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3177/2018

Leitprojekt "Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des demographischen Wandels"

Beschlussvorlage Ausschuss 30.10.2018

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Nächste Beratung: Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik, Sitzung am 14.11.2018, TOP 2

Anlage 2 Neue Stadtteile für SeniorenNetzwerke

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Anlage 1 Strategiepapier Ausbau der SeniorenNetzwerke Stand 26.10.2018

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Anlage 3 Zustimmung SVK

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 2 Neue Stadtteile für SeniorenNetzwerke

868 Zeichen

Stadt Köln, Amt für Soziales und Senioren 
503/1, Offene Seniorenarbeit 
Peter Paulukat, Tel.: 221 27408 
 
Aufstellung der Stadtteile, die ab 2018 für ein neues 
SeniorenNetzwerk (SNW) vorgesehen sind. 
Stand 26.10.2018 
 
Lfd. Nummer  Bezirk  Stadtteil ohne SNW  Anzahl Bevölkerung 60 Jahre 
und älter (Stand 31.12.2017) 
Seniorenpaket : ab 1.7.2018  
Bezirk Innenstadt  
1 1 Deutz 3.094 
    
Bezirk Rodenkirchen  
2 2 Raderthal 1.360 
3 2 Sürth 2.593 
    
Bezirk Lindenthal  
4 3 Sülz 6.914 
5 3 Junkersdorf 3.121 
    
Bezirk Ehrenfeld  
6 4 Ehrenfeld 5.767 
7 4 Neuehrenfeld 5.034 
    
Bezirk Nippes  
8 5 Weidenpesch 3.413 
9 5 Mauenheim 1.356 
    
Bezirk Chorweiler  
10 6 Chorweiler 3.239 
11 6 Worringen 2.576 
    
Bezirk Porz  
12 7 Ensen 2.003 
13 7 Eil 2.494 
    
Bezirk Kalk  
14 8 Humboldt/Gremberg 3.147 
    
Bezirk Mülheim  
15 9 Buchforst 1.638

Anlage 1 Strategiepapier Ausbau der SeniorenNetzwerke Stand 26.10.2018

15512 Zeichen

Seniorenarbeit in Köln 
 
 
Strategiepapier für das Leitprojekt „Weiter- 
entwicklung des Seniorenpakets vor dem 
Hintergrund des demographischen Wan- 
dels“ 
 
Hier: Ausbau der SeniorenNetzwerke 
 
Stand 26.10.2018

- 2 - 
 
Teil 1: Stand SeniorenNetzwerke Oktober 2018 
1. Entstehung und Philosophie der SeniorenNetzwerke 
Bereits 2001 begann der Prozess, die offene Seniorenarbeit zu modernisieren. Neben dem 
Amt für Soziales und Senioren waren und sind die seniorenpolitischen Sprecherinnen und 
Sprecher der Fraktionen im Rat, die Kölner Wohlfahrtsverbände sowie die Seniorenvertre- 
tung und die Sozial-Betriebe-Köln (SBK) an der Weiterentwicklung beteiligt. So wurden Ende 
2002 die ersten 12 stadtteilorientierten SeniorenNetzwerke in Köln initiiert. Mittlerweile sind 
45 Netzwerke entstanden, die im gesamten Stadtgebiet von ca. 5.300 (Stand 12/2017) Seni- 
orinnen und Senioren genutzt werden. Darunter ist eine Vielzahl von Ehrenamtlichen 
/Netzwerkerinnen und Netzwerker aktiv. 
Die Arbeit der SeniorenNetzwerke basiert auf dem Konzept des Empowerment mit Blick auf 
die Ressourcen und Kompetenzen der Menschen. Die Netzwerkerinnen und Netzwerker im 
jeweiligen SeniorenNetzwerk bestimmen ihre Aktivitäten selbst. Die genaue Ausgestaltung 
ist dabei je nach den handelnden Menschen, ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten und den 
Gegebenheiten im Stadtteil unterschiedlich.  
 
