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2014/0028

Vorplanung Straßenbrücken über die Bahnstrecke Frankfurt–Heidelberg (DB 3601) Folgebeschluss zum Wettbewerbsergebnis und zur zweiten Stufe des VOF- Ver-fahrens der Brücken Stirnweg und Hilpertstraße

Magistratsvorlage 20.01.2014

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2014/0028

4085 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
06.02.2014 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III Straßenverkehrs- und 
Tiefbauamt 
an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Stadtplanungsamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2014/0028 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:  541010 
Kostenstelle:  066-100-100 Investitionsnummer:  08066-6116 
Kostenträger:  5410-11 Sachkonto:  0952010 
 
Betreff: Vorplanung Straßenbrücken über die Bahnstrecke Frankfurt–Heidelberg (DB 3601) 
Folgebeschluss zum Wettbewerbsergebnis und zur zweiten Stufe des VOF- Ver-
fahrens der Brücken Stirnweg und Hilpertstraße 
 
Vorlage vom: 20.01.2014 
 
Beschlussvorschlag : 
Das Ergebnis des Wettbewerbes „Brückenschlag“ als nicht offener einphasiger interdisziplinärer 
Realisierungswettbewerb mit Ideenteil wird zur Kenntnis genommen. 
 
 
Anlagen: 1.  Das Protokoll der Preisgerichtssitzung 
2.  Die Pläne der zwei Preisträger 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Beschlussseite zur Magistratsvorlage vom 20.01.2014:
 
 
1. Einführung 
 
Im Rahmen der wiederkehrenden Überprüfung der Standfestigkeit der Brückenbauwerke über den DB-
Gleisen der Strecke Frankfurt Hbf – Heidelberg Hbf (DB Strecke 3601) südlich des Darmstädter 
Hauptbahnhofs ergibt sich die Notwendigkeit diese sukzessive zu sanieren oder zu erneuern. 
 
Die Bahnanlagen verlaufen parallel zur Straße Am Kavalleriesand bzw. zum Haardtring. Insgesamt sind 
sechs Brücken von den erforderlichen Bauarbeiten betroffen: 
 
- Brücke Rheinstraße (Neubau mit Querschnittsverbreiterung) 
 
- Brücke Stirnweg (Neubau) 
 
- Brücke Hilpertstraße (Neubau mit Querschnittsverbreiterung) 
 
- Brücke Schepp Allee (Abbruch) 
 
- Brücke Eschollbrücker Straße (Neubau mit Querschnittsverbreiterung) 
 
- Brücke Heimstättenweg (Sanierung oder Neubau) 
 
Der Durchführung des nicht offenen einphasigen Interdisziplinären Realisierungswettbewerbes mit 
Ideenteil wurde im Rahmen des Grundsatzbeschlusses in der Vorlage-Nr. 2013/0106 durch die 
städtischen Gremien zugestimmt. 
 
2. Realisierungswettbewerb mit Ideenteil als 1. Stufe des VOF-Verhandungsverfahrens 
 
Parallel zu den weiteren Planungsschritten wurde im letzten Jahr, durch die Stadt Darmstadt, ein 
Realisierungswettbewerb mit einem eingeschlossenen Ideenteil ausgelobt und durchgeführt. Der 
Wettbewerb ist die erste Stufe des VOF-Verhandlungsverfahrens (§ 9 VOF, Verordnung EG Nr. 1564/2005 
Anhang II, Anhang XII). Er dient gleichzeitig als Grundlage für die zweite Stufe des 
Verhandlungsverfahrens, Verhandlungsgespräche § 11 VOF, mit den Preisträgern der Planungsteams 
bestehend aus Ingenieuren und Architekten. 
 
3. Die Verhandlungsgespräche als 2. Stufe des VOF-Verhandlungsverfahrens 
 
Die 2. Stufe des VOF-Verhandlungsverfahrens bilden die Verhandlungsgespräche, die das 
Straßenverkehrs- und Tiefbauamt auf Grundlage des vorliegenden Wettbewerbsergebnisses durchführen 
wird. 
Hierzu werden die beiden Preisträger des Wettbewerbs vom Straßenverkehrs- und Tiefbauamt eingeladen. 
Mit der Einladung geht den Preisträgern eine zuvor von der Fachverwaltung erarbeitete Auflistung der 
leistungsbezogenen Auftragskriterien und der dazugehörenden einzelnen Gewichtung zu. Eine 
angemessene Bewertung des Wettbewerbsergebnisses oder ggf. dessen Weiterentwicklung wird in der 
Gewichtung berücksichtigt. Gleichwohl wird die Gewichtung so ausgestaltet, dass alle Preisträger eine 
realistische Chance auf Beauftragung haben, aber das eindeutige Votum für die durch das Preisgericht 
prämierte Vorentwurfslösung angemessen bewertet wird. 
 
 
Darmstadt, den 20.01.2014 
61.1 au-kl           Nst. 21 11 
 
Dezernat III 
 
 
 
Brigitte Lindscheid 
Stadträtin

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Realisierungs- und Ideenwettbewerb „Brückenschlag“ , Darmstadt 2013   –   Dokumentation AG 5      10/30
Realisierungs- und Ideenwettbewerb „Brückenschlag“ , Darmstadt 2013
Kurzbeschreibung
3-geteilte Brücke Beton / Stahl / Beton 
mit aufgeweiteter Öffnung und farbig leuchtender Glasbrüstung 
(jede Brücke in einer anderen Farbe)
1. Preisträger 1011
Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH
Lindleystraße 11, D-60314 Frankfurt
Knight Architects
Old Metalworks, 10 Queen‘s Rd, UK-High Wycombe HP13 6AQ
3.0  Wettbewerbsbeiträge
3.1 Preisträger
Perspektive Brücke Stirnweg
Perspektive Brücke Hilpertstrase
1 0 5 6 7 2

Hilpertstraße _ Schnitte / Details _ M 1:100
Detail “A” Detail “C”
Regelquerschnitt _ Abschluss Widerlager _ M 1:50
Regelquerschnitt _ Feldmitte _ M 1:50
Detail “B”
Hilpertstraße _ Regelquerschnitte _ M 1:50
Hilpertstraße _ Lageplan/Grundriss  _ M 1:500
Hilpertstrasse _ Gesamtansicht Nord _ M 1:100
Hilpertstraße _ Gesamtansicht Süd _ M 1:100
Regellängsschnitt _ M 1:100
1 0 5 6 7 2

