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2025/0149

Einrichtung eines Games-Hub innerhalb des Gründerzentrums HUB31 (Technologie- und Gründerzentrum Verwaltungs-GmbH)

Magistratsvorlage 07.05.2025

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2025/0149

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2025/0149

10055 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
19.05.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnete nversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Rechtsamt - 
Stadtwirtschaftskoordina
tion 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0149 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Einrichtung eines Games -Hub innerhalb des Gründerzentrums HUB31 (Technologie - 
und Gründerzentrum Verwaltungs -GmbH) 
 
Vorlage vom: 07.05.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Magistrat und Stadtverordnetenversammlung nehmen Kenntnis von den folgenden Vorhaben:  
 
a) Innerhalb der Technologie - und Gründerzentrum Verwaltungs -GmbH (Hub 31) wird ein Games  
    Hub eingerichtet. Es sind dafür keine zusätzlichen Mittel durch die Wissenschaftsstadt    
    Darmstadt aufzubringen.  
b) Im Rahmen des Hubs sollen den bereits gegr ündeten oder sich in Gründung befindenden    
    Unternehmen prioritär Büroflächen und Konferenz - bzw. Meetingräume zur Verfügung gestellt    
     werden.  
c)  Zusätzlich soll ein Labor mit Schwerpunkt Spieleentwicklung eingerichtet werden.  
d)  Das Hub soll in enger Zusammenarbeit mit dem parallel entstehenden Hub in Frankfurt    
     betrieben und weiterentwickelt werden.

- 2 - 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 07.05.2025 
 
Ziel der Einrichtung eines Games Hub innerhalb der Technologie- und Gründerzentrum 
Verwaltungs-GmbH (im Folgenden: HUB 31) ist es, Darmstadt zu einem attraktiven Standort 
für die Games-Branche zu machen. Es soll ein Ort für Gründerinnen und Gründer entstehen, 
der durch ein ergänzendes Rahmenprogramm auch eine Anlaufstelle zum Netzwerken für 
bereits etablierte Unternehmen aus der Region werden soll. Auf diesem Weg soll der 
Wirtschaftsstandort Darmstadt für Unternehmen aus dem direkten und erweiterten Game -, 
Software- und Kreativbereich bekannter und noch attraktiver werden. Kurzfristig können damit 
Ansiedlungen für junge Unternehmen und perspektivisch auch für etablierte Unternehmen aus 
der Games Branche erwartet werden. Auch soll die Abwanderung von Absolventen in andere 
Bundesländer gebremst und Ansiedlungen gefördert werden.  
 
Durch die geplanten Vortragsreihen und Events sollen auch Netzwerkeffekte und 
Wissenstransfer in andere Bereiche gestärkt werden.  
 
 
Hintergrund zur Games-Branche 
 
Bei der Games-Branche handelt es sich um die umsatzstärkste Branche im Bereich 
Unterhaltung. Der Umsatz lag in Deutschland 2023 bei 5,8 Mrd. €.  1 Hierbei sind Umsätze mit 
Konsolen, PC Hardware, Zubehör und Spieleabonnements wie dem Microsoft Gamepass nicht 
mit eingerechnet. Sie liegt damit vor dem Umsatz mit Belletristik und Jugend- und 
Kinderbüchern (5,2 Mrd. €) sowie Spielwaren (4,5 Mrd. €). Im Vergleich liegen die Ausgaben für 
Streamingdienste bei 2,8 Mrd. €.2 Zudem gilt die Games-Branche als Technologie-Treiber, zum 
einen im Bereich der Hardware, aber auch im Bereich der Programmierung. So stammen die 
Ursprünge der Wegfindungsalgorithmen aus dem Computerspielebereich, und auch Bereiche 
aus der KI-Entwicklung haben ihren Ursprung in der Spieletechnologie.  
 
In Deutschland spielen 58% der Bevölkerung regelmäßig Computer- und Videospiele, davon 
sind 48% weibliche Spielende. Das Durchschnittsalter liegt bei 38,2 Jahren. 
 