Die unterstützende Netzwerkkoordination durch einen Träger hat dabei insbesondere die 
Stärkung vorhandener Potenziale im Blick. 
Die SeniorenNetzwerke Köln sind durch folgende Ziele und Strategien gekennzeichnet: 
- Die Seniorinnen und Senioren werden zur Selbstorg anisation angeleitet. Es wird die 
Selbstbestimmung, die Selbsthilfe und die Teilhabe auf persönlicher, institutioneller 
und politischer Ebene gefördert. (Sprecherrat, Stadtteilkonferenz etc.) 
- Die Seniorinnen und Senioren haben vielfältige au tonome Entscheidungsmöglichkei- 
ten, um die eigenen Interessen zu verwirklichen. Es bestehen von keiner Seite inhalt- 
liche Vorgaben. 
- Die SeniorenNetzwerke haben eine Strahlkraft über  die jeweiligen Stadtteile hinaus 
und sind ein gutes Beispiel für ein seniorenfreundliches Köln. Sie sind dynamisch und 
passen sich an die sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen an.  
- Es besteht eine intensive Kooperation der Träger untereinander und mit der Sozial- 
verwaltung. Die Träger nehmen die Rolle eines Dienstleisters für die SeniorenNetz- 
werke wahr. 
SeniorenNetzwerke steigern die Lebensqualität älterer Menschen im Stadtteil und vermitteln 
ein positives Altersbild. Laut Expertenmeinung verhindert bzw. verzögert das Wohlbefinden 
des/der Einzelnen altersbedingte physische und psychische Krankheiten und deren Folgeer- 
scheinungen. Im Hinblick auf die Pflegebedürftigkeit wirken Angebote der offenen Senioren- 
arbeit präventiv und bedarfssenkend.

- 3 - 
 
2. Struktur der SeniorenNetzwerke 
a. Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke 
Aus den SeniorenNetzwerken im Aufbau sind bis 2018 - 25 selbstorganisierte Senioren- 
Netzwerke entstanden. Die Servicestelle zur Unterstützung selbstorganisierter Senioren- 
Netzwerke steht bei Bedarf unterstützend zur Seite. Die selbstorganisierten Senioren- 
Netzwerke werden über den Haushaltsansatz SeniorenNetzwerke/Offene Seniorenarbeit 
mit einem Förderbetrag in Höhe von jeweils 1.000 € finanziell gefördert. Dieser Betrag ist 
seit vielen Jahren unverändert. Auf Anregung der Seniorenvertretung wird dieser Betrag 
ab 2019, vorbehaltlich vorhandener Haushaltsmittel und eines entsprechenden Beschlus- 
ses im Ausschuss für Soziales und Senioren, auf 1.500 € erhöht. 
b. Standortgebundene SeniorenNetzwerke 
2005 wurde das Konzept der SeniorenNetzwerke auf die Arbeit der Altentagesstät- 
ten/Begegnungszentren übertragen und in standortgebundene SeniorenNetzwerke um- 
gewandelt. Sie unterscheiden sich von den anderen Netzwerken dadurch, dass sie über 
eigene Räume verfügen und die Koordination nicht in einen anderen Stadtteil wandert. Es 
gibt 10 standortgebundene SeniorenNetzwerke. 
c. SeniorenNetzwerke im Aufbau 
Bei einem SeniorenNetzwerk im Aufbau handelt es sich um einen Prozess in einem Stadt- 
teil, der von einer hauptamtlichen SeniorenNetzwerk-Koordination über mehrere Jahre 
(mindestens 4) begleitet und gesteuert wird. Ziel ist die Stärkung der Selbstverantwortung 
der Seniorinnen und Senioren, damit die gemeinsamen Aktivitäten auch ohne hauptamtli- 
che Koordination organisiert und nachhaltig weiterentwickelt werden. Derzeit befinden 
sich 10 SeniorenNetzwerke im Aufbau. 
d. Haushaltsansatz 2018 SeniorenNetzwerke/Offene Altenarbeit 
Für das Haushaltsjahr 2018 wurde der Haushaltsansatz für den Bereich der Senioren- 
Netzwerke/Offene Altenarbeit gegenüber dem Vorjahr um 66.500 € auf 1.421.500 € er- 
höht. Mit dieser Erhöhung wird einerseits die Servicestelle mit 0,5 Stellenanteil verstärkt 
und andererseits sind in zwei Stadtteilen (Riehl, Dünnwald) zwei neue SeniorenNetzwerke 
entstanden. 
2018 werden 10 SeniorenNetzwerke im Aufbau, 10 standortgebundene und 25 selbstor- 
ganisierte SeniorenNetzwerke über den städtischen Haushalt gefördert. 
 