Realisierungs- und Ideenwettbewerb „Brückenschlag“ , Darmstadt 2013   –   Dokumentation AG 5      11/30
Realisierungs- und Ideenwettbewerb „Brückenschlag“ , Darmstadt 2013
1011
Beurteilung Preisgericht
Die Verfasser haben in ihrem Erläuterungstext den Anspruch einer pragmatischen aber 
originellen Lösung formuliert, was ihnen in beeindruckender Weise gelungen ist.
Wesentlicher Entwurfsansatz ist der maximal aufgeweitete Brückenraum, der neben 
der funktionalen Durchführung der Gleise auch den Landschaftsraum unter der Brück 
durchfließen lässt.
In erster Konsequenz erhöht sich hierdurch die Spannweite, was bei einem Einfeldträ-
gersystem zu einer größeren Bauteilhöhe führen würde. Klug wählten die Verfasser hier 
ein Rahmentragwerk, das außerhalb des Lichtraumprofiles aus Ortbeton besteht und 
über den Gleisen als vorgefertigtes Stahlverbundprofil ausgeführt wird. Durch das ge-
wählte Rahmentragwerk werden die Beanspruchungen auf Feld und Ecke verteilt und 
der Querschnitt kann trotz größerer Spannweite minimal bleiben. Die auf den Bauab-
lauf hin optimierte Zusammenführung von Ortbetonwiderlagern und eingehängten 
Stahlverbundprofilen wird von den Verfassern gestalterisch als Chance aufgegriffen. Die 
entstehende Nahtstelle wird nicht kaschiert, sondern subtil thematisiert. Zum Beispiel 
durch Neigung des Berührungsschutzes, wodurch eine schlanke und elegante Linien-
führung erreicht wird. Zudem wird der Materialwechsel in der Konstruktion folgerichtig 
im Geländer thematisiert. Das integrale Denken bei Konstruktion und Gestalt wird auch 
beim Beleuchtingskonzept durchgehalten. Die Beleuchtung prägt durch ihre farbliche 
Differenzierung das nächtliche Erscheinungsbild und vereint Individualität und Zuge-
hörigkeit zu einer Brückenfamilie.
Die Heimstättenwegbrücke wird als Referenz an die bestehende Brücke als schlan -
ke Bogenbrücke ausgebildet. Trotz andersartigem Konstruktionsprinzip werden die 
wesentlichen Gestaltungselemente und die Materialität beibehalten. Hier wäre eine 
wirtschaftliche Umsetzung noch zu prüfen. Die Arbeit stellt eine gestalterisch hervor-
ragende und entsprechend tief durchgearbeitete Lösung dar. Der Bauablauf ist durch-
dacht und der Entwurf lässt eine wirtschaftliche Umsetzung erwarten. Die vorgeschla-
gene Lage der Brücke Hilpertstraße entspricht in etwa der Lage der Bestandsbrücke, 
der Entwurf ist aber ebenso auf die Lage der Vorzugsvariante Stadt zu adaptieren.
Bauablauf 
 
Die niedrige Gradiente der Brücken und die hohe Nutzungsfrequenz der 
Bahnstrecke darunter setzen voraus, dass die Störung des Bahnverkehrs 
durch die Bauarbeiten auf ein Minimum reduziert wird. Die Umsetzung 
erfolgt durch ein Rahmentragwerk mit massiven Widerlagern die 
außerhalb des Lichtraumprofils der Bahn in Ortbeton erstellt und durch 
vorgefertigte Stahlverbund-Querschnitte über der Bahnstrecke verbunden 
werden. Die pragmatische Lösung erlaubt sehr kurze Bauzeiten und 
minimiert die Dauer der Streckenbehinderung. 
Bahnkorridor 
 
Die Spannweiten der Brücken werden vergrößert, die Widerlager in 
ihrer Lage zurückgesetzt. So wird die Öffnung unterhalb der Brücke 
aufgeweitet, die Sichtbeziehungen zwischen den Brücken verbessert und 
der lineare Charakter des Bahnkorridors deutlich herausgearbeitet.
Beläge 
 
Die Strassenfahrbahn wird in regulärem Asphalt und die Fuß- und Radwege in geschliffenem 
Gussasphalt erstellt. Der Gussasphalt bietet hierbei den Komfort des festen Auftrittes. Dieser ist 
rutsch- und abriebsicher und kann in unterschiedlichen Farbtönen geliefert werden. Der Radweg 
wird vom Fussweg durch Materialfarbwechsel sichtbar getrennt, durch den Zuschlag eines hellen 
Korns ist die Wegeführung auch nachts gut erkennbar.
Farbkonzept 
 
Jede Brücke wird durch jeweils eine Farbe individuell gekennzeichnet und erleichtert die 
Orientierung entlang des Brückenkorridors, ferner kann so eine Beziehung zu den erschlossenen 
Quartieren hergestellt werden, z.B. Reinrot für die Zufahrt zur Heimstättensiedlung. 
Die kodierten Farbflächen werden in Form vom schmalen Kunststoffstreifen subtil in das Mobiliar auf 
der Brücke, wie dem Handlauf oder dem Anprallschutz eingearbeitet. 
Anprallschutz 
 
Über die Länge der Brücke hinweg wird die Strasse von den Rad-und Fußwegen durch einen 
niedrigen Anprallschutz getrennt. Neben der verkehrstechnisch sicheren Trennung der Nutzungen 
erlaubt er auch eine filigrane Ausbildung der Geländer. Der Platz unterhalb der Anprallschiene wird 
genutzt um die Beleuchtung unterzubringen, die von beiden Seiten mit einem Edelstahlgewebe vor 
mutwilliger Beschädigung geschützt wird. 
Beleuchtung 
 
Die Beleuchtung trägt besonders zum Charakter der Brücke bei und prägt das nächtliche 
Erscheinungsbild des gesamten Bahnkorridors. Je zwei entgegengesetzt gerichtete Reihen von 
farbneutralen LED-Leuchten die auf niedriger Höhe entlang der Bordsteine verlaufen, sorgen für eine 
kontinuierliche und blendfreie Ausleuchtung der Fahrbahnen.  
Ein zweiter Satz von architektonischen LED-Leuchten ist entlang der Einspannung des mattierten 
Glasgeländers montiert und taucht dieses nachts in Licht, dessen Farbton dem individuellen 
Farbcode der Brücke entspricht. So wird der Bahnkorridor nachts durch farbige “Portale” in Szene 
gesetzt. 
Materialwechsel 
 
Der Übergang vom Beton- in den Stahlbau erfolgt abrupt und kann sowohl in der Untersicht als 
auch am geneigten Berührungsschutz deutlich abgelesen werden. In der Ansicht entsteht eine 
charakteristische, dreigeteilte Silhouette, an welcher der Bauablauf gut ablesbar wird. Entlang 
des Bahnkorridors wird diese Ansicht zum Erkennungsmerkmal, das der Brückenfamilie eine  
unverwechselbare Identität verleiht. 
Geländer 
 
Der Materialwechsel des Überbaus wird auch in der Gestaltung des Geländers thematisiert. 
Über den Widerlagern wird dieses durch ein reduziertes System von vertikalen Stahlblechen 
und einem Holzhandlauf umgesetzt, über dem Stahlbau kommt ein System aus mattierten VSG 
Glasscheiben zum Einsatz. Die Materialoberflächen reagieren unterschiedlich auf den Wechsel der 
Lichtverhältnisse, was in einem spannenden, sich ständig veränderndem Wechselspiel aus Licht und 
Schatten resultiert.
Die mit 20° geneigte Außenfläche hinter dem Geländer erfüllt alle Vorgaben der DB zu einem 
Berührungsschutz über elektrifizierten Bahngleisen. Gleichzeitig wird sie über die ihre Fortsetzung 
über den Widerlagern zur definierenden Außenkante des Bauwerks.
Gestaltungskonzept: Eschollbrücker Strasse (links)
Die Brücke unterscheidet sich von den ersten drei Brücken lediglich in ihrer Spannweite und der 
Breite. Am Konstruktionsprinzip und somit auch am Erscheinungsbild ändert sich nichts. Die 
bestehende Wasserleitung kann über mehrere Leitungen kleineren Durchmessers unter der Brücke 
(zwischen den Längsträgern) durchgeführt werden.
Gestaltungskonzept: Heimstättenwegbrücke (unten)
Die Randbedingungen der vorher beschriebenen drei Brücken lassen sich nur bedingt auf 
die Heimstättenwegbrücke übertragen. Stattdessen wird - in Referenz zum Bestand - eine 
Bogenbrücke erstellt, mit einer Betonplatte das auf einem Stahlbogen aufsitzt. Die charakteristische 
Materialkombination bliebt also bestehen, nur ihre Funktion. Aufgrund des großen vertikalen 
Abstandes zu den Oberleitungen ist ein Berührungsschutz nicht notwendig, daher wird über 
die gesamte Decklänge ein gestaltetes Geländer aus vertikalen Stahlblechen angeordnet. Die 
Innenseiten der Bleche werden dem Farbkonzept entsprechend angestrichen und nachts und durch 
zwischen den Blechen angeordnete Spotlights ausgeleuchtet.
Gesamtkonzept 
 
