V/0547/2025
Spielplatz Burgstraße - inklusiver Spielort im Südviertel
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Anlage 3 Plan SP Burgstr. K 65/1
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Burgstraße 2a2 57 KiTa Gehweg, Bestand Gehweg, Bestand Gehweg, Bestand Südviertelhof11 2 3 4 6 5 7 9 10 1 8 12 13 12 BetonSflaster/egende (3'05asenSlattenSand 2EerEoden5asen 5aenhügel $ufmerNsamNeitsfeld/eitstreifen 3flan]ung+ecNe Strauch, 3lanungBaum, 3lanungBaum, Bestand)ahrradEügelSandsteinEl|cNe$EfalleimerSit]EanN mit /ehneTischBanNKomEinationSit]/iegeSodeste SSielSlat]tafelmit 0etacomS\mEolenSSielNomEination :ald(lternKindSchauNel SSielSaneele TramSolin 0 12345 678SchauNel 9ogelnest SomEreroKletterNomEination :aldvogel $ufenthaltsfllche9Balancierweg )orstBetonsit]ElocN vorh.10 =aun, +|he 1,25 mSit]Sodest Berlin+ol]hlcNsel Schotterrasen 11SSielwiese12,,:ellenSiste 13SNulStur vorh. ...... ...... T. Karstens 1:200 K 65/106.11.2025 M. Tewes EntwurfSpielplatz Burgstraße Objekt-Nr.:Plan Nr.:Datum: Abteilungsleitung:Amtsleitung:P. DrieschB. SchumannMaßstab: Bearbeitet: Fachstellenleitung:J. Hoffmann Gezeichnet: IndexGeändert:DatumInhaltBearbeiter Projekt-Nr.:22203 SSielSlat]tafelmit 0etacomS\mEolen3roduNtEeisSiel )a. $utismusverlag 2 6TramSolin 03roduNtEeisSiel )a. smE 7SchauNel 9ogelnest SomErero3roduNtEeisSiel )a. +ucN (lternKindSchauNel3roduNtEeisSiel )a.3roludic4 KletterNomEination :ald3roduNtEeisSiel )a. SSielBau3 KletterNomEination :aldvogel3roduNtEeisSiel )a. SSielBau5 Sit]Sodest3roduNtEeisSiel )a. SSielBau8 Balancierweg )orst3roduNtEeisSiel )a. SSielBau9 gez.gez.gez. gez. +max. 20cm +max. 20cm
Berichtsvorlage
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V/0547/2025 V/0547/2025 Öffentliche Berichtsvorlage Betrifft Spielplatz Burgstraße - inklusiver Spielort im Südviertel Beratungsfolge 09.12.2025 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht Bericht: Mit der Vorlage V/0703/2024 wurde die Verwaltung beauftragt, nach Rückbau der Sporthalle an der ehemaligen Josefschule auf der Fläche einen öffentlichen inklusiven Spielplatz zu planen. Hierzu fand am 02. Juli 2025 ein Beteiligungsverfahren vor Ort statt. Die Ergebnisse finden sich im Entwurf des Amtes für Grünflächen Umwelt und Nachhaltigkeit (Anlage 3) wieder. Derzeit kann kein Planungs- und Baubeschluss für die Maßnahme erfolgen. Im Teilfinanzplan stehen im Haushaltsjahr 2025 die entsprechende investiven Mittel für die Finanzierung zur Verfügung. Im Ergebnisplan sind Finanzmittel für die Folgeaufwendungen nicht dargestellt. Inklusion: Der Rat der Stadt Münster hat am 07.07.2025 die Vorlage V/0254/2025 Grundsatzbeschluss: Gestal- tung der öffentlichen Spielplätze als inklusive Spielräume, beschlossen. Diese besagt, dass bei der Planung von neuen öffentlichen Spielplätzen bzw. bei umfänglichen Sa- nierungen von Spielplätzen, die einer Neuplanung gleichen, der 2. Teil der DIN 18034 Spielplätze und Freiräume zum Spielen (DIN 18034-2 Technische Spezifikation) Matrix mit Bewertungsschema für inklusive Spielräume angewendet wird. Die Anwendung der DIN ist verpflichtend im Rahmen der Pla- nung für alle zukünftigen neuen öffentlichen Spielplätze. Durch die Nutzung der Matrix kann die inklu- sive Planung des Spielplatzes