Teil 2: Umsetzung des Leitprojektes „Weiterentwicklung des Senio- 
renpakets vor dem Hintergrund des demographischen Wandels“ 
-Ausbau der SeniorenNetzwerke- 
 
Das Ziel des Leitprojektes ist eine quantitative und qualitative Weiterentwicklung des Kon- 
zeptes der SeniorenNetzwerke zu ermöglichen.  
Beabsichtigt ist es, in allen 86 Kölner Stadtteilen ein SeniorenNetzwerk aufzubauen, damit 
möglichst viele Seniorinnen und Senioren erreicht werden - unabhängig von Geschlecht, 
Bildung, Nationalität, ethnischer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung, Behin- 
derung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. 
Dies bedeutet im Einzelnen: 
• Stärkere Einbindung von Personengruppen, die bishe r in den SeniorenNetzwerken 
unterrepräsentiert sind (z.B. Migrantinnen und Migranten; ältere Lesben und Schwu- 
le, Seniorinnen und Senioren mit Behinderung, Seniorinnen und Senioren mit gerin-

- 4 - 
 
gem Einkommen und Bildungsniveau). 
 
• Evaluierung der Arbeit der SeniorenNetzwerke stadt weit nach einheitlichen Kriterien. 
 
• Nutzung der Expertise von zentralen Akteuren im Be zirk und Weiterentwicklung der 
Kooperationen/Schnittstellen in den Bezirken (Seniorenvertretung, Seniorenkoordina- 
tion, Seniorenberatung, Vereine…). 
 
• Stärkere Absicherung der Selbstorganisation der Se niorinnen und Senioren in den 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerken durch Einrichtung einer 0,5 Servicestelle für 
selbstorganisierte SeniorenNetzwerke in jedem Bezirk. 
 
• Entwicklung von gemeinsamen Standards (Aufgaben de r Servicestellen, Herange- 
hensweise bei SeniorenNetzwerken im Aufbau…). 
 
• Quantitative Erweiterung der Bausteine des Seniore nNetzwerke-Programms: Senio- 
renNetzwerke und Unterstützungsstruktur. 
 
• Öffentlichkeitswirksame Darstellung der Arbeit und  der Wirkungen/Erfolge der Senio- 
renNetzwerke. 
 
 
1. Qualitative Weiterentwicklung 
Es ist geplant eine qualitative Weiterentwicklung der SeniorenNetzwerke umzusetzen und 
den innovativen Ansatz der SeniorenNetzwerk-Arbeit weiter hervorzuheben und auszu- 
bauen.  
 
