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2023/0274

Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz Herstellung der Platzfläche sowie Möblierung und Begrünung Fortschreibung der Planung

Magistratsvorlage 15.08.2023

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295 Zeichen

Punkt 17: Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz 
Herstellung der Platzfläche sowie Möblierung und Begrünung 
Fortschreibung der Planung 
 (V-Nr. 20236/0274) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, 
der Vorlage zuzustimmen. 
  
Stimmenthaltung: SPD und Die Linke.

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278 Zeichen

Punkt 26: Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz 
Herstellung der Platzfläche sowie Möblierung und Begrünung 
Fortschreibung der Planung 
 (V-Nr. 2023/0274) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Gegenstimmen: 2 Stimmen UWIGA/WGD  
Stimmenthaltung: Die Linke. und 1 Stimme aus UWIGA/WGD

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353 Zeichen

Punkt 13: Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz 
Herstellung der Platzfläche sowie Möblierung und Begrünung 
Fortschreibung der Planung 
 (V-Nr. 2023/0274) 
 
Der Ausschuss für Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Umwelt und Stadtplanung 
empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. 
  
Stimmenthaltungen:  Fraktionen SPD, Die Linke. und AfD

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Punkt 11: Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz 
Herstellung der Platzfläche sowie Möblierung und Begrünung 
Fortschreibung der Planung 
 (V-Nr. 2023/0274) 
 
Der Ausschuss für Mobilität, Bürgerservice, Ordnungswesen, Brand-, 
Katastrophenschutz und Rettungswesen empfiehlt der Stadtverordneten-
versammlung, der Vorlage zuzustimmen. 
 
Stimmenthaltungen: Fraktionen SPD, Die Linke. und AfD

2023/0274

19387 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
31.08.2023 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
Dezernat IV 
Dezernat III  
Amt: Mobilitätsamt- und 
Tiefbauamt  OBW bei abschl. Be-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2023/0274 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 541010, 538020  
Kostenstelle:  066-100-1000, 066-140-1000 Investitionsnummer:  19066-6233,08066-6792 
Kostenträger:  5410-11, 5380-21 Sachkonto: 0952010 
 
Betreff: Neugestaltung Ernst -Ludwigs-Platz 
Herstellung der Platzfläche sowie Möblierung und Begrünung  
Fortschreibung der Planung  
 
Vorlage vom: 15.08.2023  
 
Beschlussvorschlag : 
1- Den Fortschreibungen in der Entwurfsplanung sowie der Kostenberechnung für die Neuge-
staltung des Ernst -Ludwigs-Platzes werden zugestimmt.  
2- Die benötigten Mittel für die Neugestaltung des Platzes gemäß Anlage 3 werden unter der 
Investitionsnummer 19066 -6233 – Neugestaltung Ernst -Ludwigs-Platz – Kostenstelle : 
066-100-1000, im aktuellen  Haushaltsplanentw urf 2024 in den Haushaltsjahren 2024 bis 
2026 eingeplant.  
3- Die benötigten Mittel für den Kanal gemäß Anlage 3 stehen unter der Investitionsnummer 
08066-6792 – Kanalbau-Tiefbauten allgemein -, Kostenstelle 066 -140-1000, im Haus-
haltsjahr 202 5 zur Verfügung.

- 2 - 
Anlagen: Anlage_1_Lageplan_gez  
Anlage_2_Schnitt_Baumrigole_gez  
Anlage_3_Zusammenstellung_Kosten_(Datenschutzrelevante_Anlage)  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 15. August 2023  
 
Der "Ernst-Ludwigs-Platz", im historischen Zentrum Darmstadts 
 
Ausgangslage, Allgemeine Ziele der Neugestaltung 
 
Der Ernst-Ludwigs-Platz, der eine Fläche von ca. 4.000 m² umfasst, die von der Westfassade des 
Schlosses, dem Weißen Turm und zwei Kaufhäusern gerahmt wird, fungiert als ein zentraler 
Verteiler der innerstädtischen Fußgängerzone und ist im Zusammenhang mit dem Weißen Turm 
ein beliebter Treffpunkt der Darmstädter Bürgerinnen und Bürger. Damit kommt dem Platz eine 
besondere Bedeutung im Gefüge des innerstädtischen Erschließungsnetzes zu. Der Marktplatz, 
in Teilbereichen der Karolinenplatz, der Gräfin-Marion-Dönhoff-Platz und der Friedensplatz wur-
den bereits neugestaltet. Stadträumlich gehen Friedensplatz und Ernst -Ludwigs-Platz nahtlos 
ineinander über und werden als ein gemeinsamer Stadtraum wahrgenommen. Derze it ist die 
südliche Ausbaugrenze des Friedensplatzes durch die Katastergrenze definiert. Die Neugestal-
tung der Platzfolge Friedensplatz/Ernst -Ludwigs-Platz ist daher ein weiterer wichtiger Meilen-
stein bei der Aufwertung der Platzfolge rund um das Schloss u nd des öffentlichen Raums der 
Innenstadt. Zugleich bietet sich auch die Möglichkeit durch geeignete Maßnahmen zur Verbes-
serung des Stadtklimas in der Innenstadt beizutragen. 
 
Der Ernst-Ludwigs-Platz soll als Teil des historischen Stadtzentrums in die Gesam tkonzeption 
und Gestaltung der Freiflächen um das Schloss integriert werden und künftig den klimatisch 
bedingten Herausforderungen der Innenstadt (im Sinne der blue green city) im Zuge der Klima-
krise besser gerecht werden. Zugleich sind die Anforderungen mobilitätseingeschränkte Men-
schen sowie die technischen Anforderungen aufgrund der Belastung durch den Andienungsver-
kehr der Innenstadt zu berücksichtigen.  
 
Mit der Magistratsvorlage Nr. 2019/0233 "Neugestaltung Ernst -Ludwigs-Platz" wurden die  
Vorplanung sowie die weiterführenden Planungsleistungen beschlossen. Die MV 2020/0188 be-
antwortete die von der Stadtverordnetenversammlung am 29.08.2019  
eingebrachten Anregungen aus den Ausschüssen sowie aus den Fachämtern. Die hier nun vor-
liegende Fortschreibung der Planung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungs-
amt, der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Grünflächenamt. Für ausgewählte Themen 
haben der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA), das Amt für Klimaschutz und 
Klimaanpassung sow ie die Darmstadt Marketing GmbH an den regelmäßigen Abstimmungen 
teilgenommen. Darüber hinaus fanden mehrere Abstimmungen mit dem Behindertenbeauftrag-
ten der Stadt statt. Im Zuge der Fortschreibung der Planung und unter Berücksichtigung des 
Prüfauftrages aus dem Jahr 2020, sowie der stärkeren Gewichtung des Stadtklimas in der Stadt 
kam es zu Anpassungen in der Planung, die nachfolgend in den Punkten 1 -15 beschrieben wer-
den. Neben inhaltlichen Anpassungen sind auch die Kosten fortgeschrieben worden.  
 
