2025/0316
Wahrnehmung des Aufgabenbereiches "Wirtschaftsförderung und Standortmarketing" des Amtes für Wirtschaft und Stadtentwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
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2025/0316
18351 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
23.01.2026
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Amt für Interne Dienste
Amt: Rechtsamt -
Stadtwirtschaftskoordina
tion
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2025/0316
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Wahrnehmung des Aufgabenbereiches "Wirtschaftsförderung und Standortmarketing"
des Amtes für Wirtschaft und Stadtentwicklung der Wissenschaftsstadt D armstadt
durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Vorlage vom: 12.01.2026
Beschlussvorschlag :
1. Der Aufgabenbereich „Wirtschaftsförderung und Standortmarketing“ des Amtes für
Wirtschaft und Stadtentwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Amt 15) wird durch
die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH im Rahmen eines echten
Betriebsführungsvertr ages wahrgenommen.
2. Die bisher in der Stellenübersicht des Amtes für Wirtschaftsförderung und
Stadtentwicklung für den Aufgabenbereich „Wirtschaft und Standortmarketing“ geführten
Stellen im Umfang von 5,5 VZÄ werden mit einem „kw Vermerk“ versehen und de r
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH beigestellt.
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3. Die entsprechenden Personalaufwendungen (ohne Arbeitsplatzkosten) in Höhe von aktuell
519.904,24 EUR sind weiterhin von der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu tragen und
dementsprechend im Haushalt zu etatisieren.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
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Begründung zur Magistratsvorlage vom 12.01.2026
Ausgangslage:
Die Stadtverordnetenversammlung hatte am 3. April 2025 das Haushaltssicherungskonzept
2025/2026 ff. beschlossen (MV 2025/0102). Eine der Maßnahmen gemäß der
Maßnahmenliste war die Neuorganisation des Wirtschaftsförderungsbereiches bzw. die
Prüfung und Optimierung der Schnittstellen zwischen Amt für Wirtschaft und
Stadtentwicklung und der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH. Das Ergebnis
dieser Prüfung wird im Folgenden vorgestellt.
Innerhalb des Amtes für Wirtschaft und Stadtentwicklung ist die Wirtschaftsförderung
Ansprechpartner in für die Wirtschaft, ste llt Informationen zum Standort Wissenschaftsstadt
Darmstadt zur Verfügung, macht Werbung für den Wirtschaftsstandort Darmstadt, ist Lotse
durch Behörden, bietet Bürokratieberatung und berät und betreut die heimische Wirtschaft.
Wirtschaftsförderung bedeut et Unterstützung bei Erweiterungsmaßnahmen und
Verlagerungen, Beratung und Hilfestellung bei Ansiedlungsvorhaben sowie die Vermittlung
von gewerblichen Flächen und Objekten. Ferner werden Existenzgründungen in Kooperation
mit dem Technologie - und Gründerze ntrum Verwaltungs -GmbH (HUB 31) begleitet. Weiterhin
berät die Wirtschaftsförderung stadtintern in Angelegenheiten der Wirtschaft und betreut
regionale Kooperationen und Einzelprojekte.
Auch die Einzelhandelsentwicklung einschließlich der Erarbeitung und Fortentwicklung von
Einzelhandels- und Zentren Kompetenzen ist ein Arbeitsfeld der Wirtschaftsförderung.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH (im Folgenden: Darmstadt Marketing) ist
eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Sie hat ein Stamm -
kapital in Höhe von 50.000 EUR und betreibt seit 2006 deren Stadt - und Touristikmarketing.
Dazu gehören insbesondere die Erarbeitung von grundlegenden Marketingstrategien, die
Konzeptionierung, Anregung und Durchführung von Maßnahmen zur Image - und Stadt-
werbung, die Vermarktung der Werberechte auf kommunalen Flächen, die touristische
Vermarktung der Destination Darmstadt sowie die Kooperation mit Gewerbevereinen, die
Koordination von öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen privater und öffentlicher Unter -
nehmen der Stadt und die Beteiligung von übergreifenden Werbemaßnahmen der Region.
