2023/0274
Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz Herstellung der Platzfläche sowie Möblierung und Begrünung Fortschreibung der Planung
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Punkt 17: Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz Herstellung der Platzfläche sowie Möblierung und Begrünung Fortschreibung der Planung (V-Nr. 20236/0274) Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Stimmenthaltung: SPD und Die Linke.
anlage 8
278 Zeichen
Punkt 26: Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz Herstellung der Platzfläche sowie Möblierung und Begrünung Fortschreibung der Planung (V-Nr. 2023/0274) Der Vorlage wird zugestimmt. Gegenstimmen: 2 Stimmen UWIGA/WGD Stimmenthaltung: Die Linke. und 1 Stimme aus UWIGA/WGD
anlage 5
353 Zeichen
Punkt 13: Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz Herstellung der Platzfläche sowie Möblierung und Begrünung Fortschreibung der Planung (V-Nr. 2023/0274) Der Ausschuss für Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Umwelt und Stadtplanung empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Stimmenthaltungen: Fraktionen SPD, Die Linke. und AfD
anlage 6
386 Zeichen
Punkt 11: Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz Herstellung der Platzfläche sowie Möblierung und Begrünung Fortschreibung der Planung (V-Nr. 2023/0274) Der Ausschuss für Mobilität, Bürgerservice, Ordnungswesen, Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen empfiehlt der Stadtverordneten- versammlung, der Vorlage zuzustimmen. Stimmenthaltungen: Fraktionen SPD, Die Linke. und AfD
2023/0274
19387 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
31.08.2023
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Dezernat IV
Dezernat III
Amt: Mobilitätsamt- und
Tiefbauamt OBW bei abschl. Be-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2023/0274
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 541010, 538020
Kostenstelle: 066-100-1000, 066-140-1000 Investitionsnummer: 19066-6233,08066-6792
Kostenträger: 5410-11, 5380-21 Sachkonto: 0952010
Betreff: Neugestaltung Ernst -Ludwigs-Platz
Herstellung der Platzfläche sowie Möblierung und Begrünung
Fortschreibung der Planung
Vorlage vom: 15.08.2023
Beschlussvorschlag :
1- Den Fortschreibungen in der Entwurfsplanung sowie der Kostenberechnung für die Neuge-
staltung des Ernst -Ludwigs-Platzes werden zugestimmt.
2- Die benötigten Mittel für die Neugestaltung des Platzes gemäß Anlage 3 werden unter der
Investitionsnummer 19066 -6233 – Neugestaltung Ernst -Ludwigs-Platz – Kostenstelle :
066-100-1000, im aktuellen Haushaltsplanentw urf 2024 in den Haushaltsjahren 2024 bis
2026 eingeplant.
3- Die benötigten Mittel für den Kanal gemäß Anlage 3 stehen unter der Investitionsnummer
08066-6792 – Kanalbau-Tiefbauten allgemein -, Kostenstelle 066 -140-1000, im Haus-
haltsjahr 202 5 zur Verfügung.
- 2 -
Anlagen: Anlage_1_Lageplan_gez
Anlage_2_Schnitt_Baumrigole_gez
Anlage_3_Zusammenstellung_Kosten_(Datenschutzrelevante_Anlage)
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 15. August 2023
Der "Ernst-Ludwigs-Platz", im historischen Zentrum Darmstadts
Ausgangslage, Allgemeine Ziele der Neugestaltung
Der Ernst-Ludwigs-Platz, der eine Fläche von ca. 4.000 m² umfasst, die von der Westfassade des
Schlosses, dem Weißen Turm und zwei Kaufhäusern gerahmt wird, fungiert als ein zentraler
Verteiler der innerstädtischen Fußgängerzone und ist im Zusammenhang mit dem Weißen Turm
ein beliebter Treffpunkt der Darmstädter Bürgerinnen und Bürger. Damit kommt dem Platz eine
besondere Bedeutung im Gefüge des innerstädtischen Erschließungsnetzes zu. Der Marktplatz,
in Teilbereichen der Karolinenplatz, der Gräfin-Marion-Dönhoff-Platz und der Friedensplatz wur-
den bereits neugestaltet. Stadträumlich gehen Friedensplatz und Ernst -Ludwigs-Platz nahtlos
ineinander über und werden als ein gemeinsamer Stadtraum wahrgenommen. Derze it ist die
südliche Ausbaugrenze des Friedensplatzes durch die Katastergrenze definiert. Die Neugestal-
tung der Platzfolge Friedensplatz/Ernst -Ludwigs-Platz ist daher ein weiterer wichtiger Meilen-
stein bei der Aufwertung der Platzfolge rund um das Schloss u nd des öffentlichen Raums der
Innenstadt. Zugleich bietet sich auch die Möglichkeit durch geeignete Maßnahmen zur Verbes-
serung des Stadtklimas in der Innenstadt beizutragen.
Der Ernst-Ludwigs-Platz soll als Teil des historischen Stadtzentrums in die Gesam tkonzeption
und Gestaltung der Freiflächen um das Schloss integriert werden und künftig den klimatisch
bedingten Herausforderungen der Innenstadt (im Sinne der blue green city) im Zuge der Klima-
krise besser gerecht werden. Zugleich sind die Anforderungen mobilitätseingeschränkte Men-
schen sowie die technischen Anforderungen aufgrund der Belastung durch den Andienungsver-
kehr der Innenstadt zu berücksichtigen.
Mit der Magistratsvorlage Nr. 2019/0233 "Neugestaltung Ernst -Ludwigs-Platz" wurden die
Vorplanung sowie die weiterführenden Planungsleistungen beschlossen. Die MV 2020/0188 be-
antwortete die von der Stadtverordnetenversammlung am 29.08.2019
eingebrachten Anregungen aus den Ausschüssen sowie aus den Fachämtern. Die hier nun vor-
liegende Fortschreibung der Planung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungs-
amt, der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Grünflächenamt. Für ausgewählte Themen
haben der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA), das Amt für Klimaschutz und
Klimaanpassung sow ie die Darmstadt Marketing GmbH an den regelmäßigen Abstimmungen
teilgenommen. Darüber hinaus fanden mehrere Abstimmungen mit dem Behindertenbeauftrag-
ten der Stadt statt. Im Zuge der Fortschreibung der Planung und unter Berücksichtigung des
Prüfauftrages aus dem Jahr 2020, sowie der stärkeren Gewichtung des Stadtklimas in der Stadt
kam es zu Anpassungen in der Planung, die nachfolgend in den Punkten 1 -15 beschrieben wer-
den. Neben inhaltlichen Anpassungen sind auch die Kosten fortgeschrieben worden.