Teilbereiche / Details 
 
1. Oberflächen  
Stadtgestalterisches Ziel ist die Herstellung einer ruhig wirkenden Platzfläche als Bindeglied 
zwischen dem Marktplatz, Friedensplatz, Obere Rheinstraße und Ernst -Ludwig-Straße. Um den 
technischen Anforderungen aufgrund der Belastung durch den Kfz -Anlieferverkehr und den An-
forderungen der Barrierefreiheit Genüge zu tun, wird die Oberfläche des Platzes nicht ausschließ-
lich mit rotem Porphyrkleinpflaster (geschliffen und geflammt) in Segmentbögen gepflastert. In 
der angepassten Planung soll der ursprünglich vorgesehene Segmentbogen den Platz einrahmen 
und optisch die angrenzenden Platzflächen (Marktplatz, Friedensplatz, Obere Rheinstraße und

- 4 - 
Ernst-Ludwig-Straße) mit einander verbinden. Im mittleren Bereich wird ein Betonpflaster mit 
bis zu 4 verschiedenen Betonpflastersteingrößen mit wiederholendem Muster verlegt. Die Größe 
der Pflastersteine beträgt max. 20  x 30 cm, die Farbgebung orientiert sich an den Platten des 
Friedensplatzes. Der Belag ist entsprechend des Prüfauftrages aus 2020 vibrationsarm und er-
möglicht somit für Rollstuhlfahre nde ein erschütterungsarmes Queren des Platzes in alle Rich-
tungen. Um die Belastung der Anlieferverkehre geeignet aufzunehmen, wurde ein Pflasterver-
band gewählt, der eine gute Verbundwirkung und somit eine möglichst hohe Verdreh - und Ver-
schiebesicherung aufweist. Die endgültige Ausführung des Verbandes wird in der weiteren Pla-
nung anhand von zwei Musterflächen festgelegt. 
 
Die Änderung der Oberflächengestaltung stellt einen Kompromiss der verschiedenen Anforde-
rungen an den Platz dar und wurde in enger Zusammenarbeit mit den städtischen Fachämtern 
und der Unteren Denkmalschutzbehörde unter Einbezug des Behindertenbeauftragten erarbei-
tet.  
Um zusätzlich sehbehinderten Menschen eine Orientierung auf dem Platz zu geben, soll die 
Bodenintarsie für die Stadtmauer taktil ausgebildet werden. Sie beginnt im Süden am Weißen 
Turm und endet im Norden an der Schlossmauer, die als Leitelement für Sehbehinderte in Rich-
tung Haltestelle Schloss / Karolinenplatz dient. Das zu verwendende Material wi rd in der weite-
ren Planung mit den Fachämtern und dem Behindertenbeauftragten festgelegt.  
 
2. Platane mit Sitzgruppe  
Entgegen der MV 2020/0188 kann der gewählte „Sitzkranz“ nicht ohne Fundamentierung erfol-
gen. Daher wurde die Lage und Ausbreitung der Wurzeln der Bestandsplatane vor dem Kaufhaus 
Henschel durch Suchgrabungen ermittelt. Der „Sitzkranz“ kann mit punktuellen Fundamenten 
errichtet werden. Die Sitzflächen und Rückenlehnen werden möglichst entsprechend der Festle-
gung der vorherigen MV mit heimischen Holzarten hergestellt. 
 
3. Bepflanzung  
Südlich der Gleislage 
Für die vier Bäume vor dem Kaufhaus Galeria Karstadt Kaufhof ist eine durchgehende unterirdi-
sche sogenannte „Baumrigole“ mit Be- und Entlüftung geplant, welche zum Einen die künstliche 
Bewässerung der Bäume reduzieren soll, zum Anderen die örtliche Versickerung des Nieder-
schlagswassers unterstützt. Hierzu wi rd ein Großteil des Niederschlagwassers der südlichen 
Platzfläche in die Rinne östlich der Baumreihe geleitet. Nach einer Vorreinigung des Wassers 
gelangt es über Drainagerohre großflächig in die Baumrigole (siehe Anlagen 1 und 2). Die Baum-
rigole ist mit e inem Baumsubstrat gefüllt, welches Niederschlagswasser speichern kann. Nach 
unten ist die Baumrigole offen.  
 
Gepflanzt werden vier Ulmen mit jeweils 3x3m großen Baumrosten und Baumschutzkörben. We-
gen des nahen Abstandes zu der Gebäudefassade wird eine Art  mit säulenförmiger Kronenent-
wicklung (Ulmus „Columella“) gewählt. 
 
Aufgrund der gezielten künstlichen Versickerung von Oberflächenwasser ist die „Baumrigole“ bei 
der Oberen Wasserbehörde (Regierungspräsidium) genehmigungspflichtig. In ersten Gesprächen 
mit dem Regierungspräsidium wurde eine Genehmigungsfähigkeit in Aussicht gestellt.  
Zur Prüfung der Umsetzbarkeit der Baumstandorte soll ab September dieses Jahres mittels 
Suchgrabungen überprüft werden, ob der für die Baumscheiben erforderliche Raum (3 m Breite) 
im Hinblick auf die Bestandsleitungen gegeben ist. Sollten die Leitungen keinen ausreichenden 
Freiraum zulassen, sind ggf. Leitungen zu verlegen. Der Baumstandort am nördlichen Ende der 
Rigole wird aktuell in der Überlagerung der Entwurfsplanung mit den vorhandenen

- 5 - 
Leitungsführungen teilweise gequert. Sollte diese Lage durch Suchgräben bestätigt werden, wird 
geprüft, ob eine Verschiebung der Baumreihe nach Süden möglich ist.  
 
Nördlich der Gleislage 
Entgegen der MV 2020/0188 kann ein Baumstandort nörd lich der Gleise an der Schlossmauer 
nicht realisiert werden. In dem Bereich des Baumstandorts befindet sich ein größeres Paket von 
Telekommunikationsleitungen (u. a. Glasfaserleitungen), die verlegt werden müssten. Die Kosten 
für die sehr aufwändige Leitungsumverlegung belaufen sich nach Schätzung der Telekom auf ca. 
435.000 € und müssten durch die Stadt getragen werden. Ein neuer Baumstandort für eine Er-
satzpflanzung konnte mit den beteiligten Fachämtern nicht gefunden werden.  
 
Die Baumscheiben der Bestandsbäume nahe der Schlossmauer werden als offene Bereiche mit 
mindestens 3m Durchmesser ausgeführt und in den neuen Belag integriert. Während der Neu-
gestaltung des Platzes wird es zum Schutz der bestehenden Bäume eine dendrologische Baube-
gleitung geben. 
 
4. Gedenktafel Brandnacht  
Für den Standort und die zukünftige Gestaltung wird in Abstimmung mit den städtischen 
Fachämtern und der Unteren Denkmalschutzbehörde unter Einbezug der studentischen Ergeb-
nisse der Hochschule Darmstadt eine Alternative erarbeitet, die das Gedenken an die Brandnacht 
würdig in Erinnerung ruft.  
 
5. Weißer Turm 
Wie in MV 2020/0188 dargelegt sind Sitzgelegenheiten um den Weißen Turm weiterhin geplant.  
 
Zur Hervorhebung des Weißen Turm wird entgegen der Beschreibung in der MV 2019/0233, 
eine Umrandung im rotem Porphyrkleinpflaster, wie für die Segmentbögen verwendet, vorgese-
hen. 
 
6. Taxistand  
In der MV 2020/0188 wurde dargelegt, dass die Taxistellplätze auf dem Ernst -Ludwigs-Platz 
entfallen sollen. Alternativstandorte (Obere Rheinstraße sowie  auf der Westseite des Friedens-
platzes und der Schlossumfahrung) in der direkten Umgebung wurden untersucht und aus ver-
kehrssicherheitsgründen abgelehnt. Die Kompensation der Taxistellplätze wird bis zum Baube-
ginn geklärt. 
 
