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2021/0211

Feststellung des Jahresabschlusses 2017 des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Magistratsvorlage 09.11.2021

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Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen     Darmstadt, 16 . Juli 2021 
 
 
 
 
 
Betriebskommission des Eigenbetriebes 
 „Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen“ 
 
Vorlage 03/2021 vom 16.07.2021 
 
 
 
 
Betreff:   Genehmigung des Jahresabschlusses 2017 
Übertragung des Jahresfehlbetrages 2017 auf das Fol gejahr 2018 
 
Beschlussvorschlag : 
 
1.  Die Betriebskommission genehmigt den Jahresabschlus s 2017 und beschließt die Über- 
tragung des Jahresfehlbetrages 2017 auf das Folgeja hr 2018. 
2.  Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum Wirtsch aftsjahr 2017 werden offen gelegt. 
3.  Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum 01. Janua r bis 31. Dezember 2017 entlastet. 
 
 
Anlage:  Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2017  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss der Betriebskommission vom 16.07.2021 
 
Die Betriebskommission des EDW stimmt der Vorlage e instimmig zu. 
 
 
 
 
 
 
 
 
Darmstadt, 16. Juli 2021 
 
 
 
 
 
Wolfram Cuntz 
 
Betriebsleitung EDW

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Punkt 4: Feststellung des Jahresabschlusses 2017 des Eigenbetriebes Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen 
 (V-Nr. 2021/0211) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, 
der Vorlage zuzustimmen. 
 
Stimmenthaltung: SPD, Die Linke., UFFBASSE und UWIGA/WGD

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Punkt 18: Feststellung des Jahresabschlusses 2017 des Eigenbetriebes Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen 
 (V-Nr. 2021/0211) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Stimmenthaltung: SPD, Die Linke., UWIGA/WGD, Stadtve. Neumann (Die Partei)  
 und Stadtve. Dietrich (FW)

2021/0211

2633 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
23.11.2021 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Darmstädter Werkstätten   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2021/0211 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2017 des Eigenbetriebes Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen  
 
Vorlage vom: 09.11.2021  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Jahresverlust 2017 des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen wird in Höhe von EUR 210.305,61 festgestellt.  
2. Der Jahresverlust 2017 wird auf neue Rechnung vorgetragen.  
3. Der Jahresabschluss 2017 und der Lagebericht des Eigenbetriebes werden mit dem 
Testat der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich 
bekannt gemacht und zur Einsichtnahme ausgelegt.  
4. Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2017 entlastet.  
 
Anlagen: 1. Testat EDW JA 2017  
2. Beschluss der Betriebskommission vom 16. Juli 2021  
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 2 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  18.11.2021  
 
 
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen (EDW) hat in ihrer Sitzung am 16.07.2021 den Bericht der 
Betriebsleitung zur Kenntnis genommen , den mit uneingeschränktem  Bestätigungsvermerk 
des Wirtschaftsprüfungsinstituts versehenen Jahresabschluss 2017 festgestellt und die 
Betriebsleitung entlastet.  
 
Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistra t die Kenntnisnahme und der 
Stadtverordnetenversammlung die Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 
2017. 
 
Der EDW schließt das Wirtschaftsjahr mit einem Jahresverlust von 210.000 Euro.  Der sich 
auch für die Folgejahre abzeichnende Trend von  Jahresverlusten wurde durch den Abschluss 
neuer Kostensätze mit dem Kostenträger ab 2021 gestoppt.  
 
 
 
 
Darmstadt,18.11.2021 
 
 
Dezernat II      Dezernat IV 
 
 
 
 
Barbara Akdeniz                          André Schellenberg  
Bürgermeisterin                                                    Stadtkämmerer

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69438 Zeichen

Testatsexemplar 
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Darmstadt 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 
und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2017 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Inhaltsverzeichnis Seite
0.0844880.001
Lagebericht 2017 1...........................................................................................................................
Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 1..............................
1.Bilanz zum 31. Dezember 2017 2..............................................................................................
2.Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2017 5...................................................
3.Anhang für das Wirtschaftsjahr 2017 7......................................................................................
Entwicklung des Anlagevermögens 2017 17..............................................................................
Ermittlung des Arbeitsergebnisses gemäß § 12 WVO 20............................................................
Erfolgsübersicht nach Geschäftsbereichen 23............................................................................
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS 1....................................
M4GenPDF V2.00

Anlage I 
 
1 
 
 
E I G E N B E T R I E B  D A R M S T Ä D T E R  W E R K S T Ä T T E N  U N D  
W O H N E I N R I C H T U N G E N  D E R  W I S S E N S C H A F T S S T A D T  
D A R M S T A D T ,  D A R M S T A D T 
 
L A G E B E R I C H T  F Ü R  D A S  W I R T S C H A F T S J A H R  2 0 17  
 
Vorbemerkung 
 
Nach § 26 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) mit Verweis auf § 289 Abs. 2 HGB ist mit dem Jah-
resabschluss ein Lagebericht aufzustellen, der nach § 27 EigBGes der Betriebskommission 
vorzulegen ist. 
 
Gründung des Eigenbetriebs 
 
Mit Wirkung vom 01.01.2005 wurden die bisherigen Betriebszweige „Darmstädter Werkstätten 
für Behinderte“ und Wohneinrichtung „Kurt-Jahn-Anlage“ zu einem neu gegründeten Eigenbe-
trieb als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt zusammengeführt.  
 
Nach § 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfä-
higkeit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kultu-
rellen Einrichtungen bereitzustellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe 
durch den Betrieb der Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen nach.  
 
Zweck und Aufgabe 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit den Geschäftsbereichen des Eigenbetriebs 
 
Werkstätten  
• Werkstatt für Menschen mit Behinderung im Schreberweg 2 sowie 
• Werkstatt für berufliche Rehabilitation im Heimstättenweg 99 
 
Wohneinrichtungen  
• Wohneinrichtung „Kurt-Jahn-Anlage“ sowie 
• Betreutes Wohnen 
 
ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke gemäß der Abgabenordnung. Die bis zum 
Vorjahr bestehenden Außenwohngruppen wurden vollständig in Betreutes Wohnen überführt. 
 
Die Werkstätten sind nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. 
 
Umweltschutz und Nachhaltigkeit 
 
Der Eigebetrieb leistet durch den Bezug von Ökostrom ebenso wie im Bereich der selbst herge-
stellten Produkte, z. B. die Teeverpackung ist umweltfreundlich und biologisch abbaubar, einen 
Beitrag zum aktiven Umweltschutz.

Anlage I 
 
2 
 
 
Ertragslage 
 
Der für das Wirtschaftsjahr 2017 im Wirtschaftsplan angesetzte Jahresverlust von TEUR 498, 
davon Werkstätten TEUR 378 und Wohneinrichtungen TEUR 120 wurde mit einem tatsächli-
chen Jahresverlust von TEUR 210 (davon Werkstätten TEUR 65 und Wohneinrichtungen von 
TEUR 145) deutlich unterschritten. Bei den Werkstätten ergab sich gegenüber dem Plan eine 
Ergebnisverbesserung von TEUR 313 und bei den Wohneinrichtungen eine Ergebnisverschlech-
terung von TEUR 25. Hierbei wirkten sich bei um TEUR 343 (davon Werkstätten TEUR 181 und 
Wohneinrichtungen TEUR 162) höheren als geplanten Aufwendungen, die gegenüber der Pla-
nung deutlich stärker um TEUR 630 gestiegenen Erträge (davon Werkstätten TEUR 493 und 
Wohneinrichtungen TEUR 137) aus.  
 
Soll-/Ist-Vergleich Wirtschaftsplan 2017 
 
  Wirtschaftsplan Gewinn- und 
Verlustrechnung Abweichung 
  Euro Euro Euro 
Erträge       
Umsatzerlöse 878.850,00 1.121.670,49 242.820,49 
Sonstige betriebliche Erträge 8.449.925,00 8.808.650,30 358.725,30 
Bestandsveränderung 0,00 -8.101,59 -8.101,59 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34.000,00 70.764,18 36.764,18 
Summe Erträge 9.362.775,00 9.992.983,38 630.208,38 
        
Aufwendungen       
Materialaufwand       
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und 
Betriebsstoffe und für bezogene Wa-
ren 
292.350,00 52.897,51 -239.452,49 
Aufwendungen f. bezogene Leistun-
gen 308.200,00 14.528,61 -293.671,39 
Personalaufwand       
Löhne und Gehälter 4.150.675,00 4.193.744,65 43.069,65 
Soziale Abgaben und Aufwendungen 
f. Altersversorgung und f. Unterstüt-
zung 
1.152.890,00 1.200.129,14 47.239,14 
Löhne für Menschen mit Behinde-
rung 3.151.710,00 3.312.037,51 160.327,51 
Übriger Personalaufwand 15.000,00 0,00 -15.000,00 
Abschreibungen auf immaterielle 
Vermögensgegenstände des Anlage-
vermögens und Sachanlagen 
      
258.637,00 263.606,05 4.969,05 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 517.121,00 1.080.997,62 563.876,62 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.000,00 70.357,21 56.357,21 
Sonstige Steuern 0,00 14.990,69 14.990,69 
Summe Aufwendungen 9.860.583,00 10.203.288,99 342.705,99 
Jahresergebnis -497.808,00 -210.305,61 287.502,39

Anlage I 
 
3 
 
 
Entwicklung des Geschäftsbereichs Werkstätten: 
 
