V/0339/2005
Feststellung des Jahresabschlusses der citeq zum 31.12.2004
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Beschlussvorlage
3638 Zeichen
DER OBERBÜRGERMEISTER citeq Betrifft Feststellung des Jahresabschlusses der citeq zum 31.12.2004 Beratungsfolge 09.06.2005 Werksausschuss der citeq Vorberatung 22.06.2005 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 29.06.2005 Hauptausschuss Vorberatung 29.06.2005 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: 1. Der Jahresabschluss der citeq zum 31.12.2004 (Anlage) wird mit einer Bilanzsumme von 21.568.482,05 € und einem Jahresüberschuss von 1.610.426,20 € festgestellt. 2. Der Jahresüberschuss 2004 in Höhe von 1.610.426,20 € wird folgt verwendet: 383.968,07 € werden in eine Rücklage eingestellt 1.226.458,13 € werden an die Stadt Münster ausgeschüttet. 3. Der Werkleitung wird für das Kalenderjahr 2004 Entlastung erteilt. Begründung: Die WIBERA Wirtschaftsberatung AG, Bielefeld, hat im Auftrag der citeq mit Zustimmung der Ge- meindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen den Jahresabschluss und den Lagebericht des Ka- lenderjahres 2004 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß § 15 der Betriebssatzung dem Werksausschuss sowie dem Rat vorzulegen. Zu 1. Jahresabschluss 2004 Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Kalenderjahr 2004 vom 01.01.2004 – 31.12.2004 weist einen Jahresgewinn von 1.610.426,20 € auf. Dieses Ergebnis konnte erzielt werden, obwohl • bereits eine Leistungsentgeltrückerstattung in Höhe von 629.230,57 € an die Kooperations- partner gemäß der Öffentlich-rechtlichen-Vereinbarung (ÖrV) stattgefunden hat, Vorlagen-Nr.: V/0339/2005 Auskunft erteilt: Herr Boenigk Ruf: 492 18 11 E-Mail: boenigk@citeq.de Datum: 28.04.2005 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - • der gesetzlichen Beihilferückstellung die Veränderung in Höhe von 455.241,40 € zugeführt wurde, um das stetig steigende Beihilferisiko der durch die citeq finanzierten Pensionäre auch künftig abdecken zu können. Lagebericht 2004 Die WIBERA Wirtschaftsberatung AG hat festgestellt, dass der Lagebericht gemäß § 25 EigVO aufgestellt wurde, im Einklang mit dem Jahresabschluss steht und die sonstigen Angaben im La- gebericht keine falschen Vorstellungen von der Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung we- cken. Prüfungsergebnis Die WIBERA Wirtschaftsberatung AG, Bielefeld, erteilt der citeq für das Kalenderjahr 2004 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Zu 2. Um zu gewährleisten, dass die citeq künftig alle Pensionsansprüche befriedigen kann, wurde eine Vereinbarung zwischen der Stadt Münster und der citeq getroffen: • Danach verpflichtet sich die Stadt Münster den Barwert der übertragenden Pensionslasten mit 5 % zu verzinsen (318.968,07 € für das Jahr 2004). • Ferner wurde zwischen der Stadt Münster und der citeq vereinbart, dass der Jahresüberschuss u. a. dafür verwendet wird, um jährliche Rücklagen in Höhe von 65.000,00 € für die Abschrei- bungen auf das zum 01.01.2004 übernommene Kabel- und Telekommunikationsanlagevermö- gen einstellen zu können. Die citeq ihrerseits verpflichtet sich, • die Zinsen in Höhe von 318.968,07 €, • die Veränderung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 324.130,00 €, • die Veränderung der Beihilferückstellungen in Höhe von 455.241,40 € und • die Altersteilzeitrückstellungen in Höhe von 124.986,00 € in einen vom Amt für Finanzen und Beteiligungen verwalteten Fonds einzuzahlen. Der Restüberschuss in Höhe von 1.226.458,13 € wird an die Stadt Münster ausgeschüttet. Zu 3. Der Werkleitung wird für das Kalenderjahr 2004 Entlastung erteilt. I. V. Dr. Heinrichs Anlagen: - 3 - Jahresabschluss
Jahresabschlussbericht_2004
44137 Zeichen
Jahresabschluss | Lagebericht
Geschäftsjahr 2004
-
Herausgeberin
Stadt Münster
citeq
Scheibenstraße 109
48153 Münster
April 2005
Inhalt
Jahresabschluss
Seite
Bilanz 4
Gewinn- und Verlustrechnung 6
Anhang 7
Anlage:
Anlagennachweis 12
Lagebericht 13
citeq
Bilanz zum 31.12.2004
Bilanz - 4 -
A K T I V S E I T E 31.12.2004 31.12.2003
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Software 2.291.979,00 1.445.177,00
2. Geleistete Anzahlungen 304.599,24 222.254,68
2.596.578,24 1.667.431,68
II. SACHANLAGEN
1. Fahrzeuge 18.560,00 649,00
2. Betriebs- u. Geschäftsausstattung 7.285.152,00 6.820.640,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.874,28 0,00
7.316.586,28 6.821.289,00
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.154.351,62 1.837.463,25
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. VORRÄTE
1. Betriebsstoffe 95.527,35 87.295,38
II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE
VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 331.750,25 176.313,52
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
31.12.2004 0,00 €
31.12.2003 0,00 €
2. Forderungen an die Stadt 8.353.002,70 8.192.475,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
31.12.2004 6.379.361,36 €
31.12.2003 6.337.767,36 €
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.942,59 1.356,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
31.12.2004 1.024,00 €
31.12.2003 0,00 € 8.687.695,54 8.370.144,57
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 717.743,02 571.327,42
21.568.482,05 19.354.951,30
Bilanz
- 5 -
P A S S I V S E I T E
31.12.2004 31.12.2003
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. STAMMKAPITAL 200.000,00 200.000,00
II. RÜCKLAGEN
1. Allgemeine Rücklage 1.745.373,32 1.428.484,95
III. GEWINN
Gewinn des Vorjahres 1.770.135,76
Verwendung für
Zuführung zur allgemeinen Rücklage -316.888,37
Abführung an den Haushalt -1.453.247,39
0,00
Jahresgewinn 1.610.426,20 1.770.135,76
3.555.799,52 3.398.620,71
B. SONDERPOSTEN AUS ZUSCHÜSSEN
DER ÖFFENTLICHEN HAND
57.888,68 0,00
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpfli chtungen 9.202.368,40 8.422.997,00
2. Steuerrückstellungen 32.501,39 28.787,21
3. Sonstige Rückstellungen 1.029.026,44 797.576,88
10.263.896,23 9.249.361,09
D. VERBINDLICHKEITEN
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 65.201,33 435.430,90
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 324.965,42 675.203,87
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
31.12.2004 324.965,42 €
31.12.2003 675.203,87 €
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 5.725.798,45 3.986.520,68
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
31.12.2004 5.370.961,89 €
31.12.2003 3.452.731,96 €
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.574 .932,42 1.609.814,05
davon
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
31.12.2004 1.574.932,42 €
31.12.2003 1.609.814,05 €
b) aus Steuern
31.12.2004 27.134,80 €
31.12.2003 35.390,14 €
7.690.897,62 6.706.969,50
21.568.482,05 19.354.951,30
Gewinn- und Verlustrechnung
- 6 -
Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2004
2004 2004 2003
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 16.976.909,23 15.606.766,55
./. Rückerstattung ÖrV -629.230,57 -300.074,89
16.347.678,66 15.306.691,66
2. Sonstige betriebliche Erträge 74.328,38 150.887,11
16.422.007,04 15.457.578,77
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebs-
stoffe und für bezogene Waren 117.997,44 150.493,20
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.664.748,27 2.898.243,84
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.318.342,60 4.076.974,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung 1.707.612,89 1.781.818,32
davon für Altersversorgung:
2004: 1.030.087,64 €
2003: 1.135.174,58 €
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
gegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen 3.431.460,31 2.991.805,99
6. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens
aus Zuschüssen der öffentlichen Hand 28.377,32 0,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.952.451,83 2.184.568,33
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 504.834,50 541.159,26
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 144.115,44 133.581,43
14.803.516,96 13.676.326,24
10. Ergebnisse der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.618.490,08 1.781.252,53
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.232,65 10.540,55
12. Sonstige Steuern 831,23 576,22
8.063,88 11.116,77
12. Jahresgewinn 1.610.426,20 1.770.135,76
Nachrichtlich:
Behandlung des Jahresgewinns
Zur Einstellung in Rücklagen 383.968,07 EUR
Zur Abführung an den Haushalt der Stadt 1.226.458,13 EUR
Anhang für das Wirtschaftsjahr 2004
Anhang
- 7 -
I. Angaben zur Form und Darstellung
von Bilanz bzw. Gewinn- und Verlust-
rechnung
Der Jahresabschluss wurde gemäß den gelten-
den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung
(EigVO NW) aufgestellt.