7. Fahrradabstellplätze und -ladesäule  
Die in MV 2019/0233 vorgeschlagene Radabstellanlage entspricht nicht mehr dem städtischen 
Standard. Statt der Reihenbügel-Einstellanlage wird eine Reihe von Anlehnbügeln mit einem Ab-
stand von 1,20 m vorgesehen. 
 
Für das Aufstellen einer E -Bike Ladestation in der Innenstadt wird aufgrund der in den vergan-
genen Jahren gestiegenen technischen Voraussetzungen und den dementsprechend größer ge-
wordenen Akku-Reichweiten elektrisch betriebener Fahrräder (E -Bikes/ Pedelecs), kein Bedarf 
an zusätzlichen Lademöglichkeiten im Bereich der zentralen Innenstadt bzw. im Areal des Ernst-
Ludwigs-Platz gesehen. Die E-Bike-Ladestationen wurden daher aus der Planung gestrichen.

- 6 - 
8. Entwässerung 
Da die Kanäle überlastet sind und grundsätzlich eine oberflächennahe Versickerung im Sinne 
der Schwammstadt anzustreben ist, wird das Niederschlagswasser auf dem Ernst-Ludwigs-Platz 
ausschließlich über Rigolen vor Ort versickert. Durch die von West nach Os t verlaufende Gleis-
anlage wird der Platz geteilt. Für den nördlichen Teil des Platzes wird das Niederschlagswasser 
nach Vorreinigung in eine Rigole (Größe:  4,0 m x 4,0 m x 3,3 m) zwischen Gleisanlage und An-
dienungstunnel geleitet. Auf dem südlichen Teil de s Platzes ist eine Rigole 
(Größe: 7,2 m x 4,0 m x 2,0 m) zwischen der Gleisanlage, des Andienungstunnels und des nörd-
lichen Baums vor dem Kaufhaus Galeria Karstadt Kaufhof vorgesehen. Zusätzlich wird ein Groß-
teil des Niederschlagswassers der südlichen Plat zfläche der „Baumrigole“ (siehe Punkt 3) zur 
Verfügung gestellt. Sobald das Baumsubstrat gesättigt ist (d.h. kein Wasser mehr von dem Sub-
strat aufgenommen werden kann), wird das restliche Wasser über Leitungen in die zuvor be-
nannte Rigole des südlichen Platzes geleitet.  
 
9. Kanal  
Es ist ein neuer Anfangsschacht im Süden des Platzes notwendig. Die Videobefahrung hat ge-
zeigt, dass keine weiteren Erneuerungen im Kanalnetz notwendig sind. 
 
10. Trinkwasserbrunnen 
In der MV 2020/0188 wurde die Prüfung auf Fördermittel angekündigt. Die Prüfung ergab, dass 
aktuell keine Fördermittel zur Verfügung stehen. Der im Lageplan dargestellte favorisierte Be-
reich wurde anhand definierter Kriterien unter Einbezug des Eigenbetriebs Immobilienmanage-
ment Darmstadt, als Dienstleister (Planung, Bau und Unterhaltung) für Trinkwasserbrunnen, den 
städtischen Fachämtern und der Unteren Denkmalschutzbehörde unter Einbezug der Darmstadt 
Marketing GmbH abgestimmt und festgelegt. 
 
Die Standorte der oberflächlichen Einbauten (Brandnachtdenkmal, Fahrradabstellplätze, Müllei-
mer, Trinkwasserbrunnen) auf dem Platz werden in der weiteren Planung miteinander abge-
stimmt. 
 
11. Feste und Veranstaltungen 
Der Bereich südlich der Gleise soll zukünftig einzig für kleinere Events genutzt werden. Die tech-
nische Infrastruktur hierfür wird vorgesehen. 
 
Für den Bereich nördlich der Gleise wird für die vorliegende Planung die Notwendigkeit der Nut-
zung für Festivitäten in Abstimmung mit der Darmstadt Marketing GmbH berücksichtigt. Die 
technische Infrastruktur wird analog zum Friedensplatz geschaffen. 
 
12. Entsorgung  
In der MV 2020/0188 wurde auf die ausstehende Prüfung der Möglichkeit für Unterflurbehälter 
zur Abfallentsorgung verwiesen. Nach einer Prüfung durch den EAD sind keine Unterflurbehälter 
zur Abfallentsorgung auf dem Platz vorzusehen. 
 
13. Nebelstelen 
Durch das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung wurde der Prüfauftrag, ob Nebelstelen auf 
dem Platz eine sinnvolle Ergänzung zur Verbesserung des Mikroklimas sein könnten, einge-
bracht. Zur Prüfung dieser Anfrage wurde eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz von Nebelstelen

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erstellt. Im Zuge der Erstellung dieser Studie wurde auch das Gesundheitsamt Darmstadt befragt 
und beteiligt. 
 
Die Stellungnahmen der städtischen Fachämter und der Unteren Denkmalschutzbehörde kamen 
zu dem einheitlichen ablehnenden Ergebnis, so dass von einer Umsetzung der Nebelstelen auf 
dem Ernst-Ludwigs-Platz abgesehen werden soll.  
 
Die Gründe sind folgend auszugsweise zusammengefasst: 
• Potentielle Gefährdung der Gesundheit von Nutzer/innen durch Verkeimung der Anlage wäh-
rend des Betriebs kann nicht ausgeschlossen werden. 
• Bei Reduktion der Verkeimungswahrscheinlichkeit mittels Chlor ist unklar, wie chlorhaltiges 
Wasser auf Menschen, Tiere, Fassadenmaterialien, Auslagen, metallische Oberflächen wirkt. 
Pflanzen werden bereits durch eine geringe Konzentration von Chlor geschädigt.  
• Umfangreiche Wasseraufbereitung (u.a. hoher Wasserhärtegrad) in separatem Technikraum 
notwendig. 
• Hohe Wasser- und Energieverbräuche durch notwendige technische Anlagen sowie Kühlung 
des Technikraums tragen zur zusätzlichen Freisetzung von Treibhausgasen bei.  
• Die Anlage hat einen Wirkungsgrad von ca. 50% und somit einen hohen Wasserverlust bei 
bestehender Wasserknappheit. Der Gesamtverbrauch der Anlage wird auf 300.000 Liter pro 
Saison geschätzt. 
• Tägliche Wartung notwendig, was hohe Kosten mit sich bringt (1,5 Vollzeitstellen sind not-
wendig). Die personellen Ressourcen dafür sind nicht verfügbar.  
• Jährliche Betriebskosten in Höhe von bis zu 67.000€. 
• Auf Grund der verschiedenen Anforderungen sind mögliche Standorte nur im unmittelbaren 
Bereich zu den Gleisen identifiziert worden, die im Hinblick auf die Verkehrssicherheit kri-
tisch bewertet wurden. 
 
Nach Abwägung dieser Aspekte wurde insgesamt der Nutzen als zu gering gegenüber dem tech-
nischen Aufwand, der Anschaffungs - und Unterhaltungskosten sowie dem Ressourceneinsatz 
(Wasser und Energie) für den Betrieb eingeschätzt. 
 
14. Information 
In der MV 2019/0233 wurde die Anbringung von Infoschildern und / oder QR -Codes themati-
siert. Die Informationsschilder / QR-Codes werden zur Schlossmauer, Baumrigole, zum histori-
schen Vermessungspunkt, zum Trinkwasserbrunnen und zur Gedenktafel Brandnacht in der Aus-
führungsplanung in Zusammenarbeit mit der Darmstadt Marketing GmbH konkretisiert.  
15. HEAG Gleislage 
Die HEAG mobilo GmbH plant die Sanierung der Gleise in Teilbereichen, sowie die Erneuerung 
der Fahrbahndecke im Bereich der Gleisanlage. Entgegen der  MV 2019/0233 wird die ÖPNV 
Trasse nicht mit Betonstein mit Naturvorsatz; sondern mit einer Halbstarren Deckschicht aus-
geführt, um der hohen Verkehrsbelastung durch den Busverkehr gerecht zu werden.  
 
