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V/0739/2007

Vorläufiger Masterplan und Sachstandsbericht "Verkehrsunfallprävention" 2007

Vorlagen 17.09.2007

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Anlage 1

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Anlage 2

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Anlage 1 (01)

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Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 1

39820 Zeichen

... 
           Anlage 1  
 
 
 
Stadt Münster – Ordnungsamt            11.09.2007  
Stadt Münster - Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
Polizeipräsidium Münster – Direktion Verkehr 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vorläufiger Masterplan  
 
und 
Sachstandsbericht  
 
 
 
„Verkehrsunfallprävention“ 
 
 
 
2007

- 2 - 
... 
Gliederung :  
            Seite 
 
      
Übersicht der Anlagen        3 
 
 
A. Masterplan                                                                                                   
 
1. Einführung          4,5 
 
2. OPS / Projektorganisation        5,6 
 
3. Lagebild          6 
 
4. Analyse          6-8 
 
4.1  Untersuchung Hammer Straße  
4.2  Unfälle mit Beteiligung von Radfahrern     
4.3  Netzuntersuchung 
        
5. Handlungsrahmen / Handlungsfelder 1 – 4     8 - 11 
                             
                            5.1  Überwachung / Ahndung – AK 1 
                            5.2  Bau- und Verkehrstechnik – AK 2 
                            5.3  Verkehrserziehung, -sicherheitsberatung – AK 3 
                            5.4  Öffentlichkeitsarbeit – AK 4 
 
6. Projekt- und Zeitplan        11 
 
7. Berichtswesen         11 
 
 
B.  Sachstandsbericht 2007 
 
      1. Handlungsfeld / AK 1 „ Überwachung/Ahndung“    12,13 
1.1  Handlungsthemen 
1.2  Aktionen 
 
      2. Handlungsfeld / AK 2 „ Bau- und Verkehrstechnik“    13 ,14 
2.1  Handlungsthemen 
2.2  Aktionen 
 
      3. Handlungsfeld / AK 3 „Verkehrserziehung / Verkehrssicherheitsberatung“ 14,15  
3.1  Handlungsthemen 
3.2  Aktionen 
 
      4. Handlungsfeld / AK 4 „ Öffentlichkeitsarbeit“     15 
4.1 Handlungsthemen 
4.2  Aktionen 
    
      5. Ausblick          16

- 3 - 
... 
 
 
Übersicht der Anlagen : 
 
 
 
 
1. Polizei NRW, Verkehrsunfallstatistik Nordrhein-W estfalen 2006 , herausgegeben 
vom Innenministerium am 13.2.2007 
2. Polizei NRW, Statistik der Verunglücktenhäufigke itszahlen 2001 – 2006 
3. Polizei Münster, Fachbericht zur Verkehrsunfalle ntwicklung in der Stadt Münster 
sowie auf den Autobahnen des Regierungsbezirkes Münster im Jahre 2006, he- 
rausgegeben vom Polizeipräsidium Münster 
4. Vorlage an den Hauptausschuss Nr. V/0060/2007 vo m 16.01.2007 „ Verkehrssi- 
cherheit in Münster erhöhen: Masterplan statt Einzelmaßnahmen“ 
5. Könner, Hartmut, „ Bleiben unsere Kinder auf der  Strecke ?“, Vortrag von Hartmut 
Könner, Leiter des Projektes „Fairkehr“ in Krefeld 
6. Projektstruktur der Ordnungspartnerschaft „Verke hrsunfallprävention“  
7. Projektorganisation der Ordnungspartnerschaft „V erkehrsunfallprävention“  
8. Text der Gründungsurkunde der Ordnungspartnersch aft „Verkehrsunfallprävention“ 
9.  Weber,Hermann, Verkehrsunfalluntersuchung Hamme r Str., Juni 2007 
10.  „Memorandum of Understanding“ zwischen dem Gesamtverband der Deutschen 
Versicherer e.V., dem Polizeipräsidium und der Stadt Münster 
11.  Brilon, Werner , Verkehrssicherheit, in Straßenverkehrstechnik 2007, 217 
12.  Polizei Münster, Verkehrsunfalllagebild Münster/Stadtgebiet vom 20.8.2007

- 4 - 
... 
 
 
A.  Masterplan 
 
 
Der Masterplan „Verkehrsunfallprävention“ der Stadt Münster umfasst die Aktivitäten der 
Stadt, der Polizei und die Arbeit und Aktivitäten d er Ordnungspartnerschaft „Verkehrsun- 
fallprävention“. Hier werden die  Rahmenbedingungen  und die strategischen Ansätze für 
die Ordnungspartnerschaft „Verkehrsunfallprävention “ beschrieben, die kaum einer Ver- 
änderung unterliegen. Sie sind Richtschnur und Orie ntierungshilfe für alle Ordnungspart- 
ner und sonstige an der Verbesserung der Verkehrssicherheit in Münster Interessierte. 
Der Masterplan wird im Auftaktjahr 2007 aus Zweckmä ßigkeitsgründen einmalig mit dem 
Sachstandsbericht über seine Umsetzung verbunden. I n 2008 erfolgt die Fertigstellung 
des Masterplans auf der Grundlage der Ergebnisse de s durch den Gesamtverband der 
Deutschen Versicherungswirtschaft  e.V. (GDV) in Au ftrag gegebenen Verkehrsunfallgut- 
achtens (s. unten 4.3) und der  stadtinternen Basis arbeit und Analysen (Unfallkommission, 
Sonderauswertung des Planungsamtes, Seniorberater).  Ab 2008 erfolgt  unabhängig vom 
Masterplan eine jährliche Berichterstattung über den Stand seiner Umsetzung, die aktuelle 
Unfallentwicklung, die Auswertungsergebnisse der Un fallkommission und ein Ausblick auf 
geplante Aktivitäten des Folgejahres. 
 
1. Einführung 
 
Die unfallfreie Teilnahme am öffentlichen Straßenve rkehr ist von erheblicher Bedeutung 
für die Lebens- und Wohnqualität einer Stadt. Verkehrsunfälle verursachen darüber hinaus 
neben dem menschlichen Leid für die Betroffenen ein en erheblichen volkswirtschaftlichen 
Schaden (vgl. Anlage 1, S. 6), der allein in Münste r im Jahr 2006 bei über 21 Mio. € anzu- 
setzen ist. Die Verkehrsunfallstatistik der Polizei  weist für Münster für die vergangenen 
Jahre eine vergleichsweise schlechte Unfallbilanz a uf. Nirgendwo in Nordrhein-Westfalen 
werden – bezogen auf die Einwohnerzahl – mehr Mensc hen im Straßenverkehr verletzt 
als in Münster. So bildete Münster  mit 576 (2006) bzw. 585  (2005) Verunglückten pro 
100 000 Einwohner in den beiden letzten Jahren das Schlusslicht in der nordrhein-
westfälischen Verkehrsunfallstatistik (Anlage 2 u. 3). Einen besonderen Schwerpunkt bil- 
den die Radfahrer. Damit liegt Münster noch vor Köl n und Düsseldorf. Diese alarmierende 
Bilanz setzt sich in den ersten beiden Quartalen de s Jahres 2007 fort. Auch die absolute 
Zahl der Unfälle nimmt in Münster seit Jahren zu, w ährend  sie  landesweit  abnimmt.  Al- 
lein 93 Unfallhäufungsstellen  gibt  es auf den  1 229 Straßenkilometern der Stadt.  
 
Vor dem Hintergrund dieser Fakten hat der Hauptauss chuss des Rates der Stadt Münster 
mit der Vorlage V/0060/2007 (Anlage 4) durch Beschl uss vom 21.02.2007 die Verwaltung 
beauftragt, in Abstimmung mit dem Polizeipräsidium Münster die bisherigen Aktivitäten 
und pflichtigen Aufgaben auf dem Gebiet der Unfallp rävention im Rahmen eines soge- 
nannten Masterplans ergebnisorientiert zu intensivi eren und eine Ordnungspartnerschaft 
„Unfallprävention“ zu gründen. Gleichzeitig wurde d ie Verwaltung beauftragt, über den 
Masterplan, seine Umsetzung und dessen Fortschreibu ng im Ausschuss für Personal, 
Recht und Ordnung, sowie im Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und 
Wirtschaft jährlich im Zusammenwirken mit der Poliz ei zu berichten und eventuell notwen- 
dige Beschlüsse herbeizuführen. Mit der Vorlage die ses Masterplans kommt die Verwal- 
tung diesem Auftrag nach. Dieser Masterplan ist ang elegt als theoretische Grundlage und 
begleitende Dokumentation des nunmehr eingeleiteten  Prozesses zur Verbesserung der 
Verkehrsunfallsituation in Münster. Der Masterplan soll allen Beteiligten als Richtschnur 
dienen und gleichzeitig einen Überblick über die Gesamtkonzeption des Projektes geben.

- 5 - 
... 
Es gibt in zivilisierten Gesellschaften kein andere s System, bei dem in aller Öffentlichkeit 
Menschen in großer Zahl zu Schaden oder gar zu Tode  kommen, als den Straßenverkehr. 
Die Gesellschaft darf dies nicht dulden. Sind Poliz ei, Verkehrsplanung, Straßenverkehrs- 
behörde und der  Straßenbaulastträger schon von Amts wegen der Sicherstellung der Ver- 
kehrssicherheit verpflichtet, ist auf Grund des ern sten Befundes die gesamte Zivilgesell- 
schaft inklusive der politischen Entscheidungsgremi en in Münster aufgerufen, an der Ver- 
besserung der Verkehrssicherheit mitzuwirken. Auf G rund der Erfahrungen aus anderen 
Städten (z. B. Krefeld; siehe Anlage 5, S. 10) ist davon auszugehen, dass das Ziel einer 
nachhaltigen und erfolgreichen Verbesserung des Ver kehrsunfallgeschehens in Münster 
nur dann erreicht werden kann, wenn entsprechende R essourcen zur Verfügung gestellt 
werden. Die zwingend gebotene, deutliche Verbesseru ng der Verkehrssicherheit ist mit 
den bisher zur Verfügung gestellten Mitteln jedoch nicht zu erreichen. Nur durch Ver- 
kehrsüberwachung lässt sich das Ziel ebenfalls nich t erreichen; notwendig ist eine Ver- 
bundstrategie, die die Einheit von Bau und Betrieb einschließt. 
 
 
2.  
 
 
 
 
Die Ursachen für das Unfallgeschehen in Münster sin d vielfältig und nicht klar einzugren- 
zen. Die klassischen behördlichen Instrumentarien d er Unfallverhütung (z.B. Unfallkom- 
mission, Arbeitsgruppe für Verkehrsfragen, Verkehrs schauen, Einzelauswertungen)  rei- 
chen offensichtlich nicht mehr aus, um den speziell en Problemstellungen der Unfallprä- 
vention im Münsteraner Stadtverkehr gerecht zu werd en. Die Aktivitäten von Polizei und 
Verwaltung waren bisher eher anlassbezogen und konn ten offenkundig nicht substanziell 
zu einer Verbesserung der Unfallbilanz beitragen. B ei ähnlich komplexen Herausforderun- 
gen hat es sich nach den bisherigen Erfahrungen in Münster und auch landesweit be- 
währt, eine sog. Ordnungspartnerschaft zu gründen, die Lösungsstrategien strukturiert und 
Prozesse effizient steuert. Vor dem Hintergrund die ser Erkenntnis und auf der Grundlage 
des Beschlusses des Hauptausschusses vom 21.2.2007 (Anlage 4) sind das Polizeipräsi- 
dium und die Stadt Münster überein gekommen, eine l angfristig angelegte Ordnungspart- 
nerschaft  „Verkehrsunfallprävention“ ins Leben zu rufen, die  das vorhandene Engagement 
bündelt, fördert und breit in die Stadtbevölkerung trägt. Zu beteiligen waren alle Institutio- 
nen, deren Aufgabe und Ziel zumindest auch in der V erkehrsunfallprävention liegt. Diese 
breite Beteiligung bietet die Chance, auch externen  Sachverstand und bürgerschaftliches 
Engagement einzubeziehen. 
 
Nach umfangreichen Vorbereitungen fand am 19.04.200 7 die Auftaktveranstaltung zur 
Gründung der Ordnungspartnerschaft „Verkehrsunfallprävention“ unter Beteiligung von 30 
münsterischen  Institutionen  statt.  In dieser  Ve ranstaltung wurden Projektstruktur (Anla- 
ge 6) und Projektorganisation (Anlage 7) einvernehm lich festgelegt. Formal abgeschlos- 
sen wurde der Gründungsprozess durch die Unterzeich nung der Gründungsurkunde (An- 
lage 8) durch 26 Ordnungspartner am 20.06.2007. Zu den Gründungspartnern gehören:

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... 
 
 
Polizeipräsidium Münster 
Stadt Münster  
Deutsche Hochschule der Polizei 
Stadtwerke Münster 
LVM Versicherungen 
Westfälische Provinzial Versicherung AG 
Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen  
Amtsgericht Münster 
Industrie- und Handelskammer 
Handwerkskammer Münster 
Landesbetrieb Straßenbau NRW 
DEKRA Automobil GmbH 
TÜV Nord Mobilität GmbH 
Verkehrswacht Münster e.V. 
ADFC Münster / Münsterland e.V. 
VCD Verkehrsclub Deutschland, KV Münster 
Automobilclub Münster e.V. im ADAC 
Fahrlehrerverband Westfalen e.V. 
Bund Deutscher Berufs- Kraftfahrer e.V. 
PräventionsTisch Münster 
Münstersche Zeitung 
 
Die Ordnungspartnerschaft hat sich unter anderem das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Unfälle 
mit Personenschäden ab 2008 bis zum Ende des Jahres  2010 jährlich um durchschnittlich 
10 % zu reduzieren (siehe Präambel der Gründungsurkunde; Anlage 8). 
 
 
3. Lagebild  2002 - 2006 
 
Die Unfalllage in Münster kann nur als sehr schlech t bezeichnet werden. In den letzten 
fünf Jahren wurden beim Polizeipräsidium Münster je weils zwischen 8600 – 9200 Ver- 
kehrsunfälle pro Jahr registriert; dabei waren jewe ils zwischen 1500 – 1600 Verletzte zu 
beklagen. Insbesondere der Anteil der Leichtverletz ten ist in Münster im interkommunalen 
Vergleich gravierend hoch.  Ein großer Anteil aller verletzten Verkehrsteilnehmer lässt sich 
dem Bereich der Radfahrer (mit einem hohen Verursac heranteil) und Fußgänger zuord- 
nen. Unter Berücksichtigung dieser Verunglücktenzah len belegt die Stadt Münster im lan- 
desweiten Vergleich der Polizeibehörden den letzten  Platz. Ausführliche Informationen zur 
Lage enthält der jährliche Fachbericht des Polizeip räsidiums Münster  zur Verkehrsunfall- 
entwicklung in der Stadt Münster (Anlage 3). Das La gebild hat sich in der Zeit vom 01.01. 
– 31.07.2007 im Vergleich zum selben Zeitraum des J ahres 2006 nochmals verschlech- 
tert; danach ist die Zahl der Verunglückten nochmals um 16,28 % gestiegen  (Anlage 12). 
 
 
4. Analyse 
 
Das Lagebild ist seit jeher Ausgangspunkt und Objek t weiterer Untersuchungen zur Ver- 
besserung der Verkehrssicherheit gewesen. Instituti onalisierte Gremien wie die behörden- 
übergreifende Unfallkommission oder die ämterübergr eifende Arbeitsgruppe für Verkehrs- 
fragen der Stadtverwaltung untersuchen das Verkehrs unfallgeschehen und legen im Ein- 
klang mit einschlägigen Erlassen Unfallhäufungsstellen fest. Aus den Ergebnissen werden

- 7 - 
... 
konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssic herheit abgeleitet und den zu- 
ständigen Stellen zur Umsetzung vorgeschlagen bzw. durch die Unfallkommission festge- 
legt. Die Unfalluntersuchungen werden auf der Grund lage der Unfallbilanz eines Jahres 
bzw. einer Dreijahresbilanz und einheitlicher minis terieller Vorgaben vor allem anlass- und 
ortsbezogen durchgeführt. Bisher  konnten offenkund ig diese Analysen nicht substantiell 
zu einer Verbesserung der Unfallbilanz beitragen. H ier mangelte es in der Vergangenheit 
vor allem an personellen Ressourcen für eine system atische und detaillierte örtliche Un- 
fallanalyse und an finanziellen Mitteln, erkannte V erbesserungsmaßnahmen zeitnah um- 
zusetzen. Eine systematische, netzbezogene Unfallan alyse konnte daher mangels verfüg- 
barer Ressourcen bisher noch nicht durchgeführt werden. 
 
4.1 Untersuchung Hammer Straße 
 
Da ein systematisches und vor allem zielorientierte s Arbeiten der Ordnungspartnerschaft 
„Verkehrsunfallprävention“ nur auf der Grundlage ei ner an wissenschaftlichen Kriterien 
ausgerichteten Analyse der Unfalldaten möglich und sinnvoll ist, wurde bereits bei den 
Vorbereitungen zur Gründung der Ordnungspartnerscha ft  nach Realisierungsmöglichkei- 
ten gesucht. Hierbei fand sich die Bereitschaft ein es pensionierten Unfallsachverständi- 
gen, als sog. Seniorberater  unentgeltlich mit eine r Streckenanalyse zu beginnen. Er star- 
tete mit der Untersuchung der Daten von Unfällen mi t Verletzten auf der Hammer Straße. 
Diese Analyse ist abgeschlossen und hat gut verwert bare Ergebnisse erbracht (Anlage 9). 
Danach wurden als Hauptunfallursachen bei Unfällen mit Verletzten folgende Mängel und 
Fehlverhalten identifiziert: 
• Bauliche und örtliche Mängel , z.B. zu schmale Rad wege, Sichtbehinderungen bei 
Einfahrten, schlechte Erkennbarkeit der Vorfahrt von Radfahrern 
• Riskante Benutzung der teilweise recht schmalen Ra dwege seitens der Radfahrer  
vornehmlich beim Überholen anderer Radfahrer 
• Auffallend viele Auffahrunfälle von Pkw untereinan der, zum Teil wegen unange- 
passter Geschwindigkeit 
Der  Gutachter empfiehlt  im Wesentlichen eine opti sche Verdeutlichung der Radwegfüh- 
rung an Einmündungen und Grundstückszufahrten, vers tärkte Kontrollen mit Sanktionen, 
angesichts der hohen Anzahl an Auffahrunfällen Maßn ahmen zur Verstetigung des Ver- 
kehrsflusses, Verkehrssicherheitsaktionen und eine begleitende Pressearbeit. 
 
4.2 Unfälle mit Beteiligung von Radfahrern 
 
Die Verkehrsplanung untersucht zurzeit sämtliche Un fälle mit Radfahrerbeteiligung des 
Jahres 2006 analysiert. Aufschlussreich war dabei d ie Auswertung der Unfallberichte. Auf- 
fallend ist die Vielzahl der Unfälle, bei denen Kra ftfahrer beim Ein- und Abbiegen den Vor- 
rang von Radfahrern missachtet haben. Aber auch Unf älle durch Benutzung von Radwe- 
gen entgegen der Fahrtrichtung und Auffahren auf st ehende oder geparkte Fahrzeuge 
sind überproportional festzustellen. Konkrete Handl ungsempfehlungen werden hieraus 
noch erarbeitet. 
 
4.3 Netzuntersuchung 
 
Durch Vermittlung zweier, an der Ordnungspartnersch aft beteiligter münsterischer Versi- 
cherungsunternehmen konnte die Unfallforschung des Gesamtverbandes der Deutschen 
Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) in Berlin gewonn en werden, ein Planungsbüro mit der 
Unfallanalyse zu beauftragen. Die Beziehungen zwisc hen dem GDV und der Stadt Müns- 
ter basieren auf einem „Memorandum of Understanding “ - MOU (Anlage 10). Nach der 
Beauftragung   wird   auf   der   Grundlage   der   Unfalltypensteckkarten   der  Polizei

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... 
(3-Jahreskarte der Unfälle mit Personenschaden 2004 -2006 und den 1-Jahreskarten aller 
Unfälle in Münster)  eine netzbezogene Unfallanalys e für die Stadt Münster durchgeführt. 
Dabei soll das Radverkehrsunfallgeschehen besondere  Berücksichtigung finden und eine 
enge Abstimmung mit der Unfallkommission erfolgen. Hier sind insbesondere auch die 
bereits identifizierten punktuellen und ggf. linienhaften Unfallhäufungen einer genauen Be- 
trachtung hinsichtlich 
  
- Priorisierung (Dringlichkeiten) und  
- Maßnahmenfindung (Verbesserungsmaßnahmen)  
  
zu unterziehen. Dies erfolgt im Zuge der örtlichen Unfalluntersuchung nach VwV-StVO zu 
§ 44 bzw. in Übereinstimmung mit den Merkblättern T eil 1 und Teil 2 der Forschungsge- 
sellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) zu r Auswertung von Straßenverkehrs- 
unfällen. Die örtliche Unfalluntersuchung – basiere nd auf der Analyse des tatsächlichen 
Unfallgeschehens -  bildet die Grundlage zur Verbes serung der Verkehrssicherheit beste- 
hender Straßen. Für die Maßnahmenfindung gilt dabei , dass solche Lösungen zur Beseiti- 
gung von Unfallhäufungen vorgeschlagen werden, die geeignet, angemessen und durch- 
setzbar sind. Aus mehreren geeigneten und angemesse nen Vorschlägen soll grundsätz- 
lich die am einfachsten durchsetzbare Maßnahme bevo rzugt werden. Dies gilt sowohl für 
bauliche als auch verkehrsorganisatorische Maßnahme n (z.B. polizeiliche Überwa- 
chungsmaßnahmen).  
 
In Ergänzung zur o. a. örtlichen Unfalluntersuchung  soll mit Hilfe der vom Bundesministe- 
rium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
 empfohlenen ESN (Empfehlungen 
für die Sicherheitsanalyse von Straßennetzen, Ausga be 2003) eine streckenbezogene 
Sicherheitsanalyse für das Hauptverkehrsstraßennetz  durchgeführt werden, um damit 
Straßennetzabschnitte mit hohen Sicherheitspotenzia len identifizieren zu können. Solche 
Analysen zeigen auf, auf welchen Streckenabschnitte n sicherheitserhöhende Maßnahmen 
die größte Wirkung erzielen können. Bisherige Erfahrungen solcher Analysen zeigen, dass 
in der Regel ein Großteil der Sicherheitspotenziale  (vermeidbare Unfallkosten) auf Haupt- 
verkehrsstraßen sich auf einen geringen Teil des Ne tzes konzentriert. Damit erkannte Pri- 
oritäten können dann bei Investitionsentscheidungen , insbesondere im Rahmen von Um- 
und Ausbaumaßnahmen, entsprechend berücksichtigt werden. 
 
Darüber hinaus sollen in einer stichprobenartigen A uswertung verfügbare Akten von Ver- 
sicherern dahingehend analysiert werden, ob sich da raus für das Unfallgeschehen in 
Münster relevante Informationen gewinnen lassen, di e die o.g. Analysen ergänzen bzw. 
unterstützen könnten. 
 
Die Untersuchungen des Planungsbüros haben Anfang A ugust 2007 begonnen und wer- 
den voraussichtlich Mitte 2008 abgeschlossen sein. Die Auswertungen und Empfehlungen 
des Planungsbüros werden – auch als Zwischenergebni sse –  die Arbeit der Ordnungs- 
partnerschaft maßgeblich bestimmen und für eine spe zifische Ursachenbekämpfung die- 
nen. Voraussetzung ist jedoch immer, dass entsprech end der im MOU (Anlage 10)  be- 
kundeten Absicht für die Umsetzung der Empfehlungen  die notwendigen Ressourcen zur 
Verfügung gestellt werden. 
 
 
5. Handlungsrahmen / Handlungsfelder 1 – 4 
 
Als klassische vier Handlungsfelder der  Verkehrssi cherheitsarbeit sind in der Verkehrs- 
wissenschaft die sog. „Three E`s + P “, das heißt, die drei großen E = Engineering, Educa-

- 9 - 
... 
tion und Enforcement und das P = Public Relations a nerkannt (Anlage 11). Jeder Ord- 
nungspartner ist in einem oder mehreren dieser Hand lungsfelder verortet. Organisatorisch 
werden die Handlungsfelder von entsprechenden Arbei tskreisen betreut (Anlage 7). In die 
Arbeitskreise werden die Ergebnisse der Unfallanaly se und die daraus abgeleiteten Emp- 
fehlungen eingespeist, so dass jeder Ordnungspartne r seine Aktivitäten zielgerichtet und 
koordiniert entfalten kann. Der operativen Arbeit a uf den Handlungsfeldern und in den Ar- 
beitskreisen kommt damit maßgebliche Bedeutung für den Erfolg der Ordnungspartner- 
schaft „Verkehrsunfallprävention“ zu. 
 
 
5.1 Überwachung / Ahndung – Arbeitskreis 1 
 
 
Grundsätzlich wird der Bereich der Verkehrsüberwach ung durch Polizei und Ordnungsbe- 
hörden in der Verkehrswissenschaft allgemein als defizitär angesehen (Anlage 11). Aktuel- 
le wissenschaftliche Studien belegen jedoch, dass e in verstärkter Überwachungs- und 
Kontrolldruck in Kombination mit entsprechenden Auf klärungsmaßnahmen zu einem er- 
strebten Verkehrsverhalten führt. Neben der verhalt ensbeeinflussenden Aufklärung und 
Gestaltung des Verkehrsraums hat insbesondere die P olizei die Chance, mit der konse- 
quenten Verkehrsüberwachung und Ahndung von unfallu rsächlichem Fehlverhalten einen 
Beitrag zur deutlichen Senkung der Verkehrsunfälle zu leisten. 
 
In dem diesem Handlungsfeld zugeordneten Arbeitskre is 1 werden hoheitliche Überwa- 
chungsmaßnahmen im Bereich des ruhenden und fließen den Verkehrs und nachfolgende,  
repressive Maßnahmen durch die zuständigen Verfolgu ngsbehörden ursachenorientiert 
vorbereitet und koordiniert. Aufgrund der streng ho heitlich geprägten Inhalte dieses Hand- 
lungsfeldes kommen hier von vornherein nur wenige A kteure in Betracht: Staatsanwalt- 
schaft Münster, Amtsgericht Münster, Polizei und St adt Münster. Die Geschäftsführung 
dieses Arbeitskreises liegt beim Polizeipräsidium Münster. 
 
5.2 Bau- und Verkehrstechnik – Arbeitskreis 2 
 
 
Der Bau- und Verkehrstechnik kommt eine maßgebliche  Bedeutung für die nachhaltige 
bauliche und technische Verbesserung von Verkehrsab läufen und damit die Reduzierung 
von Verkehrsunfällen zu. Dies gilt für Verbesserung en im Bestand, die aufgrund des Un- 
fallgeschehens notwendig werden, wie auch für die D urchführung eines effizienten Si- 
cherheitsaudits für Straßen.  Planungs- und Tiefbau amt haben diesbezüglich in 2007 be- 
reits ein Sicherheitsaudit für die Planung von Verk ehrsanlagen eingeführt. Dazu wurden 
drei Sachbearbeiter geschult und zertifiziert. In 2 007 und 2008 werden im Rahmen der 
verfügbaren Planungskapazität jeweils 6 Verkehrspro jekte auditiert. Ende 2008 soll eine 
Auswertung und Evaluierung dieses Planungsinstrumen ts erfolgen, um die Modalitäten 
der Anwendung zu optimieren. 
 
Der  Arbeitskreis 2 greift die Empfehlungen der Unf allanalyse  zu baulich-technischen Ver- 
besserungen der Verkehrssicherheit auf und setzt di ese im Sinne der Ziffer 7 des MOU     
(Anlage 10) um. Die nachhaltige Reduzierung des Ver kehrsunfallgeschehens ist damit 
maßgeblich durch die Aktivitäten des Arbeitskreises  bestimmt. Dieses Handlungsfeld  er- 
fordert erhebliche personelle Aktivitäten und Finan zmittel zur Umsetzung der für erforder- 
lich erachteten Verbesserungsmaßnahmen. 
Neben den gesetzlich zuständigen Aufgabenträgern La ndesbetrieb Straßenbau NRW, 
Stadt Münster (Ordnungsamt, Planungsamt, Tiefbauamt ) und Polizeipräsidium Münster 
sind folgende Institutionen  Mitglieder des Arbeitskreises:

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... 
 
ADFC Münster / Münsterland e.V. 
Automobilclub Münster e.V. im ADAC 
Fahrlehrer-Verband Westfalen e.V. 
Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen 
LVM Versicherungen 
Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen      
 
Die Geschäftsführung des Arbeitskreises liegt  bei der Stadt Münster / Stadtplanungsamt. 
 
 
5.3 Verkehrserziehung, Verkehrssicherheitsberatung – Arbeitskreis 3 
 
 
Dieses Handlungsfeld kann nur als äußerst weit besc hrieben werden. Alle personen- oder 
gruppenspezifischen Maßnahmen, die zur Minimierung von Verkehrsunfällen mit Verletz- 
ten beitragen können, sind hier zu verorten, soweit sie nicht auf anderen Handlungsfeldern 
angesiedelt sind. Auf diesem Handlungsfeld kann maß geblich zu der notwendigen Ände- 
rung des Problem- und Sicherheitsbewusstseins der B evölkerung hin zu mehr gegenseiti- 
ger Rücksichtnahme und Beachtung der Verkehrsregeln beigetragen werden. 
 
Der Verkehrserziehung und Verkehrssicherheitsberatu ng kommt im Rahmen der Unfall- 
prävention eine ganz erhebliche Bedeutung zu. Die V ermittlung der Bedeutung von ge- 
genseitiger Rücksichtnahme, Einhaltung der Verkehrs regeln und Sicherheitsaspekten für 
unterschiedliche Zielgruppen gestaltet sich regelmä ßig schwierig und aufwendig. Die Si- 
cherstellung der Nachhaltigkeit von Maßnahmen der V erkehrserziehung ist dabei wesent- 
licher Erfolgsfaktor; durch einmalige oder kurzfris tige Maßnahmen ist dieser nicht zu errei- 
chen. Das vorhandene breite Engagement auf diesem H andlungsfeld und dessen Bünde- 
lung im Arbeitskreis 3 ist daher Chance und Herausf orderung zugleich. Für eine gemein- 
same Arbeit auf diesem Handlungsfeld haben neben Po lizei und Stadt die meisten Institu- 
tionen votiert: 
 
ADFC Münster / Münsterland e.V. 
Automobilclub Münster e.V. im ADAC 
 
DEKRA Automobil GmbH 
Bund Deutscher Berufskraftfahrer e.V. 
Fahrlehrer-Verband Westfalen e.V. 
LVM Versicherungen 
PräventionsTisch Münster 
TÜV Nord Mobilität GmbH 
Westfälische Provinzial Versicherung AG 
Amtsgericht Münster 
Handwerkskammer Münster 
Stadtwerke Münster GmbH 
 
Die Geschäftsführung liegt bei der Stadt Münster / Ordnungsamt. 
 
 
5.4 Öffentlichkeitsarbeit – Arbeitskreis 4 
 
 
In der heutigen Mediengesellschaft ist der notwendi ge Bewusstseinswandel hin zu mehr 
Umsicht und Rücksichtnahme im Straßenverkehr  ohne eine entsprechende informatori-

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... 
sche Öffentlichkeitsarbeit nicht zu erreichen; hier zu zählt auch ein professioneller Internet- 
auftritt.  Der Öffentlichkeitsarbeit  kommt u.a. di e Funktion zu, die Arbeit auf den Hand- 
lungsfeldern über Kampagnen zu begleiten und die Wa hrnehmung der Ordnungspartner- 
schaft in der Öffentlichkeit sicherzustellen. 
 
Die im Arbeitskreis 4 gebündelte Öffentlichkeitsarb eit besitzt für die Ordnungspartner- 
schaft „Verkehrsunfallprävention“ und damit für das Ziel der Reduzierung der Verkehrsun- 
fälle mit Verletzten in Münster eine enorme Bedeutu ng. Nur mit Intensität und Kreativität 
kann das Thema der Verkehrssicherheit in die Stadtg esellschaft getragen und dort dauer- 
haft verankert werden. Dafür müssen auch Fachleute, wie z.B. 
 Werbeagenturen und elekt- 
ronische Medien, eingebunden werden. Die Öffentlich keitsarbeit ist dabei kein reiner 
Selbstzweck, sondern hat im Verhältnis zu den übrig en Handlungsfeldern dienende Funk- 
tion. An diesem Arbeitskreis beteiligen sich neben Polizei und Stadt:  
 
ADFC Münster / Münsterland e.V. 
Münstersche Zeitung 
PräventionsTisch Münster 
Westfälische Nachrichten 
Westfälische Provinzial Versicherung AG 
Stadtwerke Münster GmbH 
 
Die Geschäftsführung liegt beim Polizeipräsidium Münster 
. 
 
 
6. Projekt- und Zeitplan 
 
Das Projekt zur Verbesserung der Verkehrsunfallsitu ation unter dem Schirm der Ord- 
nungspartnerschaft „ Verkehrsunfallprävention“ hat formal am 20.06.2007 begonnen und 
ist zunächst auf unbestimmte Zeit angelegt, wobei v on einem Zeitraum von mindestens 
fünf Jahren auszugehen ist. 
 
Die durch den GDV in Auftrag gegebene Unfallanalyse  durch ein Planungsbüro begann 
am 06.08.2007 durch Übergabe der Verkehrsunfalldaten an das Planungsbüro. Erste (Zwi- 
schen-) Ergebnisse werden im Januar 2008 erwartet; das  Endergebnis der Unfalluntersu- 
chung mit entsprechenden Empfehlungen wird für Mitte 2008 erwartet. 
 
Der hiermit vorgelegte 1. Entwurf eines Masterplane s „ Verkehrsunfallprävention “ wird im 
2. Halbjahr 2008 fortgeschrieben, wenn das vom GDV in Auftrag gegebene Sondergutach- 
ten und die Grundarbeiten der vier Arbeitskreise de r Ordnungspartnerschaft abgeschlos- 
sen sind. 
 
 
7. Berichtswesen 
 
Über den Stand der  Umsetzung des Masterplans „Verkehrsunfallprävention“ wird  jährlich 
berichtet. Diese Sachstandsberichte dokumentieren u nd erläutern die operative Arbeit auf 
den jeweiligen Handlungsfeldern und zeigen die Entw icklung und den Fortschritt auf. Hier- 
durch wird gleichzeitig allen Beteiligten ein Überblick über durchgeführte und beabsichtigte 
Maßnahmen gegeben und aufgezeigt, in welchem Umfang  Beschlüsse der politischen 
Gremien zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen der   Ordnungspartnerschaft erfor- 
derlich werden.

- 12 - 
... 
 
 
 
B. Sachstandsbericht  2007 
 
 
Dieser Sachstandsbericht beschreibt und dokumentier t  die operative Arbeit  auf den je- 
weiligen Handlungsfeldern der Ordnungspartnerschaft  „Verkehrsunfallprävention“ im 
Gründungsjahr 2007 bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung und gibt – soweit schon mög- 
lich – auch einen ersten Ausblick auf die bereits g eplanten Aktivitäten. Die jährlichen 
Sachstandsberichte unterliegen einer permanenten Fo rtschreibung, die die Entwicklung 
und den Fortschritt auf den einzelnen Handlungsfeld ern dokumentiert. Hierdurch wird 
gleichzeitig allen Beteiligten ein Überblick über d urchgeführte und beabsichtigte Maßnah- 
men gegeben. Die Sachstandsberichte werden ab dem J ahr 2008 vom Masterplan abge- 
koppelt und erhalten  eine eigenständige Darstellung. 
 
Im Überblick laufen zurzeit  u. a. folgende Aktivitäten: 
• Durchführung und Betreuung des Sondergutachtens de s GDV über die Unfälle 
2004-2006 (Gesamtstadt mit Schwerpunkt einer netz- und streckenbezogenen Ana- 
lyse der Verkehrsunfälle und Vorschläge für Verbesserungsmaßnahmen) 
• Fortsetzung der Arbeiten der Unfallkommission mit Auswertung der Unfälle ab 2006 
mit Unterstützung des Seniorberaters 
• Sonderauswertung der Radverkehrsunfälle 2006 durch  die Verkehrsplanung 
• Einführung eines Sicherheitsaudits bei der Planung  von neuen Verkehrsprojekten 
im Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verke hrsplanung und im Tiefbau- 
amt 
• Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen in der Hammer  Straße 
• Schwerpunktaktionen der Polizei und des Ordnungsam tes zur Unfallprävention 
• Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit (z.B.  In ternetauftritt, Werbebus) 
• Eigene Aktivitäten der Mitglieder der Ordnungspart nerschaft „Verkehrsunfallpräven- 
tion“ 
 
1. Handlungsfeld / AK 1 „Überwachung/Ahndung“ 
 
1.1 Handlungsthemen 
 
Abgeleitet aus der allgemeinen Erkenntnis, dass ein  verstärkter Überwachungs- und Kon- 
trolldruck zu einem erstrebten Verkehrsverhalten fü hrt, ergibt sich als unspezifisches 
Handlungsthema auch schon vor dem Vorliegen der Erg ebnisse der Verkehrsunfallunter- 
suchung das konsequente Einschreiten bei Verkehrsve rstößen, insbesondere bei Ge- 
schwindigkeitsüberschreitungen und Alkohol- und Dro genmissbrauch. Spezifisches Hand- 
lungsthema, das bereits die Empfehlungen aus der Un fallanalyse der Hammer Straße be- 
rücksichtigt, ist  die Überwachung des fließenden Verkehrs auf der Hammer Straße und im 
Ludgeri-Kreisel mit besonderer Berücksichtigung des Radverkehrs. 
 
1.2 Aktionen 
 
Der Arbeitskreis hat bisher zweimal getagt. 
 
Neben der allgemeinen Intensivierung der Überwachun g zwecks Reduzierung der erkann- 
ten Unfallursachen wurden bisher folgende besonders  angekündigte Maßnahmen durch- 
geführt:

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... 
• 21.06.2007 Schwerpunktkontrolle im Bereich  Hammer  Str.  
• 30./31.07.2007 Schwerpunktmäßige Geschwindigkeitsk ontrollen von Polizei 
und Ordnungsamt  im Stadtgebiet 
• Einsatz von Fahrradstreifen im Bereich der Hammer Straße 
• 20. – 26.08.2007 Schwerpunktmäßige Geschwindigkeit skontrollen von Polizei und 
Ordnungsamt  im Stadtgebiet 
 
 
2. Handlungsfeld / AK 2 „ Bau- und Verkehrstechnik“ 
 
2.1 Handlungsthemen 
 
Die Handlungsschwerpunkte dieses Handlungsfeldes we rden zwingend durch die Ergeb- 
nisse und Empfehlungen der Unfallanalysen bestimmt und haben einen weiten Zeithori- 
zont. Insoweit sind die  (Zwischen-) Ergebnisse der  am 06.08.2007 begonnenen Netzana- 
lyse abzuwarten. Auch hier kann aber bereits auf das vorliegende  Ergebnis der Unfallana- 
lyse der Hammer Straße (Anlage 9) reagiert werden. Danach wird für dieses Handlungs- 
feld im Wesentlichen eine baulich-optische Verdeutl ichung der Radwegeführung an Ein- 
mündungen und Grundstückszufahrten empfohlen.  
 
2.2 Aktionen 
 
Der Arbeitskreis wird voraussichtlich gegen Ende de s Jahres 2007 erstmalig tagen, wenn 
erste (Zwischen-) Ergebnisse der eigenen Auswertung en und des GDV-Gutachtens vor- 
liegen. 
 
Auf der Grundlage der Vorlage an den Hauptausschuss  V/0060/2007 vom 16.01.2007 
(Anlage 4, dort Ziffer 3.) wurde beim Tiefbauamt be reits für das Haushaltsjahr 2007 eine 
neue Haushaltsstelle „Bauk. Str. Beseitigung von Un fallschwerpunkten“ eingerichtet und 
für Sofortmaßnahmen mit  zweckgebundenen Mitteln in  Höhe von 50.000 € ausgestattet. 
Die Bezirksregierung Münster hat aktuell mitgeteilt , dass zukünftig eine Co-Finanzierung 
von verkehrsicherheitsrelevanten Maßnahmen vorrangi g den Kommunen zugute kommt, 
die eine systematische Unfallbekämpfungsstrategie a ufweisen und im Netzwerk „ver- 
kehrssicheres NRW“ mitwirken werden. Die Stadt Müns ter hat die Voraussetzungen zur 
finanziellen Unterstützung von Bauvorhaben durch da s Land NRW insoweit bereits jetzt 
erfüllt. 
 
Aus der für die Ordnungspartnerschaft „Verkehrsunfa llprävention“ beim Tiefbauamt bereit 
gestellten Haushaltsstelle wurden/werden in 2007 fo lgende ursachenspezifische Maß- 
nahmen im Bereich der Hammer Straße finanziert und durchgeführt: 
 
 
Lfd. Nr.  Lage Maßnahme 
1 Grundstückszufahrten 
entlang der Hammer 
Straße 
Sämtliche Grundstückszufahrten in Rot pflastern. Die zusätz- 
liche Möglichkeit des Einfügens einer Furtpflasterung wird 
geprüft und, soweit möglich, umgesetzt.  Die Grundstückszu- 
fahrt Novum (lfd. Nr. 13) hat aufgrund bestehender Unfalllage 
Priorität. 
2 Einmündung Josefstra- 
ße 
Radfahrerfurtmarkierung wird ergänzt. 
3 Lichtsignalanlage Goe- 
benstraße 
In Fahrtrichtung stadtauswärts ist die Haltline für den Kraft- 
fahrzeugverkehr nicht mehr komplett. Diese ist zu erneuern. 
4 Einmündung Kurze 
Straße 
Es fehlt die Radfahrerfurtmarkierung. Diese ist zu markieren.

- 14 - 
... 
5 Einmündung Peterstra- 
ße 
Im Einmündungsbereich die Markierung verändern / verdeutli- 
chen. 
6 Einmündungsbereich 
Geiststraße 
Auf beiden Fahrbahnseiten die Radwegmarkierung erneuern. 
Für den gegenläufigen Radweg auf der Westseite wird das 
VZ 267 gegen ein VZ 209-10 ausgetauscht. 
7 Einmündung Fehrbel- 
linweg, vor der LSA FR 
stadtauswärts 
Haltlinie auf dem Radweg erneuern. 
8 Kreuzungsbereich 
Friedrich-Ebert-Straße  
Im mittleren Kreuzungsbereich ist eine Erneuerung der Leitli- 
nien erforderlich. 
9 Einmündung Metzer 
Straße 
 
In Fahrtrichtung stadt- 
einwärts nach der Ein- 
mündung Münster- 
mannweg  
Markierungen über die Einmündung (Radfahrer- und Fußgän- 
gerfurt) erneuern. 
 
In Höhe der Litfassäule Hinweis auf die Fahrspurenaufteilung 
geben.  
10 Ausfahrt zur B 51 in 
Richtung der Weseler 
Straße 
Grünrückschnitt erforderlich, da sich Radfahrerunfälle ereig- 
neten. 
11 LSA Hammer Straße 
/Münstermannweg 
Fahrtrichtung stadtaus- 
wärts 
Grünrückschnitt zur besseren Erkennbarkeit des Höhensig- 
nals und des rechten Signals (FV stadtauswärts) erforderlich. 
12 Zwischen Einmündung 
Siemensstraße und 
TOP-Markt 
Zaunlücken schließen (bestehende Unfalllage). 
13 Ausfahrt Firma Novum Hinweis auf lfd. Nr. 1. 
Darüber hinaus zur Sichtverbesserung Vorschuhung bauen 
und  Parkregelung anpassen.  
14 Hammer Straße / Ein- 
mündung Königsweg 
Erneuerung der Markierung (Haltlinie VZ 206). 
15 stadteinwärts in Höhe 
Fa Body-Heat (ab dem 
Einmündungsbereich 
Königsweg) 
Es besteht zwischen Radweg und Gehweg eine Kante (Hö- 
henversatz). Entfernung im Rahmen der nächsten Unterhal- 
tungsmaßnahmen.  
16 stadteinwärts 
Einfahrbereich B 51 
(Rechtsabbiegespur in 
Fahrtrichtung Waren- 
dorf) 
Die Markierung der Radfahrerfurt erneuern. 
  
Im Bereich der Rechtsabbiegespur (Ende Bussonderspur) ist 
die Markierung zu verändern. Details vor Ort festlegen. 
17 Grau plattierter Radweg 
in Fahrtrichtung stadt- 
einwärts 
Prüfauftrag zur deutlicheren Gestaltung an Bauverwaltung. 
 
18 Stadteinwärts in Höhe 
der Haus Nr. 9/11 
Parkscheinautomat Nr. 205 so drehen, dass er von der Häu- 
serzeile aus benutzt werden kann. 
 
 
 
 
 
 
3. Handlungsfeld / AK 3 „Verkehrserziehung / Verkehrssicherheitsberatung“ 
 
3.1 Handlungsthemen 
 
Verkehrserziehung und Verkehrssicherheitsberatung s ind so alt und facettenreich wie der 
Straßenverkehr selbst. Nicht das Herausarbeiten von  Handlungsthemen, sondern die ur- 
sachen- und zielgruppenzentrierte Schwerpunktbildun g unter den vielen bekannten Hand- 
lungsansätzen stellt die eigentliche Herausforderung dieses Handlungsfeldes dar. Um

- 15 - 
... 
möglichst spezifische Lösungen zu finden, sollen au ch hier die Ergebnisse der Unfallaus- 
wertungen maßgeblich die Aktivitäten des Arbeitskreises bestimmen. 
 
3.2 Aktionen 
 
Der Arbeitskreis hat bisher einmal getagt. Die zwei te Sitzung ist für den 20.09.2007 vorge- 
sehen. 
  
 
Wegen der noch fehlenden Gesamtanalyse des Unfallge schehens in Münster haben in- 
soweit gezielte, aus dem Unfallgeschehen abgeleitete Aktionen bisher nur in Teilbereichen 
(Geschwindigkeit/Schockvideos/Polizei) stattgefunden. Die Untersuchung der Verkehrsun- 
fälle mit Verletzten auf der Hammer Straße (Anlage 9) führte zudem zu folgender Aktivität: 
 
• 21.06.2007  Infostand der Polizei ganztägig vor de r Josefskirche/Hammer Str. 
 
Darüber hinaus wurde aus der Unfallstatistik der Po lizei, hier insbesondere der Statistik 
des ersten Quartals 2007, deutlich, dass auch im Se niorenbereich eine auffällige Zunah- 
me der Unfallzahlen besteht. Um diesen Kreis der Verkehrsteilnehmer zu erreichen, instal- 
liert die Polizei am Domplatz einen Info-Stand. Am 11.06.2007 und 15.07.2007  war dieser 
bereits während des Wochenmarktes in Aktion (regelm äßige Wiederholungen jeweils am 
2. Mittwoch im Monat sind geplant).  
 
