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2013/0063

Förderung des Projektes 'Oya': Schutz vor Gewalt und Zwangsprostitution im Mornewegviertel (Anlauf- und Clearingstelle) aus Mitteln des Nachlasses Ihrig / Bezug auf den Magistratsbeschluss 2009/613 und 2012/0176

Magistratsvorlage 25.02.2013

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2013/0063

4440 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
05.03.2013 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat V  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Frauenbüro 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2013/0063 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.: 315110 
Kostenstelle: 590-000-0032 Investitionsnummer:       
Kostenträger: 3156-10 Sachkonto: 7128000 
 
Betreff: Förder ung des Projektes „Oya“: 
Schutz vor Gewalt und Zwangsprostitution im Mornewegviertel (Anlauf- und 
Clearingstelle) aus Mitteln des Nachlasses Ihrig / Bezug auf den Magistratsbeschluss 
2009/613 und 2012/0176 
 
Vorlage vom: 25.02.2013 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Der Magistrat unterstützt die Stärkung des Gemeinwesens im Mornewegviertel durch die 
Zustimmung zur Fortführung des obengenannten Projektes. 
2. Der Magistrat stimmt gemäß beiliegender Kostenkalkulation zu, dass aus dem für besonders 
benachteiligte Zielgruppen zur Verfügung stehenden „Nachlass Ihrig“ 10.000,00 Euro zur 
Umsetzung der Projektinhalte zur Verfügung stehen. 
 
 
Anlagen: Bericht über Projektinhalte und Entwicklungen 2012 
Kostenkalkulation für den Zeitraum vom 01.03.2013 – 29.02.2014 
Statistik 2012 Projekt Oyá

- 2 - 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.02.2013  
 
Mit dem Magistratsbeschluss zur Stärkung des Gemeinwesens im Mornewegviertel vom 18.11.2009 
(Nr. 613/2009) wurden u. a. die Voraussetzungen zum Projekt „Anlauf- und Clearingangebot des 
Horizont e.V. für Frauen in der Straßenprostitution“ geschaffen. 
Die Angebote des Projektes wenden sich im Zeitraum vom 01.03.2010 bis 28.02.2013 an die 
Prostituierten, die in der Toleranzzone Bismarckstraße/Kirschenallee tätig sind. Einerseits wurde 
analysiert, wie und wodurch die individuelle Situation der Frauen verbessert werden kann, 
andererseits werden psychosoziale Ausstiegshilfen angeboten. Die zwischenzeitlich aufgebauten 
Kontakte zu den Frauen bilden die Grundlage, den Prostituierten Perspektiven zum Schutz vor 
Gewalt zu bieten. 
 
Aus dem beiliegenden Bericht, der Statistik und der Vorstellung des Angebotes im Sozialau sschuss 
vom 02.10.2012 geht die positive Entwicklung des Projektes hervor.  
 
Die Situation der Prostituierten hat sich weiter verbessert. Die Zahl der Beratungskontakte ist 
gestiegen, auch die Unterstützungsangebote des Trägers werden zunehmend angenommen. Durch 
Vernetzung des Trägers können auch strukturelle oder strategische Absprachen (z. B. zum Thema 
erhöhtes Gewaltpotential im Zusammenhang mit Prostituierten bzw. deren „Aufpassern“) zwischen 
dem Träger, dem Ordnungsamt und der Polizei getroffen werden. 
 
Da sich das Projekt sehr gut bewährt hat, ist die Weiterführung für ein weiteres Jahr unabdingbar. 
Den Frauen sollten weiterhin Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen, die Begleiterinnen zum 
Thema Gewaltschutz sind und durch psychosoziale Beratung Frauen beim Ausstieg aus der 
Prostitution helfen. 
 
Auch im Hinblick auf die sozialraumorientierte Stärkung des Mornewegviertels ist eine weitere 
Förderung notwendig. Sie soll – wie in der Förderperiode 01.03.2012 – 28.02.2013 – durch den 
„Nachlass Ihrig“ in Höhe von 10.000,00 Euro erfolgen. Der „Nachlass Ihrig“ ist zweckgebunden 
speziell für benachteiligte Zielgruppen vorgesehen (hier auch im Hinblick auf die Thematik Gewalt 
gegen Frauen). 
Der Träger Horizont bringt laut Kalkulation einen Eigenanteil von 6.940,00 Euro ein.  
Der städtische Haushalt wird nicht belastet. 
 