Kosten und Finanzierung 
 
Die fortgeschriebene Kostenber echnung der Neugestaltung des Ernst -Ludwigs-Platzes ist der 
datenschutzrelevanten Anlage 3 zu entnehmen. 
Die Maßnahme ist nicht förderfähig. 
Die Maßnahme ist gemäß der Straßenbeitragssatzung beitragspflichtig.  
Die benötigten Mittel gem. Anlage 3 werden unter der Investitionsnummer 19066-6233

- 8 - 
Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz -, Kostenstelle 066-100-1000, im aktuellen 
Haushaltsplanentwurf 2024 in den Haushaltsjahren 2024 bis 2026 eingeplant.  
 
Im Rahmen des Projekts werden Folgekosten, unter anderem durch di e Unterhaltung der Platz-
fläche, entstehen. Diese belaufen sich auf etwa 9.000 €/Jahr. Die Kosten für den neuen Anfangs-
schacht in Kanalnetz ist der datenschutzrelevanten Anlage 3 zu entnehmen.  
Die benötigten Mittel gem. Anlage 3 sind unter der Investitionsnummer 08066-6792 
- Kanalbau -Tiefbauten allgemein -, Kostenstelle 066-140-1000, im Haushaltsjahr 2025 berück-
sichtigt. 
 
Darmstadt, den 15.08.2023 
 
Dezernat I  Dezernat III  Dezernat IV  Dezernat VI 
 
 
 
 
Hanno Benz  Michael Kolmer  André Schellenberg Paul Georg Wandrey  
Oberbürgermeister  Stadtrat  Stadtkämmerer  Stadtrat

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19439 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
31.08.2023 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
Dezernat IV 
Dezernat III  
Amt: Mobilitätsamt - und 
Tiefbauamt  OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I  
III 67 69 
IV 65 
VI 66 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2023/0274 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
371 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 541010, 538020  
Kostenstelle:  066-100-1000, 066-140-1000 Investitionsnummer:  19066-6233,08066-6792 
Kostenträger:  5410-11, 5380-21 Sachkonto: 0952010 
 
Betreff: Neugestaltung Ernst -Ludwigs-Platz 
Herstellung der Platzfläche sowie Möblierung und Begrünung  
Fortschreibung der Planung  
 
Vorlage vom: 15.08.2023  
 
Beschlussvorschlag : 
1- Den Fortschreibungen in der Entwurfsplanung sowie der Kostenberechnung für die 
Neugestaltung des Ernst -Ludwigs-Platzes werden zugestimmt.  
2- Die benötigten Mittel für die Neugestaltung des Platzes gemäß Anlage 3 werden unter der 
Investitionsnummer 19066 -6233 – Neugestaltung Ernst -Ludwigs-Platz – Kostenstelle : 
066-100-1000, im aktuellen Haushaltsplanentwurf 2024 in den Haushaltsjahren 2024 bis 
2026 eingeplant.  
3- Die benötigten Mittel für den Kanal gemäß Anlage 3 stehen unter der Investitionsnummer 
08066-6792 – Kanalbau-Tiefbauten allgemein -, Kostenstelle 066 -140-1000, im 
Haushaltsjahr 2025 zur Verfügung.

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Anlagen: Anlage_1_Lageplan_gez  
Anlage_2_Schnitt_Baumrigole_gez  
Anlage_3_Zusammenstellung_Kosten_(Datenschutzrelevante_Anlage)  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 06.09.2023 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 15. August 2023  
 
Der "Ernst-Ludwigs-Platz", im historischen Zentrum Darmstadts 
 
Ausgangslage, Allgemeine Ziele der Neugestaltung 
 
Der Ernst-Ludwigs-Platz, der eine Fläche von ca. 4.000 m² umfasst, die von der Westfassade 
des Schlosses, dem Weißen Turm und zwei Kaufhäusern gerahmt wird, fungiert als ein 
zentraler Verteiler der innerstädtischen Fußgängerzone und ist im Zusammenhang mit dem 
Weißen Turm ein beliebter Treffpunkt der  Darmstädter Bürgerinnen und Bürger. Damit kommt 
dem Platz eine besondere Bedeutung im  Gefüge des innerstädtischen Erschließungsnetzes zu. 
Der Marktplatz, in Teilbereichen der  Karolinenplatz, der Gräfin -Marion-Dönhoff-Platz und der 
Friedensplatz wurden bereits  neugestaltet. Stadträumlich gehen Friedensplatz und Ernst -
Ludwigs-Platz nahtlos ineinander über und werden als ein gemeinsamer Stadtraum 
wahrgenommen. Derzeit ist die südliche Ausbaugrenze des Friedensplatzes durch die 
Katastergrenze definiert. Die Neugestaltung d er Platzfolge Friedensplatz/Ernst -Ludwigs-Platz 
ist daher ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der Aufwertung der Platzfolge rund um das 
Schloss und des öffentlichen Raums der Innenstadt. Zugleich bietet sich auch die Möglichkeit 
durch geeignete Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas in der Innenstadt beizutragen. 
 
Der Ernst-Ludwigs-Platz soll als Teil des historischen Stadtzentrums in die Gesamtkonzeption  
und Gestaltung der Freiflächen um das Schloss integriert werden und künftig den klimatisch 
bedingten Herausforderungen der Innenstadt (im Sinne der blue green city) im Zuge der 
Klimakrise besser gerecht werden. Zugleich sind die Anforderungen mobilitätseingeschränkte 
Menschen sowie die technischen Anforderungen aufgrund der Belastung durch den 
Andienungsverkehr der Innenstadt zu berücksichtigen.  
 
Mit der Magistratsvorlage Nr. 2019/0233 "Neugestaltung Ernst -Ludwigs-Platz" wurden die  
Vorplanung sowie die weiterführenden Planungsleistungen beschlossen. Die MV 2020/0188 
beantwortete die von der Stadtvero rdnetenversammlung am 29.08.2019  
eingebrachten Anregungen aus den Ausschüssen sowie aus den Fachämtern. Die hier nun 
vorliegende Fortschreibung der Planung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem 
Stadtplanungsamt, der Unteren Denkmalschutzbehörde und de m Grünflächenamt. Für 
ausgewählte Themen haben der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA), das 
Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung sowie die Darmstadt Marketing GmbH an den 
regelmäßigen Abstimmungen teilgenommen. Darüber hinaus fanden mehrere  Abstimmungen 
mit dem Behindertenbeauftragten der Stadt statt. Im Zuge der Fortschreibung der Planung 
und unter Berücksichtigung des Prüfauftrages aus dem Jahr 2020, sowie der stärkeren 
Gewichtung des Stadtklimas in der Stadt kam es zu Anpassungen in der P lanung, die 
nachfolgend in den Punkten 1 -15 beschrieben werden. Neben inhaltlichen Anpassungen sind 
auch die Kosten fortgeschrieben worden. 
 