Weitere, insbesondere auch gemeinsame Aktionen des Handlungsfeldes 3 sollen in der 
zweiten Sitzung des Arbeitskreises festgelegt werden. 
    
 
 
 
4. Handlungsfeld / AK 4 „Öffentlichkeitsarbeit“ 
 
 
4.1 Handlungsthemen 
 
Zielorientierte Handlungsthemen leiten sich direkt aus den Ergebnissen der Unfallanalysen 
und indirekt aus den Aktivitäten der übrigen Arbeit skreise ab. Diese liegen jedoch zurzeit 
nur für den Bereich der Hammer Straße vor. Daher li egt aktuell der Handlungsschwer- 
punkt des Arbeitskreises „Öffentlichkeitsarbeit“ da rin, die Ordnungspartnerschaft „Ver- 
kehrsunfallprävention“ in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und ihre dauerhafte Wahr- 
nehmung zu sichern. 
 
4.2 Aktionen 
 
Der Arbeitskreis hat bereits zweimal getagt. 
 
Ausgehend vom derzeitigen Handlungsschwerpunkt  ergeben sich folgende Aktivitäten : 
 
• Mai 2007  Einführung eines eigenen Logos  
• Juni 2007 Anfertigung von Stickern und T-Shirts mi t dem Logo 
• 20.6.2007 Gründungsveranstaltung mit Pressekonfere nz 
• August 2007 Vorbereitung eines Internetauftritts 
• August 2007 öffentlichkeitswirksame Übergabe der V erkehrsunfalldaten an das mit 
der Gesamtanalyse beauftragte Ingenieurbüro 
• November 2007 Stadtwerkebus mit OPS-Logo

- 16 - 
 
 
• Ausstattung der Dienstfahrzeuge von Polizei und St adt mit Logo-Aufklebern 
• 2008 Präsentation des Masterplans in der Bürgersch aft 
 
 
5. Ausblick 
 
Bis Mitte 2008 werden die Unfalluntersuchungen abge schlossen sein und wesentliche Er- 
gebnisse und Maßnahmevorschläge zur Verbesserung de r Verkehrssicherheit erwartet. 
Die bereits beschlossenen Verbesserungsmaßnahmen am  Ludgeriplatz werden in 2008 
umgesetzt. 
 
Die Unfalllage ist so gravierend ungünstig, dass üb er mindestens fünf Jahre eine kontinu- 
ierliche und verstärkte Sicherheitsarbeit bei der V erwaltung (Ämter 32, 61, 66), der Polizei 
und bei den Partnern der Ordnungspartnerschaft „Ver kehrsunfallprävention“ erforderlich 
wird.

Anlage 1 (05)

16068 Zeichen

„Bleiben unsere Kinder auf der Strecke?“ 
 
 
Vortrag von Hartmut Könner, Leiter des Arbeitskreises  
„Verkehrssicherheit für Kinder in Krefeld“ 
 
 
„Reduzierung von Verkehrsunfällen mit Kinderbeteiligung in der Stadt Krefeld“ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Seit Jahren bemüht sich die Stadt Krefeld, im Schulterschluss aller betroffenen Behörden und 
Institutionen, in besonderem Maße Kinderunfälle zu bekämpfen. Mit Hilfe von Maßnahmen der 
klassischen Unfall-Schwerpunktbekämpfung konnten die Absolutzahlen der Kinderunfälle zwar 
gesenkt werden, dennoch verblieb Krefeld im landesinternen Städtevergleich immer auf den 
hintersten Rängen.  
 
Aus dieser Problemstellung er gab sich die Notwendigkeit ei ner umfassenden Bestandsauf-
nahme und daran anschliessend die Entwicklung eines der Krefelder Situation angepaßten, 
Maßnahmenkonzeptes, welches in Form einer koordinierten verkehrstechnischen und psycho-
logischen Herangehensweise zu Lösungen führen kann. 
 
Als Glücksfall erwies sich da s Einbinden der „Stiftung für Kr iminalprävention“ unter Leitung 
von Herrn Klaus Stüllenberg in Münster-Hiltrup, die Anfang 1998 die Ruhr-Universität, Lehr-
stuhl für Verkehrswesen und die ZEUS GmbH  - „Zentrum für angewandte Psychologie, Um-
welt- und Sozialforschung“ - in Bochum mit einem entsprechenden Forschungsprojekt beauf-
tragte und dies auch finanziert e. Die Wissenschaftler unter der Projektleitung von Herrn Dr. 
Wiebusch-Wothge stellten aufgrund der Untersuchung und An alyse aller 799 Unfälle mit Kin-
derbeteiligung der Jahre 1994 bi s 1998 ein klares Bild über di e Haupt-Risikobereiche inner-
halb des Krefelder Stadtgebietes dar. Erweit ert wurde diese Analyse durch Erhebungen zum 
Verkehrsverhalten  in Krefeld, wie auch durch eine umfangreiche Befragung von Autofahrern, 
Eltern, Kindern und Unfallopfern. 
 
 
 
Die Analyse aller Daten hat eindeutige Schwac hpunkte in der Krefelde r Verkehrsumwelt auf-
gedeckt. Es gibt für Krefeld typische Anhäufung von Risikomerkmalen, die sich sowohl in spe-
zifischen Unfällen ausdrückt, als auch  bestimmten Stadtteilen Krefelds zugeordnet werden 
kann. 
 
Das daraus erstellte Gutachten zeigte in einem detaillierten Handlungsrahmenkonzept die 
Wege auf, die kurz-. mittel- und langfristig zur Lösung der Unfallproblematik in Krefeld be-
schritten werden sollten. 
 
Als Hauptursachen für Kinderunfälle wurden genannt: 
 
 
 
• Gefahr durch parkende Fahrzeuge: 
Sie verstellen die Sicht auf die Kinder

-      Jeder sechste Unfall seit 1994 geschah im Zusammenhang mit parkenden Fahrzeugen, 
      da sie die Sicht auf die Kinder verstellten. 
 
- Kinder zu Fuss sind hinter den parkenden Fa hrzeugen nicht zu sehen und können selbst 
die Straße nicht ausreichend einsehen. 80% der 147 verunfallten Kinder waren jünger als 
8 Jahre und damit kleiner als ein PKW. 
 
- Unfälle zeigen die Gefahr durch parkende Fa hrzeuge in Kreuzungsbereichen auch für rad-
fahrende Kinder. Bei 16 von 28 Unfällen (60% ) wurden die Kinder aufgrund parkender 
Fahrzeuge übersehen. 
 
- Die Innenstadt und nähere Umgebung sind be sonders betroffen. 40% aller Kinderunfälle 
ereigneten sich in der Innenstadt, die nur 2,5% der Gesamtfläche der Stadt ausmachen. 
 
Sichtbehinderndes Parken von Pkw 
 
 
 
• Gefahr durch unangepasste Geschwindigkeit: 
Trotz sichtbarer Kinder wird nicht langsamer gefahren 
 
- Bei 37% der Überschreiten-Unfälle haben die Autofahrer die Kinder vor dem Unfall gese-
hen. 
 
- Messungen zeigen, dass die Ge schwindigkeiten im fliessenden Verkehr zu hoch sind; 
mehr als jeder 2. fährt in einer Tempo-30-Zone schneller als erlaubt. 
 
- Obwohl Kinder im Strassenraum zu sehen sind , wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit 
überschritten. 
 
- 75% der KFZ-Fahrer halten es nicht  für wahrscheinlich, in eine Geschwindigkeitskontrol-
le zu geraten. 
 
 
 
 
• Gefahr durch unzureichende oder fehlende Querungsmöglichkeiten:

Kinder können weder zu Fuss noch mit dem Rad grosse Straßen sicher überque-
ren 
 
- Sehr grosse Baublockabstände führen zu weit auseinander liegenden Querungsan- 
lagen insbesondere an den Radialen und Hauptverkehrsstrassen. 75% der Kinder queren 
regelmässig grosse Strassen. 55 Kinder verunfallten seit 1994 zwischen den Querungsan-
lagen. 
 
 
  Fehlende Querungsmöglichkeiten 
 
 
- Nach Aussage der befragten Kinder wird der Radweg in die falsche Richtung benutzt, weil 
Querungsmöglichkeiten fehlen, um auf den „richtigen“ zu kommen. 2/3 der Unfälle mit 
Kindern auf dem Radweg geschehen so, dies sind 10% aller Radunfälle. 
 
- Lichtsignalanlagen mit 85 sec. Umlaufzeit ( Krefelder Standard) bedeuten teilweise lange 
Wartezeiten für Fussgänger ( insbesondere an Hauptverkehrsstrassen). Bei Querungen 
mit Mittelinsel muss man u.U. sogar zweimal warten. Die mittlere Wartezeit für Fussgän-
ger an Signalanlagen liegt an ausgewählten Anlagen in der Innenstadt bei 55 Sekunden. 
 
 
 
• Gefahr für radfahrende Kinder zu den weiterführenden Schulen 
  
- Von insgesamt 169 Schulwegunfällen passiert jeder zweite Unfall Kindern mit dem Fahr-
rad auf dem Weg zu einer weiterführenden Schule. 
 
- 2/3 aller Radunfälle geschieht an Kreuzungen. 
 
- Es gibt für die Kinder keine Information über sichere Radwege zur Schule. 
 
- Der Aktionsradius der Kinder "explodiert" mit dem Wechsel von der Grund- zur weiterfüh-
renden Schule;  d.h. es fahren mehr Kinder mit dem Fahrrad und sie fahren weitere Stre-
cken. 
 
 
 
• Verkehrserziehung

- Zu Fuss verhalten sich Kinder weitgehend regelrecht. 
 
- Mit dem Fahrrad zeigen Kinder Unsicherheiten im Strassenverkehr. Jeder zweite Unfall 
(109) an Kreuzungen ist ein Abbiegeunfall. Damit werden folgende Defizite deutlich: Ko-
ordination bzw. Motorik, Beherrschen des Fahrrades und der Verkehrsregeln sowie Wahr-
nehmung der Verkehrsumwelt. 
 
- Es gibt fast keine Verkehrserziehung an den weiterführenden Schulen. 
 
 
 
 
Weiteres Vorgehen: 
 
 
Nachdem der Rat der Stadt Krefeld die Umsetz ung der Vorschläge aus dem Gutachten und 
die Finanzierung beschlossen hatte, wurden interdisziplinär im Arbeitskreis vier Arbeitsgrup-
pen ("die vier Säulen der Unfallbekämpfung") ge bildet, die ein ganzheitliches, paralleles und 
damit zügiges Handeln  möglich machen: 
 
 
• Überwachung/Ahndung 
• Bau- und Verkehrstechnik 
• Verkehrserziehung/Verkehrssicherheitsberatung 
• Öffentlichkeitsarbeit 
 
 
Der Arbeitskreis setzte daher mit Hilfe dieser Arbeitsgruppen innerhalb kürzester Zeit etliche 
konkrete Maßnahmen um: 
 
• Arbeitsgruppe: „Überwachung/Ahndung“ 
 
- Verstärkte Kontrollen des ruhenden Kfz-Verkehrs zur Vermeidung von sichtbehinderndem 
Falschparken an Kreuzungen und Einmündungen(Einstellung von zusätzlichem Personal, 
„Knöllchen-Karten“ weisen auf den Zusammenhang von Falschparken und Kinderunfällen 
hin). 
 
 
 -     Verstärkte Geschwindigkeitskontrollen: 
 
Durch einen zusätzlichen Radarwagen der Stadt konnten zusammen mit der Polizei

Krefeld vermehrt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden; speziell in der  
Nähe von Kindertagesstätten, Schulen, Tempo-30-Zonen und an Hauptverkehrs- 
straßen. 
   
 
Bei Schwerpunktaktionen kamen zusätzliche Überwachungskräfte aus Nachbar- 
regionen hinzu. 
 
- Wichtig ist und bleibt das Gespräch mit dem Autofahrer über die Hintergründe der Kontrol-
len ! 
 
 
 
• Arbeitsgruppe: „Bau- und Verkehrstechnik“ 
 
- Expertenbegehungen in den Haupt-Risikobereichen (Innenstadt) führten zu 
Sofortmassnahmen: 
 
  - Sperrflächen und Poller gegen sichtbehinderndes Falschparken an Kreuzungen  
     und Einmündungen 
  - Geschwindigkeitsbegrenzungen und Parkverbote 
  - Großspiktogramme auf der Fahrbahn 
  - „Sonderverkehrsschilder“ an Unfallbrennpunkten 
 
 
 
Großpiktogramm und Sonderverkehrszeichen an Unfallbrennpunkten 
 
  
-     Punktuelle bauliche Massnahmen in Tempo-30-Zonen an den sicherheitsrelevanten  
      Bereichen, wie z.B. Spielplätzen, Ki ndergärten, Schulen, Fussw egquerungen sollen  
      nachhaltig im gesamten Stadtgebiet folgende Ziele erreichen. 
 
- Reduzierung des allgemeinen Geschwindigkeitsniveaus durch: 
 
                       - „Krefelder Kissen“ 
                       - „Krefelder Kalotten“ 
                       - Mini-Kreisverkehre

- Fahrbahnteiler 
                       - Einseitige bzw. beidseitige Einengungen 
 
 
„Krefelder Kissen“

Mini-Kreisverkehr 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Beidseitige Einengung 
 
 
- Verbesserung der Querungsmöglichkeiten und der Sichtverhältnisse durch: 
 
                      - Einengungen (Gehwegnasen) 
                      - Querungsinseln 
                      - Einseitige bzw. beidseitige Einengungen

- Lichtsignalanlagen 
 
- Erhöhung der Verkehrssicherheit der Radfahrer durch: 
 
                      - Fahrradfurten 
                      - Radaufstellflächen 
                      - Fahrradstrassen 
                      - Ausbau des Radverkehrsnetzes 
 
In  Krefeld ist der Radfahreranteil mit 27% an der Gesamtbevölkerung besonders hoch. 
Gleichzeitig obliegt der Stadt Krefeld  auch die Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft 
„Fahrradfreundliche Städte und Gemeinden NRW“. 
 
 
- Reduzierung der „Rotläufer“ an Fussgängerüberwegen durch: 
 
                      - Überprüfung der Schaltzeiten und Optimierung der Fussgänger-    
                         Wartezeiten an 20 Lichtsignalanlagen im Bereich von Hauptverkehrsstraßen 
                      - Ergänzung von Lichtsignalanlagen mit dem Bestätigungssignal „Warte“ 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bestätigungssignal „Warte 
 
 
 
- Zusätzliche Querungsmöglichkeiten bei Überplanung der risikobehafteten Radialen  
„Gladbacher Straße“ und „Kölner Straße“ durch: 
 
                       - Einrichtung von je drei zusätzlichen signalgeregelten Fussgängerque 
                          rungen (GVFG-Massnahmen).

• Arbeitsgruppe: „Verkehrserziehung und Verkehrssicherheitsberatung“  
- Kinder im Vorschulalter erhalten erzieherische und sicherheitsfördernde Massnahmen wie: 
                      - neue bzw. aktualisierte Kinderwegepläne  
                      - Ausstattung der Kindertagesstätten mit Geräten (Roller etc.) zur Verbesse- 
                        rung der motorischen Fähigkeiten 
                      - Kinder-Stadtpläne (City-Bereich) 
                      - Elterntipps zur Verkehrserziehung, Bekleidung etc. 
 
- Massnahmen an den Grundschulen: 
                      - Überarbeitung der Schulwegpläne 
                      - Ausweitung der Radfahrausbildung 
                      - Schulung in der Verkehrswirklichkeit 
                      - Überprüfung der Verkehrssicherheit der Fahrräder 
 
- Massnahmen an den weiterführenden Schulen: 
                      - Entwicklung von spezifischen Schulradwegeplänen 
                      - Errichtung von Verkehrserziehungsplätzen auf Schulhöfen (z.B. Schul 
                         zentrum Horkesgath)  
                      - Verstärkte Nutzung der bestehenden „Jugendverkehrsschule Fischeln“ 
                      - Schulung und Demonstration „Toter Winkel“ an LKW  
                         (Einbeziehung aller Krefelder Schulen mit ca. 100 Schulklassen) 
 
 
• Arbeitsgruppe: “Öffentlichkeitsarbeit“  
- Entwicklung des Logos „Krefelder Fairkehr“, eine Initiative von der Verkehrswacht, Polizei 
und der Stadt Krefeld, welches zum „Dach“ aller Aktivitäten und Massnahmen wurde. Daraus 
wurde der Slogan „Fair Antwortung" als Appell an alle Verkehrsteilnehmer erarbeitet, um 
die Verantwortung für die Kinder im Straßenraum zu übernehmen. Folgende Medien wurden 
dabei eingesetzt: 
                      - Spannbänder 
                      - Plakate 
                      - Autoaufkleber 
                      - Grosstransparente 
                      - Werbung an Bus und Strassenbahn  etc. 
 
 
- Die Vertreter der lokalen Medien konnten mit in die Kampagne eingebunden werden. Die 
„Westdeutsche Zeitung“ und das Lokalradio „Welle Niederrhein“ haben eigene Aktionen wie 
„Stoppt die Unfälle mit Kindern“ gestartet und in beispielhaftem Umfang ständig über die 
Problematik und die eingeleiteten Massnahmen berichtet. 
 
 
- Dein „Fairhalten zählt...“  ist das Leitmotiv für die Folgekampagne (Geschwindigkeit, Que-
rung, Radfahren) die ganz gezielt auf die Verhaltensänderung der Verkehrsteilnehmer ge-
richtet ist. Hier wurden u.a. „Informationsflyer“ entwickelt, um den Eltern und Erzieher/innen 
konkrete Hilfestellungen für das Verhalten ihrer Kinder in der Verkehrswirklichkeit zu geben. 
 
 
- Mit der Teilnahme von Vertretern des Arbeitskreises an unterschiedlichsten Sonderveran-
staltungen vom "Familientag" auf der Krefelder Rennbahn bis zum Radrennen in der City 
wurde das Thema „Krefelder Fairkehr“ konstant in der Öffentlichkeit gehalten. 
 
 
- Seit Oktober 2002 läuft im Grosskino „Cinemaxx“ ein von der Arbeitsgruppe entwickelter und 
realisierter Kinospot, der die Zielgruppe  jugendlicher Verkehrsteilnehmer erreichen will.

Man rechnet bei einer Laufzeit von einem Jahr mit ca. 1 Mio. Zuschauern. 
 
- In enger Anlehnung an den Kinospot appelliert ein Funkspot im Lokalradio der „Welle Nie-
derrhein“ an die Autofahrer , die Ängste jugendlicher Betroffener ernst zu nehmen und sich 
entsprechend rücksichtsvoll im Strassenverkehr zu verhalten. Mit dem Funkspot werden ca. 
3 Mio. Hörerkontakte hergestellt. 
 
 
 
 
Finanzierung
 
Aus dem Sonderbudget „Verkehrssicherheit für Kind er in Krefeld“ wurden seit 1999 für die ca. 
100 punktuellen baulichen Massnahmen, Markier ungen und Abpollerungen sowie für die LSA-
Optimierung, für die Öffentlichkeitsarbeit  und Verkehrserziehung alleine rund 650.000 € auf-
gewendet. 
 
In den Krefelder Tempo-30-Zonen wurden rund 200 punktuelle bauliche Massnahmen, wie u.a. 
28 Einengungen, 26 Minikreisverkehre, 75 „Krefe lder Kissen“ und 54 „Krefelder Kalotten“ an 
besonders sicherheitsrelevanten Bereichen für 850.000 € gebaut. Diese Massnahmen wurden 
vom Land NRW zu 80% bezuschusst. 
 
Die Gesamtaufwendungen für die Jahre 1999 bis 2002 betrugen damit insgesamt 1,5 
Mio €. 
 
 
 
 
Zwischenbilanz 
 
Alleine durch die intensive Öffentlichkeitsar beit und die Überwachungsmassnahmen der Ge-
schwindigkeiten und des Parkraums konnten im ersten Jahr (2000) eine Senkung der  
Kinderunfälle um 17,3% erreicht werden.  
 
 
 
Trotz der gleichen Intensität der 2001 eingeleiteten Massnahmen konnte „nur“ eine Reduzierung 
um weitere 2,7% realisiert werden.

Diese Erfahrungen zeigen, dass Überwachung und Öffentlichkeitsarbeit schnelle Erfolge erzielen, 
während bauliche Massnahmen längere Vorlaufz eiten( Detailplanung,  politische Beschlüsse, 
Submission und Vergabe ) benötigen und sich auch erst später  positiv, aber dafür nachhaltiger, 
auf das Unfallgeschehen auswirken. 
 
 
 
 
 
 
 
Fazit aus der Unfallentwicklung 
 
• Überwachungsmassnahmen der Geschwindigkeit und des Parkraums schaffen eine kurzfristi-
ge "Entspannung" im Unfallgeschehen. 
 
• Die Öffentlichkeitsarbeit besitzt eine enorme Bedeutung und erzielt eine grosse Wirkung. Nur 
mit Intensität und Kreativität kann man langfristig das Thema präsent halten. Dafür müssen 
weitere Fachleute, wie z.B. Werbeagenturen und Journalisten mit eingebunden werden. 
 
• Nur bauliche Massnahmen erzielen nachhaltige Verbesserungen der Verkehrssicherheit und 
reduzieren dauerhaft Risiken und  Unfallzahlen. 
 
• Die Schulung und Ausbildung der Kinder muss weitergeführt werden,um motorische Verbes-
serungen zu erzielen, Regeln und Maßnahmen den Kindern näher zu bringen. Kinder sind 
keine kleinen Erwachsenen, haben keine Kenntnisse der StVO und dennoch verlangt die Ver-
kehrsumwelt häufig genau dies von ihnen. 
  
 
 
 
 
Ausblick und Ziel 
 
Ziel des Arbeitskreises ist es, die Zahl  der Verkehrsunfälle mit Kindern im Krefelder 
Stadtgebiet um 30 % bis zum Jahre 2004 zu verringern. 
 
Bereits Ende 2001 sind  20 %  geschafft. 
 
Um die restlichen 10 Prozent noch zu erreichen, erfordert es noch die Anstrengung Aller 
aus Verwaltung und Politik sowie die Mitarbeit und Unterstützung verschiedenster Insti-
tutionen, der Medien und selbstverständlich der Krefelder Bürger. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
HÜ-ET03.03

Anlage 1 (12)

34490 Zeichen

Direktion Verkehr
- FSt - 61.05.03-
1. Gesamtentwicklung
01.01. - 31.07.2006 01.01. - 31.07.2007 Veränderung
VU gesamt 5.090 5.366 + 276/ + 5,42 %
davon Kat. 1 - 3 660 775 + 115/ + 17,42 %
Verunglückte 774 900 + 126/ + 16,28 %
davon schwerverletzt 165 153 - 12/ - 7,27 %
davon leichtverletzt 607 747 + 140/ + 23,06 %
davon getötet 10 - 1/ - 100,00 %
Münster, 20.08.2007
SB: PHK'in Pollert, Tel.: 1515
Verkehrsunfalllagebild Münster/ Stadtgebiet
Vergleichszeitraum 01.01. - 31.07.2006/ 01.01. - 31.07.2007
VU-Entwicklung nach Folgen
1. Halbjahr 2006/ 2007
10607165774
5.090
660 747153900775
5.366
0
1.000
2.000
3.000
4.000
5.000
6.000
VU gesamt davon Kat. 1 - 3 Verunglückte davon
schwerverletzt
davon
leichtverletzt
davon getötet
01.01. - 31.07.2006
01.01. - 31.07.2007
Sachstandsbericht Verkehrsunfallentwicklung

▼
01.01. - 31.07.2006 01.01. - 31.07.2007 Veränderung
VU mit HUU 1.048 1.043 - 5/ - 0,5 %
Alkohol 67 111 + 44/ + 65,7 %
Drogen 12 + 1/ + 100,0 %
Geschwindigkeit 92 74 - 18/ - 19,6 %
Abstand 293 250 - 43/ - 14,7 %
Überholen 40 32 - 8/ - 20,0 %
Vorfahrt 221 231 + 10/ + 4,5 %
Abbiegen 376 386 + 10/ + 2,7 %
Falsches Verhalten ggü. FG 29 42 + 13/ + 44,8 %
Falsches Verhalten von FG 29 26 - 3/ - 10,3 %
Verteilung der PSU auf Wochentage und Uhrzeiten
Monatliche VU-Entwicklung
1.2 Verkehrsunfälle mit Hauptunfallursachen
VU-Entwicklung nach Kategorien
VU mit HUU
1. Halbjahr 2006/ 2007
1.048
293
221
376
1.043
250
231
386
1
29
29
92
67
40
2
26
42
74
111
32
0
200
400
600
800
1.000
1.200
VU
 mit HUU
Alk
oho
l
Drog
en
Geschw
indi
gkeit
Abs
tand
Überhol
en
Vorfah
rt
Abbi
ege
n
Fal
sches Verhalten 
ggü
. FG
Fal
sches Verhalten 
von FG
01.01. - 31.07.2006
01.01. - 31.07.2007
Sachstandsbericht Verkehrsunfallentwicklung

01.01. - 31.07.06 01.01. - 31.07.07 Veränderung
VU gesamt 443 483 + 40/ + 9,0 %
RF UB 01 176 200 + 24/ + 13,6 %
Verunglückte 344 365 + 21/ + 6,1 %
davon schwerverletzt 72 58 - 14/ - 19,4 %
davon leichtverletzt 272 307 + 35/ + 12,9 %
davon getötet 00 0
        ▼
Monatliche Entwicklung der VU mit RF
1.3 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern
VU mit RF-Beteiligung
443
176
344
72
272
0
0
100
200
300
400
500
600
VU gesamt RF UB 01 Verunglückte davon
schwerverletzt
davon
leichtverletzt
davon getötet
01.01. - 31.07.06
01.01. - 31.07.07
Sachstandsbericht Verkehrsunfallentwicklung

1.4 Verkehrsunfälle an ausgewählten Knoten         ▼
1.4.1 Einsteinstraße/ Orléans-Ring/ Rishon-le-Zion-Ring
1.4.2 Ludgeriplatz
1.4.3. Alter Steinweg/ Mauritzstraße/ Winkelstraße/ Sonnenstraße
        ▼
1.4.4. Hammer Straße
        ▼
        ▼
Maßnahmen Einsteinstraße/ Ring
Unfalldatenliste Einsteinstraße/ Ring
Unfalldatenliste Ludgeriplatz
Maßnahmen Ludgeriplatz
Unfalldatenliste Mauritzstraße
Maßnahmen Mauritzstraße
Maßnahmen Hammer Straße
Unfalldatenliste Hammer Straße
Sachstandsbericht Verkehrsunfallentwicklung

1.5 Verkehrsunfallflucht
1.5.1 alle VU
01.01. - 31.07.2006 01.01. - 31.07.2007 Veränderung
aufgetretene Fälle 1.005 1.083 + 78/ + 7,0 %
aufgeklärte Fälle 465 480 + 15/ + 3,0 %
Aufklärungsquote 46,27 44,32
1.5.2. VU-Flucht bei PSU
01.01. - 31.07.2006 01.01. - 31.07.2007 Veränderung
aufgetretene Fälle 86 101 + 15/ + 17,0 %
aufgeklärte Fälle 46 50 + 4/ + 8,0 %
Aufklärungsquote 53,49 49,5
      ▲
Zurück zum Anfang
Monatliche Entwicklung VUF bei PSU
VU-Flucht und Aufklärungsquote - alle VU -
1.005
465
1.083
480
46,27 44,32
0
200
400
600
800
1.000
1.200
aufgetretene Fälle aufgeklärte Fälle Aufklärungsquote
01.01. - 31.07.2006
01.01. - 31.07.2007
VU-Flucht und Aufklärungsquote PSU
86
46 53,49
101
50 49,5
0
20
40
60
80
100
120
aufgetretene Fälle aufgeklärte Fälle Aufklärungsquote
01.01. - 31.07.2006
01.01. - 31.07.2007
Sachstandsbericht Verkehrsunfallentwicklung

Sachstandsbericht Verkehrsunfallentwicklung

Lfd.- Nr. VU-Ort VU-Höhe Ta g Datum Monat Uhrzeit LV S V T Beteili gung Verur- Ur- Licht- Str.- Kat. T yp
sacher sache verh. Zustand
1 Mauritzstraße Alter Steinweg Do. 11.01. Januar 18:45 1 Pkw/RF Pkw 28 2/3 1 3 301
2 Winkelstraße Mauritzstraße Mo. 22.01. Januar 18:25 Pkw/Pkw Pkw 28 2/3 0 5 342
3 Mauritzstraße Winkelstraße Fr. 25.05. Mai 18:28 1 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 3 602
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Unfallursachenverzeichnis

Mauritzstraße/ Alter Steinweg/ Winkelstraße/ Sonnenstraße
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. gesamt
V U 200010 3
TAET 0
UHS aus 2005
Häufig Aufmerksamkeitsdefizite durch Radfahrer in Gegenrichtung (von der Promenade aus kommend)
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VU + Maßnahmen Mauritzstraße/ Alter Steinweg
2
000
1
0
0
0,5
1
1,5
2
2,5
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
VU
TAET

Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. gesamt
Urs. 14 000010 1
Urs. 28 200000 2
Zurück zum Lagebild
Ursachen Mauritzstraße/ Alter Steinweg
0000
1
0
2
00000
0
0,5
1
1,5
2
2,5
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Urs. 14
Urs. 28

Lfd.- Nr. VU-Ort VU-Höhe Ta g Datum Monat Uhrzeit LV S V T Beteili gung Verur- Ur- Licht- Str.- Kat. T yp
sacher sache verh. Zustand
1 Am Kanonengraben Ludgeriplatz Di. 02.01. Januar 11:30 Pkw/Pkw Pkw 36 0 1 7 799
2 Ludgeriplatz im Kreis Mi. 03.01. Januar 17:30 Pkw/Pkw Pkw 26 2 1 5 630
3 Hafenstraße Ludgeriplatz Do. 04.01. Januar 12:22 Pkw/Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 611
4 Ludgeriplatz im Kreis Do. 04.01. Januar 16:30 Pkw/Pkw Pkw 26 1 1 5 630
5 Ludgeriplatz Schorlemerstraße Fr. 05.01. Januar 07:30 Lkw/Pkw Lkw 14 2/3 1 5 252
6 Ludgeriplatz Hafenstraße Sa. 06.01. Januar 20:44 Pkw/Pkw Pkw 14 2/3 1 5 231
7 Ludgeriplatz Moltkestraße Mi. 10.01. Januar 10:00 Lkw/Pkw Lkw 14 2 1 5 231
8 Am Kanonengraben Ludgeriplatz Sa. 20.01. Januar 19:15 Pkw/Pkw Pkw 36 2 0 5 711
9 Schorlemerstraße Ludgeriplatz Mi. 24.01. Januar 13:10 Pkw/Pkw Pkw 28 0 0 5 303
10 Ludgeriplatz Hafenstraße Di. 30.01. Januar 17:45 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 231
11 Ludgeriplatz Moltkestraße Mi. 07.02. Februar 13:40 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 5 630
12 Ludgeriplatz Am Kanonengraben Sa. 10.02. Februar 11:30 Pkw/Pkw Pkw 36 0 1 5 703
13 Ludgeriplatz Königsstraße So. 11.02. Februar 06:00 Pkw/Pkw Pkw 14 2 1 5 601
14 Ludgeriplatz Hafenstraße Do. 15.02. Februar 16:30 Pkw/Pkw Pkw 28 0 0 5 313
15 Ludgeriplatz Schorlemerstraße Sa. 17.02. Februar 16:00 Pkw/KOM Pkw 14 0 0 5 252
16 Ludgeriplatz Moltkestraße So. 22.02. Februar 11:15 1 Pkw/Kom Pkw 26 0 0 3 699
17 Hammer Straße Ludgeriplatz Do. 22.02. Februar 16:10 Pkw/Pkw Pkw 28 0 0 5 303
18 Ludgeriplatz Moltkestraße Do. 22.02. Februar 18:25 1 Pkw/RF Pkw 28 1 0 3 303
19 Hafenstraße Ludgeriplatz Mo. 26.02. Februar 12:35 Lkw/Pkw Lkw 14 0 1 5 252
20 Ludgeriplatz Am Kanonengraben Mo. 26.02. Februar 17:45 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 5 640
21 Ludgeriplatz Hafenstraße Di. 27.02. Februar 22.45 1 Pkw/RF Pkw 28 2/3 1 3 303
22 Ludgeriplatz Moltkestraße Di. 30.01. Februar 13:35 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 601
23 Ludgeriplatz Schorlemerstraße Fr. 16.03. März 13:30 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 252
24 Schorlemerstraße Ludgeriplatz Fr. 16.03. März 15:57 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 252
25 Ludgeriplat
z Ludgeristraße Di. 20.03. März 17:20 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 5 640
26 Schorlemerstraße Ludgeriplatz Mo. 26.03. März 16:45 Lkw/Pkw Lkw 14 0 0 5 252
27 Hafenstraße Ludgeriplatz Mi. 28.03. März 12:25 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 252
28 Hafenstraße Ludgeriplatz Fr. 30.03. März 07:45 Lkw/Pkw Lkw 26 0 0 5 640
29 Ludgeriplatz Moltkestraße Fr. 30.03. März 11:00 Pkw/Pkw Pkw 28 0 0 7 303
30 Ludgeriplatz Schorlemerstraße Sa. 31.03. März 13:50 Pkw/Pkw Pkw 49 0 0 5 651
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Unfallursachenverzeichnis

31 Hafenstraße Ludgeriplatz Di. 03.04. April 13:00 Lkw/Pkw Lkw 14 0 1 5 703
32 Ludgeriplatz Moltkestraße Di. 03.04. April 14:10 Pkw/RF Pkw 35 0 1 3 232
33 Moltkestraße Ludgeriplatz Di. 03.04. April 16:50 Lkw/Pkw Lkw 14 0 1 5 651
34 Ludgeriplatz Hammer Straße Do. 05.04. April 15:50 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 681
35 Schorlemerstraße Ludgeriplatz Do. 05.04. April 22:55 Pkw/Pkw Pkw 26 2/3 0 5 252
36 Ludgeriplatz Moltkestraße Di. 10.04. April 14:39 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 5 699
37 Schorlemerstraße Ludgeriplatz Fr. 13.04. April 16:10 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 5 252
38 Hammer Straße Ludgeriplatz Mo. 16.04. April 18:20 1 Pkw/RF Pkw 45 0 0 3 582
39 Ludgeriplatz Hafenstraße Do. 19.04. April 13:00 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 231
40 Ludgeriplatz Moltkestraße Fr. 20.04. April 10:35 1 Roller/Pkw Roller 14 0 0 3 601
41 Ludgeriplatz Hafenstraße Fr. 20.04. April 18:15 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 231
42 Ludgeriplatz Schorlemerstraße Mo. 23.04. April 08:20 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 252
43 Ludgeriplatz Moltkestraße Do. 26.04. April 07:35 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 5 233
44 Ludgeriplatz Schorlemerstraße Fr. 27.04. April 13:45 1 RF/Pkw RF 14 0 0 3 601
45 Moltkestraße Ludgeriplatz Sa. 05.05. Mai 12:02 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 5 630
46 Ludgeriplatz Südstraße Di. 08.05. Mai 10:05 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 701
47 Ludgeriplatz Moltkestraße Mi. 09.05. Mai 08:35 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 231
48 Ludgeriplatz Schorlemerstraße Mi. 09.05. Mai 12:15 Lkw/Pkw Lkw 14 0 0 5 252
49 Ludgeriplatz Schorlemerstraße Mi. 09.05. Mai 17:05 Pkw/Pkw Pkw 35 0 0 5 252
50 Ludgeriplatz Hammer Straße Di. 15.05. Mai 15:40 Lkw/Pkw Lkw 26 0 0 5 630
51 Ludgeriplatz Schorlemerstraße Mi. 16.05. Mai 13:00 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 231
52 Ludgeriplatz Moltkestraße Fr. 18.05. Mai 18:10 1 Pkw/RF Pkw 35 0 0 3 232
53 Ludgeriplatz Schorlemerstraße Do. 24.05. Mai 09:05 Lkw/Pkw Lkw 14 0 0 5 252
54 Ludgeriplatz Moltkestraße Sa. 26.05. Mai 03:10 1 Pkw/RF Pkw 01 2/3 1 3 232
55 Ludgeriplatz Schorlemerstraße Fr. 01.06. Juni 15:20 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 5 630
56 Ludgeriplatz Schorlemer Straße Di. 03.07. Juli 14:20 1 RF/KOM RF 14 0 1 3 601
57 Ludgeriplatz Kreisverkehr Mi. 06.06. Juni 08:35 KOM/Pkw KOM 26 0 0 5 630
58 Ludgeriplatz Schorlemer Straße Fr. 06.07. Juli 10:00 Pkw/Lkw Pkw 14 0 0 5 252
59 Ludgeriplatz Hafenstraße Di. 10.07. Juli 12:45 Pkw/RF Pkw 28 0 0 5 303
60 Am Kanonengraben Ludgeriplatz Mi. 13.06. Juni 11:00 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 700
61 Schorlemerstraße Ludgeriplatz Di. 19.06. Juni 18:20 Lkw/Pkw Lkw 14 0 0 5 252
62 Ludgeriplatz Ludgeristraße Fr. 22.06. Juni 10:52 RF/Pkw RF 14 0 0 5 699
63 Ludgeriplatz Schorlemer Straße Di. 03.07. Juli 14:20 1 RF/KOM RF 14 0 1 3 601
64 Ludgeriplatz Schorlemer Straße Fr. 06.07. Juli 10:00 Pkw/Lkw Pkw 14 0 0 5 252
65 Ludgeriplatz Hafenstraße Di. 10.07. Juli 12:45 Pkw/RF Pkw 28 0 0 5 303
66 Ludgeriplatz Hammer Straße Fr. 13.07. Juli 10:15 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 231

67 Ludgeriplatz Moltkestraße Fr. 13.07. Juli 11:55 Pkw/RF Pkw 28 0 0 5 303
68 Ludgeriplatz Schorlemer Straße Fr. 13.07. Juli 19:00 1 Pkw/RF Pkw 35 0 0 3 232
69 Ludgeriplatz Moltkestraße Mi. 11.07. Juli 10:15 KKR/Pkw KKR 14 0 0 5 231
70 Ludgeriplatz Schorlemer Straße So. 15.07. Juli 21:10 Pkw/Pkw Pkw 47 0 0 7 703
71 Ludgeriplatz Parkplatz Schorlemerstr
aMo. 16.07. Juli 13:15 Pkw/Pkw Pkw 36 0 0 5 703
72 Moltkestraße Ludgeriplatz Fr. 20.07. Juli 08:05 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 601

1 1 Bahnhof
1 1 Josef
1 1 Josef
1 1 Josef

1 1 Josef
1 1 Josef
1 1 Josef
1 1 Josef
1 1 Josef

Ludgeriplatz Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. gesamt
VU 10 12 8 14 10 5 13 72
TAET 0
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VU/ Maßnahmen Ludgeriplatz
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Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
VU
TAET

Ludgeriplatz Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. gesamt
Urs. 14 5448537 3 6
Urs. 26 2324220 1 5
Urs. 28 1410003 9
Urs. 35 0001201 4
Urs. 36 2100001 4
Urs. 45 0001000 1
Urs. 47 0000001 1
Urs. 49 0010000 1
Urs. 01 0000100 1
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Ursachen Ludgeriplatz
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Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Urs. 14 Urs. 26 Urs. 28 Urs. 35
Urs. 36 Urs. 45 Urs. 49 Urs. 01

Lfd.- Nr. VU-Ort VU-Höhe Ta g Datum Monat Uhrzeit LV S V T Beteili gung Verur- Ur- Licht- Str.- Kat. T yp
sacher sache verh. Zustand
1 Hammer Straße Umgehungsstraße Di. 02.01. Januar 14:15 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 231
2 Hammer Straße Siemensstraße Do. 04.01. Januar 18:02 Pkw/Pkw Pkw 14 2 1 5 623
3 Hammer Straße 385 Mi. 03.01. Januar 11:40 Pkw/Pkw Pkw 36 0 1 5 703
4 Hammer Straße 455 Mi. 03.01. Januar 15:45 ubk.Fhz. ubk Fhz. 49 0 1 7 141
5 Hammer Straße Peterstraße Mi. 03.01. Januar 15:55 1 RF/RF RF 35 1/2 1 3 202
6 Hammer Straße 261 Sa. 06.01. Januar 13:50 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 612
7 Hammer Straße Pakrplatz Fressnapf Sa. 06.01. Januar 13:10 Pkw/Pkw Pkw 36 0 0 5 703
8 Hammer Straße 94 Sa. 06.01. Januar 19:30 Pkw/Pkw Pkw 14 1 1 5 601
9 Hammer Straße 178 Mo. 08.01. Januar 12:00 Lkw Lkw 36 0 1 5 711
10 Hammer Straße 41 a Mo. 08.01. Januar 13:08 Pkw/Pkw Pkw 37 0 1 5 322
11 Hammer Straße Umgehungsstraße Mi. 03.01. Januar 14:10 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 231
12 Hammer Straße 126 Sa. 06.01. Januar 23:15 ubk.Fhz./Pkw ubk Fhz. 49 2/3 1 7 799
13 Hammer Straße 82 Sa. 13.01. Januar 19:05 Pkw/Lkw Pkw 14 1 0 5 701
14 Hammer Straße 95 Fr. 12.01. Januar 13:30 Pkw/Pkw Pkw 36 0 0 5 703
15 Hammer Straße Höhe Mr. Wash Fr. 12.01. Januar 11:20 Lkw/Pkw Lkw 36 0 0 5 711
16 Hammer Straße Siemensstraße Mi. 10.01. Januar 16:25 Pkw/Pkw Pkw 14 2/3 1 5 601
17 Hammer Straße 157 Sa. 13.01. Januar 19:05 1 FG/RF FG 69 2/3 1 3 499
18 Hammer Straße 41 a Mo. 22.01. Januar 09:45 Lkw/Pkw Lkw 37 0 1 5 551
19 Hammer Straße 169 Mo. 22.01. Januar 11:30 Lkw/Pkw Lkw 14 0 1 5 231
20 Hammer Straße Höhe Rathaus Vennemann Mi. 31.01. Januar 13:00 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 623
21 Hammer Straße Umgehungsstraße Fr. 26.01. Januar 06:50 Pkw/Pkw Pkw 14 2/3 1 5 231
22 Hammer Straße 212 Mo. 08.01. Januar 10:40 1 Pkw Fg 40 0 1 2 221
23 Hammer Straße 150 Mo. 22.01. Januar 09:00 Pkw/Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 4 601
24 Hammer Straße Fritz-Pütter-Straße Sa. 27.01. Januar 03:30 Pkw/Pkw Pkw 14 2/3 2 7 591
25 Hammer Straße Friedrich-Ebert-Straße Mo. 08.01. Januar 07:00 Pkw/Pkw Pkw 35 2/3 1 5 211
26 Hammer Straße 266 a Di. 30.01. Januar 15:54 Pkw/Pkw Pkw 28 0 0 5 213
27 Hammer Straße 455 So. 14.01. Januar 18:00 ubk.Fhz./Pkw ubk.Fhz. 49 2 0 7 799
28 Hammer Straße City Abzweig Mo. 05.02. Februar 15:30 Lkw/Pkw Lkw 14 0 1 5 201
29 Hammer Straße Fritz-Püttner-Straße Mo. 05.02. Februar 18:10 2 Pkw/Pkw/Pkw Pkw 14 2/3 1 3 602
30 Hammer Straße Höhe Umgehung Mi. 07.02. Februar 06:50 Pkw/Pkw Pkw 14 2/3 1 5 601
31 Hammer Straße 11 Mo. 12.02. Februar 12:25 1 Pkw/RF Pkw 69 0 1 3 581
32 Hammer Straße 41 Do. 08.02. Februar 15:00 Pkw/Pkw Pkw 13 0 2 5 141
33 Hammer Straße 315 Di. 06.02. Februar 14:00 Pkw/Lkw Pkw 14 0 1 5 601
34 Hammer Straße 187 Fr. 02.02. Februar 21:00 ubk.Fhz./Pkw ubk.Fhz. 49 2/3 0 7 799
35 Hammer Straße Umgehungsstraße Mo. 05.02. Februar 18:00 Pkw/Pkw Pkw 28 2/3 1 4 304
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Unfallursachenverzeichnis
Hammer Straße 2007

36 Hammer Straße Höhe Marktkauf Di. 13.02. Februar 09:55 Lkw/Pkw Lkw 14 0 1 5 703
37 Hammer Straße 155 Mi. 14.02. Februar 17:15 Pkw/Pkw Pkw 14 1 1 5 602
38 Hammer Straße BHST Königsweg Mi. 07.02. Februar 09:00 Pkw/Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 201
39 Hammer Straße Düesbergweg Do. 15.02. Februar 15:25 Pkw/Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 623
40 Hammer Straße Hohe Geest Fr. 16.02. Februar 07:30 Pkw/Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 602
41 Hammer Straße Höhe Marktkauf Fr. 16.02. Februar 15:00 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 602
42 Hammer Straße Augustastraße Di. 20.02. Februar 09:45 Pkw/Pkw Pkw 28 0 0 4 302
43 Hammer Straße 280 Di. 20.02. Februar 05:40 1 Pkw/RF Pkw 28 2/3 0 3 309
44 Hammer Straße Preußenstadion Sa. 17.02. Februar 11:40 1 Pkw/FG Pkw 49 0 0 3 712
45 Hammer Straße Geiststraße Do. 15.02. Februar 21:40 Lkw/Pkw Lkw 14 2/3 0 5 623
46 Hammer Straße Friedrich-Ebert-Straße Fr. 09.02. Februar 12:55 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 623
47 Hammer Straße 103 Mo. 12.02. Februar 17:45 Pkw/Pkw Pkw 14 2/3 1 5 700
48 Hammer Straße ggü. 202 Sa. 10.02. Februar 10:45 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 602
49 Hammer Straße Mo. 26.02. Februar 07:50 Pkw/Pkw Pkw 14 1 1 5 601
50 Hammer Straße Ludgeriplatz Do. 22.02. Februar 16:10 Pkw/Pkw Pkw 28 0 0 5 303
51 Hammer Straße Mr. Wash Sa. 24.02. Februar 11:15 Pkw Pkw 14 0 1 5 799
52 Hammer Straße 33 So. 25.02. Februar 13:13 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 601
53 Hammer Straße Top Möbel Markt Mi. 28.02. Februar 14:35 Pkw/Pkw Pkw 45 0 1 5 703
54 Hammer Straße Hohe Geest Fr. 23.02. Februar 19:15 2 Pkw/Pkw Pkw 35 2/3 0 3 211
55 Hammer Straße Friedrich-Ebert-Straße So. 11.02. Februar 11:00 Pkw/Pkw Pkw 35 0 1 4 211
56 Hammer Straße Münstermannweg Do. 08.03. März 17:15 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 623
57 Hammer Straße Höhe Hürter do. 01.03. März 18:55 Pkw/Pkw Pkw 35 1 1 5 303
58 Hammer Straße 284 So. 04.03. März 11:36 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 701
59 Hammer Straße ggü.41a Fr. 02.03. März 10:18 Lkw/Pkw Lkw 14 0 0 5 700
60 Hammer Straße 4 Sa. 10.03. März 12:45 Pkw/Pkw Pkw 36 0 0 5 711
61 Hammer Straße Burgstraße Do. 08.03. März 17:45 1 Pkw/RF Pkw 28 0 0 3 341
62 Hammer Straße 10 Do. 08.03. März 17:28 1 RF/RF RF 22 0 0 3 651
63 Hammer Straße 315 So. 18.03. März 17:55 Pkw/Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 623
64 Hammer Straße Friedrich-Ebert Straße Sa. 17.03. März 15:25 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 623
65 Hammer Straße 91 Mo. 19.03. März 12:00 RF/Pkw RF 37 0 0 5 371
66 Hammer Straße Friedrich-Ebert Straße Do. 22.03. März 14:20 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 523
67 Hammer Straße 281 Mo. 19.03. März 08:20 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 201
68 Hammer Straße Umgehungsstraße Do. 01.02. Februar 18:50 Pkw/Pkw Pkw 28 2/3 0 5 303
69 Hammer Straße Parkplatz Marktkauf Mo. 26.03. März 16:00 Pkw/Pkw Pkw 36 0 0 5 703
70 Hammer Straße Geiststraße Mi. 28.03. März 17:20 1 Pkw/RF Pkw 31 0 0 3 344
71 Hammer Straße 41 Sa. 31.03. März 15:20 Pkw/Pkw Pkw 37 0 0 5 551
72 Hammer Straße 155 Do. 29.03. März 08:55 Lkw/Pkw Lkw 14 0 0 5 601
73 Hammer Straße 50 Do. 29.03. März 13:00 Lkw/Pkw Lkw 36 0 0 5 711
74 Hammer Straße Siemensstraße Do. 29.03. März 13:15 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 601
75 Hammer Straße Fritz-Pütter-Straße Fr. 30.03. März 16:05 Lkw/Pkw Lkw 28 0 1 5 322
76 Hammer Straße 455 Do. 08.03. März 18:05 2 Pkw/Kkr Pkw 37 0 0 3 323
Hammer Straße 2007