Vorteile der Wahrnehmung der Wirtschaftsförderung durch die Darmstadt Marketing:
Es gibt verschiedene Gebietskörperschaften, die im Bereich der Wirtschaftsförderung und
des Standortmarketings eng mit einer privatrechtlich organisierten Tochtergesellschaft
zusammenarbeiten. Grund hierfür ist häufig die größere Nähe zur Wirtschaft bzw. die damit
verbundene Akzeptanz der Wirtschaft vor Ort. So haben z.B. die Stadt Frankfurt am Main und
der Landkreis Bergstraße eigene Tochtergesellschaften für die Wirtschaftsförderung. In
diesem Zusammenhang kann auch die „FrankfurtRheinMain GmbH – International Marketing
of the Region“ genannt werden, in der die Wissenschaftsstadt Darmstadt Mitgesellschafter
ist.
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Diese Vorteile sollen auch für die Wirtschaftsförderung der Wissenschaftsstadt Darmstadt
genutzt werden. Aus diesem Grund soll zukünftig die Aufgabe der Wirtsch aftsförderung und
des Standortmarketings von der Darmstadt Marketing wahrgenommen werden.
Durch die Konzentration der Aufgaben können bereits bestehende Kontakte und Sponsoren
der Gesellschaft sowie deren unternehmerisches Netzwerk - wie z.B. der Marketin gbeirat, das
Hoteltreffen und Gaststättennetzwerk - auch für die Aufgaben der Wirtschaftsförderung
genutzt werden. Auch kooperiert die Darmstadt Marketing mit der Technologie - und Gründer-
zentrum Verwaltungs -GmbH (HUB 31).
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt misst der Wirtschaftsförderung eine zentrale
Rolle für die Zukunftsfähigkeit der Stadt und ihrer wirtschaftlichen Entwicklung bei. Auch was
die Stärkung der Finanzkraft der Kommune angeht. Auch im Zuge des Prozesses der
Haushaltskonsolidierung ist es geboten die Wirtschaftsförderung neu zu strukturieren und als
prüfende Maßnahme zur weiteren Haushaltskonsolidierung anzugehen. Ziel der
Wirtschaftsförderung ist, möglichst gute Bedingungen zu gestalten, um die Wir tschaftskraft vor
Ort zu stärken. Eine gute Wirtschaftsförderung soll durch die Stärkung der Wirtschaft
Arbeitsplätze in Darmstadt sichern und aufbauen. Mit der Stärkung der Wirtschaft soll auch die
Gewerbesteuerzahllast in Darmstadt erhöht und weiter gestärkt werden. Im Rahmen der
Haushaltskonsolidierung wurden für die Maßnahme mind. 100 TEUR an wirtschaftlichem
Beitrag durch GE/CON GmbH ermittelt.
Durch die Wirtschaftsförderung wird die Qualität der Wissenschaftsstadt Darmstadt als
attraktiver Standort für Unternehmen und Fachkräfte herausgestellt und die Marke
„Wissenschaftsstadt Darmstadt“ wird gezielt eingesetzt.
Die fachlichen Aufgaben und Anforderungen an die Wirtschaftsförderung sind auch aufgrund
der gesamtwirtschaftlichen Situation nicht nur erh eblich gewachsen, die Aufgabe der
Wirtschaftsförderung hat sich auch weiter professionalisiert. Entsprechend hat ihre
öffentliche Beachtung zugenommen. Regionalwissenschaftliche Vergleichsuntersuchungen
belegen das große Potential und die Chancen der Wirts chaftsförderung. Mit fundierten
Konzepten und Maßnahmen kann eine Wirtschaftsfördereinrichtung lokale wie regionale
Rahmenbedingungen aktiv beeinflussen und nachhaltig gestalten. Zielgerichtete Aktivitäten
der Wirtschaftsförderung können wesentlich dazu be itragen, Unternehmen zu unterstützen
und zu fördern und so den Wirtschaftsstandort langfristig zu stärken.
