesamt ca. 8.000 m² gewidmeter Waldfläche zu.
9. Der Magistrat stimmt der Verkehrsanlagenplanung (ab Leistungsphase 3 und folgende) und
der baulichen Umsetzung für den Lückenschluss zwischen der Paul-Wagner-Straße und der
Haltestelle Ludwigshöhstraße zu, die in die Gesamtmaßnahme integriert wird.
- 3 -
Anlagen: Anlage-1_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Übersicht
Anlage-2_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 1
Anlage-3_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 2
Anlage-4_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 3
Anlage-5_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 4
Anlage-6_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 5
Anlage-7_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 6
Anlage-8_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 7
Anlage-9_Lageplan Oberflächen Verkehrsan lagen Blatt 8
Anlage-10_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt 9
Anlage-11_Lageplan Oberflächen Verkehrsanlagen Blatt - Planstraße A
Anlage-12_Regelquerschnitt Ludwigshöhstraße Haltestelle Lichtenbergschule
Anlage-13_Regelquerschnitt Karl -Plagge-Platz Haltestelle Ludwigshöhviertel
Anlage-14_Regelquerschnitt Sternenallee
Anlage-15_Regelquerschnitt Sternenallee Haltestelle Marienhöhe
Anlage-16_Regelquerschnitt Cooperstraße Kreisverkehr
Anlage-17_Regelquerschnitt Heidelbergerstraße Haltestelle Cooperstraße
Anlage-18_Übersichtsplan -Baumerhalt
Anlage-19_Tabelle der untersuchten Einzelbäume
Anlage-20_Baumgutachten_Leitsch
Anlage-21_Verpflanzbarkeitsgutachten_Leitsch
Anlage-22_Ergebnisgutachten_Wurzelsuchgrabung_Leitsch
Anlage-23_Baunebenkosten Gesa mtprojekt (Datenschutzrelevante Anlage)
Anlage-24_Herstellungskosten Gesamtprojekt (Datenschutzrelevante Anlage)
Die Anlagen 1 bis 17 stehen wegen ihrer Größe lediglich digital zur Verfügung und zu
den Sitzungsterminen in Originalgröße einsehbar (Aktenordner). Die Anlagen 18 bis 22
stehen wegen ihres Gesamtumfanges lediglich digital zur Verfügung und sind zu den
Sitzungsterminen einsehbar (Aktenordner).
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 09.09.2022
1. Veranlassung und Darstellung des Vorhabens
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt plant im Süden des Stadtgebiets im Bereich der ehemals
militärisch genutzten Flächen der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-Siedlung ein
neues Wohnquartier, das Ludwigshöhviertel (LHV). Im rund 34 ha großen Areal zwischen den
Stadtteilen Bessungen und Eberstadt sollen zukünftig etwa 1.400 Wohneinheiten für gut 3.000
Einwohner entstehen.
Die Anbindung des Ludwigshöhviertels soll das neue Quartier im Süden von Bessungen optimal
mit der Verkehrsinfrastruktur Darmstadts verbinden und speziell die Verkehrsmittel des
Umweltverbunds fördern (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr). Die Planungen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt und der HEAG mobilo für die Anbindung des Ludwigshöhviertels sollen das
gewährleisten.
Ein wesentliches Element, mit dem auf die Verkehrswende hingearbeitet wird, ist die
Durchbindung der Straßenbahn von der heutigen Endhaltestelle „Lichtenbergschule“ durch das
Ludwigshöhviertel bis zur Heidelberger Straße. Durch diese neue Verbindung zwischen den
wichtigen Bestandstrassen der Straßenbahnlinien 1, 6, 7, 8 entlang der Heidelberger Straße
und der heutigen Straßenbahnlinie 3 ergeben sich neue Linienoptionen. Ziel ist es mit dieser
Infrastrukturplanung nicht nur ein Höchstmaß an Flexibilität für die Linienkonzepte zur
Anbindung des Ludwigshöhviertels zu bekommen, sondern auch für zukünftige neue Verkehrs -
und Linienkonzepte vorbereitet zu sein sowie bei Störungen im Betrieb flexibler reagieren zu
können (Umleitungen, Wendemöglichkeit mit Anschlusspunkt für Schienenersatzverkehr). Die
Entwicklung konkreter Linienkonzepte ist nicht Teil dieses Projekts.
Die verkehrliche Anbindung des LHV aus Richtung Norden wird sowohl für den MIV als auch für
den ÖPNV von der Ludwigshöhstraße erfolgen. Diese nördliche MIV Anbindung des Quartiers
ist gemäß Bebauungsplan S26 vorgegeben.
Innerhalb des Quartiers verläuft die ÖPNV-Achse am Westrand des Quartiersplatzes (Karl-
Plagge-Platz) sowie entlang der Promenade, zukünftig Sternenallee, welche zugleich als Haupt -
Fuß- und Radverkehrsverbindung dient. Der Zwei-Richtungs-Radweg über die Sternenallee (Teil
des Schnittstellenprojekts „Quartiersentwicklung und innere Erschließung LHV“) stellt eine
neue attraktive Verbindung zwischen den Stadtteilen Eberstadt und Bessungen dar und ist
nicht Teil dieser Maßnahme. Die Quartierstraßen werden als verkehrsberuhigte Bereiche
angeordnet.
Aus Richtung Südwesten erfolgt die MIV- und ÖPNV-Anbindung LHV von der Heidelberger
Straße über die bzw. entlang der Cooperstraße. Die Cooperstraße führt heute von der
Heidelberger Straße kommend zwischen der ehemaligen Cambrai-Fritsch-Kaserne und der
Jefferson-Siedlung bis zum Anschluss an die Alte Bogenschneise, die durch den angrenzenden
Wald auf die Marienhöhe führt. Die westliche Cooperstraße bis zur Heinrich-Delp-Straße wird
um ca. 30 m Richtung Süden verlegt, um dadurch einen leistungsfähigen Knotenpu nkt mit der
Heidelberger Straße und der zukünftigen Planstraße A zu bilden. Eine Anbindung in bzw. aus
Richtung Süden über die Heinrich-Delp-Straße ist nur für den Fuß- und Radverkehr vorgesehen.