77 Hammer Straße 95 Mi. 28.03. März 09:45 1 Pkw/RF Pkw 37 0 0 3 341
78 Hammer Straße 177 So. 08.04. April 13:00 ubk.Fhz./Pkw ubk.Fhz. 49 0 7 799
79 Hammer Straße 343 Do. 05.04. April 13:55 Pkw/Pkw Pkw 37 0 0 5 551
80 Hammer Straße 385 Mi. 04.04. April 16:55 Pkw/KOM Pkw 28 0 0 5 304
81 Hammer Straße 351 Mo. 02.04. April 17:29 1 1 RF/KOM RF 28 0 0 2 372
82 Hammer Straße Friedrich-Ebert Straße Mo. 02.01. April 16:15 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 601
83 Hammer Straße Höhe Marktkauf Do. 12.04. April 08:58 Lkw/Pkw Lkw 14 0 0 5 231
84 Hammer Straße Höhe Marktkauf Do. 19.04. April 13:15 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 601
85 Hammer Straße Höhe Araltankstelle Fr. 13.04. April 13:45 Lkw/Pkw Lkw 36 0 0 5 711
86 Hammer Straße 307 Mo. 16.04. April 12:20 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 602
87 Hammer Straße Friedrich-Ebert Straße Do. 12.04. April 07:20 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 201
88 Hammer Straße Am Berg Fidel So. 01.04. April 12:33 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 623
89 Hammer Straße Bernhardstraße Sa. 14.04. April 13:00 ubk.Fhz./Pkw ubk.Fhz. 49 0 0 7 799
90 Hammer Straße Ludgeriplatz Mo. 16.04. April 18:20 1 Pkw/RF Pkw 45 0 0 3 582
91 Hammer Straße 85 Do. 05.04. April 17:25 1 Pkw/RF Pkw 45 0 0 3 589
92 Hammer Straße Metzer Straße So. 08.04. April 10:15 1 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 3 699
93 Hammer Straße 146 Fr. 20.04. April 14:30 1 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 3 611
94 Hammer Straße Geiststraße Mo. 23.04. April 13:00 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 251
95 Hammer Straße 361 Mo. 23.04. April 18:20 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 601
96 Hammer Straße 86 Mo. 23.04. April 11:30 Lkw/Pkw Lkw 14 0 0 5 501
97 Hammer Straße Friedrich-Ebert Straße Mo. 02.04. April 16:15 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 601
98 Hammer Straße Umgehungsstraße Di. 24.04. April 19:30 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 601
99 Hammer Straße Friedrich-Ebert Straße Mo. 30.04. April 08:05 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 251
100 Hammer Straße Trauttmannsdorffstraße Fr. 27.04. April 12:50 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 602
101 Hammer Straße 147 Mi. 25.04. April 11:40 1 1 FG/RF FG 69 0 0 2 499
102 Hammer Straße Parkplatz Reno Mo. 30.04. April 18:17 Pkw/Pkw Pkw 49 0 0 7 703
103 Hammer Straße 44 Fr. 27.04. April 13:20 1 RF/Pkw RF 22 0 0 3 799
104 Hammer Straße 9 Mi. 09.05. Mai 19:40 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 701
105 Hammer Straße Geiststraße Mi. 09.05. Mai 15:00 Pkw/Lkw Pkw 26 0 0 5 640
106 Hammer Straße Parkplatz Marktkauf Mi. 09.05. Mai 11:15 Lkw/Pkw Lkw 14 0 0 5 703
107 Hammer Straße 158 Fr. 11.05. Mai 21:10 Pkw/Pkw Pkw 14 1 1 5 601
108 Hammer Straße 10 Fr. 11.05. Mai 11:50 Lkw Lkw 14 0 1 5 799
109 Hammer Straße 292 Mi. 09.05. Mai 19:25 Pkw/Pkw Pkw 49 0 1 5 699
110 Hammer Straße 155 Mo. 14.05. Mai 13:35 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 602
111 Hammer Straße 209 Do. 24.05. Mai 16:10 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 5 630
112 Hammer Straße Höhe Mr. Wash Di. 22.05. Mai 16:05 Lkw/Pkw/Pkw Lkw 14 0 0 5 612
113 Hammer Straße Am Berg Fidel Mi. 16.05. Mai 13:20 Pkw/RF Pkw 35 0 1 5 243
114 Hammer Straße Friedrich-Ebert Straße Fr. 18.05. Mai 11:45 Pkw/Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 611
115 Hammer Straße 8 Fr. 18.05. Mai 15:40 KKR/Pkw KKR 14 0 0 5 601
116 Hammer Straße Höhe Hürter Fr. 18.05. Mai 17:10 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 5 630
117 Hammer Straße 3 Di. 15.05. Mai 17:10 Pkw/Pkw Pkw 36 0 0 5 701
Hammer Straße 2007

118 Hammer Straße 151 Di. 15.05. Mai 15:50 Pkw/Pkw Pkw 36 0 0 5 703
119 Hammer Straße Umgehungsstraße Di. 15.05. Mai 12:15 Pkw/Pkw Pkw 14 5 601
120 Hammer Straße 4 Di. 15.05. Mai 08:26 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 601
121 Hammer Straße Münstermannweg Mi. 16.05. Mai 18:25 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 623
122 Hammer Straße 278 Mi. 02.05. Mai 06:50 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 602
123 Hammer Straße Höhe Baby One Mi. 02.05. Mai 16:00 Pkw/Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 601
124 Hammer Straße 165 Mi. 02.05. Mai 07:36 Pkw/Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 602
125 Hammer Straße Umgehungsstraße Mi. 02.05. Mai 09:30 Pkw/Pkw Pkw 28 0 0 5 304
126 Hammer Straße Höhe Marktkauf Do. 03.05. Mai 19:50 Pkw/Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 611
127 Hammer Straße 223 Fr. 04.05. Mai 09:50 Lkw/Pkw Lkw 26 0 0 5 640
128 Hammer Straße 359 Sa. 05.05. Mai 11:25 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 601
129 Hammer Straße Metzer Straße Di. 08.05. Mai 07:50 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 623
130 Hammer Straße Vennheideweg Di. 29.05. Mai 15:15 Pkw/Pkw Pkw 14 5 623
131 Hammer Straße 159 Mi. 30.05. Mai 12:15 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 5 640
132 Hammer Straße 95 (Hinterhof) Mi. 30.05. Mai 11:45 Pkw/Pkw Pkw 36 0 0 5 711
133 Hammer Straße 51 Sa. 05.05. Mai 00:40 ubk.RF/Pkw ubk.RF 49 2/3 0 7 141
134 Hammer Straße Kurze Straße Do. 03.05. Mai 10:30 Pkw/Pkw Pkw 49 0 0 7 501
135 Hammer Straße Josefstraße Di. 22.05. Mai 20:25 3 Pkw/KOM Pkw 36 0 0 3 721
136 Hammer Straße 371 Mi. 02.05. Mai 15:15 ubk.Fhz./Pkw ubk.Fhz. 49 0 0 7 799
137 Hammer Straße 288 Do. 24.05. Mai 07:45 1 RF/RF RF 10 0 0 3 681
138 Hammer Straße 33 Do. 24.05. Mai 07:30 1 RF/FG RF 41 0 0 3 799
139 Hammer Straße 33 Do. 24.05. Mai 07:35 1 RF/FG RF 41 0 0 3 799
140 Hammer Straße 33 Mo. 04.05. Mai 19:20 1 1 Pkw/RF/RF Pkw 45 0 0 2 582
141 Hammer Straße Parkplatz Marktkauf Sa. 19.05. Mai 14:35 Pkw/Pkw Pkw 36 0 0 5 703
142 Hammer Straße ggü.164 Do. 31.05. Mai 18:55 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 623
143 Hammer Straße Umgehungsstraße Do. 31.05. Mai 08:10 Pkw/Pkw Pkw 37 0 1 5 551
144 Hammer Straße Siemensstraße Fr. 18.05. Mai 14:00 Pkw Pkw 49 0 0 7 799
145 Hammer Straße Trauttmansdorffstraße Di. 29.05. Mai 16:25 Pkw Pkw 13 0 1 5 121
146 Hammer Straße Geiststraße Fr. 18.05. Mai 09:34 1 RF/RF RF 22 0 0 3 202
147 Hammer Straße 292 Mi. 23.05. Mai 18:20 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 5 640
148 Hammer Straße 455 Fr. 25.05. Mai 12:25 1 Pkw/RF Pkw 10 0 0 3 799
149 Hammer Straße Alte Reitbahn Sa. 02.06. Juni 14:05 1 Pkw/KOM Pkw 26 0 0 3 631
150 Hammer Straße Friedrich-Ebert-Straße Di. 05.06. Juni 12:58 Krad/Pkw KKR 14 0 0 5 601
151 Hammer Straße Parkplatz Marktkauf Mi. 06.06. Juni 14:15 Pkw/Pkw Pkw 36 0 0 5 703
152 Hammer Straße Parkplatz Fressnapf Fr. 08.06. Juni 14:25 Pkw/Pkw Pkw 45 0 0 5 703
153 Hammer Straße 345 Di. 12.06. Juni 15:10 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 5 630
154 Hammer Straße Münstermannweg Do. 14.06. Juni 17:35 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 601
155 Hammer Straße Düesbergweg Di. 12.06. Juni 12:25 1 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 3 621
156 Hammer Straße 7 Mi. 20.06. Juni 18:15 Pkw/Pkw Pkw 37 0 0 5 551
157 Hammer Straße 385 Mi. 20.06. Juni 13:10 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 623
158 Hammer Straße Geiststraße Mo. 11.06. Juni 16:10 Pkw/Pkw Pkw 36 0 0 5 711
Hammer Straße 2007

159 Hammer Straße 1 Fr. 22.06. Juni 11:40 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 501
160 Hammer Straße Geiststraße Do. 14.06. Juni 17:35 1 RF/RF RF 49 0 1 3 699
161 Hammer Straße Josefstraße So. 24.06. Juni 19:40 1 Pkw/RF Pkw 36 0 0 3 719
162 Hammer Straße Höhe Metzer Straße Di. 26.06. Juni 15:20 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 601
163 Hammer Straße Münstermannweg Mi. 27.07. Juni 16:10 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 231
164 Hammer Straße Umgehungsstraße Fr. 29.06. Juni 14:00 Lkw/Pkw Lkw 26 0 1 7 699
165 Hammer Straße 420 Fr. 29.06. Juni 20:26 1 RF/KKR RF 49 0 1 3 799
166 Hammer Straße Augustastraße Mo. 25.06. Juni 10:18 Pkw/Pkw Pkw 28 0 1 4 302
167 Hammer Straße Friedrich Ebert Straße Mo. 02.07. Juli 16:20 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 201
168 Hammer Straße Siemensstraße Mo. 02.07. Juli 15:45 Pkw/KKR Pkw 37 0 1 5 322
169 Hammer Straße Paulstraße Mo. 02.07. Juli 17:45 Pkw/RF Pkw 35 0 0 5 241
170 Hammer Straße Stadion Fr. 06.07. Juli 16:20 Pkw/Krad Pkw 26 0 0 5 630
171 Hammer Straße Kurze Straße Do. 05.07. Juli 10:19 1 PkwRF Pkw 35 0 1 3 211
172 Hammer Straße Umgehungsstraße Mo. 09.07. Juli 10:00 Lkw/Lkw LKW 14 0 0 5 231
173 Hammer Straße Umgehungsstraße Mo. 09.07. Juli 19:00 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 201
174 Hammer Straße 8 Di. 10.07. Juli 18:15 RF/Pkw RF 14 0 0 5 501
175 Hammer Straße 458 Di. 03.07. Juli 17:30 Pkw/Pkw Pkw 01 0 1 4 602
176 Hammer Straße 12 Fr. 13.07. Juli 09:45 Lkw/Lkw Lkw 14 0 0 5 501
177 Hammer Straße 345 Do. 12.07. Juli 13:40 Pkw/Pkw Pkw 26 0 0 5 640
178 Hammer Straße 25 Sa. 14.07. Juli 21:20 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 701
179 Hammer Straße 95 Fr. 13.07. Juli 11:15 1 Pkw/RF Pkw 37 0 1 3 341
180 Hammer Straße Tankstellengelände So. 22.07. Juli 11:00 Pkw Pkw 49 0 0 7 799
181 Hammer Straße 18 Fr. 13.07. Juli 12:15 RF/RF RF 22 0 0 5 651
182 Hammer Straße Geiststraße Mo. 23.07. Juli 17:00 Pkw/Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 611
183 Hammer Straße Josefstraße Do. 19.07. Juli 12:20 Pkw/Pkw Pkw 36 0 0 5 711
184 Hammer Straße Mi. 18.07. Juli 19:25 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 601
185 Hammer Straße 230 Do. 19.07. Juli 17:00 Pkw/Pkw Pkw 36 0 0 5 721
186 Hammer Straße 95 Di. 17.07. Juli 17:05 Pkw/Pkw Pkw 36 0 0 5 711
187 Am Berg Fidel Hammer Straße Sa. 06.01. Januar 10:45 Pkw/Pkw Pkw 14 0 1 5 201
188 Umgehungsstraße Hammer Straße Fr. 26.01. Januar 17:58 Pkw/Pkw Pkw 14 2 1 5 231
189 Umgehungsstraße Hammer Straße Mi. 24.01. Januar 17:20 Pkw/Pkw Pkw 14 2 0 5 201
190 Fritz-Pütter-Straße Hammer Straße Di. 30.01. Januar 07:10 Pkw/RF Pkw 28 2/2 1 5 341
191 Trauttmansdorffstraße Hammer Straße Do. 15.02. Februar 18:00 Pkw/Pkw Pkw 14 2/3 0 5 622
192 Trauttmansdorffstraße Hammer Straße Di. 06.03. März 10:10 Lkw/Pkw Lkw 26 0 0 5 251
193 Hohe Geest Hammer Straße Mo. 12.03. März 13:00 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 623
194 Umgehungsstraße Hammer Straße Do. 29.03. März 09:15 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 231
195 Umgehungsstraße Hammer Straße Do. 05.04. April 14:55 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 231
196 Trauttmansdorffstraße Hammer Straße Do. 05.04. April 14:00 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 231
197 Ludgeriplatz Hammer Straße Do. 05.04. April 15:50 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 681
198 Umgehungsstraße Hammer Straße Mo. 21.05. Mai 14:30 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 201
199 Siemensstraße Hammer Straße Sa. 19.05. Mai 14:25 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 231
Hammer Straße 2007

200 Ludgeriplatz Hammer Straße Di. 15.05. Mai 15:40 Lkw/Pkw Lkw 26 0 0 5 630
201 Siemensstraße Hammer Straße Sa. 09.06. Juni 14:10 Pkw/Pkw Pkw 37 0 0 5 322
202 Am Berg Fidel Hammer Straße Mo. 11.06. Juni 15:30 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 201
203 Am Berg Fidel Hammer Straße Sa. 07.07. Juli 10:15 ubk.Fhz. ubk.Fhz. 49 0 0 7 703
204 Ludgeriplat
z Hammer Straße Fr. 13.07. Juli 10:15 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 231
205 Hohe Geest Hammer Straße Sa. 03.02. Februar 18:35 Pkw/Pkw Pkw 14 2 0 5 623
206 Umgehungsstraße Hammer Straße Fr. 02.02. Februar 20:15 3 Pkw/Pkw Pkw 14 2/3 1 3 601
Hammer Straße 2007

Hammer Str. Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. gesamt
VU 31 32 24 29 48 20 22 206
TAET 0
Zurück zum Lagebild
VU/ Maßnahmen Hammer Straße
31 32
24
29
48
20 22
0
10
20
30
40
50
60
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
VU
TAET
Hammer Straße 2007

Hammer Str. Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. gesamt
Urs. 01 0000001 1
Urs. 10 0000200 2
Urs. 13 0100100 2
Urs. 14 15 20 11 17 21 8 9 101
Urs. 22 0011101 4
Urs. 26 0011732 1 4
Urs. 28 2522110 1 3
Urs. 31 0010000 1
Urs. 35 2210102 8
Urs. 36 5031533 2 0
Urs. 37 2041122 1 2
Urs. 40 1000000 1
Urs. 41 0000200 2
Urs. 45 0102110 5
Urs. 49 3203522 1 7
Urs. 69 1101000 3
0
5
10
15
20
25
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Urs. 01
Urs. 10
Urs. 13
Urs. 14
Urs. 22
Urs. 26
Urs. 28
Urs. 31
Urs. 35
Urs. 36
Urs. 37
Urs. 40
Urs. 41
Urs. 45
Urs. 49
Urs. 69
Hammer Straße 2007

Urs. 69
Hammer Straße 2007

2007
Lfd.- Nr. VU-Ort VU-Höhe Ta g Datum Monat Uhrzeit LV S V T Beteili gung Verur- Ur- Licht- Str.- Kat. T yp
sacher sache verh. Zustand
28 Einsteinstraße Rishon-Le-Zion-Ring Mi. 20.06. Juni 18:20 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 231
29 Orleans-Ring Einsteinstraße Mo. 25.06. Juni 09:30 RF/Pkw RF 14 0 0 5 621
30 Einsteinstraße Rishon-Le-Zion-Ring Mi. 20.06. Juni 18:20 Pkw/Pkw Pkw 14 0 0 5 231
Zurück zum Lagebild
Unfallursachenverzeichnis

Einsteinstraße/ Ring Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. gesamt
V U 7256732 3 2
TAET 0
Urs. 14 2123732 2 0
Urs. 26 1002000 3
Urs. 28 0011000 2
Urs. 31 1010000 2
Urs. 35 3110000 5
Zurück zum Lagebild
Einsteinstraße/ Ring
VU/ Maßnahmen
7
2
5
6
7
3
2
0
1
2
3
4
5
6
7
8
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
VU
TAET

Einsteinstraße/ Ring Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. gesamt
Urs. 14 2123733 2 1
Urs. 26 1002000 3
Urs. 28 0011000 2
Urs. 31 1010000 2
Urs. 35 3110000 5
Einsteinstraße/ Ring 
Unfallursachen
2
1
2
3
7
33
1 00
2
00000 11 000
3
11 0000
0
1
2
3
4
5
6
7
8
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Urs. 14 Urs. 26 Urs. 28
Urs. 31 Urs. 35

Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. gesamt
VU gesamt 54 46 64 75 93 87 64 483
RF UB 01 19 20 16 36 40 39 30 200
Verunglückte 41 29 55 55 69 68 48 365
davon 
schwerverletzt
748 1 2 9 1 5 3
58
davon 
leichtverletzt
34 25 47 43 60 53 45
307
davon getötet 0000000 0
Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Radfahrern Zurück zum Lagebild
54
19
41
7
34
46
20
29
4
25
64
16
55
8
47
75
36
55
12
43
93
40
69
9
60
87
39
68
15
53
64
30
48
3
45
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
VU gesamt RF UB 01 Verunglückte davon
schwerverletzt
davon leichtverletzt
Jan.
Feb.
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sept.
Okt.
Nov.
Dez.

Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. gesamt
VU gesamt 806 667 778 708 977 725 654 5.315
davon Kat 1 - 3 101 84 109 118 134 125 97 768
Verunglückte 111 99 124 141 157 141 113 886
davon 
schwerverletzt
20 14 19 25 23 30 19
150
davon 
leichtverletzt
91 70 105 116 134 111 94
721
davon getötet 0000000 0
Monatliche VU-Entwicklung nach Folgen Zurück zum Lagebild
VU-Entwicklung
806
101
111
20
91
0
667
84
99
14
70
0
778
109
124
19
105
0
708
118
141
25
116
0
977
134
157
23
134
0
725
125
141
30
111
0
654
97
113
19
94
00
200
400
600
800
1000
1200
VU gesamt davon Kat 1 - 3 Verunglückte davon schwerverletzt davon leichtverletzt davon getötet
Jan. Feb. März April Mai Juni
Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.

Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
VU-Flucht PSU 17 12 8 14 16 18 12
aufgeklärte PSU-Fluchten 10 554788
Aufklärungsquote PSU 58,82 41,67 62,5 28,57 43,75 44,44 66,67
VU-Flucht und Aufklärungsquote PSU Zurück zum Lagebild
17
10
58,82
12
5
41,67
8
5
62,5
14
4
28,57
16
7
43,75
18
8
44,44
12
8
66,67
0
10
20
30
40
50
60
70
80
VU-Flucht PSU aufgeklärte PSU-Fluchten Aufklärungsquote PSU
Jan.
Feb.
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sept.
Okt.
Nov.
Dez.

01.01. - 31.07.06 01.01. - 31.07.07 Veränderung
VU gesamt 60 50 - 10/ - 16,57 %
Kind UB 01 22 19 - 3/ - 13,6 %
Verunglückte 72 68 - 4/ -5,5 %
davon 15 14 - 1/- 6,7 %
davon leichtverletzt 57 54 - 3/ - 5,3 %
VU auf Schulweg 21 11 - 10/ - 47,62 %
ls Beifahrer verletzt 22 14 - 8/ - 36,4 %
Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kindern
VU mit Beteiligung von Kindern
60
22
72
15
57
21 22
50
19
68
14
54
11 14
0
10
20
30
40
50
60
70
80
VU ge
samt
Kind UB 0
1
Verung
lückte
davon schw
erverletz
t
davon l
eichtverletz
t
VU au
f Schulw
eg
ls Beif
ahrer 
verletzt
01.01. - 31.07.06
01.01. - 31.07.07

01.01. - 31.07.06 01.01. - 31.07.07 Veränderung
VU gesamt 214 253 + 39/ + 18,2 %
Senior UB 01 153 177 + 24/ + 15,7 %
Verunglückte 81 111 + 30/ + 37,0 %
davon schwerverletzt 22 30 + 8/ + 36,4 %
davon leichtverletzt 59 81 + 22/ + 37,3 %
davon getötet 00 0
Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Senioren
VU mit Beteiligung von Senioren
214
153
81
22 59 0
253
177
111
30
81
0
0
50
100
150
200
250
300
VU gesamt Senior UB 01 Verunglückte davon
schwerverletzt
davon
leichtverletzt
davon getötet
01.01. - 31.07.06
01.01. - 31.07.07

01.01. - 31.07.2006 01.01. - 31.07.2007 Veränderung
VU Kat. 1 1 0 - 1/ - 100,00 %
VU Kat. 2 155 140 - 15/ - 9,68 %
VU Kat. 3 503 635 + 132/ + 26,24 %
VU Kat. 4 135 143 + 8/ + 5,93 %
VU Kat. 5 3.380 3.463 + 83/ + 2,46 %
VU Kat. 6 22 37 + 15/ + 68,18 %
VU Kat. 7 893 948 + 55/ + 6,16 %
Jahresentwicklung PSU/ Sachschaden-VU
01.01. - 31.07.2006 01.01. - 31.07.2007 Veränderung
PSU 660 775 + 115/ + 17,42 %
nur Sachschaden 4.430 4.591 + 161/  + 3,63 %
Zurück zum Lagebild
VU-Entwicklung PSU/ Sachschaden-VU
660 775
4.430 4.591
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
3.500
4.000
4.500
5.000
01.01. - 31.07.2006 01.01. - 31.07.2007
PSU
nur Sachschaden
VU-Kategorien
1
155
135
3.380
0
0
0
140
635
143
3.463
0
0
5030
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
3.500
4.000
VU Kat. 1 VU Kat. 2 VU Kat. 3 VU Kat. 4 VU Kat. 5 VU Kat. 6 VU Kat. 7
01.01. - 31.07.2006
01.01. - 31.07.2007

00:00 - 
01:59
02:00 - 
03:59
04:00 - 
05:59
06:00 - 
07:59
08:00 - 
09:59
10:00 - 
11:59
12:00 - 
13:59
14:00 - 
15:59
16:00 - 
17:59
18:00 - 
19:59
20:00 - 
21:59
22:00 - 
23:59 Gesamt
M o 0118 1 8 1 2 1 4 1 8 2 0 1 563 1 1 6
D i 1237 1 7 1 3 2 2 1 5 1 9 1 385 1 2 5
Mi 1 0 3 11 18 14 15 19 20 16 7 2 126
Do 4 1 1 19 11 10 14 15 30 10 9 4 128
F r 1 1 11 2 71 71 62 41 71 9 6 9 1 3 0
S a 1312768 2 2 1 0 1 074 8 1
S o 34814 1 16 1 0 1 0741 6 9
11 12 18 60 82 83 95 123 126 90 47 28 775
Verteilung der PSU auf Wochentage und Uhrzeiten Zurück zum Lagebild
0 11
8
18
12
14
18
20
15
6
3
1 2 3
7
17
13
22
15
19
13
8
5
1 0
3
11
18
14 15
19 20
16
7
2
4
11
19
11 10
14 15
30
10 9
4
111
12
7
17 16
24
17
19
6
9
1
3
1 2
7 6
8
22
10 10
7
43 4
8
1
4
11
6
10 10
7
4
1
0
5
10
15
20
25
30
35
00:00 - 
01:59
02:00 - 
03:59
04:00 - 
05:59
06:00 - 
07:59
08:00 - 
09:59
10:00 - 
11:59
12:00 - 
13:59
14:00 - 
15:59
16:00 - 
17:59
18:00 - 
19:59
20:00 - 
21:59
22:00 - 
23:59
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So

Anlage 1 (08)

3421 Zeichen

Münster, 20.06.2007 
 
Ordnungspartnerschaft „Verkehrsunfallprävention“ 
Münster 
 
Text der Gründungsurkunde : 
 
 
Präambel 
 
Mit den ehrgeizigen Zielen, die Unfäll e mit Personenschäden bis zum Ende des  
Jahres 2010 jährlich um durchschni ttlich 10 % zu reduzier en und die Teilnahme am 
Straßenverkehr sowie die Nutzung des Aufenthaltsraums Straße rücksichtsvoller und 
partnerschaftlicher für a lle Verkehrsteilnehmer / -innen in Münster zu gestalten, 
engagieren sich die Mitglieder der Ordnungspartnerschaft „Verkehrsunfallprävention“ 
gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit im Stadtgebiet Münster . 
 
 
§ 1 Ziele 
  
In Anbetracht der Unfallentwicklung im Stadtgebiet Müns ter besteht die 
Kernaufgabe in der Analyse, Au farbeitung und Bekämpfung der 
Unfallursachen, um eine Trendumkehr zu bewirken. 
 
 Ziel der Ordnungspartnerschaft ist die Optimierung der 
 
- repressiven  
- bau- und verkehrstechnischen und präventiven  
 
Handlungsrahmen unter Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit. 
 
Dazu sollen die Ressourcen und Potenzia le aller mit der Verkehrssicherheit 
beauftragter Behörden bzw. an ihr in teressierten Institutionen und 
Organisationen auf der Grundlage der Verkehrssicherheitsprogramme NRW 
sowie des jeweils aktuellen örtlichen Unfalllagebildes gebündelt werden. 
 
 
§ 2 Geschäftsführung  / Koordination 
 
Die Geschäftsführung der Ordnungs partnerschaft liegt bei der 
Lenkungsgruppe, die sich aus Vertretern der Stadt Münster und des 
Polizeipräsidiums Münster zusammensetzt. 
Die Ordnungspartnerschaft gliedert sich in die Arbeitskreise 
 
- Überwachung/ Ahndung ( Geschäfts führung Polizeipräsidium Münster ) 
- Bau- und Verkehrstechnik ( Ge schäftsführung Stadt Münster ) 
- Verkehrserziehung, Verkehrssic herheitsberatung ( Geschäftsführung 
Stadt Münster ) 
- Öffentlichkeitsarbeit ( Geschäftsf ührung Polizeipräsidium Münster ) 
 
...

- 2 - 
Die Geschäftsführer(-innen) der Arbeitskreise sind aus dieser Funktion heraus 
Angehörige der Lenkungsgruppe. 
 
§ 3 Controlling/ Evaluierung 
 
Durch das Polizeipräsidium Münster wird ein monatlicher/ quartalsmäßiger 
Controlling-Bericht erstellt. Die Aktualis ierung der Controlling-Berichte erfolgt 
jeweils zum 20. des Folgemonats.  
 
 
§ 4 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
 
Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in  Bezug auf die Geschäftsführung der 
Ordnungspartnerschaft erfolgt unter der Federführung der Stadt Münster.  
Die inhaltliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Ordnungspartnerschaft zur 
Verbesserung der Verkehrssicherheit in Münster wird durch den Arbeitskreis 4            
( Öffentlichkeitsarbeit ) koordiniert. 
 
§ 5 Zeitdauer des Kooperationsvertrages 
 
Da sich die Verkehrsunfallzahlen nachhaltig nur über einen längeren Zeitraum 
senken lassen, wird der  Kooperationsvertrag zunächst für 3 Jahre 
geschlossen. Über die Fortdauer wird in gegenseitiger Abstimmung und auf 
der Grundlage der Evaluierungsergebnisse nach Ablauf neu entschieden. 
 
 
§ 6 Verwendung des Logos der Ordnungspartnerschaft 
 
Die Mitglieder der Ordnungspartnerscha ft verpflichten sich, das Logo der 
Ordnungspartnerschaft ausschließlich im Rahmen von Aktionen der 
Ordnungspartnerschaft zu nutzen. Te xtliche Ergänzungen des Logos zur 
Herstellung eines speziellen Aktionsbezuges sind ausschließlich in 
Abstimmung mit dem Arbeitskreis 4 ( Öffentlichkeitsarbeit) möglich. 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
...

- 3 -

Anlage 1 (10)

2579 Zeichen

MOU zwischen der Stadt Münster, dem Polizeipräsidium Münster und der 
Unfallforschung der Versicherer 
 
Zwischen der Stadt Münster – vertreten durch den Leiter des Ordnungsamtes, Herrn 
Schulze-Werner – , dem Polizeipräsidium Münster – vertreten durch den Leiter der 
Direktion Verkehr, Herrn Wolfgang Schnepper - und dem Gesamtverband der Deutschen 
Versicherungswirtschaft GDV – vertreten durch den Leiter der Abteilung Unfallforschung, 
Herrn Brockmann – wird im Rahmen der „Ordnungspartnerschaft Verkehrsunfallprävention“ 
folgende Vereinbarung ( memorandum of understanding MOU ) geschlossen : 
 
Präambel: 
 
1) Die Unfallforschung der Versicherer erarbeitet mit Eigenforschungsmitteln im 
Rahmen einer wissenschaftlichen Begleituntersuchung für die 
Ordnungspartnerschaft (OPS) Verkehrsunfallprävention eine netzbezogene 
Unfallanalyse. 
2) Die Unfallforschung der Versicherer ist nicht Mitglied der OPS, sondern arbeitet der 
Lenkungsgruppe der OPS zu, die die Ergebnisse der Unfallanalyse in die 4 
Arbeitskreise der OPS einspeist. 
3) Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt ist von den Partnern gewünscht und wird 
miteinander abgesprochen. Inhaltliche Öffentlichkeitsarbeit zur 
Verkehrsunfallprävention wird über den Arbeitskreis 4 der Ordnungspartnerschaft 
koordiniert. 
 
Projektumfang und –inhalte: 
 
4) Auf Grundlage des Beschlusses der Schadenverhütungskommission des GDV vom 
führt die Unfallforschung der Versicherer das Projekt „kommunale Verkehrs-
sicherheit am Beispiel der Stadt Münster“ ( Analyse und Empfehlungen ) durch. 
5) Die Unfallforschung der Versicherer beauftragt ein externes Ingenieurbüro mit der 
Durchführung der Analyse und Ableitung von Empfehlungen. 
6) Die netzbezogene Unfallanalyse erfolgt unter besonderer Berücksichtigung des 
Radverkehrsunfallgeschehens auf der Grundlage der Unfalltypensteckkarten der 
Polizei (3-Jahreskarte der Unfälle mit Personenschaden, 1-Jahreskarte aller Unfälle) 
und in enger Abstimmung mit der Unfallkommission der Stadt Münster. 
7) Die Stadt Münster und die Polizei Münster beabsichtigen im Rahmen ihrer 
jeweiligen Zuständigkeit, die von der Unfallforschung der Versicherer empfohlenen 
Maßnahmen umzusetzen. 
8) Die Polizei ermöglicht der Unfallforschung der Versicherer den Zugriff auf die zur 
Bearbeitung notwendigen Daten, Kartenunterlagen sowie Steckkarten und auf 
weitere polizeiliche Unterlagen zum Unfallgeschehen (Unfalllisten, 
Unfalldiagramme, Unfallblattsammlung etc.), soweit Rechtsgründe dem nicht 
entgegenstehen. 
 
 
gez. Brockmann 
 
gez. Schnepper 
 
gez. Schulze-Werner , 31.5.2007

Anlage 1 (03)

47666 Zeichen

-^ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
                     
Fachbericht zur 
Verkehrsunfallentwicklung 
in der Stadt Münster sowie auf den 
Autobahnen des Regierungsbezirkes 
Münster im Jahre 2006 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber Polizeipräsidium Münster    
 Postfach 201951, 48100 Münster 
Bearbeitung Direktion Verkehr – Führungsstelle - 
 
                
                       Nachdruck oder sonstige Auswertung – auch auszugsweise –  
                                                           nur mit Quellenangabe gestattet

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  2 
 
Inhaltsverzeichnis 
1  Erläuterungen zu den Verkehrsunfallgruppen/ -kategorien 3 
2  Stadt Münster in Zahlen 4 
3  Die Autobahn im Regierungsbezirk Münster in Zahlen 4 
3.1  Aufteilung in Zuständigkeitsbereiche 5 
4  Verkehrsunfallentwicklung im Stadtgebiet Münster im Jahre 2006 6 
4.3 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern 9 
4.4  Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Fußgängern 11 
4.5  Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kindern 12 
4.6  Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Senioren 13 
4.7 Hauptunfallursachen 14 
4.8  Zusammenfassende Bewertung 15 
5  Verkehrsunfallentwicklung auf den BAB im 18 
Zuständigkeitsbereich des PP Münster 18 
5.1 Gesamtunfallentwicklung 18 
5.2 VU mit Personenschäden in den Jahren 2002 bis 2006 18 
5.3  VU mit Beteiligung von Lastkraftwagen 21 
5.4  Verkehrsunfälle am Stauende 21 
5.5  Unfallursachen und Unfallzeiten 22 
5.6 Blitzlichter 23 
5.7 Zusammenfassende Bewertung 24 
Anhang 1: Verkehrsunfalltote im Stadtgebiet Münster im Jahre 2006 26 
Anhang 2: Verkehrsunfalltote im Jahre 2006 (Autobahnen) 27 
Raum für eigene Notizen: 31 
 
Hinweis: 
 
In die sem Beri cht w ird au s Gründen d er s prachlichen V ereinfachung und d er be sseren Le sbarkeit für 
Funktionsbezeichnungen jew eils n ur ein e män nliche For m gebrac ht. Sow eit aus s achlichen G ründen ei ne 
differenzierende Betrachtung notwendig ist, wird das jeweils deutlich gemacht. 
 
Die Verkehrsunfallzahlen aus den Vorjahren sind durch ständige Nachmeldungen kumuliert.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 3
 
1  Erläuterungen zu den Verkehrsunfallgruppen/ -kategorien 
 
Die pol izeispezifische Ver kehrsunfallstatistik u mfasst al le  der Polizei bekan nt 
gewordenen Ver kehrsunfälle ( VU). Gl eichzeitig werden di e M aßnahmen z ur 
Bekämpfung der  H auptunfallursachen, M aßnahmen bei  spez iellen 
Schwerpunkteinsätzen oder  Ver kehrskontrollen sow ie M aßnahmen, di e i m 
Zusammenhang mi t der  V erkehrssicherheitsberatung ( Verkehrsaufklärung/-
erziehung) stehen, registriert.  
 
Durch die Änderung des Straßenverkehrsunfallstatistikgesetzes (01.01.1995) wird 
nicht m ehr n ach d er Sachsch adenshöhe, sond ern i nsbesondere nac h der  
Vorwerfbarkeit des Verkehrsverstoßes u nd der  ( Nicht-)Fahrbereitschaft der  
unfallbeteiligten Kra ftfahrzeuge differ enziert. Darüber hina us wird nach 
Verkehrsunfällen d er Gr uppen P ( = mi t Per sonenschaden) und S ( = nu r 
Sachschaden) unterschieden. 
 
Diese N eueinteilung der U nfallgruppen ( P und S)  hatte a uch ei ne w eitere 
Unterteilung der Verkehrsunfälle in Kategorien zur Folge: 
 
 
 
 
Unfallkategorien Unfallfolgen / -ursachen 
Kategorie 1  Unfall mit Getöteten 
Kategorie 2 Unfall mit Schwerverletzten 
Kategorie 3 Unfall mit Leichtverletzten 
Kategorie 4 
Unfall mit schwerwiegendem Sachschaden 
Ordnungswidrigkeit für die ein Bußgeld vorgesehen ist oder 
Straftatbestand (Verstoß nach StGB/StVG) und wenn 
gleichzeitig mindestens ein Kraftfahrzeug aufgrund eines 
Unfallschadens nicht mehr fahrbereit ist 
Kategorie 5 
Sachschadensunfall ohne Alkohol und ohne Verkehrsunfallflucht
Verwarngeldverfahren, unabhängig von der Fahrbereitschaft 
beteiligter Kraftfahrzeuge 
mit Straftatbestand, aber ohne Alkohol und ohne Verkehrs-
unfallflucht und alle beteiligten Fahrzeuge waren fahrbereit 
mit bußgeldbewehrter Ordnungswidrigkeit und alle beteiligten 
Fahrzeuge waren fahrbereit. 
Kategorie 6 
Sachschadensunfall unter Alkoholeinwirkung 
alle beteiligten Fahrzeuge waren noch fahrbereit, sonst 
Kategorie 4 
Kategorie 7 
Sachschadensunfall mit Verkehrsunfallflucht 
alle beteiligten Fahrzeuge waren noch fahrbereit, sonst 
Kategorie 4

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  4 
 
2  Stadt Münster in Zahlen  
 
Einwohner  
(Stand 31.12.2005) 
Fahrzeuge 
(Stand 31.12.2005)* 
Straßennetz/km 
(Stand 31.12.2004) 
unter 6 J. 14.321 Pkw 147.972 Bundes- 
straßen 
47,4 
06 - 09 J. 9.955 Anhänger 13.353 Land- 
straßen 
97,1 
10 - 14 J. 12.245 Lkw 11.595 Kreis- 
straßen 
141,1 
15 - 17 J. 7.860 Kräder 10.103 Gemeinde- 
straßen 
913,9 
18 - 24 J. 26.719 Zugmasch. 2.164 gesamt 1.229,0 
25 - 59 J. 140.251 Omnibusse 324 Bordsteinradwege 266 
60 - 64J. 12.730 sonst. zul.- 
pfl. Fhzg.     
3.006 Fahrradstraßen 6 
über 65 J. 46.787   Radfahren auf der 
Busspur 
3 
      
 
Gesamt 270.868 gesamt 188.517   
 
 
    
      
 
 
Fahrräder: 
*Angaben 
des Kraftfahrt-
bundesamtes 
 
ca. 285.000
 
 
3  Die Autobahn im Regierungsbezirk Münster in Zahlen 
 
Autobahn von  -  bis Strecken - km Gesamt – km 
 
A 1 AS O snabrück-Hafen  bis  Hamm-
Bockum 
km 225,206 – 
304,940 
79,734 
A 2 AS O B-Königshardt  bis  C AS-
Henrichenburg 
km 438,078 – 
469,919 
31,841 
A 30 AS Rheine-Nord  bis  Hasbergen-Gaste km 28,444 – 66,915  38,471 
A 31 AK Bottrop  bis  AS Ochtrup-Nord km 0,000 – 81,090 81,090 
A 42 AS GE-Heßler  bis  AS Castrop-Rauxel km 34,186 – 55,071 20,885 
A 43 AS Herne-Eickel  bis  AK Münster-Süd km 29,692 – 92,433 62,741 
A 52 B 224  ( km 2,995 )  bis  AK Marl-Nord km 2,995 – 23,142 20,147 
B 51 AK Münster-Süd  bis  Hammer Str. km 0,000 – 4,835 4,835 
B 219 Übergang B  51  / B 21 9  bis  „Spinne“ (  
km 1,200 ) 
km 000 – 1,200 1,200 
B 224 Gladbeck, Steinstraße  bis  A 52 km 1,454 – 2,995 1,541 
B 474 n AS Dülmen-Nord  bis  L 551 km 0,000 – 0,866 0,866 
L 511 Westerholter Straße (K 46) bis Halterner 
Straße (L551) 
km 4,661 – 9,650 4,989 
L 608 Altendorfer Str aße ( L601) bis Dor stener 
Straße (B225) 
km 0,000 – 1,362 1,362 
L 612 AK M arl-Nord  b is  Rec klinghäuser 
Straße ( L 551 ) 
km 23,142 – 26,576 3,434 
  Gesamtstrecke : 353,136

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 5
 
3.1  Aufteilung in Zuständigkeitsbereiche 
 
Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizeiwache Münster
Gesamtkilometer 81,569 KM
39,238
35,43
4,835
1,2
0,866
0 5 10 15 20 25 30 35 40 45
A 43
A 1
B 51
B 219
B 474 N
Länge in KM
 
Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizeiwache Lotte
Gesamtkilometer 82,775 KM
38,471
44,304
34 36 38 40 42 44 46
A 1
A 30
Länge in KM
 
  
Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizeiwache Recklinghausen
Gesamtkilometer 188,792 KM
81,09
31,841
23,503
20,885
20,147
4,989
3,434
1,541
1,362
0 10 203 04 0 506 07 0 809 0
A 31
A 43
A 52
L 612
L 608 
Länge in KM

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  6 
 
4  Verkehrsunfallentwicklung im Stadtgebiet Münster im Jahre 2006 
 
4.1  Gesamtentwicklung 
Gegenüber der Verkehrsunfallentwicklung im Jahre 2005 ist bei der Gesamtzahl 
der Verkehrsunfälle im Jahre 2006 ein Rückgang der Unfälle zu verzeichnen. 
Sie fiel von 9.346 um 167 auf 9.179 Verkehrsunfälle (- 1,79 %).        
Verkehrsunfallentwicklung Münster 2002 - 2006
- Gesamtunfälle -
8.663
8.841
9.189
9.346
9.179
8.200
8.400
8.600
8.800
9.000
9.200
9.400
2002 2003 2004 2005 2006
 
 
4.2  Verkehrsunfälle mit getöteten und verletzten Personen 2002                      
        bis 2006 
VU mit Personenschäden 
  2002 bis 2006
1.280 1.298 1.239 1.331 1.315
1.545 1.600 1.539 1.579 1.556
10 9 11 7 5
0
500
1.000
1.500
2.000
2002 2003 2004 2005 2006
VU m. PersSch.
verl. Pers.
get. Pers.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 7
 
Verkehrsunfälle mit Personenschäden sind 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 16 
Fälle (- 1,20 %)  auf 1.315 gesunken. Dabei wurden 1.556 Personen verletzt (305 
schwerverletzte und 1.251 leichtverletzte Personen). Im Jahr 2005 waren es 1.579 
Personen, d.h. es wurden 23 Personen weniger verletzt (- 1,46 %).  
Fünf M enschen w urden 2 006 bei  Verkehrsunfällen g etötet, z wei weniger al s i m 
Vorjahr. B ereits sei t 1999 i st k ein Ki nd mehr au f M ünsters Straßen u ms Leben 
gekommen. 
 
VU mit Getöteten nach Verkehrsbeteiligung und Alter:  
 
  Die klein gedruckten, roten Zahlen sind aus dem Jahre 2005, die blauen Zahlen aus 2006 
Alter 
 
unter 
6 J. 
6 - 
14 J. 
15 - 
17 J. 
18 - 
24 J. 
25 - 
64 J. 
65 J. 
u. älter 
unbe- 
kannt 
Gesamt 
Fußgänger   
 
  
            
 
            2 
3 
           
 3         
                2 
Radfahrer   
 
 
          
 
            
1 
            
1 
                
 2 
           
Kradfahrer     
            
 
          
 
                
            
Mitfahrer   
     
 
            
1 
               
                1 
           
Pkw- 
Fahrer 
   
          
          1  
1 
           
            
 
               
            1   
 1 
           
                2 
LKW- 
Fahrer 
      
 
            1 
  
 
                1 
Gesamt 
Getötete 
  
            
 
     
                
 
            1 
3 
            
            2 
4 
           
            2 
 7 
               
               5 
 
 
 
 
Bei d er Zuor dnung der  Verletztenzahlen z u den ei nzelnen 
Verkehrsteilnehmergruppen w ird er kennbar, dass -  w ie ber eits i n de n Jahr en 
zuvor -  besonders h äufig Radfahrer und  Pkw-Fahrer bei  Ver kehrsunfällen 
verletzt wurden.  D ie Anz ahl der  v erletzten R adfahrer hat  abg enommen 
(Radfahrer - 10  =  - 1,5 %). Bei den verletzten Pkw-Fahrern ist eine Steigerung 
von  + 9 = + 2,1 %) zu verzeichnen. 
 