Hessen war ursprünglich ein bedeutender Standort für die Branche: so haben sich in der 
Vergangenheit Firmen wie Nintendo, Sony, Cloud Imperium oder Crytek im Rhein-Main-Gebiet 
angesiedelt. Allerdings hat Hessen in den letzten 10 Jahren zunehmend an Bedeutung als 
Standort für die Games-Branche verloren. Es gibt im Vergleich zu den anderen Bundesländern 
kaum noch signifikante Neuansiedlungen und Gründungen in diesem Bereich.  
Dies ist auch an der zunehmend schlechter werdenden Platzierungen im Standortranking des 
Verbandes der deutschen Games-Branche e.V. (game) abzulesen. Hier bewerten die Mitglieder 
die einzelnen Bundesländer im Bezug auf ihren Wert als Unternehmensstandort. Bei der 
letzten Umfrage 2024 landete Hessen auf dem letzten Platz in Deutschland. 3 
 
Dies ist insbesondere bedauerlich, da Hessen mit der Hochschule Darmstadt den aktuell 
größten Studiengang für Spieleentwicklung beherbergt; zudem ist die TU Darmstadt 
bundesweit führend im Bereich Serious Games. Die Serious Games Gruppe im Fachbereich etit 
erforscht im interdisziplinären Kontext die Erstellung, Steuerung und Evaluation von Serious 
Games. Anwendungsbeispiele umfassen personalisierte Lernspiele, Exergames für Körper und 
Geist (Kombination von Sport (exercise) und Videospielen (games)) oder kollaborative 
 
1 https://www.game.de/marktdaten/deutscher-games-markt-waechst-2023-insgesamt-um-6-prozent/ 
2 https://www.gameswirtschaft.de/wirtschaft/umsatz-vergleich-games-musik-kino-2023-120724/ 
3 https://www.game.de/marktdaten/bayern-setzt-sich-an-die-spitze-der-besten-games-standorte-in-deutschland/

- 4 - 
Trainings- und Simulationsumgebungen. Außerdem bietet die Wilhelm Büchner Hochschule 
Fernstudiengänge im Bereich Gamedesign und Game Development an.  
 
Angehende Spieleentwickler, darunter viele Studierende und Absolventen der Hochschule 
Darmstadt und der TU Darmstadt gründen aber in der Regel nicht in der Region, sondern 
wandern ab in andere Bundesländer. Dies liegt zum einen an der im Vergleich zu anderen 
Bundesländern sehr niedrigen Games-Förderung in Hessen, aber auch daran, dass es in 
Hessen im Gegensatz zu anderen Bundesländern bisher kein spezielles Gründerzentrum oder 
einen Bereich in einem solchen für Entwicklerstudios von digitalen Spielen gibt. Diese Lücke 
soll nun im Hub 31 in Darmstadt gemeinsam mit einem weiteren Games-Hub in Frankfurt 
geschlossen werden. 
 
 
Konzept 
 
Das Games Hub basiert auf 3 Säulen:  
 
1. der Infrastruktur 
2. der Begleitung der jungen Teams durch Experten und  
3. regelmäßige Events zum Weiterbilden und Vernetzen 
 
Neben dem Hub in Darmstadt entsteht ein weiteres Hub in Frankfurt. Während das Hub in 
Frankfurt sich eher auf den Bereich Medienvernetzung konzentrieren wird, erhält Darmstadt 
den Schwerpunkt Technologie. Es wird eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Hubs 
angestrebt und Programme und Veranstaltungen untereinander abgestimmt.

- 5 - 
Das HUB31 wurde als Ort gewählt, da dort bereits das Raumangebot und die Infrastruktur für 
das Games Hub aktuell weitestgehend vorhanden sind. Zudem gibt es hier bereits viele 
Unternehmen aus dem Technologiebereich, so dass ihr von Anfang an Austausch und 
Kooperationseffekte greifen können. Es sind dafür keine zusätzlichen Mittel durch die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt aufzubringen. Wie dargestellt sollen weitere Mittel über 
Förderanträge eingeworben werden. 
 
1. Infrastruktur 
 
Die Infrastruktur besteht aus vergünstigten Büroräumen (wie für jeden HUB31 Mieter), 
Möglichkeiten zur Nutzung von Meetingräumen und einem Labor, in dem spezielle Soft - 
und Hardware zur gemeinsamen Nutzung bereitgestellt werden soll. Hierzu gehören zum 
Beispiel Lizenzen für 3D-Programme, Audio-Schnittprogramme, aber auch Hardware wie 
Dev-Kits (Spezielle Geräte für die Entwicklung von Konsolenspielen) oder 
Streamingstationen. Diese sollen auch für andere Nutzer des HUB31 zur Verfügung stehen. 
Eine separate Förderung für den Laborbereich ist im Antragsverfahren. 
 