Durch die Anbindung der stadthistorisch jungen bzw. sich im 
Umbruch befindlichen westlichen Bezirke an den Bestand östlich 
des Bahnkorridors kommt den dazwischen liegenden Brücken eine 
identitätsstiftende Bedeutung zu. Eine aufeinander abgestimmte 
Gestaltung und Detailsprache vermittelt den Eindruck einer 
Brückenfamilie, während die baulichen Randbedingungen eine 
pragmatische aber originelle Konstruktion erfordern.
städtebauliche Einfügung Heimstättenweg _ M 1:1000 Vogelperspektive Brücke Heimstättenweg
städtebaul. Einfügung Eschollbrücker Str. _ M 1:1000 Vogelperspektive Brücke Eschollbrücker Strasse
städtebauliche Einfügung Hilpertstrasse _ M 1:1000 Vogelperspektive Brücke Hilpertstrasse
städtebauliche Einfügung Stirnweg _ M 1:1000 Vogelperspektive Brücke Stirnweg
Gestaltungskatalog
Gestaltungskonzept Brücke Heimstättenweg _ Ansicht Nord _ M 1:100
Gestaltungskonzept Eschollbrücker Strasse _ Ansicht Nord _ Querschnitt _ M 1:100
Heimstättenweg _ Querschnitt _ M 1:100
1 0 5 6 7 2
Anprallschutz
Bodenfluter, weiss
Widerlager, Beton
Einsatzelement
Stahl
Widerlager, Beton
VSG, matt
Stahlquerschnitt
beschichtet
Widerlagerquerschniitt
Ortbeton
Berührungsschutz
Beispieldarstellung
Anprallschutz mit Beleuchtung
Uplighter, farbig

Realisierungs- und Ideenwettbewerb „Brückenschlag“ , Darmstadt 2013   –   Dokumentation AG 5      12/30
Realisierungs- und Ideenwettbewerb „Brückenschlag“ , Darmstadt 2013
Kurzbeschreibung
Brücke mit sich öffnenden, geneigten Widerlagerwänden
und einer bogenförmigen Glasbrüstung.
Widerlagerwände mit Nutung in Längsrichtung.
2. Preisträger 1006
Ingenieurgemeinschaft Setzpfandt GmbH & Co. KG
Kantstraße 5, D-99425 Weimar
PPL Architektur und Stadtplanung
Bei den Mühren 70, D-20457 Hamburg
Nutung Widerlager LED - Band 
Realisierungs- und Ideenwettbewerb "Brückenschlag" Darmstadt 
Perspektive BW 02 Hilpertstraße Lageplan   M. 1:1000 - Bauwerk 01 und 02
2 6 3 8 9 2
3
Realisierungsteil     BW 01 und BW 02
Perspektive BW 01 Stirnweg
Vogelperspektive BW 02 Hilpertstraße
Vogelperspektive BW 01 Stirnweg
Details   M. 1:10 halbseitige Widerlageransichten ohne (BW 01) und mit Bastion (BW 02)   M. 1:100
Längsschnitt   M. 1:100 Lageplan   M. 1:500
Gesamtansicht Süd   M. 1:100 Gesamtansicht Nord   M. 1:100
2 6 3 8 9 2Realisierungs- und Ideenwettbewerb "Brückenschlag" Darmstadt 
1
Querschnittt in Feldmitte im Endzustand   M. 1:20 Bauablauf   M. 1:250
BW 01  StirnwegRealisierungsteil

