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4302/2019

Resolution zur ärztlichen und zahnärztlichen Versorgung in Pflegeeinrichtungen

Mitteilung Ausschuss 19.12.2019

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Nächste Beratung: Gesundheitsausschuss, Sitzung am 28.01.2020, TOP 6.4

Mitteilung Ausschuss

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Resolution zur ärztlichen und zahnärztlichen Versorgung in Pflegeeinrichtungen

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Mitteilung Ausschuss

618 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/50/503 
 
Vorlagen-Nummer  19.12.2019 
 4302/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 16.01.2020 
Gesundheitsausschuss 28.01.2020 
 
Resolution zur ärztlichen und zahnärztlichen Versorgung in Pflegeeinrichtungen 
Die Stadt AG Seniorenpolitik hat in ihrer Sitzung am 29.11.2019 mehrheitlich beschlossen, sich der 
Resolution der SVK-Stadtkonferenz vom 06.11.2019 zur ärztlichen und zahnärztlichen Versorgung in 
Pflegeeinrichtungen anzuschließen. 
 
Die Resolution wird als Anlage zur Kenntnis übermittelt. 
 
 
Gez. Dr. Rau

Resolution zur ärztlichen und zahnärztlichen Versorgung in Pflegeeinrichtungen

2589 Zeichen

Seniorenvertretung der Stadt Köln Seniorenvertretung
Dr. Martin Theisohn der Stadt Köln
Sprecher

Grevenstraße 91

51107 Köln (Ostheim) Amt für Soziales und Senioren
Tel. 0221/89 1247

Fax 0221 / 28052635 a

martintheisohn@arcor.de uninen LA

Ottmar-Pohl-Platz 1

51103 Köln-Kalk

Tel.: 0221 221 27515
seniorenvertretung@stadt-koeln.de

Beschluss der SVK-Stadtkonferenz vom 6.11.19

Resolution zur ärztlichen und zahnärztlichen Versorgung in Pflegeeinrichtungen
Die Stadtarbeitsgemeinschaft für Seniorenpolitik stellt fest, dass die medizinische und Zahn-
medizinische Versorgung in Pflegeeinrichtung angespannt und verbesserungswürdig ist.

Es fällt zunehmend schwerer, dass die Bewohner ihren Hausarzt behalten können, da sie häu-
fig nicht im gleichen Stadtteil eine Pflegeplatz finden und der Hausarzt dann keine Hausbesu-
che (=Heimbesuche) machen kann. Einen neuen Hausarzt vor Ort zu finden ist häufig sehr
schwierig. Viele Hausärzte haben keine weiteren Kapazitäten oder wollen keine Hausbesuche
machen. Der Transport der Bewohner zum Hausarzt (oder Facharzt) ist sehr aufwendig und
häufig nicht umsetzbar.

Es ist deshalb zu begrüßen, wenn die Pflegeeinrichtungen Kooperationsverträge sowohl mit
Hausärzten als auch mit Fachärzten schließen, die dann die Pflegeheime regelmäßig oder auf
Anforderung besuchen.

Wir bitten die Kassenärztliche Vereinigungen und die Ärztekammer den Abschluss dieser Ko-
operationsverträge zu unterstützen und auch finanziell abzusichern.

Die Zahnärztliche Versorgung im Alter gestaltet sich insgesamt schwierig, da das Fach Alters-
zahnmedizin erst kürzlich zugelassen wurde und noch nicht viele Zahnärzte diese Qualifikati-
on erworben haben.

Wir bitten deshalb die Zahnärztekammer verstärkt für die Erlangung dieser Qualifikation zu
werben und die Kassenzahnärztliche Vereinigung dies auch attraktiv zu gestalten was den Er-
werb des Equipment und was die aufsuchende Behandlung sowohl bei Bettlägerigen als auch
in Pflegeeinrichtungen angeht. Pflegeeinrichtungen sollten auch hierfür Kooperationsverträge
abschließen.

Insgesamt bitten wir darauf zu achten, dass die hausärztliche, fachärztliche und zahnärztliche
Versorgung in allen Stadtteilen ausreichend ist und besondere Anreize gesetzt werden auch
die „Randgebiete“ als Niederlassungsorte zu wählen. Dies gilt besonders beim Neubau von
Stadtteilen.

Diese Resolution soll auch den Ausschüssen für Sozialen und Senioren, dem Gesundheitsaus-
schuss sowie der Kommunalen Gesundheitskonferenz zu übermittelt werden.

Beschlossen am 29.11.2019 von der Stadtarbeitsgemeinschaft Seni-
orenpolitik

Beratungsverlauf (2)

16.01.2020 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 15.11 Kenntnisnahme (Mitteilung)

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
28.01.2020 Gesundheitsausschuss
TOP 6.4 Kenntnisnahme (Mitteilung)

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4302/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
19.12.2019
Erstellt
10.12.2019 13:26