Sowohl die Darmstadt Marketing als auch die bisherige Wirtschaftsförderung haben die
Aufgabe, mit ihren Maßnahmen die Wirtschaft zu beleben. Mit der Begründung einer eigenen
Sparte Wirtschaftsförderung in der Darmstadt Marketing wird die Grundlage geschaffen, um
diesen Aufgabenbereich in einem themenverwandten Umfeld zu stärken. Die Wirtschafts -
förderung steht angesichts des gesamtwirtschaftlichen Str ukturwandels, aber auch der
Transformation der Innenstadt, vor der Notwendigkeit einer organisatorischen
Neuausrichtung.
Es soll beispielsweise ein aktives Cluster -/Netzwerkmanagement aufgebaut werden. Die
bestehenden Cluster in den Branchen Chemie/Pharm a/Biotech, IT/Software,
Maschinenbau/Elektrotechnik, Haarkosmetik sowie Weltraum - und Satellitentechnik, ergänzt
um die Bereiche Energie -/Umwelttechnik/Nachhaltigkeit werden fortgeschrieben und um
neue Teilcluster ergänzt. Ein Augenmerk gilt dem Aufbau ein es Teilclusters Sensorik,
insbesondere mit Bezug zu Maschinenbau und Elektrotechnik. Weitere Teilcluster bestehen
im Bereich Informations - und Kommunikationstechnologie. Die wirtschaftlichen und
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wissenschaftlichen Ansiedlungen in den Bereichen Künstliche I ntelligenz und Cybersicherheit
am Standort bieten eine sehr gute Grundlage für den weiteren Ausbau in Darmstadt. Das
schon bestehende Cluster Tourismus, Hotellerie und Gastronomie erfährt durch das geplante
Besucherzentrum des ESOC zusätzliche Impulse und wird gezielt weiterentwickelt.
Die Attraktivitätssteigerung Darmstadts für bestehende Unternehmen und neue Ansiedlungen
bleibt ein wesentliches Ziel. Weiterhin gilt, dass die Wirtschaftsförderung erster Ansprech -
partner für Unternehmen in allen Fragen zu Verwaltungsabläufen und Genehmigungen bleibt.
Hier ist die Verbindlichkeit weiter zu verbessern. Es ist ein stetiger Prozess, den Standort
Darmstadt zu stärken, um für Unternehmen und Fachkräfte attraktiv zu sein und zu bleiben.
Es können die Kompetenzen des bei der Darmstadt Marketing bereits vorhandenen Beirates,
der Mitgliedschaft in den Netzwerken des Deutschen Städtetages (Fachkommission
Wirtschaftsförderung und Konferenz Tourismus), in den Ausschüssen der IHK (Industrie,
Forschung und Innovation, Handel, Tourismus), im Marketingclub Südhessen, Hessische n
Unternehmerverband sowie Senat der Wirtschaft genutzt werden. Weiterhin werden
Doppelstrukturen abgebaut und die in beiden Einheiten vorhandenen Kompetenzen
zusammengeführt. Diese können zum gegenseitigen Nutzen verstärkt werden. Schlankere
Organisationsabläufe und ein effizienterer Personaleinsatz sind möglich.
Auch das Standortmarketing kann Synergien mit dem City -, Stadt- und Touristikmarketing
nutzen. Der 2024 entwickelt e Slogan „DA staunst du.“ verbindet bereits aktiv das Welterbe
Mathildenhöhe Darmstadt mit der Innenstadt, den Bereichen Handel/Hotellerie/Gastronomie
und wird über Partnerschaftsmodelle mit den Bereichen Wissenschaft und Wirtschaft
erweitert.
Das Konzept wird in einer separaten Magistratsvorlage zur Kenntnis gegeben. In dem Zuge
soll der Beirat zu einem Wirtschaftsbeirat erweitert werden.
Durch die Nutzung und Optimierung bereits vorhandener Strukturen werden die Kosten sehr
geringgehalten. Einerseits er gibt sich mit der Umsetzung der Beschlussvorschläge zwar
keine direkte Haushaltseinsparung, gleichwohl wird damit die Wirtschaftsförderung gestärkt,
Neuansiedlungen gefördert, bereits vorhandene Unternehmen unterstützt und damit die
Basis für die Wissensch aftsstadt Darmstadt essenziellen Gewerbesteuer - und Lohnsteuer -
einnahmen gestärkt.
