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V/0339/2005

Feststellung des Jahresabschlusses der citeq zum 31.12.2004

Vorlage 17.05.2005

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 29.06.2005, TOP 28.1

Beschlussvorlage

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Ansehen

Jahresabschlussbericht_2004

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Ansehen

Deckblatt_Jahresabschluss_2004

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Ansehen

Beschlussvorlage

3638 Zeichen

DER OBERBÜRGERMEISTER 
citeq 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses der citeq zum 31.12.2004 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
09.06.2005 Werksausschuss der citeq Vorberatung 
22.06.2005 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
29.06.2005 Hauptausschuss Vorberatung 
29.06.2005 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
Sachentscheidung: 
 
1. Der Jahresabschluss der citeq zum 31.12.2004 (Anlage) wird mit einer Bilanzsumme von 
21.568.482,05 € und einem Jahresüberschuss von 1.610.426,20 € festgestellt. 
2. Der Jahresüberschuss 2004 in Höhe von 1.610.426,20 € wird folgt verwendet: 
 383.968,07 €  werden in eine Rücklage eingestellt 
  1.226.458,13 €  werden an die Stadt Münster ausgeschüttet. 
3. Der Werkleitung wird für das Kalenderjahr 2004 Entlastung erteilt. 
 
 
 
 
Begründung: 
 
Die WIBERA Wirtschaftsberatung AG, Bielefeld, hat im Auftrag der citeq mit Zustimmung der Ge-
meindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen den Jahresabschluss und den Lagebericht des Ka-
lenderjahres 2004 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß § 15 der Betriebssatzung dem 
Werksausschuss sowie dem Rat vorzulegen. 
 
Zu 1. 
 
Jahresabschluss 2004 
Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Kalenderjahr 2004 vom 01.01.2004 – 31.12.2004 weist 
einen Jahresgewinn von 1.610.426,20 € auf. Dieses Ergebnis konnte erzielt werden, obwohl 
• bereits eine Leistungsentgeltrückerstattung in Höhe von 629.230,57 € an die Kooperations-
partner gemäß der Öffentlich-rechtlichen-Vereinbarung (ÖrV) stattgefunden hat, 
Vorlagen-Nr.: 
V/0339/2005 
Auskunft erteilt: 
Herr  Boenigk 
Ruf: 
492 18 11 
E-Mail: 
boenigk@citeq.de  
Datum: 
28.04.2005 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
• der gesetzlichen Beihilferückstellung die Veränderung in Höhe von 455.241,40 € zugeführt 
wurde, um das stetig steigende Beihilferisiko der durch die citeq finanzierten Pensionäre auch 
künftig abdecken zu können. 
 
Lagebericht 2004 
Die WIBERA Wirtschaftsberatung AG hat festgestellt, dass der Lagebericht gemäß § 25 EigVO 
aufgestellt wurde, im Einklang mit dem Jahresabschluss steht und die sonstigen Angaben im La-
gebericht keine falschen Vorstellungen von der Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung we-
cken. 
 
Prüfungsergebnis 
Die WIBERA Wirtschaftsberatung AG, Bielefeld, erteilt der citeq für das Kalenderjahr 2004 einen 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. 
 
 
Zu 2. 
 
Um zu gewährleisten, dass die citeq künftig alle Pensionsansprüche befriedigen kann, wurde eine 
Vereinbarung zwischen der Stadt Münster und der citeq getroffen: 
 
• Danach verpflichtet sich die Stadt Münster den Barwert der übertragenden Pensionslasten mit 
5 % zu verzinsen (318.968,07 € für das Jahr 2004). 
• Ferner wurde zwischen der Stadt Münster und der citeq vereinbart, dass der Jahresüberschuss 
u. a. dafür verwendet wird, um jährliche Rücklagen in Höhe von 65.000,00 € für die Abschrei-
bungen auf das zum 01.01.2004 übernommene Kabel- und Telekommunikationsanlagevermö-
gen einstellen zu können. 
 
Die citeq ihrerseits verpflichtet sich, 
• die Zinsen in Höhe von 318.968,07 €, 
• die Veränderung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 324.130,00 €, 
• die Veränderung der Beihilferückstellungen in Höhe von 455.241,40 € und 
• die Altersteilzeitrückstellungen in Höhe von 124.986,00 € 
in einen vom Amt für Finanzen und Beteiligungen verwalteten Fonds einzuzahlen. 
 
Der Restüberschuss in Höhe von 1.226.458,13 € wird an die Stadt Münster ausgeschüttet. 
 
 
Zu 3. 
 
Der Werkleitung wird für das Kalenderjahr 2004 Entlastung erteilt. 
 
 
I. V.  
 
 
 
Dr. Heinrichs 
 
 
 
 
 
 
 
Anlagen:

- 3 - 
Jahresabschluss

Jahresabschlussbericht_2004

44137 Zeichen

Jahresabschluss | Lagebericht 
Geschäftsjahr 2004

- 
 
Herausgeberin 
Stadt Münster 
citeq 
Scheibenstraße 109 
48153 Münster 
 
April 2005

Inhalt 
 
 
Jahresabschluss 
 
  
  
 Seite  
Bilanz  4 
  
Gewinn- und Verlustrechnung  6 
  
Anhang  7 
Anlage:  
Anlagennachweis 12  
  
Lagebericht 13

citeq 
Bilanz zum 31.12.2004 
Bilanz   - 4 - 
 
A K T I V S E I T E    31.12.2004  31.12.2003 
      EUR EUR  EUR 
          
A.  ANLAGEVERMÖGEN       
          
 I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE      
  1.  Software   2.291.979,00   1.445.177,00 
  2.  Geleistete Anzahlungen  304.599,24   222.254,68 
       2.596.578,24  1.667.431,68 
          
 II.  SACHANLAGEN       
  1.  Fahrzeuge   18.560,00   649,00 
  2.  Betriebs- u. Geschäftsausstattung 7.285.152,00   6.820.640,00 
  3.  Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.874,28   0,00 
       7.316.586,28  6.821.289,00 
 III.  FINANZANLAGEN       
  1.  Wertpapiere des Anlagevermögens  2.154.351,62  1.837.463,25 
          
B.  UMLAUFVERMÖGEN       
          
 I. VORRÄTE        
  1.  Betriebsstoffe   95.527,35  87.295,38 
          
 II.  FORDERUNGEN UND SONSTIGE      
  VERMÖGENSGEGENSTÄNDE      
  1.  Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 331.750,25   176.313,52 
   davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr    
   31.12.2004  0,00 €      
   31.12.2003  0,00 €      
  2.  Forderungen an die Stadt  8.353.002,70   8.192.475,05 
   davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr    
   31.12.2004  6.379.361,36 €      
   31.12.2003  6.337.767,36 €      
  3.  Sonstige Vermögensgegenstände 2.942,59   1.356,00 
   davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr    
   31.12.2004  1.024,00 €      
   31.12.2003  0,00 €   8.687.695,54  8.370.144,57 
          
C.  RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   717.743,02  571.327,42  
          
       21.568.482,05  19.354.951,30

Bilanz 
      - 5 - 
 
 
P A S S I V S E I T E 
  31.12.2004  31.12.2003 
      EUR EUR  EUR 
          
A.  EIGENKAPITAL       
          
 I. STAMMKAPITAL    200.000,00  200.000,00 
 II.  RÜCKLAGEN       
 1. Allgemeine Rücklage   1.745.373,32  1.428.484,95 
 III.  GEWINN        
  Gewinn des Vorjahres  1.770.135,76     
  Verwendung für      
  Zuführung zur allgemeinen Rücklage -316.888,37     
  Abführung an den Haushalt -1.453.247,39     
     0,00     
  Jahresgewinn    1.610.426,20  1.770.135,76 
       3.555.799,52  3.398.620,71 
          