Teilbereiche / Details
1. Oberflächen
Stadtgestalterisches Ziel ist die Herstellung einer ruhig wirkenden Platzfläche als Bindeglied
zwischen dem Marktplatz, Friedensplatz, Obere Rheinstraße und Ernst -Ludwig-Straße. Um den
technischen Anforderungen aufgrund der Belastung durch den Kfz -Anlieferverkehr und den An-
forderungen der Barrierefreiheit Genüge zu tun, wird die Oberfläche des Platzes nicht ausschließ-
lich mit rotem Porphyrkleinpflaster (geschliffen und geflammt) in Segmentbögen gepflastert. In
der angepassten Planung soll der ursprünglich vorgesehene Segmentbogen den Platz einrahmen
und optisch die angrenzenden Platzflächen (Marktplatz, Friedensplatz, Obere Rheinstraße und
- 4 -
Ernst-Ludwig-Straße) mit einander verbinden. Im mittleren Bereich wird ein Betonpflaster mit
bis zu 4 verschiedenen Betonpflastersteingrößen mit wiederholendem Muster verlegt. Die Größe
der Pflastersteine beträgt max. 20 x 30 cm, die Farbgebung orientiert sich an den Platten des
Friedensplatzes. Der Belag ist entsprechend des Prüfauftrages aus 2020 vibrationsarm und er-
möglicht somit für Rollstuhlfahre nde ein erschütterungsarmes Queren des Platzes in alle Rich-
tungen. Um die Belastung der Anlieferverkehre geeignet aufzunehmen, wurde ein Pflasterver-
band gewählt, der eine gute Verbundwirkung und somit eine möglichst hohe Verdreh - und Ver-
schiebesicherung aufweist. Die endgültige Ausführung des Verbandes wird in der weiteren Pla-
nung anhand von zwei Musterflächen festgelegt.
Die Änderung der Oberflächengestaltung stellt einen Kompromiss der verschiedenen Anforde-
rungen an den Platz dar und wurde in enger Zusammenarbeit mit den städtischen Fachämtern
und der Unteren Denkmalschutzbehörde unter Einbezug des Behindertenbeauftragten erarbei-
tet.
Um zusätzlich sehbehinderten Menschen eine Orientierung auf dem Platz zu geben, soll die
Bodenintarsie für die Stadtmauer taktil ausgebildet werden. Sie beginnt im Süden am Weißen
Turm und endet im Norden an der Schlossmauer, die als Leitelement für Sehbehinderte in Rich-
tung Haltestelle Schloss / Karolinenplatz dient. Das zu verwendende Material wi rd in der weite-
ren Planung mit den Fachämtern und dem Behindertenbeauftragten festgelegt.
2. Platane mit Sitzgruppe
Entgegen der MV 2020/0188 kann der gewählte „Sitzkranz“ nicht ohne Fundamentierung erfol-
gen. Daher wurde die Lage und Ausbreitung der Wurzeln der Bestandsplatane vor dem Kaufhaus
Henschel durch Suchgrabungen ermittelt. Der „Sitzkranz“ kann mit punktuellen Fundamenten
errichtet werden. Die Sitzflächen und Rückenlehnen werden möglichst entsprechend der Festle-
gung der vorherigen MV mit heimischen Holzarten hergestellt.
3. Bepflanzung
Südlich der Gleislage
Für die vier Bäume vor dem Kaufhaus Galeria Karstadt Kaufhof ist eine durchgehende unterirdi-
sche sogenannte „Baumrigole“ mit Be- und Entlüftung geplant, welche zum Einen die künstliche
Bewässerung der Bäume reduzieren soll, zum Anderen die örtliche Versickerung des Nieder-
schlagswassers unterstützt. Hierzu wi rd ein Großteil des Niederschlagwassers der südlichen
Platzfläche in die Rinne östlich der Baumreihe geleitet. Nach einer Vorreinigung des Wassers
gelangt es über Drainagerohre großflächig in die Baumrigole (siehe Anlagen 1 und 2). Die Baum-
rigole ist mit e inem Baumsubstrat gefüllt, welches Niederschlagswasser speichern kann. Nach
unten ist die Baumrigole offen.
Gepflanzt werden vier Ulmen mit jeweils 3x3m großen Baumrosten und Baumschutzkörben. We-
gen des nahen Abstandes zu der Gebäudefassade wird eine Art mit säulenförmiger Kronenent-
wicklung (Ulmus „Columella“) gewählt.
Aufgrund der gezielten künstlichen Versickerung von Oberflächenwasser ist die „Baumrigole“ bei
der Oberen Wasserbehörde (Regierungspräsidium) genehmigungspflichtig. In ersten Gesprächen
mit dem Regierungspräsidium wurde eine Genehmigungsfähigkeit in Aussicht gestellt.
Zur Prüfung der Umsetzbarkeit der Baumstandorte soll ab September dieses Jahres mittels
Suchgrabungen überprüft werden, ob der für die Baumscheiben erforderliche Raum (3 m Breite)
im Hinblick auf die Bestandsleitungen gegeben ist. Sollten die Leitungen keinen ausreichenden
Freiraum zulassen, sind ggf. Leitungen zu verlegen. Der Baumstandort am nördlichen Ende der
Rigole wird aktuell in der Überlagerung der Entwurfsplanung mit den vorhandenen
- 5 -
Leitungsführungen teilweise gequert. Sollte diese Lage durch Suchgräben bestätigt werden, wird
geprüft, ob eine Verschiebung der Baumreihe nach Süden möglich ist.
Nördlich der Gleislage
Entgegen der MV 2020/0188 kann ein Baumstandort nörd lich der Gleise an der Schlossmauer
nicht realisiert werden. In dem Bereich des Baumstandorts befindet sich ein größeres Paket von
Telekommunikationsleitungen (u. a. Glasfaserleitungen), die verlegt werden müssten. Die Kosten
für die sehr aufwändige Leitungsumverlegung belaufen sich nach Schätzung der Telekom auf ca.
435.000 € und müssten durch die Stadt getragen werden. Ein neuer Baumstandort für eine Er-
satzpflanzung konnte mit den beteiligten Fachämtern nicht gefunden werden.
Die Baumscheiben der Bestandsbäume nahe der Schlossmauer werden als offene Bereiche mit
mindestens 3m Durchmesser ausgeführt und in den neuen Belag integriert. Während der Neu-
gestaltung des Platzes wird es zum Schutz der bestehenden Bäume eine dendrologische Baube-
gleitung geben.
4. Gedenktafel Brandnacht
Für den Standort und die zukünftige Gestaltung wird in Abstimmung mit den städtischen
Fachämtern und der Unteren Denkmalschutzbehörde unter Einbezug der studentischen Ergeb-
nisse der Hochschule Darmstadt eine Alternative erarbeitet, die das Gedenken an die Brandnacht
würdig in Erinnerung ruft.
5. Weißer Turm
Wie in MV 2020/0188 dargelegt sind Sitzgelegenheiten um den Weißen Turm weiterhin geplant.
Zur Hervorhebung des Weißen Turm wird entgegen der Beschreibung in der MV 2019/0233,
eine Umrandung im rotem Porphyrkleinpflaster, wie für die Segmentbögen verwendet, vorgese-
hen.
6. Taxistand
In der MV 2020/0188 wurde dargelegt, dass die Taxistellplätze auf dem Ernst -Ludwigs-Platz
entfallen sollen. Alternativstandorte (Obere Rheinstraße sowie auf der Westseite des Friedens-
platzes und der Schlossumfahrung) in der direkten Umgebung wurden untersucht und aus ver-
kehrssicherheitsgründen abgelehnt. Die Kompensation der Taxistellplätze wird bis zum Baube-
ginn geklärt.