Umsetzung
Der Gegenstand des Unternehmens im Gesellschaftsvertrag der Darmstadt Marketing muss
für die beschriebene Beauftragung nicht angepasst werden, da dieser in § 2 Abs. 2 bereits
die Möglichkeit der Erbringung von Dienstleistungen für die Wissenschaftsstadt Da rmstadt
auf vertraglicher Grundlage enthält.
Die Umsetzung der Struktur wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt angestrebt. Der
Betrauungsakt der Darmstadt Marketing wird dahingehend überprüft werden.
Es soll ein Betriebsführungsvertrag zwischen der Wissens chaftsstadt Darmstadt und der
Darmstadt Marketing abgeschlossen werden. Durch einen Betriebsführungsvertrag
beauftragt die Betriebseigentümerin, hier die Wissenschaftsstadt Darmstadt, eine andere
Einrichtung (Darmstadt Marketing), einen (Teil -)Betrieb der Stadt für deren Rechnung zu
führen. Wenn die Betriebsführerin hierbei im Namen der Betriebseigentümerin auftreten soll,
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spricht man von „echter“ Betriebsführung, wenn sie im eigenen Namen handeln soll, von
„unechter“ Betriebsführung.
Die Ausgestaltung der vertraglichen Abrede entscheidet darüber, ob die Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer des zu führenden Betriebs bei der Betriebseigentümerin (Stadt) verbleiben
(echte Betriebsführung) oder aber durch Betriebsübergang nach § 613a BGB auf die
Betriebsführerin übergehen (unechte Betriebsführung).
Um gerade den Betriebsübergang und dessen dienst - und arbeitsrechtlichen Folgen zu
vermeiden, wird im vorliegenden Fall die echte Betriebsführung gewählt. Das bestehende
Personal verbleibt damit bei der Wissenschaf tsstadt Darmstadt und wird im Rahmen des
Auftragsverhältnisses beigestellt.
Die Arbeits- und Dienstverträge zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den für den
Aufgabenbereich Wirtschaftsförderung und Standortmarketing zuständigen Beschäftigten
werden durch den echten Betriebsführungsvertrag nicht berührt. Die Stellen verbleiben im
Stellenplan des Amtes 15 und werden mit „kw -Vermerk“ versehen. Sobald Stellen vakant
werden, wird der kw -Vermerk wirksam. Nachbesetzungen erfolgen dann bedarfsbezogen
durch die Darmstadt Marketing. Es ist vorgesehen, dass die Beschäftigten von der Stadt an
die Darmstadt Marketing unentgeltlich beigestellt werden.
Eine nicht steuerbare Beistellung von Personal der Wissenschaftsstadt Darmstadt
(Auftraggeber) ist möglich, da das Personal von der Darmstadt Marketing nur zur Erbringung
der beauftragten Leistung an den Auftraggeber eingesetzt wird. Die Entlohnung des
überlassenen Personals muss weiterhin ausschließlich durch den Auftraggeber erfolgen. Den
Voraussetzungen wird in der Vertragsgestaltung Rechnung getragen.
Die Personalaufwendungen betragen 519.904,24 EUR für 2026 und sind weiterhin von der
Wissenschaftsstadt Darmstadt zu tragen.
Der Personalrat, die zuständige Frauen - und Gleichstellungsbeauftragte sowie die
Schwerbehindertenvertretung wurden gem. Hessisches Personalvertretungsgesetz (HPVG),
Hessisches Gleichberechtigungsgesetz (HGlG) und Sozialgesetzbuch (SGB) IX beteiligt.
Aufsicht
Die Aufsicht über die Darmstadt Marke ting wird weiterhin durch deren Aufsichtsrat ausgeübt.
Der Aufsichtsrat hat sich mit dem Sachverhalt am 02.12.2025 befasst.
Ein Geschäftsbericht wird jährlich der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt.
