Hundekotbeutel aus kompostierbarem Material
Gem. Anfrage nach § 4 (Parteilos) AN/1620/2018 vom 14.11.2018
Stand: Am 20.11.2018 im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün beraten. Ergebnis: Sache ist erledigt.
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Gem. Anfrage nach § 4 (Bunt)
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SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Ratsgruppe BUNT An den Vorsitzenden des Ausschusses Umwelt und Grün Rafael Christof Struwe Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 14.11.2018 AN/1620/2018 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für Umwelt und Grün 20.11.2018 Hundekotbeutel aus kompostierbarem Material Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Struwe, die Antragsteller bitten Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung der nächsten Ausschus s- sitzung aufzunehmen: Acht Millionen Hunde sind in Deutschland als Haustiere gemeldet – das macht entsprechend viele Hundehaufen am Tag. Die Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe haben an etwa 1.000 Standorten Hundekotbeutelspender installiert, mit denen die Hinterlassenschaften ohne gr ö- ßere Umwege eingetütet werden können. 1 Viele dieser Haufen landen so erfreulicherweise nicht mehr an der Schuhsohle. Leider wirken sich Hundekotbeutel sehr schlecht auf die Umw eltbilanz aus. Sie sind aus Plastik gefertigt, verrotten nicht und müssen in Verbrennungsanlagen vernichtet werden. Werden sie achtlos weggeworfen, wie das leider mit vielen der Beutel passiert, zersetzen sie sich und landen als Mikroplastik in der Umwelt. Es gibt Alternativen, entwickelt von einigen wenigen Herstellern. Unterschiedliche Varianten bieten dabei unterschiedliche Vor - und Nachteile. Es gibt verrottendes Material genauso wie solches, das zwar auch aus Plastik gefertigt ist, aber aus einer durc h Enzyme abbaubaren, besonderen Plastikvariante. 2 Natür- lich ist der Preis eine der großen Variablen in der Frage nach umwelt - und verbrauche r- freundlicher Hundekotentsorgung. Je nach Modell müssen die Kommunen, die die neuen Beutel über ihre Dienste vertreiben wollen, unterschiedlich hohe Mehrkosten einrechnen. Wir fragen daher die Verwaltung: 1.) Welche auf dem Markt befindlichen Varianten umweltfreundlicherer Hundekotbeutel sind aus Sicht der Verwaltung für den Einsatz in den AWB-Spendern geeignet? 1 https://www.awbkoeln.de/hundekottuetenspender/ 2 https://www.tiershop.online/2017/03/14/hundekotbeutel-unter-der-lupe/ - 2 - 2.) Was sind die jeweiligen Vorteile – insbesondere auch unter ökologischen Aspekten – der Modelle, zu welchem Preis werden sie angeboten und welche Mehrkosten kämen damit auf die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zu? 3.) Kann sich die Verwaltung eine Umstellung auf umweltfreundlichere Beutel vorstellen und wenn ja, in welchem Zeitraum bzw. zu welchem Termin? Falls ein Einsatz umweltfreun d- licher Varianten für die Verwaltung nicht in Betracht kommt: was sind die Gründe hierfür? Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke gez. Lisa Hanna Gerlach SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Ratsgruppe BUNT
Beratungsverlauf
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