Die Anzahl der  verletzten Fußgänger hat abgenommen. Wurden im Vorjahr noch 
147 Verletzte registriert, so sank die Zahl im Berichtsjahr auf 137 (- 10 = - 6,8 %).  
In Bezug auf die Anzahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Radfahrern und 
Fußgängern w ird deutl ich, d ass di ese al s so g enannte „ ungeschützte 
Verkehrsteilnehmer“ einem hohen Verletzungsrisiko unterliegen. 
 
So wurde bei 77 % aller Verkehrsunfälle mit Radfahrern der Radfahrer verletzt, bei 
den Fußgängern sogar bei 89 % der Unfälle.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  8 
 
Verletzte nach Beteiligung und Alter: 
 
Alter 
Verletzte 
unter 
6 J. 
6 - 
14 J. 
15 - 
17 J. 
18 - 
24 J. 
25 - 
64 J. 
65 J. 
u. älter 
Gesamt 
Fußgänger 8       
   
         4    
25 
              
        31
3 
   
          4   
17 
             
        19 
71 
             
        49
23 
             
        29 
147 
  
    136*+1
Radfahrer 4        
 
         2    
57 
 
       58  
33 
              
        49 
140 
 
      124
348 
 
      343
73 
  
        69 
655*+2 
 
    645*+2
Mot. Zweiradfahrer   9 
 
          8 
28 
 
         31
82 
 
        87
4 
 
          5 
123 
 
         131 
Pkw- 
Fahrer 
   
        
97 
 
       89   
312 
 
      305  
15 
 
        39   
424 
  
         433 
KOM- 
Fahrer 
   
 
 
 
          1   
  
 
            1 
Lkw/Zm/ 
Sattel-u.ä.F. 
   
          2   
8 
  
          7   
2 
 
          1 
10 
 
           10 
So.Fahrzeug- 
führer. 
         2 
     
         4   
3 
 
          1 
5 
            
             5 
Mitfahrer 14       
 
        11 
23 
              
        19
17 
              
          9 
44 
              
        47 
94 
             
        93
20 
             
        13 
212 
 
         192 
And. 
Verkehrsteilnehmer 
    1 
 
           1
 
 
1 
 
              1
Gesamt 
Verletzte 
26 
          
        17 
105 
  
      108   
62 
                
          70 
326 
                
        312
918 
                
890
140 
             
156 
1.577*+2 
  
1.553*+3
 
 
 
 
Die klein gedruckten, roten Zahlen sind aus dem Jahre 2005, die blauen aus 2006.  
*Im Jahr 2005 fehlten bei zwei Unfallbeteiligten die Altersangaben/2006 bei drei UB.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 9
 
4.3 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern 
 
Im Jahre 2006 haben sich 843 VU mit Radfahrern ereignet. Gegenüber dem Jahr 
2005 bedeutet dies ein Rückgang von 5 VU = - 0,6 %. Von den 843 VU haben 332 
Radfahrer (39,4 %) den Verkehrsunfall selbst verursacht. Bei 511 VU (60,6 %) ist 
der Verkehrsunfall von einem anderen Verkehrsteilnehmer verursacht worden. Bei 
93 dieser Verk ehrsunfälle (18,2 %) w urde dur ch den b eteiligten R adfahrer aber 
mindestens eine Mitursache gesetzt.  
 
Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern
 2002-2006
666
767 735
848 843
373
467 463
532 511
332316
272300293
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
2002 2003 2004 2005 2006
VU mit RF ges.
v.and.VKT verur. VU
selbst verur. VU
 
 
Insgesamt si nd 647 Radfahrer v erunglückt. 125 R adfahrer =  19,3 % w urden 
schwer verletzt / 522 Radfahrer leicht verletzt = 80,7 %. I m Jahr 2006 wurde kein 
Radfahrer bei einem Verkehrsunfall getötet. 
 
Anzahl der beteiligten Radfahrer 
 2002 - 2006 
931 914 890
1.001 998
592 579
655 647
4 3 4 2 0
596
0
200
400
600
800
1000
1200
2002 2003 2004 2005 2006
Beteiligte ges.
Verletzte
Getötete

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  10 
 
Bei den von Radfahrern/ innen gesetzten Unfallursachen ergibt sich, in etwa wie in 
den Vorjahren, folgende Rangfolge: 
 
Benutzung der falschen Fahrbahn     
Vorfahrt/ Vorrang 
Nichtbeachten der LSA 
Alkoholeinfluss

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 11
 
4.4  Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Fußgängern 
 
Im Jah re 20 06 h aben sich  1 56 V U mit Be teiligung v on Fu ßgängern e reignet. 
Dabei si nd 1 37 F ußgänger v erletzt ( 45 schw erverletzte und 9 2 l eichtverletzte 
Personen) und 2 Personen getötet worden. Von den 156 VU haben 65 Fußgänger 
(41,7 %) den VU selbst verursacht. Bei 91 VU (58,3 %) lag die Verursachung für 
den Verkehrsunfall bei einem anderen Verkehrsteilnehmer. 
 
Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Fußgängern
2002-2006
153
192
145
179
156
118
156
124
146 137
33 3 3 2
0
50
100
150
200
250
2002 2003 2004 2005 2006
Beteiligte
ges.
Verletzte
Getötete
 
 
Die Hauptunf allursachen im  Zusamm enhang m it Fußg ängerunfällen sind und 
waren das „Überqueren der Fahrbahn, ohne auf den Kfz-Verkehr zu achten“ bzw. 
„Hervortreten hinter  Sichthindernissen, um die Fahrbahn zu überqueren“.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  12 
 
4.5  Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kindern  
 
(Verkehrsteilnehmer unter 15 Jahre) 
 
Im Ja hr 2 006 ist e in Rü ckgang d er V U u nter B eteiligung von K indern z u 
verzeichnen. D ie A nzahl der  VU  i st v on 1 11 VU  i m Ja hre 2 005 auf 1 06 VU  i m 
Jahre 2006 gesunken. Die Anzahl der verletzten Kinder ist von 131 auf 125 (- 4,6 
%) gesunken. 29 Kinder wurden schwer, 96 Kinder leicht verletzt. Seit 1999 wurde 
erfreulicherweise kein Kind mehr im Straßenverkehr getötet. 
  
 
Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Kindern 
 2002 - 2006
126
150
133 130128
103
86
111 106
125
00 0 0 0
0
20
40
60
80
100
120
140
160
2002 2003 2004 2005 2006
Gesamt
Verletzte
Getötete
 
 
Von den 10 6 VU un ter Be teiligung a usschließlich a ktiv a m Straßenverkehr 
teilnehmenden Kindern ereigneten sich 34 auf dem Schulweg, die anderen 72 VU 
in der Freizeit.  
 
Spezielle Unfallhäufungsstellen im Zusammenhang mit Kinderunfällen können im 
Stadtgebiet nicht festgestellt werden. 
 
Die Ursachen für die Schulwegunfälle sind vielfältig und l assen sich nicht auf ein 
bestimmtes Fehlverhalten einer Verkehrsteilnehmergruppe reduzieren. 
 
 
Jahr 
 
 
Schulwegunfälle 
 
Freizeitunfälle  
 
2002 12 116 
2003 23 80 
2004 27 59 
2005 27 84 
2006 34 72

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 13
 
4.6  Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Senioren 
 
Im Jahre 2006 waren an 4 27 VU Senioren (ab 65 Jahre) als Verkehrsteilnehmer 
im Straß enverkehr b eteiligt. Bei dies en VU w urden 2 Senioren getötet, v erletzt 
wurden 156 Personen. 
 
Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Senioren 
 2002-2006
226
142 149 139
427
393391
332
525
156
24434
0
100
200
300
400
500
600
2002 2003 2004 2005 2006
Gesamt
Verletzte
Getötete
 
 
Auffällig ist, dass ü ber 60 % d er v erletzten Seniore n als Radfahrer oder  
Fußgänger unterwegs waren. 
 
Verkehrsbeteiligung bei Verkehrsunfällen durch Senioren: 
 
 
Folgen 
 
Rad-
fahrer 
 
Fuß-
gänger 
 
Pkw-
Fahrer 
Mot. 
Zweirad-
Fahrer 
 
Mitfahrer 
 
Andere 
 
 
Getötet 
 
 
0 
 
0 
 
1 0 
 
0 
 
1 
 
Verletzt 
 
 
69 
 
29 
 
39 5 
 
13 
 
1

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  14 
 
4.7 Hauptunfallursachen 
 
Hauptunfallursachen (nach folgend „ HUU“ g enannt) werden nur für die 
Verkehrsunfälle mit P ersonenschäden ( Getötete un d Ver letzte) und schw eren 
Sachschäden ( einschl. der  M itursachen „Alkohol“ un d/oder „Flucht“) stati stisch 
erfasst und ausgewertet. Im Jahre 2006 w aren das 3. 201 VU, gegenüber dem  
Jahr 2005 ist somit ein Rückgang um 84 Fälle  (-2,56 %) festzustellen.  
 
Von den 3.201 VU mussten 1.906 VU d en HUU zugeordnet werden. Hier ist ein 
Anstieg u m 83  VU  ( + 4,6 %)  festzustellen. N ach w ie v or i st „ Falsches 
Abbiegen/Wenden” die häufigste HUU mit 683 VU. Hier ist ein leichter Anstieg von 
12 Fällen (+ 1,8 %) zu verzeichnen. 
 
Die HUU „Abstand“ folgt mit 525 Fällen auf Platz 2. Die Anzahl ist gegenüber dem 
Jahr 2005 von 441 um 84 Fälle (+ 19,0 %) gestiegen. 
 
Danach folgt die HUU  „Nichtbeachte n der Vor fahrt/des V orrangs”, bei der 
ebenfalls ein leichter Rückgang um 3 Fäl le (- 0,7 %) auf 406 Fälle zu verzeichnen 
ist. 
Die HUU „Geschwindigkeit“ mit 151 Fäl len (2006: + 3 Fäl le = + 2,0 %)  folgt auf 
Platz 4. 
 
Ab de m Ja hr 200 4 w urden die HUU „ Alkohol“ un d „Drog en“ differenz iert 
dargestellt.  
Die HUU „Alkohol“ mit 138 Fälle n (- 17 Fäll e ggü. dem Vorjahr =  - 11,0 %) un d 
Drogen mit 4 Fällen (- 2 Fälle ggü. dem Vorjahr = - 33,3 %) sind deutlich rückläufig 
und liegen in der Betrachtung auf Platz 5. 
 
Hauptunfallursachen 2005 und 2006
6
148
441
409
671
138
151
406
155
73
66
63
4
683
63
526
61
62
0
100
200
300
400
500
600
700
800
Alkoho
l
Drogen
Ge
schw.
Ab
stand
Überh.
Vorf./Vorr.
Abbiegen
Fa
l.Verh.gg.FG 
Fa
l.Ve
rh.v.FG
2005
2006
 
 
Die er sten dr ei H auptunfallursachen si nd i m eng en Zus ammenhang mi t d en 
Problemen und C harakteristiken der i nnerstädtischen Ver kehrsstrukturen/-
belastungen, mi t z ahlreichen Ab biegevorgängen sow ie den  verschiedenen 
Vorfahrtregelungen zu sehen.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 15
 
4.8  Zusammenfassende Bewertung 
 
Es sind fünf Verkehrstote zu beklagen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl um 
zwei getötete Personen (- 28,57 %) gesunken.  
 
Die Zahl  der  Ver unglückten i m V ergleich zum Vor jahr betr ägt i n M ünster 1.56 1 
Verunglückte ( = -  2 5 Verunglückte =  -  1,58 %) , di e E ntwicklung i m La nd N W 
beträgt - 2,22 %.  
 
In M ünster i st das R isiko Op fer ei nes V erkehrsunfalls mi t P ersonenschaden z u 
werden, entschieden zu hoch. Es wird daher ein Hauptanliegen der Polizei in den 
kommenden Jahren sein, ihren Beitrag dazu zu leisten, diese Zahlen nachhaltig zu 
verbessern. 
 
Die Analyse der HUU bringt keine neuen Erkenntnisse. Die HUU „Abbiegen/ 
Wenden“ steht w eiterhin a n e rster St elle, gefolgt v on d en HUU „A bstand“ und 
„Vorfahrt/Vorrang“. Die HUU „Geschwindigkeit“ steht an Position 4. Die Zahl stieg  
leicht um 3 Fälle von 148 auf 151.   
 
Da die HUU „Nichtangemessene Geschwindigkeit“ jedoch häufig mitursächlich bei 
den U rsachen „Abbiegen/Wenden“, „Vorfahrt/Vorrang“ und „Abstand“ i st, ko mmt 
ihr bei der Bekämpfung der VU eine besondere Bedeutung zu. 
 
Die Anzahl der VU m it der HUU “Alkohol” ist von 155 auf 138 gesunken. Auffällig 
und w ohl ei ne M ünsteraner B esonderheit d ürfte auc h der ho he Anteil 
alkoholisierter R adfahrer sei n. D ie K ontrollen i n Bez ug au f die B ekämpfung de r 
Verkehrsunfälle unter Einwirkung alkoholischer Getränke darf auch bei Radfahrern 
nicht vernachlässigt werden. Trotz des Rück gangs der VU m it der HUU „Drogen“ 
werden die K ontrollen in Bezug au f die HUU „Drog en“ auch w eiterhin 
flächendeckend d urchgeführt. I m J ahr 2006 ko nnte d urch di e Polizei bei  6  
Fahrzeugführern das Fahren unter Drogeneinfluss / bei  373 Fahrern das Fahr en 
unter Alkoholeinfluss festgestellt werden. 
 
Bei d er B ekämpfung d er HUU wird d ie P olizei Münster a uch im  l aufenden Ja hr 
2007 ei nen besonderen Schw erpunkt b ei den  U rsachen “ Geschwindigkeit”, 
Vorfahrt/Vorrang, Abbiegen/Wenden und “Alkohol” bzw. „Drogen“ setzen. 
 
Im J ahr 2006 v erstarben zw ei Kf z-Führer, di e k einen Si cherheitsgurt ang elegt 
hatten. H insichtlich der R eduzierung der  schw eren Fol gen bei  V erkehrsunfällen 
wird die Polizei auch i n Zukunft verstärkt Kontrollen unter dem Motto: „NRW mit 
Gurt“ gegen nicht angeschnallte Verkehrsteilnehmer  durchführen. Im Jahre 2006 
ist ein Rückgang der verunglückten Beifahrer von 213 au f 192 festzustellen, was 
u. a. a uch dur ch intensive Kontr olle und V erkehrssicherheitskampagnen i m Jahr 
2006 erreicht werden konnte.   
 
Insgesamt wird die Polizei auch weiterhin verstärkt gegen erkanntes Fehlverhalten 
im Str aßenverkehr r epressiv täti g w erden, u m ei ne Verhaltensänderung z u 
regelgerechtem Verhalten zu erreichen. So sollen die Verkehrssicherheit  erhöht 
und die Verkehrsunfallzahlen im Jahr 2007 gesenkt werden.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  16 
 
Von der Pol izeiinspektion u nd den Polizeisonderdiensten w erden r egelmäßig 
gezielte Schw erpunktaktionen, ( insbesondere i m Hinblick au f 
Ausrüstungsvorschriften, Ben utzung der  f alschen Fahr bahn, N ichtbeachten der  
LSA, V orfahrt/Vorrang und Al koholeinfluss) zur Bekämp fung v on VU  unter  
Beteiligung von Radfahrern durchgeführt.   
 
Bei den Verkehrsunfällen i m St adtgebiet M ünster w urden i nsgesamt 1. 556 
Personen verletzt. Die Radfahrer haben mit 41,6 % ei nen auffallend hohen Anteil 
an den Gesamtverletzten. Nach wie vor bleibt es Zi el der Polizei, die Anzahl der 
Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Radfahrern zu reduzieren.  Deshalb werden 
weiterhin i ntensive Ver kehrsüberwachungsmaßnahmen sow ie Schw erpunkt-
aktionen durchgeführt. 
 
Die Reduz ierung der  VU unter Beteilig ung von Radf ahrern ist ein au f Daue r 
angelegtes Pr ojekt u nd kan n nur  dur ch d ie au fgeführten M aßnahmen p ositiv 
beeinflusst w erden. E s i st bei  den Ver kehrsüberwachungsmaßnahmen j edoch 
auch z u b erücksichtigen, d ass 6 0,6 % der V erkehrsunfälle unter 
Radfahrerbeteiligung v on andere n Verke hrsteilnehmern v erursacht w urden bzw . 
der Radfahrer eine nach geordnete Ursache gesetzt hat. In der Vielzahl kommen 
Kraftfahrzeugführer i n Betr acht, di e z . B. di e Vor fahrt ei nes R adfahrers ni cht 
beachtet haben. 
 
Die Reduzierung der VU unter Beteiligung von Kindern war und ist Ziel der Polizei 
Münster. Hierzu führt die Polizei – i nsbesondere an Sc hulen und Kindergärten – 
gezielte Ü berwachungsmaßnahmen i m H inblick au f „ Geschwindigkeit, 
Rückhalteeinrichtungen von Kindern und Ausrüstungsvorschriften von Fahrrädern“ 
durch. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Kindern ist im Jahr 2006 von 111 a uf 
106 VU gesunken. Die Anzahl der verletzten Kinder fiel ebenfalls von 131 auf 125. 
Erfreulich i st, dass  n unmehr i m 8. Ja hr i n Fol ge kei n Ki nd a uf d en Straßen 
Münsters getötet wurde. 
 
Die Pol izei wird dem  beson deren Schu tzbedürfnis d er Ki nder i m R ahmen der 
Verkehrserziehungs-/ - aufklärungsarbeit ent sprechend R echnung tr agen. Ei ne 
ganz besonder e Verantwortung bei  d er Ver kehrserziehung muss den  
Eltern/Erziehungsberechtigten z ugewiesen w erden. Si e si nd verpflichtet, das  
Verkehrsverhalten i hrer Ki nder z u be obachten, negative Ve rhaltensweisen 
anzusprechen und grundlegende Verkehrsabläufe zu trainieren, denn nur sie sind 
mit d en Ki ndern täg lich z usammen. D ie El tern/Erziehungsberechtigten si nd 
deshalb ei ne besondere Zielg ruppe für di e poliz eiliche 
Verkehrssicherheitsberatung. Sie w erden bei den polizeilichen Übung en z um 
richtigen Verhalten im Straßenverkehr mit ihren Kindern einbezogen. 
 
Durch di e Ver kehrssicherheitsberater w ird i m Jahr  2007 i m R ahmen der  
Verkehrserziehung i n den  Ki ndergärten da s neu e s elbst v erfasste St ück „Der 
kleine E sel Emilio“ aufgeführt. I m Rah men eines Ve rkehrssicherheitstages un ter 
dem Motto „Tim und Lisa“ soll innerhalb der nächsten 3 J ahre jeder Kindergarten 
in M ünster er reicht w erden. Geübt w ird das Ü berqueren der  Fahr bahn a n 
Lichtsignalanlagen und Fußgängerüberwegen.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 17
 
Beim Pr axisteil i n de n N achmittagsstunden w ird mi t den Vorschulkindern u nd 
deren Eltern ein Fußgängertraining durchgeführt. 
 
Unter de m M otto „Tim u nd Li sa“ finden a uch w eitere Akti onen i m 
Elementarbereich mit dem Schwerpunkt Tempo 30 und Kind als Mitfahrer statt. 
  
Im J ahre 20 06 v erunglückten 158 S enioren bei 427 V erkehrsunfällen. Zw ei 
Senioren wurden getötet, 156 Senioren verletzt, davon 113 Senioren leicht und 43 
Senioren schwer.  
 
Durch di e Ver kehrssicherheitsberater w urden und w erden S eminare unt er de m 
Motto „Mit 66 Ja hren ist noch l ang noch ni cht Schl uss“ für Seni oren angeboten. 
Diese Seminare enthalten u.a. einen Praxisteil und werden auf Grund der großen 
Nachfrage im Jahr 2007 weiter durchgeführt. 
 
Zusätzlich w erden dur ch di e Ver kehrssicherheitsberater Trainings für  M enschen 
mit B ehinderungen i n Zusa mmenarbeit mit der  Westfalenfleiß GmbH und d er 
Lebenshilfe e.V. durchgeführt.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  18 
 
5  Verkehrsunfallentwicklung auf den BAB im         
    Zuständigkeitsbereich des PP Münster 
 
5.1 Gesamtunfallentwicklung 
Im Vergleich z u der  Ver kehrsunfallentwicklung i m J ahre 2005 i st bei der 
Gesamtzahl d er Ver kehrsunfälle i m J ahre 2006 ei n R ückgang der U nfälle z u 
verzeichnen. 
Gegenüber dem Jahr 2005 konnten die Gesamtunfallzahlen im Jahr 2006  
von 4675 um 639 auf 4.036 Verkehrsunfälle gesenkt werden.  ( - 13,7 % )  
 
 
4.766
4.658
4.723
4.675
4.036
3.600
3.800
4.000
4.200
4.400
4.600
4.800
2002 2003 2004 2005 2006
Verkehrsunfallentwicklung AP Münster 2002 - 2006
Gesamtunfälle
 
 
5.2 VU mit Personenschäden in den Jahren 2002 bis 2006 
 
634
581 580 523 498
471 439 424 410
0
100
200
300
400
500
600
700
2002 2003 2004 2005 2006
Ziel der Autobahnpolizei:
Senkung der Verkehrsunfälle 2003 - 2006
- mit Personenschaden -
Soll Ist

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 19
 
Das ang estrebte Zi el, di e V erkehrsunfälle mit P ersonenschaden i n de n Ja hren 
2002 bis 2006 jährlich um 10 % zu senken, wurde erreicht. 
Dabei wurde mi t 41 0 Ver kehrsunfällen der  Kat. 1 bi s 3 das g esetzte Zi el, di ese 
Verkehrsunfälle unter 425 zu senken, noch um 3,3 % übertroffen.  
 
  
16
178
440
24
146
410
14
145
339
13
105
321
16
102
292
0
50
100
150
200
250
300
350
400
450
2002 2003 2004 2005 2006
VU mit Personenschaden 
 2002 bis 2006
Kat 1 VU
Kat 2 VU
Kat 3 VU
 
 
Die Verkehrsunfälle mit getöteten Personen stiegen in 2006 um 3 auf 16 an. 
 
Es er eigneten si ch i m J ahr 2 006 i nsgesamt 1 02 Verkehrsunfälle, b ei d enen 
mindestens ein Verkehrsteilnehmer schwer verletzt wurde.  
Gegenüber dem Jahr 2005 ist hier eine Senkung um 2,9 % zu verzeichnen. 
 
Auf de m g esamten Str eckennetz w urden i m Ja hr 2006 i nsgesamt 292 
Verkehrsunfälle mit leicht verletzten Personen gezählt. Gegenüber 2005 wurden 
29 Verkehrsunfälle weniger registriert. Dies bedeutet eine Abnahme von 9 %.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  20 
 
18
28
14 16
19
0
5
10
15
20
25
30
Getötete
Anzahl der getöteten Personen 
 2002 bis 2006
2002 2003 2004
2005 2006
 
Bei den Verkehrsunfällen kamen 19 Personen ums Leben. 
 
Gegenüber 2005 bedeutet dies eine Zunahme von 3 Verkehrsunfällen.  
Im Jahr 2005 waren bei 13 Verkehrsunfällen 16 Menschenleben zu beklagen. 
 
 
 
979 904
761 684
605
0
200
400
600
800
1000
verletzte Personen
Anzahl der verletzten Personen 
 2002 bis 2006
2002 2003
2004 2005
2006
 
Im Ja hr 200 6 w urden 624 P ersonen b ei V erkehrsunfällen v erletzt oder  g etötet. 
Dies entspricht einer Reduzierung der Verunglückten gegenüber 2005 um 10,9 %.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 21
 
Benutzung des Sicherheitsgurtes 
Bei 18 Ver kehrsunfällen w aren di e v erletzten oder  g etöteten Per sonen 
nachweislich nicht angeschnallt.  
Bei di esen U nfällen wurden 3 Per sonen getötet, 9 P ersonen schw er- und 14 
Personen leicht verletzt. 
 
 
 
5.3  VU mit Beteiligung von Lastkraftwagen 
 
Im Jahr 2006 waren 1634 Lkw an Verkehrsunfällen beteiligt, in 72 % der Fälle  
( 1.182 VU ) als Verursacher. 
 
Insgesamt wurden bei 81 VU mit Personenschaden 4 Personen getötet, sowie  
24 schwer- und 86 leicht verletzt.  
 
Unfallverursachende Lkw verteilt auf die BAB: 
auf der A 1                      418 Verkehrsunfälle 
auf der A 2                      219 Verkehrsunfälle 
auf der A 30                      92 Verkehrsunfälle 
auf der A 31                    122 Verkehrsunfälle 
auf der A 42                    107 Verkehrsunfälle 
auf der A 43                    169 Verkehrsunfälle 
auf der A 52                      48 Verkehrsunfälle 
auf Sonstigen                      7 Verkehrsunfälle 
 
 
5.4  Verkehrsunfälle am Stauende 
 
Die Zahl en der V erkehrsunfälle a m St auende r eduzierte si ch i m Jahr  20 06 um 
40,78 % auf i nsgesamt 18 3 VU. Auff ällig h ierbei ist die Ko nzentration a n d en 
Baustellen.                                                                                                           
Hierbei wurden 1 Personen getötet, 12 Personen schwer- und 64 Personen leicht 
verletzt.    
Autobahn 1  
Eine Verteilung auf den gesamten Streckenbereich ist zu verzeichnen.  
Es ereigneten sich 58 VU, zwei VU mehr als im Jahr 2005. 
 
Autobahn 2  
Eine Verteilung auf den gesamten Streckenbereich ist zu verzeichnen.                        
Im Jahr 2005 waren es 74 VU. Im Jahr 2006 reduzierten sich die Unfallzahlen um 
49 au f 25 Ver kehrsunfälle. D iese R eduzierung i st auch au f di e B eendigung der  
Großbaustelle GE-Buer zurück zu führen. 
  
Autobahn 30 
Hier ereigneten sich 3 VU im Jahr 2006. Zwei weniger als 2005.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  22 
 
Autobahn 31  
Im Jahr 2006 wurden 17 VU  am Sta uende registriert. Trotz der Großbaustelle im 
Bereich R eken bi s G escher er eigneten si ch 12 VU w eniger al s i m Jahr  2005. 
Damals waren es 29. 
 
Autobahn 42 
Die Unfallzahlen nahmen im Jahr 2006 gegenüber 2005 um 23 VU auf 24 ab. 
2005 waren es noch 47 VU. Eine Konzentration ist nicht zu erkennen. 
 
Autobahn 43 
Im Jahr 2005 waren es 90 VU. Im Jahr 2006 reduzierten sich die Unfallzahlen um 
55 au f 35 Ver kehrsunfälle. D iese R eduzierung i st auch au f di e B eendigung der  
Großbaustelle Recklinghausen zurück zu führen. 
 
Autobahn 52, B 224, L 612 
Die Ver kehrsunfälle am S tauende er höhten si ch um 4 a uf i nsgesamt 13 . 
Auffallend hierbei ist der Anteil von 5 Verkehrsunfällen auf der B 224 in 
Fahrtrichtung Essen.  
 
Massenunfälle und VU mit mehr als 10 Beteiligten ergaben sich erfreulicherweise 
nicht. 
 
 
5.5  Unfallursachen und Unfallzeiten 
 
Die Anzahl der  al koholbedingten V erkehrsunfälle sank v on 62 VU  i m Jahr  200 5 
auf 5 9 Ver kehrsunfälle i m Ja hr 20 06. H ierbei w urden 4 Per sonen g etötet, 8  
Personen schwer- und 15 Personen leicht verletzt. 
Einen erhöhten Anteil am Unfallgeschehen haben die Nachtstunden zum Samstag 
und zum Sonntag. Zwei Drittel der VU ereignen si ch in der Zeit zwischen 18:00  
Uhr und 06:00 Uhr. Die Verkehrsunfälle verteilen sich auf alle BAB im AP-Bereich.                        
Ursächlich für alle Un fälle w aren insbes ondere HUU „Geschw indigkeit“ und  
„Abstand“ in Verbindung mit  der Ursache „Unachtsamkeit der Fahrzeugführer“.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 23
 
5.6 Blitzlichter 
 
40 Prozent aller Verkehrsunfälle ereigneten sich mit Beteiligung von Lkw 
29 Prozent aller Verkehrsunfälle wurden durch Lkw verursacht 
27 Prozent aller Verkehrsunfälle ereigneten sich auf nasser bzw. glatter Fahrbahn 
14 Prozent aller Verkehrsunfälle ereigneten sich im Baustellenbereich 
11 Prozent aller Verkehrsunfälle wurden als VU-Flucht aufgenommen 
10 Prozent aller Verkehrsunfälle ereigneten sich mit Personenschaden 
  9 Prozent aller Verkehrsunfälle ereigneten sich beim Fahrstreifenwechsel 
  2 Prozent aller Verkehrsunfälle ereigneten sich unter Einfluss von Alkohol / BTM  
Im D urchschnitt w erden täg lich 2 M enschen au f den Autobahnen i m 
Zuständigkeitsbereich des PP Münster bei Verkehrsunfällen verletzt.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  24 
 
5.7 Zusammenfassende Bewertung 
 
Die Aut obahnpolizei M ünster kann i m Bereich der Ver kehrsunfallentwicklung au f 
ein erfolgreiches Jahr 2006 zurückblicken. 
 
Durch di e Er höhung der  si chtbaren p olizeilichen Präsenz a uf den Au tobahnen, 
eine gesteigerte Kontrolldichte, die Durchführung spezieller Projekte, das Angebot 
von Fernfahrerstammtischen, die Beteiligung an Verkehrsaktionstagen sowie eine 
intensive Öffen tlichkeitsarbeit ko nnten deutl iche Er folge i n der 
Verkehrsunfallbekämpfung erzielt werden.  
 
 
Zum fünften M al i n Fol ge w urden di e VU mi t Personenschaden z u de n 
Vergleichszahlen der Vorjahre gesenkt.  Das im Jahr 2002 festgesetzte Ziel, diese 
VU bis 2006 jährlich um 10 % zu senken, wurde erreicht.    
Im Ja hr 20 01 w urden noc h 64 1 VU  mi t verletzten od er g etöteten Personen 
registriert. Mit 410 VU  im Jahr 2006 wurde das ang estrebte Ziel noch um 3,3 % 
übertroffen. 
 
 
Bei den VU  i m Jahr  2006 w urden 624 P ersonen v erletzt oder  getöt et. I m Jahr  
2005 w aren es n och 700 Personen. D ie Za hl der  V erunglückten r eduzierte si ch 
somit um 10,9 %. 
 
Die Auto bahnpolizei M ünster w ird si ch j edoch ni cht au f di esen L orbeeren 
ausruhen. 
Noch immer geschieht unfassbares menschliches Leid auf unseren Autobahnen, 
noch immer werden zu viele Menschen verletzt oder sogar getötet. 
 
So ereigneten sich im Bereich der VU mit Personenschaden 175 VU, die auf die 
HUU „Geschwindigkeit“ zurückzuführen sind . Die s en tspricht e inem Anteil v on 
42,68 %. 
 
Die HUU „Alkohol“ ist zw ar von 62 auf 59 VU im  J ahr 2 006 g esunken.  14 8 
Fahrzeugführer, di e unter d em Einfluss v on Al kohol bz w. D rogen stan den u nd 
durch die Autobahnpolizei angehalten werden konnten, bevor es z u einem Unfall 
kam, b elegen, da ss au ch auf  diesem Se ktor w eiter in tensiv ko ntrolliert w erden 
muss.  
 
 
Auf die Benutzung von Sicherungseinrichtungen im Fahrzeug wurde im Jahr 2006 
besonderes Aug enmerk g elegt. Im  g esamten Ja hr 20 06 w urden auf den 
Autobahnen 8.563 Personen festgestellt, die nicht angegurtet waren. 
 
Lediglich bei  2 1 VU  der  Kat . 1– 3 bl ieb die Be nutzung der  S icherheitsgurte 
ungeklärt. 
Bei 18 VU  der  Kat . 1 – 3 w aren di e v erletzten Per sonen n achweislich ni cht 
angegurtet. Bei  diesen Unfällen wurden 3 Per sonen getötet, 9 P ersonen schwer 
verletzt und 14 Personen trugen leichte Verletzungen davon.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 25
 
Seit Öffnung der Grenzen im Jahr 1990 und der damit einhergehenden ständigen 
Zunahme des Schw erlastverkehrs haben die VU unter Beteilig ung von Lastkraft-
wagen einen überhöhten Anteil.  
Die Zahl der Beteiligten an einem VU reduzierte sich im Jahr 2006 im V ergleich 
zum Vorjahr minimal von 1.676 auf 1.634 Lkw.  
Die Anz ahl der  Lkw  al s U nfallverursacher n ahm i m Jahr  20 06 g egenüber 20 05 
lediglich um 4 VU auf insgesamt 1.182 VU ab. 
Die Unf älle v erteilen sich  a uf Gru nd de r V erkehrsbelastung an teilig a uf alle 
Autobahnen.   
 
 
Die VU  a m Stauende r eduzierten si ch i m Jahr 2 006 er heblich. Im J ahr 2005 
ereigneten si ch 3 09 VU. Im Jahr  2 006 w aren es noc h 18 3 V U. D ies i st ei n 
Rückgang von 40,78 %! 
 
Bedingt dur ch di e Be endigung von me hreren Großbaustellen im Zuständigkeits-
bereich der Autobahnpolizei Münster im Jahr 2006, gingen die VU am Stauende 
von 309 VU im Jahr 2005 auf 183 VU im Jahr 2006 zurück.  Bei diesen 183 VU 
staute si ch der Verkehr i n 3 7 Fäl len an einer Ba ustelle. In  de n anderen Fäl len 
staute si ch der  Ver kehr au f Gr und v on U nfällen, Tagesbaustellen od er g roßem 
Verkehrsaufkommen. 
 
 
 
Im Ja hr 20 05 w urden au f den Aut obahnen ne un U nfallhäufungsstellen ( UHS) 
festgestellt. Unter Beteiligung der Dezernate 53 der Bezirksregierungen Arnsberg 
und M ünster, d er Landesbetriebe Str aßenbau H amm und Boch um, der 
Autobahnmeistereien und der AP  M ünster w urden di ese ausgewertet, analysiert 
und Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation erarbeitet.  
Durch di e U msetzung der  b eschlossenen M aßnahmen k onnten si eben 
Unfallhäufungsstellen entschärft werden.  
Zwei U nfallhäufungsstellen i m A K H erne und A K M arl-Nord k önnen nur  durch 
bauliche M aßnahmen entsc härft w erden. D iese si nd für d as Jahr  2 007 
vorgesehen.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  26 
 
Anhang 1: Verkehrsunfalltote im Stadtgebiet Münster im Jahre 2006 
 
      
Lfd 
Nr. 
 
Unfall- 
Datum 
 
Unfallort 
 
Verkehrs- 
beteiligung 
 
Alter/Ge- 
Schlecht 
 
Sachverhalt: 
1 Mittwoch,  
29.03.06, 
22:40 h 
Friedrich-Ebert-
Straße/ Leostraße 
Fußgängerin 51 Jahre 
weiblich 
Der LK W-Fahrer (01) bef uhr di e Fri edrich-
Ebert-Straße in stadteinwärtiger Richtung und 
bog nac h l inks i n di e Leost raße ab.  Hi erbei 
übersah er den Vorrang der Fußgängerin (02), 
die die Leostraße in stadtauswärtiger Richtung 
überquerte. Di e Fußgängeri n vers tarb a m 
09.04.2006 in der Uni-Klinik. 
2 Freitag, 
14.07.06, 
08:35 h 
Warendorfer 
Straße/ 
Alter Mühlenweg 
Fußgängerin 57 Jahre 
weiblich 
Die Fußgängeri n (01)  be trat t rotz regen  
Fahrzeugverkehrs di e Fußgängerf urt, u m di e 
Warendorfer Straße in Gehrichtung Handorfer 
Straße zu überqueren.  Der P KW-Fahrer (02)  
befuhr die W arendorfer S traße in 
Fahrtrichtung Telgte. Na ch ei genen A ngaben 
und A ngaben von Zeugen  zei gte di e 
Lichtsignalanlage f ür seine Fahrt richtung 
Grün. Di e Fußgängeri n wurde vom  P KW 
erfasst und verstarb an der Unfallstelle. 
3 Samstag, 
12.08.06, 
01:34 h 
Trauttmansdorff-
straße 
PKW-Fahrer 23 Jahre 
männlich 
Der P KW-Fahrer (01) b efuhr di e 
Trauttmansdorffstraße i n Fahrt richtung 
Albersloher Weg. E r k am aus bi sher 
ungeklärter Urs ache an die rec hte 
Bordsteinkante, steuerte nach links, verlor die 
Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen 
zwei auf dem Mittelstreifen stehende Bäume. 
Der PKW-Fahrer, der ni cht angeschnallt war, 
verstarb am 12.08.2006 in der Uni-Klinik. 
4 Freitag, 
01.09.06, 
21:15 h 
Weseler S traße/ 
vor E inmündung 
Welsingheide 
PKW-Fahrer 78 Jahre 
männlich 
Der P KW-Fahrer (01) bef uhr die Weseler 
Straße stadtauswärts. Ca . 160  m vor der 
Einmündung Welsingheide fuhr er ungebremst 
auf ei n Trak tor-Pflug-Gespann auf . Der 
Traktor-Fahrer bef uhr di e Weseler S traße 
ebenfalls st adtauswärts m it einer 
Geschwindigkeit von c a. 30 km / h. Der P flug 
bohrte s ich in den Fahrgas traum.   
Der PKW-Fahrer verstarb an der Unfallstelle.  
5 Donnerstag, 
02.11.06, 
05:39 h 
Westfalenstraße  
i. H.  Haus Nr 247 
LKW-Fahrer 67 Jahre 
männlich 
Der LK W-Fahrer (01) b efuhr di e 
Westfalenstraße in stadtauswärtiger Richtung. 
Auf der K analbrücke „Alte Fuhrt“ verlor er auf  
Grund von Winterglätte ( Eis) d ie K ontrolle 
über s einen K leintransporter un d k am na ch 
links von der  Fahrbahn  ab.  Da s Fahrzeug 
durchbrach die Leitplanken und stürzte in den 
Graben. Der Fahrer,  de r ni cht anges chnallt 
war, wurde aus  s einem Fahrzeug 
geschleudert und von di esem ers chlagen.  
Der LKW-Fahrer verstarb an der Unfallstelle.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 27
 
Anhang 2: Verkehrsunfalltote im Jahre 2006 (Autobahnen) 
 
1. A 30, km 50,486, (Ibbenbüren), FR NL, Montag, 02.01.2006, 09:36 Uhr  
Ein Pkw -Fahrer pr allte ohn e er sichtlichen Gr und g egen di e M ittelschutzplanke. 
Das Fzg. fing Feuer. Der Fahrer konnte das Fzg. durch das Fenster verlassen. Er 
verstarb noch an der Unfallstelle. 
1 getöteter 41-jähriger Pkw-Fahrer, 55.000 € Sachschaden   
 
2. A 2, km 469,400, (Bottrop), FR Hannover, Sonntag, 08.01.2006, 23:20 Uhr 
Ein r ussischer M usiker über quert al s Fuß gänger v om Par kplatz Bottr op-Nord 
kommend di e B AB m it sei nem I nstrumentenkasten i n R ichtung der R aststätte 
Bottrop-Süd. Au f d er R F H annover w ird er  v on ei nem Pk w er fasst und 
nachfolgend von mehreren Pkw überrollt. 
1 g etöteter 3 3-jähriger Fußg änger, 1 l eicht v erletzter Pkw -Fahrer, 12 .500 €  
Sachschaden   
 
3. L 511, km 5,247 (Herten) FR  Recklinghausen, Freitag, 03.02.2006, 05:30  h    
Ein Pkw -Fahrer kom mt au f der  Kraftfahrstraße oh ne M ittelschutzplanke l eicht i n 
den G egenverkehr un d stößt mi t einem e ntgegenkommenden Pk w zusammen. 
Der Fahrer des e ntgegenkommenden Pkw verstirbt noch an der Unfallstelle, die 
drei weiteren Insassen werden schwer verletzt.  
1 g etöteter 49- jähriger Pkw -Fahrer, 4 sc hwer verletzte Per sonen, 5.500 €  
Sachschaden   
 
4.    A 1, km 265,950 (Münster), FR Bremen, Sonntag, 09.04.2006, 23:02 Uhr  
Eine Pkw-Fahrerin (23 Jahre) verliert aus unbekannten Gründen die Kontrolle über 
ihr Fzg ., pr allt g egen di e M ittelschutzplanke un d schl eudert zurück auf  di e 
Fahrbahn. H ier kol lidiert si e mit ei nem nach folgenden Pkw . D er i m Fz g. 
mitfahrende 12-jährige Ju nge w ird aus d em F ahrzeug g eschleudert u nd v on 
nachfolgenden Fahrzeugen überrollt.   
1 getöteter 12-jähriger Mitfahrer,  2 schwer- und  1 leicht verletzte Person, 22.000€ 
Sachschaden

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  28 
 
5.    A 1, km 287,300 (Senden), FR Bremen, Dienstag, 02.05.2006, 04:03 Uhr  
Ein Lkw-Fahrer komm t mit sei nem Sattelzug ins Schl eudern und durchbricht die 
Mittelschutzplanke. Ein in Gegenrichtung fahrender Sattelzug prallt ungebremst in 
das Fz g. D er U B 02 wird hi erbei tö dlich verletzt. U B 01 u nd Beifahrerin werden 
schwer verletzt.   
1 g etöteter 23- jähriger Lkw -Fahrer, 2 sch wer verletzte Per sonen, 2 85.000 € 
Sachschaden    
 
6.    A 1, km 280,670 (Münster), FR Bremen, Montag, 15.05.2006, 14:16 Uhr  
Ein Lkw-Fahrer übersieht das St auende an einer Baustelle und prallt ungebremst 
auf einen Kleintransporter. Durch die Wucht des Au fpralls wird der Klein-Lkw auf 
einen davor stehenden Sattelanhänger geschoben. Der Beifahrer im Transporter 
wird hierbei getötet, der Fahrer lebensgefährlich verletzt.  
1 g etöteter 43- jähriger Bei fahrer, 1 sc hwer verletzte Per son, 1 00.000 €  
Sachschaden    
 
7.     A 43, km 91,115 (Münster), FR Münster, Sonntag, 11.06.2006, 15:55 Uhr  
Ein Pkw-Fahrer aus Rumänien hält sein Fzg. kurz hinter dem AK MS-Süd auf dem 
rechten Fahrstreifen an. Vermutlich wollte er auf die A 1 FR  Bremen und war an 
der Ab fahrt v orbeigefahren. Ei ne n achfolgende 3 9-jährige Pkw -Fahrerin fuhr 
ungebremst auf den stehenden Pkw auf. Hierbei wurden beide Fahrzeuginsassen 
aus Rumänien tödlich verletzt.    
1 g etöteter 50- jähriger Pkw -Fahrer, 1 g etötete 48- jährige Bei fahrerin, 1 schw er 
verletzte Person,             14.000 € Sachschaden    
 
8.   A 43, km 57,952 (Haltern), FR Wuppertal, Montag, 03.07.2006, 16:00 Uhr  
Ein Pkw -Fahrer pr allt in H öhe der  R astanlageneinfahrt „Hohe-Mark“ gegen  di e 
rechtsseitig ange-brachte Schutzplanke. Das Fzg. wird durch die Luft geschleudert 
und fängt nach dem Aufprall  sofort an zu brennen. Der Fahrzeugführer verbrennt 
bis zur Unkenntlichkeit.  
1 getöteter 55-jähriger Pkw-Fahrer, 60.000 € Sachschaden    
    
9. A 43, km 78,913 (Nottuln), FR Münster, Donnerstag, 20.07.2006, 01:43 h 
Ein Pkw -Fahrer f ährt aus ung eklärter U rsache ung ebremst g egen di e 
Mittelschutzplanke. Die  b eiden n icht angegurteten F ahrzeuginsassen w erden 
hierbei schw er verletzt. D er Pk w-Fahrer v erstirbt ei ne Woche spät er i m 
Krankenhaus.