Teilbereiche / Details 
 
1. Oberflächen  
Stadtgestalterisches Ziel ist die Herstellung einer ruhig wirkenden Platzfläche als Bindeglied 
zwischen dem Marktplatz, Friedensplatz, Obere Rheinstraße und Ernst -Ludwig-Straße. Um den 
technischen Anforderungen aufgrund der Belastung durch den Kfz -Anlieferverkehr und den 
Anforderungen der Barrierefreiheit Genüge zu tun, wird die Oberfläche des Platzes nicht

- 5 - 
ausschließlich mit rotem Porphyrkleinpflaster (geschliffen und geflammt) in Segmentbögen 
gepflastert. In der angepassten Planung soll der ursprünglich v orgesehene Segmentbogen den 
Platz einrahmen und optisch die angrenzenden Platzflächen (Marktplatz, Friedensplatz, Obere 
Rheinstraße und Ernst -Ludwig-Straße) mit einander verbinden. Im mittleren Bereich wird ein 
Betonpflaster mit bis zu 4 verschiedenen Beto npflastersteingrößen mit wiederholendem 
Muster verlegt. Die Größe der Pflastersteine beträgt max. 20  x 30 cm, die Farbgebung 
orientiert sich an den Platten des Friedensplatzes. Der Belag ist entsprechend des 
Prüfauftrages aus 2020 vibrationsarm und ermögli cht somit für Rollstuhlfahre nde ein 
erschütterungsarmes Queren des Platzes in alle Richtungen. Um die Belastung der 
Anlieferverkehre geeignet aufzunehmen, wurde ein Pflasterverband gewählt, der eine gute 
Verbundwirkung und somit eine möglichst hohe Verdreh - und Verschiebesicherung aufweist. 
Die endgültige Ausführung des Verbandes wird in der weiteren Planung anhand von zwei 
Musterflächen festgelegt. 
 
Die Änderung der Oberflächengestaltung stellt einen Kompromiss der verschiedenen 
Anforderungen an den Platz dar und wurde in enger Zusammenarbeit mit den städtischen 
Fachämtern und der Unteren Denkmalschutzbehörde unter Einbezug des 
Behindertenbeauftragten erarbeitet.  
Um zusätzlich sehbehinderten Menschen eine Orientierung auf dem Platz zu geben, soll die 
Bodenintarsie für die Stadtmauer taktil ausgebildet werden. Sie beginnt im Süden am Weißen 
Turm und endet im Norden an der Schlossmauer, die als Leitelement für Sehbehinderte in 
Richtung Haltestelle Schloss / Karolinenplatz dient. Das zu verwendende Material wi rd in der 
weiteren Planung mit den Fachämtern und dem Behindertenbeauftragten festgelegt.  
 
2. Platane mit Sitzgruppe  
Entgegen der MV 2020/0188 kann der gewählte „Sitzkranz“ nicht ohne Fundamentierung 
erfolgen. Daher wurde die Lage und Ausbreitung der Wurzel n der Bestandsplatane vor dem 
Kaufhaus Henschel durch Suchgrabungen ermittelt. Der „Sitzkranz“ kann mit punktuellen 
Fundamenten errichtet werden. Die Sitzflächen und Rückenlehnen werden möglichst 
entsprechend der Festlegung der vorherigen MV mit heimischen Holzarten hergestellt. 
 
3. Bepflanzung  
Südlich der Gleislage 
Für die vier Bäume vor dem Kaufhaus Galeria Karstadt Kaufhof ist eine durchgehende 
unterirdische sogenannte „Baumrigole“ mit Be - und Entlüftung geplant, welche zum Einen die 
künstliche Bewässerung der Bäume reduzieren soll, zum Anderen die örtliche Versickerung des 
Niederschlagswassers unterstützt. Hierzu wird ein Großteil des Niederschlagwassers der 
südlichen Platzfläche in die Rinne östlich der Baumreihe geleitet. Nach einer Vorreinigung des 
Wassers gelangt es über Drainagerohre großflächig in die Baumrigole (siehe Anlagen 1 und 2). 
Die Baumrigole ist mit einem Baumsubstrat gefüllt, welches Niederschlagswasser speichern 
kann. Nach unten ist die Baumrigole offen.  
 
Gepflanzt werden vier Ulmen mit j eweils 3x3m großen Baumrosten und Baumschutzkörben. 
Wegen des nahen Abstandes zu der Gebäudefassade wird eine Art mit säulenförmiger 
Kronenentwicklung (Ulmus „Columella“) gewählt. 
 
Aufgrund der gezielten künstlichen Versickerung von Oberflächenwasser ist die „Baumrigole“ 
bei der Oberen Wasserbehörde (Regierungspräsidium) genehmigungspflichtig. In ersten

- 6 - 
Gesprächen mit dem Regierungspräsidium wurde eine Genehmigungsfähigkeit in Aussic ht 
gestellt.  
Zur Prüfung der Umsetzbarkeit der Baumstandorte soll ab September dieses Jahres mittels 
Suchgrabungen überprüft werden, ob der für die Baumscheiben erforderliche Raum (3  m 
Breite) im Hinblick auf die Bestandsleitungen gegeben ist. Sollten die  Leitungen keinen 
ausreichenden Freiraum zulassen, sind ggf. Leitungen zu verlegen. Der Baumstandort am 
nördlichen Ende der Rigole wird aktuell in der Überlagerung der Entwurfsplanung mit den 
vorhandenen Leitungsführungen teilweise gequert. Sollte diese La ge durch Suchgräben 
bestätigt werden, wird geprüft, ob eine Verschiebung der Baumreihe nach Süden möglich ist.  
 
Nördlich der Gleislage 
Entgegen der MV 2020/0188 kann ein Baumstandort nördlich der Gleise an der Schlossmauer 
nicht realisiert werden. In dem Bereich des Baumstandorts befindet sich ein größeres Paket 
von Telekommunikationsleitungen (u. a. Glasfaserleitungen), die verlegt werden müssten. Die 
Kosten für die sehr aufwändige Leitungsumverlegung belaufen sich nach Schätzung der 
Telekom auf ca. 435.0 00 € und müssten durch die Stadt getragen werden. Ein neuer 
Baumstandort für eine Ersatzpflanzung konnte mit den beteiligten Fachämtern nicht gefunden 
werden.  
 
Die Baumscheiben der Bestandsbäume nahe der Schlossmauer werden als offene Bereiche mit 
mindestens 3m Durchmesser ausgeführt und in den neuen Belag integriert. Während der 
Neugestaltung des Platzes wird es zum Schutz der bestehenden Bäume eine dendrologische 
Baubegleitung geben. 
 
4. Gedenktafel Brandnacht  
Für den Standort und die zukünftige Gestaltung  wird in Abstimmung mit den städtischen 
Fachämtern und der Unteren Denkmalschutzbehörde unter Einbezug der studentischen 
Ergebnisse der Hochschule Darmstadt eine Alternative erarbeitet, die das Gedenken an die 
Brandnacht würdig in Erinnerung ruft.  
 
5. Weißer Turm 
Wie in MV 2020/0188 dargelegt sind Sitzgelegenheiten um den Weißen Turm weiterhin 
geplant.  
 
Zur Hervorhebung des Weißen Turm wird entgegen der Beschreibung in der MV 2019/0233, 
eine Umrandung im rotem Porphyrkleinpflaster, wie für die Segmentbögen v erwendet, 
vorgesehen. 
 
6. Taxistand  
In der MV 2020/0188 wurde dargelegt, dass die Taxistellplätze auf dem Ernst -Ludwigs-Platz 
entfallen sollen. Alternativstandorte (Obere Rheinstraße sowie auf der Westseite des 
Friedensplatzes und der Schlossumfahrung) in der direkten Umgebung wurden untersucht und 
aus verkehrssicherheitsgründen abgelehnt. Die Kompensation der Taxistellplätze wird bis zum 
Baubeginn geklärt. 
 