7. Fahrradabstellplätze und -ladesäule
Die in MV 2019/0233 vorgeschlagene Radabstellanlage entspricht nicht mehr dem städtischen
Standard. Statt der Reihenbügel-Einstellanlage wird eine Reihe von Anlehnbügeln mit einem Ab-
stand von 1,20 m vorgesehen.
Für das Aufstellen einer E -Bike Ladestation in der Innenstadt wird aufgrund der in den vergan-
genen Jahren gestiegenen technischen Voraussetzungen und den dementsprechend größer ge-
wordenen Akku-Reichweiten elektrisch betriebener Fahrräder (E -Bikes/ Pedelecs), kein Bedarf
an zusätzlichen Lademöglichkeiten im Bereich der zentralen Innenstadt bzw. im Areal des Ernst-
Ludwigs-Platz gesehen. Die E-Bike-Ladestationen wurden daher aus der Planung gestrichen.
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8. Entwässerung
Da die Kanäle überlastet sind und grundsätzlich eine oberflächennahe Versickerung im Sinne
der Schwammstadt anzustreben ist, wird das Niederschlagswasser auf dem Ernst-Ludwigs-Platz
ausschließlich über Rigolen vor Ort versickert. Durch die von West nach Os t verlaufende Gleis-
anlage wird der Platz geteilt. Für den nördlichen Teil des Platzes wird das Niederschlagswasser
nach Vorreinigung in eine Rigole (Größe: 4,0 m x 4,0 m x 3,3 m) zwischen Gleisanlage und An-
dienungstunnel geleitet. Auf dem südlichen Teil de s Platzes ist eine Rigole
(Größe: 7,2 m x 4,0 m x 2,0 m) zwischen der Gleisanlage, des Andienungstunnels und des nörd-
lichen Baums vor dem Kaufhaus Galeria Karstadt Kaufhof vorgesehen. Zusätzlich wird ein Groß-
teil des Niederschlagswassers der südlichen Plat zfläche der „Baumrigole“ (siehe Punkt 3) zur
Verfügung gestellt. Sobald das Baumsubstrat gesättigt ist (d.h. kein Wasser mehr von dem Sub-
strat aufgenommen werden kann), wird das restliche Wasser über Leitungen in die zuvor be-
nannte Rigole des südlichen Platzes geleitet.
9. Kanal
Es ist ein neuer Anfangsschacht im Süden des Platzes notwendig. Die Videobefahrung hat ge-
zeigt, dass keine weiteren Erneuerungen im Kanalnetz notwendig sind.
10. Trinkwasserbrunnen
In der MV 2020/0188 wurde die Prüfung auf Fördermittel angekündigt. Die Prüfung ergab, dass
aktuell keine Fördermittel zur Verfügung stehen. Der im Lageplan dargestellte favorisierte Be-
reich wurde anhand definierter Kriterien unter Einbezug des Eigenbetriebs Immobilienmanage-
ment Darmstadt, als Dienstleister (Planung, Bau und Unterhaltung) für Trinkwasserbrunnen, den
städtischen Fachämtern und der Unteren Denkmalschutzbehörde unter Einbezug der Darmstadt
Marketing GmbH abgestimmt und festgelegt.
Die Standorte der oberflächlichen Einbauten (Brandnachtdenkmal, Fahrradabstellplätze, Müllei-
mer, Trinkwasserbrunnen) auf dem Platz werden in der weiteren Planung miteinander abge-
stimmt.
11. Feste und Veranstaltungen
Der Bereich südlich der Gleise soll zukünftig einzig für kleinere Events genutzt werden. Die tech-
nische Infrastruktur hierfür wird vorgesehen.
Für den Bereich nördlich der Gleise wird für die vorliegende Planung die Notwendigkeit der Nut-
zung für Festivitäten in Abstimmung mit der Darmstadt Marketing GmbH berücksichtigt. Die
technische Infrastruktur wird analog zum Friedensplatz geschaffen.
12. Entsorgung
In der MV 2020/0188 wurde auf die ausstehende Prüfung der Möglichkeit für Unterflurbehälter
zur Abfallentsorgung verwiesen. Nach einer Prüfung durch den EAD sind keine Unterflurbehälter
zur Abfallentsorgung auf dem Platz vorzusehen.
13. Nebelstelen
Durch das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung wurde der Prüfauftrag, ob Nebelstelen auf
dem Platz eine sinnvolle Ergänzung zur Verbesserung des Mikroklimas sein könnten, einge-
bracht. Zur Prüfung dieser Anfrage wurde eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz von Nebelstelen
- 7 -
erstellt. Im Zuge der Erstellung dieser Studie wurde auch das Gesundheitsamt Darmstadt befragt
und beteiligt.
Die Stellungnahmen der städtischen Fachämter und der Unteren Denkmalschutzbehörde kamen
zu dem einheitlichen ablehnenden Ergebnis, so dass von einer Umsetzung der Nebelstelen auf
dem Ernst-Ludwigs-Platz abgesehen werden soll.
Die Gründe sind folgend auszugsweise zusammengefasst:
• Potentielle Gefährdung der Gesundheit von Nutzer/innen durch Verkeimung der Anlage wäh-
rend des Betriebs kann nicht ausgeschlossen werden.
• Bei Reduktion der Verkeimungswahrscheinlichkeit mittels Chlor ist unklar, wie chlorhaltiges
Wasser auf Menschen, Tiere, Fassadenmaterialien, Auslagen, metallische Oberflächen wirkt.
Pflanzen werden bereits durch eine geringe Konzentration von Chlor geschädigt.
• Umfangreiche Wasseraufbereitung (u.a. hoher Wasserhärtegrad) in separatem Technikraum
notwendig.
• Hohe Wasser- und Energieverbräuche durch notwendige technische Anlagen sowie Kühlung
des Technikraums tragen zur zusätzlichen Freisetzung von Treibhausgasen bei.
• Die Anlage hat einen Wirkungsgrad von ca. 50% und somit einen hohen Wasserverlust bei
bestehender Wasserknappheit. Der Gesamtverbrauch der Anlage wird auf 300.000 Liter pro
Saison geschätzt.
• Tägliche Wartung notwendig, was hohe Kosten mit sich bringt (1,5 Vollzeitstellen sind not-
wendig). Die personellen Ressourcen dafür sind nicht verfügbar.
• Jährliche Betriebskosten in Höhe von bis zu 67.000€.
• Auf Grund der verschiedenen Anforderungen sind mögliche Standorte nur im unmittelbaren
Bereich zu den Gleisen identifiziert worden, die im Hinblick auf die Verkehrssicherheit kri-
tisch bewertet wurden.
Nach Abwägung dieser Aspekte wurde insgesamt der Nutzen als zu gering gegenüber dem tech-
nischen Aufwand, der Anschaffungs - und Unterhaltungskosten sowie dem Ressourceneinsatz
(Wasser und Energie) für den Betrieb eingeschätzt.
14. Information
In der MV 2019/0233 wurde die Anbringung von Infoschildern und / oder QR -Codes themati-
siert. Die Informationsschilder / QR-Codes werden zur Schlossmauer, Baumrigole, zum histori-
schen Vermessungspunkt, zum Trinkwasserbrunnen und zur Gedenktafel Brandnacht in der Aus-
führungsplanung in Zusammenarbeit mit der Darmstadt Marketing GmbH konkretisiert.