Errichtung eines Beirates für die Wirtschaftsförder ung
Der bisherige Marketing -Beirat der Gesellschaft bleibt bestehen. Zudem soll ein
Wirtschaftsförderungs -Beirat errichtet werden. Dessen Aufgabe ist es, den Geschäftsbereich
„Wirtschaftsförderung“ der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH bei seiner
inhaltlichen Ausrichtung zu beraten. Wesentliche Aufgabe des Beirates wird es sein, den
Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Darmstadt zukunfts - und wettbewerbsfähig zu
gestalten.
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Das Ziel ist eine starke Verankerung im Wirtschaftsstandort über eine strategische Besetzung
des Beirates. Dieser soll ein Abbild der Wirtschafts - und Wissenschaftslandschaft in
Darmstadt sein. Deshalb sollte der Beirat nic ht nur aus politischen Vertreterinnen und
Vertretern bestehen, sondern sich auch aus den unterschiedlichsten Wirtschafts - und
Wissenschaftsbereichen der Stadt zusammensetzen.
Der Beirat
▪ unterstützt bei der Weiterentwicklung,
▪ ist Forum für strategische Diskussionen mit Blick auf den Wirtschaftsstandort und
▪ stellt den Wissenstransfer von und zu den Stakeholdern sicher.
Mögliche Zusammensetzung:
Der Beirat besteht aus ca. 30 Mitgliedern. Neben politischen Vertretungen sollen
insbesondere auch die Stad twirtschaft, die Berufsverbände, die Branchenvereinigungen und
Institutionen der Darmstädter Wirtschaft, der Bildungs - und Wissenschaftsbereich sowie die
Gewerkschaften berücksichtigt werden.
Der Beirat tagt mindestens zweimal im Jahr auf Einladung des Vorsitzenden. Der Vorsitzende
des Beirates ist kraft Amtes der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Gesellschaft. Stell-
vertretende Vorsitzende sind der Präsident der IHK Darmstadt und die Präsiden tin der
Handwerkskammer Frankfurt -Rhein-Main.
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Politische Vertreterinnen
und Vertreter
Stadtwirtschaft
Wirtschaft +
Wissenschaft
• Oberbürgermeister
• Landrat LaDaDi
• Stadtkämmerer
• Wirtschaftsdezernent
• Ordnungsdezernent
• Planungsdezernent
• Vorsitzende des
Ausschusses für
Wirtschaftsförderung
• Sonstige polit.
Vertretungen, die
Mitglieder im
Aufsichtsrat sind.
Mitglieder von Vorstand
bzw. Geschäftsführung der
folgenden Gesellschaften:
• Wissenschaftsstadt
Darmstadt
Marketing GmbH
• Heag Holding AG
• ENTEGA
• bauverein
• HEAG Mobilo
• HUB 31
• Darmstadtium
Wirtschaftsverbände
• PräsidentIn &
Hauptgeschäftsführung
IHK/HWK
• Vorsitz DGB, IG Metall
• GF Agentur für Arbeit
• GF DEHOGA
• VV Sparkasse
Darmstadt und
Dieburg/Volksbank
Darmstadt Mainz
Leitbranchen
• Merck KGaA (Chemie
und Pharma)
• Evonik Industries AG
(Spezialchemie)
• Deutsche Telekom AG
(Telekommunikation)
• Döhler GmbH
(Getränke und
Lebensmittel)
• CA Technologies
(Software)
• Hottinger Baldwin
Messtechnik (HBM)
(Messtechnik)
• Schenck Process
(Anlagenbau und
Verfahrenstechnik)
• ESA + ESOC
(Raumfahrt)
• n.a. (Energie-/
Umwelttechnik/
Nachhaltigkeit)
Handel + Gewerbe
• Vorsitzende der
Gewerbevereine
• GF FrankfurtRheinMain
GmbH
Wissenschaft
• Präsidenten der TU,
h_da, Evangelische
Hochschule Darmstadt
Dezernat I Dezernat IV
Hanno Benz André Schellenberg
Oberbürgermeister Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (3)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2025/0316
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 12.01.2026
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00