Für die folgenden Handlungsfelder wird weiterer Entwicklungsbedarf gesehen: 
 
a) Stärkere Einbindung von Personengruppen, die bis her nur zu einem geringen Anteil 
in den SeniorenNetzwerken wahrgenommen werden (z.B. ältere Männer; Lesben und 
Schwule im Seniorenalter; ältere Migrantinnen und Migranten, Seniorinnen und Seni- 
oren mit Behinderung). 
Grundsätzlich gilt, dass jeder, der an der Idee der SeniorenNetzwerk-Arbeit mitarbei- 
ten will, dazu eingeladen ist, seine Ressourcen und Kompetenzen mit einzubringen. 
Die Mitarbeit ist an keinerlei qualifikatorische Voraussetzungen gebunden. Senioren- 
Netzwerke stehen für alle offen und folgen einem umfassenden Inklusionsgedanken. 
Sie erfüllen den Zweck, dass sich Menschen im Stadtteil begegnen und für sich und 
andere aktiv werden. Die Mitarbeit in den SeniorenNetzwerken steht allen ohne Be- 
dingung offen. Die Aktiven in den SeniorenNetzwerken werden weder nach ihren Ein- 
kommensverhältnissen oder Zuwanderungsgeschichte befragt, noch nach ihrer sexu- 
ellen oder religiösen Ausrichtung. Diesem Grundgedanken folgend sind beispielswei- 
se zielgruppenspezifische SeniorenNetzwerke für besondere Personengruppen aus- 
geschlossen. Die Zusammenarbeit mit den Migrationsstützpunkten ist zu intensivie- 
ren, um ältere Migrantinnen und Migranten stärker in die SeniorenNetzwerke einzu- 
binden. In Abstimmung mit der Dienststelle Diversity ist die Kooperation mit den In- 
terkulturellen Zentren auszubauen. In einem ersten Schritt soll das Konzept der Seni- 
orenNetzwerke im Koordinierungskreis der Interkulturellen Zentren vorgestellt werden 
und dort Ideen für ein Zusammenwirken entwickelt werden. Zudem soll das Konzept 
im Rat der Religionen vorgestellt werden. 
Die Dienststelle Diversity hat darüber hinaus zugesagt insbesondere im Hinblick auf

- 5 - 
 
die Zugangswege z.B. zu Moscheevereinen, Migrantenselbsthilfeorganisationen, aber 
auch z.B. zu LGBTI-Personen – zu unterstützen. 
b) Evaluation der Arbeit der SeniorenNetzwerke 
Die Universität zu Köln hat einen Förderantrag beim Ministerium für Kultur und Wis- 
senschaft des Landes NRW gestellt, den das Amt für Soziales und Senioren mit ei- 
nem Letter of Intent unterstützt. Geplant ist, in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- 
kolleg GROW das Themenfeld „Vernetzte Versorgung/Sorgende Gemeinschaften“ 
wissenschaftlich zu untersuchen. Aus dieser Kooperation werden wissenschaftliche 
Erkenntnisse erwartet, die für die Weiterentwicklung der Angebote für Seniorinnen 
und Senioren nutzbar sind und sich u.a. bei der Einbeziehung der oben genannten 
Personengruppen in die SeniorenNetzwerk-Arbeit auswirken. 
Ungeachtet dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse ist ein evtl. über das Leitprojekt 
noch zur Verfügung stehender Betrag für die Fortbildung der vorhandenen Senioren- 
Netzwerk-Koordinationen einzusetzen, um den Zugang besonderer Personengruppen 
in die SeniorenNetzwerke zu optimieren. 
Die Arbeit der SeniorenNetzwerke soll stadtweit nach einheitlichen Kriterien evaluiert 
werden. 
Neben dem bereits oben erwähnten Forschungsprojekt GROW, sollen abhängig von 
vorhandenen Personalstellen und finanziellen Mitteln Möglichkeiten der Evaluation 
genutzt werden.  
 