Die Wertansätze der Jahresabschlussbilanz zum
31.12.2003 wurden unverändert übernommen.
II. Erläuterungen zu den Positionen von
Bilanz sowie Gewinn- und Verlust-
rechnung bezüglich Ausweis, Bilanzie-
rung und Bewertung
a) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die immateriellen Vermögensgegenstände und
Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungs-
oder Herstellungskosten bewertet.
Es wurde die lineare und die degressive Ab-
schreibungsmethode unter Zugrundelegung der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angewen-
det. Es wurde grundsätzlich pro rata tempore
abgeschrieben, geringwertige Vermögensgegens-
tände wurden voll abgeschrieben.
Die Abschreibungsdauer für Drucker, Plotter,
Scanner und Beamer wurde ab dem Zugangsda-
tum 01.01.2004 von 6 auf 4 Jahre verkürzt.
Die Finanzanlagen sind am Bilanzstichtag zu
Anschaffungskosten bewertet.
Die Vorräte wurden durch körperliche Be-
standsaufnahme ermittelt und unter Beachtung
des Niederstwertprinzips bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstän-
de sind zum Nominalwert unter Berücksichtigung
des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet.
Die Rückstellungen für Pensionen sind zum versi-
cherungsmathematisch ermittelten Barwert unter
Berücksichtigung der Richttafeln von Dr. K. Heu-
beck, Köln 1998, angesetzt; es wurde ein Rech-
nungszinsfuß von 6 % zu Grunde gelegt.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle
erkennbaren Risiken und sind grundsätzlich mit
dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden nach
versicherungsmathematischen Grundsätzen er-
mittelt. Als Rechnungsgrundlage dienten die
Richttafeln von Dr. K. Heubeck, Köln 1998; es
wurde ein Rechnungszinsfuß von 5,5 % zu Grun-
de gelegt.
Die Rückstellungen für Beihilfen wurden nach
versicherungsmathematischen Grundsätzen er-
mittelt; es wurde ein Rechnungszinsfuß von 5,5 %
zu Grunde gelegt.
Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbe-
trag ausgewiesen.
b) Angaben zu Positionen der Bilanz
Aktivseite
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im
beigefügten Anlagennachweis (Anlage 1) gezeigt.
Umlaufvermögen
Die Forderungen an die Stadt Münster belaufen
sich auf 8.353.002,70 €. Darin enthalten sind For-
derungen aus der gestundeten Abgeltung für ü-
bernommene, laufende und zukünftige Pensions-
verpflichtungen von der Stadt Münster bei Eigen-
betriebsgründung in Höhe von 6.379.361,36 €
sowie kurzfristige Geldanlagen aus dem ÖrV-
Bereich (s. a. Gegenposten unter „sonstige Ver-
bindlichkeiten“) in Höhe von 1.201.280,09 €.
Anhang
- 8 -
Passivseite
Eigenkapital
Stammkapital
Nach § 12 der Satzung der citeq beträgt das
Stammkapital 200.000,00 €.
Rücklagen
Die Partnerstädte und Gemeinden im Rahmen der
öffentlich-rechtlichen Vereinbarung stellten der
citeq eine Rücklage zur Verfügung, die dazu be-
stimmt ist, Verluste aus der Neuentwicklung oder
wesentlichen Änderungen des IT-Angebotes zu
decken.
Ferner wurden aus den Jahresgewinnen 2001 bis
2003 Dotierungen vorgenommen.
Gewinn
Der Jahresgewinn der citeq beläuft sich auf
1.610.426,20 €.
Sonderposten
Es wurde ein Sonderposten aus Zuschüssen der
öffentlichen Hand in Höhe von 57.888,68 € gebil-
det. Die Auflösung erfolgt analog zur Abschrei-
bung der bezuschussten Anlagegüter.
Rückstellungen
Die Entwicklung der Rückstellungen sind der
folgenden Tabelle zu entnehmen.
Pensionsrückstel-
lungen und
ähnliche Verpflich-
tungen
31.12.2003
€
Zuführung
€
Entnahme
€
Auflösung
€
31.12.2004
€
Pensionsrückstel-
lung
7.917.720,00 555.372,81 204.030,81 27.212,00 8.241.850,00
Rückstellung für
Beihilfeverpflichtung
505.277,00 466.695,83 11.454,43 0,00 960.518,40
Summe 8.4 22.997,00 1.022.068,64 215.485,24 27.212,00 9.202.368,40
Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen
sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.
Sonstige
Rückstellungen
01.01.2004
€
Zuführung
€
Entnahme
€
Auflösung
€
31.12.2004
€
Urlaub und
Überstunden 317.836,54 319.488,77 317.836,54 0,00 319.488,77
Altersteilzeit 160.380,00 124.986,00 0,00 0,00 285.366,00
Ausstehende
Rechnungen 295.360,34 154.745,57 49.485,94 1.448,30 399.171,67
Prüfung Jahres-
abschluss 24.000,00 25.000,00 24.000,00 0,00 25.000,00
Summe 797.576,88 624.220,34 391.322,48 1.448,30 1.029.026,44
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungs-
betrag ausgewiesen.