15. HEAG Gleislage
Die HEAG mobilo GmbH plant die Sanierung der Gleise in Teilbereichen, sowie die Erneuerung
der Fahrbahndecke im Bereich der Gleisanlage. Entgegen der MV 2019/0233 wird die ÖPNV
Trasse nicht mit Betonstein mit Naturvorsatz; sondern mit einer Halbstarren Deckschicht aus-
geführt, um der hohen Verkehrsbelastung durch den Busverkehr gerecht zu werden.
Kosten und Finanzierung
Die fortgeschriebene Kostenber echnung der Neugestaltung des Ernst -Ludwigs-Platzes ist der
datenschutzrelevanten Anlage 3 zu entnehmen.
Die Maßnahme ist nicht förderfähig.
Die Maßnahme ist gemäß der Straßenbeitragssatzung beitragspflichtig.
Die benötigten Mittel gem. Anlage 3 werden unter der Investitionsnummer 19066-6233
- 8 -
Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz -, Kostenstelle 066-100-1000, im aktuellen
Haushaltsplanentwurf 2024 in den Haushaltsjahren 2024 bis 2026 eingeplant.
Im Rahmen des Projekts werden Folgekosten, unter anderem durch di e Unterhaltung der Platz-
fläche, entstehen. Diese belaufen sich auf etwa 9.000 €/Jahr. Die Kosten für den neuen Anfangs-
schacht in Kanalnetz ist der datenschutzrelevanten Anlage 3 zu entnehmen.
Die benötigten Mittel gem. Anlage 3 sind unter der Investitionsnummer 08066-6792
- Kanalbau -Tiefbauten allgemein -, Kostenstelle 066-140-1000, im Haushaltsjahr 2025 berück-
sichtigt.
Darmstadt, den 15.08.2023
Dezernat I Dezernat III Dezernat IV Dezernat VI
Hanno Benz Michael Kolmer André Schellenberg Paul Georg Wandrey
Oberbürgermeister Stadtrat Stadtkämmerer Stadtrat
anlage 4
19439 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
31.08.2023
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Dezernat IV
Dezernat III
Amt: Mobilitätsamt - und
Tiefbauamt OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I
III 67 69
IV 65
VI 66
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2023/0274
Magistratsbeschluss -Nr.
371
Internetfähig
Produkt-Nr.: 541010, 538020
Kostenstelle: 066-100-1000, 066-140-1000 Investitionsnummer: 19066-6233,08066-6792
Kostenträger: 5410-11, 5380-21 Sachkonto: 0952010
Betreff: Neugestaltung Ernst -Ludwigs-Platz
Herstellung der Platzfläche sowie Möblierung und Begrünung
Fortschreibung der Planung
Vorlage vom: 15.08.2023
Beschlussvorschlag :
1- Den Fortschreibungen in der Entwurfsplanung sowie der Kostenberechnung für die
Neugestaltung des Ernst -Ludwigs-Platzes werden zugestimmt.
2- Die benötigten Mittel für die Neugestaltung des Platzes gemäß Anlage 3 werden unter der
Investitionsnummer 19066 -6233 – Neugestaltung Ernst -Ludwigs-Platz – Kostenstelle :
066-100-1000, im aktuellen Haushaltsplanentwurf 2024 in den Haushaltsjahren 2024 bis
2026 eingeplant.
3- Die benötigten Mittel für den Kanal gemäß Anlage 3 stehen unter der Investitionsnummer
08066-6792 – Kanalbau-Tiefbauten allgemein -, Kostenstelle 066 -140-1000, im
Haushaltsjahr 2025 zur Verfügung.
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Anlagen: Anlage_1_Lageplan_gez
Anlage_2_Schnitt_Baumrigole_gez
Anlage_3_Zusammenstellung_Kosten_(Datenschutzrelevante_Anlage)
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom 06.09.2023
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 15. August 2023
Der "Ernst-Ludwigs-Platz", im historischen Zentrum Darmstadts
Ausgangslage, Allgemeine Ziele der Neugestaltung
Der Ernst-Ludwigs-Platz, der eine Fläche von ca. 4.000 m² umfasst, die von der Westfassade
des Schlosses, dem Weißen Turm und zwei Kaufhäusern gerahmt wird, fungiert als ein
zentraler Verteiler der innerstädtischen Fußgängerzone und ist im Zusammenhang mit dem
Weißen Turm ein beliebter Treffpunkt der Darmstädter Bürgerinnen und Bürger. Damit kommt
dem Platz eine besondere Bedeutung im Gefüge des innerstädtischen Erschließungsnetzes zu.
Der Marktplatz, in Teilbereichen der Karolinenplatz, der Gräfin -Marion-Dönhoff-Platz und der
Friedensplatz wurden bereits neugestaltet. Stadträumlich gehen Friedensplatz und Ernst -
Ludwigs-Platz nahtlos ineinander über und werden als ein gemeinsamer Stadtraum
wahrgenommen. Derzeit ist die südliche Ausbaugrenze des Friedensplatzes durch die
Katastergrenze definiert. Die Neugestaltung d er Platzfolge Friedensplatz/Ernst -Ludwigs-Platz
ist daher ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der Aufwertung der Platzfolge rund um das
Schloss und des öffentlichen Raums der Innenstadt. Zugleich bietet sich auch die Möglichkeit
durch geeignete Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas in der Innenstadt beizutragen.
Der Ernst-Ludwigs-Platz soll als Teil des historischen Stadtzentrums in die Gesamtkonzeption
und Gestaltung der Freiflächen um das Schloss integriert werden und künftig den klimatisch
bedingten Herausforderungen der Innenstadt (im Sinne der blue green city) im Zuge der
Klimakrise besser gerecht werden. Zugleich sind die Anforderungen mobilitätseingeschränkte
Menschen sowie die technischen Anforderungen aufgrund der Belastung durch den
Andienungsverkehr der Innenstadt zu berücksichtigen.
Mit der Magistratsvorlage Nr. 2019/0233 "Neugestaltung Ernst -Ludwigs-Platz" wurden die
Vorplanung sowie die weiterführenden Planungsleistungen beschlossen. Die MV 2020/0188
beantwortete die von der Stadtvero rdnetenversammlung am 29.08.2019
eingebrachten Anregungen aus den Ausschüssen sowie aus den Fachämtern. Die hier nun
vorliegende Fortschreibung der Planung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem
Stadtplanungsamt, der Unteren Denkmalschutzbehörde und de m Grünflächenamt. Für
ausgewählte Themen haben der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA), das
Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung sowie die Darmstadt Marketing GmbH an den
regelmäßigen Abstimmungen teilgenommen. Darüber hinaus fanden mehrere Abstimmungen
mit dem Behindertenbeauftragten der Stadt statt. Im Zuge der Fortschreibung der Planung
und unter Berücksichtigung des Prüfauftrages aus dem Jahr 2020, sowie der stärkeren
Gewichtung des Stadtklimas in der Stadt kam es zu Anpassungen in der P lanung, die
nachfolgend in den Punkten 1 -15 beschrieben werden. Neben inhaltlichen Anpassungen sind
auch die Kosten fortgeschrieben worden.