   Werkstätten  Delta 
   2017  2016   
   Euro  Euro  Euro 
1 Erlöse aus Kostensätzen  5.890.945,36  5.651.212,97  239.732,39 
2 Umsatzerlöse  1.102.426,75  1.065.096,52  37.330,23 
3 Verminderung (Vorjahr Erhöhung) des Bestands an 
fertigen Erzeugnissen 
 -8.101,59  85.736,69  -93.838,28 
4 Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens    67.567,00  67.451,00  116,00 
5 Sonstige betriebliche Erträge  32.173,32  22.903,35  9.269,97 
6 Materialaufwand  67.383,04  67.553,43  -170,39 
7 Personalaufwand  6.210.313,09  5.959.742,26  250.570,83 
8 Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände 
und Sachanlagen 
 207.770,30  227.921,49  -20.151,19 
9 Sonstige betriebliche Aufwendungen  649.821,16  610.826,98  38.994,18 
10 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  57.086,35  49.941,59  7.144,76 
11 Zinsen und ähnliche Aufwendungen  62.055,27  48.841,87  13.213,40 
12 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit  -55.245,67  27.456,09  -82.701,76 
13 Sonstige Steuern  9.839,65  1.980,25  7.859,40 
14 Jahresverlust (Vorjahr Jahresgewinn)  -65.085,32  25.475,84  -90.561,16 
 
Die Werkstätten sind nach § 136 Abs. 1 SGB IX Einrichtungen zur Teilhabe und zur Eingliede-
rung in das Arbeitsleben, um den behinderten Menschen eine angemessene Berufliche Bildung 
und eine Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemessenen Arbeitsentgelt anzubieten.  
 
Der Geschäftsbereich Werkstätten hat das Berichtsjahr mit einem Jahresverlust von TEUR  65 
(Vorjahr Jahresgewinn TEUR 25) abgeschlossen. Hier fließen einerseits pauschale Kosten-
satzerhöhungen ein, andererseits werden diese durch den höheren Personalaufwand aufge-
braucht und die übrigen Mehraufwendungen werden nicht durch entsprechende Umsatzerlöse 
aufgefangen. Die wesentlichen Veränderungen der Erträge und Aufwendungen zum Vorjahr 
werden nachfolgend erläutert. 
 
Die Kostenerstattungen durch den LWV haben sich aufgrund höherer Kostensätze um 
TEUR 231 auf TEUR 5.859 (Vorjahr TEUR 5.628) erhöht. Dies resultiert aus einer Kostensatz-
steigerung im Bereich des Landeswohlfahrtverbandes. Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich 
durch die Kostensätze der überörtlichen Sozialhilfeträger (Rentenversicherungen oder Agentur 
für Arbeit und LWV). Die Leistungen zur Eingliederung der Menschen mit Behinderungen und 
die Aufwendungen sind in verschiedenen Leistungsgesetzen geregelt und im Rahmenvertrag 
vereinbart. 
 
In den Jahren 2016 und 2017 waren in den Werkstätten folgende Plätze belegt: 
 
2017 2016   
24 26 Plätze im Eingangs- und Berufsbildungsbereich 
231 240 Plätze im Arbeitsbereich 
12 12 Plätze in der Tagesförderstätte 
12 9 Außenarbeitsplätze 
279 287 Werkstattbeschäftigte insgesamt

Anlage I 
 
4 
 
 
Die Leistungs- oder Kostensätze werden prospektiv gezahlt und betrugen  
für die Jahre 2016 und 2017 in Euro: 
 
  
Werkstatt für Menschen mit Behinderung Werkstatt für Menschen mit Behinderung 
und Werkstatt für berufliche Rehabilitation 
Tagesförderstätte Arbeitsbereich 
kalendertäglich kalendertäglich 
Hilfebed. Betrag € Betrag € gruppe 
  ab 04/2017 ab 03/2016 ab 04/2017 ab 03/2016 
HBG 1 31,29 30,03 24,97 23,96 
HBG 2 37,25 35,75 28,85 27,69 
HBG 3 56,98 54,68 41,79 40,11 
HBG 4 76,73 73,64 54,75 52,54 
HBG 5 90,54 86,89 63,81 61,24 
 
Die Umsatzerlöse im Arbeitsbereich lagen mit TEUR 1.102 über dem Vorjahresniveau. 
 
Die Umsatzerlöse im Arbeitsbereich entwickelten sich wie folgt: 
 
2014: TEUR 807 2015: TEUR 762 2016: TEUR 1.065 2017: TEUR 1.102 
 
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit TEUR 21 periodenfremde Erträge aus Altlas-
ten enthalten. 
 
Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 251 auf TEUR 6.210 
erhöht. 
 
Werkstätten  2016 2017 Veränderung 
     
Aufwendungen für Tarifbeschäftigte 3.023.734,87 3.181.730,45 157.995,58 
Aufwendungen für Werkstattbeschäftig-
te 2.936.007,39 3.028.582,64 92.575,25 
     
  5.959.742,26 6.210.313,09 250.570,83 
 
Im Tarifbereich ist eine Erhöhung der Entgelte um 2 % zum 01.01.2017 erfolgt. Hierdurch sind 
ebenfalls höhere Sozialabgaben angefallen. Im Bereich der Werkstattbeschäftigten sind eine 
Erhöhung des Grundbeitrags (ab August 2016) um 5 EURO sowie die individuellen Anpassun-
gen des Steigerungsbetrages zu erwähnen. 
 
Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist die Aufwandserhöhung durch gegenüber 
dem Vorjahr TEUR 61 höheren Verwaltungskosten bedingt, denen um TEUR 14 geringere In-
standhaltungsaufwendungen und um TEUR 10 niedrige Aufwendungen für Energiekosten ge-
genüber stehen.

Anlage I 
 
5 
 
 
Entwicklung des Geschäftsbereichs Wohneinrichtungen 
 
 
   Wohnbereich  Delta 
   2017  2016   
        
1 Erlöse aus Kostensätzen  2.810.665,30  2.721.342,84  89.322,46 
2 Umsatzerlöse  19.243,74  12.056,05  7.187,69 
3 Erhöhung (Vorjahr Verminderung) des Bestands an 
fertigen Erzeugnissen 
 0,00  0,00  0,00 
4 Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens    904,00  904,00  0,00 
5 Sonstige betriebliche Erträge  6.395,32  3.355,90  3.039,42 
6 Materialaufwand  43,08  8,98  34,10 
7 Personalaufwand  2.495.598,21  2.501.519,49  -5.921,28 
8 Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände 
und Sachanlagen 
 55.835,75  57.382,22  -1.546,47 
9 Sonstige betriebliche Aufwendungen  431.176,46  347.325,63  83.850,83 
10 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  13.677,83  12.487,86  1.189,97 
11 Zinsen und ähnliche Aufwendungen  8.301,94  20.535,79  -12.233,85 
12 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit  -140.069,25  -176.625,46  36.556,21 
13 Sonstige Steuern  5.151,04  4.890,64  260,40 
14 Jahresverlust  -145.220,29  -181.516,10  36.295,81 
 
Die Wohneinrichtungen „Kurt-Jahn-Anlage“, mit Betreutem Wohnen bieten Menschen mit 
überwiegend geistiger oder psychischer Behinderung die Möglichkeit, unter Anleitung von 
Fachpersonal aus unterschiedlichen Berufsgruppen ein weitgehend eigenständiges Leben zu 
führen. 
 
Im Wohnbereich, dem stationären Wohnen, mit 63 Plätzen und im Betreuten Wohnen mit 25 
anerkannten Plätzen wird Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit gegeben, ihren 
Privatbereich selbst zu gestalten und weitgehend nach eigenen Vorstellungen zu leben. Ein 
Verbleib bis zum Lebensende ist vorgesehen. 
 
Nachfolgend wird die Belegung der Plätze der einzelnen Bereiche aufgeführt:  
 
 
Belegte Plätze 2017 2016 2015 
Wohneinrichtung 63 65 67 
Betreutes Wohnen 16 15 15 
Wohneinrichtung insgesamt: 79 80 82 
 
    
 
Die Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage wurde per 31.12.2009 von der Darmstädter Bürgerstif-
tung für 1 EUR gekauft. Zusätzlich zum Kaufpreis sind auf den Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen die Darlehensverpflichtungen übergegangen. Sowohl die 
Aktivierung der Gebäude als auch die Passivierung der Darlehen wurde per Stichtag 
31.12.2009 durchgeführt. 
 
Der Bereich Wohneirichtungen schloss das Berichtsjahr 2017 mit einem negativen Jahreser-
gebnis in Höhe von TEUR -145 (Vorjahr TEUR -182) ab.  
 
Die Erlöse aus Kostensätzen lagen mit TEUR 2.811 über dem Vorjahresniveau (TEUR 2.721) 
was der im Vorjahr prognostizierten Entwicklung entspricht. Positiv wirkten sich die Kostensät-
ze aus, die ab April 2017 für alle Hilfebedarfsgruppen erhöht wurden.

Anlage I 
 
6 
 
 
 
Die Kostensätze entwickelten sich in den Jahren 2016 und 2017 wie folgt in Euro: 
 
 
Die Personalkosten sind zum Vorjahr (TEUR 2.502) um TEUR 6 auf TEUR 2.496 zurückgegan-
gen. 
 