transparent und vergleichbar dargestellt werden. Bei einem inklusiven Spielraum sollen viele Sinne angesprochen und gefördert werden. Hierzu ist es wichtig, bei der Gestaltung der Freiräume zum Spielen und der Auswahl der Spielangebote möglichst vielfältige Erfahrungen zu ermöglichen. Weg von der Fokussierung auf die einzelne Behinderungsart, hin zu einem breiten Angebot zur Förderung von Fähigkeiten und Fertigkeiten. Da nicht alle Personen alle Freiräume zum Spielen und Spieleinrichtungen uneingeschränkt nutzen können, ist es erforder- lich, ein möglichst breites Spektrum anzubieten, um unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten anzusprechen, zu fördern und weiterzuentwickeln. Nicht jeder kann alles, aber für jeden Nutzenden werden Angebote benötigt. Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 02.12.2025 Ihr/e Ansprechpartner/in: Frau Karstens Telefon: 492-6737 Karstens@stadt - muenster.de - 2 - V/0547/2025 Die Matrix ist als Nachweis als Anlage an den Planungs- und Baubeschluss hinzuzufügen. Mittelfristig soll in allen Stadtteilen / statistischen Bezirken der Stadt Münster mindestens ein inklusi- ver Spielplatz gem. DIN 18034-2 vorhanden sein. Der Spielplatz Burgstraße ist für den statistischen Bezirk Josef als inklusiver Spielplatz vorgesehen. Situation: Die Fläche für den geplanten Spielplatz an der Burgstraße befindet sich im Südviertel und ist von Wohnbebauung, dem Südviertelhof sowie der Kita Hornstraße umgeben. Es handelt sich um Flächen auf dem Grundstück der ehemaligen Josefschule. Diese waren z.T. früher befestigter Schulhof bzw. stand dort eine Sporthalle. Entlang der westlichen und nördlichen Grenze verläuft die alte Mauer der Schule, die das Grundstück von den benachbarten Gärten abgrenzt. Aufgrund dieser Lage weist die Fläche einen abgeschirmten und innenhofähnlichen Charakter auf. Im Süden grenzt das Grundstück an die Burgstraße, während der Zugang im Norden über eine Zufahrt an der Hornstraße erfolgt. Süd- lich, entlang der Burgstraße, stehen sieben alte Linden, die ca. ein Drittel der Fläche des Grundstücks beschatten. Ergebnis der Kinderbeteiligung: Am 2. Juli 2025 fand vor Ort eine Kinderbeteiligung statt, die vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien in Zusammenarbeit mit dem Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit organisiert wurde. Die Veranstaltung war mit 18 Erwachsenen (Eltern, Nachbarn, Anwohnende) und 15 Kindern gut besucht und bot eine gute Gelegenheit, die Wünsche und Ideen der Kinder für die zukünftige Ge- staltung des Spielplatzes zu sammeln. Die eingegangenen Vorschläge zur inklusiven Gestaltung des Spielplatzes waren äußerst vielfältig. Besonders häufig wurde der Wunsch nach einer großen Kletterkombination mit Rutsche für ältere Kinder geäußert. Auch weitere Ideen, wie ein Trampolin, ein Reck, eine Kletterwand, eine Slackline und eine „Rennstrecke“ wurden genannt. Zusätzlich wurden zahlreiche Wünsche für weitere Spielmöglichkeiten geäußert, darunter eine Tisch- tennisplatte, ein Bolzplatz, ein Rollstuhlfahrerkarrussell sowie eine Matschanlage. Weitere Anregun- gen beinhalteten den Wunsch nach einem Baumhaus, einer Boule Bahn, einem Trinkbrunnen und einer heimischen Bepflanzung, die zur Verschönerung des