Teilbereiche / Details
1. Oberflächen
Stadtgestalterisches Ziel ist die Herstellung einer ruhig wirkenden Platzfläche als Bindeglied
zwischen dem Marktplatz, Friedensplatz, Obere Rheinstraße und Ernst -Ludwig-Straße. Um den
technischen Anforderungen aufgrund der Belastung durch den Kfz -Anlieferverkehr und den
Anforderungen der Barrierefreiheit Genüge zu tun, wird die Oberfläche des Platzes nicht
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ausschließlich mit rotem Porphyrkleinpflaster (geschliffen und geflammt) in Segmentbögen
gepflastert. In der angepassten Planung soll der ursprünglich v orgesehene Segmentbogen den
Platz einrahmen und optisch die angrenzenden Platzflächen (Marktplatz, Friedensplatz, Obere
Rheinstraße und Ernst -Ludwig-Straße) mit einander verbinden. Im mittleren Bereich wird ein
Betonpflaster mit bis zu 4 verschiedenen Beto npflastersteingrößen mit wiederholendem
Muster verlegt. Die Größe der Pflastersteine beträgt max. 20 x 30 cm, die Farbgebung
orientiert sich an den Platten des Friedensplatzes. Der Belag ist entsprechend des
Prüfauftrages aus 2020 vibrationsarm und ermögli cht somit für Rollstuhlfahre nde ein
erschütterungsarmes Queren des Platzes in alle Richtungen. Um die Belastung der
Anlieferverkehre geeignet aufzunehmen, wurde ein Pflasterverband gewählt, der eine gute
Verbundwirkung und somit eine möglichst hohe Verdreh - und Verschiebesicherung aufweist.
Die endgültige Ausführung des Verbandes wird in der weiteren Planung anhand von zwei
Musterflächen festgelegt.
Die Änderung der Oberflächengestaltung stellt einen Kompromiss der verschiedenen
Anforderungen an den Platz dar und wurde in enger Zusammenarbeit mit den städtischen
Fachämtern und der Unteren Denkmalschutzbehörde unter Einbezug des
Behindertenbeauftragten erarbeitet.
Um zusätzlich sehbehinderten Menschen eine Orientierung auf dem Platz zu geben, soll die
Bodenintarsie für die Stadtmauer taktil ausgebildet werden. Sie beginnt im Süden am Weißen
Turm und endet im Norden an der Schlossmauer, die als Leitelement für Sehbehinderte in
Richtung Haltestelle Schloss / Karolinenplatz dient. Das zu verwendende Material wi rd in der
weiteren Planung mit den Fachämtern und dem Behindertenbeauftragten festgelegt.
2. Platane mit Sitzgruppe
Entgegen der MV 2020/0188 kann der gewählte „Sitzkranz“ nicht ohne Fundamentierung
erfolgen. Daher wurde die Lage und Ausbreitung der Wurzel n der Bestandsplatane vor dem
Kaufhaus Henschel durch Suchgrabungen ermittelt. Der „Sitzkranz“ kann mit punktuellen
Fundamenten errichtet werden. Die Sitzflächen und Rückenlehnen werden möglichst
entsprechend der Festlegung der vorherigen MV mit heimischen Holzarten hergestellt.
3. Bepflanzung
Südlich der Gleislage
Für die vier Bäume vor dem Kaufhaus Galeria Karstadt Kaufhof ist eine durchgehende
unterirdische sogenannte „Baumrigole“ mit Be - und Entlüftung geplant, welche zum Einen die
künstliche Bewässerung der Bäume reduzieren soll, zum Anderen die örtliche Versickerung des
Niederschlagswassers unterstützt. Hierzu wird ein Großteil des Niederschlagwassers der
südlichen Platzfläche in die Rinne östlich der Baumreihe geleitet. Nach einer Vorreinigung des
Wassers gelangt es über Drainagerohre großflächig in die Baumrigole (siehe Anlagen 1 und 2).
Die Baumrigole ist mit einem Baumsubstrat gefüllt, welches Niederschlagswasser speichern
kann. Nach unten ist die Baumrigole offen.
Gepflanzt werden vier Ulmen mit j eweils 3x3m großen Baumrosten und Baumschutzkörben.
Wegen des nahen Abstandes zu der Gebäudefassade wird eine Art mit säulenförmiger
Kronenentwicklung (Ulmus „Columella“) gewählt.
Aufgrund der gezielten künstlichen Versickerung von Oberflächenwasser ist die „Baumrigole“
bei der Oberen Wasserbehörde (Regierungspräsidium) genehmigungspflichtig. In ersten
- 6 -
Gesprächen mit dem Regierungspräsidium wurde eine Genehmigungsfähigkeit in Aussic ht
gestellt.
Zur Prüfung der Umsetzbarkeit der Baumstandorte soll ab September dieses Jahres mittels
Suchgrabungen überprüft werden, ob der für die Baumscheiben erforderliche Raum (3 m
Breite) im Hinblick auf die Bestandsleitungen gegeben ist. Sollten die Leitungen keinen
ausreichenden Freiraum zulassen, sind ggf. Leitungen zu verlegen. Der Baumstandort am
nördlichen Ende der Rigole wird aktuell in der Überlagerung der Entwurfsplanung mit den
vorhandenen Leitungsführungen teilweise gequert. Sollte diese La ge durch Suchgräben
bestätigt werden, wird geprüft, ob eine Verschiebung der Baumreihe nach Süden möglich ist.
Nördlich der Gleislage
Entgegen der MV 2020/0188 kann ein Baumstandort nördlich der Gleise an der Schlossmauer
nicht realisiert werden. In dem Bereich des Baumstandorts befindet sich ein größeres Paket
von Telekommunikationsleitungen (u. a. Glasfaserleitungen), die verlegt werden müssten. Die
Kosten für die sehr aufwändige Leitungsumverlegung belaufen sich nach Schätzung der
Telekom auf ca. 435.0 00 € und müssten durch die Stadt getragen werden. Ein neuer
Baumstandort für eine Ersatzpflanzung konnte mit den beteiligten Fachämtern nicht gefunden
werden.
Die Baumscheiben der Bestandsbäume nahe der Schlossmauer werden als offene Bereiche mit
mindestens 3m Durchmesser ausgeführt und in den neuen Belag integriert. Während der
Neugestaltung des Platzes wird es zum Schutz der bestehenden Bäume eine dendrologische
Baubegleitung geben.
4. Gedenktafel Brandnacht
Für den Standort und die zukünftige Gestaltung wird in Abstimmung mit den städtischen
Fachämtern und der Unteren Denkmalschutzbehörde unter Einbezug der studentischen
Ergebnisse der Hochschule Darmstadt eine Alternative erarbeitet, die das Gedenken an die
Brandnacht würdig in Erinnerung ruft.
5. Weißer Turm
Wie in MV 2020/0188 dargelegt sind Sitzgelegenheiten um den Weißen Turm weiterhin
geplant.
Zur Hervorhebung des Weißen Turm wird entgegen der Beschreibung in der MV 2019/0233,
eine Umrandung im rotem Porphyrkleinpflaster, wie für die Segmentbögen v erwendet,
vorgesehen.