B.  SONDERPOSTEN AUS ZUSCHÜSSEN  
DER ÖFFENTLICHEN HAND  
 57.888,68  0,00 
          
C.  RÜCKSTELLUNGEN       
          
 1. Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpfli chtungen  9.202.368,40   8.422.997,00 
 2. Steuerrückstellungen  32.501,39   28.787,21 
 3. Sonstige Rückstellungen  1.029.026,44   797.576,88 
       10.263.896,23  9.249.361,09 
          
D.  VERBINDLICHKEITEN       
          
 1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 65.201,33   435.430,90 
 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  324.965,42   675.203,87 
  davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr     
  31.12.2004 324.965,42 €       
  31.12.2003 675.203,87 €       
 3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 5.725.798,45   3.986.520,68 
  davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr     
  31.12.2004 5.370.961,89 €       
  31.12.2003 3.452.731,96 €       
 4. Sonstige Verbindlichkeiten  1.574 .932,42   1.609.814,05 
  davon       
 a)  mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr     
  31.12.2004 1.574.932,42 €       
  31.12.2003 1.609.814,05 €       
 b)  aus Steuern       
  31.12.2004 27.134,80 €       
  31.12.2003 35.390,14 €       
       7.690.897,62  6.706.969,50 
       21.568.482,05  19.354.951,30

Gewinn- und Verlustrechnung 
  - 6 - 
 
Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2004 
 
     2004 2004  2003 
     EUR EUR  EUR 
1. Umsatzerlöse   16.976.909,23   15.606.766,55 
 ./. Rückerstattung ÖrV   -629.230,57   -300.074,89 
     16.347.678,66   15.306.691,66 
         
2. Sonstige betriebliche Erträge  74.328,38   150.887,11 
         
      16.422.007,04  15.457.578,77 
         
3. Materialaufwand       
 a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebs-      
  stoffe und für bezogene Waren  117.997,44   150.493,20 
 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen  3.664.748,27   2.898.243,84 
         
4. Personalaufwand       
 a) Löhne und Gehälter   4.318.342,60   4.076.974,39 
 b) soziale Abgaben und Aufwendungen für      
  Altersversorgung und für Unterstützung  1.707.612,89   1.781.818,32 
  davon für Altersversorgung:      
  2004: 1.030.087,64 €       
  2003: 1.135.174,58 €       
         
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-      
 gegenstände des Anlagevermögens und      
 Sachanlagen   3.431.460,31   2.991.805,99 
         
6. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens      
 aus Zuschüssen der öffentlichen Hand  28.377,32   0,00 
         
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen  1.952.451,83   2.184.568,33 
         
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  504.834,50   541.159,26 
         
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  144.115,44   133.581,43 
         
      14.803.516,96  13.676.326,24 
         
10.  Ergebnisse der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit  1.618.490,08  1.781.252,53 
         
11.  Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  7.232,65   10.540,55 
         
12.  Sonstige Steuern   831,23   576,22 
      8.063,88  11.116,77 
         
12.  Jahresgewinn    1.610.426,20  1.770.135,76 
 
Nachrichtlich: 
Behandlung des Jahresgewinns 
Zur Einstellung in Rücklagen 383.968,07 EUR 
Zur Abführung an den Haushalt der Stadt 1.226.458,13 EUR

Anhang für das Wirtschaftsjahr 2004 
 
Anhang 
      - 7 - 
 
I. Angaben zur Form und Darstellung 
von Bilanz bzw. Gewinn- und Verlust- 
rechnung 
Der Jahresabschluss wurde gemäß den gelten- 
den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung 
(EigVO NW) aufgestellt. 
Die Wertansätze der Jahresabschlussbilanz zum 
31.12.2003 wurden unverändert übernommen. 
II. Erläuterungen zu den Positionen von 
Bilanz sowie Gewinn- und Verlust- 
rechnung bezüglich Ausweis, Bilanzie- 
rung und Bewertung 
a) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
Die immateriellen Vermögensgegenstände und 
Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungs- 
oder Herstellungskosten bewertet. 
Es wurde die lineare und die degressive Ab- 
schreibungsmethode unter Zugrundelegung der 
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angewen- 
det. Es wurde grundsätzlich pro rata tempore 
abgeschrieben, geringwertige Vermögensgegens- 
tände wurden voll abgeschrieben. 
Die Abschreibungsdauer für Drucker, Plotter, 
Scanner und Beamer wurde ab dem Zugangsda- 
tum 01.01.2004 von 6 auf 4 Jahre verkürzt. 
Die Finanzanlagen sind am Bilanzstichtag zu 
Anschaffungskosten bewertet. 
Die Vorräte wurden durch körperliche Be- 
standsaufnahme ermittelt und unter Beachtung 
des Niederstwertprinzips bewertet. 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstän- 
de sind zum Nominalwert unter Berücksichtigung 
des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. 
Die Rückstellungen für Pensionen sind zum versi- 
cherungsmathematisch ermittelten Barwert unter 
Berücksichtigung der Richttafeln von Dr. K. Heu- 
beck, Köln 1998, angesetzt; es wurde ein Rech- 
nungszinsfuß von 6 % zu Grunde gelegt.  
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle 
erkennbaren Risiken und sind grundsätzlich mit 
dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger 
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 
Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden nach 
versicherungsmathematischen Grundsätzen er- 
mittelt. Als Rechnungsgrundlage dienten die 
Richttafeln von Dr. K. Heubeck, Köln 1998; es 
wurde ein Rechnungszinsfuß von 5,5 % zu Grun- 
de gelegt. 
Die Rückstellungen für Beihilfen wurden nach 
versicherungsmathematischen Grundsätzen er- 
mittelt; es wurde ein Rechnungszinsfuß von 5,5 % 
zu Grunde gelegt. 
Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbe- 
trag ausgewiesen. 
b) Angaben zu Positionen der Bilanz 
Aktivseite 
Anlagevermögen 
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im 
beigefügten Anlagennachweis (Anlage 1) gezeigt. 
 
Umlaufvermögen 
Die Forderungen an die Stadt Münster  belaufen 
sich auf 8.353.002,70 €.  Darin enthalten sind For- 
derungen aus der gestundeten Abgeltung für ü- 
bernommene, laufende und zukünftige Pensions- 
verpflichtungen von der Stadt Münster bei Eigen- 
betriebsgründung in Höhe von 6.379.361,36 € 
sowie kurzfristige Geldanlagen aus dem ÖrV-
Bereich (s. a. Gegenposten unter „sonstige Ver- 
bindlichkeiten“) in Höhe von 1.201.280,09 €.

Anhang 
      - 8 - 
 
Passivseite 
Eigenkapital 
Stammkapital 
Nach § 12 der Satzung der citeq beträgt das 
Stammkapital 200.000,00 €. 
Rücklagen 
Die Partnerstädte und Gemeinden im Rahmen der 
öffentlich-rechtlichen Vereinbarung stellten der 
citeq eine Rücklage zur Verfügung, die dazu be- 
stimmt ist, Verluste aus der Neuentwicklung oder 
wesentlichen Änderungen des IT-Angebotes zu 
decken. 
Ferner wurden aus den Jahresgewinnen 2001 bis 
2003 Dotierungen vorgenommen. 
Gewinn 
Der Jahresgewinn der citeq beläuft sich auf 
1.610.426,20 €. 
 
Sonderposten 
Es wurde ein Sonderposten aus Zuschüssen der 
öffentlichen Hand in Höhe von 57.888,68 € gebil- 
det. Die Auflösung erfolgt analog zur Abschrei- 
bung der bezuschussten Anlagegüter. 
Rückstellungen 
Die Entwicklung der Rückstellungen  sind der 
folgenden Tabelle zu entnehmen. 
 