c) Nutzung der Möglichkeiten der fortschreitenden Digitalisierung. 
Neben dem Themenfeld „Vernetzte Versorgung/Sorgende Gemeinschaften“ wird die 
Universität zu Köln ab 2019 durch das Forschungskolleg GROW auch zu „Digitalisie- 
rung und Nutzbarmachung im Alltag als Unterstützung für Seniorinnen und Senioren“ 
forschen. Die daraus erwachsenen Erkenntnisse sind in die SeniorenNetzwerk-Arbeit 
zu integrieren. 
d) Nutzung der Expertise von zentralen Akteuren im Bezirk und Weiterentwicklung der 
Kooperationen/Schnittstellen in den Bezirken (Seniorenvertretung, Seniorenkoordina- 
tion, Seniorenberatung, Vereine…). 
Um in der SeniorenNetzwerk-Arbeit eine noch größere Inanspruchnahme, Vielfalt und 
Wirksamkeit als bisher zu erreichen, ist es sinnvoll, eine stärkere Verzahnung bereits 
bestehender Unterstützungs- und Vernetzungsstrukturen mit den SeniorenNetzwer- 
ken herzustellen.  
So soll ein verbindlicher Weg gefunden werden, z.B. einen bei einer Seniorenbera- 
tungsstelle vorsprechenden, zurückgezogen lebenden älteren Menschen, der von Al- 
tersarmut betroffen ist, über die SeniorenNetzwerke zu informieren und zur Teilnah- 
me zu motivieren. Gleiches gilt für das zugehende Angebot der präventiven Hausbe- 
suche oder anderer Programme, wie z.B. Kölsch Hätz oder Op Jück. 
 
Die Verbindungen zur Seniorenvertretung und der neu eingerichteten Seniorenkoor- 
dination sollen ausgebaut werden, ebenso wie die mögliche generationenübergrei- 
fende Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der Jugendarbeit im Stadtteil. 
 
e) Ausbau der Unterstützung für die selbstorganisierten SeniorenNetzwerke. 
 
Auf Grund der Fördermittel aus dem Leitprojekt „Weiterentwicklung des Seniorenpa- 
kets vor dem Hintergrund des demographischen Wandels/Teilaspekt - Ausbau der 
SeniorenNetzwerke“ und der damit verbundenen quantitativen Erweiterung der Seni- 
orenNetzwerk-Arbeit werden die ersten Stadtbezirke flächendeckend mit Senioren-

- 6 - 
 
Netzwerken ausgestattet. In den Folgejahren (ca. in 5 Jahren) werden im Bezirk die 
SeniorenNetzwerke im Aufbau sich in selbstorganisierte SeniorenNetzwerke umwan- 
deln, sodass ein Stadtbezirk aus einem standortgebundenen SeniorenNetzwerk (in 
Ausnahmefällen auch zwei) und vielen selbstorganisierten SeniorenNetzwerken be- 
stehen wird. Daraus ergeben sich in der Hauptsache folgende zwei Fragen: 
- Wie wird die hauptamtliche Koordination eines Sen iorenNetzwerkes im Aufbau weiter 
eingesetzt, wenn dieses SeniorenNetzwerk in die Verselbständigung geht? 
- Wie kann die Unterstützung von Seniorinnen und Se nioren in selbstorganisierten Se- 
niorenNetzwerken weiter optimiert werden? 
 
Um die Vielzahl der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke zu betreuen ist zunächst 
eine quantitative Ausweitung erforderlich, d.h. in jedem Stadtbezirk soll zukünftig je 
eine 0,5 Servicestelle vorhanden sein. Begonnen wird damit in den Stadtbezirken 
Kalk und Mülheim. Beide Stadtbezirke wurden für eine erste beispielhafte Umsetzung 
ausgesucht, da alle Stadtteile einen überwiegend hohen Altenhilfebedarf aufweisen, 
ein hoher Anteil an selbstorganisierten SeniorenNetzwerken vorhanden ist und ab 
Ende 2018/Anfang 2019 in allen Stadtteilen ein SeniorenNetzwerk aktiv sein wird. 
 
f) Entwicklung von gemeinsamen Standards (Unterstüt zung der Selbstorganisation, 
Herangehensweise bei SeniorenNetzwerken im Aufbau…) . 
 