Wohneinrichtung 2016 2017 Veränderung 
    
Aufwendungen für Tarifbeschäftigte 2.233.940,51 2.212.143,34 -21.797,17 
Aufwendungen für Werkstattbeschäf-
tigte 267.578,98 283.454,87 15.875,89 
    
 2.501.519,49 2.495.598,21 -5.921,28 
 
Die Verwaltungsaufwendungen sind im Vorjahresvergleich um TEUR 58 (Vorjahr TEUR 63) auf 
TEUR 121 angestiegen. Des Weiteren gab es im Berichtsjahr einen Anstieg der Energiekosten 
um TEUR 10 zum Vorjahr auf TEUR 115 durch Preiserhöhungen der Energieversorger. 
 
Vermögens- und Finanzlage  
 
Die Bilanzsumme des Eigenbetriebs ist um TEUR 419 auf TEUR 20.394 gestiegen.  
Auf der Aktivseite erhöhte sich das Anlagevermögen um TEUR 91 auf TEUR 10.913 durch die 
Investitionen (TEUR 355) denen Abgänge und planmäßige Abschreibungen (TEUR 263) gegen-
überstehen (siehe Anlagenspiegel).  
 
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr um 
TEUR 1.299 gestiegen. Die Forderungen gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt und 
deren Eigenbetrieben sind um TEUR 503 angestiegen, im Wesentlichen aufgrund der durch 
Personalwechsel übertragenen Ansprüche aus Pensions- und Beihilfeverpflichtungen. Durch die 
zeitverzögerte Rechnungstellung an den LWV haben sich die Forderungen gegen Kostenträger 
nach SGB um TEUR 512 erhöht. Die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistun-
gen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 269 resultiert aus der Abrechnung von Leistungen zum 
Jahresende. 
 
Die flüssigen Mittel haben sich zum Vorjahr (TEUR 7.673) um TEUR 983 verringert auf 
TEUR 6.690, im Wesentlichen durch die Mittelabflüsse für Investitionen (TEUR 355), Darlehen-
stilgungen (TEUR 49) und aus der laufenden Geschäftstätigkeit. 
 
Die Passivseite hat sich wie folgt verändert: Das Eigenkapital vermindert sich um durch den 
Jahresverlust 2017 um TEUR-210 auf TEUR 15.991 (siehe Eigenkapitalspiegel im Anhang). 
 
Der Sonderposten für Investitionen verringerte sich durch planmäßige Auflösungen um 
TEUR 67 auf TEUR 1.330. 
 
Die Rückstellungen für Pensionen sind insbesondere durch Personalwechsel zum Eigenbetrieb 
um TEUR 312 auf TEUR 1.733 gestiegen. Dies spiegelt sich auch in den die Forderungen und 
Hilfebedarfs-. 
Gruppe (HBG) 
Wohneinrichtung 
Wohnbereich 
kalendertäglich 
Wohneinrichtung 
Tagesstruktur 
kalendertäglich 
Darstellung in Euro 1.4.2017 2016 1.4.2017 2016 
HBG 1 59,48 57,08 8,75 8,40 
HBG 2 67,68 64,95 12,50 12,00 
HBG 3 95,05 91,22 25,03 24,02 
HBG 4 122,40 117,47 37,52 36,01 
HBG 5 141,57 135,86 46,28 44,41

Anlage I 
 
7 
 
 
Verbindlichkeiten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt und ihren Eigenbetrieben wi-
der. Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 101 höher als im Vorjahr. Sie beinhalten die 
Rückstellungen für Beihilfen, Urlaubsansprüche, sonstige Personalaufwendungen u nd die Ab-
schlusskosten. Wir verweisen auf den Rückstellungsspiegel im Anhang.  
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten haben durch Darlehenstilgungen von 
TEUR 49 und die Umgliederung der Darlehen des Landeswohlfahrtverbands von TEUR 144 in 
die sonstigen Verbindlichkeiten abgenommen. 
 
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 55 und die Verbindlich-
keiten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt und deren Eigenbetrieben um TEUR 162, 
im Wesentlichen aufgrund der durch Personalwechsel übertragenen Ansprüche aus Pensions- 
und Beihilfeverpflichtungen, gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind durch die Umglie-
derung der Darlehen des LWV (TEUR 144) um TEUR 256 im Vergleich zum Vorjahr angestie-
gen. 
 
Erläuterung zu den wesentlichen Abweichungen der Erträge und den Aufwendungen 
 
Die wesentlichen Erträge im Jahr 2017 haben sich wie folgt entwickelt: 
 
 2017 2016 
   
 EUR EUR 
Erlöse aus Kostensätzen 8.701.610 8.372.556 
Umsatzerlöse 1.121.670 1.077.153 
Bestandsveränderung +/- -8.102 85.737 
Sonstige betriebliche Erträge 38.569 26.259 
 
Die gesamten Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 300 gestiegen. Überwiegend re-
sultiert die Differenz aus den Erlösen der Kostensätze.  
 
 
Die wesentlichen Abweichungen bei den Aufwendungen sind wie folgt: 
 
 2017 2016 
   
 EUR EUR 
Materialaufwand 67.426 67.562 
Personalaufwand 8.705.911 8.461.262 
Abschreibungen 263.606 285.304 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.080.998 958.153 
 
Die gesamten Aufwendungen einschließlich Zinsaufwendungen und sonstigen Steuern sind 
gegenüber dem Vorjahr um TEUR 355 gestiegen. 
 
Ein Anstieg der Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 104 war zu verzeichnen. 
 
Des Weiteren sind die Personalaufwendungen um insgesamt TEUR 245 gestiegen, die nachfol-
gend aufgezeigt werden.

Anlage I 
 
8 
 
 
Aufwendungen für Beamtenbezüge, Löhne und Gehälter 
 
 2017  2016     
 EUR  EUR 
Beamtenbezüge 155.008  166.908 
Löhne und Gehälter 4.038.736  3.895.338 
Löhne und Gehälter für Beschäftigte mit Behin-
derungen 1.606.479  1.519.049 
 5.800.224  5.581.295 
 
Aufwendungen für soziale Abgaben, für die Altersvorsorge und für die Unterstützung  
 
 2017  2016     
 EUR  EUR 
AG- Anteil ges. Sozialversicherung 787.384  752.024 
Sozialaufwand für Beschäftigte mit Behinderungen 1.700.711  1.674.734 
Beamtenversorgungsbezüge 5.088  8.395 
Versorgungskassen 328.219  318.250 
Veränderung Pensionsrückstellung 18.784  71.898 
Veränderung Beihilferückstellung 24.084  33.514 
Beiträge zur Berufsgenossenschaft 15.454  14.926 
Aufwendungen für Unterstützung und Personalne-
benkosten 22.730  9.803 
Beihilfe an Versorgungsempfänger 3.233  18.573 
 2.905.687  2.902.118 
 
Der Anstieg der Personalkosten resultiert im Wesentlichen aus Tariferhöhungen. 
 
 
Wesentliche Chancen und Risiken 
 
Aufgrund der gemeinnützigen Tätigkeit des Eigenbetriebs steht die kontinuierliche Erweiterung 
des Arbeitsangebots für Menschen mit Behinderung im Vordergrund sowie die Verbesserung 
deren Teilhabe am Arbeitsleben. Demnach wird auch zukünftig an einer Ausweitung des Ange-
bots von Geschäftsfeldern gearbeitet, um noch mehr Möglichkeiten für den Einsatz von Men-
schen mit Behinderung zu schaffen. 
 
Des Weiteren schafft die organisatorische Nähe des Eigenbetriebs zur Stadtverwaltung und 
Stadtwirtschaft gute Möglichkeiten, eine inklusive (Stadt-)Gesellschaft zu fördern und Teilhabe 
für Menschen mit Behinderungen zu verbessern. 
 
Der Ausbruch Anfang 2020 der COVID 19 Pandemie führte von Mitte März 2020 bis Mitte Juni 
2020 zu einer völligen Schließung des Werkstattbereiches mit anschließendem Teilbetrieb in 
einem Schichtsystem. Gleichzeitig erfolgte in diesem Zeitraum eine Abschottung des Wohnbe-
reiches gemäß den gesetzlichen Vorgaben des Landes Hessen. Dies führte zu Einbußen bei den 
Umsatzerlösen sowie Kostensteigerungen im Wohnbereich (Einhaltung der Hygienestandards, 
erhöhter Personaleinsatz). Die Löhne der Beschäftigten wurden auf Grundlage der Finanzier ung 
durch den Landeswohlfahrtsverband sowie der Lohnausgleichsrücklage (Ertragsschwankungs-
rücklage) weiter gezahlt. Kündigungen wurden keine ausgesprochen. Die weiteren Auswirkun-
gen der Pandemie gerade im Bereich der Produktion hängen im Wesentlichen von der Entwick-
lung der wirtschaftlichen Situation der Auftrageber*innen des Eigenbetriebes ab.

Anlage I 
 
9 
 
 
 
Versicherungen 
 
Versicherung Versicherungssumme 
  Euro 
   
1. Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht (Personen-, 
Sach- und Vermögens-Drittschäden)     unbegrenzt 
   
2a. Eigenschadenversicherung    125.000,00 
2b. Für Vertrauenspersonen des Magistrats, Stadtverordnete,  
Ausschuss- und Betriebskommissionsmitglieder*innen   zusätzlich    125.000,00    
3. Strafrechtsschutzversicherung (inkl. Dienstreise-Rechtsschutz 
und Verkehrsrechtschutz) 
 
2.000.000,00 
 
 
4. Sachversicherung "KRISTALL" (Feuer, Leitungswasser, Ein-
bruchdiebstahl Gebäude und Inhalt) 
ohne 
(jeweils aktueller  
Neuwert) 
 
Ausblick auf die folgenden Wirtschaftsjahre 
 
Für das Wirtschaftsjahr 2018 ist mit einem Jahresverlust in Höhe von 385.000 Euro zu rech-
nen. Das Jahr 2019 schließt mit einem Verlust in Höhe von gut 1 Mio. Euro, das Wirtschafts-
jahr 2020 verzeichnet einen Verlust in Höhe von rund 650.000 Euro. 
 