 
Pensionsrückstel- 
lungen und 
ähnliche Verpflich- 
tungen 
31.12.2003 
€ 
Zuführung 
€ 
Entnahme  
€ 
Auflösung  
€ 
31.12.2004 
€ 
Pensionsrückstel- 
lung 
7.917.720,00 555.372,81 204.030,81 27.212,00 8.241.850,00 
Rückstellung für 
Beihilfeverpflichtung 
 505.277,00 466.695,83  11.454,43 0,00 960.518,40  
Summe 8.4 22.997,00 1.022.068,64  215.485,24  27.212,00  9.202.368,40  
 
Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen  
sind der folgenden Tabelle zu entnehmen. 
 
Sonstige  
Rückstellungen 
01.01.2004 
€ 
Zuführung 
€ 
Entnahme 
€ 
Auflösung 
€ 
31.12.2004 
€ 
Urlaub und 
Überstunden 317.836,54 319.488,77 317.836,54 0,00 319.488,77 
Altersteilzeit 160.380,00 124.986,00 0,00 0,00 285.366,00 
Ausstehende 
Rechnungen 295.360,34 154.745,57 49.485,94 1.448,30 399.171,67  
Prüfung Jahres- 
abschluss 24.000,00 25.000,00 24.000,00 0,00 25.000,00 
Summe 797.576,88 624.220,34 391.322,48 1.448,30 1.029.026,44 
 
Verbindlichkeiten 
Die Verbindlichkeiten  sind zum Rückzahlungs- 
betrag ausgewiesen. 
Die erhaltenen Anzahlungen  betragen 
65.201,33 € für Leistungen, die in 2005 erbracht 
werden. 
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen  belaufen sich auf 324.965,42 €.  
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 
Münster  belaufen sich auf 5.725.798,45 €. Davon 
betreffen 4.542.628,38 € Bankverbindlichkeiten 
auf Konten, die von der Stadtkasse für die citeq 
geführt werden, 533.788,72 € für ein inneres Dar- 
lehn bei der Stadt Münster und 283.782,98 € Leis- 
tungsentgeltrückerstattung des ÖrV-Bereichs. 
Die sonstigen Verbindlichkeiten  in Höhe von 
1.574.932,42 € enthalten Verbindlichkeiten 
• gegenüber Kooperationspartnern (ohne Stadt 
Münster)  in Höhe von  1.546.727,68 € (darin 
enthalten sind 1.201.280,09 € aus kurzfristi- 
gen Geldanlagen und 345.447,59 € Leis- 
tungsentgeltrückerstattung an Kunden des 
ÖrV-Bereichs), 
• gegenüber dem Finanzamt in Höhe von  
27.134,80 € und  
• gegenüber Mitarbeitern in Höhe von  
1.069,94€.

Anhang 
      - 9 - 
 
Für die Verbindlichkeiten bestehen die folgenden 
Restlaufzeiten: 
 
  davon mit einer Laufzeit 
Verbindlichkeiten 
 
Gesamt 
T€ 
bis 1 Jahr 
T€ 
über 5 Jahre 
T€ 
Erhaltene Anzahlungenn 65 65 0  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 
und Leistungen 
325 325 0
 
Verbindlichkeiten gegenüber der 
Stadt Münster 
5.726 5.371 12 
 
Sonstige Verbindlichkeiten 1.575 1.575 0  
Gesamt 7.691 7.336 12  
 
c) Angaben zu Positionen der Gewinn- und 
Verlustrechnung 
Die Umsatzerlöse  der citeq wurden durch Erträge 
mit Einrichtungen der Stadt Münster, mit Koopera- 
tionspartnern und Dritten aus 
• Vermietung von Anlagevermögen,  
• gesondert abzurechnenden Dienstleistungen,  
• Schulungen, 
• Bereitstellung von Hard- und Software, 
• Bereitstellung des Datennetzes sowie 
• sonstigen privatrechtlichen Leistungsentgel- 
ten  
 
erzielt. 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge  enthalten 
im Wesentlichen Erträge aus der Veräußerung 
von beweglichen und immateriellen Vermögens- 
gegenständen des Anlagevermögens sowie Zu- 
schüssen. 
Die Materialaufwendungen  betreffen im Wesent- 
lichen Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe, 
für bezogene Waren sowie für die Unterhaltung 
und Miete der Betriebs- und Geschäftsausstat- 
tung, der immateriellen Vermögensgegenstände 
und für Datenleitungen. Die Aufwendungen für 
Datenleitungen waren im Vorjahr in den sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. 
Die Personalaufwendungen  setzen sich aus den 
Regelzahlungen, Sonderzuwendungen, Urlaubs- 
geldern, Beihilfen, Versorgungsaufwendungen 
sowie vermögenswirksamen Leistungen zusam- 
men. Für die Angestellten und Arbeiter enthalten 
sie zusätzlich die Beiträge zu den Versorgungs- 
kassen, Beiträge zur gesetzlichen Sozialversiche- 
rung und pauschalierte Lohnsteuern. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen  
betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für 
Verwaltungsleistungen der Stadt Münster, sonsti- 
ge Betriebs- und Verwaltungsaufwendungen und 
Gebäudemieten sowie Aufwendungen für Porto. 
Angaben zum Jahresergebnis 
Die citeq deckt die entstehenden Kosten durch 
Leistungsentgelte. Die citeq erstrebt keinen Ge- 
winn. 
Das Wirtschaftsjahr 2004 ergab einen Jahresge- 
winn in Höhe von 1.610.426,20 €. 
 
d) Ergänzende Angaben 
Zusammensetzung der Organe und Aufwen- 
dungen für Organe 
Alleiniger Werkleiter ist Herr Rolf Tewes. 
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf eine Angabe 
der Gesamtbezüge der Werkleitung verzichtet. 
Für ein ehemaliges Mitglied der Werkleitung und 
eine Hinterbliebene wurden an Pensionen 
73.111,72 € aufgewendet. Für beide Personen 
bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von 
807.261 €. 
Eine Informations- und Entscheidungspflicht 
der citeq besteht gegenüber folgenden Gre- 
mien: 
Werksausschuss der citeq 
Der Werksausschuss wurde im Jahr 2004 in 4 
öffentlichen und 4 nicht-öffentlichen Sitzungen 
von der Werkleitung über die Entwicklung der 
citeq und alle wichtigen Angelegenheiten unter- 
richtet. Dabei hat er Entscheidungen im Rahmen 
seiner Zuständigkeiten getroffen.

Anhang 
      - 10 - 
 
Der Werksausschuss setzt sich wie folgt zu- 
sammen (RH = Ratsherr, RF = Ratsfrau)  
Die ordentlichen und stellvertretenden Mitglieder 
des Werksausschusses sind sämtlich in Münster 
wohnhaft. 
Nach der Kommunalwahl wurde die Zusammen- 
setzung des Werksausschusses der citeq geän- 
dert.  
Die Zusammensetzung des bisherigen Werksaus- 
schusses bis zum 17.11.2004 ist der nachstehen- 
den Tabelle zu entnehmen: 
 
Ordentliche Mitglieder  
Ratsmitglieder bzw. Sachkun- 
dige Bürger/innen 
Stellvertretende Mitglieder 
 
1. RH Christian Moll, Ge- 
schäftsführer 
    (Vorsitzender)  
1. RF Maike Laddach, Juristin 
2. RF Helga Welker, Notarsek- 
retärin 
    (Stellvertr. Vorsitzende) 
2. RH Dr. Dietmar Erber, 
Chemiker 
3. RH Florian Steinforth, 
Hauptbrandmeister i. R. 
3. RH Stefan Weber, EDV-
Berater 
4. RH Frank Baumann, Online 
Designer 
4. RH Gregor Hellmons, Ge- 
schäftsführer 
5. Robert Kuss, Schüler 5. Ludwig Frericks, Angestellter  
6. RH Hans-Winfried Welter, 
Sprachlehrer 
6. RH Jürgen Sieckmann, 
Studiendirektor 
7. Christoph Bohm, IT-
Entwickler 
7. Jürgen Lemke, Dozent für 
Medienkunst  
  
