Antrag auf Umbenennung des Teilstücks der Trankgasse zwischen Marzellenstraße und Bahnhofsvorplatz in Freya-von-Moltke-Straße
Beschlussvorlage Bezirksvertretung 1238/2018 vom 08.06.2018
Stand: Am 21.06.2018 in der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) ungeändert beschlossen.
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Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle III/23/235/1 235/1-Go Vorlagen-Nummer 1238/2018 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Antrag auf Umbenennung des Teilstücks der Trankgasse zwischen Marzellenstraße und Bahnhofsvorplatz in Freya-von-Moltke-Straße Beschlussorgan Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt bedankt sich bei dem Petenten. Sie spricht sich gegen den Antrag der „Liberale Demokraten - die Sozialliberalen -“ auf Umbenennung des Teilstücks der Trankgasse zwischen Marzellenstraße und Bahnhofsvorplatz in Freya-von-Moltke- Straße aus. Einzelheiten dafür ergeben sich aus der Begründung. Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 21.06.2018 2 Begründung: Mit Schreiben vom 20.06.2017 stellen die „Liberale Demokraten - die Sozialliberalen -“ den Antrag, die Trankgasse zwischen Marzellenstraße und Bahnhofsvorplatz in Freya-von-Moltke-Straße umzu- benennen. Die Umbenennung würde die Hausnummern 1 - 9 betreffen. Der Antrag wird damit begründet, dass Freya von Moltke laut eines Berichts der Kölnischen Rund- schau Nr. 139 von Montag, 19.06.2017, „im Haus an der Trankgasse“ geboren wurde und sich daher dieses Teilstück für eine Umbenennung in Freya-von-Moltke-Straße anbietet. Eine Würdigung von Freya von Moltke wäre so gewährleistet und der Name des historisch gewach- senen Bahnhofsvorplatzes könnte bestehen bleiben. Der Umbenennung des Teilstücks der Trankgasse in Freya-von-Moltke-Straße stehen folgende Ar- gumente entgegen: - Aufgrund Punkt 4.1 der Richtlinien des Rates der Stadt Köln für die Neu- und Umbenennung von Straßen und Plätzen werden Straßen nur in besonderen Ausnahmefällen umbenannt, insbeson- dere nur dann, wenn für die Anwohnerinnen und Anwohner keine unzumutbaren Kosten entste- hen. Ein solcher besonderer Ausnahmefall liegt hier nicht vor. Es sind zurzeit 4 Gewerbebetriebe und 12 Privatpersonen unter den Anschriften Trankgasse 1 bis 9 gemeldet. - Zudem soll gem. Punkt 1.2 der Richtlinien ein durchgehender Straßenzug (möglichst) einen ein- heitlichen Straßennamen erhalten. Die Trankgasse beginnt an der Komödienstraße und endet am Konrad-Adenauer-Ufer. Durch die Umbenennung eines Teilstücks der Trankgasse würde der einheitliche Straßenname des durch- gehenden Straßenzuges aufgehoben. Aufgrund der aufgeführten Argumente haben Politik und Verwaltung nach einer Möglichkeit gesucht, einen anderen Platz oder eine andere Straße nach Freya von Moltke zu benennen. Schließlich hat die Bezirksvertretung Innenstadt am 07.12.2017 beschlossen, eine Straße im neu entstehenden Areal der Messe City Köln nach Freya von Moltke zu benennen. Eine Benennung nach Freya von Moltke wie im Antrag dargelegt ist somit nicht möglich. Anlage Plan Eingabe -
Eingabe Trankgasse
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[7 LIBERALE DEMOKRATEN f T ei I - B KunEe Postfach 71.05 I1 50745Köln 20.06.2017 Erf! An die Geschäftsstelle g des Ausschusses für Kolsteatkän | lswarkem N LBRPER A R Anregungen und Beschwerden an O2L-7/ Rat und Bezirksvertretungen Eingang 22, Juni 2017 7 Ks etanuasin ’ Fi 3 7 I J a Ludwigstraße 8 Die oerkörgermeir "erin j 50 745 Köln - Neustadt-Nord Bürgı i j | Poststelle Luuwigstr, 3 Sehr geehrte Damen und Herren! Die Liberalen Demokraten stellen folgenden Bürgerantrag: Die Trankgassc wird zwischen Marzellensiraße und Bahnhofsvorplatz in „‚Freya - von — Moltke — Straße‘ umbenannt. Begr.: Für den Namen gibt es genug Erklärung. Da nach dem Bericht von der Kölnischen Rundschau.Nr. 139 von Montag, den 19. Juni 2017 Frau von Moltke ..im Haus an der Trankgasse“ geboren wurde, bietet sich auch dieses Teilstück an. So wird der Name von Frau von Moltke genauso gut gewürdigt. Der historisch gewachsene Name des Bahnhofvorplatzes bleibt erhalten. Falls die politischen Vertreter auch der Meinung sind. dass der Name Bahnhofsvorplatz ‚zu provinziell“ sei, kann der Platz in „Hauptbahnhofsvorplatz“ umbenannt werden. Viele provinzielle Orte haben eine Bahnhofsstraße oder Bahnhots(vor)platz, obwohl der Bahnhof nicht mehr existiert oder zumindest nicht angefahren wird. Hier trifft der Name aber noch zu. Mit freundlichem Gruß Günter Pröhl Vorsitzender der Liberalen Demokraten - die Sozialliberalen - im Bezirk Köln -
Plan Trankgasse
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Trankgasse Trankgasse Kommödien- straße 1-5 Trankgasse Umbenennungsantrag Plan zum Umbenennungsantrag eines Teilstücks der Trankgasse in Freya-von-Moltke-Straße
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