6. Taxistand
In der MV 2020/0188 wurde dargelegt, dass die Taxistellplätze auf dem Ernst -Ludwigs-Platz
entfallen sollen. Alternativstandorte (Obere Rheinstraße sowie auf der Westseite des
Friedensplatzes und der Schlossumfahrung) in der direkten Umgebung wurden untersucht und
aus verkehrssicherheitsgründen abgelehnt. Die Kompensation der Taxistellplätze wird bis zum
Baubeginn geklärt.
7. Fahrradabstellplätze und -ladesäule
- 7 -
Die in MV 2019/0233 vorgeschlagene Radabstellanlage entspricht nicht mehr dem städtischen
Standard. Statt der Reihenbügel -Einstellanlage wird eine Reihe von Anlehnbügeln mit einem
Abstand von 1,20 m vorgesehen.
Für das Aufstellen einer E -Bike Ladestation in der Innenstadt wird aufgrund der in den
vergangenen Jahren g estiegenen technischen Voraussetzungen und den dementsprechend
größer gewordenen Akku -Reichweiten elektrisch betriebener Fahrräder (E -Bikes/ Pedelecs),
kein Bedarf an zusätzlichen Lademöglichkeiten im Bereich der zentralen Innenstadt bzw. im
Areal des Erns t-Ludwigs-Platz gesehen. Die E -Bike-Ladestationen wurden daher aus der
Planung gestrichen.
8. Entwässerung
Da die Kanäle überlastet sind und grundsätzlich eine oberflächennahe Versickerung im Sinne
der Schwammstadt anzustreben ist, wird das Niederschlagswa sser auf dem Ernst -Ludwigs-
Platz ausschließlich über Rigolen vor Ort versickert. Durch die von West nach Ost verlaufende
Gleisanlage wird der Platz geteilt. Für den nördlichen Teil des Platzes wird das
Niederschlagswasser nach Vorreinigung in eine Rigole ( Größe: 4,0 m x 4,0 m x 3,3 m)
zwischen Gleisanlage und Andienungstunnel geleitet. Auf dem südlichen Teil des Platzes ist
eine Rigole (Größe: 7,2 m x 4,0 m x 2,0 m) zwischen der Gleisanlage, des Andienungstunnels
und des nördlichen Baums vor dem Kaufhaus Ga leria Karstadt Kaufhof vorgesehen. Zusätzlich
wird ein Großteil des Niederschlagswassers der südlichen Platzfläche der „Baumrigole“ (siehe
Punkt 3) zur Verfügung gestellt. Sobald das Baumsubstrat gesättigt ist (d.h. kein Wasser mehr
von dem Substrat aufgen ommen werden kann), wird das restliche Wasser über Leitungen in
die zuvor benannte Rigole des südlichen Platzes geleitet.
9. Kanal
Es ist ein neuer Anfangsschacht im Süden des Platzes notwendig. Die Videobefahrung hat
gezeigt, dass keine weiteren Erneuerungen im Kanalnetz notwendig sind.
10. Trinkwasserbrunnen
In der MV 2020/0188 wurde die Prüfung auf Fördermittel angekündigt. Die Prüfung ergab,
dass aktuell keine Fördermittel zur Verfügung stehen. Der im Lageplan dargestellte favorisierte
Bereich wurde anhand definierter Kriterien unter Einbezug des Eigenbetriebs
Immobilienmanagement Darmstadt, als Dienstleister (Planung, Bau und Unterhaltung) für
Trinkwasserbrunnen, den städtischen Fachämtern und der Unteren Denkmalschutzbehörde
unter Einbezug der Darmstadt Marketing GmbH abgestimmt und festgelegt.
Die Standorte der oberflächlichen Einbauten (Brandnachtdenkmal, Fahrradabstellplätze,
Mülleimer, Trinkwasserbrunnen) auf dem Platz werden in der weiteren Planung miteinander
abgestimmt.
11. Feste und Veranstaltungen
Der Bereich südlich der Gleise soll zukünftig einzig für kleinere Events genutzt werden. Die
technische Infrastruktur hierfür wird vorgesehen.
- 8 -
Für den Bereich nördlich der Gleise wird für die vorliegende Planung die Notwendigkeit der
Nutzung für Festivitä ten in Abstimmung mit der Darmstadt Marketing GmbH berücksichtigt.
Die technische Infrastruktur wird analog zum Friedensplatz geschaffen.
12. Entsorgung
In der MV 2020/0188 wurde auf die ausstehende Prüfung der Möglichkeit für Unterflurbehälter
zur Abfallent sorgung verwiesen. Nach einer Prüfung durch den EAD sind keine
Unterflurbehälter zur Abfallentsorgung auf dem Platz vorzusehen.
13. Nebelstelen
Durch das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung wurde der Prüfauftrag, ob Nebelstelen
auf dem Platz eine sinnvolle Ergänzung zur Verbesserung des Mikroklimas sein könnten,
eingebracht. Zur Prüfung dieser Anfrage wurde eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz von
Nebelstelen erstellt. Im Zuge der Erstellung dieser Studie wurde auch das Gesundheitsamt
Darmstadt befragt und beteiligt.
Die Stellungnahmen der städtischen Fachämter und der Unteren Denkmalschutzbehörde
kamen zu dem einheitlichen ablehnenden Ergebnis, so dass von einer Umsetzung der
Nebelstelen auf dem Ernst-Ludwigs-Platz abgesehen werden soll.
Die Gründe sind folgend auszugsweise zusammengefasst:
Potentielle Gefährdung der Gesundheit von Nutzer/innen durch Verkeimung der Anlage
während des Betriebs kann nicht ausgeschlossen werden.
Bei Reduktion der Verkeimungswahrscheinlichkeit mittels Chlor ist unklar, wie
chlorhaltiges Wasser auf Menschen, Tiere, Fassadenmaterialien, Auslagen, metallische
Oberflächen wirkt. Pflanzen werden bereits durch eine geringe Konzentration von Chlor
geschädigt.
Umfangreiche Wasseraufbereitung (u.a. hoher Wasserhärtegrad) in separatem
Technikraum notwendig.
Hohe Wasser- und Energieverbräuche durch notwendige technische Anlagen sowie Kühlung
des Technikraums tragen zur zusätzlichen Freisetzung von Treibhausgasen bei.
Die Anlage hat einen Wirkungsgrad von ca. 50% und somit einen hohen Wasserverlust bei
bestehender Wasserknappheit. Der Gesamtverbrauch der Anlage wird auf 300.000 Liter
pro Saison geschätzt.
Tägliche Wartung notwendig, was hohe Kosten mit sich bringt (1,5 Vollzeitstellen sind
notwendig). Die personellen Ressourcen dafür sind nicht verfügbar.
Jährliche Betriebskosten in Höhe von bis zu 67.000€.
Auf Grund der verschiedenen Anforderungen sind mögliche Standorte nur im
unmittelbaren Bereich zu den Gleisen identifiziert worden, die im Hinblick auf die
Verkehrssicherheit kritisch bewertet wurden.