Um einen noch höheren Wirkungsgrad der SeniorenNetzwerk-Arbeit zu erreichen, 
sollen gemeinsam mit den Trägern der Koordinations- und Servicestellen sowie der 
Seniorenvertretung und Sprecherinnen und Sprechern der SeniorenNetzwerke Auf- 
gaben fortgeschrieben werden.  
 
2. Quantitative Erweiterung 
SeniorenNetzwerke / Servicestellen/Unterstützungsstruktur 
Geplant ist in 2018 über das Leitprojekt zu den bereits vorhandenen SeniorenNetzwerken 15 
weitere Netzwerke stadtweit und eine weitere Servicestelle im Stadtbezirk Mülheim einzu- 
richten. Insgesamt wären dann 60 SeniorenNetzwerke aktiv. Durch die fortlaufende Verselb- 
ständigung der SeniorenNetzwerke im Aufbau könnte spätestens im Jahr 2029 das Ziel er- 
reicht werden, dass in allen 86 Stadtteilen des Stadtgebietes SeniorenNetzwerke vorhanden 
sind.  
 
Zur Unterstützung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke ist geplant zu den bereits 3 
vorhandenen, 6 weitere Servicestellen nach fortlaufendem Bedarf einzurichten, so dass jeder 
Stadtbezirk eine Servicestelle zur Verfügung hat. Die Stellen werden kostenneutral aus dem 
Kontingent der vorhandenen Koordinationsstellen der SeniorenNetzwerke im Aufbau zur 
Verfügung gestellt.  
 
3. Öffentlichkeitswirksame Darstellung der Arbeit u nd der Wirkungen/Erfolge der 
SeniorenNetzwerke 
Die Diskussionen der letzten Monate haben aufgezeigt, dass die Bausteine der Seniorenar- 
beit, wozu auch die SeniorenNetzwerke zählen, in ihrer Komplexität und Wirkung nicht um- 
fänglich bekannt sind, dies gilt insbesondere für externe Akteure. 
Hier wird ein Konzept zur öffentlichkeitswirksamen Darstellung erarbeitet und sukzessive 
umgesetzt.  
Anlage: Liste der 15 Stadtteile, die über das Leitprojekt ein neues SNW bekommen sollen.

Anlage 3 Zustimmung SVK

2225 Zeichen

Seniorenvertretung der Stadt Köln
Dr. Martin Theisohn z
Sprecher

Amt für Soziales

x

Zimmer 1.G.12

Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln-Kalk

Tel.:-0221 221 27515

Seniorenvertretung
der Stadt Köln

und Senioren

seniorenvertretung@stadt-koeln.de

Seniorenarbeit in Köln:

Leitprojekt“Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des

demografischen Wandels“ - Ausbau der SeniorenNetzwerke

Stellungnahme der Seniorenvertretung der Stadt Köln

Die Seniorenvertretung der Stadt Köln (SVK) begrüßt das Leitprojekt. Sie freut sich beson-
ders über die Zusetzungen im Bereich der SeniorenNetzwerke, da damit nun 15 weitere Netz-

werke mit einem Koordinator*in versehen und aufgebaut werden können.

Die in der Vorlage vorgesehenen Standorte sind mit der SVK und den Seniorenvertretern der

Stadtbezirke besprochen.

Die Zusetzungen von 2 Halbe-Stellen in den Stadtbezirken Mülheim und Kalk zur

direkten

Unterstützung der bestehenden und verselbständigten SeniorenNetzwerke wird ausdrücklich
begrüßt. Damit erhalten diese SeniorenNetzwerke erstmals eine direkte Unterstützung in ihrer

täglichen Arbeit. Wir halten diese Maßnahme als Ergänzung der zentral angesiedelt

en Ser-

vicestellen für sehr notwendig und zielführend. Die Aussicht, dass in absehbarer Zeit auch die

anderen Stadtbezirke eine solche Unterstützung bekommen können, wird ebenfalls
“ und unterstützt.

