Benennung eines Parks in Köln-Innenstadt
Beschlussvorlage Bezirksvertretung 3435/2017 vom 20.11.2017
Stand: Am 07.12.2017 in der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) ungeändert beschlossen.
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Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle III/23/235/1 235/1-Go Vorlagen-Nummer 3435/2017 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Benennung eines Parks in Köln-Innenstadt Beschlussorgan Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt beschließt, die Grünfläche zwischen dem Albrecht-Dürer-Platz bzw. Vogelsanger Straße im Norden, der Inneren Kanalstraße im Westen, den Aachener Glacis (Kleingär- ten) im Osten und der Aachener Straße im Süden, zu benennen in Carola-Williams-Park. Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 07.12.2017 2 Begründung: Auf der zu benennenden Grünfläche an der Aachener Straße stand in der Nachkriegszeit der halbfes- te Winterbau des Zirkus Williams. Zwischen 1947 und 1955 diente das ursprünglich als Winterquartier genutzte Gebäude als Mehrzweckhalle für Karnevalssitzungen, Operetten, Jazzkonzerte, Märchen- spiele sowie Sport- und Politikveranstaltungen. Der Williamsbau wurde zum Zentrum der wiedererwa- chenden Populärkultur im zerstörten Köln. Mit der Benennung des Parks soll an Carola Williams, Zir- kusdirektorin des Zirkus Williams, erinnert werden. Zur Person: Carola Williams geb. Althoff wurde am 01.12.1903 in Bad Sassendorf geboren und ist am 11.12.1987 in Köln verstorben. Sie war die älteste Tochter der traditionsreichen Zirkusfamilie Althoff und hat während der NS-Zeit die Geschicke des Zirkus Althoff mit ihren Brüdern Franz und Adolf geleitet. Die Familie Althoff nahm jüdische Artisten und Artistinnen auf und versteckte deren Angehörige. Ab 1945 konnte die mit dem Engländer Harry Williams verheiratete Carola Williams wieder mit dem Zirkusgeschäft beginnen. Carola Williams hat sich um den Wiederaufbau Kölns und den Wiederbeginn des kulturellen Lebens in Köln sehr verdient gemacht. Sie unterstützte den Wiederaufbau von St. Aposteln und eines Kran- kenhauses. Zusammen mit ihrem Mann errichtete sie an der Aachener Straße 116 den Williamsbau, der im Juni 1947 eröffnet wurde und mit seinen 2.500 Sitzplätzen der einzige Versammlungsraum in dieser Größenordnung in Köln war. Carola Williams schenkte 1950 dem damaligen Trainer des 1. FC Köln, Hennes Weissweiler, einen Ziegenbock als Maskottchen. Diese Tradition wird bis heute gewahrt. Anlagen Benennungsplan Historisches Luftbild von 1951 -
Carola-Williams-Park Benennungsplan
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Benennungsplan Carola-Williams-Park Schmalbeinstraße N Carola-Williams-Park Ehemaliger Standort Wiliamsbau -
Luftbild 1951
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Williamsbau 1951 Historisches Luftbild von 1951 Williamsbau N
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