Nach Abwägung dieser Aspekte wurde insgesamt der Nutzen als zu gering gegenüber dem
technischen Aufwand, der Anschaffungs - und Unterhaltungskosten sowie dem
Ressourceneinsatz (Wasser und Energie) für den Betrieb eingeschätzt.
14. Information
In der MV 2019/0233 wurde die Anbringung von Infoschildern und / oder QR -Codes
thematisiert. Die Informationsschilder / QR-Codes werden zur Schlossmauer, Baumrigole, zum
historischen Vermessungspunkt, zum Trinkwasserbrunnen und zur Gedenktafel Br andnacht in
der Ausführungsplanung in Zusammenarbeit mit der Darmstadt Marketing GmbH konkretisiert.
15. HEAG Gleislage
Die HEAG mobilo GmbH plant die Sanierung der Gleise in Teilbereichen, sowie die Erneuerung
der Fahrbahndecke im Bereich der Gleisanlage. En tgegen der MV 2019/0233 wird die ÖPNV
Trasse nicht mit Betonstein mit Naturvorsatz; sondern mit einer Halbstarren Deckschicht
ausgeführt, um der hohen Verkehrsbelastung durch den Busverkehr gerecht zu werden.
Kosten und Finanzierung
Die fortgeschriebene Kostenberechnung der Neugestaltung des Ernst -Ludwigs-Platzes ist der
datenschutzrelevanten Anlage 3 zu entnehmen.
Die Maßnahme ist nicht förderfähig.
Die Maßnahme ist gemäß der Straßenbeitragssatzung beitragspflichtig.
Die benötigten Mittel gem. Anlage 3 werden unter der Investitionsnummer 19066-6233
Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz -, Kostenstelle 066-100-1000, im aktuellen
Haushaltsplanentwurf 2024 in den Haushaltsjahren 2024 bis 2026 eingeplant.
Im Rahmen des Projekts werden Folgekosten, unter andere m durch die Unterhaltung der
Platzfläche, entstehen. Diese belaufen sich auf etwa 9.000 €/Jahr. Die Kosten für den neuen
Anfangsschacht in Kanalnetz ist der datenschutzrelevanten Anlage 3 zu entnehmen.
Die benötigten Mittel gem. Anlage 3 sind unter der Investitionsnummer 08066-6792
- Kanalbau -Tiefbauten allgemein -, Kostenstelle 066 -140-1000, im Haushaltsjahr 2025
berücksichtigt.
Darmstadt, den 15.08.2023
Dezernat I Dezernat III Dezernat IV Dezernat VI
Hanno Benz Michael Kolmer André Schellenberg Paul Georg Wandrey
Oberbürgermeister Stadtrat Stadtkämmerer Stadtrat
anlage 2
4047 Zeichen
GeprüftArt Nr. Datum Bearbeitet
Änderungen
Planung abgeschlossen
Darmstadt ...............................
Datum:
M. =
Gezeichnet:
Plan-Nr.
Z. Mitzeichnung
Anlage
Planart
SB SGL ABL.
Wissenschaftsstadt
Darmstadt
Der Magistrat
Mobilitäts- und
Tiefbauamt
Darmstadt,
Dezernat VI
Mobilitäts- und
Tiefbauamt
6
star
27.07.23
3
Querschnitt
1:50
Entwurfsplanung
Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz
VI - 66.2.1
Entwässerungskonzept - Baumrigole
zur Ausführung freigegeben
Wissenschaftsstadt
Darmstadt
gez. Paul Georg Wandrey
Stadtrat
gez. Dipl.-Ing. Bachem
Amtsleiterin
61 61.3 Denkmal-
schutzbehörde
66.1 66.3 67
gez. Krehbiel gez. Köhler gez. Samaan gez. Emig gez. Bosch
gez.
i.V. Franke
gez.
Franke
gez.
i.V. Lieb
OK Platz
Schnitt C1 Baumrigole West - Ost (M 1:50)
3,00 30
Baumrost / Baumschutzgitter Eckig
Außendurchmesser / Innendurchmesser: 3000 / 800
Höhe ca. 40 - 50 mm in Rahmenkonstruktion
Gusseisen pulverbeschichtet in RAL 9005 (Schwarz)
5 cm Splitt 8/16
Fassadenausßenkante GALERIA (Kaufhof)
Baumachse
FließrichtungFließrichtung
Betonrahmen C 35 / 45 inkl. Bewehrung
1,10 80 1,10
Oberbau nach RStO 12
Tafel 3 Zeile 5, Bk 3,2
10 cm Natursteinpflaster 8/10 und Plattenbelag
4 cm Bettungsmaterial gem. ZTV-Pflaster-StB d= 3-4 cm,
Gesteinskörnung 0/5
12 cm Asphalttragschicht PA 22 T WDA
einschichtiger, mechanisch verfestigter Vliesstoff, GRK 5
15 cm Schottertragschicht gem. ZTV SoB-StB 0/32
19 cm Frostschutzschicht gem. ZTV SoB-StB 0/45
60 cm Gesamtaufbaudicke
Schnitt C2 Baumrigole West - Ost (M 1:50)
Fassadenausßenkante GALERIA (Kaufhof)
Wurzelvlies, GRK 3
Baumachse
in Baumlage
außerhalb Baumlage
5
5
2,40
41
2,10
2,50
2,50 DN300 Kanal
DN300 Kanal
*) Dränrohr DN100 (vliesummantelt) zur Baumbewässerung
als Ring um den Wurzelballenbereich (Dränrohre der Bäume
zur gleichmäßigen Wasserverteilung miteinander verbunden)
Straßenablauf 300/500 mit direkter Einleitung in Schacht
1,50
10
90
*) *)40
30
1,50
10
90
*) *)40
30
Kiespackung 8/16 vliesummanteltNiederspannung
NiederspannungNiederspannung tot
Fernmelde Cu
NiederspannungNiederspannung tot
Fernmelde Cu
Fernmelde Cu
Fernmelde Cu tot
3,00 30
Baumrost / Baumschutzgitter Eckig
Außendurchmesser / Innendurchmesser: 3000 / 800
Höhe ca. 40 - 50 mm in Rahmenkonstruktion
Gusseisen pulverbeschichtet in RAL 9005 (Schwarz)
5 cm Splitt 8/16
FließrichtungFließrichtung
Betonrahmen C 35 / 45 inkl. Bewehrung
Niederspannung
NiederspannungNiederspannung tot
Fernmelde Cu
NiederspannungNiederspannung tot
Fernmelde Cu
Fernmelde Cu
Fernmelde Cu tot
OK Platz
4,00
4,00
Niederspannung
Gas tot (PE 160)
Niederspannung
NiederspannungNiederspannung
Gas tot (PE 160)
Niederspannung
Niederspannung 3,00
Untergeschoß
GALERIA (Kaufhof)
-4,70 OKG
2,50
Pflasterrinne
3-reihig
Pflasterrinne
3-reihigBaumrost
Baumrigole
Baumrigole
Mischwasser
(DN350 Stz)
Freihaltezone Kanal
2,00
50
2,00
50
Freihaltezone
Leitngsträger
Sicherheitsbereich
Mischwasser
(DN350 Stz)
3,004,00
50
Kiespackung 8/16 vliesummantelt
Baumsubstrat: Hygromix ÜBB
oder gleichwertig
50
Freihaltezone Kanal
*)
Auslauf
Drainrohr
-3,00 OKG (UK Abdichtung Westseite)
Abdichtung
Versickerungskegel 1:1
-7,00 OKG (Schnittpunkt Versickerungskegel)
Wurzelvlies, GRK 3
Abdichtung
-2,50 OKG (nach unten ohne Vlies
und ohne Abdichtungzur besseren
Wurzelausbreitung)
-3,00 OKG (UK Abdichtung Westseite)
Drainrohr
-2,50 OKG (nach unten ohne Vlies
und ohne Abdichtungzur besseren
Wurzelausbreitung)
2,50
Pflasterrinne
3-reihig
Pflasterrinne
3-reihig
Kiespackung 8/16 vliesummantelt
Baumsubstrat: Hygromix ÜBB
oder gleichwertig
Sediment- und Filterschacht mit Leichtstoffab-
scheider und Schieber.