begrüßt

Die im Abschnitt B „Umsetzung Leitprojekt ...““ beschrieben Ausweitung der Aufgaben und

Tätigkeiten und Angeboten eines SeniorenNetzwerkes (Einbezug von Migranten,
ten, Flüchtlingen und LSBT-Personen) sind alle wünschenswert, können aber wo

ehinder-
nicht

durch die in den SeniorenNetzwerken aktiven Bürgerinnen und Bürgern erbracht werden. Da-
zu ist eine wesentliche Aktivität der SeniorenNetzwerk-Koordinator*innen erforderlich. Auch

dann wird dies nicht leicht umzusetzen sein .

Zusätzlich haben wir die Bitte, dass bei Neugründung eines SeniorenNetzwerkes vi

n Beginn

an versucht wird für die Koordinator*in sowie die zu gewinnenden aktiven Netzwerker ein
Büro mit Treff- und Austauschmöglichkeiten zu haben. Ein solcher Treffpunkt scheint uns

über die Gründungsphase hinaus unerlässlich.
Köln, den 28.9.18

Martin Theisohn

Beschlussvorlage Ausschuss

6359 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/50/503 
 
Vorlagen-Nummer 
 3177/2018 
Freigabedatum 
30.10.2018  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Leitprojekt "Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des 
demographischen Wandels" 
hier: Ausbau der SeniorenNetzwerke 
Beschlussorgan 
Ausschuss Soziales und Senioren 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt, vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtarbeits-
gemeinschaft Seniorenpolitik, das in der Anlage beigefügte Strategiepapier für das Leitprojekt „Wei-
terentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des demographischen Wandels – hier: Aus-
bau der SeniorenNetzwerke“, einschließlich der Einrichtung von 15 neuen SeniorenNetzwerken in 
den in der Anlage 2 vorgeschlagenen Stadtteilen und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung. 
 
Die Verwaltung wird außerdem beauftragt, das bestehende Konzept für die SeniorenNetzwerk-Arbeit 
unter Beteiligung der Seniorenvertretung zu überarbeiten, die im vorgelegten Strategiepapier formu-
lierten Handlungsfelder aufzunehmen und das überarbeitete Konzept dem Ausschuss für Soziales 
und Senioren bis Ende 2019 zur Beschlussfassung vorzulegen. 
 
Ausschuss Soziales und Senioren 06.11.2018 
Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik 14.11.2018

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  328.675 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2019 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.    657.350 € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
Finanzielle Planung 
 
Um den Herausforderungen des demographischen Wandels im Hinblick auf die sich verändernden 
Bedarfe der älteren Generation begegnen zu können, sind die im Haushaltsplan 2018 veranschlagten 
Mittel für das Leitprojekt "Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des 
demographischen Wandels" in Höhe von insgesamt rd. 540.000 € wirksam einzusetzen. In diesem 
Betrag sind für die Zeit vom 01.7.2018 – 31.12.2018 = 328.675 € für den Ausbau der SeniorenNetz-
werke enthalten. Mit dem Restbetrag in Höhe von 211.325 € soll eine Koordinierungsstelle für allein 
lebende Menschen mit demenziellen Erkrankungen und der Ausbau der präventiven Hausbesuche 
gefördert werden. Für beide Maßnahmen werden separate Vorlagen gefertigt. 
 
Für das Haushaltsjahr 2019 sind für das Leitprojekt "Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem 
Hintergrund des demographischen Wandels" insgesamt rd. 1.100.000 € eingeplant. Nach 
Inkrafttreten des Haushalts 2019 ist daraus für die Zeit vom 01.01.2019 – 31.12.2019 ein Betrag in 
Höhe von 657.350 € für den Ausbau der SeniorenNetzwerke vorgesehen. 
 