2. Begleitung der jungen Teams durch Experten 
 
Die Begleitung von frisch gegründeten oder sich noch in Gründung befindenden Teams 
erfolgt durch verschiedene Partner. Für allgemeine Fragen und Anliegen rund um die 
Spieleentwicklung und Gründung sowie erste Schritte als Spieleentwickler stehen die 
Ansprechpersonen des game Verbandes Hessen zur Verfügung. Diese können auch mit 
weiteren Kontakten aus ihrem Netzwerk helfen. Zusätzlich gibt es Experten für die Bereiche 
Spieletechnologie von der Hochschule Darmstadt und Serious Games von der TU 
Darmstadt. Zudem wurde bereits von Nintendo zugesagt, die Hubs durch 
Ansprechpersonen zur Entwicklung auf der Nintendo-Konsole Switch zu unterstützen sowie 
eventuell Entwickler-Hardware bereitzustellen.  
Zudem steht für allgemeine Fragen zur Gründung die Infrastruktur innerhalb des HUB31 
zur Verfügung. 
 
3. Regelmäßige Events zum Weiterbilden und Vernetzen  
 
Regelmäßige Events stellen die dritte Säule dar. Diese beinhalten nach aktuellem Stand 
eine Vortragsreihe gemeinsam mit dem sich in Entstehung befindenden Game Hub in 
Frankfurt. Hier soll es im Jahr 2025, organisiert durch die Stiftung „[at] play FRM  Stiftung 
für digitale Spielekultur“ und den game Verband Hessen, jeweils fünf Veranstaltunge n in 
Frankfurt und fünf Veranstaltungen in Darmstadt geben. Hier soll es jeweils pro 
Veranstaltung ein bis zwei Vorträge zu einem Thema aus dem Bereich Entwicklung, 
Business oder Recht geben. Im Anschluss gibt es je ein Get-Together zum Netzwerken. Die 
Veranstaltungen sind offen für alle interessierten Teilnehmenden. Ein entsprechender 
Förderantrag wurde bereits durch die Stiftung beim Land Hessen gestellt.  
 
 
 
 
 
Hanno Benz 
Oberbürgermeister

anlage 1

10131 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
19.05.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnete nversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Rechtsamt - 
Stadtwirtschaftskoordina
tion 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 308 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0149 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
175 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Einrichtung eines Games -Hub innerhalb des Gründerzentrums HUB31 (Technologie - 
und Gründerzentrum Verwaltungs -GmbH) 
 
Vorlage vom: 07.05.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
Magistrat und Stadtverordnetenversammlung nehmen Kenntnis von den folgenden Vorhaben:  
 
a) Innerhalb der Technologie - und Gründerzentrum Verwaltungs -GmbH (Hub 31) wird ein Games  
    Hub eingerichtet. Es sind dafür keine zusätzlichen Mittel durch die Wissenschaftsstadt    
    Darmstadt aufzubringen.  
b) Im Rahmen des Hubs sollen den bereits gegr ündeten oder sich in Gründung befindenden    
    Unternehmen prioritär Büroflächen und Konferenz - bzw. Meetingräume zur Verfügung gestellt    
     werden.  
c)  Zusätzlich soll ein Labor mit Schwerpunkt Spieleentwicklung eingerichtet werden.  
d)  Das Hub soll in enger Zusammenarbeit mit dem parallel entstehenden Hub in Frankfurt    
     betrieben und weiterentwickelt werden.

- 3 - 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 21.05.2025 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 07.05.2025 
 
Ziel der Einrichtung eines Games Hub innerhalb der Technologie- und Gründerzentrum 
Verwaltungs-GmbH (im Folgenden: HUB 31) ist es, Darmstadt zu einem attraktiven Standort 
für die Games-Branche zu machen. Es soll ein Ort für Gründerinnen und Gründer entstehen, 
der durch ein ergänzendes Rahmenprogramm auch eine Anlaufstelle zum Netzwerken für 
bereits etablierte Unternehmen aus der Region werden soll. Auf diesem Weg soll der 
Wirtschaftsstandort Darmstadt für Unternehmen aus dem direkten und erweiterten Game -, 
Software- und Kreativbereich bekannter und noch attraktiver werden. Kurzfristig können damit 
Ansiedlungen für junge Unternehmen und perspektivisch auch für etablierte Unternehmen aus 
der Games Branche erwartet werden. Auch soll die Abwanderung von Absolventen in andere 
Bundesländer gebremst und Ansiedlungen gefördert werden.  
 