Spielplatzes beitragen könnte. Ein Spiel- häuschen, eine Babyschaukel, ein Spielgebüsch, Fahrradbügel und eine Hängematte wurden eben- falls genannt. Die Planung durch das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit hat, soweit es die örtlichen Gegebenheiten, Sicherheitsbestimmungen und zur Verfügung stehenden Finanzmittel zulassen, die- se Wünsche so weit wie möglich berücksichtigt, um einen vielfältigen und inklusiven Spielraum für alle Kinder zu schaffen. Der Entwurf erfolgte in Abstimmung mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien. Zudem wurde der Entwurf in einem Arbeitsgespräch mit Vertretern der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen (KIB), Mitglieder der AG Jugendliche Inklusiv Politisch Aktiv (JIPA) des Vereins SeHT Münster e.V. und des Jugendrates Münster und dem Sozialamt besprochen. Entwurf: (Ziffern siehe Plan Nr. K 65/1 (Anlage 3)) Der Spielplatz wird über zwei Zugänge entlang des Verbindungsweges zwischen der Hornstraße und der Burgstraße erschlossen, der sich entlang der Kita und des Südviertelhofes erstreckt. Auf einen dritten Eingang direkt zur Burgstr. wird auf Hinweis der Eltern wegen der Nähe zur Straße verzichtet. Eine Hecke mit zwei neu gepflanzten Bäumen entlang des Weges grenzt den Spielplatz eindeutig ab. Am nördlichen Eingang befinden sich vier Fahrradbügel mit einer Abstellfläche für 8 Fahrräder. Auf dem Spielplatz sind weitere Wege, die beide Zugänge miteinander verbinden. Entlang dieser Wege befinden sich unterschiedliche Flächen mit einem vielfältigen inklusiven Angebot an Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Die Wege sind mit einem Leitsystem ausgestattet, das sich durch Farbe und Haptik vom übrigen Wegebelag abhebt. Aufmerksamkeitsfelder weisen auf Richtungswechsel - 3 - V/0547/2025 und den Einstieg zu den Spielangeboten hin. So können auch Seheingeschränkte den Weg zum Spielplatz und zu den einzelnen Spielgeräten finden. Aufgrund der unterschiedlichen Belagsflächen und der minimal gehaltenen Flächenversiegelung konnte eine topografische Gestaltung der Wege nur an einer Stelle entlang der Bestandsmauer in Form zweier Wellen realisiert werden. Im nördlichen Bereich ist eine Rasenfläche mit einem Hügel geplant, der zur angrenzenden Mauer hin mit einem ,,Spielgebüsch‘‘ bepflanzt wird. Zudem werden hier drei weitere neue Bäume gepflanzt. Nördlich der großen Spielfläche befindet sich eine Aufenthaltsfläche mit drei Bänken, die mit Armleh- nen ausgestattet sind (10), und auch Platz zum Abstellen von Kinderwagen und Rollstühlen bietet. Im Sommer spenden zukünftig die neu gepflanzten Bäume Schatten. Am Ende der Aufenthaltsfläche, direkt vor der Mauer, sind eine Tafel mit Symbolen zur Kommunikation (2) und Motorik-Paneele (1) geplant, welche taktile und visuelle Reize bieten und von Kindern mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Einschränkungen genutzt werden können. Sie laden zum gemeinsamen Spielen und Entdecken ein und fördern so die Kommunikation zwischen Kindern. An die Aufenthaltsfläche grenzt eine große Spielfläche. Der umlaufende Weg dient als ,,Rennstrecke‘‘ für Spielfahrzeuge unterschiedlichster Art – ein Wunsch, der aus der Kinderbeteiligung hervorging. Zwei Wellen im Weg entlang der