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Wirtschaftliche Bedeutung des Cologne Pride

SPD Anfrage nach § 4 AN/0092/2026 vom 19.01.2026

Stand: Am 30.04.2026 im Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • SPD Anfrage nach § 4

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    An den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses Matthias Büschges Herrn Oberbürgermeister Torsten Burmester SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 19.01.2026 AN/0092/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung 22.01.2026 Wirtschaftliche Bedeutung des Cologne Pride Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Damen und Herren, die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Köln ist eng mit ihrer Offenheit, Internationalität und Vielfalt verbunden. Vielfalt ist für Köln längst ein zentraler Standortfaktor und wird von Unter- nehmen als strategischer Standortfaktor anerkannt. Köln profitiert seit vielen Jahren davon, als weltoffene und diverse Metropole wahrgenommen zu werden. Diese Haltung prägt nicht nur das gesellschaftliche Klima, sondern wirkt sich auch positiv auf Standortattraktivität, Fachkräftegewinnung, Tourismus und Wertschöpfung aus. Vor kurzem hat die Stadt Köln in der Studie "Gesellschaftliche Vielfalt und kommunales Diversity-Management als Standortfaktor" noch einmal deutlich herausgearbeitet, dass Diversity und Vielfalt einen messbaren Wirtschaftsfaktor darstellen. Vielfalt stärkt demnach die Innovationskraft, erhöht die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts und leistet einen rele- vanten Beitrag zur lokalen und regionalen Ökonomie. Vor diesem Hintergrund bittet die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln die Verwaltung um die Beantwortung der folgenden Fragen mit Blick auf den ColognePride als eine der größten re- gelmäßig stattfindenden Veranstaltungen in Köln: 1. Welche Erkenntnisse liegen der Verwaltung zum wirtschaftlichen Gesamteffekt des Co- lognePride für die Stadt Köln vor, insbesondere im Hinblick auf Tourismus, Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und sonstige Dienstleistungen? 2. Wie hoch waren die Einnahmen aus der Kulturförderabgabe (Bettensteuer) in den ver- gangenen Jahren jeweils an den Wochenenden des ColognePride, konkret im Zeit- raum von Donnerstag bis Montag, und wie unterscheiden sich diese Einnahmen im Vergleich zu durchschnittlichen Wochenenden ohne Großveranstaltungen? - 2 - 3. Liegen der Verwaltung Schätzungen oder Auswertungen zur Anzahl der auswärtigen Besucherinnen und Besucher des Cologne Pride sowie zu deren durchschnittlicher Aufenthaltsdauer und zu deren Ausgabeverhalten vor? 4. Welche Bedeutung misst die Verwaltung dem ColognePride im Kontext der Positionie- rung Kölns als vielfältiger, offener und international attraktiver Wirtschaftsstandort bei? 5. Inwiefern werden Großveranstaltungen mit einem expliziten Diversity- und Inklusions- bezug wie der ColognePride in wirtschaftsstrategischen Überlegungen der Stadt, im Standortmarketing oder in Tourismuskonzepten berücksichtigt? Mit freundlichen Grüßen Gez. Pascal Pütz Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf

  1. 30.04.2026

    Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung

    TOP 6.1, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Kenntnis genommen

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