Durch die geplanten Vortragsreihen und Events sollen auch Netzwerkeffekte und 
Wissenstransfer in andere Bereiche gestärkt werden.  
 
 
Hintergrund zur Games-Branche 
 
Bei der Games-Branche handelt es sich um die umsatzstärkste Branche im Bereich 
Unterhaltung. Der Umsatz lag in Deutschland 2023 bei 5,8 Mrd. €.  1 Hierbei sind Umsätze mit 
Konsolen, PC Hardware, Zubehör und Spieleabonnements wie dem Microsoft Gamepass nicht 
mit eingerechnet. Sie liegt damit vor dem Umsatz mit Belletristik und Jugend- und 
Kinderbüchern (5,2 Mrd. €) sowie Spielwaren (4,5 Mrd. €). Im Vergleich liegen die Ausgaben für 
Streamingdienste bei 2,8 Mrd. €.2 Zudem gilt die Games-Branche als Technologie-Treiber, zum 
einen im Bereich der Hardware, aber auch im Bereich der Programmierung. So stammen die 
Ursprünge der Wegfindungsalgorithmen aus dem Computerspielebereich, und auch Bereiche 
aus der KI-Entwicklung haben ihren Ursprung in der Spieletechnologie.  
 
In Deutschland spielen 58% der Bevölkerung regelmäßig Computer- und Videospiele, davon 
sind 48% weibliche Spielende. Das Durchschnittsalter liegt bei 38,2 Jahren. 
 
Hessen war ursprünglich ein bedeutender Standort für die Branche: so haben sich in der 
Vergangenheit Firmen wie Nintendo, Sony, Cloud Imperium oder Crytek im Rhein-Main-Gebiet 
angesiedelt. Allerdings hat Hessen in den letzten 10 Jahren zunehmend an Bedeutung als 
Standort für die Games-Branche verloren. Es gibt im Vergleich zu den anderen Bundesländern 
kaum noch signifikante Neuansiedlungen und Gründungen in diesem Bereich.  
Dies ist auch an der zunehmend schlechter werdenden Platzierungen im Standortranking des 
Verbandes der deutschen Games-Branche e.V. (game) abzulesen. Hier bewerten die Mitglieder 
die einzelnen Bundesländer im Bezug auf ihren Wert als Unternehmensstandort. Bei der 
letzten Umfrage 2024 landete Hessen auf dem letzten Platz in Deutschland.3 
 
Dies ist insbesondere bedauerlich, da Hessen mit der Hochschule Darmstadt den aktuell 
größten Studiengang für Spieleentwicklung beherbergt; zudem ist die TU Darmstadt 
bundesweit führend im Bereich Serious Games. Die Serious Games Gruppe im Fachbereich etit 
erforscht im interdisziplinären Kontext die Erstellung, Steuerung und Evaluation von Serious 
Games. Anwendungsbeispiele umfassen personalisierte Lernspiele, Exergames für Körper und 
Geist (Kombination von Sport (exercise) und Videospielen (games)) oder kollaborative 
 
1 https://www.game.de/marktdaten/deutscher-games-markt-waechst-2023-insgesamt-um-6-prozent/ 
2 https://www.gameswirtschaft.de/wirtschaft/umsatz-vergleich-games-musik-kino-2023-120724/ 
3 https://www.game.de/marktdaten/bayern-setzt-sich-an-die-spitze-der-besten-games-standorte-in-deutschland/

- 5 - 
Trainings- und Simulationsumgebungen. Außerdem bietet die Wilhelm Büchner Hochschule 
Fernstudiengänge im Bereich Gamedesign und Game Development an.  
 
Angehende Spieleentwickler, darunter viele Studierende und Absolventen der Hochschule 
Darmstadt und der TU Darmstadt gründen aber in der Regel nicht in der Region, sondern 
wandern ab in andere Bundesländer. Dies liegt zum einen an der im Vergleich zu anderen 
Bundesländern sehr niedrigen Games-Förderung in Hessen, aber auch daran, dass es in 
Hessen im Gegensatz zu anderen Bundesländern bisher kein spezielles Gründerzentrum oder 
einen Bereich in einem solchen für Entwicklerstudios von digitalen Spielen gibt. Diese Lücke 
soll nun im Hub 31 in Darmstadt gemeinsam mit einem weiteren Games-Hub in Frankfurt 
geschlossen werden. 
 