Die angrenzenden Hauptverkehrsstraßen sind im Norden die Landskronstraße und im Westen
die Heidelberger Straße. Das LHV wird, wie auch schon die Lincoln-Siedlung, als autoarmes
Quartier umgesetzt. Das Konzept zeichnet sich durch einen verminderten Stellplatzschlüssel
und die Schaffung von nachhaltigen Mobilitätsangeboten aus.
- 5 -
Die Planungen zum Projekt „Anbindung Ludwigshöhviertel“ sehen vor, die bestehende
Straßenbahntrasse zweigleisig von der derzeitigen Endhaltestelle Lichtenbergschule in der
Ludwigshöhstraße über den neuen Quartiersplatz, die Promenade und parallel zur
Cooperstraße bis zur Bestandsanbindung in der Heidelberger Straße durchzubinden. Die
Gesamtlänge der neuen Straßenbahnstrecke misst ca. 1,6 km je Fahrtrichtung. Die bestehende
Wendeschleife an der heutigen Endhaltestelle „Lichtenbergschule“ wird für den Anschluss von
Schienenersatzverkehr durch eine zweigleisige, auch von Bussen benutzbare Wendeanlage
ersetzt.
Weiterer Bestandteil der Gesamtmaßnahme ist die Umgestaltung des Straßenquerschnitts der
Ludwigshöhstraße zwischen Paul-Wagner-Straße und „Torhäuschen“ Ludwigshöhviertel sowie
der Umbau der Cooperstraße zwischen „Heidelberger Straße“ und „Alte Bogenschneise“.
Eine Abstimmung mit allen Schnittstellenprojekten, unter anderem die Quartiersentwicklung,
die innere Erschließung LHV und der Planstraße A, hat projektbegleitend zu jeder Zeit
stattgefunden. Dies bleibt auch in den weiteren Planungsschritten bestehen.
2. Beschreibung der Planung
Die gesamte Planung ist dem Übersichtlageplan in Anlage 1 zu entnehmen. Die Anlage 2 bis
11 zeigt detailliert abschnittsweise die Lagepläne Oberflächen Verkehrsanlagen. Ausgewählte,
repräsentative Regelquerschnitte für die jeweiligen Streckenabschnitte sind in den Anlagen 12
bis 17 dargestellt.
Ludwigshöhstraße
In der Ludwigshöhstraße beginnt die Straßenplanung auf Höhe der Paul-Wagner-Straße. Die
Planung der Straßenbahngleise schließt direkt an die planfestgestellte Planung des
barrierefreien Ausbaus der Haltestelle „Ludwigshöhstraße“ an. Die Länge des Abschnittes bis
zum Ludwigshöhviertel (LHV) beträgt ungefähr 510 m. Die Ludwigshöhstraße wird mit einer
Geschwindigkeit von 30 km/h bemessen.
Der Zwischenbereich der Straßenplanung zwischen der neuen Haltestelle „Ludwigshöhstraße“
und dem jetzigen Ausbauende an der Paul-Wagner-Straße soll in Zukunft planerisch
mitbetrachtet und ausgebaut werden.
Der Querschnitt der Ludwigshöhstraße südlich der Paul-Wagner-Straße wird komplett neu
geplant. Um die Baumreihe auf der östlichen Straßenseite möglichst zu erhalten, ist eine
zweigleisige, straßenbündige Führung der Straßenbahn geplant. Angeordnet werden von
Westen nach Osten ein 3 m breiter Gehweg, ein 3 m breiter Zwei-Richtungs-Radweg, ein 1,45
m breiter Grünstreifen, eine 6,50 m breite Kfz-Fahrbahn in zwei Fahrtrichtungen inklusive
Straßenbahngleisen, ein 5 m breiter Grünstreifen mit Bestandsbäumen und ein 3 m breiter
Gehweg.
Der Zwei-Richtungs-Radweg endet im Norden an der Paul-Wagner-Straße. An dieser Stelle ist
ein signalisierter Überweg eingerichtet, um den nach Norden fahrenden Radverkehr auf die
östliche Straßenseite zu führen.
Die bestehende eingleisige Wendeschleife an der Akademie für Tonkunst wird abgebrochen und
durch eine zweigleisige Wendeanlage ersetzt. Diese ermöglicht sowohl von Norden als auch von
Süden kommend Wendefahrten für Straßenbahnen und für Busse des Schienenersatzverkehrs
(SEV). Innerhalb der Wendeschleife werden drei teilbarrierefreie Haltepunkte für den SEV -
- 6 -
Betrieb vorgesehen. Die Wendeschleife wird im Regelbetrieb nicht durchfahren. Die Aus - und
Einfahrt der Straßenbahn in die Wendeanlage wird signaltechnisch geregelt.
Die im Bestand noch in der Wendeschleife befindliche Haltestelle „Lichtenbergschule“ soll als
Haltestelle in die Ludwigshöhstraße südlich der Wendeschleife verlegt und barrierefrei mit
einer signalisierten Fußgängerquerungsmöglichkeit gestaltet werden. Als Folgemaßnahme
dazu ist es notwendig, die Lage des auf der westlichen Straßenseite geplanten Zwei -Richtungs-
Radwegs mit dem dortigen Gehweg zu tauschen. Durch den Erhalt eines für das Stadtbild
prägenden Baums muss der Zwei-Richtungs-Radweg sowohl über städtische als auch private
Grundstücke verschwenkt werden. Hierfür muss teilweise Grunderwerb von Privateigentümern
getätigt bzw. Pachtverträge angepasst werden.
An der nach Osten abzweigenden Einfahrt ins nördliche LHV (Granitstraße) muss der MIV die
Straßenbahngleise queren und die Ludwigshöhstraße wird ab diesem Punkt zur Anliegerstraße.
Dieser Knotenpunkt inkl. Fußgängerquerungsmöglichkeit wird signaltechnisch geregelt. Die
Fahrsignale für die Straßenbahn werden in die städtische Knotenpunktsignalisierung integriert.
Die Straßenbahn erhält südlich der letzten Grundstückseinfahrt der Ludwigshöhstraße einen
besonderen Bahnkörper mit Pflastereindeckung, der durch die denkmalgeschützten
Torhäuschen in das LHV führt. In diesem Bereich schließt der Zwei-Richtungs-Radweg an den
aus dem LHV führenden Zwei-Richtungs-Radweg an. Dieser verläuft westlich des westlichen
denkmalgeschützten Bestandsgebäudes am Karl-Plagge-Platz weiter. Die Gehwege schließen
außerhalb der beiden Torhäuschen an die Gehwege im LHV an.