Beratendes Mitglied gem. § 58 
Abs. 1 S. 7 GO NRW 
 
8. Dieter Sumbeck, Architekt 8. Hans-Wilhelm Krefeld,  
Student 
 
Die Zusammensetzung des neuen Werksaus- 
schusses ab dem 17.11.2004 ist der nachstehen- 
den Tabelle zu entnehmen: 
 
Ordentliche Mitglieder  
Ratsmitglieder bzw. Sachkun- 
dige Bürger/innen 
Stellvertretende Mitglieder 
 
1. RH Stefan Weber, selbst. 
EDV-Berater 
    (Vorsitzender) ab … 
1. RH Frank Baumann, Online 
Designer 
2. RF Marliese Kosmider, 
Oberstudienrätin 
    (Stellvertr. Vorsitzende) 
2. RH Georg Berding, Schullei- 
ter 
3. RF Helga Welker, Notarsek- 
retärin 
3. Renate Buschermöhle, 
kaufm. Angestellte 
4. Christian Moll, Geschäftsfüh- 
rer 
4. RH Rolf Klein, Systemanaly- 
tiker 
5. RH Moritz von Schmeling, 
Auszubildender 
5. RH Alexander Bercht, Stu- 
dent 
6. Uwe Buddelmeyer, Unter- 
nehmensberater 
6. Clemens Kraus, Systemad- 
ministrator 
7. Jürgen Lemke, Dozent für 
Medientechnik 
7. Otto Reiners, Organisations- 
berater  
  
Beratendes Mitglied gem. § 58 
Abs. 1 S. 7 GO NRW 
 
8. Andreas Glaeser, System- 
techniker und -administrator 
8. Karl-Heinz Henrichmöller, 
Versicherungskaufmann i. R. 
9. Arne Reuter, Unternehmer 9. Dieter Sumbeck, Archit ekt 
 
Beratende Mitglieder des Zentralausschusses für 
den Werksausschuss: 
Bürgermeister Gottschling, Havixbeck, und Bür- 
germeister Borgmann, Lüdinghausen. 
 
Zentralausschuss 
Der Zentralausschuss entscheidet über alle wich- 
tigen Angelegenheiten für den ÖrV-Bereich, so u. 
a. über Umlagen, Produkte und deren Preise. Er 
hat im Jahr 2004 zweimal getagt. 
Mitglieder  
Alle Hauptverwaltungsbeamten der im Rahmen 
der öffentlich-rechtlichen-Vereinbarung beteiligten  
Kooperationspartner (Stimmanteil in Höhe des  
Finanzierungsanteils des Vorjahres). 
 
Arbeitsausschuss 
Der Arbeitsausschuss bereitet im Wesentlichen 
die Beschlüsse und Empfehlungen des Zentral- 
ausschusses vor. Er hat im Jahr 2004 dreimal 
getagt.

Anhang 
      - 11 - 
 
Mitglieder  
Jeweils eine Dienstkraft der für IT-Aufgaben zu- 
ständigen Organisationseinheit der Kooperations- 
partner. 
 
Arbeitskreise 
Für verschiedene Anwendungen sind Arbeitskrei- 
se gebildet worden, die sich in unregelmäßigen 
Abständen, je nach fachlichen Anlässen, treffen. 
Mitglieder  
Vertreter/-innen aus den Fachämtern der Nutzer 
der jeweiligen Anwendung . 
 
Die citeq kooperiert mit verschiedenen Unterneh- 
men, aber insbesondere mit den kommunalen 
Datenzentralen innerhalb der Vereinigung „KDN - 
Dachverband kommunaler Dienstleister“. 
 
Personalausstattung 
In der citeq waren in 2004 durchschnittlich be- 
schäftigt: 
Zeitpunkt Beamte Angestellte Lohn- 
empfänger 
gesamt 
(ohne 
Azubis) 
nachrichtl.: 
Azubis 
31.03.2004 52  50  0 102 5  
30.06.2004 52  53  0 105 5  
30.09.2004 52  54  0 106 5  
31.12.2004 51  54  0 105 5  
Durch- 
schnitt 2004 52  53  0 105 5 
 
Die citeq ist als Teil der Stadt Münster Mitglied der 
Kommunalen Zusatzversorgungskasse Westfa- 
len-Lippe (ZKW). Das Mitgliedsverhältnis ist ein 
privatrechtliches Versicherungsverhältnis zwi- 
schen dem Arbeitgeber und der ZKW. Die ZKW 
hat die Aufgabe, durch Versicherung den Be- 
schäftigten ihrer Mitglieder eine zusätzliche Alters- 
Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversor- 
gung nach Maßgabe der Satzung und der dazu 
erlassenen Durchführungsvorschriften zu gewäh- 
ren.  
Die in der Satzung festgelegten Voraussetzungen 
und Inhalte der Einzelversicherungsverhältnisse 
sowie die Versicherungsleistungen richten sich 
nach den Bestimmungen des Tarifvertrages über 
die zusätzliche Altersversorgung der Beschäftig- 
ten des öffentlichen Dienstes – Altersvorsorge-TV 
– (ATV-K vom 01.03.2002). 
Der Umlagesatz für 2004 beträgt 4,5 %, das Sa- 
nierungsgeld beträgt 1,5 %. An die ZKW sind 
insgesamt 123.062,46 € überwiesen worden. 
 
Münster, den 18.03.2005 
 
citeq 
Rolf Tewes

Anlagennachweis 
         - 12 - 
 
Anlagennachweis  
der citeq - Informations-Technologie für Kommunen 
Anlage 1  
Posten des Anlagever- 
mögens 
Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen   Kennzahlen 
  Anfangsbe- 
stand 
01.01.2004 
Zugang 2004  Abgang 2004  Umbu- 
chungen 
Endstand 
31.12.2004 
Anfangsbe- 
stand 
01.01.2004 
Zugang (d.h. 
Abschrei- 
bungen im 
WJ 2004) 
Abgang (d.h. 
angesam- 
melte Ab- 
schreibun- 
gen auf die 
in Spalte 4 
ausgewiese- 
nen Beträge)  
Endstand 
31.12.2004 Restbuch- 
werte am 
Ende des WJ  
Restbuch- 
werte am 
Ende des 
vorange-
gangenen 
WJ 
Durch- 
schnittl. 
Ab-
schrei- 
bungs-
satz 
Durch-
schnittl. 
Rest-
buch-
wert 
  € € € € € € € € € € € v.H. v.H. 
 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 
               
I. Immaterielle Vermögensgegenstände             
1. Software 6.318.791,87 1.484.117,19  381.601,37 14.700,68 7.436.008,37 4.873.614,87 627.811,92 357.397,42 5.144.029,37 2.291.979,00  1.445.177,00    
2. Geleistete Anzahlung  222.254,68 97.045,24  -14.700,68 304.599,24  0,00 0,00 0,00 0,00 304.599,24  222.254,68    
               
Summe immat. VG 6.541.046,55 1.581.162,43 381.601,37  0,00 7.740.607,61  4.873.614,87 627.811,92 357.397,42 5.144.029,37 2.596.578,24  1.667.431,68  8,11 33,54 
               
II. Sachanlagen              
1. PKW 21.300,93 21.666,58 0,00 0,00 42 .967,51 20.651,93 3.755,58 0,00 24.407,51 18.560,00  649,00    
2. Betriebs- und Ge- 
schäftsausstattung 
20.251.856,45 3.310.275,81 4.081.579,61 0,00 19.480.552,65 13.431.216,45 2.799.892,81 4.035.708,61 12.195.400,65 7.285.152,00  6.820.640,00    
3. 
Geleistete Anzahlun- 
gen und Anlagen im 
Bau 
0,00 12.874,28 0,00 0,00 12.874,28 0,00 0,00 0,00 0,00 12.874,28  0,00    
               
Summe Sachanlagen 20.273.157,38 3.344.816,67 4.081.579,61 0,00 19.536.394,44 13.451.868,38 2.803.648,39 4. 035.708,61 12.219.808,16 7.316.586,28  6.821.289,00  14,4  37,5 
               