Die erhaltenen Anzahlungen betragen
65.201,33 € für Leistungen, die in 2005 erbracht
werden.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen belaufen sich auf 324.965,42 €.
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt
Münster belaufen sich auf 5.725.798,45 €. Davon
betreffen 4.542.628,38 € Bankverbindlichkeiten
auf Konten, die von der Stadtkasse für die citeq
geführt werden, 533.788,72 € für ein inneres Dar-
lehn bei der Stadt Münster und 283.782,98 € Leis-
tungsentgeltrückerstattung des ÖrV-Bereichs.
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von
1.574.932,42 € enthalten Verbindlichkeiten
• gegenüber Kooperationspartnern (ohne Stadt
Münster) in Höhe von 1.546.727,68 € (darin
enthalten sind 1.201.280,09 € aus kurzfristi-
gen Geldanlagen und 345.447,59 € Leis-
tungsentgeltrückerstattung an Kunden des
ÖrV-Bereichs),
• gegenüber dem Finanzamt in Höhe von
27.134,80 € und
• gegenüber Mitarbeitern in Höhe von
1.069,94€.
Anhang
- 9 -
Für die Verbindlichkeiten bestehen die folgenden
Restlaufzeiten:
davon mit einer Laufzeit
Verbindlichkeiten
Gesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
über 5 Jahre
T€
Erhaltene Anzahlungenn 65 65 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
325 325 0
Verbindlichkeiten gegenüber der
Stadt Münster
5.726 5.371 12
Sonstige Verbindlichkeiten 1.575 1.575 0
Gesamt 7.691 7.336 12
c) Angaben zu Positionen der Gewinn- und
Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse der citeq wurden durch Erträge
mit Einrichtungen der Stadt Münster, mit Koopera-
tionspartnern und Dritten aus
• Vermietung von Anlagevermögen,
• gesondert abzurechnenden Dienstleistungen,
• Schulungen,
• Bereitstellung von Hard- und Software,
• Bereitstellung des Datennetzes sowie
• sonstigen privatrechtlichen Leistungsentgel-
ten
erzielt.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten
im Wesentlichen Erträge aus der Veräußerung
von beweglichen und immateriellen Vermögens-
gegenständen des Anlagevermögens sowie Zu-
schüssen.
Die Materialaufwendungen betreffen im Wesent-
lichen Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe,
für bezogene Waren sowie für die Unterhaltung
und Miete der Betriebs- und Geschäftsausstat-
tung, der immateriellen Vermögensgegenstände
und für Datenleitungen. Die Aufwendungen für
Datenleitungen waren im Vorjahr in den sonstigen
betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Die Personalaufwendungen setzen sich aus den
Regelzahlungen, Sonderzuwendungen, Urlaubs-
geldern, Beihilfen, Versorgungsaufwendungen
sowie vermögenswirksamen Leistungen zusam-
men. Für die Angestellten und Arbeiter enthalten
sie zusätzlich die Beiträge zu den Versorgungs-
kassen, Beiträge zur gesetzlichen Sozialversiche-
rung und pauschalierte Lohnsteuern.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für
Verwaltungsleistungen der Stadt Münster, sonsti-
ge Betriebs- und Verwaltungsaufwendungen und
Gebäudemieten sowie Aufwendungen für Porto.
Angaben zum Jahresergebnis
Die citeq deckt die entstehenden Kosten durch
Leistungsentgelte. Die citeq erstrebt keinen Ge-
winn.
Das Wirtschaftsjahr 2004 ergab einen Jahresge-
winn in Höhe von 1.610.426,20 €.
d) Ergänzende Angaben
Zusammensetzung der Organe und Aufwen-
dungen für Organe
Alleiniger Werkleiter ist Herr Rolf Tewes.
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf eine Angabe
der Gesamtbezüge der Werkleitung verzichtet.
Für ein ehemaliges Mitglied der Werkleitung und
eine Hinterbliebene wurden an Pensionen
73.111,72 € aufgewendet. Für beide Personen
bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von
807.261 €.
Eine Informations- und Entscheidungspflicht
der citeq besteht gegenüber folgenden Gre-
mien:
Werksausschuss der citeq
Der Werksausschuss wurde im Jahr 2004 in 4
öffentlichen und 4 nicht-öffentlichen Sitzungen
von der Werkleitung über die Entwicklung der
citeq und alle wichtigen Angelegenheiten unter-
richtet. Dabei hat er Entscheidungen im Rahmen
seiner Zuständigkeiten getroffen.
Anhang
- 10 -
Der Werksausschuss setzt sich wie folgt zu-
sammen (RH = Ratsherr, RF = Ratsfrau)
Die ordentlichen und stellvertretenden Mitglieder
des Werksausschusses sind sämtlich in Münster
wohnhaft.
Nach der Kommunalwahl wurde die Zusammen-
setzung des Werksausschusses der citeq geän-
dert.
Die Zusammensetzung des bisherigen Werksaus-
schusses bis zum 17.11.2004 ist der nachstehen-
den Tabelle zu entnehmen:
Ordentliche Mitglieder
Ratsmitglieder bzw. Sachkun-
dige Bürger/innen
Stellvertretende Mitglieder
1. RH Christian Moll, Ge-
schäftsführer
(Vorsitzender)
1. RF Maike Laddach, Juristin
2. RF Helga Welker, Notarsek-
retärin
(Stellvertr. Vorsitzende)
2. RH Dr. Dietmar Erber,
Chemiker
3. RH Florian Steinforth,
Hauptbrandmeister i. R.
3. RH Stefan Weber, EDV-
Berater
4. RH Frank Baumann, Online
Designer
4. RH Gregor Hellmons, Ge-
schäftsführer
5. Robert Kuss, Schüler 5. Ludwig Frericks, Angestellter
6. RH Hans-Winfried Welter,
Sprachlehrer
6. RH Jürgen Sieckmann,
Studiendirektor
7. Christoph Bohm, IT-
Entwickler
7. Jürgen Lemke, Dozent für
Medienkunst
Beratendes Mitglied gem. § 58
Abs. 1 S. 7 GO NRW
8. Dieter Sumbeck, Architekt 8. Hans-Wilhelm Krefeld,
Student
Die Zusammensetzung des neuen Werksaus-
schusses ab dem 17.11.2004 ist der nachstehen-
den Tabelle zu entnehmen:
Ordentliche Mitglieder
Ratsmitglieder bzw. Sachkun-
dige Bürger/innen
Stellvertretende Mitglieder
1. RH Stefan Weber, selbst.
EDV-Berater
(Vorsitzender) ab …
1. RH Frank Baumann, Online
Designer
2. RF Marliese Kosmider,
Oberstudienrätin
(Stellvertr. Vorsitzende)
2. RH Georg Berding, Schullei-
ter
3. RF Helga Welker, Notarsek-
retärin
3. Renate Buschermöhle,
kaufm. Angestellte
4. Christian Moll, Geschäftsfüh-
rer
4. RH Rolf Klein, Systemanaly-
tiker
5. RH Moritz von Schmeling,
Auszubildender
5. RH Alexander Bercht, Stu-
dent
6. Uwe Buddelmeyer, Unter-
nehmensberater
6. Clemens Kraus, Systemad-
ministrator
7. Jürgen Lemke, Dozent für
Medientechnik
7. Otto Reiners, Organisations-
berater
Beratendes Mitglied gem. § 58
Abs. 1 S. 7 GO NRW
8. Andreas Glaeser, System-
techniker und -administrator
8. Karl-Heinz Henrichmöller,
Versicherungskaufmann i. R.