7. Fahrradabstellplätze und -ladesäule

- 7 - 
Die in MV 2019/0233 vorgeschlagene Radabstellanlage entspricht nicht mehr dem städtischen 
Standard. Statt der Reihenbügel -Einstellanlage wird eine Reihe von Anlehnbügeln mit einem 
Abstand von 1,20 m vorgesehen. 
 
Für das Aufstellen einer E -Bike Ladestation in der Innenstadt wird aufgrund der in den 
vergangenen Jahren g estiegenen technischen Voraussetzungen und den dementsprechend 
größer gewordenen Akku -Reichweiten elektrisch betriebener Fahrräder (E -Bikes/ Pedelecs), 
kein Bedarf an zusätzlichen Lademöglichkeiten im Bereich der zentralen Innenstadt bzw. im 
Areal des Erns t-Ludwigs-Platz gesehen. Die E -Bike-Ladestationen wurden daher aus der 
Planung gestrichen.  
 
 
8. Entwässerung 
Da die Kanäle überlastet sind und grundsätzlich eine oberflächennahe Versickerung im Sinne 
der Schwammstadt anzustreben ist, wird das Niederschlagswa sser auf dem Ernst -Ludwigs-
Platz ausschließlich über Rigolen vor Ort versickert. Durch die von West nach Ost verlaufende 
Gleisanlage wird der Platz geteilt. Für den nördlichen Teil des Platzes wird das 
Niederschlagswasser nach Vorreinigung in eine Rigole ( Größe: 4,0 m x 4,0 m x 3,3 m) 
zwischen Gleisanlage und Andienungstunnel geleitet. Auf dem südlichen Teil des Platzes ist 
eine Rigole (Größe:  7,2 m x 4,0 m x 2,0 m) zwischen der Gleisanlage, des Andienungstunnels 
und des nördlichen Baums vor dem Kaufhaus Ga leria Karstadt Kaufhof vorgesehen. Zusätzlich 
wird ein Großteil des Niederschlagswassers der südlichen Platzfläche der „Baumrigole“ (siehe 
Punkt 3) zur Verfügung gestellt. Sobald das Baumsubstrat gesättigt ist (d.h. kein Wasser mehr 
von dem Substrat aufgen ommen werden kann), wird das restliche Wasser über Leitungen in 
die zuvor benannte Rigole des südlichen Platzes geleitet.  
 
9. Kanal  
Es ist ein neuer Anfangsschacht im Süden des Platzes notwendig. Die Videobefahrung hat 
gezeigt, dass keine weiteren Erneuerungen im Kanalnetz notwendig sind. 
 
10. Trinkwasserbrunnen 
In der MV 2020/0188 wurde die Prüfung auf Fördermittel angekündigt. Die Prüfung ergab, 
dass aktuell keine Fördermittel zur Verfügung stehen. Der im Lageplan dargestellte favorisierte 
Bereich wurde anhand  definierter Kriterien unter Einbezug des Eigenbetriebs 
Immobilienmanagement Darmstadt, als Dienstleister  (Planung, Bau und Unterhaltung) für 
Trinkwasserbrunnen, den städtischen Fachämtern und der Unteren Denkmalschutzbehörde 
unter Einbezug der Darmstadt Marketing GmbH abgestimmt und festgelegt. 
 
Die Standorte der oberflächlichen Einbauten (Brandnachtdenkmal, Fahrradabstellplätze, 
Mülleimer, Trinkwasserbrunnen) auf dem Platz werden in der weiteren Planung miteinander 
abgestimmt. 
 
11. Feste und Veranstaltungen 
Der Bereich südlich der Gleise soll zukünftig einzig für kleinere Events genutzt werden. Die 
technische Infrastruktur hierfür wird vorgesehen.

- 8 - 
Für den Bereich nördlich der Gleise wird für die vorliegende Planung die Notwendigkeit der 
Nutzung für Festivitä ten in Abstimmung mit der Darmstadt Marketing GmbH berücksichtigt. 
Die technische Infrastruktur wird analog zum Friedensplatz geschaffen. 
 
12. Entsorgung  
In der MV 2020/0188 wurde auf die ausstehende Prüfung der Möglichkeit für Unterflurbehälter 
zur Abfallent sorgung verwiesen. Nach einer Prüfung durch den EAD sind keine 
Unterflurbehälter zur Abfallentsorgung auf dem Platz vorzusehen. 
 
13. Nebelstelen 
Durch das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung wurde der Prüfauftrag, ob Nebelstelen 
auf dem Platz eine sinnvolle  Ergänzung zur Verbesserung des Mikroklimas sein könnten, 
eingebracht. Zur Prüfung dieser Anfrage wurde eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz von 
Nebelstelen erstellt. Im Zuge der Erstellung dieser Studie wurde auch das Gesundheitsamt 
Darmstadt befragt und beteiligt. 
 
Die Stellungnahmen der städtischen Fachämter und der Unteren Denkmalschutzbehörde 
kamen zu dem einheitlichen ablehnenden Ergebnis, so dass von einer Umsetzung der 
Nebelstelen auf dem Ernst-Ludwigs-Platz abgesehen werden soll.  
 
Die Gründe sind folgend auszugsweise zusammengefasst: 
 Potentielle Gefährdung der Gesundheit von Nutzer/innen durch Verkeimung der Anlage 
während des Betriebs kann nicht ausgeschlossen werden. 
 Bei Reduktion der Verkeimungswahrscheinlichkeit mittels Chlor ist unklar, wie 
chlorhaltiges Wasser auf Menschen, Tiere, Fassadenmaterialien, Auslagen, metallische 
Oberflächen wirkt. Pflanzen werden bereits durch eine geringe Konzentration von Chlor 
geschädigt. 
 Umfangreiche Wasseraufbereitung (u.a. hoher Wasserhärtegrad) in separatem 
Technikraum notwendig. 
 Hohe Wasser- und Energieverbräuche durch notwendige technische Anlagen sowie Kühlung 
des Technikraums tragen zur zusätzlichen Freisetzung von Treibhausgasen bei.  
 Die Anlage hat einen Wirkungsgrad von ca. 50% und somit einen hohen Wasserverlust bei 
bestehender Wasserknappheit. Der Gesamtverbrauch der Anlage wird auf 300.000 Liter 
pro Saison geschätzt. 
 Tägliche Wartung notwendig, was hohe Kosten mit sich bringt (1,5 Vollzeitstellen sind 
notwendig). Die personellen Ressourcen dafür sind nicht verfügbar.  
 Jährliche Betriebskosten in Höhe von bis zu 67.000€. 
 Auf Grund der verschiedenen Anforderungen sind mögliche Standorte nur im 
unmittelbaren Bereich zu den Gleisen identifiziert worden, die im Hinblick auf die 
Verkehrssicherheit kritisch bewertet wurden. 
 
Nach Abwägung dieser Aspekte wurde insgesamt der Nutzen als zu gering gegenüber dem 
technischen Aufwand, der Anschaffungs - und Unterhaltungskosten sowie dem 
Ressourceneinsatz (Wasser und Energie) für den Betrieb eingeschätzt. 
 