Bestandsmauer erhöhen hier den Fahrspaß. Die Fläche ist mit einer großen inklusiven Kletterkombination (3) für ältere Kinder ausgestattet. Diese besteht aus zwei hohen Spielhäusern, die durch einen Netztunnel verbunden sind. Verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten, eine Rutsche, Hangelgriffe, eine Kletterwand, ein Reck und Balanciermöglichkeiten bieten vielen Kindern gleichzeitig vielseitige Spielmöglichkeiten. Das Spielgerät ist über ein Podest mit der Pflasterfläche verbunden, sodass auch motorisch eingeschränkte Kinder über das Podest und zwei Netze Zugang zu einem der Spielhäuser haben. Von dort gelangen sie über den Netztunnel zur Rutsche. Die Fläche ist mit berollbaren Holzhäcksel befüllt, sodass ein barrierefreies Erreichen der Fläche möglich ist. Südlich der großen Spielfläche befindet sich eine Sombreroschaukel (7), in der mehrere Kinder in sitzender Position mit Rückenunterstützung schaukeln können. Außerdem gibt es hier ein Trampolin (6) mit ebenerdigem Einstieg. Diese Geräte wurden vielfach von den Kindern in der Beteiligung ge- wünscht. Der Bodenbelag besteht aus EPDM-Rasenplatten und ist komplett berollbar, sodass auch Kinder im Rollstuhl direkt an die Geräte heranfahren können. Eine Bank-Tisch-Kombination unter der großen Linde bietet angrenzend einen weiteren schattigeren Aufenthaltsbereich. Gegenüber der großen Spielfläche liegt eine Rasenfläche mit zwei Sitz- und Liegepodesten, die zum freien Spielen oder Picknicken genutzt werden kann. Im südlichen Bereich grenzt eine kleinere Sandfläche an, die für jüngere Kinder vorgesehen ist. Diese Fläche ist mit einer Eltern-Kind-Schaukel (4) und einer inklusiven Spielkombination (5) ausgestattet, die über den Verbindungsweg über eine Rampe erreichbar ist. Ausgestattet ist das Spielgerät mit einem Sandwerk, einer Rutsche sowie Balancierelementen, welche abwechslungsreiche Spielmög- lichkeiten bieten. Unter den vorhandenen großen Linden angrenzend an den Weg, befindet sich ein Sitzpodest (8) wo- ran sich ein Niedrigseilgarten (9) mit verschiedenen Kletter- und Balancierelementen anschließt. Die vorhandene halbrunde Betonsitzbank, soll, wenn möglich, versetzt und im Schatten nahe des Niedrigseilgartens wieder aufgestellt werden. Der Wunsch einiger Kinder nach einem Ballspielangebot – etwa in Form eines Bolzplatzes, eines Basketballkorbs oder einer Tischtennisplatte – konnte aus Lärmschutz- und Platzgründen leider nicht umgesetzt werden. Auch die Einrichtung einer Matschanlage ließ sich im Rahmen der Planung nicht realisieren. Zum einen sind die Kosten für eine solche Anlage sehr hoch, zum anderen befindet sich mit dem Wasserspielplatz im nahe gelegenen Südpark bereits ein attraktives und gut erreichbares Wasserangebot für Kinder in der Umgebung. Der Wunsch der Erwachsenen nach einer Boule Bahn als Quartierstreff kann leider auch nicht realisiert werden, da es sich bei dem Spielplatz Burgstr. pla- nungsrechtlich um einen klassischen Spielplatz für Kleinkinder und schulpflichtige Kinder handelt. Der Spielplatz an der Burgstraße bietet sowohl Kindern als auch Eltern – mit und ohne Einschränkun- gen – einen Ort des Zusammentreffens und gemeinsamen Spielens. Durch das Leitsystem können auch sehbehinderte Kinder die