Als Folgemaßnahme zum Gleisbau muss der Mischwasserkanal in der Ludwigshöhstraße
zwischen dem Karl-Plagge-Platz und der Paul-Wagner-Straße verlegt werden. Die Fahrleitung
wird mit Seitenmasten ausgeführt, die auf der östlichen Straßenseite im Grünstreifen und auf
der westlichen Straßenseite an den Grundstücksgrenzen positioniert werden. Die
Straßenbeleuchtung soll an die neue Fahrleitungsanlage integriert werden.
Ludwigshöhviertel
Für den Abschnitt Ludwigshöhviertel gilt der Bebauungsplan S26. Er beinhaltet bereits die
beiden denkmalgeschützten Torhäuschen. In ihm ist ein Korridor mit einer Breite von 7,60 bis
11,50 m für die Straßenbahnanlagen freigehalten. Innerhalb des Quartiers werden Straßen und
Geh- bzw. Radwege im Schnittstellenprojekt der inneren Erschließung geplant.
Die Straßenbahngleise führen in eine neue Haltestelle „Ludwigshöhviertel“ auf der westlichen
Seite des Karl-Plagge-Platzes. Sie erhält aus stadtplanerischen und denkmalpflegerischen
Gründen Fahrgastunterstände analog den Sonderkonstruktionen an der Haltestelle „Schloss“ in
Darmstadt.
Eine MIV-Parallelmaßnahme des Projekts „Anbindung Ludwigshöhviertel“ findet am Karl-
Plagge-Platz statt. Der Bebauungsplan S26 sieht einen Straßenbahnkorridor zwischen den
beiden südwestlich gelegenen, denkmalgeschützten Mauern vor. Er schließt auf seiner
westlichen Seite eng an die bestehende Mauer an und wird in seiner kompletten Breite für die
Straßenbahntrasse inklusive Sicherheitsräume benötigt. Daher steht westlich der Gleistrasse
kein Platz für eine Führung des Fußverkehrs auf den Karl-Plagge-Platz zur Verfügung. Diese
Verbindung ist als Ergänzung zum Gehweg östlich der Gleise jedoch aufgrund der zentralen
Bedeutung des Platzes und für die Erreichbarkeit der Haltestelle notwendig. Daher soll die
westliche der beiden Mauern um ca. 1,50 m nach Westen versetzt werden. Der Gehweg parallel
der Gleislage an dieser Stelle wird im Rahmen des Projekts der inneren Erschließung geplant
und gebaut.
- 7 -
Nach der Haltestelle führt die Trasse durch die Engstelle der südwestlichen Mauern aus dem
Karl-Plagge-Platz heraus. Sie kreuzt den Zwei-Richtungs-Radweg aus der inneren Erschließung
sowie die erforderliche Kfz-Zufahrt (Sonnenstraße) für das westliche denkmalgeschützte
Gebäude und wird dann zu einem besonderen Bahnkörper mit Rasengleis, der auf der
westlichen Seite der Sternenallee parallel zum Zwei-Richtungs-Radweg geführt wird. Die
Fahrleitung wird in diesem Bereich über Mittelmaste realisiert. Als Maßnahme außerhalb
dieses Projekts sollen beidseitig der Trasse Grünstreifen mit Baumreihen angelegt werden.
Entlang der Sternenallee werden mehrere signalisierte Querungsmöglichkeiten für Fuß - und
Radverkehr sowie eine Querungsstelle für den Kfz-Verkehr (Marsstraße) vorgesehen.
Am südlichen Ende der Sternenallee, kurz vor dem geplanten Kreisverkehr der Cooperstraße,
ist eine weitere neue Haltestelle geplant. Aufgrund der räumlichen Nähe wird sie „Marienhöhe“
genannt werden, während die aktuell so benannte Straßenbahnhaltestelle an der Heidelberger
Straße zukünftig in „Cooperstraße“ umbenannt wird.
Cooperstraße
Die Sternenallee mündet in einem Kreisverkehrsplatz mit der Cooperstraße und Heinrich -Delp-
Straße. Dieser soll vor allem für die Cooperstraße eine geschwindigkeitsreduzierende
Maßnahme darstellen. Im Bereich des Kreisverkehrs besteht ein Höhenversprung zwischen
Straßenbahntrasse und dem angrenzenden Fußweg der Cooperstraße. Er wird mit einer
Stützmauer abgefangen.
Die Heinrich-Delp-Straße wird lediglich als Anliegerstraße und anschließend als Fuß- und
Radverkehrsanbindung in Richtung Süden ausgebaut.
Der östliche Abschnitt der Cooperstraße erhält auf den ca. 130 m zwischen dem Kreisverkehr
bis zur nächsten Kurve markierte Radfahrstreifen mit einer Breite von 1,75 m. Im Bereich
dieses Abschnitts der Cooperstraße ist aufgrund eines Geländeeinschnitts eine Stützwand
südlich der Straße notwendig. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse ist ein 2,50 m breiter
Gehweg in diesem Bereich ausschließlich im Norden hinter dem vorhandenen Grünsteifen mit
Bäumen vorgesehen. Unmittelbar vor der Rechtskurve wird der Gehweg per Überweg von der
Nord- auf die Südseite gebracht. Im restlichen Streckenabschnitt können aufgrund des
geringen Querschnittes keine Radverkehrsanlagen vorgesehen werden.
Der westliche Abschnitt der Cooperstraße vom Kreisverkehrsplatz bis zur Heidelberger Straße
misst ungefähr 520 Meter. Der Straßenanschluss der Cooperstraße an die Heidelberger Straße
wird so verlegt, dass der heutige Versatz zu der gegenüberliegenden Franklinstraße bzw. der
noch neu zu bauenden Planstraße A südlich der Lincoln-Siedlung beseitigt wird und ein
übersichtlicher, leistungsfähigerer Knotenpunkt entsteht.
Die Cooperstraße wird mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h konzipiert.