Als erste Maßnahme, diesen Trend zu stoppen, werden vom Landeswohlfahrtsverband für den 
Bereich der Besonderen Wohnform höhere Kostensätze für die Zeit ab dem 01.02.2021 ge-
zahlt. Einhergehen müssen aber auch strukturelle und inhaltliche Veränderungen in allen Be-
reichen des Eigenbetriebes.  
 
In beiden Werkstätten sind die Betreuungsplätze derzeit voll belegt. Es ist weiterhin mit stei-
gender Nachfrage vor allem von Menschen mit höherem Hilfebedarf zu rechnen. Dies erfordert  
künftig eine starke Flexibilisierung und Individualisierung der Angebote.  
 
Das erste Dezentralisierungsprojekt des Eigenbetriebes im Bereich der Besonderen Wohnform 
im Pulverhäuserweg 48 wird im Frühsommer 2021 eröffnet. Weiterhin ist eine vergleichbare 
Wohneinrichtung auf dem Gebiet der „Lincolnsiedlung“ geplant und wird ab 2021 in die Um-
setzung gehen. Diese beiden Maßnahmen führen zu einer Neustrukturierung des gesamten 
Wohnbereiches inkl. der Vermarktung der vorhandenen Gebäude und Grundstücksflächen. So 
ist für einen Teilbereich der Kurt-Jahn-Anlage ein Mietwohnungsneubau mit Flächen für eine 
Tagesförderstätte angedacht. 
 
Die aktuelle Belegungsstruktur der Besonderen Wohnform mit aktuell überdurchschnittlich 
vielen Hilfebedarfsgruppen 1 bis 3 und die daraus resultierenden finanziellen Einbußen auf-
grund geringerer Kostensätze werden in den kommenden Jahren zu einem Ausbau des Betreu-
ten Wohnens mit gleichzeitiger Neubelegung in der Besonderen Wohnform mit Menschen der 
Hilfebedarfsgruppen 3 bis 5 führen. 
 
Durch den Ausbruch der COVID 19 Pandemie wurde seitens des Landeswohlfahrtverbandes zur 
Aufstockung der Ertragsschwankungsrücklage in 2020 TEUR 60 zusätzlich ausgezahlt Ebenso 
besteht die Aussicht, dass die Corona bedingten Mehrkosten in Teilen vom Landeswohlfahrts-
verband erstattet werden. Die Mehrkosten der vorzunehmenden Testungen im Bereic h Wohnen 
und Werkstatt werden ebenfalls im Rahmen der Bundesregelungen übernommen. Kurzarbei-

Anlage I 
 
10 
 
 
tergeld oder die „Novemberhilfen“ konnten nicht in Anspruch genommen werden. Der Betrieb 
wird seit November 2020 in einem eigeschränkten Schichtbetrieb im Bereich der Werkstatt 
aufrechterhalten, so dass die Ertragseinbußen im Jahr 2020 bei rund 160.000 Euro liegen 
werden. Durch die erstellten Hygienekonzepte in allen Bereichen des EDW kam es nur verein-
zelt zu Corona Infektionen, die jedoch weder zur Quarantäneanordnung für die besondere 
Wohnform noch zur Schließung der Werkstätten führten. 
 
 
Darmstadt, den 28. Mai 2021 
 
 
 
Wolfram Cuntz 
Betriebsleiter

Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
M4PDFUtilities V1.00
1

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
 Bilanz zum 31. Dezember 2017
AKTIVSEITE
31.12.2017 31.12.2016
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte 13.872,00 938,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 10.240.062,50 10.366.413,00
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 178.406,00 142.748,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.658,22 203.349,60
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 297.258,81 108.334,74
10.899.385,53 10.820.845,34
10.913.257,53 10.821.783,34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 40.446,89 40.355,44
2. Fertige Erzeugnisse 82.854,40 90.955,99
123.301,29 131.311,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 280.014,05 10.679,79
2. Forderungen gegen Kostenträger nach SGB 1.070.783,22 558.614,67
3. Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt 573.827,17 533.726,77
4. Forderungen gegen andere Eigenbetriebe der
Wissenschaftsstadt Darmstadt 463.381,62 0,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 35.861,18 21.827,90
2.423.867,24 1.124.849,13
III. Wertpapiere 243.548,11 222.272,32
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.689.720,70 7.672.863,77
9.480.437,34 9.151.296,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 2.060,15
20.393.694,87 19.975.140,14
Treuhandvermögen 79.067,48 78.937,67
2

PASSIVSEITE
31.12.2017 31.12.2016
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Rücklagen
Allgemeine Rücklagen 15.581.616,56 11.910.577,60
III. Verlustvortrag (Vorjahr Gewinnvortrag) -379.956,12 3.447.123,10
IV. Jahresverlust -210.305,61 -156.040,26
15.991.354,83 16.201.660,44
B. Sonderposten für Investitionen 1.329.530,00 1.396.651,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.732.618,00 1.420.363,00
2. Sonstige Rückstellungen 438.993,69 338.241,04
2.171.611,69 1.758.604,04
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 264.517,18 457.171,72
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 183.778,46 128.523,74
3. Verbindlichkeiten gegeüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt 157.226,21 26.585,28
4. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben der
Wissenschaftsstadt Darmstadt 30.901,42 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.787,65 0,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 261.488,11 5.943,92
davon aus Steuern EUR 0 (Vorjahr EUR 0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
EUR 0 (Vorjahr EUR 0)
900.699,03 618.224,66
E. Passive Rechnungsabgrrenungsposten 499,32 0,00
20.393.694,87 19.975.140,14
Treuhandverbindlichkeit 79.067,48 78.937,67
3

2017 Vorjahr
EUR EUR
1. Erlöse aus Kostensätzen 8.701.610,66 8.372.555,81
2. Umsatzerlöse 1.121.670,49 1.077.152,57
3. Verminderung (Vorjahr Erhöhung) des Bestands an fertigen Erzeugnissen -8.101,59 85.736,69
4. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionen 68.471,00 68.355,00
5. Sonstige betriebliche Erträge 38.568,64 26.259,25
9.922.219,20 9.630.059,32
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 52.897,51 66.782,41
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.528,61 780,00
67.426,12 67.562,41
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.193.744,65 4.040.095,14
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung 1.200.129,14 1.217.580,24
davon für Altersversorgung EUR 460.481,66 (Vorjahr EUR 390.148,35)
c) Aufwendungen für Werkstattbeschäftigte (Menschen mit Behinderung) 3.312.037,51 3.203.586,37
8.705.911,30 8.461.261,75
8. Abschreibungen auf immaterierelle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 263.606,05 285.303,71
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.080.997,62 958.152,61
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 70.764,18 62.429,45
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen  EUR 52.280,98
(Vorjahr EUR 58.027,36) 70.357,21 69.377,66
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -195.314,92 -149.169,37
13. Sonstige Steuern 14.990,69 6.870,89
14. Jahresverlust -210.305,61 -156.040,26
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohnungseinrichtungen 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017
5

Anlage II 
7 
 
 
 
EI G E N B E T R I E B  D A R M S T Ä D T E R  W E R K S T Ä T T E N  U N D  
W O H N E I N R I C H T U N G E N , D A R M S T A D T 
 
A N H A N G  F Ü R  D A S  W I R T S C H A F T S J A H R  2 0 17  
 
A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 
Der Jahresabschluss des Eigenbetriebs Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen zum 
31. Dezember 2017 wird gemäß §  22 EigBGes nach den Vorschriften des 
Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) in Verbindung mit den Rechnungslegungsvorschriften für 
große Kapitalgesellschaften in den aktuellen Fassungen aufgestellt.  
Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgen nach den für alle Kaufleu te 
geltenden Grundsätzen der §§  238 bis 256a  HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für 
Kapitalgesellschaften gemäß den §§  264 bis 288  HGB. Bei der Gliederung der Bilanz und der 
Gewinn- und Verlustrechnung wurden Formblätter für den Jahresabschluss der Eigenbetriebe 
beachtet, die durch eine Verordnung zum EigBGes Hessen bestimmt wurden.  Das 
Gliederungsschema de r Gewinn - und Verlustrechnung wurde gemäß §  24 Abs1 EigBGes um 
eine Anpassung der Postenbezeichnungen erweitert, um die Erlöse aus Kostensätzen  zur 
Förderung der beruflichen Teilhabe von  Mitarbeiter*innen mit Behinderungen transparent 
darzustellen. 
Wirtschaftsjahr ist das Kalenderjahr. 
Soweit Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz, der Gewinn - und Verlustrechnung oder im 
Anhang erfüllt werden können, wurden die Angaben weitestgehend in den Anhang 
aufgenommen. 
Der Eigenbetrieb  dient ausschließlich und unm ittelbar mildtätigen  Zwecken im Sinne der 
§§ 51 ff. AO und ist daher steuerbefreit. Einer Bilanzierung von latenten Steuern kommt daher 
keine Bedeutung zu. 
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
Die Bilanzierungs - und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich 
unverändert geblieben. 
Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet:  
1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit Ansc haffungskosten 
(Rechnungspreise zuzüglich Nebenkosten abzüglich Skonti)  und, soweit abnutzbar, 
vermindert um die linearen planmäßigen Abschreibungen, mit wirtschaftlichen 
Nutzungsdauer zwischen drei und 50 Jahren , bewertet. Bei dauernder Wertminderung 
wird außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bei einem 
Wegfall der Gründe werden erforderlichenfalls Zuschreibungen vorgenommen.  
Geringwertige Anlagegüter von EUR  150,00 bis EUR  1.000,00 werden in einem 
Sammelposten erfasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. 
2. Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs - und Betriebsstoffe  sind zu 
Anschaffungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet.