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 29
 
1 g etöteter 18-jähriger Pkw -Fahrer, 1 sch wer verletzte  Bei fahrerin, 11 .000 € 
Sachschaden    
            
10. A 31, km 16,80 0 (Schermbec k), FR  Oberhausen, Sonntag, 23.07 .2006, 
18:37 Uhr  
Ein Pkw -Fahrer f ährt, w ahrscheinlich i n Fol ge ei nes H erzinfarktes, g egen di e 
Mittelschutzplanke. Ei n nach folgender Pkw  wird dur ch umh erfliegende  
Fahrzeugteile beschädigt. Der Pkw-Fahrer verstirbt trotz Reanimation nach einer 
Stunde im Krankenhaus.   
1 getöteter 53-jähriger Pkw-Fahrer, 19.000 € Sachschaden     
 
11.   A 2, km 437, 979 (Castrop-Rauxel), FR Oberhausen, Freitag, 18.08.2006, 
17:04 Uhr 
Ein Kradfahrer fährt an der AS Henrichenburg auf die BAB und prallt in Höhe des 
Beschleunigungsstreifens g egen einen au f dem r echten F ahrstreifen fahrenden 
Lkw. Der Kradfahrer wird mitgeschleift und dabei tödlich verletzt.  
 1 getöteter 27-jähriger Krad-Fahrer, 6.500 € Sachschaden    
 
12.    A 2, km 442, 662 (Recklinghausen), FR Hannover, Montag, 28. 08.2006, 
02:14  Uhr 
Ein Kr aftomnibus h ält au f Gr und ei nes techni schen D efektes au f d em 
Seitenstreifen an. Ein nachfolgender Pkw fährt ungebremst auf den voll besetzten 
Omnibus auf. Hierbei wird die Beifahrerin tödlich, und der unter Alkoholeinwirkung  
stehende F ahrer, sc hwer verletzt Am Bus entst eht Totalschaden. D ie 46  
polnischen Insass en werden dur ch ei nen durch das Or dnungsamt b estellten 
Ersatzbus der Vestischen-Busbetriebe an einen Sammelort gebracht und versorgt.   
 1 g etötete 18- jährige Bei fahrerin, 1 schw er verletzter Pk w-Fahrer, 115. 000 € 
Sachschaden     
 
13.  A 43, km 60,894 (Haltern), FR Münster, Sonntag, 17.09.2006, 02:10 Uhr  
Ein unter Alkoholeinwirkung stehender 27-jähriger polnischer Pkw-Fahrer befährt 
die B AB 43 al s G eisterfahrer i n Fa hrtrichtung M ünster und p rallt mi t einem 
entgegenkommenden Pkw zusammen. Ein nachfolgender Pkw  pr allt g egen den  
Pkw 02. H ierbei werden die Fahrzeugführerin sowie zwei Mitfahrer aus dem Fzg. 
geschleudert und tödlich verletzt.     
1 getötete 50-jährige Pkw-Fahrerin, 2 getötete 75 bzw. 77 jährige Mitfahrerinnen,                        
2 schw er v erletzte Pkw -Insassen,  3  l eicht v erletzte Pkw -Fahrer, 37 .600 €  
Sachschaden

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  30 
 
14.  A 2, km 452,8 24 ( Gelsenkirchen), FR  H annover, Samst ag, 23.0 9.2006, 
15:37 Uhr  
Ein Lkw  wechselt de n Fahr streifen. Ei n nachfolgender Pkw  w echselt a uf d en 
linken Fahrstreifen, kommt ins Schleudern und prallt gegen die Mittelschutzplanke. 
Ein nachfolgender Kradfahrer kann nicht mehr ausweichen und prallt gegen den 
Pkw. Hierbei wird der Kradfahrer tödlich verletzt.  
1 g etöteter 42-jähriger Kr adfahrer, 4 l eicht v erletzte Pkw -Insassen, 25.000 € 
Sachschaden    
 
15.  A 30, km 39,600 (Hörstel), FR Hannover, Freitag, 06.10.2006, 06:51 Uhr  
Am Kleintransporter platzt bei einer Geschwindigkeit von 140 km/h ein Reifen. Der 
Transporter sc hleudert g egen di e M ittelschutzplanken. H ierbei wird der  ni cht 
angegurtete Mitfahrer aus dem Fzg. geschleudert und tödlich verletzt. 
1 getöteter 52-jähriger Insasse, 1 schwer Verletzter, 1 l eicht Verletzter, 17.000 € 
Sachschaden    
  
16.  A 43, km 57,599 (Haltern), FR Münster, Freitag, 24.11.2006, 13:08 Uhr  
Ein Pkw  kommt au f der Ver zögerungsspur z um R astplatz nach l inks von der 
Fahrbahn ab und prallt gegen den Fahrbahnteiler und die Schutzplanken. Hierbei 
kippt d as Fa hrzeug um u nd r utscht auf de m D ach g egen ei nen au f dem R P 
stehenden Gefahrguttransporter.  Hierbei wird der Pkw-Fahrer tödlich verletzt.  
1 getöteter 81-jähriger Pkw-Fahrer, 45.000 € Sachschaden    
 
 
 
Gesamtzahl der getöteten Personen :   19

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006 31
 
Raum für eigene Notizen:

Bericht zur Verkehrsunfallentwicklung 2006  32

Anlage 2

2605 Zeichen

Anlage 2  
 
 
MOU zwischen der Stadt Münster, dem Polizeipräsidium Münster und der 
Unfallforschung der Versicherer 
 
Zwischen der Stadt Münster – vertreten durch den Le iter des Ordnungsamtes, Herrn 
Schulze-Werner –, dem Polizeipräsidium Münster – vertreten durch den Leiter der Direktion 
Verkehr, Herrn Wolfgang Schnepper - und dem Gesamtv erband der Deutschen 
Versicherungswirtschaft GDV – vertreten durch den L eiter der Abteilung Unfallforschung, 
Herrn Brockmann – wird im Rahmen der „Ordnungspartnerschaft Verkehrsunfallprävention“ 
folgende Vereinbarung (memorandum of understanding MOU) geschlossen : 
 
Präambel: 
 
1) Die Unfallforschung der Versicherer erarbeitet m it Eigenforschungsmitteln im 
Rahmen einer wissenschaftlichen Begleituntersuchung  für die 
Ordnungspartnerschaft (OPS) Verkehrsunfallpräventio n eine netzbezogene 
Unfallanalyse. 
2) Die Unfallforschung der Versicherer ist nicht Mi tglied der OPS, sondern arbeitet der 
Lenkungsgruppe der OPS zu, die die Ergebnisse der U nfallanalyse in die 4 
Arbeitskreise der OPS einspeist. 
3) Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt ist von den Pa rtnern gewünscht und wird 
miteinander abgesprochen. Inhaltliche Öffentlichkei tsarbeit zur 
Verkehrsunfallprävention wird über den Arbeitskreis  4 der Ordnungspartnerschaft 
koordiniert. 
 
Projektumfang und –inhalte: 
 
4) Auf Grundlage des Beschlusses der Schadenverhütu ngskommission des GDV  führt 
die Unfallforschung der Versicherer das Projekt „kommunale Verkehrssicherheit am 
Beispiel der Stadt Münster“ (Analyse und Empfehlungen) durch. 
5) Die Unfallforschung der Versicherer beauftragt e in externes Ingenieurbüro mit der 
Durchführung der Analyse und Ableitung von Empfehlungen. 
6) Die netzbezogene Unfallanalyse erfolgt unter bes onderer Berücksichtigung des 
Radverkehrsunfallgeschehens auf der Grundlage der U nfalltypensteckkarten der 
Polizei (3-Jahreskarte der Unfälle mit Personenschaden, 1-Jahreskarte aller Unfälle) 
und in enger Abstimmung mit der Unfallkommission der Stadt Münster. 
7) Die Stadt Münster und die Polizei Münster beabsi chtigen im Rahmen ihrer 
jeweiligen Zuständigkeit, die von der Unfallforschu ng der Versicherer empfohlenen 
Maßnahmen umzusetzen. 
8) Die Polizei ermöglicht der Unfallforschung der V ersicherer den Zugriff auf die zur 
Bearbeitung notwendigen Daten, Kartenunterlagen sow ie Steckkarten und auf 
weitere polizeiliche Unterlagen zum Unfallgeschehen  (Unfalllisten, 
Unfalldiagramme, Unfallblattsammlung etc.), soweit Rechtsgründe dem nicht 
entgegenstehen. 
 
 
gez. Brockmann 
 
gez. Schnepper 
 
gez. Schulze-Werner , 31.5.2007

Anlage 1 (11)

8261 Zeichen

Straßenverkehrstechnik 5.2007, Artikel Univ.-Prof. Dr.-Ing. Werner Brilon, Inhaber des Lehrstuhls für Ver-
kehrswesen an der Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Bauingenieurwesen, Mitglied des Wissenschaftli-
chen Beirats dieser Zeitschrift 
Verkehrssicherheit 
 
 
Verkehrsingenieure sind an erster Stelle der Verkehrssicherheit verpflichtet. Dies gebieten die Re-
geln der Ethik. Es gibt in zivilisierten Gesellschaften kein anderes System, bei dem in aller Öffent-
lichkeit Menschen in großer Zahl zu Schaden oder gar zu Tode kommen, als den Straßenverkehr. 
Die Gesellschaft dürfte dies eigentlich nicht dulden. In den zurückliegenden Jahren sind bereits 
sehr weitgehende Erfolge in der Verbesserung der Verkehrssicherheit geleistet worden. Daran 
sind viele Fachdisziplinen beteiligt. Aber die klassischen Bereiche der Verkehrssicherheitsarbeit – 
die drei großen E (Engineering, Education, Enforcement) – sind weiterhin gefordert. 
 
Ein Defizit besteht heute vor allem in zwei Bereichen, die aber eng zusammenhängen: bei dem 
politischen Stellenwert der Verkehrssicherheit und bei der Verkehrsüberwachung. 
 
Die EU hat in ihrem Weißbuch von 2001 zur Verkehrssicherheit als Ziel eine Halbierung der An-
zahl von Verkehrstoten (in 2005: 45 000 Getötete) innerhalb von 10 Jahren formuliert. Beinahe alle 
europäischen Länder haben sich ähnliche Ziele gesetzt – bis hin zu noch weitergehenden Visio-
nen. 
 
Deutschland beteiligt sich daran nicht. Die damalige Bundesregierung hat es in ihrem Verkehrssi-
cherheitsprogramm von 2001 vermieden, ein konkretes Ziel ihrer Arbeit in der Verkehrssicherheit 
zu nennen. Dabei wäre die 50 % Senkung in 10 Jahren keineswegs besonders ehrgeizig gewesen, 
wie es von Experten vorhergesehen wurde und wie es die inzwischen eingetretene Entwicklung  
belegt. Eine solche konkrete plakative Zielmarke ist geeignet, die Öffentlichkeit für die Notwendig-
keit des zugehörigen Maßnahmenpakets zu gewinnen. Alle beteiligten Kräfte würden im Sinne 
eines sportlichen Wettbewerbs ihre Kräfte bündeln, um die gesetzte Marke zu erreichen oder zu 
übertreffen. Damit wäre eine Halbierung der Anzahl von Unfalltoten in 10 Jahren ein realisierbares 
Ergebnis. Es wird angeregt, dass sich auch Deutschland für die Zukunft konkrete Zielmarken in 
Sachen Verkehrssicherheit  setzt. 
 
Eine Ursache für Risiken im Straßenverkehr ist das Auseinanderklaffen von Verkehrsregeln und 
dem Verhalten der Verkehrsteilnehmer. Beispiel Geschwindigkeit: Es hat sich offensichtlich ein 
Konsens zwischen allen Beteiligten gebildet, nach dem „V-zulässig + 20 km/h“ nicht nur salonfähig 
ist, sondern de-facto die aktuelle „Richtgeschwindigkeit“ darstellt. Dies bestimmt auch das Handeln 
der Verkehrsbehörden: wer 100 erreichen will, ordnet 80 an. Nach diesem Prinzip funktionieren 
auch die meisten Tempo-30-Zonen in den Städten. 
 
Woran es fehlt, das ist eine wirkungsvolle Überwachung. Auf Autobahnen ist in den meisten Bun-
desländern eine Überwachung so gut wie gar nicht vorhanden. Kein Lkw-Fahrer, der hinreichend 
motorisiert ist, hält sich an Tempo 80 und das Gros der Pkw-Fahrer beachtet die „Richtgeschwin-
digkeit“ (siehe oben). Die Autofahrer gewinnen so den Eindruck, dass regelwidriges Verhalten 
nicht nur allgemein toleriert wird, sondern sogar erwünscht ist. Man muss nur einmal versuchen, in 
einer Autobahn-Baustelle die angezeigte Höchstgeschwindigkeit einzuhalten. Das ist sehr gefähr-
lich. Die Lkw-Fahrer sorgen dann durch dichtes Auffahren bis hin zum Scheinwerfer-Blinken für die 
nötige Beschleunigung. Es ist bestimmt mehr als die Hälfte der Fahrer, die bereit wären, von sich 
aus die Regeln zu beachten. Aber der vom Rest ausgeübte Druck zwingt sie zu der „Richtge-
schwindigkeit“. 
 
Verkehrskontrollen schützen die gutwilligen Verkehrsteilnehmer. Diese Sicht sollte in der Öffent-
lichkeit in den Vordergrund gestellt werden. Jegliche anders lautende Polemik – z. B. von Automo-
bilclubs – sollte unterbleiben. Dabei muss keineswegs heimlich und mit großer Tarnung gemessen 
werden. Gerade die offenkundigen Maßnahmen sind wirkungsvoll. So wird jedem klar: die ange-
ordnete Höchstgeschwindigkeit ist ernst gemeint.

Straßenverkehrstechnik 5.2007, Artikel Univ.-Prof. Dr.-Ing. Werner Brilon, Inhaber des Lehrstuhls für Ver-
kehrswesen an der Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Bauingenieurwesen, Mitglied des Wissenschaftli-
chen Beirats dieser Zeitschrift 
 
Warum wird in Deutschland so wenig und so ineffizient kontrolliert? Ursache ist die Zersplitterung 
der Zuständigkeiten. Gerade auf Autobahnen gibt es eine Vielzahl von beteiligten Stellen. Meistens 
gelangen die Einnahmen aus Verwarnungen in eine andere Kasse als die Kosten für die Maßnah-
men – mit der Folge, dass Mittel für eine angemessene Durchführung der Verkehrsüberwachung 
fehlen. Jedes Land handhabt das auf seine Weise. Einen ernsthaften Grund dafür gibt es nicht. 
 
Man kann sich ein Beispiel an Frankreich nehmen. Wenn bis vor sechs Jahren das Autofahren dort 
noch ein richtiges „Abenteuer“ war, so herrscht heute eine große Disziplin im Straßenverkehr. Ur-
sache ist eine zentral organisierte, landesweite und andauernde Kampagne zur effizienten Über-
wachung der Geschwindigkeiten. Dadurch hat sich  das Niveau der Geschwindigkeiten den Regeln 
weitgehend angeglichen und die Streuung ist erheblich vermindert worden. Der Lohn ist ein homo-
generer Verkehr und eine sprunghafte Verringerung der Anzahl von Verkehrstoten um 31 % in drei 
Jahren. Dieser Erfolg wird zu mehr als 80 % auf die verbesserten Kontrollen zurückgeführt. 
 
Ein anderes Beispiel sind die Niederlande. Die Niederlande betreiben das sicherste Autobahnnetz 
der Welt. Hier liegt landesweit die gesamte Verkehrsüberwachung  in einer Hand – von der Erfas-
sung bis zum Inkasso. 
 
Die schaffen in Deutschland nur einige Großstädte, weil sie Baulastträger, Verkehrsbehörde und 
Polizeibehörde in einem sind. Aber auch im deutsc hen föderalen Rechtssystem sollte es möglich 
sein, die Verkehrsüberwachung insgesamt zu verbessern. Durchführung, Kosten und Einnahmen 
der Maßnahmen gehören in eine Zuständigkeit zusa mmengefasst nach dem Prinzip: Kosten der 
Überwachung gleich Summe der Einnahmen. Dies allein setzt einen gesunden Regelkreis zur Effi-
zienzsteigerung und zur öffentlichen Akzeptanz in Gang. Denkbar ist eine Durchführung jeglicher 
Geschwindigkeits- und Abstandsüberwachung durch eine bundesweit einheitlich agierende Stel-
le – z. B. das Kraftfahrtbundesamt – oder sogar eine privat-rechtliche Firma. 
 
Mit einer verbesserten Organisation der Verkehrsüberwachung wird Leben geschützt und es wer-
den volkswirtschaftliche Schäden vermieden. Wenn die gültigen Regeln beachtet werden, kann 
man auch die Tempolimits so festlegen, dass sie einerseits Sicherheit und homogenen Verkehrs-
fluss erreichen und andererseits akzeptabel sind. 
 
Ohne die Bereitschaft, die eingeführten Regeln durchzusetzen, sind neue Beschränkungen, z. B. 
ein allgemeines Tempolimit, sinnlos. Letztlich bleibt es langfristig auch nicht ohne gesellschaftliche 
Wirkung, wenn im Straßenverkehr der gesetzestreue Bürger zum Außenseiter wird. Es soll der 
Grundsatz gelten: Man darf nur solche Regeln anordnen, die notwendig sind und die man auch 
gewillt ist in wesentlichem Umfang durchzusetzen. 
 
Unabhängig davon, für wie weitgehend man diese Ausführungen hält: Deutschland braucht eine 
Initiative zur Verbesserung der Verkehrsüberwachung. Erfolge verbunden mit hoher öffentlicher 
Akzeptanz bringt am ehesten eine landesweit koordinierte Vorgehensweise. Von unseren westli-
chen Nachbarn können wir dabei lernen. Dessen ungeachtet müssen natürlich alle Sicherheitsbe-
mühungen seitens der Fahrzeugtechnik, der Rettungsdienste, der Fahrausbildung, der gesetzli-
chen Regelungen, der Infrastrukturgestaltung und vieler anderer Stellen mit Elan und guten Ideen 
weitergeführt werden. 
 
Der Erfolg wird sein, dass Deutschland den vorhandenen guten Mittelfeldplatz bei der Verkehrssi-
cherheit in Europa halten oder sogar zur Spitze aufschließen kann. Ganz nebenbei wird auf den 
Autobahnen eine Homogenisierung der Geschwindigkeiten – dort wo dies benötigt wird, gibt es 
überall Tempolimits – auch die Störungsanfälligkeit und damit die Staus verringern. 
 
Werner Brilon

Anlage 1 (09)

59459 Zeichen

Verkehrsunfallprävention 
Stadt Münster
Dipl.-Ing.
Hermann Weber 
Sachverständiger für Unfallrekonstruktion
Lange Kuhle 18
D-48163 Münster
Tel. 0049 2501 5751
Fax: 0049 2501 588042
Mobil: 0049 171 7609198
hermann.weber.ms@t-online.de

Analyse: Kurze Darstellung aller Unfallabläufe und Art der Beteiligung anhand der
Unfallschilderung der Polizei, da wegen fehlender Unterlagen (Lichtbilder,
Skizzen und dergl.  eine technische Analyse der Unfälle nicht möglich ist,
Aufschlüsselung der Unfälle nach Art der beteiligten Fahrzeuge, Angabe 
des Alters der UB, der Unfallstelle, der Begleitumstände und der   
Unfallursache  zur Erkennung der Unfallstrukturen, Zuordnung Unfallart / 
Unfallort einschließlich Ursachenanalyse,        
Ergebnisse: Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, 
Übertragung der Ergebnisse auf andere vergleichbare Straßenzüge,
künftige Vorgehensweise unter Anwendung einer Datenbank zur 
Erkennung von Unfallstrukturen, Unfallursachen, Unfallanhäufungen
usw.
Technische Analyse der Verkehrsunfälle im 
Stadtgebiet Münster
Material: Auswahl Hammer Straße / Westfalenstraße vom Ludgeri-Kreisverkehr
bis Stadtgrenze, insgesamt 108 Verkehrsunfälle mit verletzten Personen.
Grundlagen: Verkehrsunfälle aus dem Jahr 2006 entsprechend den Feststellungen
der Polizei gemäß „Steckkarte“, vom Autor dieses Vortrages nach-
träglich durchgeführte Ortsbesichtigung

Zul. Höchstgeschwindigkeit (V max) Hammer Straße / Westfalenstraße
Fahrtrichtung stadteinwärts ab Stadtgrenze:
- vor Haus Heidhorn, ab KM 4,0,  Vmax = 70 km/h
- unmittelbar vor der Brücke „Alte Fahrt“, ab KM 1,402 bis Ortseingangsschild Hiltrup  Vmax = 50 km/h 
- ab Ortsausgang Hiltrup weiter in Richtung Münster Vmax = 50 km/h
- hinter der Kreuzung Merkureck / Meesenstiege, noch vor der Grundstückszufahrt Lohmann Vmax = 70 km/h
- ab Ortseingangsschild Münster Höhe „Draht Lauen“ bzw. „Schrotbrei“ sowie Westfalenstraße 31 Vmax = 70 km/h,
- hinter „Hohe Geest“ Vmax = 70 km/h bis Fa. Novum bzw. Nr. 349
Fahrtrichtung stadtauswärts:
- von Nr. 323  (unmittelbar hinter Einmündung „Berg Fidel“) bis Nr. 460   Vmax = 70 km/h
- vor der Verengung ab Höhe K+K-Markt Vmax = 50 km/h , dahinter etwa ab Westfalenstraße 11 Vmax = 70 km/h, 
(Tischlerei Borgheying Nr. 18)
- unmittelbar hinter der Zufahrt Lohmann, jedoch vor der Kreuzung Meesenstiege / Merkureck Vmax = 50 km/h, (Bauer  
Lohmann Nr. 48)
- hinter der Kreuzung Vmax = 50 km/h bis Ortseingang Hiltrup, (erstes Anwesen hinter Kreuzung Nr. 66)
- hinter dem Ortsausgangsschild Hiltrup, noch hinter der Abzweigung Glasuritstraße und noch vor der Brücke Glasuritstraße
Vmax = 50 km/h 
- ab 80 m vor dem KM-Zeichen 1,2 oder ca. 100m vor der Einmündung Westhuesweg bis Stadtgrenze V max = 70 km/h
Stand 13.04.2007

Unfallberichte der Polizei über die Hammer Straße und Westfalenstraße 
aus 2006

Beispiel einer vorgelegten und ausgewerteten Verkehrsunfallaufnahme

Weiteres Beispiel einer vorgelegten und ausgewerteten Verkehrsunfallaufnahme

Abschnittsbezeichnungen der Polizei 
Hammer Straße / Westfalenstraße
- Hammer Straße, Ludgeriplatz bis Tom-Brink-Straße, Abschnitt „i“,
- Hammer Straße, Kreuzung Goebenstraße / Bernhardstraße, Abschnitt „j“,
- Hammer Straße, Tom-Brink-Straße bis Geiststraße, Abschnitt „k“,
- Hammer Straße, Einmündung Geiststraße, Abschnitt „m“,
- Hammer Straße, Kreuzung Umgehungsstraße, Abschnitt „m 1“,
- von Geiststraße bis Umgehungsstraße Hausnr. 246, Abschnitt „n“,
- Hammer Straße, Einmündung Metzer Straße, Abschnitt „o“,
- von Umgehungsstraße bis Hohe Geest, Abschnitt „p“,
- Kreuzung Siemensstraße / Am Berg Fidel, Abschnitt „q“,
- Einmündung Hammer Straße / Duesbergweg, Abschnitt „q 1“,
- von Hohe Geest bis Marktallee, Abschnitt „r“,
- Kreuzung Marktallee / Amelsbürener Straße, Abschnitt „s“,
- von Marktallee bis Stadtgrenze, Abschnitt „t“,

Auf den nächsten Folien folgt die 
Kurzdarstellung aller Unfälle mit 
verletzten Personen:

Hammer Straße, Ludgeriplatz bis Tom-Brink-Straße, Abschnitt „i“, Seite 1
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
1 Radfahrer (21) Pkw (27)
Fußgängerüberweg 
vor Ludgeri-
Kreisverkehr
Radfahrer befährt den Fußgängerüberweg entgegen der 
vorgeschriebenen Fahrtrichtung.
falsche  Radwegbenutzung
2 Pkw (22) Radfahrer (55)
Ende Radweg am 
Ludgeri-
Kreisverkehr
gleiche Fahrtrichtung für 01 und 02, Pkw hält an, 
Beifahrer öffnet die Tür, gegen die der nachfolgende 
Radfahrer fährt.
Beim Öffnen der Beifahrertür Radfahrer nicht beachtet
3 Pkw (30) Radfahrer (30)
Hammer Str. 7,
Radweg 
stadteinwärts
Pkw fährt beim Einparken auf den rechtsseitigen Radweg 
und kollidiert auf dem Radweg mit Radfahrer.
fehlerhaftes Einparken
4 Radfahrer (20) Pkw (48)
Hammer Str. 11,
Radweg 
stadteinwärts
Pkw war nach Angaben des Radfahrer und  des Zeugen 
so geparkt, dass sich auf dem Radweg eine Engstelle 
einstellte. Radfahrer beim Bremsen gestürzt und gegen 
Pkw  gestoßen. Radf. falsch reagiert.  (VU mit Flucht)
falsches Parken, Radfahrer reagiert falsch/zu spät
5 Radfahrer (75) Radfahrer (40)
Hammer Str. 10,
Radweg 
stadtauswärts
75 jährige Radfahrerin soll von nachfolgendem Radfahrer 
links überholt werden. Im Verlauf des Überholens 
Radfahrerin ohne Ankündigung nach links, Radfahrer 
weicht aus, stürzt und verletzt sich.
Plötzliche Fahrtrichtungsänderung beim Überholen
6 Radfahrer (69) Radfahrer (49)
Hammer Str. 12,
Radweg 
stadtauswärts
69 jähriger Radfahrer mit Rennrad, soll zügig gefahren 
sein, will auf Radweg 3 Radfahrerinnen links überholen. 
Im Verlauf des Überholens fährt eine  Radfahrerin ohne 
Ankündigung nach links, Radfahrer weicht aus, stürzt, 
prallt gegen abgestellte Fahrräder und Pkw und verletzt 
sich. Fahrtrichtungsänderung beim Überholen

Hammer Straße, Ludgeriplatz bis Tom-Brink-Straße, Abschnitt „i“, Seite 2
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
7 Radfahrer (?) Radfahrer (62)
Hammer Str. (?),
Radweg 
stadteinwärts
Nach Angaben der 62jährigen UB 02 ist ihr UB 01 an 
einer unübersichtlichen Radwegstelle (?) auf  Seite UB 
02 entgegengekommen und hat sie abgedrängt. Wurde 
zum Absteigen gedrängt, hierbei verletzt. 
Falsches Fahrverhalten auf dem Radweg, falsche Fahrtrichtung 
01
8 Pkw (20) Kradfahrer(53) Hammer Str. 29,
stadteinwärts
Pkw soll gewendet werden. Hierbei nachfolgendes Krad 
übersehen. Es kam zur Kollision.
Fehlerhaftes Wenden auf der Fahrbahn
9 Pkw (38) Radfahrer (54) Hammer Str., Ein-
mündung Goebenstr.
Bei Dunkelheit wird im Verlauf eines Wendevorganges 
stehender Radfahrer zu spät erkannt und angefahren.
Fehlerhaftes Wenden auf der Fahrbahn
10 Pkw (83) Pkw (54) Hammer Str. 45,
stadteinwärts
UB war an Fahrerseite damit beschäftigt, Kind anzu-
schnallen. Vorbeifahrender UB 01 fährt gegen die leicht 
geöffnete Fahrertür des UB 02
zu geringer Passierabstand
11 Pkw (71) Fußgängerin (67)
Hammer Str., Ein-
mündung
Bernhardstr.
Dunkelheitsunfall zwischen Pkw und Fußgänger. Pkw 
biegt von der Bernhardstr. aus nach links auf Hammer 
Str. ab. Hierbei wird ein Fußgänger, der den Gehweg 
Richtung Ludgeriplatz benutzt, von dem Pkw erfasst und 
verletzt. 
Nichtbeachten des Vorranges eines Fußgängers
12 Pkw (21) Pkw (34)
Hammer Str. 8,  
Fahr-bahn
stadtauswärts
Beim Ausparken des UB 01 fährt er an dem vor ihm 
wartenden UB 02 vorbei und kollidiert mit einem 
entgegenkommenden Pkw. 
fehlerhafte/falsche Fahrbahnbenutzung.

Hammer Straße, Kreuzung Goebenstraße / Bernhardstraße, Abschnitt „j“, Seite 3
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
13 Pkw (33) Radfahrer (30)
Hammer Str., Ein-
mündung
Bernhardstr.
Pkw biegt von der Bernhardstr. aus nach rechts auf 
Hammer Str. ab. Hierbei wird eine Radfahrerin, die 
den Radweg in Richtung Ludgeriplatz benutzt, von 
dem Pkw erfasst und verletzt.
Nichtbeachten des Vorranges eines Radfahrers

Hammer Straße, Abschnitt Tom-Brink-Straße bis Geiststraße, Abschnitt „k“, Seite 4
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
14 Pkw (25) Radfahrer (16)
Hammer Str. 53,
Radweg 
stadteinwärts
Beifahrer öffnet nach dem Einparken die rechte Tür, 
gegen die ein nachfolgender Radfahrer fährt.
Beim Öffnen der Beifahrertür Radfahrer nicht beachtet
15 Fußgänger (77) Motorroller (42)
Hammer Str. 107,
Fahrstreifen 
stadteinwärts
Fußgänger überquert bei Dunkelheit die Hammer Str. 
in Richtung Osten, bleibt zunächst auf dem 
Fahrbahnteiler stehen, geht dann weiter und wird auf 
dem stadteinwärts führenden Fahrstreifen  von dem 
Motorroller erfasst, der den Fahrstreifen entsprechend 
der Fahrtrichtung befährt.
Nichtbeachten des fließenden Verkehrs
16 Radfahrer (17) Radfahrer (67) Hammer Str., Ein-
mündung Josefstr.
Radfahrerin UB 02 (67 J.) befährt Radweg 
stadtauswärts und will auf Höhe der Josefstr. nach 
rechts abbiegen. Die nachfolgende Radfahrerin UB 01 
will sie rechts überholen, es kommt zur Kollision, 
beide Radfahrerinnen ziehen sich Verletzungen zu. 
Falsche Radwegbenutzung, fehlerhaftes Überholen
17 Pkw (?) Radfahrer (27)
Hammer Str., 
Einmün-dung Höhe 
Burgstr.
Pkw fährt rückwärts aus Burgstr. auf den kreuzenden 
Radweg zu. Radfahrerin, die den Radweg befährt, wird   
übersehen. Sie stürzt im Verlauf der eingeleiteten 
Bremsung.                    Unfall mit Flucht seitens Pkw-
Fahrer
Gefährdung beim Rückwärtsfahren, falsche 
Bremsbetätigung?
18 Pkw (39) Pkw (25)
Hammer Str., 
Einmün-dung Höhe 
Jägerstr.,
stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 3 Pkw,                
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender 
Sicherheitsabstand

Hammer Straße, Abschnitt Tom-Brink-Straße bis Geiststraße, Abschnitt „k“, Seite 5
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
19 Pkw (56) Radfahrer (41) Hammer Str. 66,
stadtauswärts
Pkw verlässt Parkstreifen, um sich in den fließenden 
Verkehr Richtung auswärts einzuordnen. Hierbei 
Kollision mit nachfolgendem Radfahrer, der zuvor den 
Radweg verlassen hatte, auf den auswärtigen 
Fahrstreifen wechselte, um anschließend nach links 
auf den St.-Josefs-Kirchplatz abzubiegen.
Falsche Fahrbahnbenutzung durch Radfahrer, Nichtbeachten des 
nachfolgenden Verkehrs beim Abbiegen nach links durch Pkw-
Fahrer
20 Pkw (36) Pkw (22)
Hammer Str., 
Einmün-dung
Augustastraße,
stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,                 
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender 
Sicherheitsabstand
21 Radfahrer (?) Radfahrer (26) Hammer Str., Ein-
mündung Jägerstr.
Nach den Angaben der UB 02 wurde sie nach 
vorangegangener Vorfahrtsverletzung der UB 01 von 
ihr beschimpft. An der darauf folgenden LZA musste 
UB 02 anhalten. UB01  ist gegen Fahrrad 02 gestoßen, 
das leicht beschädigt wurde. 
Aggression zwischen Radfahrern, Verletzungen nicht 
nachvollziehbar!
22 Radfahrer (30) Radfahrer (30) Hammer Str. 56,
stadtauswärts
Nach vorangegangenem Wechsel des UB 01 auf den 
linken Radweg Kollision im Begegnungsverkehr mit 
Radfahrerin UB 02 auf dem für UB 01 linken Radweg.
Fehlerhafte Benutzung des Radweges

Hammer Straße, Abschnitt Tom-Brink-Straße bis Geiststraße, Abschnitt „k“, Seite 6
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
23 Fußgänger (72) Radfahrer (21) Hammer Str. 55,
stadteinwärts
Fußgänger betritt von der Fahrbahn kommend den 
Radweg in Richtung Gehweg. Er wird von dem 
stadteinwärts fahrenden Radfahrer erfasst.
Nichtbeachten des Vorranges des Radfahrers
24 Pkw (35) Pkw (67) Hammer Str. 105, 
stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,                 
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender 
Sicherheitsabstand
25 Lkw (27) Radfahrer (71)
Hammer Str., 
Sankt-Josef-
Kirchplatz,
stadteinwärts
Lkw fährt stadteinwärts und biegt nach rechts ab. 
Radfahrerin befährt den rechts gelegenen Radweg. Sie 
berührt den Lkw und stürzt. Das Fahrrad wird 
überrollt.
Fehler beim Abbiegen nach rechts, Radfahrer nicht 
beachtet
26 Radfahrer (20) Fußgänger (19) Hammer Str. 105,
stadteinwärts
Radfahrer benutzt den Radweg entgegen der 
vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Fußgängerin (19) tritt 
auf den Radweg und wird erfasst.
fehlerhafte Benutzung des Radweges, Radfahrer nicht 
beachtet.
27 Radfahrer (33) Radfahrer (22) Hammer Str. 68,
stadtauswärts
Radfahrer UB 01 will vorausfahrenden Radfahrer UB 
02  (22) auf dem Radweg überholen. Hierbei gerät er 
ins Straucheln und stürzt.
plötzliche Fahrtrichtungsänderung beim Überholen, 
Fahrfehler.

Hammer Straße, Einmündung Geiststraße, Abschnitt „m“, Seite 7
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
28 Radfahrer (59) Radfahrer (82)
Hammer Straße, 
Ein-mündung
Geiststraße, 
stadteinwärts
Radfahrerin biegt auf Radweg nach links ab und 
kollidiert mit einer Radfahrerin (82), die überholt. 
Fahrtrichtungsänderung beim Überholen, Fahrfehler.
Pkw biegt nach rechts in Richtung Umgehungsstraße / 
BAB ab und kollidiert im Verlauf des Radweges mit 
geradeaus fahrendem Radfahrer, der zuvor die 
Grevingstraße benutzt hatte. Dämmerung, Pkw-Fahrer 
Alkohol 0,24 mg/l, Nichtbeachten des Vorranges des 
Radfahrers
Problem Radweg Grevingstraße?
Hammer Straße / 
Umgehungsstraße, 
stadtauswärts
Radfahrer (16)Pkw (37)
31
Pkw biegt nach rechts in Richtung Umgehungsstraße / 
WAF ab. Radfahrerin auf Radweg geradeaus 
stadteinwärts, leichte Berührung, Radfahrerin stürzt.
Nichtbeachten des Vorranges der Radfahrerin
Hammer Straße / 
Umgehungsstraße, 
stadteinwärts
Radfahrer (52)Pkw (76)30
Pkw biegt nach rechts in Richtung Umgehungsstraße 
ab. In diesem Zusammenhang stürzt geradeaus 
fahrende  Radfahrerin aufgrund einer starken 
Bremsung, keine Berührung zwischen den Beteiligten.
Nichtbeachten des Vorranges des Radfahrers,  falsche 
Betätigung der Bremse?
Hammer Straße / 
Umgehungsstraße, 
stadtauswärts
Radfahrer (47)Pkw (54)
29
Unfallablauf / UnfallursacheUnfallstelleBeteiligter 
02
Beteiligter 
01laufende Nr.
Hammer Straße, Kreuzung Umgehungsstraße, Abschnitt „m 1“, Seite 8

von Geiststraße bis Umgehungsstraße Hausnr. 246, Abschnitt „n“, Seite 9
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
32 Pkw (23) Pkw (27)
Hammer Str., 
Einmün-dung, 
Münstermann-weg, 
stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 3 Pkw,                 
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender 
Sicherheitsabstand
33 Pkw (37)
Fußgänger 
(13jähriger 
Schüler)
Hammer Straße / 
Umgehungsstraße, 
stadtauswärts
Schulwegunfall, UB 01 gab an, wegen hohen 
Verkehrsauf-kommens recht langsam gefahren, nirgends 
Rotlicht gese-hen, UB 02 sei gegen rechte Pkw-Seite 
gelaufen, (rechter Außenspiegel beschädigt!), UB 02 gab 
an, bei Grün die Fahrbahn betreten zu haben, wird vom 
Zeugen bestätigt.
Problematische Schaltung der LZA!
34 Pkw (27) Pkw (31) Hammer Straße 196,  
stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 3 Pkw,                 
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender 
Sicherheitsabstand
35 Radfahrer (60) Radfahrer (34)
Hammer Str., Ein-
mündung Fehrbellin-
weg stadtauswärts, 
Fußgänger.- LZA
UB 01 will bei angegebenem Grünlicht (nach Zeugen 
Rotlicht)  Hammer Str. überqueren. UB 02 (34) befährt 
den Radweg stadtauswärts, gibt für seine Fahrtrichtung 
Grünlicht an. Fahrrad des UB 02 mit technischen 
Mängeln, Vorderradbremse ohne Wirkung.
Nichtbeachten des Signallichtes
36 Pkw (43) Pkw (60) Hammer Straße 213,  
stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,                 
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender 
Sicherheitsabstand
37 Pkw (47) Pkw (26)
Hammer Straße, 
Linksabbiegerspur 
Richtung Fr.-E.-Str.
UB 01 will von der rechten Geradeausfahrspur auf die Links-
abbiegerspur wechseln und kollidiert hierbei mit dem nach-
folgenden Pkw des UB 02, der die Linksabbiegerspur befährt.
Fehler beim Fahrspurwechsel

von Geiststraße bis Umgehungsstraße Hausnr. 246, Abschnitt „n“, Seite 10
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
38 Pkw (68) Radfahrer (67)
Hammer Str., Ein-
mündung Fehrbellin-
weg stadtauswärts, 
Fußgänger.- LZA
Radfahrer UB 02 will bei Grünlicht die Hammer Straße 
Richtung Fehrbellinweg überqueren.  Auf der linken  
Geradeausfahrspur hält ein Pkw. UB 01 befährt die rechte 
Geradeausfahrspur und erfasst Radfahrer 02.
Nichtbeachten des Rotlichtes
39 Pkw (29) Pkw (26)
Hammer Straße / 
Friedrich-Ebert-Straße,
stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,                                 
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
40 Pkw (51) KOM (50) Hammer Straße 157,
stadteinwärts
UB 01 befährt den Geradeausfahrstreifen, will auf ein rechts 
gelegenes Grundstück abbiegen. Nachfolgender auf der 
Sonderfahrspur fahrender KOM wird trotz Hupsignal des KOM-
Fahrers nicht beachtet. KOM bremst stark, kein Zusammenstoß, 
KOM-Fahrgast rutscht vom Sitz und verletzt sich.
Fehler beim Fahrstreifenwechsel / Abbiegen auf ein Grundstück.
41 unbekanntes 
Fahrzeug (?) Radfahrer (28)
Hammer Str., 
Einmün-dung, 
Münstermann-weg, 
Radweg stadtein-
wärts
Unfall mit Flucht. Radfahrer gab an, beim Überqueren der Ein-
mündung „Münstermannweg“ von einem auf die Hammer Str. 
abbiegenden Pkw angefahren worden zu sein. Pkw nicht 
bekannt.
ungeklärter Unfallablauf, unklare Ursache!  
42 Radfahrer (58) Pkw (49)
Hammer Str., 
Einmün-dung, 
Münstermann-weg, 
Radweg stadtaus-
wärts
Radfahrerin UB 01 biegt bei angeblich Grünlicht vom 
Münster-mannweg kommend nach links auf Hammer Straße 
ab. Sie wird von einem in Richtung Hiltrup fahrenden Pkw 
erfasst, der angeb-lich ebenfalls bei Grünlicht auf die 
Unfallstelle zu gefahren ist.
Schaltung der LZA, Räumzeit? 
43 Radfahrer (26) Radfahrer (10)
Hammer Straße 234, 
Radweg 
stadteinwärts, 
Radfahrer UB 01 will vorausfahrenden Radfahrer UB 02 
auf dem Radweg überholen. Im Verlauf des 
Überholvorganges schert UB 02 nach links aus. Die 
Beteiligten kollidieren.
plötzliche Fahrtrichtungsänderung beim Überholen, Fahrfehler.

von Geiststraße bis Umgehungsstraße Hausnr. 246, Abschnitt „n“, Seite 11
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
44 Pkw (24) Leichtmofa (76)
Hammer Straße 158, 
Radweg 
stadtauswärts,
Pkw wird verkehrswidrig auf dem rechten Gehweg 
abgestellt. Beim Öffnen prallt das Leichtmofa, das den 
angrenzenden Radweg befährt, gegen die Fahrertür.
Falsches Abstellen des Pkw, unachtsames Öffnen der Pkw-Tür
45 Pkw (58) Pkw (31) Hammer Straße 209,  
stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 6 Pkw,                                   
HWS-Problematik
ein Beteiligter (UB 05) flüchtet,
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
46 Pkw (60) Pkw  (68) Hammer Straße 234,  
stadtauswärts
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,                                   
HWS-Problematik
nachfolgender Motorroller-Fahrer weicht aus und stürzt.
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
47 Pkw (26) Pkw (25)
Hammer Straße / 
Friedrich-Ebert-Straße,
stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,                                   
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
48 Pkw (20) Pkw (55)
Hammer Straße / 
Friedrich-Ebert-Straße,
stadtauswärts
Pkw UB 01 fährt beim Abbiegen nach links in Richtung 
Friedrich-Ebert-Str. zu weit in den Gegenfahrstreifen 
hinein und wird angehalten. Entgegenkommender Pkw 
stößt gegen stehenden Pkw. 
UB 01 Fehler beim Abbiegen, UB 02 eventuell zu spät 
reagiert.
49 Pkw (19) Pkw  (34)
Hammer Straße / 
Königstraße, 
stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,                                   
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand

Hammer Straße, Einmündung Metzer Straße, Abschnitt “o“, Seite 12
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
50 Radfahrer (22) Pkw (42)
Hammer Straße / 
Metzer Straße, 
stadteinwärts
Radfahrerin fährt von der Metzer Straße aus nach links auf  
Hammer Str. in Richtung Radweg stadteinwärts. Hierbei wird 
sie von einem Pkw erfasst, der den rechten Fahrstreifen der 
Hammer Str. in Richtung stadteinwärts benutzt.
Nichtbeachten des Rotlichtes der LZA durch Radfahrerin UB 
01.
51 Motorroller (43) Pkw (45)
Hammer Straße / 
Metzer Straße, 
stadtauswärts
Beide UB halten vor roter LZA. Nach Phasenwechsel auf 
Grün fuhr UB 01 an und prallte gegen den noch nicht 
angefahrenen Pkw des UB 02.
mangelnde Aufmerksamkeit, Fahrfehler des UB 01
52 Pkw (34) Pkw  (82) Hammer Straße / 
Metzer Straße, 
Auffahrunfall zwischen 3 Pkw,                                   
HWS-Problematik
UB 01 wurde durch Kleinkind auf Rücksitz abgelenkt,
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand

Von Umgehungsstraße bis Hohe Geest, Abschnitt „p“, Seite 13
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
53 Pkw (72) Radfahrer (11)
Hammer Str. 459, 
Zufahrt „Marktkauf“, 
stadtauswärts
Pkw befuhr die Hammer Str. stadtauswärts. Beim 
Abbiegen Richtung „Marktkauf“ wird Radfahrer, der den 
Radweg stadteinwärts benutzt, von dem Pkw erfasst. Als 
Unfallursache wird Sichtbeeinträchtigung durch 
haltenden KOM angegeben.
Fehler beim Abbiegen.  Nichtbeachten der Vorfahrt.
54 Pkw (24) Pkw (36) Hammer Straße 460, 
stadteinwärts,
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,                                  
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
55 Pkw (58) Radfahrer (40)
Hammer Straße, Ein-
mündung
Vennheideweg
stadtauswärts,
Pkw-Fahrer übersieht beim Abbiegen in den Vennheideweg
Radfahrer, der den Radweg in Richtung stadtauswärts benutzt.
Fehler beim Abbiegen.  Nichtbeachten der Vorfahrt.
56 Pkw (25) Pkw (23)
Hammer Straße, Ein-
mündung, 
Trauttmanns-dorffstr. 
stadtauswärts,
Vor der Trauttmannsdorffstraße lenkt UB 01 seinen Pkw 
vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Hierbei erfolgt 
Kollision mit nachfolgendem Pkw UB 02, der den linken 
Fahrstreifen befährt.
Fehler beim Fahrstreifenwechsel. Nichtbeachten der Vorfahrt
57 Pkw  (31) Radfahrer (36)
Hammer Str. 343, 
Zufahrt „Fa. 
NOVUM“, 
stadteinwärts,
Pkw fährt stadteinwärts. Beim Abbiegen nach rechts auf 
das Gelände der Fa. NOVUM  bremst Radfahrer, der den 
Radweg stadteinwärts benutzt, stark ab und stürzt. Keine 
Kollision mit Pkw.
Fehler beim Abbiegen.  Nichtbeachten der Vorfahrt.
58 Klein-Lkw (39) Radfahrer (38)
Hammer Str. 349, 
Grundstückszufahrt, 
stadteinwärts,
Lkw fährt stadteinwärts. Beim Abbiegen nach rechts auf 
ein Grundstück bremst Radfahrer, der den Radweg 
stadteinwärts benutzt, stark ab und stürzt. Keine Kollision 
mit Lkw.
Fehler beim Abbiegen.  Nichtbeachten der Vorfahrt.

Von Umgehungsstraße bis Hohe Geest, Abschnitt „p“, Seite 14
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
59 Pkw (28) Pkw  (25) Hammer Straße 455, 
stadteinwärts,
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw, vorausfahrendes 
Fahrzeug muss nach dem Anfahren erneut abbremsen, 
nachfolgendes Fahrzeug fährt auf.                                     
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
60 Pkw (39) Motorroller (24) Hammer Straße 301 
stadteinwärts,
Pkw fährt auf Motorroller auf, der vor roter LZA 
abgebremst wird.
Auffahrunfall
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
61 Pkw (43) Motorroller (22) Hammer Straße 349 
stadteinwärts,
Pkw fährt Richtung stadteinwärts und biegt über den 
rechten Radweg nach rechts ab. Motorroller befährt den 
Radweg in gleicher Richtung. Beim Abbremsen stürzt 
der Motorroller. Die Fahrzeuge berühren sich nicht.
Fehler beim Abbiegen.  Nichtbeachten der Vorfahrt.
62 Radfahrer (54) Pkw (38)
Hammer Str. 460, 
Zufahrt „Marktkauf“, 
stadteinwärts
Radfahrer befährt mit zügigem Tempo den Radweg 
stadtein-wärts. Er überquert bei Rotlicht der LZA die  
Zufahrt zum „Marktkauf“ und wird von einem Pkw, der 
auf die Hammer Str. abbiegt, erfasst. 
Nichtbeachten des Rotlichtes der LZA.
63 Lkw (33) Radfahrer (43) Hammer Straße 249a 
stadteinwärts,
Defekter Lkw rollt nach rechts über Radweg aus. 
Radfahrer, der den Radweg stadteinwärts befährt, prallt 
gegen die rechte Lkw-Seite.
Falsche Fahrbahnbenutzung.  Nichtbeachten der 
Vorfahrt.
64 Fußgänger (9) Pkw (45) Hammer Straße 385 
stadteinwärts,
Kind läuft bei mittlerweile Rot hinter einer Kindergruppe 
her, um auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite den 
KOM noch zu erreichen. Kind wird von einem Pkw 
erfasst, der stadteinwärts fährt
Nichtbeachten des Rotlichtes der LZA.

Von Umgehungsstraße bis Hohe Geest, Abschnitt „p“, Seite 15
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
65 Klein-Lkw (35) Mofa (15)
Hammer Str. 453, 
Grundstückszufahrt Fa. 
„Baby one“, 
stadteinwärts,
Lkw fährt stadteinwärts. Beim Abbiegen nach rechts auf 
das Grundstück „Baby one“ wird Mofa, das auf dem 
Radweg stadteinwärts fährt, von dem Lkw erfasst.
Fehler beim Abbiegen.  Nichtbeachten der Vorfahrt.
66 Pkw (23) Pkw (27)
Hammer Str. 371, 
Grundstückszufahrt Fa. 
„Fressnapf“, 
stadteinwärts,
Stadteinwärts fahrender Pkw blinkt rechts, um vom linken auf 
den rechten Fahrstreifen zu wechseln. In diesem 
Zusammenhang fährt ein Pkw von der Grundstückseinfahrt der 
Fa. „Fressnapf“ aus auf die Hammer Str.. Die Fahrzeuge 
stoßen zusammen.
Missverständnis, Nichtbeachten der Vorfahrt.
67 Fußgänger (69) Pkw (21)
Hammer Str., Höhe 
Preußenstadion 
stadtauswärts,
Pkw befährt den linken Fahrstreifen stadtauswärts. 
Fußgängerin betritt bei Dunkelheit von der Mittelinsel 
kommend die Fahrbahn. Sie wird von dem Pkw erfasst.
Nichtbeachten des fließenden Verkehrs bzw. Vorfahrt.
68 Pkw (19) Pkw (66)
Hammer Str. 455, 
Zufahrt „Marktkauf“, 
stadtauswärts
Stadtauswärts fahrender Pkw biegt bei Grünlicht der LZA 
nach links in Richtung  Fa. Marktkauf ab und kollidiert 
mit einem entgegenkommenden Pkw. 
Nichtbeachten der Vorfahrt.