Realisierungs- und Ideenwettbewerb „Brückenschlag“ , Darmstadt 2013   –   Dokumentation AG 5      13/30
Realisierungs- und Ideenwettbewerb „Brückenschlag“ , Darmstadt 2013
Beurteilung Preisgericht
Die Verfasser haben einen Kanon von Stilelementen gewählt, die eindeutig eine Brü-
ckenfamilie erkennen lassen.
Dazu gehört unter anderem die sehr prägnante Ausbildung des Geländers mit inte-
griertem Berührungsschutz, der einen hohen Wiedererkennungswert besitzt.
Im oberen Bereich ist hier ein LED-Band integriert, das die Beleuchtung ermöglicht und 
die Geometrie der Brücke nachts von weitem erkennen lässt.
Auch die geschwungene Form der profilierten Stützwände, die, wie alle Betonelemente 
in hellem Ton gehalten sind, unterstützen die Zugehörigkeit der einzelnen Brücken zu 
einer Themenfamilie.Die einzelnen Brückenkonzepte sind sehr spezifisch auf die jewei-
ligen Standorte zugeschnitten. Im Bereich der Hilpertstraße finden die Verfasser eine 
sinnvolle Modifizierung der Vorzugsvariante, die sowohl dem städtebaulichen Wunsch 
nach einer flüssigen Weiterführung des Verkehrs, auch für Omnibusse und LKW, gerecht 
wird und die gleichzeitig durch die Beibehaltung der alten Brücke während der Bau-
zeit die Umsetzungslogistik erleichtert. Das Brückentragwerk wird als abschnittsweise 
herzustellender Spannbetonrahmen konzipiert. Der Überbau selbst wird mit vorgefer-
tigten Spannbetonelementen während vertretbarer Sperrpausen des Bahnbetriebes 
erstellt und anschließend mit einer Ortbetonschicht vergossen.
Die Herstellungskosten des Bauwerkes werden als wirtschaftlich eingestuft. Bezüglich 
der Unterhaltungskosten der Brücke wirkt positiv, dass keine Lager erforderlich sind. 
Der weitere Brückenausbau kann standardmäßg und im Kostenrahmen erfolgen.
Die Lesbarkeit der Absichten der Verfasser wird unterstrichen durch eine präzise Dar-
stellung der Montagefolge. Die gestalterischen Absichten werden durch die aussage-
kräftige Präsentation sehr gut transportiert und lassen erkennen, dass neben der effi-
zienten Konstruktionen und den funktionellen Anforderungen sowohl städtebauliche 
wie auch baulich-räumliche Mehrwerte nach der Realisierung dieses Konzeptes bei 
gleichzeitiger Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebotes zu erwarten sind.
1006
Realisierungs- und Ideenwettbewerb "Brückenschlag" Darmstadt 2 6 3 8 9 2
Südansicht - BW 03 Eschollbrücker Straße   M.1:100 Vogelperspektive - BW 03 Eschollbrücker Straße
Querschnitt in Feldmitte - BW 03 Eschollbrücker Straße   M.1:100 Lageplan - BW 03 Eschollbrücker Straße   M. 1:1000
Südansicht - BW 04 Heimstättenweg   M.1:100 Vogelperspektive - BW 04 Heimstättenweg
Lageplan - BW 04 Heimstättenweg   M. 1:1000Querschnitt in Feldmitte - BW 04 Heimstättenweg   M.1:100
4
Ideenteil
Alle Bauwerke werden als lager- und fugenlose Spannbetonrahmen
konzipiert. Die integrale Bauweise stellt bei den vorliegenden
Stützweiten von 16,00 m bis 20,50 m eine wirtschaftliche Lösung
dar, die sich zudem durch eine hohe Robustheit auszeichnet.
Neben günstigen Herstellungskosten gewährleistet sie auch
dauerhaft niedrige Instandhaltungskosten und minimale
Verkehrsbehinderungen bei Instandhaltungsmaßnahmen.
Der Einsatz von Spannbetonfertigteilen im Überbau erlaubt eine
Minimierung der bauzeitlichen Einschränkungen des Bahnverkehrs
sowie kurze Bauzeiten und reduziert damit die Kosten durch
Verkehrsbehinderungen.
Der Abstand der Widerlager von den äußeren Gleisachsen wurde
mit jeweils 4,00 m etwas größer als der nach DB-Richtlinie
erforderliche Mindestabstand von 3,30 m gewählt. Damit lassen sich
der Baugrubenverbau und die Montageabstützungen für die
Fertigteile soweit außerhalb des Lichtraumprofils der Bahn
aufstellen, dass die bauzeitlichen Einschränkungen für den
Bahnverkehr minimiert werden. Zusätzlich bietet die größere lichte
Weite die Möglichkeit, die Bahngräben ohne Verziehung unter den
Bauwerken hindurchzuführen.
Die Bauwerke werden entsprechend der Empfehlung des
Baugrundgutachters flach gegründet.
Folgender prinzipieller Bauablauf ist für alle Bauwerke vorgesehen:
- Herstellung des Verbaus zur Bahnstrecke und
  Baugrubenaushub ( mit Sperrpause für das Einbringen des
  Verbaus)
- Herstellung der Gründung
- Bau der Widerlager und Flügelwände
- Einheben der Spannbetonfertigteile, Absetzen auf
  Montagestützen vor den Widerlagern (Sperrpause während
  des Einhebens der Fertigteile und dem Auf- und Abbau der
  Montagestützen)
- bei Bedarf Einbau ergänzender Spannglieder im Ortbeton
  des Überbaus
- Herstellung der Rahmenecken und der Ortbetonergänzung
  des Überbaus
- Einbau der Hinterfüllung
- Komplettierung des Bauwerkes
- Herstellung der Straßenanschlüsse
Für die Aufnahme des Verkehrs während der Errichtung der
Bauwerke werden die Nachbarbauwerke gemäß dem Vorschlag in
den Auslobungsunterlagen hergerichtet und genutzt.
Das einheitliche Gestaltungsprinzip besteht darin, dass sowohl die
geneigten Widerlagerwände als auch die Kappenaußenkanten einer
ausgerundeten Linie folgen, die sich in Draufsicht und Ansicht, aber
auch in den Anschlussbereichen wiederfindet. In den vier
Anschlussbereichen werden entweder Böschungen oder Bastionen
ausgebildet, die keinen erhöhten Baumverlust verursachen.
In der Ansicht wird die ausgerundete Linie vom Rahmenbauwerk
sowie vom Berührungsschutz gebildet. Der Berührungsschutz trägt
auf der Innenseite den Handlauf und dient gleichzeitig als
Absturzsicherung. Die 5:1-Neigung nach außen erzeugt für den
Passanten eine sich nach oben öffnende Wirkung, die trotz der
Höhe nicht psychologisch „einengt“. Der Berührungsschutz besteht
bis zum Handlauf aus transluzenten Glasflächen (z.B.
sandgestrahlt) und oberhalb des Handlaufs aus transparenten
Glasflächen.
Das tagsüber hell „strahlende“ Bauwerk wird nachts über ein
wartungsfreundliches und energiesparendes LED-Band innen an
der OK Berührungsschutz in einem warm-weißen Farbton (3000 K)
illuminiert. Das nach unten gerichtete Streiflicht beleuchtet die
geneigten Pfosten und Glasflächen. Dieses schwach leuchtende
Effektlicht wird durch Mastleuchten außerhalb der Bauwerke
ergänzt.
Konstruktion                                                          Herstellung
                                                                               Architektur
Das städtebauliche Gesamtkonzept sieht das Stadtbild prägende
Konstruktionen vor, die einerseits alle bedeutsamen
Blickbeziehungen bestehen lassen und andererseits eine
Brückenfamilie durch eine einheitliche Gestaltung in Konstruktion
und Anschlussbereichen erkennbar machen. Damit gelingt der
„Brückenschlag“ als Abfolge mehrerer ähnlicher Bauwerke, die
durch ihre Konstruktion und ihre Anschlussbereiche neue Orte im
Stadtgefüge schaffen.
Diese Orte, die teilweise durch Neuordnung gebildet werden,
verknüpfen als „Trittsteine“ in jeweils ortsspezifischer Weise die
Stadtteile in Ost-West-Richtung und fügen die bestehenden
Wegführungen über die in Tieflage geführte Trasse im Rahmen des
Freiraumkonzepts zusammen. So entsteht ein durchgängiges,
übergeordnetes und barrierefreies Wegenetz entlang der Trasse,
das es erlaubt, die Aufenthaltsqualitäten auch als
Naherholungsgebiet zukünftig intensiver zu nutzen. Die auch
historisch bedingte bestehende Zäsur-Wirkung der Trassenlage wird
städtebaulich in die Stadtstruktur integriert und damit aufgehoben.
Städtebau
    BW 03 und BW 04

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24607 Zeichen

Wissenschaftsstadt Darmstadt  WB "Brückenschlag" Protokoll Preisgerichtssitzung
AG 5  Architekten BDA  Darmstadt  1
Niederschrift / Protokoll der Preisgerichtssitzung
13.12.2013, 9:00 -  18:00 Uhr, 
Stadtplanungsamt Darmstadt, Rheinstraße 67, Sitzungssaal 2. OG
1.1.1.1. Beginn der SitzungBeginn der SitzungBeginn der SitzungBeginn der Sitzung
1.1 Das Preisgericht tritt um 9:00 Uhr zusammen. Frau Lindscheid begrüßt  die
Preisrichter und Sachverständigen für die Ausloberin. Herr Klie gibt einen
kurzen Überblick über den geplanten Ablauf der Sitzung mit
anschließender Vorstellung der Sitzungsteilnehmer.
1.2 Es sind erschienen (siehe auch Anwesenheitsliste im Anhang):
Fachpreisrichter:
Herr Prof. Ernst-Ulrich Scheffler
Herr Prof. Marcin Orawiec
Herr Dipl.-Ing. Oliver Witan 
Herr Prof. Jan Knippers
Herr Prof. Harald Kloft
Herr Prof. Hans-Georg Reinke (Stv.)
Sachpreisrichter:
Frau Brigitte Lindscheid
Herr Achenbach 
Herr Horst-Adalbert Härter
Herr Hans Fürst
Herr Jochen Krehbiehl (Stv.)
Sachverständige:
Herr Dipl.-Ing. Reinhold Schuster
Herr Dipl.-Ing. Wolfgang Thielen
Preisgericht
Wettbewerb "Brückenschlag" Darmstadt
Interdisziplinärer Realisierungswettbewerb gem. RPW 2008 
Auslober: Wissenschaftsstadt Darmstadt
vetreten durch das Stadtplanungsamt 
Bessunger Str. 125
64295  Darmstadt
Betreuung: AG 5  Dipl.-Ing. Architekten + Stadtplaner BDA
Arheilgerstr. 52, 64289  Darmstadt
vertreten durch: Herrn Joachim Klie
AG 5
Dipl.-Ing. Architekten BDA
Arheilger Straße 52
D-64289 Darmstadt
Tel.: 06151 79404
Fax: 06151 77174
ag5@ag5-architekten.de

