Beantwortung AN/0184/2020 der FraktionBündnis 90/Die Grünen "Ökologische Zukunftsfähigkeit von Kunst - und Kulturproduktionen, -stätten in Köln"
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 2053/2020 vom 15.07.2020
Stand: Am 25.08.2020 im Ausschuss Kunst und Kultur beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/41 Vorlagen-Nummer 15.07.2020 2053/2020 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 25.08.2020 Beantwortung AN/0184/2020 der FraktionBündnis 90/Die Grünen "Ökologische Zukunftsfähigkeit von Kunst - und Kulturproduktionen, -stätten in Köln" Im Ausschuss Kunst und Kultur vom 28. Januar 2020 stellte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fol- gende Fragen: 1. Wie ist der Sachstand auf Ebene der Stadt Köln: Werden bereits innerhalb der Verwaltung, Maßnahmen für nachhaltige ökologische Kunst-und Kulturproduktionen und -stätten ent- wickelt oder umgesetzt? Antwort der Verwaltung: Im Energiemanagement der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln wurden zwei Stellen für Energiebera- terinnen beziehungsweise Energieberater eingerichtet, die ausschließlich den Gebäudebereich der Museen betreuen. Dort werden vorhandene Einsparpotentiale von Gebäudebauteilen und Anlagen- technik eruiert sowie Einzelmaßnahmen und Gesamtkonzepte zur nachhaltigen Verminderung der Energieverbräuche entwickelt. Diese Maßnahmen fließen in weiter führende Planungen von zum Bei- spiel Generalinstandsetzungen oder Bauteilsanierungen der einzelnen Museen ein und werden bei ihrer Durchführung von den Energieberaterinnen beziehungsweise -beratern begleitet. Dadurch wird das gehobene Niveau der Energieleitlinien der Stadt Köln sicher gestellt, das deutlich über die ge- setzlichen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) hinaus geht und im Neubau die Passivhausbauweise als Standard definiert. Durch die beschriebene Vorgehensweise werden diese Gebäude sukzessiv auf ein höheres energeti- sches Niveau gehoben und ein wichtiger Beitrag zur Klima- und Ressourcenschonung geleistet. Im Rahmen der Sanierung des Bühnenensembles am Offenbachplatz und des Neubaus der Werk- stätten findet eine bestmögliche energetische Ertüchtigung der Gebäude statt. 2. Welche Kunst - und Kulturbetriebe der freien Szene/Clubs besitzen bereits ein Ökosiegel oder haben sich darum beworben? Antwort der Verwaltung: Eine Umfrage des Kulturamtes bei den Interessenvertretungen der freien Szene in Köln ergab, dass bislang grundsätzlich keine Ökosiegel beantragt wurden oder besessen werden. Nur die Kölner Clubszene bildet hier teilweise eine Ausnahme, da verschiedene Betriebe das Green Club Label der Green Music Initiative erhalten haben, welches in Zusammenarbeit mit der EnergieAgentur.NRW entwickelt wurde. Weitergehende Informationen finden sich zum Beispiel unter http://www.greenclubindex.de. Allgemein lässt sich jedoch auch sagen, dass viele Kulturbetriebe ein großes Interesse an Nachhal- tigkeit und Klimaschutz besitzen und dies in ihr betriebliches Handeln zu integrieren suchen. Gez. Laugwitz-Aulbach
Beratungsverlauf
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25.08.2020
TOP 10.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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