 
Konzept 
 
Das Games Hub basiert auf 3 Säulen:  
 
1. der Infrastruktur 
2. der Begleitung der jungen Teams durch Experten und  
3. regelmäßige Events zum Weiterbilden und Vernetzen 
 
Neben dem Hub in Darmstadt entsteht ein weiteres Hub in Frankfurt. Während das Hub in 
Frankfurt sich eher auf den Bereich Medienvernetzung konzentrieren wird, erhält Darmstadt 
den Schwerpunkt Technologie. Es wird eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Hubs 
angestrebt und Programme und Veranstaltungen untereinander abgestimmt.

Das HUB31 wurde als Ort gewählt, da dort bereits das Raumangebot und die Infrastruktur für 
das Games Hub aktuell weitestgehend vorhanden sind. Zudem gibt es hier bereits viele 
Unternehmen aus dem Technologiebereich, so dass ihr von Anfang an Austausch und 
Kooperationseffekte greifen können. Es sind dafür keine zusätzlichen Mittel durch die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt aufzubringen. Wie dargestellt sollen weitere Mittel über 
Förderanträge eingeworben werden. 
 
1. Infrastruktur 
 
Die Infrastruktur besteht aus vergünstigten Büroräumen (wie für jeden HUB31 Mieter), 
Möglichkeiten zur Nutzung von Meetingräumen und einem Labor, in dem spezielle Soft - 
und Hardware zur gemeinsamen Nutzung bereitgestellt werden soll. Hierzu gehören zum 
Beispiel Lizenzen für 3D-Programme, Audio-Schnittprogramme, aber auch Hardware wie 
Dev-Kits (Spezielle Geräte für die Entwicklung von Konsolenspielen) oder 
Streamingstationen. Diese sollen auch für andere Nutzer des HUB31 zur Verfügung stehen. 
Eine separate Förderung für den Laborbereich ist im Antragsverfahren. 
 
2. Begleitung der jungen Teams durch Experten 
 
Die Begleitung von frisch gegründeten oder sich noch in Gründung befindenden Teams 
erfolgt durch verschiedene Partner. Für allgemeine Fragen und Anliegen rund um die 
Spieleentwicklung und Gründung sowie erste Schritte als Spieleentwickler stehen die 
Ansprechpersonen des game Verbandes Hessen zur Verfügung. Diese können auch mit 
weiteren Kontakten aus ihrem Netzwerk helfen. Zusätzlich gibt es Experten für die Bereiche 
Spieletechnologie von der Hochschule Darmstadt und Serious Games von der TU 
Darmstadt. Zudem wurde bereits von Nintendo zugesagt, die Hubs durch 
Ansprechpersonen zur Entwicklung auf der Nintendo-Konsole Switch zu unterstützen sowie 
eventuell Entwickler-Hardware bereitzustellen.  
Zudem steht für allgemeine Fragen zur Gründung die Infrastruktur innerhalb des HUB31 
zur Verfügung. 
 
3. Regelmäßige Events zum Weiterbilden und Vernetzen  
 
Regelmäßige Events stellen die dritte Säule dar. Diese beinhalten nach aktuellem Stand 
eine Vortragsreihe gemeinsam mit dem sich in Entstehung befindenden Game Hub in 
Frankfurt. Hier soll es im Jahr 2025, organisiert durch die Stiftung „[at] play FRM  Stiftung 
für digitale Spielekultur“ und den game Verband Hessen, jeweils fünf Veranstaltungen in 
Frankfurt und fünf Veranstaltungen in Darmstadt geben. Hier soll es jeweils pro 
Veranstaltung ein bis zwei Vorträge zu einem Thema aus dem Bereich Entwicklung, 
Business oder Recht geben. Im Anschluss gibt es je ein Get-Together zum Netzwerken. Die 
Veranstaltungen sind offen für alle interessierten Teilnehmenden. Ein entsprechender 
Förderantrag wurde bereits durch die Stiftung beim Land Hessen gestellt.  
 
 
 
 
 
Hanno Benz 
Oberbürgermeister

anlage 2

274 Zeichen

Punkt 4: Einrichtung eines Games-Hub innerhalb des Gründerzentrums HUB31 
(Technologie- und Gründerzentrum Verwaltungs-GmbH) 
 (V-Nr. 2025/0149) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Wissenschaft und Bürgerbeteiligung 
nimmt von der Vorlage Kenntnis.

Beratungsverlauf (2)

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Details

Vorlagen-Nr.
2025/0149
Typ
Magistratsvorlage
Datum
07.05.2025
Erstellt
29.09.2026 00:00