9. Arne Reuter, Unternehmer 9. Dieter Sumbeck, Archit ekt
Beratende Mitglieder des Zentralausschusses für
den Werksausschuss:
Bürgermeister Gottschling, Havixbeck, und Bür-
germeister Borgmann, Lüdinghausen.
Zentralausschuss
Der Zentralausschuss entscheidet über alle wich-
tigen Angelegenheiten für den ÖrV-Bereich, so u.
a. über Umlagen, Produkte und deren Preise. Er
hat im Jahr 2004 zweimal getagt.
Mitglieder
Alle Hauptverwaltungsbeamten der im Rahmen
der öffentlich-rechtlichen-Vereinbarung beteiligten
Kooperationspartner (Stimmanteil in Höhe des
Finanzierungsanteils des Vorjahres).
Arbeitsausschuss
Der Arbeitsausschuss bereitet im Wesentlichen
die Beschlüsse und Empfehlungen des Zentral-
ausschusses vor. Er hat im Jahr 2004 dreimal
getagt.
Anhang
- 11 -
Mitglieder
Jeweils eine Dienstkraft der für IT-Aufgaben zu-
ständigen Organisationseinheit der Kooperations-
partner.
Arbeitskreise
Für verschiedene Anwendungen sind Arbeitskrei-
se gebildet worden, die sich in unregelmäßigen
Abständen, je nach fachlichen Anlässen, treffen.
Mitglieder
Vertreter/-innen aus den Fachämtern der Nutzer
der jeweiligen Anwendung .
Die citeq kooperiert mit verschiedenen Unterneh-
men, aber insbesondere mit den kommunalen
Datenzentralen innerhalb der Vereinigung „KDN -
Dachverband kommunaler Dienstleister“.
Personalausstattung
In der citeq waren in 2004 durchschnittlich be-
schäftigt:
Zeitpunkt Beamte Angestellte Lohn-
empfänger
gesamt
(ohne
Azubis)
nachrichtl.:
Azubis
31.03.2004 52 50 0 102 5
30.06.2004 52 53 0 105 5
30.09.2004 52 54 0 106 5
31.12.2004 51 54 0 105 5
Durch-
schnitt 2004 52 53 0 105 5
Die citeq ist als Teil der Stadt Münster Mitglied der
Kommunalen Zusatzversorgungskasse Westfa-
len-Lippe (ZKW). Das Mitgliedsverhältnis ist ein
privatrechtliches Versicherungsverhältnis zwi-
schen dem Arbeitgeber und der ZKW. Die ZKW
hat die Aufgabe, durch Versicherung den Be-
schäftigten ihrer Mitglieder eine zusätzliche Alters-
Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversor-
gung nach Maßgabe der Satzung und der dazu
erlassenen Durchführungsvorschriften zu gewäh-
ren.
Die in der Satzung festgelegten Voraussetzungen
und Inhalte der Einzelversicherungsverhältnisse
sowie die Versicherungsleistungen richten sich
nach den Bestimmungen des Tarifvertrages über
die zusätzliche Altersversorgung der Beschäftig-
ten des öffentlichen Dienstes – Altersvorsorge-TV
– (ATV-K vom 01.03.2002).
Der Umlagesatz für 2004 beträgt 4,5 %, das Sa-
nierungsgeld beträgt 1,5 %. An die ZKW sind
insgesamt 123.062,46 € überwiesen worden.
Münster, den 18.03.2005
citeq
Rolf Tewes
Anlagennachweis
- 12 -
Anlagennachweis
der citeq - Informations-Technologie für Kommunen
Anlage 1
Posten des Anlagever-
mögens
Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Kennzahlen
Anfangsbe-
stand
01.01.2004
Zugang 2004 Abgang 2004 Umbu-
chungen
Endstand
31.12.2004
Anfangsbe-
stand
01.01.2004
Zugang (d.h.
Abschrei-
bungen im
WJ 2004)
Abgang (d.h.
angesam-
melte Ab-
schreibun-
gen auf die
in Spalte 4
ausgewiese-
nen Beträge)
Endstand
31.12.2004 Restbuch-
werte am
Ende des WJ
Restbuch-
werte am
Ende des
vorange-
gangenen
WJ
Durch-
schnittl.
Ab-
schrei-
bungs-
satz
Durch-
schnittl.
Rest-
buch-
wert
€ € € € € € € € € € € v.H. v.H.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 6.318.791,87 1.484.117,19 381.601,37 14.700,68 7.436.008,37 4.873.614,87 627.811,92 357.397,42 5.144.029,37 2.291.979,00 1.445.177,00
2. Geleistete Anzahlung 222.254,68 97.045,24 -14.700,68 304.599,24 0,00 0,00 0,00 0,00 304.599,24 222.254,68
Summe immat. VG 6.541.046,55 1.581.162,43 381.601,37 0,00 7.740.607,61 4.873.614,87 627.811,92 357.397,42 5.144.029,37 2.596.578,24 1.667.431,68 8,11 33,54
II. Sachanlagen
1. PKW 21.300,93 21.666,58 0,00 0,00 42 .967,51 20.651,93 3.755,58 0,00 24.407,51 18.560,00 649,00
2. Betriebs- und Ge-
schäftsausstattung
20.251.856,45 3.310.275,81 4.081.579,61 0,00 19.480.552,65 13.431.216,45 2.799.892,81 4.035.708,61 12.195.400,65 7.285.152,00 6.820.640,00
3.
Geleistete Anzahlun-
gen und Anlagen im
Bau
0,00 12.874,28 0,00 0,00 12.874,28 0,00 0,00 0,00 0,00 12.874,28 0,00
Summe Sachanlagen 20.273.157,38 3.344.816,67 4.081.579,61 0,00 19.536.394,44 13.451.868,38 2.803.648,39 4. 035.708,61 12.219.808,16 7.316.586,28 6.821.289,00 14,4 37,5
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des
Anlagevermögens
1.837.463,25 316.888,37 0,00 0,00 2.154.351,62 0,00 0,00 0,00 0,00 2.154.351,62 1.837.463,25
Summe Finanzanlagen 1.837.463,25 316.888,37 0,00 0,00 2.154.351,62 0,00 0,00 0,00 0,00 2.154.351,62 1.837.463,25 0,0 100,0
Gesamtsumme 28.651.667,18 5.242.867,47 4.463.180,98 0,00 29.431.353,67 18.325.483,25 3.431.460,31 4.393.106,03 17.363.837,53 12.067.516,14 10.326.183,93 11,7 41,0
gebericht
Lagebericht
- 13 -
Allgemeine Übersicht
Mit Beschluss des Rates der Stadt Münster vom
25.10.2000 wurde die Kommunale Datenverarbei-
tungszentrale Münster und der IT-Bereich des
Hauptamtes in die Organisationsform einer eigen-
betriebsähnlichen Einrichtung mit der Bezeich-
nung "citeq" zum 01.01.2001 überführt.