Frühere Förderung (01.03.2010 – 28.02.2012) erfolgte über Projektmittel der kommunalisierten 
Sozialen Hilfen in Hessen. Nach zwei Förderperioden war diese Finanzierungsmöglichkeit 
ausgeschöpft, da dort keine dritte Förderperiode möglich ist. Somit erfolgte ab 01.03.2012 befristet 
für ein Jahr die Förderung über „Nachlass Ihrig“. 
 
Über die weitere Entwicklung des Projektes wird auf Wunsch berichtet. Statistiken und ein 
Kurzbericht des aktuellen Förderzeitraums liegen als Anlage bei. 
 
Darmstadt, den 25.02.2013 
 
Dezernat V Anlagen 
 
 
 
Barbara Akdeniz 
Stadträtin

anlage 2

20811 Zeichen

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Auch im dritten Jahr unseres Angebotes an die Frauen, die im Mornewegviertel der Straßenprostitution nachgehen, konnte ein Zuwachs der Kontakte und  eine steigende  Akzeptanz  unserer Arbeit bei den Frauen verzeichnet werden.

Die gewählten Strukturen der aufsuchenden Arbeit, sowie dieder Komm – Strukturen, die die Frauen zunehmend selbst aufbauen, wurden beibehalten. Der Fokus im Arbeitsalltag  richtete sich weiterhin besonders auf Zwangsprostitution und Gewalterfahrungen der Frauen. Präventionsmittel und Safer Sex Utensilien sind weiterhin Kontaktmittel bei der aufsuchenden Arbeit  und unverzichtbar, um die Frauen vor den Gefahren  sexuell übertragbarer Krankheiten zu schützen und ungewollte Schwangerschaften zu verhindern. Zudem stellen diese Präventionsmittel auch einen Schutz für die Freier und ihre Familien dar.

Aufgrund der Sprachprobleme der Frauen aus Osteuropa, ist dieses Vorgehen, beim Erstkontakt Präventionsmittel anzubieten, oft der einzige Weg, um zu zeigen, dass die Mitarbeiterinnen im positiven Auftrag unterwegs sind und nicht repressiv.

Die bestehenden Beziehungen zu den Frauen wurden durch die regelmäßigen Besuche weiter ausgebaut. Dies war besonders bei der Kooperation mit Polizei und weiteren Strafverfolgungsbehörden von Vorteil, da wir hier vermittelnd und unterstützend auftreten konnten. So gaben unserer Mitarbeiterinnen beispielsweise Warnungen vor gewaltbereiten Freiern an die Frauen weiter und im Gegenzug informierten die Frauen über Vorkommnisse, die sie nicht persönlich der Polizei mitteilen wollten. Einige Frauen scheuen aus unterschiedlichen Gründen den direkten Weg zur Polizei. Zum einen sind es Erfahrungen aus Kontakten, die die Frauen als schwierig einschätzten, oder weil sie meinen, ihnen werde nicht geglaubt. Einige haben aber auch Angst, dass sie unter den Frauen als Denunziantinnen auffallen oder sich vor Repressalien seitens Zuhältern und Freiern schützen wollen. Beispielhaft sei hier aufgeführt, dass sich einige Frauen nach reiflicher Überlegung entschlossen haben einen Freier zu nennen, der die Frauen beim Sex dazu nötigte sich Gewalt- und Kinderpornos anzusehen, was dann unsererseits an die Polizei weitergeleitet wurde.

Das Aufsuchen der Frauen in der Toleranzzone im Mornewegviertel stößt somit weiterhin auf positive  Resonanz bei den Frauen. Besonders bei der Begegnung  mit den Süd - Ost Europäerinnen, ist diese Form der Kontaktaufnahme , wie Eingangs beschrieben, oft die einzige Möglichkeit diese zu erreichen. Da sich diese Frauen oft in Zwangskontexten befinden, ist ihnen das Aufsuchen einer Beratungsstelle meist nicht möglich. Die Zahl der Frauen aus Osteuropa hat im letzten Jahr stetig zugenommen. Es gab 188 Kontakte mehr als im Jahr 2012.