Der Straßenquerschnitt soll durchgängig zweistreifig eine Breite von 6,50 m haben. Zu beiden
Seiten der Cooperstraße werden baulich getrennte Radwege von 2,00 m Breite und ei nem
Sicherheitstrennstreifen mit 0,50 m Breite eingerichtet, die zum Knotenpunkt Heidelberger
Straße hin zu Radfahrstreifen werden. Am Kreisverkehr an der Sternenallee beginnen bzw.
enden die Radwege. Neben dem nördlichen Radweg liegt außerdem ein Gehweg m it 2,50 m
Breite auf der gesamten Länge. Zu Beginn der Grundstücke des LHV beginnt auch auf der
südlichen Straßenseite ein Gehweg (2,50m Breite), der mit einem Fußgängerüberweg
angeschlossen wird.
- 8 -
Die Straßenbahntrasse biegt nach der Ausfahrt aus der neuen Haltestelle „Marienhöhe“, die
parallel zur Sternenallee gebaut wird und am Kreisverkehr liegt, nach Westen ab und folgt
nördlich auf einem eigenen Bahnkörper dem Verlauf der geplanten Cooperstraße. Hier wird ein
Grüngleis vorgesehen. Die Längsneigung der Gleise von der Haltestelle „Marienhöhe“ bis zum
Gleisdreieck an der Heidelberger Straße beträgt durchgängig 4,8%. Der bestehende
Höhenunterschied am Kreisverkehrsplatz gleicht sich im weiteren Verlauf Richtung Westen
wieder an und Straßenbahntrasse und Cooperstraße liegen gemeinsam in einem abgeböschten
Geländeeinschnitt. Dabei liegt die Gleistrasse größtenteils in der Trasse der derzeitigen
Cooperstraße. Die Querung der Gleise zur Jupiterstraße wird mittels einer Signalanlage
technisch gesichert.
Als MIV-Parallelmaßnahme wird in der geplanten neuen Cooperstraße weiterhin ein neuer
Mischwasserkanal bis zur Lincoln-Siedlung gebaut, der einen vorhandenen,
sanierungsbedürftigen Kanal im Wald nördlich der Cooperstraße ersetzen soll. Die Planung
und Bauausführung soll zur Bündelung der Maßnahmen gemeinsam mit der Anbindung
Ludwigshöhviertel erfolgen. Zur Entwässerung der Cooperstraße wird auf ganzer Länge ein
Regenwasserkanal mit einer Rigole und einem Versickerungsbecken am Knotenpunkt
Heidelberger Straße im Bereich zwischen der Cooperstraße und der Straßenbahntrasse
angelegt.
Die Cooperstraße erhält eine separate Straßenbeleuchtung mit eigenen Mastleuchten.
Gleisdreieck Heidelberger Straße / Cooperstraße
Der Anschluss an die Bestandsgleise in der Heidelberger Straße wird über ein Gleisdreieck
ermöglicht. Um für alle Fahrbeziehungen einen Haltepunkt bieten zu können, werden südlich
des neuen Gleisdreiecks sowie parallel zur Cooperstraße, östlich des Gleisdreiecks jeweils zwei
gegenüberliegende Bahnsteige gebaut. Die Haltestelle wird aufgrund der neuen Haltestelle
„Marienhöhe“ in der Sternenallee in „Cooperstraße“ umbenannt.
Während die Gleistrasse im Abschnitt Cooperstraße noch unmittelbar neben dem Fußweg der
Cooperstraße verläuft, ist am Gleisdreieck ein größerer Abstand notwendig, um ÖPNV und MIV
am Knotenpunkt leistungsfähig abwickeln zu können. Dieser Raum wird unter anderem
genutzt, um ein Unterwerk für die Bahnstromversorgung zu platzieren, welches die
notwendigen zusätzlichen Einspeisepunkte für den Streckenabschnitt LHV zur Verfügung stellt.
Die signaltechnische Regelegung der Straßenbahn erfolgt durch Integration des ÖPNV in die
städtische Knotenpunktsignalisierung Heidelberger Straße / Cooperstraße / Franklinstraße
(spätere Planstraße A). Weiterhin ist ein Versickerungsbecken zur Entwässerung der
Straßenbahnanlagen und des Straßenkörpers notwendig, welches ebenso in dieser Fläche
angeordnet wird. In dem Zug wird der gesamte Knotenpunkt barrierefrei ausgebaut und im
Knotenpunktsbereich eine Trennung des Geh- und Radverkehrs realisiert.
3. Umweltauswirkungen der Planung
Durch die geplante Maßnahme sind mehrere Einzelbäume innerhalb einer Baumreihe entlang
der Ludwigshöhstraße und der Cooperstraße / Heidelberger Straße sowie am Karl-Plagge-Platz
betroffen. Im Planungsprozess wurde durch eine intensive Abstimmung zwischen allen an der
Planung Beteiligten und unter Abstimmung mit dem Grünflächenamt und dem Umweltamt, die
Planung so optimiert, dass möglichst viele Bestandsbäume erhalten werden können.
Insgesamt wurden 139 Bäume im Zuge der Planung betrachtet. Hiervon wurden 133 Bäume in
einem gesonderten Baumgutachten (Sachverständigenbüro Leitsch GmbH 2022 – siehe Anlage
20) untersucht. 6 Bäume wurden vorab bereits als Entfall beurteilt. Da es sich zum einen
teilweise um nicht heimische Neophyten handelt und zum anderen in der Voruntersuchung
- 9 -
bereits ein schlechter Erhaltungszustand (gekappte Krone, Kronenschäden, Rindenschä den)
festgestellt wurde, waren diese nicht Teil des Baumgutachtens.
Insgesamt wurden 139 Bäume betrachtet. Von diesen können 84 erhalten werden, 55 Bäume
müssen gefällt werden.
Davon wurden 12 Bäume bereits für den Bebauungsplans S26 bilanziert und sind daher nicht
Teil des Planfeststellungsverfahrens. Für die 12 Bäume wird für das B-Planverfahren eine
naturschutzrechtliche Kompensation festgelegt. Die Bäume werden darin als „zu fällen“
eingestuft.