Kreuzung Siemensstraße / Am Berg Fidel, Abschnitt „q“, Seite 16
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
69 Pkw (30) Pkw (21) Hammer Straße 315, 
stadteinwärts,
Auffahrunfall zwischen 3 Pkw,                                 
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
70 Klein-Lkw (54) Leichtkraftrad 
(37)
Hammer Straße 311, 
stadteinwärts,
Lkw befährt den linken Fahrstreifen stadteinwärts. Vor 
LZA soll bei Rot Fahrstreifenwechsel nach rechts 
durchgeführt werden. Auf dem rechten Fahrstreifen 
nachfolgendes Krad wird stark abgebremst und stürzt. 
Die Fahrzeuge berühren sich offensichtlich nicht.
Fehler beim Fahrstreifenwechsel
71 Radfahrer (42) Pkw (35) Hammer Straße 351, 
stadtauswärts,
Pkw befährt bei Dunkelheit den linken Fahrstreifen stadtaus-
wärts. Radfahrerin überquert auf dem Fahrrad fahrend  aus 
Sicht des Pkw-Fahrers die Hammer Straße von rechts nach 
links. Sie wird von dem Pkw erfasst. (keine Info zur 
Fahrradbeleuchtung)
Nichtbeachten des fließenden Verkehrs bzw. Vorfahrt.

Einmündung Hammer Straße / Duesbergweg, Abschnitt „q 1“, Seite 17
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
72 Pkw (30) Pkw (26)
Hammer Str. 280, Ein-
mündung
Duesbergweg, 
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,                                 
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
73 Fußgänger (?) Pkw (51)
Hammer Str., Ein-
mündung
Duesbergweg,
Pkw fährt bei Grün der LZA an und muss abbremsen, 
weil ein Fußgänger die Einmündung Duesbergweg auf 
dem Gehweg bei Rot stadtauswärts überquert. Hierbei 
fährt nachfolgender Pkw auf. (Fußgänger flüchtet)
Nichtbeachten des Rotlichtes der LZA.
74 Sonder-Kfz.
im Einsatz (30) Radfahrer (14)
Hammer Str., Ein-
mündung
Duesbergweg,
Das Sonder-Kfz. befuhr unter Benutzung von 
Sonderrechten die Hammer Str. stadtauswärts und fuhr 
bei Rotlicht in den Einmündungsbereich Duesbergweg
hinein. Radfahrer wollte vom Duesbergweg kommend 
die Hammer Str. überqueren. Dabei befuhr er mit seinem 
Fahrrad die linke Radfurt, die nur für den Gegenverkehr 
frei gegeben ist. Der Radfahrer wurde von dem Sonder-
Kfz. erfasst und verletzt.
Falsche Radwegbenutzung, unklare Verkehrslage 
75 Pkw (35) Pkw (35)
Hammer Str., Ein-
mündung
Duesbergweg, 
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,                                 
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand

von Hohe Geest bis Marktallee, Abschnitt „r“, Seite 18
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
76 Pkw (75) Pkw  (49) Westfalenstraße / 
Meesenstiege
Pkw befährt die Meesenstiege bei Grünlicht der LZA. Beim 
Abbiegen nach links auf die Westfalenstraße stadteinwärts 
wird der Vorrang eines Pkw nicht beachtet, der die Kreuzung 
vom Merkureck aus in Richtung Meesenstiege befährt. 
Nichtbeachten des Vorranges
77 Pkw (77) Pkw (23)
Westfalenstraße  
gegenüber Nr. 141, 
stadtauswärts
Pkw 01 fährt vom Seitenstreifen aus auf die Westfalenstr., um 
nach Angaben des Fahrers weiter in Richtung stadtauswärts zu 
fahren. Im Verlauf dieses Fahrvorganges stößt der 
nachfolgende Pkw 02 gegen den ausparkenden Pkw 01.
Nichtbeachten des Vorranges des fließenden Verkehrs.
78 Pkw (?) Fußgänger / 
Inlineskater (17)
Westfalenstraße, Ein-
mündung
Vennheideweg
stadtauswärts
Nach Angaben des UB 02 wollte er bei Grünlicht der 
LZA die Einmündung des Vennheideweges im Verlauf 
des Gehweges stadtauswärts überqueren. Ein aus 
Stadtmitte kommender Pkw wollte nach rechts in den 
Vennheideweg abbiegen. Beim Ausweichvorgang stürzte 
der Inlineskater und rutschte gegen einen bei Rot 
wartenden Pkw. 
UB 01 begeht Unfallflucht. 
Nichtbeachten des Vorranges
79 Pkw (76) Radfahrer (11)
Westfalenstraße, Ein-
mündung
Friedhofstraße
stadtauswärts
Radfahrer befährt den linken Radweg  stadtauswärts. 
Beim Überqueren der Friedhofstraße stößt Pkw, der von 
der Friedhofstraße aus auf die Westfalenstraße zufährt,  
gegen den Radfahrer.
UB 02 benutzt den Radweg der Gegenrichtung. UB 01 
beachtet nicht den Vorrang des Radfahrers
80 Pkw (18) Pkw (38) Westfalenstraße 109, 
stadteinwärts 
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,                                   
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand

von Hohe Geest bis Marktallee, Abschnitt „r“, Seite 19
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
81 Pkw (44) Pkw  (25) Westfalenstraße 87, 
stadteinwärts 
Auffahrunfall zwischen 3 Pkw, 8 Insassen, 6 Verletzte 
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
82 Pkw (21) Pkw  (22)
Kreuzung 
Westfalenstr. / 
Meesenstiege / 
Merkureck 
LZA ist ausgeschaltet. UB 01 befährt die Meesenstiege
Richtung Merkureck. Beim Überqueren der 
Westfalenstraße stößt der Pkw 01 gegen den Pkw des UB 
02, der die Westfalenstraße stadtauswärts befährt.
Nichtbeachten der Vorfahrt
83 Pkw (36) Pkw (36) Westfalenstraße 48, 
stadtauswärts
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,  
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
84 Pkw (50) Pkw  (43)
Westfalenstraße, Ein-
mündung Rolandweg, 
stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 4 Pkw,  4 Verletzte
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Abstand
85 Pkw (32) Pkw (36) Westfalenstraße 124,
stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 3 Pkw,  
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
86 Radfahrer (56) Radfahrer (16)
Westfalenstraße, 
Radweg stadtauswärts, 
Merkureck
Beim Überholen einer Radfahrergruppe touchiert UB 01 
das Hinterrad des UB02 linksseitig. Beide Radfahrer 
stürzen und verletzen sich.
Fahrfehler beim Überholen auf dem Radweg.
87 Radfahrer (50) Radfahrer (5)
Westfalenstraße, 
Radweg stadtauswärts, 
Höhe „Fa. Draht 
Lauen“
Radfahrer UB 01 überholt auf dem Radweg 5jähriges 
Rad fahrendes Kind linksseitig, das im Verlauf des 
Überholvorganges einen Schlenker nach links fährt.
Nichtbeachten schutzbedürftiger Personen, Fahrfehler 
beim Überholen. 
88 Pkw (27) Pkw  (22) Westfalenstraße 48,
stadtauswärts
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,  
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand

von Hohe Geest bis Marktallee, Abschnitt „r“, Seite 20
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
89 Pkw (28) Pkw (21)
Westfalenstraße 130, 
Einmündung 
Hummelbrink
UB01 will mit ihrem Pkw die Westfalenstraße vom 
Lidlparkplatz aus in Richtung „Hummelbrink“
überqueren. Hierbei achtete sie nicht auf den Pkw der UB 
02, die die Westfalenstr. stadteinwärts befuhr. 
Nichtbeachten der Vorfahrt
90 Pkw (28) Radfahrer (43) Westfalenstraße, 
Radweg stadtauswärts
Nach Angaben der UB 02 musste sie wegen eines auf 
dem Radweg abgestellten Pkw den Radweg verlassen. 
Beim Auffahren auf den Radweg sei sie an dem hohen 
Bordstein zu Fall gekommen bzw. gestürzt.
Falsches Abstellen des Pkw  01 auf dem Radweg, 
Fahrfehler der UB 02
91 Pkw (29) Kraftrad (22)
Kreuzung 
Westfalenstr. / 
Meesenstiege / 
Merkureck 
Pkw 01 befährt „Merkureck“ und biegt bei Grün der LZA nach 
links auf Westfalenstr. ab. Hierbei kollidiert der Pkw mit dem 
Krad 02, das bei Grün die Kreuzung von der Meesenstiege
kommend geradeaus in Richtung Merkureck überquert.
Nichtbeachten der Vorfahrt
92 Lkw (37) Pkw  (31)
Westfalenstraße, Ein-
mündung
Hummelbrink, 
stadtauswärts
Auffahrunfall zwischen Lkw und Pkw,                   
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
93 Pkw (71) --------
Westfalenstraße, Ein-
mündung
Friedhofstraße
stadteinwärts
Pkw fährt von der Westfalenstraße aus  nach rechts auf 
die Friedhofstraße. Im Verlauf dieses Fahrvorganges 
kommt er nach rechts von der Fahrbahn ab. Insassen 
verletzen sich.
Fahrfehler
94 Pkw (51) Radfahrer (20)
Westfalenstraße, Ein-
mündung
Friedhofstraße
Radweg stadtauswärts
Radfahrer befährt den linken Radweg  stadtauswärts. Beim 
Überqueren der Friedhofstraße stößt Pkw, der von der 
Friedhofstraße aus auf die Westfalenstraße zufährt,  gegen den 
Radfahrer.
UB 02 benutzt den Radweg der Gegenrichtung. UB 01
beachtet nicht den Vorrang des Radfahrers

von Hohe Geest bis Marktallee, Abschnitt „r“, Seite 21
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
95 Pkw (65) Pkw (47)
Westfalenstraße 120, 
Höhe Krankenhaus, 
stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 3 Pkw,                HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
96 Pkw (34) Pkw (30)
Kreuzung 
Westfalenstr./ 
Meesenstiege / 
Merkureck
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,    HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
97 Pkw (84) Radfahrer (52)
Kreuzung 
Westfalenstr./ 
Meesenstiege / 
Merkureck
Pkw befährt linken Fahrstreifen der Westfalenstr. 
stadtauswärts. Fährt  bei Rotlicht der LZA auf die  
Kreuzung. Radfahrerin überquert die Westfalenstraße aus 
Richtung Meesenstiege kommend in Richtung Merkureck 
bei Grün. Auf der Kreuzung wird sie von dem Pkw 
erfasst. 
Nichtbeachten der Vorfahrt bzw. der LZA
98 Pkw (20) Pkw  (26) Westfalenstraße 66,
stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 2 Pkw,   HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
99 Lkw (41) Pkw (20) Westfalenstraße 88,
stadteinwärts
Lkw fährt auf einen haltenden, nach links eingeordneten 
Pkw auf, der infolge des Anstoßes auf die Gegenfahrbahn 
geschoben wird.                                        HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand
100 Pkw (52) Radfahrer (38)  
Kreuzung Westfalenstr./ 
Hohe 
Geest/Vennheideweg
Pkw befährt die „Hohe Geest“ und biegt bei Grünlicht 
nach rechts auf die Westfalenstraße ab. Der Radfahrer 
fährt in gleicher Richtung und überquert auf der 
Fußgängerfurt  bei Grünlicht die Westfalenstr.. Er wird 
von dem Pkw erfasst.
Nichtbeachten des Vorranges
101 Pkw (18) Pkw (57) Westfalenstraße 15,
stadtauswärts
Auffahrunfall zwischen 3 Pkw,   HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender Sicherheitsabstand

von Hohe Geest bis Marktallee, Abschnitt „r“, Seite 22
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
102 Sattelzug (41) Pkw (29)
Westfalenstraße 48, 
Bauer Lohmann, 
stadteinwärts
Nach links abbiegender Pkw muss verkehrsbedingt 
warten, Auffahrunfall zwischen 3 Fahrzeugen 
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender 
Sicherheitsabstand
Pkw 02 steht vor roter LZA,  Pkw 01 fährt auf 
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender 
Sicherheitsabstand
Kreuzung Westfalen-
straße / Marktallee / 
Amelabürener Str., 
stadtauswärts
Pkw (29)Pkw (58)105
Pkw 01 kommt aus Marktallee und biegt bei Grün der 
LZA nach links auf  Westfalenstr. Richtung 
stadtauswärts ab. Im Verlauf dieses Fahrvorganges stößt 
der Pkw 01 gegen den Pkw 02, der bei Grün aus 
Richtung Amelsbürener Str. kommend in Richtung  
Marktallee fährt.
Nichtbeachten der Vorfahrt bzw. der LZA
Kreuzung Westfalen-
straße / Marktallee / 
Amelabürener Str., 
stadtauswärts
Pkw (48)Pkw (33)104
Nach links abbiegender Pkw muss verkehrsbedingt 
warten und bei Rotlicht der LZA anhalten, 
Auffahrunfall zwischen 2 Fahrzeugen 
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender 
Sicherheitsabstand
Kreuzung Westfalen-
straße / Marktallee / 
Amelsbürener Str., 
stadtauswärts
Pkw (27)Lkw (45)103
Unfallablauf / UnfallursacheUnfallstelleBeteiligter 
02
Beteiligter 
01laufende Nr.
Kreuzung Marktallee / Amelsbürener Straße, Abschnitt „s“, Seite 23

von Marktallee bis Stadtgrenze, Abschnitt „t“, Seite 24
laufende Nr. Beteiligter 
01
Beteiligter 
02 Unfallstelle Unfallablauf / Unfallursache
106 Pkw (43) Pkw (26)
Westfalenstraße , 
Kanalbrücke „Alte 
Fahrt“ stadteinwärts
Auffahrunfall zwischen 3 Pkw
HWS-Problematik
mangelnde Aufmerksamkeit / nicht ausreichender 
Sicherheitsabstand
107 Radfahrer 
(46) ------- Westfalenstraße 245
Alkoholisierter Radfahrer, 1,85 ‰, stürzt unmittelbar 
nach dem Aufsteigen auf das Fahrrad ohne 
Fremdeinwirkung
Aufgrund Alkoholgenuss fahruntüchtig
108 Klein-Lkw (67) ------- Westfalenstraße 247,
stadtauswärts
Klein-Lkw gerät auf vereister Kanalbrücke ins 
Schleudern, kommt von der Fahrbahn ab, stürzt 5 m 
tiefe Böschung herunter und überschlägt sich. Fahrer 
wird aus dem Fahrzeug geschleudert.
Aufgrund vereister Fahrbahn nicht angepasste 
Geschwindig-keit, Sicherheitsgurte nicht benutzt.

Unfallbeteiligte Anzahl der 
Unfälle
01 Pkw (Lkw) / 02 Pkw 45
sonstige 3
Summe 108
01 Pkw (Lkw) / 02 Radfahrer (Leichtmofa) 25
01 Radfahrer / 02 Radfahrer 13
01 Radfahrer / 02 Pkw 7
01 Pkw / 02 Krad (Motorroller) 3
01 Pkw / 02 Fußgänger 3
01 Fußgänger / 02 Motorroller (Radfahrer) 3
01 Fußgänger / 02 Pkw 2
01 Motorroller / 02 Pkw 1
Alleinunfälle: Pkw, Radfahrer, Klein-Lkw 3
Vornehmlich 
diese Unfälle 
wurden näher 
analysiert.

Analyse der Pkw (Lkw) UB 01 / Pkw (Motorroller) UB 02 Unfälle

Hauptunfallarten: - Auffahrunfall
- Vorfahrt nicht beachtet

Auswertung der Auffahrunfälle nach Unfallort und Fahrtrichtung
laufende 
Nummer
Abschnit
t Unfallort Fahrtrichtung
18 k Einmündung Jägerstraße stadteinwärts
20 k Einmündung Augustastraße stadteinwärts
24 k Hammer Straße 105 (unmittelbar vor Augustastraße) stadteinwärts
32 n Einmündung Münstermannweg stadteinwärts
34 n Hammer Straße 196 stadteinwärts
36 n Hammer Straße 213 stadteinwärts
39 n Einmündung Friedrich-Ebert-Straße stadteinwärts
46 n Hammer Straße 234 stadtauswärts
47 n Einmündung Friedrich-Ebert-Straße stadteinwärts
49 n Einmündung Königsweg stadteinwärts
52 o Einmündung Metzerstraße stadteinwärts
54 p Hammer Straße 460 (Höhe „Marktkauf“) stadteinwärts
59 p Hammer Straße 455 (Höhe „Marktkauf“) stadteinwärts
Abschnitt k → Tom-Brink-Straße bis Geiststraße
Abschnitt n → von Geiststraße bis Umgehungsstraße Hausnr. 246
Abschnitt p → von Umgehungsstraße bis Hohe Geest

Auswertung der Auffahrunfälle nach Unfallort und Fahrtrichtung
laufende 
Nummer Abschnitt Unfallort Fahrtrichtung
60 p Hammer Straße 301 stadteinwärts
69 q Hammer Straße 315 stadteinwärts
72 q1 Einmündung Hammer Straße / Duesbergweg Duesbergweg
→ Hammer Straße
75 q1 Einmündung Hammer Straße / Duesbergweg Duesbergweg
→ Hammer Straße
80 r Westfalenstraße 109 (Bushaltestelle Höhe Krankenhaus) stadteinwärts
81 r Westfalenstraße 87 stadteinwärts
83 r Westfalenstraße 48, Bauer Lohmann stadtauswärts
84 r Einmündung Rolandstraße (Westfalentankstelle) stadteinwärts
85 r Westfalenstraße 124 (Westfalentankstelle) stadteinwärts
88 r Westfalenstraße 48, Bauer Lohmann stadtauswärts
92 r Einmündung Hummelbrink stadtauswärts
95 r Westfalenstraße 120 (Höhe Krankenhaus) stadteinwärts
98 r Westfalenstraße 66 (unmittelbar vor Kreuzung Merkureck) stadteinwärts
Abschnitt p → von Umgehungsstraße bis Hohe Geest
Abschnitt q → Kreuzung Siemensstraße / Am Berg Fidel
Abschnitt r → von Hohe Geest bis Marktallee
Abschnitt q1 → Einmündung Hammer Straße / Duesbergweg

Auswertung der Auffahrunfälle nach Unfallort und Fahrtrichtung
laufende 
Nummer Abschnitt Unfallort Fahrtrichtung
99 r Westfalenstraße 88 stadteinwärts
101 r Westfalenstraße 15 stadtauswärts
102 r Westfalenstraße 48, Bauer Lohmann stadteinwärts
103 s Kreuzung Westfalenstr./Marktallee/Amelsbürener Str. stadtauswärts
105 s Kreuzung Westfalenstr./Marktallee/Amelsbürener Str. stadtauswärts
106 t Westfalenstraße Kanalbrücke Alte Fahrt stadteinwärts
Abschnitt r → von Hohe Geest bis Marktallee
Abschnitt t → von Kreuzung Westfalenstraße / Marktallee / Amelsbürener Straße bis Stadtgrenze
Abschnitt s → Kreuzung Westfalenstraße / Marktallee / Amelsbürener Straße

Auswertung der Vorfahrtsverletzungen nach Unfallort und Fahrtrichtung
laufende 
Nummer Abschnitt Unfallort Fahrtrichtung
66 p Hammer Straße 371, Höhe „Freßnapf“ stadteinwärts
68 p Hammer Straße 45, Höhe „Marktkauf“ stadtauswärts
76 r Kreuzung Westfalenstraße / Meesenstiege / Merkureck stadteinwärts
77 r Westfalenstraße 141 stadtauswärts
82 r Kreuzung Westfalenstraße / Meesenstiege / Merkureck
(LZA  ausgeschaltet)
Meesenstiege
→ Merkureck
89 r Westfalenstraße 130, Einmündung Hummelbrink von Lidl          
→Hummelbrink
91 r Kreuzung Westfalenstraße / Meesenstiege / Merkureck von Merkureck
↑ stadtauswärts
104 s Kreuzung Westfalenstr./Marktallee/Amelsbürener Str. von Marktallee
↑ stadtauswärts
Abschnitt p → von Umgehungsstraße bis Hohe Geest
Abschnitt r → von Hohe Geest bis Marktallee
Abschnitt s → Kreuzung Westfalenstraße / Marktallee / Amelsbürener Straße

Hauptunfallarten: Auffahrunfall!
Vorfahrt nicht beachtet 
Problematik:
Die Analyse zeigt, dass allein auf den Abschnitten „n“ und „o“ (von Geiststraße bis Umgehungsstraße einschließlich Metzer 
Straße) acht Auffahrunfälle Fahrtrichtung stadteinwärts und ein Auffahrunfall stadtauswärts passiert sind. In diesem Bereich 
beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h. Anhand der ausgewerteten  Unterlagen liegen keine Hinweise dafür 
vor, dass Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit unfallursächlich waren. Die Auffahrunfälle können vielmehr 
mit mangelnder Aufmerksamkeit in Verbindung mit / oder nicht ausreichendem Sicherheitsabstand erklärt werden. 
Zu vierzehn Auffahrunfällen ist es auf den Abschnitten „r“ und „s“ (von „Hohe Geest“ bis einschließlich Kreuzung 
Marktallee/Amelsbürener Straße.) gekommen. In acht Unfallberichten ist die Fahrtrichtung stadteinwärts und in sechs die 
Fahrtrichtung stadtauswärts vermerkt. Ab Höhe Bauer Lohmann (Westfalenstraße 48) beträgt die zulässige 
Höchstgeschwindigkeit stadteinwärts 70 km/h und stadtauswärts 50 km/h. Der überwiegende Teil der Unfälle ist somit in dem 
Bereich Vmax 50 km/h passiert.
Die Unfälle stehen vielfach in einem Zusammenhang mit voraus fahrenden, nach links abbiegenden Fahrzeugen und dem 
damit verbundenen gestörten Verkehrsfluss beziehungsweise Rückstau. Auch sind Fahrzeuge auf davor befindliche 
Fahrzeuge aufgefahren, die aufgrund Rotlicht an Lichtzeichenanlagen abgebremst wurden oder  gestanden haben.
Die Auffahrunfälle weisen darauf hin, dass auf den betreffenden Abschnitten ein ungleichmäßiger Verkehrsfluss vorhanden 
ist. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob die Schaltungen der LZA so beschaffen sind, dass eine „grüne Welle“
entsteht. Diesbezüglich wurde an einem Samstagmorgen beobachtet, dass zwischen Geiststraße und Metzer Straße 
Fahrtrichtung stadtauswärts bei geringem Verkehrsaufkommen beim Eintreffen an den Lichtzeichenanlagen jeweils die 
Lichtsignale auf Rot geschaltet wurden. Eine Problembehebung sollte erfolgen. Des Weiteren sollten die Möglichkeiten, nach 
links abzubiegen, im Rahmen einer Ortsbesichtigung kritisch überprüft und beurteilt werden.
Bezüglich der Vorfahrtsverletzungen fällt auf, dass von den acht Unfällen vier an Kreuzungen mit LZA geschehen sind. 
Eventuell kann mit einem blinkenden gelben Pfeil die Verkehrssicherheit verbessert werden. Zum Zeitpunkt eines Unfalles     
(Nr. 82)  war die LZA ausgeschaltet.
Nachfolgend sind einige Beispiele angeführt.

10 m
30 m
Hammer Straße / Münstermannweg;
Unfälle lfd. Nr. 33 und 42; die LZA wird von den Polizeibeamten 
in den Unfallberichten problematisch beurteilt.
- Fahrtstrecke insgesamt 40 m, Räumzeit bei Rückstau?
- Warum kommt es zu Rückstaus bis in diesen Bereich?

Bushaltestelle Krankenhaus

Bushaltestelle Krankenhaus

Westfalentankstelle

Westfalentankstelle, zwei Auffahrunfälle

Einfahrt „Bauer Lohmann“ mit drei Auffahrunfällen

Einfahrt „Bauer Lohmann“ mit drei Auffahrunfällen

Einfahrt „Bauer Lohmann“ mit drei Auffahrunfällen

Einfahrt „Bauer Lohmann“ mit drei Auffahrunfällen

Kreuzung Westfalenstraße / Marktallee / Amelsbürener
Straße zurzeit mit Baustellen-Lichtzeichenanlage

Kreuzung Westfalenstraße / Merkureck / Meesenstiege

Kreuzung Westfalenstraße / Merkureck / Meesenstiege

Kreuzung Westfalenstraße / Merkureck / Meesenstiege:
Die gelbe Blinklampe für Linksabbieger ist im Verlauf des 
Abbiegevorganges teilweise verdeckt.

Analyse der Pkw (Lkw) UB 01 / Radfahrer (Leichtmofa) UB 02 Unfälle

Hauptursache: Vorrang des Radfahrers nicht beachtet!

Auswertung der Unfälle „Vorrang des Radfahrers nicht beachtet“
nach Unfallort und Fahrtrichtung
laufende 
Nummer Abschnitt Unfallort Fahrtrichtung
13 j Einmündung Bernhardstraße Bernhardstraße ↓
Hammer Straße
25 k Einmündung Sankt-Josef-Kirchplatz stadteinwärts ↓
29 m
1 Einmündung Umgehungsstraße stadtauswärts ↓
30 m 1 Einmündung Umgehungsstraße stadteinwärts ↓
31 m 1 Einmündung Umgehungsstraße stadtauswärts ↓
53 p Hammer Straße 459, Zufahrt „Marktkauf“ stadtauswärts ↑
55 p Einmündung Vennheideweg stadtauswärts ↓
57 p Hammer Straße 343, Zufahrt „Novum“ stadteinwärts ↓
58 p Hammer Straße 349, Grundstückszufahrt stadteinwärts ↓
61 p Hammer Straße 349, Grundstückszufahrt stadteinwärts ↓
Abschnitt k → Tom-Brink-Straße bis Geiststraße
Abschnitt m1 → Kreuzung Hammer Straße / Umgehungsstraße
Abschnitt p → von Umgehungsstraße bis Hohe Geest
Abschnitt j → Kreuzung Goebenstraße / Bernhardstraße Abbiegen nach rechts: ↓
Abbiegen nach links: ↑
Fahrtrichtung geradeaus: →

Auswertung der Unfälle „Vorrang des Radfahrers nicht beachtet“
nach Unfallort und Fahrtrichtung
laufende 
Nummer Abschnitt Unfallort Fahrtrichtung
63 p Hammer Straße 249a stadteinwärts ↓
65 p Hammer Straße 453, Zufahrt „Baby one“ stadteinwärts ↓
79 r Einmündung Friedhofstraße Friedhofstraße →
Westfalenstraße
94 r Einmündung Friedhofstraße Friedhofstraße →
Westfalenstraße
100 r Kreuzung Westfalenstr./Hohe Geest/Vennheideweg Hohe Geest ↓
stadteinwärts
Abschnitt p → von Umgehungsstraße bis Hohe Geest
Abschnitt r → von Hohe Geest bis Marktallee Abbiegen nach rechts: ↓
Abbiegen nach links: ↑
Fahrtrichtung geradeaus: →

Unfallablauf bzw. Unfallursache:
Abbiegender Kraftfahrer beachtet beim Überqueren des Radweges nicht 
den dort fahrenden Zweiradfahrer.
Problematik:
Aus der Sicht des Radfahrers sind die neben der Hammer Straße und 
Westfalenstraße verlaufenden Radwege bezüglich Breite und Verlauf 
weitestgehend gekennzeichnet und überschaubar. Ein von der Fahrbahn 
abbiegender Kraftfahrer wird jedoch an vielen Einmündungen und 
Grundstückszufahrten, an denen es auch zu Unfällen zwischen einem auf 
dem Radweg fahrenden Radfahrer und einem abbiegenden Kraftfahrzeug 
gekommen ist, nicht explizit auf den Radweg hingewiesen. Hierzu werden 
nachfolgend exemplarisch einige Beispiele angeführt.
Hauptursache: Vorrang des Radfahrers nicht beachtet!

Einmündung Baumarkt „Marktkauf“

Einmündung Baumarkt „Marktkauf“

Einfahrt „BABY ONE“

Einfahrt „BABY ONE“

Einfahrt „BABY ONE“

Einfahrt Rummenigge-Soccerhalle

Grundstückszufahrt Top-Möbelmarkt

Grundstückszufahrt Top-Möbelmarkt

Grundstückszufahrt Top-Möbelmarkt

Grundstückszufahrt zu mehreren Firmen

Grundstückszufahrt

Grundstückszufahrt zu Fa. Wilmers

Grundstückszufahrt zu Fa. Wilmers

Grundstückszufahrt

Grundstückszufahrt

Unterbrechung der roten Radwegpflasterung

Einfahrt Fa. Novum mit drei ähnlichen Unfällen

Einfahrt Fa. Novum

Einfahrt Fa. Novum

Einfahrt Fa. Novum

Weiterer Verlauf des Radweges in Richtung Stadtmitte mit 
zahlreichen Unterbrechungen der roten Pflasterung

Weiterer Verlauf des Radweges in Richtung Stadtmitte mit 
zahlreichen Unterbrechungen der roten Pflasterung

Auflösungserscheinungen des roten Fahrbahnbelages

verblasste Fahrbahnmarkierungen

Einmündung Königsweg

Einmündung Hammer Straße / Augustastraße

Vorschläge, Empfehlungen  und Diskussionsbeitrag zur Problemlösung 
zur Unfallart  „Vorrang des Radfahrers nicht beachtet“
Aus der Sicht des von der Fahrbahn abbiegenden Kraftfahrers sollten die Radwege 
im Bereich der einmündenden Fahrbahnen und auf Höhe der Grundstückszufahrten 
mit Hilfe seitlicher Begrenzungslinien, roter Farbe bzw. roter Pflasterung und 
eventuell unter Verwendung aufgezeichneter Fahrrad-Symbole besser, eindeutig und 
einheitlich gekennzeichnet werden, damit die Radwege besser erkannt werden 
können. Auch sollte zur Verbesserung der wechselseitigen Sicht in unmittelbarer 
Nähe der Einmündungen und Zufahrten das Abstellen von Fahrzeugen unterbunden 
werden. Vorhandene, die Sicht behindernde Ziersträucher sollten umgepflanzt 
werden. Diesbezüglich sollte der gesamte Fahrbahnabschnitt der Hammer Straße / 
Westfalenstraße kritisch beurteilt werden. Hierzu werden im Weiteren einige Beispiele 
gezeigt.

Einmündung Baumarkt „Marktkauf“

eventuell m
it 
Radfahre
r-Sym
bol

Einfahrt Fa. Novum

Einfahrt Fa. Novum
Sperrung der 
Parkplätze

Einfahrt Fa. Novum

An neu gestalteten Kreisverkehren gekennzeichnete Radwege

An neu gestalteten Kreisverkehren gekennzeichnete Radwege

MS-Amelsbüren, Kreisverkehr Wiedaustraße / Thierstraße / 
Amelsbürener Straße / Davertstraße

?
Was soll ein Verkehrsteilnehmer von dieser unklaren Beschilderung 
und der im Vergleich zu den anderen Kreisverkehren unterschiedlichen 
Kennzeichnung des Radweges halten?

Analyse der Radfahrerunfälle, Radfahrer mit Ordnungsnummer 01
(Unfallverursacher)

Hauptursächliche Unfallursache:
Riskante Benutzung der teilweise recht schmalen Radwege und 
Fahrverhalten der Radfahrer untereinander vornehmlich beim Überholen 
anderer Radfahrer.

Auswertung der Radfahrerunfälle „Fehler beim Überholen“
nach Unfallort und Fahrtrichtung
laufende 
Nummer Abschnitt Unfallort Fahrtrichtung
5 i Hammer Straße 10 stadtauswärts
6 i Hammer Straße 12 stadtauswärts
16 k Einmündung Josefstraße stadtauswärts
27 k Hammer Straße 68 stadtauswärts
28 m Einmündung Geiststraße stadteinwärts
43 n Hammer Straße 234 stadteinwärts
86 r Westfalenstr., Höhe Merkureck / Meesenstiege stadtauswärts
87 r Westfalenstraße Höhe Fa. Draht Lauen stadtauswärts
Abschnitt k → Tom-Brink-Straße bis Geiststraße
Abschnitt n → von Geiststraße bis Umgehungsstraße Hausnr. 246
Abschnitt i → von Ludgeriplatz bis Tom-Brink-Straße
Abschnitt m → Einmündung Geiststraße
Abschnitt r → von Hohe Geest bis Marktallee

Auswertung der Radfahrerunfälle „Falsche Fahrbahnbenutzung“
nach Unfallort und Fahrtrichtung
laufende 
Nummer Abschnitt Unfallort Fahrtrichtung
1 i Fußgängerüberweg vor Ludgerikreisverkehr Überqueren 
Hammer Str.
7 i Hammer Straße (keine nähere Angabe) stadteinwärts
22 k Hammer Straße 56 stadtauswärts
26 k Hammer Straße 105 stadteinwärts
74 q
1 Hammer Straße, Einmündung Duesbergweg Überqueren 
Hammer Str.
79 r Westfalenstraße, Einmündung Friedhofstraße stadtauswärts
94 r Westfalenstraße, Einmündung Friedhofstraße stadtauswärts
Abschnitt k → Tom-Brink-Straße bis Geiststraße
Abschnitt i → von Ludgeriplatz bis Tom-Brink-Straße
Abschnitt q1 → Einmündung Hammer Straße / Duesbergweg
Abschnitt r → von Hohe Geest bis Marktallee

Auswertung der Radfahrerunfälle „Nichtbeachten der Lichtzeichenanlage“
nach Unfallort und Fahrtrichtung
laufende 
Nummer Abschnitt Unfallort Fahrtrichtung
35 n LZA Hammer Straße / Fehrbellinweg Überqueren Hammer Str.
42 n LZA Hammer Straße / Münstermannweg Münstermannweg ↑
Hammer Str. stadtauswärts
50 o LZA Hammer Straße / Metzer Straße Metzer Straße ↑ Hammer 
Str. stadteinwärts
62 p LZA Hammer Straße / Zufahrt „Marktkauf“ stadteinwärts
Abschnitt o → Hammer Straße Einmündung Metzer Straße 
Abschnitt p → von Umgehungsstraße bis Hohe Geest 
Abschnitt n → von Geiststraße bis Umgehungsstraße Hausnr. 246

Hauptursächliche Unfallursache:
Riskante Benutzung der teilweise recht schmalen Radwege und Fahrver-
halten der Radfahrer vornehmlich beim Überholen anderer Radfahrer.
Unfallablauf bzw. Unfallursache:
Mitunter wurde die Fahrbahn entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung benutzt. Hierdurch und durch nicht 
angemessene oder falsche Reaktionen ist es zu Unfällen gekommen. Durch Fahrtrichtungsänderung des 
Überholten im Verlauf des Überholvorganges wurden einige Kollisionen mit dem Überholenden in Verbindung mit 
relativ hohen Geschwindigkeiten bzw. Geschwindigkeitsdifferenzen ausgelöst. In einem Fall wurden an dem 
Fahrrad eines Beteiligten technische Bremsenmängel festgestellt, die einen Einfluss auf das Unfallgeschehen 
gehabt haben können. Ein Radfahrer war stark alkoholisiert (1,85 ‰).
Problematik:
Auf den schmalen Radwegen wird zum Teil zu schnell, sorglos und unachtsam gefahren. Beim Lesen der 
Unfallberichte gewinnt man den Eindruck, dass einigen Radfahrern die Gefahren nicht bewusst sind. Des 
Weiteren können mit dem Fahrrad relativ schnell und problemlos Wegziele erreicht werden, in dem die 
vorgeschriebene Radwegbenutzung missachtet und „kreuz und quer“ gefahren wird. Auch die Anonymität 
verleitet zu riskanten Fahrmanövern. 
Abhilfe, Maßnahmen, Empfehlungen:
Möglicherweise wird durch seitliche Markierungslinien den Radwegbenutzern optisch die geringe Breite des 
Radweges deutlicher bzw. bewusster, was eine umsichtige Fahrweise bewirken kann. Seitliche Radweg-
Begrenzungslinien können auch Fußgänger davon abhalten, unbewusst auf den Radweg zu treten.
Verstärkte Kontrollen mit Sanktionen können das Verhalten der Radfahrer positiv beeinflussen. Des  Weiteren 
sollten vor Ort Verkehrssicherheitsaktionen (z. B. Geschwindigkeitsmessungen mit anschließender Diskussion mit 
den Betroffenen, Aufklärungsgesprächen etc.) durchgeführt werden. Die Presse könnte diese Maßnahme sehr 
gut unterstützen und für Breitenwirkung sorgen. 
Unfallstelle / Fahrtrichtung:
Auf den Abschnitten i und k (vom Ludgeriplatz bis zur Geiststraße) sind die Überholunfälle nicht auf dem relativ engen 
stadteinwärts führenden Radweg (Breite teilweise 1,0 m), sondern auf dem etwas breiteren stadtauswärts führenden 
Radweg (Breite ca. 1,15 m bzw. 1,6 m) geschehen. Offensichtlich / möglicherweise verführt der Ausbauzustand des 
Radweges zu schneller und riskanter Fahrweise.

Neuartige Fahrrad-Bremssysteme:
Hydraulische Bremse
Weitere Maßnahmen:
In einigen Fällen sind das abbiegende Kraftfahrzeug und  der Radfahrer nicht kollidiert. Der 
Radfahrer/Zweiradfahrer ist jedoch im Verlauf der eingeleiteten Vollbremsung gestürzt. Es stellt sich 
daher die Frage, ob Radfahrer mit der Wirkung neuartiger Fahrrad-Bremssysteme vertraut sind. 
Diesbezüglich und im Hinblick auf andere Sicherheitsthemen (z.B. Beleuchtung, Bedeutung 
technischer Mängel, Radfahrerkleidung, Helm, weitere Sicherheitsausstattung) sollte durch den 
Fachhandel, ADFC, technische Organisationen etc. eine verstärkte Aufklärung erfolgen.

Höhe Geiststraße

verblasste Fahrbahnmarkierungen

1,0 m

Chaos durch abgestellte Fahrräder

Ungünstige Anordnung der Bedienelemente des Fahrscheinautomaten; 
es wurde beobachtet, dass sich Personen beim Lösen eines 
Parkscheines teilweise auf dem Radweg befinden.

Bessere Anordnung des Fahrscheinautomaten; 
Bedienelemente sind an der dem Radweg 
abgewandten Seite angebracht..

Nr. 20
1,16 m

1,60 m

Einmündung Hammer Straße / Geiststraße

Einmündung Hammer Straße / Geiststraße

Einmündung Hammer Straße / Geiststraße

Einmündung Hammer Straße / Geiststraße

Einmündung Hammer Straße / Geiststraße

Einmündung Wörthstraße

Einmündung Wörthstraße

Kreuzung Hammer Straße / Umgehungsstraße, 
Fahrtrichtung stadtauswärts

Sicht eines nach rechts abbiegenden Kraftfahrer auf den Radweg wird 
durch die auf dem Grünstreifen stehenden Ziersträucher erschwert.

Problematische Einmündung des Radweges Grevingstraße in den 
Kreuzungsbereich Hammer Straße / Umgehungsstraße;
ein abbiegender Kraftfahrer kann einen aus der Grevingstraße
kommenden Radfahrer - wenn überhaupt – erst relativ spät erkennen.

Alternativer Verlauf des Radweges

Weitere Gefahrenstellen für Radfahrer und 
Fußgänger im Verlauf der Hammer Straße (siehe 
folgende Bilder), die beseitigt werden sollten:

Unterbrechung des Grünstreifens auf Höhe der Fa. Novum mit 
Fahrmöglichkeiten für Radfahrer ohne weitere Fahrbahnmarkierungen 
(Fußgänger-/Radfahrerfurt o. ä.)

Auf Höhe des Preußenstadions / Reifendienst Fa. Euromaster 
Unterbrechung des Zaunes, der auf dem Mittelstreifen steht.

Hinter dem Preußenstadion - Fahrtrichtung stadtauswärts -
Unterbrechung des Zaunes, der auf dem Mittelstreifen steht.

Fußweg Richtung 
„Berg Fidel“

Einmündung Westfalenstraße / Vennheideweg

Möglicherweise kann durch seitliche 
Begrenzung und Kennzeichnung der 
Radwege dem Benutzer die geringe 
Breite und damit auch das 
Gefahrenpotenzial deutlich gemacht 
und erreicht werden, dass 
vorsichtiger und umsichtiger 
gefahren wird.

Chaos aus abgestellten Fahrräder

Zusammenfassende Gegenüberstellung der Unfallursachen:
Unfälle Kfz. untereinander   
(Pkw, Lkw, Krad usw.)
Unfälle Kfz. / Zweirad   
(Pkw, Lkw, Radfahrer, 
Leichtmofa usw.)
Unfälle mit Radfahrern  
(Radfahrer UB 01)

In der Vergangenheit wurden an Kreuzungen und Einmündungen erfolgreiche 
Umbau-Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit (z. B. Kreuzung 
Niedersachsenring / Piusallee durchgeführt). Diesbezüglich stellen sich 
prinzipiell folgende Fragen:
- Welche Unfallcharakteristik war vor den Umbau-Maßnahmen vorhanden?
- Wie war vor dem Umbau die Kreuzung ausgebaut?
- Welche Maßnahmen wurden durchgeführt?
- Welcher Erfolg ist eingetreten?
- An welchen Kreuzungen / Einmündungen im Stadtgebiet passieren in welchem 
Umfang ähnlich  gelagerte Unfälle? 
- Können die zum Erfolg geführten Maßnahmen vollständig, teilweise 
oder prinzipiell auf diese Kreuzungen / Einmündungen übertragen  werden?
- In welchem Umfang können Unfallzahlen bei Anwendung der Maßnahmen
verkleinert werden?
- Kann im Stadtgebiet im Vergleich zur Hammer Straße / Westfalenstraße         
eine ähnliche Unfallproblematik festgestellt und können die zur Diskussion 
gestellten Veränderungen / Verbesserungen sowie andere sinnvolle 
Maßnahmen auf diese Straßenzüge übertragen werden?

Unfallanalyse unter Anwendung einer Datenbank

Vielen Dank für Ihre 
Aufmerksamkeit

Anlage 1 (02)

1314 Zeichen

Verunglücktenhäufigkeitszahlen 
 
 
 
 
 
 
 
 
Häufigkeitszahlen 2001 2002 2003 2004 2005 2006 
Zugelassene Kraftfahrzeuge in Münster 157.921 195.595 183.359 192.561 188.517  
 
Gesamtunfälle in Münster 
 
8.780 
 
8.663 
 
8.841 
 
9.189 
 
9.346 
 
9.179 
 
 
 
Getötete in Münster 
 
17 
 
10 
 
9 
 
11 
 
7 
 
5 
 
 
 Unfälle mit Personenschaden in Münster 
 
 
1.294 
 
1.280 
 
1.298 
 
1.239 
 
1.327 
 
1.315  
  
Anzahl der Verletzten in Münster 
 
1.553 
 
1.545 
 
1.600 
 
1.539 
 
1.574 
 
1.556 
Verkehrsunfälle mit Radfahrern in Münster  606 666 767 735 848 843 
 
 
      Davon selbst verursacht   
274 293 
 
300 272 316 332 
     Fremd verschuldet 332 373 467 463 532 511 
Verunglücktenhäufigkeitszahl 
Pro 100.000 EW 
 
MS  588 
NW 518 
MS  582 
NW 498 
 MS  575 
NW 476 
MS  585 
NW 464 
 
Verunglückte Senioren ab 60 Jahre (2003 ab 65) 
Pro 100.000 EW 
MS  376 
NW 262 
MS  393 
NW 304 
MS  240 
NW 252 
MS  345 
NW 246 
MS  314 
NW 249 
 
Verunglückte 18 – 24-jährige 
Pro 100.000 EW 
 
MS  1.216 
NW 1.334 
MS  1.147 
NW 1.248 
MS  1.023 
NW  1.173 
MS  1.084 
NW 1.135 
MS  1.238 
NW 1.044 
 
Verunglückte Kinder (unter 15 Jahre) 
Pro 100.000 EW 
MS  356 
NW 345 
MS  330 
NW 335  
MS  395 
NW 336 
MS  354 
NW 317 
MS 350 
NW 322 
 
Häufigkeit pro 1.000 zugel. Kfz Kat 1 - 4 NW  MS  7,81

Anlage 1 (04)

5789 Zeichen

DER OBERBÜRGERMEISTER 
Ordnungsamt 
 Vorlagen-Nr.: 
 
V/0060/2007  
Öffentliche Beschlussvorlage 
 
 
Auskunft erteilt: 
Herr  Vechtel / Herr Schulik 
Ruf: 
492 32 80 / 32 81 
E-Mail: 
 Vechtel@stadt-muenster.de   Datum: 
 16.01.2007  
 
Betrifft 
 
Antrag der CDU und FDP-Fraktion im Rat der Stadt Münster (Nr. A-R/0050/2006) 
"Verkehrssicherheit in Münster erhöhen: Masterplan statt Einzelmaßnahmen" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
21.02.2007 Hauptausschuss Entscheidung
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, in Abstimmung mit dem Polizeipräsidium Münster die bis-
herigen Aktivitäten und pflichtigen Aufgaben auf dem Gebiet der Unfallprävention im Rah-
men eines so genannten Masterplans ergebnisorientiert zu intensivieren. Zur Sicherung ei-
nes konzertierten Vorgehens bei der Erstellung des Masterplans und um die besondere 
Bedeutung der Unfallprävention für die Aufenthalts- und Wohnqualität in Münster zu beto-
nen, wird eine Ordnungspartnerschaft „Unfallprävention“ gegründet.  
 
2. Über den Masterplan, seine Umsetzung und dessen Fortschreibung wird im Ausschuss für 
Personal, Recht und Ordnung, sowie im Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, 
Verkehr und Wirtschaft jährlich durch Verwaltung und Polizei berichtet. Eventuell notwendi-
ge Beschlüsse werden herbeigeführt. 
 
3. Der Hauptausschuss nimmt zur Kenntnis, dass über ein bereits zu den laufenden Haus-
haltplanberatungen 2007 vorgelegtes Veränderungsblatt die Einrichtung einer neuen HHSt 
6307.950.0950.9 „Beseitigung von Unfallhäufungsstellen/ Unfallschwerpunkten“ beim Tief-
bauamt vorgeschlagen worden ist.  
 
4. Der gemeinsame Antrag der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Münster 
(A-R/0050/2006, Anlage) ist damit erledigt. 
 