Wissenschaftsstadt Darmstadt  WB "Brückenschlag"  Protokoll Preisgerichtssitzung
AG 5  Architekten BDA  Darmstadt  2
Frau GB D Doris Fath
Frau Dipl.-Ing. Annette Laute
Herr Dipl.-Ing. Dieter von Mackensen
Herr Dipl.-Ing. Christoph Auksutat
Herr In. Wolfgang Tichatschke
Gast: Herr Dipl.-Ing. Ulrich Bausch
Herr Schleiff, Frau Samaan und Herr Schiffcyk sind wg. Krankheit entschuldigt.
Stellvertretend für Frau Samaan erschien Herr Thielen, stellvertretend für Herrn
Schleiff erhält Herr Witan das Stimmrecht. Stellvetretend für Herr Schiffcyk er-
scheint Herr Tichatschke (DB AG ).
VorprüfungVorprüfungVorprüfungVorprüfung
AG 5 Architekten BDA Darmstadt, vertreten durch
Dipl.-Ing. Joachim Klie 
und Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Chr. Kornmayer, Dipl.-Ing. Andres Krause sowie unter
Mitwirkung von 
Herr Dr.-Ing. Jochen Kliver (Krebs + Kiefer) als Sachvertsändiger für Tragwerk. 
Herr Klie bestätigt im Auftrag des  Auslobers die Vollzähligkeit des Preisgerichtes
und ruft zur Wahl des Vorsitzenden auf.
1.3 Auf Vorschlag der Preisrichter wird Herr Prof. Scheffler zum Vorsitzenden
des Preisgerichtes gewählt.
1.4 Herr Kornmayer wird als Protokollant bestimmt.
1.5 Herr Prof. Scheffler übernimmt die Sitzungsleitung und versichert dem Aus-
lober, den Teilnehmern und der Öffentlichkeit die größtmögliche Sorgfalt
und Objektivität des Preisgerichtes nach den Grundsätzen der RPW.
Der Vorsitzende fordert alle Teilnehmer an der Sitzung zur vertraulichen
Behandlung der Beratungen auf. Alle zur Sitzung des Preisgerichtes zuge-
lassenen Personen geben die Versicherung zur vertraulichen Behandlung
der Beratungen. Der Vorsitzende fordert die Anwesenden weiterhin auf, bis
zur Entscheidung des Preisgerichtes alle Äußerungen über vermutliche
Verfasser zu unterlassen.
Die Preisrichter erklären weiter, daß sie bis zum Tage des Preisgerichtes
weder Kenntnis von einzelnen Wettbewerbsarbeiten erhalten noch mit
Wettbewerbsteilnehmern außerhalb des Rückfragenkolloqiums einen Mei-
nungsaustausch über die Aufgabe gehabt haben und diesen auch während
der Dauer der Preisgerichtssitzung nicht führen werden.

Wissenschaftsstadt Darmstadt  WB "Brückenschlag" Protokoll Preisgerichtssitzung
AG 5  Architekten BDA  Darmstadt  3
2.2.2.2. Beratungen des PreisgerichtsBeratungen des PreisgerichtsBeratungen des PreisgerichtsBeratungen des Preisgerichts
2.1 Das Preisgericht beginnt um 9:10 Uhr seine Beratungen mit einem kurzen
Überblick auf das Wettbewerbsverfahren.
2.2 Anschließend erläutert die Vorprüfung das Verfahren der formalen und
fachlichen Vorprüfung.
3333 Ergebnisse der VorprüfungErgebnisse der VorprüfungErgebnisse der VorprüfungErgebnisse der Vorprüfung
3.1 Die detaillierten Ergebnisse der Vorprüfung werden jedem Sitzungsteilneh-
mer schriftlich in Form des Vorprüfberichtes vorgelegt. Der Vorprüfbericht
umfaßt die Ergebnisse der formalen Prüfung sowie die Ergebnisse der
fachlich-qualitativen Prüfung.
3.2 Ergänzend werden die Prüflisten zur Einsichtnahme bereitgestellt.
4.4.4.4. Formale PrüfungFormale PrüfungFormale PrüfungFormale Prüfung
4.1 Die Vorprüfung stellt ab 9:25 Uhr die Ergebnisse der formalen Prüfung vor.
Herr Klie informiert das Preisgericht zunächst darüber, daß 14 Teilnehmer
einen Wettbewerbsbeitrag eingereicht haben, 1 Teilnehmer hat nicht abge-
geben. Alle Arbeiten halten die formalen Vorgaben der Einlieferung im
wesentlichen ein. Bis auf eine Arbeit ist bei allen die Anonymität
gewährleistet gewesen, bzw. wurde durch die Vorprüfung wieder herge-
stellt. (siehe Prüfliste A des Vorprüfungsberichtes).
4.2 Die Umschläge mit den Verfassererklärungen wurden mit der Sammelliste
für die Dauer der Sitzung unter Verschluß genommen. Die Wettbewerbsar-
beiten wurden entsprechend den Bestimmungen der RPW 2008 mit einer
6-stelligen Tarnzahl versehen. Die Nummerierung lässt keinen Rückschluß
auf den Eingang der Arbeiten zu (siehe Sammelliste).
4.3 Von den eingegangenen 14 Wettbewerbsarbeiten wurden alle Arbeiten
fristgerecht bzw. unter Nachweis der Rechtzeitigkeit der Einlieferung bei
der Post abgegeben.
Einige Arbeiten wurden persönlich bzw. per Boten zeitgerecht gegen
Eingangsbestätigung mit Uhrzeit und Datum abgliefert (siehe Vermerk der
Vergabestelle). Die per Post  bzw. per Kurierdienst eingelieferten Arbeiten
erhielten einen Eingangsstempel  der Vergabestelle.
Siehe auch  Prüfliste A
4.4 Die Vorprüfung informiert das Preisgericht darüber, daß einige Arbeiten in
geringem Umfang Teilleistungen nicht oder nicht vollständig erbracht
haben bzw. in geringem Umfang Mehr- bzw. Ersatzleistungen erbracht ha-
ben, bzw. abweichend erbracht haben. 
Siehe auch  Prüfliste B
4.5 Die Vorprüfung schlägt aufgrund der Ergebnisse der Vorprüfung vor, alle
Arbeiten in die anschließende Beurteilung mit aufzunehmen und zur