Damit bleiben noch 43 Einzelbäume im Planfeststellungsverfahren (überwiegend
Rosskastanien, darüber hinaus Platanen, Eichen und Buchen), die nicht mit der Maßnahme
vereinbar sind. Die Bewertung wurde durch ein Sachverständigenbüro durchgeführt. Diese
Bäume müssen gefällt werden.
Die betroffenen Einzelbäume sind der untenstehenden Tabelle und der Anlage 19 zu
entnehmen. Im Zuge der Planung sind alle Möglichkeiten intensiv geprüft worden, um
möglichst viele Bäume zu erhalten. Für alle Bäume bzw. Eingriffe werden
Kompensationsmaßnahmen ergriffen.
Bereich Nummern der betroffenen Bäume Anzahl PF-
Verfahren
Anzahl B-
Plan
Ludwigshöhstraße 7, 8, 19, 20, 21, 22, 24, 25, 27, 29, 30,
32B, 32D, 32G, 32I, 32J, 32O, 32V, 38, 39,
45, 114, 115, W5A, W5B, W6A, W6B
27
Cooperstraße 14A, 15A, 16A, 17A, O3, O4, O5, O6, O7, O8,
O9, 10/A, 11/A, 12/A, 13, 13/A, 30
6 11
Heidelberger Stra-
ße
Z1, Z2, Z7, Z8, Z9, Z10, Z16, 318 8
Karl-Plagge-Platz 295, 296, 269 2 1
Summe B-Plan 12
Summe PF-Verfahren 43
Weiterhin wurde für alle zu entfallenden Bäume ein Verpflanzbarkeitsgutachten erstellt (siehe
Anlage 21). Ergebnis ist, dass aufgrund des Alters, aufgrund von Vorschädigungen oder
aufgrund des Standortes (z.B. Verflechtungen mit vorhandenen Leitungstrassen) für keinen der
Bäume eine Verpflanzung an einen anderen Standort in Darmstadt mit vertretbarem Aufwand
empfohlen werden kann.
In der Ludwigshöhstraße ist derzeit geplant 28 Bäume der Baumreihe zwischen Paul-Wagner-
Straße und der B-Plan-Grenze zu erhalten. Allerdings war fraglich, ob die Bäume trotz
entsprechender Baum- und Wurzelschutzmaßnahmen erhalten werden können. Vorlaufend zur
Genehmigungsplanung wurden daher mittels 8 stichprobenhafter Wurzelsuchschachtungen
geprüft (siehe Anlage 22), inwiefern sich Wurzeln im Bereich des Straßenraums ausgebreitet
haben und ob ein Erhalt der Bäume mittels Wurzelbrücken oder anderer Schutzmaßnahmen
möglich ist. Im Ergebnis können die Bäume der Baumreihe unter Berücksichtigung besonderer
Schutzmaßnahmen voraussichtlich erhalten werden. Eine Kappung von Wurzeln ist aus Sicht
der Fachgutachterin nicht in erheblichem Maß erforderlich.
- 10 -
Es ist geplant, die Baumreihe an der Ludwigshöhstraße komplett wieder herzustellen. Dies
wird Gegenstand des Landschaftspflegerischen Begleitplans (LBP) sein.
Im LBP werden unter Berücksichtigung der städtischen Vorgaben für Baumneupflanzungen
Ersatzpflanzungen für die entfallenden Bäume vorgesehen. Somit kann auch entlang der
Ludwigshöhstraße nach Bauabschluss eine Baumreihe erhalten bzw. neu etabliert werden.
Ein Übersichtplan mit entsprechenden Baumnummern ist in der Anlage 18 und eine Liste mit
entsprechender Baumnummer ist in der Anlage 19 zu entnehmen.
Aufgrund der Verlegung der Cooperstraße muss in diesem Bereich etwa 4.000 m² gewidmete
Waldfläche (davon ca. 3.700 m² dem Biotoptyp Mischwald zugeordnet, die Restflächen
bestehen aus Geh- und Radwegen) gerodet werden. Für die Anlage der Straßenbahntrasse wird
zusätzlich gewidmete Waldfläche von etwa 4.000 m² (davon ca. 2.700 m2 dem Biotoptyp
Mischwald zugeordnet, die Restflächen bestehen aus Geh- und Radwegen sowie Ruderalfluren
und Gebüschen) gerodet, dies führt insgesamt zu einem Verlust von etwa 8.000 m² gewidmeter
Waldfläche (davon ca. 6.400 m2 dem Biotoptyp Mischwald zugeordnet, die Restflächen
bestehen aus Geh- und Radwegen sowie Ruderalfluren und Gebüschen).
Da lediglich randlich gelegene, lineare Teilflächen des Waldes beeinträchtigt werden und die
Hauptfläche des Waldes in ihrer Funktionsfähigkeit bestehen bleibt, ergeben sich zwar für
einzelne Schutzgüter des UVPG erhebliche Beeinträchtigungen, auf die Waldfläche insgesamt
bezogen wird der Eingriff jedoch als nicht erheblich bewertet. Für den Verlust an Waldfläche ist
eine flächengleiche Ersatzaufforstung vorgesehen.
Die gesamten Kompensationsmaßnahmen werden im Landschaftspflegerischen Begleitplan im
Zuge des Planfeststellungsverfahrens festgelegt.
Ein Auslösen artenschutzrechtlicher Verbotstatbestände durch das Vorhaben ist nach
gegenwärtiger Planung nicht zu erwarten. Zur Vermeidung unvorhergesehener
artenschutzrechtlicher Konflikte wird eine ökologische Baubegleitung eingesetzt.
Ökologische Baubegleitung
Aus Baumschutzgründen wird für die gesamte Baumaßnahme eine weisungsbefugte
dendrologische Baubegleitung durch einen Baumsachverständigen für alle von dem
Bauvorhaben betroffenen Bäume beauftragt. Dies betrifft alle erforderlichen
Baumsicherungsmaßnahmen und die Festlegung von technischen Maßnahmen zur
Sicherstellung des Baumerhaltes in Abstimmung mit dem Grünflächenamt.