 
Begründung: 
 
Zu 1.:  Die unfallfreie Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ist von erheblicher Bedeutung für 
die Aufenthalts- und Wohnqualität einer Stadt. Verkehrsunfälle bedeuten neben dem 
menschlichen Leid für die Betroffenen zudem für die Allgemeinheit einen erheblichen 
volkswirtschaftlichen Schaden. Die Verkehrsunfallstatistik des Landes Nordrhein-Westfalen 
weist in Münster für die vergangenen Jahre und insbesondere für 2005 eine vergleichswei-

- 2 - 
se sehr schlechte Unfallbilanz auf. Nach Auskunft des Polizeipräsidiums Münster setzte 
sich diese Entwicklung auch in 2006 fort. Auch wenn viele Unfälle auf menschliches Fehl-
verhalten zurückzuführen sind und durch die Polizei und die Stadt nicht verhindert werden 
können, zwingt diese Unfallbilanz doch zu neuen Lösungsstrategien staatlicher und kom-
munaler Stellen. Die Aktivitäten der Polizei und der Verwaltung waren bisher jedoch eher 
anlassbezogen und konnten offenkundig nicht substanziell zu einer Verbesserung der Un-
fallbilanz beitragen. 
 
 Organisatorische Rahmenbedingungen 
 Die Polizei trägt dieser ungünstigen Unfallbilanz bereits organisatorisch dadurch Rechnung, 
dass sie im Rahmen der Organisationsreform beim Polizeipräsidium Münster alle mit ver-
kehrlichen Belangen betrauten Stellen in einer neuen Direktion „Verkehr“ gebündelt hat, um 
die Einsatzeffizienz zu steigern. 
  
Die Stadt Münster arbeitet derzeit auf verschiedenen Ebenen und in Gremien mit anderen 
Behörden, der Verkehrswacht, den Interessenvertretern und den Verbänden zusammen. 
Bei ähnlich komplexen Herausforderungen hat es sich nach den bisherigen Erfahrungen in 
Münster und auch landesweit bewährt, eine Ordnungspartnerschaft zu gründen, die diese 
Prozesse strukturiert und effizient steuert. Eine geschäftsführend durch das Ordnungsamt 
(Straßenverkehrsbehörde) betreute Ordnungspartnerschaft „Unfallprävention“ bietet die 
Chance, auch externe Erfahrungen (insbesondere Politik, Bürgerschaft, Sachverständige) 
einzubeziehen. Eine Auftaktveranstaltung soll kurzfristig nach dem Beschluss des Haupt-
ausschusses stattfinden. 
 
 Fachliche Rahmenbedingungen 
 Die Verhinderung von Unfällen und die Verbesserung der Verkehrssicherheit stellen einen 
mittel- und langfristig anzulegenden gesamtgesellschaftlichen Auftrag dar. Sie setzen einen 
sehr komplexen Prüfungs- und Entscheidungs prozess durch die staatlichen und kommuna-
len  Stellen und der in Verbänden organisierten Akteure auf den Ebenen „menschliches 
Verhalten“, „Verkehrsmittelwahl“, „Planung“, „Infrastruktur“ und „Technik“ voraus. Kurzfristi-
ge Aktionen sind nicht geeignet, das über mehrere Jahre entstandene Unfallproblem zu lö-
sen. Die Analysen und  Ergebnisse werden in einem Masterplan für Unfallprävention und 
Verkehrssicherheit konzeptionell strukturiert und gebündelt und stellen die Grundlage für al-
le zukünftigen Maßnahmen zur Unfallprävention dar.  
  
Zu 2.: Der Geschäftsführung der Ordnungspartnerschaft „Unfallprävention“ obliegt die Erstellung 
und regelmäßige Aktualisierung des Masterplans, die Durchführung des Berichtswesens 
gegenüber den parlamentarischen Gremien und dem  Kriminalpräventiven Rat (KPR), die 
Bündelung aller Aktivitäten der verschiedenen mit Verkehrssicherheit betrauten Akteure 
sowie die Öffentlichkeitsarbeit. 
 
Zu 3.: Durch eine Umschichtung innerhalb des Gesamthaushaltes werden 50.000 € ab 2007 erst-
mals gezielt zur baulichen Beseitigung von Unfallhäufungsstellen/ Unfallschwerpunkten  in 
den Haushaltsplan eingestellt. Fachlich wird auf das Votum der Ordnungspartnerschaft 
„Unfallprävention“ und der Unfallkommission Bezug genommen. Die entsprechenden Be-
schlüsse werden herbeigeführt. Die Haushaltsstelle 6307.950.0950.9 wird wegen des bau-
lichen Bezuges beim Tiefbauamt neu eingerichtet. Das Veränderungsblatt liegt bereits für 
die laufenden Haushaltsberatungen vor. 
 
I. V. 
 
Dr. Heinrichs 
Stadtrat 
 
Anlage: Antrag der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Münster 
               (A-R/0050/2006)

Anlage 1 (01)

59625 Zeichen

P O L I Z E I 
    
⎯⎯ ⎯⎯⎯ ⎯⎯⎯
         
⎯⎯⎯ ⎯ ⎯  
 N W. 
                       
 
 
 
 
 
Verkehrsunfallstatistik 
Nordrhein–Westfalen 
2006  
  
  
  
HHeerraauussggeeggeebbeenn  vvoomm  IInnnneennmmiinniisstteerriiuumm  NNoorrddrrhheeiinn--WWeessttffaalleenn  aamm  1133..  FFeebbrruuaarr  22000077

I N H A L T 
 
Seite 
 
 
1  Hinweise zur Verkehrsunfallstatistik       4 
 
   
1.1  Allgemeines           4 
 
1.2  Begriffsdefinitionen          5 
 
1.3  Unfallkosten (volkswirtschaftlicher Schaden)      6 
 
 
 
2  Verkehrsunfallentwicklung 2006       
 
 
2.1  Unfallkategorien, Zulassung szahlen, Einwohnerdaten     7 
 
2.1.1  Verunglücktenhäufigkeit, Unfallhäufigkeit     11 
 
2.1.2  Schadensuhr          1 3  
 
2.1.3  Unfallörtlichkeit bei Verkehr sunfällen der Kategorien 1 - 4   14 
 
2.2  Unfallfolgen - allgemein -        16 
 
2 . 2 . 1   G e t ö t e t e           1 6  
 
2.2.2  Verletzte          18 
 
2.3  Unfallfolgen  - Altersgruppenbetrachtung     22 
 
2.3.1  Auf einen Blick ...         22 
 
2.3.2  Kinder (unter 15 Jahren)        23 
 
2.3.2.1 Schulwegverkehrs u n f ä l l e         2 9  
 
2.3   18- bis 24-Jährige („Junge Fahrer“)      31 
 
2.3.1   "Begleitetes Fahren"        34 
 
2.4  Senioren (ab 65 Jahre)        36 
 
2.5  Hauptunfallursachen und ve rkehrspolizeiliche Maßnahmen 
gegen HUU und Verkehrsunfall beeinflussende Verhaltensweisen  40 
 
2.6  Fußgänger und Radfahrer        47

2.7  Motorisierte Zweiradfahrer        51 
 
2.7.1  Krafträder/Motorroller        53 
 
2.8  Busunfälle          56 
 
2.9  Lastkraftwagen         58 
 
2.10  Kleintransporter          60 
 
2.11  Gefahrguttransporte        62 
 
2.12  Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort      64 
 
2.13  Autobahnen          69 
 
3  Ergänzende Tabellen und Grafik en zur Unfallentwicklung   74
  
3.1  Verkehrsunfallentwicklung NRW 1953 - 2006     74 
 
3.2  Entwicklung der Unfall folgen NRW 1953 - 2006    75 
 
3.3  Entwicklung der Getötetenzahlen im Vergleich 
NRW/Bundesrepublik 1953 - 2006      76

1 Hinweise zur Verkehrsstatistik 
 
1.1 Allgemeines 
 
 
Die Verkehrsunfallstatistik 2006 der Polize i enthält die der Polizei bekanntgeworde-
nen Verkehrsunfälle sowie  Maßnahmen zur Bekämpfung von Unfallursachen und 
Unfallfolgen. 
Nach dem Gesetz über die Statistik der Straßenverkehrsunfä lle (Straßenverkehrs-
unfallstatistikgesetz – StVUnfStatG) vom 15.06.1990 (BGBl Nr. 28 Teil I, Seiten 
3491/3492) sowie der Verordnung zur nähe ren Bestimmung des schwerwiegenden 
Unfalls mit Sachschaden vom 21.12.1994 (B GBl. Jahrgang 1994, Teil 1,  Seite 
3970) gehören zu den meldepflichtigen Verkehrsunfällen: 
 
- Verkehrsunfälle mit Toten 
(Kategorie 1) 
 
- Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten 
(Kategorie 2) 
 
- Verkehrsunfälle mit Leichtverletzten  
(Kategorie 3) 
 
- Schwerwiegende Verkehrsunfälle mit Sachschaden 
(Kategorie 4) 
 
- Sonstige Sachschadensunfälle 
 
- Sonstige Verkehrsunfälle mit Alkohol 
(Kategorie 6) 
 
“Sonstige Sachschadensunfälle“ werden in der polizeilichen Verkehrsunfalldatei nur 
zahlenmäßig erfasst. “Sonstige Sachsch adensunfälle mit uner laubtem Entfernen 
vom Unfallort“ werden in Nordrhein-Westfalen besonders erfasst (Kategorie 7). 
 
Die vorliegende Verkehrsunfallstatistik der Po lizei gibt das Jahresergebnis 2006 mit Stand 
vom 18.01.2007 wieder.

1.2      Begriffsdefinitionen 
 
Beteiligter 
Jeder, dessen Verhalten nach den Umständen zum Unfall beigetragen haben  
kann oder der als Verkehrsteilnehmer durch den Unfall einen Schaden erleidet. 
 
Getötete 
Personen, die an der Unfallstelle getötet  wurden oder innerhalb von 30 Tagen 
an den Unfallfolgen versterben.  
 
Schwerverletzte 
Personen, die  in  einem  Krankenhaus stationär behandelt wurden.  
 
Leichtverletzte 
Personen, bei  denen eine stationäre Behandlung nicht erforderlich  geworden  
ist.  
 
Verunglückte 
Personen,  die durch Verkehrsunfälle verletzt oder getötet wurden.  
 
Mitfahrer 
Personen, die als Insasse/Sozius am Straßenverkehr teilnehmen.  
 
Schwerwiegender  Verkehrsunfall mit  Sachschaden (ab 01.01.1995) 
im Sinne des StVUnfStatG liegt vor, wenn eine  
 
Straftat im Zusammenhang mit der Teilnahme am Straßenverkehr     
 oder 
eine Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld gemäß Katalog begangen wurde 
      und 
ein Kraftfahrzeug aufgrund des Unfallschadens von der Unfallstelle  
abgeschleppt (nicht mehr fahrbereit) werden musste.

1.3 Unfallkosten (Berechnung für 2004) 
 
 
 
Kostensätze für Personenschäden durch Straßenverkehrsunfälle 
 
 
              
 Kostensätze für 
Personenschäden   
(in €) 
 
1.161.885 Getötete 
87.269 Schwerverletzte 
3.885 Leichtverletzte 
 
Quelle: BAST, 2006 
 
 
 
 
 
 
Kostensätze für Sachschäden durch Straßenverkehrsunfälle 
 
 
 
 Kostensätze für Sachschä-
den      (in €) 
28.450 Unfälle mit Getöteten 
13.808 Unfälle mit Schwerverletzten 
10.038 Unfälle mit Leichtverletzten 
13.473 Schwerwiegende Unfälle mit 
nur Sachschaden 
5.813 übrige 
Sachschadensunfälle 
4.999 Sonst. Alkoholunfälle 
 
Quelle: BAST, 2006

2  Verkehrsunfallentwicklung 2006 
 
2.1  Unfallkategorien, Unfallfolgen  
  - Grafiken Seiten 8 bis 10 - 
 
Die Gesamtzahl der von der Polizei aufgenommenen Verkehrsunfälle  sank 
von 2002 bis 2006 um 0,28 % (- 1.534) auf 555.244. Die Schwankungsbreite im 
beobachteten Zeitraum liegt bei maxima l 0,33 %, die jähr lichen Veränderungen 
fallen hier also marginal aus. 
 
Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden (Kat. 1 – 3)  ging von 2002 bis 
2006 kontinuierlich auf letztlich 65.169 zurück. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine 
Verbesserung um 2,5 %, im Vergleich zu 2002 um 6,7 %.  
 
Bei den schwerwiegenden Unfällen mit Sachschaden (Kat. 4) sind im Fünfjahres-
zeitraum deutliche Schwankungen feststellbar (siehe Grafik Seite 9). Insgesamt sank 
die Zahl seit 2002 von 23.594 um  7,6 % auf  21.803 im Jahr 2006. Im Vergleich zum 
Vorjahr gab es einen Rückgang um 3,1 %. 
 
Die Zahl der Unfälle mit Sachschaden insgesamt (Kat. 4 – 7)  legte im letzten Jahr 
um 77 Zähler zu und verharrt damit auf dem Niveau des Jahres 2005 (+ 0,02 %). 
 
Die Zahl der Verunglückten (Getötete und Verletzte) sank  seit 2002 insgesamt um 
8,5 % auf 82.222. Im Jahr 2006 gab es 1,9 % Verunglückte weniger als 2005. 
 
Der Bestand an Kraftfahrzeugen  wuchs in den letzten fünf Jahren um 2,3 % 
(257.706) auf 11.500.000. 
 
Bei den Einwohnerzahlen gab es im letzten Jahr einen Rückgang um 0,08 % 
auf 18.058.105; insgesamt st ieg die Einwohnerzahl im Fünfjahreszeitraum um  
0,03 %.

Verkehrsunfallentwicklung nach Kategorien
Prozentuale Veränderung der Fallzahlen gegenüber 2005
  
VU gesamt (Kat. 1 - 7) -0,28
VU mit Personenschaden (Kat. 1 - 3) -2,48
Schwerwiegende VU mit 
Sachschaden (Kat. 4) -3,07
VU mit sonstigem Sachschaden 
(Kat. 5) -0,85
Sachschadensunfälle gesamt (Kat. 4 
- 7)
0,02
-2,48
-0,28
-3,07
-0,85
-3,50
-3,00
-2,50
-2,00
-1,50
-1,00
-0,50
0,00
0,50
0,02
VU gesamt (Kat. 1 - 7)
VU mit Personenschaden (Kat. 1 - 3)
Schwerwiegende VU mit Sachschaden (Kat. 4)
VU mit sonstigem Sachschaden (Kat. 5)
Sachschadensunfälle gesamt (Kat. 4 - 7)

Verkehrsunfälle nach Kategorien
2002  -  2006
555.244556.823557.064555.965556.778
486.961 486.389 489.467 489.998 490.075
368.952372.123373.615371.808373.427
65.16966.82567.59769.57669.817
21.80322.49323.53822.49423.594
2002 2003 2004 2005 2006
Unfälle NRW gesamt (Kat. 1-7)
Unfälle mit Sachschaden (Kat. 4-7)
Unfälle m. sonstigem Sachschaden (Kat. 5)
Unfälle m. Personenschaden (Kat. 1-3)
Schwerw. Unfälle m. Sachschaden (Kat. 4)

Einwohner, Kfz-Bestand und Verkehrsunfälle
2002  -  2006
18.052.092 18.058.10518.075.35218.079.68618.076.355
11.445.47911.426.53311.349.12011.324.75611.242.294
555.244556.823557.064555.965556.778
2002 2003 2004 2005 2006
Einwohner
Bestand an Kfz
Unfälle NRW gesamt (Kat. 1-7)

2.1.1  Verunglücktenhäuf igkeit, Unfallhäufigkeit 
- Grafik Seite 12 -  
 
Seit 2002 nahm die Verunglücktenhäufigkeit je 100.000 Einwohner  (Verun-
glücktenhäufigkeitszahl) um 8,6 % auf 455 ab; im letzten Jahr sank sie um 
1,8 %. Damit weist Nordrhein-Westfalen erneut die günstigste Verunglückten-
quote aller Bundesländer auf.  
 
Die Unfallhäufigkeit bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden pro 
100.000 Einwohner (Unfallhäufigkeitszahl) sank in  den letzten fünf Jahren ins-
gesamt um 6,7 % auf 361, gegenüber dem Vorjahr um 2,4 %. 
 
2006 ereigneten sich pro 1.000 in NRW zugelassener Fahrzeuge 5,67 Unfälle 
mit Personenschaden (2005: 5,85; 2002: 6,21). 
 
2006 nahm die Polizei alle 57 Sekunden  einen Unfall auf und alle 6 Minuten kam  
ein Mensch im Straßenverkehr zu Schaden (siehe Schadensuhr Seite 13).

Verunglückte, Verunglücktenhäufigkeit und 
Unfallhäufigkeit
2002  -  2006
3.084 3.076 3.081 3.081 3.075
387 385
374 370
361
498 491
476
464
455
2002 2003 2004 2005 2006
Unfallhäufigkeit (Kat. 1-7) pro 100.000 Einw.
Unfallhäufigkeit (Kat. 1-3) pro 100.000 Einw.
Verunglückte je 100.000 Einwohner

22000066    iinn    NNRRWW::  
(Vorjahreswerte in Klammern)    
 
   
 ∅   alle    57  (57)   Sekunden nahm die Polizei einen Verkehrsunfall auf 
 
 ∅   alle    6    (6)     Minuten  ein Verunglückter 
 
 ∅   alle    36  (35)   Minuten  ein verunglückter 18- bis 24-Jähriger 
 
 ∅   alle    99  (94)   Minuten  ein verunglückter 15- bis 17-Jähriger 
  
 ∅   alle    32  (32)   Minuten  ein verunglückter Radfahrer 
 
 ∅   alle    62  (59)   Minuten  ein verunglücktes Kind 
 
 ∅   alle    62  (62)   Minuten  ein verunglückter Senior (ab 65 Jahre) 
 
 ∅   alle    90  (84)   Minuten  ein Verunglückter auf der Autobahn 
 
 ∅   alle    12  (10)   Stunden wurde ein Mensch im Straßenverkehr getötet 
 
 
 
 
Anmerkung:   Unter „Verunglückte“ sind Getötete und Verletzte zusammengefasst.

2.1.3  Unfallörtlichkeit bei Verkehrsunfällen der Kategorien 1–4  
- Grafik Seite 15 – 
 
 
Die meisten Unfälle der Kategorien 1 – 4 ereigneten sich nach wie vor innerhalb ge-
schlossener Ortschaften; im Mittel der letz ten fünf Jahre betrug ihr Anteil rund 70 %. 
Im gleichen Zeitraum bewegte sich der Anteil außerhalb geschlossener Ortschaften 
zwischen 20 und 24 %, auf Bundesautobahnen zwischen 8,5 und 10 %. 
 
Die Zahl der Unfälle innerhalb geschlossener Ortschaften  blieb seit 2002 im Er-
gebnis fast unverändert (- 0,3 %). 
 
Die Zahl der Unfälle außerhalb geschlossener Ortschaften sank in den letzten fünf 
Jahren insgesamt um 20,0 %. 
 
Auf den Bundesautobahnen ging die Zahl der Unfälle mit Personenschaden und der 
schwerwiegenden Verkehrsunfälle mit Sachschaden seit 2002 um insgesamt  20,8 % 
zurück.

Verkehrsunfälle nach Ortslage
(Kat. 1 - 4)
2002  -  2006
86.97289.31891.13592.07093.411
62.409 62.448 62.599 63.222 62.237
21.680 21.305 19.998 17.858 17.350
9.322 8.317 8.540 8.238 7.385
2002 2003 2004 2005 2006
Unfälle gesamt
Unfälle i.g.O.
Unfälle a.g.O. (ohne BAB)
Unfälle BAB

2.2 Unfallfolgen  - allgemein - 
- Grafiken Seiten 17 und 18 - 
 
 
2.2.1  Getötete    
 
Die Zahl der Verkehrstoten ging in den letzten fünf Jahren um insgesamt 26,5 % 
auf 728 zurück. 2005 war die Zahl der Getöteten gegen den bundesweiten Trend 
gestiegen (+ 0,6 %), im letzten Jahr alle rdings konnte mit ei nem Rückgang von 867 
auf 728 (- 16,0 %) ein neuer stat istischer Tiefstand erreicht werden. Mit nunmehr 40 
Verkehrstoten pro 1 Mio. Einwohner dürfte Nordrhein-Westfalen erneut das bundes-
weit beste Ergebnis aller Flächenländer erreicht haben. 
 
Die Grafik auf Seite 18 zeigt im Trend der  letzten fünf Jahre Rückgänge bei den 
durch Verkehrsunfälle getöteten Pkw-Insassen und Fußgänger n. Bei den motorisier-
ten Zweiradfahrern ist der rückläufige Tre nd nach der Unterbrechung im Jahr 2005 
im letzten Jahr (2006) wieder aufgenommen worden. 
 
2006 wurde alle 12 Stunden ein Mensch im Stra ßenverkehr getötet.

Getötete
(gesamt und nach bestimmten Altersgruppen)
2002 -  2006
990
942
862 867
728
216 218
209
194
177
163
176
159
151
121
36 3135 41
32
242525 2933
2002 2003 2004 2005 2006
Gesamt ab 65 Jahre
18 - 24 Jahre unter 15 Jahre
15 - 17-Jährige
    
.

Getötete
(nach Art der Verkehrsbeteiligung)
2002  -  2006
110
147
83
115
153
453
198
178
147
433
184
170
111
173
107
412
188
149 152
93
391
86
148
130
323
Pkw motorisierte
Zweiräder gesamt
Fußgänger Kraftrad Radfahrer
2002 2003 2004 2005 2006

2.2.2  Verletzte   
- Grafiken Seiten 20 und 21 - 
 
 
Die Zahl der Verletzten  sank seit 2002 um insgesamt 8,3 % auf 81.494, was den 
bisherigen statistischen Tiefststand seit Beginn der statistischen Auswertung im Jahr 
1953 markiert. Im Jahr 2006 betrug der Rückgang 1,7 %. 
 
Die Grafik auf Seite 21 zeigt, dass zwar nach wie vor die meis ten Personen bei Un-
fällen mit Pkw verletzt wurden, dies allerdings mit deutlich sinkender Tendenz.   
 
2006 wurde alle 6,5 Minuten ein Mensch bei einem Verkehrsunfall verletzt.

Verletzte
(gesamt und nach  bestimmten Altersgruppen)
2002 -  2006
88.890 87.785
84.862
82.957 81.494
16.992
16.124 15.780
14.727 14.473
9.712 9.510
8.944 8.949
8.398
7.881 7.894 8.226 8.337
5.795 5.516 5.948 5.552 5.293
7.368
2002 2003 2004 2005 2006
Gesamt
18 - 24 Jahre
unter 15 Jahre
ab 65 Jahre
15 - 17-Jährige

Verletzte
(nach Art der Verkehrsbeteiligung)
2002  -  2006
4.844
5.443
9.165
12.390
14.698
48.859
5.744
8.960
16.298
12.818
45.990
8.828
15.874
11.857
44.646
4.967
8.702
11.761
16.599
42.170
4.535
8.571
16.142
11.745
41.285
Pkw Radfahrer motorisierte
Zweiräder gesamt
Fußgänger Kraftrad
2002 2003 2004 2005 2006

2.3  Unfallfolgen - Altersgruppenbetrachtung - 
 
Auf einen Blick ... 
 
Entwicklung der Unfallfolgen nach Altersgruppen
Prozentuale Veränderung der Fallzahlen 2006 gegenüber 2005
Getötete gesamt -16,03
V erletzte gesamt -1,73
V erunglückte gesamt -1,87
getötete Kinder -22,58
verletzte Kinder -5,71
verunglückte Kinder -5,77
getötete 18- bis 24-Jährige -19,87
verletzte 18- bis 24-Jährige -1,72
verunglückte 18- bis 24-Jährige -1,91
getötete Senioren (ab 65 Jahre) -8,76
verletzte Senioren 1,35
verunglückte Senioren 1,12
-1,73 -1,87
-5,71 -5,77
-19,87
-1,72 -1,91
-8,76
-16,03
-22,58
-25
-20
-15
-10
-5
0
5
1,35 1,12
Getötete gesamt
Verletzte gesamt
Verunglückte gesamt
getötete Kinder
verletzte Kinder
verunglückte Kinder
getötete 18- bis 24-Jährige
verletzte 18- bis 24-Jährige
verunglückte 18- bis 24-Jährige
getötete Senioren (ab 65 Jahre)
verletzte Senioren
verunglückte Senioren

2.3.1 Kinder (unter 15 Jahre)  
- Grafiken Seiten 24 bis 27, Tabelle Seite 28 - 
 
 
Die Zahl der verunglückten Kinder (aktive Beteiligung und Mitfahrer) ist  seit 2002 
um insgesamt 13,6 % auf 8.422 gesunken, 2006 betrug der Rückgang 5,9 %. 
 
Die Verunglücktenhäufigkeit pro 100.000 Einwohner dieser Altersgruppe sank in 
den letzten fünf Jahren von 335 um 7,5 % auf 310. Allein im letzten Jahr ist sie ge-
genüber dem Vorjahr um 3,6 % gesunken.  
 
Die Zahl der getöteten Kinder ging im Fünf-Jahres-Z eitraum um 33,3 % von 36 auf 
24 zurück. Nach dem bisherigen statis tischen Tiefstand in den Jahren 2003 und 
2004 mit 25 im Straßenverkehr getöteten Kindern war der deutli che Anstieg 2005 (+ 
24 %) auffällig. Die Zahl der getöteten aktiven Beteiligten sank um sechs auf 14. Als 
Mitfahrer starben zehn Kinder, eines weniger als im Vorjahr.  
 
Die Zahl der verletzten Kinder sank seit 2002 ins gesamt um 13,5 % auf 8.398. 2006 
reduzierte sie sich im Vergleich zum Vorj ahr um 5,7 % - und unterbot damit den bis-
herigen Tiefstwert aus dem Jahr 2004. 32,6 % aller verletzten Ki nder waren Mitfah-
rer, bei den Kindern unter 6 Jahren sogar 57,0 %.  
 
Häufigste Unfallursachen 2006 waren erneut „Fehler beim Einfahren in den fließen-
den Verkehr“, „Benutzung der falschen Fahrbahn“ und „Nichtbeachten der vorfahrts-
regelnden Verkehrszeichen“. 
 
Die Anzahl der Kinder, die einen Unfall verursacht haben, sank 2006 um 4,1 %.  
 
Im letzten Jahr verunglückte alle 62 Minuten ein Kind im Straßenverkehr.

Verunglückte Kinder
(nach Altersgruppen)
2002  -  2006
9.748
4.863
2.852
2.033
9.535
4.775
2.761
1.999
8.969
4.668
2.525
1.776
8.980
4.778
2.505
1.697
8.422
4.452
2.382
1.588
unter 6 Jahre 6 - 9 Jahre 10 - 14 Jahre unter 15 Jahre
2002 2003 2004 2005 2006

Getötete Kinder
(nach Altersgruppen)
2002  -  2006
10
8
18
36
8
7
10
25
7
6
12
25
9
8
14
31
5
6
13
24
unter 6 Jahre 6 - 9 Jahre 10 - 14 Jahre unter 15 Jahre
2002 2003 2004 2005 2006

Verletzte Kinder
(nach Altersgruppn)
2002  -  2006
2.023
2.844
4.845
9.712
1.991
2.754
4.765
9.510
1.769
2.519
4.656
8.944
1.688
2.497
4.764
8.949
8.398
1.583
2.376
4.439
unter 6 Jahre 6 - 9 Jahre 10 - 14 Jahre unter 15 Jahre
2002 2003 2004 2005 2006

Häufigste Verkehrsbeteiligung verunglückter Kinder
 (nach Altersgruppen, ohne VU Kat. 5)
2002  -  2006
39,9%
57,1%
42,7%
48,2%
48,1%
43,2%
56,1%
51,2%
41,9%
54,1%
51,4%
41,0%
56,6%
56,5%
51,8%
0 - 5 Jahre: Mitfahrer im
Auto
6 - 9 Jahre: Fußgänger 10 - 14 Jahre: Radfahrer
2002 2003 2004 2005 2006

2002 2003 2004 2005 2006
Veränderung 
2005/2006 in 
%
5-Jahres-
Durchschnitt
Einwohner gesamt 18.052.092 18.076.355 18.079.686 18.075.352 18.058.105 -0,10 18.068.318
Einwohner Kinder 2.908.428 2.875.768 2.828.849 2.781.058 2.719.446 -2,22 2.822.710
Anteil an gesamt 16,11% 15,91% 15,65% 15,39% 15,06% -2,12 0
aktive Beteiligung von Kindern 
bei Verkehrsunfällen
7.301 7.427 6.782 6.936 6.371 -8,15 6.963
Getötete 36 25 25 31 24 -22,58 28
Verletzte 9.712 9.510 8.944 8.917 8.398 -5,82 9.096
Verunglückte 9.748 9.535 8.969 8.948 8.422 -5,88 9.124
davon als
Radfahrer (aktiv) 3.197 3.345 3.197 3.326 2.899 -12,84 3.193
Fußgänger 3.242 3.127 2.830 2.758 2.707 -1,85 2.933
Mitfahrer 3.236 2.969 2.892 2.803 2.245 -19,91 2.829
Kinder als Verursacher von VU 4.491 4.584 3.998 4.001 4.554 13,82
0,61
32,17
4.326
davon als
Radfahrer (aktiv) 2.243 2.375 2.187 2.295 2.309 2281,8
Fußgänger 2.117 2.020 1.710 1.582 2.091 1904
Beteiligung an und 
Verursachung von VU          
(ohne Kat. 5)
Kinder (unter 15 Jahre)
Kinder (unter 15 Jahre)
2002  -  2006

2.3.2 Schulwegverkehrsunfälle (6- bis 14-jährige Kinder) 
- Grafik Seite 30 - 
 
In den Jahren 2004 und 2005 waren bei der Zahl der  Beteiligten in diesem Bereich starke 
Zuwächse zu verzeichnen, we lche die leichten Rü ckgänge der Vorjahre weit überstiegen. 
Insgesamt ist über die letzten fünf Jahre ein Anstieg bei den Unfallbeteiligten von 34,3 % 
auf 1.528 zu konstatieren, auch wenn es im letzten Jahr einen leichten Rückgang von 2,0 
% gegeben hat. 
 
Die Zahl der verunglückt en Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren  stieg seit 2002 insgesamt 
um 14,4 % auf 302. Gegenüber 2005 betrug der Zuwachs 2,4 %. 
 
Auch bei den 10- bis 14-Jährigen verlief die Entwicklung seit  2002 im Trend deutlich ne-
gativ (+ 47,7 %) und wurde nur unwesentlich durch den Rückgang von 0,9 % im letzten 
Jahr abgemildert. 
 
2006 verunglückten auf Schulwegen 678 Kinder mit dem Fahrrad, das sind 5,8 % weniger 
als im Vorjahr, in welchem allerdings der bis her höchste Wert der letzten fünf Jahre er-
reicht wurde. 
 
Das Niveau bei der Zahl der verunglückten Fußgänger steigt seit dem Jahr 2004 kontinu-
ierlich an und erzielte im letzten Jahr mit 713 den bisher igen Höchststand. Über den 5-
Jahres-Zeitraum entspricht diese Entwicklung einem Anstieg von insgesamt 11,2 %, im 
letzten Jahr waren es 4,7 % mehr als im Vorjahr. 
 
Bei Schulbusunfällen verunglückten 2006 insgesamt 50 mitfahrende Kinder, genauso 
viele wie im Vorjahr.  
 
2006 verunglückte alle 6 Stunden ein Kind auf dem Schulweg.

Verunglückte nach Altersgruppen
1.017 966
1.183
1.402 1.399
753 757
936
1.107 1.097
264
209 247 295 302
2002 2003 2004 2005 2006
6 - 14 Jahre 10 - 14 Jahre 6 - 9 Jahre
Schulwegverkehrsunfälle
Altersgruppe von 6 bis 14 Jahren
2002  -  2006
Unfallbeteiligung und -verur sacher
1.087 1.048
1.271
1.528 1.497
601 585
665
777 756
337
277
359
519
436
264
307
256
397227
2002 2003 2004 2005 2006
An VU (Kat. 1 - 4) Beteiligte Verursacher Fußgänger Radfahrer

2.4  18-jährige Fahranfänger (Pkw) - Grafik Seite 32, Tabelle Seite 33 - 
 
Die Zahl der Verkehrsunfälle, an denen 18-jährige Pkw-Fahrer beteiligt waren, sank seit 
2002 um 10,3 % auf 5.110. Im letzten Jahr betrug der Rückgang 1,1 %. 
 
Die Zahl der Getöteten stieg im Vorjahresvergleich um 1.200 % von 1 auf 13, allerdings 
war sie im Jahr 2005 auch von 16 auf 1 gefallen; die Zahl der Verletzten fiel im letzten 
Jahr um  6,7 % auf 1.004. 
 
Die Zahl der 18-jährigen Pkw-Fahrer als Unfallverursacher sank seit 2002 auf 3.748 und 
um insgesamt 9,7 %. Nach dem bisherigen Tiefstand in 2005 gab es im letzten Jahr einen 
weiteren Rückgang um 3,4 %. Die Verursacherquote bei Verkehrsunfällen mit Pkw beweg-
te sich bei den Fahranfängern um 73 %. 
 
Die stärksten Rü ckgänge bei den Hauptunfallursachen im Vergleich zu 2005 bei 18-
jährigen Fahranfängern (Pkw) waren: 
 
> Abbiegen/Wenden    - 10,3 % 
> Abstand       - 9,5 % 
> Vorfahrt/Vorrang       - 8,4 %.  
 
Den deutlichsten Zuwachs gab es bei der Hauptunfallursache  
 
  > Alkohol       + 9,8 %.   
 
 
Bei jedem fünften Unfall (21,9 %) war unangemessene Geschwindigkeit die Ursache.

18-jährige Pkw-Fahrer als Beteiligte und Unfallverursacher (ohne Kat. 5)
242.928 241.411 242.388 243.119
111.524 111.046 109.351 114.163 108.336
242.955
5.697 5.539 5.550 5.169 5.110
4.152 4.075 4.078 3.939 3.748
2002 2003 2004 2005 2006
Beteiligung von Pkw-Fahrern an VU
Pkw-Fahrer als Verursacher
Beteiligung von 18-jährigen Pkw-Fahrern an VU
18-jährige Pkw-Fahrer als Verursacher
Hauptunfallursachen 18jähriger Pkw-Fahrer
4.152 4.075 4.078 3.939
3.748
1.256
932 977
601 611 574
374 354 338
1.1201.077
1.2571.324
970
868
968
631
526
306
384
271 225262299
247
78 7690 71 78
2002 2003 2004 2005 2006
18-jährige Pkw-Fahrer als Verursacher
Geschwindigkeit
Abbiegen / Wenden
Vorfahrt / Vorrang
Abstand
Alkohol
Überholen
18-jährige Fahranfänger (Pkw)
2002  -  2006

2002 2003 2004 2005 2006
Veränderung 
2005/2006 in 
%
5-Jahres-
Durchschnitt
Einwohner gesamt 18.052.092 18.076.768 18.079.686 18.075.352 18.058.105 -0,10 18.068.401
Einwohner 18-Jährige 191.642 191.177 193.519 204.078 208.942 2,38
2,48
1200,00
0,27
3,99
9,78
5,13
197.872
Anteil an gesamt 1,062% 1,058% 1,070% 1,129% 1,157% 0,010951
Beteiligung von Pkw-Fahrern 
an VU
242.928 241.411 242.388 243.119 242.955 -0,07 242.560
davon mit 0
Beteiligung von 18-jährigen 
Pkw-Fahrern an VU
5.697 5.539 5.550 5.169 5.110 -1,14 5.413
Anteil an gesamt 2,35% 2,29% 2,29% 2,13% 2,10% -1,07 0
dabei
Getötete 17 12 16 1 13 12
Verletzte 1.199 1.143 1.233 1.076 1.004 -6,69 1.131
Verunglückte 1.216 1.155 1.249 1.077 1.017 -5,57 1.143
VHZ 635 604 645 528 487 -7,77 580
Pkw-Fahrer als Verursacher 111.524 111.046 109.351 114.163 108.336 -5,10 110.884
davon
18-jährige Pkw-Fahrer als 
Verursacher
4.152 4.075 4.078 3.939 3.748 -4,85 3.998
Anteil an gesamt 3,72% 3,67% 3,73% 3,45% 3,46% 0
Hauptunfallursachen bei 18-
jährigen Fahranfängern
Geschwindigkeit 1.324 1.257 1.256 1.077 1.120 1.207
Abbiegen / Wenden 970 932 977 968 868 -10,33 943
Vorfahrt / Vorrang 631 601 611 574 526 -8,36 589
Abstand 384 374 354 338 306 -9,47 351
Alkohol 299 271 262 225 247 261
Überholen 78 90 71 78 76 -2,56 79
Fehlverhalten gegenüber 
Fußgängern
36 46 39 39 41 40
Beteiligung an und 
Verursachung von VU       
(ohne Kat. 5)
18-jährige Fahranfänger
18-jährige Fahranfänger (Pkw)
2002  -  2006

2.5  18- bis 24-Jährige („Junge Erwachsene“), Begleitetes Fahren mit 17 
 - Grafik Seite 35 - 
 
Von 2002 bis 2006 ging die Zahl der jährlich verunglückten 18- bis 24-jährigen Ver-
kehrsteilnehmer um 14,9 % von 17.155 auf 14. 594 zurück. 2006 sank sie um 1,9 % auf 
den bisher niedrigsten Stand. Seit dem Jahr 2001 konnte jedes  Jahr ein neuer Tiefstand 
erreicht werden. 
Die Verunglücktenhäufigkeit pro 100.000 Einwohner dieser Altersgruppe fiel innerhalb 
der letzten fünf Jahre insgesamt um 18,5 % auf 1.015 und erreichte damit das bisher nied-
rigste Ergebnis. Im Vergleich zu 2005 ging sie um 2,8 % zurück.  
 
Die Zahl der getöteten 18- bis 24-Jährigen hat sich in den letzten fünf Jahren von 163 auf 
121, also um 25,8 % reduziert. Nach dem Zuwa chs im Jahr 2003 wurde das bisher nied-
rigste Ergebnis aus 2005 um 19,9 % unterboten. 99 junge Menschen wurden als aktive 
Verkehrsteilnehmer getötet (- 3,9 %) , 22 als Mitfahrer (- 54,2 %). 
Die Zahl der verletzten 18- bis 24-Jährigen ging in den letzten fünf Jahren insgesamt um 
14,8 % auf 14.473 zurück. 2006 gab es einen Rückgang um 1,7 % und damit wiederum 
einen neuen Tiefstand. 
 
Bei den aktiv Beteiligten gab es mit 11.179 Verletzten 2,7 % weniger als im Vorjahr. Die 
Zahl der verletzten Mitfahrer stieg um 1,7 % auf 3.294 (+56). 47,8 % aller Verunglückten 
dieser Altersgruppe waren 2006 als Pkw-Fahrer beteiligt. Gut ein Fünftel ( 22,7 %) der 
Verunglückten kam als Mitfahrer zu Schaden. 
 
Von 37.567 an Verkehrsunfällen beteiligten jungen Erwachsenen waren 20.262 (53,9 %) 
auch Unfallverursacher. Die Verursacherquote ist im Vergleich zu 2005 um 0,8 % gestie-
gen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich das Begleitete Fahren mit 17 (BF 17) in der 
Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen auswirkt. Insgesamt waren Teilnehmer des „BF 17“ 
im Jahr 2006 an 68 Verkehrsunfällen beteiligt, 40 davon haben sie auch selbst verur-
sacht. Es gab 14 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, bei denen eine Person getö-
tet, sechs schwer- und 18 leichtverletzt worden sind. 
Losgelöst von diesen bedauerlichen Einzelfällen, kann man den bisherigen Verlauf des 
Modellversuchs insgesamt positiv bewerten. 
 
2006 verunglückte alle 36 Minuten ein „Junger Erwachsener“ im Straßenverkehr.

Verunglückte Junge Erwachsene (18 bis 24 Jahre)
2002  -  2006
16.319
15.939
14.878 14.594
16.992
16.124
15.780
14.727 14.473
17.155
163
176
159 151
121
2002 2003 2004 2005 2006
Verunglückte Verletzte Getötete

2.6  Senioren (ab 65 Jahre)  
- Grafiken Seiten 37 und 38, Tabelle Seite 39 - 
 
 
In den letzten fünf Jahren stieg die Zahl der verunglückten Senioren um 12,3 % auf 
8.514. Seit dem Jahr 2001 sind hier kontinuierlich Zuwächse zu verzeichnen. Dies ist u. a. 
auch dem Umstand geschuldet, dass der Bevölkerungsanteil dieser Altergruppe sowie 
deren Teilnahme am Straßenverkehr (Mobilität) ständig steigen. Nach dem marginalen 
Anstieg der Verunglücktenzahl im Jahr 2004 (0,06 %) fiel der Zuwachs 2005 mit 3,9 % 
wieder deutlicher aus. Im letzten Jahr kam es zu einer Zunahme von 1,1 %. 
 
Die Verunglücktenhäufigkeit pro 100.000 Einwohner lag 2006 mit 245 drei Punkte über 
dem Fünf-Jahres-Tief aus dem Jahr 2002. Gegenüber dem Vorjahr gab es allerdings ei-
nen Rückgang um 1,6 % (- 4). 
 
Die Zahl der getöteten Senioren sank in den letzten fünf Jahren um insgesamt 18,1 % auf 
177. Der Rückgang um 8,8 % im  Jahr 2006 markiert einen neuen Tiefstand. Als aktive 
Verkehrsteilnehmer starben 165 Senioren (- 6,3 %), als Mitfahrer 12 (- 33,3 %). 
 
Die Zahl der verletzten Senioren stieg seit 2002 um ins gesamt 13,2 % auf 8.337, im letz-
ten Jahr um 1,4 %. 6.756 Seni oren wurden als aktive Verkehr steilnehmer verletzt (+ 2,1 
%), 1.581 als Mitfahrer (- 1,9 %). 
 
Die häufigsten Unfallursachen bei den Senioren waren „Nichtbeachten von Vorfahrtszei-
chen“, „Fehler beim Wenden oder Rückwärtsf ahren“ und „Einfahren in den fließenden 
Verkehr“. 
 
Ältere Menschen verunglückten 2006 am häufigsten als Radfahrer (27,9 %) und als Pkw-
Fahrer (27,4 %). 
 
Im letzten Jahr verunglückte alle 62 Minuten ein Senior im Straßenverkehr.

Verunglückte Senioren (ab 65 Jahre)
2002  -  2006
8.099 8.103
8.420 8.514
7.368
7.881 7.894
8.226 8.337
7.584
216 218
209
194
177
2002 2003 2004 2005 2006
Verunglückte
Verletzte
Getötete

Senioren als Unfallbeteiligte (ohne Kat. 5)
3.133.563 3.209.210 3.291.750 3.387.161 3.481.163
20.746
22.381 22.638
24.402
25.569
14.274
15.313 15.424
16.736
13.412
2002 2003 2004 2005 2006
Einwohner Senioren
Beteiligung (aktiv) von Senioren an VU
Senioren als Verursacher von VU
Senioren als Verursacher von Verkehrsunfällen (ohne Kat. 5)
14.274
15.313 15.424
16.736
13.412
1.150
1.057 1.125
551 470 453
2.139 2.082
2.335
2.025
2.237
342
464444
524
381
1.0111.044
513
473
2002 2003 2004 2005 2006
Senioren als Verursacher von VU
Pkw-Fahrer
Fahrer motorisiertrer Zweiräder
Radfahrer
Fußgänger
Senioren
(ab 65 Jahre)
2002  -  2006

2001 2002 2003 2004 2005
Veränderung 
2004/2005 in 
%
5-Jahres-
Durchschnitt
Einwohner gesamt 18.009.865 18.052.092 18.076.355 18.079.686 18.075.352 -0,02 18.058.670
Einwohner Senioren 3.057.050 3.133.563 3.209.210 3.291.750 3.387.161 2,90
2,92
7,79
4,21
3,91
0,99
1,16
10,36
35,67
7,44
8,51
6,43
15,04
8,70
3.215.747
Anteil an gesamt 16,97% 17,36% 17,75% 18,21% 18,74% 17,81%
Beteiligung (aktiv) von 
Senioren an VU
19.993 20.746 22.381 22.638 24.402 22.032
insgesamt
Getötete 226 216 218 209 194 -7,18 213
Verletzte 7.199 7.368 7.881 7.894 8.226 7.714
Verunglückte 7.425 7.584 8.099 8.103 8.420 7.926
VHZ 243 242 252 246 249 246
Anteil an gesamt 7,96% 8,44% 9,13% 9,42% 9,53%
davon verunglückt als
Fußgänger 1.496 1.506 1.498 1.587 1.580 -0,44 1.533
Radfahrer 1.945 1.956 2.195 2.152 2.375 2.125
Fahrer motorisiertrer 
Zweiräder
378 381 444 342 464 402
Pkw-Fahrer 1.909 2.025 2.139 2.082 2.237 2.078
Mitfahrer 1.628 1.622 1.705 1.751 1.630 -6,91 1.667
Senioren als Verursacher 
von VU
13.542 14.274 15.313 15.424 16.736 15.058
davon Verursacher als
Fußgänger 537 551 470 473 453 -4,23 497
Radfahrer 986 1.044 1.150 1.057 1.125 1.072
Fahrer motorisierter 
Zweiräder
227 240 258 246 283 251
Pkw-Fahrer 11.380 12.010 12.978 13.109 14.250 12.745
Beteiligung an und 
Verursachung von VU (ohne 
Kat. 5)
Senioren (ab 65 Jahre)
Senioren (ab 65 Jahre)
2001  -  2005

2.7  Unfallursachen und Verkehrsunfallfolgen beeinflussende Verhaltensweisen  
  - Grafiken Seiten 42 bis 43 und 45 bis 46, Tabellen Seiten 41 und 44 - 
 
Die Zahl der Unfälle mit Hauptunfallursachen  ging seit 2002 insgesamt um 7,1 % auf 
97.391 zurück (Seite 42) und hat sich damit nachhaltig unterhalb der 100.000er Marke 
etabliert; im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der polizeilichen Maßnahmen zur Bekämp-
fung der Hauptunfallursachen um 14,8 % auf 1.765.426, Se ite 45). und erreichte damit 
den höchsten Wert der letzten fünf Jahre. 
 
2006 betrug der Anteil der Verkehr sunfälle mit Hauptunfallurs achen an der Zahl der Ver-
kehrsunfälle insgesamt (ohne Kategorie 5) 52,3 %. 
 
Seit dem Jahr 2000 sind bei den  Unfällen mit Hauptunfallurs achen beständig Rückgänge 
zu verzeichnen. Auch 2006 ging die Zahl we iter zurück (-1,0 %). Die deutlichsten Rück-
gänge waren bei den Ursachen „Geschwindigkeit“   (- 7,9 %) und „Alkohol beim Fahr-
zeugführer“ (- 2,8 %) zu verbuchen. Bei den Hauptunfallursachen  „Überholen“  
(+ 6,3 %) und „Abbiegen, Wenden“ (+ 1,8 %) gab es im Vergleich zu 2005 allerdings 
Zuwächse. 
 