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AG 5  Architekten BDA  Darmstadt  4
Beurteilung zuzulassen, da die Prüffähigkeit insgesamt  gegeben ist.
Durch die Verteilung  von Leistungen des Liberoblattes bzw. der
Erläuterungen auf verschiedene Pläne erscheint eine Abdeckung der
geringfügigen Mehr- bzw. Ersatzleistungen nicht zweckmäßig und
erforderlich.
4.6 Das Preisgericht beschließt einstimmig, daß alle Arbeiten gemäß 5.6.4
RPW 2008 in die Wertung aufgenommen werden, da die in Punkt 4.3 und
4.4 genannten Abweichungen nicht so stark sind, daß eine sachgemäße
Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten nicht möglich wäre oder daß sich
einzelne Teilnehmer dadurch unangemessene Vorteile verschafft hätten.
Hierüber hat ein ausführlicher Abwägungsprozess stattgefunden. Dies be-
trifft im Besonderen die Arbeiten mit der Tarnzahl 1001 und 1014. Die
Arbeiten mit den Tarnzahlen 1007, 1009 und 1012 überschreiten bereichs-
weise mit Fuß- und Radweganbindungen das engere Wettbewerbsgebiet
oder auch mit einer abweichenden Trassenlage. Auch diese Arbeiten wur-
den einstimmig zur weiteren Beurteilung zugelassen, da die Abweichungen
überwiegend den Ideenteil bzw. das weitere Wettbewerbsgebiet betreffen
und im Realisierungsteil gleichwohl durchführbar sind.
4.7 Anschließend bestätigt die Vorprüfung, daß alle Arbeiten den übrigen for-
malen Bedingungen der Auslobung entsprechen. Die Vorprüfung bestätigt
weiterhin, daß die Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten in allen Punkten
durchgeführt werden konnte.
4.8 Das Preisgericht läßt aufgrund der Ergebnisse der formalen Prüfung ein-
stimmig alle 14 Arbeiten zu einem ersten Informationsrundgang zu.
4.9 Das Preisgericht beschließt, die im 1. Rundgang ausgeschiedenen Arbei-
ten kurz schriftlich zu begründen. 
5.5.5.5. Informationsrundgang mit Erläuterung der fachlich-qualitativenInformationsrundgang mit Erläuterung der fachlich-qualitativenInformationsrundgang mit Erläuterung der fachlich-qualitativenInformationsrundgang mit Erläuterung der fachlich-qualitativen
VorprüfungVorprüfungVorprüfungVorprüfung
5.1 Vor Beginn des Rundgangs erfolgt der Hinweis der Vorprüfung, daß die
Mehr- bzw. Minderleistungen bei der entspr. Arbeit kurz dargelegt werden. 
5.2 Die Arbeiten werden ab 10:00 Uhr in einem Informationsrundgang von der
Vorprüfung ausführlich und wertfrei erläutert.
5.3 Die Sachverständigen geben ergänzend ihre erläuternden Stellungnahmen
ab. Der Informationsrundgang ist um 11:15 Uhr beendet.
6. Erster Rundgang
6.1 Das Preisgericht bespricht ab 11:25 Uhr die in der Auslobung formulierte
Aufgabenstellung sowie die genannten Beurteilungskriterien, nach denen
in den folgenden Rundgängen die Beurteilung erfolgen soll.

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6.2 Der 1. Rundgang beginnt um 11:30 Uhr.
6.3 Aufgrund schwerer, nicht kompensierbarer Mängel in verschiedenen Berei-
chen der Kriterienliste werden folgende Arbeiten auf Antrag von Mitgliedern
des Preisgerichts einstimmig ausgeschieden:
1002        
Begründung: Erhebliche Mängel im Tragwerkssystem und unangemesse-
nen gestalterische Ausbildung im Zusammenhang mit dem städtischen Ge-
füge. 
             1014   
Begründung: Kein erkennbares gestalterisches Gesamtkonzept, mangel-
hafte Gestaltqualität im Realisierungsteil, fehlende Aussagen u.a. zu Be-
leuchtung.
Der 1. Rundgang endet um 12:15 Uhr
7.7.7.7. Zweiter RundgangZweiter RundgangZweiter RundgangZweiter Rundgang
7.1 Von 12:15 Uhr bis 15:00 Uhr folgt ein gemeinsamer, zweiter
Ausscheidungsrundgang, der durch eine Mittagspause von 12:40 bis 13:30
Uhr unterbrochen wird. An die verbleibenden Arbeiten werden jetzt stren-
gere Bewertungsmaßstäbe entsprechend der Kriterienliste angelegt.
7.2 Mängel in einzelnen Prüfbereichen führen nach intensiver Diskussion auf
Antrag von Mitgliedern des Prüfgerichts zum Ausschluß der folgenden Ent-
würfe:
1001   Abstimmungsergebnis 9:0
1003   Abstimmungsergebnis 5:4
1004   Abstimmungsergebnis 8:1
1005   Abstimmungsergebnis 8:1
     1008   Abstimmungsergebnis 8:1
1009   Abstimmungsergebnis 8:1
1010   Abstimmungsergebnis 8:1
1012   Abstimmungsergebnis 9:0

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8. Engere Wahl und Beurteilung der Arbeiten
8.1 Es verbleibet folgende  Arbeiten in der engeren Wahl:
1006   Abstimmungsergebnis   9:0  
1007   Abstimmungsergebnis   8:1
1011   Abstimmungsergebnis   8:1
1013   Abstimmungsergebnis   8:1
8.2 Das Preisgericht beschließt um 15:10 Uhr einstimmig folgende Arbeit hin-
sichtlich einer Rückholung erneut zu prüfen:  1003   
Der Rückholantrag wird nach erneuter Diskussion vor der Arbeit mit 3:6
Stimmen abgelehnt. Die Arbeit wird nicht zurückgeholt.  
8.3 Das Preisgericht beschließt anschließend einstimmig, dass die Preisgelder
anteilig erhöht verteilt werden, da nur 4 Preise bzw. Anerkennungen verge-
ben werden sollen, das Preisgeld aber insgesamt ausgeschüttet wird. 
8.4 Frau Lindscheid verläßt um 15:15 Uhr die Preisgerichtsitzung wg. eines
dringenden anderen Termins. Sie wird ab diesem Zeitpunkt vertreten durch
Herrn Krehbiehl, dem das Stimmrecht übertragen wird. 
8.4 Das Preisgericht teilt sich um 15:20 Uhr in Gruppen auf, um das Protokoll
bzw. die schriftliche Beurteilung der engeren Wahl zu bearbeiten. Herr
Prof. Scheffler weist nochmals auf die Kriterien der Auslobung hin.
Sachverständige und Vorprüfer stehen den Gruppen für Informationen zu
den Prüfergebnissen zur Verfügung.
1006 
Die Verfasser haben einen Kanon von Stilelementen gewählt, die eindeutig
eine Brückenfamilie erkennen lassen.
Dazu gehört unter anderem die sehr prägnante Ausbildung des Geländers
mit integriertem Berührungsschutz, der einen hohen Wiedererkennungs-
wert besitzt.
Im oberen Bereich ist hier ein LED-Band integriert, das die Beleuchtung er-
möglicht und die Geometrie der Brücke nachts von weitem erkennen lässt.
Auch die geschwungene Form der profilierten Stützwände, die, wie alle Be-
tonelemente in hellem Ton gehalten sind, unterstützen die Zugehörigkeit
der einzelnen Brücken zu einer Themenfamilie.
Die einzelnen Brückenkonzepte sind sehr spezifisch auf die jeweiligen
Standorte zugeschnitten. Im Bereich der Hilpertstraße finden die Verfasser
eine sinnvolle Modifizierung der Vorzugsvariante, die sowohl dem städte-
baulichen Wunsch nach einer flüssigen Weiterführung des Verkehrs, auch