14. Information 
In der MV 2019/0233 wurde die Anbringung von Infoschildern und / oder QR -Codes 
thematisiert. Die Informationsschilder / QR-Codes werden zur Schlossmauer, Baumrigole, zum

historischen Vermessungspunkt, zum Trinkwasserbrunnen und zur Gedenktafel Br andnacht in 
der Ausführungsplanung in Zusammenarbeit mit der Darmstadt Marketing GmbH konkretisiert.  
15. HEAG Gleislage 
Die HEAG mobilo GmbH plant die Sanierung der Gleise in Teilbereichen, sowie die Erneuerung 
der Fahrbahndecke im Bereich der Gleisanlage. En tgegen der MV 2019/0233 wird die ÖPNV 
Trasse nicht mit Betonstein mit Naturvorsatz; sondern mit einer Halbstarren Deckschicht 
ausgeführt, um der hohen Verkehrsbelastung durch den Busverkehr gerecht zu werden.  
 
Kosten und Finanzierung 
 
Die fortgeschriebene  Kostenberechnung der Neugestaltung des Ernst -Ludwigs-Platzes ist der 
datenschutzrelevanten Anlage 3 zu entnehmen. 
Die Maßnahme ist nicht förderfähig. 
Die Maßnahme ist gemäß der Straßenbeitragssatzung beitragspflichtig.  
Die benötigten Mittel gem. Anlage 3 werden unter der Investitionsnummer 19066-6233 
Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz -, Kostenstelle 066-100-1000, im aktuellen 
Haushaltsplanentwurf 2024 in den Haushaltsjahren 2024 bis 2026 eingeplant.  
 
Im Rahmen des Projekts werden Folgekosten, unter andere m durch die Unterhaltung der 
Platzfläche, entstehen. Diese belaufen sich auf etwa 9.000 €/Jahr. Die Kosten für den neuen 
Anfangsschacht in Kanalnetz ist der datenschutzrelevanten Anlage 3 zu entnehmen.  
Die benötigten Mittel gem. Anlage 3 sind unter der Investitionsnummer 08066-6792 
- Kanalbau -Tiefbauten allgemein -, Kostenstelle 066 -140-1000, im Haushaltsjahr 2025 
berücksichtigt. 
 
Darmstadt, den 15.08.2023 
 
Dezernat I  Dezernat III  Dezernat IV  Dezernat VI 
 
 
 
 
Hanno Benz  Michael Kolmer  André Schellenberg Paul Georg Wandrey  
Oberbürgermeister  Stadtrat  Stadtkämmerer  Stadtrat

anlage 2

4047 Zeichen

GeprüftArt Nr. Datum Bearbeitet
Änderungen
Planung abgeschlossen
Darmstadt ...............................
Datum: 
M.  =  
Gezeichnet:
Plan-Nr.  
Z. Mitzeichnung
Anlage
Planart
SB SGL ABL.
Wissenschaftsstadt
Darmstadt
Der Magistrat 
Mobilitäts- und
Tiefbauamt
Darmstadt,
Dezernat VI
Mobilitäts- und
Tiefbauamt
6
star
27.07.23
3
Querschnitt
1:50
Entwurfsplanung
Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz
VI - 66.2.1
Entwässerungskonzept - Baumrigole
zur Ausführung freigegeben
Wissenschaftsstadt
Darmstadt
gez. Paul Georg Wandrey
Stadtrat
gez. Dipl.-Ing. Bachem
Amtsleiterin
61 61.3 Denkmal-
schutzbehörde
66.1 66.3 67
gez. Krehbiel gez. Köhler gez. Samaan gez. Emig gez. Bosch
gez.
i.V. Franke
gez.
Franke
gez.
i.V. Lieb
OK Platz
Schnitt C1 Baumrigole West - Ost (M 1:50)
3,00 30
Baumrost / Baumschutzgitter Eckig
Außendurchmesser / Innendurchmesser: 3000 / 800
Höhe ca. 40 - 50 mm in Rahmenkonstruktion
Gusseisen pulverbeschichtet in RAL 9005 (Schwarz)
5 cm Splitt 8/16
Fassadenausßenkante GALERIA (Kaufhof)
Baumachse
FließrichtungFließrichtung
Betonrahmen C 35 / 45 inkl. Bewehrung
1,10 80 1,10
Oberbau nach RStO 12
Tafel 3 Zeile 5, Bk 3,2
10 cm Natursteinpflaster 8/10 und Plattenbelag
  4 cm Bettungsmaterial gem. ZTV-Pflaster-StB d= 3-4 cm,
           Gesteinskörnung 0/5                   
12 cm Asphalttragschicht PA 22 T WDA
einschichtiger, mechanisch verfestigter Vliesstoff, GRK 5
15 cm Schottertragschicht gem. ZTV SoB-StB 0/32
19 cm Frostschutzschicht gem. ZTV SoB-StB 0/45
60 cm Gesamtaufbaudicke
Schnitt C2 Baumrigole West - Ost (M 1:50)
Fassadenausßenkante GALERIA (Kaufhof)
Wurzelvlies, GRK 3
Baumachse
in Baumlage
außerhalb Baumlage
5
5
2,40
41
2,10
2,50
2,50 DN300 Kanal
DN300 Kanal
*) Dränrohr DN100 (vliesummantelt) zur Baumbewässerung
   als Ring um den Wurzelballenbereich (Dränrohre der Bäume
   zur gleichmäßigen Wasserverteilung miteinander verbunden)
Straßenablauf 300/500 mit direkter Einleitung in Schacht
1,50
10
90
*) *)40
30
1,50
10
90
*) *)40
30
Kiespackung 8/16 vliesummanteltNiederspannung
NiederspannungNiederspannung tot
Fernmelde Cu
NiederspannungNiederspannung tot
Fernmelde Cu
Fernmelde Cu
Fernmelde Cu tot
3,00 30
Baumrost / Baumschutzgitter Eckig
Außendurchmesser / Innendurchmesser: 3000 / 800
Höhe ca. 40 - 50 mm in Rahmenkonstruktion
Gusseisen pulverbeschichtet in RAL 9005 (Schwarz)
5 cm Splitt 8/16
FließrichtungFließrichtung
Betonrahmen C 35 / 45 inkl. Bewehrung
Niederspannung
NiederspannungNiederspannung tot
Fernmelde Cu
NiederspannungNiederspannung tot
Fernmelde Cu
Fernmelde Cu
Fernmelde Cu tot
OK Platz
4,00
4,00
Niederspannung
Gas tot (PE 160)
Niederspannung
NiederspannungNiederspannung
Gas tot (PE 160)
Niederspannung
Niederspannung 3,00
Untergeschoß
GALERIA (Kaufhof)
 -4,70 OKG
2,50
Pflasterrinne
3-reihig
Pflasterrinne
3-reihigBaumrost
Baumrigole
Baumrigole
Mischwasser
(DN350 Stz)
Freihaltezone Kanal
2,00
50
2,00
50
Freihaltezone
Leitngsträger
Sicherheitsbereich
Mischwasser
(DN350 Stz)
3,004,00
50
Kiespackung 8/16 vliesummantelt
Baumsubstrat: Hygromix ÜBB
                        oder gleichwertig
50
Freihaltezone Kanal
*)
Auslauf
Drainrohr
-3,00 OKG (UK Abdichtung Westseite)
Abdichtung
Versickerungskegel 1:1
-7,00 OKG (Schnittpunkt Versickerungskegel)
Wurzelvlies, GRK 3
Abdichtung
-2,50 OKG (nach unten ohne Vlies
 und ohne Abdichtungzur besseren
 Wurzelausbreitung)
-3,00 OKG (UK Abdichtung Westseite)
Drainrohr
-2,50 OKG (nach unten ohne Vlies
 und ohne Abdichtungzur besseren
 Wurzelausbreitung)
2,50
Pflasterrinne
3-reihig
Pflasterrinne
3-reihig
Kiespackung 8/16 vliesummantelt
Baumsubstrat: Hygromix ÜBB
                        oder gleichwertig
Sediment- und Filterschacht mit Leichtstoffab-
scheider und Schieber. 
Schieber zur Schließung in den Wintermonaten.
Zur Vermeidung von Salzeintrag in Baumrigolen.
Wasserkreislauf: Oberflächenwasser - Straßen-
ablauf - Schacht - Drainrohr - Baumrigole
Notüberlauf an Schacht zur Weiterleitung an
Versickerungsanlage Festkörperrigole
Not-
überlauf
Tiefenbelüftung
(außerhalb Baum-
rost/-schutzgitter)
DN1500
Sediment-
und Filter-
schacht