III.  Finanzanlagen              
1. Wertpapiere des 
Anlagevermögens 
1.837.463,25 316.888,37 0,00 0,00 2.154.351,62 0,00 0,00 0,00 0,00 2.154.351,62  1.837.463,25    
               
Summe Finanzanlagen 1.837.463,25 316.888,37 0,00 0,00 2.154.351,62 0,00 0,00 0,00 0,00 2.154.351,62 1.837.463,25 0,0  100,0 
               
Gesamtsumme 28.651.667,18 5.242.867,47 4.463.180,98 0,00 29.431.353,67 18.325.483,25 3.431.460,31 4.393.106,03 17.363.837,53 12.067.516,14 10.326.183,93 11,7  41,0

gebericht 
 
Lagebericht 
      - 13 - 
 
Allgemeine Übersicht 
Mit Beschluss des Rates der Stadt Münster vom 
25.10.2000 wurde die Kommunale Datenverarbei- 
tungszentrale Münster und der IT-Bereich des 
Hauptamtes in die Organisationsform einer eigen- 
betriebsähnlichen Einrichtung mit der Bezeich- 
nung "citeq" zum 01.01.2001 überführt. 
 
Die Überführung der citeq in eine eigenbetriebs- 
ähnliche Einrichtung bedingte eine Änderung der 
"Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über den 
Betrieb der Kommunalen Datenverarbeitungszent- 
rale Münster" vom 06.04.1997, auf deren Grund- 
lage die Stadt Münster in der Vergangenheit die 
Kommunale Datenverarbeitungszentrale für ins- 
gesamt 20 Gemeinden und Kreise im Münsterland 
betrieben hat. 
 
Die citeq ist eine eigenbetriebsähnliche Einrich- 
tung. Sie entspricht den Vorschriften der Gemein- 
deordnung für das Land Nordrhein-Westfalen und 
wird gemäß der Eigenbetriebsverordnung (EigVO) 
sowie nach den Bestimmungen der Betriebssat- 
zung für die citeq geführt. Der eigenbetriebsähnli-
che Einrichtung obliegt die Erbringung von Dienst- 
leistungen im Bereich der Informationstechnologie 
(IT) einschließlich der Kommunikationstechnolo- 
gie für die Stadt Münster, die übrigen Kooperati- 
onspartner der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung 
(öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die ge- 
meinsame Inanspruchnahme der eigenbetriebs- 
ähnlichen Einrichtung citeq der Stadt Münster) 
und sonstiger Kunden im Rahmen des § 107 der 
Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen. 
 
Das Stammkapital betrug zur Gründung der citeq 
1,00 € gemäß § 12 der Betriebssatzung der Stadt 
Münster für die "citeq". Gemäß Beschlussvor- 
schlag an den Rat der Stadt Münster (Vorlage 
855/02 vom 03.09.2002) sollte das Stammkapital 
auf 200.000 € erhöht werden. Am 11.12.2002 hat 
der Rat der Stadt Münster die Erhöhung des 
Stammkapitals und die Änderung des § 12 be- 
schlossen. 
 
Auch die citeq hat als eigenbetriebsähnliche Ein- 
richtung der Stadt Münster auf Grund ihrer be- 
sonderen Verpflichtung zur Erhaltung des Vermö- 
gens und der Leistungsfähigkeit (§ 10 der überar- 
beiteten Eigenbetriebsverordnung EigVO) und 
entsprechend den für Aktiengesellschaften gel- 
tenden gesetzlichen Bestimmungen den Aufbau 
eines Risikomanagementsystems begonnen.  
 
Ziel ist es, bestehende Risiken und mögliche Risi- 
ken für alle Betriebsbereiche zu identifizieren, si e 
zu bewerten und strategische Maßnahmen zur 
Reduzierung und Vermeidung von Risiken zu 
planen, umzusetzen und deren Umsetzung zu 
kontrollieren. 
 
Auf Grund der engen Beziehungen zur Stadt 
Münster als Hauptabnehmer der Leistungen der 
citeq, der langjährigen Zusammenarbeit mit den 
Kooperationspartnern und der Kündigungsfrist 
von mindestens 18 Monaten für Leistungen der 
citeq ist das unternehmerische Risiko zur Zeit als 
gering zu bezeichnen. 
 
Vorjahresabschluss  
Für den Jahresabschluss zum 31.12.2003 erteilte 
die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft WIBERA AG, 
Niederlassung Bielefeld, am 31.03.2004 den un- 
eingeschränkten Bestätigungsvermerk. Diesen 
hat die Gemeindeprüfungsanstalt in Herne unver- 
ändert mit Datum vom 25.06.2004 in ihrem eige- 
nen abschließenden Vermerk übernommen. 
 
Entwicklung der citeq 
Für die citeq stellt sich das Jahr 2004 als sehr 
erfolgreich dar. So konnten nicht nur weitere Pro- 
dukte platziert, sondern auch zusätzliche Aufga- 
ben von bisherigen und von neuen Kunden über- 
nommen werden. Hinzu kommt, dass wichtige 
Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss oder 
wesentlich weiter geführt werden konnten. 
 
Einführung NKF mit SAP 
 
Die Bietergemeinschaft bpc AG, Münster und 
SAP Deutschland AG & Co. KG erhielt nach ei- 
nem EU-weiten öffentlichen Teilnahmewettbewerb 
und anschließendem nicht-offenen Verfahren den 
Auftrag, Beratungsleistungen für einen verwal- 
tungsweiten Roll-out eines doppischen Kommu- 
nalhaushaltes auf der Basis gesetzlicher Vor- 
schriften des Landes NRW zum Neuen Kommu- 
nalen Finanzmanagement (NKF) für die Städte 
Münster und Hamm mit SAP-Software zu erbrin- 
gen. 
 
Die Kick-off Veranstaltung des NKF-Roll-outs fand 
am 10.01.2005 statt. 
 
Die verschiedenen Arbeitsgruppen haben plan- 
mäßig ihre Tätigkeiten aufgenommen.

gebericht 
 
Lagebericht 
      - 14 - 
 
Die im Projektplan vereinbarten Termine wurden 
eingehalten. 
 
Einführung NKF mit INFOMA newsystem 
 
Insgesamt 16 Verwaltungen des ÖrV-Bereichs 
wollen newsystem von der Fa. INFOMA für die 
gesetzlich vorgeschriebenen Tätigkeiten im Rah- 
men des NKF nutzen.  
Die Einführung erfolgt über mehrere Jahre, wie 
aus der unten stehenden Tabelle ersichtlich: 
 
Modul/Jahr 2004 2005 2006 2007 2008 Gesamt 
kameral 1  3 0 0 4 
doppisch  1 2 3 6 12 
Gesamt 1 1 5 3 6 16 
 
Nachdem der Gesetzgeber die Umstellungsfrist 
verlängert hat, wurde eine erneute Befragung 
durchgeführt. Einige Kunden haben die geplanten 
Termine nach hinten verschoben. Die letzten Um- 
stellungen erfolgen zum Jahr 2008. 
 
Wohnung2000 
 
Ziel ist der Echteinsatz zum 01.04.2005 für die 
Städte Ahlen, Hamm und Münster. In 2004 wur- 
den die verschiedenen Module weiter den Anfor- 
derungen der Verwaltungen angepasst. Die Fa- 
chämter haben in dieser Sache eng mit KSU-Soft 
zusammen gearbeitet. Die Städte werden aber 
den Echteinsatz erst nach kompletter Programm- 
abnahme starten. Es kann daher noch zu Verzö- 
gerungen kommen. 
 