Im Jahr 2006 wurden 603 Unfälle (0,1 % aller Verkehrsunfälle) unter „Einwirkung ande-
rer berauschender Mittel“ verursacht - 4,3 % mehr als im  Vorjahr. Hierbei verunglückten 
264 Personen, das waren 28,5 % (- 105) weniger als vor eine m Jahr. Die im Jahr 2004 
abgeschlossene landesweite Einführung eines Dr ogenvortests zeigt nachhaltig Wirkung. 
In den letzten beiden Jahren konnte die Opferzahl fast halbiert werden (- 48,8 %). 
 
Bei  Verkehrsunfällen mit Hauptunfallursac hen ergeben sich folgende Anteile (Mehrfach-
nennungen sind möglich): 
 
> Abbiegen/ Wenden      35,3 % 
> Vorfahrt/Vorrang      21,2 % 
> Geschwindigkeit      19,8 % 
> Abstand       12,9 % 
> Alkohol beim Fahrzeugführer      9,5 % 
> Überholen         6,3 % 
> Fehlverhalten gegenüber Fußgängern     4,9 %

Alle 27 Minuten  verunglückte 2006 ein Mensch bei einem „Geschwindigkeitsunfall“ und 
alle 57 Minuten  bei einem „Alkoholunfall“. 
 
Sonstige Ursachen und verkehrsunfallfolgenbeeinflussende Verhaltensweisen 
 
Drei 14-tägige Sonderkontro llen im Rahmen der Aktion „NRW mit Gurt 2006“ mit rund 
100.000 festgestellten „Gurtmuffeln“ (insgesamt über das Jahr = 407.000) haben offen-
bar dazu beigetragen, die immer noch verbreitete „G urtabstinenz“ weiter abzubauen, 
denn: 
 
Die Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten, nicht angeschnallten Personen, konnte 
um 26,4 % reduziert werden (von 125 auf 92)! 
 
2002 2003 2004 2005 2006
Veränderung 
2005/2006 in 
%
5-Jahres-
Durchschnitt
Verkehrsunfälle gesamt 556.778 555.965 557.064 556.823 555.244 -0,28 556.375
Verkehrsunfälle ohne Kat. 5 183.351 184.157 182.450 184.700 186.292 0,86
0,32
6,34
0,33
1,77
4,33
184.190
Verkehrsunfälle mit HUU 
gesamt
104.834 103.815 99.380 98.415 97.391 -1,04 100.767
HUU Fehlverhalten von 
Fußgängern
5.340 5.030 4.305 3.973 3.944 -0,73 4.518
HUU Fehlverhalten 
gegenüber Fußgängern
4.276 4.270 4.474 4.754 4.769 4.509
HUU Überholen 5.994 5.604 5.481 5.724 6.087 5.778
HUU Alkohol 10.831 10.707 9.920 9.486 9.224 -2,76 10.034
HUU Abstand 13.515 13.180 12.799 12.524 12.565 12.917
HUU Geschwindigkeit 25.885 24.774 22.877 20.945 19.296 -7,87 22.755
HUU Vorfahrt, Vorrang 21.846 21.612 21.527 21.064 20.673 -1,86 21.344
HUU Abbiegen, Wenden 35.646 36.478 33.576 33.817 34.416 34.787
Drogen / andere 
berauschende Mittel
467 541 701 578 603 578
Verkehrsunfälle mit Hauptunfallursachen
2002  -  2006

Hauptunfallursachen 
(ohne VU Kategorie 5)
2002 -  2006
183.351 184.157 182.450 184.700 186.292
97.39198.41599.380
103.815104.834
35.646 36.478
33.576 33.817 34.416
25.885
24.774
22.877
21.846 21.612 21.527
13.515 13.180 12.799 12.524 12.565
10.831 10.707 9.920 9.486
5.994 5.604 5.481 5.724
20.945
19.296
21.064
20.673
9.224
6.087
12345
Verkehrsunfälle ohne Kat. 5 Verkehrsunfälle mit HUU gesamt
HUU Abbiegen, Wenden HUU Geschwindigkeit
HUU Vorfahrt, Vorrang HUU Abstand
HUU Alkohol HUU Überholen

Anzahl Hauptunfallursachen (ohne VU Kat. 5)
2 0 0 6 
und Abweichung gegenüber Vorjahr
9.224
34.416
20.673
19.296
12.565
6.087
4.769
3.944HUU Fehlverhalten von
Fußgängern
HUU Fehlverhalten
gegenüber Fußgängern
HUU Überholen
HUU Alkohol
HUU Abstand
HUU Geschwindigkeit
HUU Vorfahrt, Vorrang
HUU Abbiegen, Wenden + 1,8 %
- 1,9 %
- 7,9 %
+ 0,3 %
- 2,8 %
+ 6,3 %
+ 0,3 %
- 0,7%

Maßnahmen 2002 2003 2004 2005 2006
Veränderung 
2005/2006 in %
5-Jahres-
Durchschnitt
Maßnahmen gegen 
HUU gesamt
1.537.800 1.566.602 1.617.856 1.716.403 1.765.426 2,86 1.640.817
Maßnahmen gegen 
HUU Geschwindigkeit
1.240.679 1.264.956 1.345.180 1.427.970 1.467.557 2,77 1.349.268
Maßnahmen gegen 
HUU Vorfahrt / Vorrang
93.835 89.980 79.871 89.287 68.855 -22,88
-11,18
-35,35
-0,56
84.366
Maßnahmen gegen 
HUU Abbiegen / 
Wenden
72.776 68.583 53.456 60.525 70.641 16,71 65.196
Maßnahmen gegen 
HUU Abstand
50.324 60.252 59.810 46.947 48.249 2,77 53.116
Maßnahmen gegen 
HUU Alkohol
29.796 27.805 26.175 26.696 23.711 26.837
Maßnahmen gegen 
HUU Überholen
14.863 13.940 17.057 19.413 28.968 49,22 18.848
Maßnahmen gegen 
HUU Fehlverhalten 
gegenüber Fußgängern
18.979 23.320 23.727 29.725 45.589 53,37 28.268
Maßnahmen gegen 
HUU Fehlverhalten von 
Fußgängern
16.548 14.293 7.053 11.197 7.239 11.266
Maßnahmen gegen 
HUU Drogen / andere 
berauschende Mittel
3.473 5.527 4.643 4.617
Verkehrspolizeiliche Maßnahmen 
gegen Hauptunfallursachen
2002  -  2006

Hauptunfallursachen
Verkehrsunfälle (ohne Kat. 5) und 
verkehrspolizeiliche Maßnahmen
2002  -  2006
1.537.800 1.566.602
1.617.856
1.716.403
1.765.426
104.834 103.815
99.380 98.415 97.391
2002 2003 2004 2005 2006
Maßnahmen gegen HUU gesamt
Verkehrsunfälle mit HUU gesamt

HUU Geschwindigkeit
1.240.679 1.264.956
1.345.180
1.427.970 1.467.557
25.885 24.774
22.877
20.945
19.296
2002 2003 2004 2005 2006
Maßnahmen gegen HUU Geschwindigkeit HUU Geschwindigkeit
HUU Alkohol
29.796
27.805
26.175 26.696
23.711
10.831 10.707 9.920 9.486 9.224
2002 2003 2004 2005 2006
Maßnahmen gegen HUU Alkohol HUU Alkohol
Hauptunfallursachen Geschwindigkeit und Alkohol
Verkehrsunfälle (ohne Kat. 5) und verkehrspolizeiliche Maßnahmen*
2002  -  2006

2.8  Fußgänger und Radfahrer 
- Tabelle Seite 48 – 
 
 
 
Die Zahl der verunglückten Fußgänger ist seit 2002 um 6,9 % auf  8.701 gesunken. Im 
Jahr 2006 betrug der Rückgang 0,9 %. 
 
Innerhalb der letzten fünf Jahre ging die Zahl der getöteten Fußgänger  insgesamt um 
27,0 % auf 130 zurück, davon alleine im letzten Jahr 12,8 %. Im Vergleich zu 2006 stiegen 
die Verunglücktenzahlen lediglich in der Alte rsgruppe der 6- bis 9-Jährigen (1,9 %), die 
stärksten Rückgänge gab es be i den Kindern unter 6 Jahren (- 8,3 %) sowie den 15- bis 
17-Jährigen (- 7,3 %). 
 
Alle 60  Minuten verunglückte in 2006 ein Fußgänger. 
 
Die Zahl der verunglückten Radfahrer ist seit 2002 insgesamt um 10,2 % auf 16.228 ge-
stiegen. 2006 gab es allerdings einen Rück gang um 2,3 %. Dabei wurden sieben Radfah-
rer weniger getötet (- 7,5 %) und 381 weniger verletzt (- 2,3 %). Der Rückgang erstreckte 
sich mit zwei Ausnahmen über alle Altersgruppen:  
Bei den 25- bis 64-Jährigen gab es einen Zuwachs um 1,1 % und bei den Senioren (ab 65 
Jahre) keine Veränderung.  
Die deutlichsten Rückgänge waren mit - 15,4 % bei den 6- bis 9-jährigen und mit  
- 12,2 % bei den 10- bis 14-j ährigen Kindern zu verzeichnen.  Damit konnten die schlech-
ten Ergebnisse des Jahres 2005 mehr als kompensiert werden. 
  
2006 verunglückte alle 32,5 Minuten ein Radfahrer.

2002 2003 2004 2005 2006
Veränderung 
2005/2006 in 
%
5-Jahres-
Durchschnitt
Verunglückte im Alter von
unter 6 Jahren 704 736 631 588 539 -8,33 640
6 - 9 Jahren 1.231 1.156 1.035 999 1.018 1,90
1,12
1.088
10 - 14 Jahren 1.307 1.235 1.164 1.171 1.150 -1,79 1.205
unter 15 Jahren 3.242 3.127 2.830 2.758 2.707 -1,85 2.933
15 - 17 Jahren 468 416 482 522 484 -7,28 474
18 - 24 Jahren 773 768 749 792 756 -4,55 768
25 - 64 Jahren 3.324 3.295 3.172 3.128 3.120 -0,26 3.208
ab 65 Jahren 1.506 1.498 1.587 1.580 1.576 -0,25 1.549
Alter unbekannt 30 26 0 0 58 --
Verunglückte gesamt 9.343 9.130 8.820 8.780 8.701 -0,90 8.955
Verletzte 9.165 8.960 8.647 8.631 8.571 -0,70 8.795
Getötete 178 170 173 149 130 -12,75 160
2002 2003 2004 2005 2006
Veränderung 
2005/2006 in 
%
5-Jahres-
Durchschnitt
Verunglückte im Alter von
unter 6 Jahren 159 162 130 190 169 -11,05 162
6 - 9 Jahren 700 740 669 749 634 -15,35 698
10 - 14 Jahren 2.338 2.443 2.398 2.487 2.183 -12,22 2370
unter 15 Jahren 3.197 3.345 3.197 3.426 2.986 -12,84 3230
15 - 17 Jahren 1.184 1.238 1.294 1.297 1.232 -5,01 1249
18 - 24 Jahren 1.348 1.393 1.481 1.578 1.539 -2,47 1468
25 - 64 Jahren 7.010 8.054 7.669 7.939 8.028 7740
ab 65 Jahren 1.956 2.195 2.152 2.376 2.376 0,00 2211
Alter unbekannt 37 35 0 0 67 -2 8
Verunglückte gesamt 14.732 16.260 15.793 16.616 16.228 -2,34 15926
Verletzte 14.622 16.149 15.710 16.523 16.142 -2,31 15829
Getötete 110 111 83 93 86 -7,53 97
Fußgänger
Radfahrer
Verunglückte Fußgänger und Radfahrer
(alle Altersgruppen - nur aktive Verkehrsbeteiligung)
2002  -  2006

2.9                   Motorisierte Zweiradfahrer 
- Grafiken Seiten 50 bis 52 - 
 
 
Die Zahl der verunglückten motorisierten Zweiradfahrer sank  in den letzten fünf Jahren 
um 5,5 % auf 11.893.  Bei den verschiedenen Beteiligungsarten gab es folgende Verände-
rungen gegenüber 2005: 
 
> Mofa    -     21  (- 1,0 %) 
> Moped/Mokick  +  368  (+ 11,5 %) 
> Klein-/Leichtkraftrad +    87  (+ 7,3 %) 
> Kraftrad/Motorroller  -   490   (- 9,0 %) 
 
2006 sind 14,5 % aller Verunglückten mit moto risierten Zweirädern zu Schaden gekom-
men. 
 
Die Zahl der getöteten motorisierten Zweiradfahrer  sank 2006 gegenüber dem Vorjahr 
deutlich um 40 (- 21,3 %) auf 148. Damit wur de der starke Zuwachs des Jahres 2005 voll-
ständig kompensiert. Den deutlichsten Rückgang gab es bei der Gruppe „Kraft-
rad/Motorroller“ (siehe nächste Seite). 
 
Die Zahl der verletzten motorisierten Zweiradfahrer ist im Vergleich zu 2002 um  
5,2 % auf 11.745 gesunken. G egenüber dem Jahr 2005 gab es im letz ten Jahr einen 
Rückgang um 0,1 %. 
 
Bei der Beteiligungsart „Kraftrad/Motorroller“ gab es auch hier den stärksten Rückgang. 
 
Bei der Beteiligungsart „Kleinkraftrad/Leichtkraftrad“ gab es 7,4 % mehr Verletzte.  
 
2006 verunglückte alle 44 Minuten ein motorisierter Zweiradfahrer.

verunglückte motorisierte Zweiradfahrer
(nach Art des Zweirades)
2002  -  2006
2.106
2.258
2.628
5.596
12.588
2.253
2.796
5.891
13.002
1.502
2.161
3.044
4.951
12.004
2.062
3.213
5.119
11.949
1.287
2.041
3.581
4.650
11.893
2.062
1.200
Klein- /
Leichtkraftrad
Mofa Moped / Mokick Kraftrad motorisierte
Zweiräder gesamt
2002 2003 2004 2005 2006

getötete motorisierte Zweiradfahrer
(nach Art des Zweirades)
2002  -  2006
13
15
17
153
198
14
12 11
147
184
13 12
15
107
147
17
10 9
152
188
14
10
8
115
148
Moped / Mokick Mofa Klein- / Leichtkraftrad Kraftrad motorisierte Zweiräder gesamt
2002 2003 2004 2005 2006

verletzte motorisierte Zweiradfahrer
(nach Art des Zweirades)
2002  -  2006
2.615
5.443
12.390
12.818
11.857
11.761
11.745
2.243
2.089
2.782
2.051
5.744
2.241
3.031
4.844
2.149
1.487
3.196
4.967
2.052
1.191
3.567
4.535
1.279
2.031
Klein- /
Leichtkraftrad
Mofa Moped / Mokick Kraftrad motorisierte
Zweiräder gesamt
2002 2003 2004 2005 2006

2.9.1  Krafträder/Motorroller  
 - Grafiken Seiten 50 bis 52, Tabelle Seite 55 - 
 
Bei dieser Verkehrsbeteiligungsart verlief die En twicklung in den letzten fünf Jahren ambi-
valent. Nach der Aufhellung bei der Entwicklung der Verunglücktenz ahlen im Jahr 2004 
und dem herben Rückschlag 2005 konnte im letzten Jahr eine Rückführung an das Niveau 
von 2004 herbeigeführt werden: Sowohl bei den Getöteten als auch bei den Verletzten 
gab es deutliche Rückgänge bis in den zweistelligen Prozentbereich.  
 
Die Zahl der verunglückten Kradfahrer ging seit 2002 um 16,9 % auf 4.650 zurück, davon 
allein im letzten Jahr um 9,2 %. 
 
Die Zahl der getöteten Kradfahrer war im Laufe der letzten fünf Jahre deutlichen Schwan-
kungen unterworfen. Nach den Höchstwerten der Jahre 2002 (153) und 2005 (152) war im 
letzten Jahr ein deutlicher Rückgang (- 24,3 %)  auf 115 zu verbuchen.  Das bisher beste 
Ergebnis aus dem Jahr 2004 (107) wurde allerdings verfehlt.  
 
Bei den verletzten Kradfahrern gab es in den letzten fünf Jahren insgesamt einen Rück-
gang um 16,7 % auf 4.535, allein im Vergleich zu 2005 machte der Rückgang 8,7 % aus. 
 
Hier nun eine weiter differenzierte Betrachtung der Unfallentwicklung: 
 
Von den 5.363 Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Krädern ereigneten sich die mit Ab-
stand meisten innerhalb geschlossener Ortschaften (64,4 %), außerhalb geschlosse-
ner Ortschaften (ohne BAB) waren es 30,4 % und auf Bundesautobahnen 5,2 %. 
 
Weitet man die Betrachtung auf alle an Verkehrsunfällen mit Krädern Beteiligten aus, so 
waren insgesamt 5.406 Verunglückte zu beklagen. Diese Opferzahl  lässt sich unterteilen 
in  
 
127 Getötete 
1.738 Schwerverletzte 
3.541 Leichtverletzte.

Von den 127 Getöteten verloren 33,1 % (42) innerhalb geschlossener Ortschaften (i.g.O.) 
ihr Leben, 55,9 % (71) außerhal b geschlossener Ortschaften (a.g.O.) und 11,0 % (14) auf 
Autobahnen (BAB). 
 
Bei den Schwerverletzten sieht die Verteilung etwas anders aus: 47,2 % (820) kamen 
i.g.O. zu Schaden, 45,3 % (787) a.g.O. (ohne BAB) und 7,5 % (131) auf Autobahnen. 
 
Noch anders die Verteilung bei den Leichtverletzen: 67,2 % (2.379) kamen i.g.O. zu 
Schaden, 28,7 % (1.015) a.g.O. (ohne BAB) und 4,2 % (147) auf Autobahnen. 
 
Diese Sachlage zeigt eindeutig die beträchtlich steigende Unfallgefahr und Folgen-
schwere bei Verkehrsunfällen mit Krädern außerhalb geschlossener Ortschaften. 
 
Die Entwicklung auf Autobahnen  spielt in dieser Betrac htung eine unterge ordnete Rolle. 
Aus diesem Grund kommen in Nordrhein-Wes tfalen insgesamt 15 Motorräder mit Spezial-
technik zur Geschwindigkeitsüberwachung auc h nur in besonders betroffenen Kreispoli-
zeibehörden zum Einsatz. 
 
Gemessen an der Bevölkerungszahl kam es in den Kreispolizeibehörden Euskirchen,  
Oberbergischer Kreis, Hochsauerlandkreis, Olpe, und Düren zu den meisten Verkehrsun-
fällen mit Kradfahrern. Die meisten Getöteten bei solchen Verkehrsunfällen gab es in den 
Behörden Euskirchen, Paderborn, Coesfeld, Hochsauerlandkreis und Siegen-Wittgenstein.

Anzahl der Verkehrsunfälle 5.363
dabei 
Verunglückte 5.406
Getötete 127
Schwerverletzte 1.738
Leichtverletzte 3.541
VU nach Lage des Unfallortes
i.g.O 3.452
a.g.O (mit BAB) 1.911
BAB 281
Folgen nach Lage des Unfallortes
Anzahl Getötete Schwerverletzte Leichtverletzte Verunglückte
i.g.O 42 820 2379 3241
a.g.O (mit BAB) 85 918 1162 2165
BAB 14 131 147 292
2006
Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Krädern (VB 11)

2.10  Busunfälle  
- Tabelle Seite 57 - 
 
 
Seit 2002 erhöhte sich die Za hl der bei Busunfällen Verunglückten insgesamt um 22,1 % 
auf 1.377, was innerhalb dieses Zeitraumes den Höchstwert darstellt. 
 
Bei den Getöteten gab es nach der Drittelung im Jahr 2005 letztes Jahr einen Zuwachs 
um 150,0 % (+ 3). 
 
 
Die Zahl der Verunglückten bei Schulbusunfällen unterlag in den letzten fünf Jahren 
starken Schwankungen. Nach dem bisher niedrigsten Ergebnis aus dem Jahr 2003 mit 37 
Verunglückten und dem einen drastischen Anstieg im  Jahr 2004 auf 131, entspannt sich 
die Situation seit 2005. Im le tzten Jahr war ein Rückgang um  11,5 % auf 54 zu verzeich-
nen. 
 
 
Bei Linienbusunfällen sank die Zahl der Verunglückten seit 2002 zwar um insgesamt 
6,9 % auf 795, im letzten Jahr  gab es allerdings einen Zu wachs um 4,9 % und wie 2005 
auch einen Getöteten. 
 
 
Die Zahl der Verunglückten bei Reisebusunfällen hatte im Jahr 2004 mit 97 ihren bishe-
rigen Höchststand erreicht. Im letzten Jahr  sind lediglich 13 Pe rsonen zu Schaden ge-
kommen (- 83,1 %) und es gab keinen Getöteten.

2002 2003 2004 2005 2006 2002 2003 2004 2005 2006 2002 2003 2004 2005 2006 2002 2003 2004 2005 2006
a) 000001022046694568 1 1 4
b) 0 0 0 0 0 1 3 12 3 4 49 28 111 47 46 50 31 123 50 50
c) 0 0 0 0 0 2 3 14 5 4 53 34 117 56 50 55 37 131 61 54
a) 0 1 0 1 0 5 5 10 8 7 49 74 60 62 49 54 80 70 71 56
b) 0 1 0 0 1 71 71 60 52 47 729 822 692 635 691 800 894 752 687 739
c) 0 2 0 1 1 76 76 70 60 54 778 896 752 697 740 854 974 822 758 795
a) 0001000220 1 1 7650 1 1 7880
b) 0 0 0 0 0 3 5 3 31 2 1 6 36 85 65 71 26 67 38 96 91 3
c) 0 0 0 1 0 3 5 3 51 4 1 7 47 56 26 21 27 78 09 77 71 3
a) 0 0 3 0 0 4 2 3 7 6 17 12 35 29 42 21 14 41 36 48
b) 0 0 3 0 4 9 6 46 21 44 112 160 219 295 419 121 166 268 316 467
c) 0 0 6 0 4 13 8 49 28 50 129 172 254 324 461 142 180 309 352 515
a) 0 1 3 2 0 10 7 17 19 13 81 99 107 105 95 91 107 127 126 108
b) 0 1 3 0 5 84 85 151 88 96 953 1.078 1.078 1.034 1.168 1.037 1.164 1.232 1.122 1.269
c) 0 2 6 2 5 94 92 168 107 109 1.034 1.177 1.185 1.139 1.263 1.128 1.271 1.359 1.248 1.377
Gesamt
andere 
Busse
LeichtverletzteSchwerverletzteGetötete Verunglückte
Schulbusse
Linienbusse
Reisebusse
Beteiligung    
aktiv / passiv
Unfallfolgen Busunfälle
a) aktiv Beteiligte   b) Mitfahrer  c) gesamt
2002  -  2006

2.11  Lastkraftwagen 
  - Tabelle Seite 59 - 
 
Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Lastkra ftwagen ist 2006 im Vergleich 
zu 2005 um 5,0 % auf 23.729 gestiegen. Diese Zuwachsrate war bereits im Jahr 2005 zu 
verzeichnen. Angesichts des Anstiegs bei der Zahl der Verkehrsunfälle ist bemerkenswert, 
dass sich die Zahl der Verunglückten mit 8.262 praktisch nicht verändert hat (- 6/- 0,07 %). 
 
Bei den Getöteten reduzierte sich die Opferzahl sogar um 14,1 % auf 165.  
 
Schwerverletzt wurden 1.577 Personen, das wa ren 1,6 % weniger und bei den Leicht-
verletzten gab es gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs um 0,7 % auf 6.520. 
 
67,7 % der Verkehrsunfä lle ereigneten sich 2006 innerhalb geschlossener Ortschaften 
(2005: 68,0 %), dabei waren 19,4 % alle r bei dieser Verkehrsbeteiligungsart Getöteten zu 
verzeichnen, 41,7 % der Schwerverletzten und 54,9 % der Leichtverletzten. 
 
Außerhalb geschlossener Ortschaften  (ohne Autobahnen) war en 13,9 % aller Ver-
kehrsunfälle mit Lkw zu verzeichnen (2005: 14,6 %). Dem standen aber 47,3 % der Getö-
teten, 31,3 % der Schwerverletzten und 24,3 % der Leichtverletzten gegenüber. 
 
Auf Autobahnen passierten 2006 18,3 % der Unfäll e (2005: 17,4 %). Hier waren 33,3 % 
der Getöteten, 27,1 % der Schwer- und 20,8 % der Leichtverletzten zu beklagen. 
 
Die häufigste Unfallursache der beteiligten Lkw-Fahrer war „ Fehler beim Wenden und 
Rückwärtsfahren“.

Anzahl der Verkehrsunfälle 23.729
dabei 
Verunglückte 8.262
Getötete 165
Schwerverletzte 1.577
Leichtverletzte 6.520
VU nach Lage des Unfallortes
i.g.O 16.072
a.g.O (mit BAB) 7.657
BAB 4.348
Folgen nach Lage des Unfallortes
Anzahl Getötete Schwerverletzte Leichtverletzte Verunglückte
i.g.O 32 657 3.582 4.271
a.g.O (mit BAB) 133 920 2.938 3.991
BAB 55 427 1.354 1.836
Ursachen der beteiligten LKW-Fahrer
1. Ursache 2.324
2. Ursache 1.342
3. Ursache 1.042
700
Geschwindigkeit
Ladung
Verkehrsunfälle unter Beteiligung von LKW
2006
Wenden, Rückwärtsfahren
Sicherheitsabstand

2.11.1  Kleintransporter  
- Tabelle Seite 61 - 
 
 
Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kleintransportern ist 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 
9,3 % auf 3.279 zurückgegangen.  
 
Bei den Unfallfolgen gab es folgende Veränderungen: 
  
Die Zahl der Verunglückten sank um 15,2 % auf 1.623, di e Zahl der bei diesen Unfällen 
Getöteten blieb unverändert bei 26. 
 
Bei den Schwerverletzten wiederum gab es einen Rück gang um 22,7 % auf 280. Auch 
bei den Leichtverletzten waren deutlich weniger Opfer zu beklagen. Hier gab es einen 
Rückgang um 13,6 % auf 1.317. 
 
Die Verteilung der Schadensfälle auf Straßenk lassen gibt im Jahr  2006 Hinweise auf die 
im Zusammenhang mit Verkehrsunf ällen von Kleintransportern  immer wieder diskutierte 
Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Hauptunfallu rsache „Geschwindigkeit“ war 2006 zwar 
„nur“ in 12,3 % (2005: 13,5 %) der Fälle Ursache für einen Unfall, die Unfallfolgen bei Ver-
kehrsunfällen mit Personenschaden auf Autobahnen  liegen jedoch hinsichtlich relativer 
Anzahl und Schwere deutlich über denen der übr igen Außerortsstraßen, für die ja durch-
gängig Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten. 
 
67,8 % aller Verkehrsunfälle mit Kleintransportern ereigneten sich 2006 innerhalb ge-
schlossener Ortschaften, aber es waren hier nur 53,8 % aller dabei Verunglückten, 11,5 
% aller Getöteten, 37,5 % aller Schwerverlet zten und  58,1 % aller Leichtverletzten zu be-
klagen.  
 
Außerhalb geschlossener Ortschaften (ohne Autobahnen) stellte si ch das Bild etwas 
anders dar. Bei nur 16,1 % der Verkehrsunfälle war eine Verunglücktenquote von 27,8 % 
zu verzeichnen.  
 
53,8 % aller Getöteten verloren auf Außero rtsstraßen ihr Leben, 37,1 % der Schwerver-
letzten und 16,6 % der Leichtverletzten kamen hier zu Schaden.

Auf Autobahnen ereigneten sich 16,1 % der Verkehrsunfälle mit Kleintransportern.  
18,4 % der Verunglückten, 34,6 % der Getöteten, 25,4 % der Schwerverletzten und 22,7 
% der Leichtverletzten waren dieser Straßenklasse zuzuordnen. 
 
Der Zuwachs bei der Zahl der Verkehrs unfälle auf Autobahnen verbunden mit dem deutli-
chem Anziehen der schwerwiegenden Unfallfolg en auf Autobahnen bei gleichzeitigem 
Rückgang der Gesamtunfall- und  Verunglücktenzahlen dieser  Verkehrsbeteiligungsart ist 
augenfällig. 
 
Anzahl der Verkehrsunfälle 3.279
dabei 
Verunglückte 1.623
Getötete 26
Schwerverletzte 280
Leichtverletzte 1.317
VU nach Lage des Unfallortes
i.g.O 2.223
a.g.O (mit BAB) 1.056
BAB 528
Folgen nach Lage des Unfallortes
Anzahl Getötete Schwerverletzte Leichtverletzte Verunglückte
i.g.O 3 105 765 873
a.g.O (mit BAB) 23 175 552 750
BAB 9 71 219 299
Ursachen aus dem Unfall mit Kleintransportern
1. Ursache 403
2. Ursache 372
3. Ursache 366
45Ladung
Geschwindigkeit
Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Kleintransportern
2006
Wenden, Rückwärtsfahren
Sicherheitsabstand

2.11.2 Gefahrguttransporte 
  - Tabelle Seite 63 - 
 
 
Verkehrsunfälle mit Gefahrguttransporten gingen im F ünfjahresvergleich um 13,1 % auf 
166 zurück. Gegenüber dem Vorjahr gab es jedoch einen Anstieg um 3,8 %. Der bisherige 
Spitzenwert wurde mit 191 im Jahr 2002 markiert. 
 
Die Zahl der Verunglückten reduzierte sich in den letzen fünf Jahren um 21,2 % auf 78, 
gegenüber dem Jahr 2005 gab es letztes Jahr einen Rückgang um 7,1 %. 
Die Zahl der Getöteten sank gegenüber 2005 um 80,0 % auf einen, einen neuen 
Tiefstand.  
 
Die Zahl der Verletzten sank im Fünfjahresvergleich um 18,9 % auf 77, im letzten Jahr um 
2,5 %. 
 
Die häufigsten Unfallursac hen waren Wenden/Rückwärtsfahren,  Geschwindigkeitsverstö-
ße und unzureichender Sicherhe itsabstand; technische Mängel  spielten eine untergeord-
nete Rolle.

2002 2003 2004 2005 2006
Veränderung 
2005/2006 in 
%
5-Jahres-
Durchschnitt
Verkehrsunfälle 191 184 154 160 166 3,8 171
davon mit
Getöteten 45351 -80,0 4
Verletzten 70 64 60 50 60 61
Sachschaden 117 115 91 105 105 0,0 107
dabei
Getötete 45351 -80,0 4
Schwerverletzte 23 22 28 24 17 -29,2 23
Leichtverletzte 72 60 54 55 60 60
Verunglückte 99 87 85 84 78 -7,1 87
Unfallursachen
Alkohol 12245 3
Übermüdung 11132 -33,3 2
Geschwindigkeit 17 18 16 9 11 14
Sicherheitsabstand 8 1 01 61 01 0 0,0 11
Abbiegen 81 58 5 8 9
Wenden, Rückwärtsf. 91 2 1 341 3 10
Ladungssicherung 00000 - 0
andere Fehler 42 57 44 39 37 -5,1 43,8
20,0
9,1
25,0
22,2
60,0
225,0
Verkehrsunfälle mit Gefahrguttransporten, 
Unfallfolgen und Unfallursachen
2002 - 2006

2.12  Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort 
 - Grafiken Seiten 65 bis 67, Tabelle Seite 68 - 
 
 
Die Zahl der Verkehrsunfälle mit „Flucht“ hat seit 2002 insgesamt um 8,1 % auf 107.065 
zugenommen. Im letzten Jahr st ieg sie um 4,2 %. Die Aufklä rungsquote stieg von 41,3 %  
im Jahr 2002 auf 46,4 % im letzten Jahr. Insges amt ist festzustellen, dass die Gesamtzahl 
der Verkehrsteilnehmer, die sich unerlaubt vom Unfallort entfernen, tendenziell zunimmt. 
Diese Aussage gilt jedoch nicht bei Verkeh rsunfällen mit Personenschaden. Hier hat das 
Verantwortungsbewusstsein o ffenbar deutlich zugenommen, denn im Laufe der letzten 
fünf Jahre ging die Quote um 14,6 % zurück. 
 
2006 wurde alle 5 Minuten eine „Unfallflucht“ bekannt.

Unerlaubtes Entfernen von der Unfallstelle
(Gesamtzahl und aufgeklärte Fälle)
2002  -  2006
102.777
99.891100.216
107.065
99.085
40.885 44.656 45.878 47.331 49.653
2002 2003 2004 2005 2006
VU-Flucht gesamt
davon aufgeklärte Fälle

Unerlaubtes Entfernen von der Unfallstelle
(Unfälle mit Personenschaden und aufgeklärte Fälle und 
Aufklärungsquote)
2002  -  2006
7.558
6.454
7.754
6.490 6.476
3.8093.8083.744
4.715
4.283
2002 2003 2004 2005 2006
VU-Flucht mit Personenschaden
davon aufgeklärte Fälle
59 %57 % 61 % 58 % 59 %

Unerlaubtes Entfernen von der Unfallstelle
(Unfälle mit Getöteten, aufgeklärte Fälle und Aufklärungsquote)
2002  -  2006
43
18
31
29
19
1414
23
2826
2002 2003 2004 2005 2006
VU-Flucht mit Getöteten
davon aufgeklärte Fälle
60,5 %
77,8 %73,7 %
79,3 %
90,3 %

2002 2003 2004 2005 2006
Veränderung 
2005/2006 in 
%
5-Jahres-
Durchschnitt
Verkehrsunfälle gesamt 556.778 555.965 557.064 556.823 555.244 -0,28 556.375
VU-Flucht gesamt 99.085 100.216 99.891 102.777 107.065 4,17
-0,82
4,17
4,48
101.807
davon aufgeklärte Fälle 40.885 44.656 45.878 47.331 49.653 4,91 45.681
VU-Flucht mit Personenschaden7.558 7.754 6.490 6.476 6.454 -0,34 6.946
davon aufgeklärte Fälle 4.283 4.715 3.744 3.808 3.809 0,03 4.072
VU-Flucht mit Getöteten 43 31 29 19 18 -5,26 28
davon aufgeklärte Fälle 26 28 23 14 14 0,00 21
VU-Flucht mit Verletzten gesamt7.515 7.722 6.461 6.457 6.393 -0,99 6.910
davon aufgeklärte Fälle 4.257 4.688 3.723 3.794 3.763 4.045
VU-Flucht mit Schwerverletzten 929 1.032 690 648 675 795
davon aufgeklärte Fälle 571 653 369 367 367 0,00 465
VU-Flucht mit Leichtverletzten 6.586 6.690 5.771 5.809 5.761 -0,83 6.123
davon aufgeklärte Fälle 3.686 4.035 3.354 3.427 3.428 0,03 3.586
VU-Flucht mit Sachschaden 
gesamt 91.043 91.364 93.401 96.301 100.611 94.544
davon aufgeklärte Fälle 38.444 39.433 42.135 43.523 45.844 5,33 41.876
Verkehrsunfälle mir unerlaubtem Entfernen vom Unfallort
2002 - 2006

2.13  Autobahnen 
 - Grafiken Seiten 70 bis 72, Tabelle Seite 73 - 
 
 
Seit 2002 sank auf den Autobahnen die Zahl aller Verkehrsunfälle ohne die sonstigen 
Sachschadensunfälle (Kategorie 5) um 1,3 % auf 12. 150. Gegenüber 2005 gab es hinge-
gen einen Anstieg um 0,8 %.  
 
Die Zahl der Verunglückten ging in den letzten fünf J ahren um 22,5 % auf 5.849 zurück. 
Letztes Jahr betrug der Rückgang 6,8 %. 
 
Die Zahl der Getöteten reduzierte sich um 32, 3 % auf 107. Allerdings stieg die Zahl im 
letzten Jahr um 9,2 % an. 
 
Bei den Verletzten gab es in fünf Jahren einen Rü ckgang um 22,3 % auf 5.742, gegen-
über dem Vorjahr um 7,0 %. 
 
2006 verunglückte alle 90 Minuten ein Mensch auf der Autobahn.

Folgen der Verkehrsunfälle mit Personenschaden 
auf Autobahnen
2001  -  2005
7.549
6.888 6.708
6.275
5.849
158 138 114 98 107
1.463 1.415 1.336 1.246 1.202
5.928
5.335 5.258
4.931
4.540
2002 2003 2004 2005 2006
Verunglückte
Getötete
Schwerverletzte
Leichtverletzte

Getötete im Bereich der Autobahnpolizei
(nach bestimmten Altersgruppen)
2002  -  2006
158
138
114
98
107
29
25
10 10
13
15
11
15
3
7
6
4
3
21
2002 2003 2004 2005 2006
Getötete
getötete 18- bis 24-Jährige
getötete Senioren
getötete Kinder

Verletzte im Bereich der Autobahnpolizei
(nach bestimmten Altersgruppen)
2002 -  2006
5.742
6.177
6.5946.750
7.391
1.781
1.442 1.454
1.170 1.136
530
333
376
302
357
406
338
283
328
299
2002 2003 2004 2005 2006
Verletzte
verletzte 18- bis 24-Jährige
verletzte Senioren
verletzte Kinder

2002 2003 2004 2005 2006
Veränderung 
2005/2006 in 
%
5-Jahres-
Durchschnitt
Verkehrsunfälle gesamt 556.778 555.965 557.064 556.823 555.244 -0,28 556.375
VU-Flucht gesamt 99.085 100.216 99.891 102.777 107.065 4,17
-0,82
4,17
4,48
101.807
davon aufgeklärte Fälle 40.885 44.656 45.878 47.331 49.653 4,91 45.681
VU-Flucht mit Personenschaden7.558 7.754 6.490 6.476 6.454 -0,34 6.946
davon aufgeklärte Fälle 4.283 4.715 3.744 3.808 3.809 0,03 4.072
VU-Flucht mit Getöteten 43 31 29 19 18 -5,26 28
davon aufgeklärte Fälle 26 28 23 14 14 0,00 21
VU-Flucht mit Verletzten gesamt7.515 7.722 6.461 6.457 6.393 -0,99 6.910
davon aufgeklärte Fälle 4.257 4.688 3.723 3.794 3.763 4.045
VU-Flucht mit Schwerverletzten 929 1.032 690 648 675 795
davon aufgeklärte Fälle 571 653 369 367 367 0,00 465
VU-Flucht mit Leichtverletzten 6.586 6.690 5.771 5.809 5.761 -0,83 6.123
davon aufgeklärte Fälle 3.686 4.035 3.354 3.427 3.428 0,03 3.586
VU-Flucht mit Sachschaden 
gesamt 91.043 91.364 93.401 96.301 100.611 94.544
davon aufgeklärte Fälle 38.444 39.433 42.135 43.523 45.844 5,33 41.876
Verkehrsunfälle mir unerlaubtem Entfernen vom Unfallort
2002 - 2006

2.14  Ergänzende Tabellen und Grafiken 
 
2.14.1  Verkehrsunfallentwicklung in NRW 1953-2006 
 
Verkehrsunfallentwicklung in NRW
1953  -  2006
130.360
146.499
282.312 293.228 282.562
336.128
290.914
412.958
494.168
546.048
502.304
553.294 556.823 555.244
171.164
69.706
65.16966.825
66.825
77.444
83.259
81.320
97.861
86.602
106.337
97.895
92.434
105.141
76.491
85.650
1953 1954 1955 1960 1964 1965 1970 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2006
Anzahl VU gesamt (Kat. 1 - 7) VU mit Personenschaden (Kat. 1 - 3)

2.14.2  Entwicklung der Unfallfolgen in NRW 1953-2006 
  
 
Entwicklung der Unfallfolgen in NRW
1953  -  2006
94.794
114.191
125.928
102.026
106.726
99.179
94.378
82.925 81.494
129.816
86.135
106.284
123.355
135.083
144.999
3.891
3.681
4.163
4.377
4.709
4.632
3.257
2.885
1.692
1.512 1.348
1.058
867 728
3.397
1953 1954 1955 1960 1964 1965 1970 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2006
Verletzte NRW Getötete NRW
Höchststand bei 
den Getöteten
Höchststand bei 
den Verletzten

2.14.3  Entwicklung der Ge tötetenzahl im Vergleich 
NRW/Bundesrepublik Deutschland 1953-2006 
 
Entwicklung der Getötetenzahl 
NRW im Vergleich zur Bundesrepublik
1953  -  2006
12.631 13.374 14.041
16.477
18.194 17.483 17.011
21.332
5.0005.361
7.503
9.454
11.046
10.070
15.050
3.891
3.681
4.163
4.377
4.709 4.632
3.257
2.885
1.692
1.512
1.348
1.058
867 728
3.397
1953 1954 1955 1960 1964 1965 1970 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2006
Getötete BRD Getötete NRW
Veränderung Bund seit 1953:  - 61 %
Veränderung NRW seit 1953:  - 79 %
Prognose Stat. 
Bundesamt vom
7.12.2006
Höchststand bei 
den Getöteten
Höchststände bei 
den Getöteten

Beschlussvorlage

5240 Zeichen

V/0739/2007 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Ordnungsamt 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Vorläufiger Masterplan und Sachstandsbericht "Verkehrsunfallprävention" 2007 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
16.10.2007 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung 
16.10.2007 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
18.10.2007 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Vorberatung 
23.10.2007 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
24.10.2007 Hauptausschuss Vorberatung 
24.10.2007 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat nimmt den vorläufigen Masterplan „Verkehrsunfallprävention“ 2007 und den 
Sachstandsbericht 2007 (Anlage 1) zustimmend zur Kenntnis. 
2. Der Rat unterstützt das „Memorandum of Understanding (MOU)“ (Anlage 2), das das Ord-
nungsamt und die Polizei mit  dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft 
e.V. in 2007 anlässlich der Gründung der Ordnungspartnerschaft „Verkehrsunfallprävention“ 
vereinbart hat. 
3. Die Verwaltung wird beauftragt, den vorläufigen Masterplan 2007 nach Abschluss der Gut-
achten zur Verkehrsunfallanalyse fortzuschreiben und als Leitbild für die Verkehrssicher-
heitsarbeit mit einem Verkehrssicherheitsprogramm 2008 – 2012 zur Beschlussfassung bis 
zur Haushaltsberatung 2009 vorzulegen. 
4. Die Verwaltung bearbeitet Projekte der Verkehrsunfallprävention mit besonderer Priorität. 
Soweit erforderlich, wird den Ratsgremien vorab zur Kenntnis gegeben, wenn andere Ver-
kehrsprojekte aus Kapazitätsgründen eine andere zeitliche Priorität erhalten sollen. 
5. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass im Rahmen der jährlichen Haushaltsberatungen zum 
Haushalt 2008 und in den Folgejahren  zur Umsetzung der vom Gutachter empfohlenen und 
für erforderlich identifizierten Verkehrsunfallpräventionsmaßnahmen zusätzliche Mittel bei 
der Produktgruppe 1201 (ab 2008) für bauliche und verkehrsregelnde Maßnahmen in Höhe 
von 250.000 € und bei der Produktgruppe 0203 für Öffentlichkeitsarbeit in Höhe von 
150.000 € von der Verwaltung angemeldet werden. 
 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0739/2007 
Auskunft erteilt: 
Herr  Schulze-Werner / Herr Dr. Oellers 
Ruf: 
492 32 00 / 492 61 50 
E-Mail: 
SchuWe@stadt-muenster.de 
Oellers@stadt-muenster.de  
Datum: 
17.09.2007 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0739/2007 
 
Begründung: 
 
Die unfallfreie Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ist von erheblicher Bedeutung für die 
Lebens- und Wohnqualität einer Stadt. Verkehrsunfälle verursachen darüber hinaus neben dem 
menschlichen Leid für die Betroffenen einen erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden, der allein 
in Münster im Jahr 2006 bei über 21 Mio. € anzusetzen ist. 
 
Die Unfalllage in Münster muss als schlecht bezeichnet werden. In den letzten fünf Jahren wurden 
beim Polizeipräsidium Münster jeweils zwischen 8600 – 9200 Verkehrsunfälle pro Jahr registriert; 
dabei waren jeweils zwischen 1500 – 1600 Verletzte zu beklagen. Insbesondere der Anteil der 
Leichtverletzten ist in Münster im interkommunal en Vergleich gravierend hoch.  Ein großer Anteil 
aller verletzten Verkehrsteilnehmer lässt sich dem Bereich der Radfahrer und Fußgänger zuord-
nen. Unter Berücksichtigung dieser Verunglücktenzahlen belegt die Stadt Münster im landesweiten 
Vergleich der Polizeibehörden den letzten Platz. Das Lagebild hat sich in der Zeit vom 01.01. – 
31.07.2007 im Vergleich zum selben Zeitraum des Jahres 2006 nochmals verschlechtert; danach 
ist die Zahl der Verunglückten nochmals um 16,28 % gestiegen. 
 
Nirgendwo in Nordrhein-Westfalen werden – bezogen auf die Einwohnerzahl – mehr Menschen im 
Straßenverkehr verletzt als in Münster! 
 
Vor dem Hintergrund dieser Fakten hat der Hauptausschuss des Rates der Stadt Münster mit der 
Vorlage V/0060/2007 durch Beschluss vom 21.02.2007 die Verwaltung beauftragt, in Abstimmung 
mit dem Polizeipräsidium Münster die bisherigen Aktivitäten und pflichtigen Aufgaben auf dem Ge-
biet der Unfallprävention im Rahmen eines sogenannten Masterplans ergebnisorientiert zu intensi-
vieren und eine Ordnungspartnerschaft „Unfallprävention“ zu gründen. Gleichzeitig wurde die Ver-
waltung beauftragt, über den Masterplan, seine Umsetzung und dessen Fortschreibung jährlich im 
Zusammenwirken mit der Polizei zu berichten und eventuell notwendige Beschlüsse herbeizufüh-
ren. Mit der Vorlage dieses  Masterplans und des Sachstandsberichtes kommt die Verwaltung für 
das Jahr 2007 diesem Auftrag nach. 
 
Auf Grund der Erfahrungen aus anderen Städten ist davon auszugehen, dass das Ziel einer nach-
haltigen und erfolgreichen Verbesserung des Verkehrsunfallgeschehens in Münster nur dann er-
reicht werden kann, wenn entsprechende Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Die zwin-
gend gebotene, deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit ist mit den bisher zur Verfügung 
gestellten  Mitteln jedoch nicht zu erreichen.   
 
Hinweis : 
Die umfangreichen Anlagen, auf die im Masterpl an verwiesen wird, sind aus Zweckmäßigkeits- 
und Kostengründen nicht beigefügt; sie können jedoch über die Website 
http://www.muenster.de/stadt/kv/index.html
  im Ratsinformationssystem eingesehen oder in Pa-
pierform angefordert werden. 
 
I. V. 
 
gez.  
 
Dr. Heinrichs 
Stadtrat

Beratungsverlauf (6)

16.10.2007 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
16.10.2007 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.3 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
18.10.2007 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 7.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
23.10.2007 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 6.4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
24.10.2007 Hauptausschuss
TOP 13 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
24.10.2007 Rat
TOP 13 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0739/2007
Typ
Vorlagen
Datum
17.09.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37