anlage 1

3842 Zeichen

Abfallbehälter
Abfallbehälter
4x Bodenein-
baustrahler
Fundament KS
Feinwurzelbereich
Feinwurzelbereich
Feinwurzelbereich
Bank
Bank
Bank
Wurzel
Bank
Mast
Abfallbehälter
Abfallbehälter
Betonpoller
Gedenktafel
Basis-
punkt
A
G
G
G
G
G
G
G
G
Schaufenster
K
K
K
K
K
K
S
K
K
K
K
K
K
K
K
K
K
K
K
K
K
KK
K
K
K
K
K
K
K
K
K
K
S
KS K
K
K
K
K
S
K
S
W
W
W
W
W
W
W
W
W
W
W
W
W
W
W
W
W
W
WWW
W
W
W
W
W
W
W
W
W
W
Baufeldgrenze
Pflasterrinne 3-reihig
Baumkrone
Baumkrone
eventuell Entfall
nach Auswertung
Suchschachtung
10,0510,0510,05
9,50
Baum
rost eckig
3,00 / 0,80
außen / innen
Baum
rost eckig
3,00 / 0,80
außen / innen
Baum
rost eckig
3,00 / 0,80
außen / innen
Baum
rost eckig
3,00 / 0,80
außen / innen
Baum
rost rund
2,00 / 0,70
außen / innen
Baum
rost rund
2,00 / 0,70
außen / innen
Platten 3-reihig Erneuerung der
Bestandsoberfläche
Traufstreifen
mit Bänderung
Traufstreifen
mit Bänderung
Weisser Turm
Kiosk
Kastenrinne
Eingang EingangEingang
Eingang Bäckerei
Außenverkauf
6 Rad-
stellplätze
6 Rad-
stellplätze
6 Rad-
stellplätze
2,00
2,00
2,00
1,00
1,20
1,20 1,00
1,20
1,20 1,00
1,20
1,20
1,00
1,50
1,00
2,80
1,00
1,50
1,00
2,80
1,00
1,50
1,00
16,10
1,20
1,20
1,20
16 Rad-
stellplätze
16 Rad-
stellplätze
16 Rad-
stellplätze
M
90
M
86
M
87
M
2134
Grenze Friedensplatz
Grenze Friedensplatz
7,00
2,00
30
5,00
2,00
30
2,00
7,00
Läuferverband
Läuferverband
Randeinfassung 16/24
Randeinfassung 16/24
Randeinfassung 16/24
Randeinfassung 16/24
Randeinfassung 16/24
Anpassung Bestandsbord
Anpassung Bestandsbord
Rückbau Telefonsäule
und Sicherungskasten
E-Schacht
E-Schacht
E-Schacht
E-Schacht
E-SchachtE-Schacht
70x70
70x70
70x70
70x70
70x70
70x70
E-Schacht
70x70
E-Schacht
70x70
4,00
1,50
4,00
3,00
30
Pflasterrinne
3-reihig
Pflasterrinne
3-reihig
Pflasterrinne
3-reihig
Pflasterrinne
3-reihig
Pflasterrinne
3-reihig
Pflasterrinne 3-reihig
neuer MW
-
schacht
historischer
Vermessungs-
punkt
3,00
Baumrigole
mit Drainage-
leitung
Reinigungsschacht
Versickerungsanlage
Versickerungsanlage
aus 5 Lagen Füllkörpern
4,0 m x 4,0 m x 3,30 m
Versickerungsanlage
aus 3 Lagen Füllkörpern
7,2 m x 4,0 m x 1,98 m
Sedimentations-
und Filterschacht
mit Leichtstoffabscheider
Sedimentations-
und Filterschacht
mit Leichtstoffabscheider
Baumrigole
mit Drainage-
leitung
Baumrigole
mit Drainage-
leitung
Baumrigole
mit Drainage-
leitung
Reinigungsschacht
Versickerungsanlage
W
urzelvlies
zur Sicherung
Bestandsleitung
Sedimentations-
und Filterschacht
mit Leichtstoffabscheider
und Absperrschieber
Sedimentations-
und Filterschacht
mit Leichtstoffabscheider
und Absperrschieber
Pflasterrinne 3-reihig
Pflasterrinne 3-reihig
A
A
C1
C1
C2
C2
Verlauf historische Stadtmauer
Verlauf historische Stadtmauer
Platten 3-reihig
Platten 3-reihig
Trinkwasser-
brunnen-
bereich
0+225,83
0+194,7
0+107,0
0+177,8
Fuge 1
Fuge 4
Fuge 3
Fuge 2
Fuge 5
0+157,0
0+132,4
Gedenktafel
(möglicher
Standort)
GeprüftArt Nr. Datum Bearbeitet
Änderungen
Planung abgeschlossen
Darmstadt ...............................
Datum: 
M.  =  
Gezeichnet:
Plan-Nr.  
Z. Mitzeichnung
Anlage
Planart
SB SGL ABL.
Wissenschaftsstadt
Darmstadt
Der Magistrat 
Mobilitäts- und
Tiefbauamt
Darmstadt,
Dezernat VI
Mobilitäts- und
Tiefbauamt
 
star
27.07.23
 
Lageplan
1:250
Entwurfsplanung
Neugestaltung Ernst-Ludwigs-Platz
VI - 66.2.1
Oberflächengestaltung
zur Ausführung freigegeben
Wissenschaftsstadt
Darmstadt
gez. Paul Georg Wandrey
Stadtrat
gez. Dipl.-Ing. Bachem
Amtsleiterin
61 61.3 Denkmal-
schutzbehörde
66.1 66.3 67
gez. Krehbiel gez. Köhler gez. Samaan gez. Emig gez. Bosch
gez.
i.V. Franke
gez.
Franke
gez.
i.V. Lieb
Friedensplatz (Bestand)
Legende
Baumrigole
Maste HEAG (Bestand)
Hydrant (Bestand)
Kanalschacht
Beleuchtungsmast (Bestand)
Straßenablauf (50x30)
Segmentbogen Pflaster 8x10
wilder Verband Platten 20x30 / 20x20 / 10x20
Kanalschacht (Bestand) Straßenablauf (Bestand)
Grünfläche
E-Schacht 70x70

Beratungsverlauf (5)

TOP 11
TOP 17
TOP 13
TOP 26
TOP 371

Orte (6)

  • Rheinstraße
  • Ernst-Ludwig-Straße
  • Ernst-Ludwigs-Platz
  • Karolinenplatz
  • Friedensplatz 7
  • Marktplatz

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Details

Vorlagen-Nr.
2023/0274
Typ
Magistratsvorlage
Datum
15.08.2023
Erstellt
29.09.2026 00:00