Anlage II 
8 
 
 
 
Die fertigen Erzeugnisse  sind zu Herstellungskosten bilanziert.  Die He rstellungskosten 
umfassen neben den Einzelkosten auch Material - und Fertigungsgemeinkosten  sowie 
planmäßige Abschreibungen. Gemeinkosten und Abschreibungen sind auf Basis der bei 
normaler Beschäftigung und unter wirtschaftlichen Bedingungen anfallenden Kos ten 
ermittelt. Zinsen auf Fremdkapital und Verwaltungskosten werden nicht in die 
Herstellungskosten einbezogen. 
3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, mit Ausnahme der Forderungen 
an die Wissenschaftsstadt Darmstadt und andere Eigenbetriebe au s der Übernahme der 
Verpflichtungen für Pensionen und Beihilfen für Beamte, die mit dem Barwert bilanziert 
sind, werden mit dem Nennwert oder dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren 
Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkenn baren Risiken 
behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche 
Forderungen werden abgeschrieben. 
4. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens  werden mit den Anschaffungskosten (Kaufpreis 
zuzüglich Kaufnebenkosten abzüglich Preisminderungen  (§ 253 Abs. 1 Satz 1 
i.V.m. § 255 Abs. 1 HGB)) bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert  
(§ 253 Abs. 4 HGB). 
5. Die Bewertung der Kassenbestände so wie der Guthaben  bei Kreditinstituten erfolgt zu 
Nominalwerten. 
6. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag 
angesetzt, soweit sie Aufwendungen für eine n bestimmten Zeitraum nach diesem 
Zeitpunkt darstellen. 
7. Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. 
8. Erhaltene Investitionszuschüsse  werden nach §  23 Abs. 3 EigBGes in den Sonderposten 
für Investitionszuschüsse  eingestellt und entsprechend der betriebsgewöhnlichen 
Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände über die sonstigen 
betrieblichen Erträge aufgelöst. 
9. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen erfolgt mit 
dem Erfüllung sbetrag, der  nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt 
wurde. 
Die Ermittlung der Pensionsverpflichtung erfolgte nach dem 
versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der 
Richttafeln 2018 G (Vorjahr 2005 G) von Klaus Heubeck. 
Der Unterschiedsbetrag aus dem Wechsel der Ermittlung der zugrundeliegenden 
Richttafel 2005 G auf die Richttafel 2018 G von Prof. Klaus Heubeck beträgt TEUR -21. 
Das Ruhegeld wird mit Ruhestandseintritt (zwischen dem 65. und dem 67. Lebensjahr) 
gemäß § 33 Abs. 1 und 3 HBG oder bei vorzeitiger Invalidität gezahlt. 
Die Berechnung erfolgte unter Annahme einer voraussichtlichen Dynamik der Bezüge der 
Aktiven von 2  % un d einer voraussichtlichen Rentendynamik von 2  % und ohne die 
Berücksichtigung einer Fluktuationsrate. 
Die Abzinsung der Pensions verpflichtung erfolgte nach 253  Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal 
mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenomm enen 
Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt (Vereinfachungsregelung). Der Bewertung liegt 
der von der Deutschen Bundesbank verbindlich festgesetzte und veröffentlichte auf Basis

Anlage II 
9 
 
 
 
des 10 -Jahres-Durchschnittszins für Dezember 201 7 von 3,68 % (Vorjahr 4, 01 %) 
zugrunde. 
Bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde keine Abzinsung vorgenommen. 
Der Eigenbetrieb hat für Pensionen un d ähnliche Verpflichtungen  TEUR 1.733 
zurückgestellt. Die Entwicklung der Pensionsrückstellung ist im Rückstellungsspiegel 
dargestellt. Der Zinsaufwand beträgt TEUR 48. 
Der Unterschiedsbetrag zwischen der Verzinsung auf der Basis des 7 -Jahres-
Durchschnittszins und der Basis des 10 -Jahres-Durchschnittszins beträgt TEUR 252 
(Vorjahr TEUR 190). Der Betrag ist ausschüttungsgesperrt, sofern nicht ausreichend freie 
Rücklagen vorhanden sind. 
Bei der Ermittlung der Beihilferückstellung wurde ebenfalls das 
versicherungsmathematische Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Die 
voraussichtliche Dynamik der Kosten der  Beihilfeleistungen wurde mit 2  % 
berücksichtigt. Die Fluktuationsrate wurde mit 0 % angenommen. 
Die Abzinsung der Beihilfe verpflichtung erfolgte nach 253  Abs. 2 Satz  2 HGB pauschal 
mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen 
Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt (Vereinfachungsregelung). Der Bewertung liegt 
der von der Deutschen Bundesbank verbindlich festgesetzte und veröffentlichte auf Basis  
des 7 -Jahres-Durchschnittszins für Dezember  2017 von 2,80 % (Vorjahr 10 -Jahres-
Durchschnittszinssatz 3,24 %) zugrunde.  
10. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen 
Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer 
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 
Bei den sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden 
künftige Preis - und Kostensteigerungen mitberücksichtigt und eine Abzinsung auf den 
Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Res tlaufzeiten der 
Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen 
sieben Wirtschaftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß 
Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekanntgegeben werden.  
11. Verbindlichkeiten werden mit ihrem  Erfüllungsbetrag bilanziert 
(§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 
C. Erläuterungen zum Jahresabschluss 
I. Erläuterung der Bilanz 
Anlagevermögen 
Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im 
Wirtschaftsjahr sind im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. 
Die Zugänge zu den Sachanlagen in Höhe von TEUR  340 betreffen im Wesentlichen mit 
TEUR 189 unter den Anlagen im Bau erfasste Planungsleistungen für den Neubau der Kurt -
Jahn Anlage , mit TEUR  69 die Anschaffung einer neuen Spritzgussmaschine  sowie einen 
Lastenaufzug für die Reha-Werkstatt mit TEUR 28.

Anlage II 
10 
 
 
 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind überwiegend Forderungen an 
Firmenkunden für Dienstleistungen der Werkstattbeschäftigten im Arbeitsbereich enthalten. 
Die Forderungen an Kostenträger betreffen im Wesentlichen die Erlöse aus Kostensätze n nach 
Bedarfsgruppen, Sozialversicherungsanteile Bund/Land und die Erstattung von Fahrtkosten.  
Die Forderungen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt und an andere Eigenbetriebe beinhalten 
mit T EUR 981 (Vorjahr TEUR 521) Forderungen aus der Übernahme der Verpflichtung en für 
Pensionen und Beihilfen für Beamt*innen (gemäß Magistratsbeschluss Nr. 417 zu der Vorlage-
Nr. 2012/0336); davon entfallen  TEUR 8 (Vorjahr TEUR 7) auf die Stadt und TEUR  923 
(Vorjahr TEUR 514) auf zwei Eigenbetriebe . Diese Forderungen haben eine Restlauzeit von 
mehr als einem Jahr und werden mit 6  % p.a. (Pensionen) bzw. 5,5 % p.a. (Beihilfen) verzinst. 
Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr resultiert mit TEUR 405 aus Personalwechsel und mit 
TEUR 55 aus der Aufzinsung. 
In den sonstigen Vermögensgegenständen  (TEUR 36) sind mit TEUR  31 Gutschriften von 
Lieferanten enthalten. 
Wertpapiere 
Die Wertpapiere , im Berichtsjahr TEUR  244 (Vorjahr TEUR  222), betreffen einen Teil der 
kameralen Rücklagen der Wohneinrichtung, die in Form eines Investmentfonds angelegt sind. 
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 
Die liquiden Mittel beinhalten neben dem Kassenbestand von TEUR  8 (Vorjahr TEUR 6) zum 
einen das Guthaben bei der Sparkasse Darmstadt sowie das Tagesgeldkonto bei der VW -Bank 
in Höhe von insgesamt TEUR  6.602 (Vorjahr TEUR 4.632). Die von der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt verwalteten kameralen Rücklagen  von TEUR 79 (Vorjahr TEUR 3.035), waren von 
dieser bis Ende September 2017 festverzinslich bei einem Bankhaus angelegt. Aufgrund der 
von den Banken eingeführten Verwahrentgelte wurden die auf das Sparkassenkonto übertragen 
und der Restbetrag ist unverzinslich beim Kernhaushalt der Stadt verblieben.