Strategie und Ziele 
 
Die strategische Aufgabe der Sozialverwaltung besteht darin, die vorhandenen kommunalen Pro-
gramme und Maßnahmen zur Aktivierung und Teilhabe in den nächsten Jahren qualitativ und quanti-
tativ an die demographische Entwicklung anzupassen. Die beabsichtigten Wirkungsziele sind die 
Stärkung und Steuerung des Zusammenwirkens von professionellen Dienstleistungen mit nachbar-
schaftlichen, familiären und zivilgesellschaftlichen Ressourcen. Die Unterstützung soll durch Em-
powermentkonzepte und regionale Verzahnungen von wohnortnahen Unterstützungs- und Versor-
gungsangeboten den Grad der Autonomie und der Selbstbestimmung der Kölner Seniorinnen und 
Senioren erhöhen.

3 
Um dies für die SeniorenNetzwerke in Köln umsetzen zu können, wurde von Seiten der Verwaltung 
mit Beteiligung der Liga der Wohlfahrtsverbände, den Sozial-Betrieben Köln und der Seniorenvertre-
tung (vgl. Anlage 3) das in der Anlage beigefügte Strategiepapier erstellt. 
 
Ziel der SeniorenNetzwerke sind Begegnung und Kennenlernen der älteren Menschen im Stadtteil 
(Netzwerkerinnen und Netzwerker), um gemeinsame Aktivitäten entwickeln zu können. Dabei sollen 
gegenseitige Hilfe- und Unterstützungsstrukturen entstehen und die Möglichkeit geschaffen werden, 
dass sich ältere Menschen am Leben und der Gestaltung im Stadtteil beteiligen. Ein wesentliches 
Strukturmerkmal der SeniorenNetzwerk-Arbeit ist die Selbstorganisation der Netzwerkerinnen und 
Netzwerker im Stadtteil zu fördern und zu stärken. Dieses Merkmal soll auch in Zukunft unverändert 
erhalten bleiben.  
 
Maßnahmen 
 
Im Strategiepapier enthalten sind folgende wesentliche Gesichtspunkte: 
a) Quantitativer Ausbau der SeniorenNetzwerk-Arbeit auf 15 weitere Stadtteile in Köln (s. Anlage 
2 zum Strategiepapier für das Leitprojekt „Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hin-
tergrund des demographischen Wandels“). 
b) Ausbau des hauptamtlichen Unterstützungssystems für die ehrenamtliche Arbeit in den 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerken durch Einrichtung einer bezirksbezogenen Service-
stelle zur Unterstützung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke im Bezirk Mülheim und im 
Bezirk Kalk. Perspektivisch ist daran gedacht, in jedem Stadtbezirk eine Servicestelle einzu-
richten. 
c) Stärkung der Netzwerkerinnen und Netzwerker in den selbstorganisierten SeniorenNetzwer-
ken durch Erhöhung der Sachmittel von bisher 1.000 € auf 1.500 € ab 2019. 
d) Fortschreibung und Weiterentwicklung des bisher bestehenden Konzeptes für die Senioren-
Netzwerke Köln unter Mitwirkung der Seniorenvertretung. Hierbei soll insbesondere die Nut-
zung der Expertise von zentralen Akteuren im Bezirk und die Weiterentwicklung der Koopera-
tionen/Schnittstellen in den Bezirken verstärkt werden. 
e) Personengruppen, die bisher nur zu einem geringen Anteil in den SeniorenNetzwerken reprä-
sentiert werden, sollen stärker eingebunden werden. 
f) Angestrebte Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln zwecks Evaluation der Senioren-
Netzwerke. 
 
Zur Dringlichkeit: 
 
Die Beschlussfassung in der Novembersitzung ist erforderlich, damit die Umsetzung der Maßnahme 
noch im Jahr 2018 begonnen werden kann.

Beratungsverlauf (2)

06.11.2018 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 3.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
14.11.2018 Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik
TOP 2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Ottmar-Pohl-Platz 1

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Details

Aktenzeichen
3177/2018
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
30.10.2018
Erstellt
27.09.2018 14:31