Die Überführung der citeq in eine eigenbetriebs-
ähnliche Einrichtung bedingte eine Änderung der
"Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über den
Betrieb der Kommunalen Datenverarbeitungszent-
rale Münster" vom 06.04.1997, auf deren Grund-
lage die Stadt Münster in der Vergangenheit die
Kommunale Datenverarbeitungszentrale für ins-
gesamt 20 Gemeinden und Kreise im Münsterland
betrieben hat.
Die citeq ist eine eigenbetriebsähnliche Einrich-
tung. Sie entspricht den Vorschriften der Gemein-
deordnung für das Land Nordrhein-Westfalen und
wird gemäß der Eigenbetriebsverordnung (EigVO)
sowie nach den Bestimmungen der Betriebssat-
zung für die citeq geführt. Der eigenbetriebsähnli-
che Einrichtung obliegt die Erbringung von Dienst-
leistungen im Bereich der Informationstechnologie
(IT) einschließlich der Kommunikationstechnolo-
gie für die Stadt Münster, die übrigen Kooperati-
onspartner der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung
(öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die ge-
meinsame Inanspruchnahme der eigenbetriebs-
ähnlichen Einrichtung citeq der Stadt Münster)
und sonstiger Kunden im Rahmen des § 107 der
Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen.
Das Stammkapital betrug zur Gründung der citeq
1,00 € gemäß § 12 der Betriebssatzung der Stadt
Münster für die "citeq". Gemäß Beschlussvor-
schlag an den Rat der Stadt Münster (Vorlage
855/02 vom 03.09.2002) sollte das Stammkapital
auf 200.000 € erhöht werden. Am 11.12.2002 hat
der Rat der Stadt Münster die Erhöhung des
Stammkapitals und die Änderung des § 12 be-
schlossen.
Auch die citeq hat als eigenbetriebsähnliche Ein-
richtung der Stadt Münster auf Grund ihrer be-
sonderen Verpflichtung zur Erhaltung des Vermö-
gens und der Leistungsfähigkeit (§ 10 der überar-
beiteten Eigenbetriebsverordnung EigVO) und
entsprechend den für Aktiengesellschaften gel-
tenden gesetzlichen Bestimmungen den Aufbau
eines Risikomanagementsystems begonnen.
Ziel ist es, bestehende Risiken und mögliche Risi-
ken für alle Betriebsbereiche zu identifizieren, si e
zu bewerten und strategische Maßnahmen zur
Reduzierung und Vermeidung von Risiken zu
planen, umzusetzen und deren Umsetzung zu
kontrollieren.
Auf Grund der engen Beziehungen zur Stadt
Münster als Hauptabnehmer der Leistungen der
citeq, der langjährigen Zusammenarbeit mit den
Kooperationspartnern und der Kündigungsfrist
von mindestens 18 Monaten für Leistungen der
citeq ist das unternehmerische Risiko zur Zeit als
gering zu bezeichnen.
Vorjahresabschluss
Für den Jahresabschluss zum 31.12.2003 erteilte
die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft WIBERA AG,
Niederlassung Bielefeld, am 31.03.2004 den un-
eingeschränkten Bestätigungsvermerk. Diesen
hat die Gemeindeprüfungsanstalt in Herne unver-
ändert mit Datum vom 25.06.2004 in ihrem eige-
nen abschließenden Vermerk übernommen.
Entwicklung der citeq
Für die citeq stellt sich das Jahr 2004 als sehr
erfolgreich dar. So konnten nicht nur weitere Pro-
dukte platziert, sondern auch zusätzliche Aufga-
ben von bisherigen und von neuen Kunden über-
nommen werden. Hinzu kommt, dass wichtige
Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss oder
wesentlich weiter geführt werden konnten.
Einführung NKF mit SAP
Die Bietergemeinschaft bpc AG, Münster und
SAP Deutschland AG & Co. KG erhielt nach ei-
nem EU-weiten öffentlichen Teilnahmewettbewerb
und anschließendem nicht-offenen Verfahren den
Auftrag, Beratungsleistungen für einen verwal-
tungsweiten Roll-out eines doppischen Kommu-
nalhaushaltes auf der Basis gesetzlicher Vor-
schriften des Landes NRW zum Neuen Kommu-
nalen Finanzmanagement (NKF) für die Städte
Münster und Hamm mit SAP-Software zu erbrin-
gen.
Die Kick-off Veranstaltung des NKF-Roll-outs fand
am 10.01.2005 statt.
Die verschiedenen Arbeitsgruppen haben plan-
mäßig ihre Tätigkeiten aufgenommen.
gebericht
Lagebericht
- 14 -
Die im Projektplan vereinbarten Termine wurden
eingehalten.
Einführung NKF mit INFOMA newsystem
Insgesamt 16 Verwaltungen des ÖrV-Bereichs
wollen newsystem von der Fa. INFOMA für die
gesetzlich vorgeschriebenen Tätigkeiten im Rah-
men des NKF nutzen.
Die Einführung erfolgt über mehrere Jahre, wie
aus der unten stehenden Tabelle ersichtlich:
Modul/Jahr 2004 2005 2006 2007 2008 Gesamt
kameral 1 3 0 0 4
doppisch 1 2 3 6 12
Gesamt 1 1 5 3 6 16
Nachdem der Gesetzgeber die Umstellungsfrist
verlängert hat, wurde eine erneute Befragung
durchgeführt. Einige Kunden haben die geplanten
Termine nach hinten verschoben. Die letzten Um-
stellungen erfolgen zum Jahr 2008.
Wohnung2000
Ziel ist der Echteinsatz zum 01.04.2005 für die
Städte Ahlen, Hamm und Münster. In 2004 wur-
den die verschiedenen Module weiter den Anfor-
derungen der Verwaltungen angepasst. Die Fa-
chämter haben in dieser Sache eng mit KSU-Soft
zusammen gearbeitet. Die Städte werden aber
den Echteinsatz erst nach kompletter Programm-
abnahme starten. Es kann daher noch zu Verzö-
gerungen kommen.
Medienentwicklungsplan (MEP)
Von den 83 allgemeinbildenden Schulen sind
bisher (Stand: Februar 2005) 37 Schulen in den
Medienentwicklungsplan einbezogen. Jahresbe-
zogen stellt sich die Situation wie folgt dar:
ausgestattet wurden: Stand
31.12.2004
geplant
2003 2004 2004 2005
Grundschulen 9 11 20 19
Realschulen 3 3 1
Hauptschulen 4 4 2
Gymnasien 3 3 2
Sonderschulen 1 2 3 1
Gesamt 10 23 33 25
Folgende Ausstattung wurde in den Schulen des
MEP-Bereichs installiert:
ausgestattet wurden: Stand
31.12.2004
2003 2004 2004
Server 8 23 31
Rechner 140 770 910
Drucker 50 155 205
Beamer 54 54
Scanner 10 44 54
Es ist zu erwarten, dass die im MEP kalkulierte
Gesamtzahl von 3.600 PC für die Ausstattung
aller Schulen erheblich unterschritten wird. Dies
ist u. a. dadurch begründet, dass die von den
weiterführenden Schulen auf Basis des MEP ent-
wickelten Medienkonzepte vielfach den Einsatz
einer größeren Anzahl von Notebooks vorsehen.
