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SV-2026/0045

Antrag der Volt-Fraktion vom 31.07.2026 Digitale Fraktionsarbeit und Transparenz stärken - Testweise Freischaltung der OParl-Schnittstelle im Gremieninfosystem zur Nutzung von Mandari prüfen

Antrag 31.07.2026

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SV-2026/0045

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Vorlage-Nr. SV-2026/0045 
 
 
Antrag der Volt-Fraktion vom 31.07.2026 
Digitale Fraktionsarbeit und Transparenz stärken -  
Testweise Freischaltung der OParl-Schnittstelle im Gremieninfosystem zur Nutzung 
von Mandari prüfen

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Vorlage-Nr. SV-2026/0045 
 
 
 
 
 
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___________________________________________________________________________________ 
Darmstadt, 31.07.2026 
Antrag der Volt-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Darmstadt 
betr. Digitale Fraktionsarbeit und Transparenz stärken – Testweise 
Freischaltung der OParl-Schnittstelle im Gremieninfosystem zur Nutzung von 
Mandari prüfen 
 
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: 
Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, 
1. ob das in der Vergangenheit vom Systemdienstleister (more! software GmbH & Co. 
KG) unverbindlich in Aussicht gestellte Angebot einer kostenfreien Testphase für 
das OParl-Schnittstellenmodul des more! Gremieninfosystems weiterhin besteht 
und zeitnah aktiviert werden kann; 
2. inwiefern im Rahmen einer solchen, mindestens sechsmonatigen Testphase die 
Schnittstelle für die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger freigeschaltet werden 
kann, um eine direkte Anbindung an mobile, plattformübergreifende 
Sitzungsdienst-Clients – insbesondere die App Mandari – zu ermöglichen; 
3. welche einmaligen und laufenden Lizenzgebühren nach Ende einer erfolgreichen 
Testphase für den dauerhaften Betrieb der OParl-Schnittstelle anfallen würden 
und wie diese im kommenden IT-Budget abgebildet werden können; 
4. der Stadtverordnetenversammlung über die Ergebnisse dieser Prüfung bis zum 
Q4/2026 zu berichten. 
Begründung 
Die kontinuierliche Weiterentwicklung der kommunalen Gremienarbeit bietet 
hervorragende Möglichkeiten, das ehrenamtliche Engagement der Mandatsträgerinnen 
und Mandatsträger durch zukunftsweisende digitale Werkzeuge optimal zu 
unterstützen.OParl (zusammengesetzt aus „Open“ für offene Daten und „Parlament“) ist 
eine offene digitale Schnittstelle – eine Art universelle Übersetzungsbrücke. Sie erlaubt es 
externen Programmen, Bürger-Apps oder Websites, vollautomatisch auf die öffentlichen 
Informationen des Ratsinformationssystems zuzugreifen.  Mittels OParl-Schnittstelle lässt 
sich beispielsweise die App Mandari für die Ratsarbeit nutzen: Sie bietet unter anderem 
eine verbesserte Suche, KI-Zusammenfassungen und die Möglichkeit für Fraktionen, ihre 
Zusammenarbeit und ihr Abstimmungsverhalten zu organisieren. 
Da der Softwarehersteller more! software in der Vergangenheit bereits eine kostenfreie 
Testfreischaltung des OParl-Moduls signalisiert hat, bietet sich für die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt die Möglichkeit, diese Technologie ohne finanzielle Risiken und ohne vorherige 
Haushaltsbindung im Realeinsatz zu erproben. Der Magistrat muss dieses Angebot 
lediglich formell abrufen. Sollte sich nach der Testphase herausstellen, dass der

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administrative oder finanzielle Aufwand den Nutzen nicht rechtfertigt, kann das Modul 
problemlos wieder deaktiviert werden.  So sollen wertvolle Erkenntnisse im Echtbetrieb 
geschaffen werden, bevor auch nur ein einziger Euro an Haushaltsmitteln gebunden wird. 
Anstatt starre Vorgaben für ein einzelnes System zu machen, eröffnet die Freischaltung 
der standardisierten OParl-Schnittstelle eine echte technologische Wahlfreiheit für alle 
Fraktionen. Jede Fraktion erhält die Möglichkeit, eigenverantwortlich genau die 
Benutzeroberfläche oder App (wie beispielsweise Mandari) zu wählen, die am besten zu 
ihren individuellen Arbeitsabläufen im Ehrenamt passt. 
Diese modernen Werkzeuge helfen den ehrenamtlichen Kräften maßgeblich dabei, auch 
hochkomplexe und über Jahrzehnte andauernde kommunalpolitische Vorgänge – wie das 
vielschichtige Großprojekt der Rheinstraßenbrücke – strukturiert aufzuarbeiten, in ihrer 
historischen Gesamtheit schneller nachzuvollziehen und somit qualifizierte 
Entscheidungen effizienter vorzubereiten. 
Eine offene, standardisierte Schnittstelle ist zudem die zwingende technische 
Voraussetzung für den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der Kommunalpolitik. Sie 
ermöglicht es, innovative Chatbots zu entwickeln, die komplexe politische 
Entscheidungsprozesse auch für die Bürgerinnen und Bürger verständlich aufbereiten und 
einen barrierefreien Einblick gewähren. Wie aktuell dieses Thema in Darmstadt ist, zeigen 
geplante Studienprojekte am Fachbereich Public Management der Hochschule Darmstadt 
(hda), die an Konzepten für einen „Stavo-Chatbot“ arbeiten. Durch die Bereitstellung der 
Schnittstelle im Rahmen der Testphase kann die Stadt direkt als Praxispartner für diese 
wegweisenden studentischen Innovationsprojekte fungieren. 
Eine Freischaltung der Schnittstelle – auch im Testbetrieb – ermöglicht es zudem lokalen 
Akteuren (z.B. aus dem Fachbereich Informatik der Technischen Universität Darmstadt 
oder der Initiative Code for Darmstadt), die Nutzbarkeit der Daten zu evaluieren. Dies 
stärkt den Ruf Darmstadts als innovative Wissenschaftsstadt und Smart City.

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Details

Vorlagen-Nr.
SV-2026/0045
Typ
Antrag
Datum
31.07.2026
Erstellt
29.09.2026 00:00