Medienentwicklungsplan (MEP) 
 
Von den 83 allgemeinbildenden Schulen sind 
bisher (Stand: Februar 2005) 37 Schulen in den 
Medienentwicklungsplan einbezogen. Jahresbe- 
zogen stellt sich die Situation wie folgt dar: 
 
 ausgestattet wurden: Stand 
31.12.2004  
geplant 
 2003 2004 2004 2005 
Grundschulen 9 11 20 19 
Realschulen  3 3 1 
Hauptschulen  4 4 2 
Gymnasien  3 3 2 
Sonderschulen 1 2 3 1 
     
Gesamt 10 23 33 25 
 
Folgende Ausstattung wurde in den Schulen des 
MEP-Bereichs installiert: 
 
 ausgestattet wurden: Stand 
31.12.2004  
 2003 2004 2004 
Server 8 23 31 
Rechner 140 770 910 
Drucker 50 155 205 
Beamer  54 54 
Scanner 10 44 54 
 
Es ist zu erwarten, dass die im MEP kalkulierte 
Gesamtzahl von 3.600 PC für die Ausstattung 
aller Schulen erheblich unterschritten wird. Dies 
ist u. a. dadurch begründet, dass die von den 
weiterführenden Schulen auf Basis des MEP ent- 
wickelten Medienkonzepte vielfach den Einsatz 
einer größeren Anzahl von Notebooks vorsehen. 
Damit soll eine flexible Nutzung von Computer- 
technik ohne Festlegung auf bestimmte Räume 
mit entsprechend vielen PC erreicht werden. Die 
Notebooks sollen in Klassen- oder Fachräumen je 
nach Bedarf eingesetzt werden. Ein weiterer 
Grund für den Einsatz von Notebooks ist die Mög- 
lichkeit der sicheren zentralen Verwahrung, da 
viele Schulen auch nachmittags offen stehen 
(Nutzung durch Dritte).  
 
Neben der Verringerung der PC-Zahlen hat diese 
Entwicklung Auswirkung auf den Aufwand für die 
Netztechnik. Es müssen für alle Räume, in denen 
der Einsatz von Notebooks möglich ist, zentrale 
Netzkomponenten installiert werden. Dadurch ist 
die Anzahl der zu installierenden Netzkomponen- 
ten im Gegensatz zur ursprüngliche Planung wie 
auch der personelle Aufwand für die Konfiguration 
und Installation deutlich gestiegen. 
 
Jugendamtssoftware OK.Jug 
 
Am 31.01.2003 wurden mit der Fa. kommIT 
(Tochter der AKDB und der Dataport) BVB-
Verträge für die Überlassung und Pflege der mo- 
dular aufgebauten Software OK.JUG geschlos- 
sen. 
 
Der Arbeitskreis Jugendamtsverfahren hat am 
16.12.2004 einstimmig entschieden, die Zusam- 
menarbeit mit der Fa. kommIT nicht weiter fortzu- 
setzen und ein neues Auswahlverfahren kurzfris- 
tig zu starten. In Frage kommt der Einsatz der 
Produkte PROSOZ 14plus (Fa. PROSOZ), Logo- 
Data (Fa. LogoData) und Kita 2000 (Fa. Thales). 
 
Am 17.12.2004 wurde über die Anwaltskanzlei 
Hermersdorfer & Lühn per Einschreiben mit

gebericht 
 
Lagebericht 
      - 15 - 
 
Rückschein der Rücktritt von beiden BVB-
Verträgen erklärt. Mit der Erklärung des Rücktritts  
wurden die bereits an die kommIT (Tochter der 
AKDB) geleisteten Zahlungen in Höhe von 
120.988,- € zurückgefordert und Schadensersatz 
in Höhe von 155.336,- € geltend gemacht. 
 
Zwischenzeitlich hat sich die AKDB in das Verfah- 
ren eingeschaltet und am 16.02.2005 ein Ge- 
spräch mit der Werkleitung citeq geführt. Ziel ist 
eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. 
 
Personalwesen - Dsoft2000 
 
Die Produkte dlohn und persinfo sind seit dem 
01.01.2005 in Münster, Hamm und beim Kreis 
Coesfeld produktiv im Einsatz, d. h. die Personal- 
daten aus PAISY werden regelmäßig übergeben 
und persinfo kann die vielen Systeme in den Per- 
sonalämtern ablösen (Karteikarten, Excel, Access 
usw.). 
 
Das Modul Stellenplan ist bei den o. g. Anwen- 
dern ebenfalls installiert und so konfiguriert, das s 
der Stellenplan zur Zeit eingegeben werden kann. 
Ein erster Stellenplan aus dsoft ist für 2006 ge- 
plant. 
 
Die Zutrittssteuerung ist in Hamm seit dem 
01.10.04 produktiv. 
 
Projekte gibt es zum Thema Übernahme der 
Fehlzeitenverwaltung, d. h. Eingabe in dsoft und 
Übergabe an PAISY (März/April 2005). 
 
In konkreter Planung befindet sich ds-Workflow 
und ds-pershoch (Personalhochrechnung). Diese 
Module sollen bis Mitte des Jahres 2005 bei allen 
drei Anwendern eingesetzt werden. 
 
Kooperationen sind geplant mit der Stadt Unna 
und regio-it (Aachen). Beide waren zu Informati- 
onsgesprächen bei der citeq, konkrete Kooperati- 
onen haben sich daraus bisher nicht ergeben. 
 
 
IMSWare 
 
Insgesamt sollen 32 Module der Software IMSWa- 
re der Fa. IMS bei den Kunden der citeq zum 
Einsatz kommen. In Produktion bzw. kurz vor der 
Einführung stehen bereits 8 Module. Weitere 3 
Module sollen noch in 2005 zum Einsatz kommen. 
Die Arbeiten zu weiteren 13 Modulen sollen noch 
in 2005 beginnen. 
 
E-Government 
 
Geschäftsprozessoptimierung und deren Umset- 
zung über ein Verwaltungsportal mit den eBasis-
Diensten von E-Government wird für die citeq 
auch in den nächsten Jahren ein Schwerpunkt der 
Tätigkeiten sein. In diesem Zusammenhang soll 
das Projekt „regio@kom“ mit T-Systems und der 
Universität Münster auch in 2005 fortgesetzt wer- 
den. 
Hierzu zählt auch die Bemühung der citeq Clea- 
ringstelle für NRW zu werden. 
 
Berichterstattung zur Vermögens-, Finanz- 
und Liquiditätslage 
Kennzahlen zur Vermögens-, Finanz- und 
Liquiditätsanalyse 
2004 2003 2002 
Aufbereitete Bilanzsumme T €  19.542  17.499  14.784  
Eigenkapital T €  2.262  1.945  902  
Eigenkapitalquote %  12  11  6 
(Eigenkapital / Gesamtkapital)     
Anlagevermögen T €  12.067  10.326  6.617  
Investitionen in das Anlagevermögen T €  5.242  6.734  3.374  
Anlagenintensität %  62  59  45  
(Nettoanlagevermögen / Gesamtver- 
mögen) 
    
Goldene Finanzierungsregel  1,56  1,53  1,43  
(Langfristiges Vermögen / Langfristi- 
ges Kapital)  
   
net working capital T €  -6.508  -5.761  -4.022  
 
Entwicklung des Eigenkapitals und der Rück- 
stellungen 
Der allgemeinen Rücklage wurden aus dem Jah- 
resgewinn 2003 316.888,37 € zugeführt. 
Die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen ist 
im Vergleich zum Vorjahr geringer, da in Anwen- 
dung des Stichtagsprinzips die bereits feststehen- 
den Besoldungsanpassungen für das Jahr 2004 
um jeweils 1 % bei den Berechnungen für den 
Jahresabschluss 2003 berücksichtigt wurden. 
Die Berechnungen für Pensions-, Altersteilzeit- 
und Beihilferückstellungen wurden erstmals durch 
das Personal- und Organisationsamt der Stadt 
Münster mit einer speziellen Software durchge- 
führt. Die Software verwendet zur Berechnung der 
Teilwerte einen durchschnittlichen Krankenkas- 
sentarif, welcher mit den durchschnittlichen Beihil - 
feleistungen an die Pensionäre der citeq nicht

gebericht 
 
Lagebericht 
      - 16 - 
 
vergleichbar ist. Daher wurde der Teilwert zum 
31.12.2004 für die Beihilferückstellung auf 60 % 
korrigiert. 
 