Spielgeräte problemlos finden. Zudem ermöglichen die berollbaren Bodenbeläge, dass die meisten Spielgeräte für motorisch eingeschränkte Kinder zugänglich sind, wodurch Inklusion auf dem Spielplatz auf ganz natürliche Weise gelebt wird. - 4 - V/0547/2025 Der Spielplatz erfüllt die Vorgaben der DIN 18034-2 Technische Spezifikation als inklusiver Spielraum (siehe Anlage 1 - Matrix). Defizit bei Folgeaufwendungen In den letzten Jahren wurden die Mittel für die Unterhaltung der städtischen Grünanlagen im Rahmen der Maßnahmen zur Stabilisierung des städtischen Haushalts teilweise erheblich reduziert. Parallel stiegen die Ansprüche der Bevölkerung hinsichtlich der Aufenthalts- und Nutzungsqualität in den An- lagen und die Anforderungen an die Verkehrssicherheit. Auch wurden Preissteigerungen bei Fremd- vergaben von Leistungen, Materialien und Betriebsmitteln finanziell nicht berücksichtigt und die Per- sonalkapazitäten für die Grünflächenunterhaltung nicht erhöht, so dass es im Laufe der Jahre zu er- heblichem Substanzverlust durch Pflege auf niedrigstem Niveau in den Grünanlagen gekommen ist, was zukünftig einen höheren Pflegeaufwand nach sich zieht. Hinzu kommen Flächenzuwächse in der Pflege durch Neubaumaßnahmen, wie auch in diesem Projekt durch den Spielplatz Burgstraße. So lange die Pflege der vorhandenen Grün- und Spielflächen nicht gewährleistet werden kann, verbietet es sich eigentlich neue Anlagen zu bauen. Eine Umsetzung der Maßnahme kann daher erst erfolgen, wenn die Folgekosten für Pflege und Unterhaltung für die zusätzlichen Flächen des Spielplatzes Burgstraße im Teilergebnisplan dauerhaft zur Verfügung gestellt werden können. i.V. Gez. Arno Minas Stadtrat Anlagen: 1. Matrix DIN/TS 18034-2 2. Protokoll Ideenbörse 3. Plan SP Burgstr. K 65/1
Anlage 2 Protokoll Ideenboerse SP Burgstraße (BV-Mitte) 2025
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Protokoll der Ideenbörse für die
Spielplatzneuanlage Burgstraße
Objekt: Burgstraße (BV-Mitte)
Nr.: 22203
Bauausführung: 2026
zuständig Amt 67: Frau Karstens, Frau Paltrinieri
Bereich A/B/C: B/C Bereich
Größe qm: Gesamt 870 m²
Kinder im Bezirk: 0-5: 318 6-9: 99 10-15: 121 Summe 0-15: 538
Bausumme: 293.000 €
vorauss. Baubeginn: 2026
Beteiligungstermin: 02.07.2025 von 17:00 bis 18:00 Uhr
Durchgeführt von: Herrn Drücker (Amt 51), Frau Konstanty (Amt 51), Herr
Hoffman (Amt 67), Frau Paltrinieri (Amt 67), Frau Karstens
(Amt 67)
Beteiligung: Kinder: 25 Erwachsene/Eltern: 18
Medienvertreter: -
Bezirksvertretung: -
Jugendforum: -
Wetter: heiß und sonnig
Anmerkungen zur Situation des Wohnumfeldes:
Das Grundstück des zukünftigen Spielplatzes an der Burgstraße war einst der Standort der
Josefsschule sowie der dazugehörigen Sporthalle. Das Grundstück ist von Wohnbebauung,
dem Südviertelhof und der Kita Hornstraße umgeben. Entlang der westlichen und nördlichen
Grundstücksgrenze verläuft eine Mauer, die das Grundstück zu den Gärten der anliegenden
Häuser abgrenzt. Durch diese Lage hat das Grundstück einen innenhofähnlichen Charakter.
Der Zugang erfolgt im Süden über die Burgstraße, während die Zufahrt im Norden über die
Hornstraße möglich ist. Besonders hervorzuheben ist der schöne, alte Baumbestand, der im
Sommer für viel Schatten auf dem Grundstück sorgt.