Darüber hinaus wird eine ökologische Baubegleitung beauftragt, die alle weiteren, im
Landschaftspflegerischen Begleitplan vorgesehenen und per Planfeststellungsbeschluss
verbindlichen Schutz- und Vermeidungsmaßnahmen kontrolliert und die Einhaltung
zusätzlicher Auflagen aus dem Planfeststellungsbeschluss überwacht. Dies sind beispielsweise
Maßnahmen zum Schutz angrenzender Vegetationsbestände, Artenschutzmaßnahmen und
Gestaltungs- bzw. Begrünungsmaßnahmen nach Bauabschluss.
4. Finanzierung
Die ÖPNV- Maßnahme wird im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt durch die HEAG
mobilo durchgeführt. Die Gesamtmaßnahme „Anbindung Ludwigshöhviertel“ wird in
Kooperation zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der HEAG mobilo durchgeführt.
- 11 -
Beide Partner treten gleichwertig als Bauherren für jeweils ihre Gewerke ÖPNV und MIV auf.
Die Leistungsvergaben erfolgen über die HEAG mobilo, die dann als Vertragspartner gegenüber
Dritten auftritt.
Zur gemeinsamen Umsetzung der Maßnahme wird zwischen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt und der HEAG mobilo ein Bau- und Finanzierungsvertrag abgeschlossen, der die
notwendigen Festlegungen und Vereinbarungen u.a. zur Kostenaufteilung und zur H erstellung
der Maßnahme regelt.
Es wird angestrebt, die Maßnahme „Anbindung Ludwigshöhviertel“ nach dem
Mobilitätsfördergesetz (MobFöG) fördern zu lassen. Hierzu muss ein
Wirtschaftlichkeitsnachweis in Form einer Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) nach der
„Standardisierten Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen des öffentlichen
Personennahverkehrs“ durchgeführt werden.
Eine vereinfachte NKU wurde bereits 2014 erstellt und 2016 fortgeschrieben.
Durch Einführung eines neuen Standardisierten Verfahrens, „Version 2016+“, eingeführt am
01.07.2022, ist eine umfassende Aktualisierung der Untersuchung notwendig.
Auch infolge des schnellen Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstums in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt die Aktualisierung der NKU die Fortschreibung des
Verkehrsmodells der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf den Status quo 2019 und den
Prognosehorizont 2030 voraus. Ebenfalls ist das neue Verkehrskonzept Straßenbahn der HEAG
mobilo nach Abstimmung mit dem Fördergeber zwingend als Grundlage heranzuziehen. Mit
einem Ergebnis der endgültigen Nutzen-Kosten-Untersuchung wird im vierten Quartal des
Jahres 2022 gerechnet. Um eine Bauzeitverzögerung zu vermeiden und die Planung direkt
weiterführen zu können, erfolgt die Beschlussfassung und Etatisierung der Haushaltsmittel
ohne die Berücksichtigung zu erwartender Fördermittel.
Über das Ergebnis der NKU-Berechnung wird zu gegebener Zeit berichtet.
Die Herstellungs- bzw. Baukostenberechnung sind in der Anlage 24 beschrieben. Die Kosten
wurden seit der Vorplanung durch die weiterführenden Planungen fortgeschrieben und
konkretisiert.
Die derzeit ermittelten Herstellkosten werden im Rahmen der Haushaltsberatungen 2023 in
den jeweils nötigen Haushaltsjahren (2024ff) auf den Investitionsnummern 12066-6106 –
Verlängerung Straßenbahnlinie 3, 15066-6510 – Ausbau Cooperstraße und 20066-6019 -
Ludwigshöhstr. Anbindung Ludwigshöhviertel, Kostenstelle 066-040-1000, anhand eines
festgelegten Kostenteilungsschlüssels eingeplant.
Die Herstellkosten für den Kanalbau werden über die Investitionsnummer 20066-6190 –
Entwässerungstechn. Erschließung Konversion LHV, Kostenstelle 066-140-1000, finanziert.
Die Finanzierung der Baunebenkosten erfolgt ebenfalls aus den Investitionsnummern 12066-
6106 – Verlängerung Straßenbahnlinie 3, 15066-6510 – Ausbau Cooperstraße und 20066-
6019 - Ludwigshöhstr. Anbindung Ludwigshöhviertel, Kostenstelle 066-040-1000, anhand
eines festgelegten Kostenteilungsschlüssels.
Die notwendigen Haushaltsmittel für die Jahre 2023 bis 2027 werden im Rahmen der
Haushaltsberatungen 2023 eingeplant.
Die Aufteilung der Baunebenkosten des Projekts ist der Anlage 23 zu entnehmen. Die
Baunebenkosten für den Kanalbau werden über die Investitionsnummer 20066-6190 –
Entwässerungstechn. Erschließung Konversion LHV, Kostenstelle 066-140-1000, finanziert.
- 12 -
Im Rahmen der MIV- und ÖPNV-Erschließung des LHV werden Folgekosten, unter anderem
Straßenunterhaltung, entstehen. Diese können jedoch zum jetzigen Zeitpunkt und
Planungsstand noch nicht abgeschätzt werden.
Auch können die eventuellen Kostensteigerungen infolge des Ukraine Kriegs oder anderer
Marktentwicklungen nicht abgeschätzt werden.
5. Ausblick
Im nächsten Schritt des Planungsprozesses wird das Planfeststellungsverfahren beim
Regierungspräsidium Darmstadt als planfeststellende Behörde eingeleitet. Die
planfestzustellenden Bereiche sind die komplette Straßenbahntrasse sowie die Cooperstraße
West außerhalb der Grenze des Bebauungsplans bis zum Anschluss an die Heidelberger
Straße.
Die Planfeststellungsunterlagen beinhalten auch eine umfangreiche
Umweltverträglichkeitsprüfung unter Berücksichtigung aller Schutzgüter nach UVPG zur
Abarbeitung der Umweltbelange, eine Eingriff-Ausgleich-Bilanzierung und das
Artenschutzgutachten. Der Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP), als weiterer
Bestandteil der Antragsunterlagen, wird sämtliche Begrünungsmaßnahmen,
Artenschutzmaßnahmen und Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen darstellen. Das vorlaufende
Scoping Verfahren wurde bereits beim RP Darmstadt durchgeführt.
Im weiteren Verlauf erfolgt teilweise gleichzeitig zum Planfeststellungsverfahren die
Ausarbeitung der Ausführungsplanung, um einen möglichst frühen Baubeginn zu ermöglichen.