Anlage II 
11 
 
 
 
Eigenkapital 
Das Stammkapital des Eigenbetriebs beträgt TEUR 1.000. 
Das Eigenkapital verringert sich durch den Jahresverlust in Höhe von TEUR 210 zum Vorjahr. 
Es wurde eine Umgliederung der Jahresergebnisse von 2007 bis 2012 in Höhe von TEUR 3.671 
nach § 11 EigBGes durchgeführt. Dadurch verringert sich die Position Gewinnvortrag und die 
Position allgemeine Rücklage ist erhöht. 
Stand Vortrag des Verlustver- Jahresverlust Stand 
Jahresverlusts rechnung gem.
§ 11 (6) EgBGes 
für 2006 - 2012
1.1.2017 2017 2017 2017 31.12.17
EUR EUR EUR EUR EUR
Stammkapital 1.000.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000.000,00
Kapitalrücklagen
Allgemeine Rücklage 7.980.022,11 0,00 3.671.038,96 0,00 11.651.061,07
Entschuldungshilfe 17.324,44 0,00 0,00 0,00 17.324,44
7.997.346,55 0,00 3.671.038,96 0,00 11.668.385,51
Zweckgebundene Rücklagen 3.913.231,05 0,00 0,00 0,00 3.913.231,05
11.910.577,60 0,00 3.671.038,96 0,00 15.581.616,56
Gewinn- / Verlustvortrag  (-) 3.447.123,10 -156.040,26 -3.671.038,96 0,00 -379.956,12
Jahresverlust -156.040,26 156.040,26 0,00 -210.305,61 -210.305,61
16.201.660,44 0,00 0,00 -210.305,61 15.991.354,83
 
Sonderposten für Investitionen 
Der Sonderposten für Investitionen  beinhaltet Zuschüsse vom Land  Hessen für 
Baumaßnahmen in den  Wohnheimen. Der Sonderposten von privaten P ersonen und 
Unternehmen besteht  aus Spenden für Sportgeräte, die neu angeschafft wurden.  Alle 
Sonderposten werden über die Laufzeit abgeschrieben. 
 
Darstellung in 
Euro 
Stand 
01.01.2017 
Zugang 
2017 
Umgliederung 
2017 
Abgang/ 
Auflösung 2017 
Stand 
31.12.2017 
SoPo vom Land 1.393.978,00 0,00  0,00  67.163,00 1.326.815,00 
SoPo priv. 
Unternehmen 
2.673,00 1.350,00 0,00  1.308,00 2.715,00 
  1.396.651,00 1.350,00  0,00 68.471,00 1.329.530,00

Anlage II 
12 
 
 
 
Rückstellungen 
Die s Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen. 
Konto Bezeichnung Stand 
01.01.2017 
Verbrauch Auf-
/Abzinsung 
Auflösung Zuführung Stand 
31.12.2017 
3700010 Rü f. Pensionen und 
andere Verpfl. 
1.420.363,00 6.015,89 48.093,33 113.479,00 383.656,56 1.732.618,00 
  Summe 1.420.363,00 6.015,89 48.093,33 113.479,00 383.656,56 1.732.618,00 
Personalrückstellungen             
3902000 Urlaubsansprüche 63.452,75 7.763,58 0,00 0,00 27.020,99 82.710,16 
3904010 Beihilfen 174.032,00 0,00 4.187,65 24.473,00 70.344,35 224.091,00 
3909030 sonst. Personalauf-
wendungen 
82.756,29 82.756,29 0,00 0,00 105.510,19 105.510,19 
davon Lebensarbeitszeitkonto 0,00 0,00 0,00 0,00 17.883,41 17.883,41 
  Leistungsentgelte 2016 82.756,29 82.756,29 0,00 0,00 0,00 0,00 
  Leistungsentgelte 2017 0,00 0,00 0,00 0,00 87.626,78 87.626,78 
  Summe 320.241,04 90.519,87 4.187,65 24.473,00 202.875,53 412.311,35 
3994000/ 
3994100 
Rü für Abschlusskosten 18.000,00 9.317,66 0,00 0,00 18.000,00 26.682,34 
davon Abschluss 2016 18.000,00 9.317,66 0,00 0,00 0,00 8.682,34 
  Abschluss 2017 0,00 0,00 0,00 0,00 18.000,00 18.000,00 
  Gesamtsumme 1.758.604,04 105.853,42 52.280,98 137.952,00 604.532,09 2.171.611,69 
 
Verbindlichkeiten 
Die Verb indlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten ausschließlich Darlehen, die 
planmäßig getilgt werden.  
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt  resultieren im 
Wesentlichen aus Verpflichtungen für Pensionen und Beihilfen durch Personalwechsel 
(TEUR 146). Die bis zum Vorjahr in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 
enthaltenen Darlehen des LWV in Höhe von TEUR  144 (Vorjahr TEUR 16 3) werden seit dem 
Berichtsjahr in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. 
Die Restlaufzeiten der Darlehen  und der übrigen Verbindlichkeiten sind aus der nachfolgenden 
Tabelle ersichtlich. 
Alle anderen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Anlage II 
13 
 
 
 
Darstellung in Euro Gesamtbetrag 
31.12.2017 
Restlaufzeit bis zu 
einem Jahr 
Restlaufzeit 
über einem 
Jahr 
davon Restlaufzeit 
mehr als fünf Jahre 
Verbindlichkeiten 
gegenüber 
Kreditinstituten 
264.517,18 30.171,38 234.345,80 106.851,79 
Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und 
Leistungen 
183.778,46 183.778,46 0,00  0,00 
Verbindlichkeiten 
gegenüber der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 157.226,21 11.119,45 146.106,76 146.106,76 
Verbindlichkeiten 
gegenüber anderen 
Eigenbetrieben der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 30.901,42 30.901,42 0,00 0,00 
Verbindlichkeiten 
gegenüber 
verbundenen 
Unternehmen 
2.787,65 2.787,65 0,00 0,00 
Sonstige 
Verbindlichkeiten 261.488,11 137.240,24 124.247,87 61.756,67 
Summe 
900.699,03 395.998,60 504.700,43 314.715,22 
 
Treuhandvermögen und Treuhandverbindlichkeiten 
Das unter der Bilanz ausgewiesene Treuhandvermögen von unverändert T EUR 79, dem in 
gleicher Höhe Treuhandverbindlichkeiten gegenüberstehen, besteht aus dem Taschen - und 
Kleidergeld der Bewohner der Kurt -Jahn-Anlage, das treuhänderisch von dem Eigenbetrieb 
verwaltet wird.  
II. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung 
Die Erlöse aus Kostensätzen von TEUR 8.701 (Vorjahr TEUR 8.373) beinhalten die nach SGB 
abgerechneten Leistungssatzeinnahmen, die auf der Grundlage von Vergütungsvereinbarungen 
nach § 75 ff SGB XII mit dem LWV erzielt wurden. 
In den Umsatzerlösen von TEUR 1.122 (Vorjahr TEUR 1.077) sind überwiegend die 
Werkstatterlöse und Umsätze aus diversen Dienstleistungen (TEUR 836), z.B. 
Aktenvernichtung, Vermietungen und Grabpflege enthalten.  
Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 39 (Vorjahr TEUR 26) setzen sich überwiegend 
aus Erträgen aus Spenden, Nachlässen und Schenkungen (TEUR 38) zusammen. 
Im Wirtschaftsjahr wird eine Bestandsminderung der Vorräte von TEUR -8 (Vorjahr 
Bestandserhöhung TEUR 86) ausgewiesen. Die Bestandserhöhung im Vorjahr resultierte 
maßgeblich aus einer Vorratsproduktion für Dübelverschlussstopfen.

Anlage II 
14 
 
 
 
In der Position Materialaufwand von TEUR 67 (Vorjahr TEUR 68) sind unter anderem 
Materialien, Transport- und Verpackungskosten zur Ausübung der Dienstleistungen, 
Lebensmittel sowie Handelswaren für den Verkauf enthalten.  
Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 8.706 (Vorjahr TEUR 8.461) setzt sich aus den 
Löhnen und den Gehältern von TEUR 4.194 (Vorjahr TEUR 4.040), aus den Sozialabgaben und 
den Aufwendungen für die Altersversorgung von TEUR 1.200 (Vorjahr TEUR 1.218) sowie aus 
den Aufwendungen für die Werkstattbeschäftigten mit Behinderung von TEUR 3.312 (Vorjahr 
TEUR 3.204) zusammen. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 1.081 (Vorjahr TEUR 958) beinhalten 
hauptsächlich die Verwaltungskostenbeiträge an die Stadt, Energie-, Kommunikationskosten, 
Versicherungen und Beratung.  
III. Ergänzende Angaben 
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 
Aus Leasingverträgen für EDV-Geräte bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 
TEUR 52 (Vorjahr TEUR 63). 
Aufgrund der Mitgliedschaft in der Zusatzversorgungskasse Darmstadt besteht eine mittelbare 
Pensionsverpflichtung, die aufgrund der Ausübung des Passivierungswahlrechts nach 
Art. 28. Abs. 1 EGHGB nicht in der Bilanz ausgewiesen ist. Gemäß Art. 28 
Abs. 1 Satz 2 EGHGB hat der Eigenbetrieb diese mittelbaren Verpflichtungen im 
Jahresabschluss nicht passiviert. 
Die Beiträge zur Zusatzversorgung werden für alle Tarifbeschäftigen entrichtet. 
Versicherungsfrei sind lediglich 
• Kurzfristig Beschäftigte nach § 8 Abs. 1 SGB IV 
• Beschäftigte vor Vollendung des 17. Lebensjahres und 
• Beschäftigte, die die Wartezeit von 60 Beitragsmonaten bis zum Rentenbeitritt nicht 
mehr erfüllen können. 
Die Versorgungszusage regelt sich nach § 18 TV V bzw. nach dem Altersvorsorge-TV-
Kommunal (ATV-K). 
Der derzeitige Umlagesatz beträgt 6,20 %, wobei 5,70 % vom Arbeitgeber und 0,50 % von den 
Beschäftigten getragen werden. Zusätzlich führt der Arbeitgeber zur Sicherung der Renten -
auszahlung ein steuerfreies Sanierungsgeld von derzeit unverändert 2,30 % ab. Für 2017 
beträgt die Summe der umlagepflichtigen Löhne und Gehälter EUR 3.945.599,05. 
Abschlussprüferhonorar 
Das vom Abschlussprüfer für das Wirtschaftsjahr 2017 berechnete Gesamthonorar beträgt 
TEUR 18. Die Rückstellung wird im Jahresabschluss 2018 um TEUR 12 erhöht. Das Honorar 
entfällt hauptsächlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Anlage II 
15 
 
