SV-2018/0055
Antrag der AfD-Fraktion vom 19. Oktober 2018 betr. Einführung von Waffenverbotszonen innerhalb von Darmstadt
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SV-2018/0055
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Vorlage-Nr. SV-2018/0055 Antrag der AfD-Fraktion vom 19. Oktober 2018 betr. Einführung von Waffenverbotszonen innerhalb von Darmstadt AfD-Fraktion Darmstadt Holzstr. 2, 64283 Darmstadt An das Büro der Stadtverordnetenversammlung Darmstadt z.Hd. Herrn Daum Im Carree 64283 Darmstadt Darmstadt, den 19. Oktober 2018 Prüfantrag an den Magistrat Darmstadt Einführung von Waffenverbotszonen innerhalb von Darmstadt Sehr geehrte Damen und Herren, in der letzten Zeit kam es mehrmals zu Straftaten mit Messern als Tatwaffe in der Darmstädter Innenstadt. Um die Häufigkeit solcher Verbrechen für die Zukunft zu verringern und die Darmstädter Bevölkerung besser zu schützen sowie das Sicherheitsgefühl zu verbessern, stellen wir den folgenden Antrag. Die Stadtverordnetenversammlung möge den folgenden Beschluss fassen: Ein besonders gefährlicher Bereich von Darmstadt ist laut Kriminalstatistik der Polizei der Luisenplatz und der Vorplatz des Hauptbahnhofs. Diese beiden Gebiete sollten unter Einbezug von zuständigen Behörden und Verbänden ( z.B. Kommunaler Präventionsrat Darmstadt) überprüft werden, ob hier eine Waffenverbotszone eingerichtet werden kann. Gefährliche Gegenstände wie Schuss-, Hieb- oder Stoßwaffen oder Messer aller Art sind dann dort im Zeitraum von 21.00 bis 5.00 Uhr verboten. Es können von den zuständigen Stellen in diesen Zonen Kontrollen zu den angegebenen Zeiten durchgeführt werden. Besonders dem Trend, Streitigkeiten mit Messern auszutragen muss ein deutliches Signal entgegen gesetzt werden. Begründung: In Hamburg wurde ein Waffenverbot bereits am Hauptbahnhof durchgeführt. Wie die Hamburger Morgenpost im Mai 2018 berichtet, hatte eine Überprüfung dieser Maßnahme durch die Bundespolizei ein positives Ergebnis. Im Zuge der Großkontrolle wurden auch Platzverweise wegen Diebstahls, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgesprochen. Zeitgleich führte die Hamburger Landespolizei großflächige Waffen - Überprüfungen auf der Reeperbahn durch. … Bereits die Ankündigung der Kontrolle scheint Wirkung gehabt zu haben. Ähnliche Anstrengungen einer Waffenverbotszone laufen jetzt auch in Wiesbaden, wo zur Zeit eine von der CDU initiierte Waffenverbotszone in der Innenstadt geprüft wird. "Wir beobachten, dass insbesondere junge Männer, wenn sie abends ausgehen, sich nicht nur frisch machen, sondern auch ein Messer als Verteidigungs- oder als Angriffsinstrument mitnehmen", betont Wiesbadens Bürgermeister und Ordnungsdezernent Oliver Franz. Abhilfe 2 schaffen soll eine räumlich und zeitlich beschränkte Waffenverbotszone zwischen 21 Uhr und 5 Uhr morgens in der Innenstadt. Oliver Franz ist überzeugt: "Ein Verbot und insbesondere die damit möglichen anlassunabhängigen Kontrollen sind ein Baustein für mehr Sicherheit und damit mehr Aufenthaltsqualität."… In Kiel ist man schon einen Schritt weiter. Die Landeshauptstadt von Schleswig -Holstein hat bereits 2013 eine nächtliche Waffenverbotszone in der dortigen Vergnügungsmeile Bergstraße eingerichtet. Sie hat damit einen deutlichen Rückgang (rund 76 Prozent) an begangenen Straftaten und auch die Zahl der schweren Verletzungen hat sich erheblich reduziert. Laut Auswertungen der Kieler Polizei: "Daher muss angenommen werden, dass die Waffenverbotszone tatsächlich respektiert wird und sich somit auch bewährt hat", so Revierleiter Kay Kramm. Gerade erst wurde die Maßnahme vom Ordnungsamt der Stadt Kiel um weitere fünf Jahre verlängert.“ Wir bitten daher die Stadtverordnetenversammlung, diesem Prüfantrag auf Errichtung von Waffenverbotszonen in Darmstadt zuzustimmen, um auch für die Bürger Darmstadts wieder mehr Sicherheit zu erreichen. Darmstadt, den 19.10.2018 Für die AfD Fraktion: Siegfried Elbert Dr. Wolfgang Schöhl Olaf Sigmund Artur Pardela Günter Zabel Wilfried Oßmann Dieter Schneider
Beratungsverlauf (1)
Orte (4)
- Holzstraße 2
- Luisenplatz
- Am Hauptbahnhof
- Im Carree
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Details
- Vorlagen-Nr.
- SV-2018/0055
- Typ
- Antrag
- Datum
- 22.10.2018
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00