Damit soll eine flexible Nutzung von Computer-
technik ohne Festlegung auf bestimmte Räume
mit entsprechend vielen PC erreicht werden. Die
Notebooks sollen in Klassen- oder Fachräumen je
nach Bedarf eingesetzt werden. Ein weiterer
Grund für den Einsatz von Notebooks ist die Mög-
lichkeit der sicheren zentralen Verwahrung, da
viele Schulen auch nachmittags offen stehen
(Nutzung durch Dritte).
Neben der Verringerung der PC-Zahlen hat diese
Entwicklung Auswirkung auf den Aufwand für die
Netztechnik. Es müssen für alle Räume, in denen
der Einsatz von Notebooks möglich ist, zentrale
Netzkomponenten installiert werden. Dadurch ist
die Anzahl der zu installierenden Netzkomponen-
ten im Gegensatz zur ursprüngliche Planung wie
auch der personelle Aufwand für die Konfiguration
und Installation deutlich gestiegen.
Jugendamtssoftware OK.Jug
Am 31.01.2003 wurden mit der Fa. kommIT
(Tochter der AKDB und der Dataport) BVB-
Verträge für die Überlassung und Pflege der mo-
dular aufgebauten Software OK.JUG geschlos-
sen.
Der Arbeitskreis Jugendamtsverfahren hat am
16.12.2004 einstimmig entschieden, die Zusam-
menarbeit mit der Fa. kommIT nicht weiter fortzu-
setzen und ein neues Auswahlverfahren kurzfris-
tig zu starten. In Frage kommt der Einsatz der
Produkte PROSOZ 14plus (Fa. PROSOZ), Logo-
Data (Fa. LogoData) und Kita 2000 (Fa. Thales).
Am 17.12.2004 wurde über die Anwaltskanzlei
Hermersdorfer & Lühn per Einschreiben mit
gebericht
Lagebericht
- 15 -
Rückschein der Rücktritt von beiden BVB-
Verträgen erklärt. Mit der Erklärung des Rücktritts
wurden die bereits an die kommIT (Tochter der
AKDB) geleisteten Zahlungen in Höhe von
120.988,- € zurückgefordert und Schadensersatz
in Höhe von 155.336,- € geltend gemacht.
Zwischenzeitlich hat sich die AKDB in das Verfah-
ren eingeschaltet und am 16.02.2005 ein Ge-
spräch mit der Werkleitung citeq geführt. Ziel ist
eine außergerichtliche Einigung zu erzielen.
Personalwesen - Dsoft2000
Die Produkte dlohn und persinfo sind seit dem
01.01.2005 in Münster, Hamm und beim Kreis
Coesfeld produktiv im Einsatz, d. h. die Personal-
daten aus PAISY werden regelmäßig übergeben
und persinfo kann die vielen Systeme in den Per-
sonalämtern ablösen (Karteikarten, Excel, Access
usw.).
Das Modul Stellenplan ist bei den o. g. Anwen-
dern ebenfalls installiert und so konfiguriert, das s
der Stellenplan zur Zeit eingegeben werden kann.
Ein erster Stellenplan aus dsoft ist für 2006 ge-
plant.
Die Zutrittssteuerung ist in Hamm seit dem
01.10.04 produktiv.
Projekte gibt es zum Thema Übernahme der
Fehlzeitenverwaltung, d. h. Eingabe in dsoft und
Übergabe an PAISY (März/April 2005).
In konkreter Planung befindet sich ds-Workflow
und ds-pershoch (Personalhochrechnung). Diese
Module sollen bis Mitte des Jahres 2005 bei allen
drei Anwendern eingesetzt werden.
Kooperationen sind geplant mit der Stadt Unna
und regio-it (Aachen). Beide waren zu Informati-
onsgesprächen bei der citeq, konkrete Kooperati-
onen haben sich daraus bisher nicht ergeben.
IMSWare
Insgesamt sollen 32 Module der Software IMSWa-
re der Fa. IMS bei den Kunden der citeq zum
Einsatz kommen. In Produktion bzw. kurz vor der
Einführung stehen bereits 8 Module. Weitere 3
Module sollen noch in 2005 zum Einsatz kommen.
Die Arbeiten zu weiteren 13 Modulen sollen noch
in 2005 beginnen.
E-Government
Geschäftsprozessoptimierung und deren Umset-
zung über ein Verwaltungsportal mit den eBasis-
Diensten von E-Government wird für die citeq
auch in den nächsten Jahren ein Schwerpunkt der
Tätigkeiten sein. In diesem Zusammenhang soll
das Projekt „regio@kom“ mit T-Systems und der
Universität Münster auch in 2005 fortgesetzt wer-
den.
Hierzu zählt auch die Bemühung der citeq Clea-
ringstelle für NRW zu werden.
Berichterstattung zur Vermögens-, Finanz-
und Liquiditätslage
Kennzahlen zur Vermögens-, Finanz- und
Liquiditätsanalyse
2004 2003 2002
Aufbereitete Bilanzsumme T € 19.542 17.499 14.784
Eigenkapital T € 2.262 1.945 902
Eigenkapitalquote % 12 11 6
(Eigenkapital / Gesamtkapital)
Anlagevermögen T € 12.067 10.326 6.617
Investitionen in das Anlagevermögen T € 5.242 6.734 3.374
Anlagenintensität % 62 59 45
(Nettoanlagevermögen / Gesamtver-
mögen)
Goldene Finanzierungsregel 1,56 1,53 1,43
(Langfristiges Vermögen / Langfristi-
ges Kapital)
net working capital T € -6.508 -5.761 -4.022
Entwicklung des Eigenkapitals und der Rück-
stellungen
Der allgemeinen Rücklage wurden aus dem Jah-
resgewinn 2003 316.888,37 € zugeführt.
Die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen ist
im Vergleich zum Vorjahr geringer, da in Anwen-
dung des Stichtagsprinzips die bereits feststehen-
den Besoldungsanpassungen für das Jahr 2004
um jeweils 1 % bei den Berechnungen für den
Jahresabschluss 2003 berücksichtigt wurden.
Die Berechnungen für Pensions-, Altersteilzeit-
und Beihilferückstellungen wurden erstmals durch
das Personal- und Organisationsamt der Stadt
Münster mit einer speziellen Software durchge-
führt. Die Software verwendet zur Berechnung der
Teilwerte einen durchschnittlichen Krankenkas-
sentarif, welcher mit den durchschnittlichen Beihil -
feleistungen an die Pensionäre der citeq nicht
gebericht
Lagebericht
- 16 -
vergleichbar ist. Daher wurde der Teilwert zum
31.12.2004 für die Beihilferückstellung auf 60 %
korrigiert.