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für Omnibusse und LKW, gerecht wird und die gleichzeitig durch die Beibe-
haltung der alten Brücke während der Bauzeit die Umsetzungslogistik er-
leichtert. Das Brückentragwerk wird als abschnittsweise herzustellender
Spannbetonrahmen konzipiert. Der Überbau selbst wird mit vorgefertigten
Spannbetonelementen während vertretbarer Sperrpausen des Bahnbetrie-
bes erstellt und anschließend mit einer Ortbetonschicht vergossen.
Die Herstellungskosten des Bauwerkes werden als wirtschaftlich einge-
stuft. Bezüglich der Unterhaltungskosten der Brücke wirkt positiv, dass kei-
ne Lager erforderlich sind. Der weitere Brückenausbau kann standard-
mäßg und im Kostenrahmen erfolgen.
Die Lesbarkeit der Absichten der Verfasser wird unterstrichen durch eine
präzise Darstellung der Montagefolge. Die gestalterischen Absichten wer-
den durch die aussagekräftige Präsentation sehr gut transportiert und las-
sen erkennen, dass neben der effizienten Konstruktionen und den funktio-
nellen Anforderungen sowohl städtebauliche wie auch baulich-räumliche
Mehrwerte nach der Realisierung dieses Konzeptes bei gleichzeitiger Ein-
haltung des Wirtschaftlichkeitsgebotes zu erwarten sind.
1007 
Die Verfasser schlagen als Brückenfamilie eine filigrane Konstruktion vor,
die mit eleganten Halbrahmen und teilweise eingesetzten Pendelstützen
die unterschiedlichen Spannweiten überbrückt.
Der Entwurf wird ergänzt durch ein gut überlegtes und differenziertes Licht-
konzept. Für die Brücke an der Hilpertstraße wird wieder der urspüngliche
Standort vorgeschlagen. Der Entwurf lässt sich aber ebenso in der Stra-
ßenführung der Vorzugsvariante realisieren. Die Böschung am Haardtring
wird promenadenartig mit Bastionen ausgebaut, die eine Vielzahl von Nut-
zungsmöglichkeiten bieten. Die Aufenthaltsqualität wird allerdings durch
die hohe Verkehrsbelastung eingeschränkt.
Die Westseite wird neu modelliert, um einen durchgehenden Landschafts-
raum zu schaffen, der barrierefrei die Rad- und Fußwege aufnimmt und der
nicht von Verkehrstrassen ständig unterbrochen wird. Als weitere Attraktion
sind ruhige Erholungsbereiche, Aktionszonen und Wasserflächen vorgese-
hen.
Die Verfasser stellen sich vor, dass mit diesem Konzept der trennende
Bahneinschnitt überwunden wird. Die Umsetzung dieser planerischen Ziel-
vorstellung würde allerdings zu einem großen Eingriff in den vorhandenen
Gehölzstreifen führen. Das vorhandene, naturbelassene Wäldchen müsste
hierfür gerodet und das gesamte Gelände abgetragen werden. Das
sprengt unter anderem den Kostenrahmen, da die großräumigen Verände-
rungen der westlichen Böschungsbereiche nicht budgetiert ist.

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1011 
Die Verfasser haben in ihrem Erläuterungstext den Anspruch einer prag-
matischen aber originellen Lösung formuliert, was ihnen in beeindrucken-
der Weise gelungen ist.
Wesentlicher Entwurfsansatz ist der maximal aufgeweitete Brückenraum,
der neben der funktionalen Durchführung der Gleise auch den Land-
schaftsraum unter der Brück durchfließen lässt.
In erster Konsequenz erhöht sich hierdurch die Spannweite, was bei einem
Einfeldträgersystem zu einer größeren Bauteilhöhe führen würde. Klug
wählten die Verfasser hier ein Rahmentragwerk, das außerhalb des Licht-
raumprofiles aus Ortbeton besteht und über den Gleisen als vorgefertigtes
Stahlverbundprofil ausgeführt wird. Durch das gewählte Rahmentragwerk
werden die Beanspruchungen auf Feld und Ecke verteilt und der Quer-
schnitt kann trotz größerer Spannweite minimal bleiben. Die auf den Bau-
ablauf hin optimierte Zusammenführung von Ortbetonwiderlagern und ein-
gehängten Stahlverbundprofilen wird von den Verfassern gestalterisch als
Chance aufgegriffen. Die entstehende Nahtstelle wird nicht kaschiert, son-
dern subtil thematisiert. Zum Beispiel durch Neigung des Berührungsschut-
zes, wodurch eine schlanke und elegante Linienführung erreicht wird. Zu-
dem wird der Materialwechsel in der Konstruktion folgerichtig im Geländer
thematisiert. Das integrale Denken bei Konstruktion und Gestalt wird auch
beim Beleuchtingskonzept durchgehalten. Die Beleuchtung prägt durch
ihre farbliche Differenzierung das nächtliche Erscheinungsbild und vereint
Individualität und Zugehörigkeit zu einer Brückenfamilie.
Die Heimstättenwegbrücke wird als Referenz an die bestehende Brücke
als schlanke Bogenbrücke ausgebildet. Trotz andersartigem Konstruktions-
prinzip werden die wesentlichen Gestaltungselemente und die Materialität
beibehalten. Hier wäre eine wirtschaftliche Umsetzung noch zu prüfen.
Die Arbeit stellt eine gestalterisch hervorragende und entsprechend tief
durchgearbeitete Lösung dar. Der Bauablauf ist durchdacht und der Ent-
wurf lässt eine wirtschaftliche Umsetzung erwarten. Die vorgeschlagene
Lage der Brücke Hilpertstraße entspricht in etwa der Lage der Bestands-
brücke, der Entwurf ist aber ebenso auf die Lage der Vorzugsvariante
Stadt zu adaptieren.
1013 
Die Lage von Stirnweg- und Hilpertstraßenbrücke wird gegenüber dem Be-
stand nicht verändert. Die Gleise werden von Sprengwerken aus Stahl
überspannt, die Geländer setzen sich aus standardisierten, glasfaserver-
stärkten Sichtbetonelementen und einer Stahlkonstruktion aus senkrechten
Füllstäben zusammen. Durch die plastische Ausformung der Brüstung ge-
lingt dem Verfasser eine harmonische Integration des Berührschutzes in
das gestalterische Gesamtkonzept der Brücke.