Änderungen im Bestand 
Die Investitionen der citeq lagen im Jahr 2004 bei 
5.242.867,47 €. Die Investitionen setzen sich wie 
folgt zusammen:  
 
Bezeichnung Investitionen 
2004 in € 
Investitionen 
2003 in € 
Investitionen 
2002 in € 
EDV-Software 1.484.117,19  725.339,30  840.984,45  
Geleistete Anzahlung für SW 97.045,24  222.254,68  93.795,41  
PKW 21.666,58  0,00  0,00  
Technische Ausstattung 631.438,50  16.180,00  13.906,75  
Mobiliar 44.454,26  117.434,95  5.950,10  
Rechnersysteme 1.316.697,50  2.464.412,44  799.744,30  
Monitore 271.880,47  183.893,90  264.298,74  
Drucker, Plotter, Scanner 294.440,72  162.546,33  159.492,20  
Sonstige DV-Peripheriegeräte 112.762,83  82.069,24  120.528,91  
Router, Hub, Switch 67.083,33  173.074,16  370.854,88  
DV-Netzkomponenten 229.338,96  562.563,21  378.436,99  
TK-Anlagen, Komponenten, 218.050,49  15.223,44  165.294,38  
Telefax 0,00  742,32  5.252,02  
GWG 124.128,75  171.227,29  155.475,93  
Anlagen im Bau 12.874,28  0,00  0,00  
Finanzanlagen 316.888,37  1.837.463,25  0,00  
 
Summe 
 
5.242.867,47 
 
6.734.424,51  
 
3.374.015,06  
 
Ein Teil der für 2004 geplanten Investitionen wur- 
den auf das Jahr 2005 verschoben. Für das Jahr 
2005 sind insgesamt Investitionen in Höhe von 
6.060 T € geplant. Die Finanzierung soll über 
Abschreibungen, durch Bildung langfristiger 
Rückstellungen (Pensionsrückstellungen) und 
durch Fremdmittelaufnahmen erfolgen. 
Die vorhandenen Anlagen der citeq konnten im 
Wesentlichen technisch und wirtschaftlich optimal 
genutzt werden. Im Sinne einer sicheren Bewälti- 
gung der Aufgabenstellung sind sie zur Zeit aus- 
reichend dimensioniert. 
Die in 2004 neu hinzugekommenen Finanzanla- 
gen betreffen Anteile am VuS-Münster-Fonds der 
Fondsgesellschaft Deka zur Absicherung der 
Beamtenpensionen. 
 
 
Berichterstattung zur Ertragslage 
 
Die Ertragslage bildet sich im Mehrjahresvergleich 
wie folgt ab: 
 
Kennzahlen zur Erfolgsanalyse  2004 2003 2002 
Umsatzerlöse T €  16.348  15.307  14.918  
Veränderungsrate %  6,8  2,6  7,8  
Materialaufwand T €  3.783 3.049  2.994  
Materialaufwandsquote %  23,1  19,9  20,1  
Personalaufwand T €  6.026  5.859  5.270  
Personalaufwandsquote %  36,9  38,3  35,3  
Mitarbeiter An- 
zahl  110  103  94  
Jahresgewinn T €  1.610  1.770  2.284  
 
 
Einzelheiten zu den Umsatzerlösen 
Die Umsatzerlöse beinhalten die Erlöse aus dem 
Produktbereich "Kundenbetreuung und Benutzer- 
service": 
• Leistungen im Bereich der IT-Konzeption, 
Organisation und Beratung,  
• der Anwenderbetreuung und Hotline sowie  
• Schulungen  
 
sowie die Erlöse aus dem Produktbereich "An- 
wendungen, Netze und Anlagen": 
• die Anwendungen (Verfahren),  
• die Bereitstellung von Hard- und Software 
sowie  
• der Betrieb und die Unterhaltung von Syste- 
men, Anlagen und Netzen.

gebericht 
 
Lagebericht 
      - 17 - 
 
Folgende Leistungen wurden ausschließlich für 
die Stadt Münster erbracht: 
 
Leistung Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2004 
Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2003 
Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2002 
Bereitstellung von Zentralein- 
heiten (PC, Notebooks) 2.772 2.738 2.717 
Bereitstellung von Monitoren 
und Beamern 2.614 2.552 2.615 
Bereitstellung von Druckern / 
Plottern 1.284 1.216 1.182 
Bereitstellung von Scannern 161 152 135 
Bereitstellung von Sicherungs- 
systemen 24 28 30 
Bereitstellung von Telefaxgerä- 
ten 251 234 204 
Bereitstellung von Telefongerä- 
ten / -einrichtungen 2.998 2.892 2.814 
Internet / Intranet Pauschal Pauschal Pauschal 
Überlassung Softwareprodukte Pauschal Pauschal Pauschal 
Erstattung spezieller Leistun- 
gen   Pauschal 
 
Gesamterträge hierzu 7.603.225,91 € 7.762.704,31 € 8.550.219,66 € 
 
Folgende Dienstleistungen wurden für die Koope- 
rationspartner einschl. Stadt Münster und Dritte 
erbracht: 
 
Aufgabenbereich 
2004 
Umsatzanteil 
2004 
Umsatzanteil 
2003 
Umsatzanteil 
2002 
Zentrale Verwaltung (KSD) 0,16%  0,53%  0,9%  
Personalwesen 6,81%  5,55%  6,4%  
Statistik und Wahlen 2,28%  0,03%   
Kämmerei (Kosten- und Leis- 
tungsrechnung, Haushaltswesen, 
-überwachung, SAP) 
13,18% 
 12,44%  22,6%  
Kasse  (Kassenwesen, FAD, 
Allgemeines Veranlagungswesen, 
Verwaltungsvollstreckung) 
11,17% 
 14,07%   
Steuern 10,15%  11,02%  11,3%  
Sicherheit und Ordnung 
(Ausländerwesen, Verkehrsord- 
nungswidrigkeiten, Veterinärange- 
legenheiten, Ordnungsangelegen- 
heiten, Führerscheinwesen) 
9,01% 
 10,08%  12,4%  
Einwohner- und Meldewesen 6,95%  7,48%  7,7%  
Feuerschutz (Krankentransport) 0,17%  0,22%   
Büchereiwesen 0,07%    
Weiterbildung 0,01%    
Musikschulwesen 0,07%  0,08%   
Soziales (Sozialwesen, Über- 
gangsheime, BaföG) 
6,15%  6,48%  6,9%  
Jugend (Mündelgeld, Kostener- 
mittlung Kindergärten, Kindergar- 
tenverfahren, Jugendamtsverfah- 
ren) 
0,51% 
 0,65%  0,7%  
 
Aufgabenbereich 
2004 
Umsatzanteil 
2004 
Umsatzanteil 
2003 
Umsatzanteil 
2002 
Gesundheitswesen 0,04%    
Vermessung und Kataster 1,97%  1,97%  2,3%  
Bauordnung 0,07%    
Wohnungsförderung 
(Wohnungswesen, Fehlbele- 
gungsabgabe) 
0,25% 
 0,45%   
Hochbau 0,13%    
Tiefbau 
(Fäkalschlammentsorgung) 
0,23% 
 0,19%   
Friedhofswesen 0,07%    
Wirtschaftliche Betätigung 
(Bereitstellung von Software) 
4,79% 
 0,67%   
Bereitstellung Server 0,07%  0,08%   
Betrieb, Unterhaltung von 
Netzen 
(Allgemeine Leistungen, Abruf von 
Leistungen, Anbindung von 
Nebenstandorten) 
9,25% 
 9,45%   
Dienste 
(Internet-Server/Nutzer, Internet-
Leistungen nach Angebot, 
Redaktionssystem, e-government) 
7,11% 
 7,79%  11,7%  
Dienstleistung / Betreuung 
(Betreuung fremder Systeme, 
Arbeitsstunden / Rechenzeit, 
Datensicherung, digitale Archivie- 
rung) 
3,30% 
 3,68%  4,2%  
Schulungen 0,01%  0,01%   
Pauschalen 
(Einwohnerpauschale u. a.) 
6,03% 
 7,08%   
IT-Management für Schulen   1,6%  
Sonderarbeiten   11,3%  
Summe über alle Aufgaben 100,00%  100,00% 100,00% 
 