 
 
Personalstand 
Die Zahl der Mitarbeiter*innen ohne die Betriebsleitung betrug im Jahresdurchschnitt 49 
(Vorjahr 51) bei Werkstätten inklusive der anteiligen Verwaltung und 49 (Vorjahr 39) bei den 
Wohneinrichtungen inklusive der anteiligen Verwaltung. Die Anzahl der Personen in der 
Verwaltung wird anteilig auf beide Geschäftsbereiche verteilt. 
Werkstättenverordnung 
Nach § 12 Werkstättenverordnung ist der Eigenbetrieb verpflichtet für den Geschäftsbereich 
Werkstätten das Arbeitsergebnis zu ermitteln und die Verwendung des Arbeitsergebnisses 
festzulegen (vgl. Anlage 2 zum Anhang). Die Rücklagen zum Ausgleich von 
Ertragsschwankungen sowie für Ersatz- und Modernisierungsinvestitionen wurden auf der 
Grundlage der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Ermittlung und Verwendung des 
Arbeitsergebnisses durch Werkstätten für behinderte Menschen gemäß § 12 Abs. 4 und 5 WVO 
(IDW RS KHFA 2) beginnend ab dem Wirtschaftsjahr 2005 neu berechnet. Hierbei erfolgte eine 
Reallokation der Rücklagen, die in der Summe, mit Ausnahme der Berücksichtigung des 
Verbrauchs der Rücklage für Ersatz- und Modernisierungsinvestitionen, unverändert geblieben 
sind. 
Sonstige Pflichtangaben 
Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden 
Unternehmen und Personen nach § 285 Nr. 21 HGB bestanden im Wirtschaftsjahr 2017 nicht. 
Vorschlag der Betriebsleitung für die Behandlung des Jahresergebnisses. 
Das Jahresergebnis soll wie folgt verwendet werden: 
Vortrag auf neue Rechnung gem. § 11 Abs. 6 Satz 2 EigBGes (EUR – 210.305,61). 
Betriebsleitung 
Im Wirtschaftsjahr gehörten der Betriebsleitung an:  
Herr Wolfram Cuntz, Diplom-Sozialarbeiter, stellvertretender Betriebsleiter bis 16.05.2017 und 
Betriebsleiter ab 17.05.2017 
Bezüge der Betriebskommission und der Betriebsleitung 
Die Bezüge der Betriebsleitung betrugen im Wirtschaftsjahr TEUR 51. Ehemalige Mitglieder der 
Betriebsleitung erhielten im Wirtschaftsjahr Bezüge (Pensionen) in Höhe von TEUR 72. Zum 
31.Dezember 2017 bestanden für ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung 
Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.383. Die Betriebskommission hat im Berichtsjahr 
keine Bezüge erhalten.

Anlage II 
16 
 
 
 
Mitglieder der Betriebskommission im Berichtsjahr 2017: 
Frau Stadträtin Babara Akdenitz, Vorsitzende der Betriebskommission 
Herr Stadtkämmerer André Schellenberg 
Herr Stadtrat Gerhard Busch 
Herr Stadtverordneter Axel Eppich 
Herr Stadtverordneter Alexander Schleith 
Herr Stadtverordneter Horst Miltenberger 
Frau Stadtverordnete Sabine Heilmann 
Herr Stadtverordneter Karl-Heinz Böck 
Frau Personalrätin Inge Egner 
Frau Personalrätin Melanie Mohr 
Herr Florian Sitzmann, Sportler und Buchautor 
Herr Dr. med. Ernst-Ullrich Vorbach, Psychiater 
Herr Gerd Wieber, Betriebswirt, Prokurist der HEAG Holding AG (als 
wirtschaftlich besonders erfahrene Person gem. § 6 Abs. 3 EigBGes) 
Im Berichtsjahr fanden 4 Sitzungen der Betriebskommission statt. 
Nachtragsbericht 
Der Ausbruch der COVID 19 Pandemie Anfang 2020 führte von Mitte März 2020 bis Mitte Juni 
2020 zu einer völligen Schließung des Werkstattbereiches mit anschließendem Teilbetrieb in 
einem Schichtsystem. Gleichzeitig erfolgte in diesem Zeitraum eine Abschottung des 
Wohnbereiches gemäß den gesetzlichen Vorgaben des Landes Hessen. Dies führte zu Einbußen 
bei den Umsatzerlösen sowie Kostensteigerungen im Wohnbereich (Einhaltung der 
Hygienestandards, erhöhter Personaleinsatz). Die Löhne der Beschäftigten wurden auf 
Grundlage der Finanzierung durch den Landeswohlfahrtsverband sowie der 
Lohnausgleichsrücklage (Ertragsschwankungsrücklage) weiter gezahlt. Kündigungen wurden 
keine ausgesprochen. Seitens des Landeswohlfahrtsverbandes wurden zur Aufstockung der 
Ertragsschwankungsrücklage in 2020 rund 60.000 Euro zusätzlich ausgezahlt. Ebenso besteht 
die Aussicht, dass die Corona bedingten Mehrkosten in Teilen vom Landeswohlfahrtsverband 
erstattet werden. Die Mehrkosten der vorzunehmenden Testungen im Bereich Wohnen und 
Werkstatt werden ebenfalls im Rahmen der Bundesregelungen übernommen. Kurzarbeitergeld 
oder die „Novemberhilfen“ konnten nicht in Anspruch genommen werden. Der Betrieb wird seit 
November 2020 in einem eigeschränkten Schichtbetrieb im Bereich der Werkstatt 
aufrechterhalten, so dass die Ertragseinbußen im Jahr 2020 bei rund 160.000 Euro liegen 
werden. Durch die erstellten Hygienekonzepte in allen Bereichen des EDW kam es nur 
vereinzelt zu Corona Infektionen, die jedoch weder zur Schließung der besonderen Wohnform 
noch der Werkstätten führten. 
 
Darmstadt, den 28. Mai 2021 
 
 
 
Wolfram Cuntz 
Betriebsleiter

Anlage II 
(Anlage 1 zum Anhang) 
17 
 
 
Entwicklung des Anlagevermögens 2017

18
Anlage II
(Anlage 1 zum Anhang)
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt
Entwicklung des Anlagevermögens 2017
01.01.17 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.17
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 30.554,61 15.247,20 0,00 0,00 45.801,81
30.554,61 15.247,20 0,00 0,00 45.801,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 14.033.298,32 46.599,50 0,00 0,00 14.079.897,82
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 1.336.867,01 76.568,61 0,00 0,00 1.413.435,62
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.268.805,77 27.740,86 1.135,28 0,00 1.295.411,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 108.334,74 188.924,07 0,00 0,00 297.258,81
16.747.305,84 339.833,04 1.135,28 0,00 17.086.003,60
16.777.860,45 355.080,24 1.135,28 0,00 17.131.805,41
Anschaffungs- und Herstellungskosten

19
Anlage II
(Anlage 1 zum Anhang)
01.01.17 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.17 31.12.17 31.12.16
Durchschnittl. 
Abschreibungs-
satz (v.H.)
Durchschnittl. 
Restbuchwert 
(v.H.)
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
29.616,61 2.313,20 0,00 0,00 31.929,81 13.872,00 938,00 5,05 30,29
29.616,61 2.313,20 0,00 0,00 31.929,81 13.872,00 938,00 5,05 30,29
3.666.885,32 172.950,00 0,00 0,00 3.839.835,32 10.240.062,50 10.366.413,00 1,23 72,73
1.194.119,01 40.910,61 0,00 0,00 1.235.029,62 178.406,00 142.748,00 2,89 12,62
1.065.456,17 47.432,24 1.135,28 0,00 1.111.753,13 183.658,22 203.349,60 3,66 14,18
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 297.258,81 108.334,74 0,00 100,00
5.926.460,50 261.292,85 1.135,28 0,00 6.186.618,07 10.899.385,53 10.820.845,34 1,53 63,79
5.956.077,11 263.606,05 1.135,28 0,00 6.218.547,88 10.913.257,53 10.821.783,34 1,54 63,70
Restbuchwerte KennzahlenKumulierte Abschreibungen