Positive/negative Aussagen von Kindern/Eltern/ Nachbarn über das Wohnumfeld:
- angemerkt wurde, dass der Durchgang zwischen dem Spielplatz und der Kita sehr eng ist
und dort häufig Fahrräder abgestellt werden
- die angrenzenden, insbesondere die Anwohner des Südviertelhofs, haben ihre Bereitschaft
zur Pflege und Kontrolle des Spielplatzes geäußert
- auf die schwierige Parksituation im Umfeld wurde hingewiesen
- der geschützte Raum und innenhofähnliche Charakter wurde positiv bewertet
- der Baumbestand wurde sehr positiv gesehen und soll erhalten bleiben
- das Thema Inklusion wurde sehr offen aufgenommen
Allgemeine Wünsche/Bedürfnisse für den neuen Spielplatz:
Kinder und Eltern wünschen sich ein breites Spielangebot sowohl für Kleinkinder- als auch
für ältere Kinder. Der vorhandene Baumbestand und der Charakter der Mauern sollen
erhalten bleiben. Eine erkennbare Abgrenzung des Spielplatzes zum Südviertelhof z. B.
durch Bepflanzung wurde gewünscht, sowie Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten auch für
ältere Menschen. Der dritte Eingang zur Burgstraße soll, wenn möglich, geschlossen werden
auf Grund der schlechten Einsehbarkeit und dem Autoverkehr auf der Burgstraße.
Weitere Wünsche umfassten die Errichtung einer WC-Anlage, einen Trinkbrunnen sowie
zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten. Dies könnten ggf. auch auf der Burgstraße
geschaffen werden, wenn zwei bis drei PKW Parkplätze entfallen wüden.
Zudem wurde der Wunsch nach offenen Flächen für freies Spielen geäußert. Im Sinne der
Inklusion sollen die Spielangebote interessant und erreichbar für jeden sein.
Konkrete Ideen zur Gestaltung und Ausstattung:
Die Kinder vor Ort brachten eine Vielzahl an Wünschen und Ideen für den zukünftigen
Spielplatz ein. Viele dieser Vorstellungen waren auf einem großen Plakat festgehalten, das
die Kinder selbst gestaltet hatten. Auch die Kinder der benachbarten Kindereinrichtung ABI
Südpark beteiligten sich und sammelten ihre Wünsche, die sie anschließend per E-Mail
einreichten.
Mehrheitlich wurde sich eine große Kletterkombination mit Rutsche für ältere Kinder
gewünscht, auch ein Trampolin, ein Reck, eine Kletterwand, eine Slackline und eine
,,Rennstrecke‘‘ waren häufig genannte Ideen für den Spielplatz.
Eine Tischtennisplatte (Teq-Ball), ein Bolzplatz, ein Rollstuhlfahrerkarussell, eine
Matschanlage und ein Basketballkorb sind einige weitere Wünsche der Kinder für den
Spielplatz.
Ferner wurde sich eine heimische Bepflanzung, Schatten, Blumen, ein Spielhäuschen,
Baumhäuser, Kletternetze, eine Babyschaukel, ein Spielgebüsch, eine Leiter zum Hangeln
und eine Hängematte gewünscht. Ideen wie ein Flugzeug, ein Harry Potter Spielgerät, ein
Holzpferd zum Reiten, ein Parcours für Fahrräder oder eine Trapezstange wurden auch
vorgeschlagen.
Sonstiges:
Im Rahmen der Ideenbörse wurde auch auf die Möglichkeit einer Spielplatzpatenschaft
hingewiesen und über die Inhalte dieses Engagements aufgeklärt.
Datum: 04.07.2025
gez. Karstens
Anlage 1 Matrix DIN/TS 18034-2 (InklusionsMatrix SP Burgstr.)
