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Essbare Stadt, essbares Kalk - Aufwertung öffentlicher Flächen durch Nutzpflanzen und Änderung der Bepflanzung im Stadtbezirk Kalk

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates AN/1567/2014 vom 13.11.2014

Stand: Noch keine Beratung bekannt.

Dokumente

  • Sachstandsbericht BV

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    Dezernat, Dienststelle VIII/67 Vorlagen-Nummer AN/1567/2014 Stand: 26.11.2024 Sachstandsbericht Essbare Stadt, essbares Kalk - Aufwertung öffentlicher Flächen durch Nutzpflanzen und Änderung der Bepflanzung im Stadtbezirk Kalk Gemeinsamer Antrag der Fraktion DIE LINKE. und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 06.11.2014 Beschluss: Die Verwaltung möge ermitteln, welche öffentlichen Grünflächen durch essbare Nutzpflanzen aufgewertet werden können und wie die Umsetzung dieser Maßnahmen gestaltet werden kann. Bei Neupflanzung in öffentlichen Grünanlagen des Stadtbezirks Kalk, an Schulen, Sportplätzen und öffentlichen Gebäuden soll in Zukunft essbaren Pflanzen der Vorzug gege- ben werden. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Für die städtischen Projekte und Bemühungen für eine Essbare Stadt ist der durch den Aus- schuss Klima, Umwelt und Grün 2019 beschlossene gleichnamige Aktionsplan die Grundlage. Thematisch ist dieser sehr breit gefächert und behandelt - neben Zuständigkeiten des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen wie Kleingärten und Artenreiche Wiesen - auch As- pekte wie Dach- und Fassadenbegrünung und die Etablierung und Gestaltung von Schulgär- ten. Durch einen weiteren Beschluss hat der Aktionsplan im November 2022 einen wichtigen verbindlichen Zusatz erhalten: Bis 2025 wird eine Quote an für Tiere und/ oder Menschen nutzbaren Anteil von 70% bei Neu- und Ersatzpflanzungen angestrebt. Um die Einhaltung dieses Anspruchs zu unterstützen, wird nun erstmalig auch eine Pflanzliste für explizit für Mensch und/oder Tier essbare Gehölze Be- standteil des Grünhandbuchs. Dieser Sachstandsbericht wurde im Rahmen der Einführung des digitalen Beschlusscontrol- lings erstellt.
  • Antrag_Linke_Grüne_ AN-1567-2014

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    Bezirksvertretung Kalk Kalker Hauptstr. 247-273 51103 Köln-Kalk HP Fischer Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. E-Mail: Linke-BV8@stadt-koeln.de Daniel Dahm Fraktionsvorsitzender der Fraktion B 90/Die Grünen E-Mail: daniel.dahm@gmail.com Herrn Bezirksbürgermeister Markus Thiele Herrn Oberbürgermeister Jürgen Roters Eingang beim Bezirksbürgermeister: 06.11.2014 AN/1567/2014 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 8 (Kalk) 27.11.2014, TOP 7.1 Essbare Stadt, essbares Kalk - Aufwertung öffentlicher Flächen durch Nutz- pflanzen und Änderung der Bepflanzung im Stadtbezirk Kalk Gemeinsamer Antrag der Fraktion DIE LINKE. und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 06.11.2014 Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wir bitten Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Be- zirksvertretung Kalk aufzunehmen: Beschluss: Die Verwaltung möge ermitteln, welche öffentlichen Grünflächen durch essbare Nutzpflanzen aufgewertet werden können und wie die Umsetzung dieser Maßnah- men gestaltet werden kann. Bei Neupflanzung in allen öffentlichen Grünanlagen des Stadtbezirks Kalk, an Schulen, Sportplätzen und öffentlichen Gebäuden soll in Zu- kunft essbaren Pflanzen der Vorzug gegeben werden. Begründung: Die städtischen Grünflächen haben neben einer ästhetischen und Erholungsfunktion auch und vor allem eine zentrale ökologische Bedeutung für den Bezirk. Grünflä- chen, die mit essbaren Kräutern, Gemüse, Sträuchern oder seltenen, regionalen Obst-Sorten bepflanzt sind, fördern die Kulturpflanzenvielfalt in der Stadt und schaf- fen neue Lebensräume für Insekten, Vögel und andere Tiere. Öffentliche Flächen sind für alle Menschen da und sollen von ihnen auch genutzt werden. Mehrfach ausgezeichnete Projekte, wie die „Essbare Stadt“ in Andernach erhöhen nicht nur die Identifikation der Menschen mit ihrem Kommunen, sondern stellen auch und gerade für Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten eine kostenlose Alternative der Nahrungsbeschaffung dar. Ein weiterer wichtiger Punkt sind pädagogische Aspekte. Kinder und Jugendliche lernen besonders durch die An- pflanzung von seltenen, regionalen Obst-Sorten den Wert und die große Vielfalt von essbaren Pflanzen kennen. Eine Vielfalt, die durch den Einzelhandel kaum oder gar nicht abgedeckt wird. Mit freundlichen Grüßen HP Fischer gez. Daniel Dahm Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen 2

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