20
Anlage II
(Anlage 2 zum Anhang)
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt
Ermittlung des Arbeitsergebnisses gemäß § 12 WVO
Nach § 12 WVO werden Rechnungslegungsvorschriften für Werkstätten für Menschen mit 
Behinderungen festgelegt. Außer dass alle Werkstätten unabhängig von ihrer Rechtsform nach 
kaufmännischen Grundsätzen zu führen sind, soll nach Abs. 4 eine Ermittlung des Arbeits-
ergebnisses vorgenommen werden, um die Verwendung des Arbeitsergebnisses, insbesondere 
die Zahlung der Arbeitsentgelte, festzulegen.
Arbeitsergebnisrechnung 2005 2006 2007 2008 2009
€ € € € €
Jahresgewinn/Jahresverlust 314.159,65 375.901,49 555.388,64 852.958,97 549.380,86
abzüglich
Verwaltungskosten, die nicht dem
Produktionsbereich zuzurechnen sind 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Erträgen aus der Auflösung von
Sonderposten aus Zuschüssen und
Zuweisungen zur Finanzierung des
Anlagevermögens 89.223,91 89.223,90 81.891,47 81.891,47 80.170,97
Zinsen aus Vermögensverwaltung 61.490,42 95.655,61 140.589,93 168.397,93 97.688,56
ausgenommen:
Tagesförderstätte
Einnahmen 300.065,84 288.926,82 263.026,32 304.386,38 291.271,70
Ausgaben 300.065,84 288.926,82 263.026,32 304.386,38 291.271,70
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Berufsbildungsbereich
Einnahmen 461.693,70 589.341,54 618.071,09 702.920,00 549.901,25
Ausgaben 461.693,70 589.341,54 618.071,09 702.920,00 549.901,25
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischenergebnis 163.445,32 191.021,98 332.907,24 602.669,57 371.521,33
zuzügl.ausgezahltes Arbeitsentgelt 379.565,80 385.986,36 396.481,81 424.002,67 445.361,87
Arbeitsergebnis 543.011,12 577.008,34 729.389,05 1.026.672,24 816.883,20
70 % für Lohnzahlungen 380.107,78 403.905,84 510.572,34 718.670,57 571.818,24
ausgezahlt wurden -379.565,80 -385.986,36 -396.481,81 -424.002,67 -445.361,87
Über- / Unterdeckung (-) 541,98 17.919,48 114.090,53 294.667,90 126.456,37
Noch zu verwendendes Arbeitsergebnis 162.903,34 173.102,50 218.816,72 308.001,67 245.064,96
max. Ertragsschwankungsrücklage 162.903,34 189.782,90 192.993,18 198.240,91 212.001,34
(Ausgleich für Ertragsschwankungen
gem. § 12 Abs. 5 Nr. 2) 162.903,34 26.879,56 3.210,28 5.247,73 13.760,43
(max. 30 % für Ersatz- und Modernisierungs-
investitionen gem. § 12 Abs. 5 Nr. 3) 0,00 146.222,94 215.606,44 302.753,95 231.304,53
Ersatz und Modernisierungsinvestitionen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis
a.) b.)
Rücklage zum Ausgleich von Ertragsschwankungen Ersatz- und Modernisierungsinvestitionen
€ €
31.12.2005 162.903,34 0,00
31.12.2006 189.782,90 146.222,94
31.12.2007 192.993,18 361.829,38
31.12.2008 198.240,91 664.583,32
31.12.2009 212.001,34 895.887,85
31.12.2010 222.680,94 1.104.448,35
31.12.2011 222.702,65 1.335.567,42
31.12.2012 229.818,99 1.481.860,58
31.12.2013 229.353,64 1.572.254,48
31.12.2014 231.499,41 1.525.262,86
31.12.2015 231.499,41 1.440.356,13
31.12.2016 231.499,41 1.224.279,18
31.12.2017 231.499,41 1.072.677,70

21
Anlage II
(Anlage 2 zum Anhang)
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
€ € € € € € € €
441.222,50 463.066,32 217.867,72 -36.099,25 -117.422,15 33.980,39 25.475,84 -65.085,32
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -200.598,55
74.162,27 74.162,27 74.162,27 67.162,27 67.162,93 67.447,81 67.451,00 67.567,00
81.665,18 78.072,74 91.047,73 59.975,46 43.982,07 32.353,07 27.877,95 13.067,83
300.228,30 313.442,63 307.752,61 296.300,16 279.649,42 312.628,77 323.253,85 356.244,27
300.228,30 313.442,63 307.752,61 296.300,16 279.649,42 312.628,77 323.253,85 316.470,07
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 39.774,20
478.407,51 397.523,87 389.094,00 475.300,68 468.643,86 478.595,28 496.128,24 283.776,02
478.407,51 397.523,87 389.094,00 475.300,68 468.643,86 478.595,28 496.128,24 246.463,88
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 37.312,14
285.395,05 310.831,31 52.657,72 -163.236,98 -228.567,15 -65.820,49 -69.853,11 -22.207,94
445.405,29 459.637,97 458.707,27 462.998,82 484.259,99 497.277,04 520.433,88 528.934,72
730.800,34 770.469,28 511.364,99 299.761,84 255.692,84 431.456,55 450.580,77 506.726,78
511.560,24 539.328,50 357.955,49 209.833,29 178.984,99 302.019,59 315.406,54 354.708,75
-445.405,29 -459.637,97 -458.707,27 -462.998,82 -484.259,99 -497.277,04 -520.433,88 -528.934,72
66.154,95 79.690,53 -100.751,78 -253.165,53 -305.275,00 -195.257,45 -205.027,34 -174.225,97
219.240,10 231.140,78 153.409,50 89.928,55 76.707,85 0,00 0,00 0,00
222.680,94 222.702,65 229.818,99 229.353,64 231.499,41 242.130,00 248.638,52 260.216,94
10.679,60 21,71 7.116,34 -465,35 2.145,77 0,00 0,00 0,00
208.560,50 231.119,07 146.293,16 90.393,90 74.562,08 -25.491,07 -69.853,11 -22.207,94
0,00 0,00 0,00 0,00 -121.553,70 -59.415,66 -146.223,84 -129.393,54

23
 
(Anlage 3 zum Anhang)
Eigenbetrieb Werkstätten Wohnbereich
EUR EUR EUR
1. Erlöse aus Kostensätzen 8.701.610,66 5.890.945,36 2.810.665,30
2. Umsatzerlöse 1.121.670,49 1.102.426,75 19.243,74
3. Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen -8.101,59 -8.101,59 0,00
4. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 68.471,00 67.567,00 904,00
aus Zuweisungen und Zuschüssen zur
Finanzierung des Anlagevermögens
5. Sonstige betriebliche Erträge 38.568,64 32.173,32 6.395,32
9.922.219,20 7.085.010,84 2.837.208,36
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe 52.897,51 52.897,51 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.528,61 14.485,53 43,08
67.426,12 67.383,04 43,08
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.193.744,65 2.465.343,26 1.728.401,39
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung 1.200.129,14 716.387,19 483.741,95
davon für Altersversorgung EUR 460.481,66 (Vorjahr EUR 390.148,35)
c) Aufwendungen für Werkstattbeschätigte (Menschen mit Behinderung) 3.312.037,51 3.028.582,64 283.454,87
8.705.911,30 6.210.313,09 2.495.598,21
8. Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 263.606,05 207.770,30 55.835,75
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.080.997,62 649.821,16 431.176,46
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 70.764,18 57.086,35 13.677,83
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 70.357,21 62.055,27 8.301,94
davon aus der Aufzinsung EUR 60.435,76 (Vorjahr EUR 58.027,36)
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -195.314,92 -55.245,67 -140.069,25
13. Sonstige Steuern 14.990,69 9.839,65 5.151,04
14. Jahresverlust -210.305,61 -65.085,32 -145.220,29
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt
Erfolgsübersicht nach Geschäftsbereichen
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017

1 
0.0844880.001 
 
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS 
An den Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt 
Prüfungsurteile 
Wir haben den Jahresabschluss des Eigenbetriebs Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtun-
gen, Darmstadt, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlust-
rechnung für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem An-
hang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Dar-
über hinaus haben wir den Lagebericht des Eigenbetriebs Darmstädter Werkstätten und Wohnein-
richtungen, für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.  
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse 
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen han-
delsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und vermit-
telt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Eigenbe-
triebs zum 31. Dezember 2017 sowie seiner Ertragslage für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar 
2017 bis zum 31. Dezember 2017 und 
• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigen-
betriebs. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahres-
abschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risi-
ken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.  
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen 
die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. 
Grundlage für die Prüfungsurteile 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit 
§ 317 HGB und § 27 Abs. 2 EigBGes unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere 
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des 
Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestäti-
gungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Eigenbetrieb unabhängig in Überein-
stimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben 
unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. 
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet 
sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu 
dienen.

2 
0.0844880.001 
 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften 
in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung 
der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen 
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt. Ferner 
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstim-
mung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt 
haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – be-
absichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist. 
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die 
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weite-
ren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unter-
nehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, 
auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit 
zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. 
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der 
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentli-
chen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschrif-
ten entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Fer-
ner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Sys-
teme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstim-
mung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um aus-
reichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, 
und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt 
sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung ge-
wonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht 
und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestä-
tigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht 
beinhaltet. 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB und § 27 Abs. 2 EigBGes unter Beachtung der vom Institut der

3 
0.0844880.001 
 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen 
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, 
wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der 
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidun-
gen von Adressaten beeinflussen. 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus 
• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtig-
ter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prü-
fungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die 
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das 
Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen hö-
her als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beab-
sichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner 
Kontrollen beinhalten können.  
• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und 
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange-
messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des 
Eigenbetriebs abzugeben. 
• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. 
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir ver-
pflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im 
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser je-
weiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grund-
lage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünf-
tige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Eigenbetrieb seine 
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. 
• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein-
schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvor-
fälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen 
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen-
des Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt.

Leerseite aus bindetechnischen Gründen

20000004782440
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Beratungsverlauf (3)

TOP 407
TOP 18
TOP 4

Orte (3)

  • Schreberweg 2
  • Heimstättenweg 99
  • Pulverhäuserweg 48

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Details

Vorlagen-Nr.
2021/0211
Typ
Magistratsvorlage
Datum
09.11.2021
Erstellt
29.09.2026 00:00