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Name Spielplatz Burgstraße Grundbedingungen Spielplatz / Spielraum A B Summe Soll Summe Soll Summe Soll A STUFE 1 min. STUFE 1 oder mehr min. STUFE 1 oder mehr1 Zwei-Wege-Prinzip x x 100% 25% 100% 25% 100% 25% 2 Zwei-Sinne-Prinzip x x 100% 25% 100% 25% 100% 25% B 1 Zwei-Wege-Prinzip x x x x x x x x 89% 50% 2 Zwei-Sinne-Prinzip x x x x x x x 78% 50% 3 Einbindung ins Leitsystem / Orientierungsmöglichkeit x x x x x x x x 89% 75% Grundbedingungen Spielstation Nutzungsvielfalt der Stationen, Flächen und Bereiche Sombreroschaukel Trampolin Sandspielbereich Eltern-Kindschaukel Spielwiese mit Sitz- und Liegepodesten Spielkombination Sitzplatz Niedrigseilgarten Spielpaneel Summe Soll Summe Soll Summe Soll Art des Bodenbelags EPDM Rasenplatte EPDM Rasenplatte Spielsand Spielsand Rasen Holzhackschnitzel berollbar Betonpflaster / Oberboden Holzhackschnitzel / Oberboden Betonpflaster 1 2 3 4 6 7 8 9 10 C Stufe 1 erreicht Stufe 2 erreicht Stufe 3 nicht bestanden 1 2 Wege System x x x x x x x x 89% 50% 89% 70% 89% 90% 2 2 Sinne Prinzip x x x x x x x 78% 50% 78% 70% 78% 90% 3 Einbindung ins Leitsystem x x x x x x x x 89% 50% 89% 70% 89% 90% 4 selbständig benutzbar (Sinnes-Erfahbarkeit und Berollbarkeit) x x x x x x 67% 5% 67% 15% 67% 25% 5 mit Hilfe benutzbar (Sinnes-Erfahbarkeit oder Berollbarkeit) x x x x x x x x x 100% 30% 100% 40% 100% 50% D 1 Hören - Gehörsinn - Auditiv 0% 5% 0% 10% 0% 20% 2 Sehen - Sehsinn - Visuell x 11% 5% 11% 10% 11% 20% 3 Fühlen - Hautsinn - Sensorisch x x x 33% 5% 33% 10% 33% 20% 4 Tasten (taktil) - Tastsinn - Haptisch x x x x 44% 5% 44% 10% 44% 20% 5 Riechen - Geruchssinn - Olfaktorisch x 11% 5% 11% 10% 11% 20% 6 Schmecken - Geschmackssinn - Gustatorisch x 11% 5% 11% 10% 11% 20% 7 Gleichgewicht - Gleichgewichtssinn - Vestibulär x x x x x x 67% 10% 67% 20% 67% 40% Anteil angesprochener Sinne 86% 43% 86% 71% 43% 100% E 1 Koordination x x x x x x x 78% 20% 78% 35% 78% 50% 2 Geschwindigkeit x x x x x 56% 20% 56% 35% 56% 50% 3 Höhenerfahrung x x x x x x 67% 20% 67% 35% 67% 50% F 1 Kommunikation x x x x x x x x x 100% 20% 100% 35% 100% 50% 2 Selbstwahrnehmung x x x x x x x x 89% 20% 89% 35% 89% 50% 3 Gruppenspiele x x x x x x x 78% 20% 78% 35% 78% 50% 4 Einzelspiel x x x x x x 67% 20% 67% 35% 67% 50% 5 Begegnungsmöglichkeiten x x x x x x x x x 100% 20% 100% 35% 100% 50% Anteil bedienter sozialer Aspekte 100% 60% 100% 80% 100% 100% Bewegungserfahrung Soziale Aspekte Erreichbarkeit (vom Weg zum Spielangebot innerhalb der Spielstation) Gesamtergebnis: Stufe 2 erreicht Vernetzung (zur Grundbedingung Spielstation gehörend) Barrierefreier Zugang/Zugänge Anzahl und Nummer der Spielstationen nur wenn 1-3 x wenn erreichbar Sinneserfahrung 1
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (2)
- Burgstraße
- Hornstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0547/2025
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 10.11.2025
- Erstellt
- 01.10.2025 06:48