Die Kooperation mit den Mitarbeiterinnen von FIM (Frauenrecht ist Menschenrecht) konnte auch in diesem Jahr fortgeführt werden. So fanden im Rahmen der Kooperation zwei Termine statt, bei denen Mitarbeiterinnen von Horizont e.V. gemeinsam mit Kolleginnen von FIM die Frauen in der Toleranzzone aufsuchten. Besonders die Sprachkompetenz der Mitarbeiterinnen von FIM war hilfreich beim Zusammentreffen mit den Frauen aus Osteuropa. Ein Ergebnis dieser Treffen war die Erkenntnis, dass viele Frauen aus Osteuropa nicht nur in Darmstadt arbeiten. Sie sind den Mitarbeiterinnen von FIM auch aus Frankfurt und Offenbach bekannt. Die Frauen werden in Zyklen an den Standorten ausgetauscht, wenn die Zuhälter befürchten, es ergeben sich Kontakte, die die Vermarktung der Frauen gefährden könnten. Eine Frau, die sich Kontaktdaten zur Ausstiegsvorbereitung geben ließ, wurde danach nicht mehr gesehen. Wir erfuhren aber leider nicht ob sie ihr Ziel verfolgen konnte, oder nur an einen anderen Standort verbracht wurde. Vor dem Hintergrund mehr über gemeinsam bekannte Frauen zu erfahren und diese dann zu unterstützen, ist  der kollegiale Austausch mit den Mitarbeiterinnen von FIM als sehr nützlichzu betrachten und weiterhin zu pflegen. 

Weiterhin sind wir auf der Suche nach Dolmetscherinnen, die die Sprachen  Bulgarisch und Ungarisch  beherrschen  und,die bereit sind, die Rundgänge zu begleiten. Dies ist nicht so einfach, da diese Frauen bereit sein müssen kontinuierlich unterstützend mitzuarbeiten, vor allem aber keine Berührungsängste mit der Scene zu haben. Hier sind wir bisher noch nicht erfolgreich gewesen. Dies weiter zu verfolgen ist ein wichtiges Ziel für die Arbeit im nächsten Jahr. 

Neben Polizei und FIM ist auch der Malteser Gesundheitsdienst  im Marienhospital ein unentbehrlicher  Kooperationspartner, da die meisten Frauen aus Osteuropa nicht krankenversichert sind. Die Ärzte und Mitarbeiter verfügen zudem über Kontakte zu Fachärzten, was im Berichtszeitraum immer wieder genutzt wurde. 12 Frauen wurden dorthin vermittelt.

Auch bei der versteckten Wohnungslosigkeit hat sich im Berichtszeitraum keine Verbesserung abzeichnen können. Deshalb gilt unser Dank an dieser Stelle  der Abteilung Soziale Hilfen, des Amtes für Soziales und Prävention, die unsere Arbeit nach wie vor in Krisensituationen konstruktiv unterstützt.

Ferner kann auch das Projekt „Hotline“ der Integrativen Drogenhilfe e.V. weiterhin zu den Kooperationspartnern gezählt werden. Wir erhalten über diese Institution das Hotline Heft, welches wir an die Frauen weitergeben, und so die Frauen vor gewaltbereiten Freiern im Rhein Main Gebiet warnen.

Auch der Austausch mit den anderen Partnern im Netzwerk Darmstadts wird regelmäßig gesucht. Besonders erwähnenswert ist hier die gegenseitige  Unterstützung auf kurzem Dienstweg z.B. mit den Streetworkerinnen des Scentral in Darmstadt. Auch das Gesundheitsamt Darmstadt unterstützt unsere Arbeit bei Engpässen mit Präventionsmitteln.

Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit blieb das Interesse an der Arbeit des Projekts „Oyᓠweiterhin hoch. Es wurden unter anderem Vorträge im Sozialausschuss des Magistrats der Stadt Darmstadt und in Schulen oder Frauenvereinen, wie den Landfrauen Groß-Gerau, gehalten, um die Arbeit des Projekts vorzustellen und die Öffentlichkeit für das Thema Zwangsprostitution zu sensibilisieren. Dieses Thema wurde auch immer wieder in der Presse behandelt, zum Beispiel in einem Artikel des Frauenmagazins Mathilde aus Darmstadt.

Durch die Teilnahme in der Stadtteilrunde des Morneweg- / Pallaswiesenviertels werden Anliegen von Anwohnern und anliegenden Einrichtungen direkt an uns herangetragen und können so auf kurzem Weg beantwortet oder weitergegeben werden.