Dezernat III Dezernat IV
Michael Kolmer André Schellenberg
Stadtrat Stadtkämmerer
anlage 15
3083 Zeichen
Regelquerschnitt 07SternenalleeHaltestelle Marienhöhe B-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Straßenbahnkorridor TB 10x30 RichtungBessungenRichtungCooperstraße 1.5%HB 15x30 TB 10x302.5% Besonderer Bahnkörper L-Stein BSK 12 12,006,001,253,501,254,50 3,00 3,002,50HaltestelleHaltestelle Oberbau HaltestelleBetonpflastersteinPflasterbett8,0 cm4,0 cmGesamtdicke Haltestelle40,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 1 45 MN/m²80 MN/m²Schottertragschicht28,0 cm 60° 60° 2.5%2.5% Asphalttragschicht4,0 cm15,0 cm Gehweg2,50 Radweg / SEVGehweg 38,0 cm Gesamtdicke Bahnkörper≥ 69,0 cm60 MN/m²100 MN/m² Schottertragschicht 0/45≥ 35,0 cmBodenaustausch20,0 cm L-Stein BSK 12 Asphaltdeckschicht RegenwasserkanalDN400 (nachrichtlich,innere Erschließung)SchmutzwasserkanalDN250 (nachrichtlich, innereErschließung) 1820 182035 355050 Oberbau BahnkörperEingedeckte feste Fahrbahn 1:401:401:401:40 Betonlängsbalken mitVignolschiene 49E1 mitSpurrillenschiene 100 MN/m²60 MN/m² Bestandsgeländeoberkante 1:1,5 Stützbereichgem Ril 836 1:1,5 Stützbereichgem Ril 836C20/25C20/25 Umgrenzung des lichten Raumes einschl. Sicherheitsabstand 2.5%2.5%2.5%2.5%2.5% 2.5% Geotextil Es sind nicht alleHaltestellenaustattungs-elemente im Querschnittdargestellt Höhenplanung der innerenErschließung ist anzupassen,um SEV-Haltepunkt zuermöglichen 9.20 9.206.00 6.00 Füllboden Füllboden RohrgründungRohrgründung Masttyp gemäß entsprechenderTypzustimmung HEAG.Masttyp gemäß entsprechenderTypzustimmung HEAG.Elemente der Fahrleitungsanlage(Seile, Ausleger und Einzelbauteile)sind konzeptionell und skizzenhaftdargestellt (nachrichtlich,InnereErschließung)Kabel-korridor(nachrichtlich,InnereErschließung) Leitungsdarstellung:Abstimmungsergebnis Leitungskoordinierung Stand 07/22 Kabel-korridor DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin HEAG mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Regelquerschnitt 07Sternenallee 07/22 1:506DarmstadtSternenalleeMarienhöhe 07/22Buc/Gie02/22AGr/GBunt Haltestelle Marienhöhe 02.09.2022 19.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Bosch gez. Lübbe gez. Krehbiehl gez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.2022 03.08.2022
anlage 14
2879 Zeichen
Regelquerschnitt 06Sternenallee B-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Straßenbahnkorridor RichtungBessungenRichtungCooperstraße 2,053,502,051.90 2,20Besonderer Bahnkörper 60° 60° Vegetationsschicht17,0 cm38,0 cmGesamtdicke Bahnkörper≥ 90,0 cm60 MN/m²100 MN/m² Oberbau BahnkörperGrüngleis mit fester Fahrbahn Schottertragschicht 0/45≥ 35,0 cmBodenaustausch20,0 cm Betonlängsbalken mitVignolschiene 49E1 70151201201570 Planung Quartierspromenade nachrichtlich 4,802,50 Radweg / SEVGehweg 2,50GehwegMuldeMulde RegenwasserkanalDN400 (nachrichtlich,Innere Erschließung)SchmutzwasserkanalDN250 (nachrichtlich, InnereErschließung) 7070 50 50 35 350,53 WurzelschutzfolieBaumsubstrat nachrichtlich WurzelschutzfolieBaumsubstrat nachrichtlich 7,60 SicherheitsraumSicherheitsraum 1:1,5 Stützbereichgem Ril 8361:1,5 Stützbereichgem Ril 836 1:201:201:201:20 100 MN/m²60 MN/m²Bestandsgeländeoberkante Wurzelschutzfolie Wurzelschutzfolie Umgrenzung des lichten Raumes einschl. Sicherheitsabstand GeotextilVerschwenkungder Kabeltrasseum den FL-Mast 5,50 7.66 Rohrgründung Masttyp gemäß entsprechenderTypzustimmung HEAG.Elemente der Fahrleitungsanlage(Seile, Ausleger und Einzelbauteile)sind konzeptionell und skizzenhaftdargestellt Sicherheitsraumwird gegenüber derEntwässerungsmuldeoptisch abgegrenztSicherheitsraumwird gegenüber derEntwässerungsmuldeoptisch abgegrenzt Leitungsdarstellung:Abstimmungsergebnis Leitungskoordinierung Stand 07/22 Kabel-Korridor(nachrichtlich,InnereErschließung) Trassen-korridorStrom(nachrichtlich,InnereErschließung)Fernwärme(nachrichtlich,InnereErschließung) DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648 Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin HEAG mobilo GmbH Leitung Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Regelquerschnitt 06Sternenallee 07/22 1:506DarmstadtSternenallee- 07/22Buc/Gie02/22AGr/GBunt 02.09.2022 19.08.2022 15.08.2022 gez. Richter gez. Samaan gez. Bosch gez. Lübbe gez. Krehbiehl gez. Kutschera gez. Tschann gez. Klein gez. Kolmer gez. Metzker 03.08.2022 03.08.2022
anlage 10
4722 Zeichen
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
RQ 15-15
RQ 15-15vZv 113-9000
25-1:2.661525-1:2.661525-1:2.661525-1:2.6615
vZv 113-9000
BankBankVitrine
Bank
6.490 m0.000 %
f = 0.007 mH = 150.000 mhTS = 147.020 mkm = 0+000.235
6.490 m0.000%
72.642 m2.500 %f = 0.012 mH = 150.000 mhTS = 147.020 mkm = 0+006.725
72.642 m2.500 %