Änderungen im Bestand
Die Investitionen der citeq lagen im Jahr 2004 bei
5.242.867,47 €. Die Investitionen setzen sich wie
folgt zusammen:
Bezeichnung Investitionen
2004 in €
Investitionen
2003 in €
Investitionen
2002 in €
EDV-Software 1.484.117,19 725.339,30 840.984,45
Geleistete Anzahlung für SW 97.045,24 222.254,68 93.795,41
PKW 21.666,58 0,00 0,00
Technische Ausstattung 631.438,50 16.180,00 13.906,75
Mobiliar 44.454,26 117.434,95 5.950,10
Rechnersysteme 1.316.697,50 2.464.412,44 799.744,30
Monitore 271.880,47 183.893,90 264.298,74
Drucker, Plotter, Scanner 294.440,72 162.546,33 159.492,20
Sonstige DV-Peripheriegeräte 112.762,83 82.069,24 120.528,91
Router, Hub, Switch 67.083,33 173.074,16 370.854,88
DV-Netzkomponenten 229.338,96 562.563,21 378.436,99
TK-Anlagen, Komponenten, 218.050,49 15.223,44 165.294,38
Telefax 0,00 742,32 5.252,02
GWG 124.128,75 171.227,29 155.475,93
Anlagen im Bau 12.874,28 0,00 0,00
Finanzanlagen 316.888,37 1.837.463,25 0,00
Summe
5.242.867,47
6.734.424,51
3.374.015,06
Ein Teil der für 2004 geplanten Investitionen wur-
den auf das Jahr 2005 verschoben. Für das Jahr
2005 sind insgesamt Investitionen in Höhe von
6.060 T € geplant. Die Finanzierung soll über
Abschreibungen, durch Bildung langfristiger
Rückstellungen (Pensionsrückstellungen) und
durch Fremdmittelaufnahmen erfolgen.
Die vorhandenen Anlagen der citeq konnten im
Wesentlichen technisch und wirtschaftlich optimal
genutzt werden. Im Sinne einer sicheren Bewälti-
gung der Aufgabenstellung sind sie zur Zeit aus-
reichend dimensioniert.
Die in 2004 neu hinzugekommenen Finanzanla-
gen betreffen Anteile am VuS-Münster-Fonds der
Fondsgesellschaft Deka zur Absicherung der
Beamtenpensionen.
Berichterstattung zur Ertragslage
Die Ertragslage bildet sich im Mehrjahresvergleich
wie folgt ab:
Kennzahlen zur Erfolgsanalyse 2004 2003 2002
Umsatzerlöse T € 16.348 15.307 14.918
Veränderungsrate % 6,8 2,6 7,8
Materialaufwand T € 3.783 3.049 2.994
Materialaufwandsquote % 23,1 19,9 20,1
Personalaufwand T € 6.026 5.859 5.270
Personalaufwandsquote % 36,9 38,3 35,3
Mitarbeiter An-
zahl 110 103 94
Jahresgewinn T € 1.610 1.770 2.284
Einzelheiten zu den Umsatzerlösen
Die Umsatzerlöse beinhalten die Erlöse aus dem
Produktbereich "Kundenbetreuung und Benutzer-
service":
• Leistungen im Bereich der IT-Konzeption,
Organisation und Beratung,
• der Anwenderbetreuung und Hotline sowie
• Schulungen
sowie die Erlöse aus dem Produktbereich "An-
wendungen, Netze und Anlagen":
• die Anwendungen (Verfahren),
• die Bereitstellung von Hard- und Software
sowie
• der Betrieb und die Unterhaltung von Syste-
men, Anlagen und Netzen.
gebericht
Lagebericht
- 17 -
Folgende Leistungen wurden ausschließlich für
die Stadt Münster erbracht:
Leistung Durchschnitt
(Anzahl) /
Abrechnung
2004
Durchschnitt
(Anzahl) /
Abrechnung
2003
Durchschnitt
(Anzahl) /
Abrechnung
2002
Bereitstellung von Zentralein-
heiten (PC, Notebooks) 2.772 2.738 2.717
Bereitstellung von Monitoren
und Beamern 2.614 2.552 2.615
Bereitstellung von Druckern /
Plottern 1.284 1.216 1.182
Bereitstellung von Scannern 161 152 135
Bereitstellung von Sicherungs-
systemen 24 28 30
Bereitstellung von Telefaxgerä-
ten 251 234 204
Bereitstellung von Telefongerä-
ten / -einrichtungen 2.998 2.892 2.814
Internet / Intranet Pauschal Pauschal Pauschal
Überlassung Softwareprodukte Pauschal Pauschal Pauschal
Erstattung spezieller Leistun-
gen Pauschal
Gesamterträge hierzu 7.603.225,91 € 7.762.704,31 € 8.550.219,66 €
Folgende Dienstleistungen wurden für die Koope-
rationspartner einschl. Stadt Münster und Dritte
erbracht:
Aufgabenbereich
2004
Umsatzanteil
2004
Umsatzanteil
2003
Umsatzanteil
2002
Zentrale Verwaltung (KSD) 0,16% 0,53% 0,9%
Personalwesen 6,81% 5,55% 6,4%
Statistik und Wahlen 2,28% 0,03%
Kämmerei (Kosten- und Leis-
tungsrechnung, Haushaltswesen,
-überwachung, SAP)
13,18%
12,44% 22,6%
Kasse (Kassenwesen, FAD,
Allgemeines Veranlagungswesen,
Verwaltungsvollstreckung)
11,17%
14,07%
Steuern 10,15% 11,02% 11,3%
Sicherheit und Ordnung
(Ausländerwesen, Verkehrsord-
nungswidrigkeiten, Veterinärange-
legenheiten, Ordnungsangelegen-
heiten, Führerscheinwesen)
9,01%
10,08% 12,4%
Einwohner- und Meldewesen 6,95% 7,48% 7,7%
Feuerschutz (Krankentransport) 0,17% 0,22%
Büchereiwesen 0,07%
Weiterbildung 0,01%
Musikschulwesen 0,07% 0,08%
Soziales (Sozialwesen, Über-
gangsheime, BaföG)
6,15% 6,48% 6,9%
Jugend (Mündelgeld, Kostener-
mittlung Kindergärten, Kindergar-
tenverfahren, Jugendamtsverfah-
ren)
0,51%
0,65% 0,7%
Aufgabenbereich
2004
Umsatzanteil
2004
Umsatzanteil
2003
Umsatzanteil
2002
Gesundheitswesen 0,04%
Vermessung und Kataster 1,97% 1,97% 2,3%
Bauordnung 0,07%
Wohnungsförderung
(Wohnungswesen, Fehlbele-
gungsabgabe)
0,25%
0,45%
Hochbau 0,13%
Tiefbau
(Fäkalschlammentsorgung)
0,23%
0,19%
Friedhofswesen 0,07%
Wirtschaftliche Betätigung
(Bereitstellung von Software)
4,79%
0,67%
Bereitstellung Server 0,07% 0,08%
Betrieb, Unterhaltung von
Netzen
(Allgemeine Leistungen, Abruf von
Leistungen, Anbindung von
Nebenstandorten)
9,25%
9,45%
Dienste
(Internet-Server/Nutzer, Internet-
Leistungen nach Angebot,
Redaktionssystem, e-government)
7,11%
7,79% 11,7%
Dienstleistung / Betreuung
(Betreuung fremder Systeme,
Arbeitsstunden / Rechenzeit,
Datensicherung, digitale Archivie-
rung)
3,30%
3,68% 4,2%
Schulungen 0,01% 0,01%
Pauschalen
(Einwohnerpauschale u. a.)
