V/0329/2011
Antrag an den Rat Nr. A-R/0026/2011 vom 28.03.2011 der SPD-Fraktion "Eine Halle für Hiltrups Bürgerschaft und ein zukunftsfähiges Schulzentrum für den Stadtbezirk Hiltrup"
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Anlage 1
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[Antrag an den Rat Nr. A-R/0026/2011 Antrag SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster 28.03.2011 Eine Halle für Hiltrups Bürgerschaft und ein zukunftsfähiges Schulzentrum für den Stadtbezirk Hiltrup Seit Jahren wird über die Wirtschaftlichkeit der ‚Stadthalle Hiltrup diskutiert. Der Höhepunkt dieser Diskussion wurde erreicht, als die Unternehmensberatung Rödl & Partner die „Auslagerung der Stadthalle Hiltrup“, genauer, deren Verkauf, vorschlug. Doch noch immer belastet die Stadthalle Hiltrup nach Berechnungen der Kämmerei den städtischen Haushalt mit rd. 500.000 € jährlich. Versuche der Verwaltung, durch Verpachtung der Stadthalle eine wirtschaftlich bessere Situation herbei zu führen, scheiterten regelmäßig. Der Gebäudekomplex Stadthalle Hiltrup stammt aus den 70er Jahren. Es besteht wegen notwendigen Sanierungen und ausstehender Modernisierungen ein erheblicher Investitionsbedarf. Hiltrup hat die Größe einer Kleinstadt mit aktiver Bürgerschaft und deren Bedarf, sich nicht nur in gewerblich angebotenen Räumen zu treffen. Das Schulzentrum Hiltrup, das auch für die Stadtteile Amelsbüren und Berg Fidel des Stadtbezirks für die weiterführenden Schulen im wesentlichen das Angebot bildet, nutzt ebenfalls Räumlichkeiten des Stadthallenkomplexes. Vor dem Hintergrund des bürgerschaftlichen Bedarfs in Hiltrup und der Bedürfnisse der Schulen im Hiltruper Schulzentrum reichen rein fiskalische Überlegungen und Antworten nicht aus. Hiltrup und der Bezirk brauchen einen Versammlungs- und Veranstaltungsraum für die Bürgerinnen und Bürger und sie brauchen ein Schulzentrum, das auch in den “nächsten Jahrzehnten den Kindern und Jugendlichen vor Ort ein zukunftsorientiertes Lernen ermöglicht. Deshalb möge der Rat der Stadt Münster beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt: 1. Die Bedarfe des Stadtteils und des Bezirkes an einem Versammlungs- und Veranstaltungsraum für in erster Linie die Bürgerschaft und für die lokalen Vereine sind aufzuzeigen. Hierzu sollten möglichst die Bürgerschaft, die Vereine und andere relevante sozial- und ehrenamtliche Akteure in Hiltrup einbezogen werden. Erforderlichenfalls ist externer Sachverstand einzubinden. 2. De in diesem Zusammenhang relevanten Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten für die weitere Entwicklung des Schulzentrums Hiltrup sind darzustellen. Dabei sind auch Alternativen zu der bisherigen Nutzung von Räumlichkeiten der Stadthalle Hiltrup durch die Schulen aufzuzeigen. Außerdem sollen auch Möglichkeiten der Raumbedarfsdeckung der Schulen durch Erweiterungen bzw. An- und Umbauten bei den Schulen einbezogen werden. 3. Darzustellen sind die konkreten städtischen Handlungsmöglichkeiten mit Vor- und Nachteilen: Einerseits bei einer Fortführung des Betriebes des Stadthallenkomplexes Hiltrup mit den bisherigen Nutzungen. Und andererseits bei alternativen Lösungen für die Sicherung der Versammlungs- und Veranstaltungsmöglichkeiten, die vorrangig auf neuen Raum- und Nutzungsmodellen unter Einbezug des benachbarten Schulzentrums und etwaigen dortigen Erweiterungen, bei stadtseitiger Aufgabe des Stadthallenkomplexes, basieren können. 