91.132 m4.500 %f = 0.007 mH = 150.000 mhTS = 148.836 mkm = 0+079.367
RQ 17-17
BankBankVitrineBank
RQ 17-17
RQ 16-16
RQ 16-16
BUSBUS
BankBankBankVitrine
BankBankBankVitrine
BUS
Vorhaltung Fläche fürGleisunterwerk
HCooperstraße
CooperstraßeHaltestellenabstände:
R = ∞
<-- Lincoln-Siedlung ca. 545 m --> Marienhöhe ca. 420 m
0+044.376
0-000.00
R = ∞
R = 150
R = 160
R = 1600+076.150
erforderlicher Grunderwerb/Flächeninanspruchnahmebis ca. 8092 m²
+0cm
+0cm
+1cm
+0cm
+2cm
+0cm
+1cm
+1cm
+0cm
+1cm+0cm+1cm
+8cm+2cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm+1cm+2cm+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+0cm
+1cm+3cm+6cm
+1cm+0cm+0cm+0cm+0cm +2cm+0cm+0cm+0cm+0cm
+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm+0cm +2cm+5cm
+2cm
+0cm+2cm
+0cm +1cm+1cm
W308
W810W809W807W808
W307
Krzg. 38Krzg. 39
Krzg. 37
Achse A500E
BÜ 2
BÜ 1
BÜ 3
BÜ 4
BÜ 5
S
S S
S S SSSSSS SS
SSSS
SSS SSS
S SSS WWWWW
HB +15
TB + 0
TB +0
HB +15Betonpflaster, 1-reihigHB +15
HB +15HB +15TB + 0
TB + 0TB + 0TB + 6
TB + 0TB + 6
Betonpflaster, 1-reihigHB +15
TB +0HB +15
TB +6HB +15TB +0
TB +6
HB +15TB +0TB +0, TrennstreifenTB + 6
TB + 6
HB +15
HB +15
TB + 0 Betonpflaster, 1-reihigHB +15
Betonpflaster, 1-reihig
TB + 6TB + 6
RB +4
KS + 18 R = 4R = 12
R = 4
R = 15
RB +4
TB + 0, Trennstreifen
TB +0
TB + 0, Trennstreifen
TB + 6
RB +1RB +1
RB +1RB +1
M152M151
M172
M154
M156 M171
M170
M165
M166M164 M168
M148
M161
M162M160M158
M153
M149
Anschluss an Blatt 8
1.25
GGGGGG GWWW WWW
S S
S
S
S
S
S S
S
SS S
SSSSSS
SSS
SS
SS
SSSS
S
SSS SSS
S
SSS
SS
SS WWGWWW
2,5%2,5%2,5%
1.251.1611.771.202.133.003.501.253.001.25701.97
54503.502.503.001.25
1.253.0035
3.253.253.50
3.002.643.50
3.56
2,5%2,5%2,5%
0%
2.5028403.253.002.002.501.503.25
10.00
4.00
2.002.002.502.50
3.50
2.502.50
2.502.502.502.50
3.003.003.00
0.5
2.051.801.83
Legende Planung
DammEinschnittParkplatzGrünfläche/ Rasengitter
Fahrbahn / halbstarre DeckeMulde / Versickerungsbecken
StützwandGrunderwerb erforderlichB-Plan VerkehrskorridorB-Plan Straßenbahnkorridor
B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlichB-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich
Fremdplanung (nachrichtlich)
AsphaltgleisGrüngleisBahnsteigGehwegGeh-/RadwegRadweg
Rückbau / AbbruchHHaltestelleH
Schottergleis
Strassenbahn/BusGrundstückszufahrten
PflastergleisDrittplanung
Standort FL-MastBaumbestandBodenmarkierung VZ 151
Fahrradstellplatz
Anhebung Fahrbahn
Standort SignalmastRodung Baumbestand
Standort Haltestellen-beleuchtung (HEAG)
Gepflasterter BÜMaßnahme Erschütterungsschutz
+20cmAbrückmaßHaltestellenbereichStandort Signalmast, vorübergehendStandort städtische Beleuchtung(nachrichtliche Darstellung)Verteilerkasten EEASteuerschrank Schmieranlage(Drittplanung)SteuergerätSignalisierungRückleiterschrank EEA
DatumZeichenNr.Art der Änderung
DatumNamebearb.geprüftgez.
HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt
Raum für Registratur/Ordnung
1 32Lagestatus 100
Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99
DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland Mitte
Entwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 15648
Darmstadt, den Dezernat III Darmstadt, denMobilitätsamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Michael KolmerStadtratDipl. Ing. MetzkerAmtsleiterin
HEAG mobilo GmbH
Leitung Abteilung Straßenbahnnetz
Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann)
HEAG mobilo GmbH
Leitung Sachgebiet Planung und Projektierung
Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A.
Lageplan Oberflächen Blatt 9Verkehrsanlagen1:2502.1DarmstadtHeidelberger Straße / CooperstraßeCooperstraße
07/22Buc/Gie07/22Buc/Gie07/22nt
5523175 5523150 5523125 5523100 5523075 5523050 5523025 5523000 5522975 5522950 5522925 5522900 55228753474700
3474675
3474650
3474625
3474600
3474575
5522875552290055229255522950552297555230005523025552305055230755523100552312555231505523175
3474575
3474600
3474625
3474650
3474675
3474700
Führung der Radfahrerauf bestehende Straße(Franklinstraße)
VersetzungWegebeschilderung
02.09.2022 19.08.2022
15.08.2022
gez. Richter gez. Samaan
gez. Bosch gez. Lübbe gez. Krehbiehl gez. Kutschera
gez. Tschann gez. Klein
gez. Kolmer gez. Metzker
03.08.2022 03.08.2022
Beratungsverlauf (4)
Orte (18)
- Heidelberger Straße 14
- Cooperstraße 14A
- Ludwigshöhstraße 7
- Heinrich-Delp-Straße
- Jeffersonstraße
- Saturnstraße
- Marsstraße
- Sternenallee
- Sonnenstraße
- Venusstraße
- Merkurstraße
- Granitstraße
- Mondstraße
- Paul-Wagner-Straße
- Landskronstraße
- Franklinstraße
- Klappacher Straße 172
- Alte Bogenschneise 07
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2022/0274
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 09.09.2022
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00