6,03%
7,08%
IT-Management für Schulen 1,6%
Sonderarbeiten 11,3%
Summe über alle Aufgaben 100,00% 100,00% 100,00%
Folgende Leistungen wurden ausschließlich für
den Medienentwicklungsplan der Stadt Münster
erbracht:
Leistung Durchschnitt
(Anzahl) /
Abrechnung
2004
Bereitstellung von Zentralein-
heiten (PC, Notebooks) 506
Bereitstellung von Monitoren
und Beamern 475
Bereitstellung von Druckern /
Plottern 131
Bereitstellung von Scannern 33
Bereitstellung von sonstigen
Gerätetypen 3
Schulungen Preisliste
Einrichtung der Anlagen Nach Aufwand
Gesamterträge hierzu
1.075.756,04 €
gebericht
Lagebericht
- 18 -
Zusammenstellung der Erträge
Die Leistungen für die Kooperationspartner und
für Dritte wurden nach dem gültigen Preisver-
zeichnis abgerechnet.
Leistung Erträge
2004 in €
Erträge
2003 in €
Erträge
2002 in €
Dienstleistungen ausschließlich
für die Stadt Münster 7.603.225,91
7.762.704,31 8.550.219,66
Dienstleistungen ausschließlich
für den Bereich Medienentwick-
lungsplan der Stadt Münster
1.075.756,04
567.116,40 0,00
Dienstleistungen für die
Kooperationspartner (Anteil
Stadt Münster)
3.548.529,66
2.848.290,29 2.897.372,17
Dienstleistungen für die
Kooperationspartner (Dritte) 4.679.093,39
4.355.160,50 3.982.923,95
Sonstige Leistungen
(Veranstaltungen, Schulungen,
Beraterleistungen, kurzfristige
Ausleihen von Hardware,
Auflösung von Sonderposten)
70.304,23
73.495,05 46.115,55
Leistungsentgeltrückerstattung
an die Kooperationspartner -629.230,57 -300.074,89 -558.285,06
Umsatzerlöse gesamt 16.347.678,66 15.306.691,66 14.918.346,27
Sonstige Erträge
(Veräußerung von Anlagever-
mögen, Werbeeinnahmen)
74.328,38
150.887,11 25.350,88
Erträge aus der Auflösung des
Sonderpostens aus Zuschüs-
sen der öffentlichen Hand
28.377,32
Finanzerträge 504.834,50 541.159,26 637.925,48
Erträge gesamt
16.955.218,86
15.998.738,03
15.581.622,63
Einzelheiten und Berichterstattung zum Per-
sonalaufwand
Der Personalaufwand in seinen einzelnen Auf-
wandskomponenten geht aus der nachfolgenden
Übersicht hervor:
Die Leistungen der citeq werden erbracht von
insgesamt 105 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
(einschließlich 3 überplanmäßig befristet beschäf-
tigten Personen) sowie 5 Auszubildenden. Die
Organisation der citeq ist aus dem Organigramm
– Anlage – ersichtlich.
In 2004 ergibt sich folgende Entwicklung je Quar-
tal:
Zeitpunkt Beamte Angestellte Lohn-
empfänger
gesamt
(ohne
Azubis)
nachrichtl.:
Azubis
31.03.2004 52 50 0 102 5
30.06.2004 52 53 0 105 5
30.09.2004 52 54 0 106 5
31.12.2004 51 54 0 105 5
Durch-
schnitt 2004 52 53 0 105 5
Bezogen auf die Umsatzentwicklung ist in 2004
die notwendige Personalanpassung erfolgt (ins-
besondere MEP).
Besoldung
Grundlage der Besoldung war das Bundesbesol-
dungsgesetz in der jeweils gültigen Fassung.
Vergütung
Grundlage der Vergütung war der Vergütungsta-
rifvertrag Nr. 35 zum BAT mit einer Laufzeit bis
zum 31.01.2005.
Löhne
Grundlage für die Lohnabrechnung war der Mo-
natslohntarifvertrag Nr. 29 zum BMT- G vom
31.01.2005.
Personalaufwand 2004
in €
2003
in €
2002
in €
Beamtenbezüge 2.226.041,49 2.122.481,67 2.090.491,68
Gehälter 2.077.045,30 1.855.078,47 1.558.878,18
Löhne 9.998,06 50.947,15 94.607,90
Dienstaufwendungen für
sonstige Beschäftigte 3.605,52 15.029,02 25.176,13
Veränderung Urlaubs- u.
Überstundenrückstellung 1.652,23 33.438,08
-6.897,57
Zwischensumme 4.318.342,60 4.076.974,39 3.762.256,3 2
Soziale Abgaben und Aufwen-
dungen für Altersversorgung
und für Unterstützung
1.707.612,89 1.781.818,32 1.507.733,42
davon für Altersversorgung 1.030.087,64 1.135.174,58 982.810,74
Gesamtsumme
6.025.955,49
5.858.792,71
5.269.989,74
Aus- und Fortbildung
Die Mitarbeiter der citeq werden kontinuierlich
weitergebildet, um den Anforderungen gewachsen
zu sein. Insgesamt wurden dafür 107.004,04 €
aufgewandt.
gebericht
Lagebericht
- 19 -
Entwicklung der Rückstellungen zum 31.12.2004
Pensionsrückstellungen
und ähnliche Verpflichtun-
gen
01.01.2004 Zuführung Entnahme Auflösung 31.12.2004
€ € € € €
Pensionsrückstellung 7.917.720,00 555.372,81 204.030,81 27.212,00 8.241.850,00
Rückstellung für Beihilfever-
pflichtung
505.277,00 466.695,83 11.454,43 0,00 960.518,40
Sonstige Rückstellungen
Urlaub und Überstunden 317.836,54
319.488,77 317.836,54 0,00 319.488,77
Altersteilzeit 160.380,00 124.986,00 0,00 0,00 285.366,00
Ausstehende Rechnungen 295.360,34 154.745,57 49.485,94 1.448,30 399.171,67
Prüfung Jahresabschluss 24.000,00 25.000,00 24.000,00 0,00 25.000,00
Summe 9.220.573,88 1.646.288,98 606.807,72 28.660,30 10.231.394,84
Organigramm - 20 -
Deckblatt_Jahresabschluss_2004
55 Zeichen
Jahresabschluss Lagebericht Geschäftsjahr 2004
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Scheibenstraße 109
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0339/2005
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 17.05.2005
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37