Schieber zur Schließung in den Wintermonaten.
Zur Vermeidung von Salzeintrag in Baumrigolen.
Wasserkreislauf: Oberflächenwasser - Straßen-
ablauf - Schacht - Drainrohr - Baumrigole
Notüberlauf an Schacht zur Weiterleitung an
Versickerungsanlage Festkörperrigole
Not-
überlauf
Tiefenbelüftung
(außerhalb Baum-
rost/-schutzgitter)
DN1500
Sediment-
und Filter-
schacht
anlage 1
3842 Zeichen
Abfallbehälter Abfallbehälter 4x Bodenein- baustrahler Fundament KS Feinwurzelbereich Feinwurzelbereich Feinwurzelbereich Bank Bank Bank Wurzel Bank Mast Abfallbehälter Abfallbehälter Betonpoller Gedenktafel Basis- punkt A G G G G G G G G Schaufenster K K K K K K S K K K K K K K K K K K K K K KK K K K K K K K K K K S KS K K K K K S K S W W W W W W W W W W W W W W W W W W WWW W W W W W W W W W W Baufeldgrenze Pflasterrinne 3-reihig Baumkrone Baumkrone eventuell Entfall nach Auswertung Suchschachtung 10,0510,0510,05 9,50 Baum rost eckig 3,00 / 0,80 außen / innen Baum rost eckig 3,00 / 0,80 außen / innen Baum rost eckig 3,00 / 0,80 außen / innen Baum rost eckig 3,00 / 0,80 außen / innen Baum rost rund 2,00 / 0,70 außen / innen Baum rost rund 2,00 / 0,70 außen / innen Platten 3-reihig Erneuerung der Bestandsoberfläche Traufstreifen mit Bänderung Traufstreifen mit Bänderung Weisser Turm Kiosk Kastenrinne Eingang EingangEingang Eingang Bäckerei Außenverkauf 6 Rad- stellplätze 6 Rad- stellplätze 6 Rad- stellplätze 2,00 2,00 2,00 1,00 1,20 1,20 1,00 1,20 1,20 1,00 1,20 1,20 1,00 1,50 1,00 2,80 1,00 1,50 1,00 2,80 1,00 1,50 1,00 16,10 1,20 1,20 1,20 16 Rad- stellplätze 16 Rad- stellplätze 16 Rad- stellplätze M 90 M 86 M 87 M 2134 Grenze Friedensplatz Grenze Friedensplatz 7,00 2,00 30 5,00 2,00 30 2,00 7,00 Läuferverband Läuferverband Randeinfassung 16/24 Randeinfassung 16/24 Randeinfassung 16/24 Randeinfassung 16/24 Randeinfassung 16/24 Anpassung Bestandsbord Anpassung Bestandsbord Rückbau Telefonsäule und Sicherungskasten E-Schacht E-Schacht E-Schacht E-Schacht E-SchachtE-Schacht 70x70 70x70 70x70 70x70 70x70 70x70 E-Schacht 70x70 E-Schacht 70x70 4,00 1,50 4,00 3,00 30 Pflasterrinne 3-reihig Pflasterrinne 3-reihig Pflasterrinne 3-reihig Pflasterrinne 3-reihig Pflasterrinne 3-reihig Pflasterrinne 3-reihig neuer MW - schacht historischer Vermessungs- punkt 3,00 Baumrigole mit Drainage- leitung Reinigungsschacht Versickerungsanlage Versickerungsanlage aus 5 Lagen Füllkörpern 4,0 m x 4,0 m x 3,30 m Versickerungsanlage aus 3 Lagen Füllkörpern 7,2 m x 4,0 m x 1,98 m Sedimentations- und Filterschacht mit Leichtstoffabscheider Sedimentations- und Filterschacht mit Leichtstoffabscheider Baumrigole mit Drainage- leitung Baumrigole mit Drainage- leitung Baumrigole mit Drainage- leitung Reinigungsschacht Versickerungsanlage W urzelvlies zur Sicherung Bestandsleitung Sedimentations- und Filterschacht mit Leichtstoffabscheider und Absperrschieber Sedimentations- und Filterschacht mit Leichtstoffabscheider und Absperrschieber Pflasterrinne 3-reihig Pflasterrinne 3-reihig A A C1 C1 C2 C2 Verlauf historische Stadtmauer Verlauf historische Stadtmauer Platten 3-reihig Platten 3-reihig Trinkwasser- brunnen- bereich 0+225,83 0+194,7 0+107,0 0+177,8 Fuge 1 Fuge 4 Fuge 3 Fuge 2 Fuge 5 0+157,0 0+132,4 Gedenktafel (möglicher Standort) GeprüftArt Nr. Datum Bearbeitet Änderungen Planung abgeschlossen Darmstadt ............................... Datum: M. = Gezeichnet: Plan-Nr. Z. Mitzeichnung Anlage Planart SB SGL ABL. Wissenschaftsstadt Darmstadt Der Magistrat Mobilitäts- und Tiefbauamt Darmstadt, Dezernat VI Mobilitäts- und Tiefbauamt star 27.07.23 Lageplan 1:250 Entwurfsplanung Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz VI - 66.2.1 Oberflächengestaltung zur Ausführung freigegeben Wissenschaftsstadt Darmstadt gez. Paul Georg Wandrey Stadtrat gez. Dipl.-Ing. Bachem Amtsleiterin 61 61.3 Denkmal- schutzbehörde 66.1 66.3 67 gez. Krehbiel gez. Köhler gez. Samaan gez. Emig gez. Bosch gez. i.V. Franke gez. Franke gez. i.V. Lieb Friedensplatz (Bestand) Legende Baumrigole Maste HEAG (Bestand) Hydrant (Bestand) Kanalschacht Beleuchtungsmast (Bestand) Straßenablauf (50x30) Segmentbogen Pflaster 8x10 wilder Verband Platten 20x30 / 20x20 / 10x20 Kanalschacht (Bestand) Straßenablauf (Bestand) Grünfläche E-Schacht 70x70
Beratungsverlauf (5)
Orte (6)
- Rheinstraße
- Ernst-Ludwig-Straße
- Ernst-Ludwigs-Platz
- Karolinenplatz
- Friedensplatz 7
- Marktplatz
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2023/0274
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 15.08.2023
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00