Folgende Leistungen wurden ausschließlich für 
den Medienentwicklungsplan der Stadt Münster 
erbracht: 
 
Leistung Durchschnitt 
(Anzahl) / 
Abrechnung 
2004 
Bereitstellung von Zentralein- 
heiten (PC, Notebooks) 506 
Bereitstellung von Monitoren 
und Beamern 475 
Bereitstellung von Druckern / 
Plottern 131 
Bereitstellung von Scannern 33 
Bereitstellung von sonstigen 
Gerätetypen 3 
Schulungen Preisliste 
Einrichtung der Anlagen Nach Aufwand  
 
Gesamterträge hierzu 
 
1.075.756,04 €

gebericht 
 
Lagebericht 
      - 18 - 
 
Zusammenstellung der Erträge 
Die Leistungen für die Kooperationspartner und 
für Dritte wurden nach dem gültigen Preisver- 
zeichnis abgerechnet. 
 
Leistung Erträge 
2004 in € 
Erträge 
2003 in € 
Erträge 
2002 in € 
Dienstleistungen ausschließlich 
für die Stadt Münster 7.603.225,91 
 7.762.704,31 8.550.219,66 
Dienstleistungen ausschließlich 
für den Bereich Medienentwick- 
lungsplan der Stadt Münster 
1.075.756,04 
 567.116,40 0,00 
Dienstleistungen für die 
Kooperationspartner (Anteil 
Stadt Münster) 
3.548.529,66 
 2.848.290,29 2.897.372,17 
Dienstleistungen für die 
Kooperationspartner (Dritte) 4.679.093,39 
 4.355.160,50 3.982.923,95 
Sonstige Leistungen  
(Veranstaltungen, Schulungen, 
Beraterleistungen, kurzfristige 
Ausleihen von Hardware, 
Auflösung von Sonderposten) 
70.304,23 
 73.495,05 46.115,55 
Leistungsentgeltrückerstattung 
an die Kooperationspartner -629.230,57 -300.074,89 -558.285,06 
Umsatzerlöse gesamt 16.347.678,66 15.306.691,66 14.918.346,27 
Sonstige Erträge  
(Veräußerung von Anlagever- 
mögen, Werbeeinnahmen) 
74.328,38 
 150.887,11 25.350,88 
Erträge aus der Auflösung des 
Sonderpostens aus Zuschüs- 
sen der öffentlichen Hand 
28.377,32 
   
Finanzerträge 504.834,50  541.159,26 637.925,48 
 
Erträge gesamt 
 
16.955.218,86 
 
15.998.738,03 
 
15.581.622,63 
 
 
Einzelheiten und Berichterstattung zum Per- 
sonalaufwand 
Der Personalaufwand in seinen einzelnen Auf- 
wandskomponenten geht aus der nachfolgenden 
Übersicht hervor: 
Die Leistungen der citeq werden erbracht von 
insgesamt 105 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 
(einschließlich 3 überplanmäßig befristet beschäf- 
tigten Personen) sowie 5 Auszubildenden. Die 
Organisation der citeq ist aus dem Organigramm 
– Anlage – ersichtlich. 
In 2004 ergibt sich folgende Entwicklung je Quar- 
tal: 
 
Zeitpunkt Beamte Angestellte Lohn- 
empfänger 
gesamt 
(ohne 
Azubis) 
nachrichtl.: 
Azubis 
31.03.2004 52  50  0 102 5  
30.06.2004 52  53  0 105 5  
30.09.2004 52  54  0 106 5  
31.12.2004 51  54  0 105 5  
Durch- 
schnitt 2004 52  53  0 105 5 
 
Bezogen auf die Umsatzentwicklung ist in 2004 
die notwendige Personalanpassung erfolgt (ins- 
besondere MEP). 
 
Besoldung 
Grundlage der Besoldung war das Bundesbesol- 
dungsgesetz in der jeweils gültigen Fassung. 
Vergütung 
Grundlage der Vergütung war der Vergütungsta- 
rifvertrag Nr. 35 zum BAT mit einer Laufzeit bis 
zum 31.01.2005. 
Löhne 
Grundlage für die Lohnabrechnung war der Mo- 
natslohntarifvertrag Nr. 29 zum BMT- G vom 
31.01.2005. 
 
Personalaufwand 2004 
in € 
2003 
in € 
2002 
in € 
Beamtenbezüge 2.226.041,49 2.122.481,67 2.090.491,68 
Gehälter 2.077.045,30 1.855.078,47 1.558.878,18 
Löhne 9.998,06 50.947,15 94.607,90 
Dienstaufwendungen für 
sonstige Beschäftigte 3.605,52 15.029,02 25.176,13 
Veränderung Urlaubs- u. 
Überstundenrückstellung 1.652,23 33.438,08 
-6.897,57 
Zwischensumme 4.318.342,60 4.076.974,39 3.762.256,3 2 
Soziale Abgaben und Aufwen- 
dungen für Altersversorgung 
und für Unterstützung 
1.707.612,89 1.781.818,32 1.507.733,42 
davon für Altersversorgung 1.030.087,64 1.135.174,58 982.810,74 
 
Gesamtsumme 
 
6.025.955,49 
 
5.858.792,71 
 
5.269.989,74 
 
Aus- und Fortbildung 
Die Mitarbeiter der citeq werden kontinuierlich 
weitergebildet, um den Anforderungen gewachsen 
zu sein. Insgesamt wurden dafür 107.004,04 € 
aufgewandt.

gebericht 
 
Lagebericht 
      - 19 - 
 
Entwicklung der Rückstellungen zum 31.12.2004 
 
Pensionsrückstellungen 
und ähnliche Verpflichtun- 
gen 
01.01.2004 Zuführung Entnahme Auflösung 31.12.2004 
 € € € € € 
Pensionsrückstellung 7.917.720,00 555.372,81 204.030,81 27.212,00 8.241.850,00 
Rückstellung für Beihilfever- 
pflichtung 
505.277,00 466.695,83  11.454,43 0,00 960.518,40  
Sonstige Rückstellungen      
Urlaub und Überstunden 317.836,54 
 319.488,77  317.836,54  0,00  319.488,77  
Altersteilzeit 160.380,00  124.986,00  0,00  0,00  285.366,00  
Ausstehende Rechnungen 295.360,34  154.745,57  49.485,94  1.448,30  399.171,67  
Prüfung Jahresabschluss 24.000,00  25.000,00  24.000,00 0,00  25.000,00  
Summe 9.220.573,88  1.646.288,98  606.807,72  28.660,30  10.231.394,84

Organigramm            - 20 -

Deckblatt_Jahresabschluss_2004

55 Zeichen

Jahresabschluss 
Lagebericht 
 
 
  
Geschäftsjahr 2004

Beratungsverlauf (4)

09.06.2005 Werksausschuss der citeq
TOP 5.1 Vorberatung
Zur Sitzung
22.06.2005 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.1 Vorberatung
Zur Sitzung
29.06.2005 Hauptausschuss
TOP 31.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
29.06.2005 Rat
TOP 28.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Scheibenstraße 109

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0339/2005
Typ
Vorlage
Datum
17.05.2005
Erstellt
06.10.2020 14:37