In der täglichen Arbeit mit den Frauen die der Straßenprostitution nachgehen, gibt es Themenschwerpunkte, die in der Beratung immer wieder auftauchen. An erster Stelle rangieren Gesundheitsprobleme, gefolgt von Konflikten mit dem Gesetz. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Vermittlung von Wohnraum, und sei es nur ein Notschlafplatz. Hier konnten im letzten Jahr vier Frauen untergebracht werden. Bei einer Frau konnte Wohnungslosigkeit verhindert werden, indem Kontakt mit dem Vermieter aufgenommen und Wohnungssicherung durch Antragsstellung für ergänzende Leistungen betrieben wurde.

Es wurden  bei drei Frauen Schwangerschaften festgestellt, von denen eine Frau in eine Mutter – Kind - Einrichtung vermittelt werden konnte. Hier ergab sich eine sinnvolle Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Darmstadt, da die Frau erst 21 Jahre alt war.

Durch die wachsende Zahl der Frauen, die im Mornewegviertel der Prostitution nachgehen und zu uns Kontakt haben, steigt auch die Zahl der verteilten Präventionsmittel. Dies bildet sich bei den Ausgaben als steigender Posten in der Finanzierung ab. 

Das Verlassen der Toleranzzone hat nach wie vor mehrere Gründe. Zum einen fehlt es an Möglichkeiten sich zu waschen, was weiterhin die Bewegung zur Rheinstraße und zum Bahnhof bringt. Zum andern bestellen die Freier die Frauen per Telefon in die Nebenstraßen, da sie nicht auf der Bismarckstraße halten wollen. Eine kleine Entlastung bietet der Kiosk an der Ecke Bismarckstraße, Kirschenallee, hier dürfen die Frauen sich aufhalten und die Sanitärräume benutzen. Es wird dann allerdings auch gerne gesehen, dass sie konsumieren.

Abschließend bleibt anzumerken, dass durch kontinuierliche Präsens unserer Mitarbeiterinnen bei den Frauen über die Jahre Vertrauen aufgebaut wurde, was dazu führte, dass sich die Frauen zunehmend mit ihren Problemen an uns wendenund nicht mehr erst dann kommen, wenn Fristen abgelaufen sind oder sie anderweitig keinen Ausweg mehr sehen. Die Kolleginnen konnten deutlich vermitteln, dass es sich lohnt Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dies spricht dafür,die bisherige Arbeit des Projektes „Oyá“, im bestehenden Rahmen weiterzuführen. Bei der geplanten Verlegung der Toleranzzone kann sich dieser Vertrauensbonus ebenfalls als positiver Effekt im Begleitprozess auswirken. Die Mitarbeiterinnen des Projektes stellen für viele Frauen eine wichtige Brücke dar, um  Kontakte aufzubauen,  die den Ausstieg ebnen und vorbereiten können. Zum anderen braucht diese Gruppe Frauen  weiterhin verlässliche Ansprechpartnerinnen, die vorbehaltlos im Sinne der Frauen agieren, was nicht heißt allem kritiklos gegenüber zu stehen.

Wir sehen die Unterstützung der steigenden  Zahl der Frauen aus Südosteuropa und damit einhergehend die Suche nach Sprachmittlerinnen, sowie nach wie vor die Suche nach einem Standort für Hygieneräume  und die Verlegung der derzeitigen Toleranzzone, als einen Teil der Herausforderungen im Jahr 2013 an. 

Wir bedanken uns bei den Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaftsstadt Darmstadt,die Vertrauen in die Mitarbeiterinnen und die Projektarbeit setzten. Sie standen uns auch in schwierigen Situationen stets zugewandt und unterstützend zur Seite. Im Sinne der Frauen, würden wir uns freuen diese gedeihliche Zusammenarbeit auch mit allen anderen Trägern und Institutionen im neuen Jahr weiterführen zu können. 










Horizont e.V. Februar 2013	Seite PAGE   \* MERGEFORMAT1




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anlage 1

900 Zeichen

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Kalkulationsblatt für ein Jahr (2013/ 2014) 01.03.2013 - 29.02.2014
. Schutz vor Gewalt und Zwangsprostitution im
Projekt: .
Morneweoviertel
Name: Horizont e.V.