4. Dem Rat sind die Ergebnisse und mögliche Beschlussempfehlungen vorzulegen, die Bezirksvertretung Hiltrup ist in die Beratungsergebnisse einzubeziehen. Begründung: ; Seit Jahren versucht die Stadt Münster ohne sichtbaren Erfolg, das finanzielle Defizit des Stadthallenkomplexes Hiltrup für den Haushalt der Stadt zu reduzieren. Die vergeblichen Versuche zeigen, fiskalische Betrachtungen genügen nicht für eine Lösung des Problems und eine Entscheidung über die Zukunft des Baukomplexes Stadthalle Hiltrup. Deshalb ist eine inhaltliche, bedarfsorientierte und nachhaltige Betrachtung und Aufbereitung der Zukunftsmöglichkeiten des Stadthallenkomplexes Hiltrup notwendig. Karl-Heinz Winter Dr. Michael Jung Anne Schulze Wintzler Wolfgang Heuer Marianne Koch Petra Seyfferth Dr. Fritz Baur Dr. Thorsten Kornblum Beate Vilhjalmsson Thomas Fastermann Gaby Kubig-Steltig Holger Wigger Philipp Gabriel Thomas Marquardt Lars Wieneke Beanka Ganser Robert von Olberg Maria Winkel Anne Hakenes Kurt Pölling SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster 2 Münzstraße 15 ° 48143 Münster Telefon: (0251) 45 314 "Fax: (0251) 511 750 Mail: fraktion@spd-muenster.de www.spd-muenster.de
Beschlussvorlage
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V/0329/2011 DER OBERBÜRGERMEISTER Bezirksverwaltung Münster-Hiltrup Betrifft Antrag an den Rat Nr. A-R/0026/2011 vom 28.03.2011 der SPD-Fraktion "Eine Halle für Hiltrups Bürgerschaft und ein zukunftsfähiges Schulzentrum für den Stadtbezirk Hiltrup" Beratungsfolge 25.05.2011 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Die Verwaltung wird beauftragt, - den Bedarf für eine Weiternutzung der Stadthalle Hiltrup bei den bürgerschaftlichen Grup- pierungen in Hiltrup sowie den derzeitigen Nutzern der Stadthalle zu ermitteln - und den politischen Gremien auf der Basis der in dieser Umfrage gewonnenen Erkenntnis- se und nach Prüfung der weiteren Punkte des Antrages der SPD-Fraktion einen Verfah- rensvorschlag zu unterbreiten. Begründung: Mit dem in der Anlage beigefügten Antrag vom 28.03.2011 beantragt die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster, den Bedarf nach einem Versammlungs- und Veranstaltungsraum für die bürger- schaftlichen Gruppierungen im Stadtteil Hiltrup, aber auch für die weitere Entwicklung des Schul- zentrums Hiltrup zu ermitteln und unter Ab wägung von Vor- und Nachteilen Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Um zu belastbaren Ergebnissen zu kommen, sind Gespräche mit den „vor Ort“ täti- gen Vereinen, Vereinigungen und Verbänden, städtischen Fachämtern (Amt für Schule und Wei- terbildung etc.) und anderen externen Nutzern hinsichtlich der weiteren notwendigen Nutzung zu führen. Unabhängig vom Antrag der SPD-Fraktion bereitet das Amt für Immobilienmanagement seit An- fang des Jahres 2011 einen Vorschlag zur Umsetzung des Konsolidierungsvorschlages Nr. 182 „Aufgabe des Betriebs der Stadthalle und Verwertung der Liegenschaft“ (Vorlage V/0438/2010 vom 08.06.2010) im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens vor, der den parlamentarischen Gremien in Kürze vorgelegt werden soll. Vorlagen-Nr.: V/0329/2011 Auskunft erteilt: Herr Tüns Ruf: 02501/44 56 10 E-Mail: Tuens@stadt-muenster.de Datum: 11.05.2011 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0329/2011 Die Ergebnisse der Gespräche werden in das Verfahren zum Konsolidierungsvorschlag Nr. 182 aufgenommen. Die Verwaltung legt den Ratsgremien mit einer Gesamtbewertung aller Aspekte einen Entscheidungsvorschlag vor. gez. Dr. Heinrichs Anlagen: Anlage 1
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Münzstraße 15
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0329/2011
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 11.05.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37