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AG 5  Architekten BDA  Darmstadt  9
Die erforderliche Durchfahrtshöhe unter den Brücken wird zwar nicht
durchgehend eingehalten, jedoch ist die minimale Höhenanpassung vor-
stellbar.
Das Tragwerk ist zwar realisierbar, hinsichtlich Herstellung und Unterhal-
tung jedoch aufwändig.
Tragwerk und Brüstung sind, jeweils für sich betrachtet, von hoher gestal-
terischer Qualität, zusammengenommen ergeben die heterogenen Ele-
mente jedoch kein harmonisches Gesamtbild. Zur angesprochenen Hete-
rogenität tragen auch die filigranen Mastleuchten bei, die jedoch alle funkti-
onalen Anforerungen erfüllen.
Die im Ideenteil vorgeschlagene Verbindungstreppe zwischen Heimstätten-
weg und Bahnsteig wird als ein sinnvolles Verbindungselement ausdrück-
lich begrüßt.
Das Preisgericht zweifelt an, dass eine Stirnweg und Hilpertstraßenbrücke
mit dem zur Verfügung stehenden Budget realisiert werden können.
Die vorgeschlagene Brückenfamilie hat jedoch einen außergewöhnlich ho-
hen Wiedererkennungswert, der identitätsbildende Wirkung entfalten und
zu einer wahrnehmbaren Aufwertung des städtebaulichen Umfeldes der
geplanten Brücken beitragen kann.
8.5 Die schriftlichen Beurteilungen wurden vorgelesen, diskutiert, in einzelnen
 Punkten ergänzt und vom Preisgericht beschlossen.
9.9.9.9. Bildung einer RangfolgeBildung einer RangfolgeBildung einer RangfolgeBildung einer Rangfolge
9.1 Das Preisgericht diskutiert ab 15:45 Uhr intensiv die in der Bewertung ver-
bliebenen Arbeiten und schließt dies um 16:45 Uhr ab.
9.2 Das Preisgericht beschließt anschließend in einzelner Abstimmung die
Rangfolge der Entwürfe:
1. Rang 1011  Abstimmungsergebnis 7:2
2. Rang 1006 Abstimmungsergebnis 8:1
Anerkennungen (ohne Rangfolge)
Anerkennung    1007 Abstimmungsergebnis 9:0
Anerkennung    1013 Abstimmungsergebnis 9:0

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AG 5  Architekten BDA  Darmstadt  10
10. Preise und Bearbeitungshonorare
10.1 Vergabe der Preise im Rahmen von insgesamt netto 103.000 ,- €
Die ausgelobten Preise sollen nach einstimmigen Beschluß wie folgt
verteilt werden:
1. Preis 41.000  ,- €
2. Preis 32.000  ,- €
Anerkennung 15.000  ,- €
Anerkennung 15.000  ,- €
10.2 Das Preisgericht beschließt einstimmig, daß für den Fall, daß eine der
prämierten Arbeiten nicht teilnahmeberechtigt ist, die frei werdende
Wettbewerbssumme zu gleichen Teilen auf die Preise zu verteilen.
10.3 Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober (einstimmig), die mit dem ersten
Preis ausgezeichnete Arbeit zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu
machen. Bei der weiteren Ausarbeitung der Planungen sollen die Hinweise
der Beurteilung Berücksichtigung finden.
10.4 Nach der Öffnung der Umschläge durch die Vorprüfung werden die Namen
der Verfasser festgestellt:
1. Preis 1011 
Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH, Frankfurt
Knight Architects, Wycombe, UK
2. Preis 1006  
Ingenieurgemeinschaft Setzpfandt GmbH & Co. KG, Weimar
PPL Architektur und Stadtplanung, Hamburg
Anerkennung  1007 
Schlaich Bergermann und Partner, Stuttgart
Wittfoht Architekten, Stuttgart
Anerkennung  1013 
Benthem Crouwel Architekten, Amsterdam
WTM Engineers München GmbH
Nicht abgegeben: Schneider-Schuhmacher / Bollinger Grohmann
Weitere Tarnzahlen/Verfasser:
1002
Ferdinand Es Ferdinand Epitesziroda Kft., Budapest, H
SPECIÁLTERV Építőmérnöki Kft., H

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1014 
BE+P Ingenieurgesellschaft für das Bauwesen mbH, Limburg
Architekturbüro Axel Schmidt BDB, Limburg
1001 
Teuffel Engineering Consultants, Stuttgart
Berger Röcker Architekten, Stuttgart
1003 
Pahl + Weber-Pahl Architekten BDA, Darmstadt
KHP König und Heunisch Planungsgesellschaft, Frankfurt
1004 
Marquardt Architekten BDA,Stuttgart
BRANDOLINI + SEITZ Ingenieurgesellschaft mbH, Ulm
1005 
Prof. Eckhardt & Hahn, Dipl.-Ing. / Architekten BDA, Darmstadt
CSZ Ingenieurconsult GmbH, Darmstadt
1008 
RFR SAS, Paris, F
Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten GmbH, München
1009 
fs-architekten Paul Schröder Architekt BDA, Darmstadt
S.A.N.  - Beratende Bauingenieure GmbH, Darmstadt
Ponting inženirski biro d.o.o. . , Maribor, SI
1010 
SSF Ingenieure AG, München
Quist Wintermans Architekten B.V., Rotterdam, NL
1012 
Ferdinand Heide Architekt BDA, Frankfurt
Grontmij GmbH, Frankfurt
10.5   Ebenso wird festgestellt, daß alle Teilnehmer die Verfassererklärungen wie
gefordert unterzeichnet haben.
10.6 Das Preisgericht veranlasst den Auslober, die Teilnahmeberechtigung der
Teilnehmer prüfen zu lassen.

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12
11 Abschluss der Sitzung
11.1 Der Auslober gibt bekannt, daß die Arbeiten gemäß 6.3 RPW 2008  öffent-
lich ausgestellt werden. Das Preisgericht, die Teilnehmer sowie die Presse
werden vom  Auslober in einem separaten Schreiben darüber informiert.
Die Ausstellung findet statt vom 17.12.2013 bis 20.12.2013, täglich  14:00
- 18:00 Uhr.
Ort: Bürogebäude Rheinstraße 67, 2. OG, Sitzungssaal, 64295 Darmstadt
11.2 Der Vorsitzende bedankt sich bei der Vorprüfung für die sorgfältige
Vorbereitung der Sitzung. Er dankt der Ausloberin für die Durchführung des
Wettbewerbes und den Preisrichtern sowie den Sachverständigen für die
konstruktive Zusammenarbeit. 
11.3 Das Preisgericht beschließt einstimmig, die Endfertigung des Protokolls
dem Protokollführer in Abstimmung mit dem Preisgerichtsvorsitzenden zu
überlassen. 
Das Preisgericht wird per Akklamation entlastet. 
Der Vorsitzende übergibt die Sitzung zurück an die Ausloberin. 
Herr Krehbiehl als Vertreter von Frau Lindscheid bedankt sich im Namen
der Ausloberin bei allen Beteiligten für die engagierte Mitwirkung. 
Die Sitzung schließt um 18:00 Uhr.
Vorsitzender
Vorprüfung

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AG 5  Architekten BDA  Darmstadt  Anlage 1
Tarnzahl 1. Rundgang 2. Rundgang
1001
1002 9 : 0
9 : 0
Engere Wahl Preis
1003
1004
1005
1006
5 : 4
8 : 1
8 : 1
0 : 9 X 2. Preis
1007
1008
1009
1010
1 : 8
8 : 1
8 : 1
8 : 1
1011
1012
1013
1014
1:8
9 : 0
9 : 0
1 : 8
X Anerkennung
X 1. Preis
X Anerkennung
Zusammenfassung der
Rundgänge

Beratungsverlauf (4)

TOP 11 zur Kenntnis
TOP 14 zur Kenntnis
TOP 3
TOP 43

Orte (10)

  • Hilpertstraße
  • Eschollbrücker Straße
  • Rheinstraße 67
  • Bessunger Straße 125
  • Heimstättenweg
  • Stirnweg
  • Haardtring
  • Am Kavalleriesand
  • Arheilger Straße 52d
  • Schepp Allee

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2014/0028
Typ
Magistratsvorlage
Datum
20.01.2014
Erstellt
29.09.2026 00:00