Anschrift : Groß-Umstädter Str. 16, 64807 Dieburg
Rechtsform : gem. eingetragener Verein

l. Ausgaben

Stellen [1
Pädagogische Arbeit 8 Std. 10.250

Reinigung und technische Dienste -  — nn

Berufsgenossenschaft

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Material für Zielgruppe (Kondome, Feuchttücher usw.)
Verwaltungskosten (Telefon, Büromaterial etc.)
Infomaterial (Flyer, Broschüren etc.)

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Stadt Darmstadt

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andere

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[2] in Vollzeitäguivalenten zu 39,00 Std. / Woche
2] Bruttolohnkosten + Arbeitgeberanteil SV

anlage 3

40548 Zeichen

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Anzahl der Kontakte
MonatAnzahl der Kontakte
(Jahr 2012)Kontakte 
(Jahr 2011)Differenz
(Vergleich zu 2011)Januar58571Februar56488März6747   20April574611Mai945539Juni   77   62  15Juli875532August62584September785325Oktober706010November
Dezember67
6964
683
1Summe842673169


Altersstruktur
MonatAnzahl der Kontakte gesamt 18 – 35 Jahre35 – 60 Jahre60 Jahre und älterJanuar5842142Februar5629252März6740243April5737182Mai9458297Juni   7744276Juli87512511August6234253September7845303Oktober7033298November
Dezember67
6950
   4014
  243
     5Summe  gesamt842                          50328455
Staatsangehörigkeit
MonatAnzahl der Kontakte gesamt deutschEuropäisches AuslandandereJanuar5824304Februar5628244März6735320April5723295Mai9432584Juni772748     2Juli8727546August6225352September7827474Oktober7027430November
Dezember67
   6925
   2741
   381
4Summe gesamt84232747936

Beratungsthemen
MonatAnzahl der Kontakte gesamt Safer SexGesundheitSonstigesJanuar5854717Februar5656411März67531934April5757149Mai94942315Juni77771912Juli87752544August62621321September78782618Oktober70702319November
Dezember67
     6967
646
226
10Summe gesamt842                         807           201        216

Verteilte Materialien
ArtikelVerbrauch 2012Verbrauch 2011DifferenzKondome1215010250+1900Gleitgel120160     -40Feuchttücher92808100+1180Softtampons    850500+350


Zusatzdaten
Es wurden 4 Frauen in Wohnung oder Notunterkünfte vermittelt.
Zwei Frauen befinden sich nach wie vor in  geregeltem  Verhältnis (Familie)  und wurden seither nicht mehr auf dem Straßenstrich gesehen. Hier konnte durch Betreutes Wohnen nach SGBXII §§ 67, ff  die Schuldenregulierung begonnen werden, um die Lebenssituation zu stabilisieren.
Es wurden  3 Schwangerschaften festgestellt und  1 Frau bis zur Geburt und  zur Aufnahme in ein Mutterkindhaus begleitet.
Eine Frau wurde nach Gewalttat  untergebracht und  unterstützt, sie wollte die Verfolgung des Täters nicht einleiten.
Zwei  weitere Frauen wurden in der Unterkunft aufgenommen und aufgrund der psychischen Auffälligkeit, bzw. der schlechten körperlichen Verfassung  konnte für beide Fraueneine gesetzliche Betreuung angeregt werden. Eine der Frauen ist im März 2012,aufgrund  ihrer schlechten Konstitution, verstorben.
Eine Frau wurde bis zum Termin bei der Staatsanwaltschaft begleitet.
Eine Frau wurde beim Umgang mit der Bewährungshilfe und der Polizei unterstützt.
12 Frauen wurden zum Malteser Gesundheitsdienst im Marienhospital vermittelt.
Ein Freier,  der Frauen zu Sex bei m Betrachten  von Gewalt - und Kinderpornofilmen zwingen wollte, konnte der Polizei genannt werden.





_________________________________________________________________________________
OYÁ 2012
		[PAGE   \* MERGEFORMAT1]


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Beratungsverlauf (4)

TOP 5
TOP 103
TOP 10
TOP 26 beschließend

Orte (2)

  • Bismarckstraße
  • Kirschenallee

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2013/0063
Typ
Magistratsvorlage
Datum
25.02.2013
Erstellt
29.09.2026 00:00